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Ausgabe 33 | Mai 2019

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller

Kammerchor | CV Weil der Stadt: Gemischter Chor, Cross Generational Choir & ChorKids | CG Untertürkheim: Gemischter Chor & ChorKultur | Männerchor der Daimler AG | Liederkranz Ditzingen: city-chor & DitSingers | TonArt Ludwigsburg | Männerchor und Gemischter Chor der Concordia Schmiden

Geheimnis Nordkorea

Chorfest des Schwäbischen Chorverbands www.kai-mueller-choere-de


Liebe Leser, ein neues gemeinsames Chorprojekt der drei „jungen“ Chöre: CGC Weil der Stadt, Chorkultur Stuttgart und den DitSingers startete kürzlich vielversprechend, während sich die anderen Chöre auf das diesjährige Chorfest des Schwäbischen Chorverbands musikalisch vorbereiten, welches im Rahmen der Bundesgartenschau in Heilbronn vom 30. Mai bis zum 2. Juni stattfindet. Wir freuen uns, dass sich für unseren Auftritt am Freitag, 31. Mai um 15.30 Uhr in der Kilianskirche in Heilbronn bis jetzt über 36 Soprane, 37 Altistinnen, 30 Tenöre und 40 Bässe angemeldet haben. So können wir mit einem ordentlichen Ensemble zum Gelingen des mittlerweile 41. Chorfests beitragen. Herzlichen Dank an alle, die sich an diesem Tag extra freinehmen! Mit Freude und Stolz erfüllt uns, dass es Thomas Koschke und mir gelungen ist, eine gemeinsame Chorproduktion der 9. Symphonie in den Pfingstferien 2020 zum Beethovenjahr in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang zu organisieren. Wir laden herzlich ein mitzureisen, um etwas Einmaliges zu erleben! Wir zehren immer noch von den vielen Eindrücken einer einzigartigen vorbereitenden Reise im März 2019… Lesen Sie hierzu den Bericht auf Seite 16. Vielen herzlichen Dank an alle Funktionsträger der Chöre und an alle fleißigen Redakteure, die wieder zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben! Danke auch an Franziska Koschke und Andreas Sprotte für die Gestaltung dieser Ausgabe. Beste Grüße und viel Spaß beim Schmökern Ihr / Euer Chorleiter Kai Müller

www.kai-mueller-choere.de

www.facebook.com/CG.KaiMueller

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INHALTSVERZEICHNIS Chorgemeinschaft Kai Müller

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Veranstaltungskalender...................................................................................................7 Ein Montag steht auf Umleitung...............................................................................10 Winterlicher Ausflug nach Franken zum Erfolgsmusical La cage aux folles – „Ein Käfig voller Narren “..........................................................................................12 You are the Voice..........................................................................................................14 Nordkorea im Beet­hovenjahr 2020: 9. Sinfonie in Pjöngjang ..............................16 Herbstwanderung der Chorgemeinschaft Kai Müller vom 3. Oktober ..............20 ChorCard der Chorgemeinschaft Kai Müller ..........................................................22 Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft..................................23

Chorgemeinschaft Untertürkheim

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Im Jahr 2019..................................................................................................................25 Bitte fünfmal Ulm.........................................................................................................26 Herrenberg ist auch für Damen erlaubt…................................................................28 Chorgemeinschaft Untertürkheim rockt Sängerhalle..............................................30 Damenchorausflug der Chorgemeinschaft Untertürkheim ...................................32

Chorvereinigung Weil der Stadt

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Aktuelle Projekte...........................................................................................................39 Alles Gute!......................................................................................................................39 ChorGeTwitter..............................................................................................................40 „Bist du froh, farbenfroh, ist dein Leben ebenso!“ ................................................44 Chor & Comedy – Fernseh-Hits musikalisch verpackt...........................................48 Abgesang I.....................................................................................................................55 Abgesang II....................................................................................................................55

Kammerchor 56 Planen, hoffen, reisen, danken....................................................................................57

Liederkranz Ditzingen

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Leonberg im Samba-Fieber.........................................................................................60 Bürgermesse 2018.........................................................................................................63

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Mehr Emotion, bitte!....................................................................................................64 Unser neuer Probenraum............................................................................................65

TonArt Ludwigsburg

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Aktuelles.........................................................................................................................67 Ein Vierteljahrhundert TonArt Ludwigsburg – wir haben’s geschafft!................68 Neues Mitglied bei TonArt..........................................................................................71 Wir gratulieren...............................................................................................................72

Daimler Männerchor

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Wir sind gut unterwegs.................................................................................................75

Männerchor der Concordia Schmiden 78 Ein würdiges Ständchen...............................................................................................79 Weinselige Stimmung im Oktober 2018....................................................................80 Neujahrsempfang der Stadt Fellbach.........................................................................81 AufTakt-Rätsel...............................................................................................................82 Impressum.....................................................................................................................82

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CHORGEMEINSCHAFT KAI MÜLLER

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Saison 2019 – Frühling, Sommer Mai 18. Untertürkheim: Gemeinsamer Ausflug Gemischter Chor (Plittersdorf / Elsass, 10:00-23:00) 20. CGKM: Tagesausflug Seniorenchöre (09:00-22:00)

31. CGKM: Auftritt beim Chorfest Heilbronn (Kilianskirche Heilbronn 15.30–16.30)

MAI

30. CGKM: Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes (bis 02. Juni) (Heilbronn)

08. Ditzingen: Musik zur Marktzeit XI (Konstanzer Kirche Ditzingen, 10:00-10:30)

JUN

02. Kammerchor: Chorkonzert auf dem Rotenberg (Grabkapelle Rotenberg, 11:00-12:30)

07. CGKM: Offenes Singen anl. der Landesgartenschau Remstal im Rahmen des 22. Kultourtags (Otilia-Frech-Platz Fellbach-Schmiden, 15:00-17:00) 13. Concordia Schmiden: Schmidener Sommer (Ortsmitte Fellbach-Schmiden) 13. CGKM: Gemeinsam Stimmt‘s! Experimentiertag für Sängerinnen und Sänger (Freies Musikzentrum, S-Feuerbach 09:30-17:00)

JUL

MAI

Veranstaltungskalender

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JUL

20. TonArt: Singen auf dem Wochenmarkt in LB (Marktplatz Ludwigsburg, 10:00-11:00)

04. CGKM: Besuch der Bregenzer Festspiele Oper (leider ausgebucht, Seebühne Bregenz)

AUG

22. CGKM: Infoveranstaltung Konzertreise nach Nordkorea (Ort wird noch bekannt gegeben, 20:00-22:00)

06. Ditzingen: Hafenscherbenfest 2019 Zum 1250-jährigen Stadtjubiläum findet das Fest an drei Tagen statt (bis 08. September, Marktstraße & Innenstadt Ditzingen) 07. Untertürkheim: Mitwirkung beim Weinfest Uhlbach (Kelter Stuttgart-Uhlbach, 15:00-18:00) 07. Kammerchor: Sommerfest (Fa. Hermann , Kornwestheim, 18:00-23:00) 12. CGKM: Chor.Com (bis 15. September, Hannover)

03. CGKM: Kleine Konzertreise (bis 06. Oktober, Budapest)

17. Ditzingen: Jubilarfeier (Katholisches Gemeindehaus)

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NOV OKT

25. CGKM: 28. Konzertreise der CGKM (bis 06. Oktober, Große Ungarntournee)

SEP

22. TonArt: Herbstsingen im Blühenden Barock in Ludwigsburg (Hahn´scher Garten, 11:30-12:30)


NOV

23. CGKM: Grundlagen der Musiktheorie und der Stimme (Feuerwehrgerätehaus Fellbach-Schmiden, 11:00-17:00)

07. Ditzingen: Mitwirkung auf dem Weihnachtsmarkt in Ditzingen (Ortskern Ditzingen) 07. Untertürkheim: Mitwirkung auf dem Weihnachtsmarkt in Untertürkheim (Widdersteinstraße Untertürkheim, 17:00-18:45) 08. Ditzingen: Mitwirkung auf dem Weihnachtsmarkt in Ditzingen (Ortskern Ditzingen)

19. CGKM: Gemeinschaftskonzert (Mozartsaal KKL Stuttgart, 17:00-20:00)

JAN

15. Untertürkheim: Konzertmatinee | Internationales Weihnachtskonzert (Sängerhalle Untertürkheim, 11:00-12:30)

DEZ

08. Weil der Stadt: Sang und Klang im Klösterle (Klösterle Weil der Stadt, 15:00-15:40)

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Ein Montag steht auf Umleitung Text: Monika Märksch Auch eine bestens organisierte Ausflugsfahrt erreicht nicht immer ihr geplantes Ziel. Montagmorgen. Wie so oft, so auch heute, 8. Oktober 2018, rund um Stuttgart – Stau, Stau, Stau. So traten also ca. 70 Ausflügler in Schmiden wie auch in Stuttgart mit Verzug einen Ausflug in den Schwarzwald an, was der guten Laune aller Beteiligten keinerlei Abbruch tat, denn bei der Brezelpause im Bus war jeder voller Vorfreude auf den Tag. Unser Reiseleiter-Team war wie immer bestens vorbereitet und versorgte uns alle während der Fahrt vorzüglich mit Speis, vor allem aber mit Trank. Langsam, aber stetig verzog sich der Nebel und die sich ab und an schon zeigende Sonne versprach einen fantastischen Herbsttag. Wäre da nicht eine ewig lange Umleitung gewesen – wir hätten die planmäßige Ankunft in Bad Wildbad geschafft. Auf dem Sommerberg in Bad Wildbad angekommen, trennten sich die Wege. Einige genossen auf der sonnenbeschienenen Terrasse des Sommerberg-Hotels die wunderbare Aussicht, andere entschieden sich für den beeindruckenden Schwarzwald-Baumwipfel-Pfad, während die Mutigen und Abenteuerliebenden

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sich entschlossen, die in diesem Jahr eröffnete, in 60 Metern Höhe schwebende Fußgängerhängebrücke auszuprobieren. So hatte jeder Freude an dem, was er tat, und als alle wieder vereint waren nahmen wir auf der Sommerberg-Hotel-Terrasse das Mittagessen ein. Dabei draußen in der Sonne zu sitzen und den Blick über die wunderbaren Schwarzwaldgipfel und das Enztal gleiten zu lassen, war eine kleine Entschädigung für das verspätete Mittagessen. Wir setzten unsere Fahrt fort, um uns dem kulturellen Programmteil zuzuwenden. Aber Verkehrsstau und Umleitungen hielten die Fahrt in Spannung und so schafften wir es auf den letzten Drücker, unseren seit geraumer Zeit wartenden Führer im Gasometer in Pforzheim anzutreffen, der uns dann auf beeindruckende Weise in das Rom 312 n. Christus entführte. Es ist wohl egal, wie oft man diese Ausstellung erlebt, sie fasziniert jedes Mal aufs Neue. Und es blieb spannend, denn unser nächstes Ziel – der Aufenthalt und die Führung durch das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn – blieb uns wegen einer Umleitung versagt. Wer auch immer darüber ein wenig enttäuscht oder traurig war, wurde mit der wunderschönen Panoramafahrt durch das Enztal, das verträumte Stromberg/Heuchelberg-Gebiet bis hin zu unserem Abschlusslokal Amalienhof in Beilstein entschädigt. Dazu


noch ein gutes Tröpfchen Wein (oder anderes) von unseren Reiseleitern kredenzt, brachte jedwede Stimmung ins Gleichgewicht. Außerdem waren Kais Anmerkungen zu dieser wohl ausgedachten Fahrt bereichernd, interessant und informativ, auch wenn man sich dabei so manchmal wie in der Schule vorkam. Völlig egal wieviel man über sein Ländle weiß, Kais Infos, wie in diesem Fall über die kleine und große Enz, den Neckar oder die wunderbaren Weingebiete mit angrenzenden Gauen, sie bringen einem die Gegend persönlich ein Stück näher.

Mit einem sehr gemütlichen Abschluss in einem von sehr freundlichem Personal bewirtschafteten Weingut, dem schon erwähnten Amalienhof in Beilstein, ging ein wunderschöner Herbstausflug zu Ende. Unserem Kai und Thommy von uns allen ein herzliches Dankeschön für das wie immer gezeigte Engagement und die Freude, uns einen schönen Tag geboten zu haben.

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Winterlicher Ausflug nach Franken zum Erfolgsmusical La cage aux folles – „Ein Käfig voller Narren “ Text: Wolfgang Götz Treffpunkt 8:45 Uhr – Festhalle in Schmiden. Es waren alle pünktlich, so konnten wir zum nächsten Treffpunkt nach Ditzingen Bahnhof starten. Als alle 42 Passagiere im Bus waren (plus Fahrer und Reiseleitung) ging die Reise über die Autobahn A81 in Richtung Nürnberg los. Erst ist es im Bus ziemlich still. Das änderte sich, als die Board Bar eröffnet wurde. Die Getränkekarte lässt keine Wünsche offen und die traditionellen Brezeln mit Pfefferbeissern dürfen nicht fehlen. Zur Auflockerung gibt es den Board Sicherheitsfilm – einfach göttlich. Um 11:30 Uhr hatten wir Ansbach erreicht. Bis 13:00 Uhr bestand nun die Möglichkeit die Stadt unsicher zu machen. Es gibt dort einiges, je nach Interesse, zu besichtigen. Wetterbedingt, leichter Regen, ging es in kleinen Gruppen los. Die einen besuchten die Residenz Ellingen Park (Führung für uns auf 35 Minuten angepasst), Hofgarten, Stadtgraben oder die Promenade. Ein Besuch im Café bietet sich heute an. Pünktlich um 13:00 Uhr

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konnte die Fahrt nach Fürth fortgesetzt werden. Als nächstes Highlight – ein ganz besonderer Nachtisch: Thommys selbstgemachter Eierlikör. Der Film und Song dazu war und ist der Knaller. Keiner konnte nein sagen, sondern meehhrr. Selbst meine Wenigkeit hat den Eier-Eier-Eierlikör probiert (hmm lecker!). Unsere Board Stewards (Saftschupsen) Kai und Thommy servierten den Eierlikör in kleinen Waffeln (Eins Plus Umweltfreundlich). Die Fahrt bis zur Ankunft in der Comödie Fürth verlief ohne Durst – wir wurden super versorgt, mit der riesigen Auswahl der Board-Getränkekarte.

»Es ist eine charmante Mogelpackung mit tollen Kostümen, unsterblichen Melodien und sprühend-frecher Choreographie […]« In der Comödie Fürth waren die Plätze der Kategorie 1 für uns reserviert – die Sicht auf die Bühne war super. Um 15:00 Uhr startete das Programm. Das Musical von Erfolgsregisseur Thomas Enzinger handelte von Schorsch, dem charmanten Nachtclub Besitzer, der mit Alwin zusammenlebt. Alwin verwandelt sich allabendlich in Zaza – ihres Zeichens leuchtender Star des Tranvestieschuppens „La Cage Aux Folles“. Die Jahre auf der Bühne sind trotz Make-Up, Mascara und funkelten


Kostümen nicht spurlos an Alwin vorübergegangen. Es bedarf immer mehr Überredungskunst den zickigen Alwin zum Auftreten zu bewegen. In dieser schrillen Welt wächst Sohn Florian (jugendlicher Fehltritt von Schorsch) auf und Alwin ist ihm eine liebevolle Ersatz-Mama. Florian ist auf dem Wege endgültig flügge zu werden. Er möchte seine Anne heiraten. Der zukünftige Schwiegervater, ein erzkonservativer, selbsternannter Sittenwächter in der Politik, kommen zum Abendessen. Nun ist natürlich ein heilloses Durcheinander angesagt, denn vor ihm sitzt keine normale Familie, sondern ein Sündenbabel (Travestieschuppen). Mit Ohrwürmern wie „Ich bin wie ich bin“ und „Die schönste Zeit ist heut“ geht es im heillosen Wirrwarr weiter bis zum großen rauschenden Maskenfest – das Finale. Es ist eine charmante Mogelpackung mit tollen Kostümen, unsterblichen Melodien und sprühend-frecher Choreographie sowie einer großen Liebesgeschichte um ein altes Ehepaar der besonderen Art. Nach der Vorstellung ist im Grüner Bauhaus das Abendessen vorbestellt. Zupfplatte, Tafelspitz, offenfrisches Schäufele, Kürbislasagne und grüne Biercreme. Da gibt es nur eins zu sagen – alles Lecker – riesige Portionen – haut rein. Gegen 19:30 Uhr treten wir die Heimfahrt an – erste Station Ditzingen. Im Bus geht es uns weiterhin toll – Kai und Thommy sind stets unterwegs mit Getränken

und dem restlichen Eierlikör. Nachdem die Ditzinger ihr Ziel erreicht hatten, ging es weiter zur Endstation Schmiden. Die letzte 45 Minuten sind im Flug vergangen, denn nun ist Helga aus Schmiden (bekannt als Unterhalterin) aufgetaut (vielleicht auch der eine oder andere Boxbeutel). Ein Witz von Susi nach dem andern. Es spricht nur eine. So endet dieser tolle Tag mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und schönen Erinnerungen um 22:45 Uhr. Es hat alles gepasst und der Bus kam rechtzeitig an. Fazit: Es war ein super Tag – dem ganzen MB-Team sowie Fahrer – ein sakrisches Dankeschön. Ihr habt Eure Sache gut gemacht.

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You are the Voice Die jungen Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller haben sich Großes vorgenommen. Mit You Are The Voice soll mehr als nur ein Chorkonzert entstehen. Gemäß der Maxime, mehr als nur ein Chor, leben unsere Darbietungen von Staging, Kreativität und Abwechslung. Ein Jahr Probenzeit, zwei Konzerte, drei Chöre. Ein kreatives Team jeweils aus der Chorkultur Untertürkheim, dem Cross Generation Choir Weil der Stadt sowie der DitSingers aus Ditzingen arbeitet bereits seit dem vergangenen Herbst an der Planung eines neuen Projekts. Diverse Ideen, Abwägungen und Wünsche wurden rasch zusammengefasst – denn jeder dieser Chöre bringt seine eigenen Erfahrungen aus Chor- und Konzertorganisation mit ein.

»Ein Jahr Probenzeit, zwei Konzerte, drei Chöre.« In reflektierenden Gesprächen mit Chorleiter Kai Müller konnte in den Winterferien bereits Wichtiges geklärt werden. Konzertsäle wurden gebucht, Termine für Probenwochenende und Sonderproben festgelegt sowie die finanziellen Sicherheiten überprüft. Doch wie vorgehen? Die Sängerwerbung musste gestartet werden. Schlagworte wurden gesucht, wirkungsvolle Slogans kreiert. Denn eins

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war klar – Anfang März sollten die Plakate fertig sein. You are the voice – Startschuss waren Informationsveranstaltungen in den jeweiligen Chören. Neugierige Blicke in den Reihen der Sänger, was darf man vom neuen Projekt erwarten? Das Highlight vorweg – wir gönnen uns einen externen Dramaturgen und Choreografen. Mit Thomas Hirschfeld haben wir einen versierten Tanzpädagogen gefunden, der bereits diverse Kooperationen mit Stage Entertainment gestaltet hat (zuletzt coachte er die Kinder im Musical „Mary Poppins“). Er wird uns in der Darstellung auf der Bühne unterstüt-


zen und beratend zur Seite stehen. Denn auch wenn alle Sänger alle Stücke singen werden, so gilt dies noch lange nicht für Choreografie und darstellendes Spiel. Ein großer Vorteil in der Chorgemeinschaft Kai Müller. Geeignete Stücke können in den jeweiligen Chören aufgeteilt und separat Tanz usw. erarbeitet werden. Dadurch werden die anderen Teilnehmer entlastet und der Chorklang bleibt voll und klangintensiv.

»Das Highlight vorweg – wir gönnen uns einen externen Dramaturgen und Choreografen.« Doch nun zum Inhalt: wir befinden uns in einer Radiosendung der Silvesternacht 2019/2020. Das Millenium ist bereits 20 Jahre alt und das Leben hat bei Jedem seine Spuren hinterlassen. Ein Radiomoderator spinnt den „roten Faden“ und führt durch den Abend. In seiner Sendung resümiert er über die vergangenen zwei Jahrzehnte. Anrufer berichten von unerfüllten Träumen und Wünschen, Schicksalsschlägen und glücklichen Wendungen. Dies wird vom Chor musikalisch aufgegriffen und inhaltlich bzw. thematisch dargestellt. Damit sich die Mühe auch richtig lohnt, soll es diesmal zwei Konzerte geben. Der Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart ist für den 04.04.2020 gebucht und ermöglicht mit einer Vorstellung an einem Samstagabend

auch Gästen von auswärts diesen musikalischen Genuss. Am Sonntag, den 25. April wird es eine weitere Vorstellung geben, diesmal in der Stadthalle Leonberg. Ein großer Vorteil dieses Projekts: drei Chöre – ein gemeinsames Projekt! Denn ob Sie dienstags, mittwochs oder donnerstags dem schönsten Hobby der Welt frönen wollen – entscheiden Sie selbst. Sie sind in einer Woche verhindert und können nicht zur Probe kommen? Kein Problem, wechseln Sie einfach für dieses Mal den Probenort. Uhrzeit und Liederauswahl bleibt gleich und Sie verpassen nichts. Dienstag = Weil der Stadt; Mitttwoch = Untertürkheim; Donnerstag = Ditzingen – jeweils von 18:45 – 20:15 Uhr. Und, haben wir Sie überzeugt? Noch ist es nicht zu spät – kommen Sie vorbei, denn: You are the voice! www.komm-singen.de orga@voice.cgkm.de)

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Nordkorea im Beet­ hovenjahr 2020: 9. Sinfonie in Pjöngjang mit den Chören der Chorgemeinschaft Kai Müller, Stuttgart, Sängern und Solisten des Konzertchors St. Petersburg (Russland), Studenten des Konservatoriums und dem Orchester der Musikhochschule Pjöngjang. Es gibt auf der Welt wohl kein anderes Land über das so viele unglaubliche Geschichten und Mythen

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kursieren wie über das uns doch recht unbekannte Nordkorea. Bei einem persönlichen Besuch im März durften wir das Land selbst kennenlernen. (siehe Reisebericht Kai Müller unter www.mbtouristik.de) Wir sahen entgegen unserer Einschätzung ein faszinierendes Land in Aufbruchsstimmung mit lebhaftem Treiben und einer insgesamt nicht unglücklich wirkenden Bevölkerung. Nachdem wir doch andere Erwartungen hatten, sind wir jetzt begeistert, so dass wir Ihnen die vielen Naturschönheiten und vor allem die beeindruckende moderne Metropole und Hauptstadt Pjöngjang mit ihren mächtigen und


architektonisch stilistischen Bauwerken nicht vorenthalten wollen.

»Reisen und Singen verbindet!« Mehr noch, wir haben die Chance bei dieser bereits erwähnten Aufbruchsstimmung mit dabei sein – wir wollen die Hände ausstrecken und eine noch selten da gewesene musikalische bzw. menschliche Chance in diesem unbekannten Land nutzen. Werden Sie Teil einer sicher sehr nachhaltigen und außergewöhnlichen touristischen und musikalisch-völkerverbindenden Reise. Was passt im Beethovenjahr 2020 besser als seine „Neunte“, das wohl weltweit populärste musikalische Werk der klassischen Musik gemeinsam zu musizieren. Sie versinnbildlicht die Werte, die alle teilen, sowie die Einheit in der Vielfalt. Die „9. Sinfonie“ ist Musik für die Ewigkeit und völlig zeitlos. Das Werk ging fast um die ganze Welt. Was liegt also näher, als die „Ode an die Freude“ als einen Teil der Völkerverständigung, als Zeichen einer friedlichen Annäherung bzw. einem partnerschaftlichen Joint-Venture nach Nordkorea bringen getreu dem Zitat: „Alle Menschen werden Brüder.“ Auch der nordkoreanische Kulturminister Herr Jang Hyon Chol – der sich zwei Mal eine Stunde Zeit nahm für unsere Idee – freut sich persönlich auf unseren Besuch und unterstützt

dieses Vorhaben in vollem Umfang. Wir konnten sehr unproblematisch, wenngleich es doch einigen Klärungsbedarf gab mit Ihm alles vor Ort ausmachen und so steht bereits das Musikhochschulorchester in den Startlöchern und im klassischen Konzertsaal des Konservatoriums werden dann im Juni 2020 knapp eintausend musikinteressierte Koreaner erwartet. „Reisen und Singen verbindet!“

»Was liegt also näher, als die „Ode an die Freude“ als einen Teil der Völkerverständigung, als Zeichen einer friedlichen Annäherung bzw. einem partnerschaftlichen Joint-Venture nach Nordkorea bringen […]« Als unser Reisegast können Sie nicht nur dieses außergewöhnliche Land kennen lernen, begleiten Sie uns gerne als Konzertbesucher oder noch besser: Singen Sie gemeinsam mit unserem befreundeten professionellen Konzertchor aus St. Petersburg (Russland), nordkoreanischen Musikstudenten in Begleitung des Orchesters der staatlichen Musikhochschule Pjöngjang die 9. Sinfonie aktiv mit! Ein sicher unwiederbringliches emotionales Erlebnis! Kai Müller, als Chorleiter und vor allem auch als seriöser Reiseveranstalter möchte Ihnen als interessierte Sänger und Reisegäste bei unsere Infor-

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mationsveranstaltung am Montag 22. Juli um 20.00 Uhr in der Sängerhalle in Stuttgart-Untertürkheim dieses außergewöhnliche Projekt unverbindlich näherbringen und Sie über Land und Lebensweise der Nordkoreaner nach bestem Wissen aufgrund der Eindrücke unserer Vorreise vom März aufklären und Ihre Fragen beantworten. Wer nach Nordkorea reisen will, muss einige Dinge beachten. Auch gibt es einige – uns vielleicht etwas fremde Regeln, die man im Land selber beachten muss,… Seien Sie aber beruhigt, ein solches Gruppenevent macht vieles erheblich einfacher. Die Informationsveranstaltung am 22. Juli wird im Anschluss dann auf unserer Internetseite als Film zu se-

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hen sein. Hier finden Sie dann auch alle weiteren Informationen, Beiträge und Bilder sowie den geplanten Reiseverlauf bzw. die Reiseanmeldung. (www.mbtouristik.de) MBtouristik – exklusiv, außergewöhnlich, individuell und persönlich Reisen!


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Herbstwanderung der Chorgemeinschaft Kai Müller vom 3. Oktober Entlang der romantischen Rems von Waiblingen nach Neckarrems Eliten aus den Müller-Chören - man konnte oft von ihnen hören-, die mieden weder Ärger und Verdruss und reisten an mit S- und Trambahn oder Bus. Wohl mehr als vierzig, die da schritten zum Marktplatz in des Städtchens Mitten. Ein Gästeführer stand bereit ein sogenannter City-Guide.

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(Dabei ist Waiblingen ein town, verrat ich gern euch im Vertraun.) Der führte forsch, ja fast im Sturm die meisten auf den Hochwachtturm – und dann durch einen engen Gang an alten Mauern rasch entlang zum Kirchenhügel. Dort, an einer Quelle, beäugten alle Gäste die Kapelle. Und jener Mann, ein braver Bass, war an der Nase sichtlich blass; auch drei Soprane, die sonst schwätzen, sie schwiegen (!) stille vor Entsetzen. Ein Mönchsgeripp – oh! – grässlich anzuschauen! Selbst Müller fühlt’ ein heimlich Grauen.


Nur raus. Durchs Stadttor eilten alle zu einer prächtigschönen Halle, vor der Skulpturen voller Schwung begeisterten, und zwar Alt und Jung. Und in der Rems?! Du glaubst es nitt: Ein Reitersmann ein Seepferd ritt. Dank sei dem Stihl, der mit viel Geld ganz edle Kunst an Stadt und Fluss gestellt, so dass der Wandersänger weitergeht: Sein Sinn? Ästhetisch nun erhöht. Romantisch führt, ach!, eine Spur den Fluss entlang durch Wald und Flur, zum Sammeln mal ein kurzer Halt (Manch eine/r isch halt scho a weng alt).

Urplötzlich gellt ein Freudenschrei. Der Müller war’s, der gute Kai. Er sang: „Oh, liabe Leit’, nex Schlemm’s, vor uns erkenn i Neckarrems! Zur Schlusseinkehr ins Bootshaus nei, da gibt’s a Bier ond au an Wei, ond dodonach, des isch an Spaß, trink i am Volksfescht no fünf Maß ond ess gewiss no oi, zwoi Happa.“ Schee war der Tag auf Schusters Rappa. Text: Hans-Georg Latt, Chronist, aus Weil der Stadt

Ein Referat am Viadukt: Die Gruppe hat hinaufgeguckt. Doch was war das? Ein mürrisch Murren?! – Mit Müh’ verkneift sich Kai ein Leibesknurren. Der ganzen Truppe ist so magenschwach. Zum Friedhof drum von Hegenach: Sehr kurze Rast bei Sekt und Bier und Saft. Der Chor gelangt zu neuer kühner Kraft. Beim Friedhof möchte niemand mehr verweilen. Kein Wunder, dass die Sänger weiter eilen.

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ChorCard der Chorgemeinschaft Kai Müller Liebe Chorfans, liebe Nichtmitglieder, herzlichen Dank für Ihr Interesse an der ChorCard der Chorgemeinschaft Kai Müller, mit der Sie eine Reihe von Vergünstigungen genießen können – von den Konzerten bis hin zu Konzertreisen aller Chöre der Chorgemein-schaft Kai Müller – und das alles für einen jährlichen Beitrag von Salon Figaro (Berthold Glatthaar) Erbsenbrunnengasse 4, 70372 Stuttgart, Telefon (0711) 56 36 16 (5 Prozent auf Dienstleistungen und 10 Prozent auf alle Artikel) MBtouristik Exklusive Gruppenreisen Rosensteinstraße 29, 70736 Fellbach Telefon (0711) 5 10 49 30, www.mbtouristik.de (bis zu 50 Euro Rabatt für ChorCard-Inhaber) Sollten Sie die ChorCard 2019 haben wollen, überweisen Sie bitte 50 Euro auf das Konto der Chorgemeinschaft Kai Müller, Volksbank Strohgäu IBAN DE65 6006 2909 0043 5060 03 BIC: GENODES1MCH

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nur 50 Euro pro Person. Auch im Jahr 2019 stehen wieder zahlreiche Aktivitäten der Chöre der Chorgemeinschaft auf dem Programm – darunter neben vielen Konzerten u.a. auch die Chorreisen ins Rheinische Schiefergebirge, die Konzertreise nach Ungarn und die Kulturreise nach Bregenz, neben diverser Tagesausflüge. Bei all diesen Aktivitäten können Sie wieder die Vorteile der ChorCard nutzen ebenso wie Vergünstigungen bei folgenden Geschäften: Die Bad-Boutique Marktstraße 12, 71254 Ditzingen, Telefon (07156) 3 47 91 (10 Prozent auf alle Artikel). Wellness & Beauty Sabine Müller-Dallmann Waldenserstraße 1, 71277 Rutesheim Telefon (07152) 56 41 93 (10 Prozent auf alle Anwendungen) Zoo Sayler Cannstatter Straße 72, 70734 Fellbach, Telefon (0711) 58 20 33 (10 Prozent auf alle Artikel). Sie bekommen Ihre ChorCard 2019 dann automatisch zugeschickt. Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie vor allem die Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit aller Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller, herzlichen Dank hierfür!


Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft Es sind alle sangesfreudigen Sängerinnen und Sänger immer herzlich eingeladen an den ungezwungenen Singstunden der Sängerstammtische teilzunehmen, auch gerne als Ergänzung zu den anstrengenderen Chorproben in den einzelnen Chören …! Der Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart trifft sich zum Singen an folgenden Donnerstagen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart (S-Bahn Stadtmitte). Termine im Frühjahr 2019: ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ

18. April 09. Mai 23. Mai 06. Juni 27. Juni 11. Juli 25. Juli

Der Singkreis „Musik liegt in der Luft“ Waiblingen trifft sich zum Singen an folgenden Mittwochen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im „Forum Mitte“, Blumenstraße 11, 71332 Waiblingen.

Termine im Frühjahr 2019: ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ

08. Mai 05. Juni 10. Juli 14. August

Der Singkreis in Fellbach-Schmiden trifft sich an folgenden Montagen, jeweils von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Charlottenstraße 55, 70736 Fellbach-Schmiden. Termine im Frühjahr 2019: ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ

29. April 27. Mai 24. Juni 29. Juli

Kontaktpersonen: Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart: Christel Jansen Telefon: (0711) 6 87 62 67 Forum Mitte Waiblingen: Martin Friedrich Telefon: (07151) 5 15 68 Sängerstammtisch der Chorgemeinschaft Untertürkheim / Luginsland: Margot Müller Telefon: (0711) 51 38 93 Singkreis in Fellbach-Schmiden: Katharina Patt-Matzner Telefon: (0711) 51 64 53

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CHORGEMEINSCHAFT UNTERTÜRKHEIM

1. Vorsitzender Peter Hirt Tel. 0160/4417294 E-Mail: peter.hirt60@t-online.de Stellvertretende Vorsitzende: Sylvia Seibold Tel.: 015752912420 E-Mail: sylvia.seibold@web.de Geschäftsführerin: Stephanie Eisenhardt Tel.: 01772957937 E-Mail: stephanie@r-eisenhardt.de

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Chorproben in Untertürkheim Sängerhalle in Untertürkheim Lindenschulstraße 29 Mittwochs 18.45 Uhr - 20.15 Uhr: Proben „You are the voice“ 20.15 Uhr - 22.00 Uhr: Gemischter Chor Redaktion Auftakt: Lisa Kimpfler E-Mail: lisa_kimpfler@web.de


Im Jahr 2019 Einen runden Geburtstag feiern im Frühjahr 2019: Ester Schmitt (04.01.) Peter Collmer (25.01.) Herbert Benhelm (31.01.) Gisela Retzenbach (14.03.) Sabine Kehle (16.03.) Gerda Krüger (18.04.) Ruth Proksch (08.05.) Gerhard Kimmerle (20.06.) Winfried Leinenweber (04.07.) Antje Giron (11.07.) Elisabeth (Lilo) Mühleisen (27.09.) Jürgen Börner (03.11.)

So manches, das dasselbe ist, entspringt aus ganz verschiedenen Gründen. Es trinkt ein Mann aus Wohlbefinden, er trinkt, weil er verzweifelt ist. Wer singt jedoch, ist außer Frage zufrieden mit dem Gang der Tage, mit sich, der Welt und seinem Tun, ganz gleich, ob wirs zu tun geruhn. Besonders hier passt jedermann der Welt ein frohes Liedchen an. Sie selbst wird dadurch kaum gewandelt, zumal ein Sänger selten handelt. Ihn aber lobt es immer wieder, denn: Böse kennen keine Lieder. Beitrag von Ingrid Erben

Wir wünschen alles Gute!

Am 19. Januar haben sich unsere Sandra und Marcus das „Ja-Wort“ gegeben. Wir wünschen alles Gute für die gemeinsame Zukunft. Zwei Herzen, viele Träume, eine Liebe. Wir haben uns getraut. Sandra und Marcus

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Bitte fünfmal Ulm Text: Stephanie Eisenhardt Für das Konzert Misa Criolla und Navidad Nuestra am 22.12.2018 haben sich Martina Fehrenbacher, Christine Fischer, Antje Giron, Sandra Ihle und ich als Fahrerin zu einer Fahrgemeinschaft zusammengerottet und uns schon am Morgen auf den Weg gemacht. Das Navi leitete uns über die Landstraßen in einen Stau um und durch Geislingen, aber der konnte uns nicht schrecken. Bei fünf Frauen in einem Auto gehen die Gesprächsthemen so schnell nicht aus. Schlussendlich sind wir doch noch ganz gut durchgekommen und haben uns in ein Parkhaus einsortiert. Zu Fuß in die nahe Innenstadt und einmal ums Münster rum. Der Magen fängt langsam an zu knurren, das Frühstück ist also aufgebraucht. Vorher schnell noch in einen Shop mit Tüchern, Schals und Mützen, denn es ist biestig kalt und ein wenig feucht von oben. 50 % auf Alles, das lässt Frau sich nicht zweimal sagen, so dass am Ende doch jede Beute gemacht hat. Jetzt müssen wir uns aber um die Kalorienzufuhr kümmern. Hinein in die Seitengassen und Speisepläne studieren. Wer hat auf was Lust und wie bekommen wir es unter einen Hut? Rostbraten in allen Variationen klingt doch mal ganz gut, darauf kann man sich einigen. Ob man beim Herrenkeller auch als Frau reinkommt?

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»Besonders schön fand ich den singenden Abgang des Chores durch den Mittelgang in die Pause.« Satt und zufrieden (eigentlich ziemlich vollgestopft) verlassen wir die gastliche Stätte und es gelüstet uns nach Weihnachten. Praktischerweise ist rund ums Münster ein Weihnachtsmarkt aufgebaut, der zum Bummeln und Schnabulieren einlädt, das Wetter klart etwas auf und der Turm des Münsters kann sogar kurzzeitig in der Sonne glänzen. Ganz ehrlich? Bei so einer großen Truppe ist man mehr damit beschäftigt, keinen zu verlieren, als zu bummeln. So werden die meisten Stände mehr aus dem Augenwinkel betrachtet und man hat sich immer noch was zu erzählen. Nur an einem Schmuckstand bleiben wir tatsächlich kleben. Planmäßig trennt sich nun ein Mitglied von der Gruppe, denn Sie hat ein Date… Das Wetter hat sich wieder zugezogen, wir sind mit dem Markt eigentlich durch und die Kälte ist inzwischen auch unter die Klamotten gekrochen. Wir brauchen wieder etwas Warmes, vielleicht etwas mit Schuss. Das Café im Kornhauskeller hat noch Platz für uns und bietet das Gewünschte – hier viermal Lumumba. Erwärmt und beschwingt laufen wir zum Parkhaus und holen unsere Noten. Am nahen Veranstaltungsort erstmal


den Eingang finden, dann unseren Aufenthaltsraum, dann die Spiegel in der Toilette um sich aufzuhübschen. Einsingen, einmal durchsingen (Kai könnte bei „der“ Männerstelle mal wieder platzen), hier noch am Rädchen drehen, da noch platzieren, durchzählen und Nummer merken! Die ersten Gäste trudeln ein, müssen aber wieder hinauskomplimentiert werden, weil wir noch beim Proben sind. Die ersten Stücke werden wieder vom Ensemble Mestizo gegeben, die wir von ganz hinten genießen können. Glücklicherweise waren für uns Plätze vorgesehen, denn der Saal war voll. Aufmarsch der Gladiatoren zur Navidad Nuestra und offensichtlich hat sich jeder seine Nummer gemerkt, denn es gab keine nachträgliche Sortiererei. Besonders schön fand ich den singenden Abgang des Chores durch den Mittelgang in die Pause.

»Dem Publikum hat es ganz offensichtlich auch gefallen, denn wir durften drei (!) Zugaben geben.«

offensichtlich auch gefallen, denn wir durften drei (!) Zugaben geben. Adam Sanchez zeigte noch einen kleinen Film zu seinem Projekt in Südamerika, bei dem er mit Schülern und einem Jugendorchester die Ode an die Freude auf Deutsch eingeübt hat und er berichtete über die beginnenden Brieffreundschaften zwischen Südamerika und Ulm. Zum Abschluss sangen Adam Sanchez, sein Vater, das Ensemble Mestizzo, die Schüler, das Publikum und wir noch ein glückliches Feliz Navidad und werden in die Weihnachtsferien entlassen. Bei der Heimfahrt war es im Auto deutlich leiser, denn inzwischen sind wir doch ein wenig müde. Über die Autobahn ging es dann sehr flott und wir waren noch vor Mitternacht in Stuttgart. Bis alle verabschiedet waren brauchte es auch noch seine Zeit, aber ich fiel in dieser Nacht müde und glücklich ins Bett.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist wieder das Ensemble teilweise solistisch unterwegs (mich hat ganz besonders das Harfensolo beeindruckt) und wir betreten erneut die Bühne zur Misa Criolla. Die Männer bekommen ihren Part dann trotz aller Befürchtungen hin (Wie war das? Wenn die Generalprobe versaut ist, dann klappt es beim Auftritt!). Dem Publikum hat es ganz

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Herrenberg ist auch für Damen erlaubt… Text: Volker Hauschild Wenn man zum PW fährt, kann man schon so manche Überraschung erleben. Ich muss schon beim Gedanken daran lächeln. Es fängt damit an, dass ich wie abgesprochen von Jürgen Rühle in Gablenberg abgeholt werde. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt um 9.30 Uhr an der Bushaltestelle nur noch das Frühstück (Butterbrezel vom Bäcker) im Kopf. Also los! Klamotten gepackt, Waschtasche (auch Kulturbeutel genannt, ich weiß nur nicht warum), Schlüssel, Geldbeutel, Tablet, Handy. Alles klar. Los geht’s. Beim Bäcker angekommen war dann eine endlos lange Schlange. Aber man möchte ja die frische Brezel. Und die ganze Zeit denke ich daran, dass der Jürgen schon auf mich wartet. Endlich konnte es dann losgehen. Wir waren auf der Autobahn. Da man sich schon länger kennt, babbelte man über alles Mögliche. Das einzige, worüber wir uns nicht unterhalten haben, war die Zieleingabe im Navigationsgerät. Als wir dann schließlich an Herrenberg vorbei gefahren sind dachte ich mir, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. So war es dann auch. Zum Glück

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waren wir früh genug losgefahren, so dass uns genug Zeit blieb um zurück zu fahren. In Herrenberg haben wir uns dann durchgefragt und am Ende das gewünschte Ziel gefunden. Als wir dann in die Empfangshalle gekommen sind, kamen gleich mehrere Personen auf mich zu, wo ich denn gewesen sei. Gleichzeitig ging auch noch die E-Mail im Messenger ein. Ich war ahnungslos bis der H. Börner auf mich zukam und mir mitteilte, dass ich mich als Mitfahrer im Bus eingetragen hatte und der Bus auf mich gewartet hatte. Das wusste ich nicht. Nach dem Einchecken und einer Tasse Kaffee ging es dann auch schon los mit den Proben. Am frühen Mittag ist das Tempo von Kai recht ordentlich und wir arbeiten uns durch die Noten durch. Upps – da war doch noch was… Ich hab meine Noten zu Hause liegen lassen. Kai hat es natürlich gleich gemerkt. Ich saß ja in der ersten Reihe. Also hab ich mit meinem Tablet, das scheinbar wichtiger als die Noten gewesen sind, Fotos von den Noten gemacht. Dadurch konnte ich störungsfrei mitsingen. Das Umblättern ging tatsächlich schneller als mit Papier. Das wird dann wohl die Zukunft werden, dass man dann alle Noten per E-Mail verschickt, bei denen alle Notizen bereits eingefügt sind. Dann muss Kai nicht mehr sagen „notiert die Änderungen“, sondern kann einfach eine Rundmail verschicken.


Dann hatten wir schon Mittag. Dann begannen indes die Nachmittagsproben, vor denen wir noch mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden. Da muss man schon sagen: Die Preis-Leistung für das Zimmer für eine Übernachtung, zwei Mittagessen, ein Abendessen, ein Frühstück, zwei Mal Kaffee und Kuchen und alkoholfreie Getränke frei. Das ist absolut unschlagbar oder wie Kai so sagte: „Des isch ja billiger wie dohoim!“ Dann war der Tag erfolgreich gelaufen und nach dem Abendessen hat man sich zum geselligen Zusammensein getroffen. Zeitgleich wurde noch im Proberaum über weitere Entwicklungen beraten. Die Angebote waren Sauna, Schwimmbad und Tischtennis. Die Tischtennisplatte wurde von vier Personen genutzt. Im Badebereich war glaube ich keiner unterwegs. Am zweiten Probetag fing es erstmal mit Frühstück an. Davon war reichlich vorhanden. Die Proben sind

fließend abgelaufen. An einigen Stellen hat Kai dann noch etwas rausgeputzt und mit Wiederholungen sicherer gemacht, so dass auch kleinere Unsicherheiten durch seine Geduld und Ausdauer bereinigt wurden. Besonders spannend war das gemischte Sitzen, bei dem manch einer total verunsichert gar nicht gesungen hat. Z.B. mein Nachbar aus dem Bass, aber ich werde keine Namen nennen. Schon war es Mittag und es gab Tafelspitz mit Gemüse, das hat mir persönlich besser geschmeckt als das Schweinefilet vom Vortag. Dann war es auch schon vorbei und wir durften wieder heimfahren. Es ist schon schön, wenn eine so große Gemeinschaft fast schon familiäre Gefühle entwickelt. So geht es mir zumindest. Ich mag einige Menschen aus meinem Chor sehr gerne und hoffe euch geht es genauso. Also ist das Event zu Ende und man sagt einander „Tschüß, bis nächste Woche.“

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Chorgemeinschaft Untertürkheim rockt Sängerhalle Text: Stephanie Eisenhardt Nach 10 Monaten Probezeit konnte die Chorgemeinschaft Untertürkheim ihr gesammeltes Werk dem ausverkauften Haus vorstellen. Geboten waren amerikanische Hits aus den 50ern, 60ern und 70ern aus allen Stilrichtungen dieser Zeiten. Optisch wurden die Künstler dieser Zeit dank Dagmar Collmer auf weißen T-Shirts dargestellt, die alle SängerInnen trugen. Das Outfit erinnerte mit Jeans und farbigen Chucks ebenfalls an die Dekaden. Die sehr gelungene und humorvolle Moderation von Klaus Wohlfahrt nahm Bezug auf historische und aktuelle Gegebenheiten und ließ die eine oder andere Spitze nicht missen. Die Chorkultur rundete mit ihren eigenen Stücken und selbst erarbeiteten Choreographien das Programm ab. Die Lichttechnik von Patrick Fischer

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vollendete abwechslungsreich den optischen Gesamteindruck. Ergänzt wurde der Chor von Uli Krack an der Gitarre, Hans Hauptmann am Bass und Alex Lafferton am Schlagzeug, die den Songs den richtigen Groove gaben. Als Highlight sang der choreigene Solist Tobias Stolz unter anderem eine anspruchsvolle Version von „Georgia on my mind“. Unvergessen werden die Einlagen von Monty D. Bürkle bleiben, die die Damen von den Stühlen rissen und die Herren an ihre besten Zeiten des Rock’ n’ Rolls denken ließen. Last, but not least ist Kai Müller für die unermüdliche Arbeit am und mit dem Chor und für die Organisation zu danken. Bei ein/ zwei Gläschen Wein wird er bestimmt willig über unsere Eskapaden und der Schwierigkeit des auswendigen Singens berichten. Nach dem Konzert gab es noch die Möglichkeit des Austausches zwischen Chor und Besuchern, denn die Pächter der Sängerhalle verwöhnten mit amerikanischen Gerichten und luden damit noch zum Verweilen ein.


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Damenchorausflug der Chorgemeinschaft Untertürkheim Text und Bilder: Monika Miller-Lika Am Samstag, dem 8.9.2018 war es endlich wieder soweit: Die aktiven und passiven Sängerinnen der Chorgemeinschaft Untertürkheim starteten bei herrlichem Wetter zum jährlichen Ausflug. Wie immer wurde das Ziel der Reise von der Organisatorin des Ausfluges, Margot Müller, nicht verraten. So konnten die 39 fröhlichen und gutgelaunten Reisenden erst einmal spekulieren, wohin die Fahrt im bequemen und von unserem Lieblingsfahrer Klaus Neumann gelenkten Bus wohl ging. Beim ersten Stopp zwischen Limesturm und Kloster Lorch konnten sich alle an Croissants und von MB

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Touristik gespendetem Eierlikör laben und noch mehr in Stimmung bringen, bevor es im Landhotel Wental in Bartholomä ein deftiges, schwäbisches Mittagessen gab. Zuvor nutzten jedoch einige bewegungsfreudige Damen die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang durch Wald und Wiesen. Nun war auch für die meisten klar, dass die Ostalb das Ziel des Ausfluges sein muss. Doch irren ist menschlich und es durfte wieder gerätselt werden, als wir nach der Mittagspause Richtung Würzburg weiterfuhren. Zügig kamen wir dank unserem geduldigen und kompetenten Busfahrer Klaus voran und so erreichten wir schnell Dinkelsbühl, wo bereits unser nächstes Transportmittel auf uns wartete. Die muntere Schar wechselte von weichen Bussitzen auf die etwas weniger gut gepolsterten Bänke von zwei PS gezogenen Planwagen. Bei einer etwa 40-minütigen Fahrt durch die idyllische Altstadt des malerischen


Städtchens Dinkelsbühl erfuhren wir dann von den Kutschern Interessantes über die Geschichte der 1351 gegründeten mittelfränkischen Stadt, die auch das Ziel unserer Tour war. Über Kopfsteinpflaster rumpelten die Planwagen und vorbei ging es an den Sehenswürdigkeiten wie der St. Georgskirche, dem Kinderzech-Zeughaus, dem Alten Rathaus und entlang der Stadtmauer (2,5 km) mit Toren und zahlreichen Türmen. Es war eine unterhaltsame Fahrt und die Damen der Chorgemeinschaft haben sie sehr genossen. Nach den vielen Eindrücken vom Planwagen aus blieb noch Zeit für einen eigenen kurzen Stadtbummel um sich alles nochmals in Ruhe anzusehen oder sich mit Kaffee, Kuchen und leckerem Eis für die Weiterfahrt zu stärken. Beim Abendessen wieder in der

schwäbischen Heimat in Schwäbisch Gmünd-Zimmern wurde dann vielstimmig der schöne und gelungene Ausflug, der wieder perfekt von Margot Müller vorbereitet und durchgeführt wurde, gelobt. Auf der Heimfahrt mit einem herrlichen Sonnenuntergang wurden Abendlieder gesungen, denn schließlich sind wir ja eine Chorgemeinschaft. Es war ein wunderbarer Tag, an den wir uns gerne noch lange erinnern werden und alle freuen sich schon auf den nächsten Ausflug, wenn es wieder heißt: “Hab mein Wagen vollgeladen mit fröhlichen Damen ….“ Margot sei gedankt für ihren unermüdlichen Einsatz es allen recht zu machen, ihre tollen Ideen, Überraschungen und special effects. Unserem Busfahrer ebenfalls ein herzliches Dankesschön für die schöne Fahrt durch den Tag und das sichere Nachhausebringen.

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Redaktion Auftakt Sigrid Vaas E-Mail: auftakt-wds@kai-mueller-choere.de

Vorsitzende Heike Wolf Tel.: 07033 134 97 Mobil: 0179 453 105 8 E-Mail: cv-wds@kai-mueller-choere.de

Chorproben in Weil der Stadt Poststraße 2 Altes Kloster (neben der Volksbank), 2. Stock

Stellvertretender Vorsitzender & CGC – Cross Generational Choir Markus Frey Mobil: 0176 306 057 46 Email: cgc@kai-mueller-choere.de SingMit!/ChorKids/YoungStars Elmar Freitag Tel.: 07033 447 90 Mobil: 0176 105 139 15 E-Mail: chorkids@kai-mueller-choere.de

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Dienstags 18.45 – 19.45 Uhr: CGC „You are the voice“ 20.15 – 22.00 Uhr: Gemischter Chor Freitags 14.30 – 15.30 Uhr: SingMit!-Gruppe (4 – 6 Jahre) 15.40 – 16.40 Uhr: ChorKids (6 – 10 Jahre) 16.50 – 17.20 Uhr: YoungStars (ab 11 Jahren)


Aktuelle Projekte Gemischter Chor Auftritt CGKM Chorfest Heilbronn 31. Mai, 15.30 Uhr, Kilianskirche Heilbronn Auftritt Weiler Strandsommer Dienstag, 23. Juli, Marktplatz Weil der Stadt ab 19 Uhr Bewirtung, ab 20 Uhr offenes Singen Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie 19. Oktober, Stadthalle Ditzingen 6. Januar 2020, Stadthalle Weil der Stadt

SingMit! & ChorKids & YoungStars Das Schneckenhaus Ein tierisches Mini-Musical in Reimen von Egon Ziesmann Interkulturelles Chorprojekt Samstag, 13. Juli 16 Uhr, Aula Schulzentrum Weil der Stadt.

Alles Gute! Geburtstage in der Chorvereinigung Einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern im ersten Halbjahr 2019: Markus Frey, Theodor Siegle, Maria Hildenbrand, Elmar Freitag, Helga Sigel, Sigrid Vaas, Kerstin Kahl, Maren Hiller, Margarete Poetsch, Silke Dingler, Roswitha Kettel Kindergeburtstage Emelie Bartel (5 Jahre), Wir gratulieren herzlich!

Unsere Verstorbenen: Othmar Seethaler, Mitglied seit 1970 Elisabeth Klingenstein, Mitglied seit 1977 Dr. Rose Schnaufer, Mitglied seit 1983 Werner Renz, Mitglied seit 1977 Wir danken ihnen fĂźr ihre Treue und werden ihr Andenken in Ehren halten.

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ChorGeTwitter Oktober: Kinder helfen Kindern Auftritt unserer Chor-Kinder bei der

Kinderbenefiz-Gala des Palliativ-Care-Fördervereins Renningen

Fotos: Martina Steinbrenner Dezember: Weiler-Winter­zauberKlösterle-Chor Der Weiler Weihnachtsmarkt legt eine schöpferische Pause ein – na und! Die Weiler kreieren den „Weiler Winterzauber“ und auch wir lassen uns vom Singen nicht abhalten und sind beim

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„Winterzauber-Sang und Klang im Klösterle“ mit von der singenden Partie. Traditionen sind gut, Flexibilität auch.

Foto: Georg Hiller Januar: Drei Mönche und ein Klösterle sorgten im Januar – in Ermangelung des Chorleiters – dafür, dass wir bei unserer ersten Chorprobe 2019 nicht sangen, sondern zuhörten, besichtigten, Fragen stellten, staunten und beim Vespern gemütlich beieinander saßen. Denn statt einer normalen Chorprobe gab es eine Exklusiv-Führung durch das Klösterle in Weil der


Stadt. Schon zu Baustellenzeiten lernten wir das Klösterle als attraktiven Aufführungsort schätzen (siehe oben). Mittlerweile gehört der Stadt auch der Nordflügel, der in den folgenden Jahren renoviert und dann wieder genutzt werden kann. Wir danken den (Chor)Brüdern Josef und Martin und dem (Förderverein) Bruder Rolf Blumhardt für die kenntnisreiche und unterhaltsame Führung.

Fotos: Sigrid Vaas November/Dezember/Januar/ Februar Wer eine neue „Heizung“ bekommt, der kann was erzählen! Oder: Zieht euch warm an! Im Rahmen der Sanierung des alten Klosters, in dem sich auch unsere Räume befinden, bekamen wir eine neue Heizung: Schon rein optisch fremdartige Apparaturen, die uns in den vergangenen Wintermonaten viel Freude bescherten. Werfen Sie im Folgenden einen Blick in diverse Mails, die unsere Heizungs-

beauftragte (nebenbei auch unsere Vorsitzende) Heike W. an uns verschickte: Bisher habe ich leider immer noch keine positive Meldung zwecks Heizung (moderner …). Also bringt mal lieber noch einen extra Schal oder Pullover mit heute Abend… Ich höre, die Heizung tut nicht, mehr kann ich aktuell leider nicht sagen. Ich bleib dran, unsere Ansprechpartnerin ist morgen wieder da. Bitte zieht euch entsprechend an, aber vielleicht geschieht ja auch bis morgen ein Wunder? Ich habe mit der Stadtverwaltung gesprochen: Alle Heizungen im Alten Kloster funktionieren – nur leider unsere nicht. Sie sind auf Fehlersuche, derzeit ist unklar, ob es an der Heizung liegt oder an der Elektrik. Aktuell warten sie auf ein spezielles Messgerät von Mitsubishi. Ich habe darum gebeten, dass die Stadt einen weiteren Radiator aufstellt, da wir unseren alten nicht mehr benutzen sollen. Ich hoffe sehr, dass das bis heute Abend geschehen ist! Heute wird wieder gemessen und gesucht, wir hoffen, sie finden endlich was. Ab heute Abend haben wir einen zusätzlichen mobilen Heizkörper von der Stadt, so dass unsere Räumlichkeiten an und für sich gut temperiert sein müssten. Ganz wichtig für alle: Die drei Heizkörper dürfen nur jeweils an einer separaten Steckdose eingesteckt

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werden, d. h. nicht zu zweit in die Kabeltrommel und dann diese einstecken. ein Heizkörper im Stüble und max. zwei Heizkörper im Probenraum. Es haut sonst die Sicherung raus, da die Leitungen nun anders ausgelegt sind und wir sitzen für den Rest des Abends im Dunkeln. Wir können, wie Ihr wisst, die Sicherung nicht mehr selber reindrücken, das muss der Hausmeister dann am nächsten Tag machen. Die mobilen Heizkörper nicht ausstecken solange die Heizung nicht funktioniert! Die Räume kühlen viel zu sehr aus. Der Hausmeister fährt gerade alles hoch, damit wir es heute Abend warm haben.

Foto: Sigrid Vaas Der Boiler im Stüble ist tabu und wird abgebaut. Wir machen heißes Wasser zukünftig mit dem Wasserkocher. Wir haben auch unseren alten Radiator entsorgt.

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Alle sind nach Kräften bemüht, dass es in unseren Räumen warm ist und bleibt. Ich bitte alle, sich an oben beschriebene Vorgaben zu halten, bis die Heizung endlich richtig funktioniert. Vielleicht spielt uns Kai ja heute Abend etwas aus dem „wohltemperierten Klavier“ vor, so zum Aufwärmen Schlusswort: Merke: wir gehen nicht an die Decke – da hängt ja schon die Heizung!


Februar: Wechsel in der Vorstands­ etage Markus Frey wird bei der Mitgliederversammlung zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt (Ina Ackermann-Gassl stand nach Ablauf ihrer Amtszeit nicht mehr zur Verfügung). Markus wird sich im Besonderen um den wieder erweckten „Jungen Chor“ kümmern. Wir danken Ina für ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren. Markus wünschen wir mit seinem Vize-Chef-Job viel Freude, wenig Probleme, viel Erfolg, viel Unterstützung und natürlich ein glückliches Händchen!

Teilnahme Messe „Mensch und Zukunft“, Stadthalle Weil der Stadt ƒƒ Freitag, 19. Juli: Das Schneckenhaus – ein tierisches Mini-Musical in Reimen „Voll Leid und voll Verdruss, stets mein Häuschen tra­ gen muss!“, jammert die Schnecke. Oder hat das doch seine Vorteile? Sie befragt andere Tiere nach ihren jeweiligen Behausungen und bemerkt dabei, dass es in manchen Situationen sehr nützlich ist, sein schützendes Heim bei sich zu haben. ƒƒ Dienstag, 23. Juli: Singing at the Beach: Wir singen vor, wir singen mit, wir singen gemeinsam beim 2. Weiler Strandsommer Text: Sigrid Vaas

Foto: Martin Trostel Ausblick oder Save the date! ƒƒ Samstag/Sonntag, 18./19. Mai:

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„Bist du froh, farbenfroh, ist dein Leben ebenso!“ „Kunterbunt“ – ein farbenfrohes Musical über Vielfalt und den Wert der Gemeinschaft Ein Jahr lang haben die 35 Kinder von SingMit!, den ChorKids und den YoungStars das Musical „Kunterbunt“ von Gabriele Fehrs und Markus Voigt einstudiert – musikalisch angeleitet von Ingrid Mohr, am Klavier begleitet von Deborah Ohngemach und theaterpädagogisch betreut von Sigrid Vaas. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die zahlreichen großen und kleinen Zuschauer in der Aula am Samstag, den 25. November 2018, die getanzte Ouvertüre, die von zwei Nachwuchstanz-Gruppen der Tanzschule Gymnastica unter der Leitung von Cathy Wettengel gestaltet wurde. Auf der Bühne strahlte ein herrlicher Regenbogen über dem Land Kunterbunt, in dem die gütige Königin (Johanna Bidlingmaier) über ihre Untertanen, die Farben, herrscht. Eines Tages kommen die blauen, ro-

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ten und gelben Bürger jedoch auf die Idee, dass ihre Farben wichtiger seien als die anderen. Nacheinander tragen sie der Königin ihre Bitte vor. Die Königin jedoch weiß keinen Rat, wie sie ihren Untertanen gerecht werden könnte. Doch Lady Schneider (Hanna Wright) und Madame Optica (Eva Conzelmann) haben die rettende Idee: Jeder Tag soll in Zukunft einer anderen Farbe gewidmet sein. Lady Schneider näht einen blauen, einen roten und einen gelben Umhang für die Königin, Madame Optica liefert die jeweils passende Brille dazu.

»Jeder Tag soll in Zukunft einer anderen Farbe gewidmet sein.« Zuerst bestimmt das sanfte Blau die Szenerie. Ruhig und freundlich symbolisiert das Blau den Himmel und das Meer. Mit Rasseln, Ocean-Drum, Regenmacher und Kallebassen erzeugen die Kinder einen rauschenden, meditativen Klang, mit blauen Tüchern werden sanft wogende Wellen auf die Bühne gezaubert. Am nächsten Tag übernimmt die Farbe Rot die Herrschaft. Der Erzähler (Reto Hutec) berichtet von den roten Untertanen, die kraftvoll singen von Wut und Leidenschaft, Hitze und Kraft, Liebe und Hass. Mit Feuereifer tanzen die Kinder mit roten Stöcken, unterstützt von Rätschen, Triangel, Holzblocktrommel, Cowbell und Glockenkranz. Vom anstrengenden roten


Tag erschöpft schlafen alle schnell ein. Es folgt der gelbe Tag. Sanfte Tonglöckchen schaffen den passenden Klang: Warm und hell, umhüllend wie das Sonnenlicht und auch ein wenig eitel verteilt das Gelb kleine Sonnenblumenspiegel, in denen sich alle mit Wohlwollen betrachten. Ein wunderschön vorgetragenes Trio „Warm wie die Sonne, hell wie die Sterne und groß wie der Mond“ (Eva Conzelmann, Hannah Wright, Johanna Bidlingmaier) sorgt für spontanen Zwischenapplaus. Aber ach, im Laufe der Zeit verblassen die Farben immer mehr und der Regenbogen verschwindet völlig! Die Untertanen machen dafür die Königin verantwortlich. Am Ende erstarren alle zu Stein. Zum Glück hat die Königin noch einen Rest Farbenregen, den sie nun in Form von Luftschlangen und Riesenkonfetti auf ihre erstarrten Untertanen regnen lässt, was auf

der Bühne und im Publikum begeistert aufgenommen wird. Alle Farben erwachen wieder zum Leben, tanzen und singen das Kunterbunt-Lied. Starke Stimmen, tolle Intonation und überzeugende Bühnenpräsenz: Das begeisterte Publikum bedankt sich bei den Jüngsten der Chorvereinigung mit einem langen Applaus für diese tolle Aufführung. Text: Heike Wolf/Sigrid Vaas Fotos: Sigrid Vaas

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Chor & Comedy – Fernseh-Hits musikalisch verpackt Wenn die Chorvereinigung zum Konzert lädt, dann trifft sich was in Weil der Stadt Rang und Namen hat: Neben Bürgermeister Schreiber mit Familie nutzte auch der neue Beigeordnete Jürgen Katz die Gelegenheit, sich unters Volk zu mischen. Und beide amüsierten sich königlich. O-Ton Katz: „Eine gelungene Veranstaltung mit intelligenten Texten und einem guten Chor.“ Die Chorvereinigung präsentierte am Samstag, 10. November 2018, in der Stadthalle ein dreidimensionales Konzert, das sich auf mehreren Ebenen abspielte. Einerseits bildete die Chorebene mit dem Chor auf der Bühne den akustischen Rahmen des Spielgeschehens – wenn auch nicht so ganz klassisch, da der Chor immer wieder auch inszeniert wurde. Andererseits ging es in der gespielten Rahmenhandlung „TV-Nonstop!“, einem Theaterstück von Thorsten Böhner, mitten hinein ins Wohnzimmer von Jutta (Teil 1 Ursula Miksch und Ulrike Hartmann in Teil 2) und Gregor (Elmar Freitag). Mit großer Leidenschaft sitzt Jutta vor dem Fernseher. Gregor, ihr heimwerkelnder Ehemann, hat allerdings andere Ideen und Pläne hinsichtlich eines gelingenden Ehelebens. Er ist damit beschäftigt, das neue Ehebett aufzubauen, um

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es dann anschließend mit der Ehefrau einzuweihen. Doch während der Gatte hämmert, zappt sich Jutta lieber durch das TV-Programm, welches als dritte Ebene auf der Bühne gespielt hinzukommt. Sie schaut sich alles an, was das TV-Programm zu bieten hat: Soaps, Krimis, Musikshows, Actionfilme, Kuppelshows, Werbespots … Die Bühnendarsteller sind allesamt Sängerinnen und Sänger der Chorvereinigung, die ganz neue Facetten von sich zeigen – was nicht verwundert – denn mit der Sängerin Sigrid Vaas, die Inszenierung und Regie übernommen hatte, hat die Chorvereinigung eine versierte Theaterpädagogin und Amateurschauspielerin in ihren Reihen. Eröffnet wurde der musikalische Teil des Abends mit „Der Chorprobe“ von Erich Brinkmann, welche plastisch zeigte, wie so eine Chorprobe mit einem leicht genervten Chorleiter aussehen kann … Schon der Auftakt zum eigentlichen Bühnengeschehen mit der Eurovisionshymne stimmte die Zuschauer ein auf die gute alte Fernsehzeit, als noch eine charmante Fernsehansagerin (Heike Wolf) den Zuschauern erklärte, was sie erwartet. Mit zwei schönen Ohrwürmern „Movie Star“ von Harpo und „Ohne dich“ von der Münchner Freiheit sprang der Funke zum Publikum bereits nach den ersten Stücken über. Und dazwischen wurde das Publikum Zeuge des Ehelebens von Jutta und Gregor …


Auch musikalisch war unter der bewährten Leitung von Chorleiter Kai Müller eine enorme Bandbreite zu hören. Eine ziemliche Herausforderung war der aktuelle Charts-Hit „Uptown Funk“ von Bruno Mars – Chorvereinigung goes Funk – was vom Publikum begeistert (yeah!) aufgenommen wurde. Direkt im Anschluss schaltete Jutta auf Teleshopping um, was der Vorsitzenden Heike Wolf die Gelegenheit gab, ihr komisches Talent zu zeigen. Als urkomische Putzfrau Emely in einer amerikanischen Dauerwerbesendung erntete sie gemeinsam mit ihrem nicht weniger hinreißenden Mitspieler Martin Grausam alias Douglas reichlich Zwischenapplaus für die werbewirksame Präsentation des Doubleflash, einem Wunderwischmopp. Weiter ging es im (TV-)Programm mit Crime zur Primetime: Der Titelsong „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film gelungen und stimmgewaltig in sehr geheimnisvoller Stimmung vorgetragen, gefolgt vom unverwüstlichen Evergreen „Kriminal-Tango“ von Hazy Osterwald, der so manchen Zuhörer beschwingt mitwippen ließ. Auch Chorleiter Kai Müller war als Darsteller mit von der Partie: Er lieferte sich mit dem Actionheld Gary McDry (Werner Beck), dessen etwas dämlicher Puppe (Sarah Majeric) und seinem Boss (Martin Baur) einen wahrhaft hochintellektuellen Schlagabtausch, wobei im Stadt-Land-

Fluss-Spiel Textpassagen mit örtlichem Bezug (Filderstadt!) sehr gut beim Publikum ankamen. Selbstverständlich hatte in Juttas TV-Programm auch König Fußball (oder in dem Fall eher Königin Fußball) seinen Stammplatz – die schwungvolle „Fußball-Samba“ von Lorenz Maierhofer war die perfekte Einstimmung auf den „Sozialen Fußball“, einem Spiel der Sozialarbeiterinnen Renningens gegen die Weil der Stadts. Susanne Ehm, Svenja Dziuballe, Kim Schauwecker und Carmen Schippert trieben den Schiedsrichter (Thilo Beck) wortreich in den Wahnsinn. Für einen atmosphärisch interessanten Bruch im Bühnengeschehen sorgte die von Markus Frey, Martin Grausam und Carlo Weller vorgetragene „Ballade vom ertrunkenen Mädchen“ von Kurt Weill und Bertolt Brecht, die die Herren hinter dem Seziertisch einer ziemlich skurrilen Pathologin (Ursula Schmitt) zu Gehör brachten. In „Ein Fall für Dr. Megadeath“ muss die arme Mrs. Widownow (Heike Carbon) ihren verblichenen Gatten infizieren, nein identifizieren – hochnotpeinlich befragt von Inspektor Findout (Silke Dingler) – einer Mischung aus Mrs. Marple und Sherlock Holmes. Am Ende wird der Fall in Wer-wird-Millionär-Manier mittels Telefonjoker gelöst – was für viele Lacher im Publikum sorgte. Auch die Kultur kam nicht zu kurz bei Jutta – die heitere Opernpersif-

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lage „Insalata Italiana“ von Richard Genée wurde vom Chor mit großem Spaß und Einsatz dargeboten – auf das Trefflichste unterstützt von den „Spontansolisten“ Markus Frey, Stephanie Kirchner und Josef Baur, die allesamt divenhaft bzw. als Heldentenor, respektive -bariton hervortraten. Beschwingt ging es nach der Pause weiter: Mit „Nette Begegnung“ trafen sich Sänger und Sängerinnen im Zuschauerraum und vereinigten sich auf der Bühne zu einem gesungenen Zwiegespräch und nahmen das Publikum gleich wieder mit ins Geschehen. Im anschließenden Sketch „Wahnsinnswerbung“ (Svenja Dziuballe, Markus Frey, Stephanie Kirchner, Sahra Majeric, Kim Schauwecker) konnte sich der Protagonist (Martin Baur) nur mit einem Sprung aus dem Fenster vor den allgegenwärtigen Werbesprüchen retten. Mit „You’ll never walk alone“ (bekannt als Fußballfan-Hymne von Liverpool und Dortmund) wurde zur nächsten TV-Szene übergeleitet, der „Ich-suche-dich-Show“ mit der bedauernswerten Lisa (Carmen Schippert), die von ihren Eltern (Maria Hildenbrand und Martin Grausam als absonderliches Paar) gleich nach der Geburt weggegeben worden war und die sich stattdessen einen Wellensittich angeschafft hatten. Moderiert von der zynischen Moderatorin (Heike Wolf) entwickelte sich ein wahrhaft irrwitziges Gespräch.

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Eine nächste interessante Stimmungsveränderung gab es auf der dann in geheimnisvolles blaues Licht getauchten Bühne bei der äußerst gefühlvollen Interpretation des Chorstücks „The Blue Bird“ von Charles Villiers Stanford, mit den reinen und klaren Sopranstimmen der Solistinnen Silvia Himmelseher und Ursula Miksch. Vor dem inneren Auge entstand ein impressionistisches Bild eines Sees, in welchem sich der blaue Himmel und die darüber hinweg ziehenden Vögel spiegeln. Dieses Bild passte wunderbar zur Anfangsstimmung des Sketches „Wie es euch gefällt“ ganz frei nach William Shakespeare. Allerdings kommt es im Verlauf zu einem unerwarteten Zusammentreffen aller im Wohnzimmer von Jutta und Gregor, die die Möglichkeiten des interaktiven Fernsehens entdecken und die Akteure Amöne (Stephanie Kirchner) und Claudius (Markus Frey) durch beinahe alle TV-Genres jagen: Western (bei der musikalischen Untermalung des Chors durch die Winnetou-Melodie wurde vielen warm ums Herz), Tragödie, Oper, Daily Soap sorgten für riesige Lacher. „Warum singe ich eigentlich im Chor?“ – die gegen Ende gestellte musikalische Frage hatte sich der Chor an diesem Abend schon lange selbst beantwortet. Mit „Auf uns“ von Andreas Bourani feierte sich der Chor dann ein bisschen selbst, um schließlich mit „Happy“ von Pharell


Williams ein alle begeisterndes Finale abzuliefern. Nur bei Jutta und Gregor war das Ende nicht ganz so happy, Bett und Fernseher hatten den Abend nicht unbeschädigt überstanden. Alle anderen jedoch waren von dem witzigen Programm und der flotten Inszenierung begeistert – und wie man hört, hatten die 50 Sängerinnen und Sängern schon bei den Proben jede Menge Spaß. Zum Sendeschluss war das sehr geneigte Publikum ebenso vergnügt wie die Akteure und spendete reichlich Beifall. Text: Heike Wolf Fotos: Georg Hiller + Martin Trostel

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Abgesang I Schießen Sie nicht auf den Pianisten …

… es könnte sein, er schießt zurück!

Abgesang II Unglaublich! Chorleiter amüsiert sich bei eigenem Konzert! Stress war gestern – Tiefenentspannung ist heute! Druck, Hektik, Nervosität, Gereiztheit bei der Chorleitung – so gehört sich das! Aber dieser Chorleiter ist anders. Sehen Sie selbst:

Das Geheimnis? Ein dickes Fell? Ohrenstöpsel? Yoga? Drogen? Wir wissen es nicht, aber wir gönnen es ihm – in der Gewissheit, dass auch wieder härtere Zeiten kommen. Text: Sigrid Vaas; Fotos: Georg Hiller

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KAMMERCHOR

1. Vorsitzende Monika Jüngling Tel. 07141/797343 E-Mail: m.juengling22@gmail.com

Chorproben in Ditzingen Neuapostolische Kirche Münchinger Straße 25 71254 Ditzingen

2. Vorsitzende Manuela Kocher Tel. 07156/39331 E-Mail: manuela.kocher@onlinehome.de

Montags (14-tägig) 19.30 – 21.30 Uhr

Kassier Bettina Herrmann Tel. 07154/28029

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Redaktion Auftakt Dorothee Schulz E-Mail: schulz.rutesheim@freenet.de Aktuelles Projekt Liedbeiträge für die Reise nach Augsburg Liedbeiträge für Auftritte in der Grabkapelle Rotenberg


Ausblick ƒƒ 13. bis 15. April Städtereise nach Augsburg ƒƒ Sonntag, 2. Juni: Grabkapelle Rotenberg, Auftritte um 11 Uhr und um 12 Uhr ƒƒ Samstag, 7. September: Gartenfest bei Ehepaar Herrmann in Kornwestheim ƒƒ Montag, 18. November: Winterreise“ im Klösterle in Weil der Stadt, 20 Uhr

Planen, hoffen, reisen, danken Wir planen und ruhen uns nicht auf den Lorbeeren aus! Bei der Mitgliederversammlung am 18. März wurden neben der üblichem Tagesordnung auch Vorschläge für das nächste Projekt gesammelt, aber bis jetzt ist noch nichts in „trockenen Tüchern“. Bis kurz vor der Sommerpause sind wir noch mit den Proben für die nächsten Auftritte beschäftigt, danach steht sicher fest, auf welche musikalische Richtung wir uns einigen!

der „Winterreise“ ist uns ein Sänger treu geblieben, vielen Dank! Wir reisen in die schöne Stadt Augsburg und wollen in drei Tagen die vielen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt kennenlernen. Gesanglich werden wir einen Auftritt beim Samstagabendgottesdienst des Diakonissenhauses haben. Wir danken für den sehr guten Besuch der beiden Konzerte in Fellbach und Ditzingen! Mit Johannes Mooser als hervorragender Bariton und Daniel Beskow als einfühlsamer und brillanter Pianist konnten wir die Zuhörer der „Winterreise“ begeistern. Es gab stehende Ovationen. Dafür danken wir auch unserem Chorleiter Kai Müller, der es so gut verstand, uns zu motivieren und auf das Werk einzustimmen. Vom großen Erfolg getragen möchten wir eine weitere Aufführung der „Winterreise“ im November angehen, so dass alle Interessierte noch eine Gelegenheit haben, dieses geniale Werk zu hören und zu erleben.

Wir hoffen dass wir Männerstimmen dazu gewinnen können, vor allem Tenöre, haltet Euch bereit! Von den Projektsängern

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LIEDERKRANZ DITZINGEN

1. Vorsitzende Seyran Sanz Alonso Tel. 07156/951516 E-Mail: vorstand@liederkranz-ditzingen.de Chorleiter Kai Müller Tel. 0711/5181531 E-Mail: CG.Kai.Mueller@acor.de Bankverbindung Volksbank Leonberg-Strohgäu eG BIC: GENOSDES1LEO Konto: DE38 6039 0300 0025 2440 00 Achtung: Geänderte Bankverbindung!

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Probenlokal Gymnasium in der Glemsaue, Raum 150 Gröninger Straße 29, 71254 Ditzingen Donnerstags 18.45 Uhr: DitSingers: You are the Voice 20.15 Uhr: Informationen 20.30 Uhr: city-chor: 9. Symphonie Redaktion Diana Salsa E-Mail: schrift@liederkranz-ditzingen.de Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen im Ditzinger Anzeiger und im Internet: www.liederkranz-ditzingen.de


Liebe Sängerinnen und Sänger des City-Chors und der DitSingers, sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Liederkranzes, Bummeln Sie gerne samstags über den Ditzinger Wochenmarkt? Dann lassen Sie sich einmal vom hektischen Alltag entführen und genießen Sie „Musik zur Marktstunde“. Am 8. Juni gestalten die SängerInnen des Liederkranz e. V. Ditzingen in der Konstanzer Kirche diese kleine musikalische Auszeit. Auch dieses Jahr wollen wir uns den Workshop mit anschließendem Konzert von und mit Dr. Kirby Shaw nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit diesem faszinierenden Musiker werden dessen Adaptionen bekannter Melodien sowie selbst geschriebene Songs im Handumdrehen erarbeitet. Daher ist es keine Frage, dass wir DitSingers und Freunde auch dieses Jahr wieder mit dabei sind, wenn es am 20./21. Juli. heißt: „Singing is good, singing is fine, I want to sing most of the time!“ Ebenfalls am Samstag, den 20. Juli, findet wieder die Glemskultour in

Ditzingen statt. Zum 1250-jährigen Stadtjubiläum eröffnen wir die Veranstaltung musikalisch. Im Anschluss ist ein „Open Grill“ entlang der Glems geplant, welches wir in lockerer Runde mit Lagerfeueratmosphäre begleiten werden. Auch beim diesjährigen Hafenscherbenfest der Superlative heißen wir Sie an unserem Stand herzlich willkommen! Anlässlich des Stadtjubiläums findet das Fest über drei Tage statt – doch Achtung, diesmal finden Sie uns an einem neuen Stellplatz, vor der Buchhandlung Osiander! Feiern Sie mit uns gemeinsam, ob bei erfrischenden Cocktails oder schmissiger Karaoke. Am gesamten Wochenende 6.-8. September verwöhnen wir Sie auch wieder mit Leckereien vom Grill! Herzlich grüßen Sie Seyran Sanz Alonso Sonja Weigel Diana Salsa Cornelia Weihing Kai Müller

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Leonberg im Samba-Fieber Die Chöre des Liederkranz Ditzingen und die Trommelgruppe „Taktlos“ heizen dem Publikum ein, dass die Luft brennt. Text: Doris Alice Caumanns Fotos: Alfonso Sanz & Georg Schmitz Was hilft gegen den Winter-Blues? Natürlich „Heiße Rhythmen“ – und genau das hat Kai Müller, der seit über 25 Jahren mit seinen Chören Furore macht, am grau verhangenen Sonntagabend in der voll besetzten Stadthalle dem Publikum geboten! Der „Liederkranz e. V. Ditzingen“ mit den „DitSingers“ und dem „City-Chor“ entführt die Besucher auf Kontinente, wo die Sonne überwintert: Chormusik aus Lateinamerika und Afrika steht auf dem anspruchsvollen Programm. Das Bühnenbild sorgt für die richtige Einstimmung: Farbenfrohe Bilder mit tanzenden Paaren in der Karibik wie auch vor der Kulisse der afrikanischen Savanne, dazu Tücher mit afrikanischen Motiven, eine Holzgiraffe, eine große, echte Palme und allerlei Rhythmusinstrumente schaffen die passende Atmosphäre. Los geht’s mit dem rhythmischen „Baraba Ba“: In farbigen Shirts, die Herren mit Panamahüten, klatschen und tanzen die Chormitglieder – und verbreiten sofort eine ausgelassen

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fröhliche Stimmung. In immer neuen Anordnungen singt der Chor teilweise sechsstimmig die anspruchsvollen Arrangements, und eine ausgetüftelte Lichttechnik setzt das I-Tüpfelchen drauf und hüllt bei „Hijo de la Luna“ , das eine Legende vom Mond erzählt, die Bühne in blaues Licht.

In „The Girl from Ipanema“ flaniert ein „Girl“ mit übergroßem Sonnenhut und grünem Seidenschal elegant über den imaginären Strand und räkelt sich im Liegestuhl. Und dann stutzt auch Chorleiter Kai Müller: Von hinten im Saal dröhnt richtiger Krach – die Trommelgruppe „Taktlos“ unter Leitung von Till Ohlhausen marschiert, tanzt, hüpft auf die Bühne – ohne Takt, aber mit viel Rhythmus! Bunt kostümierte Musiker mit Trommeln jeder Größe und Bau-


art samt Trillerpfeife verbreiten mit Klatschen und Singen Lebensfreude pur! Till Ohlhausen legt ein temperamentvolles Cajon-Solo hin und nutzt in der „Body-Percussion“ seinen ganzen Körper als Rhythmusinstrument: Hände, Oberschenkel, Füße, ja sogar die hohlen Wangen geben Töne her.

In der Pause erzählt Ohlhausen im Gespräch, dass er schon als Kind – zum Leidwesen der Familie – auf allem getrommelt habe, sogar auf der Spüle, und schließlich habe er „Latin Percussion“ studiert. Im zweiten Teil geht es nach Afrika: In schwarzen Hosen und farbigen Shirts mit Tüchern in afrikanischem Muster, die mal als Schärpe, mal als Schal oder Stirnband drapiert sind, treten die Chöre auf und zeigen, was sie im Workshop mit Till Ohlhausen gelernt haben, der selber staunt: „Was man aus einem Schwaben so rausholen kann!“ In „Kpanlogo“ trommeln die Chormitglieder, klatschen, tanzen, und mit „He-Ho“ springt der Funke endgültig aufs Publikum über. Kai Müller im eleganten Gehrock und Fliege dirigiert mit Verve und sichtlicher Begeisterung vom Flügel aus mit weit ausgreifenden Bewegungen – zuweilen auch mit einer dynami-

Neben der Cajon gibt es zwei Congas, brasilianische Surdos – eine Basstrommel –, eine Kuhglocke und ein Guiro, aus einem länglichen Kürbis geschnitzt, mit dem man mit einem Stab ein ratschendes Geräusch erzeugen kann – und beim Tango Argentino kommt noch eine Violine ins Spiel.

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schen Faust – und macht in „Jambo, Karibu Kwa Afrika“ auch schon mal den afrikanischen Vorsänger, dem der Chor – immer in der jeweiligen Landessprache – wiederholend folgt. Neben den überschäumend fröhlichen Stücken stehen zarte, getragene, wie „Ongundu ja dingilia“ („Engel umringen Gottes Thron“).

dass in manchen afrikanischen Sprachen „Musik“ und „Tanz“ dasselbe Wort seien, und so sorgen mitreißende Rhythmen, Klatschen, Hüftschwung und expressive Handbewegungen, Stampfen mit dem Fuß – die ganze fantasievolle Choreographie mit interaktiven Phasen – dafür, dass die Stimmung in der Stadthalle bebt,

Bei „Ipharadisi“, einem sehr rhythmischen Stück – natürlich wird auch im Paradies getanzt! – stampfen die Chormitglieder energisch mit den Füßen, und man sieht förmlich Elefanten grasen und Giraffen zwischen hohen Johannisbrotbäumen hervorlugen – riecht es nicht nach wilder Minze? Sonja Weigel, die als Moderatorin kenntnisreich und charmant durch den Abend führt, weist darauf hin,

und die Luft brennt. Nach einem heißen Trommelwirbel singen Till Ohlhausen und sein Ensemble „Que Sera“ und tanzen ausgelassen über die Bühne: Das ist Lebensfreude pur! Mit „Hamba Kahle“ – „Leb’ wohl, mein Freund“ – verabschieden sich die Chöre feierlich vom Publikum, und mit „Adiemus“ von Karl Jenkins aus erfundenen Silben und Wörtern, wo die Stimme zum Instrument wird,

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ist dann endgültig Schluss – aber nein: Nach einem rasanten Trommel-Solo ziehen die Musiker trommelnd und tanzend ins Foyer. Ohlhausen weckt den Kubaner im biederen Schwaben: Wippend und tanzend leben die Besucher ausgelassen und temperamentvoll den Samba-Rhythmus aus – ein spontanes kubanisches Fest! Im Samba-Schritt verlassen die Besucher dann irgendwann doch die Stadthalle – draußen wartet nicht die kubanische Sonne, sondern eine feuchtkalte Leonberger Winternacht: „Was ich will, ist Samba tanzen!“

Bürgermesse 2018 Text: Elfriede Fuchs Foto: Alfonso Sanz Unsere Aufgabe bei der Bürgermesse war, unser Verein vorzustellen, und neue Sänger zu gewinnen, was sich als Schwerstarbeit herausstellte! Wenn uns mal ein „netter, gut aussehender Mann“ ins Netz ging und wir ihn mit Engelszungen zum Singen bei uns überreden wollten, „sang er schon in einem anderen Chor“, oder „hat mal gesungen“, oder „das Kapitel Singen wäre für ihn erledigt“. Der größte Teil, das heißt, der Rest der angesprochen Männer, können gar nicht singen, das war das Ergebnis in Sache singende Männer. Es hat sehr viel Spaß gemacht, wir

hatten nette und interessante Begegnungen und vielleicht war unsere Begeisterung vom Singen, doch ein bisschen ansteckend, wer weiß?

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Mehr Emotion, bitte! Text: Hermann Strotmann

Warum haben wir mit unserem Konzert „Heiße Rhythmen – Chormusik aus Afrika und Lateinamerika“ so einen Erfolg gehabt? Warum hat es den Besuchern so gefallen? Wir haben unsere Emotionen rübergebracht! Aber was sind denn Emotionen? Eine präzise wissenschaftliche Definition für den Begriff „Emotion“ gibt es nicht. Die evolutionäre Emotionsforschung arbeitet an verschiedenen Emotionstheorien. Zahlreiche Wissenschaften und Wissenschaftler, Psychologen, Philosophen, Hirnforscher, Neurobiologen, Biomediziner und Neurowissenschaftler zerbrechen sich die Köpfe darüber, was Emotionen sind und wie sie einzuordnen sind. Gleichermaßen sind Emotionen, Gefühle und Stimmungen ein Teil zwischenmenschlicher Kommunikation. Vor allem im Chorgesang – wie auch in der gesamten Musik – sind Emotionen eine der tragenden Säulen, manchmal wichtiger als die richtigen Noten. Es gibt, gerade hier in Stuttgart, Chöre – meist nicht in der Form eines Vereins geführt – die singen makellos, jeder Ton sitzt, der Klang ist ausbalanciert, der Text exakt betont, aber sie bringen es nicht rüber, es klingt steril. Musik ist keine Kopfsache, man (oder Frau) muss es rüberbringen.

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Es mag für einen Atheisten schwierig sein, seine Emotion bei „Großer Gott, wir loben dich“ zu zeigen. Aber wenn einem Vater unter den Zuhörern beim Weihnachtsständchen des Kinderchores so langsam die Tränen in die Augen steigen, dann braucht man keine wissenschaftliche Definition der Emotion, dann ist es erreicht. Übrigens: Man kann auch den Schlusschor von Beethovens 9. Symphonie „Freude schöner Götterfunken“ so musizieren, dass die Emotionen rüberkommen.


Unser neuer Probenraum Text: Elfriede Fuchs

Seit September ist unser neuer Proberaum im Gymnasium in der Glemsaue, Musikzimmer 150, der viele Vorteile gegenüber dem alten Fuchsbau bietet: ƒƒ Bessere Lüftungsmöglichkeit ƒƒ Bessere Akustik ƒƒ Mehr Platz ƒƒ Parkmöglichkeit ohne Zeitbegrenzung Es gibt natürlich auch ein paar Nachteile, die Stühle sind etwas gewöhnungsbedürftig (sprich sie sind hart!) Jetzt ist’s aus mit bequemen Sitzen, aber so soll es sein, beim Singen sollen wir aufrecht sitzen und nicht bequem! Die Parkplätze sind meist überbelegt, ich habe den Vorteil in der Nähe zu wohnen und kann zu Fuß gehen.

Aber inzwischen ist es März, wir haben uns an die harten Stühle gewöhnt und unser Chorleiter Kai Müller ist der festen Meinung, wir würden in dem Raum viel besser singen. Das hört sich richtig gut an! Ganz ehrlich, mir fehlt der Fuchsbau, (nicht wegen meines Namens), ich fand’s gemütlicher. Es ist natürlich auch eine Umstellung, nach 30 Jahren die gewohnte Richtung zu ändern in den neuen Proberaum zur Chorprobe. Und doch: Veränderungen sind manch­mal notwendig.

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TONART LUDWIGSBURG

Chorproben in Ludwigsburg Jugendmusikschule Ludwigsburg e.V. in der Karlskaserne Ludwigsburg (Mannschaftsgebäude) Hindenburgstr. 29 71638 Ludwigsburg Infos zu den Proben und weitere Probeorte im Internet unter www.tonart.kai-mueller-choere.de

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1. Vorsitzende Karin Willet-Darcis Tel. 07154 24851 E-Mail: tonart@kai-mueller-choere.de Spendenkonto Volksbank Ludwigsburg IBAN DE34 6049 0150 0399 2340 04 BIC GENODES1LBG Redaktion Betina GrĂźtzner E-Mail: gruetznerb@t-online.de


Aktuelles Nach unserer Jubiläumsveranstaltung am 9. Februar im Forum im Schloss­ park Ludwigsburg proben wir für den gemeinsamen Auftritt unserer Chorgemeinschaft beim Chorfest in Heilbronn im Rahmen der Bundesgartenschau. Die weiteren geplanten Auftritte dieses Jahres können der folgenden Terminübersicht entnommen werden. Termine

ƒƒ Samstag, 20. Juli, 10.00-11.00 Uhr: Singen auf dem Wochenmarkt, Marktplatz Ludwigsburg, Marktbrunnen ƒƒ Sonntag, 22. September, 11.3012.30 Uhr: Herbstkonzert, Blühendes Barock Ludwigsburg, Hahn’scher Garten

ƒƒ Freitag, 31. Mai, 15.30-16.30 Uhr: Konzert der Chorgemeinschaft Kai Müller zum Chorfest in Heilbronn, Kilianskirche

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Ein Vierteljahrhundert TonArt Ludwigsburg – wir haben’s geschafft! Text: Betina Grützner Unsere Jubiläumsfeier sollte schon etwas Besonderes werden. Daher wurde wieder das Forum am Schlosspark, der Bürgersaal, gebucht. Nach kleinen anfänglichen Stolpersteinen zwecks Bewirtung ergab sich dann: Die Gastronomie im Forum wurde an einen neuen Pächter vergeben. Mit diesem konnte nun unsere Vorsitzende Karin alles für das leibliche Wohl unserer zahlreich erwarteten Gäste klären.

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Also: für das Essen war gesorgt! Nun ging es an die Literatur. Unser Chorleiter „der ersten Stunde“ Kai Müller hatte den Vorschlag, wir könnten die Comedian Harmonists „lebendig“ werden lassen. Aber nicht mit den altbekannten Sachen wie dem „Kaktus“. Nein! Es mussten ein paar unbekanntere Titel her. So spann sich der Bogen vom Blumentopf (also doch einer Pflanze) bis hin zum „Onkel Bumba“ aus Kalumba. Die Proben (es waren nicht allzu viele, da wir ja nur einmal im Monat zusammen kommen) waren konzentriert und teilweise mit viel Witz und Spaß gewürzt. Den letzten Schliff gab’s dann zum Probenwochenende am 26./27. Januar in Spiegelberg-Vorderbüchelberg. Mit dem Urlaubs-Wohlfühl-Faktor und leckerem Essen im Gasthof Siller waren wir motiviert, bis zur Fast-Perfektion die Titel einzuüben. Kleine Tonaufnahmen ermöglichten es uns noch, die Zeit bis zum Konzert gut zu nutzen. Und plötzlich war der 9. Februar da! Eine Hand voll TonArtler traf sich schon gegen 15 Uhr, um den Bürgersaal in ein festliches Ambiente umzuwandeln. Die runden Tische wurden (wie


zert-Konzept“ abgewichen und haben zum 20-Jährigen) blau-weiß dekoriert. drei Blöcke à drei Titel der Comedian Dazu hatte Iris wieder ihre Schatzkiste mitgebracht. Dankeschön! Das ErHarmonists gesungen. Dazwischen sollte es eine Tanzeinlage und „akgebnis konnte sich sehen lassen! tives“ TanzbeinschwinLangsam trafen die ersten gen geben. Musikalische Gäste ein, die von uns per- Das Spiel der lieferte sönlich begrüßt wurden. Zu Band hervorra- Unterstützung unserer Freude waren auch gend, die Tanz- die Tanz- und Partyband „Nightlife“. viele Chorgemeinschaftler fläche voll, das dabei. Sie kamen, um mit Essen lecker, die Nachdem wir beteuuns zu feiern und mit uns Getränke süffig: ert hatten, dass „…kein gemeinsam zu singen. eine gelungene andrer Weg zur Seligkeit, als über deinen Mund…“ Nach einem kleinen „Stär- Feier gegangen werden kann, kungsgläschen“ startete die Jubiläumsfeier pünktlich. Diesmal begrüßte unsere Karin Willet-Darcis die Anwesenden. Danach folgte waren wir vom klassischen „Kon-

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der gesungene „Blumentopf“. Dieser ihren Sport spüren. Sie haben das Puwar Anlass, eine kleine Ehrungsrunde blikum verzaubert. einzulegen. Die TonArtler haben das Und dann war es so weit: GemeinGlück (oder Pech?), dass ich zugleich sam mit den Sängerinnen und Sändie 1. Vorsitzende des bwsb e. V. bin. gern der Chorgemeinschaft Kai MülDaher ließ ich es mir ler präsentierten wir ein paar nicht nehmen, die akti- Ein besonderer Titel aus unserem erfolgreiven Gründungsmitglie- Augenschmaus: chen Programm „Faszination der für 25 Jahre aktives der Auftritt von Musical“ 2017. Singen im Namen des Mike Alexander Gegen halb eins stellten wir deutschen Chorver- und Vanessa fest: Die Feier war gut gelunbandes und des ba- Gergert, Vize­ gen. Obwohl wir uns mehr den-württembergischen landesmeister Gäste gewünscht hätten. Aber Sängerbundes zu ehren. vom 1. Tanzclub letztlich hat alles gut gepasst. Natürlich durfte auch Ludwigsburg Die Band spielte hervorraein kleines Präsent – ein gend, die Tanzfläche war wähBlumentöpfchen! – nicht fehlen! rend der Tanzrunden voll. Das Essen Ein besonderer Augenschmaus war war sehr lecker, die Getränke waren süffig und der Service war auch sehr zuvorkommend. Und das Wichtigste: Unseren Gästen hat es gefallen. Nun sind wir Sängerinnen und Sänger von TonArt gespannt, was uns die Zukunft bringt. Es gibt viele Ideen für gute Projekte. Packen wir’s an!

der Auftritt von Mike Alexander und Vanessa Gergert. Sie sind Vizelandesmeister in der Jugend B vom 1. Tanzclub Ludwigsburg und zeigten uns, wie „Lateinamerikanisch“ geht! Beide tanzen schon seit ihrem 6. Lebensjahr und wir konnten die Begeisterung für

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Gründungsmitglieder (von links): Kai Müller, Eva Rupp, Iris Henning, Sandra Dörner, Kerstin Schwarz, Margit Kowalzik, Karin Willet-Darcis, Jörg Henning Ehrung: Betina Grützner

Neues Mitglied bei TonArt Eva Ott

Schon als Kind habe ich gerne Lieder gesungen. Meine Mama war meine Vorsängerin – sie hat mir den Spaß

am Singen gezeigt. In der Grundschule habe ich dann im Kinderchor mitgesungen und später den deutschen Schlager – zu Hause – immer wieder „unterstützt“. Durch den Flyer von TonArt in meinem Briefkasten, wurde ich auf den Chor aufmerksam und neugierig! Nach dem „Schnuppern“ wusste ich: Die Leidenschaft und die Freude sind wieder da! Das Singen bei TonArt und in der Chorgemeinschaft macht mir viel Spaß.

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Wir gratulieren Wir gratulieren unseren TonArt-Gründungsmitgliedern:

Herzlichen Glückwunsch zum „Runden“ im 1. Halbjahr!

Für 25 Jahre aktives Singen im Chor: Karin Willet-Darcis Günter Darcis Sandra Dörner Iris Henning Jörg Henning Margit Kowalzik Eva Rupp Kerstin Schwarz

Wir gratulieren unserer Sängerin Margit Kowalzik sehr herzlich zum runden Geburtstag und wünschen ihr alles Gute!

Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft Tanja Henning Mathias Orth Gisela Rupp

Herzlichen Glückwunsch zur Heirat!

Für 25 Jahre Chorleitertätigkeit bei TonArt Kai Müller

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Sandra Dörner, geb. Ihle, hat im Januar ihren Marcus geheiratet. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen für die gemeinsame Zukunft alles Gute!


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DAIMLER MÄNNERCHOR

1. Vorsitzender Wolfgang Schall Tel. 0157 / 33191174 0177 / 4727200 E-Mail: woschall@gmx.de

Chorproben im Daimler Männerchor in der Sängerhalle Stuttgart-Untertürkheim Dienstags 16.00 Uhr – 17.20 Uhr Redaktion Auftakt: Peter Harrer E-Mail: pur.harrer@kabelbw.de Wolfgang Schall E-Mail: woschall@gmx.de

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Wir sind gut unterwegs

Wenngleich seit der letzten Auftakt-Ausgabe im September letzten Jahres bereits schon wieder mehrere Monate ins Land gezogen sind, so lohnt eine kleine chormusikalische Rückschau. Es waren nicht weniger als acht öffentliche Veranstaltungen, bei denen der Daimler-Männerchor in bestens bewährtem und kameradschaftlichem Miteinander mit seinen Sängerkameraden von der Schmidener Concordia erneut sehr überzeugend und publikumswirksam in Erscheinung getreten war.

den Zuhörer die einmalige Akustik des monumentalen und weithin bekannten Kuppelbaus genießen. Die beiden identischen Trink- und Stimmungslieder-Konzert-Matinées am 21. Oktober in der Untertürkheimer Sängerhalle und eine Woche später in der Schmidener Festhalle waren jeweils sehr gut besucht und wurden vom begeisterungsfähigen Publikum mit reichlich Beifall belohnt. Originalton vieler Konzertgäste: „So ein gepflegter Männerchorg’sang isch oifach was schönes“.

Bei gleich zwei Auftritten am 2. und am 27. September in der Grabkapelle auf dem Rotenberg durften die Chorprotagonisten ebenso wie die vielen staunend und fast andächtig lauschen-

Auch die beiden folgenden gemeinsamen Chorauftritte bei der „Alten Daimlergarde“ am 12. Dezember in der Stadthalle in Denkendorf, als auch der Auftritt am 14. Dezember in ei-

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nem großen Rund-Zelt inmitten des Entwicklungsbereiches der Fa. Daimler im Beisein von Konzernchef in spe Ola Källenius waren rundum gelungen und beste Werbung in eigener Sache. Und auch der Januar hatte es bereits schon wieder in sich. Währen der Chor beim Neujahrsempfang der Stadt Fellbach am 20. Januar in der Schwabenlandhalle die zahlreichen Gäste begeistert aufhorchen ließ, folgte bereits am 25. Januar der nicht weniger gelungene traditionelle Auftritt beim alljährlichen Daimler-Meisterabend, wenngleich erstmals außerhalb des Werksgeländes im Rauschenberger Goldbergwerk in Fellbach. Auch dank des Einfühlungsvermögens von Chorleiter Kai und nicht zuletzt des freundschaftlichen Miteinanders ist aus beiden Chorgruppierungen Daimler Männerchor und Männerchor der Concordia Schmiden (bei aller gebotener Eigenständigkeit und Identität) eine leistungsfähige

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Männerchoreinheit entstanden, die sich absolut hören und sehen lassen kann. Die Männer um ihren Kai sind aktuell mit Begeisterung und Ehrgeiz am Üben und Proben; wollen sie bei ihrem Auftritt beim 41. Chorfest des Schwäbischen Chorverbandes am 30. Mai in Heilbronn erneut eine gute Figur abgeben. Peter Harrer


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MÄNNERCHOR DER CONCORDIA SCHMIDEN

Chorproben in Schmiden 1. Vorsitzender Feuerwehrgerätehaus Horst Brack Tel. 0711/514854 Freitags E-Mail: hbbrack@kabelbw.de 18.00 Uhr – 19.30 Uhr: Gemischter Chor, Stellvertretender Vorsitzender Leitung: Kai Müller Renate Lenk-Wersch 20.00 Uhr – 22.00 Uhr: Tel. 0711/511527 Männerchor, Leitung: Kai Müller Stellvertretender Vorsitzender Gerhard Lugert Dienstags Tel. 0711/4704371 19.30 Uhr – 21.00 Uhr: Rock – & Popchor SingOut, Leitung: Damir Brajlovic Redaktion Auftakt Horst Brack E-Mail: hbbrack@kabelbw.de

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Ein würdiges Ständchen

Einen besonderen Anlass zu einem kleinen privaten Konzert am 24. Dezember 2018 gab es für den Männerchor der Concordia Schmiden. An diesem Tag durfte der Vorstand Horst Brack dem ältesten Mitglied der Concordia Herrn Alois Uhl zu seinem 100. Geburtstag gratulieren. Es war für den Chor eine Herzensangelegenheit dieses Ereignis zu würdigen. Mit Chorleiterleiter Kai Müller und einem E-Piano überraschten die Sänger den Jubilar, der in einem Seniorenheim lebt, mit einem Geburtstags-Konzert. Besonders angetan hatte Alois Uhl das lustig vorgetragene Lied vom „Heiligen Sankt Peter“. Mit einem Gläschen Wein stießen die

Sänger mit dem Geburtstagskind und dessen Familie auf dieses besondere Ereignis an. Sichtlich gerührt bedankte Alois Uhl sich mit einer humorvollen Ansprache für das Ständchen. Gemeinsam mit allen Gästen wurden zum Abschluss die traditionellen Weihnachtslieder gesungen. Damit verabschiedete sich der Chor in die Winterpause.

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Weinselige Stimmung im Oktober 2018 Konzert in der Festhalle in Schmiden Der Männerchor der Concordia Schmiden mit dem Chorleiter Kai Müller hatte eingeladen und unterhielt sein Publikum bestens mit auserwählten Trinkliedern und Schlagern. Wer in Gedanken mit üblichen, leicht antiquierten Weinliedern gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Mit Kai Müller am Klavier hatten die Sänger der Concordia Schmiden anspruchsvolle Lieder einstudiert. Beeindruckend war In Taberna aus Carmina Burana in lateinischer Sprache gesungen. Zu dem weiteren Repertoire gehörten unter anderem der „Drunken Sailor“, das Weinlied des „Veit“ aus der Oper Undine, ebenso Auf Uns, das Trinklied aus dem Musical Anatevka. Nach der Pause wurde das Publikum mit einem Gläschen Rotwein-Cuvee von den Fellbacher Weingärtner überrascht und konnte so mit dem Chor anstoßen. Dazu hatten sich alle Sänger mit einem Glas in der Hand an den Hallenwänden platziert und stimmten frohgelaunt “Freunde erhebt das Glas“ an. Ein besonderes Erlebnis war der Conferencier Rolf-Dieter Hess. Der ehemalige Geschäftsführer der Fellbacher Weingärtner führte mit Witz und Humor durch das Programm. Er

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verstand es wunderbar mit Gedichten und seinem fundierten Wissen über Wein eine Verbindung zu den jeweiligen Liedstücken herzustellen. Die Zuhörer wussten dies zu würdigen und applaudierten lautstark. Applaus gab es ebenfalls für Gerhard Bürkert. Bei einigen Liedern fungierte er als Solist für den Chor. Mit Liedern von Udo Jürgens beendete der Männerchor den Abend. Die 260 gutgelaunten Konzertgäste sparten nicht mit frenetischem Applaus und forderten lautstark „Bajazzo“ als Zugabe. Dieser Bitte kam der Chor gerne nach. Zu diesem rundum gelungenem Konzertabend kann man dem Männerchor der Concordia Schmiden mit großer Anerkennung gratulieren. Ein besonderes Lob geht an den Chorleiter Kai Müller, der wie gewohnt mit seinem Elan und seiner Begeisterung seine Sänger in Schwung hielt. Herzlichen Dank an alle Akteure für diesen heiteren und sehr gelungenen Konzertabend.


Neujahrsempfang der Stadt Fellbach Der Männerchor der Concordia Schmiden umrahmte musikalisch am 20. Januar den Neujahrsempfang der Oberbürgermeisterin Frau Gabriele Zull von der Stadt Fellbach. Die Interpretation der Lieder „Santiano“ und „Drunken Sailor“ waren ein furioser Auftakt. Gefühlvoll sang der Chor im nachfolgenden Teil „Schenk mir noch eine Stunde“ und „Ihr von morgen“. Mit ihren schwarzen Anzügen und grauen Hemden boten die Sänger der Concordia ein ansehliches Bild auf der Bühne . Chorleiter Kai Müller hatte mit der Auswahl der Lieder wie immer ein gutes Händchen bewiesen. Dies hatten die über 1000 geladenen Gäste der Stadt Fellbach mit anhaltendem Applaus honoriert.

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AufTakt-Rätsel

1. sehr laut (Musik) 2. gitarrenähnliches Zupfinstrument 3. Streichinstrument 4. Bekanntes spanisches Weihnachtslied 5. Name des Nachtclubbesitzers in dem Musical „Ein Käfig voller Narren“ 6. Warm wie die Sonne, hell wie die Sterne und groß wie der … 7. Text zur 9. Sinfonie Beethovens 8. Gesangsstimmlage 9. Plättchen fürs Gitarre spielen Lösungswort Ausgabe 2018-2: Chorgesang

Impressum AufTakt: Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller Vereinsmitteilungen des Fördervereins Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Nr. 33, Mai 2019 Herausgeber Förderverein Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Rosensteinstr. 29 70736 Fellbach Tel.: 0711/5181531 82

Redaktion Horst Brack, Betina Grützner, Lisa Kimpfler, Diana Salsa, Wolfgang Schall, Dorothee Schulz, Sigrid Vaas Gestaltung Franziska Koschke, Andreas Sprotte Druck Flyeralarm


www.kai-mueller-choere-de

Profile for AUFTAKT Chorgemeinschaft Kai Müller

Auftakt 33 - Mai 2019  

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller.

Auftakt 33 - Mai 2019  

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller.

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