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Potenzial Ca. 3,5 Mio. A l p i n s k i f a h r e r | c a . 6 M i o . W a n d e ru n d A k t i v u r l a u b e r | c a . 11 M i o . potenzielle Sommerurlauber

Polen Mit 1,6 Mio. Übernachtungen wurde 2014 ein Rekord aus Polen erreicht. Der Sommer hat sich in den letzten Jahren dynamischer entwickelt als die Wintersaison. ®® ­ Hohe Österreich-Affinität durch die Liebe zu den Bergen – vor allem aufgrund des Wintersportangebotes, der attraktiven Skigebiete und der Schneesicherheit. ®® Innerhalb 8 Stunden über gut ausgebaute Straßen erreichbar. 4 tägliche Flugverbindungen nach Wien, 2 tägliche Direktzüge nach Wien. ®® Kaufkraft: BIP nominal 2014: US$ 546,9 Mrd., BIP/Kopf 2014: 14.220 Bedeutung für Österreich ®® Im Nationenranking liegt Polen an 11. Stelle. Als Winterurlaubsland ist Österreich die unumschränkte Nummer 1. ®® Österreich gilt bei den Polen als sehr sicher, gastfreundlich, traditionell und familienfreundlich. ®® Reiseverkehrseinnahmen 2013: EUR 190 Mio., – 3 % ®® Tagesausgaben/Kopf 2013/2014: EUR 122. ®® Ø Aufenthaltsd.: 3,7 NÄ (Statistik Austria); 6,2 NÄ (T-MONA) Der polnische Gast ®® Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 38 Jahren, 50 % Hochschulabschluss, urban, Besserverdiener, mobil, reisen häufig, vorwiegend Angestellte (30 %) und Selbstständige (24 %). ®® 80 % aus urbanem Raum; Warschau und Umgebung, Schlesien, Niederschlesien, Krakau, Groß- und Nordwestpolen. ®® 68 % informieren sich im Internet; 26 % buchen auch dort, 40 % buchen direkt bei der Unterkunft. Wichtige Informationsquellen sind auch Freunde, Kollegen und Verwandte. ®® Die Entscheidung für Österreich trifft ein Drittel  2– 6 Monate vor Abreise. Die Hauptgründe für Österreich sind die Berge und Natur, das Wintersportangebot und das Orts-/Stadtbild mit der Architektur. ®® 73 % reisen mit Auto an, 16 % mit dem Bus und je 6 % mit Bahn bzw. Flugzeug. ®® Polen reisen mit Partner, Kindern, Freunden und Kollegen. ®® Skifahren ist mit Abstand die beliebteste Aktivität, gefolgt von Après-Ski, Flanieren/Bummeln, Spazierengehen und Restaurantbesuchen.

Marktstrategie Polen 2013 – 2015 Österreich ist Marktführer bei den polnischen Winterurlaubern. Das Ziel ist es, diese Position zu halten und in den Zielmilieus der „Erweiterte Liberal Upper Class“ zu festigen. Die Differenzierung zu den Mitbewerbern erfolgt durch die hohe Winterkompetenz und die engagierte Serviceorientierung der österreichischen Gastgeber. Die Kommunikation der Wettbewerbsvorteile erfolgt in zielgruppenadäquaten Medien in Print und online, da die polnischen Auslandsurlauber das Internet als Hauptinformationsquelle nutzen. Die Wachstumsdynamik wird im Winter unter den über Jahre gewohnten zweistelligen Zuwächsen bleiben, hingegen zeichnet sich ein stärkeres Wachstum im Sommer ab. Produkt/Markt/Kombinationen Skifahren bei perfekten Gastgebern lautet das Motto für den Winter, denn immer noch steht der perfekte Skiurlaub im Mittelpunkt der Bedürfnisse. Dazu gehören neben der Infrastruktur, Schneesicherheit, Wellness und Kulinarik die Gastgeberqualitäten der österreichischen Hotellerie und Gastronomie. Sommerurlaub – Sport und Erholung. Die polnischen Österreichurlauber erholen sich bei sportlichen Aktivitäten: ausgedehnten Radtouren, Wanderungen. Interesse an Sehenswürdigkeiten, regionalen Spezialitäten, dem Entspannen; schätzen authentische Gastfreundschaft und Ambiente. Kampagnen 2015 Winter Sommer

Markt

Aktivitätsart

Zeitraum Region/Markt

Ankommen und aufleben. Sommerglücksmomente. Integrierte Kampagne

März – Juni 2015

Polen

Ankommen und aufleben. Ein Winter voller Lebensfreude. Integrierte Kampagne

Oktober – Dezember 2015

Polen

Das Büro der ÖW Polen wurde 1995 gegründet und befindet sich in der Warschauer Innenstadt. Gabriele Lenger Markt Managerin Polen Gabriele.Lenger@austria.info T +48 (22) 538 68 41 · www.austriatourism.com


Mark tdaten Fläche

Bevölkerung (2014)

Bevölkerungsentwicklung (Progn. bis 2030)

312.685 km²

38,5 Millionen

BIP-Entwicklung real (in %)

Inflationsrate (in %)

–2,6 % Arbeitslosenrate (in %)

’12

’13

’14

’12

’13

’14

’12

’13

’14

1,8

1,7

3,0

3,7

0,8

0,1

10,1

10,3

9,0

To u r i s m u s d a t e n Unterkunftswahl (nach NÄ 2014)

in %

Ankünfte (in Mio.)

5-/4-Sterne-Hotels

19,9

3-Sterne-Hotels

22,1

’12

2-Sterne-/1-Stern-Hotels

10,9

Privatquartiere

5,1

Camping

1,7

Bauernhöfe (privat u. Ferienwhg.)

5,7

Ferienwhg. (nicht auf Bauernhof)

20,9

Sonstige

13,8

Top 5 im Winter (nach NÄ 2013/14) in Tsd. Wien insgesamt

67

Neustift im Stubaital

47

Sölden

36

Kaprun 27 Mayrhofen 23 Ö. gesamt: 1.079

Top 5 = 18,5 %

0,36

’13

’14

0,38 0,43 +8,3 % p. a.

’12 1,48

’13

Verteilung NÄ nach Saison (in %)

Winter ’13/’14 68,5

Sommer ’14 31,5

7,8 38,5

9,7

0,6

Reiseintensität und Auslandsreisen Die Reiseintensität der Polen lag 2014 bei 17,2 Mio. Urlauben, davon waren 10,5 Mio. Auslandsreisen. Deutschland ist das beliebteste Reiseland der Polen, gefolgt von den Sonne-/Stranddestinationen Italien, Kroatien, Griechenland und Türkei. Städtereisen werden während des gesamten Jahres gerne unternommen. Aufgrund der guten Wirtschaftslage wird auch für 2015 mit einer Steigerung der Reiseintensität gerechnet.

117

Graz

11

Salzburg

10

Kalsdorf bei Graz

7

Treffen am Ossiacher See

6

Ö. gesamt: 495

11,8

1,1 20,5

’14

1,50 1,60 +4,0 % p. a.

5,8

4,2

Nächtigungen (in Mio.)

Top 5 im Sommer (nach NÄ 2014) in Tsd. Wien insgesamt

Nächtigungen nach Bundesländern (2014 in %)

Top 5 = 30,4 %

Entwicklung AN u. NÄ nach Saison (ø Veränd. 2010–2014 in % p. a.)

AN NÄ

Winter Sommer +2,0 +9,7 +0,0 +10,8

Dos und Don’ts im Umgang mit polnischen Gästen Dos Wertschätzung ist das Schlüsselwort. Diese drückt sich in kleinen menschlichen Gesten aus. Man sollte den polnischen Gästen das Gefühl vermitteln, dass sie gern gesehene Gäste sind; ihnen emotional entgegenkommen, wie es die österreichische Gastgebermentalität in den Werbetexten verspricht. Flexibilität im Umgang mit kurzfristigen Wünschen macht sich bezahlt.

Don’ts Vermieden werden sollen Anspielungen, die religiöse oder persönliche Gefühle verletzen. Die junge Generation der Polen ist in einer hochkapitalistischen, sehr westlich orientierten Gesellschaft aufgewachsen und kann mit Bezeichnungen wie „Ostblock“ und „Kommunismus“ nichts anfangen. Polen reagieren heftig, wenn ihnen das Gefühl vermittelt wird, „Gäste zweiter Klasse“ zu sein, und man ihnen z. B. ohne Erklärung bei der Buchung alte, noch nicht renovierte Zimmer in einem Vier-Sterne-Hotel zuteilt.

Marktinfo Polen  
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