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Kraft durch Natur und Mensch Infobüro Leutasch 6105 Leutasch Weidach 320 Tel.: +43 (0)5 / 0880-10 Fax: +43 (0)5 / 0880-11 info.leutasch@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Weitblick und Genuss Infobüro Mösern/Buchen 6100 Mösern Möserer Dorfstraße 11 Tel.: +43 (0)5 / 0880-20 Fax: +43 (0)5 / 0880-21 info.moesern@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Ruhe und Gastlichkeit Infobüro Reith 6103 Reith Römerstr. 52 Tel.: +43 (0)5 / 0880-30 Fax: +43 (0)5 / 0880-31 info.reith@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Bewegung und Stärke Infobüro Scharnitz 6108 Scharnitz Innsbruckerstr. 282 Tel.: +43 (0)5 / 0880-40 Fax: +43 (0)5 / 0880-41 info.scharnitz@seefeld.com www.seefeld.com

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Kraft durch Lebenslust und Flair 6100 Seefeld Klosterstraße 43 Tel.: +43 (0)5 / 0880-50 Fax: +43 (0)5 / 0880-51 region@seefeld.com www.seefeld.com

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Olympiaregion Seefeld Konzeption und Satz: Werberaum, Innsbruck Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH Fotos: Olympiaregion Seefeld, Draxl, Hiltpolt, Holzknecht, Zak Alle Angaben ohne Gewähr. Vorbehaltlich Änderungen, Satz- und Druckfehler. Stand: 01/2009

Wanderungen, Mountainbike Routen und Wissenswertes zur Olympiaregion Seefeld

www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800

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Liebe Wanderer und Mountainbiker! Eingebettet in die Gebirgszüge des Wettersteins, des Alpenparks Karwendel und dem Landschaftsschutzgebiet Wildmoos, ist das nach Süden hin geöffnete Hochplateau das ideale „Basislager“ für alle passionierten Wanderfreunde und Mountainbike-Begeisterten Egal ob man mit der Familie eine gemütliche Almwanderung plant, einfach bei romantischen Spaziergängen entspannen möchte oder sogar den Gipfelsieg anstrebt: Auf den mehr als 650 Wanderkilometern der Olympiaregion Seefeld findet jeder seinen ganz persönlichen Kraftplatz. Aber auch für Mountainbiker ist die einmalige Naturlandschaft des Hochplateaus mit ihren Gipfeln und Tälern wie geschaffen. 178 Kilometer nach dem Tiroler Mountainbike Modell genehmigte Forstraßen und Wege ermöglichen „freie Fahrt“ für Mountainbiker nahezu bis zu den Berggipfeln. Abgerundet wird das tolle Angebot durch regionsweit über 60 bewirtschafteten Almen und Hütten.

Beschreibung Wir haben für Sie ein tolles Wander- und Mountainbikenetz durch die ganze Olympiaregion Seefeld ausgearbeitet. Alle hier erläuterten Wege werden regelmäßig gewartet, sind beschildert und markiert. Bitte folgen Sie nur den gekennzeichneten Wegen, hinterlassen Sie keine Abfälle und gehen sie mit unserer Natur sorgfältig um. Im Folgenden werden die wichtigsten Wanderwege und Mountainbike Routen beschrieben. Die Wegnummern finden Sie sowohl auf der Wander- und Mountainbikekarte als auch auf den Schildern im Gelände. Die Einteilung der Wanderwege erfolgt nach Gehzeit und Schwierigkeitsgrad unterteilt in Spaziergänge, Halbtageswanderungen, Tageswanderungen und Gipfelbesteigungen. Die Mountainbike-Routen sind in leichte, mittel-schwierige und schwierige Touren unterteilt. In der Karte sind die Schwierigkeitsgrade zusätzlich besonders gekennzeichnet. Die Wander- und Mountainbikekarte ist um € 6,90 in allen Informationsbüros der Olympiaregion Seefeld erhältlich.

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Inhalt: Einleitung - Wander ABC

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Die Region zu Fuß entdecken - Spazierwege - Halbtagestouren - Tagestouren - Gipfelbesteigungen

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Die Region mit dem Rad erkunden - leichte MTB-Routen - mittel-schwierige MTB-Routen - schwierige MTB-Routen

57 58 63 70

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Mehr über die Region erfahren – Geschichte, Natur und Kultur Kneippanlagen Leutasch - Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeistes - Ludwig Ganghofer - Pfarrkirche zur Hl. Maria Magdalena in Oberleutasch - Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer in Unterleutasch - Weidachsee Mösern / Buchen - Möserer Kirche Maria Heimsuchung - Kalvarienberg - Friedensglocke - Historische Zäune - Möserer See - Wildmoossee und Lottensee – Naturphänomene Reith - Pfarrkirche St. Nikolaus - Bienenlehrpfad - Kulturwanderweg Scharnitz - Porta Claudia Seefeld - Seekirchl - Pfarrkirche St. Oswald - Seefelder Waldfriedhof - Seefelder Kreuzweg - Ablasssee – Namensgeber des Seekirchls - Wildsee - Kaltwassersee – Rosshütte

Liste der Ausflugsziele, Almen/Hütten & Alpengasthöfe Wanderkarte, Kontakte, Impressum

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EINLEITUNG

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Wander ABC Alpines Notsignal (S.O.S.) Sollten Sie auf einer Wanderung in Notlage geraten und Hilfe beanspruchen, so geben Sie das Alpine Notsignal: Innerhalb einer Minute 6 Mal in regelmäßigen Abständen ein Zeichen senden. Nach einer Pause wiederholen Sie den Ablauf und setzen dies fort, bis eine Antwort erfolgt. Die Zeichen können hörbar (lautes Rufen, Pfeifen, usw.) und / oder sichtbar (weißes Tuch, Taschenlampe, Spiegelung, usw.) sein. Alpin-Notruf Bei Notfällen erreichen Sie den Alpin-Notruf unter Tel. 140 oder + 43 / 512 / 140. Haftung Die Teilnahme an den geführten Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr. Öffentliche Busse Regionsbustickets für die gesamte Dauer Ihres Urlaubsaufenthaltes sind in den Informationsbüros um € 10,- erhältlich. Sämtliche Ausgangspunkte sind mit dem Bus problemlos erreichbar. Sicher ist sicher Vorausschauende Biker fahren mit Köpfchen - und Helm! Voraussetzungen und empfohlene Ausrüstung Für Spaziergänge Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege sind vollkommen gefahrlos begehbar, Schwindelfreiheit ist nicht notwendig, die Wege können leichte Steigungen aufweisen. Ausrüstung: gute rutschfeste Halbschuhe mit Profilsohle, Windbekleidung, Regenschutz.

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Schuhe mit Profilsohle, Windbekleidung, Regenschutz, Brotzeit und Obst, Trinkflüssigkeit. Für Tageswanderungen Tageswanderungen sollten möglichst früh begonnen werden, da die Mittagshitze teilweise die Wanderung schwieriger macht. Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege können starke Steigungen aufweisen, erfordern etwas Kondition und teilweise Trittsicherheit. Ausrüstung: feste knöchelhohe Wanderschuhe mit Profilsohle, gute Windbekleidung, Regenschutz, ausreichend Proviant für mindestens 2 Mahlzeiten, Obst, 1 Liter Trinkflüssigkeit pro Person und Verbandszeug. Für Gipfelbesteigungen Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege und Gipfel erfordern alpine Erfahrung, Kondition, unbedingte Trittsicherheit, teilweise Schwindelfreiheit. Mit Kletterstellen muss gerechnet werden. Ausrüstung: Vor allem gutes Schuhwerk, warme Bekleidung, ausreichend Proviant und Trinkflüssigkeit, Verbandszeug, Taschenlampe, Regenschutz, Kenntnisse über die Wetterlage. Frühzeitiger Start der Tour. Auskünfte über den Zustand der Wander- und Bergwege und eventuelle Sperren, sowie Öffnungszeiten und Nächtigungsmöglichkeiten der Hütten und Berggasthöfe erhalten Sie in den Informationsbüros. Wandernadel In allen Infobüros liegen kostenlose Stempelpässe zum Erwerb der versch. Abzeichen auf. Nach Vorlage der von Ihnen erwanderten Stempel erhalten Sie, je nach erreichter Punktezahl, eine Wandernadel in Gold, Silber, Bronze (Unkostenbeitrag € 1,90 / Nadel mit Regionsgästekarte).

Für Halbtageswanderungen Alle unter diesem Begriff eingeordneten Wege weisen teilweise größere Steigungen auf, sind jedoch gefahrlos begehbar. Ausrüstung: feste, knöchelhohe

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SEEFELD

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DIE REGION ZU FUSS ENTDECKEN Von gemütlichen Gehwegen in anspruchsvolle Höhen

10 SPAZIERWEGE 23 HALBTAGESTOUREN 38 TAGESTOUREN 48 GIPFELBESTEIGUNGEN

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Rund um den Weidachsee (Seerundgang) / Weg Nr. 3

Runst / Weg Nr. 9

Strecke: von Leutasch / Weidach rund um den See Gehzeit: ca. 50 Minuten Am Forellenhof in Weidach links entlang des Seeufers, es folgt ein kurzer Anstieg bis oberhalb des Bruthauses. Sie halten sich aber rechts und gehen wieder absteigend zum Seeufer und zurück zum Forellenhof.

Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Lehner Gehzeit: ca. 30 Minuten Dieser Weg führt am Fuße der Gehrenspitze dem Wiesenrand entlang von Kirchplatzl bis Gasse und dort hinter der Bäckerei weiter bis Lehner. Von hier aus kann man den Weg nach Unterleutasch fortsetzen.

Achweg Obern – Ahrn / Weg Nr. 5

Gasse – Reindlau / Weg Nr. 9 und 35

Strecke: Leutasch / Obern (Brücke) – Ahrn Gehzeit: ca. 2 Stunden In Obern ab der Brücke geht es der Ache entlang, vorbei an den Ortsteilen Platzl, Aue und Kirchplatzl. Beim Alpenbad vorbei, spazieren Sie nach Weidach und von dort bis nach Ahrn. Hier gibt es auch die Möglichkeit den Spaziergang weiter bis nach Unterleutasch fortzusetzen.

Strecke: Leutasch / Gasse – Lehner – Reindlau Gehzeit: ca. 1 Stunde Hinter der Bäckerei im Ortsteil Gasse folgen Sie dem Runstweg bis Lehner. Dort können Sie entweder links über die Lehnerweide durch den Wald oder rechts über die Felder nach Reindlau spazieren.

Höhenpromenade / Weg Nr. 31

Burggraben – Ahrn / Weg Nr. 5 Strecke: Leutasch / Burggraben – Unterkirchen – Lochlehn – Reindlau – Puitbach – Ahrn Gehzeit: ca. 2 Stunden Beim Gasthof zur Mühle in Burggraben folgen Sie dem Forstweg, vorbei an den einzelnen Weilern, dem Waldrand und der Ache entlang bis Ahrn. Ab hier haben Sie die Möglichkeit den Spaziergang weiter bis nach Oberleutasch fortzusetzen.

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Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Gasse Gehzeit: ca. 50 Minuten Im Ortsteil Kirchplatzl führt der Weg hinter dem Ganghofer-Museum leicht ansteigend durch Wald und Latschen mit herrlichem Ausblick auf das Leutaschtal nach Gasse. Dort mündet er in den Weg Nr. 9 (Runst).

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SPAZIERWEGE

Unterer Wiesenweg / Weg Nr. 32

Wildmoos – Fludertal / Weg Nr. 34, 49, 3

Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Klamm Gehzeit: ca. 40 Minuten In Kirchplatzl bei der Auffahrt zur Oberen Wiese geht es links durch ein kleines Tal bis Plaik und Klamm.

Strecke: Katzenkopf (Bergstation Kreithlift) – Wildmoos Gehzeit: ca. 1 Stunde Von der Bergstation des Kreithliftes ausgehend folgen Sie zunächst leicht abwärts der Piste bis Sie bald nach rechst abzweigen und über den Steckenweg und das Fludertal nach Wildmoos gelangen. Dieser Weg stellt die Verbindung zwischen dem Katzenkopf und dem Rundweg Mösern-Wildmoos dar.

Oberer Wiesenweg / Weg Nr. 33 Strecke: Leutasch / Kirchplatzl – Klamm Gehzeit: ca. 40 Minuten In Kirchplatzl führt der Weg beim Gasthof Kühtaierhof und Gasthof Birkegg vorbei durch lichte Lärchenbestände und über Wiesen nach Klamm.

Liftweg / Weg Nr. 34 Strecke: Leutasch / Weidach – Katzenkopf (Bergstation Kreithlift) Gehzeit: ca. 1 Stunde Beim Hotel Kristall folgen Sie dem ansteigenden Weg zum Katzenkopf. Über die Schiabfahrt und vorbei an der Sommerrodelbahn geht es weiter durch den Wald bis zur Bergstation des Kreithliftes am Katzenkopf.

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Durchs Katzenloch / Weg Nr. 24 Strecke: Leutasch / Moos – Katzenloch – Buchen Gehzeit: ca. 1 Stunde Es gibt zwei Möglichkeiten: 1. Am Haus Isabella in Moos beginnt ein leichter Anstieg und führt weiter durchs Katzenloch bis Buchen. Rechts vorbei an der Abzweigung Muggenmoos, dann links vorbei an der Abzweigung Rappental. Anschließend wieder rechts vorbei an der Abzweigung Richtung Buchner Höhe und dann links vorbei an der Abzweigung Richtung Rauthhütte. 2. 50 m nach der Straßenkreuzung zum Parkplatz Rauthhütte biegen Sie links ab und folgen leicht ansteigend dem Weg durchs Rappental bis zur Einmündung in den Katzenlochweg.

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Bienenlehrpfad / Weg Nr. 14 Strecke: Reith / Kneippanlage St. Florian in Reith – Bienenhotel – Ichthyolwerk Gehzeit: ca. 45 Minuten Den 10 Schautafeln folgend über den Reither Waldweg, beginnend bei der Kneippanlage St. Florian, vorbei am Kaltwasserbach bis zum Niederbach und dem Ichthyolwerk. Mehr Informationen zum Bienenlehrpfad und dem Bienenhotel finden Sie unter Wissenswertes / Reith ab Seite 105.

Friedenswanderweg

Kulturwanderweg Reith

Strecke: Mösern / Parkplatz Seewaldalm – Möserer See – Friedensglocke Gehzeit: ca. 90 Minuten Über 7 Stationen geht es von Mösern zum und rund um den Möserer See, dann in Richtung Hotel Tyrol zum Gasthof Menthof und weiter zum Möserer Kirchl. Die Wanderung endet bei der Friedensglocke. Mehr Informationen zur Friedensglocke und den Stationen des Friedens­weges finden Sie unter Wissenswertes / Mösern ab Seite 98.

Strecke: Reith / Informationsbüro – Sonnrainweg – Musikpavillon – Reither Pfarrkirche – Unsere Frau – Kapelle zum Hl. Magnus – Gasthof Hirschen – Riesenhaus – Informationsbüro Reith Gehzeit: ca. 1 Stunde Den Kulturdenkmälern Reiths folgend führt der Weg nach Leithen und wieder retour. Mehr Informationen zum Kulturwanderweg und den einzelnen Stationen finden Sie unter Wissenswertes / Reith ab Seite 106.

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Auf die Porta Claudia

Teufelslochklamm / Weg Nr. 56

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Kalvarienberg – Porta Claudia – Malegg – Infobüro Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Vom Infobüro aus über die Brücke, nach dem Café Charly rechts abbiegen und der Straße bis zur Abzweigung Kalvarienberg folgen. Nach einem kurzen Anstieg vorbei an einer kleinen Kapelle und weiter zu der Ruine der ehemaligen Porta Claudia. Zurück nach Scharnitz gehen Sie neben dem Flusslauf der Isar. Mehr Informationen über die Entstehung der Porta Claudia erhalten Sie im Infobüro.

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Hinterautalstraße – Teufelslochklamm Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Vom Infobüro aus über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße bis zum Haus Taxi Mair folgen. Dort biegen Sie rechts ab und folgen der Fahrstraße, bis Sie zu einer leicht ansteigenden Forststraße kommen. Dieser folgen Sie bis zur Abzweigung „Teufelslochklamm“. Weiter geht es auf einem gut markierten Steig über die Teufelslochklamm bis zum unteren Kreidegraben. Von dort Abstieg auf dem Forstweg Richtung Hinterautal, vorbei an der Scharnitzer Alm, entlang der Isar wieder retour über den Isarsteig oder über die Fahrstraße nach Scharnitz.

Zur Adlerkanzel / Weg Nr. 27 Strecke: Scharnitz / Infobüro – Platt – Adlerkanzel Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Vor dem Infobüro links hinauf bis zum Bahnübergang. Nach dem Übergang zweigen Sie links ab zwischen den Häusern dem Plattsteig folgend bis zur Weggabelung. Von dort folgen Sie dem markierten Steig in Serpentinen – teilweise steil – hinauf bis zum Aussichtspavillon „Adlerkanzel“. Herrlicher Panoramablick über das gesamte Dorf. Rückweg auf gleicher Strecke.

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Karwendelklammsteig / Weg Nr. 27 Strecke: Scharnitz / Infobüro – Hinterautalstraße – Karwendelsteg Gehzeit: ca. 1 ½ bis 2 Stunden Vom Infobüro über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße folgen bis zum Schotterwerk Gaugg. Nach dem Schotterweg zweigt links ein kleiner Steig ab. Hier gehen Sie dem Steig folgend entlang der Karwendelklamm bis zur Forststraße Richtung Karwendel. Von hier haben Sie die Möglichkeit weiter zur Birzlkapelle oder auf dem Fahrweg wieder zurück nach Scharnitz zu wandern. Eine weitere Möglichkeit wäre es, über den Karwendelsteg zum Gasthof Wiesenhof und wieder retour nach Scharnitz zu gehen (siehe Beschreibung Halbtageswanderung).

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Zur Scharnitzer Alm, Gasthof Wiesenhof / Weg Nr. 57

Gießenbach / Weg Nr. 18, 19, 6

Strecke: Scharnitz / Infobüro – Scharnitzer Alm – Gasthof Wiesenhof Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Vom Infobüro aus über die Isarbrücke, dann vor der Kirche links abzweigend der Hinterautalstraße entlang bis zum Haus Taxi Mair. Dort biegen Sie rechts ab, folgen der Fahrstraße bis zum Beginn des Forstweges. Weiter geht es bis zur Abzweigung Isarsteig (Nr.57). Vom Isarsteig gelangen Sie dann auf den Nederweg, nach ca. 5 Mintuen kommen Sie dann zur Scharnitzer Alm. Von der Scharnitzer Alm gehen Sie weiter auf dem Nederweg taleinwärts bis auf Höhe des Gasthofes Wiesenhof, von wo ein kleiner Steig rechts abzweigt. Sie überqueren auf einem kleinen Steg die Isar und gelangen nach einem kurzen Anstieg zum Gasthof Wiesenhof! Zurück nach Scharnitz über die Fahrstraße entlang der Isar.

Strecke: Scharnitz / Kirche – Hirlanda-Ellmann-Weg – Gießenbach Gehzeit: ca. 1 ½ Stunde Gegenüber der Kirche (zwischen Brunnerhof und Frankenhof) spazieren Sie den Hirlanda-Ellmann-Weg bis Sie zu einer kleinen Brücke kommen. Vor der Brücke links dem Gießenbach entlang, folgen Sie dem sonnigen Spazierweg bis Sie zu einer Brücke kommen. Nach der Überquerung können Sie entweder links weiter bis zum Ortsteil Gießenbach zum Gasthof Ramona laufen, oder Sie halten sich rechts und wandern nach Scharnitz zurück. In Gießenbach angelangt, überqueren Sie die Hauptstraße Richtung Bahnhof und können dann links auf einen Steig dem Bahndamm entlang wieder nach Scharnitz zurück wandern.

Mittenwald / Weg Nr. 21 und 58 Strecke: Scharnitz / Infobüro – Mittenwald Gehzeit: ca. 2 Stunden Gegenüber dem Infobüro gehen Sie der Isar entlang zum Ortsende. Dort überqueren Sie links die Brücke und wandern weiter in Richtung Mittenwald. Bei einer Weggabelung halten Sie sich rechts und spazieren der Isar entlang bis zur Riedbodenalm (nicht bewirtschaftet). Nach Scharnitz zurück geht es dann entlang eines schattigen Spazierweges über die Almböden.

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Plattsteig Strecke: Scharnitz / Infobüro – Plattsteig – Birzlkapelle Gehzeit: ca. 1 Stunde Vor dem Infobüro folgen Sie der leicht ansteigenden Straße bis über den Bahnübergang, dann links abzweigen, zwischen den Häusern dem Plattsteig entlang. Bei der ersten Abzweigung rechts dem Plattsteig in Richtung Birzlkapelle folgen. Etwa nach einer halben Stunde haben Sie die Möglichkeit rechts abzubiegen und über den Ortsteil Inrain nach Scharnitz zurückzukehren. Ansonsten können Sie über einen steil ansteigenden Waldweg weiter bis zur Birzlkapelle gehen (Wegbeschreibung auch unter Halbtagswanderungen).

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Rund um den Wildsee (Seepromenade) / Weg Nr. 4 Strecke: Seefeld / Innsbrucker Straße (Fußgängerzone) Gehzeit: ca. 30 Minuten Beim Dorfplatz Seefeld folgen Sie der Fußgängerzone in Richtung Süden. Am Ende der Fußgängerzone beginnt der Weg Nr. 4 und führt am Gehsteig entlang. Beim Hotel Bergland rechts abbiegen und nach ca. 100 m links der Straße am See entlang bis zum Café Wildsee. Dort führt der Weg durch den Wald nach links und durch das naturgeschützte Hochmoor zurück auf die Seepromenade. Dort am Hotel Seespitz vorbei zurück in die Fußgängerzone.

Römerweg / Weg Nr. 4 und 6 Strecke: Seefeld / Seepromenade – Rosshütte – Schlossberg – Karwendelweg – Seefeld Gehzeit: ca. 45 Minuten Vom Parkplatz Wildsee entlang der Seepromenade (Nr. 4) bis hinter das Strandbad folgend, dann nach links über die Innsbrucker Straße und den Bahnsteig auf Weg Nr. 6. Der Weg führt am östlichen Ortsrand von Seefeld entlang bis kurz vor die Talstation der Standseilbahn Rosshütte. Folgen Sie der Überführung der Umfahrungsstraße und von dort oberhalb der Straße auf einem teilweise steil angelegtem Steig in nördlicher Richtung bis zum Schlossberg.

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In Richtung Mösern (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 4 Strecke: Seefeld / Seekirchl – WM-Halle – Sprungschanze – retour Gehzeit: ca. 30 Minuten Nach dem Seekirchl rechts hinter den Tennishallen und dem Waldstadion vorbei (2) in den Wald. Nach ca. 1,5 km links über die Straße auf den Verbindungsweg zu Nr. 4. Am Waldrand wieder zurück, an der Olympia-Sprungschanze vorbei, zum Seekirchl.

Vom Pfarrhügel zum idyllischen Seefelder Wildsee Strecke: Informationsbüro Seefeld – Pfarrhügel – Seefelder Wildsee Gehzeit: ca. 1 Stunde Von der Seefelder Pfarrkirche St. Oswald aus - gleich gegenüber dem Infobüro Seefeld - über den Pfarrhügel zum Steinkreis und links zum Wildsee hinunter. Weitere Informationen zum Pfarrhügel und dem Steinkreis finden Sie unter Wissenswertes / Seefeld ab Seite 119.

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HALBTAGESTOUREN

Leutasch – Seefeld / Weg Nr. 1 Strecke: Leutasch / Kreithkapelle – Neuleutasch – Triendlsäge – Seefeld Gehzeit: ca. 2 Stunden Bei der Kreithalm folgen Sie links ansteigend dem Weg Nr. 1 vorbei an der Abzweigung zum Wurzelsteig, bis Sie zur Straße von Leutasch nach Seefeld gelangen. Nach der Straßenüberquerung links ein kurzes Stück der Bodenstraße entlang, bis Sie rechts wieder auf dem Wanderweg nach Neuleutasch abbiegen und erneut die Straße queren. Diesem folgen bis in Unterkelle nochmals die Straße überquert werden muss, um bergab zur Triendlsäge zu gelangen. Von dort haben Sie mehrere Möglichkeiten nach Seefeld zu gelangen – entweder dem Fahrweg entlang bis zum Birkenlift oder über den Wanderweg Nr. 66 nach Unterseefeld.

Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeistes Triendlsäge (Rundwanderung) / Weg Nr. 64, 65, 67, 68 Strecke: Seefeld / Wettersteinstraße / Geigenbühel – Triendlsäge – retour Gehzeit: ca. 1 Stunde Hinter den Hotels Seelos und Hochland vorbei auf den oberen Geigenbühelweg (68), der in die Geigenbühelstraße mündet. Dieser links bergan folgend und weiter auf Wanderweg 68 über die Klammbachbrücke und auf kurzem Straßenstück nach rechts zum Gasthof Triendlsäge. Zurück ins Dorf auf Weg Nr. 67 und direkt am Hotel Alpina vorbei auf dem unteren Geigenbühelweg (65) oder zurück durch den Kesselwald auf Weg Nr. 1. Dieser führt über die Kurhotelpromenade nach Unterseefeld. Man kann aber auch gegen Ende des Anstiegs rechts auf den Panoramaweg (65) abzweigen und vorbei am Hotel Alpina über den unteren Geigenbühelweg (65) ins Zentrum zurück kommen.

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Strecke: Leutasch / Schanz, Parkplatz Leutascher Geisterklamm – Leutascher Geisterklamm – Mittenwald Gehzeit: Klammgeistweg: ca. 1 ½ Stunden, Koboldpfad: ca. 1 Stunde, Wasserfallweg: ca. 15 Minuten Auf dem Wasserfallsteig (500 m Länge) erreicht man nach einem ca. 500 m langen Fußweg von einer Brücke am Ortseingang von Mittenwald aus die Klamm. Ein nur drei Meter über dem Wasser erbauter Steig führt zu dem gewaltigen 23 m hohen Wasserfall (Eintrittsgebühr). Parkplätze sind am Ortseingang von Mittenwald vorhanden. Wichtiger Hinweis: Der enge Klammsteg ist leider nicht für Kinderwägen und Hunde geeignet. Fahrräder dürfen Sie auf keinem Abschnitt der Geisterklammwege zwischen Leutascher Parkplatz und Mittenwalder Klammkiosk verwenden. Wir bitten im Sinne eines genüsslichen Klammerlebens um die Einhaltung dieser Gebote. Weitere Informationen zur Leutascher Geisterklamm finden Sie unter Wissenswertes / Leutasch ab Seite 90.

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HALBTAGESTOUREN

Ganghoferweg im Gaistal Strecke: Leutasch / Parkplatz Salzbachbrücke – Gaistalalm – Tillfußalm Gehzeit: ca. 3 Stunden Der Weg beginnt beim Parkplatz Salzbach. Nach ca. 200 m und einem anfangs kurzen Anstieg folgt ein gemütlicher, verkehrs- und staubfreier Weg, unterhalb der Hämmermoosalm vorbei zur Gaistalalm und weiter Tillfußalm, die sich unterhalb des Jagdhaus „Hubertus“ befindet. Weitere Informationen zu Ludwig Ganghofer und zum Ganghofermuseum finden Sie unter Wissenswertes / Leutasch ab Seite 91.

Ahrn – Hochfluder – Weidach / Weg Nr. 18, 39, E4, 01 Strecke: Leutasch / Emmat – Hoher Sattel – Hochfluder – Weidach Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden Von Ahrn dem Weg folgend bis zum Hohen Sattel. Auf der Anhöhe folgen Sie rechts dem Steig zur Hohen Fluder, dem höchsten Punkt unserer Tour. Von dort geht es leicht abwärts nach Weidach.

Neuleutasch – Wildmoos / Weg Nr. 40 Strecke: Neuleutasch – Wildmoosalm Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Bei den Schleppliften Neuleutasch folgen Sie dem leichten Anstieg zur Schiltenwiese und gehen durch den Wald weiter bis nach Wildmoos. Dort befinden sich die Wildmoosalm und die Ferienkolonie Wildmoos.

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Wettersteinhütte – Wangalm / Weg Nr. 9 Strecke: Leutasch / Klamm – Wettersteinhütte – Wangalm – Hämmermoosalm Gehzeit: ca. 4 Stunden Vom Parkplatz Stupfer geht es zuerst ca. 400 m steil bis zum Weg Nr. 9. Diesem folgen Sie nun bis zur Wettersteinhütte und zur Wangalm. Über den wurzigen Steig erreicht man die Hämmermoosalm und wandert von dort zurück zum Ausgangspunkt.

Rauthhütte / Weg Nr. 8 (von Obern, Moos und Klamm) oder Weg Nr. 99 von Buchen Strecke: Leutasch / Öfen oder Obern oder Buchen – Rauthhütte Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Es bestehen 4 Aufstiegsmöglichkeiten: 1. Von Obern wandern Sie vorerst leicht und in weiterer Folge stärker ansteigend bis zur Rauthhütte. 2. Über den Kalvarienberg in Klamm gehen Sie durch Wald bis Einmündung in den Weg von Obern zur Rauthhütte. 3. Vom Parkplatz Rauthhütte folgen Sie dem Weg rechts durch Wald, bis dieser in den Weg von Obern zur Rauthhütte in Moos einmündet. 4. Vom Katzenloch bei Buchen folgen Sie dem Steig bis zur Rauthhütte.

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HALBTAGESTOUREN

Bauernwald – Gießenbach / Weg Nr. 19 Strecke: Leutasch / Unterkelle – Gießenbach Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Ab Unterkelle folgen Sie bei der Panoramatafel dem Fahrweg und wandern an den Häusern vorbei durch den Bauernwald zur Bodenstraße. Diese gehen Sie ca. 400 m entlang bis Sie links beim Sägewerk Aukenthaler vorbei nach Gießenbach kommen.

Öfen – Salzbach – Hämmermoosalm / Weg Nr. 7, 41 Strecke: Leutasch – Öfen – Salzbach – Hämmermoosalm Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Beim Mauthäuschen in Klamm queren Sie über den Steg die Ache und folgen dem Beckumerweg bis zum Salzbach. Dort gehen Sie ca. 200 m dem Fahrweg ins Gaistal entlang und zweigen dann rechts auf den herrlich angelegten verkehrs- und staubfreien Ganghoferweg ab. Von dort gelangen Sie zur Hämmermoos-, Gaistal- und Tillfußalm.

Franzosensteig – Ederkanzel / Weg Nr. 48 Strecke: Leutasch / Schanz – Franzosensteig – Ederkanzel Gehzeit: ca. 3 Stunden Bei der Panoramatafel in Schanz führt die Straße über die Ache zum Aufstieg dem Franzosensteig entlang auf den Grünkopf. Nach einem herrlichen Rundblick beginnt der Abstieg zur Ederkanzel oder nach Leutasch.

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Gleirschklammsteig / Weg Nr. 57, 221 Strecke: Infobüro – Isarsteig – Nederweg – Gleirschklamm Gehzeit: ca. 3 Stunden davon 1 Stunde in der Klamm für Kinderwägen und Radfahrer nicht geeignet Vom Infobüro aus über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen. Sie folgen der Hinterautalstraße vorbei am Wanderparkplatz bis zum Haus Taxi Mair. Dort biegen Sie rechts ab und folgen der Straße bis zu einem leicht ansteigenden Forstweg. Nach ca. 15 Minuten erreichen Sie die Abzweigung zum Isarsteig. Am Ende des Isarsteiges gelangen Sie auf den Nederweg, vorbei an der Scharnitzer Alm bis Sie zum Eingang der Gleirschklamm kommen. Durch die wildromantische Klamm führt ein schmaler Steig, welcher nur für trittsichere und geübte Wanderer geeignet ist. Der Pfad führt Sie durch die Klamm bis zur Isartal Forstraße, wo Sie entweder taleinwärts zur Amtssäge oder Möslalm (Beschreibung unter Tageswanderungen) weiterlaufen können. Alternativ gehen Sie entlang dem Forstweg zurück nach Scharnitz.

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Kneipprundwanderung Seefeld / Weg Nr. 4, 14, 67, 2

Über die Birzlkapelle zum Karwendelsteg / Weg Nr. 28 Strecke: Infobüro – Birzlkapelle – Karwendelsteg – Scharnitz Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Vom Infobüro links der Straße folgend über die Inrainstraße bis zur Isarbrücke. Vor der Brücke biegen Sie links ab über einen kurzen Anstieg vorbei am Gästehaus Helga bis zur Abzweigung Birzlkapelle. Über einen anfangs steilen Steig folgen Sie dem markierten Weg bis zur Birzlkapelle. An der Kapelle vorbei bis Sie zur Forststraße des Karwendeltales kommen. Dort gehen Sie Richtung Larchetalm bis rechter Hand eine Abzweigung zum Karwendelsteg kommt. Sie folgen dem Steig, vorbei an einer Wildfütterung bis zum Forstweg Richtung Pleisenhütte. Hier biegen Sie rechts ab, Richtung Wiesenhof. Am Gasthof vorbei gelangen Sie über die Fahrstraße wieder nach Scharnitz zurück.

Rundwanderung über Nederweg – Gleirschhöhe – Scharnitz / Weg Nr. 57 Strecke: Scharnitz – Nederweg – Gleirschhöhe – Scharnitz Gehzeit: ca. 3 Stunden Vom Infobüro über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße Richtung Wiesenhof folgen. Vor dem Schotterwerk Gaugg biegen Sie rechts über die Isarbrücke ab und gelangen auf den Nederweg. Diesem Weg folgen Sie vorbei an der Scharnitzer Alm zum Einstieg zur Gleirschklamm. Gegenüber des Einstieges zweigt links ein Steig ab, welcher gut markiert zur Gleirschhöhe führt. Auf dem Forstweg halten Sie sich Tal auswärts und kommen am Gasthof Wiesenhof vorbei zurück nach Scharnitz.

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Strecke: Wildsee – Englhof – Auland – Quelle St. Florian – Römerweg – Hermannstal – Triendlsäge – Geigenbühel – Wiesenweg Geigenbühel – Kirchwald – Mühlegg – Möserer Tal – Toni Seelos Sprungschanze Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden Vom Parkplatz Wildsee am Gehsteig neben der Straße entlang in Richtung Tunnel. Man biegt bei der Einfahrt in Richtung See links ein und trifft schon bald auf die große Kneippanlage an der Uferseite des Seefelder Wildsees. Der Weg Nr. 4 führt durch ein idyllisches Wäldchen weiter am Dammhirschgehege vorbei bis zum Café Englhof. Von dort aus folgt man dem Weg zur Bundesstraße nach Auland. Geradeaus führt die Straße in Richtung Reith, der man bis zum Haus Kristall folgt. Kurz danach biegt man links zur Bahnunterführung ab und folgt dem Weg Nr. 14 zur Kneipplandschaft St. Florian. Ein Waldweg führt zu einem Kreisverkehr vor der Seefelder Hauptschule am Römerweg. Gerade aus kommt man zu einem weiteren Kreisverkehr, wo man in Richtung Hermannstalstraße bis zum Seefelderhof in der Münchner Straße weiter spaziert. Dort überquert man die Bahnunterführung, biegt beim Birkenstüberl rechts ab und folgt dem Weg in Richtung Triendlsäge. Bald erreicht man die ehemalige Kneipplandschaft Triendlsäge. Danach geht es auf einer Asphaltstraße weiter bis zur Wegkreuzung in Richtung Geigenbühel. Hier wird eine kleine Holzbrücke überquert und man folgt dem Wurzelsteig (Nr. 67), der zurück nach Seefeld auf den Geigenbühel führt. Dort angelangt geht es über den Panoramaweg mit wunderschöner Aussicht über Seefeld ins Ortszentrum. An der Kreuzung Geigenbühelstraße / Panoramaweg nimmt man die kleine Seitengasse in den Wiesenweg am Geigenbühel. Man kommt in die Kirchwaldsiedlung und durchquert sie bis zu den WM-Tennishallen, wo man auf dem Weg Nr. 2 in Richtung Mösern kommt. Sobald man den Waldweg verlässt, überquert man die Bundesstraße und kommt über einen schönen Weg über die Wiesen des Möserer Tals in Richtung der Toni Seelos Sprungschanze. Von der Schanze geht’s über die Sportalm am Gschwandtkopf und durch den Tunnel wieder zurück zum Parkplatz Wildsee. Weitere Erklärungen zum Kneippen finden Sie unter Wissenswertes / Seefeld ab Seite 82.

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Über den Gschwandtkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 86, 4

Mösern (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 4 Strecke: Seefeld / Seekirchl – Mösern Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Nach dem Seekirchl rechts hinter den Tennishallen und dem Waldstadion vorbei in den Wald. Nach 1,5 km ganz kurz parallel zur Möserer Straße, dann nach rechts über die Birkenwiesen nach Mösern oder zum Möserer See (2) – Seerundgang (2). Retour zuerst kurz auf der Möserer Straße, nach der kleinen Kapelle rechts auf Weg 4 durch den Seewald und an der Olympia-Sprungschanze vorbei zum Ausgangspunkt.

Um den Gschwandtkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 4 Strecke: Seefeld / Talstation der Gschwandtkopflifte – Möserer Steig – Auland Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden An der Olympia-Sprungschanze vorbei, entlang des Waldrandes in Richtung Mösern, stets Weg 4 folgend, über den Möserer Steig nach Auland und über die Auländer Mähder und die Seepromenade wieder zurück ins Dorf.

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Strecke: Seefeld / Olympia Sport- und Kongresszentrum – Ötzi Hütte – Auland – Gschwandtkopflifte Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Oberhalb des Olympiazentrums über den Pfarrhügel auf Weg 86, teilweise am Rand der Skiabfahrt auf den Gschwandtkopf, Abstieg erfolgt unterhalb der Ötzi-Hütte vorbei, auf Weg 86 verbleibend und in Weg 4 einmündend in Richtung Reith–Auland. Vorbei am Hotel Alpenkönig, links abzweigend zum Café Englhof und am Spazierweg weiter zur Talstation des Gschwandtkopfliftes in Auland. An dieser vorbei geht es nach wenigen Minuten links weg, durch Falkenried und die Auländer Mähder zurück auf die Seepromenade (4).

Reith und Auland (Rundwanderung) / Weg Nr. 14, 6, 4 Strecke: Seefeld / Reitherspitzstraße – Römerweg – Reither Bahnhof – Auland – Seefeld Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Der Reitherspitzstraße (14) bis zur Kreuzung vor der Hauptschule folgend, dort nach rechts ein kurzes Stück auf dem Römerweg (6) und weiter auf Weg Nr. 14 in südlicher Richtung über die Umfahrungsstraße. Am Bahnkörper und der Umfahrungsstraße entlang, Waldweg nach Reith. Nach dem Reither Bahnhof rechts durch die Unterführung von Bahn und Bundesstraße und weiter rechts absteigend nach Auland (14). Von dort bergan, am Engelhof vorbei (4), über die Auländer Mähder und Seepromenade zurück nach Seefeld.

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Hochleithenkopf / Weg Nr. 4, 88 Strecke: Seefeld / Seepromenade Wildsee – Hochleithenkopf Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden (ein Weg) Der Seepromenade (4) durch den Wald folgen, bei der Abzweigung nach rechts (4) über die Mähder hinunter nach Auland. Auf dem Fahrweg weiter nach Mühlberg (88) und von dort dann zum Aussichtspunkt Hochleithenkopf.

Nach Gießenbach und Scharnitz / Weg Nr. 6 Strecke: Seefeld / Römerweg (Standseilbahn Rosshütte) – Gießenbach – Scharnitz Gehzeit: ca. 1 ½ bzw. 2 Stunden Auf dem Römerweg (6), welcher am Schlossberg in den Hirnweg mündet, verlässt man Seefeld in nördlicher Richtung. Am Ende des Hirnweges rechts über die Brücke. Unmittelbar nach der Brücke beginnt ein Steig, der neben der Bahn entlang am Mühlberg vorbei nach Scharnitz führt.

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3 Seenwanderung am Seefelder Plateau / Weg Nr. 2

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Strecke: Seefeld – Möserer See – Lottensee – Wildmoossee – Seefeld Gehzeit: ca. 4 Stunden Von den WM-Tennishallen in Seefeld führt uns der Weg Nr. 2 über die Möserer Mähder mit einer kurzen Steigung in Richtung Mösern. Bei der letzten Wegkreuzung wählen Sie den rechten Weg auf dem man an den Hotels Kaiserhof, Olympia und Hubertushof vorbei zum Möserer See gelangt. Nach Umrundung des Sees geht es beim Hotel Tyrol kurz eine Asphaltstraße entlang bergab bis Sie nach ca. 10 Minuten den Gasthof Menthof erreichen. Von dort aus geht es auf dem Pirschtsteig in Richtung Lottensee. Kurz vor dem Lottensee mündet der Pirschtsteig in eine Asphaltstraße, der man kurz folgt. Weiter geht es über den Weg Nr. 2 zur Ferienkolonie Wildmoos (wo der zweite aperiodische See, der Wildmoossee, zu finden ist) und zu der bei Gästen und Einheimischen bekannten und beliebten Wildmoosalm. Kurz nach der Wildmoosalm führt Sie der Hörmannweg rechts in den Wald zurück nach Seefeld. Informationen zu den Seen der Olympiaregion Seefeld finden Sie unter Wissenswertes zu den einzelnen Orten ab Seite 81.

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Bodenalm – Ankerschlag (Rundwanderung) / Weg Nr. 65, 6 Strecke: Seefeld / Heilbadstraße – Ankerschlag – Hirnweg – Römerweg – Seefeld Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden An der Heilbadstraße nach rechts (65) vorbei am Wasserfall durch den Lehenwald über die Bodenalm (bewirtschaftet) Richtung Ankerschlag. Die Bundesstraße überqueren, dann folgt ein kurzer Anstieg. Nach der Bahnunterführung geht es dann rechts über den Hirnweg (6) wieder zurück nach Seefeld.

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Brunschkopf (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 63, 62, 61, 49

Strecke: Seefeld / Kirchwald – Hörmannweg – Brunschkopf – Wildmoosalm od. Mösern – Seefeld Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Von Kirchwald auf dem Hörmannweg (2) in Richtung Wildmoosalm. Kurz vor der Alm links abzweigen (63) und nach ca. 15 Minuten bei einer weiteren Abzweigung nach rechts (62) auf den Brunschkopf (Aussichtspunkt). Der Abstieg erfolgt zunächst in westliche Richtung (62), wobei man sich jedoch bei der nächsten Weggabelung (61) für eine Rückkehr nach Seefeld über die Wildmoosalm (rechts) oder über Mösern (links) entscheiden kann.

Wildmoos – Mösern (Rundwanderweg) / Weg Nr. 2 Strecke: Seefeld / Seekirchl – Hörmannweg – Wildmoosalm – Lottenseehütte – Mösern – Möserersee – Seefeld Gehzeit: ca. 3 Stunden Nach dem Seekirchl rechts durch den Kirchwald zum Hörmannweg. Der Beschilderung „Wildmoos“ (2) folgend auf dem Hörmannweg oder von der Leutascher Straße / Reitanlage nach links auf der Forststraße zur Wildmoosalm (bewirtschaftet), weiter zum Wildmoos-Ferienheim (bewirtschaftet) und vorbei über die Lichtung (periodische Seen) den Golfplatz überquerend zur Lottenseehütte (bewirtschaftet) und über den Pirschtsteig (2) nach Mösern.

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Rosshütte (Rundwanderung) / Weg Nr. 81 Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte – Hermannstal – Krummer Steig – Rosshütte – Seefeld Gehzeit: ca. 2 ¼ Stunden Von der Talstation des Rosshüttenliftes geradeaus ins oberste Ende des Hermannstales (81) und von dort über den „Krummer Steig“ zur Rosshütte (ca. 1 ½ Stunden). Der Rückweg verläuft über die Forststraße entlang bis zur Talstation der Standseilbahn Rosshütte.

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Reitherjoch-Alm (Rundwanderung) / Weg Nr. 81, 83, 10, 84, 14

Rosshüttenwanderung mit Zirbenweg / Weg Nr. 10 Strecke: Talstation Rosshütte – Hocheggalm – Kaltwassersee – Panoramarestaurant Rosshütte – Zirbenweg – Bergstation Rosshütte Gehzeit: bis zur Hocheggalm ca. 1 ½ Stunden, von dort bis zum Panoramarestaurant ca. 2 Stunden, Zirbenweg ca. 20 Mintuen Ab der Talstation Rosshütte im Osten von Seefeld gelegen, gelangen wir über einen Forstweg zur Hocheggalm und weiter zum nur fünf Gehminuten von der Alm entfernten Kaltwassersee. Nachdem wir den See, der im Winter als Beschneiungsanlage dient, bewundert haben, geht es weiter zum neuen Panoramarestaurant Rosshütte. Dort beginnt auch der Zirbenweg. 20 Minuten lang führt dieser schöne Weg die Wanderer hoch über Seefeld hinaus. Man gelangt auch hier wieder zurück zur Bergstation Rosshütte. Natürlich ist es auch möglich, den Weg zur Bergstation mit der Standseilbahn zurück zu legen. Tickets erhält man direkt an der Talstation.

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Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte – Reitherjoch-Alm – Seefeld Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Vom Parkplatz geradeaus ins hintere Hermannstal (81), wo der Woldrichsteig nach rechts abzweigt (83). Nach kurzem Anstieg gleichmäßig fallende Forststraße, die in den von der Maximilianshütte kommenden Weg einmündet. In leichtem Anstieg folgt man diesem (10) zur Reitherjoch-Alm (bewirtschaftet). Die rascheste Abstiegsmöglichkeit führt ziemlich steil abfallend an der Maximilianshütte vorbei (84). Sehr gemütlich heimkehren kann man wieder über den Forstweg und im Schlussstück auf Weg 10 bleibend über die Skiabfahrt zum Parkplatz der Standseilbahn. Die Forststraße (83) mündet schließlich in den Fahrweg zur Maximilianshütte, wo man die Umfahrungsstraße überquert und nach rechts (14) wieder auf dem Römerweg nach Seefeld gelangt.

Schlossbachklamm–Hochzirl / Weg Nr. 14 Strecke: Reitherspitzstraße – Reith – Gurglbachgraben – Leithen – Schlossbachtal – Hochzirl Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Am südlichen Ortsende von Reith nach der Schleife des Gurglbachgrabens nach links. Durch den Wald leicht abfallend zur Bahnstation (14) Leithen, 45 Minuten. In Leithen an einem Bildstöckl vorbei nach links einbiegen (14) in das Schlossbachtal. In Kehren hinunter in die Schlucht und jenseits hinauf auf dem bald bequemeren Weg zur Bahnstation Hochzirl.

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Durch das Gaistal zur Seebenalm / Weg Nr. 7, 23A

Hochalmwanderung oberhalb des Gaistales / Weg Nr. 12, 41, 45

Strecke: Leutasch Parkplatz Salzbach – Ganghoferweg – Iglsee – Seebenalm Gehzeit: ca. 4 bis 5 Stunden Das Gaistal hat eine Länge von ca. 16 km und ist Ausgangspunkt für viele schöne Touren, die alle von diesem Tal abzweigen. Nach ca. 200 m zweigt der herrlich angelegte Ganghoferweg vom Gaistalfahrweg rechts ab. Von da folgen Sie dem Fahrweg ins Gaistal vorbei am Iglsee bis zur Seebenalm.

Strecke: Leutasch / Parkplatz Stupfer – Wettersteinhütte – Wangalm – Rotmoosalm – Steinernes Hüttl – Tillfußalm – Ganghoferweg Gehzeit: ca. 8 Stunden Vom Parkplatz Salzbach ausgehend beginnt der Aufstieg zu Wettersteinhütte und Wangalm. Über den Roßberg führt der traumhaft angelegte Südwandsteig zur Rotmoosalm und weiter zum Steinernen Hüttl. Von dort wandern Sie abwärts zur Tillfußalm, von wo aus Sie über den Ganghoferweg zurück zum Ausgangspunkt gelangen. Eine wunderschöne Wanderung auf ca. 2.000 m Höhe, unterhalb des Teufelsgrates entlang. Es werden dabei die schönsten Wildgebiete für Murmeltiere und Gämsen durchwandert. Gämsenrudel mit mehr als 30 Stück sind oft keine Seltenheit.

Meilerhütte durch das Bergleintal / Weg Nr. 22 Strecke: Leutasch / Reindlau – Meilerhütte Gehzeit: 6 Stunden Vom Hubertushof in Reindlau folgen Sie dem Fahrweg bis zum Bergleinbach. Links entlang des Bachs führt der Steig ins Bergleintal und unter den Wänden des Öfelekopfes vorbei zur Meilerhütte.

Tillfußalm–Steinernes Hüttl / Weg Nr. 45 Strecke: Tillfußalm – Steinernes Hüttl Gehzeit: ca. 1 ½ Stunden Von der Tillfußalm beim Jagdhaus "Hubertus" führt der Steig in Serpentinen zum Steinernen Hüttl.

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Nördlinger Hütte – Solsteinhaus / Weg Nr. 84, 11, 17, 74, 211 / 212, 16 Strecke: Reith / Umfahrungsstraße – Reitherjoch-Alm – Nördlinger Hütte – Solsteinhaus Gehzeit: ca. 6 bis 8 Stunden Von der Straße zur Maximilianshütte links hinauf zur Reitherjoch-Alm (84). Hinter der Almhütte links durch den Wald, vorbei an dem jetzt stillgelegten Meinhardstollen über den Hochanger und unterhalb von Härmelekopf und Reither Spitze vorbei auf Weg 10 zur Nördlinger Hütte. Von der ReitherjochAlm kann man auch rechts an einer Schürfstelle des Ichthyolwerkes vorbei über einen Graben jenseits steil hinauf zur Nördlinger Hütte gehen (84). Von der Nördlinger Hütte gibt es eine Abstiegsmöglichkeit über das Schartlehnerhaus am Westabhang des Rauchenkopfes nach Reith (11) – Gehzeit ca. 2 ½ Stunden, im Aufstieg von Reith ca. 3 ½ Stunden. Von der Nördlinger Hütte weiter in östlicher Richtung durch die Südabstürze der Reither Spitze zum Ursprungsattel (17) und von dort nach rechts durch Schluchten und Schrofen (meist sehr nahe der Grathöhe) bis unterhalb des Erlturms und schließlich auf Weg Nr. 211 / 212 hinunter zum Solsteinhaus. Diese Route erfordert Ausdauer und Berg­erfahrung. Vom Ursprungsattel kann man links hinunter (74) durch das Wimmertal in das Eppzirler Tal zu Weg Nr. 15 (2 ½ Stunden von der Nördlinger Hütte) oder auf dem Sattel unterhalb des Ursprungsattels nach rechts abbiegen und auf 17 hinunter zur Eppzirler Alm (¾ Std. vom Ursprungsattel). Vom Ursprungsattel zuerst auf Weg 17 und dann am Sattel südlich des Suntigköpfls nach rechts (74) in halber Höhe des Talkessels hinüberqueren zum Anstieg auf die Eppzirler Scharte. Auf 211 verbleibend erfolgt der Abstieg zum Solsteinhaus. Vom Solsteinhaus auf dürftigem Steig (Klettersteig nur für Geübte geeignet) über die Südflanke zum aussichtsreichen Gipfel der Erlspitze (88). Bergerfahrung erforderlich – Gehzeit ca. 1 ½ Stunden. Abstieg vom Solsteinhaus auf Weg 16, vorbei an der Solnalm, durch das Brunnental nach Hochzirl (Bahnstation) ca. 1 ½ Stunden. Von dort mit der Eisenbahn retour nach Seefeld oder hinunter in die Schlucht des Schlossbachtales und jenseits wieder hinauf nach Leithen (14). Auf Weg Nr. 14 ist eine Rückkehr über Reith zum Römerweg (6) und damit nach Seefeld möglich.

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Wanderung zum Isarursprung und Kastenalm / Weg Nr. 224 Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Isarursprung – Kastenalm Gehzeit: ca. 6 Stunden Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße folgen. Am Parkplatz vorbei ins Hinterautal. Auf der Gleirschhöhe nehmen Sie die linke Straße Richtung Isarursprung. Vom Isarursprung kommen Sie dann weiter Tal einwärts zur Kastenalm, welche in den Sommermonaten bewirtschaftet ist. Zurück nach Scharnitz nehmen Sie denselben Weg.

Durch das Karwendeltal zur Larchetalm / Weg Nr. 28, 201 Strecke: Scharnitz – Birzlkapelle – Larchetalm – Scharnitz Gehzeit: ca. 5 Stunden Vor dem Infobüro links der Straße entlang über den Inrain bis zur Isarbrücke. Hier biegen Sie links ab, kurzer Anstieg vorbei am Gästehaus Helga bis zur Abzweigung Birzlkapelle. Diesen schönen, teilweise steilen Steig weiter bis zur Birzlkapelle. Vorbei an der Kapelle erreichen Sie die Forststraße ins Karwendeltal. Diesem Weg folgen Sie, bis Sie die Larchetalm erreichen. Zurück können Sie entweder denselben Weg über die Birzlkapelle nehmen, oder Sie bleiben auf der Forststraße Richtung Scharnitz.

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Durch das Karwendeltal zum Karwendelhaus / Weg Nr. 28, 201

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Amtsäge, Kristenalm, Möslalm / Weg Nr. 221, 16, 213

Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus – Scharnitz Gehzeit: ca. 8 Stunden Vor dem Infobüro links der Straße entlang über den Inrain bis zur Isar­brücke. Hier biegen Sie links ab, kurzer Anstieg vorbei am Gästehaus Helga bis zur Abzweigung Birzlkapelle. Diesen schönen, teilweise steilen Steig folgen Sie, bis Sie zur Birzlkapelle kommen. Vorbei an der Kapelle erreichen Sie die Forststraße ins Karwendeltal. Diesem Weg folgen Sie bis Sie die Larchetalm erreichen. Weiter geht es entlang der Forststraße in Richtung Karwendelhaus, zum Schluss etwas steiler Anstieg in Serpentinen an der Hochalm vorbei zum Karwendelhaus. Auf derselben Forststraße durch das Karwendeltal kommen Sie wieder zurück nach Scharnitz.

Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Gleirschtal – Amtsäge / Kristenalm / Möslalm Gehzeit: ca. 6 Stunden Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen. Der Hinterautalstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz in Richtung Gasthof Wiesenhof. Weiter bis zur Gleirschhöhe. Dort folgen Sie der rechten Forststraße Richtung Gleirschtal. Vor der Amtssäge zweigt rechts ein Forstweg zur Kristenalm ab, welche Sie in etwa einer Stunde erreichen. Von der Abbiegung Kristenalm geradeaus erreichen Sie die Amtssäge, rechts die Forststraße weiter kommen Sie nach 15 Minuten zur Möslalm. Zurück nach Scharnitz können Sie entweder denselben Weg nehmen, oder Sie wandern durch die wildromantische Gleirschklamm (Vorsicht nur für geübte Wanderer) zurück.

Pleisenhütte und Pleisenspitze / Weg Nr. 28

Hallerangeralm und Hallerangerhaus / Weg Nr. 224

Strecke: Scharnitz – Wiesenhof – Pleisenhütte Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden, bis zur Spitze 2 Stunden mehr Vom Infobüro über die Isarbrücke vor der Kirche links abbiegen. Der Hinterautalstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz in Richtung Gasthof Wiesenhof. Kurz vor dem Gasthof biegen Sie links auf den Forstweg zur Pleisenhütte ab. Von der Pleisenhütte können Sie auf dem markierten Steig weiter zur Pleisenspitze wandern. Retour nach Scharnitz auf demselben Weg.

Strecke: Infobüro – Gleirschhöhe – Hinterautal – Isarursprung – Kastenalm – Lafatscher Niederleger – Hallerangeralm – Hallerangerhaus – Scharnitz Gehzeit: ca. 8 Stunden Vom Infobüro über die Isarbrücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße folgen. Immer geradeaus am Karwendelparkplatz vorbei Richtung Gasthof Wiesenhof, weiter bis zur Gleirschhöhe. Von dort nehmen Sie die linke Forststraße Richtung Isarursprung. Vor der Kastenalm überqueren Sie eine kleine Brücke, dann geht es steil aufwärts vorbei am Lafatscher Niederleger zum Halleranger. Am Almboden angekommen, teilen sich die Wege links zur Hallerangeralm oder rechts zum Hallerangerhaus. Zurück nach Scharnitz dieselbe Strecke.

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Eppzirler Alm / Weg Nr. 6, 70, 15, 17, 10, 84

Seefeld – Scharnitz – Leutasch (Rundwanderung) / Weg Nr. 6,18, 64, 65, 19, 39 Strecke: Seefeld – Gießenbach – Scharnitz – Leutasch Gehzeit: ca. 5 bis 6 Stunden Nach Scharnitz bieten sich mehrere Varianten an: Man kann von der Talstation der Standseilbahn auf dem Römerweg und dem Hirnweg (6) über Ankerschlag nach Gießenbach und zuletzt auf dem Stuckweg (6) bis ins Zentrum von Scharnitz gehen, oder in Gießenbach beim Hotel / Pension Ramona die Straße und den Bach überqueren um auf den Sattelsteig (18) zu gelangen. Eine andere Möglichkeit bietet der Weg über die Bodenalm, wobei man hier zwischen dem Weg Nr. 64 von der Triendlsäge aus durch das Drahnbachtal oder dem Weg über die Kurhotel – Promenade und Heilbadstraße, vorbei am Wasserfall, wählen kann. Hinter der Bodenalm hält man sich links auf Nr. 65 und zweigt ca. 700 m vor der Stundkapelle links auf die Forststraße (19) ab. Dieser Wegnummer folgt man nun über ein kurzes Teilstück auf der Fahrstraße durch den Boden vorbei am Gießenbach zum Sattelsteig (19). Auf der Forststraße verbleibend geht man bis zur Abzweigung des Nordalpenweges und folgt diesem links bergan durch die Sattelklamm (18) auf den Hohen Sattel. Auf dem Feld ca. 200 m nach dem Jagdhaus zweigt man links zur Hochfluder ab und folgt dem Schwarzweg (39) leicht absteigend in Richtung Weidach. An den Abzweigungen zum Kurblhang und nach Weidach (39) vorbei, geradeaus auf Weg 38 zum Kreithlift. Von dort führt der einheitlich beschilderte Weg Nr. 1 über Neuleutasch, Triendlsäge wieder zurück nach Seefeld.

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Strecke: Seefeld / Talstation Standseilbahn Rosshütte – Gießenbach – Eppzirleralm – Reitherjoch-Alm Gehzeit: ca. 3 ½ Stunden (einfacher Weg) Auf dem Römerweg und dem Hirnweg (6) über Ankerschlag bis Gießenbach. Eine Variante, um ins Eppzirlertal zu gelangen, ist der leicht ansteigende Ankerschlagsteig (70), welcher am Schlossberg rechts vom Römerweg abzweigt. Von der ehemaligen Haltestelle der Eisenbahn am Ankerschlag besteht die Möglichkeit, rechts steil aufwärts über den Schlagsattel in das Eppzirlertal zu gelangen. Vom Bahnübergang in Gießenbach geht es durch eine Schlucht in das sich weitende Eppzirlertal (15). Herrlich gelegene Almwirtschaft am Talschluss. Für geübte Geher besteht die Möglichkeit einer Rundwanderung von der Eppzirler Alm über den Breiten Sattel (17) in Kehren ansteigend zum Ursprungsattel (17) und durch die Südabstürze der Reither Spitze zur Nördlinger Hütte. Zum Abstieg nach Seefeld bieten sich Wegnummer 10 oder Nr. 84, über die Reither-Joch-Alm führend, an.

Krummer Steig–Schönangersteig / Weg Nr. 81, 10, 77 Strecke: Talstation Standseilbahn Rosshütte – Rosshütte – Seefelder Joch – Seefelder Spitze – Reitherjoch-Alm Gehzeit: ca. 5 Stunden Vom Parkplatz geradeaus der Forststraße folgend (81) ins hintere Hermanns­ tal, von dort über den Krummen Steig links hinauf zur Rosshütte. Von der Rosshütte kurz auf 10 in Richtung Seefelder Joch. An der Baumgrenze rechts abbiegen auf den Schönangerweg (77) auf ausgesprengtem Weg unterhalb der Seefelder Spitze ins Reither Kar. Am unteren Ende des Kars nach rechts unter der Seilbahn hindurch (77) auf den Hochanger. Abstieg über die Skiabfahrt und ein kurzes Waldstück zur Reitherjoch-Alm. Von dort Rückkehr nach Seefeld.

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Wildmoos–Hochmoos (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 3, 37, 34, 1 Strecke: Seefeld / Seekirchl – Wildmoosalm – Hochmoos – Katzenkopf – Neuleutasch – Triendlsäge Gehzeit: ca. 3 ½ - 4 Stunden Von der Möserer Straße vor den Tennishallen durch Kirchwald auf den Hörmannweg (2), der kurz vor der Wildmoosalm in die, von der Reitanlage in Seefeld kommende, Fahrstraße einmündet. An der Almwirtschaft vorbei bis zum Ferienheim Wildmoos (3), dann rechts abzweigen (37) zum Hochmoos. Herrlicher Aussichtspunkt. Auf Weg 37 verbleibend, erfolgt der Abstieg in nördlicher Richtung zum Bergrestaurant Katzenkopf. Von dort besteht die Möglichkeit, auf Weg 42 nach links abzubiegen und über den Wurzelsteig nach LeutaschPlatzl zu gelangen. Unsere Route führt über den Liftweg (34) bis zur Kreuzung mit dem Wurzelsteig, dem wir, nach rechts Skiabfahrt und Rodelbahn überquerend, bis zur Einmündung in den Weg von Leutasch nach Seefeld (1) folgen. Teilweise parallel zur Landstraße geht es dann über Neuleutasch und die Triendlsäge zurück nach Seefeld. Für die Rückkehr nach Seefeld bestehen noch mehrere Möglichkeiten, wie z.B. Weg Nr. 3 durch das Fludertal zurück zur Wildmoosalm.

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Mösern–Buchen–Wildmoos (Rundwanderung) / Weg Nr. 2, 27, 24, 37, 3, 2 Strecke: Seefeld / Seekirchl – Mösern – Lottenseehütte – Buchen – Muggenmoos – Wildmoos – Seefeld Gehzeit: ca. 4 ½ Stunden Vom Seekirchl aus hinten an den Tennishallen vorbei wie beschrieben nach Mösern (2) und zwischen See und Ortschaft über den Pirschtsteig zur Lotten­ seehütte (2). 100 m vor der Hütte links am Garagengebäude vorbei, den Golfplatz überqueren und links nach Buchen (27). Schöner Ausblick ins Inntal. Vorbei an Gasthof Ropferstub’m und Gasthaus Buchener Höhe (27 bzw. 24) auf den Schlagweg ins Muggenmoos. Dort zweigt der Schlagsteig nach rechts ab (37) und führt zum Ferienheim Wildmoos. Über die Wildmoosalm (3) geht es schließlich auf dem Hörmannweg oder dem Fahrweg (2) wieder zurück nach Seefeld.

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Gehrenspitze, 2.367 m / Weg Nr. 9, 46

Hohe Munde, 2.662 m / Weg Nr. 8

Strecke: Leutasch / Lehner – Puittal – Scharnitzjoch – Gehrenspitze Gehzeit: ca. 4 - 5 ½ Stunden Nach dem Ortsteil Lehner überqueren Sie den Puitbach und folgen anschließend links dem Weg zum Puitegg und weiter durchs Puittal zum Scharnitzjoch. Der Markierung folgend gelangen Sie an der nicht bewirtschafteten Erinnerungshütte vorbei zum Kirchl auf die Gehrenspitze, wo Sie beim Gipfelkreuz die Gelegenheit haben, sich im aufliegenden Gipfelbuch zu verewigen. Mit geübtem Blick kann man mit etwas Glück Gämsen oder „Murmelen“ beobachten, deren Lebensraum sich hier befindet. Beim Abstieg wählen Sie zwischen demselben Weg wie beim Aufstieg oder wandern vom Scharnitzjoch über die Wangalm und Wettersteinhütte zurück nach Leutasch. Eine wunderschöne Tour mit einem überwältigenden Panoramablick auf die Olympiaregion Seefeld.

Strecke: Parkplatz Rauthhütte – Rauthhütte – Zugspitzblick – Ostgipfel Hohe Munde Gehzeit: ca. 5 Stunden Die Wanderung beginnt am Parkplatz Rauthhütte in Leutasch-Moos. Folgen Sie dem Weg rechts durch den Wald, bis dieser in den Weg von Obern zur Rauthhütte einmündet. Zunächst geht es über Weideflächen empor zum Zugspitzblick, bevor wir einen Latschengürtel durchqueren und anschließend schottriges und alpines Gelände erreichen. Weiter geht es steil und felsdurchsetzt über den Ostrücken auf den Ostgipfel (2.592 m). Über die Scharte kann der Westgipfel erreicht werden. Beim Abstieg wählen Sie zwischen demselben Weg wie beim Aufstieg oder nach der Überschreitung über den Westgipfel, die Niedere Munde entweder über das Strassberghaus nach Telfs oder über das Gaistal zurück nach Leutasch.

Rotmoosalm, 1.904 m und Predigtstuhl, 2.234 m / Weg Nr. 41, 44, 12 Strecke: Leutasch / Parkplatz Salzbach – Rotmoosalm – Predigtstuhl Gehzeit: ca. 4 Stunden Der Weg führt mit einem nur leichten Anstieg über freie Almwiesen und später durch leicht bewaldetes Gebiet zum Leitenbach. Über einen Steig gelangen Sie auf den Fahrweg zur Rotmoosalm. Über saftig grüne Grashänge kommt man auf einen bewachsenen Sattel, von wo aus man zwischen schroffen Felsen zum Predigtstuhl mit herrlicher Aussicht gelangt.

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Hoher Sattel – Große Ahrnspitze, 2.196 m – Unterleutasch / Weg Nr. 4 Strecke: Leutasch / Emmat – Hoher Sattel – Ahrnhütte – Ahrnspitze Gehzeit: ca. 4 Stunden Der Aufstieg auf den Hohen Sattel beginnt in Ahrn. Oben angelangt, gehen Sie direkt beim Jagdhaus links den Steig entlang über den Langen Brand (Bewuchs durch Unachtsamkeit abgebrannt), ständig steigend bis zur Ahrnspitzhütte (unbewirtschaftet). Von dieser aus ist die große Ahrnspitze in ca. 50 Minuten erreichbar (gehen Sie nicht auf den rechten Gipfel, dieser ist auf Grund des brüchigen Felsens sehr gefährlich). Der Abstieg führt wieder zur Ahrnspitzhütte. Vor der Hütte gehen Sie links in Richtung Achterköpfe Riedbergscharte und von dort links durch Wald nach Unterleutasch zum Gasthof Mühle.

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Pleisenhütte, 1.757 m und Pleisenspitze, 2.569 m / Weg Nr. 28 Strecke: Scharnitz – Pleisenhütte – Pleisenspitze Gehzeit zur Hütte: ca. 2 ½ Stunden – Wanderung ohne anspruchsvolle Stellen, Gehzeit zur Spitze: weitere 2 ½ Stunden – hochalpine Bergtour Vom Infobüro aus über die Brücke, vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße folgen, vorbei am Wanderparkplatz bis zum Gasthof Wiesenhof. Vor dem Gasthof beginnt links der Forstweg durch weiträumige Wälder zum Fuß des Berges. Dort angekommen biegen Sie schräg nach rechts ab und erreichen nach einem Latschenhang die Pleisenhütte, die mit herrlicher, südseitiger Sonnenterasse zur Rast einlädt. Ungehindert kann man von der Hütte auf die acht umliegenden Gebirgsketten blicken. Wanderer mit guter Kondition setzen den Aufstieg bis auf die Pleisenspitze fort. Hinter der Hütte schräg empor geht es ins Vorderkar durch eine interessante Karstlandschaft mit diversen Schachthöhlen. Von dort nach rechts auf den Pleisen, dann westlich neben dem Grad empor gelangen Sie auf den gewaltigen Gipfel mit seiner grandiosen Aussicht. Auf demselben Weg wieder nach Scharnitz zurück.

Hohe Gleirsch, 2.492 m / Weg Nr. 221

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Große Ahrnspitze, 2.196 m über Scharnitz / Weg Nr. 21, 20, 18 Strecke: Scharnitz – Porta Claudia – Ahrnsattel – Ahrnspitze – Hoher Sattel Gehzeit: ca. 6 Stunden Am Nordende von Scharnitz hinter dem ehemaligen Zollamt über die Isarbrücke gehen Sie rechts unterhalb der Porta Claudia vorbei, an der Flanke des Ahrnsattel hinauf in die Mulde der Hasellähne und weiter in Kehren stark ansteigend zur unbewirtschafteten Unterstandhütte (21). Von dort steigen Sie weiter auf einem teilweise gesicherten Steig zum Gipfel der Großen Ahrnspitze (Bergerfahrung notwendig). Als Belohnung genießen Sie einen ungewöhnlich schönen Ausblick auf die umliegenden Berge. Vom Gipfel aus gehen Sie vorerst den gleichen Weg wieder zurück und können dann als Abstieg den Weg Nr. 20 über die Brunst (Bewuchs durch Unachtsamkeit abgebrannt) zum Hohen Sattel wählen. Beachten Sie jedoch, dass es hier bei Schönwetter durch den fehlenden Baumbestand sehr heiß werden kann. Vom Hohen Sattel folgen Sie links dem Nordalpenweg über die Sattelstiege (18) hinunter auf die Forststraße, die am linken Ufer des Gießenbaches entlang zurück nach Scharnitz führt. Der vom Hohen Sattel zur Ahrnplattenspitze eingezeichnete Weg ist nur wirklich geübten Berggehern zu empfehlen!

Strecke: Scharnitz – Gleirschhöhe – Gleirschtal – Amtssäge – Gleirscher Riegelkar – Hoher Gleirsch – Sagkopf – Amtssäge – Scharnitz Gehzeit: ca. 8 Stunden mit Rad Der Hausberg von Scharnitz bietet Ihnen einen herrlichen Ausblick über alle Gipfel und Täler des westlichen Karwendels. Eine andere Variante wäre es, das Bergradeln und das Bergsteigen miteinander zu kombinieren und bis zur Amtssäge mit dem Rad zu fahren. So spart man sich eine nicht unbeträchtliche Dauer an Gehzeit! Vom Infobüro aus über die Brücke vor der Kirche links abbiegen und der Hinterautalstraße folgen. Vorbei am Wanderparkplatz in Richtung Gasthof Wiesenhof. Der Forststraße folgen Sie bis zur Gleirschhöhe, dort halten Sie sich rechts und kommen über den sogenannten Krapfen durch das Gleirschtal zur Amtssäge. Hier können Sie Ihr Rad parken und steigen auf dem markierten Weg zum Hohen Gleirsch auf. - 50 -

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Brunnsteinspitze, 2.180 m / Weg Nr. 27 Strecke: Scharnitz – Brunnsteinhütte – Brunnsteinspitze Gehzeit: ca. 5 Stunden Vom ehemaligen Zollamt Scharnitz aus folgen Sie der Bundesstraße in Richtung Mittenwald. Bei der Tankstelle überqueren Sie die Straße und Bahnlinie und folgen dem Fahrweg in Richtung Mittenwald. Vor einem Bauernhof halten Sie sich links und erreichen den von Mittenwald kommenden Steig zur Brunnsteinhütte (1.523 m). Weiter gehen Sie über den Brunnsteinsteig zur Tiroler Hütte (2.153 m unbewirtschaftet) und Aufstieg auf die Brunnsteinspitze. Genießen Sie den herrlichen Ausblick über Scharnitz. Ein steiler und anstrengender Abstieg führt über den Brunnsteinkopf (ACHTUNG: der Einstieg in den Steig ist relativ schwer zu finden), über Birzelgrat und Adlerkanzel nach Scharnitz zurück. Sie können jedoch auch denselben Weg über die Brunnsteinhütte zurück nehmen.

Grubenkarspitze, 2.663 m / Weg Nr. 224 Strecke: Scharnitz – Kastenalm – Rossloch – Rosskar – Grubenkarspitze Gehzeit: ca. 7 ½ Stunden Auch bei dieser Tour bietet es sich an, das Bergradeln mit dem Bergsteigen zu kombinieren! Vom Wanderparkplatz Karwendel der Straße folgen bis zum Gasthof Wiesenhof und weiter durch das Hinterautal am Isarursprung vorbei zur Kastenalm (möglichst mit dem Rad, zu Fuß ca. 2 ½ Stunden zusätzlich) Ab hier gehen Sie zu Fuß weiter ins Roßloch zu den „Hinteren Böden“. Hier folgen Sie mehr oder weniger einem Bachbett entlang ins Rosskar hinein. Bald zweigt links der Weg zur Dreizinkenspitze ab, diesen ignorieren Sie jedoch und wandern geradeaus weiter empor. Relativ steil gelangt man an den Fuß des Westrückens der Rosslochspitze. Bei den Felsen halten Sie sich links und steigen über weite, steile Schuttfelder zum Südgrat der Grubenkarspitze auf. Über diesen Grad erreichen Sie den Gipfel. Abstieg entlang der Aufstiegsroute.

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Birkkarspitze, 2.749 m / Weg Nr. 201, 25 Strecke: Scharnitz – Karwendelhaus – Schlauchkar – Birkkarspitze Gehzeit: ca. 6 ½ Stunden Auch bei dieser Tour bietet es sich an, das Bergradeln mit dem Bergsteigen zu kombinieren! Vom Wanderparkplatz aus, folgen Sie der Fahrstraße bis zum Wildfleischhandel Gaugg. Dort überqueren Sie die Brücke und biegen links Richtung Karwendeltal ab. Anfangs steiler Anstieg bis zur Höhe der Birzelkapelle. Weiter geht es der Forststraße entlang bis zur Larchetalm (Einkehrmöglichkeit), dann durch das herrliche Karwendeltal mit einem weiteren Anstieg zum Schluss zum Karwendelhaus. Von dort wandern Sie steil in Serpentinen ins Schlauchkar und durch dieses auf einem Geröllweg auf den Schlauchkarsattel (2.639 m). Vorsicht: Im steilen Hang vor dem Sattel liegt fast den ganzen Sommer über Altschnee! Vom Sattel östlich zum Birkkarhüttl (unbewirtschaftet). Hier beginnt ein mit Drahtseil gesicherter Steig, welcher über Schrofen zum Gipfel führt (2.749 m). Abstieg entlang der Aufstiegsroute.

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Über die Seefelder Spitze, 2.221 m Strecke: Seefeld – Bergbahn Rosshütte – Seefelder Joch – Seefelder Spitze – Reither Kar – Reither Joch – Härmelekopf Gehzeit: Seefelder Joch – Seefelder Spitze: 40 Mintuen, weiter zum Härmelekopf: 1 ¼ Stunde, Gesamtzeit: 2 Stunden anspruchsvoll, gute Kondition Den Start dieser Wanderung bilden die Bergbahnen Rosshütte. An der Talstation der Standseilbahn, die unmittelbar nach der Umfahrungsstraße im Osten von Seefeld zu finden ist, steigen Sie in die Standseilbahn und fahren auf die Bergstation, von wo aus Sie die Gondelbahn nutzen, um auf das Seefelder Joch auf 2.060 m zu kommen. Auf dem anfangs breiten Grasrücken wandern Sie in Richtung Süden und kommen über einen schmäleren Grat zur Seefelder Spitze auf 2.221 m, wo sich Bergdohlen rund um die eintreffenden Wanderer tummeln. Nun führt ein anspruchsvoller Steig knapp rechts des Südgrates in teilweise leicht schorfigem Gelände abwärts in eine Lücke auf die andere Gratseite und hinab ins „Törl“ auf 2.122 m. Sich rechts haltend kommen Sie bergabwärts zu einer Wegverzweigung. Am Felsfuß entlang nach links kommen Sie über einige Felsen ins Reither Joch. Dort wählen Sie den Steig nach Nordwesten und kommen schräg durch steile Hänge hinab zur Bergstation Härmelekopf auf 2.034 m, von wo aus Sie mit der Gondel hoch über dem Hermannstal zurück zur Bergstation Rosshütte gelangen. Dort wählen Sie entweder den Fußweg zurück ins Tal oder nutzen ein zweites Mal die Standseilbahn zur Talstation. Diese Wanderung bietet atemberaubende Ausblicke, sowie ein weites Gipfelpanorama über die Bergwelt rund um Seefeld.

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DIE REGION MIT DEM RAD ERKUNDEN Von sanften Runden zu herausfordernden Touren

58 LEICHTE MOUNTAINBIKEROUTEN 63 MITTEL-SCHWIERIGE MOUNTAINBIKEROUTEN 70 SCHWIERIGE MOUNTAINBIKEROUTEN

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Durchs Leutaschtal, MTB-Route Nr. 537 Strecke: Alpenbad – Ahrn – Burggraben Fahrzeit: ca. 1 Stunde Länge: 10 km Höhendifferenz: ca. 100 m Vom Parkplatz Alpenbad kommend überqueren Sie die Teerstraße, fahren geradeaus auf den Fußweg und folgen der Beschilderung Achweg, entlang der Leutascher Ache, bis Sie zur Linken den Ortsteil Ahrn sehen. Bei Ahrn nach rechts über die Brücke und gleich danach wieder links, der Beschilderung „Burggraben / Gasthaus Mühle“ folgend. Der Holiday Campingplatz in Reindlau muss in Fahrtrichtung einige wenige Meter auf der Landesstraße umfahren werden. Der nächst folgende Feldweg auf der rechten Seite weist Sie entlang der Ache nach „Lochlehen / Unterleutasch“. Die Weggabelung links liegen lassend radeln Sie entlang des Weg Nr. 5 am Waldrand entlang bis zum Gasthof Mühle im Ortsteil Burggraben.

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Mooserweg-Seepromenade, MTB-Route Nr. 539 Strecke: Obern / Gasthof Gaistal – Weidach / Forellenhof Fahrzeit: 1 Std. Länge: 4 km Höhendifferenz: 25 m Vom Gasthof Gaistal in Obern geht es über leichte Steigungen und Abfahrten durch den Hochwald zum Weidachsee (Forellenzucht), diesen entlang bis zum Forellenhof in Oberweidach direkt am See.

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Scharnitz – Mittenwald (Bayern) Strecke: Scharnitz – Mittenwald Fahrzeit: 30 min Länge: ca.12 km hin und retour Höhendifferenz: 52 m 10 % Asphalt, 90 % Wanderweg, leichter Forstweg Ab Scharnitz entweder beim Gasthof Risserhof links abbiegen zur Isarpromenade, dieser folgen bis zur Grenze, von dort über die Brücke links weiter in Richtung Riedboden, oder direkt an einem größeren Holzlagerplatz rechts zur Isar abzweigen, dem Wanderweg nach Mittenwald folgen. Beide Wege treffen sich kurz vor Mittenwald, anschließend durch die Mittenwalder Wiesen bis zur Tennishalle. Von dort führt die Straße in den Ort hinein. Bei der großen Brücke geradeaus in die Fußgängerzone. Rückweg wieder über den Wanderweg Scharnitz - Riedboden - oder an der Brücke links einbiegen in den Wanderweg „über die Hoffelder“, immer an der Bahn entlang, einmal kurzer Abstecher in den Wald. Achtung: kurz vor Scharnitz ist die Bahn zu überqueren. Dann ca. 50 m zurück fahren in Richtung Mittenwald um wieder an die Isar über eine kleine Brücke zu kommen. Nach der Brücke links halten, wieder über eine kleine Brücke bei Scharnitz. Dort rechts halten um wieder an die Isarpromenade zu kommen, die direkt ins Ortszentrum führt. Sehenswertes: Mittenwald (historischer Ortskern), Porta Claudia (Ruine).

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Hinterautalweg (Isarradweg – Isar-Ursprung) Strecke: Scharnitz – Gasthof Wiesenhof – Kastenalm – Isarursprung Fahrzeit: ca. 1 Stunde Länge: ca. 12,3 km Höhendifferenz: 296 m 10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße Gemütliche Tour mit kaum Steigungen, auf sehr guten Forstwegen. Die einzige Steigung befindet sich am Anfang der Tour bis zum Gasthof Wiesenhof und eine leichte Steigung bis zur Gleirschhöhe, dann weiter, immer an der talauswärts fließenden Isar entlang, ca. 9 km bis zum Isar-Ursprung, bei den „Flüssen“. Neue Schautafeln, ein wunderschöner Lagerplatz und ein naturbelassener Steig direkt zu den ersten Quellen prägen diesen jetzt zugänglich gemachten Ort. Weitere 3 km weiter: Einkehrmöglichkeit bei der Kastenalm. Hier ist auch der Ausgangspunkt für verschiedene Bergtouren u.a. zum Halleranger (Haus und Alm).

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Wildmoos-Fludertal, MTB-Route Nr. 593 Strecke: Wildmoosalm – Fludertal Fahrzeit: 5 Minuten Länge: 1,08 km Höhendifferenz: 20 m Diese Route verbindet den Rundweg Mösern – Wildmoos mit der Strecke Katzenkopf – Fluder.

Ahrnspitzrunde

Seefeldrunde Strecke: Ortsmitte – Gießenbach – Scharnitz – Gießenbach – Leutasch – Seefeld Fahrzeit: 2 ½ Stunden Länge: 23 km Höhendifferenz: 275 m Von der Ortsmitte von Seefeld der Münchner Straße entlang, nach Norden zur Umfahrungsstraße, diese überqueren und weiter bis zum Playcastle. Über den Römerweg und Hirnweg nach Gießenbach. Am Parkplatz Eppzirl die Brücke überqueren und danach den schmalen Schotterweg entlang Richtung Scharnitz. In Scharnitz über die Bahnüberführung und vor der Bundesstraße rechts der Straße entlang bis zum Benediktiner Kloster. Jetzt muss die Bundesstraße überquert werden. Der Weg führt die Hirlanda-Ellmann-Straße entlang, über die Brücke links bis zum Sportplatz. An diesem vorbei dem Weg Nr. 18 bis zur nächsten Kreuzung folgen. Hier dem Weg Nr. 19 entlang bis zur Bodenstraße nach Leutasch. Nach ca. 500 m links auf die Forststraße zur Bodenalm. Danach in Lehenwald über den Drahnbach rechts und weiter den Seebach entlang. Immer geradeaus weiter nach Seefeld. Über die Münchnerstraße retour zum Ausgangspunkt.

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Strecke: Weidach – Ahrn – Burggraben – Mittenwald – Scharnitz – Gießenbach – durch den Boden – Weidach Fahrzeit: 2 ½ Stunden Länge: 22 km Höhendifferenz: 150 m In Weidach beim Parkplatz Alpenbad vorbei und der Ache entlang Richtung Ahrn weiter nach Burggraben zum Gasthof Mühle, hier rechts auf die Verbindungsstraße, immer rechts haltend über die Landesgrenze in Richtung Mittenwald bis zur Brücke am Ende des Hochtals. Auf dieser Verbindungsstraße bleiben, um nach einer rasanten kurvenreichen Abfahrt Mittenwald zu erreichen. Unten in Mittenwald angekommen befahren Sie die Straße nach rechts durch den Ort, bis Sie am Ortsende über die Isarbrücke zu den Sportanlagen im Ried gelangen. Weiter durch das Naturschutzgebiet Riedboden an dessen Ende, kurz vor Scharnitz, die Isar noch einmal überquert werden muss. Sie durchqueren Scharnitz in Richtung Sportplatz und Gießenbach und fahren weiter leicht ansteigend durch den Boden und gelangen nach einer kurzen Abfahrt wieder nach Weidach.

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Unterkelle – Triendlsäge – Bauernwald, MTB-Route Nr. 535

Ehrwalder Alm – Gaistal – Leutasch, MTB-Route Nr. 551

Strecke: Unterkelle – Triendlsäge – Unterkelle Fahrzeit: 1 Stunde Länge: 8,5 km Höhendifferenz: 165 m Start in Unterkelle, an der Abzweigung Richtung Triendlsäge. Es folgt eine kurze Abfahrt zur Triendlsäge nach der es weiter leicht abwärts nach Lehenwald geht. Immer entlang Weg Nr. 64, bis zur Abzweigung nach links auf den Weg Nr. 19 nach Lehenwald. Nun stetig leicht ansteigend bergauf, durch den Bauernwald radeln, bis die Landstraße in Unterkelle wieder erreicht wird.

Strecke: Ehrwald / Talstation der Ehrwalderalmbad – Gaistal – Leutasch / Salzbachbrücke Fahrzeit: 1 ½ Stunden Länge: 16 km Höhendifferenz: 510 m Diese mittelschwere Tour punktet vor allem durch beeindruckende Aus­ blicke auf die Felsgipfel von Wettersteingebirge und Mieminger Kette, sowie der Möglichkeit, auf den sonnseitig unter dem Wettersteingebirge gelegenen Almen Feldernalm, Tillfußalm oder Gaistalalm eine gemütliche Rast einzulegen. Tourstart ist bei der Talstation der Ehrwalderalmbahn. Von dort geht es via Forstweg mäßig ansteigend über die Ehrwalder Alm weiter zum Abzweig Seebensee. Der rund 3,25 km lange Abstecher über die Route 813 zum Prachtpanorama des Seebensees lohnt sich, und ist nicht allzuschwer bewältigbar. Einzig der letzte Kilometer ab der Seebenalm ist steil. Hier gegebenenfalls das Bike bei der Alm lassen und zu Fuß hoch wandern. Wieder retour rollt der Genussbiker entlang des Gaistalbaches und Leutascher Ache mehr oder weniger abwärts den oben beschriebenen Almen entgegen, bis die Route 551 bei der Salzbachbrücke ein Ende findet. Tipp: Diese Tour kann auch anders herum gefahren werden.

Hinterautalweg – zum Isarursprung – Kastenalm, MTB-Route Nr. 578 Strecke: Scharnitz – Wiesenhof – Gleirschhöhe – Isarursprung – Kastenalm Fahrzeit: 1 ¼ Stunden Länge: 14,3 km Höhendifferenz: 296 m Ein kurzer Anstieg zum Gasthof Wiesenhof und auf dem schönen Forstweg Richtung Halleranger. Bei der Abzweigung Möslalm vorbei ins Hinterautal und wieder zur Isar hinunter. Links der Isar bis zur Kastenalm.

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Scharnitz – Gießenbach – über Bauernwald nach Seefeld

Rundweg Mösern – Wildmoos, MTB-Route Nr. 544 Strecke: Mösern – Wildmoossee – Lottensee – Möserer See – Mösern Fahrzeit: 1 ½ Stunden Länge: 12,5 km Höhendifferenz: 255 m Diese mittelschwierige Tour führt auf guten Forstwegen von Mösern aus auf Weg Nr. 60 durch Mischwald weiter zum Wildmoos- und Lottensee (aperiodische Seen). Bei der Rückfahrt über Nr. Weg 3 und 2 ist ein Abstecher zum Möserer See möglich. Zwischendurch bieten sich immer wieder schöne Ausblicke ins Inntal. Unterwegs warten mehrere Einkehrmöglichkeiten auf den durstigen Biker.

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Strecke: Scharnitz – Gießenbach – Bauernwald – Seefeld Fahrzeit: ca. 1 ½ h Stunden Länge: ca. 20 km hin und retour Höhendifferenz: 250 m Beschaffenheit: 100 % Forstweg Strecke: Wanderweg Scharnitz – Gießenbach (gegenüber der Kirche beim Haus Frankenhof der Hirlanda Ellmann Straße folgend, vor der Brücke links hinauf den Waldweg in Richtung Gießenbach. Bei der Abzweigung in Gießenbach rechts halten am Bogenschießplatz vorbei, weiter bis zum Sägewerk Aukenthaler. Auf der Straße nach ca. 500 m rechts halten in Richtung Leutasch. Dann bei der Abzweigung links hinein, dem Waldweg folgend ca. 3 km bis zur Bodenalm (links halten), oder bei der Abzweigung zur Bodenalm einfach dem Waldweg weiter folgen bis zur Triendlsäge (kurz vor dem Gasthof steiler Anstieg). Vom Gasthof Triendlsäge ca. 1 km auf der Straße bis nach Seefeld ins Zentrum. Rückweg gleich, oder über den Hirnweg: Zum Playcastle rechts einbiegen, an der Burganlage rechts vorbei immer den Wanderweg bergab bis nach Gießenbach. Direkt am Einstieg ins Eppzirltal die Straße überqueren und am Gasthof Ramona vorbei wieder auf den Wanderweg in Richtung Scharnitz.

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Gleirschtal Amtssäge oder Möslalm oder Kristenalm, MTB-Route Nr. 579 Strecke: Scharnitz – Gleirschtal – Amtssäge, Möslalm oder Kristenalm – Scharnitz Fahrzeit: ca. 10,5 km Länge: ca. 2 Stunden Höhendifferenz: 365 m 10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße Gemütliche Tour mit einer kurzen, starken Steigung, auf guten Forstwegen. Start in Scharnitz: Bei der Kirche abbiegen in Richtung Karwendeltäler. Unter der Bahnbrücke hindurch folgen zwei große Parkplätze. Zuerst links der Straße entlang fahren und weiter hinten am Ende der Hinterautalstraße rechts halten. An dieser vorbei immer weiter geradeaus durch das Hinterautal, vorbei am Gasthof Wiesenhof geradeaus weiter über die Gleirschhöhe bis zur Abzweigung Gleirschtal in ca.4,5 km. Nach einer Abfahrt Überquerung der Isar-brücke, dann folgt die Steigung - der sogenannte „Krapfen“ von der Isar hinauf ins Gleirschtal. Nach Erreichen der Gleirschtalanhöhe an herrlichen Almweiden vorbei erreichen Sie eine Weggabelung, dort können Sie rechts zur Kristenalm abbiegen oder weiter in Richtung Gasthaus Amtssäge / Möslalm. Bei der nächsten Gabelung können Sie entweder geradeaus zur Amtssäge fahren oder Sie halten sich rechts und erreichen nach einem kurzen Anstieg die Möslalm. Hier sind Ausgangspunkte für Bergtouren z.B. auf den Hohen Gleirsch. Weiterfahrt von der Möslalm auf die Pfeishütte möglich. Siehe nächste Tourenbeschreibung.

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Wildmoos-Buchen, MTB-Route Nr. 547 Strecke: Wildmoosalm – Buchen Fahrzeit: 25 Minuten Länge: 5 km Höhendifferenz: 50 m Verbindungsweg zwischen Wildmoos und Buchen. Urige Almen laden zur Einkehr oder klare Bergseen zum Verweilen ein. Anschlüsse bestehen nach Seefeld, Leutasch, Neuleutasch und Mösern.

Reitherjoch-Alm Strecke: Leithen Reith – Reitherjoch-Alm Fahrzeit: 1 Stunde Länge: 14 km Höhendifferenz: 465 m In Leithen beim Brunnen startet diese Tour und führt weiter nach Reith bei Seefeld. Außerhalb der Ortsmitte beim Haus St. Christoph Richtung Seefeld geradeaus über den Schartenbach und Mühlbach den beschilderten Weg bis zur Reitherjoch-Alm. Gleicher Weg retour.

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Hoher Sattel, MTB-Route Nr. 538

Hochfeldernalm - Ehrwalderalm, MTB-Route Nr. 552

Strecke: Ahrn – Hoher Sattel Fahrzeit: 45 Minuten Länge: 3 km Höhendifferenz: 1385 m Ein breiter Forstweg mit vielen Kehren führt immer steil steigend bis zum 1.495 m hohen Plateau.

Strecke: Klamm – Parkplatz Stupfer – Wettersteinhütte Fahrzeit: 2 Stunden Länge: 12 km Höhendifferenz: 600 m Mäßiger Anstieg mit vielen Kurven bis zur Wettersteinhütte auf 1.717 m. (Retour auf dem gleichen Weg)

Strecke: Salzbachparkplatz – Gaistal – Hochfeldernalm – Ehrwalderalm Fahrzeit: 2 Stunden Länge: 29 km Höhendifferenz: 900 m Vom Parkplatz auf breitem Forstweg - am Beginn kurz etwas steiler, dann flach durch das malerische Gaistal bergan. Nach einer kurzen Abfahrt sind bald die Abzweigungen zur Gaistal- und Tillfußalm erreicht, bei km 6,5 erreicht man die Abzweigung zur Hochfeldernalm. Man verlässt die Talsohle und fährt - vorbei an der Feldernalm - und einem kurzen Steilstück zur Waldgrenze und passiert die Abzweigung zur Ehrwalder Alm. Nach gut einem weiteren km erreicht man die im Sommer bewirtschaftete Hochfeldernalm (1.732 m). Abfahrt von der Hochfeldernalm über die Pestkapelle zur Ehrwalder Alm (1.502 m), nach einer Rast geht es nochmals gut 100 m bergan auf einen Waldrücken, kurze Abfahrt zu einer Gabelung am oberen Ende des Gaistals (geradeaus ginge es in 2,5 km zur Seebenalm bzw. zum Seebensee). Sie biegen aber nach links ab und fahren - vorbei am oft verlandeten Igelsee - durch das gesamte Gaistal wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Katzenkopf-Fluder, MTB-Route Nr. 541

Gaistalalm - Rotmoosalm, MTB Route Nr. 553

Strecke: Kreith Spielpark – Steckenweg – Fludertal – Kreith Fahrzeit: 1 ½ Stunden Länge: 8 km Höhendifferenz: 250 m Mäßig steil ansteigend zweigt man kurz vor der Bergstation Katzenkopf links ab und radelt entlang des Steckenwegs bis zum Fludertal (Nr. 3). Dort links gemütlich talauswärts radeln bis zur Landstraße. Dieser ein kurzes Stück nach links folgend, bis links die steile Abfahrt zurück zum Spielpark Leutasch führt.

Strecke: Salzbachparkplatz – Gaistalalm – Rotmoosalm Fahrzeit: 2 Stunden Länge: 5 km Höhendifferenz: 555 m Von Klamm bis zur Abzweigung Gaistalalm, dann eine sehr kurvenreiche Strecke, immer steigend bis zur Rotmoosalm (1.904 m).

Wettersteinhütte, MTB-Route Nr. 540

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Wettersteinrunde Strecke: Weidach – Mittenwald – Lautersee – Ferchensee – Elmau – Vordergraseck – Garmisch-Partenkirchen – Grainau – Ehrwald – Gaistal – Weidach Fahrzeit: 7 - 7 ½ Stunden Länge: 82,5 km Höhendifferenz: 1250 m Lange, abwechslungsreiche Tour. Start beim Alpenbad in Leutasch in Richtung Ahrn vorbei am Campingplatz Holiday bis zum Ortsteil Burggraben. Beim Gasthof Mühle auf der Verbindungsstraße nach rechts über die Landesgrenze in Richtung Mittenwald. Am Ende des Hochtales folgt eine rasante, kurvenreiche Abfahrt, die Abzweigung nach links Richtung Lautersee / Ferchensee nehmen. Anschließend geht es bergauf bei den Seen vorbei und bergab nach Elmau. Zwischen Schloss Elmau und dem Alpengasthof Elmau hindurch und links Richtung Wanderparkplatz, bergab über die Brücke und 100 m bergauf. An der Weggabelung nach rechts Richtung Eckbauer, kurzer Anstieg, links hinunter nach Graseck. Weiter bis zum Gasthof Hanneslabauer, hier folgt nun einen kurze, aber sehr steile gefährliche Abfahrt bis zum Eingang der Partnachklamm. Weiter geht es rechts der Partnach folgend beim Olympia Skistadion von Garmisch-Partenkirchen vorbei den Bahngleisen auf der linken Seite folgend bis in Nähe der Kreuzeckbahn. Hier müssen die Gleise nach rechts gequert werden. Bei den ersten Häusern geht es links in Richtung Degerlahne und Grainau. In Grainau geradeaus, am oberen Dorfplatz vorbei bis zur Straße Richtung Eibsee. Hier links bis vor das Hotel Waxenstein und rechts hoch zum Höhenrain-Panoramaweg. Vorbei an der Grainauer Krieger-GedächtnisKapelle bergab bis zum Radweg entlang der Bundesstraße. Links entlang der Loisach nach Ehrwald. Von der Ortsmitte leicht ansteigend auf der Ganghoferstraße in Richtung Ehrwalderalm. Bis zur Ehrwalder Alm und dem Sattel auf 1.600 m geht es stetig bergauf und dann nur noch talabwärts durch das Gaistal nach Leutasch.

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Pfeishütte, MTB-Route Nr. 581 Strecke: Scharnitz – Möslalm – Pfeishütte Fahrzeit: 4 ½ Stunden hin und retour Länge: 38 km Höhendifferenz: 660 m Bei den großen Parkplätzen zuerst links der Straße und weiter hinten am Ende der Hinterautalstraße rechts. An diesen vorbei immer weiter geradeaus durch das Hinterautal, vorbei am Gasthof Wiesenhof geradeaus weiter über die Gleirschhöhe bis zur Abzweigung Gleirschtal in ca. 4,5 km. Nach einer Abfahrt Überqueren der Isarbrücke, es folgt die Steigung - der sogenannte „Krapfen“ - von der Isar hinauf ins Gleirschtal. Nach Erreichen der Gleirschtalanhöhe an herrlichen Almweiden vorbei Richtung Gasthaus Amtsäge / Möslalm. Bei der nächsten Gabelung rechts halten und weiter über einen kurzen Anstieg zur Möslalm. Ab der Möslalm beginnt eine schwierige Auffahrt, auf teilweise grobem Schotter durch eine wildromantische Landschaft des hochalpinen Samertales. Die letzte Steigung vor der Pfeishütte werden - wegen des grob schottrigen Untergrundes - nur die allerbesten Biker fahren können, für den Rest ist dies eine Schiebestrecke, aber es lohnt sich! Sehr schöne Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit auf der urigen Pfeishütte des Alpenvereins. Die Hütte ist Ausgangspunkt für viele schöne Bergtouren, z.B. über die Nordkette nach Innsbruck.

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Zum Karwendelhaus

Ehrwald - Scharnitz, Bike Trail Tirol Etappe, MTB-Route Nr. 45 Strecke: Ehrwald – Gaistal – Leutasch – Scharnitz Fahrzeit: 4 Stunden 20 Minuten Länge: 40 km Höhendifferenz: 991 m Diese Etappe spielt vor der atemberaubenden Kulisse des Zugspitzmassivs. Sie ist eine der schönsten der gesamten Route, wenngleich sie aber auch deutlich anstrengender ist als die Etappen zuvor. Das wildromantische Gaistal muss erst über eine Auffahrt erklommen werden, ehe es zwischen Wettersteinmassiv und Mieminger Kette abwärts in die Leutasch geht. Nochmals gilt es einen Hügel zwischen Leutasch und Seefeld zu überwinden, ehe das Etappenziel Scharnitz nach 40 Kilometern an der Pforte des Naturparks Karwendel grüßt. Mit der Ehrwalder Almbahn lassen sich gleich zu Beginn dieser Etappe 400 Höhenmeter auf steiler Teerstraße bergauf einsparen. Die Kabinenbahn befördert Biker bis knapp unter den Sattel. Bei schlechten Witterungsbedingungen lässt sich die Passage über Ehrwalder Alm und Gaistal nordwärts auf der deutlich längeren, aber weniger steilen Variante über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald umfahren. Ehrwald liegt außerdem an der Bahnlinie der „Außerfernbahn“, welche Reutte mit Garmisch-Partenkirchen verbindet.

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Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus Fahrzeit: 2 ½ - 3 Stunden Länge: 20 km Höhendifferenz: 850 m 10 % Asphalt, 90 % Schotter, breite Forststraße Ab Scharnitz in der Ortsmitte nach der Isarbrücke biegen Sie vor der Kirche ab in Richtung Karwendeltäler. Nach ca. 300 m erreichen Sie den „Karwendel­ parkplatz“. Von dort geradeaus weiter ca. 700 m, bei der Abzweigung links in Richtung Karwendeltal und Karwendelhaus und nach ca. 100 m steil bergauf gleich wieder rechts bergauf auf gut befahrbarem Forstweg ins Tal hinein. Anfangs steigt der Weg bis hinauf zur Birzlkapelle. Von dort immer taleinwärts vorbei an der Abzweigung Karwendelsteg und an der Larchetalm (Einkehrmöglichkeit). Etwas später steigt der Weg in mehreren anstrengenden Serpentinen bis zum Karwendelhaus auf 1.771 m. Nach dem Karwendelhaus geht es über den Hochalmsattel auf ruppigem Weg hinunter zum Landschaftsjuwel „Kleiner Ahornboden“, durch das Johannis- und Rißtal zum Großen Ahornboden. Von hier geht’s hinauf zur Plumsjoch­hütte. Die Strecke vom Plumsjoch über den alten Almweg nach Pertisau ist sehr anspruchsvoll, und wird als Schiebestrecke empfohlen. Von der Gernalm weg gemütliches Ausrollen bis nach Pertisau. Zielpunkt: Tirols größter See, der Achensee. Die Strecken der „Tirol Vital Route“ ist in ganz Tirol ein­heitlich beschildert und in Schwierigkeitsgrade analog der Schipistenklassifikation eingeteilt. Alle wesentlichen Informationen über Streckenlänge, Höhen­unterschied, Fahrzeit und Schwierigkeitsgrad der Route finden sich auf einer Ausgangstafel am Beginn jeder Route. Hier gibt es auch ein Höhenprofil der Route und eine detaillierte Streckenbeschreibung. Der Streckenverlauf ist durch Richtungspfeile gekennzeichnet. Die Broschüre mit detaillierter Routenbeschreibung ist leider vergriffen. Eine Kopie erhalten Sie im Infobüro Scharnitz an der Isarbrücke.

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Scharnitz - Achensee, Bike Trail Tirol Etappe

Zur Eppzirler Alm oder Oberbrunnalm durch das Gießenbachtal

Strecke: Scharnitz – Larchetalm – Karwendelhaus – Plumsjoch – Plumsjochhütte – Gerntal – Achensee / Pertisau – Maurach Fahrzeit: 8 ½ Stunden Länge: 60 km Höhendifferenz: 1.850 m In Scharnitz vom Parkplatz Karwendeltäler aus radelt man zunächst einen Kilometer taleinwärts, ehe man links auf die Forststraße zum Karwendelhaus abzweigt (595). Ohne Abzweigungen fährt man nun durch das Karwendeltal bis zum Karwendelhaus (3h ab Scharnitz). Nur ein kurzer Anstieg ist es bis zum Hochalmsattel. Nach einer Abfahrt erreicht man den Kleinen Ahornboden und fährt nun auf gut ausgebauten Forststraßen durchs Johannestal Richtung Hinterriß. Im Rißtal angekommen radelt man taleinwärts bis zur Abzweigung auf das Plumsjoch (452) (2h ab dem Karwendelhaus). Nun geht es noch einmal gute 500 Höhenmeter zur Plumsjochhütte hinauf (2h von der Abzweigung). Nach der Einkehr folgt eine technisch schwierige Abfahrt (Singletrail (462) oder Schiebestrecke) ins Gerntal und auf einer asphaltierten Straße weiter nach Pertisau. Nach der Ortsdurchfahrt radelt man direkt neben dem Achensee auf einem Radweg zum Etappenziel beim Parkplatz in MaurachBuchau (1 ½ h ab Plumsjoch).

Strecke: Gießenbach (2 km von Scharnitz) – Eppzirler Alm oder Oberbrunnalm Länge: ca. 7 bzw. 6 km Höhendifferenz: ca. 500 bzw. 550 m Fahrzeit: ca. 2 Stunden Schotter, relativ breite Forststraße Sie starten in der Ortsmitte von Gießenbach, überqueren von der Bundesstraße aus die Bahnlinie und folgen dem Weg, teilweise schottrig und bergauf durch die Schlucht des Gießenbach- und weiter des Eppzirltales in Richtung Eppzirler Alm. An der Abzweigung auf 1.200 m folgen Sie entweder rechts dem Weg stets bergauf bis zur Eppzirler Alm auf 1.459 m, oder an der Abzweigung links immer steil bergauf zur Oberbrunnalm auf 1.523 m. Rückweg wieder durch das Gießenbachtal oder über den Hochwaldweg vorbei an der Isartalerhütte (nicht bewirtschaftet) zurück nach Scharnitz. Rückweg nach Gießenbach: Rechts an der Kirche in die Hirlanda Ellmann Straße. Am Ende der Straße beginnt ein schmaler Wanderweg in Richtung Gießenbach, immer am Drahnbach entlang 2 km bis nach Gießenbach. Beim Gasthof Ramona auf die Bundesstraße und diese überqueren zurück zum Ausgangspunkt.

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Rosshütte Strecke: Rosshütte Talstation – Karrenweg – Rosshütte Bergstation Fahrzeit: 1 Stunde Länge: 10 km Höhendifferenz: 826 m Vom Parkplatz auf einer steilen Schotterstraße Richtung Nordost, dann links abzweigen bis zur Schipiste, am rechten Rand bergauf, zuletzt im Bereich der Standseilbahn bis zur Rosshütte, 1.751 m.

Gschwandtkopf, MTB Route Nr. 545 Strecke: Mösern – Gschwandtkopf Fahrzeit: 20 Minuten Länge: 2,5 km Höhendifferenz: 290 m Auf steilen Forstwegen der Naturrodelbahn folgend geht es hinauf auf den Gschwandtkopf. Oberhalb der Seewald-Lifte belohnt ein herrlicher Blick auf die Hohe Munde und hinunter ins Inntal.

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MEHR ÜBER DIE REGION ERFAHREN Geschichte, Kultur und Natur

82 KNEIPPANLAGEN 88 LEUTASCH 96 MÖSERN / BUCHEN 104 REITH 110 SCHARNITZ 114 SEEFELD

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Kneippen in der Olympiaregion Seefeld

4 Wanderungen zur Auswahl:

Die Kneipp-Therapie bildet die Grundlage des klassischen Naturheilverfahrens und basiert auf der Hydrotherapie nach Pfarrer Sebastian Kneipp. Hierbei wird in kaltem Wasser auf der Stelle getreten (man sollte nur Wassertreten, wenn sich die Füße zu Beginn warm anfühlen). Ein Bein sollte dabei immer vollkommen aus dem Wasser herausgezogen werden und die Fußspitze etwas nach unten gebeugt werden. Nach ca. 30 Sekunden spürt man ein starkes Kälte­ gefühl in Füßen und Unterschenkeln. Dann sollte man das Wasser verlassen, um die Beine wieder aufzuwärmen. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals. Nach dem „Kneippen“ sollte das Wasser lediglich abgestreift - nicht abgetrocknet werden – und Bewegung wird empfohlen. Durch das Wassertreten wird der Kreislauf angeregt und die Durchblutung gefördert. Damit wirkt es venenkräftigend und stoffwechselanregend und wird daher zur Behandlung von Krampfadern und Migräne, sowie der Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt. Ein ganz natürliches Programm, das die Gesundheit, tägliches Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Ausgeglichenheit fördert. Die fünf Säulen des Kneippen sollten dabei stets integriert sein: Wasser, ausreichende Bewegung, inneres Gleichgewicht, Heilpflanzen, Ernährung.

1. Betrachtungs- und Besinnungswanderung – Pfarrhügel Strecke: Kurpark Seefeld – Lebensquelle – Naturquelle – Wassertretanlage

In der Olympiaregion Seefeld werden auf den mit dem blauen „Kneipp-Rundwanderweg-Symbol“ ausgeschilderten Strecken, Möglichkeiten angeboten, in Arm- und Fußbädern, sowie den fünf Säulen des Kneippens, das Immunsystem zu stärken.

Wildsee retour nach Seefeld Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Schwierigkeit: leicht

Vom Kurpark im Dorfzentrum geht es durch den Ort, die Klosterstraße entlang zum Seefelder Seekirchl. Dort überquert man die Möserer Straße. Die nächste Biegung rechts Richtung Kirchwald, links geht es Richtung Mösern hinter der Tennishalle vorbei zum Besinnungsplatz, der, zum sich Zeit nehmen, die Lebensweise zu überdenken und dem Lebensweg neue Richtungen geben, einlädt. 70 Schritte weiter kommt man zum Kneippplatzl Lebensquelle. Gerade aus weiter zur Hauptstraße „Möserer Straße“. Nach der Überquerung geht es retour Richtung Seefeld zur Sprungschanze. Kurz vorher kann man sich an der Kneippanlage Naturquelle erfrischen. Über die Casino Arena und den Parkplatz Gschwandtkopf geht es unter der Straße hindurch über die Siegmundspromenade zum Pfarrerbichl bis zum Apostelkreis. Die perfekte Stimmung um sein Lebensziel in die Mitte zu rücken und sich zu fragen: Wo stehe ich? Wohin gehe ich? Was ist mein Weg? Nach dieser kurzen Besinnung geht es recht am Waldrand hinunter zur Straße, die man überquert. Am südlichen Ufer des Wildsees erreicht man die große Seefelder Kneippanlage. Dort lädt die Fingerlabyrinthtafel nochmals zur Besinnung ein. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man über den Rundwanderweg um den See, vorbei an den Vogelschautafeln und dem Café Strandperle in Richtung Ortszentrum. Zusatzinformation zum Pfarrerbichl:

Der beschriebene Weg führt knapp unterhalb der Kuppe des Pfarrerbichls vorbei. Hier sind einige Stationen des Pfarrerbichlkreuzweges zu sehen. Am höchsten Punkt befinden sich die 14. Station – das Grab Jesu – mit dem Kreis der 12 Apostel.

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Dieser Kreuzweg, der bei der Pfarrkirch beginnt, ist eine Besonderheit, vor allem, was die Gestaltung betrifft. Die großen Steine (Findlinge aus dem Ötztal), die die einzelnen Stationen bilden, sind von Prof. Erich Kerber, Innsbruck, künstlerisch bearbeitet. Die Idee des Apostelkreises bei der 14. Station ist im Laufe langer Vorgespräche entstanden. Durch diese Besonderheit wird die dichte Atmosphäre des Ortes hervorgehoben und vor allem der religiöse Akzent betont, der diesem Platz gebührt. Nähere Informationen und besinnliche Anregungen zum Pfarrerbichlkreuzweg entnehmen Sie dem Meditationsbüchlein, welches in der Pfarrkirch erhältlich ist. 2. Wasser und Kräuter Strecke: Parkplatz Wildsee (Hotel Seespitz) – Seefelder Kneippanlage Wildsee

3. Erlebniswanderung für Groß und Klein Strecke: Kurpark Seefeld – Geigenbühel – Kneippanlage Triendlsäge – retour

– Englhof – Auland – Naturkneipplandschaft St. Florian Reith – Bienenlehrpfad Reith Gehzeit: ca. 2 ½ Stunden Schwierigkeit: leicht Entlang der Westseite rund um den Wildsee trifft man bald auf die große Kneippanlage Wildsee. Mit Hilfe von Tafeln zu den Themen „richtige Wasseranwendungen“ und „Kräuterkunde“ kann man das Erlebnis Kneippen in einem geräumigen Tretbecken und einem Handbecken beginnen. Der Weg Nr. 4 führt durch ein idyllisches Wäldchen weiter am Damhirschgehege vorbei bis zum Café Englhof. Man hat dort die Gelegenheit ein wunderschönes Gärtchen zu bewundern. Am Wegesrand entdeckt man verschiedene Kräuter. Von dort aus folgt man dem Weg zur Auländer Bushaltestelle. Bei der nächsten Abbiegung nach Strasslhof geht es links zur Naturkneipplandschaft St. Florian. Das herrliche Brunnenwasser ist ein wahrer Jungbrunnen und wäscht alle Unreinheiten weg, schenkt Energie, Lebensfreude und Gesundheit und lädt ein, einen Schluck zu trinken. Im großen Wasserbecken erfrischt man seine Beine und im Handbecken taucht man ein in das Lebenselixier Wasser. Die Bank bietet Platz zum Meditieren und die Barfuß-Station lässt neue Lebensenergie spüren. Der Weg führt weiter über den in dieser Broschüre ebenfalls detailliert beschriebenen Bienenlehrpfad. Der Waldweg führt bis zum Max­hüttenweg, von dort links die Bundesstraße überqueren und über den Lobaweg wieder in Richtung Seefeld.

nach Seefeld (Rundwanderung) Gehzeit: 1 ½ Stunden Schwierigkeit: mittel Vom Start am Seefelder Kurpark geht es auf der Münchnerstraße in Richtung Apotheke. Dort biegt man links in die Geigenbühelstraße ein und geht beim Hotel Zum Gourmet rechts weiter beim Birkenstüberl vorbei in Richtung Waldgasthof Triendlsäge. Bald erreicht man die Kneippanlage Triendlsäge, wo man bei einer gemütlichen Rast alle Sinne spüren, sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen kann. Zurück nach Seefeld geht es vorbei am Waldgasthof Triendlsäge den Fahrweg entlang in Richtung Reitsportanlage. Ungefähr auf halber Strecke biegt man links ab in Richtung Altes Wirtshaus am Geigen­ bühel und nimmt den Weg geradeaus weiter über den Geigenbühel rechts in Richtung Zentrum.

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4. Ein paar Schritte auf dem Jakobsweg Strecke: Leutasch – Buchen – (Mösern) Gehzeit: ca. 45 min (Leutasch – Buchen) , ca. 1 ¼ Stunden von Leutasch bis

Mösern Schwierigkeit: leicht

Über den Jakobsweg (Ausgangspunkt Talstation Mundelift) kommt man in nur ca. einer Dreiviertelstunde über das wunderschöne kleine Tal „Katzenloch“ aus dem Leutaschtal nach Buchen. Hier wird man mit einem herrlichen Blick in das Oberinntal belohnt. 250 Meter nach Überquerung der Landesstraße Richtung Gasthaus Ropferstub´m findet man in der Weiterführung der Olympialoipe die naturnah errichtete Kneippanlage – das „Buchener Kneippbadl“ mit seinem begehbaren Wasserlauf aus der hofeigenen Quelle mit rechtsdrehendem Trinkwasser.

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Drei Natursteinbecken, ein rundes Holz-Wassertretbecken, 2 hölzerne Arm­becken, eine ausführliche Anwendungsbeschreibung und ein einfach gestalteter „Fußparcours“ laden zu einem vergnüglichen Kneippen auf einem sonnigen Flecken inmitten eines ursprünglichen Mischwaldes aus Buchen, Fichten und Tannen ein. Jakobsweg-Wanderer finden eine kleine Haus­kapelle beim Landgasthof Ropferstub´m für ein Gebet, Familien ein Bergbauern­ museum, ein Wildgehege und einen schönen, sonnigen Kinderspielplatz mit Blick ins Tal. Eine Besonderheit ist auch die Waldarena auf welcher dreimal wöchentlich klassische Konzerte über Tonträger dargeboten werden und zu einer besinnlichen Stunde mit Blick auf die Hohe Munde und ins Tal einladen. Tipp für Wanderer: Herrlicher Wanderweg entlang des Jakobsweges nach Mösern und den Möserer See über den Golfplatz und über den Lottensee (ca. 1 ¼ Stunde) oder über die Ferienkolonie und den Wildmoos-See nach Seefeld (ca. 2 Stunden).

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Leutasch – Kraft durch Mensch und Natur Leutasch gehört zu den Gemeinden, die vollkommen frei sind von Relikten jener mehrhundertjährigen Besatzungsmacht, d. h. keine römischen Münzfunde, keine alten Scherben, keine fragwürdigen Römerstraßen. Die Leutasch war vor zweitausend Jahren noch ein unberührtes Tal. Höchstens ein Jäger ging hier auf die Pirsch. Vor acht Jahrhunderten, im Jahre 1178, macht der bayrische Edelfreie Bernhard von Hausen seine große Stiftung für das eigene und das Seelenheil seiner Eltern: er schenkt dem oberbayrischen Augustiner-Chorherrenstift Polling bei Weilheim einen Teil des Waldes, durch welchen der Fluss rinnt, der Luitaske heißt, so die wörtliche Umsetzung des lateinischen Textes. Im ausgehenden 12. Jahrhundert setzt nun eine rege Rodungs­tätigkeit ein. Dass die rasante Entwicklung ohne Störung oder gar Zerstörung der Landschaft vor sich ging, dass hier mit so viel Behutsamkeit, ja Ehrfurcht gegenüber der Natur und Kulturlandschaft vorgegangen wurde, muss jeder spüren und sehen, der dieses Tal besucht. Die Bewohner am Fuß des Wettersteingebirges sind Muster der Bodenständigkeit. Schon im 13. und 14. Jahrhundert tauchen die gleichen Namen auf, die wir heute im Leutascher Telefonbuch lesen. Damals lebten - das lässt sich statistisch berechnen - etwa 240 Menschen in der Leutasch. Die Einwohnerzahl stieg langsam aber stetig: 1775 werden es ca. 800 gewesen sein, 1826 zählte man amtlich 945 Personen, vor 100 Jahren 986, vor 50 Jahren 1020 und 1981 1672 Personen. 1991 wurden bei der Volkszählung 1702 Personen und bei der Volkszählung 2001 1995 Personen erfasst. Aus der Stiftung des Bernhard von Hausen waren bereits 12 Bauerngüter geworden.

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Jeder der Bauern zinste damals, also um 1300 / 1350, jährlich ein Kalb an das Stift Polling. Etwa zur gleichen Zeit wie Polling hatte auch das Stift Wilten Rechte und Besitzungen in Leutasch erworben, 1305 waren es 9 Höfe. Später kamen dann noch der Landesfürst und das Stift Stams als Grundherren dazu. Stift Polling wurde 1803 aufgehoben. Dessen Bezugsrechte gingen an die Staatsverwaltung über, bis dann 1849 die Grundentlastung überhaupt die Institution der Grundherrschaft beendete. Wovon lebten die alten Leutascher? Noch vor 3, 4 Jahrzehnten hörte man hier die Antwort: Von unseren Wiesen und unserem Wald. Beim Wort Wiesen fällt uns natürlich gleich der seit 1929 gezüchtete Leutascher Goldhafer ein und beim Wald das alte Sprichwort: Die Leutasch ist die Holzkammer von Innsbruck und Hall. Vom Waldreichtum der Leutasch zu reden ohne auch den historischen Wildreichtum zu erwähnen wäre ein arges Versäumnis. Die Bedeutung des edlen Weidwerkes drückt sich in einer Reihe großer Namen von Jagdherren bzw. Jagdpächtern, wie Herzog von Altenburg, Fürst Fürstenberg, Baron von Neurath und natürlich Ludwig Ganghofer aus. Sie und vor allem Ganghofer mit seinen Romanen machten die Leutasch und das Gaistal international bekannt. Sie stehen sozusagen an der Wiege des Fremdenverkehrs. Hinzu war im ausgehenden 19. Jahrhundert das Alpinwesen (das Bergsteigen und das Bergwandern) gekommen. Die Schönheit des Tales, die Bergwelt mit ihren zahlreichen Tourenmöglichkeiten und zu guter Letzt die Leutascher Mentalität zogen die Leute schon vor 100 Jahren an und veranlassten sie zum Verweilen und Wiederkehren.

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Leutascher Geisterklamm – Im Reich des Klammgeists

Ludwig Ganghofer

Höllenwasser und Geistergumpen, Hexenkessel und Teufelswasser, eine Erlebniswelt aus Wasser und Stein. Willkommen im Reich des Klammgeistes und seiner Kobolde! Der Weg durch die Leutascher Geisterklamm konnte im August 2005 nach zweijähriger Bauzeit fertig gestellt werden und ist kostenlos begehbar. Die imposante Schlucht wird über einen spektakulären Stahlsteg, hoch über der reißenden Leutascher Ache, die in Mittenwald in die Isar mündet, durchquert und bildet so eine Brücke zwischen Deutschland und Österreich. Schon bald spüren wir eine fremde und geheimnisvolle Wirklichkeit. Es ist das Reich des Klammgeistes, der tief unten in seinem tosenden Schloss aus sprudelnden Wirbeln, aus rauschenden Kaskaden und bizarren Felswänden zu den staunenden Menschen spricht. Ein kühner Steig lässt uns in die bis zu 75m tiefe Behausung des Klammgeistes blicken.

Ludwig Ganghofer (1855 – 1920), einer der bekanntesten Heimatschriftsteller seiner Zeit, verbrachte viele Wochen des Jahres in seinem Jagdhaus „Hubertus“ bei der Tillfußalm im Leutascher Gaistal. Dort verfasste er unter anderem einen seiner bekanntesten Romane „Das Schweigen im Walde“. Außerdem empfing er viele Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur wie Hugo von Hofmannsthal oder Richard Strauss. Die Einnahmen aus seinen Romanen erlaubten es Ganghofer, eine der größten Jagden der Nordalpen, die Gaistaljagd, zu pachten. Einige der zahlreichen Reitsteige, die er anlegen ließ, sind auch heute noch erhalten. Der beliebte Wanderweg zum Ganghoferhaus wurde nach ihm benannt und bietet neben einer wunderschönen Naturlandschaft mit Gaistal-, Tillfuß- und Hämmermoosalm drei nette Hütten zur Einkehr. Auch das Ganghoferhaus kann – allerdings nur von außen, da nicht öffentlich zugänglich – bewundert werden. Der Weg beginnt beim Parkplatz Salzbachbrücke am Anfang des Gais­tales. Einem anfangs leichten Anstieg folgt ein gemütlicher Weg, unterhalb der Hämmermoosalm (nach ca. 45 Minuten) vorbei zur Gaistalalm (nach 1 ½ Stunden). Weiter gehen Sie bis zur Tillfußalm (1 ¾ Stunden), die sich unterhalb der Jagdhütte befindet. Auf demselben Weg kommen Sie wieder zurück zum Ausgangspunkt Salzbachparkplatz. Für geschichtlich und kulturell interessierte Wanderer bietet es sich an, auch das Ganghofermuseum, gleich neben der Kirche in Leutasch (Ortsteil Kirchplatzl), aufzusuchen. Dort erhalten Sie einen Einblick in Leben und Werk von Ludwig Ganghofer, die Leutascher Dorfgeschichte, sowie die Jagd in Leutasch.

Entlang dreier Wege können Sie das Reich des Klammgeistes erleben: Klammgeistweg, 3000 m Länge: Der Klammgeistweg steigt vom Parkplatz im Leutascher Ortsteil Schanz bzw. vom alten Zollamt Leutasch aus nach 600 m in die Klamm hinein und verläuft auf einem kühnen, 800 m langen Steg bis zur Panoramabrücke. Von dort kehrt er auf einem Forstweg zum Parkplatz zurück. An den Haltepunkten mit Schautafeln erzählt Ihnen der Klammgeist allerlei Geheimnisvolles aus seinem Reich. Gehdauer: ca. 1 ½ Stunden Koboldpfad, 1900 m Länge: Der Koboldpfad führt vom Klammkiosk in Mittenwald über den Gletscherschliff in die Leutaschklamm hinein und trifft an der Panoramabrücke auf den Klammgeistweg. Der Rückweg führt durch die nordseitigen Klammhänge hinab zum Ausgangspunkt. Entlang dieses Pfades berichten Ihnen die Kobolde von den Gletschern und Gesteinen in Zusammenhang mit der Leutaschklamm. Gehdauer: ca. 1 Stunde Wasserfallsteig, 500 m Länge: Von einer Brücke am Ortseingang von Mittenwald aus erreicht man nach einem ca. 500 m langen Fußweg die Klamm. Ein nur drei Meter über dem Wasser erbauter Steig führt zu dem gewaltigen 23 m hohen Wasserfall. Eintritt: € 1,60 Erwachsene, € 0,80 Kinder. Parkplätze sind am Ortseingang von Mittenwald vorhanden. Wichtiger Hinweis: Der enge Klammsteg ist leider nicht für Kinderwägen und Hunde geeignet. Fahrräder dürfen Sie auf keinem Abschnitt der Geisterklammwege zwischen Leutascher Parkplatz und Mittenwalder Klammkiosk verwenden. Wir bitten im Sinne eines genüsslichen Klammerlebens um die Einhaltung dieser Gebote. - 90 -

Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 15.00 Uhr – 17.00 Uhr, Eintritt: Erwachsene € 3,- (Ermäßigung mit der Gästekarte), Kinder bis 14 Jahre frei

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Pfarrkirche zur Hl. Maria Magdalena in Oberleutasch

Pfarrkirche zum Hl. Johannes dem Täufer in Unterleutasch

Leutasch tritt urkundlich im 12. Jahrhundert ins Licht der Geschichte. Damals hatten die Edlen von Weilheim im Gebiet der Oberleutasch größeren Grundbesitz, in der Unterleutasch übten hingegen die Herren von Werdenfels Hoheitsrechte aus. Bernhard von Weihlheim hat im Jahre 1178 einen Teil seines Besitzes an Wald und Flur in der Oberleutasch dem Augustinerchorherrenstift Polling bei Weilheim geschenkt, das in der Mitte des Tales eine im Jahr 1190 der Hl. Magdalena geweihte Kirche bauen ließ, die 1500 und 1725 erweitert wurde. Der heutige Bau wurde 1820 / 21 unter Kurat Franz Sieß, der von 1810 bis 1836 die Pfarre betreute, nach dem Plan des Bildhauers und Zeichenmeisters Josef Falbesoner aus Nassereith errichtet und 1831 durch Fürstbischof Galura von Brixen geweiht. Der stattliche klassizistische Hochaltar gehörte einst zu dem im Jahre 1803 aufgehobenen Kloster Benediktbeuren in Bayern. Die farbenprächtigen, kunstvollen Deckengemälde und das Hoch­ altarbild stammen von Leopold Puellacher (1776 – 1842). Der massige Baukörper ist kaum gegliedert, die Dachform ist leicht geschweift. Der Turm gehört noch dem früheren Bau an. Die älteste der vier Glocken im prächtigen Turm trägt die Jahreszahl 1482. Das Innere ist ein in Gewölbe unterteilter, reich mit Malerei geschmückter klassischer Saalraum mit Volltonne ohne Stich­ kappen (Sattelgewölbe). Dieser wird an den Wänden durch flache toskanische Pilaster und eine umlaufende Gebälkzone gegliedert. Hinter dem eingezogenen Triumphbogen öffnet sich der Chorraum mit dem ursprünglichen barocken, aber 1821 dem Stil der Kirche angepassten, Hochaltar. Die Kirche erhält nur vom Süden durch hohe Fenster ihr Licht, ebenso durch zwei Fenster in den Schrägseiten Altarraumes. Im Jahre 1971 ließ Pfarrer Karl Kneisl die Pfarrkirche innen und außen restaurieren.

Im Gegensatz zu Oberleutasch gab es in Unterleutasch vor dem 19. Jahrhundert keine eigene Kirche. Die Unterleutascher pfarrten in das bayerische Mittenwald, wohin sie kirchlich seit altersher gehörten. Erst im Jahre 1803 brachte ein Hofdekret Kaiser Franz II. die Erlaubnis, eine Kirche zu bauen, doch aufgrund der kriegerischen Ereignisse von 1805 und der nachfolgenden bayrischen Herrschaft konnte das Bauvorhaben nicht realisiert werden. Erst Mitte 1827 bewilligte ein Dekret der Hofkanzlei den Bau. Ende desselben Jahres wurde dann endgültig damit begonnen: unter dem Gemeindevorsteher Matthias Reindl als Baudirektor und unter dem zuständigen Straßenmeister Johann von Klebelsberg, dem wohl die Baupläne zuzuschreiben sind, baute Josef Waldhart aus Imst bis Ende 1829 Kirche und Widum. Es entstand ein nüchternes Langhaus mit einem eingezogenen, gerade anschließenden Chor. Beide Bauteile bedecken ein Walmdach, das von einem Turm im Westen durchstoßen wird. Durch den 1955 angebrachten Windfang betritt man das Innere mit der runden, ehemaligen Taufkapelle und der Orgelempore im Vorjoch, an das ein quadratisches, durch halbkreisförmige Fenster beleuchtetes Langhaus mit einer flachen Hängekuppel schließt. Die westliche geöffnete Bogenstellung führt zum tonnenüberwölbten, rechteckigen Chor. Unterleutasch, das damals aus 18 Haushalten bestand, war für die Kirchenausstattung größtenteils auf Spenden angewiesen. Ein geschenkter Altar aus Reutte und ein Tabernakel aus Oberperfuss konnten jedoch für die neuerbaute Kirche nicht angenommen werden, und so wurde über Vermittlung des Oberleutascher Kuraten Franz Sieß ein neuer Altar bei Franz Xaver Renn in Imst für ein schon vorhandenes Altarblatt in Auftrag gegeben. Dieses Blatt, es stellt in metallisch harten Farben eine Predigt des Hl. Johannes des Täufers dar, ist eine Arbeit des ausgehenden 18. Jahrhunderts des in Imst gebürtigen Malers Josef Leibherr. Ebenfalls auf Initiative von Pfarrer Karl Kneisl wurde die Kirche 1978 restauriert. Man beseitigte die nazarenischen „Verschönerungen“, die beide Kirchen nach ihrer Erhebung zu Pfarren 1891 von Johann Kärle erhalten hatten und stellte den ursprünglichen Zustand wieder her.

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Weidachsee Er wird im berühmten Fischereibuch Kaiser Maximilians aus dem Jahre 1500 als „Seele in der Leutasch“ erwähnt. Das Fischereirecht am Weidachsee und an der Leutascher Ache befindet sich heute im Besitz von Dr. Thomas Angerer. Er betreibt einen von der Landwirtschaftskammer anerkannten Qualitätsfischzuchtbetrieb und ist auf die Produktion von Besatz- und Speiseforellen spezialisiert. Gezüchtet werden Bach- und Regenbogenforellen, sowie Bachsaiblinge. In wunderschöner und naturnaher Lage hat man am 4,5 ha großen Weidachsee die Möglichkeit von April bis Oktober ohne Voranmeldung zu angeln. Der See eignet sich hervorragend für Fliegenfischer, da von einem 600 m langen Holzsteg gefischt wird.

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Mösern – Kraft durch Ruhe und Gastlichkeit

Der Kalvarienberg

1307 bestätigte der Abt des Stiftes Stams in einer heute noch im Stiftsarchiv liegenden Urkunde, dass Otto der Karlinger diesem Kloster „zur Reichung von Brot und Käse an die Armen“ seinen Schwaighof (jetzige Schmiede) zu Mösern gestiftet hat. Schwaighöfe waren im Mittelalter die bevorzugte Form, in höheren Lagen Dauersiedlungen anzulegen. Da aus klimatischen Gründen der Anbau von Getreide nicht mehr möglich war, musste der Siedler Viehzucht betreiben und jährlich an den Grundherrn eine bestimmte Anzahl von kleinen Käsen abliefern. Im Fall von Mösern, dem einzigen Schwaighof in dieser Gegend, waren es genau 300 Käse im Gewicht zwischen einem und zwei Pfund. Uralt ist auch der Verbindungsweg von Telfs über Buchen in die Leutasch bzw. der Weg über Mösern nach Seefeld. Über Karrenwege ging der Frachtverkehr Jahrhunderte lang von Telfs nach Scharnitz, bis dann in den dreißiger Jahren des 20. Jh. eine für Autos befahrbare Straße gebaut wurde. Geographisch bemerkenswert ist der Möserer See oberhalb des Ortes, der in einer flachen Felswanne liegt, die mit Moränenmaterial (Souvenir aus der Eiszeit) gut ausgekleidet ist, sodass das Becken wasserhältig ist. Das „Seele“ über Mösern wird bereits im Fischerbuch Kaiser Maximilians aus dem Jahr 1500 erwähnt. Ganz anders verhalten sich der Wildmoos- und Lottensee, die ganz in der Nähe liegen. Sie sind aperiodisch, d.h. sie treten nur alle paar Jahre im Frühjahr für ein paar Monate zugleich auf. Mösern hat sich seit den 1950er Jahren zu einem Tourismusort entwickelt und bietet vom 5-Sterne-Hotel bis zum Urlaub am Bauernhof jede gewünschte Unterkunft und wird wegen seiner exponierten, sonnigen Lage auch liebevoll als „Schwalbennest Tirols“ bezeichnet. Schon Albrecht Dürer war, als er anlässlich seiner Italienreise im Jahr 1498 durch Mösern kam, insbesondere vom Blick ins Inntal so angetan, dass er einige Skizzen anfertigte und schließlich diesen gewaltigen, weiten Blick als Hintergrund in seinem berühmten Selbstbildnis verewigte. Ausgestellt wird dieses Bild im Mueseo del Prado in Madrid. Der Ortsteil Buchen öffnet einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegende Bergwelt (Hohe Munde, Wettersteingebirge, Mieminger Kette und Plateau, Stubaier Alpen). Beim Gasthof „Ropferstub’m“ in Buchen befindet sich ein Bauernmuseum, das einen Einblick in das altertümliche Leben der Bauern gibt. Die Kapelle in Buchen stammt aus dem 18. Jahrhundert. In Buchen liegt auf 1.250 m Seehöhe in herrlicher Naturlandschaft, eine Naturkneipp­anlage mit Fußparcours, diese kann von allen Besuchern kostenlos benützt werden.

Nördlich der Kirche erhebt sich der Kalvarienberg. Ein halbrunder, offener Bau mit Dreieckgiebel, um 1830 entstanden, beherbergt eine Kreuzigungs­gruppe: Christus am Kreuz mit den beiden Schächern, die Assistenzfigur Maria, Johannes Ev. und Maria Magdalena sind gemalte Bretterfiguren und wohl etwas älter als die plastische Gruppe. Die Fresken zeigen in der Art Leopold Puellachers Jerusalem und darüber in Wolken, Gottvater. Am schmalen Serpentinen-Weg, der zum Kalvarienberg führt, standen ursprünglich 8, seit 1989 11 bildstockartige Stationskapellen. Am 1. Juni 1841 wurde die Erhaltung der Kapellen durch einheimische Familien schriftlich geregelt. 1988 / 89 wurde in einem Gemeinschaftswerk der Möserer Bevölkerung der Kalvarienberg restauriert. Dazu wurden sowohl große finanzielle Opfer der einzelnen Familien erbracht, als auch unzählige Arbeitsschichten geleistet. Der Anstieg zum Kalvarienberg wurde durch drei Kapellen ergänzt. In der ersten Kapelle ist ein nazarenisches Bild von Maria Theresia Striegl „der Abschied Christi“ aus dem Jahr 1899 angebracht. In den folgenden Kapellen befinden sich Bilder mit den Passionsszenen, wobei die alten bestehenden Fresken geblieben sind und die auf Eternitplatten gemalenen Stationsbilder vorgesetzt wurden. Bis Herbst 2007 wurde auch der Weg zum Kalvarienberg ausgebaut und mit dem Friedensglocken-Wanderweg und dem Mösern Zentrum verbunden. Außerdem ist der Kalvarienberg im EU-Atlas der Heiligen Berge Europas verewigt.

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Die Friedensglocke In Mösern, auf einem der schönsten Plätze Tirols, läutet täglich um 17.00 Uhr die Friedensglocke und erinnert an Frieden und gute Nachbarschaft. Gleichzeitig ist sie ein Denkmal für 25 Jahre grenzüberschreitende Zusammenarbeit der „ARGE-ALP“ – Länder. Sie steht frei in einer grandiosen Alpenlandschaft und ist die größte Glocke Tirols. Ihre Höhe beträgt 2,51 Meter, sie hat einen Durchmesser von 2,54 Meter und wiegt über 10 Tonnen. Zu dieser Glocke führt seit dem Jahr 2003 der „Friedensglocken-Wanderweg“. Die Friedensglocke auf dem äußeren Westhügel von Mösern, dem Schwalbennest Tirols, bietet als größte Glocke Tirols einen imposanten Anblick mit einem herrlichen Panorama über das Tiroler Inntal. Frei in einer grandiosen Alpenlandschaft stehend, erklingt sie täglich um 17.00 Uhr und ist dabei bis weit ins Tiroler Oberland zu hören. Als Einstimmung auf dieses außergewöhnliche Erlebnis dient der Friedenswanderweg mit insgesamt 7 Stationen, die Anregungen zur Selbstbesinnung und zum Nachdenken bieten. Von der ersten Station „Aufbrechen - Friede braucht Weg und Mühe“ gehen wir weiter in Richtung Mösern und kommen nach ca. 15 Gehminuten zur Station „Schauen und Staunen - Friede wächst durch Dankbarkeit und Lob“ in die Nähe des Hotel Garni Olympia in Mösern. Weiter geht es zum idyllisch gelegenen Möserer See, wo es bei der Umrundung heißt „Des Menschen Seele gleicht dem Wasser - Friede braucht Ruhe und Aktion“. Am Weg zur nächsten Station „Enge und Ängste – Friede lebt vom gütigen Umgang mit Grenzen“ verlassen wir den Rundweg um den See in Richtung Hotel Tyrol im Möserer Ortszentrum. Am Hotel Tyrol vorbei folgen wir der Straße bis zum Gasthof Menthof, wo wir bei der Tafel „Weitblick und Verantwortung – Friede ist Verantwortung für das Ganze“ inne halten. Von dort aus genießen wir zum ersten Mal den wunderschönen Blick über das Inntal, umrahmt von Gebirgen, durchquert vom Fluss Inn. Weiter geht es in Richtung Möserer Kirchl „Maria Heimsuchung“, wo die Station „Werte und Familie – Friede beginnt im überschaubaren Kleinen“ zum Nachdenken einlädt. Von dort aus sind es nur mehr wenige Minuten bis zur Friedensglocke, dem Höhepunkt der Wanderung, wo die Tafel zum Thema „Friede sei ihr erstes Geläute – Friede ist eine lebendige Schwingung“ berührt.

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Historische Zäune in Mösern Zäune sind ein wichtiges Element unserer Kulturlandschaft, sie sind ein Teil unserer Identität. Sie gehören zu den ältesten Zeugnissen bäuerlicher Kultur und drücken Rechts- und Besitzverhältnisse sowie Wirtschaftsweisen aus. Zäune prägen das Gesicht unseres Landes. Sie bilden eine Art Struktur in der Kulturlandschaft und bieten deshalb dem Betrachter Halt. Sie sind über Jahrhunderte gewachsene und gelebte Tradition. Sie sind das Werk unserer Hände - Handwerkskunst. Zäune grenzen ein und grenzen aus, sie bewahren und schützen. Zäune dienten seit jeher zur Einfriedung des Besitzes, zur Sicherheit der Herde, zum Schutz des Ackerlandes oder der benachbarten Weide. Eigene Zaunrechte regelten seit dem frühen Mittelalter die Höhe und Bauart, Nutzung und Erhaltungspflicht, Zaundurchlass und Wegerecht. Diese Rechte und Pflichten sind teils bis heute im Grundbuch festgehalten. Warum wurden die alten Zaunformen aufgegeben? Warum verschwanden sie aus dem Bild unserer Landschaft? Dafür gibt es mehrere Gründe. Einmal ist es der intensive Aufwand an Material und Zeit. Vor allem Zeit spart man sich heute durch den Zukauf des Materials wie z. B. Nägel und der Bretter, eine Tatsache, die vor 100 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre, weil praktisch kein Bargeld vorhanden war. Schließlich ist auch der starke Rückgang von Arbeitskräften auf einem Hof Ursache dafür. Die Errichtung historischer Zaunformen soll die alte Tradition des Zaunbaus neu beleben, das Wissen um die handwerklichen Fertigkeiten erhalten, den ländlichen Charakter unseres Dorfes unterstreichen und als gestaltendes Element in der Landschaft wieder an Bedeutung gewinnen. Zäune können in der Folge aber auch an Grenzen erinnern. Wie gehen wir damit um? Schauen wir hin und wieder über den Zaun? Wie gehen wir mit persönlichen Grenzen um? Welche Bedeutung können körperliche, geistige oder moralische Grenzen für uns haben? Benutzen wir sie, um Heimat, Geborgenheit und Gemeinschaft

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zu schaffen oder missbrauchen wir sie zum Ausgrenzen und Behindern? Die historischen Zaunformen, die in Mösern errichtet werden, sollen nicht nur Schaustücke sein. Sie werden von den Grundeigentümern tatsächlich noch gebraucht und in einem Gemeinschaftswerk errichtet. Der Grundeigentümer stellt das Holz zur Verfügung, die Errichtung der Zäune wird durch ein im Augenblick auf drei Jahre ausgelegtes Projekt des Tourismusverbandes der Olympiaregion Seefeld finanziert. Einen Teil der Kosten übernimmt der Verein für Heimatschutz und Heimatpflege in Nord- und Osttirol. Was ein Zaunbauer wissen muss Das Vorbereiten des Zaunholzes: Das Zaunholz sollte in der Zeit zwischen Michaeli (29. 9.) und dem Sebastianitag (20. 1.) bei abnehmenden und absteigenden Mond gefällt werden. Ideal wäre es, wenn der Mond auch noch im Zeichen des Steinbockes stehen würde. Auch der Standort des Baumes spielt bei der Auswahl eine große Rolle. Besonders eignet sich das gleichmäßig gewachsene Holz von ruhigen Standorten, denn Wind und starke Hangneigung verursachen unregelmäßige Stammquerschnitte und unterschiedliche Jahresringbreiten. Holz aus gemischten Wäldern ist widerstandsfähiger gegen Sturm und Schnee sowie gegen den Befall durch Pilze und Insekten. Für die einzelnen Teile des Zaunes werden verschiedene Holzarten ausgewählt. Allgemein gilt, dass jene Teile, die in der Erde stecken, also tragende Säulen und Stecken aus dem gegen Feuchtigkeit viel widerstandsfähigeren Lärchenholz angefertigt werden, während die quer eingefügten Balken und die quer eingelegten Spelten aus Fichtenholz gemacht werden. Die Spelten aus Fichtenholz und die so genannten Stecken aus Lärchenholz werden auf die gleiche Art aus den geasteten und entrindeten Stämmen gespalten. Die vorbereiteten Stämme werden auf die entsprechende Länge zugeschnitten, bei den Spelten bis zu 4 m, bei Stecken bis 1,80 m und dann mit Hilfe von Keilen, Schlegeln und Hacken zunächst geteilt, dann geviertelt und schließlich solange weiter geteilt,

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bis Spelten in der gewünschten Dicke entstanden sind. Die Stecken werden dann noch mit einer Hacke an einer Seite zugespitzt. Zum Flechten der Zaunringe und der Herstellung des Flechtwerkes beim Flechtzaun verwendet man junge, lang gewachsene Fichtenäste, die man nach dem Hacken ins Wasser legt und vor der Flechtarbeit vorsichtig über Feuer erhitzt („bähen“). Dadurch werden die Äste sehr biegsam und können im noch heißen Zustand gut verflochten werden. Der geflochtene Speltenzaun – Steckenringzaun Bei dieser Zaunform werden zunächst im Abstand von 3 bis 4 m lärcherne Säulen gesetzt. Diese werden durch eine Querstange, die ungefähr in einer Höhe von 1m über dem Boden durch eine aufgestemmte Öffnung in der Säule geschoben werden, fixiert. Dann werden die Spelten entlang der Querstange im Abstand von 5 bis 10 cm in den Boden gestoßen und mit ca. 1m 50 langen Fichtenästen, die vorsichtig erhitzt wurden, fortlaufend an die Querstange geflochten. Dabei gibt es verschiedene Arten, die Äste zu verflechten. Wir haben sie „kreuzweise verzopft“. Der Ringzaun Bei dieser Zaunart werden nur an den Ecken, bei den Öffnungen und an den Punkten, an denen der Zaun einen stärkeren Richtungswechsel im Gelände macht, Säulen gesetzt. Die Spelten werden an eingefügten Holznägeln aufgesetzt und von einem dünnen, durch einen großen Ring mit der Säule verbundenen Stecken fixiert. Dazwischen werden im Abstand von 2-3 Metern paarweise lärcherne Stecken in den Boden geschlagen. Schließlich kann man mit dem Aufbau des Zaunes beginnen. Dazu legt man 6-8 Lagen Spelten waagrecht zwischen den Steckenpaaren ein und fixiert diese mit den vorbereiteten Astringen.

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Der Möserer See

Wildmoossee und Lottensee – Naturphänomene

Etwa 15 Minuten oberhalb von Mösern liegt in idyllischer Waldeinsamkeit, eingebettet in einer mit Moränenschutt ausgepolsterten Felswanne, der kleine, bis zu 11 m tiefe Möserer See (1.292 m). Obwohl er sich im Naturschutzgebiet befindet (im Flachwasser gibt es Fieberklee, in Ufernähe blühen Alpenrosen und er dient als Brutplatz für verschiedene Wasservögel), ist hier das Baden erlaubt. Er gilt als einer der wärmsten Badeseen Tirols. Einkehrmöglichkeit bietet die „Möserer Seestub´n“.

Nahe des idyllisch gelegenen Möserer Sees auf dem Plateau Wildmoos (1.320 m), einem beliebten Naherholungsgebiet in der Nähe Seefelds, gibt es ein sehr interessantes Naturphänomen zu beobachten: Wie aus dem Nichts bilden sich inmitten grüner Wiesen, Lärchen- und Birkenwäldern zwei Seen, der Wildmoossee und der Lottensee. Dieses aperiodisch (nicht regelmäßig) auftretende „Naturwunder“ ergibt sich wahrscheinlich aus einem Zusammenspiel des Wasserstandes in den unterirdischen Karstsystemen aufgrund des Frühjahrsniederschlages und der Schneeschmelze. Der Boden unterhalb dieser Seen dürfte stark verkarstet sein, das Gefäßsystem ist allerdings nach unten abgedichtet. Beim Einsetzen des Tauwetters im Frühjahr füllen sich die unterirdischen Gefäße mit Wasser, der Überlauf überschwemmt die Wiesenmulden und bildet Seen, die aber oft schon nach einigen Wochen wieder verschwinden. Interessanterweise steigt in manchen Jahren der Wasserspiegel auch noch nach der Schneeschmelze weiter an, wobei das Wasser in Springquellen aus der Tiefe sprudelt. Die Seen bleiben dann den ganzen Sommer mit konstantem Wasserstand bestehen - und sind auch zum Baden geeignet – im Herbst läuft der See dann plötzlich in zwei bis drei Wochen aus. Trotz vielfältiger Versuche, das Auftreten der Seen vorherbestimmen zu wollen, ist dies nicht gelungen. Die exakten Ursachen für das Auftreten bzw. das Ausbleiben der Seen sind nicht genau definierbar.

Möserer Kirche Maria Heimsuchung Dieses reizvolle Barockkirchlein Maria Heimsuchung stammt im Kern noch aus dem 17. Jh. Die ersten Mess-Stiftungen stammen aus dem Jahr 1836 / 37. 1763 wurde sie umgebaut und vergrößert und 1951 restauriert. Die Verlängerung des Schiffes um zwei Joche erfolgte 1979 durch Ekkehard Hörmann. Der schön marmorierte Rokokoaltar mit schräg vorgestellten Säulen stammt aus der Zeit um 1770. Das Altarblatt zeigt Maria Heimsuchung. An einem Pilaster ist eine geschnitzte Madonna im Strahlenkranz aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts angebracht. Im Jahr 1997 wurde beim Kirchlein auch ein eigener Friedhof errichtet. Bis zu dieser Zeit wurden die Verstorbenen von Mösern in der Gemeinde in Telfs beigesetzt.

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Reith – Kraft durch Lebenslust und Flair Wann genau die Gemeinde Reith entstanden ist, ist nicht bekannt. Urnen­ gräber belegen jedoch, dass der Schuttkegel von Zirl bereits in der Bronzezeit (ca. 1800 bis 750 v. Chr.) besiedelt war. Die Bewohner unseres Landes der damaligen Zeit werden dem Volksstamm der Veneto-Illyrer zugeordnet. Schriftliche Zeugnisse über Reith liefern jedoch erst die Römer, die unter Drusus und Tiberius die Grenzen des römischen Reiches über den Alpenkamm hinweg bis zur Donau vorschoben. Die erste urkundliche Nennung Reiths findet man erst im Jahr 1095. Bischof Megenward von Freising hatte danach eine „Hube in der Leite“ südlich des Scharnitzwaldes einem „Pillung von Brucko“ zur Nutzung überlassen. Leithen scheint damit als erste Siedlung auf dem Gemeindegebiet von Reith auf. „Auf dem Gereut“ – Reith – wird erst 60 Jahre später erwähnt. 100 Jahre später taucht das nächste schriftliche Zeugnis auf; denn 1260 ist die Schlichtung eines Grenzsteines zwischen den Klöstern Benediktbeuern und Wessobrunn „auf dem Gereut“ notwendig. Mit dieser Urkunde ist die Besiedlung unseres Hauptdorfes erwiesen und es beginnt die Geschichte von Reith. Reith besteht aus mehreren Ortsteilen – Reith, Auland, Leithen, Mühlberg, Maxhütte, Krinz und Gschwandt. Leithen, der erste Teil von Reith, der 1095 bereits urkundlich erwähnt wurde, weist somit die älteste Geschichte auf. Die Ortsbezeichnung „Am Mühlberg“ wird 1281 erstmals urkundlich erwähnt. Mitte des 19. Jahrhunderts kam das Bergsteigen auch in Deutschland immer mehr in Mode. Es kam zur Gründung von Alpenvereinen, die im Hochgebirge Unterkünfte schufen. So wurde 1897 nahe dem Gipfel der Reither Spitze die Nördlinger Hütte eingeweiht. Die Eröffnung der Karwendelbahn im Herbst 1912 brachte zwar die Einstellung der Postkutschen, aber auch eine neuerliche Belebung des Fremdenverkehrs. Die wirtschaftliche Entwicklung wurde vor 1925 von Nachkriegsnot und Geldentwertung gelähmt. Doch für den Winter 1927 / 28 meldet Reith dem Landesverkehrsamt bereits 250 verfügbare Gästebetten. Im Winter belebte der Schisport den Ort, aber auch im Sommer war der Ort als günstig gelegener Ausgangspunkt für Bergtouren gut besucht. Bereits 1932 waren

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die Betten in den neu gebauten Pensionen Sommer wie Winter gut besetzt. Der Zweite Weltkrieg brachte viel Leid über die Reither Bevölkerung, war doch die Brücke der Karwendelbahn im Jahre 1945 ein erklärtes Ziel der Bombardements durch die Alliierten. Innerhalb von sechs Tagen wurden an die 300 Bomben auf das Gemeindegebiet abgeworfen. Insgesamt wurden bei diesen Angriffen 22 Häuser total zerstört und weitere 12 Häuser, sowie die Kirche und die Schule schwer beschädigt. Nach Abzug der Besatzung 1955 setzte jedoch eine noch nie dagewesene Bautätigkeit am ganzen Hochplateau ein. Zahlreiche touristische Betriebe und Anlagen entstanden, die bis heute gerne genutzt werden.

Bienenlehrpfad Der Reither Bienenlehrpfad mit seinem Bienenhotel ist einzigartig und gibt Wanderern und Interessierten einen Einblick in das geheimnisvolle Leben der Honigbiene sowie deren Verwandten, der Solitärbiene und der Hummel. Entlang des Reither Waldweges, beginnend bei der Kneippanlage St. Florian, vorbei am Kaltwasserbach und endend am Niederbach und dem Ichthyolwerk, geben 10 Schautafeln anschauliche Informationen über die Honigbiene. Im Bienenhotel, Unterkunft für Wildbienen, Solitärbiene und Hummel und Dauermietplatz für Honigbienen, kann durch ein Glasfenster das bunte Treiben im Bienenstock gefahrlos beobachtet werden. Zu sehen sind frühzeitliche und aktuelle Bienenbehausungen, Imkereigeräte und Bienenprodukte. Die Biene dürfte das älteste Tier sein, das der Mensch in Pflege genommen hat. Zu allen Zeiten haben sich Dichter, Naturforscher, Ärzte und Philosophen mit den Bienen und ihren Produkten befasst. Auch heute noch können wir sagen, dass die Biene eines der wichtigsten Nutztiere des Menschen darstellt. So gehört der Honig seit jeher zu einem sehr kostbaren Gut. Durch Gärung von Honig, Wasser und Hefe wurde bereits 5500 v. Chr. Met (oder auch Honig-

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wein genannt) eines der ältesten alkoholischen Getränke, hergestellt. In der nordischen Mythologie wurde dieses berauschende Getränk zum Trank und Geschenk der Götter ernannt, so sagt man auch, dass Met den Göttern Unsterblichkeit verlieh und auf die Menschen belebend, stärkend, gesundheitsfördernd und lebensverlängernd wirken soll. Die Beziehung zwischen Bienen und Blumen ist eine über Jahrmillionen fortlebende Fortpflanzungssymbiose. Die Biene nimmt den Nektar der Blüten als Nahrung auf, dabei bleiben die Pollen der Blüte an ihr hängen, welche die Biene dann weiter trägt und damit eine andere Blüte bestäubt, sodass diese sich vermehren kann. Auch der Fortbestand der Menschheit ist eng mit Bienen und deren „Fortpflanzungstätigkeiten“ für Pflanzen verbunden: Schon Albert Einstein soll einst bemerkt haben: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr ...“ Auf Anfrage beim Informationsbüro Reith werden auch Führungen von einem Imker angeboten, der mit Hilfe von Lehrtafeln und Imkereigeräten die Beson­ derheiten der verschiedenen Bienenarten erklärt. Unter anderem kann bei dieser Führung durch ein Glasfenster das bunte Treiben im Bienenhotel beo­ bachtet werden. Spannende Naturkunde für die ganze Familie ist garantiert!

Kulturwanderweg Der Reither Kulturwanderweg führt Sie von Reith nach Leithen und wieder retour. Auf der Wanderung entdecken wir historische Denkmäler und lernen ihre Geschichte kennen. Station 1 / Informationsbüro Reith: wurde urkundlich erstmals 1095 erwähnt, 1157 schenkt Graf Berchtold von Andechs dem Kloster Benediktbeuren ein Stück des so genannten Scharnitzwaldes, das heutige Reith. Die Mönche begannen das Gebiet zu roden, daher stammt auch der Name Reith. Die Infotafel beim Informationsbüro bietet einen kleinen, geschichtlichen Abriss der Gemeinde sowie eine Erklärung des Gemeindewappens.

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Station 2 / Musikplatzl: 1914 bis 1918 mussten alle wehrfähigen Männer an die Front. 13 Reither sind aus dem 1. Weltkrieg nicht heimgekehrt. Während des 2. Weltkrieges (1939-1945) sind 15 aus unserer Gemeinde gefallen. Mit dem Ende des Krieges war die völlige Zerstörung des Dorfes verbunden. Es wurden 6 schwere Bombenangriffe auf unser Dorf geflogen, um die Eisenbahnbrücke über dem Gurgelbach zu zerstören. Das Bombenjahr 1945 - ein Katastrophenjahr für Reith. 22 Häuser wurden total zerstört, weitere 12 Häuser sowie die Kirche und die Schule wurden schwer beschädigt. Erst nach dem Wiederaufbau erfuhr das Ortsbild wesentliche Änderungen, da auch einige Aussiedlungen aus dem beengten Dorf vorgenommen wurden. Station 3 / Sunnroanweg: Die Karwendelbahn wurde nach den Plänen des Innsbrucker Architekten Josef Riehl gebaut und gilt noch heute, der großartigen Brücken- und Tunnelbauten wegen, als Meisterstück damaliger Ingenieurkunst. Unser Ort liegt in unverwechselbarer Umgebung am so genannten „Sunnroan“ (Sonnenhang). Genießen Sie den wunderbaren Blick über das Inntal. Station 4 / Die Pfarrkirche: Seit 1391 ist die Kirche in Reith als St. Nikolaus Kirchlein bekannt. Der Kirchenpatron, der Heilige Nikolaus, wird von den Dorfbewohnern bis heute hoch verehrt. Der Neubau des Langhauses und Turmes erfolgte in den Jahren 1832-1835, beim Großbrand 1892 wurde die Kirche mit dem gesamten Dorf völlig eingeäschert. Im Zuge des Wiederaufbaues entstanden die besonders schönen Wandmalereien im Inneren (1911-1921). Nach den Fliegerangriffen 1945 konnte der nochmalige Wiederaufbau 1950 im Wesentlichen abgeschlossen werden. 1989 / 90 wurde das Kircheninnere umfassend renoviert und erstrahlt heute wieder in vollem Glanz. Station 5 / Der Meilenstein: Im Jahr 1703 plünderten bayrische Soldaten unser Dorf und schlugen die geschnitzte Figur des Kirchenpatrons des heiligen Nikolaus vom Sockel. Seit dieser Zeit steht der Meilenstein als „Mahnmal“ hier allein. Der Meilenstein befindet sich auf der Dorfstraße in Richtung Leithen bei einer Weggabelung rechts in Richtung Meilerhof Station 6 / Unsere Frau: An der Obergrenze zwischen Zirl und Leithen stand seit undenklichen Zeiten ein Bildstock mit einem wunderschönen geschnitzten Madonnenbild. Nach 1900 drohte das hölzerne Marterl zu verfallen. Die Jungbauern von Leithen errichteten die heutige gemauerte Säule. Einer wollte

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das Schnitzwerk mit seinem Messer untersuchen, doch es floss Blut aus dem Holz und sogleich ließ er von seinem Vorhaben ab. Leider wurde die Madonna 1972 gestohlen. Station 7 / Kapelle zum Hl. Magnus: Die „St. Magnus-Kapelle“ in Leithen stand mitten im Dörfl neben einem Meilenstein und soll der Überlieferung nach älter als die Kirche in Reith gewesen sein. Die Kapelle wurde 1980 abgebrochen und in der ursprünglichen Form 50 m nördlich auf die Anhöhe versetzt. Der Tag des Heiligen Magnus, der 6. September, ist seit jeher der Leithner Kirchtag. Station 8 / Gasthof Hirschen: In Reith gibt es Wirtshäuser mit Tradition; eines davon ist der Gasthof „Hirschen“ in Leithen. Ein echtes „Tiroler Wirtshaus“, mit Gerichten aus Produkten vom eigenen Hof. Station 9 / Das Riesenhaus: Der Riese Thyrsus soll zur Pestzeit schwer erkrankt sein. Um die übrigen Dorfbewohner nicht anzustecken, habe er sich im Gewölbekeller seines Hauses verkrochen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde ein solcher an der Ortsdurchfahrt am Riesenhaus abgetragen. Er ließ sich die Nahrung durch das Kellerfenster reichen, genas und so blieb Leithen von der Seuche verschont. Station 10 / Die Pestsäule: Am Ortsrand von Leithen Richtung Reith steht eine Säule aus dem Jahr 1637. Sie zeigt Bilder der Kreuzigung Christi und von Pestheiligen und erinnert an die Zeit des 30jährigen Krieges, in der durchziehende Truppen die Pest ins Land einschleppten, welche die folgenden 3 Jahre weitum fürchterlich wütete. Ein wohlhabender Innsbrucker Kaufmann flüchtete mit seiner Familie nach Leithen, wo er schwer erkrankte. Er schwor, im Falle seiner Genesung einen Bildstock zu errichten; sein Versprechen löste er nach überstandener Krankheit auch ein. - 108 -

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Pfarrkirche St. Nikolaus Seit 1391 ist die Kirche in Reith als St. Nikolaus-Kirchlein bekannt. Im Jahre 1751 erhielt das Dorf einen eigenen Seelsorger. Bis dahin war es von Zirl aus mitbetreut worden. In den Jahren 1832 bis 1835 erfolgte der Neubau von Langhaus und Turm der Kirche unter Einbeziehung des spätgotischen Mauerwerks. Damit bekam sie die heutigen Maße und Formen. 1892 wurde bei einem Großbrand das Dorf eingeäschert und mit ihm auch die Kirche zerstört. Im Jahre 1895 konnte nach Erstellung des Rohbaues die Weihe der neuen Kirche erfolgen. In den Jahren zwischen 1911 und 1921 entstand im Inneren der Kirche der heutige Wandschmuck. Nachdem die Kirche bei den sechs Fliegerangriffen im Jahre 1945 schwer beschädigt worden ist, konnte im Jahre 1950 der Wiederaufbau im Wesentlichen wieder abgeschlossen werden. In den Jahren 1989 und 1990 wurde das Kircheninnere umfassend renoviert und erstrahlt seither wieder in der ursprünglichen Form aus den Jahren 1911 bis 1921.

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Scharnitz – Kraft durch Bewegung und Stärke

Porta Claudia

Trotz der Tatsache, dass Scharnitz die jüngste Ansiedlung im „Scharnitzwald“ ist, trägt der Ort den ältesten bekannten Namen. Die Gegend, in der heute der Ort Scharnitz liegt, war schon frühzeitig bekannt. Sie wurde als wild, trostlos, im Winter als sehr schneereich beschrieben und daher auch schon im 8. Jahrhundert n. Chr. gefürchtet und „solitudo Scrantiensis“ oder „Scaraza“, aber auch „desertum Scaratie“ genannt. Die Wortwurzel „Scar“ ist vermutlich illyrisch und bedeutet „nackter Fels“. Als Römer von Teriolis (Zirl) nach Parthanum (Partenkirchen) eine Straße gebaut hatten und die Engstelle des Tales beim heutigen Ort Scharnitz als strategisch wichtigen Punkt erkannten, errichteten sie hier – im heutigen Ortsteil Bühel beim Haus Kapferer und Rainer (Hnr. 8 / 9) – ein Kastell und gaben ihm den Namen „Mansio Scarbia“. Es diente den Römern als Unterkunfts- und Nächtigungsstation für die Soldaten, sowie als Rastplatz und als Post- und Haltestation. 763 n. Chr. gründeten bayrische Adelige (Reginbert und Irminfrid) auf Veranlassung des Bischofs von Freising und mit Zustimmung ihrer Herzöge in der Einöde „solitudine Scarantiensi“ – das Kloster „Scaraza“ – manchmal auch „Scarantia“ genannt und eine Kirche zu Ehren des Hl. Petrus. Aus verschiedenen Urkunden geht hervor, dass noch im 14. und 15. Jahrhundert für die Gegend von Partenkirchen bis fast Zirl die Bezeichnung „Scharnitzwald“ oder kurz „die Scharnitz“ galt. Das heutige Gemeindegebiet von Scharnitz und Seefeld wurde die obere, Mittenwald die mittlere und Klais und Gerold die untere oder äußere Scharnitz genannt. Aus den Namen „Scaraza“ und „Scarbia“ entstand der Name „Scarnize“ und später der Name „Scharnitz“. Heute gehört Scharnitz als kleinster Ort zur Olympiaregion Seefeld, zählt aber mit dem Karwendel, das großteils zum Gemeindegebiet von Scharnitz gehört, zu einer der größten Gemeinden Tirols.

Während des 30jährigen Krieges (1618 – 1648) erwirkte die Innsbrucker Regierung die Erlaubnis, auf dem Grund und Boden des Hochstiftes Freising in der Talenge von Scharnitz eine Befestigungsanlage zu errichten. Sie wurde 1632 – 1634 erbaut. Anlässlich der feierlichen Einweihung der gewaltigen Talsperre erhielt diese den Namen der persönlich anwesenden Landesfürstin Claudia von Medici. Gleichzeitig wurde auch in der Leutasch am Ende des Tales die so genannte „Schanz“ als Grenzbefestigung angelegt. Die Porta Claudia wurde im Dreißigjährigen Krieg nicht angegriffen, dennoch ließ man sie um 1670 nach den Plänen von Christoph Gumpp weiter ausbauen. Im Zuge des „Boarischen Rummels“ 1703 gelang es dem Kurfürsten Max Emanuel II. überfallsartig die Porta Claudia zu besetzen. Als die bayrische Besatzung das Pulvermagazin sprengte, hatte dies große Zerstörungen zur Folge, die jedoch bald danach wieder behoben wurden. Als Goethe auf seiner Italienreise 1786 hier vorbeikam, notierte er: „Bei Scharnitz kommt man ins Tirol. Die Grenze ist mit einem Wall geschlossen, der das Tal verriegelt und sich an die Berge anschließt. Es sieht gut aus. Auf der einen Seite ist der Felsen befestigt, an der anderen steigt er senkrecht in die Höhe“. Während der Napoleonischen Kriege rückte 1805 der französische Marschall Ney von Mittenwald kommend mit einer 13.000 Mann starken Truppe gegen die „Schanzen“ in der Leutasch und gegen die Porta Claudia vor. Diese war mit 12 Kanonen bestückt und wurde von nur 700 Mann Linientruppen verteidigt. Zunächst konnten alle Angriffe abgewehrt werden. Jede Übergabeaufforderung wurde vom Festungskommandanten abgelehnt. Erst als es den Franzosen unter der Führung ortskundiger bayrischer Förster gelang, die Festung zu umgehen, war das Schicksal der Porta Claudia besiegelt. Die österreichische Besatzung geriet in Gefangenschaft, die Franzosen hatten 1800 Tote und Verwundete zu beklagen. 1809 war die Festung abwechselnd in Händen der Tiroler, Franzosen und Bayern. Als Tirol zu Bayern kam, wurde sie mit gewaltigen Sprengstoffmengen, die mehr als 12.000 Gulden verschlangen, weitgehend geschleift. Trotzdem sind von der ehemaligen ausgedehnten Wehranlage zu beiden Seiten der Isar nördlich von Scharnitz noch

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immer einige bis zu 6 m hohe Steinmauerreste erhalten geblieben. In der ehemaligen Kaserne der Porta Claudia war bis 1957 das Zollamt untergebracht. Auch beachtliche Reste der „Leutascher Schanz“ sind heute noch zu sehen. Die Festungswerke bestanden aus einer Hauptfestung und den Vorwerken. In der Hauptfestung war neben den Kasernen (Soldaten-Unterkünfte) auch eine Kapelle. Zu den Vorwerken gehörten der Kavalier, auf dem eine Kanone stand, das Pulvermagazin, die Teufelsküche und die Wasserstube, von der man das Wasser der Isar in den Graben leiten konnte. Die 6 m hohen Mauern mit ihren Schießscharten, die zum Teil schon zerfallenen und überwucherten Vorwerke, die großen Gewölbe (Unterstände für Soldaten und Pferde), der Wassergraben, die Wälle und dergleichen lassen heute noch die Mächtigkeit dieser Festung erkennen. Ein Holzschnitzwerk in Oberammergau, ein Gemälde mit den Ereignissen aus dem Jahr 1805 im Mittenwalder Rathaus und ein Kupferstich im Landesmuseum Ferdinandeum in Innsbruck bieten zeitgenössische Darstellungen der Porta Claudia.

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Seefeld – Kraft durch Weitblick und Genuss Die Seefelder Hochfläche, schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, erlangte erstmalig durch den Bau einer römischen Heeresstraße über die Pass­höhe geschichtliche Bedeutung. Dies war die kürzeste Süd-Nord-Verbindung von der Po-Ebene nach Augusta Vindelicorum (Augsburg), der Hauptstadt Rätiens. Später zogen dann die Germanen auf dieser Alpenstraße nach Süden, und das waldreiche Gebiet kam unter die Herrschaft bajuwarischer Edelinge. Durch eine Klostergründung in Scharnitz wurde die ganze Gegend als Scharnitzwald näher benannt. Doch erst im Jahre 1022 erfährt man aus einer Urkunde des Stiftes Wilten zum ersten Mal von einer Siedlung Seefeld „Sevelt“, aber nur hinsichtlich einer am Seeufer errichteten Kapelle, sowie der am Nordhang der Hochfläche erbauten Feste Schlossberg. In den Seefelder Bergen hauste der Sage nach ein Unhold. Es war dies der bäuerliche Riese Thyrsus, der mit seiner Holzkeule im Kampf dem gepanzerten, schwertschwingenden Riesen Haymon unterlag, schwer verletzt in ein Felskar hinauf flüchtete, wo er verblutete. Sterbend soll er gerufen haben: „Geh hin, unschuldig Bluet, sei für Viech und Menschen guet!“. Dieses letzte Wort des Seefelder Riesen hat seine mineralogische Bedeutung insofern, als man später im Schiefer ein reiches Vorkommen von bituminösem Gestein entdeckte, das, abgebaut und destilliert, anfänglich als „Türschenblut“ und „Stinköl“ in den Handel kam und bis heute als Ichthyol Heilzwecken dient. Herzog Sigmund der Münzreiche, der von 1446 bis 1490 regierte, bevorzugte Seefeld ganz besonders. Auf seine Aufforderung hin gingen die Einkünfte aus dem Schlagbaum am Südende des Dorfes nicht mehr an die Landes­ regierung, sondern an die Seefelder Pfarre. Er legte auch zu Fischzucht­ zwecken beim heutigen Seekirchl einen See an. Auch Kaiser Maximilian I. begünstigte Seefeld in hohem Maße, hatte er doch im Karwendelgebirge sein bestes Jagdrevier. Seefeld gewann an Bedeutung als Wallfahrtsort und auch als Durchzugsgebiet für Händler aller Art. Besonders stark war der Verkehr über die Passhöhe (an die 70 Fuhren am Tag), als 1487 wegen eines Streites des Landesfürsten mit den Venezianern der alljährlich stattfindende Bozner Markt für mehrere Jahre nach Mittenwald verlegt wurde. Die wirtschaftliche Entwicklung von Seefeld war lange Zeit ganz an die Wallfahrt gebunden.

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Blieb auch der Ort von den Ereignissen des Dreißigjährigen Krieges (1618 – 1648) verschont, so verringerte sich doch die Zahl der Wallfahrer zusehends, und auch der Handelsverkehr über den Seefelder Sattel ließ nach der Rückverlegung des großen Marktes von Mittenwald nach Bozen merklich nach. Am Schwersten jedoch traf den Wallfahrtsort 1775 die von Kaiser Josef II. erlassene Verfügung über die Aufhebung fast aller Klöster in Österreich. Die Mönche verzogen unter Hinterlassung der Einrichtung und der Kunstschätze, die dann verschleudert wurden. Durch den Frieden von Pressburg wurde Tirol dem Königreich Bayern einverleibt. 1808 wurde das Kloster vom bayrischen Staat zum Verkauf ausgeschrieben und ging in privaten Besitz über. Es ist das heutige Hotel „Klosterbräu“. In dem für Tirol so schicksalsschweren Kriegsjahr 1809 wurde Seefeld wiederum Durchzugsgebiet der Bayern und Franzosen, die mutwilligerweise Feuer legten, sodass der Pfarrhof, das Postamt und 16 Häuser abbrannten. Durch den Bau der Brenner- und Arlbergbahn verlor die Straße über den Seefelder Sattel an Bedeutung. Seit den zwanziger Jahren wird die Entwicklung von Seefeld ganz von den gastfreundlichen Interessen bestimmt, die das alte Tiroler Dorf auf der sonnigen Hochebene zum erholsamen Ferienort und zum bekannten Winter- und Sommersportplatz machen. Gefördert wurde diese Entwicklung natürlich ganz wesentlich durch die günstige verkehrsgeographische Lage: Zwischen den beiden Autobahn-Ästen Innsbruck – Telfs und München – Garmisch gelegen, ist Seefeld sowohl vom Norden als auch vom Süden rasch zu erreichen. Beide Zufahrten sind wintersicher befahrbar und der Ort ist durch Murbrüche oder Lawinen nicht gefährdet. Einen besonderen Aufschwung brachte der Bau der Karwendelbahn 1912 (Schnellverbindung zwischen Innsbruck und Reutte). Anfang der fünfziger Jahre begann man mit dem Ausbau der touristischen Infrastruktur und 1970 wurde erstmals die 1-Million-Nächtigungsgrenze überschritten. Bereits zwei Mal war die Olympiaregion Seefeld Austragungsort der Olympischen Winterspiele in den Disziplinen Langlauf und Nordische Kombination. Zum ersten Mal wurden 1964 die Spiele mit dem Olympischen Feuer in Innsbruck eröffnet. Doch nicht nur für Innsbruck / Seefeld stellte dies eine Premiere

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dar. Es war das erste Mal, dass das Olympische Feuer entzündet wurde – heute ist die Zeremonie fixer Bestandteil jeder Eröffnungsfeier. Auch 1976 machten die Olympischen Winterspiele wieder Station in Innsbruck / Seefeld und zogen erneut tausende begeisterte Fans in die Region. Niemand konnte sich dem olympischen Flair entziehen, als der damalige österreichische Bundespräsident Rudolf Kirchschläger die Spiele feierlich eröffnete und die Langläufer und Nordischen Kombinierer dem möglichen Sieg entgegen glitten. Doch nicht zuletzt die Gastgeber der Region gaben ihr Bestes, um die Tage rund um die Olympischen Spiele zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen und Geschichte zu schreiben. Spezielle Olympia-Angebote wurden zusammen gestellt, die köstlichsten Menüs gekocht – als gelte es Gold in dieser Disziplin zu erreichen. So wie auch heute noch … Im Jahr 1985 war Seefeld der Austragungsort der Nordischen Ski Weltmeisterschaften und konnte wieder mit ausgezeichneten Verhältnissen, wunderschöner Landschaft und perfekten Gastgebern punkten. Noch heute erinnert man sich gern an diese Zeit zurück und erzählt sich beim Aprés Ski die eine oder andere Anekdote. Seit 2004 knüpft man in der Region mit dem Doppelweltcup der Nordischen Kombination an die international anerkannten Erfolge an und konnte im Januar 2008 bereits zum 4. Mal Gastgeber sein.

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Das Seekirchl Mit der Erbauung des Wahrzeichens von Seefeld, dem Seekirchl, auch Heiligkreuzkirche genannt, wurde 1629 von Erzherzog Leopold V begonnen und 1666 vollendet. Das Seekirchl stand damals inmitten des von Herzog Sigmund dem Münzreichen im 15 Jhdt. angelegten Kreuzsees, welcher 1808 abgelassen wurde. Das Kirchlein ist einer der in Tirol seltenen, achteckigen barocken Zentralbauten mit Kuppel. Errichtet wurde es vom berühmten Innsbrucker Hofbaumeister Christoph Gumpp, das spätgotische Kreuz am Hauptaltar und die Fresken zeugen von der Bedeutung der 2. Wallfahrtskirche in Seefeld in früheren Jahrhunderten. Den ganzen Sommer (generell Pfingsten bis Mitte September) über werden jeweils sonntags um 11.00 Uhr evangelische Messen im Seekirchl abgehalten.

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Der Seefelder Waldfriedhof Er wurde 1947 angelegt als letzte Ruhestätte jener 63 jüdischen KZ-Häftlinge, die kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges im Raum Seefeld, auf dem Transport von einem KZ kommend, erschossen wurden bzw. an völliger körperlicher Erschöpfung und Auszehrung starben. Ein im linken oberen Teil des Friedhofes angebrachter Gedenkstein erinnert an sie und an die in den Lazaretten in Seefeld verstorbenen Soldaten, welche ebenfalls hier ihre letzte Ruhestätte fanden. Später wurde die Anlage zum allgemeinen Friedhof Seefelds ausgebaut, in dem auch Berühmtheiten, wie der Schriftsteller Julius Kiener und die Dichterin Lilly von Sauter begraben sind.

Pfarrkirche St. Oswald Im Zentrum von Seefeld befindet sich die Wallfahrtskirche, welche St. Oswald geweiht ist. Erste historische Aufzeichnungen stammen aus dem Jahre 1263. Zu einer der berühmtesten Wallfahrtsstätten Tirols wurde die Kirche durch das sogenannte „Hostienwunder“ im Jahr 1384. Der Legende nach forderte Oswald Milser von der Grenzfeste Schlossberg während der Messe eine größere Hostie als für die „gemeinen Leit“. Als er jene bekam, färbte sich die Hostie blutrot und sowohl der Stein, auf dem er kniete, wie auch der Altarstein, an dem er sich festhalten wollte, sanken ein. Der Abdruck seiner Hand ist heute noch zu sehen. Durch den auf diese Begebenheit folgenden Zustrom von Wallfahrern wurde die Kirche 1425 im Auftrag von Herzog Friedrich mit der leeren Tasche erweitert und 1474 unter Sigmund dem Münzreichen fertig gestellt. St. Oswald zählt zu den schönsten spätgotischen Kirchenbauten Tirols, das wunderbare Tympanonrelief entlang des Hauptportals erzählt die Geschichte des Hostienwunders, das dreischiffige Innere bietet einige Kostbarkeiten, wie die Fresken aus dem 15 Jhdt., die Kanzel mit Flach­schnitzereien aus dem Jahr 1524, wertvolle Schreinfiguren, einen gotischen Taufstein und das berühmte Tafelbild von Jörg Köderer aus dem Jahr 1502. Kaiser Karl IV. passte die Renaissance-Ausstattung der „Blutskapelle“, jenem Teil der Pfarrkirche, welcher zur Aufbewahrung der Wunderhostie diente, dem Kunstgeschmack der Barockzeit an, mit Stuckaturen und Deckenfresko von Puellacher.

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Seefelder Kreuzweg Dieser Spaziergang nimmt ca. eine Stunde Zeit in Anspruch und startet beim Informationsbüro in Seefeld. Eine einzigartige Attraktion für Groß und Klein bildet der Seefelder Pfarrhügel. Hier befindet sich der neue, im Jahr 2000 erbaute Seefelder Kreuzweg mit 14 Stationen. Mit Hilfe von bis zu 23 Tonnen schweren Findlingen, die in einer bestimmten Sternenkonstellation aufgestellt sind, wird hier das letzte Abendmahl dargestellt. Nach einer Idee des Schriftstellers Winfried Werner Linde soll dieser starke Ort am höchsten Punkt des Pfarrhügels einen friedvollen Treffpunkt für Menschen aller Weltreligionen darstellen. Infotafeln direkt am Pfarrhügel geben detaillierte Auskünfte. Besonders für Kinder ist der Pfarrhügel ein Erlebnis – so klettern sie mit Freude auf die großen Findlinge oder nutzen den dicht bewachsenen Hügel zum Blumen pflücken oder herum tollen, während die Eltern auf einer der Bänke die wunderschöne Natur genießen. Für Interessierte besteht die Möglichkeit am Kulturspaziergang (jeden Dienstag um 10.00 Uhr Treffpunkt im Infobüro Seefeld – Anmeldung bis einen Tag vorher) teilzunehmen. Vom Pfarrhügel aus geht der Spaziergang weiter zum Seefelder Wildsee, den man schon von hier oben aus vor sich liegen sieht. Wir wandern den Pfarrhügel auf der Seeseite

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hinunter und schlagen den Weg auf der rechten Seeseite ein. Beim Café Wildsee gelangen wir auf dem linken Weg in ein Wäldchen, das eine Spielwiese für zutrauliche Eichhörnchen und Vögel darstellt. Ein dort aufgestellter Nüsseautomat gibt Kindern die Möglichkeit die Tierchen zu füttern und so ganz aus nächster Nähe zu betrachten. Rund um den See trifft man beim Restaurant „Strandperle“ auf einen Kinderspielplatz, der mit Schaukeln, Rutschen uvm. lockt. Am Hotel Seespitz vorbei kommen wir gerade aus wieder in die Fußgängerzone zum Ausgangspunkt beim Informationsbüro Seefeld.

Der Wildsee Namensprägend für die 1022 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung „Sevelt“ (Feld am See) dürfte der schon damals existente Wildsee gewesen sein. Zur Zeit Kaiser Maximilians wurde dort eine Fischart eingesetzt, welche dem See seinen „zweiten“ Namen gab („Lampretensee“). Allerdings war die wirtschaftliche Nutzung des Sees nur auf wenige Jahrzehnte beschränkt. Er trug und trägt weiterhin zur Schönheit der Seefelder Hochfläche bei und ist heute mit seinen zwei Strandbadanlagen ein beliebter Badesee. Das südliche Ufer des Sees mit dem Reither Moor ist wegen seiner botanischen Besonderheiten seit 1926 Naturschutzgebiet.

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Der Ablasssee – Namensgeber des Seekirchls Dieser (leider nicht mehr existente) See erklärt die Bezeichnung der Heiligkreuzkirche als „Seekirchl“. Von Herzog Sigmund dem Münzreichen (14271496) als Fischteich angelegt, umgab er die 1666 fertig gestellte, ursprünglich auf einer Felseninsel stehende Kirche, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden war. Der See war etwa 30 ha groß und wurde 1808 an den Posthalter von Seefeld verkauft. Dieser ließ ihn (wahrscheinlich wegen mangelnden Fischertrages bzw. fehlender Abnehmer) trockenlegen. Allerdings inspiriert die damalige Existenz dieses Sees bis heute (Landschafts-) Architekten, die eine „Wiederauflage“ der Wasserfläche am Seekirchl befürworten.

Kaltwassersee – Rosshütte Der künstlich geschaffene Kaltwassersee wurde im Jahr 2002 zur Beschneiung des Schigebiet Rosshütte erbaut. Er fasst ca. 70.000 m³ Wasser, welche zur Versorgung der 180 Schneekanonen des Schigebietes verwendet werden. Im Sommer eignet sich der Kaltwassersee hervorragend für eine kleine Rundwanderung in luftiger Höhe.

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WANDER AKTIV FOLDER

Kraft durch Natur und Mensch Infobüro Leutasch 6105 Leutasch Weidach 320 Tel.: +43 (0)5 / 0880-10 Fax: +43 (0)5 / 0880-11 info.leutasch@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Weitblick und Genuss Infobüro Mösern/Buchen 6100 Mösern Möserer Dorfstraße 11 Tel.: +43 (0)5 / 0880-20 Fax: +43 (0)5 / 0880-21 info.moesern@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Ruhe und Gastlichkeit Infobüro Reith 6103 Reith Römerstr. 52 Tel.: +43 (0)5 / 0880-30 Fax: +43 (0)5 / 0880-31 info.reith@seefeld.com www.seefeld.com Kraft durch Bewegung und Stärke Infobüro Scharnitz 6108 Scharnitz Innsbruckerstr. 282 Tel.: +43 (0)5 / 0880-40 Fax: +43 (0)5 / 0880-41 info.scharnitz@seefeld.com www.seefeld.com

WANDER AKTIV FOLDER

Kraft durch Lebenslust und Flair 6100 Seefeld Klosterstraße 43 Tel.: +43 (0)5 / 0880-50 Fax: +43 (0)5 / 0880-51 region@seefeld.com www.seefeld.com

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Olympiaregion Seefeld Konzeption und Satz: Werberaum, Innsbruck Druck: Buchdruckerei Lustenau GmbH Fotos: Olympiaregion Seefeld, Draxl, Hiltpolt, Holzknecht, Zak Alle Angaben ohne Gewähr. Vorbehaltlich Änderungen, Satz- und Druckfehler. Stand: 01/2009

Wanderungen, Mountainbike Routen und Wissenswertes zur Olympiaregion Seefeld

www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800

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Hütte/Stempelstelle

Telefonnummer

Übernachtung Ort

Ropfer Stub‘m

05262/65949

20 Pers.

Buchen

Rosshütte

05212/2416

Nein

Seefeld

Rotmoosalm

Neubau Sommer 2009

Leutasch

Schachenhaus

+49/8821/2996

88 Pers.

Wetterstein

Scharnitzer Alm

0664/5234567

Nein

Scharnitz

Seebenalm

0676/3532013

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Ehrwald

Solsteinhaus

05232/81557

90 Pers.

Karwendel

Sonnenalm

05212/2490-35

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Seefeld

Sonnplatzl-Hütte

0699/10871558

Nein

Buchen

Sportalm

0664/4506550

10 Pers.

Seefeld

St. Magdalena Hütte 0664/9252913

Nein

Karwendel

Steinernes Hüttl

0664/5516344

8 Pers.

Leutasch

Strassberghaus

0664/9159130

Nein

Telfs

Tillfußalm

05214/6297

Nein

Leutasch

Triendlsäge

05212/2580

Nein

Seefeld

Cafe Sonja

05212/3387

Nein

Reith

Wangalm

0664/73863164

44 Pers.

Leutasch

Wettersteinhütte

0664/4153747

35 Pers.

Leutasch

Wiesenhof

05213/5380

Nein

Scharnitz

Wildmoosalm

05212/3002

Nein

Seefeld

Waldschwimmbad

Liste der Hütten und Stempelstellen Ergänzung zum Wander-Aktiv Folder Sommer 2009

www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800

www.seefeld.com, region@seefeld.com, Tel. +43 (0)5 08800


Hütte/Stempelstelle

Telefonnummer

Übernachtung Ort

Hütte/Stempelstelle

Telefonnummer

Übernachtung Ort

Alpengasthof Eng

05245/231

100 Pers.

Hinterriss

Hinterhornalm

0664/2112745

Nein

Karwendel

Alpenglühn

05673/2349

Nein

Ehrwald

Hocheggalm

05212/2416-47

Nein

Seefeld

Alplhütte

0676/7209100

20 Pers.

Telfs

Hochfeldern-Alm

0699/12360458

Nein

Ehrwald

Amtsäge

0664/2818914

18 Pers.

Scharnitz

Hochland Hütte

+49/174/9897863

35 Pers.

Mittenwald

Bettelwurfhütte

05223/53353

62 Pers.

Karwendel

Karwendelhaus

05213/5623

180 Pers.

Scharnitz

Binsalm

05245/214

80 Pers.

Karwendel

Kastenalm

0664/5316796

Nein

Scharnitz

Bodenalm

0664/5106934

Nein

Seefeld

Katzenkopfhütte

0676/7770501

Nein

Leutasch

Brunnsteinhütte

+49/172/8909613

38 Pers.

Mittenwald

Knorrhütte

+49/8821/2905

120 Pers

Wetterstein

Buchener Höhe

05262/64277

Nein

Leutasch

Kreuzeckhaus

+49/8821/2202

100 Pers.

Wetterstein

Coburgerhütte

0664/3254714

80 Pers.

Leutasch

Kristenalm

Kein Telefon

Nein

Scharnitz

Dammkarhütte

+49/173/3514659

12 Pers.

Mittenwald

Larchetalm

0664/9759311

20 Pers.

Scharnitz

Ederkanzel

0049/8823/1681

Nein

Mittenwald

Lamsenjochhütte

05244/62063

150 Pers.

Karwendel

Ehrwalder Alm

05673/2534

39 Pers.

Ehrwald

Leutascher

Englhof

05212/3138

15 Pers.

Reith

Klammstüberl

0664/8654811

Nein

Leutasch

Enzianhütte

0664/2333536

Nein

Reith

Lottenseehütte

05262/67532

Nein

Mösern

Eppzirler Alm

0664/6525307

10 Pers.

Scharnitz

Magdeburgerhütte

05238/88790

74 Pers.

Karwendel

Falkenhütte

05245/245

148 Pers.

Karwendel

Meilerhof

05212/3225

12 Pers.

Reith

Meilerhütte

+49/171/5227897

83 Pers.

Wetterstein

30 Pers.

Mittenwald

Ferienkolonie Wildmoos

05212/3356

Nein

Seefeld

Mittenwalder Hütte

+49/172/8558877

Gaistalalm

05214/5190

15 Pers.

Leutasch

Möserer Seestub‘n

Neue Pächter

Mösern

Gasthof Hirschen

05212/3155

30 Pers.

Reith

Möslalm

0664/9142670

30 Pers.

Scharnitz

Gasthof Neuleutasch 05214/6834

Ja

Leutasch

Nördlinger Hütte

0664/1633861

63 Pers.

Reith

Gasthof Ramona

05213/5541

35 Pers.

Scharnitz

Oberbrunnalm

0664/9244460

Nein

Scharnitz

Gasthof Reitherhof

05212/3136

50 Pers.

Reith

Oberreintalhütte

+49/8821/2701

40 Pers.

Wetterstein

Ötzi-Hütte

0664/1481196

Nein

Seefeld

Rössl

05212/52622

Ja

Reith

Pfeishütte

0512/292333

75 Pers.

Karwendel

Gasthof zur Mühle

05214/6712

34 Pers.

Leutasch

Pleisenhütte

0664/9158792

35 Pers.

Scharnitz

Gletscherschliff

+49/8823/1453

Nein

Mittenwald

Plumsjochhütte

05243/5487

30 Pers.

Karwendel

Hallerangeralm

05213/5277

78 Pers.

Scharnitz

Rauthhütte

0664/2815611

70 Pers.

Leutasch

Halleranger Haus

0664/2728071

98 Pers.

Scharnitz

Reintalangerhütte

+49/8821/2903

90 Pers.

Wetterstein

Hämmermoos-Alm

0676/3337000

10 Pers.

Leutasch

Reitherjochalm

0664/3375803

Nein

Reith/Seefeld

Gasthof Weißes


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