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Stubaimagazin Sommer 2013DE | E

Das offizielle Gästemagazin für das Stubaital | Official guest magazine for the Stubaital

Neustift | Fulpmes | Telfes | Mieders | Schönberg

Genuss und Bewegung Indulgance and motion


Impressionen Stubaital

eindrucksvolles wasser in einem starken tal

Der WildeWasserWeg im Stubaital zeigt unvergleichlich schöne Naturschauplätze, von Wasserfällen und kristallklaren Gebirgsseen bis hin zu sanft gurgelnden Bächen bringt er den Besuchern die Einzigartigkeit, Schönheit und Vielfalt von Wasser und Gebirge näher. Der WildeWasserWeg führt hinauf in die Bergwelt, zu den schönsten und interessantesten Wasserplätzen des Stubaitals. Dort, hoch über dem Tal, wird die Kraft und Energie des Wassers fühlbar.

IMPRESSIVE WATER IN An OUTSTANDING VALLEY

The „WildWaterPath“ in the Stubai Valley shows unforgettable beautiful natural settings such as waterfalls, crystal-clear mountain lakes as well as gently gurgling streams. From the Stubai Glacier via the impressive Grawa Waterfall, a natural monument, into the upper Stubai Valley it brings visitors closer to the uniqueness, beauty and variety of water and mountains. The WildWaterPath leads up into the mountain world, to the most beautiful and interesting water sites of the Stubai Valley. There, high above the valley, the power and energy of water is perceptible.

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Inhalt | Content

Inhalt Impressionen  Stubaier Garten Es klappert die Mühle … Ge(h)nießen mit allen Sinnen  Barrierefrei zum Grawa-Fall  Die Zeit-Maschine  Übers ewige Eis  WildeWasserWeg-Gewinnspiel  Die Hütte am Gipfel  Wandern im Stubaital – Der Sonne nach  Der Skyman  WildeWasserWege Magazin  D‘Daunkogler  Mit voller Kraft  Ein Ort der Stärke Sonne, Mond und Sterne – BIG Family Märchenwoche Ein Tal voller Abenteuer – BIG Family Stubai Sommer Club Kinderseite 

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Content

Impressum Medieninhaber, Verleger: Bezirksblätter Tirol GmbH | Eduard-Bodem-Gasse 6, 6020 Innsbruck, Tel.: +43(0)512 320-0 | Layout: Evelyn Schreder | Produktion und Bildbearbeitung: Christian Frey | Redaktion: Karl Künstner | Fotos: Luis Töchterle, TVB Stubai Tirol, Bezirksblätter, Sartori&Thaler, Karl Künstner, Heinz Zak, Stubaier Gletscher, Schlick 2000, Serlesbahnen, Elferlifte, Andre Schönherr, Markus Gründhammer, Johann Pfister, Christine Wintner, Patrick Künstner, Norbert Span, Hans Lacher, Karl Salcher, Erich Pichler, Paul Haas, Tiroler Familiennester, Anton Utri, Laurin Moser, MEV, Tirol Werbung, Outdoorpark | Konzept: Karl Künstner | Übersetzung: Babel Übersetzungsinstitut | Anzeigen: Christine Wintner | Anzeigenannahme und Redaktion: Bezirksblätter Sonderprodukte, Eduard-Bodem-Gasse 6, 6020 Innsbruck, Tel. +43(0)512/320700 | E-Mail: ­sonderprodukte@bezirksblaetter.com, www.bezirksblaetter.com | Druck: a-PRINT, ­Bogen und Rollenoffset Druck GmbH

Impressions  Stubai garden The mill is rattling … Enjoy with all senses  Barrier-free to Grawa-Waterfall  Largest walk-in sundial in the Alps  Over eternal ice  WildeWasserWeg-Competition  Hut at the summit  Hiking in the Stubai Valley - follow the sun The Skyman  WildeWasserWege Magazin  D‘Daunkogler  With full power  A place of strength Sun, moon and stars – BIG Family fairy tale week A valley full of adventure – The BIG Family Stubai Summer Club Only for kids 

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„Bei der Hanglage, den kleinen Flächen und den geringen Mengen, die wir anbauen, lassen sich Maschinen nur begrenzt einsetzen“, erzählt Hans Lacher vom Alltag als Bergbauer in Telfes. Immerhin liegt das 1.300 Einwohner zählende Dorf auf knapp tausend Metern Seehöhe (exakt 987 m). Wenn es heißt, mit Spaten und Krumpen dem Unkraut Herr zu werden, sind alle gefordert. Es muss also richtig „angepackt“ werden. „With the hillside, the small areas and the slight quantities which we cultivate, machinery can only be utilised on a limited basis“, says Hans Lacher with regard to his everyday routine as a mountain farmer in Telfes. After, the village with 1,300 inhabitants lies nearly a thousand metres above sea level (exactly 987 m). Everyone is called on when it is time to control the weeds with spade and pickaxe. Everyone has to really „tackle“ the chores.


Bio-Bauern | organic farmers

stubaier Garten Aubergine, Spargel, verschiedene Sorten Tomaten sogar Kiwi und Erdbeeren – auf den sonnigen Feldern rund um Telfes wächst so manches an Obst und Gemüse, welche man  Karl Künstner im ersten Moment nicht in einem Gletschertal vermuten würde.

B

io-Bauer Hans Lacher weiß die bevorzugte ben kann, baut Hans 30 verschiedene Sorten an. WelLage seiner Felder zu schätzen: „Das beson- che, die früher reif werden, welche, die später geerntet dere Mikroklima des Stubaitals macht‘s aus werden und so manche alte Sorte, die nur noch weniund natürlich die südlich ausgerichteten Hänge rund ge kennen. „Diese Vielfalt bringt mehr Kunden in den um Telfes.“ Gemeinsam mit Laden“, bestätigt Anni auch Gattin Anna und Tochter Ve- „Das Gemüse aus dem Stubai einen wirtschaftlichen Hinterronika bewirtschaftet er den grund für das bunte Angebot schmeckt anders.“ Mesnerhof und ist der einzige im Hofladen. Der Erfolg gibt ihr Gemüsebauer im Stubaital. Anna Lacher, Bio-Bäurin aus Telfes recht und ist für Familie Lacher Chemische Hilfsmittel komVoraussetzung, um von der men am Mesnerhof nicht zum Einsatz. Die Jungtiere, Landwirtschaft leben zu können. Sie zählt zu den wenidie die Bio-Gemüsebauern für andere Landwirte auf- gen Vollerwerbsbauern im Stubai. Einfach ist es nicht, ziehen, sorgen für den eigenen Dünger. bestätigt Hans. Aber es macht Freude. Vor allem, wenn er selbst im Laden steht und mit den Kunden ins Gespräch kommt: „Dann erhalte ich direkt Rückmeldung Was gerade geerntet wurde und das gibt mir sehr viel.“ Deren Lob und Vertrauen Seit jeher wurde am Mesnerhof Gemüse für den Eigen- ist Motivation, einen Arbeitstag in Kauf zu nehmen, der bedarf angepflanzt und geerntet. „Irgendwann kamen morgens um halb sechs beginnt und erst gegen zehn dann auch Leute aus der Umgebung und wollten bei Uhr abends endet. uns Gemüse kaufen“, erinnern sich Anna und Hans Lacher an ihre Anfänge als Gemüsebauern im Stubaital. Heute wird von der Schneeschmelze im Frühjahr bis Stubaier bauernmarkt zum ersten Wintereinbruch im Spätherbst geerntet und Die Bauern im Stubaital setzen auf eine traditionelnur ab Hof verkauft. Dass das Gemüse aus dem Stubai le Herstellung ihrer Produkte. Entsprechend vielfältig anders schmeckt, steht für Anna außer Zweifel: „Es ist und qualitativ hochwertig ist das Angebot auf den Studie Höhenlage.“ Seit 25 Jahren gibt es Mesner‘s Bio- baier Bauernmärkten. Genießer finden dort duftenden Ladele hinter der Telfer Pfarrkirche. Im Angebot ist, was Käse, frische Würste, würzigen Speck, süßen Honig, auf den Feldern gerade geerntet wurde. Und da es zum edle Schnäpse und noch viele weitere Köstlichkeiten Beispiel Tomaten nicht nur einige Wochen im Jahr ge- aus dem Stubaital.

Mesner‘s bio-ladele

geöffnet: Dienstag und Freitag von 17:00-19:00 Uhr, Samstag 9:00 bis 12:00 Uhr (im Winter dienstags geschlossen) Mesner‘s Bio-Ladele is open on Tuesday and Friday from 17:0019:00; Saturday: 9:00-12:00 (closed on Tuesdays In the winter).

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Bio-Bauern | organic farmers

STUBAI GARDEN

A Stubaier Bauernmarkt

Ein Besuch lohnt sich: Oktober bis Juni: jeden 2. Freitag, 14:00-16:00 Uhr; Juli: jeden 2. Freitag, 14:00-17:00 Uhr; August bis September: jeden Freitag, 14:00-17:00 Uhr; jeweils beim Musikpavillon in Neustift.

STUBAI FARMER‘S MARKET

A visit is worthwhile: October to June: every 2nd Friday, 14:00-16:00; July: every 2nd Friday, 14:00-17:00; August to September: every Friday, 14:00-17:00. Farmer‘s markets are always held at the music pavilion in Neustift.

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ubergine, asparagus, different varieties of to- „Mesner‘s Bio-Ladele“ has been located behind the Telfes matoes, even kiwifruit and strawberries - quite parish church for 25 years. What has just been harvested a few fruits and vegetables that one would not from the fields is on offer. And for instance, because toexpect in a glacial valley at the first moment grow on the matoes can only be available for a few weeks a year, Hans sunny fields around Telfes. cultivates 30 different varieties. Only a few people know Organic farmer Hans Lacher appreciates the privileged lo- which ripen early, which are harvested later and many cation of his fields: „The special microclimate of the Stu- old varieties. „This variety brings more customers into bai Valley makes the difference, the shop“, says Anni while also and naturally the south-facing „Vegetables from the Stubai confirming an economic backhillsides around Telfes.“ Together ground for the mixed offer in taste different.“ with wife Anna and daughter the farmstead shop. The success Veronika he manages the Mes- Anna Lacher, organic farmer from Telfes proves her to be right and is a nerhof farmstead and is the only prerequisite for the Lacher family vegetable farmer in the Stubai Valley. Chemical agents to be able to live from farming. It is among the few fullare not employed at Mesnerhof. The organic vegetable time farmers in Stubai. It is not easy, confirms Hans. But it farmers even raise extra young animals for other farmers gives pleasure, particularly when he himself is standing in just to have their own fertiliser. the shop and gets into a conversation with the customers: „Then I get direct feedback, and that means a great deal to me.“ Their praise and trust is motivation to accept a WHAT HAS JUST BEEN HARVESTED working day that starts in the morning around half past Vegetables have always been planted and harvested for five and only ends at ten o‘clock in the evening. personal need at Mesnerhof. „Then people from the surrounding area also eventually came along and wanted to buy vegetables from us“, say Anna and Hans Lacher while STUBAI FARMER‘S MARKET remembering their beginnings as vegetable farmers in the Farmers in the Stubai Valley rely on a traditional prepara­ Stubai Valley. Nowadays crops are harvested starting from tion of their products. The range of products at the Stubai the melting of snow in the spring until the first onset of farmer‘s markets is correspondingly diverse and of high winter in late autumn and only sold from the farmstead. quality. Epicures will find aromatic cheese, fresh sausages, For „Anna“ there is no doubt whatsoever that the vegeta- spicy bacon, sweet honey, exclusive schnapps and many bles from the Stubai taste different: „It‘s the altitude“. The other delicacies from the Stubai Valley.


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Die Handwerker im Dorf haben bei der Rekonstruktion des Mechanismus, der das Mahlwerk der Pittlmühle antreibt, ganze Arbeit geleistet. Als Vorlagen dienten ihnen lediglich ein paar alte Fotos und vereinzelt Teile anderer Mühlen. Besonders heikel ist die exakte Ausrichtung der beiden Mühlsteine. The craftsmen in the village have done a good job with the reconstruction of the mechanism that drives the Pittlmühle‘s crushing mill. Merely a few old photos and odd components of other mills served as models. The exact alignment of the two millstones is particularly tricky.


PIttl MÜhle

Es klappert die Mühle … Von den einst sieben Mühlen am Zirkenbach in Mieders ist die Pittlmühle die letzte, mit der heute noch Korn gemahlen wird. Karl Salchner hat sie vor Jahren renoviert, mit Unterstützung des Tourismusverbandes und der Gemeinde. Heute zeigt er Interessierten, was viele nur noch aus alten Geschichten und Märchen kennen. Karl Künstner

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s ächzt, knarzt und quietscht, wenn der Zirkenbach, der so unbekümmert am alten Mühlengemäuer vorbeiplätschert, über eine Holzrinne eingefangen wird und seine Kraft auf das große Mühlrad überträgt. Dann beginnt sich der mächtige Wellbaum zu drehen, der das Wasserrad mit dem großen Kamprad im Mühleninneren verbindet. Seine hölzernen Zähne greifen in die Holzsprießen des Stockrades, dessen senkrechte Welle, das Langeisen, in die Mühlenkammer hinaufreicht. Jetzt dreht sich auch der obere der beiden schweren Mühlsteine, Läufer genannt. Nur ein Blatt Papier passt zwischen ihn und den unteren Stein, Lieger genannt.

Mühlen sicherten Überleben

Sieben Mühlen standen einst entlang des Zirkenbachs in Mieders. Ihr Klappern war weithin zu hören und verhieß viel Gutes. Die Ernte war reichlich und es gab Mehl für die Menschen und Futter für die Tiere. Keine Selbstverständlichkeit in einem Gebirgstal. Auf fast tausend Metern Seehöhe macht das Wetter den Bauern schnell mal einen Strich durch die Rechnung – auch heute noch. „Damals wurde in einem guten Jahr immer ein Drittel des Korns für das nächste Jahr aufbewahrt. Man konnte so einer eventuellen Missernte im folgenden Jahr vorbeugen, damit weiterhin die Backfähigkeit des Mehls garantiert war”, erzählt Karl Salchner,­ Altbauer am Sternhof in Mieders. Für den Bau einer Mühle schlossen sich meist vier Bauern zu einer Mühlengemeinschaft zusammen. Deren Anteile waren wertvoll und gingen im Laufe der Zeit oft durch mehrere Hände. So kaufte vor nunmehr 99 Jahren der damalige Sternhofbauer einen Viertelan-

teil der Pittlmühle um 500 Kronen von einer Gastwirtin in Mieders, samt allen Lasten und Nutzen. Heute ist Karl Salchners Sohn Martin der Bauer am Sternhof und der Altbauer freut sich, dass die Jungen im Dorf wieder Interesse an der alten Mühle und an traditionellem Handwerk haben. Denn zwischendurch sah es nicht so rosig aus. Bis 1960 wurde die Mühle mit Wasserkraft angetrieben, dann kamen die „moderne Zeit" und der Elektormotor. Ab den 1980er-Jahren stand die Mühle still und verfiel zusehends.

Die alte Mühle besichtigen

Um die Jahrtausendwende begannen Karl Salchner und die Mitbesitzer mit der Renovierung des alten Gemäuers. Doch war schon damals bald klar, dass viel von dem traditionellen Wissen bereits verloren ist. „Heute gibt es nur noch ganz wenige, die die alten Techniken beherrschen", berichtet Karl Salchner. Er hat sich im ganzen Land umgeschaut und mit Josef Eller aus Ellbögen und Emil Köll aus Roppen zwei kundige Männer gefunden. Die hohe Kunst des Mühlenbaus besteht in der exakten Abstimmung der einzelnen Teile des Werkes auf die örtlichen Eigenheiten wie das Gefälle des Baches oder die Wassermenge. Heute ist die Pittlmühle wieder regelmäßig in Betrieb. Im Rahmen des Wochenprogramms zeigt Karl Salchner bei Führungen die traditionelle Arbeitsweise. Er mahlt aber auch für den Eigenbedarf. „Es rentiert sich wieder, das Getreide zur Fütterung der Tiere selbst anzubauen. Besonders für einem Biobetrieb ist Getreide sehr teuer und rar geworden", erzählt der Altbauer vom Sternhof und ist sichtlich zufrieden – fast so wie vor der „modernen Zeit".

Dorfführung

Jeden Donnerstag Dorfführung mit Besichtigung der Pittlmühle, ab 17:00 Uhr Treffpunkt beim Miederer Schwimmbad (20.6-19.9)

Village tour

Village tour with a visit to the Pittlmühle, starting at 17:00; meeting place: swimming pool In Mieders (20 June-19 Sept.)

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Pittl MÜhle

THE MILL IS RATTLING … Die Pittlmühle wurde zwischen 1750 und 1800 errichtet. Mühlen waren in früheren Zeiten für die Menschen im Stubaital lebensnotwendig. Aber der Platz an den Bächen war rar und der Bau einer Mühle so teuer wie die Errichtung eines Wohnhauses. The Pittlmühle was constructed between 1750 and 1800. In former times, mills were essential for the people in the Stubai Valley. However, the site along the streams was rare and the construction of a mill was as expensive as the construction of a dwelling house.

T

he Pittlmühle mill is the last of the once seven mills along the Zirkenbach where grain is still milled nowadays. Karl Salchner renovated it years ago with the support of the tourism association and the community. Today he shows interested visitors what many people only know from old stories and fairy tales. It grunts, creaks and squeaks when the Zirkenbach, which meanders so blithely along the old walls of the mill, is captured by a wooden flume and transfers its power to the large mill wheel. Then the mighty main shaft that connects the water wheel with the large cogwheel inside the mill starts to turn. Its wooden teeth grab into the wooden rungs of the spur wheel, whose vertical shaft - the mill­ stone spindle - reaches up into the milling chamber. Now the upper of the two heavy millstones, called a „runner stone“, also starts to turn. Only a sheet of paper passes between it and the lower stone, called a „bed stone“.

MILLS ENSURED SURVIVAL

Seven mills once stood alongside the Zirkenbach in Mieders. Their ratting could be heard over a long distance and augured well. The harvest was plentiful and there was flour

for the people and fodder for the animals. This was not a matter of course in a mountain valley. The weather at nearly one thousand metres above sea level quickly thwarts the efforts of farmers. It is also the same today. „Back then, in a good year one-third of the grain was always saved for the next year. One could guard against a possible bad harvest in the following year so that the flour‘s baking capability was still guaranteed“, says Karl Salchner, retired farmer at the Sternhof farmstead in Mieders. Four farmers usually formed a ‚mill community‘ for the construction of a mill. Their stakes were valuable and often changed hands several times over the course of time. For instance, 99 years ago the former Sternhof farmer purchased a one-fourth stake in the Pittlmühle for 500 Austrian Kronen from an innkeeper in Mieders, together with all burdens and benefits. Today Karl Salchner‘s son Martin is the farmer at Sternhof, and the retired farmed is happy that young people in the village once again have an interest in the old mill and the traditional craft, because at times the situation did not look so rosy. The mill was powered by water until 1960, then the „modern era“ and the electric motor arrived. From the 1980s onward the mill stood idle and increasingly fell into disrepair.

VISIT THE OLD MILL

Karl Salchner and the co-owners started will the renovation of the ruins around the turn of the millennium. Yet even then it was clear that much of the traditional knowledge was already lost. „Nowadays there are very few people who have a command of the old techniques“, reports Karl Salchner. He looked around throughout the province and found two knowledgeable men, Josef Eller from Ellbögen and Emil Köll from Roppen. The high art of mill construction consists of the exact coordination of the individual components of the works to the local idiosyncrasies such as the gradient of the stream or the quantity of water. The Pittlmühle is once again in regular operation today. Karl Salchner demonstrates the traditional working method during guided tours within the framework of the weekly programme. But he also needs for personal need. „It Is worthwhile again to cultivate your own grain for feeding the animals. Grain has become very expensive and rare, particularly for an organic farming operation“, says the retired farmer from Sternhof, and he is obviously pleased. It is almost like before the „modern era“.

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NORDKETTE DA MUSS ICH RAUF Unweit von Innsbruck, in Wattens, wacht ein Wasser speiender Riese mit funkelnden Augen über eine unterirdische Welt, in der in Anlehnung an historische Vorbilder 14 Wunderkammern schillernde Kunstwerke aus Kristall bewahren. Malereien, Plastiken und Installationen namhafter Künstler laden zu einer sinnlichen Reise in ein glitzerndes Labyrinth ein, das die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit aufzuheben scheint.

Einzigartige Architektur kombiniert mit beeindruckendem Bergerlebnis von der Altstadt bis zum Höhepunkt am Hafelekar auf 2300 Meter. Das Jubiläumsjahr 2013 im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne verspricht interessante Einblicke in die 85-jährige Geschichte der Nordkettenbahnen. Es gibt viele Gründe, warum die Nordkette das Schmuckstück der Stadt ist.

Not far from Innsbruck, in Wattens, a water spouting Giant with sparkling eyes guards over a subterranean world, in which 14 Chambers of Wonder following historical models sustain dazzling crystalline artistic works. The paintings, sculptures and installations by renowned artists invite us on a sensual journey into a sparkling labyrinth seemingly eliminating the border between dream and reality.

Die „Riesen Tour“

Ein funkelnder Streifzug durch die Swarovski Kristallwelten. Ein interaktives Frageund Antwortspiel, bei dem jedes Familienmitglied Wissenswertes über die Kristallwelten erfährt und tief in die Wissenswelt des Kristalls eintaucht. Am Ende der Tour werden die jungen Forscher mit kristallinen Überraschungen belohnt! A scintillating foray through the Swarovski Crystal Worlds. This is an interactive question & answer game during which every member of the family learns interesting facts about the Crystal Worlds and dips deep into the world of knowledge pertaining to crystal. The young explorers will be rewarded with crystalline surprises at the end of the tour!

Panorama Rundwanderweg Seegrube Auf dem neuen Rundwanderweg die Landeshauptstadt Innsbruck aus allen Blickwinkeln erleben. Gehzeit: 25 Minuten.

KUNST IM RIESEN

Kombitickets Kombiticket Alpenzoo: Fahrt mit der Hungerburgbahn und Eintritt in Europas höchstgelegenen Zoo. Kombiticket Bergkristall: Fahrt mit der Hungerburgbahn, Eintritt in die Swarovski Kristallwelten, 1 Getränk inklusive. Unter dem Titel „Transparente Opazität“ spiegelt der Ausstellungsraum die vielfältige Ideenwelt des israelischen Künstlers und Designers Arik Levy wider. Ein lichter, leuchtender Ort inmitten der magischen Wunderkammern, der dazu einlädt, zu verweilen und Kristalle mit mehreren Sinnen zu erkunden.

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The exhibition room reflects the multifaceted world of ideas from Israeli artist and designer Arik Levy under the title “Transparent Opacity”. The area is a bright and luminous site in the midst of the magical Chambers of Wonder that invites visitors to linger and explore the world of crystals with several senses. Swarovski Kristallwelten | 6112 Wattens, Kristallweltenstraße 1 Tel. +43 (0)5224 51080 | www.swarovski.com/kristallwelten Öffnungszeiten/Opening Times: Täglich von 9 bis 18.30 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr | Geschlossen vom 4. bis 15. November 2013

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GEnussrouten | Walks of indulgance

Ge(h)nieSSen, mit allen sinnen

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enn wir genießen, fühlen wir uns wohl. Auf den sieben Genussrouten im Stubaital werden alle unsere fünf Sinne angesprochen. Probieren Sie es aus, es gibt viel zu sehen, hören, fühlen, riechen und schmecken! Positive Sinnesempfindungen sind mit einem körperlichen und geistigen Wohlbefinden verbunden, das wir gerne kurz mit Genuss umschreiben. Es sind der Duft der Almwiese, die erfrischende Gischt am Wasserfall, das Muhen der Kühe, das satte Grün der Wälder und der würzige Geschmack Stubaier Schmankerln, die in Erinnerung bleiben. Die sieben Genussrouten führen Sie zu hochge-

legnen Berghütten, machen auf unscheinbare aber wirksame Kräuter aufmerksam, bringen Ihnen das bäuerliche Leben näher und zeigen, wie spannend es sein kann, einfach mal die Schuhe auszuziehen und barfuß über Steine, Rindenmulch oder Stroh zu laufen. Erleben Sie das Stubaital mit allen Sinnen. Es geht ums Genießen, den Augenblick, die Muße, stehenzubleiben um zu riechen, zu hören, zu fühlen, zu schauen und zu schmecken. Die Vielfalt intensiver Eindrücke am Wegrand fordern Augen, Nase, Ohren, Zunge und Tastsinn. Leistung spielt dabei keine Rolle. Was bleibt, sind die persönlichen Eindrücke, das Selbsterlebte – was bleibt, ist der Genuss.

ENJOY WITH ALL THE SENSES

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hen we enjoy, we feel comfortable. All of our five senses will be addressed on the seven „walks of indulgance“ in the Stubai Valley. Try it out. There is much to see, hear, feel, smell and taste! Positive sensory perceptions are associated with a physical and spiritual well-being that we gladly and briefly paraphrase with ‚indulgance‘. This can be the scent of an alpine meadow, the refreshing spray at a waterfall, the mooing of cows, the verdant green of forests and the savoury taste of Stubai delicacies which are imprinted in our memory. The seven walks of indulgance lead to high-ly-

Stollensteig

Wir wandern zum Einstieg in den Stollensteig bei der Europabrücke und gehen den schattigen Waldsteig in Richtung Fulpmes. Im Gasthof Kirchbrücke, unterhalb von Telfes, kredenzt uns Familie Ram eine frisch gefangene Forelle zum Mittagessen. In Fulpmes besichtigen wir das Krippenmuseum. Auf der Sonnenterrasse des weitum geschätzten Gasthaus Jenewein beenden wir mit einem hausgemachten Schmankerl den Tag.

STOLLENSTEIG

We hike towards the entry into the Stollensteig trail near the Europabrücke bridge and walk along the shady forest trail in the direction of

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Fulpmes. At Gasthof Kirchbrücke, below Telfes, the Ram family serves us fresh-caught trout for lunch. In Fulpmes we can optionally visit the Nativity Museum. We end our tour on the sun terrace of the highly popular Gasthaus Jenewein with a homemade delicacy of the day.

Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

  11,5 km 586 – 604 m 3:00 h Schönberg – Gasthof Handl leicht | easy

ing mountain huts, draw attention to inconspicuous but effective herbs, bring you closer to rural life and show how exciting it can be to simply take your shoes off and walk barefoot over stones, bark mulch or straw. Enjoy the Stubai Valley with all the senses. It is about enjoying the moment, leisure, stopping to smell, hear, feel, look and taste. The variety of intensive impressions along the wayside challenges the eyes, nose, ears, tongue and sense of touch. Achievement plays no role in this connection. What remains are the personal impressions and the selfexperience – what remains is the enjoyment!


Stubaier Almkräuter

Am Eingang des schönen Oberbergtals bei Milders geht es links ab zum Bichlhof und über einen „knackigen“ Anstieg durch Beerensträucher und Wald zu steilen Bergmähdern weiter zur Auffangalm. Der Rückweg führt auf dem schönen Forstweg Richtung Parkplatz Josef und zurück zum Ausgangspunkt. Familienvariante: ab Parkplatz Josef im Oberbergtal auf dem gemütlichen Forstweg in ca. 45 Minuten zur Auffangalm. Rückweg über Aufstieg.

STUBAI ALPINE HERBS

At the entrance to the beautiful valley Oberbergtal near Milders the trail leads towards Bichlhof and over a steep ascent through berry bushes and forest further via steep mountain pastures towards Auffangalm. The return trip leads on the nice forest road in the direction of the Josef parking area and back to the starting point. Family variation: from the Josef parking area in Oberbergtal on the leisurely forest trail in approx. 45 minutes towards Auffangalm. Return trip is via the ascent. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

  9,5 km 749 – 676 m 4:00 h Neustift, Ortsteil Milders Familienvariante leicht | Family option easy

Stubaier Jungrind „wenn gourmets schwärmen"

Von der Bergstation Serlesbahnen führt der Wanderweg zur Ochsenhütte und weiter zum Gleinserhof (1400 m). Neben dem herrlichen Blick übers Stubaital genießen wir das hausgemachte Gulasch vom Stubaier Jungrind. Gestärkt geht es über das Nockbödele nach Schönberg zum Gasthof Handl. Dort schließen wir die Wanderung mit einer Marende ab. Es gibt Stubaier Graukas und Luftgetrocknetes. Abstiegsvariante vom Gleinserhof über den Zirkenhof zurück nach Mieders

STUBAI YOUNG BEEF: „WHEN GOURMETS RAVE“

The hiking trail leads from the top station of the Serles Lifts towards Ochsenhütte and on towards Gleinserhof (1,400 m). In addition to the magnificent view of the Stubai Valley, we enjoy the homemade goulash prepared from Stubai young beef. Now that we are invigorated, the trail continues over Nockbödele to Schönberg and Gasthof Handl. There we conclude the hike with a snack featuring Stubai grey cheese and air-dried meats. A variation of the descent leads from Gleinserhof via Zirkenhof back to Mieders. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

Erlebnisweg Schlickeralm

Variante 1: Die Gondelbahn der Schlick2000 bringt uns zur Mittelstation Froneben. Von dort wandern wir am Fuß der Kalkkögel zur Schlickeralm. Ein entspannender Erlebnisweg mit zahlreichen Herausforderungen für Kinder führt zum malerisch gelegenen Panoramasee. Variante 2: Eine gemütliche Wanderung mit nur 350 Höhenmetern bietet sich zur Jausenstation Vergör an. Genießen Sie den tollen Panoramablick auf der Sonnenterrasse. Variante 3: Ein halbstündiger Spaziergang von der Talstation Schlick2000 zum Gasthof Gröbenhof, der weithin für seine Tiroler Küche aus regionalen Produkten bekannt ist.

SCHLICKERALM TRAIL OF EXPERIENCES

Variation 1: The Schlick2000 gondola lift brings us to the Froneben middle station. From there we

  7,4 km 163 – 743 m 2:30 h Mieders – Serlesbahnen leicht | easy

hike towards Schlickeralm. A relaxing trail with numerous challenges for children leads to the picturesquely situated Panoramasee (panorama lake). Variation 2: This is a leisurely hike to Jausenstation Vergör with an altitude difference of only 350 metres. Enjoy the fantastic panoramic view on the sun terrace. Variation 3: A half-hour walk from the bottom station of Schlick2000 to Gasthof Gröbenhof which is renomated for its superb Tyrolean cuisine based on local products. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

  10,3 km 976 m 2:00 h Fulpmes – Talstation Schlick2000 leicht | easy

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GEnussrouten | Walks of indulgance

Auf den spuren von franz Senn

Die dreitägige Wanderung führt vom Franz Senn Denkmal in Neustift über den künstlerisch gestalteten Franz Senn Weg und durch das Oberbergtal zur Franz Senn Hütte (2.149m). Am 2. Tag wandern wir durchs Kuhgschwetz hinauf zum Schrimmennieder (2.706m) und weiter zur Regensburgerhütte (2.286m). Die 3. Etappe führt durch den sonnendurchfluteten Karkessel ins Tal und nach einem Abstecher zum Mischbach Wasserfall wieder zum Ausgangspunkt.

IN THE FOOTSTEPS OF FRANZ SENN

The three-day leads from the Franz Senn Monument in Neustift along the artistically arranged Franz Senn Trail and through Oberbergtal towards the Franz Senn Hütte (2,149 m). On the second day we hike through Kuhgschwetz, up to Schrimmennieder (2,706 m) and further towards Regensburgerhütte (2,286 m). The third stage leads through the sun-drenched Karkessel cirque down into the valley, and after a detour to the Mischbach Waterfall we continue towards the starting point. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

  40,3 km 2046 m 13:30 h Neustift schwer | difficult

Naturschatz wildewasser

Von der Tschangelair-Alm (1.390m) geht es taleinwärts zum imposanten GrawaWasserfall, dem breitesten Wasserfall der Ostalpen und Herzstück des WildeWasserWeges. Am alten Almsteig wandern wir an der Sulzenau Alm und drei Wasserfällen vorbei zur Sulzenauhütte (2.196m). Der Abschnitt zum Grünausee und zur Nürnbergerhütte (2.280m) gehört zu den schönsten Etappen des Stubaier Höhenweges. Danach beginnt der Abstieg zum Ausgangspunkt.

WILD WATER: A NATURAL TREASURE

The trail leads from the Tschangelair-Alm (1,390 m) into the valley towards the imposing Grawa Waterfall, the broadest waterfall of the Eastern Alps and the core of the „WildWaterPath“. We hike along the old „Almsteig“ trail to the Sulzenau Alm and past three waterfalls towards the Sulzenauhütte (2,196 m). The section towards Grünausee and the Nürnbergerhütte (2,280 m) is among the most beautiful stages of the Stubai High Path. The descent towards the starting point starts after that. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

die Sonnenseite des Stubaitals (Mahderberg)

Von der Bergstation Kreuzjoch in der Schlick2000 geht es über das Sennesjöchl zur Starkenburgerhütte mit ihrem herrlichen Panorama. Über Bergwiesen und Lärchenmähder steigen wir zu den Kartnallhöfen ab und stärken uns mit verschiedenen hausgemachten Knödeln. Wir überqueren die Kartnaller Bergwiese, durch ein Wäldchen erreichen wir Neustift-Dorf. Beim Hoferwirt beschließen wir den Tag mit Schmankerln der Tiroler Küche. Abstiegsvariante über Kaserstatt und Galtalm zur Mittelstation Froneben und Talfahrt mit der Gondel.

THE SUNNY SIDE OF THE STUBAI VALLEY (MAHDERBERG)

From the top station of the Kreuzjoch in der Schlick2000 alpine area the hike leads over the Sennesjöchl towards Starkenburgerhütte with its magnificent panorama. We descend via

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mountain meadows and swaths of larch trees down to the Kartnallhöfen and fortify ourselves with various homemade dumplings. We cross the Kartnaller mountain meadow and arrive at the village of Neustift through a small grove of trees. We end the day at Hoferwirt with Tyrolean culinary delicacies. A variation of the descent leads via Kaserstatt and Galtalm towards the Froneben middle station, and then we ride down to the valley with the gondola lift. Erlebnis | experience Landschaft | landscape Länge | length Höhenmeter | altitude difference Dauer | time Startpunkt | Starting point Schwierigkeit | difficulty

  16,4 km 1532 m 4:00 h Fulpmes – Talstation Schlick2000 mittel | moderate

  18,3 km

1362 – 1363 m 8:00 h Parkplatz Nürnberger Hütte schwer | difficult


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stubai Magazin

Erรถffnung 29.6.2013

Der neue barrierefreie Weg zum Naturdenkmal Grawa-Wasserfall wird am 29.6.2013 erรถffnet.

OPENING on 29.6.2013

The new, barrier-free trail to the Grawa Waterfall natural monument will be opened on 29.6.2013.

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Info: www.wildewasserweg.at


Grawa-Wasserfall | grawa-waterfall

Barrierefrei zum Grawa-Fall D

er Grawa-Wasserfall im hinteren Stubaital ist Teil des WildeWasserWeges und zählt zu den schönsten Naturschauspielen in den Alpen. Das Naturdenkmal ist seit Juni 2013 auch über einen durchgängig barrierefreien Wanderweg mit ausreichender Breite und geringem Gefälle erreichbar. Ausgehend von der Grawa-Alm und der Lawinengalerie Raffeine können so noch mehr Menschen das imposante Schauspiel der herabstürzenden Wassermassen hautnah erleben. Zudem lädt eine neue, großzügige Besucherplattform am Fuße des Wasserfalls zum Verweilen ein.

Denn auch der gesundheitliche Aspekt spricht viele an. Hat doch ein Forschungsbericht der medizinischen Privatuniversität Paracelsus 2011 erwiesen, dass sich nach bereits einer Stunde Aufenthalt am Fuße des Wasserfalls die Erholung der oberen Atemwege signifikant verbessert und das persönliche Empfinden der Atemqualität ebenfalls als besser wahrgenommen wird. Im Bereich des zerstäubten Wassers haben die Wissenschaftler eine hohe Konzentration von negativ geladenen Luftionen festgestellt. Eingeatmet können diese Mikropartikel Erkrankungen lindern oder ihnen vorbeugen.

Barrier-free to Grawa Waterfall

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he Grawa Waterfall in the back of the Stubai Valley is part of the WildWaterPath and is among the most beautiful natural spectacles in the Alps. Since June 2013 the natural monument has also been accessible by means of a continuous, barrier-free hiking trail with sufficient width and low gradient. Starting from the GrawaAlm and the Raffeine Avalanche gallery, even more people can experience the impressive spectacle of the cascading masses of water up close. A new, spacious visitor platform at the base of the waterfall also invites visitors to linger.

After all, the health-related aspect also appeals to many visitors. A research report compiled by the Paracelsus private medical university in 2011 proved that after a stay of one hour at the base of the waterfall the recuperation of the upper airways significantly improves and the personal perception of breathing quality is also perceived as better. Scientists have detected a high concentration of negatively charged air ions in the area of atomised water. These microparticles can alleviate illnesses or prevent them when they are inhaled.

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Elfer

Die Zeit-Maschine

Am Elfer dreht sich alles um die Zeit. Bei einer Wanderung zur Sonnenuhr und auf den Geh-Zeiten-Wegen ist sie allgegenwärtig und doch nicht fassbar. Karl Künstner

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50-Jahr-Feier

Am 21.7.2013 weihen die Elferlifte anlässlich ihrer 50-Jahr-Feier die größte begehbare Sonnenuhr des Alpenraums ein.

50-year anniversary

The 50-year anniversary of the Elfer Lifts in Neustift and the inauguration of the accessible sundial will take place on 21 July 2013.

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er Elfer und auch sein Nachbargipfel, der Zwölfer, waren für die Neustifter Bevölkerung schon immer „Zeitzeiger“. Ein guter Grund also, auf diesem Berg die größte begehbare Sonnenuhr im Alpenraum zu errichten. Sie steht in unmittelbarer Nähe der Bergstation und ist gleichsam Zeitmesser, Aussichtsplattform und Landmark. Die kugelförmige Konstruktion aus Lärchenholz hat einen Innendurchmesser von acht Metern. Die einzigartige Besucherplattform bietet einen faszinierenden Ausblick auf die Stubaier Bergwelt.

Geh-Zeiten-Wege

Die Zeit bietet viel Raum für Betrachtungen, denen Besucher am Elfer auf den neuen Geh-Zeiten-Wegen nachspüren. Sie befassen sich mit der Tier- und Pflanzenwelt des Elfermassivs, dem Lauf der Sonne und der Entstehung der Berge. Der „Sonnenzeit“-Weg ist im Rhythmus der Wochen und Monate eines Jahres sowie dem Lauf von Sonne und Mond gestaltet. Die Wechselwirkungen in der Natur hat der „Blütezeit“-Weg zum Thema. Die Besucher erfahren viel über typische

Blumen, Beeren, Sträucher und Bäume die in der oft kargen Bergwelt vorkommen. Der Weg führt zu einer alten Kochhütte die früher von den Bauern genutzt wurde und heute als Ausstellungsort den Blick in vergangene Zeiten frei gibt. Der „Steinzeit“-Weg widmet sich dem Elfer als Berg. Die spektakulären Einblicke in die Geologie zeigen, dass die Felsen des Elfers einst in einem tropischen Meer entstanden sind und die Alpen noch immer „wachsen“.

50 Jahre Elferlifte Neustift

1963 wurde die Hochstubai Liftanlagen GesmbH mit einem Stammkapital von € 218.000 gegründet. 1965 nahm der Elferlift als Einer-Sesselbahn den Betrieb auf. 1976 erweiterte man das Angebot um den Schlepplift in Krößbach. 1978 kamen die bekannten Elfer Klettersteige und die Rodelbahn Pinnistal dazu. 1979/80 eröffnete man den Schlepplift Hölltal. Von 1987 bis 2004 war der Doppelsessellift Elfer in Betrieb. Seit 2004 fährt eine moderne 8-er-Gondelbahn. Die Rodelbahn Elfer ist seit 2001 beleuchtet und beschneit.


TIME MACHINE

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verything revolves around time on Mount Elfer. It is omnipresent and yet incomprehensible during a hike to the sundial and on the „Time Trails“. The Elfer and its neighbouring summit, the Zwölfer, were always „indicators of time“ for the inhabitants in Neustift. Therefore this was a good reason to erect the largest accessible sundial in the Alpine region on this mountain. It is in the immediate vicinity of the top station and at the same functions as a chronometer, observation platform and landmark. The spherical construction is made of larch wood and has an internal diameter of eight metres. The unique visitor‘s platform provides a fascinating view of the Stubai mountain world.

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TIME TRAILS

Time provides much space for observations. Visitors at the Elfer can investigate this phenomenon on the new Time Trails. They deal with the fauna and flora of the Elfer massif, the course of the sun and the origin of mountains. The „Solar Time Trail“ is arranged in the rhythm of the weeks and months of a year as well as the course of the sun and moon. The interactions in nature are the theme of the „Flowering Time Trail“. Visitors will learn much about typical flowers, berries, bushes and trees which are often found in the barren mountain world. The trail leads to an old cooking hut which was used by farmers in former times and today reveals the view into bygone times. The „Stone Age Trail“ is dedicated to the Elfer as a mountain. The spectacular insights into the geology show that the rocks of the Elfer were once created in a tropical sea and that the Alps are still „growing“.

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50 YEARS OF ELFER LIFTS IN NEUSTIFT

The company known as Hochstubai Liftanlagen GesmbH was founded in 1963 with original share capital amounting to € 218,000. The Elfer Lift went into operation as a single chair lift in 1965. The offer was expanded in 1976 by the T-bar lift Krößbach. The well-known via ferrata on the Elfer and the Pinnistal sled run were added in 1978. The Hölltal T-bar lift was opened in 1979/80. The Elfer double chairlift was in operation from 1987 to 2004. A modern 8-person gondola lift has been in operation since 2004. The Elfer sled run has been illuminated and covered with artificial snow since 2001.

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Gletscherwanderung | glacier hike

Wilde Freiger (3.418 m / Bild) Daunkogel (3.330 m) oder Sommerwandspitze (3.122 m) sind schöne Ziele für Hochtouren. Wilder Freiger (3,418 m / foto) Daunkogel (3,330 m), or Sommerwandspitze (3,122 m) are also beautiful destinations for high alpine tours.

übers ewige eis Bei einer Gletscherüberquerung mit einem erfahrenen Stubaier Berführer erleben Wanderer die Stubaier Alpen von einer ganz anderen Perspektive. Die eintägige Wanderung gibt erste Einblicke in eine faszinierende, hochalpine Welt. Karl Künstner

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cheinbar bewegungslos schmiegt sich das „ewige Eis“ um die Gipfel der Stubaier Alpen. Die Gletscherwelt im Stubaital ist weit größer als das bekannte Skigebiet am Talschluss. Rund zwanzig größere und viele kleinere Ferner (Gletscher) bedecken große Teile des Hochgebirges rund ums Stubaital. Bei einer eintägigen Gletscherwanderung mit einem der Stubaier Bergführer erhalten Wanderer faszinierende Einblicke in diese Welt aus gefrorenem Wasser und pittoresken Felsformationen. „Die Wanderung selbst ist nicht besonders schwierig und anstrengend“, erzählt Robert Span. Trittsicherheit und Bergwandererfahrung reichen aus. Der erfah-

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rene Bergführer weiß um die Gefahren die auf dem Gletscher lauern. Welche Route er nimmt, hängt von Faktoren wie Wetter, Schneebedingungen usw. ab. Am Vorabend wird alles mit den Teilnehmern besprochen und bei dieser Gelegenheit können sie sich auch gleich mit der Ausrüstung vertraut machen. Denn Steigeisen, Seil, Sicherungsgurte usw. sind bei einer Gletscherüberquerung obligatorisch und werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Stubaier Bergführer wissen viel über die Entstehung der Gletscher, die Tier- und Pflanzenwelt im Hochgebirge zu erzählen und kennen so manche unterhaltsame Anekdote, die sich in den Stubaier Bergen zugetragen hat.


Täglich geführte Berg- und Klettertouren Büro direkt am Dorfplatz in Neustift, täglich von 16:30 bis 19:00 Uhr geöffnet Tel. +43 (0)5226-3461 • www.stubai-alpin.com

Gipfel oder Spalte

Wer schon auf dem Gletscher unterwegs ist, hat es bis zum nächsten Dreitausendergipfel nicht mehr besonders weit. Deshalb lassen sich diese beiden Highlights bestens miteinander kombinieren. Ein besonderes Erlebnis für etwas Wagemutigere ist die Spaltentour. „Höhepunkt ist das Abseilen in eine Gletscherspalte“, erzählt Robert Span. Dabei werden die Wanderer durch den Bergführer gesichert.

Hochalpine Touren

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Für viele ist die Gletschwerwanderung der Einstieg in das Erlebnis „Hochgebirge“. Zusammen mit einem Bergführer gibt es in den Stubaier Alpen viele lohnende Ziele, allen voran das Zuckerhütl. Es ist mit 3.507 m der höchste Berg im Stubai und verspricht mit den schönen Felspassagen und beeindruckenden Gletscherüberquerungen ein unvergessliches Gipfelerlebnis. Auch Daunkogel (3.330 m), Wilder Freiger (3.418 m) oder Sommerwandspitze (3.122 m) sind schöne Ziele für Hochtouren. K03_070_AZ_Stubaier_90x118_RZ.indd 1

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26.03.12 09:30


Gletscherwanderung | glacier hike

Bei einer geführten Gletscherüberquerung mit Stubaier Bergführern können auch Wanderer die faszinierende, hochalpine Landschaft der Gletscherwelt in den Stubaier Alpen erleben. Hikers can also experience the fascinating high alpine landscape of the glacial world in the Stubai Alps during a guided glacier crossing with Stubai mountain guides.

OVER ETERNAL ICE

D Infos zu:

Gletschertouren, Klettersteige und Grundkurse bei

INFO ABOUT:

Glacier tours, climbing trails and basic courses at Neustift: Alpinsport Center Stubai, Tel. +43(0)650/5608797 Bergführerbüro Stubai Alpin, Tel. +43(0)5226/3461 Fulpmes: Bergsteigerschule Stubai, Tel. +43(0)664/3332222

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uring a glacier crossing with an experienced Stubai mountain guide hikers will experience the Stubai Alps from a totally different perspective. The one-day hike provides initial insights into a fascinating high alpine world. The „eternal ice“ is nestled seemingly motionless around the summits of the Stubai Alps. The glacial world In the Stubai Valley is much larger than the well-known ski area at the head of the valley. Around twenty larger and many smaller „Ferner“ (glaciers) cover large parts of the high mountains around the Stubai Valley. Hikers will obtain fascinating insights into this world of frozen water and picturesque rock formations during a one-day glacier hike with one of the Stubai mountain guides. „The hike itself is not particularly difficult and strenuous“, says Robert Span. Surefootedness and experience with hiking in mountains are sufficient. The experienced mountain guide knows of the dangers which lurk on the glacier. Which route he takes depends on factors such as weather, snow conditions, etc. Everything will be discussed with participants on the previous evening, and they can also immediately familiarise themselves with the equipment during this occasion. Because crampons, rope, safety harnesses etc. are obligatory during a glacier crossing and will be provided free of charge. Stubai mountain guides can tell hikers quite a bit about the origin of

the glacier, fauna and flora in the high mountains and know many entertaining anecdotes which have come to pass in the Stubai mountains.

SUMMIT OR CREVASSE

Whoever is already underway on the glacier no longer has particularly far to go until the next three thousandmetre summit. That is why these two highlights can be optimally combined with each other. The crevasse tour is a special experience for somewhat more daring hikers. „The highlight is rappelling down into a glacial crevasse“, says Robert Span. Hikers will be secured while doing so by the mountain guide.

HIGH ALPINE TOURS

The glacier hike is the entry into the „high mountain“ experience for many people. Together with a mountain guide there are many worthwhile destinations in the Stubai Alps, first and foremost the Zuckerhütl. It is the highest mountain in the Stubai region (3,507 m) and promises an unforgettable summit experience with beautiful rock passages and impressive glacier crossings. Daunkogel (3,330 m), Wilder Freiger (3,418 m) or Sommerwandspitze (3,122 m) are also beautiful destinations for high alpine tours.


Gewinnspiel | competition

Mitspielen und gewinnen | TAKE PART AND WIN: www.stubai.at/wildewasserweg

Wasser ist pures Leben! Besonders fesselnd ist es, die Entstehung eines reißenden Baches bis zu seinen Ursprüngen zurück zu verfolgen und auf seinen Spuren zu wandern. Auf dem WildeWasserWeg im Stubaital mit einzigartigen Schauplätzen, wird dieses Naturereignis auf fantastische Art und Weise erlebbar gemacht. Ausgehend von in der Sonne gleisenden Gletscherfeldern über türkisblaue Gebirgsseen, etlichen kleineren Quellen, die sich zu tosenden Wasserfällen sammeln, bis hin zu kleinen Auen und Schwemmland gibt es auf dem WildeWasserWeg alle Erscheinungsformen von Wasser zu sehen.

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Water is pure life! It Is especially captivating to trace a torrential stream back to its origins and to hike along its tracks. This natural phenomenon can be experienced in a fantastic way on the „WildWaterPath“ in the Stubai Valley, which features unique alpine settings. All of water‘s different manifestations can be marvelled at on the WildWaterPath, starting from the glacial fields glistening in the sun via turquoise-blue mountain lakes, several smaller springs which accumulate into roaring waterfalls as well as small river meadows and alluvial land.

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Becher haus

Die außergewöhnliche Lage am Gipfel des Becherfelsens macht das Becherhaus zu einem ambitionierten Ziel für Bergwanderer – die Rundumsicht ist atemberaubend. The extraordinary location on the summit of the Becherfelsen makes the Becherhaus an ambitious destination for mountain hikers. The panoramic view is breath-taking.

die HÜtte am Gipfel Das Becherhaus auf 3.196 Metern Seehöhe ist vom Stubaital über eine hochalpine Tour erreichbar. Erich Pichler ist Wirt auf Südtirols höchstgelegener Schutzhütte und erzählt über seinen Alltag im Wolkenschloss. Karl Künstner

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Information

www.becherhaus.com Tel. +39/472/656377 Führungen zum Becherhaus mit: Guided tours to Becherhaus with: Neustift: Alpinsport Center Stubai, Tel. +43(0)650/5608797 Bergführerbüro Stubai Alpin, Tel. +43(0)5226/3461 Fulpmes: Bergsteigerschule Stubai, Tel. +43(0)664/3332222

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uf 3.200 Metern Seehöhe, mitten in den Stubaier Alpen gelegen, wurde das Becherhaus 1894 als „Kaiserin-Elisabeth-Haus“ errichtet. Heute beherbergt Hüttenwirt Erich Pichler bis zu hundert Personen hinter den dicken Steinmauern, die mit verwitterten Lärchenschindeln verkleidet sind. Geöffnet hat das Becherhaus von Ende Juni bis Mitte September. Vom Stubaital aus nehmen Alpinisten den Weg von der Dresdner Hütte über das Peiljoch und den Gletscher Fernerstube zum Wilden Freiger und dann hinunter zum Becherhaus. Für die hochalpine Tour ist entsprechende Ausrüstung und Erfahrung (Gletscherüberquerung) notwendig.

AuSSergewöhnliche Lage

Die Lage direkt am Gipfel macht aber auch Probleme. Denn obwohl das Eis des Übeltalferner praktisch vor der Haustür „vorbei fließt“, muss auf der Hütte sparsam mit Wasser umgegangen werden. Gletscherwasser kann zwar

nach dem Filtern und Abkochen zum Kochen verwendet werden, trinken kann man es aber nicht. So muss Trinkwasser, wie auch alle anderen Güter, mit dem Hubschrauber auf die Hütte und der Abfall ins Tal gebracht werden. Auf dem Becherhaus beginnt der Tag sehr früh. Die Gäste wollen nach dem Frühstück möglichst rasch zu den umliegenden Gipfeln der Stubaier Alpen aufbrechen. Die neuen Gäste treffen meist gegen Nachmittag auf der Hütte ein und werden von Erich mit einem freundlichen Händedruck begrüßt. Wie viele kommen, hängt stark vom Wetter ab. Dazwischen bleibt Zeit zum Saubermachen oder für kleine Reparaturen. Tätigkeiten wie Schneeschaufeln oder Aufräumen fallen in 3.200 Metern Höhe schwer. Schließlich hat die Luft hier fast ein Drittel weniger Sauerstoff als im Tal. Am Nachmittag wartet schon wieder die Arbeit in der Küche. Erich steht nicht nur am Herd, er serviert auch und macht den Abwasch. Sein Arbeitstag dauert oft bis zu zwanzig Stunden. Und doch, mit der Bewirtschaftung des Becherhauses ist für ihn ein Herzenswunsch in Erfüllung gegangen.


HUT AT THE SUMMIT

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he Becherhaus (3,196 metres above sea level) is reachable from the Stubai Valley by means of a high alpine tour. Erich Pichler is the proprietor at South Tyrol‘s highest situated alpine hut and talks about his daily routine at the „palace in the clouds“. Located at approx. 3,200 metres above sea level in the middle of the Stubai­Alps, the Becherhaus was constructed in 1894 as „Empress Elisabeth­ House“. Nowadays hut warden Erich Pichler accommodates up to a hundred people behind the thick stone walls which are clad with weathered­ larch shingles. The Becherhaus is open from the end of June to mid-September. From the Stubai Valley alpinists take the trail from Dresdner­Hütte via Peiljoch and glacier Fernerstube towards Wilder Freiger and then down towards Becherhaus. Appropriate equipment and experience (glacier crossing) is necessary for the high alpine tour. But the location directly on the summit also makes problems. Because although the ice of the Übeltalferner glacier practically „flows past“ the house door, water has to be economised. Glacier water can be used for cooking after it is filtered and boiled, but it cannot be drunk. So drinking water, like all other foodstuffs and goods, has to be flown up to the hut by helicopter and the waste has to be brought down to the valley. The day starts very early at the Becherhaus. Guests want to set off for the surrounding summits of the Stubai Alps as quickly as possible after breakfast. New guests usually arrive at the hut in the afternoon and are greeted by Erich with a friendly handshake. How many guests arrive ­depends strongly­ on the weather. In between there is time for cleaning up or for small repairs. Activities such as shovelling snow or cleaning house are difficult at an altitude of 3,200 metres. After all, the air here has almost one-third less oxygen than in the valley. Work in the kitchen is already waiting again in the afternoon. Erich not only mans the stove, he also serves dishes and does the washing up. His working day often lasts up to twenty hours. And yet a dream came true for him with the management of the Becherhaus.

Hüttenwirt Erich Pichler mit Frau Andrea und den beiden Töchtern Emma und Leonie. Hut warden Erich Pichler, his wife Andrea and their daughters Emma and Leonie.

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Der Sonne nach | follow the sun

der Sonne nach Sonnenauf- und -untergänge sind beeindruckende Naturschauspiele in den Bergen. Mit Sonderfahrten vom 15. bis 18. August 2013 machen die Stubaier Bergbahnen die Sonnenauf- und -untergänge neu erleb- und spürbar.

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m Donnerstag, dem 15. August 2013 geht es früh morgens gegen 5:20 Uhr mit der ersten Gondel ins Wandergebiet Schlick 2000. Die Sonnenaufgangsfahrt bildet den Auftakt von „Wandern – der Sonne nach“. Nur wenige Schritte von der Bergstation Kreuzjoch entfernt, wartet die Aussichtsplattform StubaiBLICK auf 2.160 m im zarten Morgenlicht. Hier spürt man deutlich die Kraft der aufgehenden Sonne, die diese auf die Natur und die Besucher überträgt. Nachdem die Frühaufsteher die atemberaubende Fernsicht genießen konnten, wird vom Team des Panoramarestaurants Kreuzjoch ein reichhaltiges Bergfrühstück serviert. Beim Blick auf die Kalkkögel, auch bekannt als Dolomiten Nordtirols, wird das Naturerlebnis in der frühen Morgensonne unvergesslich. Am Freitag, dem 16. August 2013 steht Natur und Spiritualität im Gebiet der Serlesbahnen Mieders samt Sonnenuntergangsfahrt auf dem Programm. Um 14:30 Uhr startet die geführte Wanderung zu Europas höchstgelegenem Kloster und Wallfahrtsort Maria Waldrast. Dem Quellwasser von Maria Waldrast wird eine heilende Wirkung zugesprochen. Zurück bei der Bergstation wird eine Nachmittagsjause mit Bauernspezialitäten und Musik bei der Ochsenalm und beim

Seit jeher bestimmt die Sonne den Rhythmus von Natur und Mensch. Sie belebt das Gemüt und ihre Kraft füllt den Energietank des Menschen wieder auf. The sun has determined the rhythm of nature and man since time immemorial. It invigorates the soul and its energy replenishes a person‘s ‚energy tank‘.

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Koppeneck geboten. Beim Sonnenuntergang lässt man den aktiven Tag ausklingen und bei der Fahrt ins Tal können Tiere erspäht werden, die sich während des Tages im Wald nicht sehen lassen. Den Weg zur inneren Mitte öffnet auch die Naturgewalt der Stubaier Gletscherwelt, kombiniert mit dem Licht der untergehenden Sonne am Samstag, dem 17. August 2013. Um 16:00 Uhr findet eine Gletscherinfostunde statt, die dieses Mal besonderes Augenmerk auf die Sonnenwirkung auf den Gletscher legt. Besondere Orte wie die Gipfelplattform TOP OF TYROL auf 3.210 m tauchen in das späte Sonnenlicht. Bergfreunde können hier den imposanten Sonnenuntergang ansehen und den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Gipfel der Stubaier Alpen genießen. Ein Abendessen mit musikalischer Untermalung auf der Terrasse Eisgrat und die Gondelfahrt bei Nacht ins Tal runden den Erlebnistag am Stubaier Gletscher ab. Am Sonntag, dem 18. August 2013 können sich Gäste und Einheimische auf ein Naturerlebnis vor eindrucksvoller Bergkulisse im Gebiet des Elfers freuen. Um 10:00 Uhr führt eine Wanderung auf dem Sonnenzeiten-Weg zur größten Sonnenuhr im Alpenraum, die sich im ElferGebiet befindet.


FOLLOW THE SUN

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unset and sunrise are impressive natural spectacles in the mountains. The Stubai cable cars make sunrises and sunsets come alive and noticeable with special excursions from 15 - 18 August 2013. The first gondola ascends to the Schlick2000 hiking area at 5:20 on Thursday, 15 August 2013. The sunrise excursion is a prelude to „Hiking – follow the sun!“ The „StubaiBLICK“ observation platform at 2,160 metres waits in the gentle morning light, only a few steps away from the Kreuzjoch top station. Here you can clearly feel the power of the rising sun, which transfers this power to nature and visitors. After the early risers have been able to enjoy the breath-taking visibility, the team at Panoramarestaurant Kreuzjoch will serve an extensive mountain breakfast. With the view of the Kalkkögel mountain range, also known as the Dolomites of North Tyrol, the nature experience in the early morning sun is unforgettable. On Friday, 16 August 2013, nature and spirituality together with a sunset excursion are on the agenda in the area of the Serles Lifts near Mieders. The guided hike to Maria Waldrast, Europe‘s highest situated monastery and pilgrimage site, starts at 14:30. A healing effect is attributed to the spring water

from Maria Waldrast. An afternoon snack with farmer‘s specialities and music is offered at the Ochsenalm and Koppeneck near the top station. The active day comes to an end during sunset, and animals which cannot be seen in the forest during the daytime can be spotted during the trip down to the valley. The natural force of the Stubai glacier world combined with the light of the setting sun can be experienced on Saturday, 17 August 2013. A glacier information hour, which this time especially focuses on the sun‘s effect on the glacier, will be held at 16:00. Special places such as the TOP OF TYROL summit platform at 3,210 metres emerge in the late sunlight. Mountain friends can view the impressive sunset here and enjoy the magnificent panorama of the surrounding summits of the Stubai Alps. An evening dinner with background music on the „Eisgrat“ terrace and the nocturnal gondola trip down to the valley round off the day of adventure on the Stubai Glacier. Guests and locals can look forward to a nature experience set against the impressive backdrop of the Mount Elfer area on Sunday, 18 August 2013. At 10:00 a hike on the „Solar Time Trail“ leads to the largest sundial in the Alpine region, which is located in the area of Mount Elfer.

Vom 15. bis 18. August 2013 rückt das Stubaital die Sonne in den Mittelpunkt und schenkt ihr beim „Wandern – der Sonne nach“ volle Aufmerksamkeit. The Stubai Valley will focus on the sun and give it full attention during „Hiking – follow the sun!“ from 15 - 18 August 2013.

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Skyman

Auf den Gipfeln der Stubaier Alpen fängt Markus Gründhammer kurz vor Sonnenaufgang magisch anmutende Lichter und Farben ein.

Der skyman M arkus Gründhammer liebt es, die Berge hinaufzusteigen, wenn andere schon auf dem Heimweg sind. Etwas treibe ihn, mehrmals wöchentlich und bei jedem Wetter, die Nacht auf einem der Gipfel der Stubaier Alpen zu verbringen. Was, lasse sich nicht genau bestimmen – eine Unruhe sei es, der Drang, alles hinter sich zu lassen. Der 48-Jährige steigt nicht zum Schlafen auf die Berge, er fotografiert – die ganze Nacht hindurch. Die Aufnahmen, die dabei entstehen, zeigen die besondere Magie der Natur, mit Farben und Lichtern, die vom Tal aus zu sehen uns verwehrt bleiben. Es brauche die Mühe des Aufstieges und die Geduld stundenlang mit wachem Auge Motive zu suchen, Belichtungszeiten und Blenden zu koordinieren, für jenen Augenblick, der in einem Bild festgehalten, alle Qualen vergessen lässt, beschreibt Markus Gründhammer seine Arbeitsweise: „Ich mach die Bilder nur für mich. Ich kenne zu jedem die Geschichte wie es entstanden ist und welche Gefühle dabei im Spiel waren.“ Wenn die Sonne über den Horizont zieht, packt der Skyman, wie er sich selbst nennt, sein Lager zusammen und den Gleitschirm aus. Er nimmt den Luftweg zurück ins Tal. Mit dem Gleitschirmfliegen hat vor 25 Jahren alles angefangen, erst als Sportler, dann als Testpilot und heute als Konstrukteur und Unternehmer. Auch wenn er die Stubaier Gipfel immer wieder erklimme, gehe ihm die Freude an den Bergen nicht aus, schwärmt Markus: „Sie sind jede Nacht anders und es gibt immer wieder Neues zu entdecken.“

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Sonne über den Wolken

Das Buch „Sonne über den Wolken“ mit faszinierenden Fotos aus dem Stubaital von Markus Gründhammer erhalten Sie im Tourismusbüro um 24,50. You can obtain the illustrated book „Sonne über den Wolken“ (Sun over clouds) featuring fascinating photos from the Stubai Valley by Markus Gründhammer at the tourism office for € 24.50. www.photography-skyman.com

Markus Gründhammer captures magical lights and colours shortly before sunrise on the summits of the Stubai Alps.

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arkus Gründhammer loves to climb up the mountains when others are already on their way home. Something drives him to spend the night on one of the summits of the Stubai Alps several times a week and during any weather. It cannot be determined exactly what this is. It is restlessness, the urge to leave everything behind. The 48-year-old does not climb up the mountains to sleep. He takes photographs – all night long! The photographs which emerge show the special magic of nature, with colours and lights that we cannot see from the valley. It takes the effort of the ascent and the patience to seek motifs for hours on end with an alert eye, to coordinate exposure times and apertures for the moment that is captured in an image. It makes you forget all the agonies. Markus Gründhammer describes his working method: „I make the images only for me. For every photograph I know the story of how it came about, and which emotions were involved.“ When the sun sets over the horizon, the „Skyman“ - as he calls himself - packs up his inventory and unpacks his paraglider. He takes the ‚air route‘ back down to the valley. Everything started 25 years ago with paragliding, first as an athlete, then as test pilot and today as designer and entrepreneur. Even if he scales the Stubai summits over and over again, the pleasure of the mountains does not fade, raves Markus: „They are different every night and there is always something new to discover.“


Wildewasserwege Magazin

wildewasserwege magazin Bildband. Erhältlich ist das „WildeWasserWege Magazin“ in den Infobüros des Tourismusverbandes Stubai Tirol. Heinz Zak wurde in Wörgl geboren und lebt heute als freiberuflicher Fotograf, Extremkletterer, Vortragender und Bergführer. Der Tiroler ist Autor zahlreicher Bildbände, darunter auch über die Stubaier Alpen.

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m neuen „WildeWasserWege Magazin“ zeigt Heinz Zak die spektakulären Schauplätze des WildenWasserWegs im Stubai in faszinierenden Bildern. Der Tiroler zählt weltweit zu den bekanntesten Kletter- und Bergfotografen. Interessante Informationen zu den Orten, an denen die Aufnahmen enstanden sind, ergänzen den

In the new „WildeWasserWege Magazin“ (WildWaterPaths Magazine), Heinz Zak exhibits the spectacular settings of the WildWaterPaths in the Stubai Valley in fascinating images. The Tyrolean is among the world‘s most well-known climbing and mountain photographers. Interesting information about the sites where the photographs were taken complements the illustrated book. The „WildWaterPaths Magazine“ is available at the information offices of the Stubai Tirol Tourism Association. Heinz Zak was born in Wörgl and lives today as a freelance photographer, extreme climber, lecturer and mountain guide. The Tyrolean is the author of numerous illustrated books, among them also about the Stubai Alps.

15 Minuten dauert die Auffahrt mit der Patscherkofel Pendelbahn von Innsbruck / Igls und schon befindet man sich in einem der schönsten und vielfältigsten Wandergebiete Tirols.

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D‘Daunkogler

D'Daunkogler Seit über 25 Jahren haben sich die jungen Burschen und Mädls aus dem Stubaital den traditionellen Tänzen verschrieben. Beim Tiroler Abend im Freizeitzentrum Neustift zeigt auch die Kindergruppe die „Jungen Daunkogler" ihr Können. Die SchuhplattlerGruppe ist mit ihren Lederhosen und Dirndln Mittelpunkt auf jedem Fest. Karl Künstner

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eist reichen einige Polka-Takte oder ein zünftiger „Boarischer" und alles dreht sich nur noch um „D‘Daunkogler" aus dem Stubaital. Denn wenn die Burschen und Mädls mit Klatschen, Stampfen und einem erfrischenden Juchitzer zum „Plattln" ansetzen, ist ihnen die Aufmerksamkeit des Publikums gewiss. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert haben sich „D‘Daunkogler" den traditionellen Tänzen aus dem Stubaital verschrieben – mit großem

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Erfolg. Was so leicht und beschwingt aussieht, wird hart erarbeitet und lange geübt. Rhythmus, Schrittfolgen, Musik – alles muss zusammenpassen, denn jede Figur hat ihre Bedeutung. Vieles ist aus der Natur „abgeschaut". Das Schuhplattln ist von seinen Ursprüngen her eine Brautwerbung. Es geht dabei um Liebe, Eifersucht und Rivalität. „Je wilder die Burschen getanzt haben, desto mehr Eindruck haben sie hinterlassen", schmunzelt Johann Pfister. Für den Obmann der „Daunkogler“


Johann Pfisters Herz hängt an den traditionellen Tänzen: „Ich freue mich, wenn die Jungen bei einem Fest oder einem Ball wieder zu einem romantischen Walzer oder einer flotten Polka auf die Tanzfläche kommen und die Stubaier Tracht tragen.“ Johann Pfister sets his heart on the traditional dances: „I am pleased when the youngsters come onto the dance floor again at a festival or a ball for a romantic waltz or a jaunty polka and wear the Stubai traditional costume.“

ist der gute Zusammenhalt der eigentliche Erfolg der Schuhplattler-Gruppe. Was die Verlässlichkeit und den Fleiß angeht, sind die rund zwanzig Tänzerinnen und Tänzer vorbildlich.

TirolerAbend

Der Beginn der „Daunkogler" 1987 war nicht so einfach. „Damals hat uns Leo Haas alles beigebracht und viel mit uns geübt", erinnert sich Johann Pfister. Leo war Mitglied der „Zuckerhütler", jener legendären PlattlerGruppe, die vor den „Daunkoglern" die SchuhplattlerTradition im Stubai aufrecht erhalten hat. Wie damals ist der Tirolerabend auch heute fester Bestandteil des sommerlichen Kulturangebotes im Stubaital. Jeden Mittwoch im Freizeitzentrum Neu„ Ich freue mich, wenn die Jungen stift erwartet die wieder zu einem romantischen Besucher bei freiem Walzer oder einer flotten Polka Eintritt ein buntes Programm mit traauf die Tanzfläche kommen.“ ditionellen Tänzen, Johann Pfister, Obmann „D‘Daunkogler“ zünftiger Musik und so mancher humorvollen Einlage. Da kann es schon mal vorkommen, dass das Publikum mit einer Stubaier Version des "gangnam style" überrascht wird. Die Schuhplattler führen im Stubaital das ganze Jahr über zu verschiedenen Anlässen ihre Tänze auf. Ein besonderer Augenblick ist es für Johann Pfister, wenn der „Messner" Sepp mit von der Partie ist und mit seinen 80 Jahren die Schuhplattler auf seinem „Ziacher" begleitet. Er hat mit seiner Ziehharmonika schon bei den Zuckerhütlern den Takt vorgegeben und begeistert noch heute. Als Botschafter des Stubaitals sorgen die Daunkogler in vielen Ländern Europas für Furore und wirken immer wieder in TV-Sendungen mit. Ein besonderes Erlebnis waren die Reisen zum „Oktoberfest" in Abu Dhabi, erinnert sich Johann Pfister an exotische Erlebnisse:"Von 1993 bis 2006 sind wir jedes Jahr im Wüstenstaat aufgetreten."

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D‘Daunkogler

Seit 2002 gibt es auch „D‘Jungen Daunkogler“. In der Kindergruppe lernen derzeit 17 Buben und Mädchen ab sechs Jahren das Schuhplatteln. Nach rund einem Jahr Übung sind sie dann auch bei den Auftritten der Großen mit dabei und zeigen mit viel Herz ihr Können. „D‘Jungen Daunkogler“ have also been in existence since 2002. At present 17 little boys and girls from age six learn the Schuhplattler folk dance in the children‘s group. Then after about one year of practice they also join the performances and passionately demonstrate their ability.

D‘DAUNKOGLER

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he young lads and girls from the Stubai Valley TYROLEAN EVENING have dedicated their efforts to traditional dances The beginning of the „Daunkogler“ in 1987 was not so for over 25 years. The children‘s group „Jungen easy. „Back then, Leo Haas taught us everything and Daunkogler“ also demonstrate their ability during Tyrolean practiced quite a bit with us“, remembers Johann Pfister. Evening performances at the Neustift leisure centre. The Leo was a member of the „Zuckerhütler“, the legendary Schuhplattler folk dance group is the focal point at every ‚Plattler‘ group which had preserved the Schuhplattler tradition in the Stubai before the „Daunkoglern“. festival with their lederhosen and dirndl dresses. A few polka beats or a hearty „Bavarian beat“ are usually As in those days, the Tyrolean Evening is also an integenough, and then everything merely revolves around the ral part of the summer cultural offer in the Stubai Valley „D‘Daunkogler“ folk dance group from the Stubai Valley. today. Visitors enjoy free admission and a colourful proBecause when the lads and girls start to „Plattln“ with clap- gramme with traditional dances, hearty music and quite a few humorous interludes ping, stomping and a refresawaits visitors every Wedhing whoop, they are certain „ I am pleased when the youngsters nesday at the Neustift leisure of the attention from the aucome onto the dance floor for a centre. And it can happen dience. The „D‘Daunkogler“ romantic waltz or a jaunty polka.“ that the audience is surhave dedicated their efforts prised with a Stubai version to commemorate the tradi- Johann Pfister, Obmann „D‘Daunkogler of „Gangnam Style“. The tional dances from the StuSchuhplattler perform their bai Valley for more than a quarter of a century – with great success. What looks so dances throughout the year at various occasions. A special easy and buoyant is hard earned and practiced for a long moment for Johann Pfister is when 80-year-old „Messner time. Rhythm, step sequences and music – everything Sepp“ joins the party and accompanies the Schuhplattler has to go together, because every figure has its signifi- dancers on his „Ziacher“ (accordion). He even set the beat cance. Much is „adopted“ from nature. The Schuhplattler for the Zuckerhütler with his accordion and still delights dance originates from a courtship ritual. It involves love, crowds today. jealousy and rivalry. „The wilder the lads danced, the The Daunkogler create a sensation in many European better impression they left behind“, grins Johann Pfis- countries and repeatedly take part in TV shows as ambaster. For chairman Johann Pfister, the excellent cohesion is sadors of the Stubai Valley. The trips to the „Oktoberfest“ the actual success of the Schuhplattler group. As far as in Abu Dhabi were a special experience among exotic exdependability and diligence are concerned, the roughly periences, remembers Johann Pfister: „We performed in the desert state every year from 1993 to 2006.“ twenty dancers are exemplary.

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NATURGENUSS WANDERN ...

...hier verführt die Kraft des Wassers, da lockt der kräftige Tritt in die Pedale. Und so weiß nicht nur der Quellenweg am WildeWasserSchauplatz manch sagenhafte Geschichte zu erzählen, wenn er einlädt den Ursprung des Lebens und die Brunnen und Bäche der Gegend zu erkunden.

Here, the seductive power of water; there, the powerful push on the pedals. It’s not just the Spring Path in the WildWater Park that has fantastic tales to tell as it invites you to discover the origin of life and the area’s springs and streams.

GAS GEBEN UND ABFAHREN ... ... heisst es auf der 2,8 km langen Sommerrodelbahn Stubai in Mieders. Wer hier einsteigt, dem ist der Adrenalinstoß sicher und der darf sich über ein aufregendes Abenteuer freuen. Ein Spaß, der sich auch wunderbar verschenken läßt und zu den unterschiedlichsten Anlässen Freude bereitet. Die Geschenkgutscheine dafür gibt’s an der Kassa.

You can descend at full speed on the 2.8km long Stubai Summer Toboggan Run in Mieders. Those who choose to take the luge are guaranteed an adrenalin rush and can look forward to a thrilling adventure. This fun also makes a great gift to give pleasure for a wide range of occasions. A gift voucher is available at the ticket office.

FAMILIENANGEBOT:

ab 2. Kind 50 % Nachlass auf Kinderpreis. Gültig für mind. 1 Elternteil plus all ihre eigenen Kinder bis 14 Jahre (Ausweis erforderlich). Talfahrt-Ticket für Gondel- & Sommerrodelbahn gültig (Jahres- und Saisonkarten sind an der Sommerrodelbahn nicht gültig).

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biken Neue Bike-Karte

Die Bike-Karte enthält alle wichtigen Informationen rund ums E-Biken, Mountainbiken und Radln im Stubaital und im benachbarten Wipptal. Dazu kommen Tourentipps mit Wegbeschreibungen, Streckenprofilen usw. Die Bike-Karte ist in den Tourismusbüros des TVB Stubai Tirol erhältlich.

NEW BIKE MAP

The bike map includes all important information pertaining to e-biking, mountain biking and cycling in the Stubai Valley and in the neighbouring Wipp Valley. It also includes tour tips with trail descriptions, route profiles, etc. The bike map is available in the TVB Stubai Tirol tourism offices.

Mit voller Kraft Bei Mountainbikern ist das Stubaital schon längst ein Insidertipp. Mit dem umfassenden E-Bikeangebot kommen jetzt auch Einsteiger und Genussradler voll auf ihre Kosten.Karl Künstner

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geführte E-Bike Tour

Anmeldung zur kostenlos geführten E-Bike Tour mittwochs um 10 Uhr (zwischen Juni und September) unter +43.(0)50.1881.0 Ein kostenloser E-Bike Führer ist in den TVB Büros erhältlich.

Guided E-bike Tour

Registration for free guided e-bike tour on Wednesdays at 10:00 (between June and September); tel. +43(0)5018810 Get your guide for e-cycling at the Tourist offices.

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as Gletschertal präsentiert sich als erstklassige E-Bikeregion. Dank des integrierten Elektromotors am E-Bike wird die eigene Kraft beim Treten um bis zu 150 Prozent verstärkt. Damit lassen sich Steigungen mit einer ungeahnten Leichtigkeit bewältigen und es geht spielend einfach und ohne große Anstrengung hinauf in die Stubaier Bergwelt. Beim EBiken geht es nicht um sportliche Höchstleistung. Vielmehr entdecken die E-Biker ohne übermäßige Anstrengung die schönsten Winkel des Stubaitals. Sie erleben die abwechslungsreiche Landschaft mit den saftigen, blumenübersäten Wiesen und den atemberaubenden Naturschauplätzen hautnah.

geführte E-Bike Tour

Bei der kostenlosen, geführten E-Bike-Tour, immer mittwochs (ab Anfang Juni), begleitet Sie ein orts- und fachkundiger Guide durch das Stubaital. Sie können sich aber auch auf eigene Faust auf den Weg machen. Sieben abwechslungsreiche Strecken bieten idyllische Einblicke in das Leben im Tal und faszinierende Ausblicke auf die unzähligen Dreitausender der Alpen. Die Routen sind zwischen sechs und 30 Kilometer lang. Zwischenstopps an gemütlichen Almen und Gasthöfen laden zum Krafttanken für die nächste Etappe. Zehn Verleihstationen

und elf Akku-Wechselstationen stehen E-Bikern im Stubaital zur Verfügung. Die Bikearena Stubai bietet auch für Mountainbiker viele sportliche Herausforderungen.

Bikeklettern im Stubai

Die 720 Kilometer markierten Bikewege mit rund 13.000 Höhenmetern locken Einsteiger wie Profis. Das Gletschertal verführt Sportler zum ambitionierten Bikeklettern. Zu den herausfordernsten Touren zählen: Mieders - Wildeben, Fulpmes - Kalkkögel-Blick (Sennjoch) oder Neder - Starkenburgerhütte. Es geht natürlich auch gemütlicher, wie auf der Telfer Wiesen Tour, die Runde Krößbach - Bichlhof - Milders oder die aussichtsreiche Strecke von der Stefansbrücke im Wipptal hinauf zu den Gleinser Höfen in Schönberg.

Bikepark Tirol

Für alle Downhill-Fans wartet der Bikepark Tirol in Steinach am Brenner mit einer der spektakulärsten Downhill-Strecken in Tirol. Die Gondelbahn auf die Berger Alm bringt die Biker bequem zum Startplatz. Dort haben sie die Wahl zwischen zwei Downhill-Tracks (medium und easy) einer Slopestyle-Area sowie einer Warm-up-Zone und eine große Auswahl an Freeride-Strecken.


WITH FULL POWER

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he Stubai Valley has long since been an insider‘s tip among mountain bikers and advanced riders. Now beginners and recreational riders also get their full money‘s worth with the extensive range of e-bike activities. The glacial valley presents itself as a first-class e-bike region. A rider‘s own power is amplified by up to 150 per cent thanks to the e-bike‘s integrated electric motor. As a result, gradients can be overcome with unforeseen ease, and riders can ascend into the Stubai mountain world playfully easily and without great effort. E-biking does not involve athletic peak performance. On the contrary, e-bikers discover the most beautiful corners of the Stubai Valley without excessive effort. They experience the diverse landscape with lush meadows studded with flowers and breath-taking natural sites up close.

GUIDED E-BIKE TOUR

A competent guide with knowledge of the area will accompany you through the Stubai Valley on the free guided e-bike tour, which is always held on Wednesdays (from the beginning of June). But you can also set off on your own initiative. Seven varying routes provide idyllic insights into life in the valley and render fascinating view of the countless three thousand-metre peaks of the Alps. The routes are between six and 30 kilometres long. Stopovers at cosy alpine inns and mountain restaurants invite visitors to tank up on refreshments for the next stage. Ten rental stations and eleven battery exchange stations are available for e-bikers in the Stubai Valley. The Stubai Bike Arena also offers many athletic challenges for mountain bikers.

BIKE CLIMBING IN THE STUBAI

The 720 kilometres of bike trails with about 13,000 vertical metres attract beginners as well as pros. The glacial valley entices athletes to enjoy ambitious ‚bike climbing‘. Among the most challenging tours are: ­Mieders - Wildeben, Fulpmes - Kalkkögel-Blick (Sennjoch) or Neder - Starkenburgerhütte. Of course there are also more leisurely tours such as the Telfer Wiesen Tour, the Krößbach - Bichlhof - Milders Tour or the promising route from Stefansbrücke in the Wipp Valley up to the Gleinser Höfen in Schönberg.

BIKEPARK TIROL

Bikepark Tirol in Steinach am Brenner is waiting with one of the most spectacular downhill routes in Tyrol for all downhill fans. The gondola lift at Berger Alm brings bikers to the starting area. There they have the choice between two downhill tracks (medium and easy), a slopestyle area as well as a warm-up zone and a large choice of freeride routes.

Online Material

Online ist Kartenmaterial samt GPS-Daten, Höhenprofil, Kilometerangabe und Wegbeschaffenheit für die sieben E-Bike-Routen und viele MTB-Touren auf www.stubai.at/digital abrufbar. Die Routen können Sie auch als virtuelle Tour online in 3D betrachten.

ONLINE MATERIAL Cartographic material including GPS data, altitude profile, indication of kilometres and trail condition for the seven e-bike routes and many mountain bike tours is retrievable online at www.stubai.at/digital. You can also view the routes online in 3D as a virtual tour.

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Maria Waldrast

Pilgerwege nach Maria Waldrast

Von Mieders aus führt der Kapellenweg zum Wallfahrtsort. Die 15 gemauerten Stationen stammen aus dem 17. Jh – etwa zu jener Zeit als auch das Kloster errichtet wurde. Von Fulpmes aus führt ein Kreuzweg zur Pilgerstätte dessen Stationen (Bild) der Stubaier Künstler Herbert Danler gestaltet hat.

PILGRIMAGE ROUTES TO MARIA WALDRAST From Mieders, the Chapel Trail leads towards the pilgrimage site. The 15 stonewall stations stem from the 17th century, roughly during the era as the monastery was also constructed. From Fulpmes, a Way of the Cross featuring stations (image) designed by Stubai artist Herbert Danler leads towards the pilgrimage site.

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Ein Ort der Stärke Maria Waldrast ist das höchstgelegene Kloster Europas. Viele finden an diesem Wallfahrtsort Kraft und Stärke. Am Fuße der Serles gelegen, ist die Pilgerstätte Wanderern ein idyllisch gelegenes Ziel für einen erlebnisreichen Ausflug. Karl Künstner

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inen gemütlichen Spaziergang vom Koppeneck, der Bergstation der Serlesbahn, entfernt, liegt das Kloster Maria Waldrast. Seit 1407 ist der Wallfahrtsort bekannt und damit einer der ältesten Tirols. Zwei junge Burschen fanden zu jener Zeit ein hölzernes Marienbild in einem hohlen Lärchenstamm. Daraufhin wurde ein armer Bauer beauftragt, an diesem Ort eine Kapelle zu errichten. 1429 wurde das kleine Gotteshaus auf der Waldrast, wie die Stelle nun genannt wurde, eingeweiht. Selbst die Tiroler Landesfürsten besuchten den Wallfahrtsort und damit wurde auch der Strom an Pilgern immer stärker. Bis knapp zwei Jahrhunderte später (1624) eine Erweiterung der Kirche notwendig und zudem das Servitenkloster errichtet wurde. Auch heute kommen Wallfahrer von weit her, um für Gesundheit zu bitten. Das zeigen auch die vielen Votivbilder und Dankesbezeugungen in der Wallfahrtskirche. Mit ein Grund ist sicherlich die Marienquelle, die

vor der Wallfahrtskirche in einem Brunnen gefasst ist. Dem rechtsdrehenden Wasser werden heilende Kräfte zugesprochen. Viele Besucher nehmen das erfrischende Wasser in Flaschen und Kanistern mit nach Hause.

Ziel und Ausgangspunkt

Maria Waldrast liegt auf 1.641 Metern Seehöhe und ist damit das höchstgelegene Kloster Mitteleuropas. Aber vor allem ist es seine sonnige Lage am Fuße der Serles, die den Wallfahrtsort auch zu einem beliebten Ausflugsziel und Ausgangspunkt für Wander- und Bergtouren macht. So laden der Kapellenweg oder auch der Quellenweg Richtung Mieders zu gemütlichen Ausflügen mit der ganzen Familie ein. Der anstrengende Aufstieg zum Gipfel der Serles (2.718 m) wird mit einem wunderschönen Ausblick über das Stubaital, das Wipptal und das Inntal belohnt.


A PLACE OF STRENGTH

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aria Waldrast is the highest situated monastery in Europe. Many people find strength and relief­ at this pilgrimage site. Located at the foot of Mount Serles, the pilgrimage site is an idyllically situation destination for an eventful excursion. Maria Waldrast Monastery can be reached by means of a leisurely stroll from Koppeneck, the top station of the Serles Lift. The pilgrimage site has been known since 1407 and is thereby one of the oldest in Tyrol. At that time, two young lads found a wooden image of the Virgin Mary in the hollow trunk of a larch tree. After that a poor farmer was commissioned to build a chapel at this site. The small place of worship on the ‚Waldrast‘, as the site was now called, was consecrated In 1429. Even the Tyrolean sovereigns visited the pilgrimage site, and as a result the throng of pilgrims became stronger and stronger. An expansion of the church became necessary nearly two centuries later (1624) and the Servite monastery was also built. Nowadays pilgrims also come from far and wide to pray for health. The many votive pictures

and attestations of gratitude in the pilgrimage church also demonstrate this. Surely one reason for this is the „Spring of the Virgin Mary“ which is contained in a well. Healing powers are attributed to the dextrorotary water. Many visitors take the refreshing water home with them in bottles and canisters.

DESTINATION AND STARTING POINT

Maria Waldrast lies at 1,641 metres above sea level and is thus the highest situation monastery in Central Europe. But above all it is its sunny location at the foot of Mount Serles which also makes the pilgrimage site a popular excursion destination and starting point for hiking and mountain tours. For instance, the „Chapel Trail“ or also the „Spring Trail“ towards Mieders invite visitors to enjoy leisurely excursions with the entire family. The strenuous ascent to the summit of the Serles (2,718 m) is rewarded with a beautiful view of the Stubai Valley, Wipp Valley and the Inn River Valley.

Das Landschaftsschutzgebiet Serles-Habicht-Zuckerhütl zeichnet sich durch eine vielfältige Tier-und Pflanzenwelt aus. Gerade das quellenreiche Gebiet am Fuße der Serles mit seinen schattigen Wäldern ist ein ideales Ausflugsziel für Naturliebhaber und Familien mit Kindern. The Serles-Habicht-Zuckerhütl Nature Reserve is characterised by its diverse fauna and flora. The area at the foot of Mount Serles featuring many springs and shady forest areas is a particularly ideal excursion destination for nature lovers and families with children.

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Sonne, mond und Sterne Die BIG Family Märchenwoche steht 2013 ganz im Zeichen der Himmelsgestirne. Vom 29.07. bis 02.08. hört ihr an den schönsten Plätzen im Stubaital wundersame Geschichten von Königen, Hirten und zauberhaften Wesen. Karl Künstner „Es war einmal …“ so beginnen die meisten Märchen. Auch noch so leise ausgesprochen ziehen diese drei magischen Worte alle Aufmerksamkeit auf den Erzähler. Schnell wird es muksmäuschenstill in der Runde und gespannt lauschen Kinder wie Erwachsene was da wohl als Nächstes kommen mag. Das Stubaital ist ein ganz besonderer Ort zum Geschichten erzählen. Manch Wundersames hat sich in längst vergangenen Zeiten in den Wäldern und hoch oben in den Bergen des Gebirgstals zugetragen. Die bekannteste Geschichte ist wohl jene vom König Serles und seinen beiden Söhnen. Was geschehen ist und wie sie ausgeht, wird hier natürlich nicht verraten. Nur eines noch: Am Eingang des Stubaitals ragt seit unendlichen Zeiten die mächtige Serles mit ihren drei Gipfeln hoch in den Himmel.

MärchenwocheProgramm Am Montag findet am Koppeneck, an der Bergstation der Serlesbahnen, der Auftakt zur BIG Family Märchenwoche statt. Am Dienstag bilden dann die Kalkkögel in der Schlick 2000 die phantastische Kulisse für das Märchentheater. An der Bergstation Kreuzjoch werden Sagen und Geschichten erzählt, die Groß und Klein begeistern. Für die Sonnenerzählungen am Mittwoch gibt es wohl keinen besseren Platz im Stubaital als bei der großen Sonnenuhr am Elfer. Die schönsten Gletschermärchen werden am Donnerstag am Stubaier Gletscher erzählt. Denn rund um das „ewige Eis“, wie die Gletscher früher auch genannt wurden, ranken sich viele Geschichten. Das große Abschlussfest am Freitag abends beim Kampler See wird ein besonderes Erlebnis. Bei Fackelschein, zauberhafter Musik und einer mystischen Feuershow gibt es wieder viele Geschichten zu hören. Beim Kinderschminken könnt ihr in die Rolle eurer Lieblingsfiguren schlüpfen.


SUN, MOON AND STARS The BIG Family Fairy Tale Week is entirely characterised by celestial bodies. From 29 July to 2 August you can listen to wonderful stories of kings, shepherds and magical creatures at the most beautiful spots in the Stubai Valley. Most fairy tales begin with „Once upon a time…“ These magical words also draw complete attention to the storyteller when so softly spoken. It quickly becomes completely quite in the group, and children as well as adults eagerly listen to what might possibly come next.

The Stubai Valley is a very special place for storytelling. Many wonderful things have occurred in long forgotten times in the forests and high above in the mountains of the mountain valley. The most well-known story is probably that of King Serles and his two sons. Of course, what happened and how it turns out will not be revealed here. Just one other thing: the mighty Serles with its three summits towers high in the sky at the entrance to the Stubai Valley.

FAIRY TALE WEEK PROGRAMME The prelude to the BIG Family Fairy Tale Week takes place on Monday at Koppeneck, the top station of the Serles Lifts. Then on Tuesday the Kalkkögel in der Schlick2000 alpine area form the fantastic backdrop for the fairy tale theatre. Legends and tales which delight young and old will be told at the top station of the Kreuzjoch. For the tales about the sun on Wednesday there is probably no better place in the Stubai Valley than near the large sundial on Mount Elfer. The

most beautiful glacier fairy tales will be told on Thursday at Stubai Glacier. Because many tales have emerged about the „eternal ice“, as glaciers were also called in former times. The grand farewell party on Friday evening at Kampler See will be a special experience. Many tales can be heard again in an atmosphere of torchlight, magical music and a mystical fire show. During the face painting session you can slip into the role of your favourite characters.


big family stubai sommer club

Für alle von 4 bis 15 Jahre

Im BIG Family Stubai Sommer-Club (24.6. bis 6.9. und 30.9. bis 25.10.2013) erleben Kinder wie spannend und abenteuerlich Tirols Berge sind. Alle zwischen vier und fünfzehn Jahren können mitmachen. Wohlfühlen und Sicherheit stehen bei allen Aktivitäten im BIG Family Stubai Sommer-Club dabei an erster Stelle. Die Kinder werden von bestens ausgebildeten Guides und BetreuerInnen begleitet. Sie bereiten alle Aktivitäten vor und organisieren den gesamten Ablauf. Auf Wunsch holen sie die Kinder bei der Unterkunft ab und bringen sie auch wieder zurück.

FOR ALL KIDS FROM 4 TO 15 YEARS OF AGE

In the BIG Family Stubai Summer Club (24.6.-6.9. and 30.9.25.10.2013), kids experience how exciting and adventurous Tyrol‘s mountains are. All kids from four to fifteen years of age can take part. Wellness and safety are the utmost priority during all BIG Family Stubai Summer Club activities. Kids will always be escorted by optimally trained guides and attendants. They prepare all activities and organise the entire sequence of events. On request they will pick up the kids at your accommodation site and also bring them back.

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Ein Tal voller Abenteuer Das Stubaital ist ein Abenteuerland. Mal „fliegt“ ihr zwischen haushohen Baumwipfeln hindurch oder „reitet“ über die tosenden Stromschnellen eines Gebirgsflusses. Dann locken wieder gurgelnde Bäche und glitzernde Seen zum Staudammbauen und Baden. Im BIG Family Stubai Sommer-Club könnt ihr all das erleben – und noch viel mehr! Karl Künstner

K

lar beginnen Abenteuer im Kopf. Aber kommen erst mal echte Berge, Wälder, Bäche und Seen ins Spiel, haben Bücher und Gameboy schnell Pause. Im Stubaital warten echte Abenteuer auf euch. Wenn ihr gemeinsam mit euren Guides in luftiger Höhe über Seilbrücken und schmale Steige von einem Baumwipfel zum anderen klettert oder im Rafting-Boot gemeinsam einen tosenden Fluss bezwingt, ist das schon ein echt cooles Feeling.

Programm 10+

Im BIG Family Stubai Sommer-Club gibt es für Kinder zwischen zehn und fünfzehn Jahren noch viel mehr Abenteuer und Spaß. Zum Beispiel auf der Sommerrodelbahn. Wie schnell ihr die 40 Kurven ins Tal in Angriff nehmt, entscheidet ihr selbst. Eine ruhige Hand und ein gutes Auge sind beim Minigolf und beim Bogenschießen gefragt. Coole Moves und Tricks auf dem Mountainbike zeigen euch die Coaches der Bike-Akademie.

Programm 4+

Lustige Abenteuer erlebt ihr auch mit Willibald Wladimir Wendelin Wiesengrün. Komplizierter Name, deshalb nennen ihn alle nur Willi – Willi Waldwichtel. Er ist Waldwächter von Beruf und dabei sehr gewissenhaft. Doch leider ist

seine Tarnmütze verschwunden und die muss Willi unbedingt wiederfinden. Denn ohne Tarnmütze kann er sich nicht unsichtbar machen und das geht als Waldwichtel gar nicht. Irgendwo an den Ufern der kleinen Bäche und Seen bei Klaus Äuele muss die Tarnmütze liegen. Vielleicht unter einem Stein, hinter einem Busch oder in einem alten Baumstamm? Auch beim großen Spielplatz und im Wald gibt es viele Verstecke. Kannst du Willi Waldwichtel bei der Suche helfen? Im BIG Family Stubai Sommer-Club freuen sich Kinder zwischen vier und neun Jahren auf tolle und lustige Erlebnisse in der Natur wie das Ponyreiten mit anschließender Waldparty oder einen Besuch beim mächtigen Grawa-Wasserfall – schon möglich, dass man da auch ein bisschen nass wird. Spannend sind auch der Wildtier-Lehrpfad und die Fackelwanderung.

BIG Family Stubai Sommer-Card

Kinder unter 15 Jahren, die in einem Partnerbetrieb des BIG Family Stubai Sommer-Clubs wohnen, erhalten bei der Ankunft die BIG Family Stubai Sommer-Card. Damit sind die Teilnahme am Programm inkl. Transferdienst zum Kampler See gratis (exkl. Unkosten). Außerdem gibt es noch viele weitere tolle Leistungen. Für alle anderen beträgt der Preis für die Teilnahme am Programm des BIG Family Stubai Sommer-Clubs pro Tag 18,00 Euro, zuzüglich Unkosten.

Anmeldung

Programm 4+ bei Stephanie Peer Tel. 0043(0)664/3913405. Programm 10+ bei Helmuth Reibel Tel. 0043/(0)664/3913406 am Vortag bis 16:00 Uhr

REGISTRATION

Programme 4+ With Stephanie Peer Tel.: 0043(0)664/3913405. Programme 10+ With Helmuth Reibel Tel.: 0043/(0)664/3913406 By no later than 16:00 on the previous day www.stubai.at/ bigfamily

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big family stubai sommer club

A VALLEY FULL OF ADVENTURE

T

he Stubai Valley is a land of adventure. At times you „fly“ between and through treetops as high as a house or „ride“ over the raging rapids of a mountain river. Then gurgling streams and glistening lakes invite you to build dams and go swimming. In the BIG Family Stubai Summer Club you can experience all this – and much more! Of course adventures start in the mind. But real mountains, forests, streams and lakes come into play first of all. Books and Gameboy have a quick break. Genuine adventures are waiting for you in the Stubai Valley. It is a really cool feeling when you climb from one treetop to another together with your guides at a dizzy height via rope bridges and narrow tracks, or conquer a raging river together in a rafting boat.

PROGRAMME 10+

In the BIG Family Stubai Summer Club there is even more adventure and fun for children between ten and fifteen ­years of age. For instance, on the summer toboggan run: you yourself decide how quickly you tackle the 40 curves down to the valley. A steady hand and a good eye are called for with mini-golf and archery. The Bike Academy coaches will show you cool moves and tricks on the mountain bike.

PROGRAMME 4+

You can also experience merry adventure with „Willibald Wladimir Wendelin Wiesengrün“. It is a complicated

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name. That is why you can all just call him Willi – „Willi Waldwichtel“. He is a forest guardian by trade and very faithful in doing so. But unfortunately he lost his camou­ flage cap, and Willi absolutely has to find it again. Because he cannot make himself invisible without his camouflage cap, and as a Waldwichtel that does not work at all. The camouflage cap has to be somewhere along the shores of the small streams and lakes near Klaus Äuele. Maybe it is under a stone, behind a bush or in an old tree trunk? There are also many hiding places near the large playground and in the forest. Can you help Willi Waldwichtel in the search? In the BIG Family Stubai Summer Club, children between four and nine years of age can look forward to great, merry adventures in nature as well as pony riding with a forest party afterwards or a visit to the might Grawa Waterfall. It‘s nice that you can also get a bit wet. The wild animal nature trail and the torchlight hike are also exciting.

BIG Family Stubai Summer-Card

Children under age 15 who reside in a partner establishment of the BIG Family Stubai Summer Club will receive the BIG Family Stubai Summer Card upon arrival. Participation in the programme, incl. transfer service to Kampler See (excl. expenses) is free. There are also many other great benefits. For all others the price for participation in the BIG Family Stubai Summer Club programme is 18.00 euros per day, plus expenses.


Nur für

Kinder !

Was ist das?

Rate, was bei den Yoga-Figuren dargestellt wird.

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Kinderyoga für Kinder von 5-10 Jahren Mach mit beim Kinderyoga mit Sherry am Kampler See. jeden Dienstag, 17:00-18:00 Uhr, vom 9.7. bis 27.8.2013 Preis: € 7,-

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a) Reh | Deer b) Elefant | Elephant c) Ente | Duck

What‘s that?

Guess what is depicted in the yoga figures and take part in children‘s yoga with Sherry at Kampler See.

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Children‘s yoga for children ages 5-10

Take part in children‘s yoga with Sherry at Kampler See. every Tuesday, 17:00-18:00; from 9 July to 27 Aug. 2013 Price: € 7

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Auflösung | resolution: 1: b) Elefant | Elephant; 2: a) Frosch | Frog; 3: c) Tisch | Table

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a) Frosch | Frog b) Schlange | Snake c) Kuh | Cow -

3

a) schuh | shoe b) Flasche | Bottle c) Tisch | Table

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Die richtigen Wegweiser durch die Natur www.kompass.de


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