Page 1


2 | Karte

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Inhalt | 3

Regenwettertipp

inhalts­ verzeichnis Eine Reise durch den Garten Österreichs. Seite Vorwort Bründl und Burgen

4–7 8 – 11

Kräuter, Käs und Apfeltrüffel

12 – 17

Oststeirische Gärten

18 – 19

Genussradeln und Almwellness

20 – 25

Spaß und Abenteuer

26 – 29

Typisch oststeirisch

30 – 32

Regionen Naturpark Almenland

34 – 35

ApfelLand Stubenbergsee

36 – 37

Thermenregion Bad Waltersdorf

38 – 39

Gleisdorf

40 – 41

Hartbergerland

42 – 43

Joglland–Waldheimat

44 – 45

Naturpark Pöllauer Tal

46 – 47

Wechselland

48 – 49

Weiz & St. Ruprecht/Raab

50 – 51

Themenstraßen

52

Touren Touren per Fuß

54 – 61

Touren per Rad

62 – 67

Touren per Auto

68 – 73

Tour per Motorrad

74

Touren mal anders

75 – 76

Von Garten zu Garten Veranstaltungen

77 78 – 79

Alle Tipps und Ausflugsziele finden Sie auf unserer Ausflugszielekarte mit rund 40 Bonusangeboten. Gemeinsam mit Ihrem Meldezettel können Sie für die Dauer Ihres Aufenthaltes die Vor­ teile und Ermäßigun­ gen dieser Ausflugs­ ziele nutzen.


4 | Vorwort

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Vorwort | 5

Regenwettertipp

Liebe Leserinnen und Leser! Eine wahre Geschichte. Meine erste Reise in den Garten Österreichs bleibt mir unvergesslich. Ich fuhr durch kleine Gassen auf den Hauptplatz von Pöllau. Mitten im Ort stand ein riesiger Christbaum ­– dahinter die beeindruckende Kuppel der Kirche und rund herum die schmuck beleuchteten Häuschen. Ich war in einem Märchen angekommen. Dieses Land hat mich immer mehr fasziniert, und ich habe bei meinen Entdeckungsreisen die wunderbarsten Erlebnisse gesammelt. Nicht nur geheime Schwammerlplätze, köstliche Waldbeeren und zauberhafte Son­ nenuntergänge waren meine Belohnung. Manchmal, wenn im Tal der Ne­ bel lag, bin ich einfach auf die schönsten Gipfel der Oststeiermark gefah­ ren. Dort haben mich dann frische Bergluft und strahlender Sonnenschein empfangen, während unten, in einem weißen Meer, die Hügel aussahen wie kleine Inseln. Am Heimweg sah ich in der Dämmerung Rehe auf den Wiesen stehen, und an lauen Sommerabenden winzige Glühwürmchen, die die Sträucher im Schlosspark bevölkerten. Endlos wäre die Liste der schönsten Eindrücke, die man hier tag täg­ lich erleben kann. Unter schattigen Weinlauben mit zünftiger Brettljause auf dem Tisch. In einer Hütte oder im Wintergarten bei netten Wirten, die duftende, noch warme Mehlspeise auf dem Teller ­und dazu den besten Pa­ noramablick. Lustige Feste auf der Alm, in den Dörfern oder in den Wein-, Apfel- und Blumengärten bei Tanz, Musik und köstlichen Spezialitäten. Ja, hier findet man immer einen Grund das Leben zu feiern. Nun aber sind Sie dran! Viel Vergnügen beim Lesen und Entdecken wünschen Ihnen

NR. Abg. Jochen Pack Obmann

Eva Pataki Geschäftsführerin

NR. Abg. Jochen Pack

Eva Pataki


6 | Vorwort

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Vorwort | 7

Regenwettertipp

Oststeirisches Avalon Wer in den Osten der Steiermark reist, könnte leicht zur Ansicht kommen, die Vorstellung der alten Kelten vom Paradies muss naturgemäß einem sinnlichen Garten voller Blumen und blühenden Obstbäumen gleichkommen. Ich bin mittlerweile überzeugt: Dieser himmlische Garten liegt dort, wo­ rüber vorliegender Reiseführer berichtet. So sind hier noch Bilder aus Heimatepen und Peter-Rosegger-Erzählungen gegenwärtig, wachsen aus Traditionen heraus und sind nicht zuvorderst für den Sommerfrisch­ ler inszeniert. Genau das macht die Oststeiermark so sympathisch – ein Landstrich, der dich leise einlädt, die Augen zu öffnen: Wenn sich auf der Sommeralm glitzernder Raureif übers Büffelgras legt, mit schneiden­ dem Ostwind die alten Buchen am Bergkamm krächzen, der Widerschein vom Feuerloch des Schnapskessels in den Augen des Brenners glänzt, wenn Kreuzdame und Herzbube auf die zerfurchte Tischplatte klat­ schen, wasser­gefleckte Stamperln im Spielergemurmel klingeln. Ende April scheinen die Täler an der Apfelstraße eingeschneit, so dicht und weiß schimmert ihre Blütenpracht. Die Bäuerinnen im Joglland gießen da bereits eifrig die Keimlinge ums Haus: Vom Rittersporn bis zur Engel­ strompete wuchert die Blumenpracht ganze Hoffassaden zu. Dann laufen die Vorbereitungen zu den Frühlingsfesten auf Hochtouren: Da dengeln Männer im blauen Firta stumpfe Sensen, binden Besen aus Birkenreisig, flechten Buckelkraxn aus gespaltenen Weidenzweigen, Spielleut schmei­ ßen sich den Schnupftabak mit der Tabakschleuder in die Gesichtserker, Gruppen junger Schuhplattler tanzen in speckigen Lederhosen, jauchzen und detschen sich dabei gegenseitig den Hintern. Neben dem üblichen kulinarischen Pflichtprogramm auf Dorffesten wird hier in gusseisernen Pfannen über offenem Feuer Sterz und Häfennigel zubereitet, Most aus Tonplutzern geschenkt, schneidet man vom Hausgeselchten hauchdünne Scheiben, und bricht vom frischen Brotlaib ein Stück mit den Händen.

Mag. Bernhard Bergmann freier Fotodesigner und Journalist

Als Reisender habe ich oft erfahren, dass sich die Menschen hier un­ heimlich freuen, wenn du behutsam ihr Land entdeckst. Letztlich zeigt ihnen deine Anwesenheit, dass sie in einem Himmelreich leben. Und wer würde darüber nicht aus allen Wolken fallen?

Bernhard Bergmann

www.reportagefotografie.com


8 | Br端ndl und Burgen

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Bründl und Burgen | 9

Bründl und Burgen Ein Streifzug durch Kunst und Kultur in der Oststeiermark. Die warme Morgensonne blitzt durch üppig blühende Rosensträuche. Lange Schatten fallen von jahrhunderte alten Mauern, die schon viele Be­ sucher kommen und gehen gesehen haben. Hier, im Historischen Garten Herberstein 4, D6, könnte man ewig verweilen. Doch es gibt noch viel zu sehen, entpuppt sich die Oststeiermark ja als wahrer Schatzgarten für all jene, die – unabhängig von der Jahreszeit und ungeachtet etwaiger Wet­ terkapriolen – nach kulturellen Gustostückerln und Kunst in ihrer wun­ derbaren Vielfalt suchen. Für Herberstein 3, D6, das mächtige, alte Schloss am Rande einer wildromantischen Klamm, sollten Sie sich schön viel Zeit nehmen. Hier weht der Hauch von 800 Jahren Geschichte, hier duften hunderte Blumen und hier ist man auch mit Kindern richtig – kann man im freizügig ange­ legten Tier- und Naturpark wohl zig Arten aus aller Welt bestaunen. Und noch etwas gibt es zu bewundern: große, futuristisch anmutende Skulp­ turen von Bruno Gironcoli, einem der bedeutendsten österreichischen Künstler der Gegenwart. Nicht weit entfernt und ebenfalls von stattlicher Größe präsentiert sich das barocke Schloss Schielleiten 14, D5 in Stubenberg am See. Dort können sich kleine wie große Abenteurer tatsächlich in die Lüfte schwin­ gen und ihre Tour im Heißluftballon fortsetzen! Ein Muss für Liebhaber heimeliger Schlossparks und damit ganz weit oben auf der Liste stehen sollte das Schloss Hartberg 15, E5. Klein aber fein und jedenfalls einen Besuch wert ist auch das Museum im Schloss Aichberg 9, E3 in Eich­ berg. Und all jene, die zwar hoch hinaus wollen, den Heißluftballon dann


10 | Bründl und Burgen

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

aber doch lieber zuhause lassen, begeben sich rauf auf den Wechsel zur Festenburg 18, E2 und rein in die Katharinenkirche, in eine der sechs (!) Kapellen oder in die Turmuhren-Ausstellung mit steirischem Uhrwerk aus fünf Jahrhunderten. Wer seinen Schlösser-Raubzug sodann geläutert mit dem Gang in die Kirche beenden will, besucht am Besten das Augustiner-Chorherrenstift Vorau 8, E3 oder Schloss und Kirche in Pöllau 4, D4. Diese gilt üb­ rigens als Monument des oststeirischen Spätbarocks und wird liebevoll „Steirischer Petersdom“ genannt. Von Pöllau steigt man durch 9 prächtige, teils lustig benannte Gärten hinauf zur Wallfahrtskirche am Pöllauberg 7, D4. Geheiligt seist du Maria und es lebe der Schnapsgarten! Als weitere schöne Beispiele für Wallfahrtskirchen und Pilgerstätten seien an dieser Stelle noch Schüsserlbrunn 5, A4 am Hochlantsch, Maria Hasel 6, F2 im Wechselland, Maria Fieberbründl im ApfelLand und die hoch über der Stadt gelegene Weizbergkirche 17, C5 genannt. Die schönste und viel­ leicht auch andächtigste Aussicht genießt man übrigens vom höchsten Kirchturm der Oststeiermark in Pischelsdorf. Nun noch ein kurzer Ausflug in die Literatur oder besser gesagt zu genau jenen Orten, die uns ganz nah an das Leben eines berühmten österreichi­ schen Schriftstellers führen: Peter Roseggers Geburtshaus 9, C2 und die Waldschule 2, C2 in der gar so malerischen Waldheimat. Will man noch mehr über das Leben in früheren Tagen erfahren, besucht man eines der zahlreichen kleinen, volkskundlichen Museen, die Rauchstubenhäuser in Waisenegg 7, C3 und Edelschachen 5, C5 oder die 1697 erbaute Brand-


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

luckner Huabn 2, B4, die mit einem Bauernmuseum, einem Wirtshaus und einer Greißlerei aufwartet. Liebhaber antiker Welten hingegen gehen ins Römersteinmuseum Bad Waltersdorf 10, E6 oder besichtigen die be­ eindruckenden Grundmauern der Villa Rustica 6, E5, einem römischen Landsitz aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus. Noch tiefer in die Vergangenheit führt das erste urgeschichtliche Freilichtmuseum der Stei­ ermark, das Kulmkelten Dorf 1, C5 am Kulm. Neun detailreiche Nach­ bauten zeigen Familien hier, wie es sich in prähistorischen Zeiten gewohnt und gearbeitet hat. Eine nette kleine Tierschau inbegriffen. Jetzt aber zurück in die Gegenwart – und zwar zum Geminihaus, einem bewohnten, sich ständig drehenden Sonnenkraftwerk in Weiz-City. Hier, wie auch in der Sonnenstadt Gleisdorf, in Hartberg oder im bezaubern­ den, historischen Städtchen Friedberg lässt es sich hervorragend bum­ meln, essen und trinken. Und wenn Sie gerade schon in Gleisdorf sind, werfen Sie doch einen Blick ins Museum im Rathaus 18, C7. Dort wer­ den regelmäßig zeitgenössische Kunst und spannende, regionale Projekte präsentiert. Apropos (Sonnen-)Kraft: Kraft und Energie bilden auch das zentrale Thema der spannenden Ausstellung Kräftereich 2, D2 in St. Jakob im Walde. Ein bisschen südlicher, in Hartberg, da sollten Liebhaber alter Gefährten unbedingt ins Oldtimer-Museum Kröpfl 6, E4 schauen, weil derart viele motorisierte Prachtexemplare an einer Stelle findet man so schnell nicht wieder. Und noch ein Schmuckstück sei abschließend genannt: die Feistritztalbahn 23, C6, eine historische Dampflokomoti­ ve, mit der es sich herrlich friedvoll von Weiz nach Birkfeld tuckern lässt, während die Abendsonne träge durch die Fensterscheiben blinzelt.

Bründl und Burgen | 11


12 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Kräuter, Käs und Apfeltrüffel Eine Genussreise von A bis Z mit vielen köstlichen Höhepunkten. In einer Region, die sich so vielfältig präsentiert wie die Oststeiermark, verwundert es kaum, dass diese nebst ihren landschaftlichen und kultu­ rellen Reichtümern auch mit einer Reihe kulinarischer Schätze aufwartet. Doch was hier anders läuft, und auffällt, ist der Umgang der Menschen mit der Natur. Man sieht und spürt, dass die Bevölkerung zu schätzen weiß, was Tier- und Pflanzenwelt ihr bieten. Hier lebt man im Einklang mit Mutter Erde und ist bestrebt, diese nicht schamlos auszunützen. Der Lohn dafür ist ein Reich der Genüsse – und zwar für alle Sinne. Aber langsam! Beginnen wir doch einfach am Anfang, mit A wie Apfel.

Abakus: www.abakus-puch.at

Der Apfel begegnet einem in der Oststeiermark, dem Garten Öster­ reichs, in vielen Formen. Frisch und knackig verlockt er den Wanderer, ihn gar heimlich vom Baum zu pflücken. Doch halt, dafür sind eigentlich die unzähligen Obstbauern an der steirischen Apfelstraße und rund ums Apfel­dorf Puch da. Diese bieten Ihnen den runden Kerl aber gerne zum Verkauf an ­– auch in Form von Abakus 11, C5, der edelste Apfelschnaps der Region – sowie Fruchtsäfte, Marmeladen, Essig, Honig und vieles mehr. Der Apfel wird im ApfelLand aber auch verkocht und das mitnichten nur zu Apfelstrudel oder Apfelmus. Bei den 14 Apfelgenusswirten der Re­ gion findet man ihn in Form von Vorspeisen (z.B. Blattsalat mit lauwarmen Äpfeln und Nüssen), Hauptgerichten (z.B. Apfelrisotto) und alten wie auch neu kreierten Nachspeisen (z.B. Apfel­krapferln oder Apfeltiramisu) auf der Speisekarte.


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Kr채uter, K채s und Apfeltr체ffel | 13


14 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel

Hirschbirnschinken: www.buchberger.co.at

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Wie der Apfel, so prägt auch die Birne die Oststeiermark. Es ist aber eine ganz besondere, uralte Birne und die gibt’s (fast) nur noch im Na­ turpark Pöllauer Tal: die Hirschbirn. Auch sie wird zu den verschiedens­ ten Köstlichkeiten verstampft, gepresst, gebrannt, verkocht oder verba­ cken. Als wahrlich besondere Delikatesse soll an dieser Stelle der nach ihr benannte Hirschbirnschinken Erwähnung finden. Nach allen anderen Hirschbirn-Köstlichkeiten lohnt’s sich zu fragen ­– wo immer sie auch sind im schönen Naturpark Pöllauer Tal. Beide, Apfel und Birne, lassen sich übrigens wunderbar zu Chutneys verarbeiten und die, genau die, passen einfach herrlich zu Käse. Die Men­ schen in der Oststeiermark machen köstlichen Käse! Da wären zum Bei­ spiel die Biohofkäserei Krogger 13, E2 in Mönichwald (Joglland-Kühe) oder die Ziegenkäserei Grabenhofer 12, C2, vulgo Almbauer, in St. Ka­ threin am Hauenstein. Sie alle verarbeiten ihre Milch zu gesunden, natur­


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

belassenen Käseprodukten. Im Almenland wiederum reifen verschiedens­ te köstliche Käsesorten an recht ungewöhnlicher Stelle, nämlich 70 Meter unter Tag im ehemaligen Silberbergwerk in Arzberg. Dort kann man sich nach Besichtigung des Reifestollens im angrenzenden Grubenhaus auch gleich vom vollen Geschmack des Stollenkäses 1, B5 überzeugen. Und dann wäre da noch der Schafkäse der Weizer Schafbauern 10, B6, allen voran der Naaser, ein köstlich gesalzener Weichkäse, der nach dem Ort seiner Herkunft benannt wurde. Ihn und viele andere Produkte von Schaf und Lamm bekommt man rund um Weiz und Naas in den Geschäften und Gaststätten. Bleiben wir aber noch ein bisschen beim Buchstaben K und widmen wir uns nun den Kräutern in der Oststeiermark. Diese spielen in nahezu jeder Teilregion des Garten Österreichs eine bedeutende Rolle. Und das zu Recht, sind es doch oft erst die Kräuter, die den vielen schönen Natur­

Kräuter, Käs und Apfeltrüffel | 15


16 | Kräuter, Käs und Apfeltrüffel

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

produkten der Region ihren feinen, unverwechselbaren Geschmack verlei­ hen. Die Oststeiermark hat viele Kräutergärten. Nebst unzähligen kleinen auch größere wie etwa den Kräuterhof Zemanek 2, C2 im Joglland, den Hexenkräutergarten 6, F5 in St. Johann in der Haide oder die Kräuter­ oase 5, B6 in Weiz – allesamt zu besuchen, zu bestaunen und/oder zum Einkauf von duftig-würzigen Produkten. Den allergrößten Kräutergarten der Oststeiermark, den findet man aber weiter oben, nämlich dort wo die ALMOS weiden – ja, ganz genau, auch bekannt als das Almenland. ALMO Produkte und Genusslounge: www.feinkostschirnhofer.at

www.oststeirischeroemerweinstrasse.at

Es sind auch die Wildkräuterwiesen des Almenlands, denen die beson­ dere Qualität der ALMO-Rinder zugeschrieben wird. Und tatsächlich leben die Tiere den ganzen Sommer hier oben auf den Almen und ernähren sich bis zum Almabtrieb von saftigen Gräsern, würzigen Kräutern und frischem Quellwasser. ALMO-Spezialitäten kann man überall in der Region verkos­ ten, zum Beispiel bei einem der neun ALMO-Genusswirte, die sich ganz dem ALMO verschrieben haben und täglich gleich sechs ALMO-Gerichte auf der Speisekarte empfehlen. Diese legen aber auch sonst größten Wert auf Regionalität und servieren hausgemachte Nudeln, Eier, Honig oder Edelbrände vom Bauern um die Ecke. Dazu gibt’s eine ordentliche Tisch­ kultur und gediegene Weine. Alles über die ALMO-Qualität erfährt man üb­ rigens auch bei einer Präsentation in der Genusslounge in Kaindorf. Der Weinanbau in der Oststeiermark hat eine lange Tradition. Genau­ er gesagt sogar eine 2000-jährige Geschichte, haben hier doch schon die Römer Wein kultiviert. Und so zieht sich eine archäologische Spur der Rö­ merzeit von Gleisdorf, dem Beginn der Oststeirischen Römerweinstraße, über Hartberg bis nach Bad Waltersdorf. Hier – ob beim Weinbauern oder in einer der vielen Buschenschenken – Weine zu verkosten ist im wört­ lichsten Sinn vielschichtig, denn die verschiedenen Böden und weinbau­ lichen Strukturen bringen hier jede Menge geschmackliche Abwechs­ lung ins Sortiment. Und dieses ist – trotz der im Verhältnis zur restlichen Steiermark doch recht kleinen Weinbauregion – durchaus breitgefächert: Welschriesling, Weißburgunder und Sauvignon Blanc, aber auch Schilcher, Traminer und Zweigelt sind (u.a.) zu haben, und so findet man im Weingar­ ten Oststeiermark zu jeder „Jausn“ auch immer einen passenden Tropfen.


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Ach ja, und nebenbei bemerkt: Bei einer echten oststeirischen Jause darf der Käferbohnensalat mit Kernöl und feinem Essig (aus verschiedenen Obstsorten wie Apfel, Ribisel oder Brombeer) nicht fehlen! Wer sich nicht sicher sein sollte, welcher Wein zu welchem oststeiri­ schen Gericht passt – also zum Beispiel zum Mulbratl (einem gut drei Wo­ chen gebeizten und anschließend geräucherten Karree vom Schwein, das hauchdünn auf Bauernbrot und mit Kren serviert wird) oder zum zarten Weizer Berglamm oder zur Steirerwurzn (einem Gebäck aus Anger) oder zu den vielen schönen Käsen und anderen regionalen Spezialitäten – der fragt einfach bei seinem Gastgeber nach. Denn die Oststeirer haben nicht nur Sinn für Qualität und einen guten Geschmack, sie sind allesamt auch (gast)freundliche Leut, die sich freuen, ihre Bräuche, Traditionen und ihr Wissen mit ihren Besuchern zu teilen. Sei das nun bei einem Glaserl Wein oder auch bei einem Krügerl Bier, das hier übrigens sogar noch hausge­ braut wird (Putz’n Bräu in Pinggau 20, F2 und Haringer Gold in Floing). PS: Sogar ihre Süßigkeiten teilen die Oststeirer mit ihren Gästen. Und das ist vielleicht nicht so selbstverständlich, weil darf man kleine Sünden wirk­ lich teilen? Wohl nur, wenn sie es wert sind, aber das sind folgende Speziali­ täten allemal – also ruhig mitnehmen: die Weizer Apfeltrüffel von der Kon­ ditorei Schwindhackl, honigsüße Lebkuchen aus der Konditorei Ebner 24, D4 (Pöllau) und hausgemachte Schoko aus der Schokoladen-Manufaktur Felber in Birkfeld.

Kräuter, Käs und Apfeltrüffel | 17

Essig Fischerauer: www.essig.at Ölmühle: www.fandler.at www.steirerkraft.com

Steierwurzn: www.steirerwurzn.at Weizer Berglamm: www.wollgenuss.at


18 | Der Oststeirische Garten

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Der oststeirische Garten

www.kraeuteroase.at

Baumschule Höfler Puch www.hoefler.at

Der Gemüsegarten Viele schöne In den romantischen Auen, gepflegten Landstrichen und scht Stunden wün en herrlichen Privatgärten finden sich zahlreiche Blumen, Ihnen im Gart Wildkräuter sowie vergessene Gemüse und Obstsorten. Österreichs Das Oststeirerkraut, Käferbohnen, Ölkürbis und Grazer Elisabeth adlhofer St Krauthappel sind aus unseren Gärten nicht mehr weg zu denken. Mittlerweile alles geschützte Sorten mit dem Auf­ trag, dieses Kulturgut zu erhalten und zu genießen. Die regiona­ le Küche hat sich diesem Thema bereits verschrieben und so verdienen Forellenschluss Salat, Kipfel Erdäpfel oder Wasserrüben einen Platz im Garten. Natürlich die passenden Kräuter dazu, wie zu Bohnen das Boh­ nenkraut, zu Paradeisern die Petersilie und zu Salaten die Zwiebel. Wild­ kräuter finden sich gottlob noch viele, wie die oft verachtete Wiesenholler oder Giersch, welche den Besuchern gerne gezeigt werden. Der Obstgarten Ich wünsche Der Apfel ist wohl die beliebteste Obstart. Viele Garten­ alls viel ne Ih n jedenf besitzer haben wenig Platz. Daher wird heute meist den Freude. d un ss Genu kleinbleibenden Spindelobstbäumen der Vorzug gege­ ktor Ihr Gartendo öfler H s ben, die man auf kleinstem Raum setzen kann. Empfeh­ an H Ök. R. lenswert sind die im Handel nicht erhältlichen Frühsorten wie Mandet, Grafensteiner und die Kinderäpfel Gala, oder die traditionellen Herbstsorten wie Kronprinz Rudolf oder Schafnase und die Steirischen Maschanzker. Jedenfalls gehören nach dem persönli­ chen Empfinden auch andere Obstsorten in den Garten. Der heutige Trend geht zum Naschgarten, hier hat alles Platz, was das Herz begehrt: Kirschen, Weichseln, Birnen, Pfirsiche, Zwetschken, wie auch zahlreiche Beerenobstsorten. Auch am Balkon kann man sich ein kleines Obstparadies aus eigener Produktion schaffen. Fangen Sie doch einfach mal an!


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Der Oststeirische Garten | 19

Der Weingarten Ich wünsche Die Sortenvielfalt, unterschiedlichste Weinlagen und die wun­ eude Ihnen viel Fr derschöne Landschaft machen die Oststeirische Römerwein­ beim „Weinent­decken“ n! straße besonders interessant und empfehlenswert. In den und Verkoste ger er nb te ei meisten Weingärten der Römerweinstraße findet man den Wel­ Karl Br mann Ob schriesling – dieser trockene, rassige und lebendige Wein ist der ideale Begleiter zur Jause. Der Weißburgunder – ein feiner blumi­ ger, eher neutraler, aber kräftiger Wein schmeckt zu feinen kalten Vor­ speisen bis zu hellem Fleisch, oder zu vegetarischen Gerichten wunderbar. Zur Sortenvielfalt gehört der Morillon mit seiner kräftigen burgundischen Struktur. Immer mehr Weinliebhaber bevorzugen auch den Sauvignon blanc, wegen seiner lebendig würzigen, auch oftmals grasigen Art. Eine echte steirische Spezialität ist der Schilcher, ein feiner und säurebetonter www.oststeierischeroemerweinstrasse.at Roséwein. Aus der Rotweinvielfalt empfehle ich den Blauen Zweigelt – fei­ ner, zart im Gerbstoff betonter Wein. nießen

Ge Der Blumengarten ere Sie die besond len ho Gärten kamen schon in urgeschichtlichen Aufzeichnungen vor, d un e är ph Atmos sogar eines der 7 Antiken Weltwunder war ein Garten. Es ist fas­ Sie sich wertvolle Tipps. zinierend wie sich die Kultur, Religion, Philosophie und Lebens­ Sissy Sichart Obfrau einstellung in den Gärten widerspiegelt. In den barocken Gärten ist das Motto „der Mensch kann über alles herrschen“, klar erkenn­ bar. Was die Pflanzenauswahl betraf, war es früher auch nur beschränkt möglich, Pflanzenraritäten von der ganzen Welt zu bekommen. Wenn man die Gärten der Großeltern und Urgroßeltern betrachtet, sieht man, dass sie früher vor allem Nutzgärten waren, umrahmt mit Flieder, Hortensien, Tul­ pen, Pfingstrosen, Schillingkraut, Lilien, Rosen und einigen alten Hausmit­ www.garten-lust.at tel-Heilkräutern sowie Gewürzpflanzen. Unser Verein Garten Lust hat mehr als zwanzig wunderschöne Gärten für das Publikum geöffnet.


20 | Genussradeln und Almwellness

Garten-Romantik

Highlight

Genussradeln und Almwellness Gesund und aktiv durch den Garten Ă–sterreichs.

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Genussradeln und Almwellness | 21

Die oststeirische Landschaft verzaubert nicht nur ihren Gast sondern auch ihre Einheimischen. Nun haben diese freilich nicht täglich Zeit, den Garten Österreichs zu durchwandern, zu beradeln oder gar aus der Luft zu bestaunen. Doch sie sind schon guter Dinge, wenn ihre Besucher die so zahlreichen Möglichkeiten nutzen – und verraten gerne auch so manchen Geheimtipp in nächster Nähe. Die Natur lockt einen förmlich nach draußen – egal zu welcher Jahres­ zeit. Nehmen wir als Beispiel das Wandern. Da wacht man auf, blickt aus dem Fenster und wähnt sich in einem weißen Meer aus Blüten (Frühling im ApfelLand), in einem bunten Schlaraffenland voll von duftenden Blu­ men, Obst und Wein (Sommer und Herbst) oder in einem Traum aus watte­ weichem, glitzerndem Schnee (Winter im Almen, Jogl- und Wechselland).


22 | Genussradeln und Almwellness

alpannonia®: www.alpannonia.at

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Wer kann da schon widerstehen? Und schlüpft nicht flugs in seine Wanderoder Schneeschuhe. Überhaupt ist der Garten Österreichs wie geschaffen für das Wandern. Weil hier ein jeder die Route findet, die ihm am meisten liegt. Da kann man über saftige Almen und sanfte Höhenrücken gehen, durch weite, wiesenreiche Täler marschieren oder nebst plätschernden Bächen durch malerische Klammen (z.B. Raab- 13, B5 oder Bärenschützklamm 14, A4) steigen. Da spaziert man im Frühling durch blü­ hende und im Herbst durch duftende Obst- oder Weingärten. Oder sammelt in lichten Wäldern ein paar frische Pilze und Beeren, aus denen einem der Hüttenwirt dann (mit ein bisschen Glück) ein herrliches Omelett zaubert. Tut er es nicht, tischt er einem aber bestimmt die beste Schwammerlsup­ pe oder den köstlichsten Schwarzbeerstrudel auf. Der Wander-Hunger ist halt immer noch der beste Koch. Fest steht jedenfalls, dass man hier nicht allzu viel Jause mit sich herumschleppen muss, denn an guten Einkehr­ möglichkeiten und stimmungsvollen Hütten mangelt es nicht – sehr wich­ tig auch bei mehrtägigen Wanderungen, wie etwa der Viertageswanderung alpannonia®-Steiermark über den Oststeiermark Pano­ramaweg. Was uns zum Schlagwort Panorama bringt. Wer Weitblick sucht, ist in der Oststeiermark genau richtig. Oft muss man gar nicht erst den Gipfel erklimmen (was bei fast allen Touren selbst mit Kindern keine Schwierigkeiten machen sollte), sondern wird schon am Weg von einer herrlichen Aussicht beglückt. Gipfelstürmer werden auf der Pretul (1.656 m), am Stuhleck (1.782 m) oder am Hochwechsel (1.743 m) freilich doppelt belohnt: Wenn das Wetter passt, überblickt man hier weite


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Genussradeln und Almwellness | 23

Teile Österreichs und schaut schon mal bis ins Ungarische hinein. Gerade für Familien gibt es aber auch schöne Aussichtstürme, deren Besuch – verbunden mit der Einkehr in einer der zahlreichen Gaststätten und Bu­ schenschenken – durchaus zu einem Tagesprogramm werden kann. Mit herrlichem Rundblick über das oststeirische Hügelland bis nach Ungarn belohnt die Besucher die Ringwarte 11, E4 am Ringkogel bei Hartberg, oder die Wildwiesen-Aussichtswarte 18, D3 welche man über den bes­ tens beschilderten Kultwanderweg (Startpunkt Kreuzwirt bei Miesenbach) erreicht. Der 33 m hohe Kneippturm in Auffen 21, E6 zählt zu den 13 Kneippanlagen 20, D6 der Oststeiermark. Kneippen ist gesund für Herz und Kreislauf und einige Parkanlagen sind barfuß eine wahre Fußreflexzo­ nenmassage. Raus aus den Tretern und rein ins nasse Kühl heißt’s freilich auch beim Schwimmen in den wunderschönen Seen und Badeteichen der Oststei­ ermark (z.B. Stubenbergsee 10, D5, Naturbadesee Pinggau 5, F3), beim Sprung in die Fluten (bezauberndes Erlebnis- und Flussbad in St. Ruprecht an der Raab 6, C6) oder in das mit Granderwasser gefüllte und mit Solartechnologie beheizte Wellenbad in Gleisdorf 7, C7. Wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, laden die Joglland Oase 11, D3 und die Thermen in Bad Waltersdorf und Sebersdorf (Heiltherme 17, F6 und H2O-Erlebnistherme 20, E6) zum Plantschen und Entspannen ein. Oder man bleibt gleich in seinem Hotel und nutzt die tollen Well­nessangebote vor Ort. Da findet man Panorama-Hallenbäder, ausgedehnte Sauna­ landschaften und Fitnessstudios mit Almenblick. So wird man im Alm-,

Kneippen: www.kneipp-aktivpark.at

Thermen: www.hoteltherme.at www.heiltherme.at


24 | Genussradeln und Almwellness

Töchterlehof: www.toechterle.at

www.radfahrensteiermark.at

Die glorreichen Sieben: S. 66

Wintersport: www.schiregionjoglland.at www.almenland.at

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Apfelblüten- oder Apfel & Energie-Spa mit natürlichen Pflegeprodukten aus Kräutern, Äpfeln oder Weintrauben verwöhnt, kann sich in mit duften­ den Ingredienzien befüllte Wannen setzen, oder sich mal ordentlich durch­ kneten lassen. Auf dem Wissen um die Heilkraft der Natur baut übrigens auch die exklusiv in der Heiltherme Bad Waltersdorf angebotene Traditi­ onell Steirische Medizin TSM® auf. Als Hauptbestandteile aller Behand­ lungen kommen hier u.a. Heublumen, Kürbiskernöl und frische Äpfel zur Anwendung. Aber auch feinste Stutenmilch wird in der Oststeiermark zu hochwertigen Gesundheits- und Pflegeartikeln verarbeitet, und zwar am Töchterlehof 12, C5, einem beeindruckenden Gestüt mit rund 70 Pfer­ den in Oberfeistritz bei Anger, und im kleinen aber feinen Stutenmilchhof Loidl 16, E5 (Kaindorf). Die Stute führt uns weiter zum Esel – genauer zum Drahtesel, auf des­ sen Rücken man die ganze Oststeiermark bereisen kann. Radln ist in der Region der reinste Genuss, so heißt es auch „Genussradeln“. Denn gibt es etwas Schöneres als an heißen Sommertagen auf schattigen Flussradwe­ gen in die Pedale zu treten? Sich dann bei einem der vielen Radwirten mit direkt gepressten Säften, einer zünftigen Jause oder einem hausgemach­ ten Eis zu verwöhnen? Freilich hält der Garten Österreichs aber auch für jene, die die sportliche Herausforderung suchen, eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit: So kann man mit seinem Mountainbike die glorreichen Sieben – sieben Gipfel mit Panoramablick – erstrampeln. Beim Joggen auf einer der zahlreichen gut markierten Laufstrecken (so z.B. auf der 18,7 km langen Pöllauer Natur­ parkrunde oder auf den herrlichen Wegen rund um Bad Waltersdorf) wird das Ausdauertraining zum Erlebnis. Besonders gelenkschonend läuft es sich auch auf der mit Rindenmulch aufgeschütteten Finnenlaufstrecke in St. Johann in der Haide. Oder man probiert sich gleich im Walken. Diese sanfte Trainingsart können alle, die es ganz genau wissen wollen, sogar mit Trainer aus der Nordic Walking Akademie in Stubenberg oder aus dem Nordic Walking Zentrum in Wenigzell erlernen. Nordisch (und ganz im Sinne der ursprünglich in Skandinavien entstan­ denen Schisportarten) geht’s in der Oststeiermark dann im Winter zu. Aus­ gezeichnete Loipen (Gütesiegel für St. Jakob/Walde) laden zum Langlaufen ein und so manche Halfpipe verlockt die Wintersportler glatt auch noch zum Schispringen. Schneeschuhwanderer stapfen durch tiefverschneite Wälder, Schitourengeher ziehen die ersten Spuren über glitzernde Hänge, lachende Kinder sausen mit ihren Schlitten über die Rodelbahn. Langsam stapfen Pferde über weiß bedeckte Waldwege und die gut eingemummten Gäste genießen den Winterzauber bei einer Pferdeschlittenfahrt mit einem heißen Glühwein zum Abschluss. Und ganz still, hoch oben an der frischen Luft, schwebt man über verschneite Hügel und Berge, lässt die Natur auf sich wirken und genießt bei klarer Sicht eine beeindruckende Heißluft­ ballonfahrt.


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Genussradeln und Almwellness | 25


26 | Spaß und Abenteuer

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

SpaSS und Abenteuer Ein Familienurlaub in der Oststeiermark garantiert spannende Erlebnisse und leuchtende Kinderaugen.

Erlebnispark Geier: www.sigis-sportcamp.at

Die Natur erleben wird Familien in der Oststeiermark leicht gemacht, und das auf wunderbar vielfältige Weisen: so etwa mit allen fünf Sinnen im NaturKRAFTpark 10, D4 oder auf spielerische Art und Weise am Wald­ erlebnispfad „Zur Grünen Au“ 14, E5 (beide im NP Pöllauer Tal). Bloßfü­ ßig auf der ein Kilometer langen Strecke des Barfußparks Wenigzell 12, D3 oder wie Tarzan von Baum zu Baum schwingend im Erlebnispark Geier 21, E/F6. Im historischen Zugwagon angehängt an eine gemütlich


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

schnaubende Dampflokomotive ­– genannt Feistritztalbahn 23, C6 – auf dem Weg von Weiz nach Birkfeld. Bei der Traktorgaudi 18, C5 oder beim Sommerrodeln auf einer 1.050 Meter langen Strecke von der Alm ins Tal (Sommerrodelbahn Koglhof 15, C4). Oder am Sattel des eigenen (bzw. ausgeborgten) Drahtesels beim Radeln durch die Klamm. Welche Klamm? Nun da gibt es zwei, die sich für Ausflüge mit Kind und Kegel besonders eignen: zum einen die Raab 13, B5 – und zum anderen die Feistritzklamm. Beide sind wie gemacht für abwechslungs­ reiche Radtouren, führen sie doch vorbei an Wasserfällen, imposanten Schluchten und schroffen Felsen. Apropos Felsen: Auch tolle Felsformati­ onen hat die Oststeiermark zu bieten. Die schönsten davon in der Grassl­ höhle 9, B5, der ältesten Tropfsteinhöhle Österreichs, in der sich so mancher fühlen mag, wie in einem unterirdischen Zauberland. Oder im

Spaß und Abenteuer | 27

www.feistritztalbahn.at www.traktorgaudi.at www.sommerrodelbahnkoglhof.at

www.grasslhoehle.at


28 | Spaß und Abenteuer

www.katerloch.at

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Katerloch 13, B5, der tropfsteinreichsten Schauhöhle Österreichs, in der man durch ein ausgeklügeltes System von Treppen und Stufen in eine Welt aus funkelnden Kristallsäulen und anderen bizarren Gebilden gelangt. Wer sich nach soviel hartem Stein dann nach ein bisschen Wärme sehnt, der findet diese in den warmen Wogen der H2O-Therme Sebersdorf 20, E6. Diese Erlebnistherme ist ein wahres Paradies für Kinder, bietet sie doch genau das, wonach sich Kinderherzen sehnen: Wellenbecken, Wild­ wasserkanal und Turborutsche. Wobei die anderen Schwimmbäder und Badeseen der Oststeiermark in Punkto Spaßfaktor auch nicht gerade von schlechten Eltern sind: da gibt es im Almenland zum Beispiel das Freizeitzentrum Passail 4, A5 (mit See, Beachvolleyballplatz und Skateranlage) oder den Teichalmsee 15, A4, auf dem es sich im Sommer herrlich Tret­ bootfahren und im Winter schön Eislaufen lässt. Dann wäre da der 40 ha große Stubenbergsee 10, D5, der kaum noch Wünsche offen lässt (zwei Kinder-Erlebnisanlagen, eine Wasserrutsche, Tennis, Volleyball, Tretboot­ fahren, eine Surf- und Segelschule u.v.m.) oder der Naturbadesee Pinggau 5, F3 (mit großem Kinderspielplatz) und dann noch das Erlebnis- und Flussbad St. Ruprecht 6, C6 (Plantschen in der Raab). Ein wahrer Klassi­ ker unter den Freibädern ist das großzügig angelegte Wellen­bad in Gleisdorf 7, C7 mit Sportbecken, Sprungbecken, Wellenbecken und Rutsche, sowie das Energie-Erlebnisbad in Weiz. Für Regentage oder winterliche Temperaturen eignen sich aber wohl besser die Joglland Oase 11, D3 in Wenigzell und das HERZ 16, E5 in Hartberg. Bleiben wir noch kurz beim Thema Wasser und machen wir einen Ab­ stecher zu den Waldbacher Wasserspielen 19, D2, dem Alpengarten der


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Familie Wiedner mit zig von Wasser betriebenen Objekten und einer netten Imbiss-Stube. Nun aber weiter zu ein paar kleinen, feinen Museen und Ausstellungen, die es alle schaffen, ihre Themen auf ganz besondere Wei­ se zu präsentieren. Da wären zum Beispiel das Kräftereich in St. Jakob im Walde 2, D2 (ein Museum, in dem sich alles um die Themen Kraft und Wahrnehmung dreht), das Haus des Apfels 3, C5 in Puch (mit Presshaus und altem Bauernobstgarten) oder die Einstein-Ausstellung „Einstein Begreifen“ 22, E5 am Ökopark Hartberg. Hier befindet sich nebenbei bemerkt auch das Maxoom 13, E5, ein im wörtlichsten Sinn effektvolles 3D-Kino. Und schließlich gibt es das Hummelnest 8, C5, eine höchst ein­ fallsreich gestaltete Ausstellung, die tiefe Einblicke in die Welt der Hum­ meln gibt, sieht man sich hier doch sogar selbst in die Hummelperspektive versetzt. Brumm, brumm! Es sind aber nicht nur Hummeln, die brummen. Auch Hubärt, der Bril­ lenbär in Herberstein, tut’s nach Lust und Laune. Zusammen mit Tieren aus fünf Kontinenten kann man ihn in der weitläufigen Tierwelt Herberstein 3, D6 (fast) hautnah erleben. Richtig angreifen kann man die Tiere hier – wie auch im ÖKO-Park Hochreiter 16, A3 (Teichalm) – freilich nur im Streichelzoo. Oder am Bauernhof. Denn die Oststeiermark bietet nicht nur einladende Familienhotels, sondern auch eine Vielzahl schöner Bau­ ernhöfe mit Urlaub am Bauernhof, wo Kinder die Natur selbst erforschen und ihre Freiheit genießen können. Und auch Begegnungen der besonde­ ren Art sind möglich: Wann und wo guckt man schon einer Straussenhenne ins Gesicht? Ja, auch das geht – z.B. im Straussenpark Auffen 17, E6 in der Oststeiermark.

Spaß und Abenteuer | 29

www.kraeftereich.at

www.oekopark.at/ einstein www.maxoom.at

www.tierweltherberstein.at www.oekoparkalmenland.at

www.landlust.at

www.straussenwirt.at


30 | Typisch oststeirisch

Kulinarik

Gesundheit

Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk

Bauernläden

Typisch oststeirisch

ApfelLand Stubenbergsee

Naturpark Almenland

Schöne Läden und stimmungsvolle Märkte in der Oststeiermark. Geschenke zum Mitnehmen und Genießen.

ALMO Genusslounge

Multimedia Vorführung inkl. Verkostung

Schirnhofer GesmbH, 8224 Kaindorf 298 T: 03334/3131, www.feinkost-schirnhofer.at

Imkerei Kreiner

Propolis, Met, Honiglikör, Honigessig, Honigschokolade, Kerzen uvm.

Lindenbergweg 314, 8162 Passail T: 03179/23788, www.imker.at

Edelbrennerei GRAF

Edelbrände und Liköre im Hofladen mit Verkostung

Zeil 18, 8171 St. Kathrein/Offenegg T: 03179/8209, www.almschnaps.at

Moarhofhechtl‘s Hofladen

Hausgemachte Nudeln aus Hartweizengrieß, Honig, Tee, Schokolade, ...

Fam. Schrenk, Haufenreith 56, 8162 Passail T: 03179/23 682, www.moarhofhechtl.at

Souvenirladen Waltraud Rinner

ausgesuchte Produkte aus d. Region, Zusammenstellung von Körben, ...

8163 Fladnitz/Teichalm 3 T: 03179/23 716

EKZ Reisinger

große Auswahl an regionalen Spezialitäten, Almenland-Trachten

8162 Passail 7, T: 03179/23301 www.reisinger.st/almenland-onlineshop

Brandluckner Huabn

Regionale Spezialitäten und Kunsthandwerk

Brandlucken 78, 8172 Heilbrunn T: 03179/8202, www.bauernhofer.at

Almladen Reisinger

Regionale Spezialitäten (Mai bis September)

Am Teichalmsee, 8163 Fladnitz/Teichalm T: 0664 255 97 95

Obsthof Wilhelm

Schnäpse, Apfelmost, Fruchtsäfte, Liköre, Angesetztes uvm.

Lingstätten 2, 8182 Puch bei Weiz T: 03177/4141, www.wilhelm.at

Hödl Hof

Edelbrände

8223 Stubenberg 21 T: 03176/8502, www.edelbrand.at

ApfelLand-Brot

ApfelLandbrot aus frisch vermahlenem Getreide

Schirnitz 10, 8211 Großpesendorf T: 03177/2143, www.apfellandbrot.at

Töchterlehof

Stutenmilch-Kosmetik, GesundheitsProdukte, Naturkosmetik, Tee, uvm.

8184 Oberfeistritz 190 T: 03175/2214, www.toechterle.at

Trachtenschmiede

Trachtenmode aus der Region, u.a. Oststeirer Janker

Krausstraße 2, 8184 Anger T: 03175/33606, www.trachtenschmiede.at

Glasbläser Wilfinger

Handgemachte, individuell gefertigte Glasware, Geschenkartikel

8182 Puch b. Weiz 80 T: 0664/3363908

Bio-Obstbau Schloffer

Obst, Schnäpse, Liköre

8184 Oberfeistritz 26 T: 03175/2452


Hartbergerland

Gleisdorf

Thermenregion Bad Waltersdorf

Kulinarik

Gesundheit

Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk

Typisch oststeirisch | 31

Bauernläden

Hofmolkerei Thaller

Milch, Topfen, Frischkäseprodukte, Molkeprodukte, Joghurt uvm.

Leitersdorf 18, 8271 Bad Waltersdorf T: 03333/3223

Marmeladen Paradies

Helga‘s handgemachte Spezialitäten 60-80 verschiedene Marmeladesorten

Oberlimbach 36, 8271 Bad Waltersdorf T: 0664/73686191, www.marmelade-paradies.at

Imkerei Kurz

Unterschiedliche Honig Sorten und Produkte aus Bienenwachs etc.

Rohrbach 13, 8271 Sebersdorf T: 03333/2811

Vinothek Glatz

einheimische Produkte, Wein und Geschenke

8271 Wagerberg 25, T: 0664/2809096 www.glatz-wein.at

Kräuterhof Fam. Kober

Kräuter, Kräutersalze, Kräuter­ mischungen, Tees, Sirupe etc.

Burgstall 53, 8274 Buch b. Hartberg T: 03332/8427, www.kobers-kraeuter.at

Mitbringsl

Schnäpse, Weine, Kernöl, Honig, Stutenmilchprod., Körbe, Kerzen, uvm.

Hauptplatz 58, 8271 Bad Waltersdorf T: 03333/26511

Kerzenland

verschiedene Kerzen für besondere Anlässe

Hauptstr. 307, 8271 Bad Waltersdorf T: 03333/26580

Bauernmarkt Gleisdorf

Regionale Produkte von Bauern aus dem Umland

Hauptplatz Gleisdorf, Mi. 12.00 – 18.00 Uhr Sa. 8.00 – 12.00 Uhr

bio-sphäre Hartberg

Naturkost und Naturwaren

Am Ökopark 20, 8230 Hartberg T: 03332/32012, www.bio-sphaere.at

Klampfl Mode und Tracht

Birndl-Dirndl, Hartbergerland Dirndl

Wienerstraße 12, 8230 Hartberg T: 03332/62254

Burglmarkt

Brot, Fleisch, Mehlspeisen, Wein, Edelbrände, …

Wiener Straße 10, 8230 Hartberg T: 03332/63045

Bauernmarkt in Grafendorf

Brot, Fleisch, Edelbrände, …

jeden zweiten Freitag, Info: Gertraud Maierhofer, T: 03338/2391

Biobauernhof Loidl

Fruchtsäfte, Getreideprodukte, Apfelessig, Kürbiskernöl

Kopfing 11, 8224 Kaindorf T: 03334/2215

Bauernmarkt

Brot, Fleisch, Mehlspeisen, Honig, Edelbrände, …

Kernstockplatz, Hartberg, jeden Dienstag und Freitag: 12.00 – 18.30 Uhr


Weiz / St. Ruprecht

Wechselland

Naturpark Pöllauer Tal

Joglland-Waldheimat

32 | Typisch oststeirisch

Kulinarik

Gesundheit

Tracht, Geschenke, Kunsthandwerk

Bauernläden

Felber Schokoladen

alles Rund um die Schokolade, Führungen möglich

8190 Birkfeld 2 T: 03174/4546, www.felber-schokoladen.at

Original Joglland Torte

im GH Prettenhofer

8254 Wenigzell 14 T: 03336/2206, www.prettenhofer.at

Buchtelbar

Riesenbuchteln

Pittermann 99, 8254 Wenigzell T: 03336/2223, www.buchtelbar.at

Moden Putz

Joglland Dirndl und Janker, Inh. Grete Posch

8254 Wenigzell, Pittermann 91 T: 03336/2145

Kräuterhof Zemanek Hofladen

Regionale Spezialitäten rund um Kräuter sowie Kunsthandwerk

8654 Fischbach 41, T: 0664/9706901 www.kräuterhof-zemanek.at

Ziegenkäserei Grabenhofer

Ziegenfrischmilch und -käse natur, Ziegenfrischkäseröllchen, uvm.

8672 St. Kathrein/H. 43 T: 03173/2630, www.ziegenkaese.at

Biohofkäserei Krogger

Käse, Milchprodukte, Käseverkostungen

Karnerviertel 61, 8252 Mönichwald T: 03336/4865, www.kaesemaus.at

Schnapsbrennerei Schafferhofer

Edelbrände aus dem Joglland

8254 Wenigzell, Kandlbauer 26, T: 03336/2475 www.schafferhofer.com

Obsthof Brennerei Retter

Edelbrände, Bio-Edelbrände, Liköre, …

Pöllauberg 235, 8225 Pöllau T:03335/4131, www.obsthof-retter.at

Mauerhofer Mühle

Bio: Müsli, Haferflocken uvm., Mehl, Getreide (Allergiker spezialisiert)

Ortenhofenstraße 304, 8225 Pöllau T: 03335/2497

Lebzelterei Ebner

Lebkuchen uvm.

Lamberggasse 31, 8225 Pöllau T: 03335/2350

Ölmühle Fandler

Kürbiskernöl, Haselnussöl, Distelöl, Traubenkernöl, … Bio-Öle

Prätis 1, 8225 Pöllau T: 03335/2263, www.fandler.at

Bauernladen

regionale Produkte, Geschenkeladen

Hauptplatz 2, 8225 Pöllau, T: 03335/4550 Schloss 1, 8225 Pöllau, T: 03335/4620

Imkerei Robert Prenner

Met, Honig, Propolisprodukte, Honigessig

Bahnhofstraße 265, 8240 Friedberg T: 03339/23607

Putz‘n Bräu – Bio­ bauernhof Riebenbauer

Hausbier, Apfelsaft, Ab Hof-Verkauf: Produkte aus eigener Landwirtschaft

Wiesenhöf 17, 8243 Pinggau T: 03339/22 373

Geschenke Weitzer

Kunsthandwerk aus Glas individuell verziert, Taufkerzen, Hochzeitskerzen

Wiener Straße 3, 8240 Friedberg T: 03339/22204

Dorfis Laden

Kerzen, Handarbeiten, Honig, Obstund Gemüse, Bauernbrot, Apfelsaft

Hauptplatz 20, 8243 Pinggau T: 0664/4768183

Ullis Feinstes

Bauernbrot, Vollkornbrot, Fleischund Wurstwaren, Schnäpse, Eier

Weitzerplatz 40, 8240 Friedberg T: 0664/2404103

Weizer Mulbratl

Erhältlich bei Fleischerei Peter Feiertag, Dr. Karl-Renner-Gasse 12, 8160 Weiz T: 03172/27 17 und am Weizer Bauernmarkt (jd. Mi. u. Sa. Vormittag, Hauptplatz)

Naaser Schafskäse

Schafkäse, Weizer Schafbauern

Marburgerstr. 45, 8160 Weiz, T: 03172/30370

Kräuteroase

Bio-Obst, Bio-Gemüse, Bio-Kräuter, Raabklammkräutersalz, …

Elisabeth Stadlhofer, Hafning 9, 8160 Weiz T: 0664/28 34 734

Weizer Dirndlstube

Weizerland Dirndl, Weizerland Trachtengilet

Gabriele Hofer, Birkfelder Straße 19 8160 Weiz, T: 03172/37 18

Bauernmarkt Weiz und St. Ruprecht/Raab

Fleisch, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Brot, …

Jeden Mi. und Sa. in Weiz (7.00 – 11.00 Uhr) und samstags auch in St. Ruprecht


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Alle Neune Erkunden Sie die neun Regionen der Oststeiermark – facettenreich, charmant und voll schÜner Entdeckungen.

Regionen | 33


34 | Almenland

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Almo und Orchidee Almfreuden, freundliche Leut, Rindsviecher und Rösser. Das Almenland besticht durch Ruhe und Vielfalt. TV Naturpark Almenland 8163 Fladnitz/ Teichalm 100 T: +43 (0)3179 23000 F: +43 (0)3179 23000-20 info@almenland.at www.almenland.at ALMO Genusslounge: www.feinkostschirnhofer.at 9 Almenland Genusswirte: www.almenland.at www.almenlandstollenkaese.at

Im Almenland, dem größten zusammenhängenden Almweidegebiet Euro­pas, wird Gastfreundschaft großgeschrieben. Hier, in einer Landschaft, die sich ihren urwüchsigen Charme erhalten hat, ist man mit den Leuten schnell per du. Und hier, wo man sich bald einmal fühlt wie in einem über­ dimensionalen Kräutergarten, genießt man solch reine, feine Luft, dass es kaum wundert, dass das Almenland die Heimat der berühmten Almochsen ist, welche unter der Marke ALMO seit Jahren die Küchen erstklassiger Ho­ tels und Restaurants erobern. Von solchen wiederum gibt es im Almenland jede Menge, denn Qualität ist hier höchstes Gebot und Regionalität eben­ so. Und so darf das zarte Almo-Fleisch bei keinem Almenland Genusswirt fehlen. Die Kühe auf den saftigen Almwiesen und Weiden tragen auch zur Schaf­ fung wahrhaft ursprünglicher Spezialitäten bei. So wird aus ihrer Milch Almenland Stollenkäse gemacht, der erst im einstigen Silberbergwerk Arzberg in 70 m Tiefe zu seiner vollen Reife gelangt. Silberbergwerk und

Gartenromantik

Highlights

Geheimtipps

10, B4 Duftweg St. Kathrein/Off.

14, A4 Bärenschütz­ klamm

1, B5 Almenland Stollenkäse Arzberg

11, B4 Sulamith Garten, St. Kathrein/Off.

15, A4 Teichalmsee mit Moorlehrpfad

2, B4 Greißlerei Brand­luckner Huabn

5, A4 Wallfahrts­ kirche Schüsserlbrunn


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Heimatmuseum Arzberg bieten übrigens auch besten Schutz bei Wind und Wetter – denn schließlich darf’s auch auf der Alm einmal „schiach“ sein. Noch eine Spur gemütlicher als im Berg ist es bei Regen vielleicht im Stoanihaus der Musik mit angeschlossenem „Stoanineum“ und Kaffee­ haus. Hier sollte man jedoch ein wenig Affinität zur Volksmusik mitbrin­ gen, schließlich dreht sich alles um die weltberühmten Stoakogler – und ja, richtig erkannt, die kommen aus dem Almenland. Wenn es schön ist, im Almenland, liegt einem hier die Welt zu Füßen. Wandern, Walken oder Radfahren, ein Hüttenspaziergang oder eine Runde Golf ist ein wahrer Genuss, man ist doch stets umgeben von Natur und Tier und duftigem Gewächs, wie auf dem Duftweg in St. Kathrein am Offenegg . Apropos Gewächs: Sogar Orchideen gedeihen im Almenland. Mit ungeschultem Auge erkennt man sie nur schwer, aber die einheimischen Naturparkführer zeigen Ihnen diese gerne. Im Sommer und mit Kindern sollte man sich keinesfalls eine lustige Tret­ bootfahrt am Teichalmsee oder die Sommerrodelbahn in Koglhof ent­ gehen lassen. Rodeln kann man hier aber freilich auch im Winter. Denn zu dieser Jahreszeit ist das Almenland ein friedvoller – doch keineswegs lang­ weiliger – Rückzugsort, wo man Eislaufen, Schifahren, Langlaufen, Winter­ wandern oder eine romantische Pferdeschlittenfahrt z.B. von St. Kathrein am Offenegg auf die Brandlucken genießen kann. Mit schönster Panorama­ aussicht werden wir beim Schneeschuhwandern auf dem Plankogel belohnt.

Familientipps 16, A3 Ökopark Hochreiter Wildpark 15, C4 Sommer­ rodelbahn Koglhof 4, A5 Freizeitsee Passail

Regenwettertipps 1, B5 Silberbergwerk & Heimatmuseum Arzberg 2, B3 Stoanihaus der Musik 14, A6 Lurgrotte

Almenland | 35

Silberbergwerk: www.arzberg.at Stoanihaus der Musik: www.stoakogler.at

www.sommerrodelbahnkoglhof.at


36 | ApfelLand Stubenbergsee

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Apfel und See Löwen brüllen, Vögel singen, Äpfel glänzen in der Sonne. Das ApfelLand Stubenbergsee verbindet Abwechslung, Spiel und Spaß wie kaum eine andere Urlaubsregion. ApfelLand Stubenbergsee 8223 Stubenberg am See 5 T: +43 (0)3176 8882 F: +43 (0)3176 8882-2 info@apfelland.info www.apfelland.info

www.herberstein.co.at www.tierweltherberstein.at

Warum das ApfelLand Stubenbergsee die Auszeichnung „Genussregi­ on Oststeirischer Apfel“ trägt, wird dem Besucher in diesem herrlichen mit Apfelbäumen – aber auch vielen anderen Obstsorten – übersäten Schlaraffenland inklusive prima Badesee sehr schnell klar. Wo man auch hinkommt, kann man sich an der Natur und den Köstlichkeiten, die die Bevölkerung aus dieser zaubert, laben. Sei es in Form von Saft, Most, Edel­ bränden, aber auch in Form von bissfesten Leckereien und vielen anderen regionalen Spezialitäten. Als touristische Hauptattraktion gilt im ApfelLand Stubenbergsee Herberstein , wo Löwen, Pumas oder der Bär „HuBÄRt“, aber auch ein prachtvolles Schloss mit herrlicher Gartenanlage und GironcoliMuseum Klein wie Groß erfreuen. Es gibt aber auch noch andere – viel­ leicht noch unbekanntere – aber mindestens ebenso feine Angebote, die es sich lohnt zu nutzen. So starten „kühne Luftschiffer“ vor dem Schloss

Gartenromantik 4, D6 Historische Gärten in Herberstein

Highlights

Geheimtipps 10, D5 Stubenbergsee

20, D6 Kneippanlagen

1, D6 Weinlehrpfad Siegersdorf

3, D6 Tierwelt und Gartenschloss Herberstein

5, C5 Rauch­ stubenhaus Anger

13, C5 Abakusgarten /Puch

12, C5 Stutenmilch­ gestüt Töchterlehof

19, D6 Meeresluftan­ lage Maria Fieberbründl

11, C5 Abakus


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Schielleiten und entführen Sie mit ihren Heißluftballons weit hinauf gegen den Himmel. Auf dem wildromantischen Radweg durch die Feistritzklamm trifft man sich abseits des Verkehrs und erfährt, dass Radeln nicht nur an­ strengend sondern auch ein Genuss sein kann. Zahlreiche Kneippanlagen laden zu Bewegung, Spiel und Spaß in freier Natur. Und der Stubenbergsee , größter Badesee der Region, lockt mit einer tollen Kindererlebnis­ welt mit Sandstrand, Leuchtturm und Sprungfelsen. Freilich ist das ApfelLand Stubenbergsee zu zwei Jahreszeiten beson­ ders schön: Im Frühling, wenn man sich in einem duftenden Meer aus Blü­ ten wähnt, und im Herbst, zur Erntezeit, wenn sich das ganze Land rotgol­ den verfärbt. Nicht umsonst werden die festlichen Höhepunkte der Region, das „Apfel-Blütenfest“ und die „Erlebnisfahrt“, im April und im September begangen. Das heißt aber nicht, dass man hier nicht auch zu den anderen Jahreszeiten eindrückliche Momente verbringen kann. Bei sommerlichem Wetter lässt sich das apfelreiche Land auf Wanderwegen, Traktoranhängern , mit dem Schlosskutscher oder dem Fahrrad erkunden. Im KulmKelten­dorf wandelt man auf den Spuren unserer (Ur)Geschichte und am Wein­lehrpfad in Siegersdorf auf den Spuren trunkener Glückseligkeit. Bei kühleren Temperaturen oder Regen bieten sich eine Fahrt mit dem 100-jährigen Dampfzug, der „Feistritztalbahn“ , ein Besuch im Haus des Apfels in Puch oder – besonders urig – im Rauchstubenhaus in Edelschachen an.

Familientipps 1, C5 Kulmkelten Dorf 18, C5 Traktorgaudi 8, C5 Hummelnest 9, D5 Schaukraftwerk 23, C6 Feistritztalbahn

Regenwettertipps 15, D5 Bastelstube Haider 4, C5 Mineralien und Fossilienmuseum 3, C5 Haus des Apfels in Puch

ApfelLand Stubenbergsee | 37

Flaggl Ballooning: www.apfelwirt.at Ballonfahrten Thaller: www.ballon-fahren.at Klammradeln: S. 65

www.kulm-keltendorf.at

www.feistritztalbahn.at Haus des Apfels: www.apfelstrasse.at


38 | Thermenregion Bad Waltersdorf

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Therme und Wein Heiße Quellen, schöne Blumen, schnelle Golfbälle. Bad Waltersdorf verwöhnt mit wohltuendem Heilwasser, Ruhe und aktiver Erholung. Infobüro Bad Waltersdorf Hauptplatz 90 8271 Bad Waltersdorf T: +43 (0)3333 3150 F: +43 (0)3333 3150-15 info@badwaltersdorf.com www.badwaltersdorf.com

In der Thermenregion Bad Waltersdorf dreht sich fast alles ums (Heil-) Wasser. Genauer gesagt um sage und schreibe 1,9 Millionen Liter heilkräf­ tiges Thermalwasser, das dort täglich aus dem Boden sprudelt und den Besuchern der beiden Thermen vor Ort Kraft und Wohlbefinden, aber auch jede Menge Spaß beschert. Die zwei Thermen sind nämlich unterschiedlich ausgerichtet. Während sich die im Jahr 2009 zur „Besten Therme Europas“ gekürte Heiltherme Bad Waltersdorf auf 25.000 Quadratmetern Well­ nesslandschaft ums Wohl der Ruhe- und Erholungssuchenden bemüht, hält die H2O Erlebnistherme Sebersdorf sprudelnd-spritzige Wasser­ attraktionen für die ganze Familie bereit. Besonders gelungen präsentiert sich allen Nackerpatzerln das Saunadorf der Heiltherme. Hier stärkt man in gleich 12 Saunakabinen sein Herz-Kreislaufsystem – wenn man möchte auch mit Spezialaufgüssen wie Salz oder Eisflocken. Und apropos Eis: bei­ de Thermen sind zu jeder Jahreszeit und besonders dann ideal, wenn es draußen kalt und regnerisch ist.

Gartenromantik 9, E6 Kurpark Lucullus Radweg

Highlights

Geheimtipps

17, F6 Heiltherme Bad Waltersdorf

21, E6 Kneipp – Bewegungsturm Auffen

11, F6 18-Loch Golfanlage mit Feng Shui Kraftpunkten

22, E6 HerzRhythmus Weg mit innerer Organuhr


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Thermenregion Bad Waltersdorf | 39

Die reizvolle Natur in und um den „Schönsten Blumenmarkt Europas“ (2003) wartet nur darauf, zu Fuß, mit dem Rad oder vielleicht sogar mit dem Heißluftballon erkundet zu werden. Nebst Tennis- und Squashplätzen steht dem Aktiven ein eigener Golfplatz zur Verfügung. Auf 18-Loch und mit herrlichem Panoramablick kann hier nicht nur geputtet und gepunk­ tet, sondern auch Kraft getankt werden, bietet der Platz dem Spieler doch eigene „Feng Shui-Kraftpunkte“. Was es doch nicht alles gibt? Auch Abenteuerlustige finden hier eine richtige Portion an Adrenalin wie im Erlebnispark Geier mit gleich 118 Kletterstationen und Elementen. Ein absolutes Glanzstück für Blumenfreunde und Romantiker ist der Kurpark Bad Waltersdorf mit seinem Teich, dem Springbrunnen und einem lieblichen Kräutergarten. Weniger romantisch, dafür aber umso römischer präsentiert sich das Römersteinmuseum in der Nähe der Pfarrkirche. Diese einzigartige Römer­steinsammlung zeigt Grabmalkunst aus dem 1. und 2. Jahrhundert nach Christus. Wer dann wieder ein wenig Bewegung braucht, dem sei der 30 m hohe Kneippturm in der Nähe des Naturtei­ ches in Auffen-Großhart oder eine lucullische Radtour am Lucullus Rad­ weg entlang der Weingärten der Römerweinstraße ans Herz gelegt.

Familientipps 20, E6 H2O Therme

Regenwettertipps 16, F6 Sportzentrum

21, E/F6 Erlebnis­ park Geier

10, E6 Römerstein­ museum

17, E6 Straußenpark Auffen

17, F5 Heimat­ museum St. Magdalena


40 | Gleisdorf

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Sonne und Energie Beschaulich, doch zugleich modern, freundlich und stets offen für Neues. Die Solarstadt Gleisdorf präsentiert sich einladend und umweltbewusst. Gleisdorf Florianiplatz 13 8200 Gleisdorf T: +43 (0)3112 2601400 F: +43 (0)3112 2601404 tip@gleisdorf.at www.gleisdorf.at

Bevor die Stadt Gleisdorf zur Solarstadt wurde, sprach man von ihr auch gerne als „Tor der Oststeiermark“. Diese Bezeichnung beruht auf Gleis­ dorfs markanter Lage am Zusammenfluss von den drei Flüssen Raab, Rabnitz und Laßnitz. Die 5.500 Einwohner-Gemeinde liegt inmitten einer wunderschönen Hügellandschaft und erfreut sich einer großen Zahl von Sonnentagen. Womit schnell auch klar wird, warum man hier schon seit vielen Jahren die Kraft der Sonne erforscht und zur Gewinnung erneuer­ barer, umweltfreundlicher Energieformen nutzt. Ein klareres Bekenntnis zu Sonne und Umweltschutz findet man allerdings nicht schnell mal wo, und so ist man in Gleisdorf zu Recht sehr stolz auf die weltweit einmalige „Straße der Solarenergie“ . Diese zeigt auf einer Rundstrecke von etwa 3,5 km mehr als 80 Solarobjekte und Kunstwerke, wie zum Beispiel einen Solarbaum, eine technische Sonnenuhr, Solarwegweiser, ein Solarkla­ vier, ein Solar-Infoterminal, Solarschaukästen oder einen Solarbrunnen –

Gartenromantik Spazierweg von Blume zu Blume Blühender Stadtpark

Highlights

Geheimtipps 20, C7 Forum Kloster

19, C7 Straße der Solarenergie

Pedelec Fahrräder 26, C7 Golfplatz Freiberg Buschenschenke/ Römerweinstraße


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

alles frei zugänglich und mitten im Stadtgebiet zu bestaunen. Begegnet man hier also schon der Sonnenenergie in allen erdenklichen Formen (im Verkehr, beim Licht – ja sogar im Kommunikations- und Werbebereich), so wundert’s nicht, dass das freundliche Städtchen Gleisdorf auch sonst noch mit allerlei Energiespendern für Körper und Geist aufwartet. Gemütliche Gasthäuser und Lokale bauen den vom Stadtbummel erschöpften Gast mit kräftigen Mahlzeiten wieder auf, das mit Grander Wasser gefüllte (und selbstverständlich mit einer Solaranlage beheizte) Wellenbad Gleisdorf macht Jung und Alt schnell wieder frisch und munter, und ein vielfältiges Kulturprogramm bietet Nahrung für Kopf und Seele. Besonders abwechs­ lungsreich geht’s z.B. im Forum Kloster zu. Hier, in diesem multifunktionalen Seminar- und Veranstaltungszent­ rum, kann man gut auch mal einen Regentag über die Runden bringen – sei es beim Tanz, beim Kabarett, bei einem Konzert oder einer Diashow.

Familientipps

Regenwettertipps

7, C7 Wellenbad Gleisdorf

18, C7 Museum im Rathaus

Erlebnisspielplatz im Stadtpark

Zahlreiche Shopping­ möglichkeiten

Gleisdorf | 41


42 | Hartbergerland

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Ein Land mit Geschichte Sanfte Weinberge, historische Kulturschätze, genussvolle, sinnliche Momente. Hartbergerland Rochusplatz 3 8230 Hartberg T: +43 (0)3332 66505-0 F: +43 (0)3332 66505-16 tourismusverband@htb.at www.hartbergerland.at www.hartberg.at

Die Region Hartberg, also die Gegend um den Ringkogel und die Stadt Hartberg – ganz im Sinne von „Città slow“ bewusster leben – mit ihren mittelalterlichen Wurzeln, bezaubert mit volksnahem kulinarischem Er­ findergeist, offenherziger Gastfreundschaft und einer beeindruckenden Geschichte rund um Burgen, Schlösser und Kirchen. Nehmen Sie sich Zeit für eine Einkehr in den urigen Buschenschenken, Wirtshäusern oder Ho­ telbetrieben, wo Sie regionale Spezialitäten und den dazupassenden Wein von der Römerweinstraße genießen können. In liebevoll hergerichteten Unterkünften lässt es sich danach stilvoll und komfortabel entspannen. Ein Stück Land mit kleinen Großartigkeiten und schlichten Attraktionen, die den Besucher umso stärker in seinen Bann ziehen: die Landschaft mit einem Meer von tausend Hügeln, der bernsteinfarbige, süße Birnen- und Apfelmost, der Wein, der an den Sonnenhängen des Ringkogels gedeiht, das Öl aus großen gelben Kürbissen und die Menschen, die es verstehen, dem Alltag mit Zuversicht und Erfindergeist zu begegnen. Wenn’s schön ist im Hartbergerland, sollte man durchs Hartberger Gmoos wandern.

Gartenromantik 15, E5 Schlosspark mit Schloss Hartberg Schaugärten in und um Hartberg 14, E5 Hartberger Gmoos

Highlights 16, E5 HERZ – Hartberger Erholungs­ zentrum & Eishalle 1, E5 Stadtmuseum Hartberg

Geheimtipps 6, E5 Villa Rustica 9, E3 Schloss Aichberg 16, E5 Stuten­ milchhof Loidl


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Dieses zum Naturschutzgebiet erklärte Flachmoor stellt ein bedeuten­ des Zugvogelrastgebiet dar und bietet über 70 gefährdeten Tierarten den ihnen entsprechenden Lebensraum. Auch ein Besuch der Ringwarte , am archaischen Ringkogel, dem Hausberg der Hartberger, lohnt sich, bietet diese dem Besucher doch einen herrlichen Blick auf das oststeirische Hü­ gelland. Unweit von Hartberg findet sich auch ein besonders schön erhal­ tener römischer Landsitz aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus, die Villa Rustica in Löffelbach . In Hartberg selbst spaziert es sich schön durch die Altstadt bis hin zum Schloss Hartberg , in dessen Park sich wunderbar friedvolle Momente genießen lassen. Sehr einladend präsentiert sich auch das Schloss Aichberg im Norden des Hartbergerlandes. Alle Genussfreudi­ gen finden mit der Kaindorfer-Schmankerltour eine willkommene Abwechs­ lung. Und jene, die die Schmankerln dann gerne joggend wieder abtrainieren möchten, sollten die Finnenlaufstrecke St. Johann in der Haide besuchen, in Grafendorf eine Wanderung entlang des Weges „Reise zu mir“ aufnehmen oder in Greinbach ein wenig golfen. Holt einen doch einmal der Regen (oder Schnee) ein, ist’s auch kein Malheur, denn Hartberg hat nicht nur das HERZ (Hartberger Erholungszentrum mit Hallenbad, Sauna und Fitnesslounge), sondern auch das MAXOOM (mit 3D-Kino und der größten Kinoleinwand, die die Steiermark je gesehen hat), ein neu gestaltetes Stadtmuseum , das Oldtimermuseum der Familie Kröpfl mit rund 230 Fahrzeugen aus allen Epochen und viele Einkehrmöglichkeiten zum Ausruhen und Entspannen.

Familientipps 11, E4 Ringwarte 22, E5 Ausstellung „Einstein begreifen“ am Ökopark

Regenwettertipps 13, E5 Maxoom 3D-Kino und Ökopark 6, E4 OldtimerMuseum Kröpfl 19, E4 Heimat­ museum Grafendorf

Hartbergerland | 43

Spurensuche mit dem Oldtimer: Motor Mythos Classic®

Genussvolles Wandern: Garten­ wanderung in der Sonnenstadt Hartberg

www.aichberg.at

Kulinarische Verlockungen: Ernte­ dank- und Winzerfest


44 | Joglland-Waldheimat

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Kraftwege, Wald und Wies Ungarn, Dachstein, Karawanken, die schönste Aussicht mit viel frischer Bergluft bietet die Region Joglland-Waldheimat. Joglland-Waldheimat Kirchenviertel 24 8255 St. Jakob im Walde T: +43 (0)3336 20255 F: +43 (0)3336 20255-54 info@joglland.at www.joglland.at

Schifahren und Langlaufen im Joglland: www.joglland.at

Die Region Joglland-Waldheimat fasst die märchenhaft schöne Landschaft zwischen den Fischbacher Alpen, Roseggers Waldheimat, dem Hochwechsel und dem Joglland zusammen. Stets oben, in einer gesundheitsfördernden Höhenlage von 800 bis 1.800 m Seehöhe, genießt man das sauerstoffreiche, sonnenverwöhnte und nebelfreie Klima des oststeirischen Mittelgebirges. Hier wandert und radelt man über sanfte Berge und Almwiesen, umrahmt von dunklen Tannenwäldern – im Winter dann bedeckt von einer so schil­ lernden Schneedecke, dass nicht nur die Wangen rot, sondern auch das Herzerl warm wird. Schifahrer, Langläufer und alle Wintersportbegeister­ ten freuen sich auf‘s Schneevergnügen. Ja, hier schöpft man Kraft aus Luft und Natur, aber auch aus traditionellen Gerichten wie dem ursteirischen Brennsterz, der es leicht mit jeder Gourmetwertung aufnehmen kann. Und schnell versteht man, dass dieses Land den berühmten Schriftsteller Peter Rosegger geprägt und inspiriert hat, packt es einen doch selbst, die herrliche Natur im Geiste festzuhalten. Oder doch mit dem Fotoapparat?

Gartenromantik 2, C2 Kräutergarten Zemanek Fischbach Steir. Blumenstraße Almrauschblüte am Hochwechsel und Fischbacher Alpen

Highlights

Geheimtipps

8, E3 Chorherrenstift Vorau 2, D2 Kräftereich St. Jakob/Walde Panoramastraßen

7, C3 Schirner Rauchstubenhaus & Laurentibergkirche 18, D3 Aussichts­ warte Wildwiese


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Nebst all ihrer natürlichen Pracht hat die Region eine besonders schöne Sehenswürdigkeit zu bieten, die gerade Liebhaber geistlicher Stätten und großer Bibliotheken in Verzücken versetzen sollte: das imposante Chorherrenstift Vorau . Literaturbegeisterte wiederum werden zu den Ge­ denkstätten Peter Roseggers pilgern und sich in seinem Geburtshaus in Alpl in alte Zeiten zurückversetzt finden. Kraftreiche Stunden verbringt man im Kräftereich , einem wahrlich beeindruckenden Museum in St. Jakob im Walde, das einen auf 1.600 Quadratmetern mit tollen Installatio­ nen und umfassenden Infos ins Staunen versetzt. Im Joglland und in der Waldheimat bekommt man Weitblick, so z.B. auf der Fahrt auf einer der Panoramastraßen auf den Masenberg, den Hochwechsel, das Stuhleck, die Pretul und Co. Hier heißt’s einfach „auffi“, durchatmen und die Fernsicht (etwa auf der Aussichtswarte Wildwiese ) genießen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Höhenluftkurort Fisch­ bach, bei Wiedners Wasserspielen in Waldbach oder in einem der duf­ tenden Kräutergärten in der gesamten Region. Wer der Natur dann aber noch näher, oder besser gesagt „hautnah“, sein möchte, durchläuft den 1 km langen Barfußpark in Wenigzell – und spürt die Kraft des Bodens durch die Fußsohle wandern. Und genau so soll es auch sein, denn dafür sind wir ja hier – in einem der 18 wunderbaren Kraftspendedörfer im Al­ pengarten der Oststeiermark.

Familientipps 19, D2 Wasserspiele 2, C2 Peter Roseggers Waldschule am Alpl 12, D3 Barfußpark 23, C6 Dampf­ bummelzug

Regenwettertipps 11, D3 Joglland-Oase 9, C2 Roseggers Geburtshaus 8/7, C2 Bergbau- & Blasmusikmuseum Ratten

Joglland-Waldheimat | 45

alpannonia Weit­wanderweg: S. 56 Die glorreichen Sieben: S. 66

Barfußpark: www.wenigzell.at


46 | Naturpark Pöllauer Tal

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Naturpark und Hirschbirn Der Naturpark Pöllauer Tal verzaubert mit zwei prachtvollen Kirchen, phantasievollen Themengärten und köstlichen Produkten rund um die Hirschbirne. Naturpark Pöllauer Tal Schloss 1, 8225 Pöllau T: +43 (0)3335 4210 F: +43 (0)3335 4235 info@naturparkpoellauertal.at www.naturparkpoellauertal.at

Dass dem Pöllauer Tal 1983 vom Land Steiermark das Prädikat „Natur­ park“ verliehen wurde, hat es nicht allein seiner landschaftlichen Schön­ heit zu verdanken. Ehr’ gebührt auch der Bevölkerung, denn nur durch ihre traditionelle und umsichtige Bewirtschaftung ist das oststeirische Tal so vielfältig und bunt geblieben wie in frühen Tagen. Hier trifft man auf eine hügelige Landschaft mit einem Mosaik aus Wäldern, Wiesen, Äckern und Obstbaumreihen und hat bald schon seinen Lieblingsplatz am Bach oder den besonderen Reiz der „Höll“ entdeckt. Hier genießt man die Gastfreundschaft und Köstlichkeiten des Tales, wie ein kleiner Auszug aus der Speisekarte eines der vielen urigen Gasthäuser zeigt: Erdäpfelsuppe mit Sauerkraut, Schwammerlsuppe mit Heidensterz, Topfenstrudel mit gedörrten Hirschbirnen. Apropos Hirschbirnen: Sie sind die wohl berühmtesten Botschafter des Pöllauer Tales. Diese besondere Frucht stammt von einer alten steirischen Birnbaumsorte, deren Name auf

Gartenromantik

Highlights

Geheimtipps

7, D4 Themengärten am Pöllauberg (9)

7, D4 Wallfahrtskir­ che am Pöllauberg

8, D4 Ölmühle Fandler

3, D4 Kräutergarten Cividino

4, D4 Schloss und Pfarrkirche Pöllau

24, D4 Lebzelterei Ebner

8, D4 Schlosspark Pöllau

25, D4 Obsthof Retter Bauernläden


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

das Wort „Herbst“ zurückzuführen ist. Mit viel Geschick und traditionellem Wissen zaubern die Bauern aus ihnen wahre Delikatessen, so etwa Hirsch­ birnsaft, Edelbrände, Essig, Marmelade oder die vitaminreichen Kletzen. Nun aber genug der irdischen Genüsse, sonst ruft die Beichte. Obwohl – die fromme Pilgerfahrt fällt hier im Tal auch nicht gerade schwer. Schließ­ lich gibt es gleich zwei mächtige Kirchen zu bestaunen. Da wäre einmal der „Steirische Petersdom“ in Pöllau selbst. Die ehemalige Stiftskirche, zählt zu den größten barocken Kirchen des Landes und ist dem Petersdom in Rom nachempfunden. Die prächtige, zweischiffige Marienkirche auf dem Pöllauberg , umgeben von einer friedvoll-spirituellen Aura zieht seit dem 12. Jahrhundert Pilgersleut in ihren Bann. Doch auch Spaziergänger kommen her und wandeln durch die 9 liebevoll angelegten Themengärten rund um die altehrwürdigen Gemäuer. Damit ist das (be)sinnliche Erholungsprogramm aber noch lange nicht erschöpft. Der NaturKRAFTpark bietet Erholung für die Seele und ist ein Fitness-Parcours für die Sinne. Wissenswertes über Kräuter in duftiger Atmosphäre erfährt man im Kräutergarten Cividino . Hügel und Wälder laden zum Wandern, Laufen oder Radfahren ein, Bäche und Teiche zu ru­ higen Angelstunden. Und wenn doch mal der Regen prasselt, auch kein Problem. Da sitzen wir schon längst bei Speis und Trank beim Wirt und schauen ihm durchs Fenster zu.

Familientipps 14, E5 Walderlebnis­ pfad „Zur Grünen Au“ 10, D4 NaturKRAFT­ park, 22 Stationen, die die Sinne schärfen

Regenwettertipps D4 Ausstellung im Schloss Pöllau (siehe 4) 21, D4 Volks­ kundliches Museum Sonnhofen

Naturpark Pöllauer Tal | 47


48 | Wechselland

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Faszination Bergerlebnis Berg und Tal, Burg und Stein, Pilzgeruch und Beerenduft. Entspannung und Natur pur in der Urlaubsregion Wechselland. Wechselland Hauptplatz 20 8240 Friedberg T: +43 (0)3339 25 116 F: +43 (0)3339 25 116 urlaub@wechselland.st www.wechselland.st

Das Wechselland, jener reizvolle Landstrich zwischen Schäffern und St. Lorenzen am Wechsel ist ein Muss für alle, die nicht nach Action, son­ dern nach Ursprünglichkeit und unverfälschter Natur suchen. Doch nicht nur die landschaftliche Schönheit, sondern auch die Kultur, das Brauch­ tum und die Gastlichkeit der Bevölkerung laden hier zum Verweilen ein. Die Region am Südhang des Wechsels mit schönstem Panoramablick über die gesamte Oststeiermark sowie über weite Teile Niederösterreichs und des Burgenlandes lädt im Sommer, wie auch im Winter zum Verweilen und Wandern ein. Der Gebirgszug Wechsel ist der östlichste Ausläufer der Alpen am Ran­ de der Pannonischen Tiefebene und zeigt sich wettermäßig schon mal von seiner wechselhaften Seite. Gleichzeitig beschert er einem so fried- und ru­ hevolle Momente, dass man immer wieder gerne herkommt. Und in einem der netten Ferienorte Pinggau, Friedberg oder Dechantskirchen braucht’s auch nicht lange, schon hat man seinen heimeligen Unterschlupf gefunden.

Gartenromantik F3 Kräutergarten am Naturbadesee Pinggau (siehe 5)

Highlights

Geheimtipps

6, F2 Wallfahrts­ kirche Maria Hasel 18, E2 Festenburg Die historische Stadt Friedberg

F2 Der „Bärengra­ ben“ in Friedberg 23, E2 Aerosolium St. Lorenzen/Wechsel


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Ist man am Wechsel unterwegs und will nicht nur frische Luft, sondern auch ein wenig Kultur schnuppern, gibt’s dazu genügend Möglichkeiten. Direkt am Hochwechsel lohnt sich ein Blick in die Gedächtniskapelle, weiter unten dann ein Besuch in der Festenburg . Diese wurde von der mittelalterlichen Wehrburg zur Klosterburg umgebaut und besitzt gleich sechs (!) Kapellen, den „Festenburger Frauenhimmel” – ein Deckenfresko von J. C. Hackhofer und wahrlich ein Höhepunkt der steirischen BarockMonumentalmalerei – und eine nicht alltägliche Turmuhrenausstellung. Ein optimales Ausflugsziel also an regnerischen Tagen. Zahlreiche Pilger finden jährlich den Weg und bestaunen die Brunnenkapelle in der baro­ cken Wallfahrtskirche Maria Hasel in Pinggau. Neben frischer Bergluft heilt man die Atemwege mit gesunder Meeres­ luft im Aerosolium in St. Lorenzen. Zwar kein Meereswasser, dafür aber herrlich weiches Teichwasser, gibt’s im Naturbadesee in Pinggau . Gut erfrischt bietet sich ein Bummel durch die entzückende historische Stadt Friedberg an, wo man auch einen Blick ins Thonet-Museum (berühmte Bugholzmöbel) werfen sollte. Langsam müde vom vielen Sessel-Schau­ en kehrt man dann in einem der vielen gastfreundlichen Betriebe oder in der Bierbrauerei ein und lässt den abwechslungsreichen Tag revue passieren.

Familientipps

Regenwettertipps

5, F3 Naturbadesee Pinggau

5, F2 ThonetMuseum

24, E3 Märchen­ theater in der Theater­ arena Thalberg

20, F2 Bierbrauerei Putz’n Bräu

Wechselland | 49

www.festenburg.at

Bierbrauerei Putz‘n Bräu: www.riebenbauer.st


50 | Weiz & St. Ruprecht/Raab

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Tradition und Innovation Kunst, Kultur und Naturwunder Klammerlebnis. Weiz und St. Ruprecht zeigen sich als Top-Ausgangspunkt für energiereiche Touren. Servicecenter für Tourismus & Stadt­ marketing Hauptplatz 18 8160 Weiz T: +43 (0)3172 2319660 F: +43 (0)3172 23199660 tourismus@weiz.at www.tourismus.weiz.at

Weiz und St. Ruprecht an der Raab bilden eine kraftreiche Region, die sich betont innovativ und gastfreundlich zeigt. Auch nennt man sich hier gerne weltoffen, und das nicht ohne Grund, hat sich Weiz mit der ELIN (so der damalige und noch immer weit über die Grenzen hinaus bekannte Name der Aktiengesellschaft für elektrische Industrie) doch schon immer einen Namen als internationaler Wirtschaftsstandort gemacht. Auch heute be­ zeichnet sich Weiz als „Stadt der Energie“, bezieht sich dabei aber nicht mehr nur auf seine Leitbetriebe. Die Stadt ist ein pulsierendes Zentrum für Kunst und Kultur, Einkauf, Bildung und Innovation. St. Ruprecht wiederum, die älteste Pfarre im oberen Raabtal, gilt als Ort der spirituellen Energie. Die Friedensgrotte, aber auch die Stefanie-Quelle und die Natur rund um St. Ruprecht sind wahre Kraftspender. Da kann sich selbst der Sprung ins Erlebnis- und Flussbad in St. Ruprecht/Raab als wahrer Frischekick für Körper und Geist erweisen.

Gartenromantik 5, B6 Kräuteroase 12, B6 Connys Garten Spiritueller Weg

Highlights

Geheimtipps 13, B5 Katerloch 9, B5 Grasslhöhle

Weizklamm (Richtung Passail) 10, B6 Weizer Schafbauern 17, C5 Weizberg­ kirche


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Überhaupt eignet sich die gesamte Region bestens dazu, einfach einmal die Seele baumeln und es sich so richtig gut gehen zu lassen. Tagsüber locken zahlreiche Ausflugsziele, abends lässt man sich von bester heimi­ scher Küche verwöhnen und taucht ins abwechslungsreiche Kunst- und Kulturleben ein, bei dem auch Brauchtum und Feste nicht zu kurz kom­ men. Eine Wanderung durch die wunderschöne Raabklamm (übrigens die längste Klamm Österreichs), lässt sich beispielsweise wunderbar mit einem Abstecher in die Grasslhöhle (die älteste Tropfsteinhöhle Öster­ reichs) oder zum Katerloch (Österreichs tropfsteinreichste Höhle) ver­ binden und könnte bei Mulbratl (dem gebeizten und geräucherten Karree vom Schwein) oder Köstlichkeiten vom Weizer Berglamm sowie diversen Schafkäse-Spezialitäten enden. Ein Blütenmeer und duftender Kräu­ terzauber erwartet die Gäste in einem der Schaugärten in und um Weiz. Tuckernd durch ein enges Tal von Weiz nach Birkfeld wird die Fahrt mit dem nostalgischen Dampfbummelzug für die ganze Familie ein unvergess­ liches Erlebnis (Feistritztalbahn ).

Familientipps FunErgy Tour 13, B5 Raabklamm 6, C6 Erlebnis- und Flussbad St. Ruprecht/R. 23, C6 Feistritz­ talbahn

Regenwettertipps Tropfsteinhöhlen 22, C7 Mühlenladen der Steirerkraft 23, B5 Hammer­ werksmuseum

Weiz & St. Ruprecht/Raab | 51

www.feistritztalbahn.at


52 | Themenstraßen

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

ThemenstraSSen Ein Thema. Ein Tag. Und Sie meinen, das sei fad? Mitnichten! Werden Sie zum Entdecker!

T: +43 (0)3385 21090 17 info@schloesserstrasse.com www.schloesserstrasse.com

Die Schlösserstraße So viele Burgen und Schlösser! Sie öffnen ihre Tore und laden Sie ein: zu herrlichen Konzerten, prachtvollen Ausstellungen und beeindruckenden Sammlungen. Zum Ja-Sagen und Feste-Feiern. Zum Essen, Trinken und Schlafen. Hier, in einer der schlösser- und burgenreichsten Regionen Euro­ pas, wird Geschichte so greifbar, wie der barocke Türknauf am Weg zum WC.

T: +43 (0)03177 2222 17 info@apfeldorf-puch.at www.apfelstrasse.at

Die Apfelstraße 25 Kilometer auf denen sich alles um den Apfel dreht. Und um alles, was sich aus dem runden Kraftbündel zaubern lässt: man denke an Most, Schnaps, Marmeladen, Apfelchips und Abakus (die höchste Vergeistigung des Apfels). Für alle, die es ganz genau wissen wollen: ab zum Haus des Apfels 3, C5 im Apfeldorf Puch!

T: +43 (0)3385 21090 17 info@oststeiermark.com www.oststeirischeroemerweinstrasse.at

Die Oststeirische Römerweinstraße Weinkultur pur. Die „Oststeirische Römer-Weinstraße“ weist gut 2000 Jah­ re Geschichte auf. Da verwundert es nicht, dass über 70 stimmungsvolle Buschenschänke und zahlreiche Gastronomiebetriebe die Gäste mit ausge­ zeichneten Weinsorten und hochwertiger Kulinarik verwöhnen. Unter der Weinlaube oder im Kellergewölbe verkostet man typische Weinsorten wie Welschriesling, Schilcher oder Zweigelt (rot). Kultig!

T: +43 (0)3336 20255 info@joglland.at www.blumenstrasse.at

Die Steirische Blumenstraße Sie sind allesamt Preisträgerinnen und zu recht stolz auf sich. Die schönsten Blumendörfer der Oststeiermark sind durch die Steirische Blumenstraße verbunden. Die Fahrt durch St. Jakob im Walde, Wenigzell, Vorau, Mönich­ wald, Pöllauberg, St. Lorenzen am Wechsel, Strallegg, Miesenbach, St. Ka­ threin am Offenegg und Fischbach besticht durch ihre farbenfrohe Pracht und freundliche Blumenliebhaber.

T: +43 (0)316 587986 office@energieschaustrasse.at www.energieschaustrasse.at

Die Energieschaustraße Sonnenklar sollte interessierten und zukunftsorientierten Menschen die Welt der erneuerbaren Energie auf dieser Themenstraße werden. Auf be­ sonderen Energie-Schauplätzen wird der vielfältige Einsatz von Biomasse, Wasserkraft, Solarenergie, Biogas, Windkraft und Geothermie auch dem Laien begreifbar. Gleich über 100 Energie-Standorte laden zum Besuchen und Bestaunen ein. Beachtlich!


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Expedition Oststeiermark Die schönsten Touren durch den Garten Österreichs – zu Fuß, am Rad, zu Pferd, im Auto oder im Ballon.

Touren | 53


54 | Touren

Garten-Romantik

Teichalmsee

Highlight

Stoakoglhütte

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Gipfelkreuz am Plankogel

Almenlandwanderweg Den Duft frischer Kräuter in der Nase querfeldein über sanfte Almen mit uralten Bäumen, knorrigen Zäunen und zufrieden grasenden ALMOS. Informationen & Kartenmaterial: TV Naturpark Almenland 8163 Fladnitz/ Teichalm 100 T: +43 (0)3179 23000 info@almenland.at www.almenland.at

Der Almenlandwanderweg besticht durch seine abwechslungsreiche Wegführung, die uns über Weiden, Wäldchen, Lichtungen, aber auch hin­ ein in eine seiner zahlreichen Gaststuben führt. Oft gibt er freien Blick auf die umliegenden Berge und lädt uns ein, einen Moment inne zu halten, die duftige Luft tief einzuatmen und den Moment zu genießen. Wegverlauf: Vom Holzochsen am Teichalmsee 15, A4 folgt man dem Weg 745 in Richtung Sommeralm. Nach ca. 30 Min. geht es vorbei an der Harrerhütte und weiter zum Gasthaus Holzmeister. Von hier aus den „Sie­ benkögelweg“ (Nr. 45) entlang und vorbei am „Schwoabauerkreuz“. Nun geht es über die Siebenkögel auf die Sommeralm: bei der Bergstation des Pirstingerkogelliftes vorbei und auf die Bründlalm zu den drei Wetterkreu­ zen. Man wandert in Richtung Windkraftwerk auf die Sommeralm und beim Windrad trifft man wieder auf Weg Nr. 745 und folgt diesem in Rich­ tung Stoakoglhütte. Von hier aus geht es nur noch fallend über Wiesen und Weiden an der Buckeligen Lärche vorbei auf die Brandlucken. Ein riesiger Holzschuh zeigt uns, dass wir am Ziel sind.

Wichtige Tourinfos Ausgangspunkt: Teichalmsee Ziel: Brandlucken Parkmöglichkeit: Öffentlicher Parkplatz Teichalmsee Weglänge: ca. 14 km Gehzeit: ca. 4 – 5 Std. (1 Strecke) Höhenunterschied: ca. 330 m

Einkehrmöglichkeiten: Harrerhütte, T: +43 (0)664 39 89 018 GH Holzmeister, T: +43 (0)3179 7170 Holdahütt’n, T: +43 (0)3179 8164 Weizerhütte, T: +43 (0)3179 20220 Stoakoglhütte, T: +43 (0)676 68 34 724 GH Unterberger, T: +43 (0)3179 8250 GH Bauernhofer, T: +43 (0)3179 8202 Weitere Gasthöfe am Teichalmsee und auf der Sommeralm.

Ausflugsziele entlang der Strecke: Teichalmsee mit Holzochse und Moorlehrpfad 15, A4, Sennerei Harrerhütte, Windrad auf der Sommeralm, Brandluckner Huabn 2, B4 Abholung: Almenlandtaxi T: +43 (0)664 85 75 001


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Feistritzklamm

Familientipp

Touren | 55

Regenwettertipp

Am 7-Bacherl-Weg

Burg Neuhaus, Stubenbergsee

7-Bacherl-Weg / Stubenberg am See Es plätschert das Wasser. Der Wind rauscht durch die Buchenwälder. Schnell die Hose aufgekrempelt und rein die Zehen ins kühle Nass! Der 7-Bacherl-Weg zeigt sich (be)rauschend und auch abwechslungs­ reich: da geht’s durch eine malerische Stubenbergklamm, da gibt’s ein Schaukraftwerk 9, D5 und eine alte Burg, da wandert man durch Stu­ benberg hindurch, auf Bergrücken entlang – und landet schließlich wo? Beim Gasthaus Stelzer-Lex zu einem zünftigen Mahl. Wegverlauf: Der 7-Bacherl-Weg führt zu Beginn entlang der Feistritz in die Freienberger Klamm bis zum Schaukraftwerk der Feistritzwerke, wo er die Landesstraße quert. Nach einem steilen Anstieg durch einen Wald erreicht man bei Burg Neuhaus die mittleren Höhenlagen der Gemeinde Stubenberg. Von hier an quert man zwischen den landwirtschaftlich ge­ nutzten Bergrücken fünf kleinere Bäche in naturnah bewaldeten Gräben. Nach einem letzten Anstieg durch einen Wald ist das Ziel der Wanderung erreicht: der Gasthof Stelzer-Lex.

Informationen & Kartenmaterial: TV ApfelLand Stubenbergsee 8223 Stubenberg/See 5 T: +43 (0)3176 8882 info@apfelland.info www.apfelland.info

Hödl Hof: www.edelbrand.at

Wichtige Tourinfos Ausgangspunkt: Seeparkplatz Feistritzbrücke Ziel: Gasthof Stelzer-Lex in Zeil Parkmöglichkeit: Parkplatz am Stubenbergsee Weglänge: 7,2 km Gehzeit: 2,5 Std. Höhenunterschied: 580 m Schwierigkeitsgrad: mittel

Einkehrmöglichkeiten: Gasthöfe und Cafés am Stubenbergsee, Gasthof Stelzer-Lex Ausflugsziele und Sehenswertes entlang der Strecke: Schaukraftwerk der Feistritzwerke 9, D5, Blick auf Stubenberg, Burg Neu­ haus, Schnapslehrpfad Abholung: Taxi Wagner T: +43 (0)3176 8889

Rückweg: über die Wanderwege 4 und 9 zum Hauptplatz Stubenberg und über Weg Nr. 1 zurück zum Ausgangspunkt (ca. 1 Stunde) Tipp: Der „Erste österr. Schnapslehrpfad“: Bei einem gemütlichen Rundweg durch die Obstgärten des „Hödl-Hofes“ erfährt man auf Informationstafeln alles über die Herstellung der feinsten Brände.


56 | Touren

Garten-Romantik

Highlight

Am Wechsel

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Stuhleck

alpannonia -Steiermark: Oststeiermark Panoramaweg ®

Vier Tage im Einklang mit der Natur. Dabei tief ins Herz hinein und weit übers Land hinaus schauen. In vier Tagen über die höchsten Gipfel der Oststeiermark. Informationen, Wanderführer & Kartenmaterial: TV Joglland-Waldheimat Kirchenviertel 24, 8255 St. Jakob im Walde T: +43 (0)3336 20255 info@joglland.at www.joglland.at www.alpannonia.at

Tag 1: Los geht’s beim Augustiner Chorherrenstift in Vorau 8, E3 (mit wunderschöner Bibliothek!). Über Riegersberg gelangt man nach Mönich­ wald, von wo man bergauf wandernd über den Brennwald auf die Kaltwiese und schließlich auf den Hochwechsel (toller Fernblick!) kommt. Tag 2: Vom Hochwechselgipfel geht’s abwärts über die Kranichberger Schwaig auf den Feistritzsattel. Nach Erreichen des Pfaffensattels gelangt man nach rund 5 Gehstunden zum höchsten Punkt der ganzen Tour, auf das 1.783 m hohe Stuhleck, und überblickt rund 1/3 des österreichischen Staatsgebietes. Bergab geht’s über einen Höhenrücken auf die Pretul. Tag 3: Vom Rosegger Schutzhaus spaziert man zum Rattener Windpark. Durch einen waldreichen Abschnitt gelangt man dann zur HauereckSchutzhütte und weiter zum Roseggerhof in Peter Roseggers Waldheimat. Tag 4: Vom Roseggerhof wandert man entweder übers Geburtshaus Peter Roseggers 9, C2 oder übers Lendkreuz zum sagenumwobenen Teufel­ stein. Weiter geht’s über die Teufelsteinhütte zum Zellerkreuz und sodann zum Endpunkt der Tour, dem Höhenluftkurort Fischbach.

Wichtige Tourinfos 1. Etappe: Vorau – Hochwechsel, Streckenverlauf: Vorau – Riegers­ berg – Mönichwald – Hochwechsel, Weglänge: ca. 18 km; Gehzeit: ca. 8 Std., Höhenmeter im Aufstieg: rund 1.100 Hm 2. Etappe: Hochwechsel – Stuhleck – Pretul, Streckenverlauf: Hoch­ wechsel – Feistritzsattel – Pfaffen­ sattel – Stuhleck- Schwarzriegel –

Geiereck – Pretul, Weglänge: ca. 19 km; Gehzeit: ca. 7 Std., Höhenmeter im Aufstieg: rund 850 Hm 3. Etappe: Pretul – Hauereck – Alpl/ Roseggerhof, Streckenverlauf: Rosegger Schutzhaus – Rattener Windpark – Steinriegel – Hauereck – Alpl/Roseggerhof, Weglänge: ca. 10 km; Gehzeit: ca. 4 Std., Höhenmeter im Aufstieg: rund 100 Hm

4. Etappe: Alpl/Roseggerhof – Teufelstein – Fischbach, Streckenverlauf: Alpl – Geburtshaus Peter Rosegger od. Lendkreuz – Teufel­ stein – Schanzsattel – Fischbach, Weglänge: ca. 10 km; Gehzeit: ca. 5 Std., Höhenmeter im Aufstieg: rund 500 Hm


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Bei Pöllau

Familientipp

Touren | 57

Regenwettertipp

Hirschbirnenbäume

Kulinarisches rund um die Hirschbirne

Hirschbirnwanderweg Blütenregen im Frühling. Feurige Pracht im Herbst. Hier ist der Weg das Ziel – und gesäumt von zahlreichen Genüssen ... Der Hirschbirnwanderweg führt Sie vorbei an Jahrhunderte alten Hirsch­ birnbaumalleen, Streuobstwiesen, historischen Kulturgütern und alten Bauernhöfen. Die Hirschbirne ist eine alte steirische Birnensorte, die hauptsächlich noch im Naturpark Pöllauer Tal vorkommt. Sie wird zu Schnaps, Most, Saft, Dörrobst, Gelee und vielen anderen Köstlichkeiten verarbeitet. Auf diesem Weg lernen Sie die Heimat der Hirschbirne kennen: eine vielfältige und bunte Kulturlandschaft! Wegverlauf: Vom Schlosspark 8, D4 aus den Schildern „Hirschbirn­ wanderweg“ Richtung Rabenwald folgend. Nach einer Wegstrecke von ca. einer halben Stunde erreichen Sie den Buschenschank Schweigho­ fer. Weiter geht es über Streuobstwiesen, entlang von Feldrainen, hinauf bis auf eine Seehöhe von 760 m bis zum Bauernhof Höllmüllner. Von dort dem Wegverlauf und der Beschilderung folgend wieder talwärts, teilweise durch Wald und zwischen Wiesen, bis zum Sägewerk Schweighofer. Nun Richtung Haidenwald am Aussichtsturm vorbei und weiter entlang des Sa­ fentales zurück nach Pöllau.

Informationen & Kartenmaterial: TV Naturpark Pöllauer Tal Schloss 1, 8225 Pöllau T: +43 (0)3335 4210 info@naturpark-poellauertal.at www.naturpark-poellauertal.at

Wichtige Tourinfos Ausgangs- und Zielpunkt: Schlosspark Pöllau Parkmöglichkeit: im Schlosspark Weglänge: 12 km Gehzeit: 4,5 Std. Höhenunterschied: 330 m Schwierigkeitsgrad: mittlere Wanderung für Familien und Wanderer

Einkehrmöglichkeiten: Buschen­ schank Schweighofer in Rabenwald, T: +43 (0)3335 2162 Ausflugsziele und Sehenswertes entlang der Strecke: Aussicht vom Bauernhof Höllmüllner, Aussichtsturm Haidenwald

Saison: Besonders reizvoll ist der Hirschbirnenwanderweg im Früh­ ling zur Hirschbirnenblüte und im Herbst wenn sich die Blätter des seltenen Baumes in einem feurigen Rot zeigen.


58 | Touren

Garten-Romantik

Ringwarte

Highlight

Ausblick von der Ringwarte

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Ringkogel

Wanderung auf den Ringkogel Weit schweift der Blick ins Land hinein und sogar noch darüber hinaus. Servus Nachbar! Und hallo, du schöne Oststeiermark! Informationen, Wanderführer & Kartenmaterial: TV Hartberg Rochusplatz 3 8230 Hartberg T: +43 (0)3332 66505-0 tourismusverband@htb.at www.hartbergerland.at www.hartberg.at

Eine abwechslungsreiche Wanderung mit vielfältiger Vegetation, Brü­ cken, Stegen und herrlicher Aussicht von der mehr als 100 Jahre alten Ringwarte 11, E4. Ideal im Sommer – ist es im „Schluchtwald“ doch angenehm frisch und kühl. Aber auch urige Buschenschenken und ihre herzlichen Gastgeber laden zum Verweilen ein. Wegverlauf: Von der Altstadt Hartberg geht man über den Schlosspark 15, E5 in Richtung „Brühl“. Nach dem Einstieg an der Ringstraße folgen Sie der Markierung „950“ bis zur Spielstätte. Ab hier führt Sie ein Schotterweg hinauf auf den Ringkogel. Von der Ringwarte geht’s über den Jägerplatz hinunter zum „Schöpferbankerl“ und direkt zum Hotel-Wirts­ haus „Schreiners Berghof“. Nun haben Sie die Möglichkeit, über den Berg­ park oder – nach einem kurzen Fußmarsch entlang der Ringstraße – über den „Laternderlweg“ in Richtung Zentrum und zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen.

Wichtige Tourinfos Ausgangspunkt: Schlossbzw. Stadtpark Hartberg Ziel: Ringwarte Parkmöglichkeit: SchrammParkplatz in der Nähe des Kapuziner Klosters Weglänge: 10 km Gehzeit: 1,5 – 2 Std. (1 Strecke = von der Stadt auf die Ringwarte)

Höhenunterschied: ca. 430 m Schwierigkeitsgrad: Familienwanderweg Einkehrmöglichkeiten: Buschen­ schenken je nach Öffnungszeit, Ausschank bei der Ringwarte und Hotel-Wirtshaus Schreiners Berghof Ausflugsziele: Historische Innen­ stadt von Hartberg, neu gestaltetes

Stadtmuseum 1, E5, Brühl als ge­ schützter Landschaftsteil, Ringkogel als archaischer Berg, Ringwarte 11, E4 als Aussichtsturm Tipp: Einmal jährlich findet im September die traditionelle Sternwanderung mit Bergmesse und Pferdesegnung auf dem Ringkogel statt.


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Waldlehrpfad

Familientipp

Touren | 59

Regenwettertipp

Auch für kleine Kinder geeignet.

Die kleine Raabklamm

Naturerlebnisweg Weiz Gut informiert durch Stadt und Land. Eine spannende Entdeckungstour für alle, die es ganz genau wissen wollen. Der Naturerlebnisweg ermöglicht das intensive Erleben der Flora und Fauna der Stadt Weiz und ihrer Umgebung. Auf leicht begehbaren Wan­ derwegen offenbaren sich die unterschiedlichsten Lebensräume, welche zahlreichen Pflanzen- und Tierarten ihren Platz im Ökosystem bieten. Ent­ lang des 12,4 Kilometer langen Rundwanderwegs wird der Reichtum und die Mannigfaltigkeit der Natur anhand von Informationstafeln vorgestellt. Schwerpunkte stellen der Hofstattwald mit seinem Waldlehrpfad, die klei­ ne Raabklamm 13, B5 und die Kräuteroase 5, B6 in Hafning dar.

Informationen & Kartenmaterial: Servicecenter für Tourismus & Stadtmarketing Hauptplatz 18, 8160 Weiz T: +43 (0)3172 23 19 660 tourismus@weiz.at www.tourismus.weiz.at

Wegverlauf: Ausgangspunkt ist die Taborkirche in Weiz. Von dort führt die Route über den Hofstattwald und Götzenbichl in das Bärental und die kleine Raabklamm. Über Hafning und Göttelsberg gelangt man wieder zu­ rück zum Weizer Hauptplatz. Zur leichten Orientierung wurden Wegweiser an sämtlichen Kreuzungen angebracht.

Wichtige Tourinfos Ausgangs- und Zielpunkt: Tabor­kirche in Weiz Parkmöglichkeit: Hauptplatz Weiz (wochentags gebühren­ pflichtig), Gratisparkplätze beim Bundesschul­zentrum Weglänge: 12,4 km Gehzeit: ca. 3 Std. (ohne Führung), ca. 5 Std. (mit Führung)

Höhenunterschied: 170 m Einkehrmöglichkeiten: Göttelsberghof 03172/67364 Ausflugsziel entlang der Strecke: Kräuteroase-Hafning 5, B6 Die Kräuteroase versteht sich als Servicestelle für Fragen und Be­ ratung über Heil- und Wildkräuter sowie Permakultur. Im Schaugarten

wird dieses Wissen umgesetzt – so findet man hier Kräuter, Gemüse und Blumen aus verschiedenen Erdteilen und längst vergessenen Zeiten.


60 | Touren

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Blick auf Bad Waltersdorf

Keltischer Baumkreisweg Über sanfte Hügel und blühende Wiesen, durch freundliche Wälder vorbei an Baumriesen, mit denen Sie vielleicht mehr gemein haben, als Sie denken ... Informationen & Kartenmaterial: Infobüro Bad Waltersdorf Hauptplatz 90, 8171 Bad Waltersdorf T: +43 (0)3333 31 50 info@badwaltersdorf.com www.badwaltersdorf.com

Die Kelten waren ein naturverbundenes Volk, das mit der Natur lebte ohne sie auszubeuten und stets versuchte von ihr zu lernen. Sie erkannten in Bäumen verschiedene Charaktere und teilten die Jahreszeiten in Baum­ zeiten ein. Bestimmte Tage wurden einem bestimmten Baum zugeordnet und Menschen, die im Zeichen dieses Baumes geboren sind, gleichen – wie es heißt – ihrem Geburtstagsbaum vom Charakter her. Wegverlauf: Vom Infobüro Bad Waltersdorf geht’s Richtung Hauptkreu­ zung über die Brücke. Nun hält man sich rechts, überquert die Bahnüber­ setzung und wandert geradeaus zur Heiltherme 17, F6 und den Hügel hinauf nach Wagerberg. Nach Überschreiten der Kreuzung kommt man an einem Teich vorbei und folgt dem flachen Waldweg entlang nach Unterlim­ bach. In der Ortsmitte biegt man links ab. Nach der Brücke geht’s wieder links nach Oberlimbach. An der Kreuzung hält man sich rechts und geht leicht bergauf nach Wagerberg, überquert die dortige Kreuzung, steigt den Berg hinab und kommt zurück nach Bad Waltersdorf.

Wichtige Tourinfos Ausgangs- und Zielpunkt: Infobüro Bad Waltersdorf Parkmöglichkeit: Öffentlicher Parkplatz Weglänge: 12,6 km Gehzeit: ca. 4 Std. Höhenunterschied: ca. 120 m

Einkehrmöglichkeiten: Buschenschank Pieber, Wagerberg; Petras Heuriger, Oberlimbach; Manuelas Heuriger, Sonntagsberg; Buschenschank Seiler, Sonntagsberg; BB1 Heuriger, Sonntagsberg

Mehrere Cafés, Gasthöfe und Heurige in Bad Waltersdorf Tipp: Besichtigen Sie das Römerzeitliche Museum 10, E6 im Ortszentrum Bad Waltersdorf


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Touren | 61

Regenwettertipp

Blick über das Wechselland

Quer durchs Wechselland Die Eule ruft, dann wieder Stille. Nur das Rascheln des Windes ist zu hören. Und die leisen Schritte der Wandersleut am waldigen Boden. Sich zu verlaufen fällt recht schwer, hier im Wechselland. Verfügt es doch über bestens beschilderte Rad-, Reit-, Lehr- und Wanderwege. Wieder ein Stück zu sich selbst zu finden hingegen, das fällt einem leicht in dieser naturbelassenen, herrlich ruhigen Region mit waldreichen Hügeln und saftigen Wiesen. Wegverlauf: Die ca. 16 km lange Wanderroute führt vom Dorfplatz De­ chantskirchen über Hohenau, Schwaighof, Pinggau, Wiesenhöf und Anger nach Schäffern. Die Streckenführung erlaubt wunderschöne Ausblicke in weite Teile der Steiermark, des Burgenlandes und Niederösterreichs.

Informationen & Kartenmaterial: TV Wechselland Hauptplatz 20 8240 Friedberg T: +43 (0)3339 23 919 urlaub@wechselland.st www.wechselland.st

Wichtige Tourinfos Ausgangspunkt: Dorfplatz Dechantskirchen Ziel: Schäffern Schwierigkeitsgrad: mittlere Wan­ derung für Familien und Wanderer Parkmöglichkeit: Dorfplatz oder P&R Dechantskirchen Weglänge: ca. 16 km Gehzeit: ca. 4,5 Stunden

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Schwammer, Dechantskirchen Flourls Schenke, T: +43 (0)3339 22 538 Panoramastüberl in Schwaighof, T: +43 (0)3339 22 177 Most- und Bierwirtshaus (eigene Hausbrauerei) Riebenbauer vlg.

Putz in Wiesenhöf, T: +43 (0)3339 22 373 Gasthof Pürrer, Schäffern, T: +43 (0)3339 72 94 Abholung: LandTaxi Taucher, T: +43 (0)3339 23 919, Mobil: +43 (0)664 58 68 152


62 | Touren

Garten-Romantik

Pause am R11

Highlight

Wellenbad Gleisdorf

Raabtal-Radweg

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Weizbergkirche

R11

Eine rauschende Fahrt mit mannigfaltigen Stationen. Pack die Badehose ein! Informationen & Kartenmaterial: Servicecenter für Tourismus & Stadt­ marketing Weiz Hauptplatz 18 8160 Weiz T: +43 (0)3172 2319660 tourismus@weiz.at www.tourismus.weiz.at

Tourenverlauf: Der Radweg beginnt in der sagenumwobenen Gegend rund um die Raabquelle, hoch oben in den Wäldern am Fuße des Ossers. Von dort geht’s in flotter Fahrt hinunter zur pulsierenden Energiestadt Weiz und weiter nach St. Ruprecht an der Raab. Ab Weiz ist der Raabtal-Radweg auch für kleinere Kinder gut geeignet: Flach, nahezu durchgehend asphal­ tiert und fernab vom Verkehr geht es nach Gleisdorf – und so man will auch weiter immer der Raab entlang. Unsere Tipps: 1. Alle paar Kilometer entlang des R11 findet sich ein Raab­ tal-Radl-Wirt: Da schmankerlt und schmaust sich’s besonders gut. 2. Schon nach kurzem Radeln gelangt man zu den weitläufigen Stollen des Schaubergwerks Arzberg 1, B5, in die Grasslhöhle 9, B5 oder zum Katerloch 13, B5. 3. Gleich drei Bäder – das Energie-Erlebnis-Bad in Weiz, das Erlebnis- und Flussbad 6, C6 in St. Ruprecht und das Wellenbad in Gleisdorf 7, C7 – laden zum Abkühlen ein. 4. Fahren Sie als Variante die FunErgyTour, eine Rundtour von Weiz über St. Ruprecht nach Gleisdorf (entlang des R11 ) und wieder zurück über Nitscha und Unterfladnitz. Länge ca. 38 km mit durchgehender Beschilderung.

Wichtige Tourinfos R11 : vom Raab-Ursprung im Almen­ land bis Szentgotthárd in Ungarn (Gesamtlänge 235 km) Abschnitt: Raab-Ursprung bis Gleisdorf Streckenverlauf: Raab-Ursprung – Passail – Weiz – St. Ruprecht/Raab – Gleisdorf Länge: 45 km

Beschilderung: R11 Raabtal-Radweg Schwierigkeitsgrad: leichte und familienfreundliche Radtour entlang der Raab


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Villa Rustica

Familientipp

Touren | 63

Regenwettertipp

Bad Waltersdorf

Thermenradweg

Schloss Hartberg

R12

Warme Quellen und schwarzes Gold. Sturm, Kastanien und freundliche Leut ... Tourenverlauf: Sie starten in Pinggau, dann geht’s über Friedberg und De­ chantskirchen Richtung Bezirkshauptstadt Hartberg. Hier lohnt sich ein Be­ such der schönen Altstadt („Rom der Oststeiermark“) oder ein Abstecher zur Villa Rustica 6, E5 nach Löffelbach bzw. in den Naturpark Pöllauer Tal. Sodann führt Sie der Thermenradweg nach St. Johann in der Haide, von wo Sie sich entlang eines Höhenrückens dem Steirischen Thermenland nähern. Von weitem sehen Sie die ersten beiden Thermen – die neue H2O Therme Sebersdorf 20, E6 und die Heiltherme Bad Waltersdorf 17, F6. Unsere Tipps: 1. Gönnen Sie sich einen erfrischenden Badetag im Naturbadesee Pinggau 5, F3, bevor Sie Ihre Tour starten. 2. Genießen Sie die oststeirischen (Kürbis-)Spezialitäten, mit denen die freundliche Be­ völkerung entlang des Thermenradwegs aufwartet. 3. Bestaunen Sie die weltbekannten Bugholzmöbel im Thonet-Museum in Friedberg 5, F2. 4. Entdecken Sie die reizvolle Altstadt von Hartberg und halten Sie Rast in einem der zahlreichen Lokale und in den Buschenschenken der Römer­ weinstraße. 5. Besuchen Sie die familienfreundliche, erlebnisreiche H2OTherme oder die Heiltherme Bad Waltersdorf .

Wichtige Tourinfos R12 : von Mönichkirchen in Nieder­ österreich bis Bad Radkersburg (Gesamtlänge 148 km) Abschnitt: Pinggau bis Bad Waltersdorf Streckenverlauf: Pinggau – Friedberg – Dechantskirchen – Hartberg – Abstecher nach Pöllau – St. Johann in der Haide –

St. Magdalena – Bad Waltersdorf Länge: ca. 50 km Beschilderung: R12 Thermenradweg Schwierigkeitsgrad: gemütliche bis ambitionierte Radtour

Informationen & Kartenmaterial: Infobüro Bad Waltersdorf Hauptplatz 90, 8171 Bad Waltersdorf T: +43 (0)3333 31 50 info@badwaltersdorf.com www.badwaltersdorf.com


64 | Touren

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Stubenbergklamm

Unterwegs durchs ApfelLand

Feistritztalradweg

R8

Abwechslungsreich! Von Roseggers Waldheimat durchs Jogl-, Almen- und ApfelLand bis in die Thermenregion. Informationen & Kartenmaterial: TV JogllandWaldheimat Kirchenviertel 24 8255 St. Jakob/Walde T: +43 (0)3336 20255 info@joglland.at www.joglland.at www.apfelland.info

www.stubenbergsee.at www.tierweltherberstein.at

Tourenverlauf: Start in Ratten bzw. St. Kathrein/Hauenstein im oberen Feistritztal. Auf den ersten 19 km radeln wir an einer schattigen Bahntras­ se, die uns an Stauseen vorbei bis nach Birkfeld führt. Ab Birkfeld bis Ko­ glhof (5,5 km) muss man derzeit noch die Bundesstraße B72 befahren. Ab Koglhof geht es wieder auf den Radweg und nach weiteren 5 km erreichen wir das ApfelLand. In Lebing kann man zur Apfelstraße (Puch) abzwei­ gen. Bei Kilometer 45 beginnt die wildromantische Stubenbergklamm mit Plantschstellen und einigen kühnen Flussquerungen, die man nach 4 km durchradelt hat. Kurz danach ist Stubenberg am See erreicht. Weiter geht’s am Tierpark Herberstein 3, D6 vorbei nach Kaibing, unserem Zielort. Unsere Tipps: 1. Gleich nach dem Start gelangt man zum Bergbau- und Blasmusik-Museum in Ratten 7/8, C2, wo es u.a. eine große Sammlung von Musikinstrumenten und Notenhandschriften zu bestaunen gibt. 2. Ma­ chen Sie halt im Freizeitzentrum Töglhofer mit Biotop und Radstation. 3. Mit Kindern empfiehlt sich die Sommerrodelbahn in Koglhof 15, C4, beim Stuben­berg­see 10, D5 oder in der Tierwelt und dem Gartenschloss Herberstein 3, D6. 4. Zur Stärkung kehren Sie am besten bei einem der zahlreichen Radwirte entlang der Strecke ein. 5. Besuchen Sie das Schaukraftwerk in der Stubenbergklamm 9, D5. 5. Erfahren Sie mehr über Stu­ tenmilch im Töchterlehof (mit ca. 70 Pferden!) in Feistritz bei Anger 12, C5.

Wichtige Tourinfos R8 : Einer der schönsten Flussradwanderwege Österreichs. (Gesamtlänge 84,5 km) Abschnitt: von Ratten bzw. St. Kathrein/H. bis Kaibing Streckenverlauf: Ratten bzw. St. Kathrein/H. – Birkfeld – Koglhof – Anger – Stubenberg – St. Johann b. Herberstein – Kaibing

Länge: 57 km Beschilderung: R8 – Feistritztal­ radweg, schließt in Fürstenfeld (km 84,5) an den Thermenradweg an Schwierigkeitsgrad: leichte und familienfreundliche Radtour


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Touren | 65

Regenwettertipp

Schloss Herberstein

Schaukraftwerk an der Feistritz

Klammradeln

R8

Seltene Begegnungen: tête-à-tête mit Feuersalamandern, Bachstelzen und Co. Tourenverlauf: Ausgangspunkt ist der „Park und Bike“ neben der Bun­ desstraße B54 in Kaibing, erstes Ziel St. Johann bei Herberstein. Es folgt ein kurzer Anstieg zum Schloss Herberstein 3, D6, dann eine BergabPassage und schon ist man beim Stubenbergsee 10, D5. Vom Seeweg gelangt man direkt zur Einfahrt in die Klamm-Strecke und nach 2 km zu einem Schaukraftwerk 9, D5 mit Trinkwasserbrunnen. Gleich nach der Klamm geht’s links hinauf Richtung Puch und von hier entweder über den „Apfel-Achter“ oder weiter entlang des Radwegs R8 zum Töchterlehof bei Anger 12, C5. Unsere Tipps: 1. Erfrischen Sie Ihre Füße in der Fluss-Kneippanlage 20, D6 nahe Kaibing. 2. Machen Sie einen Abstecher nach Maria Fie­ berbründl zur „Gradieranlage“ 19, D6 und zur „Eisoase“. 3. Plantschen Sie am „Feistritzstrand“ in St. Johann bei Herberstein. 4. Besuchen Sie die Tierwelt Herberstein mit dem Gartenschloss 3, D6 und dem Gironcoli-Museum 3, D6. 5. Machen Sie Rast bei einem der 8 Radwirte an der Strecke. 6. In der Nähe von Anger empfehlen wir einen Besuch beim Obstbauernhof Schloffer 11, C5 mit Produktverkauf oder das Museum „hummelnest“ 8, C5. 7. Detailinfos im Info-Kiosk am „Park und Bike“Platz Kaibing und im Schaukraftwerk.

Wichtige Tourinfos Klammradeln: Das Abenteuer wartet in der Feistritzklamm. (Gesamtlänge ca. 20 km) Abschnitt: Kaibing bis Anger Streckenverlauf: Kaibing – St. Johann bei Herberstein – Stubenberg – Unter- und Oberfeistritz – Anger Länge: ca. 20 km

Beschilderung: R8 Feistritztalradweg Schwierigkeitsgrad: leichte und familienfreundliche Radtour entlang der Feistritz

Informationen & Kartenmaterial: TV ApfelLand Stubenbergsee 8223 Stubenberg am See 5 T: +43 (0)3176 8882 info@apfelland.info www.apfelland.info www.toechterle.at www.kneipp-aktivpark.at


66 | Touren

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Für Trainierte: Die sieben Gipfeltouren

Die glorreichen Sieben Hoch hinaus über Wald, Wies und Stein! Auf dem Mountainbike zu sieben Gipfeln mit Panoramablick. Informationen & Kartenmaterial: TV JogllandWaldheimat Kirchenviertel 24 8255 St. Jakob im Walde T: +43 (0)3336 20255 info@joglland.at www.joglland.at

1. Stuhleck, 1.783 m Seehöhe: vom Forellengasthof Joglland über den Pfaffensattel aufs Stuhleck mit einem der schönsten Panoramen der Ost­ alpen und dem Alois Günther Schutzhaus. 2. Pretul, 1.656 m Seehöhe: von Ratten auf das Rosegger Schutzhaus (köstlicher Schwarzbeerstrudel!); Weiterfahrt bis in das Mürztal möglich. 3. Rattener Windpark/Steinriegel, 1.577 m Seehöhe: von Ratten über die Jausenstation Eichtinger auf die Steinriegelalm (im Sommer bewirtschaftet!). 4. Hauereck, 1.301 m Seehöhe: von St. Kathrein am Hauenstein über den Gasthof Willenshofer zur Hau­ ereck Schutzhütte und über das „Rote Kreuz“ auf das Alpl. Retour über den Roseggerhof und die Berghofsiedlung nach St. Kathrein am Hauenstein. 5. Hochwechsel, 1.743 m Seehöhe: von Waldbach über die Rabl Kreuz Hütte zum Wetterkoglerhaus am Hochwechsel. Retour über die Mönichwalder Schwaig nach Mönichwald (oder umgekehrt!). 6. Wildwiese, 1.246 m Seehöhe: von Miesenbach über den Wildwiesenhof zum Gipfel mit Wildwiesen­ hütte und Wildwiesen-Aussichtswarte 18, D3. Retour entweder über den „Toten Mann“ nach Strallegg oder nach Wenigzell und von dort über die Radl’ Roas nach Miesenbach. 7. Masenberg, 1.261 m Seehöhe: vom Stift Vorau 8, E3 über die herrlich gelegene Erzherzog Johann Höhe zum Masenber­ ger Olmstoll und von hier kurz zu Fuß zum Gipfel mit der Glückskapelle.

Wichtige Tourinfos Mountainbiken über 7 Gipfel Länge: über 200 km Wegstrecke Höhenmeter: fast 8.000 Hm Alle Routen durchgehend beschildert!


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Touren | 67

Regenwettertipp

Hauptplatz

Gleisdorf

Pedelec-Radtouren Ohne viel Strampeln durch Gleisdorf oder das Wechselland. Solarstadt Gleisdorf: Bei dieser geführten Halbtagestour erfährt man Gleisdorf gemütlich auf dem Sattel eines Pedelecs, einem Fahrrad mit eingebautem Elektromotor. Mit Startpunkt Rathausplatz geht’s vorbei an schönen, historischen Bauten (z.B. Steiermärkische Sparkasse, 19. Jh., oder Stadtpfarrkirche, 13. Jh.) aber auch an tollen, modernen Objekten zum Thema erneuerbare Energie (z.B. Solarbaum am Hauptplatz oder 18 m hohes Sonnenrad vor der Sonnenhauptschule). Schöne Parks (Alter­ nativ-Energiepark der Feistritzwerke und Stadtpark), liebevoll bepflanzte Gassen und ein feines Mittagessen vervollkommen die 6 km lange Runde durch die Stadt. Wechselland: Sehr bequem und mit einem selbst gewählten Maß an An­ strengung fährt man mit dem E-Fahrrad durch die sanfte Hügellandschaft des Wechsellandes. Die idyllischen Dörfer (von 300 m bis 1000 m Seehöhe) liegen an verkehrsarmen Landesstraßen und bieten zahlreiche Möglich­ keiten für Zwischenstopps – sei es um den Akku des Rades aufzuladen oder um sich selbst eine kleine Pause in einem der Dorfgasthäuser und Mostschenken zu gönnen.

Wichtige Tourinfos Stadtrundfahrt Gleisdorf: 1/2 Tag, Gesamtlänge ca. 6 km Die Räder: Pedelec (Pedal Electric Cycle) sind Fahrräder mit eingebau­ tem Elektromotor. Dieser gibt – im Unterschied zum sogenannten E-Bike – erst dann Leistung ab, wenn man in die Pedale tritt. Radverleih: T: +43 (0)3112 2601-400

Pedelec im Wechselland Pedelec-Verleih (Voranmeldung): Hotel-Restaurant Schwarzer Adler Hauptplatz 6, 8240 Friedberg T: +43 (0)3339 22 510 Mobil: +43 (0)47 37 81 2 www.adlerbus.at

Informationen & Kartenmaterial: Gleisdorf Florianiplatz 13 8200 Gleisdorf T: +43 (0)3112 2601400 tip@gleisdorf.at www.gleisdorf.at TV Wechselland Hauptplatz 20 8240 Friedberg T: +43 (0)3339 25116 urlaub@wechselland.st www.wechselland.st


68 | Touren

Garten-Romantik

Picknick

Highlight

Obstbau Wilhelm

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Im Almenland

Genussreiche Oststeiermark Den Kofferraum voll mit Birnen, Äpfeln und Forellen.

Einkaufstipps: Seite 30 www.feistritztalbahn.at www.grasslhoehle.at www.kraeftereich.at www.stift-vorau.at www.sommerrodel­ bahn-koglhof.at www.traktorgaudi.at Haus des Apfels: www.mostschank-kelz.at

Auch Schnaps und Käse sind verstaut. Nur die putzigen Schafe und glück­ lichen ALMOS müssen wir dort lassen, wo sie hingehören: im Genussgar­ ten Österreichs. Für diese abwechslungsreiche Tour braucht man Zeit, ei­ nen leeren Magen und ein großes Auto. Denn es fällt schwer, sich auf einer ihrer zahlreichen Stationen nicht auch zum Kauf einer der vielen regiona­ len Köstlichkeiten hinreißen zu lassen. Und schafft man es doch, so langt man zumindest beim Einkehren zu. Und wird den Geschmack von ALMO, Schafkäse, Buchteln, Schnaps und Schokolade nicht mehr so schnell ver­ gessen. Unsere Tipps: Wer schon zu Beginn eine kleine Autopause braucht, der steigt in Weiz in die historische Feistritztalbahn 23, C6. Per Auto durch die Weizklamm lohnt sich ein Abstecher zur Grasslhöhle 9, B5. Auf der Teichalm ist eine Runde um den Teichalmsee 15, A4 Pflicht. Am Weg nach Mönichwald unbedingt im Europark und Kräftereich 2, D2 in St. Jakob im Walde halt machen. Von Riegersberg über das Stift Vorau 8, E3 – absolut sehenswert! – nach Wenigzell und Miesenbach (Tipp: Wildwiesenwarte 18, D3). Die Sommerrodlbahn in Koglhof 15, C4 lässt Kin­ derherzen höher schlagen. In der Obi-Hansl-Hütte mit dem Arche Park in Sallegg lässt’s sich gut jausnen und in Anger gibt’s Traktorgaudi 18, C5. Und an der Apfelstraße laden das „Haus des Apfels“ 3, C5 zum Schauen und Staunen und die vielen Direktvermarkter zum Kosten und Kaufen ein.

Wichtige Tourinfos Die Route: Weiz – Naas bei Weiz – Weizklamm – Passail – Fladnitz/Teichalm – Teichalm – Sommeralm - Birkfeld – Fischbach – St. Kathrein am Hauenstein – Rettenegg – St. Jakob/ Walde – Mönichwald – Riegersberg – Vorau – Wenigzell – Miesenbach – Haslau – Heilbrunn – Koglhof –

Anger – Lebing – Stubenberg – St. Johann bei Herberstein – Siegersdorf – Kulm – Puch – Etzersdorf – Weiz Dauer: ca. 4 ¼ Stunden (reine Fahrzeit)


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Barfußpark Wenigzell

Familientipp

Touren | 69

Regenwettertipp

Flussbad St. Ruprecht

Wasserspiele in Waldbach

Wasserwelten Plitsch-Platsch! Rein in die Fluten! Oder einfach innehalten und dem leisen Rauschen der Bäche lauschen ... Eine brausende Fahrt vorbei an Schluchten und Klammen, Bächen, Brü­ cken und Bründln. Hier ist man dem Quell des Lebens immer ganz nah. Und hat vielerlei Möglichkeiten mit dem kühlen Nass in Kontakt zu kom­ men: sei es mit dem kleinen Zeh, sei es bis zum Knie oder aber auch – das schaffen jedoch nur ganz die Harten – von Kopf bis Fuß, ganz so wie Gott uns schuf. Unsere Tipps: Von Weiz startend fährt man durch die Weizklamm (be­ eindruckende Schlucht!). Dahinter eröffnen sich dem Gehlustigen vielerlei Wanderwege am Wasser: von Arzberg geht’s durch die Raabklamm 13, B5, von St. Kathrein/Off. über den Mühlental-Wanderweg oder von Birk­ feld weiter zum Wasserweg Waisenegg. Über das obere Feistritztal kommt man zum Blumenstraßenort Miesenbach mit dem neuem MiesenBachWeg inklusive Seilbrücken-Bachüberquerungen und Schaumühle. In Wenigzell lohnt sich ein Abstecher zum Barfußpark 12, D3 oder zum Kräutergar­ ten. Das Rauchstubenhaus in Anger 5, C5 stammt aus dem 15. Jahr­ hundert, Stubenberg 10, D5 lockt mit dem größten Badesee der Ost­ steiermark, einem Freizeitpark und der „Hof-Brauerei“ und Herberstein mit seinem prachtvollen Garten 4, D6 und der einzigartigen „Tierwelt“ 3, D6. Variante: von Wenigzell nach St. Jakob im Walde – Romaischlucht ­– und weiter nach Waldbach zu den Wasserspielen 19, D2.

Wichtige Tourinfos Die Route: Weiz – Weizklamm – Heilbrunn – Birkfeld – Miesenbach –Wenigzell – (St. Jakob im Walde – Waldbach) – Anger – Feistritzklamm – Stuben­ bergsee – St. Ruprecht/Raab – Weiz Dauer: ca. 2 ½ Std. (reine Fahrzeit)

Schlechtwettervariante: Weiz – Besichtigung Grasslhöhle 9, B5 – Besichtigung Schaustollen Arzberg 1, B5 – Schaukraftwerk Feistritzklamm 9, D5 – Weiz – oder ab in die Wasserwelten der Heiltherme Bad Waltersdorf 17, F6 oder der H2O Therme 20, E6 in Sebersdorf Dauer: ca. 2 ¼ Std. (reine Fahrzeit)

www.raabklamm.at

www.stubenbergsee.at www.herberstein.co.at www.wiednerswasserspiele.at


70 | Touren

Garten-Romantik

Hartberg

Heiliges Grab Siegersdorf

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Villa Rustica

Die Römer Wasser und Stein, Reben und Wein. Eine genussreiche Fahrt auf den Spuren unserer Vergangenheit.

www.hoteltherme.at www.heiltherme.at

www.museum. hartberg.at

www.siegersdorf.at/ weinlehrpfad

Zuvor in die Therme, oder lieber danach? Oder doch gleich Einkehren in eine der zahlreichen Buschenschenken oder beim Heurigen? Schwierige Fragen gilt es zu lösen, auf dieser abwechslungsreichen Fahrt, die mit ei­ ner guten Portion Geschichte und zahlreichen Genuss-Stationen aufwartet. Unsere Tipps: Gleich zwei Thermen freuen sich in Bad Waltersdorf auf Familien (H2O Therme 20, E6) und Erholungssuchende (Heiltherme Bad Walters­dorf 17, F6). Wer aber stante pede auf den Spuren der Römer wan­ deln möchte, besucht das Römersteinmuseum 10, E6 oder schlägt zu Fuß den Römerweinweg ein. Geschichtsträchtig präsentiert sich auch Hartberg – hier sollte man unbedingt durch die historische Altstadt mit ihren engen, gepflasterten Gassen bummeln, die informative Römerzeit-Ausstellung im neuen Stadtmuseum 1, E5 besuchen oder zur Ringwarte 11, E4 wan­ dern! Am Weg nach Stubenberg gilt die Villa Rustica in Löffelbach 6, E5 als absolut sehenswert und unweit davon bietet der Römerweinhof Erich Pöltl Möglichkeit zur Einkehr. In Stubenberg selbst lohnt sich ein Abstecher zum Römergrab 3, D5 an der Rabenwaldstraße, das durch seinen gut erhalten Zustand beeindruckt. Stimmungsvolle Momente verbringt man in den male­ rischen Weingärten längs des Siegersdorfer Weinlehrpfads 1, D6 – eine wahrlich prachtvolle Aussicht mit inbegriffen. Und wer sich sportlich betäti­ gen will, wandert entlang des Römerweinwegs oder radelt die Lucullus Tour.

Wichtige Tourinfos Die Route: Bad Waltersdorf – St. Magdalena/ Lemberg – Hartberg – Löffelbach – Winzendorf – Stubenberg – St. Johann bei Herberstein – Pischelsdorf – Gleisdorf Dauer: ca. 1 ¼ Std. (reine Fahrzeit)


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Blumentage in Pöllau

Touren | 71

Regenwettertipp

Blumenort Pöllauberg

Blumenwelten Eine sinnliche Begegnung mit der Göttin des Gartens und anderen blütenreichen Oasen. Prächtige Gärten säumen den Weg auf dieser Fahrt zu den Dörfern der Blumenstraße, zu prunkvollen Kirchen und zu stattlichen Schlössern. Doch auch sonst begegnen wir dem blühenden Leben wo wir gehen und stehen: Blumen vor den Fenstern und Balkonen der schmucken Häuser oder gar als Aufputz an Straßen und Laternen, saftige Wiesen, stämmige Bäume, prall behangen mit Früchten in den buntesten Tönen. Viele Eindrücke, die man hier auf sich wirken lassen und für die man sich genügend Zeit nehmen sollte. Unsere Tipps: Vor dem Start empfiehlt es sich in Pöllau die Kirche, das Schloss (schöne Ausstellung!) 4, D4 und den prachtvollen Schlosspark 8, D4 zu besichtigen. Von dort aus geht’s zum Blumenort Pöllauberg, der rund um die Wallfahrtskirche 7, D4 mit gleich neun Themengärten 7, D4 aufwartet. Die Kirche in St. Anna am Masenberg ist ein gotisches Kleinod. Von Flattendorf lohnt sich ein Abstecher zum römischen Land­ sitz Villa Rustica 6, E5 und in Sebersdorf der Besuch des romantischen Schlosses Obermayerhofen. Bad Waltersdorf wurde zum „Schönsten Blu­ menmarkt der Steirermark“ gekürt. Über Kaibing kommt man nach St. Johann bei Herberstein, wo man seine müden Füße mitten im Ort in die Feistritz stecken kann. Die prachtvollen Rosengärten von Schloss Herberstein 4, D6 bilden den krönenden Höhepunkt, bevor man über Schloss Stubenberg zurück nach Pöllau fährt.

Wichtige Tourinfos Die Route: Pöllau – Pöllauberg – St. Anna, Flattendorf – Kaindorf – Sebersdorf – Bad Waltersdorf – Kaindorf – Kaibing – Herberstein – Stubenberg – Rabenwald – Pöllau Dauer: ca. 2 Std. (reine Fahrzeit)

Die Steirische Blumen­straße Seite 52

www.herberstein.co.at


72 | Touren

Garten-Romantik

Blick übers Almenland

Highlight

Am Kulm, Richtung Stubenbergsee

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Panoramablick am Stuhleck

Die höchsten Punkte Gipfelschaun und glücklich sein! Eine Autotour mit viel Aussicht und urigen Einkehrmöglichkeiten.

www.stift-vorau.at

Höhenluft macht hungrig, aber glücklicherweise wird der Hunger auf dieser herrlichen Fahrt ja gleich mehrfach gestillt. Zum Beispiel mit Schwarzbeer­ strudel. Himmlisch! Unsere Tipps: Besonders aussichtsreich – die Anreise über die Wechsel­ bundesstraße! In St. Kathrein am Hauenstein und am Alpl sollte man Zeit für Peter Rosegger einplanen. Hoch über dem Feistritztal fährt man nach Ratten und weiter zum Rosegger Schutzhaus auf die Pretul (mautpflichtig). Hier hat man tollen Ausblick und kann köstlichen Schwarzbeerstrudel essen. Oder man nimmt in Rettenegg die (mautpflichtige) Straße aufs Stuhleck und freut sich dort über blühenden Almrausch und ein Top-Panorama. Dort findet man auch die (verfallene) Nansenhütte, die erste Schihütte der Alpen. Von Waldbach geht’s entweder auf den Arzberg (mit der wunderschön gelegenen Arzberg­ hütte) oder über die Rabl Kreuz Hütte auf den Hochwechsel mit Einkehrmög­ lichkeit im Wetterkogelhaus, eine Friedenskapelle und Blick von den Steiri­ schen Kalkalpen bis nach Ungarn. Über das Chorherrenstift in Vorau 8, E3 kommt man auf den Masenberg mit der Glückskapelle. Weiter geht es über die Zissertaverne nach Miesenbach mit der Wildwiesenwarte 18, D3 (sehr schöner Aussichtspunkt) und über den Gschaider Sattel (mit dem Naturdenk­ mal Winterlinde) in den Naturpark Pöllauertal. Über Rabenwald fährt man schließlich bis nach Stubenberg und weiter bis zum Ackerwirt zur finalen Rast.

Wichtige Tourinfos Die Route: Haslau bei Birkfeld – Piregg – Fischbach – St. Kathrein am Hauenstein – Alpl – Ratten – Variante Pretul – Rettenegg – Variante Stuhleck – Bühlhofer Höhe – St. Jakob i. W. – Waldbach – Variante Arzberg – Hochwechsel – Mönichwald – Riegersberg – Vorau –

Masenberg – Miesenbach – Variante Wildwiese – Gschaid – Pöllau – Rabenwald – Stubenberg – Kulm – Anger – Koglhof – Almenland Panoramastraße Dauer: ca. 4 Std. (reine Fahrzeit)


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Wintersport am Stubenbergsee

Touren | 73

Regenwettertipp

Winterwandern am Wechsel

Wintermärchen Die Mütze am Kopf, den Schal bis zur Nase gezogen. Jetzt noch die Hände in dicke Fäustlinge verpackt und rauf auf den Schlitten! Oder doch auf die Schi? Oder doch lieber Eislaufen? Eine Autotour durch die verschneite Oststeiermark ist nicht nur ein glitzern­ der Traum von Weiß, sondern auch eine Erlebnisfahrt – und zwar zu flotten Pisten, langen Loipen, spiegelnden Seen und duftenden Adventmärkten. Ger­ ne ist man hier verlockt bei heißem Punsch und Bratapfel auch im Winter einfach draußen zu bleiben. Unsere Tipps: Auf der Teichalm lässt es sich nicht nur Eislaufen, sondern auch Schneeschuhwandern. Weihnachtliche Stimmung empfängt uns in Ga­ sen bei der Holzkrippe, danach empfiehlt sich ein heißes Getränk bei einem Wirt im nostalgischen Bergbauerndorf. Die Schiregion Joglland (Strallegg, St. Jakob i. W., Wenigzell, Mönichwald) und das benachbarte Hauereck bei St. Kathrein a. H. laden zum Schifahren und die Joglland Loipe mit dem Stei­ rischen Loipengütesiegel zum Langlaufen ein. Romantiker gönnen sich eine Pferdeschlittenfahrt im Joglland und am Alpl ist’s schön rodeln, genauso wie bei der Rabl Kreuz Hütte am Hochwechsel. Hier gibt’s, wie auch in Rettenegg am Stuhleck, die Möglichkeit für Winterwanderungen und Schitouren. Die Geschäfte in Birkfeld und Vorau werden vor Weihnachten zum aktiven Ad­ ventkalender. Am Stubenbergsee 10, D5 tummeln sich nicht nur Eisläufer, sondern auch Eisschützen und Eishockeyspieler. Und in Weiz, da kann man sich am duftenden Adventmarkt mit würzigen Heißgetränken aufpäppeln.

Wichtige Tourinfos Die Route: Fladnitz – Teichalm – Gasen – Birkfeld – Strallegg – St. Kathrein am Hauenstein/Alpl – St. Jakob im Walde– Mönichwald – Vorau – Wenigzell – Birkfeld – Anger – Stubenberg – Weiz – Fladnitz Dauer: ca. 3 ½ Std. (reine Fahrzeit)

www.almenland.at

www.joglland.at

www.stubenbergsee.at


74 | Touren

Garten-Romantik

Man gönnt sich eine Pause

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Kurvenreich durch die Weizklamm

Heiße Öfen & schwungvolle Kurven Mit wehendem Haar durch die Oststeiermark. Doch sachte! Es gibt zu viel zu sehen, als dass man hier aufs Gas steigen sollte. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt – dabei durch romantische Täler über sanfte Hügel hinauf auf saftige Almen: Eine Motorradtour durch den Garten Österreichs ist so bezaubernd schön, dass selbst die hartgesottensten Freaks ein paar Gänge zurückschalten und sich den Weg zum Ziel machen.

www.krieglach.at www.joglland.at

www.stift-vorau.at

Unsere Tipps: Kurvenreich geht’s auf den 975 m hohen Kulm (im Volks­ mund „Steirischer Rigi“) mit herrlichem Panoramablick über die Oststei­ ermark. Über das Apfeldorf Puch gelangt man nach Weiz mit imposanter Weizbergkirche 17, C5 und schönem Ausblick über die Stadt. Durch die wildromantische Weizklamm kommt man in den Naturpark Almenland – Prädikat sehenswert! Von dort geht’s ins Joglland, wo man von St. Ka­ threin Richtung Alplpass kurvend zum Geburtshaus Peter Roseggers 9, C2 gelangt. Ab Mönichwald am Fuße des Hochwechsels führt eine Pa­ noramastrecke über Riegersberg nach Vorau mit dem berühmtem Chorherrenstift 8, E3. Einige Kurven danach in Wenigzell gibt’s Stärkung in Buchtelbar und Bratlalm. In Miesenbach lockt die schöne Wildwiesen Aussichtswarte 18, D3. Entlang des Finsterbachs geht’s dann nach Birk­ feld und über das Pöllauer Tal nach St. Johann bei Herberstein.

Wichtige Tourinfos Die Route: Stubenberg am See – Kulm – Puch bei Weiz (Apfeldorf) – Weiz – Passail – Fladnitz an der Teichalm – Teich­ alm – Sommeralm – Gasen – Wai­ senegg – Fischbach – St. Kathrein a. H. – Ratten – Rettenegg – Bühlhofer Höhe – St. Jakob im Walde – Wald­ bach – Mönichwald – Riegersberg

– Vorau – Wenigzell – Miesenbach – Birkfeld – Gschaider Sattel – Pöllau – Stubenberg am See – St. Johann bei Herberstein Dauer: ca. 4 Std. (reine Fahrzeit)


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Touren mal anders Oder: in slow motion durch die Oststeiermark. In der Oststeiermark gibt es vieles zu entdecken. Doch wer glaubt, es gehe dabei nur um Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, täuscht sich. Hier, in dieser wunderbaren Region, kann man sich auch auf ein anderes Abenteu­ er einlassen: die Entdeckung der Zeit. Denn genau die vermissen wir heute doch immer öfter. Neben Arbeit, Alltag und Schlaf bleibt oft nicht mehr viel Zeit – für den bewussten Genuss der Natur, ihrer Schönheit und ihrer Düf­ te. Und selbst im Urlaub fühlt sich mancher wie verpflichtet von Attraktion zu Attraktion zu hechten. Muss aber nicht sein. Und schon gar nicht in der Oststeiermark. Denn hier erfährt man, was der immer öfter gebräuchliche Begriff „Entschleunigung“ tatsächlich bedeutet. Dann nämlich, wenn man seinem Wunsch nach beschaulichem Reisen nachkommt – sei es beim Tu­ ckern durch die Landschaft in einem Zug, hoch oben in den Lüften in einem Ballon, gezogen oder auf dem Rücken eines Pferdes, ansonsten einfach zu Fuß. Die Oststeiermark bietet eine Vielzahl von sanften und wahrhaft ent­ schleunigten Mobilitätsangeboten. Zum Beispiel kann man Ballonfahren und dabei die Welt aus einem neuem Blickwinkel betrachten. Wenn man langsam, hoch oben im Heißluftballon über Felder, Wiesen und sanfte Hü­ gellandschaften schwebt, scheint die Zeit stehen zu bleiben. Und gerade im Frühling zur Blütezeit oder im Herbst mit seinem rotgoldenen Blätter­ dach wähnt man sich hier schon einmal in einem Traum. Aber auch der

Touren | 75


76 | Touren

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

oststeirische Winter hat seinen Charme – lassen sich die klare Luft und Freiheit zu dieser Zeit doch noch tiefer inhalieren. Oder man fährt mit dem Zug. Aber nicht mit irgendeinem. In der Oststeiermark fährt man Schmal­ spurbahn. Genauer gesagt mit der Feistritztalbahn. Das ist ein entzücken­ der Dampfbummelzug mit Gründerzeit-Wagons, der einen in Seelenruhe über kleine Brücken und Viadukte von Weiz nach Birkfeld führt. Dabei hat man herrlich Zeit aus dem Fenster zu schauen, gemütlich zu jausnen und die vielen schönen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Ein besonderes Er­ lebnis ist auch eine Fahrt mit dem Schlosskutscher. Egal ob in kleiner oder großer Kutsche: ganz gemächlich geht’s da mit Rudi Allmer, dem einzigen offiziellen Schlosskutscher Österreichs, mit gerade einmal 5 bis 10 Km/h entlang der Wein- und Apfelgärten, zu den Schlössern, zum Picknick oder zu den Buschenschenken. Noch engere Freundschaft verbindet Mensch und Pferd beim Reiten und dafür bietet die Region zahlreiche Möglichkei­ ten im Freien oder in einer Halle.

www.traktorgaudi.at

So romantisch hat man’s nicht oft. Und so nah ist man der Natur sonst nur zu Fuß oder am Rad. Oder am Traktor. Noch besser gesagt am Panora­ ma-Anhänger, gezogen von einem Traktor. Unter dem Motto Traktorgaudi zuckelt man mitten durchs ApfelLand oder quer durch die Weinberge. Da­ zwischen gibt’s viel Zeit zum Einkehren und Genießen: zum Beispiel eine zünftige Jause und ein gutes Glas Wein. Oder man wandert hinein in die Natur, hält inne und freut sich an der neu entdeckten Zeit- und Lebensqua­ lität, die einem so nur diese Region bietet.

Wichtige Adressen Ballooning GmbH & Co KG 8223 Stubenberg am See 11 Tel: +43 (0)3176 8801 www.apfelwirt.at

Traktorgaudi Fresen 77, 8184 Anger Tel: +43 (0)664 531 3 531 www.traktorgaudi.at

Ballonhotel Hofkirchen 51, 8224 Kaindorf Tel: +43 (0)3334 2262 www.ballonhotel.at

Der Schlosskutscher Vokenberg 53, 8223 Stubenberg a. See Tel: +43 (0)664 382 32 02 www.schlosskutscher.at

Feistritztalbahn Hauptplatz 13, 8190 Birkfeld Tel: +43 (0)3174 4507 20 www.feistritztalbahn.at


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Von Garten zu Garten Nehmen Sie sich Zeit: für ein paar besinnliche wie auch betörende Stunden. Die Gärten der Regionen Oststeiermark-Thermenland sind wie kleine In­ seln. Mit dem Unterschied, dass man auf Ihnen nicht strandet, sondern sie ganz bewusst aufsucht. Zum Beispiel um sich an blühenden Pflanzen und ihrem Duft zu erfreuen, oder um einen Ort der Ruhe und Entspannung zu finden. Hier kann man nicht nur dem hektischen Alltag entfliehen, sondern auch viel Wissenswertes über Kräuter, Ernährung und über die Pflanzen­ welt erfahren. Aus welchem Grund man sie auch besucht: Gärten sind genau das Rich­ tige, wenn man abtauchen möchte – in eine entschleunigte Welt, in ein Reich der Sinne und neuen Wahrnehmungen. Nun gibt es so viele zauberhafte Gärten in der Oststeirermark, dass es schwer fallen sollte, sie alle zu erkunden. Doch schon einer wird sich loh­ nen, nimmt man sich genügend Zeit – Zeit für den Garten und Zeit für sich. Dann kann die Entdeckungsreise auch schon beginnen und bald findet man sich wandelnd zwischen üppigen Rosensträuchern, exotischen Pflanzen, lieblich duftenden Kräutern, plätschernden Brunnen und romantischen Teichen. Oder man setzt sich einfach auf eine Bank und schaut und lauscht, staunt ein bisschen: wie wohltuend ein paar Stunden des Müßigganges sein können. Es ist faszinierend, wie sich die Kultur, Religion, Philosophie und Lebenseinstellung der Menschen in den Gärten widerspiegeln.

Touren | 77


78 | Immer was los

Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

immer was los Die Veranstaltungen in der Oststeiermark. Vom Mulbratlfest bis zum Krapfnkirtag – die besten Feste und Events auf einen Blick. Datum

Veranstaltung

Beschreibung

Palmsonntag

Osterhasenkirtag in Fischbach

Eines der größten Frühlingsfeste der Oststeiermark. Palmweihe, Kirtagsstimmung und Osterhasenprogramm

1. Samstag im April*

Radio Steiermark Lauf in Bad Waltersdorf

Nordic Walking Bewerb, Kinderläufe sowie auch ein flacher Rundkurs mit Labestationen und Rahmenprogramm

Letzter Samstag im April

Pöllauer Genussfrühling

Kulinarischer Höhepunkt zur Hirschbirnblüte, Verkostung regionaler Spezialitäten

Letzter Sonntag im April

Apfelblütenfest in Puch

Volksmusik und viele Apfelspezialitäten im Pucher „Hochgartl“ unter blühenden Apfelbäumen

1. Mai

Anradeln am R11 – Raab­ talradweg in Gleisdorf

Der Hauptstart findet am Gleisdorfer Hauptplatz mit einem Gratisfrühstück vom Bauernmarkt statt.

1. Samstag im Juni

Ross auslassen auf der Sommeralm

Der Almauftrieb, das sogenannte Rossauslassen ist immer wieder ein sehenswertes Schauspiel.

2. Samstag im Juni

Schwaigen Reigen am Wechsel

Festival der Almhütten mit über 200 Volksmusikanten, Tänzern und Sängern.

3. Wochenende im Juni

Altstadtfest in Weiz

Auf 6 Bühnen werden Programme und Live-Musik für Jung und Alt in der gesamten Altstadt geboten.

3. Wochenende im Juni

Motor Mythos Classic in Hartberg

Über 70 Oldtimer fahren quer durch die Oststeiermark und erkunden dabei auch die Themenstraßen der Region.

Letztes Wochenende im Juni

Pöllauer Blumen- und Gartentage

Betriebe der Region stellen sich im Schlosspark Pöllau mit Ihren Produkten vor. Blumen- und Gartenschmuck.

Letztes Wochenende im Juni

Thermen-Balloncup mit „Nacht der Ballone“

25-30 nationale und internationale Ballonteams, Starts: in und um Bad Waltersdorf

2. und 3. Woche im Juli

Styrian Summer Art in Pöllau

Festival der bildenden Kunst, Kunstkurse, Kreativurlaub

3. Samstag im Juli

Burgfest auf der Burg Thalberg

Musik und Unterhaltung auf der Burg Thalberg in Dechantskirchen

3. Wochenende im Juli

Krapfenkirtag in Mönichwald

Über 100 verschiedene Krapfensorten – von den Mönichwalder Frauen mit traditionellen Rezepten gebacken.

Letztes Wochenende im Juli

TIP Kirta in Gleisdorf

Fr. und Sa.: Stadtfest, Sa. Abend: Tanzgala, So. Vormittag Frühschoppen.

* außer wenn Osterwochenende ist, dann ist es der 2. Samstag im April


Garten-Romantik

Highlight

Geheimtipp

Familientipp

Regenwettertipp

Immer was los | 79

Datum

Veranstaltung

Beschreibung

Letzter So. im Juli oder 1. So. im August

Kornmandlfest in Waisenegg

Traditionelles Brauchtumsfest mit kulinarischen Köstlichkeiten. Alte Bräuche, bunte Tracht, steirisches Essen.

1. Sonntag nach dem Feiertag, 15. August

Rindfleischfest auf der Brandlucken

Kulinarische Höhenflüge rund um den Almochsen, unzählige Erlebnisse, Natur pur und jede Menge Spaß

Mitte August bis Mitte September

Almenland Herbst

Ein buntes kulturelles Angebot, vom Kammer­musik­ festival in der Almhütte, über Nestroy vor dem Huabn-Theater

Letztes Wochenende im August

Mulbratlfest in Weiz

Das „Mulbratl“ – ein mageres, geräuchertes Karree mit Spitzenweinen und erstklassigen Schnäpsen.

2. September Woche

Primagaz Heißluftballon­ woche in Schielleiten

Ballonfahrertreffen mit täglichen Starts vor dem Schloss Schielleiten.

2. Sonntag im Sept­ember (alle 2 Jahre)

Blumenkorso „Steirische Blumenstraße“

Alle 2 Jahre findet in einem der 10 oststeirischen Blumendörfer der faszinierende Blumenkorso statt.

3. Sonntag im September

Erlebnisfahrt auf der Apfelstraße

An über 20 Stationen musikalischer und kulinarischer Genuss, „Wetten,… dass“-Traktor-Rundfahrten, …

Letzter Sonntag im September

Traditionelles Winzerfest in Bad Waltersdorf

Junkerpressen, Schmankerl aus der Region, Livebands und ein tolles Gewinnspiel, …

1. Sonntag im Oktober

Erntedank und Winzerfest in Hartberg

Genießerfest in der historischen Innenstadt mit regionalen Weinen und kulinarischen Highlights.

2. Woche im Oktober

Intermusica in Birkfeld

Eine ganze Woche lang steht Birkfeld bzw. das Joglland für musikalische Hochkultur pur.

26. Oktober

ORF Radio Steiermark Wandertag in Pöllau

„Rund um die Hirschbirne“ – Wanderung für Jung und Alt, Volksmusik und regionale Spezialitäten

An allen Advent­ samstagen

Weizer Weihnacht

Christkindlmarkt mit über 50 Kunsthandwerkern und Bastlern in der Weizer Innenstadt mit Live-Musik, Kinderprogramme, Perchten und Christkindspiel.

An allen Advent­ wochenenden

Lichter- und Weihnachtszauber in Hartberg

Traditioneller Weihnachtsmarkt mit weihnachtlich geschmücktem Ambiente in der Altstadt.

3. Adventwochenende

Joglland Advent in Vorau

Bäuerliches Kunsthandwerk, altes oststeirisches Brauchtum und bodenständige regionale Rezepte werden erlebbar gemacht.


reisef_hrer_oststeiermark.pdf  

| Karte 2 Veranstaltungen 78 – 79 Touren mal anders 75 – 76 Bründl und Burgen 8 – 11 Naturpark Almenland 34 – 35 Spaß und Abenteuer 26 – 29...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you