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P.b.b. GZ 02Z030653 M Verlagsort 3100 St. Pölten, DVR 079 84 87 Lieber Briefträger, falls unzustellbar, bitte zurück an das Verlagspostamt. Danke!

Übers weite Land Niederösterreich – reisen und genießen

Robert Herbst

Postaufgabe: 31. 5. 2013

2|2013

Blick vom Berggasthof Raxalpe in Richtung Reichenau.

Niederösterreich sommerfrisch Von einem sonnenhungrigen Meteo­ rologen, einem Hoch­a lpinisten mit Wurzeln in Niederösterreichs sanfter Bergwelt und einem Teichwirt im Dienste der bodenständig-feinen Genusskultur.

4, 5 Niederösterreich alpin Von den vielfältigen Freuden des Bergsommers und wo man sie am ausgiebigsten genießen kann.

Manfred Horvath

2, 3 Niederösterreich persönlich

22. Juni der Auftakt zur Wandersaison mit Musik und allerlei In den Bergteichen des Ybbstals wird die Forellenzucht als hohe Kunstform gepflegt. Seite 2.

Museumsdorf Niedersulz, das am 21. August sehr herzlich zur stimmungs­ vollen Gartensommer-Vollmondnacht einlädt. Kulinarische Genüsse der sommerlich-leichten Art verheißen zahlreiche Feste im ganzen Land, etwa das traditionelle Almfest Siebenhütten am 15. August. Für Badegenuss im imperialen Ambiente hält das prächtige Thermalbad

Bad Vöslau seine Pforten bis 29. September offen, und wer für atem­ In der Waldviertler Xundheitswelt finden Kurbetrieb und Genuss perfekt zueinander. Seite 6. photo-graphic-art

8 Niederösterreich entspannt

Menschen hinaus in die Natur. Zum Beispiel auf den Schneeberg, wo am Schmankerln aus der regionalen Küche gebührend gefeiert wird. Oder ins

6, 7 Niederösterreich kultiviert Von stilvollen Badefreuden, behagli­ chem Kuren mit Erlebnis-Mehrwert und reizvollen Erkundungstouren in das Indien der Maharadschas.

Sonnenreich hat der Sommer das weite Land erfasst und zieht die

Xundheitswelt

INHALT

beraubende exotische Prachtentfaltung empfänglich ist, wird Kurs auf die

Schallaburg nehmen, wo man bis 10. November die faszinierende Welt der Maharadschas erkunden kann. Mehr verlockende Sommertermine:

www.niederoesterreich.at

Die attraktivsten Angebote für wunderbare Urlaubstage. Auf der Schallaburg kann das Indien der Maharadschas erkundet werden. Seite 7.


Niede röste rreic h

p e r s ö nli c h

Ein Hoch auf den Berg! Warum uns im Sommer Niederösterreichs Berge guttun, verrät ORF-Wetterredakteur Rainer Schultheis.

Rainer Schultheis weiß, wie’s Wetter wird.

 as machen Sie, um der sommerlichen W Hitze in der Stadt zu entgehen? Ich fahre so oft wie möglich in die Berge, jetzt mit Familie sogar viel öfter als früher. Wir haben einen Nebenwohnsitz in Reiche­ nau an der Rax und genießen dort, wann immer es möglich ist, die Sommerfrische. I st denn aus medizin-meteorologischer Sicht an der Sommerfrische etwas dran? Absolut! In den Ostalpen fehlt trotz vieler warmer Tage im Sommerhalbjahr der Hitze­ stress des Stadtklimas. Vor allem die Nächte sind deutlich kühler und erholsamer als in der Stadt. Tropennächte mit Tiefstwerten über zwanzig Grad kommen selten bis gar nicht vor.  uss man da nicht sehr in die Höhe, M um in den Genuss der tieferen Temperaturen zu kommen? Nicht unbedingt. Vor allem im Mittelgebirge findet sich ja auch viel Wald, der wie ein

­ atürlicher Kühlschrank wirkt und dafür n sorgt, dass es hier um bis zu 5 Grad frischer ist als in bebautem Gebiet.

Rax und Mönichkirchen befindet sich jeder dritte heilklimatische Kurort in Österreich in den Wiener Alpen!

 er Wald soll aber nicht nur als KühlD schrank, sondern auch als Luftfilter funktionieren? Der Wald wird nicht umsonst grüne Lunge genannt! Ein hoher Waldanteil sorgt für un­ belastete Luft, frei von Feinstaub und Stick­ oxiden. Die alpinen Zonen des Mostviertels gehören zum Beispiel zu den waldreichsten Gebieten in Österreich – die ganze Region ließe sich mit Fug und Recht als Luftkur­ region ausrufen!

 s ist also kein Zufall, dass genau hier E im 19. Jahrhundert die Sommerfrische miterfunden wurde? Neben dem Schonklima und der guten Luft kamen noch andere Faktoren hinzu – etwa die gute Erreichbarkeit dank der ­Semmeringbahn. Ein weiterer Grund: Für gebirgige Regionen versprechen die ausge­ sprochen moderaten Niederschlagsverhält­ nisse im Sommer wenige verregnete Tage. Tatsächlich regnet es in den Wiener Alpen etwa nur halb so viel wie im Nordstau der Alpen. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Selbst an unbeständigen Sommertagen ist diese Region immer für ein paar Sonnen­ stunden gut.

 ber die meisten Luftkurorte gibt es A woanders – in den Wiener Alpen in Niederösterreich! Ja genau! In keiner Region in Österreich gibt es so viele amtlich besiegelte Sauber- und Frischluftinseln wie hier. Mit Semmering, Puchberg am Schneeberg, Reichenau an der

Bis Ende Oktober

Auf dem Hennesteck gelegen, bietet die Anna-Alm einen Panoramablick auf die umliegenden Berge und Täler des Alpenvorlandes. Die Hütte bietet ­urgemütliche Atmosphäre, Sonnenterrassen, ­frische Bergluft und die Wirtin regionale Schmankerln. Leider nicht am Mittwoch und Donnerstag, denn das sind Ruhetage. www.anna-alm.at

Die Hütte liegt auf der Dürrensteinalm auf 1343 Meter Höhe und ist eine der beliebtesten Ausflugshütten im Gebiet des Lunzer Sees und ein optimaler Ausgangspunkt für eine Vielzahl an Touren. Die „Familienhütte“ verfügt über 4 Zimmerlager und 43 Schlafplätze auf Matratzen. www.ybbstalerhuette.at

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terredaktion der ORF-Radios tätig und gestaltet regelmäßig Beiträge für die Ö1-Sendereihen „Dimensionen­– Die Welt der Wissenschaft“ und „Moment – Leben heute“. Zudem konzeptionierte der Meteorologe den Online-Wetter-Kanal ­wetter.ORF.at.

Bis Ende Oktober

Bis Ende Oktober

Auf 1280 Meter Höhe liegt die Kitzhütte, die als Treffpunkt für Wanderer und Mountainbiker weit über die Grenzen des Mostviertels hinaus bekannt ist. Die liebliche Alm lädt zu einer Rast mit bodenständiger Jause ein und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für bis zu 25 Personen im Matratzenlager an. 07445/495

Inmitten von dichtem Wald eröffnet sich diese liebevoll gepflegte Alm mit Kinderspielplatz und südseitigem Ausblick. Sie gilt als Treffpunkt für Wanderer, Mountainbiker und Genießer, die die Gemütlichkeit und Urtümlichkeit suchen. Diese wird von Freitag bis Mittwoch geboten, am Donnerstag macht Hüttenwirtin Lotte Ruhetag. 0664/495 04 01

Siebenhütten

Rene jagersberger

Tourismusverein Göstlinger Alpen

Kitzhütte

Übers weite Land 2/2013

Tourismusverein Göstlinger Alpen

Rita Newman

Ybbstaler Hütte

Bergsommer

2013

Rainer Schultheis ist seit 1998 in der Wet-

 eshalb also der zweite Wohnsitz in D den Wiener Alpen!

Bis Ende Oktober

Anna-Alm

Als Meteorologe und Urlauber gefällt mir hier aber auch das abwechslungsreiche ­K limaspektrum, das von der pannonischmediterran angehauchten Luft im Steinfeld bis zum hochalpinen Klima oberhalb der Baumgrenze auf über 2000 Meter hinauf­ reicht. Im Mostviertel ist übrigens eine ­ähnliche Vielfalt zu finden: das weiche, ­m ilde Klima des Alpenvorlands, langsam ansteigend zu den sommerfrischen Mittel­ gebirgsklimaten bis hin zur reizvollen ­k laren Luft des alpinen Raums rund um Dürrenstein, Hochkar und Ötscher. Und das alles in kleinen Wegstrecken und innerhalb kurzer Zeit gut erreichbar!


Ein Leben für die Berge Ignaz „Naz“ Gruber ist an der Rax aufgewachsen, auf sehr viel höhere Berge gestiegen und auch noch mit 72 Jahren gut unterwegs. Naz Gruber ist immer auf dem Sprung. ­Zwischen Skibergsteigen in Norwegen und Klettern auf Teneriffa legt er nur einen zwei­ tägigen Zwischenstopp in Niederösterreich ein. Aber er ist seiner Heimatregion unge­ mein verbunden. „Ich bin in Hirschwang an der Rax aufgewachsen“, erzählt er. „Schnell bin ich draufgekommen, dass das wahre Abenteuer nicht das Indianerspielen ist, sondern das, was ich vor Augen habe: die Rax. Als Jugendlicher war ich vogelwild ­unterwegs und hatte mit 15 einen schweren Unfall.“ Das hat sich eingeprägt: „Seitdem bin ich kein überhöhtes Risiko mehr ein­ gegangen.“ In seiner nun schon 60 Jahre umspan­ nenden Beziehung zur Bergwelt hat Gruber die ganze Welt bereist. „Riesenerlebnisse“ könnte er stundenlang aufzählen: „Der erste höhere Berg war der Pik Lenin im Pamir mit 7134 Metern. Mit einem Freund ist mir die

Erstbefahrung der Nordwand mit Skiern ­gelungen. Wir sind sogar zwei Mal runter­ gefahren, weil beim ersten Mal das Wetter so schlecht war, dass uns keiner gesehen hat“, lacht der 72-Jährige, der von sich sagt: „Ich bin heute nicht mehr so schnell wie früher, aber nicht schlechter.“

Umkehren ist das Schwierigste Auch Achttausender hat Gruber erklommen. Auf drei Gipfeln war er, bei anderen Gele­ genheiten ist er lieber umgekehrt. „Man muss als Bergsteiger immer bereit sein, ­umzukehren“, weiß er. „Das Umdrehen ist eigentlich das Schwierigste.“ Als „großes Glück“ bezeichnet er, dass er lange Jahre als Bergführer mit der TV-Sendung „Land der Berge“ unterwegs sein konnte. „Oft musste ich sehr kurzfristig wegfahren. Das ging nur, weil ich mit meiner ersten Frau gemein­ sam ein Sportgeschäft geführt habe. Wenn

ich auf den Bergen unterwegs war, war ich halt nicht da.“ Seine zweite Frau ist selbst Bergsteigerin und überall mit dabei. Auch das beschert Naz Gruber unvergessliche Bergerlebnisse: „Hand in Hand auf einem Achttausender stehen, das ist schon was Besonderes.“ Etwas Besonderes ist es auch, wenn Naz Gruber wieder heimkommt: „Rax, Schnee­

berg, Hohe Wand – das ist ein Paradies. Das Höllental zählt zu den schönsten Tälern der Welt.“ Naz Gruber hat das Glück, in diesem Paradies zu wohnen. Mit dem Fahrrad ist er in zehn Minuten beim ersten Felsen.

Infos über die Region auf www.wieneralpen.at

Fotos: Manfred Horvath

An einem Bergbach helle Vom Hütten- zum Teichwirt: Engelbert Esletzbichler ist nicht nur erfolgreicher Fischzüchter, sondern auch Obmann der Genuss Region „Ybbstal Forelle“ im Mostviertel. Einst war Engelbert Esletzbichler ein Mann der Berge. 35 Jahre lang war er Hüttenwirt am Hochkar und freute sich über Wasser vor allem dann, wenn es von oben in kristal­ liner Form fiel und die Pisten des Skigebie­ tes mit einer dicken Schneeschicht bedeckte. Heute lebt er im Tal und schätzt ganz andere Seiten des Wassers. Kalt, frisch, rein, sauer­ stoffreich und vor allem flüssig hat er es gern, damit die Saiblinge und Regenbogen­ forellen in seinen Fischteichen am Fuß des Hochkars gedeihen. Dass er heute nicht Bergsportler, sondern Salmoniden betreut, empfindet Esletzbich­ ler manchmal als recht eigentümliche Wen­ dung seiner Biografie. Zum einen war der 65-Jährige immer Jäger, nie Fischer. Zum anderen hatte er als Wirt im Schutzhaus ­zunächst gar nicht mit Fischen zu tun, denn: Fische waren nicht unbedingt das, was sich der vom Wedeln oder Wandern hungrige Gast von der Speisekarte einer Berghütte ­erwartete. Als Engelbert Esletzbichler vor zwanzig Jahren eher durch Zufall an die Fischteiche geriet, wusste er vorerst nicht so recht, wie er seine Produkte vermarkten sollte. „Kaum einer der Gäste wollte damals einen Fisch.

Engelbert Esletzbichler versteht sich auf die Aufzucht und Hege von Ybbstaler Forellen.

Wir haben dann kleine Stücke dem Grill­ teller beigegeben, aber die Fische wuchsen uns trotzdem langsam über den Kopf“, er­ zählt Esletzbichler. Die Wende kam, als er begann, die Fische zu filetieren. Entgrätet, appetitlich anzusehen und von gleichzeitig fester und zarter Beschaffenheit: Plötzlich freuten sich selbst die zünftigsten Bergfexe über den Fisch auf dem Teller. Die Veredelung der Fische ist heute noch eine Spezialität von Engelbert Esletzbichler. In Filets zerteilt, warm oder kalt geräuchert oder als Aufstrich – so werden seine Fische am liebsten von den Wirten der Umgebung, von Privatkunden oder am Markt in Scheibbs gekauft. Eine zweite Besonderheit der ge­ meinsam mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn betriebenen Fischzucht am Soghäusl nahe Göstling ist das im letzten Jahr errichtete Bruthaus, in dem rund 40.000 Setzlinge etwa ein halbes Jahr ver­ bringen, bevor sie in die Teiche nach drau­ ßen entlassen werden – erst dann sind sie groß und schnell genug, um Wasseramsel und Ringelnatter zu entwischen. Die Fischteiche am Soghäusl sind bei weitem nicht die einzigen in der Region. Auf rund 40 schätzt Esletzbichler die Anzahl

der Zuchtanlagen in der unmittelbaren ­Umgebung, im gesamten Ybbstal werden es mehrere Hundert sein. Die noch recht unberührte Natur rund um Hochkar, ­Dürrenstein und Ötscher, dazu das klare, kalte Wasser, das aus zahlreichen Quellen sprudelt und von der Ybbs zur Donau ge­ führt wird, lädt zur Fischzucht geradezu ein. Sie hat hier auch lange Tradition: Schon vor 400 Jahren legten die Mönche der Kar­ tause Gaming Fischteiche an, die noch ­heute als Kartäuserteiche bekannt sind. Gegenwärtig machen die Fische als „Ybbstal Forelle“ Karriere. Sieben Fisch­ züchter haben sich vor sechs Jahren zusam­ mengetan, um den Fisch im Rahmen des Genuss-Regionen-Programms gemeinsam zu vermarkten. Engelbert Esletzbichler ist der Obmann des Vereins. Dass er der rich­ tige Mann für diesen Posten ist, daran ­dürfte es keinen Zweifel geben – wer könnte berufener sein, das Renommee der Forelle zu erhöhen, als jemand, der den Fisch in Berghütten heimisch gemacht hat?

Mehr über Genuss-Regions-Fische

aus dem Ybbstal und die Wirtshäuser, in denen sie verkostet werden können, erfahren Sie auf www.ybbstalforelle.at

Neue Seehütte

Das Öhlerschutzhaus liegt genau auf halbem Weg zwischen Puchberg und Gutenstein. Von der auf dem Öhler Sattel (1027 Meter Höhe, Gutensteiner Alpen) gelegenen Hütte hat man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge. Den Blick gibt es die ganze Woche, die Hütte wird allerdings nur Mittwoch bis Sonntag bewirtschaftet. www.naturfreunde.at

Am Fuß des Trinksteinsattels westlich der Preiner Wand findet man die Neue (architektonisch aber ganz klassische) Seehütte. Sie liegt auf 1643 Meter Höhe mitten im Quellschutzgebiet und ist Ausgangs- und Endpunkt von Wanderungen über das Raxplateau und Klettertouren. www.seehütte.at

Maria Köhler

Öhlerschutzhaus

Anfang Juni bis zum Almabtrieb Ende September

Bis 1. Jänner 2014 (wetterabhängig)

Naturfreundehaus Knofeleben

Doris Eggl

Kranichberger Schwaig

Inmitten der weitläufigen Landschaft des Wechsels liegt die Kranichberger Schwaig. Auf 1530 Meter Höhe hat man einen wunderschönen Fernblick, womit sich diese gemütliche Almhütte als idealer Einkehrplatz auf den Wanderungen über die Schwaigen des Wechsels anbietet. 0676/392 55 00

Viktor Krenthaller

Bis 3. November

Bis 31.Oktober

Friederike Thaler

„Land der Berge“-Bergführer Naz Gruber findet das Paradies in den Wiener Alpen.

Seit 1922 stand auf der Knofeleben auf dem Gahns das Friedrich-Haller-Haus. 2011 wurde es durch einen Brand vernichtet. In knapp einem Jahr konnte ein neues Gebäude, und zwar die hellste Schutzhütte Österreichs, gebaut werden. Die Panoramaverglasung gestattet es, auch vom Inneren des Hauses aus den Blick auf die Berge zu genießen. www.knofeleben.at

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Ni ed e rös t e rreic h

Die 2011 erstmals vom Österreichischen Alpenverein und Österreichs Wanderdörfern veranstaltete Tourenwahl (Österreichs schönste Wandertour) brachte einen Sieger mit Respektabstand hervor: Die Ötschergräben im Mostviertel. www.naturpark-oetscher.at

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af pa l em r p sii lö ninä lri c h


Wo die Herzen höher schlagen Aufwärts in die Berge und auf zu neuen Hochgefühlen! Der Bergsommer Nieder­ österreich bietet erfrischende Naturerlebnisse, Kultur und Unterhaltung an den schönsten Schauplätzen im Mostviertel und den Wiener Alpen.

St. Anton/ Jeßnitz

Mostviertel

Lilienfeld Muckenkogel

Hochbärneck Eibl Annaberg Lackenhof Lunz am See Mitterbach TirolerGöstling kogel Ötscher Dürrenstein Gemeindealpe Hochkar

Wiener Alpen

Türnitz St. Aegyd/ Neuwalde

Gippel und Göller Rax

Hohe Wand Puchberg Schneeberg Bad Erlach Reichenau a.d. Rax

Semmering

Kirchberg am Wechsel Mönichkirchen Hutwisch Wechsel Bad Schönau

Termine

Rasten …

7.–9. Juni Wanderbare gipfelklaenge Freuen Sie sich auf Wanderungen bei einzigartiger Stimmung in atemberaubenden Naturkulissen. Am 8. Juni geht‘s auf Wanderung rund um den Königsberg bei Hollenstein/Ybbs, am 9. Juni in der Erlebniswelt Mendlingtal bei Göstling/Ybbs. Geboten wird Jazziges, Klassisches und Volksmusik. www.gipfelklaenge.at

„Enzos“ sind unverkennbare Designstücke für Spaß und Entspannung und wurden an ausgewählten Panoramapunkten in Niederösterreichs Bergwelt aufgestellt. 40 Exemplare* des aus dem Wiener Museumsquartier bekannten Kultmöbels dienen heuer als signalfarbener Blickfang und als weithin sichtbare Wegmarken zu den aussichtsreichsten Plätzen in Niederösterreichs Bergwelt.

8.–9. Juni Ötscher Ultra-Marathon Ein Abenteuerlauf mit Start und Ziel in Lackenhof, über wunderschöne Natur­ wege, aussichtsreiche Gehpassagen und anspruchsvolle Trails. Nur für Geübte!

Enzos in den Wiener Alpen

15. Juni Musik auf den Schwaigen Das stimmungsvolle Festival der Almhütten am Wechsel: Musik, Tanz und Kulinarik in paradiesischer Berglandschaft.

_Mönichkirchen, Talstation und Bergstation Bergbahn und beim Alpengasthof Enzian auf der Mönichkirchner Schwaig _ Hohe Wand, Parkplatz Sonnenuhr, beim Skywalk und Gasthof Almfrieden

22. Juni Sonnwendfeier auf der Anna-Alm Das traditionelle Feuerspektakel zu Sommerbeginn inklusive herrlichem Pano­ ramablick in die Bergwelt rund um Annaberg.

Mostviertler Enzos

22. Juni Feuer am Berg Das große Sonnwendfest am Panoramahöhenweg rund um Sonntagberg und Ybbsitz. Mit herzhaften Schmankerln, erfrischendem Most und zwei Dutzend nächtlichen Sonnwendfeuern. 22. Juni Schneeberg Sommer-Wanderauftakt Zum Auftakt der Sommersaison geht es vom Kurpark auf eine Wanderung mit Musik und kulinarischen Schmankerln an den Fuß des Schneebergs. 5.–27. Juli wellenklaenge Lunz am See Auf der schwimmenden Bühne vor der pittoresken Felsenkulisse gastieren Top-Künstler wie Marino Formenti, Robert Schindel und Iiro Rantala. 15. August Almfest Siebenhütten Die traditionsreiche Veranstaltung in Göstling an der Ybbs bietet musikalische, kulinarische und sportliche Attraktionen für die ganze Familie. 7. September Weltkulturerbefest Payerbach im UNESCO-Weltkulturerbe Semmeringbahn ist Angelpunkt eines vielfältigen Veranstaltungsprogramms im weiten Spektrum von Musikdarbietungen bis zur Oldtimer-Rallye. 15. September Spitzhiatlwandertag im Naturpark Eisenwurzen Bei der Wanderung durch die idyllische Landschaft gibt es regionale Spezialitäten zu verkosten. Für die musikalische Umrahmung sorgen die „Alpen Halunken“. 28. September Schneeberglauf Mensch gegen Maschine Zahlreiche Läufer versuchen die 10 km lange und über 1200 Höhenmeter führende Strecke schneller zu bewältigen als die Schneebergbahn. 30. September Kulturwandertag am Hochreit Auf zwei Rundwanderwegen durch die prächtige Landschaft des Hochplateaus bei Göstling/Ybbs erschließen sich Geschichte und Kultur der niederösterreichischen Bergbauern. 5.–6. Oktober Pielachtaler Dirndlkirtag Mit vielen kulinarischen Köstlichkeiten, Musikprogramm, Dirndlmodenschau und festlicher Krönung Ihrer Majestät, der Dirndlkönigin.

_ Mitterbach, rund um den Gipfel der Gemeindealpe _ Lackenhof, auf dem Weg zum Ötschergipfel _ Göstling an der Ybbs, am Hochkar rund um die Bergstation _ Lilienfeld, auf dem Weg zum Gipfel Muckenkogel _ Lunz am See, beim Gasthof Zellerhof * Aus Verantwortung für die Natur: Enzos sind zu 100 % aus abbaubarem Material gefertigt.

Radeln … Mit dem e-Mountainbike rund um Hochkar, Königsberg und Lunzer See. Göstling/Ybbs, Hollenstein/Ybbs und Lunz/See bieten in diesem Sommer ­Gelegenheit zu besonders komfortablen Mountainbike-Aktivitäten. In den drei Gemeinden sind insgesamt 23 e-Mountainbikes stationiert, mit denen es so zügig bergauf geht, als hätte man monatelang seine Wadeln trainiert.

e-Mountainbikes – wo gibt’s denn so was?

_ 5 e-Mountainbikes in Lunz bei der Tankstelle Awi Diskont _ 9 e-Mountainbikes bei der zentralen Verleihstelle in Göstling (Solebad) _ 9 e-Mountainbikes in Hollenstein: beim Gasthof Jagersberger am Fuße des Königsbergs, beim Eisenstraßenwirt Gasthaus Osterberger und beim Gasthaus Rettensteiner Alle Infos zum Streckenangebot, zu den Verleih- und Infostellen auf www.mostviertel.info

Rätselrallye Die gute alte „Schnitzeljagd“ erfreut uns heute in neuer Form, indem man GPS zu Hilfe nehmen kann. Das heißt dann Geocaching und ist ein ebenso spannendes wie familienfreundliches Naturvergnügen. Schatzverstecke gibt es in ganz Niederösterreich. Die Suche startet im Internet unter www.geocaching.niederoesterreich.at

Alle Infos zum Bergsommer in Niederösterreich auf

www.bergsommer.at oder im Folder,

Bestellkarte Seite 8 oder unter 02742/9000-9000

Die Alpen in Multiperspektive! Aussicht ist schön, wie schön muss noch mehr Aussicht sein? Die Frage beantwortet der Wiener Alpen Viewer, ein raffiniertes optisches Teil, durch das sich eine bis dato unbekannte Form der Alpenauffaltung bewirken lässt. Die ungewöhnlichen Bergbilder kann man in der Erinnerung archivieren, aber auch für die Nachwelt konservieren, indem man durch einen Viewer fotografiert. Viewer stehen im Großformat mitten in der Natur, sind aber auch als Handgeräte zu haben. Erhältlich ist der Viewer über www.walking-things.com oder via www.wieneralpen.at

Aus dem Blickwinkel von Petra Bohuslav, der Tourismus­landesrätin in ­Niederösterreich:

„ Trends kommen und vergehen, wahre Werte bleiben immer aktuell. Auch im Tourismus. Für mich ist Urlaub nur dann wertvoll, wenn er mir neue Energie bringt. Tage in der Bergnatur tun das zuverlässig.“ Übers weite Land 2/2013

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Erholsam Kultiviert

jg aVc

@ Xundheitswelt



Zum Wohlsein ins Waldviertel! Das gilt generell und ganz besonders für das Moorbad Harbach, in dem neben heilsamen Anwendungen Genuss und Lebensfreude geboten werden.

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www.wernerharrer.at

Durch Wald und Wiesen: Harbach ist Ausgangspunkt vieler Laufstrecken und Wanderwege.

Das Waldviertler Hochland empfängt seine Besucher mit Stille. Die Stille ausgedehnter Wiesenflächen. Die Stille kleiner Ortschaften am Rande der Wälder. Und doch ist das Waldviertel voll von fröhlichem Leben. Harbach ist dafür ein gutes Beispiel. Es hat 700 Einwohner, Kinder spielen Fußball, Mountainbiker kommen gern vorbei, der Schani-

Rita Newman

Xundheitswelt

Natürliche Lage für Erholung und neues Wohl­ befinden: das Moorbad Harbach.

Der „ökologische Kreislauf“ fördert vitalisierende Zutaten in die Harbacher Küche.

Im Harbacher Programm der heilsamen Anwendungen spielt das Heilmoor eine prominente Rolle.

garten des Kirchenwirts ist ein beliebter Rastplatz für Biker und Wanderer. Vor den Häusern zeugen akkurat gepflegte Beete von der steten Sorge der Frauen um ihre Salatpflänzchen, Kräuter und Blumen. Akkurat heißt aber nicht angestrengt. Davon zeugt die künstlerische Ausgestaltung der Natur. In einem Garten steht eine bunte Skulptur aus bemalten Tontöpfen, die eine Bäuerin mit blauer Arbeitsschürze darstellt. Ein Stück weiter wurde aus Felsbrocken ein Unterschlupf für Schneewittchen gebaut, davor tummeln sich sieben Gartenzwerge. Vor einem der Häuser stehen sechs Störche Spalier. Ist da jemand sechsfacher Vater oder sechsfache Mutter geworden? In der Gesundheitshochburg Harbach wäre das gut möglich. Auch der Brunnen plätschert hier nicht einfach so vor sich hin. Er spricht zu uns und teilt uns über eine Tafel mit: So leb ich nach des Brunnens Weise, schöpf täglich Kraft zur Lebensreise und will – beglückt – stets weitergeben, was mir die Quelle schenkt im Leben.

das Konto des „schwarzen Goldes“, das bei Rückenleiden, Sportunfällen und Osteo­ porose zum Einsatz kommt, aber Moorpackungen allein machen das RundumWohlgefühl noch lange nicht aus. Gesunde Ernährung, die gut schmeckt, gehört unbedingt dazu. Auch das ist ein Thema, das man in Harbach ernst nimmt. Das Musterprojekt „Ökologischer Kreislauf Moorbad Harbach“ vereint Bauern, ­Gewerbe und Gastronomie und sorgt dafür, dass nur kontrolliert biologische Produkte auf den Tisch kommen. Beispielsweise in Form von Rotkraut-Polenta-Laibchen im Kurhotel, Karpfen in Mohnpanier in der Pension Nordwald oder Waldviertler BioLamm im Brauhotel Weitra. Eine Woche sollte der Aufenthalt mindestens dauern und man sollte sich genug Zeit nehmen, um die Weite des Waldviertels zu durchmessen. Im Badeteich von Lauterbach zu planschen oder in Hirschenwies die Balancierwerkstatt zu besuchen. Die Wege dorthin sind alle markiert und je nach Verwendungszweck definiert. Es gibt Wanderwege, Waldlehrpfade, Jogging- und Nordic-Walking-Strecken und den Xundheits-Parcours. Und es gibt die Via Verde – ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Nachbarland Tschechien. Seit Anfang Mai gibt es auch einen „Weg zum Glück“. Was darunter zu verstehen ist, wird nicht verraten. Die Erkenntnis muss man sich erwandern.

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Moor und mehr

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Ni e d e rös t e rreic h

Selbst die Bankerln am Wegesrand wollen mehr sein als Sitzgelegenheiten. Sie meinen es gut mit dem Wanderer und rufen ihm zu: „Bitte lächeln!“ oder „Reserviert für Dich!“ oder „Ins Land einischaun!“ Kommt diese philosophische Gelassenheit daher, dass sich Moorbad Harbach, ­dieser Zusammenschluss von fünf Gemeinden, als Kurzentrum so gut etabliert hat? Oder ist es umgekehrt – hängt die Har­ bach’sche Heilungserfolgsquote mit dem Frohsinn seiner Bewohner zusammen? ­Immerhin ­finden viele von ihnen in den ­Betrieben der „Xundheitswelt“ Arbeit und brauchen deshalb nicht auszupendeln. Fest steht jedenfalls, dass die zwischen ­Nebelstein und Mandelstein eingebettete Kurans  war, die sich des Themas „Lebensstilmedizin“ angenommen hat. Seit den 1990er Jahren hat man sich hier Kom­petenz im Umgang mit Stressabbau, ­mentalen Problemen und Ernährungs­umstellung erworben. Zwar geht ein Großteil der jährlich 250.000 Gästenächtigungen immer noch auf

Das Angebot „RÜCKEN FIT“ im Moor­ heilbad Harbach beinhaltet 7 Nächtigungen

mit Vollpension, freie Benützung von Erlebnis­ hallenbad mit Dampfbad, Freibad, Saunaland­ schaft und Whirlpool, eine ärztliche Unter­ suchung, Heilgymnastik, Wirbelsäulen-Fitness­ training, 4 Heilmassagen, 2 Moor- oder Kräuter­ bäder u. v. m. Pro Person ab € 1.000,75, gültig bis 31. Dezember 2013. Buchung bei Moorheilbad Harbach unter Tel. 02858/5255-1620 oder unter www.moorheilbad-harbach.at Weitere Gesundheitsangebote aus Niederöster­ reich finden Sie auf www.gesund-bleiben.at

* Irene Hanappi ist Autorin einer Reisebuchreihe mit dem Titel „Citywalks“, die im Falter-Verlag erscheint. Außerdem schreibt Irene Hanappi regelmäßig für die Zeitschrift „Der Feinschmecker“.

Baden jetzt

Kaisers Zeiten! Im Thermalbad Bad Fischau werden sie mit 1A-Wasserqualität frisch gehalten. Kurbäder haben in Niederösterreich eine zweitausendjährige Tradition, denn schon die alten Römer wussten um die bekömmliche Wirkung der niederösterreichischen Quellen. Im Thermalbad Bad Fischau ist die Zeit anmutig stehen geblieben. Nicht etwa die Zeit der Römer, aber die Kaiserzeit. Das denkmalgeschützte Bad wurde 1871–1873 erbaut und hat nichts vom aristokratischen Charme verloren. Weitere historisch

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Übers weite Land 2/2013

wertvolle Kurbäder befinden sich in Bad Vöslau und – gleich zweifach – in Baden: Die sehr wahrscheinlich bekannteste aller österreichischen Kurstädte bietet die Römertherme mit dem imposanten Glasdach für eher kühle Tage und das Strandbad mit dem größten „künstlichen“ Sandstrand für Open-Air-Spiel & Spaß vor historischer Kulisse. Reizvolle Naturbäder gibt es in Niederösterreich für jeden Geschmack – nämlich vom Berg-

Umfassende Informationen über Badegelegenheiten finden Sie auf www.niederoesterreich.at Übrigens: 42 Bäder können Sie mit der Nieder­­ österreich-CARD bei freiem Eintritt besuchen.

Rita Newman

Badespaß-pur-Bäder sind für jedes Wetter und jede Jahreszeit geeignet. Niederösterreich hat mehr davon! Wer also auf die kluge Idee kommt, im Sommer ein Bad mit Halle aufzu­ suchen, hat in aller Regel viel Raum für das Planschvergnügen. In Bisamberg gibt es mit dem Florian-BerndlBad ein ganz neues Dorado für den Wasserspaß zu entdecken. Für mehr als nur einen Badetag lohnen die Wasser-Erlebniswelten in der Therme Laa und die Linsberg Asia Therme in Bad ­Erlach. Für erfrischende Urlaube stehen dort ­passenderweise auch Spa-Hotels zur Verfügung.

Natürlich baden: z. B. in Lunz am See.

Klassisch baden: z. B. im Strandbad Baden.

Berndl-Bad

weinfranz.com

see bis zum Donaustrom. Letzterer und seine ­Altarme sind tatsächlich hervorragende Bade­ gewässer. Zum Beispiel beim Kraftwerk Greifen­ stein, in Kritzendorf, im Strandbad Kloster­ neuburg und im Wachauer Naturstrandbad Weißenkirchen. Unter den ruhenden Gewässern empfehlen sich für den sommerlichen Badespaß der Stausee Ottenstein und der Lunzer See (an denen auch Boote gemietet werden können) und der idyllische Frauenwieserteich in Langschlag.

weinfranz.com

Darf’s ein bisschen Nostalgie und Geschichte sein, oder doch ein Blick in die Zukunft des erfrischenden Planschens? In den Natur-, Frei- und Hallenbädern Niederösterreichs ist beides möglich.

Modern baden: toll im Bisamberger Berndl-Bad.


Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H

Kostbare Exponate und interaktive ­Erlebnis­räume machen die exotische Lebenswelt ­sinnlich erfahrbar.

Goldene Aussichten Mit dem politischen Einfluss der Maharadschas war es zwar vorbei, als Indien 1858 unter die Verwaltung der britischen Krone kam. Titel und Besitztümer durften die ehedem omnipotenten Fürsten jedoch behalten. Sie arrangierten sich auch schnell mit der neuen Situation und trösteten sich über den erlittenen Machtverlust mit umso exzessiverer Prachtentfaltung tapfer hinweg. Die Kunst der Verschwendung wurde mit großem Einfallsreichtum gepflegt. Ein Maha­ radscha von ­Junagadh erbaute etwa einen Palast nur für seine 800 Hunde. Jedem stand ein Salon samt Kammerdiener zur Verfügung. Der zweibeinige Domestik überwachte die Qualität der Mahlzeiten, sorgte für ­einen kurzweiligen Tagesablauf und nahm mor-

gens und abends das An- und Ablegen der edelsteinbesetzten Prunkgewänder vor. Mehr für kulinarische Erbauungen konnte sich hingegen Fürst Nawab von Rampur erwärmen. Er investierte ein Vermögen in die Beschaffung von Delikatessen aus aller Welt und engagierte 300 Köche, die alle auf ein einziges Gericht spezialisiert waren. Mitunter ließen sich die Maharadschas auch öffentlich mit Gold und Silber aufwiegen, was angesichts ihres meist sehr guten Ernährungszustandes erhebliche Mengen an Edelmetall erforderte. Diese Spektakel waren auch ganz nach dem Geschmack der Untertanen. Denn was zur Gewichtsermittlung auf die Waagschale kam, wurde anschließend unter den Schaulustigen verteilt.

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Kaum ein europäischer Fürst konnte es an Pracht und Reichtum mit Indiens Maharadschas aufnehmen. Eine Ausstellung auf der Schallaburg beleuchtet nun eindrucksvoll eine Welt voll Pomp und Prunk.

Mit solch noblen Gaben kann die diesjährige Sonderausstellung auf der Schallaburg zwar nicht aufwarten. Auch so aber ist das Renaissanceschloss eine lohnende Destination für spannende Zeitreisen in das Indien der Maharadschas. Der zeitliche Bogen spannt sich von der Gründung der ersten Fürstentümer um 1500 bis zu ihrem Ende 1947 und weiter bis ins Indien der Gegen-

Rita Newman

reichen Stunden in kunstvoll gestalteter ­Natur ein. Zur Auswahl stehen Gärten ­verschiedenster Art: das größte Rosarium Österreichs ebenso wie üppig wuchernde Obst- und Gemüsegärten mit einzigartiger Sortenvielfalt, Landschaftsparks und Barockgärten, spirituell anregende Klostergärten und Erlebnisgärten für die ganze Familie. Das Stichwort „Familie“ weist auf eine besondere Qualität des Gartensommers hin. Das Programm bietet auch zahlreiche Veranstaltungen für junge und jüngste ­Besucher.

Im Garten bei Vollmond Der Gartensommer bietet kulturelle und kulinarische Erlebnisse und vor allem vielfältige Gelegenheiten­zur Entspannung. Im Bild: der Garten von Schloss Hof.

Ein Sommertraum Ein reiches Veranstaltungsprogramm und romantische Plätze für den stillen Naturgenuss – beides bietet der Gartensommer Niederösterreich. Zwei Vollmondnächte versprechen unvergessliche Erlebnisse. Seit Jahrtausenden werden Gärten als ­Refugien für die Erholung und Erbauung geschätzt. In unserer Zeit und vor allem im Gartensommer Niederösterreich sind sie mehr: nämlich Lebens- und Erlebnisräume für Besucher unterschiedlichster Tempera-

mente – von jungen Entdeckern mit Bewegungsdrang bis zu kontemplativen Erholungssuchenden, von Freunden der Kultur bis zu solchen der kulinarischen Genüsse. Nicht weniger als 30 Gärten laden im Gartensommer Niederösterreich zu erlebnis-

wart. Exponate und interaktive Stationen geben Einblick in die Pracht der Paläste, aber auch in das Alltagsleben der Unter­ tanen. Sie zeichnen religiöse, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen nach, und sie dokumentieren, wie vielfältige Anregungen europäische Denker, Künstler und Herrscher von Indien empfangen haben. Auf besonders erlebnisreichen Pfaden ­erforschen junge Besucher die exotische Welt. Als Maharadschas und Maharanis verkleidet, drehen sie am Schicksalsrad, ­erschnuppern fremde Gewürze und lassen beim Elefanten-Puzzle ihrer Kreativität ­f reien Lauf. Die etwas Älteren sind bei der Gartensommer-Vollmondnacht am 22. Juli zum orientalischen Erzählabend mit dem Dichter Parvis Mamnun eingeladen.

Maharadschas im Mostviertel

Die Aussstellung „Das Indien der Maharadschas“ ist bis 10. November auf Schloss Schallaburg zu sehen. Mo–Fr 9 bis 17 Uhr, Sa, So, Fei bis 18 Uhr geöffnet. www.schallaburg.at

Das vielfältige Programm und das kulinarische Angebot animieren dazu, mehr als nur einen Tag dem Gartensommer zu widmen. Für eine kleine Sommerfrische bieten Hotels und Pensionen die stilistisch passende Wohnatmosphäre. Sie halten nicht nur angenehme ­Genießerzimmer bereit, sondern geben ­i hren Gästen­auch gern die Geheimtipps, die zu besonders regionstypischen Genuss­ erlebnissen führen. Nicht weniger als 65 Gärten, Gastronomen und Beherberger haben sich für diesen dritten Gartensommer Niederösterreich ­zusammengetan. Genießer, Garten- und Naturfreunde dürfen sich auf die Inszenierung eines großen Festes freuen. Es beginnt am 31. Mai mit einem appetitlichen Wildkräuter-Kochkurs und endet – ebenso ­k ulinarisch – am 4. September mit einem Grillseminar.

Ein wenig abenteuerlich und vor allem sehr romantisch wird es im diesjährigen Gartensommer an zwei Terminen: dem 22. Juli und dem 21. August. In den Vollmond­ nächten dieser Tage erwarten die Besucher spek­takuläre Highlights. Unter Mondenund Laternenschein bieten sich die Gelegenheiten zu Picknicks und Weinverkostungen, in einigen Gartensommer-Orten sind auch Feuerwerke geplant. Der Gartensommer im Detail Mehr als 200 Veranstaltungen aus Kulinarik, Dass das kulinarische Programm zum Kunst und Kultur regen an, über die eigene eindrucksvollen Naturgenuss passt, dafür Garten- und Balkongrenze hinaus das sorgen die Partner der Gartensom­Gartenland Niederösterreich mit allen mer-Gärten. Darunter befinden Sinnen zu erleben. Mehr über die Voll­ sich zahlreiche Top-Heurige mondnächte am 22. Juli und 21. August, alle Termine, Locations und Vorteils­ und Wirte der Wirtshause t äch angebote des Gartensommers Nieder­ n d kultur, die sich auf die n o d österreich erfahren Sie im Internet Vollm . Juli un ­Genusskultur der nieder­ 2 ­unter www.gartensommer.info oder 3 2 1 0 m a t2 österreichischen Art hers im Folder, Bestellkarte Seite 8, oder u g u ­unter 02742/9000-9000. vorragend verstehen. 21. A

Übers weite Land 2/2013

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Paradiesisch genieĂ&#x;en 2 Nächtigungen inkl. GenieĂ&#x;erpen­ sion im Molzbachhof, 1 Picknick im Paradiesgarten, 1 Speik-Harmonie und Pflegemassage, 1 SpeikĂśl-Pflegebad, 1 Glas Sekt auf der Teichterrasse, Obstkorb, etwas Hausgemachtes fĂźr zu Hause pro Person im DZ

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GĂźltig: Juni bis September 2013 Pension Kibitzhof 3874 Loimanns, Nr. 32 Tel. 0664/180 12 28 info@kibitzhof.at www.kibitzhof.at

Mostviertel

Mostviertel

₏ 179,–

Gßltig: ganzjährig 2013 – gebucht werden kann frßhestens 6 Wochen vor Urlaubsbeginn. Mostviertel Tourismus Tel. 07416/521 91 office@mostviertel.at www.mostviertel.info

Flussab & bergauf 2 Nächtigungen mit FrĂźhstĂźcksbuffet, 1x Mostviertler AbendmenĂź, 1x Grillabend „All you can eat“, 2 gefĂźhrte Raftingtouren inkl. Transfer und LeihausrĂźstung, 1 Leihmountainbike fĂźr einen Tag, BenĂźtzung der hauseigenen Kletterwand, Wilde Wunder Card

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GĂźltig: Mai bis Mitte Oktober 2013 (ab 4 Personen) Mostviertel Tourismus Tel. 07416/521 91 office@mostviertel.at www.mostviertel.info

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E-Mail PLZ Ort StraĂ&#x;e NiederĂśsterreich-Information NiederĂśsterreichring 2, 3100 St. PĂślten Tel. 02742/9000-9000 (täglich 9–17 Uhr) info@noe.co.at, www.niederoesterreich.at

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KĂśniglich wohnen 1 Nächtigung im GenieĂ&#x;er-DeluxeDoppelzimmer mit FrĂźhstĂźck, 5-GangMenĂź Surprise inkl. Weinbegleitung am Abend auf der Donauterrasse, freie BenĂźtzung des Wellnessbereichs mit Frei- und Hallenbad, Sauna, Dampfbad, gratis Wi-Fi pro Person im DZ

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Gßltig: ganzjährig 2013 Hotel Schloss Dßrnstein 3601 Dßrnstein, Nr. 2 Tel. 02711/212 hotel@schloss.at www.schloss.at

Edition „Kellergasse NiederĂśsterreich“ von Karl Korab Presshaus XI, 2012 (ca. 70 x 60 x 90 mm) Exklusiv fĂźr die NiederĂśsterreichWerbung schuf der KĂźnstler Karl ­Korab diese limitierte Edition; jedes Jahr wird sie um ein Presshaus erweitert – hergestellt werden die Häuser aus feinstem Porzellan und in kunstvoller Handarbeit! Farbabweichungen sind deshalb nicht auszuschlieĂ&#x;en. Ab sofort erhältlich und solange der Vorrat reicht! Preis pro StĂźck â‚Ź 14,50 zuzĂźglich Versandkosten. Bitte bestellen Sie mit der Anforderungskarte links.

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Waldviertel: ■ „Sommer.Auszeit im Waldviertel“. ­­ Erholungs-, Sport- und Genusserlebnisse ■ „Waldviertel – ganz mein Geschmack!“

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Mostviertel: â–  Magazin „Mostviertel – Reisen zum Leben am Land“. Sommerausgabe â–  „Die schĂśnsten Mostviertler Angebote“. FĂźr Ihren Sommerurlaub

8.–30. 6. Badener Rosentage, Tel. 02252/226 00-600, www.baden.at

15. 6. Sonnenwende Nibelungengau, Tel. 02713/300 60-60, www.sonnenwende.at 16. 6. in velo veritas, Radveranstaltung in Wolkersdorf, www.inveloveritas.at

Weinviertel: â–  „Urlaub im Weinviertel“. Angebote fĂźr einen ­genussvollen Aufenthalt â–  „Brot & Wein“. Alle Informationen zur NiederĂśsterreichischen Landesausstellung 2013 Wiener Alpen: â–  „Pilgerwege durch die Wiener Alpen“ â–  Gästezeitung „Unterwegs am Wiener Alpen­ bogen“ Wienerwald: â–  „Heurigen-FĂźhrer 2013“ in der Thermenregion â–  Faltkarte „Wandern und Radfahren im ­Wienerwald“ â–  ... StĂźck Presshaus XI, 2012: ca. 70 x 60 x 90 mm, Preis je Presshaus: â‚Ź 14,50 zuzĂźglich â‚Ź 4,90 Versandkosten Ich nehme zur Kenntniss, dass meine hier Ăźbermittelten Daten lediglich von der NiederĂśsterreich-Werbung bzw. von ihren Destinationen verwendet werden und nicht Dritten ohne mein vorheriges schriftliches Einverständnis weitergegeben werden.

Mit freundlicher UnterstĂźtzung:

16. 6.–18. 8. Kultursommer Laxenburg, „Eine Nacht in Venedig“, Tel. 02236 /711 01, www.kultursommerlaxenburg.at 19. 6.–14. 8. Sommerspiele Melk, „Der Graf von Monte Christo“, Tel. 02752/540 60, www.kultur-melk.at 21. 6.–7. 9. BĂźhne Baden, Tel. 02252/25 32 53-0, www.buehnebaden.at 22. 6. Sonnenwende Wachau, Tel. 02713/300 60-60, www.sonnenwende.at 24. 6.–10. 8. Sommerkonzerte in Grafenegg, Tel. 02735/55 00, www.grafenegg.at 29. 6.–28. 7. Festival „Glatt & Verkehrt“, Krems, Tel. 02732/90 80 33, www.glattundverkehrt.at 5.–7. 7. Schrammelklang-Festival, am Herrensee in Litschau, www.schrammelklang.at 6. 7.–1. 8. Oper Klosterneuburg, „Die lustigen Weiber von Windsor“, www.operklosterneuburg.at 6. 7.–4. 8. Shakespeare auf der Rosenburg, „Falstaff“, Tel. 0664/163 05 43, www.shakespeare-festspiele.at 7. 7. Weinviertler Kirtag, Poysdorf, Tel. 02552/203 71, www.poysdorf.at 8.–13. 7. Jazz & Wine Summer in Poysdorf, www.jazzandwine.at 13.–14. 7. Wachauer Radtage, www.wachauer-radtage.at 19.–21. 7. Bierkirtag in Weitra, bierkirtag.weitra.biz 19.–21. 7. Spitzer Marillenkirtag, Tel. 02713/23 63, www.spitz-wachau.com 8.–18. 8. Pfaffstättner GroĂ&#x;heuriger, www.grossheuriger.at 9. 8.–15. 9. Allegro Vivo Konzerte im Waldviertel, www.allegro-vivo.at 15. 8. Sonnentor Kräuterfest, SprĂśgnitz, Tel. 02875/72 56, www.sonnentor.com 16.–18. 8. Zwiebelfest, Laa an der Thaya, Tel. 02522/25 01-91, www.zwiebelfest.at 16. 8.–8. 9. Musikfestival Grafenegg, Tel. 02735/55 00, www.grafenegg.at Mehr Termine unter:

www.niederoesterreich.at Impressum | Medieninhaber: NiederÜsterreich-Werbung, 3100 St. PÜlten, NiederÜster­reichring 2, Haus C, Tel. 02742/9000-19800. Herausgeber: Amt der Nieder­Üster­ reichischen Landesregierung, Tourismus­ abteilung, 3109 St. PÜlten, Landhaus­ platz 1, Haus 14. Die Verant­wortung fßr Programme und Angebote liegt bei den ­Leistungs­trägern. Trotz sorgfältiger Bear­ bei­tung ohne Gewähr. Preis- und Termin­ änderungen vorbehalten, Stand: Mai 2013. Gestaltung: Bßro Meisinger, 1060 Wien. Druck: Berger, Horn.

Istockphoto

Thomas Schnabel

pro Person im DZ

Termine der Saison

Bis 3. 11. NiederĂśsterreichische Landesausstellung 2013, „Brot & Wein“ in Asparn an der Zaya und Poysdorf, Tel. 02552/35 15-30, www.noe-landesausstellung.at

donau NiederĂśsterreich

FOTO: weinfranz.at

GĂźltig: Juni bis September 2013 Wiener Alpen in NiederĂśsterreich Tel. 02622/789 60 office@wieneralpen.at www.wieneralpen.at

pro Person 

Summer Special 1 Nächtigung mit Feinschmecker­ frĂźhstĂźck, Welcome Drink und WillkommensgruĂ&#x; am Zimmer, Bademäntel, Hausschuhe, Sonnencreme und Sonnenbrille, Ayurveda-Massage (10 Min.), entspannen und sonnen am Naturschwimm-Biotop, mehrgängiges sommerliches Dinner im Hanner Leger, Erinnerungsgeschenk

Gßltig: 8. Juli bis 31. August 2013 Relais & Châteaux Hanner 2534 Mayerling, Nr. 1 Tel. 02258/23 78 hanner@hanner.cc, www.hanner.cc

Ferienhaus Hinterbreiteneben

Ein Geschenk an die Liebe 2 Nächtigungen im exklusiven Landhaus-Chalet Hinterbreiteneben in der Nähe von Lunz am See, ein GenieĂ&#x;erkorb mit regionalen KĂśstlichkeiten, HotPot und Panoramasauna mit Blick in den Sonnenuntergang

₏ 209,–

₏ 105,–

pro Person im DZ

GĂźltig: bis 31. Oktober 2013 Gartenhotel & Weingut Pfeffel 3601 DĂźrnstein Zur Himmelsstiege 122 Tel. 02711/206 info@pfeffel.at, www.pfeffel.at

Molzbachhof

Wiener Alpen

ab

Kiebitz im Abendrot 2 Nächtigungen mit Frßhstßck vom Buffet, Entspannen im Garten mit idyllischem Schwimmteich, Elektroboot fahren am Herrensee, Eintritt ins Freibad Litschau, Leihfahrräder plus Radfahrkarte, Halbtageskarte Fischen am Herrensee (Angelrute zum Ausleihen)

Hotel Schloss DĂźrnstein/Gregor Semrad

Sommerfeeling. Wellness. Wachau. 1 Nächtigung mit Genuss.FrĂźhstĂźcksbuffet, 1 Glas Winzersekt, Wellnesskorb mit Bademantel und HandtĂźchern am Zimmer, ganztägige Nutzung des Penthouse-Spa mit Sonnenterrasse, beheiztem AuĂ&#x;enpool, Laconiumbank und Saunen, 1x 30-minĂźtige WohlfĂźhlbehandlung

Pension Kiebitzhof/Petra Fraissl

GenieĂ&#x;erzimmer. Die besten

­ dressen, um sich von der SchĂśnA heit und den Gaumenfreuden Nieder­Üsterreichs verfĂźhren zu lassen. Zu fi ­ nden bei Gastgebern, die sich durch ­i hre Freude am Genuss und ideenreiche Angebote auszeichnen und die Geschichte und Kultur ihrer Region zum Leben erwecken: im Ambiente und mit KĂśstlichem aus ­KĂźche und ­Keller. GenieĂ&#x;erzimmer werden regel­mäĂ&#x;ig geprĂźft und mĂźssen strenge Kriterien erfĂźllen. GenieĂ&#x;er­zimmer-Angebote ­finden Sie hier und im Katalog „Genussvoll urlauben in NiederĂśsterreich.“ sowie auf www.geniesserzimmer.at

Wienerwald

waldviertel Gartenhotel Pfeffel/Alexander Pfeffel

Donau niederĂśsterreich

Hotel Mandl-Scheiblechner

Zur guten Ruh in NiederĂśsterreich


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