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FELDKIRCH

...ein Erlebnis f端r die Sinne


[Feldchirichun] Willkommen in Feldkirch

Wi l l ko m m e n i n e i n e r fas z i n i e r e n d e n Sta dt, d i e au f e i n z i g a rt i g e We i s e d e n B o g e n z w i s c h e n d e n Ja h r h u n d e rt e n s pa n n t. D i e A lt s ta dt m i t i h r e m g a n z b e s o n d e r e n F l a i r u n d d e n ro m a n t i s c h e n L au b e n g 채 n g e n z i e h t S i e i n i h r e n Ba n n . H i e r i s t G e s c h i c h t e e r l e b ba r . G e m 체 t l i c h e R e s tau r a n t s u n d G as t g 채 rt e n l a d e n z u m Ve rw e i l e n e i n . O d e r da r f e s e i n e au s g e d e h n t e S h o p p i n g to u r du rc h die zahlreichen Gesch채fte sein?

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Zwischen gestern und heute

Montfortstadt

Im Mittelalter durch die Grafen von Montfort gegründet, war die Stadt an der Ill durch ihre strategisch günstige Lage im Vier-Ländereck Österreich – Schweiz – Liechtenstein – Deutschland früh Verkehrs- und Handelsknotenpunkt. Durch ihr aufstrebendes Bürgertum entwickelte sich die Montfortstadt in den

folgenden Jahrhunderten zu einem geistigen und kulturellen sowie zu einem Verwaltungszentrum der Region.

Ill und Brücken

historisches Ambiente

Sta dt g e s c h i c h t e

Heute ist Feldkirch beliebte Einkaufsstadt, moderner Wirtschaftsstandort und attraktiver Lebensraum für 30.000 Einwohner.

842

Das ganz besondere Flair vergangener Jahrhunderte hat sich die Stadt jedoch bewahrt. Die gut erhaltene und liebevoll gepflegte Altstadt mit ihren Jahrhunderte alten Bauwerken zeugt eindrucksvoll von der bewegten Geschichte.

Rathaus Feldkirch

1218

1311

Hugo I. von Montfort gründe-

Die Feldkircher Bürger erhiel-

„Feldchirichun“ im „Chur-

te das Johanniterkloster. In die-

ten das Siegelrecht und ein Jahr

raetischen Reichsurbar“ – einem

sem Zusammenhang wurde

später das Lindauer Stadtrecht.

Besitzverzeichnis – urkundlich

Feldkirch erstmals als Stadt

erwähnt.

genannt.

Feldkirch wurde erstmals als

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Altstadt von Feldkirch

1376

1510

1697

1768

Die Stadt erhielt von Graf

Kaiser Maximilian I. besuchte

Großer Stadtbrand.

Während der Regierungszeit

Rudolf V. von Montfort den

Feldkirch. 8 Jahre später wurde

150 Gebäude fielen dem Feuer

Kaiserin Maria Theresias kam

„Großen Freiheitsbrief“. Er ver-

der Feldkircher Wundarzt

zum Opfer.

es zu Unruhen. Es gab einen

kaufte die Stadt, mit Einwilli-

Klaus Kläsy zu Maximilian ans

Toten und mehrere Verletzte.

gung der Bürger, an das Haus

Krankenbett gerufen.

Bürgermeister Leone wurde für

Habsburg (Österreich) und

ein Jahr in Festungshaft auf

starb 1390.

Schloß Hohenems gebracht.

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Schattenburg

Geschichte der G r a f e n vo n M o n t f o rt- F e l d k i rc h

G r a f H u g o I . vo n M o n t f o rt

G r a f H u g o I I . vo n M o n t f o rt

Er war der Gründer der Stadt

Urkunde von 1218 „comes

Seine Gewalttätigkeiten gegen

Feldkirch und der jüngere Sohn

Montis fortis“ = der Graf des

die nicht gehorchenden Klöster

des Pfalzgrafen von Tübingen

stark befestigten Berges.

St. Johann in Feldkirch und die

und der Elisabeth, der einzigen

Mehrerau in Bregenz waren

Tochter des Grafen von Bregenz.

legendär. Diese holten in ihrer

Er nannte sich erstmals in einer

Not Hilfe beim Papst.

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Gräflicher Sitz

Schattenburg Die Schattenburg wurde vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Sie bildete den Kern der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Der Name leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen „schade“ (= Schutz, Vogt) her. Das Schloss diente bis 1390 den Grafen von Montfort als herrschaftlicher Sitz. Danach residierten die österreichischen Vögte auf der Burg.

Wasserturm

Graf Friedrich von Toggenburg (1416 – 1436) machte das Schloss zu einer prunkvollen Stätte mit höfischen Sitten.

1825 erwarb die Stadt Feldkirch die Schattenburg. Sie diente als „Herberge“ für die Stadtarmen und später für reisende Handwerksburschen. Als größte und besterhaltene Burganlage Vorarlbergs ist die Schattenburg heute Wahrzeichen der Montfortstadt, Museum und beliebtes Ausflugsziel.

Katzenturm

G r a f Ru d o l f V. vo n M o n f o rt Rudolf V. ist als der volkstümli-

glücklichen Rückkehr aus

men. Das Geschlecht der Mont-

Student wird 1377 in Wien ver-

che Graf in die Geschichte ein-

Palästina 1372, stiftete er die

fort-Feldkirch erlosch. Während

zeichnet. 1360 entstand die

gegangen. Er gab den Feldkirch-

Heiligkreuzkapelle im Kehr. Er

seiner Regierungszeit begann

Chronik des Stadtschreibers

ern den großen Freiheitsbrief.

war auch der Erbauer der ehe-

der Aufstieg des Bürgertums.

Ganser. 1387 ist erstmals eine

Unter seiner Herrschaft kam es

maligen Leonhardskirche.

Handel und Handwerk florier-

Brille belegt.

zur Stadterweiterung durch die

Graf Rudolf V. starb 1390 auf

ten und damit auch Kultur und

Vorstadt. Anlässlich seiner

Burg Fussach ohne Nachkom-

Bildung. Der erste Feldkircher

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Steinerne Zeugen vergangener Epochen

Ein Rundgang durch die Feldkircher Innenstadt zieht den Besucher in den Bann vergangener Jahrhunderte. Kopfsteinpflaster, enge Gassen, romantische Lauben und atemberaubend schöne Häuserfassaden machen einen Stadtrundgang zur erlebnisreichen Entdeckungstour durch die Geschichte.

Dom St. Nikolaus

„Wir haben einen Teil des Sommers

Studierstäd

Reste der alten Stadtbefestigung sowie die hochaufragenden Türme zeugen von der wehrhaften Vergangenheit des Sitzes der Montforter und der österreichischen Vögte. Altehrwürdige Kirchen, allen voran der spätgotische Dom St. Nikolaus, laden zu einem Besuch ein.

Von der großen Bedeutung der Stadt an der Ill als Handels- und Verkehrsknotenpunkt zeugt heute noch das Churer Tor. Kaufleute, Reisende, fahrendes Volk, Kreuzfahrer – alle mussten das Tor zum Süden hier passieren.

historisches Fachwerk

Zeughaus

H i s to r i s c h e Bau t e n

D o m St. N i ko l au s

in Feldkirch verbracht, einer hübschen

Der Dom St. Nikolaus wurde

alten Stadt. Ich mochte die Leute sehr

1478 von Hans Sturn erbaut.

gern – altmodisch und höflich.“

Sehenswert ist das Altargemälde

(James Joyce an Georg Goyert).

von Wolf Huber (1521), die „Beweinung Christi“ und die schmiedeeiserne Kanzel (um 1520).

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dtle

James Joyce verweilte hier in der Sommerfrische und Thomas Mann setzte dem Städtchen an der Ill ein literarisches Denkmal in seinem Roman „Der Zauberberg“.

Churer Tor

Landeskonservatorium

Historisches Fachwerk

C h u r e r To r Tore, Türme und Mauern waren

Landesmusikko n s e rvato r i u m

Nicht nur Fachwerk ist im

im Mittelalter notwendig um

Hier befand sich das weltweit

Ebenso die Neffen des Kaisers

Studierstädtle zu bewundern.

Stadt sein zu können. Es gab

bekannte Jesuiten-Privatgym-

Franz Josef I., Erzherzog Franz

Gotische Häuser mit Erkern,

vier Tore und fünf Türme. Sie

nasium „Stella Matutina“. Der

Karl Salvator und Erzherzog

barocke Haustüren und interes-

gaben den Bewohnern

Autor von Sherlok Holmes,

Hubert Salvator.

sante Jugendstilfassaden lassen

Sicherheit.

A.C. Doyle, war hier Student.

die reiche Bürgerschaft vergangener Zeiten erkennen.

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Historisches Flair und moderne Lebensart

romantische La

Viele kleine Restaurants, Bars, Gastgärten und Geschäfte lassen besonders im Sommer das Leben in den gemütlichen Gassen und romantischen Lauben der Feldkircher Altstadt pulsieren.

Die Marktgasse macht ihrem Namen alle Ehre. Dort drängen sich vor der beeindruckenden Kulisse der historischen Gebäude jeden Samstag die Buden der „Märktler“. Genussvoll lässt der Besucher seinen Blick über das reichhaltige Angebot schweifen. Hier trifft man sich auf einen Kaffee und einen gemütlichen Plausch im Gastgarten oder an der Sommerbar der lokalen Gastronomie.

Die schöne Innenstadt bietet eine große Vielfalt an Geschäften, Boutiquen und Fachhandlungen.

Markttreiben in Feldkirch

Wo c h e n m a r k t u n d Ja h r m a r k t

M a r k t g as s e Sie ist und war das Zentrum der

hielt, wurde streng bestraft.

Kirchplatz feilgeboten. Die

Stadt. Graf Hugo I. übernahm

Schweine durften in der Markt-

Tradition des Wochenmarktes

1229 für seine Stadt die Lindau-

gasse nicht verkauft werden.

(Dienstag und Samstag) in der

er Maß-, Gerichts- und Markt-

Es gab einen Korn-, Salz- und

Marktgasse wird heute noch

ordnung. Erst nach dem Läuten

Weinmesser und ab 1436 eine

gepflegt.

der Marktglocke zu St. Nikolaus

städtische Waage. Verkauft

war es erlaubt die Waren feilzu-

wurde nicht nur in der Markt-

bieten. Wer sich nicht daran

gasse. Mais wurde auf dem

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auben Gemütlichkeit und Lebensfreude

Ja h r m ä r k t e Es gibt und gab seit Jahrhunder-

Jahrmarkt war doppelt so teuer

ten drei Jahrmärkte, die nach

wie am gewöhnlichen Wochen-

Johanni, Michaeli und Thomas

markt. „Viel gefährliches und

gehalten werden. Jahrmärkte

liederliches Gesindel“ sei anläss-

waren früher wahre Volksfeste.

lich eines Jahrmarktes nach

Vor allem traf sich das Land-

Feldkirch gekommen, hieß es im

volk in der Stadt. Ein Stand am

Ratsprotokoll von 1726.

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Ausflüge

Entdeckungsreise rund um Feldkirch Nicht nur der Stadtkern ist sehenswert. Eine Wanderung durch den Wildpark auf dem Ardetzenberg bringt Spaß für Groß und Klein und eröffnet einen wunderbaren Blick auf die Stadt. Die Tostner Burg, das Schloss Amberg, das Wasserschloss oder das alte Siechenhaus – die heutige Jugendherberge – entführen in vergangene Zeiten.

Wildpark am Ardetzenberg

Einen Besuch wert sind auch die Weinberge der Stadt. Feldkirch hat eine sehr lange Weintradition. Bereits 1310 ist im „Mistrodel“, dem ältesten Feldkircher Einwohnerverzeichnis, eingetragen, wieviel Mist die Bürger für den gräflichen Weinberg abgeliefert haben. Durch das Aufleben des Handwerks im 15. Jahrhundert wurde der Weinbau zu-

rückgedrängt. Mit zunehmender Industrialisierung geriet der Weinanbau fast ganz in Vergessenheit.

Mit dem Anbau am Ardetzenberg und dem neuen Weinberg am Fuße der Schattenburg wird diese Tradition wiederbelebt.

Ruine Tosters

Wi l d pa r k a m Ardetzenberg

Schloss Amberg

To s t n e r Bu r g Erbaut um 1260 von den Mont-

Die Montforter pflegten beson-

brustschützen und 1497 wurde

fortern. Nahe der Burg findet

ders die Jagd und das Schützen-

der Ochse als jährliche Schieß-

sich die alte Kirche St. Corneli

wesen. Um 1380 gab es in Feld-

gabe, eine alte Montforter

mit der „1000-jährigen Eibe“.

kirch Wettkämpfe der Arm-

Tradition, wieder eingeführt.

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Weingarten am Ardetzenberg

Schloss Amberg Wurde 1502 erbaut und ging

Monate nach seinem Besuch

We i n g a rt e n a m Ardetzenberg

um 1510 in habsburgischen

auf Schloß Amberg seinen

Der Weingarten ist heute im

Geschmack lässt sich streiten.

Besitz über. Kaiser Maximilian

„leiblichen“ Sohn, Friedrich

Privatbesitz. Der „Ardetzen-

Kaiser Maximilian I. fand ihn

I. kam nicht nur gerne wegen

Max von Amberg, geboren hat.

berger“, so wird der Rebensaft

so gut, daß er gesagt haben soll:

des Weines nach Feldkirch. Er

genannt, ist von bester Qualität.

„Sollte der liebe Gott einmal nach

stand in enger Verbindung mit

Der 1465 produzierte „Kret-

Feldkirch kommen, dann müsse

Gräfin Helfenstein, die neun

zer“ war sehr sauer. Doch über

er sich ein Räuschlein trinken.“

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Feste feiern wie die Grafen von Montfort

Veranstaltungs-H D i e Sta dt F e l d k i rc h b i e t e t du rc h das Ja h r h i n du rc h z a h l r e i c h e k u lt u r e l l e Ve r a n s ta lt u n g e n , F e s t i va l s und Messen. I n f o s : w w w. f e l d k i rc h . at

Feldkirch Festival

Ku n s t- u n d A n t i q u i t ä t e n messe Die traditionsreiche Vorarlberger Kunst- und Antiquitätenmesse mit ihrer zeitgenössischen Begleitmesse Art Design spannt den Bogen zwischen antiker bis zu moderner angewandter Kunst. Sie findet jedes Jahr im Herbst statt.

Fasching

Fas c h i n g s u m z u g Thomas Hengelbrock, Musiker

1380 wurde die Kinderfasnacht

war, besonders im 19. Jahrhun-

und Festival Direktor meinte:

von Graf Rudolf V. eingeführt.

dert, ein „lustiger“ Markttag.

„Feldkirch ist die Festival Stadt“

Nach seinem Tod 1390 über-

Er glich einem inoffiziellen Jahr-

nahm die Stadt die Durchführung

markt. Der Stadtrat hatte damit

des Kinderfestes. Zum Fasching

keine allzu große Freude. Heute

gehörten die Butschellen, ein

findet in Feldkirch alle Jahre

spezielles Fasnachtsgebäck.

der größte Faschingsumzug

1382 ist erstmals von ihnen die

Vorarlbergs statt.

Rede. Der Faschingsdienstag

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Highlights F e l d k i rc h F e s t i va l Elf Tage regiert jedes Jahr Anfang Juni die Musik in der Montfortstadt. Alte Musik in modernen Arrangements in historischer Umgebung. Ein faszinierendes Klangerlebnis.

Vinobile Montfort

I n t e r n at i o n a l e s G au k l e r f e s t i va l 100 Straßenkünstler – Musikanten, Zauberer und Clowns, Jongleure aus aller Welt – beleben zwei Tage Ende Juli die Gassen und Lauben der Innenstadt.

Internationales Gauklerfestival

M o n t f o rt s p e k ta k e l Das Mittelalter wird wieder lebendig. Im Mai entführt ein authentischer mittelalterlicher Markt die Besucher zwei Tage auf eine Zeitreise zurück zu den Grafen von Montfort.

Montfortspektakel

G au k l e r f e s t Zu den Volksbelustigungen

leisten. Auch das Theater ge-

„Theaterzettel“ hat es gegeben,

gehörten die Spielleute. Man

hörte zu den Volksbelustigun-

auf welchem der Inhalt und alle

konnte sie mieten, sie spielten

gen und hatte in Feldkirch eine

Mitspieler vermerkt waren.

aber auch anderweitig zum

große Tradition. Es waren die

Tanz auf. Bei Hochzeiten durf-

Schüler des Jesuitengymnasi-

te jeder tanzen, der Lust dazu

ums, die ihr Schuljahr mit einer

hatte, ohne dafür bezahlen zu

großen Theateraufführung be-

müssen. Sonst musste man nach

endeten, zu der die Bürger der

dem ersten Tanz einen Beitrag

Stadt eingeladen waren. Sogar

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Stimmungsvoller Adventzauber und leuchtender Jahreswechsel

besinnlich

Feldkirch im Advent ist ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein. Der wunderschöne Weihnachtsmarkt mit einem handverlesenen Angebot bettet sich in die beeindruckende Altstadt-Kulisse. Verschneite Häuserfassaden, liebevolle Dekorationen und über 30 Marktstände verzaubern die Besucher. Hektik, Stress und der übliche WeihnachtsmarktKitsch haben hier keinen Platz. Einheimische Ensembles und Musik-

gruppen sorgen für die festliche Stimmung. Kinderkarussell, Wachskerzenziehen und eine lebendige Krippe machen den kleinen Gästen riesigen Spaß.

Adventsingen

Weihnachstmarkt

A da l b e rt We lt e e r z ä h lt :

Das traditionsreiche Adventsingen im historischen Konzertsaal des Landes-Musik-Konservatoriums wird zur besinnlichen Klangreise, die ihr Publikum auf das herannahende Fest einstimmt.

Feldkirchs großes Silvester-Openair ist ein ganz besonderer Jahreswechsel. Das neue Jahr wird in der Marktgasse nicht mit Krachern und Raketen sondern mit faszinierenden Lichtprojektionen begrüßt. Sie setzen die schönen Häuserfassaden effektvoll in Szene. Heiße Rhythmen vom Plattenteller, Glühwein und Sekt lassen die frostigen Temperaturen vergessen.

Jahreswechsel

In ganz besonderer Weise be-

Dächer spielt das Licht des jun-

Gesetz der Ruhe, an das sie mit

schreibt der Dichter Adalbert

gen Tages in seltsamem Wider-

goldenen Schnüren gebunden

Welte die Stadt Feldkirch:

schein. Die Grate und Walme

werden. Denn der glastende

„An einem Wintermorgen über

der Gebäude stoßen gegenein-

Himmel ist auf einmal offen…“

die Stadt zu sehen ist herrlich:

ander, geben manchen Giebel

die Häuser graben sich aus ihren

frei, unterjochen manche Front

dunklen Schächten. Über die

und gehorchen doch ihrem

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Der Dichter erzählt weiter:

in diesem Warten alle Wunder-

silbrig und märchenhaft und

„Der Thomasmarkt aber ließ

geschichten, die sie wusste, und

die Eisblumen zu einer Pracht

alles weit hinter sich zurück.

es war seltsam, wenn der flau-

gediehen, daß alles zu erblühen

Zwei Wochen vor Weihnachten

mige Schnee an die Scheiben

schien…“

fand er statt. Vater und Mutter

trieb, große, weiche Flocken, so

trafen dort das Christkind. Die

daß sich die Fensterborde mit

Großmutter aber erzählte uns

Wällen und Hügelchen schützten,

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Schattenburg Katzenturm Pulverturm Wasserturm Diebsturm Zeughaus Landeskonservatorium

8 9 10 11 12 13 14

Dom St. Nikolaus St. Johanneskirche Liebfrauenkirche Rathaus Churer Tor Mühletor Palais Liechtenstein

18

15 16 17 18 19 20 21

Kapuzinerkloster St. Gallisches Amtshaus Landesgericht Finanzlandesdirektion Stadtapotheke Gasthof Lingg Leonehaus

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Impressum Herausgeber:

Literatur:

Gestaltung:

Feldkircher Werbe- und Tourismus GmbH

Karl Heinz Burmeister:

www.artdefact.com

6800 Feldkirch

Kulturgeschichte der Stadt Feldkirch

Historische Texte:

Fotos:

Christoph Vallaster:

Mag. Annette M. Bleyle

Archiv Feldkircher Werbe- und

Marktgasse, Handelszentrum mit Tradition /

Tourismus GmbH

Entdecken Sie Feldkirchs Vergangenheit

Redaktion:

Adalbert Welte:

Corina M. Dreher

Stadt und Markt, in: Feldkirch, die รถsterreichische Stadt am Alpenrhein

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