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NZZ am Sonntag • 21. März 2010

ÖsterreichSpezial

Mode Nach Übervater Helmut Lang sind in Wien neue, junge Designer auf dem Sprung zum Erfolg

Wein Kreative Winzer in der Wachau legen grossen Wert auf Qualität und eine eigene Handschrift

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Tourismus Salzburg bedeutet nicht nur Mozart. Viele Gäste stehen auf andere Musik

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FOTOS: INTERFOTO, STEFAN WERMUTH / REUTERS, BILDAGENTUR WALDHÄUSL

Servus Austria!


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NZZ am Sonntag  21. März 2010

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NZZ am Sonntag v 21. März 2010

InSalzburg spieltdie Musik

Zu dieser Ausgabe

«Cream colored ponies and crisp apple strudels / door bells and sleigh bells and schnitzel with noodles . . .» Jetzt singen sie mit, die vier Studenten aus Texas und das Pärchen aus London im kleinen «Sound of Music»-Rundfahrtenbus, den Tour-Guide Peter über die hügelige Landschaft nach Salzburg zurück lenkt. Im CDSchlitz steckt der Soundtrack zum Filmmusical «The Sound of Music», das vor 46 Jahren mit Julie Andrews und Christopher Plummer in dieser Landschaft gedreht wurde. «Schnitzel with noodles», wiederholt Peter mit ironischem Unterton und rückt die kulinarische Welt wieder zurecht: «Schnitzel werden in Österreich nie mit Nudeln serviert.» Aber für die Fans des Klassikers kommt es nicht auf Kleinigkeiten an. Das Stück stammt aus der Feder der beiden Musical-Giganten Richard Rodgers und Oscar Hammerstein. 1959 wurde es am Broadway zum Hit, und die Filmversion räumte 1965 fünf Oscars ab. «The Sound of Music» basiert zwar auf einer wahren Geschichte, doch mit den Einzelheiten nahmen es die Musicalund Filmproduzenten nicht zu genau.

Links und rechts wird auf die Schweiz eingedroschen. Liebe statt Hiebe scheint es nur von unseren geschätzten Nachbarn aus dem Osten zu geben. Gute Freundschaften wollen bekanntlich gepflegt werden. Daher widmen wir diese Ausgabe Österreich und den Österreichern: Wir werfen einen Blick auf die Modeszene oder schauen zurück auf die Automobilgeschichte des Landes. Wir feiern die 150 Jahre, seit denen die Möbelmarke Thonet ihren «Wiener Kaffeehausstuhl» produziert, stossen mit jungen Winzern aus der Wachau auf ihre Erfolge an oder betrachten die Tourismusstadt Salzburg für einmal aus einer ganz anderen – anglo-amerikanischen – Warte. Auf eine weiterhin gute Freundschaft! (zzs.)

DDP

CINETEXT

Der Film «The Sound of Music» zieht fast so viele Touristen nach Salzburg wie Mozarts Geburtshaus

Salzburg Berchtesgaden

ÖSTERREICH

Salzach

Hohe Tauern

Essen: Gasthof Schloss Aigen. Passt bestens zu einem «Sound of Music»-Wochenende: traditionelle Gerichte mit Fleisch (wie etwa zwölf verschiedene Tafelspitz). Info und Reservierung: www.schloss-aigen.at. Restaurant m32. Sehr gute Küche und wunderschöner Blick auf Stadt und Region. Im Museum der Moderne. Info und Reservierung: www.m32.

Reisen

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48°12'N 16°23'E

Zoo (1) (Fritz-Grünbaum-Platz 1) umgestaltet. Aquarien mit Piranhas, Haien und Schildkröten locken Gross und Klein an. Des Kunstliebhabers Herz schlägt höher in der Albertina (2) (Albertinaplatz 1), Wiens meistfrequentiertem Museum mit Wechselausstellungen und wertvollen grafischen Sammlungen.

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Anschauen: Da die Sprengung des im Zweiten Weltkrieg gegen Fliegerangriffe errichteten Flakturms zu kostspielig und gefährlich war, wurde das bullige Relikt der Vergangenheit kurzerhand zum Haus des Meeres mit dem Aqua Terra

Unterkunft: Hotel Auersperg. Eine gelungene Synthese von Alt und Neu, ist das zentral gelegene Viersternehaus die ideale Unterkunft in Salzburg. DZ ab 145 Euro pro Person (mit grossem Frühstücksbuffet). Tipp: Zimmer in der Villa. Info und Buchung: www.auersperg.at.

Die Kinderschar des Barons als Marionetten: Das Puppenstück ist ein weltweiter Erfolg.

von ihnen erlebt, zum Beispiel jene 19-Jährige, die den Film täglich zweimal anschaut, seit sie 5 ist. Oder jene Frau, die ihren Kids zwar das TV-Programm vorenthält, sie aber so viel «Sound of Music» schauen lässt, wie sie wollen.

Als Puppentheater ein Erfolg So ist es kein Zufall, dass man an den Drehorten des Films jahrein, jahraus Trauben von fotografierenden Touristen sieht: Im Mirabell-Garten zum Beispiel, wo Mutter Maria mit den Kindern das Lied «Do-re-mi» singt und auf der Steintreppe auf und ab hüpft. Oder im Park des Schlosses Hellbrunn nahe Salzburg, wo ein Glaspavillon steht, in dem die älteste Tochter Liesl singend mit Rolf anbändelt, der sich später als begeisterter Jungnazi erweist. Im Sommer schickt das Busunternehmen Panorama Tours täglich Hunderte von «SoM»-Fans auf Sightseeing-Tour. Besitzer Stefan Herzl, unken einige

Salzburger, soll dank «Sound of Music» wohlhabend geworden sein. Doch ist er nicht der Einzige, der vom Boom profitiert. Ein erstaunlicher Erfolg ist den Aufführungen von «Sound of Music» im Salzburger Marionetten-Theater beschieden. Seit zwei Jahren wird das Stück zwischen Mai und September wöchentlich zwei- bis dreimal gegeben, auf Englisch natürlich. «SoM» entwickelte sich zur Cashcow des kleinen Theaters, wie Direktorin Barbara Heuberger sagt. «Das Thema lag auf der Hand, aber wir mussten darauf achten, dass die Inszenierung nicht kitschig herauskommt.» Das ist den zehn Puppenspielern gelungen. Das Stück geht regelmässig auf Tournee und wird unter anderem in den USA, England und Paris vor vollen Zuschauerrängen gezeigt. Die zu Gassenhauern gewordenen Stücke des Musicals kann der des Englisch mächtige Tourist auch in einer «The Sound of Salzburg Din-

ner Show» geniessen. In der Sternbräu-Brauerei wird dazu ein «Baron von Trapp»-Menu serviert, das mit einer «traditionellen» Gemüsecr` eme-Suppe startet und einem Stück Apfelstrudel endet (wie könnte es anders sein).

Kochen wie bei Trapps Da würde Johanna Raudaschl selig die Nase rümpfen. Die echte Haushälterin der echten von Trapps kochte echte regionale Spezialitäten für die Familie wie eine saure Rahmsuppe, Gerollter Lungenbraten oder Klosterkipferl. Ihre gesammelten Rezepte wurden kürzlich von ihrer Enkelin Irmgard Wöhrl in einem Buch herausgegeben, das «ein realistisches Bild des damaligen harten Lebens» zeichnen soll, sagt Wöhrl. «Für meine Grossmutter war das eine prägende Zeit», erzählt sie. Wöhrl rückt auch gleich einige Charakterzüge zurecht, die den Figuren im Film zugesprochen werden. So sei der

Baron keineswegs ein Militärkopf gewesen, der seine Kinder drillte, wie im Stück gezeigt wird. Er sei von seinen Kindern geliebt und verehrt worden. «Maria, ihre Stiefmutter, hingegen, war eher die Managerin der Familie. Die Kinder achteten sie.» Einige der Originalrezepte aus dem «Trapp-Kochbuch» kann der «SoM»-Fan seit neustem im Hotel Altstadt Radisson Blu geniessen. Die deftige Hausmannskost wird hier in einer verfeinerten Form aufgetischt. Einige Salzburger seufzen, wenn sie auf «The Sound of Music» angesprochen werden. Im Film kommt Salzburg zwar prominent vor, doch zu viele Details im Film widersprechen der Realität. Schnitzel mit «noodles», nur weil es sich auf «strudels» reimt? Und schliesslich ist es nicht einfach zu verwinden, dass die vorbildliche Familie nach dem «Anschluss» in die USA emigriert. Für Österreich ist das nur ein halbes Happy End. Roberto Zimmermann

Julie Andrews tanzt in der Anfangsszene von «The Sound of Music» vor alpiner Kulisse. Auch diese Aufnahmen wurden 1964 in der Region Salzburg gedreht. Touristen aus englischsprachigen Ländern fahren deshalb gern in die nahen Berge. ANZEIGE

Austria News Stephansplatz

500 m

Caf´ es & Restaurants: Einen Einspänner oder Fiaker trinkt man im geselligen Wiener Kaffeehaus Caf´ e Sperl (3) (Gumpendorferstrasse 11), bevor man sich gestärkt zum Degustieren von Wiener Schmankerln auf dem Naschmarkt (4) im Menschengewühl treiben lässt. Zum Ap´ eritif lockt das Atrium des

Badgastein

Anreise: Von Zürich aus fahren viermal täglich direkte Züge der ÖBB in 51⁄4 Stunden nach Salzburg. Zwei Fahrten werden mit den neuen Railjets bestritten, die luxuriöse Premium-Abteile enthalten. Wer sich dort verwöhnen lassen will (u. a. mit Getränken, Häppchen und Zeitungen), zahlt zusätzlich zum 1.-Klasse-Billett 39 Franken. Info und Buchung: www.sbb.ch.

Musicalstar Julie Andrews mit den singenden Filmkindern in «The Sound of Music». (1964)

GPS Wien Wer zum ersten Mal nach Wien reist, hält sich in der Regel im Zentrum (1. Bezirk) auf, macht allenfalls einen Abstecher zum Naschmarkt (4. Bezirk) oder eine kleine Reise zum Schloss Schönbrunn. Wir haben einen Stadtrundgang zusammengestellt, in dem traditionelle Adressen durch Ungewohntes ergänzt werden. Denn gerade in den Szenevierteln Spittelberg-Neubau (7. Bezirk) oder im Freihausviertel (4. Bezirk) haben sich zahlreiche Läden, Ateliers, Kunsthandwerkbetriebe, Büchercaf´ es, Galerien oder Kleintheater etabliert, und abends trifft man sich in atmosphärischen Bars oder in einem der gemütlichen «Beisl».

Sankt Wolfgang

DEUTSCHLAND

Eine wahre Geschichte Sie dreht sich um die Familie des Barons von Trapp, eines Witwers mit sieben Kindern, der in der Zwischenkriegszeit die Novizin Maria aus dem Salzburger Kloster Nonnberg heiratet. Die neue Mutter bildet aus der Kinderschar einen kleinen Chor, der prompt Erfolg hat. Als die Deutschen 1938 in Österreich einmarschieren, muss die Familie flüchten, weil sich der Baron und ehemalige U-Boot-Kommandant weigert, in die deutsche Marine einzutreten. (Auch soll der Familienchor vor Hitler aufspielen, was dem monarchistischen Patrioten von Trapp gegen den Strich geht.) Die Familie verarmte nach dem Konkurs der Hausbank zudem, doch dieser Aspekt wird in Musical und Film ausgespart. Auch wanderte die Familie nicht wie im Kino zu Fuss über die Schweiz in die USA aus, sondern über das faschistische Italien. Musical und Film feierten in den sechziger Jahren jedenfalls grandiose Erfolge und gehören in englischsprachigen Ländern noch heute zum Grundstock der TV-Familienunterhaltung. Unser Guide Peter weiss, dass es Amerikaner gibt, die das Stück «Edelweiss» aus dem Film für die österreichische Nationalhymne halten. Die 20-jährige Stephanie aus Austin, Texas, sieht sich, seit sie denken kann, jedes Jahr einmal den Film an, «meistens zu Weihnachten». Auch ihre Mutter sei ein riesiger Fan. Kristi, 19, sah den Film erstmals als Kleinkind zusammen mit ihrer Grossmutter. Die beiden Studentinnen sind mit ihren Kollegen Ryker, 20, und Claire, 19, von London nach Salzburg geflogen, «weil die Stadt und Region so schön sind», sagt Ryker. Das weiss er natürlich aus «Sound of Music». Die vier Texaner, die ein Zwischensemester in Oxford absolvieren, gehören zu den rund 300 000 Touristen, die jährlich wegen des Musicals nach Salzburg kommen. Einzig Mozart lockt mehr Gäste. Tour-Guide Peter hat viele

Auf einen Blick

Hotels Triest (5) (Wiedner Hauptstrasse 12), ein 300-jähriger einstiger Pferdebahnhof. Das Haubenrestaurant Collio verführt mit schmackhaften Köstlichkeiten. Das Caf´ e Catedral (6) (Schleifmühlgasse 6-8) war früher eine Kirche. Heute wird Pharisäer-Kaffee getrunken und sehr preiswert (für 7 Euro!) ein leckeres PaprikaHuhn oder Szegediner Gulasch aufgetischt. Shopping: Freche Fashion zeigt der FairtradePionier Disaster Clothing (7) (Neubaugasse 7). Mode österreichischer Jungdesigner wie Disegual, Skunkfunk und smartes Dkode-Schuhwerk wird angeboten. Wie ökologisch Design aus Abfallmaterialien sein kann, zeigt Gabarage (8) (Schleifmühlgasse 6). Hübsch ist die Auswahl nostalgischer, smarter Wiener Vintage bei Flo Vintage (9) (Schleifmühlgasse 15). Ein paar Schritte weiter befindet sich das Sektcomptoir Szigeti (10), wo man im neuen

Geschäft (Schleifmühlgasse 23) die Erzeugnisse aus der burgenländischen Sektkellerei zu Vorzugspreisen kaufen kann. Ausgehen: Bei schönem Wetter trifft man sich zum Beispiel auf der lauschigen Terrasse des Restaurants Do & Co Albertina (11) (Albertinaplatz 1, Tel. +43 1 532 96 68). Serviert werden Klassiker der Wiener Küche, aber auch

Das Caf´ e Sperl in Wien.

leichte Tapas – ein idealer Ort für ein gepflegtes Chill-out mit Blick auf den Burggarten. Nomen est omen: Eines der besten Wiener Schnitzel serviert der Haubenkoch Helmut Österreicher im Österreicher im MAK (12) (Stubenring 5, Tel. +43 1 714 01 21). Riesengross wie ein Pfannkuchen, aber hauchdünn, goldgelb und knusprig frittiert, mit gewölbten Teigluftpölsterchen und serviert mit «Erdäpfelvogerl»-Salat. Hotel: Kultstatus hat das von Stararchitekt Matteo Thun eingerichtete Boutiquehotel Altstadt Vienna (13) (Kirchengasse 41). Alle 28 Zimmer und 14 Suiten sind stilecht mit erlesenem Mobiliar und Kunstobjekten ausgestattet. Thun lässt genial die Epoche der vorletzten Jahrhundertwende und die Geschichten der Josefine Mutzenbacher aufleben: frivol, dekadent, leichtlebig und mit einem Hauch Erotik. Anita Geurts

Musik im Westen Bregenzerwald – das bedeutet Skifahren im Winter, Wandern im Sommer, gut Essen durchs ganze Jahr. Und Musik! In den malerischen Ortschaften Schwarzenberg und Hohenems findet die alljährliche Schubertiade statt. Sie hat sich neben den Bregenzer Festspielen (21. 7.–22. 8. 10) als grosse Klassikveranstaltung in Vorarlberg etabliert. Heuer wird in 70 Veranstaltungen gespielt und gesungen. Unter den Interpreten finden sich Namen wie die der Pianisten Andr´ as Schiff und Martin Stadtfeld, der Cellis-

tin Sol Gabetta, der Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager, des Baritons Thomas Quasthoff, aber auch die Streicher des Emerson-String-Quartetts und des Artemis-Quartetts. Bregenzerwald-Tourismus bietet Arrangements mit Unterkunft und Konzerteintritten an. (roz.)

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Schubertiade 2010 in Schwarzenburg (18. bis 27. 6. 10 und 27. 8. bis 12. 9. 10) und Hohenems (7. bis 16. 5. 2010 und 14. bis 17. 10. 2010). Infos auf www.schubertiade.at. Arrangements auf www.bregenzerwald.at.

Baden im Osten Fans des Hundertwasser-Hauses in Wien werden sich auch für das Rogner-Bad im steiermärkischen Bad Blumau «erwärmen» können. Das Wellness-Resort wurde von Friedensreich Hundertwasser mit entworfen, und aus dessen Quellen sprudelt bis zu 110 Grad heisses Wasser. Die phantasievolle Anlage ohne gerade Linie und graue Farben wurde nach den Plänen des österreichischen Kunstträumers zwischen 1993

und 1997 gebaut (und später erweitert). Es zeichnet sich nicht nur durch seine originelle Architektur, sondern auch durch seine weitgehende Umweltfreundlichkeit aus. Heisses Quellwasser liefert Strom und Wärme, auch für die grosszügige Sauna- und Badelandschaft mit Salzgrotte und Felsensauna. «Eine utopische, märchenhafte Zukunftsvision» nannte der Künstler das Bad. Besser kann man es nicht beschreiben. (roz.) ..................................................................

www.blumau.com


86 Stil-Radar

NZZ am Sonntag " 21. März 2010

Gut behütet « Hu-hu-hu-Hut, du tust mir gu-huut. . .!» Mit solchen oder ähnlichen Parolen könnten Mühlbauer-Kunden ihre Zufriedenheit ausdrücken. Denn fröhliche Hutkreationen sind die Spezialität des seit 1903 tätigen Hutmacher-Hauses aus Wien. Diese Saison sind es winzige DamenHütchen, Caps und PillboxModelle aus Stroh oder bunt gestreifte Mützen und Cloches. Für Herren sind Pork-Pies mit der kurzen Krempe oder Panamahüte in diversen Ausführungen erhältlich. Die Hüte der Unisex-Linie Parasisol sind praktische Reisebegleiter, die Knautsch-Strohhüte passen in jede Tasche, ohne dabei Schaden zu nehmen. (kid.) ..................................................................

Mühlbauer Hutmanufaktur, Seilergasse 10, Wien, oder Universitätsplatz 11, Salzburg. In der Schweiz in diversen Modegeschäften erhältlich, Infos unter www.muehlbauer.at

Zwei aktuelle Looks aus der Kollektion des in Wien arbeitenden bulgarischen Modeschöpfers Petar Petrov.

Helmut Langs Kinder werden erwachsen

Sisis Sterne

STEFAN WERMUTH / REUTERS

Die österreichische Modeszene ist vielseitig. Doch auf den grossen Durchbruch warten die Newcomer weiter

Ein Österreich-Spezial ohne Sisi wäre wie ein Schweiz-Spezial ohne Heidi. Kaiserin Elisabeth ist seit Marie Antoinette unbestritten Austrias glamouröseste Frauenfigur. Fast ebenso bekannt sind die Stern-Juwelen, mit welchen sich die junge Kaiserin für ein Gemälde von Hofmaler Franz Xaver Winterhalter schmücken liess. Die Sterne kommen aus dem Hause A. E. Köchert, welches bis 1918 als k. u. k. Hofund Kammerjuwelier und Goldschmied der persönliche Ausstatter des österreichischen Kaisers und seines Hofes war. Die Sterne werden seit einigen Jahren nach Originalzeichnungen aus dem Köchert-Archiv wieder produziert und können als Broschen, Anhänger und Haarnadeln getragen werden. (kid.)

Müsste man der österreichischen Mode ein Gesicht geben, dann wäre jenes von Ute Ploier keine schlechte Wahl. Die 33-jährige Männermode-Designerin steht nicht gern im Rampenlicht, obwohl sie dort eine gute Figur macht. Spricht sie über ihre Kreationen, dann macht sie das konzentriert und unprätentiös. Am Anfang ihrer Karriere, sagt sie, standen Helmut Lang und Raf Simons. Damit ist sie in Österreich nicht alleine: Der Österreicher und der Belgier sind so etwas wie die Ahnherren der jüngeren alpenländischen Mode. Was den Ersteren betrifft: Ohne Helmut Lang wäre Österreich auf der Mode-Landkarte noch immer ein weisser Fleck. Mit dem Aufstieg des minimalistischen Designers in den Neunzigern erwachte international das Interesse an österreichischer Mode. Das gab es davor (mit Ausnahme des mittlerweile fast vergessenen Rudi Gernreich, des Erfinders des Monokinis) noch nie.

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Zwischen 230 und 12 880 Euro; Neuer Markt15, Wien, oder Alter Markt 15, Salzburg, mehr Details unter www.koechert.at

Links: Ein Entwurf der jungen Österreicherin Ute Ploier. Rechts: Designer Peter Pilotto zeigt seine Shows in Rahmen der London Fashion Week.

Verjüngung der Klassik

Auch wenn der Name einen französischen Klang hat, die Brillenmarke Robert La Roche ist österreichisch. Die innovative Firma mit Hauptsitz in Graz hat sich einen Namen mit hochwertigen Brillenfassungen gemacht, die durch ihr Retro-Design und einen futuristischen Finish auffallen. Jede Fassung wird 3-D-gefräst, Titan-Fassungen in Japan, die Kunststoff-Modelle in Österreich. Letztere werden aus eigens produzierten, laminierten Kunststoffplatten hergestellt und anschliessend von Hand poliert. Neuestes Projekt ist eine Zusammenarbeit mit der Modedesignerin Lena Hoschek, die sowohl Brillen wie Etuis und BrillenPutztücher entworfen hat. (kid.) ..................................................................

Kunststoff-Fassungen ab Fr. 450.– , Titan-Fassungen ab Fr. 780.– , bei ausgewählten Optikern, www.robert-laroche.com

Mode

Grüsse aus Graz

Was aber hat Raf Simons mit der österreichischen Modeszene zu tun? Der Belgier ist heute Designchef bei Jil Sander und für seine konzeptuelle, von Jugendkulturen und Kunstströmungen beeinflusste Mode bekannt. Und er hielt von 2000 bis 2005 die Modeprofessur an der Wiener Hochschule für angewandte Kunst – und formte dabei jene Talente, deren Entwürfe jetzt in den internationalen Modestädten Beifall ernten. Sie heissen Petar Petrov, Anna Aichinger und – genau – Ute Ploier. Alle drei zeigen ihre Mode regelmässig in Paris. Aichinger ist für ihre fliessenden Jersey-Kleider bekannt, Petrov für seinen Mix aus ost- und westeuropäischer Ästhetik und Ploier für ihre exquisite Männermode. Mittlerweile sind in Ute Ploiers Entwürfen die Experimente in den Hintergrund getreten, ihre Kreationen sind ruhiger geworden, Sie arbeitet sich vor allem an einer Frage ab: Wie lassen sich die Klassiker der Herrengarderobe verjüngen? Ute Ploiers Mode – sie unterrichtet übrigens am Institut für Modedesign in Basel – erzeugt durch geometrische Schnitte den Eindruck, die Stoffe seien drapiert. Es ist eine erwachsene Kollektion und keine, die die Mode neu erfinden will. Nach Jahren, in denen die österreichische Mode vor allem wegen ihrer avantgardistischen Ansätze geschätzt wurde, ist in den vergangenen Jahren mehr Ruhe eingekehrt. Das hat mit dem veränderten Selbstbewusstsein der jüngeren Generation zu tun, die nicht mehr auf Teu-

fel komm raus beweisen muss, wie viel Mode und Kunst miteinander zu tun haben. Aber auch mit der ernüchternden Erkenntnis, dass sich experimentierfreudige österreichische Modelabels wie Wendy & Jim oder Fabrics Interseason im harten Modegeschäft nicht halten konnten. Die neue Generation versteht genau so viel vom Schneiderhandwerk wie von Vermarktungs- und Vertriebsstrategien.

Zwischen Wien und Sofia Der in Wien lebende Bulgare Petar Petrov ist ein gutes Beispiel dafür. Auch er entwirft seine Mode vorwiegend für Männer, in den vergangenen Saisons ist allerdings auch eine kleine Frauenkollektion dazugekommen. Seinen Lebensmittelpunkt hat Petrov in Wien, produziert wird seine Mode aber von seiner Mutter in Bulgarien. Dieser Hintergrund hat seiner Karriere sicherlich entscheidend geholfen. Das österreichisch-bulgarische Joint Venture macht sich aber auch anderweitig bezahlt: Die Designtraditionen beider Länder sind seinen Kreationen deutlich anzusehen. Petrov arbeitet für eine junge, urbane Zielgruppe, die genauso in London wie in Sofia zu Hause ist. Dass das kein Widerspruch sein muss, beweisen seine engen Samthosen oder silbernen, körpernahen Anzüge. Österreichs kreative Jugend hat daran genauso Gefallen gefunden wie die Modefreaks

in Tokio. Petrovs Beispiel macht deutlich, wie wichtig gerade in Österreich der Blick über die Grenze ist. Die überschaubare Grösse und strukturelle Trägheit des nationalen Marktes lässt ohnehin keine andere Wahl. Viele österreichische Designer zieht es deshalb über kurz oder lang ins Ausland. Neben Devi Kroell in New York (sie fing als Handtaschen-Designerin an und hat mittlerweile eine eigene Prˆe t-` a-porter-Linie) sind es vor allem zwei Designer in London, die in den vergangenen Jahren Aufsehen erregten: Der Gräco-Österreicher Marios Schwab, einst Gewinner des Swiss Textiles Awards, mit seinen wunderbar strukturierten Kleidern (neuerdings auch für das US-Label Halston) sowie Peter Pilotto. Zusammen mit seinem Partner Christopher De Vos designt Pilotto filigrane Kleider, die in erster Linie durch ihre wilden Muster auffallen. Klimt war eine Inspirationsquelle für seine ersten Kollektionen, doch mittlerweile ist Pilotto in Farben und Mustern zurückhaltender geworden. Das hat seinen Kreationen nicht geschadet, im Gegenteil: Im Herbst trug sogar First Lady Michelle Obama eine Bluse des österreichischen Designers. In der Alpenrepublik hat man das mit Genugtuung aufgenommen: Und wer weiss, vielleicht schafft es wieder einmal ein österreichischer Designer, richtig gross rauszukommen. Talent dazu gäbe es. Stephan Hilpold


Einladung zum Frühlingsfest

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Top Jahrgang des prämierten Klassikers

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Der authentische Toskaner

Aus der Familie des prämierten Grand Duc

von 100

Wine Spectactor Punkten

DON PASCUAL CLÁSICO 2005

SELEZIONE FELLINI 2007

ROTHSCHILD CLARKE 2002

GRAND DUC 2008

Rauchig würziges Bukett, Dörrobst mit verführerischer Vanillenote. Samtig am Gaumen mit fruchtiger Harmonie und aromatisch-würzigem Gehalt.

Frisch und modern. Strahlend rubinrote Farbe, elegant fruchtig, vollmundig weich und angenehm am Gaumen mit anhaltend eleganten Kirscharomen.

Das traumhafte Bukett enthält Nelke, Kokosnuss, Caramel und Mocca. Am Gaumen kräftig füllig mit angenehm trocknenden Tanninen und langem Finale.

Komplex mit Beeren- und Steinfruchtnoten, Rauch- und Röstaromen. Elegant strukturiert mit Dörrfrucht, weichen Tanninen und aromatischem Abgang.

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Sonntag, 21. März 2010 ! Nr. 12

NZZ am Sonntag

NEU: Donaukreuzfahrt mit MS Heidelberg

Das ex Deilmann 5***** Schiff jetzt zum Thurgau Travel Schnäppchenpreis

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8 Tage ab Fr. 1830.– (Rabatte bereits abgezogen)

Passau – Wien – Budapest – Bratislava – Passau

2-Bettkabine mit französischem Balkon

Entlang der Donau führt diese Kreuzfahrt zu den vier berühmten Städten Passau, Wien, Bratislava und Budapest sowie durch die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhobene Wachau mit dem malerischen Krems und dem imposanten Stift Melk. In Wien und Budapest liegt Ihr Schiff jeweils über Nacht. So haben Sie die Gelegenheit diese Metropolen ausführlich zu erleben. Und wie es sich für einen beschwingten «Donauwalzer» gehört, ist hier ein ganzer Tag der wunderschönen Weinlandschaft der lieblichen Wachau gewidmet.

Abeisedaten 2010 01.04. A 06.05. B 08.04. A 13.05. C 15.04. A 20.05. C 22.04. A 27.05. C 29.04. B 03.06. C

Reiseprogramm 1. Tag Schweiz – Passau Anreise per Bahn nach Passau. Einschiffung ab 16.00 Uhr. Um 17.00 Uhr «Leinen los!». 2. Tag Melk / Wien-Nussdorf Am Vormittag besichtigen Sie Stift Melk.* Am Mittag Fahrt durch die malerische Wa­ chau nach Wien, wo wir gegen Abend anlegen. Nach dem Abendessen Besuch eines klassischen Konzertes oder alter­ nativ Busfahrt zu einem Heurigen (beide Ausflüge fak.). 3. Tag Wien-Nussdorf Die bedeutendsten Sehenswürdigkei­ ten sehen Sie während unserer Stadtbesichtigung «Imperia­ les Wien».* Nachmittags findet der Ausflug «Nördlicher Wie­ nerwald» statt (fak.). Am Abend Fahrt Richtung Ungarn. 4. Tag Budapest Die Einfahrt in Budapest wird zum unver­ gesslichen Erlebnis. Während der Stadtrundfahrt* am Vor­ mittag bekommen Sie einen umfassenden Eindruck von der Donaumetropole mit ihren imposanten Bauwerken. Genies­ sen Sie am Abend das nächtliche Lichtermeer von Budapest während unseres Ausflugs «Budapest bei Nacht» (fak.). Die­ ser Busausflug führt Sie u. a. zu einer Csarda, wo typisch ungarische Gulaschsuppe und Folklore auf Sie warten. 5. Tag Budapest / Visegrad Begleiten Sie uns nach dem Frühstück zu einer «Csarda», einem typischen Bauernge­ höft, mit ungarischer Reitkunst. Oder besuchen Sie alter­ nativ in Budapest den Dom St. Stephan sowie die Margare­ teninsel (beide Ausflüge fak.). Am Nachmittag Ausflug Do­ nauknie und Esztergom.* Zum Abendessen gehen Sie in Vi­ segrad wieder an Bord. 6. Tag Bratislava In Bratislava Stadtrundgang* durch die wunderschöne Altstadt mit dem St.­Martins­Dom, früher Krönungskirche ungarischer Könige, und Fahrt zur impo­ santen Burg. Am Nachmittag Weiterfahrt Richtung Wachau.

Unsere Leistungen • Kreuzfahrt mit Vollpension • Eine Flasche Wasser pro Kabine am Anreisetag • Kaffee/Tee nach Mittag­ und Abendessen • Kaffee/Kuchen und Mitternachtssnack je nach Programm • Bahnfahrt 2. Klasse ab/bis Ihrem CH­Wohnort nach/ab Passau, Basis ½­Tax­Abo • Alle Schleusen­ und Hafengebühren • Audio­Set bei allen Ausflügen • Reisen die bis 13.05. enden, 1 Flasche Sekt pro Kabine inkl.

7. Tag Wachau Bei unserem Ausflug «Schönheiten der Wa­ chau»* machen Sie einen Altstadtrundgang durch das ge­ schichtsträchtige Krems. Sie sehen auch das Benediktiner­ stift Göttweig aus dem 11. Jh. und runden den Ausflug mit einer Probe Wachauer Weine ab. Als besonderen Abschluss Ihrer Reise lädt Sie die Mannschaft Ihres Schiffes zum fest­ lichen Abschiedsdinner ein. 8. Tag Passau – Schweiz Nach dem Frühstück Ausschiffung und Rückreise in die Schweiz. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Fakultative Ausflüge sind nur an Bord buchbar. Programmänderungen vorbehalten. <wm>10CAsNsjY0MDAx1TU0MLEwMgUANARiEw8AAAA=</wm>

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MS Heidelberg***** Auf dem 2004 gebauten Schiff finden max. 110 Passagiere in grossen, aussen liegenden Kabinen (ca. 18 m²) Platz. Alle Kabinen sind stilvoll und elegant eingerichtet und verfügen entweder über 1 französisches Bett oder 2 getrennt stehen­ de untere Betten, wovon tagsüber eines zur Wand geklappt werden kann und das andere als gemütliches Sofa dient. Die Kabinen sind mit Dusche/WC, Haartrockner, individuell re­ gulierbare Klimaanlage, Musikkanal/Radio, SAT­TV, Safe, Minibar und Telefon ausgestattet. Auf Mittel­ und Oberdeck haben alle Kabinen einen französischen Balkon. Im stilvol­ len Panorama­Restaurant werden internationale Speziali­ täten zu einer Tischzeit serviert. Zur Bordeinrichtung ge­ hören Panoramasalon mit Bar, Foyer mit Rezeption, Bord­ shop, Bibliothek, Wellnessbereich mit Fitnessraum, Sauna, Dampfbad, Ruheraum, Massage (gegen Gebühr), Sonnen­ deck mit Sonnensegel, Schach und Suffleboard, Liegestüh­ len, Stühlen und Tischen. Nichtraucherschiff.

Budapest

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Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

10.06. C 17.06. C 24.06. C 01.07. C 08.07. C

15.07. C 22.07. C 29.07. C 05.08. C 12.08. C

19.08. C 26.08. C 02.09. C 09.09. C 16.09. C

23.09. C 30.09. B 07.10. B 14.10. A 21.10. A

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Design

NZZ am Sonntag " 21. März 2010

Zur Feier des 150-jährigen Bestehens des Stuhl-Klassikers « Nr. 214» schrieb die Firma Thonet einen Fotowettbewerb aus. Über 300 Arbeiten wurden eingesandt. Oben, v. l.: Fotografie von Uschi Simon, Frankfurt (Rang 4); Jona Laffin, Hamburg (Rang 14). Unten, v. l.: Fotografie von Maxime Delvaux, Brüssel (Rang 2); Beat Stahlberger, Aesch (Rang 13); Marcel Kabisch, Frankenberg (Rang 3). Weitere Arbeiten sind auf www.thonet.de zu sehen.

Das tapfere Schreinerlein und der Kaiser « Nr. 214» von Thonet ist der meistverkaufte Stuhl der Welt Können Stühle Nationalitäten haben? Und wenn ja, wäre dann der Stuhl « Nr. 214» ein Österreicher, weil er in Österreich entworfen und zum ersten Mal produziert wurde und weil er bis heute auch unter dem Namen « Wiener Kaffeehausstuhl» bekannt ist? Oder wäre er vielleicht eher ein Deutscher, weil sein Erfinder Michael Thonet ein nach Wien ausgewanderter Schreiner aus Rheinland-Pfalz war und weil die Möbelfirma Thonet ihren Produktionshauptsitz auch heute wieder in der deutschen Stadt Frankenberg hat? Egal. Denn Tatsache ist: Wenn man « Österreich» sagt und im gleichen Satz « Design und Möbel» , dann kommt den meisten Menschen nicht etwa der gelungene Satyr-Sessel des jungen Wiener Gestalterkollektivs Foruse in den Sinn, sondern der Stuhl Nr. 214 von Thonet. Wien, traditionsreiche Kaffeehäuser (das Caf´ e Residenz im Schloss Schönbrunn, das Caf´ e Griensteindl am Michaelerplatz) und der Tho-

netstuhl, das geht untrennbar zusammen. Der Nr. 214, früher genauso trocken Nr. 14 genannt, sei das meistverkaufte Möbelstück überhaupt, lässt die Firma Thonet verlauten. Man glaubt es dem Produzenten, denn anscheinend wurden allein in den Jahren zwischen 1859 und 1930 rund 50 Millionen Stück des Stuhles hergestellt, bis heute sind wohl noch einige Millionen dazugekommen. Die Teile sind also alles andere als rar, man könnte zum Beispiel problemlos den gesamten Stuhlbestand aller 3 Millionen Haushalte der Schweiz plus das Sitzmobiliar in einer stattlichen Zahl von Bürogebäuden durch Thonet-Stühle, Modell Nr. 214, ersetzen. Trotzdem werden an Auktionen beachtliche Summen für alte Originale geboten: Im Wiener Auktionshaus Dorotheum etwa ging ein 214er aus dem Jahr 1885, versehen noch mit einer damals aufgebrachten Thonet-Klebeetikette, für mehr als 1400 Franken weg. Natürlich darf der Stuhl auch in keinem Museum fehlen, das MoMA in New York besitzt einen, die Designsammlung des Zürcher Museums für Gestaltung auch. Noch heute wird Modell Nr. 214 gefertigt, im deutschen Frankenberg, dorthin wurden Firmensitz und Produktion nach dem Zweiten Weltkrieg verlegt. Wäre Michael Thonet vor fast 200 Jahren in Deutschland geblieben, hätte

er seine Erfindung, die Bugholztechnik, nach der auch Modell Nr. 214 gefertigt wird, weder perfektionieren noch zu Weltruhm bringen können. Denn nur weil er in seiner Heimat kein Patent für die Herstellung von Stühlen aus im Leimbad gekochtem und dann gebogenem Holz erhielt, zog der Schreiner 1842 nach Wien, wo er vom Kaiser das Privileg erhielt, « auch die sprödeste Gattung Holz auf chemisch-mechanischem Wege in beliebige Formen und Schweifungen zu bringen» . Dies tat Thonet gekonnt und mit grossem Erfolg, bald eröffnete er in Mähren eine Fabrik, in der vor 150 Jahren der erste Stuhl Nr. 14 produziert wurde. Das Modell gilt heute als das gelungenste Industrieprodukt des 19. Jahrhunderts, denn es lässt sich mit geringem Aufwand seriell fertigen, ist wertig und stabil. Der Stuhl Nr. 214 wird aus massivem gebogenem Holz gemacht, die Hinterbeine und die Rückenlehne bestehen aus einem Stück und können in Serie mit den übrigen Teilen verschraubt werden. Ausserdem lassen sich die zerlegten Stühle sowohl platzsparend transportieren, als auch vor Ort montieren, was den Stuhl mit der Nummer 214 schon im späten 19. Jahrhundert zu einem weltweiten Exportschlager machte und massgeblich zu seinem Erfolg beitrug. Rebekka Kiesewetter

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NZZ am Sonntag " 21. März 2010

Junge,wildeWinzer

Auslese Wunderland

Die grössten Weissweine Österreichs stammen aus der Wachau. Die junge Generation tritt in die Fussstapfen der Väter Johann Donabaum ist Winzer, 31 Jahre jung, selbstbewusst und besessen davon, Weine zu produzieren. Nicht irgendwelche Weine, sondern einzigartige Tropfen, welche ihre Herkunft, ihren Boden und seine Handschrift widerspiegeln. Donabaums Ambitionen kommt entgegen, dass das Gut an bevorzugter Lage in der niederösterreichischen Wachau liegt. Die grandiose Weinlandschaft an der Donau – wohl eine der schönsten weltweit – zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Seit Donabaum im Familienbetrieb mitarbeitet, hat sich fast alles geändert. Früher wurden einfache, aber korrekte Weissweine angeboten und im eigenen Heurigen Scharen von Touristen und wenig anspruchsvollen Kunden literweise ausgeschenkt und verkauft. Von der Masse ist man trotz familiären Bedenken weggekommen, denn die junge Generation hat sich die Klasse auf die Fahne geschrieben. Die Flaschengrösse wurde von 2 Litern auf die üblichen 7,5 Deziliter verkleinert, die Preise stiegen jedoch auf das Doppelte. Mit Folgen: 90 Prozent der alten Kunden wendeten sich ab, neue kamen dazu. « Doch der Schritt von der Quantität zur Qualität hat sich gelohnt» , blickt Donabaum zurück, der im Keller das Zepter führt. Sein Vater kümmert sich weiterhin um die Rebberge.

Im Wiener Freihausviertel, an der Schleifmühlgasse 17, befindet sich einer der schönsten Kochbuchläden der Welt. Oder zumindest der allerschönste von ganz Österreich: « Babette’s Spice & Books for Cooks». Der bibliophile Gourmet wähnt sich dort im Paradies: Es gibt über 2500 Kochbücher, für alle kulinarischen Gesinnungen. Aber auch feine Düfte und Gerüche aus der Gewürzund Kräutersammlung sowie Kostproben aus Babettes Testküche. Neu ist das reichhaltige Gewürzsortiment auch im Online-Shop erhältlich. In Babettes Gewürztheke findet man nicht nur die passende Würze für jedes Gericht, sondern auch alles Weitere, von A wie Anis bis Z wie Zitronengras. (chu.) ..................................................................

Babette’ s Spice & Books for Cooks, Schleifmühlgasse 17 / Mühlgasse 9, A-1040 Wien. www.babettes.at.

Suppl´ement Grenzenlos

Langlebige Terroir-Weine

Gradliniger Stil Alle degustierten Alzinger-Weine gefallen durch ihren gradlinigen Stil und widerspiegeln perfekt die jeweilige Lage. Sie wirken trotz ihrer Kraft und Dichte nie schwer. Der beste Weinberg ist wohl « Steinertal» . Von dort stammt der grosse, gleichnamige Terroir-Wein aus der Sorte Grüner Veltliner. Den 2008er (44 Fr.) dürfte man eigentlich nicht verpassen. Aber auch die Gewächse aus der qualitativ tieferen Stufe Federspiel (siehe Kasten) brauchen sich nicht zu

Johann Donabaum aus der Wachau hat mit Erfolg den Familienbetrieb neu ausgerichtet.

Grosse Weissweine von grossen Könnern Grüner Veltliner Smaragd Berglage 2008, Johann Donabaum: lagerfähiger Wein aus zwei Lagen, intensive Nase (Aprikosen, pfefferige Note), trocken, voller Körper mit Tiefe, perfekte Säure, langes Finale, viel Trinkvergnügen, 17,5/20, Fr. 33.– , bei Martel, St. Gallen, www.martel.ch.

Die Hauptsorten Grüner Veltliner und Riesling finden in der Wachau ein ideales Klima vor. Wir haben aus dem Sortiment von Johann Donabaum, Leo Alzinger und Lucas Pichler drei Beispiele ausgewählt: Grüner Veltliner Federspiel Hochstrasser 2008, Leo Alzinger: schönes, leicht mineralisches Bouquet mit toller Frucht, trocken, frisch dank lebhafter Säure, elegant, schöne Länge, perfekter Ap´e ro-Wein, 17 von 20 Punkten, Fr. 19.80, bei Brancaia, Zürich, www.vinothek-brancaia.ch.

Riesling Smaragd Loibnerberg 2008, Weingut F. X. Pichler: komplexes Bouquet, Steinobst, mineralische Noten, trocken, präsente, reife Säure, dicht, komplex, mit Finessen, viel Potenzial, grosser Wein, 18/20, Fr. 59.– , Haus Österreich, Luzern, www.haus-oesterreich.ch. (kep.)

verstecken und überzeugen mit einem guten Preis-Genuss-Verhältnis. Etwas tiefer in die Taschen greifen muss der Weinliebhaber für die Preziosen des Kult-Winzers Franz Xaver Pichler, kurz F. X. Pichler genannt. Er zählt zu den Superstars der Wachau. Sein 37-jähriger Sohn Lucas führt dieses Erbe in der fünften Generation weiter. Meinungsverschiedenheiten mit dem Vater, der weiterhin in den Rebbergen zum Rechten schaut, gibt es gemäss seinen Aussagen selten. Der Stil der Pichler-Weine hat sich denn auch nicht verändert, seit Lucas das Sagen im Keller

hat. Er baut auf kräftige Weine, die in alten grossen Holzfässern mit einem Inhalt von 2000 bis 5000 Litern reifen. Den Grünen Veltlinern und Rieslingen soll Zeit für die Entwicklung gelassen werden. Es lohne sich, erste Flaschen des neuesten Jahrgangs jeweils nach drei, vier Jahren zu öffnen, rät Lucas Pichler. 80 Prozent der gesamten Produktion sind Smaragd-Versionen. Sie verfügen locker über ein Lager-Potenzial von 10 bis 15 Jahren, grosse Jahrgänge gar noch länger. Wer einmal solche Wachauer Monumente entdeckt hat, fühlt sich im (Wein-)Himmel auf Erden. Peter Keller

Genuss

Der Youngster konzentriert sich im Wesentlichen auf die gebietstypischen Sorten Grüner Veltliner (GV) und Riesling. Es sind eigenständige, Terroir-bezogene und in der Regel langlebige Weisse, wie der GV Smaragd Berglage 2008 beweist (siehe Kasten). « Smaragd» ist eine von der Vereinigung Vinea Wachau geschaffene Klassifikation und bezeichnet die qualitativ besten und kräftigsten Weine des Gebietes. Dahinter folgen « Federspiel» (mittelschwer) und « Steinfeder» (leicht). Donabaum punktet ebenso mit Riesling. Sein Smaragd Setzberg 2007 wurde im letzten Jahr vom englischen Fachmagazin « Decanter» zum besten Weisswein Österreichs erkoren. Weniger radikal war der Wandel bei Leo Alzinger junior. Der ebenfalls 31-jährige Winzer identifiziert sich stark mit dem Familienbetrieb, so dass die Handschrift jener seines Vaters ähnelt. Der heute 64-jährige Leo Alzinger war einer der Pioniere in der Wachau gewesen. Ihm und anderen qualitätsbewussten Weinbauern ist es zu verdanken, dass Österreich nach dem unrühmlichen Weinskandal von 1985 die Qualität der Produkte massiv gesteigert hat. Der Junior, der die Weinbauschule in Klosterneuburg besucht und in anderen renommierten Betrieben wie Müller-Catoir aus Deutschland oder der Fromm Winery in Neuseeland Erfahrungen gesammelt hat, will das zehn Hektaren grosse Gut an der Spitze halten: « Stets gibt es kleine Dinge zu verbessern, damit subtile, feine, finessenreiche Weine mit Struktur entstehen.»

Josef Zotter ist ein Bauernbub aus der Oststeiermark. Josef Zotter ist aber auch ein Schleckmaul und ein umtriebiger und erfolgreicher Geschäftsmann, der von sich sagt, dass er seit 1961 an der Sinnlichkeit der Welt teilnimmt, also seit seiner Geburt. Vor elf Jahren gründete er in seiner Heimat die « Schokoladen-Manufaktur Zotter». Seine handgeschöpften Kreationen fallen sowohl optisch durch die kreativen Verpackungen auf als auch geschmacklich, weil sie mit jedem Bissen beweisen, dass der Schokoladenherstellung praktisch keine Grenzen gesetzt sind. So mischt Zotter zum Beispiel Feinbitterschokolade mit österreichischem Bergkäse, Walnüssen, Trauben und einem Hauch von Apfelbalsamessig. Und neu im Sortiment sind die « Choco Shots»: Die Canaches werden in Spritzen gefüllt, damit die weichen Füllungen pur genossen werden können. (chu.) ..................................................................

www.zotter.at

Hommage an die Weinkunst.

Antenata. Vielleicht unser bester Wein. Ein reinsortiger, eleganter Merlot. Nur in herausragenden Jahren bereitet. In ganz kleinen Mengen. Von glänzender rubinroter Farbe, dicht und vielschichtig. Im Gaumen entfaltet sich ein betörendes Bouquet. Lang anhaltend der Abgang. Rund und vollmundig. Das Angebot ist auf 3 Flaschen pro Person beschränkt. Seit 50 Jahren bauen wir unseren eigenen Wein an. Seit 25 Jahren in Vallocaia in der Toscana. Zum Geburtstag unserer Famiglia dei Vini, bestehend aus 6 ausgezeichneten Weinen, verkaufen wir diesen Merlot zum ersten Mal. Bestellen können Sie ein 3er-Angebot für CHF 135.– statt CHF 148.50 netto (gültig bis 31. Mai 2010) unter T 044 276 62 62 oder unter info@bindellaweine.ch. Dort erhalten Sie kostenlos auch unseren Newsletter und den Weinkatalog. <wm>10CAsNsjY0MDAx1jUxsDQyNQUAzFd8NQ8AAAA=</wm>

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DIE ANLEGESTELLE FÜR EUROPAS KULTURLIEBHABER. www.austria.info/kulturgefluester

Foto: © Christoph Lingg

Bregenzerwald: Die Eleganz des Einfachen. Der Bregenzerwald liegt in Vorarlberg, ganz in der Nähe des Bodensees, in Nachbarschaft zu Deutschland, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Rund 30‘000 Menschen leben im Bregenzerwald, in 22 Dörfern. Die „Wälder“ gelten als selbstbewusste, eigenständige Menschen, die stolz sind auf ihre Wurzeln und offen für Neues. Diese Kombination lässt mit Bedacht Überraschendes und Stimmiges entstehen und verwehrt sich gegen flüchtige Moden. Das gelungene, durchaus mutige Miteinander von Tradition und Moderne machen Architektur und Handwerk deutlich sichtbar. Ohne Gepäck durch die Dörfer wandern. In 4 Tagen führt diese Wanderung durch 13 schmucke Dörfer. Die Etappen lassen genügend Zeit für genussvolle Pausen in typischen Wirtshäusern. Preis p. Pers. Euro 520,00 inkl. sind: 5 NÄ in 3*/4* Hotels mit HP, Gepäcktransport von Hotel zu Hotel und die Bregenzerwald Gäste-Card. Buchbar: 01.05. - 31.10.2010. Info Bregenzerwald Tourismus Impulszentrum 1135, 6863 Egg, Österreich T +43 5512 23650, F +43 5512 3010 info@bregenzerwald.at, www.bregenzerwald.at

Programm:

Foto: Silvia Lelli - courtesy of WWW.RICCARDOMUTI.COM

Salzburger Pfingstfestspiele. Die diesjährigen Salzburger Pfingstfestspiele (21. - 24.05.2010) stehen unter dem Motto: „NEAPEL – Metropole der Erinnerung“. Musikalische Leitung: Riccardo Muti; Infos auf www.salzburgfestival.at Azione sacra „Betulia liberata“ von W.A. Mozart; Riccardo Muti – Orchestra Giovanile Luigi Cherubini Solistenkonzert „Sonata da camera“; Giuliano Carmignola – Francesco Galligioni – Ivano Zanenghi – Riccardo Doni Oper konzertant „Piramo e Tisbe“ von Johann Adolph Hasse; Fabio Biondi – Europa Galante Chorkonzert „Lamentationes“; Paul Agnew – Les Arts Florissants Oratorium „Betulia liberata“ von Niccolò Jommelli; Riccardo Muti – Orchestra Giovanile Luigi Cherubini <wm>10CAsNsjY0MDAx1TU0MDEyNAIAgke8qw8AAAA=</wm>

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Package: 3 NÄ mit Buffetfrühstück in einem 4* Stadthotel 1 Karte in mittlerer Kategorie für eine Vorstellung im Rahmen der Pfingstfestspiele Stadtrundfahrt inkl. Besichtigung von Mozart-Wohnhaus inkl. Abholung vom Hotel Informationsmaterial über Salzburg bei Anreise im Hotel Arrangementpreis: Euro 263,00 p. Pers. im DZ. Gültig: 20. - 26.05.2010. Buchbar unter: pauschalen.salzburg.info Info Tourismus Salzburg – Salzburg Information Auerspergstr. 6, 5020 Salzburg, Österreich T +43 662 88987 0, F +43 662 88987 32 tourist@salzburg.info, www.salzburg.info

© Rogner Bad Blumau

Rogner Bad Blumau – Eine Entdeckungsreise. Das Rogner Bad Blumau im steirischen Thermenland, nur 1 Stunde von Wien entfernt, vereint Entspannung und Inspiration auf besondere Weise. Tauchen Sie ein in ein lebendes Gesamtkunstwerk, die Wirklichkeit gewordene Vision des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Bunte Säulen, „tanzende“ Fenster, begehbare Dächer, Wandelgänge und unzählige Refugien im und am Wasser sind authentischer Ausdruck einer Philosophie, die Körper und Geist gleichermassen berührt. Package: FühlDichWohl – Verwöhnen nach Wahl: 5 NÄ im DZ Friedensreich HP: Frühstücksbuffet & Abendbuffet Auswahl von 3 aus 9 Leistungen aus Beauty, Therapie und Sport Einzigartige Bade-, Thermal- & Saunalandschaft Rituale & betreute Spezialaufgüsse Wohlfühl- & Entspannungsareal Sport- & Freizeitprogramm Tasche mit Badetüchern & Bademantel Garagenplatz exkl. Euro 1,00 Ortstaxe & Euro 1,00 Nächtigungsabgabe p. Pers./Nacht ab Euro 665,00 p. Pers.; gültig bis 23.12.2010

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Mobil

NZZ am Sonntag " 21. März 2010

Motodrom

Ein Peugeot aus Graz Austrias «Volkswagen»: Der Steyr 50 wurde ab 1936 verkauft. Steyr-Daimler-Puch stellt davon bis 1940 13 000 Stück her.

Der Autozulieferer Magna Steyr liefert nicht nur Bauteile an Prestigemarken in aller Welt, sondern baut auch selbst Autos, so wie jetzt gerade das Sportcoup´e RCZ von Peugeot. Anfang dieses Jahres ist die Produktion in Graz angelaufen. Mit dem RCZ hat PSA Peugeot Citro¨ en erstmals ein Gesamtfahrzeugprogramm an Magna Steyr vergeben. Dass Magna das Auto baut, ist nur logisch, schliesslich wurde das Sportcoup´e während rund zweier Jahre von Magma entwickelt und zur Serienreife geführt. Dabei wurde der Prototyp weitgehend virtuell gebaut, also ohne tatsächlich vorhandene Versuchsfahrzeuge. Magna Steyr will bis 2011 die jährlichen Stückzahlen des Fahrzeugs auf 20 000 Einheiten steigern. Der Peugeot RCZ wurde letzten Herbst in Frankfurt vorgestellt und kommt im April 2010 auf den Markt. (jvr.) ..................................................................

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Servus, du schöner Traum vom Automobil Österreich ist ein Land genialer Ingenieure. Doch leider bauen die Ösis keine Autos mehr Als Papst Johannes Paul II. 1983 Österreich besuchte, hatte er natürlich das Papamobil dabei, damals ein Geländewagen vom Typ Mercedes G-Klasse mit einem verglasten Aufbau. Allerdings trug das Auto während der vier Tage in Austria nicht den Mercedesstern auf dem Kühlergrill, sondern das grün-weisse Markenlogo der österreichischen Firma Puch. Die Anekdote zeigt exemplarisch das Dilemma der Autoindustrie der Alpenrepublik: Einerseits ist die Auto- und Zuliefererindustrie ein Pfeiler der österreichischen Volkswirtschaft, andererseits werden originär österreichische Modelle nur noch in homöopathischen Dosen hergestellt. Und im Zweifelsfall, wie bei der GeländewagenGemeinschaftsentwicklung von Steyr-Puch und Daimler-Benz aus den siebziger Jahren, erntet die weltweit bekanntere Marke die Lorbeeren. Immerhin: Arnold Schwarzenegger, in der Steiermark geborener Gouverneur von Kalifornien, fährt in alter Verbundenheit auch einen Puch G – und damit vielleicht das einzige Puch-Auto in den USA überhaupt. Autos aus Österreich, das waren schon immer besondere Typen. 1888 bereits liess der in Wien lebende Siegfried Marcus eines der ersten Benzin-Automobile überhaupt bauen. Die Gebrüder Franz, Heinrich und Carl Gräf entwickelten in Wien 1898 das erste Auto mit Frontantrieb. Und 1899 konstruierte der Österreicher Ferdinand Porsche für die k. u. k. Hofwagenfabrik Lohner ein Elektromobil, das für viel Aufsehen auf der Weltausstellung in Paris im folgenden Jahr sorgte. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte die österreichische Autoindustrie ihre Blütezeit. Unternehmen wie die als Waffenfabrik gegründeten Steyr-Werke, die Puch-Werke in Graz oder Austro-Daimler, die 1934 zur Steyr-Daimler-Puch AG fusionierten,

Unverwüstlich: Das Pinzgauer-Modell von 1971.

bauten ebenso bekannte und vor allem technisch beachtenswerte Fahrzeuge. Nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch kam die alpenländische Autofabrikation nicht mehr in Schwung. Verschwörungstheoretiker führen an dieser Stelle gerne an, die US-Behörden, zu deren Besatzungszone Österreich gehörte, hätten mit Blick auf die amerikanischen Autohersteller den Neustart gebremst. Jedenfalls wurde in Österreich fortan vor allem im Fremdauftrag montiert – unter anderem Fiat-Modelle. Allerdings entdeckte die Firma Steyr-Daimler-Puch eine ebenso schmale wie lukrative Nische – nämlich die der geländegängigen Militärfahrzeuge. Und so zuckelte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h ab 1959 das Modell Haflinger aus den Werkshallen in Graz, das vor allem beim österreichischen Bundesheer sowie bei der Schweizer Armee in Dienst gestellt wurde. Es gab natürlich auch zivile Ausführungen des robusten Allradvehikels, das bei Bergrettern, Feuerwehren, Bauern oder Abenteurern grössten Respekt einfuhr. Im Prinzip das gleiche Auto, nur eine Nummer grösser, ist das seit 1971 produzierte Modell Pinzgauer, den es als Zwei- oder Dreiachser gibt – und selbstverständlich mit Allradantrieb. Der unverwüstli-

Das Maximum an Freiheit Ein Austria-Special wäre, zumindest aus Sicht der Mobilität, unvollständig ohne eine Würdigung der Puch Maxi, dem legendären «Töffli»von Steyr Daimler Puch, das von 1965 bis und 1995 gebaut wurde. Die Maxi wurde von Freunden motorisierter 2-TaktMobile geradezu kultisch verehrt – vorausgesetzt, man war kein Popper und fuhr mit dem Ciao von Piaggio. Wer dem Zweirad der Jugendtage noch einmal huldigen möchte, den verweisen wir gerne auf die wunderbar gemachte Publikation «2-Takt Mofakult: das Töfflibuch»von Nils Blättler, Filip Erzinger und Daniel Infanger, das bereits 2005 bei Christoph Merian erschien und in geistreichen Texten und lustigen Bildern deutlich macht, wie viel Freiheit so eine Maxi (und andere Töffli) bedeuteten. Wer statt zu lesen, lieber «the real thing»möchte, der kann heute noch gebrauchte Maxis im Internet ersteigern, sie kosten – unfrisiert – ab ca. 500 Franken. (jvr.)

che Geländelaster wird noch immer gebaut – von einem Rüstungsunternehmen in Südafrika, das die Produktionsanlagen aufkaufte. Jüngstes Beispiel der österreichischen IngenieursPhantasie ist der Strassenrennwagen KTM X-Bow, das erste Auto des Motorradherstellers aus Mattighofen im Innviertel. Doch gibt es in Österreich Bestrebungen, die Herstellung von Vierradfahrzeugen wieder aus der Exoten-Ecke hervorzuholen. Eine Chance dazu soll die Neuorientierung der Autoindustrie in Richtung Elektrofahrzeug bieten. Magna, der grösste österreichische Zulieferer, wurde jüngst mit der E-Auto-Studie Mila EV auffällig. Mit Blick auf den Lohner-Porsche von 1899 merkt man: Die Geschichte wiederholt sich manchmal. Jürgen Pander ANZEIGE

«Baur en Provence» Château de Montcaud Une île en terre de Provence

Ostern im Château de Montcaud

Tradition «Chasse aux Oeufs et au Trésor» 200 Eier versteckt mit 5 Napoléon-Goldstücken, Einladungen zu Mahlzeiten, Aufenthalte im Château de Montcaud und Produkte aus den Weinbergen unserer Nachbarn. Osterpackage inkl. 3 Nächte Halbpension, Erwachsene ab 555 EUR (oder ab 750.– CHF), Kinder 295 EUR (oder 400.– CHF) <wm>10CAsNsjY0MDQx0TUyNzQzNgUAUy3lIA8AAAA=</wm>

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Sie zahlen in Franken in der Schweiz – Kursgarantie CHF 1.35 für 1 EUR

Verlangen Sie Details und «Offerte nach Mass»: Rudy W. Baur, Château de Montcaud Hameau de Combe, F-30200 Sabran bei Bagnols-sur-Cèze www.chateau-de-montcaud.com E-Mail: montcaud@relaischateaux.com Tel. +33.4.66.89.60.60, Fax +33.4.66.89.45.04


KUNST IM DIALOG. www.austria.info/kulturgefluester

© Aida Foto Karl Forster, Bregenzer Festspiele

Festivals für die Sinne. Die österreichische Region Bodensee-Vorarlberg beeindruckt mit Spannendem für Augen und Ohren. Bekannt ist die Region am Bodensee für ihre Festivals und die überraschend moderne Architektur. Diese zeigt sich in den Städten und Dörfern, bei Hotelbauten und Kulturhäusern. Zum Beispiel beim Festspielhaus Bregenz, Schauplatz der Bregenzer Festspiele (21.07. - 22.08.). Sie inszenieren auf der Seebühne Giuseppe Verdis Oper Aida. Ausserdem auf dem Programm: satirische Oper, Konzerte, Theater und die Reihe „KAZ – Kunst aus der Zeit“. Wenige Gehminuten vom Festspielhaus entfernt ist das Kunsthaus Bregenz (KUB), ein Blickfang. Der gläserne Kubus, entworfen vom Schweizer Architekten Peter Zumthor, zählt zu den bedeutenden Ausstellungshäusern für zeitgenössische Kunst. Im KUB bespielt jeweils ein Künstler das ganze Haus. In diesem Jahr sind dies Candice Breitz (06.02. - 11.04.2010), Roni Horn (24. 04. - 04.07.2010), Cosima von Bonin (17.07. - 03.10.2010) und Harun Farocki (23.10. - 09.01.2011). Info Bodensee-Vorarlberg Tourismus Postfach 16, 6901 Bregenz, Österreich T +43 5574 434 43-0, F +43 5574 434 43-4 office@bodensee-vorarlberg.com, www.bodensee-vorarlberg.com

Linz an der Donau hat sich zur bunten und hell leuchtenden Kulturmetropole entwickelt. Die Stadt ist attraktive Destination für Städtereisende und vereint Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Linz lebt den Spirit der Kulturhauptstadt Europas 2009 weiter und ist dieses Jahr Bühne für alte Klassiker, neue Rekorde, persönliche Bestleistungen und kreative Köpfe.

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Linz leuchtet – Die Kulturhauptstadt Europas 2009 präsentiert sich strahlend und frisch.

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Das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Dennis Russell Davies verzaubert am 26.06.2010 am Linzer Hauptplatz sein Publikum. Bei der Triennale Linz 1.0 von 03.06. - 26.09.2010 wird Linz zum Hotspot für zeitgenössische Kunst. Im Landestheater Linz im Frühjahr am Programm: Romeo & Julia, Das Land des Lächelns, Les contes d’Hoffmann uvm. Buchen Sie Ihr Linz-Wochenende bereits um Euro 116,00 p. Pers. 2 NÄ im DZ inkl. Frühstück, 4* Hotel, 3-Tages-Linz-Card! Info Tourismusverband Linz Hauptplatz, 4010 Linz, Österreich T +43 732 7070 2009, F +43 732 7070 54 2009 tourist.info@linz.at, www.linz.at/tourismus

© KHS_Silberzeile

Kleine Historische Städte – Stadterlebnis für Geniesser. Kunst, Kultur, Architektur und Traditionen prägen die 18 Mitglieder der Kleinen Historischen Städte – dem Spezialisten für Kulturspaziergänge in Österreich. Die Kleinstädte präsentieren sich mit historischen Architekturschätzen, verwinkelten Gässchen und romantischen Hinterhöfen. Die zahlreichen Veranstaltungen von gelebtem Brauchtum bis zu Festivals mit Theater, Oper und Operette sowie die regionale Kulinarik machen die Städte zu Geheimtipps für Kulturfans und Geniesser. Hier trifft man Schritt auf Schritt auf Geschichte und Nostalgie, gepaart mit moderner Lebensfreude. Wir empfehlen: 18 Kulturjuwele zwischen dem Boden- und Neusiedlersee. KHS-Special. Kurz mal weg – kurz mal ausspannen! Historische Architektur, regionale Köstlichkeiten und österreichische Gastfreundschaft: 2 NÄ im DZ mit Frühstücksbüffet, kulinarisches Schmankerl, Eintritt im örtlichen Museum und Erinnerungssouvenir (buchbar 01.05. - 20.10.2010) im 4* Hotel p. Pers. Euro 149,00 / im 3* Hotel p. Pers. Euro 112,00 Info Kleine Historische Städte Stadtplatz 27, 4400 Steyr, Österreich T + 43 7252 52290, F + 43 7252 53229-14 info@khs.info, www.khs.info Buchungszentrale: Salzkammergut Touristik: T + 43 6132 24000-0

MITMACHEN UND GEWINNEN beim Kulturgeflüster Gewinnspiel. Was macht Österreichs Lebenskultur aus? Es ist diese besondere Verbindung von Tradition und Innovation, von kulturellem Reichtum und moderner Architektur, von klassischer Küche und hippem Lifestyle, die Österreich zum Land der kultivierten Lebensfreude erklärt. Stimmen Sie sich auf Ihren nächsten Kulturaufenthalt in Österreich ein. Gewinnen Sie zwei Eintrittskarten in der ersten Kategorie für „Der Freischütz“ (Vorstellungen am 20./23.06, 01./06. 07.2010) im Opernhaus Zürich.

Einsendeschluss: 31.05.2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinne werden nicht bar ausbezahlt.

Gewinnfrage: Wie heisst die legendäre Regisseurin, die den „Freischütz“ am Opernhaus Zürich inszenierte? Informationen zu Werk und Besetzung finden Sie unter: www.opernhaus.ch Senden Sie Ihre Antwort mit dem Kennwort „Kulturgeflüster“ und Ihrer Adresse an: Österreich Werbung, Postfach, 8036 Zürich oder an zuerich@austria.info. Die Beteiligung ist auch online unter www.austria.info/kulturgefluester möglich.


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NZZ am Sonntag " 21. März 2010

Zurück zur Präzision

Die Heritage Chrono der Rolex-Tochter Tudor erinnert an die Oysterdate der 70er.

Der Column-WheelChronograf von Longines hat ein Kaliber mit Säulenrad.

Beim Chronozoner F1 von Vogard wird die Weltzeit durch Drehen derLünette eingestellt.

In Basel zeigen derzeit die Uhrmacher ihre Neuheiten. Viele setzen auf klassische Eleganz An der « Baselworld» packt einen abwechselnd das nackte Grauen und pure Faszination. Zum einen ist es immer wieder erstaunlich, dass offenbar auch mit den abartigsten Spielarten des ästhetischen Empfindens noch Geld zu verdie-

nen ist – gerade im Bereich der « Fashion» -Uhren ist das Bemühen um « Originalität» meist grösser als die gestalterische Qualität. Zum anderen ist es packend, mit wie viel Verve, Kreativität und Energie sich eine Industrie immer wieder auf ein zehn Quadratzentimeter kleines Gerätchen stürzt, das die meisten Menschen längst entbehren können. Doch bei den Uhren geht es längst um mehr als blossen Nutzen. Und so bekommt man an der « Baselworld» , wo man zwischen meist mehrstöckigen Standbauten auf butterweichen Teppichen flaniert, allerhand Geschichten von Erfindergeist, Geschichte und Tradition erzählt. Denn diese Sai-

Baselworld 2010 An der Leitmesse für Uhren und Schmuck in Basel zeigen rund 2000 Unternehmen aus der Uhren- und Schmuckbranche ihre Neuheiten. Die auch fürs Publikum zugängliche Leistungsschau der Horlogers und Juweliere dauert noch bis zum 25. März, Tageskarten sind für 60 Franken erhältlich. (jvr.)

Die neue El Primero Striking 10th von Zenith stoppt auch Zehntelsekunden.

son steht ganz im Zeichen der modernen Klassiker. Die Uhren sollen, statt laut zu schreien, wieder in einem angenehmen Kammerton sprechen und orientieren sich darum oft an grossen Klassikern aus vergangenen Tagen. Kaum eine Firma widersteht der Versuchung, ihre Bestseller aus den fünfziger, sechziger oder siebziger Jahren in leicht modifizierter Form neu aufzulegen. Bei den Funktionen geht es heuer weniger um Spielereien und auffällige Komplikationen denn um Nutzen, etwa um verlängerte Gangreserven, Kalenderfunktionen, Weltzeitanzeigen oder sportliche Chronografen, also Stoppuhren. Jeroen van Rooijen

Uhren

Die Pulsomatic von Hamilton ist eine Neuinterpretation der Pulsar von 1970.

Ich bin zu einer Hochzeit eingeladen, der Dresscode lautet « black tie». Nun möchte ich in einem schwarzen, langen Kleid erscheinen. Geht Schwarz an diesem Anlass in Ordnung? Gilberte V., per E-Mail

Ich hoffe sehr, dass dieser Dresscode nur für den abendlichen Teil des Hochzeitsfests ausgegeben wurde. Und dass nach der Kirche bzw. vor dem Diner genügend Zeit ist, sich umzuziehen. Denn sonst wären die Gäste genötigt, bereits im Smoking bzw. im Abendkleid zur Trauung zu erscheinen, und das wäre fast noch schlimmer, als wenn Sie Schwarz tragen. Denn man sollte wissen, dass man den Smoking nie schon bei Tageslicht trägt, sondern erst abends. Doch zurück zum Kern Ihrer Frage: Darf eine Frau als Gast in Schwarz zur

ILLUSTRATION: JVR

Hat das Stil? Leser fragen, Stilfachmann Jeroen van Rooijen antwortet Hochzeit erscheinen? Nach alter Väter Sitte geht das nicht, weil Schwarz mit Todesfällen assoziiert wird. Das ist aber aus heutiger Sicht, wo Schwarz auch in der Tagesund Business-Garderobe üblich ist, ein eher ältlicher Zopf. Ich meine: Ein schönes schwarzes Kleid ist (abends) oft viel eleganter und moderner als alle diese schrecklich süssen Beeren- oder morbiden Blautöne, welche für festliche Roben oft verwendet werden. Wenn Sie also den Nerv dafür haben: Tragen Sie in der

Ein schwarzes Kleid ist oft viel eleganter und moderner als diese schrecklich süssen Beerentöne.

Kirche etwas Farbiges, aber setzen Sie für den Abend auf Schwarz. Kombinieren Sie allenfalls ein buntes OversizeFoulard dazu. Und Sie wissen sicher: Weiss kann Ihr Kleid auch nicht sein, die Farbe ist strikte für die Braut reserviert. Obwohl mein italienischer Schwiegervater meine Haltung zu Autos kennt (auf Kurzdistanzen ein No-go), holt er mich und meine Familie immer wieder mit dem Auto am Bahnhof ab, um uns dann zum 200 Meter entfernten Haus zu fahren. Wie kann ich ihn endlich bekehren? Gabriela D., Zürich

Ich weiss aus regelmässiger Anschauung vor Ort, dass die Italiener schwererziehbar sind, was Fragen des ökologischen Handelns betrifft. Sie schütteln ungläubig den Kopf, wenn man freiwillig, also

nicht aus purer Verzweiflung, mit dem öffentlichen Verkehr oder gar zu Fuss unterwegs ist. Per pedes ist einfach nicht der Lifestyle dieses Volkes! Ebenso bekannt ist, dass Italiener extrem pingelige Menschen sind, was ihr eigenes Hab und Gut betrifft. Sie kennen sicher diese PlasticSchutzhüllen für Ledersofas? Aus diesen beiden Erkenntnissen lässt sich ein Schlachtplan entwerfen: Reisen Sie das nächste Mal, vorzugsweise bei Bisiwetter, in völlig versauter Outdoor-Bekleidung und mit schmutzigen Stiefeln an. Ihr Schwiegervater wird sicher überglücklich sein, wenn Sie nicht zu ihm ins Auto steigen, sondern Ihren geliebten Fussweg autonom antreten. ..................................................................

Ihre Fragen zum kultivierten Lebensstil senden Sie direkt an jvr! nzz.ch.


WO SELBST IN KLEINEN DÖRFERN GROSSE MEISTER SPIELEN.

©Verein GWT Tourismus

www.austria.info/kulturgefluester

Von Biodiversität bis Walserherbst. Feiern Sie mit uns das „Jahr der Biodiversität“ und den 10. Geburtstag des Biosphärenparks. Angebote wie z.B. der Tag der Schmetterlinge oder das Mikrotheater des Naturhistorischen Museum Wien lassen die Natur- und Pflanzenvielfalt hautnah erlebbar werden. Ganz im Zeichen der Blasmusik steht das „1. Walser Blasmusiktreffen“ am 25.06.2010. Mit einem hochkarätig besetzten Konzertprogramm wartet die Propstei St. Gerold auf. Ab August lädt der „Klangraum“ an der Echowand ein. Das Walserherbst Festival vom 27. 08. -18.09.2010 bietet ungewöhnliche Veranstaltungen an ungewöhnlichen Orten. Klingende Kirchen und Ausstellungen, literarische und kulinarische Begegnungen in Walser Urhäusern, Walser Filmtage mit neuen „Heimat“ Filmen, Stummfilmen sowie Kinder- und Jugendfilmen, Workshops und aussergewöhnliche Musikveranstaltungen stehen auf dem Programm.

Kulturgenuss & Bergerlebnis. Kuhglocken oder barocke Klänge? Wanderschuhe oder High Heels? Innsbruck ist Stadt UND Berg. Eben noch im Strassencafé mit Blick auf die mittelalterliche Altstadt, und keine halbe Stunde später geniesst man auf 2.000 Höhenmetern ein 360-Grad-Bergpanorama mit Wanderanschluss. Zum „Après-Berg“ trifft man sich in der vollkommen neu gestalteten Maria-Theresien-Strasse bevor man den Gourmethimmel in einem der Haubenlokale erklimmt, himmlische Klänge bei den Festwochen der Alten Musik geniesst oder beim Tanzsommer Innsbruck internationale Stars bewundert. Alpine City Package. Ab Euro 130,00 p. Pers. im Doppel ist man schon dabei! 2 NÄ , 4* Hotel inkl. Frühstücksbuffet & 24 Stunden Innsbruck Card. Buchbar vom 01.03. - 30.11. 2010 auf: www.innsbruck.info/packages Info Innsbruck Tourismus Burggraben 3, 6020 Innsbruck, Österreich T +43 512 59850, F +43 512 59850 107 office@innsbruck.info, www.innsbruck.info

© Innsbruck Tourismus

Info Verein Grosses Walsertal Tourismus Jagdbergstrasse 272, 6721 Thüringerberg, Österreich T +43(0)5554 5150, info@walsertal.at, www.walsertal.at

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© A. JASIUTYN

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Die Swarovski Kristallwelten – Eine Einladung ins Reich der Fantasie. Die Wandlungsfähigkeit von Kristallen ist unvergleichlich. So lebendig wie ihr Glanz, so lebendig präsentiert sich ihr mystisches Zuhause: die Swarovski Kristallwelten in Wattens/Tirol. Im Jahr 1995 anlässlich des hundertjährigen Firmenjubiläums eröffnet und seither zweimal verwandelt, hat das glitzernde Labyrinth bis heute mehr als neun Millionen Besucher aus aller Welt verzaubert. Die Kristallwelten sind mehr als ein Ort, der durch seine Kunstschätze, Räume und seine Architektur fasziniert. Ganzjährig finden spektakuläre Veranstaltungen statt. Ausstellungen gehören ebenso zum Programm wie Konzerte, Lesungen und die Kristalline Werkstätte für Kinder. Mehrmals im Jahr sorgen bekannte DJs beim Clubbing im Riesen für Partystimmung.

Graz is(s)t Genuss. Die grösste Bühne, auf der die Grazerinnen und Grazer ihr Leben inszenieren, ist das historische Zentrum mit seinem Renaissance-Kern, der auch in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Dieser Leckerbissen mittelalterlichen Stadtflairs mit unverkennbar italienischem Einfluss ist einfallsreich gewürzt mit zeitgenössischer Architektur. Lassen Sie sich von der Grazer Vielfalt überraschen und tauchen Sie ein – in die Genuss Hauptstadt Graz!

© GrazTourismus

Info Swarovski Kristallwelten Kristallweltenstrasse 1, 6112 Wattens/Tirol, Österreich T +43 5224 510 80, F +43 5224 510 80 - 3831 swarovski.kristallwelten@swarovski.com, www.kristallwelten.com

2 NÄ im DZ in einem 4* Hotel Ihrer Wahl im Zentrum inkl. Frühstück Kulinarischer Rundgang: Spazieren Sie durch die Grazer Gässchen, über Bauernmärkte und stärken Sie sich an den geschmackvollen „Labestationen“ (kompl. Menü). Gültig 15.01. - 21.11.2010 jew. Fr - So, ab Euro 139,00

Die Wiener Museumsmelange – das Kombi-Ticket für Wien Holding Museen. Mozarthaus Vienna, KUNST HAUS WIEN, Jüdisches Museum Wien & Haus der Musik – 2 von 4 Museen um Euro 15,00. Zur Wien Holding gehören vier spezielle Museen von int. Rang: das Mozarthaus Vienna mit der einzigen erhaltenen Wiener Wohnung des Musikgenies, das Haus der Musik, ein interaktives Klangmuseum, das KUNST HAUS WIEN mit dem Museum Hundertwasser und das Jüdische Museum Wien. Unter dem Titel „Wiener Museumsmelange“ bieten diese vier Häuser jetzt ein spezielles Kombi-Ticket an: Dabei kann man zwei aus den vier Museen der Wien Holding zum besonders günstigen Kombi-Preis von Euro 15,00 besuchen. Erhältlich ist das Kombi-Ticket „Wiener Museumsmelange“ über Wien-Ticket unter www.wien-ticket.at, Tel.: +43 1 58885, in zahlreichen Hotels sowie direkt an den Kassen der vier Museen. Info Mozarthaus Vienna Domgasse 5, 1010 Wien, Österreich T +43 1-512 17 91 30, F +43-1-512 17 91-90 ticket@mozarthausvienna.at, www.mozarthausvienna.at

VIA IMPERIALIS – Schlösser, Burgen & Stifte im Herzen Europas. Elf der schönsten und historisch wertvollsten Burgen, Schlösser und Stifte Österreichs gehören derzeit dem Verein zur Erhaltung und Förderung des europäischen Kulturgutes an. War es früher die Aufgabe der Eigentümer der Burgen, Schlösser und Stifte, in den verschiedenen Bereichen kulturell, aber auch sozial tätig zu sein, so folgen sie heute dem Wunsch der Gäste und Besucher aus dem In- und Ausland, in historischen Mauern die vielseitige und umfassende Geschichte Österreichs kennen zu lernen. Begeben Sie sich auf eine Reise durch Österreichs Vergangenheit! Infos unter www.viaimperialis.at Info Via Imperialis Oberer Stadtplatz 6/III, 6330 Kufstein, Österreich T +43 5372 602 380, F +43 5372 710 60 buero@viaimperialis.at, www.viaimperialis.at

© Schloss Tratzberg

© Mozarthaus Vienna

Info Graz Tourismus Information Herrengasse 16, 8010 Graz, Österreich T +43 316 80 75 0, F +43 316 80 75 55 packages@graztourismus.at, www.weekend.graz.at

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91 Mode Nach Übervater Helmut Lang sind in Wien neue, junge Designer auf dem Sprung zum Erfolg Österreich- Spezial Wein Kreative Winzer in d...