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KULTOUR durch Ă–sterreich Aktuelles, Innovatives, Inspirierendes aus der Kulturlandschaft

Ausgabe Juni 2012 www.austriatourism.com/kulturnews


Special! Leidenschaft für Tr a d i t i o n

Nur für kurze Zeit im Sommer versetzen die Almen Tiere und Menschen in berauschende Stimmung, in Hochstimmung. Mit dem Herzen im Himmel und mit beiden Beinen fest auf dem Boden – so fühlt sich die Alm an. Auf den Spuren des Viehs – Schafe, Ziegen, Kühe und früher auch Schweine – ziehen die Menschen jährlich, wenn der Schnee weit genug geschmolzen ist, von den Tälern ins Hochgebirge. Wer die Almen selbst erklimmen möchte, ist herzlich willkommen, an diesem Hochgefühl teilzuhaben. In Salzburg liegen die Almen dazu so nah nebeneinander, dass sich auf dem Almenweg im Pongau 120 einzigartige Almen auf einer Strecke von 350 Kilometern besuchen lassen. Beim Ameisenweg – und das

ist wörtlich zu nehmen – in Filzmoos hingegen konzentriert man sich auf ein Detail, um das Ganze zu erfassen, während der Naturerlebnisweg Bachlalm durch die Vielfalt der Lebenswelt Hochgebirge führt. Tipp: Salzburger Almenweg www.salzburger-almenweg.at Almsommerfeste mit Musik und Kulinarik www.salzburgerland.com/almsommer

© SalzburgerLand Tourismus

Almsommer Salzburg: Ein Hoch auf die Alm!


Special! Leidenschaft für Tr a d i t i o n

Was in der Baukultur anderer Länder edle Steine und handgemachte Ziegel sind, ist in Vorarlberg Holz. Im Bregenzerwald wird das Wissen um den jahrtausendealten Werkstoff bewahrt und zeitgemäß angewandt. Dass Holz dazu auch haltbar und nach Jahrhunderten noch in Höchstform ist, hat mit der überlieferten Sorgfalt zu tun, mit der es ausgewählt, geschlagen, getrocknet und verbaut wird. So werden Dachschindeln aus wasserabweisendem Lärchenholz gemacht. Mit Tannenholz wird die Wetterseite verkleidet und mit Fichtenholz die Sonnenseite, während Zirbenholz für Terrassenböden geeignet ist. Beim Schlagen des Holzes spielen Mondphasen eine ebenso wichtige Rolle wie der Zeitpunkt, wann was für welchen Zweck zu fällen ist.

Auf einer Holzkultur-Wanderung in Hittisau wird der architektonische Bogen von einem Bregenzerwälder Bauernhauses, über die älteste gedeckte Holzbrücke Vorarlbergs bis zum modernen Bau des Feuerwehr- und Kulturhauses, in dem das Frauenmuseum Hittisau untergebracht ist, gespannt. Holz spielt dabei immer die Hauptrolle! Tipp: Holzkultur-Wanderung www.kulturinbewegung.at onTour Architektur-Führungen in Vorarlberg www.v-a-i.at

© Bregenzerwald Tourismus, Foto: Christoph Lingg

Holzarchitektur Bregenzerwald: Hochwertig, vielseitig, beständig!


Architektur

Mitten im Herzen von Linz entstand im Frühjahr ein neuer Kulturbezirk: Das oberösterreichische Kulturquartier ist die gemeinsame Klammer, die das Landeskulturzentrum Ursulinenhof und das Offene Kulturhaus verbindet. Die Eröffnung am 17. März 2012 war auch Startschuss für ein neues gemeinsames Programm. Experimentierfreudige Regionalkultur trifft auf internationale Kunsthightlights. Austausch und gegenseitige Anregungen sind das Arbeitsmotto – ungewöhnliche ästhetische Erlebnisräume durch die Interventionen internationaler Künstler und Künstlerinnen werden geplant.

Als erstes übergreifendes Ausstellungsprojekt startet am 13. Juni 2012 die Ausstellung „Sinnesrausch“. Ob im Haus oder auf der weitläufigen Dachlandschaft können im Alleingang oder während geführter Rundgänge sinnliche, interaktive Kunstobjekte bestaunt und ausprobiert werden. Darunter finden sich Objekte zum Angreifen in „Play“, eine betörende Duftinstallation mit Geruchserinnerungen von Helga Griffiths, Duftorgeln von Wolfgang Georgsdorf, ein wirbelnder Eingang von David Moises und ein Wasserspielplatz auf dem Dach. www.ooekulturquartier.at

OÖ Kulturquartier, Linz © Otto Saxinger

Neues Kulturquartier in Linz: Kunst im Haus und auf dem Dach!


Architektur

Vom See aus bietet sich der beste Blick auf die bezaubernde Architektur der Wörthersee-Villen. Am Ufer des landschaftlich traumhaft gelegenen Wörthersees reicht die Bautradition weit zurück. Die Schönheit und ruhige Lage des Sees entdeckten bereits die Bauherren und Architekten der kaiserlichköniglichen Monarchie. Bis zum Jahr 1930 entstanden hier Prachtbauten der Villenarchitektur, Hotelanlagen, Boots- und Badehäuser, die durch ihren historischen Charme bis heute Sommerurlauber begeistern. Die sogenannte „Wörthersee-Architektur“ ist, dem Architekturtheoretiker Friedrich Achleitner zufolge, ein Mix aus Jugendstil und Regionalromantik, Barock und

englischer Landhausarchitektur. Einer der wichtigsten Architekten jener Zeit war der aus Wien stammende Franz Baumgartner, der für die wohlhabenden Städter Feriendomizile am See errichtete. Hier ließ sich im stilvollen Ambiente die „Sommerfrische“ genießen. Auch heute noch ist die Geschichte am Wörthersee lebendig. Während eines Besuchs des Werzer-Strandbades, einer Bootsfahrt auf einem historischen Dampfer oder einiger erholsamer Tage in einer der traditionellen Villen lässt sich die Vergangenheit spüren und Energie für die Gegenwart tanken. www.woerthersee-architektur.at www.woerthersee.com

© Wörthersee Tourismus GmbH, Foto: Gerdl

Wörthersee-Villen: A rc h i t e k t u r- A u s b l i c k e am See!


Natur und Kultur

Das nach seinem „Nationalgetränk“ aus vergorenem Mostobst benannte Mostviertel ist historischer Boden, wurde doch „Ostarrichi“ hier im Jahr 996 erstmals urkundlich erwähnt. Jahrhunderte später war die Region ein Zentrum der Eisenverarbeitung und des Holzhandels. Voraussetzung dafür war u. a. der Reichtum an Flüssen, auf denen das für den Betrieb der Hammerschmieden erforderliche Holz transportiert wurde. Passend dazu lautet das Motto des Viertelfestival NÖ – Mostviertel 2012, das bis 12. August 2012 stattfindet, „… in Fluss – analysieren, bewegen, verändern“. Realisiert werden 68 Kunst- und Kulturprojekte.

lebnis: Auf der Bühne kann man nicht nur Kunst, Kulinarik und Badespaß genießen, sondern sich auch vom Blick auf die Erlauf, die Stadt und die dahinter aufsteigenden Voralpen begeistern lassen.

In Scheibbs an der Erlauf wird eine mobile Bühne 17 Tage lang auf dem Fluss installiert. Die „Bühne im Fluss“ bietet dem Publikum ein unvergleichliches Er-

Weitere Programmpunkte: www.viertelfestival-noe.at

Ein weiteres Projekt im Zuge des Viertelfestivals ist BREIN STORM. Das Festival „Wellenklänge“ in Lunz am See widmet dieses Jahr Multitalent Georg Breinschmid eine Personale. Ursprünglich klassischer Kontrabassist, Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters wechselte er unerwartet das Genre und verschrieb sich ganz dem Jazz.

Viertelfestival NÖ © Wirtshausroas, Foto: Dieter Werderitsch

Viertelfestival Niederösterreich: Das Mostviertel „in Fluss“!


Natur und Kultur

Alle zwei Jahre findet das Kulturfestival Walserherbst im Großen Walsertal statt, in diesem Jahr vom 31. August bis 21. September. Unter dem Thema „Wasser“ stehen ungewöhnliche Veranstaltungen mit ungewöhnlichen Inhalten an ungewöhnlichen Orten auf dem Programm. Zum Beispiel Klangkunst in sakralen Räumen, Objektkunst, Dorfgespräche und Themenwanderungen, Lesungen, Wirtshausmusik, Walser Filmtage, Walser Herbstkoch(tage) und Walser Begegnungen.

Das Wasser als Lebensader des Biosphärenparks Großes Walsertal spielt regional eine sehr wichtige Rolle und hat mit seiner geballten Kraft jahrhundertelang die Kulturlandschaft geprägt und verändert. Zum fünften Mal ermöglicht das biennale Kulturfestival Walserherbst in Vorarlberg überraschende Begegnungen mit zeitgenössischem Kunst- und Kulturschaffen. Mehr zum Programm: www.walserherbst.at www.grosseswalsertal.at

Walserherbst © Schirme, Foto: Nikolaus Walter

Walserherbst: Steil, schrill und anders!


Design

Optikermeister Manfred Pamminger aus Bad Goisern fertigt Fassungen aus den traditionellen Materialien des Salzkammerguts, darunter Hirschhorn, Holz oder Büffelhorn. Dem Auge zum scharfen Sehen zu verhelfen sowie individuellen Wünschen und Bedürfnissen gerecht zu werden ist die Philosophie des Hauses. Neben einer breiten Auswahl an fertigen Fassungen kann der Kunde auch ein Unikat bestellen, eine Einzelanfertigung nach persönlichem Design. Natürlich gibt es Unikat-Brillen auch mit Sonnenschutzgläsern.

Wer mehr wissen möchte oder bereits plant, seine eigene Brille zu bauen, kann den Workshop „Expedition Handwerk“ besuchen, wo jeder Teilnehmer dazu eingeladen wird, die Geheimnisse des Optikerhandwerks selbst kennenzulernen.

Mehr Informationen zum Workshop: www.meisterstrasse.at www.goisern-optik.at

Werkstatt Pamminger © Meisterstrasse OG

Brillendesign aus Bad Goisern: Individuell, ausdrucksstark, persönlich!


Design

Wiens Design-Shopping-Führer GUIDED hilft bei einem Streifzug durch die Design- und Modewelt der Stadt ungemein. Er gibt einen kompakten Überblick über kleine, feine Läden aus dem Mode-/Schmuck- und Möbelbereich in den Wiener Bezirken 1–9, 18 und 19. Abseits der gängigen Einkaufstouren ist GUIDED ein Leitfaden für Gäste aus aller Welt und neugierige Stadtbesucher, um Shops mit einem speziellen Sortiment und mit persönlicher Beratung für sich zu entdecken.

Eine bunte Shopping-Mischung aus hippen Läden, belebten Straßen, Szenelokalen und Galerien bietet ein abwechslungsreiches Einkaufserlebnis! In der aktuellen Juni-Ausgabe präsentiert GUIDED 62 Stores aus dem Produkt- und Modebereich, und erstmalig ist der Führer mit kulinarischen Tipps rund um die Geschäfte angereichert. www.guided-vienna.com

© guided-vienna

Tr e n d - S h o p p i n g i n W i e n : Jung, frisch, extravagant!


Kulinarik und Kultur

Graz ist UNESCO-Weltkulturerbe und war früher Residenzstadt der Habsburger. Daran erinnern heute noch die Grazer Burg, der gotische Dom und das Mausoleum Kaiser Ferdinands II., zusammen auch die „Kaiserkrone“ genannt. Außerdem sehenswert und von imperialer Pracht sind das Landhaus mit seinem bedeutenden Renaissance-Innenhof, das Landzeughaus mit der größten mittelalterlichen Waffensammlung der Welt und Schloss Eggenberg mit seiner herrlichen Parkanlage. Graz ist nicht nur Weltkulturerbe, sondern auch „Genuss Hauptstadt“. Die Zutaten machen den Erfolg aus: herzliche Gastgeber, ausgezeichnete Köche und erntefrische Produkte aus den steirischen Genuss Regionen.

Kulinarische Stadtrundgänge bereichern das vielseitige Angebot. Jeden Sommer wird genussvoll bei der sogenannten „Langen Tafel“ gefeiert. Am 18. August 2012 ist es wieder so weit und handwerkliches Können, verfeinert mit kulinarischer Raffinesse, wird bei diesem einzigartigen Genussfest bewiesen. Die Lange Tafel wird für 660 Gäste mitten in der Grazer Altstadt – vom Hauptplatz bis in die Schmiedgasse – festlich gedeckt sein! www.graztourismus.at

© Graz Tourismus, Foto: Harry Schiffer

Graz kulinarisch entdecken: Ein genussvoller Stadtrundgang!


Kulinarik und Kultur

Eine Reise rund um den Neusiedler See im Burgenland verspricht neben viel Kulinarik eine reiche Auswahl an kulturellen Veranstaltungen. Außergewöhnliche Spielstätten, unvergleichliche Atmosphäre und ein vielfältiges, hochkarätiges Programm von Operette und Oper über Komödie und klassische Musik bis zu jazzigen Klängen – der pannonische Festspielsommer bietet einen breiten Bogen an Unterhaltung. Im Sommer ist auch kulinarisch gesehen eine der besten Reisezeiten. Regionale Produkte, wie die Leithaberger Edelkirsche oder die reifen Paradeiser von den Feldern der Familie Stekovics, sind jetzt besonders gut im Geschmack. Die zahlreichen Vinotheken des Burgenlands laden zu Weinverkostungen ein,

und die beschaulichen Kellergassen öffnen ihre Türen. Es lohnt sich, in der Greißlerei in Schützen am Gebirge vorbeizuschauen. Angeboten werden ausgesuchte pannonische Spezialitäten, selbstgemachte Köstlichkeiten und Erzeugnisse der besten Produzenten der Region. Ein besonderer Tipp ist das Kultur-Picknick in der Parkanlage von Schloss Esterházy in Eisenstadt. Die Verbindung von Kultur und Kulinarik erreicht hier ihren Höhepunkt. Im Grünen und im einzigartigen Ambiente genießt der Konzertbesucher die mit burgenländischen Delikatessen gefüllten Picknickkörbe. www.burgenland-schmeckt.at www.esterhazy.at

Neusiedler See © Österreich Werbung, Foto: Ralf Kreuels

Rund um den Neusiedler See: Pannonisch genießen!


Kulinarik und Kultur

Mit einem Rückblick auf eine aufregende Geschichte und genussvollen Festen feiert das Stift Seitenstetten an der Moststraße sein 900-jähriges Bestehen. Idyllisch in den sanften Hügeln des Mostviertels in Niederösterreich gelegen, präsentiert sich das Stift Seitenstetten in seiner ganzen Pracht. Eine Sonderausstellung mit dem Titel „Leben im Vierkanthof – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“ thematisiert die Entwicklung dieser Gehöftform und zeigt die bäuerliche Arbeit in Verbindung mit mönchischer Spiritualität.

des Stiftes, die Kunstsammlung sowie der historische Hofgarten mit den liebevoll gestalteten Themengärten und der Sammlung historischer Rosensorten sehenswert. Kulinarik-Tipp: Seit März 2012 ist der Stiftsmeierhof Seitenstetten eröffnet und bietet regionale Küche mit frischen Produkten direkt aus dem Stiftsgarten an. Tipp: Ausstellung „Leben im Vierkanthof“, 28. April bis 4. November 2012 www.stift-seitenstetten.at

Neben dieser interessanten Sonderschau sind vor allem die architektonisch bedeutende Barockanlage

Historischer Hofgarten © Stift Seitenstetten

900 Jahre Stift Seitenstetten: Barockjuwel an der Moststraße!


Quergehört

Um auch die Menschen abseits der Landeshauptstädte und Festspielorte mit dem klassischen Lied in Berührung zu bringen, tourt die österreichische Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager im Juni (und Oktober) 2012 mit einer Liederreise durch Österreich und Südtirol. Ihr Partner in diesem Projekt ist der Pianist Robert Lehrbaumer. Mit ihrer Musik, bevorzugt Lied- und Konzertgesang, möchte die Sängerin, die für diese Tournee auf ihre Gage verzichtet, besonders Menschen abseits der urbanen Zentren berühren, die wenig Gelegenheit haben, klassische Musik in Konzerten zu hören.

Im Gepäck haben Kirchschlager und Lehrbaumer klassische Lieder, die sich zu Volksliedern entwickelt haben – etwa Franz Schuberts „Forelle“ und den „Erlkönig“, Brahms „Nachtgesang“ oder Gustav Mahlers „Rheinlegendchen“. Das große Finale gibt es nach einer Sommerpause am 5. Oktober 2012 im Wiener Konzerthaus. Mithilfe der Caritas werden dazu auch Menschen eingeladen, denen Konzertbesuche aufgrund ihrer sozialen Lage meist verwehrt bleiben. Alle Termine auf www.liederreise.at

Angelika Kirchschlager © Foto: Nikolaus Karlinsky

Angelika Kirchschlager: Musikalische Berührungen!


Quergehört

Musik wurde dem gebürtigen Wiener in die Wiege gelegt. Daniel Auner ist einer der besten jungen Geiger Österreichs, seine Mutter ist Pianistin, sein Vater Cellist. Wettbewerbe hat Daniel Auner bereits mehrere erfolgreich absolviert. Nach seinem Musikstudium bei Christian Altenburger, wechselte er 2010 an die Universität für Musik, Mozarteum Salzburg, zu Professor Igor Ozim. Er ist u. a. Preisträger des internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs, des internationalen Wettbewerbs „Violine in Dresden“ und des „KlassikPreis Österreich“ 2010. Daniel Auner ist neben seiner Konzerttätigkeit als Solist auch seit drei Jahren fixes Mitglied des seit mehr als 20 Jahren existierenden Wiener Mozart Trios.

Zahlreiche Konzertverpflichtungen lassen den Musiker rund um die Welt reisen. Bis heute ist die Faszination an dem Instrument Geige ungebrochen. „Mich begeistert, dass es auf der Geige für jeden Charakter eine bestimmte Klangfarbe gibt, die ich selbst erzeugen kann. Man kann auf der Geige extrem hässlich spielen, man kann aber auch wunderschön spielen. Für mich ist es sehr wichtig, das ganze Farbenspektrum zu benutzen, um die Intentionen eines Komponisten wiederzugeben.“ Weitere Informationen: www.danielauner2.com

Daniel Auner © Foto: Nancy Horowitz

Daniel Auner: Die Farben der Geige!


Schlussakkord

Wien Österreichische Nationalbibliothek „Willkommen in Österreich“ Österreich ist ein klassisches Urlaubsland. Seit mehr als hundert Jahren, als der Tourismus noch Fremdenverkehr hieß und der Urlaub noch Sommerfrische, wird vor allem mit visuellen Mitteln für Urlaubsziele geworben. Das bedeutendste Medium dafür war bis in die 1970er Jahre das Plakat. Die virtuose Inszenierung von Sehnsuchtslandschaften reflektiert die historische Entwicklung und Erfolgsgeschichte des österreichischen Tourismus seit 1900. Termin: 11.5.–28.10. www.onb.ac.at

Niederösterreich GLATT & VERKEHRT Österreichs renommiertes Festival für traditionelle und zeitgenössische ethnische Musik. Termin: 5.-29.7. www.glattundverkehrt.at

© ÖNB

Ausgesuchte Highlights von Ausstellungen bis Festivals der nächsten Monate in ganz Österreich


Kärnten CARINTHISCHER SOMMER Seit über vier Jahrzehnten findet dieses besondere Musik- und Kulturfestival statt. Jedes Jahr überzeugt das Programm mit einem eleganten Bogen zwischen alter und zeitgenössischer Musik. Termin: 12.7.–22.8. www.carinthischersommer.at

FESTSPIELSOMMER Salzburg SALZBURGER FESTSPIELE Festspieleröffnung: „La Boheme“ von Giacomo Puccini Termin: 20.7.–2.9. www.salzburgerfestspiele.at Vorarlberg BREGENZER FESTSPIELE André Chénier von Umberto Giordano Termin: 18.7.–18.8. www.bregenzerfestspiele.com

Impressum: Herausgeber: Österreich Werbung, Margaretenstraße 1, 1040 Wien Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Michael Scheuch, Projektleitung & Produktion: Mag. Ursula Schiller Druck: Grasl Druck – Gedruckt auf Cyclus Recyclingpapier aus 100 % Altstoffen.

Tanzsommer Innsbruck © Shadowland, John Kane

Tirol TANZSOMMER INNSBRUCK Internationale Topstars zeigen in Innsbruck faszinierende Choreographien, von klassischem französischem Ballett bis zu akrobatischer Avantgarde. Termin: 15.6.–10.7. www.tanzsommer.at

Kulturnews Juni 2012  

Aktuelles, Innovatives, Inspirierendes aus der Kulturlandschaft

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