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11/2016 Das Onlinemagazin

Adventszeit © Foto: Thomas Rebel | REBELSHOTZ

© Foto: Janne Peters | GU Vegan ohne Soja

36 Seiten voller Ideen zum Backen, Braten und Genießen

AROMENSPIELE Das kulinarische Onlinemagazin

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Teure Zutaten: Wird die Weihnachtsbäckerei zum Luxus?

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Bratäpfel

mit süßer Füllung © Foto: Nicole Stich | GU Sweets | Küchengötter

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Im Mai schreckte eine Nachricht alle Vanillefans auf! Der Preis der duftenden Schoten sei innerhalb weniger Jahre von 30 Euro auf 500 Euro gestiegen! Die enorme Nachfrage nach echter Vanille ist unter anderem dem Trend einer natürlichen Ernährung geschuldet. Zur Preisexplosion führten aber auch schlechte Ernten in den Herkunftsländern, weil man nicht mehr für genügend Nachschub auf den Weltmärkten sorgen konnte. „Sogenannte Bourbon-Vanille, die nur aus den Gebieten Madagaskar, La Réunion oder den Komoren stammen dürfe, sei derzeit kaum noch zu bekommen“, sagt Bernd Hachmann, Inhaber des Vanillehandelshauses Aust & Hachman. Im März 2017 hat der Zyklon „Enawo“ Madagaskar heimgesucht und dabei große Teile der Anbauflächen, der vor Afrikas Ostküste gelegenen Insel, zerstört. Das ließ ein paar Monate später den Preis der Bourbon Vanille in die Höhe schießen. Madagaskar ist der größte Vanilleproduzent. Das Land deckt vier Fünftel des Weltbedarfs und beeinflusst somit auch die Preisentwicklung. Schon heute gehört Vanille zu den teuersten Gewürzen der Welt - nur für den edlen Safran muss man bislang noch tiefer in die Tasche greifen.

Bourbon Vanille aus Madagaskar

Ursprünglich aus Mexiko, hat Vanille einen unvergleichlich aromatischen Geschmack und verfeinert all Ihre Kuchen und Süßspeisen. Inhalt: 16 g. Gesehen bei: Quai Sud


INHALT Dorit Schmitt Herausgeberin und Chefredakteurin Anmeldung zum Newsletter

Duftende Vorboten! Bratapfel und Weihnachtsbäckerei …

Mit einem Klick zur Inhaltsangabe Lebkuchen nach überliefertem Familienrezept | Seite 11

… kündigen es an: Das Weihnachtsfest rückt näher! Die bevorstehende Adventszeit, mit ihren langen, dunklen Abenden, lädt förmlich dazu ein, sich mit den Vorbereitungen auf das Fest zu beschäftigen. Stollen und Plätzchen werden gebacken, passende Geschenke noch schnell heimlich für die Liebsten besorgt oder bereits verpackt. Habt Ihr Euren Vorrat für die Weihnachtsbäckerei schon eingekauft? Trockenfrüchte, Sultaninen, Vanille, Zucker, Mehl und Nüsse stehen jetzt sehr häufig auf den Einkaufszetteln. Ebenso wenig dürfen jetzt zu Hause Zimt, Safran, Zitronat und Orangeat, Rum und Schokolade, Mandarinen, Zitronen, Orangen und Äpfel fehlen. All dies sorgt schnell für einen heimeligen Duft in den Wohnungen, der uns in die eigene Kindheit zurückversetzt. Erinnerungen steigen meist mit vertrauten Düften in uns auf. Und die Gerüche in der Weihnachtszeit bleiben uns allen sehr vertraut. Jetzt ist noch genügend Zeit, sich in aller Ruhe Gedanken zu den gewünschten Speisen und Getränken über die Feiertage zu machen. Soll eher klassisch oder raffiniert gekocht werden? Und welche Getränke müssen besorgt werden? Diese Ausgabe stellt wieder eine ganze Reihe köstlicher Anregungen für Kochanfänger und kleine Profis am Herd vor, damit die Advents- und Weihnachtszeit genüsslich und entspannt verbracht werden kann.

Gebratener Wolfsbarsch nach Steffen Henssler | Seite 18

Veganes Mandel-Pannacotta mit Pflaumen | Seite 27

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen wünscht Euch, Eure Dorit Schmitt P.S.: Die Ausgabe „Winterküche“ erscheint am 15. Dezember 3


Heiß und süß

Das Richtige für kalte Novembertage

Text: Dorit Schmitt

Heiße Süßspeisen machen nicht nur satt und wärmen von innen. Reisauflauf, Kaiserschmarrn oder Buchteln sind echte Seelentröster. An kalten, grauen Tagen, wenn alle am Tisch sitzen und gemeinsam aus Schüsseln oder tiefen Tellern so eine Süßspeise löffeln, ist die Welt für einen Moment lang vollkommen in Ordnung. Ein Klassiker in Kindertagen war der süße Reisbrei - er kam meist kalt, mit Zucker und Zimt und einem süßen Kompott auf den Tisch. Bei uns daheim gab es dazu meistens süße, eingeweckte Kirschen. Ich habe das geliebt! Wer jetzt Lust auf Reisbrei bekommen hat, sollte unbedingt diesen leckeren Reisauflauf mit Äpfeln und Zimt probieren. Den perfekten Kaiserschmarrn hinzubekommen ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Dabei begeistert gerade diese Mehlspeise Groß und Klein gleichermaßen - nur beim Anteil der Rosinen scheiden sich die Geister. Alfons Schubeck sagte einmal: “Der perfekte Schmarrn besteht aus wenigen Zutaten, und die hat man eigentlich immer zu Hause. Außerdem muss er fluffig sein, nicht zu flach und nicht zu zäh.“ Viel kommt nicht in den Teig: erst das Mehl, Milch, ein wenig Salz, dann kurz vor dem Anbraten noch drei Eier pro Portion. Und selbstverständlich wird bei Meister Schubeck der Teig noch mit dem Mark einer Vanilleschote, etwas Rum, brauner Butter und geriebener Zitronenschale verfeinert.

Reisauflauf mit Äpfeln © Foto: Michael Brauner | GU Die echte Hausmannskost | Küchengötter

Kaiserschmarrn

© Foto: Klaus-Maria Einwanger | GU Winterküche | Küchengötter

Mohnbuchteln mit Vanillesauce © Foto: Joerg Lehmann | GU Meine Heimatküche | Küchengötter

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Das Rezept für die warmen Mohnbuchteln mit Vanillesauce und Blaubeeren stammt von Johann Lafer, dem Süßspeisen-Großmeister! Die Blaubeerensauce kann man natürlich auch außerhalb der Saison nachkochen, wenn man auf Tiefgefrorene aus dem Supermarkt zurückgreift oder die selbst gesammelten eingefroren hat. Auf jeden Fall sollte man Mohnbuchteln aber immer mit einer köstlichen Vanillesauce genießen! Denn dann schmecken sie so gut, dass man die sie gleich als Hauptmahlzeit verspeist und sie nicht erst zum Kaffee oder als Dessert vernascht.


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© Foto: Thomas Rebel | REBELSHOTZ

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© Foto: Thomas Rebel | REBELSHOTZ

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Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Zu Besuch im Atelier Streissel

Hier entstehen irdene Unikate - von Hand gemacht, vom Feuer gebrannt Text: Dorit Schmitt

Wir machen uns auf den Weg nach Soufflenheim, der elsässischen Gemeinde, die, weit über ihre Grenzen hinaus, durch ihre bunten Töpferwaren bekannt wurde. Von Karlsruhe aus kommend liegt der Ort ungefähr 50 Kilometer weit südöstlich, umgeben von einer äußerst reizvollen Landschaft. Das Töpferhandwerk hat hier eine bewegte und weit zurückreichende Geschichte.

grüßt. Er hat sich seine grüne, tonverschmierte Arbeitsschürze bereits umgebunden, denn wir dürfen ihm heute bei der Arbeit an der Drehscheibe über die Schulter schauen. Der lehmfarbene Rohling liegt schon griffbereit im Atelier, aber zuvor bittet uns Michel, einen Blick nebenan in den Ausstellungsraum zu werfen. Hier stehen sie alle, liebevoll in die Regale eingeräumt, die typisch elsässischen Terrinen, Gugelhupfformen, Kochtöpfe und Geschirre, in glänzendem Rot, Blau, Grün und sanften Erdtönen. Das Dekor ist fröhlich und traditionell, mit Störchen und Blumen, aber auch nur mit frechen Tupfen oder den lustigen „d‘Holzschuhmännele“, bemalt. Der Verkaufsraum ist das Reich seiner Frau Maria. Die weibliche Handschrift erkennen wir sofort. Alles ist hübsch ordentlich arrangiert und liebevoll dekoriert.

Glasuren gemacht, wie sie auch schon vor über hundert Jahren verwendet wurden – und – hier im Holzofen gebrannt. Man müsse wissen, dass man bei den alten Farben nie so genau weiß, was nach dem Brennen herauskommt. Ein und dieselbe Glasur verändert, je nach Standort im Ofen, der Hitzeeinwirkung und der eingebrannten Aschepartikel, ihre Farbe enorm.“

Als wir vor einem Regal stehen bleiben, über dem ein handbeschriftetes Holzschild angebracht ist, blüht Michel richtig auf. Seine Augen leuchten, als er uns die Besonderheit dieser Töpfe und Krüge erklärt: „Jedes Stück wurde auf die althergebrachte Art und Weise hergestellt. So Vor der Werkstatt werden wir was findet man sonst nur noch vom Chef schon persönlich er- im Museum. Reine Handarbeit, wartet und sehr herzlich be- mit den Techniken, Farben und

Nur zweimal im Jahr schürt Michel seinen Brennofen an. Ganze sechs Ster Tannenholz werden dann für einen Brennvorgang verfeuert. Das Brennen ist überhaupt ein sehr aufwendiger Prozess. Zwei Tage dauert es, bis der Ofen langsam auf die benötigte Brenntemperatur von um die 1100 Grad gebracht werden kann. Zunächst muss die Feuchtigkeit aus den Tonstücken ganz

Bereits in der Bronzezeit, so belegen es Bodenfunde, wurden hier in den umliegenden Wäldern praktische Gebrauchsgegenstände aus Ton gefertigt. Soufflenheim entwickelte sich im Lauf der Zeit zu einer wahren Töpferhochburg, aber der Ort musste auch den Niedergang der Handwerkszunft erleben. Von den unzähligen traditionellen Werkstätten sind heute nicht mehr viele übrig geblieben. Die praktischen, tönernen Töpfe, Terrinen und Schüsseln werden heute eher maschinell gepresst und nicht mehr von Hand gefertigt. Daher freuen wir uns um so mehr auf den Besuch bei Michel Streissel. Er will uns sein Atelier zeigen, in dem sich bis heute noch die alte Töpferscheibe dreht.

Er zeigt uns zwei kleine Krüge, die im Holzofen gebrannt wurden – einer in einem strahlenden Ocker, der andere in sattem Dunkelbraun – völlig unterschiedliche Farben, obwohl beide mit derselben Glasur überzogen waren. Nicht nur die Handarbeit lässt hier also wundervolle Unikate entstehen, auch das Feuer im Ofen trägt seinen Teil dazu bei, dass kein Stück wie das andere wird.

Fortsetzung auf Seite 8

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Fortsetzung von Seite 7

entweichen, das geschieht über viele Stunden bei 300 Grad, danach wird erst weiter auf die benötigte Temperatur aufgeheizt, bei der die Glasur schmilzt. Den Ofen in der Werkstatt hat sich der pfiffige Michel selbst gemauert. Als Vorlage dienten ihm zwei alte, ausrangierte Exemplare, die noch im Ort stehen. Michel Streissel selbst stammt nicht aus einer Töpferfamilie. Der Handwerksbetrieb wurde ihm nicht vererbt, die Leidenschaft fürs Töpfern lag ihm wohl im Blut. Seine Passion entdeckte er schon sehr früh. Er lächelt verschmitzt als er uns erzählt, dass er bereits mit 12 Jahren im Garten seiner Eltern seinen ersten Brennofen baute, um darin seine selbst gemachten Teller zu brennen. Später habe er im Ort eine Lehre absolviert und dabei den alten Meistern genau auf die Finger geschaut. „Ich habe mich schon immer sehr für die alten Techniken interessiert, die man früher selbstverständlich von Generation zu Generation weitergab. Und so habe ich in den 80er Jahren mit meiner Frau die eigene Werkstatt hier im Ort eröffnet“, führt Michel weiter aus. Der Ton um Soufflenheim, klärt uns Michel auf, weist eine außergewöhnlich gute Qualität auf. Er lässt sich besonders gut auf der Drehscheibe bearbeiten und verursacht beim Brennvorgang nicht so viel Bruch. „Ich habe im Lauf der Zeit meine ganz eige8


ne Tonmischung entwickelt. Mit meiner Mischung kann ich sowohl auf die traditionelle Weise arbeiten und die Teile lassen sich gut im Holzofen brennen, ich kann aber auch maschinell fertigen und dann in den modernen Elektroöfen brennen“, sprudelt es aus ihm heraus, „die modernen Produktionstechniken haben natürlich inzwischen auch bei mir Einzug gehalten. Schließlich man muss mit der Zeit gehen“. Deshalb gibt es seit einiger Zeit eine zweite Produktionsstätte mit modernen elektronischen Brennöfen und Maschinen im benachbarten Röschwoog. Insgesamt 25 Tonnen Ton verarbeitet Michel im Jahr – aber das ist verhältnismäßig wenig im Vergleich zu den großen Betrieben. Seine Liebe gilt nach wie vor der alten Handwerkskunst und davon dürfen wir uns nun in seinem Atelier überzeugen. An einem kleinen Werktisch im Atelier sitzt Jennifer, in der einen Hand ein Herz aus Ton, in der anderen eine kleine blaue Tube mit Tonfarbe. Für den Laien sehen die Farben, die aus den Tuben auf das Tonstück aufgetragen werden, alle ähnlich aus. Sie unterscheiden sich nur in Nuancen, kaum zu glauben, dass diese nach dem Brennvorgang so farbenfroh erscheinen. Aus dem Kopf, und mit wenigen, geübten Strichen, bemalt Jennifer, vor unseren Augen, Töpfe, Willkommens-Schilder und Teller mit Blumenranken, Störchen und

Schriftzügen. Sie ist die Künstlerin in Michels Atelier. Und aus Ihrer Feder stammen auch die lustigen „D‘Holzschumännele“, die sich inzwischen zu einem beliebten Dekor entwickelt haben.

Fast jede Familie im Elsass besitzt ein paar der kulinarischen Keramiken. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Die irdenen Töpfe sind bestens für das langsame Schmoren im Ofen geeignet. Und jede Form dient einem speziellen Zweck. So wird in den ovalen Töpfen hauptsächlich Baeckeoffe zubereitet. In den runden schmort das Elsässer Choucroute garni und in den Töpfen mit den langen Griffen dämpfen Kartoffeln. Dazu kommen die abgewaschenen, ungeschälten Kartoffeln, mit etwas Salz oder anderen Gewürzen, in den Topf und anschließend ohne Zugabe von weiterem Wasser, in den Ofen. Diese Methode, Kartoffeln zuzubereiten, ist eine sehr schonende, da die Kartoffeln auf diese Weise nur gedämpft und nicht verkocht werden. Nicht zu vergessen, die typische Form für den beliebten Elsässer Kougelhopf! Über diesen fluffigen Kuchen werde ich in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten.

Während uns Maria eine Tasse Kaffee anbietet, nimmt der Töpfer schon mal an seiner Drehscheibe Platz, setzt den elf Kilogramm schweren Tonklumpen auf, und beginnt die Scheibe in Schwung zu bringen. Was so einfach aussieht, bedarf langjähriger Übung. Die Scheibe dreht sich schnurrend und nur unter dem Druck seiner Hände, entsteht plötzlich, wie aus dem Nichts, eine zylindrische Form. Ein paar Handgriffe später, bei denen der Ton ständig durch Michels Finger quillt, erkennen wir einen großen Topf auf der Drehscheibe. „Wir brauchen einen Durchmesser von exakt 33,5 Zentimetern“, sagt Michel und zückt sein Metermaß. „Ah, nur 33“, sprach‘s, lässt die Scheibe erneut rotieren, setzt die Finger gefühlvoll an den Topfrohling – et voilà! – ein paar Sekunden später sind es exakte Besuche im Atelier Streissel 33,5 Zentimeter geworden, wie Telefon: +33 3 88 86 64 69 das Metermaß beweist. Öffnungszeiten Besonders beliebt ist es, sich per- Mo. - Sa.: sonalisierte Töpfe zur Hochzeit von 10 - 12 und von schenken zu lassen. Dann zau- 14 - 18 Uhr bert Jennifer liebevoll Namen Sonntag: Ruhetag und Datum auf die Topfdeckel. Adresse Und wenn die Ehe dann eben- POTERIE MICHEL STREISSEL so lang hält, wie das tönerne 25 Rue de Haguenau, 67620 Kochgeschirr, hat man eine sehr Soufflenheim, Frankreich lange gemeinsame Zeit vor sich.

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Michael Nölke Foodblog: Salzig. Süß. Lecker.

Urgroßvaters Gugelhupf Die „Bischofsmütze“

© Foto: Michael Nölke | Salzig. Süß. Lecker.

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2018 werden viele neue, spannende Projekte in Angriff genommen und vielleicht wollt Ihr ja auch dabei sein. Ich würde mich freuen! Bischofsmützchen © Foto: Michael Nölke | Salzig. Süß. Lecker.

Lebkuchen-Familienrezept © Foto: Michael Nölke | Salzig. Süß. Lecker.

Urgroßvaters Kochbuch

Alte Rezepte kommen wieder zu neuen Ehren!

2018: die neuen Themen und Termine der Onlinemagazine Viel Neues wird Sie erwarten. Freuen Sie sich auf mehr SpezialAusgaben und Reportagen.

Text: Dorit Schmitt

Der November ist ein Monat der inneren Einkehr. An den kurzen, grauen Tagen ziehen fast schon verblasste Erinnerungen, den Nebelschleiern über den Wiesen gleich, durch unsere Gedanken. Selbst die Feiertage ermahnen uns in diesem Monat, daran zu denken, dass das Leben endlich ist. Die langen Abende verbringen wir nun meist zu Hause. Da bleibt genügend Zeit, vor Weihnachten noch einmal gründlich alte Schubladen und Kisten auszumisten. Und manchmal fallen uns dann wahre Schätze in die Hände. Was für ein glückseliger Moment ist es dann, wenn man Erinnerungen wieder aufleben lässt - zum Beispiel, indem man sich daran macht, die handge-

schriebenen Familienrezepte aus wiedergefundenen Kochbüchern nachzukochen. Michael Nölke hat in den alten Rezepten seines Urgroßvaters geschmökert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Passend zur Jahreszeit lässt er uns an seinen Erinnerungen teilhaben und verrät uns auch gleich ein paar der überlieferten Rezepte! Wer möchte, kann sich an Gugelhupf, Bischofsmützchen und Lebkuchen wagen. Vielleicht aber haben wir Euch inspiriert, selbst in alten Schubladen und Kartons auf dem Dachboden zu stöbern wer weiß, es könnten ja auch ein paar wundervolle Erinnerungen dabei lebendig werden?

Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Hobbyköche & Foodblogger Wer Lust darauf hat, sich auch einmal mit seinen Rezepten in meinem Onlinemagazin vorzustellen und ein gutes Händchen für Foodfotos hat, ist herzlich willkommen, sich mit mir in Verbindung zu setzen.


Zitronenherzen mit Cremefüllung

Spitzbuben mit Johannisbeergelee

© Foto: Anke Schütz | GU Weihnachtsbäckerei | Küchengötter

© Foto: Anke Schütz | GU Weihnachtsbäckerei | Küchengötter

Heidesand

Schneeflocken

© Foto: foodartfactory | GU Weihnachten | Küchengötter

© Foto: Wolfgang Schardt | GU Lieblings-Weihnachtsplätzchen | Küchengötter

Gemeinsam Plätzchen backen

in der Adventszeit

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Alle Jahre wieder werden die Kochbücher mit den Plätzchenrezepten herausgekramt, weil die Adventszeit ohne Plätzchen undenkbar ist. Meist füllen sich die Blechdosen, in denen man die süßen Schätze bis zu ihrem ersten Einsatz aufbewahrt, mit den überlieferten Rezepten von Omas und Mamas. Bei uns gehören traditionell einfache Butterplätzchen, Vanillekipferl, Kokosmakronen, Kissinger Brötchen und Linzer Plätzchen zur Weihnachtsbäckerei. Und jedes Jahr nehme ich mir vor, dieses Mal auch einmal neue Sorten auszuprobieren. Heuer versuche ich es wieder, denn diese Rezepte machen richtig Lust darauf, nachgebacken zu werden. Und hübsch sehen sie auf den Tellern auch aus!


Quarkstollen

mit Orangen-Marzipan-Füllung © Foto: Susanne Punte | Mein kleiner Foodblog

Susanne Punte Foodblog: Mein kleiner Foodblog

Susanne wohnt in Dresden, der Stadt des bekannten „Dresdner Christstollen“. Der Stollen war ursprünglich ein mittelalterliches Fastengebäck und bestand lediglich aus Mehl, Hefe und Wasser. Erst als der Heilige Vater, Papst Innozenz VIII, im Jahr 1491 den „Butterbrief“ in die Regentenstadt sandte und der Bitte der genussfreudigen Sachsen nachgab, auch Milch und Butter verwenden zu dürfen, entstand aus dem einfachen Gebäck der beliebte Christstollen. Die Foodbloggerin verrät uns, dass Sie den Dresdner Stollen eigentlich gar nicht mag - weil da so viele Rosinen innen drin sind. Sie bäckt lieber einen fluffigen Quarkstollen mit einer süßen Marzipan-Orangen-Füllung. Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Zum Aperitif mit den leckeren Räucherlachs-Crêpes, empfehle ich ein perlendes, sprudelndes Getränk, wie den Prosecco Extra Dry von Villa Sandi oder ganz edel einen Blanc des Blancs Sekt oder Champagner.

Räucherlachs-Crêpes

mit Crème fraîche und rosa Pfefferbeeren © Foto: Mathias Neubauer | GU Fingerfood | Küchengötter

Prosecco Superiore Spumante DOCG Extra Dry

„Dieser Prosecco ist unglaublich erfischend: Viel Schwung und belebende Aromen nach Zitrusfrüchten, Grapefruit und kandierten Orangen zeichnen ihn aus. Eingebettet in herrliche Blumennoten überzeugt er durch seine Struktur und seinen umwerfenden Duft“ Wine Enthusiast. 11,0 %vol 14

Diese Crêpes lassen sich wunderbar vorbereiten und eignen sich daher besonders gut, den Gästen auf einer Apéroparty serviert zu werden. Das „Schwierigste“ daran ist es, alle Crêpes möglichst dünn hinzubekommen. Aber mit etwas Übung wird auch das zum Kinderspiel! Die Füllung wiederum ist sehr schnell zubereitet. Sie besteht aus Crème fraîche, Zitronenabrieb, frischem Basilikum und rosa Pfefferbeeren. Letztere sorgen für eine wunderbare, subtile und fruchtige Schärfe.

Zur Leseprobe Das große Schaumwein-Spezial hat noch mehr köstliche Kombinationen zu bieten!


Ladet Eure Gäste doch schon zum Aperitif ein!

Gerade an den langen Winterabenden tut es so gut, sich mit Freunden zu treffen Gemütlich beisammensitzen, sich in netter Gesellschaft befinden und sich auf den gemeinsamen Abend freuen, all das verbinde ich mit einem Aperitif, den ich mit Freunden genieße. Die köstlichen Fingerfoodrezepte, die ich diesmal vorstelle, sind der Vorweihnachtszeit angepasst. Aromen

Lachs-Canapés mit Orangenbutter

von Orange und die exklusiveren Zutaten wie Lachs, Kaviar, Entenbrust und Jakobsmuscheln versprechen einen festlichen Genuss! Das i-Tüpfelchen ist dann natürlich das dazu gereichte Glas Schaumwein! Denkt daran, für solche Anlässe stets einen guten Schaumwein kaltzustellen.

Enten-Orangen-Canapés

© Foto: foodartfactory | GU Was koche ich, wenn ... ? | Küchengötter

© Foto: Fotos mit Gschmack | GU Fingerfood | Küchengötter

Jakobsmuscheln auf Kaviarlinsen

Profiteroles mit Forellencreme

© Foto: foodartfactory | GU Büffets | Küchengötter

© Foto: foodartfactory | GU Büffets | Küchengötter

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© Foto: Thomas Rebel | REBELSHOTZ

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Heiß und köstlich Suppen für das Weihnachtsmenü Text: Dorit Schmitt

Wer sich gerade wie ich Gedanken darüber macht, wie das Weihnachts- oder Silvestermenü aussehen könnte, dem empfehle ich, sich diese drei Rezepte mal genauer anzuschauen. Denn diese Suppen sind alleine durch ihre Zutaten bereits raffinierte Vorspeisen. Außerdem machen Suppen glücklich, wenn beim Löffeln ihr köstlicher Duft dampfend aus dem Teller in die Nase steigt. Und ganz egal, ob Sie nun ein klassisches Weihnachtsmenü planen mit Gänsebraten und Rotkraut zum Hauptgang, oder eher ein Extravagantes, in dem Hummer und Gänseleber eine Hauptrolle spielen, jede dieser Suppen ist dafür der perfekte Starter! Das Krebssupperl besticht geschmacklich durch den selbst gemachten Fond aus den Krebsschalen, Portwein und Weinbrand. Wer keine Flusskrebse im Angebot findet, kann jederzeit auf frische Scampi oder große Garnelen ausweichen.

vegan

Der Zutatenclou in der Esskastaniensuppe ist der Fond, der neben echter Vanille, Orangenschalenabrieb und mildem Chilisalz auch mit Portwein und dunkler Schokolade verfeinert wird. Schuhbeck´s Suppenklassiker ist genau das Richtige an kalten Wintertagen und passt auch hervorragend zu einem Weihnachtsmenü, bei dem zum Hauptgang heimisches Wild oder die klassische Gans serviert wird.

Krebssupperl © Foto: Klaus-Maria Einwanger | GU Servus Bayern | Küchengötter

Die cremige Möhren-Mandel-Suppe begeistert sogar kleine Suppenkasper! Möhren, Zwiebeln, Apfelsaft und Mandelmus werden mit Zimt, Ahornsirup, Dijon-Senf und Cranberrys zu einem feinen, veganen Süppchen. Ausprobieren unbedingt empfehlenswert! Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

Kastaniensuppe mit Portwein

© Foto: Gräfe und Unzer Verlag GmbH | GU Meine Klassiker | Küchengötter

Möhren-Mandel-Cremesuppe

© Foto: Wolfgang Schardt | GU Vegan kochen | Küchengötter

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Gebratener Wolfsbarsch mit Bandnudeln und Paprikagemüse © Foto: Philipp Rathmer | GU Grill den Henssler - Das Finale | Küchengötter

Zum Rezept: Ein Klick aufs Bild!

Im Kochbuch zur beliebten TV-Show verrät der Starkoch nicht nur die besten Rezepte aus vier Sendestaffeln, sondern zeigt allen Fans und Hobbyköchen, wie sich das Improvisationsprinzip der Show ganz einfach auf die heimische Küche übertragen lässt: alle 70 Blitzrezepte sind in weniger als 30 Minuten fertig, ganz gleich, ob es sich um raffinierte Starter, fantasievolle Vorspeisen, Hauptspeisen oder Nachspeisen handelt. Zur Leseprobe

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Grill den Henssler - Das Finale 192 Seiten, Hardcover ISBN: 978-3-8338-6272-4 Buchpreis: 19,99 €


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Diese Weine sind wunderbar

(nicht nur) zu den vorgestellten Fischgerichten Ob zu Wolfsbarsch, Zander, Kabeljau, Lachs, Saibling oder Karpfen, für jedes Gericht gibt es den passenden Wein. Der Toleda Gavi di Gavi passt tip top zum Wolfsbarsch-Rezept auf Seite 18. Zum Saibling auf Seite 21 öffnet Ihr am besten den Sauvignon Blanc aus der Loiregegend. Und den wunderbaren BioWeißburgunder vom Weingut Mohr-Gutting könnt Ihr Euch zu Kabeljau mit Cidresauce auf Seite 21 ebenso wie zu Lachs mit Zitronensauce und Linsen schmecken lassen.

2016 | „Toledana“ Gavi di Gavi DOCG

Ein exzellenter Weißwein aus dem Piemont mit einem dichten, vielschichtgen Duft und verführerischem Aroma nach exotischen Früchten und Wiesenblumen. Im Geschmack dominiert ein mineralischer Schmelz und ein ungewöhnlich weicher Nachhall. 13,0 %vol.

2016 | Cheverny AOC Blanc

Dieser weiße Cheverny aus der Loiregegend zeigt ausgeprägte Aromen des Sauvignon Blancs. Intensive Düfte nach Stachelbeere, Cassis, weißem Pfirsich und Akazienblüte steigen in die Nase. Ein kleiner Anteil Chardonnay gibt dem Wein seinen rassigen und eleganten Geschmack. 12,5 %vol.

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2016 | Duttweiler Kalkberg Weißburgunder

Lassen Sie ihm nach dem Öffnen der Flasche etwas Zeit sich zu entfalten, dann erwartet Sie ein Blumenstrauß der Natur. Die elegante „Pinot-Nase“ kündigt einen feinen Burgunder an. Reif, aber nicht sättigend, körperreich und dennoch schlank – eine ausdruckstarke Symbiose zwischen Boden und Rebe. 13,0 %vol. Bezugsquelle: Weingut Mohr-Gutting 19


Vom Klassiker

zum Festtagsschmaus - der Karpfen Text: Dorit Schmitt

Der Weihnachtskarpfen kam in Mitteleuropa traditionell am Heiligen Abend auf den Tisch. Diese Tradition entstand der christlichen Lehre folgend, in der die Adventszeit die Fastenzeit einläutete. Und in der nicht mehr alle Speisen erlaubt waren. Aber der Heilige Abend als Höhepunkt des Advents und Vorabend des Weihnachtstages sollte besonders gefeiert werden, und ein spezielles Fastengericht sollte dem gerecht werden. So kam schließlich irgendwann der Karpfen auf den Tisch. Kann sich sonst noch jemand daran erinnern, dass es ein paar Tage vor Weihnachten schon mal vorkommen konnte, dass ein Karpfen in der mit kaltem Wasser gefüllten Badewanne schwamm? Mein Papi hatte früher beim weihnachtlichen Schafkopfturnier schon mal einen lebendigen dieser glitschigen Fische gewonnen. Meiner Tierliebe, und der nicht gerade ausgeprägten Vorliebe meiner Mami, für das oft modrig schmeckende Karpfenfleisch, war es zu verdanken, dass so ein gewonnener Fisch meist wieder in die Freiheit entlassen wurde.

Karpfen im Bierteig mit Salat © Foto: Klaus-Maria Einwanger | GU Servus Bayern | Küchengötter

Wurzelkarpfen

© Foto: Jörn Rynio | GU Österreich | Küchengötter

Karpfen mit Cidresauce

© Foto: Peter Schulte | GU Das grüne nicht nur vegetarische Kochbuch | Küchengötter

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Dieses Mal möchte ich jedoch eine Lanze für den Karpfen brechen, der im Topf oder in der Pfanne landet! Wer ganz sicher gehen möchte, dass sein Fleisch angenehm und ohne „modrigen“ Beigeschmack schmeckt, legt den ausgenommenen Fisch einfach einen Tag in Buttermilch ein. Meistens sind Karpfen heute aber ausreichend lange in frischem Quellwasser gewässert worden und haben somit einen wunderbaren Geschmack. Ob in Bierteig ausgebacken, mit Kartoffelsalat und Zitronenspalten, sanft gegart auf einem Bett aus Wurzelgemüse, oder im Ofen gebraten mit einer köstlichen Cidresauce, der Karpfen ist es Wert, wieder mehr Beachtung geschenkt zu bekommen! Lasst dieses Jahr am Heiligen Abend mit einem Karpfenessen die Tradition wieder aufleben. Und: Hebt Euch eine der silbrigen Schuppen im Geldbeutel auf - das soll für Geldsegen im neuen Jahr sorgen.


Cidresauce zu Kabeljau mit Champignons © Foto: Martina Görlach Eising Foodphotography | GU Saucen | Küchengötter

Zander mit Steinpilzen und Topinambur © Foto: Klaus-Maria Einwanger | GU Servus Bayern | Küchengötter

Lachs mit Linsen und Zitronensauce

Saibling mit Krenkruste und Brunnenkresse

© Foto: Fotostudio Eising | GU Low Carb | Küchengötter

© Foto: Joerg Lehmann | GU Meine Heimatküche | Küchengötter

Fisch

an den Feiertagen, wenn‘s kein Karpfen sein soll

Nicht nur Karpfen (Seite 20) schmeckt mit einer Cidresauce besonders gut, auch Kabeljau kann sich damit wirklich sehr gut so zubereitet auf der Festtafel zeigen! Würzige Steinpilze und mild nussige Topinambur veredeln hingegen einen gebratenen Zander auf sehr angenehme Weise. So zubereitet wird er ein echtes Hauptgang-Highlight in Eurem Weihnachtsmenü! Low Carb und sehr lecker kommt das Lachssteak mit Belugalinsen, Bohnen und Zitronensauce auf den Teller - ich kann dieses Gericht sehr als raffinierte Vorspeise in einem Menü empfehlen. Oder mal bester heimischer Saibling, der unter einer Meerrettichkruste auf einem Bett aus Brunnenkressepüree serviert wird. Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Diese Wintersalate überzeugen

als knackig-frischer Zwischengang in jedem Festtagsmenü Auch im Winter muss man nicht auf frischen Salat verzichten! Zitrusfrüche, Rotkohl, Topinambur, Feldsalat, Radicchio, Nüsse und Kürbis eignen sich hervorragend, um daraus aromatisch frische und knackige Salate zu zaubern! Plant ruhig einen Zwischengang mit frischem Salat ein, wenn

Salat mit Aprikosen-Cranberry-Dressing © Foto: Anke Schütz | GU 1 Salat - 50 Dressings | Küchengötter

Ihr ein opulentes Menü plant. Das lockert alles ein wenig auf, erfrischt und hilft vielleicht sogar beim Kaloriensparen, wenn man danach beim Hauptgang nicht mehr so häufig um Nachschlag bittet. Selbstverständlich schmecken die Salate auch als Mittagsmahlzeit vorzüglich.

Wintersalat mit Topinambur © Foto: Ulrike Holsten | GU Salate | Küchengötter

Herbstsalat mit Sesamkürbis

Bunter Wintersalat

© Foto: Ulrike Holsten | GU Salate | Küchengötter

© Foto: Mona Binner | GU Kochen für Teilzeit-Vegetarier | Küchengötter

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Tipps von Dorit Schmitt, Food & Wine Expertin: „Hochwertige Nussöle gehören in jede gute Küche! Ihr feiner Geschmack passt wunderbar auch zu vielen Gemüsegerichten und zu Desserts!“

HASELNUSSÖL

Haselnussöl ist für Herbst- und Wintersalate eine köstliche Ergänzung. Auch zu Speisen mit Roter Rübe, zu Pastinaken und zu Frischkäsen, auf Carpaccio und Tatar. Im Frühjahr und im Sommer schmeckt es über Obstsalate und Eis geträufelt. Inhalt: 250 ml.

WALNUSSÖL

Walnussöl von Emile Noël aus der Provence. Ein Blend aus kaltgepresstem und raffiniertem Walnussöl, kräftig im Geschmack nach schonend gerösteten Nüssen. Ideal für herbstliche Salatvariationen, zu frischem Ziegenkäse und an Obstsalaten. Inhalt: 250 ml.

Diese Produkte findet Ihr auf den Zutatenlisten zu einigen der vorgestellten Rezepte.

Jakobsmuscheln auf Kaviarlinsen (Beluga-Linsen) Rezept auf Seite 15

DIJON-SENF

Dijon-Senf im nostalgischen Steinguttopf, der eine optimale Konservierung und den Erhalt der charakteristischen Schärfe garantiert. Aus der letzten Granitstein-Senfmühle in der Bourgogne. Zum Würzen von Braten und Kurzgebratenem. Auch für Grillfleisch, Vinaigrette oder zur Bratwurst. Inhalt: 250 g.

BELUGA-LINSEN

Kleine, schwarze Linsen mit einem würzigen, aromatischen Geschmack. Beim Kochen geben sie Farbpigmente ins Kochwasser ab. Ideal für Linsensalate beziehungsweise für ein optisch besonders ansprechendes Linsenrisotto mit angedünsteter Pancetta, frischen Kräutern, Rucola und einem jungen Pecorino. Die nach ihrer Ähnlichkeit mit Kaviar benannten schwarzen Linsen sollten in relativ sparsam dosiertem Wasser gekocht werden, um möglichst wenig ihrer einzigartigen Farbe abzugeben. Inhalt: 400 g.

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Mostsuppe mit Schwarzbrot-Zimtcroûtons © Foto: Jörn Rynio | GU Österreich | Küchengötter

Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette © Foto: Fotos mit Geschmack, Ulrike Schmid und Sabine Mader | GU Unsere Landküche | Küchengötter

Rinderschmorbraten mit Glühweinsauce

Orangen-Schoko-Parfait

© Foto: Martina Görlach Eising Foodphotography | GU Saucen | Küchengötter

© Foto: Wolfgang Schardt | GU Schokolade | Küchengötter

Vorschlag

für ein Festmenü mit Schmorbraten

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Diese feine Mostsuppe kann entweder mit Birnenmost, Cidre oder Weißwein zubereitet werden. Den weihnachtlichen Knuspereffekt in der Suppe steuern geröstete Zimtcroûtons bei. Ebenfalls sehr köstlich schmeckt der Feldsalat mit Kartoffelvinaigrette, Speck und Walnüssen. Ihn könnt Ihr als Starter Eures Weihnachtsmenüs oder auch als leckeren Zwischengang servieren. Großartig und schön winterlich gelingt der Rinderschmorbraten mit einer Glühweinsauce! Am besten isst man dazu selbst gemachte Knöpfle. Den erfrischenden Abschluss setzt das cremige Orangen-Schoko-Parfait in diesem Menü. Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Exzellente Weinempfehlungen zum Festtagsmenü mit Schmorbraten

Beginnt den Abend mit einem kleinen, feinen Aperitif! Der Millesimato Prosecco Spumante ist eine elegante Wahl und dazu serviert Ihr am besten eins der Fingerfood-Häppchen von Seite 14/15. Zur fruchtigen Mostsuppe empfehle ich den Marani Bianco Veronese, weil er mit seinem Süße-Säure-Spiel und den fruchtigen Noten, sowohl zur Suppe als auch zum Feldsalat getrunken werden kann. Zum Schmorbraten dann den wunderbaren Suculé Barbera d‘Alba, der das Potenzial hat, zu Eurem neuen Lieblingsrotwein zu avancieren.

Zum Aperitif: eleganter Prosecco aus Italien im Glas

Strohgelbe Farbe, mit grünlichen Reflexen und anhaltender Perlage. Intensiv fruchtiges Aroma nach reifen Äpfeln. Elegante, blumige Noten erinnern an Mandel- und Zitrusblüten. Im Geschmack frisch und weich vor einem nussigen Hintergrund mit feinmineralischem Nachhall. 11,0%vol.

Zur Vorspeise: verführerischer Weißwein aus Venetien

Vinifiziert ähnlich wie ein Strohwein, „sur lie“ und Holzfasslagerung. Intensiver und körperreicher Wein, dabei cremig zart und mit einer zugleich frischen Art. In der Nase Aromen von reifen gelben Früchten wie Birnen, Äpfeln und Mirabellen und floralen Noten weißer Blüten. Ein Wein, wie gemacht für die Festtagsspeisen! 13,5 %vol.

Zum Hauptgang: exzellenter Barbera d‘Alba aus dem Piemont In Nase und Gaumen ein Feuerwerk an Früchten und Gewürzen! Amarena-Kirsche, reife Pflaume, Zeder, Weihrauch, süße Holzaromatik bezaubern im Glas. Ein unglaublich eleganter Wein, der sich perfekt für feierliche Anlässe und Kamingespräche eignet. 14,00 %vol.

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Großartige Weinempfehlungen zum Weihnachtsmenü mit Gänsebraten

Mit einem Glas Champagner läuten wir immer noch einen ganz besonderen Anlass ein. Und so sollten wir nicht immer nur an Silvester, sondern natürlich auch schon am Weihnachtsabend mit Champagner anstoßen. Dafür ist der Rosé Champagner von Devaux eine sehr gute Wahl! Er glänzt als Solist oder zu den Aperitif-Vorschlägen auf Seite 14/15. Zur nussig schmeckenden Pastinaken-Cremesuppe verspricht der Weißwein von Arrogant Frog großes Trinkvergnügen und ein exzellentes Pairing. Und schließlich zum Highlight des Weihnachtsmenüs, der Weihnachtsgans, solltet Ihr den Combemale öffnen. Er überzeugt mit seiner fruchtigen, würzigen Art und seiner Komplexität. Ein echter Wein für die Festtage - auch nach dem Essen zum gemütlichen Ausklang des Abends.

Zum Aperitif: edler Rosé Champagner

Zarter und feinfruchtiger erster Eindruck begleitet von Aromen von Himbeeren und Johannisbeeren. Ein frisches und weiches Erlebnis, sehr ausgewogen und harmonisch mit feinen Veilchenaromen. Der Geschmack von roten Beeren zeichnet diesen tollen RoséChampagner aus. 12,00 vol.% 26

Zur Vorspeise: Weißwein-Cuvée mit Spaßfaktor!

Aromen von Pfirsich, Ananas und Zitrone, dazu leichte VanilleAnklänge, die den Gaumen verführerisch umspielen und in einen langen Abgang münden. Dieser Weißwein aus Chardonnay und Viognier hat das Zeug zum neuen Lieblingswein! 13,5 %vol.

Zum Hauptgang: Rotweingenuss aus dem Languedoc

Eindrucksvolle Cuvée aus Grenache, Syrah und Carignan. In der Nase zeigen sich nussige und erdige Noten. Im Gaumen überzeugen Aromen von reifen Kirschen, Pflaumen, Schokolade, Tabak und Süßholz. Eine echte Empfehlung aus dem Languedoc! 13,5 %vol.


Pastinaken-Creme mit Petersilienöl © Foto: Anke Schütz | GU Expresskochen Vollwert | Küchengötter

Steckrübensalat mit Blutorangen © Foto: Ulrike Holsten | GU Salate | Küchengötter

vegan

Weihnachtsgans mit Blaukraut und Knödeln

Mandel-Pannacotta mit Pflaumen

© Foto: Eising Foodphotography | GU Feine Braten | Küchengötter

© Foto: Janne Peters | GU Vegan ohne Soja | Küchengötter

Vorschlag

Bei uns zu Hause steht immer am ersten Weihnachtsfeiertag ein Gänsebraten auf dem Tisch. Die Gans wird jedes Jahr bei einem Bauern aus der Umgebung für ein Weihnachtsvorbestellt. Sie schmeckt immer so wunderbar, dass wir zugegebener Maßen menü mit Gänsekein großes Mittagsmenü kochen, sondern uns nur an dem saftigen Braten, braten den bayerischen Knödel und dem Apfel-Blaukraut satt essen. Aber wir sind auch nur zu dritt - würden wir die Gans mit mehreren hungrigen Gästen teilen - käme ganz bestimmt auch ein Menü wie dieses auf den Tisch: die feine Pastinakensuppe, danach der erfrischende Salat, bevor die Weihnachtsgans serviert wird. Und als süßen Abschluss das Mandel-Pannacotta. 27


Entenbraten

mit Apfel-Maronenfüllung © Foto: Klaus Einwanger | GU WEBER‘S Wintergrillen

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© Foto: www.weber.com

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Buchtipp WEBER‘S Wintergrillen

Glasierte Hirschkeule mit Semmelknödelsoufflé

Grillexperte Jamie Purviance wirft den Grill jetzt auch bei klirrender Kälte an und lädt zum Winter-Barbecue ein! Ob saftige T-Bone-Steaks mit Cranberry-Meerrettich-Chutney oder knusprige Weihnachtsgans mit Maronen-Apfel-Füllung - im Winter bleibt der Grill nicht kalt, sondern hat Hochbetrieb! Grillen nur im Sommer? Schnee von gestern! Gegrillt wird mit allem, was die kalte Jahreszeit zu bieten hat!

Zur Leseprobe Rotkohl mit Quitten

Feldsalat mit Steckrüben

© Foto: Klaus Einwanger | GU Herbst, Winter, Gemüse! | Küchengötter

© Foto: Coco Lang | GU Säure-Basen-Kochbuch | Küchengötter

Auf den modernen Grillgeräten lassen sich inzwischen alle Speisen zubereiten, die man sonst am heimischen Herd gemacht hätte. Wieso also nicht den Entenbraten oder eine Hirschkeule auf den Grill legen? Wie so ein Vorhaben vorzüglich gelingt, kann man inzwischen in vielen Kochbüchern nachlesen, die sich mit dem immer beliebter werdenden Wintergrillen beschäftigen. Nur die Beilagen, wie den Quitten-Rotkohl und den Feldsalat mit Steckrüben, sollte man noch ganz in Ruhe in der Küche vorbereiten. Beides schmeckt sowohl zur gegrillten Ente als auch zur Hirschkeule extrem lecker!

Zu den Rezepten und näheren Informationen mit einem Klick auf die Fotos

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Weber‘s Wintergrillen Jamie Purviance 192 Seiten, Hardcover ISBN: 978-3-8338-4232-0 Buchpreis: 19,99 €

„Must have“ Zutaten fürs BBQ

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Bitte „mit Schuss“

STROH Rum gehört(e) zur Adventszeit Text: Dorit Schmitt

Manchmal bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob ich nun als Knirps schon bei meinen Großeltern beobachtet habe, dass sie in die Tasse mit schwarzem Tee immer noch einen kleinen Schuss Rum getan haben. Bei uns zu Hause wurde der Rum in einer kleinen Glaskaraffe aufbewahrt, die mit einem kugelrunden Glasverschluss versehen war. Zur adventlichen Teestunde kam dann das antike, silberne Tablett auf den Tisch. Darauf stand der Rum zusammen mit einem Schälchen mit braunem und weißem Kandiszucker, dünn geschnittenen Zitronenscheiben und einem vollen Plätzchenteller. Für Papa lagen da auch immer noch extra zwei Scheiben frischer Christstollen und ein paar Dominosteine dabei. Mir ist noch in Erinnerung, dass wir früher den Rum mit dem auffallenden orangefarbenen Etikett immer von unserem Skiurlaub aus Österreich mit nach Hause brachten. Stroh Rum war damals die Marke, die fast jeder kannte und benutze. Mit ihm wurden die Rosinen für die Weihnachtsstollen mariniert, die Früchte für den Rumtopf eingelegt, Kuchenteige verfeinert, Tee, Kakao und Kaffee „mit Schuss“ serviert und die Feuerzangenbowle zum Glühen gebracht.

STROH Rum Früchtebrot © STROH Austria Gesellschaft mbH

STROH Hot Buttered Rum © STROH Austria Gesellschaft mbH

STROH Glöggerl

© STROH Austria Gesellschaft mbH

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Wer in die Vergangenheit reisen will, kann sich ja wieder einmal einen „Pharisäer“ kochen. Oder die Rezepte ausprobieren, die mit vielen weiteren, auch auf der Webseite von STROH Rum zu finden sind. Ich habe für diese Ausgabe extra eine weihnachtliche Auswahl zum Nachmachen getroffen, passend für die Adventszeit und die kommenden kalten Wintertage. Wie das saftige Früchtebrot, das mit in Rum gekochten Rosinen, getrockneten Aprikosen und Cranberrys, gebacken wird. Oder der überaus köstliche Orange Blazer, ein raffinierter, flambierter Punsch aus Earl-Grey, Butter, Orangenschale, Angosturabitter und 80 prozentigem STROH Rum.


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Orange Blazer mit Earl Grey-Tee, Rum und Angosturabitter © Foto: stroh.at

Rumrosinenkipferl mit Orangenzesten © Foto: www.stroh.at

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Die Feuerzangenbowle

der Weihnachtspunsch für Erwachsene! © Foto: Klaus-Maria Einwanger | GU Sommerdrinks & Winterdrinks

Hot Äppelwoi

Asian Sunrise

© Foto: Barbara Bonisolli | GU Winterdrinks | Küchengötter

© Foto: Barbara Bonisolli | GU Winterdrinks | Küchengötter

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Alkoholfreier Bratapfelpunsch © Foto: Kramp/Gölling Wolfgang Schardt | GU Drinks ohne Alkohol | Küchengötter


Buchempfehlungen für die langen Winterabende Ein bequemer Sessel, eine Kuscheldecke und ein fesselndes Buch - wunderbar!

The Spirit of Austria

Ein Stück heimische Genusskultur und Lebensart wird 185 Jahre alt. 1832 brannte Sebastian Stroh in St. Paul im Kärntner Lavanttal seine ersten Schnäpse und legte damit den Grundstein für eine österreichische Erfolgsgeschichte. Seit Generationen steht STROH für Backtradition und Zuckerbäckerkunst, wodurch die heimische Mehlspeisküche so beliebt wurde. Das Buch liefert die besten Rezepte mit STROH Inländer Rum für Bar und Küche. 128 Seiten, Gebundene Ausgabe Format: 21,1 x 13,1 cm 16,90 € (D) ISBN: 978-3-9024-6971-7

Die Farbe von Milch

„Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.“ Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken ... Autorin: Nell Leyshon 208 Seiten, Gebundene Ausgabe Format: 21,1 x 12,8 cm 18,00 € (D) ISBN: 978-3-96161-000-6

Als Madeleine eines Tages auf dem Dachboden ihres Elternhauses die Tagebücher ihrer Großmutter entdeckt, erfährt sie Unglaubliches: Die strenge, stets auf Etikette bedachte Großmutter Margie war einst eine lebenslustige junge Frau, die der Enge des Elternhauses nach Europa ins wilde Paris der 20er Jahre entfloh, um frei und unabhängig als Schriftstellerin zu leben. Dort verliebte sie sich in einen charismatischen jungen Künstler und verbrachte einen glücklichen Sommer in der Pariser Boheme ... Autorin: Eleanor Brown 387 Seiten, Paperback Format: 21,1 x 13,1 cm 14,95 € (D) ISBN: 978-3-458-36304-0

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Impressum Herausgeberin und Chefredaktion: Dorit Schmitt, Aromenspiele Grafik & Text: Dorit Schmitt, do(r)it! advertising Fotos: siehe Copyright-Angaben in den Abbildungen Anzeigenmarketing und verantwortlich für den Anzeigenteil: do(r)it! advertising CHÂTEAU et CHOCOLAT | AROMENSPIELE Dorit Schmitt, 76307 Karlsbad www.chateau-et-chocolat.com Tel.: 07202/9366330 Nachdruck nur mit Erlaubnis der Redaktion. Alle Rechte vorbehalten.

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Marzipan-Macarons

für die kleinen Genussmomente im Winter Zur Leseprobe

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© Foto: Fotostudio Eising | GU Macarons | Küchengötter


Süß und festlich

Macarons mit weihnachtlicher Füllung Text: Dorit Schmitt

Wer in der Adventszeit und über Weihnachten hinaus nicht immer nur Stollen und Plätzchen naschen möchte, sollte sich an diesen kleinen französischen Leckereien versuchen. Die luftigen Macarons sind mit einer köstlichen Creme gefüllt - und sowohl der Teig als auch die Füllung können nach Lust und Laune gemacht werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für die Kaffeekränzchen im Advent und an Weihnachten habe ich Rezepte ausgewählt, die ganz wunderbar in die Jahreszeit passen: Süße Marzipan-, Lebkuchen-, gebrannte Mandel- und fruchtige Ananasmousse-Macarons sind ein echtes Highligt auf dem Plätzchenteller. Das Grundrezept für Französische Macarons beinhaltet die Hauptzutaten Eischnee, Mandeln und Puderzucker. Dann kann man sich überlegen, ob man seinem Teig noch etwas mehr Farbe verleihen möchte. Ein wenig sparsam dosierte Lebensmittelfarbe wirkt Wunder! Man sollte nur darauf achten, am besten ein Pulver oder eine Paste zum Färben des Teiges zu verwenden. Der Teig ist sehr empfindlich, und flüssige Lebensmittelfarbe könnte seine Konsistenz und somit den Backvorgang eventuell negativ beeinflussen. Aber keine Sorge, auch bei der fröhlichen Macaronfärberei wird man irgendwann zum Meister und kann jede gewünschte Farbe in den Teig zaubern. Gebackene Macaronschalen können übrigens auch problemlos eingefroren werden und lassen sich somit perfekt für einen späteren Einsatz vorbereiten. Erst mit der richtigen Macarons-Füllung setzt Ihr Eurem französischen Confiserié-Kunstwerk im Miniformat das Krönchen auf! Buttercreme heißt das Zauberwort! Ob klassisch, raffiniert oder gar pikant - gefüllt werden die Macarons so - wie man Lust hat. Die kleinen bunten Kekskunstwerke sind auch tolle Geschenke. Also, auf geht‘s! Legt los und werdet bis Weihnachten noch zu Macarons-Meisterbäckern!

Lebkuchen-Macarons © Foto: Fotostudio Eising | GU Macarons | Küchengötter

Macarons mit Ananasmousse © Foto: Fotostudio Eising | GU Macarons | Küchengötter

Macarons mit gebrannten Mandeln © Foto: Fotostudio Eising | GU Macarons | Küchengötter

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VORSCHAU

Die Winterausgabe erscheint am 15. Dezember 2017

Dorit Schmitt, Herausgeberin und Chefredakteurin von AROMENSPIELE | Das Onlinemagazin, kocht in ihrer Freizeit leidenschaftlich gerne für sich und ihre Gäste. Auf ihrem Foodblog, „Dorits Chateau et Chocolat“, kann man sich inzwischen von über 350 Rezepten und Weinempfehlungen inspirieren lassen.

Brasato al Barolo mit Balsamico-Zwiebeln © Foto: Julia Hoersch | GU Slow Cooking | Küchengötter

ONLINESHOP für GENIESSER WEIN | FEINKOST | SCHOKOLADE www.chateau-et-chocolat.com 36

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Klick doch mal rein!

Die Tage sind kurz. Gefühlt lebt man ein paar Wochen immer nur mit Kunstlicht - man steht im Dunklen auf, und wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, ist es auch schon wieder finster. Wie gut, dass diese Jahreszeit auch so viel schöne Seiten hat! Wir können es uns gemütlich machen. Jetzt ist die Zeit der tiefroten Weine und der tiefgründigen Gespräche angebrochen. Zudem wärmen uns herrlich duftende Schmorgerichte, üppige Aufläufe und heiße Suppen. Das ist gut für Körper und Seele. Und nicht vergessen, wir haben wieder mehr Lust auf gemeinsame Abende mit Familie und Freunden zu Hause. Raclette und Fondue haben Hochsaison und wir genießen die Winterzeit in vollen Zügen!

Adventszeit  

Bratapfel und Weihnachtsbäckerei kündigen es an: Das Weihnachtsfest rückt näher! Die bevorstehende Adventszeit, mit ihren langen, dunklen Ab...

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