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Schnee.gesp端r Der Winter 2012/13 in Vorarlberg


Nehmen Sie die Formen der Natur in sich auf.

รœbersetzen Sie sie in Bewegung.

Auf der Piste, im Wald und in den Dรถrfern.

Verzauberte Landschaften verwandeln Sie. Verwรถhnen Ihre Seele.

Machen Ihren Urlaub zum Erlebnis.


Wandern wie auf Wolken Willkommen in Vorarlberg, unserem Wintersportparadies im Westen Österreichs. Nehmen Sie sich Zeit. Verfeinern Sie Ihr Gespür für Schnee. Finden Sie Ihren persönlichen Stil und leben Sie auf. So wie Patrick, Michael und Julia, Stephanie und Tim, Anja, Marlene und Bernhard. Begegnen Sie ihnen in diesem Heft und begleiten Sie sie zu den schönen und genussvollen Momenten, die der Vorarlberger Winter für jeden Gast bereithält. Ihr

Christian Schützinger Geschäftsführer der Vorarlberg Tourismus GmbH


«Berge, Hänge, Tiefschnee. Und mitten drin: ich!» Patrick ist am Arlberg auf den Spuren der Vorarlberger Skipioniere. NEU.LAND ab Seite 6

«Bewegung in einer Genussregion – was gibt es Schöneres?» Michael und Julia begeben sich auf Fußgänger-Safari und genießen den Winter im Montafon. GENUSS.REGION ab Seite 10

«Schlittenfahren! Das macht tierisch Spaß.» Stephanie und Tim erleben Winterabenteuer im Brandnertal. SCHNEE.TREIBEN ab Seite 14

«In der Ruhe liegt die Kraft – ich spüre es!» Anja sucht Entspannung und Regeneration im Kleinwalsertal. RUHE.ZONE ab Seite 18

«Einfach zauberhaft! Der Spaziergang am funkelnden Seeufer.» Marlene und Bernhard fahren Ski im Bregenzerwald und finden Inspiration in Bregenz. AUS.ZEIT ab Seite 22


Routiniert Skifahren im Rhythmus der Natur.

Stuben am Arlberg. Freerider erleben hier mit professioneller Begleitung die Natur hautnah.

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Neu.land

Schon die Vorbereitung auf seinen „perfekten Augenblick“ versetzt Patrick in Euphorie – lange vor dem ersten Schneekontakt war es die Skigymnastik in seinem Sportverein, heute sind es die Anweisungen des Skilehrers. Jedes seiner Worte fügt der Landschaft vor Patricks innerem Auge eine

Die hohe Schule des Skifahrens.

Facette hinzu. Er kann es kaum erwarten, die Pisten mit dem neu gewonnenen Wissen zu erfahren, sich auf die Spuren der Skipioniere des

Skilehrern eilt ein Ruf voraus. Die

Arlbergs zu begeben. Denn Skifahren ist für Patrick mehr als die Überwin-

Zeiten, in denen sie mehr Unterhalter

dung von Höhenmetern. Es sei ein Lebensgefühl, ja sogar eine Art Philo-

auf Skihütten als Lehrer waren, sind

sophie. Respekt gegenüber der Natur, das Finden des eigenen Stils und

jedoch vorbei. Heute geben sie mehr

der Genuss stehen für ihn im Vordergrund. Nietzsche nannte diese Art des

denn je ihre Erfahrung und ihr Wissen

Glücks einst treffend „den langsamen Pfeil der Schönheit“.

an die Gäste weiter. An Ski-Anfänger aber auch geübte Skifahrer.

Jetzt erklärt der Guide das LVS-Gerät. Denn Variantenskifahren steht auf dem Programm und auch für das inspirierende Ski-Erlebnis abseits der

Erich Melmer, Obmann der Vorarl-

Piste gehören das Lawinen-Verschütteten-Suchgerät, eine Sonde und

berger Skischulen, hat den Wandel

eine Schaufel einfach dazu – neben der orts- und fachkundigen Begleitung

mitgeprägt und kennt ihre Bedeutung

versteht sich. Selbst für Patrick, der sich als Ski-Routinier bezeichnet,

für den Vorarlberger Skisport:

ist es eine willkommene Gelegenheit, vom Profi noch etwas zu lernen. Tiefschnee erfordert neben guter Technik vor allem Gefühl!

„In den letzten Jahren hat die Zahl der Buchungen für Privatskilehrer ganz

Mit dem nötigen Equipment ausgerüstet und in unmittelbarer Nähe zu ei-

besonders bei jenen Gästen zugenom-

nem der prächtigsten Skigebiete Vorarlbergs juckt es Patrick nun endgül-

men, die gut bis sehr gut Ski fahren.

tig in den Beinen. Zu seiner Freude nimmt die kleine Gruppe samt Privat-

Denn gerade routinierte Skifahrer pro-

lehrer ihre „Meister-Tour“ nach wenigen Minuten in Angriff. Die Auffahrt

fitieren davon, dass Vorarlbergs Ski-

mit dem Lift zur Bergstation nutzt er für erste Geländestudien. Schneetie-

lehrer im Bereich der Sicherheit und

fe, Gefälle, Kuppen – alles wird genauestens analysiert und eingeprägt. Er

den örtlichen Verhältnissen so gut in-

ist sich sicher, die eingehenden Vorbereitungen werden sich lohnen.

formiert sind wie sonst keiner. Nur sie wissen außerdem, wo es die schönsten

Patrick erhebt sich vom Sessellift, gleitet ein paar Meter und gibt den an-

Plätze in unberührter Natur noch gibt

deren einen kleinen Vorsprung, bevor er sich selbst in den Tiefschneehang

und wo Abfahrten sind, die sonst kaum

begibt. Das ist der Moment, dem Patrick schon seit so langer Zeit entge-

jemand kennt. Sie ermöglichen den

genfieberte. Alles um ihn herum wird still. Es gibt jetzt nur noch ihn – und

Gästen einmaligen Skigenuss.

die intensive Begegnung mit der Natur. Vorarlberg besitzt übrigens prozentuell mit Abstand die höchste Zahl an geprüften, gut ausgebildeten Skilehrern. Besonders im Bereich der Kinderskischulen und im Kinderunterricht sind Vorarlberger Skischulen führend und maßgeblich an der Entwicklung von speziellen Kinderprogrammen beteiligt. Kurz: Vorarlberg ist der perfekte Ort, um Ski fahren zu lernen.“

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Der erste auf der Piste, erste Sonnenstrahlen und dann ein erstklassiges Frühstück. Das ist die NovaExklusiv.

Skiland Vorarlberg Täler und Gebirgszüge gliedern Vorarlberg in kompakte, überschaubare Naturräume – ideale Voraussetzungen für ein abwechslungsreiches Skivergnügen. Viele Skigebiete reichen in schneesichere Höhen von 1.400 bis 2.400 Metern. Wunderschöne Aussichtspunkte geben die Sicht frei – in eine unberührte Bergwelt. Dabei zeigt sich die Landschaft eindrucksvoll; gleichzeitig aber einladend und freundlich. Für eine gute Mischung aus sanften und anspruchsvollen Skihängen ist genügend Platz. Verschaffen Sie sich einen Überblick über das Angebot in den Vorarlberger Wintersport­ gebieten. In der beigelegten Info­broschüre oder auf www.vorarlberg.travel/winter finden Sie Ski-Panoramakarten, Tarif-Informationen und vieles mehr.

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Neu.land

Skigebiete

von ihren schönsten seiten. Silvretta Montafon. Zwei neue Gondelbahnen verbinden

Ein weiteres Juwel: die Damülser Mittagsspitze. Sie ist der

seit Dezember 2011 die Skigebiete Nova von St. Gallen-

markante Blickfang im Skigebiet Damüls-Mellau. Die Orte

kirch / Gaschurn und das Skigebiet Hochjoch bei Schruns.

sind seit 2010 durch Skilifte verbunden und bilden seither

Damit ist es das größte Skigebiet Vorarlbergs.

das größte Skigebiet im Bregenzerwald. Damüls gilt als das schneereichste bewohnte Dorf der Welt.

HochjochTotale. Es ist die längste Skiabfahrt Vorarlbergs. Sie führt vom 2.400 Meter hohen Kreuzjochsattel über 1.700

Warth-Schröcken. Die hochalpinen Walserdörfer sind

Höhenmeter fast bis ins Ortszentrum von Schruns. Jeden

dank der vielen Nordhänge bis ins Frühjahr schneesichere

Mittwoch um 7:20 Uhr fahren die Grasjoch Bahn und die

Winter­sportdestinationen. Warth und Schröcken sind über

Hochalpila Bahn exklusiv für die Teilnehmer von St. Gallen-

den Hochtannbergpass verbunden und beliebt bei Skitou-

kirch bis zum Hochalpila Grat, wo die Talabfahrt beginnt.

rengehern und Variantenskifahrern. Treffpunkt für Snow-

Guides begleiten die Gäste bis ins Tal, bevor es mit der

boarder ist der Saloberpark mit verschiedensten Obstacles,

Hochjoch Bahn wieder hinaufgeht zum genüsslichen Früh-

einem Easy Park für Kinder und Anfänger, einem Main-Park

stück am Berg.

und einem Natural-Park.

NovaExklusiv. Noch bevor die Lifte offiziell öffnen, fahren

Skisafari Kleinwalsertal. Ein Skitag mit Abwechslung: Mit

die Teilnehmer von Gaschurn mit der Versettla Bahn ins Ski-

den Tourenskiern geht’s hinauf zum Hahnenköpfle. Es folgt

gebiet Silvretta Montafon. Sie genießen die ersten Sonnen­

eine langgezogene Abfahrt durch das Gelände, ein Transfer

strahlen, die Aussicht auf die schneebedeckten 3.000er

mit dem Skidoo nach Bizau im Bregenzerwald, von dort mit

und schwingen über die frisch präparierten Pisten. Zum

dem Taxi nach Hochkrumbach. Kurzer Aufstieg zur Widder­

Abschluss bekommen die Erstbefahrer ein herzhaftes

steinhütte. Ein atemberaubender Blick auf den Widderstein

Bergfrühstück im Bergrestaurant „Nova Stoba“. Startzeit

mit 2.500 Metern Seehöhe ist die Belohnung, bevor es

ist jeden Freitag um 7:20 Uhr.

wieder hinabgeht – wahlweise ins Gemsteltal oder ins Bär­ gunttal. Die Tour rund um das Kleinwalsertal setzt sicheres

Diabolo-Piste. Mit 312 Höhenmetern und bis zu 70 Prozent

Geländefahren voraus.

Gefälle ist diese schwarz markierte Piste im Skigebiet Golm (Tschagguns, Vandans) eine der steilsten Vorarlbergs.

Der Weiße Ring verbindet Lech, Zürs, Zug und Oberlech.

Alljährlich findet hier das Tourenskirennen „Diabolo-Race“

Die Strecke ist für einigermaßen geübte Skifahrer gut zu

statt. Nach einem Aufstieg mit Tourenskiern folgt der

bewältigen. Wer diese einzigartige
Skirunde zum ersten

­Riesentorlauf ins Ziel.

Mal in Angriff nimmt, für den ist der „Area Check“ jeweils sonntags mit den Guides der Skischule Lech perfekt
ge-

Die „Nidla“ in Gargellen. Besonders lang und legendär:

eignet. Für Olympiasieger Patrick Ortlieb ist der Weiße

die Nidla. Ein anspruchsvoller Tiefschneehang, der von so

Ring „immer noch eine der schönsten Abfahrten im ganzen

manchem Skifahrer als der schönste bezeichnet wird.

Alpenraum“.

500 Höhenmeter überwindet man beim gleichmäßigen Ritt durch den Schnee. Die Begleitung eines Skilehrers und

Vermalen-Abfahrt. Die Piste am Sonnenkopf im Klostertal

eine komplette Lawinenausrüstung sind Pflicht für dieses

ist mit einer Länge von elf Kilometern eine wirkliche Her­

Abenteuer im freien Gelände.

ausforderung. Zwischen dem Start am Glattinggrat und dem Ziel bei der Talstation liegen über 1.300 Meter Höhenunter-

Diedamskopf und Damüls-Mellau. Skifahren mit Panora-

schied. Die neue schwarze Piste ins so genannte „Bäraloch“

mablick. In Au-Schoppernau befindet sich der Diedamskopf.

stellt mit einer Neigung von bis zu 60 Prozent die Fahr­

Der höchste Aussichtspunkt im Bregenzerwald und Start-

künste so manchen Skifahrers auf die Probe.

punkt einer zehn Kilometer langen Skiabfahrt. Weitere Informationen zum Thema Skifahren in Vorarlberg finden Sie unter www.vorarlberg.travel/ski

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Ein herrlicher Blick über den Tellerrand.

Der Wintermorgen ist noch jung. 7:51

ihn zurück zur Gruppe. Dort begrüßt

Kreuzjochsattels führt sie der Weg an

zeigt Michaels Uhr an. Beim Ausstei-

gerade Winterwanderführer Alois die

zwei weiteren Bergbahnstationen vor-

gen aus der Gondel schweift sein Blick

Teilnehmer der Fußgänger-Safari:

bei. Später werden sich hier zahlreiche

von der Bergstation der Hochalpila

„Herzlich willkommen miteinander!

Skifahrer tummeln. Aber zu dieser

Bahn über St. Gallenkirch im Tal bis

Wir befinden uns hier auf rund 2.000

frühen Tageszeit noch nicht – jetzt

hoch zu den Gipfeln des Rätikon ge-

Meter Seehöhe. 45 Minuten sind wir

liegt eine herrliche Ruhe über der tief

genüber. Dieses Panorama – überwäl-

unterwegs, dann gibt es ein zünftiges

verschneiten Landschaft.

tigend, da muss er unbedingt noch ein

Bergfrühstück. Auf geht´s!“

Foto machen.

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Ein bisschen skeptisch war Julia Die Gruppe setzt sich in Bewegung,

schon, als ihnen gestern in der Hotel-

„Komm schon, die Tour geht gleich

durch den knirschenden Schnee,

sauna Frank und Maria vorgeschlagen

los“, sagt seine Frau Julia und führt

immer Alois hinterher. Entlang des

haben, bei dieser Safari mitzumachen.


Genuss.region

Im weitläufigen Winter­ wanderparadies Montafon öffnet sich der Blick hinaus in die Landschaft. Aber auch nach innen.

„Ist das nicht arg anstrengend? Und

besten. Vor allem, wenn Zutaten und

man trifft sich schon um 7.30 Uhr? Ich

Rezepte direkt aus der Region stam-

schlafe im Urlaub doch so gerne aus“,

men – wie hier beim Vorarlberger

dachte sie im Stillen, wollte die sicht-

Riebel in der großen Pfanne. „Und

lich von der Idee begeisterten Freunde

wenn man sich diesen Genuss selbst

aber nicht vor den Kopf stoßen. Michael

erlaufen hat“, fügt Maria lächelnd

schon manch schöne Ecke entdeckt.

war sowieso gleich Feuer und Flamme.

hinzu, als sie sich noch ein Stück herz-

Wenn dann noch unterwegs eine

Und spätestens jetzt, beim Blick auf

haften Bergkäse in den Mund schiebt.

köstliche Jause oder das abendliche

das Frühstücksbuffet im Kapellres-

Menü in ihrem familiengeführten Hotel

taurant, muss sie zugeben: Das frühe

Tatsächlich sind die beiden Paare

wartet, ist das genussreiche Erholung

Aufstehen hat sich gelohnt. Hoch in

sportlich viel unterwegs: Auf Langlauf-

ganz nach ihrem Geschmack.

den Bergen schmeckt es einfach am

skiern und Schneeschuhen haben sie

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Im Panorama-Restaurant Baumgarten am Sonderdach bei Bezau ist das Drumherum genau so wichtig, wie die Speisen selbst.

Der Gasthof Krone in Hittisau. Es ist mehr als handwerkliche Perfektion, die das stilvolle Ambiente und die erlesene K체che ausmacht. Es ist die Achtung vor der Bregenzerw채lder Kultur.

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Genuss.region

„Der Riebel, jene seit Urzeiten überlieferte Speise unserer Mütter, Großmütter und Urgroßmütter, wärmt in kalter Jahreszeit den Vorarlbergern nicht nur das Bäuchlein, sondern auch das Herz. Das Mischen des Getreides mit Milch oder Wasser, das Brutzeln in der Pfanne und das rhythmische ‚Storen’ am Morgen lassen ihnen das Herz schon übergehen, bevor sie noch einen Bissen eingenommen haben. Und wenn dann der erste Löffel mit Riebel, leicht angezuckert, in den Kaffee eingetaucht wird ... einfach himmlisch!“, sagt der Vorarlberger Kabarettist und Riebel-Botschafter Markus Linder. Er kommt hörbar ins Schwärmen, wenn’s um das typisch regionale Gericht geht – insbesondere in der von ihm gesungenen Hommage „An ghöriga Ribl“.

Riebel (für vier Personen)

Er wird traditionell aus hellem Vorarlberger Maisgrieß, einem Milch-Wasser-

300 g Vorarlberger Riebelgrieß

Gemisch, Salz und Butter zubereitet und ist definitiv ein hervorragender Energie­

1/2 l Milch, Wasser oder gemischt

spender für Wintersportler. Ursprünglich ein Gericht der „armen Leute“, avan-

Salz

cierte der Riebel zu einem Klassiker der Vorarlberger Küche. Er wird mal mit

100 g Butterschmalz

Zucker, mal mit Apfelmus oder Kompott genossen. Aber auch deftige Interpreta­ tionen mit Käse sind erlaubt.

Milch mit einer guten Prise Salz in einem Topf aufkochen.

„Riebeln“ bedeutet, etwas mit den Händen zu Krümeln zu zerreiben. Auch seine Bezeichnungen „Stopfer“ und „Brösel“ in den Talschaften weiter südlich sind

Den Vorarlberger Riebelgrieß

wohl der Zubereitungsart zuzuschreiben. Denn damit er locker und krümelig

einrühren und einige Minuten

wird, sollte der Riebel einige Zeit mit einem flachen Kochlöffel in der Pfanne

oder über Nacht zugedeckt

zerstoßen werden. Stichwort Zubereitung: In Form von Riebel ist Milch über viele

auskühlen lassen.

Tage haltbar – und damit war er besonders in früheren Tagen und auf den hoch gelegenen Almen von großer Bedeutung für die Vorratshaltung.

Dann im heißgemachten Butterschmalz in einer großen Eisen-

Durch den Siegeszug des Weizens wurde Maisgrieß jedoch langsam von den

oder Bratpfanne unter stetigem

heimischen Tellern verdrängt. Einige Bauern haben sich daher der Pflege des

„Stupfen“ knusprig rösten.

Vorarlberger Riebelmais verschrieben und lassen die landestypischen Sorten ­­auf ihren Ackerflächen neu aufleben. So hat sich der Vorarlberger Riebel zu einer Spezialität entwickelt, die sogar von Slow Food Österreich – der weltweiten Vereinigung von bewussten Konsumenten – zum Genuss-Produkt geadelt wurde.

Vorarlberg isst... „Vorarlberg isst...“ besser. Die Vorarlberger Wirte haben sich der Qualität verschrieben. Ob regionale oder ethnische Köche, ob Bergrestaurant oder Haubenlokal, ob Szenebar oder Weinkeller – die Zufriedenheit des Gastes ist oberste Prämisse. Schon auf den Geschmack gekommen? Kulinarische Veranstaltungstipps, Rezepte von Spitzen­köchen, die besten Lokale sowie den Vorarlberger Genuss- und Erlebnisguide zum Bestellen finden Sie auf www.vorarlberg-isst.at. Weitere Informationen zum Thema „Genuss in Vorarlberg“ finden Sie unter www.vorarlberg.travel/genuss

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Ene mene miste, es rappelt auf der Piste. Für Autos hat Stephanie nicht viel übrig. Heute einen Füh-

zu den Schlitten, zeigt ihnen Schritt für Schritt, wie Lenken

rerschein zu machen, kann sie dennoch kaum erwarten.

und Bremsen funktionieren. Und dann der Höhepunkt: Jeder

Aber die Zehnjährige hat es ja auch nicht mit einer „hunds-

darf zwei kleine Runden mit seinem eigenen kleinen Ge-

normalen“ Fahrstunde zu tun und noch weniger mit einem

spann fahren, immer dem Husky-Toni hinterher. Das macht

Standard-Fahrzeug. Mit ihren Eltern und dem kleinen Bru-

Laune! Die Huskys geben richtig Gas, der Fahrtwind lässt

der Tim steht sie an diesem sonnigen Nachmittag auf der

die Haare tanzen, rote Kinderwangen leuchten. Keine Frage:

„Tschengla“, einem malerisch gelegenen Hochplateau im

Prüfung bestanden. Auch Tim nimmt stolz seine Urkunde

Brandnertal. In den folgenden drei Stunden macht sie ihren

entgegen.

Schlittenhundeführerschein – ein tierisches Vergnügen, da sind sich alle schon vorher sicher.

Dieser gemeinsame Ausflug hat allen sehr gefallen. So etwas wollen die vier unbedingt wiederholen, am liebsten

Den Vormittag hat die Familie noch auf der Skipiste ver-

gleich morgen. Möglichkeiten dazu gibt es hier reichlich:

bracht. Tim, sieben Jahre alt, hat nach seinem vierten Tag

beispielsweise eine Wanderung entlang des Tiererlebnis-

in der Skischule immer größeren Spaß auf den Brettern.

pfades, eine Runde mit Schlittschuhen auf dem Natureis-

Stephanie war mit ihren Eltern im gesamten – immerhin 55

platz mitten im Dorf – oder auch eine abendliche Rodelpar-

Kilometer Abfahrten umfassenden – Skigebiet unterwegs.

tie, mit Stirnlampen oder sogar unter Flutlicht. Das wäre auf

Am meisten hat es ihr auch heute wieder der neue Funpark

jeden Fall Tims Favorit…

angetan. Die eigenen Grenzen auszutesten und zu spüren, wie Tag für Tag die Sicherheit wächst, auch bei schwierigeren Hindernissen oder höheren Schanzen; das ist schon eine tolle Erfahrung. Genauso wie jetzt hier mit den Huskys: Ein Herz für Hunde hat Stephanie ja ohnehin. Und jetzt schlägt es eindeutig für Maja, die weiß-graue Huskydame, die sie sich für den Kurs ausgesucht hat. Nach etwas Theorie zum Umgang mit den Tieren führt „Fahrlehrer“ Anton, den hier jeder nur „HuskyToni“ nennt, nun die sieben Kinder

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Schnee.treiben

Stรถcke unter die Arme, Abfahrtshocke und das Ziel immer im Auge behalten: den Skilehrer.

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»ein Mädchen jodelte sogar.« Anton Kuttner ist staatlich ausgebildeter Winterwanderführer und Mushing Guide. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und bietet mit seinen derzeit 16 Huskys verschiedene Workshops an. Der Erfolg gibt ihm recht: Die Nachfrage steigt kontinuierlich. ? Schlittenfahren mit einem Husky – braucht das nicht langes Training? ! Überhaupt nicht. Schlittenfahren ist kinderleicht. Oft sind die Eltern ganz erstaunt: Wow, mein Kind lernt in drei Stunden Schlittenfahren! ? Gibt es Berührungsängste zwischen den Kindern und den Hunden? ! Nein, die Huskys sind sehr brav und zutraulich. Sie legen sich hin und lassen sich streicheln. Das liegt auch daran, dass ich selbst drei Kinder habe, mit denen die Hunde aufwachsen. ? Und wie reagieren die Kinder im Kurs? ! Oft jauchzen sie während der Fahrt voller Freude. Vor kurzem hat sogar einmal ein Mädchen gejodelt!

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Schnee.treiben

Nicht nur in Alaska ein Renner, sondern auch im Brandnertal: mit Huskys durch den Schnee düsen.

Familienclub Vorarlberg Entspannung für die Eltern und Abenteuer für die Kinder – oder umgekehrt! Die Orte und Betriebe des „Vorarlberger Familienclub“ haben sich ganz besonders auf die Bedürfnisse von Familien eingestellt: mit den entsprechenden Einrichtungen, dem praktischen Drumherum-Service und der maßgeschneiderten Betreuung. Auch für Kleinkinder! Alle Informationen zu den Regionen, Orten und Hotels, die Mitglied im Familien­ club sind, zu Kinder-Skischulen und Skikindergarten sowie Anregungen für lustige Aktionen im Schnee finden Sie auf www.vorarlberg.travel/familie

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Lebensenergie ist erneuerbar! „Ich habe niemandem verraten, wo’s hingeht“, lacht Anja

mantes Hotel im Kleinwalsertal ausgesucht. Im vergange-

und legt noch mal nach: „Handy und Internet sind für mich

nen Sommer war Anja schon einmal hier und hat damals

die nächsten Tage tabu.“ Was sie sich für diesen Winter­

von einem Programm gehört, welches das Lebensfeuer ®

urlaub verordnet habe, sei: ENT-SPANNUNG. Als Managerin in einem Technologie-Unternehmen ist sie nämlich viel unterwegs

misst und selbiges durch gezielte Maßnahmen neu entfachen soll – wissenschaftlich fundiert und mit persönlicher Betreuung. „Lebensfeuer ® ist besser als Burnout“, dachte sich Anja und entschloss sich, es selbst auszuprobieren.

und hat wenig Zeit für sich selbst. Nach einem anstrengenden Jahr

Schon vor ihrem Urlaub legte sie sich dafür ein Gerät an, das die Herzratenvariabilität aufzeichnet und so Auf-

wie diesem habe sie

schluss über ihre körperliche und psychische Verfassung

sich die Erholung

gibt. Mit den gespeicherten Daten machte sich Anja dann

redlich verdient.

auf den Weg – zur ersten zertifizierten Lebensfeuer ®Region Kleinwalsertal.

Sie hat sich dafür ein kleines, char-

Erholung vom Alltag, mehr Zeit für sich selbst. Lebensfeuer ® im Kleinwalsertal.

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Auf Basis der zuhause gesammelten Messdaten erhält Anja ihr persönliches Urlaubsprogramm auf den Leib geschneidert. Eines, das ihre Batterien wieder voll auf-


Ruhe.zone

lädt. Mit Massa­gen, wohltuenden Bädern, auf den eigenen Rhythmus abgestimmten Winterwanderungen und Langlaufstrecken, bewusst eingelegten Pausen sowie Ernährungstipps – für Hobbyköchin Anja etwas, das sie auch zuhause beherzigen kann. Im Sommer sind es die Lebensfeuer ®-Wanderungen auf dem so genannten „Walser Omgang“, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste abgestimmt sind. Im Winter haben sie die Wahl zwischen ausgleichenden, regenerierenden und aktivierenden Langlaufloipen und Winterwanderwegen. Anja entscheidet sich für die Kraft spendende Steinbock-Loipe. „Das Beratungsgespräch mit meinem Lebensfeuer ®Professional und der erste Tag mit genau abgestimmtem Bewegungspensum waren eine Erleuchtung“, erzählt Anja. „Ich bin eben ein Heißblüter! Aber endlich weiß ich mit meinem hohen Energielevel umzugehen – und es auch im Alltag zu halten.“

Ein Zuhause für die Seele. Winter, Zeit der Ruhe und inneren Einkehr. Der Stille, Regeneration und Entspannung. In Vorarlberg jedoch alles andere als passiv. Das breite Bewegungsangebot an der frischen Luft macht nicht nur den Kopf frei und lässt den Körper die Elemente spüren. In der Natur kommen wir unserer eigenen Natur wie von selbst ein gutes Stück näher. Aber auch in den Hotels, Gästehäusern und Apartments begegnen unsere Sinne überall ­lebendigen Materialien. Holz, Stein und Wasser stimulieren unsere Sinne. Die moderne Architektur und mit Liebe zum Detail ausgestattete Zimmer sind Nahrung für die Augen. Beautyanwendungen, Kräuterbäder und Ölmassagen wecken nach einem langen Skitag neue Lebensgeister. Zu guter Letzt sind es aber auch die Gastgeber selbst, die mit vollem Engagement dafür sorgen, dass man sich wie zuhause fühlt. Die einem das Gefühl geben, willkommen zu sein, und die trotz der vielen exklusi­ven Angebote bodenständig geblieben sind und auf die Bedürfnisse ihrer Gäste individuell einzu­gehen verstehen. Mehr Informationen finden Sie unter www.vorarlberg.travel/feelwell

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Der Weg zu innerer Ruhe. Winterwanderwege Beschaulich geht es dahin. Durch

davon führen zu idyllischen Aussichts-

Glück gibt es in allen Regionen zahl-

abgelegene Dörfer und die unberühr-

punkten mit Blick über das Wolken-

reiche Wege mit Einkehrmöglichkeiten

te Winterlandschaft. Ein Bächlein

meer. Weit und breit nur Himmel, hier

zum Aufwärmen. Und die Bergbahnen

plaudert unter einer dünnen Eisschicht

und da auftauchende Gipfel – und die

in Vorarlberg bieten Wanderern günsti-

und Rehspuren zeichnen sich im tief

wärmende Sonne auf der Haut.

ge Tarife für die Berg- und Talfahrten.

leisen Töne und versteckten Details,

Insgesamt 767 Kilometer solch ver-

Winterwander-Tipps

die bei einer Winterwanderung unsere

schneiter Pfade schlängeln sich durch

Ein spezielles Angebot hält das Team

Aufmerksamkeit auf sich lenken.

Vorarlberg. Sie alle bringen eines mit

von „Lex Lupo“ im Bregenzerwald

sich: Entschleunigung. Mit jedem ein-

für Hundeliebhaber bereit: Auf dem

Im ganzen Land finden sich solche

zelnen Schritt kommen Sie der inneren

Winterprogramm stehen geführte

Wanderwege in Weiß. Einheitlich be-

Ruhe ein Stück näher.

Wan­derungen für alle, die am liebs-

verschneiten Bergwald ab. Es sind die

schildert und von leicht bis anspruchs-

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ten mit ihrem vierbeinigen Freund die

voll. Von der Pfänderregion im Norden

Wandern im Schnee ist jedoch oft

Landschaft erkunden. Ob mit Schnee-

bis hinein ins Montafon im Süden. Viele

anstrengender, als man denkt. Zum

schuhen oder ohne.


Ruhe.zone

Schnee hüllt die Landschaft in Stille. Damit Sie wieder ganz auf Ihr Inneres hören können. Zum Beispiel bei einem Spaziergang durch unberührtes Weiß.

Ein besonderes Erlebnis ist der drei

die Schweizer Berge, das Rheintal und

Streifzüge durch die Natur. Und in Lech

oder wahlweise auch fünf Kilometer

den Bodensee.

Zürs am Arlberg verspricht der Höhen-

lange „Schnee-Dünen-Rundweg“ am

wanderweg von Oberlech zur Gaisbü-

Hochplateau Gottesacker im Kleinwal-

Herrliche Winterwander- und Schnee-

hel-Alpe aussichtsreiche Momente in

sertal. Ausgangspunkt ist die Berg-

schuhwege schlängeln sich auch über

den Bergen.

station Ifenbahn. Auf 2.000 Metern

das auf 1.250 Meter gelegene Hoch­

Höhe führt der Weg durch Schnee-

plateau Tschengla oberhalb von Bür-

Bei der Fülle an Wanderrouten in

dünen und bietet einen einzigartigen

serberg im Brandnertal, auf den 1.400

Vorarlberg fällt die Wahl oft schwer.

Ausblick ins Tal.

Meter hohen Muttersberg bei Bludenz

Ein kurzer Blick auf www.vorarlberg.

oder durch den international beachte-

travel/winterwandern hilft, die Win-

ten Biosphärenpark Großes Walsertal.

terwanderwege schon vorher im Detail

Eine vielleicht ebenso schöne Aussicht erwartet die Winterwanderer auf dem

kennenzulernen.

Karren, dem Dornbirner Hausberg.

Mit insgesamt 290 km Wanderwe-

Die Belohnung für den Aufstieg ist ein

gen und Schneeschuhrouten ist das

unvergleichlicher Panoramablick auf

Montafon ein Paradies für ausgedehnte

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Eine blaue Stunde.

Drei Tage traumhaftes Pistenwetter und heute – wattige

Werkraum Haus. Hier wird dem Bregenzerwälder Handwerk

Schneeflocken tanzen dicht an dicht vom Himmel! Ein

bald eine neue Bühne geboten. Bernhard und Marlene,

willkommener Anlass für Bernhard und Marlene, eine Ski-

die großen Wert auf gutes Design legen, ist der Werkraum

Pause einzulegen und einen Ausflug in die Stadt zu wagen.

Bregenzerwald schon lange ein Begriff – nicht erst, seit

Auch ein paar Urlaubssouvenirs wollen gekauft werden –

Star­architekt Peter Zumthor für den Bau und damit die Ge-

vor allem ein gutes Stück von dem Bergkäse, der nirgendwo

staltung des Dorfmittelpunktes ausgewählt wurde.

so schmeckt wie hier. Vor allem in Kombination mit den Spätzle, die sie so lieben. Ihr Hotelier verriet ihnen, wo es ihn zu kaufen gibt.

Bregenz. Auch hier begegnen Bernhard und Marlene einem „Zumthor“ – dem Kunsthaus. Die Fassade besteht aus matten Glas-Schindeln, die den Baukörper von innen heraus er-

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Also machen die beiden auf dem Weg nach Bregenz einen

strahlen lassen. Marlene schmunzelt, als Bernhard gesteht,

kurzen Halt in Andelsbuch beim Käsehaus – eine der vielen

dass diese ihn an die Schuppen eines Fisches erinnern. Ihr

Institutionen, die sich der Pflege der Vorarlberger Käse-

beeindruckender Spaziergang am Bodenseeufer habe ihn

kultur verschrieben haben. Ganz in der Nähe entsteht das

wohl auf diesen Gedanken gebracht, mutmaßt sie. Marlene


Aus.zeit

Still und starr ruht der See. Aber das Freizeitangebot ist voller Leben.

selbst entwickelte dabei das Verlangen nach einer Tasse heißen Glühweins – und sie weiß auch schon, wo sie diese bekommt: auf dem Adventmarkt in der Bregenzer Altstadt. Ein paar Gehminuten später tauchen die beiden ein in eine zauberhafte Welt aus Weihnachtsklängen, Bienenwachskerzen und herrlichem Glühweinduft. Sie schlendern an Ständen mit liebevoll gestaltetem Kunsthandwerk vorbei und finden so manch passendes Geschenk. Inzwischen ist es dunkel geworden und hat aufgehört zu schneien. Der Glühwein und die Vorfreude auf die kommenden Skitage versetzen Bernhard und Marlene in leise Euphorie. Der beste Tiefschnee ihres Lebens wartet nun auf sie.

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Ob Kulinarisches oder Handwerkliches: Typische Mitbringsel aus Vorarlberg sind z.B.: der würzige Bergkäse, Sura Kees, Edelbrände, handgemachte Schokoladen, Holz-Clogs, Molkekosmetik, … Weitere Infos finden Sie unter www.vorarlberg.travel/souvenir

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Aus.zeit

Sinnliche Souvenirs. Vorarlberg ist ein Genussland. Deshalb sind auch die typischen Urlaubssouvenirs oft regionale Köstlichkeiten, wie es sie überall zu entdecken gibt: Bergkäse, Senf, Bier mit Molke oder Edelbrände – all das bringt den Winterurlaub zuhause noch einmal aufs Tablett – im wahrsten Sinne des Wortes. Auch beim Handwerk stößt man auf ein ausgeprägtes Gespür für Qualität und ein Faible für Produkte, die individuell und authentisch gearbeitet sind. Die gestalterische Kreativität geht hier wie selbstverständlich eine Symbiose ein mit überlieferten Fertigkeiten und tief verwurzeltem Wissen über die Geheimnisse traditioneller Werkstoffe. Ohne falsche Scheu, dafür mit dem nötigen Respekt, entstehen so in den zahlreichen Manufakturen einzigartige Produkte, die Altes neu interpretieren und schon allein aufgrund ihrer Herstellungsart eine reiche, besonders sinnliche Erfahrung ermöglichen. Einer, der sein Handwerk versteht und eine alte, regionale Spezialität für den zeitgemäßen Genuss erzeugt, ist der Schnapsbrenner und Hausherr des Michelehofs in Hard, Albert Büchele. ? Albert Büchele, welchen Stellenwert hat der kulinarische Genuss in Vorarlberg?

brand zu Kaffee, zu Schokolade und Pralinen oder zu

! Einen recht hohen! Vorarlberg ist ein sehr entwickeltes

Käse. Aber auch zu einer guten Zigarre! Dazu passen am

Land und es gibt zum Glück einen hohen Anteil an Men-

besten fassgelagerte Obstbrände oder ein Whiskey.

schen, die sich gutes Essen und Trinken auch leisten können. Mein Metier sind ja die Edelbrände und ich stelle

? Eine regionale Spezialität ist der Subirer. Der Name „Sau-

in meinem Umfeld fest, dass das Qualitäts­bewusstsein

birne“ deutet schon an, dass sie nur bedingt zum Verzehr

nach wie vor zunimmt. Lieber trinkt man weniger und legt

geeignet ist. Zum Brennen eignet sie sich jedoch hervor-

dafür mehr Wert auf die Qualität.

ragend - was macht den Subirer so besonders? ! Ein Faktor ist sicher die einzigartige Aromatik der Birne.

? Ein Schnaps krönt so manch deftiges Essen, wie zum

Ein zweiter sind die begrenzten Ressourcen und die regi-

Beispiel Kässpätzle. Welche Rituale gibt es sonst noch

onale Begrenzung auf Vorarlberg. Deshalb ist der Subirer

rund um die Destillate?

ganz sicher neben unserem Vorarlberger Bergkäse der

! Das bekannteste Ritual ist sicher nach einem deftigen

kulinarische Botschafter schlechthin. Da diese Speziali-

Essen. Ich finde aber auch die verschiedenen Kom-

tät eher knapp ist, wächst auch der Mythos um unseren

binationen zu den Edelbränden sehr spannend: Edel-

Subirer stetig.

Gustav – Zeit und Raum für guten Geschmack „Gebrauchen statt verbrauchen“ lautet die Devise einer Konsumkultur, die behutsamer, bewusster und nachhaltiger mit unseren Ressourcen umgeht. Dieser weltweite Trend ist ab Herbst 2013 das Leitmotiv für „Gustav“, die internationale Messe für Konsumkultur in Dornbirn. Sie richtet sich an Menschen, die Genuss und schöne Dinge schätzen. Die in den Themen-Salons präsentierten Produkte sind das Ergebnis gut und gern getaner Arbeit – von Edelbränden über Fleischspezialitäten bis hin zu Wein und neuen alten Getreidesorten. Alles zur neuen Messe finden Sie auf www.vorarlberg.travel/veranstaltungen

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Verliebt in Vorarlberg? Kommen Sie uns besuchen! Im InfoHeft finden Sie alles Wissenswerte über den Vorarlberger Winter 2012/13. Informationen über spezielle Themen oder Kataloge und Unterkunftsverzeichnisse der Ferienregionen schicken wir Ihnen umgehend und kostenlos zu. Einfach bestellen. Vorarlberg Tourismus, Postfach 99, 6850 Dornbirn, Österreich T: +43 (0)5572 / 377033-0 (MO–SA 8-18 Uhr), F: +43 (0)5572 / 377033-5 info@vorarlberg.travel, Infos und Online-Buchung: www.vorarlberg.travel Landesweite Zimmerinformation: Telefon-Hotline +43 (0)5572 / 377033-0 (MO–SA 8-18 Uhr). Entsprechend Ihren Wünschen (Termin, Unterkunftsart, Ausstattung ...) sucht unsere Zimmerinformation passende Urlaubsangebote. Sie können dann das Angebot Ihrer Wahl direkt beim Betrieb buchen. Informieren und buchen auf www.vorarlberg.travel Hier finden Sie aktuelle Informationen, Veranstaltungs- und Reisetipps, Urlaubsangebote und Prospekte zum Herunterladen. Vom 5-Sterne-Superior-Hotel bis zur Ferienwohnung – Ihr Urlaubsquartier und Packages können Sie auf unserer Website suchen und bequem online buchen. Weitere Informationsstellen: Vorarlberg-Repräsentanz, Tuchlauben 18 / 15, 1010 Wien, Österreich T: +43 (0)1 / 5357890, F: +43 (0)1 / 5333855-50, ukinz@vtour.vienna.at, bei den Regionen (siehe Info-Heft), bei Ihrem Reisebüro vor Ort und beim Urlaubsservice der Österreich Werbung, Postfach 83, 1043 Wien, Österreich, www.austria.info Das Sommerjournal 2013 von Vorarlberg Tourismus erscheint im Jänner 2013.

Bildnachweis Titelbild: Stuben am Arlberg © Josef Mallaun / Vorarlberg Tourismus; S. 4: © Ludwig Berchtold / Vorarlberg Tourismus; S. 5: © Hans Wiesenhofer /  Lech Zürs Tourismus, © Peter Mathis / Vorarlberg Tourismus, © Ludwig Berchtold / Vorarlberg Tourismus, © Ludwig Berchtold / Vorarlberg Tourismus, © Markus Moosbrugger / Bregenz Tourismus; S. 6/7: Freerider Alpe Rauz Stuben am Arlberg © Josef Mallaun / Österreich Werbung; S. 7: Roman Horner / Vorarlberg Tourismus; S. 8: Nova Exklusiv, Silvretta Montafon © Michael Junginger / Silvretta Montafon; S. 10: Fußgängersafari Silvretta Montafon © Silvretta Montafon; S. 11: © Fotolia; S. 12: Panorama-Restaurant Baumgarten, Bezau © Peter Mathis / Vorarlberg Tourismus, Gasthof Krone, Hittisau © Beate Armbruster / Gasthof Krone; S. 13: © Silvretta Montafon; S. 15: © Ludwig Berchtold / Vorarlberg Tourismus; S. 16/17: Hundeschlitten © Peter Mathis; S. 17: © Alpenregion Bludenz; S. 18/19: © Hans Wiesenhofer / Kleinwalsertal Tourismus; S. 19: © Jo Pesendorfer / Vorarlberg Tourismus, © Fotolia; S. 20/21: © Hans Wiesenhofer / Kleinwalsertal Tourismus; S. 22/23: © Peter Mahis / Vorarlberg Tourismus; S. 23: © Christoph Lingg / Bregenzerwald Tourismus, Roswitha Natter / Archiv Werkraum Bregenzerwald; S. 24: © Ludwig Berchtold / Vorarlberg Tourismus, © Firma Lustenauer Senf Bösch GmbH & Co KG, SuraKees © Andreas Künk / Montafon Tourismus, © Roswitha Natter / Frau Kaufmann, © Roswitha Natter + Adolf Bereuter / handwerkholz anton bereuter, © Metzler Käse-Molke GmbH, © Robert Fessler / SCHEINBAR LEUCHTEN, © Fenkart Schokoladen­genuss, © Montafon Tourismus, © Anton Devich Holzschuherzeugung; S. 25: © Mohrenbrauerei, S. 27: © Christoph Lingg / Bregenzerwald Tourismus Impressum Herausgeber: Vorarlberg Tourismus GmbH, Poststraße 11, 6850 Dornbirn, Österreich. Konzeption: Silberball Bregenz GmbH, Text: Silberball PR GmbH, 6900 Bregenz, Thorsten Bayer, Ulrike Kinz. Karte: © Freytag-Berndt & Artaria, 1230 Wien. Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt, 6850 Dornbirn. Printed in Austria. Informationsstand: August 2012. Alle Informationen beruhen auf gelieferten Unterlagen. Trotz sorgfältiger Bearbeitung sind die Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit.

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Aus.blick

Vielerorts wird Heu noch traditionell getrocknet. Wie hier in Mellau.

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VORARLBERG TOURISMUS Postfach 99, 6850 Dornbirn, Österreich T: +43 (0)5572 / 377033-0, F: +43 (0)5572 / 377033-5 info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel


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