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Ausgabe 34 | Oktober 2019

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai M체ller

Kammerchor | CV Weil der Stadt: Gemischter Chor, Cross Generational Choir & ChorKids | CG Untert체rkheim: Gemischter Chor & ChorKultur | M채nnerchor der Daimler AG | Liederkranz Ditzingen: city-chor & DitSingers | TonArt Ludwigsburg | M채nnerchor und Gemischter Chor der Concordia Schmiden

Konzertreise Ungarn

Beethovens 9. Sinfonie www.kai-mueller-choere-de


Liebe Leser und Fans unserer Chöre, voller Enthusiasmus starten wieder alle Chöre nach der Sommerpause in die „heiße“ Konzertphase Herbst / Winter. Angespornt von der chor.com in Hannover – einer vom Deutschen Chorverband organisierten fantastischen Messe um den ganzen Bereich „Chor“ – freue ich mich jetzt auf ganz verschiedene Konzertprojekte in allen Chören. Internationale Weihnachtsliteratur, die großartige 9. Sinfonie von Beethoven, das beliebte Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft im Mozartsaal stehen neben vielen anderen Auftritten bei Weihnachtsmärkten und anderen Veranstaltungen um den Jahreswechsel 2020 auf dem Programm. Ebenfalls laufen die Vorbereitungen auf unsere extravagante Konzertreise nach Nordkorea an Pfingsten 2020 auf Hochtouren. Wir hoffen, dass alle Interessierten die Ausschreibung spätestens zum Jahreswechsel in Händen halten können. Konzertreisen – und erst vor Kurzem kamen wir von einer wunderschönen Reise nach Ungarn (siehe Bericht in dieser Ausgabe!) begeistert zurück – sind ja bereits seit 1991 als ganz fester Bestandteil im Jahresprogramm unserer Chorgemeinschaft verankert. So festigen sich Freund- und Bekanntschaften innerhalb der Chöre, zwischen den Chören und mit Fans und Gästen und auch fördernden und ehemaligen Mitgliedern…! Nun aber viel Vergnügen beim Schmökern und vielen Dank schon im Voraus für Ihre Unterstützung bei den mannigfaltigsten Veranstaltungen unserer Chorgemeinschaft! Ihr / Euer Kai Müller

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INHALTSVERZEICHNIS Chorgemeinschaft Kai Müller

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Veranstaltungskalender...................................................................................................7 Mit dem Sängerstammtisch nach Augsburg.............................................................10 Müller-Chöre auf der Buga: Ein paar Eindrücke....................................................13 Ungarn mit MB-Touristik: Eine tolle Reise voller erstaunlicher Erlebnisse .......14 chor.com in Hannover 2019........................................................................................24 Rigoletto: Eine Kulturreise mit MBtouristik am 4./5. August nach Bregenz.....26 Immer in Bewegung – Protokoll einer Kurzreise zum Bregenzer „Rigoletto“...28 Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft..................................31

Chorgemeinschaft Untertürkheim

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Im Jahr 2019..................................................................................................................33 Aktuelles Projekt...........................................................................................................33 Jubilarfeier der Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V............................................33 Die Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V. wählt neuen Vorstand.......................36 Lustige Stammtischrunde in der Gaststätte Luginsland.........................................37 Im Weinparadies zum Stelldichein beim Wein – Auftritt auf dem Uhlbacher Herbst.............................................................................................................................38 Auftritt auf dem Feierabendmarkt.............................................................................39

Chorvereinigung Weil der Stadt

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Aktuelle Projekte...........................................................................................................45 Alles Gute!......................................................................................................................45 „…und die Schnecke schaut derweil und denkt sich ihren Teil…“......................46 Ausblick: ........................................................................................................................48 Gekommen, um zu bleiben.........................................................................................49 Martin Grausam – ein Tenor mit vielen Talenten...................................................49 ChorGeTwitter oder Was sonst noch geschah …...................................................51 Abgesang........................................................................................................................54

Kammerchor 58 Aktuelles Projekt...........................................................................................................59 Ausblick..........................................................................................................................59 Schtuagert – Ulm ond AUGSBURG.........................................................................59 Alea jacta est..................................................................................................................60

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„Alte Hasen“..................................................................................................................60 „Voller Klang auf dem Württemberg“......................................................................61 Kammerchor – Sommerfest........................................................................................61

Liederkranz Ditzingen

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Hafenscherbenfest in Ditzingen! ...............................................................................64 Ein Tag ganz im Zeichen von Glaube, Liebe und Hoffnung… und MUSIK!...66 Beethovens 9. Sinfonie.................................................................................................68 Nachruf ..........................................................................................................................70

TonArt Ludwigsburg

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Aktuelles bei TonArt Ludwigsburg............................................................................73 Termin............................................................................................................................73 Herzlichen Glückwunsch zum „Runden“ im 2. Halbjahr!.....................................73 Jubiläums-Preisrätsel anlässlich unseres 25jährigen Jubiläums..............................74

Daimler Männerchor

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Quo vadis Daimler Männerchor?...............................................................................77 AufTakt-Rätsel...............................................................................................................79 Impressum.....................................................................................................................79

Männerchor der Concordia Schmiden 80 Ein junger Sänger feierte Geburtstag!.......................................................................81 Beifallstürme für die Concordia-Chöre.....................................................................81

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CHORGEMEINSCHAFT KAI MÜLLER

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Saison 2019/2020 – Herbst, Winter Mai 03. CGKM: Herbstwanderung 2019 05. Untertürkheim: Sängerstammtisch Untertürkheim / Luginsland (Gaststätte Luginsland, 11:30-14:30) 17. Ditzingen: Jubilarfeier (Katholisches Gemeindehaus, 15:0018:00)

30. TonArt: Mitwirkung bei der Jahresabschlussfeier der AWO Obere neckarvororte (Gaststätte Luginsland, 16:00-17:00) 30. TonArt: Singen auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt (Ludwigsburg, 19:00-19:30)

NOV

23. CGKM: Grundlagen der Musiktheorie und der Stimme (Feuerwehrgerätehaus Fellbach-Schmiden, 11:00-17:00)

05. Daimler Männerchor, Concordia Schmiden: Mitwirkung beim Katharinafest (Sängerhalle Untertürkheim, 16:0017:00) 07./08. Ditzingen: Mitwirkung auf dem Weihnachtsmarkt in Ditzingen (Ortskern Ditzingen) 07. Untertürkheim: Mitwirkung auf dem Weihnachtsmarkt in Untertürkheim (Widdersteinstraße Untertürkheim, 17:00-18:45) 08. Weil der Stadt: Sang und Klang im Klösterle (Klösterle Weil der Stadt, 15:00-15:40)

DEZ

MAI

Veranstaltungskalender

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15. Untertürkheim: Konzertmatinee | Internationales Weihnachtskonzert (Sängerhalle Untertürkheim, 11:00-12:30)

30. CGKM: Silvesterreise (bis 01. Januar, Baden-Baden)

DEZ

17. Concordia Schmiden, Daimler Männerchor: Weihnachtliche Abendmusik (Kirche Esslingen-Hohenkreuz, 18:00-19:00)

15. Kammerchor: Geh aus mein Herz (kath. Kirche St. Maria Ditzingen, 18:00-21:00)

30. CGKM: Chorfest 2020 (bis 03. Mai, Leipzig)

MRZ

06. Concordia Schmiden: Ordentliche Mitgliederversammlung (Feuerwehrgerätehaus Fellbach-Schmiden, 19:00-21:00)

APR

19. CGKM: Neujahrskonzert (Mozartsaal KKL Stuttgart, 18:0021:00)

JAN

17. Ditzingen: Besuch La Pastourelle inklusive Teilnahme am Neujahrskonzert der CGKM (bis 20. Januar)

16. Concordia Schmiden: Familienausflug Concordia (Nordvogesen, 09:00-22:00)

MAI

30. CGKM: Kulturaustausch (Deutschland-Russland-Nordkorea) mit der 9. Sinfonie Beethoven (bis 13. Juni, Pyongyang / Nordkorea)

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JUNI

20. TonArt: Ludwigsburg klingt (Innenstadt Ludwigsburg)

11./12. Concordia Schmiden: Schmidener Sommer (Ortsmitte Schmiden | Schuhhaus Bürkle)

31. CGKM: HP Konzert Beethovensaal (KKL Stuttgart)

01. CGKM: Konzert Beethovensaal (KKL Stuttgart, 18:00-21:00)

SEP OKT

08. CGKM: 30. Konzertreise (bis 16. September, Böhmen und Mähren | Tschechien exklusiv)

NOV

24. Concordia Schmiden: Grillfest (Feuerwehrgerätehaus Fellbach-Schmiden, 19:00)

JUL

18. Concordia Schmiden: Höflekonzert (Oettingers Höfle Schmiden, 18:00)

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Mit dem Sängerstammtisch nach Augsburg 88 Cent Kaltmiete – pro Wohnung und Jahr! Ein Traum? – Nein, Realität in Augsburg. Und das seit 500 Jahren. 1521 stiftete Jakob Fugger „der Reiche“ in Augsburg die älteste noch bestehende Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerei. Wir hatten die Gelegenheit, bei einer Führung durch das Fuggereimuseum Einblicke in das eigene Fuggerdorf und seine Geschichte zu erhalten. In der damaligen Zeit wurde in der katholischen Kirche viel über das Fegefeuer und dessen Dauer diskutiert und spekuliert. Ins Fegefeuer kommen nämlich diejenigen, die zwar in den Himmel kommen werden, aber noch einen Läuterungsprozess nach dem irdischen Tod durchlaufen müssen, um dann in die ewige Seligkeit eintreten zu dürfen. Allerdings gab es drei Möglichkeiten, dem drohenden Fegefeuer zu entgehen oder die Dauer zumindest zeitlich abzukürzen? 1. Gutes tun 2. Beten 3. Beten lassen Und Jakob Fugger kombinierte die drei Wege. Gutes tun und Beten waren für ihn ja kein Problem, und für

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das Beten lassen werden die Bewohner der Fuggerei eingespannt. Sie haben täglich das Glaubensbekenntnis, ein „Vater unser“ und ein „Gegrüßet seist du Maria“ zu beten. Damit war auch geregelt, dass nur Katholiken in die Fuggerei kommen können. Die genauen Aufnahmeregeln gelten bis heute. Aber Jakob Fugger betrachtete seine Stiftung sicherlich wohl nicht nur als „Feuerversicherung“, sondern handelte aus tiefer katholischer Überzeugung. Er war der reichste Mensch der Welt. Seine Strategie war eigentlich einfach. Er lieh den Herrschern und Aristokraten, die ja immer klamm waren, Geld und ließ sich statt der Rückzahlung Sachwerte überschreiben, die er dann bewirtschaftete. So häufte er ein riesiges Vermögen aus Wald, Ländereien und Bergwerken zusammen. Aber der Reihe nach. Wir fingen den Tag nicht in der Fuggerei an, sondern am Rasthaus Seligweiler mit dem obligaten Frühstück mit Butterbrezel, (Pfeffer) Knacker und einem Piccolo. Mitten durch das Rasthaus verläuft übrigens die schwäbisch/bayerische Landesgrenze. Das Wetter ging noch. So schlecht war es gar nicht. Und dann wurde es goldig. Im Augsburger Rathaus erfuhren wir im Goldenen Saal alles über ihn, seine Zerstörung im Krieg und den zunächst schlichten Wiederaufbau bis hi zur feierlichen Wiedereröffnung in


Es ist alles Gold, was glänzt: Der Goldene Saal des Rathauses. allem Pomp und Gold in 1996 – und dass die Stadt heute kein Geld hat. Mittlerweile regnete es. Die Augsburger Synagoge verbindet Elemente des Jugendstils mit neobyzantinischen und orientalisierenden Details. Als bemerkenswert gilt zudem die Kombination von traditionellen Formen des landschaftsgebundenen Bauens mit einer modernen Konstruktion. So stellt sie – erbaut in den 1910-ner Jahren – ein herausragendes Beispiel des „neu-jüdischen“ Synagogentyps im Geist des Reformjudentums dar. Wie erhielten viele interessante fachfrauliche Informationen, über das Judentum allgemein und die Synagoge

im Besonderen. So wurde sie in der Reichsprogromnacht zwar teilweise zerstört, aber nicht niedergebrannt, weil die gegenüberliegende Tankstelle eine große Gefahr gewesen wäre. Heute ist die israelitische Kultusgemeinde in Augsburg eine Integrationsgemeinde. Etwa 90% der heutigen Gemeindemitglieder (von 1.500) stammen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Dieser starke Zuwachs der Gemeinde war deshalb auch mitentscheidend für ihr weiteres Bestehen. Es regnete schon heftiger. Dann ging es zum Mittagessen. Vorbei am traditionsreichen Hotel „Drei Mohren“ – es soll im Rahmen einer gendergerechte Lösung seinen Na-

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men ändern. Vielleicht in Hotel „Drei Farbige aus dem zentralen Afrika“ – ins historische und älteste Gasthaus Augsburgs, den „Bauerntanz“. Durch die Vorbestellungen war die Küche schon im Bilde, der Service klappte auch sehr gut. Und wir saßen im Trockenen. Aber dann mussten wir doch raus. Es ging weiter in die Fuggerei. Schließlich waren wir dann wieder froh, im Bus zu sitzen und die Rückfahrt anzutreten. Es regnete noch immer heftig. Dazu kam auch noch Nebel. So konnten wir den wunderschönen Ausblick auf das reizvolle Tal bei der Vesper im Landgasthof „Deutsches Haus“ in Weilheim mit Blick auf die markanten Drei Kaiserberge nicht ge-

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nießen. Aber auch hier genossen wir die gute Verpflegung. Und so manche Dose Wurst und Flasche Most aus dem Landlädle wurden dann im Bus verstaut. Als wir zurück nach Stuttgart kamen, hatte der Regen aufgehört, es war nur noch nass. Großer Dank an die Organisatoren Kai und Thomas samt Familie – der Eierlikör war wirklich wieder vom Besten. Und so war es auch sehr gut geplant, dass wir immer wieder – bevor wir völlig durchnässt waren – ins Trockene einkehren konnten. … ach ja, fast hätten wir auch einmal gesungen.


Müller-Chöre auf der Buga: Ein paar Eindrücke O welche Freud’, o welche Wonn’, das schöne Käthchen von Heilbronn ist längst ‚ne ganz aparte Frau im Rosenbeet der Gartenschau. Man sagte uns, es würd sich lohnen, drum zählten wir zu den Personen, die neubegierig mittels Bahnen den Weg zur Buga auf sich nahmen. Was man gepflanzt, was man gesät?? Wir lobten jedes Blumenbeet: „Seht die Rosen, seht die Nelken. Diese blühen, jene welken.“ Was Frau Flora uns beschert, alles war bewundernswert. Wasserorgel und -ballett: „Wenn i die no em Garte hett...“ Ein besonderer Genuss war die Schifffahrt auf dem Fluss. Wer es wagte, litt viel Pein, denn er war dort nicht allein. Müde Gäste suchten Schatten, lümmelten in Hängematten;

Bänke kamen sehr gelegen um den Leib darauf zu legen … Um am Hitzschlag nicht zu sterben, gab es Eiskrem zu erwerben. In der alten Stückgut-Halle wurden die Besucher alle von floraler Kunst beglückt; Aug’ und Nase warn entzückt Welche Farb- und Formenpracht. „So ein Strauß hoscht du mir nie hoimbracht“, sprach ein Wei zu ihrem Ma, „elle Johr bloß Gerbera!“ Beiderseits der Neckarstrände blühten Pflanzen ohne Ende, grünten Stauden, Büsche, Bäume -, und Skulpturen füllen Zwischenräume … Sängerin und Sängermann schritten zu Sankt Kilian, stimmten heiterfromme Lieder an. Doch die Stimmung in dem Dom war geprägt von ‚Rom ond Nom‘. Innre Sammlung? Selten möglich. Manchmal war es kaum erträglich. Dass es so gewesen ist, meint wie immer der Chronist Hans-Georg Latt

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Ungarn mit MB-Touristik: Eine tolle Reise voller erstaunlicher Erlebnisse Direkt aus einem hektischen Arbeitsalltag heraus stürze ich mich in das kleine Abenteuer der diesjährigen Konzertreise mit Kai und Thomas nach Ungarn vom 25. September bis 5. Oktober.

Die erste Überraschung erwartet uns direkt beim Einnehmen unserer Sitzplätze um 5.45 Uhr. Es gibt eine Neuerung am Platz. Wir haben „Däschle“! Direkt vor uns an der Lehne des Vordersitzes befestigt. Großes Hallo und nach der Begrüßung viel Erklärungsbedarf, was es denn mit dem „Däschle“ so auf sich hat. Abfallreservoir, Haltefläche für diverse Wein und Likörgläser und Wasserflaschenparkplatz. Genialer Einfall unserer beiden Reiseleiter, wir werden den Praxiseinsatz im Laufe der Reise beobachten. Wenn wir so ausgestattet,

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plastiksparend, nachhaltig wirtschaftend und umweltfreundlich reisen und unseren Reiseleitern Arbeit ersparen können, ist die gute Laune schon gesichert und die Fahrt kann beginnen. Der Tag überrascht uns weiterhin um 8.00 Uhr mit einer Brezelverteilung und drei Rädle ungarischer Salami der Marke Pick, die anscheinend die Beste der ungarischen Salamiarten darstellt. Mir soll es recht sein und ich genieße mit meinen Mitreisenden dieses Gastgeschenk des Reiseteams. Ferner wird uns Sekt kredenzt und Pilota-Kekse als vormittäglicher Nachtisch. Anschließend wird eine Runde Mülltüten verteilt, nur der Ordnung halber, versteht sich. Das „Däschle“ hat ein Fach für die Plastiktüte, die den Müll aufnehmen soll. Gegen 11.00 Uhr wírd am Irschenberg ein Stopp eingelegt bei Dinzler Kaffee, später gibt es Kekse aus Schweden. Ein paar Infos, die nicht den Magen betreffen, gibt es nebenher auch noch. Nämlich alles Wissenswerte über den Chiemsee. Anschließend wird Tartufo dolce verteilt und Kaffeelikör, selbstgebraut von unserem Chormitglied Astrid. Eine Genussreise hat ihren Anfang


genommen, ich ahne schon Schreckliches, was die eingenommenen Kalorien anbelangt. Und zu allem Übel outet sich unser Kai auch noch als nachhaltiger Kalorienzähler und schockt uns immer wieder mit den Kalorienzahlen des soeben Verteilten, die er ganz lässig übers Bordmikrophon verkündet. In Wels in Österreich angekommen, vertreten wir uns etwas die Beine und besichtigen die örtlichen Hauptplatzgegebenheiten. Wie ich von meiner österreichischen Schwägerin erfahre, mit der ich mich kurz treffen kann, ist Wels als Messestadt zwar sehr frequentiert, hat aber leider auch in der Innenstadt dasselbe Schicksal wie unsere Städte. Die Einkäufsmärkte im Industriegebiet ziehen die Menschen aus der Innenstadt ab. Unsere Weiterfahrt führt uns Richtung Wien. Wir passieren Baden bei Wien mit Musikbegleitung von Peter Alexander: Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental… Ich bin schon ganz besinnlich gestimmt, als Kai Marzipantaler mit genauer Kalorienangabe verteilt. Das hat mich dann

doch wieder ziemlich ernüchtert. Im Helenental wurde uns Augengymnastik verordnet und wir folgen brav den Anregungen unseres Reiseleiters. Unser Ziel war Sopron mit dem Hotel Pannonia. Wir durchfahren noch Eisenstadt, den Geburtsort von Josef Haydn. Exakt um 18.20 Uhr überqueren wir die Grenze zu Ungarn und erreichen kurz darauf Sopron. In einem alten renommierten Hotel mit angeschlossener Zahnklinik dürfen wir auf der Dachterrasse einen Begrüßungsdrink zu uns nehmen um uns dann wieder viele Treppen abwärts zu bewegen und im Speisesaal ein Abendessen vom Büfett zu genießen. Zu später Stunde, an diesem doch schon so langen Tag, bekommen wir auch noch eine Stadtführung bei leichtem Regen und Schummerbeleuchtung geboten mit vielen geschichtlichen Infos über Sopron und seinen Werdegang. Ich sinke absolut müde ins Bett, bereichert von allerhand Neuem und bin froh, die Beine ausstrecken zu können.

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Der 2.Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück und führt uns anschließend in Richtung Fertörakos in einen einmaligen, sehr sehenswerten Steinbruch. Er ist als UNESCO-Welterbe deklariert und zeigt in seinen Felshallen eine Ausstellung über frühgeschichtliche Unterwasserbewohner und bietet eine gute Akustik für Konzerte und Lesungen. Wir genießen einen phantastischen Blick auf den Neusiedler See der lt. Kai zu großen Teilen der Familie Esterhazy gehört.

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Selbstverständlich besichtigen wir anschließend das barocke Schloss der Fam. Esterhazy und sind sehr beeindruckt vom Glanz einiger restaurierten und neu renovierten Schlossteile. Auch hier gab es im und nach dem 2.Weltkrieg Umnutzungen, die zu Substanzzerstörung geführt hat. In den Glanzzeiten des Schlosses stand Josef Haydn 20 Jahre lang im musikalischen Dienste der Familie. Es wird das Ziel Balaton ausgerufen und unser 2. Reiseleiter Thomas gerät in Verzückung. Der Schlachtruf „Wo ist der Balaton“ erklingt. Doch Thomas muss sich noch etwas gedulden, da wir zuerst die Erzabtei Pannonholma, ein ehemaliges Benedektinerkloster besichtigen mit einer kleinen Führung. Es gibt eine absolut sehenswerte Bibliothek und vor dem Eintritt in die Kirche passieren wir ein Bild, das aus 3000 kleinen Steinteilchen besteht und eine Madonna mit Kind zeigt. Gearbeitet wie ein feinstes Puzzlebild aus Stein. Faszinierend! Ebenso die Onyxfenster der Kirche. In die-


ser Kirche ist das Herz von Otto von Habsburg beigesetzt. Wir umrunden die Klosteranlage und begeben uns zu unserem nächsten Ziel, dem Ort Balatonfüred und dem Hotel Flamingo. Diversen Sekt -und Likörangebote, selbstgemachter Eierlikör, sowie Rot- und Weißweine und Magenbitter begleiten uns durch den Tag. Unermüdlich zieht Thomas seine Runden durch den Bus und bietet Wasser in verschiedenen Geschmacksqualitäten an, sowie die anderen alkoholischen Verführungen. Im Flamingo- Hotel wartet wieder ein umfangreiches Büfett-Abendessen auf uns und wir genießen das reichhaltige Angebot. Ich sehe schon, dass die ausgewählten Hotels mit allem dienen können, einschließlich eines reichhaltigen Fitnessangebotes, das auch von einigen Mitreisenden schwimmenderweise genutzt wird. Eine abendliche Runde am Balaton erhöht noch mein Wohlgefühl beträchtlich und hebt die Laune. Das Wetter ist erstaunlich mild und tagsüber eher sonnig. Der nächste Tag bringt ein wunderbares Frühstück und anschließend eine Fahrt am Balatonufer entlang zum netten Ort Tihany mit einer Benediktiner Abtei und einem interessanten Blick auf ein Paprikahaus. Hier sind viele, viele getrocknete Paprikaschoten zusammengebunden und verzieren die Fassade. Und weil unsere Reiseleiter uns so mögen, bekommt jeder ein Fläschchen Paprikaöl geschenkt. Ich bin ganz gerührt über diese all-

gegenwärtig gezeigte Fürsorge. Anschließend fahren wir nach Badascony, steigen in Jeeps um und werden in wilder Fahrt den Hügel hinauf zu einer Weinverkostung gefahren. Dort genießen wir mit unter Anleitung einer äußerst lustigen Ungarin verschiedene Weine mit herzhaften kleinen Leckerbissen. Der Ausblick ist super, die Laune steigt mit jedem Glas und die Äuglein verschiedener Sänger und Sängerinnen beginnen zu glänzen. Zurück ins Tal geht die Jeepfahrt gegen 15.00 Uhr. Das Schloss Keszthely ist unser nächstes Ziel. Hier trennt sich die Gruppe. 6 von uns fahren mit dem Bus zum „Nacktbaden“ nach Bad Heviz in radiumhaltigem 30Grad warmem Wasser. Lt. Kai hat es viel Seegras am Boden und zahlreiche verlorene Gebisse, da wohl vorwiegend Ältere dort hingehen. Vielleicht hat Kai ja ein adäquates Stück gefunden? Spaß beiseite, es ist bestimmt heilsam, in diesem Wasser zu baden. Ein Teil von uns besucht das Schloss auf eigene Faust und ein Teil zweigt ins Erotik-Museum ab, das man sinnigerweise gegenüber dem Schloss eingerichtet hat. Auch hier berichten die

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Zurückkommenden viel Erstaunliches, ohne sich in Details verlieren zu wollen. Frau Müller ist hellauf begeistert. Die Rückfahrt über den Balaton mit der Fähre wird durch eine Runde Eierlikör gekrönt. Am Samstag 28.9.19 starten wir um 12.00 Uhr nach Pecs. Der Ort Dombovar mit einem kleinen Supermarkt wartet auf uns und anschließend reisen wir weiter über das Gebirge nach Pecs. Das Wetter ist mit 23 Grad C. ein Traum und wir erreichen am frühen Nachmittag unser Ziel. Unser Busfahrer Klaus fährt elegant seinen Bus rückwärts in die Fußgängerzone und so haben wir nicht weiter zu einem Jugendstilhotel namens Palatinus zu laufen. Hier stellt sich gleich heraus, dass noch mehr Chöre in diesem Hotel übernachten, mit einigen Sängern gibt es nachts in der

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untenliegenden Bar einen alkoholbeladenen sängerischen Austausch. In Pecs genießen wir eine Stadtführung und sehen die Kathedrale, in der wir eigentlich hätten singen sollen oder wollen. Das hat sich leider zerschlagen, da das ungarische Fernsehen die Messe begleitet und wir deshalb nicht teilnehmen dürfen. Es wird das Museum und Denkmal von Hr. Csontvary gezeigt, der eine erstaunliche Karriere vom Apotheker zum sehr großformatig malenden Maler gemacht hat. Ein Gemälde ziert die Fassade des Museums. Auf dem zentralen Platz in Pecs ist ein Musikfest in Gang und so ist die Abendgestaltung kein Problem. An nächsten Tag geht es weiter nach Harkany ins nächste Bad. Hier trennt sich die Gruppe wieder und ein Teil genießt im Cafe Victoria bei Kaffee und Kuchen den Sonnenschein und


macht eine Verschnaufpause und die Unermüdlichen gehen zum Baden ins Heil und Thermalwasser für Rheumakranke. Kai und Thomas immer vorneweg. Die gemütliche Weiterfahrt führt uns in ein sog. Kellerdorf. Hier ist die Besonderheit, dass ein Häuschen neben dem anderen entlang der Straße aufgereiht steht und alle Häuschen haben einen eigenen Weinkeller. Wir machen Stopp bei einem Weingut in Villany. Dieser Ort wird heute noch von Donauschwaben bewohnt. Hier wird Vilany Siklos angebaut, der als Bordeaux des Ostens bekannt ist. Wir genießen eine Weinprobe mit 7 Weinen und erhalten eine Führung durch den Weinkeller. Spontan stimmt im hintersten Teil des Weinkellers ein Sänger, der früher selbst 60 Jahre lang einen Chor geleitet hat, ein Weinlied an und die umstehenden Männer stimmen herzhaft mit ein. Schmalzbrot und Zwiebeln, Kadarka, Portugieser Weissherbst, Cuvee und Merlot finden den Weg durch unsere Kehlen in unsere Mägen. Auf dem Rückweg zum Bus erzählt mir ein Sänger aus Untertürkheim, dass in seiner Frühphase als Sänger häufiges Weintrinken bei den Proben oder auch bei Aufführungen Normalität war und so man-

che lustige Situation entstanden sei. Ein Sänger muss also trinkfest sein, sonst ist es kein richtiger Sänger! Nach einer Nacht, die wieder von Gesangseinlagen holländischer und russischer Sänger sowie einiger Sängerinnen aus Ditzingen begleitet war, die lautstark in der Einfahrt des Hotels intoniert wurden, fahren wir am nächsten Tag ins Hajos Kellerdorf. Das Dorf wurde vor 250 Jahren von Donauschwaben errichtet und wir werden herzlich von einer Gruppe Donauschwaben empfangen, begleitet von der ungarischen Kosmetikerin Edith Varga, die als Bekannte von Kai und seiner Mutter in Fellbach mit ihrer Familie wohnt. Sie ist extra von Fellbach angereist, um uns zu begleiten. Wir dürfen wieder eine Weinprobe genießen, bekommen von den 4 Donauschwaben schöne volkstümliche Lieder vorgetragen wie: Die Liebe ist ein Traum und verschwindet wie ein Schaum- und -Heimat ist dort, wo man die Sprache spricht-. Wir singen unsererseits kräftig mit. Nach einer kleinen Kostprobe von Muskateller rot und weiß verabschieden wir uns herzlichen von den Donauschwaben und fahren in die Bugar-Puszta, um dort zuerst einmal ein wunderbares Gulyas sowie weitere handfeste Kostproben des ungarischen Essens wie Hühnerschnitzel und Kartoffeln sowie als Nachtisch Palatschinken serviert zu bekommen. Kai hat den Tag als „Fresstag“ angekündigt und das sollte sich bewahrhei-

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ten. Edith Varga erzählt unterwegs von ihrer Ausreise aus Ungarn vor 30 Jahren. Anschließend fahren wir durch die Puszta mit einer offenen Kutsche zu einer Pferdevorführung der Rinderhirten. Ein heftiger Wind mit Regenguss kommt auf und beendet das herrliche Urlaubswetter für kurze Zeit. Die kurze Vorführung demonstriert eine sichere Beherrschung der Pferde durch die Reiter. Unser weiteres Ziel ist ein Wellness-Hotel in Kecskemet. Unterwegs bietet uns Kai geographische Details über die Donau an, die als 2. grösster Fluss Europas 10 Länder durchfließt und pro Sek. 6000 Kubikmeter Wasser in Bewegung setzt. Der Bus intoniert unisono: „Brigach und Breg bringen die Donau zuweg“. Ein kurzer Stopp in Soldvatkert beschert uns jeweils 2 Kugeln eines herrlichen Eises, die Kai großzügig spendiert. Edith Varga ist voll des Lobes über Kai, der ein großartiger Mensch sei und uns als seine Freunde schließt sie auch gleich in dieses Lob mit ein. Ein wunderbarer Tag geht zu Ende und am nächsten Morgen machen wir uns zur Firma Daimler-Benz auf, um dort vor den Toren einen Fotostopp einzulegen. Anschließend besichtigen

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wir einen interaktiven Modellpark im Miniformat in einem Arboretum. Berühmte Gebäude und die Größe des ehemaligen Großreiches Ungarn kommen hier erst einmal richtig in unser Bewusstsein. Wir genießen unterwegs ein Hörbuch über Ungarn und erfahren viel über die wechselvolle Geschichte des Landes. In Gyula besuchen wir zuerst die berühmte Konditorei Szazeves cukraszda und genießen dort herrliche Torten. Eine Stadtführerin erzählt uns in rasantem Tempo viel Wissenswertes über Gyula. Auch, dass der Vater von Albrecht Dürer in einem Nachbardorf gelebt habe und ebenso, dass die Ungarn undiszipliniert und egoistisch seien. Bela Bartok ist auch ein berühmter Sohn der Stadt. Gyula ist Grenzübergang nach Rumänien. Unsere weitere Fahrt mit dem Bus bringt uns nach Debrecen, in die Stadt der Würste. Aber nicht nur diese gibt es hier, sondern auch eine große klassizistische Kathedrale und am Hauptplatz viele alte Gebäude, die teilweise sehr schön renoviert wurden. Debrecen war früher die ungarische Hauptstadt und von diesem Glanz sieht man auch heute noch einiges. Am nächsten Tag fahren wir nach


Hortobagy in ein Naturschutzgebiet. Dieses Gebiet durchqueren wir mit einem kleinen Bähnle und können wunderbare Ausblicke auf das flache Pusztagebiet und die zahlreichen Fischteiche genießen. Der Hortobagy Nationalpark ist der größte seiner Art in Ungarn. Hier werden 250 verschiedene Vogelarten beobachtet. Wir setzen die Reise fort und halten in Eger. Hier werden wir mit einem Orgelkonzert in der Kathedrale überrascht, das auf einer der schönsten Orgeln des Landes gegeben wird. Unsere Reiseführerin lotst uns noch durch das nächtliche Eger bei Regen und leichtem Sturm. Bei Tag ist diese Stadt bestimmt sehr sehenswert, das zu erkennen, gelingt mir in der Nacht nicht so gut. Zum Abschluss des Tages werden wir noch in das Tal der schönen Frauen gefahren, um hier bei tempe-

ramentvoller Zigeunermusik typisch ungarisches Essen zu uns zu nehmen. Der Geigenspieler spielt lang und eindringlich und wer sich erweichen lässt, honoriert dies mit einem Trinkgeld. Lt. Kai sind die Musiker auf dieses Handgeld angewiesen, da die Arbeitsmöglichkeiten äußerst knapp sind. Spät in der Nacht erreichen wir endlich am 3.10.19 Budapest gut gelaunt und mit wohl gefüllten Bäuchen und

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beziehen unsere Zimmer in einem Hotel auf der Margareteninsel. Am nächsten Morgen trifft noch eine Gruppe von 10 Personen aus Ditzingen ein und wir beginnen den Tag mit einem feinen Frühstück und anschließender Stadtrundfahrt. Das historische und neue Budapest ist eine tolle Mischung mit unglaublichem Flair. Wir erschließen uns Buda und auf der anderen Donauseite Pest und besichtigen die ehemalige Krönungskirche, genannt Matthiaskirche und nehmen ein kleines Mittagessen in der alten Markthalle ein. Budapest fasziniert mit vielen Brücken und tollen alten Gebäuden. Das Abendessen wird auf dem 3 Grenzenberg serviert, es wird Volkstanz geboten und Musik. Das Grandhotel Danubius auf der Margareteninsel nimmt uns mit ihren weichen Betten für die Nacht gerne wieder auf. „Sissi und Franzl“- das war der Running Gag von Kai und Thommy. Deshalb müssen wir selbstverständlich das Sissy-Schloss Gödöllö besuchen und staunen über die Gemächer der kaiserlichen Familie. Kaiserliche Kuchenstücke und Kaffee beenden den Besuch dieses riesigen Barock-

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palastes. Wir treten dann doch noch in einer Kirche als Chor auf und singen 3 schöne Stücke zur Liturgie. Aber der Abend bringt uns noch eine wunderbare Aussichtsmöglichkeit auf der Fischer-Bastei auf das beleuchtete Budapest und wir beginnen uns auf den Weg zum Donauschiff zu machen. Ein tolles Buffett, reichlich Wein und unvergessliche Eindrücke der beleuchteten Stadt rechts und links des Donauufers bleiben mir in toller Erinnerung. 2 Stunden Schifffahrt wurden uns gegönnt, herzlichen Dank dafür! Der Abend klang für die Nachtschwärmer mit einem Besuch in einem Barkomplex aus. Am Samstag fahren wir nach Szentendre und können dort endlich Souvenirs einkaufen. Mit vollen Taschen erreichen wir Visegrad, besichtigen die Burg und das Donauknie. Jedoch ist das Wetter plötzlich eingetrübt und es regnet bei gefallenen Temperaturen. Auf der Burg sind Szenen aus dem Burgalltag nachgebildet, das erzeugt einen sehr authentischen Eindruck der Lokalität. Wir singen dann anschließend in der Kathedrale in Esztergom, nur für uns und einige Besucher des Gebäudes. Die Kathedrale hat eine tolle Akustik. Sehr eindrucks-


voll ist für mich auch das riesige Gemälde der Mutter Maria bei der Aufnahme in den Himmel von Grigoletti

über dem Altar. Am Abend treffen wir in Bratislava ein im Hotel Radisson Blue mitten in der Altstadt. Hier ist unser letztes Abendessen und anschließend noch eine hervorragende Stadtführung durch einen ehemaligen Chemiker, der sich eine tolle Art erarbeitet hat, Altertümliches mit Modernem zu verknüpfen und zum Ausdruck zu bringen. Die dadurch erzeugte Lebendigkeit bereichert die Stadtführung ungemein. Die in Stein gehauene Fledermausfigur, die er als gestrandeten Batman bezeichnet hat, ist ein gutes Beispiel dafür. Ein sensationelles Frühstück wartet auf uns am nächsten Morgen, ehe wir die 800km lange Heimreise antreten. Zum Mittagessen noch eine kurze Rast im österreichischen Enns. Dann geht die Fahrt mit kleineren Pausen durch bis nach Hause. Spät in der Nacht kommen wir in Ditzingen an und die ersten Gäste verlassen den Bus.

Rückblickend betrachtet war es eine so wunderbare Reise mit enorm vielen kleinen und größeren Höhepunkten. Von den vielen Schnäpsen, Eierlikören, Sektchen und Likörchen über die prima ausgesuchten Hotels und die tolle Verköstigung an allen Orten sowie das reibungslose Miteinander untereinander bei diesem 12 Tage währenden Urlaub könnte ich jetzt noch viel schreiben. Die stetig präsente Fürsorge von Kai und Thommy, auch bei Kleinigkeiten wie einer „Strulli“ -Pause genauso wie der reibungslose Ablauf von An- und Abfahrten, Anmeldungen im Hotel, Verteilung der Schlüssel, vorgebuchten Essen und Stadtführungen mit Ohrhörer und natürlich dem „Däschle“ zeugt von gutem Teamgeist und vielen Erfahrungen aus vergangenen Reisen. Für mich wird ein unvergesslicher Ungarnurlaub in meiner Erinnerung bleiben mit lauter netten gutgelaunten und umgänglichen Menschen. Das sonnige Wetter hat ein Übriges dazu beigetragen. Herzlichen Dank an Kai und Thomas für die super Organisation!

Artikel von Ina Ackermann-Gassl, Weil der Stadt

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chor.com in Hannover 2019 Zwischen dem 12. und 15. September fand die chor.com erstmals in ihrer neuen Heimat, der UNESCO City of Music Hannover, statt. Das Programm des Vokalmusikfestivals, das seit 2011 alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird, wurde am bei einer Pressekonferenz in Hannover wie folgt vorgestellt. Das Publikum erwarten 34 Konzerte, 46 teilnehmende Chöre und Ensembles, rund 180 Workshops und Masterclasses mit 164 hochkarätigen KünstlerInnen und DozentInnen und ein frei zugängliches Forum mit Offenen Singen, Diskussionen und einem Messebereich mit über 70 internationalen Ausstellern. Der Initiator und Künstlerische Leiter der chor.com, Moritz Puschke, freut sich sehr, dass Hannover sich initiativ als Gastgeberstadt um die chor.com beworben hat. „Es zeigt, dass sich das Format etabliert hat, wie nicht zuletzt die hochkarätigen auftretenden Chöre und Ensembles belegen.“ So sind in diesem Jahr unter anderem Voces8, Slixs, Tenebrae Choir mit Nigel Short, Maybebop, NDR Chor mit Klaas Stok, Humanophones, Kammerchor Stuttgart mit Frieder Bernius, Pop-Up mit Anne Kohler und Vocal Journey mit Erik Sohn zu erleben. „Das Programm der chor.com entwickelt sich beständig

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weiter und soll auch in diesem Jahr inspirieren, berühren, aufrütteln und begeistern. Alle Konzerte spiegeln höchste Klangkunst, ungewöhnliche Formate, vielfältiges Repertoire und bestes Entertainment wider“, führt Moritz Puschke weiter aus. Interessierte können ab sofort online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen Tickets erwerben. Die chor.com ist das größte europaweite Treffen der Vokalmusikszene. „Die chor.com ist ein einzigartiges Angebot. Hier wachsen und gedeihen internationale Verbindungen. Die Chorszene kommt in ihrer ganzen Vielfalt zusammen und feiert das Singen in Gemeinschaft. Von der Weiterbildung von Chorleiterinnen und Chorleitern profitieren zudem alle Menschen, die in Chören singen. Sie bekommen neue Impulse und Ideen“, erläutert Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands. An vier aufeinanderfolgenden Tagen wird die chor.com im September Hannover zum Klingen bringen. In insgesamt 12 Spielstätten wie dem Kulturzentrum Pavillon und dem Theater am Aegi sowie in Hannovers


zahlreichen Kirchen treten hochkarätige Ensembles und KünstlerInnen auf. „Hannover ist als Chor- und Kongressstadt der ideale Gastgeber für die chor.com“, erklärt Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover. „Die chor.com ist nicht nur Schaufenster der internationalen Chorszene, sondern stellt auch die besten hannoverschen Ensembles vor.“ Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, betont: „Die chor.com ist für Niedersachsen und seine Chorkultur eine große und nachhaltige Bereicherung. Als Ort der Begegnung trägt sie dazu bei, Menschen für das Chorsingen zu begeistern und die wichtige Rolle des gemeinsamen Singens in unserer Gesellschaft zu unterstreichen und weiter auszubauen. Besonders freut mich das Zusammenwirken des Deutschen Chorverbands mit niedersächsischen Akteuren wie der Musikland Niedersachsen gGmbH, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem Niedersächsischen Chorverband und zahlreichen niedersächsischen Chören. Diese Verankerung vor Ort bildet das Fundament für eine er-

folgreiche Veranstaltung mit überregionaler Ausstrahlung und Wirkung.“ Zentraler Veranstaltungsort für die chor.chom-Workshops und das Forum ist das Hannover Congress Centrum (HCC). Das Forum können alle Interessierten kostenfrei besuchen, sich Talks und Diskussionsrunden anhören, an Mitsingaktionen teilnehmen oder sich im Ausstellerbereich einen musikalischen Rundumblick verschaffen.

Die chor.com 2019 wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, die Stiftung Niedersachsen, das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, die Hannover Marketing & Tourismus GmbH und die VHV Stiftung. Kooperationspartner sind der Niedersächsische Chorverband, die A-cappella-Woche Hannover und die Deutsche Chorjugend. Medien- und Kulturpartner: Deutschlandfunk Kultur, NDR Kultur, neue Musikzeitung, Chorzeit – das Vokalmagazin, Musica Sacra und Musik & Kirche.

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Rigoletto: Eine Kulturreise mit MBtouristik am 4./5. August nach Bregenz Text: Uli Hermann Wie kann es auch anders sein: wenn Engel reisen lacht der Himmel strahlend blau schon beim letzten Einstieg in Ditzingen. Über die A 81 und A 8 erreichten 65 Opern- und Musikliebhaber entlang der Neubaustrecke Paris-Bratislava, einem Teil des S 21-Projektes, hinter Ulm die Raststätte Seligweiler, nachdem das Nadelöhr an der Raststätte Aichelberg nach 45 Minuten (Blockabfertigung) überwunden war. Dort gab es frische Brezeln und etwas Schäumendes zu trinken. Und einen neuen Fahrer, Hans Moser. Ziel war die Seebühne in Bregenz. Auf der A 7 Richtung Lindau erklärte Kai Müller, der Chef vom Ganzen, die Handlung der drei Akte des Rigoletto. Wer ist der Schurke? Wer liebt die Gräfin? Wie bei vielen Opern dreh-

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te es sich um Liebe, Eifersucht und Mord. Im Bus ist die Frage nur, wer trinkt Rosé und wer Weißwein oder Wasser? Thommy schenkt freundlich aus und alle waren sehr zufrieden. In Lindau folgten wir der Frau Müller bei einer Führung durch die wunderbare Stadt mit ihrem mittelalterlichen Stadtbild. Römische Überreste weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Urkundlich erwähnt 882, 1273 Stadtrechte von König Rudolf von Habsburg, Seit 1806 gehört Lindau zu Bayern dank Napoleon, früher zu Vorarlberg, was auch am Dialekt zu hören ist. Neben der Peterskirche etwa ab 1079 im romanischen Stil erbaut beeindrucken die Hafeneinfahrt mit Löwen und Leuchtturm, der MangTurm und viele stattliche Bürgerhäuser, die teilweise der Mangstiftung gehören. Im Best-Western-Hotel gab es ein sehr schmackhaftes Abendessen, und dann ging es mit dem Schiff direkt zur Seebühne mit einer Tribüne für 7.000 Zuschauer! Es ist ein Muskelspiel der Technik, und es ist reine Magie, was Regisseur


und Bühnenbildner Philipp Stölzl auf die Bühne zaubert. Ein riesiger Kopf, der 30 Tonnen wiegt, mit Augen, Mund, Nase, alles beweglich, daneben eine Hand mit beweglichen Fingern- überhaupt, alles war ständig in Bewegung, überall ging einen Klappe auf und die Sänger und Akteure turnten herum. Bei der großen Bühne waren wir ständig damit beschäftigt, von links nach rechts und unten nach oben zu schauen und mit der Bilderflut vor allem im ersten Akt, fertig zu werden. Dazu kamen noch auf die Untertexte links oder rechts. Die Musik von Giuseppe Verdi war bekannt, besonders die Arie „Ach wie so trügerisch, sind Weiberherzen“. Während unten Gilda in den Armen Rigoletto´s liegt, entschwebt ihr Double in den Nachthimmel. Ein Band aus ihrem blauen Kleid flattert im Wind, und unweigerliche assoziiert man die Schädelstätte Golgatha weiter zu Maria Himmelfahrt. Was für ein Luxus, was für ein intelligentes Spektakel, was für ein Opernglück am Bodensee! Nach kurzer Nacht und ausgiebigem Frühstück ging es direkt zur Zeppelin-Werft nach Friedrichshafen. Wir konnten das riesengroße Luftschiff mit 150 m Länge und ca. 19 m Höhe in der Werfthalle besichtigen und bei der Führung wurden fast alle Fragen beantwortet. Vielleicht kommt ein gemeinsamer Flug zustande, es gehen immerhin 12-14 Personen in die Gondel und ein Flug über den Bodensee

dauert je nach Strecken ein bis zwei Stunden für ein paar hundert Euro. Wir waren weiter auf dem Höhen-

flug zum Höchsten, dem mit 833 m höchsten Berg zwischen Bodensee und der Schwäbischen Alb. Nach Kaffee und Kuchen war noch Gelegenheit, den Kräutergarten nach Hildegard von Bingen und den Mundartpfad unterhalb des Aussichtsturms zu inspizieren. Vor allem die in Stein gegossenen

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Fußabdrücke von mehr oder weniger bekannten Menschen wie Sonja Schrecklein, Walter Sittler, Martin Walser, dem Herzog von Württemberg, Käpt’n Blaubär, den Geschwister Hoffmann, u.v.a.m. waren anschaulich. Wer lebte auf großem Fuß? Auf der Rückfahrt machten wir noch Station in Zwiefalten, der Kath. Pfarrer schilderte eindrucksvoll die Geschichte des Münsters, erbaut von Fischer, das allerdings nur von 1750 bis 1803 bis zur Säkularisation als Klosterkirche der Benediktiner diente. Manche „Ironie der Schicksals“ gab es zu hören. Natürlich war die barocke Ausschmückung überwältigend, hier gab es auch einen Engel mit dunkler Hautfarbe. Müde und hochzufrieden waren wir gegen 21 Uhr in Ditzingen, in Stuttgart und schließlich wieder in Schmiden. Unser großer Dank gilt Kai Müller und Thomas Koschke von MBtouristik.

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Immer in Bewegung – Protokoll einer Kurzreise zum Bregenzer „Rigoletto“ Text Sigrid Vaas Reisende sind viel in Bewegung, Reiseleiter noch viel mehr. Am ersten Augustwochenende machten sich 67 Reisende und zwei Reiseleiter auf nach Bregenz, um sich „Rigoletto“ auf der Bregenzer Seebühne und noch einiges andere mehr „einzuverleiben“. Davon berichtet – in aller Kürze! – dieses Protokoll. Der Start Nach zügiger Fort-Bewegung bis zum Albaufstieg endete der Start erst einmal in einem längeren Stau … Zur allgemeinen Stimmungsaufhellung gab es die erste und zweite Ausschankrunde (im Folgenden AR abgekürzt): der weltbeste und von vielen heiß ersehnte Eierlikör aus dem Hause Koschke! Es folgte die dritte AR diverser Kaltgetränke (still, medium, classic/perlend, Säfte). Daran anschließend Verteilung der fast schon legendären Tourguides nebst Kopfhörern. Es folgte ein grüner (!) Kugelschreiber (nach ersten Tests muss man sagen: Er schreibt gut und flüssig!!) Das Welcome-Giveaway befand sich


bereits im Sitznetz: ein (ökologisch fragwürdiger Kunstfaser-) Einkaufsbeutel (gelb!!) Mit dem grünen Kugelschreiber sollten die Reisenden den anschließend verteilten Speisebestellzettel für die Brauereigaststätte in Zwiefalten ausfüllen, welcher alsbald wieder eingesammelt wurde. Brezelpause Am Autohof Seligenweiler bei Ulm gab es Brezeln, Wurschd ond Sekt. Dieser gesunde Imbiss wurde nicht verteilt, die Reisenden mussten sich zum selbigen hin bewegen (schwächelt da schon der Service?). Liebe, Luschd ond Leidenschaft Einführungsvorlesung zu „Rigoletto“ Im weiteren Verlauf der Anfahrtsbewegung Richtung Lindau gab es mehrere Häppchen Bildung (Inhalt 1., 2. und 3. Akt) Dazwischen eine weitere AR diverser alkoholischer (Wein weiß + rosé, Cidre) und nichtalkoholischer Getränke (still, medium, classic) Es folgte eine erste Entsorgungsrunde (Müll + Leergut). Die nächste AR brachte einen hochprozentigen Höhepunkt: Diverse Schnäpse wurden von den emsigen Reiseleitern angeboten und von den Reisenden auch gerne angenommen.

Stadtführung Lindau Herr Thomas übernahm dann die Einführung in die Geheimnisse der Tourguidebedienung in Theorie und Praxis, denn der erste Einsatz der Empfangshilfsmittel stand kurz bevor: die Stadtführung in Lindau. Eine kompetente Stadtbilderklärerin führte unter Zuhilfenahme bekannter Redewendungen („um die Ecke bringen“) und Metaphern („Schlitzohr“) durch die Inselstadt Lindau. Check in im Hotel Es folgte das umfangreiche und leckere Abendessen, welches allerdings selbst geholt werden musste … na sowas! Das Spiel auf dem See Fahrt mit der MS München Richtung Seebühne Bregenz. Wegen eines „medizinischen Notfalls“ Rückkehr in den Hafen Lindau. Ankunft mit leichter Verspätung an der Seebühne. Das Spiel beginnt! Wie immer in höchster Perfektion Nächtliche Rückfahrt nach Lindau Diverse Absacker in der Hotelbar Der nächste Tag Umfangreiches Frühstück Fahrt nach Friedrichshafen zur Zeppelin-Werft Besichtigung der Zeppelin-Werft (toll!) Kaffee-Fahrt auf den Höchsten (Erhebung, 838 m) derweil erste AR Kaltgetränke (mit und ohne Allohol) Kaffeepause im Berggasthof Höchsten

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Verdauungsfahrt nach Zwiefalten unterdessen zweite AR (Eierlikör ond Schnäpsle) Führung Klosterkirche Zwiefalten Abendessen in der Brauereigaststätte Zwiefalten Rückfahrt Herr Thomas sammelt die Tourguides und Kopfhörer ein - unter Verwendung übelster autoritärer Bedrohungsmaßnahmen (so kennt man ihn gar nicht …. also noi!) letzte AR (dringend als Verdauungshilfe benötigter Schnaps – Mirabelle, Williams, Haselnuss, Wodka u.a. – Ramazotti-Flasche leer) letzte Entsorgungsrunde (immer schön korrekt trennen: Restmüll, nur geleerte Plastik- + Glasflaschen)

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Ankunft in heimischen Gefilden + Ende der Reise Fazit: Hinter den 67 Reisenden und den zwei Reiseleitern liegen zwei sehr bewegte Tage: Für Körper (Beine, Magen, Leber …), Geist (hicks!) und Seele (Liebesschmerz) gab es jede Menge unterschiedlichster Bewegung – für die einen weniger, für die anderen mehr (Bewegung unterstützt erfolgreich alle Diätmaßnahmen). Großer Dank an die Reiseleiter!


Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft

Der Singkreis in Fellbach-Schmiden trifft sich an folgenden Montagen, jeweils von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Charlottenstraße 55, 70736 Fellbach-Schmiden.

Es sind alle sangesfreudigen Sängerinnen und Sänger immer herzlich eingeladen an den ungezwungenen Singstunden der Sängerstammtische teilzunehmen, auch gerne als Ergänzung zu den anstrengenderen Chorproben in den einzelnen Chören …!

Termine im Herbst 2019: ƒƒ 28. Oktober ƒƒ 25. November

Der Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart trifft sich zum Singen an folgenden Donnerstagen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart (S-Bahn Stadtmitte). Termine im Herbst 2019: ƒƒ 31. Oktober ƒƒ 14. November ƒƒ 29. November ƒƒ 12. Dezember Der Singkreis „Musik liegt in der Luft“ Waiblingen trifft sich zum Singen an folgenden Mittwochen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im „Forum Mitte“, Blumenstraße 11, 71332 Waiblingen.

Kontaktpersonen: Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart: Christel Jansen Telefon: (0711) 6 87 62 67 Forum Mitte Waiblingen: Martin Friedrich Telefon: (07151) 5 15 68 Sängerstammtisch der Chorgemeinschaft Untertürkheim / Luginsland: Margot Müller Telefon: (0711) 51 38 93 Singkreis in Fellbach-Schmiden: Katharina Patt-Matzner Telefon: (0711) 51 64 53

Termine im Herbst 2019: ƒƒ 13. November ƒƒ 09. Dezember

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CHORGEMEINSCHAFT UNTERTÜRKHEIM

1. Vorsitzender Peter Hirt Tel. 0160/4417294 E-Mail: peter.hirt60@t-online.de Stellvertretende Vorsitzende: Sylvia Seibold Tel.: 0157 52912420 E-Mail: sylvia.seibold@web.de Geschäftsführerin: Stephanie Eisenhardt Tel.: 0177 2957937 E-Mail: stephanie@r-eisenhardt.de

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Chorproben in Untertürkheim Sängerhalle in Untertürkheim Lindenschulstraße 29 Mittwochs 18.45 Uhr - 20.15 Uhr: Proben „You are the voice“ 20.15 Uhr - 22.00 Uhr: Gemischter Chor Redaktion Auftakt: Lisa Müller E-Mail: lisa@mueller-emails.de


Im Jahr 2019 Einen runden Geburtstag feiern im Jahr 2019: Ester Schmitt (04.01.) Peter Collmer (25.01.) Herbert Benhelm (31.01.) Gisela Retzenbach (14.03.) Sabine Kehle (16.03.) Gerda Krüger (18.04.) Ruth Proksch (08.05.) Gerhard Kimmerle (20.06.) Winfried Leinenweber (04.07.) Antje Giron (11.07.) Elisabeth (Lilo) Mühleisen (27.09.) Jürgen Börner (03.11.) Wir wünschen alles Gute!

Aktuelles Projekt Derzeit proben wir bereits für unser Weihnachtskonzert. Am Sonntag, den 15. Dezember findet um 11.00 Uhr in der Sängerhalle in Untertürkheim eine Konzertmatinee mit internationalen Weihnachtsliedern statt. Wir würden uns freuen Sie an diesem dritten Advent in Weihnachtsstimmung versetzen zu dürfen. Kommen Sie in die Sängerhalle, schalten Sie ab und genießen Sie unser Konzert.

Jubilarfeier der Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V.

Am 7. April fand in der Gaststätte Luginsland die Jubilarfeier der Chorgemeinschaft Untertürkheim statt. Hierbei wurden die Jubilare der Jahre 2018 und 2019 von der ersten Vorsitzenden des baden-württembergischen Sängerbundes e.V. Betina Grützner und dem ersten Vorsitzenden der Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V. Peter Hirt für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Ihr zehnjähriges Jubiläum feierten im Jahr 2018 Ulrike und Jürgen Börner, Udo Cronauge, Jürgen Rühle und Alexander Will sowie im Jahr 2019 Jette Keppler und Horst Schabenstiel. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft konnten im Jahr 2018 Rainer Breitling, Iris Ketzer, Inge Lamster sowie Liselotte und Winfried Leinenweber zurückblicken. In diesem Jahr werden Steffen Elser, Jürgen Früh, Ingo Kamer, Werner Kraus, Wolfgang Mosch und Gerd Schloz zu 25 Jahren Mitgliedschaft beglückwünscht.

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Geehrt wurden auch Irmgard Bertele, Werner Brodbeck, Rosemarie Kirste und Angelika Peter für das Jahr 2018 sowie Silvia Schmidt für das Jahr 2019 für 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Urkunden für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Hermann Elser und Gerda Krüger überreicht. Gerda Blattner und Karl Wöhrwag feierten 2018 ihr 60-jähriges Jubiläum. Zusätzlich wurde Gerda Blattner für ihr Engagement und ihre langjährige Treue zur Chorgemeinschaft Untertürkheim zum Ehrenmitglied ernannt. Herbert Ellinger und Gerhard Zaiss sind in diesem Jahr ebenfalls bereits seit 60 Jahren Mitglieder. Auf ganze 70 Jahre Mitgliedschaft blickte Humbert Müller im letzten Jahr zurück. Bis vor kurzem war er noch als aktiver Sänger an Projekten beteiligt. Michael Brand feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum.

Neben Kaffee und Kuchen sorgte der Chorleiter Kai Müller mit gesellschaftskritischen und satirischen Stücken des österreichischen Kabarettisten Georg Kreisler für gute Laune. Zudem durften sich die Gäste über das musikalische Rahmenprogramm der Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Untertürkheim freuen. Zwischen den Ehrungen hatten die Gäste die Möglichkeit Lieder zurückliegender Projekte wie „New York, New York“, „Stand by your man“, „You are so beautiful“, „Barbara Ann“ und „Wenn ich vergnügt bin“ zu hören. Darüber hinaus gab es mit den Liedern „Lollipop“ und „Wie kann es sein“ einen Vorgeschmack auf das derzeitige Repertoire, das unter anderem am 31. Mai auf der Bundesgartenschau in Heilbronn präsentiert wurde. Artikel von Lisa Müller

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Die Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V. wählt neuen Vorstand Am 27. März wählten die Mitglieder der Chorgemeinschaft Untertürkheim e.V. im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in der Sängerhalle in Untertürkheim ihren neuen Vorstand. Peter Hirt wurde in seinem Amt als erster Vorsitzender bestätigt und auch Marius Ockfen wurde als Kassierer wiedergewählt. Ulrike Börner und Stefan Müller ließen sich nach langjähriger Tätigkeit in den Funktionen als stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführer nicht zur Wiederwahl aufstellen. Die Mitglieder wählten Sylvia Seibold als ihre neue stellvertretende Vorsitzende. Stephanie Eisenhardt wird zukünftig als Geschäftsführerin fungieren. Nach Dankesreden für das zurückliegende Engagement wurden die neuen Vorstände mit viel Applaus in ihrem Amt empfangen. Für das kommende Jahr erhofft sich die Chorgemeinschaft singfreudige Damen und Herren, die den Chor tatkräftig unterstützen.

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Stellvertretende Vorsitzende Sylvia Seibold

Geschäftsführerin Stephanie Eisenhardt


Lustige Stammtischrunde in der Gaststätte Luginsland Am 4. Juni trafen sich 37 fördernde und ehemalige Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Untertürkheim und des Sängerkreises Luginsland in der Gaststätte Luginsland zu einem von Margot Müller gegründeten Stammtisch. Es wurde viel erzählt, diskutiert und gelacht. Hatten sich doch einige der Anwesenden schon eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr gesehen. Vieles wurde bei einem guten Essen, Wein, Bier oder Saft und Wasser berichtet und „weißt Du noch damals …“ war ein häufig gehörter Satz. Die Zeit verging wie im Flug und so wurde der Vorschlag, sich jeden ers-

ten Dienstag im Monat wieder zu treffen von den Anwesenden begeistert aufgenommen. Somit gibt es einen neuen Stammtisch in der Gaststätte Luginsland. Man trifft sich in diesem Jahr noch am 8.10., 5.11. und 3.12. jeweils am Dienstag von 11:30 Uhr bis ca. 14:30 Uhr. Wer Lust und Zeit hat und sich über nette Gespräche freut, kann sich bei Margot Müller gerne telefonisch dazu anmelden. Auch kleine Beiträge wie z.B. Gedichte, Schwänke, musikalische Begleitung usw. sind jederzeit herzlich willkommen. Bis zum nächsten Mal! Die aktuellen Stammtischtermine können im Terminkalender unter www.kai-mueller-choere.de eingesehen werden. Artikel von Monika Miller-Lika

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Im Weinparadies zum Stelldichein beim Wein – Auftritt auf dem Uhlbacher Herbst Anlässlich des 61. Uhlbacher Herbstes traten wir in der Kelter in Uhlbach auf. Ab 15.00 Uhr begann dort der traditionelle Chornachmittag. Direkt nach der Sommerpause gab es bei dem ein oder anderen Gläschen Wein viel zu erzählen. Zunächst lauschten wir aber dem Gesang weiterer Chöre aus der Umgebung. Von Weinliedern, die zum Schunkeln einluden bis hin zu fetzigen Songs war in jedem Fall für Unterhaltung gesorgt. Für unseren Chorleiter Kai Müller war kein Weg zu weit um bei diesem Event dabei zu sein. Direkt vom Frankfurter Flughafen aus kam er in die Kelter nach Uhlbach gefahren. Wir präsentierten einige stimmungsvolle Lieder unseres Repertoires und natürlich durfte auch ein Weinlied nicht fehlen. Bei „Im Weinparadies“ stimmten auch die Zuschauer mit ein.

Zum Schluss zeigte sich bei diesem Fest wieder einmal, dass Gesang und Wein die Menschen verbindet. Die Männer der Chöre versammelten sich alle zur Freude des Publikums gemeinsam auf der Bühne und sangen zusammen noch fröhliche Weinlieder. Im Weinparadies zum Stelldichein beim Wein, im Weinparadies, da schenkt ein Engelein dir ein, das Englein ist ein Mägdelein, das singt und küsst und lacht und das die Seligkeit beim Wein dir hat gebracht. Artikel von Lisa Müller

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Auftritt auf dem Feierabendmarkt Am 27. Juni ging es wieder rund im Untertürkheimer Ortskern. Wir durften uns an diesem lauen Sommerabend am Vereinsabend des Untertürkheimer Feierabendmarktes präsentieren. Ab 20.45 Uhr standen wir auf der Bühne und gaben einige Lieder unseres Repertoires zum Besten. Mit den Songs Lollipop, Barbar’ Ann, Du hast’n Freund in mir, You’ll never walk alone, Wenn ich vergnügt bin und Wie kann es sein gaben wir dem Publikum einen Einblick in ganz unterschiedliche Stilrichtungen.

Wir rührten noch die Werbetrommel und verteilten Flyer für unseren Chor und die bevorstehende „Sommerliche Soirée“ in der Schwabenlandhalle in Fellbach. Bei einem gemütlichen Glas Wein ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. So kann man doch öfter Mal den Feierabend genießen! Artikel von Lisa Müller

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CHORVEREINIGUNG WEIL DER STADT

Chorvereinigung Weil der Stadt e.V. Poststraße 2 71263 Weil der Stadt

Redaktion Auftakt Sigrid Vaas E-Mail: auftakt-wds@kai-mueller-choere.de

Vorsitzende Heike Wolf Tel.: 07033 134 97 Mobil: 0179 453 105 8 E-Mail: cv-wds@kai-mueller-choere.de

Chorproben in Weil der Stadt Poststraße 2 Altes Kloster (neben der Volksbank), 2. Stock

Stellvertretender Vorsitzender & CGC – Cross Generational Choir Markus Frey Mobil: 0176 306 057 46 Email: cgc@kai-mueller-choere.de SingMit!/ChorKids/YoungStars Elmar Freitag Tel.: 07033 447 90 Mobil: 0176 105 139 15 E-Mail: chorkids@kai-mueller-choere.de

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Dienstags 18.45 – 20.00 Uhr: CGC „You are the voice“ 20.15 – 22.00 Uhr: Gemischter Chor Freitags 14.30 – 15.30 Uhr: SingMit!-Gruppe (4 – 6  Jahre) 15.40 – 16.40 Uhr: ChorKids (6 – 10 Jahre) 16.50 – 17.20 Uhr: YoungStars (ab 11 Jahren)


Aktuelle Projekte Gemischter Chor Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie 19. Oktober 2019, Stadthalle Ditzingen 6. Januar 2020, Stadthalle Weil der Stadt

SingMit! & ChorKids & YoungStars Villa Spooky Ein geisterhaftes Musical f체r 8- bis 11-j채hrige von Renate und Walter Kern Probenstart: 11. Oktober 2019

Alles Gute! Geburtstage in der Chorvereinigung Einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern im zweiten Halbjahr 2019: Maria M체ller, Elsbeth Chughtai, Kim Schauwecker, Rainer B채uerle, Lilly Betz, Julia Metzner, Ulrike Hartmann, Ingrid Ohngemach, Ilse Charles, Friederike Wright, Karin Etzel, Gerda Wastl, Jaspis Bruy Kindergeburtstage Johanna W. (10), Leonard R. (10), Klara S. (10), Viktoria E. (5), Emma K. (10), Mira W. (5) Wir gratulieren herzlich!

Zum Gedenken Hermann Rosenkranz Mitglied von 1977 bis 2011 Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

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„…und die Schnecke schaut derweil und denkt sich ihren Teil…“ Farbenfrohes Kindermusical der Kinderchöre der Chorvereinigung Weil der Stadt Text: Heike Wolf, Sigrid Vaas Fotos: Sigrid Vaas Worüber die Schnecke sich so ihre Gedanken macht, konnten die zahlreichen Zuschauer in der Weil der Städter Aula live am vergangenen Samstag miterleben, hatten SingMit!-Kinder, ChorKids und YoungStars der Chorvereinigung Weil der Stadt zum mittlerweile schon traditionellen Sommer-Musical unter der musikalischen Leitung von Ingrid Mohr

eingeladen. Die szenische Gestaltung des Bühnengeschehens lag wieder in den Händen der Theaterpädagogin Sigrid Vaas. Doch bevor die nachdenkliche Schnecke zum Zuge kam, enterten erst einmal neun kleine Piratinnen der Ballettschule Gymnastica die Bühne

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und entführten das Publikum tänzerisch auf ein Piratenschiff, bevor es dann hieß: Bühne frei für „Das Schneckenhaus“. Die 32 Kinder boten ein farben-

frohes Bild: Sie hatten sich mit viel Glitzer, Tüll und Schminke in allerlei Getier verwandelt. Die musikalische Begleitung übernahmen neben Friederike Wright am Flügel, ein Blockflötenensemble der Musikschule und fünf Streicherinnen des Hausmusikkreises Weil der Stadt. Zu Beginn der Geschichte beklagt sich die Schnecke (Reto Hudec): „Voll Leid und voll Verdruss ich stets mein Häuschen tragen muss!“. Im Schneckentempo trifft sie auf ganz unterschiedliche Tiere, um mit ihnen

das Für und Wider des steten Mitschleppen-Müssens des Eigenheims


zu erörtern: den Fisch, der sich vom Hecht gejagt, ganz knapp noch in eine Unterwasserhöhle retten kann, eine Maus, die es – verfolgt von einer hungrigen Katze - gerade noch ins Mausloch schafft, das - oh Schreck! -

weit weg ist. Die Schnecke wird Zeuge weiterer gefährlicher Situationen ihrer tierischen Mitgeschöpfe. Nachdem dann auch noch ein starker Regen auf die Schnecke niedergeht, sie den Berg hinab rollt, weil ein Häschen sie gestupst und ein Vogel auf ihrem Häuschen herumhackt hatten, kommt sie am Ende zu der Erkenntnis, dass das mit dem Schneckenhaus eigentlich ein ziemlicher Segen ist – man ist geschützt und sicher vor den vielen Gefahren des Alltags. Am Schluss erkennt die Schnecke,

dass alles zwei Seiten hat, Vor- und Nachteile. Meist ist es eine Frage der eigenen Perspektive: Mühsam ist es zwar, das eigene Haus ständig mit sich herumzuschleppen, aber auch praktisch, wenn man sich vor Fressfeinden und schlechtem Wetter in Sicherheit bringen kann. Die mit viel Schwung vorgetragenen Lieder wurden durch allerlei Schlagwerk wie Klanghölzer, Schütteleier, Regenmacher, Rumba-Kugeln usw. musikalisch untermalt, was die kleinen Musicalstars mit Begeisterung in die unterschiedlichen Lieder des Minimusicals von Egon Ziesmann einbauten. Nach der Pause erfreuten zunächst die kleinsten Gymnastica-Tanzmäuse in niedlichen Matrosenkleidchen das gut gelaunte Publikum mit einem

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Tanz und waren eine schöne Einstimmung auf die nun folgende gesungene Weltreise des Kinderchors. Sie luden ein auf eine Reise nach Ghana, musikalisch untermalt vom auf der Cajon getrommelten Rhythmus, über die Türkei mit exotisch klingenden Tönen auf dem Xylophon bis nach Spanien, wo die Wellen mit blauen Tüchern und der Meeresklang mit einer so genannten Ocean-Drum dargestellt wurden. Alle Lieder wurden mit viel Engagement in der jeweiligen Landessprache gesungen. Zum guten Schluss endete die Reise direkt in der Weil der Städter Aula mit „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät … mit dem Singen ist jetzt Schluss!“ Mit viel Applaus wurden alle Beteiligten von der Bühne verabschiedet. Es war wieder ein tolles, vielseitiges Programm, das – unterstützt von Kinder- und Jugendstiftung und dem Stadtjugendring Weil der Stadt,

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der Aktion Mensch und Demokratie Leben – von den engagierten Verantwortlichen der Chorvereinigung Weil der Stadt auf die Bühne gebracht wurde.

Ausblick: „Villa Spooky“ – ein geisterhaftes Musical für Acht- bis Elfjährige von Renate und Walter Kern. Das neue Projekt des Kinderchors startet am 11. Oktober 2019: Bissgurius, genannt Bisso, ein vegetarisch lebender Vampir und damit das schwarze Schaf der Familie, wohnt weit weg von seinen transsylvanischen Verwandten in der Villa Nebelstein. Als sein Onkel das Anwesen verkaufen will, verwandeln Bisso und seine Freunde die Villa in ein gruseliges Spukhaus und können so die anrückenden Käufer in die Flucht schlagen. Neue Sängerinnen und Sänger herzlich willkommen!


Gekommen, um zu bleiben Martin Grausam – ein Tenor mit vielen Talenten Text: Martin Grausam Fotos: Sigrid Vaas

Mein Verhältnis zu Weil der Stadt würde ich im Rückblick als zwiespältig bezeichnen. Den ersten Kontakt mit dem mittelalterlichen Städtchen hatte ich im zarten Alter von zehn Jahren Anfang der 70er. Mit meinen Eltern und den zwei Brüdern verbrachten wir dort zwei Jahre in Folge je einen dreiwöchigen Sommerurlaub - immerhin 12 km entfernt vom Heimatort Leonberg! Dieses Kindheitstrauma habe ich bis heute nicht vollständig verarbeitet. Wie es das Schicksal so wollte, fanden meine damalige Freundin und ich 16 Jahre später unsere erste gemeinsame Wohnung in Weil der Stadt am Rande der Altstadt. Wie es sich herausstellte, war unser Vermieter ein Mitglied der Chorvereinigung und Vizedirigent. Kontakt mit dem Chor gab es damals keinen. Nach drei Jahren sind wir wieder aus Weil der Stadt weggezogen, nicht weil es uns nicht gefallen hätte, sondern weil die Stadt uns nicht wollte: Wir fanden keine passende Anschlussherberge im Ort. Obwohl ich in früheren Jahren immer gerne mit Jugendgruppen zur Klampfe am Lagerfeuer gesungen habe, kam das Singen in einem Chor

für mich lange Zeit nicht in Frage. Zu nervtötend und altbacken waren die Töne, die man damals in Leonberg von kirchlichen wie weltlichen Chören auf die Ohren bekam. Zudem war ich in der Leonberger Stadtkapelle und einer Swing Big Band engagiert, was mich musikalisch voll ausgelastet hatte. Singen fand in dieser Zeit nur unter der Dusche statt. Doch irgendwann hat es mich erwischt. Nach einem Geburtstagsständchen rekrutierte mich ein Nachbar für ein Wochenend-Pop- und Gospelchorprojekt des Kantors der Leonberger Stadtkirche. Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich im Folgejahr (wir schrieben das Jahr 2013) wieder mitmachte und den Ex-Kollegen Werner Beck, Bass der CV Weil der Stadt, dazu einlud. Im Gegenzug machte mich Werner auf das gerade angelaufene Projekt der CV „Comedian Harmonists“ aufmerksam. Eigentlich wollte ich nur dieses Projekt mitsingen und dann wieder ausstei-

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gen. Doch es kam anders – die nette Gemeinschaft im Chor, der motivierende Chorleiter und das abwechslungsreiche Repertoire zwangen mich dazu, zu bleiben. Der Ehrgeiz, den Chorgesang richtig zu erlernen, war geweckt. Außerdem war ich neugierig auf das neue Projekt „Dein ist mein ganzes Herz“, das alle Chöre der CG KM gemeinsam in der Liederhalle aufführen sollten. Obwohl ich alles andere als ein Schlagerfreund bin, hat es riesigen Spaß gemacht mit großem Chor, Orchester und tollen Solisten vor vollem Haus die zumeist kitschigen Liebeslieder zu präsentieren. Mir wurde klar, dass gemeinsames Singen verbindet und alle Grenzen verschwimmen lässt – Genres, Alter, E und U. Es folgten weitere schöne Chorprojekte mit der CV Weil der Stadt und der gesamten CG Kai Müller. Als einen der Höhepunkte würde ich das Projekt „Faszination Musical“ bezeichnen, wo ich Teil eines Staging-Chors sein durfte und weitere Facetten einer Chorproduktion kennen gelernt habe – Tanz, Pantomime und Singen gleichzeitig. Auch das letzte Projekt der CV Weil der Stadt „Chor und Comedy“ war sehr besonders und hat alle Beteiligten nochmal auf andere Weise herausgefordert. Unter fachkundiger Anleitung wurden wir in die wundersame Welt des Schauspiels eingeführt und hatten dabei viel Spaß. Wir lernten, was man auch sonst im Alltag gut brauchen

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kann: Ausdruck, Aussprache, Timing und Tempo. Man glaubt kaum, zu was man imstande ist, wenn man sich traut. Ich bin gespannt, was das Chorleben noch für mich bereit hält. Am liebsten Quer-Beethoven! Gekommen, um zu bleiben: Erst drei Wochen, dann drei Jahre und jetzt schon mehr als sechs Jahre. Wo soll das noch hinführen?


ChorGeTwitter oder Was sonst noch geschah … April

Beim Musikschulinfotag liefert unser Chor-Nachwuchs mit einem kleinen Auftritt unter dem Motto „Eine Seefahrt die ist lustig!“ das Rahmenprogramm. Foto: Elmar Freitag

Heckengäu-Aktiv-Café beim Riedlauf 25 Kuchen, 3 Pfund Kaffee und 3 Liter Milch gingen über den Tresen des Heckengäu-Aktiv-Cafés und sorgten für allgemeines Wohlbefinden vor und hinter dem Tresen. So soll es sein und so war es! Subbr! Foto: Maren Hiller

Mai Geehrte Stimmen Für 25 Jahre aktives Singen wurden geehrt Maria Latt, Susanne Ehm, Camilla Jopp und Martin Stingl (nicht auf dem Foto). Angelika Puritscher, Vorsitzende des Keplerchorverbandes, überreichte Urkunden und Nadeln. Und alle freuen sich …

Ehrung. Foto: Elmar Freitag Messe-Miezen! oder: Markus macht mit Kim auf der Messe „Mensch + Zukunft“ Marketing für „Music for men with voice“! Maria macht mit Silke und Kim ebenfalls Marketing…. Wer kann da noch widerstehen? Foto: Silke Dingler

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Juni Zufriedene Chorfest-Voices!

Juli – Strandsommer-Zeit Das Pflaster des Weil der Städter Marktplatzes verschwindet unter reichlich Sand, Liegestühle und Sonnenschirme laden zum Chillen ein … und es wird ein vielfältiges Programm geboten. Auch wir sind mit von der Strand-Unterhaltungs-Partie. Zuerst sind unsere „Kleinen“ dran:

Foto: Silke Dingler Einen heißen (30 plus X Grad Celsius) Auftritt legt unser Chornachwuchs bei der Sängerhocketse der Singfreunde Warmbronn hin! (Fotos: Freitag)

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Und dann die Großen unter dem Motto „All together now!“ oder „Alle singen mit!“ (Fotos: Vaas)


Strandsommer-Chor „Heißer Sand“ „Schwarzer Tino, deine Nina war beim Rocco schon im Wort. Weil den Rocco sie nun fanden, schwarzer Tino, musst du fort ... Es lebe der Schlager! Lebensnah, philosophisch, herzerwärmend, anspruchsvoll. Einfach schön!

Kinderchöre suchen Begleitung!

Foto: Sigrid Vaas Leider hat unsere bisherige Frau am Klavier keine Zeit mehr, deswegen suchen wir ab sofort eine neue Begleitung am Klavier oder auch an der Gitarre. Immer freitags (außer in den Schulferien) von 14.30 bis 17.20 Uhr proben drei Gruppen für eine große Aufführung im Jahr und ab und zu auch für kleinere Auftritte. Eine kleine Vergütung gibt es auch. Alles Weitere unter 0176 105 139 15 (Elmar Freitag, Jugendleiter). Text: Sigrid Vaas

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Abgesang Alles Gute kommt von oben!

Von oben – Foto: Sigrid Vaas Fragt sich nur was? Eine Eingebung? Die ultimative Erleuchtung? Ein Kartong?* Auswendig gelernter Text?

Wir wissen es nicht! Eines aber ist sicher: Bald ist Weihnachten! Und dann heißt es wieder: Vom Himmel hoch da komm’ ich her….. * Für die Jüngeren: Extratour war eine von 1985 bis 1989 von Radio Bremen im Fernsehen live ausgestrahlte Musik- und Comedysendung (Nachfolger des Musikladens). Gezeichnete Cartoons wurden mit den von einem hockenden kleinen Kind gesprochenen Worten „Achtung, jetzt kommt ein Karton!“ eingeleitet. Das Kind wurde aus dem Off korrigiert: „Das heißt Cartoon.“ Das Kind wiederholte die eigenen Worte, worauf ein großer mit „Cartoon“ beschrifteter Karton mit der offenen Seite nach unten auf das Kind fiel. (Quelle: Wikipedia)

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KAMMERCHOR

1. Vorsitzende Monika Jüngling Tel. 07141/797343 E-Mail: m.juengling22@gmail.com

Chorproben in Ditzingen Neuapostolische Kirche Münchinger Straße 25 71254 Ditzingen

2. Vorsitzende Manuela Kocher Tel. 07156/39331 E-Mail: manuela.kocher@onlinehome.de

Montags (14-tägig) 19.30 – 21.30 Uhr

Kassier Bettina Herrmann Tel. 07154/28029

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Redaktion Auftakt Dorothee Schulz E-Mail: schulz.rutesheim@freenet.de Aktuelles Projekt Liedbeiträge für die Reise nach Augsburg Liedbeiträge für Auftritte in der Grabkapelle Rotenberg


Aktuelles Projekt Musikalische Reise durch Nordeuropa Liedbeiträge für das Gemeinschaftskonzert

Ausblick ƒƒ Sonntag, 19. Januar 2020 Teilnahme am Gemeinschaftskonzert der CGKM ƒƒ Sonntag, 15. März 2020 „Geh aus mein Herz“ mit Jay Alexander Ditzingen, Katholische Kirche St. Maria ƒƒ Samstag / Sonntag 28./ 29. März 2020 PWE in Vorderbüchelberg ƒƒ Donnerstag 30. April bis Sonntag 3. Mai 2020 Deutsches Chorfest in Leipzig

Schtuagert – Ulm ond AUGSBURG

Ja, wir reisten mit dem Zug in die schöne Stadt am Lech! Dort bezogen wir Zimmer im „Hotel am Park“, wo wir uns sehr wohl fühlten. Es fehlte an nichts und das Frühstücksbüffet war vom Allerfeinsten. Eine unterhaltsame und witzige Stadtführung brachte uns die Geschichte Augsburg am Nachmittag nahe, leidet doch die Stadt sehr unter der Nähe zum Touristenmagnet München, was für die Augsburger unverständlich ist, denn ihre Stadt ist so viel älter und war kulturell so viel weiter entwickelt, „ da seichten die Münchner noch in die Isar“. Den Abend umrahmten wir mit Liedern beim Gottesdienst in der Diakonissenkirche (Ach, die vielen weißen Häubchen, die wir von der

ƒƒ Sonntag, 17. Mai 2020 Konzert „Musikalische Reise durch Nordeuropa“

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men, was einem am besten zusagte, waren doch ferienbedingt nicht alle Mitglieder des Kammerchores persönlich anwesend. Und was wird es nun? An was proben wir schon fleißig? Es werden Lieder aus Nordeuropa sein: aus England, Wales, Estland und Skandinavien. So schön! Wir sind uns sicher, dass auch Sie als Zuhörer begeistert sein werden.

„Alte Hasen“ Empore aus sahen!) und erhielten als Dank eine kleine Ostersüßigkeit vom Herrn Pfarrer überreicht. Am nächsten Tag führte uns Freundin Gertrud Schmidt auf anderen Wegen von der Römerzeit bis zum Mittelalter durch ihre Stadt, was von Freundin Dorle Renz am folgenden Tag fortgesetzt wurde. Diesmal war „Augsburg, die Jugendstilstadt“ das Thema. Selbstverständlich durften auch ein Besuch der berühmten „Augsburger Puppenkiste“ und des TIM (Museum für Textilindustrie) nicht fehlen. Für uns ging am Montag ein rundum gelungener Städtetrip zu Ende, und unser einhelliges Fazit lautet: Fahren Sie einmal hin! Es lohnt sich!

Alea jacta est Die Entscheidung fiel, was als nächstes Projekt für uns anstehen wird. Kai stellte einige Vorschläge zusammen sogar per E-Mail konnte man abstim-

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... des Chorgesangs sind für das neue Projekt zu uns gestoßen und so begrüßen wir hoch erfreut im Tenor Martin Grausam aus Weil der Stadt und Ferdinand Häußler aus dem City-Chor sowie Ronald Mac Cain im Bass, ebenfalls City-Chor. Herzlich Willkommen!


„Voller Klang auf dem Württemberg“

… von Mai bis Oktober luden wieder die Staatlichen Schlösser und Gärten BW zu verschiedenen Konzerten, u. a. in der Grabkapelle Rotenberg, ein. Somit hatten wir die Freude, am 02. Juni zum Matinée um 11.00 und 12.00 Uhr kleine Konzerte geben zu dürfen; vom „Morgengebet“ über „Wie liegt die Stadt so wüst“ – eine Trauermotette in Gedenken an das niedergebombte Dresden – hier verbunden mit dem gleichen Schicksal von Stuttgart - bis hin zu dem wunderschönen „Abendlied“, dass wir zu guter Letzt aus der darunterliegenden königlichen Gruft zum Besten geben durften, wir den überwältigenden Klang im Kuppelraum der Grabkapelle. Nach dem Konzert genossen wir noch die wun-

derbare Aussicht vom Rotenberg und stärkten uns in der Nähe in einem netten Wein- und Ausflugslokal.

Kammerchor – Sommerfest Am 07.09. fand unser alljährlich beliebtes Kammer­chor-Sommerfest statt. Beliebt, weil – wie immer – bei Bettina und Erich Hermann zu Hause in ihrem urgemütlichen Haus und Garten gefeiert wird. Sommer - naja – wenn’s draußen regnet, ist’s drinnen gemütlich ... gemütlicher. Egal, das bunt zusammengestellte Buffet, leckere Grilleinlagen sowie interessante Sommerweine machten das ganze komplett. Wir bedanken uns herzlich für ihre Gastfreundschaft, was wir schon mit einem Ständchen bewiesen hatten.

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LIEDERKRANZ DITZINGEN

1. Vorsitzende Seyran Sanz Alonso Tel. 07156/951516 E-Mail: vorstand@liederkranz-ditzingen.de Chorleiter Kai Müller Tel. 0711/5181531 E-Mail: CG.Kai.Mueller@arcor.de Bankverbindung Volksbank Leonberg-Strohgäu eG BIC: GENOSDES1LEO Konto: DE38 6039 0300 0025 2440 00

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Probenlokal Gymnasium in der Glemsaue, Raum 150 Gröninger Straße 29, 71254 Ditzingen Donnerstags 18.45 Uhr: DitSingers: You are the Voice 20.15 Uhr: Informationen 20.30 Uhr: city-chor Redaktion Diana Salsa E-Mail: schrift@liederkranz-ditzingen.de Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen im Ditzinger Anzeiger und im Internet: www.liederkranz-ditzingen.de


Liebe Sängerinnen und Sänger des city-chors und der DitSingers, sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Liederkranz e. V. Ditzingen, …der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! In alter Tradition veranstalten wir wie jedes Jahr zu Ehren der Geburtstags- und Mitgliedsjubilare ein Fest. Am Sonntag, den 17. November kann bei Kaffee und Kuchen im katholischen Gemeindehaus nach Herzenslust „geschwätzt“ werden – dies kommt ja in den Chorproben immer viel zu kurz! Lassen Sie sich überraschen, welche „Showeinlagen“ wir dieses Jahr für unsere Ehrengäste vorbereitet haben… Der Stand des Liederkranz e. V. Ditzingen ist vom Ditzinger Weihnachtsmarkt nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns, Sie am 7. und 8. Dezember mit Köstlichkeiten wie den beliebten Kartoffelpuffern verwöhnen zu dürfen und hoffen auf winterliche Temperaturen, um unseren Kunden

mit Kinderpunsch und Feuerzangenbowle einzuheizen. Bereits zum Jahresanfang 2020 begrüßen wir unsere Freunde aus Rillieux-la-Pape. Gemeinsam dürfen wir den Neujahrsempfang der Stadt Ditzingen am 19. Januar 2020 musikalisch begleiten. Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende mit herzlichen Gesprächen und fröhlichem Beisammensein! Wir wünschen Ihnen einen goldenen Herbst, kommen Sie gut durch den Winter. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Chören und dem Gesang zugeneigt bleiben – gerne auch als aktiver Sänger oder Sängerin ... Herzlich grüßen Sie, Seyran Sanz Alonso Sonja Weigel Cornelia Weihing Diana Salsa Kai Müller

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Hafenscherbenfest in Ditzingen! Text & Fotos: Astrid Hubel

Und gleich stellen sich wieder die drei berühmten Fragen, die die Vereinsmitglieder sämtlicher Chöre umtreibt: 1. Was gibt’s zu essen? 2. Was gibt’s zu trinken? Und 3. Was ziehen wir an? Zu essen gibt’s „Rote Wurscht“! Aber auch Currywurst und Käsewürste standen auf der Karte. Pommes dürfen selbstverständlich auch nicht fehlen. Die gehen besonders gut wenn man funktionierende Fritteusen hat. Ha! Haben wir jetzt. Ganz neu. Am Sonntagabend waren dann auch alle Pommes verkauft. Trotz schlechten Wetters, was ja wohl für sich spricht! Zu trinken gibt’s das Übliche – aber halt – es ist Hafenscherbenfest! Da dürfen Cocktails zur Karaoke-Party nicht fehlen. Und jetzt beginnt die Qual der Wahl: Welche Cocktails nehmen wir? Welche mögen die Leute gerne, was ist gerade IN und was geht gar nicht? Wie viele verschiedene und nach welchen Kriterien suchen wir die aus? Nach der einen oder anderen Überlegung hatten wir dann ein Konzept: Mit Alkohol und alkoholfrei war sofort klar. Bunt sollten sie auch sein. Und mit unterschiedlichen „Umdrehungen“. Unter Zuhilfenahme der letztmaligen Statistik hatten wir

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dann als IN-Getränk einen „Gin-Tonic“, ein starkes Getränk: Cola mit Rum und ein buntes mit nicht so viel Alkohol: Der grüne „Hot Frog“ = Sekt-Orange mit einem Schuss Curaçao. Bei den alkoholfreien gab es einen süßen, einen kalorienarmen und einen selbst-kreierten: der süße „Pussy Foot“, der kalorienarme „Grapefruit-Highball“ und die selbst kreierte „Sangria Sin“... (Johannisbeersaft statt Wein, Orangen-, Apfel- und Zitronensaft). Nach einigen Rechenexperimenten war dann auch ausgeknobelt, wie viel von welchen Zutaten gebraucht würde und auch der Einkauf hierfür war schnell erledigt. Jetzt ging es an die Aufgabe: Wie schaffen wir es, auch

Mixen nach Farben


bei eventuell schlechter Beleuchtung die Cocktails im richtigen Mengenverhältnis zu mixen? Die Lösung: Farben! Jeder Cocktail bekam eine Farbe zugeordnet und die Messbecher wurden entsprechend den Rezepten farbig präpariert. So mussten wir, das waren Marit, Silke und ich, auch nicht immer auf der Rezeptliste nachsehen und konnten fröhlich drauflos mixen. Das hat die Arbeit sehr erleichtert, wenn mal mehr Andrang herrschte. Gerne hätte noch mehr Andrang sein können, denn wir hatten am Ende des Abends Ressourcen übrig. Auch die Frage „Was ziehen wir an?“ war schnell beantwortet und endete in einem farbenfrohen Happening: Aus einem Running-Gag wurde unser Bar-Outfit. Beim letzten Projekt mit lateinamerikanischer und afrikanischer Chormusik haben wir an einem Lied besonders hart arbeiten müssen: „Girl from Ipanema“. Lediglich der Sopran hatte hier die Melodie zu singen. Der Rest des Chores musste sich mit einem rhythmischen „Shap-shananana-daa-da“ in allen möglichen abenteuerlichen Akkorden aus der lateinamerikanischen Musik herumplagen und bekam fast Albträume. Respekt! Am Schluss hatten sie’s drauf und sogar Spaß dabei

wie man auf unserem Konzertvideo sehen kann. So geriet der Text auf ein T-Shirt. Beim Herumreichen der Helferliste ergab sich dann auch ein Bar-Team mit Marit Meinhold, Silke Brand und Astrid Hubel. Wir hatten dann die Idee, uns gleich oder ähnlich anzuziehen und weil ja so eine Cocktailbar etwas mit guter Laune und Urlaubsfeeling zu tun hat, fiel mir mein grünes selbst gemachtes Shirt ein. Die Idee war geboren. Jetzt brauchten wir „nur noch“ einen Termin zu finden, um die Shirts zu bemalen. Wir hatten viel Spaß dabei und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Sogar passenden Haarschmuck konnten wir auftreiben! An dem Abend hatten wir dann viel Spaß zusammen hinter der Theke und natürlich wurde bei dem einen oder anderen Karaoke-Song kräftig mitgesungen und mitgetanzt. Ein schönes Fest mit Freunden!

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Ein Tag ganz im Zeichen von Glaube, Liebe und Hoffnung… und MUSIK! Am 13. Juli 2019 wurde der Traum einer kleinen Prinzessin in Schwarz, Weiß und Pink in der neuapostolischen Kirche in Ditzingen endlich wahr. Ihr Prinz und sie bezeugten vor ihren Familien und ihren Freunden ihre Liebe und bekamen den Segen Gottes für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg. Und wer durfte an diesem ganz besonderen Tag auf keinen Fall fehlen: Musik und vor allem die DitSingers!

Zwei Menschen, zwei Religionen, zwei Sprachen und auch zwei Chöre – dadurch wohl auch für die DitSingers eine außergewöhnliche Trauung. Alles was dem Paar wichtig ist, wurde über die Erwartungen aller hinaus harmonisch miteinander vereint. Die DitSingers sorgten mit weltlichen Stücken

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dabei zusammen mit dem Repertoire des Kirchenchors der neuapostolischen Kirche für große Gänsehautmomente und eine gefühlsgeladene Atmosphäre. Da lässt sich auch eine Braut den Kopf verdrehen – nicht nur wegen vielen pinken Herzchen. Mit ‚Your Song‘ erinnerten die DitSingers das Brautpaar daran, wie schön das Leben ist, seit der andere da ist und stimmten liebevoll auf die

Predigt ein. ‚You raise me up‘ bildete nochmals einen absoluten Höhepunkt nach den eigens für diesen Tag verfassten Fürbitten. Bei dem als Überraschung vorgetragenen ukrainischen Volkslied aus der Geburtsregion der Braut spürten alle die segensreichen Wünsche und es flossen zahlreiche Tränen. Zum krönenden Abschluss wurde mit ‚Oh Happy Day‘ wieder


gute Stimmung für die folgende Feier gemacht. Rundum klangvoller Gesang mit ganz viel Gefühl für einen märchenhaften und erinnerungsreichen Traugottesdienst!

Liebe DitSingers, lieber Kai, vielen Dank für euren gefühlvollen und stimmungsgeladenen Gesang bei unserer Trauung, vielen Dank, dass ihr mich so bei euch aufgenommen habt und vielen Dank, dass Musik mit euch so viel Spaß macht!

Eure Shanna & Lukas 67


Beethovens 9. Sinfonie

Text & Foto: Alfonso Sanz Die Neunte - Beethovens letztes Meisterwerk – hatte es mir bereits als Teenager angetan. Ich habe diese Schallplatte geliebt! Immer wieder hörte ich die zweite Seite der LP (= Langspielplatte, für die jüngeren unter euch, die das nicht mehr miterlebt haben) mit der triumphalen „Ode an die Freude“. Auf der Hülle befand sich auf der Rückseite der Text von Schiller. Ich habe ihn verschlungen und immer wieder mitgesungen. I r g e n d wa n n konnte ich das gesamte Stück auswendig (auch den Solopart!). Die Platte ist immer noch in meinen Besitz, wie ihr am Foto erkennt. Als wir unseren ersten CD-Player kauften, war die erste CD, die wir uns zulegten, natürlich die Neunte. Jetzt konnte ich diese Harmonien, diese wunderbaren miteinander kämpfenden Themen, die sich dann zu einem wundersamen Eins verbinden, ohne

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Knacksen hören! Als Erwachsener habe ich jede Aufführung im Fernsehen genossen und konnte leider nur einmal in Stuttgart das grandiose Stück live hören. Als 1985 die „Ode an die Freude“ als offizielle Hymne der Europäischen Gemeinschaft angenommen wurde, waren meine Freude und mein Stolz als überzeugter Europäer riesengroß. Begründet wurde es mit „Sie versinnbildlicht die Werte, die alle teilen, sowie die Einheit in der Vielfalt“. Meine Freude war größer, als Kai sagte: Wir singen die neunte! Sofort war ich Feuer und Flamme. Endlich konnte ich nicht nur mitsingen, sondern es richtig lernen und im Rücken des Orchesters als Tenor im Chor singen! Doch meine Freude wich bald der Ernüchterung. Das, was sich auf der Aufnahme wie eine einfache, einprägsame Melodie anhörte, erwies sich als ein Meisterwerk von unterschiedlichen Stimmen, die erst zusammen ihre Grandiosität entfalten. Hätte man vom großem Meister Beethoven auch nicht anders erwartet. Was bedeutete


es für mich? Es nützt nichts, dass ich bereits die ganze Platte auswendig singen kann, wenn meine Tenorstimme anders ist und erst im Zusammenspiel mit den Bässen, Altistinnen und Sopranistinnen ihre Entfaltung findet. Das ist für mich die große Herausforderung und das Schwerste an dem Projekt. Auswendig kann ich die Texte, – null Problem – aber nicht immer wieder in die Melodie abzugleiten, das ist richtig anspruchsvoll! Ich freue mich unheimlich auf die Konzerte in Ditzingen und Weil der Stadt und hoffe, euch dort alle zu sehen!

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Nachruf Nachruf für Hans Beuttler vom 2. Oktober 2019 † 6. September 2019 Liebe Alice, liebe Eva mit Familie, liebe Trauergäste, wir nehmen mit euch Abschied von unserem guten Freund und langjährigen Wegbegleiter Hans Beuttler. Seit 53 Jahren sind unsere beiden Familien eng befreundet. Zahlreiche Festlichkeiten, Ausflüge und Wanderungen haben wir schon mit unseren kleinen Kindern, teilweise zu siebt im Ascona erlebt. Hieraus entstand ein erweiterter privater Freundeskreis, der sich bis jetzt erhalten hat. Wir durften miterleben wie die Familien gewachsen sind und sich verändert haben, nicht nur in Freud sondern auch im Leid, denn von einigen mussten wir uns auch schon für immer verabschieden. Das Haus Beuttler war immer geprägt von großer Gastfreundschaft. Viele schöne Festlichkeiten sind uns in guter Erinnerung. Zwiebelkuchen, Bodenseefelchen und edle Weinproben mit Moritz, Massa und Ritter waren jährliche Höhepunkte. Für Hans Beuttler gab es immer einen Anlass zum feiern, er war ein fröhlicher Mensch, der die Geselligkeit liebte. Hans Beuttler war sehr fleißig, als ältester von neun Geschwistern wusste er was Arbeit ist.


Mit über 40 Dienstjahren beim Bosch und vielen Überstunden in seinem früheren Beruf als Bäcker schaffte er es schon 1962 ein eigenes Haus in der Lichtensteinstraße zu bauen. Trotz der vielen Arbeit hatte er immer Zeit für die Familie mit Tochter, Enkel und Urenkel und für die Vereinsarbeit. Hans war Sänger und Wanderer mit Leib und Seele. 1970 trat er in den Gesangverein Liederkranz Ditzingen ein wo er 1972 zum Schriftführer gewählt wurde. Dieses Amt führte er 20 Jahre aus. Umfangreiche Jahrbücher und Protokolle erstellte er mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit. Pünktlich besuchte er die Chorproben, machte mit bei Konzertaufführungen, spielte mit bei Theater und Sketschen . Wenn es was zu schaffen gab war er immer da. Sein letztes Amt war Zeltund Garagenmeister.

anstaltungen hat Hans Beuttler maßgeblich mitgewirkt, so hat er unter anderem beim 100jährigen Festakt des Schwäbischen Albvereins in der Stadthalle die Festrede gehalten. Bei allen seinen vielseitigen Aktivitäten hat ihn seine Alice immer tatkräftig unterstützt. Ein Dankeschön auch an dich liebe Alice. Freundeskreis, Liederkranz und Albverein haben Hans Beuttler viel zu verdanken. Wir sind glücklich und dankbar, dass wir eine so lange und schöne Zeit ihm verbringen durften. Er wird in unserer Erinnerung weiterleben.

1964 wurde Hans Beuttler Mitglied im Schwäbischen Albverein. Als Wanderführer war er 38 Jahre mit mir zusammen ein Team, um mit Wanderfreunden das schwäbische Land zu erkunden. Familienfreundliches Wandern war jahrelang unser Thema mit Grillen und Ballspielen. Viele heute längst erwachse Kinder erinnern sich gerne an diese schöne Zeit. An Faschings- und Jubiläumsver-

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TONART LUDWIGSBURG

Chorproben in Ludwigsburg Jugendmusikschule Ludwigsburg e.V. in der Karlskaserne Ludwigsburg (Mannschaftsgebäude) Hindenburgstr. 29 71638 Ludwigsburg Infos zu den Proben und weitere Probeorte im Internet unter www.tonart.kai-mueller-choere.de

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1. Vorsitzende Karin Willet-Darcis Tel. 07154 24851 E-Mail: tonart@kai-mueller-choere.de Bankverbindung Volksbank Ludwigsburg IBAN DE34 6049 0150 0399 2340 04 BIC GENODES1LBG Redaktion Betina GrĂźtzner E-Mail: gruetznerb@t-online.de


Aktuelles bei TonArt Ludwigsburg Ab sofort proben wir für den Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt Ludwigsburg und das traditionelle Neujahrskonzert unserer Chorgemeinschaft im kommenden Januar in Stuttgart, wo wir in der Liederhalle Auszüge aus unserem Jubiläumsprogramm an Liedern der „Comedian Harmonists“ vom Februar 2019 darbieten wollen.

Herzlichen Glückwunsch zum „Runden“ im 2. Halbjahr! Wir gratulieren unserem Sänger Achim Raad sehr herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihm alles Gute!

Termin Sonntag, 19. Januar 2020, 18.00-21.00 Uhr: Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft Kai Müller, Mozartsaal KKL Stuttgart

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Jubiläums-Preisrätsel anlässlich unseres 25jährigen Jubiläums Beantworten Sie bitte die fünf Fragen und senden Sie die Lösung an folgende Adresse: Karin Willet-Darcis, Birnenweg 28, 70806 Kornwestheim oder per Mail an tonart@kai-mueller-choere.de Zu gewinnen sind zweimal zwei Eintrittskarten für das traditionelle Neujahrskonzert der Chorgemeinschaft im Mozartsaal der Stuttgarter Liederhalle am Sonntag, 19. Januar 2020.

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Einsendeschluss: 15.12.2019 1) Unter welchem Vereinsnamen wurde TonArt Ludwigsburg ursprünglich gegründet? 2) Wo wurde im Februar 2019 das 25jährige Jubiläum gefeiert? 3) Welche Literatur sangen wir bei der Jubiläumsveranstaltung zum 25jährigen Bestehen? 4) Wo finden die Chorproben statt? 5) Wie viele Sängerinnen und Sänger sind seit der Gründung aktiv dabei? Ein Tipp: schauen Sie doch mal in den letzten Auftakt ...


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DAIMLER MÄNNERCHOR

1. Vorsitzender Wolfgang Schall Tel. 0157 / 33191174 0177 / 4727200 E-Mail: woschall@gmx.de

Chorproben im Daimler Männerchor in der Sängerhalle Stuttgart-Untertürkheim Dienstags 16.00 Uhr – 17.20 Uhr Redaktion Auftakt: Peter Harrer E-Mail: pur.harrer@kabelbw.de Wolfgang Schall E-Mail: woschall@gmx.de

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Quo vadis Daimler Männerchor? Text: Peter Harrer

Wie schnell sich doch die Zeiten ändern können. Während wir unseren Auftakt-Bericht im Mai diesen Jahres noch mit „Wir sind gut unterwegs“ übertiteln konnten, so müssen wir heute konstatieren, dass wir aktuell zumindest quantitativ leider alles andere als gut unterwegs sind. Gerade mal bei etwa 15 aktiven Sängern angekommen partizipieren wir aktuell mehr denn je von der ebenso guten wie erfolgreichen Zusammenarbeit mit unseren Schmidener Sängerkameraden. Dennoch waren und sind es die kameradschaftlichen und insbesondere die chormusikalischen Höhepunkte wie zum Beispiel der Besuch beim „Besenfritzle“ im März in Beutelsbach, die Teilnahme am Frühjahrskonzert im April in Schmiden,

der beeindruckende Auftritt beim Chorfest des SCV im Juli auf der BUGA in Heilbronn, sowie die sehr schöne sommerliche Soiree Ende Juli in der Schwabenlandhalle in Fellbach und zuletzt die Teilnahme am Schmidener Höfleskonzert anfangs August, welche zahlreiche Zuhörer/innen begeistert und jedes Sängerherz haben höher schlagen lassen. Auch die in diesem Jahr noch bevorstehenden konzertanten Auftritte am 5. Dezember beim Katharinenfest in der Untertürkheimer Sängerhalle, am 11. Dezember bei der „Alten Daimler-Garde“ in der Stadthalle in Denkendorf, am 15. Dezember bei der internationalen Konzertmatinee in der Sängerhalle, sowie am 17. Dezember bei der Weihnachtlichen Abendmusik in der Evangelischen Kirche in Esslingen Hohenkreuz und am 20. Dezember in der katholischen Kirche in Schmiden sind Ansporn und Motivation genug, mit Begeisterung dem schönsten Hobby der Welt

Chorfest Heilbronn

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die Treue zu halten und es mehr denn je zu hegen und zu pflegen. Dem im Zusammenhang mit dem landauf landab allseits gefürchteten Chöre-Sterben oft zitierten Zeitgeist zum Trotz lassen wir Daimlersänger uns nicht entmutigen und starten noch im Herbst dieses Jahres einen weiteren Werbefeldzug zur Requirierung neuer Sänger. Es wäre gelacht, wenn uns das unter tausenden von Daimler-Mitarbeitern nicht gelingen sollte, wobei firmenunabhängig alle am Chorgesang interessierte Sänger sehr gerne willkommen sind. Wir sind und bleiben hierbei verhalten optimistisch. Bieten wir zusammen mit unserem Chorleiter Kai Müller nicht mehr aber auch nicht weniger als das was man, losgelöst von beruflicher und privater

Inanspruchnahme, ganz allgemein als gehobene Lebensqualität bezeichnen könnte.

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AufTakt-Rätsel

Lösung sw Ausgab ort der letzten e: Orch ester 4. „Über sieben Brücken musst du geh’n“ stammt im Original von?

1. Welches (Heiß-)Getränk ist gemeint, wenn die Sachsen sagen: „Scheen sieße muss’er sein“? 2. Wo findet 2020 das Deutsche Chorfest statt? 3. Welche DDR-Band veröffentlichte 1994 „Alt wie ein Baum“?

5. Wohin ging die erste Konzertreise der CGKM 1991? 6. Opernspektakel am Bodensee 7. Wer Reisen will muss ... 8. Eine Tatsache 9. Fliegen frißt der Teufel in der ... 10. Abwarten 11. Elternteil

Impressum AufTakt: Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller Vereinsmitteilungen des Fördervereins Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Nr. 34, Oktober 2019 Herausgeber Förderverein Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Rosensteinstr. 29 70736 Fellbach Tel.: 0711/5181531

Redaktion Horst Brack, Betina Grützner, Lisa Kimpfler, Diana Salsa, Wolfgang Schall, Dorothee Schulz, Sigrid Vaas Gestaltung Franziska Koschke, Andreas Sprotte Druck Flyeralarm

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MÄNNERCHOR DER CONCORDIA SCHMIDEN

1. Vorsitzender Chorproben in Schmiden Horst Brack Feuerwehrgerätehaus Tel. 0711/514854 E-Mail: hbbrack@kabelbw.de Freitags 18.00 Uhr – 19.30 Uhr: Stellvertretende Vorsitzende Gemischter Chor, Renate Lenk-Wersch Leitung: Kai Müller Tel. 0711/511527 20.00 Uhr – 22.00 Uhr: Männerchor, Stellvertretender Vorsitzender Leitung: Kai Müller Gerhard Lugert Tel. 0711/4704371 Dienstags 19.30 Uhr – 21.00 Uhr: Rock – & Popchor SingOut, Leitung: Damir Brajlovic Redaktion Auftakt Horst Brack E-Mail: hbbrack@kabelbw.de

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Ein junger Sänger feierte Geburtstag!

Unser Vorstand Horst Brack feierte im August einen besonderen Geburtstag (70) zusammen mit seiner Frau Birgit und den Sängerinnen und Sänger der Concordia und dem Daimler Männerchor. Mit musikalischem Vortrag, Sketch, Gedicht und gemeinsames Singen erlebten wir einen wunderschönen Abend. Nochmals herzlichen Glückwunsch und vielen Dank Horst! Deine Sänger/Innen der Concordia!

Beifallstürme für die Concordia-Chöre

Traditionell veranstaltet die Concordia Schmiden mit ihren drei Chören jedes Jahr im Sommer ihr Höflefest, diesmal zum 21.mal. Bisher hatte man immer Glück mit dem Wetter. Diesmal musste das bunte musikalische Programm in die Festhalle verlegt werden. Rund 400 Besucher folgten dem Umzug und bereuten es nicht. Das Team von Oettingers Höfle sorgte für das leibliche Wohl und die Chöre für die gute Stimmung. Der Gemischte Chor eröffnete mit einem freundschaftlichen „Gut wieder hier zu sein, schön Euch zu sehen“ (von Hannes Wader). Viel Beifall fand das anschließende Medley unter anderen mit Melodien von Walter Kollo. Ein stimmungsvoller Auftakt des Gemischten Chors mit seinem Solisten Gerhard Bürkert unter der Leitung von Kai Müller!

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„Sing Out“ starteten dann ihr Programm mit Rock- und Popsongs, die die vollbesetzte Halle so richtig in Schwung brachten. Von „I Gotta Feeling“ bis „You’ve Got a Friend in Me“ heizten dem Publikum ein. Ein Höhepunkt war dann sicher „Viva La Vida“ von der Gruppe Coldplay. Chorleiter Damir Brajlovic motivierte erfolgreich das Publikum zum Mitsingen. Die Stimmung war an einem Höhepunkt angelangt. Wir können uns alle auf das „Sing Out Konzert“ am Sonntag, den 20. Oktober in der Festhalle Schmiden freuen. Der Männerchor der Concordia zusammen mit dem Daimler Chor rundeten das Programm ab und löste weitere Beifallstürme aus. Vom Silcherlied „Frisch gesungen“ über „La Montanara“ bis „What shall we do..“ spannten die kräftigen Männerstimmen unter der Leitung von Kai Müller ihren Bogen.

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„Männer mag man eben“, klang sehr überzeugend, wenn auch gemischt mit etwas Selbstironie, die durch „Männer“ (nach Go West) und dem „Schwobasong“ dem Publikum sichtlich Vergnügen bereiteten. Neueste Infos und Termine unter www.gesangverein-concordia-schmiden.de Artikel von Gerhard Lugert


www.kai-mueller-choere-de

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Auftakt 34 - Oktober 2019  

Das Chormagazin der Chorgmeinschaft Kai Müller.

Auftakt 34 - Oktober 2019  

Das Chormagazin der Chorgmeinschaft Kai Müller.

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