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P o t e n z i a l 2 0 14 w u r d e n e r s t m a l s mehr als 600.000 Nächtigungen aus China registrier t. Es zeigt sich ein Tr e n d z u m e h r I n d i v i d u a l r e i s e n u n d „ U r l a u b i n d e r N a t u r “.

China China ist bei den Ankünften und Nächtigungen die Nr. 1 bei den asiatischen Herkunftsmärkten. Österreich unterliegt dem ADS-Abkommen zwischen China und der EU, das das organisierte Reisen ins Ausland regelt. Österreich ist Teil des Schengen-Visa-Gebietes. ®® Eine Affinität zu Österreich ist aufgrund der klassischen Musik, „Sound of Music“ und der imperialen Vergangenheit (Sisi) gegeben. Zunehmend wird auch die Schönheit vor allem der Seenlandschaften entdeckt. ®® 5 Direktverbindungen pro Woche Peking–Wien mit Austrian Airlines und 4 wöchentliche Flüge mit Air China Peking–Wien–Barcelona. ®® K aufkraft: BIP nominal 2014: US$ 10.355 Mrd., BIP/Kopf 2014: US$ 7.572 Bedeutung für Österreich ®® Nr. 10 bei den Ankünften und Nr. 18 bei den Nächtigungen (nach Auslandsmärkten), Nr. 2 bei den Überseemärkten. In Europa ist Österreich Nr. 5. ®® Österreich steht für „klassische Musik“ (Alleinstellung), seine imperiale Vergangenheit und landschaftliche Schönheit (Natur). Österreich wird als gastfreundliches, natürliches und sicheres Urlaubsland wahrgenommen. ®® Reiseverkehrseinnahmen 2013: EUR 82 Mio., +5 % ®® Tagesausgaben/Kopf 2013/2014 (ohne Anreise): EUR 229 ®® Ø Aufenthaltsd.: 1,4 NÄ (Statistik Austria); 5,0 NÄ (T-MONA) Der chinesische Gast ®® 49 % sind Beamte oder Angestellte, weitere 24 % haben höhere Positionen oder sind selbstständig. Der chinesische Gast ist durchschnittlich 37,8 Jahre alt. 58 % haben Universitäts- oder Hochschulabschluss. ®® 94 % aller Österreich-Reisenden kommen aus einer Großstadt bzw. städtischen Umgebung, hier vor allem Peking,

Wussten Sie schon … … d a s s S h o p p i n g z u d e n d r e i To p U r l a u b s a k t i v i t ä t e n z ä h l t ? 2 0 14 w u r d e n i m A u s l a n d 81 M r d. U S $ f ü r d e n K a u f von Luxusar tikeln ausgegeben.

Shanghai, Guangzhou, Shenzhen und Chengdu (Sichuan). ®® 56 % nutzen das Internet, Social Media (Weibo, WeChat) wird intensiv zu Meinungseinholung und -austausch genutzt. Gebucht wird jedoch meist über Reisebüros (persönlich und online), die auch das Visum besorgen. ®® Die Entscheidung fällt 4–6 Monate vor der Reise (Trend zu kurzfristigeren Buchungen). Gründe für Reiseentscheidung: Kunst- und Kulturangebot, Landschaft und Natur sowie Tradition, Geschichte und Städte. ®® Gruppenreisen bilden nach wie vor den größten Anteil, im Steigen sind jedoch Individualreisen. Meist reist man mit dem Partner, aber auch mit Freunden und Bekannten. ®® Großteils Städte- (61 %) und Kultururlaub (59 %) bzw. Besichtigungsreisen (27 %), gefolgt von Urlaub in der Natur (20 %). Marktstrategie China 2013–2015 In China punktet Österreich mit den traditionellen Klassikern wie dem imperialen Erbe (Sisi, Schönbrunn), klassischer Musik (Neujahrskonzerte) und Österreichs Städten. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Seenregionen. Verstärkte B2B-Betreuung der Multiplikatoren in den Ballungsräumen Peking, Shanghai, Guangzhou und Chengdu (Sichuan). Neben Gruppenreisen wird der Fokus verstärkt auf FIT-Reisen für die gehobene Mittelklasse und im Luxussegment gelegt. Produkt/Markt/Kombinationen Klassischer Städtetourismus mit Naturerlebnis. Faszination städtischer Kultur, verbunden mit österreichischer Kulturlandschaft, kulturelles Erbe zum Anschauen und Erleben in den Städten, eingebettet in die österr. Landschaft (Naturerlebnis). Kampagnen 2015 Sommer

Markt

Aktivitätsart

Zeitraum Region/Markt

Österreich – natürlich erleben und entdecken!

März – Juli 2015

China

Das Büro der ÖW China wurde 2000 in Peking eröffnet. Dieter Scharf Markt Manager China Scharf@aodili.info T +86 10 8527 5045 · www.austriatourism.com


Mark tdaten Fläche

Bevölkerung (2014)

Bevölkerungsentwicklung (Progn. bis 2030)

9.596.961 km²

1,36 Milliarden

BIP-Entwicklung real (in %)

Inflationsrate (in %)

+3,7 % Arbeitslosenrate (in %)

’12

’13

’14

’12

’13

’14

’12

’13

’14

7,8

7,7

7,4

2,6

2,7

2,0

4,1

4,1

4,1

To u r i s m u s d a t e n Unterkunftswahl (nach NÄ 2014)

in %

Ankünfte (in Mio.)

5-/4-Sterne-Hotels

51,7

3-Sterne-Hotels

27,7

’12

2-Sterne-/1-Stern-Hotels

14,1

Privatquartiere

0,7

Camping

0,1

Bauernhöfe (privat u. Ferienwhg.)

0,3

Ferienwhg. (nicht auf Bauernhof)

0,8

Sonstige

4,6

Top 5 im Winter (nach NÄ 2013/14) in Tsd. Wien insgesamt

78

Innsbruck

27

Salzburg 19 Obsteig

10

Seefeld in Tirol

9

Ö. gesamt: 215

Top 5 = 66,6 %

0,35

’13

’14

0,41 0,50 +18,5 % p. a.

Nächtigungen (in Mio.)

’12 0,51

’13

’14

0,58 0,68 +16,1 % p. a.

Verteilung NÄ nach Saison (in %)

Winter ’13/’14 32,3

Sommer ’14 67,7

Top 5 im Sommer (nach NÄ 2014) in Tsd. Wien insgesamt

155

Salzburg

54

Innsbruck

48

Axams

21

Seefeld in Tirol

16

Ö. gesamt: 451

Top 5 = 65,2 %

Nächtigungen nach Bundesländern (2014 in %)

6,9

5,8

34,6

1,2 14,1

2,7 31,7

2,8

0,2

Reiseintensität und Auslandsreisen Angaben zur Reiseintensität liegen nicht vor, ebenso wie genaue Zahlen für 2014; auch unterscheiden die vorhandenen Zahlen nicht zwischen Geschäfts- und Urlaubsreisen. 2013 wurden 98,2 Mio. Auslandreisen unternommen, jedoch inkludieren diese auch den „kleinen Grenzverkehr“ nach Hongkong bzw. Macao. Außerdem wurden 3,26 Mrd. Inlandsreisende gezählt, gesamt also fast 3,36 Mrd. Reisen. 2014 liegen die Prognosen bei 114 Mio. Auslandsreisen. Europa hatte 2013 einen Anteil von 7,5 Mio. Reisen.

Entwicklung AN u. NÄ nach Saison (ø Veränd. 2010–2014 in % p. a.)

Winter Sommer AN +29,0 +27,7 NÄ +25,4 +26,9

Dos und Don’ts im Umgang mit chinesischen Gästen Dos – Geduld und Toleranz: Chinesen können und werden manche ihrer Angewohnheiten (z. B. Rülpsen, Spucken, lautes Benehmen, Drängeln etc.) nicht „auf Knopfdruck“ abschalten. Höfliche Bestimmtheit ist Trumpf. – Erst die jüngere Generation spricht passables Englisch. Gehen Sie davon aus, dass 50 % von dem, was Sie sagen, nicht verstanden werden. – Wasserkocher, Hausschuhe, Toiletteartikel im Zimmer und GratisWLAN sind ein großes Plus. – Chinesen sind an fremden, ursprünglichen Traditionen interessiert.

Begeistern Sie Ihre Gäste mit Traditionellem (z. B. Trachten, Volksmusik, Tanzen, Hüttengaudi). Beim Essen wird zwar die eigene Küche präferiert, man ist aber zunehmend offener für die lokale Küche. Don’ts –  Der erhobene Besserwisserzeigefinger kommt sehr schlecht an, Chinesen werden von der Welt hofiert, und Respekt wird erwartet. Keinen Anlass zu Gesichtsverlust geben. Nie laut werden bei einer Diskussion, auch wenn die Chinesen es selbst sind. – Chinesen nicht mit Japanern vergleichen, keine politischen Themen anschneiden.


Marktinfo China