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"Phoenix aus der Asche" von André J. Pauwels (2009) 1 Wie ein Phoenix stehe ich wieder auf, aus der Asche neu geboren [...]. Aus der Asche steige ich empor, einer Asche, in der ich mich selbst verlor. Es ist Zeit, einen neuen Weg zu gehen [...], Zeit, neue Ufer zu suchen und nicht über die Vergangenheit zu fluchen [...]. Nun will ich wieder Liebe schenken, mein Leben in neue Bahnen lenken, es wird Zeit über das Alte zu lachen und endlich Nägel mit Köpfen zu machen.


Ein Kommunikationskonzept

f체r

Trabant nT

an der Universit채t der K체nste Berlin im Mai 2011


Projektgruppe CreatEast Marina Ilieva Ralitza Nikolova

Diplom-Kommunikationsprojekt Studiengang Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation Fakultät Gestaltung Universität der Künste Berlin

Mai 2011 BetreuerInnen Dipl.-Kfm. Peter Kraushaar (Kommunikationsplanung) Prof. Dr. Stefan Römer (Verbale Kommunikation) Dipl.-Komm.-Wirtin Kathi Gormász (Audiovisuelle Kommunikation)


Inhaltsverzeichnis I. Vorwort 1. Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und das Projekt 1.1 Hochschule

15

1.2 Inhalt des Studiums und Berufsfelder von Absolventen 1.3

Aufbau des Studiums

1.4

Das Kommunikationsprojekt

16

1.5 Die Projektgruppe CreatEast

17

2. Einleitung

16

20

2.1 Traditionen neu denken

21

2.2 Das Auto – ein Ausdruck von Persönlichkeit 2.3 Individualisierung

23

3. Unsere Aufgaben 26 3.1 Briefing

27

3.2 Rebriefing

27

II. Forschung 1. Unser Auftraggeber – IndiKar GmbH 30 2. Das Projekt „Trabant nT“ 3. Das Produkt „Trabant nT“

34 38

22

15

14


3.1 Von der Idee “newTrabi” zum Konzeptfahrzeug“Trabant nT”  3.2 Das Concept-Car an sich

40

4. Die Geschichte des Trabants 50 5. Die Marke Trabant oder die Legende auf Rädern 58 5.1 Trabant – eine Marke im Wandel der Zeit und Technologie 5.2 Kultstatus    61 5.3 Rallye-Einsätze

64

5.4 Camping – das Urlaubserlebnis der anderen Art 5.5 Medienpräsenz in der Unterhaltungsbranche 5.6 Trabi-Treffen

68

6. Kaufverhalten im Automobilmarkt 6.1 Involvement

71

6.2 Kaufentscheidungsprozess 6.2.1 Informationsphase

71

71

6.2.2 Kaufentscheidungsphase   71 6.2.3 Nachkaufphase 6.3 Kaufmotive

72

73

6.3.1 Rationale Kaufmotive

73

70

66

65

59

39


6.3.2 Emotionale Kaufmotive 6.3.3 Die Automobilmarke

73

74

7. Automobilmarkt 76 7.1 Automobilmarkt allgemein

77

7.2 Automobilbranche im Netz

77

7.3 Markenempfehlungen in Social Networks, Blogs und Foren 7.4 Leser von Automobilfachzeitschriften

8. E-Fahrzeuge im Automobilmarkt

78

80

8.1 Entwicklung des Marktes elektrisch betriebener Fahrzeuge 8.2 Klein-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge 8.2.1 Kleinautos

84

8.2.3 Elektroautos

84

8.3 Elektromobilität

86

8.3.1 Definition und Umfeld 8.3.2 Marktbeschreibung

86

87

8.3.3 Politische Fördermaßnahmen 8.3.4 Markteinführungen 8.3.5 Fazit

82

82

8.2.2 Hybridautos

78

88

88

88

III. Planung 1. Marktpositionierung als reines E-Fahrzeug

94

81


2. Planung des kommunikativen Auftritts 3. SWOT-Analyse

98

102

3.1 Für den Trabant nT als Marke und Produkt 3.1.1 Stärken

103

3.1.2 Schwächen 3.1.3 Chancen 3.1.4 Risiken

103

103

104 104

3.2 Für Investoren und Partnerdes Projekts Trabant nT 3.2.1 Stärken

105

3.2.2 Schwächen

106

3.2.3 Chancen   106 3.2.4 Risiken

106

4. Zielgruppendefinition

108

5. Wettbewerbsanalyse 5.1 E-Konkurrenz

115

5.2 Mitsubishi Motors 5.3 BMW Group

114

116

118

5.4 Think Global AS

120

6. Kommunikationsstrategie

122

6.1 Kommunikationsziele

123

6.1.1 Kurzfristige Ziele   124

105


6.1.2 Mittelfristige Ziele

125

6.1.3 Langfristige Ziele 6.2 Copy-Strategie

125

125

6.2.1 Consumer Benefit 6.2.2 Reason Why 6.2.3 Tonality

126

126

127

6.3 Planung der Kommunikationsinstrumente

127

6.3.1 Verkaufsförderung und Live-Maßnahmen   128 6.3.1.1 Messeauftritte

128

6.3.1.2 Probefahrt-Flyer

130

6.3.1.3 Kooperationen mit Autohändlern 6.3.1.4 Events

131

131

6.3.2 Klassische Maßnahmen 6.3.2.1 Fachzeitschriften

131

133

6.3.2.2 Regionale und überregionale Tageszeitungen 6.3.2.3 Außenwerbung

133

6.3.2.4 Fernseh- und Radiospots 6.3.3 Online-Maßnahmen 6.3.3.1 Internet-Adresse

134

134 135

6.3.3.2 Internet-Werbebanner

136

6.3.3.3 Internet-Werbevideos

136

6.3.3.4 Internet und Social Media 6.3.4 Public Relations

137

6.3.5 Guerilla-Marketing

137

136

133


IV. Kreation 1. Gestaltung des kommunikativen Auftritts 1.1 Modellname

143

1.2 Typografie und Bildmarke 1.3 Logo-Vorschlag 1.4 Claim

142

143

144

144

1.5 Briefbogen

146

1.6 Imagebroschüren 1.7 Außenwerbung

148 154

1.8 Probefahrt-Flyer und Schlüsselanhänger 1.9 Die Guerilla-Aktionen

158

160

Anhang 1. Quellenverzeichnisn 1.1 Primäre Quellen

164

165

1.2 Sekundäre Quellen

166

2. Abbildungsverzeichnis 3. Fußnotenverzeichnis

176 180

4. Abkürzungsverzeichnis

184

5. Preisinformationen lokaler Außenwerbung Impressum

192

188


1


1. Vorwort “Alles kann besser werden Holen wir uns Himmel auf Erden [...] Alles wird besser werden� 2


1.

Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation und das Projekt


15

Vorwort

1.1 Hochschule Die Universität der Künste Berlin kann stolz auf eine ruhmreiche Geschichte

1.2 Inhalt des Studiums und Berufsfelder von Absol- venten

zurückgreifen. Sie ist nicht nur eine der

Einmalig in Deutschland ist die praxisori-

ältesten in Europa, sondern und vor

entierte, fachübergreifende Verknüpfung

allem eine der anerkanntesten Univer-

unterschiedlicher

sitäten, die sich vorrangig der Kunst

betriebswirtschaftlicher und gestalte-

gewidmet haben. Auf Grund des hohen

rischer Disziplinen – z.B. Kommunikations-

wissenschaftlichen Anspruchs und der

wissenschaft, Psychologie, Soziologie,

Komplexität der Fachbereiche ist sie in

Medienforschung, Rezeptionsforschung,

Bundesrepublik Deutschland eine der

Marketing,

Kunsthochschulen, die sich seit 2001 Uni-

Organisationskommunikation, Public Re-

versität nennen darf.

lations (PR), Textgestaltung, Gestaltung

Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation (GWK) ist ein interdisziplinäres

wissenschaftlicher,

Kommunikationsplanung,

mit Film, Video, Computer, Internet und Ton.

Studienfach und in seiner Zusammen-

GWK-AbsolventInnen

stellung in Deutschland zudem einzig-

Diplom-KommunikationswirtIn

artig. In der Fakultät Gestaltung reiht

beispielsweise Arbeit in Werbe- und PR-

sich GWK neben Studienrichtungen wie

Agenturen, in der Medienwirtschaft, in

Visuelle Kommunikation, Architektur und

Beratungsunternehmen, in der Öffent-

Kunst und Medien (ehemals Experimen-

lichkeitsarbeit, in Marktforschungsunter-

telle Mediengestaltung) ein. Strategi-

nehmen und in kulturellen Einrichtun-

sche und gestalterische Konzeptionen für

gen.

Kampagnen der Auftragskommunikation stehen in dessen Zentrum und bilden das Hauptaugenmerk der angehenden KommunikationswirtInnen.

mit

Abschluss finden


2.

Einleitung


21

Vorwort

2.1 Traditionen neu denken Die gegenwärtige Umgebung, die stark von der Konkurrenz behaftet und mit viel zu vielen Informationen überflutet ist, die unaufhörlichen Hightech-Innovationen, die überwiegend online stattfindende zwischenmenschliche Kommunikation – all diese modernen Phänomene erfordern einen neuartigen Ansatz und eine Menge Originalität beim Aufbau der Marketing-Konzeption der Marken. Die emotionale Bindung der Konsumenten, deren neue Rolle als Botschafter und der Übergang von Push- zu Pull-Strategien sind Herausforderungen, die vor jedem einzelnen in der Branche stehen.

fluss bei Kaufentscheidungen, als die aggressive Werbung, wogegen die Mehrheit schon ziemlich resistent geworden ist. Außerdem ist es auch spätestens jetzt schon den meisten Fachleuten klar geworden, dass das Publikum kein „Target“ mehr ist, keine Zielscheibe, auf die man zielt. Viel erfolgsversprechender wäre ein gegenseitiger Dialog, in dem das Publikum gleichzeitig zu Multiplikatoren und Gleichgesinnten werden kann. So könnte heute die Öffentlichkeitsarbeit ihre neue Rolle wahrnehmen und nicht mehr den „Regisseur“ der Botschaften spielen, sondern das Milieu, in dem sie sich austauschen. Wichtig ist nicht nur das Absenden, sondern auch das

Das Marketing ist nicht mehr das, was

Empfangen.

es einmal war. Die berühmten vier „P’s“

Die integrierten Kommunikationskam-

(Product, Place, Price, Placement) sind immer weniger ausreichend geworden. Heutzutage ist es nicht mehr genug, ein gutes Produkt zum guten Preis anzubieten, um es dann massenhaft in sämtlichen Medien zu umwerben. Der Wettbewerb dreht sich nicht mehr um das Produkt mit den besseren Qualitäten. Der Kampf ist eher um das Bewusstsein der Leute und darum, was sie über die Marke denken. Nicht zufällig ist die Mundpropaganda schon eine Weile „in“ und bringt mit sich deutlich mehr Ein-

pagnen sind ein Grundstein der Disziplin. Sie sind genau deswegen so wichtig, weil die Zeiten vorbei sind, in denen Marketing, Werbung und PR als getrennte Richtungen galten. Besonders in den schweren Zeiten einer ökonomischen Rezession, in denen man die Kommunikationsaufwendungen als überflüssig wahrnimmt und nicht als unerlässlich für den Erfolg eines jeden einzelnen Vorhabens. Hinzu kommt die kolossale Rolle des verhältnismäßig jungen Mediums Internet. Mit dessen


2


2. Forschung Trabant ist eine Marke mit Emotionen - mit einer langen History, mit einer Story und mit einem Gesicht!


1.

Unser Auftraggeber – IndiKar GmbH


31

Forschung

Zunächst stellen wir unseren Auftraggeber vor. Die Firma IndiKar GmbH hat ihren Sitz in der Kleinstadt Wilkau-Haßlau bei Zwickau im Freistaat Sachsen. An diesem Standort sowie in den Entwicklungsbüros sind derzeitig ca. 100 Mitarbeiter beschäftigt, die über langjährige Berufserfahrung verfügen. IndiKar GmbH ist Teil der Farmingtons Group.Die Tätigkeitsfelder erstrecken sich vom Engineering über Prototypenbau und Fahrzeugpanzerung bis hin zur Individualisierung. Ein Schwerpunkt ist die Integration von Sonderumfängen mit Individualbzw. Kleinseriencharakter in die Serienprozesse der automobilen Erstausrüster (OEM). Claim “Think individual” unterstreicht dies umso mehr.

10

Das


32

Forschung


■■ Circa 270 MitarbeiterInnen ■■ Umsatz im Jahr 2008: ca. 36 Mio. € ■■ 4 Niederlassungen in Deutschland ■■ 1 Niederlassung in Großbritannien ■■ Moderner Technologiepark und leistungsstarke Fertigungseinrichtungen


3


3. Planung Trabant nT ist der emotionale, individuelle und trendige Zweitwagen f端r Umweltbewusste.


1.

Marktpositionierung als reines E-Fahrzeug


95

Planung

Für die Marktkommunikation sind vor allem grundlegende Trends der Wertorientierung zu beachten, die auf das Konsumentenverhalten durchschlagen. Das sind an erster Stelle Erlebnis- und Genussorientierung, Gesundheits- und Umweltbewusstsein sowie Betonung der Freizeit. Kroeber-Riel fasst diese Wertorientierung als übergeordnete Tendenzen zur Realisierung eines unabhängigen und eigenständigen Lebensstils der Selbstverwirklichung auf. 56 Die Positionierung des Trabants nT zielt darauf ab, ihn dergestalt in die selektive Wahrnehmung der Abnehmer einzufügen, so dass er sich von den konkurrierenden Angeboten abhebt und vor diesen vorgezogen wird. Bei innovativen Produkten, die noch nicht ausgereift sind, interessieren sich die Konsumenten stärker für die Eigenschaften des Produkts. Sie sind für Bedürfnisappelle empfänglich, die sich vor allem auf Verwendungszweck und Erlebniswert des Angebotenen beziehen. 57 Für die Positionierung des Trabants nT setzen wir daher auf eine Kombination aus kognitiven und affektiven Einstellungskomponenten – und damit auf das Wissen über die Marke und ihre emotionale Bewertung. Das Elektroauto soll in der Vorstellung der Zielgruppen sowohl mit dem Gefühl von Individualität, als auch mit der Information verbunden sein, dass er als ein umweltgerechter Zweitwagen angeboten wird.


2.

Planung des kommunikativen Auftritts


Der Trabant nT bietet die Chance unter Nutzung eines weltweit wahrgenommenen Kultpotenzials eine alltagstaugliche autobomile Alternative zu positionieren, welche Individualität, Ökologie und Kostenbewusstsein miteinander verbindet.

Inwieweit entspricht der neue Trabant nT Ihrem Geschmack? Note

„Außen“ im Durchschnitt: 2,04

Note

„Innen“ im Durchschnitt: 1,97


3.

SWOT-Analyse


Planung

103

3.1 Für den Trabant nT als Marke und Produkt

■■

Vorhandenes Interesse und Bereitschaft für alternative Antriebe

Zur Analyse der Faktoren, die den Absatz des Trabants beeinflussen, bewerten wir die aus der Primärforschung gewonnenen Erkenntnisse über die Einstellungen und Nutzererwartungen als Stärken oder Schwächen. Die auf dieser Weise gewonnenen Daten gewichten wir entsprechend ihrer Bedeutung für den Kaufentschluss aus Sicht der Zielgruppen und führen sie nach absteigender Priorität auf.

■■

Individuelles, modernes und emotionales Innen- und Außendesign

■■

Service über vorhandene Werkstattkette

■■

Gute Alltagnutzung, große Beilademöglichkeit

■■

Breites Verwendungspotenzial als Stadt- und Mittelstreckenauto im Kleinwagenformat – als Zweitwagen in der City, auf dem Weg zur Arbeit, für die Familie und im Alltag sowie als praktischer Helfer

3.1.1 Stärken

tfür

Umweltverträglichkeit

■■

Geringe Aufladekosten

■■

Bekanntheit, Sympathie und hoher

■■

Trabant Marke mit Emotionen – mit einer langen Historie, mit einer Story und mit einem Gesicht Sympathischer Oldtimer mit weltweitem

Kultpotenzial

und

mit

positiver Geschichte der Wiedervereinigung

Aufbau einer Modellfamilie ist schon ansatzweise konzipiert worden

Aufmerksamkeitswert der Marke

■■

verschiedener

Branchen

■■

■■

Dienstleister

■■

Hohe Medienpräsenz

3.1.2 Schwächen ■■

Geringe Reichweite

■■

Aktuell noch hohe Batteriekosten

■■

Lange Batterie-Aufladezeit

■■

Hohe Anschaffungskosten

■■

Keine ausreichend ausgestattete


6.

Kommunikationsstrategie


Planung

123

Im Rahmen der Marktdurchdringung

■■

Öffentliche Einrichtungen, promi-

möchten wir Kunden für den Trabant

nente Personen, Opinion Leaders

nT gewinnen. Diesen potenziellen Neu-

und Early Adopters

kunden wird der Trabant nT kurzfristig

Wie schon im Kapitel 8.3.3 erwähnt,

bekannt gemacht, um einen langfristigen

bemüht

Vorteil gegenüber den Wettbewerbern

Zukunft

neuen Markenpersönlichkeit – und zwar

damit. So könnte der Einsatz von

nantes Profil deutlich von den Konku-

Elektrofahrzeugen bei öffentlichen

Grund-

Einrichtungen

lage für eine erfolgreiche Kommuni-

und

von

promi-

nenten Personen als ein weiteres

kation ist die Behebung vorhandener

Anzeichen für die Verfolgung der

Informationsdefizite sowie eine Qua-

propagierten Umweltpolitik dienen

litätssicherung auf Produktebene.

und diese bestätigen. Des Weiteren können Faktoren wie die Image-

6.1 Kommunikationsziele

Verbesserung

sowie

das

Trend-

Bewusstsein ebenfalls Anlockung

übergeordnete

und

Aufgaben für die Kommunikation in

Anziehungspunkt

für

die

Persönlichkeiten sein, die die Mehr-

Bezug auf unsere Zielgruppen: ■■

effektive

Ressourcen sowie um den Umgang

darauf an, den Trabant nT durch ein präg-

vier

ausgerichtete

seriöser werdenden Knappheit von

innovatives Fahrzeug. Hierbei kommt es

definieren

Regierung

Lösung der globalen und immer

als sauberes, umweltfreundliches und

Wir

die

immer stärker um eine in die

zu erzielen. Es bedarf den Aufbau einer

rrenzprodukten abzuheben. 63

sich

heit der breiten Bevölkerung mit

Private und gewerbliche Nutzer,

ihren fortschrittlichen Ideen und

Selbstständige und Inhaber von

Vorbildsfunktion mit sich mitziehen.

Klein- und Mittelstandsbetrieben Diese breite Personengruppe wird den Trabant nT als preisgünstiges und innovatives Elektro-Fahrzeug mit

niedrigen

zusätzlich

Laufkosten

als

möglichkeit erfahren.

und

Werbefläche-

■■

Ostalgiker, Liebhaber und Fans des Trabants

Die Leser der Trabi-Zeitschriften, die Teilnehmer an den Trabi-Treffen und die Fan-Clubs werden über die Wiederkehr des Trabants als


4


4. Kreation Trabant E-Motion Be electrified!


144

Kreation

sofort

seine

Zugehörigkeit

erahnen

kann, dennoch aber moderner und trendig erscheint.

Logo

hat

einen fest mit dem Unternehmensoder Markennamen verbundenen Satz eine

pyramiden-

ähnliche Form. Es repräsentiert das Streben nach Durchsetzung und Erfolg auf dem Markt – so wie die Pyramide die Ewigkeit

und

die

Ausdauer

gegen

Zerstörung und Vergessenheit durch die Zeit symbolisiert. Die drei Linien kreuzen sich zu einem „T“ (wie den Anfangsbuchstaben

Der englische Begriff “Claim” wird im Marketing und in der Werbung als

1.3 Logo-Vorschlag Dieses

1.4 Claim

des

Namen

Trabants) und erinnnern an an Straßen oder an Autobahn. Sie stellen die unendlichen neuen Wege, die der Trabant in die Zukunft fahren wird, dar. Das Logo wirkt dynamisch und modern. Seine Farbe ist metallic-grau. Die Schatteneffekte lassen es dreidimensional aussehen.

oder Teilsatz verwendet. Es ist ein untrennbarer Bestandteil des Unternehmenslogos oder Markenzeichens. In der Praxis werden die Begrifflichkeiten “Claim” und “Slogan” oft als Synonyme bezeichnet. Slogans können aber auch Kampagnen-Claims sein, die nur temporär eingesetzt werden oder sich kampagnenbedingt ändern können. Das Claim kann ferner mehrere Funktionen erfüllen. Es kommuniziert die Positionierung eines Leistungsangebotes oder einer Marke, ein zentrales Versprechen, eine

feste

Absichtserklärung

oder

einen Produktnutzen, eine Mission, eine Vision

oder

merkmal

das

eines

Alleinstellungs-

Unternehmens

oder

einer Marke. Gute Claims steigern den Wiedererkennungswert.

Ein

steckt

ein

Gebiet

einen

Anspruch

tung,

ein

bestimmtes oder

Lebensgefühl,

eine das

Claim ab, Leisder

Absender für sich beansprucht oder dem Abb. 18

Konsumenten in Aussicht stellt. Gute Claims sind kurz, strategisch auf den Punkt formuliert und bieten oft auch Umsetzungsansätze für die Werbung.


145

Kreation

Wir

machten

uns

“erfinderische” passenden neuen

erneut

Suche

nach

Leitgedanken,

Trabant

die

hautgefühl bekommen” wirkt durch das

einem

Ausrufezeichen positiv und gleichzeitig

auf der

E-Motion

den

bestens

begleiten kann. Diesmal war die Spanne der

Möglichkeiten

breiter

und

die

Entscheidung ebenso nicht leichter. Ausgewählt haben wir zwischen “Neu denken, neu fahren”, “Get noticed”, “Be electric”, “Gänsehaut purE”, “Dein neuer Begleiter”, “Erlebe den Unterschied” und “Make electric difference”. U.a. gilt es zu einem späteren Zeitpunkt in Erwägung zu ziehen, dass einige von denen als Slogan-Alternativen tauglich sind und daher im Blick gehalten werden können. Und wieder einmal setzte sich die internationalere Version durch. Unser Vorschlag lautet: „Be electrified!“ Somit wird der Trabant E-Motion als das neue und trendige E-Auto positioniert. Gleichzeitig weist das Claim auf die Technologie als Elektro-Fahrzeug hin. Für das Claim wird die gleiche Schrift “Synchro LET” wie für den Namen des

Modells

“E-Motion”

verwendet.

Dadurch wirkt die Komposition harmonisch. Die Majuskel “E” im neuen Namen und im Claim verstärken die Aufmerksamkeit

auf

den

Elektro-Antrieb.

“Be electrified!” im Sinne von “Gänse-

auffordernd

für

die

Nutzung

des

Elektromotors als die bessere Energiequelle.


146

Kreation

1.5 Briefbogen Des Weiteren stellen wir einen Briefbogen-Muster. Oben, linksbündig ausgerichtet im Feld der Kopfzeile steht das Logo, mit dem Namen und dem Claim als Überschrift. Gleich darunter, durch zwei unterschiedlich dicken Linien getrennt, sitzt die Firmenadresse. Nicht nur dafür, sondern auch für den restlichen Text, für den Hauptteil eines jeden Briefes, wird die Schrift “Myriad Pro” verwendet, die leicht lesbar, modern und allgegenwärtig ist. Als Fußzeile werden die Bildmarken und Typografien der Initiatoren vom Projekt des neuen Trabants zentriert dargestellt. Damit die Gestaltung vollendet wirkt, sind sie durch die gleichen unterschiedlich dicken Linien getrennt, wie diejenigen, die die Firmenadresse im oberen Teil des Briefbogen-Musters umrahmen.


Herrn Mustermann Berliner Str. 55 10578 Berlin

Sehr geehrter Herr Mustermann, Ea novum accusata dissentias mea, viris delenit sea ei. Dolore tractatos scriptorem eum ex, ex nostro rationibus eos. Putant diceret inermis qui eu, an partiendo euripidis est. Cu eruditi accusam mel, kasd audire mediocritatem ea ius. Ad usu dico brute atqui. In eirmod consectetuer concludaturque pro, iusto splendide vim et. Vim autem deleniti intellegebat id, sea at modo numquam. At eum modo percipit, al ea alterum consulatu cotidieque vel. Te nec libris maluisset aliquando, est eu vide facete labitur. Iisque perpetua pro te, civibus partiendo accusamus sit id. Harum graeci his no. Populo philosophia necessitatibus est cu, vero facete electram ea sed. Eum et nihil dictas constituam, usu ei utinam dictas. Etiam verear ex his, copiosae intellegam no quo, eu ius nibh autem instructior. Usu nemore dictas democritum cu, mazim volutpat pro id. Cu his regione omittam. Vitae appetere splendide an qui. No wisi conceptam sed, wisi omnesque cum te. Ne euripidis referrentur vel. e Ius nibh erant verterem et, ridens nominavi percipit eu mea. At aperiam postulant usu, ad qui tibique inimicus. Feugiat offendit eos te, ne eam sonet essent dissentias. Id his denique mediocrem gloriatur, ius et saperet eligendi. Prima placerat referrentur id est, pro at prima timeam nominavi!

Mit freundlichen Grüßen, Ronald Gerschewski Geschäftsführer

Abb. 19


160

Kreation

1.9 Die Guerilla-Aktionen Guerilla-Maßnahmen, die in der Öffentlichkeit wirksam sind, erzielen ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit. Außerdem bringen sie vergleichsmäßig niedrige Kosten mit sich. Sie passen einwandfrei zu unserer Strategie, vor allem um aktive Menschen in der City zu erreichen und sie mit unserer Kampagne durch den Alltag zu begleiten. Daher entscheiden wir uns für Guerilla-Marketing

als

Maßnahmeteil

unserer

Kommunikationskampagne,

der

vor

allem Aufmerksamkeit für die Thematik erreichen und gleichzeitig aktivierend auf die Endverbraucher wirken will.

Abb. 37


161

Kreation

Abb. 38


1.

Quellenverzeichnis


Anhang

165

1.1 Primäre Quellen

■■

Auferstehung in Himmelblau: Trabi erhält umweltfreundlichen Nachfolger (2009). In: SUPER illu, 15.09.2009. Zugriff am 05.03.2011, unter http://www.superillu.de/auto/Trabant_ nT_vorgestellt_1381105.html.

■■

Jacobius, Simone (2010). Den Trabi neu erfahren. In: Welt am Sonntag, Nr. 40 am 03.10.2010. Zugriff am 06.03.2011, auch unter http://www.trabant-nt.de/Library/Media/CMS/projekt/ trabi_wams.pdf.

■■

Pander, Jürgen (2009). Neue Autos aus Deutschland. Sachsen macht mobil. In: Spiegel Online Auto, 21.09.2009. Zugriff am 06.03.2011, unter http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,650083,00.html.

■■

Rennpappe wiedererlebt. Indikar stellt Elektro-Trabi auf IAA vor (2009). In: Welt Online, 19.09.2009. Zugriff am 06.03.2011, unter http://www.welt.de/videos/motor/article4569650/ Indikar-stellt-Elektro-Trabi-auf-IAA-vor.html.

■■

Trabant nT. Zugriff am 01.05.2011, unter http://www.trabant-nt.de/324/de/home.aspx.

■■

Trabant nT. Allgemeine Präsentation. Renaissance einer Marke mit Zukunft (2009). [Interne Daten]. Wilkau-Haßlau bei Zwickau: IndiKar.

■■

Trabant nT. IAA-Umfrage (2009). [Interne Daten]. Wilkau-Haßlau bei Zwickau: IndiKar.

■■

Trabant nT. Infoprospekt (2009). [Flyer]. Wilkau-Haßlau bei Zwickau: IndiKar.

■■

Trabant nT. Unternehmensexposé. Beteiligung an der „Trabant nT GmbH“ (2010).

Trabant kurz version2  
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