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Öffentliche  Toiletten Ein Stadtführer für Wiesbaden

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Wintersemester 11/ 12

Astrid Bellefroid Matrikelnr.: 165181 Mikrokosmos – Verborgene Welten Betreuung.: Prof. Christine Wagner Prof. Dr. Cornelia Freitag- Schubert Philipp BÜttcher

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öffentliche  Toiletten Ein Stadtführer für Wiesbaden

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C

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JJ

b LL

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Inhalt 8/9

Prolog

10- 13

Öffentliche Toilette ist nicht gleich öffentliche Toilette

14/15

Toilettensprüche

16/17

Die Toilette im Bahnhof

18/19

Der Bahnhof//der Schlachthof

20- 23

Die Tücken der öffentlichen Toilette

24/25

Navigare necesse est

26/27

Die Toilette am Luisenplatz //Der Luisenplatz

28/29

Die Fußgängerzone

30/31

Öffentliche Toilette, ja oder nein? //Das Hessische Staatstheater

32/33

Das andere Leben in der öffentlichen Toilette

34/35

Typografik (Regeln zur Infektionsvermeidung)

36/37

Die Toilette im Kurhaus

38/39

Das Kurhaus//Der Kurpark

4o/41

Exkurs: Urinella

42/43

Die Toilette im Kurpark

44/45

WC

46/47

Die City-Toiletten

48/49

Die Marktkirche//Das Rathaus

50/51

Die Toilette im Rathaus

52/53

Epilog

54/55

Quellenverzeichnis//Ende 9


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Prolog Zu Beginn dieses Buches muss ich sagen, dass sich die Toilettensituation nach einiger Zeit verändern kann. Dieses Buch wurde im Winter geschrieben, die Sommerliche Situation kann man sich hoffentlich ähnlich gut vorstellen. Zudem bin ich eine Frau, hatte also eher seltener Zugang zu den Herrentoiletten. Dieses Buch geht davon aus, dass die Situationen zwischen den Geschlechtern der Toiletten sich nicht gravierend unterscheiden. Jeder weiss, mit welchen Komplikationen man beim öffentlichen Toilettengang zu kämpfen hat, und ähnlich abenteuerlich gestaltete sich auch die Recherche.

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Öffentliche  Toilette...

ist nicht gleich

Öffentliche  Toilette... … Diese leidvolle Erfahrung haben die meisten Städtebummler mit Sicherheit schon gemacht. So gibt es bei öffentlichen Toiletten große Differenzen. Die Toilettenpapierqualität unterscheidet sich, wobei hier meist auf einlagiges Recycling-Papier gesetzt wird. Auch in der Hygiene gibt es immense Unterschiede. Für Frauen scheinen sich sämtliche Problematiken stärker zu zeigen als bei Männern...

So erleichtert man sich beispielsweise gerne in einem Kaufhaus, so wie Karstadt oder Kaufhof, welche praktisch immer mit einer Kundentoilette ausgestattet sind. Warum? Weil man weiß, es wird halbwegs sauber daherkommen und was das beste ist: Man kann sich entweder an der Klofrau/Mann vorbeischleichen und kommt davon ohne seinen Geldbeutel erleichtert zu haben, oder man legt eine kleine Spende in Form des restlichen Kleingeldes oder maximalen 30ct in das mit einem Zewa ausgestatteten Schälchen am Eingang, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Die Höhe dieser Spende hängt natürlich meistens davon ab, wie sauber das Klo war, ob die Musik gefallen hat, wie freundlich das Toilettenpersonal war, wie die Seife roch und natürlich davon, wie viel Kleingeld sich noch im Portemonnaie findet. Eine weitere willkommene Option ist die öffentliche Toilette im öffentlichen Gebäude. Beispielsweise Rathäuser, Museen und auch Krankenhäuser. Diese sind meist zugänglich ohne sich genötigt zu fühlen eine Spende dazulassen oder sie da lassen zu müssen. Die Problematik hierbei besteht darin, dass man sich vom hiesigen Personal des öfteren ein wenig beobachtet fühlt (wenn man das Museum beispielsweise gar nicht besuchen möchte).

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Nun kommen wir zur allgemein unbeliebten und selbstreinigenden (mit Desinfektionsmittel)City-Toilette. Ein mehr oder weniger Ovaler Kasten, der sich unscheinbar wie er ist, überall dort findet wo man ihn nicht erwartet. Hier beginnt erstmal die Suche nach dem passenden Geld, im Normalfall 50ct, (in Zeiten des Euros hat sich diese Problematik natürlich verringert). Hat man etwas scheinbar passendes gefunden, beginnt die Suche nach dem Einwurfschlitz und es stellt sich die Frage ob der Automat wechselt, oder welche Geldstücke man einwerfen darf oder nicht. Es bietet sich natürlich an, vor dem Stadt-Trip ein paar 50ct-Stücke in der Hosentasche bereitzuhalten, oder sich beim nächsten Bäcker ein trockenes Croissant zu holen und sich das Wechselgeld passend geben zu lassen.

Nach Bewältigung dieser Strapazen kann man die Tür öffnen und betritt den Innenraum, welcher meist mit dekorativem Edelstahl ausgestattet ist. Wenn man Glück hat, läuft sogar Hintergrundmusik und man kann sich( etwas bedrückt von der geschlossenen Tür, die sich möglicherweise nie mehr öffnen wird) halbwegs entspannt erleichtern. Frau wird das Problem kennen, dass man der „Selbstreinigungshygiene“ nicht ganz traut und man sich so gut es geht über dem Klo hält um ja nichts zu berühren. Auch stellt sich meist die Frage wo man seine Tasche abstellen soll, auf dem nassen Fußboden oder doch eher die Tasche schultern? Sobald man die Hose wieder hochgezogen hat, beginnt die Suche nach dem Spülknopf und es stellt sich die Frage nach dessen Bedienung. Das erfolgreiche Rauschen der Spülung lässt nun den Blick zum Waschbecken wandern. Wo ist die Seife? Wo der Knopf der das Wasser zum laufen bringt und wo kann man danach meine Hände abtrocknen? Erfahrungsgemäß ist meist keine Seife vorhanden und der Wasserhahn läuft bedingt bis befriedigend.

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Abtrockenmöglichkeiten bieten sich hier meist in Form von Papierhandtüchern (wenn vorhanden) und Klopapier (wenn vorhanden), alternativ kann man auch sämtliche Kleidungsstücke, die man selbst oder der Partner am Körper trägt, verwenden. Öffentliche Toilettenformen unterscheiden sich auch von Land zu Land, man denke nur an das Stehklo in Frankreich oder gar an Autobahntoiletten. Es finden sich natürlich auch andere Modelle der Toilette in der Stadt, jedoch unterscheiden sie sich meist nur in Größe, Behindertengerechtigkeit und Hygiene. Auch die Musik kann wegfallen, die Tür lässt sich manuell aufhalten zur Weiterverwendung durch andere oder die Ausstattung des Interieurs sieht einfach anders aus. Bahnhofstoiletten sollen hier auch Erwähnung finden: Mittlerweile haben sich doch die hygienischen Umstände drastisch geändert. Das Wort „Bahnhofstoilette“ hat nur noch im Klischee den ekligen Beigeschmack. Heutzutage finden wir (auf den größeren Bahnhöfen) die Art von Toilette, bei der man inzwischen einen (ganzen!) Euro zahlen muss um hineinzugelangen. Die hygienischen Verhältnisse sind annehmbar. Mit einem Coupon im Wert von 50ct kann man sich in einigen, sich im Bahnhof selbst befindlichen Geschäften, etwas kaufen, etwas, was man nie gekauft hätte, wäre man nicht auf gerade diese Toilette gegangen.

Eine weitere Art des Wasserlassens außerhalb eines Privathaushalts, sind Toiletten in Einkaufszentren. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Besuch der Toilette läuft ähnlich ab, wie in Kaufhäusern (bis auf den Unterschied, dass man mit lieblos gestalteten Schildern darum gebeten wird, 50ct dort zu lassen oder es ist wie bei der City-/ oder Bahnhofstoilette. Die Hygiene ähnelt eher den Verhältnissen, wie sie auch in Kaufhäusern zu finden sind. Natürlich gibt es zudem noch die Möglichkeit in ein Restaurant, eine Bar oder Ähnliches zu gehen, freundlich zu fragen, ob man mal die sanitäre Einrichtung frequentieren dürfe, eine kleine Spende anzubieten, oder auch nicht, und sich auf der dortigen Toilette zu erleichtern.

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Der absolute Härtefall muss natürlich auch Erwähnung finden: Temporäre Toiletten. Im Idealfall ein Toilettenwagen mit Toilettenfrau und normalen Toiletten. Im schlimmsten Fall, trifft man hier auf eine Ansammlung von Dixi oder ToiToi Toiletten; zum Beispiel auf Festivals, Weihnachtsmärkten etc. Die Einzelheiten dürften wohl jedem bekannt sein, wenn nicht sollten Sie sich glücklich schätzen.

Zu guter Letzt muss natürlich die Alternative zum „legalen“ öffentlichen Toilettengang Erwähnung finden: In jeder Stadt finden sich Parks oder begrünte Zonen in denen sich meist auch größere Strauch- und Baumgewächse befinden. Je nach Belieben kann man sich dort sein ganz individuelles stilles Örtchen suchen. Hier ist zu empfehlen ausreichend viele Taschentücher mit sich zu tragen. Wie schon erwähnt, ist zu diesem doch recht bequemen Weg, weil nicht ganz legal und zu eher unbelaubten Jahreszeiten auch eher schwierg, nicht unbedingt zu raten.

„Wenn ich Unterwegs bin, versuche ich möglichst wenig zu trinken, um nicht auf ’s Klo zu müssen” (Fußgängerin)

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Toilettensprüche Toilettensprüche gibt es natürlich wie Sand am Meer. Sie sind eine willkommne Entspannungshilfe, ein wunderbarer, hin und wieder sogar geistreicher Zeitvertreib und bringen ein wenig Weißheit in das Geschehen. In Wiesbadens öffentlichen Toiletten fällt besonders auf, dass kaum Toilettensprüche existieren. Einige Perlen jedoch konnte ich einfangen...

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Bewertung SAUBERKEIT....................................

Besser als man es von einer Bahnhofstoilette erwartet

BEHINDERTENGERECHTIGKEIT.......... Einwandfrei mit dem Euroschlüssel benutzbar BENUTZERFREUNDLICHKEIT.............. Einwandfrei FREUNDLICHKEIT DES TOILETTENPERSONALS....................... Durchaus vorhanden ÖFFNUNGSZEITEN.............................. Von 4Uhr morgens bis 22Uhr nachts TOILETTENPAPIER............................... Sehr gut ATMOSPHÄRE ..................................... Bahnhofsatmosphäre aber doch geeignet SEIFE..................................................... Nichts besonderes TEMPERATUR........................................ Etwas wärmer als in der Bahnhofshalle WASSER................................................. Kühles Trinkwasser PREIS..................................................... 50ct

Die Bahnhofstoilette bewerte ich mit drei von 5 Klos. 18


Die  Toilette  im  Bahnhof Das Bahnhofsklo in Wiesbaden gestaltet sich im Großen und Ganzen genauso, wie die anderen Toiletten der größeren Städte Deutschlands. Man zahlt 50ct, geht durch ein Drehkreuz, nachdem man verortet hat wo Männlein und Weiblein ihren Bedürfnissen nachgehen sollen und findet sich vor einem relativ gewöhnlchen öffentlichen Klo, welches doch erstaunlich sauber ist. Das Klopapier ist besser, als es Otto-Normal--Student leistet und der Raum ist mit geschmacklosen Plastikblumengestecken ausgestattet.

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Der  Wiesbadener                                    Hauptbahnhof

Der Architekt dieses Gebäudes ist Fritz Klingholz, der es von 1904 bis 1906 erbauen ließ. Das Gebäude wurde im neobarocken Stil gebaut und 1906 von Kaiser Wilhelm II von Nassau als Zentralbahnhof eingeweiht.

Das Ensemble des Bahnhofs wurde rein nach ästhetischen Gesichtspunkten gestaltet. Der Turm ist stolze 40m hoch. Die Fassade des Gebäudes ist in rotem Sandstein gehalten, während im Inneren gelber Sandstein verwendet wurde. Dieser Bahnhof wurde als Sackbahnhof erbaut um dem Kurgästen der Stadt Wiesbaden das Treppensteigen zu ersparen.

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Der  Schlachthof 1884 wurde dieses Gebäude als Schlachtund Viehhof errichtet. Er befindet sich ca.500m südlich vom Bahnhof. Ende 1990 wurde der Schlacht- und Viehhof geschlossen, da die Hygieneverhältnisse nicht mehr den neusten Richtlinien der EG entsprachen. Das Ensemble beinhaltet eine Zentral gelegene Halle in der Veranstaltungen Stattfinden und 28 Proberäume Platz haben, ausserdem eine Lokalität( 60/40) und den historischen Wasserturm. 2012 jedoch wird das Gebäude abrissbereit gemacht, der Wasserturm soll erhalten bleiben, Anstelle des alten Schlachthofs wird ein neues Gebäude errichtet.

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Die  Tücken  der   öffentlichen  Toilette Um den öffentlichen Stuhlgang gibt es genau soviel zu erzählen wie über den Stuhlgang an sich. Man ist nicht für sich, nicht in seinen eigenen vier Wänden. Man ist teilweise gezwungen den Geräuschen der anderen zu lauschen und muss zulassen, dass es den anderen ebenso geht.

Man kommt in eine fremde Stadt und ist, wenn die Natur ruft, erst einmal auf der Suche nach einem geeigneten Ort. Die meisten werden mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass ich wenn es geht, es vermeiden will, für einen der natürlichsten Vorgänge die es gibt zu bezahlen. Die beste Wahl hier, sind wohl Toiletten in Kaufhäusern oder öffentlichen Gebäuden, da diese meist nicht rund um die Uhr geöffnet sind und sie auf die traditionelle Weise gereinigt werden (vielleicht ein paar schärfere Putzmittel). Ist man aber aus Faulheit oder Dringlichkeitsgründen gezwungen eine andere sanitäre Einrichtung zu besuchen fangen an sich Geschichten darüber im Kopf zu visualisieren… Das erste was einem auffällt ist der nasse Türgriff welcher eine sehr direkte Assoziation hervorruft, das zweite dürfte der Geruch sein und zu guter Letzt kommt der Anblick der ungemütlichen Nasszelle. Für Frauen scheint sich diese Problematik direkter darzustellen als für Männer, da diese sich nunmal einfach hinstellen können.

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Frau betrachtet sich aufmerksam die Klobrille, putzt sich nach dem öffnen des Klos am besten noch einmal die Hände ab, bevor sie beginnen kann. Schaut man sich in der Toilettenkabine um, sieht man einen, eigens für Spritzen eingerichteten Mülleimer, und schon sieht man Drogenabhängige und Obdachlose in diesem Klo, sich übergeben, an die Wand urinieren... Auch der Geruch kann absolut Übelkeit erregend sein vor allem in Toiletten die nicht, wie es so schön an der Tür der City- Toilette steht nach jedem benutzen desinfiziert werden. Die dazugehörigen Assoziationen müssen hier auch nicht weiter beschrieben werden. Neuerdings sind die meisten öffentlichen Toiletten auch mit blauem Licht oder schwarzlicht ausgestattet, was es diversen Junkies erschwert ihre Venen zu finden. Aber um das hier noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: die sogenannte City-Toilette wird nach jedem Benutzen desinfiziert.


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Es gibt natürlich unheimlich viele witzige Geschichten die man über öffentliche Toiletten erzählen könnte. Zum Beispiel Leute, die eingeschlossen und erst nach 2 Tagen wieder gefunden wurden, oder eine Tür die sich wieder öffnete während der/die Betroffene auf dem Klo saß.

Eine Geschichte möchte ich an dieser Stelle jedoch genauer erzählen: Ich war mit einer Freundin unterwegs und um uns das Geld zu sparen, ging ich erst auf die Toilette, währen sie die Tür aufhielt dann war sie dran. Wir haben die Tür wohl einmal zuviel auf und zu gemacht, jedenfalls hörte ich plötzlich von drinnen einen Schrei und sie kam mir nassgespritzt entgegen.

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Die Selbstreinigunsanlage hatte sich aktiviert. Zum Glück hatte sie genug Humor um sich über diesen Vorfall mit mir kaputt zu lachen. Dies sind also die Ängste, neben der Angst sich eine Infektion zu holen, die mit dem Besuch einer öffentlichen Toilette einhergehen. Zu den möglichen Infektionen später mehr.

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26 Mit Knรถtli im Dรถdli ist Vรถgli nit mรถgli Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im


Navigare   necesse  est lat.: Schiffen ist notwendig

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Das  Toi  toi-­   Klo  am  Luisenplatz Diese Toilette ist allgemein eher bekannt als „das Pennerklo“ da sich auf dem Luisenplatz des öfteren Obdachlose und eindeutig arme Menschen betrinken. Um auf diesem Platz für mehr Ordnung und weniger Gestank zu schaffen hat die Stadt Wiesbaden eine tragbare Toilette bereitgestellt. Die Hygiene ist die, welche man erwartet vorzufinden.

Für diese Toilette vergebe ich mit viel Wohlwollen ein Klo

Bewertung SAUBERKEIT........................................... Steht ausser Frage BEHINDERTENGERECHTIGKEIT........... Nein BENUTZERFREUNDLICHKEIT............... Eng, ungelüftet, unbequem, eklig wegen des Auffangbeckens ÖFFNUNGSZEITEN............................... Immer dann wenn das Klo zur Verfügung steht TOILETTENPAPIER................................ Das schlechte Einlagige ATMOSPHÄRE........................................ Dazu gibt es nichts zu sagen SEIFE....................................................... Chronisch leeres Desinfektionsmittel

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TEMPERATUR......................................... Ähnlich der Aussentemeratur


Der  Luisenplatz Angrenzend am Luisenplatz und in Blickachse zur Adolfsallee befindet sich die Bonifatiuskirche, sie ist die katholische Hauptkirche der Stadt Wiesbaden. 1844 bis 1849 wurde sie von Philip Hoffman realisiert. Sie ist eine neogotische dreischiffige Hallenkirche und ihre Türme ragen 63 Meter in die Höhe. Angrenzend an das Trichterportal der Kirche befindet sich der Luisenplatz mit dem sich darauf befindlichen „Waterloo Obelisk“ der an die Gefallenen in der Schlacht gegen Napoleon im belgischen Waterloo erinnert.

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Die  Fußgängerzone Die Fußgängerzone in Wiesbaden ist über einen Kilometer lang, und die zahlreichen Nebenstrassen erweitern sie zusätzlich. Sie läd ein zum flanieren, verweilen für einen Kaffee und bei der Beachtlichen Anzahl an Geschäften natürlich auch zum shoppen.

Bewertung Hugendubel SAUBERKEIT......................................... Weniger gut als bei Karstadt BEHINDERTENGERECHTIGKEIT........ Mit dem Aufzug erreichbar, etwas eng BENUTZERFREUNDLICHKEIT............ Einwandfrei ÖFFNUNGSZEITEN............................ Zu Öffnungszeiten des Hugendubel TOILETTENPAPIER.............................. Das gute Einlagige

In der Fußgängerzone nehme ich neben der Kaufhoftoilette, zwei andere Toiletten unter die Lupe: Die kostenlose Toilette des Buchhandels Hugendubel und die Kostenpflichtige (offiziell) Toilette des Kaufhauses Karstadt. In beiden sind die hygienischen Verhältnisse ähnlich, da jedoch das Hugendubelklo nicht mit Kosten behaftet ist, kann man Unterschiede bei der Sauberkeit feststellen.

ATMOSPHÄRE..................................... Familiär ( es gibt einen eigenen Wickelraum) bis gewöhnlich SEIFE.................................................... Temporär gefüllte Seifenspender TEMPERATUR...................................... Angenehm warm WASSER............................................... Kaltes und warmes Trinkwasser

„Natürlich ist es nicht mein Traumjob Klos zu reinigen, aber es bringt Geld nach Hause” (Zitat einer Reinigungskraft)

Für Preis und Wickeltisch gibt es vier von fünf Klos

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Bewertung

Karstadt

SAUBERKEIT............................................. Sehr gut BEHINDERTENGERECHTIGKEIT............. Siehe Hugendubel BENUTZERFREUNDLICHKEIT................. Siehe Hugendubel FREUNDLICHKEIT DES TOILETTENPERSONALS Sehr freundlich bei Begrüßung und Verabschiedung ÖFFNUNGSZEITEN................................. Zu Öffnugszeiten des Karstadt TOILETTENPAPIER.................................. Das etwas schlechtere Einlagige ATMOSPHÄRE.......................................... Familiär und warm mit Raumspray und geschmacklosen Plastikblumengestecken SEIFE........................................................ Wechselnde dm- Sorten TEMPERATUR........................................... Siehe Hugendubel WASSER.................................................... Siehe Hugendubel MUSIK....................................................... Angenehm poppige Radiomusik PREIS........................................................ Offizielle 50ct

Diese Toilette bekommt Aufgrund des Wohlfühlfaktors vier von fünf Klos

Das Kaufhofklo bildet hierzu kaum einen Unterschied.

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Öffentliche  Toilette, Ja  oder  Nein?

ca.

ca.

ca.

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50% 40% 10%

Sind des öfteren auf öffentliche Toiletten angewiesen

Vermeiden es mögichst sich im öffentlichen Raum zu erleichern

Würden ein Gebüsch bevorzugen


Das Wiesbadener Theater war das von Kaiser Wilhelm dem zweiten initiierte neue königliche Hoftheater. Es wurde 1892/94 durch die Architekten Ferdinand Fellner den Jüngeren und Hermann Helmer im Stil des Neobarock errichtet. Der Giebel enthält das Schillerzitat „Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben. Bewahret sie!“ An das Theater grenzt der Park „Am Warme Damm“ an. der 1860 bis 1861 wie der Kurpark im Stil der englischen Landschaftsgärten angelegt wurde. Hier befindet sich auch eine Statue von Kaiser Wilhelm dem zweiten( dem jedoch die rechte Hand fehlt). Neben dem Warmen Damm verläuft die Wilhelmsstrasse die neben der Taunusstrasse die größte Prachtstrasse Wiesbadens darstellt. Sie ist gesäumt von imposanten Villen und in den Untergeschossen befinden sich Geschäfte in denen man sämtliche Nobelmarken käuflich erwerben kann.

Das  Hessische  Staatstheater

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Das  andere  Leben  in  der   öffentlichen  Toilette Studien zufolge werden beim Spülen einer Toilette bis zu 25.000 Viren und bis zu 600.000 Bakterien mit den Wassertröpfchen der Spülung im Umkreis von bis zu zwei Metern verteilt!

Ohne Desinfektionsmittel finden diese Krankheitserreger einen perfekten Ort um sich weiter zu vermehren. Normalerweise führen diese Erreger nicht zu einer Infektion, wenn aber, wie bei Kindern oder älteren Menschen das Immunsystem nicht ganz ausgereift oder geschwächt ist, können die Keime in den Körper gelangen. Vermeidet man es also, sich nach der öffentlichen Erleichterung die Hände gründlich mit Seife zu waschen, verdoppelt sich die Zahl der sich auf der Handfläche befindlichen Bakterien, was bei nachträglichem Genuss von Essen fatale Folgen haben kann. Man läuft beispielsweise Gefahr, an Darminfektionen wie Typhus, Cholera, Salmonellen, Enteritits oder an einer Darmgrippe zu erkranken. Seltener treten sogar Hepatitis A, Wurmerkrankungen, Chlamydien und andere Geschlechtskrankheiten auf. Auch können sich Pilzinfektionen, welche die Fußnägel, Fingernägel und allgemein die Haut befallen können, in öffentlichen Toiletten befinden.

„Darüber will ich mir garkeine Gedanken machen, im Bus sieht es wahrscheinlich nicht anders aus!“ (Passant)

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)

Realistisch gesehen, sind diese Informationen kein Grund zur Panik, da viele Erreger absterben, sobald sie trocken werden.


Typhus Chlamydien Cholera

Pilzerkrankungen Enteritis Wurmerkrankungen

Hepatitis A

Salmonellen

Darmgrippe


Regeln  zur  Vermeidung  der  Krankheitsübetragung

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Die  Toilette   im  Kurhaus Beim Eintreten des Kurhauses durch das meist mit einem roten Teppich ausgestatten Hauptportals, gelangt man durch eine hölzerne Drehtür in die Eingangshalle. Durch den ersten Gang nach links, und die erste Treppe hoch, dann wieder scharf links (oder rechts für Männer) gelangt man in das Innere der öffentlichen und kostenlosen Toilette des Kurhauses und ist primär erstaunt über das einladende Ambiente und die überraschende Geräumigkeit. Das Toilettenpapier ist nicht das Beste aber es gibt kaltes und warmes Trinkwasser. Die Spiegel sind erstaunlich gut beleuchtet und ebenso sauber wie der Rest der Toilette.

„Alleine die Toilette ist einen Besuch wert!“ (Begeisterte Touristin)

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Bewertung SAUBERKEIT..................................... Angenehm sauber BEHINDERTENGERECHTIGKEIT..... Sehr schlecht aufgrund sämtlicher angrenzender Treppen BENUTZERFREUNDLICHKEIT......... Wie man es sich nur wünscht ÖFFNUNGSZEITEN......................... Zu Öffnungszeiten des Kurhauses TOILETTENPAPIER.......................... Das hoch qualitative einlagige ATMOSPHÄRE.................................. Durch Lichtinstallationen warm und einladend SEIFE................................................. Normal TEMPERATUR................................... Sehr angenehm WASSER............................................ Kaltes Trinkwasser Dies ist die Beste Toilette Wiesbadens, deswegen bekommt sie die volle Anzahl von Klos

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Das  Kurhaus Der Architekt des Kurhauses war Friedrich von Thiersch, der das neoklassizistische Gebäude mit Jugendstilelementen um 1902 erbaute. Für Kaiser Wilhelm war dieses Gebäude „ das schönste Kurhaus der Welt“ Das Kurhaus stellt den gesellschaftlichen Mittelpunkt der Stadt Wiesbaden dar. Neben dem Gastronomiebetrieb Gerd Käfer & Roland Kupfer GmbH & Co enthält das Ensemble auch ein Casino. Zahlreiche Medienevents finden ausserdem in diesem Gebäude statt.

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Der  Kurpark Der an das Kurhaus angrenzende Kurpark wurde 1852 im Stil der englischen Landschaftsgärten realisiert. Der Park enthält mehrere Kunstobjekte, die es zu entdecken gibt. Er hat eine Gesamtfläche von 75000 Quadratmetern und erstreckt sich vom Kurhaus, bis in den Wiesbadener Stadtteil Sonnenberg. Der kleine See vor dem Kurhaus läd im Sommer zum Ruder- oder Tretbootfahren ein und besitzt eine 6m hohe Wasserfontaine.

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Exkurs  

Urinella

Eine Urinella ist ein Artefakt, welches es Frau ermöglicht, sich im stehen zu erleichtern.

Es gibt verschieden Arten von Urinellas: Es gibt die Einweg Urinella, die man sich selbst aus, zu einer Art Trichter geformten, Papier basteln kann, und die ergonomisch geformte Urinella, die man je nach Belieben reinigen und wieder verwenden kann. Im ersten Moment wird sich so manche Frau fragen, ob das überhaupt funktioniert, ob das die Männerwelt nicht vollkommen einschüchtert, ob das überhaupt schicklich, oder sie dazu tatsächlich in der Lage ist. Nun liebe Frauen: mit einem ordentlichen Druck auf der Blase, einem festen Stand und der richtigen Anwendung der Urinella wird das Ganze gelingen, und es wird sich gut anfühlen!

Des Weiteren bleibt mir nur noch übrig, der Damenwelt, bei der Bewässerung eines Baumes viel Vergnügen zu wünschen.

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„Großartig, wo bekomme ich so etwas her?“ (Mutter mit zwei Kindern)

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Die  Toilette  im   Kurpark Die öffentliche Toilette des Kurparks ist im Gegensatz zum Kurpark nicht zu empfehlen. Das Pissoir ist ganzjährig geöffnet und gefühlt halbjährig gereinigt. Die restlichen Toiletten( Behindertentoilette, Damentoilette) sind im Winter geschlossen.

Im Sommer ist die Kurparktoilette ein eher zweifelhaftes Vergnügen. Wenn man Glück hat, ist der Betrieb im Kurpark so rege, dass man die Tür aufgehalten bekommt, amsonsten muss man 50ct Zahlen um in eine der dreckigsten Toiletten Wiesbadens einzutreten. Der Barfußgänger sei gewarnt! Immerhin gibt es Trinkwasser und manchmal auch Toilettenpapier. Doch es stinkt, der Boden ist nass und man möchte es schnellstmöglich wieder verlassen. Die Lage des architektonisch angepassten Toilettengebäudes am Parkrand ist willkommen. Jogger, Spaziergänger, Obdachlose und Müßiggänger erleichtern sich hier gemeinsam.

„Im Kurpark gibt es genug Möglichkeiten dieses Klo zu umgehen…nur im äussersten Notfall!“ (Joggerin)

Im Winter Ist nur das Pissoir für die Männer kostenlos geöffnet, während man bei dem Versuch die Damentoilette zu öffnen 50ct im Schlitz an der Tür verliert. Eine Behindertengerechte Toilettenkabine gibt es natürlich auch.

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Bewertung SAUBERKEIT........................................... BEHINDERTENGERECHTIGKEIT.......... Mit dem Euroschlüssel gegeben BENUTZERFREUNDLICHKEIT............... Normal ÖFFNUNGSZEITEN............................... Pissoir, Sommer wie Winter, der Rest im Sommer von früh bis spät TOILETTENPAPIER................................ Nicht feststellbar ATMOSPHÄRE........................................ Unangenehm SEIFE...................................................... Temporär feststellbar TEMPERATUR......................................... Im Winter sehr kalt WASSER.................................................. Kaltes Leitungswasser PREIS...................................................... Ärgerliche 50ct

Aufgrund der zentralen Lage und des immer geöffneten kostenlosen Pissoirs bekommt diese Toilette zwei von fünf Klos.

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w

F E G T S U H E O T Z C L T S R S I O TWO AD ISE SPO E G B A U R N O K I A O L D IRK DER SSH SSH Ü I R H O U E A C F S H G S S SO U C T Z S T R T D O E O H A P S E W I S B G T LO A U N K I A L R K H H E M R S S I D U S S O AR I N U I E F E R H G U L T C O Z L A S S R E L D E Z O L A S S E I T B S S A R A O S K O L N Ü R K D E H E T S R RD C E U S R L K I I T A OT O O O G L T S O SP T M S I H U G P E U N O E I G A L S R N H L I T O S E H A W Z 46


wc I O

U A L N K K P I T R R S T R I E T U H O D A E LLA SS AR H N I S I E G P S H S O I E S S E S T S Ü LET WO CH FU Ü S T I U H D R O Z C A T O R S B T SD E T O T S O L I T O U K A T P K R K H S O I R E L SO DE U G A N A H S I R L I S H L A P S S E G I E S S E O U S S H A F Ü C O N U H S E W T BAD ERZ TSC LET O I S T L I O O O L M A T P K U K T S R ER AU H RIN LE E D G L T H R N E A I S A G EIS SSH ELL SSZ O S A H U D S N C F S E Ü S 47


In Wiesbaden gibt es Zahlreiche sogenannte City-Toiletten Diese bereits erwähnten beschaulichen Kästen die gleichzeitig eine weitere unnötige Werbefläche darstellen finden sich vielerorts in der Stadt und sind auch auf öffentlichen Stadtplänen eingezeichnet. Da das Intérieur und somit die Benutzung bei allen gleich gestaltet gibt es eine repräsentative City-Toiletten-Seite.

„Man fühlt sich wackelig und eingeengt, die Hintergrund Musik hebt den Eindruck wieder etwas auf“ Erleichterte junge Dame 48


Die  City-­toiletten

Bewertung SAUBERKEIT............................................ Gut aufgrund von Selbstreinigung mit Desinfektionsmittel (trotzdem unansehnliche Dinge vorzufinden) BEHINDERTENGERECHTIGKEIT............ Sehr gut BENUTZERFREUNDLICHKEIT................ Im ersten Moment etwas kompliziert ÖFFNUNGSZEITEN................................ Rund um die Uhr TOILETTENPAPIER................................. Sehr weiche Klenex Tücher ATMOSPHÄRE......................................... Sehr kalt und steril SEIFE....................................................... Normal TEMPERATUR.......................................... Etwas kühl WASSER................................................... Kaltes Wasser, Trinkwasser

die City-Toilette am Marktplatz

die City-Toilette in der Neugasse

MUSIK..................................................... Angenehm poppige Hintergrundmusikt PREIS....................................................... 50ct

Die Toilette ist wegen der Selbstreinigung mit Desinfektionsmitteln hygienisch sauber, die Musik ist erstaunlich beruhigend und die Behindertengerechtigkeit ist gegeben. Trotzdem liegen Kippen, Toilettenpapier und andere unschöne Dinge auf dem Boden, deswegen gibt es nicht die volle Anzahl von Klos. die City-Toilette am Staatstheater

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Die  Marktkirche Hier muss der Markt Erwähnung finden, der Mittwochs und Samstags auf dem Dernschen Gelände hinter der Marktkirche stattfindet. Das im Stil der nordischen Backsteingotik erbaute Gebäude (neogotisch, mit Klassizistischen Elementen) wurde 1853 bis 1862 von Carl Boos erbaut. Ihrerseits war die Marktkirche der größte Backsteinbau des Herzogtums Nassau. Hierbei handelt es sich um eine dreischiffige Basilika, ohne Querschiff. der 98m hohe Westturm macht die Kirche noch heute zum höchsten Gebäude der Stadt. Der Bau umfasst insgesamt 5 Türme: neben dem höchsten, die jeweils 58m hohen Seitentürme und die 73m hohen Chortürme. Das Schiff ist insgesamt 50m Lang und 20m breit.

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Das  Wiesbadener Rathaus Das Rathaus in Wiesbaden wurde 1884 bis 1887 von Georg von Hauberrisser, im Stil der Neorenaissance erbaut

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Bewertung SAUBERKEIT.......................................... Völlig in Ordnung BEHINDERTENGERECHTIGKEIT......... Nur mit Euroschlüssel (gestaltet sich aufgrund der Treppen etwas schwierig) BENUTZERFREUNDLICHKEIT............. Wie man es von einer Toilette erwartet ÖFFNUNGSZEITEN............................. Zu Öffnungszeiten des Rathauses TOILETTENPAPIER............................... Das schlechte Einlagige ATMOSPHÄRE...................................... Kalt SEIFE..................................................... Normale Seifenspender TEMPERATUR....................................... Sehr kühl WASSER................................................ Kaltes Trinkwasser

Diese Toilette ist kostenlos für jeden zugänglich, Abzüge gibt es jedoch bei Sauberkeit, Toilettenpapier und Atmosphäre. Ausserdem ist die einzige Abtrockenmöglichkeit ein Handtuch welches wie wir inzwischen wissen Hauptkeimherd sein und man es aus diesem Grund nicht emphehlen kann

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„Schöne Waschbecken!“

Rentner


Die  Toilette  des   Rathauses Betritt man das Neorenaissancegebäude über die Treppe des Haupteingangs, so gelangt man in die Eingangshalle. Nach der Bewältigung weiterer drei Stufen erblickt man links neben der Haupttreppe eine Nische mit altbekannten Toilettenschildern und betritt einen stilvoll gestalteten Waschbeckenraum und entdeckt bei dem Blick nach links eine Reihe von Toiletten.

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Epilog Dieser Stadtführer hilft hoffentlich beim Ausflug nach Wiesbaden und auch ein wenig in jede andere Stadt. wir haben herausgefunden, welche Möglichkeiten uns beim Stuhlgang auf Reisen offen stehen, und wie man sich eine öffentliche Toilette schönreden kann.

Dieses Buch soll natürlich auch so genannten Heimscheissern die sich dann den ganzen Tag mit Druck im Bauch durch die Stadt kämpfen die Angst vor dem öffentlichen Stuhlgang nehmen. Nützliche Tipps über Hygiene wurden verabreicht und die öffentliche Toilette entmystifiziert.

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„Es ist jedesmal ein Erlebnis, jede Toilette ein Mikrokosmos für sich!“ Die Autorin

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Natürlich konnten in diesem Buch hauptsächlich aus Zeitgründen nicht sämtliche Toiletten in Wiesbaden vertreten. Ein Lageplan für die Innenstadt liegt in diesem Buch bereit. Auch kann sich die Toilettensituation des öfteren ändern durch Umbaumaßnamen oder Ähnlichem. Im Liliencarré im Kaufhof und im Luisenforum wurde mir nicht erlaubt zu Fotografieren, deswegen fallen diese Toiletten raus.

Vielen Dank an

Quellen: http://www.lifeline.de/llspecial/arbeit_leben/gefahr_im_alltag/content-127677.html 56

http://wiesbaden.de/t

Marc Bellefroid Philipp Böttcher Cornelia Freitag- Schubert Ronja Frölich Christin Götsch Dominik Jack Alexander Kilian Arnold Léva Michael Mahla Petros Paikos Stefanos Paikos Ansgar Peter Nenia Tiemeier Claudia Verleye Christine Wagner


Endlich wieder zu Hause Pinkeln! 57


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ÖFFENTLICHE  TOILETTEN Ein Stadtführer für Wiesbaden

Viele kennen dieses Problem: Man besichtigt eine Stadt, will sie in sich aufsaugen, alle schönen Orte sehen. Wenn da nicht die Blase wäre. Man schaut hoch zur neogotischen Marktkirche und im nächsten Moment sucht man nach dem nächsten WC-Schild. Man eilt durch die Strassen um sich schon einmal für später das nächste stille Örtchen zu sichern. Hat man es gefunden beginnt das Suchen nach möglichem Kleingeld, welches man vorher im Café ausgegeben hat Dieser Stadtführer soll dieses Problem minimieren! Frei nach dem Motto „ich muss mal, oh daneben ist ja das Wiesbadener Theater” soll der Stadtführer den Besuchern der Stadt Wiesbaden , das Wasserlassen ein wenig erleichtern. Zusätzlich sind Bewertung der öffentlichen Toiletten (sowie Preis, Behindertengerechtigkeit und Sauberkeit) Und natürlich alles Wissenswerte über die Bauwerke, Parks, und was es sonst noch in Wiesbaden zu sehen gibt. 2


Entwurfsprojekt 3. Semester