Page 1


Als Theaterplastikerin

fertige ich Figuren, Objekte, Dekorationsteile, naturgetreue Abformungen und Oberflächengestaltungen sowie Puppen und Kostümteile und Requisiten für Theater, Film, Werbung und Kunst. Dabei arbeite ich mit plastischen sowie skulpturalen Techniken. Entsprechend den Anforderungen an Aussehen und Funktion werden verschiedene Materialien verwendet. Neben dem häufig zum Einsatz kommenden Polysterol, werden auch klassischen Werkstoffe wie Ton, Gips, Holz und Papier sowie verschiedene Spachtelmassen und flexible und belastbaren Kunsstoffen verarbeitet. Seit 2011 lebe und arbeite ich in Dresden.

*1985 in Cottbus/ Brandenburg 2005 Abitur in Cottbus 2005 - 2008 Ausbildung zur Kunsttherapeutin in Potsdam/ Berlin 2008 - 2011 Ausbildung zur Holzbildhauerin in Bischofsheim/ Rhön 2012 - 2016 Studium der Theaterplastik in Dresden

© Anne Walther 2016 alle Rechte vorbehalten


2013

Portr채t //40 x 25 cm Hatovit, Draht, Gips


2015

Hรถhe 82 cm Polystyrol, Gips, Acryl


2013

ca. 31 x 25 x 18 cm Polystyrol, Mรถrtelspachtel


2015

nach Andreas Schl端ter ( Zeughaus/ Berlin ) Polystyrol, Pappe, Gips // 110 x 42 x 80 cm


Insgesamt 2 Lampenfüße für das Theaterstück „Magnolien und Mondlicht“ des Schauspielhauses Stuttgart. Dekorationselemente einer Büroeinrichtung.

2015

Hatovit, Hatocolor ca. 25 x 7 x 38 cm


2015

Relief // 52 x 61 cm Hatovit, Holz, Acryl, Schaumstoff


Foraminifere zum Anfassen 180 x 150 x 50 cm MDF, Hatovit, Korsettstäbchen

Vorhang Ausstellungseingang 220 x 180 cm Nessel, Hatotex, Bleiband, Teleskopstange Lebensbaum 220 x 400 cm Polystyrol, Gips, Holz, Bauschaum

2014 Dekorationselemente für die Sonderausstellung „Foraminiferen: Kleine Baumeister im Ozean“ der Terra Mineralia in Freiberg/ Sachsen. Foraminiferen sind meist winzige, einzellige Lebewesen, die in den Ozeanen der Welt leben. Sie sind u.a. gesteinsbildend. Die “Foraminifere zum Anfassen“ vermittelt dem Besucher eine Vorstellung über

die Oberflächenstruktur und den Aufbau der Globigerinida, einer sehr häufig vorkommenden Foraminiferenform. Eine hingegen seltene Form zeigt das Motiv des Vorhangs, durch den die Besucher in die Sonderausstellung „eintauchen“ Der Lebensbaum stellt plastisch den Stammbaum der großen Organismengruppen der Erde dar.

>


Die Bildhauerei

bietet mir die Möglichkeit, die Natur und den Menschen nach meinen Maßstäben neu zu arrangieren und zu interpretieren. Florale Formen, natürlich gewachsene Muster und Menschen inspirieren mich. Kleine zarte Pflänzchen werden überdimensioniert groß und können noch einmal neu entdeckt werden. Menschen stapeln sich aufeinander wie Kisten, greifen ineinander, verschränken sich. Eine grundlegende Orientierung beim Ideenprozess ist der Faserwuchs des Holzes. Die Holzbeschaffenheit ist eine strenge Vorgabe und kann bereits viel festlegen. Grundsätzlich bin ich bestrebt, eine Arbeit herzustellen, die von vielen Ansichten interessant und aufschlussreich ist.

2010

Höhe ca. 100 cm Lindenholz, Acryl


2010

Die floralen Formen unterstütze ich in ihrer Wirkung zumeist durch farbliche Lasierung. Andererseits ist es mir ebenfalls wichtig, dass der Prozess der Veränderung durch Verwitterung bei frei stehenden Arbeiten, offenkundig mitverfolgt werden kann. Ich arbeite bildhauerisch

Höhe ca. 100 cm Lindenholz, Acryl

hauptsächlich im Holz, das ist eine bewusste Entscheidung. Denn Holz bietet durch die eigene Anfälligkeit gegenüber der Umwelt, kleine Lernprozesse über die alltäglichen Veränderungen, die in der Natur stattfinden.


2014

Hรถhe ca 260 cm Esche


Werk wurde im Zuge des 18. Vogtländer Holzbildhauersymposiums „FLUR“ gefertigt und lagert in Eubabrunn


2009

Maske // ca 24 x 20 cm Holz, Acryl


2010

300 x 30 x 30 cm Eichenholz


2010

Eiche // 500 x 40 x 40 cm aufgestellt nahe Mellrichstadt/ BY

Die Skulptur wurde als Teil eines Stelenkollektivs für eine große freie Rasenfläche nahe einer Autobahn entwickelt. Der Gestaltungsidee liegt der Bewegungsablauf des Aufstehens und Lastentragens zugrunde. Dieser wird in drei menschlichen Körperhaltungen beschrieben: Sitzen, Hocken

und Stehen. Die Figuren sind durch starke Schematiseirung charakterisiert, anatomische Körperdetails als Relief angedeutet. Eine Zielsetzung war es, die strenge Balkenform zu erhalten. Die besonders langgezogene Plinthe ist der Befestigung der Stele geschuldet.


Marionette // 2015 Holz, Stoff, Acryl // 45 cm

„Der Friederich, der Friederich der war ein arger Wüterich!“ Zum Thema Struwelpeter entstand dieser Charakter. Eine Adaption der zeitlosen Geschichte über einen bösen, unagepassten Jungen, der Spaß an den Schmerzen und Qualen anderer hatte, bis ihm ein großer Hund einhalt gebot. Ein Rebell, der sich nicht an die Gebote seiner Umwelt anpassen möchte. Durch die Wahl, Friederich zum Punk zu machen, möchte ich seine respektlose, aggressive AntiHaltung gegenüber den Geboten darstellen.


2010

Theaterbuch, 35 x 20 x 10 cm cm Holz, Acryl, Leder

Grundidee war die Herstellung eines informativen Buches mit überraschendem Inhalt in großem Buchformat. Entstanden ist ein kleines selbstbedienbares Theater, dessen Antrieb sich an dem Prinzip einer Drehorgel orientiert: Beim Drehen der Kurbel wird eine Walze mit Dübeln bewegt, die jene Holzplättchen nach oben drückt, an denen die Fäden für die Ziege befestigt sind. Ein kleiner Bewegungsablauf ist die Folge.


2014

Symposiumsarbeit zum Thema Wasser Holz, Stoff, Acryl // 200 x 40 cm

Der Ort, Heilbad Heilgenstadt, an dem diese Arbeit entstand, ist geprägt von vielen kleinen Bächen. Daher wurde für das einwöchige 1. Riemenschneider - Symposium das Thema „Wasser“ festgelegt. Mit Wasser assoziiere ich Wellen, Bewegung und Fische. Erinnernd an die Forellen in den Heiligenstädter Mühlenbächen entwickelte

sich aus diesen Bildern ein stilisierter Fischschwarm, der sich um eine Wassersäule windet. Durch die spiralförmige Bewegung des Schwarms, den Kanten als „Wellenkämme“ sowie die sich um die Stele windenden negativen und positiven Flächen beschreibe ich das bewegte Element Wasser.


Portfolio Anne Walther  
Portfolio Anne Walther  
Advertisement