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Das Fachmagazin von Vorarlberg Tourismus

2010

TOURISMUS

AUSGABE 3

NATÜRLICH VORARLBERG Touristiker setzen auf Identität und nützen heimische Produkte und Dienstleistungen. Seite 0


Der Tourismus sicherT ArbeiTspläTze – heuTe, morgen, übermorgen Arbeitsplätze im Tourismus haben Zukunft. Mit 18.000 krisensicheren Jobs sorgt die Tourismus- und Freizeitwirtschaft für einen hohen Beschäftigungsstand. Zwei Millionen Gäste besuchen jährlich unser Land und werden von den Mitarbeitern der Tourismusbetriebe verwöhnt. Die Tourismuswirtschaft bietet attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze für unsere Jugend. Durch den täglichen Einsatz unserer Mitarbeiter erwirtschaftet die Tourismuswirtschaft jährlich 2,1 Milliarden Euro und leistet damit einen entscheidenden Beitrag für unseren Wohlstand. Arbeitgeber. Auftraggeber. Impulsgeber. Gastgeber.

Mag. Karlheinz Rüdisser Wirtschaftslandesrat

Hans Peter Metzler WK Obmann Sparte Tourismus


INHALT / EDITORIAL

Für die Region,

für unsere Zukunft Der Vorarlberger Tourismus ist eine Leitbranche. Nicht alleine aufgrund seiner Größe sondern auch im Denken. Hoteliers und Gastronomen setzen seit Jahren auf moderne, kreative Ideen und verbinden diese mit regionaler Identität, Authentizität, Ökologie und Nachhaltigkeit. Zeitgenössische Architektur in Verbindung mit heimischem Holz oder kulinarische Kreationen zubereitet mit frischen, regionalen Lebensmitteln spiegeln dies wider. Eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen profitieren dadurch direkt oder indirekt vom Tourismus. Lesen Sie in unserer Coverstory ab Seite 04 wie das Geld, das die Touristiker und die Gäste ausgeben, der gesamten Bevölkerung zugute kommt. Wir alle profitieren davon. Der wirtschaftliche Erfolg des Tourismus ist ein wichtiger Faktor für die gesamte Region. Darüber hinaus schafft er Infrastruktur und Freizeitangebote, die gleichermaßen von Urlaubern und Einheimischen genutzt werden. Neben der Entwicklung erstklassiger Wintersportgebiete hat sich auch abseits der Pisten ein facettenreiches Aktivitäten-Angebot entwickelt (Seite 14). Sport, Natur, Kultur und Kulinarik kommen auch bei polnischen Gästen gut an. Wir präsentieren ein paar Tipps, die Ihnen die Mentalität und das Reiseverhalten der polnischen Staatsbürger näher bringen (Seite 20). Denn Vorarlberg wird vermehrt auch international als Urlaubsland wahrgenommen. Ein ausgezeichnetes Angebot, starkes Bewusstsein für die Qualität heimischer Produkte und Mut zur Innovation zeichnen uns aus. Es sind die Faktoren, die ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zukunft des Tourismus und der Vorarlberger Wirtschaft sind. Herzlichst,

Dir. Mag. Christian Schützinger Geschäftsführer Vorarlberg Tourismus GmbH

Impressum Das Fachmagazin der Vorarlberg Tourismus GmbH erscheint dreimal jährlich, Herausgeber/Medieninhaber: Vorarlberg Tourismus GmbH, Poststraße 11, A-6850 Dornbirn Für den Inhalt verantwortlich: Mag. Christian Schützinger Projektleitung: Thorsten Bayer Redaktion: Pzwei. Pressearbeit, Silvia Böhler, Bregenz Mitarbeit: Thorsten Bayer, Jutta Berger, Katrin Neef, Mona Egger, Alexandra Stockmeyer, Olga Flatz Produktion: Andrea Masal Grafische Gestaltung: Werkstatt West, Richard Steiner, Hard Anzeigen: Media Team GmbH, Röthis Druck: Hecht Druck Ges.m.b.H. & Co. KG, Hard Titelbild: Atem des Himmels / Christian Schramm / Für alle im Bildnachweis mit Vorarlberg Tourismus gekennzeichneten Bilder und Grafiken liegen die Nutzungsrechte bei der Vorarlberg Tourismus GmbH, Poststraße 11, A-6850 Dornbirn. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. TOURISMUS 2010

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TITELSTORY

„Echt Vorarlberg“ Immer mehr Tourismusbetriebe schärfen ihr Vorarlberg-Profil. Sie greifen verstärkt auf heimische Produkte zurück. Das gefällt den Gästen – und auch andere Branchen profitieren.

„W

ir hätten die Halstücher, die wir für unser Hotelmarketing einsetzen, um 1,50 Euro aus China bekommen. Genommen haben wir die um 2,50 Euro aus Vorarlberg.“ Dieses Beispiel, das Karl Wiener, Geschäftsführer des Sporthotels Steffisalp in Warth erzählt, schlägt sich weder für Vorarlberg, und schon gar nicht für China volkswirtschaftlich sonderlich nieder. Es ist jedoch signifikant für den Wandel, der sich in Vorarlberg speziell im Tourismusbereich ausprägt. Regionale Wertschöpfung wird bewusst als Kontrapunkt zur Globalisierung gesetzt. Was dabei herauskommt, sichtbar und genießbar wird, steigert die Unverwechselbarkeit,

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schärft das Vorarlberg-Profil innerhalb des Großraums EU. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist schon von ihrer Größe her eine Leitbranche. Sie konnte entgegen vieler Befürchtungen in der Wirtschaftskrise ihren Umsatz sogar steigern (siehe Interview Seite 05). Weil sie im direkten täglichen Dialog ein hohes Sensorium für die Bedürfnisse und Wertvorstellungen ihrer Kunden – den Gästen – entwickelt hat, ist sie auch im Denken eine Leitbranche. Regionale Identität, Authentizität, Ökologie und Nachhaltigkeit haben in Vorarlbergs Tourismus schon lange hohen Stellenwert.

Heute Megatrends, erhalten sie unter dem Aspekt Wertschöpfung zusätzlichen Anstoß.

Heimische Produkte bevorzugt „Aufgrund der hohen Ansprüche unserer Gäste und den klimatischen Bedingungen in unserer Region ist es nicht immer möglich, auf ,Fremdprodukte’ zu verzichten“, fährt Karl Wiener fort, „aber wo immer es möglich sei, greifen wir auf regionale Produkte und Lieferanten zurück.“ Als 2005 der Hotelbau anstand – den Gastronomiebetrieb gab es bereits –, waren bis auf ganz wenige Ausnahmen nur Handwerker und


TITELSTORY

Zulieferer aus Vorarlberg beteiligt. „Der Hotelbau hat etwa 9,2 Millionen Euro netto gekostet, zirka acht Millionen davon sind in Österreich geblieben“, berichtet der Steffisalp-Chef. Selbst beim Kaffee stach ein Vorarlberger Unternehmen einen prominenten italienischen Kaffeesieder aus. „Wir sind schon markenbewusst“, meint Wiener, „aber da hört sich’s dann auf, wenn mir einer die Maschine nicht einstellen kann.“

Branchen vernetzen sich Die Sicherheit, einen Service vor Ort und notfalls auch am Feiertag zu haben, zieht sich wie ein roter Faden durch die Motive vieler Touristiker, auf heimische Lieferanten zu vertrauen. „Sich in der Region wieder stärker mit dem gesamten Baubereich zu vernetzen, ob mit Zimmerern, Schlossern, Tischlern oder Möbelmachern, das ist in der ganzen Hotellerie und Gastronomie eine starke Tendenz“, beobachtet auch Matthias Ammann. Als selbstständiger Verbandsmanager im Holzbaubereich fungiert er als Schnittstelle zwischen den Branchen. Er sieht den Samen aufgehen, der mit Initiativen wie Vorarlberger Holzbaupreis und Vorarlberger Holzbaukunst gesät wurde. Sie bescherten dem Tourismusbereich unverwechselbare außen- und innenarchitektonische Juwele, mit denen Vorarlberg im internationalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit punktet. Die „Schneggarei“ in Lech ist eines der Paradebeispiele. Ihre Architektur wurde mehrfach prämiert, unter anderem als

„Wir hätten die Halstücher um 1,50 Euro aus China bekommen, genommen haben wir die um 2,50 Euro aus Vorarlberg.“

Karl Wiener, Geschäftsführer Sporthotel Steffisalp, Warth

„BREITE AUSSTRAHLUNG AUF ANDERE BRANCHEN“ lagert keine Produktion oder Arbeitskräfte aus.

Der Vorarlberg-Gast ist auch in Zeiten schwieriger wirtschaftlicher Bedingungen bereit, für gute Leistung entsprechend zu zahlen. Christian Schützinger, Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, zur wachsenden Bedeutung der Tourismusbranche. TOURISMUS: Redet man über Tourismus im eigenen Land, dann sehen die meisten nur den Urlaubsgast. Tourismus bedeutet jedoch wirtschaftlich gesehen weit mehr als nur spröde Nächtigungszahlen. Christian Schützinger: Tourismus findet nicht nur beim Hotel und im Gastronomiebetrieb statt, sondern hat eine sehr breite Ausstrahlung auf viele unterschiedliche Branchen: Vom kleinen Lebensmittelladen im Dorf, wo der Gast ebenso wie der Einheimische einkauft, über verschiedenste Lieferanten, bei denen ein Tourismusbetrieb seinen laufenden Bedarf deckt, bis hin zur gesamten Baubranche, die zu einem guten Teil von den Investitionen der Tourismusbranche abhängt. Wird diese Ausstrahlung zu wenig wahrgenommen und erkannt? Das ist sehr unterschiedlich. Derzeit spüren mehr Menschen als sonst, welche Rolle der Tourismus in einer Region eigentlich spielt. Es ist wohlwollend bewusster geworden, dass der heimische Tourismus eine recht krisenresistente Branche ist. Er hat sogar nachweisbar an Bedeutung gewonnen. Der Anteil der Tourismusund Freizeitwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2009 trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen von 14,8 auf 15,1 Prozent gestiegen. Und: Der Tourismus

In welcher Größenordnung liegt der Umsatz der Freizeit- und Tourismuswirtschaft in Vorarlberg? Dass der Tourismusumsatz nicht gesamthaft nach den üblichen Methoden erfasst werden kann, ist ein großer Unterschied zu anderen Branchen. Konkrete Zahlen gibt es nur für Teilbereiche, beispielsweise die Seilbahnwirtschaft oder das Hotel- und Gastgewerbe. Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein nachfrageorientierter Wirtschaftszweig. Deshalb schauen wir uns an: Wie viel gibt ein Nächtigungsgast pro Tag bei uns aus? Aus den Gästebefragungen wissen wir, dass wir hier in der Sommersaison bei rund 95 Euro pro Gast und Tag liegen, im Winter bei über 130 Euro. Wenn wir die Ausgaben der Ausflügler, der Geschäftsreisenden sowie die Freizeitausgaben von Einheimischen dazurechnen, setzt die Tourismusund Freizeitwirtschaft in Vorarlberg etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr um. Das sind die direkten Einnahmen. Gibt es auch Zahlen über die Vorleistungen der Tourismuswirtschaft und wer davon profitiert? Erst vor wenigen Wochen wurde dazu eine neue Studie präsentiert: Demnach bezieht die österreichische Tourismuswirtschaft 89 Prozent aller Vorleistungen und Zulieferungen im Inland, nur elf Prozent werden importiert. Diese Zahlen lassen sich auch auf Vorarlberg übertragen. Weil vieles ja auch mit Nachleistungen oder Reparaturen verbunden ist, werden Dienstleistungen deshalb vorwiegend in unmittelbarer Nähe vergeben. Die Studie spricht hier von einem Radius von 60 Kilometern, in dem etwa die Hälfte aller Leistungen vergeben wird. Folgerichtig wurde deshalb auch der Beschäftigungseffekt untersucht: Demnach hängt jeder fünfte Vollarbeitsplatz in Österreich direkt oder indirekt von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ab.

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TITELSTORY

Ein Hotelzimmer in Lech soll nicht wie ein Hotelzimmer in New York aussehen.

„In den Talschaften füllt der Tourismus die Auftragsbücher der Betriebe bis zu 80 Prozent.“

Herbert Brunner, Obmann Vorarlberger Holzbau-Kunst

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Vorzeigemodell „regionaler Wertschöpfung“. Über 90 Prozent des verwendeten Materials und der Bauleistung kamen „aus einem Umkreis von 90 Kilometern“, erklärt Gerold, der Architekt in der Lecher Hoteliersfamilie Schneider. Lediglich gebürstete Weißtanne, nichts, das auf alt getrimmt ist, sondern Holz, das in Ruhe vor aller Augen altern darf. Rustikalität in ihrer Urform. Diese Philosophie haben die Schneiders auch bei der „Allmeinde“ und im „Almhof“ umgesetzt – durchaus nach kontroversen innerfamiliären Diskussionen. Die Überzeugung setzte sich allerdings durch, „dass eine Gäste-Generation nachkommt, die auf den Tourismusbarock verzichten kann!“ Ein Hotelzimmer in Lech soll eben nicht wie ein Hotelzimmer in New York aussehen, und auch nicht wie eines in den 70er-Jahren, „das nichts mit unserer Tradition zu tun hat.“ Das handwerkliche Know-how zur Umsetzung derartiger Ansprüche ist vorhanden. Vorarlberg, schwärmt Schneider, sei diesbezüglich „ein Paradies für Architekten“. Ernst Isele, Obmann der Vorarlberger „Venstermacher“, greift den Faden auf: „Wir sind ein Marketing- und Ausbildungsverbund von 35 Tischlereien. Es gibt weltweit keine andere Region mit einer solchen Dichte auf so kleinem Raum. Hotellerie und Gastronomie sind eine ungeheuer wichtige Klientel für uns. Sie plant meistens mit einem Architekten, deshalb gibt es überdurchschnittliche viele

Sonderanfertigungen bis hin zum Fenster für denkmalgeschützte Häuser.“ Da käme das industrielle PVC-Fenster nicht mit. Die „Venstermacher“ bauen mit Holzbeziehungsweise Holz/Alu. „Den Gästen gefällt‘s auch besser. Und es ist doch schön, wenn der Gastwirt sagen kann: Das kommt hier aus der Gegend.“ Vom Trend profitiert auch die Vereinigung Vorarlberger Holzbau-Kunst. „Gerade im Tourismus kann Holz seine Vorteile ausspielen“, sieht Obmann Herbert Brunner den Grund für die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Da ist einmal der Zeitfaktor – durch die steigende Vorfertigung lässt sich die Bauzeit heute wesentlich verkürzen. Und da ist die Natürlichkeit von Holz, seine Wärme.“ Ein weiterer Punkt, der immer stärker ins Gewicht fällt, sind die ökologischen Ansprüche der Auftraggeber aus dem Tourismus: Das Material kommt aus der Region, das bedeutet CO2-Neutralität und kürzere Transportwege.“ In den Talschaften, so Brunner, füllt der Tourismus die Auftragsbücher der Mitgliedsbetriebe zu bis zu 80 Prozent.

Geld bleibt im Ort Um Investitionen in die touristische Infrastruktur zu verwirklichen, kommen die Banken ins Spiel. Marktführer ist die Raiffeisen-Gruppe. „Wenn ich mir die Bi-


regionale holzbauarchitektur bringt mehr entspannung für die gäste Meisterbetriebe mit Kompetenz: Alpina, Hard Amann Alois, Götzis Berchtel Zimmerei, Schnifis Berchtold Gerhard, Schwarzenberg Berchtold Holzbau, Wolfurt Bilgeri Gerhard, Riefensberg Böhler H. Holzbau, Wolfurt Brotzge & Partner, Hohenems Brugger Zimmerei-Tischlerei, Schruns Burtscher Holzbau, Ludesch Dobler Holzbau, Röthis Felder Emil, Stallehr Fetz Holzbau, Egg Feuerstein Zimmerei, Au Fink Zimmerei, Sulzberg Fritz Holzbau, Schruns Fussenegger Holzbau, Dornbirn Greber Kaspar, Bezau Hartmann H., Hard Hehle Holzbau, Hörbranz Heiseler Zimmerei, Sonntag Hoch-Tief-Bau-Imst, Dornbirn Huber Zimmerei - Holzbau, Mellau Immler Günter, Fußach Kaufmann Bausysteme, Reuthe Kaufmann Zimmerei-Tischlerei, Reuthe Keckeis Gebrüder, Lustenau Kessel Peter Zimmerei-Holzbau, Rankweil Kieber Richard, Schruns Leitner Hermann, Bregenz LOT Wucher GmbH, Feldkirch Marte Gabriel, Rankweil Martin Holzbau, Dornbirn Mathis Holzbau, Hohenems Mayer Holzbau, Götzis Mayr-Melnhof Kaufmann, Reuthe Meusburger Zimmerei, Schwarzenberg Meusburger Holzbau, Lauterach Müller Josef Zimmerei KEG, Brand Muxel Stephan Holzbau, Au Nenning Zimmerer, Hittisau Nesensohn Jürgen, Rankweil Neuhauser Holzbau, Nenzing Neyer Helmut & Sohn, Bludenz Nigsch Edelbert, Blons Österle Zimmerei, Doren Schertler-Alge, Lauterach Schmidinger Werner, Gaißau Sohm Holzbautechnik, Alberschwende Steurer Holzbau OEG, Buch Summer Holzbau, Röthis Sutter Holzbau, Ludesch Walch GmbH, Ludesch Büro: Raiffeisenstraße 54 \ Ludesch T 05550 20449 \ office@holzbaukunst.at

ruhe. gesundheit. schönheit. kraft und inspiration in holz. entstanden aus der handwerkskunst heimischer holzbaubetriebe.

www.holzbau-kunst.at


TITELSTORY

„Alle Zahlen belegen, dass die Gäste auf regionale Spezialitäten großen Wert legen.“

Christian Schützinger, GF Vorarlberg Tourismus

lanzsummen der Raiffeisenbanken und der Landesbank anschaue, dann haben wir im Tourismusbereich deutlich jenseits einer Milliarde Euro an Finanzierungen draußen“, sagt Dr. Johannes Ortner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank: „Für uns ist der Tourismus eine wichtige Ertragsquelle und ein ganz wesentliches Standbein im Geschäftsvolumen.“ Bei Tourismus-Finanzierungen verlassen sich die Mitarbeiter nicht nur auf ihr fachliches Know-how. Sie können durch die Vielzahl an Standorten „die Umstände in den Orten und Tälern am besten einschätzen.“, sagt Ortner. Die fundierte Auseinandersetzung mit Projekten, zu der auch das Benchmarking gehört, wird jedenfalls honoriert: Raiffeisen ist auf der Bankenbewertung der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), www.bankencheck.at, auf den Spitzenplätzen. Nicht nur die Tourismusinvestitionen tragen in hohem Maß zu Vorarlbergs Regionalwirtschaft bei. Es sind natürlich auch die Gäste selbst, die ihr Geld keineswegs

nur auf einschlägige Betriebe verteilen. Wo und wie viel, haben die Experten des Innsbrucker MCI aktuell untersucht. Demnach fließen von 100 ausgegebenen Euro 17 in „nicht tourismusspezifische“ Waren und Dienstleistungen. Als Grundlage seiner Zahlen nahm das MCI das gesamte touristische Incoming, also Übernachtungsgäste plus Tagesausflügler (siehe Kasten auf Seite 10). Daraus ein immer wieder gerne diskutiertes Detail: Übernachtungsgäste und Tagesausflügler zusammen geben entgegen der Stammtischmeinung lediglich 4,6 Prozent ihres Budgets für Verpflegung aus dem Supermarkt aus. Hingegen sind es 23 Prozent für Essen und Trinken in der Gastronomie. In das Segment Kultur fließen durchschnittlich 2,5 Prozent aller Ausgaben. Das kulturelle Angebot ist ein starkes Motiv, unser Land zu besuchen. Von diesem Angebot profitieren die Tourismusbetriebe, umgekehrt liefert die touristische Vielfalt den Kulturveranstaltern ein attraktives Umfeld. Diese Wechselwirkung belegt ein-

drucksvoll eine Studie, die die Bregenzer Festspiele über ihre Wertschöpfungskette 2003 beim Wirtschaftsforschungsinstitut IHS in Auftrag gegeben hatten. Darin wurden die durch die Festspiele induzierten touristischen Umsatzeffekte mit einer Bandbreite von 134 bis 148 Millionen Euro errechnet. Darin sind sämtliche Ausgaben enthalten, die nicht als Einnahmen für die Bregenzer Festspiele zu verbuchen sind, etwa Übernachtung, Essen, aber auch Einkäufe. Für zahlreiche Bregenzer Händler bedeutet der „Festspielmonat“ neben der Vorweihnachtssaison längst die umsatzstärkste Zeit. Die jüngste Kaufkrafterhebung der Wirtschaftskammer Vorarlberg, so Spartengeschäftsführer Mag. Michael Tagwerker, hat im Vorjahr ergeben, „dass der Vorarlberger Einzelhandel aus dem Nächtigungstourismus 79 Millionen Euro Umsatz pro Jahr generiert und weitere 55 Millionen aus dem Tagestourismus.“ „Die Gäste, die zu uns kommen, haben eine hohe Ausgabenbereitschaft“, bekräftigt Vorarlberg Tourismus-Direktor Christian Schützinger. Je aktiver ein Gast, desto mehr Geld lässt er insgesamt in der Region. „Alle Zahlen belegen, dass sie dabei auf regionale Spezialitäten großen Wert legen.“

Alle profitieren Die daraus resultierende regionale Wertschöpfung wurde im Großwalsertal sogar zum Prinzip erklärt. „Region spürbar machen“, erklärt DI Ruth Moser als Managerin die Intention des Projekts Biosphärenpark. Schulklassen erfahren bei mehrtägigen Abenteuer-Aufenthalten, wie landschaftliche Vielfalt und Erzeugnisse zur Symbiose verschmelzen. Das bringt Geld ins Tal. Noch mehr, wenn ausländische Touristen – und immer mehr Vorarlberger – beim „Haus Walserstolz“ in Sonntag Station machen, um Käse und andere Spezialitäten zu erstehen. Die touristischen Partnerbetriebe des Biosphärenparks, schildert Moser, hätten

Das „Haus Walserstolz“ bietet Reisegruppen einen Einblick in die Welt des Käses. 08

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Die Venstermacher: Meisterbetriebe mit Kompetenz...

ökoVenster gebaut von Vorarlberger Handwerksbetrieben gefördert von der Vorarlberger Landesregierung

… im Bezirk Bregenz Beer A. Schnepfau Beer O. Au BENE-Fenstertechnik Schwarzenberg Böhler Wolfurt Feuerstein Bizau Flatz J. Egg Hagspiel Doren Hirschbühl Riefensberg i+R Schertler-Alge Lauterach Künz Hard Nenning Krumbach Oberhauser Schoppernau Schwarzmann Schoppernau Sigg, Hörbranz TIMO-Moosbrugger Bezau … im Bezirk Dornbirn Fellerer Lustenau Isele Lustenau Metzler Hohenems … im Bezirk Feldkirch Eisele Feldkirch Längle Götzis Schwab Götzis … im Bezirk Bludenz Bischof Thüringerberg Bitschnau Vandans Brugger Schruns Engstler Dalaas Dönz Silbertal Hartmann Nenzing Jäger Bau Schruns J. Kieber Schruns Kaufmann G. Blons Pfefferkorn Bludesch Sparr Sonntag Tiefenthaler Ludesch Walch Ludesch Büro: Raiffeisenstraße 54 \ Ludesch T 05550 20449-30 office@venstermacher.at

www.venstermacher.at


TITELSTORY

„20 Prozent meines Umsatzes erziele ich mit Urlaubern.“ Alexander Sprenger, Frisör, Schruns

Frisör Alexander Sprenger schätzt den durch Urlauber erzielten Umsatz in seinem Salon in Schruns auf bis zu 20 Prozent: „Darunter gibt es Kunden, die kommen schon seit 20 Jahren zu uns. Sie genießen das Persönliche, das sie in den Städten zuhause vielleicht nicht haben. Ein Extrembeispiel ist eine Frau aus Washington, die drei, vier Mal pro Jahr zu uns kommt.“ Keineswegs gönnen sich nur die Frauen den Genuss im Urlaub. „Das ist etwa fünfzig-fünfzig“, erzählt Sprenger, „denn es sind ja eher die Männer, die sagen: Jetzt habe ich gerade Zeit, jetzt geh ich schnell zum Frisör.“

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Ruth Moser, Managerin Biosphärenpark Großwalsertal: „Bei uns haben touristische Partnerbetriebe Richtlinien zu befolgen, die die Wertschöpfung absichern.“

AUSGABEN DER URLAUBER UND TAGESAUSFLÜGLER Ausgabenkategorie

Ausgaben in %

Beherbergung

32,5

Essen, Getränke (Restaurant)

23,0

Seilbahnen

18,2

Einkäufe

9,6

Essen, Getränke (Supermarkt)

4,6

Private Verkehrsmittel

3,6

Kultur-Eintritte

2,5

Leihgebühren

2,2

Erholung und Unterhaltung

1,9

Wellness und Schönheit

1,0

Öffentlicher Verkehr

0,3

Inklusivkarte

0,3

Sonstige Dienstleistungen

0,2

Sonstige Ausgabe

< 0,1

Quelle: TMONA-Gästebefragung Sommer und Winter, eigene Erhebungen und Berechnungen aus der MCI-Studie.

bestimmte Richtlinien zu befolgen, die die Wertschöpfung absichern. So müssen Frühstück und Speisekarte regionale Produkte aufweisen. Ein spannendes Experiment ist überdies das Service „Genussspechte“, das an die 30 Tourismusbetriebe im hinteren Großwalsertal und Damüls beliefert. Stefan Nigsch, als Chef des „Haus Walserstolz“ verantwortlich für die Initiative: „Mittlerweile fährt unser ,Genussspecht’ zweimal die Woche. Aber der Druck durch den Großhandel ist stark; die Betriebe möchten natürlich am liebsten alles aus einer Hand beziehen. Deshalb sind wir in engem Kontakt mit Vorarlberg Milch und Emmi in Nüziders. Wir sind nicht billiger, aber unsere Leistung ist, dass wir auch nachliefern können, wenn am Sonntag das Naturjoghurt ausgeht.“ Für 39 Milchbauern bedeutet die Vertriebsschiene Haus Walserstolz/Genussspecht Einkommen. Auch mehrere Bäuerinnen sind Teil der Wertschöpfungskette, indem sie unter anderem backen, Dekorationen anfertigen oder das „Genussspecht“-Büssle fahren.


Metos ist Teil der internationalen ALI Gruppe, der weltweit führenden Herstellergruppe von Industrieküchengeräten. Metos Österreich ist seit 3 Jahren erfolgreich auf dem österreichischen Markt als Partner der Hotelerie,Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung tätig. Metos hat 33 Mitarbeiter und befasst sich mit Konzeptplanung, Verkauf und Kundendienst im Industrieküchenbereich. Metos hat speziell in der Spültechnik sehr innovative, resourcenschonende Lösungen, die hohe Sparpotenziale aufweisen. Metos erzeugt spezielle Kochkessel die kippen, kochen, rühren und kühlen. Metos ist in ganz Österreich tätig mit Standorten in Lustenau, Innsbruck und Wien. Aktuelle Referenzprojekte: Landeskrankenhaus Feldkirch; Hotel Hubertus, Balderschwang; Sozialzentrum Ludesch; Almhof Schneider, Lech; Schulheim Mäder; KOM Altach; Gasthaus Zeigerle, Bregenz; Cafe Caramel, Dornbirn; Bürgerheim Schwarzenberg; Mittelmeer, Dornbirn; LAK Vaduz

Metos Vorarlberg Metos Vorarlberg Info.vbg@metos.com Tel: 05577-20515-0 Fax: 05577-20515-400 Millennium Park 5 A-6890 Lustenau

Metos Tirol & Salzburg Metos Tirol & Salzburg Info.tirol@metos.com Tel: 0512-353647-0 Fax: 0512-353647-48 Grabenweg 38a A-6020 Innsbruck

Metos Wien Metos Wien Info.wien@metos.com Tel: 0676-88506522 Fax: 01-6992063 Ketzergasse 75 A-1230 Wien

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BE ZA H LT E A N Z E I G E

Wahre Destillierkunst – Genuss der Sinne Edelbrände in eleganter Reinheit, ausgeprägter Intensität und feiner Harmonie, mit einem typischen Frucht/Sorten-Charakter zu erzeugen, das ist die hohe Kunst bei der Herstellung von Edelbränden.

Immer auf der Suche nach Neuem und Edlem, in Verbindung mit Qualität und Tradition wurde 2009 in Gesprächen mit Johann Zauser die Idee geboren, in Zukunft nahe zusammen zu arbeiten.

Zur Geschichte der Privatdestillerie Hermann Pfanner: Bereits vor mehr als 150 Jahren wurden in der Familie Pfanner Branntweine und feine Liköre hergestellt. Diese Tradition wird bis heute mit viel Leidenschaft fortgesetzt und zeigt sich besonders in der Linie „der Edlen“, angeführt vom bekanntesten Produkt, dem Pfanner Williamsbrand.

Denn „Genuss der Sinne mit Frucht im Glas“, das ist die erklärte Philosophie von Johann Zauser für seine Edelbrände von höchster Qualität und Reinheit. Davon zeugen die vielen Spitzenplatzierungen seiner Produkte bei hochrangigen Verkostungen und die 10-malige Auszeichnung zum Brenner des Jahres in Vorarlberg.

Johann Zauser und Walter Pfanner

Die edlen Zauser-Destillate werden auch weiterhin auf höchstem Niveau in der gepflegten Brennerei auf der Fluh von Johann Zauser persönlich gebrannt. „Dass wir dieses Wissen übernehmen dürfen und er nach wie vor mit großer Überzeugung sein Lebenswerk begleitet, darüber sind wir sehr stolz und dies ist uns gleichzeitig auch Verpflichtung für die Zukunft“, so Ing. Walter Pfanner.

INFOS Pfanner & Gutmann Privatkellerei Alte Landstraße 10, A-6923 Lauterach Tel. +43/5574/6720-0 Pfanner & Gutmann Vinothek Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 12.15 Uhr und 14.00 bis 18.15 Uhr Samstag: 8.30 bis 12.15 Uhr Tel. +43/5574/6720-170


UMFRAGE

Erstbucher zu

Wiederholungstät machen

Damit ein Gast nach seinem ersten Aufenthalt wieder kommt, braucht es überzeugenden Service und hohe Gastgeberqualitäten – darüber sind sich die Hoteliers und Gastronomen im Land einig.

„Wichtig ist die Erwartungshaltung des Erstbuchers zu toppen. Ich muss mehr bieten, als erwartet. Der Gast muss laufend überrascht werden. Erstbuchern biete ich zum Beispiel die besten Zimmer an oder

mache ein gratis Upgrade. Grundsätzlich gilt es freundlich, herzlich und gewinnend sein. Von der ersten bis zur letzten Minute. Klingt logisch, wird aber vielfach unterschätzt. Ein Beispiel: Der Gast erkundigt sich nach einem guten Lokal zum Abendessen. Ich zähle zwei bis drei leicht erreichbare Restaurants auf und biete sofort die Möglichkeit einer Tischreservierung an. Am nächsten Tag erkundigt man sich dann auch, wie das Restaurant gefallen hat, eh klar. Wichtig ist auch: Die Gäste wollen ihren Gastgeber sehen. Der „Chef“ sollte also so oft wie möglich präsent sein. Wird der Erstbucher zum Stammgast, muss er sich auf die gebotene Leistung verlassen können. Anruf, Buchung, Checkin, Check-out – alles muss für den Gast so einfach wir möglich abgewickelt werden.“

„Der persönliche Kontakt vor der Buchung ist der erste Schritt zum Erfolg. Wir versuchen auf die Bedürfnisse der Gäste einzugehen und wollen herausfinden, ob der potentielle Gast zu uns passt und wir seine Erwartungen erfüllen können. Wir bieten eine Wanderung an. Bei unserem „Walserabend“ werden gezielt zueinander passende Gäste ausgesucht und an einem

großen Tisch platziert! Nach dem gemeinsamen Essen jodelt und musiziert die Senior-Chefin persönlich. Sie sorgt für gute Laune und eine enge Kundenbindung ist möglich. Gäste werden zu Stammgästen, wenn man ihnen die erforderliche Wertschätzung entgegen bringt und sie spüren lässt, dass uns etwas an ihm liegt.Nach der Abreise ermuntern wir unsere Gäste zu

Gerald Peter, Hotel Garni Sonne, Dornbirn, www.gh-sonne.at

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Bettina Riezler, Alpahotel Walser Stuba, Riezlern, www.walserstuba.at

einer Bewertung bei Holidaycheck. Das Ergebnis sind gute Bewertungen. Wir wecken damit auch die Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub bei uns in der Walserstuba!“


UMFRAGE

tern Gerda und Elmar Herburger, Hotel Mohren, Rankweil, www.mohren.at

„Wir haben in unserem Hotel und Restaurant sehr viele Geschäftsreisende und Kurzurlauber. Um sie zu Stammgästen zu machen, versuchen wir ihnen erstklassige Dienstleistungen zu bieten und sie immer wieder persönlich anzusprechen. Mit verschiedenen Tipps und Empfehlungen zur Freizeitgestaltung in unserer Region, machen wir den Geschäftsreisenden einen Kurzurlaub im Ländle schmackhaft. Bei der Abreise geben wir den Gästen auch gerne kleine kulinarische Geschenke mit, damit sie noch länger an ihren Aufenthalt bei uns denken.“

„Es ist ein einfaches Rezept: Erstbucher werden durch gute Betreuung vor Ort zu Stammgästen. Dazu gehören folgende Voraussetzungen: eine liebevoll hergerichtete Pension oder Hotel, geschultes Personal, netter hilfsbereiter Vermieter, abwechslungsreiche gesunde Küche und eine ansprechende Infrastruktur im Ort. Attraktive Pauschalen sollen möglichst viele Annehmlichkeiten inkludieren, zum Beispiel Massagen, Kosmetikanwendung im Hotel, Schi-Pass, Schi-Schule, Liftkarte bei der Rezeption, Wanderführer, Eintritte beim Heimatabend und vieles mehr. Wir sind überzeugt, dass nur ein zufriedener Gast einen neuen Gast wirbt. Deswegen starten wir im Frühjahr das Projekt: „Stammgast wirbt neuen Stammgast.“ Bei dieser Aktion bekommt der Stammgast, der einen neuen Gast wirbt, bei seinem nächsten Urlaub auf die Beherbergungs-

rechnung 10 Prozent gutgeschrieben. Der neue Gast bekommt ebenfalls 10 Prozent Rabatt bei seinem nächsten Aufenthalt. So erhöhen wir das Potential unserer Stammgäste.“ Ulfried Maurer, Hotel Dunza, Brandnertal, www.hotel-dunza-brandnertal.at

DANN KOMMEN DIE GÄSTE WIEDER ... Servicequalität: freundlich, herzlich und gewinnend. Einfachheit: Vom Anruf, über die Buchung und dem Checkin bis hin zum Check-out muss alles sehr einfach und umkompliziert funktionieren. Verlässlichkeit: Keine überraschenden Zusatzkosten Tipps und Empfehlungen zur Freizeitgestaltung Rabatt-Aktion beim nächsten Urlaub

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TERMINE IM WINTE R 2010

Ab auf

die Piste!

Zahlreiche Veranstaltungen erรถffnen in Vorarlberg die Wintersaison und bieten SpaรŸ und Partystimmung. Hier finden Sie eine Auswahl der Highlights in der Saison 2010/11. 14

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TERMINE IM WINTER 2010 REGION ARLBERG

27.11.

Lech Zürs

Winteropening „lech zürs ski, fashion & snow“: ab 18.30 Uhr am Schlegelkopfareal, Fackellauf der Schischulen von Lech, Zürs und Oberlech, ortsansässige Betriebe präsentieren ihre Winterkollektionen unter Sternenhimmel, Livemusik. REGION BODENSEE-VORARLBERG

Ende November und 4.12.

Bödele

Das Schigebiet öffnet mit dem ersten Schneefall, in der Regel gibt es ab Ende November Wochenend-betrieb. Ab 4. Dezember laufen die Lifte durchgehend. Eröffnungstag ist der 5.Dezember. Es gibt einen kostenlosen Telemark-Schnupperkurs, vergünstigte Leihgebühr für Skier und Schuhe, es werden Schneeschuhtouren zu Sonderpreisen, Schnupperbesuche in der Schischule, eine Riesentorlaufstrecke und Geschwindigkeitsmessung angeboten.

November

Pfänder

Wenn es genügend Schnee gibt, startet die Skisaison offiziell am 1. November

20.11.

Laterns

Bei Schnee ab 20./21. November Wochenendbetrieb; ab 27. November startet die Wintersaison mit Live-Musik, danach täglicher Betrieb. REGION BREGENZERWALD

4. - 5.12.

Andelsbuch

Bei entsprechender Schneelage startet der Betrieb vorerst an den Wochenenden und am Feiertag: 4./5. Dezember 2010, 8. Dezember 2010; 11./12.Dezember 2010 und 18./19. Dezember 2010. Ab dem 24. Dezember 2010 täglicher Fahrbetrieb.

11.12.

Diedamskopf

Je nach Schneelage gibt es eventuell einen vorgezogenen Teilbetrieb an den Wochenenden.

20. - 21.11.

Hochhäderich

Beginn des Wochenendbetriebs, ab 11. Dezember startet der tägliche Fahrbetrieb.

November

Hochlitten

Je nach Schneelage wird der Betrieb gestartet, bei Bedarf also auch schon Anfang November.

4.12.

Mellau

Start bei guten Schneeverhältnissen.

13. - 14.11.

Schetteregg

Bei ausreichender Schneelage startet die Saison Mitte November. Am 11. und 12.Dezember findet ein Headskitest statt.

10. - 12.12.

Warth-Schröcken

Radio 7 Ski-Opening mit der britischen Popband “Right Said Fred” im Partyzelt bei der Skihütte Steffisalp. Die Band wurde durch Hits wie “I’m Too Sexy”, “Don’t Talk Just Kiss”, “You’re My Mate” und “Stand Up” berühmt. REGION BLUDENZ

3.12.

Brandnertal

Zum Ski-Opening wird nicht nur die neue Palüdbahn eröffnet, auch der neue Funpark geht in Betrieb. Der Erweiterungsbau Melkboden soll ebenfalls abgeschlossen sein.

11./12.12.

Gurtis

Je nach Wetterlage startet zwei Wochen vor Weihnachten der Wochenendbetrieb. Während der Ferien werden spezielle Kinderschikurse angeboten.

4. /5.12.

Sonnenkopf / Klösterle

Zum Ski-Opening gibt es ermäßigte Tageskarten, gratis Skitests, ermäßigte Verleihpreise bei Sport Milanovic und einen gratis Schnupper-Skikurs am Sonntag ab 10 Uhr bei der Bergstation. Zusätzlich sorgen Live-Acts ab Freitagabend in der Kelobar und Live-Musik am Sonntag sowie preiswerte Getränke bei der Eisbar beim Bergrestaurant für beste Stimmung. REGION MONTAFON

3. - 5.12.

Gargellen

Ski-Opening mit der Gargellner Musiknacht. Wenn möglich startet der Wochenendbetrieb bereits am 20./21. sowie 27./28. November. Neu: Ab 7. Dezember Bergfrühstück im Schafberg Hüsli.

4.12.

Golm

Ab 20. November startet der Wochenendbetrieb bei entsprechender Schneelage. Ab 4. Dezember laufen die Lifte durchgehend und der Alpine-Coaster-Golm nimmt seinen Betrieb auf.

12.12.

Silbertal

Bei entsprechender Schneelage gehen auch die zwei Schlepplifte am Kristberg in Betrieb. Außerdem wird die Panoramaloipe gespurt, die Winterwanderwege gewalzt und die Schneeschuhrouten markiert.

4.12.

Silvretta Montafon

Bei sehr guter Schneelage ist ein Wochenendbetrieb schon Ende November möglich.

4. & 5.12.

Raggal

Liftbetrieb startet. Jedes Kind erhält an diesem Wochenenden eine kleine Überraschung an diesem Wochenende. Bei entsprechender Schneelage sind an den folgenden Wochenenden alle Liftanlagen in Betrieb.

4. & 5.12.

Sonntag

Wochenendbetrieb bei guter Schneelage, geöffnet ist ebenfalls am: 8. sowie am 11./12. Dezember 2010. Der durchgehende Betrieb startet am Samstag, 18.12.2010 ab 20 Uhr mit Gerri Tschann von den Klostertalern, DJ-Sound und Guggamusik im beheizten Festzelt.

REGION GROSSES WALSERTAL

REGION KLEINWALSERTAL

4.12.

2-Länder-Skiregion Kanzelwand/ Fellhorn

Der Betrieb startet in der 2-Länder-Skiregion: Kanzelwand (Riezlern, Kleinwalsertal) und Fellhorn (Oberstdorf, Deutschland).

18.12.

Ifenbahn

Winterbetrieb in Hirschegg und Kleinwalsertal startet.

17.12.

Walmendingerhorn

Winterbetrieb startet.

TOURISMUS 2010

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WINTERURLAUB

Bewegung als Gesundheitsquelle Für 74 Prozent der Wintergäste steht Sport und Aktivität an erster Stelle, wenn es um den Winterurlaub bei uns in Vorarlberg geht. Neben Skifahren und Snowboarden sind Angebote abseits der Piste immer mehr gefragt.

D

Winterurlaub – auch der Kurzurlaub oder Tagesausflug – ist eine gute Möglichkeit, das Bewegungsmanko auszugleichen.“ Jedes Angebot, egal ob auf oder abseits der Pisten, ist ein Impuls, dem Körper Gutes zu tun. Für Familien ist ein Skitag, eine Rodelpartie oder ein Schneespaziergang auch ein tolles gemeinsames Erlebnis. „Und den Kindern, die von Natur aus den Drang zur Bewegung haben, gibt man so eine gesunde Bewegungskultur mit auf den Weg, die oft nachhaltig für ihr ganzes Leben wirkt“, motiviert Eugster.

Aktivität bringt Erholung

der Gast heute die sportliche Aktivität durch Zusatzangebote ergänzen. „Bewegung in unterschiedlichster Form wird viel und gerne von unseren Gästen angenommen“, berichtet die Gastwirtin von ihren Erfahrungen. Schneeschuhwanderungen, Bogenschießen auf umfangreichen Parcours oder Winterreiten stehen daher bei ihr seit Jahren den Gästen zur Wahl. „Gerade der Winterurlaub ist ein Aktivurlaub. Und die Bewegung an der klaren Bergluft bedeutet auch ein „Mehr“ an Erholung“, weiß Christl Beck, „denn schon der Volksmund sagt: Ein Wintertag zählt soviel wie drei Sommertage.“

„Ich beobachte, dass für die Wintergäste neben der Attraktivität des Skigebiets das Angebot abseits der Pisten immer wichtiger wird“, bestätigt Christl Beck vom gleichnamigen Sporthotel in Brand. Neben dem Ski- oder Snowboardfahren will

Dass gerade auch im Winter für ausreichend Bewegung gesorgt werden sollte, bestätigt auch Verena Eugster von Vorarlberg>>bewegt. Denn gerade in dieser Jahreszeit ist es oftmals gemütlicher vor dem Kamin oder auf der Couch. „Der

Auch aus langfristigen gesundheitlichen Aspekten begrüßt sie die Entwicklung eines breiten Bewegungsangebotes - auch abseits der Skipisten. „Es befriedigt die Bedürfnisse jener Gäste, die eine ausgeprägte Bewegungskultur haben und zusätzlich

ie von Vorarlberg Tourismus im Winter 2008/2009 durchgeführte T-MONA-Studie zeigt es deutlich: Das mit Abstand wichtigste Motiv für den Winterurlaub unserer Gäste ist Sport und Aktivität. Auf Platz zwei mit 54 Prozent folgt „Spaß und Vergnügen“ und dahinter mit nur noch 26 Prozent „Erholung und Entspannen“. Neben der Entwicklung erstklassiger Wintersportgebiete hat sich in Vorarlberg in den letzten Jahren auch abseits der Pisten ein facettenreiches Angebot entwickelt.

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TOURISMUS 2010

Bewegungsmanko ausgleichen


WINTERURLAUB

zum Pistenvergnügen aktiv sein wollen. Bewegungsmuffel kann es vielleicht dazu motivieren, sich nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag regelmäßiger und öfter zu bewegen.“ Und mit mehr Bewegung steigt auch der Wohlfühlfaktor. Das ist ganz besonders im Urlaub wichtig. „Sorgt man für den nötigen Ausgleich, so ist auch gegen ein etwas üppigeres Abendessen oder die süße Jause am Nachmittag nichts einzuwenden“, führt die Gesundheitsexpertin aus und verrät uns, dass schon ein einstündiger Winterspaziergang ca. 230 Kalorien verbraucht, eine ebensolange Rodelpartie mit ca. 450 Kalorien zu Buche schlägt und ein halber Tag Skifahren 1800 Kalorien verbrennt.

Facettenreiches Angebot Ob ergänzend oder alternativ zu Ski und Snowboard – die Nachfrage nach Angeboten abseits der Pisten bestätigen auch Ursula Allgäuer vom Tourismusbüro Brandnertal und Daniela Vonbun von Montafon Tourismus: „Winterwanderwege und Ro-

delstrecken sind längst nicht mehr nur für mitgereiste Großeltern und Eltern mit Kleinkindern“, bestätigen beide. Dass die Nachfrage zunimmt, unterstreicht auch der neue Prospekt der Alpenregion Bludenz mit dem Titel „Abseits der Pisten“. Eine Vielzahl von Angeboten zeigt, auf wie vielen Wegen ihre bezaubernde Winterlandschaft zu entdecken ist. Im Montafon stehen die Bergerlebnisse ab kommendem Winter an allererster Stelle. „Echten Luxus“ zeigt der „Bergerlebniskatalog 2010/11“. Naturerlebnisse der besonderen Art in den Bereichen „Piste extrem“, „Abseits der Piste“, „Lernen von den Profis“ und „Après Ski mal anders“ lassen nicht nur die Herzen von Winterfreaks höher schlagen. Gönnen wir uns den Luxus – abseits vom Skivergüngen laden ein gut ausgebautes Winterwanderwege-Netz, gepflegte Loipen, Naturseen oder rasante Rodelbahnen auch den heimischen Gast ein, sich Gutes zu tun und gerade im Winter der Gesundheit auf die Sprünge zu helfen.

BERGERLEBNISSE Bewegung, Spaß und Abenteuer abseits der Piste – hier einige außergewöhnliche Beispiele: Brandnertal Schneeschuhtour mit Airboardabfahrt Husky Workshops und Hundeschlittenfahrten Mit Pfeil und Bogen unterwegs Auf dem Rücken der Pferde durch glitzernden Pulverschnee

Montafon Silvretta-Skisafari – Die traumhafte Reise durch den Schnee Bergwerkwanderung – Mit Schneeschuhen in die Tiefe

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TOURISMUS 2010

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HINTER DEN KULISSEN

Ein

EIN TAG MIT DEN MITARBEITERN DER SKI-ZÜRS-AG

eingespieltes

Team

Damit im Winter alle Bahnen wie am Schnürchen laufen und die Gäste ihren Urlaub in vollen Zügen genießen können, laufen seit Mai die Revisionsarbeiten bei der SkiZürs-AG auf Hochtouren. Tourismus hat die Arbeiter vor Ort besucht und gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

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Teambesprechung: Die Mitarbeiter der Ski-Zürs-AG sind ein gut eingespieltes Team. Zwei Gruppen zu je fünf Personen führen die anfallenden Revisionsarbeiten Stück für Stück durch.

Klemmenkontrolle: Die Seilklemme ist der wichtigste Teil einer Sesselbahn – sie hält den Sessel am Seil. Jede Klemme wird auf Abnutzung und Risse kontrolliert, gereinigt und gefettet.

2 Prozent aller Klemmen werden jährlich komplett zerlegt, sodass alle vier Jahre jede Klemme eine Revision erhält.

Komfort für die Gäste: Michael Eigl überprüft bei der Tritalpbahn-Talstation die Sitzheizung mit der Wärmebildkamera.

TOURISMUS 2010


HINTER DEN KULISSEN

Auch auf 222 Metern Seehöhe muss bis zum Winter alles pikobello sein. Helmut Haidacher streicht bei der Bergstation Trittkopf den Aufenthaltsraum für die Gäste.

Die Rutschfestigkeit der Klemme wir mit einem sogenannten „Abziehversuch am Dorn“ gemessen. Jede Klemme muss 10 Kilonewton halten.

SKI-ZÜRS-AG 1 Pendelbahn 5 Seilbahnen 2 Sessellifte 1 Schlepplift 4 Förderbänder 18 Berg- und Talstationen rund 100 Stützen und 24 Kilometer Stahlseil 180 Beschneiungsgeräte Die Revision schließt mit einem Brems- und Fahrversuch ab. Dabei werden pro Sitz rund 80 Kilogramm beladen. Im Kommandoraum wird das Manöver überwacht.

Sepp Unterwurzacher, Chef der Pistengerätefahrer, wechselt den Ölfilter. Er führt die Sommerrevision der neun Pistenfahrzeuge durch.

9 Pistenfahrzeuge 1 Bergrestaurant Im Sommer 30, im Winter 95 Mitarbeiter

TOURISMUS 2010

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INTERNATIONALE GÄSTE

POLEN

Qualität

und

Service

punkten

V

orarlberg wirbt gezielt im Ausland. Natur, Kultur und Kulinarik kommen auch bei polnischen Urlaubern gut an. In den letzten zehn Jahren konnten die Nächtigungszahlen kontinuierlich gesteigert werden, Polen liegt bereits an achter Stelle der fremdsprachigen Herkunftsmärkte. Die meisten Übernachtungen aus Polen verzeichnen das Montafon und der Arlberg. Aber auch Bodensee-Vorarlberg kann punkten. Hier sind es in erster

Linie Geschäftstouristen. Wir präsentieren Ihnen ein paar Tipps, die Ihnen die Mentalität und das Reiseverhalten der Polen näher bringen. Das Freizeitverhalten der Polen, die erfolgreich im Berufsleben stehen, hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert“, sagt Franca Kobenter, Marktmanagerin der Österreich Werbung Polen. Die freien Stunden verbringen die Polen gerne aktiv mit Familie und

POLEN IN ZAHLEN Einwohner: 38,11 Millionen, junge Bevölkerung: 20,9 Prozent sind jünger als 19 Jahre, 30,8 Prozent sind jünger als 39 Jahre Auslandsreisen: 1,  Millionen reisten 2008 ins Ausland (ein Plus von 200.000 Personen im Vergleich zu 2007) Wichtige Destinationen: DE, IT, HR, AT (im Winter), SK

„Allergisch reagieren polnische Urlauber auf nicht erfüllte Erwartungen und unfreundliche Behandlung.“

Reisemotive: Familienurlaub im Sommer Winterurlaube: Snowboarden

Skifahren

oder

Städteurlaube: Bevorzugt Anreise mit Low Cost Flügen Interesse an Kultur und Kunst Aktivitäten im Sommer: Radfahren, Wandern, Segeln, Schwimmen

Franca Kobenter, Marktmanagerin Österreich Werbung Polen. 20

TOURISMUS 2010

Reiseausgaben: Durchschnittlich 20 Euro


INTERNATIONALE GÄSTE Freunden. Im Winter frönen sie dem Ski- Lang- und Eislauf, im Sommer stehen Radfahren und Wandern in Naturparks und den Bergen, gefolgt von Kajakfahren, Segeln und Surfen ganz vorne in der Beliebtheitsskala. „Golfen und Tennis sind in Polen der Elite vorbehalten“, sagt Kobenter.

Service erwünscht „Allergisch reagieren polnische Urlauber auf nicht erfüllte Erwartungen und unfreundliche Behandlung“, sagt Kobenter. Polnische Gäste können aber leicht zu Stammgästen werden, wenn sie willkommen geheißen und verwöhnt werden. Kleine Aufmerksamkeiten, die mit dem Lächeln in der Rezeption beginnen und sich in einem persönlichen und gastfreundlichen Umgang während des Urlaubs fortsetzen garantieren Empfehlungen im Freundeskreis und auf Bewertungsplattformen. Durch ihre hohe Affinität zu modernen Kommunikationsformen, herrscht kaum Verständnis für wlan-freie Hotels und hohe Internetkosten; denn sie wollen auch im Urlaub auf dem Laufenden sein und Kontakt zu ihren Firmen oder Arbeitgebern halten. Hier sieht Franco Kobenter noch Nachholbedarf für die Vorarlberger Hotels. Aufgrund der Wirtschaftskrise ist auch in Polen der Trend zu Last Minute Reisen besonders bei kinderlosen Paaren und Singles zu spüren. Die Urlaubsentscheidungen fallen aufgrund des Preises, dem wird die Destination untergeordnet.

POLEN

GANZ PERSÖNLICH Die Familie geht über alles: Den Polen ist ein harmonisches Familienleben mehr wert als Geld und ihre berufliche Stellung. Mit seiner Scheidungsrate liegt Polen im Europavergleich weit hinten, was mit Sicherheit auf die große Bedeutung der Religion im Leben der Polen zu tun hat. Familienmodell: Das häufigste Familienmodell ist 2+2, wobei gewissenhafte Statistiker schon von 2+1, sprechen. Haustiere: Proportional zum Rückgang des natürlichen Wachstums steigt die Zahl der vierbeinigen Haushaltsmitglieder. Man findet heute kaum noch einen Haushalt ohne Hund, Katze, Schildkröte, Kaninchen, Dackel oder weiße Maus. Namenstag: Die Feier des Namentags ist für den Polen wichtig wie in keiner anderen Kultur.

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TOURISMUS 2010

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NE UES AUS DER TOURISMUS-SZENE

Flughafen hat neues Terminal eröffnet Auf dem Bodensee- Airport Friedrichshafen wurde nach rund 20 Monaten Bauzeit ein neues Terminal eröffnet.

Herzstück ist eine 3.500 Quadratmeter große Ankunfts- und Abfertigungshalle, wodurch sich die Gebäudefläche am Flughafen auf 6.500 Quadratmeter vergrößert. Insgesamt wurden 6,5 Millionen Euro investiert. Mit der Erweiterung sei man für

ein Wachstum auf eine Million Passagiere bis 2025 gerüstet (2010: 578.000 Fluggäste), so die Betreiber. Neben der neuen Halle sind nun 14 Check-in-Schalter und 1.400 Quadratmeter Bürofläche im Obergeschoß verfügbar. Der Ausbau ermögliche die zeitgleiche Abfertigung von vier Flugzeugen mit 150 Sitzplätzen, so Geschäftsführer Hans

Hermann Fercher wird Geschäftsführer der „Lech Zürs Tourismus GmbH“ (LZTG) Bürgermeister Ludwig Muxel und der Vorsitzende des Tourismusbeirates der LZTG, Stefan Bischof gaben bekannt, dass der erfahrene Touristiker und Swarovski Manager Hermann Fercher (48) von Tirol nach Vorarlberg wechseln wird. Die Bestellung zum Geschäftsführer erfolgte einstimmig. Fercher wird im Jänner 2011 Gerhard Walter nachfolgen, der in diesem Sommer vom Vorstand des Stromunternehmens „Verbund“ zum neuen Geschäftsführer der „Verbund Tourismus GmbH“ bestimmt wurde. Hermann Fercher kann auf eine ereignisreiche und erfolgreiche Karriere zurückblicken. So managte er bereits Tourismusorte wie Kitzbühel und Kirchberg in Tirol, arbeitete für die Tirol Werbung und die Mölltaler Gletscherbahnen und leitete die Marketingund Kommunikationsabteilungen von Swarovski Optik und dem Stempelerzeuger Trodat in Wels. Er ist Mitbegründer und Vorsitzender des Tiroler Marketingclubs und kann auf Auszeichnungen, wie zum Beispiel den „Tiroler Markenpreis“ (2000) oder einen „Bronzenen Löwen“ in Cannes (2003), verweisen. Die Erstellung des Leitbildes Kirchberg und nachhaltige Gründungen, wie die der „Kitzbüheler Seminarhotels“ oder der „Nature Watch“ Angebotsgruppe in Tirol, zählen zu seinen beruflichen Höhepunkten. Zuletzt war Hermann Fercher als Geschäftsleiter bei Swarovski Optik in Absam tätig. Hermann Fercher ist verheiratet, hat zwei Töchter, liebt gutes Essen und Ski fahren. 22

Weiss. In Kürze beginne der Umbau des bestehenden Terminals, bis 2012 sollen auch diese Arbeiten beendet sein. Mit dem Ausbau festige man die Position des Flughafens als wichtige Luftverkehrsdrehscheibe im Dreiländereck Österreich, Schweiz und Deutschland. Insgesamt hingen 1.600 Arbeitsplätze in der Region direkt oder indirekt vom Bodensee- Airport ab.

Fit auf die Piste Passend zur Wintersportsaison hat das Team von Schlaue Kids gemeinsam mit Experten der Projektpartner Vorarlberger Winterbergbahnen, Landesschulrat für Vorarlberg und Initiative Sichere Gemeinden eine Spiele-Sammlung zum Thema “Sicher und fit auf die Piste” entwickelt. Die Spiele-Sammlung ist kostenfrei auf www.schlaue-kids.net zugänglich.

Iker Casillas-Jacke versteigert Die spanische Fußballmannschaft war Anfang Juni zu Gast im Montafon und hat sich dort auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Dabei hat Real-Madrid-Torhüter Iker Casillas eine Jacke signiert. Diese wurde Ende September vom Montafon Tourismus für eine Versteigerung zu Gunsten „Licht ins Dukel“ zur Verfügung gestellt. Margit Repnik aus Wolfurt hat die Softshelljacke um 1.150 Euro ersteigert.

TOURISMUS 2010


NEUES AUS DER TOURISMUS-SZENE

Kommerzialrat an Andrea Kinz verliehen

Neue Sesselbahn in Damüls

Vor kurzem konnte Anrdrea Kinz das Ernennungsdekret zum Kommerzialrat aus den Händen von Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein entgegennehmen.

Nach der Skiverbindung mit den Bergbahnen Mellau setzt die Damülser Seilbahnen GmbH & Co mit der Sechsersesselbahn Ragaz auf einen weiteren Ausbau des Skigebietes.

Der Titel „Kommerzialrat“ wird von Bundespräsident Heinz Fischer an Persönlichkeiten verliehen, die als Unternehmer erfolgreich sind und sich in der Interessenvertretung der Unternehmer, der Wirtschaftskammer, für ihre Kollegen und die Wirtschaft engagieren. Andrea Kinz ist seit 1983 federführend im Hotel Weißes Kreuz in Bregenz tätig, seit 1996 ist sie Geschäftsführerin des Traditionshauses, des Cafes Leutbühel und (seit 2002) des „Stadtgasthauses“. Das 4-Sterne Superior-Hotel Weißes Kreuz beschäftigt rund 30 Mitarbeiter. Neben ihrem beruflichen Erfolg hat sich Andrea Kinz von Anfang an auch um die Interessen der Berufsgruppe gekümmert. In zahlreichen Gremien und Ausschüssen bringt sie ihr Fachwissen ein.

Großer Ansturm auf Förderaktion “Internet für jeden Gast” Trotz Aufstockung von 2 Millionen Euro Warteliste für Neuanträge

Die Förderaktion des Wirtschaftsministeriums “Internet für jeden Gast” findet großen Anklang. Trotz einer Verdopplung auf zwei Millionen Euro ist das Fördervolumen bereits in kurzer Zeit zur Gänze beantragt. Immer mehr Gäste buchen ihren Urlaub via Internet und möchten auch im Urlaub ins Netz einsteigen. Zum Ausbau der Internet-Präsenz für Hotels und der Schaffung zusätzlicher Internetzugänge in den Gästebereichen hat das Wirtschaftsministerium per 1. September 2010 eine neue Förderaktion ins Leben gerufen. Bereits nach wenigen Tagen war das gesamte Fördervolumen von zwei Millionen Euro beantragt. Derzeit prüft die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) alle bisher eingelangten Förderanträge. Neue Einreichungen kommen auf eine Warteliste, um eventuelle Ausfälle ersetzen zu können.

Die Sechsersesselbahn Ragaz wird seit Ende Juli gebaut und soll einen schneesicheren 2000er erschließen. Als Resultat dieser Investition präsentiert sich das Skigebiet, ab der kommenden Wintersaison mit 109 Pistenkilometern. Die Sessel dieser neuen Bahn werden mit einer besonderen Schließsicherung für Kinder versehen sein. Die Sicherheitsbügel schließen und öffnen automatisch und können auf der Strecke selbst nicht geöffnet werden.

Brand: Neubau der Palüdbahn Die Bergbahnen Brandnertal GmbH ersetzt die bisherige, aus dem Jahr 1969 stammende, Doppelliftanlage durch eine moderne Einseilumlaufbahn mit Achter- Gondeln. Rund 5,3 Millionen Euro werden investiert. Voraussichtlich Mitte Dezember soll die Bahn in Betrieb genommen werden. Der Neubau der Palüdbahn bedeute für die Gäste des Brandnertals eine weitere Steigerung hinsichtlich Komfort, Qualität und Quantität, sagt Mathias Bösch, Marketingleiter der Bergbahnen Brandnertal. So lasse sich mit den 34 Gondeln die Förderkapazität von bisher 1000 auf etwa 1500 Personen pro Stunde steigern. Weiters wird die Talabfahrt verlegt und die Beschneiungsanlage im Bereich Palüd erneuert. Die neue Bergstation wird sich etwa 50 Meter zum Restaurant “Hubertus” versetzt befinden. Bei der Talstation am Ortsende von Brand wird ein Großparkplatz mit bis zu 270 neuen Stellplätzen geschaffen.

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Die Förderungen werden nach dem Prinzip “first come, first serve” vergeben. Anträge können über das Webportal der ÖHT www.oeht.at eingereicht werden.

Annette Mätzler ist neue Sales & Marketing Managerin im neuen Seehotel Am Kaiserstrand in Lochau. Die aus dem Bregenzerwald stammende 34-Jährige kann bereits auf fast 20 Jahre Erfahrung im Tourismus und Hotellerie zurückblicken. Davon 11 Jahre im Marketing, unter anderem in der Silvretta Nova Gruppe, Rheintalflug und den Vorarlberg Lines – der österreichischen Bodenseeschifffahrt. TOURISMUS 2010

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AK TUELLES VON VORARLBERG TOURISMUS

Horizon Field schafft internationale Aufmerksamkeit Antony Gormleys Landschaftsinstallation im alpinen Hochgebirge Vorarlbergs stand im Mittelpunkt eines ZDF-Beitrages im „heutejournal“, mit rund 3,4 Millionen Zuschauern einem der erfolgreichsten Nachrichtenformate im deutschen Fernsehen. Gedreht wurde in Vorarlberg und in Gormleys Atelier in London. Kulturjournalist Claudio Armbruster beleuchtete in dem dreieinhalb Minuten langen Film die Hintergründe des Projektes, das international bereits für großes mediales Echo gesorgt hat. Auch das SWR Fernsehen berichtete in seiner Hauptnachrichtensendung, der Landesschau. Große Print-Berichte erschienen beispielsweise in der Süddeutschen Zeitung sowie in den britischen Qualitätszeitungen The Independent und The Guardian. Kulturjournalist Claudio Armbruster (links) drehte mit seinem Team in Lech.

Neue Werbemittel und Aktivitäten

Messen und Workshops

„Hoch.Gefühl“ titelt das neue Winterjournal von Vorarlberg Tourismus (VT), das sowohl in Deutsch als auch in Englisch aufgelegt ist. Darin geht es um intensive Augenblicke ganz unterschiedlicher Art; sei es bei der Begegnung mit einer der Figuren von Antony Gormley im „Horizon Field“ oder auch beim genussvollen Hinabgleiten eines unverspurten Skihanges. Der herausnehmbare Info-Teil mit nützlichen Angaben, etwa zur Anreise oder zu den einzelnen Skigebieten, ist wieder integriert.

Beim RDA-Workshop in Köln hatte VT die Federführung für den Gemeinschaftsstand, an dem sieben Vorarlberger Partner vertreten waren. Ein Workshop der Österreich Werbung in Moskau bot die Gelegenheit, vor Ort die russische Reisebranche kennenzulernen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Zusätzlich trat im Vorfeld die beauftragte Agentur Tourcomm mit den Reiseveranstaltern in Verbindung, die nicht bei dem Workshop dabei waren. Erstmalig war Vorarlberg Tourismus zu Gast bei der TT Warschau, einer Fach- und Publikumsmesse. In Kooperation mit dem Flughafen Friedrichshafen ging es zur Ski & Snowboard Show nach London. An gleicher Stelle findet im November der World Travel Market statt. Am Gemeinschaftsstand der Österreich Werbung liegt der Vorarlberger Schwerpunkt auf Horizon Field.

Foto: Vorarlber

g Tourismus

Faltprospekte zum Vorarlberger Winter gibt es – entsprechend den Aktivitäten von Vorarlberg Tourismus– in französischer, tschechischer und polnischer Sprache. Die tschechischen und polnischen Prospekte werden beispielsweise einem postalischen Mailing an über 10.000 Adressen beigelegt. In diesen Ländern beteiligt sich VT auch an zwei Kampagnen der Österreich Werbung (E-Marketing und ein Medienbeileger mit interessierten Vorarlberger Betrieben).

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Bei Messen oder Workshops kommt die neue Verkaufsunterlage „Vorarlberg für Reiseprofis“ zum Einsatz. Aus der früheren Broschüre gleichen Namens ist nun eine Mappe zum Einheften geworden, die flexibler einsetzbar ist und individuell bestückt werden kann. Je nach Anlass werden Informationen zu Hotels, Ausflugstipps oder zu Programmen eingelegt. TOURISMUS 2010

Gemeinsame Marketing-Aktivitäten mit Vorarlberger Partnern Die Destinationen Montafon und Kleinwalsertal sind schon länger in Schweden und Dänemark aktiv. Nun bearbeiten auch Bodensee-Vorarlberg (Schwerpunkte: Kultur- und Gruppenreisen) und Alpenregion Bludenz (Familie) zusammen mit Vorarlberg Tourismus diese Märkte. Für die Umsetzung einzelner Aktionen ist die Agentur Tourcomm zuständig. Im Herbst besuchten Reiseveranstalter aus beiden Ländern die Regionen, um sich ein besseres Bild zu machen. Für Großbritannien lautet das Vorarlberger Motto „Happy Skiing“. Dazu gibt es eine von VT gestaltete Broschüre mit betrieblichen Angeboten aus allen Winter-Destinationen, einen Web-Auftritt mit Direktlink zu den einzelnen Teilnehmern der Kampagne und einen Newsletter der Österreich Werbung London.


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GEHEIMTIPPS

Kraft tanken für die Wintersaison Die Skifahrer freuen sich schon auf den Schnee – die Wintersaison steht vor der Tür. Wir sagen Ihnen, wie und wo Sie vor Saisonstart noch einmal so richtig Kraft tanken können. Abtauchen in eine andere Welt

Die Kraft der Steinkreise

Wann haben Sie zum letzen Mal ein richtig gutes Buch gelesen? Lassen Sie sich doch mal wieder in eine andere Welt entführen. Ob Harry Potter, Krimi oder Liebesroman: Mit dem richtigen Schmöker in der Hand kann man den Alltag schnell vergessen und mit dem Kopfkino auf Reisen gehen. Keine Zeit zum Lesen?

Voller Geheimnisse sind die gewaltigen, neolithischen Steinkreise am Bürserberg, deren wahre Bedeutung man bis heute nur erahnen kann. Die astronomische Ausrichtung lässt Vergleiche mit allen berühmten europäischen Anlagen zu und deutet auf eine gigantische Kalenderanlage aus dem Neolithikum (5000 bis 1900 v.Chr.) hin. An diesem Platz kann man Kraft tanken – mit Blick auf eine steinerne Gottheit, die Göttin Raetia. Sie bestimmt den Fluss des Lebens. Einer römischen Tradition folgend, wurden einst alle Wasser Raetia, der Herrin der Natur, geweiht.

Stark in den Tag Ein gutes Müsli gibt Kraft für alle Herausforderungen – gerade im Winter. Man braucht dazu einen halben Liter Milch; eine Tasse Rosinen; zwei Becher NaturJoghurt, drei Tassen Haferflocken, einen halben Liter Sahne; gewürfelte Äpfel, Bananen, Aprikosen oder Erdbeeren (je nach Geschmack und Jahreszeit) sowie Zitronensaft. Sahne, Milch, Rosinen, Joghurt und Haferflocken in einem verschließbaren Topf vermengen und über Nacht zugedeckt stehen lassen. Am nächsten Tag das gewürfelte Obst und den Zitronensaft hinzugeben, gut umrühren und portionsweise auf Tellern servieren. 26

TOURISMUS 2010

Energieportale nutzen In Langenegg kann man Energie begreifen und erleben. So genannte Energieportale – zum Teil von Künstlern gestaltet – erschließen den Besuchern etwa entlang der ehemaligen Wälderbahntrasse verschiedene Formen von Energie. Impulse zu den Gehirnfrequenzen von Alpha bis Theta bewegen Körper, Geist und Seele. www.langenegg.at/energieportale.html

Ein Tag Auszeit Ein Tag nur für mich: Gerade in stressigen Zeiten ist es wichtig, sich kleine Auszeiten zu gönnen. Warum also nicht einen Herbsttag für einen Mini-Urlaub nutzen? Handy ausschalten, schwimmen gehen, in der Sauna entspannen, sich eine Massage gönnen oder beim Yoga-Schnupperkurs vorbeischauen – wie Sie diesen Tag gestalten, bleibt ganz Ihnen überlassen. Das Wichtigste ist, dass Sie zur Ruhe kommen und Ihre Akkus aufladen.

Sonne und frische Luft Sonne im Herzen und ein freier Kopf – mit diesen Voraussetzungen sind Sie bestens gerüstet für den Trubel der Wintersaison. Also nichts wie raus an die frische Luft und den Kopf mal wieder so richtig durchpusten lassen. Wie wäre es mit einer Herbstwanderung? Oder Drachen steigen lassen an einem windigen Nachmittag?


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TOURISMUS 2010

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Am Anfang war es nur eine Idee, jetzt ist es ein erfolgreiches Unternehmensmodell. Dazwischen liegen 20 Jahre, viel Arbeit, noch viel mehr Herzblut. Und eine erfolgreiche Partnerschaft. Wenn’s um Tourismus geht, ist nur eine Bank meine Bank. Visionen sind wichtig. Daher unterstützt Raiffeisen die Vorhaben seiner Kunden. Aus tiefster Überzeugung. Und Verantwortung der Region und ihren Menschen gegenüber. www.raiba.at

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NATÜRLICH VORARLBERG Das Fachmagazin von Vorarlberg Tourismus Touristiker setzen auf Identität und nützen heimische Produkte und Dienstleist...

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