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mein zug, meine welt

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Fr端hling WOHGA 2012

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lifestyle

WOHGA ZUG Vom 8. bis 11. März 2012 findet auf dem Stierenmarktareal bereits zum 10. Mal die WOHGA Messe ZUG statt. Hinter der WOHGA steht eine umfassende Leistungschau. Rund 150 Experten aus dem Haus- und Gartenbereich präsentieren ihre Produkte und bieten ihre Dienstleistung den rund , 20 000 interessierten Zuschauern auf eindrucksvoller Art an. Die drei Sonderschauen sind unterteilt in BadeWelten, Showgarten und die Koch-Show mit Stefan Meier, sowie steht die Zuger Polizei mit Rat, nützlichen Tipps den Besucher.

Öffnungszeiten Do. 8. März 15.00 – 20.00 Uhr Fr. 9. März 15.00 – 20.00 Uhr Sa. 10. März 10.00 – 20.00 Uhr So. 11. März 10.00 –18.00 Uhr

Eintrittspreise Erwachsene CHF 9.– AHV/IV CHF 5.– Studenten/Lehrlinge CHF 5.– Kinder/Jugendliche Die verschiedenen Gar gratis tenbauer zeigen auf der Kinderhort im WOHGA ihr Können und Messegelände gratis entführen den Besucher in südliche Gefilde und lassen den kommenden Sommer herbeisehnen. Wahre Garten-Oasen entstehen auf dem Gelände.

Showgärten

Dabei reichen die Gärten von mediterranen Kleingärten über die Kombination verschiedener Gartenelemente, inklusive Wintergarten, bis zu den japanischen Bonsaigärten. Orchideen, sowie mediterrane Pflanzen und Kräuter verzaubern mit einem wohlwollenden Duft, der uns in Gedanken an ferne Orte führt. Einfach die Seele baumeln lassen. 4

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Satire Gipfel Basar

 



«Na gut, Herr Höppli, aber 20% ist mein allerletztes Angebot», gibt sich die Meis- tersfrau geschlagen. Höppli, ein ziemlich betagter kleiner Mann mit gedrungenem Körper im gut geschnittenen Anzug, streckt seine Hand über den Verkaufstresen, um das Geschäft mit einem kräftigen Händedruck zu besiegeln. Dann steckt sie zwei Makrönli in die Papiertüte. «Das macht dann 8.50 Franken, Herr Höppli.» Koni Bärtschi, der nur den letzten Akt des Verkaufsgesprächs mitbekommen hat, fällt die Kinnlade herunter. Höppli strahlt wie ein Maikäfer, als er die Konditorei mit dem Ergebnis seines Verhandlungserfolgs verlässt. «Das geht hier ja zu und her wie in einem Basar», entblödet sich Bärtschi. «Höppli mag’s einfach, hart um Preise zu feilschen. Er war mal Chefeinkäufer bei einem Möbelhaus», sagt die Meistersfrau klärend. «Aber 8.50 Franken für zwei Makrönli?!», entgegnet Bärtschi irritiert. «Er erfreut sich an den herausgeholten Prozenten, nicht am Endpreis. Ich musste den Preis so hoch ansetzen. Manchmal geht er bis 80%.»

4 lifestyle WOHGA

Die Wohn- und Gartenmesse Showgärten

5 editorial Satire Gipfel

editorial

6 news Polizeirapport Hyazinthe

7 haustier Was für ein Hunde-Lääbe 8 hintergrund-

information Noten ab der 2.Klasse (Initiative) Gegenargumente der Initiative

12 bon+ 13 agenda

Festlicher Frühlingsball Zuckeman Chamber Players English Stand-up Comedy

14 ausflugtipps Stuhl Museum myzug.ch das Magazin für Zug

Bärtschi schüttelt verständnislos den Kopf. «Nachdem das Möbelhaus konkurs war, haben wir ihm damit neuen Lebenssinn gegeben», erklärt die Frau des Bäckers unaufgeregt.

Herausgeber: Armin Wolfarth, Flurstr. 20, 6332 Hagendorn. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und genauer Quellenangabe © myzug gestattet. Für unverlangtes Material wird keine Verantwortung

www.thomas-braendle.ch

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übernommen redaktion@myzug.ch

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news

Polizeirapport Über 100’000 Franken Sachschaden. Ein 56-jähriger Lenker eines Ferraris hat am Freitagvormittag (27. Januar 2012) einen Selbstunfall verursacht. Gleich nach der Einfahrt verlor er beim Spurwechsel die Herrschaft über den Ferrari. Er drehte sich um die eigene Achse und kollidierte mit der Leitplanke. www.myzug.ch/?p=1499

Hyazinthe Die Hyazinthe gehört zu der Familie der Spargelgewächse. Die Zwiebelpflanze blüht im Frühjahr und ist für alle Haustiere sowie Pferde giftig. Sie wirken besonders hübsch in Kombination mit Frühlingblühern.

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haustier

Was für ein Hunde Lääbe Als Hundebesitzer kennen Sie sicherlich das Problem: Sie haben kurzfristig einen wichtigen Termin und möchten, dass Ihr Hund professionell betreut wird. Hier springt Hannes Eicher vom Dog-Life Zugland ein. Man könnte auch sagen, er betreibt einen Kindergarten für Hunde. Somit hat Ihr Liebling den wichtigen Sozialkontakt zu anderen Hunde und ist wohl behütet. Der täglich zwei stündige Freilauf, bei jedem Wetter, ist ein fester Bestandteil im Tagesablauf. www.dog-life-zug.ch Hunde sind Nasentiere d.h. sie orientieren sich stark mit ihrem Geruchssinn. Sie ist 1000-mal empfindlicher als die menschliche Nase. Daher den Tipp: Möchten Sie Ihren Hund sinnvoll beschäftigen, spielen Sie mit ihm «Nasenarbeit», zuhause oder draussen.

Öffnungszeiten Montag–Freitag 07.30 –12.00 Uhr sowie 14.00 –18.30 Uhr Samstag 09.00 –12.00 Uhr , Eicher s Dog Life, Zugerland Zugerstrasse 47 6312 Steinhausen Tel. 041 740 05 38

Ausbildung Seit Herbst 2008 besteht der obligatorische Sachkundeausweis für Hundehalter in dem die ersten theoretischen, sowie praktischen Kenntnisse dem Halter vermittelt werden. Doch will man dem Hund etwas Gutes tun, so erkennt man schnell, dass es viel mehr braucht. Dabei spielt nicht das «bei Fuss laufen» oder «Platz» und «Sitz» die Hauptrolle. Hunde wurden gezüchtet, um Arbeiten zu erledigen und dem Mensch ein treuer Begleiter zu sein. Dies wird heute in der modernen Hundeausbildung berücksichtigt. Hannes Eicher vermittelt dies in seiner über 40-jährigen Erfahrung.

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hintergrundinformation

Noten ab der 2.Klasse Heute haben wir das System «Beurteilen und Fördern». Dabei werden die verschiedenen Kompetenzen eines Kindes beurteilt – also nicht nur die Fachkompetenz. Die Beurteilungen werden mit dem Kind und den Eltern besprochen. Das ist gut so und daran wollen die Initianten auch gar nichts ändern. Aber Sie wollen eine frühere standardisierte Vergleichbarkeit der Fachkompetenz, d.h. Noten für die einzelnen Fächer. Warum? Heute haben wir zwei Probleme: 1. Die Noten sind vielfach nicht vergleichbar, weil je nach Schule und Lehrer unterschiedlich bewertet wird. Das wird von den Gegnern der Initiative auch immer als Nachteil der Initiative genannt. Aber: Das ist nicht ein Fehler des Systems sondern ein Fehler in der Anwendung des Systems. Die Lehrer haben keine Vorgaben für den Bewertungsmechanismus. Das muss natürlich geändert werden. Die Wirtschaft als Abnehmer der Schulabgänger muss sich auf die Aussagekraft eines Zeugnisses in den zentralen Fächern verlassen können. Sie muss beurteilen können, wie gut ein Bewerber für eine Lehrstelle rechnen, schreiben und lesen kann. 2. In der 4. Klasse werden Noten eingeführt (ergänzend zum Beurteilungsgespräch). Die Noten der 5. Klasse zählen schon für den Übertritt in die Oberstufe. Der Zeitraum zwischen Einführung der Noten und ihrer Relevanz für den Übertritt ist viel zu kurz. Schüler und Eltern sollten sich früher mit den Noten auseinandersetzen können. Sie sollen beizeiten Entwicklungspotenziale aber auch Gren-

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zen erkennen können und wo sinnvoll entsprechende Anstrengungen unternehmen. Aber sollen die Noten schon ab der 1. Klasse eingeführt werden, wie das die Verfassungsinitiative fordert, oder erst nach der 2. Klasse, wie von der Gesetzesinitiative verlangt? Es ist keine existenzielle Frage. Persönlich finde ich es richtig, den Kindern ein Jahr Zeit zu geben, sich an den Schulbetrieb zu gewöhnen und sich warm zu laufen und erst dann Noten einzuführen. Die Gegner argumentieren so, als ob es ein Entweder-Oder gäbe. Als ob durch die Wiedereinführung der Noten die Beurteilungsgespräche abgeschafft würden. Das ist falsch: Die Gesetzesinitiative fordert explizit die Beibehaltung der Beurteilungsgespräche. Wie schon ausgeführt behandeln die Beurteilungsgespräche die Gesamtheit der Kompetenzen. Die Noten beschränken sich auf die Fachkompetenz. Es gibt also nicht wie früher Noten fürs Betragen. Das führt uns zu einem weiteren gegnerischen Argument: Die fehlende Aussagekraft der Noten. Das mag heute stimmen. Umso wichtiger ist es, das System zu ändern. Noten müssen sich auf die reine Messung der Fachkompetenz beschränken. Lehrer benötigen dazu Richtlinien: Was wird gemessen, wie werden Punkte verteilt, welcher Erfüllungsgrad gibt welche Note? Die Gegner monieren auch einen zu frühen Leistungsdruck. Aber Kinder sind heute in der Tendenz selbstbewusster. Die allermeisten stellen sich in irgendeiner Form dem Leistungsdruck in der Freizeit

sogar freiwillig, z.B. beim Sport. Das Sich-Messen ist Bestandteil des Heranwachsens. Dazu gehört auch der Umgang mit Frust. Und vergessen wir im Hinblick auf die globale Wirtschaftslage eines nicht: Die kleine Schweiz wird sich immer in einem harten Wettbewerb behaupten müssen. Bereiten wir also unsere Kinder darauf vor – aber begleiten und unterstützen wir sie dabei auch. Übrigens haben wir heute schon in zweierlei Hinsicht Noten: Ab der 4. Klasse läuft es so, wie die Gesetzesinitiative dies verlangt. Mir ist nicht bekannt, dass deswegen Viertklässler in grosser Zahl traumatisiert wären. Heute gibt es schon ein sogenannt kindgerechtes Benotungssystem. Ich würde es als perfid bezeichnen. Die Leistung wird mit drei Smileys bewertet: dem lachenden Smiley für gute Leistungen, dem verkniffenen Smiley für genügende Leistungen und dem traurigen Smiley für ungenügende Leistungen. Mal abgesehen davon, dass die Noten feiner differenzieren und eine bessere Standortbestimmung erlauben: Welches System trifft die Kinderseele wohl härter: Eine Zahl, welche zwar die Leistung in eine Relation stellt ohne sie aber zu emotionalisieren? Oder ein trauriges Gesicht mit einem Lätsch, das das Kind emotional anspricht und ihm sagt: «Du machst mich traurig.»? Die wesentlichen Unterschiede zur SVP-Verfassungsinitiative sind, dass wir nicht der Meinung sind, dass der Einführungszeitpunkt von Schulnoten in die Verfassung gehört. Die SVP will eine Regelung auf der Verfassungsstufe, damit nicht Kantonsrat und Regierung myzug 01.12


bei der Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse». Das entspricht übrigens auch den Positionen von CVP und FDP des Kantons Zug und des Zuger Gewerbeverbands. Komitee «Noten ab der 2. Klasse» Thomas Lötscher, FDP-Kantonsrat, Neuheim

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die Noten wieder kippen können. Auch wenn diese Befürchtung theoretisch wahr werden könnte, werden Regierung und Parlament des Kantons Zug in dieser Angelegenheit sicher nicht den Wählerwillen umgehen. Weiter verlangt die SVP-Initiative ein 10-jähriges Denkverbot, indem Schulversuche ohne Noten für diesen Zeitraum verboten würden. Stellen Sie sich vor, wir ständen heute an einem Punkt wie etwa 1985, als die Informatik begann, in den Schulen Fuss zu fassen. Wir dürften entsprechende Lehrpläne während 10 Jahren nicht austesten ohne Noten. Dass die SVP die Noten schon ab der 1. Klasse (und nicht erst ab der 2. Klasse) will, ist relativ neu. Denn der SVP-Sprecher sagte noch am 10. Dezember 2009 im Kantonsrat wortwörtlich: «Die SVP-Fraktion unterstützt daher die Motion von Andreas Hausheer zu 100 Prozent, dass Noten ab der 2. Primarklasse wieder eingeführt werden. Dieser Zeitpunkt ist unserer Meinung nach der Richtige – nicht zu früh und nicht zu spät. Denn wenn die Kinder vom Kindergarten in die 1.Klasse kommen, sind die Smilies noch angebracht; sozusagen als Übergangslösung in die Realität.» Da zwei Initiativen zur Abstimmung kommen, gibt es auch eine Stichfrage, die darüber entscheidet, welche Initiative Anwendung findet, falls beide Initiativen angenommen würden. Wer beide Initiativen ablehnt, sollte das Kreuz bei der Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse» setzen. Natürlich empfehlen wir Ihnen Ja zur Gesetzesinitiative «Noten ab der 2. Klasse» und das Kreuz myzug 01.12

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hintergrundinformation

Gegenargumente zur Initiative Eine sinnvolle bildungspolitische Errungenschaft, in die mehr als 15 Jahre Arbeit investiert wurde, beibehalten und wo notwendig noch optimieren. Bewährtes nicht einfach über Bord werfen Der Kanton Zug weist ein gut strukturiertes und bewährtes Schulund Bildungssystem auf. Es ist leistungsgerecht aufgebaut und geniesst einen vorzüglichen Ruf. Zu dieser guten Schule gehört auch ein transparentes, gerechtes und differenziertes Beurteilungs- und Bewertungssystem. Die Schulkinder werden heute umfassend beurteilt – mit Elterngesprächen, Wortkommentaren und ab der 4. Klasse auch mit Noten. Das aktuelle Beurteilungssystem basiert auf dem Entwicklungskonzept «Beurteilen und Fördern». Es ist an den Zuger Schulen verankert und hat sich bestens bewährt. Das System ermöglicht den Eltern jederzeit einen präzisen Einblick in den Leistungs- und Entwicklungsstand ihres Kindes. Leistungsbeurteilungen müssen in erster Linie das Lernen fördern und steuern; der Selektion dienen sie erst in zweiter Linie. Darum kennt der Kanton Zug bis zum Ende der dritten Klasse keine Notenzeugnisse. Es braucht sie nicht, denn entscheidend sind die individuelle Beurteilung und Förderung, nicht nackte Zahlen. Noten auf dieser Stufe verunsichern und demotivieren viele Kinder, vor allem schwächere. Für die schulische und persönliche Entwicklung der Kinder wie für

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ihre Eltern sind in den ersten Schuljahren die individuellen Lernergebnisse wichtiger als die Notenergebnisse. Darum braucht es in den ersten drei Klassen keine Noten. Diese sind erst ab der 4. Klasse aus guten Gründen richtig eingesetzt. Beurteilung schulischer Leistung: Wesentlich komplexer als man denkt Das Beurteilen der Leistungen der Schulkinder ist ein höchst anspruchsvoller Vorgang. Dazu gilt für eine gute Schule der Grundsatz: Beurteilen und Fördern dürfen sich nicht in die Quere kommen; gefragt ist ein Zusammenspiel. Das heutige Zuger Beurteilungssystem berücksichtigt genau das. Und es berücksichtigt damit auch den späteren Berufsalltag, wo mit der sogenannten ziel- und förderorientierten Mitarbeiterführung ein vergleichbares System angewendet wird. Aus der Forschung weiss man aber um den begrenzten Aussagewert der Noten für die jüngeren Schulkinder. Sie hängen unter anderem vom Leistungsniveau der Schulklasse und vom Anspruch der Lehrperson ab. Klassen können sich in ihrem Leistungsspektrum aber deutlich unterscheiden. Hinzu kommt, dass sich aus reinen Noten nicht ableiten lässt, was genau es beim einzelnen Kind zu fördern gilt. Genau dieses Fördern des einzelnen Kindes in den ersten drei Klassen ist jedoch den Zuger Schulen wichtig und zeichnet ihre Qualität aus.

Fördern steht im Vordergrund Eine Note 3.5 vor 15 Jahren hätte für einen Schüler bedeutet: «Du bist ungenügend, da gibts nichts daran zu rütteln: Schau selbst, wie du dich verbessern kannst – und wenn du das nicht entdeckstbleibst du halt stehen!» Denken Sie nur kurz an ihre eigene Primarschulzeit: An Franz, Ruedi, Ursula, Petra – wie sie alle in Ihrer Klasse heissen mochten: Ihr Leiden bei der Rückgabe von benoteten Arbeiten, ihr Unvermögen, daran etwas ändern zu können: Leiden an der regelmässigen Disqualifikation. Das wollen wir in dieser Form in den ersten Jahren der Primarschule nicht mehr! Denn die Forderungen der Initianten sind ganz einfach Behauptungen, die einer genauen Überprüfung nie standhalten würden. Ein Schulsystem muss die Kinder beurteilen und fördern. Gleichzeitig muss es gerecht und nachvollziehbar sein. Jedes Kind soll aufgrund der Beurteilung seinen Lern- und Zukunftsweg finden. Kinder lernen aber nicht alle gleich schnell und in gleicher Weise. Darum braucht es eine individuelle Förderung und differenzierte Beurteilung. Das hat der Kanton Zug in den letzten zehn Jahren sehr erfolgreich aufgebaut und umgesetzt. Und einiges an finanziellen Mitteln investiert! Von der 1. bis zur 3. Primarklasse der Zuger Schulen gibt es kein Notenzeugnis. Das bedeutet aber nicht, dass die Leistung der Schulkinder nicht beurteilt wird. Im Gegenteil. Die Beurteilung er-

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Die Zuger Schulen befolgen denn auch diesen Grundsatz. So nötig umfassende Rückmeldungen sind, so wenig erforderlich ist in den ersten drei Klassen die Note. Darum ersetzt in diesen Klassen das Orientierungsgespräch die Note. Es bewertet nicht nur die fachliche Lernleistung, sondern umfasst verschiedene Aspekte wie beispielsweise den Stand und die Fortschritte in den Fächern sowie die Lern-, Sozial- und Selbstkompetenzen des Kindes. Gefördert und beurteilt werden auch Fähigkeiten und Fertigkeiten, von denen wir wissen, dass sie ebenso wichtig sind wie das reine Fachwissen: Lernkompetenzen: Schülerinnen und Schüler lernen planen, strukturieren, organisieren, visualisieren, nachschlagen. Sozialkompetenzen: Schülerinnen und Schüler lernen zuhören, fragen, argumentieren, kooperieren, sich integrieren, Konflikte lösen. Selbstkompetenzen: Schülerinnen und Schüler lernen mit Kritik umzugehen, Selbstvertrauen entwickeln und sich realistisch beurteilen.

Schulkind gehört zur bewährten Zuger Schulkultur «Beurteilen und Fördern». Die Lehrperson verteilt also nicht einfach Noten; sie muss die Ergebnisse der Leistungsbeurteilung umfassend analysieren und gleichzeitig eine Einschätzung vornehmen. Nur so kann sie das weitere Lernen der Kinder gezielt unterstützen und individuelle Lernfortschritte ermöglichen. Daran sind Kinder, vor allem aber auch Eltern interessiert. Wenn im Vordergrund nur die Noten interessieren, besteht berechtigte Gefahr, dass die Bemühungen um die gezielte Förderung ganz markant in den Hintergrund fallen. Dahin zurückkehren, darauf sollten wir unter allen Umständen verzichten!

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folgt schriftlich und mündlich. Denn Schulkinder brauchen für Lernprozesse Rückmeldungen. Beurteilungen sind für das Lernen und für die Motivation sehr wichtig.

Die Positionen und Forderungen der Initianten sind ganz einfach Behauptungen, die einer genauen Überprüfung nie standhalten würden. Lassen Sie sich davon nicht blenden! Der Kanton Zug ist in Vielem fortschrittlich- er soll es auch in Bildungsfragen sein und bleiben! Stimmen Sie deshalb am 11. März überzeugt zweimal Nein. 

Paul Hutter Koordinator Komitee «Für unsere Kinder – Bewährtes weiterführen – 2x Nein zu den beiden Noteninitiativen»

Das Orientierungsgespräch zwischen Lehrperson, Eltern und

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Im März ist es Zeit, den Frühling einzuläuten. Finden wir. Und zwar so richtig. Und wie macht man das am besten? Mit einem tollen Orchester, schwungvollen Tanzschritten und ganz viel gutem Essen. Oder konkret: Mit Tanzmusik von der Zuger Sinfonietta und einem exklusiven 4-Gang-Menü. Und mit einem DJ, der danach gut aufgelegt auflegt. Das alles ist deutlich toller, als irgendwo einen Böögg zu verbrennen. Ihre Wünsche nehmen wir bei Ihrer Buchung gerne entgegen. Dem Anlass entsprechend freuen wir uns über Ihre festliche Kleidung.

In Zusammenarbeit mit Restaurant, Bar & Lounge am See Kartenpreise: CHF 160 (inkl. Apero, 4-Gang-Menü und Kaffee; exkl. Getränke)

Reservationen: 041 729 10 40, restaurant@theatercasino.ch Zusätzliche Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch

agenda

Festlicher Frühlingsball mit der Zuger Sinfonietta

Zukerman Chamber Players Hier grosser Geiger, da gefeierter Dirigent, hier ein Meisterkurs und dort eine CD-Aufnahme. Pinchas Zukerman ist einer jener Künstler, die vor Energie und Tatkraft nur so sprühen. Trotz seines vollen Terminkalenders widmet er sich während ein paar auserwählten Tagen mit Mu-

sikerfreunden einer Passion, die er nie missen möchte: der Kammermusik. Und so setzt er in Zug zwei Kompositionen voll innerer Kraft aufs Programm. Könnte man mit Kammermusik das Energieproblem lösen – Zukerman würden wirs zutrauen. Pinchas Zukerman, Violine; Jessica Linnebach, Violine; Jethro Marks, Viola; Amanda Forsyth, Violoncello; Angela Cheng, Klavier; Alexander Hülshoff, Violoncello (Gast) Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44 Hörprobe Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 Hörprobe Zusätzliche Informationen und ein Video auf www.theatercasino.ch

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English Stand-up Comedy John Ryan, Roger Monkhouse, Martin Beaumont Kein Witz: Die englische Standup Comedyreihe CH-uckles geht – nach der erfolgreichen ersten Saison im Theater Casino Zug – in die zweite Runde. Und das wie gewohnt jeden 3. Mittwoch im Monat. Jedes Mal mit drei tollen Comedians. Jedes Mal mit einer trockenen Portion britischen Humors. Jedes Mal in Originalsprache, of course. Mittwoch, 21. März 2012, 19.45 Uhr, Grosser Casinosaal Türöffnung um 19.00 Uhr 13


ausflugtipps

Stuhl Museum Brauchen Stühle ein eigenes Museum? Geht es nach der Firma Virta, auf jeden Fall. Den der Schlüssel zum Verständnis ist Design. Dabei spilet es keine Rolle, ob es von einer Büroklammer über Kleindung hin zu einem Stuhl geht. Design bedeutet mehr als nur Formgebung. Es ist ein komplexer Prozess, in dem unterschiedliche Bedürfnisse, die oft auch noch wiedersprüchliche Ansprüche stellen. Gutes Design ist, wenn Ästhetik, Ergonomie, Haltbarkeit, Funktion, Ökologie und Komfort einander ergänzen und miteinander harmonieren. Da dieser Anspruch nun nicht alleine mehr auf Stühle beschränkt ist, wurden diverse Gebäude diesem Grundsatz unterworfen. Allerdings muss man sagen, dass dieser Umschwung erst nach dem Grossbrand 1981 ermöglicht wurde. Nach dem Wiederaufbau nach einem Masterplan wurde dieser wieder in Frage gestellt und jede Bauaufgabe erhielt einen anderen Architekten. Sodass man eher von «Who is Who sprechen» kann. Hadid, Gehry, Citterio, Grimshaw, Ando, Siza und Herzog & de Meuron prägen nun das Betriebsgelände. Weiter Infos unter 

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www.design-museum.de

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ausflugtipps

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