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Anlage 3 zu Drs.Nr. BKA 0585

Restsee Inden – Quantifizierung der nutzbaren Entnahmemengen aus der Rur und Bewertung der Auswirkungen auf das Gewässersystem Rur

- Beschleunigung der Befüllung -

144. Sitzung des Braunkohlenausschusses Bezirksregierung Köln (Grevenbroich, 27.06.2011) 1


Im Auftrag der

RWE Power AG Wasserwirtschaftliche Rahmenplanung und Tagebauentwässerung D-50935 KÜln

Bearbeitung durch Konsortium Sydro / Koenzen

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Querprofil J端lich-Stadion (S357)

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Lage des Referenzprofils Jülich-Stadion

Foto aus dem regelprofilierten, freifließenden Abschnitt Jülich-Stadion (Stat.-Km 55,4)

Schematisiertes Querprofil Jülich-Stadion 4


Vorgehensweise

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Wasserspiegellagen und Differenzbetr채ge der Szenarien sowie des potenziell naturnahen Zustandes (pot.-nat.) zur Variante 2 am Querprofil J체lich-Stadion (S357)

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Querprofil NSG-Indem端ndung [Altenburg_L1_3c1_Wsp (S388)]

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Lage des Referenzprofils NSG-Indem端ndung

Foto aus dem naturnahen Abschnitt NSG-Indem端ndung (Stat.-Km 58,7)

Schematisiertes Querprofil J端lich-Stadion 8


Wasserspiegellagen und Differenzbetr채ge der Szenarien sowie des potenziell naturnahen Zustandes (pot.-nat.) zur Variante 2 am Querprofil NSG-Indem체ndung [Altenburg_L1_3c1_Wsp (S388)]

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Querprofil NSG-Rurm채ander (S316)

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Lage des Referenzprofils NSG-Rurm채ander

Foto aus dem naturnahen Abschnitt NSG-Rurm채ander (Stat.-Km 51,3)

Schematisiertes Querprofil NSG-Rurm채ander 11


Wasserspiegellagen und Differenzbetr채ge der Szenarien sowie des potenziell naturnahen Zustandes (pot.-nat.) zur Variante 2 am Querprofil NSG-Rurm채ander (S316)

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Potenzielle Beeinträchtigungen und Einschätzung der Auswirkungen der Entnahmeszenarien • Abiotik (Gewässermorphologie)  In Anbetracht der geringen Wasserspiegellagen- bzw. Abflussänderungen können Beeinträchtigungen der Gewässermorphologie über alle Szenarien ausgeschlossen werden. Aus hydromorphologischer Sicht nähern sich die Wasserspiegellagen der Entnahmeszenarien, zumindest für den Mittelwasserbereich, den potenziell naturnahen Wasserspiegellagen an.

• Fischfauna und Makrozoobenthos (Kleinstlebewesen der Gewässersohle)  Bezüglich der Habitatstrukturen sind die Szenarien für die Fischfauna und das Makrozoobenthos der betrachteten Streckenabschnitte als unkritisch einzustufen.

• Phytobenthos (pflanzl. Bewuchs der Gewässerböden) und aquatische Makrophyten (höhere Wasserpflanzen)  Auch für diese Organismengruppen können Beeinträchtigungen bei allen Szenarien ausgeschlossen werden. 13


Auswertung

• Fazit  Die maximale Differenz zwischen den vier einzelnen Szenarien 1a* bis 2b* (mit Industriebedarf) untereinander bei einer der fünf betrachteten Wasserspiegellagen beträgt 0,06 m.  Aus ökologischer Sicht sind alle Szenarien als nahezu identisch zu beurteilen.

• Vergleich mit Variante 2 (bisherige Favoritenlösung)  Die Differenzen zwischen den 4 Szenarien 1a* bis 2b* (mit Industriebedarf) und Entnahmevariante 2 liegen im Bereich von -0,05 und +0,01 m. Aus ökologischer Sicht sind alle Szenarien (1a*-2b*) funktional deckungsgleich mit der Variante 2.

• Auswirkung auf den Hochwasserabfluss  Der Hochwasserabfluss wird vernachlässigbar beeinflusst. 14


Variantenempfehlung

Die Machbarkeit der Szenarien 1a bis 2b kann somit aus wasserwirtschaftlicher und gewässerökologischer Sicht als gegeben angesehen werden, wobei das Szenario 2b aus wassermengenwirtschaftlicher Sicht die Vorzugslösung zur Beschleunigung der Befüllung darstellt.

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Herzlichen Dank f端r die Aufmerksamkeit!

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