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Open Water Diver Course

Instructor Guide Ausgabe 2007

I


PADI Open Water Diver Course Instructor Guide

Dieser Leitfaden für den Instructor ist ein wichtiger Bestandteil des Ausbildungssystems zum PADI Open Water Diver Kurs. Verwende diesen Leitfaden zusammen mit dem PADI Open Water Diver Manual, dem Recreational Dive Planner, (Tabelle oder „Wheel“), den „Lesson Guides“, Quizzes & Exams, dem Open Water Diver Video, der Open Water Diver CD-ROM und den wasserfesten Referenztafeln („Aquatic Cue Cards“), wenn du den Open Water Diver Kurs durchführst. © PADI 2000 – 2006 Alle Rechte vorbehalten. Teile des Anhangs dürfen von PADI Mitgliedern für den Gebrauch in PADI Kursen vervielfältigt werden, nicht aber zum Zwecke des Verkauf oder zur Gewinnerzielung. Ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung von PADI dürfen keine anderen Vervielfältigungen angefertigt werden. Übersetzung und Vertrieb durch PADI Europe AG, Oberwilerstrasse 3, CH-8442 Hettlingen Unter Genehmigung von PADI Worldwide Corp., 30151 Tomas Street, Rancho Santa Margarita – CA 92688-2125, USA Printed in Germany Product No. 79110G

II


Inhalt Eins Kursstandards und Überblick . . . . . . . . 1-1 PADI Open Water Diver und PADI Scuba Diver Kursstruktur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leistungsbezogenes Training . . . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgänge . . . . . . . . . . . Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. . Instructor Materialien . . . . . . . . . . . . . . Tauchschüler Materialien . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgänge . . . . . . . . . . . . . Die „Dive Today“ Lernpyramiden . . . . . . . . Der PADI Scuba Diver Kurs . . . . . . . . . . . Discover Scuba Diving und Seal Team . . . . . Der erfahrene Taucher . . . . . . . . . . . . . Junior Open Water Diver. . . . . . . . . . . . . Überweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . „Papierkram“ und Administration. . . . . . . . National Geographic Diver . . . . . . . . . . . Abenteuertauchgang . . . . . . . . . . . . . .

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1-1 1-2 1-4 1-4 1-5 1-6 1-6 1-7 1-12 1-14 1-15 1-16 1-17 1-23 1-29 1-29

Zwei Schwimmbad-Tauchgänge . . . . . . . . . . 2-1 Durchführung und Standards . . . . . . . . . Übungen, deren Reihenfolge vom Instructor festgelegt wird . . . . . . . . . . . . . . . . . Schnorcheltauch Fertigkeiten . . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgang Eins . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgang Zwei . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgang Drei. . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgang Vier . . . . . . . . . Schwimmbad-Tauchgang Fünf . . . . . . . .

. . . . . . 2-1 . . . . . . .

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2-4 2-6 2-9 2-12 2-19 2-22 2-24

Drei Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-1 Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie - Prinzipien und Empfehlungen Vortrags-Ausarbeitung Open Water Diver Lesson Guides . . . . . . . Registrierung & Orientierung . . . . . . . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei . . . Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier . . .

III

. . . . . . 3-1 . . . . . . . . . .

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3-6 3-6 3-7 3-12 3-12 3-19 3-19 3-25 3-25 3-34


Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-34 Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fünf . . . . . . . . . 3-51 Vortrag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3-51 Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie - Lernziele . .3-64

Vier Freiwasser-Tauchgänge . . . . . . . . . . . 4-1 Standards, Empfehlungen und Verfahren . . . . . Erforderliche Ausrüstung . . . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgang Eins . . . . . . . . . . . . . Tauchexkursionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier . . . . Optionaler Schnorchel-Tauchgang . . . . . . . . . Tauchgangs-flexible Fertigkeiten . . . . . . . . . . Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg . . . . . Lösen eines Krampfes. . . . . . . . . . . . . . . . Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers 50 Meter an der Oberfläche mit einem Kompass einen Geradeauskurs schwimmen . . . . . . . . . Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat . . . Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfläche . . . . . . U/W Navigation mit dem Kompass . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgang Eins . . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgang Zwei . . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgang Drei . . . . . . . . . . . . . Freiwasser-Tauchgang Vier . . . . . . . . . . . . . Optionaler Schnorchel-Tauchgang . . . . . . . . .

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. . . 4-13 . . . 4-14 . . . . . . .

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Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

IV

4-1 4-3 4-3 4-4 4-5 4-5 4-9 4-9 4-13 4-13

4-15 4-15 4-16 4-21 4-27 4-31 4-34


Zum Gebrauch des Leitfadens Dieser Leitfaden beinhaltet Standards, Reihenfolge, Empfehlungen und andere Informationen, die du benötigst, um den PADI Open Water Diver Kurs und den PADI Scuba Diver Kurs durchzuführen. Er besteht aus vier Teilen (dieser Teil mit eingeschlossen): Kursstandards und Überblick, Schwimmbad-Tauchgänge, Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und Freiwasser-Tauchgänge. Alle geforderten Standards, Aktivitäten und Leistungsanforderungen für den Open Water Diver Kurs und den Scuba Diver Kurs erscheinen in diesem Text in Fettdruck. Dies dient dazu, um Ausbildungsanforderungen klar zu trennen von Hintergrundinformationen, allgemeinen Empfehlungen und „Hinweisen zur praktischen Durchführung“. Überschriften und Abschnittstitel erscheinen nur deshalb fett, um das Lesen und Auffinden zu erleichtern; dies bedeutet aber nicht, dass all das verlangt ist, was unter der jeweiligen Überschrift oder dem Abschnittstitel steht. Jeder verlangte Standard und jede verlangte Aktivität ist selbst in Fettdruck dargestellt. Punkte, die nicht in Fettdruck erscheinen, sind Empfehlungen, die deiner Information dienen, oder die du bedenken solltest. Dieser Leitfaden wendet sich an dich als PADI Tauchlehrer. Obwohl auch PADI Divemaster und Assistant Instructors diesen Leitfaden verwenden, beziehen sich Hinweise an „dich“ generell auf den „PADI Tauchlehrer“. Nachstehend ein Überblick, was du in jedem der Teile finden wirst:

Teil Eins Kursstandards und Überblick Dieser Teil befasst sich mit allgemeinen Überlegungen zur Durchführung des PADI Open Water Diver Kurses und des PADI Scuba Diver Kurses. Diese beinhalten: •

Kursstandards.

Kursstruktur, Überlegungen und empfohlene Terminplanung.

Gebrauch der Ausbildungsmaterialien einschliesslich des PADI Open Water Diver Manuals, des Open Water Diver Videos, der Open Water Diver CD-ROM, der Open Water Diver Lesson Guides und der Open Water Diver Quizzes & Exams.

Bezüge zum Programm Discover Scuba Diving.

Standards und Überlegungen zum Scuba Diver Kurs, zu erfahrenen Tauchern und zu „Junior“-Tauchern (unter 15 Jahre).

Administrative Anforderungen einschliesslich Überweisungen.

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Teil Zwei Schwimmbad-Tauchgänge Dieser Teil behandelt die Tauchfertigkeiten, welche die Tauchschüler während der Schwimmbad-Tauchgänge lernen, mit einer kurzen Darlegung der Gründe und der Philosophie, die hinter jeder Tauchfertigkeit stehen. Hier werden auch die Anforderungen für jeden der Schwimmbad-Tauchgänge des PADI Open Water Diver Kurses und des PADI Scuba Diver Kurses behandelt. Dies beinhaltet eine Liste der Leistungsanforderungen und der Reihenfolge der Übungen, ebenso wie Empfehlungen, um die Leistungsanforderungen zu erreichen. Um die praktische Verwendung zu erleichtern, stehen diese Informationen auch auf den wasserfesten Referenztafeln für Schwimmbad-Tauchgänge („PADI Confined Water Aquatic Cue Cards“).

Teil Drei Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie Dieser Teil zeigt detailliert, wie du die Tauchschüler beim effizienten und effektiven Erlernen des grundlegenden Wissens während jedes Teils der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie unterstützen kannst. Er erklärt die Grundlagen für den effektiven Gebrauch der PADI Kursmaterialien, die Philosophie, die hinter der Anleitung zum Selbststudium steht und wie du abschätzen kannst, wo die Tauchschüler bei der Entwicklung ihrer Kenntnisse weitere Unterstützung brauchen. Dieser Teil hilft dir dabei, zu bestimmen, worauf du bei deinen Ausarbeitungen die Betonung legen sollst. Er listet auch die Leistungsanforderungen für die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie auf und erklärt, wie die Tauchschüler sie erreichen können. Er enthält fünf Vortragsausarbeitungen unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides.

Teil Vier Freiwasser-Tauchgänge Dieser Teil behandelt Standards und Ausbildungsphilosophie, speziell bei der Ausbildung von Beginner-Tauchschülern, für die Anwendung der Tauchfertigkeiten im Freiwasser. Er behandelt jeden Tauchgang für sich: Freiwasser-Tauchgang 1 – 4 und den optionalen SchnorchelTauchgang. Du findest Leistungsanforderungen, empfohlene Reihenfolge und Empfehlungen zum Erreichen der Leistungsanforderungen für jeden einzelnen Tauchgang. Um die praktische Verwendung zu erleichtern, stehen diese Informationen auch auf den wasserfesten Referenztafeln für Freiwasser-Tauchgänge („PADI Open Water Aquatic Cue Cards“).

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Dive Today: Open Water Diver, Scuba Diver, Discover Scuba Diving Die Philosophie besteht darin, dir grösstmögliche Flexibilität zu geben, dich an zeitliche Anforderungen und unterschiedliche Lernstile deiner Tauchschüler anzupassen. Der PADI Open Water Diver Kurs fügt sich in verschiedene andere PADI Programme ein, um dich dabei zu unterstützen, veränderte Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Die Philosophie besteht darin, dir grösstmögliche Flexibilität zu geben, dich an zeitliche Anforderungen und unterschiedliche Lernstile deiner Tauchschüler anzupassen. Wenn du diesen Leitfaden liest, wirst du feststellen, dass du mit dem Erlebnis des Tauchens anfangen kannst und damit neuen Tauchern ermöglichst, sogar noch am selben Tag mit dem Tauchen zu beginnen („Dive Today“). „Dive Today“ ist eine Philosophie, die dem grössten vermeintlichen Hindernis auf dem Weg, ein Taucher zu werden, begegnet: dass es lange Zeit dauert, bevor man erst zum Tauchen kommt. Diese Philosophie besteht darin, die Ausbildung der Tauchschüler damit zu beginnen, dass sie so früh wie möglich im Schwimmbad bzw. begrenzten Freiwasser und im Freiwasser tauchen. Dies erfüllt nicht nur ein Marketingziel, sondern hilft auch bei den Ausbildungszielen des Kurses in dem es das Interesse und die Motivation der Tauchschüler unterstützt. Wenn du die Konzeptionen dieses Leitfadens verwendest, wirst du in der Lage sein, die Tauchschüler sofort nach einem kurzen Briefing zu Schwimmbad-Tauchgang Eins und danach zu Freiwasser-Tauchgang Eins mitzunehmen. Die PADI Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe begegnet der wachsenden Nachfrage nach einer Brevetierung, die der Kunde schneller erlangen kann, und die dem Taucher Tauchgänge unter professioneller „Supervision“ ermöglicht. Die Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe öffnet die Tür zu einem neuen Markt von Personen: dem Personenkreis mit persönlichen Zeitproblemen, und dem der es vorzieht, unter direkter Supervision zu tauchen. Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teilbereich des Open Water Diver Kurses und erlaubt es Dir daher, dieser Nachfrage zu begegnen, ohne eine ganze Reihe neuer Kursmaterialien auf Lager haben zu müssen und ohne einen neuen Kurs in deinen Terminplan einarbeiten zu müssen. Discover Scuba Diving Das DSD Programm lässt sich auf vielfältige Weise verwenden. Zum einen bietet es dir die Flexibilität, das Programm in begrenztem Freiwasser durchzuführen (nicht nur in einem Schwimmbad), und du kannst nach deinem Ermessen auch den kompletten OWD Schwimmbad-Tauchgang Eins im Rahmen des DSD Programms durchführen, den du dann dem Teilnehmer auf seinen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs anrechnen kannst. Ausserdem kannst du mit den Teilnehmern den optionalen DSD VII


Freiwasser-Tauchgang machen; da dieser mit Freiwasser-Tauchgang 1 des Open Water Diver Kurs identisch ist, kannst du auch diesen Tauchgang dem Teilnehmer auf seinen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs anrechnen. Auf diese Weise ist das Discover Scuba Diving Programm direkt mit dem Open Water Diver Kurs verkn端pft. In diesem Guide wird detailliert beschrieben, wie diese Programme ineinander integriert sind, und es gibt auch Hinweise dazu, wie du damit den W端nschen deiner Kunden am besten entsprechen kannst.

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Eins Kursstandards und Überblick PADI Open Water Diver und PADI Scuba Diver Kursstruktur Der PADI Open Water Diver Kurs lehrt die Tauchschüler die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie brauchen, um ohne Supervision mit einem Tauchpartner tauchen zu können. Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teilbereich innerhalb des Open Water Diver Kurses, der die Tauchschüler die grundlegenden Kenntnisse und Fertigkeiten lehrt, um unter der Supervision eines zertifizierten Divemasters, Assistant Instructors oder Instructors zu tauchen. Überlegungen bezüglich der Standards, Philosophie und Struktur des Open Water Diver Kurses treffen auch auf den Scuba Diver Kurs zu, soweit nicht anders vermerkt.

PADI Open Water Diver sind qualifiziert: •

Mit einem Partner unabhängig (ohne Supervision) zu tauchen, in dem Sie innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung und Taucherfahrung die Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden, die sie im Laufe dieses Kurses lernen.

Pressluftflaschen füllen zu lassen, Tauchausrüstung zu mieten und weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Nullzeit-Tauchgänge mit entsprechender Ausrüstung und unter Bedingungen, die ihrem Ausbildungsstand / ihrer Erfahrung entsprechen, mit einem Partner zu planen, durchzuführen und ins Logbuch einzutragen.

Ihre Tauchausbildung mit einem speziellen Tauchgang im Rahmen des PADI Adventure in Diving Programms oder eines PADI Spezialkurses fortzusetzen.

PADI Scuba Diver sind qualifiziert: •

Unter der direkten Supervision eines PADI Divemasters, Assistant Instructors oder Instructors zu tauchen, in dem sie innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung und Taucherfahrung die Kenntnisse und Fertigkeiten anwenden, die sie im Laufe dieses Kurses lernen.

Pressluftflaschen füllen zu lassen, Tauchausrüstung zu mieten und weitere Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, wenn sie unter Supervision tauchen.

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Unter Supervision Nullzeit-Tauchgänge mit entsprechender Ausrüstung und unter Bedingungen, die ihrem Ausbildungsstand / ihrer Erfahrung entsprechen, zu planen, durchzuführen und ins Logbuch einzutragen, wenn sie von einem Divemaster, Assistant Instructor oder Instructor begleitet werden.

Ihre Tauchausbildung mit dem Abschluss des Open Water Diver Kurses oder bestimmter anderer Kurse wie des Spezialkurses Project AWARE oder des Spezialkurses Ausrüstung fortzusetzen.

Teil des PADI Open Water Diver Kurses und des Scuba Diver Kurses ist es, die Tauchschüler darauf hinzuweisen, dass sie selbst dafür verantwortlich sind, innerhalb der Grenzen ihrer Ausbildung und Erfahrung zu tauchen. Du kannst dies sicherstellen, in dem du die Tauchschüler das Formular „Standardverfahren für sicheres Tauchen – Einverständniserklärung“ durchlesen und unterschreiben lässt und den Scuba Tauchern die Grenzen ihres Brevets erklärst. Das Mindestalter für die Brevetierung zum Open Water Diver oder zum Scuba Diver liegt bei 15 Jahren. Er muss 15 Jahre alt bei der Brevetierung sein. Du kannst Personen unter 15 Jahren entsprechend den Standards für Junior Open Water Diver und Junior Scuba Diver ausbilden, wie sie weiter unten in diesem Teil aufgeführt sind. Tauchschüler in Junior Open Water Diver und Junior Scuba Diver Kursen müssen vor dem Kursbeginn 10 Jahre alt sein. (TB Spezial 2000) Hinweis: Für den 10- und 11-jährigen PADI Junior Open Water Diver gilt, dass er bis zum Erreichen seines 12. Geburtstags ausschliesslich mit einem brevetierten Erziehungsberechtigten (also nicht mit einem beliebigen Erwachsenen) oder einem PADI Profitauchen darf. Ebenso gilt ab sofort, dass Trainings-Tauchgänge zum Zwecke der Brevetierung für Tauchschüler im Alter von 10 und 11 Jahren die Maximaltiefe von 12 Metern nicht überschreiten dürfen. (TB Spezial 2000)

Leistungsbezogenes Training Der PADI Open Water Diver Kurs baut auf dem Konzept des leistungsbezogenen Lernens auf. Das bedeutet, dass die Tauchschüler im Kurs fortschreiten, in dem sie demonstrieren, dass sie die messbaren Lernziele erreicht haben. Das Ausbildungskonzept des Kurses gliedert diese Ziele von einfach zu komplex, so dass die Tauchschüler auf bereits Gelerntem aufbauen, je weiter sie fortschreiten. Der Versuch, etwas lernen zu wollen, ohne die vorherigen Ziele erreicht zu haben, kann den Entwicklungsprozess und das Lernen stören und komplizieren. Aus diesem Grunde müssen die Tauchschüler in der richtigen Reihenfolge zeigen, dass sie die Leistungsanforderungen für die einzelnen Teile Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Tauchfertigkeiten beherrschen. Eine zufriedenstellende Demonstration wird Beherrschen genannt. Was darunter im Detail zu verstehen ist, wird zusammen mit den Anforderungen für die Reihenfolge weiter unten in diesem Leitfaden behandelt werden. 1-2


Flexibilität der Leistungen Der Vorteil bei der Verwendung eines integrierten Ausbildungssystems ist, dass es dir Flexibilität im Bezug auf die Anpassung an verschiedene Lernstile, persönliche Neigungen und Bedürfnisse sowie an logistische Anforderungen ermöglicht, dabei aber die allgemeine Gültigkeit der Ausbildung gewährleistet. Wie du an den „Dive Today“ Lernpyramiden sehen wirst, hast du eine ungeheure Auswahl an Möglichkeiten, deine Kurse zu strukturieren. Hier sind einige deiner Möglichkeiten: 1.

Beginne mit dem Tauchen. Du musst mit den Tauchschülern nicht mit Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie beginnen, sondern du kannst mit Hilfe des Briefings für Discover Scuba Diving direkt mit Schwimmbad-Tauchgang Eins anfangen. Dadurch kannst du besser verdeutlichen, dass Tauchen zu lernen in erster Linie darin besteht, zu tauchen, wohingegen der Beginn mit Teil Eins der Entwicklung der Tauchfertigkeiten den Eindruck entstehen lässt, dass Tauchen zu lernen aus dem „Wälzen“ von Büchern besteht. Von Anfang an zu Tauchen ist für Deine Tauchschüler aufregend und das verstärkt ihre Motivation. Motivierte Schüler werden viel eher ihr Selbststudium durchführen, besser aufpassen und mehr Spass haben.

2.

Kurze Ausführungen. Dank der Effektivität des Selbststudiums mit dem Open Water Diver Manual und dem Open Water Diver Video oder der CD-ROM musst du bei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie keine grossen Vorträge halten. Statt dessen kannst du das Lernen sicherstellen, in dem du die Wiederholungsfragen aus dem Open Water Diver Manual kontrollierst und die Tauchschüler die Quizzes ausfüllen lässt. Führe die Themen unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides aus und betone nur die Bereiche, wo es notwendig ist, oder wo die Tauchschüler weiteres Interesse äussern. Das hat verschiedene Vorteile. Erstens, verringert es die Zeit im Klassenzimmer und bringt die Tauchschüler schneller zum Tauchen. Zweitens gibt es dir mehr Zeit, ihnen bei anderen Dingen zu helfen, zum Beispiel bei der Auswahl ihrer Ausrüstung. Drittens kannst du mehr Zeit darauf verwenden, den Stoff auf die spezifischen Interessen und Bedürfnisse der Tauchschüler und die örtliche Tauchumgebung anzuwenden, anstatt diese mit der Vermittlung von reinem Grundwissen verbringen zu müssen.

3.

Unabhängigkeit und Flexibilität. Ein Grund, warum Selbststudium so gut funktioniert, ist, dass Menschen unterschiedlich lernen. Manche Leute brauchen viele Pausen, andere ununterbrochene Konzentration. Selbststudium passt sich an diese Unterschiede an; das bedeutet, deine Schüler lernen mehr und effektiver. Darüber hinaus gibt das Selbststudium der Tauchschüler dir selbst mehr Flexibilität. In den „Dive Today“ Lernpyramiden wirst du sehen, dass du und deine Tauchschüler die Möglichkeit haben, das Selbststudium für mehr als einen Teil auf einmal abzuschliessen. Dies bietet einzigartige Möglichkeiten der Kursplanung, wie z. B. Wochenendkurse.

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4.

Offene Optionen. Natürlich hat auch ein Ausbildungssystem Anforderungen bezüglich der Reihenfolge, die dieser Leitfaden im Detail behandelt. Der PADI Open Water Diver Kurs ist jedoch so flexibel, dass dieser Leitfaden gar nicht alle verschiedenen Optionen in Bezug auf Terminplan und Reihenfolge auflisten kann. Daher wirst du vielleicht Möglichkeiten entdecken, die weder in den „Dive Today“ Lernpyramiden, noch an anderer Stelle in diesem Leitfaden aufgeführt sind. Solange dabei die genaue Reihenfolge eingehalten wird, die von den Standards verlangt wird, sind diese Optionen genau so gültig, wie die in diesem Leitfaden aufgeführten. Solltest Du dazu noch Fragen haben, kontaktiere deine zuständige PADI Ausbildungsabteilung.

Schwimmbad-Tauchgänge Das Training im Schwimmbad verfolgt zwei Absichten. Erstens stellt es die grundlegenden Fertigkeiten, die jeder Taucher braucht (oder im unwahrscheinlichen Fall eines Problems brauchen könnte) in einer weitgehend stressfreien Umgebung vor. Zweitens verstärkt und ergänzt es die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, in dem die Tauchschüler im Schwimmbad anwenden und üben, was sie beim Lesen des Manuals und beim Ansehen des Videos gelernt haben. Es gibt fünf Schwimmbad-Tauchgänge, die mit den fünf Teilen der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie übereinstimmen.

Anpassung an die unterschiedlichen Fähigkeiten, motorische Fertigkeiten zu entwickeln und an Behinderungen Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver oder Scuba Diver zu erlangen, müssen die Tauchschüler demonstrieren, dass sie jede einzelne Leistungsanforderung beherrschen. Jedoch hast du die Freiheit, dich individuellen Bedürfnissen anzupassen, in dem du die Techniken zum Erfüllen der Leistungsanforderungen veränderst. So legen die Leistungsanforderungen z.B. fest, dass die Tauchschüler Einstiege in tiefes Wasser durchführen – einer davon ist der „grosse Schritt vorwärts“. Sollte ein Tauchschüler auf Grund einer körperlichen Behinderung dieses nicht erreichen, kann ein anderer Einstieg gewählt werden. In diesem Fall ist ein anderer Einstieg (z.B. „kontrollierter Einstieg aus dem Sitzen“) wesentlich angemessener und erfüllt trotzdem die Leistungsanforderung.

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie Der Teil „Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie“ schafft eine Grundlage von Prinzipien, Vorgehensweisen und allgemeinen Informationen, die jeder Taucher braucht. Es gibt fünf Bereiche, die normalerweise mittels Selbststudiums der Tauchschüler mit Hilfe des PADI Open Water Diver Manuals und des Open Water Diver Videos oder der Open Water Diver CD-ROM abgeschlossen werden. Die Tauchschüler beantworten die Übungsfragen während des Lesens und füllen die Wiederholungsfragen am Ende jeden Teils aus und du überprüfst,

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ob sie vollständig sind und ob die Tauchschüler sie verstanden haben. Die Tauchschüler demonstrieren dann, dass sie den Stoff beherrschen, in dem sie das entsprechende Quiz ausfüllen, oder nach Teil Fünf eine umfassende Abschlussprüfung ablegen. Dann hören sie einen kurzen Vortrag, in dem du ihre Fragen beantwortest und den Stoff auf die spezifischen Bedürfnisse der Schüler und die lokale Tauchumgebung beziehst. Du wirst eine Ausarbeitung für deine Vorträge bei Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides im Teil „Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie“ dieses Leitfadens finden. (Siehe auch die PADI Lernpyramiden.) Im Teil „Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie“ ist das Erreichen von „Mastery“ definiert als das Zeigen akzeptabler Leistungen bei den Open Water Diver Kurs Quizzes vor der Teilnahme an den FreiwasserTauchgängen. (Eine Ausnahme ist, dass die erfolgreiche Teilnahme am Discover Scuba Diving Briefing die Anforderungen der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie zur Teilnahme an FreiwasserTauchgang Eins erfüllt.) Zusätzlich muss der Tauchschüler vor seiner Brevetierung eine akzeptable Leistung bei der Abschlussprüfung zeigen. Die Abschlussprüfung kann zu irgend einem Zeitpunkt nach dem letzten Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie durchgeführt werden. Um feststellen zu können, was eine „akzeptable Leistung“ darstellt, wurde für alle Quizzes und die Abschlussprüfung das Erreichen von 75% oder mehr zum „Bestehen“ festgelegt. Diese Punktzahl hilft dir bei der Feststellung, ob ein Tauchschüler noch einmal geprüft werden muss. Erreicht ein Tauchschüler weniger als 75%, kannst du eine Wiederholung der Prüfung in Erwägung ziehen, aber die Anforderungen für eine Brevetierung als PADI Open Water Diver sind leistungsbezogen. Entweder der Tauchschüler beherrscht ein Lernziel oder nicht: es gibt nichts dazwischen. Daher muss der Tauchschüler das Beherrschen von jedem Thema der Abschlussprüfung zeigen. Um Mastery zu erreichen, muss der Tauchschüler entweder von vornherein 100% bei den Quizzes und der Abschlussprüfung erreichen, oder er muss mit dir alle falsch oder nicht beantworteten Aufgaben wiederholen, bis er den Stoff vollständig beherrscht. Du musst eine schriftliche Aufzeichnung der Quizzes und der Abschlussprüfung aufbewahren und der Tauchschüler muss unten auf dem Antwortblatt die Erklärung des Teilnehmers unterschreiben (mit Datum), dass jede der falsch oder nicht beantworteten Fragen nochmals mit ihm besprochen wurde und er sie verstanden hat. Es wird empfohlen, die Tauchschüler auch jede nicht oder falsch beantwortete Frage mit ihren Initialen versehen zu lassen. Du hast verschiedene Möglichkeiten im Bezug auf Reihenfolge und Integration der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie in andere Teile des Programms; der Abschnitt über die Lernpyramiden zeigt dies im Detail.

Instructor Materialien Bei Durchführung des PADI Scuba Diver Kurses musst du die folgenden Materialien verwenden: •

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PADI Open Water Diver Manual und Video oder Open Water Diver Multimedia CD-ROM (falls in einer Sprache verfügbar, die der Tauchschüler versteht)


PADI Open Water Diver Quizzes & Exams

Prescriptive Lesson Guides oder Open Water Diver Lesson Guides

Bei Durchführung des PADI Open Water Diver Kurses musst du die folgenden Materialien verwenden: •

PADI Open Water Diver Manual und Video oder Open Water Diver Multimedia CD-ROM (falls in einer Sprache verfügbar, die der Tauchschüler versteht)

PADI Open Water Diver Quizzes & Exams

Tauchschüler Materialien Verbindlich Das PADI Dive Center / Resort und/oder der Instructor, der einen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurs durchführt, müssen sicherstellen, dass die Tauchschüler zum Lernen während des Kurses und zum Nachschlagen nach Kursabschluss die folgenden Materialien persönlich besitzen. Sind die aufgeführten Materialien nicht in einer Sprache erhältlich, die der Tauchschüler versteht, so findet dieser Standard keine Anwendung. Jeder Kursteilnehmer muss aktuelle Versionen der folgenden verbindlichen Materialien besitzen: •

PADI Open Water Diver Manual* oder Multimedia CD-ROM

RDP – Wheel, Tabelle oder eRDP einschliesslich der entsprechenden Bedienungsanleitung *Hinweis: Wird das Manual verwendet, muss auch das PADI Open Water Diver Video gezeigt werden.

Empfohlen •

PADI Open Water Diver Video*

PADI Logbuch

Freiwasser-Tauchgänge Die Freiwasser-Tauchgänge vervollständigen die in der Tauchtheorie erlernten Prinzipien und der während der Schwimmbad-Tauchgänge erlernten Fertigkeiten, in dem die Tauchschüler beides in der Freiwasserumgebung anwenden. Weil die Tauchschüler bei den Freiwasser-Tauchgängen Fertigkeiten brauchen, die sie im Laufe der Schwimmbad-Tauchgänge bereits erfolgreich gemeistert haben, lernen sie weiter, in dem sie diese Fertigkeiten nun anwenden.

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Die „Dive Today“ Lernpyramiden Die „Dive Today“ Lernpyramide ist eine visuelle Darstellung, die zeigt, wie du die Bestandteile des Open Water Diver Kurses organisieren und integrieren kannst. Die Pyramide verdeutlicht graphisch, wie das Lernen auf sich selbst aufbaut, um eine fundierte Ausbildungsstruktur zu schaffen. Es gibt ursprünglich vier mögliche Wege, wie du und deine Tauchschüler das Lernen strukturieren können. Jeder dieser Wege eröffnet eine breite Auswahl von Möglichkeiten für die Terminplanung deines Kurses. All dies basiert auf der Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides zur Unterstützung deiner Ausarbeitung / Ausführungen, damit du das Gelernte effektiv auf die Bedürfnisse deiner Tauchschüler anwenden kannst und deine Tauchschüler schnell und effizient an die Schwimmbad-Tauchgänge heranführst. Beim Gebrauch der Open Water Diver Lesson Guides ist es sehr empfohlen, dass die Tauchschüler mit dem PADI Open Water Diver Manual und dem Open Water Diver Video oder der Open Water Diver CD-ROM lernen. Eine Ausnahme gibt es dann, wenn nur das Open Water Diver Manual – nicht aber das Video – in einer Sprache erhältlich ist, die der Tauchschüler versteht. Die Tauchschüler müssen im Laufe ihres Selbststudiums alle Übungsfragen und Wiederholungsfragen beantworten. Sie müssen bei allen vom Instructor durchgeführten Vorträgen und Besprechungen der Wiederholungsfragen anwesend sein und das jeweilige Open Water Diver Quiz sowie die Abschlussprüfung schreiben.

Es gibt bei den Lernpyramiden vier grundlegende Optionen •

Die bevorzugten Optionen Eins und Zwei bringen die Tauchschüler unverzüglich ins Wasser.

Option Drei ist für die Situationen gedacht, in welchen die Tauchschüler das gesamte Selbststudium vorher gemacht haben.

Option Vier ist für die Situationen geeignet, wo die Tauchschüler nur mit dem Manual eigenständig lernen.

Lernpyramide Option Eins 1.

Die Tauchschüler absolvieren das Discover Scuba Diving Programm (mit dir oder werden an dich überwiesen).

2.

Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CDROM).

3.

Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen zu Teil Eins und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4.

Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz zu Teil Eins schreiben.

5.

Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauchschüler.

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6.

Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedingungen, persönlichen Interessen der Tauchschüler usw. in Beziehung zu bringen.

7.

Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-7 für die Teile Zwei, Drei, Vier und Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8.

Die Tauchschüler nehmen entweder vor oder nach Abschluss der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

9.

Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Zwei bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

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Lernpyramide Option Zwei 1.

Die Tauchschüler absolvieren die verlangten Übungen für den ersten Schwimmbad-Tauchgang im Rahmen des Discover Scuba Diving Programms (mit dir oder werden an dich überwiesen).

2.

Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CDROM).

3.

Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen zu Teil Eins und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4.

Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz zu Teil Eins schreiben.

5.

Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauchschüler.

6.

Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedingungen, persönlichen Interessen der Tauchschüler etc. in Beziehung zu bringen.

7.

Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-7 für die Teile Zwei, Drei, Vier und Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8.

Die Tauchschüler nehmen entweder vor oder nach Abschluss der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

9.

Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

Lernpyramide Option Drei 1.

Die Tauchschüler beenden im Selbststudium Teil Eins bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (Manual & Video/CD-ROM) und beantworten alle Wiederholungsfragen.

2.

Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen für jeden der fünf Teile.

3.

Der Instructor lässt die Tauchschüler das Quiz schreiben.

4.

Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauchschüler.

5.

Der Instructor verwendet geeignete Teile der Open Water Diver Lesson Guides, um die Informationen mit örtlichen Tauchbedingungen persönlichen Interessen der Tauchschüler etc. in Beziehung zu bringen.

6.

Die Tauchschüler nehmen an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

1-9


7.

Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-5 für die Teile Zwei bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

8.

Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

1-10


Lernpyramide Option Vier 1.

Die Tauchschüler lesen Teil Eins im Open Water Diver Manual und füllen die Wiederholungsfragen aus.

2.

Die Tauchschüler sehen sich das Open Water Diver Video im Klassenzimmer an.

3.

Der Instructor kontrolliert die Wiederholungsfragen und erläutert / erklärt falsch oder nicht beantwortete Fragen.

4.

Der Instructor hält den Vortrag unter Verwendung der Open Water Diver Lesson Guides.

5.

Die Tauchschüler schreiben das Quiz Teil Eins.

6.

Der Instructor korrigiert die Antworten des Quiz Teil Eins, bespricht falsche Antworten und beantwortet Fragen der Tauchschüler.

7.

Die Tauchschüler nehmen an den Schwimmbad-Tauchgängen teil.

8.

Die Tauchschüler wiederholen die Schritte 2-5 für die Teile Zwei bis Fünf der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie absolvieren die Schwimmbad-Tauchgänge Zwei Bis Fünf. (Nach Teil Fünf schreibt der Tauchschüler anstatt des Quiz die Abschlussprüfung.)

9.

Die Tauchschüler absolvieren die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier. (Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei erst teilnehmen, wenn sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei absolviert haben.)

1-11


Der PADI Scuba Diver Kurs Der Scuba Diver Kurs umfasst einen Teil des Open Water Diver Kurses. Er öffnet das Tauchen auch für Personen, die nur wenig Zeit haben oder die daran interessiert sind, in einer Gruppe an geführten Tauchgängen teilzunehmen, die von einem brevetierten PADI Divemaster, Assistant Instructor oder Instructor begleitet werden. Der Scuba Diver Kurs lädt solche Personen ein, erste Taucherfahrungen zu sammeln und er ermutigt sie, ihre Ausbildung zum PADI Open Water Diver und darüber hinaus fortzusetzen. (Siehe dazu die oben aufgeführten Beschränkungen und die begrenzten Qualifikationen der PADI Scuba Diver Brevetierung, die vor der Beginner-Stufe angesiedelt ist – Seite 1-1). Für die Ausbildung und die Brevetierung eines PADI Scuba Divers verwendest du die Standards, Empfehlungen und Materialien des PADI Open Water Diver Kurses. Die Tauchschüler müssen mit dem PADI Open Water Diver Manual und dem Video oder der Multimedia CDROM lernen, und das PADI Open Water Diver Quizzes & Exams Heft sowie die Open Water Diver Lesson Guides müssen für den PADI Scuba Diver Kurs verwendet werden (sofern die Materialien in einer Sprache zur Verfügung stehen, die von dem Tauchschüler verstanden wird). Wenn es keine Materialien in einer Sprache gibt, die der Tauchschüler versteht, sind die notwendigen Kenntnisse vom Instructor auf andere Weise zu vermitteln. Auch in einem solchen Fall müssen die Tauchschüler die Wiederholungsfragen und die Quizzes beantworten (wobei mündliche Beantwortung akzeptabel ist, jedoch muss darüber eine schriftliche Aufzeichnung in einer Sprache, die der Instructor versteht, angefertigt und vom Instructor aufbewahrt werden). Alle Standards, die für Tauchschüler eines PADI Open Water Diver Kurse gelten, gelten auch für Tauchschüler eines PADI Scuba Diver Kurses – mit der folgenden Ausnahme: die Brevetierung als PADI Scuba Diver erfordert lediglich den erfolgreichen Abschluss der ersten drei Theorielektionen (einschliesslich der ersten drei Quizzes), der ersten drei Schwimmbad-Tauchgänge (Schwimmbad bzw. begrenztes Freiwasser) sowie der Freiwasser-Tauchgänge Eins und Zwei. PADI Scuba Diver Tauchschüler müssen vor Freiwasser-Tauchgang Zwei nur zeigen, dass sie sich in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, ohne Probleme über Wasser halten können, indem sie ohne irgendwelche Schwimmhilfen 10 Minuten schwimmen oder an der Oberfläche treiben. Ausserdem müssen PADI Scuba Diver Tauchschüler zeigen, dass sie die folgenden drei Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten beherrschen: Wechsel Schnorchel-Lungenautomat, Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers und Lösen eines Krampfes. Weiterhin müssen die Tauchschüler die PADI Scuba Diver Erklärung vor ihrer Brevetierung lesen und unterschreiben. Alle anderen Standards des PADI Open Water Diver Kurses gelten genau so für den PADI Scuba Diver Kurs. Du kannst Tauchschüler, die nicht alle Anforderungen für das PADI Open Water Diver Brevet erfüllen, aber die Anforderungen für das PADI Scuba Diver Brevet erfüllen oder überschreiten, als PADI Scuba Diver brevetieren.

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Ein Beispiel dafür, wann dies angemessen sein könnte, ist etwa ein Tauchschüler, der nach Freiwasser-Tauchgang Drei eine Erkältung bekommt, deshalb an Freiwasser-Tauchgang Vier nicht teilnehmen und somit seinen PADI Open Water Diver Kurs vor Antritt seiner Tauchreise nicht beenden kann.

Supervision von PADI Scuba Divers – Ratios, Tiefen und administrative Anforderungen PADI Scuba Divers sind darin ausgebildet, nur unter der direkten Supervision durch einen PADI Divemaster, PADI Assistant Instructor oder PADI Instructor zu tauchen, der sich bei den Tauchern im Wasser befinden und diese unter Wasser begleiten muss. Obwohl man sie mit den Teilnehmern an einem Discover Scuba Diving Programm oder anderen ”Resort” Programmen vergleichen kann, haben PADI Scuba Diver zwar mehr theoretische Kenntnisse und besser entwickelte Wasserfertigkeiten, trotzdem sind sie nicht zum selbstständigen Tauchen ausgebildet. Unterwasser Touren (ausser Discover Local Diving) sind als solche keine PADI Programme, und deshalb gibt es dafür keine besonderen Standards seitens PADI. Ein PADI Divemaster, PADI Assistant Instructor oder PADI Instructor, der solche Unterwasser Touren begleitet, muss die Unterwasserumgebung, die Tauchbedingungen und die Erfahrung des PADI Scuba Divers berücksichtigen und auf dieser Grundlage angemessene Verhältniszahlen (Ratios) festlegen. Bevor ein PADI Scuba Diver an einem geführten Tauchgang teilnimmt, muss er die PADI Scuba Diver Erklärung unterschreiben. PADI Standards kommen dann zur Anwendung, wenn sich PADI Scuba Divers einer Unterwasser Tour von Teilnehmern eines PADI Discover Scuba Diving Programms anschliessen. In diesem Fall darf die Gesamtzahl der DSD Teilnehmer und der PADI Scuba Divers das Verhältnis von vier Tauchern je Instructor (4:1) nicht überschreiten. Die Tiefengrenze für den PADI Scuba Diver liegt bei 12 Metern. Es wird empfohlen, dass geführte Tauchgänge diese Tiefe nicht überschreiten. Wenn du begleitete Tauchgänge für PADI Scuba Divers planst, dann bedenke, dass sie keine formale Ausbildung im Gebrauch einer Tauchtabelle oder eines Tauchcomputers erhalten haben. Der verantwortliche Tauchgangsbegleiter muss die Tauchtabellen und die Nullzeitgrenzen für Wiederholungstauchgänge für die PADI Scuba Divers beachten. Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschülerzu-Instructor beträgt für sämtliche Freiwasser-Trainingstauchgänge, an denen 10- oder 11-jährige Kinder teilnehmen, 4:1. Ausserdem dürfen sich In einer Gruppe von 4 Tauchschülern nicht mehr als zwei 10- oder 11-jährige Kinder befinden.

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Discover Scuba Diving und Seal Team Anrechnung auf den Open Water Diver Kurs Die Teilnahme am Discover Scuba Diving oder am PADI Seal Team Programm kann nach deinem Ermessen auf die Anforderungen des PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Kurses angerechnet werden.

Discover Scuba Diving Wenn das Discover Scuba Diving Programm von einem PADI Instructor im Lehrstatus durchgeführt wird, kann der Instructor den Teilnehmern alle Fertigkeiten von Schwimmbad-Tauchgang Eins des Open Water Diver Kurses vorstellen und die Teilnehmer diese üben lassen. Waren sie dabei erfolgreich, kann ihnen dieser Schwimmbad-Tauchgang angerechnet werden. Wenn ein PADI Instructor im Lehrstatus mit den Teilnehmern den optionalen DSD Freiwasser-Tauchgang macht, kann ihnen dieser Tauchgang als Freiwasser-Tauchgang 1 des Open Water Diver Kurses angerechnet werden. Für eine Anrechnung muss überprüfbar sein, an welchen Teilen der Taucher mit Erfolg teilgenommen hat. Der DSD Teilnehmer muss sich daher von dem überweisenden Instructor, der das Discover Scuba Diving Programm durchgeführt hat, bestätigen lassen, dass Schwimmbad-Tauchgang Eins und/oder Freiwasser-Tauchgang 1 erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Open Water Diver Überweisungsformular ist hierfür hervorragend geeignet. Du kannst eine solche Überweisung wie jede andere Überweisung behandeln und den Taucher als Teilnehmer an einem Open Water Diver Kurs akzeptieren; falls nötig, wiederhole und übe mit ihm bestimmte Teile. Beachte, dass das Discover Scuba Diving Briefing nicht der „Entwicklung der Kenntnisse – Teil Eins“ des OWD Kurses entspricht, so dass der Teilnehmer diesen Theorieteil zuerst abgeschlossen haben muss, bevor er mit der „Entwicklung der Kenntnisse – Teil Zwei“ oder Schwimmbad-Tauchgang Zwei des OWD Kurses beginnen kann. Wie bereits festgestellt, hat ein Tauchschüler, der die „Entwicklung der Kenntnisse – Teil Eins“ und Schwimmbad-Tauchgang Eins des OWD Kurses abgeschlossen hat, die Anforderungen erfüllt, um im Rahmen der Standards des DSD Programms am DSD Freiwasser-Tauchgang oder am OWD Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen zu können. Siehe den „Discover Scuba Diving Instructor Guide“ und die Training Bulletins für weitere Informationen.

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PADI Seal Team Wenn ein PADI Instructor im Lehrstatus die AquaMissions 1-5 durchführt oder sich während AquaMission 5 davon überzeugt hat, dass die Teilnehmer die Fertigkeiten beherrschen („Mastery“), kann dem PADI Seal dies als Schwimmbad-Tauchgang Eins des Open Water Diver Kurses angerechnet werden. Eine solche Anrechnung hat eine Gültigkeit von 12 Monaten seit Abschluss der letzten AquaMission. Wenn die Kids alt genug sind, um ihre Tauchausbildung fortzusetzen, kann dies eine wichtige Verknüpfung zum PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver Kurs sein. Siehe den „PADI Seal Team Instructor Guide“ und die Training Bulletins für weitere Informationen.

Der erfahrene Taucher Die Absicht des Programms für erfahrene Taucher ist es, dir die Möglichkeit zu geben, Taucher, die nicht brevetiert sind, aber Erfahrung im Gerätetauchen nachweisen können oder Taucher, die von anderen Ausbildungsorganisationen als PADI brevetiert wurden, als PADI Open Water Diver zu brevetieren.

Kursvoraussetzungen Jeder Taucher mit einer Gerätetauch-Brevetierung einer anderen Ausbildungsorganisation als PADI kann sich anmelden, um als erfahrener Taucher brevetiert zu werden. In den meisten Fällen wird jedoch ein Weiterbildungskurs (z.B. Advanced Open Water Diver) die Bedürfnisse des Tauchers besser erfüllen können. ODER Jeder Taucher, der bereits seit mindestens zwei Jahren taucht und 20 oder mehr Freiwasser-Tauchgänge nachweisen kann, aber nie an einem Gerätetauchkurs teilgenommen hat, kann sich anmelden, um als erfahrener Taucher brevetiert zu werden. Als Nachweis kannst du im Logbuch eingetragene Tauchgänge oder eine militärische Tauchqualifikation akzeptieren. Ein weiterer möglicher Nachweis ist eine Erklärung (des erfahrenen Tauchers), die von einem brevetierten Taucher bezeugt wird. Verwende diese Brevetierung zurückhaltend und mit Bedacht. Als der brevetierende Instructor bist du für die Qualifikation des Tauchers verantwortlich.

Verfahren für die Brevetierung erfahrener Taucher Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver zu erlangen, muss der erfahrene Taucher das PADI Scuba Review Programm, die PADI Open Water Diver Kurs Abschlussprüfung und die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier wie beschrieben, zufriedenstellend abschliessen. Du kannst die Teilnehmer diese Anforderungen erfüllen lassen, in dem sie an den letzten Teilen eines regulären Open Water Diver Kurses teilnehmen.

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Junior Open Water Diver Auch Taucher unter 15 Jahren können ein Brevet erhalten, und zwar durch Teilnahme am PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver Programm. Um daran teilnehmen zu können, müssen die Kinder bzw. Jugendlichen mindestens 10 Jahre alt sein, und zwar vor Beginn des Kurses. (Beachte hierzu auch den besonderen Abschnitt „Spezielle Anforderungen für 10- und 11-Jährigen“.) Junior Taucher müssen, mit Ausnahme des Alters, alle Anforderungen für das PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Brevet erfüllen. Die Brevetierung hängt ab vom Können des Tauchschülers und seiner Fähigkeit, die Zusammenhänge des Tauchens zu verstehen. Die Tauchschüler müssen selbstständig die Fragen der Quizzes und für das Open Water Diver Brevet auch die Fragen der Abschlussprüfung des PADI Open Water Diver Kurses beantworten, und zwar schriftlich. Die Fragen nur mündlich zu beantworten ist für Teilnehmer unter 15 Jahren nicht zulässig (mit Ausnahme bei einer ärztlich attestierten Lernschwäche; vgl. im Teil „Allgemeine Standards und Verfahren“ die dort beschriebene Regelung). Bewahre die Antwortbogen der Quizzes und der Abschlussprüfung als Teil der Unterlagen des Junior Tauchers auf. Ein 12- bis 14-jähriger Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver darf ausschliesslich in Begleitung eines brevetierten, erwachsenen Tauchers tauchen. Da ein PADI Junior Scuba Diver generell nur unter der direkten Supervision eines PADI Divemasters, Assistant Instructors oder Instructors tauchen darf, ist die Einhaltung dieser Vorschrift automatisch gewährleistet. Als erwachsen (oder volljährig) wird eine Person bezeichnet, die mindestens 18 Jahre alt ist wenn nicht die Gesetze des betreffenden Landes ein höheres Alter festlegen; in diesem Fall gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Es wird empfohlen, dass Junior Tauchschüler von einem erwachsenen Familienmitglied begleitet werden, das mit ihnen am Kurs teilnimmt. PADI Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver können, wenn sie 15 Jahre alt sind, ihr Brevet auf das reguläre Scuba Diver oder Open Water Diver Brevet umschreiben lassen, ohne dass zusätzliche Anforderungen zu erfüllen sind (vgl. im Teil „Allgemeine Standards und Verfahren“ die Verfahren zur Heraufstufung eines Junior Scuba oder Open Water Divers). Wenn zum Zeitpunkt eines solchen Antrags mehr als 1 Jahr vergangen ist, seit der Taucher die Junior-Brevetierung erlangt hat, wird empfohlen, dass der Taucher am Scuba Review Programm teilnimmt.

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Hinweis: Spezielle Anforderungen für 10- und 11-Jährige •

Vor Beginn eines Junior Scuba Diver oder Junior Open Water Diver Kurses müssen sich die Eltern (oder die erziehungsberechtigte Person) und das Kind (10 oder 11 Jahre) gemeinsam das Video „Tauchen mit Kindern: Verantwortlichkeiten und Risiken“ ansehen oder du musst mit ihnen alle Punkte der Flipchart „Tauchen mit Kindern: Verantwortlichkeiten und Risiken“ ausführlich durchsprechen. Eltern und Kind müssen ausserdem das Formular „Tauchen mit Kindern: Anerkennung der Verantwortlichkeiten und Risiken“ durchlesen und unterschreiben. (Flipchart-Papierversion und Formular siehe „Allgemeine Standards und Verfahren“, Anhang.)

Bei jedem Schwimmbad- oder Freiwasser-Tauchgang, an dem 10- oder 11-Jährige teilnehmen, beträgt das maximal erlaubte Verhältnis Tauchschüler zu Instructor 4:1, wobei sich in einer Gruppe von 4 Tauchschülern nicht mehr als 2 Kinder im Alter von 10 oder 11 Jahren befinden dürfen. Diese Obergrenze darf auch durch den Einsatz „zertifizierter Assistenten“ nicht erhöht werden.

Für Freiwasser-Tauchgänge mit 10- oder 11-Jährigen zum Zwecke der Brevetierung gilt eine maximale Tiefe von 12 Metern.

Ein 10- oder 11-jähriger Junior Scuba Diver darf nach seiner Brevetierung ausschliesslich mit einem PADI Profi tauchen; die maximale Tiefe der Tauchgänge beträgt 12 Meter.

Ein 10- oder 11-jähriger Junior Open Water Diver darf nach seiner Brevetierung nur mit einem Elternteil, seinem Erziehungsberechtigten oder mit einem PADI Profi tauchen; die maximale Tiefe der Tauchgänge beträgt 12 Meter.

Überweisungen Du kannst einen Teilnehmer am PADI Open Water Diver Kurs, der einen beliebigen Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang abgeschlossen hat, an einen anderen PADI Instructor an einem anderen Ort überweisen, damit er dort seine Ausbildung beendet. Ein Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, ein Schwimmbad-Tauchgang oder ein Freiwasser-Tauchgang gilt dann als abgeschlossen, wenn der Tauchschüler bewiesen hat, dass er alle Leistungsanforderungen des entsprechenden Teils oder Tauchgangs beherrscht. Ein Tauchschüler kann zum Beispiel überwiesen werden, wenn er Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie einschliesslich des Selbststudiums und der Theoriebesprechung abgeschlossen und das Quiz bestanden hat, oder nachdem er die Leistungsanforderungen für Schwimmbad-Tauchgang Eins erfüllt hat, oder beides. Betrachte Scuba Diver, die ihre Ausbildung zum Open Water Diver abschliessen möchten, als überwiesene Tauchschüler, die bereits die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei und die Freiwasser-Tauchgänge Eins und Zwei abgeschlossen haben. 1-17


Es liegt in der Verantwortung des PADI Instructors, der einen überwiesenen Tauchschüler annimmt, sicherzustellen, dass der Taucher auf die Teilnahme am nächsten Schritt der Ausbildung angemessen vorbereitet ist. Wenn nach dem Ermessen des Instructors die Kenntnisse und/oder Fertigkeiten des Tauchschülers nicht den Leistungsanforderungen entsprechen, muss er die entsprechenden Teile üben, bis dieser die Leistungsanforderungen erfüllt. PADI Instructors können auch überwiesene Tauchschüler annehmen, die ihre Ausbildung bei anderen Tauchorganisationen als PADI begonnen haben. Die Verfahren zur Anerkennung von PADI Open Water Diver Überweisungen und überwiesene Tauchschüler von anderen Ausbildungsorganisationen findest du unten aufgeführt.

Verfahren zur Überweisung von PADI Open Water Tauchschülern und Heraufstufung von PADI Scuba Divers 1.

Ein PADI Instructor im Lehrstatus schliesst einen oder mehrere Ausbildungsteile mit einem Tauchschüler ab. Der Tauchschüler kann überwiesen werden, nachdem er einen beliebigen Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang abgeschlossen hat.

2.

Die Überweisung beginnt, wenn der Instructor das Open Water Diver Kurs Überweisungsformular ausfüllt, das die bereits abgeschlossenen Teile der Ausbildung dokumentiert. Das Formular muss das Abschlussdatum der jeweiligen Kursteile enthalten und mit den Initialen sowohl des Instructors als auch des Tauchschülers versehen sein. Eine Kopie der ausgefüllten „Erklärung zum Gesundheitszustand“ des Tauchschülers muss ebenfalls beigefügt werden – ansonsten muss der Tauchschüler vor jeglicher Aktivität im Wasser mit dem neuen Tauchlehrer eine neue „Erklärung zum Gesundheitszustand“ ausfüllen. Es ist weiterhin empfohlen, dass der überweisende Instructor die entsprechenden Teile der „PADI Open Water Diver Training Record“ Blätter im Logbuch des Tauchschülers unterschreibt.

3.

Schliesst ein Tauchschüler seine Ausbildung nicht innerhalb von 12 Monaten ab, kann der überweisende Instructor die Gültigkeit der Überweisung um weitere 12 Monate verlängern, indem er mit dem Tauchschüler einen neuen Ausbildungsteil durchführt, indem er mit dem Tauchschüler einen vorherigen Ausbildungsteil wiederholt, oder indem er mit dem Tauchschüler das PADI Scuba Review Programm durchführt. Jedes Mal, wenn der Tauchschüler einen Ausbildungsteil oder das PADI Scuba Review Programm absolviert hat, beginnt eine neue 12-monatige Überweisungsperiode. Trotzdem sollten überwiesene Tauchschüler ermutigt werden, ihre Ausbildung so schnell wie möglich abzuschliessen. PADI Scuba Diver, die das Open Water Diver Brevet erlangen wollen, können dies ohne zeitliche Begrenzung zu einem beliebigen Zeitpunkt nach ihrer Brevetierung in Angriff nehmen, wobei der Instructor die nachfolgenden Schritte 4, 6 und 7 zu beachten hat.

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4.

Wenn du einen überwiesenen Tauchschüler akzeptierst, so lasse ihn vor der Teilnahme an irgendwelchen Aktivitäten im Wasser die die folgenden Erklärungen bzw. Formulare sorgfältig lesen, ausfüllen und unterschreiben: 1) das PADI Formular „Haftungsausschluss- und RisikoübernahmeErklärung“ (beachte die besonderen Verfahren im Territorium von PADI Europe), 2) das PADI Formular „Standard-Verfahren für sicheres Tauchen“ und 3) das PADI Formular „Erklärung zum Gesundheitszustand / Ärztliches Attest“ (RSTC Medical Form). Falls eine der Fragen im Abschnitt „Krankengeschichte“ im Unterschied zum ursprünglichen Formular mit „JA“ beantwortet wurde, muss der Tauchschüler ein neues ärztliches Attest erbringen, bevor er an irgendwelchen Trainingsaktivitäten im Wasser teilnehmen darf.

5.

Der PADI Instructor im Lehrstatus, der einen überwiesenen Tauchschüler annimmt, muss die Kenntnisse und Fertigkeiten des Tauchschülers überprüfen und notfalls mit ihm üben, bevor er die Ausbildung fortsetzt. Die Ausbildung muss in einer angemessenen Reihenfolge stattfinden, wie in diesem Leitfaden beschrieben. Verwende die „PADI Skill Evaluation“, das Open Water Diver Manual und Video, die Open Water Diver CD-ROM, das Scuba Tune-Up Arbeitsheft, um die Wiederholung zu erleichtern.

6.

Bevor sie an Freiwasser-Tauchgängen teilnehmen, müssen überwiesene Taucher demonstrieren, dass sie sich in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wohl fühlen. Dies wird erreicht, wie im Teil „Beurteilung der Wassertauglichkeit“ dieses Leitfadens beschrieben.

7.

Der PADI Instructor im Lehrstatus, der den letzten Freiwasser-Tauchgang abschliesst, ist der brevetierende Instructor. Er muss sicherstellen, dass der Tauchschüler alle Anforderungen für die Brevetierung erfüllt. Da Tauchgangs-flexible Fertigkeiten in jedem der Freiwasser-Tauchgänge durchgeführt werden können, muss der Instructor sicherstellen, dass der Tauchschüler wirklich alle Übungen erfolgreich abgeschlossen hat. Da die Beurteilung der Wassertauglichkeit zu irgendeinem Zeitpunkt vor Beendigung des Kurses erfolgen kann, muss der Instructor ebenso sicherstellen, dass der Tauchschüler auch die Anforderungen für die Wassertauglichkeit erfüllt hat.

8.

Der brevetierende Instructor sendet einen Brevetantrag („PIC“) zur Verarbeitung an PADI und bewahrt das vollständig ausgefüllte PADI Open Water Diver Überweisungsformular auf. Es wird empfohlen aber nicht verlangt, dass der brevetierende Instructor eine Kopie des Formulars an alle Instructors sendet, die an der Ausbildung dieses Tauchers beteiligt waren.

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PADI Scuba Diver Upgrade 1.

Kopiere dir das Brevet des Tauchers und lasse ihn die üblichen Formulare und Erklärungen ausfüllen und unterschreiben: 1) das PADI Formular „Haftungsausschluss- und RisikoübernahmeErklärung“ (beachte die besonderen Verfahren im Territorium von PADI Europe), 2) das PADI Formular „Standard-Verfahren für sicheres Tauchen“ und 3) das PADI Formular „Erklärung zum Gesundheitszustand / Ärztliches Attest“ (RSTC Medical Form).

2.

Nimm, bevor du die Ausbildung des Tauchschülers fortsetzt, eine Eingangsbeurteilung seiner Kenntnisse und Tauchfertigkeiten vor; führe, falls erforderlich, eine Nachschulung durch.

3.

Lasse den Tauchschüler die übrigen Teile des Open Water Diver Kurses absolvieren, einschliesslich: a.

Lektionen Vier und Fünf zur Entwicklung der theoretischen Kenntnisse, einschliesslich Quiz und Abschlussprüfung.

b.

Schwimmbad-Tauchgänge 4 und 5.

c.

Freiwasser-Tauchgänge 3 und 4 sowie die restlichen Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten.

4.

Überzeuge dich, dass der Tauchschüler alle Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten und entweder das 200-Meter-Schwimmen ohne Hilfsmittel oder das 300-Meter-Schwimmen mit Maske, Schnorchel, Flossen absolviert hat, oder lasse den Tauchschüler dies tun.

5.

Um das PADI Open Water Diver Brevet für deinen Upgrade-Tauchschüler zu erhalten, reiche als PADI Instructor im Lehrstatus, der den abschliessenden Freiwasser-Tauchgang mit dem Tauchschüler durchgeführt hat, einen PIC-Umschlag bei deiner PADI Zweigstelle ein, trage alle Daten in der Mappe „Student Record File“ ein und bewahre diese auf.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für: Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxembourg, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortiger Wirkung bitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-Ausschluss-Formulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelung gilt vom „Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „Instructor Examination”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSDPamphlet revidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenen Teil durchzustreichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zu lassen.

Als Service dem Tauchschüler gegenüber wird empfohlen, dass der überweisende Instructor den Instructor kontaktiert, der den Tauchschüler annimmt, falls möglich, um ihn über die Leistungen des Tauchers zu informieren, nach örtlichen Ausbildungsgegebenheiten und Kosten zu fragen und um sich nach medizinischen Anforderungen zu erkundigen. Rate Tauchschülern, die ins Ausland reisen, unabhängig davon den Instructor zu kontaktieren, der ihre Überweisung akzeptieren wird, und nach medizinischen Anforderungen zu fragen. 1-20


In manchen Ländern sind ärztliche Atteste für jede Art der Tauchausbildung vorgeschrieben, auch dann, wenn der Tauchschüler alle Punkte des Teils „Erklärung zum Gesundheitszustand“ mit „Nein“ beantwortet hat. Ebenso müssen überwiesene Tauchschüler wissen, dass die bereits bezahlte Kursgebühr Leistungen eines Instructors an einem anderen Ort nicht beinhaltet. Alle PADI Tauchlehrer, die am Überweisungsprozess beteiligt waren, müssen Kopien aller administrativen Unterlagen aufbewahren. Dies beinhaltet das PADI Open Water Diver Überweisungsformular, unterschriebene „Erklärung zum Gesundheitszustand“ / Ärztliches Attest, „Haftungsausschluss – und Risikoübernahme-Erklärung“ und die Einverständniserklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“. Falls notwendig, lasse du den Tauchschüler diese Anforderungen mit dir gemeinsam erfüllen.

Wie man von einer anderen Tauchorganisation überwiesene Tauchschüler akzeptieren kann Du kannst die Ausbildung überwiesener Tauchschüler von anderen Tauchorganisationen fortsetzen, in dem du dich an folgendes Verfahren hältst: 1.

2.

Der PADI Instructor im Lehrstatus, an den sich ein überwiesener Tauchschüler wendet: •

kontrolliert im Überweisungsschreiben, ob der Tauchschüler die Teile Theorie-Vermittlung und SchwimmbadAusbildung eines Beginner-Tauchkurses komplett abgeschlossen hat.

kontrolliert, ob die Wassertauglichkeit des Tauchschülers überprüft wurde (mindestens 200 Meter Streckenschwimmen ohne Hilfsmittel oder 300 Meter mit Maske, Schnorchel, Flossen sowie 10 Minuten Wassertreten/ Treiben an der Oberfläche).

kontrolliert, dass die Eintragungen des Überweisungsschreibens nicht älter als 12 Monate sind.

Der Tauchschüler muss folgende PADI Formulare ausfüllen: „Erklärung zum Gesundheitszustand“ / Ärztliches Attest, „Haftungsausschluss – und Risikoübernahme-Erklärung“ und die Einverständniserklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für: Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxembourg, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortiger Wirkung bitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-AusschlussFormulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelung gilt vom „Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „Instructor Examination”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSD-Pamphlet revidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenen Teil durchzustreichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zu lassen.

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3.

Der Instructor im Lehrstatus, der den überwiesenen Tauchschüler akzeptiert, stellt sicher, dass der Tauchschüler das komplette PADI Scuba Review Programm erfolgreich abschliesst (Siehe auch Experience Programs Instructor Guide in diesem Manual) und die PADI Open Water Diver Abschlussprüfung besteht. Wiederhole, falls nötig, mit dem Tauchschüler seine tauchtheoretischen Kenntnisse und übe seine Tauchfertigkeiten im Schwimmbad (bzw. im begrenzten Freiwasser), bevor irgendein Teil des Freiwasser-Trainings beginnt.

4.

Verwende die „PADI Skill Evaluation“ um die Eingangsbeurteilung der Fertigkeiten des Tauchschülers durchzuführen. Zusätzlich zu den auf dem Beurteilungsbogen zur „PADI Skill Evaluation“ aufgeführten Fertigkeiten muss der Tauchschüler zeigen, dass er auch die folgenden Fertigkeiten beherrscht: •

Schwimmen unter Wasser ohne Maske

Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“

Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mit Atmen aus der alternativen Luftversorgung

5.

Ein von einer anderen Tauchorganisation überwiesener Taucher muss die Open Water Diver Freiwasser-Tauchgänge Eins und Zwei erfolgreich abschliessen, um als PADI Scuba Diver brevetiert zu werden oder die Freiwasser-Tauchgänge Eins bis Vier, um eine Brevetierung als PADI Open Water Diver zu erlangen. Um die Konsistenz der Ausbildung zu gewährleisten, wird empfohlen, dass der Instructor / das Dive Center, der / das die Eingangsbeurteilung der Kenntnisse und Fertigkeiten und die zusätzlichen Wiederholungen und Übungen durchgeführt hat, auch das Freiwasser-Training abschliesst.

6.

Auch solche Tauchschüler können jederzeit zwischen den Freiwasser-Tauchgängen Eins bis Vier weiter überwiesen werden. Fülle ein neues PADI Open Water Diver Überweisungsformular aus und füge die erforderlichen Überweisungsunterlagen bei. Wann immer ein überwiesener Tauchschüler akzeptiert wird, müssen, falls erforderlich, vor Beginn des FreiwasserTrainings zusätzliche Wiederholungen und Übungen durchgeführt werden.

7.

Der PADI Instructor im Lehrstatus, der den letzten FreiwasserTauchgang abschliesst, ist der brevetierende Instructor. Der brevetierende Instructor sendet einen Brevetantrag („PIC“) zur Verarbeitung an PADI und bewahrt das vollständig ausgefüllte PADI Open Water Diver Überweisungsformular zusammen mit der unterschriebenen „Erklärung zum Gesundheitszustand“ / Ärztliches Attest (Formular Nr. 10063), der Einverständniserklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“ (Formular Nr. 10060) und der „Haftungsausschluss”- und Risikoübernahme-Erklärung“ auf.

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Brevetierungsanrechnung für überwiesene Open Water Diver Der jenige PADI Instructor, der den theoretischen Teil und die Schwimmbad-Tauchgänge durchführt sowie das Dive Center, bei dem dies stattfindet, können für je zwei überwiesene Open Water Tauchschüler eine PADI Open Water Diver Brevetierung angerechnet bekommen. Um diese Anrechnung zu erhalten, führt ein PADI Instructor alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, alle Schwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertauglichkeit mit dem Tauchschüler durch. Dann schickt er das Formular „Ausbildungsabschluss“ an seine zuständige PADI Zweigstelle. Auf dem Formular müssen Name und PADI Nummer des Instructors und ggf. die PADI Nummer des Dive Centers deutlich lesbar angegeben werden, damit die Brevetierungsanrechnung erfolgen kann. Für PADI Instructors gelten diese Anrechnungen für die Beantragung der Tauchlehrerstufen PADI Specialty Instructor, Master Scuba Diver Trainer, IDC Staff Instructor und Master Instructor. Bei der Beantragung der Master Instructor Stufe können maximal 50 der erforderlichen Open Water Diver Brevetierungen durch Überweisungsanrechnungen erworben werden. Für PADI Dive Center gelten die Brevetierungsanrechnungen für die erforderlichen Brevetierungen zur Beantragung des „5 Star Dive Center“ oder „Gold Palm Resort“ Status, jedoch dürfen maximal 50 der für den „5 Star“ Status erforderlichen 100 Open Water Diver Brevetierungen durch Überweisungsanrechnungen erworben werden.

„Papierkram“ und Administration Die nachfolgende Aufstellung enthält allen erforderlichen und empfohlenen „Papierkram“ für PADI Open Water Diver und Scuba Diver Kurse. Der „PADI Student Record File“ enthält viele dieser Formulare und ist die zweckmässigste und empfohlene Art, die Ausbildungsunterlagen der Tauchschüler aufzubewahren. Die fett gedruckten Punkte werden verlangt; die in Normalschrift aufgeführten Punkte sind sehr empfohlen. Bewahre folgende Dokumente mindestens sieben Jahre auf oder wenn von deiner zuständigen PADI Zweigstelle oder wenn die lokalen gesetzlichen Bestimmungen dies erfordern, auch länger. 1.

„Haftungsausschluss– und Risikoübernahme-Erklärung“ Ausser es ist von den lokalen gesetzlichen Bestimmungen verboten.

WICHTIGE INFORMATION vom 25.10.1998 – Gültig für: Belgien, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Luxembourg, Österreich, Portugal, Schweiz und Spanien. Mit sofortiger Wirkung bitten wir alle Mitglieder in Europa, alle Haftungs-AusschlussFormulare nicht mehr zu verwenden. Diese Regelung gilt vom „Discover Snorkeling”-Programm bis hin zur „Instructor Examination”. Bis die kombinierten Formulare wie z. B. das DSD-Pamphlet revidiert sind, bitten wir dich, den haftungsbezogenen Teil durchzustreichen und von den Kunden NICHT unterschreiben zu lassen.

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2.

Vom Tauchschüler unterschriebene „Erklärung zum Gesundheitszustand“/Ärztliches Attest. Wenn der Tauchschüler einen der Punkte auf der Erklärung zum Gesundheitszustand mit „ja“ beantwortet hat, muss ein Arzt seine Tauchtauglichkeit dadurch bestätigen, in dem er dies auf dem Teil „Ärztliches Attest“ ausfüllt und unterschreibt, bevor der Tauchschüler an Trainings-Aktivitäten im Wasser teilnehmen darf. Die medizinischen Anforderungen können von Land zu Land verschieden sein, wenn du dir nicht sicher bist, kontaktiere dein zuständiges PADI Büro.

3.

Vom Tauchschüler unterschriebene Einverständniserklärung „Standardverfahren für sicheres Tauchen“.

4.

Die Wiederholungsfragen für jeden der Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, von dem Tauchschüler unterschrieben. (Du musst entweder die vom Tauchschüler beantworteten und unterschriebenen Wiederholungsfragen aufbewahren oder im Training Record des Tauchschülers dokumentieren, dass du die vom Tauchschüler beantworteten Wiederholungsfragen mit ihm besprochen hast. Hierfür kannst du die Student Record File Mappe verwenden.)

Hinweis: Die Tauchschüler können dir auch Kopien der von ihnen beantworteten Wiederholungsfragen abgeben, wenn sie die Originale lieber als Referenz und Lernhilfe in ihren Manuals behalten wollen. Weder du noch deine Tauchschüler dürfen leere Seiten mit Wiederholungsfragen kopieren.

5.

Die Antwortbogen der Quizzes für jeden Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie muss von dem Tauchschüler unterschrieben sein, und jede nicht oder falsch beantwortete Frage muss mit den Initialen des Tauschülers versehen sein. (Beim Scuba Diver Kurs müssen die Antwortbogen der Quizzes aufbewahrt werden.)

6.

Vom Tauchschüler unterschriebene Abschlussprüfung, mit den Initialen des Tauchschülers neben jeder falsch oder nicht beantworteten Frage.

7.

Daten, wann die Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge abgeschlossen wurden und ggf. das Ausstellungsdatum des Open Water Diver Überweisungsformulars, jeweils mit den Initialen sowohl des Instructors als auch des Tauchschülers versehen.

8.

Falls ein Tauchschüler von dir überwiesen wird oder du einen überwiesenen Tauchschüler akzeptierst, Kopien aller erforderlichen Überweisungsunterlagen.

1-24


Übersicht Kursstandards Open Water Diver Kurs und Scuba Diver Kurs Brevetvoraussetzung:

keine

Mindestalter:

10 Jahre

Empfohlene Kursdauer:

ca. 31 Stunden (Scuba Diver: 19 Stunden), basierend auf einer Kursgrösse von 10 Personen)

Minimum Freiwasser-Training:

4 Tauchgänge mit Gerät (Scuba Diver: 2 Tauchgänge mit Gerät) 1 optionaler Schnorchel-Tauchgang, 1 empfohlener „Abenteuertauchgang“

Anzahl Tauchschüler je Instructor: 8 Tauchschüler je Instructor (8:1) oder maximal (12:1) 12 Schüler mit 2 zertifizierten Assistenten Minimum Tauchlehrerstufe:

Underwater Instructor

Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschüler zu Instructor beträgt für sämtlichen Freiwasser-Trainingstauchgänge, welche mit Kindern zwischen 10 und 11 Jahren durchgeführt werden, 4:1. Es dürfen nicht mehr als 2 Kinder zwischen 10 und 11 Jahren in eine Gruppe von 4 Tauchschülern integriert werden. (TB 4/2001)

Brevetierungsverfahren Der brevetierende Instructor stellt die Brevetierung für Open Water Diver und Scuba Diver aus, in dem er einen ausgefüllten und unterschriebenen Brevetantrag („PIC“) an PADI sendet. Der Instructor, der den letzten Freiwasser-Tauchgang durchführt, brevetiert den Taucher und unterschreibt den Brevetantrag („PIC“). Er muss auch sicherstellen, dass der Tauchschüler alle Brevetierungsanforderungen erfüllt.

1-25


Tauchgang mit Enriched Air Wenn du ein PADI Enriched Air Specialty Instructor bist, kannst du den Freiwasser-Trainingstauchgang # 4 des Open Water Diver Kurses mit Tauchgang # 1 des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses kombinieren. Dies gestattet es dir, deinen Tauchschülern das Tauchen mit Enriched Air Nitrox im Rahmen ihres letzten Freiwasser-Trainingstauchgangs vorzustellen und ihnen diesen Tauchgang auf beide Kurse und auf beide Brevets anzurechnen. Schaue in deinen „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Guide“ für weitere Informationen. Um Freiwasser-Trainingstauchgang # 4 des Open Water Diver Kurses mit Trainingstauchgang # 1 des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses kombinieren zu können, ist folgendes erforderlich: 1.

Die Tauchschüler müssen mindestens 15 Jahre alt sein und erfolgreich die Freiwasser-Trainingstauchgänge # 1-3 des Open Water Diver Kurses absolviert haben.

2.

Der Sauerstoffanteil der Enriched Air Mischung für diesen Tauchgang muss 32% oder mehr betragen, maximal 40%. Die Tauchschüler müssen den Tauchgang innerhalb der Nullzeitgrenzen unter Verwendung der Enriched Air RDPs für EANx32 oder EANx36 planen. Falls der Tauchgang mit einer anderen Mischung als EANx32 oder EANx36 erfolgt, so müssen die Tauchschüler den Enriched Air RDP für weniger Sauerstoff verwenden, als die Mischung tatsächlich enthält. Es wird empfohlen, dass die Tauchschüler auch Nitrox-fähige Tauchcomputer verwenden, dies wird aber nicht verlangt.

3.

Vor dem Tauchgang musst du den Tauchschülern das „Dive Today“ Briefing halten, wie beim Enriched Air Trainingstauchgang 1 beschrieben, und die Tauchschüler müssen zeigen, dass sie alles verstanden haben und beherrschen („Mastery“). Die erforderlichen Informationen kannst du in das Briefing für den OWD Tauchgang # 4 integrieren.

4.

Vor der Teilnahme am Enriched Air Trainingstauchgang 1 müssen die Tauchschüler erfolgreich am Praxis-Workshop 1 teilnehmen.

5.

Die Tauchschüler müssen vor dem Tauchgang die „Haftungsausschluss- und Risikoübernahmeerklärung für das Tauchen mit Enriched Air (Nitrox)“ ausfüllen und unterschreiben.

6.

Du musst bei diesem Tauchgang direkte Supervision über die Tauchschüler ausüben; hierfür gelten die „Ratios“ des Open Water Diver Kurses.

7.

Die maximal zulässige Tiefe dieses Tauchgangs beträgt 18 Meter bzw. diejenige Tiefe, bei der die Enriched Air Mischung einen Sauerstoff-Partialdruck von 1,4 bar erreicht, wobei die flachere der beiden Tiefen massgebend ist.

1-26


HINWEIS: DISCOVER Enriched Air NITROX Option Der im Oktober 2003 vorgestellte, revidierte PADI Enriched Air Diver Spezialkurs ermöglicht es jetzt PADI Enriched Air Instructors, brevetierten Tauchern, die an den ersten beiden Teilen des Kurses teilgenommen haben, das neue PADI DISCOVER Enriched Air NITROX Brevet anzubieten. Diese neue Einsteigerstufe kann von Nutzen sein, wenn dir kurzfristig kein Freiwasser zur Verfügung steht oder wenn Taucher sich nicht lange genug in deinem Gebiet aufhalten, um den kompletten Kurs zu absolvieren. Von Interesse kann dieser Kurs auch für Taucher sein, die erst einmal ein wenig mehr über „Enriched Air“ erfahren wollen, ohne sich in einen kompletten Kurs einschreiben zu müssen. PADI DISCOVER Enriched Air NITROX besteht aus den folgenden Teilen des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses: 1.

Entwicklung der theoretischen Kenntnisse Teil 1 Lesen von Kapitel Eins im PADI Enriched Air Diver Manual und Beantworten der Wiederholungsfragen zu Kapitel Eins. Inhalte sind: Enriched Air Ausrüstung, Sauerstoffeinwirkung und Sauerstoffanalyse, Gefahrenmanagement, Verwendung von Enriched Air. Die Verwendung des PADI Enriched Air Diver Manuals ist verbindlich vorgeschrieben. Dringend empfohlen wird zudem die Verwendung der PADI Enriched Air Diver DVD bzw. des Videos.* Bitte beachte, dass für die Brevetierung zum PADI Enriched Air Diver die Verwendung der DVD bzw. des Videos verbindlich ist.

2.

Praxis-Workshop 1 Inhalte sind: Gebrauch eines Sauerstoff-Analysegeräts zur Bestimmung des Sauerstoffanteils einer Enriched Air Mischung, Überprüfung und Bestätigung der Erstanalyse des Sauerstoffanteils, Kontrolle und Unterschreiben des Füll-Logs.

3.

Ein Tauchgang mit Enriched Air im Rahmen des Programms kann erfolgen, ist aber nicht vorgeschrieben.

Die erfolgreiche Teilnahme an DISCOVER Enriched Air NITROX erlaubt dem Taucher das Tauchen mit Enriched Air mit bis zu 32% Sauerstoff innerhalb der Nullzeitgrenzen des Pressluft-RDPs oder eines PressluftTauchcomputers bis auf eine Tiefe von maximal 30 Meter (abhängig von der Brevetierungsstufe des Tauchers und seiner Erfahrung), unter der indirekten Supervision durch einen PADI Profi (Divemaster, Assistant Instructor oder Instructor), der selbst brevetierter Enriched Air Diver ist. Um DISCOVER Enriched Air NITROX durchzuführen, halte dich an die Standards im Abschnitt „Dive Today und DISCOVER Enriched Air NITROX“, die du in der revidierten „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Outline“, Ausgabe Januar 2004, findest. Die revidierten englischen Seiten kannst du bei PADI Pros/Training and Education/ New DISCOVER Enriched Air NITROX herunterladen. In den übersetzten Ausgaben des neuen Instructor Guides werden alle Neuerungen bereits enthalten sein. Bei der Beantragung eines Brevets vermerke „DISCOVER Enriched Air NITROX“ auf dem PIC du kannst dazu entweder den üblichen PIC Umschlag aus Papier oder das PIC Online Verfahren wählen. Auf dem Brevet, das der Taucher erhält, sind deutlich die Beschränkungen dieser Stufe bzgl. Sauerstoffanteil, Tiefe und Supervision aufgedruckt 1-27


(siehe Tabelle in der Anlage). Interessierte DISCOVER Enriched Air NITROX Taucher können auch die restlichen Teile des PADI Enriched Air Diver Spezialkurses absolvieren, um das PADI Enriched Air Diver Brevet zu erhalten. Hinweis: Das bei padi.com im PADI Pros Bereich abrufbare Update zur PADI „Enriched Air Diver Specialty Course Instructor Outline“ hatte in der ersten Version zunächst die DVD bzw. das Video als verbindlich für DISCOVER Enriched Air NITROX genannt. Bitte beachte, dass dies inzwischen geändert wurde.

Gleichzeitige Ausbildung: PADI Open Water Diver Kurs und ein Spezialkurs Die PADI Standards erlauben bereits, dass du gleichzeitig mit dem PADI Open Water Diver Kurs die PADI Spezialkurse Enriched Air Diver, Digital Underwater Photographer und National Geographic unterrichtest. Dies wird nun erweitert auf die Spezialkurse Bootstauchen, Tauchen in grösserer Höhe, Tauchen im Trockentauchanzug sowie das Project AWARE Programm und AWARE – Korallenriffschutz. Den theoretischen Kenntnissen und Fertigkeiten, die ein Taucher auf Beginnerniveau aufnehmen kann, ist jedoch eine Grenze gesetzt. Um eine Überforderung der Tauchschüler zu vermeiden, musst du die gleichzeitige Ausbildung mit dem PADI Open Water Diver Kurs auf einen Spezialkurs beschränken. Entscheidest du dich für eine Integration eines Spezialkurses in deine Open Water Diver Kurse, achte besonders auf die Fähigkeit jedes einzelnen Tauchschülers, die Leistungsanforderungen zu erfüllen, ohne das er überfordert wird. Dein Hauptaugenmerk muss darauf gerichtet bleiben, dass du den Tauchern dabei hilfst, die theoretischen Kenntnisse und die Tauchfertigkeiten des PADI Open Water Diver Kurses zu meistern. Mit sofortiger Wirkung kannst du einen der folgenden Spezialkurse – Tauchen im Trockentauchanzug, Tauchen in grösserer Höhe oder Bootstauchen – in deine Beginnerausbildung integrieren, indem du alle vier Freiwassertauchgänge des Open Water Diver Kurses von einem Boot aus, in grösserer Höhe oder im Trockentauchanzug machst (je nachdem, welchen Spezialkurs du gewählt hast). Die Fertigkeiten aus Tauchgang #1 des betreffenden Spezialkurses können zu jedem Zeitpunkt während der Freiwasser-Trainingstauchgänge Zwei bis Vier des Open Water Diver Kurses durchgeführt werden. Tauchgang #2 des betreffenden Spezialkurses muss nach der Brevetierung als Open Water Diver erfolgen, um das Specialty Diver Brevet zu erlangen. Der Teil „Entwicklung der theoretischen Kenntnisse“ und die Wiederholungsfragen können jederzeit vor der Brevetierung zum entsprechenden Specialty Diver erfolgen. Du musst sicherstellen, dass alle Leistungsanforderungen für den jeweiligen Spezialkurs erfüllt wurden. Die administrativen Unterlagen für den Spezialkurs müssen vor Freiwasser-Tauchgang #2 des Spezialkurses vervollständigt werden. 1-28


Beachte, dass ebenso wie bei anderen Abenteuertauchgängen bzw. Spezialkurs-Tauchgängen, die Tauchschüler eine Anrechnung auf das Adventures in Diving Programm erhalten können. Jedoch müssen die Taucher in diesem Fall das Specialty Diver Brevet erlangen (also Tauchgang #2 des betreffenden Spezialkurses absolvieren), um diese Anrechnung zu erhalten. Auf ähnliche Weise kannst du das Project AWARE Programm oder AWARE – Korallenriffschutz in einen Open Water Diver Kurs integrieren. Da diese Programme keine Tauchgänge beinhalten, können sie zu jeder Zeit durchgeführt werden. Gleichzeitige Ausbildung gibt dir die Möglichkeit, interessante Bereiche in den Mittelpunkt zu stellen – in diesem Fall die Kenntnisse, den Respekt und das Bewusstsein hinsichtlich unserer Unterwasserwelt weiter zu entwickeln. (TB 3/2006)

National Geographic Diver In einem PADI National Geographic Dive Center können sich interessierte Personen zum Beginnerkurs des National Geographic Diver Programms anmelden. Dieses Programm enthält sämtliche Kenntnisse und Fertigkeiten des PADI Open Water Diver Kurses – plus zusätzliche Informationen und Anforderungen für das National Geographic Diver Brevet. Der Kurs muss ein Minimum von 5 Freiwasser-Tauchgängen beinhalten (statt nur vier beim PADI Open Water Diver), um sämtliche Anforderungen des PADI Open Water Diver Kurses und des National Geographic Diver Programms zu erfüllen. Einzelne National Geographic Diver Fertigkeiten können bereits in die Freiwasser-Tauchgänge 3 und 4 des Open Water Diver Kurses integriert werden, sie können aber auch komplett in mindestens einem zusätzlichen Freiwasser-Tauchgang separat absolviert werden. Taucher, die das National Geographic Diver Brevet in diesem 5-Tauchgänge-Programm erzielen, können sich ihre Erfahrung als Abenteuertauchgang auf das Adventures in Diving Programm und ebenso auf den Master Scuba Diver (als Spezialkurs) anrechnen lassen. Für weitere Informationen siehe die „PADI National Geographic Diver Program Instructor Outline“.

Abenteuertauchgang Nachdem die Tauchschüler Freiwasser-Tauchgang Vier des Open Water Diver Kurses erfolgreich abgeschlossen haben, solltest du sie für das Adventures in Diving Programm und die PADI Spezialkurse interessieren. Um dies zu erreichen, kannst du, nachdem die Tauchschüler alle Anforderungen für die Open Water Diver Brevetierung erfüllt haben, einen „Abenteuertauchgang“ („Adventure Dive“) aus dem Adventures in Diving Programm als dritten Trainings-Tauchgang des Tages durchführen. Es liegt in deinem Ermessen, ob du deinen Tauchschülern diesen Tauchgang auf das Adventures in Diving Programm oder den entsprechenden PADI Spezialkurs anrechnen willst. Um eine Anrechnung im Adventures in Diving Programm oder dem entsprechenden Spezialkurs zu ermöglichen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1-29


1.

Du führst das Briefing für den Tauchgang entsprechend der Richtlinien für das Adventures in Diving Programm und/oder der Kursausarbeitung für den entsprechenden Spezialkurs durch.

2.

Du führst den Tauchgang selbst entsprechend der Kursausarbeitung für das Adventures in Diving Programm und/oder der Kursausarbeitung für den entsprechenden Spezialkurs durch.

3.

Die Tauchschüler tragen den Tauchgang in ihren Logbüchern ein und du unterschreibst den Eintrag.

4.

Die Tauchschüler erfüllen alle Eingangsvoraussetzungen für die Teilnahme am Adventures in Diving Programm. Du überprüfst dies und bewahrst die entsprechenden Unterlagen bei den Kursunterlagen des Tauchschülers auf.

1-30


Zwei SchwimmbadTauchgänge Die wahrscheinlich wichtigste Überlegung bei der Organisation und Durchführung der Schwimmbad-Tauchgänge ist: Es ist das Tauchen, weswegen sich die Schüler zum Kurs angemeldet haben! Die Tauchschüler interessieren sich für das Tauchen und deine SchwimmbadTauchgänge geben ihnen den ersten Eindruck davon. Es ist daher für die Motivation und den Enthusiasmus der Tauchschüler wichtig, die Schwimmbad-Tauchgänge für sie zu einem Erlebnis zu machen, das Spass macht, spannend ist und ihre Erwartungen übertrifft – und genau das wird massgeblich beeinflussen, ob sie nach dem Kurs weiter tauchen werden und ebenso, ob sie ihre Tauchausbildung weiter fortsetzen werden. Die Schwimmbad-Tauchgänge eröffnen den Tauchschülern nicht nur die Möglichkeit, die Erfahrung des Tauchens zu erleben und fördern ihre Motivation, sondern hier beginnt auch die Entwicklung ihrer Tauchfertigkeiten und die Weiterentwicklung ihrer Kenntnisse in Tauchtheorie, weil sie hier die Gelegenheit bekommen, praktisch anzuwenden, was sie bereits gelernt haben. Die Reihenfolge der Übungen folgt den Gestaltungsprinzipien des Ausbildungssystems, alle Übungen so zu präsentieren, dass für die Tauchschüler die Voraussetzungen geschaffen werden, dass sie die Übungen meistern können, dass sie motiviert sind, dass sie Bereitschaft zeigen und dass sie ausreichend wiederholen und üben können.

Durchführung und Standards Mit deinem Einverständnis können Tauchschüler den Open Water Diver Kurs beginnen, in dem sie Taucherfahrungen angerechnet bekommen, die sie bereits im Rahmen des PADI Discover Scuba Diving Programms gemacht haben. In deiner Verantwortung liegt es, sicherzustellen, dass diese Tauchschüler angemessen auf die nächsten Ausbildungsteile vorbereitet sind. Wenn dies nicht der Fall ist, musst du mit ihnen im erforderlichen Umfang wiederholen und üben. Vor Schwimmbad-Tauchgang Eins müssen die Tauchschüler entweder das Briefing des Discover Scuba Diving Programms oder Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie abschliessen. Die Tauchschüler möglichst schnell ins Wasser zu bringen, fördert ihre Lernbereitschaft. Es wird empfohlen, auch Open Water Diver und Scuba Diver mittels des Discover Scuba Diving Briefings auf Schwimmbad-Tauchgang Eins vorzubereiten und Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie nachfolgen zu lassen.

Schwimmbad-Tauchgänge Zwei bis Fünf Die entsprechenden Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie können vor oder nach den entsprechenden SchwimmbadTauchgängen durchgeführt werden.

2-1


Wie im Teil „Schwimmbad-Tauchgänge“ aufgeführt, hat jeder dieser Tauchgänge eine Reihe von Fertigkeiten und Leistungsanforderungen mit Empfehlungen, wie diese Leistungsanforderungen erreicht werden können. Die Tauchschüler erlernen die Fertigkeiten in Einzelschritten: •

Oft (aber nicht notwendigerweise) erfolgt eine Vorschau im Open Water Diver Video oder der Open Water Diver CD-ROM.

Du beschreibst die Fertigkeit im Briefing, verstärkst ihren Wert und stellst sicher, dass die Tauchschüler verstehen, was erreichen sollen.

Du demonstrierst die Fertigkeit einmal oder mehrmals, wie erforderlich.

Die Tauchschüler üben die Fertigkeit.

Du wiederholst Demonstrationen, gibst Hilfestellungen und löst Probleme bis die Tauchschüler die Fertigkeit beherrschen.

Bei den Schwimmbad-Tauchgängen ist das „Beherrschen“ einer Fertigkeit definiert als die Durchführung der Fertigkeit, so dass die festgesetzte Leistungsanforderung erfüllt ist und die Ausführung in einer entsprechend leichten, flüssigen und wiederholbaren Weise erfolgt, wie man es von einem Open Water Diver erwarten kann. Ein Tauchschüler, der eine festgesetzte Leistungsanforderung so erfüllt, dass sich die Frage stellt, ob er diese Fertigkeit wirklich mehrere Male wiederholen könnte, entspricht nicht dieser Definition. BeginnerTauchschüler müssen eine Fertigkeit nicht mit der Perfektion durchführen, die man von einem Divemaster erwartet, aber sie sollten sie solange üben, bis du sicher sein kannst, dass sie sie zuverlässig ausführen können. Das Eingangs-Training jeder neuen Fertigkeit muss während der Ausbildung direkt durch einen PADI Instructor im Lehrstatus erfolgen, mit einer Ausnahme: „zertifizierte Assistenten“, die ihre PADI-Mitgliedschaft erneuert haben (und versichert sind, falls verlangt), sind autorisiert, die Schnorchelfertigkeiten in Schwimmbad-Tauchgang Vier durchzuführen (TB 2/2000). Nach dem Eingangs-Training kann die weitere Entwicklung der jeweiligen Fertigkeiten unter der Supervision eines zertifizierten Assistenten erfolgen. Du kannst auch einen PADI Assistant Instructor einsetzten, um unter deiner direkten Supervision (damit du verbessern oder ergänzen kannst, falls nötig) eine neue Fertigkeit zu lehren.

Verhältniszahl Tauchschüler je Instructor im Schwimmbad •

Maximum 10 Tauchschüler je Instructor (10:1) für jeweils 4 zusätzliche Tauchschüler muss ein zertifizierter Assistent eingesetzt werden

Ein PADI Instructor im Lehrstatus muss die abschliessende Beurteilung durchführen, um sicherzustellen, dass die Tauchschüler jede Fertigkeit beherrschen. Die Schnorchelfertigkeiten können von einem „zertifizierten Assistenten“ beurteilt werden.

2-2


Wenn du zertifizierte Assistenten zur Entwicklung der Fertigkeiten einsetzt (zum Beispiel, wenn ein Tauchschüler mit einer bestimmten Fertigkeit Probleme hat) musst du sicher sein können, dass die zertifizierten Assistenten verstanden haben, dass du die abschliessende Beurteilung durchführen musst, bevor der Tauchschüler fortfahren kann. Gib den Tauchschülern die Möglichkeit die Fertigkeiten zu üben, nachdem sie gezeigt haben, dass sie die Übungen beherrschen, zum Beispiel durch freie Zeit während der Schwimmbad-Tauchgänge. Wiederholungen ermöglichen und erleichtern es den Tauchschülern, zu behalten, wie die Übung durchgeführt wird. Je mehr sie im Schwimmbad geübt haben, desto besser werden ihre Leistungen im Freiwasser sein. Ein Weg, den Tauchschülern weitere Übungsmöglichkeiten zu bieten, nachdem sie zum ersten Mal gezeigt haben, dass sie eine Fertigkeit beherrschen, ist der Einsatz von zertifizierten Assistenten. Sie wiederholen mit ihnen bereits gelernte Fertigkeiten, während du mit anderen Tauchschülern arbeitest, die neue Fertigkeiten üben.

Empfehlungen Der Zweck der Schwimmbad-Tauchgänge ist es, eine Grundlage an Tauchfertigkeiten für den Übergang zu den Freiwasser-Tauchgängen zu schaffen. Aus diesem Grunde wird empfohlen, dass du bei der Durchführung der Schwimmbad-Tauchgänge die Bedingungen im Freiwasser weitestgehend nachahmst. Beginne schon im ersten SchwimmbadTauchgang, die Tauchschüler ans Freiwasser zu gewöhnen. Diese Methode ist effektiver, als zu versuchen, alles in den letzten Tauchgang zu packen. 1.

Sorge für Spass. Tauchschüler lernen besser, lernen schneller, nehmen Herausforderungen mit mehr Begeisterung an und verlieben sich sofort in das Tauchen, wenn sie Spass haben. Wie du dieses Ziel erreichst, hängt sehr stark von deiner eigenen Persönlichkeit ab, aber Humor, gutmütige Spiele und ähnliches machen das Lernen ebenso unterhaltsam wie effektiv. Einfache Ideen wie Schnappschusskameras, mit denen sie in der freien Zeit während der Schwimmbad-Tauchgänge spielen können oder jemand, der ihre Schwimmbad-Tauchgänge auf Video aufzeichnet, um sie später ansehen zu können, motivieren die Tauchschüler.

2.

Sage den Tauchschülern, dass du ihnen Verhaltensweisen für das Freiwasser beibringst: Es ist wichtig, dass die Tauchschüler verstehen, dass sie Verhaltensweisen für Bedingungen im Freiwasser entwickeln. Wenn sie das verstehen, werden sie aktiv am Lernen teilnehmen. Wenn sie sich dieses Zieles nicht bewusst sind, erscheinen ihnen Anweisungen wie „Halte dich nicht am Beckenrand fest“ oder „Behalte deine Maske auf“ willkürlich oder wie eine zusätzliche, grundlose Erschwernis. Erinnere die Tauchschüler daran, was du nachzuahmen versuchst, wenn du sie anweist oder verbesserst. Aussagen wie „Das Meer ist nicht so flach und ruhig wie unser Schwimmbad, also lasst uns die Maske auf und den Schnorchel im Mund behalten“ fördern das Lernen weit mehr als Reglementierungen, die Masken auf und die Schnorchel im Mund zu behalten.

2-3


3.

Lasse die Tauchschüler die vollständige Ausrüstung verwenden, die sie auch im Freiwasser verwenden werden: Auf diese Weise können sie sich an ihre Ausrüstung gewöhnen. Falls die Tauchbedingungen komplette Tauchanzüge mit Kopfhauben erfordern, kannst du es ihnen etwas einfacher machen, in dem du mit etwas weniger (z. B. nur Long-John oder Overall) beginnst und die Sache dann steigerst (in dem du sie z.B. die Weste und dann auch die Kopfhaube anziehen lässt), so dass sie in SchwimmbadTauchgang Drei bei der vollen Ausrüstung angelangt sind.

4.

Verstärke das Buddy System: Verlange von den Tauchschülern, sich nie weiter als Greifdistanz (eine Armlänge) von ihrem Partner zu entfernen. Du kannst daraus ein Spiel machen, in dem du „Verstösse“ zählst und für den / die Taucher (das Buddy Team) mit den wenigsten Buddy Team „Verstössen“ während der Schwimmbad-Tauchgänge einen Preis aussetzt.

Übungen, deren Reihenfolge vom Instructor festgelegt wird Beurteilung der Wassertauglichkeit Vor Freiwasser-Tauchgang Zwei müssen die Tauchschüler von PADI Scuba Diver und Open Water Diver Kursen zeigen, dass sie sich in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, ohne Probleme über Wasser halten können, indem sie ohne irgendwelche Schwimmhilfen 10 Minuten schwimmen oder an der Oberfläche treiben. Irgendwann vor ihrer Brevetierung müssen die Tauchschüler von PADI Open Water Diver Kursen ausserdem 200 Meter ohne Hilfsmittel ununterbrochen schwimmen oder mit Maske, Schnorchel und Flossen 300 Meter ununterbrochen schwimmen. Falls die Tauchschüler aufgrund der Wasserbedingungen Tauchanzüge tragen, die positiven Auftrieb bewirken, müssen sie sich für das Schwimmen oder das Treiben an der Oberfläche mithilfe von Bleigewichten neutral austarieren. Du hast zwei Möglichkeiten, die Beurteilung der Wassertauglichkeit durchzuführen. Die erste Möglichkeit ist, die Open Water Diver Schüler das Streckenschwimmen und dann Open Water Diver und Scuba Diver Schüler gemeinsam die „Überlebensübung“ machen zu lassen, bevor du mit ihnen ins Freiwasser gehst. Dadurch demonstrieren die Tauchschüler ihre Wasservertrautheit und erfüllen die Anforderungen, um mit dem Freiwasser-Training beginnen zu können. Die zweite Möglichkeit ist, die Tauchschüler die 10-minütige Überlebensübung ohne Hilfsmittel durchführen zu lassen. Damit zeigen sie ihre allgemeine Vertrautheit mit dem Wasser, wie dies vor der Teilnahme am Freiwasser-Training erforderlich ist. Das Streckenschwimmen kann dann zu einem anderen Zeitpunkt vor der Brevetierung nachgeholt werden, sogar noch nach Freiwasser-Tauchgang Eins. Eine Person muss schwimmen können und mit dem Element Wasser ausreichend gut vertraut sein, um zu tauchen. Verwende die folgenden Empfehlungen als Hilfestellung, um zu verstehen, was „ausreichend gut vertraut“ bedeutet:

2-4


Tauchschüler sollten ohne anzuhalten und ohne Hilfsmittel eine Strecke schwimmen können, die zeigt, dass sie über eine regelmässige und dem Niveau der Übung angepasste Atemtechnik verfügen. Vermeide eine Atmosphäre, die das Schwimmen wie einen Wettkampf erscheinen lässt, da die Motivation der Tauchschüler während der Ausbildung im Vordergrund steht, können sie ihr eigenes Tempo für das Schwimmen wählen. Zur weiteren Abschätzung der Wasservertrautheit eignen sich Übungen wie einfaches Wassertreten (ohne zusätzliche Gewichte), oder Auf- und Abtauchen und Unterwasserspiele, auch dies in einer lockeren und nicht Wettkampf-ähnlichen Atmosphäre. Denjenigen Personen, die im Wasser schwach erscheinen und als ob sie sich nicht wohl fühlten, solltest du den Rat erteilen, sich mittels Schwimmstunden oder weiterer Übung zu verbessern, bevor sie sich einer Tauchausbildung zuwenden. Empfehle denjenigen, mit geringer Wasservertrautheit, viel zu üben und sich die notwendige Kondition im Wasser zu erarbeiten, die für die Teilnahme an den Freiwasser-Tauchgängen notwendig ist. Vermeide „harte“ Schwimmtests, wie endlose Runden ohne Sinn. So etwas dämpft die Begeisterung und die Motivation der Tauchschüler und spielt im Rahmen des Open Water Diver und Scuba Diver Kurses keine Rolle in der Beurteilung der Wasservertrautheit. Das oberste Ziel für dich als Instructor ist es, mit Einfühlungsvermögen die Sicherheit im Kurs zu gewährleisten, indem du sicherstellst, dass die Tauchschüler über angemessene Schwimmfähigkeit verfügen und dabei diese Erfahrung angenehm und lohnend zu gestalten.

Montage und Demontage der Ausrüstung Leistungsanforderungen: 1.

Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Drei muss der Tauchschüler sein Tauchgerät mindestens drei Mal korrekt montiert und demontiert haben, beim letzten Mal mit minimaler, oder gar keiner Hilfe.

2.

Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Fünf muss der Tauchschüler sein Tauchgerät – einschliesslich der vor dem Ende von Tauchgang Drei geforderten drei Mal – insgesamt mindestens fünf Mal sein Tauchgerät korrekt montiert und demontiert haben, bei den letzten drei Malen mit minimaler, oder gar keiner Hilfe.

3.

Vor dem Ende von Schwimmbad-Tauchgang Drei muss der Tauchschüler die angemessene Pflege des Tauchgerätes nach dem Tauchgang demonstrieren (hier sind einige Simulationen erlaubt, wie bei den Empfehlungen zur Durchführung beschrieben).

4.

Während der Schwimmbad-Tauchgänge ist die Ausrüstung des Tauchschülers gesichert und in Stromlinienform. Dadurch wird beabsichtigt sicherzustellen, dass die Tauchschüler lernen ihre Ausrüstung gewissenhaft zusammenzustellen, um unnötiges Hinterherschleifen und Beschädigungen der Unterwasserwelt zu vermeiden.

2-5


Du musst vor der Brevetierung sicherstellen, dass der Tauchschüler in der Lage ist, seine Ausrüstung gewissenhaft zu montieren und zu demontieren.

Empfehlungen zur Durchführung 1.

Die Leistungsanforderungen 1 und 2 verschaffen die Flexibilität, wann und wo du die Tauchschüler Montage und Demontage der Ausrüstung üben lässt und stellen gleichzeitig sicher, dass über die Dauer des Kurses verteilt, ausreichend wiederholt und geübt wird. Du kannst die Tauchschüler die Ausrüstung während der Schwimmbad-Tauchgänge zusammen bauen lassen oder während der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie oder während beider. Es wird empfohlen, die Montage/Demontage der Ausrüstung zu beginnen, indem du sie zuerst demonstrierst und dann die Tauchschüler zweimal nacheinander ihre Ausrüstung zusammen- und auseinander bauen lässt. Verteile die Wiederholungen dann logistisch vorteilhaft, aber beachte dabei die Leistungsanforderungen. Soweit durchführbar, sollten die Wiederholungen die beschriebene Mindestanzahl überschreiten.

2.

Es ist wichtig, dass die Tauchschüler zeigen, dass sie wissen, wie die Tauchausrüstung gewissenhaft gespült und gepflegt wird. Aus Gründen des Kundenservice übernehmen viele Dive Center die Reinigung und Pflege der Schulungs-/Mietausrüstung. Dies ist absolut angemessen und steht nicht im Widerspruch zur Ausbildung. Sollte es für den Kundenservice von Vorteil sein, kannst du die Leistungsanforderungen erreichen, indem du die Tauchschüler das Spülen simulieren lässt und sie die Pflege der Ausrüstung beim Auseinanderbauen der Ausrüstung, Aufsetzen der Staubschutzkappe usw. durchführen. Obwohl die Tauchschüler die Ausrüstung nicht wirklich spülen sollen, lasse sie die Ausrüstung halten und zeigen (physisch), was sie tun würden, um für ihre Ausrüstung zu sorgen. Sie sollen dabei demonstrieren – nicht nur beschreiben – was sie tun würden. Dies kannst du als Teil eines Vortrags im Rahmen der Entwicklungen der Kenntnisse in Tauchtheorie oder als Teil eines Schwimmbad-Tauchgangs durchführen.

Schnorcheltauch-Fertigkeiten Die folgenden Fertigkeiten des Schnorcheltauchens kannst du deinen Tauchschülern im Schwimmbad-Tauchgang Zwei, Drei, Vier oder Fünf vorstellen (Schwimmbad oder begrenztes Freiwasser); die Fertigkeiten sind zu üben, bis die Tauchschüler alles beherrschen („Mastery“). Diese Flexibilität gilt auch für PADI Divemasters und Assistant Instructors, die ihre PADI Mitgliedschaft erneuert haben und haftpflichtversichert sind (falls – wie im Territorium von PADI Europe – verlangt); PADI DMs und AIs dürfen diese Fertigkeiten selbstständig mit Tauchschülern deines Open Water Diver Kurses durchführen.

2-6


Leistungsanforderungen: Am Ende des Schwimmbad-Tauchgangs Zwei, Drei, Vier oder Fünf (Schwimmbad oder begrenztes Freiwasser) wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

Angemessene Hyperventilation beim Schnorcheltauchen demonstrieren.

2.

In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, von der Oberfläche aus vertikal abtauchen (ohne die Arme zu gebrauchen oder übermässig zu spritzen).

3.

Während des Auftauchens den Schnorchel ausblasen und danach an der Oberfläche durch ihn atmen.

Empfehlungen zur Durchführung 1.

Lasse die Tauchschüler nur ihre Schnorchel-Tauchausrüstung („A,B,C“) anlegen.

2.

Abtauchen von der Oberfläche mit A,B,C – Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Abtauchen von der Oberfläche mit A,B,C, und lasse die Tauchschüler dies üben. Verwende als Technik zum Abtauchen die Hockenhaltung („tuck“) oder das Abknicken in der Hüfte („pike“). Weise auf die Bedeutung einer effektiven Körperhaltung hin, die ein Abtauchen ohne übermässige Anstrengung ermöglicht. Erinnere die Tauchschüler daran, beim Auftauchen nach oben zu schauen, eine Hand zum Schutz über dem Kopf auszustrecken und auf diese Weise an die Oberfläche zu kommen. Lasse die Tauchpartner die Techniken nach dem Verfahren „einer oben / einer unten“ üben.

3.

Ausblasen des Schnorchels – Demonstriere das Ausblasen eines Schnorchels, und zwar je nach Art des Schnorchels mittels der Verdrängungs- oder der Ausblasmethode, und lasse die Tauchschüler dies üben. Es wird empfohlen, eine möglichst grosse Auswahl an Schnorcheln vorzustellen, beide Ausblasmethoden zu demonstrieren und von den Tauchschülern üben zu lassen. Dies Übung kann separat oder als Teil des Abtauchens von der Oberfläche mit A,B,C durchgeführt werden. Erkläre, wie ein bewusst durchgeführtes Hyperventilieren – 3 bis 4 tiefe Atemzüge vor einem Schnorcheltauchgang – dem Taucher dabei hilft, etwas länger unter Wasser bleiben zu können, weil dies den Atemdrang ein wenig verzögert. Erkläre auch, dass übermässiges Hyperventilieren – mehr als 3 bis 4 tiefe Atemzüge – gefährlich sein kann, weil dies den Kohlendioxyd-Level des Tauchers so stark absenken kann, dass dem Körper der Sauerstoff quasi „ausgehen“ kann, bevor der Taucher den Drang zum Auftauchen und Atmen verspürt. Dies kann – ohne Vorwarnung – zu Bewusstlosigkeit und möglicherweise zu Ertrinken führen. Lasse die Taucher üben, wie man vor einem Schnorcheltauchgang mit 3 bis 4 tiefen Atemzügen bewusst hyperventiliert.

4.

2-7

Kombinations-Tauchübung 4 – Demonstriere diese Kombinations-Tauchübung, und lasse sie die Tauchschüler in Form eines Spiels durchführen.


Kombinations-Tauch端bung Vier Zusammenfassung der Fertigkeiten der Kombinations-Tauch端bung: 1.

100 Meter Schwimmen

2.

50 Meter Schnorcheln

3.

4 x Abtauchen

4.

15 Meter Schwimmen unter Wasser

5.

4 x Auftauchen

6.

4 x Schnorchel ausblasen Die dritten 25 Meter: Wiederholung der ersten 25 Meter. Die vierten 25 Meter: Wiederholung der zweiten 25 Meter.

2-8


Schwimmbad-Tauchgang Eins Überblick •

Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

Tarierjacket aufblasen / entleeren an der Oberfläche

Atmen unter Wasser

Ausblasen des Lungenautomaten

Wiedererlangen des Lungenautomaten

Ausblasen einer teilweise gefluteten Maske

Schwimmen unter Wasser

Gebrauch des Finimeters

Atmen aus einer alternativen Luftversorgung

Handsignale

Aufstiege

Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen: Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

Maske, Schnorchel, Flossen, Tarierjacket, Tauchgerät und Gewichte mit Hilfe des Tauchpartners, des Tauchlehrers oder eines zertifizierten Assistenten anlegen und einstellen.

2.

An der Oberfläche das Tarierjacket mit Hilfe des Inflators aufblasen und entleeren.

3.

In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, die richtige Atemtechnik beim Gerätetauchen demonstrieren und dabei daran denken, dass normal geatmet und zu keiner Zeit der Atem angehalten wird.

4.

Einen Lungenautomaten unter Wasser ausblasen, in dem er in ihn hinein ausatmet und in dem er die Luftdusche betätigt, und danach die Atmung wieder aufnehmen.

5.

In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, unter Wasser einen Lungenautomatenschlauch, der sich hinter der Schulter befindet, wiedererlangen.

6.

In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, eine teilweise geflutete Maske unter Wasser ausblasen.

7.

Unter Wasser mit Tauchausrüstung schwimmen, dabei Richtung und Tiefe unter Kontrolle halten und angemessenen Druckausgleich in Ohren und Maske durchführen, um sich an Tiefenänderungen anzupassen.

8.

Unter Wasser den Finimeter finden und ablesen und dementsprechend signalisieren, ob der Luftvorrat ausreichend, oder auf Grund des „Vorsichtsbereich” bereits gering ist.

2-9


9.

In Wasser, das zum Stehen flach genug ist, unter Wasser mindestens 30 Sekunden aus der alternativen Luftversorgung eines anderen Tauchers atmen.

10. Unter Wasser Standard Handsignale erkennen und demonstrieren. 11. Die Techniken für einen richtigen Aufstieg demonstrieren. 12. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten. 13. Ausstieg und Debriefing.

Empfohlene Übungsabfolge (mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen) 1.

Briefing

2.

Vorbereiten der Ausrüstung – Du oder deine Assistenten können die Ausrüstungen bereits vorher montieren, oder das Üben der Montage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

3.

Massnahmen gegen das Beschlagen der Maske – Erkläre den Tauchschülern am Beckenrand verschiedene Techniken.

4.

Einstieg ins Wasser – Lasse die Schüler ohne ihr Tauchgerät ins flache Wasser steigen.

5.

Anlegen der Ausrüstung und der Gewichte – lasse die Schüler ihr Tauchgerät und ihre Gewichte mit gegenseitiger Hilfe der Tauchpartner und Unterstützung durch dich oder deine Assistenten anlegen, während sie im flachen Wasser stehen. Überprüfe den korrekten Sitz von Maske, Schnorchel, Flossen, Bleigurt /Gewichtssystem etc.

6.

Aufblasen / Luftablassen des Tarierjackets – Demonstriere im flachen Wasser die Funktion des Jackets / der Tarierweste mit dem Inflator. Demonstriere auch die richtige Körperhaltung für vollständiges Luftablassen.

7.

Einführung in das Gerätetauchen – Lasse die Tauchschüler in flachem Wasser knien oder sitzen und langsam und tief durch den Lungenautomaten atmen. Gewähre den Tauchschülern ausgiebig Zeit, um sich an das Atmen zu gewöhnen, bevor du zu anderen Übungen übergehst. Für viele ist es ein neues Gefühl – gib ihnen die Möglichkeit, es zu geniessen.

8.

Ausblasen des Lungenautomaten – Demonstriere in flachem Wasser den Tauchschülern beide Ausblasmethoden, durch Ausatmen und unter Verwendung der Luftdusche, und lasse die Tauchschüler beide Methoden üben. Betone die Bedeutung des Ausatmens (ein A-a-a-h-h-h Laut oder ein kontinuierlicher Strom kleiner Luftblasen sorgt dafür, dass die Atemwege offen sind, immer wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist).

2-10


9.

Wiedererlangen des Lungenautomaten – Demonstriere den Tauchschülern in flachem Wasser beide Methoden und lasse die Tauchschüler beide Methoden üben: 1) bei der „arm-sweep“ genannten Methode verwendest du einen Armschwung, 2) die „reach“ genannte Methode ist ein nach-hinten-Greifen über die rechte Schulter zur ersten Stufe. Betone die richtige Körperhaltung, um die zweite Stufe zu finden. Diese Übung kann mit der Übung 8, Ausblasen des Lungenautomaten, kombiniert werden.

10. Maske ausblasen – Demonstriere in flachem Wasser und lasse die Tauchschüler üben, wie eine teilweise geflutete Maske (Augen sind nicht im Wasser) ausgeblasen wird. Betone die richtige Kopfhaltung (nach oben sehen oder, wenn die Maske ein Ausblasventil hat, nach unten) und die Fähigkeit, fortwährend durch die Nase auszuatmen. 11. Schwimmen unter Wasser – Demonstriere in flachem Wasser den Kraulbeinschlag und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone die richtige Bein- / Flossenhaltung und einen langsamen, weiten Flossenschlag. Gib den Schülern Zeit, das Schwimmen unter Wasser zu üben. Hilf Schülern mit körperlichen Behinderungen spezielle Beinschläge, Arme, etc. effektiv einzusetzen, um sich fortzubewegen. 12. Druckausgleich und Schwimmen unter Wasser – Lasse die Tauchschüler die Druckausgleichstechniken üben, während sie langsam vom flachen ins tiefe Wasser schwimmen und umgekehrt. 13. Gebrauch des Finimeters und Erkennen von Handsignalen – Verwende unter Wasser Handsignale, um die Schüler zu fragen, wie viel Luft sie noch haben und fordere sie auf, dir eine Antwort zu geben. Gewöhne die Schüler daran, Handsignale zu verwenden und erwarte eine Antwort. 14. Aufstiege – Lasse die Schüler die Bestandteile des Aufstieges üben – Handsignal, Zeit festhalten, langsam nach oben schwimmen, nach oben sehen, eine Hand zum Schutz über dem Kopf, mit der anderen Luft aus dem Jacket und/oder dem Trockentauchanzug ablassen. 15. Atmen aus einer alternativen Luftversorgung (mindestens 30 Sekunden) – Demonstriere und lasse die Schüler üben, eine alternative Luftversorgung zu lokalisieren, zu sichern und in einer stationären Position daraus zu atmen. Du kannst die Schüler deine alternative Luftversorgung verwenden lassen oder sie wechseln sich als Luftspender und -empfänger ab. 16. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten – Gib den Tauchschülern ausreichend Zeit, den Aufenthalt unter Wasser zu geniessen, Tauchfertigkeiten zu üben, etc. Verwende Spiele, die Spass machen und dazu beitragen, Tauchfertigkeiten und die Erfahrung der Schüler zu entwickeln. 17. Ausstieg – Lasse die Schüler vor dem Verlassen des Wassers ihre Ausrüstung im flachen Wasser ablegen und diese am Beckenrand platzieren.

2-11


Hinweis: Wenn die Logistik es gestattet, kannst du Tauchschülern erlauben, nach erfolgreichem Abschluss aller Tauchfertigkeiten von Tauchgang Nr. 1 im begrenzten Freiwasser direkt zu Freiwasser-Trainingstauchgang Nr. 1 überzuwechseln. Machst du von dieser Option Gebrauch, so stelle sicher, dass dein Briefing vor dem Tauchgang sämtliche Aktivitäten für das „begrenzte Freiwasser“ wie für das Freiwasser beinhaltet, einschliesslich der von dir vorgesehenen Tauchgangs-flexiblen Fertigkeiten. Um diese Option wahrzunehmen, sind der erforderliche Luftvorrat sowie die Bedingungen des Tauchplatzes und der Umgebung zu berücksichtigen. (TB 4/2000).

18. Demontage der Ausrüstung und Pflege – Du oder deine Assistenten können dies für die Schüler übernehmen oder du lässt sie es selbst machen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst. 19. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich. Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung von Schwimmbad-Tauchgang Eins erfüllen, bevor sie an SchwimmbadTauchgang Zwei oder Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen dürfen.

Schwimmbad-Tauchgang Zwei Überblick •

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

Einstieg(e) in tiefes Wasser

Ausblasen des Schnorchels – Ausblasmethode

Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat

Abstiege

Schnorcheln an der Oberfläche mit Tauchgerät

Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen

Atmen U/W ohne Maske

Abkoppeln des Inflatorschlauchs

Jacket an der Oberfläche mit dem Mund aufblasen und entleeren

Neutrale Tarierung

Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“

Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen (SchnellabwurfMechanismus)

Ablegen der Ausrüstung an der Oberfläche und Ausstieg

2-12


Leistungsanforderungen: Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

Den Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen.

2.

Mindestens einen angemessenen Einstieg in tiefes Wasser demonstrieren.

3.

Mittels der Ausblasmethode einen Schnorchel ausblasen und anschliessend durch ihn atmen, ohne dabei das Gesicht aus dem Wasser zu nehmen.

4.

An der Oberfläche mehrere Male von Schnorchel auf Lungenautomat wechseln, ohne das Gesicht dabei aus dem Wasser zu nehmen.

5.

Komplett ausgerüstet mit Tauchgerät mindestens 50 Meter an der Oberfläche schwimmen und dabei durch den Schnorchel atmen.

6.

Einen Abstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode demonstrieren.

7.

Die Maske unter Wasser ganz abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen.

8.

Unter Wasser mindestens eine Minute lang ohne Maske atmen.

9.

Demonstrieren, was im Falle eines defekten Inflators zu tun ist, durch Abkoppeln der Verbindung zwischen Inflatorschlauch und Inflator-Mechanismus an der Oberfläche oder unter Wasser, im Wasser, dass zum Stehen flach genug ist.

10. An der Oberfläche im Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Tarierjacket mit dem Mund mindestens halb aufblasen und danach die Luft vollständig ablassen. 11. Die Tarierung korrekt anzupassen, was bedeutet, an der Oberfläche in Augenhöhe mit einem entleerten Tarierjacket und mit einem normal angehaltenem Atemzug, zu treiben. 12. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, richtig auf das zu-Endegehen der Luft reagieren, in dem er / sie das Handzeichen „Habe keine Luft“ gibt. 13. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten. 14. Einen Aufstieg unter Verwendung der 5-Punkte-Methode demonstrieren 15. An der Oberfläche das Gewichtssystem unter Verwendung des Schnellabwurf-Mechanismus mit minimaler Hilfe ablegen. 16. In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, Gewichtssystem, Tauchgerät und (falls nötig) Flossen ablegen und dann mit der am besten geeigneten Methode aussteigen. (Der Tauchpartner darf dabei helfen.)

2-13


Empfohlene Übungsabfolge (mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen) 1.

Briefing

2.

Vorbereiten der Ausrüstung – Du oder deine Assistenten können die Ausrüstungen bereits vorher montieren oder das Üben der Montage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst.

3.

Anlegen der Ausrüstung – Lasse die Tauchschüler ihr Tauchgerät am Schwimmbeckenrand sitzend anlegen. Hilfestellung kann erfolgen, vorzugsweise von ihrem Tauchpartner.

4.

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüstung – Nachdem die Tauchschüler ihre Ausrüstung angelegt haben, demonstriere und lasse die Tauchschüler üben, wie man die Ausrüstung vor dem Tauchen mit Hilfe des Sicherheitschecks kontrolliert: Tarierjacket (OK), Bleigurt/Gewichtssystem (OK), Verschlüsse / Gurte (OK), Luft (OK), abschliessendes Gesamt-OK.

5.

Empfohlener Einstieg – Kontrollierter Einstieg aus dem Sitzen – Lasse die Tauchschüler im Sitzen Maske und Flossen anlegen und ins Wasser gleiten. (Mache die Tauchschüler darauf aufmerksam, dass sie dabei nicht mit ihren Tauchgeräten am Schwimmbeckenrand aufschlagen.) Erkläre, dass sich diese Technik für Einstiege von festen Untergrund aus niedriger Höhe sowohl für flaches, als auch für tiefes Wasser eignet.

6.

Atmen aus dem Schnorchel und diesen ausblasen – Demonstriere und übe mit den Tauchschülern im flachen Wasser, den Schnorchel mit Wasser zu füllen und wieder auszublasen. Die Tauchschüler sollten eine kontrollierte Atmung entwickeln, die es ihnen ermöglicht, beim Atmen durch den Schnorchel das Gesicht im Wasser zu behalten. Betone die richtige Position des Schnorchels und die Kontrolle der Atemwege. Nachdem sie ausreichend üben konnten, lasse die Tauchschüler mindestens 50 Meter an der Oberfläche schwimmen, um das Schwimmen an der Oberfläche zu einem Tauchplatz zu simulieren. Betone die richtige Körperhaltung (Kopf etwas höher, um den Schnorchel aus dem Wasser zu halten, Arme seitlich angelegt) und langsame, entspannte Geschwindigkeit (dabei Flossen unter der Wasseroberfläche).

7.

Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat – In flachem Wasser demonstriere und lasse die Tauchschüler den Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat und umgekehrt üben. Lasse die Tauchschüler den Wechsel Schnorchel/Lungenautomat üben, während sie schwimmen.

8.

5-Punkte-Abstieg – In Wasser, das zu Stehen zu tief ist, demonstriere und lasse die Tauchschüler einen Abstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode üben.

2-14


Abstieg 1. Gib dem Tauchpartner das Zeichen zum Abtauchen 2. Orientiere dich an einem Bezugspunkt 3. Wechsle von Schnorchel auf Lungenautomat 4. Halte die Zeit fest 5. Entleere das Jacket und führe den Druckausgleich während des Abstiegs durch 9.

Atmen U/W ohne Maske (für mindestens 1 Minute) – Demonstriere und lasse die Tauchschüler das Atmen U/W ohne Maske üben, während sie in flachem Wasser sitzen oder knien. Betone die Kontrolle der Atemwege und das Ausatmen durch die Nase. (Sag, dass die Tauchschüler nicht ihre Nase zuhalten.)

10. Abnehmen und Wiederaufsetzen der Maske U/W – Demonstriere und lasse die Tauchschüler üben, wie U/W die Maske ganz abgenommen, wieder aufgesetzt und ausgeblasen wird, diese Übung erfolgt sitzend oder kniend in flachem Wasser. Erlaube den Tauchschülern, falls sie dies wünschen, dass sie die Maske zunächst nur teilweise ausblasen. Lege Wert auf die richtige Positionierung der Maske. Diese Übung kann in Verbindung mit Übung 9, Atmen U/W ohne Maske, durchgeführt werden. 11. Abkoppeln des Inflatorschlauchs- Lasse die Tauchschüler auf einen blockierten Inflatorknopf reagieren, in dem sie den Inflatorschlauch von ihrem Tarierjacket abkoppeln. Um den blockierten Inflator zu simulieren, lasse die Tauchschüler mit einer Hand den Knopf gedrückt halten, während sie mit der anderen Hand den Schlauch abkoppeln. Nach der Übung schliessen die Tauchschüler den Schlauch wieder an, damit sie ihre Jackets / Tarierwesten wieder mit Hilfe des Inflators aufblasen können. 12. Aufblasen des Jackets / der Tarierweste mit dem Mund – Demonstriere und lasse die Tauchschüler üben, an der Oberfläche ihre Jackets / Tarierwesten aufzublasen. Betone, den Luftablassknopf loszulassen, wenn nicht gerade in das Mundstück geblasen wird, um zu verhindern, dass die Luft gleich wieder entweicht. 13. Neutrale Tarierung- Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man an der Oberfläche durch das Hinzufügen / Wegnehmen von Gewichten, neutrale Tarierung erreicht. Wenn die Tauchschüler dies mit vollen Pressluftflaschen tun, füge Gewichte hinzu, um den Luftverbrauch während des Tauchens auszugleichen – üblicherweise etwa 2 Kg je Pressluftflasche.

2-15


14. Simulationsübung: „Die Luft geht zu Ende“ – Simuliere ein zu-Ende-gehen des Luftvorrates, damit die Tauchschüler die kontinuierliche Zunahme des Atemwiderstandes kennen lernen. Erkläre in der Vorbesprechung den ganzen Vorgang und das entsprechende Handzeichen, das die Tauchschüler geben müssen, wenn der Atemwiderstand grösser wird. Beginne, in dem du dich am Grund, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, vor eine/n Tauchschüler/in positionierst und das Flaschenventil langsam zudrehst, bis er / sie merkt, dass sich die Luftzufuhr verringert. Lasse das Flaschenventil während der ganzen Zeit nicht los und öffne es sofort wieder auf das Handzeichen „Habe keine Luft mehr“. 15. Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen – Lasse die Tauchschüler in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, ihr Gewichtssystem ablegen und – im Idealfall – wie bei einem Notfall, abwerfen. Wenn das nicht möglich ist (zum Beispiel um den Boden des Schwimmbades nicht zu beschädigen), lasse sie die Gewichte dir oder deinem Assistenten übergeben oder am Beckenrand oder auf einem Auftriebskörper ablegen. Tauchschüler mit Gewichtssystemen, sollten ihren Schnellabwurf-Mechanismus im flachen Wasser betätigen. Falls dies aus technischen Gründen notwendig sein sollte, kannst du zuvor die Menge der Gewichte in so einem Gewichtssystem reduzieren. 16. 5-Punkte-Aufstieg – Baue auf der Aufstiegsübung des vorigen Schwimmbad-Tauchgangs auf und lasse die Tauchschüler die 5 Punkte des Aufstieges durchführen. Aufstieg 1. Gib dem Tauchpartner das Zeichen zum Auftauchen - warte, bis der Instructor das Zeichen gibt 2. Halte die Zeit fest 3. Eine Hand über dem Kopf - die andere bedient das Tarierjacket zur Kontrolle der Tarierung 4. Schaue nach oben 5. Schwimme langsam nach oben und drehe dich 17. Ausstieg aus tiefem Wasser – Demonstriere den Ausstieg aus tiefem Wasser und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone, dass die Gewichte zuerst abgelegt werden, dann das Tauchgerät und falls nötig, auch die Flossen. Die Tauchschüler müssen aus dem Wasser klettern oder ihre Flossen als Antriebskraft gebrauchen, um aus dem Wasser zu gelangen (durch Flossenschlagen und sich gleichzeitig am Beckenrand hochziehen.) Der Tauchpartner darf dabei helfen. 18. Anlegen des Tauchgeräts und der Gewichte – Lasse die Tauchschüler ihre Ausrüstung anlegen und den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen. Lege Wert auf Hilfestellung durch den Tauchpartner.

2-16


19. Einstieg in tiefes Wasser – empfohlen „Grosser Schritt vorwärts“. Demonstriere den Einstieg und lasse die Tauchschüler dies üben. Betone die folgenden Punkte: Kontrolle, ob Einstiegsstelle frei; Maske festhalten; OK zum Einstieg signalisieren; von der Einstiegsstelle wegschwimmen. Erkläre, dass dies der typische Einstieg von Tauchbooten ist. 20. Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für Spiele, praktische Übungen und Wiederholungen ein. Du kannst dies erreichen, in dem du die Tauchschüler die Kombinations-Tauchübung Zwei durchführen lässt – aber behandle sie als Spiel; vermeide den Eindruck eines Drills oder einer Übung. Eine Methode kann sein, den Tauchschülern deine wasserfeste Referenztafel („PADI Confined Water Aquatic Cue Card“) zu geben und sie die Buddy Teams durchreichen zu lassen, damit sie sehen, was als nächstes kommt, wenn sie durch die Übungen gehen. 21. Ausstieg – Lasse die Schüler den Ausstieg aus tiefem Wasser zur Übung wiederholen. 22. Demontage der Ausrüstung und Pflege – Du oder deine Assistenten können die Ausrüstungen demontieren oder das Üben der Demontage durchführen, in Abhängigkeit davon, wann du die Anforderungen für Montage / Demontage der Ausrüstung erfüllen willst. 23. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich. Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung von Schwimmbad-Tauchgang Zwei erfüllen, bevor sie an SchwimmbadTauchgang Drei teilnehmen dürfen.

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2-18


Schwimmbad-Tauchgang Drei Überblick •

Neutrale Tarierung, Balancieren auf den Flossenspitzen („Fin Pivot“), Aufblasen des Tarierjackets mit Mund und Inflator

U/W neutral tariert schwimmen

Lösen eines Krampfes

Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers

Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mit Atmen aus der alternativen Luftversorgung

Atmen aus abblasendem Automaten

Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg

Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen: Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

Unter Wasser ohne Hilfen neutrale Tarierung herstellen, in dem er / sie auf den Flossenspitzen oder, wenn erforderlich, einem anderen Kontaktpunkt des Körpers balanciert (Aufblasen des Tarierjackets mit dem Mund und dem Inflator).

2.

Unter Wasser mindestens 10 Meter schwimmen und dabei neutrale Tarierung aufrecht erhalten.

3.

Die Technik zum Lösen eines Krampfes demonstrieren.

4.

An der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, einen ermüdeten Taucher 25 Meter schleppen / schieben.

5.

Auf das zu-Ende-gehen der Luft reagieren, in dem er / sie das Handzeichen „Habe keine Luft“ gibt, dann die alternative Luftversorgung des Tauchpartners sichert und aus ihr schwimmend für mindestens 1 Minute atmet.

6.

Unter Verwendung einer alternativen Luftversorgung mit einem anderen Taucher die Luft teilen, und zwar als Luftspender. (Tauchschüler, die bei der Übung „Luft geht zu Ende“ in diesem Tauchgang Drei oder im Schwimmbad-Tauchgang Eins bei der Übung „Atmen aus einer alternativen Luftversorgung“ bereits Luftspender waren, haben diese Leistungsanforderung damit bereits erfüllt.)

7.

Aus einem abblasenden Lungenautomaten mindestens 30 Sekunden auf effektive Weise atmen.

8.

Einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg simulieren, in dem er / sie horizontal, unter Wasser mindestens 9 Meter schwimmt, die ganze Zeit kontinuierlich ausatmet und dabei einen kontinuierlichen Laut erzeugt.

9.

Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

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Empfohlene Übungsabfolge (mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen) 1.

Briefing

2.

Vorbereiten der Ausrüstung

3.

Anlegen der Ausrüstung – Lege Wert auf ein zunehmendes Mass an Selbstständigkeit, erlaube dabei, dass der Tauchpartner hilft. Lasse aber nicht zu, dass ein Tauchpartner für den anderen alles macht.

4.

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüstung – Lasse dies die Buddy Teams mit minimaler Anweisung durch dich oder deine Assistenten durchführen.

5.

Einstieg in tiefes Wasser – Lasse die Buddy Teams am tiefen Ende des Schwimmbeckens einsteigen, abtauchen und zum flachen Ende schwimmen. Die Wahl der Einstiegs-Methode liegt bei dir, ziehe jedoch in Erwägung, die Methode zu wählen, die auch bei den Freiwasser-Tauchgängen zur Anwendung kommen wird.

6.

Neutrale Tarierung unter Wasser – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, demonstriere den Tauchschülern das „Balancieren auf den Flossenspitzen“ und lasse die Tauchschüler / -innen dies üben. (Zu demonstrieren und zu üben sind sowohl das Aufblasen des Tarierjackets mit dem Mund als auch mit dem Inflator sowie der Gebrauch des Trockentauch-Inflators, falls ein Trockentauchanzug verwendet wird). Die Tauchschüler passen dabei ihre Tarierung so an, dass sich der Körper durch Einatmen hebt und durch Ausatmen wieder senkt. Der Drehpunkt dieser Bewegung sind die Flossenspitzen oder, wenn erforderlich, ein anderer Kontaktpunkt des Körpers. Mache deutlich, dass die Tauchschüler dabei nicht die Luft anhalten dürfen. Diese Übung entwickelt auch die Fertigkeit, das Tarierjacket unter Wasser mit dem Mund aufzublasen. Erinnere die Tauchschüler daran, kleine Luftblasen zu erzeugen, wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist und daran zu denken, den Luftablassknopf loszulassen, wenn sie nicht gerade in den Inflator blasen.

7.

Unter Wasser neutral tariert schwimmen – Nachdem die Tauchschüler neutrale Tarierung erreicht haben, lasse sie unter Wasser mindestens 10 Meter schwimmen, während sie neutral tariert bleiben. Betone, dass sie das Schwimmen über einem Riff simulieren und Kontakt mit dem Boden oder den Wänden des Schwimmbeckens vermeiden müssen. Das hilft, sowohl die neutrale Tarierung zu entwickeln als auch das Bewusstsein für die Unterwasserwelt.

8.

Lösen eines Krampfes – Demonstriere und lasse die Tauchschüler das Vorgehen üben, um einen Wadenkrampf zu lösen. Die Tauchschüler müssen dazu das Bein mit dem (simulierten) „Krampf“ im Wadenmuskel strecken, in dem sie die Flossenspitze nach oben und gegen den Körper ziehen.

2-20


9.

Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers (mindestens 25 Meter) – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, demonstriere und lasse die Tauchschüler das Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers üben, in dem sie ihn am Flaschenventil ziehen, mit einer Hand unter die Achsel greifen und neben sich her schieben oder eine andere angemessene Methode wählen. Mache deutlich, dass der ermüdete Taucher positiven Auftrieb haben muss.

10. Simulationsübung „Die Luft geht zu Ende“ kombiniert mit Atmen aus der alternativen Luftversorgung – In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, schliesse das Flaschenventil des „Tauchers ohne Luft“. Wenn der Tauchschüler merkt, dass die Luft zu Ende geht (er sollte nicht auf das Finimeter schauen) gibt er die Zeichen „Habe keine Luft“ und „Gib mir Luft“, sichert die alternative Luftversorgung des Tauchpartners und beginnt zu atmen. Öffne das Flaschenventil, sobald der Tauchschüler die alternative Luftversorgung des Partners ergriffen hat, damit sein Lungenautomat wieder Luft geben kann. Luftspender und Luftempfänger schwimmen zusammen für mindestens 1 Minute, während der Luftempfänger aus der alternativen Luftversorgung atmet. Tausche die Rollen, so dass jeder Tauchschüler einmal Luftspender und einmal Luftempfänger ist. 11. Atmen aus einem abblasenden Lungenautomaten (für mindestens 30 Sekunden) – Demonstriere und lasse die Tauchschüler üben, wie aus einem abblasenden Automaten geatmet wird. Die Übung erfolgt in flachem Wasser, sitzend oder kniend. Mache deutlich, dass die Lippen dabei nicht fest um das Automatenmundstück geschlossen werden. Die Tauchschüler können ihre Zunge als Spritzschutz einsetzen, um sich nicht zu verschlucken. 12. Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg (zuerst horizontal, dann diagonal schwimmend über eine Distanz von mindestens 9 Metern) – Zeige in flachem Wasser die richtige Technik für einen kontrolliert schwimmenden Notaufstieg. Betone, dass die zweite Stufe des Lungenautomaten im Mund bleibt, der Kopf gestreckt, eine Hand am Luftablassventil des Jackets / der Tarierweste zur Kontrolle der Tarierung und kontinuierlich ausgeatmet werden muss, zum Beispiel in dem ein A-a-a-h-h-h Laut erzeugt wird. Die Tauchschüler üben im flachen Teil des Beckens, in dem sie horizontal schwimmen. Als nächstes wird die Übung im tiefen Teil des Beckens fortgesetzt, wo die Tauchschüler dann diagnal zum flachen Teil des Beckens auftauchen. Um die Übung realistischer erscheinen zu lassen, wird empfohlen, dass du die Tauchschüler ihr Tarierjacket mit dem Mund aufblasen lässt, sobald sie die Oberfläche erreicht haben, um eine Ohne-LuftSituation zu simulieren. Verstärke, dass Taucher an der Oberfläche auch dadurch Auftrieb herstellen können, dass sie ihre Gewichte abwerfen. 13. Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein. 14. Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegstechnik liegt bei dir. Erwäge die Methode, die die Tauchschüler auch während der FreiwasserTauchgänge verwenden werden.

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15. Demontage der Ausrüstung. 16. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich. Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung von Schwimmbad-Tauchgang Drei erfüllen, bevor sie an SchwimmbadTauchgang Vier oder Freiwasser-Tauchgang Zwei teilnehmen dürfen.

Schwimmbad-Tauchgang Vier Überblick •

Schwimmen ohne Maske

Neutrale Tarierung – Schweben

Wechselatmung

Spass und Übung der Tauchfertigkeiten

Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen: Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

Unter Wasser ohne Maske für mindestens 15 Meter schwimmen und die Maske unter Wasser wieder aufsetzen und ausblasen.

2.

Unter Anwendung der Tarierungskontrolle für mindestens 30 Sekunden bewegungslos schweben, ohne mit den Flossen zu schlagen oder mit den Armen zu rudern.

3.

Wechselatmung mit einer einzigen Luftquelle durchführen, einmal als Luftspender und einmal als Luftempfänger und dabei mindestens 15 Meter unter Wasser zurücklegen (optionale Übung).

4.

Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

Empfohlene Übungsabfolge (mit Vorschlägen zur Durchführung, um die Leistungsanforderungen zu erreichen) 1.

Briefing

2.

Anlegen des Tauchgerätes – Gib minimale Hilfestellung. Lasse die Tauchpartner den Sicherheitscheck vor dem Tauchgang zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen.

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3.

Einstieg – die Wahl der Methode liegt bei dir. Es ist empfehlenswert, dass du diese Gelegenheit benutzt, den Tauchschülern irgendeine besondere Einstiegstechnik zu demonstrieren und sie diese üben zu lassen, wie zum Beispiel eine „Rolle rückwärts“ beim Einstieg aus einem Boot.

4.

Schwimmen ohne Maske (mindestens 15 Meter) – Lasse die Tauchschüler abtauchen und ihre Masken absetzen. Gib den Tauchschülern in einer stationären Position Gelegenheit, sich erneut an das Atmen ohne Maske zu gewöhnen. Sobald sie sich wohl fühlen, lasse sie unter Wasser ohne Maske schwimmen. Ermutige sie, die Augen offen zu halten. (Mache jedoch Kontaktlinsenträger deutlich darauf aufmerksam, ihre Augen unbedingt geschlossen zu halten!) Die Buddy Teams können die Strecke gemeinsam als Führer (mit Maske) und als Geführter (ohne Maske) absolvieren.

5.

Tarierungskontrolle (Schweben für mindestens 30 Sekunden) – Demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man nur unter Verwendung der Tarierungskontrolle (ohne Gebrauch der Arme oder der Flossen) bewegungslos schwebt und lasse sie dies üben. Betone, wie wichtig die Kontrolle der Atmung für die letzte Feinanpassung der Tarierung ist, mache die Tauchschüler jedoch darauf aufmerksam, dass keinesfalls der Atem angehalten werden darf. Eine Orientierungshilfe, wie zum Beispiel ein Seil oder die waagrechten Kacheln am Beckenrand kann den Tauchschülern helfen, festzustellen, ob sie gerade absinken oder aufsteigen.

6.

Wechselatmung – optionale Übung – (für mindestens 15 Meter unter Wasser schwimmen) – Demonstriere im flachen Wasser die Wechselatmung, in welcher folgende Punkte enthalten sein müssen: richtige Handzeichen, Körperkontakt, Kontrolle des Spenders, Atemrhythmus, die Notwendigkeit auszuatmen (z.B. durch einen A-a-a-h-h-h Laut) wenn der Lungenautomat nicht im Mund ist und die Koordination der Bewegungen während dem Schwimmen. Lasse die Tauchschüler erst in einer stationären Position üben, bevor sie beginnen zu schwimmen. Die Tauchschüler führen diese Übung einmal als Luftempfänger und einmal als Luftspender durch.

7.

Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein.

8.

Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegsmethode liegt bei dir.

9.

Demontage der Ausrüstung.

10. Debriefing. Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung von Schwimmbad-Tauchgang Vier erfüllen, bevor sie an SchwimmbadTauchgang Fünf teilnehmen dürfen.

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Schwimmbad-Tauchgang Fünf Überblick •

Ab- und Wiederanlegen des Tauchgeräts und der Gewichte unter Wasser

Ab- und Wiederanlegen des Tauchgeräts und der Gewichte an der Oberfläche

Spass und Übung der Tauchfertigkeiten – KombinationsTauchübung 5

Ausstieg und Debriefing

Leistungsanforderungen: Am Ende dieses Schwimmbad-Tauchgangs wird der Tauchschüler folgendes können: 1.

In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, am Grund das Tauchgerät mit minimaler Hilfe ablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern.

2.

Den Bleigurt in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, am Grund ablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern oder bei Tauchschülern, die im Jacket integrierte Gewichtssysteme oder Gewichtssysteme mit Hosenträgergurten verwenden, die Gewichte im Flachwasserbereich, unter Wasser ablegen.

3.

In Wasser, das zum Stehen zu tief ist, an der Oberfläche das Tauchgerät und die Gewichte mit minimaler Hilfe ablegen, wieder anlegen, anpassen und sichern.

4.

Zeit für Spass und zum Üben der Tauchfertigkeiten.

Empfohlene Übungsabfolge 1.

Briefing

2.

Vorbereiten und Anlegen der Ausrüstung und Einstieg – lasse die Tauchschüler ihre Ausrüstung mit Hilfe des Tauchpartners vorbereiten und anlegen, den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen und ins Wasser einsteigen. Gib nur minimale Hilfestellung aber behalte den Überblick, um dort zu helfen, wo es nötig ist.

3.

Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes (unter Wasser) – Demonstriere im tiefen Teil des Schwimmbeckens am Grund die für ihre Ausrüstung am besten geeignete Technik, um das Gerät abzulegen und es wieder anzulegen. Betone, dass das Jacket nicht aufgeblasen sein darf und dass ein grosser Teil der Übung mit Gefühl erfolgen muss. Wenn die Tauchschüler die Methode anwenden, bei der das Gerät über den Kopf wieder angelegt wird, vermeide ein Verhängen des Armes im Automatenschlauch. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

2-24


4.

Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems (unter Wasser) – Demonstriere für Tauchschüler, die einen gewöhnlichen Bleigurt verwenden, am Grund, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie der Bleigurt abgelegt und wieder angelegt wird und lasse sie dies üben. Betone, dass sie den Gurt gut festhalten, damit er nicht herunterfällt, dass sie sich nach vorne beugen, um sich den Bleigurt auf den Rücken zu legen, dass sie die Schnalle nach Gefühl öffnen, dass sie den Gurt richtig vom Körper wegziehen, dass sie den Bleigurt wieder anlegen, in dem sie sich in ihn „hineinrollen“ oder zuerst beide Enden in einer Hand halten und dann den Gurt hinter dem Rücken herumführen und am Schluss die Schnalle nach Gefühl schliessen. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist. Falls Tauchschüler mit Jackets oder Hosenträger-Bleigurten mit integrierten Bleitaschen ausgerüstet sind, die leicht entfernt und wieder zurück in das System integriert werden können, ohne dass dazu das Tauchgerät oder der Hosenträger-Bleigurt abgelegt werden muss, demonstriere in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, wie man das Blei ablegt und wieder anlegt, und lasse die Tauchschüler dies üben. Falls Tauchschüler mit Jackets oder Hosenträger-Bleigurten ausgerüstet sind, bei denen das Blei nach dessen Entfernen ausserhalb des Wassers wieder ins System integriert werden muss, demonstriere in flachem Wasser, wie man den SchnellabwurfMechanismus öffnet/löst, um das Blei abzuwerfen, und lasse die Tauchschüler dies üben. Demonstriere an der Oberfläche, wie man das Blei wieder ins System integriert, und lasse die Tauchschüler dies üben. Es wird empfohlen, dass du deine Tauchschüler auch mit einem traditionellen Bleigurt üben lässt. Es gibt zwar eine Vielzahl verschiedener Gewichtssysteme, der traditionelle Bleigurt ist jedoch noch immer am weitesten verbreitet, insbesondere bei Leihausrüstung.

5.

Kombinations-Tauchübung 5 – Lasse die Tauchschüler die Kombinations-Tauchübung Fünf in Form eines Spiels absolvieren.

6.

Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems (an der Oberfläche) – Demonstriere an der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Ab- und Wiederanlegen der Gewichtssysteme und lasse die Tauchschüler dies üben. Bei Jackets mit integrierten Gewichtssystemen erfolgt das Ab- und Wiederanlegen des Gewichtssystems zusammen mit dem Ab- und Wiederanlegen des Jackets (in der nächsten Übung).

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7.

Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes (an der Oberfläche) – Demonstriere an der Oberfläche, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist, das Ab- und Wiederanlegen des Tauchgerätes und lasse die Tauchschüler dies üben. Wähle die für ihre Ausrüstung am besten geeignete Technik. Die Tauchschüler können entweder den Schnorchel oder den Lungenautomaten während der Übung benutzen. Vergewissere dich, dass das Jacket mit dem Gerät nach dem Ablegen genügend Auftrieb hat, insbesondere bei Jackets mit integriertem Gewichtssystem, damit der Tauchschüler sich ggf. daran festhalten kann (jedoch nicht übermässig aufblasen). Da die Tauchschüler bei dieser Übung den Bleigurt nicht ablegen, erinnere sie daran, dass sie das Gerät nicht loslassen dürfen. Erlaube Hilfestellung durch den Tauchpartner nur, wenn es wirklich erforderlich ist.

8.

Spass und Üben der Tauchfertigkeiten – Plane ausreichend Zeit für praktische Übungen, Spiele und Wiederholungen ein. Da der Schwerpunkt dieses Tauchgangs darin besteht, Fertigkeiten zu üben und zu verbessern, sollte ein guter Teil des Tauchganges für solche Übungen vorgesehen werden. Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Tauchschüler wasserdichte Schnappschusskameras oder andere für das begrenzte Freiwasser geeignetes Zubehör verwenden zu lassen.

9.

Ausstieg – Die Wahl der Ausstiegsmethode liegt bei dir.

10. Demontage der Ausrüstung. 11. Debriefing – Besprich mit den Tauchschülern ihre erbrachten Leistungen und berate sie einzeln, falls erforderlich. Informiere sie ausführlich über die bevorstehenden Freiwasser-Tauchgänge. Die Tauchschüler müssen jede Leistungsanforderung von Schwimmbad-Tauchgang Fünf erfüllen, bevor sie an den FreiwasserTauchgängen Drei und Vier teilnehmen dürfen.

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2-27


Drei Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie In Teil Eins dieses Instructor Guides hast du über die PADI Lernpyramiden und die grundsätzlichen Möglichkeiten in Bezug auf die Abfolge der Teile Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie gelesen, sowie darüber, wie du sie in die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge integrieren kannst. Teil Drei liefert dir den Hintergrund und die Grundlage für eine effektive Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, und ausserdem Richtlinien für deine Theorievorträge, wenn du die Open Water Diver Course Lesson Guides, verwendest.

Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie – Prinzipien und Empfehlungen Selbststudium Die Anwendung von Selbststudium hat sich immer weiter verbreitet, weil Selbststudium einige Vorteile im Bezug auf Ausbildung und Logistik hat. Hier sind einige der Vorteile im Bezug auf den Open Water Diver Kurs: 1.

Bessere Vorbereitung der Tauchschüler. Untersuchungen haben wiederholt ergeben, dass Tauchschüler, die selbstständig studieren, im allgemeinen besser lernen. Die zwei Hauptgründe, die hierfür angeführt werden, sind, dass die Schüler nach ihrem eigenen Tempo lernen und dass sie das Lernen ihrem eigenen Lernstil besser anpassen können. Beides steuert zu effektiverem Lernen und besserer Vorbereitung auf die Vorträge des Instructors und die Schwimmbad-Tauchgänge bei.

2.

Effektivere Zeitausnutzung. Selbststudium verlagert Zeiten, die dazu verwendet wurden, im Klassenzimmer grundlegende Informationen zu vermitteln, in die persönliche Zeitplanung der Tauchschüler. Dies macht es auch für Personen mit engem Zeitplan durchführbar, an Tauchaktivitäten teilzunehmen und ermöglicht die Planung kürzerer Vorträge vor den Schwimmbad-Tauchgängen. Es ermöglicht den Tauchschülern auch, mehr im Voraus zu erledigen (siehe Lernpyramide Option 2), um sich an Zeitplanbeschränkungen anzupassen.

3.

Lehrreichere Theorievorträge. Durch Selbststudium werden deine Vorträge lehrreicher. Anstatt grundlegende Prinzipien des Tauchens zu lehren, besprichst du diese Prinzipien und wendest sie auf die Bedürfnisse der Tauchschüler und auf lokale Tauchsituationen an. Das macht das Lernen zutreffender und beschreibender für die Tauchschüler und bereitet sie besser auf die Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgänge vor.

3-1


4.

Bessere Verdienstmöglichkeiten. Als ein Nebenprodukt der lehrreicheren Vorträge werden die Tauchschüler über angemessene Ausrüstungsinvestitionen, Tauchreisen, weiterführende Ausbildung und andere tauchbezogene Serviceleistungen informiert. Da die Tauchschüler zum Beispiel bereits mit grundlegenden Kenntnissen über Flossen zu deinem Vortrag kommen, sollten deine Erklärungen ihnen dabei helfen, bestimmte Flossen für die Tauchgänge auszusuchen, die sie machen werden.

5.

Zugang zu mehr potentiellen Tauchschülern. Mit fortschreitender Technologie kann man immer besser auf die individuellen Probleme beim Lernen eingehen und kann der Instructor effizienter arbeiten. Es ist zu erwarten, dass künftige technologische Neuerungen PADI Tauchlehrern verstärkt den Zugang zu Personen ermöglichen, die bisher einfach deshalb nicht am Gerätetauchen teilnehmen, weil gegenwärtige Trainingsmethoden, Terminpläne und Zugangsmöglichkeiten für sie unüberwindliche Hürden schaffen.

6.

Bessere Ausnützung der Zeit des Instructors. Selbststudium steigert die Bedeutung der Rolle des Instructors, weil es den Medien des Selbststudiums nicht möglich ist, auf die spezifischen Bedürfnisse, Interessen und Gegebenheiten des einzelnen Tauchschülers einzugehen. Das kann nur ein Instructor und nur ein Instructor kann die Leistung der Tauchschüler prüfen und beurteilen, ob sie die Sache beherrschen, insbesondere im Hinblick auf motorische Fertigkeiten. Nur ein Instructor kann Tauchen lernen zu einem aufregenden Tauchabenteuer voller Spass und Herausforderungen machen. Selbststudium, Weiterentwicklungen in der Ausbildungstechnik und Fortschritte im Design des Ausbildungssystems werden das Lernen weiterhin effektiver und effizienter machen, aber sie werden den Instructor „aus Fleisch und Blut“ nie ersetzen können.

Selbststudium Bestandteile und Anwendung Es gibt drei Hauptkomponenten in PADIs Open Water Diver Kurs Ausbildungssystem, die für das Selbststudium des Tauchschüler im Open Water Diver und Scuba Diver Kurs gedacht sind. Die ersten beiden, das PADI Open Water Diver Manual und das PADI Open Water Diver Video werden gemeinsam verwendet. Alternativ dazu übernimmt das dritte, die PADI Open Water Diver CD-ROM die Rolle von Manual und Video gleichzeitig in Form eines computer-bezogenen Mediums. Die PADI Open Water Diver CD-ROM bietet wahrscheinlich das ideale Werkzeug für selbstständiges Lernen, weil Video und Manual darin integriert sind. Die CD-ROM verbessert das Lernen, weil die Antworten zu den Übungsfragen tatsächlich „markiert“ werden müssen und die Tauchschüler nicht fortfahren können, ohne die Antworten einzugeben. Wenn auch die CD-ROM das „Ideal“ sein mag, so ist es doch wichtig, die Lernvorlieben und die Bequemlichkeit der Tauchschüler zu bedenken; manche Menschen mögen sich mit einem Manual und Video wohler fühlen.

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Das PADI Open Water Diver Manual ist ein auf ein Ziel ausgerichtetes Lernwerkzeug, das das Lernen leitet. Es beinhaltet verschiedene Komponenten, die als grundsätzliche Aspekte von allgemein gültigen Ausbildungssystemen betrachtet werden, welche du nicht in einem einfachen „Tauchbuch“ finden wirst. Dies beinhaltet die aufgelisteten Lernziele, die Übungsfragen im Text und die Wiederholungsfragen. Das PADI Open Water Diver Manual enthält einen Teil darüber, „Wie man dieses Manual verwendet“, was du deinen Tauchschülern nahe legen solltest. Im speziellen betone das tatsächliche Markieren (farbig hervorheben, unterstreichen) von Stellen, die sich auf die Lernziele beziehen und das tatsächliche Markieren der Antworten zu den Übungsfragen. Viele Tauchschüler mögen diese Schritte im Kopf vollziehen, aber es ist bewiesen, dass das tatsächliche Markieren, schreiben, unterstreichen – nicht nur darüber nachdenken – das Lernen unterstützt, in dem es vom Gehirn verlangt, beim Prozess des Markierens, Schreibens, Unterstreichens bereits gelesene Informationen noch einmal durchzugehen. Das PADI Open Water Diver Video behandelt die gleichen grundlegenden Informationen, als das Manual, aber auf visuelle Art, so dass die Tauchschüler alles sehen und hören, was sie schon darüber gelesen haben. Es gibt viele Diskussion, ob die Tauchschüler zuerst das Video sehen sollten und dann das Manual lesen, oder umgekehrt. Man könnte in beide Richtungen argumentieren, so dass es am besten ist, den Schülern die Wahl zu lassen, ob sie zuerst das Video sehen oder das Buch lesen wollen, abhängig von ihren persönlichem Lernstil und was sie bevorzugen. Wahrscheinlich ist die Umgebung, in welcher die Tauchschüler das Video sehen, viel wichtiger. Der Idealfall ist die Situation, in welcher sie das Video stoppen, zurückspulen und wieder anschauen können, oder eine Pause machen wenn sie diese brauchen. Das ist typisch für das selbständige Anschauen im Gegensatz zu dem Anschauen im Klassenzimmer.

Anpassung an Lernstile und Personen mit Behinderungen Falls der Tauchschüler nicht lesen kann oder eine Lernbehinderung hat, kannst du Vorsorge treffen, in dem du erlaubst, dass Quizzes oder die Abschlussprüfung mündlich oder mit Gebrauch von Lesehilfen durchgeführt wird. Wie bei allen Quizzes oder Abschlussprüfungen, bewahre die Antwortblätter des Tauchschülers bei deinen Unterlagen auf.

Motivation zum Selbststudium Die grösste Herausforderung im Bezug auf das Selbststudium sind Tauchschüler, die es nicht durchführen. Im geschäftlichen Bereich scheint das Bestreben, sich auf den Kunden einzustellen, manchmal mit der Notwendigkeit zu kollidieren, die Tauchschüler dazu zu bringen etwas zu lernen, bevor sie zu deinen Theorievorträgen und Schwimmbad-Tauchgängen kommen. Hier ein paar Tipps, um dieses Problem zu verringern:

3-3


1.

Stelle sicher, dass die Tauchschüler wissen, was von ihnen erwartet wird. Den weitaus grössten Teil der Probleme mit Selbststudium kannst du sehr einfach verhindern, in dem du sicherstellst, dass die Tauchschüler wissen, welchen Teil / welche Teile des Manuals / Videos / der CD-ROM sie lesen / ansehen sollen und welche Wiederholungsfragen sie beantworten sollen und bis wann. Viele Instructors und Dive Center tun dies, in dem sie den Tauchschülern einzeln mitteilen, was verlangt wird und in dem sie ihnen zusätzlich die Anforderungen in schriftlicher Form aushändigen. Betone, dass der Kurs aufregend sein wird und Spass machen wird, aber eben ein Kurs ist, was bedeutet, dass ein gewisser Teil Lesen und Lernen dazugehört. Eine Orientieungsstunde im Klassenraum vor Kursbeginn hilft dabei sicherzustellen, dass jeder die Aufgaben versteht und die notwendigen Materialien vor Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und Schwimmbad-Tauchgang Eins zur Verfügung hat. Da Instructors sowohl eine Kunde / Verkäufer Beziehung als auch eine Schüler / Lehrer Beziehung zu den Tauchschülern im Kurs haben, verwenden viele von ihnen (und viele Dive Center) Lernvereinbarungen (Ausbildungsverträge), die die Notwendigkeit zum Lernen mit dem Service am Kunden vereinen. Diese Vereinbarungen beinhalten die Verpflichtungen des Tauchschülers und des Instructors im Kurs, wie mit Umständen umgegangen wird, die zu Schwierigkeiten beim Lernen führen etc.

2.

Lege einen Wert fest. Du wirst weniger Schwierigkeiten haben, wenn du klar machst, dass der Stoff, den die Tauchschüler lernen sollen, für ihre eigene Sicherheit wichtig ist und dass sie, da die Reihenfolge in der Ausbildung auf dem bereits Gelernten aufbaut, mit dem Kurs nicht fortfahren können ohne die erforderlichen Teile gelernt zu haben. Es hilft auch, zu betonen, dass der Kurs effizienter ist und mehr Spass macht und dass das Lernen üblicherweise leichter ist, wenn sie ihr Selbststudium im vorgegebenen Zeitrahmen erledigen.

3.

Hab eine Vorgehensweise für den Notfall. Zwangsläufig wird irgend jemand kommen, ohne die erforderlichen Teile gelernt zu haben. Das kann passieren durch unvorhergesehene Umstände im Leben einer Person oder weil jemand die Notwendigkeit, sich vorzubereiten nicht einsieht. Sei darauf vorbereitet, in einer so flexiblen Weise wie möglich den Termin nachzuholen / dich an diese Personen anzupassen. Es hilft meistens, den Tauchschülern vorher mitzuteilen, wie so eine Situation gehandhabt wird, damit es keine Überraschungen gibt.

Besprechungen und Theorie-Vorträge Dank des Selbststudiums kommen die Tauchschüler zu deinen Besprechungen und Theorie-Vorträgen, nachdem sie bereits die meisten, wenn nicht alle, fundamentalen Informationen für den betreffenden Teil gelernt haben. Aus diesem Grunde lässt du das Quiz (oder die Abschlussprüfung) schreiben und gehst dann über zu den Wiederholungsfragen, bevor du mit deinem Theorie-Vortrag beginnst.

3-4


Deine Ziele in diesem Teil sind dann 1) wichtige Informationen zu verstärken, 2) diese Prinzipien auf die spezifischen Bedürfnisse der Tauchschüler und auf die lokale Tauchumgebung anzuwenden und 3) alle Lücken zwischen dem Lernen der Schüler und der Beantwortung der Fragen zu schliessen. Beachte, dass „die Information präsentieren“ nicht auf der Liste steht – wenn deine Präsentation einfach nur wiederholt, was das Manual / Video oder die CD-ROM sagen, nützt du deine Zeit nicht effektiv. Nachfolgend ein möglicher vorgeschlagener Ansatz: Beginne, in dem du die Wiederholungsfragen der Tauchschüler einsammelst und besprichst, danach: 1.

Falsche / unvollständige Informationen erklärst. Gib Erklärungen und Anleitung, damit die Tauchschüler danach verstehen, was sie in den Wiederholungsfragen nicht wussten.

2.

Das entsprechende Quiz für diesen Teil schreiben lässt.

3.

Das Quiz korrigierst. Besprich falsche Antworten und beantworte Fragen der Tauchschüler

4.

Die Open Water Diver Lesson Guides (Prescriptive oder Standard) gebrauchst und anwendest. Wende die Informationen auf die spezifischen Bedürfnisse deiner Tauchschüler an – die örtliche Tauchumgebung, Auswahl von Ausrüstung usw. Vergiss nicht, dass sie die grundlegenden Informationen bereits beherrschen, also brauchst du sie nicht zu wiederholen.

5.

Führe die Abschlussprüfung durch. Nachdem du sie korrigiert hast, besprich falsche Antworten, beantworte Fragen der Tauchschüler und besprich / erkläre um das zu verbessern, was die Tauchschüler falsch hatten.

Anforderungen für Scuba Diver Die Anforderungen bei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie für Tauchschüler, die eine Scuba Diver Brevetierung abschliessen sind identisch mit denen zum Abschluss der Open Water Diver Brevetierung, ausser dass Scuba Diver lediglich zeigen müssen, dass sie die Teile Eins, Zwei und Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie beherrschen. Der Scuba Diver muss auch die Scuba Diver Erklärung unterschreiben.

Bewertung der Open Water Diver Kurs Quizzes und der Abschlussprüfung Bei der Verwendung der PADI Open Water Diver Kurs Quizzes und der Abschlussprüfung, müssen Tauchschüler die betreffenden Quizzes bzw. die Abschlussprüfung nicht wiederholen, wenn sie eine Punktzahl von 75% oder höher bei jedem Quiz und der Abschlussprüfung erreichen. Jedoch musst du mit ihnen besprechen, was falsch war, um sicherzustellen, dass sie den Stoff nun beherrschen. Gib den Tauchschülern, die weniger als 75% erreichen, ausreichend Zeit, den Stoff noch einmal zu lernen, dann führe einen erneuten Test durch. In jedem Fall müssen die Tauchschüler alle Punkte beherrschen, bevor sie fortfahren.

3-5


Vortrags-Ausarbeitung Open Water Diver Lesson Guides Vorbereitung der Tauchschüler auf den Kurs Wenn die Tauchschüler sich zum PADI Open Water Diver Kurs einschreiben, händige ihnen das PADI Open Water Diver Manual und das Video oder die CD-ROM aus. Setze ihren ersten Schwimmbad-Tauchgang so bald als möglich an – im Idealfall noch am selben Tag. Lasse die Tauchschüler die erforderlichen Formulare im „PADI Student Record File“ ausfüllen und achte dabei besonders auf die „Erklärung zum Gesundheitszustand“ um festzustellen, ob du ein ärztliches Attest von ihnen verlangen musst. (Hinweis: In einigen Regionen ist ein solches Attest generell gesetzlich vorgeschrieben). Dies gibt den Tauchschülern, von denen ein ärztliches Attest verlangt wird, ausreichend Zeit ein solches zu bringen und vermeidet Verzögerungen im Kurs.

Registrierung & Orientierung Empfohlene Lernhilfen 1.

Videos und Diaserien zur Motivation der Teilnehmer.

2.

Verschiedene Teile der Tauchausrüstung – Maske, Schnorchel, Flossen, Tauchgerät, Gewichtssysteme, Tauchanzüge, Tauchermesser.

3.

Materialien zur Durchführung des Discover Scuba Diving Programms – das Discover Scuba Diving Video oder die Discover Scuba Diving Flip-Chart sowie die „Discover Scuba Diving Erklärung”.

3-6


Spezielle Hinweise 1.

Beginne deine PADI Open Water Diver Kurse mit einem Treffen zur Registrierung und Orientierung der Teilnehmer; dies verringert automatisch die Zeit deiner ersten Theorie-Einheit. Die Idee ist bei den Tauchschüler die Begeisterung für das Tauchen zu wecken und sie so schnell als möglich ins Wasser zu bringen. Fasse dich während dieser Orientierung kurz, damit du dies erreichen kannst, aber benutze auch die Zeit, um die Administration und noch nicht erledigte Kleinigkeiten zu machen, aus welchen später im Kurs Verzögerungen auftreten könnten.

2.

Wenn möglich, führe diese Lektion in einem PADI Dive Center oder Resort durch. Verwende Tauchausrüstung aus dem Verkaufsraum als Lernmittel. Dies gibt den Tauchschülern nicht nur eine Orientierung über die verschiedenen Typen von Ausrüstung, sondern auch über das Tauchgeschäft / das Resort.

3.

Wenn Minderjährige an diesem Kurs teilnehmen, lade die Eltern (bzw. deren rechtliche Vertreter) zur Registrierung & Orientierung ein, denn diese müssen die diversen PADI Formulare unterschreiben, bevor es zum ersten Mal ins Wasser geht.

Vortrag Open Water Diver Kurs

Ideen zum Kontakt 1.

Nachdem du die Tauchschüler begrüsst und ihnen für die Teilnahme am Kurs gedankt hast, bringe ihnen zu Bewusstsein, dass das Erlernen des Tauchens für sie unvergesslich bleiben wird. Leite zu der Feststellung über, dass sie sich immer daran erinnern werden, dass der Kurs Spass gemacht hat und ein Abenteuer war und betone vor allem die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge. Vermittle ihnen, dass du und der Ausbildungsstaff dazu da sind, um ihnen zu helfen Taucher zu werden, und um Spass und Freude während diesem Prozess zu haben.

2.

Zeige den Kursteilnehmern als Kontakt das Video „This Is Diving”, und wenn du zur Verfügung hast einige Videos von Kursen, welche Spass beim Tauchen hatten

Registrierung & Orientierung

3-7


Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

Registrierung & Orientierung

Überblick Gegenseitiges Kennenlernen Kursü Kursüberblick Kurseinschreibung Benö Benötigte Ausrü Ausrüstung Bereitmachen fü für einen FunFunTauchgang

Registrierung & Orientierung - �

I.

Gegenseitiges Kennenlernen •

Wir werden viel Spass miteinander haben, also sollten wir uns ein wenig Zeit nehmen, damit wir und gegenseitig kennen lernen.

II. Kursüberblick •

Weshalb benötigt man zum Tauchen ein Zertifikat bzw. „Brevet”?

Wenn du verstehst was deine Brevetierung als Taucher bedeutet, wirst du auch verstehen, was du damit nach Kursende tun kannst. Was sind die Anforderungen des Kurses, wie ist er strukturiert, wie sieht die zeitliche Planung aus?

Indem du genau weisst, was während des Kurses von dir verlangt wird, werden Missverständnisse bzgl. zeitlichem Ablauf, Kursstruktur und Kursanforderungen vermieden.

III. Einschreibung und Vorbereitung auf das Abenteuer •

Wir werden noch alle fehlenden Unterlagen ausfüllen und uns einige Ausrüstung anschauen, welche wir während dem Kurs benutzen werden.

IV. Discover Scuba Diving (optional) und benötigte Ausrüstung •

Wenn wir fertig sind, was nicht lange dauern wird, gehen wir zusammen in das Schwimmbad (oder begrenzte Freiwasser) tauchen. Du wirst ein kurzes Briefing bekommen und dann springen wir zusammen ins Wasser (Hinweis: Unter der Voraussetzung, dass alle medizinische Anforderungen erfüllt sind)

Vortragsausarbeitung I.

3-8

Gegenseitiges Kennenlernen {Stelle dich und deine Assistenten vor. Als Option: Lasse die Teilnehmer sich selbst kurz vorstellen, mit ihrem Namen und Beruf und einer kurzen Schilderung, weshalb sie sich entschieden haben, tauchen zu lernen.}


II. Kursüberblick

Kursü Kursüberblick

A. Brevetierung. 1. Bei erfolgreichem Kursabschluss erhältst du das PADI Open Water Diver Brevet (Mindestalter 15 Jahre) bzw. das PADI Junior Open Water Diver Brevet (Mindestalter 10 Jahre).

OPEN WATER DIVER

E

N

D

OP

IV

ER

Brevetierung Kursstruktur Kursanforderungen Kursplan

WA T ER

2. Dieses Brevet weist dich als Gerätetaucher aus, der seine Ausbildung beendet und die von PADI festgelegten Brevetierungs-Anforderungen erfüllt hat.

Registrierung & Orientierung - �

3. Die Profis in der Tauchbranche (auf dem Tauchboot, im Tauchgeschäft, auf der Tauchbasis usw.) werden dein Brevet sehen wollen, wenn du tauchen willst. 4. Dein Taucherausweis, das „Brevet”, erlaubt dir: •

Tauchausrüstung zu leihen und zu kaufen.

Luft für deine Pressluftflasche zu bekommen.

An Tauchaktivitäten teilzunehmen.

An Weiterbildungskursen teilzunehmen.

An Tauchplätzen und unter Bedingungen zu tauchen, die denen deiner Ausbildung ähneln

B. Kursstruktur. 1. Der PADI Open Water Diver Kurs ist: •

Leistungsbezogen. Dies bedeutet, du kannst in dem Kurs weitergehen, wenn du die entsprechenden Leistungsanforderungen erfüllt hast.

In drei Teile aufgeteilt: Theorie-Ausbildung, Schwimmbad-Ausbildung (Schwimmbad bzw. begrenztes Freiwasser), FreiwasserTraining.

2. Der Kurs wird in fünf Schwimmbad-Tauchgängen und fünf Theorie-Einheiten unterrichtet (jeweils drei für den Scuba Diver). Du musst die Leistungsanforderungen für jedes erreichen, bevor du zur nächsten weitergehen darfst. Wir werden mit deinem ersten Schwimmbad-Tauchgang heute Abend beginnen {oder sage ihnen wann es stattfinden wird}

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3. Du wirst den grössten Teil deiner Entwicklung in Theorie im Selbststudium machen, indem du das Manual liest und das Video anschaust (CDROM). Bei jeder Theorie-Einheit zeigt mir ein kurzes Quiz, wie gut du den Stoff verstanden hast, und dann wiederholen wir zusammen die Themenbereiche, in welchen du Schwierigkeiten hattest und ich werde dir Informationen geben, spezifisch zu den Tauchbedingungen, die wir hier haben. Nach der letzten TheorieEinheit schreibst du die Abschlussprüfung, die sicherstellt, dass du dich an alles was du während dem Kurs gelernt, erinnerst. 4. Wir werden zusammen vier Freiwasser-Tauchgänge machen (zwei für Scuba Diver), während diesen wendest du alles praktisch an, was du gelernt hast, und wirst auch noch neue Fertigkeiten entwickeln. Aber wir werden einen grossen Teil der Zeit herumschauen und die Unterwasserwelt entdecken. {Erwähne den Schnorcheltauchgang, falls er im Kurs enthalten ist. Bespreche die Möglichkeiten von Überweisungen und was dies bedeutet} C. Kursanforderungen. 1. Verbindliche Teilnahme. {Betone die Anforderungen und die Notwendigkeit, an allen Einheiten in der richtigen Reihenfolge teilzunehmen. Erläutere, wie „make-ups” / Nachholtermine gehandhabt werden. Erkläre die Situation, falls ein Tauchschüler den Kurs nicht zum Abschluss bringen kann.} 2. Selbststudium. •

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Schaue die vor jeder Unterrichts-Einheit das Open Water Diver Video an und lese den entsprechenden Teil in deinem Open Water Diver Manual und beantworte die Übungsfragen im Text und die Wiederholungsfragen. (Oder benutze die CD-ROM) Wenn wir uns das nächste Mal treffen, dann werde ich mir deine Wiederholungsfragen zur Beurteilung


Während du liest, solltest du wichtige Informationen unterstreichen oder markieren – vor allem die Informationen, welche sich auf die Ziele beziehen. {Wenn du einen Lernvertrag benutzt, dann bespreche ihn jetzt}

3. Erforderliche Ausrüstung. {Erläutere die Ausrüstung, welche die Tauchschüler für die Schwimmbad-Tauchgänge und die Freiwasser-Tauchgänge benötigen. Besprich an dieser Stelle lediglich die Liste; später wirst du die Tauchausrüstung in einzelnen besprechen.} 4. Logbuch. {Bitte die Schüler für alle Einheiten immer ihre eigenen Logbücher mitzubringen, damit du sie unterschreiben kannst.} 5. Sonstiges: _______________________________________ ______________________________________ _______________________________________ ______________________________________ D. Kursplan. {Sprich mit den Tauchschülern den Kursplan im Detail durch - Zeiten, Örtlichkeiten, was jeder tun wird usw.}

Kurseinschreibung Erklä Erklärung zum Gesundheitszustand/Attest Standardverfahren fü für sicheres Tauchen Einverstä Einverständniserklä ndniserklärung Haftungsausschluss und Risikoü Risikoübernahmebernahme-Erklä Erklärung

Registrierung & Orientierung - f

Benö Ausrüstung Benötige Ausrü Maske und Schnorchel Lungenautomat Alternative Luftversorgung Blei Flossen Registrierung & Orientierung - �

Inflator und Deflator fü für Jacket Pressluftflasche Jacket Instrumente

III. Kurseinschreibung {Vergewissere dich, dass du für jeden Schüler folgendes bereit hast: „Erklärung zum Gesundheitszustand / Attest”, „Standardverfahren für sicheres Tauchen – Einverständniserklärung”, „Haftungsausschluss und RisikoübernahmeErklärung”(oder andere Formulare, welche vor Ort benutzt werden müssen)} IV. Benötigte Ausrüstung für das Abenteuer {Zeige den Kursteilnehmern zunächst LG, sprich kurz die wichtigsten Ausrüstungsteile an und nenne ihnen diejenige Ausrüstung, die sie für den ersten SchwimmbadTauchgang benötigen. Zeige, und wenn angemessen, lasse die Tauchschüler dann tatsächliche Masken, Schnorchel, Flossen, Jackets, Pressluftflaschen Lungenautomaten anprobieren. Mache sie auf die verschiedenen Formen, Merkmale und Materialien aufmerksam.} 3-11


Fragen?

Zusammenfassung (Wiederhole die Hauptpunkte dieser Registrierung & Orientierung.) Für die nächste Unterrichts-Einheit fülle die Wiederholungsfragen von Kapitel Eins und Zwei in dem Open Water Diver Manual aus und schaue dir das Video an (oder CD-ROM). •

Schnuppertauchen Gerätetauchen zum Kennenlernen {Präsentiere das Discover Scuba Diving (Einführung von Tauchfertigkeiten und Orientierung) Briefing; Du kannst dies im Fall von beim begrenztem Freiwasser am Tauchplatz mittels des Discover Scuba Diving Flip-Chart präsentieren. Führe dann Schwimmbadtauchgang 1 durch.}

Beurteilung der Wassertauglichkeit {Die Schüler müssen ihre Wassertauglichkeit ohne jegliche Hilfsmittel demonstrieren müssen, bevor sie an einem FreiwasserTrainingstauchgang teilnehmen dürfen. Zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Brevetierung musst du mit den Tauchschülern auch einen Schwimmtest durchführen und dokumentieren, der aus 200 Meter Streckenschwimmen ODER 300 Meter Streckenschwimmen mit Maske, Schnorchel und Flossen und einer 10-minütigen „Überlebensübung” besteht; es sind keine Hilfsmittel wie Maske, Flossen, Schnorchel oder Schwimmhilfen erlaubt. Anschliessend an den Schwimmbad-Tauchgang, oder während dem Tauchgang, kannst du in Erwägung ziehen, schon einen Teil dieser Anforderungen zu erfüllen. Es wird nicht empfohlen, die Schüler nur schwimmen zu lassen, ohne einen Schwimmbad-Tauchgang}

Registrierung & Orientierung - 6

Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins Empfohlene Lernhilfen 1.

Lesson Guides.

2.

Verschiedene Ausrüstungsteile wie besprochen.

3.

PADI Open Water Diver Video.

Vortrag Open Water Diver Kurs Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Vertiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informieren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

3-12


Ideen zum Kontakt 1.

Lasse die Tauchschüler sich vorstellen, wie es sein könnte ein Fisch zu sein, verglichen mit einem Taucher.

2.

Vergleiche das „Plopp” im Ohr beim Fliegen mit Druckänderungen unter Wasser.

3.

Berichte den Tauchschülern von einem ungewöhnlichen Vorgang unter Wasser, mit dessen Hilfe das Empfinden der neutralen Tarierung deutlich wird. Nenne etwa den Versuch, im Schwimmbad unter Wasser einen Hebel runterzudrücken, wobei das einzige was sich dabei bewegt, du selbst bist, und zwar in die andere Richtung.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

I.

Überblick Tarierung Angenehme Abstiege Angenehme Aufstiege Atmen unter Wasser

Tarierung •

Wozu Tarierungskontrolle?

Wie kontrollierst du deine Tarierung?

Tarierungskontrolle gibt dir die Möglichkeit den Tauchgang zu kontrollieren – du fühlst dich schwerelos, oder du treibst mühelos an der Oberfläche. Indem du lernst deine Tarierung zu kontrollieren, wirst du dich entspannen und den ungewollten Kontakt mit der Unterwasserwelt vermeiden können.

Lesson Guide 1 - �

II. Angenehme Abstiege

3-13

Wie stellst du beim Abstieg in den Ohren und in den luftgefüllten Hohlräumen Druckausgleich her?

Was solltest du tun, wenn du in deinen luftgefüllten Hohlräumen beim Abtauchen ein unangenehmes Gefühl verspürst?

Was kann einen Druckausgleich schwierig oder unmöglich machen?

Du bist sicher schon einmal in dem tiefen Teil eines Schwimmbads bis zum Boden getaucht und hast ein unangenehmes Gefühl in den Ohren verspürt. Du wirst lernen wie man dieses unangenehme Gefühl vermeiden kann, was du tun musst, wenn dieses unangenehme Gefühl auftritt, und einige Faktoren, welche den Druckausgleich erschweren können.


III. Angenehme Aufstiege •

Was ist die wichtigste Regel beim Gerätetauchen?

Beim Gerätetauchen, kann etwas was du nicht weisst dir weh tun.

Was solltest du tun, wenn du beim Aufstieg in deinen Ohren und Sinushöhlen einen unangenehmen Druck verspürst?

Obwohl es selten vorkommt, aber wenn du Probleme hast deine Ohren oder Sinushöhlen beim Auftauchen auszugleichen, möchtest du gerne wissen, was dagegen zu tun ist.

IV. Atmen unter Wasser •

Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefe und dem Luftvorrat?

Welches ist die effizienteste Weise, unter Wasser zu atmen?

Das Atmen unter Wasser ist in einigen Bereichen anders, als das Atmen an der Oberfläche. Wir werden betrachten, wie du als Taucher atmen musst, damit du keine Luft verschwendest und damit du entspannt bleibst.

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören, Fragen zu stellen oder laut zu schnarchen, falls du sie langweilen solltest usw. – mache etwas, was bewirkt, dass das ganze sowohl für dich, als auch für die Schüler, lustig und entspannend ist.}

3-14


Tarierung Wozu Tarierungskontrolle? �

Vortragsausarbeitung I.

An der Oberflä Oberfläche - hilft durch Treiben Energie zu sparen Unter Wasser - hilft neutrale Tarierung zu erreichen und schwerelos zu bleiben

A. Wozu Tarierungskontrolle? 1. An der Oberfläche – hilft durch Treiben Energie zu sparen.

Spart Energie Hält dich vom Grund fern; vermeidet Schä Schädigung von aquatischem Leben und Ausrü Ausrüstung

2. Unter Wasser – hilft dir neutrale Tarierung um schwerelos zu bleiben. Dies spart Energie und hält dich vom Grund fern, was ansonsten in manchen Gegenden empfindliches aquatisches Leben schädigen könnte. Abstand vom Grund wirkt auch der Abnutzung deiner Ausrüstung entgegen. {Gehe auf besondere Bedürfnisse der Tauchschüler / der Umgebung ein, wie etwa Tarierungskontrolle zum Zwecke der U/W Fotografie, des Strömungstauchens usw.}

Lesson Guide 1 - �

B. Wie kontrollierst du deine Tarierung?

Tarierung

1. Das Tarierungsjacket, kurz: „Jacket”, lässt dich deine Tarierung variieren, durch Hinzufügen bzw. Ablassen von Luft.

Wie kontrollierst du deine Tarierung? � � �

Tarierung – positiv, neutral, negativ

Tarierungsjacket Gewichtssystem Lungenvolumen zur Feintarierung

2. Das Gewichtssystem gleicht den positiven Auftrieb deines Tauchanzugs und deines Körpers aus. {Erläutere die spezifische Anwendung bzgl. der Tauchanzüge, die die Tauchschüler verwenden werden.}

Einatmen = mehr Auftrieb Ausatmen = weniger Auftrieb

Lesson Guide 1 - f

3. Lungenvolumen – Du bekommst mehr Auftrieb, wenn du einatmest, und du verlierst Auftrieb, wenn du ausatmest. {Sage den Tauchschülern, dass sie die Tarierungskontrolle während den Schwimmbad-Tauchgängen mit Hilfe der Atemkontrolle üben und so die Feintarierung in den Griff bekommen werden.}

Angenehme Abstiege

II. Angenehme Abstiege A. Wie stellst Du beim Abstieg in den luftgefüllten Hohlräumen Druckausgleich her?

Wie stellst du beim Abstieg in den luftgefü luftgefüllten Hohlrä Hohlräumen Druckausgleich her? �

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Nase zuhalten und versuchen, gefü gefühlvoll durch sie auszuatmen Schlucken und Unterkiefer von einer Seite zur anderen bewegen Beides gleichzeitig Durch Nase Luft in Maske blasen

1. Halte deine Nase zu und versuche, gefühlvoll durch sie auszuatmen. 2. Schlucke und bewege deinen Unterkiefer von einer Seite zur anderen.

Mache frü frühzeitig und oft Druckausgleich Lesson Guide 1 - �

3-15


3. Mache beides gleichzeitig – schlucke und bewege deinen Unterkiefer von einer Seite zur anderen, während du gleichzeitig versuchst, durch deine zugehaltene Nase auszuatmen. {Lasse die Tauchschüler diese Techniken vorsichtig im Unterrichtsraum üben.} 4. Blase durch deine Nase Luft in deine Maske. Dies wird verhindern, dass deine Maske in der Tiefe ein unangenehmes Gefühl verursacht 5. Führe den Druckausgleich früh und häufig aus – jeden Meter beim Abstieg. Warte nicht bis ein unangenehmes Gefühl auftritt – wenn du oft Druckausgleich durchführst, solltest du kein unangenehmes Gefühl verspüren. B. Was solltest du tun, wenn du in deinen luftgefüllten Hohlräumen beim Abtauchen ein unangenehmes Gefühl verspürst? {Barotrauma / „Squeeze”}

Angenehme Abstiege Was solltest du tun, wenn du in deinen luftgefü luftgefüllten Hohlrä Hohlräumen beim Abtauchen ein unangenehmes Gefü Gefühl verspü verspürst? �

Steige auf, bis kein unangenehmes Gefü Gefühl mehr Versuche erneut, gefü gefühlvoll Druckausgleich zu machen Wenn kein unangenehmes Gefü Gefühl mehr, tauche langsam wieder ab Wenn Druckausgleich nicht möglich brich Tauchgang ab

1. Steige auf, bis kein unangenehmes Gefühl mehr vorhanden ist. 2. Versuche erneut, gefühlvoll Druckausgleich zu machen.

Lesson Guide 1 - 6

3. Wenn der Druckausgleich funktioniert und du kein unangenehmes Gefühl mehr verspürst, tauche langsam wieder ab. 4. Wenn du keinen Druckausgleich machen kannst, brich den Tauchgang ab. {Erkläre den Tauchschülern wie sie dir signalisieren sollen, wenn sie während den Schwimmbad- oder Freiwasser-Tauchgängen Druckausgleichprobleme haben.} C. Was kann einen Druckausgleich schwierig oder unmöglich machen?

Angenehme Abstiege Was kann einen Druckausgleich schwierig oder unmö unmöglich machen? � �

1. Tauchen mit einer Erkältung, Allergie oder mit anderen Schwellungen an den Atemwegen.

+

Tauchen bei Erkä Erkältung Blockieren eines luftgefü luftgefüllten Hohlraums

2. Blockieren eines luftgefüllten Hohlraums – wie etwa Ohrenstöpsel oder eine sehr eng anliegende Kopfhaube. {Falls im Kurs Kopfhauben Verwendung finden, besprich die Typen bzgl. Squeeze-Vermeidung.}

Lesson Guide 1 - 7

3-16


Angenehme Aufstiege

III. Angenehme Aufstiege A. Was ist die wichtigste Regel beim Gerätetauchen?

Was ist die wichtigste Regel beim Gerä Gerätetauchen? �

1. Die wichtigste Regel beim Gerätetauchen lautet – Atme beim Gerätetauchen fortwährend und halte niemals den Atem an. {Zur Anwendung der Regel informiere die Tauchschüler, dass du ihnen helfen wirst ihren Instinkt zu überwinden, unter Wasser den Atem anhalten zu wollen. So werden sie zum Beispiel immer wenn der Lungenautomat aus dem Mund ist, das Ausatmen kleiner Luftblasen praktizieren.}

Atme beim Gerä Gerätetauchen fortwä fortwährend und halte niemals den Atem an Wichtig: Ein Lungenriss kann zu ernster Verletzung fü führen, sogar zum Tod

Lesson Guide 1 - 8

2. Wichtig: Ein Lungenriss kann zu ernster Verletzung führen, sogar zum Tod. Durch einen Riss können Blasen in den Kreislauf gelangen, welche die Blutzufuhr zum Gehirn oder anderen Körperteilen blockieren und zu Lähmungen, ernsthaften Verletzungen oder Tod führen können. Erinnere dich an den geschlossenen luftgefüllten Beutel, der von der Tiefe an die Oberfläche gebracht wurde? Wenn du während dem Aufstieg (und sollte es nur ein Meter sein) die Luft anhältst, können deine Lungen überdehnt werden, und dies kann zu einem Lungenriss führen.} B. Was solltest du tun, wenn du beim Aufstieg in deinen Ohren und Sinushöhlen einen unangenehmen Druck verspürst? {Umkehrblockierung}

Angenehme Aufstiege Was solltest du tun, wenn du beim Aufstieg in deinen Ohren oder Sinushö Sinushöhlen einen unangenehmen Druck verspü verspürst? � � �

+

1. Solltest du beim Aufstieg in deinen Ohren oder Sinushöhlen ein unangenehmes Gefühl haben – stoppe.

Verlangsame und stoppe Tauche einen Meter ab Tauche nicht bei Erkä Erkältung; nimm vor dem Tauchen keine schleimhautabschwellenden Mittel

2. Tauche einen Meter ab und gib der eingeschlossenen Luft Gelegenheit, einen Weg ins Freie zu finden.

Lesson Guide 1 - 9

3. Um eine solche sog. „Umkehrblockierung” in den Ohren oder Sinushöhlen zu vermeiden, Tauche nicht bei Erkältung und nimm vor dem Tauchen keine schleimhautabschwellenden Mittel. {Erkläre den Tauchschülern, wie du möchtest, dass sie dir eine Umkehrblockierung signalisieren. Erläutere auch, was die anderen Tauchschüler in einem solchem Fall tun sollten. Erkläre ihnen, dass sie bei einer Erkältung nicht an den Schwimmbad- oder Freiwassertauchgängen.} 3-17


Atmen unter Wasser

IV. Atmen unter Wasser A. Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefe und dem Luftvorrat?

Welche Beziehung besteht zwischen der Tiefe und dem Luftvorrat?

Geringerer Luftverbrauch Längere Zeit U/W

1. Tauchen in geringer Tiefe verbraucht weniger Luft und gibt dir mehr Zeit unter Wasser.

Tiefer

Flach

Höherer Luftverbrauch Kürzere Zeit U/W

2. Tauchen in grösserer Tiefe verbraucht mehr Luft und lässt dir weniger Zeit unter Wasser. {Vergleiche als Beispiel die Tiefen und ungefähren Tauchzeiten von einigen Tauchgängen, die regional üblich sind – der eine Tauchgang flach, der andere tiefer.}

Lesson Guide 1 - 10

B. Welches ist die effizienteste Weise, unter Wasser zu atmen?

Atmen unter Wasser Welches ist die effizienteste Weise unter Wasser zu atmen? � �

1. Die effizienteste Weise, um beim Tauchen Luft von höherer Dichte zu atmen, ist tiefes, langsames Atmen. {Erkläre den Tauchschülern, dass sie auf diese Weise während ihren Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen zu atmen lernen werden.}

Tiefes, langsames Atmen Entspanne dich, überanstrenge dich nicht Schwimme mit gemä gemächlichem Tempo

Lesson Guide 1 - 11

2. Damit du dich wohl fühlst und möglichst wenig Luft verbrauchst, entspanne dich und überanstrenge dich nicht unter Wasser. 3. Schwimme mit gemächlichem Tempo – atme normal und achte darauf, dass du niemals ausser Atem kommst. Je mehr du dich anstrengst, desto mehr Luft verbrauchst du. Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Eins

Zusammenfassung Tarierung Angenehme Abstiege Angenehme Aufstiege Atmen unter Wasser

Zusammenfassung (Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.)

Besprechung der Wiederholungsfragen - Quiz

Lesson Guide 1 - 1�

Fragen?

Lesson Guide 1 - 1�

3-18


Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei Empfohlene Lernhilfen 1.

Lesson Guides.

2.

Tauchausrüstung wie besprochen.

3.

PADI Open Water Diver Video.

Vortrag Open Water Diver Kurs Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Vertiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informieren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt 1.

Lasse die Tauchschüler die Unterschiede vergleichen, die an Land bzw. unter Wasser bzgl. Wärmeverlust und Bewegung bestehen.

2.

Erkläre den Tauchschülern, wie dir bei einem kürzlich erfolgten Tauchgang angenehm warm war – welche Art Tauchanzug und welches Zubehör du verwendet hast, und warum.

3.

Erzähle den Tauchschülern eine Geschichte, mit der die Vorzüge des Buddy-Systems verdeutlicht werden. Weil du einen Buddy dabei hattest, wurde, woraus vielleicht ein grosses Problem hätte entstehen können, ein kleines, leicht zu bewältigendes Problem.

3-19


Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

Überblick

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben

Wie man U/W warm bleibt “Streamlining” Streamlining”- Stromlinienform Tauchen im Team

I.

Lesson Guide �- �

Wie man U/W warm bleibt •

Wodurch bleibt man U/W warm?

Was sollte man tun, wenn man U/W beginnt fortwährend zu zittern?

Wenn dir bei deinen Trainingstauchgängen unter Wasser kalt wird, wird dir der Spass am Tauchgang vergehen. Schon ein geringfügiger Verlust von Körperwärme enthält ein potentielles Gesundheitsrisiko. Daher sind Kenntnisse über Wärmeverlust unter Wasser wichtig.

II. „Streamlining” – Stromlinienform • •

Wie solltest du dich unter Wasser bewegen? Was solltest du tun, wenn du an der Oberfläche oder unter Wasser ermüdest?

Tauchen ist aufregend, aber du solltest nicht ausser Kontrolle geraten. Wenn du einige Punkte beachtest, kannst du verhindern ausser Atem zu kommen, und hilft dir auch Krämpfe und Müdigkeit zu vermeiden. Du musst auch wissen, was zu tun ist, wenn du ermüdest.

III. Tauchen im Team

3-20

Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen?

Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenn du unter Wasser den Kontakt zu deinem Tauchpartner oder den anderen Kursteilnehmern verlierst?

Du hast bereits gelernt, dass du immer mit einem Buddy tauchst. Jetzt werden wir uns die Schritte anschauen, welche du einhalten solltest, um das Buddy-System effektiv zu machen


Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören und falls erforderlich Fragen zu stellen. Gestalte es lustig und locker.}

Wie man U/W warm bleibt Wodurch bleibt man U/W warm? �

Vortragsausarbeitung I.

Wie man U/W warm bleibt A. Wodurch bleibt man U/W warm?

Tauchanzü Tauchanzüge – Optionen Tauchanzü Tauchanzüge – Zubehö Zubehör

1. Bei Tauchanzügen gibt es verschiedene Optionen. {Gehe auf die Tauchanzüge ein, die von den Tauchschülern bei den Schwimmbadund Freiwasser-Tauchgängen benutzt werden solche, die regional üblich sind und solche, welche man bei Tauchreisen in andere klimatische Bedingungen verwendet.}

Lesson Guide �- �

2. Bei unseren Schwimmbad- und FreiwasserTauchgängen benötigen wir diverses Zubehör zu unseren Tauchanzügen. {Gehe auf Tauchanzugzubehör ein, das bei den anstehenden Schwimmbad- und Freiwasser-Tauchgängen benötigt wird, und auf solches, das regional Verwendung findet und das Zubehör, das von den Tauchschülern bei einer Tauchreise oder beim Tauchen unter anderen klimatischen Bedingungen verwendet werden könnte.} B. Was sollte man tun, wenn man U/W beginnt fortwährend zu zittern?

Wie man U/W warm bleibt Was sollte man tun, wenn man U/W beginnt fortfortwährend zu zittern? �

1. Kontinuierliches Zittern ist ein Warnsignal, das bedeutet, du hast schon so viel Körperwärme verloren, dass wenn du noch mehr verlierst, dein Körper beginnen wird ernsthafte Störungen zu haben, seine Funktion zu erfüllen (Hypothermie). Solltest du bei unseren Freiwasser-Tauchgängen beginnen, kontinuierlich zu zittern, informiere sofort mich oder meinen Assistenten.

Kontinuierliches Zittern ist ein Warnsignal Falls du beginnst, kontinuierlich zu zittern: Verlasse das Wasser Trockne dich ab, wä wärme dich auf Lesson Guide �- f

2. Wann immer du beim Tauchen kontinuierlich zu zittern beginnst, verlasse sofort das Wasser, trockne dich ab und wärme dich auf. {Gehe auf ein paar regionale Praktiken ein, wie Taucher sich nach dem Tauchen aufwärmen – warme Dusche, warme Getränke, warme Kleidung, usw.}

3-21


Stromlinienform

II. „Streamlining” – Stromlinienform A. Wie solltest du dich unter Wasser bewegen?

Wie solltest du dich unter Wasser bewegen? � �

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1. Bewege dich langsam und gleichmässig, um Überanstrengung zu vermeiden und nicht ausser Atem zu geraten. Beobachte, wie ich und der Staff sich während unseren Tauchgängen bewegt.

Langsam, gleichmä gleichmässig Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen Lasse dir Zeit Bringe Kö Körper und Ausrü Ausrüstung in Stromlinienform Bewege dich horizontal durchs Wasser

Lesson Guide �- �

2. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen – sie vergeuden Energie. 3. Lasse dir Zeit unter Wasser, um Überanstrengung zu vermeiden – deine Geschwindigkeit zu verdoppeln braucht vier mal soviel Kraft. 4. Bringe deinen Körper und deine Ausrüstung in Stromlinienform, um den Wasserwiderstand zu verringern. Lasse keine Ausrüstung herumbaumeln; dies macht dich langsamer, vergeudet Energie und kann die Unterwasserwelt schädigen. {Ermutige die Tauchschüler, vor dem Tauchgang immer den Ausrüstungscheck mit dem Tauchpartner durchzuführen, um sicherzustellen dass alle Schläuche korrekt befestigt sind.} 5. Bewege dich so gut wie möglich horizontal durchs Wasser. {Besprich die Technik der Verlagerung von Gewichten in Richtung Brust oder von dieser weg, um dich auszutrimmen – so dass beim Schwimmen unter Wasser der Kopf weder oben noch unten ist.} B. Was solltest du tun, wenn du an der Oberfläche oder unter Wasser ermüdest?

Stromlinienform Was solltest du tun, wenn du an der Oberflä Oberfläche oder unter Wasser ermü ermüdest? �

1. Empfindest du an der Oberfläche Überanstrengung, so stelle Auftrieb her und bewege dich nicht. Ruhe dich aus bis du wieder zu Atem gekommen bist, und schwimme dann mit geringerem Tempo weiter.

Oberflä che— stelle Auftrieb Oberfläche— her, bewege dich nicht U/W — stoppe jegliche Aktivitä Aktivität, atme tief, ruhe dich aus

Lesson Guide �- 6

2. Empfindest du unter Wasser Überanstrengung, so stoppe jegliche Aktivität, atme tief und ruhe dich aus. Falls erforderlich, halte dich irgendwo fest. Solltest du bei unseren Freiwasser-Tauchgängen Überanstrengung empfinden, informiere sofort mich oder meinen Assistenten. {Demonstriere den Tauchschülern das entsprechende Handzeichen.} 3-22


Tauchen im Team

III. Tauchen im Team A. Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen? (Erkläre den Tauchschülern, dass du in deinen Briefings vor den Freiwasser-Tauchgängen all diese Punkte ansprechen wirst, so wie sie dies später als brevetierte Taucher mit ihrem Tauchpartner praktizieren werden.)

Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen? � � � �

Ein/Ausstiegsstellen und -techniken Festlegen eines Kurses ZeitZeit- und Tiefenlimiten Wiederholung von Handzeichen

Lesson Guide �- 7

1. Legt Ein- / Ausstiegsstellen und -techniken fest. {Gehe auf regionale Einstiegspraktiken ein.}

Tauchen im Team Welche neun Punkte solltest du mit deinem Buddy bei der Tauchgangsplanung besprechen? � � � � �

Luftvorrat zum Umkehren festlegen Verfahren zum Zusammenbleiben Verfahren bei Trennung Notfallverfahren Seid euch über das Ziel des Tauchgangs einig - es kann einfach nur das Anschauen eines Riffs sein, aber ihr mü müsst euch darü darüber einig sein.

2. Verabredet einen Kurs, dem ihr folgen wollt. {Erkläre den Tauchschülern, dass sie später lernen werden, wie man einen Kompass verwendet und einem Kurs unter Wasser folgt.}

Lesson Guide �- 8

3. Stellt Übereinstimmung über Zeit- und Tiefenlimits her. {Erläutere verschiedene Möglichkeiten, wie Taucher die Tiefe eines Tauchplatzes bestimmen können (U/W-Karten, ortskundige Taucher, PADI Dive Center usw.).} 4. Wiederholt Handzeichen. 5. Stellt Übereinstimmung her, bei welchem Flaschendruck ihr umkehren werdet. 6. Besprecht das Verfahren um zusammenzubleiben. 7.

Besprecht das Verfahren im Falle einer Trennung voneinander.

8. Besprecht die Notfallverfahren, einschliesslich der Verfahren, wie ihr im Falle einer Luftknappheit eure Luft miteinander teilen werdet. 9. Seid euch über das Ziel des Tauchgangs einig – es kann einfach nur das Anschauen eines Riffs sein, aber ihr müsst euch darüber einig sein.

3-23


B. Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenn du unter Wasser den Kontakt zu deinem Tauchpartner oder den anderen Kursteilnehmern verlierst?

Tauchen im Team Welches Verfahren solltest du praktizieren, wenn du unter Wasser den Kontakt, zu deinem Tauchpartner oder den anderen Kursteilnehmern verlierst? � �

Suche fü für 1 Minute Wenn ohne Erfolg auftauchen und an Oberflä Oberfläche zusammenfinden

1. Suche nach deinem Buddy oder den anderen Kursteilnehmern nicht länger als 1 Minute. 2. Bleibt die Suche ohne Erfolg, tauche auf und findet an der Oberfläche wieder zusammen.

Lesson Guide �- 9

3. In einigen Situationen, nach deiner Brevetierung, möchtest du vielleicht vermeiden an die Oberfläche auf zutauchen – in diesem Fall besprecht vorher, was in einer solchen Situation der Trennung zu tun ist. Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Zwei

Zusammenfassung Wie man U/W warm bleibt “Streamlining” Streamlining” - Stromlinienform Tauchen im Team

Besprechung der Wiederholungsfragen – Quiz Lesson Guide �- 10

Zusammenfassung {Betone: Es liegt in eurer Verantwortung, bei eurem Tauchpartner zu bleiben, euren Tauchgang zusammen mit eurem Tauchpartner zu planen, diesem Plan zusammen mit eurem Tauchpartner zu folgen und dazu bereit sein, euch gegenseitig zu helfen. Niemand kann das für euch übernehmen – ihr müsst es tun.} {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Fragen?

Lesson Guide �- 11

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Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei Empfohlene Lernhilfen 1.

Lesson Guides.

2.

Dias oder Videos von der örtlichen Tauchumgebung /Tauchplatz.

3.

PADI Open Water Diver Video.

4.

Informationen über den betreffenden Tauchplatz (Gezeitentabellen, Fischerei- und Schutzbestimmungen, Landkarten, U/WKarten usw.).

5.

Infomaterial über Rescue Diver und Emergency First Response Kurse

Vortrag Open Water Diver Kurs Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Vertiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informieren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt 1.

Vergleiche die Planung einer langen Wanderung in unbekanntem Gebiet mit der Planung eines Tauchgangs an einem unbekannten Tauchplatz. Setze das Wandern in Beziehung zum Tauchen, indem du die Kenntnis der Umgebung, die Planung und das Problemmanagement diskutierst.

2.

Erzähle den Tauchschülern von einem für dich unvergesslichen Tauchgang an dem Tauchplatz, an dem sie ihre Freiwasser-Tauchgänge machen werden. Füge Beschreibungen der ansässigen aquatischen Lebewesen und des Tauchplatzes in deine Schilderung ein.

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Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

Überblick Unser Tauchplatz Sorge fü für dich selbst Kümmere dich um andere Problemlö Problemlösungsdenken unter Wasser Tauchen vom Boot

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben I.

Lesson Guide �- �

Unser Tauchplatz •

Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem, unsere Freiwasser-Tauchgänge erfolgen?

Welche U/W-Flora und -Fauna werden wir bei unseren Freiwasser-Tauchgängen zu sehen bekommen?

Ihr werdet bald eine Serie von Freiwasser-Tauchgängen absolvieren, und wenn ihr wie die meisten Taucher seid, werdet ihr wissen wollen, was euch unter Wasser erwartet.

II. Sorge für dich selbst •

Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bis du Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildung teilgenommen hast?

Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die an der Oberfläche auftreten, verhindern oder kontrollieren?

Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichen Fall helfen, dass an der Oberfläche ein Problem auftritt?

Ihr werdet feststellen, dass wenn ihr und euer Tauchpartner in euren Grenzen taucht, eure Tauchgänge plant und die Richtlinien für sicheres Tauchen befolgt, sich Problemsituationen vermeiden lassen. Um innerlich beruhigt zu sein werdet ihr jedoch wissen wollen, wie ihr für euch selbst sorgen könnt, sollte doch einmal ein Problem auftreten.

III. Kümmere dich um andere

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Was sind die vier grundlegenden Schritte, um einem anderen Taucher zu helfen?

Da du dich auch um deinen Tauchpartner zu kümmern hast, musst du auch wissen, wie du ihm im Bedarfsfall helfen kannst.


IV. Problemlösungsdenken unter Wasser •

Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die unter Wasser auftreten, verhindern oder kontrollieren?

Dein Buddy hat keine Luft mehr – Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um an die Oberfläche zu gelangen? {Sage den Tauchschülern, dass du verschiedene Varianten einer solchen Situation ansprechen wirst.}

Unterwasserprobleme zu kennen erlaubt dir dich beim Tauchen zu entspannen, da du Problemlösungsdenken anwenden kannst, falls einmal ein Problem auftreten sollte.

V. Tauchen vom Boot {Behandle dieses Thema, wenn die Freiwasser-Tauchgänge dieses Kurses von einem Boot aus erfolgen.} • Was ist beim Tauchen von einem Boot zu beachten, wie es während des Kurses oder bei einem Tauchurlaub zum Einsatz kommt? •

Das Tauchen von einem Boot macht einfach mehr Spass, wenn einem die wichtigen Dinge an Bord bekannt sind.

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf mitzuarbeiten und Fragen zu stellen, falls dies notwendig Mache es locker und lustig.}

Vortragsausarbeitung Unser Tauchplatz

I.

Unser Tauchplatz A. Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem unsere Freiwasser-Tauchgänge erfolgen, bzgl. Temperatur, Sicht, Strömungen und Bodenbeschaffenheit?

Was erwartet uns an dem Tauchplatz, an dem unser Freiwassertraining erfolgt, bzgl. Temperatur, Sicht, Strö Strömungen und Bodenbeschaffenheit? Welche U/WU/W-Flora undund-Fauna werden wir bei unserem Freiwassertraining zu sehen bekommen?

1. Wassertemperatur. {Gehe auf die Wassertemperaturen an regionalen Tauchplätzen und den FreiwasserTrainingsplätzen des Kurses ein. Hebe Unterschiede hervor zwischen Oberflächentemperaturen und Temperaturen in der Tiefe, falls solche Unterschiede existieren.

Lesson Guide �- �

3-27


Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.} 2. Sicht. {Gehe auf die Sichtverhältnisse an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus. Hebe regionale Faktoren hervor, die Auswirkung auf die Sicht haben: a) Wasserbewegung, b) Wetter, c) Schwebeteilchen, d) Bodenbeschaffenheit. Besprich Möglichkeiten, wie die Tauchschüler dazu beitragen können, während des Kurses eine maximale Sicht zu bewahren.} 3. Strömungen. {Gehe auf Strömungen (falls es solche gibt) an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Falls das Freiwassertraining an Plätzen erfolgt, an denen Strömungen üblich sind, besprich Techniken für das Tauchen bei Strömung. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.} 4. Bodenbeschaffenheit. {Gehe auf die Bodenbeschaffenheit an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Hebe hervor, dass die Tauchschüler besonders vorsichtig beim Tauchen über Grund sein müssen, der lebende Organismen beheimatet – zur persönlichen Sicherheit und zum Schutz empfindlicher aquatischer Organismen. Nenne Beispiele der verschiedenen Bedingungen an populären Tauchplätzen rund um den Globus.} B. Welche U/W-Flora und -Fauna werden wir bei unseren Freiwasser-Tauchgängen zu sehen bekommen? {Gehe auf die Flora und Fauna an regionalen Tauchplätzen und den Freiwasser-Trainingsplätzen des Kurses ein. Betone die Tatsache, dass nahezu alle im Wasser lebenden Tiere nicht aggressiv und harmlos sind, und dass Taucher Unterwasserlebewesen nicht jagen, ärgern oder bedrohen sollten. Falls möglich, zeige Dias oder Videos regional häufig vorkommender aquatischer Tiere und Pflanzen.} 3-28


Sorge fü für dich selbst

II. Sorge für dich selbst A. Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bis du Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildung teilgenommen hast?

Wo solltest du nach Kursabschluss tauchen, bis du Erfahrung gesammelt oder an Weiterbildung teilgenommen hast? �

In einer Umgebung, die der deines Kurses ähnelt, oder tauche mit einem Profi Folgende drei Kurse werden dir empfohlen: Advanced Open Water Emergency First Response Rescue Diver

1. Wenn dieser Kurs abgeschlossen ist, tauche in einer Umgebung, die der deines Kurses ähnelt, oder tauche mit einem Profi. {Erinnere die Scuba Diver, dass sie immer mit einem Profi tauchen müssen. Nenne den Tauchschülern regionale Tauchplätze mit nahegelegener Notfallhilfe.}

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2. Um Erfahrung unter Supervision zu sammeln, werden dir folgende Kurse empfohlen: •

PADIs Adventures in Diving Programm – dies bietet dir fortgeschrittene Tauchfertigkeiten.

Emergency First Response – hierbei erhältst du eine Grundausbildung in Erster Hilfe und Herz-Lungen-Wiederbelebung. {Informiere die Tauchschüler, wann dein nächster EFR-Kurs stattfindet und dass auch nicht-tauchende Freunde und Familienangehörige daran teilnehmen können.}

{Mache die Tauchschüler darauf aufmerksam, dass das PADI Advanced Open Water Diver Brevet Voraussetzung zur Teilnahme an diesem Kurs ist. Gib ihnen die Daten deines nächsten Advanced Open Water Diver Kurses, oder des nächsten Abenteuertauchgangs, für solche, die nur einmal in eine Thematik hinein schnuppern möchten, welche sie interessiert.}

Sorge fü für dich selbst Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die an der Oberflä Oberfläche auftreten, verhindern oder kontrollieren? � � �

PADIs Rescue Diver Kurs – in diesem Kurs werden deine Fähigkeiten zur Problemvermeidung verfeinert und du lernst, spezifische und möglicherweise komplexe Tauchprobleme zu handhaben.

B. Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die an der Oberfläche auftreten, verhindern oder kontrollieren?

Tauche innerhalb deiner Grenzen Entspanne dich Habe positiven Auftrieb

1. Tauche innerhalb deiner Grenzen. 2. Entspanne dich beim Tauchgang.

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3. Stelle an der Oberfläche positiven Auftrieb her und halte ihn aufrecht.

Sorge fü für dich selbst Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichen Fall helfen, dass an der Oberflä Oberfläche ein Problem auftritt? �

C. Wie kannst du dir selbst im unwahrscheinlichen Fall helfen, dass an der Oberfläche ein Problem auftritt?

Stelle Auftrieb her Blase dein Jacket auf Wirf dein Blei ab

Stoppe, denke nach, handle Rufe Hilfe herbei

1. Stelle sofort Auftrieb her, indem du entweder dein Jacket aufbläst oder dein Blei abwirfst (Bleigurt oder Gewichtssystem).

Lesson Guide �- 6

2. Stoppe, denke nach, und dann handle. 3. Zögere nicht, Hilfe herbeizurufen – mittels Signalpfeife, aufblasbarer Rettungsboje oder Winken. {Gehe auf einige übliche Probleme ein – Wadenkrampf, Überanstrengung, ausser Atem sein usw. Erläutere den Tauchschülern, dass sie in den Schwimmbad- und Freiwasserlektionen lernen werden, solche Probleme zu lösen, und ermutige sie ihre Ausbildung fortzusetzen.}

Kümmere dich um andere

III. Kümmere dich um andere A. Was sind die vier grundlegenden Schritte, um einem anderen Taucher zu helfen?

Was sind die vier grundlegenden Schritte, um einem anderen Taucher zu helfen? �

� �

Verschaffe ihm viel Auftrieb Beruhige ihn Hilf ihm, die Kontrolle über seine Atmung wiederzuerlangen Hilf ihm zurü zurück zum Ufer / Boot

1. Verschaffe ihm Auftrieb – reiche ihm einen Auftriebskörper bzw. wirf ihm diesen zu und/ oder blase sein Jacket auf; wirf sein Blei ab. 2. Beruhige den Taucher.

Lesson Guide �- 7

3. Hilf dem Taucher, die Kontrolle über seine Atmung wiederzuerlangen. 4. Hilf dem Taucher zurück zum Ufer / Boot, falls erforderlich. {Erinnere die Tauchschüler daran, dass sie in Schwimmbad-Tauchgang Drei einen ermüdeten Taucher schleppen werden.} Problemlö Problemlösungsdenken unter Wasser

IV. Problemlösungsdenken unter Wasser A. Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die unter Wasser auftreten, verhindern oder kontrollieren?

Wie lassen sich die meisten Tauchprobleme, die unter Wasser auftreten, verhindern oder kontrollieren? � �

Überanstrengung Verfangen / Hängenbleiben Atmen aus abblasendem Automat Keine Luft mehr

1. Überanstrengung.

Lesson Guide �- 8

3-30

Bewege dich langsam und atme langsam.

Achte auf dein Tempo.


Hast du dich überanstrengt, stoppe jegliche Aktivität, ruhe dich aus, entspanne dich und atme langsam.

{Mache auf Umgebungsbedingungen aufmerksam, die eine Überanstrengung bewirken können – Brandung, Strömungen, starker Wellengang usw.}

2. Verfangen / Hängen bleiben. •

Stoppe, denke nach, und dann handle. Handle nach einem Plan und nicht instinktiv.

Arbeite langsam und ruhig, um dich selbst zu befreien.

Lasse dir von deinem Buddy helfen. {Gehe auf Probleme des Verfangens / Hängensbleibens ein, die in der regionalen Tauchumgebung vorkommen können.}

3. Atmen aus einem abblasenden Lungenautomaten. {Erläutere den Tauchschülern, wie es zu einem Abblasen des Automaten kommen kann (Sand, Einfrieren, mangelhafte Wartung usw.), und beschreibe die spezifischen Techniken, die sie in Schwimm-Tauchgang Drei erlernen werden.} 4. Keine Luft mehr.

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Behalte deinen Luftvorrat sorgfältig im Auge, indem du alle paar Minuten auf deinen Finimeter bzw. deinen luftintegrierten Tauchcomputer schaust.

Keine Luft mehr zu haben, ist in vielen Fällen die Ursache für Verletzungen von Tauchern, und dennoch ist es ein Problem, dessen Kontrolle gänzlich beim Taucher liegt.

{Beziehe dich auf die „ohne Luft” Situation in Schwimmbad-Tauchgang Zwei. Betone, dass du für den Rest des Kurses gerne sehen möchtest, dass sie häufig auf ihren Finimeter bzw. luftintegrierten Tauchcomputer schauen.}


B. Dein Buddy hat keine Luft mehr – Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um an die Oberfläche zu gelangen? {Erinnere die Schüler an die Möglichkeiten, die sie schon gelesen haben. Auch, dass schon in der Tauchgangsplanung Notfallverfahren angesprochen wurden, wie: wo ist die alternative Luftversorgung angebracht, Umkehrpunkt oder der Aufstieg an Hand des Luftvorrates und auch ob Wechselatmung beherrscht wird, usw.}

Problemlö Problemlösungsdenken unter Wasser Dein Buddy hat keine Luft mehr Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um an die Oberflä Oberfläche zu gelangen? �

Situation 1 — Buddy ist 1 Meter/f Fuss von dir entfernt. Du hast eine alternative Luftversorgung. Tiefe = 10 Meter/�� Fuss.

Lesson Guide �- 9

1. Situation 1 – „Dein Buddy hat plötzlich keine Luft mehr. Er befindet sich 1 Meter von dir entfernt und du hast eine alternative Luftversorgung. Bis zur Oberfläche sind es 10 Meter. Dein Buddy sollte: ______________________ __________________ .” {Erlaube den Tauchschülern, ihre Antworten zu diskutieren. Die bevorzugte Antwort sollte sein: Dein Buddy sollte zu dir schwimmen, die Handzeichen für „Habe keine Luft” und „Gib mir Luft” geben, sich deine alternative Luftversorgung sichern, aus dieser atmen, und wenn er sich wohl fühlt, solltet ihr zusammen aufsteigen.} 2. Situation 2 – „Während dein Buddy aus seinem Lungenautomaten einen Atemzug nimmt, geht das Einatmen plötzlich schwer. Ein Blick auf seinen Finimeter zeigt, dass er einen Fehler gemacht hat und er keine Luft mehr hat. Er befindet sich mindestens 18 Meter von dir entfernt, und du hast eine alternative Luftversorgung. Es sind 12 Meter bis zur Oberfläche.

Problemlö Problemlösungsdenken unter Wasser Dein Buddy hat keine Luft mehr Was sollte er in einer solchen vorgegebenen Situation tun, um an die Oberflä Oberfläche zu gelangen? �

Situation � — Buddy ist 18 Meter/60 Fuss von dir entfernt. Du hast eine alternative Luftversorgung. Tiefe - 1� Meter/f 0 Fuss. Lesson Guide �- 10

Meter bis zur Oberfläche. Dein Buddy sollte.” ______________________________________ {Erlaube den Tauchschülern, ihre Antworten zu diskutieren. Die bevorzugte Antwort sollte sein: Dein Buddy sollte einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg machen, indem er zur Oberfläche schwimmt, dabei kontinuierlich in seinen Lungenautomaten ausatmet und dabei z.B. einen A-a-a-h-h-h Laut erzeugt. Erinnere die Tauchschüler, dass dies bei einem gut funktionierenden Buddy-System nicht passieren dürfte, wenn sie eng beieinander bleiben.}

3-32


Tauchen vom Boot Was ist beim Tauchen von einem Boot zu beachten, wie es wä während des Kurses oder bei einem Tauchurlaub zum Einsatz kommt? � Grundlegendes zum Boot � Allgemeine Regeln � Verstauen der Tauchausrü Tauchausrüstung und persö persönlicher Dinge � Richtlinien/Vorschlä Richtlinien/Vorschläge fü für EinEin- und Ausstiege � Notfallverfahren

V. Tauchen vom Boot {Behandle dieses Thema, wenn die Freiwasser-Trainingstauchgänge von einem Boot erfolgen. Vorgeschlagen wird, dass du Dias oder ein Video von Booten zeigst, die in diesem Kurs oder bei Tauchtrips Verwendung finden.} A. Was ist beim Tauchen von einem Boot zu beachten, wie es während des Kurses oder bei einem Tauchurlaub zum Einsatz kommt?

Lesson Guide �- 11

1. Grundlegendes zum Boot. 2. Allgemeine Regeln. 3. Wo werden Ausrüstung und persönliche Dinge verstaut. 4. Empfehlungen für Ein- und Ausstiege. 5. Notfallverfahren Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Drei

Zusammenfassung Unser Tauchplatz Sorge fü für dich selbst Kümmere dich um andere Problemlö Problemlösungsdenken unter Wasser Tauchen vom Boot Besprechung der Wiederholungsfragen – Quiz Lesson Guide �- 1�

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Anweisungen für die Entwicklung der Kenntnisse Teil Vier Lies die Bedienungs- und Studienanleitung, die deiner RDP Tabelle bzw. deinem Wheel beiliegt. Wenn du das Wheel lernst, dann lies die ersten Fünf Kapitel und mache die Übungsbeispiele. Solltest du die Tabelle lernen, dann lies bis zu dem Teil „Finden der Mindest-Oberflächenpause” und mache die Übungsbeispiele. Beides befindet sich auch auf der CD-ROM .

Fragen?

Lesson Guide �- 1�

3-33


Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier Empfohlene Lernhilfen 1.

Lesson Guides.

2.

PADI Open Water Diver Video.

3.

Demoversionen des Recreational Dive Planners – Wheel oder Tabelle.

Vortrag Open Water Diver Kurs Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Vertiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informieren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt 1.

Vergleiche den Gebrauch einer Strassenkarte, um damit eine Reise zu planen, mit der Verwendung des Recreational Dive Planner, um einen Tauchgang zu planen.

2.

Berichte den Tauchschülern wie es war, als du zum allerersten Mal eine Stickstoff-Narkose empfunden hast. Erkläre ihnen, wie du auf sichere Weise damit umgegangen bist.

3.

Frage die Tauchschüler, aus welchen Gründen ihrer Ansicht nach bestimmte Regeln für das Autofahren gelten – Geschwindigkeitsbegrenzungen, Strassenverkehrsordnung usw. Die meisten Tauchschüler werden den Sicherheitsaspekt anführen. Leite zu der Feststellung über, dass es ähnliche Grenzen und Regeln für ein sicheres Tauchen gibt.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

Überblick

I.

Stickstoffnarkose DekompressionsDekompressions-Krankheit TauchtabellenTauchtabellen-Einfü Einführung Der Gebrauch des Recreational Dive Planners

Lesson Guide f - �

Stickstoffnarkose •

Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoffnarkose zum Problem wird?

Indem du zu reagieren weisst, wenn Stickstoffnarkose zum Problem wird, kannst du deren Gefahren besser vermeiden.

II. Dekompressions-Krankheit •

3-34

Wie vermeidest du die DekompressionsKrankheit (DCS)?


Was solltest du tun, falls du vermutest, du könntest Symptome der DekompressionsKrankheit haben?

Es ist leicht, die Risiken einer DekompressionsKrankheit zu minimieren, indem man sich an festgelegte Grenzen und Richtlinien hält. Wenn du jedoch dieses nicht befolgst, dann kann Dekompressions-Krankheit auftreten und auch lebensgefährlich werden..

III. Tauchtabellen und Tauchcomputer Einführung •

Was bedeuten die Begriffe Tauchprofil, Nullzeitgrenze, Grundzeit, Wiederholungstauchgang, Oberflächenpause und Wiederholungsgruppe?

Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des Recreational Dive Planners?

Was macht ein Tauchcomputer im Vergleich zu einer Tauchtabelle, und welche Regeln und Empfehlungen kommen zur Anwendung?

Wie du weisst, helfen dir Tauchtabellen und Tauchcomputer bei der Bestimmung sicherer maximaler Zeit- und Tiefengrenzen, um DekompressionsKrankheit zu vermeiden. Um Tauchtabellen und Tauchcomputer richtig zu benutzen, musst du die Fachausdrücke, Empfehlungen und die Richtlinien, welche zur Anwendung kommen, beherrschen.

IV-A. Der Gebrauch des Wheels {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-A, wenn du den Tauchschülern den Gebrauch der Wheel-Version des Recreational Dive Planners lehrst. Verwende IV-B, wenn du die TabellenVersion des RDP lehrst. Beim Berechnen von Musterbeispielen denke daran Tauchprofile an die Tafel zu zeichnen, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.}

3-35

Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Justierung?

Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern?

Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tiefe und Zeit?

Wie findest du die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause?

Wie planst du Wiederholungstauchgänge?


Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag?

Wenn du weisst, wie du den RDP gebrauchst, kannst du deine Tauchgänge innerhalb angemessener Grenzen planen.

IV-B. Der Gebrauch der Tabellen-Version des RDP {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-B, wenn du den Tauchschülern die Tabellen-Version des Recreational Dive Planners lehrst Beim Berechnen von Musterbeispielen denke daran Tauchprofile an die Tafel zu zeichnen, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.} •

Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern?

Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tiefe und Zeit?

Wie findest du in Tabelle 2 die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause?

Wie findest du in Tabelle 3 den (Reststickstoff-) Zeitzuschlag?

Wie findest du in Tabelle 3 die Restnullzeiten?

Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag?

Wenn du weisst, wie du den RDP gebrauchst, kannst du deine Tauchgänge innerhalb angemessener Grenzen planen.

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, zu zuhören und falls notwendig, Fragen zu stellen. Halte es locker und lustig. Für diesen Teil, brauchen die Schüler ihr RDP (Wheel oder Tabelle), Notizpapier und einen Stift.}

Stickstoffnarkose Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoffnarkose zum Problem wird? �

Vortragsausarbeitung I.

Stickstoffnarkose A. Wie solltest du reagieren, wenn Stickstoffnarkose zum Problem wird?

Stickstoff wirkt unter Druck betä betäubend Fühlst du dich komisch / berauscht? Steige sofort in eine geringere Tiefe auf Ist dein Buddy betroffen? Geleite ihn in eine geringere Tiefe

1. Stickstoff wirkt unter Druck betäubend. 2. Wenn du beginnst, dich komisch oder berauscht zu fühlen – steige sofort in eine geringere Tiefe auf, bis die Wirkung vorüber ist.

Lesson Guide f - �

3-36


{Betone dass es am besten ist, wenn man eine Stickstoffnarkose zum ersten Mal unter Supervision erlebt, wie zum Beispiel beim Tieftauchgang im Rahmen des Adventures in Diving Programms.} 3. Falls dein Buddy betroffen ist und nur noch eingeschränkt reagiert, geleite ihn in eine geringere Tiefe. {Erinnere die Tauchschüler daran, dass eine Stickstoffnarkose an sich offenkundig nicht gefährlich ist, aber die eingeschränkten Fähigkeiten, die sie bewirkt, können sehr gefährlich sein.} DekompressionsDekompressions-Krankheit

II. Dekompressions-Krankheit A. Wie vermeidest du die Dekompressions-Krankheit?

Wie vermeidest du DekompressionsDekompressionsKrankheit (DCS)? �

1. Die Dekompressions-Krankheit, ist ein medizinischer Zustand, der von übermässigem Stickstoff hervorgerufen wird, der in den Blutgefässen und im Körpergewebe Blasen bildet. Die Blasen blockieren physisch den Blutfluss sowie von den Nerven ausgehende Signale.

Was ist DCS? Sicherheits Übermä bermässiger Stickstoff, Stop der in Blutgefä Blutgefässen und im Kö Körpergewebe Blasen m/1�ft bildet, die den Blutfluss und �m/1�ft Nervensignale blockieren

Lesson Guide f - f

2. Befolge etablierte, sichere Zeit- und Tiefengrenzen von validierten Tauchtabellen / Tauchcomputern. {Gib Beispiele, wie du dich bei jedem Tauchgang an deine Tauchtabelle/ Tauchcomputer hältst.}

DekompressionsDekompressions-Krankheit Wie vermeidest du DekompressionsDekompressionsKrankheit (DCS)? �

� �

Befolge etablierte sichere ZeitZeit-und Tiefengrenzen von Tauchtabellen / Computern Langsame Aufstiegsgeschwindigkeit SicherheitsSicherheits-Stop nach jedem Tauchgang

3. Halte eine langsame Aufstiegsgeschwindigkeit ein – maximal 18 Meter / Minute. {Erkläre den Tauchschülern, wie sie ihre Aufstiegsgeschwindigkeit während.}

Lesson Guide f - �

4. Mache nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop in 5 Meter Tiefe für mindestens 3 Minuten. (Erläutere, wie im einzelnen die Sicherheits-Stops während der FreiwasserTauchgänge erfolgen werden.) Wichtiger Hinweis: Da die Empfindlichkeit gegenüber der Dekompressions-Krankheit von Person zu Person unterschiedlich ist, kann keine Tauchtabelle, die auf mathematischen Modellen basieren, garantieren, dass die Dekompressions-Krankheit niemals auftreten wird, sogar dann nicht, wenn du innerhalb der Grenzwerte der Tabelle oder des Tauchcomputers tauchst. Bleibe immer gut innerhalb der Grenzen, welche von deinem Tauchcomputer oder der Tabelle vorgegeben werden. 3-37


B. Was solltest du tun, falls du vermutest, du könntest Symptome der Dekompressions-Krankheit haben?

DekompressionsDekompressions-Krankheit Was solltest du tun, falls du vermutest, du kö könntest Symptome der DekompressionsDekompressionsKrankheit haben? � � �

1. Mache keine weiteren Tauchgänge. 2. Begib dich in ärztliche Behandlung. Konsultiere möglichst einen Taucherarzt, aber jeder Arzt wird helfen. {Gib den Tauchschülern die örtlichen Tauchnotfall-Telefonnummern (DAN, DES usw.).}

Nicht mehr Tauchen Arzt aufsuchen Sauerstoff atmen

Lesson Guide f - 6

3. Atme Sauerstoff in der höchstmöglichen Konzentration. Das Atmen von Sauerstoff hilft beim Abbau von Stickstoff aus dem Körper. Wichtiger Hinweis: Selbst wenn dein Verdacht auf Dekompressions-Krankheit nur vage ist, begib dich sofort in Behandlung; verzögere dies nicht. Verzögerungen können zu dauerhaften Restsymptomen führen.

TauchtabellenTauchtabellen-Einfü Einführung Was bedeuten folgende Begriffe? � � �

Tauchprofil Nullzeitgrenze (NZG/NDL) Grundzeit (GZ) : Wiederholungs– Wiederholungs– tauchgang Oberflä Oberflächenpause (OFP) Wiederholungsgruppe (WG) PG

� �

SI�

PG

III. Verhinderung der Dekompressions-Krankheit – Tauchtabellen-Einführung A. Was bedeuten die Begriffe Tauchprofil, Nullzeitgrenze, Grundzeit, Wiederholungstauchgang, Oberflächenpause und Wiederholungsgruppe?

PG

1. Tauchprofil: Die grafische Darstellung eines Tauchgangs. {Verwende das Tauchprofil auf dem Lesson Guide, um die nachfolgenden Begriffe und Informationen zu besprechen. Erkläre den Tauchschülern, wie sie zur Berechnung aller Musteraufgaben während des Kurses solche Profile verwenden sollen, und dass sie als brevetierte Taucher damit ihre Tauchgänge planen werden. Ziehe Beispiele von tatsächlichen Tauchgängen heran, um die praktische Anwendung zu verdeutlichen und die Aufmerksamkeit der Tauchschüler bei der Besprechung der Begriffe und Regeln zu erhöhen.}

Lesson Guide f - 7

2. Nullzeitgrenze (NZG / NDL): Auf Tauchtabellen zu finden; dies ist die maximal erlaubte Grundzeit. 3. Grundzeit (GZ): Die Gesamtzeit in Minuten, vom Beginn des Abstiegs bis zum Beginn des endgültigen Aufstiegs zur Oberfläche oder zum Sicherheits-Stop. 3-38


4. Wiederholungstauchgang: Ein Tauchgang, der innerhalb von 6 Stunden nach einem anderen Tauchgang erfolgt. 5. Oberflächenpause (OFP): Die zwischen Wiederholungstauchgängen an der Oberfläche verbrachte Zeit. 6. Wiederholungsgruppe (WG): Damit wird die Menge des nach einem Tauchgang in deinem Körper zurückgebliebenen Reststickstoffs dargestellt. Die Wiederholungsgruppe „A” zeigt die geringste Menge Reststickstoff in deinem Körper an. Die Wiederholungsgruppe „Z” zeigt die grösste erlaubte Menge Stickstoff in deinem Körper an. Nach 6 Stunden werden keine weiteren Wiederholungsgruppen benötigt, da der Reststickstoff für praktische Belange als abgebaut gilt. B. Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des Recreational Dive Planners?

TauchtabellenEinführung Tauchtabellen-Einfü Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des RDP? �

� �

1. Jeder auf 10 Meter oder flacher geplante Tauchgang wird als Tauchgang auf 10 Meter berechnet.

Tauchgang auf 10 Meter/�� Fuss oder flacher wird als 10 MeterMeter-/�� FussFuss-Tauchgang berechnet Genaue oder nä nächst grö grössere Tiefe Genaue oder nä nächst lä längere Zeit

2. Verwende für alle Tauchgänge die angegebene genaue oder die nächstgrössere Tiefe.

Lesson Guide f - 8

3. Verwende für alle Tauchgänge die angegebene genaue oder die nächstlängere Zeit. 4. Tauche nach jedem Tauchgang mit einer Aufstiegsgeschwindigkeit auf, die 18 Meter pro Minute nicht übersteigt. Betrachte dies als eine Geschwindigkeitsbegrenzung – langsamer ist besser. Der RDP wurde entworfen und auch getestet, unter Anwendung dieser Aufstiegsgeschwindigkeit. Eine schnellere Aufstiegsgeschwindigkeit erhöht das Risiko einer Dekompressions-Krankheit.

TauchtabellenTauchtabellen-Einfü Einführung Wie lauten die allgemeinen Regein zum Gebrauch des RDP? �

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Maximale Aufstiegsgeschwindigkeit = 18 Meter/60 Fuss pro Minute Vermeide Grenzwerte Kalter oder anstrengender Tauchgang - nimm an, die Tiefe sei f Meter/10 Fuss tiefer als tatsä tatsächlich Lesson Guide f - 9

5. Überschreite niemals die Grenzwerte des RDP, und wann immer möglich vermeide es, beim Tauchen irgendwelche seiner Grenzwerte zu erreichen. Lediglich zum Zwecke einer Notfallberechnung sind die 42 Meter angegeben – tauche nicht auf diese Tiefe.

3-39


6. Planst du einen Tauchgang in kaltem Wasser oder falls die Bedingungen anstrengend sein könnten, dann plane den Tauchgang so, als wäre er 4 Meter tiefer, als er tatsächlich ist. 7.

TauchtabellenEinführung Tauchtabellen-Einfü Wie lauten die allgemeinen Regeln zum Gebrauch des RDP? �

Wiederholungstauchgang - flacher als vorheriger Tauchgang Begrenze Wiederholungstauchgä Wiederholungstauchgänge auf maximal �0 Meter/100 Fuss Begrenze deine maximale Tiefe auf deine Ausbildung / Erfahrung Lesson Guide f - 10

Plane Wiederholungstauchgänge so, dass jeder nachfolgende Tauchgang in eine geringere Tiefe führt. Die Gemeinschaft der hyperbaren Mediziner empfiehlt niemals einen Wiederholungstauchgang tiefer zu machen als den vorherigen Tauchgang – du kannst so einen Tauchgang mit der Tabelle oder dem Tauchcomputer berechnen und durchführen, aber das Risiko der Dekompressions-Krankheit ist unproportional hoch. Plane deinen tiefsten Tauchgang immer als ersten Tauchgang. Der RDP wurde gemäss dieser anerkannten Praxis entwickelt und getestet. Anders zu tauchen verstösst gegen die Parameter des RDP und erhöht das Risiko der DekompressionsKrankheit.

8. Begrenze alle Wiederholungstauchgänge auf maximal 30 Meter. 9. Begrenze deine maximale Tiefe auf deine Ausbildungsstufe und deine Erfahrung. Beginner = 18 Meter. Empfohlene Tiefe für Advanced Open Water Diver = 30 Meter. Taucher mit Tieftaucher-Spezialkurs und einem vernünftigen Ziel in dieser Tiefe = 40 Meter als absolutes Maximum. C. Worin unterscheidet sich ein Tauchcomputer von einer Tauchtabelle und welche Richtlinien und Empfehlungen gelten für ihn? 1. Ein Tauchcomputer erstellt einfach eine Tauchtabelle „nach Mass“ für exakt den jeweiligen Tauchgang und verwendet dabei die selben Theorien und Modelle, die auch von Tauchtabellen verwendet werden. 2. Tauchcomputer erfüllen ihre Aufgabe weder besser noch schlechter als Tauchtabellen. 3. Beim Gebrauch eines Tauchcomputers gelten die selben Richtlinien und Empfehlungen, wie beim Tauchen mit einer Tauchtabelle (führe Wiederholungstauchgänge in immer geringer werdenden Tiefen durch, mache deinen tiefsten Tauchgang zuerst, etc.). 3-40


4. Tauche immer deutlich innerhalb der Grenzen des Computers. Dein Tauchcomputer sollte immer eine ausreichende Restnullzeit anzeigen. {Wenn du Tauchschüler den Gebrauch der Tabellen-Version des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zu IV-B.} Wheel oder Tabelle? Das Wheel (Metrisch) Das Wheel (Imperial) TabellenTabellen-Version (Metrisch) TabellenTabellen-Version (Imperial)

IV-A. Der Gebrauch des Wheels {Während dieses Vortrags verwende die Demo-Version des Wheels für deine Erläuterungen.} A. Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Justierung? 1. Bevor du dein Wheel benutzt, kontrolliere immer dessen Justierung. {Lasse die Tauchschüler die Justierung ihres Wheels kontrollieren.}

Lesson Guide f - 11

2. Pflege dein Wheel – säubere es sorgfältig nach Gebrauch und bewahre es entsprechend auf. B. Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern?

Das Wheel (Metrisch) Wie kontrollierst du das Wheel auf korrekte Justierung? Wie findest du die Nullzeitgrenzen fü für jede Tiefe zwischen 0 und f 0 Metern? SI�

17 m

:

PG

1. Merkmale auf Seite 1 des Wheels.

PG

NZG?

Lesson Guide f - 1�

Tiefenkurven.

NDL und ML Markierungen.

Äusserer, gelber Grundzeitenring (GZ-Ring).

Weisser Wiederholungsgruppenindex (WGIndex) mit weissem Dreieck.

Drehbarer Stellzeiger mit gelbem Dreieck.

2. Einstellen der Tiefe: Zeige mit dem weissen Dreieck auf die exakte oder nächstgrössere Tiefe im Fenster des äusseren, gelben Grundzeitenrings. 3. Finden der Nullzeitgrenze (NDL) für diese Tiefe: Bringe die schwarze Mittellinie des Stellzeigers in Übereinstimmung mit der NDL Markierung auf der entsprechenden Tiefenkurve – gelbes Dreieck auf dem Stellzeiger zeigt die NDL auf dem Grundzeitenring an. 4. Musteraufgabe. Dein erster Tauchgang des Tages geht auf 17 Meter; in dieser Tiefe liegt ein populäres Riff, das für seine Pracht an Fischen, Robben und Mantas berühmt ist.

3-41


Was ist die maximal erlaubte Grundzeit, d.h. die Nullzeitgrenze (NDL) für diesen Tauchgang? {NDL = 56} C. Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tiefe und Zeit?

Das Wheel Wie findest du die WG fü für eine bestimmte Tiefe und Zeit?

1. Um die Wiederholungsgruppe (WG) nach einem Tauchgang zu finden:

WG?

Während das weisse Dreieck auf die exakte oder nächstgrössere Tiefe des Tauchgangs zeigt, stelle das gelbe Dreieck auf die tatsächliche Tauchzeit auf dem gelben Grundzeitenring.

Folge vom gelben Dreieck der Mittellinie des Stellzeigers nach oben und finde den Schnittpunkt mit der entsprechenden Tiefenkurve.

Die Wiederholungsgruppen sind in gelben Kreisen angegeben, von denen kleine, schwarze Pfeile ausgehen.

Finde den dem gelben Dreieck am nächsten gelegenen Pfeil, der die entsprechende Tiefenkurve schneidet (nicht nur berührt, sondern schneidet). Merke dir – Gelb muss immer schneiden.

17 m �0 min Lesson Guide f - 1f

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe fort. Nachdem du 30 Minuten Fische beobachtest hast, auf einer maximalen Tiefe von 17 Metern, zeigt dir dein Finimeter, dass du bald deinen Aufstieg beginnen solltest. Also beendest du deinen Tauchgang. Was ist deine Wiederholungsgruppe (WG) am Ende dieses Tauchgangs? {Wiederholungsgruppe = L} D. Wie findest du die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause? 1. Merkmale auf Seite 2 des Wheels.

3-42

Schwarze Punkte mit gelben Wiederholungsgruppen.

Äusserer, gelber Oberflächenpausenring (OFP-Ring).


Weisse Oberflächenpausenkurve – sie verläuft spiralförmig vom Zentrum zum äusseren, gelben OFP-Ring.

Blau schattierte Wiederholungsgruppenbereiche, in zwei Schattierungen.

2. Suche dir deine gelbe Wiederholungsgruppe (in einem der schwarzen Punkte). Nimm dazu die WG von Seite 1, mit der du deinen Tauchgang beendet hattest. 3. Finde auf dem äusseren, gelben OFP-Ring die Zeit der zwischen den beiden Tauchgängen tatsächlich durchgeführten Oberflächenpause. 4. Bringe die OFP-Zeit auf dem OFP-Ring in Übereinstimmung mit deiner Wiederholungsgruppe im schwarzen Punkt. 5. Folge der vom schwarzen Punkt ausgehenden schwarzen Linie, die zum Zentrum des Wheels führt. 6. Deine neue Wiederholungsgruppe, d.h. die WG am Ende deiner OFP, findest du dort, wo die schwarze Linie die weisse OFP-Spiralkurve schneidet, und zwar an deren OBERKANTE. Der WG-Buchstabe steht im blau schattierten Bereich.

Das Wheel Wie findest du die WG nach einer Oberflä Oberflächenpause? WG? PG

SI

:

L 1 �0

PG

PG

17 m �0 min

7.

Lesson Guide f - 16

Falls die Oberkante der weissen OFP-Kurve genau im Schnittpunkt von zwei WG-Gruppen liegt, lies nach unten die grössere Gruppe ab (dies gibt dir den konservativeren Wert).

Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. ... Das Wetter ist super. Nach dem Mittagessen entscheidest du mit deinem Buddy, einen weiteren Tauchgang am selben Riff zu machen. Kurz vor dem Anlegen der Ausrüstung kontrollierst du die Zeit und stellst fest, dass ihr seit dem ersten Tauchgang 1 Stunde und 30 Minuten aus dem Wasser wart. Was ist unter Verwendung deines Wheels und der Wiederholungsgruppe nach eurem ersten Tauchgang („L”) eure neue WG am Ende eurer OFP? {Wiederholungsgruppe = B}

3-43


E. Wie planst du Wiederholungstauchgänge? 1. Kehre auf Seite 1 deines Wheels zurück. 2. Drehe die Scheibe, bis die neue WG (von Seite 2) auf der Mittellinie des weissen WG-Indexes die Tiefenkurve des Wiederholungstauchgangs berührt (nur berührt, nicht schneidet). Beachte: Verwende nicht das weisse Dreieck, um die Tiefe einzustellen! 3. Stelle wie zuvor den Stellzeiger auf die tatsächliche Grundzeit des Wiederholungstauchgangs. Musteraufgaben.

Das Wheel Wie planst du Wiederholungstauchgä Wiederholungstauchgänge? PG

SI

PG

L 1 :�0 B

WG?

PG

17 m

16 m

�0 min

�� min NZG fü für �. Tauchgang?

Lesson Guide f - 18

a. Finden der NZG für einen Wiederholungstauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. flacherer Riffbereich aufgefallen, den ihr aufsuchen könntet – die Tiefe betrug etwa 16 Meter, und ihr habt dort mehrere Mantas gesehen. Als „B”-Taucher nach eurer OFP – was ist die maximale Zeit, die ihr zum Beobachten der Mantas hättet? {NDL = 60 Minuten} b. Abschluss eines Tauchprofils mit zwei Tauchgängen. Bringen wir die vorherige Aufgabe zum Abschluss. Du weisst, dass du als maximale Zeit zur Fischbeobachtung bei diesem zweiten Tauchgang 60 Minuten hättest. Jedoch zeigt dir dein Finimeter nach 35 Minuten auf 16 Meter, dass es an der Zeit wäre, das Beobachten der Fische zu beenden und mit dem Aufstieg zu beginnen. Auf das Tauchboot zurückgekehrt, bestimmen sie die Wiederholungsgruppe – wie lautet sie? {Wiederholungsgruppe = Q} F.

Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag? {Erläutere anhand spezifischer Beispiele, wann diese Regeln in tatsächlichen Tauchsituationen Anwendung finden können - Bootstauchgänge, Tauchurlaub usw.} Planst du 3 oder mehr Tauchgänge am Tag, so gilt: 1. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauchgänge die Wiederholungsgruppe W oder X – mindestens 1 Stunde Oberflächenpause zwischen allen darauffolgenden Tauchgängen.

3-44


2. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauchgänge die Wiederholungsgruppe Y oder Z – mindestens 3 Stunden Oberflächenpause zwischen allen darauffolgenden Tauchgängen.

Der Recreational Dive Planner Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr? � �

W/XW/X-Regel: 1 Stunde OFP Y/ZY/Z-Regel: � Stunden OFP

Wichtiger Hinweis: Da gegenwärtig nur wenig über die physiologischen Effekte von mehrfachen Wiederholungstauchgängen über mehrere Tage bekannt ist, verhalten sich Taucher klug und weise, wenn sie gegen Ende ihrer Tauchgangs-Serie über mehrere Tage weniger Tauchgänge machen und ihre Zeit unter Wasser begrenzen.

Lesson Guide f - �0

{Wenn du Tauchschülern den Gebrauch des Wheels lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zur „Zusammenfassung”.} IV-B. Der Gebrauch der Tabellen-Version des RDP

TabellenTabellen-Version (Metrisch)

A. Wie findest du die Nullzeitgrenzen für jede Tiefe zwischen 0 und 40 Metern? Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tauchzeit und Tauchtiefe?

Wie findest du die Nullzeitgrenzen fü für jede Tiefe zwischen 0 und f 0 Metern? Wie findest du die Wiederholungsgruppe fü für eine bestimmte Tiefe und Zeit? WG?

1. Beginne mit Tabelle 1 um deinen ersten Tauchgang des Tages zu planen, oder wann immer du einen Nullzeit-Tauchgang nach 6 Stunden planst.

17 m �� min

NZG?

Lesson Guide f - �1

2. Die Merkmale von Tabelle 1 sind:

3-45

Startpunkt.

Tiefen.

Grundzeiten (GZ).

Nullzeitgrenzen (NZG).

Wiederholungsgruppen (WG).


Musteraufgaben. a. Finden der Nullzeitgrenze (NZG) eines Tauchgangs. Dein erster Tauchgang des Tages geht auf 17 Meter; in dieser Tiefe liegt ein populäres Riff, das für seine Pracht an Fischen, Robben und Mantas berühmt ist. Was ist die maximal erlaubte Grundzeit, d.h. die Nullzeitgrenze (NZG) für diesen Tauchgang? {NZG = 56 Minuten} b. Finden der Wiederholungsgruppe (WG) nach einem Tauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe fort. Nachdem du 33 Minuten Fische beobachtest hast, auf einer maximalen Tiefe von 17 Metern, zeigt dir dein Finimeter, dass du bald deinen Aufstieg beginnen solltest. Also beendest du deinen Tauchgang. Was ist deine Wiederholungsgruppe (WG) am Ende dieses Tauchgangs? {Wiederholungsgruppe = M} B. Wie findest du in Tabelle 2 die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause?

TabellenTabellen-Version Wie findest du in Tabelle � die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflä Oberflächenpause?

1. Tabelle 2 wird gebraucht um zu bestimmen, wie viel Stickstoff von einem Taucher während einer Oberflächenpause abgebaut wird.

WG? PG

M

SI

PG

1 :�0

PG

2. Gehe in Tabelle 2 mit der in Tabelle 1 gefundenen Wiederholungsgruppe hinein.

17 m �� min Lesson Guide f - ��

3. Suche die entsprechende Oberflächenpause. Die Zahlen in den Feldern sind Zeiten in Stunden und Minuten. Beispiel: 1:30 = 1 Stunde und 30 Minuten. 4. Gehe von diesem Feld senkrecht nach unten an den Rand von Tabelle 2 und finde die neue Wiederholungsgruppe am Ende der Oberflächenpause. 5. Beachte: Längere Zeit an der Oberfläche – weniger Reststickstoff; kürzere Zeit an der Oberfläche – mehr Reststickstoff. Denke daran, dass der Reststickstoff gering in Wiederholungsgruppe „A” ist, und zunimmt, je höher man sich auf Wiederholungsgruppe „Z” zu bewegt.

3-46


Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Das Wetter ist super. Nach dem Mittagessen entscheidest du mit deinem Buddy, einen weiteren Tauchgang am selben Riff zu machen. Kurz vor dem Anlegen der Ausrüstung kontrollierst du die Zeit und stellst fest, dass ihr seit dem ersten Tauchgang 1 Stunde und 30 Minuten aus dem Wasser wart. Was ist unter Verwendung von Tabelle 2 eure neue WG am Ende eurer OFP? {Wiederholungsgruppe = B} C. Wie findest du in Tabelle 3 den (Reststickstoff-) Zeitzuschlag und wie findest du in Tabelle 3 die Restnullzeiten?

TabellenTabellen-Version Wie findest du in Tabelle � den (Reststickstoff(Reststickstoff-) Zeitzuschlag? Wie findest du in Tabelle � die Restnullzeit? PG

M

SI

17 m �� min

PG

1 :�0

1� m

B

1. Tabelle 3 wird gebraucht um herauszufinden, wie viel Reststickstoff, ausgedrückt in Minuten, im Körper eines Tauchers zurückgeblieben ist, bevor er für einen Wiederholungstauchgang wieder ins Wasser steigt.

PG

ZZ? RNZ?

Lesson Guide f - ��

2. Dieser Wert wird als (Reststickstoff-) Zeitzuschlag (ZZ) bezeichnet. 3. Gehe von oben in Tabelle 3 hinein, mit der neuen Wiederholungsgruppe, in der du dich am Ende der Oberflächenpause befindest. 4. Suche dir in der Spalte am linken Rand die Tiefe des Wiederholungstauchgangs. 5. Im Schnittpunkt der Tiefenzeile mit der Wiederholungsgruppenspalte findest du ein Feld mit zwei Zahlen. 6. Der Zeitzuschlag (ZZ) ist die Zahl im weissen Teil des Feldes. 7.

Die Restnullzeit (RNZ) ist im blauen Teil des Feldes ausgewiesen. Die Restnullzeit ist die aufgrund deines Reststickstoffs maximale Zeit, die du bei deinem Wiederholungstauchgang in dieser Tiefe verbringen kannst.

8. Die Restnullzeit ergibt sich durch Subtraktion des Zeitzuschlags von der Nullzeitgrenze für die maximale Tiefe des Wiederholungstauchgangs (RNZ = NZG – ZZ).

3-47


Musterbeispiele. a. Finden des Zeitzuschlags (ZZ) für einen Wiederholungstauchgang. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Bei eurem ersten Tauchgang ist euch ein flacherer Riffbereich aufgefallen, den ihr aufsuchen könntet – die Tiefe betrug etwa 15 Meter, und ihr habt dort mehrere Mantas gesehen. Als „B”-Taucher nach eurer OFP – wie viele Minuten beträgt dein Zeitzuschlag? {ZZ = 13 Minuten} b. Finden der Restnullzeit (RNZ) vor einem Wiederhoungstauchgang. Setzen wir das vorherige Beispiel weiter fort. Wie viele Minuten beträgt deine Restnullzeit für diesen Wiederholungstauchgang? {RNZ = 59 Minuten} D. Wie planst du Wiederholungstauchgänge?

TabellenTabellen-Version Wie planst du Wiederholungstauchgä Wiederholungstauchgänge? PG

SI

PG

M 1 :�0 B 17 m

1� m

�� min

�0 min

1. Plant ein Taucher mehr als 2 Tauchgänge pro Tag, muss er wissen, wie er zu seiner neuen Wiederholungsgruppe am Ende eines Wiederholungstauchgangs kommt.

WG?

PG

2. Finde den (Reststickstoff) Zeitzuschlag (ZZ) nach einem Wiederholungstauchgang in Tabelle 3.

ZZ 1� minutes = EGZ �0 minutes = TGZ? Lesson Guide f - �7

3. Addiere den ZZ zur Effektiven Grundzeit (EGZ). •

Die Effektive Grundzeit ist die während des Wiederholungstauchgangs tatsächlich unter Wasser verbrachte Zeit.

4. Die Summe aus ZZ und EGZ ergibt die Totale Grundzeit (TGZ). a. Die Totale Grundzeit ist die Zeit, welche die Gesamtmenge des Stickstoffs repräsentiert, die ein Taucher nach einem Wiederholungstauchgang in seinem Körper angesammelt hat. b. ZZ + EGZ = TGZ c.

3-48

Der von Tauchschülern beim Erlernen der Tauchtabelle am häufigsten gemachte Fehler ist, dass sie vergessen den ZZ zur EGZ zu addieren, um die TGZ zu erhalten. Daher noch einmal: ZZ + EGZ = TGZ


5. Deine neue Wiederholungsgruppe am Ende des Wiederholungstauchgangs findest du in Tabelle 1, indem du die maximale Tiefe des Wiederholungstauchgangs und die Totale Grundzeit (TGZ) verwendest. Musteraufgabe. Setzen wir die vorherige Aufgabe weiter fort. Dein zweiter Tauchgang auf 15 Meter für 30 Minuten hätte nicht besser sein können – du hattest das Glück, einen Manta von ganz nah beobachten zu können. Jetzt, wo der Tauchgang beendet und du zurück an der Oberfläche bist, stellt sich die Frage: „Was ist deine TGZ und deine neue WG?” {TGZ = 43 Minuten; neue Wiederholungsgruppe = O} E. Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgänge an einem Tag (bei Benutzung des RDP)? {Erläutere anhand spezifischer Beispiele, wann diese Regeln in tatsächlichen Tauchsituationen Anwendung finden können – Bootstauchgänge, Tauchurlaub usw.} Planst du 3 oder mehr Tauchgänge am Tag, so gilt:

Der Recreational Dive Planner Wie lauten die speziellen Regeln für drei oder mehr Wiederholungstauchgä Wiederholungstauchgänge an einem Tag? � �

W/XW/X-Regel: 1 Stunde OFP Y/ZY/Z-Regel: � Stunden OFP

1. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauchgänge die Wiederholungsgruppe W oder X – mindestens 1 Stunde OFP zwischen allen nachfolgenden Tauchgängen.

Lesson Guide f - �9

2. Erreichst du bei irgendeinem dieser Tauchgänge die Wiederholungsgruppe Y oder Z – mindestens 3 Stunden OFP zwischen allen nachfolgenden Tauchgängen. Wichtiger Hinweis: Da gegenwärtig nur wenig über die physiologischen Effekte von mehrfachen Wiederholungstauchgängen über mehrere Tage bekannt ist, verhalten sich Taucher klug und weise, wenn sie gegen Ende ihrer Tauchgang-Serie über mehrere Tage weniger Tauchgänge machen und ihre Zeit unter Wasser begrenzen.

3-49


Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Vier

Zusammenfassung Stickstoffnarkose Dekompressions - Krankheit Tauchtabellen - Einfü Einführung Der Gebrauch des Recreational Dive Planners

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Besprechung der Wiederholungsfragen - Quiz

Zur Vorbereitung auf die nächste Lektion:

Lesson Guide f - �0

Modul Fünf Gehe die Bedienungsanleitung für die RDP Tabelle oder das Wheel zu Ende durch. Diese Informationen sind auch auf der Open Water Diver CD-ROM enthalten.

Fragen?

Lesson Guide f - �1

3-50


Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fünf Empfohlene Lernhilfen 1.

Lesson Guides.

2.

PADI Open Water Diver Video.

3.

Demoversionen des Recreational Dive Planners – Wheel oder Tabelle.

Vortrag Open Water Diver Kurs Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fü Fünf

{Anweisung: Diese Einheit ist gemeint als Wiederholung und zur Vertiefung. Gehe schnell über die Teilbereiche, wo die Schüler auf Grund ihrer Wiederholungsfragen und ihrer Antworten aus dem Quiz, ein gutes Grundwissen haben. Verbringe mehr Zeit mit den Bereichen, wo die Schüler Schwierigkeiten hatten, wo du noch weitere Details deinen Schülern erklären und sie über die örtlichen Tauchumgebung informieren willst, und wo deine Schüler weiteres Interesse zeigen.}

Ideen zum Kontakt 1.

Frage die Tauchschüler ob sie sich vorstellen können, jemals in kaltem Wasser zu tauchen oder zum Tauchen irgendwohin zu fliegen. Die meisten werden wohl die eine oder andere Frage mit einem „Ja” beantworten. Leite zu der Feststellung über, dass es – um ein sicherer Taucher zu sein – ein paar Besonderheiten zum Recreational Dive Planner zu lernen gibt.

2.

Knüpfe an eigene Erfahrungen an und erkläre, wie ein Sicherheits-Stop ein potentielles Problem verhinderte (Anpassen schlecht sitzender Ausrüstung, Überprüfung der Tabellengrenzwerte und der Tauchzeit, Schauen nach Booten an der Oberfläche usw.). Hebe die Bedeutung des Sicherheits-Stops durch deine Geschichte hervor.

3.

Erzähle den Tauchschülern von deinem letzten Tauchtrip, bei dem du die Richtlinien für das Fliegen nach dem Tauchen anzuwenden hattest, oder wo du nach dem Tauchen über einen Pass /in die Berge gefahren bist.

Überblick, Lernziele und Beispiele zu Wert- / Nutzenangaben Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fü Fünf

I.

Überblick SicherheitsSicherheits-Stops NotfallNotfall-Dekompression Tauchen und Hö Höhenwirkungen Finden einer MindestMindestOberflä Oberflächenpause Tauchgangsplanung & Computer

Lesson Guide �- �

3-51

Sei ein S.A.F.E. Taucher – Mache Sicherheits-Stops •

Wann musst du einen Sicherheits-Stop machen?

Wenn du verstehst, wann ein Sicherheits-Stop empfohlen und wann ein solcher verbindlich verlangt wird, hilft dir dies, das Risiko einer Dekompressions-Krankheit zu verringern.


II. Notfall-Dekompression • Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze überschritten hast? •

Fehler können passieren. Für den Fall, dass du die Nullzeitgrenzen für den Recreational Dive Planner überschreitest, musst du wissen was du tun musst, um das Risiko der Dekompressions-Krankheit zu verringern.

III. Tauchen und Höhenwirkungen •

Oberhalb welcher Höhe sind spezielle Verfahren beim Tauchen mit dem RDP anzuwenden?

Wie lauten die Richtlinien für das Fliegen nach dem Tauchen?

Die Höhe macht es Bläschen einfacher sich in deinem Körper zu bilden, deswegen musst du bestimmte Regeln einhalten, um das Risiko der Dekompressions-Krankheit für dich zu verringern.

IV-A. Gebrauch des Wheels – Finden einer Mindest-Oberflächenpause und Berechnen eines Multilevel-Tauchgangs {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-A, wenn du den Tauchschülern den Gebrauch der WheelVersion des Recreational Dive Planners lehrst. Beim Berechnen von Musterbeispielen denke daran Tauchprofile zu verwenden, um es den Tauchschülern zu erleichtern dir zu folgen.} •

Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgängen mit dem Wheel eine Mindest-Oberflächenpause?

Wie planst du mit dem Wheel einen MultilevelTauchgang?

Zu wissen, wie man mit dem Wheel eine MindestOberflächenpause findet, hilft dir beim Planen von Wiederholungstauchgängen.

IV-B. Gebrauch der Tabellen-Version des RDP – Finden einer Mindest-Oberflächenpause {Verwende diesen Teil des Vortrags, IV-B, wenn du den Tauchschülern die Tabellenversion des RDPs lehrst.}

3-52

Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgängen mit der Tabellen-Version des RDP eine Mindest-Oberflächenpause?

Zu wissen, wie man mit der Tabellen-Version des RDP eine Mindest-Oberflächenpause findet, hilft dir beim Planen von Wiederholungstauchgängen.


V. Tauchgangsplanung & Computer

Sei ein S.A.F.E. Taucher — Mache SicherheitsSicherheits-Stops Wann musst du einen SicherheitsSicherheits-Stop machen? �

Nach Tauchgang auf �0 Meter/100 Fuss oder tiefer Wenn Wiederholungsgruppe am Ende eines Tauchgangs einer der drei letzten Gruppenbuchstaben vor Erreichen der Nullzeitgrenze Bei Erreichen eines Grenzwertes des RDPs / Computers

Was ist ein Tauchcomputer?

Wie werden Tauchcomputer beim Tauchen verwendet?

Tauchcomputer sind mittlerweile sehr populär, und es ist eher selten einen Taucher ohne Tauchcomputer, als mit einem zu sehen. Da das Tauchen mit einem Tauchcomputer viele Vorteile mit sich bringt, möchtest du wahrscheinlich wissen, wie du einen solchen benutzt.

Durchführung {Fordere die Tauchschüler auf, sich auf deinen Vortrag zu konzentrieren und falls notwendig, Fragen zu stellen Halte es locker und lustig.}

Vortragsausarbeitung I.

Sei ein S.A.F.E. Taucher – Mache Sicherheits-Stops A. Wann musst du einen Sicherheits-Stop machen?

Lesson Guide �- �

1. Nach einem Tauchgang auf 30 Meter oder tiefer. 2. Wenn unter Verwendung des RDP deine Wiederholungsgruppe (WG) am Ende deines Tauchgangs einer der drei letzten Gruppenbuchstaben vor Erreichen der Nullzeitgrenze ist. 3. Wenn du beim Tauchen irgendeinen Grenzwert des Recreational Dive Planners oder deines Tauchcomputers erreichst. Wichtiger Hinweis: Mache nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop. {Erkläre PADIs S.A.F.E.-Taucher Kampagne – Sei ein „SAFE”, d.h. ein sicherer Taucher -Slowly Ascend From Every diveTauche nach jedem Tauchgang langsam auf und mache nach jedem Tauchgang einen Sicherheits-Stop.}

3-53


NotfallNotfall-Dekompression

II. Notfall-Dekompression A. Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze überschritten hast?

Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze überschritten hast? �

Überschreiten einer NZG/RNZ um NICHT MEHR als � Minuten = Stop auf � Meter/1� Fuss fü für 8 Minuten innerhalb von 6 Stunden nicht tauchen - bis zum Fliegen �f Stunden warten

1. Bei Verwendung des RDP – solltest du eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit um nicht mehr als 5 Minuten überschritten haben, musst du mit einer maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit von 18 Meter pro Minute auf 5 Meter aufsteigen und dort einen NotfallDekompressions-Stop für 8 Minuten machen, bevor du zur Oberfläche aufsteigen darfst. Nach dem Auftauchen musst du mindestens 6 Stunden vor einem weiteren Tauchgang aus dem Wasser bleiben.

Lesson Guide �- f

2. Bei Verwendung des RDP – solltest du eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit um mehr als 5 Minuten überschritten haben, musst du mit einer maximalen Aufstiegsgeschwindigkeit von 18 Meter pro Minute auf 5 Meter aufsteigen und dort einen Notfall-DekompressionsStop für mindestens 15 Minuten machen, bevor du zur Oberfläche aufsteigen darfst, vorausgesetzt dein Luftvorrat ist ausreichend. Nach dem Auftauchen musst du mindestens 24 Stunden vor einem weiteren Tauchgang aus dem Wasser bleiben.

NotfallNotfall-Dekompression Was solltest du tun, wenn du versehentlich eine Nullzeitgrenze überschritten hast? �

Überschreiten einer NZG/RNZ um MEHR als � Minuten = Stop auf � Meter/1� Fuss fü für nicht weniger als 1� Minuten - innerhalb von �f Stunden nicht tauchen - bis zum Fliegen �f Stunden warten Lesson Guide �- �

3. Wenn du einen Tauchcomputer benutzt, wird dein Tauchcomputer dir die erforderlichen Notfall-Dekompressions-Anforderungen angeben. Nach Erreichen der Oberfläche bleibe aus dem Wasser und befolge die Empfehlungen in der Bedienungsanleitung des Herstellers. Einen Wiederholungstauchgang nach einem Tauchgang zu machen, der einen DekompressionsStop erforderte, ist generell nicht empfohlen. Tauchen und Hö Höhenwirkungen

III. Tauchen und Höhenwirkungen A. Oberhalb welcher Höhe sind spezielle Verfahren beim Tauchen mit dem RDP anzuwenden?

Oberhalb welcher Hö Höhe sind spezielle Verfahren beim Tauchen mit dem RDP anzuwenden? �

1. Tauchen in einer Höhe oberhalb 300 Meter erfordert den Gebrauch spezieller Tabellen und Verfahren, um dem geringeren atmosphärischen Druck Rechnung zu tragen. Bei dem Gebrauch eines Tauchcomputers, lies die Bedienungsanleitung des Herstellers – vielleicht musst du den Tauchcomputer auf den Bergsee Modus einstellen.

Höher als �00 Meter/1000 Fuss — verwende spezielle Tabellen und Verfahren Spezialausbildung erforderlich Lesson Guide �- 6

3-54


2. Spezialausbildung ist erforderlich. {Falls das Freiwassertraining in einer grösseren Höhe als 300 Meter erfolgt, erläutere die Kursmodalitäten für das Tauchen in dieser Höhe. Denke auch an Werbung für deine nächsten Spezialkurse „Tauchen in grösserer Höhe”.} B. Wie lauten die Richtlinien für das Fliegen nach dem Tauchen? Empfehlungen für das Fliegen und das Aufsuchen einer grösseren Höhe nach dem Tauchen.

Tauchen und Hö Höhenwirkungen Wie lauten die Richtlinien fü für das Fliegen nach dem Tauchen? �

Warte mindestens 1� Stunden vor dem Fliegen

1. Für Einzeltauchgänge innerhalb der Nullzeitgrenze wird eine Oberflächenpause vor dem Fliegen von mindestens 12 Stunden empfohlen.

Lesson Guide �- 7

2. Für Wiederholungstauchgänge und/oder Tauchgänge über mehrere Tage wird eine Oberflächenpause vor dem Fliegen von mindestens 18 Stunden empfohlen.

Tauchen und Hö Höhenwirkungen Wie lauten die Richtlinien fü für das Fliegen nach dem Tauchen? �

Planst du, über mehrere Tage tä täglich mehrfach zu tauchen oder erfolgte ein Tauchgang, der einen DekompressionsDekompressionsstop erforderte, ergreife eine besondere Vorsichtsmassnahme — warte vor dem Fliegen lä länger als 18 Stunden

3. Für Tauchgänge, die Dekompressions-Stops erfordern, wird eine Oberflächenpause vor dem Fliegen, die mehr als 18 Stunden beträgt, empfohlen. {Erkläre, wie du diese Richtlinien bei einem deiner Tauchgänge angewendet hast.}

Lesson Guide �- 8

Wichtiger Hinweis: Es gibt zur Zeit keine Empfehlung für den Fall, dass du nach dem Tauchen in eine grössere Höhe fährst. Konservatives Verhalten ist daher angezeigt. Ausserdem kann es niemals eine Verhaltensregel für das Fliegen nach dem Tauchen geben, die das Auftreten der Dekompressions-Krankheit garantiert verhindert. Diese Richtlinien sind die aktuell beste Schätzung für eine konservative, sichere Oberflächenpause für die grosse Mehrheit der Taucher. Die Verantwortung für ein sicheres Tauchen und richtiges Verhalten liegt bei dir. Dazu gehört auch, dass du dich regelmässig über Änderungen der Verfahrensweisen informierst, die auf neuen Forschungsergebnissen beruhen. {Wenn du Tauchschülern den Gebrauch der TabellenVersion des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und gehe weiter zu IV-B.}

3-55


Das Wheel (Metrisch) Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgä Nullzeittauchgängen mit dem Wheel eine MindestMindestOberflä Oberflächenpause?

IV-A. Gebrauch des Wheels – Finden einer MindestOberflächenpause und Berechnen eines MultilevelTauchgangs A. Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgängen mit dem Wheel eine Mindest-Oberflächenpause? {Erkläre den Tauchschülern, dass man Mindest-Oberflächenpausen bei der Planung von Wiederholungstauchgängen mit bekannten Tiefen berechnet (die Tiefe ist uns von früheren Tauchgängen, dem Tiefenmessinstrument des Bootes, U/W-Karten usw. bekannt). Dies erlaubt uns die kürzeste Zeitspanne zu berechnen, die wir nach unserem ersten Tauchgang mindestens warten müssen (d.h. die Mindest-Oberflächenpause), um den zweiten Tauchgang für die gewünschte Zeit machen zu können.}

MindestOberflächenpause? Mindest-Oberflä PG

SI

:

PG

17 m

17 m

f 1 min

f 1 min WG?

PG

Lesson Guide �- 10

1. Stelle die Tiefe des ersten Tauchgangs mittels weissem Dreieck ein (Seite 1 deines Wheels). 2. Ermittle die Wiederholungsgruppe (WG) am Ende des ersten Tauchgangs. •

Stelle das gelbe Dreieck auf die tatsächliche Tauchzeit.

Lies an der Mittellinie des Stellzeigers vom gelben Dreieck ausgehend nach oben ab, wo die entsprechende Tiefenkurve geschnitten wird. Finde die WG im gelben Kreis – nimm den dem gelben Dreieck nächstgelegenen Pfeil, der die Tiefenkurve schneidet.

3. Ermittle die WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs.

3-56

Bringe die gewünschte Tauchzeit auf dem äusseren, gelben GZ-Ring mit der NDL-Markierung der gewünschten Tiefenkurve in Übereinstimmung.

Fahre die Tiefenkurve entlang und lies die Wiederholungsgruppe auf dem weissen WG-Index ab.


4. Bestimme die Mindest-Oberflächenpause auf Seite 2 des Wheels. •

Finde auf Seite 2 den schwarzen Punkt mit der Wiederholungsgruppe, die du auf Seite 1 als WG am Ende deines ersten Tauchgangs ermittelt hast.

Drehe die Scheibe, bis die Oberkante der weissen Spiralkurve einen Schnittpunkt mit dem blau schattierten WGBereich bildet, den du auf Seite 1 als WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs ermittelt hast.

Lies die Mindest-Oberflächenpause auf dem äusseren, gelben Ring über deinem schwarzen WG-Punkt ab.

Musteraufgabe. Dein Tauchurlaub in den Tropen beinhaltet einen populären Wracktauchgang. Von seinem Echolot gibt euch der Bootsführer die Tiefe mit 17 Metern an und informiert euch, dass ihr an diesem Platz zwei Tauchgänge machen werdet. Euer erster Tauchgang an diesem fantastischen Wrack soll 41 Minuten dauern. Da ihr so schnell wie möglich erneut ins Wasser wollt, um euch den Rest des Wracks anzuschauen, wollt ihr die Mindestzeit wissen, die ihr an der Oberfläche pausieren müsst, um einen weiteren Tauchgang auf 17 Meter für nochmals 41 Minuten machen zu können. {WG nach dem ersten Tauchgang = Q; WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs = C; Mindest-Oberflächenpause = 1 Stunde und 22 Minuten.}

Wichtiger Hinweis: Das Bestimmen von Mindest-Oberflächenpausen bedeutet, an die Grenzen des RDP zu gehen. Gebrauchst du die Tabelle zur Ermittlung einer Mindest-OFP, so kannst du das Ergebnis zu einem konservativeren Tauchgang hin korrigieren, indem du für den Beginn des zweiten Tauchgangs eine niedrigere WG als die ermittelte nimmst („niedriger” = in Richtung Wiederholungsgruppe „A”). Eine andere Möglichkeit konservativer zu tauchen, ist die Verkürzung der tatsächlichen Tauchzeit deines zweiten Tauchgangs. Und vergiss nicht deinen Sicherheits-Stop vor dem Auftauchen.

3-57


B. Wie planst du mit dem Wheel einen Multilevel-Tauchgang? {Besprich mit den Tauchschülern Abschnitt Sieben ihrer Bedienungs- und Studienanleitung für das Wheel.}

Das Wheel Wie planst du mit dem Wheel einen MultilevelMultilevelTauchgang? �

1. Tiefenstufe — �� m / 1� min �. Tiefenstufe — 18 m / 10 min �. Tiefenstufe — 1� m / ? Minuten Lesson Guide �- 1�

OFP

TIEFE

MAXIMAL ZEIT

WG AM ENDE DER STUFE GEPLANTE ZEIT

WG

:

T Zmax. T Zmax. T Zmax.

TIEFE 1

WG

WG

WG Zgepl.

TIEFE �

Zgepl.

TIEFE �

Zgepl.

Musteraufgabe. Das Tauchboot auf dem du dich befindest, ankert über einem wunderschönen Riff, das mehrere Tiefenbereiche aufweist – es gibt dort Gipfel, Täler und Ebenen am Grund. Nimm an du seist bereits PADI Advanced Diver, und somit dazu qualifiziert, an einem solchen Platz mit solchen Tiefen zu tauchen. Den allgemeinen Richtlinien entsprechend tauchst du sofort zum tiefsten Punkt deines Tauchgangs ab, der bei 32 Metern liegt. Wie viele Minuten beträgt die Nullzeitgrenze für diese Tiefe? {NDL = 17 Minuten} Nimm an du entscheidest dich, 12 Minuten auf 32 Meter zu bleiben – in welcher WG befindest du dich dann? {Wiederholungsgruppe = H} In 18 Meter Tiefe hattest du einige Korallen gesehen, die du dir anschauen möchtest; du steigst daher auf diese zweite Tiefenstufe auf. Wie lange kannst du maximal auf dieser 18-Meter-Stufe bleiben? {Multilevel-Nullzeitgrenze „ML” = 23 Minuten} Und schliesslich nehmen wir an, dass du nach 10 Minuten auf 18 Meter auf eine dritte Tiefenstufe aufsteigen möchtest. In welcher WG befindest du dich jetzt? {Wiederholungsgruppe = M} Angenommen, du wählst als dritte Stufe 12 Meter – wie lange kannst du dort maximal bleiben? {Multilevel-Nullzeitgrenze „ML” = 76 Minuten} {Wenn du deinen Tauchschülern den Gebrauch der Wheel-Version des RDP lehrst, überspringe den folgenden Abschnitt und setze deinen Vortrag fort mit Abschnitt „V. Tauchgangsplanung & Computer”.}

3-58


TabellenTabellen-Version (Metrisch)

Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgä TabellenNullzeittauchgängen mit der TabellenVersion des RDP eine MindestMindestOberflä Oberflächenpause?

IV-B. Gebrauch der Tabellen-Version des RDP – Finden einer Mindest-Oberflächenpause A. Wie findest du zwischen zwei Nullzeittauchgängen mit der Tabellen-Version des RDP eine MindestOberflächenpause? {Erkläre den Tauchschülern, dass man Mindest-Oberflächenpausen bei der Planung von Wiederholungstauchgängen mit bekannten Tiefen berechnet (die Tiefe ist uns von früheren Tauchgängen, dem Tiefenmessinstrument des Bootes, U/W-Karten usw. bekannt). Dies erlaubt uns die kürzeste Zeitspanne zu berechnen, die wir nach unserem ersten Tauchgang mindestens warten müssen (d.h. die Mindest-Oberflächenpause), um den zweiten Tauchgang für die gewünschte Zeit machen zu können.}

MindestOberflächenpause? Mindest-Oberflä PG

SI

:

17 m

17 m

f 1 min

f 1 min

PG

PG

WG?

Lesson Guide �- 1f

1. Ermittle in Tabelle 1 die WG am Ende deines ersten Tauchgangs. 2. Suche dir in Tabelle 3 am linken Rand die Tiefe des zweiten Tauchgangs und gehe in dieser Zeile horizontal nach rechts, bis du die genaue oder nächstgrössere Zeit des zweiten Tauchgangs im blauen Teil eines der Felder findest. (Beachte: Diese Zeit ist eine Restnullzeit.) Ermittle die Wiederholungsgruppe am oberen Rand der Tabelle über dieser Spalte – es ist die WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs bzw. am Ende der OFP. 3. Gehe in Tabelle 2 und finde den Schnittpunkt der WG des ersten Tauchgangs mit der WG, die du in Tabelle 3 ermittelt hast. Du findest in diesem Feld zwei Zahlen, deren obere, kleinere Zahl die Mindest-Oberflächenpause darstellt. Musteraufgabe. Dein Tauchurlaub in den Tropen beinhaltet einen populären Wracktauchgang. Von seinem Echolot gibt euch der Bootsführer die Tiefe mit 17 Metern an und informiert euch, dass ihr an diesem Platz zwei Tauchgänge machen werdet. Euer erster Tauchgang an diesem fantastischen Wrack soll 41 Minuten dauern. Da ihr so schnell wie möglich erneut ins Wasser wollt, um euch den Rest des Wracks anzuschauen, wollt ihr die Mindestzeit wissen, die ihr an der Oberfläche pausieren müsst, um einen weiteren Tauchgang auf 17 Meter für nochmals 41 Minuten machen zu können.

3-59


{WG nach dem ersten Tauchgang = P; WG zu Beginn des zweiten Tauchgangs = C; Mindest-Oberflächenpause = 1 Stunde und 17 Minuten.}

Wichtiger Hinweis: Das Bestimmen von Mindest-Oberflächenpausen bedeutet, an die Grenzen des RDP zu gehen. Gebrauchst du das Wheel zur Ermittlung einer Mindest-OFP, so kannst du das Ergebnis zu einem konservativeren Tauchgang hin korrigieren, indem du für den Beginn des zweiten Tauchgangs eine niedrigere WG als die ermittelte nimmst („niedriger” = in Richtung Wiederholungsgruppe „A”). Eine andere Möglichkeit konservativer zu tauchen, ist die Verkürzung der tatsächlichen Tauchzeit deines zweiten Tauchgangs. Und vergiss nicht deinen Sicherheits-Stop vor dem Auftauchen. Tauchgangsplanung & Computer

V. Tauchgangsplanung & Computer A. Was ist ein Tauchcomputer?

Was ist ein Tauchcomputer? Wie werden Tauchcomputer beim Tauchen verwendet?

1. Ein Tauchcomputer ist ein spezieller Rechner, welcher deine Tiefe und Zeit misst und diese Daten in einem Rechenmodell verarbeitet. Als Resultat gibt er dir dann deine Restnullzeit an. {Zeige den Tauchschülern ein paar Tauchcomputer und erläutere einige Merkmale / Vorzüge.}

Lesson Guide �- 16

2. Sie berechnen auch Multilevel-Profile – wie das Wheel. Multilevel-Tauchen ist eine Technik, um die Nullzeitgrenze auf sichere Weise über die Nullzeitgrenze deiner grössten Tiefe hinaus auszudehnen. Dies wird dadurch erreicht, dass du sukzessive in geringere Tiefenstufen („levels”) aufsteigst, wo du langsamer Stickstoff absorbierst. {Nenne den Tauchschülern Beispiele von Multilevel-Tauchgängen, die sie vielleicht machen werden.} 3. Der Hauptzweck eines Tauchcomputers ist es jedoch, dir deine restliche Nullzeit anzuzeigen. Alle Tauchcomputer zeigen im Display die Tiefe, die verbleibende Nullzeit in dieser Tiefe sowie die verstrichene Zeit an. Einige Tauchcomputer berechnen auch die dir verbleibende Zeit unter Wasser unter Berücksichtigung deines Luftverbrauchs.

3-60


B. Wie werden Tauchcomputer beim Tauchen verwendet? 1. Sämtliche Richtlinien, die du zum Recreational Dive Planner gelernt hast, gelten auch für das Tauchen mit einem Tauchcomputer (tiefste Tauchgänge zuerst, Wiederholungstauchgänge auf maximal 30 Meter begrenzen usw.). 2. Jeder Taucher eines Buddy-Teams sollte seinen eigenen Tauchcomputer haben, d.h. seinen Tauchcomputer nicht mit anderen Tauchern teilen. Ein Tauchcomputer verfolgt deine Stickstoff-Aufnahme und StickstoffAbgabe während einem ganzen Tag, deswegen kannst du nicht mit mehreren Tauchern einen Computer benutzen oder diese austauschen. 3. Schalte deinen Computer zwischen den Tauchgängen nicht ab oder entferne die Batterien, weil der Computer ansonsten sein „Gedächtnis”, also die Daten deines Reststickstoffs verliert. Dein Computer wird sich selbständig ausschalten. 4. Tauchcomputer arbeiten mit unterschiedlichen Rechenmodellen und zeigen daher unterschiedliche Werte. Richtet euch immer nach dem Computer mit den konservativsten Werten. 5. Falls dein Tauchcomputer während des Tauchgangs ausfällt, tauche sofort gemäss der Bedienungsanleitung des Herstellers auf. Falls es hierfür keine Hersteller-Empfehlung gibt, so tauche mit maximal 18 Metern pro Minute oder mit der für den Computer geltenden maximalen Geschwindigkeit und zwar mit der langsameren dieser beiden Geschwindigkeiten auf 5 Meter Tiefe auf, und mache dort einen langen Sicherheits-Stop, vielleicht so lange, wie deine Luft es gestattet. Tauche nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden bzw. so lange nicht, wie es die Bedienungsanleitung des Tauchcomputerherstellers empfiehlt.

3-61


6. Verwende deinen RDP als „backup” für deinen Tauchcomputer und berechne deinen Tauchgang auch mit deinem RDP. Da kein Tauchcomputer gegen Ausfall gefeit ist, ist es nach wie vor wichtig, dass du deinen RDP hast und verwendest. Wenn dein Computer ausfällt kannst du vielleicht bis zum nächsten Tag nicht mehr tauchen, um vollständig von Reststickstoff frei zu sein. Aber dann kannst du unter Benutzung des RDP wieder tauchen. An vielen Orten kann man Tauchcomputer auch ausleihen, aber verlasse dich nicht darauf – nimm deinen RDP mit damit du das Tauchen nicht aussetzen musst. Wichtiger Hinweis: Ermutige deine Schüler zur Teilnahme an PADIs Spezialkurs „Multilevel-Tauchen”, das ist ein guter Weg um mehr über Tauchcomputer, Multilevel-Tauchen und Dekompressionstheorie zu lernen. VI. Dein nächstes Abenteuer {Zeige den Tauchschülern Dias und Videos von Leuten aus deinem Dive Center, die Spass beim Tauchen haben.} Nimm dir Zeit, die Tauchschüler planen zu lassen, was sie unternehmen möchten, nachdem sie Taucher geworden sind. Muntere sie dazu auf eine oder mehrere der folgenden Möglichkeiten wahrzunehmen: A. dem Tauchclub deines Dive Center und der PADI Diving Society beizutreten. B. sich für einen Abenteuer-Tauchgang anzumelden C. sich an einem Weiterbildungskurs (Adventures in Diving oder Spezialkurs) anzumelden. D. sich für eine Tauchreise anzumelden. E. sich für geführte Tauchgänge unter deiner Leitung beim Tauchcenter anzumelden. F.

sich einen Lungenautomaten und Jacket, oder einen Tauchanzug anzuschaffen.

Betone, dass Taucher, die gleich nach dem Kurs ein oder mehrere der erwähnten Dinge unternehmen, eher dazu tendieren aktiv beim Tauchen zu bleiben und vom Tauchen das bekommen, was sie erwarten. Diejenigen, welche nichts unternehmen, verbringen wahrscheinlich eine längere Zeit ohne zu tauchen, oder werden nicht wieder tauchen gehen und haben damit die Zeit und Geld damit verschwendet, dass sie investiert haben. 3-62


Weise die Tauchschüler darauf hin, deren Namen und Kontaktadressen auszutauschen. Dies gibt ihnen einige erste unmittelbare Kontakte um tauchen gehen zu können. Entwicklung deiner Kenntnisse Teil Fü Fünf

Zusammenfassung SicherheitsSicherheits-Stops NotfallNotfall-Dekompression Tauchen und Hö Höhenwirkungen Finden einer MindestMindestOberflä Oberflächenpause Tauchgangsplanung & Computer

Zusammenfassung {Wiederhole die Hauptpunkte und die Ziele – wiederhole sie jetzt in Form von Antworten auf die Fragen; und nenne noch einmal den Wert bzw. den Nutzen der Thematik.}

Besprechung der Wiederholungsfragen Abschlussprü Abschlussprüfung Lesson Guide �- 17

Fragen?

Lesson Guide �- 18

3-63


Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie – Lernziele Die folgende Liste umfasst alle Lernziele der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie des Open Water Diver Kurses, formuliert als Fragen, wie sie im Open Water Diver Manual erscheinen. Diese Liste fasst alle Lernziele an einer Stelle zusammen, um dir als Nachschlagemöglichkeit und Unterstützung zu dienen. Sie ist nicht für deine Theorievorträge gedacht, da diese Lernziele den Tauchschülern bereits beim Selbststudium durch die CD-ROM oder das Open Water Diver Manual präsentiert werden. Am Ende von Kapitel Eins wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten: 1.

Wie wird der Auftrieb eines Objektes sein (positiv, neutral oder negativ), wenn es eine Wassermenge verdrängt, die:

• • •

grösser ist als sein Eigengewicht? kleiner ist als sein Eigengewicht? seinem Eigengewicht entspricht?

2.

Welche beiden Ausrüstungsgegenstände werden für die Kontrolle des Auftriebs eines Tauchers benutzt?

3.

Warum ist Tarierungskontrolle sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser eine der wichtigsten Fertigkeiten, die ein Taucher beherrschen muss?

4.

Wie unterscheidet sich der Auftrieb eines Objektes in Süsswasser im Vergleich zu Salzwasser?

5.

Welchen Einfluss übt das Lungenvolumen auf den Auftrieb aus?

6.

Warum verspürst du Änderungen des Drucks normalerweise nur in den luftgefüllten Hohlräumen deines Körpers?

7.

Warum sind Druckveränderungen während eine Aufstieges oder eines Abstieges unter Wasser wesentlich stärker als während eines Aufstieges oder eines Abstieges über die selbe Distanz an der Oberfläche?

8.

Was ist die Beziehung zwischen zu- und abnehmender Tiefe und dem Wasserdruck?

9.

Wie ist der absolute Druck in bar für eine Tiefe von

• • • •

10 Meter? 20 Meter? 30 Meter? 40 Meter?

10. Was ist die Beziehung zwischen Volumen und Dichte, und wie verändern sich beide aufgrund dieser Beziehung, wenn der Druck zu- und abnimmt? 11. Was sind die drei wichtigsten Hohlräume, die durch Druckwirkungen beeinflusst werden? 12. Was ist ein „Barotrauma“? 13. Was bedeutet „Druckausgleich“? 3-64


14. Was sind drei Techniken, mit denen der Druckausgleich während des Abstiegs durchgeführt wird? 15. Wie oft solltest du den Druckausgleich während des Abstiegs durchführen? 16. Welche drei Schritte unternimmst du, wenn während des Abstiegs Beschwerden in den luftgefüllten Hohlräumen auftreten? 17. Was ist die wichtigste Regel beim Gerätetauchen? 18. Was sind die Folgen, wenn du die wichtigste Regel beim Gerätetauchen missachtest? 19. Was ist eine „Umkehrblockierung“? 20. Was musst du tun, wenn du während des Auftauchens aufgrund von sich ausdehnender Luft in Ohren, Nebenhöhlen, dem Magen-Darm-Bereich oder den Zähnen Beschwerden verspürst? 21. Wie wird die Zeit, wie lange dein Luftvorrat ausreicht, von der zunehmenden Tiefe beeinflusst? 22. Was ist die wirksamste Art, dichtere Luft unter Wasser zu atmen? 23. Warum braucht ein Taucher eine Maske? 24. Warum muss die Nase von der Maske umschlossen sein? 25. Auf welche sechs Merkmale solltest du bei einer Maske achten? 26. Was sind die beiden wichtigsten Faktoren beim Kauf einer Maske? 27. Wie bereitest du eine neue Maske für den Gebrauch vor? 28. Welche drei allgemeinen Regeln sollen bei der Pflege der Maske beachtet werden? 29. Warum braucht ein Taucher einen Schnorchel? 30. Welche drei Merkmale hat ein Schnorchel, aus dem sich leicht atmen lässt? 31. Wie überprüfst du Passform und Komfort, wenn du dir einen Schnorchel kaufst? 32. Wie bereitest du einen neuen Schnorchel für den Gebrauch vor? 33. Warum braucht ein Taucher Flossen? 34. Was sind die zwei Flossentypen? 35. Welche Eigenschaften eines Flossenblattes sind geeignet, die Leistung einer Flosse zu verbessern? 36. Wie bereitest du neue Flossen für den Gebrauch vor? 37. Welche drei Überlegungen stellst du an, wenn du einen spezifischen Flossentyp kaufen möchtest? 38. Warum braucht ein Taucher ein Tarierweste/Jacket? 39. Warum braucht ein Taucher ein Backpack?

3-65


40. Welcher der drei Grundtypen der Tarierweste/des Jackets werden am meisten von Sporttauchern verwendet? 41. Welche fünf Merkmale hat ein Tarierweste/Jacket im Allgemeinen? 42. Wie bereitest du ein Tarierweste/Jacket für den Gebrauch vor? 43. Welche beiden Pflegeverfahren finden bei einem Tarierweste/ Jacket Anwendung? 44. Warum braucht ein Taucher eine Pressluftflasche? 45. Was ist die Aufgabe des Flaschenventils? 46. In welches Teil der Tauchausrüstung ist der das Backpack üblicherweise integriert? 47. Was sind die drei gebräuchlichsten Grössen und die zwei verwendeten Materialien von Pressluftflaschen? 48. Welche fünf Markierungen findet man üblicherweise am Hals einer Pressluftflasche? 49. Was sind die beiden Grundtypen von Flaschenventilen? 50. Wie funktioniert ein Ventil mit Reserveschaltung und warum geht ihr Gebrauch zurück? 51. Was ist der Unterschied zwischen einem DIN-Ventil und einem INT-Ventil? 52. Was ist der Zweck einer Berstscheibe in einem Flaschenventil? 53. Welche drei Sicherheitsvorkehrungen solltest du im Umgang mit Pressluftflaschen während des Transportes und am Tauchplatz treffen? 54. Wie soll ein Flaschenventil auf- und zugedreht werden? 55. Was ist die beste Möglichkeit, um Eindringen von Wasser in eine Pressluftflasche zu verhindern? 56. Warum müssen bei einer Pressluftflasche visuelle Inspektionen und Druckprüfungen durchgeführt werden? 57. Was ist die Aufgabe eines Lungenautomaten? 58. Welche sind die folgenden Teile an einem Lungenautomaten:

• • • •

Erste Stufe? Zweite Stufen? Staubschutzkappe? Luftdusche?

59. Was ist das wichtigste Merkmal bei der Wahl eines Lungenautomaten? 60. Wie spülst du deinen Lungenautomaten nach dem Gebrauch und welche drei Punkte musst du dabei beachten? 61. Warum brauchen Taucher ein Finimeter? 62. Was sind die drei Gründe, warum du immer mit einem Tauchpartner tauchen solltest?

3-66


Am Ende von Kapitel Zwei wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten: 1.

Wie wird die scheinbare Grösse eines Objektes beeinflusst, wenn es unter Wasser betrachtet wird?

2.

Welche Einwirkungen hat das Wasser auf die Lichtintensität und die Farben?

3.

Wie wird das Hören unter Wasser beeinflusst?

4.

Wie verhält sich der Wärmeverlust im Wasser im Vergleich zum Wärmeverlust an der Luft?

5.

Was sollst du tun, wenn du unter Wasser kontinuierlich zu zittern beginnst?

6.

Wie solltest du dich unter Wasser bewegen, um den erhöhten Wasserwiderstand zu kompensieren?

7.

Wie sollst du unter Wasser atmen, um ein Maximum an Effizienz zu erreichen?

8.

Was sind die acht Symptome einer Überanstrengung beim Tauchen?

9.

Wie kannst du Überanstrengung beim Tauchen vermeiden?

10. Was solltest du tun, wen du dich beim Tauchen überanstrengst – sei es an der Oberfläche oder unter Wasser? 11. Was sind die drei Techniken zur Kontrolle der Atemwege? 12. Was sind die zwei Gründe, während des Tauchens einen Tauchanzug zu tragen? 13. Wie sind Nasstauchanzüge und Trockentauchanzüge konzipiert, um zu verhindern, dass ein Taucher friert? 14. Warum ist bei einen Nasstauchanzug eine gute Passform wichtig? 15. Welche zwei Eigenschaften kann ein Tauchanzug mit zunehmender Tiefe verlieren? 16. Welche drei Überlegungen solltest du bei der Auswahl eines Tauchanzuges berücksichtigen? 17. Welche vier Prozeduren dienen der Pflege eines Tauchanzuges? 18. Warum benötigst du eine Kopfhaube und was sind die drei Grundtypen von Kopfhauben? 19. Warum solltest du es vermeiden, eine extrem eng anliegende Kopfhaube zu tragen? 20. Was sind die zwei Gründe für das Tragen von Tauchhandschuhen? 21. Was sind die drei Gründe, um beim Tauchen Füsslinge zu tragen? 22. Welche sechs Möglichkeiten hast du, um eine Überhitzung im Tauchanzug vor dem Tauchgang zu vermeiden? 23. Was sind die beiden Typen von Gewichtssystemen?

3-67


24. Was ist das wichtigste Merkmal eines jeden Gewichtssystems? 25. Wie kannst du bestimmen, welche Bleimenge du für einen Tauchgang benötigst? 26. Was ist eine alternative Luftversorgung? 27. Welche beiden Typen der alternativen Luftversorgung machen die erfordern Hilfe und Mitarbeit eines anderen Tauchers erforderlich? 28. Welcher Typ einer alternativen Luftversorgung macht keine Hilfe und Mitarbeit eines anderen Tauchers erforderlich? 29. Warum ist es wichtig, eine zusätzliche zweite Stufe, die als alternative Luftversorgung verwendet wird, speziell zu kennzeichnen? 30. Wo und wie solltest du deine alternative Luftversorgung befestigen? 31. Warum brauchst du einen Inflator? 32. Warum brauchst du ein Tauchermesser oder -werkzeug? 33. Welche drei Auswahlkriterien solltest du berücksichtigen, wenn du dir ein Tauchermesser oder -werkzeug aussuchst? 34. Für was brauchst du eine Tauchtasche? 35. Wie packst du deine Tauchtasche vor einem Tauchgang? 36. Was sind die fünf Arten von Informationen, die du von Tauchinstrumenten erhalten kannst? 37. Welches sind die zwei Arten von Unterwasser-Zeitmessinstrumenten, die beim Tauchen verwendet werden? 38. Warum brauchst du einen Tiefenmesser? 39. Was ist der Zweck eines Tauchcomputers? 40. Was sind die drei Gründe, einen Unterwasser-Kompass zu verwenden? 41. Welche zwei Möglichkeiten gibt es, um unter Wasser die Aufmerksamkeit eines anderen Tauchers zu erregen? 42. Was sind die zwei Möglichkeiten, sich unter Wasser mit einem anderen Taucher zu verständigen? 43. Was sind die 25 Standard Handsignale (visuell) und was bedeuten sie? 44. Was solltest du tun, wenn du einen Unterwasserrückruf wahrnimmst? 45. Welche neun Überlegungen solltest du mit deinem Tauchpartner bei der Planung eines Tauchgangs anstellen? 46. Was sind die Schritte des Sicherheitschecks vor dem Tauchgang? 47. Was solltest du tun, wenn du unter Wasser den Kontakt zu deinem Tauchpartner verlierst?

3-68


Am Ende von Kapitel Drei wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten: 1.

Welche sechs allgemeinen Umweltbedingungen können dich als Taucher in jeder Tauchumgebung beeinflussen?

2.

Wie kannst du dir in einer unbekannten Tauchumgebung eine Orientierung verschaffen?

3.

Welche Temperaturveränderungen sind mit zunehmender Wassertiefe zu erwarten?

4.

Was ist eine thermische Sprungschicht?

5.

Wie solltest du einen Tauchgang in einem Gebiet planen, von dem bekannt ist, dass es dort eine thermische Sprungschicht gibt?

6.

Wie wird die Sichtweite unter Wasser definiert?

7.

Welche vier Hauptfaktoren beeinflussen die Sichtweite unter Wasser?

8.

Welche drei Konsequenzen können durch beschränkte Sicht entstehen?

9.

Wie kann man Probleme im Zusammenhang mit dem Tauchen in sehr klarem Wasser vermeiden?

10. Durch welche vier Hauptursachen werden Strömungen an der Oberfläche und unter Wasser hervorgerufen? 11. Was musst du tun, wenn du in einer Strömung gefangen bist und am festgelegten Bestimmungsort oder an der Ausstiegsstelle vorbei getrieben wirst? 12. In welche Richtung solltest du der Regel nach deinen Tauchgang beginnen, wenn eine leichte Strömung vorhanden ist? 13. Was musst du tun, wenn du beim Tauchen von einem Boot aus, erschöpft und in einer Oberflächenströmung gefangen bist? 14. Welche sechs verschiedenen Formen der Bodenbeschaffenheit kannst du unter Wasser finden? 15. Was sind die zwei Methoden um den Kontakt mit dem Grund zu vermeiden? 16. Welche zwei grundsätzlichen Formen kann die Beziehung zwischen Mensch und Wasserlebewesen annehmen? 17. Wodurch werden fast alle Verletzungen durch Unterwasserlebewesen verursacht? 18. Wie solltest du dich verhalten, wenn dir unter Wasser ein aggressives Tier begegnet? 19. Neun einfache Vorsichtsmassnahmen verringern die Wahrscheinlichkeit, durch ein Unterwasserlebewesen verletzt zu werden auf ein Minimum. Welches sind diese? 20. Warum sollten auch Taucher die örtlichen Fischerei- und Schutzbestimmungen befolgen? 21. Wie kannst du einen Sonnenbrand ausserhalb des Wassers vermeiden (drei Möglichkeiten) und welche zwei Möglichkeiten hast du beim Schnorcheln einen Sonnenbrand zu vermeiden?

3-69


22. Was sind jeweils wichtige Faktoren, die du berücksichtigen musst, wenn du im Süsswasser bzw. im Salzwasser tauchen willst ? 23. Wodurch werden Wogen verursacht und wie kannst du sie vermeiden? 24. Was verursacht Strömungen entlang der Uferzone und welche Folgen können sie für dich haben? 25. Aus welchen Gründen kann sich eine Welle in Küstennähe brechen? 26. Wodurch wird eine Rissströmung hervorgerufen, und woran kann man sie erkennen? 27. Was solltest du tun, wenn du in einer Rissströmung gefangen bist? 28. Wodurch wird eine ablandige Strömung verursacht und wie wird sie die örtlichen Tauchbedingungen beeinflussen? 29. Welche drei Umweltbedingungen werden durch die Gezeiten verändert? 30. Welcher Stand der Gezeiten ist im allgemeinen am besten zum Tauchen geeignet? 31. Aus welchen drei Gründen ist es nötig, dass du deinen Tauchgang planst? 32. Was sind die vier Schritte einer richtigen Tauchgangsplanung? 33. Welche fünf grundlegenden Schritte befolgst du während der Vorausplanungsphase der Tauchgangsplanung? 34. Welche vier grundlegenden Schritte befolgst du während der Vorbereitungsphase der Tauchgangsplanung? 35. Welche fünf Schritte befolgst du während der Vorbereitungsphase in letzter Minute? 36. Welche sieben Schritte befolgst du während der Planungsphase unmittelbar vor dem Tauchgang? 37. Welche drei Vorteile sprechen für das Tauchen von einem Boot aus? 38. Welche fünf allgemeinen Überlegungen sind bei der Vorbereitung für einen Bootstauchgang im Hinblick auf die Ausrüstungsvorbereitung anzustellen? 39. Welche vier allgemeinen Überlegungen sind bei der Vorbereitung für einen Bootstauchgang im Hinblick auf die persönliche Vorbereitung anzustellen?

3-70


40. Welche Teile des Bootes sind mit folgenden Begriffen gemeint:

• • • • • • • • •

Bug (bugwärts)? Heck (achtern)? Steuerbord? Backbord? Lee? Luv? Brücke? WC? Kombüse?

41. Mit welchen vier Methoden kannst du die Wirkung einer Seekrankheit verringern, wenn du dich auf einem Boot befindest? 42. Durch welche drei Massnahmen kannst du die meisten Probleme, die an der Oberfläche auftreten, verhindern oder kontrollieren? 43. Was solltest du tun, wenn an der Oberfläche, ein mit dem Tauchen zusammenhängendes Problem auftritt? 44. Wodurch unterscheiden sich Verhalten und Handlungen eines Tauchers, der sich unter Kontrolle hat vom Verhalten und den Handlungen eines Tauchers, der bereits panisch auf ein Problem reagiert oder gleich reagieren wird? 45. Welches sind die vier grundlegenden Schritte bei der Hilfeleistung für einen anderen Taucher? 46. Durch welche drei Massnahmen, kannst du die meisten Probleme, die unter Wasser auftreten könnten, kontrollieren oder verhindern? 47. Was sind die vier Probleme, die unter Wasser auftreten könnten? 48. Was sind die fünf Notfall-Verfahren für eine Situation mit wenig Luft bzw. ohne Luft (In der Reihenfolge ihrer Priorität)? 49. Wie kannst du aus einem abblasenden Lungenautomaten atmen? 50. Wie solltest du dich verhalten, wenn du dich unter Wasser verfängst bzw. hängen bleibst? 51. Was sind die vier allgemeinen Verfahrensweisen, die beim Umgang mit einem bewusstlosen Taucher befolgt werden müssen. Am Ende von Kapitel Vier wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten: 1.

Was sind die fünf Verwendungsmöglichkeiten für einen Schwimmkörper?

2.

Was kannst du tun, um dich in dem Seil, an dem du einen Schwimmkörper hinter dir herziehst, nicht zu verheddern?

3-71


3.

Warum solltest du beim Tauchen eine Taucherflagge verwenden?

4.

Wie nahe solltest du bei deiner Taucherflagge bleiben und wie weit sollten Boote, Wasserskifahrer und andere Wasserfahrzeuge sich davon entfernt halten?

5.

Welche drei Merkmale hat ein typischer Sammelbeutel?

6.

Aus welchen beiden Gründen wirst du beim Tauchen manchmal auch bei Tageslicht eine Taucherlampe verwenden?

7.

Was sind die zwei Gründe, eine Unterwasserschreibtafel als Standard-Teil deiner Ausrüstung zu verwenden?

8.

Warum solltest du eine Ersatzteilbox mitführen, wenn du Tauchen gehst?

9.

Was sollte eine Ersatzteilbox beinhalten?

10. Was sind die drei Hauptgründe, ein Logbuch zu führen? 11. Welche drei Substanzen solltest du vor dem Tauchen meiden? 12. Wie oft solltest du dich als Taucher tauchsportärztlich untersuchen lassen? 13. Welche beiden Impfungen sollte ein Taucher regelmässig auffrischen lassen? 14. Was kannst du tun, um deine Tauchfertigkeiten zu erhalten oder sie aufzufrischen, wenn du für längere Zeit nicht getaucht bist? 15. Welche Auswirkungen hat die Menstruation auf das Tauchen? 16. Warum ist es empfohlen, dass schwangere Frauen nicht Tauchen sollten? 17. Was sind die zwei Hauptgase, die in unserer Atemluft vorhanden sind? 18. Was sind die fünf möglichen Symptome des Atmens von verunreinigten Luft? 19. Wie solltest du einen Taucher behandeln, der möglicherweise verunreinigte Luft geatmet hat? 20. Wie können Probleme mit verunreinigter Luft vermieden werden? 21. Wie können Probleme mit reinem Sauerstoff vermieden werden? 22. Was sind die fünf Symptome einer Stickstoffnarkose („Tiefenrausch“)? 23. Wie solltest du vorgehen, wenn „Tiefenrausch“ zu einem Problem wird? 24. Wie kannst du eine Stickstoffnarkose vermeiden? 25. Welche beiden Hauptfaktoren wirken sich auf die Stickstoffaufnahme und -ausscheidung eines Tauchers aus? 26. Wie nennt man den Zustand, der auftritt, wenn ein Taucher sich nicht an die festgelegten Zeit- und Tiefengrenzen hält und sich aus diesem Grund während und nach dem Aufstieg Gasblasen im Körper bilden ? 3-72


27. Welche neun Nebenfaktoren üben Einfluss auf die Stickstoffaufnahme und -ausscheidung des Körpers aus? 28. Welche Anzeichen und Symptome werden mit der Dekompressions-Krankheit in Verbindung gebracht? 29. Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen „Dekompressions-Erkrankung“ und „Dekompressions-Krankheit“? 30. Wie muss eine Taucher behandelt werden, bei dem ein Dekompressionsunfall vermutet wird? 31. Wie ist das Erste-Hilfe-Verfahren für einen Taucher, der einen Dekompressionsunfall erlitten hat? 32. Wie kann die Dekompressions-Krankheit vermieden werden? 33. Was ist der hauptsächliche Verwendungszweck von Tauchtabellen und -Computern? 34. Was bedeuten die Begriffe „Nullzeittauchen“ und „Dekompressionstauchen“? 35. Was ist eine Nullzeitgrenze? 36. Warum solltest du nicht an die Grenzen deiner Tauchtabelle oder deines Tauchcomputers gehen? 37. Wie unterscheidet sich der Recreational Dive Planner, der von PADI vertrieben wird, von anderen Tauchtabellen? 38. Warum ist der Stickstoffgehalt deines Körpers nach einem Wiederholungs-Tauchgang höher, als wenn du diesen Tauchgang als einzelnen Tauchgang durchführen würdest? 39. Was ist „Reststickstoff“? 40. Was ist ein Wiederholungs-Tauchgang? 41. Welches sind die allgemeinen Regeln für den Gebrauch des Recreational Dive Planners und wie werden sie angewendet? 42. Was bedeutet „Grundzeit“? 43. Wie tief ist die maximale Tiefengrenze für das Sporttauchen? 44. Wie kannst du die Nullzeitgrenze für eine beliebige Tiefe zwischen 0 und 40 Meter finden, wenn du den Recreational Dive Planner verwendest? 45. Was ist eine Wiederholungsgruppe (WG)? 46. Wie findest du die Wiederholungsgruppe für eine bestimmte Tauchtiefe und -zeit, wenn du den Recreational Dive Planner verwendest? 47. Was ist eine Oberflächenpause (OFP)? 48. Wie findest du die Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause, wenn du den Recreational Dive Planner verwendest? 49. Was ist der Zeitzuschlag (ZZ)? (nur bei der Tabellen-Version des RDP) 50. Wie findest du in Tabelle Drei des Recreational Dive Planners den Zeitzuschlag für bestimmte Tiefen und Wiederholungsgruppen? (nur bei der Tabellen-Version des RDP)

3-73


51. Was ist die Restnullzeit? 52. Wie findest du in Tabelle Drei des Recreational Dive Planners die Restnullzeit für bestimmte Tiefen und Wiederholungsgruppen? (nur bei der Tabellen-Version des RDP) 53. Was ist ein Tauchprofil? 54. Zeichne ein Tauchprofil für drei Tauchgänge und beschrifte:

• • • •

Oberflächenpausen? Wiederholungsgruppen? Tiefen? Grundzeiten?

55. Was ist die „Effektive Grundzeit“? {nur bei der Tabellen-Version des RDP} 56. Was ist die „totale Grundzeit“? {nur bei der Tabellen-Version des RDP} 57. Wie berechnest du die totale Grundzeit eines WiederholungsTauchgangs? {nur bei der Tabellen-Version des RDP} 58. Wie findest du die letzte Wiederholungsgruppe nach einer Reihe von Wiederholungs-Tauchgängen, wenn du den Recreational Dive Planner verwendest? 59. Was sind die zwei speziellen Regeln für mehrfache Wiederholungs-Tauchgänge? 60. Was sind die Mindest-Oberflächenpausen, die bei der Planung von drei oder mehreren Tauchgängen einzuhalten sind, wenn: Die letzte Wiederholungsgruppe nach irgendeinem Tauchgang „W“ oder „X“ ist? Die letzte Wiederholungsgruppe nach irgendeinem Tauchgang „Y“ oder „Z“ ist? Am Ende von Kapitel Fünf wird der Tauchschüler in der Lage sein, folgende Fragen zu beantworten: 1.

Was sind die empfohlene Tiefe und Zeitdauer eines Sicherheitsstops?

2.

Was ist der Zweck eines Sicherheitsstops?

3.

In welchen drei Situationen wird ein Sicherheitsstop als erforderlich betrachtet?

4.

Welche Massnahmen solltest du ergreifen, wenn du unter Verwendung des RDP eine Nullzeitgrenze, um nicht mehr als 5 Minuten überschreitest?

5.

Welche Massnahmen solltest du ergreifen, wenn du unter Verwendung des RDP eine Nullzeitgrenze, um mehr als 5 Minuten überschreitest?

6.

Wie kannst du die Anforderungen (Zeit, Tiefe) für eine NotfallDekompression bei der Verwendung eines Tauchcomputers bestimmen?

7.

Ab welcher Höhe musst du beim Tauchen spezielle Verfahren verwenden?

8.

Wie lauten die Empfehlungen, wenn du nach dem Tauchen in einem Verkehrsflugzeug fliegst?

3-74


9.

Welches sind die Verfahren für die Planung eines Tauchgangs, der unter kalten oder anstrengenden Bedingungen erfolgt?

10. Wie kannst du für eine Serie von Nullzeit-Tauchgängen die Mindest-Oberflächenpause finden, wenn du den Recreational Dive Planner verwendest? 11. Wie planst du einen Multileveltauchgang mit dem Wheel? {nur Wheel Benutzer} 12. Welche Verfahren und allgemeinen Empfehlungen gelten bei der Verwendung eines Tauchcomputers? 13. Was sind die vier grundlegenden Merkmale eines Unterwasserkompasses? 14. Was ist die korrekte Hand- und Armhaltung bei der Verwendung eines Kompasses, der am Handgelenk getragen wird? 15. Wie ist die korrekte Methode, einen Kompass zu halten, der in einer Instrumentenkonsole eingebaut ist? 16. Wie stellst du einen Kompass ein, um einen Geradeaus-Kurs zwischen einem Ausgangspunkt und einem festgelegten Bestimmungsort zu navigieren? 17. Wie stellst du einen Unterwasserkompass für einen Umkehrkurs ein? 18. Was ist der Zweck des PADI Systems der Tauchausbildung? 19. Was sind drei Vorteile, deine Tauchausbildung über den Open Water Diver Kurs hinaus fortzusetzen?

3-75


Vier Freiwasser-Tauchgänge Die Freiwasser-Tauchgänge führen Scuba Diver und Open Water Diver in die Freiwasserumgebung ein, indem die Tauchschüler das verbinden und anwenden, was im Rahmen der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie und der Schwimmbad-Tauchgänge gelernt haben. Obwohl sie die Fertigkeiten, die sie durchführen werden, bereits geübt haben, macht das Auftreten neuer Variablen und Bedingungen die Freiwasser-Tauchgänge zum wichtigsten Teil des Kurses. Zusätzlich zur Lernerfahrung wird dies für viele Tauchschüler die erste Einführung in das Abenteuer und die Aufregung sein, die das Tauchen bieten kann. Daher ist es wichtig, ihnen einen angenehmen Einstieg zu bieten, der bewirkt, dass sie mehr wollen – nicht eine Erfahrung, bei der sie froh sind, sie hinter sich zu haben und die sie keinesfalls wiederholen möchten.

Standards, Empfehlungen und Verfahren Der Open Water Diver Kurs erfordert vier Freiwasser-Tauchgänge mit Tauchgerät, die du entsprechend der verlangten Reihenfolge und mit den Übungen durchführen musst, wie sie in diesem Teil dieses Leitfadens für den Instructor beschrieben sind. Der Scuba Diver Kurs erfordert zwei Freiwasser-Tauchgänge mit Tauchgerät. Du kannst die Reihenfolge der Übungen innerhalb eines Tauchgangs verändern, du darfst jedoch keine Übung weglassen oder von einem Tauchgang in einen anderen verschieben, ausser wie beschrieben. Die vier Tauchgänge mit Gerät werden FreiwasserTauchgang Eins, Zwei, Drei und Vier genannt. Zusätzlich gibt es einen optionalen Schnorchel-Tauchgang. Die Tauchschüler müssen zeigen, dass sie die Leistungsanforderungen jedes einzelnen Tauchgangs beherrschen, bevor sie zum nächsten Tauchgang übergehen dürfen. Bei den Freiwasser-Tauchgängen ist das „Beherrschen“ einer Fertigkeit definiert als die Durchführung der Fertigkeit, so dass die festgesetzte Leistungsanforderung erfüllt ist und die Ausführung in einer entsprechend leichten, flüssigen und wiederholbaren Weise erfolgt, wie man es von einem Open Water Diver erwarten kann. Wie im Schwimmbad / begrenzten Freiwasser entspricht das blosse Erfüllen der Leistungsanforderung nicht der Definition von „Beherrschen“. Von einem beginnenden Taucher wird nicht erwartet, die Übungen ganz ohne Stress durchzuführen, aber du sollst sicher sein können, dass der Tauchschüler die Übung zuverlässig ausführen kann. Falls die Tauchschüler aufgrund besonderer Umstände (wie Luftknappheit, frieren usw.) nicht alle Übungen eines Trainings-Tauchgangs abschliessen, kannst du diese Übungen am Anfang des nächsten Tauchgang durchführen. Falls es dadurch zu einer Überforderung der Tauchschüler mit Übungen kommen könnte, wird empfohlen, dass du und deine Tauchschüler einen separaten Tauchgang dazwischen schieben, um noch nicht absolvierte Übungen vor dem nächsten Freiwasser-Tauchgang abzuschliessen.

4-1


Supervision und Verhältnis Tauchschüler / Tauchlehrer Die folgenden Verhältniszahlen stellen das Maximum dar. Es ist oft erforderlich, ein gutes Urteilsvermögen zu beweisen und aufgrund verschiedener Umstände niedrigere Verhältniszahlen festzusetzen. Während aller Freiwasser-Tauchgänge müssen die Tauchschüler unter der Supervision eines PADI Instructors im Lehrstatus stehen. Ein PADI Instructor im Lehrstatus muss alle Fertigkeiten beurteilen, mit Ausnahme derer, die durch einen PADI Assistant Instructor beurteilt werden dürfen. Die Tauchschüler müssen während des Freiwasser-Tauchgangs Eins unter deiner direkten Supervision stehen. Das maximale Verhältnis Tauchschüler zu Tauchlehrer bei den Freiwasser-Tauchgängen des PADI Scuba Diver/Open Water Diver Kurses beträgt 8 Tauchschüler je Instructor, mit je einem „zertifizierten Assistenten” für je 2 zusätzliche Tauchschüler, bis zu einem absoluten Maximum von 12 Tauchschülern. Du kannst mehr als 2 „zertifizierte Assistenten” einsetzen, aber das Maximum von 12 Tauchschülern erhöht sich dadurch nicht. (TB Spezial 2000). Aktive „zertifizierte Assistenten“ dürfen Tauchschüler während der „Unterwasser-Touren“ im Rahmen der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier selbstständig begleiten und zwar im Verhältnis von 2:1, d.h. 2 Tauchschüler je zertifiziertem Assistenten, unter deiner indirekten Supervision. Zertifizierte Assistenten dürfen weiterhin die Tauchschüler an der Oberfläche beim Schwimmen von und zur Ein- / Ausstiegsstelle begleiten und bei den Tauchschülern an der Oberfläche oder unter Wasser bleiben, während der Instructor mit einem Tauchschüler eine spezielle Übung (wie z.B. einen Aufstieg) durchführt. Zertifizierte Assistenten dürfen die Tauchschüler auch bei der zweiten Navigationsübung begleiten, und sie dürfen den optionalen Schnorchel-Tauchgang im Freiwasser durchführen. PADI Assistant Instructors dürfen bestimmte Fertigkeiten beurteilen: 25 Meter schleppen / schieben eines ermüdeten Tauchers, Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat, Tarierungskontrolle an der Oberfläche, Lösen eines Krampfes, Kompassnavigation an der Oberfläche, Ablegen und Anlegen des Tauchgeräts an der Oberfläche sowie Ablegen und Anlegen des Gewichtssystems an der Oberfläche. Hinweis: Das maximal erlaubte Verhältnis Tauschüler zu Instructor beträgt für sämtlichen Freiwasser-Trainingstauchgänge, welche mit Kindern zwischen 10 und 11 Jahren durchgeführt werden, 4:1. Es dürfen nicht mehr als 2 Kinder zwischen 10 und 11 Jahren in eine Gruppe von 4 Tauchschülern integriert werden. (TB 4/2001) Dieses Verhältnis kann durch den Einsatz „zertifizierter Assistenten„ nicht erhöht werden.

4-2


Erforderliche Ausrüstung Während der Freiwasser-Tauchgänge mit Tauchgerät im Rahmen des Open Water Diver Kurses und des Scuba Diver Kurses müssen die Tauchschüler mit folgendem ausgerüstet sein: Maske, Schnorchel, Flossen, Pressluftflasche mit Ventil, Tarierjacket mit Inflator, Backpack (falls nicht im Jacket integriert), Lungenautomat, alternativer Luftversorgung, Finimeter, Gewichtssystem mit Schnellabwurfmöglichkeit (wenn Gewichte angemessen sind) und für die Tauchumgebung angemessener Kälteschutz. Jeder Taucher muss einen Tiefenmesser haben. Bei Freiwasser-Tauchgang Eins sind alternative Luftversorgung und Tiefenmesser optional, jedoch empfohlen. Anstatt eines Tiefenmessers können die Tauchschüler auch einen Tauchcomputer verwenden. Es wird empfohlen, dass jeder Tauchschüler über ein Zeitmessinstrument (z.B. Uhr, Tauchcomputer usw.) und einen Kompass verfügt. Wenn Tauchschüler bei den Freiwasser-Tauchgängen im Rahmen des Open Water Diver Kurses oder Scuba Diver Kurses Trockentauchanzüge verwenden, müssen sie im Schwimmbad (bzw. „confined water“) eine Orientierungslektion zum Gebrauch des Trockentauchanzuges erhalten, bevor sie an irgendeinem der Freiwasser-Tauchgänge teilnehmen dürfen.

Freiwasser-Tauchgang Eins Dies ist der erste Tauchgang im Freiwasser. Die Fertigkeiten, die hier geübt werden, sind jene, die man beim Tauchen normalerweise braucht. Dieser Tauchgang ist eine „Unterwasser-Tour“, die dazu dient, den Tauchschülern die Möglichkeit zu geben, sich ohne Überforderung durch viele Aufgaben an die neue Umgebung zu gewöhnen und sie ohne die Formalität einer festgesetzten Übungsabfolge in die Unterwasserwelt einzuführen. Obwohl der gesamte Tauchgang eine „Unterwasser-Tour“ ist, solltest du nie vergessen, dass die Tauchschüler enorm viel lernen, indem sie die grundlegenden Fertigkeiten anwenden, die sie brauchen, um einfach zu tauchen. Dieser Tauchgang sollte interessant gestaltet sein und so viel Spass wie möglich machen. Nach deinem Ermessen können Tauchschüler, die den Open Water Diver Kurs oder den Scuba Diver Kurs beginnen, nachdem sie das Discover Scuba Diving Programm absolviert haben, eine Anrechnung auf diesen Tauchgang erhalten (zusätzlich zur Anrechnung auf Schwimmbad-Tauchgang Eins). Es liegt in deiner Verantwortung sicherzustellen, dass diese Tauchschüler ausreichend auf die nächsten Trainingseinheiten vorbereitet sind. Falls dies nicht der Fall ist, wiederhole und übe, im erforderlichen Umfang.

Voraussetzungen Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Voraussetzungen zur Teilnahme an Freiwasser-Tauchgang Eins erfüllt werden können. Damit wird beabsichtigt, dir grösstmögliche Flexibilität zur Anpassung an Kursgrösse und Zeitplan zu verschaffen und dir zu ermöglichen, die Tauchschüler schnell zum Tauchen zu bekommen.

4-3


Option 1 Tauchschüler, die bei einem PADI Instructor im Lehrstatus am Discover Scuba Diving Briefing und auch erfolgreich am Üben der DSD-Fertigkeiten teilgenommen haben, können am DSD Freiwasser-Tauchgang teilnehmen (der mit Freiwasser-Tauchgang 1 des Open Water Diver Kurs identisch ist). Hierbei gelten die Standards des DSD Programms, d.h. die maximale „Ratio“ im Freiwasser beträgt 4 Teilnehmer je Instructor, bzw. 6 Teilnehmer je Instructor mit einem oder mehreren „zertifizierten Assistenten“.

Option 2 Tauchschüler, die Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (einschliesslich dem Quiz) und Schwimmbad-Tauchgang Eins erfolgreich abgeschlossen haben, können an Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen. Die maximale Verhältniszahl Tauchschüler/Instructor beträgt 4:1, oder 6:1 mit einem „zertifizierten Assistenten“. Du kannst mehrere „zertifizierte Assistenten“ einsetzen, die maximale Zahl von Tauchschülern bleibt jedoch 6. Tauchschüler, die Teil Eins der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (einschliesslich dem Quiz) und die SchwimmbadTauchgänge Eins, Zwei und Drei erfolgreich abgeschlossen haben, können an Freiwasser-Tauchgang Eins teilnehmen. Die maximale Verhältniszahl Tauchschüler/Instructor beträgt 8:1 plus zwei weitere Tauchschüler je einem „zertifizierten Assistenten“, bis zu einem Maximum von 12 Tauchschülern. Du kannst mehrere „zertifizierte Assistenten“ einsetzen, die maximale Zahl von Tauchschülern bleibt jedoch 12.

Tauchexkursionen PADI Instructors können zwischen den Freiwasser-Tauchgängen des Open Water Diver Kurses zusätzliche Tauchgänge in Form von Tauchexkursionen durchführen. Zusätzliche Tauchgänge zum Spass fördern das Lernen der Tauchschüler. „Tauchexkursionen“ sind definiert als: Ein Tauchgang ohne formale Leistungsanforderungen, der vor Abschluss der Freiwasser-Trainingstauchgänge erfolgt. Die Anzahl der Tauchexkursionen, an denen ein Tauchschüler während seines Tauchkurses teilnimmt, ist nicht beschränkt. Tauchexkursionen können vor allem dann von Nutzen sein, wenn der Luftverbrauch des Tauchschülers während der Freiwasser-Tauchgänge die vorgesehene U/W-Tour beschränkt, oder wenn nach zwei absolvierten Freiwasser-Tauchgängen noch extra Zeit ist und die Tauchschüler Lust haben, nur zum Vergnügen einen weiteren Tauchgang zu machen. Tauchexkursionen ermöglichen Tauchschülern zusätzliche Erfahrung unter Supervision und geben ihnen weitere Gelegenheit zur Anwendung ihrer allgemeinen Tauchfertigkeiten, wie etwa die Tarierungskontrolle in der tatsächlichen Umgebung des Freiwassers. Die Tiefe für Tauchexkursionen ist bis zum kompletten Abschluss des Freiwasser-Tauchgang 3 auf 12 Meter begrenzt, danach auf 18 Meter.

4-4


Falls eine Tauchexkursion der dritte Tauchgang des Tages ist, darf die Tiefe 12 Meter nicht überschreiten. (TB 3/2000) Es gilt das gleiche wie für die U/W-Touren des Open Water Diver Kurses. Nach Abschluss des Freiwasser-Tauchgangs 1 können „zertifizierte Assistenten“ selbständig Tauchschüler bei Tauchexkursionen begleiten, bei einer „ratio“ von zwei Tauchschülern je „zertifiziertem Assistenten” (2:1), unter der indirekten Supervision des Instructors. (TB Spezial 2000)

Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei und Vier Diese Tauchgänge beinhalten Fertigkeiten, die die Tauchschüler im Freiwasser üben und anwenden. Die Tauchschüler dürfen an Freiwasser-Tauchgang Zwei teilnehmen, nachdem sie die Teile Eins bis Drei der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (einschliesslich der Quizzes) und die Schwimmbad-Tauchgänge Eins bis Drei erfolgreich abgeschlossen haben. Sie dürfen an den Tauchgängen Drei und Vier teilnehmen, nachdem sie alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie (einschliesslich Quizzes) und alle Schwimmbad-Tauchgänge erfolgreich abgeschlossen haben. Die Tauchschüler müssen die Leistungsanforderungen aller Fertigkeiten aus dem vorigen Tauchgang erfolgreich erfüllt haben, bevor sie mit den Übungen des nächsten Tauchgangs beginnen dürfen. Beim Ausstellen einer Überweisung müssen die Tauchschüler erst erfolgreich alle Leistungsanforderungen eines Tauchgangs erfüllt haben, bevor der Instructor den Tauchgang auf dem Open Water Diver Kurs Überweisungsformular als abgeschlossen unterschreibt.

Optionaler Schnorchel-Tauchgang Obschon er nicht verlangt ist, so führt dieser optionale Tauchgang doch die Tauchschüler in das Schnorcheltauchen im Freiwasser ein. Du kannst diesen Tauchgang an irgendeiner Stelle in der Reihenfolge der Freiwasser-Tauchgänge durchführen. Dieser Tauchgang darf auch von einem haftpflichtversicherten „zertifizierten Assistenten” durchgeführt werden.

Empfehlungen 1.

Beziehe die Tauchschüler in deine Tauchgangsplanung mit ein. Das ist deine Möglichkeit, ihnen beizubringen, die Bedingungen einzuschätzen und gutes Urteilsvermögen zu entwickeln, im Hinblick auf die Entscheidung, ob ein Tauchgang stattfinden soll oder nicht, und welche Techniken verwendet werden.

2.

Ein Tauchkurs taucht zwar als Gruppe, aber du musst sicherstellen, dass die Tauchschüler das „Buddy System“ üben und anwenden.

3.

Achte auf Anzeichen, die bei den Tauchschülern auf Stress hindeuten könnten. Weil sie keine erfahrenen Taucher sind, können Tauchschüler schneller ermüden, schneller auskühlen und mehr Angst entwickeln. Sei dir bewusst, dass die Dinge, die für dich Routine sind, für deine Tauchschüler meist weder einfach noch offensichtlich sind.

4-5


4.

Zeige auffälliges Vorbildverhalten. Erfahrene Taucher gehen so schnell durch den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung und den Gebrauch der Tauchtabelle, dass es leicht übersehen werden kann. Tauchschüler lernen ebensoviel dadurch, dass sie beobachten, was du tust, wie durch das, was du ihnen sagst. Also erleichtere es ihnen, deine guten Angewohnheiten sehen zu können. Halte dir in Erinnerung, dass sie schlechte Tauchgewohnheiten ebenso schnell übernehmen werden – also habe keine!

5.

Stelle sicher, dass alle Mitglieder des Ausbildungsteams ihre Pflichten kennen, sich der Notfallmassnahmen für den betreffenden Tauchplatz bewusst sind und wissen, wo die Notfallausrüstung zu finden ist.

6.

Es ist oft hilfreich, kompliziertere Fertigkeiten, wie zum Beispiel den „kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg“ oder auch neue Fertigkeiten, wie den Gebrauch des Kompass‘, zu üben und zu wiederholen, bevor es ins Wasser geht.

7.

Sei gewissenhaft beim Beurteilen der Bedingungen und beim Festsetzen der Verhältniszahl Tauchschüler / Instructor. Senke die Verhältniszahl, wenn die Bedingungen es erfordern. Zeige gesundes Urteilsvermögen und neige zur Vorsicht. Die Tauchschüler mögen zwar enttäuscht sein, wenn ein Tauchgang nicht stattfinden kann, aber sie lernen eine wichtige Lektion – wenn die Bedingungen nicht entsprechend sind, wird nicht getaucht.

8.

Stelle sicher, dass die Tauchschüler ihre Ausrüstung korrekt zusammengebaut haben, um unnötiges Hinterherschleifen von Ausrüstungsteilen zu verhindern und versehentliche Beschädigungen der Unterwasserwelt zu vermeiden. Empfehlungen, um dieses Ziel zu erreichen beinhalten:

9.

Die alternative Luftversorgung befindet sich im Dreieck zwischen Mund und unteren Rippen, frei sichtbar, gesichert, so dass sie nicht herumbaumelt und durch ein kräftiges Ziehen benutzt werden kann.

Die Instrumentenkonsole/das Finimeter ist korrekt gesichert, so dass sie/es nicht schleift oder herumbaumelt und dass sie/es sich nicht von selbst lösen kann.

Beim Schwimmen in einer horizontalen Position darf unter dem Tauchschüler nichts deutlich hervorstehen (hängen). Ein Hervorstehen von nicht mehr als 20 cm ist das empfohlene Maximum.

Die Tauchschüler müssen jeden Tauchgang in ihrem persönlichen Logbuch eintragen und du musst persönlich jeden Eintrag unterschreiben (Unterschrifts-Stempel sind nicht erlaubt). Es ist empfohlen, dass du deine Vorbildfunktion wahrnimmst und die Tauchschüler deine Logbucheintragungen unterschreiben lässt.

10. Vergiss nicht, dass die Tauchschüler Spass haben wollen. Die Tauchgänge sind nicht einfach nur Übungen, um Überleben zu lernen, sondern das Tor zu einer wundervollen Freizeit-Aktivität. Neue Taucher haben schon wegen unangenehmer Bedingungen während ihrer Freiwasser-Tauchgänge das Gerätetauchen wieder aufgehört. Pass auf, dass dir dies nicht mit deinen Schülern passiert. 4-6


Anpassung an Lernstile und Menschen mit Behinderungen Um die Brevetierung zum PADI Open Water Diver oder Scuba Diver zu erlangen, müssen die Tauchschüler bei jeder Leistungsanforderung demonstrieren, dass sie sie beherrschen. Bei den SchwimmbadTauchgängen kannst du dich individuellen Anforderungen anpassen, indem du die Techniken zum Erreichen der Leistungsanforderungen variierst. In der Freiwasserumgebung wirst du Personen mit körperlicher Behinderung vielleicht helfen müssen, um ihnen den Zugang ans Ufer, zu Booten und zu anderen Einrichtungen zu ermöglichen.

Tauchplatz, Tiefen und Tageszeiten Du musst die Freiwasser-Tauchgänge an einem Tauchplatz mit Bedingungen und einer Umgebung durchführen, die sich für Taucher eignen, die mit dem Tauchen erst beginnen. Die geplante maximale Tiefe für die OWD Freiwasser-Tauchgänge 1 und 2 darf 12 Meter nicht überschreiten. Die geplante maximale Tiefe für die OWD Freiwasser-Tauchgänge 3 und 4 darf 18 Meter nicht überschreiten (12 Meter für 10- und 11-jährige „Juniors“). Alle Tauchgänge des Open Water Diver und Scuba Diver Kurses müssen bei Tageslicht stattfinden. Die Tauchschüler dürfen pro Tag maximal 3 Tauchgänge im Freiwasser machen. Diese Tauchgänge können jegliche Kombination von verbindlichen Trainingstauchgängen und zusätzlichen Tauchexkursionen sein. Die folgenden Bestimmungen sind zu beachten: •

Falls der Tauchschüler an diesem Tag an einem SchwimmbadTauchgang (Schwimmbad bzw. begrenztes Freiwasser) teilgenommen hat, sind nur noch 2 Freiwasser-Tauchgänge zulässig.

Erfolgt vor OWD Freiwasser-Tauchgang 3 eine Tauchexkursion, so darf hierfür die geplante Tiefe maximal 12 Meter betragen.

Die maximale Tiefe des dritten Tauchgangs am Tag beträgt generell 12 Meter.

Zusätzlich zu diesen Tauchgängen kannst du den optionalen Schnorcheltauchgang durchführen, und der empfohlene Abenteuertauchgang kann der dritte Tauchgang nach OWD Freiwasser-Tauchgang 4 sein. Hinweis: PADI Instructors sollten mehrere Faktoren sorgfältig bedenken, bevor sie einen dritten Freiwasser-Tauchgang an einem Tag planen. Hierzu zählen: •

Überforderung des Tauchschülers

Ausdauer, Fähigkeiten und Wohlbefinden des Tauchschülers

Angemessene Oberflächenpausen für den Tauchschüler, damit dieser sich ausruhen und auf den nächsten Tauchgang vorbereiten kann

Interesse, Bereitschaft und Motivation der Tauchschüler zur Teilnahme

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Einhalten der Verfahren für sicheres Tauchen

Reststickstoff

Umgebungsbedingungen, usw.

Die Möglichkeit zur Durchführung von drei Freiwasser-Tauchgängen an einem Tag bietet zusätzliche logistische Flexibilität. Diese Option erlaubt Tauchschülern, versäumte Ausbildungstauchgänge nachzuholen, oder Erfahrung zu sammeln, um Sicherheit vor dem Abschluss der Freiwasser-Tauchgänge zu gewinnen. Taucher können auch ihre Ausbildung fortsetzen, indem sie nach Abschluss des letzten Freiwasser-Tauchgangs des Open Water Diver Kurses an einem Spezialkurs mit zwei Freiwasser-Tauchgängen am selben Tag teilnehmen. (TB 1/2000 spezial)

Auswahl von Tauchplätzen für die Trainings-Tauchgänge Nach welchen Kriterien du einen Tauchplatz für deine FreiwasserTauchgänge aussuchst, ist wichtig, aber nicht unbedingt einfach. Einerseits möchtest du einen Tauchplatz, der leicht zu kontrollieren und sicher ist, andererseits möchtest du keinen Tauchplatz, der so steril ist, dass er nicht repräsentativ für die Realität des Tauchens im Freiwasser ist. Du willst einen Tauchplatz, der sicher ist und den Fähigkeiten deiner Tauchschüler entspricht, aber trotzdem die Unterwasserumgebung aufweist, die ein Tauchanfänger in der lokalen Gegend vorfinden würde. Achte speziell darauf, dass du die maximalen Tiefengrenzen nicht überschreitest und vermeide natürlich Tauchplätze mit bekannten Risiken, z.B. des Verfangens oder Verhedderns. Halte dir in Erinnerung, dass die Freiwasserumgebung an sich bei den Tauchschülern schon psychischen und physischen Stress erzeugt, zusätzlich zu den Fertigkeiten, die sie demonstrieren müssen. Achte deshalb darauf, die Tauchschüler nicht zu überfordern, indem du, zusätzlich zu den ohnehin erforderlichen Übungen, schwierige Ein- oder Ausstiege oder andere spezielle Techniken einbaust. Sei dir auch bewusst, dass die Taucher nach der Brevetierung oftmals zu den Plätzen zurückkehren, an denen sie ausgebildet wurden. Wähle daher Tauchplätze aus, die für einen frisch brevetierten Taucher angemessen sind – auch ohne die Anwesenheit des Instructors. Wenn du über die Angemessenheit eines Freiwasser-Trainings-Tauchplatzes Zweifel hegst, setze dich mit deinem zuständigen PADI Büro in Verbindung, um Rat einzuholen.

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Tauchgangs-flexible Fertigkeiten (Fertigkeiten, die zwischen den Tauchgängen verschoben werden können) Im folgenden sind die Übungen aufgelistet, die du nach eigenem Ermessen in den Freiwasser-Tauchgängen Zwei, Drei oder Vier (ausser wenn anders vermerkt) durchführen kannst, vorausgesetzt, die Tauchschüler haben bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge gezeigt, dass sie die jeweilige Übung beherrschen. Diese Übungen erscheinen in Klammern im Überblick für den vorgeschlagenen Tauchgang und an der vorgeschlagenen Stelle in der Reihenfolge innerhalb dieses Tauchgangs, aber du kannst sie beliebig einplanen, je nach logistischer Notwendigkeit. Bedenke, dass einige dieser Fertigkeiten für die Brevetierung zum Scuba Diver verlangt sind.

Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg •

Du hast die Möglichkeit, den kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg während der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei oder Vier durchzuführen.

Wenn du zwischen ihren Freiwasser-Tauchgängen überwiesene Open Water Diver Tauchschüler annimmst oder mit Scuba Tauchern den Open Water Diver Kurs vervollständigst oder sonst eine Open Water Diver Brevetierung mit Tauchschülern abschliesst, mit denen du nicht selbst alle Freiwasser-Tauchgänge durchgeführt hast, liegt es in deiner Verantwortung, sicherzustellen, dass die betreffenden Tauchschüler alle Leistungsanforderungen dieser Übung erfüllt haben.

Leistungsanforderung: Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg Der Tauchschüler wird einen kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg aus einer Tiefe von 6-9 Metern durchführen und an der Oberfläche positiven Auftrieb herstellen. Diese Übung muss exakt so wie beschrieben durchgeführt werden. Mit dem Training dieser Übung werden zwei Ziele verfolgt: Erstens sollen die Tauchschüler die Fähigkeit entwickeln, in Notsituationen selbstständig an die Oberfläche zu gelangen; und zweitens soll ihr Vertrauen in ihre Fähigkeit gestärkt werden, auch bei plötzlicher Luftnot selbstständig mit dieser Situation fertig zu werden. Der kontrollierte, schwimmende Notaufstieg wird empfohlen, als die vorzugsweise zu praktizierende Aufstiegstechnik für eine Notsituation im Fall eines plötzlich eintretenden Endes der Luftzufuhr beim Gerätetauchen in Tiefen bis 9 Meter oder weniger, wenn ein Taucher mit einer alternativen Luftversorgung nicht unmittelbar verfügbar ist.

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Der Taucher wählt diese Aufstiegstechnik in Abhängigkeit von vielen Faktoren wie z.B. Tiefe, Entfernung von anderen Tauchern, ob die Aufmerksamkeit anderer auf ihn gerichtet ist usw. Bevor ein Taucher sich zu einem Notaufstieg entschliesst, sollte er kurz innehalten, überlegen, dann handeln, indem er versucht zu atmen und wenn dies geht, einen normalen Aufstieg durchzuführen.

Briefing dieser Übung Während des Briefings des Freiwasser-Tauchgangs, indem du den kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg durchführen wirst, musst du die Tauchschüler über alle Aspekte der Übung informieren. Dies beinhaltet auch die spezifischen Handsignale dieser Übung. Empfohlen wird ein „Probelauf auf dem Trockenen“ vor dem Tauchgang. Halte die Tauchschüler dazu an: •

Den Lungenautomaten im Mund zu behalten.

Nicht zu versuchen, die Gewichte abzuwerfen.

Das Kontrollseil nicht als Hilfsmittel zu verwenden – das Seil wird nur vom Instructor gebraucht, um notfalls anhalten zu können und zur Kontrolle.

Eine normale Aufstiegsgeschwindigkeit beizubehalten.

Während des ganzen Aufstiegs einen kontinuierlichen (A-a-a-h-h-h) Laut von sich zu geben.

Die normale Atmung wieder aufzunehmen, falls du den Aufstieg stoppst oder wenn bei ihnen irgendein Problem auftritt.

Beim Erreichen der Oberfläche das Tarierjacket mit dem Mund aufzublasen oder Blei abzuwerfen.

Es ist hilfreich, die Tauchschüler daran zu erinnern, dass sie diese Übung bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge geübt haben.

Wie die Übung zu organisieren ist Du musst ein vertikales Kontrollseil verwenden, das einen Durchmesser von mindestens 13 Millimetern hat, damit man es leicht greifen kann und muss an einem Schwimmkörper an der Oberfläche befestigt sein. Stelle sicher, dass das Seil entweder sicher am Grund befestigt ist oder von ausreichend Gewichten unten gehalten wird, so dass du den Aufstieg jederzeit stoppen kannst, indem du das Seil mit einer Hand oder einem Bein greifst und gleichzeitig den Taucher leicht festhalten kannst. Diese Massnahmen stellen sicher, dass du den Aufstieg stoppen kannst, falls der Taucher nicht kontinuierlich ausatmet, während des Aufstiegs die Luft anhält oder ein anderes Problem hat. Du führst den kontrollierten, schwimmenden Notaufstieg jeweils nur mit einem Schüler durch. Während dieser Übung musst du physischen Kontakt mit dem Tauchschüler und dem Kontrollseil halten.

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Tauchplatz Wähle einen Tauchplatz, der eine Tiefe von mindestens 6 Metern aber nicht mehr als 9 Metern aufweist. Das Training des kontrollierten, schwimmenden Notaufstieges sollte nur unter günstigen Bedingungen stattfinden. Meide widrige Bedingungen wie hohen Wellengang, starke Brandung, grosse Tiefe oder starke Strömung. Wäge alles gut ab, wenn du einen passenden Tauchplatz aussuchst.

Die Durchführung der Übung Vermeide die Durchführung des kontrollierten, schwimmenden Notaufstiegs als erste Übung des Tauchgangs. Führe statt dessen zuerst andere Übungen oder eine „Unterwasser-Tour“ durch, damit die Tauchschüler Zeit haben, sich an die Umgebungsbedingungen zu gewöhnen. Stelle vor dem Beginn der Übung sicher, dass der Tauchschüler neutral tariert ist. Die Übung „Balancieren auf den Flossenspitzen“ ist dazu eine Möglichkeit. Führe die Übung durch wie folgt durch: 1.

Halte den Taucher mit einer Hand fest und halte gleichzeitig Kontakt zum Kontrollseil. Dieser Schritt orientiert dich und den Tauchschüler zum Kontrollseil und zueinander. Halte den Tauchschüler an einer Stelle fest, die sichere Kontrolle ermöglicht. Du kannst wählen, ob du eine Hand am Seil hältst oder ein Bein um das Seil schlingst. Es ist wichtig, mit dem Seil Kontakt zu halten, falls es nötig sein sollte, den Aufstieg zu stoppen.

2.

Gib das Handsignal zum Aufsteigen. Der Aufstieg beginnt, wenn der Tauchschüler mit dem Ausatmen beginnt. Halte Kontakt zum Seil und dem Tauchschüler aufrecht, während du das Handsignal gibst (siehe Bild 1). Der Tauchschüler darf nicht vor Verlassen des Grundes ausatmen (also nicht: Luft raus und hoch), sondern sollte während dem ganzen Aufstieg langsam und kontinuierlich ausatmen. (Eine hervorragende Methode, die korrekte Ausatem-Geschwindigkeit sicherzustellen, ist, den Tauchschüler nach oben schauen zu lassen, um die Atemwege offen zu halten und ihn bis zur Oberfläche einen A-a-a-h-h-h Laut erzeugen zu lassen). Die Tauchschüler sollen verstehen, dass ein neutrales Lungenvolumen wünschenswert ist, d.h. weder ein zu grosses noch ein zu kleines.

3.

Der Tauchschüler führt einige Flossenschläge aus, um vom Grund wegzukommen. Danach reduziert er seine Bemühungen, fährt aber fort, kontinuierlich mit den Flossen zu schlagen. Der Tauchschüler verwendet (ergreift) während des Aufstieges nicht das Kontrollseil. Stelle sicher, dass der Tauchschüler seinen Lungenautomaten im Mund behält und seine Gewichte nicht abwirft. Die Luftzufuhr des Tauchschülers darf während des ganzen Aufstieges nicht unterbrochen werden. Du darfst dem Tauchschüler beim Aufstieg nicht helfen.

4-11


4.

Während dem Aufstieg kontrolliert der Tauchschüler den Luftablass-Mechanismus seines Jackets oder des Trockentauchanzuges, um überschüssige Luft während dem Aufstieg ablassen zu können. Während dem Aufstieg wird der Tauchschüler durch die sich ausdehnende Luft im Tarierjacket immer mehr Auftrieb erhalten. Erinnere die Tauchschüler während des Briefings daran, dass sie auch in einer wirklichen Notsituation die Gewichte nur dann abwerfen, wenn es zweifelhaft ist, ob sie sonst die Oberfläche erreichen würden.

5.

Beobachte und behalte die Kontrolle während dem ganzen Aufstieg. Während dem Aufstieg solltest du den Tauchschüler nahe bei dir und etwas unterhalb halten. Diese Position erlaubt es dir, den A-a-a-h-h-h Laut des Tauchschülers zu bemerken und ausserdem wird der Tauchschüler eher daran denken, nach oben, zu dir, zu schauen. Überwache ununterbrochen, ob der Tauchschüler kontinuierlich ausatmet. Stoppe sofort den Aufstieg, falls daran irgendwelche Zweifel bestehen. Falls du den Aufstieg stoppst, muss der Tauchschüler die Übung von vorne beginnen.

6.

Lasse den Tauchschüler an der Oberfläche das Jacket mit dem Mund aufblasen oder Blei abwerfen und halte ihn einige Minuten unter Beobachtung, bevor er andere Übungen in Angriff nimmt.

Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg für Taucher mit Behinderungen Manche Tauchschüler sind vielleicht nicht in der Lage, mit den Flossen zu schlagen, um den Aufstieg zu beginnen, wie es in Punkt 3. beschrieben ist. Der entscheidende Punkt ist, den Aufstieg zu beginnen; im Falle eines Tauchschülers, der seine Beine nicht oder nur minimal bewegen kann, ist auch eine andere Antriebsmethode zulässig, z.B. kräftiges Abstossen oder Schwimmen mit den Armen. Das Aufblasen des Jackets mit dem Mund oder mit dem Inflator, oder die Hilfe des Tauchpartners, sind nicht geeignet, das gewünschte Ziel zu erreichen, weil der Tauchschüler lernen soll, auf eine „Ohne-LuftSituation“ selbstständig zu reagieren. Während des Aufstiegs: Solange du den A-a-a-h-h-h Laut hören oder Luftblasen entweichen sehen kannst, kannst du sicher sein, dass der Tauchschüler ausatmet. Besprich vorher spezielle Handsignale, so dass du dich mit dem Tauchschüler verständigen kannst, falls er doch den Atem anhält. Falls du den Aufstieg aus irgend einem Grund mit Hilfe des Kontrollseils stoppst, musst du dem Tauchschüler sofort signalisieren, die normale Atmung wieder aufzunehmen. Du kannst beide Hände verwenden, wenn du die Tiefe dadurch konstant hältst, indem du ein Bein um das Seil schlingst (siehe Bild 2). Erkläre den Tauchschülern im Briefing, dass sie jederzeit aus ihrem Lungenautomaten atmen dürfen, wenn sie ein dringendes Verlangen danach verspüren. Es ist von Vorteil, während dieser Übung alles ganz genau zu beobachten, um Probleme jeglicher Art von vornherein zu verhindern, statt hinterher auf ein eingetretenes Problem zu reagieren.

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Verwende eine maximale Aufstiegsgeschwindigkeit von 18 Metern pro Minute (oder langsamer), auch wenn in einem tatsächlichen Notfall dieses Tempo wahrscheinlich überschritten wird. Das Begrenzen der Aufstiegsgeschwindigkeit gewährleistet grössere Sicherheit und Kontrolle, und du kannst die Tauchschüler darauf hinweisen, dass Aufstiege aus grösseren Tiefen mit höherem Tempo in der gleichen Zeitdauer durchgeführt werden könnten. Nach dem Erreichen der Oberfläche lasse die Tauchschüler das Aufblasen ihres Jackets mit dem Mund üben.

Lösen eines Krampfes Leistungsanforderung (Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) An der Oberfläche einen simulierten Wadenkrampf bei sich und beim Tauchpartner lösen. Diese Fertigkeit ist für die Brevetierung zum Scuba Diver erforderlich. Lasse die Tauchschüler an der Oberfläche üben, einen Wadenkrampf zu lösen, durch ziehen an der Flossenspitze und durch drücken auf das Flossenblatt, während der Tauchpartner das Bein gestreckt hält, wie sie es bereits während der Schwimmbad-Tauchgänge gemacht haben.

Schleppen / Schieben eines ermüdeten Tauchers Leistungsanforderung (Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) Einen simulierenden, ermüdeten Taucher an der Oberfläche in voller Tauchausrüstung 25 Meter schieben oder schleppen. Diese Fertigkeit ist für die Brevetierung zum Scuba Diver erforderlich. Lasse die Taucher abwechselnd auf einer Strecke von 25 Metern simulieren, wie einem ermüdeten Tauchpartner geholfen wird, indem sie ihn am Flaschenventil ziehen, mit einer Hand unter die Achsel greifen oder neben sich her schieben usw.

50 Meter an der Oberfläche mit einem Kompass einen Geradeauskurs schwimmen Leistungsanforderung (Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) Einen Geradeauskurs an der Oberfläche für 50 Meter Schnorcheln, während das Gesicht im Wasser bleibt und der Kompass lediglich als Referenz für die Richtung dient.

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Diese Übung gibt den Tauchschülern eine Einführung in den Gebrauch des Kompasses. Fange während des Briefings mit Navigationsübungen an Land an, bevor du die Tauchschüler mit dem Kompass im Wasser navigieren lässt. Zeige ihnen während deines Briefings: •

Wie man einen Kurs und den zugehörigen Umkehrkurs bestimmt und festlegt.

Wie man den Körper in einer Linie mit der Peillinie des Kompasses hält.

Die Notwendigkeit, während der Navigation nicht auf den Kompass hinab, sondern vielmehr darüber hinweg zu schauen.

Lasse sie diese Punkte üben, indem sie mit dem Kompass eine gerade Linie gehen. Im Wasser lasse den Taucher die Führung übernehmen, der den Kompass benutzt, indem er einen vorbestimmten Kurs in Richtung eines entfernten Objektes einschlägt. Der Taucher kann eine bestimmte Anzahl von Flossenschlägen verwenden, um die erforderliche Distanz abzuschätzen und er darf während dieser Übung nicht aufsehen, um seine Position zu überprüfen. Nach 50 Metern gibt der Tauchpartner (der nicht den Kompass benutzt) ein Zeichen und die Rollen werden getauscht, indem nun der Tauchpartner auf dem Umkehrkurs zum Ausgangspunkt zurück navigiert. Ermuntere jeden Taucher, einen eigenen Kompass zu haben; jedoch ist mindestens ein Kompass pro Tauch-Team verlangt.

Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat Leistungsanforderung (Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) 1.

An der Oberfläche, in den Schnorchel eingedrungenes Wasser ausblasen und durch ihn atmen, ohne dabei den Schnorchel aus dem Mund zu nehmen

2.

An der Oberfläche abwechselnd durch den Schnorchel bzw. den Lungenautomaten atmen, ohne dabei das Gesicht aus dem Wasser zu nehmen.

Diese Fertigkeit ist für die Brevetierung zum Scuba Diver erforderlich. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben die Tauchschüler diese Fertigkeiten während der Tauchgänge bereits mehrmals durchgeführt, aber nun hast du die Möglichkeit, ihre Übungen „offiziell“ zu beurteilen. Du kannst beide Übungen kombinieren, und die Tauchschüler ihren Schnorchel bei jedem Wechsel vom Lungenautomaten auf den Schnorchel ausblasen lassen. Lasse die Tauchschüler den Wechsel Schnorchel/Lungenautomat auch üben, während sie schwimmen.

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Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfläche Leistungsanforderung (Assistant Instructors dürfen diese Übung bewerten) 1.

Das Gewichtssystem an der Oberfläche ablegen und wieder anlegen, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist.

2.

Das Tauchgerät an der Oberfläche ablegen und wieder anlegen, in Wasser, das zum Stehen zu tief ist.

Diese Übungen versetzen die Tauchschüler in die Lage, mit Ein- und Ausstiegstechniken umzugehen, die es erfordern, dass die Ausrüstung im Wasser an- oder abgelegt wird. Eine Möglichkeit, diese Leistungsanforderung zu erfüllen, ist, sie zu einem Bestandteil des Ein- und Ausstieges zu machen. Lasse die Tauchschüler zu Beginn des Tauchgangs ohne Tauchgerät und Gewichtssystem ins Wasser gehen. Die Tauchpartner oder Assistenten reichen ihnen die Tauchgeräte hinein, oder sie sind an einer Leine befestigt usw., um sie im Wasser anzulegen. Ebenso machen sie es danach mit ihren Gewichtssystemen. Am Ende des Tauchgangs lasse die Tauchschüler zuerst ihre Gewichtssysteme ablegen und nach oben reichen, an einer Leine befestigen usw. Als nächstes legen sie ihre Tauchgeräte ab und reichen sie nach oben, befestigen sie an der Leine usw. Die Flossen werden während der ganzen Übung anbehalten. Manche Gewichtssysteme erfordern, vor dem Tauchgerät angelegt zu werden und müssen nach dem Tauchgerät abgelegt werden (ohne den Schnellabwurf-Mechanismus zu betätigen). Obschon dies kein Problem darstellen sollte, wenn der Taucher korrekt austariert ist, lasse jemanden im Wasser auf die Tauchschüler achten, die so ein Gewichtssystem verwenden, und einen Auftriebskörper bereithalten. Jackets mit integrierten Gewichtssystemen erfüllen die Anforderungen für Ab- und Anlegen von Gewichtssystem und Tauchgerät gleichzeitig.

U/W Navigation mit dem Kompass Leistungsanforderung Eine U/W Navigation mit Kompass ausführen, indem er / sie in einer geraden Linie hin und auf dem Umkehrkurs zurück schwimmt (Jeder Taucher navigiert hin und zurück).

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Beginne diese Übung an einem festgelegten Orientierungspunkt, wie zum Beispiel dem Abstiegs- oder Ankerseil. Lasse die Partner Teams dann unter deiner Begleitung (oder der eines zertifizierten Assistenten in einem Verhältnis von 2 Tauchschülern je zertifiziertem Assistenten in den Freiwasser-Tauchgängen Zwei, Drei und Vier) für eine festgelegte Anzahl von Flossenschlägen (10 bis 20) einen vorbestimmten Kurs weg vom Ausgangspunkt schwimmen, dann wenden und dem Umkehrkurs zurück zum Ausgangspunkt folgen. Lasse die Tauchschüler am Grund entlang tauchen, der eine zusätzliche Referenz zum Kompass bietet. Wenn die Tauchschüler den Ausgangspunkt am Ende des Umkehrkurses nicht gleich finden, lasse sie auftauchen, um den Ausgangspunkt erneut anzupeilen und die Genauigkeit ihrer Navigation zu überprüfen. Wie beim Kompasskurs an der Oberfläche, kannst du das Lernen leichter und wirkungsvoller machen, indem du die Tauchschüler diese Übung an Land als Teil deines Briefings üben lässt.

Freiwasser-Tauchgang Eins Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Eins sind: 1.

Den Übergang von den Schwimmbad-Tauchgängen zum Freiwasser glatt ablaufen zu lassen, indem eine zu hohe Anforderung des Tauchgangs mit Unterwasserübungen vermieden wird und die Tauchschüler eine Einführung in die neue Umgebung bekommen.

2.

Die praktische Anwendung der grundlegenden Fertigkeiten des Tauchens zu entwickeln – der Fertigkeiten, die bei jedem beliebigen Tauchgang verwendet werden wie gutes Urteilsvermögen, Tarierungskontrolle, sich der Unterwasserwelt bewusst zu sein, Aufstiege und Abstiege usw. – indem die Tauchschüler einen ähnlichen Tauchgang machen wie nach ihrer Brevetierung.

3.

Die Motivation der Tauchschüler zu verstärken, indem sie einen Tauchgang machen, der die Erfahrung, das Abenteuer und den Spass des Tauchens betont.

Überblick •

Briefing

Vorbereiten der Ausrüstung

Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

Einstieg

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter)

Erkundung der Unterwasserwelt

Aufstieg

Ausstieg

Debriefing und Logbuch-Eintrag

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Leistungsanforderungen Während des ersten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschüler unter Supervision des Instructors: 1.

Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2.

Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerät vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3.

Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

4.

Die Gewichte so einstellen, dass der Tauchschüler mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treibt.

5.

Auf eine kontrollierte Weise abtauchen, indem er ein Abstiegsseil oder die Bodenkonturen als Kontrolle und Referenz benutzt.

6.

Unter der direkten Supervision des Instructors die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln.

7.

Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

8.

Dem Debriefing des Instructors zuhören.

9.

Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in das Logbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen 1.

4-17

Akklimatisierung vor dem Tauchgang. Falls durchführbar und angemessen, wird empfohlen, dass du vor dem Tauchgang die Tauchschüler sich an Wassertemperatur und Bedingungen gewöhnen lässt, indem sie mit Maske, Flossen, Schnorchel und Tauchanzug (ohne Gewichte) ins Wasser einsteigen und ein bisschen herumspritzen / -spielen lässt. Die Absicht dahinter ist, sie damit vertraut zu machen, wie sich der Tauchplatz vom Schwimmbad unterscheidet und ihnen den Auftrieb eines Tauchanzuges zu zeigen, falls sie noch nie vorher einen getragen haben.


2.

Briefing und Tauchgangsplanung. Beschreibe während des Briefings den Tauchgang vom Anfang bis zum Ende, einschliesslich dem, was die Tauchschüler erwarten können zu sehen, wo und wie sie ins Wasser ein- und aussteigen sowie ab- und auftauchen werden usw. Die Absicht ist es, ihnen ein „Drehbuch“ zu geben, was passieren wird und was ihre Rollen sind. Schliesse die Tauchschüler gleichzeitig in deine Tauchgangsplanung mit ein, indem du Ihnen mitteilst, warum du bestimmte Entscheidungen triffst oder Empfehlungen gibst. Dadurch lernen sie, Tauchgänge zu planen und Bedingungen zu beurteilen. Zeige ihnen, was du siehst, wenn du Bedingungen beurteilst – halte dir gegenwärtig, dass das, was für dich offensichtlich scheint, für einen neuen Taucher nicht offensichtlich sein mag. Eine mögliche Technik ist, Fragen zu stellen, die das Nachdenken leiten wie z.B. „Was sagt uns die Richtung, in die diese ankernden Boote zeigen?“

3.

Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung

4.

Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist. Insbesondere für den ersten Tauchgang gilt: Je einfacher desto besser, um ein Überfordern zu vermeiden.

5.

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Verwende die folgenden Schritte, um den Tauchschülern dabei zu helfen, ihre Gewichte korrekt einzustellen.

4-18

Hilf den Tauchschülern beim Schätzen der anfänglich verwendeten Bleimenge.

Führe, wann immer möglich, die Tarierungskontrolle in flachem Wasser durch, wo die Tauchschüler noch stehen können.

Lasse die Tauchschüler mit ihren Lungenautomaten im Mund einen normalen Atemzug anhalten, bis auf Augenhöhe ins Wasser eintauchen, die Füsse vom Grund nehmen und bewegungslos verharren. Bei korrekter Gewichtsmenge werden die Tauchschüler an der Oberfläche treiben, mit dem Wasserspiegel auf Augenhöhe. Füge Gewichte hinzu oder nimm Gewichte weg, falls erforderlich und lasse sie die Tarierung erneut überprüfen. Da dies üblicherweise mit vollen Pressluftflaschen durchgeführt wird, füge Gewichte hinzu, um den Gewichtsverlust durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs auszugleichen, üblicherweise 2 Kg für eine einzelne Flasche.

Habe zusätzliche Bleigewichte bei der Hand, vielleicht auf einem Schwimmkörper, wenn du dich nicht in der Nähe eines Steges oder Bootes befindest. Du kannst die Dinge beschleunigen, indem du die Tauchschüler die zusätzlichen Gewichte in der Hand halten lässt, bis du die exakte Gewichtsmenge bestimmt hast. Führe danach eine einzige Anpassung der Gewichtssysteme durch.


6.

Wenn du die Tarierungskontrolle in Wasser durchführst, das zum Stehen zu tief ist, musst du die Tauchschüler genauer überwachen. Stelle sicher, dass du oder ein Assistent nahe genug bei den Tauchschülern bleiben, die vielleicht überbleit sein könnten, um zu gewährleisten, dass sie mit leeren Jackets / Tarierwesten nicht zu weit absinken. Du wirst möglicherweise die Tauchschüler ihre Gewichte nacheinander einstellen lassen müssen.

Gelegentlich wirst du vielleicht einen Tauchschüler haben, der Probleme hat, unten zu bleiben, obwohl er die „korrekte“ Gewichtsmenge hat. Angst (dazu ein grosses Lungenvolumen) und andere Faktoren können so etwas verursachen; halte ein paar Gewichte zur Hand, so kannst du falls nötig, die Gewichtsmenge auch während des Tauchgangs anpassen.

Kontrollierter Abstieg. Die Tauchschüler brauchen eine Kontrollmöglichkeit und etwas als Bezugspunkt während der ersten Abstiege im Freiwasser. Sie können den Bodenkonturen folgen, einem Seil, das am Grund entlang vom Ufer zum Trainingsgebiet führt, dem Ankerseil des Bootes oder einem vertikal verlaufenden Abstiegsseil. Diese Referenz bietet eine Orientierungshilfe und hilft den Tauchschülern dabei, ihren Abstieg physisch zu kontrollieren, wenn sie es mit ihren Jackets / Tarierwesten nicht entsprechend tun. Bevor du mit dem Abstieg beginnst, ist es hilfreich, wenn du die Tauchschüler noch einmal daran erinnerst, was du unter Wasser tun wirst – eine Art „Mini Briefing“. Lasse sie den Abstieg unter Anwendung der 5-Punkte-Methode durchführen, wenn sie bereits Schwimmbad-Tauchgang Zwei abgeschlossen haben. Falls nicht, demonstriere ihnen vor dem Abstieg: •

Gib das Handsignal für die Absicht zum Abtauchen und warte auf die Bestätigung durch den Tauchpartner.

Wähle als Bezugspunkt ein Objekt an der Oberfläche, an dem man sich orientieren kann.

Wechsle vom Schnorchel auf den Lungenautomaten.

Halte die Zeit fest / schalte die Stoppuhr-Funktion an

Entleere das Tarierjacket komplett um den Abstieg zu beginnen

Erinnere die Tauchschüler daran, mit den Füssen voran abzutauchen, oder zumindest mit dem Kopf oberhalb der Füsse, um die Orientierung nicht zu verlieren. Erinnere sie daran, den Druckausgleich frühzeitig und oft genug durchzuführen, und den Abstieg zu stoppen, wenn sie mit dem Druckausgleich Schwierigkeiten haben sollten. Der Grund wird für sie eine neue Erfahrung sein; die meisten Tauchplätze im begrenzten Freiwasser haben keine Probleme mit Schlick. Warne die Tauchschüler, nicht den Grund aufzuwirbeln, wenn sie sich ihm nähern.

4-19


7.

Grundlegende Tarierungskontrolle demonstrieren. Beim ersten Freiwasser-Tauchgang liegt das Gewicht auf Fertigkeiten der grundlegenden Tarierungskontrolle. Achte auf elementare Kontrolle und generelles Wegbleiben vom Grund. Da man davon ausgehen kann, dass versehentlicher Bodenkontakt der Tauchschüler mehr als wahrscheinlich auftreten wird, solltest du versuchen, über unempfindlichem Grund zu bleiben. Du kannst die Tauchschüler zum Gebrauch ihres Jackets / ihrer Tarierweste veranlassen, indem du es ihnen mit der Hand signalisierst, es vormachst und, falls nötig, selbst die Tarierung des Tauchschülers kontrollierst.

8.

Erkundung der Unterwasserwelt. Dies ist das Kernstück des ersten Freiwasser-Tauchgangs. Obschon es für den erfahrenen Taucher ein „einfaches Herumschwimmen“ ist, wird der Neuling eine Menge lernen und aufnehmen wie Tarierungskontrolle, Körperhaltung, Kontakt zum Tauchpartner, Kommunikation und Atmen (unter Wasser) und Dutzende anderer Unterwasserfähigkeiten, die dem erfahrenen Taucher zur zweiten Natur geworden sind. Der Tauchgang spielt auch eine wichtige Rolle bei der Motivation und Befriedigung der Tauchschüler indem er die Aufregung, das Abenteuer und die Wunder zeigt, die das Tauchen bietet. Stelle sicher, dass der Tauchgang diese Absichten erreicht. Nimm dir Zeit, auf lokale Unterwasserlebewesen hinzuweisen, auf interessante Stellen und kleine Dinge, die Beginner leicht übersehen. Zeige oder signalisiere ihnen ebenso das, was du hörst wie das, was du siehst. Diese Erkundungs-Tour muss unter deiner direkten Supervision durchgeführt werden und darf nicht einem zertifizierten Assistenten übertragen werden.

9.

Aufstieg

10. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist, je einfacher, desto besser. 11. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen – was gut war, was sie verbessern können und so weiter. Gehe dann dazu über, was du ihnen während der „Erkundungs-Tour“ gezeigt hast, indem du Fakten erklärst oder besprichst, die du unter Wasser mit Handzeichen nicht beschreiben konntest. Falls die Tauchschüler Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, kannst die Verwendung des RDP einbauen, um sie ihre Wiederholungsgruppe finden zu lassen. 12. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor. Da dies das erste Mal sein wird, dass sie einen Tauchgang ins Logbuch eintragen, gib ihnen dabei Anleitung. Gib ihnen den Namen des Tauchplatzes, die Tiefe und andere erforderliche Informationen. Schlage vor, hilfreiche Informationen zu verfolgen, wie z.B. welchen Typ Anzug sie getragen haben, wie die Wassertemperatur war und welche Gewichtsmenge sie benötigen.

4-20


Freiwasser-Tauchgang Zwei Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Zwei sind: 1.

Den Übergang der Tauchschüler zum Freiwasser fortzusetzen.

2.

Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwasserumgebung zu fördern.

3.

Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler zu steigern. *Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwasser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick •

Briefing

Vorbereiten der Ausrüstung

Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

Einstieg

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

(Krampf lösen - bei sich und beim Partner)*

(Ermüdeten Taucher 25 Meter schleppen / schieben)*

(Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat)*

Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter)

Ablegen des Gewichtssystems an der Oberfläche

Neutraler Auftrieb z.B. Pivotieren (mit dem Inflator)

Teilweise und total geflutete Maske ausblasen

Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen

Atmen aus der alternativen Luftversorgung, stationär und Aufstieg

Erkundung der Unterwasserwelt und Tarierungskontrolle

Aufstieg

Ausstieg

Debriefing und Logbuch-Eintrag

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Leistungsanforderungen Während des zweiten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschüler unter Supervision des Instructors: 1.

Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2.

Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerät vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3.

Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4.

Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

5.

Die Gewichte so einstellen, dass der Tauchschüler mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treibt.

6.

Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode auf eine kontrollierte Weise in eine Tiefe von nicht mehr als 12 Metern abtauchen, indem er ein Abstiegsseil oder die Bodenkonturen als Kontrolle und Referenz benutzt.

7.

Stelle unter Wasser neutrale Tarierung her und halte sie aufrecht, indem du dein Jacket (bzw. deinen Trockentauchanzug) mittels Inflator aufbläst. (TB 2/99)

8.

Eine teilweise geflutete Maske ausblasen

9.

Eine vollständig geflutete Maske ausblasen

10. In der Tiefe den Lungenautomaten wiedererlangen und ausblasen 11. In einer stationären Position die alternative Luftversorgung eines anderen Tauchers sichern und daraus atmen. Die Tauchschüler tauschen Rollen als Luftspender und Luftempfänger. 12. Entweder, als Spender oder als Empfänger, einen angemessen Aufstieg unter Verwendung der alternativen Luftversorgung durchführen, und an der Oberfläche positiven Auftrieb herstellen. 13. Unter der direkten Supervision des Instructors oder eines zertifizierten Assistenten die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln. 14. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als 18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zum Tauchpartner aufrecht erhalten. 15. An der Oberfläche Auftrieb herstellen indem er / sie an der Oberfläche den Schnellabwurf-Mechanismus seines / ihres Gewichtssystems betätigt. 16. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die im Briefing festgelegt wurde. 17. Dem Debriefing des Instructors zuhören. 18. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in das Logbuch eintragen.

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Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen 1.

Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauchschüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Falls sie Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, beziehe auch den Gebrauch des RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs mit ein.

2.

Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang. Die Tauchschüler sollten dazu in der Lage sein, ihre Ausrüstung mit minimaler oder ganz ohne Hilfe zusammenzubauen; erlaube nicht, dass ein Tauchpartner die Ausrüstung für den anderen zusammenbaut. Ermutige die Tauchpartner, sich gegenseitig beim Anlegen und Einstellen der Ausrüstung zu helfen. Lasse die Buddy-Teams den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

3.

Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4.

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüstungskonfiguration verwenden als in Freiwasser-Tauchgang Eins. Anderenfalls sollte nicht mehr als eine kurze Überprüfung nötig sein.

5.

Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg. Führe diesen Abstieg durch, wie in Freiwasser-Tauchgang Eins vorgeschlagen.

6.

Neutrale Tarierung / z.B. Balancieren auf den Flossenspitzen, Inflator. Die Tauchschüler verwenden den Inflator, um auf den Flossenspitzen zu balancieren (oder einem anderen Kontaktpunkt ihres Körpers, falls erforderlich). Erinnere die Tauchschüler im Briefing daran, dass sich diese Übung kaum von der Übung im Schwimmbad unterscheidet, ausser dass sie darauf achten müssen, den Grund nicht aufzuwirbeln und dass sie feststellen werden, dass sie aufgrund der Komprimierung des Tauchanzuges in der Tiefe mehr Luft in ihr Tarierjacket geben müssen. Du kannst andere Techniken verwenden, um die Fähigkeit von Tauschschülern zu beurteilen, ob sie ihre Tarierung kontrollieren können. Eine akzeptable Technik ist z.B., die Tauchschüler ihre Fähigkeit zur Tarierungskontrolle dadurch zeigen zu lassen, dass sie mit Blick auf ein vertikales Seil oder eine Unterwasserplattform im Wasser schweben. Das Schweben über einem schlammigen Grund, und zwar nicht notwendigerweise bewegungslos, ist eine weitere Option (TB2/99)

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7.

Maske ausblasen. Die Tauchschüler blasen eine teilweise geflutete Maske und eine vollständig geflutete Maske aus. Du kannst beides in einer einzigen Übung zusammenfassen, indem du jeden Tauchschüler zuerst die teilweise geflutete Maske ausblasen und dann das O.K.-Signal geben lässt, wonach dieser die Maske komplett flutet und ausbläst. Das teilweise Fluten am Anfang gibt den Tauchschülern die Möglichkeit, sich an Wassertemperatur, Kopfhaube usw. zu gewöhnen, worin sich möglicherweise ihre Schwimmbad-Tauchgänge unterschieden.

8.

2. Stufe des Lungenautomaten wiedererlangen und ausblasen. Die Tauchschüler führen das Wiedererlangen und Ausblasen der zweiten Stufe des Lungenautomaten genauso durch, wie sie es während der Schwimmbad-Tauchgänge gemacht haben, die Wahl der Methoden zum Wiedererlangen und Ausblasen bleibt dabei ihnen selbst überlassen. Es ist ratsam, dass du währenddessen deine alternative Luftversorgung griffbereit hast, falls die Tauchschüler Probleme haben sollten, ihre zweite Stufe wiederzufinden.

9.

Gebrauch der alternativen Luftversorgung. Lasse die Tauchschüler während des Briefings ihre Übungen der SchwimmbadTauchgänge auffrischen, indem sie durchgehen, wie sie und ihre Tauchpartner die alternative Luftversorgung sichern und positionieren werden. Im Falle eines überwiesenen Tauchschülers, der mit einer anderen Konfiguration der alternativen Luftversorgung geübt hat, ist dies besonders wichtig. Stelle sicher, dass die Tauchschüler wissen, wo bei der von ihnen verwendeten alternativen Luftversorgung oben und unten ist, um das Einatmen von Wasser oder das Fluten der Maske zu vermeiden, das durch den Gebrauch einer umgedrehten zweiten Stufe verursacht werden kann. Die gebräuchlichste alternative Luftversorgung ist die zusätzliche zweite Stufe oder „Octopus“, die üblicherweise gut sichtbar im Bereich des Dreiecks zwischen Mund und unteren Rippen befestigt ist. Ob der Luftspender aus dem ersten oder dem zweiten Lungenautomaten atmet, hängt von der Lungenautomaten-Konfiguration und anderen Faktoren ab. Im Allgemeinen ist es für den Luftspender wünschenswert, dass er seine zweite Stufe behält und den „Octopus“ weitergibt, aber mit dem Inflator kombinierte Zweitautomaten und andere Konfigurationen erfordern es, dass der Luftspender seinen ersten Lungenautomaten an den Luftempfänger weitergibt und selbst zum zweiten wechselt. Das wichtigste ist, dass die Tauchpartner wissen, wie das System des anderen funktioniert.

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Lasse die Tauchschüler die Übung beginnen, indem sie die Standard-Handsignale „Habe keine Luft mehr“ und „gib mir Luft“ verwenden. Der Luftempfänger sichert selbstständig die alternative Luftversorgung, ausser bei Konfigurationen, bei denen der Luftspender seinen ersten Lungenautomaten weitergibt. In diesem Fall übergibt der Luftspender dem Luftempfänger seine 2. Stufe und wechselt zum Zweitautomaten. Nach ausreichend Zeit, um sich auf die Situation einzustellen, Kontakt herzustellen und sich wohl zu fühlen, beendet das Team die Übung und wiederholt sie mit vertauschten Rollen. Nachdem die Tauchschüler erneut Kontakt hergestellt haben und sich wohl fühlen, taucht das Team je nach Ausrüstungs-Konfiguration Seite an Seite oder vis-à-vis auf, wobei die gebräuchlichste Methode die ist, dass sich das Team vis-à-vis befindet, und jeder den rechten Unterarm des Partners ergreift. Die Tauchschüler kontrollieren während des Aufstiegs ihre Tarierung, um eine normale Aufstiegsgeschwindigkeit beizubehalten. An der Oberfläche bläst der Luftempfänger sein Tarierjacket mit dem Mund auf, um zu simulieren, dass er keine Luft mehr hat und daher den Inflator nicht verwenden kann. Weise die Tauchschüler an, auf den eigenen Lungenautomaten zurückzugreifen, falls sie zu irgendeiner Zeit Schwierigkeiten, gleich welcher Art, haben sollten. Sei darauf vorbereitet, den Tauchschülern deine eigene alternative Luftversorgung zu reichen. Jeder Tauchschüler muss diese Übung in der stationären Position einmal als Luftempfänger durchführen. Das Team muss nur einen Aufstieg mit der alternativen Luftversorgung durchführen, aber es ist akzeptabel, mehrere Aufstiege durchzuführen, so dass auch jeder Tauchschüler einmal Luftspender gewesen sein kann. 10. Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauchgang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kann durch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2 Tauchschüler je zertifiziertem Assistenten durchgeführt werden (2:1). 11. 5-Punkte-Aufstieg. Die Betonung beim Aufstieg liegt darauf, die Tarierungskontrolle, eine korrekte Aufstiegsgeschwindigkeit und den Kontakt zum Tauchpartner aufrecht zu erhalten. Es ist empfohlen, dass der Aufstieg der Bodenkontur, einem Seil oder einer anderen Referenz folgt, die den Tauchschülern dabei hilft, ihren Aufstieg abzuschätzen und zu kontrollieren. Obschon du sie am Ende des Tauchgangs vielleicht durch ein Handsignal daran erinnern wirst müssen, solltest du den Tauchschülern schon im Briefing erklären, dass sie unter Verwendung der 5-Punkte-Methode aufsteigen werden, die sie bereits während der SchwimmbadTauchgänge geübt haben.

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Gib das Handsignal „nach oben“ und warte auf die Bestätigung durch den Tauchpartner.

Halte Zeit und Tiefe fest.

Halte den Ablassmechanismus des Tarierjackets und/oder des Trockentauchanzugs nach oben, um während des Aufstiegs Luft abzulassen.


Strecke die andere Hand über dem Kopf nach oben.

Tauche auf und schaue nach oben, drehe dich dabei, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Betone, dass sie nicht schneller als 18 Meter pro Minute auftauchen dürfen. Wenn möglich, kannst du sie bei 5 Metern anhalten lassen, um einen Sicherheits-Stop durchzuführen und / oder um nach Booten zu hören und die Kontrolle über den Aufstieg wieder zu gewinnen. Lasse die Tauchschüler an der Oberfläche zuerst ihr Tarierjacket aufblasen, bevor sie vom Lungenautomaten auf den Schnorchel wechseln und danach zum Boot oder Ufer „O.K.“ signalisieren. Da Anfänger oft Schwierigkeiten haben, ihre Aufstiegsgeschwindigkeit zu bestimmen, kannst du sie hinter dir her tauchen lassen, damit sie ein Gefühl für die korrekte Geschwindigkeit bekommen. Rate den Tauchschülern, auf die Umgebung, das Aufstiegsseil oder eine andere Referenz zu achten. Da die Luft im Tarierjacket sich während des Aufstiegs ausdehnt, werden die Tauchschüler Auftrieb bekommen. Signalisiere ihnen, die sich ausdehnende Luft abzulassen, bevor der Auftrieb zu stark wird. Es kann hilfreich sein, dass du im Briefing erklärst, wie man einen zu schnellen Aufstieg kontrollieren kann. Der einfachste Weg ist, sich auf den Rücken zu legen und Arme und Beine auszustrecken, um den grösstmöglichen Wasserwiderstand zu verursachen und dadurch den Aufstieg zu verlangsamen. Gleichzeitig ist wichtig, Luft aus dem Tarierjacket abzulassen, nicht zu vergessen, normal zu atmen und / oder einen A-a-a-h-h-h Laut zu erzeugen. 12. Ablegen der Gewichte an der Oberfläche. Diese Übung entwickelt die Fähigkeit, im Fall einer Notlage die Gewichte abwerfen zu können. Die Tauchschüler üben den Gebrauch des Schnellabwurf-Mechanismus‘ ihres Gewichtssystems. Im Idealfall legen die Tauchschüler die Gewichte ab und lassen sie fallen, aber das wird sich nicht immer durchführen lassen. Es ist akzeptabel, die Gewichte abzulegen und sie dir, deinem Assistenten, jemandem auf dem Boot usw. auszuhändigen. Es ist bekannt, dass manche Gewichtssysteme alle Gewichte einzeln verlieren. Bei solchen Systemen kannst du die Tauchschüler vor der Übung alle Gewichte bis auf eins oder zwei entfernen lassen, damit du oder dein Assistent lediglich diese Gewichte auffangen oder holen müssen, wenn sie abgeworfen werden. Vergewissere dich, dass keine Taucher unterhalb von euch sind, wenn du diese Übung durchführst, um Verletzungen durch herabfallende Bleistücke zu vermeiden. Du kannst deine Tauchschüler die Gewichte wieder anlegen lassen, wenn dies für den Ausstieg erforderlich ist, aber es wird das Einfachste sein, die Tauchschüler ohne Gewichte aus dem Wasser steigen zu lassen. 13. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist. 14. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Falls die Tauchschüler Teil Vier der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie bereits abgeschlossen haben, kannst die Verwendung des RDP einbauen, um sie ihre Wiederholungsgruppe finden zu lassen. 4-26


15. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

Freiwasser-Tauchgang Drei Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Drei sind: 1.

Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwasserumgebung zu fördern.

2.

Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler weiter zu steigern.

3.

Grundlegende Navigationsfertigkeiten mit einem Kompass zu entwickeln. *Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwasser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick •

Briefing

Vorbereiten der Ausrüstung

Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

Einstieg

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

(50 Meter Geradeauskurs mit Kompass an der Oberfläche)*

Freier Abstieg mit Referenz auf eine Tiefe von 6-9 Metern (maximale Tauchtiefe 18 Meter)

Tarierungskontrolle (mit dem Mund) – Neutrale Tarierung am Grund, z.B. balancieren auf den Flossenspitzen

Vollständig geflutete Maske ausblasen

(Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg)*

Wechselatmung – stationär und Aufstieg aus 6-9 Metern (optional)

Erkundung der Unterwasserwelt

Aufstieg

(Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes an der Oberfläche)*

Ausstieg

Debriefing und Logbuch-Eintrag

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Leistungsanforderungen Während des dritten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschüler unter Supervision des Instructors: 1.

Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2.

Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerät vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3.

Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4.

Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

5.

Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / in mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treibt.

6.

Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode auf eine kontrollierte Weise in eine Tiefe von nicht mehr als 12 Metern abtauchen, indem er / sie lediglich eine visuelle Referenz benutzt.

7.

Unter Wasser durch Aufblasen des Jackets / der Tarierweste mit dem Mund neutrale Tarierung herstellen und aufrechterhalten. (TB 2/99)

8.

Eine vollständig geflutete Maske ausblasen

9.

In einer stationären Position Wechselatmung durchführen (optional)

10. Einen Aufstieg unter Wechselatmung aus einer Tiefe von 6-9 Metern durchführen (optional). 11. Die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln. 12. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als 18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zum Tauchpartner aufrechterhalten. 13. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die während der Tauchgangsplanung festgelegt wurde. 14. Dem Debriefing des Instructors zuhören. 15. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in das Logbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen 1.

Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauchschüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs gebrauchen zu lassen.

2.

Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang. Lasse die Buddy-Teams den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

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3.

Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist. Eine Möglichkeit findest du bei der Beschreibung der Übung „Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems und des Tauchgeräts an der Oberfläche“ (weiter unten).

4.

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüstungskonfiguration verwenden als im vorigen Freiwasser-Tauchgang.

5.

Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg mit visueller Referenz. Die Tauchschüler verwenden die 5-Punkte-Methode und kontrollieren ihren Abstieg mit Hilfe ihres Tarierjackets. Erinnere die Tauchschüler daran, nahe beim Tauchpartner zu bleiben, früh genug und oft genug Druckausgleich durchzuführen und fortwährend kleine Mengen Luft in ihr Tarierjacket zu geben, so dass sie während des Abstieges neutrale Tarierung eher beständig beibehalten, anstatt sie immer wieder aufs neue herzustellen. Sie dürfen dabei ein Seil oder einen festen Orientierungspunkt als visuelle Referenz verwenden. Rate den Tauchschülern, sich nicht am Seil festzuhalten, ausser wenn sie ein Problem haben und Unterstützung brauchen.

6.

Neutrale Tarierung am Grund / Balancieren auf den Flossenspitzen, Jacket / Tarierweste mit dem Mund aufblasen. Die Tauchschüler sollten nahezu automatische Tarierungskontrolle demonstrieren, vom Grund wegbleiben und beständig auf ihren Auftrieb achten. Die Tauchschüler balancieren auf den Flossenspitzen (oder balancieren auf einem anderen Kontaktpunkt ihres Körpers, falls erforderlich), indem sie das Tarierjacket mit dem Mund aufblasen. Erinnere die Tauchschüler im Briefing daran, dass sich diese Übung kaum von der Übung im Schwimmbad unterscheidet, ausser dass sie darauf achten müssen, den Grund nicht aufzuwirbeln und dass sie feststellen werden, dass sie aufgrund der Komprimierung des Tauchanzuges in der Tiefe mehr Luft in ihr Tarierjacket geben müssen. Du kannst andere Techniken verwenden, um die Fähigkeit von Tauschschülern zu beurteilen, ob sie ihre Tarierung kontrollieren können. Eine akzeptable Technik ist z.B., die Tauchschüler ihre Fähigkeit zur Tarierungskontrolle dadurch zeigen zu lassen, dass sie mit Blick auf ein vertikales Seil oder eine Unterwasserplattform im Wasser schweben. Das Schweben über einem schlammigen Grund, und zwar nicht notwendigerweise bewegungslos, ist eine weitere Option (TB2/99)

7.

Maske ausblasen. Die Tauchschüler blasen eine vollständig geflutete Maske aus.

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8.

Wechselatmung (optional). Die Wechselatmungsübungen demonstrieren Kontrolle und Vertrauen der Tauchschüler in ihre Fähigkeit, sich zu zweit eine einzige Luftquelle zu teilen, falls dies in einem Notfall erforderlich sein sollte. Da davon ausgegangen werden kann, dass die alternative Luftversorgung inzwischen als obligatorischer Ausrüstungsgegenstand etabliert ist, betrachtet man diese Übung nicht länger als notwendig für Taucher auf Beginner-Niveau. Besprich während des Briefings alle Vorgehensweisen und Handsignale. Vielleicht möchtest du die BuddyTeams während des Briefings proben / wiederholen lassen. Üblicherweise werden Wechselatmungsübungen in Buddy-Teams durchgeführt. Eine Technik, die sich bewährt hat, ist, auf einen der Tauchpartner zu zeigen und das Signal „Habe keine Luft mehr“ zu geben. Dieser Tauchschüler beginnt die Wechselatmung als Luftempfänger und gibt die Handsignale „Habe keine Luft mehr“ und „Gib mir Luft“. Erinnere die Tauchschüler daran, langsam und kontinuierlich auszuatmen (einen A-a-a-h-h-h Laut zu erzeugen) wenn sie die zweite Stufe des Lungenautomaten nicht im Mund haben. Die übliche Vorgehensweise ist, dass jeder Taucher vor dem Wechseln des Lungenautomaten zwei Atemzüge nimmt. Lasse die Tauchschüler zuerst in einer stationären Position am Grund demonstrieren, dass sie die Übung beherrschen und danach die Rollen tauschen. Nachdem sie bei den Wechseln einen komfortablen Rhythmus erreicht haben, tauchen sie (aus 6-9 Metern Tiefe) unter kontinuierlicher Wechselatmung bis zur Oberfläche auf. Die Wechselatmung ist eine komplexe Übung – erwarte nicht von den Tauchschülern, dass sie die Luftmenge in ihren Jackets / Tarierwesten während des Aufstieges anpassen. Erinnere sie statt dessen daran, zwischen den Atemzügen nach oben zu schauen, Beine und Flossen seitlich abzuspreizen, falls der Aufstieg verlangsamt werden soll und beständig auszuatmen, wenn sie die zweite Stufe des Lungenautomaten nicht im Mund haben. Wenn du dich dazu entscheidest, die Wechselatmung in dein Freiwasser-Training mit aufzunehmen, stelle sicher, dass die Tauchschüler die Übung im Schwimmbad beherrschen, bevor sie diese während des Freiwasser-Tauchgangs Drei in Angriff nehmen. Das kann dann ein Thema sein, wenn ein überwiesener Tauchschüler diese Fertigkeit während seiner Schwimmbad-Tauchgänge nicht geübt hat.

9.

Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauchgang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kann durch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2 Tauchschüler je zertifiziertem Assistenten durchgeführt werden.

10. 5-Punkte-Aufstieg. 11. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist. 12. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP gebrauchen zu lassen, um die Wiederholungsgruppe nach dem Tauchgang festzustellen. 13. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

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Freiwasser-Tauchgang Vier Die Ziele von Freiwasser-Tauchgang Vier sind: 1.

Die praktische Anwendung der Tauchfertigkeiten in der Freiwasserumgebung bis zu einer maximalen Tiefe von 18 Metern zu fördern.

2.

Das Selbstvertrauen, das Urteilsvermögen und die allgemeine Tauchfähigkeit der Tauchschüler weiter zu fördern. *Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – empfohlenen Reihenfolge wie unten aufgeführt, können jedoch nach dem Ermessen des Instructors oder aufgrund logistischer Überlegungen in Freiwasser-Tauchgang Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

Überblick •

Briefing

Vorbereiten der Ausrüstung

Anlegen und Einstellen der Ausrüstung

Sicherheitscheck vor dem Tauchgang

Einstieg

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

Freier Abstieg ohne Referenz nicht tiefer als 18 Meter

Tarierungskontrolle – Schweben

Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen

(U/W Navigation mit dem Kompass)*

Erkundung der Unterwasserwelt

Aufstieg

Ausstieg

Debriefing und Logbuch-Eintrag

Leistungsanforderungen Während des vierten Freiwasser-Tauchgangs wird der Tauchschüler unter Supervision des Instructors: 1.

Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2.

Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das Tauchgerät vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3.

Mit dem Tauchpartner den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang durchführen

4.

Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

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5.

Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / in mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treibt. Wenn dies mit einer vollen Pressluftflasche durchgeführt wird, füge Gewichte hinzu, um den Gewichtsverlust durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs auszugleichen (üblicherweise ca. 2 Kg).

6.

Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode einen Abstieg ohne visuelle Referenz in eine Tiefe von nicht mehr als 18 Metern durchführen.

7.

Unter Wasser neutrale Tarierung herstellen und mitten im Wasser nur unter Verwendung der Tarierungskontrolle bewegungslos schweben, ohne zu schwimmen oder mit den Armen zu rudern oder die Flossen zu gebrauchen.

8.

Die Maske unter Wasser abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen

9.

Die Unterwasserwelt erkunden, um Erfahrungen zu sammeln.

10. Unter Verwendung der 5-Punkte-Methode nicht schneller als 18 Meter pro Minute aufsteigen und dabei den Kontakt zum Tauchpartner aufrechterhalten. 11. Aus dem Wasser auf die Weise aussteigen, die während der Tauchgangsplanung festgelegt wurde. 12. Dem Debriefing des Instructors zuhören. 13. Den Tauchgang zur Unterschrift durch den Instructor in das Logbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen 1.

Briefing und Tauchgangsplanung. Fahre damit fort, die Tauchschüler in die Tauchgangsplanung einzubeziehen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP zur Planung der Zeitbegrenzungen des Tauchgangs gebrauchen zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Tauchschüler dazu in der Lage sein, die Beurteilung der grundlegenden Tauchbedingungen selbst vorzunehmen und in umfassender Weise an der Planung des Tauchgangs mitzuwirken.

2.

Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Durchführung des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang. Lasse die Partner-Teams den Sicherheitscheck zur Kontrolle der Ausrüstung durchführen und durch dich oder deine Assistenten bestätigen.

3.

Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4.

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Bestimme die Gewichtsmenge neu, wenn dieser Tauchgang in einer anderen Umgebung stattfindet oder die Tauchschüler eine andere Ausrüstungskonfiguration verwenden als im vorigen Freiwasser-Tauchgang.

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5.

Kontrollierter 5-Punkte-Abstieg ohne visuelle Referenz. Die Tauchschüler haben nun schon Erfahrungen mit verschiedenen Abstiegen gemacht und haben ein Gefühl für die Tarierung entwickelt. Erkläre den Tauchschülern im Briefing, dass sie ihren Tiefenmesser, die Häufigkeit, mit der sie Druckausgleich durchführen müssen, Schwebeteilchen im Wasser, usw. verwenden können, um die Abstiegsgeschwindigkeit abzuschätzen und zu kontrollieren. Verwende dabei ein Seil als Referenz, aber lasse die Tauchschüler mit dem Rücken zum Seil abtauchen. Das gibt dir eine Kontrollmöglichkeit und die Leistungsanforderung wird trotzdem erfüllt. Sage den Tauchschülern, dass du während des ganzen Abstieges bei ihnen sein wirst und dass sie selbst die Abstiegsgeschwindigkeit festlegen werden. Dadurch wird erreicht, dass sie ihre Geschwindigkeit selbst kontrollieren, anstatt sich dabei nach deinem Tempo richten.

6.

Neutrale Tarierung und Schweben. Die Tauchschüler führen diese Übung so durch, wie sie es auch während der SchwimmbadTauchgänge getan haben. Im Idealfall führst du sie in der Nähe eines Seils oder eines anderen Objektes durch, das die Tauchschüler als optische Referenz verwenden können. Bleib nahe genug, um einen Tauchschüler aufhalten zu können, der unmerklich zu steigen beginnt oder die Kontrolle verloren hat. Diese Übung hat keine Zeitbegrenzung, weil du erreichen willst, dass die Tauchschüler das Schweben wirklich beherrschen. Manche Taucher können sofort einen kontrollierten Schwebezustand herstellen, andere müssen sich vielleicht erst „aufwärmen“, bevor auch sie kontrolliert schweben.

7.

Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen. Wenn Kopfhauben getragen werden, erinnere die Tauchschüler, dass sie sicherstellen müssen, dass die Maske auf dem Gesicht dicht abschliesst (ausgenommen Trockentauch-Kopfhauben aus Latex, bei denen die Maske über der Kopfhaube sitzen muss).

8.

Erkundung der Unterwasserwelt („Tour“). Setzt die Entwicklung der Tauchfähigkeit der Tauchschüler wie bei Freiwasser-Tauchgang Eins beschrieben weiter fort. Diese Erkundungs-Tour kann durch einen zertifizierten Assistenten im Verhältnis 2 Tauchschüler je zertifizierter Assistent durchgeführt werden.

9.

5-Punkte-Aufstieg.

10. Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist. 11. Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen. Dies sollte beinhalten, die Tauchschüler auch den RDP gebrauchen zu lassen, um die Wiederholungsgruppe nach dem Tauchgang festzustellen. 12. Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift durch den Instructor.

4-33


Optionaler Schnorchel-Tauchgang Die Ziele des optionalen Schnorchel-Tauchgangs sind: 1.

Die Schnorcheltauch-Fähigkeiten der Tauchschüler zu entwickeln.

2.

Den Tauchschülern zu ermöglichen, Spass zu haben und Vertrauen in ihre Schnorcheltauch-Fähigkeiten zu entwickeln. Die Durchführung dieses Tauchgangs ist für die Brevetierung vollkommen freigestellt und es obliegt einzig deiner Einschätzung, ob und an welcher Stelle er in den Kurs mit eingeschlossen wird. Ganz nach deinem Ermessen kann dieser Tauchgang auch von einem zertifizierten Assistenten durchgeführt werden.

Überblick •

Briefing

Vorbereiten der Ausrüstung

Anlegen der Ausrüstung

Ausrüstungskontrolle

Einstieg

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte

Schwimmen an der Oberfläche

Abtauchen von der Oberfläche und Schwimmen unter Wasser

Schnorchel ausblasen

Erkundung der Unterwasserwelt

Ausstieg

Debriefing und Logbuch-Eintrag

Leistungsanforderungen Während des optionalen Schnorchel-Tauchgangs wird der Tauchschüler unter Supervision des Instructors, eines Divemasters oder eines Assistant Instructors: 1.

Dem Briefing und der Planung für den Tauchgang zuhören und daran teilnehmen.

2.

Mit minimaler Hilfe des Instructor/Assistenten das die Schnorchel-Tauchausrüstung vorbereiten und zusammen mit dem Tauchpartner anlegen und einstellen.

3.

Mit dem Tauchpartner gegenseitig die Ausrüstung kontrollieren.

4.

Ins Wasser auf die Weise einsteigen, die im Briefing festgelegt wurde.

5.

Die Gewichte so einstellen, dass der / die Tauchschüler / -in leicht positiv tariert ist.

6.

Mit Schnorcheltauch-Ausrüstung an der Oberfläche schwimmen, und dabei korrekte Ab- und Auftauchtechniken demonstrieren.

4-34


7.

Wasser aus dem Schnorchel ausblasen.

8.

Aus dem Wasser aussteigen, wie im Briefing geplant.

9.

Dem Debriefing zuhören.

10. Den Tauchgang zur Unterschrift in das Logbuch eintragen.

Empfohlene Techniken, um die Leistungsanforderungen zu erfüllen 1.

Briefing und Tauchgangsplanung. Beziehe die Tauchschüler in die Planung mit ein. Betone, dass dieser Tauchgang eine „Pause“ zwischen den Tauchgängen mit Gerät sein wird, die Spass und Entspannung bringt.

2.

Zusammenbauen, Einstellen und Anlegen der Ausrüstung und Ausrüstungskontrolle. Lasse die Partnerteams sich gemeinsam vorbereiten und gegenseitig die Ausrüstung kontrollieren.

3.

Einstieg. Wähle einen Einstieg, der der Umgebung angemessen ist.

4.

Tarierungskontrolle / Kontrolle der Gewichte. Schnorcheltaucher tarieren sich ebenso wie Gerätetaucher, aber die benötigte Gewichtsmenge wird gewöhnlich nicht die Selbe sein wie bei der Verwendung von Gerätetauch-Ausrüstung. Auch wollen Schnorcheltaucher oft ein wenig positiv tariert sein. Aus diesem Grunde kann akzeptiert werden, weniger Gewichte zu verwenden als nötig wären, dass der / die Tauchschüler / in mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treibt. Tauchschüler, die nicht durch einen Tauchanzug positiven Auftrieb gewinnen, brauchen daher von woanders entsprechenden positiven Auftrieb; Schnorchelwesten können dies gewährleisten.

5.

Schwimmen an der Oberfläche, Ab- und Aufstiegstechniken. Lasse die Tauchpartner zusammen schwimmen, das Gesicht im Wasser, wobei sie ihren Schnorchel verwenden und den Kontakt zum Partner aufrecht erhalten. Fordere die Tauchschüler im Briefing auf, mit dem Kopf voran abzutauchen, korrekt aufzutauchen, wie sie es während der Schwimmbad-Tauchgänge geübt haben und das Verfahren „Einer oben – einer unten“ anzuwenden, um mit dem Tauchpartner abwechselnde Tauchgänge durchzuführen. Üblicherweise wirst du die Leistung der Teams gut einschätzen können, wenn du sie abwechselnd beim Schnorcheln beobachtest.

6.

Ausblasen des Schnorchels. Gewöhnlich wirst du das jeden Tauchschüler machen sehen, ohne ihn speziell dazu auffordern zu müssen. Falls nötig, fordere einzelne Schüler auf, es dir vorzumachen.

7.

Ausstieg. Wähle einen Ausstieg, der der Umgebung angemessen ist.

8.

Debriefing. Besprich mit den Tauchschülern ihre Leistungen, was sie gesehen haben und andere Aspekte des Tauchgangs, die das Lernen unterstützen.

9.

Eintrag des Tauchgangs ins Logbuch zur Unterschrift.

4-35


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Anhang Inhaltsverzeichnis Open Water Diver Video „Diving With The Wheel“ Zum Gebrauch des Videos in PADITauchkursen Arbeitsblatt zum Video „Diving With The Wheel“ Wiederholungsfragen Open Water Diver Manual Module 1 bis 5 – Antworten Überblick über die PADI OPEN WATER DIVER KURS Freiwasser-Trainingstauchgänge Open Water Diver Kurs – Quizzes 1-4 – Antwortbogen Open Water Diver Kurs – Exams – Antwortbogen

[70024G]

Open Water Diver Kurs Planung von Multilevel-Tauchgängen – Antwortbogen

[70024G]

Überweisungsformular für Open Water Tauchschüler

[10056G]

Formular für die Vorab-Registrierung und Team-Teaching Scuba Diver Erklärung

[10062G]

Teile des Anhangs dürfen von PADI-Mitgliedern für den Gebrauch in PADI-Kursen vervielfältigt werden, nicht aber für den Verkauf oder zur Gewinnerzielung. Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung durch PADI dürfen keine anderen Vervielfältigungen angefertigt werden.


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Open Water Diver Video

l

Deutsche Ausgabe –

l

Video-Inhaltsverzeichnis

l

Der Videokurs PADI Open Water Diver und das Video-Inhaltsverzeichnis sind aufeinander abgestimmt. Zwei Zahlen erscheinen in der unteren rechten Ecke deines Fernsehbildschirms: Die erste kennzeichnet das spezifische Modul, und die zweite bezieht sich auf das entsprechende Thema innerhalb des Moduls. Um ein bestimmtes Thema auf dem Videoband zu finden, stellst du die dazugehörige Zahl anhand des VideoInhaltsverzeichnisses fest, und dann lasse das Videoband je nachdem vorwärts- oder rückwärts spulen, bis die gewünschte Zahl angezeigt wird.

l l l l

Einleitung Die Unterwasserwelt Tauchausrüstung Das Partnersystem Vorschau auf die Schwimmbadausbildung l Montieren der Tauchausrüstung l Anlegen der Ausrüstung l Aufblasen und Entleeren des Jackets bzw. der Tarierweste l Die ersten Atemzüge unter Wasser l Ausblasen des Lungenautomaten l Wiedererlangen des Lungenautomaten l Ausblasen der Maske l Gebrauch der Flossen l Neutrale Tarierung an der Oberfläche l Der Abstieg l Der Aufstieg l Demontage der Ausrüstung

l l

1:1 1:2 1:3 1:4 1:5 1:6 1:7 1:8 1:9 1:10 1:11 1:12 1:13 1:14 1:15 1:16 1:17

l l

l l l l l

Anpassung an die Unterwasserwelt Atmung unter Wasser Tauchausrüstung Verständigung beim Tauchen Vorgehen beim Partnersystem Vorschau auf die Schwimmbadausbildung l Sicherheitsdrill vor dem Tauchgang l Einstiegstechniken l Richtiges Austarieren l Wechsel Schnorchel/Lungenautomat l Atmen aus dem Schnorchel und die Ausblasmethode l Atmen unter Wasser ohne Maske l Wiederaufsetzen der Maske unter Wasser l Behandlung eines simulierten Krampfes l Schleppen/Schieben eines ermüdeten Tauchers l Ausstieg aus tiefem Wasser

2:1 2:2 2:3 2:4 2:5 2:6 2:7 2:8 2:9 2:10 2:11 2:12 2:13 2:14 2:15 2:16

Modul Drei l l l

Umgebung beim Tauchen Tauchgangsplanung Bootstauchgänge l Problem-Management l Vorschau auf die Schwimmbadausbildung l Schwimmen unter Wasser ohne Maske l Neutrale Tarierung unter Wasser l Balancieren auf den Flossenspitzen

3:1 3:2 3:3 3:4 3:5 3:6 3:7 3:8

3:10 3.11 3.12 3:13 3:14 3:15 3:16 3:17 3:18

Zusatz-Tauchausrüstung 4:1 Gesundheit und Tauchen 4:2 Atmen von Luft in der Tiefe 4:3 Einführung in die Tauchtabellen 4:4 Hyperventilation 4:6 l Abtauchen von der Oberfläche mit ABC-Ausrüstung 4:7 l Ausblasen des Schnorchels mit der Verdrängungs-Methode 4:8 l Einstieg aus dem Sitzen mit Rolle rückwärts 4:9 l Tarierungskontrolle / Schweben mitten im Wasser 4:10 l Wechselatmung 4:11

Modul Fünf l l l

Modul Zwei l

3:9

Modul Vier l

Modul Eins l

l

Verwendung einer alternativen Luftversorgung Atmen aus einem abblasenden Lungenautomaten kontrollierter, schwimmender Notaufstieg Vorschau auf das Freiwasser-Training l Beurteilung der Tauchbedingungen l Anlegen der Ausrüstung l Einstiegstechniken im Freiwasser l Schwimmen an der Oberfläche l Abstieg im Freiwasser l Ausstiegstechniken im Freiwasser

l l l

Besonderheiten des Recreational Dive Planner Grundlagen der Kompaßnavigation Vorschau auf die Schwimmbadausbildung l Handhabung des Bleigurtes l Ab- und Anlegen des Tauchgerätes l Simulationsübung: Die Luft geht zu Ende Vorschau auf das Freiwasser-Training Das PADI Weiterbildungsprogramm Verfahren für sicheres Tauchen

5:1 5:2 5:3 5:4 5:5 5:6 5:7 5:8 5:9

Verwendungszweck der Videokassetten: Benutze diesen Videokurs zusammen mit dem PADI Open Water Diver Manual. Falls sich beim Betrachten des Videokurses Unklarheiten ergeben sollten: l Spule das Videoband zurück, und schau dir besagten Abschnitt nochmals an; l Wiederhole in deinem PADI Open Water Diver Manual den dazugehörigen Stoff; l Notiere dir deine Fragen zum Videokurs, und wende dich damit an deinen PADI-Instructor. Warnung Beginne mit dem Gerätetauchen nur unter direkter Aufsicht eines brevetierten Tauchlehrers. Andernfalls setzt du dich dem Risiko einer schwerwiegenden körperlichen Verletzung aus. Dieser Videokurs, das Buch PADI Open Water Diver Manual und andere Unterrichtswerke von PADI sind nur in Verbindung mit einem PADI Open Water Diver Kurs, der von einem brevetierten PADI-Instructor geleitet wird, zu verwenden.


"Diving With The Wheel" (Tauchen mit dem WHEEL )

c. d.

b.

a.

Die ersten fünf Minuten des Video sind ein Überblick — hört einfach zu und schaut hin.** Arbeitet mit eurem WHEEL NUR dann, wenn das Band nicht läuft. Hört und schaut sehr sorgfältig zu. Stellt Fragen nur dann, wenn das Band nicht läuft

**Hinweis: Das Video beginnt mit einem kurzen Überblick, wie das WHEEL arbeitet. Dieser Teil ist dazu gedacht, den Kursteilnehmern das gute Gefühl zu geben, daß sie das WHEEL leicht beherrschen werden. Gestatte den Kursteilnehmern während dieser Einführung NICHT, an ihrem WHEEL herumzudrehen - sie sollen einfach zuschauen.

.

WICHTIG: Lies den Tauchschülern folgendes vor, bevor sie das Video anschauen.

Schritt 2

Mache es dir vor dem Fernseher bequem - schaue dir das Video an, bevor du es im Kurs zeigst.

Schritt 1

WHEEL, Datenträger, Arbeitsblatt zum Video, Schreibzeug

Vom Tauchschüler benötigte Materialien

Video "Diving With The Wheel", Videorecorder, TV, Arbeitsblatt zum Video, WHEEL - Demoversion, OWD Instructor Guide.

Vom Instructor benötigte Materialien

Open Water Diver Kurs - In Modul 4, bei Punkt "VI. Bevor man beginnt" (S. 2-43, OWD Instructor Guide). Ab hier kann man das Video komplett laufen lassen oder den Teil "Planung von Multilevel- Tauchgängen" erst in Modul 5 einsetzen, Weiterbildungskurse - Überall dort, wo eine Wiederholung der Tauchtabelle erfolgt.

Wann läßt sich das Video einsetzen?

(Nimm dieses Blatt zu deinen Kursunterlagen)

Zum Gebrauch des Videos in PADI-Tauchkursen

ANHANG

Lasse das Band weiter laufen - schaue die Lösung der Aufgabe und deren Erklärung an. Spule das Band zurück und zeige den Teil noch einmal, oder wiederhole selbst das Beispiel, falls Kursteilnehmer Schwierigkeiten mit der Aufgabe hatten.

Schritt 6

Lasse die Tauchschüler die Lösung der Aufgabe mit ihrem persönlichen WHEEL erarbeiten.

Schritt 5

Stelle das Gerät auf "Pause", wenn ein Musterbeispiel auf dem Bildschirm erscheint.

Schritt 4

Lasse das Band anlaufen.

Schritt 3

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE


Wiederhole die Musterbeispiele, bis jeder Tauchschüler alle Übungen beherrscht.

Schritt 10

Wenn das Video zu Ende ist, lasse die Kursteilnehmer weitere Musterbeispiele auf dem Arbeitsblatt zum Video bearbeiten.

Schritt 9

Wiederhole die Schritte 4 bis 7

Schritt 8

Zeige den nächsten Teil.

Schritt 7

ANHANG

PADI Instructor Manual (# 70120G) "Recreational Dive Planning ... The Next Generation" (# 70170) Ordner mit Spezialkurs-Kursausarbeitungen (# 1775) Quizzes & Exams zum OWD-Kurs (# 71023G)

Bestellung bei PADI EUROPE Tel. 0041-52-304 14 14

1. Overhead-Folienvorlagen zum OWD-Kurs (# 1792) oder "Complete System" Version auf Diskette (# 70812G) 2. Demoversion WHEEL (metrische Version: # 60043) 3. Demoversion Datenträger (# 70075) 4. Video "It s About Time" (# 60076)

Visuelle Lehrhilfen:

1. 2. 3. 4.

Materialien für den Instructor:

1. Open Water Diver Manual (#71011G), WHEEL (# 60048G) 2. Die Enzyklopädie des Sporttauchens (# 70034G)

Lehr- und Ausbildungsmaterialien, die dir beim Lehren des WHEEL helfen Materialien für den Tauchschüler:

Überprüfe, ob die Kursteilnehmer das WHEEL beherrschen, (Die folgenden "Testmaterialien" lassen sich hierzu einsetzen: 1) Wiederholungsfragen zu Teil 4 und 5, Go Dive Manual; 2) Quizzes & Exams zum OWD-Kurs; 3) Instructor Preassessment Exam; 4) "Fragenkatalog zur Beurteilung der Kenntnisse mit dem RDP" in der PADI Tieftauch-Spezialkurs Kursausarbeitung.)

Schritt 12

(WHEEL Bedienungs- und Studienanleitung)

Ermutige zum Selbststudium zu Hause.

Schritt 11

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Arbeitsblatt zum Video

"Diving with The Wheel" (Tauchen mit dem WHEEL) Dieses Arbeitsblatt kann von PADI-Mitgliedern zur Verwendung in PADI-Kursen vervielfältigt werden, jedoch nicht zum Weiterverkauf oder zur Gewinnerzielung. Ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung von PADI dürfen keine anderen Vervielfältigungen angefertigt werden.

Anleitung: Schaue das Video aufmerksam an – drehe an deinem WHEEL nicht herum, bevor du dazu aufgefordert wirst. Dieses Programm wird dich von Zeit zu Zeit dazu auffordern, den Recorder anzuhalten und die Musterbeispiele mit Hilfe deines persönlichen WHEELs zu bearbeiten. Diese Musterbeispiele aus dem Video findest du noch einmal hier auf dem Arbeitsblatt. Hast du ein Beispiel gelöst, so kreuze deine gefundene Lösung an; lasse danach das Band weiter laufen, um die richtige Antwort zu sehen. Falls deine Lösung falsch war, spule das band zurück und schau' dir den vorigen Teil noch einmal an. Stelle sicher, daß du jedes der Musterbeispiele verstehst und richtig lösen kannst, bevor du dir den nächsten Teil ansiehst.

1. Kontrolliere, ob die Justierung deines WHEELs stimmt Bevor du dein WHEEL gebrauchst, kontrolliere jede Seite auf korrekte Justierung. Beachte dabei, daß die schwarzen Punkte innerhalb der Kreise liegen müssen, ohne den Kreisrand zu berühren. Wird ein Kreisrand berührt oder paßt ein solcher Punkt nicht in den Kreis, dann stimmt die Justierung deines WHEELs nicht, und es darf nicht verwendet werden.

Punkte außerhalb Kreis

Kreis mit Punkt justiert

BAND WEITERLAUFEN LASSEN

2. Planung eines Tauchgangs mit nur einer Tiefe Was ist die Nullzeitgrenze (NZG/NDL) für einen Einzeltauchgang auf 10 m?

o a. 200 Min. o b. 140 Min.

Was ist deine Wiederholungsgruppe nach einem Tauchgang auf 20 m für 30 Min.? o a. Wiederholungsgruppe J o b. Wiederholungsgruppe L o c. Wiederholungsgruppe N o d. Wiederholungsgruppe P

?

20 m 30 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN

4. Finden deiner Wiederholungsgruppe (WG) nach einer Oberflächenpause (OFP) Du beendest mit deinem/r Tauchpartner/in den letzten Tauchgang als P-Taucher. Wie lautet deine neue WG nach einer OFP von 49 Min. (0:49)? o a. Wiederholungsgruppe F o b. Wiederholungsgruppe H o c. Wiederholungsgruppe C o d. Wiederholungsgruppe G BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN

5. Finden der Nullzeitgrenze (NZG / NDL) für einen Wiederholungstauchgang Was ist deine NZG für einen Wiederholungstauchgang auf 18 m als E-Taucher?

o a. 37 Min. o b. 28 Min.

o c. 39 Min. o d. 65 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN

o c. 38 Min. o d. 40 Min.

E

o c. 45 Min. o d. 219 Min.

Was ist die Nullzeitgrenze (NZG/NDL) für einen Einzeltauchgang auf 20 m?

o a. 45 Min. o b. 35 Min.

3. Finden deiner Wiederholungsgruppe nach einem Tauchgang

18 m ? Nullzeitgrenze

BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

6. Finden deiner Wiederholungsgruppe am Ende eines Wiederholungstauchgangs

7. Planung von Multilevel-Tauchgängen Du planst einen Multilevel-Tauchgang, der in einer Tiefe von 30 m beginnt. Nach 9 Minuten auf 30 m willst du auf 14 m aufsteigen. Was ist deine neue Nullzeitgrenze für die 14-m-Stufe? o a. 74 Min. o c. 30 Min. o b. 49 Min. o d. 63 Min.

Du planst eine Serie von zwei Tauchgängen. Der erste geht auf 18 m für 44 Minuten. Nach einer Oberflächenpause von 30 Minuten planst du, auf 15 m für 25 Minuten zurückzukehren. Was wird deine Wiederholungsgruppe am Ende deines zweiten Tauchgangs sein? o a. Wiederholungsgruppe Q o b. Wiederholungsgrupps S o c. Wiederholungsgruppe U o d. Wiederholungsgruppe W

14 ?

30

18 m

?

15 m 44 Min.

30

9

25 Min.

BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN

BAND FÜR DIE LÖSUNG WEITERLAUFEN LASSEN

Wenn du das Video "Diving With The Wheel" zu Ende gesehen hast ... Es ist nun an der Zeit, daß du eigenständig einige Beispiele rechnest, um zu sehen, ob du es alleine kannst. Diese Beispiele geben dir Gelegenheit, mit deinem WHEEL zu üben, und dir zu bestätigen, daß du es beherrschst. Trage die Beispiele mittels Bleistift auf dem Datenträger des WHEELs ein, was dir die Beispiele besser veranschaulicht. Die Antworten sind angegeben, so daß du prüfen kannst, ob du richtig gerechnet hast. Stelle sicher, daß du sämtliche Probleme richtig losen kannst, bevor du dein WHEEL zum Tauchen verwendest. Bist du nicht in der Lage, die richtigen Lösungen selbständig zu finden, so lasse dir das WHEEL von einem/ r zertifizierten PADI Instructor/ in erklären, bevor du es zur Planung und Durchführung tatsächlicher Tauchgänge verwendest.

1. Was ist die Nullzeitgrenze für einen Tauchgang auf 6 m? o a. 180 Min. o c. 210 Min. o b. 219 Min. o d. 200 Min. 2. Wie lautet die Wiederholungsgruppe nach einem Tauchgang auf 17 m für 24 Minuten? o o o o

a. Wiederholungsgruppe J b. Wiederholungsgrupps I c. Wiederholungsgruppe M d. Wiederholungsgruppe O

3. Nach einem Tauchgang befindest du dich in der Wiederholungsgruppe G. Was ist deine neue Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause von 1 Stunde und 30 Minuten (1:30)? o o o o

a. Wiederholungsgruppe A b. Wiederholungsgrupps B c. Wiederholungsgruppe C d. Wiederholungsgruppe D

4. Nach einer Oberflächenpause bist du in Wiederholungsgruppe E. Du planst einen weiteren Tauchgang auf 18 m. Was ist die Nullzeitgrenze für diesen Tauchgang? o a. 32 Min. o c. 38 Min. o b. 35 Min. o d. 40 Min. 5. Du planst als ersten Tauchgang am Tags eins Tiefe von 18 m für 40 Minuten. Nach einer Oberflächenpause von 1 Stunde (1:00) soll ein weiterer Tauchgang auf 18 m erfolgen. Was ist die Nullzeitgrenze für den zweiten Tauchgang? o a. 30 Min. o c. 38 Min. o b. 36 Min. o d. 42 Min.

A-6

6. Du planst eine Serie von drei Tauchgängen. Der erste geht auf 18 m für 44 Minuten. Nach einer Oberflächenpause von 30 Minuten (0:30) planst du, für 25 Minuten auf 15 m zu gehen. Nach einer Oberflächenpause von 48 Minuten (0:48) soll ein weiterer Tauchgang erfolgen, auf 12 m für 25 Minuten. Was wird die Wiederholungsgruppe am Ende des dritten Tauchgangs sein? o a. Wiederholungsgruppe X o c. Wiederholungsgruppe U o b. Wiederholungsgrupps S o d. Wiederholungsgruppe W

7. Du planst einen Multilevel-Tauchgang, der in 30 m Tiefe beginnen soll. Du planst, 9 Minuten auf 30 m zu bleiben und dann auf 14 m aufzusteigen, wo du 30 Minuten bleiben willst. o a. Kannst du gemäß der gelben ML-Felder auf dem WHEEL einen Multilevel-Tauchgang auf 30 m machen und dann auf die 14-mStufe aufsteigen? o JA o NEIN o b. Wie lautet deine Wiederholungsgruppe nach 9 Minuten auf 30 m? o Wiederholungsgruppe A o Wiederholungsgruppe F o Wiederholungsgruppe E o Wiederholungsgruppe H o c. Wie lautet die neue Nullzeitgrenze für deine zweite Stufe von 14 m? o 65 Min. o 72 Min. o 63 Min. o 74 Min. 8. Du planst einen Multilevel-Tauchgang, der in 36 m Tiefe beginnen soll. Du planst, 10 Minuten auf 36 m zu bleiben und dann auf 18 m aufzusteigen, wo du 15 Minuten bleiben willst. Danach willst du auf 10 m aufsteigen, für weitere 30 Minuten. Was wird deine Wiederholungsgruppe nach dem Auftauchen sein? o a. Wiederholungsgruppe S o c. Wiederholungsgruppe U o b. Wiederholungsgrupps T o d. Wiederholungsgruppe V

Antworten 1. 2. 3. 4. 5.

b. 219 Minuten 6. a. Wiederholungsgruppe X b. Wiederholungsgruppe I 7. a. Ja b. Wiederholungsgruppe B b. Wiederholungsgruppe E c. 38 Minuten c. 63 Minuten b. 38 Minuten 8. Wiederholungsgruppe T


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name

Datum

Wiederholungsfragen — Modul Eins 1. Richtig oder falsch? "Ein Gegenstand hat neutralen Auftrieb, wenn das Gewicht der von ihm verdrängten Wassermenge geringer ist als sein eigenes Gewicht."

Falsch 2. Erkläre, weshalb Auftriebs-/Tarierungskontrolle an der Oberfläche wie unter Wasser eine der wichtigsten Tauchfertigkeiten darstellt, die jeder Taucher beherrschen sollte. An der Oberfläche: Um beim Ausruhen oder Schwimmen Kraft und Energie zu Unter Wasser:

sparen. Um vom Grund weg zu bleiben und damit die Schädigung empfindlichen Lebens zu vermeiden.

3. Setze in die Lücken die passenden "Süsswasser" oder "Salzwasser" ein: "Der selbe Gegenstand wird in Salzwasser mehr Auftrieb haben als in Süßwasser. 4. Richtig oder falsch? "Da Wasser eine wesentlich grössere Dichte hat als Luft, stellen sich Änderungen des Drucks unter Wasser schneller ein."

Richtig 5. Vervollständige die folgende Tabelle für einen abgeschlossenen, flexiblen Behälter, der an der Oberfläche total mit Luft gefüllt ist. Tiefe 0m 10 m 30 m 40 m

Druck 1 bar

Dichte x1

2 bar 4 bar

Volumen 1 1/2 1/4

5 bar

1/5

x5

x2 x4

6. Kreuze die beste Definition für Barotrauma an. o a. Ein Zustand, der Schmerzen und Beschwerden verursacht, wenn der Druck ausserhalbeines mit Luft gefüllten Hohlraums in deinem Körper kleiner ist als der Druck innerhalb dieses Hohlraums. þ b. Ein Zustand, der Schmerzen und Beschwerden verursacht, wenn der Druck innerhalb eines mit Luft gefüllten Hohlraums in deinem Körper kleiner ist als der Druck ausserhalb dieses Hohlraums. 7. Kreuze jede Aussage an, mit der eine Druckausgleichstechnik während des Abstiegs beschrieben wird. þ a. Halte deine Nase zu und versuche sanft auszuatmen. þ b. Schlucke und bewege deinen Kiefer von links nach rechts. þ c. Kombination der Methoden a) und b). 8. Erläutere. wie oft du während des Abstiegs Druckausgleich in den luftgefüllten Hohlräumen durchführen sollst.

Vom Beginn des Abstiegs an, in kurzen Abständen, bevor Beschwerden auftreten.


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

9. Richtig oder falsch? "Falls du Beschwerden in deinen Ohren beim Abstieg verspürst, dann setze den Abstieg fort, bis die Beschwerden vorbei sind."

Falsch 10. Nenne die wichtigste Regel für das Gerätetauchen.

Atme ständig (d.h. ohne Pausen zwischen Ein- und Ausatmen) und halte niemals den Atem an. 11. Kreuze die Aussage an, welche die beste Definition für eine Umkehrblockierung darstellt. þ a. Ein Zustand, der dann eintritt, wenn Luft aus einem Hohlraum in deinem Körper beim Aufstieg nicht entweichen kann; dies verursacht Schmerzen und Beschwerden. o b. Ein Zustand, der dann eintritt, wenn Luft aus einem Hohlraum in deinem Körper beim Aufstieg entweicht und dabei Schmerzen und Beschwerden verursacht. 12. Beschreibe, was du tun sollst, wenn du aufgrund sich ausdehnender Luft beim Aufstieg Beschwerden in den Ohren, den Nebenhöhlen, dem Magen, den Därmen oder den Zähnen verspürst.

Verlangsame deinen Aufstieg oder halte an, tauche wieder etwas ab und gib so der eingeschlossenen Luft die Möglichkeit zu entweichen. 13. Weshalb muss sich beim Gerätetauchen die Nase innerhalb der Maske befinden?

Damit man in die Maske ausatmen und dadurch Druckausgleich in der Maske durchführen kann. 14. Erläutere die beste Art, um das Eindringen von Wasser in deine Pressluftflasche zu verhindern.

Darauf achten, daß niemals der ganze Druck aus der Flasche entweicht. 15. Kreuze die richtige Aussage an. Das wichtigste Merkmal bei der Auswahl eines Lungenautomaten ist: o a. seine Farbe. o b. die Zahl seiner Schlauchanschlüsse þ c. ein geringer Atemwiderstand o d. seine Grösse


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name

Datum

Wiederholungsfragen — Modul Zwei 1. Kreuze die richtige Aussage an: "Unter Wasser erscheinen Objekte 25% ______ und _______." o a. kleiner, weiter entfernt þ b. grösser, näher 2. Kreuze die richtige Aussage an: "Da es sich im Wasser viermal schneller als in Luft fortbewegt, wirst du U/W Schwierigkeiten haben, die Richtung zu bestimmen, aus der ___________ kommt." o a. das Licht þ b. ein Geräusch 3. Setze das richtige Wort ein: Schneller oder langsamer. "Wasser leitet Wärme von deinem Körper schneller ab als Luft. 4. Beschreibe, was du tun solltest, wenn du U/W vor Kälte fortwährend zu zittern beginnst.

Verlasse das Wasser, trockne dich gut ab, und ziehe trockene, warme Kleidung an, wärme deinen Körper auf. 5. Kreuze von den Verfahren, die du praktizieren kannst, um den erhöhten Widerstand des Wassers beim Tauchen auszugleichen, die hier angegebenen an: þ a. Bringe dich und deine Ausrüstung in Stromlinienform. þ b. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen. þ c. Schwimme langsam und gleichförmig. þ d. Begrenze dein Tempo U/W. 6. Kreuze die Aussage an, welche das richtige Atmen beim Tauchen am besten beschreibt. o a. fortwährend schnell und flach þ b. fortwährend langsam und tief 7. Es ist einfach, Überanstrengung beim Tauchen zu vermeiden. Kreuze die hier angegebenen richtigen, vorbeugenden Massnahmen an. þ a. Schwimme langsam, und vermeide lang anhaltende Aktivitäten. o b. Verwende zum Vorankommen unter Wasser vorzugsweise die Arme statt der Beine. þ c. Kenne deine physischen Grenzen. 8. Erkläre was zu tun ist, wenn du dich beim Tauchen überanstrengt hast. a. Unter Wasser:

Stoppe jegliche Aktivität, atme tief ein und ruhe dich aus. Halte dich möglichst irgendwo fest. b. An der Oberfläche:

Blase dein Tarierjacket auf, stelle deine Bewegungen ein, ruhe dich aus und komme wieder zu Atem. Wenn du dich wieder erholt hast: Schwimme langsamer weiter. 9. Kreuze alle Aussagen an, welche eine Technik zur Kontrolle der Atemwege darstellen: þ a. Verwende deine Zunge als "Spritzschutz", indem du sie gegen den Gaumen drückst, wenn beim Einatmen Wasser mitkommt. þ b. Atme langsam ein. o c. Vermeide schnelle, ruckartige Bewegungen. þ d. Atme vorsichtig ein.


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

10. Erläutere, weshalb man keine zu eng sitzende Kopfhaube tragen sollte.

Eine am Hals zu eng sitzende Kopfhaube kann, aufgrund des Druckes auf die Halsschlagader, den Herzschlag (den Puls) negativ beeinflussen. 11. Kreuze die zutreffende Aussage an. Das wichtigste Merkmal jedes Gewichtssystems ist: o a. Grösse und Form der Bleigewichte. o b. Die Leichtigkeit der Einstellung. þ c. Eine Schnellabwurfschnalle. 12. Kreuze die richtige Aussage an. Eine alternative Luftversorgung sollte auffällig markiert sein, damit sie schnell und leicht von einem Taucher, der Luft braucht identifiziert werden kann. o a. unter dem Bleigurt verstaut þ b. auffällig markiert 13. Beschreibe, wo deine alternative Luftversorgung am Körper angebracht sein sollte.

In dem Dreieck zwischen deinem Mund und den unteren Rippen. 14. Richtig oder falsch? Ein Tauchermesser wird als Werkzeug verwendet (zum Messen, Stochern, Graben, Schneiden, Hämmern), aber es ist nicht als Waffe gedacht, noch sollte es als eine solche verwendet werden.

Richtig 15. Bestimme die Bedeutung des hier dargestellten Standard-Handzeichens.

o a. OK?OK.

þ b. Notlage, Hilfe

o c. Habe keine Luft

16. Erkläre, wie ein korrekte Tarierungskontrolle durchgeführt wird

Man sollte an der Oberfläche mit entleertem Jacket und einem normalen, angehaltenem Atemzug auf Augenhöhe treiben. 17. Zähle die einzelnen Schritte des Sicherheitschecks zur Kontrolle der Ausrüstung vor dem Tauchgang auf, beschreibe sie und erkläre, wann du diesen Check durchführen solltest.

Merksatz: "Taucher brauchen saubere Luft, OK" – T= Tarierung, b= Bleigurt/ Gewichtssystem, s= Schnallen und Verschlüsse, L= Luftversorgung OK = abschliessendes OK Der Sicherheitscheck sollte vor jedem Tauchgang durchgeführt werden.


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Name

Datum

Wiederholungsfragen — Modul Drei 1. Es gibt mehrere Faktoren, welche die Sichtweite U/W beeinflussen. Kreuze die hier angegebenen an. þ a. Wetter o c. Umgebungsdruck þ b. Strömungen þ d. Schwebeteilchen 2. Richtig oder falsch? "Um Probleme beim Tauchen in klarem Wasser zu vermeiden, verwende einen präzisen Tiefenmesser, schaue häufig darauf, und verwende zum Abstieg und zum Aufstieg das empfohlene Seil."

Richtig 3. Erkläre, was du tun sollst, wenn du an der Oberfläche von einer Strömung erfasst wirst.

Schwimme im rechten Winkel zur Strömung, blase dein Tarierjacket auf, signalisiere nach Hilfe und warte, bis diese kommt. 4. Richtig oder falsch? "Du wirst das Schwimmen gegen eine leichte Strömung am Grund einfacher finden, da Strömungen am Grund im allgemeinen schwächer sind als an der Oberfläche."

Richtig 5. Kreuze die richtige Aussage an. Bei Strömung solltest du generell deinen Tauchgang beginnen: o a. mit der Strömung o b. schräg zur Strömung þ c. gegen die Strömung 6. Kreuze die richtige Aussage an. Fast alle Verletzungen, an denen Lebewesen im Wasser beteiligt sind, werden verursacht durch ein defensives Verhalten des Tieres. o a. unvorhersehbares o b. unprovoziertes þ c. defensives 7. Beschreibe, was du tun sollst, wenn du U/W ein potentiell aggressives Tier erblickst.

Bleibe ruhig und ohne Bewegung nahe am Grund und beobachte, was es macht. Verlasse das Gebiet, indem du in aller Ruhe nahe am Grund wegschwimmst. Verlasse ggf. das Wasser. 8. Richtig oder falsch? "Aus Gründen der Sicherheit und zum Spasses beim Tauchen, verschaffe dir immer zunächst eine Orientierung, wenn du in einem neuen Gebiet tauchen oder an einer neuen Aktivität teilnehmen willst."

Richtig 9. Eine Rissströmung lässt sich erkennen an einer trüben, schäumenden Wasserzone, die ____________ fliesst." o a. Richtung Ufer þ b. seewärts o c. parallel zur Küste 10. Stelle drei Möglichkeiten dar, wie sich beim Tauchen die meisten an der Oberfläche auftretenden Probleme vermeiden oder kontrollieren lassen.

1. Innerhalb seiner Grenzen tauchen. 2. Beim Tauchen entspannen. 3. An der Oberfläche das Tarierjacket aufblasen.


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

11. Richtig oder falsch? "Der erste Schritt bei der Hilfeleistung für eine/n anderen Taucher/in mit einem Problem an der Oberfläche besteht darin, ihn/sie anzusprechen, um ihm/ihr Mut zu machen und ihn/sie zu überzeugen, sich zu entspannen."

Falsch 12. Ordne den fünf Optionen für eine Situation "Luft wird knapp/Keine Luft mehr" die Prioritäten 1 bis 5 zu.

5 3 1 4 2

Notaufstieg unter Einsatz von Auftrieb kontrollierter, schwimmender Notaufstieg normaler Aufstieg Aufstieg unter Wechselatmung Aufstieg unter Verwendung einer alternativen Luftversorgung

13. Kreuze die richtige Aussage an. Wenn du U/W dich verfängst / irgendwo hängenbleibst, so sollst du: o a. dich um die eigene Achse drehen und winden, um dich zu befreien. þ b. inne halten, überlegen, und dann in aller Ruhe daran gehen, dich zu befreien. 14. Richtig oder falsch? "Bei einem/r bewusstlosen Taucher/in ist von vorrangiger Bedeutung, ihn/sie aus dem Wasser zu bringen."

Falsch 15. Richtig oder falsch? "Sobald ein/e bewusstlose/r Taucher/in aus dem Wasser gebracht wurde, sollte man ihm/ihr Sauerstoff verabreichen, falls verfügbar."

Richtig


ANHANG

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Name

Datum

Wiederholungsfragen — Modul Vier 1. Ein detailliertes Logbuch stellt den Nachweis deiner Erfahrung dar, der in vielen Situationen verlangt wird. Kreuze diejenigen an, für die diese Aussage gilt. þ a. für die Teilnahme an Weiterbildung o b. von Tauchgeschäften, wenn du Ausrüstung kaufst þ c. wenn du auf Tauchbasen oder vom Boot tauchst 2. Erkläre, wie sich Probleme mit verunreinigter Luft vermeiden lassen.

Lasse Pressluftflaschen ausschliesslich mit reiner, trockener, gefilterter Pressluft von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einem anerkannten Tauchgeschäft füllen. 3. Nenne zwei Möglichkeiten, wie Taucher Probleme mit Sauerstoff vermeiden.

a. Fülle Pressluftflaschen niemals mit reinem Sauerstoff. b. Verwende niemals Nitrox oder eine Flasche, die für den Gebrauch mit Nitrox gekennzeichnet ist, bevor du eine entsprechende Ausbildung durchlaufen hast. 4. Kreuze die in Zusammenhang mit Stickstoffnarkose ("Tiefenrausch") stehenden Symptome an: þ a. Koordinationsschwierigkeiten þ b. unsinniges Verhalten o c. Schmerzen in Gelenken und Gliedern 5. Kreuze nur eine Antwort an: Um Stickstoffnarkose zu vermeiden, o a. halte zwischen den Atemzügen die Luft kurz an. o b. führe frühzeitig und häufig Druckausgleich durch. þ c. vermeide tiefe Tauchgänge. 6. Kreuze jedes Symptom an, das in Zusammenhang mit der Dekompressions-Krankheit stehen kann: o a. unsinniges Verhalten þ b. leichtes Prickeln o c. kirschrote Lippen þ d. Schwäche und anhaltende Erschöpfung 7. Erläutere das Erste-Hilfe-Verfahren, um jemandem mit Dekompressions-Krankheit zu helfen.

Sorge für ärztliche Behandlung dieser Person. Verhindere/ behandle Schock, gib Sauerstoff, führe ggf. Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Lagere die Person möglichst mit der linken Seite unten, den Kopf unterstützt. 8. Richtig oder falsch? "Bei beiden Versionen des Recreational Dive Planner, PADI's "Tauchgangs-Planer für Sporttaucher", musst du eine Auftauchgeschwindigkeit einhalten, die 18 Meter pro Minute nicht überschreitet."

Richtig


ANHANG

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9. Ordne die richtigen Buchstaben zu.

a. Maximale Tiefe für Open Water Taucher c. Maximale Tiefe für Taucher mit Ausbildung und Erfahrung oberhalb der Open Water Stufe b. Maximale Tiefe für Taucher mit Ausbildung in Tieftauchen (Deep Diver Spezialkurs) a. 18 Meter

b. 40 Meter

c. 30 Meter

10. Gemäß Recreational Dive Planner (Tabellen-Version) beträgt die Nullzeitgrenze für 18 Meter:

56 Minuten. 11. Welches ist die WG nach einem Tauchgang auf 12 Meter für 24 Minuten?

Wiederholungsgruppe D 12. Nach einem Tauchgang bist du in Wiederholungsgruppe K. Welches ist deine neue Wiederholungsgruppe nach einer Oberflächenpause von 34 Minuten?

Wiederholungsgruppe F 13. Ein Taucher in Wiederholungsgruppe G plant einen Tauchgang auf 17 Meter. Welches ist seine maximal erlaubte Grundzeit gemäss Recreational Dive Planner (Tabellen-Version)?

Maximal erlaubte Grundzeit 34 Minuten 14. Gib die letzte Wiederholungsgruppe beim Auftauchen nach folgender Abfolge von Tauchgängen an.

Erster Tauchgang: Oberflächenpause: Zweiter Tauchgang: Letzte Wiederholungsgruppe =

16 Meter / 23 Minuten; 1:30 10 Meter / 46 Minuten. M

15. Gib die letzte Wiederholungsgruppe beim Auftauchen nach folgender Abfolge von Tauchgängen an.

Erster Tauchgang: 18 Meter / 15 Minuten; Oberflächenpause: 1:00 Zweiter Tauchgang: 12 Meter / 30 Minuten. Letzte Wiederholungsgruppe = K


ANHANG

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Name

Datum

Wiederholungsfragen — Modul Fünf (Beantworte alle Fragen, gleichgültig ob du die Tabellen-Version oder die "Wheel"-Version des Recreational Dive Planner, PADI's "Tauchgangs-Planer für Sporttaucher", verwendest.) 1. Beschreibe die drei Situationen, in denen ein Sicherheits-Stop immer gemacht werden sollte.

a. Wenn ein Tauchgang 30 Meter tief oder tiefer war. b. Wenn die Wiederholungsgruppe am Ende des Tauchgangs eine der letzten drei Wiederholungsgruppen vor Erreichen der Nullzeitgrenze ist. c. Wenn bei einem Tauchgang irgendein Grenzwert des Recreational Dive Planners berührt wurde. 2. Kreuze eine Antwort an. "Wenn du zufällig eine Nullzeitgrenze oder eine Restnullzeit für nicht mehr als 5 Minuten überschritten hast, dann solltest du langsam mit maximal 18 Meter pro Minute auftauchen bis auf 5 Meter und dort ________ bleiben, bevor du zur Oberfläche auftauchst. Nach dem Erreichen der Oberfläche tauche nicht für mindestens __________." þ a. 8 Minuten, 6 Stunden o b. 15 Minuten, 24 Stunden 3. Nenne die Höhe (in Metern), über welcher der Recreational Dive Planner, PADI's "Tauchgang- Planer für Sporttaucher" nicht verwendet werden darf, falls nicht besondere Verfahrensweisen angewendet werden.

300 Meter. 4. Richtig oder falsch? "Um hinreichend sicher sein zu können, dass du frei von Symptomen der Dekompressions-Krankheit bleibst, wenn du nach dem Tauchen in einem Verkehrsflugzeug fliegst, solltest du mindestens 12 Stunden warten."

Richtig 5. Erkläre die zu praktizierende Verfahrensweise, wenn du einen Tauchgang in kaltem Wasser oder unter anstrengenden Bedingungen mit dem Recreational Dive Planner planst.

Plane den Tauchgang so, als würdest du 4 Meter tiefer tauchen, als du dies tatsächlich tust. 6. Was ist die erforderliche Mindest-Oberflächenpause zwischen einem Tauchgang auf 18 m für 40 Min. und einem nachfolgenden Tauchgang auf 14 m für 60 Min.?

Mindest-Oberflächenpause = 0:28 7. Was ist die erforderliche Mindest-Oberflächenpause zwischen einem Tauchgang auf 20 m für 29 Min. und einem nachfolgenden Tauchgang auf 14 m für 39 Min.?

Mindest-Oberflächenpause = 0:00


ANHANG

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8. Welcher der dargestellten Kompasskurse — A, B oder C — zeigt den Umkehrkurs zu Bild 1 an?

Bild 1 A Der Umkehrkurs wird angezeigt in Bild: B

B

C

9. Was ist der Zweck des PADI Weiterbildungs-Systems?

Weiterbildungskurse ermöglichen dir, sicher und mit Selbstvertrauen: 1. an vielen spassbringenden, spezialisierten Tauchaktivitäten teilzunehmen, wie zum Beispiel Tauchen in der Nacht, Tauchen an Schiffswracks, Tauchen in grösseren Tiefen, unter Wasser Fotos aufnehmen und viele mehr. 2. unter anspruchsvolleren Bedingungen zu tauchen, als die, für die du als Open Water Diver qualifiziert bist. 3. in einer Vielzahl verschiedener Unterwasserumgebungen zu tauchen. 10. Welches sind die Vorteile der PADI "Adventure" Tauchgänge und des PADI Advanced Open Water Programms?

1. 2. 3. 4. 5.

Die Entdeckung aufregender neuer Unterwasseraktivitäten. Begleitete/ betreute zusätzliche Taucherfahrungen. Steigerung des Selbstvertrauens. Die Entwicklung zusätzlicher Tauchfertigkeiten. Die Möglichkeit, verschiedene Tauchplätze zu besuchen.

11. Nenne den Zweck des PADI Discover Local Diving Programms:

Betreuter/ begleiteter Freiwasser-Tauchgang zum Kennenlernen eines neuen Tauchgebietes/ -platzes. 12. Wann solltest du die Teilnahme an PADI's "Scuba Review" Auffrischungs- und Wiederholungsprogramm in Betracht ziehen?

Wenn du einige Monate nicht getaucht bist. 13. Was sind die Beziehungen zwischen "Adventure" Tauchgängen, Advanced Open Water Freiwasser-Tauchgängen und den Freiwasser-Tauchgängen der PADI Spezialkurse?

"Adventure" Tauchgänge können im Advanced Open Water Diver Kurs angerechnet werden. Ebenso können sie auf den jeweils ersten Tauchgang des entsprechenden Spezialkurses angerechnet werden.


ANHANG

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Überblick über die Freiwasser-Trainingstauchgänge des PADI Open Water Diver Kurses Freiwasser-Tauchgang Eins

Freiwasser-Tauchgang Zwei

Freiwasser-Tauchgang Drei

Briefing Vorbereiten der Ausrüstung Anlegen und Einstellen der Ausrüstung Sicherheitscheck vor dem Tauchgang Einstieg Tarierungskontrolle/ Kontrolle der Tauchgewichte Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter) Erkundung der Unterwasserwelt Aufstieg Ausstieg Debriefing und Logbuch-Eintrag

Briefing Vorbereiten der Ausrüstung Anlegen und Einstellen der Ausrüstung Sicherheitscheck vor dem Tauchgang Einstieg Tarierungskontrolle/ Kontrolle der Tauchgewichte (Krampf lösen, bei sich und beim Partner)* (ermüdeten Taucher 25 Meter schleppen/ schieben)* (Wechsel von Schnorchel auf Lungenautomat)* Kontrollierter Abstieg (maximal 12 Meter) Tarierungskontrolle (mit dem Inflator) - Balancieren auf den Flossenspitzen Teilweise und total geflutete Maske ausblasen Lungenautomat wiedererlangen und ausblasen Atmen aus der alternativen Luftversorgung, stationär und Aufstieg Erkundung der Unterwasserwelt und Tarierungskontrolle Aufstieg Ablegen der Tauchgewichte an der Oberfläche Ausstieg Debriefing und Logbuch-Eintrag

Briefing Vorbereiten der Ausrüstung Anlegen und Einstellen der Ausrüstung Sicherheitscheck vor dem Tauchgang Einstieg Tarierungskontrolle/ Kontrolle der Tauchgewichte (50 Meter Geradeauskurs mit Kompass an der Oberfläche)* Freier Abstieg mit Referenz auf eine Tiefe von 6-9 Metern (maximale Tauchtiefe 18 Meter) Tarierungskontrolle (mit dem Mund) - Neutrale Tarierung am Grund, balancieren auf den Flossenspitzen Vollständig geflutete Maske ausblasen (Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg)* Wechselatmung - stationär und Aufstieg aus 6-9 Metern (optional) Erkundung der Unterwasserwelt Aufstieg (Ablegen und Wiederanlegen des Gewichtssystems an der Oberfläche)* (Ablegen und Wiederanlegen des Tauchgerätes an der Oberfläche)* Ausstieg Debriefing und Logbuch-Eintrag

Freiwasser-Tauchgang Vier

Optionaler SchnorchelTauchgang

Briefing Vorbereiten der Ausrüstung Anlegen und Einstellen der Ausrüstung Sicherheitscheck vor dem Tauchgang Einstieg Tarierungskontrolle/ Kontrolle der Tauchgewichte Freier Abstieg ohne Referenz nicht tiefer als 18 Meter Tarierungskontrolle - Schweben Maske abnehmen, wieder aufsetzen und ausblasen (U/W Navigation mit dem Kompass)* Erkundung der Unterwasserwelt Aufstieg Ausstieg Debriefing und Logbuch-Eintrag

Briefing Vorbereiten der Ausrüstung Anlegen der Ausrüstung Ausrüstungskontrolle Einstieg Tarierungskontrolle/ Kontrolle der Tauchgewichte Schwimmen an der Oberfläche Abtauchen von der Oberfläche und Schwimmen unter Wasser Schnorchel ausblasen mittels Verdrängungsmethode Erkundung der Unterwasserwelt Ausstieg Debriefing und Logbuch-Eintrag

*Tauchgangs-flexible Fertigkeiten – Reihenfolge empfohlen wie gezeigt, dürfen aber nach dem Ermessen des Instructors und in Abhängigkeit von logistischen Erwägungen auch während der Freiwasser-Tauchgänge Zwei, Drei oder Vier durchgeführt werden.

A-17


Name (Druckschrift, bitte)

Datum

Open Water Diver Kurs - Quizzes 1-4 - Antwortbogen Anleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder ausradieren oder mit einem X deutlich durchstreichen.

Quiz 1

Quiz 2

Quiz 3

Quiz 4

1.

1.

1.

1.

2.

2.

2.

2.

3.

3.

3.

3.

4.

4.

4.

4.

5.

5.

5.

5.

6.

6.

6.

6.

7.

7.

7.

7.

8.

8.

8.

8.

9.

9.

9.

Trage die richtige Reihenfolge ein

9.

10.

10.

10.

6 10.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Unterschrift Tauchschüler

Unterschrift Tauchschüler

Unterschrift Tauchschüler

Datum:

Datum: Tag / Monat / Jahr

Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0

Datum: Tag / Monat / Jahr

Datum: Tag / Monat / Jahr

NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1

Tag / Monat / Jahr © International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004


Name (Druckschrift, bitte)

Datum

Open Water Diver Kurs - Exams - Antwortbogen Anleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder ausradieren oder mit einem X deutlich durchstreichen.

Exam

A¨ B¨

1.

26.

2.

27.

3.

28.

4.

29.

5.

30.

6.

31.

7.

32.

8.

33.

9.

34.

10.

35.

Trage die Reihenfolge ein.

11.

12.

Ordne den Teilen die Nr. zu:

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

Nummer

6

(Beispiel)

36.

Nummer

6

(Beispiel)

37.

13.

38.

14.

39.

15.

40.

16.

41.

17.

42.

18.

43.

19.

44.

20.

45.

21.

46.

22.

47.

23.

48.

24.

49.

25.

50.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt. Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0

Unterschrift Tauchschüler

Datum

Tag / Monat / Jahr

© International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004

NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1


Name (Druckschrift, bitte)

Datum

Planung von Multilevel-Tauchgängen Antwortbogen Anleitung: Fülle das Kästchen ¨ neben dem Buchstaben deiner Antwort GANZ aus. Bei einer Korrektur entweder ausradieren oder mit einem X deutlich durchstreichen.

1.

2.1. A ¨

2.2. A ¨

2.3. A ¨

2.4. A ¨

2.5. A ¨

3.

4.

ERKLÄRUNG DES TAUCHSCHÜLERS: Die von mir nicht oder falsch beantworteten Fragen wurden mir erklärt, und ich verstehe sie jetzt.

Unterschrift Tauchschüler

Datum: Tag / Monat / Jahr

Product No. 70024G (Rev. 09/02) Ver. 3.0

© International PADI, Inc. 2002, PADI Europe 2004

NUR ZU VERWENDEN MIT OPEN WATER DIVER QUIZZES & EXAMS VERSION 3.0 / 3.1


Name

B. Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie

Open Water Diver Kurs Überweisungsformular Geb. Datum

(Tag/Monat/Jahr)

Strasse Postleitzahl Stadt Land Tel. Privat Tel. Geschäft Fax

Geschlecht  M

F

Alle PADI Instructors , die dieses Dokument mit ihren Initialen versehen, müssen den nachfolgenden Identifizierungsteil ausfüllen. PADI Instructor Unterschrift PADI Nr. Dive Center/Resort Nr. Datum Telefon E-mail

(Tag/Monat/Jahr)

Fax

PADI Instructor PADI Nr.

Unterschrift Dive Center/Resort Nr.

Telefon E-mail

Datum (Tag/Monat/Jahr)

Fax

Anmerkung: Füge ein zusätzliches Blatt für weitere Instructoren hinzu, falls erforderlich. Wenn du einen PADI Scuba Diver oder Open Water Diver Tauchschüler überweist: a. Fülle die Informationen über den Tauchschüler und den PADI Tauchlehrer aus. b. Füge dem Formular eine Kopie der „Erklärung zum Gesundheitszustand“ bzw. des Ärztlichen Attestes des Tauchschülers bei. c. Informiere den Tauchschüler, dass er für die Bearbeitung seiner Brevetierung ein Passbild benötigt. d. Ermutige den Tauchschüler, seine Ausbildung so bald wie möglich abzuschliessen und erkläre ihm, dass dieses Formular nur ein Jahr gültig ist, gerechnet jeweils ab dem Datum des letzten abgeschlossenen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang). Beurteilung der Wassertauglichkeit A. Schwimmbad-Tauchgänge Abschlussdatum

TG 1 TG 2 TG 3 TG 4 TG 5

(Tag/Monat/Jahr)

/ / / / /

/ / / / /

Initialen

Instructor**

PADI #

Abschlussdatum

Initialen

(Tag/Monat/Jahr)

Instructor**

PADI #

200 m Streckenschwimmen oder 300 m mit Maske/Schnorchel und Flossen / / 10 Min. Überlebensübung / /

*Discover Scuba Diving Waterskills Development session = OWD Schwimmbad-Tauchgang 1. (Anmerkung: Wenn alle Schwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertauglichkeit abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforderlich.)

Alle Schwimmbad-Tauchgänge und die Beurteilung der Wassertauglichkeit wurden abgeschlossen. Unterschrift Instructor** PADI # Datum / / **Ich bestätige, dass dieser Tauchschüler zufriedenstellend diese Übung / diesen Teil / diesen Tauchgang gemäss PADI Instructor Manual abgeschlossen hat. Ich bin PADI Instructor im Lehrstatus.

Product No. 10056G (Rev. 03/05) Version 3.3

Initialen

(Tag/Monat/Jahr)

Instructor**

Teil 1

/

/

Teil 2

/

/

Teil 3

/

Teil 4

Teil 5

angeschaut

bestanden CD-ROM angeschaut

PADI #

 

 

/

 

/

/

 

/

/

 

(Anmerkung: Wenn alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforderlich.)

E-mail

Abschlussdatum Wiederholungsfragen Quiz / Exam Open Water Video /

Translation by PADI Europe © International PADI, Inc. 2005

Alle Teile der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie wurden abgeschlossen. Unterschrift Instructor** PADI # Datum Tauchgangs-flexible Fertigkeiten

/

/

Diese Tauchfertigkeiten können in jedem der vier Freiwasser-Tauchgänge durchgeführt werden.

Abschlussdatum

Initialen

PADI #

Instructor**

1. Krampf lösen TG # 2. Ermüdeten Taucher schleppen/schieben TG # 3. Geradeauskurs an der Oberfläche mit Kompass TG # 4. Wechsel Schnorchel/Lungenautomat TG # 5. Tauchgerät ab-/anlegen (Oberfläche) TG # 6. Gewichte ab-/anlegen (Oberfläche) TG # 7. Kontrollierter, schwimmender Notaufstieg (TG 2, 3 oder 4) TG # 8. U/W Navigation mit Kompass TG #

(Anmerkung: Wenn alle Tauchgangs-flexible Fertigkeiten abgeschlossen sind, ist lediglich eine einzige Unterschrift erforderlich.)

Alle aufgeführten Tauchgangs-flexible Fertigkeiten wurden abgeschlossen. Unterschrift Instructor**

PADI #

Datum

/

/

C. Freiwasser-Tauchgänge TG 1 TG 2

Abschlussdatum

Initialen

(Tag/Monat/Jahr)

Instructor**

/ /

/ /

PADI #

TG 3 TG 4

Abschlussdatum

Initialen

(Tag/Monat/Jahr)

Instructor**

/ /

/ /

PADI #

Erklärung des Tauchschülers: Ich kenne die Ausbildungsanforderungen für diesen Kurs und habe alle Voraussetzungen für die Brevetierung erfüllt. Ich bin angemessen darauf vorbereitet, in Umgebungen und unter Bedingungen zu tauchen, die denen ähneln, wo ich ausgebildet wurde. Ich weiss auch, dass für die Teilnahme an speziellen Aktivitäten, das Tauchen in anderen Gebieten und das Tauchen nach Pausen von länger als sechs Monaten zusätzliches Training erforderlich ist. Ich erkläre, dass ich PADI‘s Standard Verfahren für sicheres Tauchen beachten werde. Unterschrift Schüler Datum / / Es wurden alle Anforderungen für die Brevetierung zum PADI Scuba Diver erfüllt. (Abschluss von Teil 1, 2, 3 der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgänge 1, 2, 3 sowie Freiwasser-Tauchgänge 1, 2.) Unterschrift Instructor** PADI # Datum / / Es wurden alle Anforderungen für die Brevetierung zum PADI Open Water Diver erfüllt. Unterschrift Instructor**

PADI #

Datum

/

/


ANHANG

Wichtige Punkte für den Taucher und den Tauchlehrer Für den Taucher 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Kontaktiere das PADI Dive Center, PADI Resort oder einen PADI Tauchlehrer und kläre vorab alle logistischen und finanziellen Fragen für den Abschluss deines Open Water Diver Kurses. Vergewissere dich, dass der / die PADI Tauchlehrer, der / die deine Ausbildung mit dir abschliessen, sich im sog. „Lehrstatus„ befinden. Übergib dieses Formular, eine Kopie deiner „Erklärung zum Gesundheitszustand„ bzw. deines Ärztlichen Attestes sowie ein Passbild deinem PADI Dive Center, PADI Resort oder PADI Tauchlehrer, bei dem dein Kursabschluss erfolgt. Dieses Überweisungsformular ist ein Jahr gültig, gerechnet jeweils ab dem Datum deines letzten abgeschlossenen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang), trotzdem solltest du deine Tauchausbildung so rasch wie möglich beenden. Behalte dieses Formular, bis du alle verlangten Ausbindungsteile absolviert hast. Der/ Die PADI Instructor/ en, der/ die deine Ausbildung weiterführen, werden vor Beginn der FreiwasserTrainingstauchgänge deine theoretischen Kenntnisse und deine im Schwimmbad erlernten Tauchfertigkeiten einschätzen und alles, was vielleicht unklar ist, wiederholen. Nach erfolgreichem Abschluss aller verlangten Freiwasser-Trainingstauchgänge wirst du mit deinem PADI Instructor einen Brevetierungsantrag (genannt „PIC„-Umschlag) ausfüllen. Dieser Umschlag muss mit einem Passbild an PADI geschickt werden, damit du von dort dein Brevet als PADI Open Water Diver erhältst.

Hinweis: Nach deiner Brevetierung wirst du deine Tauchabenteuer sicher fortsetzen wollen. Besuche ein PADI Dive Center, PADI Resort oder eine/n PADI Tauchlehrer/in und erkundige dich nach PADIs begleiteten Tauchgängen im Rahmen des „Discover Local Diving„ Programms oder nach anderen PADI-Kursen.

Für den/die überweisenden Tauchlehrer 1. 2. 3.

4.

Fülle die erforderlichen Stellen im Formular aus, einschl. Name, Adresse und Kontaktinformationen des Tauchschülers. Bevor du den Tauchschüler überweist, trage die entsprechenden Ausbildungsteile ein, die komplett abgeschlossen sind. Füge dem Formular eine Kopie der „Erklärung zum Gesundheitszustand„ bzw. des Ärztlichen Attestes des Tauchschülers bei. Informiere den Tauchschüler, dass er für die Bearbeitung seiner Brevetierung ein Passbild benötigt. Händige dem Tauchschüler das gesamte Formular aus. Behalte du eine Kopie in deinen Unterlagen. Wenn möglich übernimm du für den Tauchschüler die erforderlichen Arrangements mit dem PADI Dive Center, PADI Resort oder PADI Tauchlehrer, bei dem er seine Ausbildung fortsetzen wird, da vielleicht zusätzliche örtliche Modalitäten zu beachten sind. Ermutige den Tauchschüler, seine Ausbildung so bald wie möglich abzuschliessen und erkläre ihm, dass dieses Formular nur ein Jahr gültig ist, gerechnet jeweils ab dem Datum des letzten abgeschlossenen Ausbildungsteils (d.h. Teil der Entwicklung der Kenntnisse in Tauchtheorie, Schwimmbad-Tauchgang oder Freiwasser-Tauchgang).

Für den/die Tauchlehrer, welche die Überweisung entgegennehmen 1. 2. 3. 4.

Führe eine Beurteilung der theoretischen Kenntnisse und der Tauchfertigkeiten durch. Stelle sicher, dass der Tauchschüler angemessen vorbereitet ist, seine Ausbildung fortzusetzen. Ein Tauchschüler kann zu jeder Zeit nach komplettem Abschluss einer Theorielektion, eines SchwimmbadTauchgangs (bzw. „begrenztes Freiwasser„) oder eines der Freiwasser-Tauchgänge 1 - 4 überwiesen werden. Nach Abschluss eines Ausbildungsbestandteils zeichne diesen im Formular ab und trage das Abschlussdatum ein. Der Tauchschüler behält das Überweisungsformular, bis sämtliche Brevetierungsanforderungen erfüllt sind. Behalte du eine Kopie in deinen Unterlagen. Wenn du den Freiwasser-Tauchgang Nr. 4 durchführst, bist du der brevetierende Instructor. Fülle den Brevetierungsantrag (PIC) aus und schicke ihn an PADI Europe. Behalte du eine Kopie des komplett ausgefüllten Überweisungsformulars in deinen Unterlagen und schicke dem Instructor, der die Überweisung begonnen hat, eine Kopie für seine Unterlagen.

Falls du Fragen zur Verwendung dieses Formulars hast – kontaktiere PADI Europe.

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

PADI Scuba Diver Erklärung Dein Brevet als PADI Scuba Diver ermöglicht es dir, unter direkter professioneller Supervision Taucherfahrung zu sammeln. Die vorliegende Vereinbarung definiert die Einschränkungen, denen deine PADI Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe unterliegt und beschreibt die Verfahren, die nötig sind, um deine Sicherheit beim Tauchen zu gewährleisten. Ich, Diver folgendes befolgen sollte:

, verstehe, dass ich als PADI Scuba

1. Nur unter der direkten Supervision (Begleitung im Wasser) eines PADI Divemasters, Assistant-Instructors oder Instructors tauchen. Den Tauchgangs-Vorbesprechung („Briefings“) und -Anweisungen aufmerksam zuhören und Ratschläge meines Tauchgangs-Begleiters befolgen. Während jedes Tauchgangs das Partner-System anwenden. 2. Unter Bedingungen tauchen, die denen entsprechen, unter denen meine Ausbildung stattgefunden hat, oder besser sind als diese. Dies beinhaltet auch die Begrenzung meiner Tauchgänge auf 12 Meter bzw. das Durchlaufen zusätzlicher Ausbildung, bevor ich tiefer tauche. 3. Angemessen fit für das Tauchen sein und bleiben und innerhalb meiner Grenzen tauchen. Überanstrengung beim Tauchen vermeiden und nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen tauchen. 4. Flaschenfüllungen und Mietausrüstung nur von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einem anerkannten Tauchgeschäft beziehen, wie zum Beispiel einem PADI Dive Center oder Resort, um verunreinigte Luft zu vermeiden. Überprüfen, dass die verwendete Pressluftflasche nicht für den Gebrauch mit Nitrox gekennzeichnet ist. 5. Beim Tauchen auf korrekte Tarierung achten. An der Oberfläche die Tarierungsgewichte so anpassen, dass ohne Luft im Tarierjacket neutrale Tarierung besteht, dabei aber Auftriebsveränderungen einkalkulieren, die durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs entstehen. Bei einer Notlage an der Oberfläche durch Abwerfen des Bleigurts und/ oder Aufblasen des Tarierjackets Auftrieb herstellen. 6. Die Tauchausbildung fortsetzen, um angemessene Ausbildung und Taucherfahrung sicherzustellen, bevor ich die Grenzen der PADI Scuba Diver Stufe überschreite. Die taucherischen Fertigkeiten unter kontrollierten Bedingungen auffrischen, wenn ich längere Zeit nicht getaucht bin. 7. Beim Tauchen richtig atmen. Beim Atmen von Pressluft niemals den Atem anhalten oder Sparatmung praktizieren. 8. Von jeden Tauchgang mit 18 Metern pro Minute oder langsamer auftauchen und am Ende jedes Tauchgangs einen Sicherheitsstop durchführen. 9. Nur mit kompletter, gut passender, gut gewarteter und vertrauter Ausrüstung tauchen. Einen professionellen Taucher ansprechen, um Hinweise und eine Einführung zu nicht vertrauten Ausrüstungsgegenständen zu erhalten. 10. Örtliche Bestimmungen und Gesetze befolgen, die sich auf das Sporttauchen beziehen. 11. Verstehen, dass ich meine Tauchausbildung zum PADI Open Water Diver jederzeit fortsetzen kann, um danach ohne professionelle Supervision (Begleitung) tauchen zu können. 12. Verstehen, dass das Abweichen von den Verfahren für sicheres Tauchen das Risiko der Dekompressions-Krankheit, weiterer Verletzungen oder des Todes erhöht, und erkennen, dass Taucher, die als PADI Scuba Diver brevetiert sind, diese Regeln im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und Gesundheit einhalten, und zusätzliche Informationen und Ratschläge einholen sollten, bevor sie in ungewohnten Situationen tauchen.

A-19


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

Formular für Vorab-Registrierung und Team-Teaching Open Water Diver Kurs Theorie Abschlussdatum

Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Modul 5

T/M/J T/M/J T/M/J T/M/J T/M/J

Instructor Name und Nummer

Name

T Tauchgang 2 T Tauchgang 3 T Tauchgang 4

Nummer

Name

Nummer

Name

Nummer

Freiwasser

T Tauchgang 1

Nummer

Name

Abschlussdatum

Nummer

Name

Instructor Name und Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

Schwimmbad

Open Water Initialen Video Instructor* Schüler gesehen

Initialen Instructor* Schüler

Abschlussdatum

Modul 1 Modul 2 Modul 3 Modul 4 Modul 5

Initialen Instructor* Schüler

Instructor Name und Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

T/M/J

Name

Nummer

Wassertauglichkeit 200 Meter Schwimmen oder 10 Minuten Wassertreten 300 Meter Schwimmen mit Maske, Schnorkel und Flossen T/M/J

durch

T/M/J

durch

Wichtig Name des Instructors bei Vorabregistrierung (wenn dieser nicht mit dem Instructor von Tauchgang 5 übereinstimmt):

T Tauchgang 5

T/M/J Name Nummer Für den Instructor des Tauchgangs 5: Ich bestätige, dass diese Person im Rahmen des Kurses akzeptable Leistungen gezeigt und alle Leistungsanforderungen (inkl. Freiwasser Training) erfüllt hat, um ein PADI Zertifikat zu erhalten.

Name in Druckschrift

Instructornummer

Unterschrift des Instruktors von Tauchgang 5

Product No. 007DT G (11/05)

*Die Initialen des Instructors bestätigen, dass der Schüler alle Leistungsanforderungen für dieses Modul erfüllt hat. (Im Student Record File des Schüler aufbewahren) 1/1

Translation by PADI Europe © PADI 2005


ANHANG

OPEN WATER DIVER COURSE INSTRUCTOR GUIDE

PADI Scuba Diver Erklärung Dein Brevet als PADI Scuba Diver ermöglicht es dir, unter direkter professioneller Supervision Taucherfahrung zu sammeln. Die vorliegende Vereinbarung definiert die Einschränkungen, denen deine PADI Scuba Diver Brevetierung vor der Beginner-Stufe unterliegt und beschreibt die Verfahren, die nötig sind, um deine Sicherheit beim Tauchen zu gewährleisten. Ich,

, verstehe, dass ich als PADI Scuba Diver folgendes befolgen sollte:

1.

Nur unter der direkten Supervision (Begleitung im Wasser) eines PADI Divemasters, Assistant-Instructors oder Instructors tauchen. Den Tauchgangs-Vorbesprechung („Briefings“) und -Anweisungen aufmerksam zuhören und Ratschläge meines Tauchgangs-Begleiters befolgen. Während jedes Tauchgangs das PartnerSystem anwenden. 2. Unter Bedingungen tauchen, die denen entsprechen, unter denen meine Ausbildung stattgefunden hat, oder besser sind als diese. Dies beinhaltet auch die Begrenzung meiner Tauchgänge auf 12 Meter bzw. das Durchlaufen zusätzlicher Ausbildung, bevor ich tiefer tauche. 3. Angemessen fit für das Tauchen sein und bleiben und innerhalb meiner Grenzen tauchen. Überanstrengung beim Tauchen vermeiden und nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen tauchen. 4. Flaschenfüllungen und Mietausrüstung nur von einer Kompressorstation mit gutem Ruf bzw. einem anerkannten Tauchgeschäft beziehen, wie zum Beispiel einem PADI Dive Center oder Resort, um verunreinigte Luft zu vermeiden. Überprüfen, dass die verwendete Pressluftflasche nicht für den Gebrauch mit Nitrox gekennzeichnet ist. 5. Beim Tauchen auf korrekte Tarierung achten. An der Oberfläche die Tarierungsgewichte so anpassen, dass ohne Luft im Tarierjacket neutrale Tarierung besteht, dabei aber Auftriebsveränderungen einkalkulieren, die durch den Luftverbrauch während des Tauchgangs entstehen. Bei einer Notlage an der Oberfläche durch Abwerfen des Bleigurts und/ oder Aufblasen des Tarierjackets Auftrieb herstellen. 6. Die Tauchausbildung fortsetzen, um angemessene Ausbildung und Taucherfahrung sicherzustellen, bevor ich die Grenzen der PADI Scuba Diver Stufe überschreite. Die taucherischen Fertigkeiten unter kontrollierten Bedingungen auffrischen, wenn ich längere Zeit nicht getaucht bin. 7. Beim Tauchen richtig atmen. Beim Atmen von Pressluft niemals den Atem anhalten oder Sparatmung praktizieren. 8. Von jeden Tauchgang mit 18 Metern pro Minute oder langsamer auftauchen und am Ende jedes Tauchgangs einen Sicherheitsstop durchführen. 9. Nur mit kompletter, gut passender, gut gewarteter und vertrauter Ausrüstung tauchen. Einen professionellen Taucher ansprechen, um Hinweise und eine Einführung zu nicht vertrauten Ausrüstungsgegenständen zu erhalten. 10. Örtliche Bestimmungen und Gesetze befolgen, die sich auf das Sporttauchen beziehen. 11. Verstehen, dass ich meine Tauchausbildung zum PADI Open Water Diver jederzeit fortsetzen kann, um danach ohne professionelle Supervision (Begleitung) tauchen zu können. 12. Verstehen, dass das Abweichen von den Verfahren für sicheres Tauchen das Risiko der DekompressionsKrankheit, weiterer Verletzungen oder des Todes erhöht, und erkennen, dass Taucher, die als PADI Scuba Diver brevetiert sind, diese Regeln im Interesse ihrer eigenen Sicherheit und Gesundheit einhalten, und zusätzliche Informationen und Ratschläge einholen sollten, bevor sie in ungewohnten Situationen tauchen. Ich habe diese Erklärung gelesen, und alle Fragen wurden zu meiner Zufriedenheit beantwortet. Ich verstehe die Wichtigkeit und den Zweck dieser etablierten Verfahren für sicheres Tauchen, und ich bin mir bewusst, dass sie zu meiner eigenen Sicherheit und Gesundheit notwendig sind und Nichtbefolgung mich beim Tauchen In Gefahr bringen kann.

Unterschrift Teilnehmer

Datum (Tag/Monat/Jahr)

Unterschritt Eltern / Erziehungsberechtigter (wenn minderjährig)

Datum (Tag/Monat/Jahr)

Product No. 10062G (11/05) Version 1.02

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Translation by PADI Europe 2006 © PADI 2005


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