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Liebes Publikum, macht Kinder! Diesen markigen Ausruf hören Sie immer wieder in der Oper Les Mamelles de Tirésias von Francis Poulenc, die im Mittelpunkt des Feldkirch Festival 2009 steht. Mich fasziniert an dieser Oper ihre ungebrochene thematische Aktualität rund um Geschlechterrollen, Emanzipation und unseren Nachwuchs. Poulenc findet dazu eine mitreißende Tonsprache, frech, sinnlich, stilistisch vielseitig, modern und dazu noch unmittelbar verständlich. Der surrealistische Text von Guillaume Apollinaire bedeutet für mich eine künstlerische Herausforderung als Regisseur wie auch als Bühnen- und Lichtgestalter. Liebe Festivalfreunde, ausgehend von der Neuen Einfachheit der Groupe de Six um Poulenc, Milhaud und Honegger sieht das Feldkirch Festival 2009 seinen Schwerpunkt in der Französischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Die stilistische Spanne reicht dabei vom Impressionismus eines Debussy über die Spiritualität von Messiaen zu den aktuellsten Entwicklungen spektraler Musik um Murail. Das Chanson von Edith Piaf und Jacques Brel bringt uns mit weiteren Facetten französischer Kultur in Berührung. Und die Kunst des Tanzes lässt uns durch neues Sehen wieder anders hören. Erfahrene Künstlerinnen und Künstler von Weltruf erwarten Sie im Abendprogramm. Der begabte – auch heimische – Nachwuchs stellt sich in der Konzertreihe Junge Talente am frühen Abend vor. Und im Nachtprogramm bleibt noch viel Raum für stilistische Überraschungen… Wir laden Sie herzlich ein zu Feldkirch à la française, zu einem Fest der Sinnlichkeit und Lebensfreude, der Fantasie und des Esprit. Herzlich Ihr Philippe Arlaud

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Mi 10. Juni 2009 | 19.30 Uhr Montforthaus Eintritt frei

Feldkirch „à la française“ Eröffnung

Francis Poulenc Suite française Darius Milhaud La Création du Monde Igor Strawinsky Konzert in Es für Kammerorchester „Dumbarton Oaks“ Symphonieorchester Vorarlberg Thomas Rösner, Musikalische Leitung „Ich wünsche mir von Frankreich französische Musik“, schrieb Jean Cocteau 1918 – und forderte die Abkehr von Wagnerschem (Pseudo-)Tiefsinn und von den parfümierten Nebelschleiern des Impressionismus. Mit Erfolg: Klassizistische Klarheit, Leichtigkeit und Mut zur zeitgenössischen Unterhaltungsmusik (z.B. Jazz) verband die Komponisten der Groupe de Six, die ihre Modernität abseits von chromatischen Wucherungen und mystischem Dunkel fanden. Darius Milhaud, Arthur Honegger, Georges Auric, Francis Poulenc, Louis Durey und Germaine Tailleferre schrieben wieder Musik für alle und Strawinsky schloss sich dem Neoklassizismus in seiner französischen Phase nahtlos an. Virtuos, witzig und wagemutig geht es zu, wenn das Symphonieorchester Vorarlberg unter Thomas Rösner mit Les Six französisches Flair nach Feldkirch bringt! Und alle sind eingeladen, die Eröffnung bei freiem Eintritt mitzufeiern.


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Do 11. und Sa 13. Juni 2009 19.30 Uhr Montforthaus Kat A, B, C, D, E

In Liebe vereint?

Wagner-Lieder und Poulenc-Oper

Richard Wagner Wesendonck-Lieder (Orchesterfassung von Hans Werner Henze) Marie-Claude Chappuis 1, Mezzosopran Francis Poulenc Les Mamelles de Tirésias Mit Magali Léger 2, Sopran | Martial Defontaine 3, Tenor | Christian Helmer 4, Bariton | David Lefort 5, Tenor | Loïc Guguen 6, Bariton | Alena Sautier, Mezzosopran und weiteren Kammerchor Feldkirch und Schüler/innen des Musikgymnasiums Martin Lindenthal, Chorleitung Symphonieorchester Vorarlberg Sébastien Rouland, Musikalische Leitung

„Liebes Publikum, macht Kinder!“ – Die Schlusszeile von Francis Poulencs einstündiger, surrealistischer Oper Les Mamelles de Tirésias nahmen sich vor der Uraufführung 1947 gleich zwei Sopranistinnen so zu Herzen, dass sie ihre Teilnahme an der Vorstellung wegen Schwangerschaft absagen mussten... Noch gibt es aus Feldkirch keine einschlägigen Nachrichten, aber spätestens die Festivalbesucher dürfen sich inspirieren lassen von dieser hinreißend absurden, französischen Komödie rund um Liebe, Geschlechterrollen und fehlenden Nachwuchs – wie maßgeschneidert für Philippe Arlaud. Als Einleitung noch mehr Liebe, aber in größtem Kontrast: Die Wesendonck-Lieder, Dokument einer skandalösen Affäre des von Poulenc herzlich verabscheuten Richard Wagner… Ergebnis: ein deutsch-französisches, also in Spannung vereintes Duo.

Philippe Arlaud, Regie, Bühne und Licht Andrea Uhmann, Kostüme 1

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Fr 12. Juni 2009 | 19.30 Uhr Altes Hallenbad Kat E, freie Platzwahl

Sichtbare Lieder Tanzabend

Julia Mach | Dante Murillo Bobadilla | Anna Lis | Tamara Kronheim | Nora Elberfeld | Arnulfo Ravagli Pardo | Mathew Kuzminski | Jianan Qu, Tanz Franz Hautzinger, Trompete und Electronics Rose Breuss, Choreographie Jung, elegant, sportlich und umschwärmt - so sind Les Biches (Die Hirschkühe), wie sie Francis Poulenc im Auftrag des berühmten Impresario Serge Diaghilev in seiner Komposition für die Ballettbühne gezeichnet hat. Erotik, mythologische Anspielungen und gesellschaftliche Umgangsformen prägen ein Szenario, dem Rose Breuss auf ihre Weise nachspürt. Nach ihrer feinsinnigen Annäherung an die Bildende Kunst Kasimir Malewitschs beim Feldkirch Festival 2008 verbindet die international renommierte und preisgekrönte Choreographin diesmal intime Poesie mit energetisch aufgeladenen Bewegungskonzepten. Ausgehend von Poulencs Ballettmusik steuert Franz Hautzinger dazu neue Klänge bei. Das Motto der Sichtbaren Lieder von Poulencs Freund Paul Éluard wird zu Musik: „Und was brennen soll, brennt.“

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Sa 13. Juni 2009 | 22 Uhr Pförtnerhaus Kat E, freie Platzwahl

Vier plus Eins Jazznacht

Werke von John Mc Laughlin, Joe Zawinul, Klaus Paier, Johannes Dickbauer und Bernie Mallinger radio.string.quartet.vienna, Streichquartett Klaus Paier, Akkordeon und Bandoneon UKW – Ultrakurzweilig. So ließe sich das musikalische Erleben mit dem radio.string.quartet.vienna zusammenfassen. Mit großem Vergnügen verhilft es aktuell John McLaughlins Mahavishnu Orchestra, einer der bedeutendsten Jazzrock-/Fusion-Bands der 1970er Jahre, zum längst überfälligen Revival ganz eigener Art – vor dem McLaughlin höchstpersönlich den Hut zog. „Die Wiener Konzeptdenker schöpfen das dynamische Spektrum, den Farbenreichtum und die Nuancenvielfalt ihres Mediums bis an die Grenzen aus, was den herb-energischen Originalen zu Weite und Spiritualität verhilft“, lobte auch die Süddeutsche Zeitung das Quartett, das in seinen Arrangements ganz ohne Elektronik eigenwillige Klangeffekte erzielt. Im Anschluss an die Hommage an McLaughlin spürt das Quartett gemeinsam mit dem Akkordeonisten und Bandoneonspieler Klaus Paier u. a. Joe Zawinul nach.


So 14. Juni 2009 | 11 Uhr Pförtnerhaus Kat C (inkl. Brunch)

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So 14. Juni 2009 | 19.30 Uhr Festsaal Konservatorium Kat C, D, E, F

Lied in Szene

Inszeniertes Kammerkonzert

Phoene Toene Jazzbrunch

Werke von Viola Falb, Christoph Pepe Auer, Arnold Zamarin und Florian Fennes

Maurice Ravel Les Histoires Naturelles Erik Satie Les mélodies de 1916 Francis Poulenc Les chansons gaillardes und weitere Jardin d´Hiver – Jean Marc Salzmann, Bariton | Claude Lavoix, Klavier | Anne-Marie Gros, Choreographie und Regie

Phoen, Saxophonquartett Wie sich dieses ungewöhnliche, junge Quartett selbst sieht? Etwa so: „vier saxophone, jazz, improvisierte kommunikation, diagonaler inter-aktionismus, frisch, prickelnd, saftig, saxophoenisch. musik zwischen bitterem kaffee und ‚draht’s de lüftung o’, zwischen aida und 40° im keller.“ – Was sie spielen? Ausschließlich charakterlich sehr unterschiedliche Eigenkompositionen der Phoenisten. Heiteres folgt auf Trauriges, Balladen wechseln mit Uptempo-Nummern, angereichert mit folkloristischen Klängen aus Heimat und Fremde. Wahrlich überraschend wäre, wenn die vier nicht auch noch einige Besonderheiten für diesen phoenistischen Vormittag bereit hielten. Wer sagt denn, dass das Publikum immer nur zuhören soll...?

„Gebt mir einen Dichter und ich mache daraus zwei Musiker, wovon der eine Liedersänger, der andere Klavierbegleiter werden wird. In kurzer Zeit wird der Liedersänger ein Kabarett – sagen wir auf dem Montmartre – eröffnet haben. Einige Jahre später wird der Klavierbegleiter als Alkoholiker gestorben sein; der Liedersänger dagegen wird ein Fürst, ein Herzog, oder irgend etwas Anderes, Besseres sein.“ Erik Saties Selbstporträt könnte ungefähr beschreiben, was dieser Abend bietet – ein inszeniertes Konzert, einen Liederabend mit Requisiten, ein Klavierrecital mit Lichteffekten und Vieles mehr. Die Musiktheatertruppe Jardin d’Hiver beschert dem Publikum Einblicke in Werke von Eric Satie, Francis Poulenc und Maurice Ravel, ergänzt um Musik vom 15. bis zum 21. Jahrhundert.


Di 16. Juni 2009 | 19.30 Uhr Kapelle Konservatorium Kat B, C, D, E Preise inkl. Pausenbüffet

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Mi 17. Juni 2009 | 19.30 Uhr Festsaal Konservatorium Kat C, D, E, F

Orgel anders

Orgelkonzerte mit Kulinarik

Quartett hoch Six Sreichquartettabend Werke von Jean-Pierre Leguay, Christian Lauba, Yves Chauris und Thomas Lacôte Duo Iridolon – Lars Mlekusch, Saxophon | Tobias Willi, Orgel Werke von Marcel Dupré, Gaston Litaize, Olivier Messiaen, Jehan Alain, Maurice Duruflé, Thierry Escaich, Jean Guillou und Olivier Latry Olivier Latry, Orgel Die 2300 Jahre alte Königin der Instrumente und ein 160 Jahre junger instrumentaler Emporkömmling ohne jeden Stammbaum? Dass die Orgel und das Saxophon trotz ihres erheblichen Standesunterschiedes eine nicht nur originelle, sondern auch passende Kombination bilden können, beweist das Duo Iridolon mit faszinierenden, speziell für diese Besetzung komponierten Werken aus Frankreich. Nach einem Pausenbüffet mit kulinarischen Genüssen folgt dann die Königin alleine: Olivier Latry – Weltklasse an der Orgel – bereits in jungen Jahren in erlauchteste Positionen avanciert (etwa als Titularorganist an der Kathedrale Notre-Dame zu Paris) und in allen Stilen bewandert, wird französische Werke des 20. Jahrhunderts vorstellen und den Abend mit einer seiner gewohnt fulminanten Improvisationen krönen.

Werke von Germaine Tailleferre, Louis Durey, Darius Milhaud und Arthur Honegger Quatuor Parisii, Streichquartett Was kommt heraus, wenn man zwei Stücke gleichzeitig spielt? Seltsam faszinierende Harmonie – zumindest bei Darius Milhaud. Der komponierte nämlich einst zwei seiner Streichquartette (Nr. 14 und 15) so, dass sie sogar simultan perfekt zusammenpassten. Doch auch einzeln zählen seine Werke der Gattung zwischen Idyll, polytonalen Schichtungen und melodiöser Expansion zu den originellsten im 20. Jahrhundert. Das hervorragende französische Quatuor Parisii hat alle 18 eingespielt und kombiniert an diesem Abend zwei von ihnen mit solchen von Milhauds Komponistenkolleg/innen Germaine Tailleferre, Louis Durey und Arthur Honegger aus der Groupe de Six. Wie stellte Milhaud selbst so treffend fest? „Das Quartett ist allemal eine intellektuelle Disziplin und der Schmelztiegel intensivster Gefühle.“


Do 18. Juni 2009 | 19.30 Uhr Festsaal Konservatorium Kat C, D, E, F

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Do 18. Juni 2009 | 22 Uhr Pförtnerhaus Kat E, freie Platzwahl

Die Welt des Tarot Schwarz auf Weiß

Inszeniertes Kammerkonzert

Musik für zwei Klaviere

Werke von Johann Sebastian Bach, Sting, Heinrich Ignaz Franz Biber und weiteren Werke von Claude Debussy, Pierre Boulez und Olivier Messiaen GrauSchumacher, Piano Duo

Susanne Otto, Alt | Daniel Sepec, Violine | Tatjana Erler, Kontrabass | Stefan Rapp, Schlagzeug | Annelie Keil, Erzählerin

Andreas Grau und Götz Schumacher: Das bedeutet 176 Tasten, zwanzig Finger, zwei Klaviere und ein gemeinsamer musikalischer Geist. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wird das Duo für seine klugen Programme ebenso bewundert wie für seine Virtuosität „zwischen unbestechlicher, keineswegs trockener Handwerklichkeit und übermütiger, ohrenzwinkernder Unterhaltung“ (neue musikzeitung). Beim Feldkirch Festival 2009 heben sie drei Solitäre französischer Musik des 20. Jahrhunderts. Nach Claude Debussys Suite En blanc et noir in reich schattierten Grautönen à la Velásquez und den Structures pour deux pianos, premier livre von Pierre Boulez, die den Serialismus entwickeln, entfalten GrauSchumacher die spirituelle Weite von Olivier Messiaens Visions de l’Amen, einem der großartigsten Werke für zwei Klaviere überhaupt.

Tarot, geheimnisvolle Karten vielleicht ägyptischen oder hebräisch-kabbalistischen Ursprungs, die einen Blick in die Zukunft verheißen, denn nicht ohne Grund heißt Wahrsagen auch „Auslegen“ – von Karten nämlich. Und abseits der Esoterik zugleich ein Kompendium archetypischer Symbole, deren Bedeutung über Aberglauben weit hinausgehen. Einen erzählten Leitfaden durch die in Frankreich bis heute populäre Welt des Tarot bietet dieser in jeder Hinsicht eigenwillige Abend, der die Betrachtung von 24 nacheinander projizierten, von Salvador Dalí gemalten Karten mit Musik verbindet: vom Mittelalter bis Luciano Berio, von Heinrich Ignaz Franz Biber bis Dee Dee Bridgewater, von Johann Sebastian Bach bis Sting reicht die Bandbreite – und unterstreicht damit die umfassende Komponente des mystischen Spiels.


Fr 19. Juni 2009 | 19.30 Uhr Montforthaus Kat B, C, D, E, F

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Sa 20. Juni 2009 | 19.30 Uhr Festsaal Konservatorium Kat C, D, E, F

Spektrale Musik Je ne regrette rien

Ensemblekonzert

Chansonabend

Chansons von Edith Piaf und Jacques Brel

Michaël Levinas Appels Tristan Murail Pour adoucir le cours du temps Philippe Manoury Strange Ritual Hugues Dufourt Antiphysis

Maria Bill, Gesang Krzysztof Dobrek, Akkordeon Michael Hornek, Piano

Klangforum Wien Emilio Pomárico, Musikalische Leitung

„Non, je ne regrette rien!“ Genau wie weiland Edith Piaf, hat auch Maria Bill nichts zu bereuen. Sie war Goethes Stella, Shakespeares Desdemona, Nestroys Salome Pockerl (Der Talisman), Molnars Julie (Liliom) – die Kainz-Medaille aber errang Maria Bill für ihre sensationelle Darstellung des „Spatz von Paris“ am Schauspielhaus Wien 1982. Seither ist klar: „In Zukunft wird man nicht mehr Edith Piaf sagen können, ohne gleichzeitig an Maria Bill denken zu müssen“ (Neue Zürcher Zeitung). Mittlerweile hat sich die Entertainerin und Schauspielerin aber ein weiteres Urgestein des französischen Chanson anverwandelt: Jacques Brel – mit dem gleichen fulminanten Erfolg. Beim Feldkirch Festival 2009 werden beide durch Maria Bill wieder zum Bühnenleben erweckt: Piaf und Brel.

Musik der Gegenwart, deren Feinsinnigkeit und Farbenspiel wohl nur die Grande Nation hervorbringen konnte. Vor 35 Jahren brach eine junge französische Komponistengeneration, darunter Michaël Levinas, Tristan Murail und Hugues Dufourt, als Groupe L‘Itinéraire zu neuen Ufern auf, weg von außermusikalischen Einflüssen, zurück zum Klang selbst. Denn: „Wir sind Musiker, und unser Modell ist der Klang und nicht die Literatur, der Klang und nicht die Mathematik, der Klang und nicht das Theater, die bildenden Künste, die Quantenphysik, die Geologie, die Astrologie, die Akupunktur!“ Und wer sollte diese spektrale Musik und die nicht minder vielschichtigen Farben von Philippe Manoury besser zum Klingen bringen als das Klangforum Wien? Funkelnde Werke für den Puls unserer Zeit.


So 21. Juni 2009 | 19.30 Uhr Montforthaus Kat A, B, C, D, E, F

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Sa 13. Juni 2009 | 18 Uhr Festsaal Konservatorium Kat F (Erw.) | Kat G (Kinder von 6 bis 12) Familienpass

Babar der Elefant In paradiso

Familienkonzert | Kinder- und Jugendprogramm

Chor- und Orchesterkonzert Francis Poulenc L´Histoire de Babar le petit éléphant

Gabriel Fauré Requiem Francis Poulenc Gloria Mozarteum Orchester Salzburg | kammerchor salzburg Rebecca Evans, Sopran | Gerardo Garciacano, Bariton Thomas Rösner, Musikalische Leitung Schließlich streckten sogar die Engel auf den Fresken Gozzolis die Zunge heraus, und ehrwürdige Benediktinermönche spielten manchmal ganz zünftig Fußball – warum also sollte er nicht ein Gloria komponieren, das sich ganz ungezügelt, überraschend, kantig, ausgelassen und nicht zuletzt humorvoll gibt? So fand Francis Poulenc und legte in dieses berühmt gewordene Werk die Quintessenz seines ganzen Schaffens. Dazu noch ein Requiem ganz ohne die Schrecken des Todes und des Jüngsten Gerichts: Gabriel Fauré zeichnet in seiner Vertonung der lateinischen Totenmesse ein friedvolles Bild des Abschieds vom Leben und bietet Trost für die verwundeten Seelen der Hinterbliebenen, indem er sie den himmlischen Frieden erahnen lässt (In paradisum deducant te angeli). Herrliche französische Sakralmusik als groß angelegter Abschluss des Feldkirch Festival à la française 2009!

Jugendsinfonieorchester Dornbirn Guntram Simma, Musikalische Leitung | N.N., Sprecher Als Francis Poulencs kleine Nichte die Nase voll von seinem Geklimpere hatte und ihm einfach ihr Kinderbuch, Jean de Brunhoffs Histoire de Babar, aufs Notenpult legte, wurde dies zur Geburtsstunde einer der bezauberndsten musikalischen Geschichten, die seit bald siebzig Jahren sowohl Kinder als auch Erwachsene weit über die Grenzen Frankreichs hinaus erfreut. Ein Vergnügen für die ganze Familie.

Junge Talente

Programmreihe mit Nachwuchskünstler/innen Mit der Veranstaltungsreihe Junge Talente eröffnet das Feldkirch Festival 2009 hochbegabten Musiker/innen aus der Region und aus Frankreich die Möglichkeit, ihr Können in professionellem Rahmen darzubieten und in musikalischen Austausch mit dem Festivalpublikum zu treten. Das genaue Programm wird noch bekanntgegeben.


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Kartenvorverkaufsstellen Onlinebuchung: www.v-ticket.at

Eintrittspreise Kategorien: A € 60, B € 51, C € 42, D € 33, E € 24, F € 15, G € 6 Familienpass (gültig für Familienkonzert) für max. 5 Personen € 25 Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt StudentInnen (bis 26 J.), SchülerInnen, Lehrlinge, Arbeitslose € 8 three-sixty-card € 7 Ermäßigung für Ö1-Clubmitglieder 15 % Ermäßigung für Standard-Abonnenten 10 % Das Feldkirch Festival ist Partner der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur! Wahlabo (nur im Vorverkauf) Wählen Sie Ihre Favoriten aus dem Festivalprogramm und genießen Sie folgende Preisvorteile: 3 minus 10 – drei Veranstaltungen 10 % Ermäßigung 4 minus 15 – vier Veranstaltungen 15 % Ermäßigung ab 5 minus 20 – fünf Veranstaltungen und mehr 20 % Ermäßigung Festivalpass Beim Besuch aller Veranstaltungen um 19.30 Uhr und mehr 25 % Ermäßigung

Feldkirch Tourismus: Schlossergasse 8 | A 6800 Feldkirch T +43 5522 73467 | F +43 5522 73467-3429 | karten@feldkirch.at Öffnungszeiten: Mo – Fr 8.30 – 12 und 13.30 – 17.30 Uhr, Sa 9 – 12 Uhr Dornbirn Tourismus: Rathausplatz 1 | A 6850 Dornbirn T +43 5572 22188 | F +43 5572 31233 | tourismus@dornbirn.at Öffnungszeiten: Mo – Fr 9 – 12 und 13 – 18 Uhr, Sa 9 – 12 Uhr Bregenz Tourismus: Bahnhofstraße 35a | A 6900 Bregenz T +43 5574 4959-0 | F +43 5574 4959-69 | tourismus@bregenz.at Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr i-Punkt Lindaupark: Kemptenerstr. 1 | D 88131 Lindau T +49 8382 27756-0 | F +49 8382 27756-199 | info@lindaupark.de Öffnungszeiten: Mo – Sa 8.30 – 20 Uhr Liechtensteinische Post AG: Städtle 38 | FL 9490 Vaduz T +423 399 45 45 | F +423 399 45 79 | postcorner@post.li Öffnungszeiten: Mo – Fr 7.45 – 18 Uhr, Sa 8 – 11 Uhr Sowie in allen Sparkassen-Filialen in Vorarlberg! Kartenbestellung Eine Kartenrücknahme ist grundsätzlich nicht möglich. Besetzungsoder Programmänderungen berechtigen nicht zur Rückgabe oder zum Umtausch der Karten.


Feldkirch Tourismus Palais Liechtenstein Schlossergasse 8 6800 Feldkirch Austria Telefon

Informationen zum Freundeskreis sind im Feldkirch Festival Büro erhältlich.

E-Mail

Univ. Prof. Dr. Gert Mähr Obmann

Land

Bodensee-Vorarlberg Tourismus Postfach 16, A 6901 Bregenz Hotline Mo bis Sa von 8 bis 19 Uhr T +43 5574 43 443-0 (Fax: DW -4) office@bodensee-vorarlberg.com www.bodensee-vorarlberg.com

Ort

Festival-Arrangements und Hotelreservierung

Vorname

Preis pro Person im Doppelzimmer (3-Sterne) € 195 Preis pro Person im Doppelzimmer (4-Sterne) € 215 Einzelzimmerzuschlag € 20

Wir laden Sie herzlich ein, dem Kreis engagierter Persönlichkeiten beizutreten, der es sich zum Ziel gemacht hat, dem Festival eine breite ideelle Basis zu verleihen, es in der Region zu verankern und die Festivalidee über die Grenzen hinauszutragen. Fördern auch Sie dieses junge Festival und werden Sie Mitglied (Jahresbeitrag € 25) oder förderndes Mitglied (Jahresbeitrag ab € 100) beim Freundeskreis. Mitglieder erhalten vorab die aktuellsten Programminformationen und werden zu einer Probe eines Programmhöhepunktes eingeladen. Bei Sonderveranstaltungen bietet sich die Gelegenheit, Künstler/innen und den Festivalleiter Philippe Arlaud persönlich kennenzulernen. Zudem wird für Freundeskreismitglieder jährlich eine Konzertfahrt organisiert.

PLZ

Seit der Gründung des Freundeskreises des Feldkirch Festival im Jahr 2002 unterstützen zahlreiche Freunde und Förderer eines der interessantesten Musikfestivals in Österreich.

Straße

• 2 Ü/F in einem 3- oder 4-SterneHotel in Feldkirch • 1 Begrüßungscocktail im Hotel • Konzertkarten der mittleren Kategorie für zwei Veranstaltungen im Rahmen des Feldkirch Festival 2009 • 1 Programmbaustein nach Wahl (Kunsthaus Bregenz, Vorarlberger Landesmuseum, inatura, Rolls-Royce-Museum, Berg- und Talfahrt Pfänderbahn oder Karren) • Stadtführung in Feldkirch (wahlweise am 13. Juni oder am 20. Juni 2009) • Informationsmappe von Bodensee-Vorarlberg Tourismus

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Nachname

Freundeskreis Feldkirch Festival

Bitte frankieren, falls Marke zur Hand.

Feldkirch FestivalPackage


Für die Unterstützung danken wir unseren...

Subventionsgebern

Hauptsponsoren

Sponsoren

Medienpartner

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Uhrzeit

In paradiso, Chor- und Orchesterkonzert

Spektrale Musik, Ensemblekonzert

Je ne regrette rien, Chansonabend

Die Welt des Tarot, Inszeniertes Kammerkonzert

Schwarz auf Weiß, Musik für zwei Klaviere

Quartett hoch Six, Streichquartettabend

Orgel anders, Orgelkonzerte mit Kulinarik

Lied in Szene, Inszeniertes Kammerkonzert

Phoene Toene, Jazzbrunch

Vier plus Eins, Jazznacht

In Liebe vereint? Wagner-Lieder und Poulenc-Oper

Babar der Elefant, Familienkonzert

Sichtbare Lieder, Tanzabend

In Liebe vereint? Wagner-Lieder und Poulenc-Oper

Feldkirch „à la française“, Eröffnung

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Impressum Herausgeber: Feldkirch Festival GmbH | Künstlerische Leitung: Philippe Arlaud | Für den Inhalt verantwortlich: Marie Wolfram | Texte: Philippe Arlaud, Walter Weidringer, Dr. Anselm Hartmann | Grafik: Werbeagentur IRR, Dornbirn | Druck: Thurnher Druckerei | Stand: 13.11.2008

Kategorie

18. Juni

19.30

Anzahl

19. Juni

19.30

Veranstaltung

20. Juni

Der Rheintaler | Der Standard | Feldkircher Anzeiger | Liechtensteiner Vaterland| Ö1 Club | ORF Vorarlberg | Radio Liechtenstein | Vorarlberger Nachrichten

21. Juni

Kartenbestellschein | Feldkirch Festival | 10. – 21. Juni 2009 Hiermit bestelle ich zu den mir bekannten Bedingungen folgende Karten:

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Fotocredits: Karl Forster (S. 2), Thomas Radlwimmer (S. 7), Dietmar Scholz (S. 12), Julia Baier (S. 13), Claudia Prieler (S. 15), Christian Schneider (S. 16), Feldkirch Festival (alle weiteren Bilder)


www.feldkirchfestival.at Festivalb端ro Feldkirch Festival Palais Liechtenstein Schlossergasse 8 A 6800 Feldkirch T +43 5522 82943 F +43 5522 82943-3449 festival@feldkirch.at www.feldkirchfestival.at

programmfolder_feldkirch_festival_2009_-_endgültige_version.pdf  

Herzlich Ihr Philippe Arlaud Eröffnung Mi 10. Juni 2009 | 19.30 Uhr Montforthaus Eintritt frei 3 Symphonieorchester Vorarlberg Thomas Rösner...

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