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2013 | MAGAZIN

FREIZEIT & AUSFLUG Kultur.

Vielfalt im Dreiländereck Oberösterreich/Bayern/Südböhmen

Abenteuer.

Wildnis Böhmerwald und Nervenkitzel pur

Naturerlebnis.

Kraft der Kräuter und andere Naturwunder

Hobby.

Sportliche Leidenschaft und genussvolle Freuden

Kulturdenkmäler und Zeugen der Vergangenheit

Bier, Leinen und andere Mühlviertler Spezialitäten

Sport und Spaß unter freiem Himmel


INFORMATION

Ferienregion Böhmerwald Hauptstraße 2 4160 Aigen im Mühlkreis Tel.: 05/7890/100 Fax: 05/7890/115 info@boehmerwald.at www.boehmerwald.at

Ländervorwahl nach Österreich

A Adalbert Stifter Alpenblick Aussichtstürme und -plätze

K 20 28 28

B Badeseen Brauerei / Bier Böhmerwaldschule Bogensport Burg Piberstein

29 11/26 19 25 33

E Elektro-Rad Erlebnisimkerei Hüttner Erlebnis

23 27 25

F Fitnessstudio Freibäder

24 29

G Galerien und Ateliers Gaumenfreuden Golfpark Böhmerwald

33 26 31

H Hallenbäder Hallentennis Heimatstuben/-häuser Hochseilpark Hundeschlittenfahrt

WINTER

0043

Kegeln Kerzenwelt Kräuteralm Kräutergarten Kunst und Kultur

O 24 12 18/27 18 32

M Moldaublick 28 Moldauschifffahrt 21 Mountain Wolf Farm 24 Museen Buchdruckmuseum 16 Glasmuseum 21 Kaufmannsmuseum 17 Kultur.Gut.Museum 11 Mechanische Klangfabrik 17 Mühlkreisbahnmuseum 16 Museum für Volkskunst 17 Schulmuseum 17 Villa sinnenreich 16 Vogelmuseum 11 Wagnereimuseum 18 Wachsmuseum 12 Webereimuseum 15 WunderWeltWald 19 (siehe auch Heimatstuben/-häuser) Mühlviertler Ölmühle 15

N 29 24 17/21 25 24

Besuchen Sie uns auch im Winter! Schigebiet Hochficht: www.hochficht.at Langlaufen und weitere Winterinfos: www.boehmerwald.at

Naturbäder Naturschauspiel

29 19

Orte der Region

4-9

P Paintball Pferdekutschen/-schlittenfahrt

24 24

R Radfahren Reiten Rosenberger Lipno-Line

23 24 21

S Schießstände Schwemmkanal Stadtführungen Rohrbach Stift Schlägl

24 22-23 16 10-11

T Textiles Zentrum Haslach Textilkurse Tiergarten

14-15 15 25

W Wandern auf Themenwegen Webereien Webermarkt

30 13/15 15


DER BÖHMERWALD

STEINREICH & MÄCHTIG Das Böhmische Massiv zählt zu den ältesten Gebirgen in Mitteleuropa. Vor 300 Millionen Jahren waren die Berge des Böhmerwaldes so hoch wie die Alpen. Über die Jahrmillionen haben sie an Höhe verloren und sanftere Formen angenommen. So ist die anmutige Hügellandschaft des Mühlviertels entstanden. Der unverwüstliche Granit, der so typisch für die Region ist, verleiht ihr Ecken und Kanten. Viele Sagen und Mythen umwehen die seltsamen Steinschalen und merkwürdigen Findlinge. Man gibt ihnen so hübsche und klangvolle Namen wie Steinernes Meer, Drei-Sessel-Berg oder Teufelsschüsseln. Einige dieser Orte werden auch in Verbindung mit früheren Opferund Kultstätten gebracht. Immerhin durchzogen bereits 400 v. Chr. keltische Stämme den Böhmerwald. Von den Bojern (Boiohaemum Celticum) soll der Böhmerwald seinen Namen geerbt haben. Sie mussten sich ihren Weg durch den dichten, beinahe undurchdringlichen Urwald bahnen. Erst ab dem 13. Jahrhundert begannen Klosterbrüder und Adelige die Wildnis zurückzudrängen. Sie besiedelten die menschenleeren Gebiete und brachten ein Stück Kultur in den Böhmerwald.

GEISTREICH & FORTSCHRITTLICH Nach 1500 wagten sich die Menschen immer tiefer in den Wald hinein. Die Glasindustrie benötigte Unmengen an Holz. Lange Zeit war die Glasproduktion ein blühendes Geschäft der Region. Ein historisches Glanzstück konnte mit dem Schwarzenbergischen Schwemmkanal erhalten werden. Er gilt als bautechnische Meisterleistung seiner Zeit und gab hunderten Menschen Arbeit. Die fleißigen Weber verhalfen dem Mühlviertel ab dem 16. Jahrhundert zu großem Ansehen. Die feinen Leinenstoffe und bunten Muster waren in ganz Europa beliebt und wurden später sogar nach Übersee exportiert. Auch Adalbert Stifter, der berühmteste Sohn des Böhmerwaldes, stammte aus einer Weberfamilie. Der weltbekannte Dichter hat dem Böhmerwald in seinen Werken ein unzerstörbares Denkmal gesetzt. Bei einem Streifzug durch den Böhmerwald im Dreiländereck von Österreich, Deutschland und Tschechien werden Stifters Geschichten lebendig, denn viele der Schauplätze seiner Erzählungen kann man noch heute entdecken.

AHORN

13,05 km², 828 m, 484 Einwohner

Um das Jahr 1200 rodeten und besiedelten die Brüder Ruga und Arnold Piber das Gebiet (Dorf Piberschlag) und errichteten die spätgotische Turmburg Piberstein. Kern der Anlage war der heute nicht mehr bestehende Bergfried und die Hauptburg mit einem In­nen­hof. 1427 wurde diese von den Hussiten vergeblich belagert. Piberstein zählte neben Waxenberg und Wittinghausen (CZ) zu den Schutz­burgen des „Hohen Steiges“. Diese drei Burgen zählen zu den historischen Wahrzeichen des Böhmerwaldes und erinnern an die Wichtigkeit des Saumweges im hohen Mittelalter. Die erste bekannte, urkundliche Erwähnung des Namens Ahorn stammt aus dem Jahr 1430 „in den Ahornen“. 1561 wurde auf Piberstein der Barockdichter Georg Christoph von Schallenberg geboren. Der alljährliche Kultursommer Piberstein mit zahlreichen Veranstaltungen auf der Burg ist bereits Tradition. Burg Piberstein Seite 33 Das Programm zum Kultursommer auf der Burg finden Sie auf www.burg-piberstein.com


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Orte der Ferienregion Böhmerwald

AIGEN IM MÜHLKREIS

BERG BEI ROHRBACH

HASLACH AN DER MÜHL

Im breiten Tal der Großen Mühl gelegen, wird Aigen auch das „Tor zum Böhmerwald“ genannt. Die Geschichte Aigens wurde bestimmt durch die Lage an einer wichtigen Handelsverbindung zwischen Donau und Böhmen. 1242 rief Probst Heinrich vom Stift Schlägl 21 Familien zum Bau einer Ansiedlung auf dem „Eigen“ des Klosters. 1362 erhielt Aigen das Marktrecht. Der Ort brannte dreimal völlig nieder 1585, 1802 und 1852. Erst 1599 trat eine neue Marktordnung in Kraft und Aigen wurde zum Ausgangspunkt eines blühenden Handels mit Böhmen. 1708 erhielten die Bürger ein Vorschlagsrecht zur Einsetzung eines eigenen Marktrichters und wurden von Robot und Sterbehaupt befreit. Die Inbetriebnahme der Mühlkreisbahn 1888 war von großer Bedeutung. Durch die neue Kirche entstand 1901 ein völlig neues Ortsbild. Seit 1970 hat sich Aigen einen Namen als „Sommerfrischeort“ gemacht und wurde so zum Tourismuszentrum der Region.

Landschaftlich gehört Berg zum Zwischenmühlrücken. Das Gemeindegebiet umschließt die Bezirkshauptstadt Rohrbach im Norden, Osten und Süden. Um das Jahr 1000 führte bereits ein Handelsweg durch das heutige Berg. Urkundlich wird Berg (damals Perg) 1231 erstmals erwähnt, als „Henricus de Monte“ als Zeuge einer Urkunde auftritt. Die Perger oder „de monte“ hatten am Gipfel des Berges ihre Stammburg errichtet. Ein Nachfahr, Hans von Rödern, erbaute auf halber Höhe des Berges ein neues Schloss und ließ die Stammburg verfallen. Im 30-jährigen Krieg gelobte Wolf Dietrich von Rödern der Gottesmutter Maria eine Kirche zu bauen, wenn sie von den Schweden verschont blieben. In Erfüllung dieses Gelübdes entstand 1655 die Wallfahrtskirche Maria Trost. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Besitz zerstückelt. Vom Schloss sind noch ein Turm und Teile der Außenmauer erhalten. Die Maria Trost Kirche ist bei Wallfahrern von nah und fern sehr beliebt. Auf den Themenwegen rund um den als Kraftplatz geltenden Berg genießt man einen herrlichen Ausblick über das hügelige Mühlviertel.

Der Fund von 3 Steinbeilen beweist, dass Jäger und Sammler vermutlich schon 2000 v. Chr. hier durchgezogen sind. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1256, die Verleihung des Markt­rech­tes auf 1341 zurück. Handelswege vom Donauraum über den Kamm des Böhmerwaldes führten durch Haslach. Vor Mitte des 15. Jhdt. erreichte der Markt seinen Höhepunkt als Umschlagplatz und Raststätte für Händler. Von der ehemals geschlossenen Befestigungsanlage (1483-1487 von Johann v. Rosenberg er­rich­tet) sind heute noch Teile an der Süd- und Westseite, zwei Rundtürme und der untere Torturm erhalten. Der Ort wurde durch Kriegs­ einwirkungen und Brände oft zerstört. Seit dem 16. Jhdt. zählt Haslach zu den Webermärkten Österreichs. Heute gibt es noch drei Webereien. Die textile Vergangenheit wird im Webereimuseum dargestellt. Die alljährliche Veranstaltung „Textile Kultur Has­lach“ im Juli mit dem in­ter­na­ti­o­na­len Webermarkt und anderen Initiativen gibt einen Querschnitt vom vielfältigen Schaf­fen des Tex­til­ge­wer­bes.

17,46 km², 596 m, 1929 Einwohner, 389 Betten

Schwarzenbergischer Schwemmkanal Seite 22 Vogelmuseum Seite 11 KIKAS, Galerie Treadwell Seite 33 Kalvarienberg mit Kapelle Neugotische Pfarrkirche Stifter-Obelisk, Stifterfassade und Zehnerlhaus Marktbrunnen - „Mann mit der Sonne“

31,46 km², 615 m, 2544 Einwohner, 65 Betten

Mühlkreisbahnmuseum Wallfahrtskirche Maria Trost

Seite 16

12,43 km², 531 m, 2536 Einwohner, 170 Betten

Textiles Zentrum Haslach, Textile Kultur und Mühlviertler Ölmühle Seite 14 Museum Mechanische Klangfabrik und Museen des Heimatvereines Seite 17 Galerien Seite 33 Alter Turm, Ringmauer, spätgotische Kirche


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Orte der Ferienregion Böhmerwald

HELFENBERG

JULBACH

KLAFFER AM HOCHFICHT

1108 soll der Bayer Helpho den Grundstein gelegt haben. Nach wechselnden Besitzern errichtet Christoph von Ödt 1607 das neue Schloss, das nunmehr seit 1893 im Besitz der Grafen Revertera ist. Schon in frühester Zeit boten der Flachsanbau und dessen Verarbeitung den Menschen zusätzlichen Verdienst. Es hat damals wohl kaum ein Haus ohne Webstuhl gegeben. Schon vor 1600 gab es eine Färberei und eine Mangel. 1840 errichteten die Brüder Si­mo­net­ta aus Mailand eine Leinenfabrik. Durch seine Lage blieb Helfenberg von Kriegswirren verschont, allerdings waren viele Male Hoch­wasser, Brände und Seuchen zu überstehen. Der alte Textilort Helfenberg im romantischen Tal der Steinernen Mühl hat sich inzwischen zum Tarockzentrum in OÖ entwickelt und bietet Erholungssuchenden durch die geschützte Lage am Südhang des Sternwaldes ein besonders günstiges Klima. Die zahlreichen Themenwanderwege rund um Helfenberg führen durch schöne Wälder und entlang der Steinernen Mühl.

Durch das Gebiet verlief seit Urzeiten ein Handelsweg (genannt Schöffweg) von der Donau nach Böhmen, wie ein Steinbeilfund bestätigt. Urkundlich erwähnt wurde Julbach erstmals im Jahr 1160. Die Region dürfte von Bayern aus besiedelt worden und die Entstehung Julbachs auf eine Heilquelle zurückzuführen sein. Julbach gehörte zum Amt Peilstein des Landgerichtes Velden. Die der Hl. Anna geweihte Kirche wurde 1300 gestiftet. 1716 wurde die Pest eingeschleppt. 186070 kam es zum Neubau der Kirche im neuromanischen Stil. Der Ort wird auch das „Meran des Mühlviertels“ genannt. Ein für das nördliche Mühlviertel recht mildes Klima gibt es hier tatsächlich. Zeichen dafür sind die im Poppgarten wachsenden exotischen Pflanzen, sowie die vielen Obstbäume (vor allem Nussbäume, Zwetschkenbäume), die nirgends im Mühlviertel so gut gedeihen wie hier.

1264 schenkte der Witigone Budiwoy von Skalitz dem Kloster Schlägl das Gebiet zwi­schen dem Dorf Schindlau und dem Klaf­fer­bach. Urkundlich erwähnt wurden Klaffer und Freundorf erst 1396. Die Herrschaft über das Gebiet fiel 1331 an die Grafen von Wallsee, die Klaffer von Wittinghausen (CZ) aus verwalteten. Bei der weiteren Sied­lungstätigkeit spielte das Stift Schlägl eine wichtige Rolle. Die Klafferteiche wurden 1712 als Fischteiche angelegt. Der größere wurde 1877 aufgelassen und erst 1963 als Urlteich wieder angelegt. Heute sind Ba­de­see und Urlsee bekannt für die zahlreichen WassersportMöglichkeiten. Nach dem Beginn der Holzschwemme am Klafferbach wurde 1770 die Siedlung Holzschlag angelegt. Panidorf wurde ab 1827 von Josef Pani errichtet. An den Abzug der Besatzungssoldaten erinnert der Rus­senstein. Der Stinglfelsen mit Gipfelkreuz ist sogar auf einer Briefmarke verewigt. Mit dem 1. OÖ Heilkräutergarten (Umweltpreis des Landes OÖ. 1994, 2005) und dem Schigebiet Hochficht (1.338 m) ist Klaffer über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

9,59 km², 568 m, 956 Einwohner, 43 Betten

Speckwerkstatt Haudum Seite 26 Textil-Betriebe Seite 15 Schloss Revertera (Schlossgarten zu besichtigen) Millenniumswebstuhl am Ortsplatz, Waldkapelle „Maria Rast“, Pfarrkirche Hl. Erhard

21,75 km², 588 m, 1592 Einwohner, 63 Betten

Heimathaus Seite 21 Erlebnisimkerei Hüttner Seite 27 Ateliers Seite 33 Poppgarten, Freilichtmusuem/Skulpturenpark bei Volksschule, Kalvarienbergkapelle, Drosselstein, Barocke Pfarrkirche

27,97 km², 638 m, 1305 Einwohner, 302 Betten

1. OÖ Heilkräutergarten Seite 18 Wagnereimuseum Seite 18 Böhmerwäldler Heimatstube Seite 21 Teppichweberei Seite 15 Pfarrkirche, Naturschutzgebiet Stadlau


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Orte der Ferienregion Böhmerwald

KOLLERSCHLAG

LICHTENAU

NEBELBERG

Bereits im frühen Mittelalter führte ein Han­delsweg von der Donau nach Bayern, der sogenannte Schöffweg. Erste urkundliche Erwähnung 1220 als „Chalhochschlag“, d.h. Schlag oder Rodung durch Kalhoch. Dieser Kal­hoch von Falkenstein war wahrscheinlich auch der Gründer des Stiftes Schlägl 1218. Die Grenzlage und die Lage im Durchzugsgebiet zwischen Donau und Böhmen bedingten, dass es immer wieder zu kriegerischen Aus­ei­n­an­der­ setzungen kam. Gerade in der jüngeren Vergangenheit stand Kollerschlag im Zentrum wichtiger geschichtlicher Ereignisse. Im Morgengrauen des 26.6.1934 wurde ein Kurier aufgegriffen, in dessen Krawatte der verschlüsselte Aufstandsplan für den ge­plan­ten österreichweiten Putsch, das sogenannte „Kollerschlager Dokument“, eingenäht war. Während der Besatzungszeit war die Grenze zu Deutschland auch die Trenn­linie zweier Machtblöcke: in Bayern lagerten die Ame­ ri­ka­ner und im Mühlviertel die Rus­sen. Im Ge­burts­ort des Mundartdichters Norbert Han­rie­der ist das Altbewährte ebenso beständig wie die Schönheit der Landschaft mit ihren Strei­fen­fluren und sa­gen­haften Felsen (Stoanaweg).

Landschaftlich gehört das Gemeindegebiet zum Sternwald, der Zwettlbach (Schwarzenbergischer Schwemmkanal) im Westen der Gemeinde bildet die Grenze zum Böhmerwaldmassiv. Die Geschichte der Gemeinde Lichtenau im Mühlkreis bezieht sich auf das Schloss Lichtenau. Sifrit der Hugenberger war der erste bekannte Besitzer der Burg. Er starb 1293 und wurde im Kloster Schlägl beigesetzt. Die Feste war ein Lehen der Rosenberger und gelangte durch Heirat an die Anhanger, die Jörger und die Oedter. Inzwischen Wallseer Lehen geworden, kam sie durch Heirat an die Herleinsperger bis zum Aussterben des Geschlechtes 1624. Wieder durch Heirat gelangte das Schloss an die Schiffer und 1661 an die Grafen Sprinzenstein. Als Heiratsgut 1728 an die Grafen Welsberg, bis es 1831 der Leinwandhändler Georg Fölser von Haslach kaufte, und von den Fölsern gelangte es wieder durch Heirat an die Besitzerfamilie der Haslacher Leinen- und Baumwollfabrik Vonwiller. Während der Russenbesatzung 1945 brannten das Schloss, dessen Sammlungen und die Inneneinrichtung nieder. Das Schloss wurde zum Teil wieder errichtet und befindet sich heute in Privatbesitz.

Der Name des Ortes rührt nicht etwa daher, dass es hier immer nebelig ist. Er geht laut einer Urkunde von 1296 zurück auf den Grafen Eppo, den Gründer von Nebelberg. Durch das heutige Gemeindegebiet von Nebelberg führte schon in früher Zeit ein Handelsweg von der Donau zur Moldau (Funde aus der Steinzeit). Die Rodung und Besiedelung erfolgte durch die hochfreien Falkensteiner im 13. und 14. Jhdt. Nach 1300 kam das Gebiet an das passauische Land­gericht Velden (=Neufelden). Urkundlich genannt wird Ne­bel­berg erstmals 1296. Im Erb­ folgekrieg 1701-04 entstanden an der Grenze Schan­zen. An die Franzosendurchzüge erinnert die Donabauerkapelle. In der Na­tur­landschaft in Nebelberg findet man die typischen Streifenfluren und Streu­sied­lun­gen. Der Haptstecken (Ge­ mein­de­wap­pen) wird auch heute noch zu besonderen Anlässen zur Nachrichtenübermittlung ge­nutzt. Am birnenförmigen, ge­drech­sel­ten Knauf des Stabes wird ein einfacher Zettel mit einem Reißnagel befestigt. Diese kuriose Post läuft nun von Haus zu Haus, indem der Empfänger gleich­zeitig zum Boten wird.

17,43 km², 726 m, 1505 Einwohner, 33 Betten

Spätbarocke Pfarrkirche, Geburtshaus des Mundartdichters Norbert Hanrieder

9,92 km², 503 m, 518 Einwohner, 4 Betten

Schloss Lichtenau Heilig-Wasser-Kapelle in Hörleinsödt

9,2 km², 695 m, 634 Einwohner, 44 Betten

Donabauerkapelle 53 Kleindenkmäler: Kreuze, Marterl, Kapellen


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Orte der Ferienregion Böhmerwald

PEILSTEIN IM MÜHLVIERTEL

ROHRBACH IN OBERÖSTERREICH

SCHLÄGL

Peilstein liegt auf einer Anhöhe im Tal der Kleinen Mühl. Die waldreiche Umgebung ist angenehm unberührt geblieben und bietet besonders gestressten Menschen Ruhe und Erholung, aber auch eine vielseitige Urlaubsgestaltung. Se­hens­wert in Peilstein ist die Kirche (Frühklassik), die den Heiligen Ägidius und Leonhard ge­ weiht ist. Die von Nikolaus Ru­mel 1798 geschaffene Orgel ist eine der letzten er­hal­ tenen der bekannten Or­gel­bau­er. Die erste ur­kund­li­che Erwähnung Peil­steins geht auf ca. 1200 zurück. Schon 1444 wurde hier ein ständiger Seel­sorger erwähnt. Kaiser Joseph I. bestätigte 1708 Peilstein als Markt. Ende des 18. Jhdt. hatte im Markt die Lei­nen­weberei ihren Höhepunkt. Im 19. Jhdt. ver­nich­teten zwei Großbrände große Teile des Or­tes. Die Wanderrouten „Hoch­wald­weg“, „Hochbühelweg“ und „Vo­gel­stim­men­weg“ in und um Peilstein haben das Wasser als Schwe­rpunkt. Von den 40 Bi­o­to­pen Peilsteins sind sechs zugänglich: Wolfs­leite mit dem Er­leb­nisspiel­platz, Sausende Schlucht mit dem Themenweg, Blumau, Hofwies, Häuslin und das Tro­cken­biotop Hem­merau mit dem Aus­sichts­platz.

Rohrbach fand seine erste Erwähnung im 11. Jhdt. und wurde als Umschlagplatz an einer Kreuzung der beiden damaligen Handelsstraßen gegründet (Goldener Steig und Königsstraße). Die Stadt wurde 1200 von 43 Urbürgern angelegt und zwar als Raststätte vor der Böhmerwaldüberquerung. Bis ins 19. Jhdt. gibt es in den Bürgerlisten auffallend viele Wirte und Hand­werker. 1320 wurden die Markt­pri­vi­ le­gien zuerkannt. Im 17. Jhdt. verlor der Salz­handel an Be­deu­tung. Der Lei­nenhan­del und vor allem die Le­der­ warenerzeugung wurden zur Ein­nah­me­ quel­le. Nach 1848 entwickelte sich Rohrbach immer mehr zum „Verwaltungszentrum“ im Oberen Mühlviertel. Die beiden Weltkriege und die Welt­wirt­schafts­ krise bremsten den Auf­schwung. In den 60ern und 70ern blühte Rohrbach wieder auf und wurde 1986 zur Stadt erhoben. Rohrbach ist als Einkaufs-, Sport- und Schulstadt bekannt. Durch die große Bran­ chenvielfalt wird die Stadt dem Ruf als dynamische Ein­kaufsstadt gerecht. Die Villa sinnenreich und der Weg sinnenreich la­den zum Er­leb­nis mit allen Sinnen ein.

Um 1204 wurde im Auftrag des Bischofs zu Passau am Fuße des Böhmerwaldes zur Grenze Böhmen hin ein Kloster gegründet. In dem dicht bewaldeten Gebiet siedelten Zisterzienser aus Langheim bei Bamberg. Unter extremen wirtschaftlichen und klimatischen Be­din­gun­gen hielten die Mönche jedoch nicht lange durch. Nachdem ein Mitbruder und der Abt an Entkräftung gestorben waren, flüchteten die übrigen Mitbrüder in ihr Hei­mat­ kloster. Daraufhin konnte Kalhoch von Fal­ken­stein im Jahre 1218 Prämonstratenser aus dem nie­der­bay­erischen Os­ter­ho­ fen für eine Neugründung gewinnen. Ein Rodungsklos­ter wurde „in alio loco“ an einem anderen Ort errichtet und erhielt den Namen „Plaga“ - Schlägl. Von den Falkensteinern, Rosenbergern und Haichenbachern mit Land ausgestattet, entwickelte sich das Kloster schnell zu einem geistlichen Zentrum. Die 1580 gegründete Brauerei verursachte einen wirtschaftlichen Aufstieg. In der Haus­lehr­anstalt Schlägl (1633) hatten Siedler schon früh die Möglichkeit zur Bil­dung.

Villa sinnenreich Museum des Buchdrucks Stadtgeschichte und -führungen

Prämonstratenser Stift Schlägl, Brauerei Seite 10-11

22,32 km², 585 m, 1599 Einwohner, 58 Betten

3D-Bogen-Parcours Pfarrkirche Hl. Ägidius und Leonhard

Seite 25

6,58 km², 602 m, 2468 Einwohner, 55 Betten

Seite 16 Seite 16 Seite 16

Stadtpfarrkirche Hl. Jakobus, Rathaus (1450), Brunnen + Dreifaltigkeitssäule (1743)

28,52 km², 546 m, 1400 Einwohner, 161 Betten

Kultur.Gut.Oberes Mühlviertel

Seite 11

Kerzenwelt Donabauer

Seite 12

Schwarzenbergischer Schwemmkanal Schwedenschanzen in Oberhaag

Seite 22-23


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Orte der Ferienregion Böhmerwald

ST. OSWALD BEI HASLACH

SCHWARZENBERG AM BÖHMERWALD

ULRICHSBERG

St. Oswald wird im Jahre 1277 erstmals urkundlich genannt. Wittigo von Krumau vermachte am Sterbebett in Gegenwart der Pfarrer Prebislaus von Friedberg und Christian von St. Oswaldi dem Stifte Hohenfurt drei Dörfer. Die Urkunden wurden wahrscheinlich auf Burg Wittinghausen geschlossen, was die Anwesenheit der Seelsorger der benachbarten Pfarren beweisen dürfte. St. Oswald und die umliegenden Dörfer entstanden auf dem Rodungsgebiet der Blankenberger-Wittigonen-Rosenberger. Sie entstanden aus „wilder Wurzel“, d. h. die Roder schlugen sie einst aus dem Wald. Die Ortsnamen Schwackerreith, Damreith, Günterreith (reith - roden), die Kulturstreifen, Flurnamen und der Dorfbrunnen sprechen dafür. Der älteste Teil des Ortes St. Oswald bestand aus fünf gleichen Bauernhäusern, dann kamen die Kirche und der Pfarrhof dazu.

1571 wurde im Schlägler Wiesenurbar der Flurname Schwarzenberg ge­nannt. Im Jahr 1634 existierten in Hinteranger bereits 4 Anwesen (Ortsbezeichnungen: hinders Claffer oder in den Waldtheusln). Ein Glasofen und ein Herrenhaus wurden 1638 von Hans Waltguni errichtet. Von 1639 bis 1648 wurden bei Gefahr immer wieder Verhaue und Wachen aufgezogen (30-jähriger Krieg). Immer wieder gab es Glashütten in Schwarzenberg: von 16381716, von 1719-1749, aktiviert durch das Stift Schlägl, und 1821-1864. Nach der veränderten Grenzziehung wurden 1765 Zollamtsgebäude errichtet. 1784 begann der Bau der ersten Kirche, vorerst ohne Turm. Mit dem Bau der Aufmayr’schen Papierfabrik kam das Industriezeitalter 1818 nach Schwar­zenberg. Die Grenze, die Kultur und die Natur sind die wesentlichen Merkmale, die Schwarzenberg ausmachen. Im Skulpturenpark bei der Kirche können Sie die beeindruckenden Holzskulpturen bestaunen, die bei Künstlersymposien von Künstlern aus aller Welt geschaffen wurden.

Malerisch liegt der Ort an einen sanften Hügel geschmiegt, der sich aus dem Tal der Großen Mühl erhebt. Bemerkenswert ist die ursprüngliche Kulturlandschaft mit den typischen Strei­fenfluren. Ulrichsberg zählt zu den größten Tourismusgemeinden der Region. Die BöhmerWaldArena in Schöneben ist Ausgangspunkt für schöne, grenzüberschreitende Wanderund Radtouren. Vor der Haustüre liegen der Nordic.Fitness.Park im Sommer und das Nordische Zentrum Böhmerwald mit ca. 78 km Loipen im Winter. Das Schigebiet Hochficht ist nur 8 km entfernt. Der Hochseilpark in unmittelbarer Nähe der Arena sorgt für spannende Abwechslung. Auf dem neuen Aussichtsturm Alpenblick kann man, wie auch am Moldaublick, das herrliche Panorama genießen. Auch der Golfpark Böhmerwald bietet traumhafte Ausblicke in die idyllische Landschaft. Sehenswert sind die Sammlung „Glas aus dem Böhmerwald“ im Kulturhaus und die Ausstellung WunderWeltWald in der BöhmerWaldArena.

8,10 km², 658 m, 496 Einwohner, 28 Betten

Steilstufe des Schwarzenbergischen Schwemmkanals Seite 22 Reichenauerstube und -denkmal Seite 21 Venezianisches Sägewerk in der Furtmühle Pfarrkirche Hl. Oswald

27,36 km², 786 m, 744 Einwohner, 232 Betten

Stiftermuseum mit Heimatstube Leinölpresse Steinernes Meer, Plöckenstein Spätbarocke Kirche und Heiliges Grab

Seite 21 Seite 15

57 km², 626 m, 2963 Einwohner, 368 Betten

WunderWeltWald, Böhmerwaldschule Glasmuseum im Kulturhaus Hochseilpark Alpenblick, Moldaublick Vitalhallenbad Böhmerwald Golfpark Böhmerwald Jazzatelier Ulrichsberg Gotische Kirche, Naturschutzgebiet Torfau

Seite 19 Seite 21 Seite 25 Seite 28 Seite 29 Seite 31 Seite 33


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Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl

Von Gründervätern und Chorherren Als die ersten Mitglieder des Prämonstratenser-Ordens in ihre neue Heimat im Tal der Großen Mühl aufbrachen, fanden sie dort eine dichte Wildnis und menschenfeindliche Umgebung vor. Berufen durch Kalhoch von Falkenstein und mit Gottes Hilfe errichteten sie 1218 ein Kloster, wo andere bereits kläglich gescheitert waren. Nach und nach besiedelten und kultivierten sie den Landstrich. Bis heute ist das Stift Schlägl geistiges und kulturelles Zentrum der Region. Tor zum Böhmerwald Die erste Siedlungstätigkeit geht auf das Jahr 1242 zurück. Probst Heinrich vom Stift Schlägl beorderte 21 Familien zum

Bau einer Ansiedlung auf dem „Eigen“ des Klosters. Ende des 16. Jahrhunderts wurden Aigen und Schlägl zum Ausgangspunkt für einen blühenden Handel mit Böhmen. Der Beiname „Tor zum Böhmerwald“ ist bis heute geblieben. Der Sonnenmann Der Marktbrunnen von Aigen mit dem Sonnenmann ist ein Wahrzeichen des Ortes. Der Brunnen stand zuerst im Hof des Stiftes Schlägl. Der Sonnenman ist das Abbild des ersten Abtes, Martin Greysing. Während seiner Amtszeit von 1627-1665 brachen für die Bewohner der Region, die von Kriegswirren gebeutelt war, wieder sonnige Zeiten an. Er ließ das Kloster, das während der Bauern-

aufstände zerstört wurde, wieder aufbauen und erweitern. Aufgrund dieser Verdienste wurde das Kloster zur Abtei erhoben. Kostbare Geschichte und andere Schätze in der Stiftsausstellung Er war auch ein Liebhaber der Künste, wie viele andere Äbte nach ihm. Namhafte Meister verschiedener Epochen arbeiteten im Auftrag des Stiftes und schufen großartige Gemälde und Skulpturen. Zum Teil sind sie noch heute bei einer Führung durch die Stiftsausstellung zu sehen, wie auch die Krypta aus den Anfangszeiten des Klosters. Wissen und Geschichte gesammelt in rund 60.000 Bänden und 240 wertvollen Handschriften bleiben in der neubarocken Stiftsbibliothek für die Nachwelt erhalten. Die Schränke der Sakristei verbergen kunstvolle Gewänder und andere Schmuckstücke. Einen besonderen Platz nimmt die Perlenkasel ein. Das festliche Messgewand ist mit tausenden Flussperlen aus der Großen Mühl bestickt.


KUNST & KULTUR Abt Martin Felhofer sorgt während verschiedener Seminare persönlich für das Seelenwohl der Gäste.

STIFT SCHLÄGL

Ausstellung des Stiftes Schlägl 1. Mai - 26. Oktober Führungen: Di-Sa 10:30 Uhr und 14:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 11:00 Uhr und 14:00 Uhr oder nach Voranmeldung

Himmlische Klänge und Chorgesänge Lebendiges Zentrum des Stiftes ist die gotische Stiftskirche. Sie bietet nicht nur Platz für Andacht und Gebet der Messbesucher und Chorherren von Schlägl. Seit mehr als 40 Jahren werden hier hochkarätige Konzerte mit international bekannten Interpreten abgehalten. Das Zusammenspiel auf zwei Orgeln ist eine jahrhundertealte Praxis, ein besonderer musikalischer Kunstgenuss und kann in dieser Form nur in Schlägl erlebt werden – bei Hochämtern und exklusiven Konzerten.

€ 3,50/Erwachsene, € 8,00/Familien € 2,00/Schüler/Senioren € 3,00/Pers. in Gruppen ab 8 Personen € 1,50/Führungskarte pro Person Kombikarte Stift + Kultur.Gut.Museum € 5,50/Erwachsene (€ 4 in Gruppen), € 3,00/Schüler, € 2,00/Führungskarte Österreichs einzige Stiftsbrauerei Führung inklusive Besichtigung des neuen Brau-Pavillons jeden Mittwoch um 14 Uhr (ausgenommen Feiertage) Konzerte im Stift Schlägl www.schlaeglmusik.at

Ruhe finden als Gast im Kloster Wer einen Ort sucht, um zu sich selbst zu finden, kann im Kloster Zuflucht finden. Die Tür steht auch Gästen offen, die einen erholsamen Urlaub verbringen wollen oder an einem der zahlreichen Seminare teilnehmen möchten.

Seminare im Stift Schlägl Seminarkalender anfordern: 07281/8801-400 Stiftergarten / Böhmerwaldpark Besucher der Stiftsausstellung können die schöne Parkanlage nahe dem Stift ebenfalls besichtigen. Stift Schlägl, 4160 Schlägl 1 07281/ 8801, www.stift-schlaegl.at

KULTUR.GUT. MUSEUM

Österreichs einzige Stiftsbrauerei Hopfen und Malz - Gott erhalt‘s. Seit 1580 wird im Stift Schlägl Bier gebraut. Dieses Bier hat Mühlviertler Charakter: geradlinig, ehrlich, traditionsbewusst und beständig. Es ist kein Geheimnis, es sind Naturgaben, die das Bier so einzigartig machen. Naturbelassenes, weiches Wasser, gewonnen aus dem Urgestein des Böhmerwaldes, Malz aus österreichischen Mälzereien, Bio-Roggen und feinster Mühlviertler Hopfen vollenden die vielseitigen Schlägl Bierspezialitäten. Davon kann man sich auch selbst bei

einer Führung durch Österreichs einzige Stiftsbrauerei überzeugen. Besonderer Höhepunkt ist der neue Brau-Pavillon, der gleich einem Kaleidoskop die vielen Facetten der Braukunst zeigt. Im Stiftskeller, der in den alten Gewölben des Stiftes untergebracht ist, kann man aus allen Sorten und Bierspezialitäten wählen. Auch auf der Schihütte am Hochficht, im Ereignishaus Holzschlag oder den Gastronomiebetrieben der Region genießt man die Erfrischung aus der Schlägler Brauerei.

Im Mei­er­hof des Stif­tes Schlägl; Leben und Arbeiten der Men­schen im Obe­ren Mühlviertel in der Ver­gan­genheit und Ge­gen­wart. Es gibt Kojen zu den The­men­ Wasser, Stein, Holz, Eisen, Glas, Wachs/Honig, Leder, Stroh, Flachs/ Weber, Wolle, Pflan­zen­bau, etc. Juni-Sep. So, Fei 13:30-17 Uhr € 3,50/Erwachsene, € 2/Schüler/Senioren € 3/Person (Grup­pentarif ab 8 Pers), € 8/Familien 07281/ 8801

VOGELMUSEUM

Interessante Darstellung der Vogelwelt des Böhmerwaldes mit über 500 Exponaten 1.Mai-30.Sep., Sa/So 15-17 Uhr € 3/Erw., € 1/Kind, € 2/Person (Gruppen ab 8 P.) Führungen nach Voranmeldung Kulturhaus Aigen in der Kirchengasse 07281/8047, re.petz@aon.at

KERZENWELT & WACHSMUSEUM Neben dem Stift Schägl

Für Detailinformationen siehe Folgeseite.

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Kerzenkunst und Märchenwesen Kerzenwelt Donabauer Feuer und Flamme Vor mehr als dreißig Jahren wurde die Kerzenwelt Donabauer als Familienunternehmen gegründet. Die Leidenschaft für die Kerzenkunst wurde bei Erna Donabauer aber schon viel früher entfacht. Sie war es auch, die mit viel Kreativität und Fingerspitzengefühl eine bis dato völlig neuartige Kerze schuf. Mit ihrer filigran geschwungenen Form ist diese handgeschnitzte Kerze fast schon ein Markenzeichen des Unternehmens geworden. Dem Einfallsreichtum sind auch nach so vielen Jahren keine Grenzen gesetzt.

Souvenir aus Wachs Rund 10.000 unterschiedliche, in Handarbeit gefertigte Modelle sind derzeit erhältlich. Eine bunte Auswahl des Kerzensortiments füllt die Räume und Regale der Kerzenwelt in Schlägl. Zu jeder Zeit im Jahr bringen Kerzen Licht und Wärme in unser Leben, besonders zu Weihnachten oder Allerheiligen sind sie untrennbar mit unserem Brauchtum verbunden. Zu Ostern, zur Taufe, zur Hochzeit oder zum Muttertag - eine Kerze ist immer ein positives Symbol und ein Geschenk das Freude bereitet. Für Gruppen ab zwölf Personen gibt es auf Anfrage eine kostenlose Vorführung der Kerzenkunst.

Schauproduktion & Wachsmuseum Geübte, flinke Hände formen im Nu ein neues Meisterwerk. Doch nicht nur angesichts dieser Fingerfertigkeit staunt so mancher Besucher. Im hauseigenen Museum gibt es wertvolle Exponate aus dem 17. Jahrhundert und lebensgroße Figuren aus Wachs. Hans Moser als Dienstmann und ein Abbild der Madame Pompadour zieren das Museum. Die Kinder finden Gefallen an Schneewittchen, den sieben Zwergen sowie an Hänsel und Gretel, die hier von der bösen Hexe nichts zu befürchten haben.

KERZENWELT DONABAUER VERKAUF UND WACHSMUSEUM Montag-Samstag 9-18 Uhr, Sonntag und Feiertag 10-17 Uhr

Vorführungen für Gruppen ab 12 Personen auf Anfrage möglich. Gerne bringen wir vor Ort individuelle Schriftzüge an Ihrer Wunschkerze aus dem Shop an. 4160 Schlägl, Schlägler Hauptstraße 3 07281/8871, www.kerzenwelt.at


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Textiles Zentrum Haslach / Webereien/ Mühlviertler Ölmühle

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Mühlviertler Leinen und flüssiges Gold Die Weberei und das Textilgewerbe haben im Mühlviertel eine lange Tradition. Schon im 13. Jahrhundert wurde im Mühlviertel Flachs angebaut. Das raue Klima und die kargen Böden verlangten den Menschen alles ab, für die Flachspflanze allerdings waren dies die idealen Bedingungen um zu wachsen und zu gedeihen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die Leinenproduktion zu einem wichtigen Wirtschaftszweig für die Region entwickelte. Ein Großteil der Bevölkerung verdiente damit sein täglich Brot.

oder Ägypten exportiert. Sogar die Kaiserin Maria Theresia war von den Stoffen beeindruckt und förderte die Mühlviertler Weberei.

Das schwache Licht der Öllampen erhellte die Stuben, wenn die Menschen bis spät in die Nacht an ihrem Webstuhl oder am Spinnrad saßen. Geduldig fertigten sie mit fleißigen Händen die schönsten Stoffe und Muster. Die Weber verhalfen der Region im Oberen Mühlviertel ab dem 16. Jahrhundert zu großem Ansehen. Die feinen Leinenstoffe waren in ganz Europa sehr beliebt und wurden später sogar nach Übersee

Leinenweberei Vieböck: Handtücher werden noch traditionell auf Schützenwebstühlen hergestellt.

Die Blütezeit fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihr Ende. Die kleinen Webereien konnten mit den niedrigen Preisen der internationalen Konkurrenz nicht mehr mithalten und verschwanden nach und nach von der Bildfläche, wie auch die zart-blau leuchtenden Flachsfelder aus der Mühlviertler Hügellandschaft.

Überlebenskünstler & Textilkunst So traurig, wie man jetzt vielleicht vermuten würde, endet die Geschichte der Weberei im Mühlviertel nicht. Noch immer gibt es Webereien, die sehr erfolgreich sind und deren Kollektionen auf der ganzen Welt begehrt sind. Innovative Ideen, harte Arbeit und erlesene Qualität heißen die Erfolgsfaktoren. Außergewöhnlich ist das Engagement mit dem um das Fortbestehen der textilen Traditionen gekämpft wird. Der Verein Textile Kultur Haslach bemüht sich seit mehr als 20 Jahren unentwegt


KUNST & KULTUR TEXTILES ZENTRUM HASLACH MIT WEBEREIMUSEUM

1. April bis 31. Oktober: Di-So 10-16 Uhr 2. November bis 30. März: Do-So 10-16 Uhr Fixe Führungen jeweils um 10 Uhr € 6/Erwachsene, Gruppenermäßigung 10 % € 2/Führung € 4/ Kinder 6-14 Jahre, € 1/Führung, Kinder bis 6 Jahre frei 4170 Haslach, Stahlmühle 4 07289/72300, www.textiles-zentrum-haslach.at

TEXTILKURSE

1. Kurswoche 15.-19. Juli 2013 (5 Tage) Shibori Einführungskurs Just Add Water - Webkurs Schmuck . Metall begegnet textilen Techniken Miniatur Tapisserien Weben klein - kariert - ganz groß 1. Kurswoche 17.-19. Juli 2013 (3 Tage) Stricken – dreidimensionale Schals Rockträume - Traumröcke, auch für Anfänger 2. Kurswoche 22.-26. Juli 2013 (5 Tage) Network - Webkurs Papier - Das Buch als Medium Lust auf Weben Papier/Textil ... Textil/Papier kunterbunt & großkariert, Kinderkurs

3 1 + 2 | Das neue Textile Zentrum Haslach vereint ein Webereimuseum, ein textiles Archiv, Werkstätten für Kurse, eine Schauproduktion und vieles andere mehr unter einem Dach. 3| Leitner Leinen: Wie man sich bettet, so liegt man. Leinenbettwäsche aus der Weberei Leitner sorgt für eine angenehme Nachtruhe. Süße Träume!

Weitere Kurse finden Sie auf der Website www.textile-kultur-haslach.at

INTERNATIONALER WEBERMARKT 20.-21. Juli 2013 www.textile-kultur-haslach.at

darum und hat ein Textilsymposium und den Internationalen Webermarkt etabliert, zu dem jedes Jahr knapp 100 Aussteller aus ganz Europa und tausende Besucher pilgern. Im Sommer 2012 wurde das neue Textile Zentrum Haslach eröffnet, das ein Webereimuseum, ein textiles Archiv, Werkstätten für Kurse, eine Schauproduktion und vieles andere mehr unter einem Dach vereint. Wer seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, kann durch das Jahr hindurch auch an verschiedenen Textilkursen teilnehmen, dabei traditionelle und innovative Techniken aus aller Welt kennenlernen und die eigene Kollektion im Textilen Zentrum Haslach herstellen lassen. Wertvolles Speiseöl aus Leinsamen Seit über 600 Jahren wird in der alten Mühle in Haslach das wertvolle Leinöl aus den Samen der Flachspflanze gewonnen. Es wird im traditionsreichen Verfahren hergestellt und ist seit jeher Zutat für ein typisch regionales Schmankerl. Wer im Mühlviertel zu Gast ist,

sollte es sich auf keinen Fall entgehen lassen, die Mühlviertler Leinölerdäpfel zu probieren. Die leicht herbe Note macht das Gericht zu einem besonderen Geschmackserlebnis und der hohe Anteil an Omega3-Fettsäuren macht das Öl zu einem der gesündesten Speiseöle überhaupt. Führungen durch die Mühlviertler Ölmühle sind auf Anfrage für Gruppen möglich. Mühlviertler Ölmühle: Neben Leinöl werden auch Hanf-, Mohn-, Sesam, Distel-, Raps- und Sonnenblumenöl gepresst.

WEBEREIEN & TEXTILBETRIEBE

Manufaktur Haslach, alom wolle im Textilen Zentrum Haslach Mo-Fr 8-12 Uhr und 13-17 Uhr 07289/72180, www.alom.at/manufaktur WEB-Fabrik 4170 Haslach, Graben 16 Mo-Fr 9-12, 13-17 Uhr 07289/71314 Leinenweberei Vieböck 4184 Helfenberg, Leonfeldner Straße 26 Mo-Fr 8-12 und 13-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr 07216/6215, www.vieboeck.at Handweberei Zimmerbauer 4163 Klaffer, Schönberg 10 Mo-Fr 7:30-11:30 Uhr, Mo-Do 13-16 Uhr 07280/451, www.zimmerbauer.at Leinenmanufaktur Leitner 4161 Ulrichsberg, Stifterstraße 25 Mo-Fr 9-12 Uhr und 13-17 Uhr, Sa 10-16 Uhr 07288/7017-0, www.leitnerleinen.com Teppich-Weberei Hoheneder 4164 Schwarzenberg a. B. 35 07280/666

MÜHLVIERTLER ÖLMÜHLE

Verkauf: Mo-Fr 8-12 Uhr und 14:30-17 Uhr Führungen nach Voranmeldung 4170 Haslach, Stahlmühle 1 07289/71216, www.oelmuehle-haslach.at

LEINÖLPRESSE SCHWARZENBERG Führungen auf Anfrage möglich 07280/20172

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Villa sinnenreich - Museum der Wahrnehmung

Reich der Illusionen KUNST & KULTUR

Ist das, was wir wahrnehmen, immer wahr? Wann können wir unseren Augen nicht trauen, weil uns unsere Sinne Streiche spielen? Einige Antworten auf diese Fragen findet man als Besucher in der Villa sinnenreich in Rohrbach. Auf 400 m² Ausstellungsfläche gibt es mehr als fünfzig künstlerisch gestaltete Objekte und Experimentierstationen zum Testen der eigenen Wahrnehmung. Das ist Kunst zum Anfassen. Als Besucher muss man selbst aktiv werden, damit die Exponate ihre volle Wirkung entfalten und einen in eine Welt zwischen Illusion und Wirklichkeit entführen. Aus diesem Grund lieben besonders Kinder die Villa sinnenreich. Hier wird es nie langweilig. Während man im Kaleidoskop das Spiel der Lichter und Farben bewundert, ist es im „Betrunkenen Würfel“ nicht immer einfach, das Gleichgewicht zu halten. Betritt man „Barragans Haus“, erscheint eine Person als

Riese, die andere als Zwerg. Der „Explodierte Raum“ fügt sich im Spiegelbild wie von Zauberhand wieder zusammen. Und dann gibt es noch „Mr. Ohrlovsky“ – reicht man ihm zur Begrüßung die Hand, kommt aus seinen vielen Ohren der eigene Herzschlag. Am Außengelände startet außerdem der 6 km lange Weg sinnenreich mit vielen weiteren Sinnesstationen.

VILLA sinnenreich

Museum der Wahrnehmung Di-Sa 10-16 Uhr, So/Feiertag 13-18 Uhr € 6,50/Erwachsene € 5,50/Senioren € 10,00/Familie 1 Erwachsener € 15,00/Familie 2 Erwachsene € 4,00/Kinder, Jugendliche, Studenten Kinder bis 6 Jahre frei Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung Begleitung durch das Museum kostenlos 4150 Rohrbach, Bahnhofstraße 19 07289/2245820, www.villa-sinnenreich.at

BUCHDRUCKMUSEUM

100 Jahre Geschichte des Buchdruckes € 4/Erwachsene, € 2/Kinder, € 8/Familie 4150 Rohrbach, Linzer Straße 6, Voranmeldung: 0664/73669430

MÜHLKREISBAHNMUSEUM

Ausstellung im Bahnhofsgebäude und Lokomotive „Aigen“ aus 1888 Eintritt: € 2/Erwachsene, € 1/Kinder/Senioren Am Bahnhof Rohrbach-Berg Voranmeldung: Herr Mitterlehner 07289/6078

STADTFÜHRUNGEN

Mai-Oktober, jeden Mi um 17 Uhr und nach Voranmeldung € 3/Erwachsene, € 1/Schüler 4150 Rohrbach, Stadtplatz 1, 05/7890/310


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© motomobil/Berndorfer

Mechanische Klangfabrik

Melodien der Jahrhunderte KUNST & KULTUR

Museum MECHANISCHE KLANGFABRIK

Privatkonzert in der Klangfabrik Das Herz von Musikfreunden beginnt im Museum Mechanische Klangfabrik höher zu schlagen. Dort lauscht man den Melodien aus längst vergangenen Epochen und darf sogar das Tanzbein schwingen. Ein ganzes Orchester spielt für die Museumsbesucher auf – per Knopfdruck. Riesige Orchestrien sorgten früher in den noblen Gasthäusern oder auf Jahrmärkten für die Belustigung der Gäste. Eine Besonderheit ist, dass alle Instrumente funktionsfähig sind, eine Tatsache, die das Museum einzigartig in Österreich und zu einer Seltenheit in Europa macht. Vorgeführt werden Drehorgeln, Tanzorgeln, Klaviere, die wie von Geisterhand spielen, Flötenwerke, Phonographen, Grammophone, mechanische Zithern und Uhren mit Spielwerken. Viele der Instrumente stammen aus der Privatsammlung des Haslachers Erwin Rechberger, der sein Leben lang immer auf der Suche nach Raritäten war und dabei so manches Schmuckstück entdeckte. Besonders

schön ist die nachgebildete MarktplatzSzene im Museum. Dort kann man im Wirtshaus vorbeischauen oder ins Kinderzimmer blicken und dabei die Musik hören, die dort früher erklang. Wie eine kleine Zeitreise fühlt sich auch ein Spaziergang durch Haslach an. Schon wenn man den Ort durch den alten Torturm betritt, scheint es als würde man in eine andere Zeit entführt. Der Turm selbst beherbergt das Heimatmuseum mit einer Sammlung antiker Waffen, dem Modell von Haslach um 1800 u.v.m. Daneben befindet sich gleich das Kaufmannsmuseum, wo Shopping wie im Jahr 1900 am Programm steht. Dort hat schon manch einer die Produkte wiederentdeckt, die aus der Kindheit noch gut bekannt sind, in den Supermärkten aber längst aus den Regalen verschwunden sind. Nicht selten werden die Museumsbesucher beim Anblick der bunt schimmernden Seidenzuckerl schwach.

1. April bis 31. Oktober: Di-So, Führungen um 14 Uhr und nach Voranmeldung. 1. November bis 31. März: für Gruppen ab 10 Personen nach Voranmeldung € 6/Erwachsene, € 2/Führung € 4/Kinder 6-18 Jahre, € 2/ Kinder 3-6 Jahre, € 1/Führung für Kinder 4170 Haslach, Stelzen 15 07289/72300, www.mechanischeklangfabrik.at

KAUFMANNSMUSEUM

Mai-Oktober, Di-Sa 9-12 Uhr € 3,60/Erwachsene, € 2,40/Jugend, € 1,80/Kinder, € 1/Führungskarte; 4170 Haslach, Windgasse 17 07289/72173 oder 07289/71561

HEIMATMUSEUM IM ALTEN TURM

Mai-Oktober, Di+Sa 10-12 Uhr € 3/Erwachsene, € 2,10/Jugend, € 1,50/Kinder, € 0,70/Führungskarte 4170 Haslach, Windgasse 10 07289/72173 oder 07289/71561

MUSEUM FÜR VOLKSKUNST

Krippen, Wallfahrtsandenken, Klosterarbeiten, u.v.m.; Führung ab 5 Personen € 4/Erwachsene, € 2/Kinder 8-15 Jahre, € 1/Kinder bis 7 Jahre, Führung € 1/Person 4170 Haslach, Windgasse 9, 07289/71379

SCHULMUSEUM

3 Schulräume im Stil von 1900. April-Oktober, Di-Sa 9-11, 14-17 Uhr, € 2,20/Erwachsene, € 1,90/Jugend, € 1,60/Kinder Glockenhäusl Kasten, 5 km ab Haslach Voranmeldung: 07289/71956 oder 07289/71957


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Kräutergarten- und Kräuteralm

Kraft der Kräuter NATUR

Die Ferienregion Böhmerwald gilt als Geheimtipp für Naturliebhaber und Ruhesucher – und als Heimat ganz eigener Traditionen. Die Menschen hier sind sich dessen bewusst, welche heilende Wirkung die Natur auf uns haben kann und geben ihr Wissen gerne weiter.

Kräuter im Garten und auf der Alm Der erste Spatenstich für den größten Heilkräutergarten in Österreich geschah im Jahr 1970. Zehn Jahre später wurde der Garten eröffnet. Seither kümmert sich eine Handvoll freiwilliger Helfer in Klaffer am Hochficht um die Pflege von über 1000 verschiedenen Pflanzen auf einer Fläche von 7.800 m². Die einzelnen Bereiche des Gartens werden mit viel Einfallsreichtum und Liebe zum Detail gestaltet. Im Bauerngarten gedeihen frisches Gemüse und Früchte. In seiner Mitte befindet sich eine kleine Insel mit wohlriechenden Küchenkräutern und Gewürzen. Die zwölf Beete des „Monatsgartens“ zeigen anschaulich, welche Pflanze gerade Saison hat. Im Tee-

garten wachsen Ananas-Salbei, Wermut und der gemeine Frauenmantel um die Wette. Orchideen in den wunderbarsten Farben und Formen, eine schöner wie die andere, blühen hier auch. Heimisch im Böhmerwald sind sie normalerweise natürlich nicht. Genauso wenig wie das Alpenglöckchen, die Küchenschelle oder der Enzian, die sonst im Hochgebirge wachsen. In Klaffer findet man sie alle. Das Hauptaugenmerk gilt den Heilkräutern: Breitwegerich, Aufrechter Ziest, Herzgespann, Mutterkraut, um nur einige zu nennen. Einige davon werden auf der Kräuteralm zu gesunden Produkten für das Böhmerwaldkistl verarbeitet, das als Urlaubssouvenir den Daheimgebliebenen viel Freude bereitet. Termine Kräutergarten/-gemeinde Mai-Juni: Blüte der Alpenpflanzen Juli-August: Hochblütezeit August-Oktober: Blühende Heidelandschaft 15. August: Kräutermesse, -weihe und -kirtag Kräutersommer - Termine kostenlos anfordern!

HEILKRÄUTERGARTEN KLAFFER Neben der Pfarrkirche von Klaffer Mai-Oktober, täglich 9-17 Uhr € 3,50/Erwachsene, € 2,50/Kinder von 6-15 Jahre € 9,00/Familienkarte Gruppentarife ab 10 Personen Führungen ab 10 Personen nach Voranmeldung Gärten von Klaffer Private Gärten öffnen ihre Pforten für Besucher Kräutergemeinde 07288/7026-13, Kräutergarten 07288/6419 www.kraeutergarten-klaffer.at

KRÄUTERALM

Das Böhmerwaldkistl enthält Natur- & Kräuterprodukte aus der Region, die einen noch daheim an den Urlaub im Böhmerwald erinnern. 07288/71070, www.kraeuteralm.at

WAGNEREIMUSEUM

Das Wagnereigewerbe wurde in Klaffer noch bis in die frühen 1960er ausgeübt. Im Museum werden u.a. alte Werkzeuge und Bilder gezeigt. Schlüssel bei Frau Weidinger Passauer Straße 1, 07288/6501 oder 07288/7026-13


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Böhmerwaldschule / WunderWeltWald

Naturschauspiel und Waldtheater Die Landschaften des Böhmerwaldes dies- und jenseits der Grenze sind wie Tag und Nacht – lieblich und sanft auf der einen Seite, wild und romantisch auf der anderen. Eine gepflegte Kulturlandschaft steht im Kontrast zur rauen Wildnis der Nationalparks. Die beiden Landschaften bilden die Kulisse für eine geführte Naturschauspiel-Wanderung mit erfahrenen Waldpädagogen und außergewöhnliche Workshops. Der Wald liefert die Requisiten für ein spannen-

des Waldtheater, das Harz der Bäume wird zur Salbe und verwandelt so Pech in Glück und man kann sogar lernen, wie man Feuer ganz ohne Hilfsmittel entfacht. Die Wunderwelt des Waldes Bei dieser Gelegenheit sollte man sich auch einen Besuch in der barrierefreien, multimedialen Ausstellung WunderWeltWald mit 3D-Kino, Holzlabor u.v.m. nicht entgehen lassen.

NATUR BÖHMERWALDSCHULE

Im vergangenen Jahrzehnt konnte man bei zahlreichen Schüler- & Erwachsenengruppen die Neugier auf die Vorgänge in der Natur wecken. Auch für Einzelgäste, die das „grüne Klassenzimmer“ besuchen möchten, gibt es Angebote: Termine Böhmerwalderlebnisse Wunderbaum, Hexenkraut & Heidezauber: 26.-27.4., 22.-23.6., 30.-31.8., 18.-19.10. Erlebe den Wald mit allen Sinnen: 10.7., 2.8. Wald(er)leben: 18.5., 17.7., 21.9. So ein Glück mit dem Pech: 11.5., 22.6., 7.9. Das (s)achte Weltwunder: 19.5., 31.7., 14.9. Waldtheater: 24.7., 6.8. Entfache das Feuer: 18.5., 24.8. Räuchern mit einheimischen Kräutern: 9.11. Weitere Termine und Themen auf Anfrage! 07288/70600-15, www.boehmerwaldschule.at

WUNDER. WELT. WALD

Sie erleben den Wald in seiner ganzen Vielfalt als wahre Wunderwelt. Geöffnet täglich von 8 bis 18 Uhr € 6/Erwachsene, € 3,50/Kinder 6-18 Jahre Kombikarten: z.B. Ausstellung + Aussichtstürme: € 8/Erw., € 4,50/Kinder 4161 Ulrichsberg, Schöneben 10 07288/70600-15, www.boehmerwaldarena.at


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Adalbert Stifter / Böhmerwald-Glas / Heimatstuben 1

Der Böhmerwald wie er im Buche steht Der berühmte Dichter Adalbert Stifter hat dem Böhmerwald in seinen Erzählungen ein ewiges Denkmal gesetzt. „Meine ganze Seele hängt an dieser Gegend“, so beschreibt der Poet die Gefühle zu seiner Heimat. Über 200 Jahre sind schon vergangen, seit Stifter im kleinen Örtchen Oberplan (Horní Planá) im angrenzenden Südböhmen geboren wurde. Viele Jahre waren die Worte Stifters der einzige Zugang zu den Orten, die hinter dem Eisernen Vorhang verborgen lagen. Die Schauplätze aus seinen Geschichten haben diese Zeit überdauert und ziehen die Menschen noch immer in ihren Bann. Im Dreiländereck Oberösterreich-

Bayern-Südböhmen wandert man auf Stifters Pfaden. Der „Granit“ lässt sich natürlich nicht nur bei Adalbert Stifter finden, sondern auch überall in der Landschaft. In der Form von Blockburgen auf Berggipfeln, Steinmeeren oder merkwürdigen Findlingen begegnet er einem allerorts. Diese „Bunten Steine“ inspirierten die Menschen schon immer. Zahlreiche Sagen und Mythen ranken sich um die wunderlichen Steinkolosse. Ein Ort, den Stifter wieder und wieder beschrieben und aufgesucht hat, ist der Plöckensteiner See. Vom Plöckenstein (1379 m), dem höchsten Berg im Mühlviertel, gelangt der Wanderer über einen Abstecher von 20 Minuten

zum Adalbert Stifter Denkmal. In Tschechien wird das Waldgebiet „Šumava“ genannt. Der Name wird häufig frei übersetzt mit „die Rauschende“. Klingt poetisch. Könnte auch aus der Feder des Dichters stammen. Das gewaltige Monument steht auf einem Felsvorsprung mit direktem Blick auf den See. Am Fuße der schroffen Felswand liegt er ganz still und unbewegt, mitten im Nationalpark Šumava, gesäumt von silber-grauen Baumriesen, sein Wasser ist so dunkel, dass man sich darin spiegeln kann. Radfahrer erreichen den See über die Plöckensteinersee Radroute.

„Er zeigte ihnen die großen Buchen und Tannen und Ahorne, die da wuchsen, die bemoosten Steine, die in Mengen und in Verwirrung umherlagen und oft wie grünes Gold funkelten.“ A. Stifter „Der Waldbrunnen“


KUNST & KULTUR STIFTER MUSEUM

Heimathaus neben Kirche in Schwarzenberg Mai-September Fr 10-12 Uhr, So 10-12 Uhr oder nach Voranmeldung; € 15/Führung € 2,50/Erwachsene, € 2/Schüler/Senioren Gruppen: € 2/Erwachsene, € 1,80/Schüler/Sen., Gemeinde Schwarzenberg 07280/255, Herr Stiller 07280/20172

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Der Obelisk auf der Steilwand oberhalb des Plöckensteinersees, erinnert an den Dichter Adalbert Stifter. Lange Zeit war die Glasindustrie ein bedeutender Wirtschaftszweig der Region.

STIFTER DENKMAL (CZ)

Wanderung ab Oberschwarzenberg oder Wanderung ab Holzschlag am Plöckensteinerseeweg ca. 2,5 bis 3 Stunden bis zum Denkmal. www.boehmerwald.at

A. STIFTER GEBURTSHAUS (CZ)

In Oberplan (Horní Planá) Sommer-Öffnungszeiten April/Juni/Sep., Di-So, 10-12:30, 13:30-18 Uhr Juli/August, täglich 10-12:30, 13:30-18 Uhr

Gläserne Vergangenheit und Eiserner Vorhang Noch bis 1900 wurde in Sonnenwald Glas hergestellt. Dann erlosch mit dem Feuer in den Schmelzöfen der Glashütte Sonnenwald auch dieser für die Region bedeutsame Industriezweig. Die gläserne Vergangenheit der Region erstreckt sich über mehrere hundert Jahre. Es wird vermutet, dass es schon um 1550 im Raum Schlägl eine Glashütte gegeben haben muss – der sogenannte Glashüttenteich ist ein Indiz dafür. In Sonnenwald selbst erinnert nicht mehr viel an diese Zeit – das Erdreich hat die Scherben verschluckt. In zwei Museen der Region kann man die raren Fundstücke aus dieser Epoche noch bewundern – im Heimathaus von Schwarzenberg und dem Kulturhaus in Ulrichsberg.

Die einst so begehrten Gläser aus dem Böhmerwald füllen in letzterem einen ganzen Raum. Auch die anderen Stuben des Museums beherbergen kostbare Erinnerungen. Erinnerungen an die verlorene Heimat im Böhmerwald. Ein Schicksal, das die Sudetendeutschen nach dem zweiten Weltkrieg erleiden mussten. Sie wurden aus ihren Häusern vertrieben und viele Orte dem Erdboden gleich gemacht. Im Kulturhaus Ulrichsberg und in vielen anderen Grenzorten konnten sie ein Stück der alten Heimat bewahren. Die Fotos rufen glückliche Tage ins Gedächtnis und sorgen dafür, dass ihre Geschichte nicht in Vergessenheit gerät.

GLASMUSEUM

Kulturhaus neben Kirche in Ulrichsberg Mo-Fr 8-12 u. Mo, Di, Do 13-16 Uhr Schlüssel im Rathaus. € 2/Erwachsene, € 0,80/Kinder 6-15 Jahre, € 1,50/Person (Gruppen), Führung nach Voranmeldung: 07288/7031 Rathaus: 07288/7031, Markt 20 Kulturhaus: Markt 28, 4161 Ulrichsberg

REICHENAUER STUBE & DENKMAL

Stube im Kommunalzentrum St. Oswald Dokumentation des Schicksals der Heimatvertriebenen. Auch Adalbert Stifter ist ein Zimmer gewidmet. Denkmal an der Galgenberger Landesstraße. Schlüssel während der Amtszeiten am Gemeindeamt erhältlich, 07289/71555

HEIMATSTUBE KLAFFER

Mo-Fr 8-12 Uhr, Di/Do/Fr 13-16 Uhr „Leben und Bräuche der Böhmerwäldler“ Tel.: 07288/7026-13, Sa/So/Fei Schlüssel bei Frau Weidinger, Passauer Straße 1

HEIMATHAUS JULBACH

Ausstellung „Bäuerliches Leben & Handwerk“ in einem schönen Steinbloß-Haus. Mai-Sep., jeden ersten So im Monat 14-17 Uhr und nach Voranmeldung € 2/Erwachsene, Kinder frei 4162 Julbach, Mühltalstraße 4 Frau Holler 07288/8784

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Schwarzenbergischer Schwemmkanal

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Heimliches Weltwunder im Böhmerwald Rosenauer macht aus der Not eine Tugend Es ist ein eisiger Wintertag im Jahr 1774. Die Wiener zittern vor Kälte, denn das Brennholz ist knapp. Etwa zur selben Zeit präsentiert im Böhmerwald der junge Joseph Rosenauer, Forstingenieur des Fürsten Schwarzenberg, seine verrückte Idee. Heute spricht man von einem genialen Plan. Er will einen Kanal bauen, auf dem das Holz aus den abgelegenen Gebieten des Böhmerwaldes in die Hauptstadt geschwemmt werden soll. Einziges Hindernis: der Bergrücken des Böhmerwaldes, der dem Vorhaben im Wege steht. Seine Zeitgenossen belächeln Rosenauers Vision, doch er schafft es mit seinem fortschrittlichen Kanalsystem die Natur zu überlisten und die transkontinentale Wasserscheide zu überwinden. In der Blütezeit müssen über 1200 Arbeiter bei der Schwemme eingesetzt werden.

Schauschwemmen Jedes Jahr im Sommer erwacht der Schwemmkanal zu neuem Leben. Die Feste am Schwarzenbergischen Schwemmkanal sind besondere Ereignisse für Groß und Klein. Erleben Sie hautnah, wie ein Stück Geschichte lebendig wird! Radeln am Schwemmkanal Schwingen Sie sich in den Sattel und entdecken Sie Rosenauers Lebenswerk mit dem Fahrrad. Die Radroute ist etwa 50 km lang und niemals steil - schließlich kann Wasser nicht bergauf fließen. Folgende Radtransfer-Anbieter bringen Sie auf Anfrage zum Ausgangspunkt der Schwemmkanal Radroute.

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Fa. Deutschbauer, max. 8 Räder, 4160 Schlägl, 0664/5567732 Busreisen Wagner, max. 44 Räder 4170 St. Oswald/Haslach, 07289/71585 Eder Reisen, Berg bei Rohrbach, 07289/40307

1 | Bis zu 1200 Arbeiter waren bei der Schwemme im Einsatz © Sammlung Lehner/Seidel 2| Radroute entlang des Schwarzenbergischen Schwemmkanals 3| Tunnel in Hirschbergen (CZ) 4 | Schauschwemme beim Iglbach (A/CZ)


RADFAHREN .

888 Schwemmkanal Radroute 51,8 km

Erleben Sie ein kleines Weltwunder, das schon im 18 Jhdt. entstanden ist, aber noch heute die Menschen tief beeindruckt. Grenzüberschreitende Tour mit einem durchschnittlichen Gefälle von 0,2%.

800 Moldaustausee Radroute, 42 km

Grenzüberschreitende Tour bis ans südliche Ufer des Moldaustausees. Eine Besonderheit der Tour ist der Blick auf die Bayrische Au.

801 Plöckensteinersee Radroute, 47 km

Tour zum Bergsee, dessen Entstehung in die letzte Eiszeit zurückgeht. Von Adalbert Stifter oft beschrieben, ist der See noch immer von einem besonderen Zauber umgeben.

802 Sonnenwald Radroute, 24,5 km

Diese Tour führt Sie unter anderem zu der friedlichen Lichtung Sonnenwald, die im 18. Jahrhundert Standort einer Glashütte war. Höhepunkte dieser Tour sind die Aussichtstürme Moldau- und Alpenblick in Schöneben.

803 Rosenhügel Radroute, 18 km

Am Rosenhügel (CZ) überwindet der Schwarzenbergische Schwemmkanal die transkontinentale Wasserscheide zwischen Donau und Moldau. Die gemütliche, vorwiegend autofreie Tour eignet sich besonders für Familien. 1 | Mittendrin im Lichterspiel des Kaleidoskops 2 |Ein Klavier spielt wie von Zauberhand 3| Mr. Ohrlovskys begrüßt die Gäste in der Villa sinnenreich 4| Musik am Marktplatz der Mechanischen Klangfabrik 5 | Während einer Führung werden viele der antiken Instrumente vorgeführt

804 Hochwald MTB-Strecke, 20 km

Schöne Strecke im Dreiländereck mit der Möglichkeit zur grenzüberschreitenden Tour. Ein Abstecher zum Plöckensteinersee lohnt sich.

805 Wittinghausen Radroute, 30,2 km

TERMINE 2013 - Schwarzenbergischer Schwemmkanal S0, 19. 5. Fr, 5. 7. Mi, 31. 7. So, 18. 8. Sa, 14. 9.

Saisoneröffnung in Sonnenwald Internationales Flößertreffen Schauschwemme beim Iglbach Schauschwemme beim Iglbach Saisonabschluss beim Iglbach

Für Gruppen können auf Anfrage individuelle Termine vereinbart werden.

Rad-Verleih / E-Bike-Verleih

Aigen: Informationsbüro, Hauptstraße 2, 6 E-Bikes, Tel.: 05/7890/100 Haslach: Landgasthof Diendorfer, Neudorf 6, 2 E-Bikes, Tel.: 07289/71929 Schwarzenberg: Gemeinde, Schwarzenberg 185, 2-E-Bikes, Tel.: 07280/255 Ulrichsberg: Sport Haderer, Schöneben 4, Tel.: 0664/5298700 Ulrichsberg: Pension Mühlblick, Ledermühlweg 2, 8 E-Bikes, Tel.: 07288/27128 Ulrichsberg: Gasthof Sonnenhof, Hintenberg 39, 4 E-Bikes, Tel.: 07288/2280 Nebelberg: Gasthof Ramlhof, Vordernebelberg 33, 2 E-Bikes, Tel.: 07287/7237

Rad- und Wanderbus Fahrplan auf www.boehmerwald.at

Diese grenzüberschreitende Tour bringt Sie zur Ruine Wittinghausen, die Adalbert Stifter in seinem Werk „Hochwald“ beschrieben hat. Von hier können Sie den Blick über den Böhmerwald und den Moldaustausee genießen.

806 Mühltal Radroute, 36,8 km

Die hügelige Landschaft des Mühlviertels hält für den Radfahrer so manche Herausforderung bereit. Wer sich für eine solche Berg- und Talfahrt entscheidet, wird mit kleinen Erfolgserlebnissen und schönsten Ausblicken belohnt.

807 Panorama Radroute, 45 km

Man hätte keinen besseren Namen für diese Tour wählen können, denn sie verbindet einige der schönsten Aussichtsberge der Region.

808 2-Länder-Familienradroute, 16,2 km

Gemütliche, idyllische, grenzüberschreitende Radroute auf wenig befahrenen Nebenstraßen mit geringen Steigungen. Ideal für Familien.

809 Hopfen Radroute, 21 km

Die Besonderheit dieser Radroute ist die reizvolle Landschaft mit ihren Hopfenfeldern. Die Tour verläuft zum Großteil auf asphaltierten und hügeligen Nebenstraßen.

810 Mühel Radroute, 22 km outen ungen mit Höhendiagramm zu den Radr Kartenmaterial und detaillierte Beschreib llen! beste 0 rdern oder unter Tel.: 05/7890/10 können Sie auf www.boehmerwald.at anfo n Reisedokumente nicht vergessen! Hinweis: Bei grenzüberschreitenden Toure

„Mühel“ ist ein altes Wort für Hügel, vermutlich keltischen Ursprungs. Diese Route führt durch die schöne Mühlviertler Hügelwelt und das Tal der Großen Mühl.

811 Witiko Radroute, 48 km

Schöne grenzüberschreitende Tour zur Burgruine Wittinghausen, Burg Piberstein und zum Ufer des Moldaustausees.

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Einschaltungen Mountain Wolf Einschaltung Paintball INDOOR-SPORT

PFERDESPORT

FITNESSSTUDIO

REITEN (auf Anfrage)

Cityfit Mo/Mi/Fr 9-21.30 Uhr, Di 9-13, 15.30-21.30 Uhr, Do 15.30-21.30 Uhr, Sa 9-16 Uhr

Reitclub Böhmerwald Reitschule mit Reithalle, Warmblutpferde, Ponys. Anmeldung direkt bei der Reithalle in Schlägl ab ca. 16 Uhr (Mi Ruhetag)

4150 Rohrbach, Stadtplatz 9 07289/4265 Fitnessstudio im Hotel Almesberger Täglich 7.30-21.30 Uhr 4160 Aigen im Mühlkreis, Marktplatz 4 07281/8713, www.almesberger.at

HALLENTENNIS

4 Hallenplätze im Hotel Almesberger Einzel-Trainerstunde (60 Min.) inkl. Platz € 39 7-12 Uhr € 12; 12-16 Uhr € 18; 16-21 Uhr € 20 4160 Aigen im Mühlkreis, Marktplatz 4 07281/8713, www.almesberger.at

KEGELN

Kegelbahn im Gasthaus Dreiländereck Auf Anfrage 4164 Schwarzenberg am Böhmerwald 65 07280/219, www.gasthaus-dreilaendereck.com

4160 Schlägl, neben dem Meierhof 0680/4041567, www.reitclub-aigen-schlaegl.at Westernreithof „Big Mill“ Reitplatz,  westernausgebildete Pferde, Gästeboxen, Wanderreiten 4160 Schlägl, Mühltal 1 0699/12165214; www.appartmenthaus-kern.at Pferdeheimat Raschkahof Einstellhof, Reitunterricht unter fachlicher Anleitung, Reithalle 4160 Aigen, Rudolfing 40 0664/8576510, www.pferdeheimat.at Sportpension Ramlhof Gutmütige Warmblutpferde, Reithalle; Unterricht, Schnupperreitwochen möglich; geführte Wanderritte 4154 Vordernebelberg 33 07287/7237, www.ramlhof.at

PAINT BALL

Pro Paintball Aigen-Schlägl am Haagerhof Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat: Come and play Day von 18 bis 22 Uhr 4 Std. um €39,- inkl. Ausrüstung und 500 Balls. Andere Termine nach Voranmeldung 4160 Schlägl, Diendorf 20 0660/1661772, www.propaintball.at

PFERDEKUTSCHENFAHRT (auf Anfrage) Sportpension Ramlhof 4154 Vordernebelberg 33 07287/7237, www.ramlhof.at Frau Beate Eichinger 4164 Schwarzenberg am Böhmerwald 84, 07280/20174 oder 0664/1475703, 0664/3081043 (ab Mai)

SCHIESSSTÄNDE

Bezirksschießstätte Winterschwer in Na­t­schlag 8 KK-Stände (50 m). Jeden Sa/So von 25. Mai bis 13. Oktober 4160 Schlägl, 0664/2803166, www.gardist.at Schützenheim Klaffer beim Sportplatz 8 voll­au­to­matische Stände für Zimmergewehr und Pis­tole. Jeden Freitag ab 19 Uhr ab 5 Personen nach Voranmeldung

WANDERREITEN

Eine Routenkarte der Wanderreitregion Donau-Böhmerwald können Sie für € 5 auf www.boehmerwald.at anfordern. Auf der Rückseite der Karte sind Unterkünfte und Gaststätten für Ross und Reiter angeführt. www.wanderreiten-im-muehlviertel.at

4163 Klaffer am Hochficht, 07288/7026-13 Impressum: Herausgeber: Tourismusverband Böhmerwald, Hauptstraße 2, 4160 Aigen i. M. Bilder: Bilder der Anbieter, Bühler, motomobil/Berndorfer, MV Weberland, Krenn, OÖ Tourismus/Röbl, OÖ Werbung/EOS Witzany/Kapfer, Proksch, Sammlung Lehner/Seidel, Schwarzmann, Standl, Tibensky, Tourismuszentrale Südböhmen, TV Linz, Weissenbrunner. Die Broschüre erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Änderungen und Druckfehler vorbehalten.


SPORT & FREIZEIT

Bogensport / Hochseilpark / Mountain Wolf Farm

HOCHSEILPARK BÖHMERWALD

April-Juni, September-Oktober: Mi-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Fei 10-18 Uhr; Jul-Aug täglich 10-18 Uhr Gruppen nach Voranmeldung € 21/Erwachsene € 17/Jugend (12-15 Jahre) € 13/Kinder 4161 Ulrichsberg, Schöneben 0664/3282482, www.seilpark.eu

MOUNTAIN WOLF FARM

Hundeschlitten-/-wagenfahrten, Bogensport Verschiedene Programme für Einzelbesucher oder Gruppen nur auf Anfrage buchbar. 4160 Aigen im Mühlkreis, Grünwald 2 0732/601166, www.mountainwolf.at

3D-BOGENPARCOURS PEILSTEIN Sommer und Winter begehbar

€ 8/Erwachsene € 5/Jugendliche von 10-16 Jahre Kinder unter 10 Jahren frei € 5/Bogenset/Tag

Luftige Abenteuer und wilde Erlebnisse Wer Nervenkitzel und sportliche Herausforderungen sucht, wird in Oberösterreichs größtem Hochseilpark oder auf Europas größter Schlittenhunde- und Abenteuerfarm schnell fündig.

Nicht weniger aufregend ist ein Besuch der Mountain Wolf Farm in Grünwald. Wanderungen, Hundeschlitten- und -wagenfahrten machen jeden Urlaub zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

In der BöhmerWaldArena können Sie den Wald und die Natur wirklich aus allen Perspektiven erleben. Sie wollen hoch hinaus? Der Hochseilpark Böhmerwald in Schöneben garantiert spannende Erlebnisse zwischen den Baumwipfeln. 6 Kletterparcours zwischen 3 und 12 m Höhe und zwei Rutschparcours, wo Sie in luftigen Höhen durch den Böhmerwald rauschen, stehen Ihnen zur Verfügung. Brandneu sind zwei Parcours speziell für Kinder und ein barrierefreier Parcours für Menschen mit Beeinträchtigung. Ausgebildete Trainer sorgen für Ihre Sicherheit in den Seilen.

Moderne Robin Hoods jagen mit Pfeil und Bogen. Die „wilden“ Tiere auf dem schön gestalteten Parcours der Region sind natürlich nicht echt. Die Kühe, die auf der Weide grasen und die frechen Ziegen, die neugierig jeden Besucher begrüßen, sind es schon. Sie passen perfekt in die idyllische Landschaft.

4153 Peilstein, Niederkraml 22 0664/5820411, www.bsv-peilstein.at

BOGENPARCOURS HELFENBERG € 8/Erwachsene, € 4/Jugendliche von 10-15 Jahre, Kinder unter 10 Jahren frei; € 5/Bogenset/Tag (bitte anmelden) 4184 Helfenberg, Preßleithen 1 07216/20599, www.bogensport-helfenberg.at

WALDMATURA

Diverse Programme für Gruppen ab 15 Pers., wie z.B. Waldmatura. Ereignis-Haus Holzschlag Herr Trautner 0676/88084738

WILDPARK ALTENFELDEN

April-Oktober 9-17, November-März 10-16 Uhr € 9/Erwachsene € 4,50/Kinder ab 6 Jahre Atzesberg 8, 4121 Altenfelden 07282/5590, www.wildpark-altenfelden.at

TIERGARTEN WALDING

Sommer 9-19 Uhr, Winter 9-17 Uhr Preise auf der Website 4111 Walding, Mursberg 42 07234/82759, www.tiergartenwalding.com

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Kulinarischer Streifzug durch die Region

Leibspeisen und andere Gaumenfreuden In der Ferienregion Böhmerwald kommen nicht nur Naturgenießer auf ihre Kosten, sondern auch alle, die kulinarische Leckerbissen zu schätzen wissen. Bei einem Ausflug in die Region bietet sich mehr als einmal die Gelegenheit für einen Gaumenschmaus. Herzhaft - ein Wort, das die regionalen Schmankerl wohl am besten beschreibt. Bodenständig - trifft es auch, dennoch sollte man die Raffinessen der heimischen Küche nicht unterschätzen. Pro(Bier) mal Das Bier gehört zum Mühlviertel wie seine Hügel und der Granit. Es kommt zumeist aus Österreichs einziger Stiftsbrauerei in Schlägl, aber auch aus allen anderen Ecken der Welt. Beim ersten Biersommelierweltmeister Karl Schiffner kann man 150 verschiedene Sorten kennenlernen. Traditionell schlemmen Die Mühlviertler Leibspeisen lässt man sich ohne schlechtes Gewissen schme-

cken. Das Leinöl - wichtigste Zutat der Mühlviertler Leinölerdäpfel - gilt aufgrund seiner hohen Konzentration an Omega3-Fettsäuren als eines der wertvollsten Speiseöle. Doch nicht nur Kartoffeln kommen in der Region oft auf den Tisch. Auch Knödel in jeder Form bereichern den Speiseplan. Speck in aller Munde Bei einer Mühlviertler Brettljause darf die Räucherspezialität auf keinen Fall fehlen. Guten Speck gibt es in der Region vielerorts, aber keiner räuchert mit soviel Einfallsreichtum wie Peter Haudum in seiner Speckwerkstatt - er hat schon ausgefallene Sorten, wie Lebkuchenspeck, hervorgebracht. Sagen Sie niemals Leberkäse zu ihm So charmant hat uns noch selten jemand den Mund verboten. Denn lässt man sich eine Scheibe Neuburger förmlich auf der Zunge zergehen, sind Worte wirklich überflüssig. Neuburger ist ein erstklassiges Produkt aus der Region,

das man an seinem Markenzeichen dem N in der Kruste - erkennen kann. Gutes aus Wald und Wiese Produkte aus wilden Kräutern, Beerenschnaps und -marmelade, Pilze, Honig von fleißigen Bienen... Legt man Wert auf Herkunftsgarantie, deckt man sich am besten gleich bei unseren Nahversorgern mit köstlichen Vorräten ein, z.B. am Wochenmarkt in Rohrbach. Gourmetküche im 740-Seelen-Ort 2 Hauben und ein hoher Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität wurden dem Adalbert Stifter Hof in Schwarzenberg von Gault&Millau Österreich bescheinigt. Einfache Gerichte werden modern und raffiniert umgesetzt und so zum besonderen Geschmackserlebnis. Über ausgezeichnetes Essen dürfen sich Feinschmecker aber auch in vielen anderen Restaurants und Gasthäusern der Region freuen. Eine Übersicht aller Gastronomiebetriebe gibt es auf www.boehmerwald.at


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eptember, jeden Di 14.30 Uhr Führung durch die Erlebnisimkerei: Mai-S und für Gruppen nach Voranmeldung

Erlebnisimkerei Hüttner

Bienenluft und Honigduft in der Erlebnisimkerei Hüttner Ein Erlebnis für die ganze Familie im Königreich der Bienen! Besucher erleben insgesamt 50 Bienenstöcke mit jeweils 60.000 bis 80.000 Bienen, beobachten die Bienenkönigin und lauschen dem Summen der Bienen, genießen den Geruch des Stockes, der einen blumigen Duft entfaltet. Im gemütlichen Imkerstüberl kann man anschließend die wunderbaren Bienenprodukte verkosten. Die Bienenluftkur ist eine Erfindung der Familie Hüttner. Eine Kur fördert Entspannung,

A-4153 Peilstein, Vorderschlag 12, 07287/ 7294 erlebnisimkereihuettner@aon.at, www.bienenluft.com

Wohlbefinden und die Stärkung des Immunsystems. Sie entfaltet ihre heilende Wirkung vor allem bei Asthma, Bronchitis und Allergien.


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Aussichtstürme und -plätze Blick auf das „Böhmische Meer“ vom Moldaublick

Alpenblick

Liebe auf den ersten Blick Manchmal muss man, um die Schönheit seiner Umgebung wieder bewusst wahrnehmen zu können, eine andere Perspektive einnehmen. Betrachtet man die Welt von oben, fühlt man sich frei wie ein Vogel. Der Wind streicht einem durchs Haar. Plötzlich kann man wieder tief durchatmen und der Blick auf das Land zu

seinen Füßen lässt einen staunen. Es heißt, das Glück beginnt dort, wo man die Zeit vergisst. In der Ferienregion Böhmerwald ermöglichen zahlreiche, herrliche Aussichtspunkte solche Glücksmomente. Die schönsten davon sind auf der Wanderkarte der Ferienregion Böhmerwald eingezeichnet. Manche Aussichtswarten sind von Men-

Erlebnisimkerei Hüttner

schenhand errichtet (Moldaublick, Alpenblick), andere hat die Natur selbst geschaffen (Plöckenstein, Steinernes Meer, Stinglfelsen, Bärenstein, etc.) Die Wollsackverwitterung hat mächtige Brocken aus Granit zutage gefördert, die nun die Gipfel der Berge krönen.

Moldaublick und Alpenblick 137 Stufen führen zur Plattform (24 m) des Moldaublicks. Der Aufstieg wird mit einem unvergleichlichen Ausblick auf den Moldaustausee und zum Geburtsort von Adalbert Stifter nach Oberplan belohnt. Nicht umsonst ist der Turm seit mehr als 40 Jahren ein beliebtes Ausflugsziel. Die Jausenstation am Fuße des Turms lädt zum Verweilen ein. Der mit Tannenholz aus dem Böhmerwald errichtete Alpenblick bietet auf

aublick und Alpenblick (Foto) Morgens bis abends kann man am Mold stimmungsvolle Momente einfangen.

A-4161 Ulrichsberg, Schöneben

07288/70600-15, www.boehmerwaldarena.at

27 m Höhe (Gesamthöhe 33 Meter, 155 Stufen) atemberaubende Aussichten nach Süden und Westen und auf das Große Mühltal. Bei guter Fernsicht sind am Horizont die Gebirgszüge der Alpen zu sehen. Beide Türme sind von Frühling bis Herbst mit Auto oder Bus erreichbar. Eintritt: € 2/Erw., € 1/Kinder, unter 6 Jahre frei, € 1,50/Erw. in Gruppen ab 10 Personen, Kombikarten in der Böhmerwaldarena erhältlich.


WASSERSPORT Freibad Aigen-Schlägl Mit Naturstrandbad an der Großen Mühl. Beheizte Becken, Sprungturm, Sport- und Lehrschwimmbecken, Kin­derplanschbecken, Beach-Volleyballplatz, Schaukel, Buffet Mai-Sep. 10-19 Uhr bei Schönwetter € 2,80/Erwachsene, € 1,20/Kinder 6-15 Jahre Mühlweg 14; Tel.: 0664/8576505 Freibad Helfenberg Rutsche, beheiztes Becken, Kin­derplansch­ becken, Liegewiese, Schaukel, Tischfußball, -tennis, Buffet, Volleyball, Fußball 10-19 Uhr, 1.6.-31.8. 10-20 Uhr Preise auf www.helfenberg.at 07216/70130 Freibad Julbach Rutsche, beheiztes Becken, Beach-Volleyball, Tischfußball, Liegewiese, Buffet. 0699/13710020, geöffnet 10-20 Uhr € 3/Erwachsene, € 1,50/Kinder

Badesee Klaffer

WASSERSPORT NATURBÄDER & BADESSEEN Freizeitzentrum Kranzling, Haslach Naturstrandbadeanlage, mehr als 20.000 m², auf einer Halbinsel der Großen Mühl (moorschwebestoffhaltiges Wasser). Kin­der­planschSandbecken, Spielgeräte, Boccia, Beach-Volleyballplatz, Tennis, Tischtennis, Umkleide- und Duschmöglichkeit. Gasthaus Kranzling 07289/71328 Naturbad Welset-Pühret, Haslach Schönes Naturbad an der Steinernen Mühl; Spiel­platz, Grill­stel­le und Kneipp-Station. Badesee Klaffer 40.000 m² Wasseroberfläche, große Liegewiese, Abenteuerspielplatz mit Tarzanschwinge und Kletterhaus, Beach-Volleyballplatz, Skaterpark, Badebuffet mit Sonnenterrasse bietet Stärkung und Erfischung € 2 Erwachsene, Kinder bis 15 Jahre frei Seewirt 07288/6318

WASSERSPORT Naturflussbad Ulrichsberg an der Großen Mühl, Fußballfeld, Vol­leyballplatz Badestelle bei GH Furtmühle in St. Oswald in der Großen Mühl baden, Beach-Volleyball Schwackerreith 20; 07289/71653 Moldaustausee - Tschechien Der See zählt zu den größten Stauseen Europas. Die Ferienregion Böhmerwald grenzt direkt an den Stausee.

FREIBÄDER

Erlebnisbad AquaRo Rohr­bach 63 m Rutsche, 3 m Sprungturm, Strömkanal, 25 m-Sport-Becken, großer Nichtschwimmerbereich, 24°C geheizt, Liegewiesen, Buffet, Tischtennis, Tischfußball, Bodenschach, Kinderbecken, Kinderspielplatz; Beach-Volleyballplatz, Skaterpark, Tennisplätze, Boccia nebenan 7.5.-14.6. 9-19 Uhr, 15.6.-31.8. 9-20 Uhr, 1.9.-Saisonende 9-19 Uhr € 3,90/Erw., € 1,40/Ki 6-15 J., € 2,40/ab JG 1997, Tel.: 07289/6576;

Freibad Kollerado Kol­lerschlag Beheiztes Becken (33 m) mit Breitrutsche, Liegewiese, Buffet, Spielgeräte, Plansch­- u. Kin­der­­becken, Skate-Anlage, Be­ach-Volleyball. 07287/8155, geöffnet 10-20 Uhr € 2,50/Erwachsene, € 1,70/Kinder bis 15 Jahre Freibad Schwarzenberg Beheiztes Sport-Becken, Sandspielplatz, Planschbecken mit Rutsche, Buffet, Spielplatz, großzügige Lie­ge­wie­se, Be­ach-Volleyball; 07280/255-15, geöffnet 11-19 Uhr Preise auf www.schwarzenberg.co.at

TAUCHEN www.non-dubitare.com

HALLENBÄDER

Aquaris im Hotel Almesberger Indoorpool, Saunabereich, 10-21.30 Uhr Mo-Do € 23/Erwachsene, Do-So € 27/Erwachsene

4160 Aigen, Marktplatz 4, 07281/8713 Landhotel Haagerhof Becken 10 x 5 m, 27 °C 8-21 Uhr, (Sauna, Dampfbad. ab 15 Uhr) € 3/Erw., € 2/Kinder 6-14 Jahre , € 7 Sauna 4160 Schlägl, Diendorf 20, 07281/6388

Vital-Hallenbad Ulrichsberg Energie für Körper und Seele... Das Vitalhallenbad in Ulrichsberg verfügt über ein Sport-, Kinder - und Kneippbecken - Spaß im kühlen Nass ist Ihnen garantiert! Freuen Sie sich auf die Dampfsauna, die Finnische Sauna, Infrarot-Wärmekabine und Solarium. Stärken und erfrischen können Sie sich im gemütlichen Buffet. Öffnungszeiten: Di-Fr 16-21 Uhr, Sa 14-22 Uhr, So/Feiertag 14-20 Uhr Während der Ferien gelten andere Öffnungszeiten Eintrittspreise: Bad:

€ 4,00/Erw. | € 2,60/Schüler | € 2,20/Schüler mit Familienkarte

Bad+Sauna € 8,50/Erw. | € 6,00/Schüler

A-4161 Ulrichsberg, Schulgasse 8, 07288/8870, www.ulrichsberg.at

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Erlebnis Wandern

Der Weg ist ein Spiel 750 km regionale Wanderwege, das sind über 50 verschiedene Touren, erwarten den Wanderer im Böhmerwald. Folgende Wanderwege sind besonders für Familien mit Kindern interessant. Schatzsuche Auch im Sommer 2013 gehen die Kinder wieder auf Suche nach dem verschollenen Schatz im Böhmerwald. Alle Infos zur Schatzsuche erhalten Sie rechtzeitig auf www.boehmerwald.at Nr. 55 - Wandergolfweg 2,5 km ~ 1,5-2 Std.: Entlang des Weges erwarten Sie zahlreiche kreative Golfstationen wie die Pilz-Kegelbahn, das Labyrinth, die Achterbahn und viele mehr. Start: GH Kollonödt, Berg b. Rohrbach Nr. 79 - Naturerlebnisweg 4 km ~ 1,5 Std.: Der Weg führt durch einen geschützten Landschaftsteil. Es erwarten Sie verschiedene Stationen mit wissenswerten Infos über die Natur und lustigen Geschicklichkeitsübungen. Es

gibt einen Spielplatz und im Sommer kann man in der Steinernen Mühl baden. Start: Parkplatz Naturerlebnisweg oder Marktplatz in Haslach Nr 85 - 3 Themen Weg 14 km ~ 4 ¼ Std.: 3 Themen begleiten Sie auf diesem Weg. Tafeln mit lustigen, ernsten und geistreichen Sprüchen sorgen für eine abwechslungsreiche Wanderung. Im ersten Abschnitt des Weges gibt es viele originelle Sitzgelegenheiten wie den überdimensionalen Sessel. Start: Kirche in Helfenberg Nr. 7 - Guckerweg 12,8 km ~ 3,5-4 Std.: Fernrohrartige Installationen bieten die Möglichkeit zum gezielten Blick in die Ferne und über die schöne Hügellandschaft. Start: Kirche Julbach oder Niederkraml. Nr. 8 - Weiselweg 8,1 km ~ 2,5 Std.: Die sechs Stationen des Themenweges befassen sich mit der Natur und der Gesundheit.

Höhepunkt des Weges ist ein Besuch der Erlebnisimkerei Hüttner. Start: Niederkraml nahe Julbach Nr. 26 - Sagenweg/Fischerei-Lehrpfad 5,8 km ~ 1 3/4 Std.: 19 Tafeln erzählen Sagen aus der Region. Rund um den Urlsee führt er parallel zum Fischereiund Wasserpflanzenlehrpfad. Start: Ortszentrum von Klaffer Nr. 38 - Vogelstimmenweg 4,5 km ~ 1,5 Std.: Die Stationen sind so angelegt, dass Sie per Knopfdruck das Zwitschern von Lerche, Goldhähnchen und Co hören. Start: GH Hubertushof nahe Peilstein Nr. 58 - Weg sinnenreich 6 km ~ 2 Std.: Ausgehend von der Villa sinnenreich in Rohrbach erwarten Sie am Rand des Weges Stationen, die Ihre Wahrnehmung auf die Probe stellen. Z.B. ein Summstein, das Flatterecho, ein Barfußweg u.v.m.


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Golfpark Böhmerwald

Ein unvergessliches natur.schau.spiel Der Golfpark Böhmerwald bietet mit seinen 76 Hektar ausreichend Raum, um sich dem Golfspiel voll und ganz hinzugeben. Die abwechslungsreichen Spielbahnen des 18-Loch-Championship-Course (Par 72) fordern den fortgeschrittenen Spieler und wecken den Ehrgeiz von Anfängern. Um das kurze Spiel zu perfektionieren, ist der 9-Loch-Panorama-Course (PAR 58) bestens geeignet. Die großzügige Übungsanlage mit Driving Range, 2 Putting Greens, Chipping und Pitching Area erfüllt alle Voraussetzungen, um sich auf die Runde vorzubereiten.

Eine Wissenschaft für sich Master Pro Manfred Knauss und sein Team verleihen dem Spiel von Anfängern und Fortgeschrittenen den richtigen Schwung. Und da kann man sehen, dass Golf tatsächlich eine eigene Wissenschaft ist. Auf der Basis von zahlreichen Untersuchungen hat Knauss vor Jahren eine spezielle Lehrmethode mitentwickelt, bei der der Bewegungsablauf als Ganzes im Mittelpunkt steht. Golf-Tour-Card Mit der Golf-Tour-Card können Sie neben dem Golfpark Böhmerwald auch viele Plätze der Umgebung bespielen.

GOLFPARK BÖHMERWALD Anlage 18-Loch / Par 72 Damen rot: 5388 m / CR 74,1 / Slope 128 Herren gelb: 6000 m / CR 71, 8 / Slope 128 9-Loch / Par 58 Damen rot: 2530 m / CR 59,0 / Slope 88 Herren gelb: 2786 m / CR 57,8 / Slope 86 Clubhaus mit Pro-Shop und Restaurant Saison April-November Greenfee 18-Loch Mo-Do € 55,00 18-Loch Fr-So, Feiertage € 65,00 9-Loch Mo-Do € 25,00 9-Loch Fr-So, Feiertage € 30,00 Die OÖ Golftourcard ist bei uns erhältlich

Golfpark Böhmerwald 4161 Ulrichsberg, Seitelschlag 50 07288/8200, www.boehmerwaldgolf.at

natur.schau.spiel


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Kunst / Konzerte / Kulturveranstaltungen

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Künstlerkreise und Kulturdreieck Auch wenn die Landschaft des Oberen Mühlviertels nicht immer Modell steht für die Werke der heimischen Künstler, so ist sie doch für viele eine Inspirationsquelle oder ein Rückzugsraum, um den Gedanken freien Lauf zu lassen. So wird die Region zur Geburtsstätte fantasievoller Meisterwerke. Von der Muse geküsst Was mit einem Geistesblitz beginnt, gewinnt im Atelier an Form – am Ende ist etwas Einzigartiges entstanden. Jedes Werk hat seine eigene Geschichte. Bei einem Besuch der Künstler, die auf Anfrage ihre Türen für Interessierte öffnen, kann man ergründen welche Ideen hinter den Werken stecken. Die Kunstschaffenden der Region bedienen sich an einem breiten Spektrum von verschiedenen Techniken und einer großen Palette unterschiedlicher Materialien. Schere, Stein, Papier, Farbe, Textilien, Keramik, Holz und andere Naturmaterialien kommen zum Einsatz.

Der Ton macht die Musik Andere schaffen Kunst aus dem Nichts. Töne und Rhythmen werden zu Melodien und die wiederum zu Musik in unseren Ohren. Das Stift Schlägl ist bei Organisten und klassischen Musikern auf der ganzen Welt bekannt. Seit mittlerweile 40 Jahren steht das Jazzatelier Ulrichsberg für mutige Melodien, kritisches Kino und kontrastvolle Kunst abseits des Mainstreams. Das absolute Highlight ist das Ulrichsberger Kaleidophon, zu dem Interpreten und Gäste aus aller Welt nach Ulrichsberg pilgern. Namhafte Bands und Kabarettisten sind im KIKAS in Aigen gern zu Gast. Dabei beweisen die Organisatoren auch sehr viel Gespür für junge Talente, die kurz vor ihrem Durchbruch stehen. Zentrum der Kultur In der Bezirkshauptstadt bietet das moderne Centro Rohrbach Platz für Veranstaltungen und Events aller Art. Die Burg Piberstein ist eines der Wahrzeichen der Region und spielte im Mittelalter als

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KUNST & KULTUR .

Galerien und Ateliers Kunsthalle Mühlviertel Beim Kreisverkehr in Schlägl; aktuelle, gegenständliche, humorvolle Kunst u. druckgrafische Papierantiquitäten werden gezeigt. Berger 0664/1702964, Zöhrer 0664/2049051 Treadwell Gallery (Nick Treadwell) Außergewöhnliche Kunstsammlung und Pink Prison des internationalen Galeristen 4160 Aigen, Kirchengasse 4 0664/3449543, www.superhumanism.eu Atelier Malcolm Poynter Malerei, Skulpturen 4160 Schlägl, Baumgartenmühle 1 07281/20584 Atelier Zöhrer Steindruck, Malerei, Grafik, Keramik 4160 Schlägl, Unterneudorf 10, 07281/8033 hainAG WERK + RAUM Porzellan, Malerei 4170 Haslach, Sternwaldstraße 10 07289/72035, www.hainAG.com Galerie im Gwölb Werke kreativer Einheimischer und Gäste Fr 16-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr Frau Leitner Tel.: 07289/71067

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Heck-Art (Hermann Eckerstorfer) Gemälde, Skulpturen 4184 Helfenberg, Piberberg 20 07216/6391, www.heck-art.at

1 | Galerie und Atelier von Malcolm Poynter © Stantejsky 2 | Kultursommer auf Burg Piberstein © MV Weberland

Atelier Bogner Skulpturenpark mit Granit-Kunstwerken 4162 Julbach, Kriegwald 32

Schutz- und Rodungsburg eine wichtige Rolle. Heute bieten die historischen Gemäuer Platz für die zahlreichen Veranstaltungen des Kultursommers, der vor 30 Jahren ins Leben gerufen wurde und mittlerweile zur beliebten Tradition geworden ist. Auch diesen Sommer erwartet das Publikum ein vielseitiges Programm mit Konzerten, Ausstellungen, Handwerksmärkten u.v.m. Kulturreise im Dreiländereck Kulturliebhaber schätzen die Ferienregion Böhmerwald als idealen Ausgangspunkt für Tagesausflüge. Die Städte Linz (A), Passau (D) und Český Krumlov (CZ) liegen jeweils nur knapp eine Stunde entfernt. Die Schauplätze der Landesausstellung 2013 zum Thema „Alte Spuren, neue Wege“ Bad Leonfelden und Viššy Brod befinden sich ganz in der Nähe.

3 | Český Krumlov, © Tourismuszentrale Südböhmen 4 | Brucknerhaus in Linz, © TV Linz

KUNST & KULTUR Veranstaltungszentren Burg Piberstein in Ahorn www.burg-piberstein.com Jazzatelier Ulrichsberg 4161 Ulrichsberg, Badergasse 2 www.jazzatelier.at KIKAS in Aigen 4160 Aigen, Marktplatz 27, www.kikas.at Schlägl Musik im Stift Schlägl 4160 Schlägl 1, www.schlaeglmusik.at Stadtsaal Centro in Rohrbach 4150 Rohrbach, Akademiestraße 10 www.centro-rohrbach.at TuK Vonwiller 4170 Haslach, Stelzen 14-16 www.tuk.at

Atelier Edda Seidl-Reiter & Erwin Reiter Freilichtmuseum mit Skulpturen von Erwin (nahe Volksschule). Hochzeitsteppich von Edda kann im Gemeindehaus besichtigt werden. 4162 Julbach, 07288/8155-13 Atelier Grenzland (Andrea Oppel) Filzkunst, -kurse, -kleidung 4153 Peilstein, Vorderschlag 3, 0664/5102095 oder 07287/7176 Atelier Silberdistel (Anne-Bé und Kurt Talirz) Grafik, Malerei und Kleinskulpturen, Mal- und Speckstein-Workshops 4164 Schwarzenberg, Oberschwarzenberg 83 07280/20121, www.atelier-silberdistel.com Atelier 8 (Sieglinde Friedl), Malerei, Radierung 4161 Ulrichsberg, Hintenberg 45, 07288/8719 Atelier Berger Ra­die­rung, Lithografie, Grafik 4161 Ulrichsberg, Hin­ten­berg 79 0664/1702964 Atelier WoGE (Gerhard Wöß) Wandzeichen 4161 Ulrichsberg, Weide 8, 07288/6283 Atelier unter dem glückseligen Drachen (Markus Trunez) Bildhauer und Keramiker 4161 Ulrichsberg, Hintenberg 93; 07288/8548, 0660/3438564, www.trunez.at Gerlinde Fuchs Kunsthandwerk aus handgeschöpftem Papier 4161 Ulrichsberg, Schindlweg 14 07288/7035, www.gerlinde-fuchs.com Atelier Peter Grünzweil Bilder, Raumobjekte 4150 Rohrbach und 4152 Sarleinsbach 0650/7770070, www.gruenzweil.com

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Grenz端berschreitende Ausflugsziele


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