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NATUR.GENUSS Wanderzeit in Vorarlberg Leichte Touren Informationen & Tipps


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erzeit Wand rlberg a in Vor

Wo die Uhren anders ticken Du schließt deine Augen und hörst: Nichts. Nur das Hiäh eines Bussards begleitet den magischen Moment. Es kommt von weit oben. Doch du stehst auf festem Grund, machst deine Augen wieder auf und schaust mitten hinein in die Seele der Landschaft.

Leichten Fußes und frohen Herzens geht es durch die schönsten Flecken Vorarlbergs. Auf eine Alpe, durch eine Schlucht, einen Bergrücken hinauf, einem Moor oder einem See entlang. Immer beschaulich, immer gemütlich. Genusswandern für Groß, Klein, Alt und Jung.

So bleibt genug Zeit für die kleinen Dinge. Den Duft einer Alpenblume zum Beispiel, den weiten Blick rundum, die Stille, die in der Natur haust. Einmalige Erlebnisse.

Der Atem der Berge beruhigt. Entschleunigt jede Hektik. Bremst die Zeit auf ein menschliches Maß.

Entspannung steht auf dem Programm. Augenblicke, die sich strecken!

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Möggers

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Bodensee

DEUTSCHLAND

Bregenz

4 Langenegg

SCHWEIZ

Dornbirn

Bregenzerwald

Hohenems

2 Mellau

BodenseeVorarlberg

Riezlern

Kleinwalsertal

3

Mittelberg

1 Damüls

Feldkirch

13 Großes Walsertal Brandnertal – Alpenstadt Bludenz – Klostertal

Nenzing

LIECHTENSTEIN

12 11

Bludenz

Brand

Arlberg Lech

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Zürs

Schruns

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ÖSTERREICH

Montafon

Partenen

SCHWEIZ

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Alle Wanderrouten auf: www.vorarlberg.travel/wandern

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Inhalt Seite

„Min Weag“ – Rund um Vorarlberg ..............................................................4 Kleinwalsertal 1 Von Alpe zu Alpe im Gemsteltal ....................................................................6 2 Wassergewalten in der Breitachklamm ........................................................9

Bregenzerwald 3 Kanisfluh – im Revier der Steinböcke..........................................................12 4

Moos & Moore ..............................................................................................15

Bodensee-Vorarlberg 5 Nenzinger Himmel........................................................................................18 6 See-Blicke: Möggers – Pfänderrücken........................................................21

Montafon 7 Vom Hochmoor zum „Weißen Gold" ............................................................24 8 3-Seen-Panoramaweg am Hochjoch ..........................................................27

Brandnertal / Alpenstadt Bludenz ................................................................ 9 Spiegelbild im See – Lünersee im Rätikon..................................................30 10 Am Fuße der Gamsfreiheit – Muttersberg – Alpe Els..................................33

Arlberg 11 Zürsersee ......................................................................................................36 12 Naturschutzgebiet „Gipslöcher“ ..................................................................39

Großes Walsertal 13 Von Faschina nach Damüls ..........................................................................42

Gut informiert, ist halb gewandert Tipps und Infos rund ums Thema Wandern ......................................................46 Betriebszeiten Seilbahnen und Sessellifte ........................................................54

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Arlberg Š Peter Mathis

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„Min Weag“ – Rund um Vorarlberg Der neue „Vorarlberger Rundwanderweg“ überrascht mit vielfältigen Kultur- und Naturräumen in fünf Regionen. Die Höhenprofile reichen von sanften Hügellandschaften des Bregenzerwaldes bis über die Baumgrenze in der Silvretta oder im Rätikon.

„Min Weag“ ist Vorarlberger Dialekt und bedeutet „Mein Weg“: Rund um Vorarlberg in einem Stück oder vielleicht doch nur eine kurze Etappe? Einsteigen, wo man will. Im Uhrzeiger- oder gegen den Uhrzeigersinn? Wie auch immer. Ein Reigen an Möglichkeiten. „Min Weag“, wie es mir gefällt. Eine einzigartige Vielfalt auf engstem Raum, die Landschaft als Kunstwerk, Begegnungen mit Menschen, die in der Region verwurzelt sind und interessante Episoden erwarten Sie. Zum Beispiel das Wirken der Bregenzerwälder Barockbaumeister oder der Aufstieg und Fall der Wälder Käsebarone. Im Rätikon, der Silvretta und dem Arlberggebiet belegen urgeschichtliche Funde, dass es schon damals einen regen Austausch über die Pässe gab. Und im Vorarlberger Rheintal kann man sich auf Spurensuche nach jenen frühen Fabrikanten begeben, die, wie etwa John Sholto Douglass, die Erschließungsgeschichte unserer Berge wesentlich mitgeprägt haben. Natur und Kultur lassen sich auch jenseits von Kitsch entdecken. In vielfältigen Naturzonen, die den Begriff Landpartie neu interpretieren. Dort, wo die Berge rufen (oder ein Hirt), die Wälder rauschen (oder ein Bach) und die Seen plätschern (oder ein SPA). www.vorarlberg.travel/min-weag

„MIN WEAG “ FÜR UNTERWEGS Der Vorarlberger Rundwanderweg ist auch in der kostenlosen VorarlbergApp eingebunden. Die nützliche Tourendatenbank bietet zurzeit 400 Wander- und 90 Rad- und Mountainbike-Tipps an. Zoombare, topografische Karten bilden das Herzstück. Wegbeschreibungen, Höhenprofile, GPSDaten, Bilder und Videos geben einen Vorgeschmack. Infos über Unterkünfte, Restaurants und Sehenswürdigkeiten ergänzen die Anwendung. www.vorarlberg.travel/apps

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Gemsteltal Š Hans Wiesenhofer

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l serta l a w n Klei

Von Alpe zu Alpe im Gemsteltal

Im Vordergrund das freundliche, mit mehreren Alpen bestückte Tal. Auf den Weiden verbringen Kühe den Sommer. Am Horizont erheben sich markante, felsige Berge. Eine leichte Wanderung durch eine alpine Bilderbuchlandschaft.

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Startpunkt/Zielpunkt: Mittelberg, Bödmen Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 2 Stunden Länge: 5,9 km Höhenmeter: Aufstieg 195 m, Abstieg 195 m Höchster Punkt: 1.282 m Jahreszeit: Mai–Oktober

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KURZBESCHREIBUNG Mittelberg-Bödmen (1.150 m) – Breitach – Hintere Gemstelhütte – Bernhardgemstelalpe (1.282 m) – Gemstelboden (1.156 m) – Mittelberg-Bödmen WEGVERLAUF Von Bödmen führt der Weg über die Breitach hinüber auf die andere Talseite zum Gemstelboden. Hier beginnt der gemütliche Rundwanderweg ohne großen Höhenunterschied durch das Gemsteltal am Fuße des 2.533 m hohen Widdersteins. Auf diesem markanten Berg verläuft die Grenze zwischen den Gemeinden Warth im Bregenzerwald und Mittelberg im Kleinwalsertal. Am Talende befindet sich die Hintere Gemstelalpe (Gemstelhütte), zu der auch die Obere Gemstelalpe gehört. Letztere wird wegen der leichteren Erreichbarkeit über den Koblatpass mit Vieh aus dem Allgäu bestoßen. Zur Alpzeit von etwa Mitte Juni bis Mitte September sind die Alpen bewirtschaftet und bieten sich zum Einkehren an.

WALSER ALPWIRTSCHAFT Im 13./14. Jahrhundert besiedelten Walser einige der hoch gelegenen Gebiete Vorarlbergs, so auch das Kleinwalsertal. Sie kamen aus dem Schweizer Kanton Wallis und waren erfahrene Landwirte, die sich gut in gebirgiger Umgebung zurechtfanden. Die Walser führten unter anderem die 3-stufige Bewirtschaftung der Alpweiden ein, die in Vorarlberg bis heute gepflegt wird. Um die vorhandenen Futterquellen für das Vieh optimal auszunützen, übersiedeln Mensch und Tier mehrmals im Jahr. Den Sommer verbringt man auf den Hochalpen, wo frisches Alpengras und feine Kräuter der Milch einen besonders guten Geschmack geben. Auf vielen Alpen wird die Milch zu Alp- und Bergkäse verarbeitet. Im Früh- und Spätsommer weiden die Kühe auf dem „Maisäß“ (oder „Vorsäß“). Das Gras dieser Weiden, respektive das Heu, ernährt das Vieh im Winter, den es im Stall beim Haupthof verbringt.

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Wassergewalten in der Breitachklamm

l serta l a w n Klei

Steile Felswände, sprudelndes Wasser von oben und unten: In der Breitachklamm ereignet sich zu jeder Jahreszeit ein faszinierendes Schauspiel. Ein gut gesicherter Weg verläuft durch die Schlucht.

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Startpunkt/Zielpunkt: Riezlern Walserschanz Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 2:30 Stunden Länge: 5,1 km Höhenmeter: Aufstieg 425 m, Abstieg 425 m Höchster Punkt: 1.015 m Jahreszeit: April–Oktober

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KURZBESCHREIBUNG

bis zum Zwingsteg und links abzweigend zur Walserschanz. WEGVERLAUF Der gut begehbare und gesicherte Weg durch die Klamm beginnt beim Gasthaus Walserschanz und führt durch die Schlucht bis zum Zwingsteg. Dort steigt man links auf zur Dornachalpe und zweigt kurz darauf rechts in Richtung Gasthof Breitachklamm in Tiefenbach ab. Von dort geht der Weg zurück in Richtung Breitachklamm bis zum Zwingsteg und führt von dort links hinauf zurück zum Ausgangspunkt, der Walserschanz. Alternativ kann man auch von Tiefenbach mit dem Bus retour ins Kleinwalsertal fahren. Die Wanderung kann auch in entgegengesetzter Richtung gemacht werden. Ein Besuch lohnt sich im Sommer wie im Winter bei jeder Witterung – je mehr Wasser, desto imposanter. Zugangszeiten und Eintrittspreise der Breitachklamm unter: www.breitachklamm.com

DIE TIEFSTE FELSENSCHLUCHT MITTELEUROPAS Die Breitachklamm ist eine der imposantesten Felsenschluchten Mitteleuropas. Sie ist rund 2,5 Kilometer lang und 150 Meter tief in das Gestein eingeschnitten. Hohe Wasserfälle wechseln sich mit tiefen Gumpen ab. Mancherorts halten überhängende Felswände das Sonnenlicht ab. In der feuchten Umgebung fühlen sich tiefgrüne Moose und zierliche Farne wohl, unerschrockene Fichtenbäume haben sich kühn auf kleinsten Felsvorsprüngen angesiedelt. Die Entstehungsgeschichte der Breitachklamm begann vor etwa 10.000 Jahren. Um diese Zeit fing der abschmelzende Breitachgletscher an, den Schrattenkalk des Engenkopfes durchzusägen. So bahnte sich das Wasser im Laufe der Jahrtausende seinen Weg durch den Stein. Erschlossen ist die Breitachklamm seit 1905. Auf Anregung des damaligen Tiefenbacher Pfarrers Johannes Schiebel legten mutige Tiefenbacher den Wanderweg an, um die Schlucht einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Gasthaus Breitachklamm in Tiefenbach. Retourweg in Richtung Breitachklamm

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Gasthof Walserschanz – Eingang Breitachklamm – Zwingsteg – Dornachalpe –


Breitachklamm Š Hans Wiesenhofer

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Steinböcke auf der Kanisfluh © Kevin Artho

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Kanisfluh – im Revier der Steinböcke

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Die Kanisfluh ist einer der markantesten Berge im Bregenzerwald. Die felsige Nordflanke ist vom Tal aus sichtbar, die Südhänge sind grün und sonnenbeschienen. Der ideale Lebensraum für Steinböcke und auch für 930 verschiedene Arten von Schmetterlingen.

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Startpunkt/Zielpunkt: Mellau, Bergbahnen Mellau Schwierigkeitsgrad: Mittel Gehzeit: 3:30 Stunden Länge: 9,5 km Höhenmeter: Aufstieg 700 m, Abstieg 700 m Höchster Punkt: 2.044 m Jahreszeit: Juni–Oktober, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Mellau – Auffahrt mit der Kabinenbahn zur Bergstation Rossstelle (1.395 m) – Kanisalpe – Holenke (2.044 m) – Wurzachalpe – Kanisalpe – Rossstelle – Talfahrt nach Mellau WEGVERLAUF Auffahrt mit der Kabinenbahn der Bergbahnen Mellau zur Bergstation. Die Wanderung beginnt mit einem schönen, schmalen Pfad, der in einen Güterweg mündet. Bald nach der Kanisalpe zweigt vom Güterweg ein Wanderpfad ab, der hinaufführt zum höchsten Punkt der Kanisfluh, der Holenke auf 2.044 m. Bergab wandert man zuerst auf derselben Route, wählt dann aber den Weg zur Wurzachalpe. Von dort geht es auf dem Güterweg zurück zur Bergstation Rossstelle. Talfahrt mit der Kabinenbahn.

KULINARISCH WANDERN So bereitet Wandern noch mehr Vergnügen – denn fürs Essen ist bereits gesorgt. Für genussfreudige Wanderer hat Bregenzerwald Tourismus drei verschiedene kulinarische Tageswanderungen zusammengestellt. Eine der Routen startet in Mellau. Bequem gelangt man mit der Bahn ins Alpgebiet. Nach einem deftigen Bergfrühstück im Bergrestaurant Simma auf der Rossstelle wandert man auf die mächtige Kanisfluh. Danach geht's zum Alpengasthaus Edelweiß und zum Mittagessen. Das Dessert zum Ausklang wird schließlich im denkmalgeschützten Bregenzerwälder Haus in Mellau serviert. Zur Wahl stehen zwei weitere kulinarische Wanderrouten im Bregenzerwald. Ausgangspunkte sind Schwarzenberg und Bezau. Preise und Informationen bei Bregenzerwald Tourismus (Adresse siehe Seite 48)

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ald nzerw e g e r B

Moos & Moore

Das wasserreiche, sanfte Hügelland des Vorderen Bregenzerwaldes birgt so manche Besonderheit: zum Beispiel Feuchtbiotope und Moore. Eine gleichermaßen beschauliche wie aussichtsreiche Wanderung.

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Startpunkt/Zielpunkt: Langenegg, Gemeindeamt Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 2 Stunden Länge: 6,8 km Höhenmeter: Aufstieg 180 m, Abstieg 180 m Höchster Punkt: 745 m Jahreszeit: April–Oktober

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KURZBESCHREIBUNG Langenegg (700 m) – Richtung Krumbach bis Moos – Rossbad (646 m) – Schutzgebiet „Nord“ – Langenegg WEGVERLAUF Vom Gemeindeamt Langenegg geht es hinauf zum Hälisbühl und nördlich des Schweizberges in die Krumbacher Parzelle Moos. Hier wendet sich der Weg nordwärts und man gelangt über Engisholz und vorbei an der Antonius-Kapelle zum Kur- und Gesundheitshotel Rossbad am Rande eines Naturschutzgebietes mit Feuchtbiotopen und Mooren. Nach der Durchquerung eines Waldgebietes (Glatzbachtobel) erreicht man das Schutzgebiet „Nord“ nördlich des Finkenbühls, das 30 Hektar Moorflächen beherbergt. Nach weiteren 20 Minuten befindet man sich wieder am Ausgangspunkt in Langenegg.

MOORE IN KRUMBACH & MOORWIRTE Was gibt es in einem Moor alles zu entdecken? Welche Pflanzen und Früchte aus dem Moor sind essbar? Antworten auf diese Fragen finden Interessierte in Krumbach. Der Ort hat unter dem Namen „moore krumbach“ seine Moore geöffnet und für Naturinteressierte zugänglich gemacht. Geschaffen wurde kein herkömmlicher Weg, sondern ein künstlerisch gestalteter Naturraum. Zentraler Beobachtungspunkt ist der von Architekten entworfene „Moorraum“, ein begehbarer Holzkubus. „Moorsitze“ laden zum Verweilen ein, Tafeln informieren über das Moor und seine Bedeutung. Fachkundige Führungen (2 Std.) finden von Anfang Juni bis Ende August jeden Donnerstag statt. Kulinarisches aus dem Moor offerieren die vier Moorwirte in Krumbach. Sie laden auch zu Spaziergängen, Lesungen und speziellen „Moor-Menüs“. www.krumbach.at

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Krumbacher Moor Š Krumbach Tourismus

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Nenzinger Himmel Š Ludwig Berchtold

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seeBodenlberg Vorar

Nenzinger Himmel

Vom „Nenzinger Himmel“, einer sehenswerten abgeschiedenen Alpsiedlung, führt die Wanderung hinauf in aussichtsreiche Höhen. Schritt für Schritt dem Himmel näher.

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Startpunkt/Zielpunkt: Nenzing, Nenzinger Himmel Schwierigkeitsgrad: Mittel Gehzeit: 3:15 Stunden Länge: 8,7 km Höhenmeter: Aufstieg 664 m, Abstieg 645 m Höchster Punkt: 1.785 m Jahreszeit: Juni–September

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KURZBESCHREIBUNG Nenzinger Himmel (Wanderbus Haltestelle) – Setschalpe – Hirschsee – Panüelalpe – Nenzinger Himmel – Alpe Gamperdona WEGVERLAUF Der Nenzinger Himmel (1.370 m) bietet nicht nur ein imposantes Bergpanorama, sondern ist auch ein besonders gutes Alpgebiet. Erreichbar ist er zu Fuß (4 Stunden ab Nenzing) oder mit einem Wanderbus. Von der Bushaltestelle im „Himmel“ führt diese Wanderung auf einem Fußweg in Richtung Amatschonjoch zur Setschalpe. Ab der Setschalpe verlässt man den Amatschonweg und wandert unter dem Massiv des Panüeler Kopfs am Hirschsee vorbei zur Panüelalpe. Der Rückweg zweigt nach etwa 15 Gehminuten kurz vor dem Hirschsee in Richtung Nenzinger Himmel ab. Im kleinen Alpdorf angekommen, lohnt sich eine Einkehr in der 5 Minuten entfernten Gamperdonaalpe, der größten Sennalpe Vorarlbergs. Für PKW und Fahrräder besteht ein Fahrverbot in den Nenzinger Himmel. Ab Nenzing fahren zwei Busunternehmen mit Kleinbussen ins Gamperdonatal: www.nenzingerhimmel.at und www.wanderbus.at – Anmeldung erforderlich.

DIE SPUSAGANG-SAGE In der Bergwelt rund um den Nenzinger Himmel spielen mehrere Sagen. Zu den bekanntesten zählt die Spusagang-Sage: 1622 wollten im schweizerischen Prättigau die beiden Verlobten Elisabeth Sentin und Johann Lampert nicht zum Protestantismus konvertieren. Also flohen sie ins katholische Vorarlberg. Sie gingen über den Brandner Gletscher, den Panüelerschrofen und wollten zur Nenzinger Alpe absteigen. Der Weg war gefährlich. Von oben lösten sich Steine, vom Salarueljoch her kamen die Verfolger. An einem haushohen, glatten Felsen kamen sie nicht mehr weiter. Johann kletterte hinauf und rutschte hinunter und hatte bald sicheren Stand. Elisabeth traute sich nicht. Johann rief: „Elsbet, wirf dich in meine Arme!“ Elisabeth ließ sich fallen und Johann fing die Ohnmächtige auf. Dann trug er sie hinüber zur sicheren Alpe Zalim auf Brandner Gebiet, wo sie sich niederließen und bald darauf heirateten. Den Weg übers Salarueljoch nennt man seither „Spusagang“, was so viel wie „Weg der Liebenden“ bedeutet.

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See-Blicke: Möggers – Pfänderrücken

seeBodenlberg Vorar

Der Ausblick ist bezaubernd schön! Entlang des Weges verändert sich die Perspektive auf den Bodensee, sein sanft gewelltes Umland und Vorarlbergs Bergwelt ständig. Bei jeder Wetterstimmung ein eindrucksvolles Erlebnis.

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Startpunkt/Zielpunkt: Möggers, Weienried Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 3 Stunden Länge: 10,3 km Höhenmeter: Aufstieg 345 m, Abstieg 345 m Höchster Punkt: 1.063 m Jahreszeit: April–Oktober

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KURZBESCHREIBUNG Möggers-Weienried (841 m) – Möggers-Dorf (979 m) – Hochberg – Schüssellehen – Ried – Weienried WEGVERLAUF Ausgangspunkt der aussichtsreichen Rundwanderung ist Möggers-Weienried (Parkplatz, Bushaltestelle). Von hier verläuft der Weg nach Möggers und weiter über Wiesen, bald durch einen Wald, zum Hochberg. Der Weg führt unterhalb des Gipfelkreuzes vorbei, ein Abstecher zu diesem Aussichtspunkt (1.069 m) lohnt sich. Über Schüssellehen, wo ein Bauernhof steht, und durchs Ried wandert man weiter Richtung Weienried. Zwischen Ried und Weienried kann man am Wasserweg in einem naturbelassenen Kneippbecken seine Füße kühlen.

1 SEE – 4 LÄNDER Wie groß der Bodensee ist, sieht man am besten von oben. Mit einer Fläche von 536 km² ist er immerhin der drittgrößte See in Mitteleuropa. Sein Ufer ist 273 km lang, den größten Anteil daran hat Deutschland (173 km). Das Schweizer Bodenseeufer ist 72 km lang, das österreichische 28 km. Teil des gemeinsamen Kultur- und Sprachraumes ist außerdem Liechtenstein. Rund um den See zeigt sich ein abwechslungsreiches Landschaftsbild. Richtung Norden sieht man sanftes Hügelland und weite Flächen. Auf den fruchtbaren Böden werden Obst, Gemüse, Getreide und auch Hopfen angebaut. Im Süden erheben sich, stetig ansteigend, die Alpen. In den Sommermonaten ziehen zahlreiche Schiffe ihre Spuren auf dem See. Von Bregenz aus fahren die Schiffe der Vorarlberg Lines alle wichtigen Häfen an, zum Beispiel das Inselstädtchen Lindau, Friedrichshafen mit dem Zeppelinund dem Dornier-Museum sowie die Blumeninsel Mainau, die am anderen Ende des Bodensees liegt.

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Bodensee-Panorama vom Pfänderrücken © Walter Vonbank

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Silvretta Stausee, Piz Buin Š Popp & Hackner

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Vom Hochmoor zum „Weißen Gold"

fon Monta

Faszinierende Ausblicke auf die Gipfel und Gletscher der Silvretta, eine eindrucksvolle Hochmoorlandschaft und die imposanten Stauseen: All das präsentiert die leicht zu gehende Familienwanderung.

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Startpunkt: Partenen, Bergstation Tafamunt Zielpunkt: Stausee Kops Schwierigkeitsgrad: Mittel Gehzeit: 4:30 Stunden Länge: 8,1 km Höhenmeter: Aufstieg 584 m, Abstieg 306 m Höchster Punkt: 2.000 m

Jahreszeit: Juni–September, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Von Partenen mit der Tafamuntbahn zur Bergstation Tafamunt (1.550 m) – Wiegensee (1.940 m) – Verbella-Alpe (1.938 m) – Zeinisjochhaus (1.842 m) – Kopssee (Stausee) WEGVERLAUF Von der Bergstation Tafamunt geht es leicht bergauf. Nach Verlassen des Waldes gelangt man bald in die Hochmoorlandschaft beim Wiegensee. Der Ausblick von hier ist faszinierend. Vom See führt der Weg weiter zur Alpe Verbella und leicht bergab zum Zeinisjochhaus und zum Kopssee (Stausee, 1.822 m) am Zeinisjoch. Von Kops zurück zum Ausgangspunkt fährt man mit dem Bus über die Bielerhöhe (2.032 m) und die bekannte Silvretta-Hochalpenstraße.

DAS WEISSE GOLD Den Wasserreichtum des Montafons nützt Vorarlberg seit 1925 zur Gewinnung von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft. 1930 wurde das Vermuntwerk bei Partenen als erstes Kraftwerk in Betrieb genommen. Heute betreiben die Vorarlberger Illwerke im Montafon mehrere Speicherkraftwerke mit den dazugehörigen Stauseen Silvretta, Kops und Vermunt. Das Kopswerk I mit seinen Nebenanlagen wurde zwischen 1962 und 1969 verwirklicht. Das Kopswerk II ging 2008 in Betrieb. Was es mit dem „Weißen Gold“ – der Gewinnung von Strom aus Wasserkraft – auf sich hat, kann man im „energie.raum“ im Vallülahaus in Partenen erleben. Täglich geöffnet, veranschaulichen „kraft.raum“, „energie.kino“ und „wind.maschine“ in zeitgemäßer Form alles rund um die Stromerzeugung.

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3-Seen-Panoramaweg am Hochjoch

fon Monta

Eine wahre Augenweide: Ringsum erheben sich eindrucksvolle Gebirgsketten. An idyllischen Plätzen ruhen zwei kleine Bergseen und ein Speichersee. Es lohnt sich, Zeit zum Schauen und Verweilen einzuplanen.

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Startpunkt/Zielpunkt: Schruns, Hochjoch Bahn-Bergstation Kapellalpe Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 3:45 Stunden Länge: 6,9 km Höhenmeter: Aufstieg 550 m, Abstieg 550 m Höchster Punkt: 2.302 m

Jahreszeit: Juni–Oktober, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Schruns-Kapell (Hochjoch Bahn-Bergstation, 1.874 m) – Sennigrat – Wormser Hütte (2.305 m) – Rückweg über Herzsee, Schwarzsee, Seebligasee zum Kapell WEGVERLAUF Auffahrt mit der Hochjoch Bahn zum Kapell. Zu Fuß oder mit dem Doppelsessellift geht’s zum Sennigrat. Von diesem hochgelegenen Grat öffnen sich herrliche Ausblicke. Vier Gebirgsgruppen sind zu sehen: Silvretta, Rätikon, Verwall und das Lechquellengebirge. Von dort führt ein Höhenweg zur Wormser Hütte und weiter, bergab, vorbei am Herzsee, Schwarzsee und dem Seebligasee zurück zum Kapell. Im Winter sind auf diesen Hängen und Wegen zahlreiche Skifahrer unterwegs. Der Seebligasee wurde angelegt, um Wasser für die Beschneiungsanlagen zu speichern.

WANDER- UND SKIBERG HOCHJOCH Im Sommer ist das Hochjoch, das sich oberhalb von Schruns erhebt, ein beliebter Wanderberg. Im Rahmen des Montafoner Sommerprogramms werden auch verschie-

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Im Winter ist das Hochjoch Teil der Silvretta

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dene geführte Wanderungen angeboten.

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Ausblick am Hochjoch Š Silvretta Montafon/Montafon Tourismus

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Lßnersee Š Herbert Flatz

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Spiegelbild im See – Lünersee im Rätikon

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Die bizarre Felslandschaft des Rätikons und mittendrin der idyllische Lünersee: Die gemütliche Wanderung umrundet den See und verheißt malerische Ausblicke.

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Startpunkt/Zielpunkt: Brand-Schattenlagant, Bergstation Lünerseebahn Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 2 Stunden Länge: 6,1 km Höhenmeter: Aufstieg 328 m, Abstieg 328 m Höchster Punkt: 2.086 m Jahreszeit: Juni–Oktober, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Brand-Schattenlagant – Auffahrt mit der Lünerseebahn zur Douglass-Hütte (1.979 m) – Rundwanderung um den Lünersee – Talfahrt nach Brand WEGVERLAUF Der Weg führt von der Bergstation der Lünerseebahn als Rundwanderweg um den Lünersee. Die Wanderung kann in beide Richtungen gemacht werden, es empfiehlt sich aber der Rundgang im Uhrzeigersinn. So gibt es am Anfang einen kleinen Aufstieg und die restliche Strecke führt fast nur noch bergab bzw. auf einer Ebene. Von der Terrasse der Douglasshütte (direkt neben der Bergstation) genießt man einen traumhaften Ausblick auf den Lünersee.

DOUGLASSHÜTTE Die Douglasshütte direkt am Seeufer hat eine bewegte Geschichte. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer, John Sholto Douglass of Tilquhillie. Sein Vater John Douglass, der einem alten schottischen Adelsgeschlecht entstammte, gründete im 19. Jahrhundert eine Baumwollspinnerei im nahen Thüringen und ließ sich in Vorarlberg nieder. John Sholto Douglass, fasziniert von der Schönheit der schroffen Berge, war Mitbegründer der Alpenvereinssektion Vorarlberg. Wissenschaftlich überaus interessiert, forschte und publizierte er zu frühgeschichtlichen Themen Vorarlbergs. Besonders Ausgrabungen und Funde aus der Römerzeit begeisterten ihn. Die nach ihm benannte Hütte wurde am 28. August 1871 als eine der ersten bewirtschafteten Schutzhütten der Ostalpen eröffnet. Im Winter 1876/77 wurde sie von einer Lawine zerstört, anschließend neu errichtet und seither mehrfach vergrößert. Beim Aufstauen des Lünersees erhielt das Schutzhaus seinen heutigen Platz, etwas erhöht und direkt am Seeufer.

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Am Fuße der Gamsfreiheit Muttersberg – Alpe Els

stadt Alpen enz Blud

Stets im Blickfeld: die eindrucksvolle Bergkulisse mit Blick in Richtung Klostertal und Montafon, dazwischen freundliche Alpweiden. Vom Bludenzer Aussichtsberg Muttersberg führt diese Wanderung zur bewirtschafteten Alpe Els.

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Startpunkt/Zielpunkt: Bludenz, Bergstation Muttersbergbahn Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 3:30 Stunden Länge: 6,3 km Höhenmeter: Aufstieg 457 m, Abstieg 243 m Höchster Punkt: 1.605 m Jahreszeit: Juni–Oktober, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Bludenz – Auffahrt mit der Muttersbergbahn zur Bergstation – Tiefenseesattel – Alpe Els (1.594 m) – Rückweg auf dem Anstiegsweg WEGVERLAUF Von der Bergstation führt der Weg in leichter Steigung zum Tiefenseesattel, mit herrlichem Ausblick auf die umliegende Bergwelt und weiter zur bewirtschafteten Alpe Els. Die Alpe Els, idyllisch unter der Gamsfreiheit (2.211 m) gelegen, ist ein beliebtes Ziel. Der Rückweg verläuft auf dem Anstiegsweg. Variante: Von der Alpe Els führt ein steiler Pfad aufs Elser Fürkele (1.865 m). Von hier erreicht man in wenigen Minuten den Stierkopf (1.801 m), von dessen Gipfel sich ein eindrucksvoller Ausblick ins Klostertal und in die wilden Grubser Tobel öffnet. Jenseits des Fürkele geht es in einer sehr steilen Schuttrinne talwärts und an den Latschenhängen der Katzenköpfe entlang (sehenswerte Alpenflora am Heuberg) über die Obere und Untere Furkla zur Muttersbergbahn-Talstation.

BERGE.HÖREN Zu bestimmten Terminen im Spätsommer und neuerdings auch im Winter finden unter dem Motto „berge.hören“ in der Bergwelt rund um Bludenz Kultur- und Genusswanderungen statt. „berge.hören“ bedeutet Wandern mit Künstlern, in freier Natur Musik verschiedener Stilrichtungen oder spannende Geschichten hören und regionale Köstlichkeiten genießen. Ein Rundumerlebnis für Augen, Ohren und Gaumen. Die Termine der „berge.hören“-Wanderungen finden sich auf www.bludenz-kultur.at.

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Alpe Els Š Alpenregion Bludenz Tourismus

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Zürsersee © Lech Zürs Tourismus

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Zürsersee

rg Arlbe

Wo im Winter Skifahrer aus aller Welt über Pisten schwingen, erfreuen im Sommer Alpenwiesen und die Stille der Natur. Kristallklar präsentiert sich der Zürsersee, der auf einer gemütlichen Rundtour erreichbar ist.

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Startpunkt: Zürs am Arlberg Zielpunkt: Lech am Arlberg Schwierigkeitsgrad: Mittel Gehzeit: 3:15 Stunden Länge: 8,2 km Höhenmeter: Aufstieg 510 m, Abstieg 782 m Höchster Punkt: 2.175 m

Jahreszeit: Juni–Oktober

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KURZBESCHREIBUNG Lech – Fahrt mit dem Wanderbus nach Zürs (1.717 m) – Zürsersee (2.160 m) – Mahdlochalpe – Lech WEGVERLAUF Vom Wanderstartplatz beim Postamt Lech geht es mit dem Wanderbus in Richtung Zürs am Arlberg bis zur Haltestelle „Trittkopf" in Zürs. Von hier wandert man zuerst entlang der Straße bis zum Kreisverkehr und weiter in Richtung Flexenpass. Kurz danach zweigt rechts ein Güterweg ab, der bergauf bis zum Zürsersee führt. Die Runde um den See im Uhrzeigersinn eröffnet schöne Ausblicke auf Oberlech und Lech. Über einen Pfad, der rechts abzweigt, gelangt man über Almwiesen hinunter zur Madlochalpe. Von hier richtet sich der Weg nach links bergab zum Zürsbach. Entlang dem Bach wandert man zurück nach Lech am Arlberg.

DER GRÜNE RING Der „Grüne Ring“, der Lech und Zürs am Arlberg umrundet, ist eine Wanderroute voller Geheimnisse und rätselhafter Wesen. Hexen, Butze, Riesen und das Nachtvolk sollen dort ihr Unwesen treiben. Die Schriftstellerin Daniela Egger verwebt im GrünenRing-Wanderführer Sagen mit modernen Erzählungen, erklärt auf verblüffende Weise Flur- und Gipfelnamen und führt zu den Installationen des Künstlers Daniel Nikolaus Kocher entlang der Route. Aus seinem Atelier stammen auch die Illustrationen im Wanderführer. Stationen am Weg sind beispielsweise die bestens ausgestattete Hüttenbibliothek, die zum Verweilen und Schmökern einlädt, der Sagenwald, das Naturschutzgebiet Gipslöcher, der Libellensee und die Biwak-Schachtel, in der man sogar übernachten kann.

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Naturschutzgebiet Gipslöcher

rg Arlbe

Tiefe Krater, gesäumt von einer unglaublichen Orchideen-Vielfalt: Das Naturschutzgebiet Gipslöcher erstaunt Besucher jedes Mal aufs Neue. Ein kurzweiliger Weg für die ganze Familie.

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Startpunkt: Lech, Schlegelkopf Bergstation Zielpunkt: Oberlech Schwierigkeitsgrad: Leicht Gehzeit: 1:30 Stunden Länge: 3,4 km Höhenmeter: Aufstieg 106 m, Abstieg 272 m Höchster Punkt: 1.858 m Jahreszeit: Juni–September, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Wanderstartplatz/Postamt Lech – Auffahrt Schlegelkopf-Lift – Kriegerhornbahn – Gipslöcher – Grubenalpe – Oberlech – Talfahrt Bergbahn Oberlech oder Wanderung über Burgwald oder Rudtobel nach Lech WEGVERLAUF Vom Postamt Lech folgt man der Lech-Promenade links flussaufwärts bis zur Talstation des Schlegelkopf-Lifts. Von der Bergstation geht man links an der Talstation der Kriegerhornbahn vorbei, zweigt links ab bis zur Wegkreuzung und folgt dem Weg geradeaus bergauf zum Naturschutzgebiet Gipslöcher. Hier geht man nach links, durchquert die Gipslöcher und folgt dem Güterweg rechts abwärts zur Grubenalpe. Bei der Alpe zweigt rechts der geologische Lehrwanderweg ab. Man folgt diesem Weg quer durchs Naturschutzgebiet Gipslöcher bis zur Wegkreuzung. Weiters geht es links bergab durch herrliche Blumenwiesen nach Oberlech. Bald folgt eine Abzweigung nach rechts, der Weg mündet in eine asphaltierte Nebenstraße. Rechts am Hotel Goldener Berg vorbei gelangt man zur Bergbahn Oberlech. Hier wählt man entweder die Talfahrt mit der Bahn oder wandert durch den Burgwald oder das Rudtobel und die Rudalpe zurück zum Ausgangspunkt.

NATURSCHUTZGEBIET GIPSLÖCHER Mit über 1.000 Dolinen gelten die Gipslöcher europaweit als geologische Besonderheit. Die größte Doline hat einen Durchmesser von nahezu 100 m und einen Krater von ca. 35 m Tiefe. Dieses Gebiet ist auch eine wahre Fundgrube für Botaniker. 20 unterschiedliche Orchideenarten wachsen hier. Besonders schön sind Wanderungen zur Blütezeit der Orchideen von Juli bis Mitte August. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet auch Murmeltieren optimalen Schutz vor Feinden, das weiche Gipsgestein eignet sich hervorragend zum Höhlenbau. Tafeln entlang des Lehrwanderweges informieren über die Entstehung dieser Dolinenlandschaft.

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Gipslöcher, Arlberg © Lech Zürs Tourismus

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Portlakopf-Seen bei Damüls © Herbert Flatz

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Von Faschina nach Damüls

s Große tal r Walse

Von hoch oben reicht der Blick weit übers Land und über seine Grenzen hinaus. Der Weg führt durchs hochalpine Gelände und über Alpweiden, die reich bestückt sind mit den unterschiedlichsten Alpenblumen.

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Startpunkt: Faschina, Hahnenköpfle Zielpunkt: Damüls, Kirchdorf Schwierigkeitsgrad: Mittel Gehzeit: 3 Stunden Länge: 6,9 km Höhenmeter: Aufstieg 310 m, Abstieg 657 m Höchster Punkt: 1.952 m

Portlakopf Seen bei Damüls © Herbert Flatz

Jahreszeit: Mai–September, Betriebszeiten Seilbahnen ab Seite 54

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KURZBESCHREIBUNG Faschina-Hahnenköpfle (Mittelstation Doppelsesselbahn Stafelalpe) – Schluchtensattel – Unterdamülser Alpe – Damüls-Kirchdorf WEGVERLAUF Am Hahnenköpfle, früher bekannt als Balzplatz der Birkhähne, beginnt der Blumen-Wanderlehrpfad mit zahlreichen Infotafeln am Weg. Geht man am Kamm weiter, kommt man beim Schluchtensattel in den Genuss eines äußerst eindrucksvollen Gebirgspanoramas. Der Abstieg vom Schluchtensattel führt über die Nordflanke und den Nordhang des Damülser Horns in die Nähe der Unterdamülser Alpe. Ab hier verläuft der Weg über trockene und sonnige Alpmatten. Bis zum Ziel in Damüls-Kirchdorf wandert man auf einem Güterweg im Hochtal des Brägatzbachs. Rückfahrt mit dem Bus nach Faschina.

700 JAHRE WALSER IN VORARLBERG Eine Urkunde vom 29. Mai 1313 belegt erste Walsersiedlungen in Vorarlberg, für die Vorarlberger Walsergemeinden Anlass für einen bunten Jubiläums-Festreigen im Jahr 2013. Zu den Walsergemeinden zählen auch Damüls und die Orte des benachbarten Großen Walsertals. Sie laden vom 13. bis 15. September 2013 zum 18. Internationalen Walsertreffen. Zum Auftakt am Freitag spielen „Musik im Dorf“ und „Musik am See“ bei einem Open-Air-Konzert am Seewaldsee. Am Samstag finden in allen sieben Festgemeinden verschiedene Veranstaltungen statt. Ein eigens eingerichteter Bus-Shuttledienst verbindet die Orte. Abends genießen die Teilnehmer in jeder Gemeinde einen Festabend mit Festmenü und Programm. Nach den Festgottesdiensten am Sonntag trifft man sich zum gemeinsamen Höhepunkt in Raggal: Beim großen Festumzug werden rund 45 Trachtengruppen und Musikkapellen aus allen teilnehmenden Regionen erwartet. Ein weiterer Höhepunkt im Festjahr ist der 12. Walser Kirchentag am 9. Juni in Damüls. www.vorarlberger-walservereinigung.at

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Monzabonsee, Lech/Zßrs Š Kevin Artho

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Gut informiert, ist halb gewandert Der Rucksack ist gepackt. Die Busroute ausgesucht. Die Seilbahn in Betrieb und der Wanderführer gebucht. Bevor Sie auf Entdeckungsreise gehen, ist es ratsam sich vorab zu informieren und vorzubereiten. Wie verläuft die ausgesuchte Wanderroute? Ist die Ausrüstung der Wandertour angepasst? Liegt auf der Wanderstrecke eine Einkehrmöglichkeit? Oder lassen Sie doch einfach mal das Auto in der Garage stehen und wechseln Sie zu den öffentlichen Verkehrsmitteln! Ausführlichere Informationen und weitere Tipps finden Sie bei den lokalen Tourismusbüros oder auf den erwähnten Internet-Seiten.

INTERAKTIVE WANDERKARTE UND ERSTE

ktive Intera rung tie Orien

VORARLBERG-APP FÜR FREIZEIT UND TOURISMUS Alle Wanderungen, die in dieser Broschüre präsentiert werden, sowie weitere 400 Wandertouren finden Sie als interaktiven Tourentipp. Die „interaktive Wanderkarte“ bietet eine Kurzbeschreibung der Wanderroute, wichtige Informationen und Eckdaten, ein Höhenprofil und Bild- oder Videomaterial. Zusätzlich können Sie die Tour in 3D auf Google-Earth ansehen und eine GPX-Datei herunterladen. www.vorarlberg.travel/wandern Alle Informationen sind auch unterwegs nutzbar! Mit der kostenlosen Vorarlberg-App mit Tipps und Hinweisen zur Reise- und Freizeitplanung für iPhone, iPad und Android . Weiterführende Links unter www.vorarlberg.travel/apps

WANDERWEGENETZ – ORIENTIERUNG IN VORARLBERGS BERGWELT Vorarlberg bietet 6.000 Kilometer einheitlich beschilderte Wanderwege. Ist der Weg leicht, mittel oder anspruchsvoll und erfordert Bergerfahrung? Wie lang ist die Gehzeit und welche Ziele liegen am Weg? Die Tafeln beantworten diese Fragen auf einen Blick. Die Wanderwege sind nach drei Schwierigkeitsgraden markiert: „leicht“ (leicht begehbarer Spazier- und Wanderweg) „mittel“ (Bergwanderweg, Schuhe mit griffiger Sohle zu empfehlen) „anspruchsvoll“ (alpiner Steig für Wanderer mit Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit)

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nen Regio s h c e S ein laden WANDERN IN VORARLBERG Wo Berge das Landschaftsbild so deutlich prägen wie in Vorarlberg, ist die Auswahl groß: ob Familien- oder Genusswanderung, ob gemütliche Panoramawanderung oder herausfordernde Gipfeltour. Auf angenehm kleinem Raum bietet Vorarlberg eine große Bandbreite an unterschiedlichen Wandermöglichkeiten. Exzellente Voraussetzungen für gemächliche und auch anspruchsvolle Wanderer. Weitere Routenvorschläge finden Sie auf www.vorarlberg.travel/wandern und bei den Urlaubsregionen: Kleinwalsertal Tourismus T +43/(0)5517/5114-0, F +43/(0)5517/5114-419 info@kleinwalsertal.com, www.kleinwalsertal.com Bregenzerwald Tourismus GmbH T +43/(0)5512/2365, F +43/(0)5512/3010 info@bregenzerwald.at, www.bregenzerwald.at Bodensee-Vorarlberg Tourismus T +43/(0)5574/43443-0, F +43/(0)5574/43443-4 office@bodensee-vorarlberg.com, www.bodensee-vorarlberg.com Montafon Tourismus GmbH T +43/(0)5556/722530, F +43/(0)5556/74856 info@montafon.at, www.montafon.at Alpenregion Bludenz Tourismus T +43/(0)5552/30227, F +43/(0)5552/30227-1712 info@alpenregion.at, www.alpenregion.at Arlberg Lech Zürs Tourismus T +43/(0)5583/2161-0, F +43/(0)5583/3155 info@lech-zuers.at, www.lech-zuers.at

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Silbertal, Langer See mit Pateriol Š Popp & Hackner

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und cken e d t n E ieren profit V-CARD – VORARLBERG ENTDECKEN! Für Ausflüge in ganz Vorarlberg ist die V-CARD eine gute Wahl. Sie gilt für zahlreiche Bergbahnen, Museen und Schwimmbäder, die alle einmal besucht werden können. Die V-CARD ist vom 1. Mai bis 31. Oktober gültig. Über alle Ausflugsziele, Preise und weitere Details informiert die Website www.v-card.at, auf der die V-CARD auch bestellt werden kann.

REGIONALE INCLUSIVE-CARDS – FÜR ABWECHSLUNGSREICHE URLAUBSTAGE! In allen sechs Vorarlberger Urlaubsregionen gibt es Inclusive-Cards. Die Cards gelten – je nach Region – für die öffentlichen Verkehrsmittel, die Bergbahnen, für Museen, Freizeiteinrichtungen und für die Teilnahme an Programmen. Am Arlberg, im Bregenzerwald und im Kleinwalsertal sind die Cards im Übernachtungspreis inkludiert. Im Montafon, der Alpenregion Bludenz und in der Region Bodensee-Vorarlberg gibt es die Cards zum vorteilhaften Pauschalpreis. Mehr Informationen auf www.vorarlberg.travel/inclusivecards

BODENSEE-ERLEBNISKARTE – VIER LÄNDER, EIN SEE, ÜBER 180 AUSFLUGSZIELE

Grenzenloser Urlaubsspaß! Die Blumeninsel Mainau, der Affenberg Salem, Sea Life Konstanz, das Naturmuseum Konstanz, der Kinderzoo in Rapperswil oder die Säntis-Schwebebahn - von Vorarlberg aus erreicht man die schönsten FamilienAusflugsziele in Deutschland, der Schweiz und in Liechtenstein in kürzester Zeit. Die meisten davon können mit der „BodenseeErlebniskarte“ kostengünstig besucht werden. Sie gilt vom 29. März bis 20. Oktober 2013. Weitere Informationen, Preise und Verkaufsstellen sind zu finden auf www.bodensee.eu

FAMILIENPASS Mit dem Vorarlberger Familienpass erhalten in Vorarlberg lebende Familien Ermäßigungen in unterschiedlichen Bereichen: im Kino, im Theater, im Museum, im Schwimmbad, bei Minigolf-Anlagen und sogar bei Seilbahnen, Waldseil- und Abenteuerparks. Außerdem sind Familien mit Bus und Bahn ebenfalls günstig unterwegs. Weitere Informationen finden Sie auf www.vorarlberg.at/familienpass

UNTERWEGS MIT BUS, BAHN UND SCHIFF Der öffentliche Verkehr in Vorarlberg ist sehr gut ausgebaut: Bus und Bahn fahren im Taktverkehr. Die regionalen Fahrpläne sind miteinander verknüpft. Attraktive,

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g tierun Orien erheit ich und S einheitliche Tarife machen das Ein- und Umsteigen leicht. Die örtlichen Tourismusbüros informieren über Wanderbusse, die direkt ins Wandergebiet führen. Ein umfangreiches Programm mit Kursschifffahrt und über 40 attraktive Ausflugs- und Sonderfahrten in die Nachbarländer Deutschland und Schweiz bietet die Bodenseeschifffahrt ab Hafen Bregenz. Für Tagesausflüge im Bodenseeraum gibt es für Bus, Bahn und Fähren die Tageskarte Euregio Bodensee. Fahrpläne und Ticketinfos sind an allen Bahnhöfen, Schiffshäfen sowie unter www.vmobil.at, www.vorarlberg-lines.at und www.euregiokarte.com abrufbar.

GEFÜHRTES WANDERN Warum nicht einmal eine geführte Wanderung buchen? Entweder für eine herausfordernde Gipfeltour oder um ein Gebiet näher kennen zu lernen, die schönsten Aussichten zu entdecken oder sich in Bezug auf Verhalten und Ausrüstung beraten zu lassen. In vielen Orten stehen staatlich geprüfte Bergführer zur Verfügung. Die Vermittlung erfolgt über die Urlaubsregionen oder Sie wenden sich an den Bergführerverband Vorarlberg. www.vorarlberg.bergfuehrer.at

„RESPEKTIERE DEINE GRENZEN“ Die Kampagne „Respektiere deine Grenzen“, ins Leben gerufen von der Vorarlberger Landesregierung und mitgetragen von vielen Partnern im ganzen Land, will den respektvollen, verantwortlichen Umgang mit der Natur verstärkt ins Blickfeld rücken. Unsere Wälder, Wiesen, Berge und Wasserläufe sind nicht nur wertvoller Erholungsraum für uns Menschen – sie sind auch der Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wer das versteht, zeigt sicher auch Verständnis und verhält sich fair und respektvoll. www.respektiere-deine-grenzen.at

ALPHÜTTEN/SCHUTZHÜTTEN Viele Vorarlberger Alpen bieten Wanderern Verpflegung an. Ihre Öffnungszeiten richten sich nach der Alpzeit (ca. Mitte Juni bis Mitte September). Nähere Informationen erhalten Sie im örtlichen Tourismusbüro. Die Schutzhütten der „Naturfreunde Vorarlberg“, des Österreichischen und des Deutschen Alpenvereins stehen jedem Gast offen. Es ist ratsam, sich vorab zu informieren, ob die Hütten schon/ noch offen und bewirtschaftet sind. Größere Gruppen sollten sich unbedingt rechtzeitig anmelden. www.alpenverein.at/huetten, www.dav-huettensuche.de, www.naturfreunde-huetten.at

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g tierun Orien erheit ich und S TIPPS FÜR EIN SICHERES BERGERLEBNIS Tourenplanung • Gehen Sie zu Beginn des Urlaubs alles lieber etwas langsamer an. Der Körper braucht Zeit, um sich an Höhe und Anstrengungen anzupassen. • Planen Sie Ihre Wanderung (Wanderkarten und -bücher, Bergführer) und stimmen Sie sie auf die Jahreszeit und Ihre Kondition ab. • Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Informieren Sie Ihren Quartiergeber, wohin Sie gehen, und geben Sie Bescheid, wenn Sie später als vorgesehen in Ihr Quartier zurückkehren. • Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen. Große Vorsicht ist bei steilen Schneefeldern und nassen Grashängen geboten. Ausrüstung • Zur berggerechten Ausrüstung gehören u.a. Wanderkarte, Bergschuhe mit Profilsohle, Tourenstöcke, Verbandszeug (Blasenpflaster!), Proviant, Regenschutz und warme Kleidung. • Denken Sie an Sonnencreme, Kopfbedeckung und Brille mit entsprechendem UV-Schutz. • Für Notfälle Handy mit geladenem Akku mitnehmen. Was ist beim Wetterbericht zu beachten? • Allgemeine Tendenzen verfolgen: Wie entwickelt sich das Wetter im Laufe des Tages? Achtung auf Gewitter und bei Kaltfront (das Schönwetter unmittelbar davor ist trügerisch)! • Temperaturen verändern sich in der Höhe. Bei Schönwetter nimmt die Temperatur pro 100 Höhenmeter um ca. 1°C ab. • Während der Tour laufend die aktuelle Lage mit der Prognose vergleichen. Bei Wetterverschlechterung rechtzeitig umkehren! Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in Gefahr oder in Bergnot geraten ... • Geben Sie das Alpine Notsignal (sichtbare und hörbare Zeichen sechsmal pro Minute; eine Minute Pause; wiederholen, bis Antwort erfolgt) • oder wählen Sie die Notrufnummern: 140 Alpine Notfälle österreichweit 144 Alpine Notfälle Vorarlberg 112 Euro-Notruf (Ist am Notfallort kein Handy-Empfang, so wird das Handy zuerst

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ausgeschaltet und nach neuerlichem Einschalten anstatt des PIN-Codes sofort die 112 gewählt bzw. die SOS-Taste gedrückt.) • Achten Sie darauf, bei der Unfallmeldung die W-Fragen exakt zu beantworten: WER meldet? WO genau ist der Unfall? WAS ist passiert? WIE VIELE Personen benötigen Hilfe? Bergekostenvorsorge Für € 22,– Förderbeitrag bietet der Österreichische Bergrettungsdienst eine Deckung der Such- und Bergekosten für Boden- und Flugrettung für den Förderer, den Ehe-/Lebenspartner sowie die Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Mehr Informationen auf www.bergrettung-vorarlberg.at – Österreichischer Bergrettungsdienst www.alpinesicherheit.at – Österreichisches Kuratorium für Alpine Sicherheit www.zamg.ac.at – kostenloser, aktueller Wetterbericht für ganz Österreich

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Info-Telefon / Internet

Alberschwende

Brüggelekopf 740/1.154 m

+43(0)5579/4323 www.alberschwende.at

Andelsbuch

Bergbahnen Andelsbuch 655/1.547 m

+43(0)5512/2540 www.bergbahnen-andelsbuch.at

Bezau

Seilbahn Bezau 715/1.645 m

+43(0)5514/2254 www.seilbahn-bezau.at

Bludenz

Muttersbergbahn 679/1.401 m

+43(0)5552/68035 www.muttersberg.at

Brand

Bergbahnen Brandnertal 1.037/1.680 m

+43(0)5559/224-0 www.brandnertal.at

Lünerseebahn 1.565/1.979 m

+43(0)5556/701-80412 www.luenerseebahn.at

Bregenz

Pfänderbahn G 410/1.022 m

+43(0)5574/421600 www.pfaenderbahn.at

Damüls

4er-Sesselbahn Uga 1.400/1.850 m

+43(0)5510/600 www.seilbahnendamuels.at

Dornbirn

Karrenseilbahn G 464/976 m

+43(0)5572/22140 www.karren.at

Faschina

Doppelsesselbahn Stafelalpe 1.485/1.865 m

+43(0)5510/705 www.seilbahnen-faschina.at

Gargellen

Bergbahnen Gargellen 1.423/2.130 m

+43(0)5557/6310 www.bergbahnen-gargellen.at

Gaschurn

Silvretta Montafon Versettla Bahn 978/2.004 m

+43(0)05557/6300 silvretta-montafon.at

Hirschegg

Ifenbahn 1.586 m (Mittelstation)

+43(0)820/949498 www.das-hoechste.com

Hirschegg

Heuberg 1.100/1.400 m

+43(0)5517/5056 www.heuberg-arena.at

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S

Name der Bergbahn G = mit dem Qualitätsgütesiegel „Ausgezeichnete Österreichische Sommerbahn“ (Fachverband der Seilbahnen)

Seilbahn

Ort

llift

Seilbahnen und Sessellifte


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Fahrradbeförderung 1)

Sessellift

1) B = Bergfahrt, T = Talfahrt; * = Gratisbeförderung Wochenendbetrieb (Vor-/Nachsaison) meist nur bei guter Witterung Voraussichtliche Betriebszeit im Sommer 2013 Aktuelle Informationen bitte bei der angeführten Info-Telefonnummer erfragen oder dem Internet entnehmen: www.sommerbergbahnen.at

12.5.–27.10., Sonn-/Feiertage 10.00–12.15 Uhr, 13.00–16.30 Uhr, 6.7.–16.9., Mo-Sa 11.00, 13.00, 16.00 Uhr (solange Bedarf ist)

27.4.–6.10., 9.00–12.00 Uhr und 13.00–16.45 Uhr, bei Schlechtwetter kein Betrieb (Sa/So/ Feiertage + Juli/August keine Mittagspause); 12./13.10., 19./20.10. Wochenendbetrieb. TIPP: Alpgeschichtlicher Lehrwanderweg Andelsbuch/Niedere ganzjährig, 9.00-17.00 Uhr im Halbstundentakt, bei Bedarf auch ohne Unterbrechung. Im November nur Sa/So TIPP: Genießen Sie den „Großen Augen-Blick“ auf einem der schönsten Aussichtspunkte des Bregenzerwaldes. Täglich Bergfrühstück im Panoramarestaurant, Reservierung: 05514/2254-7 BT

31.3.–3.11., täglich 9.00–17.00 Uhr; Juli/August täglich 9.00–18.00, freitags bis 22.00 Uhr TIPP: Ideal für Kinder (Spielplatz, Waldspielplatz, großer Indoor-Spielplatz)

BT

15.6.–27.10., 8.30–12.00, 13.00–16.30 Uhr (sonntags keine Mittagspause). letzte Bergfahrt: 16.00 Uhr, letzte Talfahrt Panoramabahn: 16.15 Uhr, letzte Talfahrt Dorfbahn: 16.30 Uhr 18. Mai–13. Okt. täglich, Bergfahrt: halbstündlich 8.00–12.20, 13.10–16.55 Uhr (letzte Bergfahrt), Talfahrt: halbstündlich 8.10–12.15 , 13.00–17.00 Uhr (letzte Talfahrt); Mittagspause: 12.20–13.10 Uhr, bei Bedarf durchgehender Betrieb!

BT

täglich von 8.00–19.00 Uhr zur vollen und halben Stunde, über 10 Pers. viertelstündlich, auf Anfrage/Reservierung bis 23.00 Uhr, Nov. Revision TIPP: Greifvogel-Flugschau 1.5.–3.10. täglich 11 und 14.30 Uhr. Wildpark ganzjährig geöffnet.

BT

Vorsaison: 18.–20.5., 25./26.5., 1./2.6., 8./9.6., 19./20.10., 26./27.10. bei Wanderwetter; durchgehend: 15.6.–13.10.; tägl. 9.00–12.35 Uhr, 13.30–16.45 Uhr, Sa/So/Feiert. durchgehend Wegen Sanierung ab 11.5. täglicher Betrieb. So–Do 9.00–23.00 Uhr, Fr/Sa 9.00–24.00 Uhr. TIPP: Der dauerhaft am Karren angebrachte Kunstweg „AUF sehhöhe“ lässt Kunst und Natur verschmelzen und begeistert sowohl Wanderer als auch Kunstliebhaber.

Frühjahr: 18.–20.5., 25./26.5., 30.5.,1./2.6., 8./9.6., 15./16.6., Herbst: 14./15.9., 21./22.9., 28./29.9., 3./4.10., 5./6.10. Durchgehend: 22.6.–8.9.; Mo–So 9.00–12.00 Uhr, 13.00–16.00 Uhr TIPP: Blumenwander-Lehrpfad Faschina. Über 130 Alpenblumen sind auf dem Höhenweg zwischen der Mittelstation (Hahnenkopf) und der Bergstation beschrieben und begeistern Blumenfreunde. Jeden DI Blumenführung mit Bischof Günter um 09.30 Uhr an der Talstation. BT

21.6.–6.10. täglich 8.30–16.30 Uhr; halbstündlich; bei jeder Witterung

BT

8.6.–20.10., Sektion I: 8.30–16.30 Uhr Bergfahrt/17.15 Uhr Talfahrt, Sektion II: 8.45–16.45 Uhr Bergfahrt/17.00 Uhr Talfahrt

• •

29.6.–6.10., 8.15–16.30 Uhr. TIPP: einzigartiger Wanderweg über das steinerne Gottesackerplateau BT*

30.5.–20.10. täglich 9.00–16.30 Uhr. TIPP: herrliches Panorama, idealer Ausgangspunkt für Wanderungen auf den mittleren Höhenwegen im Kleinwalsertal.

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Info-Telefon / Internet

Klösterle am Arlberg

Sonnenkopf-Bärenland G 1.840 m

+43(0)5582/292-0 www.sonnenkopf.com

Laterns

Sommerrodelbahn 1.130/1.210 m

+43(0)5526/252 www.laterns.net

Sesselbahn Gapfohl

Lech

Schlegelkopfbahn 1.441/1.829 m

+43(0)5583/2332 www.skiarlberg.at, www.lech-zuers.at

Bergbahn Lech-Oberlech 1.442/1.659 m

+43(0)5583/2350 www.skiarlberg.at, www.lech-zuers.at

Rüfikopf Seilbahn 1.460/2.350 m

+43(0)5583/2332 www.skiarlberg.at, www.lech-zuers.at

Petersbodenbahn 1.645/1.930 m

+43(0)5583/2448 www.skiarlberg.at, www.lech-zuers.at

Mellau

Bergbahnen Mellau 714/1.395 m

+43(0)5518/2222-0 www.bergbahnenmellau.com

Mittelberg

Walmendingerhornbahn 1.990 m (Bergstation)

+43(0)820/949498 www.das-hoechste.com

Oberstdorf

Fellhornbahn 1.967 m (Bergstation)

+43(0)820/949498 www.das-hoechste.com

Nebelhornbahn 2.224 m (Bergstation)

+43(0)820/949499 www.das-hoechste.com

Söllereckbahn 1.400 m (Bergstation)

+49(0)8322/98756 www.das-hoechste.com

Tafamuntbahn 1.030/1.550 m

+43(0)5556/701-85247 www.tafamuntbahn.at

Vermuntbahn 1.030/1.731 m

+43(0)5556/701-85231 www.vermuntbahn.at

Kanzelwand 1.957 m (Bergstation)

+43(0)820/949498 www.das-hoechste.com

Partenen

Riezlern

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llift

Name der Bergbahn G = mit dem Qualitätsgütesiegel „Ausgezeichnete Österreichische Sommerbahn“ (Fachverband der Seilbahnen)

S

Ort

Seilbahn

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Fahrradbeförderung 1)

Sessellift

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Voraussichtliche Betriebszeit im Sommer 2013 Aktuelle Informationen bitte bei der angeführten Info-Telefonnummer erfragen oder dem Internet entnehmen: www.sommerbergbahnen.at

BT

22.6.–29.9., täglich von 8.30–16.30 Uhr TIPP: Im Bärenland am Sonnenkopf wird auf über 30 Spielstationen Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie geboten. Jedes Wochenende Kinderprogramm. Wochenendbetrieb: Mitte Mai bis Ende Juni (Start 11./12.5. Muttertag), Mitte Oktober bis Ende Oktober. Täglicher Betrieb 6.6.–29.9. von 10.00–18.00 Uhr. Kein Betrieb bei Regen und Nässe!

Nur Wochenendbetrieb 15./16.6.–28./29.9., Sa/So 9.00–12.00, 13.00–16.30 Uhr. TIPP: individuell abgestimmtes Freizeitangebot: Sommerrodeln mit Wandern, Golfen + Grillen beim „Bergfrieden“; Wanderung zur Alpe Saluver mit Älplerjause

29.6.–22.9., 8.00–16.30 Uhr TIPP: Wanderung Gipslöcher: Die Gipslöcher sind mit über 1000 Dolinen von der Größe und Erscheinung her eine geologische Besonderheit, die in ganz Europa zu suchen ist. BT

22.6.–6.10., 8.30–12.00 Uhr und 12.30–18.00 Uhr im Viertelstunden-Takt TIPP: gemütlicher Spaziergang zur Rud-Alpe: Zeit zur Einkehr mitten am Schlegelkopf. Herrlicher Ausblick von der riesigen Sonnen-Terrasse auf Lech.

BT

22.6.–6.10., 8.30–17.30 Uhr im Halbstundentakt TIPP: Geoweg Rüfikopf: Eine Reise durch die Erdgeschichte. Es gibt eindrucksvolle Versteinerungen zu erkunden. Zusätzlich auch Startpunkt vom Grünen Ring.

22.6.–6.10., 8.30–12.05 Uhr und 12.40–17.00 Uhr

BT

18.–20.5., 25./26.5., 30.5–2.6., 8./9.6., 19./10.10., 26./27.10.; täglicher Betrieb: 16.6.–28.10. Mo–Fr 9.00–12.00 und 13.00–17.00 Uhr, Sa/So/Feiertage 9.00–17.00 Uhr 4.5.–3.11.; bis 26. Juni von 9.00–16.15 Uhr, bis 6. Nov. von 8.30–16.45 Uhr

9.5.–3.11.; bis 26. Juni von 9.00–16.00 Uhr, bis 3. Nov. von 8.30–16.30 Uhr TIPP: freies WLAN an der Hauptstation und in allen DAS HÖCHSTE-Restaurants. Unsere Website www.das-hoechste.com gibt es auch als mobile Version. 18.5.–3.11., täglich von 8.30–16.30 Uhr TIPP: freies WLAN an der Hauptstation und in allen DAS HÖCHSTE-Restaurants. Unsere Website www.das-hoechste.com gibt es auch als mobile Version. 4.5.–3.11., täglich von 9.00–17.00 Uhr, 3.7.–4.9. immer Mi 9.00–20.00 Uhr TIPP: freies WLAN an der Hauptstation und in allen DAS HÖCHSTE-Restaurants. Unsere Website www.das-hoechste.com gibt es auch als mobile Version. 18.5.–27.10., täglich von 8.30–12.00 Uhr, 13.00–16.45 Uhr halbstündlich, Fahrten nach Bedarf. Keine Fahrpflicht (beschränkt öffentlicher Verkehr). Mittagspause: 12.00–13.00 Uhr BT

29.6.–6.10., täglich von 8.30–12.00 Uhr und 13.00–16.30 Uhr (letzte Bergfahrt) halbstündlich

18.5.–3.11., bis 26. Juni 9.00–16.15 Uhr, bis 3. Nov. 8.15–16.30 Uhr TIPP: „Burmiwasser“, der Erlebnisweg von der Kanzelwand-Bergstation zum Riezler Alpsee, Spielstationen mit Gumpen, Schleusen und Wasserrädern.

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Info-Telefon / Internet

Schnifis

Seilbahn Schnifis-Schnifisberg 660/1.334 m

+43(0)5524/5161 www.region-dreiklang.at/seilbahn

Schoppernau

Diedamskopf G 820/2.020 m

+43(0)5515/4110-0 www.diedamskopf.at

Schruns

Silvretta Montafon Hochjoch Bahn 700/1.861 m

+43(0)05557/6300 silvretta-montafon.at

Silvretta Montafon Sennigrat Bahn 1.858/2.280 m

+43(0)05557/6300 silvretta-montafon.at

Silbertal

Montafoner Kristbergbahn 889/1.443 m

+43(0)05556/74119 www.kristbergbahn.at

Sonntag

Großwalsertaler Seilbahnen Sonntag Stein 900/1.300 m

+43(0)5554/5281 www.sonntagstein.at

St. Gallenkirch

Silvretta Montafon Garfrescha Bahn 872/1.485 m

+43(0)05557/6300 silvretta-montafon.at

Vandans

Golmerbahn, Sektion I (Vandans-Latschau) 655/1.000 m

+43(0)5556/701-83167 www.golm.at

Golmerbahn, Sektion II, III (Latschau – Matschwitz – Grüneck) 1.000/1.893 m Warth

Steffisalp Express 1.518/1.887 m

+43(0)5583/3601-0 www.warth-schroecken.at

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S

Name der Bergbahn G = mit dem Qualitätsgütesiegel „Ausgezeichnete Österreichische Sommerbahn“ (Fachverband der Seilbahnen)

Seilbahn

Ort

llift

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Fahrradbeförderung 1)

Sessellift

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Voraussichtliche Betriebszeit im Sommer 2013 Aktuelle Informationen bitte bei der angeführten Info-Telefonnummer erfragen oder dem Internet entnehmen: www.sommerbergbahnen.at

April–Okt., Di–So 9.00–12.00, 13.00–18.00 Uhr, Juli/Aug. täglich, Juli–Sept., Sa/So ab 8.00 Uhr TIPP: Sagenwanderweg ab Hensler/Seilbahn Bergstation, Gehzeit: 2 Std. Auf diesem Weg gibt es Informatives und sagenhafte Ausblicke in den Walgau. T

BT •

Wochenende: 18.–20.5., 19./20.10. Durchgehend: 30.5.–13.10., täglich 8.45–16.15 Uhr; 9.7.–3.9. jeden Di Bergfrühstück, erste Bergfahrt 7.30 Uhr (Frühstücksbuffet 8.00–11.00 Uhr); 11.7.–19.9. jeden Do Sonnenuntergangsfahrt von 18.00–22.30 Uhr TIPP: Familienwanderung mit Kinderwagen von der Bergstation zur Mittelstation. Weitere Wandervorschläge auf www.diedamskopf.at 8.6.–20.10., durchgehend von 8.30-17.00 Uhr halbstündlich 22.6.–6.10., von 8.30–11.45 Uhr, 13.00–16.30 Uhr, wetterbedingte Fahrzeiten.

BT

4.5.–27.10. von 7.50–18.15 Uhr

BT*

Wochenende: 9.–12.5., 18.–20.5., 25./26.5., 30.5.–2.6., 12./13.10., 19./20.10., 26./27.10. Durchgehend: 8.6.–6.10., täglich 8.00–17.30; jeden So im August bis 20.00 Uhr TIPP: 3-Alpen-Rundwanderung, von Sonntag Stein mit dem Bus nach Marul/ Alpe Laguz, Wanderung von Laguz über Partnom, Steris nach Stein. Auch als geführte Genusswanderung möglich. Mehr Infos unter Sommerkulinarium auf www.sonntagstein.at

BT

8.6.–20.10., 8.30–17.15 Uhr (letzte Talfahrt), letzte Bergfahrt um 17.00 Uhr Mittagspause: 7.6.–6.7. von 11.45–13.00 Uhr

BT

Wochenende: 9.–12.5., 18.–20.5., 25./26.5., 30.5.–2.6., 8./9.6., 19./20.10., 26./27.10. von 10.00– 17.00 Uhr. Durchgehend: 15.6.–7.7.* von 8.30–17.00 Uhr, 8.7.–8.9. von 8.30–18.00 Uhr, 9.9.–13.10. von 8.30–17.00 Uhr TIPP: Öffnungszeiten des Flying-Fox-Golm, Waldseilpark-Golm und Alpine-Coaster-Golm: an den Wochenendterminen der Sektion I, jeweils von 10.00–17.00 Uhr. 15.6.–7.7.*, 9.9.–13.10. von 8.30–17.00 Uhr. 8.7.–8.9. von 8.30–18.00 Uhr (* Montag Ruhetag – Waldseilpark & Flying-Fox-Golm) 15. Juni–13. Oktober, täglich von 8.30–16.40 Uhr (letzte Talfahrt)

Täglich: 28.6.–13.10.; Wochenendbetrieb (Fr–So): 18.–20.10. von 9.00–12.30 Uhr und 13.30– 16.00 Uhr bei Wanderwetter TIPP: Karhorn-Klettersteig: Westgrat ab Wartherhorn-Sattel, ca. 2,5 Std.; Schwierigkeitsgrad B-C. Ostgrat ab Wartherhorn-Sattel, ca. 2 Std.; Schwierigkeitsgrad C-D

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Impressum Herausgeber: Vorarlberg Tourismus, A-6850 Dornbirn, Postfach 99 T +43/(0)5572/377033-0, F +43/(0)5572/377033-5, info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel Alle Angaben zu den Wanderrouten beruhen auf gelieferten Informationen der Destinationen. Text/Redigation: Kinz Kommunikation, Wien. Titel/Intro: Hermann Braendle. Trotz sorgfältiger Bearbeitung Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit (Stand März 2013). Kartengrundlage/Geoinformationen: © Land Vorarlberg © ALPSTEIN Tourismus GmbH und Co. KG © BKG und Vermessungsverwaltungen der Bundesländer (www.bkg.bund.de) © 1996-2009 NAVTEQ. All Rights reserved. Druck: Druckhaus Gössler GmbH, Bezau. Printed in Austria.

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Bregenzerwald, bei Müselbach © walser-image.com

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VORARLBERG TOURISMUS Postfach 99, 6850 Dornbirn, Österreich T: +43 (0)5572/377033-0, F: +43 (0)5572/377033-5 info@vorarlberg.travel, www.vorarlberg.travel


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