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erkennt man, dass diese sowohl flache als auch spitz zulaufende Zähne haben. Folglich haben sie Zähne, die sowohl für pflanzenreiche als auch für fleischreiche Ernährung geeignet sind, d.h. sie sind ’allesfressend’. Man mag fragen: Wenn der Allmächtige Gott für die Menschen beabsichtigt hätte nur Pflanzen zu essen, warum hat er uns dann mit spitz zulaufende Zähnen ausgestattet? Es ist logisch, dass Er von uns erwartet, dass wir sowohl vegetarisches als auch nicht-vegetarisches Essen verzehren. 5. Die Menschen können sowohl vegetarisches als auch nicht-vegetarisches Essen verdauen Das Verdauungssystem der pflanzenfressenden Tiere kann nur Pflanzen verdauen. Das Verdauungssystem der fleischfressenden Tiere kann nur Fleisch verdauen. Aber das Verdauungssystem der Menschen kann sowohl Fleisch als auch vegetarisches Essen verdauen. Wenn der Allmächtige Gott gewollt hätte, dass wir nur Gemüse essen, warum hat er uns dann ein Verdauungssystem gegeben, das sowohl vegetarisches als auch nicht-vegetarisches Essen verdauen kann? 6. Die Hindu Schriften erlauben nicht-vegetarisches Essen a. Es gibt viele Hindus, die strikte Vegetarier sind. Sie denken, dass es gegen ihre Religion ist, nicht-vegetarisches Essen zu verzehren. Aber in Wahrheit erlauben es die Hindu Schriften den Menschen Fleisch zu essen. Die Schriften erwähnen weise Hindus und Heilige, die nichtvegetarisches Essen konsumieren. b. In Manu Smruti, dem Gesetzbuch der Hindus, wird in Kap. 5, Vers 30 erwähnt: „Der Esser, der das Fleisch von denen isst, die gegessen werden, tut nichts schlechtes, selbst wenn er es Tag für Tag tut, denn Gott selbst hat einige dazu geschaffen, gegessen zu werden und einige als Esser.“ c. Nochmals im nächsten Vers von Manu Smruti, Kap. 5, Vers 31 steht: “Fleischessen ist das Recht des Opferns, dies ist traditionellerweise bekannt als die Regel der Götter.“ d. Des Weiteren stehen in Manu Smruti Kap. 5 die Verse 30 und 40: „Gott hat die Opfertiere zum Opfern erschaffen ..., deshalb ist Töten für ein Opfer kein Töten. e. Im Mahabharata Anushashan Parva, Kap. 88, wird die Diskussion zwischen Dharmaraj Yudhishthira und Pitamah Bhishma über das Essen, welches man Pitris (Vorfahren) während der Shraddha (Totenzeremonie) anbieten soll, erzählt. Der Paragraf liest sich wie folgt: Yudhishthira sprach: „O du, von großartiger Kraft, erzähl mir was ist das Objekt, welches, wenn man es den Pitris weiht, unerschöpflich wird! Was für ein Havi, (wenn es) angeboten wird, dauert für alle Zeiten? Was ist es tatsächlich, das (wenn man es anbietet) ewigwährend ist? - Bhishma sprach: „Höre Yudhishthira, was jene Havis sind, die von den Personen, welche mit den Ritualen der Shraddha (Totenzeremonie) vertraut sind, als angebracht betrachtet werden und welches die Früchte sind, die mit jener verknüpft sind: Mit Sesamsamen, Reis, Gerste, Masha, Wasser, Wurzeln und Früchten, wenn sie in Shraddhas gegeben werden, mein König, bleiben die Pitris einen Monat lang befriedigt. Mit Fischen, die zu Shraddhas angeboten werden, bleiben die Pitris zwei Monate lang erfreut. Mit Hammel bleiben sie drei Monate lang zufrieden, mit Hasen 19

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www.way-to-Allah.com Aus dem Englischen übersetzt von Way to Allah e.V. / Abu Bakr Stark Verfasst von Dr. Zakir Abdul Karim Naik (IRF) 1 DIE...