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Reportage

Der Weg zur Power Organisation VZ Das Magazin des AS

S P O RT LAN FAHRs P AndroidJetzt al ! & iPhone-App

BOULDERN Erfrischend einfach !


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Sind Sie ein Senkrechtstarter?

Als globaler Entwickler von Kraftwerks-, StromĂźbertragungs- und Transporttechnologien bieten wir Ihnen die Gelegenheit, die Gegenwart zu gestalten und dabei die Zukunft, Ihre Zukunft, nicht aus den Augen zu verlieren.

Š Photo Alstom - Alstom 2007

www.careers.alstom.com.


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Inhalt

Editorial

Bouldern

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Bouldern, das freie Klettern in Absprunghöhe, begeistert im ASVZ immer mehr Leute. Auch wir haben uns an die Wand gewagt 11

8 FRAGEN an Steffi Buchli, Sportmoderatorin SRF

ASVZ Leben 

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Bei der SOLA-Stafette ist für viele der Weg das Ziel: ein Erlebnisbericht vom Team «Fab Fourteen» INSIDE – Andreas Werner, Trainingsleiter und Musikproduzent

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SPOTLIGHTS 

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ScoreboarD 

Hochschulsport in Zürich: wer, was, wo, wie?

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INTERNATIONAL – Harvard University, Cambridge, USA 

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SPORT & WISSENSCHAFT – Training per Roboter

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SPORT VERBINDET – Jung, verliebt und ungeduldig

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Achtung: fertig – los! Der Weg zur Power Organisation: Kaspar Egger blickt auf 37 Jahre im ASVZ zurück

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VERBALSPORT – Kolumne 

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REALITY CHECK BY NZZ CAMPUS

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PRO & KONTRA – Superkondi

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ASVZ-Sport von A bis Z

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READY – STEADY – GO! – Das Wichtigste in Kürze

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IMPRESSUM

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* *Das neue GO! ist auch im iTunes-Store erhältlich.

Braucht der ASVZ ein neues Magazin? Nach über 15 Jahren mit 31 Ausgaben des ASVZMagazins «O2« stellten wir diese Frage. Die Antwort? Ein deutliches «JA». Wir sammelten Ideen, fragten bei den Sporttreibenden nach «was bewegt» und formten aus den Erkenntnissen das neue Heft: «GO! Das Magazin des ASVZ», welches Sie heute in Ihren Händen ­halten. Zahlreiche Köpfe waren an dessen Entstehung beteiligt, und besonders freut mich, dass auch Studierende und Trainingsleitende begeistert am neuen Magazin mitwirkten – und es auch zukünftig tun. Diese Freude und Begeisterung kenne ich nur zu gut. Sie hat mich während den vergan­genen 37 Jahren, in denen ich im Dienst des ASVZ stand, begleitet. In den Gesichtern der Sporttreibenden ist es lesbar, Bewegung macht Freude. Überhaupt ist Bewegung für mich von zentraler Bedeutung. Ganz persönlich, um fit zu bleiben oder mal wieder den Kopf frei zu kriegen. Aber auch in meiner Funktion als Direktor des ASVZ. Unsere Organisation braucht Bewegung – sie lebt davon, das Angebot stets vielfältig und attraktiv zu halten. Aber nicht nur das Sportangebot ist heute ­v ielfältiger und attraktiver denn je. Der ASVZ geht mit der Zeit: das vorliegende «GO!» ist nur ein Beispiel dafür. Oder der als praktische App für Android und iPhone erhältliche Sportfahrplan sowie die iPad-Version von unserem neuen Magazin. Ich wünsche mir, dass Sie während und nach der Lektüre von «GO!» das vielfältige Angebot des Akademischen Sportverbandes entdecken und (weiterhin) nutzen. Und dass so der Funken der Begeisterung von uns auf Sie überspringt.  Ihr Kaspar Egger


BOULDERN – FLASHEN UND SPOTTEN AN DER WAND

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kein wenigen Jahren or v is b en st ei den m das spielerische Bouldern dürfte ch si at h le ei w sein . Mittler ort Begriff gewesen Seil zum Trendsp e n oh d n u e öh t sprungh it der Beliebthei Klettern auf Ab m es as w , en d herauszufin er gemausert. Zeit stversuch auf d b el S in E . at h auf sich dieser Disziplin cience City.  Boulderanlage S


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M

ein Fuss, da hoch? Niemals. Ich bin noch keinen Meter über dem Boden und stecke bereits in einer ausweglos verrenkten Position zwischen den kunterbunten, lustig geformten Klettergriffen fest. Der eine sieht aus wie ein Smiley und grinst mich frech an. Nicht ablenken lassen jetzt, konzentrieren! «Los, das schaffst du!», animiert mich der junge Typ, der sich kurzerhand dazu bereit erklärt hat, der blutigen Anfängerin ein paar Tipps zu geben. Er heisst Lars. «Stell den rechten Fuss auf die Kante da und stoss dich ab, dann kannst du mit der rechten Hand nach oben greifen.» Lars hat leicht reden, schliesslich ist der ETH-Student kein Neuling in Sachen Klettersport. «Ich mach das schon seit ein paar Jahren», erzählt er, «meistens in den Ferien, im Winter war ich auch schon Eisklettern». Seit der ASVZ vergangenen September zwei Prismenblöcke auf dem ETH-Campus Science City bauen liess, schlüpfen Lars und sein Kommilitone Gianandrin regelmässig in die Kletterfinken – an einem sonnigen Samstagnachmittag wie diesem oder auch schon mal unter der Woche zwischen den Vorlesungen.

Man ist auch eine Fledermaus Sie sind bei weitem nicht die einzigen. Die neue Outdoor-Boulderanlage in Science City – es ist neben jenen im Irchel und auf der Fluntern die dritte des ASVZ – wird rege genutzt. Erst recht an Wochenenden mit gutem Wetter. Dann zieht es die Stadtpflanzen in Scharen auf den Hönggerberg. Wie die zwei futuristisch anmutenden Holzkonstruktionen von allen Seiten

Infobox Das Sportangebot Dienstag, 17.15 bis 19.45 Uhr, Sport Center Irchel Geleitetes Training für Fortgeschrittene Freitag, 17.15 bis 18.45 Uhr, Sport Center Irchel Geleitetes Training für Einsteiger Freitag, 18.45 bis 21.30 Uhr, Sport Center Irchel Freies Bouldern für Einsteiger und Fortgeschrittene Der ASVZ bietet ausserdem diverse Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene sowie Lager und Weekends an bekannten Boulderspots wie Cresciano (Tessin) oder Fontainebleau (Frankreich). Die genauen Daten und Anmeldeinformationen finden sich auf der Internetseite. www.asvz.ch/bouldern

beklettert werden, erinnert mich an einen Ameisenhaufen. Um die Blöcke herum stehen und sitzen junge Männer und Frauen, unterhalten sich, schauen den anderen beim Bouldern zu. Da sind Anfänger und Profis gleichermassen am Werk. Letztere haben auch die eine oder andere Show-Einlage auf Lager. So wie Christian alias «Die Fledermaus»: Mit der rechten Ferse am einen und dem linken Fussrücken am anderen Griff eingehakt, lässt er den Oberkörper hängen – et voilà! So einfach kann man im «No-Hand-Rest» entspannen. Gegen eine kurze Pause hätte ich auch nichts, meine Arme machen langsam schlapp. Mit dem Fuss habe ich mich zwar mittlerweile auf besagte, schräg abfallende Kante des Boulderblocks vorgearbeitet, aber wie ich nun mit der Hand den Griff einen gefühlten Meter über meinem Kopf zu fassen kriegen soll, ist mir ein Rätsel. Es hätte ja genug andere Griffe in Reichweite – grüne, gelbe, orange, der frech grinsende Smiley. Aber da es beim Bouldern gilt, eine vorbestimmte Route zu klettern, muss ich mich auf blau beschränken. Mein Blick wandert hoch. «Top» steht da auf einem Schildchen unter dem obersten blauen Griff. Von Natur aus keine Freundin der Vertikalen und alles andere als ein Geduldsmensch, frage ich mich langsam, ob das der richtige Sport für mich ist.

Mit Kopf in die Wand «Jeder kann das Bouldern erlernen», sagt Dalia Hamdy, Hochschulsportlehrerin und Verantwortliche für den Klettersport beim ASVZ. «Anfangs muss man einfach etwas Geduld haben und nicht gleich aufgeben, wenn es mehrere Anläufe braucht.» Einsteigern fehle es oft an Technik, Kraft und Körperspannung. «Wer dran bleibt, baut jedoch recht schnell die nötige Muskulatur auf», ermutigt Hamdy. Im Unterschied zum Klettern, wo die Ausdauer eine wichtige Rolle spielt, erfordert Bouldern insbesondere Maximalkraft. Wie der Name nahe legt – er stammt vom englischen Wort «boulder», was Felsblock bedeutet – spielt sich diese Disziplin im Bereich von etwa vier, fünf Metern über Boden ab. Ziel ist es nicht, möglichst weit nach oben zu kommen, sondern vorgegebenen Routen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades zu folgen: Mal überhängend, mal traversierend, mal sind es handliche, grosse Griffe, mal nur Löcher und Risse in der Wand. Diese «Probleme», wie sie im Fachjargon sinnigerweise genannt werden, stellen die Kletterer physisch und auch mental vor Herausforderungen. «Beim Bouldern müssen Körper und Kopf zusammenspielen», sagt Hamdy. Zunächst gilt es, die Route zu studieren, bevor man in die Wand geht und das angedachte Bewegungsmuster umzusetzen versucht. Ge-


07 Beim Bouldern braucht es viel Kraft – und noch mehr Köpfchen.


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An der senkrechten Boulderwand ist jeder Griff entscheidend.

rade weil man dabei auf kleinstem Raum und in geringer Höhe eine ganze Reihe an Klettertechniken anwenden kann, sehen Sportkletterer Bouldern als ideales Training. Genauso bietet es sich aber für Kletterneulinge und Höhenangsthasen an, zumal man sich nur in Absprunghöhe bewegt und kein Sicherungsseil braucht. So hat sich Bouldern, seit den 70er-Jahren eine eigenständige Disziplin des Sportkletterns, zu einem beliebten Breitensport entwickelt. «Wer sich im Bouldern versuchen will, braucht keine speziellen Voraussetzungen mitzubringen», erklärt Hamdy. Eine gewisse Grundsportlichkeit, ein bisschen Durchhaltevermögen und Kletterfinken sind natürlich von Vorteil. «Das beste Erfolgsrezept ist, Spass an der Sache zu haben», weiss die Sportlehrerin. Anfängern rät sie, mit geübten Boulderern mitzugehen. «Man kann viel lernen, indem man voneinander abschaut.»

Daumenmuskelkrampf Vom Abschauen wird man vielleicht schlauer, aber bestimmt nicht stärker. So spielerisch leicht, wie es bei den anderen aussieht und ich mir das vorgestellt hatte, ist es keineswegs. Ich wünschte mir, ich wär ein Gecko. So Saugnäpfe an den Fingern könnte ich wirklich gut gebrauchen. Dann hätte ich jetzt nicht diesen fiesen Daumenmuskelkrampf. Autsch! So en Seich! Fluchend (dafür reicht die Energie gerade noch) komme ich auf den Boden zurück und schaue mich nach Lars und Gianandrin um. Die machen sich nebenan am Überhang zu schaffen – das ist nun definitiv eine Nummer zu gross für mich. Da hilft alles Abschauen nichts mehr. Ich bleibe lieber bei meinen blauen Töggel. Bevor ich aber einen erneuten Versuch starte – und das werde ich ganz bestimmt, frau hat ja auch ihren Stolz – lass ich mir das nochmals von einem Fachmann erklären.

Bis zum letzten Zug «Erstens musst du immer zuerst die Füsse in eine neue Position bringen», sagt Berni und greift in einen kleinen Beutel,

Infobox Die ASVZ-Boulderanlagen Der ASVZ verfügt neben den beiden Indoor-Kletterwänden im Sport Center Irchel über drei Boulderanlagen im Freien. Die Anlage Science City auf dem Hönggerberg, die den neusten Entwicklungen im Bouldern entspricht, umfasst zwei 3,75 ­Meter hohe Blöcke aus Holz – «Bleau» und «Move». Mit einer Kletterfläche von rund 200 Quadratmetern ist «Bleau» schweizweit der grösste Boulderblock dieser Art. Seinen Namen verdankt er dem weltberühmten Bouldergebiet Fontainbleau südlich von Paris. «Move» bietet eine Kletterfläche von rund 120 Quadratmetern und ist in der Form den Felsblöcken in ­C resciano, einem bekannten Tessiner Boulderspot, nachempfunden. Rund 1300 Griffe wurden für die 90 Boulderprobleme in die beiden Blöcke geschraubt, wobei Probleme von Schwierigkeitsgrad 3a bis 7c geklettert werden können.

Die Boulderanlage beim Sport Center Irchel besteht aus einer Beton-Wand und hat nur wenige aufgeschraubte Griffe. Stattdessen muss man sich mit Löchern, Leisten und Rissen im Beton zu helfen wissen. Daher lässt sich in dieser Anlage das Rissklettern trainieren, was Dalia Hamdy all jenen rät, die mal in den USA klettern gehen möchten. Zudem kann man im Irchel auch «drytoolen», also mit Eisgeräten klettern. Insofern bietet die Wand auf den rund 160 Quadratmetern Kletterbedingungen, die jenen am echten Fels näher kommen. 1985 erbaut, gehört sie zu den ersten künstlichen Outdoor-Boulderwänden in der Schweiz und ist damit ein richtiges «Urgestein». Einen weiteren Betonblock gibt es auf der Fluntern. Er ist aus diversen Betonelementen zusammengesetzt und – anders als die Wand im Irchel – mit Kunstgriffen versehen. Im Winter wird der Block fürs Drytooling umgerüstet: Zusätzlich zu den Kunstgriffen werden dafür Leisten aus Holz in die Wand geschraubt.


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aus dem eine Magnesiumwolke aufsteigt. Das weisse Pulver verleiht den Händen bessere Haftung. «Und zweitens mach generell mehr mit den Füssen. Man hat anfangs das Gefühl, man müsse sich mit den Armen hochziehen. Dabei geht es viel leichter, wenn man sich mit der Kraft aus den Beinen hoch stösst.» Er reibt sich die Hände, überschüssige Magnesiumkörner tanzen davon. An seinen Fingern haften mehrere Pflaster, darunter verbergen sich Blasen und Schrunden. Auch das gehört dazu. Berni ist mein Nachbar und, wie ich eben erfahren habe, ein eifriger Boulderer. Auch er kommt fast jede Woche her. «Das ist der Vorteil gegenüber dem Klettern: Man kann alleine losziehen und muss nicht gross planen, weil man beim ­Bouldern niemanden braucht, der einen sichert», sagt er. Ich schaue ihm zu, wie er sich an einem ziemlich kniffligen Problem versucht. Die Griffe, gerade gross genug, um sie mit den Fingerspitzen zu fassen, machen ihm zu schaffen. Die Kraft in seinen Händen lässt nach, er rutscht ab und landet auf der Bouldermatte – ein dickes Polster, das bei Stürzen vor Verletzungen schützen soll. Berni richtet sich wieder auf. «Bouldern bedeutet für mich, die eigenen Grenzen zu überwinden, den Zug vom zweitletzten zum letzten Griff zu wagen. Und es immer wieder zu probieren, bis man es schafft», meint er, ohne dabei seinen Blick von der Kletterwand zu lösen. «Dafür wird man mit jedem Zug, den man weiterkommt, belohnt.»

Ein entspannter Haufen Verena setzt sich zu mir. Sie studiert mit Berni Medizin und bouldert ebenfalls. «Heute will es nicht so richtig klappen», sagt sie. Zu müde, zu unkonzentriert. Das kommt vor, und ist kein Grund für schlechte Laune. «Ein bisschen Bewegung und frische Luft – ­alleine dafür hat es sich gelohnt hier hoch zu kommen», meint Verena. Und natürlich auch, weil die Stimmung gut sei. Dem kann ich nur beipflichten. Die Boulderer sind ein sehr entspannter Haufen. Berührungsängste scheint hier niemand zu haben. Man spricht sich an, tauscht sich aus, scherzt zusammen, verabschiedet sich – offen, ungezwungen, wie man es in Zürich sonst selten erlebt. «Du siehst aus, als ob dir kalt ist. Magst einen Schluck Tee?» Die junge Frau heisst Andrea und streckt mir ihre Thermosflasche entgegen. Ich bemerke erst jetzt meine starren Füsse und klammen Finger. Höchste Zeit mich wieder zu bewegen. Ich nehme dankend einen Schluck Tee und stell mich vor die Wand. Also nochmals von vorne: Mein Fuss, da hoch! Isabel Plana, Alumna MSc Geographie, Zürich


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Augen-Click

«Point-of-View»: Hannes Hübner Studiert: Agrarwissenschaft, ETH, 3. Semester Foto: 28. Oktober, 15:53 Uhr, Bözinger Berg (Region Biel)


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8 FRAGEN Steffi Buchli , 33 Jahre, Sportmoderatorin SRF. Wohnort: Am schönen Zürichsee. Maximalanzahl Liegestütze: 30 vor der Sendung, 30 nach der Sendung und weitere 30 in jeder Drittelpause eines Eishockey-Matches. Persönliche 100-m-Sprint-Bestzeit: Ganz klar über Weltrekordzeit! Abhängig von der Absatzhöhe meiner Schuhe, mit denen ich zum Bahnhof oder auf halbem Weg wieder zurück in die Wohnung renne, wenn ich etwas vergessen habe.

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Würde es Sie reizen, beim ASVZ ­ itzumachen? m

Auf jeden Fall! In einer Gemeinschaft Sport zu treiben finde ich unglaublich motivierend. Wenn es mein Beruf zeitlich zuliesse, würde ich gerne in einem Verein mit regelmässigem Stundenplan trainieren.

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Welche Sportart üben Sie aus, und warum gerade diese?

Früher spielte ich Unihockey, Badminton und Squash. Seit fünf Jahren greife ich gerne mal zum Tennisschläger, mache regelmässig Fitness und gehe joggen. Am Tennis reizen mich Technik und Taktik, die es braucht, um den Gegner zu bezwingen. Ausserdem liebe ich es, einem Ball hinterher zu rennen. Hinzu kommt, dass auch mein Mann Tennis spielt, wenngleich auf einem deutlich höheren Niveau als ich. Fairerweise nimmt er sich ein wenig zurück, wenn wir uns auf dem Platz duellieren.

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Gibt es einen Sport, den Sie lieber am TV schauen, als ihn selbst aus­ zuüben?

Alle Sportarten, die viel Mut oder jahrelange Arbeit an der Technik erfordern. Kitesurfen oder Turmspringen beispielsweise wären nichts für einen Angsthasen wie mich. Oder Eiskunstlauf. Diese Disziplin schaue ich gerne am Fernsehen, aber selber stundenlang auf dem Eis einsam an der Technik zu feilen, liefe meinem Naturell zuwider.

4

5

In welchem Team spielen Sie gerne?

Ganz klar in «meinem» Fernseh-Team! Mein Einsatz als Moderatorin kommt ja erst dann zur Geltung, wenn das ganze Team von Kameraleuten und Technikern perfekt zusammenarbeitet. Bei grossen Produktionen wie etwa den Sendungen zum Spengler Cup sind es rund 50 Personen, von denen alle in diesem Team eine tragende Rolle spielen. Da sehe ich ganz deutliche Parallelen zum Mannschaftssport: Je besser das Kollektiv funktioniert, desto lieber spielt man mit.

Was für ein «Sport-Typ» sind Sie?

Einerseits bin ich ein wenig ein «Ruech» oder Grobian, der mit grossem Spass am Spiel und viel Wettkampffieber stundenlang dem Ball nachrennt. Andererseits bin ich gerne auch die Ruhe suchende Joggerin, welche in der Natur den Gedanken nachhängt. Wofür ich mich hingegen kaum eigne, sind Volksläufe. Ich bin nicht der Sportler-Typ, der sich in grossen Massen wohl fühlt.

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Und in welchem Team sind Sie der Captain?

Mein Mann und ich führen eine durchwegs «gleichberechtigte» Ehe, ähnlich wie zwei Assistant-Captains im Eishockey. Wenn es etwa ums Kochen oder um die Ferienplanung geht, reden beide mit. Captain bin ich vielleicht einzig im Bereich der Innendekoration: Bei den kleinen Details in der Wohnung bestimme ich autonom.

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Haben Sie schon einmal gefoult?

Ich gebe zu: Kleine, verbale Fouls passieren mir gelegentlich. Ich trage das Herz auf der Zunge und da rutschen mir schon mal energische oder patzige Worte raus; zum Beispiel, wenn es vor Sendungen hektisch zu und her geht. Ich lege aber immer Wert darauf, mich später beim Gefoulten zu entschuldigen. Dafür bin ich mir dann nicht zu schade.

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Was haben Sie vom Sport fürs Leben gelernt, das Sie gerne weitergeben möchten?

Überall, wo Menschen im Team zusammenarbeiten, ist der Einzelne nur so stark wie das Kollektiv – und umgekehrt. Ausserdem meine ich erkannt zu haben, was die alten Römer schon lange wussten: Leistungsfähig ist nur, wer seinem Körper Sorge trägt und ihn ab und zu fordert. So, wie man mit seinem Körper umgeht, geht man mit sich selber um. Regina Senften, Trainingsleiterin Schwimmen


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ASVZ Leben

Als Newcomer an der SOLAStafette


13 FAB FOURTEEN, SOLA 2011: Rang 583 Die Fab Fourteen haben – so erstaunlich das auch sein mag – die SOLA gemeistert. Wieso das erstaunlich ist? Wir waren alle noch SOLA-Küken. Keiner von uns hatte sich vorher je an das Abenteuer Stafette gewagt. Und erfahrene Läufer sind wir auch nicht. Trotzdem haben wir den Grossraum Zürich rennend erkundet und dabei so einiges erlebt.

Von Links: Michael, Lukas, Andreas, Mena, Tobias, Isabelle, Myriam, Livia, Aurelia, Sabrina, Nora, Chris, Nicole, Roger.

Die Idee zur Teilnahme stammte von mir. Als ASVZ-Praktikantin half ich mit, die SOLAKommunikationsarbeit zu bewerkstelligen. Dabei packte mich das Lauf-Fieber, und ich stellte selbst ein Team auf die Beine. Mit Überredungskunst schaffte ich es, vierzehn Leute aus meinem Freundeskreis zu finden, die bereit waren, an einem Samstag im Mai durch den Grossraum Zürich zu rennen. Die Sinnfrage, weshalb wir das tun sollten, liessen wir aussen vor. Denn ein Grillabend am See wäre für uns Faultiere doch viel gemütlicher gewesen. Ein Zurück gab es aber nicht mehr.

Kein Grund zur Panik Denn plötzlich ist der SOLA-Samstag da. Nora steht zu früher Morgenstunde am Bucheggplatz am Start. Sie ist ein bisschen angespannt. Noch nervöser bin aber ich zuhause: Klappt alles? Sind alle Teammitglieder rechtzeitig bei den Übergaben und finden sie sich? Ein Anruf nach Noras Lauf beruhigt mich etwas: Sie hat Myriam erfolgreich auf die Strecke geschickt. Und auch diese findet ihren Folgeläufer Michael. Also vorläufig kein Grund zur Panik. Doch dann ruft Tobias an. Er glaubt, Michael verpasst zu haben. Schon bin ich wieder nervös. Aber auch die beiden finden sich und Tobias rennt zur nächsten Übergabe. Er sei schneller als Speedy Gonzalez gesprintet, sagt er nach seiner Etappe stolz. Und später erzählt mir Michael, dass er die ganze Übergabezone abgesucht habe, um Tobias zu finden. «Wahrscheinlich habe ich ihn aber nicht gesehen, weil mich das BienchenKostüm meiner Mitläuferin abgelenkt hat.»

Je kürzer desto besser Nachdem auch Lukas, Aurelia, Nicole und Roger gewechselt haben, beginne ich daran zu glauben, dass unser Team das Ziel tatsächlich erreichen wird. Sabrina hat sich bereit erklärt, die harte neunte Strecke zu rennen, klagt aber schon vorher über Muskelkater, den sie sich beim Wandern geholt hat. Mena hingegen, die eigentlich lieber den Üetliberg hinauf gerannt wäre, schafft ihre Strecke locker.

Nach 10:41:19 Std. und einer durchschnittlichen Kilometerzeit von 5:33 Min. erreicht Schlussläuferin Isabelle van Beek das Ziel

Chris, der schon Lauferfahrungen am Zürich Marathon gemacht hat, gelangt an der SOLA zur Einsicht, dass auch nur dreizehn Kilometer ganz schön streng sein können. Am Etappenziel jappst er nur noch: «Es war unglaublich heiss!» Dann schickt er Livia auf die Strecke, die unterwegs bei gemächlichem Tempo eine freundliche Dame kennenlernt. Auch das gehört zur SOLA. Es ist schon fast fünf Uhr, und nur Andreas und ich müssen noch rennen. Unser Motto bei der Streckenwahl lautete: Je kürzer desto besser. Entsprechend sieht Andi bei der Übergabe an mich noch erstaunlich frisch aus – ganz im Gegensatz zu mir: Mein Kopf glüht noch zwei Stunden nach dem Zieleinlauf beim Irchel rot wie eine Tomate.

Zufrieden im Ziel Glücklich über unsere ersten SOLA-Erfahrungen versammeln wir uns nach der Stafette im SOLA-Dörfli und lassen den Tag mit einer Wurst und einem Bier ausklingen. Die Teilnahme hat uns als Team erstaunlich Spass gemacht. Und obwohl jeder seine Teilstrecke alleine rennt, überwiegt das Gruppenfeeling. Nicht zuletzt deshalb entschliessen wir uns spontan, auch 2012 wieder dabei zu sein. Und dann wollen wir das SOLA-Siegespferd mit nach Hause nehmen – zumindest in ­unseren Träumen. Isabelle van Beek, Journalismus-Studentin, 5. Semester, Zürich


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Inside Über Jahre prägte Andreas Werner als Volleyballtrainer das ASVZ-Geschehen mit. Heute ist er im US-Musikgeschäft aktiv.

«Gruppendynamiken haben mich immer interessiert» Volleyballer, Musikproduzent, ­Sozialpsychologe – Andreas Werner hat viele Talente. Der gemeinsame Nenner ist dabei sein Interesse am Zusammenspiel. Egal, ob als Student in Zürich, als ASVZTrainingscampleiter in Cesenatico oder als Musikproduzent in Nashville: Andreas ist einfach gerne mit anderen Menschen zusammen.

«The Good Side of Crazy», ist einer von Andreas‘ aktuellen Songs. Es sei gut, ein bisschen anders zu sein, singt der 30-Jährige da, abseits der Erwartungen zu spielen. Damit habe er auch im Sport gute Erfahrungen gemacht. Judo, Eishockey und Basketball hat er aus­ probiert, beim Volleyball ist er geblieben. Mit 14 Jahren kam er in den ersten Club, wurde Passeur und später Coach. Renato Maggi, ASVZ-Volleyballverantwortlicher, überzeugte ihn 2007, Trainingsleiter zu werden. Die beiden gehören auch zu den Organisatoren der ­A LSTOM Volleynight in Zürich, an der über 200 Teams in rund 50 Sporthallen spielen. Bis im Frühjahr 2010 gestaltete Andreas Werner fünf Volleyball-Trainings die Woche, dann folgte er dem Ruf der Musik. «Ich hatte ein gutes Leben in der Schweiz», sagt er, «aber

der Wunsch, eine eigenständige Karriere aufzubauen, war stärker». Bescheiden, aber bestimmt in der Sache, folgte Andreas seinem Traum und zog zunächst mit einem Touristenvisum nach Nashville, in die Stadt seiner Helden. «Hier kann ich mit Leuten zusammenarbeiten, die meine Vorbilder sind», sagt er. Das Musik-Mekka sei für ihn eine Inspirationsquelle. «Hier laufen jeden Abend rund 200 Konzerte.»

Arbeit geht vor Und wo bleibt da der Sport? «Momentan bleibt er auf der Strecke», gibt Andreas zu. Der Aufbau des eigenen Geschäftes zolle seinen Tribut, auch wenn ihm der Sport extrem fehle. Zum Zeitmangel komme hinzu, dass die In­ frastruktur im öffentlichen Verkehrsnetz weitaus weniger entwickelt sei als in Zürich. «Auch die Landschaft ist in der Schweiz schöner», sinniert Andreas Werner, und die helvetische Sauberkeit sei im Vergleich zur USA immer noch beispielhaft. «Dafür hat der Mississippi River auch seinen Reiz.» Dem ASVZ stehe er weiterhin gerne als ­Beachvolleyball-Campleiter zur Verfügung. Die nächste Reise aus Nashville nach Cesenatico in Italien sei bereits in Planung. «Es ist gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der alle notwendigen Ausbildungen besitzt, und ­solche Reisen neben seinen beruflichen

­ erpflichtungen einplanen will.» Als SelbstänV diger nehme sich Andreas Werner diese Freiheit heraus. Doch wenn zukünftig jemand ­seinen Job machen möchte, sei er gerne ­bereit, die Campleitung abzugeben. Nashville könnte seine Wahlheimat werden, denn nun hat ihn dort auch die Liebe ­erwischt. Rachel heisst seine Traumfrau, die ebenfalls in der Branche arbeitet, als Artist Manager. Sein Wunsch wäre, einen Musik­ verlag aufzubauen, von dem er später leben könnte. Genauso gern würde er aber auch mit Renato ein erweitertes Beach-Sportcamp aufziehen, mit Surfen, Kitesurfen, Tauchen – und vielen netten Leuten. Gabriele Spiller, Alumni M.A. in Art Education, publizieren & vermitteln, Zürich

Come inside In diversen Sportarten suchen wir laufend ausgebildete Instruktoren/innen mit Unterrichtserfahrung für die Standorte ­Z ürich, Winterthur und Wädenswil. Möchtest auch du Teil des ASVZ-Teams werden? Dann informiere dich auf unserer Website und melde dich bei uns.

www.asvz.ch/stellen


Spotlights

Jetzt geht’s App!

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Segeln wo der Wind weht

Den ASVZ Sportfahrplan gibt es ab sofort nicht mehr nur als App für das iPhone, sondern neu auch für Android. Alle Lektionen, Kurse, Lager und Events, aktuelle News und Infos zu den Sportanlagen sowie Auskunftsstellen sind damit jederzeit und überall abrufbar. Und nicht nur das! Auch GO!, das neue Magazin des ASVZ, gibt es als kostenlose App für dein iPad. www.asvz.ch/mobile

Raus aufs Land

Willst du raus an die frische Luft, die Natur geniessen, etwas von Zürichs Umgebung im Abendlicht sehen? Dann komm mit auf unsere Abendwanderungen! Ab dem 28. März 2012 sind wir während dem Frühjahrssemester jeden Mittwochabend für ca. 3 Stunden auf bekannten und unbekannten Wegen unterwegs. Es ist keine Anmeldung notwendig. Treff ist jeweils um 17.50 Uhr im HB Zürich beim Gruppentreffpunkt. Wer längere Touren mit Gleichgesinnten unternehmen möchte, findet im ASVZ-Programm verschiedene Tages- und Mehrtagestouren. www.asvz.ch/wandern

Entdecke mit dem ASVZ das Smartkat-Segeln. Smartkat, das ist ein zusammensetzbarer Segelkatamaran mit aufblasbaren Rümpfen, der in nur zwei Tragetaschen Platz findet. In kürzester Zeit aufgebaut, segelt das 40 kg leichte Boot bereits bei leichten Winden und bis zur Windstärke von vier Beaufort ausgezeichnet und bietet auch Einsteigern viel Spass. In unseren Kursen für Anfänger (2-tägiger Grundkurs) und Segelerfahrene (eintägiger F-Kurs) bringen wir dich dorthin, wo der Wind weht. Oder komm mit in eines unserer Camps. Und übrigens: Während der kursfreien Zeit können die ASVZ-Smartkats von Kursabsolventen gemietet werden. www.asvz.ch/segeln

Fitnessreise 2012

Sponsoring:

NIKE und NZZ neu Partner des ASVZ

Seit 1. Januar 2012 hat der Akademische Sportverband Zürich zwei neue Sponsoring-Partner: die NIKE Switzerland GmbH und die Neue Zürcher Zeitung AG. Mit NIKE wird eines der weltweit führenden Sportartikelunternehmen zum offiziellen Sponsor des ASVZ, mit der NZZ eines der grössten und bekanntesten Medienunternehmen der Schweiz. Wir freuen uns, NIKE und NZZ zu unseren Partnern zählen zu dürfen. www.asvz.ch/sponsoren 

Gönn dir eine aktive Woche der besonderen Art im Ferienland Türkei. In ungezwungener Atmosphäre kannst du vom 3. bis 10. Juni 2012 unter Anleitung von ASVZ-Trainern ein viel­ fältiges und abwechslungsreiches Sportangebot erleben. Die «all inclusive»-Clubanlage «Ali Bey» in der Nähe von Side ­bietet mit ihrem orientalischen Flair alles für perfekte Sportferien: Meeranstoss mit kilometerlangen Sandstränden, Poollandschaft, top Fitness- und Wellness-Center, eine Tennisanlage mit 61 Plätzen und einen riesigen Aqua-Funpark. Anmelden kannst du dich bis 30. April 2012 an allen ASVZ-Schaltern.  www.asvz.ch/fitnessreise


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Scoreboard

WER? WIE? WAS? WANN? W0? IM ASVZ

Kennst du den ASVZ?

Zahlen in % der Studierenden an den Zürcher Hochschulen

N 2% EIN

JA 98%

Nutzt du den ASVZ?

Zahlen in % der 31757 Studierenden (2000) und der 55721 Studierenden (2010) an den Zürcher Hochschulen.

Wir wollen es genau wissen, wer wie wo wieviel das Angebot des ASVZ nutzt. Deshalb haben wir die Angaben der 3462 Studierenden der Universität Zürich und der ETH Zürich, die an der repräsentativen Online-Befragung «Hochschulsport Schweiz 2010» von Lamprecht & Stamm teilgenommen haben, genauer unter die Lupe genommen. Hier die wichtigsten Resultate in der Übersicht.

JA 76%

2000

JA 63%

NEIN 24%

NEIN 37%

Wieso nutzt du den ASVZ nicht?

2010

Wenn doch, dann welche Sportart?

Gründe, weshalb man keinen Sport treibt, nach Geschlecht, in % der Studierenden an den Zürcher Hochschulen

Meist genannte Wunschsportarten bei Nichtsportlern nach Geschlecht, in % aller Inaktiven an den Zürcher Hochschulen

Zu wenig Zeit

Tanzen

Zu hohe Belastung durch das Studium/Arbeit

Krafttraining, Bodybuilding

Sport liegt mir nicht

Schwimmen

Ungünstige, lange Arbeits-/Studienzeiten

Fitnesstraining, Aerobics, Kondi

Habe genug Bewegung, brauche keinen Sport

Wandern, Bergwandern

Kein passendes Angebot

Jogging, Laufen

0

10

20

30

40

50

0

10

20

30

40

50


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Wo trainierst du?

Wieviel wird trainiert?

Benutzung der verschiedenen Anlagen innerhalb der letzten 12 Monate in % aller Studierenden an den Zürcher Hochschulen s ue

Entwicklung der Besucherzahlen in den verschiedenen Anlagen des ASVZ von 2005 bis 2010

Anzahl Besuche in Mio.

AN ANDERE ANLAGEN M ASVZ ANGEBOT MIT

1,2

SPORT CENTER R SCIENCE CITY

1,0 SPORT CENTER FLU FLUNTERN

SP R SPORT CENTER IRCHELL

0,8

0,6

0,4

Zürich HB

0,2

0 Regelmässig Ab und zu Selten Nie

05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 Polyterrasse Fluntern

SP CENTER SPORT POLYTERRASSE

Welchen Sport treibst du?

Teilnahme an den verschiedenen Angeboten, nach Geschlecht, innerhalb der letzten 12 Monate in % aller aktiven Studierenden an den Zürcher Hochschulen

Irchel Science City

übrige Anlagen

Wer treibt wie viel Sport?

Vergleich Studierende Zürcher Hochschulen zur Schweizer Bevölkerung, 20 bis 34 Jährige in % ETH/Uni

Group Fitness

Schweizer

100

Tanz Ausdauer Outdoor

60

Wassersport Kampfsport 40 Bergsport und Klettern Schnee- und Eissport 20

Anderes

0

10

20

30

40

50

60

70

0

Nie

Seltener

Turnen

54%

44%

19%

20%

7% 7%

7%

13%

7%

24%

Infografik Partner & Partner

80

Entspannung/Wellness

Min. wöchentlich, weniger als 2 Stunden Min. wöchentlich, 2 Stunden und mehr

Spiel

Mehrmals pro Woche, mindestens 3 Stunden

Kraft/Cardio


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International

Harvard University, Cambridge, USA

«Athletics for all students» Infobox

Hochschule: Harvard University Ort: Cambridge, MA, USA Gründungsjahr: 1636 Studierende: 21 225 Semestergebühr: ca. 20 000 US-Dollar Sportarten: ca. 100, davon 41 mit Wettkampfteams Top-Sportart: Rudern, Tennis, Squash

«Athletics for all students» hat sich Harvard auf die rote Fahne geschrieben. Tatsächlich wird hier alles unternommen, dem Slogan in verschiedensten Sportarten und auf unterschiedlichsten Leistungsniveaus gerecht zu werden.

An der Harvard University im US-Bundesstaat Massachusetts stehen insgesamt 21 gut ausgebaute Sportstätten zur Verfügung, darunter vier Fitnessstudios, zwei Schwimmbäder, zwei Bootshäuser, ein Eishockeyfeld und ein Football-Stadion. Alle Sporteinrichtungen bieten zudem grosszügige Öffnungszeiten und ein breites Dienstleistungsangebot, darunter solch spezielle wie die Möglichkeit zur ­Buchung eines Personal Trainers. Ebenso ­v ielfältig sind die Angebote in den verschiedenen Mannschaftssportarten. Hier sind die Grenzen zwischen Breiten- und Leistungssport fliessend.

Die Nutzungsgebühren für die HarvardSportangebote variieren je nach Studiengang zwischen 0 und 175 US-Dollar pro Semester. Sie decken den Zugang zu den meisten Sport­ einrichtungen ab. Ganz umsonst ist hingegen die Benutzung des Charles Rivers und seiner Ufer. Hier wird gerudert, gesegelt und gejoggt, was das Zeug hält. Und ein Mal pro Jahr ist der Fluss zudem Schauplatz der öffentlichen Ruderregatta «Head of Charles», mit mehr als 300 000 Zuschauern.

Extrapunkt für Passive Wessen Sportbegeisterung an der Harvard University eher von passiver Natur ist, der lässt sich die begehrten Tickets für ein Spiel des Uni-Footballteams, der rotgewandten «Crimsons», wenn möglich nicht entgehen. Der Sport-Klassiker schlechthin ist aber «The Game», das Football-Match gegen die Konkurrenz-Uni Yale, das seit 1875 immer Ende ­November ausgetragen wird. 2012 findet es wieder in Harvard statt: Go Crimson! Andreas Thuy, Architektur-Student, Cambridge, www.gocrimson.com


Sport & Wissenschaft

Training per Roboter

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Sensibler Trainingspartner: Dynamic Leg Press 260/1908

Die Dynamic Leg Press ist eine neuartige Beinpresse, die variantenreichere Trainings als normale Kraftmaschinen erlaubt. Entwickelt haben sie zwei ehemalige Studenten der Universität Zürich.

Das kommt also heraus, wenn sich ein Physiker und ein Elektrotechniker, die beide gerne Sport treiben, am Institut für künstliche Intelligenz begegnen: Eine Kraftmaschine, die selbst Profisportler begeistert. Die Idee zur Dynamic Leg Press (DLP) hatten Raja Dravid und Max Lungarella, die heutigen Geschäftsführer der Dynamic Devices AG im Technopark Zürich, vor sieben Jahren. Damals ­forschten sie noch als Doktoranden mit pneumatischen Bauteilen, deren Eigenschaften Muskeln ähneln. Aus dieser Arbeit entwickelten sie die Idee für die computergesteuerte und luftbetriebene Beinpresse. Sportwissenschaftliche Beratung hatten die beiden ASVZNutzer dabei keine. Eher verliessen sie sich auf eigene Trainingserfahrungen, wie Raja Dravid sagt: «Du musst nur etwas sensibel sein, um zu spüren, was es für‘s Training braucht.»

Workout mit Spassfaktor Der Clou am DLP-Training: Mit der neuen Beinpresse lassen sich, im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten, beide Beine individuell trainieren, zeitweise mit blitzschnell wechselnden Kräften. Im Selbstversuch wird das von Dravid und Lungarella entwickelte «K3Prinzip» (Kognition, Koordination, Kraft) rasch klar. Innerhalb einer Minute ist die DLP Raja Dravid (links) und Max Lungarella

auf mich eingestellt. Im Display zeigen Grafiken die Kniewinkel und den Kraftverlauf an. Während dem Training gibt mir die Maschine ständig Rückmeldungen über die Korrektheit der Bewegungen und nach kurzer Übungszeit läuft das Workout bestens. Das ist aber erst der Anfang. Als Nächstes soll ich auf plötz­liche Kraftänderungen reagieren, was echt ­schwierig ist. Raja Dravid dazu: «Diese über­ raschende Komponente ist wichtig, um die Trainierenden zu motivieren.» Das kommt im Spielmodus noch mehr zum Ausdruck, wo ich mit Beinbewegungen einen virtuellen Pinguin durch einen Eiskanal steure. So viel Spass hat Krafttraining selten gemacht! Mittlerweile stehen DLP-Geräte in Reha-Zentren und bei Swiss-Ski. «Nur in Zürich fehlen sie noch», sagt Max Lungarella mit einem ­Augenzwinkern und verweist auf die ASVZTrainingscenter. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Madlaina Walther, Alumna MSc Sport, Zürich

Was ist eigentlich:

Seitenstechen? Trainierte und untrainierte Ausdauersportlerinnen und -sportler kennen es, das Seitenstechen. Ein Missbefinden auf der linken oder rechten Körperseite, auf Höhe von Milz oder Leber. Eine ­w issenschaftlich eindeutige ­E rklärung des als Schmerz empfundenen Seiten­ stechens gibt es nicht. Drei Deutungen des Phänomens werden aber als Ursachenbegründung beigezogen: 1. Die Milz als Blutspeicherorgan leert sich bei sportlicher Belastung und das tut weh. 2. Vor dem Sport eingenommene Nahrung belastet die Verdauungsorgane, welche über Bänder mit dem Zwerchfell verbunden sind. Beim Joggen wird dadurch das Zwerchfell strapaziert, was schmerzt. 3. Bei fehlerhafter Atmung werden beim Sport in der Bauchgegend Verkrampfungen ausgelöst, die wiederum im Zwerchfell weh tun. Linderung beim Seitenstechen ver­s prechen Tempore­duktion sowie tiefes und regelmässiges in den Bauch atmen.


20 Publireportage

Im «ewz women team» an den Zürich Marathon 2012. Am Anfang stand bloss ein Aufruf, jetzt wird hart trainiert. «ewz sucht Frauenpower, sportliches Ziel: Zürich Marathon 2012!» Dorin Deelen hat diesen Aufruf gelesen. Und sie ist ihm gefolgt. Die 44-jährige Vermögensverwalterin aus Zürich meldete sich im Frühsommer letzten Jahres. «Weil ich schon an verschiedenen Läufen teilgenommen habe und glaube, dass mein Körper auch weitere Strecken bewältigen kann.» Deshalb wagt sich Dorin Deelen

jetzt an die 42,195 Kilometer heran, an die mystische Marathon-Distanz. Erfolg dank effizientem Energieeinsatz. Das bedingt einen effizienten Einsatz der eigenen Ressourcen. Und passt zu ewz, dem Energiedienstleistungsunternehmen der Stadt Zürich. «Wir legen höchsten Wert auf eine zuverlässige, wirtschaftliche und umweltverträgliche Stromversorgung», sagt der ewz-Sprecher Harry Graf. Für ihn ist der effiziente Energieeinsatz ein wichtiger Erfolgsfaktor. Durch die Förderung von Frauen im Ausdauersport wird das erlebbar gemacht. Für das «ewz women team» sind neben Dorin Deelen weitere sieben Frauen ausgewählt worden. Sie werden nun auf die 10. Austragung des Zürich Marathons vom 21. April 2012 vorbereitet. 42 Wochen für 42 Kilometer ist dabei der Slogan der Team-Manager Doris und Peter Bamert. Bescheiden wird angefangen, dann werden Tempo und Ausdauer sukzessive gesteigert. Das ist die Erfolgsformel, um Freizeitläuferinnen und Läufer

Dorin Deelen glaubt, dank ewz einen Marathon zu schaffen.

ohne leistungssportmässigen Hintergrund an die MarathonDistanz heran zu führen. Bis im April wird bei einem Trainingsaufwand von rund 190 Stunden annährend eine Distanz von 1500 Kilometer zurückgelegt sein – trotzdem aber kein Marathon am Stück. Dennoch glaubt Malgosia Michalak, dass auch sie den Zürich Marathon schafft. Optimale Bedingungen im «ewz women team». Denn die Bedingungen im «ewz women team» sind optimal dafür. Von ewz wird die komplette Trainings- und Wettkampfbekleidung zur Verfügung gestellt, inklusive 2 Paar Laufschuhe von Puma. Das Startgeld am Silvesterlauf und am ZürichMarathon wird von ewz bezahlt, es gibt ein spezielles Training mit einem Top-Athleten und regelmässig neue Trainingspläne. Ein Zuckerschlecken ist die Vorbereitung auf den Zürich Marathon trotzdem nicht: «Ich bin im Beruf stark engagiert, und da ist es nicht einfach, sich die Zeit für vier Trainings pro Woche zu nehmen», sagt die 32-jährige Malgosia Michalak.

Nicole Hofer und Martina van Berkel vom «ewz power team».

Motivierende Gemeinschaft im Training. Die Stunden, in denen das «ewz women team» unter fachkundiger Anleitung trainiert, sind deshalb besonders wichtig. Dank dem Gemeinschaftserlebnis können sich die Frauen für ihr individuelles Training motivieren. Das «ewz women team» dürfte am Zürich Marathon erfolgreich sein. Es weiss die Ressourcen effizient und haushälterisch einzusetzen.

Die Teams von ewz. Im Schweizer Ausdauersport sind die Teams von ewz eine feste Grösse. Neben dem «ewz women team» gibt es das «ewz farm team» für den Nachwuchs, das «ewz city team» für ewzund städtische Mitarbeitende und vor allem das «ewz power team», dem die Besten des Landes angehören: die Triathleten Sven Riederer (Olympia- und EM-Medaillengewinner), Lukas Salvisberg und dessen Brüder Andrea und Florin, Nicole Hofer, Rahel Küng, Ronnie Schildknecht, Stefan Riesen und die Schwimmerin Martina van Berkel. Sie alle profitieren von der ewz-Unterstützung, dem motivierenden Zusammenhalt in und vor allem auch zwischen den ewz-Teams.


Sport verbindet

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Sport ist Familiensache: (v.l.) Barbara, Claudia, Manuel und René Gälli

Jung, verliebt und ungeduldig Im ASVZ lernen sich immer wieder offene und aktive Menschen kennen, deren Wege sich sonst nicht kreuzen würden. Barbara Ritter und René Gälli ereilte dieses Schicksal bereits im Jahr 1985. Heute sind sie 26 Jahre glücklich verheiratet.

René Gälli als Langstreckenläufer und Barbara Ritter als Turn- und Sportlehrerin haben im ASVZ nicht nur ihre sporttechnischen Fähigkeiten verbessert, sondern sind auch der Liebe ihres Lebens begegnet. Mit welch forschem Tempo die beiden Akademiker dabei vorgegangen sind, verdeutlicht die folgende Chronologie. Januar 1985 – Barbara Ritter, damals 24 Jahre alt, Turn-und Sportlehrerin ETH, benutzt öfter den Lauftreff Fluntern. René Gälli, damals 29 Jahre alt, ETH-Naturwissenschaftler und erfahrener Langstreckenläufer, trainiert mit seinen Kollegen ebenfalls auf der gleichen Strecke. Und wie das Schicksal es will, kreuzen sich die Wege und Blicke von Barbara und René immer wieder. Rasch kom-

men sie ins Gespräch, wobei René erfährt, dass Barbara im ASVZ Lektionen in Haltungsturnen erteilt. Klar, dass er sich dazu entschliesst, bald daran teilzunehmen. Ausgerechnet er will ins Haltungsturnen, denken sich seine Kollegen und verfolgen René heimlich zu besagter Lektion. Gross ist dann die Überraschung, als sie René dort in auffallend grünen Turnhosen erblicken und sehen, wie er von Barbara taktil korrigiert wird. Februar 1985 – Barbara und René gehen öfters ins Kino, heimlich beobachtet von den Laufkollegen, die in den hinteren Kinoreihen sitzen. März 1985 – Barbara unternimmt mit Kolleginnen eine längere Velotour durch Italien und hinterlässt René eine Tasche mit schmutzigen Kleidern. Sie schreibt ihm Liebesbriefe, was zur Folge hat, dass er ihre Kleider aus lauter Zuneigung unaufgefordert wäscht. April 1985 – Nach ihrer Rückkehr steht Barbara eines Tages unangemeldet vor René’s Haustüre. Als er sie erblickt, ist ihm klar: Das ist meine Traumfrau! Von da an sind sie ein Paar.

Juni 1985 – Die Frischverliebten ziehen zusammen und planen ihre Hochzeit, die schon im Oktober des gleichen Jahres stattfindet. Ja so war das mit den ungeduldigen jungen Leuten von damals; Blicke kreuzen-plaudern-an der Haltung arbeiten-Wäsche waschen-zusammenziehen – heiraten! So einfach ging das in den wilden Achtzigerjahren. So zu sagen als Dank blieben die beiden Frischvermählten dem ASVZ über lange Jahre treu. Sie besuchten gemeinsam Circuittrainings, die damals der heutige ASVZ-Direktor Kaspar Egger leitete. René Gälli wurde gar zum OK-Mitglied der Sola-Stafette. Und als in den späten Achtzigerjahren der erste SolaStafetten-Film geplant wurde, erkor man das Ehepaar Gälli zu den beiden Protagonisten des Films. Der Drehtermin war im Jahr 1990. Zu dem Zeitpunkt war Barbara bereits schwanger und schon im Dezember des gleichen ­Jahres kam die gemeinsame Tochter Claudia auf die Welt, 1993 Sohn Manuel. Beide Kinder folgten ihren Eltern übrigens in deren sport­ liche Fussstapfen. Mittlerweile ist die heute 50-jährige Barbara Gälli Primarlehrerin in ­Uster und erteilt daneben Schwimmunterricht. René Gälli, 55-jährig, arbeitet als Dr. sc. nat ETH im Bereich Produktionsoptimierung in Schlieren. Ursula Keinath-Janser, Trainingsleiterin Konditionstraining und Laufen


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Achtung: fertig – los! ASVZ-Dienst, im er gg E ar p as 37 Jahre war K itt er ab. ektor. Im Juli tr ir D ls a on av d 20 Jahre olz – und mit St r le ol v t is ck Sein Blick zurü vermischt. etwas Wehmut


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24

K

aspar Egger hat die Entwicklung des Akademischen Sportverbandes Zürich (ASVZ) nicht nur hautnah miterlebt, sondern aktiv geprägt wie kaum ein anderer zuvor. Ihm ist es mit zu ­verdanken, dass der ASVZ im Zürcher Hochschulsport eine Erfolgsgeschichte geschrieben und seit den Anfängen 1939 eine eindrucksvolle Entwicklung ­zurückgelegt hat. Heute ist der ASVZ ein modernes und dy­ namisches Non-Profit-Sportunternehmen für über 65 000 ­Zugangsberechtigte – darunter Studierende, Angestellte und Alumni. «Der ASVZ spielt im Hochschulsport in der Champions League», betont er nüchtern und ohne den geringsten Anflug von Arroganz auszustrahlen. Wie neuste Umfragen zeigen, kennen 98 Prozent der Zürcher Studierenden den ASVZ und 78 Prozent nutzen das Sportangebot im Laufe ihrer Hochschulzeit. Die über 1,2 Millionen ASVZ-Besucherinnen und -Besucher im vergangenen Jahr untermauern die Zahlen eindrücklich. In wirtschaftlich schweren Zeiten hat der ASVZ das letzte Geschäftsjahr mit einem Plus abgeschlossen und steht bei einem Gesamtbudget pro Jahr von über 11 Millionen Franken finanziell auf sicheren Beinen. 37 Jahre ASVZ liegen hinter Kaspar Egger. Eine bewegte Zeit, wie er sagt. Bereits während seinem Studium als Turnund Sportlehrer in Bern war er als Präsident der Akademischen Sportkommission Bern im Hochschulsport involviert. Doch nicht nur organisatorisch ist er eng mit dem Sport verbunden. Als Langläufer und Mittelstreckler, später war er zudem 14 Jahre lang Nationaltrainer der Schweizer Mittelstreckenläufer, betrieb er ebenfalls intensiv Wettkampfsport. Folglich zögerte er nicht lange, als ihm 1975 die Gelegenheit geboten wurde, sich dem ASVZ anzuschliessen. Damals ahnte er noch nicht, dass diese Anstellung zu seinem Lebensjob werden sollte. Bis heute bereute er diesen Schritt aber nie, wie er im Gespräch versichert: «Ich habe immer sehr gerne mit Menschen

zu tun gehabt. Und als sich nach 17 Jahren als Hochschulsportlehrer 1992 die Möglichkeit ergab, den Posten als Nachfolger des scheidenden Direktors Urs Freudiger zu übernehmen, habe ich die Herausforderung mit Begeisterung angenommen. Die Kombination aus Sport und Führungsposition stellte für mich eine ideale Herausforderung dar.»

Rasante Entwicklung Der Einstand als neuer ASVZ-Direktor war für Kaspar Egger dann aber wahrlich kein leichter, wie er sich erinnert. Der allererste Brief auf seinem Schreibtisch habe eine Kürzung des ASVZ-Budgets um 38 Prozent verkündet. «Mit viel Aufwand und sage und schreibe zwölf Budgetversionen im damals laufenden Geschäftsjahr haben wir die kritische Situation trotzdem überwunden», freut sich Egger noch heute. Seitdem durchläuft der ASVZ eine rasante Entwicklung: Seine Besucherzahlen und die Anzahl Trainingsleiter haben sich bis heute verdoppelt, das Gesamtbudget sich gar verdreifacht. Dazu wurde auch das Sportangebot substantiell erweitert – mit zusätzlich neuem Fokus auf Wellness, Group-Fitness und dem individuellen Training. Nicht zuletzt die Eröffnung der neuen Sportanlage auf dem Hönggerberg zeigt, dass sich auch im Anlagenbereich in dieser Zeit viel getan hat. Dem Trend zu immer mehr Individualtraining wurde mit einem massiven Ausbau der Krafträume und der Anlagenöffnung am Wochenende Rechnung getragen. Und im Frühjahr 2010 wurde die Zürcher Fachhochschule offiziell in den ASVZ integriert und damit die Expansion nach Winterthur eingeleitet. Zur Veranschaulichung der ASVZ-Entwicklung zieht Kaspar Egger gerne einen bildlichen Vergleich bei: «Charlie Schneiter (Direktor von 1939 bis 1976, Anm. d. Red.) hat ein grosses Grundstück an einem sonnigen Ort gesucht und ein Haus darauf gestellt. Urs Freudiger (Direktor von 1976 bis 1992, Anm. < Kaspar Egger: auch die Familie ist im ASVZ dabei

ASVZ-Highlights

ASVZ – for brain, body and soul: Wellness wird neu ins Angebot aufgenommen >

Weltrekord! 100 x 1000 Meter mit einem Schnitt von 02:39 Min >

1975

1979

1979

1989

1995

1987 < 50-Stunden-Lauf im Irchel-Park und Power-Nap im mitgebrachten Zelt

< 1. Volleynight – der Beginn einer Erfolgs­geschichte

ASVZ weiht auf der Fluntern die erste BeachVolleyball-­Anlage in ­Zürich ein >

1997


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Infobox ASVZ-Direktor d. Red.) baute das Haus massiv aus und machte es wesentlich stabiler und ich konnte weiter am Ausbau arbeiten und vor allem die Innenarchitektur verbessern.» Mit seinem Führungsstil brachte Egger neue Impulse in die Organisation. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger rückte er den Teamgedanken in den Vordergrund und räumte den einzelnen Sportartenverantwortlichen mehr Freiheiten und Eigenverantwortung ein. ��Der ASVZ-Erfolg basiert in meinen Augen sehr stark auf zwischenmenschlichen Momenten.» Kaspar Egger ist kein Selbstdarsteller und blieb trotz seines Erfolges mit dem ASVZ immer mit beiden Füssen auf dem Boden. Statt eigene Erfolge zu preisen, spricht er viel lieber über Zusammenarbeit, gemeinsame ­Errungenschaften und die eigentliche ASVZ-Philosophie, wie er es nennt. «Unser Erfolg basiert vor allem auf Teamarbeit», erklärt Kaspar Egger mit bescheidener Zurückhaltung. Ob im Büro am Organisieren, in den Sportanlagen am Koordinieren oder in der weiten Welt am Netzwerken, der Arbeitsalltag von Egger gestaltet sich so ausgefüllt wie vielfältig. Sein Einsatz geht dabei weit über geregelte Arbeitszeiten hinaus und verlangt von ihm vollen Einsatz, um seine ambitionierten Ziele zu erreichen. Dennoch schätzt er sich glücklich: «Ich konnte mein Hobby zum Beruf machen.»

Ab Juli 2012 übernimmt neu Lorenz Ursprung die ASVZ-Leitung. Wir haben dem zukünftigen Direktor schon etwas auf den Zahn gefühlt. Name: Lorenz Ursprung Alter: 46 Hobbies: Sport, Familie, Garten, Literatur

Lorenz Ursprung, was fasziniert Sie am ASVZ? Der ASVZ leistet immens viel für die Breitensportförderung. Ich kenne ihn gut aus meiner Studentenzeit, und hatte auch in meinem bisherigen Berufsleben immer wieder mit ihm zu tun, sei es als Besucher, Trainingsleiter oder im Rahmen gemeinsamer Projektarbeiten. Was erwarten Sie von Ihrem neuen Job? Ich erwarte auf ein eingespieltes Team zu treffen, das meine Begeisterung für Sport teilt und, dass ich hier sehr viel für Sport- und Bewegungsförderung bewirken kann. Wird es schwierig, das Erbe von Kaspar Egger anzutreten? Nein, eine so gut funktionierende Organisation zu übernehmen ist ein Geschenk. Und ich bin froh, noch einige Monate mit Kaspar Egger zusammenarbeiten und viel von seinem Wissen profitieren zu können.

Sozialer Treffpunkt ASVZ Die Freude am Sport bildet für Kaspar Egger den wohl essenziellsten Bestandteil des ASVZ. Immer wieder taucht der Begriff Freude auf, wenn der Direktor über den Hochschulsport spricht. «Es ist an uns, die Leute ideell dort abzuholen, wo sie sind und ihnen mit unseren vier Anlagen Fluntern, Irchel, Polyterrasse und Science City die bestmögliche Infrastruktur zu bieten, damit sie mit Freude bei uns Sport treiben», bringt er es auf den Punkt. Neben dem sportlichen Ausgleich zum Studium fungiert der ASVZ seiner Meinung nach auch als sozialer Treffpunkt: «Man kommt sich im ASVZ näher, es ist echt

Wo sehen Sie die grösste Herausforderung im ASVZ-Job? Der ASVZ ist bereits hervorragend aufgestellt, deshalb kann ich auf Bestehendem aufbauen und den eingeschlagenen Weg weitergehen. Eine grosse Herausforderung wird sein, mit dem Angebot auf der Höhe der Zeit zu bleiben und die ­B edürfnisse der Studierenden zu erfüllen.

< Geleitete Lektionen jetzt auch am Wochenende

SOLA-Stafette: Ziel nach 15 Etappen im ETH Haupt­ gebäude anlässlich der 150-Jahrfeier der ETH Zürich >

< Ausbau des Angebotes für individuelles Training und Initial-Projekt für weitere Kraft­ trainingsräume im ASVZ: Eröffnung Atrium Fluntern 1998

Silberne Hochzeit: 25 Jahre SOLA-Stafette

1998

1999

2001

50 Jahre Ruderregatta Uni – Poly

2005

2008

Foto-Ausstellung: Alea08 / 175 Jahre Universität Zürich

2009

Die jährlichen Teilnehmerzahlen ­knacken die ­Millionen-Grenze


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VerbalSport

studentisch hier. Klar, wenn man in die Garderobe geht, stört es vielleicht, dass es so eng ist und dass wieder alles nass ist, wo man sich anziehen will, aber dieses Feeling gehört einfach dazu und das wollen wir auch so beibehalten.»

Stabwechsel in der Direktion Trotzdem ist er weiterhin mit vollem Elan darum bemüht, die Sportorganisation für die Zukunft weiter fit zu machen. Sei es bei der Kommunikation, wo der ASVZ mit dem erneuerten Webauftritt und dem Einsatz von Social Media endgültig im Internetzeitalter angekommen ist, oder beim Sportangebot, das laufend den neusten Trends angepasst wird. Bis Juli 2012 will Kaspar Egger wortwörtlich am ASVZ-Ball bleiben und die Vorwärtsbewegung der Uni und ETH mitgehen, um quantitativ und qualitativ auf der Höhe der Zeit zu bleiben. «Dann übernimmt mein Nachfolger Lorenz Ursprung diese Direktionsaufgaben und ich bin sicher, sie sind bei ihm als ambitioniertem Sportler und ETH-Alumni in guten Händen.» Kaspar Egger wird den ASVZ mit sehr positiven Gefühlen verlassen, wie er betont. Und er wäre nicht sich selbst, wenn er dann nur noch auf der faulen Haut liegen würde. «Ich freue mich, mehr ­Freizeit zu haben und mich zukünftig stärker meinen anderen Hobbies wie Fotografie, Kunst, Kochen und Reisen zu widmen.» Dem ASVZ wird er aber weiter erhalten bleiben. Als Trainingsteilnehmer will er weiterhin im ASVZ aktiv sein und seine Erlebnisse und Erfahrungen sollen zukünftig in die Dokumentation zur ASVZ-Geschichte einfliessen. So ganz in den ruhigen Ruhestand zu treten ist eben doch nicht sein Ding.

Ohrringe abbeissen

Florian Schmitz, Student der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Zürich

Kaspar Egger übergibt an Lorenz Ursprung >

Eröffnung Sport Center Science City

2009

2010

2011

2012

2012 < Ein neues Boulderparadies wird eröffnet: Boulderanlage Science City

ASVZ übernimmt Sportbetrieb in Winterthur/Wädenswil

Boxen mache dumm, sagten sie. Wer sein halbes Leben damit verbringe, andere umhauen zu wollen oder selbst k.o. zu gehen, müsse sich nicht wundern, wenn er eines Tages über die Feinmotorik eines Muhammed Ali oder die Sprachfertigkeit eines Mike Tyson verfüge. Und aggressiv mache er auch, entrüsteten sie sich. Das sei doch kein Sport. Da ginge es doch nur darum, jemanden zu verletzen. Wenn Kampfsport, dann doch bitte dieses elegante Judo. Das Boxen des kleinen Mannes. Und damit sei nicht der Asiate im Speziellen gemeint, sondern eben der kleine Mann an sich, der es mit jedem grossen Gegner aufnehmen könne. Einfach, ein, zwei Griffe, zack, das Gewicht des Kolosses gegen ihn verwendet, über die Schulter geworfen, sanft die Hände verknotet, sich umgedreht, Handflächen aneinander gepresst, asiatisches Gesicht gemacht und verneigt – das sei Kampfsport. Und nicht dieses grässliche Boxen, sagten sie. Früher. Heute sagen sie, Boxen mache schlank. Und treffen den Boxer härter denn je (wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, jemanden zu vermöbeln oder ohnmächtig zu sein). Nun rennen Tae-Bo-fanatische leicht übergewichtige Problemteenies ins Boxtraining, verheddern sich mit ihren wagenradgrossen Ohrringen in den Springseilen und hinterliessen Make-Up-Gesichter auf den Handschuhen des Boxers. Wenn er Frauen schlagen würde. Doch nicht jeder Boxer ist Mike Tyson. Renato Kaiser


Reality Check

Sportler sehen bei Bewerbungen beide Seiten der Medaille Zögern Firmen, besonders erfolgreiche oder ambitionierte Sportler einzustellen? Oder setzen sich solche Athleten dank ihrer Qualitäten im Gegenteil leicht gegen ihre Mitbewerber durch? NZZ Campus hat nachgefragt. Die Antwort lautet, wie so oft: «es kommt darauf an». Während manche Arbeitgeber explizit nach Sportlern suchen, deuten andere allzu grosse Leidenschaft für den Sport als Zeichen für wenig Engagement im Beruf.

Vor fünf Jahren musste er sich entscheiden: Karriere als Sportler oder im Beruf. Beides zusammen ging nicht mehr. Felix Weber hat sich entschieden. Inzwischen hat er sportliche Kleidung gegen Anzug und Krawatte getauscht. Zuvor trainierte der 35-Jährige ­Familienvater fünf bis sechs Mal in der Woche Leichtathletik, studierte nebenbei Jura und arbeitete einen Tag die Woche als Assistent an der Universität. Zeitlich ist das alles eigentlich kaum machbar. Doch durch den Sport hat Weber einiges gelernt: «Ich musste meine Zeit immer gut einteilen und meine Kräfte erst dann einsetzen, wenn es wirklich darauf ankam.» Diese Einstellung wird von vielen Firmen geschätzt. Michael Wicky von der Personaldienstleistungsfirma Adecco zählt weitere positive Eigenschaften von Sportlern auf: Wettkampfgeist, ein gewisses Konkurrenzdenken und die Lust, sich kontinuierlich zu steigern. Seine Kollegin Claudia Kaufmann ergänzt seine Ausführungen mit Blick auf Hochleistungssportler: «Im Bereich Kommunikation, Marketing, Sponsoring und Verkauf sind Spitzensportler gefragte Leute. Oft haben sie ein grosses Netzwerk und sind es gewohnt, mit vielen verschiedenen Menschen zu kommunizieren. Ausserdem wissen sie, wie wichtig es ist, auf neue Menschen zuzugehen.» Timo Ruther vom Beratungsunternehmen Academics 4 Business bestätigt, dass einige Firmen genau diese Qualitäten schätzen: «Wir haben zwei Kunden,

die gezielt nach Sportlern suchen. Dies etwa im Bereich Verkauf oder Vermögensberatung. Sportler sind genau ihr Typ: Dynamisch, aggressiv und vor allem ehrgeizig.» Sportler bekommen in Bewerbungsverfahren zuweilen aber auch die Kehrseite der Medaille zu spüren. Ruther kennt zwar keine Firmen, die Sportler kategorisch ablehnt. Aber durchaus solche, die skeptisch sind. Problematisch werde es, wenn der Sport der Lebensmittelpunkt sei und die Arbeit allein dem ungeliebten Gelderwerb dient. Spiegelt sich das im Lebenslauf wider, wirkt es eher negativ. Laut Ruther sei dies jedoch meist kein Grund, Kandidaten nicht zum Bewerbungsgespräch einzuladen. Steht der Sport allerdings auch im Zentrum des Gesprächs, kann das für den Athleten zum Nachteil werden. Firmen mögen es nicht, wenn der Sport wichtiger ist als die Arbeit. Dazu kommt, dass Unternehmen, die Sportler einstellen, teilweise auch flexibel sein müssen, da die Trainingszeiten der Sportler variieren können. Felix Weber, der nach seinem Jus-Studium nun als Anwalt arbeitet, wurde in Bewerbungsgesprächen regelmässig auf den Sport angesprochen. Für ihn war dieser Bereich aber stets ein Pluspunkt. Im Lebenslauf hat er den Sport jedoch nie in den Vordergrund gestellt, sondern unter «sonstige Interessen» deklariert. Genauso empfiehlt es auch Ruther: «Engagierte Leute sind interessanter für Firmen!» Sportler dürfen durchaus auch die wichtigsten Erfolge im CV auflisten oder ihre Rolle in einem Sportteam genauer umschreiben. «Im Fussball gibt es Teamplayer genauso wie Individualisten, eben verschiedene Rollen. Das ist auch in der Arbeitswelt so. Als Kapitän einer Fussballmannschaft kann man beispielsweise Führungsqualitäten entwickeln», so Ruther, und das könne man durchaus als Pluspunkt verkaufen. Doch so positiv die Rolle des Sports im Lebenslauf auch sein mag, Michael Wicky von der Adecco betont, dass bei Einstellungen das Studium und die fachlichen Kenntnisse des Bewerbers eine wichtigere Rolle spielen als der Sport. Cosima Gill, Freie Mitarbeiterin NZZ Campus

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Kostenloses Konto und attraktive Erlebnisse in einem Paket. Dank dem Privatkonto Academica. Studierende zwischen 18 und 30 Jahren profitieren von einem Angebot im Wert von über CHF 200.–. Senden Sie jetzt ein Gratis-SMS mit «CS Studierende» und Ihrer E-Mail-Adresse an die 963 und Sie erhalten unverbindlich weitere Informationen. credit-suisse.com/academica


Pro & Kontra

Pro Lisa Gubler

Superkondi Body Attack wird seinem Namen mehr als gerecht. Das hocheffiziente Kraftund Ausdauertraining ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Dennoch ist die Sporthalle bei meinen Besuchen immer zum Bersten voll. Unsere Bewegungen als angehende Supermarios fügen sich zu einer einzigartigen Massenchoreographie zusammen. Die heissen Rhythmen heizen mächtig ein und verleihen dem Szenario einen Hauch von Ballermann. Auf geht’s zum Fitnessolymp! Superkondi wirkt Wunder. Es stillt meinen unbändigsten Bewegungsdrang und bringt sogar Bewegungssüchtige an ihre Grenzen. Höher die Arme, explosiver die Sprünge, tiefer die Liegestütze! Die Stimmung ist aufgeladen, die Gemüter erhitzt, die Körper werden auf Hochleistung getrimmt. Kaum ein anderes Training wirkt derart effizient, präventiv und garantiert zugleich Partyfeeling, denn nicht einmal in der Disco schwitzt man alle Poren leer. Superkondi fördert den Appetit. Nach so vielen verbrannten Kalorien darf man kulinarisch zuschlagen. Von Apfelstrudel bis Zuckerwatte liegt alles drin. Jegliche Ernährungsprinzipien werfe ich über Bord, denn meine Energiespeicher müssen so schnell wie möglich fürs nächste Training gefüllt werden. Da helfen eben nur kurzkettige Kohlenhydrate, verfeinert mit Fett und ein wenig Obst. Superkondi macht süchtig. Auch wenn es zwischenzeitlich zu einem Kampf mit oder eher gegen mich selbst wird, fühle ich mich nach der verdienten Dusche wohlig erfüllt von einer kribbelnden Energie. So paradox es tönen mag, nach dem fordernden Superkondi sind meine Batterien wieder aufgefüllt, der Geist ist erquickt und der Körper stimuliert durch die ausgeschütteten Endorphine. Mens sana in corpore sano.

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Kontra Thomas Borowski

Das muss mal gesagt sein: Wenn ich lauten Clubsound hören will, gehe ich in den Ausgang. Wenn ich zwischen schwitzenden Menschen mit allen gleichzeitig in die Hände klatschen und Tanzmoves zum Besten geben will, besuche ich ein heisses Konzert. Und wenn ich eine Karaoke-Gelegenheit suche, frequentiere ich die entsprechende Thai-Bar an der Zürcher Langstrasse. Was ich in meiner Freizeit aber bestimmt nicht zuoberst auf der Wunschliste habe ist, dies alles zusammen an einem einzigen Ort erleben zu müssen. Doch was passiert mir beim Besuch des Superkondi Body Attack? Eben das! Ich höre lauten Clubsound, stehe zwischen schwitzenden, ­zuckenden und klatschenden Menschen und ich vernehme, wie die Instruktoren keuchend ins Mikrofon trällern. 55 Minuten dauert diese audiovisuelle und physische Belastungsprobe. Jede Bewegung auf die Sekunde getaktet. Angereichert mit «Jumps, Slides, Sidesteps, Pumps, Supermen und Hampelmann-Jack»... oder wie all die coolen Kommandos heissen, welche das Vorturner-Duo auf dem Podium in die schwitzende Masse ruft. Und von dort zu meinem Erstaunen auch noch stante pede mit einem eifrigen Gejohle beantwortet werden. Aber hallo!?! Wo bleiben da die Individualisten in diesem globalisierten Gruppenplausch? Wo der wache Geist, der die Wilden bremst, wenn sie auf Befehl zu Hunderten in der engen Turnhalle gegeneinander lossprinten? Und wo ist die gute Seele, die das ultrakurze Stretching am Ende der Lektion auch gerne verlängern würde, damit die Muskeln nicht nur ansatzweise spüren, dass es jetzt um Dehnung geht? Antworten ­darauf habe ich bei meinem letzten – und zum Glück freiwilligen – Superkondi leider nicht bekommen... dafür aber einen schönen Muskelkater.


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ASVZ-Sport von A bis Z

Aerobic Afro-Dance  Aikido  Airboard  Akrobatik Alexander F.M. Technik  Angestelltensport  Aqua Fitness  Artistik  Autogenes Training  Badminton  Ballett  Basket­ball Bauchtanz  Beachhandball Beachvolleyball  Beachtennis BigAir Body Balance  Body Combat  Bogensport Bouldern  Capoeira Cardio Circuit  Chi Ball  Circuit  CrossFit Curling Cycling Class  Dozent/innensport Eishockey  Fechten  Feldenkrais  Fitbox  Fitkick

Hochtouren Höhlenadventure Iglubau Inline Skating  Jazztanz  Jonglieren Judo  Ju-Jitsu/Selbstverteidigung Kanu  Karate-Do  Kinesiologie  Kitesurfen  Klettern  Konditionstraining  Kung Fu Latin/Standard Tänze

Flag Football Monday Night Games – just play. have fun. enjoy   the game. Jeden Montagabend 18 Uhr auf   der Outdoor-Anlage des Sport Centers Fluntern   beim Zoo.  Flamenco  Fussball  Geräteturnen  Gleitschirmfliegen  Golf  Haltungsgymnastik  Handball 

Laufen  Nicht verpassen: das Laufereignis 2012, die 39. SOLA-Stafette am 5. Mai 2012. Melde dein Team jetzt online an und nutze unsere Lauftrainings zur Vorbereitung und Einstimmung.   www.asvz.ch/sola   Manege  Massage  Meditation  Modern Dance  Mountainbike Muscle Pump  NIA  NordicWalking Orientierungslauf  Paddeln Parkour Pilates  QiGong  Ragga  Rennvelo Rettungsschwimmen Rowing Class  Rudern  Salsa  Schiessen Schneeschuhwandern  Schwimmen  Segeln  Segelfliegen Seniorensport

Legenden Icons Geleitet 

Individuell 

Kurs/Lager 

Event

Shiatsu ShinAiki  Shotokan Karate Skifahren  Skilanglauf  Snowboard  Ski-/Snowboard-/Freeridetouren Slacklinen Snowkiten Squash  Standup Paddeln  Step-Tanz StreetDance  Stretch&Relax  TaiChi Tango Argentina Tauchen T-BOW Taekwondo  Telemark Tennis  Tischtennis  Touch Rugby Monday Night Games – just play. have fun. enjoy   the game. Jeden Montagabend 18 Uhr auf   der Outdoor-Anlage des Sport Centers Fluntern   beim Zoo.   Trampolin  Triathlon  Trommelkurs Ultimate Frisbee  Unihockey  Volleyball  Wakeboard  Wandern  Wasserski Wasserspringen  Endlich wieder im Programm.   Jeden Freitagmittag im Hallenbad Oerlikon.   www.asvz.ch/wasserspringen  Wellenreiten  Windsurfen Yoga


READY – STEADY –

GO!

Das Wichtigste in Kürze

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Mitmachen • ETHZ, UZH, ZFH Studierende: ganz einfach mit einer gültigen Legi. • Andere Kategorien siehe www.asvz.ch/teilnahme

Mitnehmen • Deine gültige Legi bzw. deinen Ausweis mit gültiger ASVZ-Berechtigung. • Ein Schloss für den Garderobenkasten, da keine Sporttaschen und Strassenkleidung in die Sporträume mitgenommen werden dürfen. Lektionen, Kurse oder Lager • Lektionen, wie etwa das Kondi, finden regelmässig statt und sind kostenlos. Du kannst jederzeit einsteigen und auch wieder aufhören und brauchst dich nicht anzumelden. • Kurse und Lager sind in der Regel kostenpflichtig und finden über einen bestimmten Zeitraum statt, weshalb du dich dafür an einem der ASVZ-Schalter anmelden musst. Kurs-/Lager-Anmeldung • Informiere dich auf www.asvz.ch/anmeldung über Termine, darüber welche Unterlagen du für eine erfolgreiche Anmeldung benötigst und was es darüber hinaus zu beachten gibt. Freie Kurs-/Lager-Plätze • Gib einfach die betreffende Sportart in die Suchmaschine auf www.asvz.ch ein und du erhältst alle dazugehörigen Kurse und Lager inklusive der Anzahl freier Plätze aufgelistet. • Auch die kostenlosen Apps für iPhone und Android zeigen dir die freien Plätze an. Stundenausfälle • Über Stundenausfälle informieren wir dich auf www.asvz.ch und über die kostenlosen Apps für iPhone und Android. Freie Hallen/Räume • Freie Hallen und Räume in unseren Sport Centern kannst du ausserhalb von Lektionen/Kursen nutzen, um individuell Sport zu treiben. Fundgegenstände • In jeder Sportanlage kannst du dich an den Hausdienst wenden.

Beratungs-Dienstleistungen • Im ASVZ kannst du Beratungen in den Bereichen Kraft, Sport, Ernährung und Medizin buchen. • Informationen findest du in unserer Ratgeber-Broschüre oder auf www.asvz.ch/ratgeber Krankenkassen-Beitrag • Auf www.asvz.ch/qualitop findest du alle entsprechenden Informationen.

ASVZ Pool-Sponsoren:

31 GESCHÄFTSLEITUNG Kaspar Egger, Direktor egger@asvz.ethz.ch, T 044 632 42 09 Heiner Iten, Hochschulsportlehrer iten@asvz.ethz.ch Olaf Frost, Leiter Zentrale Dienste frost@asvz.ethz.ch SPONSORING Kaspar Egger egger@asvz.ethz.ch, T 044 632 42 09

IMPRESSUM Auflage 75 000 Ex. Herausgeber Akademischer Sportverband Zürich (ASVZ) Redaktionsteam Nike Panitsas (Leitung), Thomi Borowski (Textchef), Jan Luternauer (Redaktor), Christoph Eschmann, Gianfranco Acocella (Art Direction und Bildredaktion) Bildnachweis iStockphoto (Titelseite, 04, 07), Kurt Dätwyler (03, 08, 09, 13, 15, 24–26), Tashi Ott (07), Peter Rüegg/ETH Life (08), SRF/Marcus Gyger (11), Alexander Josef (12), Dynamic Devices AG (19), ASVZ-Archiv (22–25), Hansjörg Egger (25), Marc Weiler (25), Frank Egel (26) Mitarbeiter dieser Nummer Thomi Borowski, Lisa Gubler, Ursula Keinath-Janser, Benno Maggi, Isabel Plana, Florian Schmitz, Regina Senften, Gabrielle Spiller, Andreas Thuy, Isabelle van Beek, Madlaina Walther Redaktionssekretariat Margrit Saxer, ASVZ GO!, ETH Zentrum, 8092 Zürich T 044 632 42 09, saxer@asvz.ethz.ch Konzept, Gestaltung & Produktion Partner & Partner AG, www.partner-partner.ch Druck Merkur Druck, Langenthal GO! GO! erscheint zweimal jährlich kurz vor Semesterbeginn und wird an sämtliche Studierende der UZH, ETHZ und ZFH verschickt. Die nächste Ausgabe erscheint in der Woche 37/2012


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GO! N°1/2012