ART Lingen - Die Kunstmesse, Messekatalog 2018

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5. bis 7. Oktober 2018

5. bis 7. Oktober 2018 • Halle IV • Lingen/Ems Kaiserstraße 10a • neben der Kunsthalle www.ar t-lingen.de


Liebe Kunstfreunde! "Es gibt den Maler, der aus der Sonne einen gelben Fleck macht, und es gibt auch den, der mit Überlegung und Geschick aus einem gelben Fleck eine Sonne macht." Pablo Picasso Die internationale Kulturlandschaft ist bunt und aufregend, vielseitig und experimentell, klassisch und modern – sie zu erkunden ist eine große Herausforderung. Mit dem gemeinsamen Auftritt unserer internationalen Künstler auf der 2. Kunstmesse »ART Lingen« sowie mit der Auswahl der Werke, bieten wir Ihnen einen individuellen, repräsentativen Querschnitt zeitgenössischer bildender Kunst. Wir laden Sie ein, sich auf die Kunst einzulassen und einige Künstler persönlich kennenzulernen. Vertrauen Sie dabei ganz Ihrem eigenen Eindruck und betrachten Sie die Kunstwerke aus Ihrem persönlichen Blickwinkel. Wir alle freuen uns auf interessante Gespräche. ... wir wünschen Ihnen viel Freude auf der Kunstmesse »ART Lingen« und freuen uns auf Ihr Interesse. Herzliche Grüße Ihre

Veranstalter:

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-Hannelore und Peter de Hoogd-


Haupteingang

Zur Zeit der ART LINGEN zeigt die Kunsthalle Lingen eine Einzelausstellung von Georgia Gardner Gray.

5. bis 7. Oktober 2018

Kunsthalle Lingen

Künstler

Freitag, 5. Oktober 2018 Vernissage von 17 bis 21 Uhr Samstag, Sonntag,

Seite

Alba, Andreas.............................. 4 Alt, Otmar.................................... 4 Augustin, Ralf.............................. 5 Bildhauer aus Zimbabwe............. 6 Brockmeier, Heinrich................... 6 Dannenberg, Ulrik Happy............ 7 Donhauser, Stefan....................... 7 Einspanier, Hans......................... 8 Glemme, Dagmar........................ 8 Göpfert, Markuss......................... 9 Janosch....................................... 9 Jastorff, Gunda.......................... 10 Kaminski, Paul........................... 10 Kasper, Reimund....................... 11 Klaas, Uschi.............................. 11 Kreienborg, Ingelore.................. 12 Kunsthalle Lingen...................... 12 Langbroek, Adri......................... 13 Langen, Ulrike........................... 13 Leth, Ingo.................................. 14 Mueller-Stahl, Armin.................. 14 Ottenjann, Andrea..................... 15 Preller, Patrick........................... 15 Reinshagen, Wulf...................... 16 Richter-Armgart, Rose............... 16 Rizzi, James.............................. 17 Safronov, Vitali.......................... 17 Safronow, Wlad......................... 18 SAXA......................................... 18 Schmidt-Muller, Joey................. 19 Tsantekidou, Ira......................... 19 Westphal, Carsten..................... 20 Winkelaar-Richter, Anneke........ 21 Winkelaar-Richter, Peter........... 21 Galerie Atelierspuren................. 22

6. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr 7. Oktober 2018 von 10 bis 17 Uhr

Bistro

Kasse

WC

Sonderausstellung »Der Wüstenmaler« Kunsthalle Lingen

RIZZI

Ulrike Langen

Reimund Kasper

Joey Schmidt-Muller

Carsten Westphal

Gunda Jastorff

Otmar Alt

Ira Tsantekidou

Ralf Augustin

Janosch & Patrick Preller

Wulf Reinshagen

Armin Mueller-Stahl

Andrea Ottenjann

Adri Langbroek

Uschi Klaas Heinrich Brockmeier

Info Atelierspuren ART Lingen Das perfekt gerahmte Bild

Wlad Safronow Rose Richter-Armgart Ingelore Kreienborg Andreas Alba Stefan Donhauser

Ulrik Happy Dannenberg

Ingo Leth SAXA

Dagmar Glemme

Bildhauer aus Zimbabwe

Skulpturen: Vitali Safronov

tellung Sonderauss nmaler« »Der Wüste tp h a l es C a rs te n W

Paul Kaminski

Hans Einspanier

Markuss Göpfert

Anneke u. Peter Winkelaar-Richter

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Andreas Alba

Otmar Alt

... entdeckte schon früh seine Freude am Gestalten und insbesondere am Spiel mit den Buchstaben. Als logische Konsequenz dieser Leidenschaft machte er ein einjähriges Praktikum als Schriftsetzer und umgab sich täglich mit Lettern und Typen. Ab 1972 studierte Andreas Alba Grafikdesign an der Fachhochschule Münster und widmet sich seit seinem Examen in 1980 der abstrakten Malerei, den Collagen, drei-dimensionalen Objekten sowie der Kalligraphie und Prägung. Kalligraphie ist für ihn nicht nur die Kunst des Schönschreibens – es ist für ihn die stille Kunst eine Feder zu führen und gleichzeitig ein Spiel mit dem Formenreichtum, den Farben und Texten. Mehr als zwei Jahrtausende abendländischer Schriftgeschichte sind sein Hintergrund und bieten ihm eine unendliche Formenfülle, aus der er schöpft und die er mit jedem Federzug oder Pinselstrich wieder zum Leben erweckt. In unserer Zeit ist das Handschriftliche beinahe vom Aussterben bedroht, aber gerade die Kalligraphie ist als Kunst ein Ausdruck ihrer Zeit und als solche zeitgenössisch, modern, kreativ und in stetiger Veränderung. Bei Andreas Alba gesellen sich zum Handwerk der Kalligraphie und der Prägung die Kunst und Kreativität, mit der er seinen Bildern einen unverwechselbaren und passenden Ausdruck verleiht.

... ist seit den 60er Jahren als Künstler populär und hat sich bis heute seine Eigenwilligkeit im künstlerischen Ausdruck bewahrt. Er ist ein Individualist und verkündet in seinen Bildern was ihm wichtig ist. Nach dem Studium der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin avancierte Otmar Alt rasch zur künstlerischen Avantgarde. Mit seinem ungewöhnlichen Talent setzte er sich in allen Bereichen der Bildenden Kunst durch. Heute zählt Otmar Alt zu den hochrangigen und bekanntesten Künstlern der Gegenwart. Er setzt das um, was ihm seine unerschöpfliche Kreativität eingibt. Seine Bilder sind "gemalte Erzählungen" eines Individualisten, der die kindlichen Erlebnis­ horizonte mit den handwerk­lichen Fähigkeiten des reifen Künstlers verbindet. Damit gelingt es ihm, die oft verschüttete Fantasie des Erwachsenen freizulegen und wird so zu einem Magier, der den Betrachter seiner Bildwelt in ein aufregendes, bisher unbekanntes Land entführt.

»Symphony in red« Unikat, mixed media, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm

»Lichtbringer« Unikat auf Leinwand, 2018, signiert, 60 x 55 cm


Atelierspuren — Das perfekt gerahmte Bild Mit dem richtigen Rahmen entfaltet jedes Bild seine optimale Wirkung und wird als eine Einheit wahrgenommen; im schlechtesten Fall empfindet man den Bilderrahmen als störend – Genau hier liegt die Kunst des Rahmens. Während bei Öl- und Acrylgemälden der Rahmen eher eine ästhetische Funktion übernimmt, erfüllt die Einrahmung bei der Grafik zusätzlich eine Schutzfunktion gegen Umwelt- und UV-einflüsse. Eine ganz wesentliche Rolle spielt hierbei die Güte der verarbeiteten Materialien, wie z.B. säurefreie Kartons und Klebstoffe, sowie die fachgerechte Montage. Wir beraten Sie individuell, suchen gemeinsam nach der optimalen Leiste und rahmen Ihr Bild staubfrei und konservierend, in Metall- oder Echtholzleisten, bis zur echten Vergolderleiste, mit Galerie- oder Museumsglas. ...und sollte ihr Kunstwerk einmal in die Jahre gekommen sein, sei es dass die staubfreie Rahmung kleine Risse oder das Ölgemälde Craquelé aufweist – dann kümmern wir uns um eine fachgerechte Aufarbeitung und Restaurierung.

Ralf Augustin ... beschreibt die Fertigung seiner Holzskulpturen liebevoll mit den Worten "aus dem Vollen gekloppt". Darunter versteht er aber nicht nur den Kraftaufwand, den er betreibt, sondern vielmehr, dass er jede Skulptur aus einem kompletten Holzstamm fertigt. Somit ist jede Skulptur ein Unikat, bei denen er die Maserung, Astlöcher oder Restrinden bewusst berücksichtigt. 1957 in Gladbeck geboren, hat Ralf Augustin als gelernter Werkzeugmacher vor über 15 Jahren seine kreative Liebe zum Werkstoff Holz entdeckt. Seitdem entstehen unter seinen Händen und mit traditionellem Werkzeug, einzigartige »GuteLaune-Skulpturen« für den Indoorbereich.

Vor-Ort-Beratung und Rundum-Service

In unserer Galerie präsentieren wir Ihnen internationale Kunst und kommen gerne mit einer Auswahl zu Ihnen nach Hause oder ins Büro. Wir setzen Ihre Kunst in Szene: ob Sie ein neues Kunstwerk besitzen, umgezogen sind oder einfach eine Veränderung möchten. Sprechen Sie mit uns – wir bieten Ihnen ein Rundum-Service von der Auswahl bis zur fachgerechten Montage.

»König des Birkenwaldes« Unikat, aus einem Birkenstamm gefertigte Holzskulptur mit Efeugehölz, geölt und bemalt, 52 cm »Mr. Mc Chicken« Unikat, aus einem Lindenstamm gefertigte Holzskulptur, geölt und bemalt, 35 cm

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Bildhauer aus Zimbabwe

Heinrich Brockmeier

„SPIRITS IN STONE“ – die Bildhauer aus Zimbabwe sind mit ihren Werken in vielen Sammlungen der Welt zu sehen und haben sich in der internationalen Kunstszene etabliert. Die Arbeit des Künstlers beginnt mit der Auswahl des Steines aus unregelmäßig ungeformten Brocken aus dem Steinbruch. Teils sieht der Künstler die Grundstruktur, teils liefert ihm der Rohling die Idee. Er sucht sich den Stein aus, zu dem er eine Verbindung spürt und sieht seine Arbeit als ein Vordringen zum „Herzen des Steins“, zur perfekten Form. Dabei arbeitet ein Bildhauer in Zimbabwe nicht nach Skizzen und reißt keine Grundrisse an. Er beginnt mit einem Läuferhammer den Stein von Hand grob zu formen. Erste Feinheiten der Arbeit werden von ihm im zweiten Arbeitsgang mit Hammer und verschiedenen Meißeln angelegt. Mit unterschiedlichen Raspeln und Feilen erhält die Skulptur dann seinen ersten provisorischen Schliff, bis sie mit verschiedenen Schleifpapieren von Hand poliert wird. Während des Schaffens entsteht ein permanenter Dialag der Individualität des Stein mit der Persönlichkeit des Künstlers. Das Werk entsteht unter der Arbeit. Jede Unregelmäßigkeit, jede Maserung in der Farbe, jeder kleine Riss kann der Skulptur eine neue Richtung geben. Entfernen sich Idee und das im Entstehen begriffene Werk zu weit voneinander - „spricht“ der Stein nicht mehr zum Künstler – legen die meisten Künstler die angefangene Arbeit beiseite und beginnen eine neue.

… wurde 1938 in Berlin geboren und ist seit 1969 freischaffender Bildhauer. Das Gestalten ist für ihn eine emotionale Auseinandersetzung. Im Mittelpunkt seiner Arbeiten steht der Mensch und die Vergänglichkeit. Aber auch das Thema Pferd und Reiter begleitet ihn seit vielen Jahren. Dabei verbindet er Pferd und Reiter, Tier und Mensch, zu einer Einheit; sie verwachsen miteinander, verschmelzen ineinander und erleiden das gleiche Schicksal der Vergänglichkeit. Sowohl abstrakt, als auch auf das Wesentliche reduziert, hinterlassen seine Plastiken durch ihre kantigen und blockhaften Flächen einen strengen und stark präsenten Eindruck. Heinrich Brockmeier möchte keine glatten „Streichelplastiken“ schaffen. Deshalb sind die Oberflächen seiner Plastiken krustig, aufgerissen und damit spannend. Sie bieten dem Betrachter immer wieder ein neues Abenteuer und viel Spielraum für die eigene Interpretation. Seit seiner Heirat 1988 mit der Malerin Uschi Klaas führen die beiden eine Atelierund Künstlergemeinschaft in Recklinghausen, innerhalb der sowohl Einzel- wie auch Gemeinschaftsarbeiten entstehen. Seine Bronzeplastiken werden in zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, sowie auf Kunstmessen u. a. in Köln, Frankfurt, Basel, Cannes, Nizza, Paris gezeigt.

»The endless way« Künstler: Washington Matafia, massive UnikatSteinskulptur

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»Hommage an Marino Marini« Bronzeobjekt, auf 5 Ex. limitiert, nummeriert und punziert, 75 cm hoch


Ulrik Happy Dannenberg

Stefan Donhauser

... wurde 1963 in Wanne-Eickel geboren, absolvierte nach dem Studium der Kunstgeschichte in München eine Ausbildung zum Stukkateur, besuchte eine Fachschule für das Holzbildhauerhandwerk und studierte Skulptur- und Raumkonzepte in Dresden. Wie schon sein Name vermittelt, beschäftigt sich Dannenberg mit dem Glück und dessen Symbolik in der heutigen Konsumgesellschaft. Mit seinen SüßwarenSkulpturen und Bildern ironisiert er diesen Konsumzwang und treibt ihn auf die Spitze. Dabei gelingt es ihm die Echtheit und Sinnlichkeit der einzelnen Leckereien in allen Formen und Größen darzustellen. Mal nutzt er echte Süßigkeiten, um sie wie Reliquien in gläsernen Kästen unerreichbar in Gießharz zu Bildobjekten werden zu lassen, mal stellt er die einzelnen kleinen Leckereien selbst her und bemalt sie entsprechend. Der visuelle Reiz, die glänzenden Formen und Farben, lassen den Betrachter die Süße und Konsistenz schon fast spüren und schmecken. „Kein Produkt wird so sehr mit dem Image verknüpft, unkomplizierten Genuss und schnelle Befriedigung zu verschaffen, wie Süßigkeiten. Sie sehen toll aus, schmecken lecker und machen glücklich, kurz gesagt: schön + lecker = happy“, so der Künstler.

... ist Keramik-Designer und -Meister aus Leidenschaft. Er absolvierte die Fachschule für Keramik in HöhrGrenzhausen und hat seit 1993 für seine Skulpturen und Großplastiken schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Neben aller Kreativität ist Stefan Donhauser bei der Fertigung seiner Figuren allerdings ständig auf die Mitwirkung der Elemente Feuer und Erde angewiesen. Dabei kombiniert er stetes Experimentieren und Erforschen des Materials, mit seiner Erfahrung, dem handwerklichem Können und einem umfangreiches Wissen über die Vielfältigkeit der Glasuren – so entstehen die unverwechselbar gestalteten Figuren von Stefan Donhauser. In seinen Skulpturen wird die gekonnte Auseinandersetzung mit den Eigenarten aller Elemente deutlich und wird zudem in der ästhetischen Formgebung seiner Arbeiten sichtbar. So sind die anatomischen Bedingungen oft zugunsten der formalen Ausstrahlung überhöht und gedehnt. Dies führt seine Skulpturen dann an die Grenzen des Surrealismus und gibt gleichzeitig dem Material seine optimale haptische Wirkung.

»Lucky Lukes« Unikat, Mischtechnik in Acrylglas, 40 x 30 cm

»Aphrodite I« Keramik-Skulptur, frostsicher, für innen und außen ca. 26 x 15 x 165 cm auf Holzstele

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Hans Einspanier

Dagmar Glemme

„Ich habe in meinem Leben nichts anderes gemacht als Fotografieren. Immer und überall. Ich habe ein zuverlässiges Gespür dafür entwickelt, dem Alltäglichen das Besondere zu entlocken und so ein Stück Gegenwart in die Zukunft zu tragen. So schaffe ich etwas, das bleibt“. Hans Einspanier ist Vollblutfotograf. Nach seiner Meisterprüfung und einigen Jahren in der Werbefotografie erfüllte er sich 1999 den Traum von einem eigenen Studio mit Fotogalerie in Lingen/Ems. Es folgten verschiedene Ausstellungen und internationale Auszeichnungen. 2010 schaffte es sein Portrait „Emilia“ auf das Cover der PROFI FOTO, der renommiertesten deutschen Fotofachzeitschrift. Er gewann zweimal den anspruchsvollen LivePortraitContest des BPP und erhielt als einziger Fotograf bei den Internat. Photographic Qualifications des BPP den Titel Internat. Photographer of Excellence in den Kategorien Creative People und Portrait. Heute ist Hans Einspanier Teil der vierköpfigen Jury dieser hochkarätigen fotografischen Qualifikation auf internationalem Niveau. „Neben meiner Arbeit als Berufsfotograf habe ich mir ein Stück Freiheit bewahrt, das auszudrücken, was mich fesselt, begeistert und positiv stimmt. „Meine Bilder sind meine persönlichen Glücksmomente: das Meer, eine Lichtstimmung, ein Blick, eine Farbe, eine Form ... Sie sind ein Teil von mir und es ist mir eine Freude, sie zu teilen. Jedes meiner Bilder verändert die Welt und lässt die Zeit für einen Moment still stehen.“

... wurde im heutigen Polen geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt seit 1973 in Schweden. Nach ihrer Ausbildung zur Gymnastik- und Tanzlehrerin studierte sie Kunst und Architektur und bereichert seitdem die internationale Kunstszene mit ihren ausdrucksstarken Werken. Dagmar Glemme arbeitet auf Papier und Leinwand und setzt ihre Ideen außerdem in Keramik und aufwändigen Glasobjekten um. In ihren Bildern und Skulpturen schafft sie ihre eigene mythologische Welt. Die darin enthaltenen Fabelwesen, Zeichen und Symbole sind inspiriert vom Schamanentum, von Sagen und Mythologien alter Völker und nehmen den Betrachter mit auf eine kosmische Reise. Ihre Arbeiten werden weltweit ausgestellt und größere Projekte führten sie nach Hawaii, Brasilien und New York.

»Fischerboot, Malta« C Print auf Alu-Dibond unter Gußharz, Liquid Limited Edition, 15 Exemplare, 155 x 110 cm »Für ewig« Unikat auf Holz, Ei-Öl-Tempera/Acryl, Ø 70 cm

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Janosch

...wurde in Dresden geboren und arbeitet seit 2004 als freischaffender PopArt-Künstler. Er hat an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen und wird heute schon in Kennerkreisen als der deutsche „Keith Haring“ bezeichnet. Seine Kunstfiguren „Muffin & Muffine“ hat er mit unverwechselbaren Merkmalen ausgestattet: Sie alle haben drei Haare, drei Finger und drei Zehen – so springen sie mal heiter, mal ironisch, lebens- und farbenlustig durch seine Bilderwelt. In seinen Werken widmet er sich den Themen des Lebens, der Liebe und alltäglichen Begebenheiten. Dabei steht das Herz aber nicht nur für die Liebe, sondern auch für alle verwandten Werte wie Lebensfreude, Freundschaft, Lachen und Fröhlichsein. Im Gegensatz zur Spontanität und Leichtigkeit der Motive steht seine präzise Malerei in der Tradition der klassischen Pop Art. Mit seinen Muffins möchte Markuss Göpfert unseren Alltag mit einer Prise Humor versehen. Seine Bilder sprühen vor Witz und Hintersinn und stecken geradezu mit ihrer Fröhlichkeit an.

... ist einer der bedeutendsten Kinderbuchautoren und Illustratoren des 20. Jahrhundert. Seine Zeichnungen, Illustrationen und Geschichten wurden mit angesehenen Literatur- und zahlreichen Kultur-, Kunst- und Filmpreisen ausgezeichnet. 1993 bekam er das Bundesverdienstkreuz für sein künstlerisches Schaffen. Sein künstlerischer Anspruch und sein unverwechselbarer Stil sind in Radierungen und Aquarellen unverkennbar. Seine Werke sind voll humoristischer Details, die aber auch Kritik an der Gesellschaft zum Thema haben. Dabei unterstützen seine Farben die jeweilige Thematik. Janosch wurde 1931 in Oberschlesien geboren und erhielt eine Lehrstelle zum Schmied. 1946 flüchtete er mit seinen Eltern nach Westdeutschland, arbeitete in Textilfabriken, besuchte eine Textilfachschule und nahm an einem Lehrgang für Musterzeichnen teil. Aber Janosch wollte Maler werden und zog 1953 nach München. Dort begann er ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste, das er aber nach diversen Probesemestern wegen „mangelnder Begabung“ abbrechen musste. Doch Janosch spürte, dass nur das Malen ihm ein Leben in Freiheit ermöglichte und er arbeitet seitdem als freischaffender Künstler. 1956 begann er seine schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton. 1980 kehrte Janosch Deutschland den Rücken und lebt seitdem hoch in den Bergen von Teneriffa.

»Ciao Bella – ach ist der nicht süß« Triptychon, Unikat, Acryl auf Leinwand, 70 x 150 cm

»Löwenritt« Unikat auf Papier, signiert, Motiv 20 x 28 cm, im Echtsilber-Modellrahmen mit Museumsglas, 40 x 50 cm

© Janosch film & Medien AG

Markuss Göpfert

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Gunda Jastorff

Paul Kaminski

... besuchte die Akademien der Hochschule für Bildende Künste in Goslar und nimmt an Seminaren der Kunstakademien in Trier, Essen und Bad Reichenhall teil. Seit 1995 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und ist seit 2006 als Dozentin in Hamburg tätig. Ihre Bilder präsentieren eine Position in der Kunst, die ein Bild der heutigen Gesellschaft spiegelt und dabei Zeitloses mit Zeitaktuellem verbindet. In der Farbigkeit und Umsetzung erinnern sie an das deutsche Informel, ohne es nur einfach zu zitieren. Die Themen sind Vergänglichkeit und Auflösung und die Reduktion findet sich in den Bildern wieder. Ihre Bilder sind ein Spiel mit den Gegensätzen von Farbe und Form. Dies geschieht nicht spontan, sondern vielmehr von ihr intuitiv komponiert. Durch Experimentieren mit Farben und Formen sowie unterschiedlichen Materialien entstehen gegenständliche und abstrakte Bilder und Collagen. Zu ihren weiteren bevorzugten Materialien gehören Marmormehl, Seidenpapiere, Wachs und Tuch, mit denen sie ihren Bildern eine plastische Struktur verleiht.

... wurde 1961 in Kasachstan geboren und studierte von 1982 bis 1992 Malerei bei Valentin Golod. Seit 1993 lebt und arbeitet Paul Kaminski als freischaffender Künstler in Deutschland. Zahlreiche Ausstellungen und Messebeteiligungen in Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich, Österreich, Schweiz, Australien, Irland, England, Russland, Tschechien und Schweden sprechen für seinen internationalen Erfolg. Seine Werke sind beeinflusst von der Lyrik Rilkes und Saint Exupérys sowie in der Malerei von Jackson Pollock, Mark Toby und Emil Schumacher. Paul Kaminskis Malerei in Öl und Acryl auf Leinwand sind freie Bildkompositionen. Sie zeigen Erinnerungen und Imaginationen, die er assoziativ in Farben und Formen transformiert. Bei aller Dynamik im Farbauftrag haben seine Bilder einen fragilen, fast poetischen, Heiterkeit ausstrahlenden Charakter. Malerische Poesie, tanzende Farbflächen und der dabei weitgehende Verzicht auf beschreibende Motive bestimmen seine Kunst. Für Paul Kaminski ist das Malen eine Denkweise. Er arbeitet mit Gegensätzen aus denen Spannungsfelder entstehen und die den Betrachter in Atem halten: Chaos – Ordnung, Dynamik – Ruhe, Zufall – Absicht, abstrakt – konkret.

»Grey Crosses« Unikat, Acryl auf Leinwand, signiert

»Hart am Wind« Unikat, Acryl/Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm


Reimund Kasper

Uschi Klaas

... wurde 1947 in Werne geboren, studierte in Karlsruhe und Berlin freie Malerei u. Illustration und an der FH Münster Malerei, Grafik, Bildhauerei, Kunstwissenschaft und Architektur. Seit 1977 ist er Diplom-Designer und seit 1980 mit Ausstellungen und Seminaren im In- und Ausland vertreten. Das große Glück, Menschen zu begegnen, die eindrucksvoll ihr Wissen an die nächste Generation weitergaben, hatte Reimund Kasper als Student mit dem Künstler und Lehrer Emil Bert Hartwig. Hartwig war der einzige deutsche Meisterschüler von Paul Klee. Durch seine besondere Nähe zu Hartwig bekam er den Geruch dieser Zeit hautnah mit. Die Auffassung seiner heutigen Malerei basiert zum Teil aus dieser Zeit. Auch er ist dem Denken und Fühlen des Bauhauses sehr nah. „Wenn ich male, dann arbeite ich wie ein Getriebener und gehe gnadenlos mit Materialien und tiefgründig mit den Themen um. Das jeweils nächste Bild ist für mich das Interessanteste und lockt mich jedes Mal aus der Reserve.“ So ist für Kasper die Lust am Neuen der Motor für eine neue künstlerische Aussage. „Mich reizt all das, was ich nicht kann – und genau da beginnt die Kunst für mich lebendig zu werden.“

… wurde 1949 in Recklinghausen geboren. Sie studierte an der Kunsthochschule Folkwang in Essen und absolvierte anschließend ein zweites Studium an der Fachhochschule Dortmund als diplomierte Objekt-Designerin. Seitdem widmet sie sich der Malerei, Collage, Gouache und dem Aquarell. Ihre Unikate sind haptisch und expressiv, teilweise dreidimensional aufgebaut. Sie sind eine Symbiose aus Malerei und Zeichnung, bei der sie filigrane Bleistiftlinien mit mehrfachen Übermalungen und grobkörnig-krustige Farben ausdrucksstark miteinander kombiniert. Seit 1987 arbeitet sie mit ihrem Mann, dem Künstler Heinrich Brockmeier, in engster und produktiver Künstlergemeinschaft in gemeinsamen Atelierräumen. Aus diesem Dualismus entstehen Werke, in denen Fläche und Raum, Farbe und Monochromie, Schwere und Leichtigkeit, Ruhe und Dynamik, Offenheit und Geschlossenheit zusammenfließen und sich letztendlich seine Skulptur und ihre Malerei hervorragend ergänzen.

»Kanufahrt« Unikat 2018, Pigmente auf Leinwand, 150 x 100 cm

»Lebensstufen« Unikat, Mischtechnik auf Leinwand, mit 3-dimensionaler Bronzeskulptur von Heinrich Brockmeier, 70 x 70 cm

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Ingelore Kreienborg

Kunsthalle Lingen

... möchte mit ihrer Malerei etwas zeigen, was lebendig ist – Bilder, die Kraft und positive Energie ausstrahlen. Dabei konfrontiert sie den Betrachter mit einer unglaublichen Farbigkeit. Auf den ersten Blick sind es leichte, sonnige Geschichten, die sich ihm beim genauen Betrachten mit vielen Details und auch Verborgenem aus unterschiedlichen Kulturkreisen offenbaren. Spanien, Italien, USA, Afrika oder auch die arabischen Emirate hat Ingelore Kreienborg bereist und lässt ihre Reiseimpressionen und Begegnungen in die Bilder einfließen. Im Dialog mit der Phantasie, kombiniert sie daraus spontan, mit einem dynamischen Pinselduktus, ihre eigene expressive Bilderwelt. Geboren in Halle/Saale, studierte Ingelore Kreienborg an der Hochschule der Künste in Bremen und ist bis heute als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre Werke wurden weltweit in Einzel-und Gruppenausstellungen u.a. auf der ArtExpo in New York, im Sharjah-Art-Museum der U.A.E., in Deutschland, Spanien, Italien und in der Schweiz gezeigt.

Die bildende Kunst der Gegenwart zu fördern, die sich mit Fragen der jeweiligen Zeit auseinandersetzt, in der sie entsteht – diesem Anspruch folgt das Programm der Kunsthalle Lingen bis heute. Ihm folgend besteht die Vermittlung von regionaler, nationaler und internationaler zeitgenössischer Kunst in ihrem Bildungsauftrag. Als Zentrum für Kunst der Gegenwart spiegeln Einzel- und Gruppenausstellungen der Kunsthalle das lokale, das nationale und das weltweite Kunstgeschehen. Bereits zum 23. Mal wird in diesem Jahr der etablierte und renommierte Lingener Kunstpreis vergeben. Seit 1983 widmet er sich ausschließlich Künstlerinnen und Künstlern, die im Medium Malerei arbeiten. In diesem Jahr erhält ihn die amerikanische Künstlerin Georgia Gardner Gray.

Joachim Schulz VG Bildkunst

Zur Zeit der ART Lingen zeigt die Kunsthalle Lingen eine Einzelausstellung von Georgia Gardner Gray, Arbeiten 2015 bis 2018, bis 11. November 2018.

»Beautiful summer« Unikat, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm

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Sie wurde 1988 in New York geboren, lebt heute in Berlin und schloss ihr Studium der freien Kunst 2011 an der Cooper Union School for the Advancement in Science and Art ab. Ihre Arbeiten wurden aktuell im Rahmen der Statements auf der Art Basel gezeigt, präsentiert von der Wiener Galerie Croy Nielsen. Unter anderem nahm Georgia Gardner Gray an Gruppenausstellungen wie Monday is a Day between Sunday and Tuesday, Tanya Leighton Galerie, Berlin (2017) und New Theater: Selected Plays, Whitney Museum of American Art, New York (2015) teil. Georgia Gardner Gray arbeitet hauptsächlich im Medium Malerei, präsentiert ihre Bilder aber immer auch in Korrespondenz mit Objekten. In ihren farbenreichen Werken reflektiert Georgia Gardner Gray Codes des Benehmens anhand der Charaktere auf der Leinwand und hinterfragt hierüber gesellschaftliche Konventionen. Hierüber stehen ihre Arbeiten in der »Payment in Butter« Tradition des klassischen Gen2017, Öl auf Leinwand, 140 x 160 cm, rebildes, denn sie malt alltägCourtesy die Künstlerin / Privatsammlung New York / Croy Nielsen, Wien liche Szenen und konfrontiert mit gegenwärtigen Lebensstilen unterschiedlicher Charaktere wie Punks, Groupies oder Straßenmusiker. Weiterhin verhandelt Georgia Gardner Gray in ihren Werken Hierarchien zwischen den Geschlechtern, männliche und weibliche Laster und eigentlich feste Rollenzuweisungen. Die Künstlerin vermittelt die unkonventionelle Haltung der Bohème als beispielhaft für die aktuelle Entwicklung einer Gesellschaft, die experimentelle Lebensformen bevorzugt und mit der Ambivalenz zwischen Selbstbestimmung, Haltung und Freiheit operiert. Die Ausstellung präsentiert Werke aus den Jahren 2015 bis 2018. Parallel präsentiert die Kunsthalle Lingen im Kabinett eine Ausstellung der Kölner Künstlerin Erika Hock mit dem Titel „Hotel Atlantik“ sowie im Wasserturm Werke von Peter Fjodoroff, Helmut Berninger und Jürgen von Hündeberg.


Adri Langbroek

Ulrike Langen

... besuchte die „Academie voor beeldende Kunsten“ in Utrecht und ist Mitglied des „Haagse Kunstkring“ und der „Kunstenaarsgenootschap De Ploegh“ in Amersfoort/NL. Das Hauptthema seiner Werke ist der Mensch in der Landschaft, die er teilweise aber nur schemenhaft darstellt. Inspirationsquellen findet er in Texten, Musik, Reisen und in den alltäglichen natürlichen Erlebnissen, wobei Kommen oder Gehen, Begegnung oder Abschied wiederkehrende Elemente sind. Manchmal sind dies heftige, emotional reiche Momente, manchmal auch Perioden der Leere, Ruhe und Besonnenheit. Seine Werke stellen oft fortführende Geschichtszyklen dar, die fließend ineinander übergehen. Musik und Text erinnern ihn an seine Jugend, an ein Leben zwischen Stadt und Natur, in dem die Kinder sorglos spielten, sich trafen, tanzten und im Gras lagen. Dort liegt der Ursprung, der sich wie ein roter Faden durch seine Gemälde zieht und dem Betrachter Raum für seine eigene Geschichte bietet. Adri Langbroek hat eine sehr eigene Technik in der Malerei entwickelt. Er malt nicht nur mit Acrylfarbe und Ölpastellkreide auf Karton, sondern bearbeitet die Oberfläche, indem er kratzt, ritzt und kerbt. Durch das Hinzufügen anderer Materialien betont er das Ritzen tiefer oder weniger tief und hinterlässt er seine Spuren.

... lebt und arbeitet in Deutschland und in der Provence. Sie studierte Modedesign und arbeitete als freischaffende Designerin, bevor sie zur Künstlerin avancierte. Anfänglich inspiriert von Vorbildern wie Roy Lichtenstein und Tom Wesselmann, entwickelte sie schnell ihren eigenen Stil aus überlieferter Malkultur und Modernität. Neben Pop Art- und Street Art-Zügen sind es vor allem die symbolträchtige Bildsprache und die femininen Gesichter, die ihre Werke einzigartig machen. Dabei ist ihre Technik ein Brückenschlag zwischen Malerei und digitalem Werkzeug. Derzeit ist die handgebürstete Aluminiumplatte der pulsierende Träger ihrer ausdrucksstarken Symbiosen aus Malerei, Pigment- und Siebdruck. Mit ihren Kompositionen setzt Ulrike Langen ein Statement für die Sehnsucht nach Liebe, Zufriedenheit, Freude, Glück und Lebenserfüllung. Ulrike Langen möchte mit ihren lebensbejahenden und farbenfrohen Bildern beim Betrachter positive Energie, ein Gefühl der Harmonie und der Glückseligkeit auslösen „Ich will den Traum von Arkadien, vom Paradies leben, von dem wir uns nie wirklich entfernt haben. Wir alle sind eins. Reichen wir dem Glück die Hand.“

»Dahlienlandschaft« Unikat, Mischtechnik, Acryl auf Holz, 80 x 110 cm

»Mediteranean Girl« Mixed Media auf Aludibond/hinter Acrylglas, auf 49 Ex. limitiert, nummeriert und handsigniert, 70 x 70 cm

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Armin Mueller-Stahl

... wurde 1968 in Duisburg geboren. Abstrakte Arbeiten mit kleinen figurativen Bildelementen zeichnen seine Bilder aus. Oft geben symbolische Hintergründe den Werken eine besondere Note. Ingo Leth arbeitet in verschiedenen Disziplinen u. a. mit Ölfarbe auf Leinwand, oftmals arbeitet er in Projekten, so wie das Malen von 1000 Kranichen. Dieses Projekt hat er nach neun Jahren in 2016 abschließen können. Auch natürliche Materialien wie Sand und Papier werden in den Bildern integriert. In seinen Arbeiten besteht ein harmonisches Gleichgewicht zwischen den Farben. Dem Betrachter werden intensive Stimmungen und Gefühle nahe gebracht. Die Strukturen im Bild sehen fast natürlich aus und scheinen zu „leben“. Ingo Leth versteht es seine Gefühle in Farbe wiederzugeben. Kennzeichnend und besonders ausdrucksstark ist die räumliche Tiefe in seinen Bildern. Seit 1992 hat er seine Arbeiten weltweit in renommierten Ausstellungen und Vernissagen gezeigt.

... der bedeutendste lebende deutsche Schauspieler und studierte Konzertgeiger wurde 1930 in Tilsit geboren und gehört zu den klassischen künstlerischen Mehrfachbegabten der deutschen Kulturgeschichte. Wer sich mit der Persönlichkeit Armin Mueller-Stahl und seinem graphischen Lebenswerk befasst, erkennt, dass der oft als aristokratisch wahrgenommene Charakterdarsteller seit mehr als sechs Jahrzehnten bildkünstlerisch tätig ist. Armin Mueller-Stahl macht neugierig auf Kunst und nimmt den Betrachter mit auf eine Reise in seine Welt. Seine Arbeiten zeigen ihn als wachen, fantasievollen Weltbürger, der die Kultur der Welt als ganz normalen Bestandteil des täglichen Lebens sieht. Dies führt in seiner Betrachtung immer wieder zu Auseinandersetzungen mit seinen Gesehenem und Erlebtem. Das genaue Beobachten bedeutet für ihn als Schauspieler wie auch als bildender Künstler sehr viel – Gestik und Mimik sind für ihn Schlüssel zur Seele. Seine intensiven Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen sind geprägt von einer individuellen Handschrift mit sicherem Strich und großartigem Umgang mit Farbe. Armin Mueller-Stahl gelingt es, parallel zu einer beeindruckenden Schauspielkarriere ein ebensolches Bildwerk zu schaffen, das bereits in Museen und auf internationalen Ausstellungen gezeigt wird und Kunstkenner und -sammler gleichermaßen begeistert.

»Live your dreams« Unikat, mixed media, Acryl-/Ölfarbe auf Leinwand, 150 x 120 cm

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Foto: Dr. Julia Hümme

Ingo Leth

»John Lennon« Unikatdruck 2017, Farbserigraphie in acht Farben, signiert, Blatt 100 x 70 cm, Motiv 76 x 55 cm im Echtsilber-Modellrahmen mit Museumsglas, ca. 110 x 75 cm


Andrea Ottenjann

Patrick Preller

Farbe und Struktur sind die Motivation von Andrea Ottenjann. Seit mehr als 20 Jahren befasst sie sich intensiv mit der Darstellung von gefühlten Momenten. Die Welt um sie herum liefert ihr die Themen. Die Aussagen spürt jeder Betrachter, still kann man eintauchen in die Bilderwelten. Andrea Ottenjann berührt mit ihren Werken die Seele der Menschen. Manchmal sieht man eine zarte Linie, die eine Landschaftsebene darstellt. Felder sind erkennbar, die Bäume ahnt man. Leicht fließt die Farbe auf die Leinwand, Raum für eigene Interpretation bleibt. Die Farben werden sensibel von ihr gemischt und haben einen positiven Klang. Einige Bilder zeigen die momentane Stimmung der Künstlerin, hier zählt die reine Farbe. Mit großen Spachteln, Rollen und viel Wasser bearbeitet sie die Leinwand wie im Rausch, alles fließt und hat beim Auftauchen in die Realität seinen Platz gefunden.

... ist als freischaffender Künstler in Fürth tätig. Themenschwerpunkt seiner Werke sind freundliche Monster, die er in Metall zum Leben erweckt. Die von ihm entwickelten Figuren werden zwar „Monster“ genannt, haben aber nichts Furchteinflößendes an sich. Stattdessen zaubern sie durch ihr farbenfrohes und unerwartetes Auftreten ein Lächeln ins Gesicht der Betrachter. Als individuell gefertigte Wesen, die nur wenigen anatomischen Gesetzen gehorchen, sind sie dennoch als Angehörige der MonsterFamilie erkennbar. Allen gemeinsam ist ihre angenehme Leichtigkeit, Transparenz und Fröhlichkeit.

»Fahrrad-Monster« Stahl-Skulptur, lackiert, limitiert auf 35 Ex., nummeriert und signiert, 35 x 60 cm

»Land am Meer« Unikat, Mischtechnik auf Leinwand, signiert, 100 x 100 cm

»Gartenmonster« Stahl-Skulptur, lackiert, limitiert auf 30 Ex., nummeriert und signiert, 100 x 50 cm

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Wulf Reinshagen

Rose Richter-Armgart

... wurde 1942 in Potsdam geboren, absolvierte eine Schriftsetzerlehre und studierte anschließend Grafikdesign an der Hochschule für Bildende Künste in Bielefeld und Berlin. Bevor sich Wulf Reinshagen komplett der Malerei widmete, arbeitete er als Kunsterzieher. Längere Aufenthalte, von 1999 bis 2011 in seinem Atelier in Spanien, prägten seine Malerei maßgeblich. Seit 1967 wurden seine Werke in über 100 Ausstellungen in Museen, Galerien und auf internationalen Kunstmessen präsentiert. Sich auf die Blickwelt von Wulf Reinshagen einzulassen heißt, dem Ausgleich von Gedachtem, Gefühltem und Gestaltetem zu begegnen. Seine Bildwelten rekrutieren sich nicht nur aus der Summe seiner Begegnungen mit der Kunst und seinem Lebensweg. Im Nebeneinander von Fern- und Nahsichten und kompositorischen Verschachtelungen entsteht durch das Einsetzen verschiedener Bedeutungsebenen ein neuer bildnerischer Gesamteindruck. Die Werke von Wulf Reinshagen sind Resultate eines Künstlers, der träumen kann, der aus Freude, Liebe und Toleranz heraus schafft, komponiert, experimentiert und fabuliert.

... wurde 1951 in Braunschweig geboren und studierte von 1971 bis 1978 Malerei und Grafik-Design an der Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig. Bevor sie als freischaffende Künstlerin tätig wurde, arbeitete sie als Restauratorin am Landesmuseum Braunschweig und als Dozentin an der Werkschule in Oldenburg. Rose Richter-Armgart hat eine künstlerische Handschrift entwickelt, mit der sie sich eine Alleinstellung auf dem Kunstmarkt geschaffen hat. Sie wendet eine Maltechnik mit künstlichen Alterungsprozessen an: Die Farben sind aufgerissen, in Schichten angelegt und lenken den Blick in die Tiefe. Mit einer ausgefeilten Mischtechnik arbeitet sie verschiedene Farbschichten übereinander, so dass hinter dem Hauptmotiv oft verdeckte Details durchscheinen. So schichtet sie gewissermaßen Zeitabschnitte der Entstehung. Eine weitere Besonderheit ist die Verwendung von speziellen alten Lacken und das Einbringen von Blattgold, Blattsilber, Aluminium und Schlagmetall in ihren Bildern.

»Neue Landschaft« Acryl Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80 cm

»Marina« Unikat, Mixed media auf Holz, 50 x 50 cm


JAMES RIZZI

Vitali Safronov

.... (1950-2011) gehört zu den anerkanntesten Pop Art-Künstlern der USA. Im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren, besuchte er die »University of Florida« und absolvierte 1974 seinen Abschluss in Malerei, Grafik und Bildhauerei. In den ersten Jahren verkaufte Rizzi seine Druckgrafiken und Gemälde auf den Straßen von New York, bis er sich 1977 u.a. mit Andy Warhol und Roy Lichtenstein an der Gemeinschaftsausstellung „Thirty Years of American Printmaking“ im Brooklyn Museum beteiligte. Seitdem hat er an unzähligen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen und feierte weltweite Erfolge. James Rizzis Bilder deuten auf einen optimistischen Künstler hin, der das Leben und vor allem seine Heimatstadt New York liebte. Seine Bilder sind bunt, lebensfroh und verspielt. James Rizzi war ein begnadeter Künstler, der durch seine naive Kunst und die von ihm entwickelte 3D-Grafik unverkennbar ist. Er hatte es geschafft, die kindlichen Eigenschaften in sich lebendig zu halten: Neugier, naive Lebensfreude und Spaß am Bunten. Mit diesen positiven Eigenschaften gestaltete er seine typische Bilderwelt, aber auch triste Hauswände, ein Flugzeug, Dinge des täglichen Lebens und sogar Sonderbriefmarken. Seit vielen Jahren gilt er als legitimer Nachfolger der Pop-Art-Legenden Andy Warhol und Keith Haring. Es macht große Freude seine Kunstwerke zu entdecken, denn sie verkörpern eine ausgelassene Fröhlichkeit bis ins Detail.

… wurde 1966 in Omsk/Sibiren geboren und absolvierte dort ein Studium der Kunstpädagogik und ein Designstudium. Danach drängte es ihn jedoch zur Bildhauerei. „Moskau war nicht mein Ding und in Petersburg gab es für diesen Studiengang nur sechs Plätze“, erinnert er sich zurück. Freunde, die nach der Wende nach Deutschland gingen, ermutigten ihn zur Ausreise. An der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste In Stuttgart, fand Vitali Safronov in Karl-Henning Seemann und Giuseppe Spagnulo ausgezeichnete Künstler und Lehrmeister. Seit 2003 arbeitet er freischaffend und lehrt heute selbst als Dozent an der Kunstschule Ludwigsburg. Schon früh hat Vitali Safronov seine eigene Formensprache gefunden und bringt dabei die Themen Natur, Menschen, Tiere und Mischwesen fantasievoll in Verbindung. Seine Bronzeplastiken bewegen sich an der Grenze zur Abstraktion. Sie wirken filigran, fast zerbrechlich und strahlen Ruhe aus. In dem Zyklus „Naturverbunden“ versucht Vitali Safronov menschliche Figuren mit Naturmaterialien zu imitieren oder formt sogar Zapfen, Nüsse und Blätter ab, um sie in Bronze nachzugießen. Die Kleidung legt er als filigranes Blattwerk an und die ein oder andere Figur trägt ein Blatt wie ein Diadem auf dem Haupt. Mit überlangen Gliedmaßen haben seine Bronzeskulpturen eine spannungsgeladene Formensprache die auf dem ersten Blick an Figuren des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti erinnern, aber vollkommen eigenständig sind.

»Love makes the city pretty« 3D-Originalgrafik, auf 350 Exemplare limitiert, von Hand nummeriert, drucksiginiert und zusätzlich mit nummeriertem Hologramm auf der Rückseite, i m Modellrahmen mit farbigem Schrägschnitt-Passepartout, 40 x 50 cm »Naturverbunden« Unikat-Bronzeskulpturen, patiniert, 51 cm

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Wlad Safronow

SAXA WORTMALEREI

... wurde 1965 in Charkow/Ukraine geboren und studierte von 1984 bis 1990 an der Kunst- und Designakademie in Charkow. Von 1990 bis 1994 war er dort Hochschullehrer an der Fakultät Malerei und Grafik; Experte der Nella Galerie und leitete die Malergruppe “ART-BAT“. Seit 1995 lebt und arbeitet Wlad Safronow als freischaffender Künstler in Deutschland und ist Dozent in der Kunstwerkstatt ART Z in Augsburg, an der Uni und bei der Künstlergilde, Ulm. Wlad Safronow schafft seine eigene Malerwelt, die er selbst „Neue Mythologie“ nennt. Seine Bilder sind sehr individuell, ganz gleich, ob er Tiere, Menschen, Städte oder abstrakte Kompositionen malt. Er verarbeitet alles in einem eigenen, unverwechselbaren Stil, bei dem alle Gestalten eine atypische, stark stilisierte Silhouette bekommen und dabei gleichermaßen archaisch und modern wirken. Seine Maltechnik ist ebenso einzigartig – sie verbindet einige Aspekte der klassischen Ölmalerei mit modernsten Strukturmaterialien. Die Bilder von Wlad Safronow wurden bereits auf zahlreichen Ausstellungen in Galerien und auf Kunstmessen gezeigt und sind Bestandteil von vielen privaten und öffentlichen Sammlungen in Europa und der ganzen Welt.

... der in Köln lebende Künstler SAXA, Dr. Sascha A. Lehmann, interessiert sich leidenschaftlich für Menschen und deren Geschichten. Als Schriftsteller und Maler verbindet er dieses auf einzigartige Weise – in seiner Wortmalerei: Von Hand mit Tusche verbildlicht er Worte und „schreibt“ seine Porträts auf die Leinwand. Aus Erzählungen, Gedichten, Biografien oder Zitaten entstehen so ausdrucksstarke und detaillierte Gesichter namhafter Persönlichkeiten. In diesen Wortmalereien verschmelzen das Äußere und das Innere eines Menschen untrennbar miteinander. Bilder sagen mehr als tausend Worte, so sagt man, doch manchmal sind es auch mehr als dreitausend, die SAXA für ein Porträt benötigt. Heute sind die Arbeiten des 1975 geborenen Wortmalers regelmäßig in Ausstellungen, Museen und zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland vertreten.

»Zu entdeckende Geheimnisse« Unikat, Öl auf Leinwand, mit starkem Farbauftrag und dreidimensionaler Struktur, 70 x 70 cm

»Schwarze Haut« Unikat, Wortmalerei, Tusche auf Leinwand, signiert, 100 x 100 cm


Joey Schmidt-Muller

Ira Tsantekidou

…ist ein Schweizer/Australischer Künstler. Er lebt und arbeitet in Weil am Rhein und in Basel. In seinen Werken geht es um die Unmittelbarkeit, die Wahrheit, das Leben und den Tod. Seine Bilder jonglieren zwischen der Intensität ihres Ausdrucks und ihrer ästhetischen Komponente. Er vereinfacht seine Gedankensplitter nur so weit, um sie zu einer Komposition mehrdeutiger Aussagen und Botschaften zusammenzusetzen. Sie zeugen von einer Empfindsamkeit und gleichzeitig von einem bewussten Übertreten der Intimitätsgrenzen durch drastische und provokative Darstellungen. Der Künstler arbeitet mit Ölkreide und verzichtet bewusst auf eine räumliche Perspektive. Mittels der Abgrenzung von hell und dunkel, Licht und Schatten gibt er der Oberfläche eine Form und verdeutlicht mit angedeuteter Bewegung die Zeitlichkeit. Joey Schmidt-Muller hat seine Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen unter anderem auf der Art Basel, in Berlin, Miami, New York, Taipei und auf der Biennale in Florenz gezeigt. Seine Werke wurden in zahlreichen Publikationen und Katalogen veröffentlicht und befinden sich in Kunstsammlungen in der Schweiz, Deutschland und Israel.

... wurde 1967 in Griechenland geboren. Von 1982 bis 1984 besuchte sie die Schule für Bildende Kunst und absolvierte danach ein Hochschulstudium für Kunst und Architektur. Anschließend arbeitete sie als Architektin und war seit 1995 als freischaffende Künstlerin mit eigenem Atelier in Thessaloniki/ Griechenland tätig. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Augsburg und seit 2015 ebenfalls auf Mallorca. Ihre Bilder befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen in Griechenland, Frankreich, Deutschland, Russland, Hong Kong und in den USA. Ihre Bildnisse und speziell ihre Stillleben strahlen feminine Sinnlichkeit aus und sind edel zugleich. Die Ölbilder auf Leinwand werden charakterisiert durch ein heutzutage seltenes zeichnerisches Können und eine ungewöhnliche Maltechnik, begleitet mit sanfter Ironie und ausgeprägter Liebe zum Detail. Die Werke von Ira Tsantekidou sind ein Blickfang in jeder Ausstellung, sie sind gleichermaßen aussagekräftig und dekorativ, was das immer weiter steigende Interesse der Kunstsammler erklärt. Ira Tsantekidou bedient sich in ihren Werken kühnen Farben, feinen, sicheren Pinselstrichen und strahlen somit eine erfrischende, fesselnde Sinnlichkeit aus.

»The Monkey« Original in Ölpastell, 2018, Papier auf Leinwand, konventionell auf einen Keilrahmen gespannt, 120 x 105 cm

»Finalmente Vacaciones« Unikat, Öl auf Leinwand, 120 x 120 cm

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Carsten Westphal – Der Wüstenmaler ... wurde 1963 in Hamburg geboren und erlernte 1981/82 die Malerei und präsentierte erste großformatige Leinwandarbeiten in verschiedenen Ateliers. Von 1986 bis 1994 studierte er Klassische Archäologie, Alte Geschichte, Vor- und Frühgeschichte und Philosophie und schloss mit dem „Magister Artium“ ab. Während des Studiums nahm er an mehreren Ausgrabungen teil und entdeckte seine Leidenschaft des Malens wieder. Seit 2003 verknüpft er beides und unternimmt Expeditionen in die Wüsten der Welt, u.a. Marokko, Libyen, Tunesien, Ägypten, Syrien, Jordanien, Indien, Oman, VAE, USA und zu verschiedenen Vulkanen. Carsten Westphals Bilder befinden sich in internationalen, privaten Sammlungen und Museen, u.a. im Museum Firmian auf Burg Sigmundskron von Reinhold Messner. »Die Wüsten der Welt sind sein Atelier« Hier fertigt Carsten Westphal seine Bilder mit den Materialien, die er dort vorfindet: Salz, Sand, Erde und Pigmentstaub mischt er mit Farbpigmenten und Bindemitteln und trägt sie mit Kelle und Pinsel auf die Leinwand auf. Dabei ist er der Katalysator, durch den sich die elementaren Urkräfte in seinen Bildern manifestieren, wenn er im heißen Wüstensand über der Leinwand kniet, die Farben aufträgt, die Farbschichten in der Sonne glitzernd in der Struktur erstarren und der Wind feinen Sand auf die Leinwand bläst. Auf diese Weise bilden sich auf der Leinwand Strukturen, die nur in der Wüste entstehen können. So erschafft Carsten Westphal tellurische Landschaften, Reliefbilder, Spiegelbilder der Urkraft, die diese Landschaften formte.

»Yasawa« Unikat 2017, Mischtechnik auf Leinwand, mit Sand aus der Rub al Chali/ Vereinigten Arabischen Emirate, signiert, 50 x 50 cm

»Faucon (Wüstenfalke)« Unikat 2018, Mischtechnik auf Leinwand, mit Sand aus der Rub al Khali, VAE, signiert, 60 x 60 cm

»Manola« Unikat 2018, Mischtechnik auf Leinwand, mit Sand aus der Sahara, VAE, signiert, 105 x 105 cm

tellung Sonderauss nmaler« »Der Wüste es W tp ha l C ar st en

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Anneke Winkelaar-Richter

Peter Winkelaar-Richter

... wurde 1944 in den Niederlanden geboren. Seit 1977 lebt und arbeitet sie mit ihrem Mann Peter Richard WinkelaarRichter in Deutschland. Lange bevor Anneke Winkelaar-Richter als Lehrerin tätig war, beschäftigte sie sich bereits mit Malerei, Keramik und Musik. Im Laufe der Jahre hat sie sich dann auf die Keramik spezialisiert und dabei bis heute ihren Stil ständig weiterentwickelt und zur Perfektion gebracht. „Yesterday is history, tomorrow a mystery, today is a gift – That´s why we call it the present“. Anneke Winkelaar-Richter hat den großen Wert der Kunst und Kultur für die Gemeinschaft erkannt. „Kunst, sowohl darstellend als auch visuell, ist Teil unserer Menschlichkeit. Sie machen uns menschlich.“ Bei der Gestaltung ihrer Skulpturen geht es ihr in erster Linie um die Emotion und den Ausdruck des Gesamtbildes. Dabei gilt ihre besondere Aufmerksamkeit den Menschen und mit Vorliebe der detaillierten Darstellung von Kindern. Die Arbeiten von Anneke Winkelaar-Richter wurden in zahlreichen Galerien und auf Messen in Taiwan, Österreich, Italien, Biennale Florenz, Frankreich und in den Niederlanden ausgestellt.

...wurde 1950 in Indonesien geboren. Seit 1977 lebt und arbeitet er zusammen mit seiner Frau Anneke Winkelaar-Richter in Deutschland. Schon als Kind beschäftigte sich Peter Winkelaar-Richter intensiv mit der bildenden Kunst und Musik. Später machte er seine Leidenschaft zu seinem Beruf und wurde Lehrer für Kunst und Musik. Im Laufe der Jahre hat er seine Malerei spezialisiert. Seine Inspiration findet er in der Mythologie, der Musik und esoterischen Themen. Seine Arbeiten wurden in Galerien und zahlreichen Ausstellungen in den Niderlanden, Deutschland, Frankreich, Italien, Taiwan und auf der Biennale in Florenz gezeigt.

»Wünsch Dir was« von Hand gefertigte und bemalte UnikatKeramikskulptur, 20 x 20 x 75 cm, auf Holzstele 130 cm hoch

»Anne-Rose« von Hand gefertigte und bemalte UnikatKeramikskulptur, 31 x 12 x 55 cm

»Twinsouls« Unikat, Acryl auf Leinwand, 100 x 100 cm

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Das Kunsterlebnis der besonderen ART Galerie – Kunst und Design internationaler Künstler

Aus Begeisterung zur Kunst und inspiriert durch langjährige, persönliche Kontakte zu internationalen Künstlern, haben wir vor über 20 Jahren das Konzept der »Atelierspuren« entwickelt. Bis heute hat sich daraus ein interessantes Kunst & Design Portfolio von über 50 KünstlerInnen für den In- und OutdoorBereich entwickelt: Limitierte Kunstgegenstände, Sammlerstücke, handgefertigte Objekte, besondere

Skulpturengarten – Kunst im Dialog mit der Natur

Geschenkideen und Schönes, an dem man sich jeden Tag aufs Neue erfreut – das alles bieten wir Ihnen in unserer Galerie und dem Skulpturengarten. »Kunst ist ein Genuss für Auge, Seele und Verstand – ein besonderes Stück Lebensart« Besuchen Sie uns! Wir laden Sie recht herzlich ein und freuen uns auf Sie!

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