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ECHT

Magazin für das steirische therMenland Frühling/Sommer 2011

Baden gegen Stress Legendäre Riegersburg Urlaub mit Picknick Über das Glück

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Die 10. Ausgabe des Magazins Echt*Zeit ist ein Grund zur Freude für das Steirische Thermenland. Deshalb haben wir sie unter das Motto „Glück“ gestellt und spüren diesem Gefühl in der einen und anderen Weise nach. Thermalwasser wirkt stressabbauend, das beweist erstmals eine wissenschaftliche Studie (Seiten 10–11). Gegen die Hektik des Alltags hilft aber auch, was der Schriftsteller Alfred Komarek als die Kunst des Innehaltens bezeichnet. Lassen Sie sich von ihm ruhig dazu anstiften! Das Innehalten macht erst offen für die kleinen und großen Glücksmomente des Lebens (Seiten 4–5). Warum Bewegung glücklich macht und wie auch Sie die „Glücksspirale“ in Gang setzen können, verraten Ihnen die Seiten 6-7. Ist Ihre Neugier geweckt? Dann dürfte Sie das Angebot des Steirischen Thermenlandes in Sachen Bewegung interessieren. Es warten Tanzwochen in Bad Waltersdorf, Nordic Walking in Loipersdorf, Genussradeln im gesamten Steirischen Thermenland und vieles mehr (Seiten 8–9). Die gesamte Region ist ein Genussradel- und Wanderparadies. Besonders fein ist auch ein neues Angebot, das Wohlfühl-Urlaub mit einem Picknick an den schönsten Plätzen kombiniert (Seiten 16–17). Womit Sie besondere Tage des Lebens so richtig zelebrieren können – auch das erfahren Sie in dieser Glücks-Ausgabe (Seiten 18–19). Viel Vergnügen und Inspiration beim Lesen!

INHalT

Wohlfühlen | Gesundheit 6 bis 15

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Fotos: Heiltherme Bad Waltersdorf, Steirisches Thermenland, Gesundheitsgut dr. dominik, lienhardt

EdITorIal

Essen | Trinken 16 bis 23

Land | Leute 24 bis 31

Kunst | Kultur 32 bis 41 Mag. Gernot Deutsch, Obmann des Steirischen Thermenlandes

IMPRESSUM: Echt*Zeit – das Magazin für das Steirische Thermenland. Medieninhaber: Steirisches Thermenland Marketing GmbH, Radersdorf 75, 8263 Großwilfersdorf, Tel.: 0043 3385 – 66040, www.thermenland.at, Projektkoordination: Barbara Thaler • Produktion: Corporate Media Service GmbH, Arche-Noah-Gasse 8–10, 8020 Graz, Tel.: 0043 316 – 90331-0. Geschäftsführung: Harald Kopeter. Redaktionelle Leitung: Mag. Roswitha Jauk. Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Mag. Barbara Jauk, Guido Lienhardt, Mag. Evelyn Schalk • Lektorat: Efi Papst • Inserentenbetreuung: Anton Reiter (DW 27 67), Mag. Irmgard Reinisch (DW 27 83) • Layout/Design: m4! Mediendienstleistungs GmbH & CoKG, Schönaugasse 64, 8010 Graz, Lisa Thalhammer • Hersteller: NÖ Pressehaus • Coverfotos: Heiltherme Bad Waltersdorf, Genusshotel Riegersburg/Eibl, TV Bad Waltersdorf/Bernhard Bergmann, www.istock.com

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Anstiftung zum glücklichsein Alfred Komarek leidet mit seinen Helden, ist fasziniert von Grenzen und spricht über bereichernde Zusammenstöße.

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lfred Komarek sitzt mir gegen­ über, doch noch bevor unser Ge­ spräch beginnt, fällt mein Blick auf ein Miniatur­Karussell, das sich auf dem niedrigen Tisch zwischen uns befin­ det und jenen Spieluhren gleicht, die bis etwa Ende der 1950er­Jahre so beliebt waren. Aber dieses hier ist anders, un­ terscheidet sich von seriell gefertigten Dekorationsobjekten. Es besitzt, wie fast alles in diesem Raum, eine ganz ei­ gene Geschichte. Ein Vater hatte, wohl mangels anderer Möglichkeiten, das Grammofon geopfert und daraus als kin­ dergerechtes Weihnachtsgeschenk jenes Karussell gebastelt, das nun mit hand­ gemachtem Pferd, Wagen und allerlei weiteren liebevollen Details auf seinem großen Kasten steht. Die Geschichten der Dinge sind Komarek wichtig, und so zeichnet den Autor etwas aus, was viele seiner Kollegen nicht haben: die Aufmerksamkeit fürs Detail – und seine Bedeutung. Egal ob Weinviertel­Krimi oder Lagunen­ Bildband, jedes Kellerstöckl und jedes landwirtschaftliche Gerät, das er etwa in seinen legendären, mit Erwin Steinhauer verfilmten Polt­Romanen beschreibt, hat seine Funktion im Text. Es gibt Auskunft über die Lebensweise der Menschen, die Beschaffenheit der Gesellschaft und ihre Entwicklung. Komareks akribisch re­ cherchierte Blicke in die Vergangenheit erschließen seinen Lesern das Hier und Jetzt. Dabei zieht es ihn immer wieder in abgelegene Grenzregionen. „Alles, was mit Grenze zu tun hat, ob politische, soziale, landschaftliche Grenze, ist span­ nend, denn Grenze bedeutet Übergang“,

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Fotos: www.istock.com, Alfred Komarek, www.bigshot.at

INtervIew Stellen Sie sich die Frage nach dem Glück? Alfred Komarek: Ja, das ist das einzig Erstre­ benswerte. Ich wüsste nicht, wozu ich sonst auf der Welt wäre. Worin besteht Glück für Sie? Komarek: Nicht unbedingt darin, dass man immer jauchzend durch die Welt hüpft. Es kann darin beste­ hen, durchaus, aber es gibt auch ein sehr leises Glück. Es gibt viele Arten, glücklich zu sein? Komarek: Ja, auch ein ge­ schenktes Glück: dass man z. B. jemandem eine Riesenfreude macht und dann auf einmal merkt, man freut sich selber über dessen Freude noch mehr. Oder es gibt ein Glück, das einen völlig meuchlings er­ wischt, wenn man’s überhaupt nicht drauf angelegt hat. Auf einmal ist es da und hüllt einen ein. Dann rühr ich mich nicht und schau, dass es bleibt. Glück ist das Allerallerwich­ tigste, ich lebe weder für irgendei­ nen Beruf noch für Erfolg oder Pres­ tige, sondern für die Augenblicke, von denen ich sag, dafür zahlt es sich aus. Dafür hab ich auch schon auf manches verzichtet. Wie darf man das verstehen? Komarek: Ein großer Medienkon­ zern wollte mich anstellen, ich hätte bis ans Ende meiner Tage ausge­ sorgt gehabt; die Entscheidung, meinen freien Beruf aufzugeben, fiel schwer. Ich rief den Konzernchef an, sagte, ich hätte keinerlei Füh­ rungsqualitäten. Antwort: Machen S‘ ein Seminar. Ich hätte auch zu wenig Zeit, schließlich müsse ich schreiben. Er: Wir drucken alles. Also sagte ich: Ich will nicht. Er ant­ wortete: Geben S‘ es zu, glücklich wollen S‘ sein! Manchmal begegne ich meinem Ersatzmann. Seine Falten werden immer tiefer …

so der Autor, der abseits volkstümelnder Klischees dem „Dialog von Menschen und Landschaft“ nachspürt. Das „Mäandern“ ist ihm wichtig, und seinem Drang zum Umherstreifen, zum Schauen und Erkunden lässt er auch in seinen Texten ziemlich freien Lauf. Denn gerade die Umwege sind entscheidend, um seine Umwelt zu erfassen und sich Zeit zu nehmen für die Menschen, die sie prägen und von ihr geprägt werden; so lässt sich zwischen Metropole und Peripherie „alle paar Kilometer eine andere Welt“ entdecken. Wie sich bei Grammofon und Karussell die Geschwindigkeit einmal drosseln und einmal erhöhen lässt, so braucht es auch im täglichen Leben Momente der bewussten Entschleunigung. Dass diesen mittlerweile fast der

Nimbus von verbotenem Luxus anhaftet, darauf verweist der Titel des vor Kurzem erschienenen Bandes „Anstiftung zum Innehalten“ – ein augenzwinkernd-ernsthaftes Verweigerungsplädoyer. Linear sind weder die Biografien von Komareks Romanfiguren noch seine eigene – allen Effizienz- und Leistungspredigern zum Trotz. Der Autor behauptet von sich selbst: „Ich kann nichts wirklich gut, außer mir Sätze merken – aber das kann ich gemein gut.“ Er weiß um den Wert des Wortes, und zwar jedes einzelnen, das über die Zeiten hinweg nicht an Bedeutung verliert, sondern im Gegenteil an Definitionsmacht gewinnt und Geschichte(n) schreibt. www.alfred-komarek.at

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vom GlüCk In dEr BEwEGunG Maik Liebe, Vitalcoach in der Parktherme Bad Radkersburg

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ennen Sie das Gefühl, nach dem Schwimmen aus dem Wasser zu steigen und sich wie eine junge Göttin zu fühlen? Erinnern Sie sich an die Ausgeglichen- und Zufriedenheit nach einem längeren Lauf durch Wald und Wiesen? Die meisten von uns kennen das bestimmte Glücksgefühl, das körperliche Aktivität mit sich bringt, zumindest aus der Kindheit. In der Schule und im Job ist man dann zum Sitzen, meist stundenlangem, übergegangen. Langsam, aber sicher ist das zur Gewohnheit und

Normalität geworden. Das menschliche Skelett allerdings ist nicht fürs Sitzen geschaffen. Sitzen belastet die Wirbelsäule viel mehr als etwa Stehen. Unser Körper braucht, um flexibel, kräftig und gesund zu bleiben, Bewegung, wie sie unsere Vorfahren in ihrem Alltag ganz natürlich praktizierten. Der Mensch von heute hingegen muss sich für ein bewegtes Leben bewusst entscheiden. „Der erste Schritt könnte in unser Mobilitäts-Center führen“, sagt Maik Liebe, Vitalcoach in der Parktherme Bad Radkersburg. Hier

Fotos: Bengelsdorf/photocase.com, Peter Atkins/fotolia.com, Hirschhausen/markus Hauschild

Sport hilft nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele auf die Sprünge. Wer in ein bewegtes Leben aufbrechen will, bekommt in der Parktherme Bad Radkersburg Starthilfe.

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Glück kommt selten allein

kann man Muskelkraft, Koordinationsfähigkeiten und vieles mehr testen lassen. Nach diesem Rundum-Check weiß man, wo man steht und sozusagen startet. „Es geht aber nicht darum, jemanden zu Hochleistungssport zu motivieren, sondern darum, Menschen wie dich und mich zu mehr Lebensgefühl und Gesundheit zu begleiten“, erklärt Maik Liebe. Dazu stehen in der Parktherme viele Möglichkeiten offen: das 50-mSportbecken ebenso wie das Aktiv- und Vitalprogramm, das u. a. Aqua-Fit- und

Wirbelsäulengymnastik, Laufen und Nordic Walking vorsieht. Draußen in der Natur locken Radel- und Wanderwege. Maik Liebe sieht als Vitalcoach im Kurzentrum, das u. a. auf den Stütz- und Bewegungsapparat spezialisiert ist, wie sehr Bewegungsmangel und einseitige körperliche Arbeit die Gesundheit beeinträchtigen. Mit dem Körper leidet auch immer die Psyche. „Umgekehrt steht fest, dass regelmäßige Bewegung antidepressiv wirkt. Sport hilft auch der Seele auf die Sprünge!“

In seinem Buch „Glück kommt selten allein“ erklärt der Kabarettist und Neurologe Eckart von Hirschhausen das positive Gegenstück zum Teufelskreis, die „Glücksspirale“. Das Wort beschreibe die wunderbaren Erfahrungen, die Menschen machen, die mit regelmäßiger Bewegung beginnen. „Dass eine schlechte Angewohnheit zur nächsten negativen Erfahrung führt, dafür haben wir ein Wort. Jeder weiß auch, wie schwer es ist, aus dem Teufelskreis auszusteigen. Der Grund dafür ist, dass wir Gewohnheitstiere sind.“ Die gleiche Dynamik können wir aber auch für positives Verhalten nützen. Fängt jemand an, sich regelmäßig zu bewegen, ist nach drei Wochen das neue Verhaltensmuster etabliert. Man muss sich nicht mehr dazu überwinden. Im Gegenteil: Der neue Sportler freut sich auf die Bewegung. „Mit dem Einüben z. B. des Laufens passieren andere wundersame Dinge. Ernährung, Rauchgewohnheiten, Selbstwert, Stimmung – alles Mögliche entwickelt sich zum Positiven. Die Glücksspirale ist im Gang.“ Eckart von Hirschhausen, der vier Jahre Recherche über den Stand der Gücksforschung sowie eigene Erfahrung in sein Buch einfließen ließ, meint, dass es nicht genüge, ein motivierendes Ziel zu haben, auch die Bewegung an sich müsse Freude machen. „Etwas, was uns nicht auch im Tun glücklich sein lässt, lässt man schnell wieder bleiben. Nennen Sie mich altmodisch, aber ich glaube, dass Bewegen in der Natur das Beste ist.“ Das Buch erscheint am 1. Mai als Taschenbuch (Rowohlt Verlag 9,95€).

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Ob Schwimmen, Tanzen, Wandern, Radeln, Golfen oder Indoor-Training wie Yoga und Pilates – Hauptsache, Sie bewegen sich und genießen es.

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ie Sonne scheint, die Wärme lockt, und damit beginnt für viele Menschen die aktive Saison. Die Pause, die fast alle Menschen, die ihrem Sport nicht bedingungslos verfallen sind, in den Wintermonaten machen, ist endlich vorbei. Schritt für Schritt erobern wir den Spaß an der Bewegung und die Kondition wieder zurück – und viele

genießen dabei die Natur. Wenn Sie zu jenen gehören, die ihre Bewegungsform noch nicht gefunden haben, denken Sie an Ihre Kindheit zurück. Wer einst gerne mit den Rollschuhen unterwegs gewesen ist, dem macht das Skaten bestimmt auch heute noch Vergnügen. Wer schon als Kind eine Wasserratte war, sollte es mit Schwimmen probieren. Anfängern

T EGINN B N O ne IS ei n A rü S DIE GOreLmFsanften Schwung und satteStmeiGrischen Ther-

ih e des Sie sind mit e Golfplätz are gibt. enweide: di ug A achtexempl e Pr er er nd vi ch beso ei gl ermenes n dorf, die Th , von dene menlandes Bad Walters tz la erg und fp nb ol he G Sie den tz Bad Gleic la fp ol Entdecken n G n de en Sie scho Loipersdorf, brigens: Hab Ü . golfanlage e ch di lö t K is in Gemeint ergolfplatz iel gezogen? zen den Tramin Sp ät Pl ne n hö ne sc rte fürs 0 verschiede 2 it m n die Trumpfka ne die Ih breite von Golf-Card, ftliche Band Steiermarkd landscha un e com ch k. tli ar or sp www.steierm die gesamte k eröffnet. ar m er ei St Golf in der

ist absolut zu empfehlen, sich vor Beginn der Joggingsaison oder einer anderen Ausdauersportart ärztlich durchchecken zu lassen. Es ist wichtig, dass Gelenke, Herz und Kreislauf den Belastungen gewachsen sind. Grundsätzlich gilt: Weder Über- noch Unterforderung tut dem Körper gut. Fangen Sie langsam an und genießen Sie die Bewegung.

INDOOR-WORKOUT

Gesunde Bewegung ist in den Thermen neben dem Heilwasser, den Massagen und den Schönheitsritualen ein fixer Bestandteil des Angebots. Die Bekanntschaft mit den verschiedenen sanften Trainingsformen wie Wirbelsäulengymnastik, Pilates, Aqua-Jogging, Yoga, Qigong und anderen energetischen Körperübungen ist oft der erste Schritt in ein aktiveres Leben. Besonders umfangreiche Aktiv-Programme bieten die Parktherme Bad Radkersburg, die Heiltherme Bad Waltersdorf, die Therme Loipersdorf und das Rogner Bad Blumau. Hier entdeckt man auch oft neue Bewegungsformen.

Fotos: TV Klöch/Bernhard Bergmann, Freibad Fürstenfeld, Heiltherme Bad Waltersdorf, © Steiermark Tourismus/Eisenschink, © Steiermark Tourismus/ Schiffer-Symbol, www.istock.com, hamido/photocase.com

LUSTVOLLE BEWEGUNG

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IT MIRen! . Musik und Tanz sind ein FealtestrsTANZ tM nz dW kann man ta eiltherme Ba

SCHWIMMEN

Wenn die Sonne vom Himmel scheint, fällt die Entscheidung für den Sprung ins kühle Nass eines Freibades oder Badesees leicht. Jetzt haben die Schwimmer Saison. Und das ist gut so. Denn Schwimmen ist unter den Sportarten diejenige, die – zumindest körperlich – den meisten Auftrieb gibt. Schwimmen ist gesund und macht schlank und schön. Ausdauerschwimmer fühlen sich wohl in ihrem Körper und können Stress und Anstrengungen leichter bewältigen. Im Steirischen Thermenland gibt es viele Möglichkeiten zu schwimmen, so z. B. auch das größte Beckenbad Österreichs, das Freibad in Fürstenfeld.

NORDIC WALK ING

Loipersdorf ist nic ht nur ein Ort de r Erholung und nung, sondern au Entspanch der Bewegung . Auf reizvollen gen, die als „Lau Waldwef- und Walking-P aradies“ ausges sind, kann man childert seine Kondition in freier Natur er Die Therme ist de proben. r Ausgangspunk t für vier Routen, beginnt direkt im ein Weg Ort. Die Länge der Strecken un rigkeitsgrade va d die Schwieriieren. Laufen un d walken sollte ma Zwang und imme n ohne r, um sich wohlz ufühlen. Das be für entspanntes ste Zeichen und damit gesund es Walken und wenn man sich Laufen ist es, dabei noch mit dem Partner unter halten kann.

„Gesundhei es in der H Tanzele“, heißt n wird. Die Se d un r pe geschriebe oß für Kör wie gr s en rd nz eten Standa s Thema Ta schrittene bi ner dorf, wo da ie ge rt W Fo r, d mer Walze nfänger un sa A ng r la fü e e, rs nz ku ische Tä onelles wie inamerikan auch Traditi er ab x, Tango, late fo Slow stehen zur ckstep und B. Zumba® z. ie Walzer, Qui w es nz – es oche mit Ta er Innovativ er Urlaubsw Volkstanz od od e gesund nd nd ne U b Woche werden. Auswahl. O spannend zu d un . n al se m sgelas Alltag alle verspricht au uszeit vom ungvolle A hw sc ne ei ist so

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Baden hilft Bei StreSS Beim Baden in Thermalwasser hat Stress keine Chance. Eine international anerkannte Studie hat das eindrucksvoll bewiesen.

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fotos: Steirisches thermenland, www.istock.com, Babak Bahadori

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ürfen wir mit gutem Gewissen behaupten, dass steirisches Thermalwasser heilende Wirkung hat? Wenn ja: Welche ist das genau? Und wie kommt sie zustande? All diesen Fragen geht jetzt ein Großprojekt des Steirischen Thermenlandes nach. Der erste Schritt war eine Studie, die den stresssenkenden Effekt des Badens in Thermalwasser messen sollte. In Auftrag gegeben wurde die Studie von den sechs Thermen gemeinsam. Leiter der Studie ist Dr. Babak Bahadori, und ihr Ergebnis lautet in aller Kürze so: Nach nur 25 Minuten Baden und Entspannen in Heil- und Thermalwasser ist das Stresshormon Kortisol im Speichel der Badenden deutlich gesunken. „Der Kortisolgehalt im Speichel ist als empfindlicher Stressindikator zu werten. Wir haben nachgewiesen, dass Baden in steirischem Thermalwasser ihn wesentlich senkt. Vergleichbar ist die objektiv nachweisbare Wirkung mit jener von progressiver Muskelrelaxation, einer bewährten Methode zum Stressabbau“, erzählt Bahadori. „Der subjektiv empfundene Erholungswert war bei den Badenden sogar signifikant höher als in den Vergleichsgruppen, die mit Muskelrelaxation bzw. einfacher Entpannung in Liegestühlen gearbeitet hatten.“ Die Studie bestätigt also, was Mediziner seit jeher vermutet haben: dass Thermalbäder stresslindernd und entspannend wirken. Zurückzuführen sei das Sinken des Stresspegels sowohl auf die wohltuende Wärme des Wassers als auch auf die darin gelösten Mineralien. „Beides setzt in unserem Körper Botenstoffe frei, die beim Stressabbau helfen. Ein Thermentag oder -urlaub im Steirischen Thermenland ist also optimal geeignet, Erschöp-

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Dr. Babak Bahadori, Facharzt für innere Medizin

fung auszugleichen und neue Kraft zu tanken“, urteilt der Studienleiter. Darüber, wie häufig und ausdauernd man baden sollte, kann er noch kein untermauertes Statement abgeben, aber: „Ich persönlich bin ein Wochenendtyp. Diese Zeit brauche ich, um wieder in einen Rhythmus zu kommen, der vorher schon verloren war. Im Zustand der Entspannung wird es dann auch wieder möglich zu erkennen, was einem wichtig und was unwichtig ist. Und es blitzt die Erkenntnis auf, dass so manche Fesseln, die wir tragen, selbst geschmiedet sind ... “

ZUR STUDIE * SPANNUNGSABBAU IM HEILBAD

Die vom Steirischen Thermenland zur Erforschung der Heilwirkung des Thermalwassers in Auftrag gegebene Studie wurde von Dr. med. Babak Bahadori in der Therme Loipersdorf durchgeführt. 49 Probanden waren im Einsatz. Die Studie gibt Auskunft darüber, wie schnell und in welchem Ausmaß das steirische Thermalwasser geeignet ist, den Stresspegel im Körper zu senken. Weitere Details unter www.thermenland.at

Sie sind Arzt, Autor, Forscher ... Baden Sie in Thermalwasser? Dr. Bahadori: Ja, ich schätze die angenehme Müdigkeit und Entspannung nach einem Thermenbesuch persönlich sehr. Leider gelingt es auch mir zu selten, solche Pausen einzulegen, obwohl ich weiß, wie wichtig das in unserer Leistungsgesellschaft ist. Auch in Bezug auf die innere Balance und das Wohlfühlgewicht. Das beste Konzept funktioniert nicht, wenn die Seele erschöpft ist. Seit dem Altertum sprachen Mediziner der Thermaltherapie große Wirkung zu ... Dr. Bahadori: Stimmt. Die Balneologie, also die Lehre von der therapeutischen Anwendung natürlicher Heilquellen, war nur zwischendurch etwas in den Hintergrund getreten. Jetzt ist sie wieder stark im Trend. Ich bin überzeugt davon, dass Thermalwasser ein großes und teils noch unentdecktes Potenzial hat.

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UrlaUb für meine haUt styria sambUcUs Schöne und gesunde Haut mit der Kraft des schwarzen Holunders liefert die Natur-Pflegelinie STYRIA SAMBUCUS. Neben Massage- und Körperöl sowie Körperpackungen wurden vor Kurzem auch eine Gesichtscreme und ein Gesichtspeeling ins Programm aufgenommen. Die Vorteile liegen auf der Hand: biologisch, effektiv und regional!

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rockene und kalte Luft hat meinem Gesicht ganz schön zugesetzt. Zeit für ein kleines Schönheitsprogramm, beschließe ich und finde im Styrian Spa der Heiltherme Bad Waltersdorf den idealen Ort für die Umsetzung meines Vorhabens. Meine Ziele sind klar – ich will verwöhnt werden, Energie tanken und mit einem Strahlen auf dem Gesicht nach Hause zurückkehren. Bereits die Anfahrt mit dem Thermenexpress aus Graz und dem charmant-linkischen Busfahrer Sepp lässt auf einen guten Ausgang meiner Expedition hoffen. Nach einem Besuch im Soledampfbad und einem Sprung ins 29 Grad warme Außensportbecken mache ich mich auf den Weg zu meiner Beauty-Behandlung. Für eineinhalb Stunden ist das Verwöhnprogramm anberaumt – Zeit, die mein Gesicht auch bitter nötig hat, wie meine persönliche Schönheitsexpertin nach nur einem – etwas schockierten – Blick auf meine Haut feststellt. Nach der üblichen porentiefen Reinigung inklusive Kürbiskern-Peeling bietet sich meiner Haut mit der Lavezstein-Massage ein erster Höhepunkt. Den passenden Stein – natürlich den mit der meisten Energie – hatte ich zuvor rein intuitiv gewählt. Die Massagesteine – Specksteine mit außergewöhnlichen Eigenschaften – werden im nahen Rabenwald abgebaut und von den Therapeuten selbst zum idealen Massagestein für Gesicht und Körper geschliffen. Auch ein Groß-

teil der Kräuter gedeiht im angrenzenden hoteleigenen Kräutergarten. In warme Decken und Tücher gehüllt, fast körperlos anmutend, genieße ich die Massage mit dem Serum aus heimischen Kürbissen. Der wahre Höhepunkt für mein Gesicht soll aber erst folgen: die Eisapfelmaske. Ein liebevoll aufgetragenes Gemisch aus Apfelpektin, Orangenpuder, Orangenblüten- und Minzewasser mit einem Hauch von Stiefmütterchenextrakt, das meine müde Haut mit einer geballten Ladung Vitamin C beschenkt. Der Blick in den Spiegel bestätigt die Prognose und lässt mich ohne Zögern beschließen: Der nächste Urlaub für mein Gesicht kommt bestimmt, und diesmal fällt die Pause dazwischen kürzer aus. Versprochen ist nun mal versprochen. Styrian Spa Heiltherme Bad Waltersdorf Tel.: 03333– 500-2 www.heiltherme.at

Die Eisapfelmaske beschenkt müde Haut mit einer Ladung Vitamin C.

fotos: heiltherme bad Waltersdorf, steirisches thermenland, www.photocase.com

Aufblühen mit der Kraft von Apfel, Kürbis und Co. – ein Selbsterfahrungsbericht aus dem Styrian Spa

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tativen Systems und des Hypophysen-Nebennierenrinden-Systems durch die Solebäder erklärt. Die lokalen Durchblutungsstörungen werden verbessert, die hyperergische Reaktionslage abgebaut und Regulationsstörungen im HypophysenNebennierenrinden-System ausgeglichen.

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quEllEn dEs GlüCks A

m nord- und südseitigen Ufer von Wald umgeben, liegt der Großharter Naturteich eingebettet in die hügelige Landschaft. Rund fünf Kilometer bin ich aus Bad Waltersdorf zu diesem Ausflugsziel, das Angler- und Badesee zugleich ist, geradelt. An seinen Ufern, die wie das Gewässer unter Naturschutz stehen, atme ich bei einem Spaziergang durch, entspanne mich und staune auf dem Weg rund um den Teich über die reiche Tierwelt im Wasser und an den Ufern. Man kann sich auch mit kleinen Booten aufs Wasser wagen oder von der Harter Teichschenke aus über einen 150 m langen Steg auf die Halbinsel wandern und dabei die sommerliche Natur genießen. Der Großharter Naturteich ist ein Paradies für Vögel und ihre Beobachter, aber auch ein Anziehungs-

punkt für Angler. Seit seiner Entstehung am Beginn des 17. Jahrhunderts – damals wurde er von Menschenhand geschaffen – erfreuen sich die Fischer an seinen Gaben. Karpfen, Schleie, Amur, Hecht und Wels gleiten durch das naturbelassene Wasser. Den Badenden indes gehen sie aus dem Weg – Platz gibt es ja genug im 13 Hektar messenden Teich.

Auch in Mureck, ganz nahe der slowenischen Grenze, finde ich einen besonderen Kraftplatz. Mit den Fischen um die Wette schwimmen spielt es am Röcksee in Gosdorf allerdings nicht, denn Flossentieren und Anglern ist ein von den Badenden separierter Teil des Sees gewidmet. Karpfen, Amur, Hecht und Zander brillieren im östlichen der beiden Baggerseen in der Hauptrolle. Wer die Passion des Fischens nicht teilt, hält sich an den mehrere Hektar großen Schwimmbereich, der mit allerlei sportlichen Herausforderungen lockt – zu Wasser und zu Land. Ich genieße das Schwimmen und erfreue mich der Familien, die rund um den See die Gelegenheit zum Fahrradfahren nutzen oder sich bei Tennis, Volleyball und sogar Surfen verausgaben.

Fotos: Rogner Bad Blumau, Röcksee, anouchka/www.istock.com

Großharter Naturteich, Röcksee und Vulkania Heilsee – ein sommerlicher Streifzug zu besonderen Plätzen zum Baden, Spazieren, Krafttanken und Genießen.

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Im Garten der vier Elemente: Der Vulkania Heilsee im Rogner Bad Blumau ist ein Geschenk der Natur an den Menschen.

Eine Kraftquelle anderer Art ist der Vulkania Heilsee im Rogner Bad Blumau, der sich aus einer Quelle speist, die vor mehr als einer Million Jahre als vulkanisches Binnenmeer entstanden ist. Heute ist der Heilsee eine natürliche Badelandschaft innerhalb des Rogner Bad Blumau und Teil des „Gartens der vier Elemente“. Das

zarte Heilwasser, das meine Haut und meine Seele streichelt, wird aus mehr als 2.800 Meter Tiefe aus der Erde befördert. Kleine Wehwehchen weiß es mit links zu lindern. Die Wissenschaft erklärt dies mit Mineralien, die sich in der Vulkania-Quelle in besonderer Dichte finden. Viel wesentlicher scheint mir aber, dass

die Badenden ihre Kraft spüren und genießen. Kopf und Körper lassen los, die Seele nimmt sich eine wohlverdiente Pause und befreiende Prozesse setzen sich in Gang. Mystisch anmutende Unterwasserklänge, die den Eigenklang des Ortes in hörbare Töne umsetzen, tragen das Ihre dazu bei.

Kleine Schwimmer ® lieben Little Swimmers . Es gibt nichts Schöneres als mit Ihrem Baby im Schwimmbad zu plantschen. Lassen Sie sich dabei nicht den Spaß von einem kleinen Missgeschick verderben. Anders als normale Wegwerfwindeln quellen Huggies® Little Swimmers® beim Kontakt mit Wasser nicht auf. Ihr Baby kann sich ungehindert im Wasser bewegen und das nasse Element spielerisch erkunden. Mit Huggies® Little Swimmers® sind Sie auf der sicheren Seite. Ihr Baby wird von den lustigen Disney-Motiven begeistert sein und Sie können darauf vertrauen, dass Ihr Kind rundum geschützt ist. Huggies® Little Swimmers® Schwimmhöschen sind in vier Größen erhältlich (3– 4, 5, 6 und für Babies unter 6 Monaten gibt es Little Swimmers® My first swim kit als Windel Größe 2)

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Picknick auf dem Kapfensteiner Kogel – romantischer kann Essen unter freiem Himmel nicht sein.

URLAUB MIT PICKNICK

G

lück lässt sich nicht zwingen. Nur gut, dass es sich immerhin locken lässt. Beim Picknick auf dem Kapfensteiner Kogel, mit Blick über sanfte Hügel bis Slowenien und Gutem aus Küche und Keller im Korb, bin ich dem Himmel auf jeden Fall nahe. Meinem Freund scheint es gleich zu gehen. Immer wieder macht er mich auf das eine oder andere aufmerksam. Mir ist überhaupt bewusst geworden, dass es oftmals Impulse aus der Natur sind, die mich entspannen, offen und glücklich machen. Das Wahrnehmen der länger werdenden Tage, das Zirpen der Grillen in der warmen Erde. Und dazu Zeit. Auf genau dieses „Glücksrezept“ setzen auch 13 Gastgeber aus dem Steirischen Thermenland. Sie haben ein Picknick in ihr Wohlfühl-Angebot inkludiert. „4 Nächte im Hotel inklusive Wohlfühl-Halbpension, Nützung des Wellnessbereichs oder der Therme und genussvoll picknicken an einem besonderen Platz“ heißt es. Essen unter freiem Himmel hat eben großes Potenzial. Es ist bodenständig und besonders zugleich und ruft echte Glücksgefühle hervor. Alle Anbieter unter www.thermenland.at/gluecksmomente

IM SCHATTEN DER WEIDEN

500 Meter vom Rogner Bad Blumau entfernt erhebt sich die Weidenblume grün gegen den blauen Himmel. In ihrem Schatten finden wir Platz, um unser Essen im Freien zu zelebrieren. Zur Jause mit Brot, Aufstrich, Geselchtem, Käferbohnen in Kürbiskernöl und Kuchen genießen wir eine Flasche Wein und Mineralwasser. Neben uns stehen die Fahrräder, mit denen wir heute der über 1.000-jährigen Eiche in Bierbaum einen Besuch abgestattet haben. Doch damit hat der Genuss noch kein Ende. Zurück im Hotel, erwartet uns der entspannende Zauber der Bade-, Thermal- und Saunalandschaft ...

Fotos: Steirisches Thermenland/Eisenberger, TV Bad Blumau, TV Bad Gleichenberg, TV Bad Radkersburg, TV Loipersdorf, TV Bad Waltersdorf

Freundliches Wetter, ein reich gefüllter Korb, Zeit zu zweit: Beim Wohlfühlurlaub inklusive Picknick haben Glücksgefühle leichtes Spiel.

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DER SnePmURuRndF U A K C Ü DEM GckLplatz liegt auf der „Herzspuerr“g., Deiie 8 km lange

nb Unser Pickni Bad Gleiche rk durch für Paare in er den Kurpa üb n de wanderweg un St ei n Bad dr vo p en ap t in kn n Pfarrkirch de en Strecke führ ch is ehen ft zw einsame G e Landscha rf. Das gem do die hügelig ns 12 r an de tm pe, einer g und Trau Bei der Wip Gleichenber g. olosekt ri cc Pi ng hu en d macht n Fläschch ei ir w n er , entspannt un , zaub ser, Aufstrich f dem Weg Mineralwas so icht. Stationen au en br eb an , or r Abend cksack herv eßen, bis de ni aus dem Ru ge ir W . . Hotel .. el und Brot kuscheliges Käse, Würst im in unser he s un es t Dann zieh

UNTERM KIRSCHBAUM

Bei der Schwebeliege am Keltischen Baumkreisweg nahe der Therme Loipersdorf verzehren wir ein ganzes Backhendl, eine Flasche Wein, Mineralwasser und saftige Äpfel. Danach machen wir es uns auf der Liege gemütlich, blicken durch die Äste des Kirschbaumes, der heuer so kräftig geblüht hat, in den Himmel und schauen einander an. Es war eine gute Idee, wieder einmal unter freiem Himmel zu speisen. Wie oft wir das in jungen Jahren getan haben! Zurück geht es auf Waldund Wiesenwegen. Hand in Hand bleiben wir da und dort stehen und genießen die schönen Aussichten.

WENN DIE SONNE AUFGEHT

Am Sicheldorfer Teich nahe Bad Radkersburg picknickt sich‘s am allerschönsten in der Früh. Wenn die Sonne aufgeht und die Felder, Wälder und Wiesen rundherum zum Duften bringt, es auf der Wasseroberfläche glitzert und das Versprechen eines langen Sommertages in der Luft liegt. Es mag ein wenig verrückt sein, aber es ist richtig abenteuerlich, den Tag in der freien Natur zu beginnen. Mit einer Flasche Wein und Moastabratl, geselchtem Fleisch, Käferbohnen und Käse. Das ist Loslassen vom Alltag. Wir fanden es herrlich. Als wir in unser Hotel zurückkehrten, hat man es uns direkt angesehen ...

PICKNICK IM WEI NGARTEN

Wir genießen den Du ft der Blüten und die Wärme des saftig grünen Grases inmitte n der Weingärten in Bad Waltersdorf. Nur eine weiche Pic knickdecke trennt un s von ihnen. Lisbeth und ich haben uns lan ge auf diesen Therm enurlaub mit Picknick gefreut. Jetzt wartet der mit Bauernbrot, Schinken, Aufstrich, Würsteln, Käse und süßen Buchteln gefüll te Korb auf seine Erkundung. Wir stoße n aber erst einmal mit dem steirischen Weißwein auf uns an . Es gibt keine Eile, de r Tag gehört uns. Langsam breiten wir die Köstlichkeiten in ihrer ganzen Pracht vor uns aus. Lass es dir schmecken, mein Schatz!

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CARPE DIEM – PFLÜCKE DEN TAG!

Jedem Tag die Chance zu geben, der schönste zu werden, ist nicht leicht. An manchen Tagen aber gehört das Leben einfach gefeiert. Mit Menschen und Dingen, die besonders sind.

1. WEIZER APFELTRÜFFEL. In diese süße regionale Köstlichkeit hat Konditormeister Heinz Schwindhackl sein ganzes Können gesteckt. Sie ist hellgrün und braun durchwachsen, duftend, kugelrund und einfach unwiderstehlich! www.schwindhackl.at 2. ESSIG-GELEE. Bei dieser jüngsten Kreation von Gölles erwartet Sie eine delikate Verbindung von voller Fruchtigkeit und pikanter Säure. Erhältlich in den Sorten Quitte, Himbeere und Balsam Apfel. Ein toller Begleiter zu Käse, luftgetrocknetem Schinken, Pasteten ... www.goelles.at 3. GENIAL REGIONAL. Physalis in Traminer, Wurzelgemüse in Caldera, Karamellkastanien, Kürbischutney, HolunderFeigen, Bratapfel-Rhabarber ... – was

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3.

auch immer Raimund Pammer in seine 125-ml-Gläser zaubert, ist edel, regional und besonders. Absolute Anwärter fürs extravagante Picknick, bestens geeignet als Präsente für Geschäftspartner. www.genialregional.at 4. SPECKZWETSCHKEN. Getrocknete Früchte, von Hand mit hauchdünnem Vulcano-Räucherspeck umwickelt. Auch diese Spezialität kann man nicht anders als delikat bezeichnen! Kalt, aber auch kurz angebraten ein Genuss. Ideal zu Salaten, leichten Weinen oder Sekt. www.vulcano.at 5. FINK‘S ECHTE DELIKATESSEN. Verkosten Sie diese Delikatessen – ob Zucchini in Paradeisessig, Kürbispesto (als Brotaufstrich), süßer Kürbis (zu reifem Käse) oder

Fotos: Schwindhackl, Gölles, Pammer, Fink‘s, Radgonske, Zotter, Vulcano Schinkenmanufaktur

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6.

Wildapferl – in einem 10-gängigen Fingerfood-Menü und entscheiden Sie dann, was Sie mit nach Hause nehmen (Verkostung bei Voranmeldung für Gruppen ab 10 Personen). www.finks-haberl.at 6. SEKT. Gehört einfach dazu, wenn man

aufs Leben anstößt. Zwei prickelnde Empfehlungen: die Sektkellerei Radgonske gorice in Gornja Radgona und die kleinste Wein- und Sektkellerei Trost in Großhartmannsdorf. Ihr „Frizzabella“ ist ausgezeichnet und wird bald vergriffen

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sein. www.radgonske-gorice.si; Sektkellerei Trost: kellerstoeckl@aon.at 1. SCHOKOLIKÖR. Und zum süßen Abschluss ein Schokolikör von Alois Gölles und Josef Zotter. Das ist Hochprozentiges in Damenversion. www.zotter.at, www.goelles.at

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Wer auf ausgezeichnete Küche setzt, muss bei den Grundprodukten anfangen. Nur die besten Zutaten ergeben Genuss auf höchstem Niveau. Darüber einig sind sich im Idealfall Produzent, Koch und Gast – wie im wunderbaren alten Gaisrieglhof.

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er Gaisrieglhof befindet sich im Park von Schloss Obermayer­ hofen, mitten im Grünen; jedes noch so kleine Detail des 250 Jahre alten Rauchstubenhauses ist originalgetreu und gewährt als solches Einblick in eins­ tige Arbeits­ und Lebensweisen. Äußerst gegenwärtig sind hingegen die Quali­ tätsansprüche, die in der Küche gestellt werden. Chefkoch Gerhard Mandl ist

überzeugt, dass die Hochwertigkeit der verwendeten Produkte die Grundlage für kulinarischen Genuss darstellt. Ergo werden Regionalität und Tradition groß geschrieben, die Lieferanten kommen aus der Umgebung – egal ob Burgau­ er Schafskäse, Alpensaiblinge, ALMO­ Rindfleisch oder Bio­Steirerhuhn. Dazu kommen noch viele weitere, kleine Bauernhöfe, die den Gaisrieglhof mit

allem versorgen, was es zu einer herz­ haften Küchenlinie oberster Standards so braucht. Auf die Grundlagen kommt es Mandl in jeder Hinsicht an. Obwohl er bei seinen Kreationen der Haute Cuisine durchaus einiges abgewinnen kann, legt er Wert auf Basiswissen. Dieses finde man mitt­ lerweile viel zu selten, so der erfahrene Koch, der Nachwuchs könne zwar mit

Fotos: gaisrieglhof, genussregionen, Bergmann/Schirnhofer , Borckenstein, www.istock.com, www.bigshot.com, lugitsch

EInIgkEIT In SaCHEn QualITäT

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Dieter Lugitsch, GF Geflügelhof Lugitsch in Feldbach

Karl Schirnhofer, der steirische FeinkostSpezialist

Werner Borckenstein, Bio-Schafzüchter aus Burgau

Wir stehen für bestes Futter aus den eigenen Mühlen und ideale Haltungsbedingungen.

Ich bin stets bemüht, meinen Kunden und Partnern wertvolle Lebensmittel anzubieten.

Wir produzieren seit 25 Jahren biologisch. Neben Schafen auch Galloway-Rinder.

Molekularküchenkenntnissen aufwarten. „Aber wer kann heute schon noch ein g’scheites Gulasch machen?“ Er jedenfalls weiß, wie’s geht – und womit. Schirnhofer beliefert den Gaisrieglhof mit erstklassigem ALMO-Rindfleisch. Bei diesem kann man nicht nur sichergehen, gänzlich heimische Ware zu bekommen, die Tiere werden außerdem artgerecht auf Almweiden gehalten. Weiters betont

Karl Schirnhofer: „Sämtliche ALMO-Almochsen werden gentechnikfrei gefüttert. Mit einer Vielfalt von Gräsern, Kräutern und der Fütterung mit Heu, Silage und heimischem Getreide wird dem Ochsen zu jeder Jahreszeit ein ausgewogenes Menü geboten.“ Gerade bei Fleisch können die Ansprüche nicht hoch genug sein, und weil nicht nur Rind, sondern auch das Hendl zart

und tatsächlich gesund sein soll, bezieht die Küche des Gaisrieglhofs ihr Steirerhuhn von Dieter Lugitsch. Bei diesem ist lückenlose Kontrolle systematisch gewährleistet. „Um das Steirerhuhn produzieren zu dürfen, ist die aktive Teilnahme am Qualitätsmanagementsystem ‚Gockelweb‘ Pflicht. Dies bedeutet für den Landwirt, dass alle bäuerlichen Arbeitsschritte und der Entwicklungsverlauf der

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Ob Ausflug, Wochenende zu zweit oder gar Hochzeit: Im Gaisrieglhof (Foto unten) kann man Gutes genießen und Glücksmomente sammeln.

Hühner lückenlos verfolgbar sind. Die Einhaltung der Tierschutzbestimmungen ist ebenso grundlegend festgelegt“, betont Lugitsch. Was die Tiere fressen, weiß man hier ganz genau – darf doch ausschließlich Futter verwendet werden, das in der hauseigenen Mühle hergestellt wird. Beim „Steirerhuhn Bio“ kommen zusätzlich die Auflagen und Bestimmungen der biologischen Haltung und Fütterung hinzu. „Das ‚Steirerhuhn Bio‘ wurde als erste österreichische Marke mit dem Gentechnikfrei-Siegel ausgezeichnet“, so Lugitsch stolz.

Doch es muss nicht immer Fleisch sein, im Gegenteil. Für Käse-Liebhaber hält der Feinschmecker Mandl etwas ganz Besonderes bereit. Er bezieht von Werner Borckenstein rein biologisch produzierten Burgauer Schafskäse, Schafsfrischkäse, um genau zu sein. „Wir produzieren seit über 25 Jahren ausschließlich biologisch“, so der mehrfach ausgezeichnete Schafspezialist. „Unsere Tiere bekommen außer Heu und Gras spezielles Kraftfutter aus Hafer, Gerste und Pferdebohnen. Diese werden täglich frisch gequetscht, damit die wertvollen Nährstoffe nicht durch längere Lagerung verloren gehen.“ Das schmeckt man, findet wiederum Gerhard Mandl. „Der Burgauer Schafskäse ist milder als herkömmliche Schafs- oder Ziegenmilchprodukte. So eignet er sich für die verschiedensten Zubereitungsarten, kann aber auch pur genossen werden.“ Borckenstein hat darüber hinaus noch eine weitere Besonderheit im Angebot. Er züchtet Galloway-Rinder, robuste schottische Hochlandrinder, die 365 Tage im Jahr im Freien verbringen und deren Fleisch besonders schmackhaft ist. „Sie

fressen praktisch nur, was es auf der Weide gibt.“ „Bodenständig ja, aber gut gekocht muss es sein“, lautet Mandls Gourmet-Devise. So wird also im Rauchstubenhaus für Hochzeiten, Tagungen, aber auch einfach schöne Abende auf der lauschigen Terrasse nach alten Rezepten mit modernen Ansprüchen gebraten, gebacken, geräuchert und eben gekocht, was das kulinarische Zeug hält. Das Versprechen hochwertiger, schmackhafter Menüs wird mit dieser Küchenphilosophie täglich aufs Neue eingelöst. Regionale Traditionsküche: Gerhard Mandl

Kontakt Familie Graf Kottulinsky Neustift 1 8272 Sebersdorf Tel.: 03333 – 2503 Fax: 03333 – 2503 50 www.heiraten-in-tracht.at

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SchafSkäSeTaTar miT GurkenconfiT ... dazu erdäpfelpuffer miT marinierTen SalaTherzen zutaten für 4 Personen

300 g Schafskäse, in Würfel geschnitten 3 EL Schafsjoghurt, je 1 EL rote, grüne und gelbe Paprikawürfel 1 EL Schnittlauch, geschnitten, Prise Salz, Cayenne-Pfeffer ½ Salatgurke, würfelig geschnitten, 2 EL Sauerrahm, 1 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle, Knoblauch, Dill

Für das Schafskäse-Tatar Joghurt, alle Paprikawürfel, Schnittlauch, Salz und Pfeffer gut verrühren. Anschließend den Schafskäse vorsichtig unterheben. Für das Gurkenconfit Salatgurken einsalzen, ca. 10 Minuten einwirken lassen und Saft auspressen. Zusammen mit Rahm, Olivenöl, Knoblauch, Dill, Salz und Pfeffer verrühren. Schafskäse-Tatar in einem Ausstechring auf dem Teller anrichten und den Ring entfernen. Aus dem Gurkenconfit Nockerln formen und anrichten.

… erdäpfelpuffer miT marinierTen SalaTherzen zutaten für 4 Personen

1 große Kartoffel, 1 Eidotter Muskatnuss, gemahlen, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 EL Olivenöl 4 Stk. Salatherzen, 2 EL Balsamico-Essig, 2 EL Olivenöl Salz, Pfeffer aus der Mühle, Staubzucker, Muskatnuss gemahlen

„Suchen, Finden, Genießen.“ Transparenz in der Speisekarte: woher stammen das Fleisch, die Milchprodukte, Eier, Erdäpfel, Gemüse, Wild und Fisch? Auf diesen Plattformen finden Sie alle ausgezeichneten

Kartoffel mit Krenraspel reiben, leicht auspressen, mit Eidotter vermischen und mit Gewürzen abschmecken, die Masse zu Talern formen und in einer Pfanne in Olivenöl backen. Für den Salat Balsamico-Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Staubzucker und Muskatnuss mit einem Stabmixer aufmixen und die Salatherzen damit gut marinieren. Diese mit dem Schafskäse-Tatar anrichten und das Ganze mit Erdäpfelpuffern vollenden. Eventuell kann dann noch mit Paprikasauce verfeinert werden.

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Besonderer Tipp: Das Tatar mit Burgauer Schafskäse zubereiten, dieser verfügt über ein angenehmes Aroma, ist milder als herkömmlicher Schafs- oder Ziegenkäse und eignet sich dadurch perfekt für dieses Gericht, aber auch pur zum Genießen!

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lEgEndärE M

ajestätisch thront die Riegersburg auf einem Vulkanfelsen hoch über der Oststeiermark. Von unten wirkt die Burg, die wegen ihrer exponierten Lage in 482 m Höhe auch von vielen weit entfernten Plätzen aus, manchmal nur schemenhaft, zu sehen ist, immer noch uneinnehmbar. Doch die Besucher haben gleich mehrere Möglichkeiten, sie zu erklimmen. Über den Burghügel durch die 7 Burgtore und über die beiden Gräben hinauf führt ein Weg vorbei an der Greifvogelwarte, wo

man Einblicke in die alte Tradition der Falknerei erhält. Wer es gemütlicher mag, dem steht ein Panoramalift zur Verfügung. Oben angekommen, wird man mit einem spektakulären Blick über die umliegende Hügellandschaft belohnt. Im Inneren der Burg kann man sich dann auf Spurensuche, etwa durch die Ausstellung „Sagenhafte Riegersburg – Legendäre Frauen“, durch die wechselvolle Geschichte begeben. Eine herausragende Rolle spielte Katharina von Galler, genannt die Gallerin, in deren Besitz die

Burg 1648 gelangte. Die ungewöhnlich emanzipierte Frau heiratete dreimal, ließ sich von ihrem letzten, um 33 Jahre jüngeren Ehemann scheiden und führte zahlreiche Prozesse. Einer davon richtete sich gegen den Riegersburger Pfarrer. Fast immer ging es um Besitzansprüche. Die Gallerin war es auch, die den Ausbau zur größten Barockfestung des Landes veranlasste. Im Hexenmuseum wird zwar keine Legende ausgelassen, aber auch in kompetenter Form über Fakten informiert. Im

Fotos: riegersburg, steirisches Thermenland

Von Blumenhexen, Teufelspfaffen, der Gallerin und dem Genussweg – eine Burg voller Geschichte(n)

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ZEIT-LUPE

GENUSSWEG

Die Riegersburg ist 850 Jahre alt und wurde auf dem Felsen eines Vulkanberges erbaut. Sie konnte nie erobert werden. Seit 1822 befindet sich die Burg im Privatbesitz der Fürstenfamilie Liechtenstein. Neben der Hexenausstellung beschäftigt sich eine zweite Dauer-Ausstellung mit der „Gallerin“ und dem 17. Jahrhundert.

Neben der beliebten Genussradel-Tour ist nun in Riegersburg auch ein neuer Genussweg für Wanderer entstanden. Er führt durch den „Obstgarten Österreichs“ und verbindet Natur, Kultur und Kulinarik. Die aromatischen Früchte der Region kann man pur oder als Edelbrände, Essige oder besondere Schokoladen verkosten. Man darf sich in jedem Fall auf eine sinnliche Reise durch die Gaumenfreuden einstellen. Den nötigen Hunger kann man sich entweder auf 3, 10 oder 12 Kilometer langen Touren erwandern. Tel.: 03153 – 8670

RIEGERSBURG Zentrum stehen die blutigen Hexenprozesse, wobei die Ausstellung Wert auf zeitgenössische Zugangsweisen legt und die fatalen Folgen von Unwissen, Vorurteilen und Machtgier aufzeigt. Wer danach eine Stärkung braucht, ist in der Burgtaverne gut aufgehoben. Für die Erkundung der Umgebung braucht es schließlich neuen Elan ... Kontakt Tel.: 03153 – 82131 www.veste-riegersburg.at

FESTE AUF DER BURG * Vom 13. bis 15. August 2011 wird das Rad der Zeit zurückgedreht und das gesamte Burggelände verwandelt sich in einen Schauplatz voller Ritter, Burgfräulein, Hofnarren und Minnesänger. Kinder dürfen bei diesem Spektakel nicht nur schauen und staunen, sondern auch vieles selbst ausprobieren. * Die schaurig-schönen sommerlichen Vollmondnächte auf der Riegersburg werden heuer am 15. Juli und am 13. August 2011 (während des Mittelalterfestes) begangen.

FÜHRUNGEN, DIE BEGEISTERN Günther Maierhofer beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit der Riegersburg. Jetzt macht er spannende Führungen. Auf die Frage, was die Riegersburg so besonders macht, nennt er die aufregende Geschichte, die verschiedenen Besitzer und natürlich ihre beeindruckende Lage und Größe. Die Pfarre Riegersburg war früher außerdem die zweitgrößte des Landes und eine der Zentren der Hexenprozesse. In diversen Führungen – unterhaltsamen Rundgängen für Busreisende, Spezialinformationen für Historiker und Geologen oder auch 8-Stunden-Touren für besonders Interessierte – gibt Günther Maierhofer sein Wissen und seine Faszination für die Burg weiter ... www.die-burg-ruft.at

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Der Murradweg ist ein Erlebnis für alle Sinne. Neben dem sportlichen Aspekt kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz. Buschenschenken und Gasthäuser laden zum Verweilen ein.

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ür begeisterte Radfahrer ist es fast schon Pflicht, wenigstens einmal den Murradweg auf seiner gesamten Länge von 365 km zu befahren. Einmal im Jahr wird diese Strecke von Radfahrern aus ganz Europa regelrecht gestürmt: anlässlich der Tour de Mur, die heuer zum 21. Mal über die Bühne geht. Diese Veranstaltung, die ursprünglich als Demonstrationsveranstaltung für den Radwegeausbau ins Leben gerufen wurde und die auch als Klimaschutz-Radtour geführt wird, genießt seit Jahren internationales Ansehen. Die Tour hat ihren Ausgangspunkt in Muhr im Lungau, wo der Fluss seinen Ursprung hat, man kann aber überall entlang der Strecke in die Tour einsteigen. Der landschaftliche Bogen

spannt sich vom malerischen Bergpanorama über Wälder, Wiesen und Seen bis hin zu urbanem Ambiente in Graz. Noch weiter südlich – Richtung Steirisches Thermenland – wird es flacher, die Hügel werden sanfter, es wird mediterraner und milder. Gerade dieses vergleichsweise kurze Stück hat seinen besonderen Reiz und eignet sich perfekt für eine kleine Tagestour. Wer erst im Süden in die Tour einsteigt, den führt der Weg parallel zur Mur durch beschauliche Auwälder vorbei an Wiesen und Feldern. Wenn man den Fluss auch zwischendurch aus den Augen verliert, so hört man ihn doch immer. Im Frühjahr, wenn die Mur mehr Wasser führt, erinnert das Rauschen an einen wilden Gebirgsbach. Sollte sich

der harte Sattel dann doch früher als erwartet bemerkbar machen, kommt der Rastplatz bei der Murmühle in Mureck gerade recht. Radfahrer treffen Spaziergänger, Gäste von überall her kommen ins Gespräch. Die Radler erzählen lachend von ihren „Qualen“ auf dem Drahtesel, Einheimische geben Freizeit- oder Kulinariktipps, und Zaungäste staunen über die oft merkwürdigen Outfits des Radlervolkes. Gut gestärkt geht es weiter zum Tagesziel Bad Radkersburg. Je näher man der Thermenstadt kommt, desto mehr Radfahrer sind unterwegs. Man grüßt sich, winkt sich zu, wird von den Flotteren auch mal angeklingelt und macht daraufhin brav Platz. „Die so hetzen, merken ja gar nicht, was ihnen entgeht“,

Fotos: Steiermark Tourismus, Guido Lienhardt

DIE TOUR ENTLANG

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DER MUR denkt man sich und genießt die frische Luft. Die Landschaft breitet sich in ihrer vollen Pracht vor einem aus, Äcker und Kürbisfelder wechseln sich mit blühenden Wiesen und schattenspendendem Buschwerk entlang des Flusses ab. Die zarten Hügel des Steirischen Thermenlandes, auf denen köstlicher Wein reift, schimmern am Horizont. An brennenden Oberschenkeln und gewissen Sitzproblemen spürt der ungeübte Fahrer, dass das Ziel der kleinen Tour nicht mehr weit sein kann. Auch die Anzahl der Labestationen wird immer dichter. Wenn man’s nicht eilig hat, sollte man ruhig da und dort noch ein Päuschen machen. Hier, auf dem Bad Radkersburger Hauptplatz, endet der R2 eigentlich, aber es besteht die Mög-

lichkeit, den Weg auf slowenischer Seite noch gut 80 km fortzusetzen. Das tun an diesem Tag aber nur wenige, denn kommt man auf dem Bad Radkersburger Hauptplatz an, befindet man sich mittendrin im pannonischen Stadtfest. Musik und Kulinarisches aus der gesamten Region prägen das gemütliche Zusammensein. Wer den Tag ruhig ausklingen lassen will, ist in der nahen Parktherme bestens aufgehoben. Veranstaltung 16. April 2011 Anradeln, Hauptplatz Bad Radkersburg Kontakt Tourismusverband Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545 www.badradkersburg.at

TOUR DE MUR 2011 4. Internationale Klimaschutz-Radtour vom 23. bis 25. Juni 2011 Von den Hohen Tauern bis ins Steirische Thermenland – die dreitägige Etappenfahrt führt von der Nationalparkgemeinde Muhr im salzburgischen Lungau bis Bad Radkersburg im Steirischen Thermenland. Entlang der Mur radeln die Teilnehmer zu den Tageszielen in Fohnsdorf, Graz und Bad Radkersburg. Abschluss und Höhepunkt ist das pannonische Stadtfest auf dem Hauptplatz in Bad Radkersburg. Anmeldung: Tel.: 0664 –1433601 www.tour-de-mur.at

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wo HERZEn HüpFEn

Essbarer Tiergarten Hühner, Hasen, Esel, Enten, Ziegen – im 27 Hektar großen, kreativen BioTiergarten von Josef Zotter in Bergl bei Riegersburg leben alte Nutztierrassen artgerecht nebeneinander. Auch die gesamte Vegetation ist essbar. Ab 1. Mai 2011. www.zotter.at

A

lles neu macht der Mai auf dem Areal der Schokoladenmanufaktur Zotter in Bergl bei Riegersburg. Der Hausherr selbst springt zwischen den Gänsen herum und nimmt einmal die und einmal jene auf den Arm, während die kleine Valerie (im Bild oben) mit den Hasen kuschelt. Zottelrinder und Wollschweine, Wachteln und Tauben, Welse und Schleien, Esel und Ziegen, Bienen und Gänsegeier (eine Filiale der Falknerei Riegersburg)

Tropische Schmetterlinge Rund 1.000 farbenprächtige Falter aus aller Welt umflattern im Gewächshaus der Gärtnerei Durits in Bad Radkersburg die Besucher. Vor einem Brutkasten schauen faszinierte Kinder dabei zu, wie Schmetterlinge schlüpfen. Im Bild ein Bananenfalter. www.dasglashaus.co.at

Alpakas in allen Größen „Ihre schwarzen Augen, ihr Wesen und ihr anmutiges Summen machen sie so unbeschreiblich liebenswert.“ Die Liebe von Manuela und Sven Roll aus Gnas zu ihren Alpakas kann man bei Trekkingtouren, mit und ohne Schmankerljause, spüren. www.thermenlandalpakas.at

bevölkern in friedlicher Eintracht ein 27 Hektar großes Grundstück, das nichts weniger als ein Stück Paradies auf Erden ist. „Alle Tiere werden artgerecht gehalten, darum geht es ja“, erklärt Josef Zotter, obwohl sich Wiesos und Wozus und Warums hier eigentlich erübrigen. Es geht um das Erleben und Teilsein von Ganzheitlichkeit. Der gesamte Tiergarten wird energieautark betrieben, es gibt Erdställe, alle Bauten sind begrünt, alle Speisereste und

Holzbestecke werden kompostiert. Ein modernes Lehrstück für uns alle, das aber mit typisch zotterschem Humor gewürzt ist. Man spielt Bauerngolf mit Gummistiefeln, hält Picknick oder Knick Pick in den Bach-Gstättn; es locken eine Konzertbühne am Schweinestall, hängende Waldgärten oder das GänseRitschert. Das ein Urgetreide-Risotto mit Gänsen unterm und auf dem Tisch ist. Man kann es nicht anders sagen: Zotter at his best!

Fotos: Roll, Marcel Burkard, www.bigshot.at, Laundl, Eisenberger, KK

Sommer, Sonne, Schmetterlinge: Zur großen Freude der Kinder gibt es im Steirischen Thermenland viele süße, seltene und bestaunenswerte Tiere, die auf Besuch, Streicheleinheiten oder gemeinsames Wandern warten ...

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Die schönste Spinne der Welt Zwischen Mispelsträuchern und Wiesenblumen spinnen sie ihre großen runden Netze ... Ungemähte Wiesen Wiesen locken Beutetiere an ... Spannender als im Stradener Wespenspinnengarten Wespenspinnengarten kann es für kleine Naturforscher Naturforscher gar nicht sein. www.oekonetz.com

Begeistern können aber nicht nur die seltenen Tiere bei Zotter, auch die exotisch bunten Schmetterlinge auf dem Gelände der Gärtnerei Durits in Bad Radkersburg verzaubern die Kinder. Rund 30 verschiedene Arten sind im Freiflug zu beobachten und bescheren dem Besucher ein besonderes Erlebnis. In natürlich anmutender tropischer Umgebung flattern sie hautnah an den Menschen vorbei. Die größte Attraktion ist aber der Brutkasten. Hier kann

Entzückende Wollis Der Anblick des Schwalbenbäuchigen Mangalitzaschweins beim Buschenschank Laundl in Nestelberg lässt bei Groß und Klein das Herz höher schlagen. Zärtliches Streicheln auf der einen Seite, vergnügtes Quieken auf der anderen ... www.laundl.at www.laundl.at

man die gesamte Entwicklung eines Schmetterlings vom Ei zur Raupe und zur Puppe bis zum fertigen Schmetterling miterleben. Ganz in ihrem Element sind Kinder auch bei den Alpakas der Familie Roll in Gnas. Die ursprünglich aus den südamerikanischen Anden stammenden Kleinkamele rufen stets Staunen und Zuneigung hervor. Sie sind ruhige, stolze und neugierige Tiere, die gern mit Familien zu kleinen Wanderungen

über die sanften Hügel der Umgebung aufbrechen. Wer nicht wandern will, erfährt bei einer Hofführung Wissenswertes über Herkunft und Haltung und darf beim Füttern dabei sein. Die von ihren Ferkeln umringte Wollschweinsau ist der „Renner“ auf dem Gelände des Weinhofs-Buschenschanks Laundl in Nestelberg. Kinder wie Erwachsene freuen sich beim Anblick der seltenen Schweinerasse. Hüpfende Herzen sind garantiert.

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KLEINE FLUCHTEN ZUR NATUR Das Gesundheitsgut Dr. Dominik setzt bei Burn-out & Co auf das bio-psychosoziale Modell und die Mithilfe der Natur.

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euchtende Sonnenblumenfelder, zarter Nebel über dem Teich, Gänse und Schafe, duftendes Brot im Ofen – das sind die ersten Eindrücke, mit denen das Gesundheitsgut Dr. Dominik in Bad Gleichenberg seine Besucher willkommen heißt. Das privat geführte Diagnostik- und Therapiezentrum, das auch die „Klause“ genannt wird, liegt eingebettet in den Gleichenberger Kogeln zwischen Hügeln, Wäldchen und Feldern. Auf dem 40 ha großen Anwesen wird eine innovative Behandlungsform für stressbedingte Krankheiten angeboten. „Die medizinischen Schwerpunkte liegen bei Erschöpfung und Burn-out, Depression, Angststö-

rungen, chronischen Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und neurologischen Erkrankungen“, erzählt der Leiter und Hausherr Dr. Dolf Dominik, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie. Der hier praktizierte Behandlungsansatz basiert auf dem bio-psychosozialen Modell und stellt die Beziehung zwischen Körper und Geist in den Fokus. „Es geht um ein wissenschaftlich fundiertes ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit“, erklärt Dr. Dominik. Gesundheit wie auch Krankheit werden nicht als Zustände, sondern als dynamisches Geschehen betrachtet. Das bedeutet,

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Fotos: Gesundheitsgut Dr. Dominik

Dr. Dolf Dominik, Leiter des Gesundheitsguts

dass Gesundheit in jeder Sekunde des Lebens neu „geschaffen“ werden muss und Krankheit dann entsteht, wenn die Selbstregulationskräfte eines Menschen die Störungen nicht mehr bewältigen. „In der Klause werden diese Kräfte mit vielerlei Faktoren unterstützt.“ Die intakte Natur und das Leben in Einklang mit ihr spielt dabei – neben den medizinischen Behandlungen und Heilverfahren wie Öldispersionsbädern, Massagen und tiergestützen Therapien – eine ganz bedeutende Rolle. „Die gesunde Natur, das Mehr an Bewegung und gutes Essen aus der eigenen biologischen Landwirtschaft helfen beim Krafttanken und Gesundwerden“, so

Dr. Dolf Dominik. Seit 2006 wird auf dem Gut, das ursprünglich – um 1800 – die Meierei von Schloss Gleichenberg war, biologisch-dynamische Landwirtschaft betrieben. Seit 2009 ist es nun Refugium für kleine Fluchten, Pausen vom Alltag, Prävention und Rehabilitation. Mehrtägige bis mehrwöchige Aufenthalte sowie ambulante Behandlungen sind möglich, nach Rücksprache eventuell auch kürzere Aufenthalte. Gesundheitsgut Dr. Dominik „Klause“-Schnupperwochenende vom 29. April bis 1. Mai 2011 Reservierungen: Tel. 03159 – 44 915 www.die-klause.at

Sich vom Alltagsstress zurückziehen und im Einklang mit der Natur neue Energie tanken – in der Klause geht das! Dr. Dominik: Das ist ein wichtiger Schritt sowohl in der Prävention als auch bei der Behandlung von Burn-out. In intakter Natur und unter medizinisch-psychologischer Betreuung kann man seine ausgebrannten Ressourcen erneuern. In der Klause wird wissenschaftliche Medizin mit Naturheilverfahren kombiniert. Dr. Dominik: Der einzigartige integrative Heilungsansatz basiert u. a. auf dem unmittelbaren Kontakt mit der Natur, ergänzt durch hochwertige Ernährung – das fördert den Respekt für sich selbst und für die Umwelt.

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bEI WEIn, MosT und JaZZ Die Gastfreundschaft und musikalisch-kulinarische Feste sind es, die Fehring auszeichnen.

Das am Südrand des Raab­tales gelegene Fehring wurde schon 1265 erstmals ur­ kundlich erwähnt, 1962 wurde es zur Stadt erhob­en. Bis heute konnte sich Fehring mit seinen rund 3.200 Einwoh­ nern viel vom alten Charme b­ewahren, ohne auf moderne Architektur verzich­ ten zu müssen. Wer einen Ort sucht, um sich zu erholen und zu genießen, ist in Fehring gut aufgehob­en. Einen Namen weit üb­er die Grenzen der Region hinaus hat sich die Kleinstadt mit dem perfekten Zusammenspiel von Kulinarik und Kultur gemacht. Bekann­ te Feste wie das „Kellerstöckl hoam­

suachn“ rund um den Kuruzzenkogel (ein kulinarischer Spaziergang durch die Weingärten, b­ei dem im romantischen Kellergassl regionale Spezialitäten und edle Tropfen kredenzt werden), die Thermenlandweintage oder der Junker­ lauf locken jedes Jahr Tausende Besu­ cher an. Eines der zugkräftigsten Feste der Region sind die Thermenlandwein­ tage, die heuer zum 30. Mal auf dem Fehringer Hauptplatz stattfinden. Üb­er ein Dutzend Winzer aus der Region prä­ sentiert an drei Tagen die b­esten Tröp­ ferln. Die Verkostung heimischer Sor­ ten vom Welschriesling b­is zum Blauen

Zweigelt entwickelt sich alljährlich zum gesellschaftlichen Ereignis. Einen ähnlichen Stellenwert hat das Jazzfestival „Most & Jazz“, eines der drei größten Jazzfestivals in Österreich. Anfang Septemb­er geb­en sich heimische und internationale Stars der Jazz­Szene in Fehring die Klinke in die Hand, die Gäste reisen aus ganz Europa an. Die kulturelle Vielfalt ist es auch, die Fehring zur „heimlichen Kulturhauptstadt des Steirischen Thermenlandes“ macht. So hat sich auch das Kulturzentrum Gerb­er­ haus als Heimstätte für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur etab­liert.

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Fehringer Erfolgsrezept: Die Kombination von Musik und Kulinarik hat seit Jahren unzählige Fans.

Kontakt Tourismusverband Fehring Grazer Straße 1 8350 Fehring Tel.: 03155 – 2303 gde@fehring.gv.at www.fehring.at

Fotos: Fehring, www.bigshot.at

Der markante Hauptplatz mit zahlreichen Geschäften, Gasthäusern und Cafés wird 2011 modernisiert und ist beliebter Treff­ punkt für Jung und Alt.

Fehring ist aber auch der ideale Aus­ gangspunkt für Erkundungstouren ins gesamte Steirische Thermenland. Beson­ ders sehenswert sind die Riegersburg, die Schokoladenmanufaktur Zotter, die Klöcher Weinstraße und viele Schaugär­ ten. Der Gast ist in Fehring spürbar will­ kommen. Die Gastfreundschaft der Regi­ on macht Fehring und das Umland zum Zentrum für Genießer. Dazu trägt auch der hervorragende Wein bei, der auf den vulkanischen Hügeln rund um die Stadt gedeiht und den man bei einem Besuch in einem der vielen Buschenschenken verkosten kann. Zahlreiche Gastrono­

Der Wein prägt die Landschaft, aber auch die Festkultur der Stadt. Die Gäste lieben vor allem den Welsch­ riesling und den Blauen Zweigelt.

miebetriebe mit gutbürgerlicher Küche ergänzen das kulinarische Angebot. Au­ ßerdem sind die Thermen greifbar nahe – und Fehring ist mittendrin. Die großen Veranstaltungen gehen in Fehring fast alle auf dem Hauptplatz über die Bühne. Deshalb ist man beson­ ders stolz, dass sich das Ortszentrum ab dem Herbst in neuer Optik präsentieren wird. Die Adaptierung des Hauptplatzes ist heuer das wichtigste Projekt, die Fes­ te im Herbst werden also in einem neuen Ambiente stattfinden. Unser Tipp: unbe­ dingt vorbeischauen und musikalisch­ kulinarische Schmankerln genießen!

MusIkalIsCH kulInarIsCH 29. Mai 2011 „Kellerstöckl hoamsuachn“ rund um den Kuruzzenkogel, auf den Spuren von Wein und Musik 5. bis 7. August 2011 30. Südoststeirische Thermenlandwein­ tage, beliebtes Weinfest auf dem neuen Fehringer Hauptplatz 7. bis 11. September 2011 „Most & Jazz“, urbane Kunst und regionale Spitzenkulinarik

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LEIDENSCHAFT FÜR ALTES HANDWERK Das Familienunternehmen Hütter gehört zu den letzten Fassbindereien der Steiermark. Im sanften Tourismus haben sie ihre Chance entdeckt und ergriffen.

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odenständigkeit und Tradition, aber auch großes handwerkliches Geschick prägen die Familie Hütter in Thien bei Gnas seit Jahrzehnten. 1947 gründete Großvater Johann Hütter den Betrieb, 1973 übernahm Sohn Johann die Fassbinderei und erweiterte sie 1978 um eine Tischlerei. Seit drei Generationen heißen die erstgeborenen Söhne Johann und üben den Beruf des Fassbinders aus. Das ist heute nicht anders, obwohl die Fassbinderei eine aussterbende Zunft darstellt. 2008 hat Johann Hütter in dritter Generation die Fassbinderei übernommen. Er war der letzte, der in der Steiermark in diesem Beruf eine Lehrabschlussprüfung gemacht hat. Das ist seither nur noch in Niederösterreich möglich. Hohe fach-

liche Qualität und Leidenschaft fürs Handwerk bestimmen auch in seiner Generation die Philosophie des Unternehmens. Johann Hütter jun. will sich trotz des Wandels der Zeit nicht von seiner Zunft abbringen lassen und den Familienbetrieb allein schon aus Tradition weiterführen. „Faktum ist aber: Wir werden immer weniger. Ganze neun Fassbindereien gibt es in der Steiermark noch, und nur vier davon werden hauptberuflich betrieben.” Vielleicht gerade deshalb hat sich auch sein Bruder Andreas mittlerweile fest der Zunft verschrieben. Hergestellt werden in der Fassbinderei Hütter hauptsächlich Wein- bzw. Barriquefässer mit einem Volumen von zwei bis 2.000 Litern. Aber auch

Essig-, Schnaps- und Mostfässer findet man im Angebot. Großer Beliebtheit erfreuen sich in jüngster Zeit auch Saunatauchbecken und Holzbadewannen. Regelmäßige Nachfrage besteht nach Marketenderfässern, Gartengarnituren, Bottichen, Blumenkübeln, Holzbalkonen,Kleinsouvenirs,Vogelhäusern,Schildern und Holztellern. Manchmal, in seltenen Fällen, zieht Johann Hütter auch die handwerklichen Fähigkeiten von Josef Fuchs aus St. Peter am Ottersbach hinzu. Fuchs ist ein begnadeter Holzschnitzer, der schon viele Hütter-Fässer mit fotoähnlichen Motiven versehen, ja geradezu verziert hat. Trotz Trotz aller Traditionsliebe Traditionsliebe hat Hütter aber auch die Zeichen der Zeit und in ihr die Chancen des sanften To Tourismus urismus

DER LETZTE STROH-KORBFLECHTER Alfred Friedl ist 77 Jahre alt und der letzte Strohkorbflechter der Region. Weidenflechter gibt es noch einige, Stroh als Ausgangsmaterial verwendet aber nur er. Der ehemalige ÖBB-Bedienstete hat sich in seinem Haus in Raning im Keller eine kleine Werkstatt eingerichtet, wo er fast täglich seiner heute so selten gewordenen Leidenschaft nachgeht. Wenns draußen warm und schön ist,

sitzt Friedl lieber in seinem Garten. Mit Blick über die sanften Hügel des Steirischen Thermenlandes macht die Arbeit gleich noch mehr Spaß. Gelernt hat er sein Hobby, das zur Profession geworden ist, von seinem Ziehvater und Großvater, während seines Berufslebens hat er das Korbflechten jahrelang nicht ausgeübt. Erst in der Pension hats ihn wieder „gejuckt“. „Stroh ist besser und dichter als Weide“, erklärt

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Fotos: Lienhardt, www.istock.com

erkannt. So sind heute größere Besuchergruppen auf dem Betriebsgelände herzlich willkommen. Die Gäste erhalten Einblick in die alte Kunst des Fassbindens und können im kleinen Shop das eine oder andere handgefertigte

Produkt erwerben. „Auch Spezialwünsche sind kein Problem“, sagt Johann Hütter und erzählt stolz davon, dass sich z. B. auch zum Geburtstag eines „Stoakoglers“ ein passendes Geschenk in seinem Sortiment gefunden hat.

der Fachmann, weiß aber auch, dass er seinen Rohstoff fast nirgends mehr bekommt. „Ein Jahr lang haben wir versucht, es selber anzubauen – es muss mühselig per Hand mit der Sense geerntet werden –, aber jetzt beziehen wir die Roggenruten wieder von einem Landwirt aus Jagerberg.“ Alfred Friedl ist sehr produktiv. Sein Sortiment umfasst klassische Körbe für Brot, Fleisch, Obst, Holz, Einkäufe, Wä-

sche, Besteck etc., aber auch kleine Dekorkörbe, Serviettenringe, Strohvasen, Strohhüte und sogar einen Bikini (!). Durch Mundpropaganda hat sich sein Kundenkreis bis Kanada und Brasilien ausgeweitet. Sogenannte Exil-Raninger wünschen sich immer wieder seltene Handwerkskunst aus der Heimat ...

Fassbinderei Hütter Thien 19, 8342 Gnas Tel.: 03151 – 8442 oder 0664 – 5729913 Für Gruppen wird um telefonische Anmeldung gebeten.

Alfred Friedl, 8342 Raning 56, Tel.: 03151 – 8484

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Alte Musik in historischem Ambiente, eine Ausstellung über die Zeit, Tanz mit Tradition und die älteste Rebe der Welt Sie bringt Saiten zum Schwingen, die nicht alltäglich sind, bietet Momente der Gänsehaut, und ab und zu klingt sogar so etwas wie die Ewigkeit in ihr an: Die Rede ist von Kammermusik. Das Festival „Philharmonische Klänge“ setzt außerdem auf ein Ambiente, das den Eindruck des Besonderen noch verstärkt. Der Mailandsaal in Bad Gleichenberg ist ebenso Schauplatz wie Schloss Kornberg oder die Pfarrkirche

in Kirchbach. Dass Kammermusik nicht ernst sein muss, zeigt die Lachmusik, die am 20. April zur Aufführung gelangt. Sie verspricht der Heiterkeit dienliche Spontaneität und pocht auf ein Recht auf Unernst. Vergnügliche Stunden lachen! Leicht, aber nicht seicht ist auch das Seifert Quartett, das einen Hauch von Wien ins Steirische Thermenland trägt. Alles umrahmt von Kulinarik und Weingenuss! www.kultur-land-leben.at

PHILHarmonISCHE KLängE * 20. April 2011: Lachmusik mit Klaus Wallendorf (Berliner Philharmoniker) und Andreas Kowalewitz (Staatstheater), Mailandsaal Bad Gleichenberg, 19.30 Uhr, und am 21. April 2011 im Haus der Musik in Gleisdorf, 19.30 Uhr * 1. Mai 2011: Wiener Concordia Quintett (Musiker der Wiener Philharmoniker), unter der Leitung von Günter Seifert, Pfarrkirche Kirchbach, 17 Uhr * 9. Juni 2011: Seifert Quartett und Klarinette (Musiker der Wiener Philharmoniker), Gerberhaus Fehring, 19.30 Uhr * 16. Juni 2011: Philharmonische Klänge, Ieva Oša, Dieter Flury, Robert Nagy, Kirche Kapfenstein, 19.30 Uhr * 25. Juni 2011: Österreichisches Jugendorchester, Dirigent: Günter Seifert, Moderation: Otto Brusatti, Trassbruch Gossendorf, 19.30 Uhr * 26. Juni 2011: Wiener Geigenquartett (Musiker der Wiener Philharmoniker), Schloss Kornberg, 11 Uhr

Fotos: Landesmuseum Joanneum, Steirisches volksliedwerk, dieselman.de, Philharmonische Klänge, Ilse reumüller

dIngE von dauEr

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landlusT mIT TRadITIon

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in originaler Tanzboden, alle Gäste in echter Tracht, die Musi spielt auf und a Gstanzl wird g‘sungen: Landlust-Kirtag is! Wer neugierig darauf ist, wie es früher gewesen sein könnte, und ein zünftiges Tänzchen

nicht scheut, sollte den Landlust-Kirtag am 1. Mai (Ersatztermin bei Regen: 8. Mai 2011) beim Gaisrieglhof nahe Bad Waltersdorf nicht ungenützt verstreichen lassen. Abgerundet wird das Fest durch Köstlichkeiten aus Küche

– Lammgulasch, Bauernbrot etc. – und Keller. Der Gaisrieglhof, der zu Schloss Obermayerhofen gehört, stammt aus dem 18. Jahrhundert und bietet für die Veranstaltung eine authentische Kulisse. www.landlust.at

von dER kunsT Zu vERwEIlEn

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em schnellen Leben und der Kunst des Verweilens widmet sich die Ausstellung „ZeitZeitZeit“ des Landesmuseums Joanneum in Graz. Im Rahmen des Programms zur Feier des 200-jährigens Bestehens des ältesten

Universalmuseums Österreichs wird das Thema „Tempo“ in unserer modernen Gesellschaft durchmessen. „Immer mehr Leistung soll in immer kürzerer Zeit erbracht werden. Ein auswegloser Prozess?“ Nein, meint die Schau, die

seit 11. Februar bis 26. Oktober 2011 im Volkskundemuseum zu sehen ist. Sie regt dazu an, über den Umgang mit Zeit nachzudenken, und lädt zum Verweilen und Verschenken von Zeit ein. www.museum-joanneum.at

alTE REbE In maRbuRg

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ie älteste Weinrebe der Welt – sie ist über 400 Jahre alt – ist in Marburg an der Fassade eines alten Hauses im Stadtteil Lent direkt am Drauufer zu bewundern. Im Haus warten auch sämtliche Weine der Region auf Käufer und Verkoster. Marburg ist außerdem die Heimat eines der größten Weinkeller der Welt. Die rund 200.000 Flaschen sind von Bad Radkersburg aus in 30 Minuten zu erreichen.

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Unikate aUs Rosen Und tahiti-PeRlen

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eit zwölf Jahren lebt und arbeitet das Künstlerehepaar Sauter in Bad Waltersdorf. Die Liebe und der Beruf haben den Wiener und die gebürtige Ungarin ins Steirische Thermenland gezogen. Michael Sauter erzeugt Schmuck-Unikate und produziert als Fotograf unter dem Titel „Lichtmalerei“ farbenfrohe Kunstkarten. Judit Sauter hat in Wien Kunst studiert und ihren Lebenssinn in der Malerei gefunden. „Ich mache nur Einzelstücke und überlasse dabei viel dem Zufall. Sobald der Rohstoff Metall heiß ist, beginnt er wieder zu leben. Die Kunst ist es dann, diese bizarren Formen in tragbare

Ringe, Halsketten etc. umzuarbeiten“, erklärt der 48-jährige gelernte Grafiker und Fotograf. „Goldschmied zu werden war ein Jugendtraum von mir, ich habe diesen Beruf aber erst später erlernt. Im klassischen Lehrberuf ist alles geregelt und bemessen, ich gehe dagegen eher den konträren Weg, auch wenn er oftmals unwirtschaftlich ist. Die Muse küsst einen nicht immer, oft sitze ich lange in der Werkstatt, säge, feile und löte, und es kommt nichts dabei heraus. Dann wieder bin ich Stunden, oft Tage in die Arbeit vertieft, und es werden gleich mehrere Stücke fertig.“ Michael Sauter arbeitet mit Gold, Silber

und Kupfer und kombiniert das Ausgangsmaterial unter anderem mit fossilen Knochen, Tahiti-Perlen oder sogar Meteoritengestein. Er wendet dabei auch die japanische „Mokume Gane“Technik an, mit der Samurai-Schwerter geschmiedet werden. Speziell die Ringe sehen auf den ersten Blick oft untragbar aus, „wenn man sie aber auf dem Finger, manche auch auf zwei Fingern hat, will man sie nicht mehr abnehmen. Man ist glücklich mit ihnen“, sagt Judit. Die außergewöhnlichen Schmuckstücke finden bei Verkaufsausstellungen und im Freundes- und Bekanntenbereich im In- und Ausland neue Besitzer.

Fotos: sauter, lienhardt

Er steht für einzigartig individuelle Schmuckstücke, sie für abstrakte Malerei: zu Besuch bei Michael und Judit Sauter in ihrem Atelier in Bad Waltersdorf

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Infos Atelier Sauter & Sauter Grüner Weg 195 8271 Bad Waltersdorf Tel.: 0650 – 6778887 schmuck@nougat.at www.nougat.at

Judit Sauter liebt Farben und bringt Kindern bei, sich über die Malerei zu öffnen.

Michael Sauter lässt das Metall wieder leben, gibt ihm Gelegenheit, sich zu verändern.

Beispiele für Judit Sauters Malerei sind auf www.nougat.at zu sehen. Den Schmuck von Michael Sauter besichtigt man am besten im Atelier in Bad Waltersdorf.

Wenn Michael Sauter nicht gerade Schmuck erzeugt, ist er mit dem Fotoapparat unterwegs. Mit offenen Blenden und Langzeitbelichtungen schafft er galaktische Lichtwelten, die er in Grußkartenform druckt und vertreibt. Judit Sauter hat ihre Technik bei Markus Prachensky erlernt und ihre Erfüllung in

der abstrakten Malerei gefunden. Mit Acryl oder Öl auf Leinwand entstehen großflächige Farbenwelten, die oftmals ihren Weg in Arztpraxen oder Rechtsanwaltsbüros finden. Die Künstlerin leitet aber auch sehr erfolgreich ein Schulprojekt, für das sie 2010 einen Hartberger Jugendpreis erhalten hat. Gemäß dem

Motto „Gefühle malen“ sollen Kinder persönliche Befindlichkeiten mit Farben abstrakt zu Papier bringen. Im Steirischen Thermenland haben das Paar und seine drei Kinder eine neue private und künstlerische Heimat gefunden. „Das Land inspiriert uns, es lebt sich einfach angenehm hier!“

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TIpps und TErmInE Vom Weinfrühling 2011 über Lauffestivals bis hin zu Weinberg- und Winzerfesten: eine Auswahl an feinen Veranstaltungen im Steirischen Thermenland AprIl

JunI

16. April AnrAdeln Hauptplatz Bad Radkersburg, 13 Uhr, Tel.: 03476 – 2545

3. bis 5. Juni BAllon-cup BAd wAlTersdorf Tel.: 03333 – 3150 4. bis 5. Juni fesT der gärTen Fachvorträge, Gartenführungen,Verkostungen, Kunst, Gartenaccessoires, Lesungen ... www.lebensgaerten.at

30. April Murecker BärlAuchlAuf Tel.: 0664 – 42 28 766

12. Juni oldTiMerTreffen am Röcksee, Gosdorf, Tel.: 0664 – 3510074

mAI

18. Juni open-Air urig steirisch, Sportplatzgelände Unterlamm, Tel.: 03155 – 8208

1. Mai 11. BAd BluMAuer lAuffesTivAl MSC Rogner Bad Blumau, Tel.: 03383 – 5100-9402 www.thermenland.at/laufcup 1. Mai ZweiTer lAndlusTkirTAg Gaisrieglhof bei Schloss Obermayerhofen, Regenwettertermin: 8. Mai 2011. Feiern wie früher, so richtig lustig sein, ein Tänzchen in Tracht wagen und die stimmungsvolle Atmosphäre genießen … Das und vieles mehr erleben Sie beim 2. Landlust-Kirtag. www.landlust.at

23. Juni glücksTAg Auftaktveranstaltung „Glückswochen Riegersburg“ mit Konzerten, Vorträgen, Kinderstraßentheater, Glücksmarkt, ab 11 Uhr, Marktplatz Riegersburg Tel.: 03153 – 8670 23. bis 25. Juni Tour de Mur und pannonisches Stadtfest am 25. Juni in Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545

13. Mai konZerT „wAlZerTrAuM“ Ein musikalisches Feuerwerk entzündet das Girardi-Ensemble mit Kompositionen von Johann Strauß und seinen Zeitgenossen. Beginn 19 Uhr, Mailandsaal Bad Gleichenberg. Tel.: 03159 – 2203

JulI

15. Mai BiederMeierfesT iM kurpArk BAd gleichenBerg Pferdegespanne rollen vorbei an Damen in bezaubernden Biedermeierkostümen, in der Hand den Sonnenschirm. Beginn 11 Uhr, Tel.: 03159 – 2203

1. Juli vorTrAg „wie MAn glück Ausrechnen kAnn“ mit Prof. Dkfm. Dr. Walter Sonnleitner, Ex-ORF-Wirtschaftsjournalist, 20 Uhr, Fa. Josef Zotter, Riegersburg, Schokoladentheater, Tel.: 03153 – 8670

15. Mai 4. rAdio sTeierMArk Au-erleBnisTAg Murfeld, Mureck, Gosdorf, Halbenrain, Bad Radkersburg, Tel.: 03472 – 3459-3 28. Mai pArkTherMen-wüsTenlAuf Bad Radkersburg,www.thermenland/ laufcup Tel.: 0664 – 80 834 561

1. Juli bis 11. September h2o erleBnis-soMMer Jeden Tag ein neues Abenteuer! Tabaluga, Schöller-Sommerspaß, Nivea-Familienfest ... Tel.: 03333 – 22144

22. Juli liederABend Liederabend mit Natela Nicoli (Mezzosopran), dem Streichquartett Chamäleon und Kunstwerken von Susanne Schwarzer, 20 Uhr, Seebad Riegersburg, „Glückswochen Riegersburg“, Tel.: 03153 – 8670

2. Juli bis 10. September fAMily suMMer Das wird ein unvergesslicher Sommer für Groß und Klein! Ein buntes Animationsprogramm mit Spiel, Sport und tollen Events erleben Kinder bis zum 16. Lebensjahr um € 1, bis zum 6. Geburtstag plantschen Kids sogar kostenlos in der Therme Loipersdorf. Tel.: 03382 – 8204-30 5. Juli bis 21. August AkTiv-spAss-ferien MiT deM kids.coAch Parktherme Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 26 77 8. bis 10. Juli 2. inTernATionAles fooTvolleyBAll-Turnier Therme Loipersdorf, Tel.: 03382 – 8204 9. Juli TerrA vulcAniA Weinfest, St. Anna am Aigen, bei Regenwetter am 10. Juli, www.terravulcania.at 16. und 17. Juli schinkenfesT in Auersbach bei Feldbach, Tel.: 03114 – 2151

Fotos: www.bigshot.at, Bernhard Bergmann, Kellergasslfest/Tieschen

17. April TulpenfesT in Edelsbach Beginn: 11 Uhr, Dorfplatz Edelsbach

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WEInfrüHlIng 2011 Im STEIrISCHEn THErmEnland 16. April TAU-PräsenTATion im Kloster Tieschen; die 12 TAU-­Winzer präsentieren den TAU 2010 um 18 Uhr im Kloster Tieschen, Tel.: 03475 – 23 01 28. bis 30. April sTeirisches WeinforUm Für Weinliebhaber und Freunde des Steirischen Weins ist es immer wieder ein Erlebnis, die Besten im herrlichen Mailandsaal in Bad Gleichenberg zu verkosten. Tel.: 03159 – 2203 27. Mai Die 100 besTen Weine Der region Thermenland Congress Center Loipersdorf, Tel.: 03382 – 8833 28. Mai TrAminer oPen 2011 Burgruine Klöch, Jahrgangspräsentation, Tel.: 03475 – 2203-­10

16. und 17. Juli sWinging nighTs mit den Bigbands „Die Kometen“ und BB Frohnleiten. Frauenplatz Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545 17. Juli KAmmermUsiKfesTivAl Rogner Bad Blumau, 19.30 Uhr, Salon-­ musik von Lanner, Strauß, Rossini und Schubert. www.kammermusik.co.at 19. und 26. Juli sowie 2. und 9. August loiPersDorf is(s)T regionAl Frische Produkte aus der Region, Live-­ Musik, Vorplatz der Therme Loipersdorf, Tel.: 03382 – 8204-­30 27. Juli KAmmermUsiKfesTivAl Weißer Saal der Riegersburg, 19.30 Uhr. Italienisches Gitarrenduo Caputo & Pompilio. www.kammermusik.co.at

auguST 5. bis 7. August süDosTsTeirische ThermenlAnD-WeinTAge

29. Mai KellersTöcKl hoAmsUAchen rund um den Kuruzzenkogel, (Petzelsdorf bei Fehring); Wandern vorbei an Weinstöcken, Pfirsich-­ und Holundergärten rund um den Kuruzzen-­ kogel – Gaumen-­ und Ohrenschmaus, Tel.: 03155 – 2303 4. Juni WeinKUlinAriUm Fürstenfeld, Tel.: 03382 – 55470 6. Juni grAUbUrgUnDerPräsenTATion Weinhof Fassold, Straden, 19 Uhr, Tel.: 0664 – 39 64 555 11. bis 12. Juni sTrADener KellerTAge von 10 bis 23 Uhr bei den Winzern, Tel.: 03473 – 8021 12. Juni WeinblüTenfesT am Aunberg in Tieschen ab 10 Uhr, Tel.: 03475 – 23 01

in Fehring, Tel.: 03155 – 2303

SEPTEmBEr

14. und 15. August KräUTerbUschenWAnDerUng im Thermenpark und Kräuterbuschen-­ weihe in der Pfarrkirche Bad Blumau, Tel.: 03383 – 2377

3. bis 4. September „gA WeinT gehen” Sa. ab 15 Uhr, So ab 11 Uhr, Die Winzer laden auf den Klöchberg zum Fest. Tel.: 03475 – 5070

19. bis 21. August lAUser-oPen-Air Hauptplatz Fürstenfeld, außerdem Semino Rossi, Nockalm Quintett, Tel.: 03382 – 55 470 23. August KAmmermUsiKfesTivAl Augustinerkirche Fürstenfeld, 19.30 Uhr, feinste Barockmusik mit einem Ensemble rund um den Flötisten Stefano Bagliano, www.kammermusik.co.at 27. und 28. August niveA-fAmilienfesT H2O Therme Sebersdorf, Tel.: 03333 – 22144 27. und 28. August Press- UnD mühlenfesT bei Sepps Berglermühle am Rosenberg bei St. Peter a. O., Tel.: 0676 – 7258627

17. September Klöcher PressfesT rund um die Klöcher Vinothek, Tel.: 03475 – 5070 18. September Khünegger lAnDleb’n in Khünegg bei St. Peter a. O., Tel.: 03477 – 29 905 23. bis 25. September KUlinArischer herbsT Tage der offenen Tür in 9 Betrieben rund um die Riegersburg, Tel.: 03153 – 8670 25. September KellergAsslfesT in Tieschen Dorfstraße, ab 10 Uhr, Tel.: 03475 – 23 01 25. September 18. TrADiTionelles WinzerfesT Bad Waltersdorf, Tel.: 03333 – 3150

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Machen Sie beim Echt*ZeitWettbewerb mit und beschreiben Sie einen Platz, der für Sie eine wahre Glücksquelle ist.

„Mein G für zw lückspla tz“: Z ei Pe ug rs und T herm onen im 4 ewinnen enein gibt e -S terne tritt. s -Hote l inklu einen Auf en sive H albpe thalt nsion

WO IST IHR LIEBLINGSPLATZ? hnen gefällt das Steirische Thermenland und Sie wollen einen Urlaub für zwei Personen gewinnen? Dann haben Sie hier Ihre Chance. Echt*Zeit hat einen neuen Wettbewerb ins Leben gerufen. Erzählen Sie uns von einem Platz im Steirischen Thermenland, der Ihnen besonders gut gefällt. Ob es die

Aussicht ist, die Ursprünglichkeit, die Formen und Farben der Landschaft oder die Komposition aus Himmel, Hügeln und Weingärten – beschreiben Sie uns den Ort und Ihre Gefühle dazu. Erzählen Sie die Geschichte, wer oder was Sie an den Ort geführt hat und wem Sie dort begegnet sind. Der

Siegertext wird in der nächsten Ausgabe veröffentlicht. Schicken Sie Ihren Text an gewinnspiel@thermenland.at, Kennwort „Mein Glücksplatz“ – idealerweise mit Foto in Druckqualität. Wir freuen uns auf Ihre Einsendung bis 5. August 2011. Der Gewinner wird schriftlich verständigt.

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Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Der nächste Erscheinungstermin ist im September 2011. Ein Abo von Echt*Zeit pro Haushalt möglich.

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Coupon ausschneiden und einsenden an: Steirisches Thermenland Radersdorf 75 8263 Großwilfersdorf oder Fax: 03385 – 66 040-20 info@thermenland.at Sie können das Magazin auch per E-Mail unter info@thermenland.at abonnieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 03385 – 66 040.

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