Texte zu Islamismus und Israel

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Texte zu Islamismus und Israel: Wir danken Albert Kaufmann für die Übermittlung der nachfolgenden Texte: Leserbrief einer Nichtjüdin Was genau ist eigentlich so schwer zu verstehen? Man muss wirklich kein Professor sein, damit einem ein paar basics auffallen. 1. Die Hamas verkündet öffentlich sie will die Juden demütigen und umbringen. Israel tut das umgekehrt nicht und will einfach seine Ruhe. Schon vor Jahrzehnten hat die PLO offiziell erklärt, dass sie die Juden ins Meer treiben will. Die Israelis wollen verständlicherweise niemanden ins Land lassen, der sie umbringen will. 2. Die Hamas fordert ihre eigene Zivilbevölkerung auf, menschliche Schutzschilder zu bilden und bunkert Waffen in Schulen, weil Märtyrer sind cool. Israelis warnen nicht nur die eigene, sondern auch die palästinensische Bevölkerung, wenn es gefährlich wird und sagt ihr, dass, wie und wann sie sich schützen soll. 3. Die Hamas schießt hunderte, ja tausende Raketen auf Israel und die öffentliche Diskussion beschäftigt sich nicht damit, ob die IDF Ziele militärisch oder zivil sind, aber es wird diskutiert, ob sich Israel wehren darf und es ist scheinbar suspekt, weil es das auch kann. 4. Die Hamas beschwert sich über den mittlerweile gesperrten Zugang von Gaza nach Israel, die geschlossene Grenze zu den arabischen Brüdern in Ägypten stört sie jedoch nicht. 5. Keines der arabischen Länder ist eine Demokratie. Israel schon. Die aufgeklärte westliche Welt will Israel erklären, wie's geht, und feiert Heldenfrühling, wenn in einem arabischen Land, frei von Pressefreiheit, ein Diktator von einem neuen Diktator abgelöst wird. 6. Die Hamas würde gerne Israel dem Erdboden gleich machen, wenn sie könnte. Israel könnte Gaza platt machen, macht es aber nicht. 7. Israel hat Verteidigungskriege gewonnen und soll wieder zurückgeben, was es gewonnen hat und hat das auch schon gemacht. Arabische Oberhäupter, die Israel die Hand entgegenstrecken, überleben das nicht, da ihre eigenen Leute nicht zulassen das Frieden entsteht. 8. Ja, die vielen Toten und Verzweifelten sind, nicht nur, aber auch in Gaza eine humanitäre Tragödie. Jeder Mensch hat eine Mutter, die ihn unter Schmerzen geboren hat. Aber wer hat die Hamas und ihre Anführer gewählt, wenn nicht die eigene Bevölkerung? Die Hamas die ihre Bevölkerung im Dreck leben lässt und Raketen statt Schulbücher und Medikamente von den internationalen Mitteln kauft? Und was ist mit den öl-reichen arabischen Brüdern? Was tun die, außer Cheerleader spielen? Und wieso ist Israel, das seit seiner Existenz nie im Frieden leben konnte, ein modernes, zivilisiertes Land geworden und geblieben? 9. Apropos humanitäre Katastrophe: Auf der einen Seite fallen Eltern auf, die ihren Kindern beibringen, dass Selbstmordattentäter und Märtyrer zu werden eine sinnvolle Karriere und Lebensperspektive ist. Auf der anderen Seite fallen Eltern auf, die ihren Kindern beibringen, dass sie, egal was sie sind und tun, wertvoll sind und sich hinsetzen und was G'scheites lernen sollen. 10. Apropos humanitäre Katastrophe: Ab wie vielen toten Palästinensern im Vergleich zu wie vielen toten Juden verwenden wir diese Begrifflichkeit? Wie hoch müssen ihre Leichenberge sein, bevor Juden sich wehren dürfen? usw. usw. … bis man mit Erklären und Diskutieren fertig ist, ist man tot. "Gib's auf!" (Franz Kafka) Ich bin weder Jüdin, noch Araberin, aber ich fahre lieber in Kriegszeiten nach Israel als in Friedenszeiten in ein arabisches Land. Hmmm, was sagt uns das? Jaja, ich bin ein "Sprachrohr der jüdischen Weltverschwörung". Den Orden trage ich mit Stolz. Dr. Angelika Kofler, 1030 Wien