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Altes Schulhaus mit neuem Leben gefüllt - Ortsvereine in Planung involviert Rege Diskussionen gab es dieser Tage in Buchberg beim Treffen der Ortsvereine mit den Vertretern der Gemeinde Offenberg. Anlass dazu war der Umbau des ehemaligen Schulhauses in Buchberg. Offenbergs Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer hatte dazu die sieben Ortsvereine und die Theater- und Brauchtumsgruppe ins Schützenhaus der Buchberger Schützen eingeladen. Mit dabei war auch der planende Architekt Georg Lorenz vom gleichnamigen Ingenieurbüro und Verwaltungsleiter Reinhold Schwab. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung Anfang Juli wurde die Vergabe an das Büro Lorenz beschlossen. Begrüßen konnte der Bürgermeister neben den zahlreichen Vereinsvertretern auch die Gemeinderäte Martin Holmer, Josef Heigl, Josef Stündler, Ludwig Kandler jun. und Erwin Kraus, die teilweise auch ihre Vereine vertraten. Eingangs stellte Fischer die aktuellen Planungsentwürfe vor. So sollen im Obergeschoß zwei Wohnungen mit je etwa 55 qm für sozial Schwächere eingerichtet werden. Im Erdgeschoß ist neben dem bisherigen Technikraum, in dem die Heizanlage für das eigene Gebäude, für das Feuerwehrhaus und das Schützenhaus untergebracht ist, noch ein Dorfgemeinschaftsraum mit Küche für Vereine und Gruppierungen aus dem Gemeindebereich und behindertengerechte WC`s geplant. Laut Fischer wurden der Gemeinde sowohl zu den Wohnungen im Obergeschoß als auch zu den öffentlichen Räumen im Erdgeschoß positive Signale zur Förderfähigkeit überAusgabe 11/2016 | 16.09.2016

Die Buchberger Vereinsvertreter und Gemeinderäte trafen sich zur Aussprache über die künftige Nutzung des „Alten Schulhauses“ mit Verwaltungsleiter Reinhold Schwab (ab 6. V.li.), Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer und Architekten Georg Lorenz.

mittelt. Einerseits von LEADER, andererseits über das kommunale Wohnförderprogramm „Wohnungspakt Bayern“. „Über die Kosten reden wir momentan noch nicht“, so der Bürgermeister, „erst sollen die Planungen abgeschlossen werden.“ Einigkeit herrschte von Anfang an über das Obergeschoß und die geplanten Wohnungen. Laut Bürgermeister ein Vorteil, weil immer jemand im Haus ist und vor allem aber auch die Unkosten durch die Mieteinnahmen zum Teil gedeckt werden. Diskussionen gab es allerdings um den Bereich im Erdgeschoß. Hier kamen verschiedene Varianten zur Sprache. Einerseits wurde ein Raum für Jugendliche mit Billardtisch und Kickerkasten angesprochen, andererseits ein bestuhlter Raum mit Küche um eventuell auch Kochkurse dort abhalten zu können. Auch kleinere Versammlungen von Vereinen kamen zur Sprache, falls kurzfristig in einem Gasthaus keine Möglichkeit vorhanden wäre. Der Raum soll allerdings keine Konkurrenz zu den örtlichen Wirtschaften sein, dies wurde verdeutlicht. Die Problematik, dass das Schulhaus derzeit als Lagerraum vom Schützenverein und der The-

ater- und Brauchtumsgruppe genutzt wird kann dahingehend gelöst werden, dass ein Anbau an einen bestehen Schuppen ebenfalls geplant sei und dort Lagerräume künftig zur Verfügung stehen werden. Alles in allem kam man zu dem Entschluss, dass das „Alte Schulhaus“ in Buchberg wieder zu neuem Leben erweckt werden soll, alles andere wird sich ergeben. Laut Bürgermeister Fischer wird jetzt in die konkreten Planungen eingestiegen und die Kosten ermittelt. Nach Abschluss dieser Planung ist eine weitere Infoveranstaltung geplant, zu alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden um ihnen das Konzept zu präsentieren.

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Termine 25.09.2016 Pfarr- und Erntedankfest der Pfarrei Neuhausen ab 10:15 Uhr Pfarrkirche Neuhausen 01-03.10.2016 Fahrt nach Roncone 02.10.2016 Weinfest der Preller Schützen in der Turnhalle Neuhausen 07.-09.10.2016 Theateraufführungen der Theater und Brauchtumsgruppe im Stadl Wolfstein

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Kindergrippe feiert Sommerfest In diesem Jahr war das Sommerfest der gemeindlichen Kinderkrippe in Neuhausen wieder ein voller Erfolg. Auch wenn anfangs das Wetter

und dem Lied vom Schmetterling wurden die größeren Kinder verabschiedet. Acht Kinder werden ab September den Gemeindekindergar-

etwas unsicher war und die Verabschiedungsfeier für die künftigen Kindergartenkinder in die Räume der Krippe verlegt werden mussten, so suchten sich die kleinen Zwergerl schnell bei den ersten Sonnenstrahlen wieder den Weg nach draußen in den Garten der Kinderkrippe. Bei der Verabschiedung dankte Krippenleiterin Georgine Riedl den kleinen Schützlingen und den Eltern für das gute Miteinander in den zurückliegenden Jahren. Mit einem gemeinsamen Singen unterstützt durch Gitarrenspiel zweier Väter, einem spannenden Indianerspiel

ten St. Vitus besuchen. Ein Kind wechselt nach Deggendorf. Nach dem offiziellen Teil fand man sich schnell im Garten ein. Die kleinen Gemeindebürger nutzten das trockene Wetter ausgiebig zum Spielen im Sand und an den Spielgeräten. Für groß und klein war ein reichhaltiges Buffet mit süßen Speisen und herzhaften Leckerbissen bereit gestellt. In gemütlicher Runde und mit froher Stimmung fand das kleine Sommerfest seinen Ausklang. Die Kinderkrippe der Gemeinde Offenberg nahm 2013 den Betrieb auf. Anfangs war die Kindergruppe in den Räumen

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des Neuhausener Pfarrzentrums untergebracht, ehe 2014 die neuerrichteten Räume im Grundschulgebäude bezogen werden konnten. Im

September werden 21 Kinder in der Kinderkrippe betreut werden. Zwei Plätze sind derzeit noch frei.

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Drachenbootrennen 2016 – TCN scheitert knapp an der Titelverteidigung und erleidet Schiffbruch Traditionsgemäß stellte die „Ruderabteilung“ des Tennisclubs Neuhausen auch heuer wieder eine Mannschaft beim Drachenbootrennen, welches im Rahmen der Donauroas am 10. Juli in Deggendorf veranstaltet wurde. Die Teams bestanden aus 16 Ruderern und einem vom Ruderverein gestellten Steuermann sowie einer Trommlerin. Für das TCBoot übernahm diesen Part Vanessa Retzer, deren Aufgabe es war, den 16 Männern an den Paddeln ordentlich Dampf zu machen. Wie schon bei der letzten Regatta 2014, war der Start in Höhe der Autobahnbrücke und das Ziel am Ruderhaus. Beim letzten mal konnten die TCler, gestartet als „TC Froschlaich“, die

von einer Bootslänge für sich zu entscheiden, so dass am Ende sogar noch Kräfte eingespart werden konnten. Das war dann auch bitter nötig für den Halbfinallauf. Dort warteten auf das Team von Captain

ca. 300 Meter lange Strecke noch als schnellstes Team bewältigten, weshalb man konsequenterweise nun die Titelverteidigung anstrebte. Dem Laichstadium entwachsen, startete man jetzt als „Kaulquappen“. Zwar standen nicht alle Akteure aus 2014 zur Verfügung, es konnte dennoch ein mehr als gleichwertiges Team auf die Strecke geschickt werden. Unter anderem legte sich Bürgermeister Hans Jürgen Fischer höchstpersönlich in die Riemen. Obwohl das Team in dieser Besetzung noch nie zusammen an den Paddeln saß, fand man relativ schnell den Rhythmus und war in der Lage Vor- und Zwischenlauf mit einem komfortablen Vorsprung

„Froschkönig“ Rainhard Kroner nämlich unter anderem die „Duck Tales“, die bei der ersten Donauroas 2012 das Rennen machten. Am Ende eines denkbar knappen Laufs konnte sich aber das Team der „Kaulquappen“ durchsetzen und somit erneut ins Finale einziehen. Und dort wartete ein harter Brocken: „La Familia“, die bei den vergangenen Veranstaltungen auch schon vorne dabei waren und sich in ihrem Halbfinale ebenfalls gegen starke Gegner knapp durchgesetzt hatten. Im Gegensatz zu den vorherigen Läufen war die Erholungspause nach dem Halbfinale diesmal eher kurz bemessen, was sich möglicherweise als entscheidender Nachteil er-

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weisen sollte. Obwohl die Kaulquappen trotz aller Widrigkeiten im Finale ihre beste Leistung abrufen konnten, sollte es am Ende nur für den zweiten Platz reichen. Nachdem die Zielhupe zweimal sehr kurz hintereinander ertönte, war klar, dass wohl nur das Zielfoto Aufschluss über Sieg oder Niederlage geben konnte. Instinktiv lehnte sich nach der Zieleinfahrt aber die komplette Mannschaft nach „steuerbord“, um nach dem gegnerischen Boot zu schauen. Der Steuermann lenkte gleichzeitig das Boot aber schon zur Gegenseite und die Fliehkraft forderte ihren Tribut. Das Boot kippte nach rechts, die Kaulquappen gingen baden. Dank der pflichtgemäß angelegten Schwimmwesten konnte man nach dem ersten Schrecken das überraschend warme Bad in der Donau „genießen“, musste sich aber leider den Jubel von „La Familia“ anhören, die zwischenzeitlich zum Sieger gekürt wurden. Alsbald rückte die Wasserwacht an

und beendete die unfreiwillige Planscherei. Tropfnass, aber dennoch stolz auf das starke Rennen, gratulierte man den Erstplatzierten. Zur Belohnung für den zweiten Platz wartet nun auf die Kaulquappen eine Gratis-Pizza im Restaurant Laurin, welche dann in gemütlicher Runde in sicherem Abstand von der Donau schmecken wird. Am Start für den TC Neuhausen waren Trommlerin Vanessa Retzer, Hans-Jürgen Fischer, Reinhard Kroner, Klaus Vornehm, Franz Bräu, Helmut Retzer, Christopher Riedl, Manfred Dallmeier, Adolf Bachmeier, Thomas Lösl, Tobias Heinrichsdobler, Thomas Heitzer, Falk Liebig, Markus Grassl, Markus Tremml, Daniel Bayer und Marcus Schweitzer.

Impressum Herausgeber / V.i.S.d.P.: Cross Tech Computer & Electronic | Inh. Robert Wagner e.K. Erlenweg 1 | 94560 Offenberg | redaktion@unsagmoa.de Mobil: 01 71 - 9 72 46 69 red. Mitarbeit / Artikel / Fotos: Christian Holmer Graphik/Layout: Robert Wagner Auflage: 1.500 Nächste Ausgabe: Redaktionsschluss:

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07.10.2016 (12/2016) 28.09.2016 10:00 Uhr

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stoff-, Vitamincocktail lässt Viren keine Chance! Alle Zutaten waschen und putzen, nach Belieben schälen und pürieren. Mit Wasser auffüllen nochmals durchmixen und genießen! Liebe Leserinnen und Leser! Willkommen zurück nach der Sommerpause und herzlich willkommen im Herbst! Diese Jahreszeit ist reich an allem was die Natur uns zu bieten hat. Viele Früchte und Gemüsesorten kommen jetzt zu Ihrer optimalen Reife und in Wald und Flur sprießen die Pilze aus dem Boden. Das Thema dieser Jahreszeit ist die Fülle, die wir jetzt in allem genießen sollten. Diese goldenen Tage laden ein zur Reflektion. Was habe ich in diesem Jahr alles erreicht, was hat noch nicht so gut geklappt und wofür kann ich dankbar sein? Was ist Ihre persönliche „Ernte“, für die Sie jetzt „Dank“ sagen? Außerdem ist jetzt die richtige Zeit, Ihren Körper mit reichlich Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu versorgen um sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Am besten kann der Körper diese aus frischem, rohen Gemüse, Obst und Kräutern aufnehmen wie er es schon seit Jahrtausenden gewohnt ist. Oft ist es aber schwer umsetzbar die Vielzahl an verschiedenen Gemüse- und Obstsorten in den täglichen Speiseplan einzubauen. Darum empfehle ich Ihnen: Versuchen Sie es einmal mit einem „Smoothie“. Ein grüner Smoothie zum Frühstück versorgt Sie bereits mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, Enzymen und Spurenelementen. Grün ist er deshalb, weil neben verschieden Obstsorten auch immer ein Teil Salat oder Wildkräuter enthalten ist. Was ist ein Smoothie? Der Begriff beschreibt einen

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aus verschieden Obst, Gemüse, Kräutern und Wasser bestehenden Drink, welcher mit einem Mixer, Pürierstab oder speziellen „Smoothiemixer“ hergestellt und dann entweder als Zwischenmahlzeit oder als Ersatz für eine Mahlzeit getrunken wird. Warum sind grüne Smoothies zu bevorzugen? Das Grün aus den Kräutern oder Salatblättern enthält jede Menge Chlorophyll, welches auch als pflanzliches Eisen bezeichnet wird. Dieser Powerstoff sorgt dafür, dass mehr Sauerstoff in Ihren Körper gelangen kann. Eine wahre Verjüngungskur für Ihre Zellen! Chlorophyll hat bei regelmäßigem Verzehr positiven Einfluss auf Entzündungen und hilft Krebs vorzubeugen! Grüne Pflanzen enthalten meist Bitterstoffe. Diese regen die Enzyme der Leber an und helfen so, Ihren Körper zu entgiften. Sie kurbeln ebenso das Immunsystem an und sind gut für die Verdauung. Außerdem regulieren diese Bitterstoffe den Insulinspiegel und somit den Zuckerspiegel im Blut. Dadurch verringert sich das Verlangen nach Süßem! Ein letztes Argument für den Griff zum grünen Getränk ist der geringere Gehalt an Fruchtzucker, was ihn zum natürlichen Schlankmacher macht! Verwenden Sie Obst, Gemüse und Salat der Saison, am besten in Bioqualität. Jeder grüne Smoothie enthält einen Teil an Obst, der den Drink sehr schmackhaft und besser verträglich macht. Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, können Sie gerne selber mit verschieden Zutaten experimentieren!

Je vielfältiger die Zutaten in Ihrem Smoothie sind, umso größer ist das Spektrum an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen. Meine Favoriten unter den grünen Smoothies: Rezept: Smoothie Feldsalat-Mango 1 Handvoll Feldsalat, 1 Mango, 1 Birne, 1 Handvoll Petersilie, 250ml Wasser, 1 EL Agavendicksaft; Alle Zutaten waschen, schälen und kleinschneiden. Die Birne kann man bei einem guten Mixer mit Schale und Kerngehäuse pürieren. Feldsalat, Mango, Birne und Petersilie kurz pürieren, mit Wasser auffüllen und evtl. mit Agavendicksaft süßen. Erneut gut mischen und am besten sofort genießen! Falls Sie einen Smoothie aufbewahren wollen, geht das bis zu 12 Stunden im Kühlschrank bei nur geringem Nährstoffverlust. Rezept: Smoothie Chinakohl-Birne 1 Handvoll Chinakohl, ½ Banane, ½ Birne, ½ Apfel, ½ Gurke, 250 ml Wasser; Alle Zutaten waschen, kleinschneiden, evtl. schälen und pürieren. Mit Wasser auffüllen und nochmals gut durchmixen.

Rezept: Smoothie Brennessel-Pfirsiche (blutreinigend) 1 kleine Handvoll Brennesselblätter, 1 Pfirsich, 1 Kiwi, ½ Apfel, ½ Birne, 250 ml Wasser Alle Zutaten waschen, putzen und evtl. schälen. Alle Zutaten kurz pürieren, mit Wasser auffüllen und nochmals mixen. Für noch mehr tolle Smoothierezepte empfehle ich Ihnen, sich ein Rezeptbuch zuzulegen oder selber zu experimentieren! Viel Spaß beim Genießen ihrer Powerdrinks wünscht Ihnen Ihre Claudia Lipp

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Rezept: Smoothie Babyspinat-Minze 1 Handvoll Babyspinat, ½ Handvoll Lolo Rosso, 1 Stängel Minze, ½ Apfel, ½ Banane, 1 erbsengroßes Stück Ingwer, Saft von einer ¼ Zitrone, 200 ml Wasser Dieser Powerdrink ist ideal, wenn sich eine Erkältung anbahnt! Ingwer durchwärmt den Körper und der MineralAusgabe 11/2016 | 16.09.2016


Helden jeden Alters präsentierten eine intakte Dorfgemeinschaft bei der Zeit für Helden Aus Aschenau wird Heldenau „Wenn es in Aschenau staubt und kracht, dann wird Zeit für Helden gemacht!“ Erstmals beteiligte sich auch die Gemeinde Offenberg an der Zeit für Helden, die in diesem Jahr bayernweit nur durch den Kreisjugendring Deggendorf durchgeführt wurde. Da zurzeit die Planungen für eine Dorferneuerung in Aschenau im vollen Gange sind und dadurch das alte Schulhaus aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden soll, kam die Zeit für Helden genau richtig. Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer und die beiden Jugendbeauftragten Martina Dallmeier und Christian Holmer konnten die Landjugendgruppe Aschenau mit den Vorsitzenden Maximilian Rainer und Stephan Kress mit ins Boot holen. Viele freiwillige Helferinnen und Helfern haben sich bereit erklärt, bei der Zeit für Helden mitzumachen und die Räume des alten Schulhauses zu entrümpeln, Heizungs- und Sanitäranlagen auszubauen, Putz abzuschlagen, Holzdecken und –böden abzulösen sowie die alten Zwischenwände und Isolierungen abzutragen. Allerhand

Aufbruchsstimmung beim Start der Heldenaktion . Mit im Bild: 2. Bürgermeister Karl Mühlbauer, Architekt Georg Lorenz, Jugendbeauftragte Martina Dallmeier, Kämmerer Manfred Wagner und Bauhofleiter Ludwig Feldmeier.

um das Gebäude entfernt und die markante Granitfassade auf der Westseite des al-

Schulhaus, bei dem nun die geplanten Sanierungs- und Umbauarbeiten für die Dor-

ten Lehrerhauses erfuhr eine großflächige Freilegung. Die Paten, Bürgermeister Fischer, Jugendbeauftragte Martina Dallmeier und Arichtekt Georg Lorenz, machten sich mehrmals täglich ein Bild von der Baustelle und packten

ferneuerung angepackt werden können. 61 Heldinnen und Helden jeden Alters von Schüler, Azubi über Arbeitstätige und kräftige Ruheständler waren in Arbeitsmontur an den drei Heldentagen auf der Aschenauer Baustelle.

Landrat Christian Bernreiter stellt sich zusammen mit den Verantwortlichen des Kreisjugendringes und den Heldinnen und Helden aus Aschenau einem Erinnerungsfoto (Bild: KJR).

Sach‘ kam zum Vorschein und auch jede Menge Bauschutt, Sperrmüll und Alteisen wie auch Holzabfälle wurden in den bereitgestellten Containern entsorgt. Auch ein kleiner Holzschuppen auf dem ehemaligen Schulgrundstück wurde fachmännisch niedergelegt. Zudem wurden die bisherigen Grünanlagen rund Ausgabe 11/2016 | 16.09.2016

oft sogar selbst mit an. Die drei Tage vergingen wie im Flug, bereits am zweiten Tag um 10 Uhr morgens war das eigentlich gesetzte Ziel überschritten, sodass die vielen fleißigen Hände noch viele zusätzliche Aufgaben stemmen konnten. Insgesamt zeigte sich am Ende der Heldenzeit ein fast vollständig entkerntes

An allen Tagen wurden die Heldinnen und Helden mit deftigen Brotzeiten, warmen Mahlzeiten und natürlich Kaffee und selbstgemachten Kuchen, Nussecken und Gebäck versorgt. Auch erfrischende Getränke durften auf der oft staubigen Baustelle nicht fehlen. Firmen aus der Umgebung haben das Heldenteam

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nach Kräften mit Werkzeug und Sachkunde unterstützt. Auch die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes packten mit an und sorgten für einen reibungslosen Abtransport so mancher Wagenladungen. Am Ende zeigten sich die Verantwortlichen mehr als erfreut. Auch die Mitglieder der Helden-AG und Deggendorfs Landrat Christian Bernreiter, die am letzten Tag dem Aschenauer Heldenteam einen Besuch abstatteten, waren sichtlich erstaunt von der starken Leistung. Mit großer Begeisterung besichtigten sie die neu entstandenen Räume und überzeugten sich beim bestaunen der staubigen Helden von deren Fleiß und Mühen die vergangenen Tage. „Ein großes Lob an die Dorfgemeinschaft von Aschenau“, kam es von Landrat Bernreiter, der Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer und den Heldinnen und Helden gratulierte. Als Besonderheit kann schlicht und einfach gesagt werden, dass das gesamte Dorf auf den Beinen war, sich immer wieder neue Heldinnen und Helden anschlossen und insgesamt der gelebte Zusammenhalt im Dorf wieder deutlich wurde. Eine echte Gemeinschaftsleistung hat über 800 Stunden ehrenamtliche Arbeitszeit und 15 Containerladungen voll mit Sperrmüll, Holz und Bauschutt zu Tage gefördert. (Holmer)

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Gartenfest des SKC Neuhausen war gut besucht Traditionell veranstaltet der SKC 77 Neuhausen im Juli ein kurzweiliges Schafkopfturnier und tagsdarauf das traditionelle Gartenfest. Auch in diesem Jahr war diese Tandemveranstaltung wieder eine

Vorsitzenden für seine tüchtige Arbeit. Mit einem Präsent wurde Mirtl aus dem Vorstandsamt verabschiedet, er sicherte allerdings weiterhin seine unterstützende Hand zu. Weiter wurde im Garten-

Gartenfest des KRV Neuhausen-Offenberg Der Krieger- und Reservistenverein Neuhausen möchte sich an dieser Stelle bei allen beteiligten Vereinen mit ihren Fahnenabordnungen sowie allen Besuchern des Gartenfestes recht herzlich bedanken.

Im Rahmen des Gartenfestes wurden durch Vorstand Franz Heitzer folgende Ehrungen durchgeführt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnten Josef Knogl und für 60 Jahre Mitgliedschaft

Alt-Vorsitzender Werner Mirtl (Mitte) freute sich über das Abschiedsgeschenk .

gelungene Vereinssache, zu der auch die Bevölkerung und die örtlichen Vereine durch ihre Teilnahme einen gelingenden Beitrag leisteten. Das Gartenfest im Hof des Gast-

fest auch die Preistverteilung für das Ballonwettfliegen beim Faschingstreiben am zurückliegenden Faschingsdienstag vorgenommen. Am weitesten flogen die Ballone

Klaus Knörich (l.) ist neues Ehrenmitglied des KRV. Vorsitzender Franz Heitzer (r.) überreichte die Ernennungsurkunde.

Leider war uns der Wettergott nicht wohl gesonnen und hat uns mit starken Regenschauern besucht. Gott sei Dank traten diese erst nach der Rückkehr von der Kranzniederlegung am Ehrenmal auf. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch im Gegenteil, es war immer eine grosse Gaudi, wenn sich ein

Schwarzmüller Alfons und Ertl Rudolf ausgezeichnet werden. Aus Gesundheitsgründen konnte die Urkunde und das Ehrenzeichen den Beiden leider nicht persönlich überreicht werden. Als besondere Ehrung wurde dem Vereinskassier Klaus Knörich für sein Engagement

Uli Niedermeier (r.) überreichte die Auszeichnung für Leonie Kremhelmer an den Opa und die Mama.

hauses Sturmbräu nutzte man in diesem Jahr für zwei besondere Momente. Der langjährige Vorsitzende Werner Mirtl hatte in der zurückliegenden Jahreshauptversammlung im Frühjahr seinen Rückzug aus der aktiven Vereinsarbeit angekündigt. Nun beim Gartenfest fand man den entsprechenden Rahmen um dem langjährigen und verdienten Vorsitzenden für sein Engagement zu danken. Werner Mirtl war stets bemüht zum Wohle des Vereins zu handeln und hat durch seine humorvolle und unkomplizierte Art stets offene Türen vorgefunden. Die Vorstandschaft um die Fürhungskräfte Sebastian Schwab, Uli Niedermeier und Xaver Schwab dankten dem langjährigen

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von Leonie Kremhelmer und Karl Würfel. Der Ballon der kleinen Leonie erreichte eine Flugstrecke von 204 km und landete in Tschechien. Auch der Ballon von Karl Würfel überschritt die deutsch-tschechische Grenze und legte eine Strecke von 172 km zurück. Opa Werner Rauschendorfer und Mama Ramona nahmen die Auszeichnung sowie einen Gutschein im Empfang. Das Präsent für Karl Würfel wird diesem zu einem späteren Zeitpunkt zugeleitet. Die Kegler sorgten mit Schmankerl vom Grill, Käse und Spezialitäten aus der Kuchentheke für das leibliche Wohl der Gäste. Stammmusiker Alfredo (Schwab) unterhielt die Festbesucher mit stimmungsvollen Liedern. (Holmer)

KRV-Vorsitzender Franz Heitzer dankt Josef Knogl für seine Treue zum Verein.

Wasserguss aus der Zeltüberdachung ergoss. Manch einer bekam, zur allgemeinen Freude, unverhofft eine kleine Dusche verpasst.

und das mustergültige führen der Vereinskasse seit über 2 Jahrzehnten, die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

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KAB veranstaltet Grillabend für Mitglieder Im Juli trafen sich die Mitglieder der KAB Neuhausen-Offenberg in gemütlicher Runde zu einem Grillabend im Pfarrzentrum. Die kleine Grillfeier gestaltete sich zu einem unbeschwerten und kurzweiligen Abend mit netten Gesprächen. Teammitglied Ludwig Mietaner aus Neuhausen war es eine besondere Freude im Nachgang zu seinem Geburts-

Fanclub auf Kanutour

tag die erfrischenden Getränke zu sponsern. Auch Ortspfarrer Heiner Zeindlmeier schaute bei der Abendveranstaltung der KAB vorbei. Als Grillmeister fungierte Josef Hartl aus Wolfstein. Das Leitungsteam der KAB bedankte sich bei allen Teilnehmern und den Helfern und wünschte allen eine angenehme und erholsame Sommerpause.

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Dieser Tage nutzte der FC Bayern Fanclub „mia san mia“ Finsing die heißen Temperaturen für eine Abkühlung der besonderen Art. Der Fanclub hatte die Mitglieder, vor allem die jugendlichen Vereinsangehörigen zu einer spritzigen Kanufahrt eingeladen. Mit 50 Teilnehmern startete man in Viechtach mit der Fahrt und konnte nach knapp eineinhalb Stunden im kühlen Nass einen Zwischensstopp am

gen Mitglieder. Fanclubvorsitzender Stefan Christof zeigte sich erfreut, dass so viele Jugendliche der Einladung zur Kanufahrt gefolgt waren und auch die Wetterverhältnisse an diesem Julitag ausgezeichnet waren. Die Fahrt konnte durch die gemeindliche Jugendförderung mitfinanziert werden. Den Kindern bereitete die spritzige Kanufahrt große Freude und auch der Zusammenhalt unter den Ju-

Viechtacher Campingplatz einlegen. Anschließend paddelte man noch bis zum Höllensteinsee. Den Abschluss des spritzigen Ausflugstages bildete noch der Besuch beim neuen Vereinswirt im Finsinger Wirtshaus, wo eine deftige Currywurst auf die Kinder wartete. Auch gabs wieder ein tolles Überraschungspaket vom Fanclub für die jun-

gendlichen konnte durch das gemeinsame Sitzen in einem Boot erneut eine Stärkung erfahren. (Holmer)

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„Musiker sind kreative Menschen“ - Erfolgreiche unisono-Musikparty begeistert Schüler, Lehrer und Eltern In diesem Sommer ist es schwer eine Veranstaltung im Freien zu planen und muss schon spontan und flexibel sein, wenn eine Feier nicht ins Wasser fallen soll. So auch beim Musikverein Neuhausen und der angegliederten Musikwerkstatt „unisono“. Die diesjährige Musikparty zum Abschluss des Schuljahres war im Garten des Weissen Hauses angedacht. Die jungen und talentierten Nachwuchsmusiker hatten sich bereits auf der Bühne im Garten in Position gebracht. Die zahlreichen Zuschauer, hatten sich bereits eingefunden und warteten

Das erste Lied der Musikparty konnte noch im Freien zum Besten gegeben werden.

und mit viel Humor durch die musikalische Party. Mit „Hold back the River“ zeigten große und kleine Schüler der Musikwerkstatt unter der Leitung von Steffi Kreilinger, dass auch bereits modernes

Laruin Kröplin, Elias Beuthner, Franziska Linzmeier, Nathalie Bauer, Ramona Blüml, Anabell Reyser, Laura Plötz, Vanessa Heigl, Max Gegenfurtner, Kilian Heininger, David Jocher, Sebastian Plötz, Sofia Muhr, Sofia Kaiser brillierten mit ihren Instrumenten.

auf den Auftakt. Pünktlich zu Beginn der musikalischen Abschlussfeier zeigten sich pechschwarze Wolken am Himmel und kaum war das erste Stück, ein klassisches Menuett in G-Dur von Laurin Kröplin, Elias Beuthner, Franziska Linzmeier, Nathalie Bauer und Ramona Blüml erklungen, blieb Schulleiter Andreas Stich nichts anderes übrig, als Musiker und Gäste in den Saal des Weissen Hauses zu bitten. Schnell waren Musikinstrumente, Elektrogerät und Stühle nach oben transportiert und eine provisorische Bühne hergestellt worden. „Gut, dass wir Musiker kreative Menschen sind“, stellte Stich nach der Verlegung ins Trockene fest und schmunzelte, dass er von vornherein die Party im Saal geplant hatte. Nach seiner Begrüßung führte Stich in gewohnter Marnier

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und neues Liedgut aus der Popmusik zum Repertoire gehört. Musiklehrer Siggi Weig überzeugte anschließend mit Anton Kink, Nico Kellnberger und Sebastian Kilger mit dem Rocksong „Fallen“ und bewiesen, dass die Musikschüler auch auf rockigem Parkett sichere Griffe drauf haben. Johanna pistol und Paul Biller präsentierten als Saxduo „Powerpoint“. Ein besonderer Moment bot sich mit dem selbstgeschriebenen Lied von Carina Haller. Der Titel „Welcome to my Friendzone“ gelte für Insider, schmunzelte Carina und bewies ein gesundes Selbstbewusstsein und eine tolle Stimme beim Gesang. Im weiteren Verlauf gab es mit „Song vor my father“ einen schönen Jazzstandard und auch die Titelmelodie der Kinderserie „Die Simpsons“ wurde perfekt von den

Saxophonisten Anna-Lena Brandl, Ines Heipertz, Chrissi Pfeifer, Steffi Kreilinger sowie von Nico Kellnberger und David Jocher gekonnt auf die Bühne gebracht. Klaudia Salkovic-Lang präsentierte mit dem Pop- und Jazzchor der Schule die Stücke „Lulu’s back in town“ und „Rude“. Gekonnt hatte sie hier die Stimmen richtig gesetzt und konnte zudem selbst mit einem Solo brillieren. Ein weiteres Solo bot Musiklehrerin Chrissi Pfeifer. Wiederum ein echter Hörgenuss bot sich mit der Stimme von Maria Kerschl. Die junge Frau aus Niederwinkling wird schon über viele Jahre von Klaudia Salkovic-Lang mit Gesangsunterricht begleitet. Maria Kerschl beteiligte sich bei dem Projekt „Jugend musiziert“. Hier konnte sie im Bereich „Popular“ in ihrer Altersklasse zunächst einen regionalen ersten Preis holen und später auch im bayernweiten Entscheid Platz 1 einfahren. Damit qualifizierte sie sich für den Bundesentscheid, den sie mit einem erfolgreichen dritten Platz belegen konnte. Die Solistin zeigte ihr Können mit dem Lied „Wir haben noch das ganze Leben“ von Julian le Play. Begeistert leistete das Publikum Beifall und belohnte so das junge Mädchen für die tolle Stimme. Das Latin Percussion Ensemble der Schule zeigte mit Sebastian Sammer, Tristan und Linus Schüler, David Jocher, dem Gitaristen Hermann sowie Sebastian Plötz und Anna-Lena Brandl sein Können mit „mercy,

mercy, mercy“. Nicole Kammerl präsentierte ihren Sologesang unterstützt von ihrer kleinen Band mit dem Lied „Wie schön du bist“. Den Höhepunkt des Abends bildeten das Jugendblasorchester des Musikvereins mit dem Stück „ham kummst“, bei dem es Andreas Stich und Moritz Fischl überlassen war, mit ihren Stimmen die Gruppe „Seiler und Speer“ zu imitieren. Insgesamt war die Musikparty, wenn auch kurzfristig nach drinnen verlegt, ein gelungener Abschluss für ein erfolgreiches Schuljahr an der Musikschule unisono. Damit hat die Musikwerstatt ihr siebtes

Carina Haller präsentierte ihren eigenen Song

Jahr erfolgreich beendet und bereits für das neue Schuljahr hat sich Leiter Andreas Stich mit seinem Team wieder viel vorgenommen. Auch zusätzliche neue Lehrkräfte sind bereits aquiriert worden. „Wir haben das verflixte siebte Jahr gut überstanden“, kam es zum Abschluss von Stich, der auf die Ereignisse kurz zurückblickte. Im ablaufendenSchuljahr waren 20 Lehrer eingesetzt, die insgesamt 250 Schülerinnen und Schüler jeden Alters betreuen. Wer Interesse an Musik hat oder ein Musikinstrument erlernen möchte, kann sich jederzeit nach der Sommerpause in der Neuhausener Musikwerstatt im Schatten des Weissen Hauses melden. (Holmer)

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Kriegerjahrtag im Schatten von Sorge um den Frieden Alljährlich veranstaltet der Krieger- und Reservistenverein Neuhausen im Juli seinen Kriegerjahrtag mit Totengedenken am Ehrenmal. Vorangegangen war dem Gedenkakt im Friedhof ein Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Vitus. Ortspfarrer Heiner Zeindlmeier konnte neben Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, dessen Stellvertreter Karl Mühlbauer und Christian Holmer und den Gemeinderäten Astrid Fischer, Martina Dallmeier, Ludwig Kandler, Josef Stündler und Manuel Dull auch die Fahnenabordnungen des KRV Neuhausen, der KuSK Aschenau, der FF Neuhausen, des SV Neuhausen-Offenberg sowie der Preller Altschützen Neuhausen begrüßen. Zur Eröffnung der gottesdienstlichen Feier zitierte er Sinnsprüche über das Leben. „Das Leben ist das Leben, verteidige es!“ Mit diesem Ausspruch stellte der Geistliche fest, dass nach urchristlichem Verständnis das Leben ein Geschenk Gottes sei und es gelte, es zu verteidigen und zu schützen. In seiner Predigt ging Zeindlmeier ausgehend

vom Sonntagsevangelium darauf ein, dass er mit Sorge die Entwicklungen in Europa, Frankreich und besonders in

chen, die nicht guten Willens sind. Im anschließenden Gedenkakt am Kriegerdenkmal erinnerte KRV-Vorsitzender

Deutschland betrachte. Die unfassbaren Gewalttaten der vergangenen Tage, bei denen junge und alte Menschen auf teilweise brutale Weise zu Tode kamen, schockierten den Pfarrer. „Ich bin in Sorge um unsere Kinder und Jugendlichen. Tragen Sie mit mir diese Sorge vor Gott, dass er uns helfe.“ Zeindlmeier zitierte in seiner Predigt einen Gastkommentar vom Passauer Bischof Stefan Oster, der zwar dazu aufrief, alle ins Land kommenden Hilfesuchenden nicht unter Generalverdacht zu stellen, dennoch besonnen nach Menschen zu su-

Franz Heitzer daran, dass der Kriegerverein durch diesen Tag alljährlich an die Schrecken der beiden Weltkriege auf deutschem Boden erinnern und mahnen will. „Wir gedenken aller Opfer der beiden großen Kriege. Wir denken aber auch an alle Bundeswehrsoldaten, die im Einsatz für Frieden ihr Leben lassen mussten.“ Besorgt zeigte sich Heitzer über die nun veränderten Situationen in und um Deutschland. Er verurteilte die Attentate und Anschläge und stellte zudem fest, dass verschiedene Machthaber in der Welt zudem sinnlos Angst

Gemeinsames Gartenfest des EC Buchberg und des FC Bayern Fanclub Dieser Tage traf man sich zur Gemeindemeisterschaft im Stockschießen. Die Organisation lag in den Händen der Verantwortlichen des EC Buchberg und des FC Bayern-Fanclubs „mia san mia“ Finsing. Die Meisterschaft im Asphaltschießen wurde auf der Stockbahn in Metten ausgetragen. Nach dem Turnier trafen sich die beteiligten Gruppen sowie viele Besucher beim gemeinsamen Gartenfest von EC und Fanclub in Friedrichsried. Rudi Groitl vom EC und Stefan Christof vom Fanclub begrüßten die Gäste aus Nah und Fern und freuten sich über die tolle Stimmung unter freiem Himmel. Im Rahmen des Gartenfestes wurden auch die Ausgabe 11/2016 | 16.09.2016

Siegermannschaften geehrt. In diesem Jahr konnte der EC Wolfstein den Meistertitel einfahren. Die weiteren Platzierungen haben der SV Neuhausen-Offenberg, „Mia san Mia Finsing“ Mannschaft 1,

verbreiten. „Ich frage mich, hat der Kalte Krieg wieder begonnen?“ Besorgt zeigte sich Heitzer gegenüber den politischen Entwicklungen in manchen europäischen Nachbarländern. Im Blick auf immer wieder neu auftretende Parteien und das Gerangel um politische Aussagen stellte Heitzer nüchtern fest, dass manche Parteien nur Parolen im Gepäck hätten, aber keine Lösungen. Der Krieger- und Reservistenverein verstehe sich als Organisation des Mahnens und des Erinnerns und zum Apell für Frieden und menschliche Gerechtigkeit. Zum äußeren Zeichchen der Erinnerung legte Heitzer nach dem Trauergebet von Pfarrer Heiner Zeindlmeier ein Kranzgebinde nieder. Die Weibinger Dorfmusi umrahmte die Feierstunde am Ehrenmal. Anschließend traf man sich zusammen mit weiteren Ortsvereinen zum Gartenfest im Hof des Gasthauses Sturmbräu. Hier machten auch die Preller Schützen, die FF Offenberg, der SKC 77 Neuhausen und weitere Vereinsabordnungen ihre Aufwartung. (Holmer)

Busfahrt zum Spiel

„Mia san Mia Finsing“ Mannschaft 2, die FF Offenberg, die FF Buchberg und „Mia san Mia Finsing“ Mannschaft 3 errungen.

Der FC Bayern München Fanclub Mia San Mia Finsing bietet folgende Busfahrt an:

FC Bayern München vs. 1 FC Köln am 01.10.2016

Rudi Groitl und Stefan Christof gratulieren den Siegern aus Wolfstein. www.unsagmoa.de

Busfahrt plus Karte kostet ca. 50€, Anmeldung unter Tel . 01708358129

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Weges überprüft, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf die Beschilderung gelegt.

Abfalltrennung im Friedhof Unsere Bauhofarbeiter müssen immer wieder viel Zeit für die Trennung der Friedhofsabfälle aufwenden. Durch eine sorgfältigere Vorsortierung der Abfälle durch die Friedhofsbesucher wäre dies leicht zu vermeiden. Bitte unterstützen Sie uns bei diesem Anliegen! Für Sie bedeutet dies lediglich einen geringen zeitlichen Mehraufwand, unserem Personal dagegen könnten Sie damit einen großen Dienst erweisen, was sich letztendlich ja auch positiv in Form von niedrigen Gebühren wieder ausbezahlt. Es sind im Friedhof 2 Mülltonnen aufgestellt. Bitte werfen Sie in diese ausschließlich ausgebrannte Grablichter und Plastikblumentöpfe. Die beiden Tonnen sind natürlich entsprechend gekennzeichnet, ebenso wie die aufgestellten Boxen für Erdreich, kompostierbare Abfälle und sonstiges. Bitte achten Sie auch bei Kränzen und Gestecken auf die Trennung der verschiedenen Materialien. Fast immer sind darin nämlich neben den pflanzlichen Teilen auch Plastik oder Draht enthalten. Info an alle Vereine ! Gerade in den Sommermonaten werden von den Vereinen wieder verschiedene Veranstaltungen (z.B. Gartenfeste, Sonnwendfeuer usw.) durchgeführt. Dabei wird oft übersehen, dass diese Veranstaltungen rechtzeitig bzw. gar nicht bei der Gemeinde angemeldet werden. Nachdem die Gemeinde diese Veranstaltungen auch an andere Behörden weitermelden muss, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung (ca. 14 Tage vorher).

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Verkehrsbehinderung durch Bäume und Sträucher Immer wieder werden Beschwerden über Hausbesitzer vorgetragen, die ihre Bäume und Sträucher in den Lichtraum der angrenzenden Gehbahn / Fahrbahn hineinwachsen lassen. Dadurch wird der öffentliche Verkehr behindert bzw. gefährdet. Das Lichtraumprofil (Durchgangs- bzw. Durchfahrtshöhe) muss 2,50 m Höhe im Geh- / Radwegbereich und 4,50 m im Fahrbahnbereich betragen. Die seitliche Begrenzung ist identisch mit der Straßenbegrenzungslinie bzw. Grundstücksgrenze. Wir bitten Sie dringend, diesen Überwuchs zurückzuschneiden oder diese Arbeiten von einer beauftragten Person bzw. Firma durchführen zu lassen. In diesem Zusammenhang weisen wir Sie vorsorglich auf die Haftung hin: Nur die evtl. Schadensansprüche von geschädigten Verkehrsteilnehmern können von einer Privathaftpflichtversicherung gedeckt sein. Gegen die strafrechtliche Haftung (bei Körperverletzung) ist eine Versicherung nicht möglich. Gemeinde sucht Wegepaten Die Gemeinde Offenberg sucht für die Verbesserung und Betreuung der Wanderwege dringend Wegepaten. Als Wegepate übernehmen Sie die Verantwortung für einen vorher bestimmten Weg oder Wegabschnitt. In regelmäßigen Abständen laufen die Wegepaten „ihre“ Wege ab und melden der Gemeindeverwaltung deren aktuellen Zustand. Hier wird nicht nur die Beschaffenheit des

Als Wegepate müssen Sie mit den Augen eines Wanderers den Weg abgehen. Sie sollten sich dabei in die Situation einer ortsfremden Person hinein versetzen und beurteilen, ob eine fremde Person den Weg anhand der Beschilderung ohne Probleme findet. Die erste Aufgabe wird sein, die Wanderwege im Gemeindebereich anhand der bestehenden Wanderkarte der Region Hirschenstein abzulaufen und Mängel (z.B. fehlende Schilder) per Aufschrieb und Fotos festzuhalten.

Vorankündigung Bürgerversammlung 2016 Die Gemeinde Offenberg lädt ein zur Bürgerversammlung am Donnerstag, 17. November 2016 um 19.00 Uhr im Zenger Dorfwirt Neuhausen

Interesse an einer Werbeanzeige in „UnsaGmoa“? Info´s unter www.unsagmoa.de

Wer sich als Wegepate engagieren möchte, kann sich bei der Gemeinde Offenberg (Ansprechperson: Frau Feldmeier, Tel. 0991 / 99808-0, Mail: feldmeier@offenberg. bayern.de) melden.

ILE Donau-Wald geht mit eigener Immobilienbörse online Die Immobilienbörse der ILE Donau-Wald ist nun online. Unter www.ile-donauwald.de können ab sofort Besitzer von leerstehendem Wohnraum, Büro- oder Praxisräumen, sowie Einzelhandelsflächen ihre Objekte präsentieren. Das Angebot der ILE Donau-Wald ist dabei kostenlos. Interessierte können sich über den aufgeführten Kontakt mit der ILE in Verbindung setzen und ein Exposé erstellen lassen. Wer auf der Suche nach einem Miet-, Pacht-, oder Kaufobjekt ist, kann sich künftig auch über die Internetseite der ILE Donau-Wald informieren. Mit der ILE-weiten Immobilienbörse soll es gelingen, schnell und unbürokratisch Anbieter und Suchende zusammenzubringen. Neben der Möglichkeit Wohn- und Gewerbeflächen zu präsentieren, bzw. sich einen Überblick über die Angebote in den Gemeinden

der ILE Donau-Wald zu verschaffen, bietet die Immobilienbörse auch einen Überblick über Fördermöglichkeiten im Bereich Aus- und Umbau, sowie der Wirtschaftsförderung und nennt die entsprechenden Ansprechpartner. Wer Interesse an der ILE-weiten Immobilienbörse hat, kann sich ab sofort an die ILE Donau-Wald und den, auf der Website aufgeführten Kontakt wenden.

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Seniorenausflug

nach Frauenau, Ludwigstal, Bayerisch Eisenstein und Arnbruck am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 Liebe Bürgerinnen und Bürger, dieses Jahr wird wieder ein Seniorenausflug stattfinden, welcher uns Richtung Frauenau, Bayerisch Eisenstein und Arnbruck bringen wird. Abfahrt am Mittwoch, 05.10.2016 um 9:00 Uhr von Offenberg nach Frauenau; hier besuchen wir das bekannte Glasmuseum. Ein Rundgang führt durch alle gläsernen Epochen – unter anderem durch den Barock. Nach einem kurzen Fußweg treffen wir uns um 11:30 Uhr im Hotel „St. Florian“ in Frauenau zum Mittagessen. Um 13:00 Uhr Weiterfahrt nach Ludwigstal zum „Haus zur Wildnis“. Ein kurzer nur 0,5 km langer Fußweg führt vorbei am Luchsgehege, hinauf zum Besucherzentrum „Haus zur Wildnis“, wo den Besuchern verschiedene Ausstellungen, ein großes 3D-Kino, ein Spielraum, der Nationalpark-Laden sowie die Nationalpark-Gastronomie erwarten. Auch ein Spaziergang zur nahen Aussichtsbrücke, wo man direkt ins Wolfs- und Luchsgehege schaut ist hier ein Muss. Weiterfahrt nach Bayerisch Eisenstein; hier werden wir das Lokalbahnmuseum und den Grenzbahnhofes besuchen. Um 16:00 Uhr fahren wir weiter nach Arnbruck ins Glasdorf „Weinfurtner“, nach einem Bummel durch die Glaswelten treffen wir uns in der Cafeteria zu Kaffee und Kuchen und lassen unseren schönen Tagesausflug ausklingen. Ich denke, dass bei diesem abwechslungsreichen Programm für jeden etwas dabei ist. (Auch für diejenigen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind) Wer sich davon angesprochen fühlt und gerne mitfahren möchte, soll sich bitte bis Freitag, den 23.09.2016 im Rathaus in Neuhausen anmelden. Nochmals das Wichtigste zusammengefasst: • • • •

Tag: Abfahrt: Rückkehr: Kosten:

• Busunternehmen:

Mittwoch, 05.10.2016, um 9.00 Uhr am Rathaus in Neuhausen ca. 19.00 Uhr in Neuhausen 15 EUR (incl. Busfahrt, Eintritte für das Glas- und Eisenbahnmuseum Mittagessen und 1 Getränk, Kaffee und Kuchen), Bitte bei der Anmeldung in der Gemeindekasse Offenberg (Frau Adler oder Frau Spieß) bezahlen Seitz

Die Teilnehmerzahl ist entsprechend den Busplätzen auf 57 Personen begrenzt, mindestens aber 30 Personen. Bitte kontrollieren Sie auch ob Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass haben. Über eine zahlreiche Teilnahme an unserem Seniorenausflug würde ich mich freuen. Ihr Hans-Jürgen Fischer 1. Bürgermeister

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Kreuz auf St. Vitus neu vergoldet Die Turmdachsanierung an der altehrwürdigen Pfarrkirche des Hl. Vitus in Neuhausen hat buchstäblich ihre Spitze erreicht. Vor wenigen Tagen konnte die Firma Haber & Brandner aus Regensburg das restaurierte und neu vergoldete Turmkreuz wieder an seinem angestammten Platz am 34 Meter hohen Kirchturm anbringen. Bis zur Spitze des Kreuzes misst der Barockturm der Neuhausener Pfarrkirche 37 Meter und schon von weitem ist der Turm im Donauland zu sehen. Vom Turm aus bietet sich eine herrliche Aussicht in den Gäuboden und über den Bogenberg hinweg sieht man die Vorberge des Bayerischen Waldes. Natürlich kann man auch die Zwillingstürme von der Abtei St. Michael in Metten sehen und quasi auf die Wurzeln der Pfarrei zurückschauen. Vor knapp zwei Jahren stellten Ortspfarrer Heiner Zeindlmeier und Mesner Josef Dietlmeier bei den routinemäßigen Kontrollgängen schadhafte Stellen am Turmdach fest. Im vergangenen Jahr dann beschloss die Kirchenverwaltung die Sanierung der Turmkuppel und im vergangenen April konnte die Firma Öller aus Passau ein imposantes Gerüstgefüge am Kirchturm anbringen. Nachdem die Schreinerarbeiten an der Holzkonstruktion der Kuppel erfolgreich beendet wurden, konnte die Firma Pichler aus Regen das neue Kupferblech an der barocken Zwiebel anbringen. Man rechnet damit, dass die Spenglerarbeiten in den Sommerferien abgeschlossen werden können. Dann bekommt als Abschluss der Maßnahme die Turmfassade einen neuen Farbanstrich. Die Pfarrkirche St. Vitus ist ein prägender Sakralbau, der viele Baustile in sich verbindet und dadurch von einer wechselvollen Geschichte mit verschiedenen Bauphasen erzählt. Das erhabene PresbyAusgabe 11/2016 | 16.09.2016

terium und das Kirchenschiff stammen aus der Spätgotik, die beiden Seitenschiffe wurden in Zeiten der Neugotik angefügt und ergänzt. Das heutige gotische Aussehen verdankt die Kirche zum Teil dem kunstsinnigen Pater Ildephons Lehner der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Seelsorge für die Pfarrei inne hatte. Vor 250 Jahren erhielt der Kirchturm sein heutiges barockes Aussehen. Für die damalige Zeit typisch. Denn die Mönche der Abtei Metten versorgten die Umgegend um das Kloster seelsorglich. Und der Neuhausener Barockturm kann daher beispielsweise mit den Türmen der Wallfahrtskirche Loh bei Stephansposching oder dem von Rettenbach in geschwisterliche Beziehung gebracht werden. Imposant freilich, denn die Pfarrkirche ist schon von Weitem durch die exponierte Lage auf einer kleinen Anhöhe sichtbar. Die reinen Baukosten für die nun bald abgeschlossene Sanierungsmaßnahme belaufen

sich laut Pfarrer Zeindlmeier auf 165 000 Euro. Das Bistum Regensburg gibt hierfür einen Zuschuss von 40 Prozent. Insgesamt kommen die Sanierungsarbeiten mit allen Zusatzkosten auf gut 200 000 Euro. Die Finanzierung soll neben Zuschüssen aus den Rücklagen der Kirchenstiftung erfolgen. Pfarrer Zeindlmeier zeigte sich froh, dass die Arbeiten am Turm reibungslos verliefen und man hoffe, dass zum Pfarr- und Erntedankfest Ende September der Abschluss der Kirchturmrenovierung gefeiert werden

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kann. Derzeit ist der Turm noch vollständig vom schützenden Gerüst umhüllt, zwar blitzen die neuen Kupferflächen der Zwiebel und das goldene Kreuz bereits aus der Schutzhülle durch, aber die Pfarrkinder werden noch bis in den späten Sommer hinein warten müssen, bis der markante Zeigefinger Gottes Neuhausen wieder ganz und gar überstrahlt. Beim Einsetzen des neuvergoldeten Kreuzes sprach Pfarrer Zeindlmeier im Beisein von Architektin Ulrike Samberger und Lukas Rausch von der Firma Haber & Brandner sowie Stefan Pichler ein Segensgebet. In die Kugel unterhalb des Kreuzes, die ebenfalls auf Vordermann gebracht wurde, setzte Pfarrer Zeindlmeier aktuelle Ausgaben des Donau-Anzeigers und der Deggendorfer Zeitung sowie des Osservatore Romano, der Vatikanzeitung vom Juli 2016 ein. Auch legte er ein aktuelles Regensburger Bistumsblatt (Katholische Sonntagszeitung), aktuelle Pfarrbriefe sowie ein Infoblatt mit Kurzhistorie der Pfarrei bei. Auch befindet sich in der Kugel ein Bild von Papst Franziskus sowie eine Kopie des Hilfeaufrufes der Caritas-International bezüglich der Flüchtlingshilfe. Außerdem legte der Pfarrer noch 50 ausgewählte Bilder von den Sanierungsarbeiten und ein aktuelles Set aller derzeit im Umlauf befindlichen Euround Cent-Stücke bei.

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Kräuterweihe bei den Festgottesdiensten in Aschenau und Neuhausen Das katholische Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel hat in unseren Breiten im Feiertagskalender noch einen hohen Stellenwert. All überall feiern die Pfarreien, häufig auch als Patrozinium, das Marienfest mit festlich gestalteten Gottesdiensten. Auch in Aschenau und Neuhausen haben sich die Gläubigen zu Gebet, Gesang und Eucharistie in den Ortskirchen versammelt. Der feierliche Geruch von Weihrauch wurde in den festlichen Gottesdiensten vermischt mit dem süßen und kräftigen Duft von Kräutern, Blumen und Blüten, die zu Ehren der Gottesmutter Maria und als Schutz für die Menschen aber auch für die Tiere und das Sach‘ gesegnet wurden. Ortspfarrer Heiner Zeindlmeier ging in den Gottesdiensten in der Aschenauer Herz-Jesu-Kirche und in der altehrwürdigen Pfarrkirche St. Vitus in Neuhausen auf die Mutter des Herrn ein. „Der Versuch, die Aufnahme Mariens in den Himmel zu

erklären, ist nicht einfach“, so der Geistliche. Er eröffnete hierbei ein Gedankenspiel um den Gläubigen das Sinnbild Mariens näher zu bringen.

wir Gott und bitten Maria für den Erhalt der Schöpfung.“ Die Schönheit Gottes, so Zeindlmeier, spiegelt sich in den vielfältigen Tieren und

Kinder und Erwachsene erfreuten sich an der Pracht der vielen Kräuterbüschel

Hier verwies er auch auf das päpstliche Dogma von Papst Pius XII aus dem Jahr 1950. Auch griff er in den Messfeiern die Tradition der Kräuterbüschel auf. „In der Mitte des Sommers, wo allerorten die Ernten eingefahren werden und die Landwirtschaft auf Hochtouren arbeitet, preisen

der facettenreichen Natur mit ihrer Blüten- und Pflanzenpracht, dem Reichtum an Früchten und Kräutern wieder. Die Theater- und Brauchtumsgruppe Neuhausen unter Vorsitz von Florian Kellner hatte für die Festgottesdienste in Aschenau und Neuhausen zahlreiche Kräu-

terbuschen gebunden. Am Vorabend des Marienfeiertages traf man sich bei Angela und Max Lukas im schattigen Garten, wo die zusammengesammelten Blüten, Kräuter und Gräser zu stattlichen Büscherln zusammengefügt wurden. Josef Urban, Brauchtumswart des Vereins, stellte zufrieden und mit einem spitzbübischem Schmunzeln fest, dass man wieder in gewohnter Qualität liefern könne. Zusammen mit Bärbel Kellner stand Josef Urban an den kleinen Verkaufsständen mit der Blütenpracht. Pfarrer Heiner Zeindlmeier segnete die mitgebrachten Kräuter und Blumen in den feierlichen Gottesdiensten. Er blickte zurück und stellte fest, dass es eine langer und guter Brauch sei, durch den Duft und die Pracht sowie die Wirkung der Heilkräuter und Pflanzen sich ein Stück Schöpfung Gottes ins Haus zu holen und auf die natürlichen Kräfte der Umwelt zu vertrauen. (Holmer)

Kräuterweihe bei den Festgottesdiensten in Aschenau und Neuhausen Unter dem Motto „Hier blüht es für Mensch und Natur“ haben die niederbayerischen Gartenbauvereine eine Aktion ins Leben gerufen, die den Menschen wieder mehr den Blick auf blühende Wiesen eröffnen sollen. Auch der Verein für Gartenbau und Landespflege Neuhausen e.V. in Gemeinde Offenberg beteiligte sich an der diesjährigen Aktion und trägt durch eine kleine Blumenwiese im Gemeindeteil Finsing dazu bei, dass „Niederbayern aufblüht“. Claudia Lipp und Franz Nothaft vom Neuhausener Gartenbauverein haben mit ihren Mitgliedern die Stelle in Finsing deshalb gewählt, weil dort ein kleiner Geh- und Radweg vorbeiführt und die Straße eine wichtige Verbindung zwischen Neuhausen, Metten und Bernried ist. Zudem bildet der kleine Dorfanger mit Sitzgelegenheit

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und im Schatten der kleinen Dorfkapelle den richtigen Platz für die Blumenwiese. Der gemeindliche Bauhof

Pflanzstelle bewässert und siehe da, bereits jetzt bietet sich eine herrliche Blütenpracht. Die Blumenwiese ist

Sparziergänger aber auch anhaltende Autofahrer können sich so am Blick in die Natur erfreuen und auch für allerlei Getier bietet die kleine Blumenwiese eine Heimat und hilft bei der Nahrungssuche. Auch Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer hat sich dieser Tage von der Blumenwiese überzeugt. Nach dem erfolgreichen Start der Aktion in der Gemeinde Offenberg überlegt der Gartenbauverein an weiteren markanten Stellen im Gemeindegebiet kleine Blumenwiesen anzulegen. (Holmer)

Freuen sich über die gelungene Aktion „Niederbayern blüht auf“: (v.l.) Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, Bea Fischer, Franz Nothaft und Claudia Lipp mit den Kindern Emma Fischer, Bastian Nothaft und Theresa Lipp.

hatte die Fläche vorbereitet und anschließend wurde der Samen verschiedenster Blütenpflanzen ausgebracht. Mehrmals hatten die Mitglieder des Gartenbauvereins die

so angelegt, dass noch bis in den Herbst hinein Blumen verschiedenster Arten aufblühen werden. Man kam überein, dass das „Fleckerl“ gut gewählt war. Anwohner, Ausgabe 11/2016 | 16.09.2016


Vereinsausflug der Theater- und Brauchtumgsgruppe Neuhausen e.V. Die Theater- und Brauchtumsgruppe Neuhausen e.V. lädt ein zum Vereinsausflug in das schöne Altmühltal am Samstag, 29.10.2016 Wir treffen uns am Rathausplatz in Neuhausen und fahren dort um 7:30 Uhr los. Unser erstes Ziel ist, nach einer kleinen Kaffeepause an einem Rastplatz, die Stadt Abendsberg, wo wir gemeinsam den Hundertwasserturm und die Kuchelbauer Brauerei besichtigen werden. Im Anschluss unserer Führung gibt es ein Getränk und eine Breze. Danach geht es weiter in das schöne Riedenburg, wo wir in der bekannten „Fasslwirtschaft“ zu Mittag essen werden. Gut gestärkt besichtigen wir dann das Kristallmuseum, wo wir unter anderem die größten Bergkristalle der Welt und unsere persönlichen Sternzeichen am Himmel erkunden können. Anschließend fahren wir nach Kehlheim, wo wir gemeinsam mit dem Schiff den Donaudurchbruch nach Weltenburg durchfahren. Dort habt ihr die Möglichkeit die Zeit bis zur Heimfahrt frei zu gestalten. Wir werden gegen 19:30 Uhr wieder an unserem Ausgangspunkt in Neuhausen eintreffen. Fahrpreis inkl. Eintritte • Vereinsmitglieder 20,00 € • Nichtmitglieder 25,00 € Kinder unter 6 Jahren sind frei

Rosemarie Schmidt unter der Telefonnummer 0991/999012 oder 0151/16586323 oder bei Tatjana Lehmann unter der Telefonnummer 0991/99599128 anmelden.

Theater im Wolfsteiner Stadl - „Das Regenwurmorakel“

Das Publikum darf sich auf Mystik mit allerlei Verwirrungen und überraschenden Wendungen freuen und wird wieder mit Sicherheit viel zu lachen haben. Für das leibliche Wohl ist wie immer bestens gesorgt. Ausgabe 11/2016 | 16.09.2016

Wir möchten wieder alle Pfarrangehörigen zum traditionellen Gottesdienst am Goldenen Kreuz mit musikalischer Begleitung durch die „Quereinsteiger“ am Sonntag, den 18.09.2016 um 10:00 Uhr einladen. (Bei unsicherem Wetter findet der Gottesdienst um 10:15 Uhr in der Pfarrkirche Neuhausen statt.)

Wer Lust und Interesse hat an unserem gemeinsamen Ausflug teilzunehmen, bitte bis Ende September bei:

Ein ländlicher Schwank in drei Akten von Ralph Wallner, der von einem fidelen Lumpengesindel, Lotti und Lumpi, erzählt, die in einer schäbigen Hütte am Schilfdorfer Weiher wohnen. Das skurrile Ehepaar hält wenig von Hygiene, dafür mehr davon, ihre Mitmenschen auszuschmieren. Da kommt es sehr gelegen, dass plötzlich manche Leute überzeugt sind, die beiden könnten aus Regenwürmern die Zukunft vorhersagen. Dass ihnen unerwarteter Familienzuwachs ins Haus steht, haben ihnen die Würmer aber nicht vorausgesagt.

Gottesdienst am Goldenes Kreuz

Spieltermine: Freitag Samstag Sonntag Freitag Samstag

07.10.2016 08.10.2016 09.10.2016 14.10.2016 15.10.2016

Adventsfensteraktion 2016 Dieses Jahr veranstalten wir turnusmäßig wieder unsere Adventsfensteraktion in den Ortsteilen Neuhausen, Wolfstein und Offenberg. Um allen wieder die Gelegenheit zu stimmungsvollen Abendspaziergängen zu geben, bitten wir um rege Beteiligung von Familien, Gruppen, Firmen usw. Für die Anmeldung bzw. Auskünfte zur Teilnahme steht Ihnen ab sofort Frau Antoinette Nock-Kilger unter der Telefonnummer 0151/17347433 gerne zur Verfügung

19:30 Uhr 19:30 Uhr 14:30 Uhr 19:30 Uhr 19:30 Uhr

Eintritt Erwachsene 8,00 € Eintritt Kinder 4,00 € Kartenvorverkauf mit Platzreservierung ab sofort bei Barbara Kellner unter der Telefonnummer 0991/9959838 oder 0171/7635270 – Restkarten gibt es an der Abendkasse

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Erster Sommerbiathlon war ein voller Erfolg Ein toller Ferientag für Groß und Klein

Vor kurzem wurde der Trainingsplatz des SV Neuhausen-Offenberg einfach mal in eine Schützenarena umgewandelt. Die Preller Schützen Neuhausen 1959 e.V. hatten sich auch am gemeindlichen Ferienprogramm beteiligt und nutzten das Trainingsgelände für einen erstmals durchgeführten Sommerbiathlon. 20 Kinder folgten dem Angebot und hatten zu Sonne satt ausreichend Spaß. Zum Einsatz kamen völlig ungefährliche Laser-Gewhre und Lichtpistolen, die mittels technischer Hilfe die erzielten Ergebnisse der jungen Schützen dokumentierten. Die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen wurden nach Jahrgängen aufgeteilt und konnten sich in

der jeweiligen Schützenklasse beweisen. Am Ende gab es aber natürlich nur Gewinner. Jedes Ferienkind bekam eine kleine Medaille über die Teilnahme am Sommerbiathlon. Die jeweils ersten drei besten Schützen erhielten zudem einen kleinen Pokal. Alle jungen Schützen erhielten zur Erinnerung eine Urkunde sowie ein kleines Vereinsabzeichen. Im Jahrgang 1999 war Manuel Praml bester Schütze und Annabell Praml holte im Jahrgang 2006 das beste Ergebnis. Nico Karl brillierte im Jahrgang 2007 und bei den Jahrgängen 2005 sowie 2002/2003 holten Simon Hopper und Benedikt Weinberger die goldenen Pokale bei der Siegerehrung ab. Schützen-

meister Heinrich Praml lobte den sportlichen Ehrgeiz der Ferienkinder und dankte auch für das faire Verhalten beim Biathlon. Sein Dank galt zudem den anwesenden Mitgliedern des Schützenvereins für die Betreuung der Kinder

nehmen, beim Sommerbiathlon vorbei zu schauen und den jungen und treffsicheren Schützen über die Schulter zu schauen. Neben Heinrich Praml waren auch Elias und Jonas Dallmeier, Alex Krivacek, Michael Schwab, Patrick

und Jugendlichen sowie der Gemeinde Offenberg, dem SV Neuhausen-Offenberg und dem befreundeten Schützenverein aus Handlab sowie dem Laufverein Mietraching für die Unterstützung bei der Durchführung der Ferienaktion. Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer ließ es sich nicht

Praml, Michael Praml, Martin Paukner, Rosemarie Fischer und Silvia Pertler beim Ferientag dabei um für die Verpflegung der Kinder und Jugendlichen sowie beim Aufbau der Biathlonstationen zu helfen.

Getreidesorten erkennen, Kälbchen füttern und jede Menge Spaß Auch der CSU-Ortsverband Offenberg beteiligte sich mit einer tollen Aktion am Ferienprogramm der Gemeinde Offenberg. Zusammen mit der Landwirtsfamilie Gilch aus Hötzmann konnten die Ferienkinder beim Tag auf dem Bauernhof die abwechslungsreiche Tätigkeit in der Landwirtschaft, die Natur, den Umgang mit Hoftieren und so manches Nützliches erfahren. Das Bilderbuchwetter ermöglichte es den Ferienkindern, dass alle Aktionen und Aktivitäten im Freien stattfinden konnten. So gab es auch jede Menge kleine Fahrzeuge wie beispielsweise Tretbulldogs, die von den kleinen Landwirten gerne genutzt wurden. Zusammen mit Landwirt Max Gilch und dessen Ehefrau erkundeten die Kinder die Stallungen, wo auch Kälbchen gefüttert und vor allem

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gestreichelt werden durften. Christa Gilch zeigte den Kindern auch das Federvieh am

nen Mähdreschers nicht fehlen. An der Getreidestation konnten die Kinder die ver-

Hof. Mit Maximilian und Manuela Gilch half die gesamte Landwirtsfamilie mit um den Kindern einen Einblick in die traditionelle aber auch moderne Landwirtschaft zu geben. So durfte natürlich auch das Besichtigen eines moder-

schiedenen Getreidesorten aus unserer Region erkennen. Natürlich durfte auch so manches abwechslungsreiche Spiel, wie etwa Gummistiefel-Weitwurf nicht fehlen. Auch Zeit zum Basteln war eingeplant. Die Kinder konn-

ten individuelle kleine Vogelscheuchen basteln und sie mit den verschiedenen Getreidehalmen ausschmücken. Nach einer stärkenden Brotzeit mit gesunden Sachen und leckeren Wienerwürstchen gab es für alle Kinder zum Abschied schöne Sonnenblumen vom Gilch-Hof. Als weitere Betreuer halfen Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, dessen Ehefrau Bea, Daniela Franz, Diana Kress und Johann Holmer bei der Betreuung der interssierten Jungbäuerinnen und Jungbauern.

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Geistergeschichten auf Schloss Offenberg lockte 42 Kinder an Beim diesjährigen Offenberg Ferienprogramme bereiten viele Vereine, Institutionen und Privatpersonen allen Jugendlichen und Kindern tolle Tage in den Sommerferien. Auch Schloss Offenberg öffnete seine Pforten für die

Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, Karl Mühlbauer, Katrin Reitberger, Carolin Miedl sowie Dr. Hans-Rainer und Ingrid Buchmüller die Geschichte vom Gespenst auf Schloss Offenberg lebendig werden ließen. Die Kinder machten

Ferienkinder. 42 Kinder hatten sich zu dem gespenstischen Spektakel angemeldet. Man traf sich am Offenberger Spritzenhaus, wo Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer, 2. Bürgermeister Karl Mühlbauer, Katrin Reitberger und XXX Miedl auf die kleinen Schlossbesucher warteten. Nach einer kleinen Wanderung zum Schlossberg empfingen Dr. Hans-Rainer Buchmüller und dessen Ehefrau Ingrid die muntere Truppe am Marstall. Hier erläuterte Dr. Buchmüller die Wappen der bisherigen Schlossbesitzer und ging auf die Funktionen des urigen Marstalls ein. Nach dem Betreten des Innenhofs besuchten die kleinen Gäste die altehrwürdige Schlosskapelle und anschließend führte Familie Buchmüller durch die Prunkräume des Schlosses. Vor allem die verschiedenen Salons hatten es den Kindern angetan. Nach einer Stärkung in der Remise ging es in den Rittersaal. Dort warteten die Vorleser Diakon Karl-Heinz Seiler, Martin Schlagintweit und 3. Bürgermeister Christian Holmer, die zusammen mit

sich im Saal ein gemütliches Lager mit Decken, Kissen und Matten und lauschten der Erzählung von Margit Mader, die als Erzählerin zu den einzelnen Charakteren hinführ-

nach der Erzählung bereits seit über 200 Jahren sein Unwesen auf Schloss Offenberg. Eine geheimnisvolle Truhe im Schloss, deren Schlüssel unauffindbar ist, bietet dem

te. Immer wieder durchbrach die Geschichte das Erscheinen eines kleinen Schlossgespenstes, welches die Kinder mal ein bisschen erschreckte und mal zum Lachen brachte. Diakon Karl-Heinz Seiler hatte eigens auf die Schlossgeschichte von Offenberg gemünzt eine Gespenstergeschichte verfasst, die bei den Ferienkindern gut ankam. Das Schlossgespenst treibt

Geist Unterschlupf. Erst die Tochter der neuen Schlossbesitzerfamilie kann den Bann des Geistes brechen und erlöst das manchmal etwas traurige Gespenst von seinen Qualen. Zuvor allerdings versucht der Geist, den neuen Schlossbesitzern das Fürchten zu lehren. Dabei lässt es keinen Schabernack unversucht und verwandelt sich sogar in einen alten Seeräuber oder

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Jonas den Grablosen. Die beiden Brüder Karl und Julius überlegen sich ihrerseits auch eine List für das Schlossgespenst. Am Ende aber gab es ein Happyend, für das Gespenst und die Schlossbesitzer. Neben den Vorlesern betreuten auch Julia Wurzer, Doris Albrecht und Lisa Seidinger die kleinen Schlossbesucher. Auf die Frage, ob man es auch in den nächsten Sommerferien auf Schloss Offenberg spuken lassen sollte, kam eine laute und ermutigende Zustimmung vom jungen Publikum. Auch Familie Buchmüller freute sich, dass so viele Kinder aus der Gemeinde zum Spuk im Schloss gekommen waren. „Es ist schön zu sehen, wie sich die heranwachsende Generation für die Heimatgeschichte interessiert“, so Dr. Hans-Rainer Buchmüller nach der von ihm vorgenommenen und interessant gestalteten Schlossführung durch zum Teil geheimnisvolle Räume. Das Schloss Offenberg, umgeben von einem kleinen Märchenwald, ist seit 1997 in Besitz der Familie Buchmüller. Diese hatte es von den letzten Grafen von Offenberg käuflich erworben und seitdem immer wieder Restaurations- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. So können der Innenhof und die Schlosskapelle aber auch der Marstall für öffentliche Veranstaltungen oder Hochzeitsfeiern genutzt werden. Die Gemeinde Offenberg nutzt zudem den roten Salon als zusätzliches Trauzimmer für Hochzeitspaare.

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Theaterzwerge präsentieren Schneewittchen Beim erstmals in der Gemeinde Offenberg organisierten Ferienprogramm beteiligte sich auch die Kultur- und Spaßgesellschaft um Vorsitzenden Martin Schlagintweit mit einem Ferienprojekt. Un-

befragte ihren sprechenden Spiegel und heckte dann mit ihrer Kammerfrau einen Plan aus, wie man Schneewittchen zu Leibe rücken könnte. Der herbeigeholte Jägersmann, der den schrecklichen Befehl

ter dem Motto „Theaterzwerge“ hat der noch junge Verein die kleinen Gemeindebürger eingeladen, hinter die Kulissen beim Theater zu schauen. 11 Kinder im Alter von neun bis 11 Jahren kamen zum Theatertag in den Landgasthof Koller in Aschenau wo neben Martin Schlagintweit bereits Lisa Seidinger, Julia Wurzer, Christian Stockner, Tobias Kappl, Sabrina Schwarzensteiner, Doris Albrecht und Christian Holmer auf sie warteten. Die Kultur- und Spaßgesellschaft hatte ein einfaches Bühnenbild erstellt und mithilfe eines Beamers wechselnde Kulissen geschaffen. Der rote Vorhang durfte natürlich auch nicht fehlen. Für die kleinen begeisterten Schauspieler wurden passende Kostüme zusammengesucht, sodass gleich am Anfang feststand, „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ werden in Form eines improvisierten Theaters aufgeführt. Mit den Kindern wurden drei Schlüsselszenen eingeübt. Als erste Szene stand das Geschehen im Spiegelsaal des Schlosses der bösen Königin an. Diese

ausführen sollte, hatte allerdings ein Herz für das Schneewittchen. Eine weitere Szene zeigte, wie die sieben Zwerge vom Bergwerk heimkamen und das Schneewittchen in ihrem Haus schlafend vorfanden. Als letztes Szenenduett wurden einerseits die Trauer um Schneewittchen im Sarg sowie der Tod der bösen Königin einstudiert. Dazwischen durfte natürlich ein schmackhaftes Mittagessen und am Nachmittag so manche kleine Süßigkeit nicht fehlen. Den Eltern wurde dann bei der Abholung ihrer Kinder erst noch das einstudierte Theaterstück dargeboten, sehr zur Freude der kleinen Schauspieler. Die Verantwortlichen der Kulturund Spaßgesellschaft zeigten sich hoch erfreut über den gelungenen Probentag und konnten natürlich auch gleich erste Nachwuchstalente sichten. Alles in allem war es ein humorvoller und kurzweiliger Tag, der dem Betreuerteam aber auch den kleinen Schauspielern riesig Spaß machte.

Ferienkinder erkunden Schloss Egg Die Offenberger Ferienkinder machten dieser Tage bei schönem Wetter eine spannende Wanderung durch Wiesen, Flur und Wald hin zum Schloss Egg. Diakon KarlHeinz Seiler hatte die kleine

Wanderung zusammengestellt und an verschiedenen Stationen Rast gemacht. Er und Christian Holmer erzählten den Kindern passend zu den einzelnen Stationen die Märchen der Gebrüder Grimm vom Fischer und seiner Frau, dem Haus im Wald, dem goldenen Schlüssel oder der Geschichte einer unbarmherzigen Prinzessin, die für ihren Liebsten ständig neue Aufgaben erdachte. Auch die Sage von der weißen Frau von Schloss Egg durfte nicht fehlen. Die Wanderung ging von Finsing über Wiesen, Felder und durch den Wald wo man dann zum Schloss Egg gelangte. Nach der Durchwanderung des Schlossparks erstiegen die 14 Kinder mit ihren Begleitern den Hungerturm. Diakon Seiler erzählte den Kindern von der Eggerer

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Schlossgeschichte und hierbei durfte auch der Besuch der Folterkammer nicht fehlen. Bereits auf der Wanderung warteten kleine Rätsel und Aufgaben auf die Kinder, so auch im Schlosshof. Die Fe-

rienkinder mussten über eine in Versform von Diakon Seiler verfasste Schatzkarte ein verborgenes Kästchen suchen und fanden nach erfolgreicher Begehung der Schlossanlage einen kleinen süßen Schatz, der unter den kleinen Schatzsuchern aufgeteilt wurde. Die Zeit der Wanderung und des Schlossbesuches verging wie im Flug. Während der Wanderung und im Schlosspark nutzten die kleinen Entdecker so manche kurze Rast und ließen sich die mitgebrachten Brotzeiten schmecken. Das schöne Sommerwetter tat ein übriges zum Erfolg der Ferienaktion, die sich in den ersten Septembertagen mit einer weiteren Gruppe von 14 Kindern wiederholt.

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Feuerwehr Olympiade Auch die Freiwillige Feuerwehr Neuhausen folgte dem Ruf der Gemeinde als es darum ging einen Tag für das erstmals stattfindende Ferienprogramm zu organisieren. Das Team um die Kommandanten Thomas Fischl und

Beim Zielspritzen mit der Kübelspritze galt es zum Einen Ausdauer an der Kübelspritze, zum Anderen aber auch Zielvermögen an der feuerwehreigenen Spritzwand zu beweisen. Die letzte Disziplin stellte

AUE ADE? NE!

Robert Wagner gestalteten für 9 Teilnehmer eine Feuerwehrolympiade. In mehreren Stationen stellten die Teilnehmer hier ihr Können unter Beweis. Beim Armaturenpuzzle galt aus diversen Feuerwehrarmaturen ein Puzzle zusammenzubauen. Hier durfte kein Teil übrig bleiben. Der Leinenzielwurf stellte sich in der Praxis für viele nicht so einfach dar als es vorher ausgesehen hatte. Dennoch haben alle Teams tolle Ergebnisse erreicht.

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die Bewältigung eines HIndernisparcours mit einem Jugendfeuerwehrhelm der mit Wasser gefüllt war dar. Hier musste der Parcour einzeln bewältigt werden ohne jedoch zuviel Wasser zu verschütten. Natürlich war das Element „Wasser“ bei hochsommerlichen Temperaturen stets gegenwärtig und so amüsierten sich Groß und Klein herzlich mit kleinen Wasserscharmützeln. Zum Abschluß durfte natürlich eine Fahrt im Löschfahrzeug mit den begeisterten Kindern nicht fehlen.

„AUE ADE? NE!“ Unter diesem Motto setzten am 19. August 30 Kinder und 6 Betreuer aus dem Gemeindebereich Neuhausen die Segel zur Fischerdorfer Donauinsel. Im Rahmen des Offenberger Ferienprogramms bot der Gartenbauverein Neuhausen

delten. Auf dem nun folgenden Inselrundgang lernten sie allerdings schnell, dass man mit Anschleichen, Klettern und Balancieren allein noch kein erfolgreicher Donaupirat sein kann. Nur mit Teamgeist konnten die Kinder der großen Spinne entkommen, de-

den interessierten Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren die Möglichkeit, dieses Abenteuer zu erleben. Seit 1999 bietet der Bund Naturschutz in Bayern e. V. mit dem Umweltbildungsschiff TAKATUKA die Gelegenheit, die frei fließende Donau hautnah und mit allen Sinnen zu erforschen. Unter Anleitung des Umweltpädagogen Norbert Bieber setzen sich die Kinder spielerisch mit den Themen Wasser, Flussökologie und Aue auseinander. Auf der Insel angekommen startete die „Ausbildung zum Donaupiraten“, bei der sich die Kinder zuerst mittels Kopftüchern und Schminke in gefährliche Seeräuberanwärter verwan-

ren Netz sie ohne Berührung durchqueren mussten. Die Kinder konnten auf der Insel einen typischen Lebensraum ihrer Heimat spielerisch entdecken. Die Motivation war groß und der gut versteckte Piratenschatz wurde zum Abschluss auch noch gehoben. Auf der Rückfahrt nach Deggendorf erhielt jeder noch eine Urkunde mit dem Titel „Donaupirat auf Lebenszeit“, welche für alle eine tolle Erinnerung an diesen spannenden Tag bleiben wird. Der Erlös der Aktion kam in vollem Umfang dem Bund Naturschutz Deggendorf zu Gute.

www.unsagmoa.de

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Tolles Mostfest in der Dorfmitte Zum Mostfest hatte dieser Tage der Freundeskreis Roncone in die neue Dorfmitte von Wolfstein geladen. Der Freundeskreis pflegt die gemeindliche Partnerschaft mit der italienischen Kommune Roncone im Trentino. So war es natürlich ein echtes Schmankerl, dass die Mitglieder des Freundeskreises um Vorsitzenden Werner Harteis einen deftigen Trentiner Mostbraten servieren konnten. Zudem gab es neben allerhand herzhaften und süßen Spezialitäten auch einen süffigen Most, der an allen Tischen im Stadel, unterm Troatkasten und im Hof der Dorfmitte großen Anklang fand. So bereiteten die Mitglieder des Freundeskreises mit ihren Vereinsshirts in den italienischen Nationalfarben ihren Gästen einen unbeschwerten und frohen Tag in urigem Ambiente und bei

echter bayerischer Gemütlichkeit. Auch Abordnungen anderer Ortsvereine schauten bei dem kleinen Fest vorbei und natürlich durfte auch eine angenehme musi-

blicken und alljährlich unternimmt der Freundeskreis eine Ausflugsfahrt zum Partnerort. Auch in diesem Jahr. Der Freundeskreis besucht in der Zeit vom 1. bis 3. Oktober die

kalische Untermalung nicht fehlen. Im letzten Jahr konnte der Verein zusammen mit der politischen Gemeinde auf das 10-jährige Bestehen der Gemeindepartnerschaft zurück-

italienischen Freunde. Es hat dort ein paar kleine Veränderungen gegeben. Aus den dortigen Gemeinden wurde ein neuer Gemeindeverbund gebildet und der neue Bür-

germeister kommt wieder aus Roncone. In die Fahrt ist auch ein Besuch am Gardasee eingeplant sowie für Wanderfreunde bieten sich Möglichkeiten, die italienische Landschaft und Natur zu genießen. Außerdem ist am Tag der Heimfahrt auch eine Seilbahnfahrt von Bruneck zum Kronplatz sowie der Besuch des Museums von Reinhold Messner geplant. Hierbei gibt es Einblicke in 250 Jahre Bergesteigergeschichte. Es bieten sich viele Momente, das italiensche Flair zu genießen und die schönen Fleckerl von Roncone und der Gegend im Trentino kennen zu lernen. Es sind noch ein paar Plätze frei. Familie Harteis nimmt gerne noch Anmeldungen unter 0991/91128 entgegen. Der Preis für die Busfahrt mit zwei Übernachtungen im Hotel mit Halbpension beträgt pro Person 150 Euro. (Holmer)

Einladung zur Roncone-Fahrt Auch in diesem Jahr besuchen wir unsere Partnergemeinde im Trentino. Es gibt von dort viel neues zu berichten. Die Gemeinde Roncone hat sich mit 3 Nachbargemeinden ( Bondo, Breguzzo und Lardaro ) zusammengeschlossen. Zusammen haben die 4 Gemeinden jetzt 2900 Einwohner. Der neue Bürgermeister dieser „Dorfgemeinschaft“ kommt aus Roncone, sein Name ist : Franko Bazzoli.

vor dem Rathaus in Neuhausen. Wir fahren mit einem klimatisierten Bus der Firma Seitz. Frühstückspause in der Raststätte Angath (Rosenberger), kurz nach der Grenze in Österreich. Dann Weiterfahrt nach Riva am Gardasee. Dort ist ein Aufenthalt von 3 Stunden geplant. Zeit für Jeden, etwas zu Essen und die Stadt zu bummeln, oder mit dem Schiff über den See zu fahren. Anschließend fahren wir nach Roncone.

Wir möchten den neuen Bürgermeister und seine Gemeinden kennenlernen, deshalb fahren wir vom 1. - 3. Oktober 2016 nach Roncone und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein. Voraussichtlich fährt auch unser Bürgermeister mit nach Roncone.

Nach der Begrüßung beziehen wir unsere Zimmer im Hotel Genzianella bei Lauro. Dort ist auch das Abendessen geplant. Anschließend setzen wir uns bei Lauro zusammen und verbringen einen gemütlichen Abend.

Folgendes Programm haben wir zusammengestellt: Abfahrt am Samstag um 6°°

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Am Sonntag gibt’s Frühstück bis ca. 9°° Uhr. Danach zeigen uns die Ronconer ihre neuen Ortsteile und wir werden den Bürgermeister und einige Gemeinderäte

begrüßen können. Den genauen Programmablauf bestimmen unsere Freunde aus Roncone. Dazwischen ist natürlich auch Zeit für ein Mittagessen. Für Wanderfreunde wollen wir einen kleinen Ausflug zur Hütte unseres Freundes Lauro machen, dort gibt’s fast immer gut zu Trinken und an einer Brotzeit wird es bestimmt auch nicht fehlen. Abendessen wieder im Hotel Genzianella und ein „Bunter Abend“ bei Lauro. Am Montag nach dem Frühstück, gegen 9°° Uhr ist Abfahrt aus Roncone. Wir fahren auf direktem Weg nach Bruneck. Dort können wir mit der Seilbahn rauf zum Kronplatz fahren und ein Museum von Reinhold Messner ( MMM Corones ) besuchen. Das ist eins von 6 Museen, die Messner betreut und gestaltet hat. Es geht um 250 Jahre Ent-

wicklung des modernen Bergsteigens. Der Ausblick von dort oben sollte grandios sein. Wer nicht mit auf den Berg will, kann die Schönheiten des Ortes erkunden und die vielen Geschäfte und Bars besuchen. Nach gut 3 Stunden Aufenthalt dort, fahren wir in Richtung Heimat. Geplant ist noch ein Abendessen im Erlebnisgasthof Erlensee in Schechen. Ankunft Zuhause gegen 21°° Uhr. Die Kosten für den Bus und 2 Übernachtungen mit Halbpension pro Person betragen 150.00 Euro. Die Kosten für die restliche Verpflegung und den Ausflug zum Kronplatz/Museum/Seilbahn bezahlt jeder selbst. Anmeldungen bei Familie Harteis unter Tel. 0991 91128 oder auch unter w.harteis@t-online.de

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UnsaGmoa 11/2016  

Offenberger Infoblatt "UnsaGmoa" Ausgabe 11/2016 16.09.2016