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ankommen Das Österreich-Urlaubsjournal  Winter 2013

Aufleben im Winter Auszeit Wo der Stadtwinter besonders glanzvoll ist  // Ski fahren bei den Profis Worauf Sie sich in Schladming freuen dürfen  // Pistenglück Tolle Skiregionen, Snowparks und Familiengebiete  // Thermen Baden mit Bergblick  // Am Puls der Natur Winterspaß abseits der Piste  // die besten Tipps für den Winterurlaub

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Fotos: Ă–sterreich Werbung/Burgstaller, Jungwirth

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Wenn Sie mich fragen … Ich freue mich immer wieder über die vielen Möglichkeiten, den Winter in Österreich zu erleben. Bei uns gibt es ja nicht nur jede Menge Skigebiete von Weltklasse (Seite 22) – auch abseits der Pisten bieten wir tolle Urlaubsangebote inmitten schönster Berglandschaft. Bei uns kann man ganz entspannt die sanfte, ruhige Seite der Natur genießen und dabei neue Energie tanken – etwa beim Winterwandern, beim Eislaufen auf unseren Seen, beim Rodeln oder Langlaufen (Seite 24) oder beim Entspannen in einer unserer Thermen (ab Seite 28). Auch der internationale Sport ist wieder bei uns zu Gast – Schladming am Dachstein trägt ja die alpinen Ski-Weltmeisterschaften aus. In unserer Reportage ab Seite 14 können Sie lesen, dass auch wir „normalen“ Wintersportler viel von den Investitionen in eine moderne und nachhaltige Infrastruktur haben werden. Wussten Sie eigentlich, dass im Winter bei uns im ganzen Land auch immer Ballsaison ist? Mein Tipp: Besuchen Sie einmal einen unserer großen Bälle! Mehr dazu finden Sie ab Seite 32. Ich wünsche Ihnen einen erlebnisreichen Urlaub in Österreich! Ihre Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung

Fotos: Österreich Werbung/Burgstaller, Jungwirth

Was Sie erwartet 04  Auftakt Über die stille Faszination der Winterwelten und wo man richtig loslassen kann: Winterwandern und Hüttenromantik, Funpark-Akrobaten und Freerider  10  Augenblicke Tolle Schneeschuhtouren, Sicherheitstipps fürs Fahren abseits der Piste, die neuen Apps für den Österreich-Urlaub und worauf man sich bei einer Hütteneinkehr freuen kann  14  Die Faszination des Winters Wie Schladming spielend Stille und Trubel vereint  22  Info Skigebiete Für alle Freunde des Wintersports: Topskiarenen, Snowboardparks und prima Skigebiete für Familien  24  Abseits der Piste Wir können auch anders: Wo Rodeln, Langlaufen, Winterwandern und Eislaufen richtig Spaß machen  28  Thermen Wo man gern mal länger abtaucht  32  Ballsaison Alles Walzer: Prachtvoller Winterzauber im Dreivierteltakt  34  AUSZEIT IN DER STADT Inspirierende Auszeiten in Wien, Innsbruck und Salzburg  38  Sommer & Kultur Die aktuellen Urlaubsjournale  38  Urlaubsservice www.austria.info

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Durchatmen

Die Sonne hat’s geschafft. Sie blinzelt durch den winterlichen Wald. Die Schneekristalle funkeln, und alles sieht wie verzaubert aus. Natürlich gibt es in der Region jede Menge geräumte Wanderwege, aber viele Gastgeber kennen auch Winter-Wunderpfade wie diesen – wo man seine einsamen Spuren ins tiefe Weiß schreiben kann. Die Berglandschaft ist dick

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Foto: Österreich Werbung/Peter Burgstaller

eingepackt, sie wird für ein paar Monate zu einer Welt ohne Ecken und Kanten. Stundenlang kann man so – in warmen Boots oder mit Schneeschuhen – durch den knietiefen Schnee und die schlafende Natur wandern, den Alltag ganz weit hinter sich lassen, um am Wegende irgendwo einzukehren, gut zu essen, Pläne für die kommenden Tage zu schmieden. Oder endlich einmal wieder ganz unbeschwert übers Leben zu philosophieren.

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Loslassen Hallo, wo geht’s hier zur Superpipe? SchneeAkrobaten wie diesen trifft man vor allem in Snowparks. Dort beweisen sie sich und anderen, was sie draufhaben. Obstacles sind für sie keine Hindernisse, sondern Herausforderungen. Und wenn sie abheben, dann zumeist ganz kontrolliert – um ihre Tricks und Sprünge zu zeigen, wie hier im Nova Park im Skigebiet Silvretta Montafon. Ganz wichtig: Gleichgewicht halten und gut dabei aussehen. So cool kann Österreich sein!

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Erleben

Fotos: Österreich Werbung/Himsl/Silvretta Montafon Nova Park (oben)

Hat sich lange nicht mehr so intensiv angefühlt, das eigene Leben: Dieser Freerider fährt durch eine einsame Hochgebirgswelt talwärts. Nachts hat es geschneit, man sieht’s am feinen Schneewirbel und an den angezuckerten Bäumen. Auch gute Skifahrer sollten solche Ausflüge nur mit Guide machen. Das schmälert das Erlebnis nicht, im Gegenteil: Wer mit Begleitung ins Gelände geht, kann die große Freiheit hier draußen viel unbeschwerter genießen.

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Ankommen

Wenn man in so einer Hütte seinen Winterurlaub verbringt, dann kann man sich zur blauen Stunde schon noch einmal zu einem Spaziergang vor die Tür wagen: um über den Mond zu staunen, der gleich über den Bergspitzen aufgehen wird. Um der Stille fernab des Rummels zu lauschen. Oder um eine Schneeballschlacht zu starten. Wer wagt’s als Erster? Drinnen prasselt schon das Feuer

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Foto: Österreich Werbung/Peter Burgstaller

im Kamin. Gleich gibt es Abendessen. Und auf der kuscheligen Eckbank im Wohnraum haben alle Platz. Dort kann man sich’s gemütlich machen und die schönsten Erlebnisse des Skitags austauschen. Österreich bietet eine Vielzahl solcher urigen, aber komfortabel ausgestatteten Ferienwohnungen in Hütten, die oft direkt an der Piste liegen. Manche sind nur mit der Bergbahn zu erreichen. Doch zu kalt hier draußen? Na, dann schnell wieder rein in die gute Stube!

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Augenblicke

Fotos: Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental, Österreich Werbung/Peter Rigaud, Innsbrucker Nordkettenbahnen

Interessantes, Neues, Originelles: Was Sie über den Winter wissen müssen

Willkommen im Palast aus Eis und Schnee

Wie der Winter auch wird – in Österreich gibt es jede Menge Möglichkeiten, eindrucksvolle Winterwelten zu erleben: Im Alpeniglu-Dorf am Wilden Kaiser in Tirol zum Beispiel erwartet Sie eine Märchenwelt aus kristallklarem Eis, mit Lichtspielen effektvoll in Szene gesetzt. In 1.676 Metern Höhe können Sie shoppen, essen, übernachten, ja sogar heiraten! Gemütlich wird’s in der Eis-Lounge unter dicken Rentierfellen, romantisch bei Fondue, Candle-Light-Dinner im Restaurant oder Fackelwanderungen. Noch mehr Welten aus Eis und Schnee gibt es unter anderem im Iglu Village Kühtai oder dem Schneedorf im Ötztal. Und vielleicht macht den Eiszauber auch das Wissen aus, dass er mit dem Frühling vorbei ist – und im nächsten Winter von Neuem entsteht.

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Besondere Empfehlungen

Linz OBERÖSTERREICH

WIEN

SALZBURG

TIROL Innsbruck

STEIERMARK Graz

KÄRNTEN Klagenfurt

Schnell ans Ziel mit dem flugzeug

Fotos: Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental, Österreich Werbung/Peter Rigaud, Innsbrucker Nordkettenbahnen

Austrian Airlines und viele weitere Flug­linien verbinden Österreich mit allen wichtigen Des­tinationen der Welt. Neben Wien-Schwechat werden fünf weitere Flughäfen angeflogen: Graz, Innsbruck, Linz, Klagenfurt und Salzburg. Shuttlebusse und Bahnen bringen Reisende rund um die Uhr in die Stadtzentren. Auch Transfers in die Urlaubsregionen werden angeboten. Nähere Informationen finden Sie auf den Websites der Flughäfen. *] Der Westen Österreichs ist auch gut über die Flughäfen Friedrichshafen, Memmingen, Altenrhein und Zürich zu erreichen.

Videos über Österreich Sie wollen noch mehr sehen? Noch mehr über Österreich erfahren? Dann schauen Sie doch einmal auf unsere Video-Seiten im Internet. Hier haben wir das Beste aus Österreich vor die Kamera geholt: Wir stellen Ihnen außergewöhnliche Gastgeber und ihre Hotels vor oder traditionelle (Handwerks-)Künstler wie Martina Reischauer beim Stoffdrucken in der Mautner DruckeWerkstatt (Foto). Wir führen Sie in ausgezeichnete ­Lokale und sprechen mit den Küchenchefs. Und wir präsentieren Ihnen ausgefallene und spannende Erlebnisse, die schon für sich allein ein guter Grund für eine Reise nach Österreich sind. http://to.austria.info/besondereempfehlungen

Mit der bahn

Aus allen Nachbarländern Österreichs gibt es leistungsfähige Bahnverbindungen nach Wien sowie in alle größeren Städte und Orte, teilweise auch mit Autoreisezügen. Die bequeme und umweltfreundliche Bahn ist auch für die Weiterreise von den Flughäfen zu empfehlen. Weitere Informationen zur Anreise mit der Bahn: www.oebb.at mit dem auto

Österreichs Autobahn- und Schnellstraßennetz ist sehr gut ausgebaut und bestens für die individuelle Anreise geeignet. Achtung: Diese Straßen sind mautpflichtig und dürfen ohne Vignette nicht befahren werden. Sie erhalten die Vignette in Österreich bei den Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen. Vor der Reise können Sie die Vignette auch bei heimischen Autofahrerclubs bestellen. www.vignette.at

höhenflüge Wie ein amorphes Eisgebilde sieht die Talstation der Hungerburgbahn aus, deren spektakuläre Optik von Architektin Zaha Hadid entworfen wurde. Innerhalb von 20 Minuten saust die Bahn aus der Innsbrucker Altstadt hinauf in hochalpines Gelände. www.nordkette.com

heiSSe sache

Österreich-Journale & iSki-App für unterwegs Sind alle Lifte offen? Gibt’s Neuschnee? Hier hilft die iSki-Austria-App für iPhone und iPad – zum kostenlosen Download im App-Store. Man erfährt, wie die aktuelle Lage in den österreichischen Skigebieten ist und erhält Empfehlungen; auf einer Karte sind die Ziele verzeichnet. Praktisch für die Urlaubsplanung und das tägliche Update! Übrigens: Die „ankommen Winter-, Kultur- und Sommer-Journale“ gibt’s ebenfalls als interaktive Magazine fürs iPad – das iAustria Magazin können Sie gratis downloaden unter: http://to.austria.info/iaustriamag

Mit mehr als 1.400 Grad ergießt sich der glühende Strom aus dem Ofen – die Stahlwelt Linz zeigt auf fünf verbundenen Ebenen die Gewinnung des vielseitigen Materials. Eindrucksvoll ist auch die Architektur mit viel Glas und – natürlich – edlem Stahl. www.voestalpinestahlwelt.at

„Man braucht von Zeit zu Zeit einen neuen Standpunkt, damit man die Welt wieder mit anderen Augen sieht.“ aus einem gipfelbuch

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Besondere Empfehlungen

Genuss über den Gipfeln Skihütten mit Flair Fein und köstlich speist man in der Kristallhütte im Hochzillertal. Der Kaiserschmarrn gehört zu den Klassikern der österreichischen Küche. Unbedingt probieren!

Wirklich perfekt wird ein Ski-, Rodel- oder Skitourentag erst mit einer ausgiebigen Rast auf einer Skihütte. Wobei man sich von dem Wort „Hütte“ nicht täuschen lassen sollte – einige der österreichischen Skihütten sind echte Designschmuckstücke und bieten zudem erstklassigen Service und viel Komfort. Stellen Sie sich vor: Sie kommen gut durchgepustet, hungrig und ein bisschen ruhebedürftig von der Piste – und werden von entspanntem Jazz oder Klassik empfangen. So klingt das Ankommen auf der Kristallhütte im Hochzillertal auf 2.147 Metern. Vor dem Panorama der Zillertaler Bergwelt reihen sich einladende Lounge- und Liegesessel mit Lammfellen. Ein verlockender Duft zieht vorbei – die Küche der Kristallhütte serviert wunderbare Gourmet-Genüsse mit Spezialitäten wie Zillertaler Käsespätzle oder Rinderfilet vom Tuxer Rind. Und das ist noch lange nicht alles. Wer sich erst einmal aufwärmen möchte,

kuschelt sich vor den Kamin, entspannt in der Bergsauna oder im Außenwhirlpool – und das alles vor einem atemberaubenden Panorama. Wenn Sie danach zu müde für die Talfahrt sind, können Sie – winterlich stilecht – in den IgluSuiten der Kristallhütte übernachten. Und damit in den Schneehäusern wirklich niemand friert, schlummert man auf beheizten Wasserbetten. Wie viele Hütten es in Österreich gibt? Das weiß niemand so genau, allein 238 gehören zum Österreichischen Alpenverein (inklusive Schutzhütten), aber dazu gibt es noch viele weitere. Jede der Alm- und Skihütten weiß dem Gast Besonderes zu bieten: Auf dem Stubaier Gletscher lockt die „Jochdohle“, das höchste Bergrestaurant des Landes. Die „Garnitzenalm“ im Kärntner Nassfeld verquickt traditionelle Kärntner Küche mit mediterraner Note – das benachbarte Italien lässt freundlich grüßen. Und herrlich deftige Kasnocken gibt’s im „Bründlstadl“ am Hochkönig. Herzlich willkommen auf Österreichs Hütten!

Moderne Architektur, innovative Tiroler Küche und ein herrlicher Ausblick in das Skigebiet des Großglockner Resorts: Die Adler Lounge in Osttirol lädt zum Übernachten auf 2.600 Metern Höhe ein – oder einfach auf ein Glas Wein mit Berg­panorama. www.adlerlounge.at

frech & Edel Hier gibt es Mode im Stil der großen Leinwand-Diven mit dem nostalgischen Charme der Fifties und einem pfiffigen Schuss Pin-up-Girl – die Kollektionen der Grazer Designerin Lena Hoschek unterstreichen perfekt die weibliche Silhouette. www.lenahoschek.com

Fotos: Kristallhütte-Zillertal (2) , Joachim Negwer, Hochwurzen-Hütte, Österreich Werbung: Andreas Hofer, Tirol Werbung/Bernd Ritschel, Produktfotos: Mammut, Black Diamond

design am gipfel

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Drei Fragen an ... Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol

Fotos: Kristallhütte-Zillertal (2) , Joachim Negwer, Hochwurzen-Hütte, Österreich Werbung: Andreas Hofer, Tirol Werbung/Bernd Ritschel, Produktfotos: Mammut, Black Diamond

Abseits der Pisten zu fahren ist für viele Skifahrer ein Traum – wer darf das und wo? Wer abseits der gesicherten Pisten unterwegs ist, muss in jedem Fall über lawinenkundliches Wissen verfügen! Wer über dieses Wissen nicht verfügt, der sollte sich dringend einem Skilehrer oder Skiguide anvertrauen. Wie können Skifahrer sicher sein, dass keine Lawinengefahr besteht? Einhundertprozentige Sicherheit gibt es nicht, es besteht immer ein Restrisiko. Man braucht viel Erfahrung, um zu einer Beurteilung der aktuellen Lawinensituation zu kommen. Keine Lawinengefahr besteht nach menschlichem Ermessen nur auf den gesicherten Pisten! Wie gewährleisten die Skiorte größtmögliche Sicherheit? Jedes Skigebiet verfügt über eine eigene Lawinenkommission, die jeden Tag aufs Neue entscheidet, ob Pisten geöffnet bzw. gesperrt werden müssen. Gefährdete Bereiche werden verbaut oder durch Sprengen von Lawinen gesichert.

5 Tipps für Ihre Sicherheit 1 Skitouren, Variantenfahrten oder Freerides vorher gut planen – und am besten mit Skiguide fahren! 2 Aktuelle Infos einholen: Lawinenlagebericht, Wetterbericht, Kartenmaterial usw.

Schneeschuhwandern Ziehen Sie doch einmal Ihre eigene Spur – und entdecken Sie die Natur auf ganz andere Art. Mit Muße, Stille und überraschenden Perspektiven. Rauriser Tal

Abenteuerlustige Schneeschuhgänger können im Raurisertal im Salzburger Land eigenständig den acht Kilometer langen Schneeschuhtrail Kolm Saigurn erkunden – er ist gut beschildert. www.raurisertal.at

Hohe Tauern

Im Nationalpark stellt sich die Natur in ihrer ganzen Winterschönheit vor. Bei einer Schneeschuhtour mit Ranger lässt sie sich bestens erkunden, Kinder dürfen ab zehn Jahren mitmachen. www.hohetauern.at

Nationalpark Kalkalpen

Mit viel Zeit für intensive Natureindrücke folgen die Touren zum Beispiel den Spuren von Adler, Luchs und Hirsch. Tipp: Wanderungen inklusive Hüttenübernachtung. www.nationalparkregion.com

pitztal

Die große Tourenvielfalt: Hier gibt’s diverse Trails für individuelle Erkundungen, geführte Einsteigertouren, Almaufstiege mit Rodelabfahrt und sogar große alpine Wanderungen am Gletscher. www.pitztal.com

Bregenzerwald

Viel Tiefschnee für alle: Schatzsuche per GPS, Hochtal-Touren zur Alpe Kanis auf 1.463 Meter oder Fackelwanderungen inklusive Rodelabfahrt. www.bregenzerwald.at

3 Vollständige Ausrüstung: LVS-Gerät, Lawinenschaufel, Sonde, Lawinen-Airbag

4 Für Unerfahrene: Lawinenkurse belegen (Alpinschulen, Alpenverein o. Ä.), sich einem Führer anvertrauen 5 Fachliteratur studieren (z. B.: „Lawine. Die 10 entscheidenden Gefahrenmuster erkennen“ von Rudi Mair und Patrick Nairz) Mehr Infos gibt es hier: www.alpinesicherheit.at; www.lawinen.org

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Auf die Alpinski-WM 2013 hat sich die Region SchladmingDachstein ganz groß vorbereitet – aber trotzdem ist man hier nicht nur auf sportliche Skifahrer eingestellt. Auch für andere Winter­ urlauber gibt’s beste Voraussetzungen: für Freerider und Anfänger, für Familien mit Kindern und für Genuss-Langläufer. Denn hier ist einfach …

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Großer Schneewirbel, noch größere Aussichten: Der Freerider lässt es im Gebiet Reiteralm kräftig stauben

Das Snowboard-Ski-Trio steht auf der Gasselhöh. Der Blick zum Dachstein und ins Enns­ tal ist atemberaubend

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Auf Augenhöhe mit dem Dachstein-Massiv (links): Die Carvingpiste auf der Reiteralm. Nur einige Meter abseits der Piste beginnt eine einsame, großartige

Bergwelt. Dagegen ­erscheint der Mensch bedeutungslos und klein. Und die kleinen Leute mit Helm? Rodeln eifrig die Hochwurzen-Bahn hinunter

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anchmal muss man nur die Schneeschuhe anziehen und ein paar Schritte gehen, hundert Meter oder zweihundert vielleicht, weg von der Piste, weg von der Seilbahn, weg von allen anderen. Manchmal genügen diese wenigen Schritte, um in eine andere Welt zu gelangen. In eine, in der es so still ist, dass man das Knirschen der Schuhe im Schnee hört und das sanfte „Wschsch!“, wenn eine Ladung Schnee von einem Tannenast fällt. Dann steht man an der Kante des Berges und kann überhaupt nicht fassen, wie schön es hier ist. Als ob das ganze Land in Stahlblau und Mattweiß gemalt wäre, mit einer rotvioletten Ecke dort, wo sich gerade die Sonne abgeseilt hat hinter den Gipfeln. Das da hinten, am anderen Ende des Abends: das ist das Dachsteinmassiv. Weiter rechts, die weiße Steilwand direkt unter dem Vollmond – der Grimming. Die kleinen Lichter überall in den dunklen Hängen, diese kleinen Bernsteintupfer? Das sind Bauernhöfe und Almen. Und da unten – da liegt Schladming. Dahin geht es jetzt. Zum Abendessen. Für jemanden, der nicht aus den Alpen kommt, ist die Stille der Berge ein großes Wunder, ihre Stille, ihre Leere, ihre schweigende Erhabenheit. Es ist Winter, es ist Hauptsaison, es ist Schladming, und Schladming wiederum ist einer der beliebtesten Hotspots des alpinen Wintersports (und 2013 obendrein Gastgeber der Alpinski-WM) – und dennoch genügen an diesem frühen Abend zwei-, dreihundert Meter, um aus dem endorphingeladenen Rummel an der HochwurzenBergstation in eine andere Welt hinüberzugleiten. Da steht man dann auf seinen Schneeschuhen hoch über dem Enns­ tal, und der Wind massiert einem mit jeder Böe tausend kleine Eismesserchen ins Gesicht, und man hört – nichts. Nichts außer dem eigenen Atmen. Und dem Herz, das ganz aufgeregt schlägt beim Anblick der Gipfel überall um einen herum. Es waren natürlich diese Berge, die Schladming und die gesamte Dachsteinregion als Winter-Reiseziel berühmt gemacht haben: Mit dem Hauser Kaibling, der Planai, der Reiteralm und der Hochwurzen recken sich gleich vier im Rücken des 4.500-Einwohner-Orts in die Höhe. Ihre Pisten sind miteinander verbunden, und weil drumherum noch ein paar andere Skigebiete liegen, die Familienberge Galsterberg-Alm und Stoderzinken zum Beispiel, das Langlaufparadies Ramsau oder die gemütliche Fageralm mit ihren urigen Hütten, könnte man hier einen sehr, sehr langen Schneeurlaub verbringen, ohne auch nur zweimal beim gleichen Hüttenwirt seine Kasnocken zu essen. Das Skigebiet auf dem Dachsteingletscher gegenüber ist da eigentlich nur noch ein kleines Schmankerl obendrauf. Oder, wie man in der kulinarisch verwöhnten Steiermark sagt: das Schlag­ obers auf der heißen Schokolade. Natürlich kommen die meisten, um diese Berge hinauf- und wieder hinunterzufahren. Der alpine Skizirkus ist noch immer der größte Magnet der Region, und so gut wie alle Urlauber reisen deswegen hierher. Allerdings wollen auch so gut wie alle nach drei oder vier Tagen auf der Piste etwas anderes ausprobieren. Das ist dann jener Moment, in dem Schladming punktet: Hier lässt sich nämlich der Winter schon sehr vielfältig erleben. Eislaufen? Klar, im Eisstadion. Rodeln? Natürlich – die Strecke an der Hochwurzen ist sieben Kilometer lang.

Backcountry-Snowboarden? Kein Problem. Biathlon? Muss man eigentlich mal ausprobieren, unter Anleitung, dabei merkt man dann auch, wie verflixt schwer es ist, auf eine Zielscheibe zu schießen, wenn man vom Skilaufen völlig außer Atem ist. Und wenn einem das alles zu viel wird, packt man einfach die Langlaufski und fährt von Schladming nach Rohrmoos hinauf und dann noch fünf oder sechs Kilometer weiter. Das Untertal ist wieder so ein Stück verwunschene Steiermark, das bei blank geschrubbtem Himmel und frisch gefallenem Pulverschnee eigentlich überhaupt nicht existieren dürfte. Kein einziges Auto kommt einem entgegen, niemand steht auf dem Parkplatz, ganz allein ist man in dieser Welt aus Strahlendblau und Gleißendweiß. Wenn man nach etlichen Kilometern auf der Loipe dann einem Mitlangläufer begegnet, belässt man es bei einem Nicken – als könne jedes Wort den Zauber der Stille um einen herum zerstören. Und weil man nach ein paar Stunden Einsamkeit wieder Gesellschaft haben möchte, schaut man noch kurz in der Waldhäuslalm vorbei. Setzt sich an den Kachelofen, isst einen Ennstaler Steirerkas, trinkt Fotos: Peter Mathis, Martin Huber, Hüttendorf Pruggern, Schladming-Dachstein/Herbert Raffalt, Hans Thurner, Österreich Werbung/Weinhaeupl W., Lamm, Wiesenhofer, Karte: Moritz Schuster

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Fotos: Peter Mathis, Martin Huber, Hüttendorf Pruggern, Schladming-Dachstein/Herbert Raffalt, Hans Thurner, Österreich Werbung/Weinhaeupl W., Lamm, Wiesenhofer, Karte: Moritz Schuster

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Eine Portion Sonne, bitte! Terrassenfeeling bei der Quellbodenhütte und Entspannung in reiner Luft beim Skifahren auf der Reiter­ alm. Schladming bereitet sich auf die WM 2013 vor: Die neue Talstation Planet Planai wurde aus Anlass der Ski WM 2013 errichtet. Die Weltcupläufer kämpfen beim Nachtslalom, einem wahren Großereignis

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ein Helles, schaut aus dem Fenster zu, wie draußen die Bahn fürs Eisstockschießen am Abend präpariert wird. Der wolkenlose Sternenhimmel über dem Tal sieht aus, als hätte jemand ein Sieb mit kleinen weißen Punkten über die Welt gestülpt. Übers Wetter müssen wir sowieso noch reden. Es gibt nämlich genügend Leute in Schladming, die behaupten: So ein trüber Wintertag bei uns, einer mit tief hängenden Wolken oder Nebel im Tal oder leichtem Schneefall oder, noch besser, mit allem zusammen – so ein Wintertag ist eigentlich der schönere. Auf dem Weg zurück aus dem Untertal nach Schladming steht das Dachsteinmassiv am Horizont. Aus dieser Perspektive sieht es aus wie ein Gebirge, bei dem bloß die ersten drei Gipfel links perfekt fertig geworden sind und alles rechts von ihnen noch etwas Feinschliff bedarf, weil die Schöpfung gerade abgelenkt war. Über solche grundsätzlichen naturphilosophischen Dinge kann man dann noch ein paar Minuten und Kurven nachdenken. Bevor einen Schladmings Après-Ski-Szene mit spacigen Loungesounds oder krachendem Alpen­pop verschlingt. Doch, das stimmt schon: Das ist ein Ort der Gegensätze, die sich ganz wunderbar zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Ruhe und Betriebsamkeit, meditatives Dahingleiten und Buckelpistenjagd voller Adrenalin, ein stilles Abendessen in einer verschwiegenen Restaurantecke oder eine Après-Ski-Sause auf der Tanzfläche: Alles geht, und alles geht prima zusammen. Selbst das Ortsbild macht mit, das Rathaus ist ein verzaubertes Märchenschloss, ein paar hundert Meter weiter sieht die neue Talstation aus wie ein gerade gelandetes UFO und heißt dementsprechend „Planet Planai“. Bloß einen der vielen Schladminger Gegensätze empfand man offenbar als störend: Damit der Spaß im Schnee an den wertvollen Urlaubstagen nicht zu früh vorbei ist, hat man den Unterschied von Tag und Nacht kurzerhand aufgehoben. Viele Skipisten und Rodelbahnen sind bis spät in den Abend taghell erleuchtet.

Bunte Vögel und ganz viel heiße Luft erwarten Gäste beim Ballontreffen in Rohrmoos. Zentrum der Winter-

sportregion am Dachstein ist das Städtchen Schladming – sonnig auf knapp 750 Meter Höhe gelegen

Die Hüttendörfer

Sie liegen direkt an der Piste, sind ideal für Familien und ganz eigene, gemütliche Dorfwelten: In der Region Schladming-Dachstein gibt es eine ganze Reihe Hütten- und Almdörfer, die Ferienwohnungen und teilweise auch Hotelbetrieb bieten. Meist sind sie etwas höher gelegen und von daher auch im Frühling recht schneesicher. Die meist sehr gehoben ausgestatteten Selbstversorgerhäuser stehen dort intim und in schönster Sonnenlage, oft gehört ein Restaurant, manchmal ein Hotel zum Hüttendorf. Beispiele: Im Gebiet Reiteralm steht das Almdorf Reiteralm (www.almdorf-reiteralm.at). Es bietet Hotel, Wellnesslandschaft und Kinderclub. Im Gebiet Gröbming-Stoderzinken erwartet das Feriendorf Stodertraum Gäste – zu mieten gibt es luxuriöse Hütten mit Kamin und Sauna, ein netter Dorfgasthof ist gleich in der Nähe (www.stodertraum.at).

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eine Region für alle Fälle Wo gibt’s Tiefschnee, auf welche Pisten fahren Familien ab, wer bietet die beste Aussicht? Die Region im Überblick

Die Vier-Berge-Skischaukel

Sie ist mit Reiteralm, Hochwurzen, Planai und Hauser Kaibling das Herzstück der Skiregion. Im Vorfeld der WM 2013 wurde jede Menge in moderne Liftanlagen investiert, aber Vorsicht: Wer Hütten liebt, kommt nicht sehr weit. Die vielen tollen Wirte tischen unter der Marke „Genuss-Spechte“ steirische Spezialitäten zu akzeptablen Preisen auf. Der besondere Tipp: Am Lärchkogel lädt der Planai Beach mit Strandkörben zur Pause mit Blick aufs Gipfelmeer. Der Dachstein-Gletscher: Für Freerider

Der Dachsteingletscher bietet alles: Skitouren, Übergänge, Steilabfahrten. Highlight: die 20 km lange Dachstein-Überquerung – der eindrucksvollste Weg, um das UNESCO-Welterbe zu erfahren. Am Dachstein gibt’s aber natürlich auch perfekte Lifte und Pisten. Der besondere Tipp: Besuch des Skywalks, der frei über den Fels des Hunerkogels hinausragt. Im nahen Eispalast können Ausflugsgäste ins Innere des Gletschers schauen. Die Familienberge: Galsterberg und Stoderzinken

Zwei echte Allrounder: In den Skigebieten Galsterberg und Stoderzinken sind Familien besonders willkommen. Neben flachen, einfachen Genussabfahrten gibt’s aber auch anspruchsvolle Pisten und eine Rennstrecke. Am Galsterberg bieten sich besonders schöne Aussichten in die Niederen Tauern. Der besondere Tipp: Im Gallischen Skidorf im Gebiet Galsterberg, dem größten Kinderland der Region, lernen die Kleinen Galsterix und Co kennen. Ramsau – das LAnglaufparadies

Das 220-Kilometer-Loipennetz von Ramsau am Dachstein in Höhenlagen von 1.100 bis 2.700 Metern bietet beste Voraussetzungen für gelungene Langlaufferien. Hier gibt es nicht nur WM-Loipen und Nachtloipen, sondern auch einen Kinderlanglaufpark. Der besondere Tipp: Anfang Dezember startet Ramsau mit einem großen Langlauf-Opening in die Saison – mit Produkttests, Techniktraining, Videoanalysen, Workshops etc. Fageralm – Für Nostalgiker

Eine gute Kombi: Im Skigebiet Fageralm gibt es besonders viele urig-gemütliche Hütten und draußen auf den Pisten die meisten Sonnenstunden rund um den Dachstein. Faszinierende Aussichten zum nahe gelegenen Hohen Dachstein inklusive! Der besondere Tipp: Auch wenn Sie mit dem Skilaufen erst beginnen, sind Sie hier goldrichtig. Die Fageralm hat das Qualitätssiegel „Welcome Beginners“ der österreichischen Seilbahnen. Online

www.austria.info

Mehr über den Winter und die Skigebiete in Österreich finden Sie im Internet unter www.austria.info. Dazu gibt’s viele Tipps für Familien, Genuss-Skifahrer, Snowboarder, Freerider, Langläufer und mehr

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Info: Ski-Gebiete Schlaue Kinder-Events, 1A-Snowparks, Pisten ohne Limit: Hier gibt’s für sportliche Skifahrer, Snowboarder und Familien extra viel Abwechslung und Spaß

Alpin

  Österreichs große Skigebiete haben eine riesige Anzahl an Pisten und Tiefschneeabfahrten. Und ganz viel Schneesicherheit: Denn ein Großteil der österreichischen Pistenfläche kann beschneit werden, viele liegen zudem in schneesicherer Höhenlage bzw. in Gletscherskigebieten, wo die Saison zuverlässig bereits im Spätherbst beginnt. Hier einige Regionen, die ambitionierten Skifahrern viele Highlights bieten:

Topskigebiet für sportliche Herausforderungen – gleich über zwei Bundesländer erstreckt sich die weiträumige „Wiege des Skilaufs“. Rund 280 km Abfahrten und 180 km Varianten warten auf Alpinskifahrer. 84 Lifte und Bergbahnen erschließen das Gebiet, zu dem unter anderem St. Anton, St. Christoph sowie LechZürs in Vorarlberg gehören. www.arlberg.net

Ischgl, Tirol

Der Skiort im Paznaun setzt schon lange Maßstäbe. Das Après-Ski ist legendär, das grenzüberschreitende Skigebiet der „Silvretta Arena“ mit seinen 238 Pistenkilometern perfekt, die Bahnen sind auf dem neuesten Stand. Hauptdrehscheibe ist die weiße Schneeschüssel der Idalp, von der Lifte und Pisten in alle Himmelsrichtungen über die großzügigen und baumfreien Hänge führen. www.ischgl.com

Ötztal, Tirol

Modernste Bahnen, wie die leistungsstarke Gaislachkogelbahn, kilometerlange Abfahrten und eine einmalige Kulisse mit zahlreichen Dreitausendern bieten die Ötztaler Skigebiete. Hotspot ist Sölden: Drei Dreitausender sind mit Liften erreichbar – und bieten auf spektakulären Aussichtsplattformen atemberaubende Ausblicke. Die Pisten sind schneesicher – und die 13 km lange Talabfahrt über 1.880 Höhenmeter ist die längste

Österreichs. Eher familiär sind Hochötz und Vent, während Obergurgl und Hochgurgl mit XXL-Pisten und netten Hütten punkten. www.oetztal.com Silvretta Montafon, Vorarlberg

Aus zwei mach eins: Seit dem vergangenen Winter sind die Montafoner Skigebiete Hochjoch und Silvretta Nova über eine Gondelbahn verbunden und mit zusammen 155 km Pisten das größte Skigebiet Vorarl­ bergs. Abwechslungsreich ist die weitläufige Skischaukel, die Gaschurn und St. Gallenkirch über das Novatal verbindet, während das benachbarte Hochjoch mit seinen eher leichten Pisten rund um das Grasjoch Genießer und Familien anspricht. www.silvretta-montafon.at

Saalbach-HinterglemmLeogang, Salzburger land

Die Zahlen sprechen für sich: 200 km Abfahrten, 55 Lifte und Bahnen und fast 50 Hütten und Gasthäuser am Pistenrand – dieser Skicircus ist ein Skigebiet der Superlative. Und trotzdem auf eine sehr sympathische Weise normal. Die Berge über dem Glemmtal sind mit einem dichten Netz an Liften verbunden und ermöglichen so Skisafaris über sonnige Genusshänge sowie einen Abstecher über den Asitz bis nach Leogang. Wer es sportlicher mag, der fährt am besten auf den nordseitigen Rennstrecken von Schattberg und Zwölfer. www.skicircus.at

snowboard

  Ganz schön abgehoben sind die Tricks der Boarder, und in den geshapten Snowparks Österreichs finden sie beste Voraussetzungen. Die Spielplätze für junge Wilde werden immer größer und bieten meist mehrere Lines in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Einige Skigebiete haben auch­extra markierte Routen im Tiefschnee ausgewiesen. Snowparks Kitzsteinhorn, Salzburger Land

Österreichs ältestes Gletscherskigebiet bietet den perfekten Rahmen für Snowboarder und Freeskiing. Drei Snowparks der Extraklasse gibt es in einer Höhenlage zwischen 2.500 und 2.900 Metern zu entdecken. Schon im Herbst werden im Glacier Park Kicker und Obstacles auf vier Lines perfekt geshapt. Ab Dezember sind der Central Park und der Easy Park geöffnet. Die Parks mit ihren Rails, Boxen und Kickern werden ergänzt durch eine Superpipe sowie ein Freeridegebiet mit fünf markierten Routen. www.kitzsteinhorn.at Xperia Ischgl Snowpark, Tirol

Der Xperia Ischgl Snowpark gleich oberhalb der Idalp ist einfach riesig. Und im Zentrum der Silvretta Arena zeigen Profis im Kingsizepark ihr Können, gleich daneben sind der

Publicpark und Beginnerpark mit Kicker, Ramps, Halfpipes und Rails angesiedelt. Und wer seinen Spaß lieber im Tiefschnee sucht, der findet am Pardatschgrat und Palinkopf das passende Terrain. www.ischgl.com Snowpark Fiss Ladis, Tirol

Das Familienskigebiet möchte auf allen Gebieten spitze sein – und bietet daher gleich zwei große Funparks. Bereits der Flight & Cross Park am Plansegg entlang der Zanbodenabfahrt lässt mit seinen diversen Lines keine Wünsche offen, doch der Snowpark Fiss Ladis bei der Schöngampbahn setzt dem Ganzen die Krone auf. Sechs Shaper kümmern sich täglich darum, dass alle Kicker, Boxen und Rails in Topzustand sind. Vom Feinsten ist auch das Backcountrygebiet am Zwölferkopf. www.serfaus-fiss-ladis.at, www.snowpark-fiss-ladis.at

Fotos: Almdorf Seinerzeit, Österreich Werbung/J. Mallaun, Vans Penken Park, Mayrhofen, Schladming-Dachstein/Tom Lamm

Arlberg, tirol & Vorarlberg

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besondere empfehlungen

Familien

  Familien mit Kindern sind nicht nur überall herzlich willkommen, viele Skiorte haben sich auf kleine Leute spezialisiert und bieten mit Kinderbetreuung, Skikindergärten, Kinderskischulen und familiengerechten Unterkünften die passenden Rahmenbedingungen, damit der Urlaub für die Kinder und ihre Eltern erholsam und erlebnisreich wird. Einige tolle Beispiele: Riesneralm, STeiermark

Fotos: Almdorf Seinerzeit, Österreich Werbung/J. Mallaun, Vans Penken Park, Mayrhofen, Schladming-Dachstein/Tom Lamm

Vans Penken Park, Tirol

Der Snowpark im Zentrum des Skigebiets Penken gehört zu den bekanntesten. Oberhalb von Mayr­hofen im Zillertal wurde der komplette Pistenbereich links und rechts der Vierersesselbahn Sunjet zum großräumigen Funpark umfunktioniert. Hier gibt es ausreichend Platz für Kicker, Boxen, Rails sowie eine Halfpipe. Dazu gehört auch ein eigener Kidspark. www.vans-penken-park.com, www.mayrhofner-bergbahnen.com

Horsefeathers Superpark Planai, Steiermark

Im Herbst und Frühjahr trifft man sich im Horsefeathers Superpark am Dachsteingletscher, im Winter wechselt der Park auf die Planai, so dass die Saison in Schladming zehn Monate dauert. Der Horsefeathers Superpark Planai beim Weitmooslift ist mit seinen riesigen Kickern kaum zu übersehen. Außerdem gibt’s ein großes Boxen- und Railangebot. www.planai.at, www.horsefeatherssuperparks.com

Immer beliebter wird das einst als Geheimtipp gehandelte Skigebiet Riesneralm bei Donnersbachwald. Einmalig ist die erste österreichische Kinderskischaukel im Bereich der Talstation, für den Nachwuchs stehen fünf Lifte bereit, darunter der längste Zauberteppich Österreichs. www.riesneralm.at

Hochkönig, Salzburger Land

Sanfte Skiberge vor der Felsmauer des Hochkönigs kennzeichnen die Skischaukel, die mit ihren überwiegend leichten bis mittelschweren Pisten und vielen modernen Sesselbahnen bestens für Familien geeignet ist. Einprägsam ist das Maskottchen Schneewutzel, das immer bei den wöchentlichen Kinderveranstaltungen auftaucht. Family-Skischulen bieten Kindern ab 3 Jahren einen Skispielunterricht an, ab 4 Jahren werden ganztags Kinderkurse angeboten. www.hochkoenig.at

SerFaus-Fiss-Ladis, Tirol

Die Sonnenterrasse über dem Inntal ist Vorreiter in Sachen Kinderfreundlichkeit. Neben Familienhotels und vorbildlichen Kinderskischulen mit großen, abgetrennten Arealen gibt es in Serfaus sogar eine eigene Seilbahn nur für Kinder. Zudem sind die Orte weitgehend vom Autover-

kehr befreit. In Serfaus fährt man mit der unterirdischen Dorfbahn zu den Liften, um bei der Talstation die Straßenschuhe gegen Skischuhe und Ski zu tauschen. www.serfaus-fiss-ladis.at

kappl, Tirol

Mit dem Kindererlebnispark Sunny Mountain bei der Bergstation der Diasbahn hat sich der Paznauner Skiort Kappl ganz auf Familien spezialisiert. Betreuerinnen kümmern sich bei Kasperltheater oder Rutschtellerwettbewerben um den Nachwuchs. Spaß im Schnee gibt es im Erlebnispark, in dem man spielerisch Ski fahren lernt. www.kappl-see.com, www.sunnymountain.at

Katschberg, kärnten

Am sonnigen Katschberg ist man ganz auf kleine Skifahrer eingestellt. Katschi’s Kinderwelt unterhält mit bunten Comic-Figuren, Wärme-Pavillons und separaten Kinderpisten. Die auf Kinder spezialisierten Skilehrer sorgen mit viel guter Laune für einen prima Einstieg ins Skivergnügen. Und während die Kinder gut umsorgt werden, erobern die Erwachsenen 70 km Pisten, darunter die DirettissimaAbfahrt mit bis zu 100 % Gefälle.

almdorf Seinerzeit In dem luxuriösen, nach alter Weise gebauten Kärntner Bergdorf bei Bad Kleinkirchheim kann man sich toll erholen und die Natur aktiv genießen. Highlights: der persönliche Hüttenwirt, der sich auf Wunsch um alles kümmert, und das Alm Spa. www.almdorf.com

gute Mischung Tradition trifft Moderne und Design auf familiäre Gastlichkeit – das Vorarlberger 4-Sterne-Hotel Krone in Au vereint diese Attribute vortrefflich. Ein weiteres Highlight ist auch die 500-qmWellnesslandschaft samt Sky-Spa und Panoramasauna auf der Dachterrasse. www.krone-au.at

www.katschberg.at

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Fotos: Österreich Werbung/Pigneter

Winterglück abseits der Piste

In Österreich kann man nicht nur auf Pisten abfahren, sondern auch aufs Winterwandern, Rodeln, Lang- und Eislaufen. Wir verraten, wo es besonders schöne Bahnen, Loipen und Wege gibt

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Winterwandern Immer der Sonne entgegen

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Spuren im Schnee: Winterwandern durch tief verschneite Wälder und über lichte Almen tut einfach gut – es macht die Seele weit

in leichter Hauch von Frühling liegt schon in der Luft, aber so ganz da ist er noch nicht. Ein paar Langläufer ziehen an uns vorüber. Uns stört’s nicht, wir haben keine Eile, dick eingepackt stapfen wir mit unseren Winterstiefeln vom Parkplatz beim Hotel Oberwirt in Gerlos los – durch eine still daliegende Schneelandschaft. Noch ist die Winterwunderwelt im Zillertal perfekt: dick eingeschneite Tannen, festgetretener Pulverschnee auf den Wegen, der Atem bläst weiße Wölkchen in die Luft. Endlich einmal durchatmen! „Wandert bei dem schönen Wetter doch hinauf zur Lackenalm, das ist ein herrlicher Weg, und oben könnt ihr euch auf der Terrasse stärken“, das hatte uns Christina Egger empfohlen, die nette Wirtin im Posthotel in Zell am Ziller, und wir sind froh, dass sie die Region gut kennt und weiß, welche Winter-Wanderwege hier besonders lohnend sind. Erst sind wir ein Stück bergauf durch den märchenhaften Winterwald gegangen, dann durch das weite Schönachtal bis zu unserer Jausenstation. Der Weg, ein Bergsträßlein mit herrlichen Aussichten auf die umliegenden Berge, ist angenehm und leicht zu gehen. Herz und Lungen werden frei in dieser klaren Winterluft, man fühlt sich leicht und kräftig zugleich. Und die gemütliche Hütte ein Stück weiter oben auf der sonnigen Alm rückt langsam, Stück für Stück, näher. Bis wir nach etwa einer Stunde die Holztreppe zur Terrasse hinaufgehen, uns einen Platz auf der Bank an der warmen, schützenden Rückwand der Lackenalm-Jausenstation (1.405 m) sichern und sehr zufrieden in die Sonne blinzeln. Vor uns liegt ein eeinsames weißes Hochtal mit ein paar angezuckerten Heuschobern. Wo ist denn jetzt die Sonnenbrille? Bitte eine warme Suppe, später vielleicht noch einen Kaiserschmarrn! Und einen Almdudler dazu. Wir haben ja jede Menge Zeit. Den Rückweg werden wir ohnehin erst antreten, wenn die Sonne sich den Bergspitzen nähert, es ist einfach zu schön hier oben.

Aber das dauert noch. Es ist ja schließlich schon fast Frühling! Hoher Erholungsfaktor: Draußen sein, die Natur genießen, mit seinen Gedanken einmal allein sein, Sonne tanken. Das gibt neue Energie. Hoher Fitnessfaktor: Wandern wird von Sportmedizinern als die ideale Outdoor-Sportart empfohlen. Ein tolles, sanftes Ausdauertraining!

Schöne Winterwander-Regionen: Zillertal

Rund 400 km Winterwanderwege gibt’s insgesamt im Tiroler Zillertal – entlang dem Ziller und auch in den höher gelegenen Seitentälern. www.zillertal.at Bregenzerwald

Die 400 Kilometer Winterwanderwege führen teils bis auf 2.000 Meter Höhe. Mehr als die Hälfte ist leuchtend pink beschildert. www.bregenzerwald.at Salzburger Sonnenterrasse

Genuss ohne Anstrengung gibt’s auf über 100 Kilometern leicht begehbaren Wegen in der Region St. Veit/Schwarzach. www.sonnenterrasse.at Nockberge

Vielfältige Pfade und Routen über Almen und durch lichte Zirbenwälder führen auch bei Schnee durch den Kärntner Nationalpark Nockberge. www.nationalparknockberge.at

NATIONALPARK GESÄUSE

Ob die Eichelau, der Rauchbodenweg, der Krautgraben oder der Gamsforst, die Winterwanderwege sind von atemberaubender Schönheit. www.gesaeuse.at

Lungau

Im sonnigen Lungau finden sich tief verschneite Winterlandschaften und romantische Pfade auf rund 1.100 m Seehöhe. www.mauterndorf.at

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ie Ski können nicht ausbrechen, wie auf Schienen gleiten sie in der frisch präparierten Doppelspur. Im Diagonalschritt gleiten die Langläufer über die sonnige Lichtung, jeder in seinem ganz eigenen Rhythmus. Gleichmäßig und schön anzuschauen ist die fließende Bewegung beim klassischen Stil, der traditionellen Skilanglauftechnik. Sieht eigentlich gemütlich aus, beansprucht aber Muskeln, die sonst eher selten im Einsatz sind, und das spürt man – wenn’s gut läuft – erst am nächsten Tag. Viele österreichische Gebiete wie die Olympiaregion Seefeld sind bestens auf den sanften Wintersport ausgerichtet. Das sonnige Loipenparadies auf einem weitläufigen Hochplateau am Fuß des Wettersteingebirges ist weit über die Grenzen Tirols hinaus bekannt. Oft gibt es hier internationale Langlaufwettbewerbe. Die Bedingungen für Langläufer werden zudem jeden Winter ein Stück weiter optimiert. Und auf den überaus abwechslungsreichen und teilweise sehr sportlichen Strecken – die meisten davon mit extra Skatingspur – müssen Langläufer einfach ins Schwärmen geraten. Die 279 Kilometer Loipen sind fast alle miteinander verbunden, sodass man letztlich von Scharnitz über Seefeld, Mösern und Leutasch bis Schanz laufen kann. Das beste am Langlauf: Der Spaß hängt nicht zwangsläufig vom Können und der Geschwindigkeit ab.

Hoher Erholungsfaktor: Klare Luft, spektakuläre Natur, viele nette Jausenstationen, aber kein Pisten-Remmidemmi. Langlauf ist ein extrem erholsamer Sport. Hoher Sportfaktor: Ideales Ausdauertraining

– 95 Prozent aller Muskeln sind beim Langlauf in Aktion. Mehr als beim Joggen. REviere für Langläufer: Seefeld

Die Tiroler Olympiaregion Seefeld begeistert mit 279 Loipenkilometern, sogar eine Hundeloipe ist darunter. www.seefeld.com Böhmerwald, Oberösterreich

Im Mühlviertel schaffen 171 km Loipen beste Voraussetzungen für Langlauf. www.boehmerwald.at Mostviertel, NIederösterreich

Ein interessantes Revier: Die Panoramaloipe Hochreit etwa führt von Bauernhof zu Bauernhof. www.mostviertel.info

Ramsau am Dachstein

In Ramsau zieht man seine Spuren vor der Kulisse des gewaltigen Dachsteinmassivs. 220 km gespurte WM-Loipen! www.ramsau.com Ski- und Naturarena Kärnten

Stattliche 300 km umfasst das Loipennetz, viele sind schneesicher. www.naturarena.com

Rodeln Ab durch die Mitte

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ingsum ein Meer aus Gipfeln, mal klein und rund, dann wieder spitz und markant, dazwischen Täler und endlose Hänge. Alles ist tief verschneit und unberührt. Gegenüber, auf der anderen Seite des Pinzgaus, liegen die eisbedeckten Gipfel der Hohen Tauern mit der markanten Pyramide des Großvenedigers. Vor lauter Schauen vergessen einige, warum sie gerade mit der neuen Smaragdbahn von Bramberg in die Urlaubsarena Wildkogel geschwebt sind. Raus jetzt endlich aus der grünen Kabine, genug geträumt, genug gestaunt. Die Jacke muss zu, der Helm auf, Handschuhe sind wichtig – und schon geht’s mit lautem Gejuchze los und ab – auf der längsten Rodelbahn in den Alpen. Schlittenfahren heißt heutzutage Rodeln und das ist längst nicht nur was für Kinder. Ob tagsüber oder abends bei Flutlicht, ob mit dem klassischen Schlitten oder mit dem Plas­tik­bob – Schlittenfahren liegt im Trend. Es gibt viele abwechslungsreiche Strecken und man braucht nicht viel Extra-Ausrüs­ tung. Warme, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk genügen. Schlitten kann man fast überall ausleihen. Das Bergauf ist am Wildkogel ganz bequem – und das Bergab gemütlich. In breiten Serpentinen führt die Bahn über die

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Fotos: Kaerntens Naturarena, Ötztal Tourismus, Österreich Werbung/Peter Burgstaller

Langlauf Wo geht’s zur nächsten sonnigen Hütte?

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weiten Hänge talwärts, 1.300 Höhenmeter weiter unten ist das Ziel zu sehen, und dazwischen liegen 14 spannende Kilometer. Hoher SpaSSfaktor: Knirschender Schnee, flottes Tempo und fröhliches Gejohle gehören dazu. Beim Rodeln sorgt selbst ein unfreiwilliger Stopp in einer Schneewehe für Erheiterung. Es werden viele Glückshormone ausgeschüttet! Hoher Sportfaktor: Schlittenfahren trainiert

Bauch und Rücken sowie die Beine. Und wer zu Fuß aufsteigt, der tut noch dazu etwas Gutes für die Kondition. Auf diesen Bahnen geht’s gut ab: Wildkogel, salzburger land

30 bis 50 Minuten braucht man für die 14 km lange Bahn vom Wildkogel bis hinunter nach Bramberg. Eine aufregende Partie!

Fotos: Kaerntens Naturarena, Ötztal Tourismus, Österreich Werbung/Peter Burgstaller

www.urlaubsarena-wildkogel.at

Zauberberg Semmering, Niederösterreich

Auf dem Hirschkogel tauchen Rodler in eine Märchenwelt ein. www.zauberberg.at Stubaital, Tirol

Rund 40 Dreitausender bilden die Kulisse, insgesamt zwölf Rodelstrecken bietet die Region. www.stubaital.at

Vent im Ötztal, Tirol

Die 5 km lange Rodelbahn Stablein bietet beste Aussichten. www.vent.at Schladming

Die Rodelbahn Hochwurzen ist abends beleuchtet. Einkehr möglich. www.schladming-dachstein.at

eislaufen Pirouetten auf glasklaren Seen

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ieht geradezu unwirklich aus, wie die Kufen übers glasklare Eis kratzen. Auf der glatten Fläche spiegeln sich die Berge, unten schwimmen die Fische. Der Weißensee in Kärnten bietet im Winter die größte präparierte Natureisfläche Europas. Bis zu 6,5 Quadratkilometer Winter-Spielplatz gibt Weißensee-Eismeister Norbert Jank frei, wenn’s kalt genug ist – mit Spazierweg, Hockey- und Eisstockplätzen. Ganz schön flott ist sie, die spiegelglatte Fläche, und das Drumherum herrlich: Berggipfel, naturbelassenes Ufer, Winterluft. Österreich bietet neben vielen Eislaufplätzen in Wintersportorten eine Reihe von Natureisflächen in großartiger Landschaft – manche sind klein, andere ein ganz großes Wintersportparkett mit Eisseglern und Eiskitern, wie etwa der Neusiedler See im Burgenland. Am Weißensee sorgt Norbert Jank mit seinem Team dafür, dass das Eisvergnügen auch bei Schnee und Regen ungetrübt bleibt. Dann wird alles wieder freigeschaufelt, Löcher werden gebohrt, damit das Wasser ablaufen kann. So lange das Eis dick genug ist, geht der Spaß weiter!

Hier kann man gut Eislaufen: Weissensee, KÄrnten

Die größte präparierte Natureisfläche Europas liegt im Naturschutzgebiet am Fuß der Gailtaler Alpen. www.weissensee.com, www.natureislauf.at

Neusiedler See, Burgenland

Der riesige Steppensee bietet 320 Quadratkilometer Eisfläche für Sportler. www.neusiedlersee.com Turracher See, KÄrnten

Er liegt auf 1.763 Metern Höhe und wird bis 24 Uhr beleuchtet. www.turracherhoehe.at Seefeld, Tirol

Eislaufplatz mit beeindruckendem Bergpanorama am Olympia Sportzentrum. www.seefeld.com Lunzer See, Niederösterreich

Der größte Natureislaufplatz des Bundeslandes liegt im Mostviertel. www.lunz.at

Hoher Sportfaktor: Trainiert Oberschenkel, Gesäß und den unteren Rücken. Herz und Kreislauf werden gestärkt.

Online

Hoher SpaSSfaktor: Hand in Hand laufen oder allein Pirouetten drehen. Eislaufen vor großer Bergkulisse macht einfach gute Laune.

Hier gibt’s mehr zum Winterurlaub abseits der Pisten, u. a. zum neuen Loipen­gütesiegel und zu den Wanderdörfern

www.austria.info

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Ganz schön entspannt

Fotos: Rogner Bad Blumau

Österreichs Thermen sind architektonisch eindrucksvoll – und sie bieten das perfekte Wohlfühl-Programm für frostige Winterabende

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Rund und gut: Schnurgerade Linien oder rechte Winkel sucht man in einem Hundertwasser-Haus (fast) ­vergeblich – weiche Formen, kräftige ­Farben und begrünte Innen- und Außen­ areale sorgen für ­Beruhigung und gute Stimmung

Entspannen bei Hundertwasser Rogner Bad Blumau

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ürme und verspielte Fassaden: Der Künstler Friedensreich Hundertwasser hat die Gebäude des Rogner Bad Blumau mit seinem architektonischen Stil zu etwas ganz Besonderem gemacht. Den Gast erwartet eine weitläufige Thermenlandschaft mit rund 2.700 Quadratmetern Wasserfläche, zwei hauseigene Quellen speisen Innen- und Außenbecken. Die sanfte Melchior-Heilquelle tritt mit 47,2 Grad an die Oberfläche, die VulkaniaHeilquelle sogar mit 110 Grad – ihr hochmineralisiertes Wasser gilt als die stärkste Quelle des Steirischen Thermenlandes. Ein leuchtend blaues Wunder erlebt man in der AlphaSphere: ein Raum, in dem eine ausgeklügelte Komposition aus Licht, Klang, Wärme und Vibration alle Sinne anregen und energetisieren soll. Entspannung versprechen außerdem nicht nur die Saunalandschaft, die Totes-Meer-Salzgrotte und die Meeresklimakabine, sondern auch Massagen und ayurvedische Behandlungen. Eine Wohlfühloase wie aus dem Märchenbuch!

www.blumau.com

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www.austria.info

Mehr Informationen zu den österreichischen Thermen finden Sie auch im Internet

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Info: Vollbad bei Vollmond

Sich im Wasser treiben lassen, auf der Sprudelliege entspannen, durch Panoramafenster Schneeberge sehen. Sechs besondere Wellness-Welten stellen wir hier vor

Exklusives refugium St. Martins Therme & Lodge

einfach mal abtauchen Therme Amadé

30.000 Quadratmeter für pures Wohlbefinden – die Therme Amadé in der reizvollen Landschaft des Pongau wartet mit vielen Bade- und Saunaerlebnissen auf. Auf der Galerie findet man Ruhezonen und genießt einen einzigartigen Blick auf das Bergpanorama. Für ein bisschen Nervenkitzel sorgt dagegen die Einzel-Looping-Rutsche. Insgesamt 11 Innen- und Außenbecken inklusive Sport- und Wellenbad bieten Abwechslung und Erholung zugleich. Die Temperaturen variieren zwischen angenehm kühl bis hin zu wohligen 35 Grad wie zum Beispiel im Bergkristallbad. Das Extra fürs Gesundheitsprogramm: Einige Becken sind mit 1,5- bis 2,5%iger Sole angereichert. www.thermeamade.at Ufos, zum Abheben schön Aqua Dome Längenfeld

Die Außenbecken sehen im Dunkeln wie leuchtende Raumschiffe aus, von der verglasten Therme hat man einen gigantischen Blick auf die umliegenden Ötztaler Berge. Der Aqua Dome Längenfeld ist auch architektonisch gesehen ein besonderes Erlebnis, ein Wasser-Dom eben. Die in Hüttenoptik gestaltete Saunawelt „Gletscherglühen“ mit Loftsauna, Erdsauna und Eishöhle ist zum Ausgleich für die moderne Architektur der Anlage extra heimelig. Kinder finden in der „Alpen Arche Noah“ ihren eigenen Bereich zum Schwimmen, Rutschen und Klettern. Und weil sich Animateure darum kümmern, dass den Kleinen nicht langweilig wird, können die Eltern das ganze Angebot in Ruhe genießen. www.aqua-dome.at

Fotos: Therme Amadé, Aqua Dome, Tauern Spa, Alpen Therme Gastein, Taubenkobel, Österreich Werbung/Trumler

Wie ein in sich verschlungenes Schneckenhaus liegt St. Martins am Rande des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel im Burgenland. Die weitläufige Wellness- und Thermalwasserwelt mit Innen- und Außenbecken, großzügigen Ruheräumen mit Ausblick in die Natur und Liegebereichen auf der Halbinsel des thermeneigenen Badesees bildet den „klassischen“ Teil des Angebots. Im Sommer lockt eine Bar im Freien und für die kühlere Jahreszeit ein gemütliches Kaminzimmer in typischem Lodge-Flair. Und auch für Kinder ist bestens gesorgt – mit einer 90 Meter langen Rutsche, einem Kinderaktivbecken mit Wildwasserkanal und einem Kleinkinderbecken samt bunten Wasserspendern. Ein Animationsteam betreut die Kleinen in den Entdecker- und Kreativräumen. Das Angenehme daran: Der Kinderbereich der Therme ist akustisch abgeschirmt. www.stmartins.at

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besondere empfehlungen

Genussziel Vier Hauben, drei Sterne und der Patron ist Koch des Jahres – das Restaurant Taubenkobel im Burgenland ist ein echtes Pilgerziel für Gourmets. Patron Walter Eselböck kocht kompromisslos seinen eigenen Stil mit regionalen Produkten – für Gäste ein kulinarischer Glücksfall. www.taubenkobel.com

Gipfeltreffen am AuSSenbecken Tauern Spa Zell am See-Kaprun

Fotos: Therme Amadé, Aqua Dome, Tauern Spa, Alpen Therme Gastein, Taubenkobel, Österreich Werbung/Trumler

kunst im stift

Moderne Architektur, tolles Licht und ein herrlicher Blick auf die höchsten Berge Österreichs: Der Tauern Spa in Zell am See-Kaprun – im Herbst 2010 eröffnet – ist eine Wohlfühloase mit Ausblick, die reine Erholung für Körper und Seele. Wer die Gipfel nicht nur durch die Panorama-Fenster betrachten möchte, dreht eine Runde in den Außenbecken, danach geht’s zum Aufwärmen in die Saunawelt mit Bio- sowie Backofen-Sauna und Aroma-Dampfbad. Während sich die Kleinen im Kidstein Spa mit blubberndem Wasser, einer Röhrenrutsche und den hauseigenen Betreuern vergnügen, können die Eltern unbeschwert entspannen, etwa bei einer Waldduft-Massage. Ideal für einen Wellnesstag in den Bergen! www.tauernspakaprun.com

Barockjuwel trifft auf zeitgenössische Kunst: Das Benediktinerstift Admont glänzt mit der größten Klosterbiblio­ thek der Welt – und bietet im stiftseigenen Museum für Gegenwartskunst mehr als 100 zeitgenössischen Künstlern einen prachtvollen Rahmen. www.stiftadmont.at

Natürliche Verjüngungskur Alpentherme Gastein

Das gesunde Thermalwasser sprudelt direkt aus den Tiefen der Hohen Tauern in die Becken, das klingt nach vollkommener Entspannung. Und sie ist es auch. In der Alpentherme Gastein kann man nicht nur schwimmen, sondern auch auf Luftsprudelliegen entspannen oder sich mit einer Gesichtsbehandlung oder Massage verwöhnen lassen. Das Wichtigste ist aber, dass das Gasteiner Thermalwasser das natürliche Edelgas Radon enthält, das die Abwehrkräfte des Körpers stärken und regenerieren soll. So kommt der Organismus wieder in Schwung. Dafür sorgt auch das Thermen-Saunadorf mit Farblichtsauna, Solegrotte, kaltem Berg- und heißem Thermalsee. Wer so erfrischt anschließend noch die Berglandschaft mit Rundblick genießen möchte, trinkt etwas in der Panoramabar Ice Cube. www.alpentherme.com

Was ist bloSS im Forum Romanum los? Thermal Römerbad Bad Kleinkirchheim

Sie hatten zwar Ahnung von Schwitzbädern, aber in dieser Wellness-Welt würde den alten Römern der Mund offen stehen bleiben. Zaubrig schön ausgeleuchtete Thermalbecken in Grün und Violett? Aufgüsse im Forum Romanum? Das Motto des Thermal Römerbads in Bad Kleinkirchheim in Kärnten heißt Lebenskunst, pardon, natürlich: Ars Vitae. Hier ist alles auf die Bade- und Schwitzzeremonien der alten Römer ausgerichtet. Die Saunen – luxuriöse 13 Stück sind auf drei Ebenen verteilt – haben Namen wie Trajanus Laconium (Finnische Sauna), Agrippa Caldarium (Bio-Sauna) und Jupiter Caldarium (Rotlicht-Sauna). Herrlich entspannt geht es in der Massage- und der Beautyabteilung zu: Aroma-Massage und Körperpeeling? Da hätten die Römer ihre Alpenüberquerung auf der Stelle abgebrochen und es sich einmal so richtig gut gehen lassen. www.therme-badkleinkirchheim.at

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Die fünfte Jahreszeit

Fotos: Hofburg Wien/Lois Lammerhuber, Wiener Kaffeesiederball: Fally, Husar

Große Gala, edle Abendgarderobe und feine Gesellschaften – die winterliche Ballsaison bietet das ideale Parkett für einen glanzvollen Auftritt

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edes Jahr im Winter schwingt ganz Wien in einem einzigen Rhythmus: im Dreivierteltakt. Mehr als 400 Tanzvergnügungen finden in den zahlreichen Prachtbauten der „Hauptstadt der Bälle“ statt. Was den Festen ihr einzigartiges Flair verleiht, sind ihre Rituale und Regeln: Die Kleider der Damen haben so lang zu sein, dass nur bei gekonnter Walzerdrehung ein Knöchel hervorblitzt, die Herren erscheinen im Smoking oder ähnlich feiner Abendgarderobe. Eröffnungsfanfaren, Quadrillen, Einzug der Debütantinnen und Debütanten, Hofknicks und Handkuss – wer einmal dabei war, erliegt dem Zauber aus Musik, Eleganz und Etikette. In Perfektion erlebt man das auf dem Wiener Opernball, wenn man das Glück hatte, eine Karte zu ergattern. Aber es finden noch viele weitere Traditionsbälle statt, wie etwa der Kaffeesiederball, bei dem die imperiale Kulisse der Hofburg – wie für den Kaiserball und das neue Silvesterhighlight – einmal mehr den würdigen Rahmen fürs Ballvergnügen bietet. Die Wiener Philharmoniker laden sogar zu sich nach Hause ein – in die prächtigen Säle des Musikvereinsgebäudes, in dem sie ihre Heimstatt haben. Die „süßeste“ Tanzversuchung präsentiert der Zuckerbäckerball, bei dem sich alle Gäste an den kunstvollen Kreationen der Chocolatier- und Patisseriezunft erfreuen dürfen. Auch andere Städte Österreichs wie Graz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt laden zu zahlreichen Tanzvergnügungen. Gemeinsam ist allen Bällen: Wo immer Sie feiern wollen – die Ballsaison beschenkt mit märchenhaftem Glanz.

Rauschende Ballkleider, wunderbare Choreografien und viel Taktgefühl bei den Eröffnungszeremonien des Kaiserballs (großes Foto) und bei der Quadrille des Kaffeesiederballs (Fotos oben). So förmlich es auch aussieht – auf den Stühlen hält es niemanden mehr, sobald die Ballnacht eröffnet ist

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www.austria.info

Mehr Informationen zu den Bällen sowie die aktuellen Termine finden Sie unter www.ballkalender.cc

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Wien, aufs Glatteis geführt: Mitten in der Stadt kann man im Winter Pirouetten drehen, oder auf Eislaufschuhen gemütlich die Wege des Rathausparks entlang gleiten

Auszeit in der Stadt

Konzerte, Festivals und tolle Ausstellungen: Österreichs Städte inspirieren mit kultureller Vielfalt. Folgen Sie uns auf eine Winterreise nach Wien, Salzburg und Innsbruck 34

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Wien Hofburg, Ringstraße und Schloss Schönbrunn: Mehr imperiales Flair gibt’s nirgends. Und gleichzeitig ist Wien eine der spannendsten Metropolen der Welt. Zwischen Ost und West gelegen, mitten im Herzen Europas, kosmopolitisch und doch so gemütlich. Die österreichische Hauptstadt setzt viele aktuelle Trends – in der Mode, in der Kultur, beim Feiern, in der jungen Musikszene. Und bleibt trotzdem am Boden. Besonders heimelig ist es im Winter, wenn vor dem Wiener Rathaus die Eisläufer ihre Runden drehen, wenn die Kaffeehäuser die angenehmsten Orte zum Verweilen sind und man viel hochkarätige Kultur erleben kann. www.wien.info

Wiener Winter-Inspirationen Silvesterpfad

Um Mitternacht erklingt vor dem Rathaus der Donauwalzer und die Riesenglocke im Stephansdom läutet: An Silvester ist die Innenstadt vom Rathaus bis zum Prater Partymeile. Mit Musik, Imbiss, Tanzzelten. www.silvesterpfad.at Wiener Eistraum

Jedes Jahr Anfang Januar geschieht mit dem Wiener Rathausplatz eine wunderbare Verwandlung. Er wird für knapp zwei Monate zur 6.000 Quadratmeter großen Eislauffläche mitten in der Stadt. Eine stimmungsvollere Kulisse zum Schlittschuhlaufen mit der ganzen Familie werden Sie kaum finden! www.wienereistraum.com

WiederEröffnung der Kunstkammer

Zehn Jahre waren die Schätze nicht zu sehen, im Februar 2013 eröffnet die Kunstkammer im Kunsthistorischen Museum nun wieder. Sie vereint habsburgische Sammlungen aus dem 16. und 17. Jahrhundert – darunter nicht nur Kunstwerke, sondern auch Naturalia, Kuriositäten und wissenschaftliche Geräte. Herausragend: die Saliera von Benvenuto Cellini (1540). www.khm.at Akkordeonfestival

Von 23. Februar bis 24. März 2013 treffen sich die internationalen Stars am Akkordeon, um die kreativen Möglichkeiten des Instruments unter Beweis zu stellen. Viele Konzerte, viele Stile, viele Locations. www.akkordeonfestival.at Konzerte im Musikverein und Konzerthaus

Foto: Wien Tourismus/Günther Ezsöl

Bestechende Akustik: Die Wiener Konzertsäle, ob der „Große Musikvereins­ saal“, das Konzerthaus oder eines der vielen Wiener Palais, bescheren ­großen Klanggenuss mit viel technischer Raffinesse – und sind zudem prunkvolle Hingucker. www.musikverein.at, www.konzerthaus.at 7tm – junge Designer und Modeläden

In Neubau, dem 7. Wiener Bezirk, entstehen die Modetrends von morgen. 58 Mode- und Accessoireläden haben sich dort unter dem Namen 7tm zusammengeschlossen. Sie bilden Kooperationen und vermarkten sich gemeinsam. Wenn Sie die junge Modeszene Wiens kennen lernen wollen, sind Sie hier genau richtig. www.7tm.at

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Innsbruck Mit seinen 120.000 Einwohnern ist Innsbruck die fünftgrößte Stadt Österreichs, aber für die Menschen in der Region gilt sie als heimliche Hauptstadt der Alpen. Weil sie so schön zwischen zwei Bergketten im Tal liegt, weil sie ein Kulturleben bietet, das sich sehen lassen kann, und weil die vielen Studenten für junges Flair sorgen. Bummeln Sie unbedingt durch die zwischen Dom und Fluss gelegene Altstadt und lassen Sie sich von den Lauben und Erkerhäusern bezaubern. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Goldene Dachl in der Herzog-Friedrich-Straße 15 – falls es nicht gerade unter einer Schneehaube liegt, ein sehr glanzvolles, sehenswertes Detail. Wie dem auch sei, es gibt so viel zu entdecken am Inn! www.innsbruck.info

Die Glanzpunkte des Winters Moderne Architektur

Besonders beeindruckend sind die von Stararchitektin Zaha Hadid gestaltete Bergisel-Schanze und die Hungerburgbahn, deren Stationsgebäude aus Beton, Stahl und Glas vor allem abends utopisch aussehen. Die Bahn führt vom Zentrum aus auf den Berg. Auf der Bergisel-Schanze befinden sich eine Aussichtsplattform und ein Panoramarestaurant. www.bergisel.info Kaiserliche Hofburg

Die Hofburg war einst Sitz der Tiroler Landesfürsten. Ihre barocken Prunkräume, die Kaiserin Maria Theresia im 18. Jahrhundert gestalten ließ, sind nach umfassender Renovierung wieder geöffnet. Besucher erleben die restaurierten Säle und Zimmer mit Audio-Guide und Multimediavision. www.hofburg-innsbruck.at

Alpenverein-Museum

Auf 700 Quadratmetern Fläche geht das Museum in der Hofburg dem Thema „Berge – eine unverständliche Leidenschaft“ nach. Auf den Spuren von Wanderern und Wissenschaftlern unternehmen Besucher im Museum selbst eine spannende Bergtour. www.alpenverein.at/leidenschaft Schloss Ambras, Innsbruck

Die kulturhistorische Bedeutung des Schlosses ist untrennbar mit Erzherzog Ferdinand II. verbunden, der als echter Renaissancefürst die Künste und Wissenschaften förderte. Seine Kunst- und Wunderkammer, die Rüstkammern sowie das Antiquarium sind weltweit einzigartig. www.khm.at/ambras Tirol-Panorama

Das neue Museum am Bergisel bietet einen beeindruckenden Rundblick auf die Geschichte Tirols. Im Mittelpunkt: das legendäre Riesenrundgemälde, ein Meisterwerk europäischer Panoramakunst. www.tiroler-landesmuseen.at Alpenzoo

Nach Luchs, Baummarder und Schneehase Ausschau halten? Der Alpenzoo Innsbruck liegt auf 750 Metern Höhe und ist damit der höchstgelegene Zoo Europas. 2.000 Alpentiere sind hier zu Hause. www.alpenzoo.at

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Salzburg In urigen Gewölbekellern Abendessen, in Designer-Boutiquen stöbern, Kultur genießen: Salzburg ist vor allem im Winter so heimelig, dass einem das Herz übergeht. In ein bis zwei Stunden hat man auch die Skigebiete der Region erreicht, aber wir gehen lieber noch ein bisschen bummeln: Kleine Boutiquen, Cafés und Geschäfte machen wie die Innenhöfe der sogenannten Durchhäuser den Charme der Getreidegasse im Herzen der Altstadt aus. Einen architektonisch spannenden Gegenentwurf zur Salzburger Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt, erleben Städtereisende gleich bei der Ankunft: Der Hangar 7 am Flughafen bietet tolle Bars und Restaurants und zeigt das ganz moderne Gesicht der Stadt. www.salzburg.info

Den Salzburger Winter Erleben Salzburger Schlosskonzerte

Im prunkvollsten Saal Salzburgs, dem Marmorsaal im Schloss Mirabell, erklingen an den vier Adventsonntagen klassische Konzerte. Auf dem Programm stehen u. a. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart. www.salzburger-schlosskonzerte.at

Winterfest

Fesselnde Akrobatik, verrückte Kunststücke, irrsinnig-skurrile Nummern voller Poesie – im Salzburger Volksgarten steigt zwischen November und Januar in mehreren Zelten das Winterfest. Es ermöglicht Gästen zauberhafte kleine Fluchten aus dem Vorweihnachtsstress. www.winterfest.at Museum der Moderne Mönchsberg

Ein Genie, eingeschneit: Im Januar feiert Salzburg Mozartwoche – mit vielen hoch­ karätigen Konzerten

Mozartwoche

Jedes Jahr um die Zeit von Mozarts Geburtstag im Januar veranstaltet die Internationale Stiftung Mozarteum die Mozartwoche mit Opernaufführungen, Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerten. Namhafte Interpreten spielen unter anderem im Festspielhaus und im Mozarteum. www.mozarteum.at Hangar 7

In dem sehr modernen, multifunktionalen Gebäude am Flughafen sind historische Flugzeuge und Helikopter zu sehen. Außerdem sind im Hangar 7 ein Restaurant, Bars und Kunst untergebracht. Eine gute Alternative zur idyllischen Altstadt. www.hangar-7.com Online

www.austria.info

Noch viel mehr Tipps und Adressen zu Kulturveranstaltungen in den österreichischen Städten gibt es online

Fotos: Innsbruck/Christoph Lackner, Salzburg Tourismus

Eine Stadt am Fuß der Schneeberge: Innsbrucks Fußgängerzone am Abend

Dieser architektonisch aufregende Kunstort entstand erst Ende der 1990erJahre auf dem Mönchsberg. Zu sehen sind wechselnde Ausstellungen mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. www.museumdermoderne.at

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Urlaubsservice Diese Tipps kommen von Herzen www.austria.info

Hier bekommen Sie den Überblick – auf der offiziellen Österreich-Seite gibt es umfassende Infos zu Land und Leuten, dazu jede Menge Tipps und Unterhaltsames. to.austria.info/iaustriamag

Neu, frisch und interaktiv – lesen Sie die „ankommen“-Journale Kultur, Sommer und Winter mit der iAustria-App bequem auf Ihrem iPad. apps.austria.info

Perfekte Begleiter – die iSki Austria, iAlps Austria und iAustria Kultur fürs Smartphone bieten spannende und hilfreiche Infos zum Mitnehmen. Wir lieben unsere Heimat, sind immer auf der Suche nach neuen Geheimtipps und kennen uns bestens aus. Ob Weinbauernhof mit Gästezimmern und Restaurant, Naturbadesee samt Musikfestival oder Bergregion mit Kinderprogramm – wir beraten Sie persönlich und nehmen uns Zeit für Ihre Urlaubswünsche. Bei Ihrer Reiseplanung unterstützen wir Sie mit speziell auf Sie abgestimmten Tipps und Informationen. Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail, Telefon oder Facebook. Gerne senden wir Ihnen auch Prospekte und unsere Urlaubsjournale zu Sommer und Winter zu – damit Sie einen wunderbaren Urlaub in Österreich erleben.

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Gebührenfrei aus Deutschland, Österreich und der Schweiz E-Mail A, DE urlaub@austria.info E-Mail CH ferien@austria.info vacances@austria.info Fax AT 0810 10 18 19 Fax DE 01802 10 18 19 Fax CH 0842 10 18 19

Gibt’s etwas Besseres als Urlaubstipps von Menschen, die schon dort waren (oder es gerade sind)? Besuchen Sie uns auf Facebook und reden Sie mit! www.youtube.com/austria

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Bestellen Sie „ankommen Sommer“, „ankommen Kultur“ und „Rundreise“ unter www.austria.info Hier gibt’s alle Magazine auch zum Download. Impressum  Herausgeber und Verleger: Österreich Werbung, Margaretenstraße 1, 1040 Wien  Projektleitung: Eva Maria Mayrhuber, Dr. Michael Scheuch  Chefredakteur: Joachim Negwer, Cross Media Redaktion  Artdirector: Jürgen Kaffer  Redaktion: Margit Turac, Christiane Würtenberger, Thomas Zwicker, Martina Sörensen, Julia Haude  Druckvorstufe: R12 Spannbauer Ges.m.b.H. & Co KG  Druck: Holzhausen Druck GmbH  ZVR-Zahl: 075857630  Stand: April 2012. Alle Angaben ohne Gewähr.

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