Page 1

ECHT

Magazin für das steirische therMenland Frühling/Sommer 2010

Heilsames Wasser Seltenes Gemüse Tour für Genießer Perspektivenwechsel

w w w. t h e r m e n l a n d . a t

01 cover echt.indd 1

17.03.2010 11:01:39 Uhr


„Das Schnitzel mit Stammbaum“ Transparenz in der Speisekarte – woher stammen das Fleisch, der Fisch, das Gemüse, die Erdäpfel, die Eier, ... ?

02-03 inhalt.indd 2

17.03.2010 11:02:13 Uhr


Fotos: Begsteiger (2), www.photocase.com, Gemeinde Großhart

EdITorIal

Wohlfühlen | Gesundheit 4 bis 13

ECHT

„Gut Ding braucht Weile“. Damit ein Paradeiser gut schmeckt, muss er viele Sonnenstunden in sich tragen. Damit ein Ort Würde und Dauer ausstrahlt, muss er eine Geschichte erzählen können. Im Steirischen Thermenland entdeckt man immer mehr Dinge, die diese Eigenschaften aufweisen. Schloss Hainfeld zum Beispiel, das größte Wasserschloss der Steiermark. Es macht Vergangenheit spürbar, öffnet sich aber auch dem Hier und Jetzt (S. 34-35). Hartberg ist eine Kulturstadt, deren Wurzeln Tausende Jahre zurückreichen. Heute ist sie ein Ort, der tagtäglich Regionalität, Gastfreundschaft und Langsamkeit pflegt (S. 28-29). Auch das Thermalwasser ist ein Beispiel für das Zutreffen des Sprichworts. Aus den Tiefen der Erde kommt es, wo es sich in Millionen von Jahren mit jenen Inhaltsstoffen angereichert hat, die heute bei einem wohligwarmen Bad unserer Gesundheit nutzen (S. 12-13). Das Steirische Thermenland schätzt den natürlichen Rhythmus der Natur. „Alles zu seiner Zeit“ hat ebenfalls Gültigkeit. Das kann Franz Tappauf beim Krenanbau (S. 18-19) genauso bestätigen wie Max Fochtmann, der den Jahreslauf in den Radkersburger Murauen kennt wie kein anderer (S. 26-27). Der Zeit und ihrem Wert – wir haben ihnen in dieser Ausgabe erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Die Lupe symbolisiert dies. Ich wünsche Ihnen Tage der Muße in unserer Region!

INHalT

Essen | Trinken 14 bis 23

Land | Leute 24 bis 33

Kunst | Kultur 34 bis 41 Bürgermeister Komm.-Rat Peter Merlini, Obmann des Steirischen Thermenlandes

IMPRESSUM: Echt*Zeit – das Magazin für das Steirische Thermenland. Medieninhaber: Steirisches Thermenland, Radersdorf 75, 8263 Großwilfersdorf, Tel.: 0043 3385 – 66040, www.thermenland.at, Projektkoordination: Barbara Thaler • Produktion: Corporate Media Service GmbH, Arche-NoahGasse 8–10, 8020 Graz, Tel.: 0043 316 – 90331-0. Geschäftsführung: Harald Kopeter. Redaktionelle Leitung: Mag. Roswitha Jauk. Mitarbeiter/-innen dieser Ausgabe: Michael Jäger, Mag. Barbara Jauk, Guido Lienhardt, Brigitte Alice Radl, Mag. Werner Ringhofer, Inserentenbetreuung: Mag. Irmgard Reinisch (DW 27 83), Anton Reiter (DW 27 67) • Layout/Design: m4! Mediendienstleistungs GmbH & CoKG, Schönaug. 64, 8010 Graz, Heike Reinelt • Hersteller: NÖ Pressehaus • Coverfotos: Rogner Bad Blumau, Falkensteiner Hotels & Residences, Steiermark Tourismus/Schiffer, Anja Fahrig

ECHT*ZEIT 3

02-03 inhalt.indd 3

17.03.2010 11:02:20 Uhr


Moderatorin, Journalistin, Buchautorin, Dancing Star – Claudia Reiterer über ihr Leben abseits der Kameras.

A

ls ich das erste Mal mit der Rolltreppe hinauf- und hinunterfahren durfte, war ich ganz hin und weg. Für mich war das die große heile Welt.“ New York, London, Paris? Nein, von Graz ist die Rede. Claudia Reiterer kramt Kindheitserinnerungen wie aus einer Spielzeugkiste hervor. Die Rolltreppen – für ein Mädchen aus dem oststeirischen St. Johann in der Haide eine Denkwürdigkeit wie die Landung auf dem Mond. Mit 15 wurde Graz zur neuen Heimat, die Verbindung zur Oststeiermark ist aber leidenschaftlich geblieben. Wenn Claudia Reiterer Begriffe wie Warmherzigkeit, Wein und Äpfel ausspricht, werden daraus erlebbare Träume. „Gibt es einen schöneren Platz als die Steiermark?“ Wenn sie für eine Zeit lang wegen des Berufs Wein mit Wien tauscht, lockt sie bald die Sehnsucht wieder zurück. Bad Waltersdorf, Loipersdorf und Bad Blumau heißen ihre Kraftplätze. Begleitet von Familie und Büchern zieht sie sich gerne in die Thermen zurück. Paul Watzlawick und Krimis stehen auf der Leseliste ganz oben. Sudokus stehen ebenso gut im Kurs. „Es hat allerdings Jahre gedauert, bis ich mich dabei entspannen konnte.“ Auch das wohlige Wasser mag Claudia. Sport ist in der Therme hingegen tabu, zu Hause wartet dafür ein schwanzwedelnder Bewegungsmotivator. Seit einem Jahr pocht eine edle Straßenmischung aus Schäfer, Collie und Windhund mit treuen Hundeaugen auf sein Recht.

Was Genuss ist? „Essen!“, kommt die Antwort ohne Nachdenkpause. „Eine steirische Jause, viel reicht nicht an sie heran.“ Auch beim Frühstück wäre sie keine Asketin. Ham and Eggs, Wurst und als Draufgabe ein Nutellabrot entsprechen nicht ganz der Empfehlung eines Diätarztes. Aber die Frau kann es sich leisten. Das harte Training als Dancing Star hat den inneren Motor auf maximale Brennleistung eingestellt. Ihre Liebe zum Tanz hat sie sich auch nach den öffentlichen Tanzstunden im Fernsehen bewahrt. „Wenn ich tanze, fühle ich mich lebendig.“ Nach 14 Wochen mit einem Tanzprofi ist man allerdings verwöhnt, so schnell gibt man sich dann mit der üblichen Schunkelei nicht mehr

Fotos: bigshot, Steiermark Tourismus/Schiffer, www.istock.com

VErlIEbT In dIE STEIErmark

zufrieden. „Da muss ich mich ein bisschen zügeln, aber ich habe das Tanzen so intensiv ausgekostet, davon kann ich noch einige Zeit zehren.“ Temperament genug für eine Fortsetzung der Tanzkarriere wäre da. „Ich kann in wenigen Sekunden von 0 auf 1.000 sein. Das ist nicht immer positiv, setzt aber in Stresssituationen viel Energie frei.“ Energie, die sie ihre Ziele erreichen lässt. Von einer Laufbahn als Journalistin hat Claudia Reiterer immer geträumt. Aber auch davon, auf der Bühne zu stehen. Bei Felix Dvoraks Theaterfestspielen in Berndorf wagt sie sich im Sommer auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Immer etwas los bei Claudia Reiterer. „Ohne uns Steirer wäre die Welt fad“, sagt sie.

Claudia Reiterer ist bis zum Alter von 15 Jahren im Bezirk Hartberg aufgewachsen. Die Liebe zur Heimat ist geblieben.

4 ECHT*ZEIT

04-05 claudia reiterer.indd 4

17.03.2010 11:03:42 Uhr


TanZwoCHEn 2010 Quellenhotel & Spa Bad Waltersdorf ****

Tanzfreudige aller Alters- und Meisterklassen sind willkommen! Tanzen macht Spaß, ist gesund und belebt die Liebe. Wer sich auf Salsa, Tango, Walzer, Polka und Cha-Cha-Cha einlässt, wird es erleben. Gekonnt führt der Tanzlehrer Werner Dietrich auf das Parkett. Montags, mittwochs und samstags Livemusik am Abend. * Volkstänze (J. Jung): 15. bis 23. Mai * Lateintänze: 13. bis 20. Juni * Freizeittänze: 8. bis 15. August * Standardtänze: 12. bis 19. Dezember 2010 feiert die Heiltherme Bad Waltersdorf ihren 25. Geburtstag. Viele Neuerungen und Überraschungen erwarten die Gäste – u. a. längere Öffnungszeiten und ein spezielles Damensaunaritual.

Infos

Quellenhotel & Spa Bad Waltersdorf**** Tel.: 0800 – 205 308 www.heiltherme.at Hotel Legenstein

Tanzen und „wellnessen“ unter vier ganz privaten Sternen. Tanzabende mit Livemusik sind immer dabei! * Tanzwochenende: 16. bis 18. Juli und 23. bis 25. Juli 2010 * Tanzwoche mit Andy & Kelly Kainz: 18. bis 23. Juli 2010 Infos

Hotel Legenstein**** Bairisch Kölldorf 14, 8344 Bad Gleichenberg, Tel.: 03159 – 2220-0 www.legenstein.at

ECHT*ZEIT 5

04-05 claudia reiterer.indd 5

17.03.2010 11:03:50 Uhr


3 TAGE/2 NÄCHTE Manchmal braucht man Zeit zum Genießen. Schön, wenn eine Freundin dabei ist.

BERÜHREND

CappucDie Idee für unseren Urlaub kam bei einem Lust mehr umso hatten cino auf. Der Alltag hatte uns, wir aber zu Ruhe in iche Mögl auf Abwechslung und Zeit, einmal alles d.at spezielle Pauschalbereden. Eva hat auf www.thermenlan „Reine Frauensache“ etwa ckt, entde n dinne angebote für Freun gleich Petra eingefallen, oder „Cliquenweekend“. Mir ist dabei gehört hatte ... mehr von der ich auch schon lange nichts

SCHÖNHEIT

LADIES ONLY

Damensauna, ja das mögen wir, gemischt. Am schönsten an gern auch aber wir haben es Spezialaufgüssen. Meine den bei Düfte die sind a der Saun ienblüte. Petras Laune Favoriten sind Minze-Kirsch und Akaz auber. Eva schwärmt ingsz Frühl steigt beim Aufguss namens en wir uns ein Peeling. gönn drei Alle Haut. von Olive auf ihrer Totes-Meer-Salz. Stichwort: japanischer Salzaufguss bzw.

„Masque Thalasso“? Die junge Kosmetikerin hat unserer Petra die „Power-Ku r aus dem Meer“ ans Herz gelegt. Der Extrakt aus bretonisch en Braunalgen strafft die Haut und versorgt sie optimal mit Feuch tigkeit. Motiviert davon, wie unsere Freundin bei dieser Behandlung aufblüht, investieren auch wir in unsere Schönheit . Besonders ansprechend finden wir die Vielfalt an steirischer Naturkosmetik.

Fotos: Begsteiger, Austria Trend Life Resort Loipersdorf, Heiltherme Bad Waltersdorf, Therme Loipersdorf, Rogner Bad Blumau

ZEIT

Eine Vorliebe, die wir teilen, ist, uns verwöhnen zu lassen und neue Massagen kennenzulernen. Eva wählt eine geschmeidige Kerzenmas sage, bei der sie zartes Kokosöl und der Duft von Wildrosen betören, Petra genießt eine ayurvedische Kräutermassage , bei der zwei Masseure gleichzeitig behandeln und ich bin neugierig auf die pflegende Holunderölmassage mit STYRIA SAMBUCUS.

6 ECHT*ZEIT

06-07 freundinnen.indd 6

17.03.2010 11:15:31 Uhr


KRAFT

Das Steirische Thermenland lädt besonders zur Bewegung ein. Deshalb laufen, walken und spazieren sogar Petra und ich. Außerdem spielen wir Boccia und Volleyball, machen Aquafitness und Training für Kraft und Figur. Und wir haben beschlossen, am 15. August beim „Großen Frauentag“ in Bad Blumau dabei zu sein. Da erfahren wir u. a., wie man aus Wildkräutern selbst Anti-Cellulite-Creme herstellt!

hsommersonne, Zwitschernde Vögel, Frü Thermenland ist che iris Luft – das Ste sprießende Natur, gute Hängematte ffen. Ich lasse in einer wie zur Erholung gescha ine Haut ihre me ifen. Dabei bekommt meine Gedanken schwe ht es an die zie en ch meine Freundinn erste zarte Bräune. Au Naturteich, am en Lieg en bequem Plätze in freier Natur: die Saunen. die Außenbecken und die Liegewiesen rund um

SONNE

DIE SCHNÄPPCHENJAGD FÜR ANSPRUCHSVOLLE Das Gloriette Outletcenter in Stegersbach (Südburgenland) ist der Shoppingtipp ganz in Ihrer Nähe! Nur 5 km vom Steirischen Thermenland entfernt bietet das Outletcenter auf 2000 Quadratmetern Top-Marken zu Top-Preisen für die ganze Familie! Ihre ausgewählten Stücke können auf Wunsch in der hauseigenen Schneiderei geändert werden, Maßhemden und -blusen werden binnen zwei Tagen gefertigt! Besuchen Sie uns ganz in Ihrer Nähe und gönnen Sie sich Schnäppchen von Gloriette, Ara, Blue Seven, Faber, Fred Perry, Fruit of the Loom, Gardeur, Wittmann, Huber, Otto Kern, Palmers, Skiny, Venice Beach, Vossen, Wolford und vielen mehr ...

Promotion

PROSECCO

Wie charmant, dass eine Flasche davon im Zimmer auf uns wartet. Die Krönung eines außergewöhnlichen Tages ist nun einmal ein fröhlicher Abend. Wir genießen an solchen ruhige jazzige Barmusik ebenso wie ein schwungvolles Livekonzert. Im abendlichen Restaurant, an der Bar und in den Vinotheken verkosten wir heimische Weine, essen Käse und Weintrauben. Und sind herzlich zufrieden.

Gloriette Outletcenter Stegersbach, Kastellstraße 46, 7551 Stegersbach, Tel.: 03326 – 52401-51, Öffnungszeiten: Mo.-Fr 9-18, Sa 9-17 Uhr, www.gloriette.at

ECHT*ZEIT 7

06-07 freundinnen.indd 7

17.03.2010 11:15:46 Uhr


BaDEn IST gESunD Der Mediziner Babak Bahadori „predigt“ Wasser und das nicht nur, weil es Geborgenheit vermittelt.

Z

u schätzen gewusst haben das Thermalwasser schon die alten Römer. Die Medizin interessiert sich seit dem 2. Jahrhundert für die Auswirkungen von warmem Wasser auf den menschlichen Körper. „Sanus per aquam“ wurde zu einem geflügelten Wort. Es meint nichts anderes als „gesund durch Wasser“ und ist die Langform unseres heutigen Begriffs „Spa“. Ein Thema, bei dem auch der Internist und Buchautor („Mein Körper in Balance“) Babak Bahadori zu Hause ist. Wenn er von den sogenannten Thermo-Mineralprodukten spricht, meint er Thermalwasser, Thermalschlamm und Thermaldämpfe. „Diese Produkte beeinflussen sowohl das virologische als auch das antioxidative System unseres Körpers eindeutig positiv.“ Was so viel heißt, dass durch regelmäßige Thermenaufenthalte unser Immunsystem gestärkt wird. Mitverantwortlich für diese gesundheitsfördernden und lebensverlängernden Effekte sind vor allem die Zusammensetzung und die Temperatur der im Thermalwasser enthaltenen Mineralien. Studien belegen nicht nur die positive Wirkung des Wassers auf das Kreislaufsystem, auch bei Leiden wie etwa Schuppenflechte oder Rheuma bringt eine Thermalwassertherapie zumindest Linderung. Ganz allgemein fühlen sich Menschen bei einer Wassertemperatur um die 36 Grad besonders wohl. „Das lockert die Muskulatur und löst eine embryonale Geborgenheit aus. Das ist es, was im Wasser auch der Psyche so guttut.“ Buchtipp: „Mein Körper in Balance“, www.thermenland.at/shop

ZEIT-LUPE Das Wasser der Vulkania Heilquelle in Bad Blumau kommt mit einer Temperatur von 110° C aus einer Tiefe von fast 3.000 Metern. Wer hier schwimmt, erholt sich in einem jahrtausendealten, hochmineralisierten Urmeer vulkanischen Ursprungs.

Wasser ist äußerlich und innerlich genossen ein Gesundheitsbrunnen.

8 ECHT*ZEIT

08-09 heilendes.indd 8

17.03.2010 11:17:06 Uhr


BEI angST unD ErSCHöpFung Babak Bahadori ist Arzt und Stoffwechselexperte.

Fotos: Steirisches Thermenland, Therme Loipersdorf, Heiltherme Bad Waltersdorf/Maxum, Dr. Bahadori

Die Balneologie, die Lehre von der Anwendung natürlicher Heilquellen, plädiert für regelmäßige Thermenbesuche.

Warum ist Thermalwasser so erholsam für Körper und Geist? Bedingt durch den steigenden Freizeitstress gönnen sich die Menschen immer weniger Entspannung und Ruhe. Der ohnedies schon beruflich gestresste Mensch glaubt, auch in der Freizeit ständig etwas tun zu müssen. In einer guten Therme gibt es jede Menge Entspannungsangebote. Das sind echte Ruhezonen, in denen wir uns erholen können, ohne auch noch in der Freizeit unter Strom zu stehen. Inwiefern trägt Thermalwasser zur Entspannung und Gesundheitsvorsorge bei? Generell beeinflussen sogenannte Thermomineralprodukte wie Thermalwasser, -schlamm und -dämpfe das Immunsystem und das antioxidative System positiv. Der Körper wird widerstandsfähiger, die Zellen „rosten“ langsamer. Studien belegen, dass eine Thermaltherapie bei Stress sowie bei Angst- und Erschöpfungszuständen hilft.

FakTEn ZuM HEILWaSSEr * Heilwasser ist als natürliches Heilvorkommen definiert, das aufgrund seiner besonderen Eigenschaften und ohne seine natürliche Zusammensetzung verändern zu müssen, eine wissenschaftlich anerkannte Heilwirkung ausübt oder zumindest erwarten lässt. * Thermalwasser ist Heilwasser, das konstant mit einer Temperatur von mindestens 20 Grad aus der Erde tritt. * Wem hilft es? Das ist von Heilquelle zu Heilquelle verschieden und hauptsächlich von der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe abhängig. Die Liste der Indikationen reicht von Muskelverspannungen bis zu Stoffwechselstörungen. Detaillierte Informationen zu den Heilquellen im Steirischen Thermenland finden Sie auf www.thermenland.at

ECHT*ZEIT 

08-09 heilendes.indd 9

17.03.2010 11:17:35 Uhr


FrIsCH und G‘sund ... In Auffen und Großsteinbach erwarten Sie Kneippspezialisten mit alten und neuen Gesundheitsimpulsen.

S

ebastian Kneipp (1821–1897) soll einem einzigen Bad in der kalten Donau seine Gesundheit verdanken, den meisten anderen Menschen ist mehr geholfen, wenn sie die Regeln seiner Lehre in ihr tägliches Leben einfließen lassen. Kennenlernen kann man Kneipp auch im Steirischen Thermenland, das ja eigentlich für seine heißen Quellen berühmt ist. Die Gemeinden Auffen und Großsteinbach haben sich zu Kneippexperten entwickelt und bieten ihren Gästen alles, was diese

Auch die Thermen des Steirischen Thermenlandes bieten Kneippbecken für den Frischekick.

Kurform braucht: die Heilkraft kalten Wassers (mit Anlagen zum Wassertreten, für Kniegüsse und Armbäder), Ordnung (im Sinne eines natürlichen Lebensrhythmus aus Aktivität und Zeit für Entspannung), Ernährung (schmackhaft leicht, vielseitig und naturbelassen), Bewegung (Schwimmen, Wandern, Walken und Radeln mit Maß und Muße) sowie Heilkräuter (frisch aus der Region). Entdecken Sie den Herzrhythmus- und den Atem-Aktiv-Wanderweg, den Kneippbewegungsturm u. v. m.

SCHON GEWUSST, DASS … ... es zur klassischen Kneippkur gehört, auch einmal ganz ungeniert zu schimpfen? ... die Hydrotherapie auch schulmedizinisch untersucht wurde? Erfolge hat sie v. a. bei Gefäßerkrankungen sowie zur Stärkung der Immunabwehr. Am besten belegt ist die Wirksamkeit gegen Krampfadern.

Fotos: Gemeinde Großsteinbach, steiermark Tourismus, Herker, Bigshot

Der Zeitgarten und die Landschaftssonnenuhr in Großsteinbach laden zum Verweilen ein.

10 ECHT*ZEIT

10-11 kneippen.indd 10

17.03.2010 11:28:24 Uhr


Mit allen Sinnen im Moment: Kneippen weckt die Lebensgeister und macht fröhlich!

KnEIppadrEssEn * Kneipp-Bewegungsturm in Auffen, 33 Meter hoch, tolle Fernsicht. Tel.: 03333 – 23 97 (Hans-Peter Schneider); in Auffen finden Sie auch einen Barfußweg zur Stimulation der inneren Organe und selbst die Kapellenuhr schlägt hier im Rhythmus des Herzens ... * Kneippanlagen in Großsteinbach – besuchen Sie die Kneippstation beim Zeitgarten in unmittelbarer Nähe zur Schachblumenwiese. * Kneipp-Aktiv-Park Mittleres Feistritztal; ideal, um Kneippanwendungen kennenzulernen. Den Folder mit Kneippangeboten für die ganze Familie erhalten Sie unter Tel.: 0664 – 238 69 22 (Karl Huber) oder www.kneipp-aktiv-park.at.

Peter Herker, Kneipparzt und Allgemeinmediziner in Graz.

WassEr als HEIlquEllE Kneippen – was spricht dafür? Mit gezielten Kältereizen trainieren wir die Temperaturregulationsfähigkeit

unseres Körpers. Man muss wissen: Der Mensch ist ein Warmblütler, der seine Körpertemperatur bei 36 bis 37° C halten will. Wenn wir unseren Körper nun mit kaltem Wasser behandeln, trainieren wir seine Regulationsmechanismen. Es klingt vielleicht paradox, ist aber logisch: Kneippanwendungen führen dazu, dass wir leichter und schneller wieder warm werden. Wenn wir den Organismus immer warm halten, dann friert er umso leichter. Der Kneippeffekt geht aber noch viel weiter. Letztlich

verbessert sich dadurch die gesamte Stressregulation des Körpers. Wie oft soll man kneippen? Am besten ein Leben lang, aber mindestens 6 bis 8 Wochen. Sehr einfach und sehr wirkungsvoll sind die Anwendungen kaltes Armbad, kaltes Fußbad, Wassertreten, Knieguss, Schenkelguss und Armguss. Der technische Aufwand ist minimal, der Zeitaufwand gering. Probieren Sie es einfach. Sie werden die Wirkungen schätzen und bald nicht mehr darauf verzichten wollen!

ECHT*ZEIT 11

10-11 kneippen.indd 11

17.03.2010 11:28:29 Uhr


Salarien sind Refugien des Rückzugs und der tiefen Entspannung. Dank des besonderen Mikroklimas ist ein Aufenthalt ähnlich gesund wie ein langer Spaziergang am Meer.

M

an fühlt sich wie in einer anderen Welt angekommen, sobald man das Salarium der Therme Loipersdorf betritt. Rundum lagern 250 Millionen Jahre alte Salzbrocken, die aus dem Himalaya stammen, und strömen Gelassenheit und Dauer aus. Die Stille und das feine Licht holen den Besucher vollends in eine Welt der Entspannung. Im Salarium herrscht ein Mikroklima, wie man es sonst nur in Meeresnähe oder in einem Salzstollen tief im Berginneren findet. „25 Minuten in unserem Salzstollen haben einen Effekt wie ein zweistündiger Spazier-

gang am Strand eines stark bewegten Meeres“, sagt die Kurärztin Herta Rath. „Das besondere Klima reinigt die Atemwege, erfrischt die Haut, fördert den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden. Das Salarium ist eine echte Kraftquelle für Körper und Geist.“ www.therme.at Ein Salinarium mit Salz aus dem Himalaya findet man auch in der Heiltherme Bad Waltersdorf sowie im Hotel Stoiser in Loipersdorf. Speziell zu empfehlen sind Salarien bei Bronchitis, allergischem Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen sowie bei Proble-

men wie Neurodermitis und Akne. Entspannen mit Meeresklima ist auch in der Totes-Meer-Salzgrotte im Rogner Bad Blumau möglich. Hier bestehen sowohl die Wände als auch die Decke und der Boden zur Gänze aus Salz aus dem Toten Meer. Salz dieser Herkunft besteht aus vielen Mineralien und gesundheitsfördernden Stoffen wie Magnesium und Kalium, die positiv auf das Immunsystem, den Stoffwechsel, den Kreislauf und das Herz wirken. Auch bei Ermüdungs- und Stresszuständen kann ein Bad in gesunder Meeresluft kleine Wunder wirken.

Fotos: Therme Loipersdorf, Speltenbacher Heilsalz, life medicine RESORT, Rogner Bad Blumau, Heiltherme Bad Waltersdorf

EnTSpannung In dER SaLZgROTTE

Im Salarium der Therme Loipersdorf entspannt man sich bei Meeresklima. Dauer: 25 Minuten

12 ECHT*ZEIT

12-13 salz.indd 12

17.03.2010 12:32:01 Uhr


HEILSaLZ auS SpELTEnBaCH Speltenbacher Heilsalz wird aus der Speltenbacher Thermalquelle gewonnen. Es lindert Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis) sowie Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen. Auch für Menschen, die Entspannung suchen, ist das Heilsalz eine Wohltat. www.heilsalz.at

SOLE auS Bad gLEICHEnBERg „Gesund werden durch Atmen“, heißt es im life medicine RESORT in Bad Gleichenberg. Die altbewährte Soleinhalation nützt die Heilkraft zerstäubten, hochmineralisierten Wassers. Sie besänftigt sensible Bronchien und hilft den Lungen, neue Lebensenergie zu tanken. www.lifemedicineresort.com

SaLZ auF unSERER HauT Salz war schon in der Antike als Heilmittel bekannt. Solebäder bauen Stress ab und helfen der Haut. Perlen- oder Kohlensäurebäder wie sie zum Beispiel im Rogner Bad Blumau angeboten werden, wirken über das CO2. Zu empfehlen auch bei Bluthochdruck und Gefäßerkrankungen. www.blumau.com

ZEIT-LUPE Himalayasalz, wie es in den Salarien der Therme Loipersdorf und der Heiltherme Bad Waltersdorf verwendet wird, ist rund 250 Millionen Jahre alt und hat unzählige wertvolle Mineralien in sich gespeichert. Totes-Meer-Salz ist seit Jahrtausenden für seine Heilwirkung bekannt. Dank der hohen Luftlöslichkeit eignet es sich besonders gut zur Inhalation.

duRCHaTMEn IM SOLEdaMpFBad Feinst gelöstes Meersalz und reine ätherische Eukalyptus- und Minzeauszüge machen einen Besuch im Soledampfbad der Heiltherme Bad Waltersdorf zu einem Reinigungs- und Pflegeerlebnis für den gesamten Atembereich. Es herrscht ein Bioklima, das jenem am Meer entspricht. www.heiltherme.at

ECHT*ZEIT 13

12-13 salz.indd 13

17.03.2010 12:32:12 Uhr


gEmüsE AdrEssEn * Tipp: „Arche-Noah-Pflanzen- & Samenmarkt“ am 1./2. Mai 2010 im Schaugarten von Irmgard Scheidl in Neudörfl 186, 8321 St. Margarethen/R., Tel.: 0664 – 533 16 03 * Kräuter und Samen von Kräuterraritäten bei Gartenbau Wagner, Gutendorf 36, 8353 Kapfenstein, Tel.: 03157 – 23 95 * Kürbisse in vielen Sorten, roh oder auch schon verarbeitet bei Johannes und Eva Zach in Pertlstein 29, 8350 Fehring * Gemüseraritäten, Biogemüse, Theresia und Walter Scharler in Wetzawinkl bei Gleisdorf; im Hofladen und auf dem Bauernmarkt in Gleisdorf, www.bio-scharler.at * Erdmandeln, Physalis, Topinambur bei Andrea Schnaderbeck, Kirchberg/Raab, Tel.: 0664 – 4637362

gElbE KIrsCHEn Z

um Staunen, Kosten und Ern- Gemüse Ihrer Wahl.“ Das muss man mir ten lädt der Paradeis- und Chili- nicht zweimal sagen. Grüne GlockenSchaugarten in Schwabpaprika und bunte Vogelaugenau ein. Es dauert aber lange, chili, aromatisch duftende „Golbis man hier aus dem Staunen dene-Königin“-Paradeiser und wieder herauskommt. Man hat kleine, süße, gelbe Cherrytodas überwältigende Gefühl, im maten wandern in meinen Sack. Paradies der Vielfalt angekomIn Urlmüllers Bauernladen geht men zu sein und sich an der Far- Susi Pammer, das Staunen dann gleich weiter, ben- und Formenpracht niemals Lebensso appetitlich schaut alles aus, sattsehen zu können. Mehr gärtnerin, was es hier in eingelegter Form Auersbach. als 230 verschiedene Paradeisan Produkten zu kaufen gibt. und 70 Chilisorten aus 40 ver„Urlmüller‘s Kostbarkeiten“ schiedenen Ländern wachsen hier und eben: feuriges Chutney, steirisches Salleuchten in der Sommersonne. „Füllen sa, Balsamico Cherrys, Paradeiser-ZimtSie Ihren Erntesack mit 5 Kilogramm Konfitüre und vieles, vieles mehr. Der

Schaugarten und der Bauernladen Urlmüller haben täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. www.urlmuellers.at Für die Vielfalt schwärmt auch Susanne Pammer, die Initiatorin des Projekts „Lebensgärten“, einem Netzwerk von 28 unterschiedlichsten Gärten, die ihre Pforten immer wieder für Besucher öffnen. Sie weiß auch, welche Sorten heute wieder vermehrt in den Gärten der Südoststeiermark wachsen, nämlich Topinambure, Schwarzwurzeln, Pastinaken, alte Paradeiser, violette Karotten, Ochsenherz, Erdmandeln, Zuckerwurzeln sowie Steck- und Kohlrüben. www.lebensgaerten.at

Fotos: Pammer, bigshot

Ein Paradies für Paradeiser und Chili bietet sich dem Besucher der Schaugärten der Familie Urlmüller in Schwabau. Wer hier eintritt, erlebt den ganzen Reichtum alter Kostbarkeiten.

14 ECHT*ZEIT

14-15 gemüse.indd 14

17.03.2010 12:39:37 Uhr


dIE sCHÖnsTE ArT VOn sWImmIngPOOl Badevergnügen in chemiefreiem Wasser!

Promotion

W

urde Wasser im Garten vor einem Jahrzehnt noch mit blauen Swimmingpools assoziiert, sind in den letzten Jahren Schwimmteiche in Mode gekommen, die meist viel besser in die Gartenlandschaften passen und darüber hinaus das ökologische Bewusstsein des Gartenbesitzers ausdrücken. Ein Spaziergang an einem See, entlang eines Flusses oder Bachs – Wasser übt eine Faszination auf den Menschen aus und zieht ihn in seinen Bann. Zur Abkühlung an heißen Sommertagen wünschen sich viele eine Bademöglichkeit im eigenen Garten. Doch der klassische hellblaue Swimmingpool hat Konkurrenz bekommen. Ein Swimming-Teich ist das ganze Jahr über eine optische Bereicherung für den Garten. Neben dem sommerlichen Badevergnügen eröffnet sich bei dieser Kombination aus Biotop und Schwimmbecken dem Benutzer eine neue Welt: Libellen, Frösche und Teichmolche bevölkern schon wenige Tage nach der Fertigstellung die Regenerationszone des Teichs. Und im Winter wird der zugefrorene Teich zum privaten Eislaufplatz. Die Gesamtwasserfläche des Teichs teilt sich in eine Schwimmzone und einen Regenerationsbereich: Die zwei Meter tiefe Schwimmzone bietet Platz zum Planschen, Reinspringen und Tauchen, kurz:

Der Badeteich muss nur einmal befüllt werden.

für den perfekten Badespaß. Im seichten Regenerationsbereich wird das Wasser von Pflanzen natürlich gereinigt und durch die natürlichste Heizung der Welt, die Sonne, erwärmt. Ein Bogensiebskimmer reinigt die Wasseroberfläche auch von den kleinsten Verunreinigungen – und das tierschonend. Ein neu entwickelter Tauchpumpenschacht sorgt für eine kontinuierliche Wasserzirkulation ohne lästiges Pumpengeräusch und mit niedrigem Energieverbrauch. Fordern Sie einen kostenlosen Katalog an! Biotop Landschaftsgestaltung GmbH Hauptstraße 285, 3411 Klosterneuburg/Weidling Tel.: 02243 – 304 06, office@biotop-gmbh.at www.swimming-teich.com

bEsTEllCOUPOn

ECHT M

für

zin aga

stei das

risc

ECHT he

the

rMe

nla

Magazin f ür das ste irische

Herbst/Winter

nd

2009/2010

therMenla

nd

8/2009

r 200

inte bst/W

Her

❍ JA! Ich will ECHT*Zeit kostenlos abonnieren.

ken hr e tan Weinja Energi ches Steiris es Land Farbig ndwerk ha Kunst

www

Echt*Zeit-Bonus: Abonnenten des Magazins erhalten zusätzlich zum Magazin spezielle Echt*Zeit-Vorteile!

.the

Zeit für uns Grenzenlos Wander n Rezepte für Kürbis Klöcher Tramine r

rme

nlan

d.a

t

ECHT

w w w. t h e r m

Magazin für das steirische therMenland

enland.at

Frühling/Sommer 2010

Das Magazin erscheint zweimal jährlich. Der nächste Erscheinungstermin ist im September 2010. Ein Abo von Echt*Zeit pro Haushalt möglich.

Heilsames Wasser Seltenes Gemüse Tour für Genießer Perspektivenwechsel

w w w. t h e r m e n l a n d . a t

Name: Vorname: Straße/Hausnummer: Land/Postleitzahl/Ort: Ja, ich will den Newsletter Steirisches Thermenland erhalten. E-Mail:

Coupon ausschneiden und einsenden an: Steirisches Thermenland Radersdorf 75 8263 Großwilfersdorf oder Fax: 03385 – 66 040-20 info@thermenland.at Sie können das Magazin auch per E-Mail unter info@thermenland.at abonnieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel.: 03385 – 66 040.

ECHT*ZEIT 15

14-15 gemüse.indd 15

17.03.2010 12:39:49 Uhr


CrEmEsuppE von TopInambur und LauCH

Konsistenz mit Gemüsefond strecken. Das Obers dazugeben und abschmecken. Nach Belieben mit Tomatenwürfeln und schwarzen Nüssen garnieren.

Zutaten für 4 Personen 500 g Topinambure 3 Schalotten ½ Stange Lauch 750 ml Gemüsefond 100 ml Weißwein 100 ml Milch 50 ml Schlagobers (Sahne) Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft Lorbeerblatt, etwas Kümmel Tomatenwürfel und schwarze Nuss Die Topinambure gut waschen, abtrocknen und in Würfel schneiden. Die Schalotten ebenfalls in feine Würfel schneiden. Den Lauch halbieren, waschen und in Streifen schneiden. Etwas Butter schmelzen und die Schalotten und Topinambure darin glasig dünsten, den Lauch dazugeben, mit dem Weißwein ablöschen und mit dem Gemüsefond und der Milch aufgießen. Die Gewürze zugeben und weich kochen. Die Suppe vom Herd nehmen und pürieren, durch ein feines Sieb abseihen und je nach

danke für das reZepT! Life mediCine resorT bad GLeiChenberG Petra Knittelfelder und Manfred Hödl leiten gemeinsam die Küche im life medicine RESORT Bad Gleichenberg. „Wir kochen regional und saisonal, im Winter gibt’s bei uns keine Erdbeeren.“ Alte Gemüsesorten wie Pastinaken, Paradeiser oder auch violette Karotten hingegen bereichern regelmäßig die Speisekarte des Hauses. Bezogen wird das Gemüse von Bauern aus der Region, die diese alten Sorten immer öfter auf kleinen Flächen anbauen. Wie kommt man darauf, alte Gemüsesorten mit modernen Gerichten zu kombinieren? „Wir ändern täglich unsere Menüs und das Gemüse hilft dabei, die Vielfalt zu bewahren. Außerdem tragen wir so auch etwas dazu bei, dass diese teilweise jahrtausendealten Schätze nicht ganz von der Bildfläche verschwinden, und sie sind gesund. Das

ist in unserem Haus besonders wichtig.“ Es gibt übrigens Grund zum Gratulieren: Das life medicine RESORT wurde vom Reisemagazin GEO SAISON unter die besten 100 Hotels in Europa für 2010 gewählt! Tipp: Kochkurs „Spargel & Bärlauch“ – am 17. April findet in der hochmodernen Lehrküche ein Kochkurs zu regionalen Spezialitäten statt. Anmeldung unter Tel.: 03159 – 2294-4001 life medicine RESORT, Brunnenstraße 40, 8344 Bad Gleichenberg, Tel.: 03159 – 2294-4001 www.lifemedicineresort.com

Fotos: Guido Lienhardt

Cremesuppe von Topinambur und LauCh

16 ECHT*ZEIT

16-17 rezepte.indd 16

17.03.2010 12:42:01 Uhr


aCkErGEmüsE À La mITTELaLTEr

miTTeLaLTerLiChes aCkerGemüse in Traminerfond miT ZweierLei käse GraTinierT Zutaten für 4-6 Personen 1 Bund Broccoli 1 Karfiol 1 Pastinake 1 Petersilwurzel 1 Schwarzwurzel 1 Bund Sellerie 1 Bund Frühlingszwiebeln 1 kleine Staude Ingwer 1 Knoblauchzehe Zitronen-Olivenöl Pfefferoni-Olivenöl Balsamico-Essig Petersilie Salz, Pfeffer, Zucker 1/ l Klöcher Traminer 8 geriebener Emmentaler oder Bergkäse geriebener Gorgonzola Das Gemüse waschen, die Sellerie, die Frühlingszwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer fein schneiden und in einer Pfanne mit den beiden Olivenölsorten anbraten, salzen und einen Teelöffel Zu-

cker hinzufügen. Parallel dazu Pastinake, Broccoli, Karfiol sowie die geschälte Petersil- und Schwarzwurzel 15 bis 20 Minuten (bis das Gemüse weich wird) in Salzwasser kochen. Die gebratenen und gekochten Gemüsesorten auf einem hitzebeständigen großen Teller anrichten, mit ¼ Liter Klöcher Traminer aufgießen, ein paar Tropfen Balsamico-Essig hinzufügen und mit dem geriebenen Käse bestreuen. Den Teller anschließend ca. 15 Minuten bei 180 Grad ins Backrohr stellen. Zum Schluss nochmals etwas Salz, Pfeffer und Petersilie darüberstreuen.

der Küche liegt in den Händen von Branko Horvat, Simon Smej und Bostjan Puhan. Sie beziehen die alten Sorten über die Agrarunion, diese wiederum von lokalen Landwirten. „Das mittelalterliche Ackergemüse eignet sich als Hauptgericht, aber auch als Beilage, z. B. zu einer Flugentenbrust mit Honigschalotten oder in Kombination mit einer Kürbiskerneierspeis“, erklärt Schmankerlhaus-Chef Hannes Krois. Schmankerlhaus Hauptplatz 3, 8330 Feldbach Tel.: 03152 – 37272, www.schmankerlhaus.at

danke für das reZepT! das sChmankerLhaus Seit über einem Jahr gibt es auf dem Feldbacher Hauptplatz eine neue Adresse: das im Jugendstil gestaltete Schmankerlhaus. Der Inhaber Hannes Krois stimmt seine Gäste geschichtlich und kulinarisch auf das Jahr 1912 ein. Vor allem die Küchen der oberen Adria, der k. u. k. Monarchie und der ehemaligen Kronländer finden sich auf der Speisekarte wieder, ebenso wie edle Weine aus diesen Ländern. Die Leitung

ECHT*ZEIT 17

16-17 rezepte.indd 17

17.03.2010 12:42:05 Uhr


froH TroTZ TränEn

E

in wunderschön restauriertes, typisch südoststeirisches Bauernhaus, daneben ein modernes Haus, in weiterer Folge eine eher nüchterne Lagerhalle, keinerlei Aufschriften oder Firmenlogos – so präsentiert sich der Kren verarbeitende Betrieb der Familie Tappauf aus Erbersdorf im Bezirk Feldbach. Seit über 30 Jahren prägen die weißen Krenwurzen das Leben der Familie. Schon in den 70er Jahren ha-

ben die Eltern von Franz Tappauf den bäuerlichen Betrieb von Viehmast und Gemüseackerbau komplett auf die Produktion von Kren umgestellt. „Mein Vater hat erkannt, dass man mit einer Spezialisierung mehr Erträge erwirtschaften und die Zukunftsaussichten verbessern kann“, erinnert sich der jetzige Firmenchef. Zehn Kinder entstammen der Ehe von Josef und Magdalena Tappauf, Sohn Franz hat den Hof

übernommen. Zusammen mit seiner Frau Ursula hat er neue Ideen eingebracht und den Bauernhof zu einem wirtschaftlichen Unternehmen umgestaltet. „Heute sind wir gut aufgestellt, bauen auf 5,5 Hektar Kren an, ernten und waschen ihn und verpacken ihn vakuumfrisch. Geliefert wird ins gesamte Bundesgebiet.“ Auf weiteren 40 Hektar wächst Mais. Die Flächen werden für die Fruchtfolge gebraucht.

fotos: Guido Lienhardt, Genuss regionen

Das Steirische Thermenland ist das Hauptanbaugebiet für steirischen Kren g.g.A. Familie Tappauf lebt davon.

18 ECHT.ZEIT.

18-19 krenbauer.indd 18

17.03.2010 12:43:03 Uhr


Haas – EnTdECkEn sIE dIE VIELfaLT dEs BauEns Ihr Fertigbau-Spezialist im Steirischen Thermenland HAAS – der Name steht für Häuser mit Top-Preis-/Leistungsverhältnis und Topwerten beim Energiesparen. Wer den Urlaub zum Träumen vom Eigenheim nützt, ist der Realisierung ganz nahe: Das österreichische Werk von Haas-Fertigbau liegt direkt im Steirischen Thermenland. Infos über die Vielfalt des Bauens – Haas verwirklicht auch ihre individuellen Wohnwünsche und ist Spezialist für barrierefreies Bauen – erhalten Sie auf www.haas-fertigbau.at, in den Musterhäusern in allen Fertighausparks sowie unter der Gratishotline Tel.: 0800 – 800 001. Das nächstgelegene Haas-Musterhaus finden Sie im Musterhauspark Graz -Center West, Tel.0316/831008, www.haus-fertigbau.at

SteiriSche KrenSuppe Zutaten für 4 Personen

Schwarzbrot in Würfel schneiden, in etwas Butter goldbraun anrösten – zur Seite stellen. Die restliche Butter mit Mehl anschwitzen lassen, mit Suppenbrühe und Milch aufgießen, umrühren und aufkochen lassen. Sauerrahm mit Stabmixer einrühren. Die Suppe mit Salz, Wein und Zitronensaft abschmecken. Den geriebenen Kren löffelweise dazugeben, bis der gewünschte Geschmack erreicht ist. Schlagobers aufschlagen und die Hälfte davon in die Suppe einrühren. Den Rest für die Garnierung aufheben. Suppe anrichten und mit den gerösteten Brotwürfeln, Schlaghäubchen, Jungzwiebelscheiben und geriebenem Kren garnieren.

Promotion

2 Scheiben schwarzes Brot 50 g Butter ½ l Suppenbrühe ¼ l Milch 1/ l Sauerrahm 8 1/ l Schlagobers 8 2 EL Weißwein etwas Zitronensaft 1 Jungzwiebel 2 EL Mehl 30 g Kren g.g.A. Salz

Sebastian und Verena mit frischen Krenwurzen.

Ursula Tappauf, Erbersdorf

Im März und April wird mit maschineller Unterstützung händisch ausgesetzt, im Juni wird jeder Setzling händisch gehoben und von unnötigen Seitenwurzeln befreit. „Eine echte Knochenarbeit, die aufs Kreuz geht“, ergänzt die Chefin. Geerntet wird ab November, wobei die Hälfte der Ernte im Acker bleibt. Diese wird ab März eingebracht – so gibt es immer frischen Kren, der auch bei Familie Tappauf nicht von der Osterjause

wegzudenken ist. In den Buschenschenken ist er bei jeder Brettljause ganzjährig die wichtigste Nebensache der Welt. „Kren bestimmt wirklich unser Leben. Unsere Kinder versuchen schon, den Kren kulinarisch zu erforschen, obwohl es kaum wirklich reine Krenrezepte gibt, sieht man einmal von der klassischen Krensuppe ab.“ Dadurch, dass Kren jetzt g.g.A.-geschützt ist (g.g.A. heißt

geschützte geografische Angabe), ist er in seinem Wert deutlich gestiegen. Von einem Nischenprodukt ist Kren zu einer Delikatesse gereift. Auf die Frage, ob in der Familie Tappauf viel geweint wird, gibt’s eine klare Antwort: „Ja, vielleicht schon etwas mehr als anderswo. Aber uns bringt der Kren nur wegen seines Aromas zum Weinen, ansonsten haben wir eine riesige Freude mit ihm – und hoffentlich auch unsere Kunden!“

ECHT.ZEIT. 19

18-19 krenbauer.indd 19

17.03.2010 12:43:09 Uhr


Katharina Thaller erzählt vom Leben in den Weinbergen zwischen Austrieb im Frühling und Ernte im Herbst – und was Sie am Wein genießen können.

K

nospen schwellen, zarte Triebe sprießen, im Gras unter den Rebstöcken blühen die Gänseblümchen – in den Weingärten ist der Frühling eingekehrt! Sobald es April wird, ist die Winterruhe vorbei. „Die Rebe geht in Saft“, erzählt Katharina Thaller, die seit Herbst 2009 steirische Weinhoheit ist. Dann ist jene stille Schönheit vorbei, die sich jedes Jahr in den Wintermonaten über den Weinberg legt und an manchen Tagen mit Reif und Schnee weiß schmückt, eine Zeit, in die aber auch ein Arbeitsschritt fällt, ohne den der Wein später nicht jene Qualität entfalten könnte, die in ihm steckt, der Rebschnitt nämlich. Gleichzeitig

Fotos: Begsteiger, Bigshot, www.photocase.com

DER WEIN IM JAHRESLAUF

ept. S . 5 2 ril/ 24.Ap Wein SemiKäse& der Vinothek nar in nna a.A. i.St.A 58-2801 1 Tel.03

herrscht im Keller große Betriebsamkeit und die ersten jungen Weißen gehen in die Flasche. „Beim Rotwein braucht es mindestens ein Jahr“, erzählt Katharina, die ihr Weinhandwerk in der Weinbauschule Klosterneuburg erlernt hat. So wird der junge Frühling in den Weinbaugegenden denn auch stets mit neuem Wein begrüßt. Für Katharina Thaller gehören Feste und kulinarische Veranstaltungen genauso zum Jahreslauf wie die Arbeit draußen in der Natur selbst, die ohnehin keine Pause kennt. „Man beobachtet seine Weinberge ständig, täglich ist man draußen und

30.Juli-1 .A Südoststeirisc ugust Thermenland he w in Fehring, eintage 03155-2 Tel. 303

„Weinhoheit“ Katharina Thaller hat ein Schloss zu Hause – das SchlossWeingut Thaller in Maierhofen.

20 ECHT.ZEIT.

20-21 jahreslauf.indd 20

17.03.2010 13:06:23 Uhr


Schoko & Spezialfü Wein Zotters hrung in Sc ladenthea hokoTel.031 ter 52-55 54

inne S r e d g Weinwe rung durch Wande gärten, Wein a.A. na St. An158-2801 3 Tel. 0

reagiert auf das, was passiert“, sagt Katharina. Abjäten im Mai, die Blüte Anfang Juni, das fortwährende Entwipfeln, damit möglichst viel Sonne zu den Trauben durchkommt, sind die nächsten Schritte im Jahreslauf. Mit jedem ändert sich auch der Anblick des Weinbergs für den Betrachter. Im September/Oktober treibt dann die pralle Herbstsonne die letzte Süße in die Trauben und die Weinberge beginnen förmlich zu glühen. Ein Hauch pannonischen Klimas lässt an die 15 Rebsorten, auch rote, gedeihen. Jede bildet ihr eigenes Weinlaub aus, was die Berge in verschiedenen Farb-

Picknick zw Rebstöck ischen en in Bad G Tel.031 leichenberg 59-22 03

nuancen erstrahlen lässt. Dass ihr der Herbst die liebste Jahreszeit wäre, kann Katharina aber trotzdem nicht sagen. Jede habe etwas Besonderes und für sie sei es gerade das Schöne, den gesamten Ablauf von der Knospe bis zum Produkt in der Flasche mitzuerleben. „Wenn man am Wein merkt, dass sich jede Arbeit gelohnt hat, die man das Jahr über gemacht hat, dann taugt einem das, dann ist man stolz!“ Welchen Wein sie besonders mag? Mit Leidenschaft genießt sie feinfruchtige Weiße wie einen Muskateller oder Sauvignon. Ein mächtiger Zweigelt und Cuvees daraus zählen ebenso zu ihren Genusskanditaten. www.weingut-thaller.at

4.Apr il mit Pe: Kellerevent nischek,ter Simogut Th Weina 0338 ller, Tel. 7-29 24

f dem u a g n u r e d Wan eg in w r e in m a r T durch t k e ir d , h c Klö rten ä g in e W ie d 070 5 5 7 4 Tel.03ECHT.ZEIT. 21 20-21 jahreslauf.indd 21

17.03.2010 13:07:05 Uhr


fEInspITZE unTErwEgs Ein Geheimtipp: Die neue Feinspitz-Tour ist eine 21 km lange neue Radrundtour für Familien und kulinarische Genießer. der bestens ausgeschilderten Strecke. Wir radeln an der Piwetz-Mühle vorbei – ein anderes Mal werden wir eine Führung mit Verkostung des steirischen Kürbiskernöls einplanen. Es folgt Bad Waltersdorf, wo meine Frau das Römersteinmuseum mit seinen einzigartigen Werken der Grabmalkunst aus dem 1. und 2. Jahrhundert nach Christus besichtigt, während ich mit den Kindern Rast im Kurpark mache – Erholung zwi-

schen Blumen, Teich, Springbrunnen und duftenden Kräuterbeeten. Auch die Bad Waltersdorfer Gasthöfe Fischer und Erhardt wirken bereits sehr einladend auf uns. Wir bemerken alle drei, dass sich der Feinspitzhunger langsam sammelt ... Diesen brauchen wir auch für das Highlight der Strecke: den Großharter Naturteich, an dessen Ufer uns die Teichschenke von Franz und Ilse Wur-

Immer einen Ausflug wert: die Straußenfarm in Auffen mit Einkehr in den Lindenhof.

Der Ausblick vom Kneipp- und Aussichtsturm in Auffen, dem Startpunkt der Feinspitz-Tour.

fotos: steirisches Thermenland, www.bigshot.at

D

a hat jemand mitgedacht: Am Ausgangspunkt der neuen Feinspitz-Tour steht, direkt neben dem schönen hölzernen Aussichtsturm von Auffen, ein Parkplatz zur Verfügung. Der Turm, der das kleine Dorf überragt, stellt schon den ersten Höhepunkt der Route dar. Aus seiner exponierten Lage auf dem höchsten Punkt zwischen dem Safen- und dem Feistritztal, der er noch seine eigenen stolzen 33 Meter hinzufügt, ergibt sich ein Blick bis Riegersburg, zum Kulm, nach Pöllau, Hartberg und an klaren Tagen sieht man bis zum Plattensee. Die sportlichen 180 Stufen nach oben bringen den Kreislauf auf Trab und machen mit den Lehren von Sebastian Kneipp bekannt. Unweit vom Turm stehen die barocke Kapelle von Auffen und ein Barfußparcours mit innerer Organuhr – ebenfalls nach Kneipp gestaltet – für Besucher bereit. Weiter geht es Richtung Sebersdorf/ H2O-Therme. Bevor wir dort ankommen, lockt uns in Auffen aber noch ein Schild mit den Worten „Steirischer Honig vom Imker. Propolis. Geschenke“ in den Hof von Walter und Anita Janisch, eine Imkerei. Wald-, Kastanien- und Sonnenblumenhonig, aber auch einige kosmetische Produkte wie die Zahncreme Propodent mit Propolis, Schafgarbe, Myrrhe, Arnika aus kontrolliert biologischem Anbau wechseln ihren Besitzer. In Sebersdorf wird unsere Genussradeltour mit einem Abstecher in die fröhliche H2O-Familientherme kombiniert. Wir erleben drei Stunden Badespaß, vergnügte Kinder und dazu thermales Wohlfühlambiente. Danach schwingen wir uns gut gelaunt auf unsere Räder und weiter geht‘s auf

22 ECHT*ZEIT

22-23 feinspitz.indd 22

17.03.2010 12:57:16 Uhr


Den Großharter Naturteich kann man auf einem Spazierweg umrunden. Kulinarische Adresse direkt am See: die Harter Teichschenke (r.). Die barocke Kapelle in Auffen (l.).

zer erwartet. Hier wollen wir unseren Ausflug kulinarisch begehen. Direkt am romantischen Naturteich genießen wir Buschenschankspezialitäten und dazu Fruchtsaft für die Kinder und hausgebrautes Harter Naturbier für uns. Bekannt ist die Harter Teichschenke auch für das große Osterfeuer, die sommerlichen Sautrogregatten, das Erdäpfelwurstessen jeden Freitag sowie den Kinderspielplatz, der keine Wünsche offenlässt. www.harterteichschenke.at Nach der herrlichen Verköstigung spazieren wir noch um den Teich, der als

Naturschutzgebiet eine vielfältige Flora und Fauna aufweist. Ein Lehrpfad informiert so gut, dass uns der Wissensdurst der Kinder nicht in Verlegenheit bringt. Auf unserem Weg entdecken wir auch Pfahlbauhütten, die für Schulsportveranstaltungen genützt werden. Dann geht es weiter. Der letzte Höhepunkt unserer Route ist das Gasthaus Lindenhof mit Straußenfarm in Auffen, beides in unmittelbarer Nähe zu unserem Ausgangspunkt. Hier kommen wir den größten Laufvögeln der Erde zum Greifen nahe. Beeindruckt sind wir

aber auch von der Kernöleierspeise aus Straußenei, den köstlichen Steaks, den Straußenburgers und der „Straußnjausn“ – alles Delikatessen aus zartem und fettarmem Fleisch. Auf einer Feinspitz-Tour muss man schon einmal zweimal essen! www.straussenwirt.at Ein drittes Mal geht nicht, obwohl es die knusprigen steirischen Backhendl beim Backhendlwirt Schneider absolut wert wären. Dieser echte Landgasthof wird das nächste Mal unser kulinarisches Ziel! www.backhendlstation.com www.thermenland.at/genussradeln

ECHT*ZEIT 23

22-23 feinspitz.indd 23

17.03.2010 12:57:25 Uhr


grünE AbEnTEuEr M

it jedem Atemzug fülle ich frische Luft in meine Lungen. Allein daran könnte ich erkennen, wo ich bin: im Steirischen Thermenland, in freier Natur. Die Segwayfahrt hat wirklich Spaß gemacht. Erstaunlich, wie anders sich Adrenalin in den Adern anfühlt, wenn es neuen Erfahrungen und nicht alltäglichem Stress entspringt. Das Steirische Thermenland eignet sich besonders dafür, dem Alltag ade zu sagen und sich auf kleine Abenteuer einzulassen. „Retter Events“

aus Loipersdorf bietet genau das: viele verschiedene Incentive-Angebote mit nicht alltäglicher Bewegung im Freien. Ihr zusätzlicher Bonus ist ihre Umweltverträglichkeit. Keines dieser Abenteuer, ob Wettkampf an Land wie das Seifenkistenrennen oder im Wasser wie das Drachenbootrennen, belastet die intakte Natur. Das beste Beispiel dafür, dass Action durchaus „grün“ sein kann, ist die eben ausgekostete Segway-Tour. Die Offroad-Segways X2 funktionieren alle elektronisch, was meine gute Lau-

ne nur noch fördert. Nach all den aufregenden und anfeuernden Manövern stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein. Ebenso wie das schöne Gefühl, Teil einer Gruppe zu sein, die weiß, was Zusammenhalten bedeutet. Umso herzlicher gestaltet sich dann auch die Siegerfeier im gemütlichen Buschenschank mit vielen Köstlichkeiten aus der Region. Es gibt Fotos davon, aber ich hätte den Tag sowieso nicht vergessen. Zu schön war es, durch das sommerliche Grün zu düsen ...

Fotos: retter Events, Murpur

Von Drachenbootrennen über Kanufahrten bis zu Seifenkistenrennen bietet das Steirische Thermenland viele Möglichkeiten, die Spaß machen und keinesfalls alltäglich sind ...

24 ECHT*ZEIT

24-25 Incentives.indd 24

17.03.2010 13:12:00 Uhr


THErMEnLAnD rALLYE Ähnlich wie eine Schnitzeljagd funktioniert dieser lustige Wettkampf: Die verschiedenen Teams werden mit Survival-Packs, die ein Roadbook und ein GPS-Gerät enthalten, und einer Polaroidkamera ausgerüstet. Gewinner ist jenes Team, das am schnellsten verschiedene Checkpoints erreicht und als Beweis dafür einen Schnappschuss davon mitbringt. Die Siegerehrung findet im Anschluss bei einem gemütlichen Besuch im Buschenschank statt.

SEIFEnKISTEnrEnnEn Für einen Tag wieder Kind sein – beim Seifenkistenrennen wird dieser Traum wahr. Denn nachdem die Teams ihre persönlichen Rennmaschinen völlig autark angefertigt haben, müssen sie sich auch noch um deren künstlerische Gestaltung Gedanken machen. Das Rennen findet nach klassischen Regeln statt, anschließend wird das Gewinnerteam bei einer unvergesslichen Siegerehrung gefeiert.

Kontakt Retter Events GmbH Programme ausschließlich für Teams und Gruppen 8282 Loipersdorf 219 Tel.: 03382 –20050 www.retter.at

DEr Mur EnTLAng In Oberschwarza, wenige Kilometer von Bad Radkersburg entfernt, liegt der Radlerbauernhof, auf dem Hausherr Karl Schober neben einem Buschenschank auch einen Kanuverleih betreibt. Nachdem der Murradweg im Südosten der Steiermark erkundet wurde, geht’s von dort aus per Kanu auf dem Wasser der Mur weiter. Auf den kurzen Landgängen besichtigt man Orte wie eine Schiffsmühle und schlussendlich wartet eine deftige Brettljause im Radlerbauernhof.

Kontakt Radlerbauernhof Schober Bootsverleih Karl Schober, 8471 Spielfeld Oberschwarza 24, Tel.: 0699 – 11 52 20 57 www.murpur.at

ECHT*ZEIT 25

24-25 Incentives.indd 25

17.03.2010 13:12:13 Uhr


REgEs LEbEn In dEn MuRauEn Das Naturschutzgebiet an der steirisch-slowenischen Grenze ist ein Paradies für Tiere und Pflanzen.

pensionierten Biologen und Leiter der Radkersburger Berg- und Naturwacht, bleibt auch ohne Glas nicht viel verborgen. Seine Erfahrung und sein Interesse an der Natur machten ihn im Lauf der Jahre hellhörig und scharfsichtig. Aber

Weg. Auch junge Bachstelzen, Schwalben und Grauschnäpper jagen über die Mur und hin und wieder hört man den Ruf des Pirols, der jetzt im Sommer anders klingt als noch zwei Monate früher. Jede Jahreszeit ist anders und hat

Max Fochtmann führt Sie auf Wunsch an jedem letzten Samstag im Monat durch die Radkersburger Murauen. Treffpunkt ist immer um 9.30 Uhr vor der Thermen-Arena.

auch wir brauchen nicht für alles eine technische Hilfe. Die vor Menschen weniger scheuen Stockenten (schon im Herbst haben sich die Paare gebildet, die man jetzt am Hintereinander- und Nebeneinanderherschwimmen erkennen kann) gehen uns nicht aus dem

ihren eigenen Reiz. „Bei einem Besuch im Winter sieht man Finken, Meisen, Drosseln, Bussarde und Turmfalken, die das ganze Jahr über bleiben, aber auch Wintergäste wie die Saatkrähen, die aus dem Osten kommen, und Wacholderdrosseln, Zeisige, Gimpel

Fotos: Fochtmann, begsteiger, KK

W

enn es Frühling wird in den Radkersburger Murauen ist die Zeit, in der „alles heimlicher verläuft und weniger gut beobachtbar ist“, vorbei. Aus den kargen Spuren im Schnee werden quicklebendige Waschbären, Fischotter und Ringelnattern. Max Fochtmann, der uns bei unserem Streifzug durch eines der größten zusammenhängenden Augebiete Österreichs begleitet, erzählt, dass hier 50 Fisch- und mehr als 70 Brutvogelarten heimisch sind. Nach wenigen Augenblicken erspähen wir am anderen Flussufer auch schon ein prächtiges Exemplar eines Graureihers. Zum Glück rücken mit dem Fernglas die Schönheiten und Geheimnisse von Flora und Fauna den Augen noch ein Stückchen näher. Max Fochtmann, dem

11.000 Hektar groß sind die Murauen und sie gleichen oft der fremden Welt eines Dschungels.

Ruhe und Gelassenheit strahlt der Schwan aus. Sein Lebensraum ist die ungezähmte Mur.

26 ECHT*ZEIT

26-27 Murauen.indd 26

17.03.2010 13:14:55 Uhr


und Strandpieper, die aus den Bergen stammen. Von den Meeresküsten her kommen die Möven, die Prachttaucher und der riesige Seeadler“, erzählt Fochtmann. Auch die Flora kann faszinierend sein. Pflanzen, die wir bisher unbeachtet ließen, entpuppen sich als Heil- oder Nahrungsmittel aus der Natur. Die giftigen Samen des „Pfaffenhütchens“ (es erinnert tatsächlich an die Kopfbedeckung hoher Kirchenmänner) etwa diente einst, zu Pulver zermahlen, der Bekämpfung von Kopfläusen, woher auch die Bezeichnung „Lausbeere“ rührt. „Heute wird vor einer derartigen Anwendung allerdings abgeraten.“ Auch der aus der Rinde der Weiden gewonnene Tee, der wie Aspirin wirken soll, oder die Goldrute („Murfeigerl“),

die bei Entzündungen hilft, zeugen von der Heilkraft aus der Bad Radkersburger Natur. In zweifacher Hinsicht interessant ist die Kleienflechte, die wir an den Rinden der Eichen entdecken. Obwohl wir sie schon aus dem Dorf unserer Kindheit kennen, haben wir nicht gewusst, dass sie früher einmal zu Brei verarbeitet und gegessen wurde, und ihre Anwesenheit gute Luft anzeigt: „Sie ist besonders empfindlich gegen Abgase, besonders gegen Schwefel und Hausbrand“, erklärt Fochtmann, der zu jeder Entdeckung interessante Fakten parat hat. Gegen Ende hin führt uns unser Streifzug noch zu einer Lahne, einem Altarm der Mur. Die Lahnen sind typisch für die Murauen und die wertvollsten

Lebensräume überhaupt, weil sie viele schon selten gewordene Pflanzen und Tiere beherbergen. Eine Hoppelspur mit großen Tapsern verrät, dass hier des Nachts ein Fischotter unterwegs gewesen sein muss. „Hin und wieder kommt er bis in die Stadt. In mondhellen Nächten kann man ihn unter der Murbrücke in Radkersburg beobachten.“

Kontakt Informationsbüro Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 25 45 oder www.naturandermur.at

Frühling in den Murauen: ein Meer aus Schneeglöckchen unter Erlen, Weiden und Ulmen.

Der schöne Kaisermantel. Seine Raupen ernähren sich von Echtem Mädefuß und Veilchen.

ECHT*ZEIT 27

26-27 Murauen.indd 27

17.03.2010 13:15:03 Uhr


Im TakT dEr langsamkEIT

O

ben auf dem Ringkogel leuchteten noch vor 300 Jahren die Signalfeuer, um vor ungeliebten Besuchern zu warnen. Heute glänzt und blitzt die Stadt, die sich Hartberg nennt und auf zweieinhalbtausend Jahre Geschichte zurückblicken kann, weit unten im Tal im Schein der Sonne, die, frisch vom Frühling wachgeküsst, zärtlich über die Dächer streicht. Gäste von nah und fern werden aufs Herzlichste willkommen geheißen. Schön, in Hartberg zu sein! Der Blick des Besuchers verweilt auf dem Turm der barocken Stadtpfarrkirche St. Martin, die sich

neben dem stattlichen Rathaus direkt vom Hauptplatz erhebt. Minuten später ist er gefangen von der imposanten Gestalt des Schlosses, das nur ein Augenzwinkern weiter seine bis ins Mittelalter zurückreichenden Mauern stolz zur Schau stellt. Im Sommer geben hier im Rahmen der ClariArte Tausende Klarinettisten den Ton an. Dass es dabei nicht immer ganz ruhig zugeht, ist einerlei. Seit Juli 2009 darf sich Hartberg (als zweite Stadt österreichweit) „città slow“ nennen. Entschleunigung nach dem italienischen Vorbild der SlowFood-Bewegung lautet das Credo der

6.900 Einwohner kleinen Stadt, die sich der bewussten Langsamkeit verschrieben hat. Authentizität, Regionalität und Tag für Tag gelebte Gastfreundschaft werden dabei großgeschrieben. Die alljährliche Gartenwanderung (29. und 30. Mai 2010) durch die Schau-, Wein- und Privatgärten hinein in die Gastgärten der Region setzt diese Philosophie auf charmante Weise um. Dass sich Entschleunigung und Tempo nicht unbedingt ausschließen, beweist die Motor Mythos Classic®, die im Juni unter der Patronanz von „Garanta“ Oldtimer-Enthusiasten aus aller Welt in die

Fotos: TV Hartberg, gernot muhr

Hartberg ist eine Stadt der Ruhe, des Genusses, der Entschleunigung und der Pflege kultureller Eigenart.

28 ECHT*ZEIT

28-29 hartberg.indd 28

17.03.2010 13:18:15 Uhr


Die ClariArte im Schlosshof (r.); die Ringwarte bei der traditionellen Sternwanderung mit Bergmesse.

Das Stadtmuseum von Hartberg (r.) und Beachvolleyball auf dem Hauptplatz (u.)

SEHENSWERT IN HARTBERG

ZEIT-LUPE Hartberg ist steinalt. Die Wurzeln reichen zweieinhalbtausend Jahre zurück. Das Stadtmuseum erzählt die Geschichte; Sonderausstellungen bereichern das Angebot. Hartberg ist „città slow“. Heute ist Hartberg eine Kulturstadt für Schwärmer, Träumer und Genießer, die auf regionale Besonderheiten und täglich gelebte Gastfreundschaft setzt.

• Die Ringwarte. Der Hausberg der Hartberger ist zwar kein hoher Gipfel (knapp 800 m), bietet wegen seiner markanten Form und der exponierten Lage aber eine hervorragende Fernsicht, die weit über die Oststeiermark hinausreicht. 1906 wurde darauf die Ringwarte, ein Aussichtsturm, errichtet. April bis Oktober, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. • Kino mit Klasse. Mit zehnmal größeren Bildern als bei herkömmlichen Kinofilmen, Schärfe und Klarheit bietet das Maxoom-Kino im Ökopark ein unvergessliches Kinoerlebnis. Im Programm: Die spannendsten Dokumentarfilme der Gegenwart. www.maxoom.at • Oldtimer-Museum Kröpfl. Schönste alte Autos wie etwa einen Mercedes Knight 16/45, Baujahr 1919, können Automobilliebhaber im Oldtimer-Museum Kröpfl bestaunen. www.kroepfl.at

Bezirkshauptstadt lockt. Schönheit und Bewunderung für Traditionelles mischen sich dabei in feinster Manier mit der Freude, gemeinsam Leidenschaften auszuleben. Der Sinn für das Sinnliche ist der Antrieb dahinter und mitunter eben auch der Genuss der Langsamkeit das Ziel.

Für Sie da: Tourismusverband Hartberg Rochusplatz 3, 8230 Hartberg Tel.: 03332 – 66 505-0 www.hartberg.at

ECHT*ZEIT 29

28-29 hartberg.indd 29

17.03.2010 13:18:26 Uhr


TroPFSTEInE In allEn ForMEn

Staunenswert: ein glasklarer See inmitten bizarren Tropfsteinzaubers.

I

ch weiß nicht, was mehr fasziniert: die Intensität dieser steinernen Märchenwelt, auf die man so gar nicht gefasst ist, oder die Geschichte, die Fritz Geissler, der Verwalter dieses Naturjuwels, über ihre Entdeckung erzählt. Ein Ehepaar hat sie Mitte der 50er-Jahre des vorigen Jahrhunderts in mühsamer körperlicher Arbeit nach und nach freigelegt. Mit Hammer, Meißel und Bohrer haben sich Hermann und Regina Hofer im Schein einer Karbidlampe vorgearbeitet und dabei einen wahren Tropfsteinurwald samt türkis schillerndem „Seeparadies“ erschlossen. Seit 2004 ist das Katerloch gegen Voranmeldung wieder zu besichtigen.

Über Serpentinen führt eine Eisentreppe rund 135 Meter ins rund 5 Grad Celsius kalte Berginnere, vorbei am Atlas, einer der größten Sintersäulen Europas (22 m Höhe, 46 m Umfang). Wie viele Wassertropfen das wohl gewesen sein müssen? Tropfsteine entstehen in Millionen von Jahren durch tropfendes Wasser. „Wahrscheinlich würde man

Stunden brauchen, um die Zahl aufzuschreiben“, sagt Fritz Geissler. Die Dimension Zeit verliert hier völlig ihre gewohnte Bedeutung. Ein Blick auf die Uhr zeigt dann dennoch, dass die Rundwanderung zweieinhalb Stunden gedauert hat. Für Familien mit größeren Kindern ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt. www.katerloch.at

ZEIT-LUPE Tropfsteine wachsen sehr langsam. In 100 Jahren entstehen 8 bis15 Millimeter. Das Tempo variiert aber und hängt von Faktoren wie Kalk- und CO2-Gehalt des Wassers, Menge des herabtropfenden Wassers und Temperatur in der Höhle ab.

Fotos: Katerloch, Kletterhalle Fürstenfeld, bigshot, KK

Das Katerloch (nahe Weiz) ist die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs. Wer sie erleben will, braucht Zeit.

30 ECHT*ZEIT

30-31 draussen.indd 30

17.03.2010 13:19:03 Uhr


STErnwarTE auErSbaCH

dEr MurTurM In GoSdorF

I

E

n die Weite des Sternenhimmels hinausblicken kann man in der öffentlichen Sternwarte Auersbach. Auf dem Rosenhügel gelegen, ist sie weit genug von den Lichtern der Stadt Feldbach entfernt, um dunkle Beobachtungsnächte zu garantieren. Auersbach liegt in der Nähe der Riegersburg und zwei Kilometer von Schloss Kornberg entfernt. www.sternwarte.vulkanland.at

s ist ein paradiesisches Fleckchen Natur, das sich dem Auge des Besuchers auf dem 28 Meter hohen Murturm in den Gosdorfer Murauen auftut. Zu Fuß oder per Fahrrad gelangt man hin. Oben angekommen, genießt man einen grandiosen Ausblick. Aber auch der Turm selbst ist sehenswert und damit mehr als eine gewöhnliche Aussichtswarte. Die Stahlkonstruktion ist ein Beispiel von Architektur, das die Landschaft bereichert. Gosdorf liegt im Bezirk Bad Radkersburg, wenig nordöstlich von Mureck. Die liebliche Landschaft bietet viele Spazier- und Wanderwege (Mur-Grenzeweg, Gosdorfer Rundweg, See-Weg etc.) sowie Radrouten für Genießer. www.gosdorf.at

KlETTErHallE FürSTEnFEld

M

anchmal, da regnet es im Steirischen Thermenland. Aber nicht nur für solche Tage sei auf die neue Kletterhalle (climb & more resort) in Fürstenfeld hingewiesen. Anfänger und Fortgeschrittene, Kinder und Erwachsene finden hier eine top ausgestattete Halle, die über 1.000 Quadratmeter Kletterfläche, bis zu 16 Metern Höhe, eine Speedkletterwand mit elektronischer Zeitmessung, über 180 verschiedene Kletterrouten und 150 Quadratmeter Boulderfläche verfügt. Infos zu Kletterworkshops, Ausbildungskursen und Themenabenden (z. B. Slackline) auf www.kletterhalle-fuerstenfeld.at

aKTIv bEI vollMond

B

izarre Felsen, malerische Hügel – wer eine schöne Silhouette hat, der will auch bei Nacht gesehen werden. Wen wundert es also, dass das Steirische Thermenland in Vollmondnächten weder schläft noch es versucht. Vielmehr lädt es ein, die Nacht einmal ganz anders zu verbringen. Bei einer Wanderung auf die Riegersburg z. B. (www.veste-riegersburg.at.) oder bei der Vollmondwanderung in Unterlamm (26. Juni), die zu Lagerfeuer und

Kulinarik beim Aussichtsturm führt. Wundervoll ist auch das Mondscheinschwimmen. Im Rogner Bad Blumau lässt sich die Nacht täglich bis 23 Uhr genießen, in der Parktherme Bad Radkersburg jeden Freitag und Samstag. Die Therme Loipersdorf hat mittwochs und freitags bis 23 Uhr offen, die Heiltherme Bad Waltersdorf jeden Freitag. Auch ein Erlebnis: die traditionelle Vollmondjause in der Mostschenke Brunner. www.mostschenke.com

ECHT*ZEIT 31

30-31 draussen.indd 31

17.03.2010 13:19:13 Uhr


In dEr HITZE dEs sommErs Erlebnisbäder für die ganze Familie, ruhige Plätzchen am See, schattige Wanderwege – Tipps für richtig heiße Tage. und einen Hauch von Abenteuer spüren: Das nennt man Ferien! Alles das beinhaltet auch das actionreiche Ferienprogramm der Parktherme Bad Radkersburg. www.parktherme.at Wer das große Publikum, nicht aber den einen oder anderen Frosch oder Fisch als Badenachbarn scheut, der ist an einem der vielen Naturbadeteiche richtig, die Ruhe, Natur und Entspannung bieten. Wanderer und Radler gleichermaßen zieht es in die schattigen Lafnitzauen. Gemächlich wie das Wasser fließt hier auch der Fluss der Zeit, so scheint es zumindest. Zur Wonne werden Wandern und Radeln an heißen Tagen auch im Safental. Mehr als 13 Kilometer führt der Rundweg unter anderem durch den Bad Blumauer Thermenpark, der seine Passanten mit besonders Schatten spendenden Weidenbaukonstruktionen verwöhnt. Weiter führt die Route über

Eine kühle Brise umweht Genussradler entlang Murund Lafnitzauen. (o.) Herrlich schattig: Spazieren und Walken im Areal der Therme Loipersdorf. (r.)

Fotos: Therme Loipersdorf, maria neuherz, TV Bad radkersburg

N

icht nur warmes, auch erfrischend kühles Wasser und schattige Plätzchen daneben bietet das Steirische Thermenland. Zu reißenden Fluten beinahe bäumen sich die Wellen bei den wilden Wasserspielchen im Acapulcobecken in der Therme Loipersdorf auf! Während die Großen auf schattigen Liegen ausspannen und das ausgelassene Treiben der Kleinsten hinter halb gesenkten Lidern beobachten, amüsieren sich kleine und auch größere Wassernixen im kühlen Nass scheinbar ohne Ende. Zünftig steirisch geht es hier im Acapulcobecken einmal in der Saison beim Dirndlspringen zu, wenn sich mutige Damen in voller Montur in die Wellen werfen. www.therme.at Mitunter Schweißperlen hingegen laufen den Stars von morgen bei der MiniPlaybackshow in der H2O-Therme über die Stirn, wenn sie ihren Idolen außer Rand und Band nacheifern. Ebenso cool wie so manche Performance ist danach meist der Sprung in das angrenzende Becken. Er sorgt für die nötige Abkühlung und den krönenden Endeffekt der Show. www.hoteltherme.at Wohl die rasanteste Abfahrt aller Zeiten bietet das Freibad in Fürstenfeld. 116 Meter mit Vollgas die Röhren hinunter. Das lässt niemanden kalt und das Adrenalin in die Höhe schnellen. Eine spritzige Landung, egal ob mit der Kopf- oder Breitseite, ist jedem Wagemutigen sicher. www.dasfreibad.at Etwas erleben, Freunde finden, Spaß haben, Neues entdecken, sich frei fühlen

32 ECHT*ZEIT

32-33 coole plaetze.indd 32

17.03.2010 14:19:00 Uhr


Abkühlung an heißen Tagen in der Therme Loipersdorf (l.); Entspannen im Schatten des Weidenbaus in Bad Blumau (u.).

Kleinsteinbach und den vielversprechenden Schattenwald zur prächtigen 1.000-jährigen Eiche nach Bierbaum. Dort findet der einfache Erholungsuchende ebenso wie der Esoteriker, Historiker oder Romantiker im Schatten der geschichtsträchtigen, 50 Meter messenden Baumkrone Kühle und Zufriedenheit. Der Schatten des eigenen

Geburtstagsbaumes überrascht Besucher entlang des 2,5 Kilometer langen keltischen Baumkreisweges, der nahe der Therme Loipersdorf seinen Startpunkt hat. Bei Lust und Laune kann man den Weg weiter durch den Edelsgraben gehen und über sattgrüne Wiesen und kühle Wälder zu den schönsten Aussichtsplätzen der Gegend gelangen.

FÜr EIn UnVErGEssLICHEs BAdEErLEBnIs Von GEBUrT An – HUGGIEs® LITTLE sWImmErs®!

Promotion

Kleine Schwimmer lieben Huggies® Little Swimmers® Babies sind „natural born swimmers”. Nicht nur, dass Bewegungen im Wasser sowohl für Mutter als auch Kind gesund sind, Babyschwimmen fördert auch die Koordination, die Persönlichkeits- und Muskelentwicklung der Kleinen. Damit Eltern und Baby diesen Moment unbeschwert genießen können, gibt es Huggies® Little Swimmers®. Huggies® Little Swimmers® bieten umfassende Sicherheit. Speziell ausgewählte Materialien verhindern ein Aufquellen, die elastischen Bündchen sorgen für höchsten Tragekomfort und verhindern, dass das Wasser verschmutzt wird. Nach dem Baden lassen sich Little Swimmers® durch seitliches Aufreißen blitzschnell entfernen. So macht Babyschwimmen Spass! Die Vorteile auf einen Blick: • Erhältlich als Windel in der Größe XS (3-6 kg) und als Höschen in den Größen S (7-12 kg), M (11-15 kg) und L (14+ kg)

• Erhältlich im Windelregal bei Bipa, Merkur und Interspar (ab Mitte April) um € 6,99 pro Packung. • AKTION: Beim Kauf von 2 Packungen schenkt Ihnen Little Swimmers® einen Baby-Sonnenhut! www.littleswimmers.at

ECHT*ZEIT 33

32-33 coole plaetze.indd 33

17.03.2010 14:19:15 Uhr


OrT für das bEsOndErE

R

uhig und gelassen liegt Schloss Hainfeld in Feldbach inmitten der Südoststeiermark. Dass die alten Mauern bereits vom Zahn der Zeit gezeichnet sind, tut der schlichten Schönheit des größten Wasserschlosses der Steiermark keinen Abbruch. Denn wenn die sommerliche Abendsonne die spitzen Türme und Dächer golden färbt und ein sachter Wind durch das Schilf am Rande des Burggrabens streift, scheint die Zeit stillzustehen. An der Westseite des stattlichen Vierflügelbaus über-

spannt eine gewölbte Brücke das Wasser und führt zum wappenbekrönten Hauptportal, Eingang in den großen, quadratischen Innenhof. Die den Innenhof umlaufenden zweigeschossigen Pfeilerarkaden sind nur an der Nordseite von einer barocken Schlosskirche unterbrochen und erzeugen durch ihre schlichte und dennoch beeindruckende Linienführung eine außergewöhnlich beschauliche Stimmung. Der Zauber der Vergangenheit ist an diesem Ort allgegenwärtig, das Schloss eröffnet seinen

Besuchern eine Welt fernab von Hektik und Alltag. Schloss Hainfeld ist – mit Bedacht auf die nötige Zeit für Renovierungsarbeiten – ganzjährig bespielt. Im Sommer gibt es eine Reihe kultureller Veranstaltungen im Schloss. Im Rahmen von „Donnerstag isst Hainfeld“ wird es zu einem Ort, der Kunst, Kultur und Kulinarik harmonisch vereint. Im Winter lockt ein Weihnachtsmarkt und auf dem gefrorenen Burggraben können Eisläufer das Schloss umrunden. www.schloss-hainfeld.org

fotos: TV bad Gleichenberg, Ulrike Korntheuer/ schloss Hainfeld

Schloss Hainfeld, das größte Wasserschloss der Steiermark, bietet Raum für Kunst, Kultur und Kulinarik. So auch für feine philharmonische Klänge.

34 ECHT*ZEIT

34-35 Schloss hainfeld.indd 34

17.03.2010 13:30:50 Uhr


Schloss Hainfeld macht Vergangenheit spürbar. Dank Kulinarik, Musik und Kultur ist es aber auch ein wundervoller Ort fürs Hier und Jetzt.

Schlossherrin Mag. Annabella Dietz

WIdErsPrUCH Und OffEnHEIT

HÖrGEnUss In VOLLEndUnG Kammermusik vom Feinsten bietet das Festival „Philharmonische Klänge“. Erleben Sie den Zauber alter Musik, kombiniert mit den feinsten Produkten der Region, nicht nur, aber auch im Schloss Hainfeld! * Wiener Concordia-Quintett und Flöte, 1. Mai, Pfarrkirche, Kirchbach, 17 Uhr * Wiener Geigenquartett und Daniela

Fally, 14. Mai, Riegersburg, 19.30 Uhr * Blechbläserquintett der Berliner Philharmoniker, 23. Mai, Augustinerkirche, Fürstenfeld, 17 Uhr, und 24. Mai, Schloss Freiberg, 11 Uhr *Vivace Kammerorchester, 5. Juni, Mailandsaal Bad Gleichenberg, 17 Uhr * Solisten des lettischen NationalSymphonie-Orchesters und Ieva Oša, 15. Juni, Gerberhaus Fehring, 19.30 Uhr * Schlusskonzert mit „Die Wiener“, 19. Juni, Schloss Hainfeld, 19.30 Uhr www.kultur-land-erleben.at

Welche Gedanken bewegen jemanden, der ein so wundervolles Schloss besitzt? Als Erstes drehen sich die Gedanken um den Erhalt der Gebäudesubstanz, dann gilt es eine Balance zwischen einer wirtschaftlichen Führung und Bewahrung „historischer“ Werte herzustellen. Es macht Freude, Verantwortung zu tragen und Projekte zu entwickeln, trotz mancher Sorgen um die Erhaltung des Schlosses. Was gibt es Neues auf Schloss Hainfeld? Das Schloss öffnet sich das ganze Jahr über für Besucher. Ein kleines Café hat von Mai bis Oktober von Freitag bis Sonntag geöffnet. In der kleinen Landwirtschaft werden Schinken und Wurst hergestellt, der Fischzuchtbetrieb liefert die berühmten „Hainfelder Karpfen“. Außerdem gibt es im Sommer einige Veranstaltungen, zu denen ich herzlich einladen möchte. „Donnerstag isst Hainfeld“ beispielsweise: Es erwarten Sie kulinarische Köstlichkeiten und Musik aus der Region (24. Juni bis 2. September ). Weitere Höhepunkte sind: „Zonta! Das Sommerfest“ am 4. Juli, „Stile Galante“, ein klassisches Konzert im Rahmen des Kammermusikfestivals am 21. August sowie die „Europäischen Literaturtage“ (17. bis 19. September 2010).

ECHT*ZEIT 35

34-35 Schloss hainfeld.indd 35

17.03.2010 13:31:06 Uhr


Was FÜr EIn THEaTEr ...

Z

ugfahren allein ist ihnen zu wenig, Action und „Körperkontakt“ zum Publikum müssen schon dabei sein – und der Schmäh muss auch rennen, so sind die Beweggründe von Wolfgang Seidl aus Straden und seiner Truppe, mit „Theater am Zug“ seit 2006 jedes Jahr von Feldbach nach Bad Gleichenberg und retour mit einem Dreieinhalbstundenprogramm auf Schiene zu sein. Der harte Kern der Theatermacher kennt sich seit über 30 Jahren und spielt auch so lange zusammen. Begonnen hat alles auf kleinen Bühnen in Mureck und Straden. Die Idee mit „Theater am Zug“

kam, als Tourismusverantwortliche neue Konzepte für die von der Schließung bedrohten Landesbahn nach Bad Gleichenberg suchten. „Bei uns kann jeder jede Rolle spielen, da kann’s schon mal vorkommen, dass einer den Jäger, aber auch die Wildsau spielen muss. Wir entscheiden uns für die Parts aber oft auch nach dem logis-tischen Aufwand, d. h., da die Stücke im Zug, aber oft auch an den Bahnhöfen oder -stationen zur Aufführung kommen, müssen einige mit den Autos parallel zum Zug vorausfahren und dann, wenn der Zug einfährt, schon parat stehen“, erklärt Seidl, der

vor allem mit Langzeitkumpel und Regisseur Paul Kindler ein kongeniales Duo bildet und bis zu zwölf Akteure zusammenhält. Die Themen der selbst geschriebenen Stücke sind vielfältig, begonnen hat man mit „planmäßigen Entgleisungen“, danach folgte ein Krimi mit berühmten Detektiven sowie ein „Ostern“ mit „Desperate Cowboys“. Heuer dreht sich alles um „Jagd & Märchen“. „70 Leute pro Fahrt bei 12 bis 15 Vorstellungen pro Jahr bringen nicht viel Geld in die Kassa. Aber solange es uns allen Spaß macht, werden wir weitermachen“, resümiert Seidl.

Fotos: Theater am Zug, Feistritztalbahn (bernhard bergmann)

Nicht immer geht es auf der Bahnstrecke zwischen Feldbach und Bad Gleichenberg beschaulich zu ...

36 ECHT*ZEIT

36-37 theater.indd 36

17.03.2010 13:32:27 Uhr


TErmInE 2010

GaudI muss sEIn Ingrid Ulrich, Polizistin: „Ich mache mit, weil es mir sonst am Wochenende immer so langweilig ist.“

Ewald Hirschmugl, Lehrer: „Ich spiele mit, weil ich so viel Kilometergeld bekomme.“

Paul Kindler, Lehrer: „Für mich als Regisseur ist es das Wichtigste, dass ich endlich gratis mit dem Zug fahren darf.“

Peter Seidl, Student: „Ich bin dabei, weil bei den Vorstellungen immer so viele hübsche Mädels mitfahren.“

Edith Seidl, Büroangestellte: „Theater am Zug entspricht voll und ganz meinem zügellosen Wesen.“ Herwig Brucker, Lehrer: „Die ganze Welt ist Bühne, nur im Theater spielt das wirkliche Leben.“ Wolfgang Seidl, Theatermacher: „Ich fahre deswegen bei Theater am Zug mit, weil ich endlich einmal Schaffner sein kann.“

Markus Pfeiler, Angestellter (nicht auf dem Foto): „Ich habe im Wiener Burgtheater kein Engagement bekommen.“

Die Fixtermine 2010 sind sechs Fahrten in der Zeit zwischen 13. bis 24. Mai sowie fünf Fahrten vom 18. September bis 3. Oktober. Meist kommen aber noch einzelne Vorstellungen dazu, da man die Gruppe auch für Gemeinde- oder Firmenausflüge buchen kann. Nähere Infos dazu auf www.straden-aktiv.com, Buchungen bei den Tourismusverbänden Bad Gleichenberg: Tel.: 03159 – 2203 und Feldbach: Tel.: 03152 – 3079.

„Ostern“ – ein Western aus dem Jahr 2009. Was sich heuer abspielen wird, verraten wir nicht ...

Karl Kispert, Pensionist: „Seit fünf Jahren ist meine elektrische Spielzeugeisenbahn kaputt. Da blieb nur diese Möglichkeit zum Zugspielen!“

Wo LIEbE Zum ZuG kommT * Die Gleichenberger Bahn Die Bahnstrecke zwischen Feldbach und Bad Gleichenberg ist 21 km lang, 78 Jahre alt und wird elektrisch geführt. 1931 wurde sie als Teil der Strecke Wien–Novi Sad von den Steiermärkischen Landesbahnen in Betrieb genommen. Nicht nur der Schriftsteller Franz Weinzettl (Buchtipp: Abseits, auf den Gleisen, Edition Korrespondenzen 2008) liebt die Bahn, die in beschaulichem Tempo durch eine reizvolle Landschaft führt. * Die Feistritztalbahn Mit einer Dampflok wird die schmalspurige Bahnlinie (links) zwischen Weiz und Birkfeld geführt. Sie besteht seit Anfang des 20. Jahrhunderts und hat damals vor allem Holz und Kohle transportiert. 12 km der Strecke werden noch heute als öffentliche Eisenbahn betrieben.

ECHT*ZEIT 37

36-37 theater.indd 37

17.03.2010 13:32:31 Uhr


KUNST AUS GLAS Glas in all seinen Facetten, aber auch Aktionismus und Spirituelles prägen das Schaffen von Richard Ludersdorfer.

H

erzlich ist der Empfang im Großsteinbacher Atelier von Richard Ludersdorfer. Zeit seines Lebens beschäftigt sich der Mann mit Glas – „transparenter Erde“ – wie er es nennt. In Wahrheit ist Ludersdorfer aber ein Multitalent, das auch als Bildhauer, Maler und spiritueller Aktionist in Erscheinung tritt. „Glas besteht aus Soda, Kalk und Quarzsand, wird unter Feuer transparent und gerät nie aus der Bewegung“, erklärt er. „Alte Kirchenfenster sind unten dicker als oben, weil das Glas in den Jahrhunderten nie zu fließen aufgehört hat“. Für kommer-

zielle Produkte ist der Künstler nicht zu haben, trotzdem reicht die Palette seines Schaffens von Gebrauchsgläsern über Fassadengestaltungen bis hin zu Skulpturen. Dabei verwendet er auch Mischtechniken mit Holz, Metall, Stein oder Kunststoff. „Am liebsten sind mir Aufträge, bei denen es heißt: „Wir hätten gern etwas, wissen aber nicht genau, was!“ „Da bleibt für mich genug Raum für Material und Geist“, sagt er, der auch auf Gesehenes, Gehörtes und Gefühltes immer wieder künstlerisch reagiert. Vom Brennofen her durchströmt Hitze das Atelier. Ludersdorfer vollen-

det darin bei ca. 800° C die Motive, die er zuvor mit Sand und Farben gestaltet hat. Jetzt erzählt er auch über seine Liebe zum Aktionismus, seine Spiritualität und seine Ausstellungen, von denen es mehrere pro Jahr gibt. Die Termine erfährt man beizeiten auf der Homepage, telefonische Anfragen bitte über die Ölmühle Auer, Tel.: 03386 – 8276.

Kontakt Richard Ludersdorfer 8265 Großsteinbach 38 www.glaskunst-ludersdorfer.at

Fotos: Guido Lienhardt

Tipp: Seminar „Glas Fusion“ am 28./29. Mai 2010 im Atelier in Großsteinbach.

38 ECHT*ZEIT

38-39 fotowettbewerb.indd 38

17.03.2010 13:39:42 Uhr


MACHEN SIE MIT! Echt*Zeit ruft zum großen Fotowettbewerb auf. Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihre originellsten Urlaubserinnerungen. Auf den Sieger wartet ein Urlaub für zwei Personen.

Fotos: Fahrig, Neuherz, www.istock.com

E

in Aufruf zum Fotowettbewerb – warum das? Wir möchten sehen, was unsere Gäste sehen. Uns interessiert, was ihnen begegnet, was ihnen auffällt, was sie an Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Wenn Sie also Lust haben, das Steirische Thermenland

so abzulichten, wie es in noch keinem Prospekt zu finden ist, dann machen Sie mit. Je origineller, unkonventioneller und ungewöhnlicher, desto besser! Den Sieger bzw. die Siegerin laden wir auf eine Auszeit bei uns ein: Freuen Sie sich auf drei Nächte für zwei Personen in

Anja Fahrig aus Leipzig, seit 2004 in Bad Blumau

Maria Neuherz vom TV Bad Blumau

GOLDFISCHE UNTERWASSER

DIE NATUR ALS LIEBLINGSMOTIV

Ihre Ausstellung „UnterWasser“ fand großen Anklang. Goldfische erlebten darin verschiedene Urlaubssituationen im Rogner Bad Blumau. „Es gefällt mir, Dinge zu zeigen, die man sonst nicht wahrnimmt, die bei genauem Betrachten plötzlich ganz anders wirken“, sagt Fahrig, die im Kreativbereich Marketing von Rogner Bad Blumau arbeitet.

Der Thermenpark zu jeder Jahreszeit, der Weidenbau in der Frühlingssonne, die 1.000-jährige Eiche – die Natur vor der Haustür bietet der Mitarbeiterin des TV Bad Blumau spannende Motive. Zu diesen gehören auch die Lafnitz, Äcker und Wälder, Blumen und Schmetterlinge. Diese zeigt sie von ihren schönsten Seiten: geheimnisvoll und anmutig.

einem 4-Sterne-Hotel mit Halbpension. Also los geht es: Informieren Sie sich auf www.thermenland.at/fotowettbewerb über die Modalitäten und schicken Sie uns Ihr Foto bis spätestens 31. Juli 2010. Das Siegerfoto erscheint in der nächsten Ausgabe von Echt*Zeit.

ECHT*ZEIT 39

38-39 fotowettbewerb.indd 39

17.03.2010 13:40:06 Uhr


TIpps und TErmInE Von April bis August 2010: Auf www.thermenland.at finden Sie eine detaillierte Übersicht über alle Veranstaltungen, die Sie nicht versäumen sollten. THErmEnlAndlAuFCup 10. April: „Radio Steiermark Lauf“, Ortszentrum Bad Waltersdorf, ab 12 Uhr, flacher Rundkurs, Labestationen, ORF-Moderator Wolfgang Ortner, Startnummernverlosung, Tel.: 03333 – 3150 1. Mai: 10. Bad Blumauer Lauffestival, MSC Rogner Bad Blumau, reg@mscrognerbadblumau.com 12. Juni: Parkthermen-Wüsten.Lauf Bad Radkersburg, Tel.: 0664 – 80 834 561 2. Oktober: 10. Loipersdorfer Lauftage Tel.: 0664 – 332 26 34 Alle Informationen finden Sie auf www.thermenland.at/laufcup

8.–10. April 23. SteiriScheS Weinforum Edle Tropfen aus 60 steirischen Weinbaubetrieben! Mailandsaal der LBS Bad Gleichenberg, Tel.: 03159 – 2211-355 11. April thermenland Grand Prix Rundstraßenrennen,10–15 Uhr, Bad Radkersburg Tel.: 03476 – 2545 11. April 30. lauf fürStenfeld – rieGerSburG 14,5 km, 300 Meter Höhendifferenz, www.riegersburglauf.tvff.at 16. April oPerettenGalakonzert mit anschließendem Schmankerlbuffet mit Weinverkostung, Beginn: 19.30 Uhr, Kulturzentrum Bad Blumau Tel.: 03383 – 2377 16.–17. April vulcano-SchinkenfrühlinG Die weltbesten Schinken im Vergleich, Vulcano-Schinkenmanufaktur in Auersbach bei Feldbach, Tel.: 03114 – 2151

17. April tau-Wein-PräSentation von 12 Winzern im Kloster in Tieschen, Beginn: 18 Uhr 17.–18. April tulPenfeSt in Edelsbach, Tel.: 03152 – 3597 24. April 10. bärlauchlauf in Mureck, www.baerlauchlauf.org 24. April GeorGi-WeinkoSt in der klöcher vinothek offizielle Eröffnung der Vinothek Klöch (umgebaut und vergrößert) Tel.: 03475 – 5070 24. April anradeln 13 Uhr, Hauptplatz Bad Radkersburg, geführte Radtouren für Familien und sportliche Radfahrer, Tel.: 03476 – 2545 25. April taG der offenen landluSt-tür Tel.: 03385 – 66 040, www.landlust.at

Partner bei regionaler Berichterstattung: www.medienhaus-krois.at

30. April kabarett mit thomaS StiPSitS „coSa noStra unSere Sache“ 20 Uhr, Kulturhaus Bad Waltersdorf Einlass ab 19 Uhr Tel.: 03333 – 3150

mAI 1. Mai anradeln am raabtal-radWeG www.raabtal-radweg.at 2. Mai 3. orf radio Steiermarkau-erlebniStaG Au(s)Zeit in den Murauen, Radkersburger Teich- & Hügelland, Tel.: 03472 – 34 59-3 4. Mai die 100 beSten Weine der reGion Thermenland-Congress-Center Loipersdorf, Beginn: 17 Uhr Tel.: 03382 – 8833 9. Mai muSikaliScher muttertaG im Flair des Biedermeiers, 15–17 Uhr,

Fotos: Begsteiger, Gsellmann

AprIl

40 ECHT*ZEIT

40-41 veranstaltungen.indd 40

17.03.2010 13:44:15 Uhr


Musikpavillon/Kurpark, Bad Gleichenberg, Tel.: 03159 – 2203 14. Mai konzert „Walzertraum“ Die schönsten Kompositionen von Johann Strauß und seinen Zeitgenossen, Mailandsaal, Bad Gleichenberg, 19 Uhr, Tel.: 03159 – 2203 15. Mai hiStoriSche WanderunG „Zurück in die gute alte Zeit“, anschließend „Gemütliches Zusammenhocken“ bei Musik & Wein, Bad Gleichenberg 14 Uhr, Tel.: 03159 – 2203 16. Mai kellerStöckl hoamSuachen Wanderung rund um den Kuruzzenkogel, (Petzelsdorf bei Fehring); Tel.: 03155 – 2303 16. Mai biedermeierfeSt im Kurpark Bad Gleichenberg, 10 Uhr großer Einzug, Tel.: 03159 – 2203 28.–30. Mai heiSSluftballoncuP mit „nacht der ballone“ in Bad Waltersdorf, Treffpunkt auf dem Ballonstartplatz der Fa. Kindermann, tägl. Wettfahrten, Samstag ab ca. 21 Uhr „Nacht der Ballone“, Sonntag Siegerehrung. Tel.: 03333 – 3730 29. Mai traminer oPen Weinveranstaltung in Klöch, Tel.: 03475 – 5070

19. Juni thermen-oPen-air 2010 Sportplatz Unterlamm, Beginn: 19.30 Uhr, Tiroler-Steirer-Musikmix: „Die Stoakogler“, „Die Jungen Zillertaler“, „Die Zellberg Buam“ und Überraschungsgäste aus der Steiermark, Tel.: 0664 – 8586810 www.derplatzhirsch-events.at

7. August Paldauer heim-oPen air Hauptplatz, Fürstenfeld, ab 17 Uhr, Tel.: 03382 – 55470

19.–20. Juni taGe der offenen kellertür in den Weinbaubetrieben der Steiermark. www.steirisches-weinland.at

14. August kräuterbuSchenWanderunG im Thermenpark Bad Blumau, 14 Uhr Tel.: 03383 – 2377

26. Juni SPortfeSt Eröffnungsfest der Sportanlage in Bad Blumau mit den Musikgruppen „Die Ilztaler“, „Die Lauser“, „Francine Jordi“, „Hey Mann-Band“ und „Marc Pircher“, Beginn: ca. 15 Uhr, Tel.: 03383 – 2377 26. Juni kräuterdorffeSt im Kräutergarten Söchau, Tel.: 03387 – 22 61

14. Juli –1. August Jazz/blueS/braSS in Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545

3.–6. Juni tour de mur Mit dem Rad von Muhr in Salzburg nach Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545

17.–25. Juli bierbaumer hoftheater im idyllischen Innenhof eines urigen Bauernhofs in Bierbaum nahe Bad Blumau, Tel.: 03383 – 2377

5. Juni

22.–25. Juli 65. öSterreichiSche SchWimmmeiSterSchaft in der Parktherme Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2677

5.–6. Juni feSt der Gärten in verschiedenen Gartenanlagen, www.gartenlust-oststeiermark.at www.lebensgaerten.at

20.–29. August auGuStinifeSttaGe Fürstenfelder Innenstadt, Tel.: 03382 – 55470

JulI

JunI

5. Juni Weinkulinarium Hauptplatz, Fürstenfeld, ab 17 Uhr, Tel.: 03382 – 55470

28.–29. August GroSSeS nivea-familienfeSt H2O-Hotel Therme Resort, Sebersdorf, Tel.: 03333 – 22144

26.–27. Juni PeterStaGe St. Peter am Ottersbach, Tel.: 03477 – 22 55

17.–18. Juli SchinkenfeSt in Auersbach, Tel.: 03114 – 2151

PannoniScheS StadtfeSt Hauptplatz Bad Radkersburg, Tel.: 03476 – 2545

7. August SommerfeSt der heiltherme bad WalterSdorf mit Stargast Jazz Gitti, Tel.: 03333 – 500-1

30. Juli–1. August SüdoStSteiriSche thermenland-WeintaGe Fehring, Tel.: 03155 – 2303

AuGusT 5. August internationaleS Golfturnier „Der große Preis der Heiltherme“, Bad Waltersdorf, Tel.: 03333 – 500-1

FEsT BEI dEr WElTmAsCHInE Fest am 16. Mai 2010 „Wenn der Mensch begabt ist, das ist ein innerer Trieb. Das ist g‘rad so, wie im Frühjahr ein Rosenstock kleine Knospen bekommt, im Mai, Juni sind die Knospen da. So treibt es mich Jahr um Jahr.“ Mit diesen Worten hat Franz Gsellman erklärt, wofür er selbst keine Erklärung hatte: dass er an einer Maschine bauen musste, die weder Sinn noch Zweck hatte.Voriges Jahr wurde das Wunderwerk 50 Jahre alt, Franz Gsellmann selbst wäre heuer 100 geworden. Feiern Sie in Kaag seinen Geburtstag! Eintritt frei. Ab 10 Uhr. Kaag 12, Edelsbach www.weltmaschine.at

ECHT*ZEIT 41

40-41 veranstaltungen.indd 41

17.03.2010 13:44:16 Uhr


Praha Praha

Stuttgart Stuttgart

Steirisches Thermenland

Ve n e z i a

Ljubljana

Das Steirische Thermenland ist eine regionale Tourismusorganisation, getragen von örtlichen Tourismusverbänden, Gemeinden und Tourismusbetrieben in den Bezirken Radkersburg, Feldbach, Fürstenfeld, Weiz und Hartberg im Südosten der Steiermark. Die regionale Vernetzung und die Entwicklung von Angeboten in den Bereichen Gesundheit, Wellness, Kulinarium und Bewegung in der Natur sind unsere Arbeitsschwerpunkte.

Schenken Sie das Kostbarste – Zeit zu leben Mit den Thermenland-Gutscheinen im Wert von € 50,– und € 100,– schenken Sie echte Wohlfühlzeit in den sechs Thermen, 26 Partnerhotels und kulinarischen Spitzenbetrieben. Die perfekte Geschenkergänzung ist die Thermenland-Geschenkbox, die aus einem STYRIA SAMBUCUSHolundermassage- und -körperöl, einem Duschtuch und einer ZotterSchokolade besteht. Preis: € 28,–. www.thermenlandgutschein.at

Ausflugszieleführer „Augenschmaus“ Das Steirische Thermenland macht Lust auf die Erkundung der Region. Über 120 Ausflugsziele gilt es zu erobern und zu entdecken. Die 1.000-jährige Eiche etwa, die Zotter-Schokoladenmanufaktur und Gsellmanns Weltmaschine.

Gaumenfreuden-Guide In diesem Guide finden Sie alle Köstlichkeiten und Spezialitäten der Region: steirischen Wein und Buschenschenken, das typisch steirische Kürbiskernöl, Haubenlokale und gemütliche Gasthäuser, Schinken, Speck und Käse sowie Delikatessen aus den Früchten der Region.

Genussradeln 13 spezielle Radtouren rund ums Thema Genuss, mit Streckenbeschreibung, Charakteristik etc. Lucullus-Tour, Raabtal-Radweg, Thermenradweg etc. Ob Sie nun die sportlich ambitionierte Variante oder die beschaulich-gemütliche Form bevorzugen – Radeln im Steirischen Thermenland ist in jedem Fall echter Genuss.

Dr. med. Babak Bahadori Iris Pestemer-Lach

Pauschalangebote „Urlaubsideen“ Verwöhntage, Kuschelpakete, Genießerwochenenden und mehr. ThermenlandgutscheinPartnerhotels sind speziell gekennzeichnet.

42-43 Service.indd 42

Mein Körper in Balance

Die sieben Stufen zum Gleich-Gewicht

(&-!+#,%+),

'&-

$-"*&

Mein Körper in Balance Mit dem von Dr. med. Babak Bahadori speziell entwickelten Sieben-StufenKonzept erreichen Sie Ihr persönliches Gleichgewicht und finden wieder Zeit zu leben. Der ganzheitliche Ansatz reduziert erfolgreich und nachhaltig Körpergewicht und fördert gleichzeitig Genuss und Lebensqualität. € 14,90 www.thermenland.at/shop

STEIRISCHES THERMENLAND

Radersdorf 75, 8263 Großwilfersdorf, Österreich Telefon: 03385 – 66 040 • Fax: 03385 – 66 040-20 Internationale Telefonnummer: 0043 3385 – 66 040 info@thermenland.at

w w w. t h e r m e n l a n d . a t

17.03.2010 13:44:57 Uhr


www.thermenland.at

Schenken Sie Erholung und Genuss Mit den Thermenlandgutscheinen im Wert von Euro 50,– und Euro 100,– schenken Sie echte Wohlfühl-Zeit in den sechs

Thermen,

26 Hotels der 4- und 5- Sterne Kategorie und kulinarischen SpitzenBetrieben des Steirischen Thermenlandes. Der Beschenkte hat die freie Wahl, die Thermenlandgutscheine für Thermeneintritte, Massagen, Kosmetikanwendungen, kulinarische Genüsse oder einen Wohlfühl-Urlaub einzulösen. Die

perfekte

Geschenks-

Ergänzung ist die Thermenland Geschenkbox bestehend aus einem STYRIA SAMBUCUS Holundermassage- und -körperöl, einem Duschtuch und einer Zotter-Schokolade für € 28,–. Alle Infos zu den Gutscheinen und weitere tolle Geschenksideen finden Sie auf www.thermenlandgutschein.at Thermenland-Tickets aus Ihrer Trafikplus-Trafik Trafikplus-Trafiken können In besonders gekennzeichneten Trafikplus-Trafiken Sie „Thermenland-Tickets“ erwerben. Sie erhalten die Tickets wie Konzertkarten in einem attraktiven Kuvert gleich vor Ort, mit einem Wert zu 10 oder 50 Euro pro Stück. Die Trafikplus-Trafik in Ihrer Nähe finden Sie unter www.trafikplus.at

Steirisches Thermenland Radersdorf 75, 8263 Großwilfersdorf Tel.: 03385 - 66 040, info@thermenland.at www.thermenland.at

42-43 Service.indd 43

17.03.2010 13:44:58 Uhr


Individuelle Beratung ist mir wichtig und ich mag es, wenn ich dann aussuchen kann, was zu mir passt. Wenn’s um Wertpapierfonds geht, ist nur eine Bank meine Bank. Schön, wenn etwas so flexibel ist wie das eigene Leben. Die Fonds von Raiffeisen Capital Management sind das auch. Je nach Ihren Wünschen und Anlagezielen bieten sie für die jeweilige Lebenssituation die passende Lösung – von der Wahl der Laufzeit bis hin zur flexiblen Höhe der Einzahlungsbeträge. Mehr Informationen unter www.rcm.at Die veröffentlichten Prospekte der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH in ihrer aktuellen Fassung inklusive sämtlicher Änderungen seit Erstverlautbarung stehen dem Interessenten unter www.rcm.at zur Verfügung.

44-U4.indd 44

17.03.2010 13:45:22 Uhr

echtzeit_web_opt2_pd_2010_11_17_13_50  

Magazin für das steirische therMenland Heilsames Wasser Seltenes Gemüse Tour für Genießer Perspektivenwechsel Frühling/Sommer 2010 w w w. t...

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you