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Oktober 2013

KURIER

Interview Hubert Nagel S. 3 Lotte und Othmar S. 6

! L E I P S s a

Foto: Walter de Meijer / Model: Nikita

Die Nordtrib체ne S. 10/11

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en g e g u a er sten b u o L t k a i O r t . SC Aus Graz am 30 dion m ta SK Stur m Reichshofs i 2 e t i ab 18h e S f au

se o n g o r Die P

Interview Kurt Fischer (S. 4)

Interview Kapit채n Christoph St체ckler (S. 7)

Die Vereinsgeschichte (S. 12)


Sturm Graz - das Cup-Spiel

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Trainer Helgi Kolvidsson (l) und Co-Trainer Hakan Karaosman haben die Mannschaft für das große Spiel fit gemacht. (Fotos: de Meijer)

Der Countdown läuft auf einem guten Weg.“ Das Team hat in den vergangenen Wochen konzentriert trainiert und die gute Motivation schürt Die Austria Lustenau: Seit die Freude auf den 30. OktoMonaten überaus erfolgreich ber, wenn es dann ab 18 Uhr und bestens aufgestellt – „Die endlich losgeht. Voraussetzungen, dass wir gegen Sturm Graz ein tolles „Das erzeugt Spannung“ Spiel hinlegen werden, könn- Helgi meint weiter: „Wir sind ten besser nicht sein“, freut uns bewusst, dass wir hier gesich der Trainer der SC Austria gen einen sehr starken GegLustenau, Helgi Kolvidsson. ner antreten, der taktisch und mannschaftstechnisch alle „Wir haben in den letzten Be- Stücke spielt. Davon lebt aber gegnungen gut und erfolgreich der Fußball – und das erzeugt gespielt – das macht Mut und Spannung. Vor allem dann, motiviert. Diese wichtigen Sie- wenn wir vor heimischem Puge unterstreichen den schönen blikum spielen können. Wir Aufwärtstrend, den die Mann- haben die gegnerische Mannschaft derzeit erlebt: Wir sind schaft deshalb gut beobachtet,

Das Reichshofstadion in Lustenau: Austragungsort eines spannenden Cup-Spiels gegen Sturm Graz. (Foto: de Meijer)

studiert und analysiert.“ Es ist schon lange her, dass die Austria Lustenau das letzte Mal gegen Sturm Graz auf dem Spielfeld stand: das war am 10. April 2001 anlässlich 3. Runde Pokal, Sturm Graz gewann 2:0. Heute haben wir selbstverständlich einen ganz anderen Gegner. Wir bündeln alle unsere Kräfte in der Mannschaft wie auch im Umfeld.“ Viele Parallelen Sturm Graz weist Parallelen zur Austria auf: Strum Graz befindet sich stark im Aufwind, auch Sturm Graz hat, wie wir, die wichtigen letzten Partien erfolgreich gespielt. Das beeindruckt uns natürlich sehr.

Sturm Graz hat einen neuen Trainer und wir haben neue Spieler – die Elf hat, wie es scheint, nun auch zu sich gefunden. Wir freuen uns auf die Begegnung und darüber, dass ein Bundesligist in Lustenau zu Gast ist.“ Nun hoffen Helgi, Co-Trainer Hakan und die Lustenauer Elf, daß das ausgearbeitete Konzept, über das selbstverständlich noch nichts verraten wird, zum Tragen kommt. Spannung ist jedenfalls garantiert, denn: „Die Mannschaft ist derzeit wirklich gut drauf. Ich wünsche uns, den vielen Tausend Fans und allen ein spannendes Spiel. Das könnte ein toller Abend werden.“

Impressum: Herausgeber: SC Austria Lustenau / Für den Inhalt verantwortlich: Jürgen Mandl / Redaktion: Feurige Texte PR Walter de Meijer / Inserate: Jürgen Mandl (juergen.mandl@nui-group.com) / Fotos: de Meijer / Gerhard Amann / ZVG.

Helgi und Hakan sind zuversichtlich für die Herausforderung „Sturm Graz“


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Die Austria: Ein Premium-Partner für Sponsoren

Beharrlich, seriös und verlässlich Hubert Nagel: „Tolle Ergebnisse durch engagierte Vereinsarbeit“ Hubert Nagel steht als Präsident seit 1997 in der Verantwortung. Zuvor war er – ab 1989 – Manager im Verein. „Meine Mitstreiter und ich starteten damals mit einer tolle Aktion: Die Verlosung von fünf Autos und nicht weniger als 150 Fahrrädern. Wir machten ordentlich Schlagzeilen“, freut sich Nagel. Der Anlass damals war ein Derby in der Landesliga. „Die Aktion hat viel Schweiß und Nerven gekostet“, erinnert sich Nagel. „Aber zusammen mit Martin und Elmar Deuring, Rudi Fitz, Rudi Hagen, Reinhard Bösch, Günther Fitz, Lothar Grabher, Heinz Grabher und Edi Riedmann wurde die Sache prima gestemmt – die Aktion hatte eine tolle Resonanz und jede Menge gute Presse.“ Man sieht: Nagel war von Anfang an ein Macher. Und vor allem: Es wurde gutes Geld verdient, das der Austria Lustenau geschenkt wurde. Vorbildliche Vereinsarbeit also: Solche und ähnliche Aktionen wurden dann – stets mit großem Erfolg – wiederholt. Emotionen Ein Präsident freut sich aber nicht nur über solche Ergebnisse – es sind vor allem aber die spielerischen Highlights, die emotional in bester Erinnerung bleiben. Und davon gibt es zwei, die Nagel besonders gerne hervor hebt: „Die Aufstiege in die Regionalliga, in die 2. Liga und dann in die Bundesliga 1997 – daran erinnert sich wohl jeder Lustenauer, auch wenn er nicht unbedingt enthusiastischer Fan ist, gerne zurück.“ Oder das Cupfinale 2011 in Wien: „Das hat noch keine Vorarlberger Mannschaft geschafft. Bis zur Halbzeit stand es ausgeglichen 1:0 – leider haben wir dann 2:0

verloren. Aber das kann man verkraften – das Spiel jedenfalls war super“, freut sich der Austria-Präsident. Kraftakte, die Antrieb bringen Seit Juli geht es richtig aufwärts mit der Mannschaft. Das freut angesichts der Ergebnisse der vergangenen Saison: „2012: Großartige Vorrunde, katastrophale Rückrunde. Heuer scheint es genau umgekehrt zu sein.“ Solche Erfolge sind nur durch engagierte und beispielhafte Vereinsarbeit zu erzielen. Da passiert viel im Hintergrund. „Es ist immer ein Kraftakt, das Budget aufzutreiben. Wir brauchen pro Saison etwa zweieinhalb Millionen Euro. Und wir müssen finanziell ausgeglichen agieren, damit wir unseren guten Ruf, den wir in über 20 Jahren kontinuierlich und skandalfrei aufgebaut haben, auch halten können.“ Absolute Seriosität macht sich aber bezahlt: „Unsere Sponsoren sind breit aufgestellt, sie kommen aus ganz Vorarlberg, teilweise auch aus dem Rest Österreichs. Besonders erfreulich: Einige Gönner sitzen in der Schweiz.“ „Ein gutes Zeichen“ Ein weiterer wichtiger Faktor ist das tolle Engagement der Ehrenamtlichen. Nagel meint: „Unsere Freiwilligen sind Fans, kommen aber auch aus dem Vorstand und der Wirtschaft. Die meisten sind schon lange dabei – auch das ist ein gutes Zeichen für absolute Identifikation. Den vielen Tausend Fans Woche für Woche in den Genuss schöner sportlicher Leistungen kommen zu lassen, ist oberstes Gebot.“ Erfreulich: Der Präsident Hubert Nagel: Voller Einsatz für die Fans. (Foto: de Meijer)

Genuss ist leistbar. „Die Jahreskarte ist sehr, sehr preisgünstig – und ein kleines Geschenk gibt es gratis dazu.“ Das Austria-Dorf tut das Seine, um den guten Eindruck zu zementieren: Da gibt es regelmäßig schöne Feste nach den Spielen – es wird zünftig gefeiert, und natürlich auch diskutiert. Unterstützung wird belohnt „Im Fußball ist es wie im Leben“, meint Nagel. Hier wie da gibt es Höhen, es gibt aber auch Tiefen. „Die Austria punktet gerade immer damit, dass man sich

auf sie verlassen kann. Je-der Zuschauer, jeder Sponsor weiß, was er von der Austria erwarten kann.“ Dass diese Verlässlichkeit von immer mehr Fußballfans mit ihrer Unterstützung belohnt wird, ist auch eine große Ermutigung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. „Die nächste große Aufgabe ist das Cupspiel. Darauf wird mit Hochdruck hingearbeitet. Wir würden diese Runde wirklich gerne überstehen – und dann in der Meisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitzureden.“ Die Vorzeichen dafür stehen gut.


Kurt Fischer



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Zünftig abgefeiert: Kurt Fischer 2011 mit Beate bei der Party nach dem Cup-Finale in Wien in der Luftburg im Prater. (Foto: de Meijer)

Austrianer seit Kindesbeinen Bgm. Kurt Fischer: „Lustenau“ identifiziert sich mit den Kickern.“ Wenn die Austria Lustenau auftrumpft, dann gerät Bürgermeister Kurt Fischer samt seiner Familie regelmäßig ins Fußballfieber – und ins Schwärmen. „Ich bin leidenschaftlicher Austrianer, seit ich denken kann“, erinnert er sich, und meint weiter: „Mit dem Verein bin ich aufgewachsen, die Identifikation mit der Austria ist groß. Ich glaube, da geht es mir ähnlich wie vielen anderen Lustenauern.“

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ber den Verein spricht er nicht ohne Lustenauer Stolz, denn schließlich kann die Austria auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken – mit unvergesslichen Highlights wie dem lange ersehnten Aufstieg in die Bundesliga oder dem Erreichen des Cup-Finales 2011. „Natürlich haben wir alle auf einen Sieg gegen Ried gehofft, aber beim Fest im Prater nach dem Match haben wir uns alle als Sieger gefühlt – stolz auf die große Austria-Familie.

Als Bürgermeister hat sich Fischer allerdings um mehr zu kümmern, als nur die Spiele und das Geschehen zu genießen. „Die Stadionfrage und eine nachhaltige Infrastrukturlösung für den Lustenauer Fußballnachwuchs stehen im Raum – und hier liegt noch ein steiniger, weiter Weg vor uns. Es ist klar, dass der Status Quo früher oder später untragbar wird – spätestens durch den Wegfall der Trainingsplätze und Parkplätze im Rheinvorland im Zuge des Projekts „Rhesi“ (Rhein – Erholung – Sicherheit). Wir suchen daher intensiv nach Suche nach großen Flächen für den Nachwuchs – und auch nach möglichen Standorten für ein neues, multifunktionales Stadion. Alles für den Nachwuchs „Mit Provisorien möchten wir uns nicht weiter abgeben, denn auch die kosten Geld, bzw. müssen erhalten werden.“ Die Finanzierung sei ein Thema für sich – hier braucht es vor al-

lem beim Stadion einen Schalterschluss von Land, Bund, Gemeinde und privaten Investoren. Aber eines ist klar – und soweit kann ich die Fans auch beruhigen: Schon alleine im Sinne der Nachwuchsförderung bleiben wir im Rahmen der Sportentwicklungsplanung am Ball und Lustenau wird seinen Weg sicher gehen. Wir dürfen das auch nicht aus den Händen geben oder einfach der nächsten Generation überlassen. Das wäre verantwortungslos. In anderen Bundesländern hat das auch schon funktioniert – warum also sollen wir das nicht schaffen.“ Kontinuität und Originalität Als leidenschaftlicher Hobbykicker verfolgt Fischer die Vereinsgeschichte selbstverständlich genau. „Da gab es viele Hochs und Tiefs – und dann die Sensation 1997 mit dem Aufstieg in die Bundesliga – damals mit Edi Stöhr als Trainer und Helgi als Spieler: Das sind alles gute Erinnerungen – und

es gibt viele davon.“ Unter ihrem Präsident Hubert Nagel sei der Verein aber stets geerdet geblieben: „Man blieb den Grundsätzen treu und hat stets beherzt auf Kontinuität, aber auch Originalität gesetzt und ist bei allen Herausforderungen des professionellen Fußball nie kopflastig geworden.“ So freut er sich als Bürgermeister auch über die Marke „Austria“, die als großer Sympathieträger über alle sozialen Grenzen hinweg wirke. „Hubi“ Nagel und sein Team hätten es auf eindrucksvolle Weise geschafft, dass die Austria bei den Lustenauern, aber auch bei Sponsoren und allen Fans im Land enorm punktet. „Der Vorstand lässt sich auf keine Abenteuer ein – und es gibt in Österreich kaum Vereine, die es schaffen, sich so viele Jahre finanziell kollisionsfrei durchs Profigeschäft zu manövrieren.“ Es wurde auch nie, um kurzfristige Erfolge zu erzielen, der Verein in seinem Bestand gefährdet. „Hut ab dafür“, resümiert Fischer.


Promotion: Haus-, Innen- und Ausbau

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Top-Partner beim Hausbau Holzbau Muxel in Au: Großer Erfolg in zweiter Generation Der Wunsch nach dem Eigenheim ist in Vorarlberg traditionell stark verwurzelt. Muxel Holzbau in Au verwirklicht solche Träume – in hervorragender Qualität, versehen mit allerfeinsten Holzbauarbeiten vom Fachmann. Geschäftsführer Stephan Muxel mit Gattin und ein im Schnitt 10bis 15-köpfiges Team führen das Unternehmen in zweiter Generation.

auch in enger Zusammenarbeit mit den Bauherren selbst. „Diese besprechen mit mir ihre besonderen Wünsche mit allen Einzelheiten und Details – bis hin zu Planungen, die auch alle möglichen Förderungen berücksichtigen. So entstehen schöne Projekte, bei denen selbstverständlich auch der Innenausbau mit Küche, Wohnund Schlafzimmer berücksichtigt werden können.“

er vielleicht der herausragende Kundenvorteil ist, dass Muxel – wenn gewünscht – als Bauunternehmer sich um den ganzen Komplex, der sich aus der Aufgabe „Hausbau“ ergibt, zur Gänze kümmert. „Das heißt, wenn der Kunde möchte, nehme ich die komplette Organisation in die Hand – beauftrage Elektriker und Installateure und was an Handwerkern sonst noch gebraucht wird.“ Lediglich Keller und Bodenplatte müssen fertig sein – danach steht das Haus über unsere vorgefertigten Elemente innerhalb von nur zwei Tagen. Danach dauert es auch nur einige wenige Wochen bis zur fertigen Schlüsselübergabe. Die Konstruktionen entstehen

Synergien nutzen Ein weiteres wichtiges Standbein des Wälder Traditionsunternehmens sind Kooperationen mit der hochwertigen Vier- und Fünfsterne-Hotellerie. Vor allem in Lech bauen viele Hotelbesitzer auf die Qualität von Muxel Holzbau – im Speziellen im Bereich Fassadenbau. So zählt inzwischen auch Prominenz zur Klientel von Muxel Holzbau. Olympia-Sieger Patrick Ortlieb beispielsweise ließ sich eine Hausfassade von Muxel Holzbau qualitätsvoll aufhübschen – mit einer interessanten Kombination aus Thermofichte und Altholz. „Aus solchen Kontakten ergeben sich“, freut sich der Unternehmer, „auch immer wieder interessante Sy-

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Stephan Muxel, GF bei Holzbau Muxel in Au, freut sich über Klientel aus dem ganzen Land. Die Kompetenzen des Teams reichen von Innenausbau über Fassadengestaltung bis hin zum schlüsselfertigen Hausbau.



(Fotos: Muxel Holzbau)

nergien, von denen auch die Kicker der Austria Lustenau profitieren können: Clemens Walch vom „Hotel Gotthard“ beispielsweise lädt die Spieler immer wieder nach Lech ein, wo sie Höhen- und Krafttrainings absolvieren und auch die ganze Infrastruktur des Hotels in Anspruch nehmen können.“ Finanziert werden solche Gastspiele und weitere Aufenthalte im Bregenzerwald durch Sponsoren, die Stephan Muxel organisiert. Stephan Muxel ist Austria Lustenau Fan durch und durch. Wie seine ganze Familie übrigens auch – Frau Herma und die drei Buben sind regelmäßig zu Gast bei den Spielen in Lustenau, hin und wieder auch auswärts. Muxel unterstützt den Verein bereits jahrelang, seit einigen Monaten sitzt er auch im Vorstand. Tolles Team Die Firma Holzbau Stephan Muxel ist ein holzverarbeitender Betrieb in zweiter Generation. Im Jahre 1959 erfolgte die Gründung durch Seniorchef Leonhard Muxel. 1998 kam es zur Betriebsübernahme durch seinen Sohn Stephan. GF Stephan Muxel: „10 bis 15 Mitar-

beiter sind das ganze Jahr über in unserer Firma beschäftigt. Die Ausbildung junger Leute ist uns wichtig, deshalb werden laufend Lehrlinge ausgebildet.“ Die Leistungen reichen vom Elementbau über die Erstellung komplexer Dachkonstruktionen bis hin zum Innenausbau und umfangreichen Sanierungen im Innen- und Außenbereich. „Ob Neubau, Altbau, Zu- oder Umbau - gerne finden wir für jeden Bauherrn professionelle und individuelle Lösungen oder erstellen sogar ein Traumhaus - schlüsselfertig zum Fixpreis - wenn es sein soll, in der Rekordzeit von 4 Monaten (siehe unter Referenzen/Wohnbau: Einfamilienhaus Stefan Hämmerle, Lustenau)“. Faire Preise, Top-Qualität Unsere Stärke ist die Flexibilität, die durch die Größe der Firma gegeben ist. Muxel: „Außerdem machen wir auch Sonder- und Spezialanfertigungen jeder Art. Ungewöhnliche Wünsche sind für uns klare und willkommene Herausforderungen, die wir für sie lösen.“ Resümierend erklärt der Firmenchef: „Unsere Termingenauigkeit, Preis und Leistung sprechen für sich. Qualität liegt uns am Herzen.“


Lotte & Othmar: Unverzichtbare Helfer

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Otmar und „Lotte“ im Einsatz

Helfer als Stütze im Vereinsalltag - vom Wäschewaschen bis zur Reisevorbereitung

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ieselotte Reheis – jeder kennt sie und jeder mag sie. Und ohne sie läuft (fast) nichts. Die rüstige Dame arbeitet mit unermüdlichem Einsatz für die Austria – und das schon seit über 10 Jahren. Kurzum: Sie ist ein wichtiges Mitglied der Familie „Austria“. „Es war ursprünglich gar nicht geplant, dass ich so lange dabei bin“, erinnert sie sich, „aber es kommt halt immer anders, als man denkt. „Vor zehn Jahren hat der damalige Platzwart aufgehört und man hat mich gefragt, ob ich einige seiner Aufgaben übernehmen möchte – bis man Ersatz gefunden hat. Ich bin Austrianerin, meine ganze Familie war geprägt von dem Verein und so habe ich natürlich gerne zugesagt.“ Es geht um alltägliche Dinge

Sie wäscht und pflegt Berge von Wäsche für Spieler und Nachwuchs und hilft überall mit wo Not am Manne ist. Vor allem der Nachwuchs und die kleinen Fans liegen ihr sehr am Herzen. Auch neuen Spielern hilft Lotte oft schnell und unkompliziert. „Die kennen ja noch nichts und oft fehlen ganz alltägliche Dinge. Wie beispielsweise fahrbare Untersätze. Erst kürzlich habe ich

Ohne Othmar und Lotte läuft nichts. Die beiden Helfer erledigen die wichtigen Dinge des Vereinsalltags bei der Austria.



(Foto: de Meijer)

einem neuen Spieler mein altes Fahrrad überlassen, weil er eben noch kein Auto hatte.“ Auch privates Wäschewaschen kommt hin und wieder vor, wenn neue Spieler noch keine Waschmaschine haben. Oder Wohnungsputz, wenn Spieler abreisen. Das macht sie dann gemeinsam mit ihrer Tochter Silke. „Aber immer gerne“

Wenn Spiele anstehen, ist Lieselotte immer zur Stelle. Da gibt es viel zu tun – und Sachen zu finden, welche die Spieler vergeblich suchen, seien dann nicht die einzigen Aufgaben. Wo sind die Strümpfe, wer hat die Schoner? Ist der Kuchen für den VIP-Bereich schon da, die Kaffee-Vorräte dort ausreichend? Überhaupt ist sie meist eine der Ersten, die schon früh am Morgen im Reichshofstadion anzutreffen sind. Und so gehen die Arbeitszeiten hin und wieder weit über das übliche Zeitfenster hinaus. „Mal länger, mal kürzer“, sagt sie und meint mit einem Lächeln: „Aber immer gerne.“ Otmar Hämmerle ist Urgestein der Austria Lustenau und als allzeit einsatzbereiter Ehrenamtlicher eine der wichtigsten Stützen des Vereins. Und das bereits über 20 Jah-

ren, wie er erzählt. „Ich war immer Fan – zu meinem Engagement quasi als „Mädchen für Alles“ bin ich aber eher zufällig gekommen. Hie und da geholfen und eingesprungen bin ich ja immer schon. Was daraus werden würde, ahnte ich aber nicht …“ Damals, vor 20 Jahren hat es einen Club gegeben, der hieß „Pro Austria“ – und dessen Chef Heinz Scheffknecht hat Otmar gefragt, ob er nicht aktiv am Geschehen teilhaben möchte. „Wir waren zuständig für die Organisation von Fanfahrten, haben die Bewirtung organisiert und die Austria einfach in allen Belangen nach Kräften unterstützt. Mit dem Club habe ich das bis etwa Mitte der 90er Jahre gemacht – als die Austria noch in der Ersten Division gespielt hat. Damals wurde auch quasi der Startschuss für meinen Einsatz für die Sache der Austria gemacht.“ Der Club existiere heute zwar nicht mehr, aber die Arbeiten sind geblieben – und werden natürlich immer umfangreicher. Eine tolle Zeit

„Otmi“ investiert viel Zeit in die gute Sache der Austria und trägt so einen wichtigen Teil dazu bei, dass die Austria

ein Verein ist, der doch sehr in die Breite geht. Otmar ist, sagen wir mal, inzwischen 50 ++, Pensionist – und freut sich, dass man Publikum und Fans von Jung bis Alt findet. „Mit der Austria hat man – „habe ich“ einfach eine tolle Zeit.“ Immer zur Stelle

Otmar betreut und unterstützt die Profis auf vielfältige Weise. Er organisiert die Auswärtsspiele, ist dabei für die Hotelbuchungen verantwortlich und bestellt die Trainingsplätze. Er engagiert sich beim Auf- und Abbau im VIP Club und ist auch sonst immer zur Stelle, wenn zusätzliche Dinge organisiert werden müssen. So fungiert er als Springer, der auch mal einen Spieler vom Flughafen abholt oder dorthin bringt. Auch die beiden „Büro-Damen“ werden – Anruf genügt - tatkräftig von ihm unterstützt. Natürlich macht er nicht alles alleine – er hat seine Helferlein, die dieselbe Begeisterung für die Austria teilen. Und trotzdem werden es jede Woche weit mehr als 20 Stunden, die „Otmi“ für reibungslose Abläufe bei der Austria investiert. Keine Frage – Otmar fühlt sich in der Austria-Familie sehr wohl.


Mannschaftskapitän Christoph Stückler

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Christoph Stückler verfügt über viel Erfahrung und freut sich über den aktuellen Aufwärtstrend. (Foto: de Meijer)

Von Lustenau zurück nach Lustenau Kapitän Christoph Stückler freut sich über die neue Harmonie in der Mannschaft Kapitän sein ist nie eine leichte Aufgabe – besonders dann nicht, wenn es richtig steil bergauf geht, was bei der Austria Lustenau derzeit der Fall ist. Christoph Stückler obliegt es seit 2013, die Mannschaft zu führen. Der Mann hat viel Erfahrung und weiß als verheirateter Vater von zwei Kindern sicher auch ganz gut, was Verantwortung heißt.

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hristophs vielbeachteter Startschuss in die Fußballwelt erfolgte beim FC Kärnten – einem Verein, den es leider nicht mehr gibt, bedauert der Austria-Kapitän. Acht Jahre ist das jetzt bereits her. Dazwischen spielte er schon einmal für die Austria Lustenau, nämlich von 2005 bis 2007. Danach zwei Jahre für Altach in der Bundesliga und nach dessen Abstieg wieder in Lustenau, wo

er übrigens schon beim ersten Gastspiel als Kapitän fungierte. Auf dem Spielfeld nimmt er die Position des Verteidigers ein – „das war ich in Lustenau immer schon.“ Es geht steil bergauf Christoph freut sich über den derzeitigen Status der Mannschaft: „Nach einem schlechten Start geht es seit etwa drei Monaten wirklich bergauf. Die Auswärtsspiele davor waren alle nicht besonders – Ergebnisse wie 0:0 sind ja auch nicht gerade die Besten. Nun haben wir aber brandneue Spieler – und plötzlich funktioniert das Räderwerk, die Mannschaft hat zu sich gefunden“, freut sich der Kapitän. „Der Trainer weiß, was er möchte – wir wissen, was wir wollen und plötzlich funktioniert es, was sich in den Ergebnissen wiederspiegelt. Wir haben die Punkte, die wir brau-

Schwere Gegner Im Cup ist die Mannschaft auch weiter gekommen – was alle ganz besonders freut. „Aber es stehen schwere Spiele an. Die Vienna auswärts ist immer schwer, trotzdem 2:0 gewonnen. Erfolgreich sein in der Doppelrunde ist sehr wichtig – Punkte sammeln ist die Devise in Wien und Horn.

tag geht’s in die Kraftkammer, auch Stabilisation steht an. Am Nachmittag dann Training am Platz. Am Dienstag folgt Sprintund Schnelligkeitstraining, am Nachmittag Zweikampf-Training und Vier-gegen-Vier. Am Mittwoch Vormittag geht’s weiter mit intensivem Schuss- Flanken- und Verteidigungstraining. Der Nachmittag ist dann frei. Am Donnerstag geht’s dann weiter ab 17 Uhr – Sechs gegen Zwei, Spielform und Sprints. „So werden wir fit gemacht für die Spiele am Freitag“, erklärt Christoph.

Hartes Training Wie heißt es so schön: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Und so treiben Trainer und CoTrainer ihre Spieler schweißtreibend zum Erfolg. Ein straffer Trainingsplan sorgt dafür, dass die Mannschaft physisch gut aufgestellt ist. Immer am Mon-

Familienleben Die freie Zeit verbringt Christoph mit seiner Familie. Er wohnt zusammen mit Frau Petra – seit Juni sind sie verheiratet – und den beiden Kindern Noah (zweieinhalb Jahre) und Livio (14 Jahre) in Sulz. Klar, dass alle fußballbegeistert sind.

chen. Seit dem Spiel gegen die Vienna sind wir ungeschlagen. Und wir hatten danach keine leichten Gegner“ (Stand 22. Oktober).


Pictorial Unser Büro-Team



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Daniel Ernemann (l) und Vincent Baur.

(Foto: de Meijer)

Frischer Wind im Austria-Büro Vincent Baur bringt neuen Schwung und Ideen mit Im Hintergrund wird immer hart gearbeitet – an Schreibtischen. Schließlich soll auch im Bereich Management alles reibungslos funktionieren. Dafür ist Daniel Ernemann verantwortlich. Selbst ehemaliger Austria-LustenauKicker und Amateur-Trainer, jetzt aber bereits im dritten Jahr als Manager im Büro am Kirchplatz. Ihm zur Seite steht nun Vincent Baur – er ist ganz neu im Büro, hat aber einen bedeutenden Verantwortungsbereich.

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incent Baur kennt den Traditionsverein Austria ganz genau, fungierte er ja zuvor schon viele Jahre engagiert als Helfer und ist im Vorstand aktiv. Die langjährige Erfahrung kommt ihm sehr zugute, wenn er in Zukunft verschiedene Bereiche übernimmt, tolle Events auf die Beine stellt, Heimspiele organi-

siert und die wichtigen Koope- rung und des Jahresabschlusration und auch Treffen mit den ses. „Sich vierteilen ist zwar zahlreichen Sponsoren regelt. nicht nötig – dennoch müssen wir stets sehr breit aufgestellt Die Fans sind wichtig sein“, meint Vincent. Daniel ist Vincent: „Ich sehe mich heute Manager für den sportlichen als Ansprechpartner vor allem Bereich und hält die Kommuauch für die Fans. Der Einsatz nikation mit dem ÖFB und der liegt ja mehr oder weniger in Bundesliga in Schuss, kümmert der Familie, mein Zwillingsbru- sich um die Spielerverträge der Johannes ist Fanbeauftrag- und organisiert zusammen mit ter – eine bedeutende Funk- Vincent und dem ganzen Team tion. Aber die Fans möchten die Spiele. auch wissen, wer im Büro der Austria Lustenau für sie zustän- Themen für die Zukunft dig ist. Hier sehe ich viel Poten- Bedeutende Bereiche, in die zial.“ sich Vincent in Zukunft vermehrt einbringen möchte sind Tolles Team z.B. die Homepage oder der Neben Daniel und Vincent Fan-Shop. „Diese Themen müskümmern sich noch zwei Da- sen wir vermehrt und stärker men um den Verwaltungs- nützen bzw. kommunizieren“, aufwand. Vincent: „Doris ist Vincent überzeugt. Schneider erledigt allgemeine Büroarbeiten und die Buchhal- Werte vermitteln tungsvorbereitung. Doris Gozzi Das Thema „Sponsoren“ wird ist zuständig für das Ticketing, von Daniel und Vincent sehr die Vorbereitung zur Lizenzie- engagiert angegangen werden

müssen. „Fußball – das ist eine emotionale Thematik“, erklärt der Manager, „damit werden positive Ideen und Einstellungen verbunden. Und die Unternehmen möchten, dass ihre ureigenen Philosophien und Werte wie „Erfolg“ oder „Innovation“ wieder gespiegelt werden. Gutes Image Da kommt uns das gute Image und die saubere Geschichte des Vereins sehr entgegen. Wir sind jetzt das 20. Jahr in der Bundesliga – skandalfrei und ohne finanzielle Turbulenzen. Austria Lustenau, einer der wenigen Vereine, der in diesen vergangenen 20 Jahren die Lizenzierung immer ohne Auflagen erhalten hat. „Das muss uns erst mal einer nachmachen - unsere Partner wissen, dass wir stabil sind, schätzen es und unterstützen uns seit vielen Jahren.“


Pictorial

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Promotion: Sponsoring Mit.Einander

Vertrauen, Nachhaltigkeit, Teamplay und Seriosität Raiffeisenbank im Rheintal: Ein verlässlicher Partner für die Austria Lustenau

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as intensive Engagement der Raiffeisenbank Im Rheintal für die Austria Lustenau hat Tradition, seit inzwischen über 20 Jahren. Als langjähriger Sponsor schätzt man die Werte, die der Verein seit jeher beharrlich vermittelt, wie Seriosität, Nachhaltigkeit und die Bereitschaft zum Teamplay. „Diese Werte haben im Bankgeschäft ebenso Bedeutung wie im Fußball“, ist die Raiffeisenbank Im Rheintal überzeugt.

Mit.Einander gewinnen

„Fußball verbindet – auch deshalb tritt die Bank bereits so viele Jahre als Sponsor auf“, erklärt Udo Reiner, Marketingleiter bei der Raiffeisenbank Im Rheintal. „Spiele gewinnt man Mit.Einander. Dieses Mit.Einander ist die Kernidee von Raiffeisen. ‚Was dem Einzelnen nicht

möglich ist, vermögen viele!‘ auf diesem Leitspruch hat F. W. Raiffeisen die Idee seiner Genossenschaft begründet. Über 11.000 unserer Kunden sind bereits Raiffeisenmitglied mit Stimm- und Mitspracherecht.“ Die Raiffeisenbank Im Rheintal ist mit ihren Bankstellen in der Region Dornbirn-Lustenau stark verwurzelt und sieht sich als Impulsgeber und starker Partner in der Region. „Du bist die Bank“ ist für die Raiba Programm: Aktive Mitbestimmung und exklusive Vorteile als Mitglied. Professionelle Beratung und die Vorteile des großen Raiffeisennetzwerkes als Kunde. Ein starker und innovativer Arbeitgeber für 100 MitarbeiterInnen in der Region. Ums „Mit.Einander“ dreht sich auch die Raiba-Fotoaktion beim Cupspiel: Alle Fans können für ihr Erinnerungsfoto

unter dem Motto „Mit.Einander für unsere Austria“ am Raiba Stand beim Stadioneingang posieren und das Foto gleich mitnehmen. Gleichzeitig landen die Bilder auch auf der Facebookseite der Raiba zum Teilen, Liken und Markieren (www.facebook.com/raibaimrheintal). „Über Tausend Fans hat die Seite bereits – Tendenz steigend“, freut sich Reiner. Genossenschaft, Netzwerke oder neudeutsch „Community“ – das klare Bekenntnis zur Raiffeisen Kernidee macht vor dem Internet nicht halt. Vertrauen & Verlässlichkeit

Als Teamspieler muss man sich auf seinen Partner verlassen können, gegenseitiges Vertrauen ist im Fußball ebenso wichtig wie im Bankgeschäft. Vertrauen und Verlässlichkeit zeichnen die Austria und die

Das Mit.Einander steht im zentralen Interesse der Raiffeisenbank im Rheintal. Beratung, Partnerschaft, Vertrauen und Teamplay werden groß geschrieben.

Auch die Förderung der Jugend liegt dem Bankeninstitut sehr am Herzen.

Raiba Im Rheintal aus. Seit über 100 Jahren. „Ich wünsche der Austria viel Erfolg und das notwendige Glück im Cupspiel gegen Sturm. Mit.Einander ist alles möglich!“ so Reiner abschließend.

Raiffeisenbank im Rheintal 9 Bankstellen in Dornbirn und in Lustenau Bilanzsumme 2012: 861 Mio. EUR Mitarbeiter: 100 Verwaltetes Kundenvolumen: 1.400 Mio Euro Mail: rheintal@raiba.at www.raibaimrheintal.at


Fanarbeit für die Austria

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Beeindruckendes Schauspiel im Reichshofstadion: Die beiden Fanclubs machen 90 Minuten lang Stimmung für ihre Mannschaft – die Austria Lustenau. (Foto: ZVG)

Volle Action im Norden

Engagierte Fan-Arbeit von „Union Nord“ und „Nordfront“ bringt die Mannschaft weiter Es dürfte in Vorarlberg keinen zweiten Verein geben, der durch engagierte FanclubArbeit eine derart intensive Unterstützung erfährt wie die Austria Lustenau. Spiel für Spiel treffen sich die Proponenten auf der Nordtribüne und sorgen dort für gute Stimmung und Zusammenhalt, vor allem aber für den Genuss toller Choreographien, die durchaus auch mal kritisch sein können.

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chon Präsident Hubert Nagel meinte: „Die Fans sind mithin das Wichtigste für einen Verein. Auch damit stehen und fallen Erfolge.“ Die nördliche Fantribüne besteht aus zwei Clubs – die „Union Nord“ und „Nordfront“ – ge-

meinsam bringen deren Mitglieder seit sieben, bzw. seit vier Jahren das Stadion regelmäßig zum Beben. Der Spaßfaktor kommt dabei nicht zu kurz, man versucht nach Kräften, die eigene Mannschaft von Sieg zu Sieg zu tragen. Die Choreographien sind beeindruckend. Kreative Köpfe beider Vereine treffen sich

regelmäßig, um hier etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. Finanziert wird das Ganze zu 100 Prozent aus den Mitgliedsbeiträgen, mit denen die Macher verantwortungsvoll umgehen. Das heißt auch, dass die Transparente und Spruchbänder nicht etwa gedruckt, sondern in Eigenregie gemalt werden. Der Mitgliedsbeitrag

beträgt sinnigerweise 19,14 Euro – eine Zahl, die das Gründungsjahr des SC Austria Lustenau symbolisieren soll. Perfekt abgestimmt Der Zeitliche Aufwand für die „Choreos“, von denen die großen und aufwändigeren bis zu 900 Euro kosten, ist beachtlich – punktgenau abgestimmt und über die Saison laufend adaptiert. Heimspiele werden immer choreographiert, auswärts sei es doch etwas problematischer, erklären die Funktionäre. Alleine finanziell gehe sich das nicht immer aus. Aber es komme hin und wieder schon vor, dass man mit Sack und Pack zu Auswärtsspielen reist. Vergangenes Jahr beispielsweise waren an die 150 Leute beim Cup-


Schöne Inszenierungen bei Matches

11 finale in Wien. Bezahlt werden solche Fahrten dann aber aus der eigenen Tasche. Simon Wüsthoff Auch auf dem Fan-Veranstaltungskalender finden sich abwechslungsreiche Termine. Der wohl bedeutendste ist das Simon Wüsthoff Gedächtnisturnier – in Gedenken an den ehemaligen Capo, Freund, Vorsänger und Austrianer, der 2009 auf tragische Weise bei einem Zugsunglück ums Le-

Die einstudierten Choreos können sich sehen lassen: Alle Banner und Riesenplakate werden in Eigenregie hergestellt, deren Inhalte sind auf das aktuelle Spiel abgestimmt. „Union Nord“ und „Nordfront“ arbeiten eng zusammen, jedes Heimspiel wird bestückt. Wenn es geht, wird die Fanarbeit auch bei Auswärtsspielen präsentiert. (Fotos: ZVG)

Im Bild rechts: Fans und Mitglieder beim Simon Wüsthoff Gedächtnisturnier .

ben kam. Simons großes Ziel war es, 100prozentigen Support für die Austria zu betreiben. Neben seiner Aufgabe als Vorsänger engagierte sich Simon sehr – die Erstellung von Grafiken, Logos und Aufklebern, die Gestaltung von Fanartikeln, Doppelhaltern und Fahnen sowie die Organisation von Fanveranstaltungen sind nur einige der wichtigen Aufgaben, die er damals

übernommen hat. Die meisten Choreos wurden nicht nur von ihm kreiert, sondern auch unter seiner Leitung hergestellt. Einige Fans der großen Austria-Familie haben überhaupt erst durch Ihn ihre Freude am Verein, am Support und an der Fankultur entdeckt. Begeistertes Miteinander Die Fanclubs haben sich auch auf ihre Fahnen geschrieben,

die Fan-Szene in Lustenau nach Kräften zu inspirieren und somit Spaß und Freude am Fußball zu fördern. Die beiden Fanclubs Union und Nordfront harmonieren miteinander bestens und friedlich – die Zusammenarbeit ist inspirierend, man empfindet die Clubtätigkeiten nicht als Wettkampf, sondern als ein „Miteinander“, das ordentlich was auf die Beine stellt.


100 Jahre Austria Lustenau

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Beeindruckende Vereinsgeschichte 100 Jahre Austria Lustenau - im nächsten Jahr wird Jubiläum gefeiert Die Austria Lustenau hat eine bewegte Geschichte. Gleich nach der Gründung kam kriegsbedingt erst mal eine vierjährige Pause. Der Verein wurde 1914 als Fußballabteilung des Turnerbundes Lustenau gegründet und nannte sich dementsprechend FA Turnerbund Lustenau.

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geordneter Meisterschaftsbetrieb aufgenommen werden konnte. 1921 übersiedelte die FA Turnerbund Lustenau auf den neuen, Blumenauplatz genannten Sportplatz. 1930 erfolgte mit dem Gewinn des Westmeistertitels der erste größere Erfolg. Die Teilnahme an den Spielen des Kreises Bodensee-Vorarlberg ermöglichte den Lustenau-ern, sich auch mit deutschen und schweizerischen Vereinen aus der Nachbarschaft zu messen.

Die Reaktivierung Da es noch keinen Fußballverband in Vorarlberg gab konnten damals nur Freundschaftsspiele ausgetragen werden. Während des Ersten Weltkriegs musste der Spielbetrieb für vier Jah-re eingestellt werden, 1919 wurde der auf einer Hauptversammlung die Reaktivierung des Vereins beschlossen. Am 4. Juni 1920 wurde der Vorarlberger Fußballverband ins Leben ge-rufen womit nun auch ein

Traum vom Titelgewinn Als Landesmeister Vorarlbergs war die FA Turnerbund Lustenau im Spieljahr 1929/30 für die Amateurstaatsmeisterschaft startberechtigt. Die Lustenauer trafen in der ersten Runde auf den SK Austria Klagenfurt und besiegten die Kärntner nachdem sie das Heimspiel verloren hatten, auswärts knapp mit 1:0. Dies machte ein weiteres Entscheidungsspiel nötig, das die Fußballer des Turnerbundes zu Hause mit 4:2 gewannen. In der zweiten Runde traf man auf den Innsbrucker AC. In Tirol erreichten die Lustenauer nur ein 2:2 Remis, doch beim Rückspiel

ie Gründung kam auf Antrag des späteren Ehrenpräsidenten Albert Keckeis auf der Hauptversammlung im Gasthof „Freihof“ im Juni 1914 zustande. Gespielt wurde in den Anfangsjahren auf dem sogenannten Löwenplatz im Rheinvorland bei der Oberfahrbrücke.

in Lustenau wurde der IAC mit 4:1 abgefertigt. Damit stand Lustenau im Finale und konnte vom ersten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte träumen. Der Finalgegner, der Kremser SC erwies sich jedoch als übermächtig und siegte gegen die Lustenauer in Lus-tenau mit 7:2 ab. Nachdem bereits nach dem Ersten Weltkrieg die Trennung der Fußballab-teilung vom Turnerverband angestrebt worden war, wurde dies 1936 Wirklichkeit. Die Fuß-ballabteilung löste sich vom Stammverein ab und wandelte sich als SC Austria Lustenau in einen eigenständigen Sportclub mit mehreren Sektionen. Die Vereinsfarben wurden mit Grün und Weiß bestimmt. Vier Landespokale 1936 feierte die Austria mit einem 6:2 Erfolg gegen die Garnisons-SpVgg Bregenz den ersten Gewinn des Vorarlberger Landespokals. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich verfiel der SC Austria Lustenau der behördlichen Auflösung. Nach Kriegsende wurde der Verein mit einem Spiel gegen eine französische Besatzungsauswahl wieder reaktiviert. Die Austria spielte in der Vorarlberger Landesliga, der Arlbergliga und später in der Regionalliga West. In den Jahren 1949 gegen FC Dornbirn 1913 (3:0) und 1951 gegen FC Blau-Weiß Feldkirch (3:2) blieben die Lustenauer zum zweiten und dritten Mal im Vorarlberger Pokalbewerb erfolgreich. Nachdem das Finale von 1952 gegen den FC Dornbirn 1913 verlo-ren ging (0:2) holte sich die Austria den bisher letzten Pokalgewinn im Jahr 1958 mit einem 1:0 Erfolg gegen die Dornbirner. Das letzte Finalspiel 1959 ging jedoch mit 4:1 wieder an den FC Dornbirn 1913. Austria Lustenau feierte in insgesamt acht Endspielen vier Mal den Gewinn des

Landespokals In der Saison 1993/94 feierte Austria Lustenau mit dem Meistertitel der Regionalliga West und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Division der Bundesliga den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Die Mannschaft aus Vorarlberg konnte sich auf Anhieb in der zweiten Liga behaupten und holte in der Saison 1996/97 den Meistertitel. In der Saison 1999/2000 stieg die Austria mit nur 19 Punkten aus 36 Spielen wieder aus der 1. Bundesliga ab. Knapp verpasst Aufgrund einer neuen Ausländerregelung in der Ersten Liga musste dann die Mannschaft komplett umgebaut werden und belegte 2000/01 nur den fünften Rang. In der Saison 2001/02 verpasste der SC Austria Lustenau durch eine 1:2 Niederlage im letzten Saisonspiel gegen den SC Untersiebenbrunn den Aufstieg in die Bundesliga um nur zwei Punkte und belegte hinter dem SV Pasching den zweiten Rang. Eine Serie von Siegen Auch in den folgenden Spieljahren konnte sich die Austria im vorderen Tabellendrittel behaupten, wobei sie unter Trainer Andreas Heraf mit einer Serie von 42 Heimspielen ohne Niederlage einen Rekord in der Ersten Liga aufstellte. Im Frühjahr 2009 übernahm Edmund Stöhr in seiner dritten Ära die Mannschaft auf dem 12. Tabellenplatz. In den letzten 10 Saisonspielen und einer Serie mit sieben Siegen und drei Unentschieden, steigerte sich die Austria auf den vierten Schlussrang. In der Saison 2009/10 belegte der SC Austria Lustenau den fünften, das Jahr darauf den dritten und in der Saison 2011/12 den vierten Endrang in der Ersten Liga.


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Cup-Spiel gegen SK Sturm Graz

Der Gegner Wichtiger Saisonhöhepunkt: Cupspiel am 30. Oktober gegen SK Sturm Graz

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ei der Generalversammlung im Jänner 2012 formierte sich um Präsident Christian Jauk und Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Santner erstmals in der Klubgeschichte von Sturm Graz eine Funktionärsriege, die Größen der heimischen Wirtschaft vereint. Mit Christopher Houben und Paul Gludovatz werden im Zuge der neuen Vereinsstruktur zwei Geschäftsführer eingestellt. Trainer Foda verließ den Verein Richtung Kaiserslautern, Sturm übernahm zur neuen Saison der Deutsche Peter Hyballa. Der Konzepttrainer wollte die Zuschauer nach einer durchwachsenen Saison mit Offensivfußball wieder ins Stadion locken. Als der sportliche Geschäftsführer Paul Gludovatz seine Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig

beenden musste und kurze Zeit später Christopher Houben aus persönlichen Gründen aus seinem Posten ausschied, bekam Sturm drei andere Protagonisten in der Geschäftsstelle. Ayhan Tumani übernahm die Agenden des Geschäftsführers Sport, die Sponsoring- Verantwortliche Daniela Tscherk wird sein wirtschaftliches Pendant. Die strukturelle Umgestaltung wird mit der Installierung von Gerhard Goldbrich als General Manager abgeschlossen.

und Studenten. Ihre Leidenschaft ist der Fußball – ein Modesport, der aus England über Prag den Weg nach Graz findet. Um 1907 sammeln sich um den Schüler Fritz Longin, der einen Lederball besitzt, und um den Studenten Karl Assmann eine Schar talentierter Jugendlicher, die unter Fantasienamen wie „Assam del Negro“ oder „Longino“ erfolgreich sind. Diese sind ihnen bald nicht mehr genug und so nennen sie sich Anfang Mai 1909 „Sturm“ – nach Vorbild des Prager Ballclubs Sturm, der kurz zuvor in Graz gastiert. 1910 schließlich trägt man sich nach ersten sportlichen Erfolgen ins Vereinsregister ein.

Ein Dorado für die Jugend Die Geschichte des heute als Sportklub Sturm Graz bekannten erfolgreichsten steirischen Fußballvereins beginnt im Grazer Augarten. Der öffentliche Park, im sechsten Stadtbezirk Bisherige Titel national: an der Mur gelegen, ist im ers- 3x Österreichischer Fußballten Jahrzehnt des 19. Jahrhun- meister 1998, 1999, 2011 derts ein Dorado für Schüler 4x Österreichischer Cupsieger

1996, 1997, 1999, 2010 3x Österreichischer Supercupsieger 1996, 1998, 1999 1x Österreichischer Amateurstaatsmeister 1934 Internationale Bekanntheit erlangte der Klub vor allem durch die Teilnahmen an den Champions League-Saisonen 1998/99, 1999/2000 und 2000/01, in der die erste Gruppenphase gewonnen wurde.


Promotion: Fit & Gesund

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Das NUI-Team bereist ganz Europa und bringt den Kunden durch Vorträge und „Webinare“ die positive Wirkung der NONIFrucht näher.

Vorbildliches Networking: Enrico (l.) und Jürgen Mandl sind die Proponenten der NUI-Group und suchen dringend Verstärkung für ihr Team. (Fotos: de Meijer)

Gute Geschäfte mit der Superfrucht Noni NUI-Group in Lustenau: Neue Partner werden top ausgebildet Enrico Mandl und sein Vater Jürgen sind Macher. Die NUI-Group, gegründet in Lustenau, hat sich innerhalb von nur wenigen Jahren zu einem Unternehmen etabliert, das innerhalb der globalen Morinda-Partnerschaft (www. morinda.com/de-at/home) zu den erfolgreichsten weltweit zählt. Die NUI-Group vertreibt exklusive Produkte, die aus der NONI-Frucht gewonnen werden – diese nehmen positiven Einfluss auf viele Körperund Organfunktionen. Der Renner schlechthin heißt MAX THRIVE, das Getränk, welches reißenden Absatz findet.

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ie NUI-Group ist gesund gewachsen und nun an einem Punkt angelangt, an dem das Team um Jürgen und Enrico Mandl dringend Verstärkung im Bereich Vertrieb sucht. Enrico: „Wer mit entsprechender Motivation und gutem Einsatz an die Sache herangeht, der kann nicht nur gut verdienen, sondern – wenn unsere optimale Betreuung in Anspruch genommen wird – sich auch bis zum diplomierten Networker ausbilden lassen. Hauptberuflich oder auch nebenberuflich: jeder kann sich so individuell wie er möchte entfalten und ein bedeutendes passives Einkom-

men aufbauen.“ Die NUI-Group hat es in relativ kurzer Zeit tatsächlich geschafft, eines der erfolgreichsten Teams von Morinda weltweit zu werden. Solcher Einsatz wird auch hierzulande belohnt: Enrico Mandl erhielt von der WKO 2009 den Award „Direktberater des Jahres“. Im Jahr darauf belegte er den 2. Platz: „Auch das ist ein schöner Erfolg“, meint der Unternehmer. Jürgen und Enrico Mandl sind von ihrem Produkt, wie

Morinda Company 1996 ist es der Firma Morinda gelungen einen genießbaren Noni-Saft auf den Markt zu bringen. Die Firma Morinda hat den Noni Markt ins Leben gerufen. 95% des Noni Marktes wird mit dem Tahtitian Noni™ Original abgedeckt. Mit 89% Fruchtpüree ist das Produkt von Morinda das hochwertigste Noni-Produkt am Markt. 2003 wurde durch die EU der Tahitian Noni™ Original als vollwertiges Lebensmittel zugelassen. Das Produktionsverfahren ist geschützt.

die Kunden übrigens auch, durch und durch überzeugt. „Wir handeln hier mit dem wahrscheinlich wertvollsten Getränk der Welt“, erklärt Enrico. Und Getränke, wie das er-

wähnte „MAX THRIVE“ finden Tag für Tag mehr und mehr Abnehmer: „Im Schnitt werden täglich weltweit über 40.000 Flaschen des gesunden Getränks verkauft.“ Voller Einsatz Der große Erfolg kommt nicht von ungefähr – viele Studien, auch solche von Universitäten, bestätigen die positive Wirkung von Noni. Weltweit agieren inzwischen an die 4 Millionen Vertriebspartner und Kunden. Jürgen und Enrico Mandl reisen kreuz und quer durch Europa und halten gut besuchte Vorträge über ihre Produkte. Daneben wird intensiv die Möglichkeit ausgebaut, Kunden und Vertriebspartner in Spe per Internet zu schulen. „So entstehen laufend neue Strukturen, die neue Märkte eröffnen“, freut sich Jürgen Mandl. „Überaus erfreulich ist auch, dass viele Kunden sehr schnell zu Vertriebspartnern werden.“ Die zahlreichen positiven Produkterfahrungen und über 400 unabhängige wissenschaftliche und medizinische Studien – wie beispielsweise jene der Uniklinik in Hamburg/ Eppendorf – bestätigen die positive Wirkung und untermauern das gute Image der NONIFrucht.

Der Shop in Lustenau läuft auch prima: „Derzeit betreuen wir an die 3.500 Kunden und Vertriebspartner in Europa. Vor allem das Getränk „THRIVE MAX“ – es enthält wichtige Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, Amino- und Fettsäuren) ist der Renner. „THRIVE MAX“ wird übrigens auch gerne von den Kickern der Austria Lustenau konsumiert – zur schnelleren Regeneration und Reduktion im Laktatspiegel bei deutlicher Leistungssteigerung. „THRIVE MAX“ ist jenes Getränk, das in den USA im vergangenen Jahr den „Stevie-Award“ (www.stevieawards.com) erhalten hat (als bestes Gesundheitsprodukt unter 3500 Produkten aus mehr als 50 Ländern) – im darauf folgenden Jahr erhielt das Unternehmen Morinda denselben Preis für ihr vorbildliches Innovationspotenzial. Kontakt: Enrico Mandl +43 (0) 699/11 60 86 02 enrico.mandl@nui-group.com Gärtnerstraße 11 6890 Lustenau Jürgen Mandl +43 (0) 699/14003200 juergen.mandl@nui-group.com Gärtnerstraße 11 6890 Lustenau


Impressionen von Gerhard Amann

Ganz nah am Geschehen

Gerhard Amann und seine Nikon: Voller Einsatz am und rund um den Platz

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Von Freitag, 1.11. bis Sonntag, 3.11 und von Mittwoch, 6.11. bis Sonntag, 10.11.2013 Frische und Knusprige MARTINIGÄNSE - wir bitten um Vorbestellung Zusätzlich empfehlen wir: Hirschragout mit hausgemachtem Blaukraut und Spätzle Bei der „LANGEN NACHT DER MUSIK“ am 15.11 unterhalten Sie ab 19.30 Uhr die „ALL RIGHT GUYS“ Wir freuen uns auf Ihren Besuch Familie Bösch und Mitarbeiter Hofsteigstraße 15 6890 Lustenau Tel. 055 77 / 8 25 86 E-Mail: ulli.boesch@gasthof-meindl.at www.gasthof-meindl.at, www.facebook.com/GHMeindl


Die Mannschaften

19 Mannschaftskader 1 2 3 4 5 6 7 9 10 11 12 13 15 16 17 19 21 22 23 24 25 27 30 31 66 70

Christopher Knett Wal Fall Jürgen Patocka Dominic Pürcher Christoph Stückler Pius Grabher Jailson Severiano Alves Lukas Kragl Patrick Salomon Lucas Galvao Souza Thiago De Lima Silva Marcel Schreter Nicolas Mohr Robert Schellander Seifedin Chabbi Abu Bakarr Kargbo Simon Kühne Raphael Mathis Andreas Morscher Mario Bolter Matthias Flatz Mehmet Bulut Lukas Hefel Christoph Kobleder Emanuel Sakic Yusuf Özüyer

Trainer:

01.08.1990 08.09.1992 30.07.1977 24.06.1988 27.05.1980 11.08.1993 11.10.1984 12.01.1990 10.06.1988 22.06.1991 01.11.1983 29.09.1981 01.05.1996 31.01.1983 04.07.1993 21.12.1992 30.04.1994 25.01.1996 23.07.1980 01.07.1984 12.10.1996 21.07.1994 14.09.1994 03.03.1990 25.01.1991 08.09.1995

1 2 4 6 8 9 10 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 23 24 26 27 28 29 30 32 33

Helgi Kolvidsson Hakan Karaosman

Schiedsrichter: Heiss Andreas Weitere Spiele:

Christian Gratzei Reinhold Ranftl Aleksandar Todorovski Manuel Weber Andreas Hölzl Marco Djuricin Anel Hadzic Milan Dudic Nikola Vujadinovic Florian Kainz Michael Madl Florian Sittsam Martin Ehrenreich David Schloffer Benedikt Pliquett Daniel Offenbacher Leonhard Kaufmann Robert Beric Marc Schmerböck Tobias Kainz Christian Klemm Daniel Beichler Philipp Hütter Christopf Kröpfl Pascal Legat Patrick Wolf

19.09.1981 24.01.1992 26.02.1984 28.08.1985 16.03.1985 12.12.1992 16.08.1989 01.11.1979 31.07.1986 24.10.1992 21.03.1988 14.12.1994 10.05.1983 28.04.1992 20.12.1984 18.02.1992 12.01.1989 17.06.1991 01.04.1994 31.10.1992 21.04.1991 13.10.1988 17.08.1990 04.05.1990 06.04.1995 04.05.1981

Trainer: Darko Milanic 1. Assistent: Staudinger AndreaS 2. Assistent: Winkler Markus

SKU Ertl-Glas Amstetten SC Copacabana Kalsdorf FC Pasching SAK Posojilnica Zveza Bank SV Horn FC Admira Wacker Mödling KSV 1919

vs vs vs vs vs vs vs

SV Bauwelt Koch Mattersburg SKN St. Pölten RZ Pellets WAC SV Josko Ried SC/ESV Parndorf First Vienna FC 1894 FC Red Bull Salzburg

Aktuelle Tabelle 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Verein Spiele Cashpoint SCR Altach 14 SC Austria Lustenau 14 KSV 1919 14 FC Liefering 14 TSV Lopocasport Hartberg 14 SKN St. Pölten 14 SV Mattersburg 14 First Vienna 1894 14 SV Horn 14 SC/ESV Parndorf 1919 14

S 10 7 8 7 5 5 5 6 4 2

U 2 5 2 2 3 1 1 1 2 3

N 2 2 4 5 6 8 8 7 8 9

Tore 30:14 21:9 20:13 32:21 17:27 14:18 19:26 17:24 24:30 12:24

Diff. +16 +12 +7 +11 -10 -4 -7 -7 -6 -12

Punkte 32 26 26 23 18 16 16 16 14 9


Der Austria-Kurier zum Cup-Achtelfinale  

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