Page 1

Informationen für die Bürgerinnen und Bürger von Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath

Im Dialog Ausgabe 6, Mai 2013

Moderiertes Planungsverfahren zur Planung des Umsiedlungsstandortes in Erkelenz Nord Ergebnis der zweitägigen öffentlichen Entwurfswerkstatt/Forum 7: Präsentation der Entwurfsansätze

Rückblick Forum 7 Diese Ausgabe informiert über die Ergebnisse der Entwurfswerkstatt des Forums 7, das am 26. und 27. ­April 2013 in der Mehrzweckhalle der ­Ge­meinschaftsgrundschule Keyen­ berg stattfand. Drei Entwurfs­teams, bestehend aus ­Mitarbeitern des Insti­ tuts für Städtebau und Landes­planung der RWTH und des Büros RaumPlan aus Aachen, erarbeiteten in abgetrenn­ ten „Kojen“ drei unter­schiedliche Ent­

wurfsansätze. Die Entwurfs­ansätze unter­­suchten verschiedene Anord­ nungs­formen, die Frage der Kompakt­ heit oder Ables­barkeit der 5 Teilorte sowie unterschiedliche Erschließ­ungs­ systeme und -strukturen. Die Bürger hatten während der beiden Tage die Möglichkeit, sich aktiv an der Diskussion in den Arbeits­kojen zu betei­ ligen, Wünsche münd­lich und schrift­

lich zu äußern, sowie die im Plenum präsentierten Zwischenstände zu kom­ mentieren und abschließend Punkte zu vergeben. Im A ­ nschluss an das Fo­ rum wurden die Entwurfs­ansätze über­ arbeitet und in eine einheit­liche Dar­ stellung übertragen. Dieser Dialog stellt auf den folgenden Seiten die Zwischen­stände des Forums, sowie die erarbeiteten Entwurfsansätze verglei­ chend gegenüber.


e Be

ch

ba

ck

Rastplatz "Herrather Linde"

Flur 9

m

,5 82

Flur 4

50

Flur 10

25

51

ahn Eisenb

26

Weg

85 m

119

88

30

85 m

be

n

87

86

ra

G

Böschenfeld

85

NEU-BORSCHEMICH

84

83

82

66 81

80

Weg

69

70

71

72

Spielplatz

87,5 m

74

Etgenbusch

75

Kläranlage

76

Lärmsc

hutz

79

103

Weg 104

105

94

Lärmsc

Am Wickrather Weg

93

hutz

106

34

35

91

,5 87

m

85 m

36

Friedho

f

MENNEKRATH

Spielplatz

Flur 13

Zwischen dem Etgenbuscher und Erkelenzer Weg

87,5 m 55

102

90 m

101 48

100

Flur 11

99 98 97

20 43

Weg

18

Flur 78

42

90

40

41

39

Spielp Flur 79

Flur 5

38

latz

Flur 80

90

m

90 m Flur 14

17

Flur 73

16

15 14

Ausgangssituation Flur 43

13

12

11

10

90

89

Flur 6

Friedhof

20

Weg

88

Am Buscher Weg

Flur 7

Flur 54

Flur 42

NEUHAUS

Ziegelweiherpark

Ziegelweiher 30

er St r.

29

bach

Grambuscher Str.

80 m

Glad

Rath-Anhoven

Grünplan Fließ Potentielle Versickerungsfläche 77,5 m Potentieller Überlauf Baumreihe waldartige Grünflächen öffentliche Grünflächen privat - mit Bebauung / Wiese, Weide Acker zu schützende Ortsrandstruktur

Flur 86

FLASSENBERG

Verkehrsplan

Wasserschutzzone IIIa Autobahn

Flur 87

Flur 96

85

m

Sportplätze

Stadt Mönchengladbach

Weg

Flur 85

263

Flur 83

77 ,5

m

266

Am Fuchs

267

268

254

259

260

Stadt Mönchengladbach

Hauptverkehrstraßen Hauptverkehrstraßen geplant Wasserschutzzone IIIb Verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt Wohnstraßen öffentliches Wegenetz Fußgänger informelle Wegestruktur Wass ersch utzzo landschaftliches Wegenetz ne I Blickbeziehung Was sersc hutzz Buslinie 412 one II Buslinie EK2 Bahnlinie Fließ 3

In der Schleyen

m 50 100

80 m

82

,5

200

Linie 412

500

Teich

m

82,5

B57

m

57

Flur 12

Rastplatz "Herrather Linde"

e Be

ch

ba

ck

m 50 100

200

500

Rastplatz "Herrather Linde"

Flur 9

43

82

Flur 4

m

,5

Bahn

50

Flur 10

25

51 n Eisenbah

26

Weg

85 m

119

88

30

85 m

be

n

87

Graben

31

86

ra

G

Böschenfeld

85

NEU-BORSCHEMICH

84

83

82

66 81

80

Weg

69

70

71

72

Spielplatz

87,5 m

74

Etgenbusch

75

Kläranlage

76

Lärm schu

79

103

Weg

tz

Str.

104

105

Am Wickrather Weg

93

106

34

tz

Krefe

35

lder

57

94

Lärm schu

91

,5 87

m

85 m

36

Fried

hof

MENNEKRATH

Spielplatz

Linie EK2

Zwischen dem Etgenbuscher und Erkelenzer Weg

87,5 m

L3

90 m

Düsseldorfer Str.

99

g we

98 97

20 43

Weg

18

42

ch

90

40

41

39

Spielplat

A46

55

102

101 48

100

Flur 11

Flur 78

38

er

Flur 79

Flur 5

A46

Flur 13

z

Kir

th

n

en

M

Flur 80

90

m

90 m

ra ek

Flur 14

17

Grünplan

Flur 43

Flur 73

Verkehr 16

15

14

13

12

11

10

90

89

Flur 6

20

Weg

88

Am Buscher Weg

Friedhof

Flur 7

Flur 54

Flur 42

NEUHAUS

Ziegelweiherpark Ziegelweiher 30

29

Restriktionen Wasserschutzzone I Wasserschutzzone II Wasserschutzzone IIIa Wasserschutzzone IIIb Lärmzone hoch 70-75 dB Lärmzone mittel 60-65 dB Lärmzone niedrig 55-60 dB Suchraum potenzielle Bahnemission Wasserdruckleitung Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser)

Grünplan Fließ Potentielle Versickerungsfläche Potentieller Überlauf Baumreihe waldartige Grünflächen öffentliche Grünflächen privat - mit Bebauung / Wiese, Weide Acker zu schützende Ortsrandstruktur 200

500

Wasserschutzzone I Wasserschutzzone II Wasserschutzzone IIIb Suchraum Autobahn Hauptverkehrstraßen Wasserdruckleitung Potentielle Haupterschließung Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser) Verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt Wohnstraßen Potentielle Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser) öffentliches Wegenetz Fußgänger

Verkehrsplan

Fußwegverbindungen informelle Wegestruktur landschaftliches Wegenetz Blickbeziehung Buslinie 412/ Potentielle Erweiterung Buslinie EK2/ Potentielle Erweiterung Bahnlinie

üfen !

65 0m

m 50 100

Restriktionen

tz pr

3

Lärm schu

m 50 100

200

500

m 50 100 m 50 100

200

200

3

500 500

Wasserschutzzone IIIa Wasserschutzzone IIIb

43

43

Bahn

Wasse

Was

0m 65

B57

tz

hu

sc m är

en üf

pr

Bahn

rschut

zzone

sersch

!

I

utzzon

B57

Graben

31

e II

Graben

31

L

57

A46

Restriktionen - Lärm

Restriktionen - Wasserschutz

Restriktionen

Restriktionen

Wasserschutzzone I Wasserschutzzone II Wasserschutzzone IIIb Suchraum Wasserdruckleitung Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser)

2

A46

m 50 100

200

500

Wasserschutzzone I Wasserschutzzone II Wasserschutzzone IIIb Suchraum Wasserdruckleitung Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser) Potentielle Abwasserdruckleitung (Schmutzwasser)

m 50 100

200

500


Die Altorte weisen eine Siedlungs­ fläche von ca. 87 ha auf, verteilt auf die 5 unterschiedlich großen Orte. Ent­ sprechend dem Ergebnis der Haus­ haltsbefragung reduziert sich die Sied­ lungsfläche auf ca. 50-55 ha. Der Standort Erkelenz-Nord ist land­­ wirtschaftlich geprägt und weist als einzige Grünelemente den Wald um das Wasserwerk Mennekrath sowie die Weide­flächen am Orts­rand von Menne­ krath auf. Die neuen Orte s­ ollen ver­ kehrlich einerseits im Westen an die

B 57 und anderer­­seits im Südosten über die Verbindungsstraße Richtung Mennekrath an die Düssel­dorfer Straße ange­­­­­­schlossen werden. Die vorhande­ nen Wege­­­ver­bindun­gen ­zwischen Bor­ schemich (neu) und den neuen Orten sollen nur für den Fuß- und Radverkehr zugänglich bleiben. Zu berücksichtigende Restriktionen sind zum einen die Nähe zur A 46 und Bahnstrecke Erkelenz-Mönchen­­ gladbach. Zum anderen liegt knapp die Hälfte des Suchraums innerhalb der

Wasser­schutzzone IIIa des Wasserwerks Mennekrath. Dort darf beispielsweise nicht der Friedhof liegen. Es ist geplant das a ­ nfallende Regen­­ wasser zentral ortsnah zu versickern. Durch die topographische Situa­ tion muss die Versickerungsanlage im Norden des Suchraums liegen. Das Schmutzwasser wird mit einer Drucklei­ tung an die Abwasserreinigungsanlage Erkelenz in Oerath angeschlossen.

3


Haushaltsbefragung Flächenansatz

Netto-Bauland

Verteilung Haushalte (heute)

(heute) Nettobauland Erschließung Grünstrukturen Ausgleichsflächen Versickerung

33–34 ha Entwurf Entwurf Entwurf Entwurf

Keyenberg Kuckum Unterwestrich Oberwestrich Berverath

15,5 ha 10,5 ha 3,5 ha 1,0 ha 3,5 ha

46% 31% 10% 3% 10%

Gesamt

50–55 ha

Summe

34,0 ha

100%

Grundstücke Wohnen

Keyenberg Kuckum Unterwestrich Oberwestrich Berverath

236 139 44 7 29

52,0% 30,0% 10,0% 1,5% 6,5%

Summe

455

100%

53,0% 30,0% 9,0% 1,0% 7,0%

Grundstücke Gewerbe

Eigentum Miete

345 60

Landwirtschaflticher Nebenerwerb Gewerbe

Summe

405

Summe

davon

Einfamilienhäuser Zweifamilienhäuser Mehfamilienhäuser

Die Befragung aller Haushalte der um­ zusiedelnden Orte bezüglich der ge­ wünschten Grundstücksgröße am neuen Standort wurde im Januar 2013 durch das Institut für angewandte So­ zialwissenschaft GmbH (infas) durch­ geführt. Die Ergebnisse der Befragung sind u. a. Grundlage der Ermittlung des Flächenbedarfs am neuen Standort und dienten auch als Orientierung für die Entwicklung der Entwurfsansätze. Das dort dargestellte Netto-Bauland 4

50% 25% 11% 3% 11%

348 49 8

86% 12% 2%

entspricht insgesamt in etwa einer Flä­ che von 34,0 ha. Der überwiegende Wunsch nach Ein­ familienhäusern, der aus dem Ergeb­ nis der Befragung klar ablesbar ist, so­ wie die Anzahl der an der Umsiedlung teilnehmenden Gewerbe- und land­ wirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrie­ ben wurde bei den Entwürfen ebenfalls berücksichtigt.

8 6

14


Entwurfsansätze Arbeitstitel: Zwei Teile – eine Mitte

Die nachfolgend gezeigten  Ent­wurfs­­­ ansätze entsprechen dem Stand der Werkstatt und zeigen die dort entwi­ ckelten Gedanken und Strukturmuster. Die Ansätze w ­ urden am Ende des Fo­ rums durch die Bürger ­bepunktet, wo­ bei die Variante 1 in ihrer bereits sehr differenzierten Darstellungsform die meisten Punkte von den bei dem Fo­ rum anwesenden Bürgern erhalten hat. Auf Anregung der Teilnehmer in der abschließenden Diskussion wurden

Arbeitstitel: Straßendorf um Grüne Mitte

die sehr unterschiedlich vertieften Ent­ würfe im Nachhinein in eine einheit­ liche und plakative Darstellung ge­ bracht und die Vergleichbarkeit somit hergestellt. Die auf der Basis erster Entwurfs­skizzen ­ausgearbeiteten Entwurfs­varianten stellen erste mögliche Denkrichtun­ gen dar. Im Laufe des Entwurfspro­ zesses werden mögliche weitere Va­ rianten und Entwurfsfragen wie die

Arbeitstitel: Zentral – eine Mitte

Anordnung der Gebäude und die Ver­ teilung der Grundstücksgrößen im Di­ alog mit der Bürgerschaft entwickelt. Der resultierende Entwurf dient im September 2013 als Grundlage für die Festlegung der genauen Abgren­ zung des Umsiedlungsortes und den erforderlichen Beschluss durch den Rat der Stadt Erkelenz im Rahmen des Braunkohlenplanverfahrens.

5


Ausarbeitung

B57: 130

m

Rottfeld

Versickerung

Am Herrather Weg

Friedhof

Gewerbe Teich Platz

n:

Spiel

Anger

B57

m

Anger

Kita

Im Forst

h Ba

An der Rather Linde

0

65

An der Chaussee

: 46

0 53

m

A

An der Mehrstraße

Wittkaul

Nebenerwerb

6 n:

50

m

h Ba

Borschemich (neu)

Am Rather Weg

MZH Feuerwehr

Bahnstrecke

Sport

Visualisierung Wohnhöfe A46

A4

6:

53 0

m

Am Örather Weg

Variante 1

Visualisierung Zentraler Platz

Zwei Teile – eine Mitte Die erste Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Ansatz, den Ort in zwei gleich große Teile a ­ ufzuteilen und ei­ nen gemeinsamen Grün­keil in der Mitte zu entwickeln, der die Infrastruk­ tureinrichtungen aufnimmt und als ­verbindendes Element die Orte zu­ sammenwachsen lässt. Ausgangssitua­ tion für diese Entwurfs­idee war das Er­ gebnis der Haus­halts­befragung und die Feststellung, dass die Fläche des Netto-Baulandes für Keyenberg unge­ fähr genauso groß ausfallen wird, wie für die anderen 4 Orte gemeinsam. Die Entwurfsidee wurde im ­Forum anhand 6

von verschiedenen Struktur­model­ len verfolgt und im Laufe der zwei Ent­ wurfstage verändert. Dabei sind auch sehr stark die Wünsche der Bürger ein­ geflossen. Der zu­­­nächst sehr starre Entwurfs­­ansatz mit zwei orthogonal ­organisierten Siedlungs­körpern und ei­ nem groß­flächigen Grünkeil, wurde in ein ge­schwung­enes Modell mit dif­ feren­- z­ierten Grün­­räumen transfor­ miert. Der Wunsch nach viel­­fältigeren Wohnsituationen und der Lage der Mehr­zweck­halle außer­halb der Ort­­ schaft wurde eben­falls berücksichtigt. Der Entwurf zeichnet sich b ­ esonders

durch die Vielzahl an nach Süden ori­ entierten Grundstücken und die vielfäl­ tigen Straßen-, Platz- und G ­ rünräume mit ­unterschiedlichen Charakteren aus. Neben dem r­ uhigeren Grünkeil mit Friedhof, K ­ indergarten und Spiel­platz ist am Süd­ostrand ein Sport- und Ver­ einszentrum mit Mehr­zweck­halle und Festplatz geplant. Die Struktur wird über eine Ringstraße er­schlos­sen und im Westen an die B 57, im Süd­osten über die Verbindungsstraße Richtung Mennekrath an die Düsseldorfer Straße angebunden.


Detail „Wohnhof“

Modell

Modell

Detail „Dorfplatz“ Landwirtschaft Friedhof Landwirtschaft

Landwirtschaft

Teich

Teich

Friedhof

Teich Friedhof Festplatz

Festplatz

Kita

Festplatz

Kita

Variantenbildung

7


Ausarbeitung

Rottfeld

Versickerung

B57:

130

m

Teich

Am Herrather Weg

Friedhof

Gewerbe

Kapelle Platz

n:

h Ba

An der Rather Linde

0

65

m

Im Forst

B57

Kita MZH An der Chaussee

: 46

m

0 53

A

An der Mehrstraße

Wittkaul

Anger

Borschemich (neu)

n:

h Ba

6

50

m Am Rather Weg

Nebenerwerb Feuerwehr

Bahnstrecke

Festplatz

sc rm

l

al

zw

t hu

Sport

A4

6:

53 0

m

Am Örather Weg

Variante 2

Straßendorf um Grüne Mitte Der zweite Entwurfsansatz organisiert die 5 Orte in einem zusammengewach­ senen Straßen­dorf, einer Struktur die den Altorten entspricht und dennoch ein modernes Wohngebiet ent­stehen lässt. Der Um­sied­lungsort ist über zwei Anschlüsse, an die B 57 und über die Verbindungsstraße Richtung Mennek­ rath an die Düsseldorfer Straße, an das regionale Verkehrs­netz angebunden. Die Ablesbarkeit der einzelnen Orte steht nicht im Fokus des Entwurfes, die Orte finden sich aber trotzdem noch in den alten Nach­barschaften, als Wohn­ höfe angelegt, wieder. Die Wohn­ 8

höfe ­liegen jeweils an der alle Teilorte verbind­enden Dorfstraße und sorgen somit für eine gleich­er­maßen gute An­ bindung und Privatheit jedes Wohn­ hofes. Die Infrastruktur des Ortes liegt einer­seits mit der ­Kapelle, dem Fried­ hof und den Versorgungseinrichtun­ gen am zentralen (Markt-) Platz und anderer­seits mit den Sportein­richtun­ gen am südlichen Ortsaus­gang. Dort sind auch die Neben­­erwerbs- und Ge­ werbebetriebe angeordnet. Die öffent­ lichen Grün­flächen sind innerhalb des Sied­lungs­körpers gering gehalten und konzentrieren sich um das Wasser­werk

Visualisierung

Mennekrath. So entsteht eine nur fuß­ läufig erreichbare grüne Mitte mit Bor­ schemich (neu). Die um­ge­bene Land­ schaft ist über vielfältige Stichwege aus den Wohn­höfen zu erreichen, durch die besondere städtebauliche Struktur entsteht ein maximierter Ortsrand und eine Viel­zahl von Grundstücken erhält einen direkten Kontakt zur Landschaft.

A46


Detailausschnitt

Entwurfskizzen

9


Versickerung

Ausarbeitung

Rottfeld

Gewerbe

Friedhof

B57:

130

m

Teich

Am Herrather Weg

: hn

0

65

m

Ba

Platz

Anger

Spiel

An der Rather Linde

Festplatz MZH Kita

Im Forst

B57

An der Chaussee

: 46

0 53

m

A

Fließ

An der Mehrstraße

Wittkaul

: hn

0

65

m

Nebenerwerb

Ba

Borschemich (neu)

Am Rather Weg

Feuerwehr Vereinsheim Sport

Bahnstrecke

h

sc m

ll

wa

z ut

r Lä

A46

A4

Visualisierung Dorfplatz

6:

53 0

m

Am Örather Weg

Variante 3

Visualisierung Straßenraum

Zentral – eine Mitte Der dritte Entwurfsansatz hatte die Vor­ gabe, einen möglichst ­kompakten Ort mit einer geringen Ablesbar­keit der 5 Orte zu entwickeln. Der zunächst rechteckig angelegte Siedlungskör­ per wurde im Laufe der Entwurfswerk­ statt stärker mit der umgebenen Land­schaft ver­knüpft und an die vor­ handenen Wegebeziehungen ange­ bunden. Als besonderes Landschafts­ ele­ment entsteht ein sich nach Osten öffnender zentraler Grün­keil, der den kompakten Sied­lungskörper in ei­ nen nörd­lichen und einen süd­lichen Teil gliedert. Die daraus resultierende 10

geringere B ­ au­tiefe erzeugt vielfältige Blick­bezieh­­un­gen in den um­liegenden und den innen­liegenden Landschafts­ raum. Das Erschlie­ß­ungs­system ist eine U-förmige Haupterschließung mit un­ tergeordneten Stichstraßen und Quer­ verbindungen. Der Siedlungskörper im Südosten b ­ indet den Entwurf z­ usätzlich zur An­bindung an die B 57 auch über die Verbindungsstraße Richtung Men­ nekrath an die Düssel­dorfer Straße an. Als Auftakt im Westen dient ein ­langgestreckter Platzraum in der Ver­­ längerung der Haupt­erschlie­ßungs­ achse, der den Blick in die Landschaft

freigibt. Am zentralen Platz ist die ­Bau­­struktur ver­dichtet, hier ist der Geschoss­woh­ nungs­­bau sowie der mögliche Einzel­ handel des Ortes geplant. Die Mehr­ zweckhalle, der Kinder­garten und der Friedhof sind in gliedernde Grün­fugen ­integriert, die Bezüge zur Landschaft herstellen. Die Sportanlagen sind am Orts­aus­gang im Südosten des Ent­ wurfes geplant. Dort liegen auch die Neben­erwerbsbetriebe, erzeugen ei­ nen Lärmschutz und stellen den Über­ gang zur Land­schaft dar.


Entwurf

Erl채uternde Skizzen

11


Arbeitsmodell der Umsiedler

Die Umsiedler hatten bei der Werk­statt die Möglichkeit an einem 4 m² großen Arbeitsmodell verschiedene Konzepte auszuprobieren und ­somit selbst krea­ tiv zu werden. Die 5 Umsiedlungsorte wurden ab­ strakt, pro Ort jeweils in einer ande­ ren Farbe, als Flächen dar­ge­stellt. Wichtige Gedanken aus den Kon­ zepten, insbesondere Ideen zum Grünkonzept fanden Eingang in die Entwurfsvarianten.

Ausblick weitere Termine 06. Juli 2013, 9.30 Uhr Forum 8: Vorstellung und Diskussion des Entwurfsstandes Mehrzweckhalle Keyenberg 05. September 2013, 19.00 Uhr Forum 9: Abschlusspräsentation Mehrzweckhalle Keyenberg

Impressum: Herausgeber: Stadt Erkelenz; Der Bürgermeister | Johannismarkt 17 | 41812 Erkelenz | Telefon 0 24 31.85.0 Telefax 0 24 31.7 05 58 | www.erkelenz.de Weitere Informationen: Stadt Erkelenz | Jürgen Schöbel | Telefon 0 24 31.8 53 05 Layout, Reinzeichnung und Druckregie: der springende punkt kommunikation gmbh, Köln | www.dspkomm.de Produktion, Grafiken und Fotos: RaumPlan, Aachen | Institut für Städtebau RWTH-Aachen 12


Im dialog 6 moderiertes planungsverfahren  
Advertisement
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you