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Ausgabe 30 | Oktober 2017

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller

Kammerchor | CV Weil der Stadt: Gemischter Chor, Cross Generational Choir & ChorKids | CG Untertürkheim: Gemischter Chor & ChorKultur | Männerchor der Daimler AG | Liederkranz Ditzingen: city-chor & DitSingers | TonArt Ludwigsburg, TonSTARK & TonKLAR | Männerchor der Concordia Schmiden

26. Konzertreise der CGKM nach Rumänien

Foto: Sigrid Vaas

Faszination Musical – Konzerthighlight des Jahres 2017

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Liebe Leser, trotz der umfangreichen Vorbereitungen für unser großes Konzert FASZINATION MUSICAL am 29.10.2017 im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle, fanden die einzelnen Chöre doch noch etwas Zeit, um zusätzliche Auftritte zu bestreiten. Vor allem unsere Männerchöre waren im ersten Halbjahr dieses Jahres mit ihren erfolgreichen Matinees noch recht aktiv. Umso mehr freut es mich, dass es sich ein Großteil der Herren nicht entgehen läßt, auch an dem Konzerthighlight 2017 in der Liederhalle ebenfalls mit dabei sein zu können, klasse! Über diese zusätzlichen Auftritte, die Männerchor-Matinees, die vielen interessanten Projekte unserer Jüngsten in Weil der Stadt, die unvergessliche 14-tägige Tour der CGKM nach Rumänien und weitere mannigfaltige Choraktivitäten wird in dieser Ausgabe Ihres Auftaktes wieder ausgiebig berichtet… Herzlichen Dank an alle, die wieder zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen haben und viel Spaß beim Schmökern. Wir sehen uns dann hoffentlich in der Liederhalle! Bis dahin beste Grüße und alles Gute! Ihr/Euer Kai Müller

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INHALTSVERZEICHNIS Chorgemeinschaft Kai Müller

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Veranstaltungskalender...................................................................................................7 Chorreise ins sagenumwobene Land des Grafen Dracula.....................................10 “Gemeinsam Stimmt‘s!...” – Und wie es gestimmt hat!..........................................15 Faszination Musical Impressionen.............................................................................17 Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft..................................19

Chorgemeinschaft Untertürkheim

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Alles Gute!......................................................................................................................21 Man kann sich nicht nur mit Wissen bilden – Auch seine Stimme kann man bilden.........................................................................21 Stimmbildung in der CG UT......................................................................................22 Vom 2. Alt in den 1. Sopran........................................................................................23 Gemeinsam Stimmt‘s ! Experimentiertag für Sängerinnen und Sänger Tolles Angebot vom Sängerbund!..............................................................................26 Liebe Leserinnen und Leser des Auftakts.................................................................30 Garagenfest der CUT bei Thommy, herzlichen Dank an alle Organisatoren!....33

Chorvereinigung Weil der Stadt

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Aktuelle Projekte...........................................................................................................35 Alles Gute!......................................................................................................................35 Grußwort........................................................................................................................36 Wer singt, betet doppelt! – Neun Chöre unter einem Kirchendach.....................38 „Gekommen um zu bleiben – wir gehen hier nicht weg!“.....................................40 Kepler-Chorverband vergoldet Weil der Städter Chor-Jugendarbeit! .................42 Märchenhaft...................................................................................................................44 Alles singt auf ihr Kommando! Ingrid Mohr, Chorleiterin von SingMit! und ChorKids..........................................46 Chorvereinigung beim Weil der Städter Tag in der Malmsheimer Krippe...........48 Abgesang – Neues aus Müllers Sprücheküche.........................................................50

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Kammerchor

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In der Kürze liegt die Würze.......................................................................................53 Zwei Auftritte mit Jay Alexander................................................................................53 Der volle Klang der Reformation...............................................................................54

Liederkranz Ditzingen

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Vorwort...........................................................................................................................57 Hafenscherbenfest........................................................................................................58 Dem Kai soi Gosch .....................................................................................................60 Alles Gute!......................................................................................................................60 Neue Projekte für 2018................................................................................................61 Neue Mitglieder.............................................................................................................63 Ein Wochenende mit Kirby Shaw .............................................................................64 OKLAHOMA im Strohgäu........................................................................................66

TonArt Ludwigsburg

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Alles Gute!......................................................................................................................69 Aktuelles bei TonArt Ludwigsburg............................................................................69 TonArt Ludwigsburg Termine....................................................................................69 Punkte. Ich brauche Punkte!.......................................................................................71

Daimler Männerchor

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Spannendes und Entspannendes vom Daimler-Männerchor................................75

Männerchor der Concordia Schmiden

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Ein aufgeregtes und erfolgreiches 1. Halbjahr für den Männerchor Concordia Schmiden.............................................................................79

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CHORGEMEINSCHAFT KAI MÜLLER

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VERANSTALTUNGSKALENDER

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 horgemeinschaft Kai Müller: C Herbstausflug (Bergstraße, 07:30-21:30 Uhr)

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Chorgemeinschaft Untertürkheim: Frauenchorausflug „Fahrt ins Blaue“

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Chorgemeinschaft Kai Müller: Männerchorausflug (09:00-22:30 Uhr)

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Männerchor Concordia Schmiden: Mitwirkung beim Bazar der ev. Kirche (Dietrich-Bonhoeffer-Haus Fellbach-Schmiden, 19:00-21:00 Uhr)

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TonArt Ludwigsburg: 1. Chorfestival Ludwigsburg (Kelter Ludwigsburg-Poppenweiler, 19:00-23:00 Uhr)

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Chorgemeinschaft Kai Müller: „Faszination Musical“ - Konzert aller Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller (Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart, 18:00-21:00 Uhr)

OKT

Saison 2017 – Herbst, Winter

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L iederkranz Ditzingen: Jubilarfeier 2017 (Ev. Gemeindehaus Ditzingen, 15:00-18:00 Uhr)

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 Chorgemeinschaft Untertürkheim: Jubilarfeier 2017 (Sängerhalle Untertürkheim, 15:00-18:00 Uhr)

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Chorgemeinschaft Untertürkheim: Weihnachtsmarkt (10:00-19:00 Uhr)

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L iederkranz Ditzingen: 41. Weihnachtsmarkt (Ditzingen, 17:00-22:00 Uhr)

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L iederkranz Ditzingen: 41. Weihnachtsmarkt (Ditzingen, 11:00-18:00 Uhr)

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 aimler Männerchor: D Mitwirkung bei der Weihnachtsfeier der „Alten ­Garde“(Stadthalle Denkendorf, 13:30-16:30 Uhr)

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 horgemeinschaft Untertürkheim: C Weihnachtlicher Jahresabschluss (Sängerhalle Untertürheim, 19:30-23:00 Uhr)

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L iederkranz Ditzingen: Weihnachtlicher Jahresabschluss (Fuchsbau Ditzingen, 19:30-22:00 Uhr)

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 ännerchor Concordia Schmiden: M Weihnachtlicher Jahresabschluss (Feuerwehr­ gerätehaus Fellbach-Schmiden, ab 19:00 Uhr)

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Chorgemeinschaft Kai Müller: Spezialreise Moldawien (bis 13. November)

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Chorgemeinschaft Kai Müller: Hautnah IV - Exklusivveranstaltung für die Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller (Strotmanns Magic Lounge Stuttgart, 16:00-19:00 Uhr)

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Chorvereinigung Weil der Stadt: Jahreshauptversammlung / Mitgliederversammlung (19:30-22:00 Uhr)

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Chorgemeinschaft Kai Müller: Osterreise von Sängerstammtisch und Gästen (Ostfriesland, bis 08. April)

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Chorgemeinschaft Kai Müller: Ordentliche Mitgliederversammlung (Sängerhalle Untertürkheim, 19:00-22:00 Uhr)

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Männerchor Concordia Schmiden, Daimler Männerchor: Mitwirkung bei „40 Jahre Daimler-­ Sinfonierorchester“ (ab 20:00 Uhr)

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Liederkranz Ditzingen, Chorvereinigung Weil der Stadt: Ehrungsnachmittag Chorverband Kepler (14:00-17:00 Uhr)

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L iederkranz Ditzingen, Chorvereinigung Weil der Stadt: Ordentlicher Verbandstag Chorverband Kepler (Weil der Stadt-Merklingen, 13:30-17:00 Uhr)

APR

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Chorreise ins sagenumwobene Land des Grafen Dracula Text: Monika Miller-Lika Die diesjährige Chorreise führte die Chorgemeinschaft Kai Müller in ein für die meisten noch unbekanntes, sagenumwobenes Land, welches leider oft genug mit negativen Attitüden beschrieben wird. Zwischen Karpatenbogen, Pannonischer Tiefebene und dem schwarzen Meer erstreckt sich aber ein Land, das an Schönheit und Vielfalt eine Menge zu bieten hat. Rumänien erscheint uns abgeschieden, mystisch geheimnisvoll, inszeniert von Hollywoods Filmindustrie als Kulisse der Dracula-Filme und durch die Landsmannschaft der Siebenbürger uns doch irgendwie vertraut, aber dennoch fremd. Eine phantastische, erlebnisreiche Rundreise durch Rumänien sollte uns Land, Leute und Kultur eines Landes, welches eng mit der württembergischen und deutschen Geschichte verbunden ist, näherbringen. Über Nürnberg, Regensburg entlang der Donau nach Linz, Wien und Budapest starteten im Bus ein Teil der CG Kai Müller auf die ca. 2000 km lange Strecke bis Sibiu (Hermannstadt in Siebenbürgen oder rumänisch

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Transsilvanien). Einige Tage später trafen dann weitere Sängerinnen und Sänger dort per Flugzeug ein. Beim ersten Frühstück in Rumänien war die Reisegruppe dann komplett. An dieser Stelle sei gleich vermerkt, die rumänische Küche ist hervorragend; alles bio, schmackhaft, abwechslungsreich und herzhaft sättigend. Sibiu, ein reizendes kleines Städtchen auf den Terrassen des Cibinflusses gelegen, zeigte sich im strahlenden Sonnenlicht. Viele Kirchen prägen das spirituelle Leben der Stadt; sie sind ein Spiegel des harmonischen Zusammenlebens mehrerer Religionen und Völkerschaften. Jeden Sonntag erklingt der Chor der zahlreichen Glocken einträchtig über diese multikulturelle Stadt. Bei einer Stadtführung konnten wir viel über die Geschichte Hermannstadts erfahren und in der Altstadt romantische Gässchen und Plätze entdecken. So z.B. auch die legendäre kleine Eisenbrücke, die im Dezember 1860 eingeweiht und 1859 in Friedrichshütte in Deutschland hergestellt wurde. Im Volksmund wird diese „liegende“ Brücke, sie hat keine Stützpfeiler, auch als „Lügenbrücke“ bezeichnet, da sich hier am Abend oft verliebte, junge Menschen ewige Liebe schwören. Den jungen Mädchen werden eine Menge Versprechungen gemacht, die später nicht gehalten wurden. Oder weil früher an Markttagen sich bei der Brücke geschwätzige Marktweiber versammelten, die allerlei


Lügenmärchen und Klatschgeschichten verbreiteten. Von Sibiu ging es dann durch die Siebenbürgische Hochebene nach Brasov (Kronstadt). Unterwegs wurden einige für diesen Landstrich typischen Kirchenburgen, wie Axente Sever (Frauendorf), sowie Biertan (Birthälm), welches über 300 Jahre Bischofsitz war und UNESCO-Weltkulturerbe ist besucht. In Biertan, einer uralten, trotzigen Wehrkirche haben wir den Pfingst-Gottesdienst musikalisch begleitet und wurden anschließend von der Kirchengemeinde zum Essen eingeladen. Ein kurzer Stopp wurde in der Oberstadt Sighisoara (Schäßburg) eingelegt, welche ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe ist. Alles sehr beeindruckend, geschichtsträchtig und wirklich sehens- und erlebenswert. Im Haferland wurde noch kurz Sachiz und

Deutsch-Weißkirch und die Burgruine von Rupea besucht, bevor wir unser Tagesziel Poiana Brasov (Schulerau) in den Karpaten erreichten. Ja, dort im St. Moritz der Karpaten, genossen alle die gute Höhenluft und den Luxus eines in herrlicher Gebirgslandschaft liegenden fast alpenländisch anmutenden Hotels mit großem Spa-Bereich. Der nächste Tag stand ganz im Zeichen „Draculas“. Die als Dracula-Burg bekannte Festung in Bran wurde allerdings nur von außen betrachtet, denn aufgrund der massenhaften Touristen und einer mehrstündigen Wartezeit für die Besichtigung der draculanischen Behausung (nachgewiesener Maßen hat er dort ohnehin nie gewohnt, sofern es ihn überhaupt je gegeben hat) hatte keiner von uns Lust das Innere der Burg zu erkunden. Wir waren durch unsere fürsorglichen Reiseleiter

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Kai Müller und Thomas Koschke perfekt mit Antibiss-Tropfen (Schnaps) und Draculafladen (leckeren Keksen) versorgt auf die Horrorgeschichten um den brutalen Grafen Draculea, eingestimmt, dem nachgesagt wird, dass er seine Gegner auf äußerst brutale Art durch Pfählen vernichtet hat. Viel mehr begeisterte uns dann auch die Weiterfahrt nach Sinaia und der Besuch der einstigen Sommerresidenz der rumänischen Könige, des Hohenzollern-Schlosses Peles, welches traumhaft schön in einem tiefen Wald liegt. Weiter ging es am nächsten Morgen in die Moldau. Durch das Szeklerland über die Berge, am Roten See vorbei zur spektakulärsten Schlucht in den Ostkarpaten, der Bicaz-Schlucht. Der einsetzende Regen verwandelte alles in ein wild-romantisches Szenario bei dem einem die über 100 m senkrecht in die Höhe ragenden Felsen noch bedrohlicher vorkamen. Allerdings war der Rote See aufgrund der Wolkenbrüche dann auch nicht rot, sondern schmutzig braun. Nach einem kurzen Fußmarsch durch diese Schlucht, entlang eines wild sprudelten Flüsschens, fühlten wir uns dann im Bus mit Sekt, Wein, Bier und einem Film über Graf Draculas Untaten wieder wundersam geborgen. Am Abend erreichten wir dann Piatra Neamt (Kreuzburg). Bemerkenswert hier ist u.a. die Seilbahn, welche über

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die Stadt und direkt über unser Hotel auf den Hausberg führt. Im Winter auch ein tolles Skigebiet. Natürlich zog es die meisten von uns dann sofort nach oben und in der Abendsonne konnten wir eine herrliche Fernsicht genießen. Am nächsten Tag fuhren wir zu den weltberühmten Moldauklöstern. Zuerst zum größten Nonnenkloster des Landes, Agapia. Ein Höhepunkt waren hier die von Nicolae Grigorescu gemalten Bilder, die in voller Pracht erstrahlten. Die Führung durch die Klosteranlage und Vorstellung des klösterlichen Lebens der Nonnen, war sehr bereichernd. Nach einem Abstecher nach Vama und Besuch des Eiermuseums, in dem die für diese Gegend typischen und bemalten oder geschnitzten Eier ausgestellt sind, ging es zu weiteren berühmten Klosteranlagen mit herrlichen Wandmalereien. Bei einer einheimischen Bauernfamilie in Humor gab es ein deftiges, leckeres Abendessen bevor wir noch das gleichnamige Kloster und Unesco-Weltkulturerbe besichtigten. Auf der Rückfahrt nach Piatra Neamt (heißt übrigens deutscher Fels) sahen wir uns dann noch kurz das Voronet-Kloster an. Nun ging es aber am nächsten Tag zügig weiter ins Donaudelta nach Tulcea. Auf dem Weg dorthin wurden noch die Schlammvulkane in der Nähe der Gemeinde Paclele Mari angesehen, zu mindestens von einem kleinen Teil der


Gruppe, da aufgrund des regnerischen Wetters sich nicht alle in die schlammige und rutschige Region trauten. Zum Glück konnten wir dank der mitgeführten und dort eingesetzten Drohne, dann alle das Blubbern und Spucken der Schlammlöcher mittels Film im Bus sehen. Leider war am nächsten Tag durch das schlechte Wetter eine Programmänderung nötig. Mit viel Geschick und Einsatz konnte Kai Müller den geplanten Tagesausflug im Donaudelta auf den übernächsten Tag verschieben und so wurde die Fahrt ans Schwarze Meer mit den Städten Constanza und Mamaia vorgezogen. Obwohl es nicht wirklich Spaß machte bei strömendem Regen und ziemlich kühlem Wind die Strandpromenade in diesem Touristenmekka entlang zu schlendern – waren wir immerhin direkt am Schwarzen Meer.

Glücklicherweise hatte Petrus dann am darauffolgenden Tag ein Einsehen und verwöhnte uns mit herrlichem Sommerwetter, so dass die Bootsfahrt im Donaudelta zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Mehre Stunden schipperten wir auf den zahlreichen Wasserwegen durch diese einmalige Natur und bestaunten Fauna und Flora. Im Donaudelta siedelt die größte Brutkolonie von Pelikanen in ganz Europa. Leider konnten wir die Vögel nur bei ihrem Flug in großer Höhe bewundern. Dafür zeigten sich Grau- und Silberreiher in ihrer ganzen Schönheit und Seeadler strichen über uns hinweg. Der Stopp zum Mittagessen ließ das Herz jedes Fischliebhabers überquellen – aber nur dieser. Das 3-Gänge-Menue bestand aus gekochtem Fisch, Fischsuppe und gebratenem Fisch, dazu wurde eine unglaublich deftige Knoblauchsoße sowie selbstgebrannter Schnaps

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gereicht. Zum Glück kamen noch Weißbrot und Wasser auf den Tisch, so dass die nicht Fischesser auch satt wurden. Die letzten beiden Tage dieser abenteuerlichen Reise verbrachten wir in Bukarest. Auf der Fahrt dorthin konnten wir uns noch einmal an blühenden Feldern, lieblichen Dörfer - wo man meint die Zeit sei stehengeblieben und fast auf jedem Laternenmasten Störche ihren Nachwuchs in riesigen Nestern aufzogen – sattsehen und in das ländliche, einfache Leben der Menschen dort eintauchen. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein, was uns auch von der über 80jährigen Sara Dootz zuvor schon in Deutsch-Weißkirch so beschrieben wurde. Hier vergisst man die Hektik unseres Alltags, die meist dramatischen und traurigen Nachrichten, die uns über alle Medien erreichen. Hier zeigt sich, dass auch ein einfaches, materiell ärmeres Leben, welches die meisten von uns so nicht kennen, lebenswert und sinnvoll ist. Bukarest ist eine moderne, quirlige Großstadt. Auch hier haben wir einen Sonntagsgottesdienst in einer evangelisch-lutherischen Gemeinde musikalisch begleiten dürfen. Anlässlich einer ausgedehnten Stadtführung danach und Besichtigung des rumänischen Parlamentsgebäudes, welches das größte Verwaltungsgebäude Europas und das zweitgrößte Gebäu-

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de der Welt ist, wurden wir über das politische und gesellschaftliche Leben in Rumänien informiert. Bukarest ist eine aufstrebende Stadt mit großzügigen Parkanlagen, wunderschönen klassizistischen Gebäuden, die zum Teil bereits restauriert wurden. Andere hingegen befinden sich noch im „Schlaf der Vergangenheit“. Es gibt viel zu tun in der Hauptstadt eines wunderbaren Landes, in das zu reisen es sich wirklich lohnt. Viele positive Erlebnisse, Begegnungen mit freundlichen, hilfsbereiten, liebenswerten Menschen, den abwechslungsreichen, natürlich belassenen Feldern, Wiesen, Wäldern, die Karpaten in denen sich Luchs, Wolf und Bär gute Nacht sagen und eine Vielfalt von historisch bedeutenden Orten werden sicher allen Reisenden der Chorgemeinschaft unvergesslich sein. Nicht zuletzt auch dank der liebevollen, aufmerksamen Betreuung und Versorgung durch das MB-Bordteam Kai Müller und Thomas Koschke, der unglaublichen Leistung von Klaus Neumann, unserem Busfahrer, der auch die schwierigsten Wege und Situationen immer souverän meisterte und dabei stets freundlich und vergnügt blieb, obwohl er sich bestimmt das eine oder andere Mal am liebsten weit, weit weg gebeamt hätte, freuen wir uns auf die Reise im nächsten Jahr, die uns durch Frankreich führen soll.


“Gemeinsam Stimmt‘s!...” – Und wie es gestimmt hat! Text: Astrid Hubel Freies Musikzentrum Stuttgart-Feuerbach: Aus dem Seminarraum im Keller erklingt rhythmisches Zischen, dazwischen Gelächter. Danach so etwas, wie ein kleiner Elefantenpups in rascher Abfolge. Noch mehr Gelächter. Wir sind beim Workshop „Beatbox you Choir“. Der sympathische Workshopleiter Julian Knörzer erklärt uns kurz die Bestandteile eines Schlagzeugs. Und dann geht‘s auch schon los: Wie klingt die große BassDrum? „Dmm“ - aha. Kann ich das auch? Klar. Der Reihe nach versuchen sich die etwa 10 Kursteilnehmer darin, diesen Sound mit Ihrem Mund, Stimmbändern und dem gesamten Körper nachzubauen. Klappt prima!

Jetzt geht‘s weiter: Wie klingen die Hi-Hats? „ts“ und tsss“ Auch das bekommen alle hin. Jetzt wird‘s schwieriger: Was macht die Snaredrum? „kh“ und „psh“. Wie machst Du das, Julian? Der Klang und die Abläufe im Mund, den Stimmbändern und im Zwerchfell werden genau analysiert, um herauszubekommen, wie es geht. Und wieder versuchen sich alle daran, diesen Sound zu produzieren. Nach ein paar Proberunden mit und ohne Mikrofon funktioniert auch das. Nachdem nun die häufigsten Laute jeweils durchprobiert wurden, ging‘s ans Basteln. Welche Elemente werden wann benutzt? Es geht hier um Zählzeiten, Melodiebogen und Fillings. Wir bekamen hilfreiche Hinweise, die uns ganz schnell ermöglichten, einfache „Muster“ selbst zu erstellen. Julian Knörzer lieferte uns hier einen faszinierenden Baukasten. Öhm... und wann atmen wir? Auch das erklärt er uns. Natürlich bekamen wir auch Muster an die Hand, um z.B. Hip-Hop- oder Pop-Song-Rhythmen nachzumachen.

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Zum Schluss erarbeiteten wir gemeinsam selbst ein „Pattern“, also „Muster“, ein Chorstück im Pop-Rhytmus zu begleiten. Am Ende des Nachmittags trafen wir uns zu einer kurzen Probe, um die Ergebnisse mancher Workshops miteinander zu verbinden. Den Abschluss bildete dann ein kleines Konzert aller Workshopteilnehmer. Es war nicht klar, wer hier mehr Spaß hatte: die Menschen auf oder vor der Bühne. Und am Ende vom Tag... Es war ein schöner Tag mit Freunden

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der Chormusik. In sehr familiärer Atmosphäre haben wir uns gegenseitig unsere Neuentdeckungen gezeigt, die wir beim Experimentiertag des Baden-Württembergischen Sängerbundes für Sängerinnen und Sänger erleben durften. Zahlenmässig war hier die Chorgemeinschaft Kai Müller gut repräsentiert. Ein herzliches Dankeschön für die Organisation an das Team um Betina Grützner und die Kursleiter. Ihr habt Euch wirklich viel Arbeit gemacht, die sich gelohnt hat.


Faszination Musical Impressionen

Text: Susanne Spieß Foto: Kai Müller Was an diesem Projekt faszinierend ist? Wir machen ein großes Projekt: alle Kai Müller Chöre gemeinsam im Beethoven-Saal der Liederhalle! Was werden es wohl für Lieder sein? Viele wundervolle und abwechslungsreiche Lieder – eines hätte von mir aus auch wegbleiben können. Für mich hätte es etwas ‚kühler’ auch gereicht. Es gibt einen Staging-Chor und dafür ein Casting... hoffentlich kann ich mitmachen! Oh je, das sind aber viele Samstage oder Sonntage, die dabei draufgehen, und einiges zum Auswendiglernen! Wie ich das wohl noch zeitlich unterkriege? Das Casting steht an... und es macht so viel Spaß: Lachen, Singen, Tanzen, Schauspielern, Zusammensein mit vielen netten Leuten! Ach, das wird zeitlich schon irgendwie klappen – schlaf ich halt ein bisschen weniger; durch den vielen Spaß werden sich die Batterien auch wieder auffüllen!

Auswendig-Lernen verbessert man beim Auswendig-Lernen! Wie behalte ich die Texte und Melodien am schnellsten und leichtesten? Rausschreiben hat sich bei mir bewährt und Kais CD läuft fast bei jeder Autofahrt! Ein Pfeifchen und ein Wodka... Wie wird man seinen Schatten los…? Da wird kurzer Prozess gemacht...! Masquerade, paper faces on parade... – jeden Morgen aufs neue spannend, bei welchen Liedzeilen ich mich vor mich hinsingend „erwische“ – so ein schönes Gefühl, wenn es in einem singt! Immer wieder lustig: Jemand erzählt zum Beispiel von einem Menschen mit tollen Eigenschaften und kurz darauf stelle ich fest, dass ich innerlich die Worte „...das Wunder Mozart…“ singe oder jemand spricht in irgendeinem Satz „aufgemacht“ und sofort fällt mir ein „…warum wird uns nicht aufgemacht…“. Es kostet mich da manchmal ganz schön Beherrschung, nicht laut und amüsiert zu lachen... manchmal tue ich es auch und erzähle meinem Gegenüber vom Chor und von dem was wir gerade machen und warum ich grade lächeln musste und dass ich das nur erzähle, damit er/ sie sich nicht wundert, weshalb ich gerade an dieser Stelle im Gespräch geschmunzelt habe... Und das ist dann auch wieder schön – für beide. Meistens meint dann der/die andere: „Singen würde ich auch gerne mehr/ wieder...“

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Wann ist wieder Stimmbildung? Kann man dafür ein Dauer-Abo haben? Wundervoll, wie auch die hohen Töne so ganz allmählich immer leichter kommen! Immer mal wieder neue Leute aus anderen Chören in den Proben und ich genieße die bunte Vielfalt an Menschen! Immer sitzt man neben jemanden, mit dem es Spaß macht, ein paar Worte zu tauschen – auch wenn es manchmal ein paar mehr sind, als es Kai gefällt Jetzt sechs Wochen keine Probe, doch Kais CD ist verfügbar – und alleine vor sich hin singen macht ja auch glücklich!

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Fröhlich, friedlich, fantasievoll, fidel Alle Songs Zusammen Interpretiert! Neue Aufführung: Termin Im Oktober Nutzen! Müller Und Seine Interessanten Chöre Alle Live in der Liederhalle am 29.10.2017 erLeben!


Unser rüstiger Sängerstammtisch in der Chorgemeinschaft

Termine im Herbst 2017:

Es sind alle sangesfreudigen Sängerinnen und Sänger immer herzlich eingeladen, an den ungezwungenen Singstunden der Sängerstammtische teilzunehmen, auch gerne als Ergänzung zu den anstrengenderen Chorproben in den einzelnen Chören,…!

NEU!!!! Der neue Singkreis in Fellbach-Schmiden trifft sich an folgenden Montagen, jeweils von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Charlottenstraße 55, 70736 Fellbach-Schmiden

Der Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart trifft sich zum Singen an folgenden Donnerstagen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühlplatz in Stuttgart (S-Bahn Stadtmitte)

Termine im Herbst 2017:

Termine im Herbst 2017: ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ ƒƒ

21. September 2017 28. September 2017 26. Oktober 2017 16. November 2017 30. November 2017 14. Dezember 2017

Der Singkreis „Musik liegt in der Luft“ Waiblingen trifft sich zum Singen an folgenden Mittwochen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im „Forum Mitte“, Blumenstraße 11, 71332 Waiblingen.

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13. September 2017 11. Oktober 2017 8. November 2017 4. Dezember 2017

ƒƒ 25. September 2017 ƒƒ 23. Oktober 2017 ƒƒ 27. November 2017 Kontaktpersonen: Singkreis Treffpunkt 50plus Stuttgart: Christel Jansen Telefon: (0711) 6 87 62 67 Forum Mitte Waiblingen: Martin Friedrich Telefon: (07151) 5 15 68 Sängerstammtisch der Chorgemeinschaft Untertürkheim / Luginsland: Margot Müller Telefon: (0711) 51 38 93 Singkreis in Fellbach-Schmiden: Katharina Patt-Matzner Telefon: (0711) 51 64 53

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CHORGEMEINSCHAFT UNTERTÜRKHEIM

1. Vorsitzender Peter Hirt Tel. 0160/4417294 E-Mail: peter.hirt60@t-online.de Stellvertretende Vorsitzende: Ulrike Börner Tel. 0711/515256 E-Mail: uj-boerner@arcor.de Geschäftsführer: Stefan Müller Murgtalstraße 20 70376 Stuttgart Tel.0151 6339 0794 E-Mail: stefanmichael.mueller@t-online.de

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Chorproben in Untertürkheim Sängerhalle in Untertürkheim Lindenschulstraße 29 Mittwochs 18.45 – 20.00 Uhr: Staging-Ensemble 20.00 – 21.30 Uhr: Gemischter Chor 21.30 Uhr: Männerchor Redaktion Auftakt: Berthold Glatthaar E-Mail: BGlatthaar@aol.com Ab nächster Ausgabe: Lisa Kimpfler E-Mail: lisa_kimpfler@web.de


Alles Gute! Geburtstage in der Chorgemeinschaft Einen runden Geburtstag feiern Herbert Ellinger (15.01.) Inge Castan (01.02.) Sabine Müller-Dallmann (13.02.) Paul Schmauk (01.03.) Wolfgang Mosch (04.03.) Ina Feiler (10.05.) Anne Wahl (30.05.) Silvia Schmidt (11.07.) Ingo Kamer (08.08.) Susanne Kraus (13.08.) Sabine Engels (25.08.) Ina Kreikenbohm (23.09.) Wilfried Winter (24.09.) Horst Schabenstiel (29.10.) Dagmar Collmer (02.11.) Wir gratulieren herzlich!

Man kann sich nicht nur mit Wissen bilden – Auch seine Stimme kann man bilden Eine Tradition am Beginn einer jeden Probe sind die berühmt berüchtigten Listenläufe, in denen sich die Sängerinnen und Sänger für anstehende Projekte oder Termine eintragen. Eine dieser Listen ist die Stimmbildungsliste – wohl die begehrteste Liste und auch die am schnellsten gefüllte. Denn die Stimmbildung bei unserem Stimmbildner Christian Wilms bietet verschiedenste Möglichkeiten: Sei es, dass ich mich verbessern möchte, weil ich mit dem Übergang von Brust- in Kopfstimme Probleme habe. Oder weil ich merke, dass ich in der großen Gruppe mein Töne nicht so genau treffe und mir die Stimmbildung die Möglichkeit eines individuellen Probens gibt. Ebenso erhält man hilfreiche Tricks und Kniffe wie zum Beispiel in Atemtechnik oder wie ich bei einem Tonwechsel meinen Ton finde. Dass sich die Stimmbildung lohnt, davon berichten und Martina Fehrenbacher und Horst Schabenstiel:

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Stimmbildung in der CG UT Text: Horst Schabenstiel Letzten Mittwoch am 19.08.2017 wurde ich gefragt, ob ich etwas zur Stimmbildung sagen bzw. schreiben könnte, „da ich doch so ein eifriger Schüler wäre“ (wie man’s nimmt, ha ha) Ja natürlich kann ich dazu vieles, für mich persönlich, sehr gutes wieder geben. Dazu muss ich aber von ganz von vorne beginnen: 1986 wurde ich im Daimler Meister Männer Chor aufgenommen, kam dann 2006 als Projekt Sänger ohne Stimmbildung zur Chorgemeinschaft UT. Ohne Stimmbildung, war es für mich eine große Herausforderung beim Konzert „Eine Nacht in Venedig“ und „finale furioso“ mit dabei zu sein. 2008 wurde dann Paulus von Mendelssohn geprobt. Dazu habe ich mir Lernstimmen für Mendelssohns‘s Paulus gekauft. Aufschrift: Chorsingen leicht gemacht. Lernen im Selbststudium, Chorstimme Bass. Es war eine gute sehr aufwendige Hilfe für mich. Im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle durfte ich als einer der 220 Sänger/in dabei sein. Wir singen nicht nur nein: Wir bilden aus! 2009 wurde ich Mitglied und 2011 im April war ich mit den reiselustigen Männern der CG UT u DM einen

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ganzen Tag zünftig unterwegs. Auf der Heimfahrt im Bus war unser fröhlicher lauter Gesang etwas aus den Fugen geraten - leider. So gab man mir schließlich beim abendlichen Vesper zu verstehen „es war unterste Schublade, was Ihr im Bus geboten habt, - und da will man Operngala singen“ … Hab ich dann auch nicht gemacht und die Zeit, die mir noch blieb bis zum Auftritt war zu kurz ... Aber jetzt war für mich der Auftakt gekommen, möglichst viele Stimmbildungen zu besuchen um eine Verbesserung im hohen Alter noch zu erreichen. 75 Jahre und kein bisschen weise. Dem lieben Christian Wilms bin ich sehr dankbar für seine unendliche Geduld. Immer wieder versuche ich in der Stimmbildungsliste einen begehrten Platz zu erhaschen. In diesem Sinne: Gott achtet mich wenn ich arbeite …aber er liebt mich wenn ich singe. Euer Horst Schabenstiel


Vom 2. Alt in den 1. Sopran Wie schafft man das? Durch üben und Stimmbildung. Text: Martina Fehrenbacher Als ich vor einigen Jahren in der Chorgemeinschaft in Untertürkheim mit singen anfing, ging ich automatisch in den 2. Alt, ich wusste es nicht besser. Doch bald merkte ich, dass sich das nicht so gut anfühlt im Hals und ich wollte mit der Stimmbildung anfangen. Anfangs hatte ich so meine Probleme, denn unser damaliger Stimmbildner kam sehr unregelmäßig. Irgendwann kam dann Christian Wilms und es kehrte für die Stimmbildung eine Re-

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gelmäßigkeit ein, die ich gerne wahrnehme. Ich erzählte Ihm von meinem Problem und ich habe mit Hilfe von Christian schnell gemerkt, dass der 2. Alt nichts für mich ist. Nach einigen Stunde der Stimmbildung wechselte ich dann mit dem Projektbeginn von „Dein ist mein ganzes Herz“ in den 1. Sopran. Anfangs war es etwas ungewohnt aber heute ist es das normalste für mich im 1. Sopran zu singen. Die Stimmbildung und auch Christian Wilm mit seinen Übungen haben mir sehr geholfen. Die Stimmbildung kann sehr vielseitig sein. Es macht sehr viel Spaß und wenn man dran bleibt, kann man auch etwas schaffen, nämlich vom 2. Alt in den 1. Sopran wechseln. Ich kann es jedem Sänger nur empfehlen etwas für seine Stimme zu tun.

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Gemeinsam Stimmt‘s ! Experimentiertag für Sängerinnen und Sänger Tolles Angebot vom Sängerbund! Text: Claudia Tölg Foto: Michael Kohl Hört sich gut an, denke ich. Da kannst Du mal was Neues ausprobieren, etwas, das Du bisher noch nicht kennst. 4 Workshops werden angeboten - ideal zum Reinschnuppern und Ausprobieren- (schade, dass man nur einen Workshop besuchen kann – da hast du echt die Qual der Wahl!) ƒƒ Afrikanische Chormusik mit Susanne Frische

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ƒƒ LoopSongs mit Klaus Rother ƒƒ Beatbox your choir mit Julian Knörzer ƒƒ Volkslieder einmal anders mit Kai Müller Okay: Ich finde Beatboxen äußerst spannend und meine Freundin hat sich für Afrikanische Chormusik entschieden. Julian Knörzer aus Freiburg ist der Mann, der es schafft, virtuos mit seinem Mund und seiner Stimme ein ganzes Schlagzeug zu simulieren. Ich, die ich keine Ahnung von einem Schlagzeug habe, lerne hier ganz neue Begriffe: Base Drum, Hi-Hat und Snare Drum sind feste Bestandteile eines jeden Schlagzeuges. Aha! Je nachdem mit was bzw. wohin und wie fest man die Instrumente anschlägt hört sich das ganz anders an. Und für jedes hat uns Julian verschiedene Klänge beigebracht: 2 Sounds für die Base Drum (dm, b), 2 für die Hi-Hat (ts, tss) und 4 für die Snare


Drum (kh, psh, k, pf) außerdem noch 2 Sounds für Tomtoms (doon, degedoon) und 2 fürs Becken (bsh, bchs). Julian ließ das Mikrofon reihum gehen so dass alle einzeln üben konnten. Dann durften wir in der Gruppe eigene Patterns (das sind Rhythmusmotive) ausdenken und kombinieren. Sie wurden ohne Notenlinien aufgeschrieben. (Das ganze erinnerte mich irgendwie an eines dieser Zahlenrätsel bei denen Zahlen durch Buchstaben ersetzt werden müssen.) Nach diesen Grundlagen erfuhren wir, wie man einen Chor begleitet. Die Empfehlung lautet: WENIGER IST MEHR ! Das Tolle war, dass wir nachmittags die Loop-Sänger von Klaus Rother begleiten durften. Und die Erfahrenen von uns konnten auch gleich zeigen,

was sie solistisch schon drauf haben. Auch die anderen Workshop-Teilnehmer gaben das neu Erlernte zum Besten. Ein bunter Strauß voller Vielfalt! Der krönende Abschluss war das kleine temperamentvolle Konzert der „Fortissimas“, ein Frauenchor unter der Leitung von Jeschi Paul. Sie brachten das Publikum sogar dazu, Bachata mit zu tanzen. Dieser Experimentiertag war ein rundum gelungenes Erlebnis! Spannend war auch, dass so viele Menschen aus sehr unterschiedlichen Chören zusammen kamen um miteinander zu musizieren. Es lohnt sich immer, auch mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. ‚s neggschd mol ben i wiedr drbei!

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tertürkheim als Geschäftsführer der Chorgemeinschaft Untertürkheim. In dieser Ausgabe des Auftaktes möchte ich gern ein paar Zeilen nutzen, um mich vorzustellen. Ich selbst bin 28 Jahre alt, lebe seit fünf Jahren in Stuttgart, bin hauptberuflich Dipl.-Verwaltungswirt (FH) und arbeite bei einem höheren Kommunalverband. In der Mitgliederversammlung der Chorgemeinschaft Untertürkheim 2016 wurde ich zum Geschäftsführer gewählt, 2017 wiedergewählt und habe die Pflege der altehrwürdigen Dame Sängerhalle übernommen.

Liebe Leserinnen und Leser des Auftakts, wie der eine oder der andere vielleicht bemerkt hat, hat sich im vergangenen Jahr ein Wechsel in der Vorstandschaft der Chorgemeinschaft Untertürkheim vollzogen. Klaus Wolfarth hat sich nach mehreren Jahrzehnten aktiver Vereinsarbeit in den wohlverdienten Ruhestand zurück gezogen und den Staffelstab an die nächste Generation übergeben. Seit fast eineinhalb Jahren führe nun ich die Geschicke der Sängerhalle Un-

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Wie gesagt, blicke ich nun auf mehr als ein Jahr in meiner neuen Tätigkeit zurück. Und auch wenn es immer etwas zu tun gibt, seien es Wartungstermine, die koordiniert werden müssen oder in die Jahre gekommene Anlagen, die einer Reparatur bedürfen, so kann ich doch bereits jetzt auf eine spannende Zeit zurückblicken, voller neuer Erfahrungen und Bekanntschaften, die so eine Aufgabe auch mit sich bringen. Mir macht die Aufgabe großen Spaß, Mitgestalten und die Geschicke der Sängerhalle Lenken zu können. Und weil es gilt die Sängerhalle nicht nur Instand zu halten sondern auch weiter zu entwickeln und damit auch zukunftsfest zu machen, steht als nächstes Großprojekt die Renovierung und Modernisierung der Küche an. Aber wie könnten solche Projekte und die


Verwaltung allgemein bewerkstelligt werden, ohne viele fleißige Bienchen. So möchte ich mich an dieser Stelle bei meinen Vorstandskollegen und meinem Wirtschaftsausschuss, aber auch bei unseren Pächtern für deren Unterstützung bedanken.

Ich freue mich also weiterhin auf eine spannende Zeit in dieser doch ereignisreichen Aufgabe und wünsche uns allen ein gutes Händchen dabei. Ihr Stefan Müller

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Garagenfest der CUT bei Thommy, herzlichen Dank an alle Organisatoren!

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CHORVEREINIGUNG WEIL DER STADT

Chorvereinigung Weil der Stadt e.V. Poststraße 2 71263 Weil der Stadt

Chorproben in Weil der Stadt Poststraße 2/Brenzplatz Altes Kloster (neben der Volksbank), 2. Stock

Vorsitzende Heike Wolf Tel. 07033 - 1 34 97 Mobil: 0179 - 453 1058 E-Mail: cv-wds@kai-mueller-choere.de

Dienstag: 18.30 – 19.45 Uhr: Staging-Chor/CGC 20.00 – 22.00 Uhr: Gemischter Chor

Cross Generational Choir Markus Frey Tel.: 07033 - 35808 Mobil: 0176 - 3060 5746 E-Mail: cgc@kai-mueller-choere.de SingMit!/ChorKids Elmar Freitag Tel.: 07033 – 4 47 90 Mobil: 0176 105 139 150 E-Mail: chorkids@kai-mueller-choere.de

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Freitag: 15.00 – 16.00 Uhr: SingMit!-Gruppe (4–6 Jahre) 16.15 – 17.15 Uhr: ChorKids (6–10 Jahre) Redaktion Auftakt: Sigrid Vaas E-Mail: auftakt-wds@kai-mueller-choere.de


Aktuelle Projekte Gemischter Chor: Faszination Musical SingMit! & ChorKids: Deine Märchen – Meine Märchen Interkulturelles Musikprojekt Samstag, 25. November 2017 15 Uhr in der Aula des Schulzentrums Weil der Stadt.

Alles Gute! Geburtstage in der Chorvereinigung

Einen runden oder halbrunden Geburtstag feiern im zweiten Halbjahr 2017: Alfred Windel Oswald Nussbaum Eugen Renz Martin Müller Susanne Ehm Bettina Elsasser Markus Ohngemach Anneliese Graze Sabine Walter Erich Heinzelmann Susanne Kusch Eva Karas Dominik Heinkele Silvia Himmelseher Kindergeburtstage: Larissa Seitter (5 Jahre) Niclas Vorlander (5 Jahre) Hannah Wright (10 Jahre) Marta Boureanu (5 Jahre) Wir gratulieren herzlich!

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Grußwort Mit einem großen Jubiläumsprogramm feierten wir im vergangenen Jahr „50 Jahre Jugendchor der Chorvereinigung Weil der Stadt“. Seit 1966 – also seit schon 51 Jahren – gibt es in Weil der Stadt ohne Unterbrechung einen Chor für Kinder und Jugendliche. Und manche, die im Kinderchor begonnen haben, singen auch noch heute! Viele Veränderungen hat es in diesem langen Zeitraum gegeben. Sowohl das Erscheinungsbild (Chor-„Uniform“ mit kariertem Faltenrock!) als auch

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das Repertoire haben sich dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst und gewandelt. Das klassische Liedkonzert wurde abgelöst von zeitgemäßen Kindermusicals mit aufwändigen Kostümen und Bühnenbildern. Die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre erforderten eine erneute Umgestaltung der Jugendarbeit. Die damalige Jugendleiterin Silvia Himmelseher initiierte 2013 das SingMit!-Projekt, ein interkulturelles Integrationsprojekt für Kinder unterschiedlichster Herkunft. Mittlerweile singen rund 30 Kinder verschiedener Nationalitäten in der SingMit!-Gruppe und bei den ChorKids.


Aber was heißt singen? Sie singen, spielen, klatschen, sprechen, erzählen, rezitieren, basteln gemeinsam Kostüme und Requisiten, lernen den ersten Umgang mit Instrumenten und – am allerwichtigsten – den respektvollen Umgang miteinander unter fachkundiger und liebevoller Anleitung der Musikpädagogin Ingrid Mohr und mit theaterpädagogischer Unterstützung durch Sigrid Vaas. Ein besonderes Highlight war im Jubiläumsjahr für alle Beteiligten die gemeinsame Aufführung des selbstgeschriebenen Cinderella-Musicals zusammen mit dem CGC (den Großen!).

ner organisiert wird, ist ein kleines Juwel in der vielseitigen Chorlandschaft der Chorgemeinschaft Kai Müller, der den kleinen Sängerinnen und Sängern einen tollen Rahmen für ein Gemeinschaftserlebnis bietet und bei Eltern und Zuschauern begeisterte Zustimmung findet. Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten, die das über all die Jahre möglich gemacht haben und hoffentlich auch weiterhin tun werden! Heike Wolf Vorsitzende

Bühnenerfahrung sammeln unsere Jüngsten auch bei vielfältigen Veranstaltungen in Weil der Stadt und der näheren Umgebung, gerne auch bei Veranstaltungen unserer Förderer. Denn ganz nach Erich Kästner – „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ – halten verschiedene Stiftungen und Verbände dieses vielseitige Tun für förderungswürdig, u.a. die Kinderund Jugendstiftung Weil der Stadt, der Stadtjugendring, der Deutsche Chorverband, der Chorverband Johannes Kepler und das Bundesprogramm „Demokratie leben“, so dass auch der entsprechende finanzielle Spielraum für dieses Projekt gegeben ist. Der Kinderchor der Chorvereinigung Weil der Stadt, der aktuell von Elmar Freitag mit tatkräftiger Unterstützung von Heike Carbon und Tamara Leit-

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Wer singt, betet doppelt! – Neun Chöre unter einem Kirchendach Foto: Eva Ulmer Aus Anlass des Reformationsjubiläumsjahres gab es am Sonntag, den 21. Mai in der sehr gut besuchten katholischen St. Peter- und Paul-Kirche Weil der Stadt ein besonderes Chorkonzert: Neun Chöre aus Weil der Stadt, darunter die Chorvereinigung, gestalteten gemeinsam ein ökumenisches Konzert. Im Sinne der ökumenischen Ausrichtung waren sowohl katholische wie auch evangelische Kirchenchöre beteiligt und auch zwei „weltliche“ Chöre trugen ihren Teil zum gesungenen Gotteslob bei. Zu hören gab es überwiegend geistlich-christliche Werke

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aus fünf Jahrhunderten und in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Mit „Amazing grace“ und „Te Quiero“ konnte die Chorvereinigung Weil der Stadt einen ausdrucksstarken und gefühlvollen Schlusspunkt setzen. Zum Ausklang dieses ganz besonderen Jubiläumskonzertes sangen Publikum und alle Chöre gemeinsam das Lied „Verleih uns Frieden.“ „Hier kann nicht sein ein böser Mut, wo da singen Gesellen gut.“ Martin Luther


                 

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„Gekommen um zu bleiben – wir gehen hier nicht weg!“ Foto: Sigrid Vaas Angeblich neigt die „heutige Jugend“ zur Unbeständigkeit. Besonders in der Freizeit wird vieles angefangen und ausprobiert und – vor allem wenn es mit Arbeit und Mühe verbunden ist – auch schnell wieder bleiben gelassen. Mit diesem Verhalten hat auch unser Kinder- und Jugendchor zu kämpfen. Aber nicht alle Liebesmüh ist vergeblich, wie das folgende Beispiel zeigt: Markus Frey, Bass „Wie die Zeit vergeht. Als mich Sigrid fragte, ob ich nicht etwas über meine

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Zeit in der Chorvereinigung schreiben möchte, fiel mir erst auf, wie lange ich schon dabei bin und was ich alles schon mit dem Chor erlebt habe. Als ich damals Ende 2006 zum ersten Mal in den Chor kam, damals noch zu den YoungStars, war ich noch sehr schüchtern. Ich war auf der Suche nach einem Jugendchor, da ich schon immer gerne in meiner Freizeit gesungen habe. Vom ersten Moment an fühlte ich mich willkommen und aufgenommen. Mein erster Auftritt war „ABBA forever“ in der „Kulisse“ in Weil der Stadt. Es folgten noch weitere Auftritte, dann auch mit dem neugegründeten „Cross Generational Choir“. Beim CG-Projekt „Dein ist mein ganzes Herz“ sang ich zum ersten Mal beim gemischten Chor – und tue das auch noch heute. So wurde ich immer mehr ein fester Bestandteil des Chores und meine anfängliche Schüchternheit war verschwunden. Als Silvia Himmelseher dann auf Jana Wolbold und mich zukam und uns fragte, ob wir nicht die Leitung des CGC übernehmen möchten, stand für mich fest, dass ich diese Aufgabe gerne übernehmen würde. Hätte jemand am Anfang meiner Chorzeit gesagt, dass ich Jugendleiter eines Chores werde, hätte ich ihn bestimmt für verrückt erklärt. Sicher, am Anfang war es ziemlich anstrengend, sich in die Aufgaben eines Jugendleiters einzuarbeiten, aber dank der tatkräftigen Unterstützung von Silvia haben Jana und ich das ganz gut gemeistert.


Unser erstes eigenständiges CGC-Projekt war „The day of the battle“. Bei den vielen Aufgaben wie Finanzplan erstellen, Deko organisieren, Werbeplan erstellen usw. und natürlich nebenher noch proben, kam ich manchmal schon an meine Grenzen. Andererseits fand ich es äußerst reizvoll, die Geschichte um einen Auftritt herum selbst zu kreieren, was mir mit Hilfe von vielen bis heute immer ganz gut gelungen ist. Um die Qualität meiner Stimme und meine Gesangstechnik zu verbessern, nehme ich mittlerweile Gesangsunterricht bei Christian Wilms.

Rückblickend bin ich dankbar für diese tolle Aufgabe, an der ich gewachsen und selbstbewusster geworden bin. Natürlich ist auch eins klar, dass ich nur mit Hilfe eines tollen Chores die Aufgaben als Jugendleiter bis heute gerne und mit großer Freude übernehme. Nicht nur der CGC, sondern mittlerweile die ganze Chorvereinigung sind im Laufe der Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens geworden, ein Freundeskreis, in dem ich mich wohlfühle, mit dem ich viel Außergewöhnliches erlebt habe – und hoffentlich noch erleben werde!“

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Kepler-Chorverband vergoldet Weil der Städter Chor-Jugendarbeit! Foto: Kepler-Chorverband Schon zum zweiten Mal erhält die Chorvereinigung Weil der Stadt den Anerkennungspreis in Gold für gute Jugendarbeit. Fast schon unschwäbisch („Net gmeggert isch gnuag globt!“) erhielt im Rahmen der Jubiläumsmatinee des Kepler-Chorverbands am 2. April Elmar Freitag stellvertretend für den ganzen Verein von Verbandspräsidentin Angelika Puritscher und Chorjugend-Vorsitzendem Wolfgang Güthe den Anerkennungspreis in Gold für gute Jugendarbeit. Besonders erfreulich: Der Preis ist dotiert mit 300 € für die Jugendarbeit!

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Mittlerweile läuft im vierten Jahr das interkulturelle SingMit!-Projekt der Chorvereinigung in Kooperation mit der Musikschule Weil der Stadt. 2013 initiierte die damalige Jugendleiterin Silvia Himmelseher das „SingMit!“-Projekt zur Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Finanziell unterstützt wird das Projekt derzeit vom Stadtjugendring und der Kinder- und Jugendstiftung Weil der Stadt. So ist es möglich, dass das erste Jahr für Neueinsteiger kostenfrei ist. Ca. 30 Kinder werden in zwei Gruppen – die SingMit!-Kinder (4 – 6 Jahre) und die ChorKids (6 – 10 Jahre) - von Ingrid Mohr, Fachkraft für musikalische Früherziehung, betreut: Da wird nicht nur gesungen, zu den Liedern werden auch Orffsche Instrumente eingesetzt, kleine Choreografien und szenische Darstellungen eingeübt. Aktuell probt unser engagierter Chornachwuchs für das interkulturelle Musikprojekt „Deine Märchen – Meine Märchen“. Da werden Märchen nicht


nur ganz klassisch erzählt, sie werden auch mit verschiedenen Instrumenten klanglich ausgeschmückt. Gesungen werden zu den jeweiligen Märchen passende Lieder in verschiedenen Sprachen. Außerdem werden einzelne Märchen szenisch oder pantomimisch dargestellt oder mit verteilten Rollen vorgetragen. Für Abwechslung und vielfältige Anregungen ist also gesorgt. Musikalisch unterstützt werden

die jungen Sängerinnen und Sänger von Instrumentalisten und Ensembles der Weil der Städter Musikschule. Fast schon traditionell sind auch die Tanzmäuse der Ballettschule Gymnastica mit von der Partie. Den märchenhaften Schluss gibt es zu hören und zu sehen am Samstag, den 25. November 2017, ab 15 Uhr in der Aula des Schulzentrums Weil der Stadt.

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Märchenhaft … Text + Fotos: Sigrid Vaas … ging es zu beim Sommerfest der SingMit!-Kinder und ChorKids. Da gab es jede Menge Prinzessinnen, Prinzen und Räuber zu sehen. Auch ein Wolf und eine Geißenmama wurden gesichtet. Kein Wunder – unter der Leitung von Ingrid Mohr und am Klavier begleitet von Deborah Ohngemach präsentierte der Sängernachwuchs dem Publikum Auszüge aus „Deine Märchen – meine Märchen – Orient und Okzident“.

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Da wurden Märchen solo oder mit verteilten Rollen vorgetragen, es wurde mit großer Inbrunst gesungen, selbst gebastelte Zauberstäbe und diverse Perkussionsinstrumente kamen zum Einsatz und es wurde ordentlich auf die Trommel gehauen. Zum märchenhaften Hör- und Sehgenuss gab es dann noch für alle ein märchenhaftes Kuchenbuffet. Ein wahrlich märchenhafter Sommer-Nachmittag für alle Beteiligten! Mehr zu sehen und zu hören gibt es am Samstag, den 25. November 2017, ab 15 Uhr in der Aula des Schulzentrums Weil der Stadt.


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enthusiastisch, aber auch entschieden und bestimmt trainiert und dirigiert sie (durchaus im erweiterten Wortsinne) die quirligen Nachwuchssänger.

Alles singt auf ihr Kommando! Ingrid Mohr, Chorleiterin von SingMit! und ChorKids Text + Fotos: Sigrid Vaas „Musikalische Früherziehung“ ist nicht nur die Profession von Ingrid Mohr, nein, es ist auch ihre Leidenschaft. Um das zu erkennen, muss man kein Experte sein – es reicht, sie bei der „Arbeit“ mit den Kindern und bei den Auftritten mit unseren Jüngsten zu beobachten: Temperamentvoll und

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Studiert hat die gebürtige Fränkin Musik mit dem Hauptfach Blockflöte am Konservatorium in Nürnberg und an der Musikhochschule in Würzburg. Ihr Studium schloss sie ab als Staatlich geprüfte Musiklehrerin, Diplom-Musiklehrerin und mit dem Konzertexamen (weitere Instrumente: Cembalo und Klavier). An der Berufsakademie in Trossingen absolvierte sie außerdem den berufsbegleitenden Lehrgang für „Musikalische Früherziehung“ (MFE). 1986 begann sie an der Musikschule Weil der Stadt als Blockflötenlehrerin, wo sie Schüler aller Altersklassen und Leistungsniveaus unterrichtet. Nach Abschluss des MFE-Lehrgangs übernahm sie auch dieses Angebot der Musikschule. Im Rahmen einer Kooperation von Musikschule und Chor entstand beim ersten interkulturellen Kinderchorprojekt 2013 der erste Kontakt zur Chorvereinigung. 2014 übernahm sie dann die Leitung der SingMit!-Kinder und - als Nachfolgerin von Kai Müller – auch die Leitung der ChorKids. Wie es sich für einen interkulturellen Chor gehört, werden deutsche und auch fremdsprachige Texte erarbeitet,


Melodien und Lieder aus Deutschland und vielen anderen Ländern – insbesondere auch aus den Herkunftsländern der Kinder. Als Ergänzung, zur Rhythmusschulung und auch zur Abwechslung kommen die unterschiedlichsten Perkussionsinstrumente zum Einsatz. Und dann heißt es vor allem: üben, üben, üben – und gleichzeitig die Kinder bei Laune halten! Das bedeutet für Ingrid Mohr: Jede Chorstunde muss anders verlaufen, der ganze Raum wird genutzt, passend

zum jeweiligen Lied werden Bewegungen und Gesten gelernt, es wird gemalt und gebastelt. Ganz nebenbei wird die Stimme geübt, Konzentration und auch Disziplin. Und siehe da: Das scheinbar Unmögliche gelingt Ingrid Mohr immer wieder aufs Neue: Mit den Kindern ernsthaft und konzentriert arbeiten und das mit Freude, Begeisterung und Erfolg von Groß und Klein!

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Chorvereinigung beim Weil der Städter Tag in der Malmsheimer Krippe Text + Fotos: Sigrid Vaas Singen wir alle Jahre wieder gerne und auch mit Inbrunst vom Traum eines weißen Weihnachtens, vom Frieden in der Welt, vom Tannenbaum mit seinen grünen Blättern (?), von den Glöckchen, die zart und süß vor sich hin läuten, von der fröhlichen Weihnachtszeit? Oh ja, das tun wir! Bedauern wir es, dass uns dafür grade mal knappe vier Wochen bleiben – und dann Schluss ist mit der fröhlichen Weihnachtszeit und dem süßen Glockengeläut? Oh ja, das tun wir! Wäre es da nicht ein Grund zum Jubilate, wenn man all die schönen Melodien auch noch nach Weihnachten singen könnte? Oh ja, das wäre es!

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Es begab sich also am Dienstag, den 17. Januar 2017, dass sich die Chorvereinigung als Teil einer Weil der Städter Abordnung aufmachte nach Malmsheim, um dortselbst einige weihnachtliche Weisen an/in der dortigen Krippe zum Besten zu geben. Wie es Brauch nach der – früheren – katholischen Liturgie ist, endet die Weihnachtszeit erst zu Mariä Lichtmess am 2. Februar. So lange bleibt die Krippe in der dortigen Martinuskirche aufgebaut, die es unter Federführung von Pfarrer Pitzal schon zum 37. Mal gibt. Dabei handelt es sich nicht um eine Krippe, wie wir sie üblicherweise aus Kirchen kennen. Nein, hier ist die komplette Kirche die Krippe – ein überwältigendes Krippen-Gesamtkunstwerk mit über 500 individuell gestalteten Figuren. Jedes Jahr hat die Krippe ein anderes Thema meist mit aktuellem Gegenwartsbezug - dieses Jahr „500 Jahre Reformation“ . Ebenfalls zur Tradition geworden ist mittlerweile der „Weil der Städter


Tag“: Diverse Weil der Städter VIPs gestalten gemeinsam eine Art Andacht, musikalisch umrahmt von einem musiktreibenden Verein. Dieses Jahr gehörten neben Bürgermeister Thilo Schreiber, den beiden Nachtwächtern Gerd Diebold und Manfred Nittel, dem Türmer Willi Bothner, dem AHA-Vorsitzenden Michael Borger auch die Chorvereinigung zu dieser Abordnung. Mit nachdenklichen, aber auch humorvollen Beiträgen (AHA!) und den gefühlvollen Gesängen der Chorvereinigung trug jeder seinen Teil bei zu einem besinn-

lich-stimmungsvollen Abend in der Krippe. Beim anschließenden Rundgang mit Pfarrer Franz Pitzal war noch Gelegenheit, die Krippe in allen Einzelheiten in Augenschein zu nehmen. Der Besuch nicht nur an, sondern tatsächlich auch in der Krippe war für alle beteiligten Sängerinnen und Sänger eine willkommene Gelegenheit, nach dem Weihnachtsfest noch einmal die Weihnachtszeit zu besingen und in weihnachtlichen Gefühlen zu schwelgen. Da kann man nicht meckern … sondern kommt gerne wieder!

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Abgesang – Neues aus Müllers Sprücheküche Text: Kai Müller-O-Ton Foto: Sigrid Vaas ƒƒ Zum Sopran, der bekanntlich mit sehr, sehr hohen Tönen kämpft: „Faschd a bissle bessr gwä!“ ƒƒ „Rings um mich ist Rhythmus – und ich bin nicht dabei!“ ƒƒ „Da gibt’s aber einige, die vorher nicht mitgesungen haben – so falsch war‘s vorher nicht!“ ƒƒ „Wer singt denn da so falsch – untenrum?“ ƒƒ „… bringt jeden Leib in Schwung – au mein womöglich …“ ƒƒ „Das sind keine Vampire sondern singende Hausfrauen!“ ƒƒ „Die Männer sind dran! Müssen wir das definieren?“

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KAMMERCHOR

1. Vorsitzende Monika Jüngling Tel. 07141/797343 E-Mail: m.juengling22@gmail.com

Chorproben in Ditzingen Neuapostolische Kirche Münchinger Straße 25 71254 Ditzingen

2. Vorsitzende Manuela Kocher Tel. 07156/39331 E-Mail: manuela.kocher@onlinehome.de

Montags (14-tägig) 19.30 – 21.30 Uhr

Kassier Bettina Herrmann Tel. 07154/28029

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Redaktion Auftakt Dorothee Schulz E-Mail: schulz.rutesheim@freenet.de Letzte Projekte: „Finnland meets Schwaben“ „Autorenlesung mit Dorothea Grünzweig und Dieter Adrion“ „Schön ist die Welt“ „Der volle Klang der Reformation“


In der Kürze liegt die Würze

Zwei Auftritte mit Jay Alexander

Der Abend „Zweiländerleben“ mit den preisgekrönten Autoren Dorothea Grünzweig und Dieter Adrion in der Stadtbücherei Rutesheim war ein großartiger Erfolg. Vor ausverkauftem Haus begleiteten wir die Beiden auf ihrer literarischen Reise durch Finnland und Schwaben. Die Zuhörer waren restlos begeistert!

Am Muttertag in Fellbach und an einem heißen Juniabend in Karlsruhe hatten wir die große Ehre, Jay Alexander bei seiner Tourneereise „Schön ist die Welt“ zu begleiten. Die dazu gehörende CD war schon nach kurzer Zeit wieder Nummer 1 in der klassischen Hitparade! Wir sind übrigens auch darauf zu hören. Es war wie immer eine Freude, Jay zu erleben! Vielen Dank, Jay!

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Der volle Klang der Reformation Wir beendeten die Reihe der Konzerte zum Thema „500 Jahre Reformation 1517“ in der wunderschönen Grabkapelle auf dem Rotenberg mit zwei jeweils 20-minütigen Auftritten. Anlässlich des Lutherjahres tru-

gen wir geistliche Chöre von Martin Luther oder mit Worten Luthers` von anderen Komponisten wie Distler, Schütz, Mendelssohn-Bartholdy und Kaminsky vor. Zum Abschluss gab es noch eine Zugabe aus der Gruft der Kapelle. Dieser besondere Klang und die feierliche Stimmung bescherte dem Publikum und vor allem uns Sängern ein unvergessliches Erlebnis.

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LIEDERKRANZ DITZINGEN

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1. Vorsitzende Seyran Sanz Alonso Tel. 07156/951516 E-Mail: vorstand@liederkranz-ditzingen.de

Probenlokal Fuchsbau, 1. OG Leonberger Straße 39 71254 Ditzingen

Chorleiter Kai Müller Tel. 0711/5181531 E-Mail: CG.Kai.Mueller@acor.de

Donnerstags 18.30 Uhr: DitSingers 20.15 Uhr: Informationen 20.30 Uhr: city-chor

Bankverbindung Volksbank Ströhgäu eG BIC: GENODES1MCH Konto: DE60 6006 2909 0025 2440 00

Redaktion Diana Salsa E-Mail: schrift@liederkranz-ditzingen.de Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen im Ditzinger Anzeiger und im Internet: www.liederkranz-ditzingen.de


Liebe Sängerinnen und Sänger des city-chors und der DitSingers, sehr geehrte Mitglieder und Freunde des Liederkranzes. Das diesjährige Konzert der Chorgemeinschaft Kai Müller wirft bereits seinen Schatten voraus – und macht seinem Namen auch alle Ehre. Mit „Faszination Musical“ ist es wieder einmal gelungen, über 250 aktive Sängerinnen und Sänger gemeinsam auf die Bühne zu holen. Begleitet wird dieser bombastische Chor von vier exquisiten Solisten, Orchester CONCERTO Tübingen sowie der Torsten Bader Band. Zu hören sind am Sonntag, den 29. Oktober, die fulminantesten Originalchorszenen aus den Erfolgsmusicals Das Phantom der Oper, Elisabeth, Les Misérables, Tanz der Vampire und vielen anderen. Karten erhalten Sie im Vorverkauf über die Sänger sowie bei www.easyticket.de. Im Herbst veranstalten wir zu Ehren der Geburtstags- und Mitgliedsjubilare wieder ein kleines Fest. Am Sonntag, den 19. November, kann bei Kaffee und Kuchen im evangelischen Gemeindesaal dann nach Herzenslust „geschwätzt“ werden – was ja bekanntlich in den Chorproben immer viel zu kurz kommt! Lassen Sie sich überraschen, welche „Showeinlagen“ wir dieses Jahr für unsere Ehrengäste vorbereitet haben… Auch im Dezember wollen wir die Geselligkeit in unseren Chören nicht zu kurz kommen lassen und präsentieren uns wie immer mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in Ditzingen.

Am 2. Adventswochenende, 9. und 10. Dezember, laden wir Sie ein, sich beim Liederkranz e.V. Ditzingen mit heißem Glühwein aufzuwärmen und mit knusprigen Pommes und leckeren Würsten zu stärken. Kaum neigt sich das Jahr 2017 dann dem Ende entgegen, werden auch schon wieder eifrig neue Pläne geschmiedet, um potenzielle Sänger und Zuhörer zu gewinnen. Diesmal geht die musikalische Reise gleich auf zwei fremde Kontinente: Während sich die DitSingers in Südamerika zu heißen lateinamerikanischen Rhythmen bewegen, nähert sich der city-chor in Afrika so manchem Ureinwohner in der Landessprache an. Auf dieses Doppelkonzert, das unterschiedlicher nicht sein könnte, dürfen Sie schon heute gespannt sein – oder werden Sie doch ein Teil davon! Wir freuen uns, Sie im Januar 2018 zum neuen Projektstart in der Probe begrüßen zu dürfen! Wir wünschen Ihnen einen goldenen Herbst und kommen Sie gut durch den Winter. Wir freuen uns, wenn Sie unseren Chören und dem Gesang zugeneigt bleiben – vielleicht auch als aktiver Sänger oder Sängerin... Herzlichst grüßen Sie Seyran Sanz Alonso, Sonja Weigel, Diana Salsa, Cornelia Weihing und Kai Müller

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Hafenscherbenfest Mit Karaoke und Cocktails gegen den Regen Am 9. und 10. September war es wieder soweit: Ditzingen feierte Hafenscherbenfest und auch der Liederkranz war natürlich wie immer mit dabei! Entsprechend unserer Tradition fand am Samstagabend die Karaoke-Party der DitSingers statt, ebenfalls konnten sich Besucher an unserer Cocktail-Bar erfrischen. Trotz des schlechten Wetters und dem dadurch eher schleppenden Zulauf an Besuchern heizte sich ab 19.00 Uhr die Stimmung auf, als die ersten musikalischen Darbietungen ertönten. Dank dem überdachten Zelt tat der Regen der Party keinen Abbruch und es wurde bis in die Nacht weitergefeiert, so lange es erlaubt war!

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Wir danken an dieser Stelle allen fleißigen Helferinnen und Helfern für ihre Unterstützung und natürlich allen Besuchern, die trotz des schlechten Wetters ihren Weg zu uns gefunden haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem den Sängerinnen und Sängern, die mit ihren Darbietungen einen wesentlichen Beitrag zur tollen Stimmung im Zelt geleistet haben. Hoffentlich sehen wir uns zum nächsten Hafenscherbenfest wieder!


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Dem Kai soi Gosch Kais unerschöpfliche schwäbische Zitate-Kiste Text: K. Der aufmerksame und motivierte Chorschüler hängt seinem Chorleiter natürlich mit Inbrunst an den Lippen, in diesem Fall auch immer mal an der schwäbischen Gosch. So kommt man neben musikalischer Anleitung und chorischen Ausführungen auch in den Genuss schwäbischen Hochklamauks. Fachliche Anweisungen wie „Jetzt klinget emol älle wie en Vibrationsalarm!“, „Geh nen Kuckuck nunder!“ oder „Melodie minus 1 gleich ich“ werden von uns natürlich stante pede befolgt. Manchmal scheint es aber auch Kai nicht mit rechten Dingen zuzugehen, dann bruddelt es von hinterm Flügel auch schon mal „Diese Quarte hat der TEUFEL g‘sehn!“. Doch oh Wunder, trotz mancher Zurechtweisung „Es wär scho arg schee, wenn man des C da unten auch triefe“ oder „Wenn man‘s bei 100 Proben ned oimal trifft, würd‘ I des bei der Aufführung nimmer probiere‘!“ staunt sogar Herr Müller manchmal Bauklötzle: „Eh! Was war jetzt des!?! ... [betretene Stille] ... Wieso hennt ihr des jetz könne?!“ Frohen Mutes sehen wir also der Aufführung im Oktober entgegen, ne-

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ben der ganzen Singerei „wird a bissl schaugespielert“ und wenn‘s ganz schlimm kommt, geht auch nur die Welt unter: „Wenn ihr die Apokalypsä so singt, dann bricht die gleich unten im Beethovensaal herein!“. In diesem Sinne, „uff de BATSCH!“

Alles Gute!

Runde Geburtstage feiern im 2. Halbjahr 2017: Golo Bahlmann Siegfried Böpple Jochen Bossler Astrid Hubel Birgit Machinek Karl-Heinz Raith Ilse Reinhardt Kerstin Schwarz Hermine Skottke Joachim Straub Renate Wagner Cornelia Weihing Doris Wenk Wir gratulieren herzlich!


Neue Projekte für 2018 Nachdem das Jahr 2017 ganz im Zeichen der Chorgemeinschaft steht – mit dem gemeinsamen Großprojekt „Faszination Musical“, welches am 29. Oktober im Beethovensaal der Liederhalle Stuttgart zur Aufführung kommt – werden ab Anfang 2018 wieder vereinsinterne Projekte der einzelnen Chöre einstudiert. Der Liederkranz Ditzingen veranstaltet hierbei ein Kooperationsprojekt seiner beiden Ensembles: city-chor und DitSingers. Das Thema ist jeweils afrikanische und südamerikanische Chormusik; die gemeinsamen Konzerte finden Anfang Februar 2019 statt.

Der city-chor ist mit über 60 Sängerinnen und Sängern das größere Ensemble im Liederkranz und ideal für musikbegeisterte Menschen aller Altersklassen. Anstatt sich auf einige wenige Stilrichtungen festzulegen, ist Abwechslung die Regel – Oper, Klassik, Romantik, aber auch Gospel, Filmmusik, Rock und Pop oder Musical sind vertreten. Zuletzt stand die lateinamerikanische Weihnachtsmesse „Misa Criolla“ sowie „Navidad Nuestra“ auf dem Programm, die Ende 2016 mit großem Erfolg in der katholischen Kirche St. Maria aufgeführt wurde. Beim kommenden Projekt wird nun in die Welt der afrikanischen Chormusik und Rhythmen eingetaucht, natürlich in Originalsprache und mit passender musikalischer Begleitung.

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Die DitSingers bestehen seit 2005 und bilden mit ca. 25 Mitgliedern den „jungen Chor“ im Liederkranz, wobei diese Bezeichnung nicht das Alter, sondern vielmehr die persönliche Einstellung jedes Einzelnen wiedergibt. Nicht nur Singen, auch Bewegung und Inszenierung auf der Bühne mit selbst entwickelten Kostümen und Bühnenbild gehören für uns selbstverständlich zu einem Konzert dazu. In den letzten Jahren haben sich die DitSingers vor allem durch diverse Musical-Eigenproduktionen einen Namen gemacht (zuletzt „Lost in Time“ im Jahr 2015). Für das kommende Projekt werden Stücke der südamerikanischen Chormusik einstudiert und natürlich passend inszeniert.

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Die Proben im Liederkranz Ditzingen finden immer donnerstags statt; hierbei proben die DitSingers von 18.30 Uhr bis 20.15 Uhr, der city-chor im Anschluss bis 22.00 Uhr. Die neuen Projekte starteten Anfang Januar 2018, interessierte Sängerinnen und vor allem Sänger sind herzlich willkommen, bei unseren Proben in beide Ensembles „hineinzuschnuppern“. Der Beginn eines Projekts ist immer der ideale Zeitpunkt zum Einstieg. Kommt singen – wir freuen uns auf euch! Alle Probentermine sind tagesaktuell im Internet zu finden: www.liederkranz-ditzingen.de


Neue Mitglieder

Lucia Fischer Guimil

Annette Höschele-Fischer

Eine im Fränkischen geborene Spanierin und ein Schwarzwälder heiraten, gründen eine Familie, ziehen geschäftlich bedingt bundesweit um und landen im Herbst 2016 in Ditzingen. Schluss mit der Reiserei, wir wollen uns endlich niederlassen – und damit auch ich endgültig an einem Ort ankommen kann, gehört für mich das Singen in einem Chor. Das habe ich schon als Jugendliche im Schulchor genossen und brauchte es auch als Ruhepol während meines Medizinstudiums in Hessen. Durch Tine Janßen, der Kindergarten-Erzieherin meines Sohnes, wurde ich auf die DitSingers aufmerksam gemacht – ich wollte unbedingt auch auf ihrer Hochzeit singen! Die Konzertklänge der Missa Criolla noch im Ohr, hat mich die Begeisterung schnell gepackt. Ich freue mich auf „Faszination Musical“ mit einem kraftvollen Chor und auf weitere tief-schwäbische Mundart-Lektionen von Kai Müller.

Der Musical-Flyer hat mich angelacht, deshalb bin ich jetzt dabei! Und es macht riesig Spaß, bei euch und mit euch! Zum Singen bin ich vor zwei Jahren absolut zufällig gekommen (bis dahin war ich musikalisch seit meiner Grundschulzeit immer mit Geige unterwegs): Ich bin Lehrerin und war nach einem Hallenturnier (ohne Mikrofon) erst „ohne Stimme“, dann lange Zeit mit „wenig Stimme“. Die Logopädin empfahl mir, meine Stimme durch Singen zu festigen. Hat geklappt! Inzwischen habe ich eine richtig kräftige Stimme. Genial!

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Ein Wochenende mit Kirby Shaw Wie man ein gesell­ schaftliches Anliegen durch Musik unter die Leute bringt Text: Sina Thaler Fotos: Diana Salsa We’ll meet, yes, we’ll meet, we gonna meet… Dr. Kirby Shaw. Ja es war endlich soweit, der nunmehr 5. Workshop mit Kirby in Calw stand an! Im Vorfeld wurden Fahrgemeinschaften gebildet und ich muss sagen, ohne den anderen nahe zu treten, unsere war die lustigste! Mit Petra als Fahrerin und Susanne, Gaby, Astrid und mir als Mitfahrer ging es Samstag- und Sonntagmorgen los Richtung Calw. Mit jeder Menge Lachfalten kamen wir an, suchten uns ein

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Plätzchen und holten Kaffee/Tee und Butterbrezeln. Ein paar Minuten später trat Kirby in die Mitte der Schul-Aula – unter tosendem Applaus. Es folgte das obligatorische Einsingen: „Singing is good, singing is fine, I like to sing most all the time.“ Und dann hat sich Kirby erstmal für seine Versicherung von 2016 entschuldigt: „Es wird nie einen Präsidenten Trump geben!“ – Naja, irren ist menschlich. ; ) Kirby Shaw verknüpft politische und gesellschaftliche Aussagen mit der Musik. So gibt es immer eine große Aussage über allen Liedern: Wir sind alle Menschen und somit Brüder und Schwestern. Egal wie wir aussehen, an welchen Gott wir glauben oder nicht oder wo wir leben, was wir machen, wir sind ein kleiner Teil des großen Ganzen und sollten daher zusammen-


stehen und uns gegen Ungerechtigkeiten auflehnen – „Tear them down, one by one, all the walls that divide us.“ Wenn er aus seinem bewegten Leben erzählt und warum er ein bestimmtes Lied gewählt hat, bekommt man Gänsehaut und es geht ans Herz – da muss man sich schon mal das ein oder andere Tränchen verdrücken und es braucht einen kurzen Augenblick, um den Kloß im Hals herunter zu schlucken. Es ist immer wieder beeindruckend, was man an zwei Tagen mit etwa 200 motivierten Sängerinnen und Sängern auf die Beine stellen kann! Die Noten

und Übungsaufnahmen gibt es schon im Vorfeld, so dass jeder für sich Stimme und Text üben kann. Kirby erarbeitet dann mit uns den Ausdruck, den er transportieren möchte. Am Sonntagnachmittag hatten wir dann unser Abschlusskonzert. Diesmal dank des guten Wetters sogar im Freien. Auch wenn wir das erste Lied vermasselt haben, wurde es doch noch ein voller Erfolg! Und das Beste ist, dass Kirby versprochen hat, auch im nächsten Jahr wieder zu kommen! Also meldet euch an, es lohnt sich!

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OKLAHOMA im Strohgäu Wir „vier“ waren auch hier… dabei! Text: Annette Hesse Mit zwei Vorstellungen des Musicals „Oklahoma“ in der Stadthalle Leonberg – am 1. und 7. April 2017 – feierte der Chorverband Johannes Kepler sein 70-jähriges Jubiläum. Wir „vier“ Sängerinnen des Liederkranz e.V. Ditzingen waren auch dabei: Sonja Weigel, Petra Strobel, Christina Holthoff und Annette Hesse. Sonja spielte die Ado Annie, Petra die Tante Ella und Christina eine Freundin von Laurey (Ellas Nichte). Annette sang im Projektchor mit, in Funktion als Ehefrau des Farmers Ike Skidmore. Uns „vier“ Chorsängerinnen hat das Mitmachen bzw. Singen, Spielen und Tanzen in beiden Musicalaufführungen sehr viel Freude und Spaß gemacht, trotz der „vielen“ Chorproben!!

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Mini-Statistik: ƒƒ Infoabend war am 10.5.2016 im Sängerheim Weissach ƒƒ Projektchor: 70 Sänger/innen aus 15 Chören ƒƒ Ballett: 29 Tänzerinnen ƒƒ Projektorchester: 20 Musiker/innen ƒƒ Probenorte: 6 verschiedene im Umkreis Leonberg ƒƒ Proben: Beginn am 19.9.2016 im 14-Tage Rhythmus, Männer-/ Frauenchor im Probenraum des gemischten Chors der Sportvereinigung Warmbronn. Ab Februar 2017 der Gesamtchor. Das Resümee: Y E O W! A – yip – i – o – ee – Yay, OKLAHOMA – okay!


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Chorproben in Ludwigsburg Jugendmusikschule, im Kunstzentrum der Karlskaserne, Mannschaftsgebäude Hindenburgstr. 29 71638 Ludwigsburg Infos zu den Proben und weitere Probeorte im Internet unter: www.tonart.kai-mueller-choere.de Redaktion Auftakt Betina Grßtzner E-Mail: gruetznerb@t-online.de

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1. Vorsitzende Karin Willet-Darcis Tel. 07154/24851 E-Mail: tonart@kai-mueller-choere.de Spendenkonto Volksbank Ludwigsburg IBAN DE34 6049 0150 0399 2340 04 BIC GENODES1LBG


Alles Gute! Geburtstage bei TonArt Runde Geburtstage feiern im 2. Halbjahr Iris Henning Kerstin Schwarz Wir gratulieren herzlich!

Aktuelles bei TonArt Ludwigsburg Text: Karin Willet-Darcis Neben der Vorbereitung auf das Musicalkonzert der Chorgemeinschaft am 29. Oktober sind von TonArt

TonArt Ludwigsburg

Ludwigsburg zwei Auftritte geplant, bei denen wir Ausschnitte aus dem aktuellen Musicalprogramm präsentieren wollen - ein kleiner Vorgeschmack auf das Konzert in der Liederhalle. Am Sonntag, 17. September, singen wir um 14 Uhr auf der Bühne im Hahn’schen Garten des Blühenden Barock. Für den Besuch des Konzertes wird eine Eintrittskarte in das Blühende Barock benötigt. Anfang Dezember steht dann noch ein Auftritt auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt auf dem Programm. Den aktuellen Termin veröffentlichen wir auf unserer Internetseite. 2018 starten die Vorbereitungen zu „25 Jahre TonArt Ludwigsburg“ - die Jubiläumsveranstaltung mit Gesang und Tanz ist am 9. Februar 2019 im Forum Ludwigsburg geplant.

Termine:

Samstag, 21. Oktober 2017, 19 Uhr Mitwirkung beim 1. Chorfestival in LB-Poppenweiler

Sonntag, 17. September 2017, 14 Uhr Auftritt im Blühenden Barock Ludwigsburg

Anfang Dezember, Auftritt auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt

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Punkte. Ich brauche Punkte! Text: Kerstin Schwarz Der Europäische Song Contest ist etwas für Weicheier. Das ist jetzt für den Einen oder Anderen bestimmt hart zu lesen. Es verschafft mir auch nicht unbedingt Freunde, wenn ich so etwas in den Raum stelle. Ich kann es aber erklären. Während unser wackerer Song-Contest-Kombattant sicherlich gut vorbereitet und mit einem hoffentlich erstklassigen Lied zum Wettstreit antritt, erhält er nach absolviertem Auftritt Punkte. Im Idealfall sind das 12 pro Land. Kurz gesagt: Üben, hinfahren, trällern, Punkte einkassieren, gewinnen und fertig. So einfach geht das. Mir hingegen, als einfacher Chorsänger, ist damit nicht gedient. Ich muss schon vor dem Auftritt Punkte sammeln, viele Punkte. Das ist wesentlich härter und verlangt nach Planung. Der geneigte Leser fragt sich jetzt sicherlich: Wofür denn um Himmels Willen? Kurz erläutert: Im Oktober 2017 findet das große Konzert aller Chöre der CGKM in der Liederhalle statt. Im Repertoire: Musicals. Die Sängerinnen

und Sänger sollen gut vorbereitet sein und müssen eine Mindestanzahl von Probenpunkten erreichen. Für jede Probe gibt es also eine vorbestimmte Anzahl von Punkten. Das ist die harte Währung der Stunde. Nicht genügend Punkte, keine Teilnahme am Konzert. Leider gibt es keinen Schwarzmarkt oder eine Tauschbörse. Der Dirigent und das Präsidium kontrollieren hier scharf. So ein Mist aber auch. Wie viele brauche ich eigentlich? Der Chorleiter hat das mal geschrieben und bestimmt schon oft angesagt. Ich höre ihm ja schon irgendwie zu und lese seine bunten Zettel. Vergesslich bin ich aber auch. Kann ich nichts für, ist bestimmt mein Alter. Ich weiß auch nicht mehr, wo ich den Zettel hingelegt habe, aber ich meine ich brauche so zwischen 25 und 30... oder so…. Ich muss also was tun. Ich schätzte mal, dass die Proben bei TonArt alleine nicht reichen werden. Ich muss auf Reisen gehen und wie ein Eichhörnchen Punkte bei Proben der anderen Chöre einsammeln. Das ist mühselig und bringt meinen Kalender ganz schön durcheinander. Dies führt mich wieder zu der Überlegung, wie ich an die Dinger auch so gelangen kann. Wie gesagt, es existiert ja kein Schwarzmarkt hierfür. Noch nicht. Was nicht ist, muss in diesem Falle werden.

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Meine Beobachtungen ergeben Folgendes: Die Stimmführer der einzelnen Chöre kreuzen für ihre jeweiligen Sänger die Probenanwesenheit an. Hier in das System einzugreifen, erscheint mir nicht Erfolg versprechend. Was ist jetzt aber, wenn man in einen Chor geht, bei dem man nicht Stammsänger ist? Da ist der Stimmführer ja raus. Der Chorleiter überreicht dem Sänger in diesem Falle eine Bestätigung über die Teilnahme an der Probe. Diese nimmt der Gastsänger entgegen und händigt sie seinem örtlichen Stimmführer bei nächster Gelegenheit aus. Hier müsste man doch eingreifen können. Ich habe die Schwachstelle identifiziert. Es ist der Chorleiter. Er benutzt vorgedruckte Zettel (schon wieder Zettel!). Hier wird nur noch Name des Sängers, Punktezahl für diese Probe und Tag vermerkt. Krönender Abschluss ist die Unterschrift des Chorleiters. Die Dinger sind also blanko. Herrlich! Ich liebe Blanko-Dinger. Da lässt sich doch was machen. Eingehende Erkundungen ergeben weiterhin, die Zettel liegen vor der Chorprobe jungfräulich auf dem Flügel. Er hat sie sich schon zurechtgelegt, damit es schnell geht diese auszufüllen und unters Volk zu bringen. Großer Fehler Herr Kontrolletti! Sie haben nicht mit mir gerechnet. Pah, mich an dieser Stelle zu unterschätzen ist geradezu frevelhaft. Vor der Probe gibt es hin-

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reichend Ablenkungen für den Chorleiter. Sachen mit einzelnen Sängern müssen besprochen und Termine mit dem Vorstand abgestimmt werden. Reichliche Gelegenheit mit einem entschlossenen Grapscher ein paar Blanko-Zettel-Dinger einzuheimsen. Gesagt, getan. Ich habe Sie! Siegestrunken sitze ich nach der Chorprobe daheim in meiner eigens eingerichteten Fälscherwerkstatt. Vor mir liegen: Stift, Kalender, Taschenrechner und eine unterschriebene Teilnahmebestätigung für eine Chorreise. Jetzt ist es ganz einfach: Passende Termine aussuchen, eintragen, ab und zu zusammenrechnen - wir wollen ja nicht gierig werden - und dann zum Schluss die Unterschrift von der Reiseanmeldung durchpausen. Kujau könnte sicherlich von mir noch lernen. Doch was ist das? Verflixt! Nein! Warum nach all den Mühen? Es geht nicht. Die Blanko-Dings-Dinger sind zu dick. Ich kann nichts durchpausen! In Handschriften bin ich zu schlecht, ich kann sie nicht freihändig nachmachen. Ich gebe mich geschlagen, Chapeau Herr Müller! Sie haben mich überlistet. Das System war mir über. Ich nehme mir also den Stift, den Kalender und den Taschenrechner zur Hand und plane meine Probenbesuche…. Mist.


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DAIMLER MÄNNERCHOR

1. Vorsitzender Wolfgang Schall Tel. 0711/1750410 E-Mail: woschall@gmx.de

Chorproben im Daimler Männerchor Kantine des Werks 10 der Daimler AG Stuttgart-Untertürkeheim Dienstags 16.00 Uhr – 17.20 Uhr Redaktion Auftakt: Wolfgang Schall E-Mail: woschall@gmx.de

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Spannendes und Entspannendes vom DaimlerMännerchor Text: Peter Harrer Das Hauptaugenmerk unseres Beitrages in der letzten AufTakt-Ausgabe vom April d.J. galt naturgemäß unseren damals unmittelbar bevorstehenden Männerchor-Matinee-Veranstaltungen am 7. Mai in der Untertürkheimer Sängerhalle und am 21. Mai in der Festhalle in Schmiden. Dass beide Veranstaltungen sehr gut besucht waren und von den begeisterten Gästen auch jeweils mit reichlich Beifall bedacht wurden nehmen wir als weiteren Motivationsschub sehr gerne mit und werten sie als Mut machenden Beweis dafür, dass die Faszination des Männerchorgesangs auch in der heute

scheinbar eher eventorientierten Zeit nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt hat. Dabei wähnen wir uns, insbesondere auch im chorgesanglich sehr harmonischen Zusammenwirken mit unseren Sängerkameraden von der Concordia Schmiden und nicht zuletzt mit unserem gemeinsamen Maestro Kai auf einem sehr guten Weg, den wir sehr gerne weiter beschreiten möchten. Wenngleich wir den gepflegten Chorgesang in all seiner Schönheit und Vielfältigkeit und in seinem schier unerschöpflichen Facettenreichtum als unser „Kerngeschäft“ betrachten und anerkennen, so hat natürlich die Geselligkeit auch bei uns ihren anerkannt wichtigen Platz wohl wissend, dass nur vom Singen alleine keine Laien-Chorgemeinschaft auf Dauer überlebensfähig ist. Auch für uns gilt das allgemein gültige Lebensprinzip der ständig wechselnden Polarität d.h. auf uns übertragen zwischen Span-

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nung und Entspannung; alles eben zu seiner Zeit. Zeit zum Entspannen war am letzten Samstag im Juli angesagt, als es uns Daimler-Sänger mit unseren Angehörigen und Freunden anderer Kai-Chöre zum alljährlichen Ausflug, dieses Mal in die Region Hegau und den südlichen Schwarzwald, verschlug. Begünstigt vom idealen Ausflugswetter genoss man zunächst von der Festungsruine Hohentwiel die wunderschöne Aussicht, insbesondere auf den oberen Teil des Bodensees mit der Insel Reichenau und den gigantischen Blick auf das herrliche Alpenpanorama. Auf das Vortrefflichste gestärkt durch einen opulenten Brunch fuhr man schließlich weiter ins idyllisch gelegene Schweizer Städtchen Stein am Rhein mit seinem gut erhaltenen Altstadtkern im oberen Teil des Kantons Schaffhausen. Zu einem weiteren Höhepunkt avancierte schließlich die Rheinschifffahrt bis zur Insel Reichenau. Ob es währenddessen wohl die leckeren Schwarzwälder Kirschtorten oder doch eher der Schweizer Wein oder Most den Besuchern aus dem Schwäbischen mehr angetan hatte, lässt sich nicht mehr eindeutig feststellen. Von der Reichenau ging es schließlich mit dem Bus geradewegs in die urige Schwarzwälder Gastwirtschaft zum „Krabba-Nest“, wo man sich das zünftige Abendessen schmecken ließ. Wie schon bei der Hinfahrt, so gestaltete sich auch die Rückfahrt im Bus

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dank der unermüdlich aufspielenden Musikanten Carlo mit seiner Gitarre und Horst mit seinem Akkordeon zu einer sehr kurzweiligen und stimmungsvollen Angelegenheit, wobei selbstverständlich auch die zwischenzeitlich wohl geölten Stimmen ihren gehörigen Teil zum guten Gelingen eines wieder einmal mehr wunderschönen Ausflugtages beigetragen haben. Neben den Musikanten Carlo und Horst haben sich auch die Organisatoren Kai und Thommy wieder einmal mehr einen besonderen Dank und großes Lob für ihre erneut hervorragende Organisation redlich verdient. Nach der allseits sicher wohlverdienten Sommerpause gilt es dann die Spannung wieder aufzubauen. Unser chorischer Fokus richtet sich dann auf die finale Vorbereitung bzw. auf unserer Teilnahme am großen Gemeinschaftsprojekt „Faszination Musical“ der CGKM am Sonntag den 29. Oktober, Beginn um 18:00 Uhr im Beethoven-Saal der Stuttgarter Liederhalle.


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Männerchor der Concordia Schmiden

Chorproben in Schmiden 1. Vorsitzender Feuerwehrgerätehaus Horst Brack Tel. 0711/514854 Freitags E-Mail: hbbrack@kabelbw.de 18.45 Uhr – 19.45 Uhr: Gemischter Chor, 2. Vorsitzende Leitung: Gotthilf Fischer Renate Lenk-Wersch Tel. 0711/511527 20.00 Uhr – 22.00 Uhr: Männerchor, Leitung: Kai Müller Dienstags 20.00 Uhr – 21.45 Uhr: Rock- & Popchor SingOut, Leitung: Christian König Redaktion Auftakt Horst Brack E-Mail: hbbrack@kabelbw.de

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Ein aufgeregtes und erfolgreiches 1. Halbjahr für den Männerchor Concordia Schmiden! Dem Männerchor Concordia Schmiden ist es hervorragend gelungen, den Aufschwung und die Begeisterung für neue Wege im Chorgesang fortzusetzen. Bei der Frühjahrsfeier der Concordia Schmiden im April diesen Jahres sorgte der MC für gute Laune und begeisterte Zuhörer. Ein Novum in der Vereinsgeschichte der Concordia war eine Matinee am 18.05.2017 in der Festhalle in Schmiden. Aus rund 50 Liedern konnten die Sänger und das Publikum per Online – Abstimmung bis Ende 2016 15 Favoriten auswählen. Von klassischen Lidern der MC – Literatur bis hin zu Folklore, Schlagern und Popsongs reichte das Repertoire. Heraus kam ein kunterbuntes Programm, gewählt von 150 Musikfreunden. Die 15 Top – Hits präsentierte der MC mit hervorragenden Darbietungen und einer mitreißenden Begeisterung in der ausverkauften Festhalle. Mit Elan und excelenter Klavierbegleitung konnte Chorleiter Kai Müller seine Sänger aus Schmiden und Daimler

MC zu Höchstleistungen animieren. Am Sonntag den 02. Juli beim 21. Kultour Tag im Herzen von Schmiden umrahmte der Männerchor der Concordia stimmgewaltig den ökumenischen Gottesdienst. Einen guten Draht zum Wettergott hatte der MC am 21. Juli beim Konzert in Oettinger´s Höfle. Mit neuen Liedern wie z. B. ein Lied kann eine Brücke sein, ein Auszug aus Anatevka, Funiculi – Funicula zogen die Sänger ihre zahlreichen Besucher in ihren Bann. Erst nach erwünschter Zugabe Bajazzo öffnete der Himmel seine Schleusen. Das E–Piano wurde trocken in Sicherheit gebracht werden. So konnte auch dieses Konzert als erfolgreich verbucht werden. Chorleiter Kai Müller und seine Sänger wurden von ihrem Publikum mit frenetischem Applaus belohnt. Für das 2. Halbjahr beginnen nach der Sommerpause die Proben für ein neues Projekt. Die Sänger der Concordia beteiligen sich beim Konzert der Chorgemeinschaft Kai Müller im Oktober. Dabei geht es um die Faszination Musicals. Die schönsten Lieder aus verschiedenen beliebten Musicals werden einstudiert.

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www.kai-mueller-choere-de

Auftakt 30 - Oktober 2017  

Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller.

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