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Potenzial Wir schätzen, in den nächsten Jahren eine Zielgruppe von 300.000 Kultururlaubern für Kultur und Natur in Österreich begeistern zu können. Markt

China China ist durch fulminantes Wachstum 2011 und 2012 zum größten Herkunftsmarkt Asiens geworden. Affinität zu Österreich ist vor allem durch klassische Musik, imperiales Erbe und schöne, intakte Kulturlandschaft gegeben. 6 Direktflugverbindungen/Woche mit Austrian von Peking nach Wien. Kaufkraft: BIP nominal 2012: US$ 12.038 Mrd., BIP/Kopf 2012: US$ 9.200

Bedeutung für Österreich 19. Stelle nach Ankünften. Österreich steht für Musik und imperiale Geschichte in sauberer Kulturlandschaft. Reiseverkehrseinnahmen 2011: EUR 56 Mio., +21,7 % Tagesausgaben/Kopf 2010 (inkl. Anreise): EUR 219 Durchschnittl. Aufenthaltsdauer 2012: 1,4 Nächte

FIT’s meist von jungen Paaren oder im Freundeskreis. Urlaubsinteressen: vor allem Sightseeing in Städten, Shopping und Besichtigung von Naturschönheiten.

Marktstrategie China 2013–2015 In China punktet Österreich mit Klassikern wie dem imperialen Erbe (Sisi, Schönbrunn), Musik (Neujahrskonzert, Sound of Music) und Österreichs Städten. Verstärkt rücken die landschaftlichen Reize Österreichs ins Bild. Verstärkte B2B-Betreuung der Multiplikatoren in den Ballungsräumen Peking, Shanghai, Guangzhou, Chengdu mittels ACTS und Sales-Calls. Die Erfolge bei der regionalen Streuung (siehe Hallstatt) legen nahe, neben den Standardgruppenreisen weiterhin den Fokus auf FIT-Reisen für die gehobene Mittelklasse im Rahmen der Aktion „Neuer Schwung für neue Märkte“ zu richten. Bekanntheitsgrad und Attraktivität der Unterscheidungsmerkmale von Urlaub in Österreich sollen gesteigert werden.

Der chinesische Gast Hauptzielgruppe: 30+ (80 % aller Reisenden), Universitätsabsolventen, höhere Beamte und mittelständische Unternehmer. Hauptherkunftsregionen: Großregionen Peking, Shanghai, Guangzhou, Sichuan. Internet und Social Media wichtigste Informationsquellen. Meiste Buchungen über Reisebüros. Entscheidung für Europareise innerhalb eines Jahres vor Reiseantritt. Konkrete Destinationswahl ca. drei Monate vor Reise. Österreich wird vor allem wegen hoher Qualität, gehaltvollen Angebots, Sicherheit und Prestigeträchtigkeit gewählt. 85 % der Reisen als Package-Tours, ca. 5 % FIT-Reisen, 10 % Geschäfts- und Delegationsreisen. Private Reisen meist in Begleitung von Partnern/Familienmitgliedern,

Produkt/Markt/Kombinationen Klassischer Städtetourismus mit Naturerlebnis. Im Wesentlichen Angebote von 5–7 Tagen mit Stadt-/Kulturerlebnis in Kombination mit Ausflügen in Regionen, die Übernachtungen in und um Österreich beinhalten können. Konkret: Sehenswürdigkeiten, Besuch von (klassischen) Veranstaltungen, aber auch Bodenständiges/Uriges unter Bedachtnahme auf spezifisch chinesische Bedürfnisse. Kampagnen 2013 Aktivitätsart

Zeitraum

Region/Markt

Marktpaket „Neuer Schwung für neue Märkte“

Mai/Juni 2013

China

Sommer

Wussten Sie schon ... dass im Jahr 2012 die Nächtigungen aus China g e g e n ü b e r d e m Vo r j a h r um 38 % gestiegen sind?

Das Büro der ÖW China wurde 2000 in Peking eröffnet. Mag. Josef Stockinger Markt Manager China Stockinger@aodili.info T +86 10 8527 5045 · www.austriatourism.com


.M a r k t d a t e n . Fläche

Bevölkerung (2011)

Bevölkerungsentwicklung (Progn. bis 2030)

9,596,961 km²

1,34 Milliarden

22222222222222 22222 } 2222222 +3,7 %

20 18 15 33 38 24 51 65 64 BIP-Entwicklung real (in %)

Inflationsrate (in %)

Arbeitslosenrate (in %)

’10

’11

’12

’10

’11

’12

’10

’11

’12

10,3

9,2

7,8

3,3

3,8

2,4

5,1

6,5

6,4

.To u r i s m u s d a t e n.

Unterkunftswahl (nach NÄ 2012)

in %

5-/4-Sterne-Hotels

57,3

3-Sterne-Hotels

26,5

2-Sterne-/1-Stern-Hotels

9,3

Privatquartiere

0,5

Camping

0,1

Bauernhöfe (privat u. Ferienwhg.)

0,2

Ferienwhg. (nicht auf Bauernhof)

0,6

Sonstige

5,6

Top 5 im Winter (nach NÄ 2011/12) in Tsd. Wien insgesamt

61

Innsbruck

20

Salzburg

14

Fischamend

6

Wals-Siezenheim

5

Ö. gesamt: 151

Top 5 = 70,5 %

Top 5 im Sommer (nach NÄ 2012) in Tsd. Wien insgesamt

131

Innsbruck

46

Salzburg

43

Axams

16

Seefeld in Tirol

9

Ö. gesamt: 344

Top 5 = 71,3 %

18 26 35 27 37 51 Ankünfte (in Mio.)

’10

0,18

’11

’12

0,26 0,35 +24,8 % p.a.

Nächtigungen nach Bundesländern (2012 in %)

8,6

5,9

39,1

1,2 14,8

3,2

Nächtigungen (in Mio.)

’10

0,27

’11

’12

0,37 0,51 +23,7 % p.a.

Verteilung NÄ nach Saison (in %)

70 100

Winter ’11/’12 30,5

Sommer ’12 69,5

Entwicklung AN u. NÄ nach Saison (ø Veränd. 2008–2012 in % p. a.)

Winter Sommer AN +10,1 +19,7 NÄ +10,5 +18,1

24,0

3,0

0,2

Reiseintensität und Auslandsreisen Zur Urlaubs-Reiseintensität keine statistischen Angaben verfügbar. 2012 wurden ca. 80 Millionen Auslandsreisen absolviert, Zuwachs von rund 20 % gegenüber Vorjahr. Bis 2020 werden mehr als 100 Mio. Reisen p. a. prognostiziert. Mehrzahl der Reisen geht nach wie vor in asiatischen Raum, allen voran Hongkong und Macao. Asien relativ stabil, mit Ausnahme von Japan. Afrika verliert Marktanteile, Amerika und Australien gute Wachstumsraten. Europa erlebt stärksten Zuwachs: Waren es 2010 noch 2,36 Mio. Reisende, so wird 2012 ein finales Ergebnis von rund 4,6 Mio. erwartet. Innerhalb Europas führt Frankreich, gefolgt von Italien, Deutschland, Großbritannien, Schweiz und Österreich.

.D o s u n d D o n ’ t s i m U m g a n g m i t c h i n e s i s c h e n G ä s t e n . Dos • Geduld und Toleranz: Chinesen können und werden manche ihrer Angewohnheiten (z. B. Rülpsen, Spucken, lautes Benehmen, Drängeln etc.) bei Auslandsreisen nicht „auf Knopfdruck“ abschalten. Höfliche Bestimmtheit im Umgang mit Reklamationen ist Trumpf. • Erst die jüngere Generation spricht passables Englisch, gehen Sie davon aus, dass 50% von dem, was Sie sagen, nicht verstanden wird. • Wasserkocher im Zimmer und ein für Chinesen attraktives Frühstück sind ein großes Plus. • Chinesen sind an fremden, ursprünglichen Traditionen interessiert.

Begeistern Sie Ihre chinesischen Gäste mit Traditionellem (z. B. Trachten, Volksmusik, Tanzen, Hüttengaudi). • Chinesisch sprechendes Verkaufspersonal steigert Shoppingvergnügen der Chinesen. • Mit Bewunderung für den tollen Wirtschaftsaufschwung und die Bedeutung des Landes in der Welt kann man punkten. Don’ts • Der erhobene Besserwisserzeigefinger kommt sehr schlecht an, Chinesen werden von der Welt hofiert, man erwartet sich Respekt. • Nicht mit Japanern vergleichen, politische Themen vermeiden.

Marktinfo China  
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