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FRIDA

Kunst | Kultur | Festivals | Reisen | Essen & Trinken | Shopping

#2 arttourist.com gazette Herbst / Winter 2012 Gratisexemplar


Kultur-Ticket-Spezial: per Bahn zur Kunst – besonders günstig!

Ab allen Bahnhöfen im 300-KilometerUmkreis der Ausstellung. Zu den Topausstellungen z. B. in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf Pro Person 39 Euro (2. Kl.), 59 Euro (1. Kl.), im ICE, EC oder IC Hin und zurück an einem Tag Fahrschein und Eintrittskarten sind in allen DB Reisezentren und DB Agenturen erhältlich Mehr Infos unter www.bahn.de/kultur

Die Bahn macht mobil. Anzeige Kultur 286x436mm_apu.indd 1

21.09.2012 13:02:28 Uhr


FRIDA | arttourist.com 2|2012

Editorial  |  3

Editorial Liebe Leserin, lieber Leser, Kunden und Freunde der arttourist.com PABLO, was für eine Resonanz! Ich möchte mich bei Ihnen allen für die vielen Komplimente, zustimmenden, motivierenden Mails, Briefe und Gespräche bedanken. Auch und gerade bei denen, die wegen des Namenswechsels zuerst kritisch waren und jetzt begeistert sind. Schon mit der zweiten Ausgabe FRIDA erhalten wir aus dem Bereich der Kultur freundliche Anfragen, ob nicht ein Karl oder eine Mina, ein Beat oder eine Kathrin Titelmotiv werden können.

FRIDA 

Zemra Acarli

FRIDA 

Frida Kahlo

Mit diesem positiven Rückenwind haben wir uns an FRIDA gemacht, das Sie nun in Händen halten. Hierfür waren wir viel unterwegs, um TheKai Geiger men zum Gesamterlebnis Kultur zu recherchieren, Ideen zu sammeln und für Sie die eine oder andere neue oder besondere Adresse zu erspüren. Vieles haben wir ins Gepäck gesteckt, was vielleicht erst in den nächsten Ausgaben ausgepackt wird. Wir sind immer noch auf einer Reise, in Bewegung und in Diskussion mit Freunden und Partnern, die uns und unserem arttourist.com nahe stehen und uns in der Idee unterstützen. Eine neue Zeitung abseits großer Medienhäuser zu etablieren benötigt einen langen Atem und Investitionen. Ab THOMAS, der nächsten Zeitung im März, werden und müssen wir ein kleines Abo anbieten. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns treu sind und bleiben und uns in unserer leidenschaftlichen Arbeit unterstützen. Ein Dank geht an Zemra Acarli unserer FRIDA, dem wunderbaren Helmuth Scham, der Zemra & FRIDA, wie auch den „Käsepapst“ toll in Szene gesetzt hat, den Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe, dem unschlagbaren Team von Fuchs Druck & Medien Kreuzlingen, nicht nur für FRIDA, sondern auch sonst, und vielen guten Freunden, die mich in diesem Projekt unterstützen. Tauchen Sie ein in FRIDA und freuen Sie sich auf THOMAS im Frühjahr 2013.

Wie einst die Künstlerin FRIDA KAHLO, wandert und wandelt ZEMRA ACARLI, unsere Frida vom Titelbild, mit ihrem Modelabel ZEMZEM ATELIER durch biographische Lebenswelten. Ihre Vision: BUILDING BRIDGES – von kunsthandwerklicher Tradition hin zum luxuriösen Accessoire und zwischen der Türkei und den europäischen Modezentren. Lesen Sie mehr auf Seite 54-55.

Thomas Kunst | Kultur | Festivals | Reisen | Essen

& Trinken | Shopping

#1 arttourist.com gazette Herbst 2012 Gratisexemplar

Danke Mein Dank geht an meine verstorbene Mutter, die mich in meinem Gefühl für die schönen Dinge des Lebens maßgeblich geprägt und unterstützt hat. Ihr würde PABLO, FRIDA sehr gut gefallen; meinem Vater, der bis heute mein wichtigster und engster Berater ist, der Projekte kritisch hinterfragt, um Sie dann gemeinsam zu verwerfen oder auf den Weg zu bringen; meinen Eltern zusammen, die mir die Leidenschaft für die Kultur in die Wiege gelegt haben; Heidi, Emma und Moritz, an denen ich große Freude habe und die sich an meiner Freude über diese Zeitung freuen können; meinen Freunden vom RheinfallFestival, mit denen ich dieses Jahr ein tolles fünftes RheinfallFestival organisieren konnte. Ein Anlass an dem das Gesamterlebnis Kultur Bestandteil der Veranstaltung war; Thomas und Sascha vom Kinderhaus Edith Stein, mit denen ich als Elternbeiratsvorsitzender viele gemeinsame Kulturprojekte für Kinder auf den Weg bringe; Thomas Locher, Peter und Ralf für viele schöne, inspirierende und unterhaltsame Kulturausflüge; Thomas Schöning für einen unvergesslichen Moop Mama Abend, der uns beide aus dem Alltagsstress gerissen und uns den wahren Rhythmus des Lebens gezeigt hat; Brad Mehldau & Joshua Redman für Ihre geniale Musik, die mich in der Produktion von FRIDA begleitet hat; der Arte Sella im Val di Sella für ein unglaubliches Kunstnaturerlebnis, wo viele Ideen für FRIDA geboren wurden und vielen, vielen weiteren Personen und Erlebnissen, die FRIDA möglich machen

Ein besonderer Dank geht an · das tolle Team von Fuchs Druck & Medien in Kreuzlingen, mit denen ich seit vielen Jahren sehr gut und gerne zusammenarbeite. Vieles wäre ohne Matthias Fuchs für mich nicht möglich, der sich immer wieder für Ideen und Visionen begeistern lässt und einfach (mit) macht.  www.superfuchs.ch · an die beste Druckerei, das Druckhaus Waiblingen, die seit Beginn von arttou- DRUCKHAUS WAIBLINGEN rist.com engagiert, kompetent und teilhabend mutig unsere Projekte betreut, verarbeitet und gedruckt hat.  www.dhw.de · den wunderbaren Fotografen Helmuth Scham,  www.schampus.com Mit herzlichen Grüßen Helmuth Scham arbeitet seit 2001 als Fotograf und Medienunternehmer. Er visualisiert Unternehmen, Menschen, Architektur und Geschichten, und für kleinere und mittlere Unternehmen entwickelt er Kommunikationslösungen und CDs. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Gastro-Themen in Süddeutschland und am Bodensee, Wein im Kaiserstuhl, Tische aus Mittelfranken, öffentliche Architektur und Kunst(handwerk).

Kai Geiger ART CITIES IN EUROPE GmbH geiger@artcities.com

Impressum: ART CITIES IN EUROPE GmbH | Titel: FRIDA, Zemra Arcali von Helmuth Scham www.schampus.com | Produktion: FUCHS Druck + Medien GmbH, Rankstrasse 9, 8280 Kreuzlingen, www.superfuchs.ch | Druck: Druckhaus Waiblingen www.dhw. de | Redaktion: ART CITIES IN EUROPE GmbH, Rheingutstraße 7, D-78462 Konstanz, Tel. (+49) 07531 9073-0, Fax (+49) 07531 9073-5, www.arttourist.com, info@arttourist.com


4  |  Basel | Fondation Beyeler

FRIDA | arttourist.com 2|2012

Edgar Degas.

Edgar Degas | Autoportrait dans sa bibliothèque (portrait en buste dans le fond), um 1895 | Selbstporträt in der Bibliothek mit Porträtbüste im Hintergrund | Abzug auf Silbergelatine-Auskopierpapier, 6,3 x 8,1 cm | Privatsammlung, San Francisco | Foto: © Privatsammlung

30.9.2012 bis 27.1.2013

Die Fondation Beyeler zeigt seit zwanzig Jahren die erste Ausstellung von Edgar Degas (1834– 1917) in der Schweiz und im süddeutschen Raum. Zugleich wird damit erstmals überhaupt diesem bedeutenden französischen Maler des späten 19. Jahrhunderts eine Ausstellung zuteil, die in umfassender Weise ausschliesslich seinem reichen und komplexen Spätwerk gewidmet ist, dem Höhepunkt eines über sechzig Jahre währenden künstlerischen Wirkens. In Degas’ von etwa 1886 bis 1912 entstandenem späten OEuvre gelangt das Schaffen eines kühnen Wegbereiters der Moderne zur meisterlichen Vollendung. Obwohl sich die Kunst Edgar Degas’ grosser Beliebtheit erfreut, beschränken sich Ausstellungen dieses Künstlers zumeist auf seine impressionistische Schaffensphase von Anfang der 1870er- bis Mitte der 1880er-Jahre oder auf Einzelaspekte seines Werkes. Demgegenüber sind nun in der Fondation Beyeler in Gestalt von über 150 repräsentativen Werken alle Themen und Serien versammelt, die für das Verständnis von Degas’ Spätwerk bedeutsam sind: Tänzerinnen und weibliche Akte, Jockeys und Rennpferde sowie Landschaften und Porträts. Die Ausstellung setzt zu einem Zeitpunkt ein, als sich in Degas’ Schaffen grundlegende stilistische und inhaltliche Veränderungen abzeichneten. So liess der Künstler in der zweiten Hälfte der 1880er-Jahre die detailreiche und delikate Feinmalerei hinter sich, die sein Markenzeichen zur Zeit des Impressionismus gewesen war. Damit einher ging ein Verzicht auf die »pittoresken« und genrehaften Themen des Pariser Großstadtlebens. Auch löste sich Degas in dieser Zeit von seinen impressionistischen Weggefährten. Mit zunehmendem Alter hatte er ausserdem begonnen Wachsplastiken zu modellieren, dreidimensionale, teils fragmen-

tarische Bewegungs- und Haltungsstudien von menschlichen Figuren und Pferden, die erst nach dem Tod des Künstlers in seinem Atelier gefunden wurden. 74 von ihnen wurden daraufhin in Bronze gegossen.

Edgar Degas | Danseuses aux jupes jaunes, 1903 | Tänzerinnen in gelben Röcken | Pastell, 82 x 92 cm | Privatsammlung, Courtesy M.S.F.A. | Foto: Courtesy M.S.F.A.

Edgar Degas | Trois danseuses, jupes violettes, um 1895−98 | Drei Tänzerinnen in violetten Röcken | Pastell auf angestücktem Papier, 73,2 x 49 cm | Privatsammlung | Foto: Maurice Aeschimann, Onex/ Genf

Die Fondation Beyeler präsentiert Degas’ spätes Schaffen in einer Abfolge von Räumen, die von gattungs- und themenbestimmten Schwerpunkten geprägt sind. Auf Tänzerinnen und Porträts folgen Frauen bei der Toilette, dann Landschaften und Interieurs und am Ende der Ausstellung stehen Pferde und Reiter. Die Ausstellung wurde von Gastkurator Martin Schwander konzipiert und in Zusammenarbeit mit Michiko Kono, Associate Curator der Fondation Beyeler, umgesetzt. Martin Schwander zeichnete bereits für die 2008/09 gezeigte Ausstellung «Venedig. Von Canaletto und Turner bis Monet» verantwortlich. Zur Ausstellung publiziert die Fondation Beyeler einen Katalog in deutscher und englischer Sprache. Die Ausgabe für den Buchhandel erscheint im Hatje Cantz Verlag in Ostfildern. Der Katalog umfasst 268 Seiten und 232 Abbildungen. Im Museum ist er für 68 sFr. erhältlich (ISBN 978-3-906053-02-8, deutsch; ISBN 978-3906053-03-5, englisch). Begleitend zur Ausstellung findet ein umfassendes Rahmenprogramm statt: Tanzvorführungen von Sasha Waltz & Guests, ein Vortrag von Caroline Durand-Ruel über den bekannten Pariser Kunsthändler und Degas-Förderer Paul Durand-Ruel, ein Klavierabend mit der Preisträgerin des Concours Géza Anda 2012 Varvara Nepomnyashchaya, eine Lesung von Wolfram Berger aus der Neuübersetzung von Ambroise Vollards Erinnerungen an Edgar Degas sowie diverse Gespräche.

Edgar Degas | Danseuses, um 1890 Tänzerinnen | Öl auf Leinwand, 82,2 x 75,6 cm | The Metropolitan Museum of Art, New York | H. O. Havemeyer Collection, Vermächtnis von Mrs. H. O. Havemeyer, 1929 | Foto: © The Metropolitan Museum of Art,

Edgar Degas. 30.9.2012 bis 27.1.2013 Adresse FONDATION BEYELER Baselstrasse 101, CH-4125 Riehen / Basel Tel. +41 - (0)61 - 645 97 00 Fax +41 - (0)61 - 645 97 19 E-Mail: info@fondationbeyeler.ch Öffnungszeiten Mo – So 10 – 18 Uhr Mi 10 – 20 Uhr Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet. Eintrittspreise Eintrittspreise Ausstellung Erwachsene CHF 25 Gruppen ab 20 Personen* und IV mit Ausweis CHF 20 Studenten bis 30 Jahre CHF 12 Familienpass (2 Erw. mit mind. 1 Kind bis 19J.) CHF 50 Jugendliche 11 bis 19 Jahre CHF 6 Kinder bis 10 Jahre, Art Club Mitglieder freier Eintritt Preis für öffentliche Führungen (sofern nicht anders angegeben): Museumseintritt + CHF 7 Die Eintritte können auch in Euro bezahlt werden. Die reduzierten Eintritte gelten nur mit entsprechendem Ausweis. Preisänderung vorbehalten Systemgebühr für Online-Tickets: CHF 1.80 pro Ticket.

Vergünstigte Eintrittspreise Ausstellung Jeden Montag 10-18 Uhr und mittwochs 17-20 Uhr vergünstigte Eintrittspreise (außer Feiertage): Erwachsene CHF 20 Gruppen ab 20 Personen und IV mit Ausweis CHF 16 Studenten bis 30 Jahre CHF 10 Familienpass (2 Erw. mit mind. 1 Kind bis 19J.) CHF 40 Jugendliche 11 bis 19 Jahre CHF 6 Preisänderungen vorbehalten Der vergünstigte Tarif ist online nicht buchbar Online-Tickets über www.fondationbeyeler.ch Öffentliche Führungen und Veranstaltungen Tägliches Programm unter www.fondationbeyeler.ch Audioguide Deutsch, Französisch, Englisch CHF 8 Angebot für Gruppen Detaillierte Informationen zu Besichtigungen und Führungen finden Sie unter www.fondationbeyeler.ch Information und Anmeldung Tel.: +41 (0)61 6459720, fuehrungen@fondationbeyeler.ch Basel Tourismus

 * Gruppen müssen sich vor ihrem Besuch anmelden. Unangemeldeten Gruppen kann der Eintritt ins Museum aus sicherheitstechnischen und organisatorischen Gründen leider nicht gestattet werden. Dies gilt auch für den Fall, dass die Eintritte von den Gruppenmitgliedern einzeln gelöst werden. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für die Berücksichtigung.

Das Spezial-Angebot zur Degas-Ausstellung –    bereits ab CHF 96 | EUR 80 pro Person! Das Angebot ist gültig für Übernachtungen von Freitag bis Montag (max. 3 Nächte), mit Ausnahme vom Dezember, wo es auch unter der Woche gebucht werden kann. Inklusive • Übernachtung in der gewählten Hotelkategorie • Frühstück • Gasttaxe, Mehrwertsteuer und Service • Mobility Ticket, das die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht • Eintritts-Ticket zur Degas-Ausstellung in der Fondation Beyeler

Preise pro Arrangement und Zimmer 2-Sterne CHF 192,00 / EUR 160,00 im DZ CHF 124,00 / EUR 104,00 im EZ 3-Sterne CHF 206,00 / EUR 172,00 im DZ CHF 138,00 / EUR 115,00 im EZ 3-Sterne Superior CHF 234,00 / EUR 195,00 im DZ CHF 163,00 / EUR 136,00 im EZ 4-Sterne CHF 264,00 / EUR 220,00 im DZ CHF 189,00 / EUR 158,00 im EZ 4-Sterne Superior CHF 290,00 / EUR 242,00 im DZ CHF 213,00 / EUR 178,00 im EZ 5-Sterne CHF 320,00 / EUR 267,00 im DZ CHF 238,00 / EUR 199,00 im EZ Preisbasis in CHF. Umrechnungskurs 1.20, Fakturierung erfolgt in CHF oder EUR zum Tageskurs. Kontakt Basel Tourismus Aeschenvorstadt 36, CH – 4010 Basel Tel. +41 (0) 61 268 68 68 Fax +41 (0) 61 268 68 70 info@basel.com, www.basel.com


FRIDA | arttourist.com 2|2012

Edgar Degas | Jockey blessé, um 1896−98 | Verletzter Jockey | Öl auf Leinwand, 180,6 x 150,9 cm | Kunstmuseum Basel | Foto: © Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler

Fondation Beyeler | Basel  |  5


6  |  Basel

FRIDA | arttourist.com 2|2012

Kunstmuseum Basel

Arte Povera. Der grosse Aufbruch Boetti, Kounellis, Merz, Pistoletto aus der Sammlung Goetz – 9.9.2012 – 3.2.2013 In den 60er Jahren formiert sich in Italien mit heute so berühmten Künstlern wie Alighiero Boetti, Jannis Kounellis, Mario Merz oder Michelangelo Pistoletto eine neue künstlerische Bewegung. Charakteristisch ist der Einsatz einfacher Mittel und ärmlicher Materialien wie Erde, Glas, Äste, Wachs, der im durchaus kritischen Gegensatz steht zur immer technologischer werdenden Umwelt. In stilistischer Anarchie streben Bilder, Objekte, Rauminstallationen und Performances danach, zu natürlichen Prozessen und Gesetzmäßigkeiten zurückzufinden. Aber auch das kulturelle Erbe der Antike wird in diesen visualisierten Wahrnehmungs­prozessen auf

Kunstmuseum Basel, St. Alban-Graben 16, CH-4010 Basel, www.kunstmuseumbasel.ch | Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr, Mo geschlossen, 24. Und 31.12.2012 geschlossen | Eintrittspreise: Erwachsene CHF 21, ermässigt CHF 16, Jugendliche und Studenten CHF 8 | Audioguide: Deutsch / Englisch / Französisch CHF 6 | Öffentliche Führungen / weitere Veranstaltungen: www.kunstmuseumbasel.ch , Führungen nach Vereinbarung (+41 (0)61 206 63 00) | Katalog: Arte Povera. Der grosse Aufbruch, erschienen im Hatje Cantz Verlag, www.shop.kunstmuseumbasel.ch | Nächste Ausstellungen: Die Picassos sind da! Eine Retrospektive aus Basler Sammlungen, 17.3. – 21.7.2013, Ed Ruscha – Los Angeles Apartements, 8.6. – 29.9.2013 Mario Merz | Igloo, 1984 und 1992 | Sammlung Goetz | Foto: Wilfried Petzi, München | © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

sinnliche und poetische Weise thematisiert. Die große Sonderausstellung im Kunstmuseum Basel ermöglicht es mit rund 100 Werken, die große Aktualität

der Arte Povera auch für die jüngste Künstlergeneration zu veranschaulichen.

© Kammerorchesterbasel

Das kammerorchesterbasel gastiert in aller Welt und bietet zuhause hochkarätige Konzerte. Die Musiker touren mit Stars wie Cecilia Bartoli und Andreas Scholl durch Europa; sie konzertieren im Pariser Salle Pleyel, im Barbican Center London und im Concertgebouw Amsterdam. Insgesamt über 100 Auftritte absolvieren die rund 50 Musiker des kammerorchesterbasel (kob) in der Saison – und erhalten brillante Kritiken und Preise, wie im Oktober 2012 bereits zum zweiten Mal den begehrten ECHO Klassik. Die Fachzeitschrift „FonoForum“ schreibt: „Das kammerorchesterbasel ist eine der spannendsten Formationen, die sich derzeit in der weltweiten Orchesterlandschaft tummeln.“ Seit einem Jahr hat das Orchester nun auch ein zentral gelegenes Domizil: den „Ackermannshof“ in der St. Johann-Vorstadt. Hier wird der Kontakt zwischen Musikern und Publikum gepflegt, bei Nachtkonzerten und Künstlergesprächen. www.kammerorchesterbasel.ch

Pilgern

14.9.2012 – 3.3.2013 Über die Wiederentdeckung des langsamen Reisens Pilgern boomt – ebenso das Geschäft mit den Pilgerreisenden und all jenen, die es noch werden möchten. Es wird viel Aufsehen rund um die Suche nach Ruhe, innerer Einkehr und Wahrheit gemacht. Allein nach Santiago de Compostela pilgern jährlich nahezu 200 000 Menschen, wenn auch zunehmend andere Pilgerrouten unter die Füße genommen werden. Reisebüros bieten Spiritualarrangements an, Städte und Regionen bauen ihre Pilgerrouten und deren Infrastrukturen aus. Doch warum pilgern Menschen? Einfach nur weil es gut tut? Pilgern zwischen religiöser Pflicht und spiritueller Selbstfindung ist an keine Konfession oder Religion gebunden. Das Pilgern gibt jedem Menschen die Möglichkeit, sich selbst oder dann die Gegenwart Gottes zu erfahren. Ungeachtet der Tatsache, dass die Pilgerei viel mit Kommerz zu tun hat, liegt das „langsame Reisen“ voll im Trend. Grund genug, sich in einer Ausstellung dem Thema zuzuwenden. Die Ausstellung widmet sich nicht ausschließlich dem Jakobsweg. Ausgangspunkt bildet das Heilige Land mit Jerusalem, das im europäischen Kontext das früheste Wallfahrtsziel ist. Die Besucher erfahren, wie es einem mittelalterlichen Pilger erging und welche Motivationen er

Im 10. Jahr seines Bestehens setzt sich CULTURESCAPES mit der kulturellen Topographie der Weltstadt Moskau auseinander. Zum ersten Mal steht damit eine Stadt im Fokus des Festivals. Mit Projekten aus den Bereichen Literatur, Theater, Tanz, Musik, Kunst, Film, Architektur und Philosophie wird in Basel und weiteren Städten der Schweiz ein Querschnitt durch das vergangene und aktuelle Kulturschaffen der lebendigen und einzigartigen Metropole präsentiert. www.culturescapes.ch

Theater Basel

Kammerorchester Basel Museum der Kulturen

Stars

CULTURESCAPES Moskau Oktober – Dezember 2012

Das Theater Basel bietet in der Saison 2012/2013 drei Liederabende an: Dame Kiri Te Kanawa (11.4.2013), Anne Sofie von Otter (14.1.2013) und Andreas Scholl (4.3.2013)sind renommierte Sängerinnen und Sänger, die einen besonderen Bezug zum Theater Basel und der Stadt Basel haben. Alle drei werden sich und ihr Können mit einem individuell gestalteten Programm auf der Grossen Bühne präsentieren. Ab sofort sind für alle drei www.theater-basel.ch

WE WILL ROCK YOU 14.12.12 – 24.03.13 MUSICAL THEATER BASEL

hatte. Parallel wird gezeigt, wie eine zeitgenössische Pilgerreise verläuft und was heute Menschen zum Pilgerwandern bewegt. Die einzelnen Stationen behandeln Themen wie Vorbereitung und Aufbruch, Pilgerheilige, Pilgerbräuche, Pilgerzeichen, Pilgerziele, Handwerke und Gewerbe, die vom Pilger- und Wallfahrtswesen profitieren etc. Museum der Kulturen, Münsterplatz 20, Postfach, CH-4001 Basel, www.mkb.ch | Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr, 1. Mi im Monat 10 – 20 Uhr, Mo geschlossen, Dienstag bis Sonntag: 10.00 – 17.00 Uhr, 1. Mittwoch im Monat: Museum geöffnet bis 20.00 Uhr, Mo geschlossen | Eintrittspreise: Ausstellung: Erwachsene ab 20 Jahren: CHF 16, Gruppen ab 10 Personen: CHF 11, Jugendliche unter 20 Jahren: CHF 5,Personen in Ausbildung unter 30 Jahren mit Ausweis CHF 5, Kinder unter 13 Jahren: freier Eintritt, 1. So im Monat: Reduzierter Eintritt, Di – Sa 16 – 17 Uhr Reduzierter Eintritt, Die Eintritte können auch in Euro bezahlt werden. | Öffentliche Führungen: siehe www.mkb.ch | Private Führungen, Gruppen: Informationen und Buchung unter Tel.: (+41) 61 266 56 00, info@mkb.ch | Nächste Ausstellung: Was jetzt? Aufstand der Dinge am Amazonas, 22.3. – 29.9.2013

Rebellisch. Exzentrisch. Heroisch. Das Original Musical von QUEEN und Ben Elton elektrisierte bereits über dreizehn Millionen Zuschauer – damit ist es eines der erfolgreichsten Musicals weltweit. WE WILL ROCK YOU mit den gigantischen Songs von QUEEN ist mehr als nur ein Musical und mehr als ein Rockkonzert – es ist ein Versprechen: WE WILL ROCK YOU. www.wewillrockyou.ch

STAMPA Seit 1969 präsentiert STAMPA internationale Gegenwartskunst in Form von Ausstellungen, Performances und Buchpräsentationen. Als integraler Bestandteil des Galeriekonzeptes bietet die Buchhandlung ein hochspezialisiertes Angebot aus den Bereichen der Kunst, Architektur und des Designs wie auch Videos, Künstlerbücher und Editionen. STAMPA , Spalenberg 2 , CH-4051 Basel / www.stampa-galerie.ch

Restaurant Bel Ètage und Atelier

Haus für Elektronische Künste

Sensing Place 31.8. – 11.11.2012

Das Haus für elektronische Künste Basel ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, die elektronische Medien verwendet und ihren Gebrauch reflektiert. Das neue Haus führt die Aktivitäten des Forums für neue Medien [plug.in] und des Festivals der elektronischen Künste Shift unter einem Dach zusammen. Zudem befasst sich das Haus mit der Konservierung, Archivierung und Dokumentation von digitaler Kunst. Trägerin ist die Stiftung Haus für elektronische Künste Basel, die Anfang 2011 von der Christoph

Merian Stiftung gemeinsam mit den Vereinen der Vorgängerinstitutionen sowie dem Kanton BaselStadt ins Leben gerufen wurde. Am 27. Mai 2011 wurde das neue Haus offiziell eröffnet. Ausstellungen: Sensing Place. Zur medialen Durchdringung des urbanen Raums, 31.8. – 11.11.2012, Regionale 13 25.11.2012 – 6.1.2013 | Ausstellungsraum: Oslostrasse 10, Basel / Münchenstein | Postadresse: Haus für elektronische Künste Basel, Postfach, 4023 Basel, www.haus-ek.org | Öffnungszeiten: Mi-So 13-17 Uhr während Ausstellungen, 24., 25., 31.12.2012 geschlossen, 1.1.2013 geschlossen | Eintrittspreise: | Führun-

gen: Schulklassen-Führungen durch die aktuellen Ausstellungen können je nach Ausstellung auf unterschiedliche Altersgruppen angepasst und ggfs. auch in Absprache mit der Lehrperson auf spezifische Fragestellungen des Unterrichts ausgerichtet werden. Das Angebot ist innerhalb der Öffnungszeiten kostenlos. Nach Absprache sind auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten möglich | Kontakt: +41 (0)61 331 5840, vermittlung@haus-ek.org

Der Teufelhof Basel legt großen Wert darauf, eine hochwertige Küche anbieten zu können. Michael Baader als Küchenchef und Ernst Zahnd als zweiter Küchenchef prägen zusammen mit ihrer vierzehnköpfigen Brigade das gastronomische Angebot im TEUFELHOF. Im Teufelhof bieten wir zwei unterschiedliche Restaurants an. Das Gourmet-Restaurant Bel Etage im 1. Stock des Kunsthotels mit dem intimen «Saloncharakter» ist dem Sich-Verwöhnen gewidmet. Zum Kunst und Galeriegedanken des Hotels gesellt sich das Restaurant Atelier. Das Wort Atelier stammt aus dem französischen für Werkstatt, es ist der Arbeitsort eines kreativen Menschen www.teufelhof.com


Konrad Salwey, Winzer & Oenologe

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Das Prädikatsweingut am Kaiserstuhl Nirgendwo in Deutschland finden Terroirs, Klima und Bugundersorten so perfekt zusammen wie bei uns am Kaiserstuhl im Dreiländereck von D, F und CH. Es ist ein wahres Privileg, hier in Süd-Baden - der wärmsten Ecke des Landes - Wein anzubauen.

Wir produzieren sortenreine, trockene Weissburgunder, Grauburgunder, Spätburgunder und Rosé vom Spätburgunder. Unsere Weine sind stets geprägt von der einzigartigen Mineralität aus vulkanischen Verwitterungsböden und eiszeitlichen Löß-Lagen.

Weingut Salwey | Hauptstraße 2 | DE-79235 Oberrotweil am Kaiserstuhl | www.salwey.de


8  |  Bern

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Die Engel von Klee

Kunstmuseum Bern

Hommage an Meret Oppenheim Merets Funken. Surrealismen in der zeitgenössischen Schweizer Kunst 19.10.2012 – 10.2.2013 Die große Herbstausstellung ist Auftakt zum HommageReigen für Meret Oppenheim, welche im nächsten Jahr ihren 100. Geburtstag feiern würde und 2013 mit Ausstellungen in Wien und Berlin geehrt wird. Unsere Ausstellung stellt die Frage nach der internationalen Position der herausragenden Schweizer Künstlerin und ihrem gegenwärtig sehr großen Einfluss auf die junge Schweizer Kunst. Gleichzeitig wird die Rolle des zeitgenössischen Surrealismus untersucht mit Gemälden und Skulpturen von Maya Bringolf, Tatjana Gerhard, Francisco Sierra, Vidya Gastaldon und Elisabeth Llach in Gegenüberstellung zu rund 50 Werken von Meret Oppenheim. Als junge Künstlerin in Paris bewegte sich Meret Oppenheim im surrealistischen Umfeld. Dieses wurde für sie zum Experimentierfeld einer freien Ausdrucksweise, in der sie eigene Erlebnisse und ihre Erfahrungen mit der Lehre C.G. Jungs einfliessen lassen konnte.

Les Passions de l’Ame Seit vier Jahren sorgt Les Passions de l‘ Ame unter der Leitung der umtriebigen Geigerin Meret Lüthi mit originellen Programm-Kreationen für frisches Hinhören. Lebendige Interpretation auf historischem Instrumentarium ist das Markenzeichen dieses jungen, international besetzten Orchesters mit Sitz in Bern, das sich innerhalb kürzester Zeit einen Namen in der Barock-Szene gemacht hat. www.lespassions.ch

Hotel Allegro Bern Willkommen im Zuhause auf Zeit! Im Hotel Allegro fühlen sich alle wohl, die Wert auf einen 4-Sterne-Superior-Service, auf ausgesuchtes Design, Lifestyle und herzliche Gastfreundschaft legen. 171 Zimmer und Suiten stehen in unterschiedlichen Grössen (darunter eine Suite, die Paul Klee gewidmet ist) und Kategorien zur Verfügung. Hier finden Businesskunden, Städtereisende und Eventbesucher Entspannung nach einem langen Seminartag, einem Städterundgang, einem aufregenden Casino-Besuch oder einem rauschenden Fest. Und eine kaum zu übertreffende Aussicht. www.allegro-hotel.ch

La Tavola Pronta

Was gewinnen Künstler/innen heute dem Surrealismus ab? Bietet sich der Surrealismus noch als Ausdrucksform zur freien Entfaltung in einer neuen Realitätsebene an oder zeigt sich darin gar eine Rückkehr zu traditionellem Denken? Meret Oppenheim hatte zwar Ferets Funken. Surrealismen in der zeitgenössischen Schweizer Kunst | Meret Oppenheim | Kentaurin auf dem Meeresgrund, keine Schüler/innen, doch 1932 | Privatbesitz, Schweiz | © 2012, VG Bild - Kunst sind ihr Werk und ihr Leben auch heute noch eine funkensprühende Inspirationsquelle für traktion bewegt. In der Gegenüberstellung zu zeitgenössischer jüngere Künstler/innen. Keiner der Jüngeren deckt jedoch das Kunst zeigt sich die Aktualität und Ausdruckskraft der Werke ganze stilistische Spektrum Oppenheims ab, jeder sucht sich von Meret Oppenheim. seine eigene Sprache, die sich zwischen Figürlichkeit und Abs-

Itten – Klee. Kosmos Farbe 30.11.2012 – 1.4.2013

In der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts traten Johannes Itten und Paul Klee mit bedeutenden Farbenlehren hervor. Beide haben ihre Überlegungen zur Farbe in jahrzehntelanger Reflexion und Arbeit entwickelt und umfassend in ihren künstlerischen Werken berücksichtigt. Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern ist die erste Schau, welche Itten und Klee im künstlerischen Paarlauf zeigt. Anhand berühmter Schlüsselwerke wird in der Ausstellung die Auseinandersetzung von Johannes Itten und Paul Klee mit dem Thema der Farbe veranschaulicht. Es werden unterschiedliche Aspekte zur Bedeutung der Farbe im künstlerischen Schaffen und in der Kunstlehre von Itten und Klee herausgearbeitet: Farbe und Esoterik, Farb-Aura, Farbharmonie, Farbe und Abstraktion, Farbe und Natur. Erstmals kann dabei gezeigt werden, dass nicht nur Klee Itten, sondern auch Itten Klee inspirierte und dass beide aus gemeinsamen Quellen schöpften.

Öffnungszeiten Di 10 – 21 Uhr, Mi – So 10 – 17 Uhr Mo geschlossen, 25.12. geschlossen Offen von 10h - 17h an allen weiteren Feiertagen. Eintrittspreise Preise Wechselausstellung Erwachsene: bis CHF 22 reduziert*: bis CHF 18

Ein genussvoller Abend in einzigartigem Ambiente erwartet Sie im La Tavola Pronta. Seit 15 Jahren bietet dieses familiäre und doch sehr moderne Restaurant piemontesische Gerichte und edle Weine an. Das Restaurant La Tavola Pronta führt keine fixe Speisekarte. Täglich bieten Beat Thomi und Nadina Maillart ein 5-Gang Menu mit einer alternativen Vorspeise und Hauptgang an. Über Mittag erwartet Sie ein 3-gängiges Lunch-Menu. Die Tagesangebote werden auf einem dafür vorgesehenen Spiegel angepriesen. www.latavolapronta.ch

Rosengarten Willkommen im Garten Eden Berns! Von ihrer allerschönsten Seite präsentiert sich die zum UnescoWeltkulturerbe gekürte Zähringerstadt vom Rosengarten aus. Hoch über der Aareschleife genießen Sie in diesem wunderschön angelegten Ort der Ruhe und Erholung einen eindrücklichen Ausblick auf die mittelalterliche Altstadt, bei klarer Sicht bis zum Jura und den Voralpen. Das Restaurant mit den Panoramafenstern und der großen Terrasse bietet feine Köstlichkeiten für jeden Anlass. Vom reichhaltigen Frühstück über preiswerte Tagesmenüs bis zum mehrgängigen Lunch oder Abendessen werden zu jeder Tageszeit kulinarische Gaumenfreuden serviert. www.rosengarten.ch

Chäsbueb Itten-Klee. Kosmos Farbe | Johannes Itten | Begegnung, 1916 | Kunsthaus Zürich © 2012, VG Bild -Kunst

Adresse Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 8-12 3000 Bern 7 (Karte anzeigen) T +41 31 328 09 44 F +41 31 328 09 55 info@kunstmuseumbern.ch

Klees Engel gehören zu den beliebtesten Werken des Künstlers. Als geflügelte Mischwesen, halb Mensch halb Himmelsboote, repräsentieren sie eine Übergangsform zwischen irdischer und überirdischer Existenz, die einem Bedürfnis an Spiritualität entgegen kommt, zugleich aber auch die Skepsis gegenüber Religion und Glaubensfragen reflektiert. Klees Engel haben kleine Schwächen und Schönheitsfehler, sind vergesslich oder hässlich, sorgenvoll oder verspielt. 27.10.2011 – 20.1.2013 / www.zpk.org

Kinder bis 16 J.: gratis Preise Sammlung Erwachsene: CHF 7 reduziert*: CHF 5 * Reduziert: Studierende, AHV, Gruppen ab 10 P., Invalide + Begleitung, LehrerInnen Kanton BE oder mit KMBAusweis, ZeichenlehrerInnen LBG.

Führungen Öffentliche Führungen in den Wechselausstellungen: Di und So, siehe www.kunstmuseumbern.ch Private Führungen: Anmeldung/Info: Tel (+ 41) 31 328 09 11 oder vermittlung@kunstmuseumbern.ch

Wer in Bern etwas auf seinen Käse hält, kauft im Chäsbueb beim Zytglogge ein. Die kompetente Beratung und das ausgewählte Sortiment erstklassiger Käsetrouvaillen aus der Schweiz und Europa suchen ihresgleichen. Ob allseits geschätzte Klassiker oder genussvolle Neuentdeckungen – Chäsbueb bietet in jedem Fall geschmackliche Offenbarungen und pflegt eine vielseitige und einzigartige Käsekultur. www.chaesbueb.ch


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Bonn  |  9

Zur schönen Stadt der gute Ton: Beethoven Orchester Bonn

The British Museum 30.11.2012 – 7.4.2013 in Bonn

Warum nicht einen schönen, erlebnisreichen Tag in Bonn mit einem musikalischen Höhepunkt krönen? Das Beethoven Orchester Bonn spielt das ganze Jahr exquisite Klassik und lädt zu seinen Konzerten Weltklasse-Solisten und Ensembles der internationalen Spitzenklasse in die Beethovenhalle ein, darunter Hilary Hahn, Matthias Goerne, Alice Sara Ott und Lise de la Salle. www.beethoven-orchester.de

Schuhtick Erlebnisausstellung vom ältesten Schuhwerk des Menschen bis zum High Heel

Schätze der Weltkulturen vereint mehr als 200 auserlesene Objekte aus den verschiedenen Sammlungen des Britisch Museum. Mit Werken aus aller Welt und allen Zeitepochen vermittelt die Ausstellung einen Überblick über zwei Millionen Jahre Menschheitsgeschichte. Die abwechslungsreiche Auswahl reicht von steinzeitlichen Werkzeugen aus Afrika bis zu klassischen Skulpturen, von kostbarem

Anthropomorphe Maske mit Nasenschmuck, Gold, Kolumbien, Calima-Kultur, 600 - 1500 © Trustees of the British Museum

Goldschmuck aus Mesopotamien bis zu Zeichnungen von Meistern der Renaissance. Die Gegenüberstellung von Objekten verschiedener Kulturkreise und Epochen eröffnet dem Besucher Einblicke in die Vielfalt und Vielgestaltigkeit der Kulturen dieser Erde. Die Ausstellung wird präsentiert vom British Museum, London, in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland.

Auf den Spuren der Irokesen 23.3. – 4.8.2013 in Bonn

Gefürchtete Krieger und begnadete Diplomaten – die Irokesen, ursprünglich beheimatet im heutigen US-Staat New York, hielten im 17. und 18. Jahrhundert die kolonialen Armeen Europas in Atem. Mit einzigartigen Leihgaben aus den USA, Kanada, sowie zahlreichen Museen Europas begibt sich die Ausstellung zum ersten Mal auf eine umfassende Spurensuche durch die Jahrhunderte. Historische Gemälde und Zeichnungen, kostbare ethnografische Objekte und herausragende Beispiele irokesischer Gegenwartskunst erzählen ihre wechselvolle Geschichte, geprägt von Krieg, Handel, christlicher Missionierung, Landverlust und Isolation auf Reservationen. Thema ist jedoch auch das Wiedererstarken ihrer kulturellen Identität im 20. und 21. Jahrhundert.

Jazzfest Bonn Hochklassigen, kreativen, zeitgenössischen Jazz bietet das Jazzfest Bonn in Konzertsälen an ausgefallenen Orten in der Stadt, wie zum Beispiel der Bundeskunsthalle, dem Post Tower, oder - neu in 2013 - dem Kammermusiksaal des Beethovenhauses. Von Anfang an ausverkauft, wird das Jazzfest in der Stadt und weit über ihre Grenzen hinaus begeistert aufgenommen. In 2013 öffnet es vom 3.-11. Mai (über Christi Himmelfahrt) zum vierten Mal seine Pforten. 3. – 11.5.2013 / www.jazzfest-bonn.de

Haus der Springmaus Das Haus der Springmaus ist eines der bekanntesten und schönsten Kabarett- und Kleinkunsthäuser in Deutschland mit über 65.000 Besuchern jährlich. Das Theater ist ein Stück freie Kultur in Bonn. Träger des Theaters ist ein Verein, der Haus der Springmaus e.V. In dem stilvoll renovierten, Moderne und Historie verbindenden Tanzsaal der Jahrhundertwende bietet sich dem Publikum allabendlich ein hochkarätiges Programm der Sparten Kabarett, Improvisationstheater, Comedy, Musikkabarett, Chanson und A-cappella – kurz: ein breites Angebot erstklassiger Unterhaltungskultur in all ihren Facetten. Im Theaterfoyer werden zudem regelmäßig Werke von Künstlern ausgestellt.

Modell einer Säuglingstrage, Seneca-Irokesen, um 1860, Holz, Stoff, Perlenstickerei, © The National Museum of Denmark Adresse Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH Friedrich-Ebert-Allee 4 D-53113 Bonn http://www.bundeskunsthalle.de

Die älteste Sandale Europas, Biedermeierstiefel, Schuhe von Pablo Picasso, Lady Gaga, Sophia Loren, Jürgen Klinsmann oder Heidi Klum – 400 Ausstellungsstücke erzählen die Geschichte und Geschichten von Schuhen. „Schuhtick“ spannt einen Bogen durch die Epochen und über die Kontinente – von der Fußbekleidung der Neandertaler über römische Sandalen bis hin zu aktuellen Designerschuhen. Präsentiert wird das scheinbar so alltägliche Kleidungsstück in all seinen Facetten: im historischen Rückblick, als Zeichen von Status und Macht aber auch als Kunst- und Designobjekt und als erotisches Signal. 20.9.2012 – 10.3.2013 | Rheinisches Landesmuseum Bonn | www.rlmb.lvr.de

Venusberghotel Öffnungszeiten Di, Mi 10–21 Uhr Do–So 10–19 Uhr Freitags für Gruppen ab 9 Uhr Eintrittspreise Normalpreis EUR 10 / ermäßigt: EUR 7 / Familienkarte: EUR 16 Gruppen ab 10 Personen: EUR 8 pro Person, ermäßigt EUR 6

Happy-Hour-Ticket: EUR 6 für alle Ausstellungen (jeweils 2 Std. vor Schließung, nur für Individualbesucher) Führungen Öffentliche Turnusführungen Preis: EUR 3 / ermäßigt EUR 1,50 zuzüglich zum Eintritt in die Ausstellung

Gruppenführungen Gruppen bis 25 Personen EUR 65 ab 25 Personen pro Teilgruppe EUR 55 Schulklassen EUR 28, VHS-Gruppen EUR 55 zzgl. Eintrittskarte; Dauer: 60 Min. Anmeldung und Beratung: T +49 228 9171-243, F -244 kunstvermittlung@bundeskunsthalle.de

Das im bevorzugten Stadtteil Venusberg gelegene 4 Sterne Hotel ist idealer Ausgangspunkt für Ihren Aufenthalt in Bonn. Elegant, klar, übersichtlich, konzentriert, fokussiert auf das, was wirklich wichtig ist: Ankommen, einchecken, wohl fühlen. www.venusberghotel.de


10  |  Bremen

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INNSIDE Bremen Im futuristischen & einzigartigen Design präsentiert sich das 4 Sterne Hotel direkt an der Weser. Erleben Sie in 162 großzügigen INNSIDE Guestrooms & Suiten ausgefallenes Interieur mit exzellentem Schlafkomfort. Gaumenfreude’ erwartet Sie im Starwalker Restaurant mit Weserterrasse. Die Kunsthalle Bremen sowie die Innenstadt erreichen Sie in nur wenigen Fahrminuten. www.innside.com

prizeotel Das prizeotel BremenCity ist Bremens erstes Budget-Design-Hotel und liegt zentral in unmittelbarer Nähe zum Bremer Hauptbahnhof und der Kunsthalle, in der die Ausstellung von Friedensreich Hundertwasser stattfindet. Das sogenannte Signature-Brand-Hotel wurde vom international renommierten Designer Karim Rashid als Gesamtkonzept umgesetzt. Das prizeotel Bremen-City überzeugt mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. www.prizeotel.com

Das kleine Lokal

Friedensreich Hundertwasser | Detail aus „178 Die politische Gärtnerin“, Melun, April 1954 | Öl auf drei miteinander verbundenen Kistendeckeln aus Holzfaser  168 x 55 cm | Die Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung, Wien

Friedensreich   Hundertwasser:

TOPAZ

Gegen den Strich. Werke 1949 bis 1970  20.10.2012 – 17.2.2013 Friedensreich Hundertwasser (1928– 2000) ist einer der populärsten Künstler des 20. Jahrhunderts, der aber auch oft missverstanden und unterschätzt wird. Die Ausstellung „Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke 1949–1970“ zeigt ihn als anerkanntes Mitglied der internationalen Avantgarde. In den 1950er-Jahren arbeitete der österreichische Künstler in Paris und

Adresse: Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen www.hundertwasser-bremen.de www.kunsthalle-bremen.de Öffnungszeiten Di 10 – 21 Uhr, Mi - So 10 – 18 Uhr Mo geschlossen, 24., 31.12. geschlossen, 25., 26.12. 10 – 18 Uhr, 1.1.2013 13 – 18 Uhr Eintrittspreise Erwachsene EUR 11 / ermäßigt EUR 9 Kinder & Jugendliche 6-21 Jahre EUR 4 Kinder bis 5 Jahre Eintritt frei Familien (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder) EUR 22

stand beispielsweise im Austausch mit Yves Klein, Pierre Soulages und Jean Tinguely. In den 1960er-Jahren vertrat Hundertwasser Österreich auf der Biennale in Venedig und stellte auf der documenta III in Kassel aus. Seine Suche nach neuen leuchtenden Farbwelten und seine Rolle als Vordenker visionärer Kunstformen werden anhand von Manifesten, Kunstaktionen, Plakaten,

Gruppen ab 10 Personen € 9 pro Person Mitglieder des Kunstvereins in Bremen Eintritt frei Kultur-Ticket-Spezial Mit dem Kultur-Ticket-Spezial der Deutschen Bahn für nur EUR 39 der Deutschen Bahn (2.Kl.) und EUR 59 (1.Kl.) p.P. zur Ausstellung und zurück an einem Tag (Begrenzung auf bis zu 300 km zum Zielort Bremen). Weitere Informationen unter www.bahn.de/kultur Audio-Guide individuelle Hörführungen in deutscher Sprache, EUR 3,- , Audio-Guide für alle ab 5, EUR 1,50

Gemälden, Grafiken und Aquarellen vorgestellt. Die Aktion „Die Linie von Hamburg“ wird eigens für diese Ausstellung mit Bazon Brock reinszeniert. Gemeinsam mit Kunststudenten zieht er eine unendliche Linie über 48 Stunden spiralförmig durch einen Raum der Kunsthalle.

Führungen: Öffentliche Führungen Di 18 Uhr, Fr und So 15 Uhr EUR 3 pro Person zzgl. Eintritt Gruppenführungen Führungen für Erwachsene: EUR 70 zzgl. Eintritt Führungen für Kinder oder Schulklassen (60 min.): EUR 45 zzgl. Eintritt Führungen und Workshop (90 min.): EUR 55 zzgl. Eintritt Exklusive Spätführungen: auf Anfrage Information und Anmeldung unter T +49 (0)421-329 08-330 bildung@kunsthalle-bremen.de

Seit 14 Jahren präsentiert Stefan Ladenberger hier im „Kleinen Lokal“ seine eigenen Kreationen mit heimischen Produkten. In diesem gemütlichen Gourmetrestaurant mit 30 Sitzplätzen herrscht entspannte Atmosphäre mit feiner Küche. Die umfangreiche Weinkarte, sowie die kreative Küche locken Gäste aus nah und fern. Besonders beliebt sind die Überraschungsmenüs, die täglich neu zusammengestellt werden. Reservierungen sind empfehlenswert. www.das-kleine-lokal.de

Katalog Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke 1949 bis 1970 250 Seiten, 160 Abbildungen Preis: ca. EUR 29 im Museumsshop der Kunsthalle, erschienen im Hatje Cantz Verlag Hundertwasser Kinderbuch Hundertwasser. Gegen den Strich für alle ab 5. 40 Seiten, ca. 25 farbige Abbildungen Preis: EUR 5 verlegt durch die Kunsthalle Bremen

Das TOPAZ im Zentrum Bremens ist ein bekannter Treffpunkt für Liebhaber der feinen Küche und exquisiter Weine. Eingerichtet in der Tradition französischer GourmetBistros bietet das TOPAZ ein stilvolles Ambiente. Die Speisekarte verspricht wechselnde Gerichte mit frischen saisonalen Zutaten – angeregt durch die asiatische und französische Küche. www.topaz-bremen.de

Bremer Philharmoniker Ein Orchester – viele Saiten! Genießen Sie die Bremer Philharmoniker nicht nur im Philharmonischen Konzert, sondern auch in der Oper, bei 5nachsechs, den Afterwork-Konzerten, im historischen Himmelssaal in der Böttcherstraße oder sogar in der Kunsthalle Bremen zur Hundertwasserausstellung. Die Philharmonie für Bremen bietet ein vielseitiges Konzertvergnügen für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis! www.bremerphilharmoniker.de


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Düsseldorf  |  11

Andreas Gursky Andreas Gursky (*1955) gehört international zu den wichtigsten zeitgenössischen Fotografen. Zu den Charakteristika der Arbeiten Gurskys gehören neben der digitalen Bearbeitung der Farbfotografien und ihrem oft extremen Großformat die besondere Tiefenschärfe seiner Aufnahmen und die perspektivische Ambivalenz seiner Motive. 2012 zeigt das Museum Kunstpalast erstmals und exklusiv die neuesten Arbeiten des Künstlers aus seiner aktuellen Schaffensperiode. Ergänzt werden diese durch eine feine Auswahl von Fotografien der letzten Jahre. 22.9.2012 – 13.1.2013 / Museum Kunstpalast / www.smkp.de

tanzhaus nrw

oben: Paul Klee | Schwarzer Fürst | 1927, 24 (L 4), Ölfarbe und Tempera auf Ölgrundierung auf Leinwand | 33 x 29 cm | Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen | Foto: © Kunstsammlung NRW links: Paul Klee | in seiner Brust | 1937,23 (K 3), Ölfarbe auf Kleistergrundierung auf Papier, mit Leimtupfen auf Karton montiert | 33 x 21 cm | Stiftung Sonja von Ostau | Foto: © Kunstsammlung NRW unten: Paul Klee | Kamel (in rhythm. Baumlandschaft) | 1920 | 43, Ölfarbe und Feder auf Kreidegrundierung auf Gaze auf Karton, rückseitig unvollendete Farbstudie | 48 x 42 cm | Kunstsammlung NordrheinWestfalen | Foto: © Kunstsammlung NRW

Von zeitgenössischer Tanzkunst über MultimediaPerformances bis Performance-Art: In über 200 Bühnenveranstaltungen jährlich präsentiert das tanzhaus nrw im Rahmen von Festivals, Gastspielen, thematischen Reihen und Coproduktionen die internationale Bandbreite des zeitgenössischen Tanzes. Die Highlight-Reihe bietet internationale Gastspiele renommierter zeitgenössischer Choreografen. Die Reihe „Now & Next“ ist Plattform für den choreografischen Nachwuchs. Publikumsgespräche, Offene Proben, Filmdokumentationen und Einführungen vor den Veranstaltungen ergänzen den Spielplan. www.tanzhaus-nrw.de

Jazz Schmiede Die Jazz Schmiede gehört zu den schönsten Konzertsälen Düsseldorfs und besticht ebenso durch ihre gute Akustik, den guten Flügel wie auch das hervorragendem Soundsystem. www.jazz-schmiede.de

Hotel Stage 47 Es ist angerichtet. Nur 500 Meter von der Düsseldorfer Königsallee und vom Hauptbahnhof liegt das STAGE 47 Design-Hotel. Die 27 Suiten und Zimmer sind luxuriös und großzügig gestaltet und nach bekannten Künstlern benannt. Mit den angrenzenden Savoy-Theater und atelier-Kino bieten sich zudem perfekte Synergien. www.stage47.de

100 × Paul Klee Geschichte der Bilder  bis 10.2.2013 Der Ankauf von 88 Werken Paul Klees (1879 –1940) durch das Land NordrheinWestfalen im Jahr 1960 war der Anstoß zur Gründung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Heute zählt die auf 100 Arbeiten angewachsene Klee- Sammlung zu den umfangreichsten Beständen dieses Künstlers in Deutschland und ist ein international bedeutender Anziehungspunkt. Erstmals werden nun im K21 alle Werke gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert: Im Mittelpunkt der Ausstellung steht nicht nur das Schaffen Klees, sondern auch die oft wechselvolle Geschichte dieser Bilder. Der Künstler lehrte seit Anfang der 1930er Jahre an der Düsseldorfer Kunstakademie und emigrierte unter dem Druck der nationalsozialistischen Diktatur Ende 1933 in die Schweiz.

BURNS Art Hotels & Apartments BURNS Art Hotels & Apartments, befinden sich an 3 Standorten in zentraler Innenstadtlage, fußläufig wenige Meter von der KÖ entfernt, im Herzen Düsseldorfs. Die privat geführten, unterschiedlich konzipierten Häuser, mit 95 Zimmer, Suiten und Apartments, erfüllen eine neue Dimension des Wohnens und sich Wohlfühlens. www.hotel-burns.com

Die Gemälde, Zeichnungen und Aquarelle geben einen unvergleichlichen Einblick in das Œuvre dieses höchst vielseitigen Künstlers und vermitteln einen umfassenden Überblick über Klees nahezu unerschöpfliche Kreativität.

Restaurant Fehrenbach Rote Weste, 1938,143 (K 3), Kleisterfarben auf Jute auf Sperrholz, 65 x 43 cm,  Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Foto: © Kunstsammlung NRW

Adresse K21 STÄNDEHAUS, Bel Etage Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen Ständehausstraße 1 40217 Düsseldorf Öffnungszeiten Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa, So und feiertags 11 – 18 Uhr, Mo geschlossen jeden 1. Mittwoch im Monat 10–22 Uhr (KPMG-Kunstabend: ab 18.00 Uhr, Eintritt frei) Eintrittspreise Erwachsene EUR 12 Ermäßigter Eintritt EUR 9,50 Kinder und Jugendliche 6 – 18 Jahre, Schüler mit Schülerausweis EUR 2,50

Vorverkauf über www.kunstsammlung.de Multimedia-Guide Im Eintrittspreis inbegriffen ist die Ausleihe eines Multimedia-Guides für Erwachsene.

Führungen Öffentliche Führungen dienstags, sonntags und feiertags 15.00 – 16.00 Uhr Kinderführungen sonntags 15.00 – 16.30 Uhr Gruppenführungen Buchung von Führungen Tel. 0211. 8381- 204, service@kunstsammlung.de Katalog Museumsausgabe, Nicolai Verlag, ca. 200 Seiten mit ca. 150 Abbildungen, EUR 29 (Bestellung auch unter vertrieb@ kunstsammlung.de)

Ausstellungen Gillian Wearing bis 06.01.2013 Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf 20.02.2013 – 28.07.2013 Alexander Calder – Avantgarde in Bewegung 07.09.2013 – 12.01.2014 Der weiße Abgrund Unendlichkeit – Kandinsky, Malewitsch, Mondrian 05.04.2014 – 10.08.2014 im Rahmen der Quadriennale Düsseldorf

Liebe, Lust und Leidenschaft. Fehrenbach – wo aus Liebe zu gutem Essen und Lust an wertvollen Weinen ein leidenschaftliches Geschmackserlebnis wird. Ein Besuch im Restaurant „Fehrenbach“ entführt Sie aus dem Alltag – hinein in die Welt feiner Gaumenfreuden und edler Weine. Es erwartet Sie ein elegantes, liebevoll gestaltetes Ambiente, eine leidenschaftliche neue deutsche Spitzenküche und ein Team, das Ihnen mit großer Lust jeden Wunsch von den Augen abliest. www.restaurant-fehrenbach.de


12  |  Emden

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Elterngeschichten · der umgekehrte Blick

Künstlerkinder von Runge bis Richter – von Dix bis Picasso 15.9.2012 – 20.1.2013 „Das schönste Bildwerk ist aber doch der Mensch.

Unser Junge ist mordsgesund, das Herz lacht einem“ Was August Macke anlässlich der Geburt seines ersten Sohnes Walter schreibt, spricht wohl den allermeisten Vätern und Müttern aus dem Herzen. Für den Maler August Macke schlägt sich die Begeisterung zudem in einer produktiven Auseinandersetzung mit den eigenen Kindern nieder.

In der Ausstellung zeigt sich die Sicht der Künstler auf das eigene Kind. In einem Projekt für unsere Besucher kehren wir diesen Blick um. Die Kunsthalle lädt herzlich dazu ein, Geschichten, Anekdoten und Berichte der Kinder (ob mittlerweile schon erwachsen oder tatsächlich noch jung) über die eigenen Eltern in einer AudioKabine aufzunehmen. Diese Geschichten werden dann über kleine Lautsprecher in einer künstleri- © Foto: Gerhard Richter schen Installation zu hören sein. Im Verlauf der Ausstellung wächst diese Collage aus Geschichten beständig an. Die Installation wurde während des Projektes Kranstraßenkinder im Emder Stadtteil Klein-Faldern mit Anwohnern zusammen entwickelt.

Audioguide von Kindern für alle Besucher

Das Porträt Walter Macke mit Häschen erfreut seit vielen Jahren die Besucher der Kunsthalle Emden. Nun gesellen sich rund 130 weitere Künstlerkinder-Bildnisse hinzu, die seit dem frühen 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart entstanden sind. Mit „Künstlerkinder“ widmet sich erstmals eine Ausstellung ausschließlich diesem Thema. Bedeutende Künstler der vergangenen 200 Jahre offenbaren ihren persönlichen Blick auf einen sehr privaten und intimen Bereich ihres Lebens. Von repräsentativen Porträts über die sehr persönliche Darstellung eines Neugeborenen bis zur poetischen Übertragung der eigenen Tochter in einen Sternenhimmel vermittelt Künstler kinder unterschiedliche Facetten des Themas in allen Medien, die den über 60 Künstlern zur Verfügung stehen. Mit Leihgaben aus mehr als 70 internationalen Museen und bedeutenden Privatsammlungen gibt Künstlerkinder einen einzig artigen Überblick über ein faszinierendes und berührendes Thema.

Im kostenlosen Audioguide ist eine Zusatzführung abrufbar, in der Kinder aus dem Kindergarten Sankt Michael und der Herrentor-Grundschule aus Emden in eigenen Worten von ihren Eindrücken und Ideen zu verschiedenen Werken erzählen.

Malschule Die Malschule der Kunsthalle Emden ist eine außerschulische freie Bildungsstätte, die sich zur Aufgabe gestellt hat, ergänzend und in Kooperationen zum allgemeinen Bildungsangebot, die Kreativität und Fantasie mit Hilfe von künstlerischen Projekt- und Werkstattangeboten breitenwirksam zu fördern. Die Malschule bietet ihren Teilnehmern und Besuchern zahlreiche Möglichkeiten, persönliche Interessen, Stärken und Potentiale künstlerisch umzusetzen. Von der ästhetischen Früherziehung über die Breiten- bis zur Begabtenförderung steht bei uns die individuelle und ganzheitliche Förderung im Vordergrund. www.kunsthalle-emden.de

Café Henri’s

ganz oben: August Macke | Porträt Walter Macke mit Häschen | 1910, Öl auf Leinwand | Dauerleihgabe aus Privatbesitz, Kunsthalle Emden

Gegenüber der Kunsthalle direkt am malerischen Emder Stadtgraben liegt das Café Henri´s. Neben dem legendären Frühstück können Sie im luftigen Wintergarten, auf der großen Sonnenterrasse oder im gemütlichen Restaurant regionale Fischspezialitäten, frische Salate und leckere Kleinigkeiten genießen. www.henri-s.com

oben: Conrad Felixmüller | Selbstbildnis mit Sohn Titus | 1926, Aquarell | © VG Bild-Kunst, Bonn 2012 | Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloss Gottorf, Schleswig links: Otto Dix | Nelly als Flora | 1940, Mischtechnik auf Holz | © VG Bild-Kunst, Bonn 2012 | Zeppelin Museum Friedrichshafen – Technik und Kunst 

Adresse Kunsthalle in Emden Stiftung Henri und Eske Nannen und Schenkung Otto van de Loo Hinter dem Rahmen 13, 26721 Emden www.kunsthalle-emden.de Öffnungszeiten Di bis Fr 10 bis 17 Uhr Sa, So/Feiertage 11 bis 17 Uhr Jeder erste Di/Monat 10 bis 21 Uhr (Langer Kunstabend), Mo geschlossen 23., 24., 25. und 31.12 geschlossen

Eintrittspreise Erwachsene EUR 8 ermäßigt EUR 6 Jeder 1. Di/Monat (Langer Kunstabend) 17 bis 21 Uhr EUR 4 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre frei Audioguide Deutsch und Niederländisch kostenlos (nach Verfügbarkeit)

Führungen Öffentliche Führung (bis 25 Personen) jeden So 11.30 bis 12.30 Uhr pro Person EUR 3 zzgl. Eintritt Gruppenführungen (bis 25 Personen) 60 Minuten EUR 55 / 90 Minuten EUR 75 zzgl. Eintritt Anmeldung und Information Tel. +49 (0) 49 21 - 95 50 70, marlies. tjaden@kunsthalle-emden.de

Katalog Zur Ausstellung erscheint ein gebundener Katalog mit 216 Seiten. Er enthält Farbabbildungen aller rund 130 Exponate, vier umfassende Essays sowie 25 Werktexte und Texte von Künstlern und Künstlerkindern. Preis an der Museumskasse: 29 €.

Upstalsboom Parkhotel In der Nähe des historischen Stadtwalls präsentiert sich einladend das Upstalsboom Parkhotel. Stilvoll und repräsentativ, gilt es als eine der ersten Adressen Ostfrieslands. Nur zehn Gehminuten von der Innenstadt entfernt, lassen sich von hier aus die kulturellen Highlights bequem entdecken. Nach einem erlebnisreichen Tag verwöhnen Sie der Küchenchef und sein Team im Parkrestaurant mit regionaltypischen und internationalen Leckerbissen. www.upstalsboom.de/parkhotel


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Essen  |  13

Schauspiel Essen Liebende und Hassende, Träumer und Realisten, Abenteurer und Angsthasen – sie alle haben ihre Geschichten. Im Grillo-Theater und den anderen Spielstätten des Schauspiel Essen © Bernadette Grimmenstein werden diese Geschichten erzählt, mal anrührend, mal urkomisch, mal schräg, oft musikalisch, aber immer leidenschaftlich. Freuen Sie sich u. a. auf Goethes „Faust I + II“, die Uraufführungen „Rote Erde“ und „Die Erschaffung der Welt – Das Musical“ oder Joseph Roths „Hiob“. www.theater-essen.de

Aalto-Theater Essen

Franz Marc | Pferd in Landschaft | 1910 | Museum Folkwang, Essen, © Foto: Museum Folkwang 

Im Farbenrausch Munch, Matisse und die Expressionisten 29.9.2012 – 13.1.2013 Das Museum Folkwang widmet einem der spannendsten Kapitel der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts eine einzigartige Ausstellung. Sie stellt erstmals die „Fauves“, die sogenannten Wilden in der französischen Kunst – Henri Matisse, André Derain, Maurice de Vlaminck –, den Norweger Edvard Munch und die jungen deutschen und russischen Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc einander gegenüber. Die Fauves vollzogen eine grundlegende Neuerung, sie definierten in ihren Bildern das Verhältnis zwischen Natur und Kunst neu und ließen den Bildraum aus dem kraftvollen Zusammenwirken der Farben entstehen. Die Künstler in Deutschland verfolgten aufmerksam die neue Malerei in Frankreich und machten sie zum Ausgangspunkt ihrer eigenen revolutionären Entwicklung. Auch Edvard Munch kam hierbei eine zentrale Rolle zu. Mit der Ausstellung führt das Museum Folkwang die Arbeit Karl Ernst Osthaus’ fort, der ab 1906 Werke der Fauves, der Expressionisten und Edvard Munchs zeigte und für die Sammlung erwarb. Diese frühe Förderung durch das Museum mündet jetzt in der Ausstellung „Im Farbenrausch – Munch, Matisse und die Expressionisten“, in der anhand von Schlüsselwerken die besondere Rolle des Fauvismus aufgezeigt wird. Sie erschließt eine für die künstlerische Entwicklung in Frankreich und vor allem Deutschland prägende Epoche neu. Dabei kann das Museum Folkwang wichtige Werke aus der eigenen Sammlung in das Projekt einbringen. Adresse Museum Folkwang Essen Museumsplatz 1 45128 Essen www.folkwang-im-farbenrausch.de Öffnungszeiten Di – So 10 – 20 Uhr Fr 10 – 22.30 Uhr Geöffnet: 3. Oktober, Allerheiligen, 25. und 26. Dezember, Neujahr Geschlossen: Montags, Heiligabend und Silvester geschlossen. Eintrittspreise Normalpreis: EUR 12 Ermäßigt EUR 7 Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren, Schüler und Studierende, Menschen mit Behinderung (ab 70%), Bundesfreiwilligendienstleistende, Menschen mit Sozialhilfebezug Familienkarte Folkwang I EUR 24,50 Zwei Erwachsene mit max. vier Kindern bis max. 18 Jahren Familienkarte Folkwang II***EUR 12,50

Vorverkauf über westticket www.westticket.de Audioguide Deutsch, Englisch, Niederländisch Preis: EUR 4 Führungen Öffentliche Führungen Do, Fr 18 Uhr Sa, So 11 und 15 Uhr Kostenfrei mit Eintrittskarte und Teilnahmesticker, der ab einer Stunde vor Führungsbeginn an der Besucherinformation erhältlich ist. Begrenzte Teilnehmerzahl. Gruppenführungen Buchung von Führungen und Anmeldung von Gruppen Besucherbüro T +49 201 8845 444 F +49 201-88 9145 444 info@museum-folkwang.essen.de

rechts: Herman Max Pechstein | Sitzendes Mädchen / Sitzender weiblicher Akt | 1910 | Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie | © 2012 Pechstein, Hamburg/ Tökendorf, © Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Roman März

Aufregend, spannend, facettenreich – der Spielplan im Aalto-Theater schlägt einen Bogen von den großen Musikdramen bis hin zu modernen Tanzstücken. Die spektakulären Inszenierungen in einem der schönsten Opernhäuser Deutschlands begeistern Jahr für Jahr Besucher aus Nah und Fern. Auf dem Programm stehen u. a. Claude Debussys © Bernadette Grimmenstein „Pelléas und Mélisande“, „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Wagners faszinierendes Bühnenweihfestspiel „Parsifal“. www.theater-essen.de

red dot design museum Das beste Produktdesign, vom Ski über den Herd bis zum Auto, ausgezeichnet von einer internationalen Fachjury: Auf fünf Etagen zeigt das red dot design museum die weltweit größte Ausstellung zeitgenössischen Designs. Sämtliche der rund 2.000 Exponate wurden mit dem renommierten red dot design award prämiert. Im Durchschnitt bestaunen jedes Jahr rund 180.000 Besucher die formschönen und hochinnovativen Exponate. www.red-dot.de/museum

Foto: red dot design museum

Hotel & Restaurant Résidence

oben: Edvard Munch | Sittende akt på sengen | 1902 | Sitzender Akt auf dem Bett | Staatsgalerie Stuttgart, © The Munch Museum / The Munch Ellingsen Group / VG Bild-Kunst, Bonn 2012, © Foto: Staatsgalerie Stuttgart

Eine Oase zum Wohlfühlen ist das kleine Privathotel Résidence, eine Oase zum Genießen das gleichnamige 2-Sterne-Restaurant – eine der Top-Adressen der deutschen Gastronomie.  Mit Liebe, Sorgfalt und Freude am Besten wird in der Résidence alles für die Gäste hergerichtet. Aufmerksamkeit und Service orientieren sich dabei an dem Bild, wie ein Fürst seine Gäste bewirten würde. www.hotel-residence.de

Restaurant Parkhaus Hügel An einem der schönsten Orte des Ruhrgebietes vereinen sich der Charme eines historischen Gebäudes mit innovativer Gastlichkeit. Von Alfred Krupp 1870 als Casino erbaut, befindet sich das Haus nur wenige Schritte von der Villa Hügel, dem prunkvollen Wohnsitz der Familie Krupp, entfernt. Im Restaurant spiegeln die frisch zubereiteten Gerichte die Kreativität und Kochkunst des jungen Küchenchefs Suvad Memovic (vormals rechte Hand von Thomas Bühner im Restaurant La Table) und seiner neu formierten Brigade wider. Der Burger vom Hohenloher Rind (Foto) – ein Beispiel für regionale Klassiker, die hier modern interpretiert werden. Der Genuss des Gastes steht dabei stets im Vordergrund. www.parkhaus-huegel.de


26.9.2012 – 20.1.2013

14  |  Frankfurt

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Frankfurter Positionen – Festival für neue Werke Die 2001 erstmals veranstalteten Frankfurter Positionen verstehen sich als Erfahrungs- und Erkenntnisfeld: In einem etwa zweijährigen Turnus versuchen sie, mit den Mitteln verschiedener Sparten der Künste sowie mit der Vortragsreihe à jour eine Positionsbestimmung zu dem sich vollziehenden gesellschaftlichen Wandel und zu den Veränderungen in der Lebenswelt zu formulieren. Die Frankfurter Positionen initiieren so einen kontinuierlichen kreativen Prozess mit dem Ziel, neue Sichtweisen und soziale Phantasie zu entwickeln. 18.2. – 6.3.2013 / www.frankfurterpositionen.de

Festival Starke Stücke

Ernst Ferdinand Oehme (1797–1855) | Prozession im Nebel, 1828 | Öl auf Leinwand, 81,5 × 105,5 cm | Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Schwarze Romantik.  Von Goya bis Max Ernst 26.9.2012 – 20.1.2013

Vom 26. September 2012 bis 20. Januar 2013 zeigt das Städel Museum die große Sonderausstellung „Schwarze Romantik. Von Goya bis Max Ernst“. Erstmals widmet sich damit eine Ausstellung in Deutschland der dunklen Seite der Romantik und ihrer Fortführung im Symbolismus und Surrealismus. Anhand von mehr als 200 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filmen spürt die umfangreiche Schau im Ausstellungshaus des Museums der Faszination zahlreicher Künstler für das Abgründige, Geheimnisvolle und Böse nach. Aufbauend auf dem eigenen Sammlungsbestand, der mit Werken von Francisco de Goya, Eugène Delacroix, Franz von Stuck oder Max Ernst wichtige Arbeiten zur Thematik versammelt, präsentiert die Sonderausstellung im Städel bedeutende Leihgaben aus international renommierten Samm-

findet ein Mal im Jahr  in der Rhein-Main-Region statt. Eingeladen werden internationale Theaterproduktionen für ein junges Publikum: spannende, berührende und mitreißende, im Wortsinn „starke Stücke“! An mehr als 20 Spielorten in der Region werden ca. 75 Vorstellungen für alle Altersgruppen angeboten. Das umfangreiche Rahmenprogramm bietet mit einer Vielzahl von Diskussionsrunden und Inszenierungsgesprächen Gelegenheit zum Austausch zwischen Künstlern und Publikum, aber auch mit Eltern, Pädagogen und Veranstaltern. 26.2. – 8.3.2013 / www.starke-stuecke.net

Ambiente Frankfurt lungen wie dem Pariser Musée d’Orsay, dem Musée du Louvre, dem Museo del Prado in Madrid oder dem Art Institute of Chicago. In den ausgestellten Werken von Goya, Johann Heinrich Füssli und William Blake sowie Théodore Géricault und Delacroix bis hin zu Caspar David Friedrich zeichnet sich eine romantische Geisteshaltung ab, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ganz Europa erfasste und bis ins 20. Jahrhundert hinein bei Künstlern wie Salvador Dalí, René Magritte oder Paul Klee und Max Ernst ihre unmittelbare Fortsetzung fand. Die Arbeiten erzählen eindringlich von Einsamkeit und Melancholie, von Leidenschaft und Tod, von der Faszination des Grauens und dem Irrationalen der Träume. Die vom Städel Museum konzipierte Ausstellung wird nach ihrer Präsentation in Frankfurt im Pariser Musée d’Orsay zu sehen sein.

Johann Heinrich Füssli (1741–1825) | Der Nachtmahr, 1790/91 | Öl auf Leinwand, 76,5 × 63,6 cm | Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift | © Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift Städel Museum, Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main, www.staedelmuseum.de | Öffnungszeiten: Di, Fr – So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 21 Uhr, Mo geschlossen | Eintritt: Di – Fr EUR 12, ermäßigt EUR 10, Familienkarte, EUR 20, Sonn- und Feirtage Eur 14, ermäßigt EUR 12, Familienkarte EUR 24; freier Eintritt für Kinder bis zu 12 Jahren | Audiotour (gesprochen von Hanna Schygulla) deutsch/englisch EUR 4 | Katalog­deutsch EUR 34,90, Englisch EUR 45,00, erschienen im ­Hatje Cantz Verlag­| Hörbuch­deutsch / englisch EUR 16,80 erschienen im Hatje Cantz Verlag­ | Begleitheft­deutsch 7,50 Euro Kommende Ausstellungen Schönheit und Revolution. Klassizismus 1770 – 1820, 20.2. – 26.5.2013, Albrecht Dürer, 23.10.2013 – 2.2.2014

The Forsythe Company 8., 9., 10., 11., 14., 15., 16., 17. November, 19:30 Uhr Nach Vorstellungen im September in Dresden und einem Gastspiel im Oktober in Melbourne werden die Forsythe Tänzer ab 8. November wieder in Frankfurt am Main zu sehen sein. Gezeigt wird im Frankfurt LAB die Frankfurtpremiere der Choreografie »Study # 1«, die Forsythe auf einer Gastspielreise im April diesen Jahres mit seiner Company im Teatro Grande in Brescia kreierte und dort mit großem Erfolg uraufführte. Die Musik stammt von Thom Willems. Weitere Vorstellungen von »Study # 1« stehen vom 9.-11. und 14.-17. November auf dem Spielplan. Die Vorstellungen beginnen bereits um 19:30 Uhr!! Puccinis Oper ›Madama Butterfly‹, bei ihrer La Scala Premiere verspottet für

Study # 1 | Eine Choreografie von William Forsythe mit Musik von Thom Willems | Photos and Copyright: Umberto Favretto 

Frankfurt am Main, Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main, www.theforsythecompany.com | Eintrittspreise Fr + Sa EUR 32 So – Do EUR 27 ermäßigt jeweils 50 % Alle Preise zzgl. 12,5 % Vorverkaufsgebühr (inkl. Mwst.), ausgenommen ist die

Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH | Frühbucherrabatt 10 % bis 4 Wochen vor der ersten Vorstellung einer Serie | The Forsythe Company Card 25 % Vergünstigung für alle Vorstellungen | Tickets Vorverkaufskasse der Städtischen Bühnen

das entlarvte Stützen auf Motive aus seinen anderen Werken, wurde leicht geändert und mit großem Beifall bei der anschließenden Premiere im Teatro Grande in Brescia gefeiert. Durch das Entstehen von »Study # 1« im selben Theater hat Forsythe sowohl über die Relevanz des Veranstaltungsortes als auch den zufälligen Parallelen zwischen Puccinis Oper und seinen eigenen Werken reflektiert. Die daraus resultierende Wieder-Präsentation von unterschiedlichsten Elementen aus Forsythes Repertoire, ermöglicht dem choreografischen Material, innerhalb von Kontexten, die gleichzeitig fremd und vertraut sind, neuen Anklang zu finden.

Frankfurt GmbH am Willly­Brandt­Platz und an den üblichen Vorverkaufsstellen Telefonischer Kartenvorverkauf Callcenter der Städtischen Bühnen Frankfurt GmbH + 49 (0) 69 21 24 94 94 Online www.eventim. de Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

ist die größte Frühjahrs-Konsumgütermesse der Welt. Im Februar wird die Ambiente wieder zum Nabel der Konsumwelt. Rund 100 verschiedene Nationalitäten auf Aussteller- und Besucherseite machen die Ambiente zu einer Reise um den ganzen Globus in fünf Tagen. Die stärksten Ideen, die attraktivsten Impulse, die aufregendsten Neuheiten. Als weltweit bedeutendstes Ereignis der Konsumgüterbranche bringt die Ambiente den Markt in Bewegung – und Ihr Geschäft ganz nach oben. Nur hier in den Bereichen Dining, Giving und Living treffen Sie auf so viele internationale Aussteller, die Ihnen alle Produkte und die aktuellen Trends präsentieren. 15. – 19.2.2012 / www.ambiente.messefrankfurt.com

Deutsches Filmmuseum Das Deutsche Filminstitut – DIF und sein seit 2006 untergliedertes Filmmuseum vermitteln der Öffentlichkeit seit jeher Filmkultur in all ihren Facetten. In FrankfurtRödelheim und Wiesbaden bewahren zahlreiche mit der Fusion zusammengelegte Archive (Filme, Plakate, Bilder etc.) die Schätze der Filmkultur, während die Ausstellungen und das hauseigene Kino die siebte Kunst für große und kleine BesucherInnen am Schaumainkai direkt erfahrbar und verständlich machen. www.deutsches-filmmuseum.de

© Deutsche Filminstitut – DIF / Deutsche Filmmuseum, Frankfurt am Main

Erlebnis Einkaufen Mit ihrem einzigartigen Branchenmix inmitten extravaganter Architektur ist MyZeil die modernste Einkaufs- und Erlebniswelt zwischen Rhein und Main. Ob Geschäfte oder Restaurants, Fitness- oder Freizeitangebote: Das Shoppingcenter in der Frankfurter Innenstadt präsentiert sich ebenso hochwertig wie vielseitig. Auf Tausenden von Quadratmetern und mehreren Ebenen finden anspruchsvolle Kunden nationale und internationale Hersteller, die in der Mainmetropole lediglich hier mit einem Store vertreten sind. www.myzeil.de


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Frankfurt  |  15

25hours Frankfurt The Goldman Das 25hours Hotel The Goldman ist sowohl Treffpunkt für stilbewusste Großstadtindianer der Mainmetropole, als auch Homebase für junge und junggebliebene Kulturmenschen mit einem Anspruch an Individualität. In einer Stadt, die zu Unrecht für ihre Farblosigkeit verschrien ist, setzt das 25hours Hotel The Goldman bewusst ein Gegengewicht und repräsentiert die Vielfältigkeit und Individualität des Ostends. Werte wie Multifunktionalität, Wohlbefinden und Freude an Ästhetik stehen im Zentrum vom 25hours Hotel The Goldman. www.25hours-hotels.com

25hours Hotel Frankfurt by Levi’s

Gustave Caillebotte

Keine Naht verläuft zufällig, kein Objekt ist beliebig platziert und dennoch ist das Haus entspannt und nie tierisch ernst. Im Zentrum steht immer das Spiel mit hochwertigen Materialien. Weiche Stoffe treffen auf raues Leder und glänzendes Kupfer. Die Amerikanische Kulturgeschichte verschmilzt mit der Frankfurter City. Der Hotelname mit dem Zusatz „tailored by Levi‘s®“ ist Zeichen der Partnerschaft zwischen 25hours und Levi‘s® und verweist auf die Inspiration und Unterstützung im Gestaltungsprozess. Neben original Materialien und historischen Werbemitteln, stammt natürlich auch die bekannt-entspannte Arbeitsbekleidung der Mitarbeitenden aus dem Hause Levi‘s®. www.25hours-hotels.com

Ein Impressionist und die Fotografie

Restaurant Emma Metzler

Gustave Caillebotte | Parkettschleifer, 1875 | Musée d‘Orsay, Paris | Geschenk der Erben von Gustave Caillebotte, 1894 | Foto © bpk | RMN | Hervé Lewandowski

18.10.2012 – 20.1.2013 Während in Deutschland die Auseinandersetzung mit dem französischen Maler gerade erst ihren Anfang nimmt, zählt er in Frankreich, Großbritannien und in den Vereinigten Staaten zu den Stars des Impressionismus: Gustave Caillebotte. Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT widmet diesem herausragenden Künstler eine umfangreiche Schau mit zahlreichen Gemälden, Pastellen und Zeichnungen. Gustave Caillebotte war zeitlebens eher als Mäzen, Sammler und Freund berühmter Impressionisten wie Auguste Renoir oder Claude Monet bekannt. Als Maler hingegen erfuhr er lange Zeit nur gerin-

ge Aufmerksamkeit. Zu Unrecht, denn als Künstler hat er maßgeblich die Kunstgeschichte bereichert. Caillebottes Œuvre eröffnet neue und grundlegende Zugänge zur Malerei des Impressionismus: Seine radikalen, sehr modern und fotografisch anmutenden Darstellungen erschließen auf außergewöhnliche Weise den engen Zusammenhang zwischen Fotografie und Malerei in der Herausbildung eines neuen Sehens. Viele Werke Caillebottes nehmen vor allem durch die besondere Perspektive ihrer Bildausschnitte sowie die Thematisierung von Bewegung und Abstraktion einen fotografischen Blick vorweg, der

sich in diesem Medium erst später herausbildet. Die Ausstellung in der SCHIRN umfasst deshalb auch bedeutende fotografische Positionen des ausgehenden 19. sowie des beginnenden 20. Jahrhunderts und zeigt so Caillebottes Vorreiterrolle. Mit seinen Darstellungen des neuen Paris, Landschaften, Stillleben, Porträts und Interieurs zählt Gustave Caillebotte zu den herausragenden Künstlern des französischen Impressionismus. Entdecken auch Sie den Meister des impressionistischen Bildes – diesen Herbst in der SCHIRN.

Aufgestiegen! Im puristischen Museumslokal mit dem schönen Park steht das Terroir im Mittelpunkt, bei Weinen wie Speisen. Küchenchef Uwe Weber lässt gigantische Portionen auftragen. Kalbsbriesperlen und Entenleber verbindet intensive Jus, abgerundet durch dezent säuerliche Rhabarberstücke. Hauchdünne Bratkartoffeln fügt er mit Auberginenpüree zum Veggie-Türmchen, dem konfierte Kirschtomaten fruchtig-frischen Pep verleihen. Vor allem Fleisch ist Webers Stärke, was er bei Kotelett und karamellisiertem Bauch von Spanferkel vortrefflich beweist. Auf der Weinkarte viele Trouvaillen aus Deutschland und Frankreich. Terrasse zum Museumspark. www.emma-metzler.com

Literaturhaus Frankfurt Das Literaturhaus Frankfurt ist ein lebendiger Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit den Literaturen, Künsten, Medien und Wissenschaften unserer Gegenwart. Neben der Autorenlesung veranstaltet das Literaturhaus Diskussionsrunden, Symposien und Tagungen. Auf dem Programm des Jungen Literaturhauses stehen Bilderbuchkinos, Bastelworkshops, Schüler-Lesungen sowie Schreibwerkstätten für Jugendliche. Im Jahr 2005 wurde das Literaturhaus Frankfurt für seine Aktivitäten und seine Bedeutung für das kulturelle Leben in der Stadt Frankfurt mit dem „Binding-Kulturpreis“ geehrt www.literaturhaus-frankfurt.de

Gustave Caillebotte | Pont de l’Europe, 1876 | Association des Amis du Petit Palais, Genève | Foto © Rheinisches Bildarchiv Köln, Michael Albers

Adresse SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT Römerberg 60311 Frankfurt www.schirn.de ONLINE-MAGAZIN www.schirn-magazin.de Öffnungszeiten Di, Fr – So 10 – 19 Uhr Mi, Do 10 – 22 Uhr Eintrittspreise Normalpreis EUR 10, Ermäßigt EUR 8, Familienticket EUR 20, Kinder unter 8 Jahren frei

Gustave Caillebotte | Die Yerres bei Regen, 1875 | Indiana University Art Museum, Gift of Mrs. Nicholas H. Noyes, Foto © Michael Cavanagh and Kevin Montague

Vorverkauf Tickets Online www.schirn.de

Kinderstunden am Sonntag 11 Uhr und 15 Uhr

Kombiticket mit der Ausstellung „Privat“ Normalpreis EUR 15 Ermäßigt EUR 11 Kinder unter 8 Jahren frei

Gruppenführungen EUR 100 in deutscher Sprache EUR 120 fremdsprachig

Audioguide EUR 3 Führungen Öffentliche Führungen Dienstag 17 Uhr, Mittwoch 11 Uhr, Donnerstag 19 Uhr, Freitag 11 Uhr, Samstag 17 Uhr, Sonntag 15 Uhr,

Reisegruppen mit eigenem Führer EUR 30 Lizenzgebühr zzgl. Regulärer Eintritt (ab 20 Personen ermäßigten Eintritt) Information und Buchung Tel 069.29 98 82-112 fuehrungen@schirn.de

Weitere Ausstellungen Privat 1.11.2012 – 3.2.2013 Yoko Ono – Half a wind show 15.2. – 12.5.2013 Letzte Bilder. Von Manet bis Kippenberger 1.3. – 2.6.2013 GLAM! The performance of style 13.6. – 22.9.2013 Philip Lorca Dicorcia 20.6. – 8.9.2013 Géricault. Bilder auf Leben und Tod 17.10.2013 – 26.1.2014 Philip Guston. Bilder der 1970er Jahre 6.11.2013 – 2.2.2014

Mousonturm Das Künstlerhaus Mousonturm hat die Aufgabe, die Entwicklung und Produktion der performativen Künste in zeitgemäßem Rahmen zu fördern, zu ermöglichen und zu begleiten. Das Programm zeigt aktuelle Arbeiten freier Künstler und Kollektive aus den Bereichen Tanz, Theater und Performance sowie ausgewählte Positionen der Bildenden Kunst und der Musik. Inhaltliche Schwerpunkte setzen sie im Kontext gesellschaftlicher Diskurse und konzentrieren regionale und internationale Performanceund Tanzprojekte in thematischen Reihen und Festivals. www.mousonturm.de


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Weitere Ausstellungen auf der Kunstmeile Museum für Kunst und Gewerbe Pixar. 25 Years of Animation 27.1. – 12.5.2013 Abenteuerlustige Spielzeugfiguren, quicklebendige Rennautos und eine Ratte als Chefkoch – Die Ausstellung PIXAR.  25 Years of Animation im MKG ermöglicht einen Einblick in den spannenden Entstehungsprozess des Animationsfilms und Ricky Nierva | Dory, Nemo und Bruce in „Finzeigt wie die Macher det Nemo“ | Correction fluid, ink an Marker on photocopy | © Disney / Pixar die Helden aus Toy Story,  Findet Nemo,  Ratatouille, Cars oder Merida – Legende der Highlands entwickeln und zum Leben erwecken. Zwar spielen Computer beim Animationsfilm eine tragende Rolle, ohne die individuellen künstlerischen Fähigkeiten des Kreativ-Teams wären die Filme jedoch nicht denkbar. Über 500 Exponate geben einen  Einblick in den Schaffensprozess der Filmemacher.

Giacometti

Der Kunstverein Norbert Schwontkowski 26.1. – 14.4.2013

auf der Kunstmeile Hamburg Auf der Kunstmeile Hamburg widmen sich in einer einzigartigen Kooperation im Frühjahr 2013 gleich zwei große Ausstellungen dem Ausnahmekünstler Alberto Giacometti. Die Hamburger Kunsthalle zeigt in Giacometti. Die Spielfelder erstmals, wie wegweisend das kaum bekannte surrealistische Frühwerk für Giacomettis gesamtes Œuvre ist. Die Ausstellung Alberto Giacometti. Begegnungen im Bucerius Kunst Forum widmet sich dem Porträtschaffen Giacomettis von den Anfängen bis zu seinen anonymen Portraits und den überlängten schlanken Skulpturen, die bis heute als die Essenz seines Schaffens gelten.

tre und Simone de Beauvoir führen den kreativen Prozess vor Augen. Das Gewebe menschlicher Verbindungen regte ihn zu immer neuer Auseinandersetzung mit Antlitz und Gestalt des Gegenübers an. So kam er nach surrealistischen Anfängen der Philosophie des Existentialismus nahe und übertrug diese auch in seine anonymen Portraits, darunter die überlängten schlanken Skulpturen – die Essenz seines Schaffens. Bedeutende, bisher kaum gezeigte Leihgaben aus der Familie des Künstlers ermöglichen einen neuen Zugang zu Giacomettis Werk. Weitere Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen kommen aus deutschen und internationalen Museen sowie Privatsammlungen.

Alberto Giacometti. Begegnungen

Giacometti. Die Spielfelder

26.1. – 20.5.2013, Bucerius Kunst Forum

25.1 – 19.5.2013, Hamburger Kunsthalle

Die Ausstellung im Bucerius Kunst Forum widmet sich erstmals umfassend Giacomettis Portraitkunst. Sie durchzieht sein gesamtes Werk und zeigt seine Persönlichkeit und künstlerische Weltauffassung wie kein anderer Bereich seines Schaffens. Die über lange Jahre entstandenen Bildnisse seiner Familie und die Portraits von Künstlern und Philosophen seines Pariser Freundeskreises um Jean-Paul Sar-

Giacometti. Die Spielfelder  zeigt erstmals, wie wegweisend das kaum bekannte surrealistische Frühwerk des Ausnahmekünstlers für sein Œuvre ist: In der neuartigen horizontalen Ausrichtung der fragilen Unikate entwickelt Giacometti die Idee der „Skulptur als Platz“. Werk und Sockel, Präsentiertes und Präsentationsform fallen ineinander. Entscheidend wird die Positionierung der einzelnen,

geheimnisvoll auf Eros, Tod und Erinnerung anspielenden Elemente – wie auf einer Spielfläche. Die groß angelegte Schau mit Werken aus 40 Jahren legt offen, dass die „Spielbrettskulpturen“ als Modelle auf riesige Platzgestaltungen verweisen, in die der Künstler auch den Besucher einbezog. Giacometti selbst umgab sich über Jahrzehnte mit vergrößerten „Spielelementen“ in seinem winzigen Atelier. Dieser zu recht zum  Mythos gewordene Arbeitsraum wird in seiner räumlichen Gedrängtheit und zugleich ideelen Bedeutung in der Ausstellung erstmals erlebbar. Seine  berühmten Sammelskulpturen der Nachkriegszeit zeigen, wie weitgehend er die Idee der Plätze in der nun typisch überlängten Formensprache immer wieder aufnimmt. Überlebensgroße Skulpturen, die Giacometti 1960 für den Vorplatz einer Bank in Manhattan entwarf, bilden schließlich im Œuvre wie in der Ausstellung den Höhepunkt der Suche nach einer idealen Platzgestaltung zwischen Kunst und Leben. Eine Vielzahl bisher selten gereister Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Photos aus internationalen Museen sowie unbekannteren Privatsammlungen offenbart die Spannweite und die Bedeutung von Giacomettis Kunst bis heute.

Norbert Schwontkowski (*1949,  in Bremen und Berlin) sucht in seinen Zeichnungen und Malereien nicht den Weg der abstrakten Anschauung, sondern lässt aus dem geschaffenen Bildfundament Objekte und Figuren heraustreten. Er erweist sich auf jeder noch so kleinen Leinwand als großer Erzähler. Es geht um die Schwächen und den Übermut der  Menschen, um  Unzuläng- Norbert Schwontkowski | BAR 11, 2009 | Courtesy: Contemporary Fine Arts, Berlin lichkeit und gelähmtes Dasein, aber oft auch um kleine Momente der Bewegung und des Glücks. Schwontkowskis Arbeiten führen die  Durchlässigkeit der Grenzen zwischen  Fantasie und Wirklichkeit, zwischen  Vergangenem und Gegenwärtigem vor. Der Betrachter wird aufgefordert, seine eigenen Erfahrungen und Erinnerungen zu aktivieren.

Deichtorhallen Hans Peter Feldmann 1.3. – 2.6.2013 Halle Für Aktuelle Kunst Hans-Peter Feldmann (geboren 1941 in Düsseldorf) wurde in den frühen 1970er-Jahren mit umfangreichen Fotoserien bekannt, die Bildern des Alltags die Tür öffneten. Mittlerweile zählt er zu den großen deutschen Künstlern, die einen spürbaren Einfluss auf die nachfolgende Künstlergeneration haben. Die Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg ist den zentralen Serien und Hans-Peter Feldmann | „David“ in Köln | Installationen, Skulp- © VG BILD KUNST turen und Bildern Feldmanns aus über vier Jahrzehnten gewidmet. Darunter Serien und Installationen, die Feldmanns wunderbare Fähigkeit zeigen, so humorvoll wie intellektuell den Trubel des Lebens in seinen Werken einzufangen.

Kunstmeilenpass (EUR 29/EUR 15) Gordon Parks: Alberto Giacometti, 1951, The Gordon Parks Foundation, © Giacometti estate (Fondation Giacometti, Paris et ADAGP, Paris) 2012

Jacques-André Boiffard: Alberto Giacometti, 1931, © Jacques-André Boiffard / Sammlung der Fotostiftung Schweiz, © Giacometti Estate (Fondation Giacometti, Paris 2012)

Die fünf Institutionen der Kunstmeile Hamburg bieten mit dem Kunstmeilenpass eine gemeinsame Eintrittskarte an. Sie ist ein Jahr lang für jeweils einen Besuch in allen Häusern gültig und kostet EUR 29, ermäßigt EUR 15. Weitere Informationen unter www.kunstmeile-hamburg.de


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Lechner Museum Das Lebenswerk Alf Lechners, einer der bedeutendsten Stahlbildhauer des 20. Jahrhunderts, wird hier in einer ständigen Ausstellung präsentiert. Durch einen Wechsel der Exponate werden immer neue Facetten, Perspektiven und Aspekte der Werke Lechners zu sehen sein. Neben den vielfältigen plastischen Arbeiten werden auch Zeichnungen ausgestellt. Zusätzlich finden Ausstellungen weiterer international anerkannter Künstler statt. www.lechner-museum.de

Theater Ingolstadt Das Theater Ingolstadt als Kunst- und Kommunikationszentrum für die Stadt und die Öffnung für internationale Theatersprachen beschreiben die programmatische Spannweite. Kooperationen mit den Institutionen der Stadt und mit nationalen und internationalen Künstlern bereichern den eigenen Blickwinkel. Ein Schwerpunkt liegt auf der zeitgenössischen Dramatik, die Sparte »Junges Theater« und »Junge Oper« . www.theater.ingolstadt.de

© Museum für Konkrete Kunst

Museum für Konkrete Kunst Das Museum für Konkrete Kunst (MKK) wurde 1992 gegründet. Es widmet sich der Konkreten und konstruktiven Kunst sowie dem Design des 20. Jahrhunderts. In den zwanzig Jahren seines Bestehens hat sich die Sammlung des Museums erheblich vergrößert und gehört heute zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Um dem gewachsenen Sammlungsbestand gerecht zu werden und zukünftig bessere Bedingungen für Ausstellungen bieten zu können, plant die Stadt Ingolstadt den Bau eines neuen Museums, das 2016 eröffnet wird und mit rund 2.000 qm Ausstellungsfläche fast dreimal so groß wie das derzeitige Haus wird.

Neben seiner ständigen Sammlung zeigt das MKK, das in einem ehemaligen Kasernengebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht ist, Wechselausstellungen zur Konkreten Kunst und zum Design. Neben monographischen Ausstellungen, die zentrale Vertreter der Kunstrichtung vorstellen, bestimmen große Themenausstellungen den Charakter des Hauses. Eng mit dem Museum verbunden ist die Stiftung für Konkrete Kunst und Design Ingolstadt, die 2007 gegründet wurde und Künstlernachlässe- und vorlässe aufnimmt. Sie präsentiert regelmäßig Werke aus ihrem Bestand im Museum

Audi Sommerkonzerte

und stellt ihre Sammlung auch für Ausstellungen anderer Häuser im In- und Ausland zur Verfügung. Die Konkrete Kunst ist ein Kind der Moderne, die eine radikale Absage an alle hergebrachten künstlerischen Ausdrucksformen bedeutete. Auch die Konkreten Künstler wollten sich von jeder Tradition lösen und zu einer neuen Kunst gelangen, die keinerlei Bezug zur außerkünstlerischen Wirklichkeit und zur traditionellen Malerei besitzt. Neben die Welt der Natur sollte eine reine, selbständige Kunstwelt treten, die universal verständlich ist.

Timm Ulrichs: Bild-Erfinder – Bilder-Finder 2.12.2012 – 17.2.2013

o.T. (Hommage à Mondrian III, Serielle Formation), 1974 | Postkarten 50 x 59 cm

Die Stiftung für Konkrete Kunst und Design zeigt einen umfassenden Überblick über das Schaffen von Timm Ulrichs (geb. 1940 in Berlin). Sein Werk zeigt eine beeindruckende Spannbreite von performativen und multimedialen Arbeiten über Druckgrafik, Skulpturen und Installationen bis hin zu sprachlichen Werken. Die

„Kritik der reinen Vernunft – Kritik der praktischen Vernunft“| 1977/85 weiß lackierter Holz-Tisch | 75 x 75 x 50 cm | mit Reclam-Taschenbüchern von Immanuel Kants „Kritik der reinen Vernunft“ (1781) und „Kritik der praktischen Vernunft“ (1788), 3, 4 bzw. 1,2 x 9,6 x 15,2 cm | auf grauem Sockel | 5,5 x 140,8 x 80 cm | Auflage: 3 betitelte und signierte Exemplare

Tautologien und doppeldeutigen Anspielungen in Bild und Text sprühen vor Witz und hintergründiger Komik. Angeregt wurde Ulrichs durch die Idee des gattungsübergreifenden Schaffens der Avantgarde der klassischen Moderne und deren revolutionärer Kunstauffassung. Ulrichs, der sich selbst als Totalkünstler und als das „Erste lebende Kunstwerk“ bezeichnet, weitete den Kunstbegriff auf seine eigene Person und letztlich auf nahezu alle seine Aktivitäten aus. In Ingolstadt werden unter dem Titel „Bild-Erfinder – BilderFinder“ Arbeiten zu sehen sein, die bisher noch nie oder sehr lange nicht mehr gezeigt und publiziert wurden. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der zahlreiche bisher unbekannte Werke aus verschiedenen Schaffensphasen vorstellt. Adresse Museum für Konkrete Kunst Tränktorstr. 6-8, 85049 Ingolstadt Telefon +49 841 3051871 www.mkk-ingolstadt.de Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr

Eintrittspreise Erwachsene EUR 3, ermäßigt EUR 1,50 Kinder bis 16 Jahre frei Führungen siehe www.words.mkki.de/termine/ Informationen und Buchung unter Tel. (+49) 841 3051871 mkk@ingolstadt.de

Seit 1990 veranstaltet Audi ein eigenes Klassikfestival. Künstler von Weltrang begeistern jeden Juli die Klassikfans in Ingolstadt. Mit klangvollen Namen wie Anne-Sophie Mutter, Sir Simon Rattle, den Wiener Philharmonikern oder Juan Diego Flórez haben die Sommerkonzerte seit ihrer Gründung über eine Viertelmillion Besucher in die Konzertsäle gelockt. Neben den Stars der Klassik sind vielversprechende Talente zu hören, wie etwa seit 2008 bei den Konzerten der Audi Jugendchorakademie. Juli 2013 / www.audi.de/de/brand/de/sommerkonzerte

Ingolstädter Kabaretttage Zum 29. Mal lädt die Förderband Musikinitiative e.V. zum Kabarettfestival nach Ingolstadt. Wieder gibt es altbekannte Künstler mit neuen Programmen, Ingolstadtpremieren, Vorpremieren oder Wiederholungen von Publikumsrennern zu bestaunen. Verschiedene Programme werden mit einer geballten Ladung Kabarett und Comedy Ingolstadt wieder für zwei Monate humorvoll unterhalten. 2.2. – 29.4.2013 / http://www.kabaretttageingolstadt.de/

Ingolstadt Village Im Luxus Outlet Ingolstadt Village erwartet sie eine spannende Mischung aus angesagten Designer-Marken, die ganzjährig bis zu 60% gegenüber der ehemaligen unverbindlichen Preiseempfehlung reduziert sind. Zu den über 110 Boutiquen gehören führende Marken wie Bogner, MCM, 7 For All Mankind, Bally, Closed, Coccinelle, Luisa Cerano, Escada, Wolford. Aufgrund der Nähe zu Österreich und der Schweiz, finden sie auf den Skisport spezialisierte Marken wie The North Face, Peak Performance und Helly Hansen. www.ingolstadtvillage.com

tongewölbe t25 Der Projektraum für zeitgenössische Kunst, die Galerie tongewölbe t25 in der Theresienstraße, präsentiert bis ztum 2. März 2013 die Ausstellung >>Eva Kotatkova – Internal Machine<<. Die tschechische Künstlerin befasst sich in ihrer auf Zeichnung, Skulptur und Performance basierenden Arbeitsweise analytisch mit Möglichkeitsformen von Wahrnehmung. 30.9.2012 – 2.3.2013 | Öffnungszeiten Samstag 16 – 18 Uhr | www.slg-wittmann.de


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Händelfestspiele Im Mittelpunkt der Händel-Festspiele 2013 steht das Oratorium »Der Sieg von Zeit und Wahrheit.« Wir zeigen es szenisch, kombiniert mit einer modernen Fortsetzung, bei der Schönheit und Trug über die Moral triumphieren. Eine Reihe attraktiver Konzerte komplettiert das Programm, darunter die 1. Fassung des Oratoriums Esther und die Wiederaufnahme von Alessandro. Vorverkauf läuft! www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/haendel-festspiele/

ARTandPRESS Kunst. Wahrheit. Wirklichkeit. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Medium Zeitung Material und Gegenstand der Kunst. Ob als Werkzeug der Aufklärung oder als Instrument der Manipulation – KünstlerInnen bedienen sich dieses Mediums auf vielfältige Weise mit jeweils unterschiedlicher Motivation und Bedeutungszumessung. Die Ausstellung „ARTandPRESS. Kunst. Wahrheit. Wi r k l i c h k e i t . “ präsentiert rund 50 künstlerische Positionen und zeigt die Vernetzung von Journalismus und Kunst und wie KünstlerInnen jene Medien für ihre kreative Produktion nutzen. 15.09.2012–10.03.2013 www.zkm.de

Camille Corot, Der kleine Ort Chaville, in der Nähe von Ville - d´Array

Camille Corot Natur und Traum 29.9.2012 – 6.1.2013 Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe stellt erstmals in Deutschland das Werk des französischen Künstlers Camille Corot (1796 – 1875) vor. Rund 180 Gemälde, Zeichnungen und druckgrafische Arbeiten geben einen Überblick über die Vielfalt seines Schaffens – von lichthaltigen Freilichtstudien zu lyrischen Landschaften und großformatigen Dekorationen, von empfindsamen Porträts zu rätselvollen Fantasiefiguren. Neben Werken aus

dem eigenen Sammlungsbestand sind über 170 internationale Leihgaben u.a. aus dem Louvre, dem Metropolitan Museum in New York, den Uffizien in Florenz und der National Gallery in London zu sehen.   Mit der Corot-Ausstellung richtet die Kunsthalle den Fokus auf eine Künstlerpersönlichkeit, die sich den gängigen Vorstellungen – Traditionalist oder

Avantgardist – entzieht. Seine frühen Ölstudien im Freien deuten auf seine klassizistische Ausbildung hin, die sich an der historischen Landschaftsauffassung des 17. Jahrhunderts orientierte. Innerhalb der zeitgenössischen Strömungen von Klassizismus, Romantik und Realismus entwickelte Corot eine eigenständige Bildsprache, die wegweisend für nachfolgende Künstlergenerationen werden sollte.

EUNIQUE 2013 Internationale Messe für Angewandte Kunst & Design! Die EUNIQUE vereint Stil, Lebenskunst und Individualität und bietet die Gelegenheit, in einem außergewöhnlichen Ambiente Unikate und Kleinserien einem fachkundigen Publikum stilvoll zu präsentieren. 7.-9.6.2013 Messe Karlsruhe www.eunique.eu

Künstlerin: Anne Selby, Bildquelle: Fashion Accessoires

art KARLSRUHE 2013 Mit Leidenschaft für die Kunst. Die art KARLSRUHE feiert 2013 ihr 10-jähriges Bestehen. Dieser ganz besondere Kunstmarkt hat sich in der Zeit erfolgreich seinen Platz in den internationalen Messekalendern erarbeitet. Ob Malerei oder Bildhauerei, ob Zeichnung, Druckgrafik, Multiples oder Fotografie: auf 35.000 qm Ausstellungsfläche entsteht eine klar strukturierte, architektonisch anmutende „Kunstlandschaft“, die zu intensivem Sehen, konzentrierter Auseinandersetzung und entspanntem Einkauf einlädt. 200 One-Artist-Shows, 20 Skulpturenplätze und viele Ruhezonen verschaffen Ihnen Übersicht und Muße auf Ihrem Weg durch die Hallen und auf dem Weg vom Sehen zum Sammeln. www.art-karlsruhe.de

Restaurant Künstlerkneipe Camille Corot, Die Ruhe

„Camille Corot. Natur und Traum“ – 29.9.2012-6.1.2013 Adresse Staatliche Kunsthalle Karlsruhe Hans-Thoma-Straße 2-6 76133 Karlsruhe www.kunsthalle-karlsruhe.de

Eintrittspreise (Kombiticket mit ständiger Sammlung) Normalpreis EUR 10, ermäßigt EUR 8, Schüler EUR 2, Familien EUR 20 Junge Kunsthalle: Eintritt frei!

Öffnungszeiten Di, Mi, Fr 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr Sa, So, Fei 11-18 Uhr 24. und 31.12.2012 geschlossen 1.1.2013 13-18 Uhr

Vorverkauf über www.regiondo.de Audioguide EUR 4 Öffentliche Führungen Sa, So 15 Uhr

Führungen Besucherservice Corot Telefon 0721 / 926 2696, corot@ kunsthalle-karlsruhe.de Beratung und Anmeldung (Führungen, Gruppen, Kurse) Mo-Do 14-17 Uhr, Fr 14-16 Uhr Telefon 0721 / 926 3370, muse@ kunsthalle-karlsruhe.de Katalog: EUR 45 Reisearrangements www.karlsruhe-tourismus.de

Weitere Ausstellungen Leiko Ikemura - i-migration 9.3. – 16.6.2013 Grünewalds Kreuztragung - Stand der Restaurierung / Grafikzyklen zur Passion 23.3. – 14.4.2013 Unter vier Augen. Sprachen des Porträts 13.7. – 8.9.2013 Edgar Degas 28.9.2013 – 6.1.2014

Das Restaurant Künstlerkneipe im Ortsteil Daxlanden ist ein gastronomisches Kleinod in Karlsruhe. Kunst und Kochen. Tradition und Moderne. Lebendige Geschichte vereint mit hoher Kochkunst in originalgetreuen, denkmalgeschützten Gaststuben. Gemälde, Zeichnungen und Keramiken Karlsruher Künstler, knarrende Holzdielen und heimelige Sitzecken. Charme und Geborgenheit des 19. Jahrhunderts begleiten unaufgeregt die herausragende moderne Küche des Traditionshauses, in der nichts dem Zufall überlassen wird. Qualität ist Verpflichtung. In Küche und Keller. In Service und Gastlichkeit. www.kuenstlerkneipe.com


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Innenhof mit Blick auf den Dom © RBA Köln, Foto: Marion Mennicken

Treppenhaus © RBA Köln, Foto: Marion Mennicken

125 Jahre Museum für Angewandte Kunst Köln Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) feiert 2013 sein 125jähriges Bestehen. Es wurde 1888 unter dem Namen „Kunstgewerbe-Museum“ als zweites Museum der Stadt Köln durch bürgerliche Initiative gegründet.

Das MAKK ist einzigartig. In Nordrhein-Westfalen bietet das MAKK als einziges seiner Art das gesamte Spektrum des europäischen Kunsthandwerks vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert mit den Schwerpunkten Möbel, Keramik, Glas, Tex-

tilien und Mode, Schmuck und Metallkunst, Grafik, Gemälde und Skulptur. Die erst 2008 wiedereröffnete und hochkarätig erweiterte Design-Abteilung mit der Sammlung Winkler genießt sogar europaweit Alleinstellung - nur hier wird „Kunst + Design im Dialog“ innerhalb einer Dauerausstellung präsentiert. Der Schwerpunkt der Designsammlung liegt auf nordamerikanischen und westeuropäischen Erzeugnissen aus der freien und angewandten Kunst.  

Das MAKK ist überraschend.

Das MAKK ist aufgeschlossen.

Die umfangreichen Sammlungen können auf rund 5.000 m² Ausstellungsfläche besucht werden. Der herausragende und zentral in der City von Köln gelegene Museumsbau des Kölner Architekten Rudolf Schwarz aus den 1950er Jahren ist ein attraktiver Veranstaltungsort mit einem beeindruckenden Treppenhaus, dem repräsentativen Overstolzensaal, dem bezaubernden Innenhof und einer angebundenen Museumsgastronomie.  

Die Vielfalt der Exponate, Stile, Materialien und Themen spiegelt sich auch in den Ausstellungs- und Veranstaltungskonzepten wider. Ob Fotografie, Architektur, Mode, Porzellan oder zeitgenössischem Design. - Hier ist das lebendige Forum zur Diskussion. Das spannende Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm entwickelt das Museumsteam eigenständig und in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen. Als Museum für Gestaltung und Kunst versteht sich das Haus als wichtige Schnittstelle zur Kreativwirtschaft, zur Hochschullandschaft und zur Kölnmesse. Das Museum für Angewandte Kunst Köln strebt einen Ausbau des Bereichs Design an: Es präsentiert Sonderausstellungen zu aktuellen Designthemen und ist jährlicher Ausstellungsort der Preisträger des Kölner Design Preises und des Kölner Design Preises International. Darüber hinaus hat sich das Museum mit Kooperationspartnern zusammengetan und die gemeinsame Marke „Cologne Design Lounge“ gegründet, um den Designstandort Köln zu stärken und den Diskurs um das Thema Design zu beleben. Diese Veranstaltungsreihe bringt Forschung, Kultur und Wirtschaft zusammen und richtet sich an die Akteure der Designszene und an alle Designinteressierte. Das MAKK ist Designbotschafter!

Design-Abteilung 1960er-Jahre Kabinett © RBA, Foto: Maria Luckey

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln An der Rechtschule, 50667 Köln Telefon +49(0)221.221 238 60 (Sekretariat) Telefon +49(0)221.221 267 14 (Kasse) Fax +49(0)221.221 238 85 makk@stadt-koeln.de, www.makk.de

Verkehrsanbindung Bahn, S-Bahn, U-Bahn, Bus: Dom/ Hauptbahnhof Parkhäuser: Dom, Opern-Passagen, Brückenstraße Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag 11 - 17 Uhr 1. Donnerstag im Monat 11 - 20 Uhr 1. Sonntag im Monat 10 - 17 Uhr

Eintrittspreise Eintritt in die Ständigen Sammlungen: Erwachsene: € 6,-, ermäßigt: € 3,50 MAKK³-Ticket (Sammlungen und Sonderausstellungen): Erwachsene: € 9,-, ermäßigt: € 7,Die Eintritte können aus technischen Gründen nur bar entrichtet werden. Eine Bezahlung mit EC- oder Kreditkarte ist leider nicht möglich.

Eintrittspreise in die Sonderausstellungen im Jubiläumsjahr Isn’t it romantic? – Zeitgenössisches Design zwischen Poesie und Provokation 14. Januar bis 21. April 2013 Erwachsene: € 7,-, ermäßigt: € 5,Ein Museum im Glück: Meisterwerke Angewandter Kunst aus der Sammlung der Overstolzengesellschaft 18. Mai bis 29. September 2013 Erwachsene: € 4,50, ermäßigt: € 3,-

Der schöne Schein – Deutsche Fayencekunst 15. Juni bis 29. September 2013 Erwachsene: € 4,50, ermäßigt: € 3,Boys get skulls, girls get butterflies. Schmuckkunst des MAKK mit Arbeiten von Georg Hornemann 21. September 2013 bis 5. Januar 2014 Erwachsene: € 4,50, ermäßigt: € 3,Herzkammer. Die Grafische Sammlung des MAKK 26. Oktober 2013 bis 16. Februar 2014 Erwachsene: € 4,50, ermäßigt: € 3,-

Öffentliche Führungen mit wechselnden Themen Dienstag, Samstag und Sonntag jeweils 14.30 Uhr, Mittwoch 11 Uhr 1. Donnerstag im Monat 18 Uhr 1. Sonntag im Monat 11 Uhr (für Kinder und Erwachsene) Individuelle Gruppenführungen Buchen unter www.makk.de (Aktuelles/Führungen)


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Ein Museum im Glück Meisterwerke Angewandter Kunst aus der Sammlung der Overstolzengesellschaft 18. Mai bis 29. September 2013 „Ein Museum im Glück“ zeigt Highlights aus 125 Jahren mäzenatischen Sammelns der Overstolzengesellschaft, die 1888 als Kölnischer Kunstgewerbe-Verein gegründet wurde. Die Zusammenstellung der hochkarätigen Kunstwerke reicht von eindrucksvollen Unikaten bis zu Designklassikern und spiegelt die epochenübergreifende, internationale Ausrichtung der Ankäufe und Schenkungen durch den Förderverein wider.

Mauricio Galante, Canapé Cactus für Cerruti Baleri, 2011 © Foto: Ezio Manciucca

Isn’t it romantic? Zeitgenössisches Design zwischen Poesie und Provokation 14. Januar bis 21. April 2013

Im zeitgenössischen Design haben sich Tendenzen etabliert, die sich am ehesten mit dem widersprüchlichen Begriff der Romantik beschreiben lassen. Dies zeigt sich unter anderem an Mustern, Materialien oder Verarbeitungsmethoden, aber auch an Konzepten, die poetische, ironische und sogar abgründige Prinzipien der Romantik aufgreifen oder widerspiegeln – wie z.B. Arbeiten von Hella Jongerius, Jaime Hayón, Doshi Levien oder Philippe Starck. Eduard Burne-Jones (Entwurf), Paravent „Die vier Elemente“, London, 1870/80 © RBA Köln, Foto: Marion Mennicken

Michel Bureau, Louis Dufet, Sessel, Paris, um 1920 © RBA Köln, Foto: Marion Mennicken

Der schöne Schein Deutsche Fayencekunst – 15. Juni bis 29. September 2013 Vogelbeobachtungsschrank (für Mädchen), 2006 © Photograph Studio Makkink & Bey

Anlässlich des Jubiläums wird erstmals der bedeutende Sammlungsbestand an deutschen Fayencen wissenschaftlich bearbeitet, ausgestellt und publiziert. Dazu gehören ca. 240 Objekte – Geschirr und Figürliches – aus zahlreichen deutschen Fayence-Manufakturen des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, auch seltene Einzelstücke und Fayencen mit Hausmalereien. Darüber hinaus werden weitere Objekte der Museums-Sammlungen einbezogen, um die gehobene Lebenskultur der Zeit zu dokumentieren. „Walzenkrug mit Reiherbeize, Ansbach, nach 1729“ © RBA Köln, Foto: Marion Mennicken

Herzkammer. Die Grafische Sammlung des MAKK 26. Oktober 2013 bis 16. Februar 2014

Anhänger mit Orientperle, Spanien, 16. Jahrhundert © MAKK

Boys get skulls, girls get butterflies. Schmuckkunst des MAKK mit Arbeiten von Georg Hornemann 21. September 2013 bis 5. Januar 2014 „Boys get skulls, girls get butterflies“ vereint Schmuck vom Altertum bis in die Gegenwart aus der Sammlung des MAKK mit seltenen und exemplarischen Stücken des Goldschmiedekünstlers Georg Hornemann. Die Schmuckstücke verlassen ihren Platz in der kunsthistorischen Chronologie, fügen sich zu einem thematischen Parcours zusammen und verdeutlichen das elementare Bedürfnis des Menschen, sich durch Schmuck herauszuheben.

Die Ausstellung gibt erstmals Einblick in die Geschichte und Bestände der Grafischen Sammlung des MAKK und verdeutlicht deren kulturhistorische Bedeutung. Druckgrafiken und Handzeichnungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert geben dabei überraschende Einsichten in die Vielfalt und Qualität der bislang im Verborgenen liegenden Schätze der sogenannten Ornamentstichsammlung. In kleinen Kabinetten werden Vorlagen für Goldschmiede-, Schlosser- und Schreinerarbeiten gezeigt, ebenso wie Entwürfe für Wand- und Deckenmalereien, Architekturaufnahmen, Darstellungen aus Tier- und Pflanzenwelt sowie freie Ornamentformen.

Johann Jacob Schübler, Studier Cabinett, um 1725 © MAKK


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Hotel Chelsea Hotel und Kunst Inzwischen Test haben viele Hotels die Kunst entdeckt und vermarkten sich als „Art-Hotels“. Das Chelsea zeigt Kunst nicht zur Dekoration, sondern nur Arbeiten von Künstlern, die diesem verbunden sind, u.a. Walter Dahn, Jiri Georg Dokoupil, Martin Kippenberger, Albert und Markus Oehlen, Andreas Schulze, Günther Förg, A.R. Penck, Georg Herold, Sam Samore, Rosemarie Trockel und viele andere. Martin Kippenberger gab den Anstoß zum Austausch von Logis gegen Kunst. Dr. Werner Peters: „Seit 1985 kam Martin regelmäßig ins Café Central und lernte das dazugehörige Hotel kennen. Im Sommer 1986 begann er, das Chelsea Hotel zu seiner Residenz zu machen. Er gab generös großformatige Bilder aus seiner Sammlung (nicht nur eigene) zum Schmuck der Zimmer zur Verrechnung und schuf zusammen mit mir als Hotelier den Prototyp des inzwischen mehrfach kopierten Künstlerhotels. Das Chelsea blieb von da an seine bevorzugte Adresse in Köln, nicht nur bei Gelegenheit, sondern oft über viele Monate.

Die berühmte Wette Kippi kam während der Fußballweltmeisterschaft 1986 ins Café Central. Er hatte damals sein Atelier um die Ecke in der Lindenstraße, gleich hinter Karlas Kiosk. Er kam und sagte „Patriotismus zahlt sich doch aus! Ich habe heute 500,- DM frei Saufen im Broadway und 500,- DM frei Essen im Chins gewonnen, weil ich auf Deutschland gesetzt habe“. Er fragte, ob ich nicht auch mit ihm wetten wollte auf das nächste Spiel, eine Zeichnung im Wert von 1.000,- DM gegen eine Woche im Doppelzimmer mit Frühstück ans Bett und allem Pipapo. Ich habe diese Wette verloren, und am nächsten Tag stand er mit seinem Köfferchen vor der Tür. Und als die Woche um war, bemerk-

„Der Kirschgarten“ | Foto: Sebastian Hoppe | Ab der Spielzeit 2012/13 spielt das Schauspiel Köln in der EXPO XXI Theater.

Schauspiel Köln Von Klassikern über Stücke der Gegenwart bis hin zur theatralisch-dramatischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Themen wird Ihnen hier so gut wie alles geboten. Das Schauspielhaus präsentiert Ihnen in der Spielzeit 2012/13 u.a. Stücke von Gerhart Hauptmann, Euripides, Maxim Gorki und Tennessee Williams. Schauspiel Köln in der EXPO XXI am Gladbacher Wall, 50670 Köln | www.schauspielkoeln.de

Das Gürzenich-Orchester Köln

te er, es sei sehr schön hier bei mir, und da er vorhabe, im Herbst nach Teneriffa zu gehen, könne er eigentlich seine Wohnung aufgeben und hier bei mir gegen Kunst wohnen. So hat die Symbiose zwischen Hotelier und Künstler begonnen, aus der dann die Legende Chelsea Hotel in Köln entstanden ist.“ Viele prominente und weniger bekannte Kollegen folgten. So enstand eine veritable Sammlung, an der sich die Gäste erfreuen. Ihre Begegnung mit der Kunstund Museumsstadt Köln beginnt bereits mit dem Einchecken ins Chelsea Hotel.

Über den Dächern von Köln Seit dem Umbau im Jahre 2001 präsentiert sich auch das Äußere des Chelsea-

Hotels als Kunstwerk. Auf den schlichten Baukörper aus den 60er Jahren wurde ein spektakuläres Dach in dekonstruktivistischer Architektur gesetzt. Es wirkt wie eine Skulptur auf einem Sockel, für den der Künstler Günther Förg die Farbgestaltung konzipiert hat. Die schräge Architektur schafft ungewöhnliche, spannende Räumlichkeiten mit weiten Ausblicken aus den deckenhohen, weit auskragenden Fenstern. Die Konstruktion kulminiert in der kunstvoll verschachtelten zweistöckigen Martin-Kippenberger-Suite mit einem kühn über die Fassade hinausragenden verglasten Treppenaufgang. Hotel Chelsea | Julicher Str. 1 | 50674 Köln | Tel. (+49) 0221 - 207150 | www.hotel-chelsea.de

Schokoladenmuseum Köln Am 31.10.1993 wurde das erste und in dieser Form einzigartige Schokoladenmuseum der Welt im Zentrum Köln eröffnet. Als erster Neubau im Rheinauhafen, einem Schiff aus Glas und Metall gleich, liegt es an der Spitze des neuen Stadtquartiers, das einem städtebaulichen Höhepunkt der Rheinmetropole bildet. Das Museum beschäftigt sich auf 4000 qm mit der Geschichte und aktuel-

len Entwicklungen im Themenbereich >>Schokolade und Kakao<<. Das Sammeln, Bewahren und Forschen gehören ebenso zum Aufgabenbereich wie die Präsentation attraktiver Ausstellungen. Das Besondere am Schokoladenmuseum ist, dass man das Thema nicht durch sehen, sondern auch fühlen, riechen und schmecken kann! www.schokoladenmuseum.de

lit.COLOGNE – Europas größtes Literaturfestival Köln wird zum Mekka der Leseratten! Binnen zwei Wochen wartet die lit.COLOGNE mit einer hochkarätigen Mischung internationaler und deutschsprachiger Autoren auf. Das Festival bietet neben klassischen Lesungen (teilweise in englischer Sprache) auch eine Vielzahl genreübergreifender Veranstaltungen, die eine Brücke schlagen zu Theater, Musik, Film und Bildender Kunst. Für junge Leser bietet zeitgleich die lit.kid.COLOGNE spannende Lesungen an ungewöhnlichen Orten. 6. – 16.3.2013 | www.litcologne.de

Buchhandlung Walther König Wer in Köln Bücher zum weiten Feld der Kunst sucht, landet früher oder später in diesem wunderbar vollgestopften Laden. Das Geschäft von Walther König ist in Köln die Nummer Eins, wenn es um KunstBücher geht. In bis zur Decke reichenden Regalen verbergen sich wahre Schätze. Wer mag, kann hier stundenlang in gemütlicher Schmöker-Atmosphäre verbringen, und dann weiter nach oben ins Antiquariat gehen – wo alles wieder von vorne beginnt. Ehrenstraße 4 | 50672 Köln | MO-SA 10-19 Uhr | www.buchhandlung-walther-koenig.de

David Hockney

ART COLOGNE 19. – 22.4.2013

Tradition und Innovation – mit diesen zwei Schlagworten lässt sich die ART COLOGNE bestens charakterisieren. Seit 46 Jahren pilgern jedes Jahr Kunstliebhaber aus der ganzen Welt in die Domstadt, um sich inspirieren zu lassen und Kunst zu kaufen. Als älteste ihrer Art hat die ART COLOGNE ihren Platz unter den internationalen Kunstmessen stets behaupten können und zählt zu den fünf wichtigsten Kunstmessen weltweit. In allen Segmenten und Preisklassen der modernen und zeitgenössischen Kunst präsentieren die teilnehmenden Gale-

Das Gürzenich-Orchester Köln zählt zu den führenden Orchestern Deutschlands und blickt dabei zugleich auf eine große Tradition zurück. Seine Wurzeln reichen bis zur Gründung der Domkapelle im 15. Jahrhundert. Seit 1857 spielte das Orchester seine „Gesellschaftskonzerte“ der „CölGürzenich-Orchester Köln | ner Concert- Gesell© Catrin Moritz schaft“ im Gürzenich, dem gotischen Festsaal der Stadt, was sich bis heute in seinem Namen widerspiegelt. www.guerzenich-orchester.de

rien ihren Sammlern und interessierten Besuchern in sorgfältig kuratierten Ausstellungen einen Überblick des aktuellen Kunstgeschehens. Zukunftsweisende Programme wie New Positions und New Contemporaries bieten auch aufstrebenden Künstlern und jungen Galerien eine hervorragende Präsentationsplattform. Darüber hinaus lockt ein hochklassiges Rahmenprogramm in Köln und Umgebung viele Kunstinteressierte im Frühjahr zur ART COLOGNE ins Rheinland. www.artcologne.de

Seine Swimmingpool-Paintings gehören zu den populärsten Bildformeln der 1960er Jahre. Als schillernde Figur des ‚Swinging London‘ und Bildchronist eines coolen Californian Way of Life wurde David Hockney weltbekannt, aber auch mit seinen einfühlsamen Porträts, meisterhaften Stillleben oder Landschaftsgemälden, Fotocollagen, Büh- David Hockney | „The Arrival nenbildern und intelligenten Ver- of Spring in Woldgate, East Yorkshire in 2011 (Twenty arbeitungen kunstgeschichtlicher Eleven) – 2 January 2011!“ of a 52 part work) | Pad Phänomene hat er seit Jahrzehnten (One drawing printed on paper | einen Platz unter den bedeutends- 56 3/4 x 42 1/2 | © David Hockney ten Künstlern der Gegenwart. Dabei hält sein vielseitiges, enorm frisches Werk immer wieder neue Überraschungen bereit. 27.10.2012 – 3.2.2013, www.museum-ludwig.de


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Kunst-Tipps   |  23

Kunst-Tipps ART internationale messe für zeitgenössische kunst innsbruck 2013

Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete

Die internationale Kunstmesse ART Innsbruck wurde vor 17 Jahren aus einer Privatinitiative heraus aus „der Taufe gehoben“ und wird von der Gründerin Johanna Penz als Frau in einer ausgewiesenen Männerdomäne in Bezug auf Messebau und -organisation bravourös veranstaltet.. Die Aussteller (Galerien und Kunsthändler) kommen aus 10 verschiedenen Nationen und zeigen bildende moderne Kunst von über 700 Künstlern auf einer Fläche von 4.000 m².

Marc Chagall | König David, 1951 | Öl auf Leinwand | Centre Pompidou, Paris | © VH Bild-Kunst, Bonn 2012

Aus Anlass des Auffindungsdatums der Büste der Nofretete am 6.12.1912 zeigt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung eine groß angelegte Sonderaustellung zur AmarnaZeit im Neuen Museum auf der Museumsinsel Berlin.

Die Avantgarde war weiblich! – Zumindest im von gesellschaftlichen Umschwüngen geprägten vor- und nachrevolutionären Russland. Die Aufbruchsstimmung erfasste auch die Kunstszene, war doch eine Vielzahl russischer Künstlerinnen und Künstler davon überzeugt, mit ihrem Schaffen zur Entstehung einer neuen, klassenlosen und gerechten Gesellschaft beizutragen. Rund 80 Meisterwerken aus der spektakulären Sammlung der Moskauer TretyakowGalerie.

Neues Museum Berlin | 7.12.2012 – 13.4.2013 | www.neues-museum.de

Wilhelm-Hack-Museum | 20.10.2012 – 17.2.2013 | www.wilhelmhack.museum

Maria Lassnig

nackte männer.

Der Ort der Bilder

von 1800 bis heute Ausstellungen zum Thema Nacktheit haben sich bislang vorrangig mit Bildern unbekleideter Frauen beschäftigt. Im Herbst 2012 zeigt das Leopold Museum nun mit „nackte männer“ eine längst überfällige Ausstellung zu Vielfalt und Wandel in der Darstellung nackter Männer von 1800 bis heute.

Büste der Königin Nofretete | Neues Reich, 18. Dynastie, Amarna, Ägypten, um 1340 v. Chr. | © Staatliche Museen zu Berlin | Foto: Sandra Steiß

Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts gilt Marc Chagall (1887-1985) als großer Bibelbotschafter und seine Illustrationen des Alten und Neuen Testaments sind im Bewusstsein vieler Menschen fest verankert. Mit rund 180 Gemälden, Grafiken, Keramiken, Glasmalereien und Handzeichnungen dokumentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster Chagalls künstlerischen Umgang mit der Bibel. Kunstmuseum Pablo Picasso Münster | 6.10.2012 – 13.1.2013 www.kunstmuseum-picasso-muenster.de

Mythos Atelier Von Spitzweg bis Picasso, von Giacometti bis Nauman

Künstlerinnen der Russischen Avantgarde

Ljubow Sergeiewna Popowa | Komposition, um 1918 | Öl auf Leinwand, 71 x 71 cm | Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein | © Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen am Rhein

17. ART Innsbruck | 21.-24.2.2013 | Eröffnung 20.2.2013 | Öffnungszeiten: 21. – 23.2.13: 11 – 20 Uhr, 24.2.13: 11 – 17 Uhr | www.art-innsbruck.at

Marc Chagall und die Bibel

Neue Museen

Leopoldmuseum Wien | 19.10.2012 – 28.1.201 | www.leopoldmuseum.org

Fritz Mühlenweg | Fotograf: unbekannt | Felder-Archiv, Bregenz (AUT)

Fritz Mühlenweg (geb. 1898 in Konstanz und gest. 1961 in Allensbach), ein gelernter Kaufmann, nahm ab 1927 als Rechnungsführer an Sven Hedins letzter Ostasien-Expedition teil und durchreiste bis 1932 drei Mal die Mongolei. Die Begegnungen und Eindrücke verarbeitete er später in zwei Romanen, zahlreichen Erzählungen, Gedichten und Bildern.  1932 lernte er an der Kunstakademie in Wien die Malerin und Illustratorin Elisabeth Kopriwa kennen. Nach ihrer Heirat ließen sie sich 1935 in Allensbach nieder und lebten dort mit ihren sieben Kindern. Sein erstes gedrucktes Buch waren 1946 Nachdichtungen aus dem chinesischen Buch der Lieder, dem Schi-King. Es folgte u. a. 1950 das preisgekrönte Buch „In geheimer Mission durch die Wüste Gobi“, das in acht Sprachen übersetzt wurde. Das Mühlenweg-Museum inszeniert diese spannende Biographie mit Brüchen und Kontinuitäten vom Kaufmann, Mongolei-Reisenden zum Künstler und vor allem Mühlenwegs Leistung einer erzählerischen Kulturvermittlung. Gezeigt werden Fotografien, der Expeditionsfilm, Exponate und erstaunliche Leihgaben der Familie sowie aus dem Nachlass. www.allensbach.de

Loft Ansbach

Maria Lassnig | Stillleben mit rotem Selbstporträt, 1969 | Öl auf Leinwand | Neue Galerie Graz | Foto: UMJ | N. Lackner

In Maria Lassnigs Kunst manifestiert sich ein grundsätzliches Thema, dem der Mensch von jeher gegenübersteht. Es ist die Frage nach dem Bild, die Frage nach dem Visuellen auf einer grundsätzlichen Ebene.

Mühlenwegmuseum Allensbach

ECM — Eine kulturelle Archäologie

Neue Galerie Graz | 17.11.2012 - 28.4.2013 | www.museum-joanneum.at

Das Auge der Welt. Otto Dix und die Neue Sachlichkeit

Frédéric Bazille | L’atelier de Bazille, 1870 | Musée d’Orsay, Paris | © bpk | RMN | Hervé Lewandowski

Die Große Landesausstellung 2012 der Staatsgalerie Stuttgart würdigt erstmals in einer umfassenden Überblicksschau die Bedeutung des Künstlerateliers und seine Darstellung in der Moderne. Staatsgalerie Stuttgart | 27.10.2012 – 10.2.2013 | www.staatsgalerie.de

Max Ernst Die Albertina widmet dem großen Bilderfinder Max Ernst seine erste Retrospektive in Österreich. Mit einer Auswahl von 150 Gemälden, Collagen und Skulpturen sowie repräsentativen Beispielen illustrierter Bücher und Dokumente, vereint die Ausstellung alle Werkphasen, Entdeckungen und Techniken des Künstlers, und stellt sein Leben und Schaffen im biographischen wie zeitgeschichtlichen Kontext vor. Albertina Wien | 23.1. – 5.5.2013 | www.albertina.at

Otto Dix | Portrait des Rechtsanwalts Hugo Simons, 1925 | Tempera und Öl auf Holz, 100,3x70,3 cm | The Montreal Museum of Fine Arts | Foto: Bruan Merrett | © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Die Neue Sachlichkeit ist Gegenstand aktueller Ausstellungen und Forschungsprojekte in Dresden, Mannheim und Böblingen. In Stuttgart untersucht das Kunstmuseum ausgehend von seiner bedeutenden Sammlung an Werken von Otto Dix die Neue Sachlichkeit als wichtige künstlerische Sprache der Moderne Kunstmuseum Stuttgart | 10.11.2012 – 7.4.2013 | www.kunstmuseum-stuttgart.de

Das Label ECM (Edition of Contemporary Music) wurde 1969 von Manfred Eicher in München gegründet, um improvisierte und Avantgarde-Musik einzuspielen, zu produzieren und zu veröffentlichen. Als eines der ersten von Musikern geführten Plattenlabels in Europa achtete ECM auf Werktreue statt auf kommerzielle Trends und setzte mit seinen kristallklaren Aufnahmen neue Maßstäbe, was Detailtreue, Transparenz und Tiefe von Plattenproduktion angeht.  Bei ihrem Streifzug durch die Geschichte von ECM zeigt die Ausstellung visuelles Material, Archivalien und Tonaufnahmen und umfasst eine große Spannbreite von Formaten – Geräusch, Musik, Fotografie, Film, Editionen u.a. Weiterhin werden Installationen und Arbeiten zeitgenössischer Künstler gezeigt, deren Erkundung von Bild und Ton neue Einblicke gewährt und Parallelen zur Arbeit von ECM aufweist. Livemusik, Filme, Diskussionen, Workshops und Konzerte, mehrere Welturaufführungen, Europapremieren und exklusive Kooperationen mit Künstlern, Musikern und Filmemachern ergänzen die Ausstellung.  Haus der Kunst | 23.11.2012 – 10.2.2013 | www.hausderkunst.de | www.ecmrecords.com

Das LOFT ist eine neuer, international ausgerichteter und spartenübergreifender Projektraum für aktuelle Kunst in Ansbach und beheimatet das Büro kunst I konzepte des Kurators und Kunstwissenschaftlers Christian Schoen. Das LOFT wird in Zukunft Ausstellungen und Veranstaltungsabende mit wechselnden Kooperationspartnern organisieren und möchte mit der Veranstaltungsreihe Mikrowelle zum kreativen Austausch der lokalen Szene beitragen. www.das-loft.org


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Zürich

Eine Kulturstadt zum Verlieben Mal laut, mal leise, mal herrschaftlich, mal schrill, in jedem Falle aber bunt. Zürich inspiriert, fesselt und zieht die Menschen magisch an. Cosmopolit das Leben, unvergleichlich die Dynamik. Wer diese Stadt kennenlernt, verliert sein Herz. Sie ist die Mondäne unter den Städten dieser Welt. Cosmopolit und galant verführt sie, umgarnt und hält für jeden etwas bereit. Gelegen am wunderschönen Zürichsee verzaubert sie mit schneebedecktem Alpenpanorama und dem Glitzern des Sees. Von den Kriegen dieser Welt unversehrt und von baulichen Missgeschicken verschont, verbindet sich hier, wie kaum woanders, das Heute mit dem Gestern. Und Zürich hat viele Gesichter. In 12 Kreise unterteilt, ist jeder davon ein Mikrokosmos in sich. Die Altstadt, der Kreis 1, mit seiner berühmten Schönen, der Bahnhofstrasse – Anziehungspunkt für Menschen aus aller Herren Länder, elegant und von Linden gesäumt, bietet sie das Exklusive. Mit Edelboutiquen, hochherrschaftlichen Bauten und gehobener Gastronomie begeistert sie das Auge und verwöhnt den Gaumen. Auf der anderen Seite, geteilt durch die Limmat, liegt das Niederdorf. Hier findet man, was anderen Städten schon längst verloren ging. Beschauliche Kleinstadtgemütlichkeit, lauschige Innenhöfe hinter versteckten Mauern, idyllisch begrünte Dachterrassen und windschiefe Balkone. Neben den Geschäften der modernen Zeit trotzen seit Jahrzehnten die Kleinen dem Einzug der Grossen. Hutmacher, Musikalienhändler, Schreiner, Antiquare oder das „Quartierlädeli“ von nebenan – hier kennt man sich noch, hier grüsst man sich. Unvergleichlich vielfältig auch das Angebot, von alternativ bis hip und chic. Im Niederdorf trifft man sich. Subkultur und Upperclass. Sehen und gesehen werden – nirgendwo ist das Flanieren schöner.

Von Chipperfield bis Wesendonk Banken, Bahnhofstrasse und der See? Weit gefehlt, denn Zürich ist eine Kulturstadt von Weltformat. Mit seinem Schauspielhaus, dem grössten Sprechtheater der Schweiz, begeistert es sein Publikum aus nah und fern. Mit seinen zwanzig Neuinszenierungen in einer Spielzeit und Schauspielkunst auf höchstem Niveau, gilt es nicht umsonst als eines der renommiertesten Theater im deutschsprachigen Raum. Unweit nur, der nächste Coup. Unter dem Titel „Grosse Kunst und Architektur“ stellen sich gleichermassen Ausstellung wie die Zukunft vor. Und wird das Stimmvolk mit dem „Ja“ nicht geizen, wird das Kunsthaus Zürich neue Wege gehen. Ein Erweiterungsbau auf dem Heimplatz soll es sein. Entworfen von David Chipperfield, für grosse Kunst und glückliche Menschen. Auf der anderen Seite des Sees, in Zürich-Enge, liegt das Museum Rietberg in einem Park. Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien lautet hier das Programm. Wer die Ruhe sucht, der wird sie finden, denn verwunschen und für die Öffentlichkeit zugänglich ist der Rieterpark. Hier steht auch die Villa Wesendonk, auf deren Grundstück Richard Wagner einst Asyl und später die Inspiration zu „Tristan und Isolde“ fand. Der Rest, der ist Geschichte. Aber auch die Zeitgenössiche Kunst hat ihre Heimat wieder. Lange umgebaut und aufwändig saniert, zeigt sich das denkmalgeschützte Löwenbräu-Areal seit diesem Sommer in neuem Gewand. Entstanden ist dabei ein spannungsvolles Ensemble von neu und alt. Ein Areal, das durch seine einzigartige Mischung

von internationaler Kunstszene, Gewerbe und Wohnraum zu bestechen vermag. Zu den Rückkehrern gehören neben Galerien auch die Kunsthalle und das Migros Museum für Gegenwartskunst. Die Kunstszene hat ihr Epizentrum wieder.

Von alter Musik und jungen Legenden Zürich ist eine Musikstadt und das Opernhaus der ganze Stolz. Majestätisch, erhaben und am Bellevue gelegen, muss dieses Haus den Vergleich nicht scheuen. Vorhang auf für die neue Spielzeit, die jüngst begann und Vorhang auf für das neue Dreigestirn mit der Lizenz zum Begeistern. An der Spitze empfiehlt sich neu und als Intendant Andreas Homoki, nach 21 Jahren unvergesslicher Pereira-Ära. Als Generalmusikdirektor der neuen Stunde löst Fabio Luisi, Daniele Gatti ab und auch die Ballettwelt blickt gespannt zur Limmatstadt, wo Christian Spuck – Ausnahmetalent und erst 42 Jahre alt – das Erbe des grossen Ballettdirektors Heinz Spoerli angetreten ist. Der Auftrag ist klar: Ganz Zürich soll verzaubert werden. Offener will das neue Opernhaus werden und jünger. Junge Dirigenten erhalten ihre Bühne und Kinderopern werden uraufgeführt – mehr als früher, denn die Kleinen, sie sind Zukunft dieses Hauses. Die Jungen zu begeistern, die Zukunft zu sichern, wie das gehen kann, zeigt die Tonhalle schon seit Jahren. TonhalleLATE heisst das Konzept, der Schlüssel zum Erfolg. Zuerst das Konzert, dann die Party. Mut wird belohnt, das war schon immer so. Aber auch die Neue Musik lebt in dieser Stadt. Im aufstrebenden Quartier Zürich-West ist sie zu Hause. Das Moods – Spielstätte für Neue Musik und Taktgeber des Erfolgs. Hier wir nur das Allerfeinste serviert. Jazz, Funk, World und Soul – international und von eigener Klasse. In diesem Jahr erst 20 Jahre alt, hat dieser Club der Stadt verholfen, wonach andere für immer dürsten werden: Den Ruf als eine der lebendigsten Jazzstädte Europas für sich zu verbuchen.

Rebellion und wilder Westen Aber Zürich kann auch anders. Nicht weit entfernt von Banken und Altehrwürdigkeit zeigt sie ihr anderes Gesicht. Multikulturell und alternativ, rebellisch, widerständig und nur selten angepasst. Im Kreis 4, dem Kreis zwischen Auf- und Abwertung und Heimat für Menschen aus 110 Nationen. Flohmarkt,


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Xenix-Areal und Bäckeranlage. Köstlichkeiten aus aller Welt im Neonlicht, kleine Geschäfte und grosse Ideen. Indische Grossfamilien, hippe Städter, werdende Mütter und Langzeitstudenten – wer es aufregend liebt, der sollte hier leben. Es ist der „Chreis Cheib“, so wird er liebevoll genannt mit seiner Langstrasse – legendäre Rotlichtmeile und Hauptschlagader des Quartiers. Tagsüber noch unspektakulär, erwacht das Leben an der langen Strasse erst, wenn sich die Dunkelheit senkt. Dann mischen sich die grossen Fische und die kleinen, die Studenten und die Architekten, die Dirnen und das Partyvolk. Schummrige Kneipen, trendige Bars und hipper Untergrund. Die Lambada Bar und das Olé Olé, die Zukunft und das Bagatelle – was wäre dieser Kreis nur ohne sie. Hier vibriert die Luft und tanzt die Nacht, vom Montag bis zum Sonntag. Ja, die Menschen lieben Zürich und so wird es langsam eng. Lieber schiesst die Stadt vorsorglich schon einmal in die Höhe, in Zürich-West, dem urbansten aller Quartiere. Seit Jahren schon ein Tanz der Kräne, der Welten verbindet und Geister scheidet. Das neue Wahrzeichen steht. 126 Meter hoch und imposant. Der Prime Tower – Schandfleck für die einen, Symbol des Aufbruchs für die anderen. Unbestritten spektakulär in jedem Fall. Nirgendwo in Zürich vermischen sich Urbanität, Internationalität und Quartierleben so wie hier. Aufstrebende Start Ups und junge Designer, schillerndes Partymekka in der Nacht, Kreativ- und Shoppingparadies am Tag. 500 Meter Shopping-Genuss und Zugewinn der neuen Zeit hat einen Namen: Viadukt. Die stimmungsvollen Bögen der Eisenbahnbrücke aus der Gründerzeit zu Geschäften ausgebaut, lässt es sich hier Einkaufen, Essen und auch Sein. Zwischen Prime Towers und dem Viadukt, der Hidden Place, das Grossstadt-Idylle, auch das hat einen Namen: Frau Gerolds Garten. Eine grüne Oase, ein Stadtgarten und ein Restaurant. Die Aussichtsterrasse, gestapelt aus Containern, mit Blick auf die Gleise, das Herzstück und ein Blickfang zugleich. Radieschen, Zucchetti, Salat oder Kräuter – hier ernten und pflanzen die Köche noch selber. Auch das ist Zürich-West.

Eine Hommage Zürich lebt von seiner Vielfalt. Es ist die Mischung aus zeitloser Eleganz, den Attributen einer Weltstadt und ja, zuweilen auch dem Geist des Kleinbürgertums. Und dem Verruf der Hektik und Unruhe zum Trotz: Diese Stadt ist auch gemütlich. In den kleinen Quartieren, mit ihren Bäckern, Schustern und Metzgereien des Vertrauens, mit ihren grünen Oasen und den Lieblingscafés. Mit ihren Fluss- und Seebädern, die für diese Stadt so kennzeichnend sind und in denen tagsüber gebadet und abends gefeiert wird. Es ist eine Stadt, in der Politiker Fahrrad fahren, Society Ladies neben einfachen Arbeitern am berühmten Sternengrill stehen und Roger Federer ungezwungen im Café anzutreffen ist. Zürich ist wunderbar und Umfragen belegen immer wieder: Wer hier lebt, liebt diese Stadt. Text: Anka Refghi. Anka Refghi ist klassisch studierte Musikerin und Journalistin. Ehemals Chefredaktorin des Magazins „Die Zürcher Bahnhofstrasse“, ist sie heute Chefredaktorin des Magazins „SchweizPlus“. Als freie Journalistin schreibt sie zudem für namhafte Magazine und Kunden in der Schweiz und in Deutschland.

Bilder © Zürich Tourismus, www.zuerich.com


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Löwenbräuareal Kunsthalle Zürich

Hauser & Wirth

Seit 1996 ist die Kunsthalle Zürich Herz und Zentrum des Löwenbräu-Kunstkomplexes, in enger Nachbarschaft mit dem Migros Museum für Gegenwartskunst, der Daros Collection und international tätigen Galerien. Es steht weltweit für ein einzigartiges Modell eines Gebäudekomplexes, der kommerzielle, private und öffentliche Bereiche der zeitgenössischen Kunst, Galerien, private Sammlungen und Institutionen unter einem Dach vereint Kunsthalle Zürich | Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, www. kunsthallezuerich.ch | Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 11 – 18 Uhr, So 11 – 20 Uhr, Sa, So. Feiertage 10 – 17 Uhr, Mo geschlossen |

Sturtevant «Image over Image» 17.11.2012 – 20.1.2013:

Kunstbetrieb kehrt ins Löwenbräu zurück Nach fast zweijähriger Bauzeit kehrte der Kunstbetrieb Anfang September zurück ins Löwenbräukunst-Areal, womit das wichtigste Zentrum für zeitgenössische Kunst in der Schweiz wieder an seinen angestammten Platz zurück gekehrt ist. 1995 entschieden sich die Kunsthalle Zürich, das Migros Museum für Gegenwartskunst und eine kleine Anzahl privater Galerien für das traditionsreiche Löwenbräuareal als neuen Standort. Damit wurde der Grundstein für die heutige Erfolgsgeschichte gelegt. Das Löwenbräukunst-Areal entwickelte sich innert kürzester Zeit zu einem Zentrum für Gegenwartskunst von internationalem Renommee. Ein wichtiger Erfolgsfaktor war dabei das weltweit einzigartige Modell eines Gebäudekomplexes, der kommerzielle, private und öffentliche Bereiche der zeitgenössischen Kunst, Galerien, private Sammlungen und Institutionen unter einem Dach vereinte. Die Magnetwirkung der Kunst im Löwenbräukunst-Areal hat 1996 die Kunstmeile im Kreis 5 begründet und für das gesamte Quartier wichtige Impulse gesetzt. Mit der Eröffnung der sanierten und erweiterten «Löwenbräukunst» stärkt Zürich sein Kulturangebot und seinen Ruf als attraktiver und innovativer Standort für die Kunst- und Kreativwirtschaft. Diese Branche ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen und nicht mehr wegzudenken Pfeiler der Zürcher Wirtschaft geworden. Von den Mieterinnen und Mietern der ersten Stunde kehren die Kunstinstitutionen Kunsthalle Zürich und Migros Museum für Gegenwartskunst, die Galerien Hauser & Wirth, Bob van Orsouw und Eva Presenhuber sowie die Buchhandlung Kunstgriff zurück in renovierte und teils bedeutend vergrösserte Räume im

Löwenbräukunst-Areal. Die Kunsthalle und das Migros Museum für Gegenwartskunst können ihre Fläche fast verdoppeln. Neu wird die Luma Stiftung von Kunstmäzenin Maja Hoffmann einziehen. LUMA Westbau / POOL usw. wird im Neubau-West neben Ausstellungsund Veranstaltungsräumen auch ein Boardinghouse für Künstlerinnen und Künstler sowie Stipendiatinnen und Stipendiaten des Projekts betreiben. Als weitere neue Mietende kommen der Kunstbuchverlag JRP|Ringier und die Galerie Freymond-Guth Fine Arts, sowie weitere Galerien als Untermieterinnen in den Räumen von Daros Latinamerica hinzu.

Seit ihrem Debüt in New York 1965 insistiert Sturtevant auf der Macht des Denkens und betreibt Recherchen über den Unterbau der Kunst. Ihre legendären Wiederholungen der Arbeit anderer Künstler stellen eine Pionierleistung dar, weil sie Begriffe wie Originalität, Authentizität und bestehende Konventionen rund um die Urheberschaft hinterfragen. Die Ausstellung umfasst umfangreiche Werkgruppen und reicht von Sturtevants Wiederholungen von Werken eines Warhol, Duchamp, Johns und Gonzalez-Torres bis zu drei ihrer neusten großen Videoinstallationen. Weitere Ausstellungen: Tobias Madison, Uri Aran / 2.2. – 24.3.2013, Yang Fudong «Estranged Paradise. Works 1993– 2012» / 6.4. – 26.5.2013 , Cameron Jamie / 9.6. – 18.8.2013, Wade Guyton / 31.8. – 10.11.2013

Hauser & Wirth ist eine der führenden internationalen Galerien für zeitgenössische und moderne Kunst, die über 50 Künstler und Nachlässe vertritt, u.a. Paul McCarthy, Pipilotti Rist und Roni Horn. Gegründet 1992 von Iwan und Manuela Wirth und Ursula Hauser, ist die Galerie seit 1996 im Löwenbräu-Areal in Zürich beheimatet. 2003 eröffnete Hauser & Wirth die erste Galerie in London, 2009 in New York sowie 2010 neue Räume in der Londoner Savile Row. Hauser & Wirth | Limmatstrasse 270, 8005 Zurich, www. hauserwirth.com | Öffnungszeiten: Di - Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 - 17 Uhr

Galerie Bob van Orsouw Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, www.bobvanorsouw.ch | Öffnungszeiten: Di – Fr 12 – 18 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr oder nach Vereinbarung

Galerie Eva Presenhuber Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, www.presenhuber.com | Öffnungszeiten: Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Edition Patrick Frey  Limmatstrasse 268, 8005 Zürich, www.editionpatrickfrey.ch

Migros Museum für Gegenwartskunst

Galerie Francesca Pia

Limmatstrasse 268, 8005 Zürich, www.francescapia.com | Öffnungszeiten: Di – Fr 12 – 18 Uhr , Sa 11 – 17 Uhr

Galerie Freymond-Guth Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, www.freymondguth.com | Öffnungszeiten: Di – Fr 12 – 18 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr und nach Vereinbarung

Gregor Staiger Limmatrasse 268, 8005 Zürich, www.gregorstaiger.com

www.loewenbraeukunst.ch

Parkett

Ragnar Kjartansson, The Visitors, 2012, Production Still: Elisabet Davidsdottir

Das Migros Museum für Gegenwartskunst eröffnet seine renovierten und erweiterten Räumlichkeiten im Löwenbräukunst-Areal am 16. November 2012 mit der ersten Schweizer Einzelausstellung von Ragnar Kjartansson. Der isländische Künstler Ragnar Kjartansson zeigt die eigens für das Migros Museum für Gegenwartskunst konzipierte Videoinstallation The Visitors. Anlässlich der Vernissage am 16. November  2012 lädt das Museum zu einem besonderen Event: Ab 21.30 Uhr wird Ragnar Kjartansson mit seiner All Star Band auftreten und für Stimmung sorgen. Migros Museum für Gegenwartskunst | Limmatstrasse 270, 8005 Zürich,  www.migrosmuseum.ch | Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 12 -18 Uhr, Do 12 - 20 Uhr, Sa, So 11 -17 Uhr | Ausstellungen: Ragnar Kjartansson / 17.11.2012 – 27.1.2013, Stephen G. Rhodes / 9.2. – 19.4.2013

Parkett hat einen neuen Ausstellungsraum in Zürich im Löwenbräuareal eröffnet. Das Programm beinhaltet Wechselausstellungen Ausstellungen, sowie Projekte, Veranstaltungen und Gespräche mit Künstlern und Kuratoren. Parkett | Limmatstrasse 268, 8005 Zürich, www.parkettart.com | Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Buchhandlung Kunstgriff Limmatstrasse 270, 8005 Zürich, www.kunstgriff.ch | Vorläufige Öffnungszeiten: Di - Fr 11 – 18 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen

JRP|Ringier Gegründet im Jahre 2004, entstammt JRP|Ringier einer Partnerschaft zwischen Michael Ringier und JRP Editions, einem kleinen von Lionel Bovier gegründeten Kunstverlag. Inzwischen hat sich JRP|Ringier zu einer der führenden internationalen Verlagsinstitutionen für Gegenwartskunst entwickelt. JRP|Ringier ist ein unabhängiger Verlag und ein Publikationspartner für Museen. www.jrp-ringier.com


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KULTURAMA Museum des Menschen

NEUROMEDIA Neuronale Entwicklung – Visuelle und taktile Wahrnehmung – Haut und Umwelt Eine Kooperation der Zürcher Hochschule der Künste, ZHdK und Universität Zürich Bis 17. März 2013

Tauchen Sie ein in die Welt der Sinne! Die innovative Ausstellung der Künstlerin Jill Scott bringt neurobiologische Anatomie, Physiologie und Medienkunst zusammen. Es ist das erste Mal, dass ihre vier interaktiven Skulpturen zusammen präsentiert werden: THE ELECTRIC RETINA, DERMALAND, ESKIN und SOMABOOK. Jedes Kunstwerk wird ergänzt durch einen Dokumentarfilm über den Produktionsprozess. Die Filme beinhalten Interviews mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. In grossformatigen Leuchtkästen werden im Zusammenhang mit den interaktiven Skulpturen relevante Fotos aus der Forschung an der Universität Zürich präsentiert.

Museum für Gestaltung Zürich | Ausstellungsstr. 60, 8005 Zürich, www.museum-gestaltung.ch | Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr, Mo geschlossen

Landesmuseum Zürich | Museumstrasse 2, 8001 Zürich, www.landesmuseum.ch | Öffnungszeiten: Di-So 10 - 17 Uhr, Do 10-19 Uhr, Mo geschlossen, Feiertage offen Kunsthaus Zürich

Kunsthaus Zürich zeigt Chagall 8.2. – 12.5.2013

KULTURAMA Museum des Menschen, Englischviertelstr. 9, 8032 Zürich, www.kulturama.ch | Öffnungszeiten: Di – So 13 – 17 Uhr, Mo geschlossen, Morgens und abends geöffnet für Gruppen mit Führung | Öffentliche Führungen zur Sonderausstellung NEUROMEDIA: 1. Sonntag des Monats, 14.30 Uhr, 1. Donnerstag des Monats, 18.30 Uhr

Museum Haus Konstruktiv

Jakob Bill – Eine Retrospektive 13.12.2012 – 17.2.2013

Jakob Bill | 1959 ohne Titel , 1959 | Öl auf Pavatex

Anlässlich seines 70sten Geburtstags widmet das Zürcher Museum Haus Konstruktiv dem Künstler Jakob Bill auf drei Stockwerken eine umfangreiche Retrospektive. Gezeigt werden außer zentralen Werken von Jakob Bill ab den späten 1950er Jahre auch eine bis heute und erstmalige Umsetzung einer Raumskulptur, die er vorher nie realisierte, Museum Haus Konstruktiv | Selnaustrasse 25, 8001 Zürich, www.hauskonstruktiv.ch | Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 12-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr, Mo geschlossen

Dadahaus Cabaret Voltaire

Dadahaus Cabaret Voltaire

Hoteltipps 25hours Hotel Zürich West 25hours Hotel Zürich West ist das entspannte Hotel aus der Feder von Designer Alfredo Häberli. Getreu dem 25hours Motto „kennst Du eins, kennst Du keins“ setzt sich auch das neue Haus in Zürich intensiv mit seinem Standort auseinander. Ganz 25hours wird dabei aber mutig und mit einem Augenzwinkern in den Farbtopf gegriffen. 25hours Hotel Zürich West | Pfingstweidstrasse 102 | 8005 Zürich | www.25hours-hotels.com

Hotel Zürichberg Das Hotel Zürichberg liegt hoch über der Stadt mit wunderschönem Blick auf die Stadt, den See und die Berge. Die interessante Verbindung eines historischen Gebäudes mit einem einzigartig modernen Neubau, macht das Hotel zu einem architektonischen Juwel. Der Charme der Zimmer wie auch die einmalige, erlesene Design-Inneneinrichtung vermitteln ein ganz spezielles Wohnerlebnis. Restaurant & Garten R21, Bar & Terrasse B21, Bankett & Seminare. Hotel Zürichberg | Orellistrasse 21 | 8044 Zürich | www.zuerichberg.ch

B2 Boutique Hotel + Spa Hürlimann Areal

Marc Chagall | Der Spaziergang (La promenade) | 1917 Öl auf Leinwand, 170 x 163,5 cm | The State Russian Museum, From the State Museum Fund, Leningrad, in 1924 | © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Das Kunsthaus Zürich zeigt vom 8. Februar bis 12. Mai 2013 die Ausstellung >>Chagall. Meister der Moderne<<. Chagall wird in der Ausstellung als wegweisender AvantgardeKünstler wiederentdeckt, der die Bildsprache der abstrakten Moderne mit narrativen Elementen, Sentiment, Nostalgie, Fantasie und folkloristischen Einflüssen verschmolz und Werke von unverwechselbarer Poesie schuf, die einen immer wieder von Neuem in den Bann ziehen. Kunsthaus Zürich | Heimplatz 1, 8001 Zürich, www. kunsthaus.ch | Öffnungszeiten: Sa, So, Di 10 – 18 Uhr, Mi – Fr 10 – 20 Uhr, Mo geschlossen | Weitere Ausstellungen (eine Auswahl): Paul Gauguin, bis 20.1.2013, Das neue Kunsthaus, 5.10.2012 – 6.1.2013, Walküren über Zürich, 24.5. – 18.8.2013, Die Sammlung Hubert Looser, 7.6. – 8.9.2013, Edvard Munch / 4.10.2013 – 12.1.201

Landesmuseum Zürich

Kapital – Kaufleute in Venedig und Amsterdam 14.9.2012 – 17.2.2013

Museum für Gestaltung Zürich

1916 entstand im Cabaret Voltaire an der Spiegelgasse die Kunstrichtung Dada aus «Protest gegen den Wahnsinn der Zeit». Im Cabaret Voltaire trafen sich Maler, Musiker, Tänzer und Literaten und stellten die gesamte bestehende Kunst in Frage. Im Oktober 2004 hat mit der Wiedereröffnung des Cabarets Voltaire in der Zürcher Altstadt eine neue DadaÄra begonnen. Das Dadahaus mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Barbetrieb sowie einer kleinen Fach-Leihbibliothek ist heute öffentlich zugänglich. Für DadaBegeisterte empfiehlt sich ein Aufenthalt im Hotel Limmatblick: hier sind alle Zimmer individuell im Dada-Stil eingerichtet. Dadahaus Cabaret Voltaire | Spiegelgasse 1, 8001 Zürich, www.cabaretvoltaire.ch | Öffnungszeiten: Di – So 12:30 – 18:30

Weitere Museen Museum Rietberg Zürich

Gablerstrasse 15, 8002 Zürich, www.rietberg.ch | Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr, Mi und Do 10 – 20 Uhr | Ausstellungen: CHAVÍN - Perus geheimnisvoller Anden-Tempel / 23.11.2012 – 10.3.2013

Museum Bellerive

Höschgasse 3, 8008 Zürich, www.museum-bellerive.ch Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr, Mo geschlossen Ausstellungen: Designpreise der Schweizerischen Eidgenossenschaft / 26.10.2012 – 27.1.2013

Hotel Adler Zürich Eingebettet in die pittoreske Altstadt „Niederdorf“ begrüsst das Hotel Adler seit Ende des 14. Jahrhunderts Gäste. In Fussdistanz zum Hauptbahnhof und umgeben von Zürichs Sehenswürdigkeiten ist das geschichtsträchtige Haus idealer Ausgangspunkt für Business- und Städtereisende. Ein Hotelaufenthalt mit (hi)story. Hotel Adler Zürich | Rosengasse 10 | 8001 Zürich | www.hotel-adler.ch

Brauerstrasse 16, 8004 Zürich, www.af-z.ch | Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 12 – 18 Uhr, Do 16 – 22 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Wellness

Graphische Sammlung der ETH

Stadtbad Zürich

Helmhaus Zürich

Limmatquai 31, 8001 Zürich, www.helmhaus.org | Öffnungszeiten: Di - So 10 – 18 Uhr, Do 10 – 20 Uhr

Sammlung E.G. Bührle

Zollikerstr. 172, 8008 Zürich, www.buehrle.ch | Öffnungszeiten: Nur Gruppenbesuche auf Voranmeldung

Shedhalle

Seestr. 395, 8038 Zürich, www.shedhalle.ch | Öffnungszeiten: Mi-Fr 13-18 Uhr, Sa, So 12-18 Uhr

Verein DIE ZÜRCHER GALERIEN Die Ausstellung erzählt von den Ursprüngen unseres heutigen Wirtschafts-

Von der Brauerei zum Hotel Wo über 130 Jahre Bier gebraut wurde, schlafen jetzt  Hotelgäste.  „Grüezi“ und willkommen  in den unverwechselbaren Räumlichkeiten der ehemaligen Brauerei. Das B2 Boutique Hotel lädt seit anfangs März 2012 im Hürlimann-Areal zum Verweilen und Übernachten ein und verspricht einen Hotelaufenthalt mit (hi)story. Aber keine Angst; selbst wenn die Gemäuer altehrwürdig und voller Geschichten sind, wir sind garantiert von heute. B2 Boutique Hotel + Spa | Brandschenkestrasse 152 | 8002 Zürich | www.b2boutiquehotels.com

Architekturforum Zürich

ETH Hauptgebäude, Eingang Karl Schmid Strasse, 8092 Zürich, www.gs.ethz.ch | Öffnungszeiten: Die Sammlung ist auf Voranmeldung zugänglich. Wechselausstellungen Mo – Fr 10-17 Uhr, Mi 10 – 19 Uhr, Sa, So geschlossen

Verbrechen lohnt sich: Der Kriminalfilm 7.12.2012–26.5.2013 – Halle Der Krimi ist eines der populärsten Genres in Kino und Fernsehen. Und wie bei jedem Genrefilm werden klare Erwartungen meistens erfüllt: Im Krimi gibt es Mörder, Opfer und Ermittlerinnen, und am Ende sind die Bösewichte entweder tot oder zumindest im Gefängnis. Anhand von abendfüllenden Werken aber auch von mehrteiligen oder endlos laufenden Serien blättert die Ausstellung die unterschiedlichen Spielarten des Krimis auf.

systems, des Kapitalismus, in der historischen Seerepublik Venedig und im «Goldenen Zeitalter» Amsterdams. Venedig ab dem 13. und Amsterdam im 17. Jahrhundert: Beide Städte spielten in der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung des Westens eine zentrale Rolle. Kaufleute erfanden Finanzierungs-, Kredit- und Handelsformen, die wir bis heute nutzen. Beide Städte orientierten sich zum Meer hin, nahmen Risiken auf sich, bauten Schiffe, betrieben Fernhandel, erlitten Verluste, erzielten aber auch hohe Gewinne. Mit steigendem Wohlstand und der Geburt einer vormodernen Bürgergesellschaft, etwa in Amsterdam, wurden Kultur und Pracht attraktiver als der risikoreiche Fernhandel. So begannen Investitionen in Kultur und Luxus – und damit auch das Ende der Blütezeit beider Städte.

vertritt 63 der renommiertesten Galerien im Bereich zeitgenössischer Kunst der Stadt Zürich | www.dzg.ch

Im Zürcher Volkshaus wird wieder gebadet: Ein Hammam- und Saunabetrieb verspricht Badevergnügen und Erholung inmitten moderner Architektur und Kunst. Der Hammam ist nach orientalischer Tradition – nebst zusätzlichem Dampf- und Nebelbad – mit einem wärmenden Nabelstein ausgestattet. Die finnische Sauna wird mit einem Kaltwasserbecken und Schwallduschen komplettiert. Erfrischende Massagen, Ayurveda- und Beauty-Treatments runden das Angebot ab. www.stadtbadzuerich.ch


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Restaurant-Tipps CLOUDS

Romeo und Julia , ©Monika Ritterhaus

Neuanfang beim Zürcher Ballett Die grösste professionelle Ballettcompagnie der Schweiz wird seit der Saison 2012/13 von Christian Spuck geleitet.   Beheimatet am Opernhaus Zürich, bestreitet das 36 Tänzerinnen und Tänzer umfassende Ensemble mit seinen Produktionen nicht nur einen wesentlichen Teil des OpernhausSpielplans,  sondern wird regelmässig auch auf internationalen Gastspielen gefeiert. Hervorgegangen aus dem einstigen Ballett des Stadttheaters Zürich, wurde die Compagnie von ihren Direktoren Nicholas Beriozoff, Patricia Neary, Uwe Scholz und Bernd Bienert geprägt.  Der Schweizer Choreograf Heinz Spoerli, Ballettdirektor von 1996 bis 2012, etablierte die Compagnie

Christian Spuck, Ballettdirektor, © Opernhaus Zürich

innerhalb weniger Jahre unter den führenden europäischen Ballettformationen. Unter Leitung des deutschen Choreografen Christian Spuck pflegt die Compagnie die gewachsenen Traditionen des Ensembles und setzt neue künstlerische Akzente. Mit neuen choreografischen Mitteln wird die traditionsreiche Form des Handlungsballetts weiterentwickelt. Ausserdem widmen sich die Tänzerinnen und Tänzer dem zeitgenössisch-abstrakten Tanz. International renommierte Choreografen wie William Forsythe, Paul Lightfoot, Sol León,  Douglas Lee, Stephan Thoss und Edward Clug arbeiten in Zürich und garantieren eine stilistische Vielfalt des choreografischen Repertoires. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Pflege des choreografischen Erbes von Heinz Spoerli, dessen Ballette weiterhin zum Repertoire des Balletts Zürich gehören. Künstlerische Eigenverantwortung übernehmen die Mitglieder des Ensembles in der Reihe „Junge Choreografen“. Als Einrichtung zur Förderung des tänzerischen Nachwuchses wurde 2001 das Junior

Zürcher Kammerorchester 1946 durch Edmond de Stoutz gegründet, zählt das Zürcher Kammerorchester heute zu den führenden Klangkörpern seiner Art. Seit der Saison 2011/12 ist Sir Roger Norrington Principal Conductor des ZKO. Sir Roger Norrington gilt als weltweit angesehener Dirigent, der den historischen Aufführungsstil in der heutigen Zeit etablierte und diesen in seinen Konzerten pflegt. Neben einem breiten Repertoire, das von Barock über Klassik und Romantik bis

zur Gegenwart reicht, macht das ZKO immer wieder durch die Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Bereichen wie Jazz und populärer Unterhaltung auf sich aufmerksam. Ebenso wichtig sind die zahlreichen Konzerte für Kinder (0 – 15 Jahren) sowie die kontinuierliche Zusammenarbeit mit weltweit gefeierten Solisten und Dirigenten. Vorverkauf: ZKO-Billettkasse | Tel. 0848 84 88 44 | billettkasse zko.ch | www.zko.ch © Foto Entzeroth

Ballett ins Leben gerufen. Vierzehn junge Tänzerinnen und Tänzer aus aller Welt erhalten hier die Möglichkeit des betreuten Übergangs vom Ende ihrer Berufsausbildung bis zum Eintritt ins volle Berufsleben. Im Rahmen eines nicht länger als zwei Jahre währenden Engagements trainieren sie gemeinsam mit den Mitgliedern des Balletts Zürich, tanzen mit ihnen in ausgewählten Vorstellungen des Repertoires sowie jede Saison in einem eigens für sie zusammengestellten Ballettabend. So sammeln sie die für eine  Tänzerlaufbahn nötige Bühnenerfahrung. Begleitet werden die Vorstellungen des Balletts Zürich von einem umfassenden Rahmenprogramm mit Matineen vor den Ballettpremieren, Stück-Einführungen vor den Vorstellungen, regelmässig stattfindenden Ballettgesprächen und einer Vielzahl spezieller Kinder-, Jugend- und Schulprojekte. Michael Kuster www.zurichballet.ch | Eintrittskarten: Tel.: (+41) 044 2686666 | tickets@opernhaus.ch und Online

Klassik in Zürich – Eine Auswahl Oper Opernhaus Zürich – www.opernhaus.ch Orchester Tonhalle – www.tonhalle-orchester.ch Zürcher Kammerorchester – www.zko.ch Symphonisches Orchester Zürich – www.zuercher-symphoniker.ch Akademisches Orchester Zürich – www.aoz.ethz.ch Schweizer Jugend Sinfonie Orchester – www.sjso.ch Neumünster Orchester – www.neumuenster-orchester.ch Orchester Accento Musicale Zürich – www.accento.ch Konservatorium Musikschule – www.stadt-zuerich.ch/mkz Festival Zürcher Festspiele – 14.6. – 14.7.2013 www.zuercher-festspiele.ch

Das Angebot in 120 Meter Höhe geht weit über das Fine Dining Restaurant hinaus mit einer Bistro-Bar und eine Lounge, die saisonale Cocktails bei einer spektakulären Sicht auf Stadt, See und Alpen oder auf den Sonnenuntergang verspricht. Auch Gäste, die ohne Reservation nur etwas Trinken oder eine Kleinigkeit essen wollen sind im CLOUDS herzlich willkommen. Spontaner Besuch der Bistro-Bar und Lounge jederzeit möglich. CLOUDS | Maagplatz 5 | 8005 Zürich | www.clouds.ch

Restaurant sein Beim Spitzenkoch Martin Surbeck ist der Gault Millau stets voll des Lobes und prämiert seine Kochkünste mit 17 Gault Millau Punkten. Zudem kann er sich mit einem Michelin Stern schmücken. Unmittelbar an der Bahnhofstrasse ist das Restaurant Sein gelegen, und Surbeck begeistert mit seiner frischen, ungekünstelten Küche sowohl die Business-Leute am Mittag als auch die Gourmets am Abend. Wer in der Bar nebenan «Seinigkeiten» ordert, erhält einen kleinen Fünfgänger mit einer Art erstklassiger Tapas. Restaurant sein | Schützengasse 5 | 8001 Zürich | www.zuerichsein.ch

Restaurant JOSEF Adventures in modern Cuisine: Das Josef’s pflegt eine globale Küche mit Erdhaftung und achtet auf eine sorgfältige Auswahl und Verarbeitung der Produkte. Alle Gerichte werden in kleinen Portionen serviert. Anstatt einem Hauptgang gibt es eine Auswahl von Gerichten, welche nach Lust und Laune zusamemngestellt werden können. >> Ein Schlaraffenland für neugierige Esser<< so die NZZ. Restaurant JOSEF | Gasometerstr. 24 | 8005 Zürich | www.josef.ch

Hiltl Das Haus Hiltl ist ein Gasthaus im wahrsten Sinne, weil hier der Gast mit seinen wechselnden Bedürfnissen ernst genommen wird und weil hier der Gast als Gast gepflegt wird von Mitarbeitenden, die etwas von Gastgewerbe verstehen. Seit mehr als hundert Jahren vermittelt Hiltl Lebensfreude und stellt den Menschen - Mitarbeitende und Gäste – in den Mittelpunkt, über alle Altersgruppen hinweg. Mit dem neuen Haus Hiltl bleibt das älteste vegetarische Restaurant Europas auch das jüngste. Hiltl | Sihlstrasse 28 | 8001 Zürich | www.hiltl.ch

Chöre

Sternen Grill

Ars cantata Zürich – www.arscantata.ch Cantus Zürich – www.cantuszuerich.ch Zürcher Konzert Chor – www.zkc.ch Vocativ Zürich – www.vocativ.ch Zuercher Bach Chor – www.zbc.ch Paulus Chor Zürich – www.paulus-chor.ch Tonart Zürich – www.tonart-chor.ch Fraunmünster Chor – www.fraumuenster.ch

Die beste Bratwurst der Stadt bekommt man beim Sternen Grill. Unbedingt den scharfen Senf dazu probieren. Durch die Nähe zum Opernhaus, dem Schauspielhaus und der Tonhalle ist der Grill ein idealer Startpunkt für Kultur-Abende. Aufgrund des Umbaus am Vorderen Sternen befindet sich der Sternen Grill auf dem Sechseläutenplatz vis à vis Globus. Sternen Grill | Sechseläuten-Platz | 8001 Zürich | www.sternengrill.ch


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links: David Zinman, Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich | Foto: © Tom Haller

Russisch, klassisch, modern: Das Tonhalle-Orchester Zürich Das Tonhalle-Orchester Zürich hat sich unter seinem Chefdirigenten David Zinman als herausragendes Sinfonieorchester etabliert. Wo immer es heute auftritt, in der Schweiz wie in Europa und Asien, begeistert es sein Publikum. Gut hundert Musikerinnen und Musiker und engagierte Dirigenten-Persönlichkeiten, allen voran der Künstlerische Leiter David Zinman, präsentieren dem Publikum eine Vielzahl von Konzerten, die in dieser Saison von russischer Musik geprägt sind. Mit einer herausragenden Komposition der Moderne verbindet David Zinman eine besondere Beziehung: «2013 jährt sich zum 100. Mal die Uraufführung eines der einflussreichsten Werke des 20. Jahrhunderts: Strawinskys «Sacre du printemps». Pierre Monteux, dessen Schüler und Assistent ich sein durfte, war der Dirigent der skandalumwitterten Uraufführung, und ich hatte das unschätzbare Privileg, die Aufführung zum 50. Geburtstag des «Sacre» im Jahre 1963, die Pierre Monteux dirigierte, vorbereiten zu dürfen. Anfang Juni 2013 werde ich zum 100. Geburtstag des «Sacre» in einem besonderen Konzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich versuchen, seine klangliche Originalgestalt zu rekonstruieren, und vor allem aufzeigen, welches die gesungenen und musizierten Quellen dieses Meisterwerkes sind. Wir werden einen faszinierenden Blick werfen in die musikalischen Landschaften, denen dieses Werk entstammt.» «Sacre du

printemps» ist in Wochenendkonzerten in der Tonhalle Zürich zu erleben. Mit «Feuervogel» und «Petruschka» erklingen alle drei grossen Ballettkompositionen Igor Strawinkys in dieser «Saison russe».

Samstag 8.6.13 19.30 Uhr Sonntag 9.6.13 17.00 Uhr Tonhalle-Orchester Zürich David Zinman, Leitung

Beyond The Score – Jenseits Der Partitur Zur Herkunft des «Sacre du Printemps» Igor Strawinsky «Le Sacre du Printemps» Aussergewöhnlich und aufregend ist auch «Ballet mécanique» von George Antheil, dem «bad boy of music», wie er sich selbst charakterisierte. Im März 2013 bietet sich eine der wenigen Gelegenheiten dieses selten zu hörend Werk mit Pianola, sechs Klavieren und sechs Schlagzeugen – um nur einen Einblick in die Besetzung zu geben – unter David Zinman zu erleben. Eingerahmt wird das «Ballet mécanique» von Strawinskys «Petruschka» und «Les Noces».

Mittwoch 20.3.13 19.30 Uhr Donnerstag 21.3.13 19.30 Uhr Tonhalle-Orchester Zürich David Zinman, Leitung Zürcher Sing-Akademie Tim Brown, Einstudierung

Igor Strawinsky «Petruschka» George Antheil «Ballet Mécanique» Igor Strawinsky «Les Noces» Giovanni Antonini, einer der renommiertesten Barockspezialisten, führt mit dem TonhalleOrchester Zürich und der Zürcher Sing-Akademie die drei letzten Teile des Weihnachtsoratorium auf. Johann Sebastian Bach, ganz klassisch, kurz vor den Festtagen in der Tonhalle Zürich.

Tonhalle-Orchester Zürich | © Tobias Madörin

Besucher-Informationen Billettkasse Tonhalle-Gesellschaft Zürich Claridenstrasse 7, 8002 Zürich Telefon +41 44 206 34 34 Fax +41 44 206 34 69 boxoffice@tonhalle.ch Öffnungszeiten Mo–Fr 10–18 Uhr resp. bis Konzertbeginn Sa/So/Feiertage 1½ Stunden vor Konzertbeginn Ab 30 Min. vor Konzertbeginn kein Vorverkauf für andere Konzerte Weitere Vorverkaufsstellen Musik Hug, Jecklin, Jelmoli City, Migros City, Opernhaus Zürich, SBB HB Zürich Zahlungsmöglichkeiten Bargeld, Rechnung, Kreditkarte (Amexco, Diners, Mastercard, Visa), Maestro oder Postcard.

Weihnachtskonzert Samstag 22.12.12 19.30 Uhr Sonntag 23.12.12 17.00 Uhr Tonhalle-Orchester Zürich Giovanni Antonini, Leitung Roberta Invernizzi, Sopran Marie-Claude Chappuis, Alt Andrew Staples, Tenor Detlef Roth, Bass Zürcher Sing-Akademie Tim Brown, Einstudierung

Johann Sebastian Bach Weihnachts-Oratorium BWV 248 IV–VI

Kartenverlosung Für das Wochenendkonzert vom 15./16. Dezember 2012 verlosen wir 5 x 2 Karten unter den Einsendern. Christoph von Dohnányi leitet das TonhalleOrchester Zürich mit Werken von Haydn, Henze und Dvŏrák. Bitte mailen Sie Ihre Adresse sowie Ihr Wunschdatum an: event@tonhalle.ch


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Theater in Zürich Hallenstadion Zürich Viva Verdi

Schauspielhaus Zürich

Eine Klassik-Show der Superlative feiert in Zürich ihre Welturaufführung. Mit atemberaubenden Effekten und einer internationalen Top-Besetzung werden Giuseppe Verdis unsterbliche Opernmelodien für ein heutiges Publikum spektakulär in Szene gesetzt. Für VIVA VERDI wurden die bekanntesten und leidenschaftlichsten Stücke aus Verdis Opern ausgewählt.

Das Schauspielhaus Zürich mit seinen Spielstätten im traditionsreichen Pfauen und im urbanen Schiffbau ist eine der wichtigsten Kulturinstitutionen der Schweiz. Seine internationale Ausstrahlung schlägt sich im überregionalen Medienecho ebenso nieder wie in europaweiten Gastspielen und wiederholten Einladungen zum renommierten Berliner Theatertreffen. Intendantin des Schauspielhauses Zürich ist die Regisseurin Barbara Frey. In der aktuellen Spielzeit erwarten die Zuschauer u.a. Inszenierungen von Alvis Hermanis, René Pollesch, Stefan Pucher, Karin Henkel und Sebastian Baumgarten.

Hochspannung vom 12. – 24. Februar 2012: Dann flimmern die etwas anderen Filmtage über die Leinwände. Und dies bereits zum 14. Mal! Jährlich verwöhnt das Festival mit einem bunten Programm, welches das Kino-Erlebnis weit über die Leinwand hinausgehen lässt. ewz.stattkino steht für Interaktivität im Kino und der Lust am Experiment.

Das Theater Rigiblick ist Zürichs höchstgelegenstes Theater mit spektakulärer Aussicht auf die ganze Stadt und den See; das einzige Theater mit Standseilbahn-Anschluss. Man erreicht es vom Hauptbahnhof aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in 20 Minuten. (Tram Nr. 10 bis Haltestelle Seilbahn Rigiblick, anschliessend mit der Standseilbahn bis zur Bergstation.“ Im gleichen Gebäude ist das hervorragende Restaurant Rigiblick; vor oder nach einer Vorstellung, die meist nur eine gute Stunde dauern, lohnt es sich, das Restaurant zu besuchen. Das Theater Rigiblick ist trotz schmaler Subventionen das vermutlich erfolgreichste Theater der Stadt. In seinem Repertoire finden sich vor allem musiktheatrale Produktionen jeglichster Couleur: Vom Italo-Liederabend „Azzurro“ (seit fünf Jahren regelmässig ausverkauft!) über dem „Faust mit Rocksongs“ bis zu zeitgenössischer Musik von John Cage. Im festen Repertoire sind auch der spektakuläre Pink Floyd-Abend „To the dark side of the moon“, der witzige Mark Twain-Abend „Bummel durch die Schweiz“, die berührende „Love Marilyn“- Vorstellung über die Ikone Marilyn Monroe, dem Miles-Davis-Abend von Henning Mankell „Miles oder die Pendeluhr von Montreux“ , aber auch Schuberts „Tod und das Mädchen“ (ab Nov.), ein Monty Python-Liederabend (ab Jan) oder eine Adaption von „Don Giovanni“ (ab Feb.)

Viadukt Die überraschend andere Einkaufs- und Gewerbemeile im neuen urbanen Zentrum Züri-West. Auf über 500m Länge präsentieren sich 45 Läden, Restaurants, Bars und die Markthalle von Bilder © Mara Truog Zürich. Ein ausgefallenes Angebot von Kleidern, Accessoires und Vintagemöbeln bis zu Tangounterricht und Rockkonzert kombiniert mit kulinarischen Genüssen. In nur 10 Minuten Gehdistanz zur Bahnhofstrasse hat sich IM VIADUKT bereits als die Alternative etabliert. www.im-viadukt.ch

Künzli Classic – Schweizer Schuh Poesie IM VIADUKT …21 Künzli Schuhe sind edle Sneakers in puristisch-typischen Schnitten aus luxuriösen, außergewöhnlichen Ledern. Kein Modell gleicht dem nächsten, jedes Modell zeigt seinen Eigen-Sinn und seine Eigen-Art und trägt dann auch den eigenen Namen. Die 5 Klötzli tragen sie alle, klassisch aus Blache oder erfinderisch variiert, aber immer mit leisem Stolz auf ihre Schweizer Herkunft. Künzli Viadukt-Laden | Viaduktstrasse 45 | 8005 Zürich | www.kuenzli-schuhe.com

Theater Rigiblick

Theater Neumarkt

Theater Neumarkt | Neumarkt 5 | 8001 Zürich | www.theaterneumarkt.ch Theaterkasse; Tel.+41 (0)44 267 64 64 tickets@theaterneumarkt.ch

ewz.stattkino 2013 Das andere Filmfestival

Schauspielhaus Zürich | www.schauspielhauszuerich.ch Theaterkasse: Telefon +41 (0)44 258 77 77 | theaterkasse@schauspielhaus.ch

13. – 15.12.2012 | www.viva-verdi.ch

Theater fürs Establishment – unter diesem Motto leitet das regieführende Direktionsduo Barbara Weber und Rafael Sanchez seit nunmehr fünf Spielzeiten das Theater Neumarkt. Beide haben sich als Regisseure mit intelligenten und spielerischen Produktionen an Schauspielbühnen in Hamburg, München, Basel und Zürich einen Namen gemacht. Weber und Sanchez sehen sich der experimentellen und der politischen Tradition verpflichtet, die das Haus am Neumarkt als Theater und als Zunfthaus mit sich bringt.   Das Theater Neumarkt beschäftigt ein eigenes, kleines Ensemble. Bekannte Regisseure aus dem europäischen Raum inszenieren regelmässig an der Zürcher Sprechtheaterbühne, aber auch dem Schweizer Regienachwuchs wird eine Plattform geboten. Rund zehn inhaltlich wie ästhetisch heterogene Schauspielproduktionen stehen pro Saison ebenso auf dem Spielplan wie zahlreiche diskursive und literarische Veranstaltungen.

Kino

Shopping

Quer durch alle Genres und Kunstsparten werden Filme neu inszeniert und aus dem eigenwilligen Blickwinkel der interpretierenden Künstler gezeigt. Zu sehen gibt es Kultfilme, Raritäten und Trouvaillen – immer mit «Zusatz» und in einem neuen Rahmen. Der Name ist Programm, denn jeder Abend gestaltet sich anders und vor allem nie einfach als Kinobesuch. ewz-statt-kino eben wie es nur einmal im Jahr stattfindet! 12. – 24.2.2013 | www.ewz.stattkino.ch | www.arthouse.ch | Vorverkauf: ab 03.01.2013 in allen Arthouse-Kinos und online.

Caritas Secondhand Das Zürcher Hilfswerk führt sechs Läden in der Stadt. Dieser, unter einem Bahnviadukt mit Mauern aus Steinquadern, verleiht dem geräumigen Laden ein besonderes Flair. Der Gewinn aus Ihrem Kauf kommt Hilfebedürftigen im Kanton Zürich zugute. Öffnungszeiten: Di bis Fr 10–18.30 Uhr; Sa 10–17 Uhr. Caritas Secondhand, Im Viadukt, Bogen C. Tel. 043 321 33 75. www.caritas-zuerich.ch/secondhand-standorte

erfolg

THEATER 11 ZÜRICH Ich war noch niemals in New York Freuen Sie sich auf 20 der grössten Hits von Udo Jürgens in einer mitreissenden Geschichte zum Träumen, Lachen und Mitsingen. Gehen Sie mit «Aber bitte mit Sahne», «Mit 66 Jahren» und natürlich «Ich war noch niemals in New York» an Bord eines Luxusliners auf eine Reise über den Atlantik. ab November 2012 | www.musical.ch

erfolg ist seit 1993 nicht in Mode. Klare Schnitte, beste Qualität und optimaler Tragekomfort sind die Werte, welche bei erfolg seit bald 20 Jahren Saison haben. Die zeitlosen New Basics sind eine Referenz an die technische Geradlinigkeit und  Qualität der hiesigen Textiltradition. Als Schweizer Label produziert erfolg grundsätzlich in  der Schweiz. Zur Philosophie von erfolg gehört auch der respektvolle Umgang mit Mensch  und Natur: erfolg Teile werden aus bioRe®-zertifizierter, fairer BioBaumwolle gestrickt. Jetzt auch online erhältlich unter www.erfolg-label.ch

Confisserie Sprüngli Genießen mit Stil – seit 175 Jahren Das 1836 gegründete Schweizer Familienunternehmen zählt heute mit seinem erlesenen Sortiment zu den renommiertesten Confiserien Europas. Die Produkte aus dem Hause Sprüngli stehen nicht nur für beste Qualität, sondern auch für einmalige Frische und Natürlichkeit. Die vollendeten Kreationen bringen täglich Kundinnen und Kunden aus aller Welt ins Schwärmen. Confisserie Sprüngli | Paradeplatz | Bahnhofstrasse 21 | 8022 Zürich | www.spruengli.ch

Theater Rigiblick | Germaniastr. 99 | 8044 Zürich | www.theater-rigiblick.ch Theaterkasse Tel. +41 (0)44 361 80 51

Ojo de Agua Weitere Theater Bernhard-Theater Zürich Theaterplatz  1 | 8008 Zürich |  www.bernhard-theater.ch

Theater am Hechtplatz Hechtplatz 7 | 8001 Zürich | www.theaterhechtplatz.ch

Theater an der Winkelwiese Winkelwiese 4 | 8001 Zürich |  www.winkelwiese.ch

Theaterhaus Gessnerallee

Gessnerallee 8 | 8001 Zürich | www. gessnerallee.ch

ComedyBühne Weisser Wind Oberdorfstrasse 20 | 8001 Zürich | www.weisserwind.ch

Im Hochhaus – Kleinkunstbühne des Migros-Kulturprozent Limmatplatz, Limmatstrasse 152 | 8000 Zürich | www.im-hochhaus.ch

keller62

Rämistrasse 62 | 8001 Zürich | www. keller62.ch

Kulturmarkt

Aemtlerstrasse 23 | 8003 Zürich | www. kulturmarkt.ch

MAAG Music & Arts AG

Maag MusicHall, Hardstrasse 219 | 8005 Zürich | www.bymaag.ch

Miller‘s Studio

Theater Herzbaracke

Kabarett in der Mühle Tiefenbrunnen | Seefeldstrasse 225 | 8008 Zürich | www. millers-studio.ch

Florastrasse 37 | 8008 Zürich | www. herzbaracke.ch

Rote Fabrik

Stadelhoferstrasse 12 | 8001 Zürich | www.theater-stadelhofen.ch

Seestrasse 395 | 8038 Zürich | www. rotefabrik.ch

sogar theater

Josefstrasse 106 | 8005 Zürich | www. sogar.ch

Theater 11

Thurgauerstrasse 7 | 8050 Zürich | www. theater11.ch

Theater der Künste

Bühne A | Werkstatt | Gessnerallee 9 | 8001 Zürich | www.theaterderkuenste. ch

Theater Stadelhofen Theater Stok

Hirschengraben 42 | 8001 Zürich | www.theater-stok.ch

töpferei - Bühne für Improvisation und Kleintheater Töpferstrasse 26 | 8045 Zürich | www.pfirsi.ch|toepferei

Volkshaus Zürich

Stauffacherstrasse 60 |8044 Zürich | www.volkshaus.ch

Dieter Meier Argentina. Im Rennweg-Quartier von Zürich, an der Oetenbachgasse 13, kann man das  Ojo de Agua Premium Beef aus Argentinien als Tartar, Roastbeef  und Entrecôte double genießen. Zum Fleisch werden die Bio-Weine OJO DE AGUA und PURO aus Mendoza ausgeschenkt. Entrecôte-, Huft- und Filetstücke werden vakuum-verpackt zum Mitnehmen verkauft. Zudem sind im Kontor sämtliche Ojo de Agua- und Puro- Weine sowie diverse argentinische Spezialitäten erhältlich. Ojo de Agua | Weinkonto | Oetenbachgasse 13 | 8001 Zürich | www.ojodeagua.ch


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Zürich  |  31

20 Jahre Moods Musikclub, Lounge und Tanzpalast – das Moods im Schiffbau mitten im attraktiven Zürcher Kreis 5 ist die Adresse für Menschen mit Liebe zur Live-Musik. Pro Saison veranstaltet das Moods über 300 Konzerte in den Sparten Jazz, World, Funk, Soul, Pop und Elektro. Freitagund Samstagnacht wird nach den Konzerten bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen. Im Jahr 2012 feiert das Moods mit Gästen und Freunden sein 20-jähriges Bestehen. Nach einem rauschenden Saisonstart mit der Jazzlegende Benny Golson und „Yéke Yéké“ von Mory Kanté präsentiert das Moods ein wunderbar abwechslungsreiches Jubiläumsprogramm, das in einem rauschenden Fest (29.11. – 1.12.2012) seinen Höhepunkt

finden wird. Mit dabei: Brad Mehldau Trio (29.11.), Züri West (1.12), Kenny Garett (29.11.), Maceo Parker (30.11.) und viele mehr. Auch das normale Konzert-Programm bietet musikalische Leckerbissen, z.B. Henrik Freischlader (4.12.), Cat Power (7.12.), Tiger Lillies (15.12.), Philipp Fankhauser (28.12.), Hildegard lernt fliegen (30.12.) oder Carmen Souza (5.3.).

Liveevents mit Sport und Musik seit längerem ein vielschichtiges Publikum an. Hier trinken Geschäftsleute ihr After-WorkBier, geniessen Städtebummle r ihren Apéro, treffen sich Studenten zur feuchtfröhlichen Runde, durchzechen Touristen die Zürcher Nacht, stossen Sportfans auf ihre Mannschaften an oder genehmigen sich Jazz-Liebhaber ihren Drink.

grossen Saal des Hotel Zentrum Drei Linden in Wetzikon statt, teilweise auch in externen Lokalitäten. Bands aus der Schweiz und dem Ausland (Deutschland, Belgien, Holland und Frankreich) begeistern unsere Zuhörer, die steigenden Besucher- und Mitgliederzahlen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind

Moods im Schiffbau | Schiffbaustrasse 6 | 8005 Zürich | www.moods.ch | Konzerte und Vorverkauf der Tickets: www.moods.ch

Jazz in Zürich Widder Jazz Seit ihrer Eröffnung ist die Widder Bar die TopLocation für exquisite Jazz-Abende. Alljährlich im Frühjahr und Herbst präsentieren hier in intimem Club-Ambiente die renommierten Stars der Szene die Welt des Jazz. Beim Genuss edler Tropfen können sich die Gäste der Widder Bar auf eine musikalische Reise mitnehmen lassen, die sie zu den Spielarten des Jazz führt: Bossa Nova, Soul, Pop, Groove, Swing, Blues und Latin. Widder Hotel | Rennweg 7 | 8001 Zürich | www.widderhotel.ch

Musikklub Mehrspur Mehrspur ist Konzertlokal, Jam Night, Labor, Freie Bühne,  Musikbar und Nightlife-Club. Mehrspur ist der Musikklub der Zürcher Hochschule der Künste und ist ein relevanter Ort für die Jazz- und Popausbildung. Als Auftrittsort bietet er Bands mit Bezug zur ZHdK eine zentrale Bühne in Zürich. Der Club ist als kultureller Beitrag an Zürichs Nachtleben zu verstehen und fördert damit den lokalen musikalischen Nachwuchs.

Andorra Bar | Münstergasse 20 | 8001 Zürich | www.andorra.ch

Unerhört Jazz Festival

Die JazzBaragge ist der Zürcher Treffpunkt für die aktive Jazzszene. Hier findet jeden Mittwoch eine Jam–Session für den praxisorientierten Meinungsaustausch zwischen lokalen, nationalen und internationalen MusikerInnen, MusikstudentInnen und Musik Interessierten statt. Der Verein JazzBarrage hat das Ziel, die regelmässige Durchführung dieses öffentlichen Jams mit allen Mitteln zu fördern und aufrecht zu erhalten.

Natürlich kennt man die bekannten Schweizer Musikerinnen und Musiker wie Irène Schweizer, Pierre Favre, Gabriela Friedli, Omri Ziegele, um nur ein paar zu nennen, seit Jahrzehnten und die weltweite Bedeutung von Patrik Landolts Intakt Records gleichermaßen. Seit zehn Jahren gönnen sich all diese ein ziemlich einmaliges Festival, das „Unerhört“, ein urbanes Ereignis Ende November, meist zu schon kühlen Zeiten, die der Musik aber nicht schaden, wie der Journalist Markus Maida feststellt in einem Artikel im Programmheft, der selbst versucht, die Gabe der Improvisation mit feuriger Wortwahl zu realisieren.

JazzBaragge @ mehrspur | Waldmannstrasse 12 | 8001 Zürich | www.jazzbaragge.ch

Jazz-Club Zürich-Oberland Mitten im Niederdorf gelegen, zieht die klassische Jazz-Bar mit seinem speziellen Ambiente und seinem breiten Angebot an Bieren und Whiskys, Drinks und auserlesenen Weinen, speziellen Tapas und Tandooris sowie seinen

Festivals

JazzBarrage

Musikklub Mehrspur | Waldmannstraße 12 | 8001 Zürich | www.mehrspur.ch

Andorra Bar

www.jazzclub-zh.ch

Der im Jahre 2000 gegründete Jazz-Club Zürich-Oberland hat sich der Wiederbelebung und Förderung der Jazz-Szene in der Region zum Ziel gesetzt. Sie pflegen die allgemein beliebten Stilrichtungen New Orleans, Swing, Dixieland etc. Die Konzerte finden einmal im Monat im

21. – 25.11.2012 | www.unerhoert.ch

Jazznojazz Festival Das Zürcher Festival begeistert auch in seiner 14. Ausgabe mit Perlen aus urbanem Jazz, Soul & funky Fusion. Unterstützt von ewz und ZKB sind vom 31. Oktober bis 3. November 2012

vier reichhaltige Konzertnächte angesagt mit nicht weniger als 18 Konzerten in der Gessnerallee Zürich, im ewz-Unterwerk Selnau sowie im ZKBJazzClub im Theater der Künste. Hochkarätige Jazz-Grenzgänger wie John McLaughlin, Anouar Brahem, Marcus Miller, Larry Carlton oder die US-Ikone Esperanza Spalding, mitreissende Funk-Bands wie Incognito, Earth Wind & Fire Experience oder die Nicole Willis Soul Investigators, loungige Sounds von Jazzanova, Timo Lassy oder Nicola Conte sowie die betörenden Soulstimmen von Lizz Wright, Y’akoto und James Gruntz sorgen für den vielfältigen jazznojazz 31.10 – 3.11.2012 | www.jazznojazz.ch

ewz unplugged Einer der attraktivsten Kulturräume der Stadt Zürich liegt an der Sihl. Regelmässig öffnet das ewz an der Selnaustrasse 25 Tür und Tor für kulturelle Veranstaltungen. Das ewz-Unterwerk Selnau ist von der Ambiance her eine ganz aussergewöhnliche Industriehalle. Grund genug für ewz  als «Presenting Sponsor» und AllBlues  als Veranstalterin, das Unterwerk für 4 Tage in Zürichs wohl schönsten temporären Konzertsaal umzuwandeln und eine Frühlingskonzertreihe zu präsentieren: ewz.unplugged. Erstmals ging die Reihe 2007 über die Bühne, im März 2013 findet bereits die siebte Ausgabe statt.   3. – 6.4.2013 | ewz-Unterwerk Selnau, Zürich | www.ewzunplugged.ch


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Wagner 2013  |  33

WAGNERJAHR 2013 Im Jahr 2013 wird die Aufmerksamkeit der musik- und theaterinteressierten Öffentlichkeit in ganz besonderer Weise auf Richard Wagner liegen. Anlass geben der 200. Geburtstag sowie der 130. Todestag des berühmten Komponisten. Der Fokus wird dabei auf Richard Wagners Geburtsstadt Leipzig sowie seiner Wirkungsstadt Bayreuth und den von ihm ins Leben gerufenen Bayreuther Festspielen liegen. Zu diesem besonderen Datum werden ein vielfältiges Rahmenprogramm und verschiedene Sonderprojekte die Bayreuther Festspiele bereichern. Doch nicht nur in Bayreuth und Leipzig wird gefeiert. Auf der ganzen Welt, in vielen großen Opernhäusern, Museen und Festivals wird Richard Wagner gedacht und sein Werk in den Mittelpunkt gestellt. Wir möchten Sie entführen, abseits der großen Wagnerstädte besondere Projekte und Veranstaltungen in Halle, Ludwigshafen und Nürnberg zu entdecken.

Gérard Kim als Der Wanderer


34  |  Wagner 2013 | Halle Ludwigshafen

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RING Halle Ludwigshafen Ein Gespräch mit Dirigent Karl-Heinz Steffens

Regisseur Hansgünter Heyme und Dirigent Karl-Heinz Steffens im Gespräch

1.Was macht die Faszination von Richard Wagner aus? Zuerst ist da ja eine fast unglaubliche Spannung zwischen der hochromantischen, beeindruckenden Theatermusik und den Texten des recht verquasten Philosophen Wagner. Es entsteht von der ersten Note an eine theatralische Spannung, die Künstler und Publikum wohl in gleicher Weise empfinden. Dazu ist Wagner sicher einer der erfolgreichsten Fantasy-Autoren, der dazu auch gleich noch seine eigene Filmmusik geschrieben hat – das ist schon faszinierend!

gen erforderlich macht: es gibt keine eigenen Werkstätten und mit Ausnahme der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz kein eigenes künstlerisches Personal – ich habe deshalb mit „meinem“ Opernhaus in Halle und Hansgünter Heyme ein Ost-West-Kooperationsmodell entwickelt, das bei RHEINGOLD und WALKÜRE schon bewiesen hat, wie toll es funktioniert. Zudem: der große Theater-Routinier Heyme arbeitet bei unserem RING mit vielen jungen Sängern, von denen nicht wenige ihre Rollendebuts geben – das ist eine spannende Mischung!

2.Was sind die Voraussetzung, die ein Sänger mitbringen muss, um bei einem Casting für eine Wagneroper erfolgreich zu ein? Ein Sänger muss vor allem sehr gut ausgebildet sein. Nur so kann er den dramatischen und dramaturgischen Inhalt einer Rolle mit seiner Stimme umzusetzen und dem Zuhörer den Zugang zum Inhalt öffnen. Und er sollte sich in seiner Entwicklung organisch auf Wagner zu bewegen; die Anforderungen sind einfach enorm, da braucht es schon ein gutes Fundament für die Stimme. Um es etwas zugespitzt zu sagen: Schreien zu können, reicht nicht. Ich denke, dass es in unserer Zeit nicht leicht ist, Sänger für die großen Wagnerrollen zu finden.

5.Warum darf man den RING in Ludwigshafen nicht verpassen? Nach den großen Erfolgen von RHEINGOLD und WALKÜRE dürfen wir sicher schon mit etwas Stolz davon sprechen, dass uns eine Konzeption gelungen ist, die die Musik und den Text der Opern so eng miteinander verbindet, dass das Publikum die Chance erhält, den dramaturgischen Inhalt der Stücke auch zu verstehen. Dazu hat sich die Staatsphilharmonie, die ja den RING noch nie gespielt hat, zu einem fantastischen Opernorchester entwickelt! Ich denke, es ist uns gelungen, den RING aus den gängigen Wagnerklischees herauszuholen.

3.Wie bereiten sich die Sänger auf die Extrembelastungen einer Wagneroper vor? Ein Sänger muss seine Stimme wirklich gut kennen und außerordentlich ökonomisch mit ihr umgehen, um die langen Distanzen der Opern bewältigen zu können. Und er muss vor allem ausgeruht sein! 4.Wagner-Jahr: Was macht die Einzigartigkeit des RINGs in Ludwigshafen aus? Hansgünter Heyme und ich befinden uns ja in Ludwigshafen in einer Situation, die für die Produktion eines so monumentalen Gesamtwerks wie dem RING besondere Ansätze und Lösun-

6.Was ist RINGplus? Dass wir in Ludwigshafen in einer besonderen Situation sind, habe ich ja schon angedeutet. Es gibt kein gewachsenes Opernpublikum, weil es eben keine Oper gibt. Aus dieser „Not“ haben wir ein Gesamtkonzept entwickelt, das möglichst vielen Menschen den Zugang zum RING öffnet und auch ganz neue Zielgruppen und Schichten für die Oper interessiert. Ganz besonders finde ich die Projekte, die das Kinder und Jugendtheater des Pfalzbau und die Staatsphilharmonie miteinander entwickelt haben: gemeinsam mit über 40 Musikschülern der Region bildeten unsere Musiker ein Orchester für „Siegfried! … Ohne Worte!" und auch die – ganz bewusst „gegen“ den RING Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz & GMD Karl-Heinz Steffens


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Wagner 2013 | Halle Ludwigshafen  |  35

Julia Faylenbogen als Fricka, Gérald Kim als Wotan

gedachte – DREIGROSCHENOPER von Weill und Brecht hat Furore gemacht. Viele weitere Angebote sollen den Menschen in Stadt und Region sagen: Ihr seid alle angesprochen, dieses RING-Projekt gehört nicht nur den Wagner-Fans sondern allen. 7.Wer ist Ihrer Meinung nach der Richard Wagner unserer Zeit? Auf musikalischem Gebiet ist das sehr schwer zu beantworten. Auf visuellem Gebiet ist das vielleicht Steven Spielberg. 8.Warum haben es zeitgenössische Oper und Musik so schwer in unserer Gesellschaft und welche Rolle spielen Internet und Social Media?

Szenenfoto aus dem Jugendprojekt „Siegfried! … Ohne Worte!˝

Es ist doch so, dass es die zeitgenössische Musik zu allen Zeiten schwer hatte, auch Bach und Beethoven hatten es schwer! Das gilt natürlich auch für die zeitgenössische Oper heute und für viele Menschen gilt ja die Oper leider als eine Form vergangener Zeiten – aber das ist doch wirklich falsch: immer, wenn sich Menschen von reellen Klängen, von Menschen aus Fleisch und Blut faszinieren lassen möchten, finden sie in der Oper eine große Erfüllung! Natürlich ist es toll, wenn durch neue Übertragungs- und Aufführungsformen die Oper auch ins Kino oder ins Internet kommt – aber das gemeinsame Erleben in einem realen Theatersaal ist doch durch nichts zu ersetzten.

Über den „RING Halle Ludwigshafen“ Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ gehört zu den größten musikalischen Bühnenstücken überhaupt. Es ist ein Werk der Superlative, ganz gleich aus welcher Perspektive man es auch betrachtet. Ein viertel Jahrhundert arbeitete Wagner an diesem vierteiligen Zyklus, nicht nur die Musik, sondern auch die Textvorlage stammen aus seiner Feder. Eine Gesamtaufführung des „Rings“ dauert rund 16 Stunden, mehr als 100 Musiker werden für die Orchesterbesetzung benötigt, hinzu kommen gut 30 Solisten sowie Frauenund Männerchor. Die von Wagner eingesetzten Basstuben mussten seinerzeit speziell angefertigt werden. Und für die Uraufführung seines Rings in Bayreuth unter Hans Richter im August 1876 ließ Richard Wagner gleich ein ganzes Festspielhaus bauen. Wagners herausragender Zyklus findet seine Entsprechung in einem bis dahin für die Rhein-Neckar-Region beispiellosen Projekt. Seit November 2010 bringen das Theater im Pfalzbau Ludwigshafen sowie die Oper Halle seine Operntetralogie in einer Koproduktion in Kooperation mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf die Bühnen beider Städte. Die Kooperation gipfelt im April 2013 in eine Gesamtaufführung des Zyklus in beiden Städten. Initiiert hat diese „deutsch-deutsche“ Zusammenarbeit der Chefdirigent der Staatsphilharmonie, Karl-Heinz Steffens. Er ist zudem Generalmusikdirektor der Oper und der Staatskapelle Halle. Bei Professor Hansgünther Heyme stieß Karl-Heinz Steffens mit seiner Projektidee auf Begeisterung. Der Intendant des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen übernahm Regie und Ausstattung, das Projekt „RING Halle Ludwigshafen“ war geboren. Mit Halle und Ludwigshafen finden sich damit zwei Städte zu einer außergewöhnlichen Kooperation zusammen – ein Novum in der bisherigen Aufführungsgeschichte des „Rings“. Durch die Bündelung der Kräfte zweier Theater sowie dem partizipativen Ansatz ist die Gemeinschaftsproduktion in der Theaterlandschaft Deutschlands einmalig. „Wagner hält bis heute die Uhren der täglichen Banalität an, lenkt den Blick auf die große Bühne und die Ohren in den mystischen Klanggrund.“ Chefdirigent Karl-Heinz Steffens freut sich nach „Das Rheingold“ im November 2010 und „Die Walküre“ ein Jahr später nun auf den Abschluss des „Rings“ in der kommenden Spielzeit und die zyklische Aufführung der Tetralogie im April 2013. „Was für ein Abenteuer! Drei Jahre intensive Arbeit, leidenschaftlich gelebte Opernzeit! 16

Stunden Musik, erarbeitet und erlebt für das Musikfestspiel schlechthin“, drückt Steffens Vorfreude und Respekt gleichermaßen aus.

Besetzung Während die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz die Aufführungen an ihrem Standort Ludwigshafen spielt, ist die Staatskapelle Halle bei den Aufführungen im Opernhaus Halle zu hören. Das Sängerensemble agiert städteübergreifend. Darunter: Andreas Schager als von Publikum und Kritik gefeierter Siegfried, Deborah Humble als Erda, Lisa Livingston (Brünnhilde), Ines Lex (Waldvogel), Ralph Ertel (Mime), Gérard Kim (Der Wanderer), Gerd Vogel (Alberich) und Christoph Stegemann (Fafner).

RINGplus In reinen Aufführungen von Wagners abendfüllenden Opern allerdings erschöpft sich der RING Halle Ludwigshafen nicht. Ein breit gefächertes Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Schauspiel, Tanz und Konzerten begleitet die gesamte Produktion. Vor allem auf Kinder und Jugendliche abgestimmt, erleichtert „RINGplus“ den Einstieg in Richard Wagners außergewöhnlichen Opernzyklus und die Auseinandersetzung mit der Musik, den märchenhaft-fantastischen Inhalten sowie der Kritik des Komponisten an Machtmissbrauch und Unterdrückung ermöglichen. Ein Programm, das in beiden Städten sehr großen Anklang findet: So wirkten bisher 1500 Jugendliche an der Gestaltung verschiedener Elemente für die Operninszenierungen mit, in über 60 RINGplus-Veranstaltungen und Projekten wurde Wagners Opus und viele angrenzende Themenfelder erfolgreich vermittelt. Termine Oper Halle Sonntag, 3. März 2013, 18.00 Uhr – „Das Rheingold“ Dienstag, 5. März 2013, 18.00 Uhr – „Die Walküre“ Donnerstag, 7. März 2013, 18.00 Uhr – „Siegfried“ Samstag, 9. März, 16.00 Uhr – „Götterdämmerung“ Tickets: Theater- und Konzertkasse Halle, Telefon (0345) 5110777 | Aufführungsort: Oper Halle, Universitätsring 24, 06108 Halle Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Sonntag, 21. April 2013, 19.30 Uhr – „Das Rheingold“ Dienstag, 23. April 2013, 18.00 Uhr – „Die Walküre“ Donnerstag, 25. April 2013, 18.00 Uhr – „Siegfried“ Samstag, 27. April 2013, 16.00 Uhr – „Götterdämmerung“ Tickets: Theaterkasse im Pfalzbau, Telefon (0621) 5042558 | Aufführungsort: Theater im Pfalzbau, Berliner Str. 30, 67059 Ludwigshafen Weitere Informationen www.ring2013.de, www.facebook.com/ring2013


36  |  Wagner 2013 | Nürnberg

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Meistersinger, Staatstheater Nürnberg © Foto: Ludwig Olah

Nürnberg spielt Wagner – die Meistersinger und ihre Stadt Nur einer einzigen Stadt komponierte der gleichermaßen verehrte wie angefeindete Neuerer Richard Wagner eine Oper: Nürnberg. Zu seinem 200. Geburts- und 130. Todesjahr präsentiert die Stadt Nürnberg einen Veranstaltungsreigen rund um die „Die Meistersinger von Nürnberg“. Neben Konzerten, Ausstellungen und Opernerlebnissen wartet Nürnberg mit der Welturaufführung einer Wagneroper auf: „Männerlist größer als Frauenlist - oder - Die glückliche Bärenfamilie“.

Konzerte Staatsphilharmonie

Open-Air mit der „Festwiese" aus „Die Meistersinger von Nürnberg" von Richard Wagner Anlässlich des Wagner-Jahres 2013 wird am Vorabend des Bardentreffens, das einst in Nürnberg in Erinnerung der Meistersinger-Tradition ins Leben gerufen wurde, auf großer Bühne am Hauptmarkt die berühmte „Festwiese", das Finale von „Die Meistersinger von Nürnberg", aufgeführt. Eintritt: frei

3., 4., 5. und 6.1.2013, Opernhaus Nürnberg

Staatsphilharmonie Nürnberg: Ouvertüre 1813: Strauss – Wagner – Verdi Neujahrskonzert

Nürnberger Symphoniker

26. – 28.7.2013, Altstadt, Nürnberg

38. Bardentreffen Nürnberg

Das Bardentreffen wurde 1976 anlässlich des 400. Geburtsjahres von Hans-Sachs gegründet. Zu einem modernen „Meistersinger-Wettstreit“ wurden Amateur-Liedermacher eingeladen, für freie Kost- und Logis zu singen und sich miteinander zu messen. Als Preis winkte z.B. eine Reiseschreibmaschine oder eine Mittelmeerreise. Daraus entwickelte sich, nun ohne Wettkampf, das heutige Bardentreffen. Noch immer stehen Singer- und Songwriter im Mittelpunkt, doch kommen sie aus der ganzen Welt. Durch jährlich wechselnde Schwerpunktsetzungen steht jeweils ein anderes Land mit seinen modernen Meistersingern im Fokus der Aufmerksamkeit. Eintritt frei www.bardentreffen.de

1. und 10.2.2013 / 3., 10. und 24.3.2013, Opernhaus Nürnberg

"Der fliegende Holländer" (Wiederaufnahme) Musikalische Leitung: Marcus Bosch / Guido Johannes Rumstadt / Inszenierung: Helen Malkowsky Mit: Ekaterina Godovanets (Senta) und Randall Jakobsh (Holländer)

Musikalische Leitung: Marcus Bosch Auftakt zu einem Geburtstagsjahr: Richard Wagner und Giuseppe Verdi wurden vor 200 Jahren im Abstand von nur wenigen Monaten in Leipzig bzw. Busseto geboren. Grund genug, das neue Jahr mit Musik der beiden Jubilare einzuleiten. Nicht mit großer Oper, sondern mit selten Gehörtem, Kostbarem und Kuriosem aus dem Werk der beiden berühmten Komponisten. Und natürlich dürfen bei einem Neujahrskonzert die Werke ihrer Zeitgenossen aus der Strauss-Familie nicht fehlen – besonders nicht, da die Werke von Wagner und Verdi auch in der Wiener Walzerdynastie ihre Spuren hinterlassen haben.

31.1. und 3.2.2013, Musiksaal in der Kongresshalle, Nürnberg;

19.4.2013, Meistersingerhalle, Nürnberg

3.8.2013, Luitpoldhain, Nürnberg

Meistersinger, Staatstheater Nürnberg © Foto: Ludwig Olah

www.klassikopenair.de

7. und 14.4.2013 / 5. und 30.5.2013, Opernhaus Nürnberg

6. PHILHARMONISCHES KONZERT

Arnold Schönberg „Verklärte Nacht" op 4 Richard Wagner 3. Aufzug der Oper „Siegfried" Solisten: Alexandra Petersamer (Mezzosopran), Linda Watson (Sopran); Thomas Jetsatko (Bariton), Torsten Kerl (Tenor), Lance Ryan (Tenor); Musikalische Leitung: Marcus Bosch

21.7.2013, Luitpoldhain, Nürnberg

Klassik Open Air mit der Staatsphilharmonie Nürnberg: Wagner-Ouvertüren (Arbeitstitel)

Musikalische Leitung: Marcus Bosch Das größte Klassik Open Air Europas findet jedes Jahr im Nürnberger Luitpoldhain statt und ist immer ein Höhepunkt im Konzertkalender der Staatsphilharmonie Nürnberg. Im Sommer 2013 kommt auch diese Klassik-Kultveranstaltung um den Jubilar Richard Wagner nicht herum. Warum auch? www.klassikopenair.de

25.7.2013, Hauptmarkt, Nürnberg

Staatstheater Nürnberg, Staatsphilharmonie Nürnberg: Der Hauptmarkt wird zur Festwiese

StummFilmMusikTage mit den Nürnberger Symphonikern „Carmen & Ein andalusischer Hund", „Ein andalusischer Hund" (1929), Musik von Richard Wagner konfrontiert mit argentinischem Tango, www.nuernbergersymphoniker.de

Oper Staatstheater Nürnberg

Klassik Open Air mit den Nürnberger Symphonikern

"Die Meistersinger von Nürnberg" (Wiederaufnahme) von Richard Wagner

Festivals 21. – 30.6.2012, St. Martha

Internationale Orgelwoche Nürnberg Musica Sacra: ION-Projekt zum Wagner-Jahr 2013

In St. Martha, der Kirche der Meistersinger von Nürnberg, präsentiert die 61. ION — Musica Sacra (21. bis 30. Juni 2013) eine multimediale Installation der Berliner Künstlerin Yukijung. Dabei werden Texte von Hans Sachs, Musik der Luther-Zeit, Licht-Spiele mit den einzigartigen historischen Kirchenfenstern und von Dürer gemalte Nürnberger Bürger als virtuelle Zuhörer von Hans Sachs die Kirche auf poetische Weise neu beleben. Das Zusammenspiel aus Licht, Videoprojektionen, Architektur, Musik und Texteinspielungen von Dichtungen des Hans Sachs schafft eine verdichtete Atmosphäre, die die Aufmerksamkeit des Besuchers lenkt und den einzigartigen, spätgotischen Kirchenraum mit einer Ahnung vom Nürnberg der Lutherzeit erfüllt. Internationale Orgelwoche Nürnberg — Musica Sacra Tel. +49 911 21 444 66 www.ion-musica-sacra.de

Meistersinger, Staatstheater Nürnberg © Foto: Ludwig Olah

Musikalische Leitung: Marcus Bosch | Inszenierung: David Mouchtar-Samorai | Mit: Michaela Maria Mayer (Eva), Randall Jakobsh (Pogner), Guido Jentjens (Sachs), Jochen Kupfer (Beckmesser) und Tilman Lichdi (David)

30.11.2013, Opernhaus Nürnberg 12. und 20.1.2013, Opernhaus Nürnberg

"Tristan und Isolde" von Richard Wagner (Neuproduktion)

Musikalische Leitung: Marcus Bosch / Inszenierung: Monique Wagemakers Mit: Lioba Braun (Isolde) und Vincent Wolfsteiner (Tristan)

"Das Rheingold" (Neuproduktion) von Richard Wagner

Musikalische Leitung: Marcus Bosch Inszenierung: Georg Schmiedleitner Das Staatstheater Nürnberg schmiedet im Jubiläumsjahr einen neuen „Ring", der im November 2013 mit „Das Rheingold" eröffnet und sich in der Spielzeit 2015/16 mit „Götterdämmerung" schließen wird. Die Neuinszenierung des kompletten „Ring des Nibelungen" besorgt der Regisseur Georg Schmiedleitner, die musikalische Einstudierung übernimmt Nürnbergs GMD Marcus Bosch. www.staatstheater-nuernberg.de | Kartenvorverkauf: TicketHotline: 0180-5-231-600


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Nürnberg | Wagner 2013  |  37

Meistersinger, Staatstheater Nürnberg © Foto: Ludwig Olah

Pocket Opera Nürnberg

Ausstellungen 18.1. – 17.4.2013, Stadtmuseum Fembohaus

27. und 29.6.2013 / 8. und 9.7.2013, voraussichtlich im Zirkuszelt Stadtpark, Nürnberg

Pocket Opera Company: „Männerlist größer als Frauenlist oder Die Lustige Bärenfamilie" von Richard Wagner (Uraufführung)

Richard Wagners unvollendete Jugendoper, Komische Oper in zwei Akten nach Tausendundeiner Nacht. Ausführende: Das Ensemble der Pocket Opera Company. Musikalische Bearbeitung und musikalische Leitung: Franz Killer. Inszenierung: Peter P. Pachl In Richard Wagners bisher noch nie aufgeführten Jugendoper „Männerlist größer als Frauenlist - oder - Die glückliche Bärenfamilie.", findet sich ein uns unbekannter Wagner, fern von seiner im Alter bevorzugten Stoffe der Götter- und Heldensagen: Ein Wagner-Zirkus. Wagners frühe Vorliebe für die leichte Oper, das Singspiel, zeigt sich in diesem erst im Jahre 1994 wiederaufgefundenen Fragment und hat offensichtlich starke autobiographische Züge, auch wenn die Grundlage des Sujets aus 1001 Nacht stammt. Die Pocket Opera Company führt zum 200. Geburtstag des Bayreuther Meisters dieses zirkushafte Frühwerk erstmals auf. Eine Welturaufführung einer frühen Wagner Oper, in bekannter POC Bearbeitungsmanier.

„Wagner – MeisterSinger – Sachs“ – Hans Sachs Richard Wagner und der Nürnberger Meistersang

Eine Ausstellung der Graphischen Sammlung der Museen der Stadt Nürnberg zum 200. Geburtstag Richard Wagners. Die Handlung von Wagners "Meistersingern", einer der bekanntesten Opern der Musikgeschichte, konnte sich so nur in Nürnberg zutragen, denn gerade hier hat die Tradition des Meistergesangs mit seiner weltberühmten Leitfigur Hans Sachs geblüht. Dieser Ruhm hält bis heute an. www.museen.nuernberg.de

21.2. – 2.6.2013, Germanisches Nationalmuseum

Wagner – Nürnberg – Meistersinger, Studioausstellung zum Wagner-Jahr 2013 Zum 200. Geburtstag Richard Wagners zeigt das Germanische Nationalmuseum eines seiner wertvollsten Stücke aus dem 19. Jahrhundert: die vom Meister selbst mit größter Sorgfalt angefertigte Partitur der „Meistersinger von Nürnberg“. www.gnm.de

21.3. – 7.7.2013, Germanisches Nationalmuseum

Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800 Seit dem Mittelalter waren Handwerker in Zünften organisiert. Zünfte regelten die Lebenswelt ihrer Mitglieder von der Lehre bis zum letzten Gang. Die Ausstellung präsentiert eine große Auswahl einzigartiger und geheimnisvoller Hinterlassenschaften der Zünfte aus dem Germanischen Nationalmuseum und bedeutenden Sammlungen Europas. www.gnm.de

Voraussichtlich 16.5. bis Mitte Juli 2013, DB-Museum Nürnberg

Götterdämmerung, Bayrische Landesausstellung zu Ludwig II.

Ohne König Ludwig II. wären die Meistersinger wohl kaum vollendet worden. Dem Meister und seinem Gönner ist eine Ausstellung im DB Museum Nürnberg gewidmet. Teile der letztjährigen Landesausstellung "Götterdämmerung" des Hauses der Bayerischen Geschichte werden mit Exponaten des DB-Museums ergänzt wie dem berühmten Salonwagen des Königs - auch Versailles auf Rädern genannt.

Weitere Veranstaltungen 4.5.2013, Innenstadt Nürnberg

Die Blaue Nacht „Himmelsstürmer”

Wagner war als junger Mann ein politischer Rebell, der sich gegen die herrschenden Machtverhältnisse auflehnte. Heute wird er als musikalischer Erneuerer, als Visionär hochgeschätzt. Der „Himmelstürmer” greift auf, was sich auch in allen anderen Künsten findet: Die Auflehnung gegen Altes, Überkommenes, Neues wagen, den Kopf in den Wolken tragen, Visionen und Träume haben. www.blauenacht.nuernberg.de

13.-15.9.2013,

Stadt(ver)führungen

Deutschlands größter Führungsmarathon begibt sich auf die Spuren Richard Wagners, der Meistersinger und ihrer Nachfahren. Eintritt: EUR 8, gültig für alle drei Tage www.stadt(ver)fuehrungen.nuernberg.de

15.11.2013, Opernhaus Nürnberg

Internationale Wagnerkonferenz

Weitere Informationen Buchungshotline und Gruppenangebote: Tel.: 0911 2336 - 124 tourismus.nuernberg.de Sängerfestzug, Rudolf Carl Gottfried Geißler (Zeichner & Stecher), Julius Geißler (Zeichner & Stecher), Engelhard (Drucker), Peter Carl Geißler (Verleger), Sängerfestzug in Nürnberg am 22.7.1861, 1861, Kreidelithographie, Germanisches Nationialmuseum

Pocket Opera Company © Herbert Liedel

Portrait Wagner, Johann Lindner, Brustbild des Dirigenten und Komponisten Richard Wagner, 1871, Kupferstich, Germanisches Nationalmuseum


38  |  Wagner 2013

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Wagnerjahr 2013 Von Leipzig nach Bayreuth   „Von Leipzig nach Bayreuth“ verdeutlicht sowohl Wagners Werdegang, als auch die Grundidee der Kooperation der beiden Städte. Mit den Bayreuther Festspielen, der Oper Leipzig und dem Gewandhausorchester Leipzig haben sich hervorragende Partner gefunden, um die Frühwerke Richard Wagners zu realisieren. Mit Leipzig und Bayreuth schlagen zwei Städte einen künstlerischen Bogen, die Ausgang und Gipfelpunkt der künstlerischen Entwicklung Richard Wagners markieren. Leipzig wird mit der Aufführung von „Die Feen“ am 16. Februar 2013 die erste Premiere aus der Serie der Frühwerke feiern. Bayreuth vervollständigt mit den beiden Premieren von „Rienzi“ und „Das Liebesverbot“ die Serie der Frühwerke. Vom 7. bis zum 14. Juli 2013 werden „Rienzi“, „Das Liebesverbot“ und eine konzertante Aufführung von „Die Feen“ in Bayreuth zu erleben sein. Im Rahmen der Kooperation zwischen Geburts- und Wirkungsstadt wird „Das Liebesverbot“ nach der Premiere in Bayreuth in der Spielzeit 2013/14 auch in Leipzig Premiere feiern. www.wagnerjahr2013.de

Walküren über Zürich

Gustav Gamper, Prospektentwurf ((II) zu Parsifal, Monsalvat Zürich, Stadttheater, 1913

Das Kunsthaus Zürich zeigt vom 24. Mai bis 18. August 2013 die Ausstellung >>Walküren über Zürich – 150 Jahre Wagner-Aufführungen in Zürich<<. Richard Wagner verbrachte nach seiner Beteiligung am Dresdner Mai-Aufstand neun künstlerisch entscheidende Jahre im Exil in Zürich. Er verfasste hier nicht nur verschiedene Kunstschriften und die Programmschrift >>Ein Theater in Zürich<<, sondern komponierte auch grosse Teile des >>Ring des Nibelungen<<. Am Aktientheater dirigierte er Werke von Mozart, Weber und Beethoven sowie seinen >>Fliegenden Holländer<< und <<Tannhäuser<<. Internationales Aufsehen erregten die Mai-Konzerte von 1853, die als Vorläufer der Bayreuther und der Zürcher Fest-

spiele gelten. Die Aufführung von Wagners Musikdramen hat seither eine grosse, über 150 Jahre währende Tradition an der Limmat. Aus Anlass von Wagners 200. Geburtstag gibt die Ausstellung mit Szenenfotos und Bühnenbildentwürfen erstmals einen Überblick über die Inszenierungen am Stadttheater / Opernhaus. 24.5. – 18.8.2013 | Kunsthaus Zürich | www.kunsthaus.ch

Die Musik dazu kombiniert ebenfalls beide Welten: imposanter, originaler Wagner-Klang aus dem Orchestergraben trifft auf Elektronik und fetter Sound vom Plattenteller von DJ Alexandra Holtsch und DJ Panacea.

„Der Ring: Next Generation“

Deutsche Oper Berlin | www.deutscheoperberlin.de | Kartenreservierung: Tel.: +49 (0)30 343 84 343 |

Jugendprojekt mit Motiven aus Richard Wagners DER RING DES NIBELUNGEN und Neukompositionen von Alexandra Holtsch

info@deutscheoperberlin.de

80 Jugendliche erobern die Bühne der Deutschen Oper Berlin! Sie kreieren gemeinsam mit Orchestermusikern, Sängern und einem Regieteam einen völlig neuen, experimentellen Musiktheaterabend. Dabei steht Richard Wagners monumentales Musik-Epos DER RING DES NIBELUNGEN im Zentrum, in dem es nicht nur um einen verfluchten Ring, um gebrochene Verträge, den Hunger nach Macht und um Liebesverzicht geht, sondern auch um die Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern. Denn die Hoffnung der Alten ruht im RING auf der nächsten Generation. Die Kinder sollen für sie die Welt wieder in Ordnung bringen. In DER RING: NEXT GENERATION wird das Lebensgefühl der heutigen „next generation“ mit Wagners Figuren konfrontiert.

2012 bis Mitte März 2013 geschlossen. Ab Freitag, 15. März 2013 ist das Museum wieder zu besichtigen.

LITERATUR

Vorstellungen Der Ring: Next Generation | Uraufführung | Sonntag, 10. März 2013, 18.00 Uhr Der Ring: Next Generation | Freitag, 15. März 2013, 19.30 Uhr Der Ring: Next Generation | Mittwoch, 20. März 2013, 19.30 Uhr |

Eva Rieger Friedelind Wagner - Die rebellische Enkelin Richard Wagners

Richard Wagner Museum Luzern

Richard Wagner wählte für sechs Jahre das Tribschener Landhaus am Vierwaldstättersee zu seinem Wohnort. Im April 1866 bezog der Komponist das unbewohnte Haus und füllte es mit Leben. In diesem herrschaftlichen Anwesen, von einem Park umgeben und direkt am See gelegen, lebte er mit seiner zweiten Frau Cosima und seinen Kindern. Das Haus war Treffpunkt prominenter Persönlichkeiten, die zum Freundeskreis des Komponisten gehörten, wie zum Beispiel Franz Liszt, Friedrich Nietzsche, Gottfried Semper oder der Bayernkönig, Ludwig II. Im Jahr 1872 verließ Wagner die so genannte "Tribschener Idylle", um seine Pläne des eigenen Festspielhauses in Bayreuth zu verwirklichen. In der ehemaligen Wohnstätte Richard Wagners in Tribschen bei Luzern ist ein Museum eingerichtet worden, das an das Leben und Werk des berühmten Komponisten erinnern möchte. www.richard-wagner-museum.ch /Öffnungszeiten bis 30.11.2012 Di – So 10 – 12 und 14 – 17 Uhr. Mo geschlossen Das Museum hat während der Winterpause vom 1. Dezember

Die Rebellin vom Grünen Hügel.. Sie galt als »das schwarze Schaf der Familie«, doch unbeirrt ging Friedelind Wagner ihren eigenen Weg: Eva Rieger schreibt die erste Biografie der Enkelin Richard Wagners, die als Einzige des Bayreuther Clans den Nazis Widerstand leistete. 504 Seiten | Gebunden | EUR 24,99 | ISBN: 9783492054898 | Piper Verlag

Oliver Hilmes Herrin des Hügels - Das Leben der Cosima Wagner Oliver Hilmes erzählt auf der Basis neuer Quellenfunde das widersprüchliche Leben der Cosima Wagner (1837-1930). Ihre Ehe mit Richard Wagner begriff sie als künstlerische und weltanschauliche Mission. Als Festspielleiterin auf dem Grünen Hügel in Bayreuth verhalf sie der Musik Wagners zum großen Durchbruch. Gleichzeitig nutzte sie ihre Aura als Witwe des Komponisten, die Gemeinde der Wagner-Verehrer schon vor 1933 zu einer antisemitischen Sammelbewegung zu formen. 496 Seiten mit Abbildungen | Gebunden | EUR 24,95 | ISBN: 978-3-88680-836-6 | Siedler Verlag.

Wagner Kalender Januar 2013

Wien | Staatsoper | Parsifal

Stuttgart | Staatsoper Stuttgart | Der fliegende Holländer

Dresden | Semperoper Dresden | Wagner Geburtstagskonzert II (21.5.)

Mailand | La Scala | Götterdämmerung + Der Ring des Nibelungen

Seattle | Seattle Opera | Der Ring des Nibelungen

Florence, Maggio Musicale Fiorentino | Parsifal

Paris | Opéra national de Paris | Götterdämmerung

Amsterdam | The Dutch Opera, Amsterdam |Die Meistersinger von Nürnberg

September 2013

Paris | Opéra national de Paris | Siegfried

Leipzig | Oper Leipzig | Die Meistersinger von Nürnberg

Mailand | La Scala, Milano | Götterdämmerung

Dresden | Semperoper Dresden | Der fliegende Holländer

Berlin | Marek Janowski | The Berlin Radio Symphony Orchestra | Ring der Nibelungen, Siegfried

Leipzig | Oper Leipzig | Die Feen Barcelona | Gran Teatre del Liceu | Das Rheingold

Leipzig | Oper Leipzig | Die Meistersinger von Nürnberg

Longborough | Longborough Festival Opera |Der Ring des Nibelungen

Boston | Boston Lyric Opera | Der fliegende Holländer

Bayreuth | Festspielhaus Bayreuth | GeburtstagskonzertT (22.5.)

Barcelona | Gran Teatre del Liceu | Rienzi (concert performance)

Stuttgart | Staatsoper Stuttgart | Götterdämmerung

Berlin | Marek Janowski | The Berlin Radio Symphony Orchestra | Ring der Nibelungen, Götterdämmerung

Leipzig | Oper Leipzig | Die Feen

Februar 2013

Florence | Maggio Musicale Fiorentino | Der Ring des Nibelungen

Tristan und Isolde

Amsterdam | The Dutch Opera | Die Walküre

Juli 2013

Mai 2013

Barcelona | Gran Teatre del Liceu | Das Rheingold

Bayreuth | Bayreuth Festival 2013 | A new Ring by Frank Castor

Stuttgart | Staatsoper Stuttgart | Parsifal

Bayreuth | Oberfrankenhalle Bayreuth | Rienzi

Dresden | Semperoper | Lohengrin

Salzburg | Osterfestspiele | Parsifal

Paris | Opéra national de Paris | Rheingold

Paris | Opéra national de Paris | Die Walküre

Zürich | Opernhaus Zürich | Der fliegende Holländer Leipzig | Oper Leipzig | Die Meistersinger von Nürnberg. Toronto | Canadian Opera Company | Tristan und Isolde

New York | Metropolitan Opera | Parsifal Paris | Opéra national de Paris | Das Rheingold Paris | Opéra national de Paris | Die Walküre Leipzig | Oper Leipzig | Die Feen

März 2013

Berlin | Staatsoper Berlin | Der Ring des Nibelungen New York | Metropolitan Opera | Parsifal

Dessau | Anhaltisches Theater Dessau | Siegfried Kansas City | Lyric Opera of Kansas City | Der fliegende Holländer Berlin | Staatsoper Berlin | Der Ring des Nibelungen New York | Metropolitan Opera | Der Ring des Nibelungen Wien | Staatsoper | Parsifal Paris | Opéra national de Paris | Siegfried Stuttgart | Staatsoper Stuttgart | Parsifal

Houston | Houston Grand Opera |

Berlin | Staatsoper Berlin | Der fliegende Holländer Wien | Staatsoper | Der fliegende Holländer

Stuttgart | Staatsoper Stuttgart | Der fliegende Holländer

Wien | Staatsoper | Ring (Das Rheingold

Juni 2013

12.5. | Die Wallküre 13.5. | Siegfried 19.5. | Gottesdämmerung 22.5.)

Wien | Staatsoper | Die Walküre

Wien | Staatsoper | Tristan und Isolde

Dresden | Semperoper | 3. Rezital

Paris | Opéra national de Paris | Götterdämmerung

Dresden | Frauenkirche, Dresden | Wagner Geburtstagskonzert I (18.5.)

Paris | Opéra national de Paris | Der Ring des Nibelungen

München (Bayerische Staatsoper) | Opera Münchner Opernfestspiele 2013

Bayreuth | Oberfrankenhalle Bayreuth | Das Liebesverbot Bayreuth | Oberfrankenhalle Bayreuth Die Feen (concert performance) Zürich | Opernhaus Zürich | Der fliegende Holländer

August 2013

Bayreuth | Bayreuth Festival 2013 |A new Ring by Frank Castor

Amsterdam | The Dutch Opera, Amsterdam | Siegfried

Oktober 2013

Dresden | Semperoper Dresden | Tannhäuser

November 2013

Amsterdam | The Dutch Opera, Amsterdam | Götterdämmerung Dresden | Semperoper Dresden | Tannhäuser Dresden | Semperoper Dresden | Tristan und Isolde Melbourne | Opera Australia, Melbourne | Der Ring des Nibelungen

Dezember 2013

Dresden | Semperoper Dresden | Tristan und Isolde Melbourne | Opera Australia, Melbourne | Der Ring des Nibelungen


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Festivals  |  39

Ensemble Moderm

Szenenfoto „Die Dreigroschenoper“ Junges-Spiel-Theater des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Kurt Weill Fest Dessau Wie aus Städtepartnern Kulturfreunde werden Kurt Weill

Artist-in-Residence James Holmes

Prof. Michael Kaufmann

Ludwigshafen und Dessau-Roßlau haben auf den ersten Blick nicht viel gemein. Schon vor der Wende, im März 1988, wurde jedoch zwischen beiden Kommunen eine Städtepartnerschaft gegründet. Nach dem Fall der Mauer wurde diese durch gegenseitige Besuche und Begegnungen von Schulen, Vereinen oder Institutionen ausgebaut und verläuft seitdem nun eben so wie Städtepartnerschaften verlaufen – mal mehr mal weniger lebendig. Zu etwas ganz besonderem wird diese Partnerschaft aber nun im Frühjahr 2013 und verantwortlich dafür ist ein unermüdlich zwischen Ost und West hin und her Reisender Protagonist: Prof. Michael Kaufmann, seit 2009 Intendant des Kurt Weill Fest ist seit November 2011 auch Intendant der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz in Ludwigshafen und macht nun vor, wie eine Städtepartnerschaft auch in der Kultur aussehen kann. Das Kurt Weill Fest findet 2013 nun schon im 21. Jahr statt. Es ist inzwischen eines der bedeutendsten und renommiertesten Musikfeste des Landes und strahlt als kultureller Leuchtturm weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus. Vom 22. Februar bis 10. März 2013 beschließt das Festival in Dessau und Umgebung unter dem Motto „New York, New York!“ den klingenden Städtedreisprung, der 2011 mit „Berlin im Licht“ begann und 2012 mit „Hommage à Paris“ seine Fortführung fand. New York, die letzte Lebens- und Arbeitsstation des in Dessau geborenen Komponisten wird an 17 Tagen mit über 50 Veranstaltungen an knapp 20 Spielstätten im Mittelpunkt

stehen. Mit klassischen Werken, Jazzmusik, Sinfoniekonzerten oder Neuer Musik wird das Fest die Besucher in die Glanzzeit der USA der 30er bis 50er Jahre entführen und gleichzeitig mit renommierten und international erfolgreichen Künstlern auch die Beziehung zur Gegenwart herstellen. Neben dem Ensemble Modern oder dem MDR-Sinfonieorchester werden u.a. die Staatsoperette Dresden, der Jazz-Posaunist Nils Landgren, die Pianistin Julia Hülsmann oder die Sopranistin Ute Gfrerer in Dessau und der Region zu erleben sein. Zur Eröffnung der Festspiele gibt es ein besonderes Konzert-Highlight: Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wird unter der Leitung des Artist-in-Residence des Kurt Weill Fest, dem international bekannten Dirigenten und Arrangeur James Holmes einen Abend ganz im Zeichen des Broadway gestalten. Internationalen Glanz und Bedeutung erhält dieser Konzertabend durch die Kooperation des Kurt Weill Fest mit dem Lotte Lenya Song Competition – einem Gesangswettbewerb, der jährlich von der Kurt Weill Foundation for Music in Rochester, NY ausgerichtet wird und der als „theater singing competiton“ gerade die Talente auszeichnet und fördert, die ihre Aufgabe als ganze Künstler im Sinn einer vollständigen Aufführung aus Gesang, Schauspiel und Tanz verstehen. Fünf Preisträger werden aus den USA extra nach Dessau eingeflogen um mit Werken von Weill, Copland, Bernstein oder Gershwin einen Hauch von Broadway auf die Bühne des Anhaltischen Theaters zu bringen.

Dass die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz nun erstmals das Kurt Weill Fest eröffnet ist Kaufmann zu verdanken. Dank seiner Bemühungen geht das Kurt Weill Fest 2013 auch sehr prominent auf Reisen! So wird das Eröffnungskonzert mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auch in Mainz (24.02.13) und in Ludwigshafen (25.02.13) aufgeführt. Auch im Bereich der Nachwuchsförderung, ein Steckenpferd Kaufmanns, wird die Kulturpartnerschaft eine ganz besondere, zusätzliche Bereicherung erleben. Die Produktion der „Dreigroschenoper“ des Jungen-Spiel-Theater des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen, die bereits im Frühjahr 2012 im Rahmen des „Ring Halle-Ludwigshafen“ umjubelte Aufführungen in der Stadt am Rhein erlebte, wird mit drei Vorstellungen das Kurt Weill Fest bereichern. Begleitet werden die fast ausschließlich jugendlichen Schauspieler dabei von Musikern der Deutschen Staatsphilharmonie. Und ein ganz besonderer Coup: Zu ihrer Wiederaufnahme steht mit Daniel Carlberg der enthusiastische Kapellmeister des Anhaltischen Theaters Dessau am Pult und verankert die Aufführungen vollends an dem Ort, von dem Kurt Weill auszog, die Musikwelt zu erobern. 22.02. – 10.03.2013 | www.kurt-weill-fest.de | Kartenvorverkauf: beginnt am 7. November | Tel. (+49) 0341 14 990 900


40  |  Festivals

Festivals Vindobona, Metropol, Theater am Spittelberg, Konzertcafé Schmid Hansl und in der Minoritenkirche.  9.11.-9.12.2012 | www.voicemania.at | Kartenvorverkauf: Tel (+43) 01/ 526 13 85 | tickets@voicemania.at

Heidelberger Frühling © Salzburger Heimatwerk

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist die Keimzelle und das große Vorbild der zahlreichen „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Jahre 1946 von Tobi Reiser d. Ä. aus der Taufe gehoben, erfreute sich das bis dahin nicht existente Genre „Adventsingen“ innerhalb kürzester Zeit großer Beliebtheit. Seit der Eröffnung des Großen Festspielhauses im Jahre 1960 wird das  mittlerweile international renommierte Adventfestival alljährlich auf dieser weltberühmten Bühne inszeniert. Mit über 150 Sängern, Musikanten, Schauspielern und Hirtenkindern aus Salzburg und der Bayerischen Nachbarschaft wird das adventliche Geschehen alljährlich aus einer neuen Perspektive betrachtet und von rund 36000 Besuchern begeistert aufgenommen. 30.11.-2.12.2012, 7.-9.12.2012, 14.-16.12.2012 | www.salzburgeradventsingen.at | Kartenvorverkauf: Tel. + 43-662/843182 | sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Martinu Festtage Das älteste klassische Musikfestival Basels wird von der Presse «zu den kleinsten und feinsten seiner Art» gezählt und ist seit langer Zeit fest in der Kulturszene Basels etabliert. Jedes Jahr schafft es Robert Kolinsky erneut, bei den sorgfältig ausgewählten Anlässen – von Kammerund Orchesterkonzerten bis über Jazz, Film und zeitgenössischen Tanz – das Publikum mit seinem Enthusiasmus für das Werk des Wahlbaslers Martin's anzustecken. 17.-30.11.2012 | www.martinu.ch | Kartenvorverkauf: Online über www.martinu.ch

Tiroler Festspiele Erl Winter

Kammerensemble unter der Leitung von Michel Galante. Für die Güte des Konzertprogramms bürgen Geigenstars wie Patricia Kopatchinskaja und Frank Peter Zimmermann, die Klarinettistin Sabine Meyer, der Cellist Johannes Moser, die Pianisten Andreas Staier und Ragna Schirmer, starke Stimmen wie Krassimira Stoyanova, Christiane Karg und Michael Nagy und renommierte Streichquartette wie das Artemis, das Modigliani und das Pavel Haas Quartett. Außergewöhnliche Projekte wie die Aufführung aller Klaviersonaten Haydns und ein Interpretationsworkshop für die Südwestdeutsche Hofmusik setzen weitere dramaturgische Akzente. Das ausführliche Programm erscheint im November 2012. 26.4. – 8.6.2013 | www.schwetzinger-swr-festspiele.de | Spielstätten: Säle im Schwetzinger Schloss und Kirchen in Speyer | Kartenvorverkauf: ab 6.12.2012 Tel:+49 (0) 7221 / 300 200, www.swr2kulturservice.de | Programmbuch bestellen: festspielprogramm@swr.de

Vom 16. März bis zum 20. April 2013 lädt das internationale Musikfestival „Heidelberger Frühling“ zu seiner 17. Saison ein. Das heute veröffentlichte Programm bietet 138 Veranstaltungen, unter anderem mit dem NDR Sinfonieorchester, dem Pianisten Fazil Say, der Sopranistin Annette Dasch und dem Klarinettisten und Komponisten Jörg Widmann. Als „Artist in Residence“ ist der gefeierte Jungpianist Igor Levit eingeladen. Unter dem Motto „Perspektiven“ hinterfragt das Festival kritisch die in den Zeitläuften veränderlichen Blickwinkel, von denen aus Komponisten und deren Werke betrachtet werden. Darüber hinaus beschäftigt es sich bei einer Tagung und in neuen Konzertformaten mit Zukunftsperspektiven für den Konzert- und Festivalbetrieb, insbesondere in Bezug auf nachfolgende Besuchergenerationen.

Mozartwoche Salzburg TitelHP13_Layout 1 08.10.12 16:14 Seite 2

Voice Mania 2012 >> Stimmkunst at its best – best of 15 years<<

Internationales Festival der Vokal-AkrobatInnen in Wien . Zum 15. Mal wird nicht nur gelispelt, gezischt, geschmettert, geschallt, gehallt, gejodelt, gedröhnt, geknurrt und gehechelt, sondern auch gezwitschert, gesäuselt, gepfiffen, gegroovt, gegurrt – geblödelt und wieder weiter gesungen und sogar dabei Theater gespielt!  Seit 15 Jahren stellt Voice Mania unüberhörbar die Ohren auf den Kopf. Zum Jubiläum vom 9. November bis 9. Dezember 2012 lassen mehr als 30 SolistInnen und Gruppen aus 16 im Best of und mit Premieren Mundart gipfeln. An 18 Spieltagen tönt es vielfach im Haus der Musik,

26.12.2012 – 6.1.2013 | www.tiroler-festspiele.at | Kartenvorverkauf: Karten: T +43 (0)512 / 57 88 88 13 | karten(at)tiroler-festspiele.at

SOMMETS MUSICAUX DE GSTAAD

24. JÄNNER – 3. FEBRUAR

Mozart immer wieder neu erlebbar machen. Dies bietet die Mozartwoche, die jährlich seit 1956 rund um den 27. Jänner stattfindet. Die besten Orchester, Ensembles und Interpreten begründen den beispiellosen Ruf dieses einzigartigen Festivals. In der kommenden Mozartwoche erwartet Sie neben Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerten die szenische Produktion Lucio Silla. Außerdem wird das neu gegründete Mozart Kinderorchester erstmals präsentiert 24.1. – 3.2.2013 | www.mozarteum.at | Kartenvorverkauf: Tel: +43 (0) 662 87 31 54, tickets@mozarteum.at

Das weltgrößte Radio-Festival für klassische Musik garantiert 2013 zur besten Spargelzeit wieder musikkulturelle Genüsse aller Art. Die Schwetzinger SWR Festspiele stehen seit 1952 für eine Mischung aus „Neues wagen“ und „Altes wiederentdecken“ - im hinreißenden Ambiente des Schwetzinger Schlosses, dem weder Publikum noch Weltstars der Musikszene widerstehen. Aufstrebenden Nachwuchskünstlern verhelfen die Festspiele nicht selten zu einem Karriereschub. Für die Saison 2013 inszeniert Joachim Schloemer Henry Purcells „The Indian Queen“ und Georg Friedrich Haas erhielt den Kompositionsauftrag für die jährliche Opernuraufführung. Die Komposition folgt einem Libretto von Händl Klaus und beschäftigt sich mit Fragen zum Tod und dessen Überwindung; musikalisch gestaltet von renommierten Gesangssolisten und einem ungewöhnlich besetzten

Das Programm der 1. Tiroler Festspiele Erl im Winter, die vom 26.12.2012 bis 6.1.2013 im neu erbauten Festspielhaus in Erl stattfinden werden, steht fest: Mozart, Belcanto und italienisches Programm auf der einen Seite, Mut zu Zeitgenössischem und Experimentellem auf der anderen Seite. Das sind die Eckpfeiler des Winterprogramms. Mozarts Le nozze di Figaro und Verdis Nabucco stehen auf dem Opernspielplan, Messen von Bach, Rossini und Beethoven, ein fulminantes Silvester- und ein beschwingtes Neujahrskonzert bilden das Konzertprogramm. Gustav Kuhn leitet Orchester und Chorakademie der Tiroler Festspiele Erl, die nun auch im Winter zusammenkommen.

MOZART WOCHE 2013

16.3.-20.4.2013 | www.heidelberger-fruehling.de | Kartenvorverkauf: (+49) 06221 – 584 00 44, karten-fruehling@heidelberg.de, www.eventim.de

Schwetzinger SWR Festspiele 2013

Gustav Kuhn , Gesamtleitung Tiroler Festspiele Erl | © Tom Benz

Konzerte Wissenschaft Museen

Salzburger Adventsingen

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Die dreizehnte Ausgabe der «Sommets Musicaux de Gstaad» findet vom 1. bis 9. Februar 2013 statt. Einmal mehr werden die Kirchen von Gstaad, Saanen und Rougemont mit erlesenen Kompositionen der Klassik erfüllt sein. Seit nunmehr zwölf Jahren bieten die Sommets Musicaux de Gstaad einem breiten nationalen und internationalen Publikum einmalige musikalische Momente. Erneut profilieren sich die «Sommets Musicaux de Gstaad» als ein Ort der Entdeckung von jungen Künstlern und der Begegnung mit anerkannten Interpreten von internationalem Ruf. 1. – 9.2.2013 | sommets-musicaux.info | Kartenvorverkauf: Tel. (+41) 033 7488182 | ticketing@gstaad.ch

Ausgewählte Festivals (Zeitraum Oktober 2012 bis Mai 2013) 17.10. - 17.11.2012 – Salzburg Salzburger Kulturtage

12.1. - 14.2.2013 – Las Palmas 29. Festival de Música de Canarias

16. - 24.3.2013 – Luzern Lucerne Festival Ostern

22.10. - 16.12.2012 – Wien Wien Modern

24.1. - 3.3.2014 – Salzburg Mozartwoche Salzburg

16.3. - 21.4.2013 – Heidelberg Heidelberger Frühling

2. - 13.11.2012 – Rom 11. Festival Intern. di Musica e Arte Sacra Rom und Vatikan

7. - 17.2.2013 – Berlin Film Festival Berlin

17. - 29.3.2013 – Warschau Ludwig van Beethoven Oster Festival

1. - 9.2.2013 – Gstaad Sommets Musicaux de Gstaad

23.3. - 1.4.2013 – Baden-Baden Osterfestspiele Baden-Baden

19.2. - 27.3.2013 – Beirut Al Bustan Festival

23.3. - 1.4.2013 – Berlin Festtage Staatsoper Berlin

22.2. - 10.3.2013 – Dessau Kurt Weill Musik Festival

23.3. - 1.4.2013 – Salzburg Osterfestpiele Salzburg

23.2. - 18.4.2013 – Interlaken Interlaken Classic

23.-31.3.2013 – Wien OsterKlang Wien 2013

1. - 17.3.2013 – Salzburg Salzburg Biennale

26.4. - 8.6.2013 – Schwetzingen Schwetzinger SWR Festspiele

15. - 24.3.2013 – Berlin März Musik

3. - 19.5.2013 – Berlin Theater Treffen

15.3. - 1.4.2013 – St. Moritz Snow & Symphony Festival

8. - 12.5.2013 – Ochsenhausen Schwäbischer Frühling

15. - 24.3.2013 – Arnstadt Bach Festival

9.11. - 9.12.2012 – Wien Voice Mania

9.11. - 9.12.2012 – Wien Voice Mania 17. - 30.11.2012 – Basel 18. Martinu Festtage 2012 23.11. - 2.12.2012 – Würzburg Würzburger Bachtage 27.11. - 31.12.2012 – München Tollwood Winter Festival 30.11. - 16.12.2012 – Salzburg Salzburger Advenstingen 1. - 4.11.2012 – Berlin Jazzfestival Berlin 22.12.2012 - 19.1.2013 – Kissingen Kissinger Winterzauber 26.12.2012 - 6.1.2013 – Erl Tiroler Festspiele Winter


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Winterevents  |  41

Zermatt Unplugged Festival des unverfälschten Sounds Zermatt Unplugged ist ein konzeptionell einzigartiges Festival der akustischen Pop-Rockmusik in hochalpiner Atmosphäre. Es wurde 2007 vom Berner Medienunternehmer Thomas Sterchi und dem Zermatter Event-Manager Marco Godat gegründet und geniesst bereits nach seiner fünf Ausgabe einen Ruf über die Schweizer Landesgrenzen hinaus. Es findet jeweils im April, am Ende der Wintersaison, statt und bietet eine attraktive Kombination aus Frühlingsskifahren, gastronomischen Angeboten und einem erstklassigen Musikerlebnis, am Berg sowie im Dorf, zwischen 1600 bis 2600m über dem Meeresspiegel. Internationale Stars und Newcomer spielen an fünf Tagen von Mittag mit Mitternacht über vierzig Konzerte unverstärkt auf neun Bühnen.

Zermatt Unplugged Stars 2007 - 2012 Chris de Burg, Amy Macdonald, Suzanne Vega, Lionel Richie, Billy Idol, Jazon Mraz, Roger Hodgson - The Voice of Supertramp, David

Gray, OneRepublic, Mando Diao, Ms. Lauryn Hill, Alanis Morissette, Seal, Aloe Blacc, James Vincent McMorrow, James Walsh, Starsailor, Milow, Newton Faulkner, Jonathan Jeremiah, Naturally 7, Brooke Fraser, Peter Cincotti und viele mehr.

Schirmherrschaft Zermatt Unplugged wird gefördert von international bedeutenden Musikern und massgeblichen Veranstaltern der Schweizer Festivalszene wie Claude Nobs (Montreux Jazz Festival), Urs Leierer (Blue Balls Festival Luzern), Dieter Meier (Yello), Anni Frid Prinzessin Reuss, das A von ABBA, die in Zermatt ihren Erstwohnsitz hat. Auch der am 16. Juli 2012 verstorbene Jon Lord, stilbildender Hammond-Orgel Spieler und Mitbegründer von Deep Purple, lebte in Zermatt und war Patron des Festivals.

Bühnen in der Mitte des Dorfes Die Zeltbühne in der Mitte des Dorfes für 2000 Personen ist der Dreh- und Angelpunkt des Fes-

tivals: Hier treten die grossen Stars auf. Das Besondere: Die Konzertbesucher sitzen - eine ganz besondere Atmosphäre. Nur wenige Minuten zu Fuss entfernt befindet sich der Club Vernissage, erbaut vom Künstler und Art Director des Zermatt Unplugged, Heinz Julen. Im Anschluss an die Konzerte der Zeltbühne finden hier Konzerte im intimeren Rahmen, für 500 Personen statt. Im Anschluss feiern Künstler und Gäste auf den After-Show-Partys, angeheizt von DJs, bis tief in die Nacht.

New Talent Stages Der Zeltbühne direkt angeschlossen ist das Foyerzelt, wo sich ab dem frühen Abend bis zu 1500 Personen aufhalten. Es bietet eine lauschige Atmosphäre und ein hochattraktives gastronomisches Angebot in Kombination mit Live-Musik auf der New Talent Stage. Hinzu kommen weitere fünf New Talent Stages im Dorf oder am Berg, auf denen junge Talente aus der Schweiz, Grossbritannien, Deutschland und Übersee spielen. Die New Talent-Konzerte im Foyerzelt,

Pink im Hotel Post, Alex, Blue Lounge, Cervo und Zermatterhof sind kostenlos zu besuchen und finden durchgängig von Mittag bis Mitternacht statt.

Sunnegga Sessions Eine neues Konzert-Konzept sind die Sunnegga Sessions. An drei Tagen des Festivals finden nach Sonnenuntergang im Buffet Bar Sunnegga auf 2288m ü.M. atmosphärisch dichte Konzerte von Singer-Songwritern für bis zu 150 Festivalbesucher statt, Hin- und Rückfahrt, Apéro und Walliser Buffet im Ticketpreis inbegriffen.

Jamsession Seit zwei Jahren begeistert die Jamsession unsere Festivalbesucher. So waren bereits Ms. Lauryn Hill, OneRepublic oder Jonathan Jeremiah Überraschungsgäste der Zermatt Unplugged Jamsession. 9.-14.4.2013 | Informationen und Tickets | www.zermattunplugged.ch


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Kleine Scheidegg (CH) Snowpenair 2013 – Ein Konzert vor Eiger, Mönch und Jungfrau Das SnowpenAir findet im Früh jahr 2013

Arosa (CH) al Arosa Humor-Festiv in die

Lachen bis die Tränen der Kater Augen schiessen und ch am no eln usk km Lac in den spassigen nächsten Tag an den deutige Anlass erinnert – ein ers des uch Bes es ein Symptome Arosa Humor-Festival! liegt der Jedes Jahr im Dezember nd elf hre wä rs Nabel des Humo ort Arosa. ort rsp nte Wi im en Tag al sorgt Das Arosa Humor-Festiv en unterneben der Piste für ein Zirkuszelt auf 2000 m Wintersaison. In einem der grösste Teil der haltsamen Start in die det fin e, liss posanten Bergku e im traditionsreiü. M., inmitten der im hn -Bü f der charmanten Blatter Au n tt. sta gen llun rste Vo ler nicht nur auf, sonder lavista treten die Künst u werden Ne ar. telb chen Hotel Blatter’s Bel Ho der in Shows gerne noch ms verweilen nach den rt- und Kongresszentru die Humorhalle des Spo d un al rsa Ku t es noch eine gib h auch der slic lies Sch . den stival eingebun rnenin das Arosa Humor-Fe dem klaren Aroser Ste mitten im Dorf unter g anllun iam rste hd Vo -Ro ive ker lus exk ne Komi steine und ungeschliffe professier, sik Mu himmel. Kabarett-Urge che ftli cha baten und leidens ten, verspielte Wortakro ssvögel – all das und d improvisierende Spa un er änn elm mp Ha r-Festival. onelle mo Hu sa Aro e das alljährlich noch vieles mehr bietet orfestival.ch 6.-16.6.2012 | www.hum

Gasteinertal (A) ARt on Snow Kunst zum Anfassen und Erleben

das Die ARt on Snow ist l tiva fes nst rku nte Wi größte die d wir ei der Alpen.
Hierb erauKunst vor der atemb isse kul ort rsp nte benden Wi t. Künstler ach gem r bba erle d sentiert un des Gasteinertals prä und lassen so lang Kunst live vor Ort erschaffen eine Woche Teil des Festivals er uch Bes die h auc l wie das ganze Gasteinerta dass nicht nur die e der ARt on Snow ist, werden.Das Besonder n auch die Künstler punkt stehen, sonder Kunstwerke im Mittel 3. Februar persönd un 2. am d nden sin selbst. Die Kunstschaffe d Antwort. e den Besuchern Red un lich vor Ort und stehen Bad Gasteiner im g llun ste aus nst die Ku Das Herzstück bildet nee- und EisSch nd hre wä (Wiener Saal), in den OrtGrand Hotel Europe nen tio und Live Painting-Ak und Anskulpturen sowie 3D ein ast rfg Do in, ste fga Bad Ho atelier nst schaften Bad Gastein, Ku ein in g eine Woche lan gertal das gesamte Tal verwandeln. m mit Konzerten, hes Rahmenprogram Ein abwechslungsreic rundet die ARt on d Kunstwettbewerben Parties, Workshops un Snow ab. tal | 2. – 8.2.2013 | Gasteiner | om w.c sno rton www.a

Winterevents – eine Auswahl 11|2012 29.11. – 1.12.2012 Lech (A) – Mediengipfel 30.11. – 16.12.2012 Schwarzenberg (A) – Schwarzenberger Advent 30.11. - 2.12.2012 St. Moritz (CH) – St. Moritz City Race 30.11.2012 Schladming (A) – Ski Opening Schladming mit Swedish House Mafia

12|2012 1.12.2012 Samnaun (CH) – ClauWau Weltmeisterschaft der Nikoläuse 1.-2.12.2012 St. Moritz (CH) – Engadin Ski & Snowboard Opening 2012/2013

1.12.2012 - 6.1.2013 Montafon (A) – Montafoner Winterzauber 1.12.2012 Ischgl (A) – Opening Woche 2.-23.12.2012 Schladming (A) – Schladminger Bergweihnacht 6.-16.12.2012 Arosa (CH) – Arosa Humor Festival 6.-8.12.2012 Montafon (A) – Montafon Opening 7. - 9.12.2012 Saalbach Hinterglemm (A) – Swatch Snow Mobile 7.-22.12.201 Davos (CH) – 5. Songbird Festival

zum 16. Mal statt. Auf der Klei Kulisse von Eiger, Mönch und nen Scheidegg, vor der Jungfrau, werden rund 10‘000 Besucher erwartet. In den letzten 16 Jahren hat sich das SnowpenAir zu einem Kult anlass entwickelt, der nicht meh wegzudenken ist und der eine r grosse Wertschöpfung in der Jung frau Region auslöst. Gegründet wurde der Event von Urs Kess ler, heutiger CEO der Jungfrau bahnen. Obwohl sich damals Skeptiker zu Wort meldeten, war er überzeugt, dass ein Konzert auf 2000 Metern über Meer, an einem Ort, der nur mit der Bahn erschlossen ist, zu einem Gro ssereignis würde. Er hatte recht und der Erfolg blieb nicht aus. Weltstars wie Statu s Quo, Scorpions, DJ Bobo, Ronan Keating, Zucchero, Joe Cocker, Amy Macdonals, James Blunt und Bryan Adams konnten für Auftritte auf der Kleinen Scheidegg engagiert werden. Bei den letzten neun Austragungen war das SnowpenAir-Konzert ausverkauft. 6.4.2013 | www.snowpenair.ch | www.jungfrau.ch

Interlaken (C TOUCH THE MH) Das grosse O OUNTAINS INTERLAKEN penair-Erleb Es ist längs nis zum Jahre2013 t kein Geh eimtipp sbeginn mehr, den 1. Januar in In

terlaken unter fr eiem Himm el angesichts schnee bedeckter Be rggipfel bei bester Musik und einem grossartigen Kunstfeuerw erk zu feiern. Touc h the Mou ntains hat sich w eiter über di e Regionsgrenzen hinaus zum festen Kalenderpun kt gemause rt und zieht jährl ich Tausen de von Gästen und Ein terlaken. Gra heimischen an die Flan iermeile Höh tis- Openaireweg in InKonzerte m grosse Feue it Schweize rwerk und di r Top-Acts, e After Party zum Jahresb das sorgen für be eginn! ste Stimmun 1.1.2013 / w g ww.touchthe mountains.c h

Lech Zürs (A) cineastic gondolas 2012

Pünktlich zum Saison-Opening Lech Zürs am 8.12.2012 steht die Rüfikopfbahn eine Nacht lang Kopf. Der Exklusiv-Event cineastic gondolas treibt das audiovisuelle Erlebnis heuer bereits zum zweitenMal auf den Gipfel. Sport- und Kulturbegeisterte neh- © peteionian.com Art, men an einer Reise in einen einzigartigen Cosmos aus Film, Visual Raum- und Klanginstallation, Live-Musik und DJ Line-Ups teil. 7.-9.12.2012 / www.cineasticgondolas.at

7.-9.12.2012 St. Anton am Arlberg (A) – SWR3 Ski Opening

14.-16.12.2012 Savognin (CH) – Winter Opening mit Pläsch und Stress

7.-9.12.2012 Nassfeld (A) – UNI OF SNOW

14.-16.12.2012 Garmisch-Partenkirchen (D) – Werdenfelser Krippenspiel

7.-9.12.2012 Rohrmoos (A) – Gaudi Skifest 8.12.2012 Lech (A) – Cineastic Gondolas - Die lange Nacht der experimentellen Schwebefahrten 8.-9.12.2012 Pontresina (CH) – Engadin Nordic Opening 8.12.2012 Stubai (A) – Skiopening Open Air Konzert 13. - 16.12.2012 Saalbach Hinterglemm (A) – Rave on Snow

15.12.2012 Mayrhofen (A) – Rise & Fall mit Sportfreunde Stiller 25.12.2012 Kandersteg (CH) – Pelzmartiga 25.-30.12.2012 Triberg (D) – Triberger Winterzauber 26.12.2012 Ischgl (A) – Ischgler Bergweihnacht 27.12.2012 Laax (CH) – Open Air Konzert mit Stress 27.12.2012 - 6.1.2013 Gstaad (CH) – New Years Music Festival

Davos (CH) SONGBIRD FESTIVAL DAVOS

Schweiz. Das schönste Festival der rmantesten Es gilt als eines der cha weiz, das Sch der ls Musik-Festiva DAVOS. Ein SONGBIRD FESTIVAL l, das in Singer Songwriter Festiva en Loisch här osp ausnahmslos atm endstilhotel Jug dem wie en ität kal das FestiSchatzalp, der extra für rei Künzme val umgenutzten Zim lichen ähn er imm hnz Wo li, dem dalen feu dem und KaffeeKlatsch ichnamigen gle im l Saa nanta Mo 7. bis 22. Hotel, stattfindet. Vom SchweiDezember 2012 spielen Patent wie r stle kün me nah zer Aus Greis, , elli sin Ros Ochsner, Anna Aegerter Mia r ode ntz Gru es Jam winterlieinzigartige Konzerte vor cher Kulisse. 7.-22.12.2012 | www.songbirdfestival.ch

28.-30.12.2012 Pontresina (CH) – Sinfonia 2012

1.1.2013 Zürs (A) – Klangfeuerwerk

28.-30.12.2013 Obersdorf (D) – Vierschanzentournee

2.1.2013 Interlaken (CH) – Harder Potschete (Brauchtum)

30.12.2012 Obersdorf (D) – Eisgala 2012 31.12.2012 Pertisau (Achensee) (A) – Silvesterschwimmen 31.12.2012 Ischgl (A) – Klagfeuerwerk 31.12.2012-1.1.2013 Garmisch-Partenkirchen (D) – Vierschanzentournee / Neujahrsspringen

1|2013 1.1.2013 Kandersteg (CH) – Pelzmartiga 1.1.2013 Interlaken (CH) – Touch the Mountains

4. - 6.1.2013 Kandersteg (CH) – Ice Climbing Festival 6.1.2013 Garmisch-Partenkirchen (D) – Hornschlittenrennen 7.-11.1.2013 Ischgl (A) – Formen in Wwis Schneeskulpturenwettbewerb 10.-13.1.2013 Altenmarkt-Zauchensee (A) – Historic Ice Trophy 12.1.2013 Savognin (CH) – Schlittada-Trophy


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Winterevents  |  43

Schwarzenberg (A) Schwarzenberger Advent

Ist der Schwarzenberger Adventmarkt bereits wohlbekannt unter den Adventmarkt-Liebhabern, so sind die Konzert e in der Barockkirche und die poetischen Lesungen mit Menü noch ein Geheimtipp in der sonst so hektischen Adventzeit. Der Adventmarkt, am 30.11. und 1. 12., öffnet seine Pforten von 15 bis 20 Uhr auf dem 250-jährigen Dorfplatz in Schwarzenberg im Bregenzerwald. Zwischen all den historischen Wälderhäusern platziert, gleicht der Dorfplatz einem Ort aus vergangenen Tagen - verschneite Straßen, Menschen die sich ihre Hände am Schwedenfeuer wärmen, der warm eingepackte Marktverkäufer in reger Diskussion mit einem Käufer… Besonderes Augenmerk wird auf die angebotenen Waren gelegt! Nur Produkte aus der eigenen Kunstwerkstatt , aus der „eigenen Stube“, werden hier verkauft. Neben den Marktständen finden sich weitere Kunstausstellungen in kleinen Kellern und alten Geschäftslokalen. 29.11. – 21.12.2012 / 2 | www.tourismus.schwarzenberg.at

Samnaun (CH) äuse in Samnaun. «ClauWau» Weltmeisterschaft der Nikol ber und 1. Dezember 2012 zum

Bereits zum zwölften Mal wird Samnaun am 30. Novem twickelten «ClauWau» Nabel aller Weihnachtsmänner und startet mit einem weiteren aft der Nikoläuse istersch Weltme Die Winter. den in wirksam fulminant und medien internationalen des sowie n Samnau begleitet den Saisonstart der Ferienregion Engadin lometern. Zum traditionelPistenki 238 mit l n/Ischg Samnau Arena Silvretta ts Skigebie Besten ihrer Branche unter len Anlass reisen die Nikoläuse aus aller Welt an, um die n/Ischgl müssen die sich auszumachen. Mitten im Skigebiet der Silvretta Arena Samnau nen in der weissen Diszipli die wohl wird Team s Welche zeigen. Anwärter ihr Können am MusellaFinale grossen beim wird Pracht am schnellsten absolvieren? Diese Frage ortet. beantw Dorf n Samnau hang in Open Air Konzert mit Gebührender Abschluss der Wettkämpfe ist das anschliessende ist frei. DJ Ötzi um 22.00 Uhr in Samnaun Dorf. Der Eintritt zum Konzert naun.ch www.sam / 1.1.2012 / www.clauwau.ch

Schladming (A) ng Ski-Opening 2012 in Schladmi FIA SWEDISH HOUSE MA am Freitag, den 30. November

Ischgl (A) Concert P 12/2013 bildet das TO Top of the Mountain s der Wintersaison 20

lus Den krönenden Absch 2013. NCERT am 30. April CO auch IN TA UN MO E OF TH verspricht und sorgt es s wa lt hä ole der Alpen tenbedinPis ten bes bei Die Lifestyle-Metrop f ilau traumhaften Sonnensk noch Ende April für lauf in Ischgl ski hrs hja Frü gungen. r beste Schneenu ht bedeutet aber nic Firnabfahrten, e ch rrli he , isse ltn verhä Ski-Kultur rès Ap te Sonne, gepfleg m auch alle r vo und Sport, sondern mmung Sti te gu d un is Naturerlebn untain Mo the of beim jährlichen Top onalen Topati ern int t mi ert Conc Stars. gl.com 30.4.2013 / www.isch

Zermatt (CH) 22. Horu Trophy Zermatt, Curlingturnier

Die Zermatter Horu Trophy gilt als eines der grössten Open Air Curling Turniere in der Schweiz. Jeweils 76 Teams nehmen den Wettkampf auf 19 verschiedenen Bahnen in Angriff. Sicherlich auch eines der speziellsten Turniere, weil man von den Curlingbahnen aus immer das Matterhorn in Blickweite hat. Nicht nur der Wettkampf, auch der gesellschaftliche Teil wie Kameradschaft und Unterhaltung stellen die Organisatoren in den Vordergrund. So wird also vom 17. bis 20. Januar 2013 wieder fleissig geschoben, gewischt, kommandiert und schliesslich nach fünf Runden auch die Gewinner erkoren. 17.-20.1.2013| www.cczermatt.ch

Zermatt (CH) 1. Matterhorn Ultraks - SkiTouring

Neu finden in Zermatt alle zwei Jahre wiederkehrend im April die Matterhorn Ultraks Skitourenrennen statt. Damit auch Zuschauer auf ihre Rechnung kommen, ist auf dem Bahnhofplatz ein riesiger Bildschirm installiert, und es besteht die Möglichkeit zum Besuch der spannendsten Rennpassagen mittels der Zermatter Bergbahnen. 20.4.2013 | www.ultraks.com

Die drei Top-DJs bestreiten Planai im Rahmen ihrer 2012 das Ski-Opening auf der e „ONE LAST TOUR“. weltweiten Abschieds-Tourne id Guetta, Pink, OneRepubDav wie Nach großen Namen nten auch dieses Jahr wielic oder 30 Seconds to Mars kon Planai Ski-Opening gedas für stars Top le der internationa MAFIA, drei Top-DJs SE HOU wonnen werden: SWEDISH 30. November 2012 den tag, Frei am n gebe , eden aus Schw Österreich und das in zert Kon es ihr allererstes, exklusiv h House Mafia“. edis „Sw als voraussichtlich letzte Konzert seit Jahren in der its bere len spie a Mafi se Swedish Hou Ihre Hits wie „One“ oder Liga der besten DJs der Welt. ng in den internatioatela mon n ware ld“ Wor „Save the n. nalen Charts vertrete t 30.11.2012 / www.schladming.a

Gstaad (CH) Internationale Ballonfestival Château-d‘Oex Das 35. internationale Ballonfe stival in

Château-d’Oex, vom 26 Janu bruar 2013. Ihrem aussergewöh ar bis 3. Fenlichen Mikroklima hat die Welthauptstadt der Heißluftballons inmitten der Schweizer Alpen es zu verdank en, dass sie jährlich ein Fest für mehr als 100 Ball ons und unterschiedlichen Formen veranstaltet. Das Bild der Ballons im Himmel der Schweizer Alpen ist unverge sslich. Das Internationale Ballonfestival von Château-d’Oex zieht jeweils Ballonfahrer aus rund zwanzig Ländern an. Fast hun dert Luftschiffe profitieren dan n vom aussergewöhnlichen klima. Und Skifahrer können winterlichen Alpendas laute «Atmen» der bunten Ballone am Himmel hören. 26.1.-3.2.2013 | www.festivald eballons.ch

© Lech Zürs Tourismus, Hans Wiesenhofer | www.lech-zuers.at 12.1.2013 Bad Kleinkirchheim (A) – Wenn die Musi spielt - Winter Open Air

22.1.2013 Rohrmoos (A) – Nacht der Ballone

12.1.2013 Stubai (A) – Dine & Wine Gourmetnacht

24. - 27.1.2013 St. Moritz (CH) – St. Moritz Polo World Cup on Snow

13.1.2013 Davos (CH) – Davos Race

25.1. -9.2.2013 Lenk-Simmental (CH) – Das Zelt

13., 20., 27.1.2013 Bludenz (A) – Berge Hören

25.-27.1.2013 Kitzbühel (A) – Hahnekamm Rennen

13.-20.1.2013 St. Moritz (CH) – 55. Concours Hippique St. Moritz

25.-26.1.2013 Obersdorf (D) – Winterfest

18.-20.1.2013 Samedan (CH) – 8. Out of the Blue's Festival 18.-19.1.2013 Obersdorf (D) – Winterfest 20. - 27.1.2013 Kandersteg (CH) – Belle Epoque

2|2013 1.2.2013 Leogang (A) – White Style Mountainbike 1.-2.2.2013 Obersdorf (D) – Winterfest 1.-9.2.2013 Gstaad (CH) – Sommets Musicaux 2.-9.2.2013 Gastein (A) – Art on Snow

26.1.2013 Seefeld (A) – Seefelder Schneefest

3.-17.2.2013 St. Moritz (CH) – White Turf St. Moritz Internationales Pferderennen

26.1.-3.2.2013 Gstaad (CH) – Internationale Heissluftballonwoche

4. - 17.2.2013 Schladming (A) – Ski WM

28.1. - 1.2.2013 St. Moritz (CH) – 20. St. Moritz Gourmet Festival

8.-9.2.2013 Obersdorf (D) – Winterfest

9.-10.2.2013 Lenk-Simmental (CH) – 36. Internationales Schlittenhunderennen 14. - 16.2.2013 St. Moritz (CH) – 25. Crickt on Ice 15.02.2013 St. Moritz (CH) – Art on Ice St. Moritz 16. - 17.2.2013 Kandersteg (CH) – Schweizerische Meisterschaft Schlittenhundenrennen 23.-24.2.2013 Pontresina (CH) – 6. Ice Climbing Festival Pontresina

3|2013 1.3.2013 Unterengadin (CH) – Chalandamarz 3.3.2013 Zell am Ziller (A) – Stroh Juchhee

10.3.2013 Engadin (CH) – Engadin Skimarathon 15.-24.3.2013 Saalbach Hinterglemm (A) – Belle Italia - Internationales Snow Jazz Festival Gastein 16.-17.3.2013 Sportgastein (A) – Palmen auf den Almen 16.-17.3.2013 Savognin (CH) – Nationales Guggenmusik Treffen 16.-22.3.2013 Schladming (A) – Schlagerfestival der Alpen 22.-24.3.2013 St. Moritz (CH) – St. Moritz Fashion Festival 30.3.2013 Laax (CH) – Schnulz im Sulz

4|2013 1.-24.4.2013 Lech / Zürs (A) – Classic Alpine Ski Weeks 1.-6.4.2013 Mayrhofen (A) – Snowboming DJ Event 3.-7.4.2013 Schladming (A) – Musikanten Ski-WM 14.4.2013 Ischgl (A) – Frühlingsschneefest 15.4.2013 Ischgl (A) – Schneecup der Köche 17.-21.4.2013 Samnaun (CH) – Swiss Snow Happening 20.04.2013 Lech (A) – 15. Lecher Mountain Trophy 30.04.2013 Ischgl (A) – Top of the Mountains Open Air


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Kandersteg

Belle-Epoque Ein Dorf taucht ab in die Zeit um 1900 Vor hundert Jahren wurde der moderne Tourismus erfunden. Der Bau der Eisenbahnlinien durch ganz Europa ermöglichte das rasche und einfache Reisen. Die Alpen mit ihrer landschaftlichen Schönheit zogen noble Gäste aus den grossen europäischen Städten London, Berlin, Paris, etc. an. Die Zeit hat den Namen Belle Epoque erhalten und dauerte bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs. Im Bergdorf Kandersteg im Berner Oberland kann man jeweils in der letzten Januarwoche in diese Zeitepoche abtauchen. Das ganze Dorf setzt sich um hundert Jahre zurück. Einheimische und Gäste tragen Kleidungen aus der Zeit der Jahrhundertwende. Pfer-

dekutschen, welche durch die verschneiten Strassen ziehen, prägen das Dorfbild. Schotten spielen Curling auf der grossen Natureisbahn. Es finden rasante Nostalgie-Bobrennen auf hundertjährigen Schlitten statt. Einheimische und Gäste amüsieren sich beim Telemarkskifahren auf alten Holzskiern. Am Nachmittag wird zum Tea Time und zum Thé Dansant geladen. Die Gesellschaften amüsieren sich bei Musik und Spiel bevor in den Jugendstilhäusern der Jahrhundertwende gediegen diniert wird. Krönender Abschluss eines Ferientags wie vor hundert Jahren ist ein Belle Epoque Ball zu Livemusik wie in guten, alten Zeiten.

Die Organisatoren legen Wert auf eine authentische Umsetzung der Themenwoche. Es handelt sich bei der einwöchigen Veranstaltung weder um eine Fasnacht noch um einen Karneval. Die vor hundert Jahren im eigenen Dorf erlebet Geschichte wird nachgelebt. Noble Gäste trafen auf ein einfaches Bergvolk, welches schnell realisierte, dass mit entsprechender Infrastruktur: Hotelbauten, Eis- und Bobbahnen sowie passenden Angeboten: Skiexkursionen, Nachmittagsmusik, Gesellschaftsspiele, usw. ein Zustupf zum kargen Leben in den Bergen zu verdienen war. Die Veranstaltung steht jedermann offen. Wer einmal im Leben in die Zeit unserer Vorfah-

ren abtauchen möchte, reist Ende Januar für ein paar Tage nach Kandersteg, besorgt sich im lokalen Kleiderverleih das passende Outfit, versucht sich in den Anstandsregeln des jungen 20. Jahrhunderts und verbringt ein paar unvergessliche, ruhige Ferientage im winterlichen Kandersteg. Alle Informationen zur Belle Epoque Woche in Kandersteg inkl. historischen Hintergrundinformationen, Programmvorschau und attraktiven Angeboten gibt es unter: www.kandersteg.ch/belle-epoque.ch Kandersteg Tourismus Äussere Dorfstrasse 26 CH – 3718 Kandersteg Tel. +41 (0)33 675 80 80 info@kandersteg.ch www.kandersteg.ch


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Charles Lloyd

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Ina Müller

Anoushka Shankar

Goran Bregovic

Jan Garbarek

»Mister Jazz« Im Gespräch mit dem Schweizer Konzertveranstalter Johannes Vogel, AllBlues Konzert AG Winterthur Ein spannender Abend für Johannes Vogel, den gebürtigen Schaffhauser, der in den letzten fast 20 Jahren einen der beeindruckensten, aktivsten und beständigsten Konzertveranstalter im deutschsprachigen Raum aufgebaut hat. Zum Abschluss der Konzertsaison 2011/2012 greift er mal wieder für seine Zuhörer/Besucher in den Jazzhimmel. Er hat, wie so oft, einen der ganz Großen nach Zürich geholt. Heute spielt das Keith Jarrett Trio im Kongresshaus in Zürich. Er ist gelassen nervös, ob alles nach Gusto des Meisters ist, der kurz vor dem Konzert erst aus Nizza eingeflogen ist. So viel sei gesagt, es war ein unvergesslicher Konzertabend, wie auch schon das Konzert mit Brad Mehldau und Joshua Redman zu Anfang der Saison in der benachbarten Tonhalle, wo ich Johannes Vogel das erste Mal getroffen habe. Er ist sich von Beginn an treu und stets in seiner Nische geblieben. Dies sicherlich eines der Väter des Erfolg von AllBlues. Die Idee ist heute Programm. Live Konzerte auf qualitativ hohem Niveau in schönen Konzertsälen. Was im kleinen Musikclub Domino in Schaffhausen begann, ist heute als AllBlues Konzert AG in Winterthur ansässig. Von dort aus bespielt Johannes Vogel Konzertsääle in Luzern, Basel,

Bern, St. Gallen, Genf, La Chaux-de-Fonds und entwickelt Konzertreihen und Formate, wie Jazz Recitals in der Tonhalle Zürich, die Jazz Classics, die Neumünster-Konzerte Zürich oder die Frühjahrskonzertreihe ewz.unplugged. Mit dem JazznoJazz Festival hat er ein einmaliges Festivalkonzept geschaffen, das weit über Zürich hinaus große Beachtung und Zuspruch findet. AllBlues steht für Jazz als Basis, dazu alle Musikstile mit unmittelbarem Jazzbezug wie Soul, Funk, Blues, die ganze Vielfalt der Worldmusic oder der Singer-Songwriter. Das hat für Johannes Vogel den Nebeneffekt, dass Leute, die Jazz bisher wenig oder gar nicht entdeckt haben, auf diese Weise spannend an das Thema herangeführt werden können. Er will für sein Publikum interessante Konstellationen schaffen aus gutem Jazz und dem, was links und rechts davon liegt. Was er ganz klar nicht sein will, ist ein bunter Gemischtwarenladen mit allen möglichen Musikstilrichtungen für alle Geschmäcker. Einfach alles zu veranstalten, was den Saal füllt, ist überhaupt nicht sein Ding. Diese klare Linie, die Berechenbarkeit und Verlässlichkeit in seinem Tun macht ihn zu einem gefragten Gesprächspartner und Berater in seiner Branche, in seinem Genre, in seiner Musik.


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Jazz  |  47

Lea Lu

Diane Reeves

Joshua Redman

Hubert von Goysern

Bob Geldof

Wann entstand die Liebe zum Jazz und wie kam es zu AllBlues? Vogel: Spät, aber gottseidank nicht zu spät! Bis Mitte der 80er Jahre war ich ganz dem Rock'n'Roll verfallen und hatte mit Jazz rein gar nichts am Hut. Ich kannte diese Musik gar nicht. Das änderte sich mit den ersten Jazzkonzerten, die wir im kleinen, legendären Club «Domino» in Schaffhausen organisierten. Mit John Scofield, Eddie Gomez, Steve Gadd, höchst angenehme, interessante Menschen und Musiker, die nicht zuletzt im Umgang sehr viel angenehmer und anspruchsloser waren als viele der Rockmusiker. Und als ich mir dann noch Miles' Davis «Kind of Blue»-Album anhörte, machte es «Klick»: Der berühmte Zwanziger fiel und ich höre nur noch Jazz.

Was verbirgt sich hinter AllBlues? Vogel: «All Blues» ist eines der Stücke besagter «Kind of Blue»-CD von Miles Davis. Als es 1994 darum ging, unserer Firma einen Namen zu geben, stand plötzlich dieser Titel im Raum. Ein schöner, passender Name für einen Jazzveranstalter, der ja hin und wieder auch mal ein Blueskonzert im Programm hat. Und der Jazz hatte ja schon immer viel Blues.  Was ist für Sie Jazz? Vogel: Das Leben! Mittlerweile gibt es Autos, Füllfederhalter und sogar Äpfel, die Jazz heißen, wie ich kürzlich im Coop entdeckte. Jazz ist immer cool und symbolisiert die Freiheit, die unser Leben prägen soll, in jeder Beziehung. Kulturell ist es die wohl wichtigste Kunstform, die uns das 20. Jahrhundert brachte - und eine der wirklich tollen Errungenschaften, für die wir Amerika dankbar sein müssen. Welcher Künstler trat in Ihrem ersten Konzert auf und gibt es Künstler, die Sie noch nie, aber auf jeden Fall noch auf die Bühne bringen wollen? Vogel: Es gibt verschiedene erste Konzerte: Da war ein Open-Air-Festival im Sommer 1982, das ich mit Kollegen meiner Matura-Klasse im Stadtpark «Mosergarten» auf die Beine stellte. Es gab

Til Brönner

ein erstes Konzert auf dem Munot Schaffhausen mit Andreas Vollenweider Mitte der Achtziger Jahre. Es gab das erste Konzert unter dem Label «AllBlues» in Zürich mit Michel Petrucciani (irgendwann 1993). Und es gab das erste Konzert der neugegründeten All Blues Konzert GmbH anfangs Februar 1994 mit der Gruppe des stilbildenden Trompeters Freddie Hubbard. Wir mussten es kurzfristig absagen, weil Hubbard sich seine Lippen verletzte… Mittlerweile durften wir wirklich alle grossen und bekannten und noch lebenden Jazzmusiker in der Schweiz präsentieren: Leider reichte die Zeit nicht mehr für Miles Davis oder Stan Getz. Hat sich die Konzertlandschaft im Zeitalter vom Internet, Facebook, youtube,  laut. com verändert und wie stellen Sie sich dieser Konkurrenz / Herausforderung? Vogel: Ja, die hat sich verändert. Doch gottseidank arbeiten wir ausschliesslich in einem Feld, in dem Casting-shows und Youtube-Stars keine Rolle spielen. Jazz, World, Funk & Soul sind per se nicht kommerziell und deshalb auch nicht massentauglich. Und das wird und soll auch so bleiben. 

Jazz 2050. Wohin entwickeln sich der Jazz und die Arbeit von Konzertveranstaltern? Vogel: 100 Jahre zuvor, also um 1950, war wohl die für den Jazz wichtigste und innovativste Phase. Dort wurden die Weichen gestellt, für das, was wir heute unter Jazz verstehen. Diese Zeit wird nie mehr wiederkommen, weshalb ja immer wieder der Vorwurf auftaucht, im Jazz passiere nichts mehr Neues. Dies halte ich für völlig verfehlt. Es kommen immer wieder grossartige neue Jazzmusiker, die das Rad zwar nicht mehr neu erfinden, aber das müssen sie auch nicht. Aber sie müssen innovativ und eigenständig mit dem Erbe jener umgehen, denen es vergönnt war, in jener Zeit am Jazz-Puls dabei gewesen zu sein. Und das tun sie auch - weshalb der Jazz immer eine Zukunft hat. Johannes Vogel, geboren 5.4.1962, verheiratet mit Lisa Bichsel Vogel, 2 Söhne 2 Söhne, Studium in Allgemeiner Geschichte, Neuerer Deutscher Literatur und Volkskunde an der Universität Zürich. 1994: Gründung der All Blues Konzert GmbH in Winterthur, 2007: Umwandlung in die AllBlues Konzert AG. Seit 1994 mehr als 1.000 Konzerte als AllBlues in der ganzen Schweiz. Konzertserien: Jazz Recitals, Tonhalle Zürich, seit 1996 / Jazz Classics, ganze Schweiz (aktuell in Luzern, Basel, Bern, St. Gallen, Genf, La Chaux-de-Fonds), seit 1997 / AccentureNights, Kongresshaus Zürich, seit 2003 / ewz.unplugged, ewz-Unterwerk Selnau (seit 2006) / Migros-KulturprozentJazz: seit Herbst 2010 / Migros-Kulturprozent, Reihe Zürich: seit Herbst 2009 / Neumünster-Konzerte Zürich: seit 2007 / Heineken Music: 2004-2010 Festivals: Zurich jazznojazz Festival. Mandate Programmation Widder Bar: seit 1995 bis heute, Programmation trattoria & Soul www.allblues.ch


1210_ECM_436x286_Frieda_3.2 18.10.12 16:59 Seite 1

Jan Garbarek Egberto Gismonti Charlie Haden Magico Carta de Amor Autumn 2012 Bobo Stenson Trio Indicum ECM 2233 CD

ECM 2280/81 2-CD

Manu Katché Nils Petter Molvær Tore Brunborg Jim Watson

Food Mercurial Balm ECM 2269 CD

ECM 2284 CD

Eberhard Weber Résumé

Benedikt Jahnel Trio Equilibrium

Elina Duni Quartet Matanë Malit

Nik Bärtsch’s Ronin Live

ECM 2051 CD

ECM 2251 CD

ECM 2277 CD

ECM 2302/03 2-CD

Michael Formanek Small Places

Eivind Aarset Dream Logic

José Luis Montón Solo Guitarra

ECM 2267 CD

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ECM 2246 CD

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ECM www.ecmrecords.com www.ecm-sounds.de

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Design: Bernd Kuchenbeiser

Jan Garbarek Egberto Gismonti Charlie Haden Carta de Amor


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Essen & Trinken  |  49

»BERNHARD RIECHT« Bernhard Antony - Maître fromager affineur.


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Ein Leben für den Käse Der „Käspapst“ Bernard Antony Bernard Antony ist der wohl berühmteste Affineur der Welt. 13 Drei-Sterne-Köche beziehen den Käse, den er veredelt hat. So weit wie er schafft man es mit außergewöhnlichem Talent – und mit vier Stunden Schlaf pro Nacht.

© Fotos: Helmuth Scham, www.schampus.com

Bernard Antony ist müde. Seine Augen sind zu kleinen Schlitzen verengt und wenn man ihn so betrachtet, müsste man eigentlich befürchten, dass er in wenigen Momenten einnickt. Seit sechs Uhr früh ist er auf den Beinen, eine Autobahnfahrt von sechs Stunden hat er auch schon hinter sich. „Ich bin nach Reims gefahren, wo ich für einen Kunden ein Buffet kreiert habe.“ Es ist jetzt später Nachmittag. Wenn dieses Gespräch beendet ist, wird Bernard Antony bis in den Abend hinein an der Ladentheke stehen, anschließend gilt es, den nächsten Tag vorzubereiten. Gegen Mitternacht wird er Feierabend machen. „Vier Stunden Schlaf, das ist normal. Manchmal werden es auch fünf. Das hat sich seit 1983 nicht geändert.“ 1983 – das ist das Jahr, in dem Bernard Antony mit dem begann, wofür er heute berühmt ist. Damals startete er seine Laufbahn als „Affineur“, das ist ein Beruf, den man nur in Frankreich so kennt, und der mit der deutschen Bezeichnung „Käseveredler“ nur unzureichend umschrieben wäre. 13 Drei-Sterne-Köche zählt Bernard Antony heute zu seinen Kunden, ebenso 27 Zwei- sowie 30 Ein-Sterne-Köche – und auch den Hochadel beliefert er, Otto von Habsburg konnte sich zu Lebzeiten für seinen Käse ebenso begeistern wie es Albert von Monaco heute noch tut. Häufig kommen auch Liebhaber in seinen kleinen Laden, oder Menschen, die etwas Besonderes für ihre nächste Feier suchen. Nicht selten legen sie dafür 400 Kilometer und mehr zurück – den Rückweg noch gar nicht eingerechnet. „Wenn man Hunger hat, © Fotos: Helmuth Scham, www.schampus.com

kann man jeden Käse essen. Aber Genießen, das ist was anderes“, sagt er. Deshalb kommen die Leute zu ihm. Bernard Antony ist ein eher kleiner Mann von 69 Jahren, dem die Zeit nur wenige Haare gelassen hat. Er lebt und arbeitet in Vieux-Ferrette, einem verschlafenen Dorf im Elsass mit engen Gassen voller Schlaglöcher und Kühen auf der Weide. Hier hat er seinen „Sundgauer Käs Kaller“, einen kleinen Laden voller Käsespezialitäten – und seine sieben Lagerräume, in denen er die unterschiedlichen Käse reifen lässt. Etwa 100 Sorten umfasst sein Angebot, es sind alles Rohmilchkäse, pasteurisierte Milch findet Bernard Antony unerträglich. Wenn er einen Käse beim Erzeuger kauft, ist dieser zwar schon fertig – aber eigentlich nicht richtig. Erst durch die wochen-, monate- oder gar jahrelange Lagerung in Bernard Antonys Kellern wird aus einem guten Käse ein perfekter. Wie genau das funktioniert, ist eigentlich ganz einfach – und doch eine Wissenschaft für sich. Bernard Antony lagert seine Rohware in einer Art Käse-Apartheidssystem: Hartkäse darf bei ihm nur neben Hartkäse liegen, Ziegenkäse nur mit anderem Ziegenkäse und auch Rotschmier-, Blauschimmel oder Weißschimmelkäse bekommen einen eigenen Raum. Dort schlummern die Käse in langen Holzregalen, nur einige von ihnen werden gelegentlich gebürstet oder mit Salzlake oder Weißwein eingerieben. Zwischen sieben und 14 Grad ist es in den Räumen kalt, wann genau welche Tem-

peratur angebracht ist, entscheidet Bernard Antony nach Gespür. Spezialgeräte sorgen für eine hohe Luftfeuchtigkeit – und damit dafür, dass die Kammern leben: Weißer, grauer oder roter Flaum wächst auf allen Laiben, irgendetwas wuchert in jeder Ecke – und es duftet so intensiv nach Käse, dass man glauben mag, der Geruch setze sich in der Kleidung fest. „Das ist alles keine Kunst. Es gibt kein Geheimnis“, sagt Bernard Antony über sein Reich. Bevor Bernard Antony Käse veredelte, war er lange Jahre als fliegender Händler unterwegs. Er zog von Dorf zu Dorf und verkaufte Zucker, Butter, Kaffee, Kleidung – und Industriekäse, den er auch selber aß. Das war das, was er damals für Käse hielt und vielleicht auch noch heute halten würde, hätte ihm nicht Ende der 70er-Jahre ein Bekannter vorgeschlagen, sich doch einmal mit Pierre Androuët zu treffen. Androuët war seinerzeit ein bekannter Affineur aus Paris – und für Bernard Antony doch nur ein potentieller Lieferant für seinen Handel. Das änderte sich sehr schnell, als er anfing, den Käse zu essen, den er nun verkaufte. „Es war eine ganz andere Welt. Durch Androuët habe ich gelernt, was Käse ist“, sagt er heute über den Kontakt. Bernard Antony begann, den Meister mit Fragen zu löchern, mit Anrufen zu bombardieren, so lange, bis er alles wusste über Käse. Bei wem man kauft, unter welchen Bedingungen man lagert, wann er reif ist. Mit dem Wissen baute Antony seinen Laden auf. Es ist sicher so, dass Bernard Antony von Anfang an ein außergewöhnliches Talent für die Arbeit


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als Affineur mitbrachte, ein Gespür dafür, was einen perfekten Käse ausmacht – und doch gilt: In erster Linie hat er ihn sich erarbeitet, den Käse.

Küchengespräche

Und das ist heute noch so: Während des Gesprächs in einer Nische seines verwinkelten Käsekellers betreten immer wieder Kunden den Laden. Bernard Antony könnte einfach sitzenbleiben und weiterreden, eine Angestellte ist da und auch sein Sohn, mit dem er das Geschäft inzwischen gemeinsam leitet. Statt dessen hält er einen Schwatz mit jedem Besucher, geht die Käsetheke durch und das Weinregal. Ein Foto an einer der holzvertäfelten Wände zeigt Bernard Antony und seinen Sohn, wie sie hinter einem runden Käselaib in der Größe eines Traktorreifens stehen. Das obere Achtel des Laibes ist abgeschnitten, an seiner Stelle drängen sich die beiden Köpfe. Es ist ein Bild im selben Stil wie solche von Männern, die nach der Jagd hinter dem erlegten Wild knien, und vielleicht lässt sich Bernard Antonys Verhältnis zu Käse damit ganz gut beschreiben.

Herman ze German - our Wurst is ze best

Worüber man schlecht mit ihm reden kann, das ist die Frage nach dem Warum: Monsieur Antony, Käse, das ist doch eigentlich nichts anderes als vergorene, schnittfeste Milch. Warum mögen wir Menschen das eigentlich so gerne? Haben Sie da mal

Es begann mit dem Umzug von Florian Frey und Azadeh Falakshahi vom Schwarzwald in das britische Seebad Brighton. Beide im hügeligen Süden des Schwarzwalds geboren, wurden heimisch an Englands Südküste und doch vermissten sie mit der Zeit die traditionelle Bratwurst von der Ecke. Die Liebe zum Essen inspirierte sie zu ihrer Geschäftsidee, Würste ihres heimatlichen Metzgers nach England zu importieren und diese in ihrem lokalen Pub zu verkaufen. Nachdem die „german sausage“ immer beliebter wurde, erwarben sie zwei Verkaufswagen und boten ihre Würste auf einem lokalen Musikfestival an. Das war 2008 und die Geburt von Herman ze German. Nach zwei Jahren herumfahren von Festival zu Festival kam die Zeit, etwas Festes zu suchen und sie zogen nach London. Im September 2010 öffnete der erste Herman ze German Shop „at Villiers Street“. www.herman-ze-german.co.uk

Essbare Landschaften Die Essbare Landschaften GmbH ist eine bundesweit einmalige Gärtnerei, die sich auf den Anbau und die Veredelung seltener Wild- und Würzkräuter sowie essbarer Blüten spezialisiert hat. Gartenbauingenieur  Olaf Schnelle aus Erfurt und Küchenmeister  Ralf Hiener  aus dem Schwarzwald kultivieren - gemeinsam mit sechs saisonal angestellten Mitarbeitern H © Essbare Landschaften Gmb - über einhundert verschiedene Pflanzen nach Bioland-Richtlinien und vertreiben diese, täglich frisch geerntet, in ganz Deutschland und ins benachbarte Ausland.

Versand feiner Dinge

© Fotos: Helmuth Scham, www.schampus.com

drüber nachgedacht? „Nein.“ Stille. Nach einer Weile fügt er hinzu: „Menschen mögen Käse. Das war schon immer so. Und unsere Kunden sind froh, dass sie uns haben.“ Das Warum ist nichts, das einen Platz im Kosmos von Bernard Antony hat. Es ist das Wie, das zählt. Und dazu gehören auch die endlosen Touren. Affineur zu sein, das bedeutet nicht nur, Käse veredeln zu können. Neben den ständigen Besuchen bei Kunden wollen auch die Lieferanten kontrolliert werden – wobei Bernard Antony das nie so formulieren würde. „Ich habe keine Lieferanten. Ich habe nur Freunde“, sagt er dazu. Wenn Bernard Antony Freunde besucht, überzeugt er sich etwa davon, dass die Tiere nur natürliches Futter bekommen oder, dass nicht mehr als allerhöchstens 300 Ziegen auf einem Hof leben. Alles andere wäre zu nah an industrieller Produktion und genauso tabu wie pasteurisierte Milch. Morgen steht wieder so ein Besuch bei einem Freund auf dem Programm. Es geht in die nahe Schweiz, Bernard Antony muss deshalb nicht den halben Tag auf der Autobahn verbringen. Er kann ausschlafen. Der Wecker klingelt um sieben.

Fromagerie Antony Bernard & Jean-François Antony 5 rue de la Montagne F - 68480 VIEUX-FERRETTE Tel. (+33) 03 89 40 42 22 – Fax 03 89 40 31 03 contact@fromagerieantony.fr Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 12 Uhr / 14 – 17 Uhr, Sa 10 – 15 Uhr

Sebastian Stoll, freier Journalist. Reportagen und Portraits unter anderem für Dummy, den Tagesspiegel, die Berliner Zeitung, den Freitag, die Frankfurter Rundschau und Facts

Seit über 20 Jahren versendet Brigitta Zettl kulinarische Geschenke von Oberösterreich in die Welt. Das Sortiment umfasst frischen Räucherlachs bis hin zu Wollschweinspeck. Wohl alles was transportfähig, haltbar und kostbar genug ist, kann hier bestellt werden. Vor Weihnachten hat das Zettl-Team am meisten zu tun. Aus aller Welt trudeln Bestellungen ein, die dekorativ in Holzkisten arrangiert, verpackt und verschickt werden - pünktlich aus Frauenhand („In Ewigkeit, Damen“ – Zitat ZettlKatalog). www.zettlgmbh.at

OTTO GOURMET – Gutes Fleisch Zwei Worte: OTTO GOURMET. Dahinter stehen die drei Brüder Stephan, Michael und Wolfgang. Alle drei verbindet die Leidenschaft wirklich gutes Fleisch für ihre Kunden zu finden. Fleisch von Tieren, die beste Gene haben, artgerecht aufwachsen, natürliches Futter bekommen und erst zum optimalen Zeitpunkt geschlachtet werden. Perfekt gereiftes Fleisch, dessen Herkunft zu 100% rückverfolgt werden kann, weil zu jedem einzelStyle Beef Ribeye (Entrecôte) vom Wagyu Kobe nen Züchter ein enger Kontakt besteht. www.otto-gourmet.de


52  |  Hotels

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Iglu-Dorf – Eine Nacht im Eis

Fotos: © www.iglu-dorf.com

Aus der Passion morgens der erste auf dem Berg zu sein, Fotos vom Sonnenaufgang zu schießen und als erster den unberührten Schnee mit dem Snowboard >>streicheln<< zu dürfen wurde eine Geschäftsidee, eine Erfolgsgeschichte. Als junger Skilehrer in Bad Scuol drohte die Leidenschaft von Adrian Günter, dem Gründer und Inhaber der Iglu-Dorf AG, an der geeigneten Unterkunft zu scheitern. Aus der Not machte er eine Tugend, er baute sein erstes Iglu, in dem er – noch ganz ohne den Luxus der heutigen Iglus – im Expeditionsschlafsack, alleine übernachtete. Es sprach sich schnell herum und so blieb Adrian Günter nicht lange alleine. Immer mehr seiner Freunde teilten diese Leidenschaft und bauten mit ihm zusammen in und um Bad Scuol mehrere temporäre Iglus. Die Freunde im Eis genossen das Basis-Camp als ideale Schlafgelegenheit. Schnee, eine Säge und ihre Motivation bildeten die Ausgangslage. Leute aus dem Dorf und skifahrende Touristen waren von den Iglus so angetan und fragten nach, ob sie nicht auch mal für eine Nacht in den Iglus schlafen dürften.

Die Anfragen häuften sich und somit entstand in der Wintersaison 1995/96 die Geschäftsidee. „Ich möchte Menschen Übernachtungen in einem Iglu ermöglichen.“, so Adrian Günter. Im Winter 1996/1997 entstand das erste kleine Iglu Dorf in Bad Scuol, immer noch nebenberuflich von Adrian Günter und seinen Mitstreitern organisiert und betrieben. Die stetig wachsende Nachfrage verlangte nach einer Revolutionierung des Iglu-Baus. Der Bau nach der klassischen Art war zu aufwendig und langsam. Bald entwickelte und testete Adrian Günter eine Bauweise welche mit Ballonen funktionierte. Somit war eine schnellere Errichtung des Iglu-Dorfes möglich und die Anzahl der Beherbergungsgäste stieg rasant an. Die Entwicklung dieses neuen Verfahren, die aufblasbare Iglubau Vorrichtung, lies er sich patentieren, wie er viele weitere Ideen, ob Iglusauna, Wellnessbereich als Pionier voran trieb. Er ist gefragter Experte und wird nicht müde seine Idee und seine Visionen vom Leben im Eis auf Zeit, das Verfahren, die Bauweise, die Feinheiten

und die Unterschiede, denn Nachahmer gibt es auch hier, unter die Menschen zu bringen. 2007 wird er für seine Arbeit ausgezeichnet. Er erhält für seine innovative Idee den Swiss Economic Award, den wichtigsten Schweizer Jungunternehmerpreis. Seit den Anfängen hat sich viel getan. In die Saison 2012/2013 startet die Iglu-Dorf AG mit Iglu Dörfern in Andorra, Davos-Klosters, Engelberg, Gstaad, Zermatt und auf der Zugspitze. Eine Nacht in den Iglu Dörfern ist etwas Besonderes. Etwas, auf das man immer wieder angesprochen wird, und wovon man später gerne erzählt. In Expeditionsschlafsäcken als Standard oder in einem Romantik-Iglu, die mit Lammfellen ausgelegt und von internationalen Künstlern gestaltet sind, schläft es sich garantiert warm. Jedes Iglu ist anders. Je nach Standort gehören ein Whirlpool oder eine Sauna zur Ausstattung des Iglu-Dorfs. Die Gastgeber sorgen für das Wohl der Gäste und verwöhnen Sie mit hausgemachtem Glühwein oder traditionellem Käse-Fondue. Ob alleine, zu zweit, mit

der Familie, Freunden oder im Team, die Iglu Dörfer bieten für jede Stimmung den richtigen Reiz und attraktive Angebote. Eine Nacht im Eis ist ein unvergessliches Geschenk, das Sie sich selbst und anderen gönnen sollten.

Weitere Informationen: www.iglu-dorf.com Reservation / Buchung: Online-Reservation über www.iglu-dorf.com E-Mail: info@iglu-dorf.com Telefonisch: 0800 11 33 55 – Gratis-Nummer für Anrufe aus der Schweiz 0800 111 12 55 – Gratis-Nummer für Anrufe aus dem Festnetz Deutschland 0800 11 12 55 – Gratis-Nummer für Anrufe aus dem Festnetz Österreich +41 41 612 27 28 – Allgemeine Telefonnummer Buchungsoffice +41 41 612 24 18 – Allgemeine Faxnummer Buchungsoffice +376 87 29 27 – Anfragen für das Iglu-Dorf Andorra Schriftlich Iglu-Dorf GmbH, Rotzbergstrasse 15, 6362 Stansstad, Schweiz Öffnungszeiten des Büros Mo – Fr 9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr


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Hotels  |  53

Weitere Eis- & Igluhotels Icehotel Jukkasjärvi (S) Was ist ein Icehotel? Ein Hotel, das komplett aus Eis und Schnee gebaut ist, wäre die naheliegende Antwort. Vielleicht könnte man noch hinzufügen, dass das Icehotel Jukkasjärvi, das erste und größte Eis Hotel der Welt ist. Aber das Icehotel hat mehr, spannendere Geschichten zu erzählen. Reisen Sie nach Jukkasjärvi und erfahren Sie mehr. www.icehotel.com

IgluLodge (D) Schlafen wie die Eskimos… Die IgluLodge ist das erste Iglu-Hotel im Allgäu. Sie wird jedes Jahr zu Beginn der Wintersaison neu aufgebaut und von einheimischen Bildhauern nach einem speziellen Motto liebevoll gestaltet. Die Gäste können zwischen verschiedenen Übernachtungspaketen mit einer Vielzahl an Inklusivleistungen auswählen. Zudem erwartet Sie eine IceBar, ein ChilloutIglu, ein IgluRestaurant und ein IgluShowroom, der auch für Events genutzt werden kann. www.iglu-lodge.de

White Lounge am Ahorn in Mayrhofen (A) Die White Lounge auf 2.000 m Höhe ist ein Geheimtipp für alle, die das besondere Bergerlebnis suchen! Tagsüber entspannen Sonnenhungrige am Sonnendeck bei Lounge-Musik und atemberaubender AusMayrhofner Bergbahnen AG sicht auf die Zillertaler Alpen. Nachts verwandelt sich die White Lounge in ein Iglu-Hotel mit exklusiven Suiten und bietet eine einzigartige Möglichkeit des Übernachtens - inklusive einem Abendessen in romantischem Ambiente und einer mystischen Fackelwanderung! www.white-lounge.at

Snowvillage (FIN) Jeden November werden ungefähr tausend Lastwagenladungen an Schnee herangebracht, um das Schnee-Dorf, ein Komplex aus Schnee und Eis zu bauen. Jedes Jahr wird die Form und die Größe verändert, damit es nichts an der Magie verliert, die jedes Jahr von Künstlern und deren Handfertigkeit aus Schnee gestaltet wird. Das ca. 2000 qm große Schneedorf hat neben den Hotelzimmern, ein Restaurant, eine Bar und ein attraktives Außengelände mit vielen Erlebnisbereichen. www.snowvillage.fi

Hotel de Glace Québec (CDN) Anfang Dezember, wenn die Temperaturen erstmalig unter null sind, beginnt der Aufbau des Hôtel de Glace. Während 6 Wochen arbeiten mehr als 50 Menschen an deren Erichtung, wovon 15 Bildhauer dem meisterlichen Bauwerk den Schmuck aufsetzen. Bis Ende Januar wird Tag und Nacht gearbeitet, bevor die Saison mit einer großen Eröffnungsfeier beginnt. Seit 2001 sorgt das Hôtel de Glace durch seinen einzigartigen Charakter und sein magisches Design für Aufsehen. Über die Jahre ist das einzigartige Hôtel de Glace zum beliebtesten Fotomotiv des kanadischen Winters geworden. www.hoteldeglace-canada.com

Ice Hotel Romania (RO) Im Eishotel Rumänien wird zwischen den Spitzen der Faragas Berge gekuschelt. Jedes Jahr entsteht vor der großartigen Kulisse der schneebedeckten Berge ein einzigartiges und spezielles Bauwerk aus Schnee und Eis, erbaut von lokalen Handwerkern und Künstlern Genießen Sie den Winterspielplatz mit zahlreichen Outdoor-Aktivitäten wie Schlittschuhlaufen und Sledging, oder die leckere Küche und das unverwechselbare Ambiente des Ice Hotels Romania. www.icehotelromania.com.

Kirkenes Snowhotel (N) Zum puren Vergnügen und Erleben kommen jedes Jahr viele Besucher in die Winterwelt des Kirkenes Snowhotels. Das Schneehotel liegt in einer der schönsten Gegenden Norwegens, die sie verzaubern und einfangen wird. Hier kommen Sie zur Ruhe und tanken auf. Schnee wird häufig als etwas Negatives, als etwas Lästiges gesehen. Das Kirkenes Snowhotel betrachtet Schnee als seinen Freund, und Sie möchten Ihren Besuchern gerne auf verschieden Weisen zeigen, wie man Winter und Schnee genießen kann. www.kirkenessnowhotel.com


54  |  Mode

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Building Bridges by ZEMZEM ATELIER Ein Label, ein Traum … zwischen Istanbul und Zürich … Die Vision von ZEMZEM ATELIER ist „Building Bridges“. Brücken zu schlagen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen Tradition und Moderne, Kulturen und Menschen. In einer Zeit in der die industrielle Massenproduktion überhandnimmt und in der Handarbeit mehr und mehr verschwindet, möchte ZEMZEM ATELIER die Tradition und Wertschätzung handgemachter Produkte erhalten, erneuern und dem Nutzer die Schönheit solcher Kreationen wieder näherbringen

Mit ZEMZEM ATELIER erfüllt sich Zemra Acarli, geboren als Kind türkischer Eltern in Deutschland, ihren Kindheitstraum. Das 2009 gegründete Label verbindet auf einzigartige Art und Weise traditionelle Techniken türkischer Handarbeitskunst mit der modernen Vision luxuriöser Accessoires. Die besondere Symbiose von Tradition und Moderne, von handwerklicher Qualität und außergewöhnlichem Design richtet sich gleichermaßen an Frauen wie auch an Männer.

ZEMZEM ATELIER liebt und lebt die Fusion von Avantgarde und nachhaltiger Mode durch eine tiefe Verbindung zu der eigenen Umwelt und der Leidenschaft für Traditionen. In jeder Kollektion zeigt sich ein offener, neugieriger Weg und sie ist gleichermaßen ein Ausdruck der kreativen Fülle, die Zemra Acarli als moderne Nomadin zwischen den Kulturen in sich trägt. Der Erfolg von ZEMZEM ATELIER manifestiert sich mit jeder Kollektion auf´s Neue.


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Zemra Acarli Geboren in Deutschland als Tochter von türkischen Einwanderern, entdeckt sie schon früh ihr kreatives Talent. Während Ihres Betriebswirtschaftsstudiums entscheidet sie sich für eine Pause, um in New York die aufregende und anspruchsvolle Welt der Mode kennen zu lernen. Beindruckt und voller Inspiration und Erfahrung gründet sie eine Marketingagentur in Österreich, bevor Sie Anfang 2009 Ihr ganze Energie und Expertise in ein eigenes Modelabel, in Ihre eigene Kreativität steckt. Berlin, Zürich und Istanbul werden ihre kreative Heimat, wo Ihre Kollektion stetig wächst. Ihre Kreationen basieren auf Ihrer eigenen Geschichte und Herkunft gepaart mit dem Heute, Ihrem Leben als selbständige Modedesignerin, ihren Hoffnungen und Visionen.

ZAKARIA 2012|13 Das schweizerisch-türkische Accessoires-Label ZEMZEM ATELIER präsentiert mit ZAKARIA 2012|13 seine neue Kollektion handgearbeiteter Schals und Tücher. Zemra Acarli, die Designerin und Chefin des Labels, ließ sich bei ihren Reisen durch den Orient in 2011 zu ihrer neuen Kollektion inspirieren. Die energiegeladene Kraft Istanbuls, die reichen Stoffe in den Souks von Marrakesh, die überwältigenden Farben der Sonne Beiruts spiegeln sich in den Farben und Materialien der luxuriösen Schals und Tücher wieder.

Zemzem atelier www.zemzematelier.com www.facebook.com/zemzematelier


56  |  Design

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betonWare Fasziniert von dem Material entwirft und produziert Alexis Oehler seit 5 Jahren mit seinem Label „betonWare“ vorwiegend Objekte und Möbel aus Beton. Oehler kontrastiert das monochrome Grau des Gusssteins mit Materialien wie Holz, Metall, Blattgold oder Mosaikfliesen. Auch technisch versucht Oehler neue Wege zu gehen. Er reduziert das Gewicht seiner Beton-Küchenarbeitsplatten, indem er deren Kern aus Styropor oder Holz fertigt. Neben Auftragsarbeiten hat Alexis Oehler eine wunderbare Reihe an Accessoires geschaffen. Diese erhalten Sie u.a. bei www. selekkt.com

Wie kamen Sie auf Beton? Alexis Oehler: Im Experiment erfahren: Betonteile herzustellen hat die große Faszination, eine äußere Gestalt zu erdenken (- also eine Schalung, eine Aussenform zu bauen) und dann „einfach nur” eine flüssige Masse einzufüllen um nach einer kurzen Wartezeit ein immens haltbares und belastbares Produkt, gern auch

mit überzeugender Masse zu erhalten. Atmosphärisch – oder haptisch, materialphilosophisch oder optisch bezeichnet – interessant und schön ist die Oberfläche des Betons, da sie immer die Spuren - Färbungen, Verlaufslinien, Wasser- und Luftblasen - der Herstellung abbildet... in Struktur und Färbung. 

Was ist die Faszination von Beton? Die Banalität – das sehr einfache, allgegenwärtige Material, das jeder kennt – und versteht (schwer!) Zement+Stein+Wasser wird zu Haus, Straße, Autobahn, Staudamm – und jetzt Möbel, Gebrauchsgegenstand und Skulpur  und  … Überraschend ist immer wieder die Vielfalt in  Form und Anwendung von Produkten aus Beton  – durch das Produktionsverfahren (Form - Guss) bedingt sind enorme Unterschiede möglich (rund/eckig, rauh/glatt, orthogonal/sphärisch), durch das Material selber sind enorm verschiedene Einsatzmöglichkeiten gegeben (wasser- und wetterfest, konstruktiv/dekorativ, brachial/dezent)... Selbst aufwendige Strukturen kommen eher bescheiden daher (matt, grau und massig - oder auch filigran) - jedes Produkt oder Bauwerk ist immer „einfach nur Beton”.

Wie wohnt man in und mit Beton? naja, prima natürlich! ...und immer im Moment: Betonteile sind absolute Einzelstücke mit jeweils eigener Geschichte – der gesteuerte Zufall in der Herstellung ist immer ablesbar, die Veränderung des Materials (Patina, Nutzung) entwickelt eine Geschichte der persönlichen Erfahrung und Umgebung (... ist jetzt vielleicht ein bisserl viel gemeint: aber all diese Momente sammeln sich eben im Objekt an...) – die Wirkung der unverrückbaren Beständigkeit ist in jedem Fall immer gut, um sich zu haben – oder?!

Alexis Oehler, Berlin, *1968 1968 in München geboren, in Nürnberg aufgewachsen, in Hamburg studiert, in Berlin als Gestalter seit 2000 betonWare – Design aus Beton, Alexis Oehler, Köpenicker Strasse 187/188, 10997 Berlin / www.betonware.de, contact@betonware.de Showrooms. schauplatz prinzenbude / Prinzenstraße 72 / 10967 Berlin Öffnungszeiten: Sa 13 – 18 Uhr Bestellungen unter www.selekkt.com


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lockengelöt Fallrückzieher Korkenzieher aus Kickerfiguren. Ersatzspieler mit hochspezialisierten Schraubstollen. Ein Glück für alle Weinkenner unter den Fußballfreunden. Material: Kickerfigur. Maße: 15,7cm hoch.

Rejon Buchtisch (schwarz) Für alle, die ihre Bücher lieben und ihnen ein schönes Plätzchen geben wollen, ist dies das geeignete Produkt. Ob neben dem Bett, dem Sofa oder am Sessel... Maße: H50xB48xT32cm. Material: MDF, Buche. www.selekkt.com

alpenweit Jausenbrettl mit Messer Frühstückbrett, Jausenbrett, Brotzeitbrett, Holzbrett... Begriffe gibt es viele für dieses praktische, massive Brett mit integriertem Messer. Feststeht: Dieses Brett gehört auf jede Wandertour. Das Messer ist aus rostfreiem Stahl. Brettchen und Messer werden im Stubaital in Tirol gefertigt. Bevor die Stubai-Messer die Produktionsstätte in Fulpmes verlassen, wird von Meisterhand der Handabzug vorgenommen. Dieses Finish ist Merkmal für die gewissenhafte Arbeit in den Schmiedewerkstätten von Stubai. Größe: 24 * 13 cm, Ecken abgerundet, Holz: Esche www.selekkt.com

OH TANNENBAUM designer christmas trees Die Ausstellung »Oh Tannenbaum« spielt mit dem Symbol, dem allgemeinen Bild des Weihnachtsbaumes: Sie zeigt Exponate, die sich teils weit entfernt von der gängigen Vorstellung des Tannenbaums befinden und doch immer auf unterschiedlichste Art auf sie verweisen. Oh Tannenbaum 9. Weihnachtsbaumausstellung 13.12. – 18.12.2012 | HfG Karlsruhe | www.ohtannenbaum.org

schaden-freude

Formularbeginn Donkey Products I wood Holznotebook und mit einer Tafelfläche zum Beschreiben kommt dieses Stück genialer Klein-Kunst aus dem Hause Donkey Produkt daher. Wird startbereit geliefert mit Kreide. www.selekkt.com

Vielzweck-Gummi aus gebrauchtem Fahrradschlauch Ein kleines Sammlerobjekt mit Gebrauchswert: Es lassen sich auf witzige Art Gegenstände bündeln, Gläser markieren, Stifte und Botschaften befestigen, Objekte verzieren oder Tüten verschließen...Motive: BMX, Hochrad, Liegerad, Vespa, Velo www.taet-tat.de

BREAD & BUTTER Die international maßgebende Fachmesse bietet ausgewählten Brands, Labels und Designern aus dem progressiven Segment eine kreative Marketing- und Kommunikationsplattform, die weltweit ihresgleichen sucht. BREAD & BUTTER verbindet unter dem Leitsatz „Fun & Profit“ Inspiration und Business gleichermaßen. Die auf der BREAD & BUTTER ausstellenden Brands präsentieren sich ganzheitlich und entsprechend ihrer individuellen Ausrichtung und Philosophie in ihrem markenkulturellen, emotionalen Umfeld. BREAD & BUTTER bildet mit ca. 600 Ausstellern aus den Bereichen Denim, Sportswear, Street Fashion, Function Wear und Casual Dressed Up das zeitgenössische Segment der Street- und Urbanwear ab.

Monster Geschenkanhänger Grußkarten-Anhänger können Blumensträuße, einzelne Blumen und Geschenke verzieren. Durch den gestanzten Bügel (kleiner Schlitz mit Lochung) können sie ganz einfach um Blumenstengel oder an Bändern befestigt werden und machen die Mitbringsel so zu charmanten und individuellen Geschenken. Die Kärtchen sind mit der Sonderfarbe Gold gedruckt, auf jedem winkt ein schwarzes Monster. Sie grüßen und beglückwünschen frech, können dabei aber ihre tollpatschige Zuneigung nicht verstecken. Größe einer Karte: 5,5 x 10 cm. Die Rückseite ist beschreibbar. Set: 10 Motive www.glueckssachen.de

Wärmflaschenbezug „Schatzersatz“ Wenn der richtige Schatz mal unterwegs ist, tröstet dieser Wärmflaschenbezug bei einsamen Nächten... ! Roter Strickstoff in Feinrippoptik mit rosafarbenem Stick, geeignet für Standardwärmflaschen, waschbar bei 30 Grad. Die Wärmflasche ist nicht Bestandteil des Angebots. www.augenwiese-hamburg.de

Selma Kuschelkiwi Kissen (grau/creme) Kuschelkiwi von Selma in grau/creme. Er ist aus grauem Baumwollcord genäht mit Stopfwolle gefüllt und mit einem Herzchenen verziert. Er hat wunderbar lange Kuschelbeine und eine weiche Rückseite aus cremefarbenem Wollstoff. Material: Baumwollkord, Stopfwolle. www.selekkt.com

Winter 2013 / 15.-17.1.2013 / Sommer 2013 / 2.-4.7.2013 www.breadandbutter.com

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Milkii Diese doppelschnauzige Michkanne aus Porzellan der Designerin Kathleen Hills ist eine Hommage an die klassische britische Milchflasche. Die erhalten Sie in verschiedenen Farben, als Dekorationsobjekt mit einem originalgetreuen Verschluss aus Folie oder mit Verschlüssen aus Plastik, wenn Sie Milkii als Gebrauchsgegenstand, z.B. als originelle Weinflasche, benutzen möchten. www.theo-theo.com

Sie ist einzigartig in Europa und zieht seit 2001 jedes Jahr mehr als 4 Millionen Besucher an – aus Frankreich und aus aller Welt. Jedes Jahr Anfang Dezember schmückt sich Lyon vier Tage lang mit einer weltweit einzigartigen Beleuchtung. Die Geschäfte dekorieren ihre Schaufenster, die öffentlichen Plätze und Sehenswürdigkeiten erstrahlen. Die Windlichter und Kerzen, die die Stadtbewohner am Abend des 8. Dezembers in ihre Fenster stellen, erhellen die Straßen. All diese Lichter, die von Musik und verschiedenen Darbietungen begleitet werden, geben der Stadt etwas Surrealistisches. Alles bewegt sich, alles dreht sich: Ein Theater vertilgt seine Besucher, aus einem Brunnen schwebt ein Frauenkopf, riesige Bäume verschlingen ganze Säuleneingänge. Delirium oder ein 3D-Animationsfilm? Weder noch. Lyon leuchtet. Illuminationskünstler verwandeln die WeltkulturerbeStadt im westlichen Frankreich in ein fantasievolles Gesamtkunstwerk 6. – 9.12.2012 / /www.fetedeslumieres.lyon.fr


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© Scuola di Scultura di Peccia

© Scuola di Scultura di Peccia

10 Jahre KreativeKurse Die Kursplattform www.kreativekurse.com, ein Füllhorn an Ideen und Terminen für Menschen, die in ihrer Freizeit kreativ und aktiv sein möchten, feiert im nächsten Jahr 1o jähriges Jubiläum. Mehr als 100 deutschsprachige Veranstalter bieten ihre Kurse auf der Plattform und in der einmal jährlich erscheinenden Kursvorschau an. Darunter finden sich so interessante Kurse wie „Das Innere Gesicht. Ton Modellieren“, „Stress adé – erholsame Auszeit und Stressbewältigung mit Pferden“, „BodyPainting – sinnliche Verwandlungen“, „Malen lerne wie zu Dürers Zeiten“ oder „VAKIKUKU – Vater-Kind-

Irene Jellinek-Petrat © bildhauer-atelier-schule axel f. otterbach

Kunst-Kurs“, die Lust machen, alles sofort stehen und liegen zu lassen, aus dem Alltag für ein paar Tag auszubrechen, zur Ruhe zu kommen und einzutauchen in eine ganz andere Welt. 10 Jahre KreativeKurse. Wir haben bei Irene Jellinek-Petrat, Gründerin von KreativeKurse, nachgefragt.

© Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder

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nisiert also keine Kurse, sondern hilft Kursveranstaltern, ihre Angebote überregional zu bewerben.

nicht wirklich im Internet zuhause fühlen. Diese interessante Zielgruppe der 60+ erreichen wir mit unserem Heft sehr gut.

Was ist KreativeKurse? Jellinek-Petrat: KreativeKurse ist eine Internetplattform, auf der professionelle Anbieter von kreativen Kursen der unterschiedlichsten Sparten ihre Kursangebote eintragen. Wir wählen aus, welche Veranstalter zur Angebotspalette des Netzwerks passen. Für die einzelnen Angebote ist jeder Veranstalter eigenverantwortlich. KreativeKurse orga-

Wie sieht Ihre Kundin, Ihr Kunde, Ihr Nutzer aus? Jellinek-Petrat: Unsere Kunden sind Künstler, Akademien und Museen mit deutschsprachigem Kursangebot, das auch für Teilnehmer von auswärts interessant ist. „Unsere Kurse“, also die Angebote unserer Partner, finden meistens am Wochenende statt, sind mehrtägige Workshops oder Reisen. Viele kommen aus Deutschland, wir haben aber auch Kursveranstalter aus Italien, Spanien, Frankreich, Österreich und der Schweiz. Wichtig ist einfach, dass die Kurssprache deutsch ist. Ausländisches Flair und touristisch interessante Regionen sind natürlich auch Gründe, an einem Kurs teilzunehmen und von weiter anzureisen. Die Besucher von www.kreativekurse.com kommen hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum Deutschland, Österreich, Schweiz. Durch unsere Nähe zur Schweiz und den starken Frankenkurs merken wir von dort auch ein gestiegenes Interesse. Wir produzieren jährlich ein Programmheft, die KreativeKurse Kursvorschau, die wir kostenfrei an unsere Abonennten versenden. Davon gehen sicherlich drei Viertel an Frauen. Trotz Internet halten wir am gedruckten Heft fest, weil wir damit die Kursinteressenten erreichen, die sich

KreativeKurse 2050? Wird es aus Ihrer Sicht im Jahr 2050 – im Zeitalter immer perfekter werdenden virtuellen Welten und Gestaltungsmöglichkeiten noch Anbieter von kreativen Kursen geben? Jellinek-Petrat: Ups, 2050! Wir feiern nächstes Jahr, also in 2013, 10 Jahre KreativeKurse. Schon das kann ich kaum glauben (lacht). Ja, ich bin überzeugt, dass es auch dann Anbieter von kreativen Kursen geben wird. Die Inhalte der Angebote verschieben sich vielleicht etwas. Aber das konnte ich schon in den vergangenen 10 Jahren immer wieder beobachten. Angefangen haben wir mit den bildenden Künsten. Dann gab es eine Zeit in der Fastenwandern und kreative Selbsterfahrung unheimlich gefragt waren. Momentan scheint mir die Bildhauerei sehr im Aufschwung. Vielleicht sind es in 2050 die alten Handwerkskunstfertigkeiten? Je virtueller und elektronischer unser Arbeiten und tägliches Leben wird, umso mehr wird der Wunsch wachsen, wieder etwas mit den eigenen Händen zu gestalten. Sich körperlich anzustrengen. Nicht nur mit den Augen, sondern mit allen Sinnen an etwas zu arbeiten. Ein reales Ergebnis in den Händen zu halten, das zufrieden macht. Auch wenn es vielleicht nicht perfekt ist. Aber es ist ein Unikat.

© Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder

© bildhauer-atelier-schule axel f. otterbach

© bildhauer-atelier-schule axel f. otterbach

Wie entstand die Idee von KreativeKurse? Jellinek-Petrat: Daran kann ich mich noch genau erinnern (lacht): Ich saß allein im Auto und bin von München an den Bodensee gefahren. Beim Autofahren kann ich wunderbar meine Gedanken schweifen lassen. Und plötzlich kam mir die Idee, wie ich meine Erfahrung aus der Tourismusbranche, mein neues Know-How von der Akademie für Neue Medien und meine Leidenschaft, mich selbst künstlerisch auszuprobieren, zusammenbringen kann. Zum Glück kam gerade ein Parkplatz! Ich bin rausgefahren, hab Papier und Stift rausgezogen und das Grundkonzept von KreativeKurse aufgeschrieben.


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Kreative Kurse  |  61

Tipps Workshops der Arte Sella (I) Die Workshops der Arte Sella sind für Kinder, Jugendliche und interessierte Gruppen, die sich mit Kunst der Arte Sella auseinandersetzen möchten. Die Workshops bieten Gelegenheit mit der Natur, seinen Gegebenheiten und Produkten zu experimentieren, das kreativen Potential, seine Grenzen und Möglichkeiten zu entdecken und eigene Kunstwerke der Natur entstehen zu lassen. Die Workshops finden in der einmaligen Landschaft des Sella Tales statt, wo Natur und Kunst auf eine ganz eigene, natürliche und spirituelle Weise zusammentreffen und aufeinander wirken. Die Arte Sella lädt ein anzuhalten, zu staunen, zu hören und die Materialien der Natur, deren Farben, Formen und Sprachen zu genießen. www.artesella.it

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Kurszentrum Ballenberg (CH)

© Schnitz- und Bildhauerschule Geisler-Moroder

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Eine Auswahl an Kursen (Januar–Juni 2013) Bildhauerei & Modellieren | 3.1.–5.1.2013 | Barcelona – Skulpturkurs: Skulptur-Organische Formen- Modernismo-Antonio Gaudi | ES-8338 Premià de Dalt, Barcelona | Klaus Christ ART– Kunst · Skulptur · Malerei Bildhauerei & Modellieren | 12.1.–12.1.2013 | Kompakttag Steinbildhauerei | D-50999 Köln | art-projekt Sebastian Probst Töpfern & Keramik | 15.1.–5.2.2013 | Raku Töpfern Stelen | CH-8340 Hinwil-Hadlikon (Zürcher Oberland) | rakudesign.ch Textil & Nähen | 19.1.–20.1.2013 | Nuno-Filze und spannende Oberflächenstrukturen | D-87660 Irsee | Schwabenakademie Irsee Malerei & Zeichnen | 19.1.–20.1.2013 | AQUARELL mal ganz anders! | Wochenend-Workshop | D-82346 Andechs/Oberbayern | Atelier Susanne Hauenstein Malerei & Zeichnen | 25.1.–27.1.2013 | Einführung in die pastöse Ölmalerei | D-25840 Friedrichstadt | Thomas Freund – Malen an der Nordsee Töpfern & Keramik | 21.1.–25.1.2013 | Intensivwoche Arbeiten an der Toepferscheibe oder Aufbautechniken | ES-8018 Barcelona | ElTornBarcelona - Keramik-und Töpferkurse in Barcelona Design & Kreativität | 2.2.–2.2.2013 | Lichtobjekte | D-86165 Augsburg | ProjektSchmiede Goldschmieden & Metall | 16.2.–17.2.2013 | Wochenend-Goldschmiedekurs | D-29303 Bergen-Dohnsen | Schmuckwerk Kerstin Homann

Textil & Nähen | 22.3.–24.3.2013 | Wochenendstickkurs - Kreatives Sticken | D-72172 Sulz-Glatt (Schwarzwald) | Alexandra Röhrs Stickkurse

Malerei & Zeichnen | 8.6.–29.6.2013 | Malen und Zeichnen in der Provence/Luberon | FR-4110 Aubenas les Alpes | Atelier Brigitte Orth

Fasten & Fastenwandern | 22.3.–29.3.2013 | Fastenwandern und Entspannen | D-Juliusruh/Rügen | Fasten und Meer, Heike Ruffershöfer, Fastenleiterin (dfa)

Malerei & Zeichnen | 9.6.–15.6.2013 | AquarellMalreise Cala Figuera | ES-7659 Cala Figuera Mallorca | Gudrun Schmitt Malkurse und Malreisen

Schreiben & Sprachen | 29.3.–1.4.2013 | Spanisch Osterkurs und Wellness | D-83646 Bad Tölz | KulturWellness

Kreative Selbsterfahrung | 14.6.–16.6.2013 | BodyPainting für Frauen- Sinnliche Verwandlungen | CH-8266 Steckborn | KreativWerkstatt Ilona Rothfuchs

Töpfern & Keramik | 1.4.–5.4.2013 | Waschbeckenbau | IT-60040 Genga (Marken) | Casa Colle Cedro, Christian Schöning

Bildhauerei & Modellieren | 27.6.–30.6.2013 | Steinbildhauerkurs in Aschau am Chiemsee | D-83229 Aschau | Söllner Steinbildhauerkurs

Druck & Radierung | 2.4.–6.4.2013 | RADIERWORKSHOP in den Osterferien | D-72127 Jettenburg | Iris Flexer

Goldschmieden & Metall | 1.7.–7.7.2013 | Wachsmodellationskurs und Bronzegießen, Frauenkurs | D-16269 Wriezen | Mobile Kunstgießerei (Bronzeguss)

Tanz & Bewegung | 12.4.–14.4.2013 | Ophelias Schattentheater | D-69483 Wald-Michelbach | OdenwaldInstitut der Karl Kübel Stiftung

Kinderkurse | 14.7.–19.7.2013 | VA-KI-KU-KU Vater Kind Kunst Kurs | CH-6695 Peccia paese, VallemaggiaTessin | Bildhauerschule von Peccia

Bildhauerei & Modellieren | 12.4.–14.4.2013 | Bildhauen in Stein und Holz | D-78476 Allensbach/Bodensee | Bildhauerkurse Bodensee - Dolores Augustin

9. Lehmden Sommerakademie | 15.7.–19.7.2013 | AT-7301 Deutschkreutz | Verein Kultursignale Schloss Deutschkreutz

Yoga & Meditation | 12.4.–19.4.2013 | Yoga und Reisen: Fußspuren im Sand... in Tunesien | Travel & Personality

Sommer-Akademie in der Freudenburg | 19.7.– 11.8.2013 | D-27211 Bassum | FREUDENBURG Seminar- und Tagungshaus in Bassum

Bildhauerei & Modellieren | 13.4.–14.4.2013 | Kugel oder Elypse | D-65388 Schlangenbad / OT Hausen v.d.H. | Atelier Dagmar Piesker – DIE KUNSTRANCH

Internationale Sommerakademie | 21.7.–10.8.2013 | D-Hamburg Pentiment

Foto & Film & Video | 2.2.–6.2.2013 | Wölfe und Wald im Schnee | D-94518 Spiegelau | WaldZeit e.V.

Malerei & Zeichnen | 19.4.–23.4.2013 | AquarellMalreise Weinfranken Veitshöchheim | D-97209 Veitshöchheim | Gudrun Schmitt Malkurse und Malreisen

Bildhauerei & Modellieren | 13.2.–16.2.2013 | Kopf modellieren in Ton mit Gipsabguss | D-88339 Bad Waldsee | bildhauer-atelier-schule axel f. otterbach

Bildhauerei & Modellieren | 21.4.–3.5.2013 | Steinbildhauen für Neueinsteiger | CH-6695 Peccia paese, Vallemaggia-Tessin | Bildhauerschule von Peccia

Nanas & Mosaike | 22.2.–24.2.2013 | babe pure. | basiskurs. pappmaché-figur á la nana | D-83026 Rosenheim | RAUMGEFÜHL uschi kannopka

Schreiben & Sprachen | 3.5.–5.5.2013 | Italienisch Schnupperkurs & Wellness | D-83646 Bad Tölz | KulturWellness

Kreative Selbsterfahrung | 23.2.–24.2.2013 | Sandmalerei Workshop | D-12359 Berlin | Sandmalerin Angela Kaiser

Malerei & Zeichnen | 4.5.–11.5.2013 | Malwoche Elba 2013 | IT-57037 Portoferraio-Insel Elba | Arno Lindenberg - malen kann jeder

Kreative Selbsterfahrung | 24.3.–29.3.2013 | Ausdrucksmalen - Komm spielen mit den Farben | D-69483 Wald-Michelbach | Odenwald-Institut der Karl Kübel Stiftung

Schreiben & Sprachen | 9.5.–12.5.2013 | Kalligrafie | D-27211 Bassum | FREUDENBURG Seminar- und Tagungshaus in Bassum

Foto & Film & Video | 1.3.–3.3.2013 | Klassische und moderne Dramaturgie | D-13467 Berlin | Drehbuchwerkstatt Berlin Bildhauerei & Modellieren | 2.3.–3.3.2013 | Steinbearbeitung - Figur/Abstrakt - Bildhauer-Workshop | D-24939 Flensburg | Musen-Kuss, Kunst und Eigensinn

36. Marburger Sommerakademie | 21.7.–9.8.2013 | D-35035 Marburg

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Malerei & Zeichnen | 18.5.–25.5.2013 | experimentelles Acrylmalen in Griechenland | GR-46100 Sivota | Moog Art - Isabella Moog Foto & Film & Video | 18.5.–25.5.2013 | Fotokurs Toskana mit digitaler Bildbearbeitung | IT-53031 Casole d‘Elsa (SI) | CORBINO Toscana Ferienkurse Gunter Ahlborn

Exkursionen & Reisen | 7.3.–12.3.2013 | Barcelona Gotik, Gaudi, Gesamtkunstwerk | ES-8002 Barcelona | Die-Reisefreu.de

Malerei & Zeichnen | 20.5.–24.5.2013 | Fresco und Besenmalerei | IT-60040 Genga (Marken) | Casa Colle Cedro, Christian Schöning

Foto & Film & Video | 9.3.–16.3.2013 | fotografieren in: MARRAKESCH | MA-3456 Marrakesch | anja schlamann, architektur + fotografie

Essen & Trinken | 29.5.–2.6.2013 | Wildkräuter und Wandertage im Tessin | CH-6654 Cavigliano | Monte Anima

Goldschmieden & Metall | 10.3.–15.3.2013 | Schweisstechniken | CH-6695 Peccia paese, Vallemaggia-Tessin | Bildhauerschule von Peccia

Bildhauerei & Modellieren | 31.5.–2.6.2013 | Seminar - Joseph Beuys | CH-6695 Peccia paese, VallemaggiaTessin | Bildhauerschule von Peccia

Bildhauerei & Modellieren | 15.3.–17.3.2013 | Speckstein, der leichte Einstieg in die Bildhauerei | CH-8266 Steckborn | KreativWerkstatt Ilona Rothfuchs

Kreative Selbsterfahrung | 4.6.–5.6.2013 | Coaching mit Pferden - Überzeugend Auftreten und Führen | D-12459 Berlin | Pferdemomente & Frauencoaching

Glas herstellen & bearbeiten | 15.3.–17.3.2013 | 3 Tage Glasblasen am Ofen | D-94486 Haardorf/Niederbayern | Atelier Scholle-Deubzer

Malerei & Zeichnen | 5.6.–12.6.2013 Malkurs Santorin | GR-84703 Perissa | Galerie Ambiente - Martin Ludwig

Designworkshops im Vitra Design Museum (D) Das Vitra Design Museums bietet Designworkshops an, die sich sowohl an individuelle Besucher und Familien als auch an Gruppen und Firmen richten. Dabei werden ausgesuchte Themen bearbeitet und Objekte gestaltet, die die Besucher im Anschluss nach Hause mitnehmen können. Die Teilnehmenden lernen den Designprozess von der Idee über den Entwurf bis zum fertigen Produkt kennen. Zusätzlich bietet das Vitra Design Museum zu den jeweils aktuellen Ausstellungen unterschiedliche Workshops für Schüler, Studierende und andere Interessierte an. www.design-museum.de

Kunstforum Montafon (A)

Glas herstellen & berarbeiten | 18.5.–25.5.2013 | Internationale Sommerakademie für Glas und Bildende Kunst | D-94258 Frauenau | Bild-Werk Frauenau

Bildhauerei & Modellieren | 23.03.–23.03.2013 Kettensägen-Schnitzkurs für Anfänger | D-35260 Stadtallendorf | Kunst aus dem Wald

Das Kurszentrum Ballenberg Heimatwerk ist seit 1996 die Nachfolgeinstitution der traditionsreichen Heimatwerkschule Mülenen in Richterswil und ist dem Handwerk, dem traditionellen Bauhandwerk und der zeitgenössischen Gestaltung verpflichtet. Die unmittelbare Nähe zum Freilichtmuseum Ballenberg ermöglicht Reflexionen über Normen und Tradition, über Erneuerung und Veränderung, über Zweck und Form. Das Kurszentrum verfügt über zeitgemäße Räume und Infrastruktur, Mediothek, Fachbibliothek und Cafeteria. www.ballenbergkurse.ch

Das Heft ist kostenfrei zu beziehen bei: Kreative Kurse, Irene Jellinek-Petrat, Rheingutstr. 7, 78462 Konstanz, Tel. (+49) 07531-90732 | info@kreativekurse.com www.kreativekurse.com

Das Kunstforum Montafon liegt in einer der reizvollsten alpinen Landschaften Österreichs und ist seit mehr als zehn Jahren eine renommierte Begegnungsstätte für Menschen, die Freude daran haben, kreativ zu arbeiten – fern jeder Hektik und Kopflastigkeit, die der Alltag mit sich bringt. Das Seminarprogramm richtet sich an Einsteiger und Fortgeschrittene. Von Acrylworkshop bis zur Digital- oder Schwarzweißfotografie, vom Landschaftsaquarell bis zur Aktzeichnung, vom Ausdrucksmalen bis zum plastischen Gestalten. www.kfm.at


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