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6 Etappen im Dreiländereck A-D-CZ

WANDERN AM BÖHMERWALDRUNDWEG

www.boehmerwald.at


Ferienregion Böhmerwald

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Etappe Aigen - Kollerschlag

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Etappe Kollerschlag - Julbach

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Etappe Julbach - Schwarzenberg

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Etappe Schwarzenberg - Klaffer

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Etappe Klaffer - Ulrichsberg

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Etappe Ulrichsberg - Aigen

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Angebote

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DER BÖHMERWALDRUNDWEG 6 Etappen zwischen romantischen Tälern und dem Grünen Dach Europas

Vor 300 Millionen Jahren waren die Berge des Böhmerwaldes so hoch wie die Alpen. Über die Jahrmillionen haben sie an Höhe verloren und sanftere Formen angenommen. So ist die bezaubernde Hügellandschaft der Region entstanden, in der zu Lebzeiten auch Adalbert Stifter gerne wanderte. Bei einer Etappenwanderung auf dem Böhmerwaldrundweg kann man nicht nur dem hektischen Alltag für einige Tage entfliehen, sondern dabei auch eine besonders reizvolle Ecke Österreichs entdecken. Das Tor zum Böhmerwald Ausgehend von Aigen-Schlägl – „dem Tor zum Böhmerwald“ – bricht der Wanderer zur ersten von sechs Etappen des Böhmerwaldrundweges auf. Seinen Beinamen erhielt der Ort durch seine Lage an wichtigen historischen Handelsverbindungen nach Böhmen. Hier liegt die Wiege der Region, denn mit der Gründung des Stiftes Schlägl im Jahre 1218 begann die Besiedelung des Landstriches, der damals noch ein dichter Urwald war. Bis heute ist das Stift ein wichtiges geistiges und kulturelles Zentrum. Besonders sehenswert sind die Stiftsausstellung, die Konzerte in der Stiftskirche und Österreichs einzige Stiftsbrauerei. Die Große und die Kleine Mühl Der Weg führt aus dem Tal der Großen Mühl zunächst zur schönen Wallfahrtskirche St. Wolfgang am Stein hinauf. Dort kann man sich schon etwas Beistand für die nächsten Kilometer erbitten. Denn nach dem Abstieg ins romantische Tal der Kleinen Mühl geht es wieder bergwärts. Für die Mühe wird man mit schönen Ausblicken in alle Richtungen belohnt – eine besonders gute Sicht hat man vom Hochwaldblick in der Hemmerau. Dort liegt einem die sanfte Hügellandschaft des Mühlviertels zu Füßen. Grenzenloses Wandererlebnis Entlang der Grenze zu Bayern durchläuft der Böhmerwaldrundweg eine beschauliche, bäuerliche Kulturlandschaft und lässt während der zweiten Etappe viel Freiraum, um seine Seele baumeln zu lassen und in der intakten Natur neue Kräfte zu schöpfen. In Schwarzenberg ist die Hälfte der Strecke geschafft. Der Weg führt nun immer weiter nach Norden – zu einem Rendezvous mit Adalbert Stifters Hochwald. Der weltbekannte Dichter Adalbert Stifter hat dem Böhmerwald in seinen Werken ein ewiges Denkmal gesetzt. Fast 40 Jahre lang waren seine Worte der einzige Zugang zu den Orten, die hinter dem Eisernen Vorhang verborgen lagen. Die Schauplätze aus seinen Erzählungen haben die Zeit überdauert. Vom Plöckenstein (1379 m) empfiehlt sich ein kleiner Abstecher zum Adalbert Stifter Denkmal. Von dort können Sie den Plöckensteiner See überblicken, der von Stifter so oft beschrieben wurden und heute im tschechischen Nationalpark Šumava liegt. Fabelhafte Fernsicht Während der folgenden Etappen verlässt man den Böhmerwald zeitweise, um die Besonderheiten der umliegenden Ortschaften zu entdecken und dann wieder tief in ihn einzutauchen. In Klaffer am Hochficht bietet sich die Gelegenheit den größten Heilkräutergarten Österreichs zu besichtigen ehe der Weg bergan zur BöhmerWaldArena führt. Dort kann man den Wald aus allen Perspektiven erleben. Vor allem die sehenswerte Ausstellung WunderWeltWald gewährt spannende Einblicke. Für die tollen Ausblicke sind die beiden Aussichtstürme Alpenblick und Moldaublick zuständig, die sich hier unweit voneinander entfernt befinden. Den Moldaustausee kann man aber auch vom Bärenstein, dem man auf der letzten Etappe begegnet, sehr gut einsehen. Erschöpft aber glücklich lässt man hier die letzten Tage Revue passieren - die schönen Momente die man in der bemerkenswerten Region verbracht hat bevor es wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.

Fotos: TVB Böhmerwald, Weissenbrunner, Schwarzmann, OÖ Werbung Kapfer

DO NA U


Schwarzenberg

Klaffer am Hochficht

Ulrichsberg

Julbach

Aigen Schl채gl

Peilstein

Kollerschlag


0 km

Aigen Marktplatz. Am Grünen Weg (Einstieg in der Kirchengasse) hinunter zum

1,4 km

Stift Schlägl. Von hier parallel zum Jakobsweg und Falkensteinerweg 110 bergan nach

4,2 km

St. Wolfgang. Verlassen Sie den Jakobsweg. Auf der Straße geht es Richtung Oberneudorf. Sie treffen auf den Hochbühelweg.

5,0 km

Oberneudorf. Durch den Ort und später bergab auf dem Feldweg bis zur Höllmühle. Sie treffen auf den Vogelstimmenweg und folgen ihm bis zur

6,9 km

Sausenden Schlucht. Bergab geht es weiter ins Tal der Kleinen Mühl. Vorbei am Biotop Hofwies geht es, nach der Querung der Straße nach Julbach, hinauf nach

8,7 km

Peilstein. Der Weg führt weiter parallel zum Falkensteinerweg 110 und ab hier auch zum Hochwaldweg. Vorbei am Biotop Häuslin geht es ansteigend bis zum

11,0 km

Aussichtspunkt Hemmerau. Weiter über Eschernhof. Abzweigung in einen Feld- und Waldweg bis

13,0 km

Lengau. Verpassen Sie die Abzweigung nach rechts in den Feldweg nicht. Vorbei am „Gott sein Dank-Platzl“ mit herrlichem Ausblick, gelangen Sie nach

Etappe 1: Aigen-Kollerschlag

Kollerschlag.

Gehzeit

5 Stunden

Aufstieg

ca. 561 Höhenmeter

15,0 km

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Weglänge

15,0 km


0 km

Kollerschlag. Verlassen Sie den Ort nach Nordwesten. Herrlicher Blick zum Böhmerwald. Folgen Sie dem Weg zum Bernauer Wald. Dort verlassen Sie die Grenzbachrunde und kommen kurz darauf an der

3,2 km

Nebelberger Mühle vorbei. Auf einem Wald- und Feldweg sowie einem kurzen Asphaltstück kommen Sie zum

4,6 km

Jagawirt. Sie folgen weiterhin der Beschilderung durch die Streusiedlung Heinrichsberg und treffen dann auf den Guckerweg, der Ihnen auf diesem Abschnitt 3 Aussichtsstationen bietet. Gehen Sie links (in Gegenrichtung des Guckerweges) bis nach

7,7 km

Hinterschiffl und weiter nach links in den Feldweg. Während Sie durch die Siedlung Leithen wandern, bieten sich Ihnen immer wieder schöne Ausblicke. Beim „Julbachblick“ in der Leithen teilt sich der Weg. Jene, die in Julbach nächtigen gehen durch das Tal der Kleinen Mühl nach

12,0 km

Julbach.

12,4 km

Wanderer, die in der Kohlstatt nächtigen, biegen in der Leithen links in die Straße zu den Häusern 11-12, 18 ein. Dem Forstweg folgend treffen Sie auf die Kohlstattrunde, die Sie in die

Etappe 2: Kollerschlag - Julbach

Kohlstatt führt.

Weglänge

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12 km bzw. 12,4 km

Gehzeit

4,5 Stunden

Aufstieg

ca. 235 Höhenmeter


0 km

Start Julbach. Sie verlassen den Ort Richtung Westen. Vor der Tankstelle biegen Sie in den Eichenweg ein. Parallel zum Weg verläuft hier die Kohlstattrunde. Sie gelangen zum

2,4 km

Golfpark Böhmerwald, den Sie am Rande streifen. Folgen Sie zuerst dem Waldweg und dann ca. 150 m der Straße Richtung Ulrichsberg. So gelangen Sie zur Abzweigung Richtung Hinterwald, wo Variante 1 und 2 wieder aufeinandertreffen.

0 km

Kohlstatt. Auf Wiesen- und Waldwegen wandern Sie zur Streusiedlung Kriegwald und kommen zur Feslhöhe mit herrlichem Ausblick. Der Weg verläuft von hier bergab, dann ein Stück durch den Wald bis zur

3,2 km 4,0 km

Querung der Straße Julbach-Bräuerau. Am Güterweg Bräu einmünden und nach 300 m auf den Hinterwald zusteuern. Im Hinterwald auf der Forststraße gehend, wandern Sie bis zum Fluss Große Mühl und gehen weiter bis zur

6,2 km/ 7,6 km

8,8 km/ 10,2 km

Bundesstraße Klaffer-Breitenberg, die Sie überqueren. Nach 1,2 km treffen Sie auf den Michleggweg. Sind Sie schon etwas müde geworden, gibt es kurz darauf eine Abkürzungsmöglichkeit. Ansonsten gehen Sie durch das Frauenholz und erreichen wieder die Bundesstraße, der Sie 100 m folgen bis Sie zur Abzweigung in den Güterweg Hinteranger gelangen. Nach 500 m münden Sie in die Sackgasse ein und gehen weiter auf dem Wiesenweg und auf Forststraßen durch den Michleggwald, vorbei an der Einsiedelei und später auf dem Feldweg nach

16,3 km/ Schwarzenberg. 17,7 km

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Etappe 3: Julbach - Schwarzenberg Weglänge

16,3 km bzw. 17,7 km

Gehzeit

6 bzw. 6,5 Stunden

Aufstieg

ca. 235 Höhenmeter


0 km 2,0 km 3,6 km 4,8 km

5,7 km 7,2 km

8,5 km 10,0 km 12,1 km

Schwarzenberg. Der Böhmerwaldrundweg führt nach Norden bis Oberschwarzenberg. Nach dem Gasthof Dreiländereck führt der Weg aufwärts zu den Teufelsschüsseln, einem Felsgebilde mit schüsselartigen Vertiefungen. Folgen Sie dem Weg bergan bis zur Grenze zu Bayern. Hier lohnt ein Abstecher zum Steinernen Meer (ca. 600 m). Von dort können Sie entweder zurück zur Grenze und dann steil bergan zur Dreiecksmark wandern, oder den Seesteig wählen, der Sie auch zur Dreiecksmark bringt. An der Grenze entlang nach Osten bis zum Plöckenstein wandern. Hier empfehlen wir einen 20-minütigen Abstecher zum Adalbert-Stifer-Denkmal (Reisedokumente!) mit herrlichem Blick auf den Plöckensteinersee. Wieder zurück folgen Sie der markierten Grenzlinie. Sie treffen auf den Plöckensteinerseeweg. Bevor das Gelände steil abfällt, zweigen Sie rechts ab und wandern auf Forst- und Waldwegen bis zum Unterstand. Folgen Sie der bergab führenden Forststraße Abstecher Liseibild und zur Adalbert Stifter Quelle. Weiter zum Grenzstein 1/10 und auf der Forststraße abwärts bis zum

15,4 km

Ereignishaus Holzschlag. Vom Parkplatz wandern Sie hinunter zur Talstation des Zwieselbergliftes. Auf dem Forstweg bergauf bis

16,3 km

Klein Holzschlag. Kurz danach verpassen Sie die Abzweigung nach links in den Waldweg nicht. Weiter zur Lichtung Freundorfer Häusln. Bergab durch den Wald gelangen Sie zum Russenstein. Am Waldende gehen Sie weiter am Feldweg, bei der Sportanlage rechts in den Wiesenweg einbiegen und weiter nach Klaffer am Hochficht.

18,2 km 20,0 km 23,0 km

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Etappe 4: Schwarzenberg - Klaffer Weglänge

23 km

Gehzeit

7,5 Stunden

Aufstieg

ca. 758 Höhenmeter


0 km

Klaffer. Wenn Sie sich die Zeit nehmen wollen, empfehlen wir einen Besuch in Österreichs größtem Heilkräutergarten, der sich gleich neben der Kirche befindet. Für die nächste Etappe verlassen Sie den Ort aber in nördliche Richtung und wandern an den Teichen vorbei bis Freundorf. Um den Haselberg herum gelangen Sie nach

3,5 km

Pfaffetschlag. Sie gehen hinter dem Dorf vorbei und über Wiesen und Felder, ein kurzes Stück enlang des Eidechsbaches und dann ansteigend durch den Böhmerwald, vorbei am

5,7 km

Angerholzkreuz bis nach

8,8 km

Schöneben. In der BöhmerWaldArena haben Sie die Möglicheit die sehenswerte Ausstellung WunderWeltWald zu besichtigen. Nach 1,1 km treffen Sie auf den Moldaublickweg, der Sie zur

10,8 km

Aussichtswarte Moldaublick begleitet. Hier genießen Sie einen herrlichen Rundblick über den Moldaustausee in Tschechien und Adalbert Stifters Geburtsort Oberplan, bevor Sie sich wieder auf den Weg machen. In Kürze erreichen Sie die

12,8 km

Jägerhütte, bei der Sie sich mit Quellwasser erfrischen und etwas ausruhen können. Anschließend wandern Sie talwärts bis nach

15,8 km

Hintenberg und erreichen nach

17,4 km

Ulrichsberg.

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Etappe 5: Klaffer - Ulrichsberg Weglänge

17,4 km

Gehzeit

6,0 Stunden

Aufstieg

ca. 471 Höhenmeter


0 km

Marktplatz Ulrichsberg. Gehen Sie auf der Falkensteinstraße bis zum Jugendgästehaus, wo Sie links Richtung Bundesstraße abbiegen und diese anschließend überqueren. Leicht ansteigend wandern Sie bis Sonnleiten, mit schönem Blick ins Tal der Großen Mühl. Bergan folgen Sie der Beschilderung bis zur

6,2 km

Einmündung der Forststraße Grünwald-Moldaublick. Nach ca. 200 m treffen Sie auf die Bärensteinrunde. Links geht es leicht ansteigend hinauf zum

7,5 km

Bärenstein. Dieser Aussichtspunkt bietet einen herrlichen Blick in alle Richtungen, über den Moldaustausee und den Böhmerwald. Der Weg führt nun wieder bergab durch die ehemalige Holzhackersiedlung

9,0 km

Grünwald und hinunter zum

9,9 km

Hochbuchet. Der Aussichtsfelsen war früher ein beliebeter Wallfahrtsort. Wenig später kommen Sie zum

10,6 km

Liebesfelsen, der wiederum eine herrliche Fernsicht erlaubt und in der Vergangenheit ein heimlicher Treffpunkt von Verliebten war. Auf schönen Waldwegen geht es bergab, vorbei an der Michaelsquelle mit Kneippbecken (12,2 km) oder alternativ über den schönen Kalvarienberg zurück zum Ausgangspunkt des Böhmerwaldrundweges am

14,4 km

Marktplatz Aigen.

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Etappe 6: Ulrichsberg-Aigen Weglänge

14,4 km

Gehzeit

5,0 Stunden

Aufstieg

ca. 465 Höhenmeter


6 Etappen im Dreiländereck A-D-CZ

BÖHMERWALDRUNDWEG Angebot 7 Nächte

ab EUR 284 • 7 Übernachtungen mit Frühstück oder Halbpension • Gepäcktransfer zum nächsten Quartier • Lunchpaket • Wanderkarte und detaillierte Informationsunterlagen ab EUR 284 pro Person inklusive Frühstück ab EUR 350 pro Person inklusive Halbpension

BÖHMERWALDRUNDWEG Angebot 3 Nächte

ab EUR 75 • 3 Übernachtungen mit Frühstück oder Halbpension • Transfer zum Start und Abholung von den Endpunkten von drei, von Ihnen frei wählbaren Etappen, des Böhmerwaldrundweges • Wanderkarte und detaillierte Informationsunterlagen ab EUR 75 pro Person inklusive Frühstück ab EUR 90 pro Person inklusive Halbpension

Information und Buchung: Ferienregion Böhmerwald, Haupstraße 2, 4160 Aigen i. M., Österreich Tel.: +43 (0)7281 20065, Fax: +43 (0)7281 20065-15, info@boehmerwald.at, www.boehmerwald.at


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