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April 2014

TONART FEIERT 20. JUBILÄUM Chorgala im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

DAY OF THE BATTLE Chorsingen ist dem CGC Weil der Stadt nicht genug

LANDESCHORWETTBEWERB Kammerchor schließt mit gutem Erfolg ab


EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, sehr geehrte Mitglieder und Freunde der Chorgemeinschaft Kai Müller, Zwanzig Jahre und kein Ende in Sicht: TonArt Ludwigsburg e.V. singt heute kräftiger denn je und ließ es sich nicht nehmen, dies im März 2014 ausgiebig im Forum am Schlosspark Ludwigsburg zu zelebrieren. Dabei erhielten die Sängerinnen und Sänger Unterstützung von Chören aus der Chorgemeinschaft und dem Chor «La Pastourelle» aus Frankreich. Bevor sich die Chorsaison 2013/2014 langsam aber sicher dem Ende zuneigt und alle Sängerinnen und Sänger in die wohlverdiente Sommerpause gehen, hat die Chorgemeinschaft Kai Müller Großes vor. Ein neues Gemeinschaftsprojekt aller Chöre steht auf dem Programm: «Dein ist mein ganzes Herz». Unter diesem Motto sollen im November 2014 die schönsten «Lovesongs» der Musikgeschichte im Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart zu Gehör gebracht werden. Informationen zu den Probemöglichkeiten, finden sie auf den Startseiten der einzelnen Chöre. Lesen Sie zudem interessante Berichte über Deutschlands Neujahrsbaby 2014 aus Weil der Stadt, den fulminanten Konzertauftakt von ChorKultur und blicken Sie hinter die Kulissen des Rock- & Pop-Musicals AIDA, das sehr erfolgreich im Februar 2014 vom Liederkranz e.V. Ditzingen in der Stadthalle Leonberg aufgeführt wurde. Viel Spass beim Lesen und herzliche Grüße, Christian Reichel, Chefredakteur Haben Sie Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge? auftakt@kai-mueller-choere.de


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INHALT Editorial.........................................................................................................................3

CHORGEMEINSCHAFT KAI MÜLLER

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Veranstaltungskalender: Frühling/Sommer 2014 6 Russlandaustausch 2014 8 Unser rüstiger Sängerstammtisch 9 Hautnah verzaubert - Besuch bei Magier Thorsten Strotmann 11 Die Herbstwanderung 12 Knecht Ruprecht traf Aida 14

14 WEIHNACHTSKONZERT DER CHORGEMEINSCHAFT

Im ausverkauften Mozartsaal der Liederhalle Stuttgart wurde im Dezember 2013 Weihnachten der anderen Art gefeiert, nämlich auf ägyptisch...

KAMMERCHOR

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Ein deutsches Requiem Neues Wandelkonzert

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Nach den Sternen gegriffen

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LANDESCHORWETTBEWERB IN DONAUESCHINGEN

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Die Aufregung steigt und die Nerven liegen blank. Finden Sie heraus, ob sich die harte Vorbereitungsphase auf den Landeschorwettbewerb 2013 für den Kammerchor gelohnt hat...

CHORVEREINIGUNG WEIL DER STADT Alles Gute In Memoriam Jubilarfeier Jahreshauptversammlung Ulrikes Probetagebuch Unsere Neuen stellen sich vor Comedian Harmonists The Day of the Battle Multikulti Kinderhits mit neuer Chorleiterin

31 NACHWUCHS IN DER CHORVEREINIGUNG

Groß war die Freude über ein neues Mitglied in der Familie Bartel. Noch größer, als herauskam, dass Emelie das erste Neugebohrene im Jahr 2014 ist...

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MEISTERCHOR der DAIMLER AG 50 JAHRE MEISTERCHOR

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Lesen Sie mehr über die Jubiläumsmatinée mit Nachwuchsbariton Johannes Mooser und der Big Band der Daimler AG...

CHORGEMEINSCHAFT UNTERTÜRKHEIM

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Alles Gute – In Memoriam Jubilarfeier und Ehrungen 60 Jahre im Sängerkreise Weihnachtsmarkt 2013

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Neues von ChorKultur Narii, Narro, Ahoi!

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42 CHORKULTUR MISCHT MUSICAL UND OPERETTE

Der neue Chor der Chorgemeinschaft Chorkultur feierte im November 2013 mit seinem fulminanten Konzertauftakt «A Chorus Line am Wolfgangsee» Premiere...

LIEDERKRANZ DITZINGEN: CITY-CHOR & DITSINGERS

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Grußwort Vorstand Alles Gute – In Memoriam Mitglieder Porträt: Diana Salsa Neue Mitglieder im Liederkranz La Pastourelle in Ditzingen

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Durch dick und dünn - Bericht einer Projektsängerin AIDA Backstage - Hinter den Kulissen eines Musicals Energy-Drinks und eitle Bühnen: Proben zu AIDA

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AIDA SPECIAL – TEIL 3

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Erfahren sie im letzten Teil des AIDA SPECIALS mehr daüber, wie es auf und vor allem hinter der Bühne einer musikalischen Großproduktion zugeht...

TONART LUDWIGSBURG Neu bei TonArt: Katrin Bender Neu bei TonArt: Antje Huber

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69 20 JAHRE TONART LUDWIGSBURG

«Feste muss man feiern, wie sie fallen!», das hatte sich auch TonArt im März 2014 vorgenommen und unter anderem mit französischen Gästen eine festliche Chorgala auf die Beine gestellt...

Impressum..............................................................................................................75


Chorgemeinschaft Kai Müller

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Reise des Sängerstammtisches ins Piemont (Chorgemeinschaft Kai Müller)

3| 09:30 Uhr

(Meisterchor)

18| 14:00 Uhr

Freundschaftssingen Jubiläum Liederkranz Wangen (CG Untertürkheim)

27| 20:00 Uhr

Konzert Kammerchor des Smolny-Klosters in Weil der Stadt (Chorgemeinschaft Kai Müller)

28| 20:00 Uhr

Konzert Kammerchor des Smolny-Klosters in Stuttgart (Chorgemeinschaft Kai Müller)

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Fluss-Konzertreise durch Flandern (Chorgemeinschaft Kai Müller)

MAI

22


JUL

5| |

12 -13

26| 27| |

26 -27

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412

27|

SEP

Vorschau Herbst - Saison 2014/2015

28| 12| |

1819

2| 23|

NOV OKT

28|


RUSSLANDAUSTAUSCH 2014

I

m Herbst 2010 war der russische Kammerchor des Smolny-Klosters unter der Leitung von Vladimir Begletsoff das letzte Mal zu Besuch bei der Chorgemeinschaft Kai Müller in Stuttgart zu Gast, nachdem wir zusammen mit diesem hervorragenden Chor 2009 das unbeschreibliche Erlebnis hatten, das Oratorium «Paulus» von Felix Mendelssohn Bartholdy gemeinsam in St. Petersburg zu musizieren. Damals beeindruckte der Chor in der Grabkapelle auf dem Rotenberg, in der Sängerhalle in Untertürkheim und in der Marienkirche in Stuttgart ein begeistertes Publikum. Es ist im Gespräch im nächsten Jahr dieses professionelle Ensemble aus Kostengründen aufzulösen und so nehmen wir eine geplante Konzertreise des Smolny-Chores nach Holland zum Anlass, unsere mittlerweile liebgewordenen Freunde aus St. Petersburg vom 26. Mai 2014 bis 31. Mai 2014 noch einmal nach Deutschland einzuladen. Geplant sind zwei Konzerte im Großraum Stuttgart:

Am 27. Mai 2014 in der St. Peter & Paul Kirche in Weil der Stadt und am 28. Mai 2014 im Mozartsaal der Liederhalle in Stuttgart Für das Konzert in der Liederhalle sind übrigens via Easy-Ticket bereits Karten erhältlich. Zu allen Konzerten können Eintrittskarten (ohne die Zusatzkosten von Easy-Ticket) direkt bei Kai Müller zum Preis von 17 Euro (14 Euro für ChorCardInhaber) erworben werden. Am 29. Mai 2014 ist zudem ein Konzert in Wasserburg am Inn und am 30. Mai 2014 in Augsburg geplant, bevor sich die russischen Sängerinnen und Sänger am 31. Mai 2014 wieder verabschieden werden.


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Der kulturelle Austausch mit St. Petersburg, der 1989 von Kai Müller initiiert wurde, wird leider immer kostspieliger und so wird dies wahrscheinlich auch die letzte Möglichkeit sein, den Chor in dieser Besetzung in Stuttgart zu hören und zu sehen. Halten Sie sich also bitte unbedingt einen der beiden Konzerttermine frei und unterstützen Sie den 25 Jahre lang andauernden Kulturaustausch durch Ihren Besuch, oder / und durch eine Spende (Spendenbescheinigung möglich) für dieses musikalisch einmalige Event, welches leider ohne Privatspenden finanziell überhaupt nicht durchführbar ist. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Bereitschaft und Ihr Verständnis. Nähere Informationen und Karten erhalten Sie gerne direkt bei Kai Müller.

Es sind alle sangesfreudigen Sängerinnen und Sänger immer herzlich eingeladen, an den ungezwungenen Singstunden der Sängerstammtische teilzunehmen, auch gerne als Ergänzung zu den anstrengenderen Chorproben in den einzelnen Chören,…!

Der Singkreis «Treffpunkt Senior Stuttgart» trifft sich zum Singen an folgenden Donnerstagen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im Treffpunkt Rotebühl in Stuttgart (S-Bahn Stadtmitte) Termine im Frühjahr 2014: 10. April | 8. Mai & 22. Mai | 5. Juni & 26. Juni | 10. Juli & 24. Juli


Der Singkreis «Musik liegt in der Luft» Waiblingen trifft sich zum Singen an folgenden Mittwochen, jeweils von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr im «Forum Mitte», Blumenstraße 11, 71332 Waiblingen. Termine im Frühjahr 2014: 9. April | 14. Mai | 4. Juni | 16. Juli

Unsere Reisen 2014: Ausflug ins Piemont / Turin vom 22. April 2014 bis zum 27. April 2014 Tagesausflug nach München am Montag, 22. September 2014 Kontaktpersonen: - Singkreis Treffpunkt Senior Stuttgart, Christel Jansen, Telefon: (0711) 6 87 62 67 - Forum Mitte Waiblingen: Martin Friedrich, Telefon: (07151) 5 15 68 - Sängerstammtisch der Chorgemeinschaft Untertürkheim / Luginsland: Margot Müller, Telefon: (0711) 51 38 93


HAUTNAH VERZAUBERT

Besuch bei Magier Thorsten Strotmann

K

napp 100 Sängerinnen und Sänger der Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller trafen sich bereits zum dritten Mal zu einer Sondervorstellung für unsere Chorgemeinschaft im Oktober letzen Jahres im Römerkastell in Bad Cannstatt zum neuen Programm des Magiers Thorsten Strotmann «Hautnah 3». Auch beim neuen Programm wurden die Sängerinnen und Sänger in den Bann der Magie gezogen und waren verblüfft, begeistert, ja streckenweise total sprachlos von den atemberaubenden Tricks und der rundum professionellen Show in Deutschlands erstem CloseUp-Theater. Ob Kartentricks, Magie mit Seilen, ob Zauberei auf dem Tisch oder mit dem Publikum, Thorsten Strotmann versteht es wie kein anderer, sein Publikum in den Bann zu ziehen und mit seinem Charme zu faszinieren. Bis der letzte Gast begriffen und verarbeitet hat, was gerade Unglaubliches passierte, läuft das Programm schon weiter. Es bleiben am Schluss viele offene Fragen und Erklärungsversuche, ein verblüfftes anerkennendes und begeistertes Grinsen und viel Gesprächsstoff auf dem Nachhauseweg.

Wir freuen uns sehr, dass es sich Thorsten Strotmann vor unserem großen Gemeinschaftskonzert am Sonntag, den 2. November 2014 nicht nehmen lässt, unser Publikum im Foyer des Beethovensaals mit seinen Kunststücken ein klein wenig zu verzaubern. Eine sicher idealer Kontrast zu den schönsten Liebesliedern der Musikgeschichte. Für alle, die das Programm noch nicht live erleben durften, sicher ein «Geheimtipp» in Stuttgart. Weitere Infos zu den zauberhaften Terminen im Römerkastell finden Sie unter www.strotmanns.com


DIE HERBSTWANDERUNG Man staune nur und höre: Es trafen sich fünf Chöre am Markte dort zu Wangen; die hatten groß‘ Verlangen, den heiter-bunten Herbst zu sehen und über sanfte Höh‘n zu gehen. Zunächst empfing Herr Dolde und tat, was er tun sollte: «Ja, unser schönes Gotteshaus ist alt, sieht wehrhaft aus. Geweiht ist es dem Michael, oft umgebaut, bei meiner Seel! Wir lieben unsre Kirch, hoch über Wangen, weil die Altvorderen schon darin sangen. Wenn einer auf die Kanzel steigt, bloß um ein Bild zu machen, dem wird sein Fehlverhalten aufgezeigt, und das ist nicht zum Lachen. Erzürnt, mit lautem Fluch, so warf ein Christenmensch von der Empore auf einen Frevler – ha! - sein Sangesbuch bis auf die Kanzel gleich vorm Chore. Welch ein Skandal! Zum Abendmahl ging man in Wangen von nun an voller Bangen.»

Und Dolde, mit Elan und Feuer, erzählt ein weitres Abenteuer: «Im Kirchhof fand man Totenschädel. Wir Buben und auch manche Lausemädel setzten die auf Pflöcke, Stöcke, Stangen... Oweh! Bald hörte man in Wangen, wie Schmerzensschrei‘ in jedes Gässle drangen. Der Pfarrer meinte barsch, sein Ton war ziemlich harsch: „Oh, schlagt die Sünder-Kinder auf den Po; der HERR, mein Gott, er will es so!“» So sprach der Kirchenfreund von Wangen, bis Müllers Sänger brav, mit roten Wangen, zwei fromme Lieder in der Kirche sangen. Und Dolde eilte fort von Wangen, Frau Merkel noch in Stuttgart zu empfangen. Und Wanderführer Ritter mahnte alle Wandersänger: «Auf, auf! Verweilen wir nicht länger! Auf, auf, nach Hedelfingen, dort wollen wir gern weitersingen.» Doch Ritter irrte kolossal -? -: Die Weibsleut – alle Damen mussten mal. Wie sie so tapfer all um Fassung rangen! Ein Klo nur auf dem Friedhof über Wangen!


Und endlich doch zum Höhenweg hinauf. Nichts hemmet mehr der Wandersänger Lauf. Sie wollten, mussten, konnten, durften; sie gingen, latschten oder schlurften. Welch ein Blick hinüber auf den Wirttemberg! «Dort lagern die Gebeine derer, die einst im Land das Sagen hatten», spricht würdevoll ein Oberlehrer, «die Kapelle ward gebaut, sie drinnen zu bestatten.» Die Sängerwanderer, nun schon weit von Wangen, erfreuen Äpfel, die auf Bäumen prangen, und Nüss‘, die aus der Höhe fallen und munter auf das Pflaster prallen. Wie sie den kühlen Wald verlassen, steht hoch die Sonne. Auf Terrassen sind Rebstöcke in Reih‘ und Glied gestellt, dran glänzen, locken üpp‘ge Trauben. Ja, liebe Leut! Um alles in der Welt! Ja, ist es denn – hano! - zu glauben?! Kai Müller, he!, dein sittenloser Chor klaut Bacchus allerschönste Gaben. Gewiss, ich hab‘ wie du Humor, doch deine Sänger, sind das Elstern oder Raben? Wenn die so singen, wie sie klauen, setzt‘ ich in die – wie du – auch viel Vertrauen! Der Weg führt jäh bergab bis auf den Grund und steil bergauf durch einen Hain. «Ja, Wandern», sagt Ritter, «ist gesund -, besonders im Verein. In drei Viertel Stund, da kehren wir ins Gasthaus ein.» Der Mann hielt Wort, ein echter Ritter eben. Am angesagten Ort gab‘s Saft von Reben, zu essen auch: gräco-teutonisch. (Das war jetzt nicht ironisch.) Sobald das Bäuchlein aus der Hose quillt, dann ist der Hunger meist gestillt; als Müllers Bäuchlein aus dem Beinkleid isch gequolle, no isch er satt gewäh, hot nex meh wolle. Auch alle andern, nun erfrischt, hab‘n an der Geroksruh ihr‘ Bahn erwischt und sind in ihren Flecken heimgekehrt: «A scheene Wanderung – bemerkenswert. Und nächstes Jahr, wenn wieder eine ist, bin ich dabei», sagt der Chronist.


KNECHT RUPRECHT TRAF AIDA

B

ereits zum vierten Mal kamen die Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller zu einem Gemeinschafts-Weihnachtskonzert zusammen. Am 22. Dezember 2014 waren unter dem Titel «Knecht Ruprecht trifft Aida – das etwas andere Weihnachtskonzert» jedoch nicht nur Weihnachtsmelodien zu hören.

Im ausverkauften Mozartsaal begannen alle Chöre, verteilt auf Bühne und mitten unter den Zuschauern, das Konzert gemeinsam mit «Wachet auf, ruft uns die Stimme» aus F. M. Bartholdys Oratorium «Paulus». Es folgten stimmungsvolle Darbietungen des Meisterchores der Daimler AG, bis alle Frauenchöre gemeinsam mit Max Regers «Mariä Wiegenlied» eine besondere Stimmung aufkommen ließen. Danach ging es weiter mit «Jauchzet, jauchzet dem Himmel» von Friedrich Silcher und dem kraftvollen «Hallelujah» (G. F. Händel, in einem besonderen Arrangement von Marvyn Warren), dargeboten von der Untertürkheimer Chorgemeinschaft. Der Kammerchor der Chorgemeinschaft Kai Müller bewies mit «Jauchzet, frohlocket» aus Bachs «Weichnachtsoratorium» sein stimmliches Können. TonArt Ludwigsburg sang «Für die Schönheit dieser Welt» von John Rutter, bevor das Herrenensemble TonStark über die Knochen und Gebeine philosophierte. Zu Hören war «Dry Bones» in einem frechen und peppigen Arrangement von Donald Moore. Vor der Pause kamen noch einmal alle Männerchöre zusammen und gingen auf «Landerkennung» von


Edvard Grieg. In diesem Stück, das auf eine wahre Begebenheit zurückzuführen sein soll, versuchte Grieg die Stimmung aufzufangen, die während der Rückkehr des Norwegischen Königs Olav Trygvason (964-1000) auf dem Schiff herrschte. «Und das war Olav Trygvason, Steuert‘ über‘s Nordmeer hin, Fern nach dem jungen Königreiche, Keiner erwartet‘ ihn. Bald er‘s erblicken konnte: „Was steigt dunkel empor am Horizonte?“» Im zweiten Teil des Konzerts wurde es etwas temperamentvoller, nachdem alle Chöre das irische Volkslied «Beautiful Saviour» (arr. von Tom Fettke) – eine Lobpreisung auf Jesus – vorgetragen hatten. Das Beste der Comedian Harmonists, vorgetragen von der Chorvereinigung Weil der Stadt, erfreute viele Gäste im Saal. Rockig ging es mit dem von der Untertürkheimer ChorKultur vorgetragenen Medley aus dem Broadway Musical «A Chorus Line» weiter. Bis nach mehreren Einzelvorträgen von Chören die Zuhörer mit zwei Liedern aus Elton Johns «Aida» in eine andere Welt entführt wurden. So erschien die Tochter des Pharaos, Amneris (Sonja Weigel), und plädierte in «Mein Sinn für Stil» für die neuste Mode. In «Die Sonne Nubiens» versicherte Aida, die nubische Prinzessin (Monika Stumberger), ihrem Volk, dass Nubien weiterhin bestehen bleibt. Das Ende dieses Weihnachtskonzerts der besonderen Art läuteten die Männerchöre mit «Halleluja» (arr. von Torsten Bader) ein, bevor sich zum Schluss alle Chöre im gemeinsamen Finale mit «Oh Holy Night», solistisch begleitet von Christian Wilms, von den Gästen verabschiedeten. Natürlich wurde das Publikum nicht nach Hause geschickt, ohne selbst gesungen zu haben: Mit «O, Du Fröhliche» konnten die Gäste ihre Stimmund Textsicherheit beweisen. Durch das Programm führte – zum wiederholten Mal – sehr souverän der bekannte Sprechkünstler, Moderator und Kabarettist Peter Gorges mit Spontaneität, Wortgewandtheit und seinem unverwechselbaren Humor. So wurde das Rendezvous von Knecht Ruprecht und Aida zu einem schönen 4. Adventssonntag, bei dem für jeden Musikgeschmack etwas dabei war.


Kammerchor

Chorproben in Leonberg Eltinger Hof Hertichstr. 30 71229 Leonberg Montags, 14tägig, 19.30 - 21.30 Uhr 1. Vorsitzender

Kammerchors «Ein Deutsches Requiem op 45» von Johannes Brahms

2. Vorsitzender

Wandelkonzert in Weinstadt-Schnait

Kassier

Redaktion


EIN DEUTSCHES REQUIEM

W

von Dorothee Schulz

ie schön, dass mit dem Start ins neue Jahr auch ein neues Projekt beginnt – aber welches?

«Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig anderes…», so schreibt Clara Schumann an Johannes Brahms und bezieht sich darauf auf sein «Deutsches Requiem». Unter einem Requiem versteht man gemeinhin die Literatur der Totenmesse der katholischen Kirche. Der im evangelisch-lutherischen Hamburg groß gewordene Brahms orientierte sich aber bei seiner Gestaltung nicht am Traditionellen, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testaments in der Fassung der Lutherbibel vor allem solche aus, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht: Das Deutsche Requiem ist nicht Trauermusik, sondern eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. 1858 vertonte Brahms die ersten geistlichen Texte, nach dem Tod der Mutter 1865 nimmt er die Arbeit wohl wieder auf. Am 18. Februar 1869 wird das Werk in der vollständigen Fassung, wie wir es heute kennen, im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. Das Requiem sollte der Durchbruch für den gerade 33–jährigen Komponisten und eines seiner populärsten Werke werden. Unsere Arbeit begann bereits, Ihre Arbeit ist für heute in einer Minute erledigt. Tragen Sie bitte in Ihren Kalender folgenden Termin ein: 23. November 2014, Kammerchor der Chorgemeinschaft Kai Müller «Ein Deutsches Requiem op. 45» von Johannes Brahms Johanneskirche in Leonberg

NEUES WANDELKONZERT

G

von Dorothee Schulz

erade der Leonberger Samstag mit zwei Wandelkonzerten überschüttete uns mit Regengüssen, so dass nur die treue Anhängerschar echte Lichtblicke gewährte. Der nächste Tag in Beutelsbach - ja, es war ein arbeitsintensives Wochenende! – war zum Glück nicht so feucht und wir hatten auch wesentlich mehr Zuhörer! Wir erlebten eine äußerst spannende und informative Stadtführung. Dies machte uns Mut, erneut ein Wandelkonzert zu gestalten. Wir laden Sie herzlichst dazu ein! Termin: Sonntag, 27. September 2014, 15:00 Uhr Ein Wandelkonzert durch den Silcherort Schnait erwartet Sie. Geführt vom äußerst kompetenten Herrn Hakan Olofsson, werden Ihnen Geschichten und Gesang in Kelter, Schlosshof, Kirche und Friedrich Silchers Geburtshaus geboten. Anmeldung unter 07151 / 69 32 83


von Dorothee Schulz

F

ebruar 2013: «„Hand hoch“ wer für die Teilnahme am Landeschorwettbewerb ist?» Mit dieser minimalen sportlichen Einlage stellen wir mit großer Mehrheit die Weichen für die Arbeit in den kommenden Monaten. Kai meldet uns für die Kategorie A 2 «Gemischte Chöre» an. Das bedeutet, dass wir aufstocken müssen, denn die Mindestteilnehmerzahl beläuft sich auf 32 Sängerinnen und Sänger. Zum Glück finden sich genügend Projektsänger, so dass einem Auftritt nichts mehr im Wege steht. Ihnen an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön! März bis Oktober: Fünfzehn Minuten exakt soll der Vortrag dauern. Das Pflichtstück heißt «Was betrübst du dich, meine Seele» und diese Worte schreiben wir uns als Motto auf unsere Fahne, feilen an den «Kür»-stücken und verbeißen uns an der schwierigen Motette, die uns doch recht betrübt. Kai spornt uns an, muntert uns auf und so sind wir bei der Hauptprobe auch gar nicht so eingeschüchtert, als Herr Alfons Scheirle den Probenraum betritt, um uns Gehör zu schenken. Er ist als Ehrenbundeschormeister und Juror bei Chorwettbewerben der Fachmann schlechthin. Nach jedem Vortrag gibt er uns auf seine unnachahmlich freundliche und kompetente Art wertvolle Ratschläge, die wir gut verstehen und deshalb auch umsetzen können. Dann kommt das Pflichtstück, die schwierige Motette. Herr Scheirle hört zu, steht auf, kommt auf uns zu, lächelt und meint: «Meine Damen und Herren, da haben Sie noch einen weiten Weg vor sich!» Er erläutert genau, woran es noch grauslich hapert, bei uns allen ist bereits das «Zäpfle nonder». Aber wir gehen in uns, üben zu Hause intensiv und hoffen, dass es, wenn es «gilt», schon klappen wird. 9. November 2013: Der große Tag bricht an und wir nehmen das strahlende Herbstwetter als gutes Omen. Austragungsort sind die Donauhallen in Donaueschingen, die sich als moderner, schöner Bau mit mehreren Konzertsälen herausstellen. Bereits auf dem Parkplatz, aber auch im großzügigen Foyer stellen wir fest, dass «schwarz» die angesagte Chorkleidung ist. Wären nicht die heiter aufgeregte Stimmung und die Stimmen der einsingenden Chöre, könnte man fast meinen, man träfe sich zu einer riesigen Beerdigung. Jeder Chor bekam einen freundlichen Host oder eine Hostess zugeteilt, die ihre «schwarzen Schafe» minutiös zu den wichtigen Terminen vor dem eigentlichen Beitrag führten, wie Einsingen und Probeaufstellung auf der Bühne. Hut ab vor dieser perfekten Organisation! Unser Auftritt ist direkt nach dem des Stuttgarter Kammerchores und so hören wir diese bei ihrem Einsingen. Erneut: Zäpfle nonder, Lampenfieber steigt! Doch Kai strahlt uns an und versichert uns, dass wir bei unserem Einsingen doch gar nicht so schlecht gewesen seien. Jetzt geleitet uns die Hostess zum Treppenhaus hinter der Bühne. Die letzten Bonbons werden noch in den Mund geschoben, von manchen auch vor lauter Aufregung gleich komplett verschluckt, die Hand umklammert die Notenmappe (rechter Arm) wie einen letzten Rettungsanker. Dann geht es auf die Bühne. Unser Blick fällt auf den Jurorentisch und zum Glück auch auf die treuen Freunde im Auditorium. Es ist mucksmäuschenstill, als


wir unseren ersten Beitrag singen und so bleibt es auch! Applaus zwischen den Beiträgen ist verboten, um die Jury nicht zu stören. Also steht man wie versteinert und wagt kaum Atem zu holen, muss sich gleichzeitig blitzschnell auf den Charakter des nächsten Liedes einstimmen. Doch Kai strahlt eine derartige Souveränität und Zuversicht aus, dass wir uns bald richtig darauf freuen, die verbleibenden Beiträge zu singen. Eigentlich viel zu schnell sind unsere 15 Minuten um. Mit Hochgefühl fahren wir nach Hause und sind dankbar, dass wir so einen Tag erleben konnten. 10. November 2013: Die Nachricht macht schnell die Runde und der Daumen «goht nuff»: Wir haben eine Urkunde erhalten, die uns eine Teilnahme «mit gutem Erfolg» bescheinigt, von 25 möglichen Punkten erhielten wir 18. Dezember 2013: «Vertikal singen» – wissen Sie, was das ist? Nun, das sollen wir ab jetzt üben, verheißt die Kritik der Juroren. Anders gesagt: Ständig hören, was die anderen Stimmlagen singen und nicht nur horizontal auf seine eigene Stimmlage hören. Also gut, gehen wir es an!


NACH DEN STERNEN GEGRIFFEN von Dorothee Schulz

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aben Sie sich schon einmal darüber Gedanken gemacht, wer die Macher sind, wer hinter den vielen Beiträgen im «Auftakt» steckt? Und vor allem, wie sie arbeiten? Ich kann dazu gern einmal aus meinem Nähkästchen plaudern. Durch die Redaktionssitzung abgesegnet, weiß ich genau, wann und was ich zu liefern habe, und ich denke, was soll's, du musst doch lediglich ein bisschen Prosa verfassen. Sujet bekannt, Kenntnisse der deutschen Sprache hast du auch, das schreibst du doch locker herunter. Für diesen verregneten Sonntag wäre es doch genau der richtige Zeitvertreib, denke ich beim Frühstück. Dabei lese ich wie immer die «Sonntag Aktuell» Ausgabe, löse die Rätsel, um mein Gehirn zu aktivieren und so nebenbei fällt mein Blick auf das Horoskop. «Das erwartet Sie in der nächsten Woche», wird mir angekündigt und siehe da, unter Beruf steht: «Von Ihrem Engagement könnte sich so mancher eine Scheibe abschneiden.» Das baut auf! Doch ach, was muss ich bei «Liebe» lesen? «Derzeit fällt es Ihnen ein bisschen schwer, die richtigen Worte zu finden.» Oh, wäre ich doch Schütze («Ihr Selbstvertrauen wächst mit Ihrem Erfolg. Sie leisten Großartiges») oder Zwilling («Die Sterne sorgen für enorme Geistesblitze, Ihre Ideen kommen gut an»). Nun gut, schreibe ich eben die Artikel berufsmäßig und nicht aus Liebe!

Sabine Müller-Dallmann Zertifizierte Wellness-Therapeutin, IHK Waldenserstrasse 1 71277 Rutesheim Tel. 07152-564193 Email: samuperouse@gmx.de

Schöpfen Sie neue Kraft und Energie. Gönnen Sie sich eine Auszeit mit einer Wellness-Behandlung. Erleben Sie tiefe Entspannung und lassen Sie sich verwöhnen. Damit werden Körper, Geist und Seele wieder in Einklang gebracht. Termine nach Vereinbarung. Auch mobil möglich.


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Chorproben in Weil der Stadt Brenzplatz Altes Kloster, 2. Stock dienstags Cross Generational Choir 19:00 Uhr Gemischter Chor 20:15 Uhr freitags ChorKids 16:15 bis 17:15 Uhr Aktuelle Projekte der Chorvereinigung ChorKids Multikulti Kinderhits von Afrika bis Zypern Cross Generational Choir The Day of the Battle: A Rising Revolution Gemischter Chor Dein ist mein ganzes Herz

Chorvereinigung Weil der Stadt e.V. Postfach 11 42 71255 Weil der Stadt Vorsitzende Chorvereinigung WdS Heike Wolf Tel. 07033 – 1 34 97 E-Mail: CV-WdS@kai-mueller-choere.de Cross Generational Chor/ YoungStars Silvia Himmelseher Tel. 07033 – 13 84 71 E-Mail: CGC-YoungStars@kai-mueller-choere.de ChorKids Silvia Conzelmann Tel. 07033 – 3 06 99 99 E-Mail: ChorKids@kai-mueller-choere.de Redaktion Ulrike Laude E-Mail: lau.de@t-online.de


ALLES GUTE

Geburtstage in der Chorvereinigung Runde und halbrunde Geburtstage feiern im 1. Halbjahr 2014 Markus Frey, Theodor Siegle, Maria Hildenbrand, Elnar Freitag, Sigrid Vaas-Trostel, Helga Sigel, LeaMareike Floegel, Kerstin Kahl, Verena Ziemons, Maren Hiller, Ernst Pohle, Maria Stäbler, Margarete Poetsch, Othmar Seethaler, Roswitha Kettel, Arthur Ohngemach und Janina Marien. Wir gratulieren herzlich!

ABSCHIED NEHMEN in Memoriam

Wir trauern um unsere langjährigen Fördermitglieder aus Weil der Stadt... Günter Bäuerle Rosa Diebold Anna Elisabeth Maile

† 10. April 2013 † 31. Mai 2013 † 17. Dezember 2013

Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

JUBILARFEIER

A

m 13. Oktober 2013 fand unsere Jubilarfeier statt. Für ihre langjährige aktive bzw. fördernde Mitgliedschaft im Chor wurden geehrt: v.l.n.r. Heike Wolf, Alfred Windel, Ulrike Hartmann, Daniela Volz, Karin Beyerle und Oliver Kitt. Herzlichen Glückwunsch!


JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

I

n unserer Jahreshauptversammlung am 18. Februar 2013 wurden folgende Personen gewählt bzw. im Amt bestätigt:

Vorsitzende Heike Wolf Schriftführer Uwe Walter Kassenführer Martin Stingl Jugendleiterin Jana Wolbold Servicebeauftragte Anneliese Seethaler mit Sabine Walter und Horst Wolbold Beisitzerinnen Maria Hildenbrand, Sabine Walter und Heike Carbon Herzlichen Glückwunsch!

ULRIKES PROBENTAGEBUCH Liebes Tagebuch, wenn zu Beginn eines neuen Ch orprojekts die Noten verteilt werden, entsteht immer ein Durcheinander, weil in vielen Chormappen noch alte Notenblätter herumfahren. Chorleiter Kai Müller versuch t Ordnung in das Chaos zu bringen und ruft: „Bitte die Alt en abgeben!“ Nach einer Weile ergänzt er: „…gemeint sin d die Noten!

lrike Deine U


UNSERE NEUEN STELLEN SICH VOR Drei vielversprechende Tenöre konnten wir letztes Jahr für den Gemischten Chor gewinnen. ...sind im Mai letzten Jahres gleich im Doppelpack eingetreten. ...finden die Chorgemeinschaft einen prima Ausgleich zum Beruf und können Chorsingen neben sportlicher Betätigung nur allen gestressten Berufstätigen sehr empfehlen. Probiert es selbst aus! Die fröhliche lockere Atmosphäre gefällt uns. ...freuen uns auf das nächste Projekt in der Liederhalle «Dein ist mein ganzes Herz» mit tollen Songs. Seit zwei Jahren bin ich nun schon Mitglied in der Chorgemeinschaft und habe es noch nicht geschafft, mich persönlich vorzustellen. Ich denke, viele kennen ja mein Gesicht und meine Stimme schon. Trotz alledem hier mein Motto: «Lass die Moleküle rasen, was sie auch zusammenknobeln, Lass das Tüfteln, lass das Hobeln, heilig halte die Ekstasen.» aus «Galgenlieder» von Christian Morgenstern

Foto: Elmar Freitag

Singen ist für mich wie Nahrung für Leib, Seele und Geist und deshalb werde ich zu jeder Gelegenheit singen, denn Singen bedeutet auch frei sein. Ich freue mich auf weitere gemeinsame Projekte.

v.l.n.r.: Martin Grausam, Klaus Brüggemann, Erika Stiegler, Karl Heinz (Carlo) Weller, Christine und Ingo Bohnert


COMEDIAN HARMONISTS Konzertrückblick

S

ängerin Heike Carbon fand diese Inschrift beim Probewochenende im Kurpark Bad Überkingen und ist überzeugt: der Quelle Wunderkraft und intensives Proben sind das Geheimnis unseres Erfolges! «Im Brunnentempel zu Bad Überkingen der Edelwasser gute Geister singen aus heiligen Quellen sprudelnd laut. Wir werden dem Genesung bringen, der ernsthaft gläubig unserer Macht vertraut. Der Quelle Wunderkraft von Bad Überkingen.»


THE DAY OF THE BATTLE

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ach fünf erfolgreichen Jahren und vier sensationellen Konzerten wagt sich der CGC an etwas ganz Neues! Weg vom klassischen, klischeehaften Chordasein hin zum modernen Showchor. Mit stimmungsvollen Songs und lebhaften Performances. Und die Story? «Grew up in a town that is famous as a place of movie scenes. Noise is always loud, there are sirenes all around and the streets are mean. „If I could make it here,I could make it anywhere“, that‘s what they say. Seeing my face in lights or my name in marquees found down on Broadway.» aus «Empire State of Mind, Pt. II» von Alicia Keys Seit 16 Jahren hat Emma Sommer noch nie die Grenzen von Deutschland überschritten. Doch das will sie nun ändern und reist dank eines Austauschprogramms nach New York City. Plötzlich ist ihre Welt komplett auf den Kopf gestellt. Zuerst muss sie sich in der neuen Umgebung zurechtfinden und dann gibt es da auch noch ihre Klasse, die sich in zwei Gruppen aufspaltet: die Streetgang und der VIP-Club. Sie stellen Emma vor eine schwierige Wahl: Sie muss sich entscheiden, zu welcher Gruppe sie dazugehören will. Zu guter Letzt rückt auch noch «The Day of the Battle» immer näher…

Wird Emma das alles meistern?


Wie ihr seht, gibt es viel Drama, Action and More! Lust bekommen? Dann schau doch mal bei uns vorbei! Wir proben immer dienstags ab 18.30 bis 20.00 Uhr im alten Klösterle in Weil der Stadt. Ganz oben, ganz hinten. ...und wenn singen und schauspielern nichts für dich ist, dann kannst du gerne zu unserem Konzert kommen.

«The Day of the Battle – A Rising Revolution» am Samstag, den 26. Juli und Sonntag, den 27. Juli 2014 in der Aula in Weil der Stadt


Multikulti Kinderhits

mit neuer CHorleiterin

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von Ulrike Laude

ie ChorKids der Chorvereinigung Weil der Stadt haben eine neue Chorleiterin: Ingrid Mohr von der Musikschule löste im Januar Chorleiter Kai Müller ab. Neben ihrem Diplom als Musiklehrerin hat sie Zusatzausbildungen in musikalischer Früherziehung und Sprachförderung erworben und ist somit die ideale Chorleiterin für Kinder der Altersgruppe zwischen fünf und neun Jahren.

Foto: privat

Das neue Chorprojekt heißt «Multikulti Kinderhits von Afrika bis Zypern». Es stützt sich auf die drei Säulen Musik, Bewegung und Sprache. Spielerisch lernen die Kinder neben Liedern aus aller Welt auch Instrumente kennen und probieren diese selbst aus. Die Musikstunde ist so aufgebaut, dass sich Spannung und Ruhephasen abwechseln. Auch das Sing Mit!-Projekt für Kinder im Vorschulalter (vier bis sechs Jahre) läuft mit Ingrid Mohr weiter, allerdings unter neuer Flagge: Sponsoren sind jetzt der Stadtjugendring, der Verein für Kinder- und Jugendhilfe Weil der Stadt und die Leos Sindelfingen.

Sing Mit! ist ein Gemeinschaftsprojekt

der Musikschule und der Chorvereinigung Weil der Stadt. Am 5. Dezember 2014 ist wieder ein gemeinsamer Auftritt der ChorKids und der Sing Mit! -Kinder geplant.


das schönste Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Chorvereinigung Weil der Stadt und Liederkranz Ditzingen Interview mit Susanne und Matthias Bartel und Stefanie Beilicke geführt von Ulrike Laude

achwuchssorgen hat die Chorvereinigung Weil der Stadt nicht, darum kümmern sich mit liebevoller Hingabe besonders unsere weiblichen Chormitglieder. Nachdem Eva Karas mit drei Babies vorgelegt hat, bringt Susanne Bartel am 1. Januar um 0.02 Uhr im Klinikum Leonberg Emelie, das Neujahrsbaby 2014 von Baden Württemberg zur Welt! Die medizinische Leitung hat Stefanie Beilicke, Oberärztin am Klinikum Leonberg und gleichzeitig Freundin von Christian Mayer, Vorstand im Liederkranz Ditzingen.

Susanne und Matthias, herzlichen Glückwunsch, wie fühlt ihr euch als frisch gebackene Eltern? Eigentlich auch nicht wahnsinnig anders als vorher. Man hat halt eine andere Verantwortung und einen neuen Chef im Haus. Emelie stammt aus einer musikalischen Familie. Susanne singt im Alt und Matthias spielt Saxofon. Lassen sich schon musikalische Veranlagungen erkennen? Also schreien kann sie ziemlich gut, über die Tonart und Stimme sind wir uns aber noch nicht ganz klar. Wem sieht Emelie denn ähnlich? Das liegt meist im Auge des Betrachters. Schon mit der Geburt hatte Emelie ihren ersten öffentlichen Auftritt als Neujahrsbaby, offenbar sucht sie das Rampenlicht. Könnte das ein Indiz für eine spätere Bühnenkarriere sein, vielleicht in einem Musical der Chorgemeinschaft? Mit Sicherheit! Scheint das Rampenlicht zu genießen. Rumfuchteln kann sie auch ganz gut, vielleicht wird sie ja Dirigentin? Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus? Wir planen da eigentlich nicht groß in die Zukunft – jeder Tag ist aufs Neue überraschend.

Foto: Familie Bartel

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Foto: privat

Frau Beilicke, als Mitglied der Chorgemeinschaft freuen wir uns besonders, dass ausgerechnet Sie das Neujahrsbaby von Baden-Württemberg auf die Welt geholt haben. Wie war die Stimmung um 0.02 Uhr im Klinikum Leonberg? Wir waren alle froh, dass Emelie endlich auf der Welt war, wir waren ganz entspannt und glücklich. Auf das mitternächtliche Feuerwerk haben wir einen Blick durchs Fenster erhascht. Das war aber in dem Augenblick total unwichtig. Dass wir vermutlich das erste Baby im Klinikverbund oder sogar in ganz Deutschland bekommen haben, ist mir erst später bewusst geworden und ich habe mich sehr gefreut, dass es eine Sangeskollegin aus der Chorgemeinschaft war, die in die Schlagzeilen kommen würde! Es war mein erster Jahreswechsel den ich mit einer Geburt begonnen habe und das war ein tolles Gefühl. Da war es auch nicht so schlimm, dass ich nicht mit dem Christian anstoßen konnte! Was uns als Chor natürlich besonders interessiert: hatte das Baby eine kräftige Stimme? In der Tat hat Emelie so laut geschrien, dass ich den Eltern empfohlen habe, sie sofort im Kinderchor anzumelden! Wie hat die Presse davon erfahren? Die Leonberger Kreiszeitung ruft am Neujahrstag alle Kliniken im Umkreis an um zu erfahren, wo das erste Neujahrsbaby auf die Welt kam. Als der Reporter in Leonberg anrief, sagte er, dass vermutlich in Herrenberg das erste Kind des Jahres auf die Welt gekommen sei, aber er wollte doch noch wissen, ob wir auch schon ein Neujahrskind bekommen hatten. Und Emelie war tatsächlich 2 Minuten vor dem Herrenberger Baby geboren worden! Gab es in Leonberg noch weitere Geburten in der Neujahrsnacht? In der Nacht waren drei Geburten und am Neujahrstag kamen insgesamt vier Babies auf die Welt. Das war ein super Start ins neue Jahr und ich kann sagen, so gut wie es angefangen hat, ist es bislang auch weitergegangen. Wir haben schon 100 Kinder in diesem Jahr bekommen und darüber freut sich das gesamte Kreissaalteam. Emelie hat uns Glück gebracht!


Chorproben im Meisterchor Kantine des Werks 10 der Daimler AG Stuttgart-Untert端rkheim dienstags, 16.00 - 17.30 Uhr Dein ist mein ganzes Herz

Vorsitzender & Redaktion


50 JAHRE MEISTERCHOR MATINÉE

I

m Daimler-Stammwerk in Untertürkheim werden schon seit 110 Jahren nicht nur Fahrzeuge der Premium-Klasse hergestellt und weltweit verkauft. Seit 50 Jahren gibt es dort auch den 1963 ins Leben gerufenen Daimler Meisterchor. Von je her an exaktes und qualitätsbewusstes Arbeiten im Team gewohnt, fiel es den damaligen Gründervätern nicht sonderlich schwer, auch ihre musischen Begabungen unter Beweis zu stellen und sangesbegeisterte Meisterkollegen zu finden und zum Mitsingen im Chor zu motivieren. Noch heute gehören dem Chor zwei aktive Sänger der ersten Stunde an. Diese sind: Gerhard Mauz und Gerhard Schlichenmaier. Wenn der Meisterchor dieser Tage nun mit einer feierlichen Gesangsmatinée sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte, so spricht das durchaus für die Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit mit der die Daimler-Meister bisher zu Werke gegangen sind und dies auch mit Unterstützung ihres weitsichtigen Arbeitgebers mit ungebrochener Begeisterung immer noch tun. Von ihrem umtriebigen Chorleiter und hervorragenden Pianisten Kai Müller in monatelanger akribischer Probenarbeit bestens vorbereitet, präsentierten sich die Meistersänger ihrem Matinée-Publikum in der nahezu vollbesetzten Untertürkheimer Sängerhalle. Schon mit dem stimmungsvollen Eröffnungschor «My Lord, What a Morning» gelang es den 24 Sängern, in Begleitung des Bariton-Solisten Johannes Mooser und der Flügelbegleitung ihres Chorleiters, ihr gespannt lauschendes Publikum in eine fast andächtige Stimmung zu versetzen. Mit dem majestätisch anmutenden «Jerusalem» und dem folgenden «Halleluja, sing a song» beendete der Chor mit großer Bravour seinen verheißungsvollen Konzertauftakt mit drei geistlichen Chören. Wolfgang Schall, dem Sprecher des Chores, oblag die Begrüßung der zahlreichen Gäste und die kurze aber treffliche Einstimmung auf die weiteren Vortragsfolgen. Entsprechend seines durchaus beachtlichen chorischen Leistungsvermögens in absolut stimmigem Kontext zu einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Chorauswahl präsentierte der Chor nun Mit dem «Türmerlied», der «Feldeinsamkeit» und der «Landerkennung» drei klassische Chöre. Auch diese von zeitloser Eleganz und beständiger Ausdrucksstärke zeugenden Chorvertonungen fanden großen Gefallen beim anerkennend applaudierenden Publikum. Der nun im italienischen Originaltext sehr ausdrucksstark vorgetragene Chorklassiker «La Montanara» begeisterte sichtlich die Zuhörer - viele Lippen sah man sich zu dezentem Mitsingen bewegen. Kein Wunder, welcher Freund des klassischen Chorgesangs kann dieser Melodie schon wiederstehen. Eine Chorgattung gänzlich anderer Art präsentierte der Chor nun mit «Marina», einem kroatischen Tanzlied, und «Cekolina», drei tschechischen Tanzliedern. Diese vor Temperament, Rhythmik und Begeisterung nur so sprühenden Chorvorträge verfehlten ihre mitreißende Wirkung auch beim Publikum nicht - Applaus pur. Mit den aus dem Süden der USA zu Beginn des vorigen Jahrhunderts stammenden drei Barbershop-Melodien «Tell Me Why», «Aura Lee» und «Old Mac Donald had a Band» glückte dem Chor ein weiterer Beweis seiner Flexibilität und Vielseitigkeit.


Einen abermaligen musikalischen Spagat meisterten die Sänger nun ebenso gekonnt wie überzeugend mit ihrer charmanten Aufforderung an die Zuhörer mit «Schenk mir noch eine Stunde», nach dem bekannten Udo Jürgens Titel. Am Ende der offiziellen Vortragsfolge konnten sich die wackeren Sänger mit dem Titel «Männer mag man eben» eine verschmitzte und dezente Suggestion in Richtung ihrer zahlreichen Zuhörerinnen nicht verkneifen. Der begeisterte Applaus schien die musikalisch sehr geschickt verpackte Eitelkeit der Meistersänger durchaus zu bestätigen. Um die von den sehr lange und rhythmisch applaudierenden Zuhörern geforderte Zugabe ließen sich die Sänger nicht lange bitten. Mit dem emotional vorgetragenen «Bajazzo» beendete schließlich der Jubiläumschor den ersten Teil einer nicht alltäglichen, aber der Besonderheit des Anlasses absolut angemessenen Jubiläumsveranstaltung. Nach einer wohlverdienten Mittagspause für Akteure und Besucher oblag es TonArt Ludwigsburg die Besucher mit neuzeitlichen englischsprachigen Songs bei bester Laune zu halten. Mit einem weiteren, wenn auch instrumentalen Highlight präsentierte sich zu guter Letzt die nahezu professionell agierende Daimler-Big Band mit ihren fetzigen Rhythmen den begeisterten Zuhörern. Eine absolut stimmige und bestens gelungene Jubiläumsveranstaltung ging zu Ende, strahlende Gesichter allenthalben. Die Daimler-Meistersänger hatten ihre chormusikalische Reifeprüfung abgelegt und nach dem Urteil der Matinee-Gäste auch glänzend bestanden und dabei mit Sicherheit neue Fans dazugewonnen.


1. Vorsitzender

Sängerhalle in Untertürkheim. Lindenschulstraße 29 immer mittwochs (außer in den Ferien) Probenzeiten 18:30 - 19:45 Uhr 19:45 - 22:00 Uhr

Chorkultur Gemischter Chor

peter.hirt@allianz.de Stellvertretende Vorsitzende

Interessierte Sängerinnen und Sänger sind jederzeit herzlich willkommen! uj-boerner@arcor.de

Chorgemeinschaft ChorKultur Filmmusik Gemischter Chor Dein ist mein ganzes Herz

Geschäftsführer

klaus.wolfarth@gmx.de Kartenvorverkauf

Redaktion


ALLES GUTE

Geburtstage in der Chorgemeinschaft Runde Geburtstage feiern im 1. Halbjahr 2014 20.1. Frank Eiting & Helga Jakob 4.2. Anja Schürrle 7.2. Karl-Heinz Spindler 17.2. Sigrun Keppler 01.3. Rosemarie Kirste 11.3. Lore Alle 15.3. Regina Miller 19.3. Uta Smolik 23.3. Anita Gutmann 19.5. Hans-Dieter Schulz 18.5. Renate Waizenegger

22.5. Jürgen Kübler & Annelore Elser 27.5. Hermann Werner 26.6. Waltraud Romler

Wir gratulieren herzlich!

ABSCHIED NEHMEN in Memoriam

Am 6. Februar 2014 verstarb der langjährige ehemalige 2.Vorsitzende Otto Durst im Alter von 89 Jahren. Otto Durst trat am 15.1.1947 in die Chorgemeinschaft Untertürkheim als Sänger im Tenor ein. Später sang er viele Jahre im 1. Bass. Lange Zeit übernahm er die Funktionen als Schriftführer und Protokollführer, danach das Amt als 2. Vorsitzender des Vereins. In dieser Zeit reformierte er die Satzung sowie Geschäftsordnung und die Funktionen des Ausschussmitglieder. Zum 100-jährigen Jubiläum 1982 wurde Otto Durst zum Ehrenmitglied ernannt. Er war ein Mann des Ausgleichs. Sein Wissen und seine Erfahrung nutzen viele seiner nachfolgenden Amtsträger. Vor 23 Jahren war er maßgeblich an der „Verpflichtung“ des heutigen Chorleiters Kai Müller beteiligt. Die Chorgemeinschaft Untertürkheim wird Otto Durst ein ehrendes Andenken bewahren.


JUBILARFEIER UND EHRUNGEN

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ie Chorgemeinschaft Untertürkheim konnte bei der jährlichen Jubilarfeier 24 Mitglieder für langjährige Zugehörigkeit zum Verein ehren.

Für zehn Jahre: Hermann Blattner jr., Leonie, Dagmar und Peter Collmer, Herta Grünewald, Frank Häußler, Sven-Oliver Vogel-Häußler, Bettina Hermann und Monika Jüngling. Für 25 Jahre wurden Senta Neumann und Dorothea Kappert ausgezeichnet. Im Namen des Vereins überreichte der 1. Vorsitzende, Peter Hirt, Urkunde und Geschenk. In seinem Grußwort wies der Vorsitzende der AGUV Werner Feinauer auf die Vielfalt der 66 Untertürkheimer Vereine hin, auf die Untertürkheim sehr wohl stolz sein könne. Der erste Teil der Ehrungen wurde vom Chor musikalisch umrahmt. Senta Neumann übernahm bei «Te Quiero» die Solopartie. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit konnten Petra Hellstern, Silvia Hummel, Maria Kahlenberg, Sigrun Keppler, Susanne Kraus, Hans und Rita Kumfert und Manfred Oesterle Urkunden und Geschenke entgegennehmen. Im Namen des Baden-Württembergischen Sängerbundes (bwsb) und des Deutschen Chorverbandes (DCV) überreichte der 1. Vorsitzende des bwsb Edgar Kube Urkunden und Nadeln. Er dankte allen Geehrten für die Treue zum Chorgesang. Sie sind wesentliche Garanten für das Fortbestehen und die positive Entwicklung in der Chorgemeinschaft Untertürkheim. Viel Freude bereitete der Chor mit seinem Auftritt im «Weißen Rössl». Kai Müller animierte aber auch alle Gäste zum Mitsingen bei einem Schlagermedley.


Der Höhepunkt der Jubilarfeier war die Ehrung von Mitgliedern die seit über 60 Jahren zu «Ihrem» Verein stehen. Lore Schmauk, Albert Strauss, Hermann Warth und Ernst Warth gehören diese Zeit zum Verein - lange Jahre als aktive Sänger, zwischenzeitlich ins fördernde Lager gewechselt. Marianne Grasseck ist nicht nur seit 60 Jahren Vereinsmitglied, sie singt auch seit 60 Jahren in der Chorgemeinschaft. Den Beweis, dass Singen fit hält, trat sie bei der Chorfassung eines «Les Miserables»-Medleys, gemeinsam mit den Chören der Chorgemeinschaft und der ChorKultur Stuttgart an. Ernst Warth dankte namens der Geehrten für die Auszeichnungen seitens des Vereins und der Chorverbände und erinnerte gemeinsam mit Marianne Grasseck an unvergessliche Zeiten in der Chorgemeinschaft Untertürkheim.

60 JAHRE IM SÄNGERKREISE

60

Jahre, viele schöne Stunden hab‘ ich in diesem Chor gefunden. Singen, Lachen, auch mal einen Blödsinn machen, wandern und schöne Reisen machen... Ja, ich könnt‘ sooo viel erzählen, aber Ihr sollt das alles selbst erleben. Für 60 Jahre meinen Dank! In den Proben hör‘ ich jetzt auch gern mal zu und gönne meiner Stimme etwas Ruh. Doch am Stammtisch haltet mir mein Plätzchen frei, ich möcht auch ohne viel Singen bei Euch sein.


WEIHNACHTSMARKT 2013

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nser alljähriger Einsatz auf dem Untertürkheimer Weihnachtsmarkt war wieder ein voller Erfolg. Das Wetter spielte auch mit und so kamen die Besucher gerne, um ihren Hunger und Durst zu stillen. Bis abends war jedenfalls alles ratz-fatz weg. Dass es so gut klappte , ist natürlich den vielen fleißigen Chormitgliedern zu verdanken. Besonderer Dank gilt Monika Jüngling, die tatkräftig den ganzen Tag zugegen war. Erfreulich und deshalb erwähnenswert war in diesem Jahr der Einsatz unserer jungen ChorKulturMitglieder. Allen voran unser „Obergriller“ Stefan Müller, der mit einem solchen Ansturm am Grill nicht gerechnet hatte. Mit von der Partie waren auch Lukas, Wally, Steffi, Lena, Verena und Celin. Allen Helfern und Helferinnen nochmals ein herzliches Dankeschön. Es hat Spaß gemacht – bis zum nächsten Mal.


EINE MITREISSENDE KONZERTSHOW

Chorgemeinschaft Untertürkheim feiert mit «A Chorus Line am Wolfgangsee» ihre neue «ChorKultur»

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ie Frischzellenkur der Chorgemeinschaft Untertürkheim ist gelungen. Zu den gestandenen Männer- und Frauenchören ist nun noch eine junge Truppe gekommen. Sie heißt «ChorKultur», besteht aus 21 sanges- und bewegungsfreudigen Mitgliedern zwischen 16 und 32 Jahren und ist am 2. und 3. November 2013 in der Sängerhalle zum allerersten Mal aufgetreten. Das geschah mit dem Motto «A Chorus Line am Wolfgangsee» als generationenübergreifendes Show-Konzert der Chorgemeinschaft. Die farbenprächtige Darbietung unter der bewährten Leitung von Kai Müller führte von Operette zu Musical und riss schlussendlich alle Zuhörer von den Stühlen zu minutenlangem stehenden Applaus.

Den theatralischen Aspekt dieses Chorkonzerts betonte der Gemischte Chor bereits im ersten, dem Operettenteil. Nicht nur, dass sie mit wasentauglicher Tracht auf die Bühne zogen, sie hatten auch drei ausdrucksstarke Sopranistinnen eingeladen, die ihnen später die musikalischen Bälle zuwarfen. Das passte sehr gut in Benatzkys himmelblaues Urlaubsidyll, wo der schöne Sigismund weiße Rosen verteilte und die fünf Dutzend Sängerinnen und Sänger gutgelaunt das Lob des «Weißen Rössls» erklingen ließen. Gefühlszarte Melodien wie Babette Winkelmanns Arie von den «Vöglein im Prater» und Jaqueline Borchert-Sengs zauberhaftes «Vilja-Lied» wechselten ab mit dem temperamentvollen Czardas-Wirbel der «Julischka aus Budapest», den Simone Jakob sang und tanzte. Dann donnerte der Rhythmus des «Sassa, sassa, mein Lied, dein Lied» durch den Saal, denn in Fred Raymunds «Maske in Blau» ist es ja zu Hause. Dem Rat, einer schönen Frau nicht zu tief in die Augen zu schauen, stimmte sogar Kai Mül-


ler am Klavier schelmisch zu, während das «Studium der Weiber» auf der Bühne als Geschlechterkampf ausgetragen wurde. Abwechslungsreiche Melodienfülle, eindrucksvoller Zusammenklang, stimmige Choreographie und humorvolle Präsentation kennzeichneten bereits den ersten Teil mit seinen mannigfachen Operettenschätzchen.

Dazu kamen der Schwung und die Ausgelassenheit der Jugend bei den Musical-Highlights der «ChorKultur», die Sascha Schwegler (Gitarre), Walter Wilhelm (E-Bass) und Andreas Wolfarth (Drums) begleiteten. Zueinanderfinden und Miteinanderzurechtkommen sind die Themen der Musicals «Hairspray» und «Grease», die der 2012 gegründete Chor vorstellte, als seien es ihre eigenen Erlebnisse. Aber sie sprangen auch aus der narkotisch-fernen Traummelodie («I close my eyes») mühelos in die biblische Freude («Land of my own») des Musicals über Josephs «Amazing Technicolor Dreamcoat». Ganz bei sich waren die Debütanten schließlich in «A Chorus Line», der Umsetzung der Sehnsucht nach einem erfüllten Leben im Gesang und im Tanz. Die Verwandlung von unbefangener Begeisterung in einen kunstvollen Gemeinschaftsauftritt vollzog sich gewissermaßen im Zeitraffer auf der Bühne. Danach waren alle reif für den gemeinsamen Schlussauftritt der drei Chöre bei der eindringlichen und machtvollen Schlussfolge aus «Les Misérables».


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NEUES VON CHORKULTUR von Stefan Müller

J

unge, wie die Zeit vergeht. Schon wieder ein Ausgabe des Auftakts rum. Hab ich noch in der letzten Ausgabe von meinen Erfahrungen und Problemen als Zugereister im Ländle berichtet, so muss ich sagen, dass mir die ChorKultur doch hier einen guten Einstieg ermöglichte. Vor allem ist die Sprache hier für mich nicht mehr so kryptisch. Im Gegenteil, ä bissle schwäbisch schwätze koa i a scho. Allerdings erspar ich Euch mal lieber, alles auf Schwäbisch darzulegen. Denn mit einem Nichtmuttersprachler kann das nur schief gehen. Was hat uns in den zurückliegenden Monaten bewegt und was erwartet uns? Interessante Fragen. Der bunte Haufen der ChorKultur Stuttgart kann auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Zunächst bewegte sich alles auf das Konzert von ChorKultur und Gemischten Chor hin, in welches viel Schweiß, Blut und Tränen geflossen sind. Besonders die Choreographie war mit harter Arbeit verbunden. Allerdings hatten wir mit unserem Daniel Käsling einen wunderbaren Lehrer, der allem voran viel Geduld mit uns bewies und aus uns am Ende doch einen ganz passablen Haufen machte, der sich einigermaßen Synchron bewegte. Besonders anstrengend waren dabei die Sommermonate, in der wir in der aller größten Hitze unsere Tanzproben durchführten. Ironischerweise erkannten wir erst kurz vor Ende des Sommers, dass es in dem kleinen Raum, in dem wir probten, eine Klimaanlage gibt. Aber auch dies haben wir gut überstanden und am Allerheiligen Wochenende 2013 konnte sich jeder von den Probenergebnissen der beiden Chöre überzeugen. Und was die Zuschauer nicht sahen, weil sie zur Bühne schauten, sah aber die ChorKultur: Nämlich das Zugpferd des Gemischten Chores. Mit ihrem Begeisterungssturm von der Empore aus haben sie noch einen Schub gegeben, ohne den es nur halb so schön gewesen wäre. Schönen Dank an dieser Stelle für dieses wunderbare Miteinander. Neben diesen «geschäftlichen Beziehungen» sind wir aber auch zu einer freundschaftlich verbundenen Truppe zusammengewachsen. Und so haben wir uns entschlossen, Daniel in Österreich zu besuchen, der Ende letzten Sommers ein Arrangement in Bad Hall bei Linz annahm. Also hat sich eine Truppe von acht Leuten auf den Weg gemacht und ein Wochenende in und um Linz verbracht. Neben dem Sightseeing besuchten wir auch eine Vorstellung von «La Cage aux Folles» (Ein Käfig voller Narren) in der wir Daniel bewundern durften. Gespannt sein dürfen wir alle, auf unsere nächsten Projekte sein, sowohl in diesem November, als auch im nächsten Frühjahr.


Fasnet im Chor Fotos von Kai M端ller


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1. Vorsitzende

Fuchsbau Leonberger Straße 39, 1. OG immer donnerstags (außer in den Ferien). DitSingers: 18.30 Uhr Alle: 19.30 Uhr

vorstand@liederkranz-ditzingen.de

Chorleiter

cg.kai.mueller@arcor.de Bankverbindung

Redaktion

DitSingers Vorbereitung fürs Festival junge Chöre und Vorbereitung neues Projekt ab Herbst 2014 city-chor & DitSingers Dein ist mein ganzes Herz Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen im Ditzinger Anzeiger und auf der Internetseite der Chöre: www.city-chor.de www.ditsingers.de


LIEBE SÄNGERINNEN UND SÄNGER

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Mitglieder und Freunde des Liederkranzes. ach unserer Panne am Weihnachtsmarkt 2012 konnten wir die Vereinskasse am letzten Weihnachtsmarkt wieder auffüllen. Bereits am Sonntagnachmittag waren wir restlos ausverkauft – ob das an den importierten Fränkischen Bratwürsten lag?

Zwei großartige Aufführungen des Musicals AIDA in der Stadthalle Leonberg liegen hinter uns. Ein ganzes Jahr haben wir auf dieses Wochenende Anfang Februar hingearbeitet, getanzt, gesungen und performt. Viel zu schnell verging die Zeit – am 1. Dezember 2013 zeigten wir noch erste Ausschnitte auf der Benefiz-Gala des Olgäle und testeten das erste Mal die Bühne der Leonberger Stadthalle. Bestätigt wurde unsere Vorfreude dann beim Neujahrsempfang der Stadt Ditzingen Mitte Januar – die Premiere war wenige Tage später ausverkauft! Die letzten Wochen vor unserem großen Konzert mussten wir die Proben dann in das katholische Gemeindehaus verlegen – aus Platzgründen reichte der übliche Probenraum für das 100-köpfige Ensemble nicht mehr aus. Das Lampenfieber stieg, als wir mit den Durchläufen, Kostümen und Requisiten endlich auf der Bühne standen. Die Premiere und auch die zweite Vorstellung waren ein voller Erfolg. Die Presse überschlug sich mit positiver Kritik und auch die Sängerinnen und Sänger waren noch Tage nach dem Auftritt voller Euphorie. Dieses Projekt hat den Verein über alle Altersgruppen hinaus neu zusammengeschweißt. Durch dieses große Hochgefühl haben wir bereits 13 neue Mitglieder gewonnen. Einige können Sie auf den folgenden Seiten kennenlernen. Anfang März konnten wir den französischen Chor «La Pastourelle» aus der Ditzinger Partnerstadt Rillieux-la-Pape bei uns begrüßen. Im Anschluss an die Chorprobe luden wir zu einem kleinen Imbiss ein, um sich dann einen Tag später bei einem «Bunten Abend» besser kennenzulernen. Auch beim 20-jährigen Jubiläum von TonArt brillierte der Gastchor. Wir freuen uns bereits heute auf den Gegenbesuch im Dezember in Rillieux-la-Pape. Bei der Mitgliederversammlung am 17. Februar 2014 standen Neuwahlen des Vorstands auf dem Programm. Die beiden wiedergewählten Vorsitzenden Seyran Sanz Alonso und Sonja Weigel freuen sich auf ihre neuen Aufgaben. Unterstützung bekommen sie nun auch von Diana Salsa, die wir in ihrem Amt als Schriftführerin nochmals herzlich willkommen heißen. Wir haben jederzeit ein offenes Ohr für Ihre Belange. Für die Flusskreuzfahrer im Juni erhoffen wir schönes Wetter. Euch viel Spaß! Wir wünschen Ihnen im Sommerhalbjahr wieder viel Vergnügen und Spaß in den Chorproben und bei unseren Veranstaltungen eine gemütliche Atmosphäre. Herzlich grüßen Sie Seyran Sanz Alonso, Sonja Weigel, Diana Salsa, Kerstin Schwarz und Kai Müller


ALLES GUTE

Geburtstage im Liederkranz e.V. Ditzingen Runde und halbrunde Geburtstage feiern im 1. Halbjahr 2014 8.1. Heinz Ziegelmaier 15.1. Hans-Peter Stiefel 10.2. Marianne Kiefer 18.2. Martina Hardwig 8.3. Hans Tewes 17.3. Heide Weinand 6.4. Herbert Engelhardt & Renate Krebs 29.4. Marianne Brose 30.4. Sibylle Oswald

13.5. Helga Kocher 28.5. Joachim Sdahl 29.5. Almut Missall 30.5. Renate Stiefel 11.6. Barbara Fälschle 27.6. Volker Renninger Wir gratulieren herzlich!

ABSCHIED NEHMEN in Memoriam

Der Liederkranz e.V. Ditzingen musste sich im vergangenen Jahr von zwei Mitgliedern verabschieden: 4.3.2013 Helmut Abele nach fast 45 Jahren aktiver und fördernder Mitgliedschaft 9.11.2013 Karl-Heinz Teichert nach über 21 Jahren fördernder Mitgliedschaft. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.


MITGLIEDER-PORTRÄT Diana Salsa

von Diana Salsa

geb.: 5. Juni 1991 in Leonberg Wohnort: Heimerdingen Stimme: Sopran I (klassischer Sopran) Beruf: Ich studiere Informatik an der Universität Stuttgart und arbeite nebenher als Webdesignerin und Programmiererin. Musikalische Entwicklung t Unterricht Blockflöte, Altflöte, Klavier t Kinderchor der ev. Kirchengemeinde Heimerdingen t Schulchor der Grundschule Heimerdingen t Schulchor des Gymnasiums in der Glemsaue Ditzingen t Seit 2007: Gesangsunterricht an der Jugendmusikschule Ditzingen - 2011: Oper «Hänsel & Gretel» (Rolle: Sandmännchen) - 2012: Operette «The Pirates of Penzance» (Rolle: Mabel) Liederkranz e.V. Ditzingen t Seit 2007: Mitglied der DitSingers (erstes Projekt: «Cinémagie») t Seit 2008: Entwicklung, Design und Inhalte der Webseite DitSingers.de t Seit Mitte 2012: Design der Plakate/ Flyer/ Programmhefte für eigene Projekte t Seit Anfang 2013: Design und Administration der Webseite der CGKM t Mitte 2013: Entwicklung des Internetauftritts AIDA-Ditzingen.de t Seit März 2014: Schriftführerin Zusätzlich war ich bei unseren letzten beiden Projekten stark an der Gestaltung des Bühnenbilds beteiligt (80‘s Quer Beat: Scherenschnitt Hintergrundbild, Steuerrad, Anker; AIDA: Säulen, Speere, (Fächer), Landkarte). www.dianasalsa.de


NEUE MITGLIEDER IM LIEDERKRANZ Markus Temme Aus Möglingen, geboren in Stuttgart, einige Zeit in den USA gelebt. Den Chor habe ich im Internet entdeckt. Habe nach einem Chor im Umfeld Leonberg/Ditzingen mit anspruchsvollem Repertoire gesucht. Egal was man genau in Google eingegeben hat, Kai Müller Chöre erschienen stets an erster Stelle. Geschäftlich Projektleiter bei Bosch in Leonberg. Hobbies sind Familie und Freunde, Fotografie, Sprachen & Reisen (bisher 54 Länder), Wandern, Mountainbiking und alles, was mit Musik zu tun hat. Ausschlaggebend für den Beitritt waren hautsächlich die harmonische und aktive Truppe, von der ich nun Einige zu meinen Freunden zähle. Auch der Riesenspaß am Singen der gerne auch schwierigeren Lieder, bei denen die Bässe eben nicht hauptsächlich «aaah», «oooh» und «uuuh» singen.

Anne Olvermann Alter: 28 Geburtsort: Kempten (Allgäu) Beruf: Sportlehrerin/ Sporttherapeutin Ich wohne seit 2012 in Ditzingen und war schon lange auf der Suche nach einem «jungen» Chor. Als ich dann das Konzert von den DitSingers gehört habe, habe ich einfach mal bei einer Probe vorbeigeschaut. Und schon war ich mittendrin im großen Aida-Projekt! Singen, ein bisschen Choreographie und viele neue Leute kennenlernen – perfekter Ausgleich zu meinem normalen Berufsalltag und ein guter Einstieg in meiner neuen «Heimat».


Sabine Roth Hallo - ich bin eine der Neuen. Ich heiße Sabine Roth, bin 54 Jahre alt und Mutter zweier Teenager (19 und 16 Jahre alt). Seit zehn Jahren sitze ich als Mitglied der SPD-Fraktion im Ditzinger Gemeinderat, bin außerdem Vorsitzende des Fördervereins der Realschule, Schriftführerin im Förderverein des Gymnasiums, habe seit zwei Jahren einen Hund, und schreibe an einem Roman... was Frau halt so macht, wenn die Kinder selbstständig geworden sind, und sie nicht arbeiten geht. Zum Chor kam ich über drei singende Freundinnen: Seyran, Sibylle und Manu, und meine Teilnahme als Projektsängerin bei der letzten Aufführung der Carmina Burana, mit der ich ein altes Versprechen Seyran gegenüber einlöste. Das «Aida-Projekt» hat mich dann endgültig in die Arme des Chores geführt. Es war – trotz manchmal chaotischer Proben – einfach toll, mit euch allen zu arbeiten, und darauf will ich nicht mehr verzichten.

Cornelia Weihing Cornelia ist in Stuttgart aufgewachsen und wohnt seit 1998 mit ihrer Familie in DitzingenHirschlanden. Ihre Hobbys sind neben dem Singen in zwei Chören, Skifahren, Langlaufen, Reisen, Wandern, Tanzen und Musik. Durch die Werbung für das Projekt AIDA ist sie auf den city-chor aufmerksam geworden und ist mit Begeisterung bei den Proben zum Musical dabei gewesen.


LA PASTOURELLE IN DITZINGEN

Besuch aus Rillieux-la-Pape in Frankreich, der Partnerstadt von Ditzingen

W

illkommen, Bienvenue, Welcome! Mit Spannung haben die Ditzinger Gastgeber auf die Ankunft des Busses vor dem Hotel gewartet. Freudig winkend begrüßten wir unseren Partnerchor aus Rillieux-la-Pape mit einem fröhlichen «Bonjour!».

Nach einer herzlichen Begrüßung auf Französisch durch Cornelia Weihing kamen die Gäste bei Ditzinger Familien und im Hotel unter. Bei der wöchentlichen Chorprobe am Donnerstagabend konnten sich der Liederkranz und der französische Chor «La Pastourelle» bei einem kleinen Imbiss dann etwas beschnuppern und kennenlernen. Am Freitagvormittag besichtigte die französische Delegation dann Stuttgart mit dem Bus. Gegen Mittag kehrte man im Stuttgarter Stäffele ein. Vom Traditionsgericht „Gaisburger Marsch“ waren die Franzosen mehr als begeistert. Nachmittags trafen sich Gäste und Gastgeber auf Einladung unseres Oberbürgermeisters, Herrn Makurath, zum Empfang im Bürgersaal Ditzingen. Dort wurden unsere Gäste nochmals aufs Herzlichste willkommen geheißen. «La Pastourelle» bedankte sich für die Einladung mit zwei gesanglichen Darbietungen. Am Abend lud der Liederkranz e.V. Ditzingen zu einem bunten Abend ins Rathaus Schöckingen. Bei typisch schwäbischen Köstlichkeiten, leckerem französischen Wein und bunten Cocktails verging der Abend wie im Fluge. Unsere französischen Gäste waren von der feurigen FlamencoTanzeinlage einer Sängerin


sehr beeindruckt. Viel Applaus bekamen auch unsere Models mit dem unverwechselbaren Accessoires – der langen Unterhose. Am Samstagvormittag konnten unsere Gäste die Stadt Ditzingen bei einer äußerst informativen Stadtführung durch Herrn Dr. Hoffmann besser kennenlernen. Besonderer Dank gilt hier Frau Steinbrunn für die Bereitschaft, während der Besichtigung simultan ins Französische zu übersetzen. Das Highlight des Besuchs bildete die Chorgala von «TonArt Ludwigsburg e.V.». Der französische Chor begeisterte das Publikum mit seinem gesanglichen Vortrag aus mehreren Epochen und Genres. Der Chor unter der Leitung von Judith Meier und der Begleitung am Klavier durch Barbara Morte sang Chansons, Opernstücke und Klassiker. Der Chor tritt überall dort auf, wo die Akkustik gut ist. Das kann für den Bürgersaal im Forum Ludwigsburg sicher auch gelten. Die Stücke wurden sehr fein und mit großer Dynamik vorgetragen. Als «Major» Judith Meier den Chor mit der Querflöte begleitete, war das Publikum hin und weg. Einige Gäste ließen es sich auch nicht nehmen, bei diesem rauschenden Fest das Tanzbein zu schwingen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen am Sonntag ließen wir den Besuch des Gastchores ausklingen. Bei der Abfahrt des Busses am Nachmittag wurde auf beiden Seiten kräftig gewunken. Au revoir! Wir freuen uns auf unseren Gegenbesuch im Dezember 2014. «La Pastourelle» – wir kommen gerne.


SPECIAL Teil 3 BROADWAY IN LEONBERG Elton Johns Aida feiert Premiere

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er Liederkranz e.V. Ditzingen präsentierte am Samstag, den 8. Februar und am Sonntag, den 9. Februar 2014 das Musical AIDA von Elton John und Tim Rice in der Stadthalle Leonberg. Dank vieler vieler Helfer, die nicht alle aufgezählt werden können, aber wissen, dass sie gemeint sind, hat der Liederkranz das Musical auf die Bühne gebracht. Das Publikum zeigte seine Begeisterung nach beiden ausverkauften Vorstellungen mit Standing Ovations – hätten wir nur die Verbeugungsabfolge beim Schlussapplaus nur etwas besser geübt. Die Presse berichtete ausschließlich positiv über die Premiere und bestätigte das Konzept von Regisseur Sebastian Schmid und Choreograph Daniel Käsling. Dank langwieriger Soundabstimmung mit Thorsten Bader konnten Chorgesang und Band hervorragend in der Stadthalle Leonberg in Szene gesetzt werden. Diese Produktion ist sicherlich ein Meilenstein für den Liederkranz e.V. Ditzingen unter der musikalischen Leitung von Kai Müller.


DURCH DICK UND DÜNN

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m 8. und 9. Februar 2014 wurde vom Liederkranz e.V. Ditzingen das Erfolgsmusical AIDA von Elton John und Tim Rice in der Stadthalle Leonberg aufgeführt. Beteiligt waren mehr als 100 Sängerinnen und Sänger. Ein großer Teil davon waren Projektsänger, zu denen auch ich gehörte. Ein Jahr lang probten wir jeden Donnerstagabend. Es war nicht immer einfach, nach einem langen Tag noch die nötige Kraft und Konzentration aufzubringen, aber mit jeder Probe wuchs das Projekt und der Spaßfaktor stieg unaufhaltsam an. Dies war mein erstes Musicalprojekt und damit etwas ganz Besonderes für mich. Natürlich gab es auch Tage, an denen ich keine große Lust hatte, mich abends noch einmal zusammenzureißen und nach Ditzingen zu fahren. Aber wem ging es nicht so? Gegen Ende des Projektes stieg die Spannung dann gewaltig an und Kai und unser Regisseur versuchten alles aus uns herauszuholen. Wir spürten, wie wir auch das Tempo anziehen mussten, und gaben auch bei den Proben alles, was wir hatten. Mich riss das Feuer so mit, dass ich kurz vor dem Auftritt nichts anderes im Kopf hatte und es kaum erwarten konnte, nach Leonberg zu fahren. Dieses Jahr schweißte uns zu einem einheitlichen «AIDA-Team» zusammen und die Projektsänger konnten sich gut in den Chor eingliedern. Mir hat dieses Projekt gezeigt, wie viel Spaß es macht, ein Stück über einige Zeit als Einheit zu erarbeiten und zu sehen, wie es wächst, bis man es schließlich auf die Bühne bringen kann. Selbstverständlich wird auch einiges an Disziplin benötigt und mancher wird mit Sicherheit an seine Grenzen gestoßen sein, aber das war es wert. Wir haben es gemeinsam geschafft, so ein großes Vorhaben zu stemmen, und sind gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen. Ich werde diese Zeit sehr vermissen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen. Eine Sache ist für mich jetzt schon klar: beim nächsten Projekt bin ich auf alle Fälle wieder dabei.


AIDA BACKSTAGE

Was passiert eigentlich hinter der Bühne einer

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m Vorstand wurde im August 2012 festgelegt, dass die nächste Produktion ein Musical werden sollte. Die Vorbereitungen zogen sich bis zum Projektstart im Februar 2013. Als erste Herausforderung mussten die ganzen Aufgaben koordiniert und verteilt werden. Wir hatten uns entschieden, Arbeitsgruppen zu gründen. Die AG-Leiter waren verantwortlich für die Abarbeitung der Aufgaben und die Einhaltung des eingeplanten Budgets. Es gab eine Arbeitsgruppe für «Bühnenbild & Requisite». Das haben Sie sicherlich als erstes entdeckt: all die schönen Dinge auf der Bühne mussten ausgewählt, organisiert und rechtzeitig bereitgestellt werden. Sehr auffällig waren sicherlich die Säulen, die für die Produktion von nur einer Person gebastelt wurden! Wie hat Ihnen zum Beispiel das «Phara-Mobil» gefallen? Genauso wichtig und für den Besucher sichtbar waren die Kostüme. Viele fleißige Helferinnen haben alle nötigen Kleider genäht und angepasst. Für die Kostüme der Chöre waren die Sängerinnen und Sänger selbst verantwortlich. Diese «flotten Klamotten» wurden seit ihrer Auswahl im Oktober gehegt und gepflegt, damit ja nichts passiert. Damit die Solisten und Sängerinnen und Sänger toll aussahen, war ein kleines aber tatkräftiges Masken-Team unablässig hinter der Bühne und in den Wochen vor der Aufführung im Einsatz. Da wurden Männer-Nasen gepudert, Augenwimpern gefärbt und Wahnsinnsfrisuren für die «Models» kreiert. Den Aufwand für ca. 100 Mitwirkende können Sie sich vielleicht vorstellen. Die Arbeitsgruppe «Bühnentechnik und Ausleuchtung» war dafür verantwortlich, dass bei den Aufführungen alles im rechten Licht erschien. Die vielen Lichtwechsel mussten abgestimmt, geprobt und notiert werden. Im letzten Jahr wurde natürlich sehr intensiv geprobt. Die ersten Monate waren nötig, um die Chorstücke auswendig zu lernen. Dann ging es an die Choreografien und Solistenproben. Da am Ende alle Männer mittanzten, muss ich hier ein ganz großes Lob an die Sänger aussprechen, die eigentlich nicht zum Choreo-Chor gehörten. Es hat mich sehr beeindruckt, dass die Herren das alles ohne Murren mitgemacht haben. Zusätzlich zu den wöchentlichen Proben waren einige Sondertermine und ein intensives Probenwochenende nötig. Die Arbeit hat sich aber gelohnt, bei der Aufführung waren alle sicher und hatten Spaß. Ich denke, das haben unsere Besucher auch bemerkt. Es gab noch weitere Arbeitsgruppen, die für das Gelingen der Veranstaltung nötig waren. Die Suche nach Sponsoren und Werbenden wurde genauso organisiert wie die Erstellung des wunderbaren Programmhefts, aber auch die Gestaltung der Internetseite, des Pressetexts und der Werbung in und um Ditzingen. Zwar standen uns nicht die finanziellen Mittel einer professionellen Produktion zur Verfügung, dafür hatten wir eine viel bessere «Ressource»: viele engagierte und fleißige Helfer. Ohne diese Menschen hätte die Produktion nie stattfinden können! Danke an Euch alle!


ENERGY-DRINKS UND EITLE BÜHNEN Impressionen der AIDA-Proben

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inen Energy-Drink oder zwei?» Sebastian schürzt nachdenklich die Lippen. «Zwei», sagt er. Am Ende lege ich vier auf das Förderband an der Kasse, dazu kommen noch Schmankerl vom Bäcker und – ganz wichtig – eine Packung Duplos. Kein Picknick, sondern Probe. Die ersten Chorsänger trudeln ein, beziehen ihre Plätze im Probenraum und beginnen sich einzusingen. Regisseur Sebastian und ich suchen uns die Hauptdarsteller und die Sprechrollen raus und entführen sie schichtweise in einen der kleineren Räume, wo er vorhat, sie mit stundenlanger Textarbeit zu trietzen. Den Anspruch unbedingter Disziplin lässt er willig von den Darstellern untergraben, Humor fördert Kreativität. Und so turtelt Radames eine Runde mit Aida und phantasiert von Amneris‘ Queensize-Bett. Gelegentlich darf die Probe für Lachpausen unterbrochen werden. Zwei Duplos und einen halben Energy-Drink später steht die Szene in Amneris‘ Schlafgemach, die ägyptische Prinzessin macht ihren nachlässigen Liebhaber mit sichtlichem Vergnügen zur Schnecke. «Ja, da war doch schon viel Schönes dabei», lobt Sebastian und nuckelt an seiner E-Zigarette – wir spielen die Szene dann noch fünf Mal durch. Ich sitze mit gezücktem Stift über dem Textbuch und versuche, diejenige Regie-Anweisung herauszufinden und aufzuschreiben, welche sich im Kampf der Ideen durchsetzt. Schließlich kommen wir zu einer der aufwendigsten Szenen des ganzen Musicals: der Verfolgungsjagd, auch bekannt als unser Workshop «Schöner Sterben für Anfänger I & II». Da wir in, beziehungsweise nach dieser Szene fast alles meucheln, was jemals ein Wort Text in diesem Musical hatte, ist der Aufwand groß. Es geht nicht nur darum, wie man bühnentauglich rennt, anhält, sich umdreht, erschossen wird und ästhetisch wertvoll, aber authentisch zu Boden fällt, nein, vor allem das Timing ist wichtig und die endgültige Beantwortung der Frage, wer von wo kommt und wohin er geht. Als wir schon fast am Ende sind, uns fertig und erfolgreich glauben, die Duplos leer sind und die Energy-Drinks halb ausgetrunken, bemerkt plötzlich jemand, dass wir das Lied «Einen Schritt zu weit» gleich zu Beginn des zweiten Akts noch nicht gestellt haben. Darauf folgt die angestrengte Diskussion, wie diese Szene aussehen soll, nur nicht zu statisch, aber auch nicht zu unruhig. Die drei Hauptdarsteller bekommen jeweils einen Spot. Aber sollen sie bereits darin stehen, wenn der Vorhang aufgeht oder sollen sie hinein gelaufen kommen? Und wie überhaupt? Der Regisseur kauert in Embryonalstellung auf dem Boden. Ich überlege, ob man dem Körper Energy-Drinks intravenös zuführen kann. Schließlich erarbeiten wir die Lösung eines schlichten Aufgangs und Wechseln der Spots je nach Strophe.


Aufgänge sind übrigens so eine Sache, wie ich gelernt habe. Es fängt schon mal damit an, dass man sich darüber klar werden muss, von welcher Perspektive aus man die Bühne betrachtet, mein links oder dein links. Der entscheidende Kommunikationsfehler. Damit aber nicht genug: So eine Bühne will in ihrer selbstsüchtigen Eitelkeit auch immer noch vernünftig gefüllt sein, um gut auszusehen. Also schubst der Herr Regisseur persönlich arme, orientierungslose – weil von der Regieassistenz mutwillig verwirrte – Chorsänger herum, damit das Bild stimmt. Gott sei Dank seid ihr meistens entspannt und enthusiastisch genug, das mit euch machen zu lassen. Zu allem Überfluss stiften wir auch noch Verwirrung in der Kleiderfrage. Wann ist Schwarz zu tragen und wann weiß, und überhaupt, ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr wenn das Licht angeht... ähm, nein, davor wäre eigentlich besser, Umbaulicht! Hat jetzt eigentlich mal jemand daran gedacht aufzuschreiben, von welcher Richtung der Chor kommen soll? Ja, ja, irgendwo zwischen den anderen Sachen, die ich aufgeschrieben habe, steht auch das, ich muss es nur finden, Moment. Ah, da. Also, ihr lauft von beiden Seiten auf, ihr verbeugt euch und dann genießt ihr euren Applaus. Gut gemacht, Leute, es war echt schön, mit euch allen gearbeitet zu haben.


Chorproben in Ludwigsburg Jugendmusikschule, Hindenburgstr. 29 71638 Ludwigsburg im Kunstzentrum der Karlskaserne, Mannschaftsgeb채ude 1. Vorsitzende

tonart@kai-mueller-choere.de

Spendenkonto

Redaktion

Im Wechsel alle zwei Wochen Freitagabend: 19 Uhr Frauen 19:45 Uhr Gemischt 21:15 Uhr M채nner Samstagnachmittag: 15 Uhr Frauen 15:45 Uhr Gemischt 17:15 Uhr M채nner Dein ist mein ganzes Herz


20 JAHRE TONART LUDWIGSBURG Festliche Chorgala im Bürgersaal im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

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as Jahr 2014 ist das Jubiläumsjahr für TonArt Ludwigsburg. Aus diesem Anlass lud der Chor am 8. März 2014 in den festlich dekorierten Bürgersaal im Forum am Schlosspark, Ludwigsburg, ein. Gemeinsam mit TonArt begingen die Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller sowie der französische Chor «La Pastourelle» aus Rillieux-laPape (bei Lyon) das Jubiläum. Am 8. Juli 1994 fand die Gründungsversammlung der «Young Voices – Die junge Singgemeinschaft in der Region Ludwigsburg e. V.» statt. Die Namensänderung in «TonArt Ludwigsburg» wurde im Jahr 2001 beschlossen. Mit dem im November 1995 vom Chor erstmals öffentlich gesungenen Stück «Viele verachten die edele Musik» nach einem Satz von Gottfried Wolters eröffnete TonArt die Jubiläumsgala und bot eine kleine musikalische Zeitreise bis zum Medley aus dem Musical «Show Boat». Die Vorsitzende, Karin Willet-Darcis, brachte dazwischen den Gästen in fröhlich-heiterer Art die Chronik des Chores nahe. Sie zeigte einige Stationen auf und informierte über besondere Highlights, wie den dritten Platz beim Chorwettbewerb in Esslingen im Jahr 1997 und die regelmäßig stattfindenden Konzerte in der Ludwigsburger Musikhalle. Und nebenbei erfuhren auch alle, dass das Durchschnittsalter bei TonArt seit 1994 von 27 Jahren auf 44,5 Jahre angestiegen ist. Die Chormitglieder sind also mit TonArt Ludwigsburg «gewachsen» – oder soll man besser sagen, «gereift»? Erfreulich ist, dass noch heute von den Gründungsmitgliedern neun aktive Sängerinnen und Sänger dabei sind. Nachdem es sich die «große Schwester» Liederkranz e.V. Ditzingen (mittlerweile 160 Jahre alt) durch die Vorsitzende, Seyran Sanz Alonso, nicht nehmen ließ, ihrer «kleinen Schwester» TonArt zu gratulieren, reihte sich der französische Chor «La


Pastourelle» aus Rillieux-la-Pape in die Gratulantenschar ein. Unter der Leitung von Judith Meyer waren drei geistliche Lieder von Charles Gounod, am Flügel begleitet von Barbara Morel, zu hören. Eine besondere Stimmung kam auf, als Judith Meyer mit der Querflöte den Chor zu «La chanson de Prévert» von Serge Gainsbourg begleitete. Dieses Lied handelt von einer verlorenen Liebe und war auch ohne das Beherrschen der französischen Sprache durch die tief berührende Musik zu verstehen. Bevor der Kammerchor der Chorgemeinschaft Kai Müller unter anderem mit zwei französischen Chansons große Begeisterung bei den französischen Gästen auslöste, gratulierte der Männerchor der Chorgemeinschaft Kai Müller mit Edvard Griegs «Landerkennung» und «You are so beautiful». Zum Schluss des Konzertes standen alle Sängerinnen und Sänger der Chöre der Chorgemeinschaft Kai Müller gemeinsam auf der Bühne und beendeten den offiziellen Teil der Gala mit dem «Donauwalzer» von Johann Strauss und «A Tribute to Queen». Im Anschluss spielte die Band „Eightyfive“ zum Tanz. Es war eine schöne, abwechslungsreiche Jubiläumsgala für alle Mitwirkenden und Gäste. Ich bin sicher, dass sich alle schon heute auf das nächste Jubiläum freuen. Bis in fünf Jahren!


MITGLIEDER-PORTRÄT Katrin Bender

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von Katrin Bender

ch habe schon ein paar Auftritte mit Kai zusammen hinter mich gebracht und freue mich, nun in Ludwigsburg wieder singen zu können. Nach einer kleinen schöpferischen Pause hat es mich zu TonArt gezogen. Da ich mit meinem Mann in Kornwestheim wohne, ist der Weg zur Karlskaserne nicht weit. Im Sommer lohnt es sich sogar, das Fahrrad zu satteln oder auch per pedes die Wegstrecke hinter sich zu bringen. Bei TonArt zu singen bietet viel Abwechslung. Im letzten Jahr gab es ja ein Sommerkonzert und ein Weihnachtskonzert. Die dazwischen liegende Zeit war gefüllt mit kleineren Auftritten, die dafür sorgten, dass es nie langweilig wurde. Auch (oder vor allem) als Lehrerin braucht man ein bisschen Erholung. Bei TonArt und mit Kai Müller klappt dies wunderbar. In diesem Sinne Euch, wo auch immer Ihr Eure Stimmen ertönen lasst, viel Spaß und einen wunderbaren Start in den Frühling!


MITGLIEDER-PORTRÄT

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usik hat mich eigentlich schon von frühester Kindheit an begleitet. In meiner Familie wurde immer sehr viel musiziert, ich sang von klein auf in einem Chor mit, lernte verschiedene Instrumente, spielte auch in einem Orchester und besuchte ein musisches Gymnasium. Das war in München. Mit meinem Umzug nach Ludwigsburg endete dann erst einmal meine aktive musische Zeit. Das Studium und andere Dinge standen im Vordergrund. Mit dem Eintritt ins Berufsleben bekam ich dann wieder die Möglichkeit, mich musikalisch einzubringen. Beispielsweise leite ich inzwischen selbst einen Kinderchor und eine Bläserklasse, was mir viel Freude bereitet. In der letzten Zeit kam in mir aber immer mehr der Wunsch auf, auch selber wieder in einem Chor zu singen. Also machte ich mich auf die Suche. Über eine Anzeige im LIFT Stadtmagazin wurde ich dann auf «TonArt Ludwigsburg» aufmerksam. Bereits in der ersten Probe begegneten mir alle sehr offen und ich fühlte mich sehr wohl. Nach ein paar Schnupperabenden war mir dann klar, dass ich als Mitglied beitreten möchte. Ich freue mich schon jetzt sehr auf die weiteren gemeinsamen Proben und Auftritte mit dem Chor.


EINLADUNG zur Kunstausstellung Folkmar Schiek

Vernissagen Lukaskirche: Sonntag, 30. M채rz 2014, 10.00 Uhr Rathaus: Sonntag, 13. April 2014, 11.30 Uhr


Eine Bestattung muss bezahlbar bleiben

Melodien und Klänge erinnern ‌

Folkmar Schiek WaldburgstraĂ&#x;e 15 70563 Stuttgart-Vaihingen Telefon 0711 / 78 28 56 60 post@bestattungen-schiek.de www.bestattungen-schiek.de


IMPRESSUM Auftakt: Das Chormagazin der Chorgemeinschaft Kai Müller Vereinsmitteilungen des Fördervereins Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Nr. 23, 12. Jahrgang, April 2014

Olvermann, Christian Reichel, Pelegrino Rodia, Sabine Roth, Diana Salsa, Wolfgang Schall, Dorothee Schulz, Erika Stiegler, Markus Temme, Vicky Vosseberg, Sonja Weigel, Cornelia Weihing, Rolf Wenzel, Jana Wolbold, Klaus Wolfarth.

Chefredakteur Christian Reichel Mittelstr. 12 70180 Stuttgart

Anzeigen Untertürkheim Bettina Herrmann

Textredaktion Berthold Glatthaar, Betina Grützner, Wolfgang Schall, Ulrike Laude, Christian Mayer, Kai Müller, Christian Reichel, Dorothee Schulz Schlussredaktion Kai Müller & Christian Reichel Mitarbeiter dieser Ausgabe Banu Aksu, Katrin Bender, Christine & Ingo Bohnert, Elmar Freitag, Markus Frey, Michael Fuchs, Berthold Glatthaar, Betina Grützner, Georg Hiller, Antje Huber, Monika Jüngling, Guido Karp, Franziska Kimmerle, Thomas Koschke, Hans-Georg Latt, Ulrike Laude, Christian Mayer, Jesko Mägle, Carina Mollner, Kai Müller, Stefan Müller, Anne

Art Department Christian Reichel Herausgeber Förderverein Chorgemeinschaft Kai Müller e.V. Rosensteinstraße 29 70736 Fellbach Telefon (0711) 5 18 15 31 Redaktionsschluss 13. April 2014 Druck flyeralarm GmbH Auflage 2.500



AUFTAKT Nr. 23