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15. Human Rights Festival

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Wir waren am 27. Juni 2018 in der Alten Universität Graz zum 15. Human Rights Festival in Graz eingeladen, um dort gemeinsam die Menschenrechte und die soziokulturelle Vielfalt in der Steiermark zu feiern!

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Es trafen dort Jugendliche, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien zusammen, um 17 Schulen bzw. deren Vertreterinnen und Vertreter aus der gesamten Steiermark für ihre Zusammenarbeit mit der ARGE gegen Gewalt und Rassismus zu ehren. In einem feierlichen Rahmen war ich gemeinsam mit sieben Schülerinnen und Schülern aus den ersten und zweiten Jahrgängen dort. Wir durften eine Urkunde entgegennehmen, weil wir gemeinsam mit der ARGE Workshops, die den Zusammenhalt in der Klasse stärken sollen bzw. das soziale Miteinander fördern, in den letzten zwei Jahren im Rahmen des Umweltzeichens und dem Projekt „Gesunde Schule“ in den ersten und zweiten Jahrgängen veranstaltet haben. Abgerundet wurde der Event von einem abwechslungsreichen Musik- und Kulturprogramm. Wir wurden bestens vom Kabarettisten Christian Hölbling mit lustigen, aber auch scharfzüngigen Gags und verblüffenden Tricks von dem Vize-Europameister der Zauberkunst, Paul Sommersguter, unterhalten. Ein toller, stimmgewaltiger und überraschender Abschluss war der Auftritt der Band von Thorsteinn Einarsson, einem jungen isländisch-österreichischen Sänger, der mit Songs wie „Leya“ und „Galaxy“ österreichweit bekannt ist, aber auch im Ausland immer erfolgreicher wird. Natürlich gehören zu einem exklusiven Event auch die lukullischen Genüsse. Es gab ein reichhaltiges und sehr schmackhaftes Getränke- und Nudelbuffet, das bei den Schülerinnen und Schülern großen Anklang fand. Alles in allem war es ein schöner, erlebnisreicher Vormittag, der den sozialen Gedanken einer gemeinsamen friedlichen Welt für alle wunderbar in Szene gesetzt hat.

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32 steirische Schulen gegen Rassismus und Gewalt Mittwoch, 27. Juni 2018

„Nach 14 erfolgreichen Human Rights Festivals war ein Tapetenwechsel vulgo Relaunch überfällig.“ Mit diesem Statement eröffnet ARGE „Jugend gegen Gewalt und Rassismus“-GF-Obmann Christian Ehetreiber heute das 15. Human Rights Festival, erstmals in der Alten Universität in Gruppenfoto mit Schülern beim 15. Human Rights Festival, die stolz die verliehenen Urkunden in den Händen halten. Überreicht wurden die Urkunden von LR Ursula Lackner, Gemeinderat Thomas Rajakovics und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner. Foto: Johannes Gellner

Graz. Rund 260 Gäste, darunter vor allem Jugendliche aus steirischen Schulen, sind bei der Eröffnung. Moderator ist der Komiker Christian Hölbling, einigen unter dem Kunstnamen „Helfried“ bekannt, der die Gäste immer wieder zum Lachen brachte. Weil ihm die Begrüßung der Ehrengäste zu lange dauert, unterbricht er „Ihr Ehrengäste hier seid ohnehin alle bezahlt. Aber Ihr braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Auch Ihr Kinder werdet später zahlen. Es handelt sich ja um Steuergelder“. 32 steirische Schulen werden für ihre Projektarbeiten zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung ausgezeichnet. Insgesamt 16x wird die Urkunde „Schule ohne Rassismus“ und 16x die Urkunde „Engagierte Schule im Steirischen Menschenrechtsnetzwerk“ an die stolzen Schüler durch LR Ursula Lackner, Gemeinderat Thomas Rajakovics und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner überreicht. www.argejugend.at

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Abschlusspräsentation: Projekte im Zeichen

der Vielfalt

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10.07.2018, 15:19 Uhr

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Abschlusspräsentation: Projekte im Zeichen der Vielfalt

Angelina Koidl aus Mürztal am 10.07.2018 Folgen

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 Abschlusspräsentation: Im Museumscenter Leoben stellten die sieben Schulgruppen ihre Projekte vor. (Foto: ARGE/Weixler)

Sieben Schulgruppen aus den Bezirken Bruck-Mürzzuschlag und Leoben präsentierten im MuseumsCenter Leoben ihre Projekte für Menschenrechte, Frieden und sozio-kulturelle Vielfalt. Bereits zum 16. Mal engagieren sich Jugendliche aus den Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag in Form von Jugendprojekten für Menschenrechte, Frieden und sozio-kulturelle Vielfalt. Im Museumscenter Leoben fand die diesjährige Abschlusspräsentation des Obersteirischen Jugendprojektfonds statt. Sieben Schulgruppen präsentierten ihre diesjährigen Projekte.

Die Projekte der Schulgruppen Die BHAK Eisenerz setzte ihr Thema "Friede, Solidarität und Weltbürgertum" in Form von Sketches und Szenen um, bei denen sie vom Kabarettisten Clemens Maria Schreiner in Workshops Anregungen erhielten. Der Verein zur Förderung des Stadtmuseums Eisenerz organisierte zum wiederholten Male den „Lebensmarsch zum Todesmarschmahnmal“, zu dem am 4.7.2018, ab 10h00 bei der Talstation der Skiarena Präbichl, alle Eisenerzer Schulen und interessierte BürgerInnen herzlich eingeladen sind. Die AHS Bruck an der Mur erarbeitete eine Broschüre zum Thema „Vorurteile“. Die BAfEP Bruck an der Mur erarbeitete unter dem Titel „Zivilcourage fängt schon im Kleinen an“ Übungen zur Förderung von Zivilcourage im Kindesalter. Das BG/BRG Leoben neu brachte gleich zwei Projekte zur Umsetzung: Unter dem Titel „Terroranschlag auf Dornröschen“ wurde das bekannte Märchen in die Gegenwart versetzt und aus gewaltpräventiver Perspektive betrachtet. Die zweite Gruppe des BG/BRG Leoben neu erarbeitete Stationen von Homers Odyssee aus aktueller Perspektive. Die BHAK Mürzzuschlag drehte ein Video mit dem Titel „Life is Reality“, das die BürgerInnen zur Zivilcourage gegen Missstände ermuntern will.

"Sensibilisierung für Kernanliegen" "Die aktuelle Krise der Europäischen Union, die Erfolge antidemokratischer, extremistischer Bewegungen in vielen EU-Staaten und die zunehmende Entsolidarisierung im Umgang mit Flüchtlingen machen Schul- und Jugendprojekte zur Sensibilisierung der Jugendlichen für Kernanliegen eines freien Europas notwendig," bringt ARGE-GF-Obmann Christian Ehetreiber ein wichtiges Ziel der Projektinitiative auf den Punkt. "Wer Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Sicherheit und Solidarität ernst nimmt, der wird diese Werte von Kindesbeinen an zum Thema machen, anstatt nur über deren Erosion zu lamentieren", so Ehetreiber.

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ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus In der Regionalstelle Bruck an der Mur betreuen seit heuer Martina Weixler sowie Christoph Hochmüller und Constanze Domenig die Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinden in ihrem Engagement der Demokratieund Menschenrechtsbildung sowie in der Gewaltprävention.

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Landesberufsschulen Feldbach und

Mureck setzen Zeichen gegen Rassismus

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09.07.2018, 14:57 Uhr

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Landesberufsschulen Feldbach und Mureck setzen Zeichen gegen Rassismus

Markus Kopcsandi aus Südoststeiermark am 09.07.2018 Folgen

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 Für die Landesberufsschule Feldbach hat Alexander Radl in Graz die Urkunde entgegengenommen. (Foto: Johannes Gellner)

Südoststeirische Bildungseinrichtungen wurden in Graz für ihr Engagement geehrt. REGION. In der Alten Universität in Graz ist das "Human Rights Festival" über die Bühne gegangen. Bei jenem Event der Menschenrechtsstadt Graz wurden 17 anwesende steirische Schulen geehrt bzw. in Summe 32 Bildungseinrichtungen ausgezeichnet – und zwar für die engagierte Mitarbeit im Rahmes des Netzwerks "Schule ohne Rassismus". Auch zwei südoststeirische Schulen haben sich für eine Urkunde qualifiziert. Und zwar die Landesberufsschulen in Feldbach und in Mureck. Gefällt mir

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Human-Rights-Festival: Auszeichnung für

BHAK Eisenerz

 Leoben

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10.07.2018, 19:27 Uhr

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Human-Rights-Festival: Auszeichnung für BHAK Eisenerz

Astrid Höbenreich Regionautin aus Leoben am 10.07.2018 Folgen

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Aktuell meistgelesen  4 Bilder Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner überreichte Matthias Höcher für die BHAK Eisenerz die Auszeichnung für das Projekt "Friede, Solidarität und Weltbürgertum" des Human Rights Festivals. (Foto: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus ©Martina Weixler)

LEOBEN/EISENERZ. Die BHAK Eisenerz wurde kürzlich bei der Abschlusspräsentation des Jugendprojektfonds 2018 beziehungsweise des Human Rights Festivals im MuseumsCenter Leoben für ihr Projekt zum Thema "Friede, Solidarität und Weltbürgertum" ausgezeichnet. Das Human Rights Festival ist der größte Jugendkulturevent für Menschenrechte in der Steiermark, im Zuge dessen Schulen für innovative und kreative Projekte ausgezeichnet werden. Insgesamt sieben Schulgruppen aus den Bezirken Leoben und Bruck/Mürzzuschlag präsentierten ihre diesjährigen Projekte im MuseumsCenter Leoben vor Publikum.

Sketches und Szenen Die Schüler der BHAK Eisenerz setzten das Thema "Friede, Solidarität und Weltbürgertum" in Form von Sketches und Szenen um. Anregungen dazu erhielten die Jugendlichen vom Kabarettisten Clemens Maria Schreiner in einem Workshop. Für die Kooperation der BHAK Eisenerz mit der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus erhielt stellvertretend Matthias Höcher (Schüler der 2a) die Auszeichnung. Die Gala-Urkunde für die erbrachten Leistungen überreichte die Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner.

"Terroranschlag auf Dornröschen" Das BG/BRG Leoben Neu brachte ebenfalls Projekte zur Umsetzung: Unter dem Titel „Terroranschlag auf Dornröschen“ wurde das bekannte Märchen in die Gegenwart versetzt und aus gewaltpräventiver Perspektive betrachtet. Die zweite Gruppe des BG/BRG Leoben Neu erarbeitete Stationen von Homers Odyssee aus aktueller Perspektive.

Rahmenprogramm Umrahmt wurde der Event von einem abwechslungsreichen Musik- und Kulturprogramm mit dem Kabarettisten Christian Hölbling sowie dem zweifachen österreichische Meister und Vize-Europameister der Zauberkunst Paul Sommersguter.

Info Jugendprojektfonds Der Obersteirische Jugendprojektfonds wird gefördert vom Sozialressort des Landes Steiermark, den beiden Sozialhilfeverbänden Leoben und BruckMürzzuschlag und von der Stadt Bruck an der Mur. „Die aktuelle Krise der

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Europäischen Union, die Erfolge antidemokratischer, extremistischer Bewegungen in vielen EU-Staaten und die zunehmende Entsolidarisierung im Umgang mit Flüchtlingen machen Schul- und Jugendprojekte zur Sensibilisierung der Jugendlichen für Kernanliegen eines freien Europa notwendig,“ bringt ARGE-GF-Obmann Christian Ehetreiber ein wichtiges Ziel der Projektinitiative auf den Punkt. „Wer Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Sicherheit und Solidarität ernst nimmt, der wird diese Werte von Kindesbeinen an zum Thema machen, anstatt nur über deren Erosion zu lamentieren,“ so Ehetreiber. Er appellierte an alle Fördergeber, die finanziellen Mittel für die ARGE Regionalstelle Obersteiermark auch im Jahr 2019 wieder einzubringen, damit die Demokratie- und Menschenrechtsbildung in den beiden Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag in Kooperation mit Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinden fortgesetzt werden kann. Nähere Informationen: Christian Ehetreiber (0664/311 49 54).

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LEOBEN/BRUCK-MÜRZZUSCHLAG

Jugendliche setzen auf Vielfalt Im MuseumsCenter Leoben präsentierten Schülerinnen und Schüler aus den Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag Projekte für Menschenrechte, Frieden und sozio-kulturelle Vielfalt. 11.40 Uhr, 04. Juli 2018 Jugendliche setzen mit einer Vielfalt an Themen und Formaten Zeichen für Menschenrechte, Demokratie und Gewaltfreiheit. Unter diesem Motto stand die Abschlusspräsentation von sieben obersteirischen Jugendprojekten im MuseumCenter Leoben. Bereits zum 16. Mal seit dem Jahr 2003 engagieren sich Jugendliche der beiden Schülerinnen und Schüler vor dem MuseumCenter Leoben © Martina Weixler obersteirischen Bezirke Leoben und Bruck-Mürzzuschlag in Form von Jugendprojekten für Menschenrechte, Frieden und sozio-kultureller Vielfalt. Die Veranstaltung wurde von Birgit Sandler (Stadt Leoben), Susanne Leitner-Böchzelt (Leiterin des Leobener Museums) und Christian Ehetreiber (Geschäftsführender Obmann der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus). Der Obersteirische Jugendprojektfonds wird gefördert vom Sozialressort des Landes Steiermark, den beiden Sozialhilfeverbänden Leoben und Bruck-Mürzzuschlag und von der Stadt Bruck an der Mur. "Die aktuelle Krise der Europäischen Union, die Erfolge antidemokratischer, extremistischer Bewegungen in vielen EU-Staaten und die zunehmende Entsolidarisierung im Umgang mit Flüchtlingen machen Schul- und Jugendprojekte zur Sensibilisierung der Jugendlichen für Kernanliegen eines freien Europa notwendig," bringt Ehetreiber ein wichtiges Ziel der Projektinitiative auf den Punkt.

Schülerinnen und Schüler zeigten interessante Projekte Foto © Martina Weixler


Bei der Präsentation der Projekte in Leoben setzte die BHAK Eisenerz ihr Thema "Friede, Solidarität und Weltbürgertum" in Form von Sketches und Szenen um, bei denen sie vom Kabarettisten Clemens Maria Schreiner in Workshops Anregungen erhielten. Der Verein zur Förderung des Stadtmuseums Eisenerz organisiert zum wiederholten Male den „Lebensmarsch zum Todesmarschmahnmal“, zu dem Mittwoch bei der Talstation der Skiarena Präbichl, alle Eisenerzer Schulen und Interessierte eingeladen waren. Die AHS Bruck an der Mur gestaltete eine Broschüre zum Thema „Vorurteile“. Die BAfEP Bruck an der Mur erarbeitete unter dem Titel „Zivilcourage fängt schon im Kleinen an“ Übungen zur Förderung von Zivilcourage im Kindesalter. Das BG/BRG Leoben neu brachte gleich zwei Projekte zur Umsetzung: Unter dem Titel „Terroranschlag auf Dornröschen“ wurde das bekannte Märchen in die Gegenwart versetzt und aus gewaltpräventiver Perspektive betrachtet. Die zweite Gruppe erarbeitete Stationen von Homers Odyssee aus aktueller Perspektive. Die BHAK Mürzzuschlag drehte ein Video mit dem Titel „Life is Reality“, das die BürgerInnen zur Zivilcourage gegen Missstände ermuntern will. In der Regionalstelle Bruck an der Mur betreuen seit 2018 Martina Weixler sowie Christoph Hochmüller und Constanze Domenig die Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinden in ihrem Engagement der Demokratie- und Menschenrechtsbildung sowie in der Gewaltprävention.

Appell "Wer Demokratie, Menschenrechte, Freiheit, Sicherheit und Solidarität ernst nimmt, der wird diese Werte von Kindesbeinen an zum Thema machen, anstatt nur über deren Erosion zu lamentieren," so Ehetreiber. Er appellierte an alle Fördergeber, die finanziellen Mittel für die ARGE Regionalstelle Obersteiermark auch im Jahr 2019 wieder einzubringen, damit die Demokratie- und Menschenrechtsbildung in den beiden Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag in Kooperation mit Schulen, Jugendeinrichtungen und Gemeinden fortgesetzt werden kann.

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Verena Schaupp aus Graz am 20.06.2018 Folgen

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Schulte am: Hans Haberl, Linda Linditsch, Julia Krainer, Margarita Kastanara (hinten, v. l.), Kevin und Martina (vorne) (Foto: Foto Jörgler)

Gegen Gewalt Im vergangenen Schuljahr wurde an der NMS als eine von sechs Schulen in Graz das Projekt "Perspektivenwechsel" in Zusammenarbeit mit der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus gestartet. Dabei kamen externe Vortragende in die ersten und zweiten Klassen, um mit den Kindern über Solidarität, Verantwortung und Gewaltprävention zu reden. Blickt man auf den Schulhof, scheint das Projekt Früchte zu tragen. "Ich denke, dass Gewaltprävention immer schon Thema war, aber heute ist der Umgang damit einfach noch sensibler. Unsere Gesellschaft verändert sich schneller, Gewalt wird immer präsenter", sagt Direktor Hans Haberl. "Es ist gut, in eine andere Rolle zu schlüpfen und so Empathie zu entwickeln."

Glückliche Schüler Durch das Projekt Perspektivenwechsel wurde versucht, den Schülerinnen und Schülern dieses Gefühl zu vermitteln. "Das Projekt hat uns in der Klasse geholfen, es gibt weniger Streitereien als vor dem Workshop", sagt die zwölfjährige Martina. Auch der zwölfjährige Kevin zieht ein positives Feedback: "Der Zusammenhalt in der Klasse ist jetzt besser."

Veränderte Hierarchien "Es ist einfach etwas ganz anderes, wenn schulfremde Personen zu uns kommen, das ist nicht alltäglich. Mir haben die Übungen gefallen", freut sich auch Professorin Linda Linditsch. Sie kann viel von den Methoden mitnehmen, die in den Workshops in der Klasse getestet wurden. "Ich habe eine sehr laute Klasse, in vielen Übungen mussten sie nonverbal kommunizieren. Ich war erstaunt, wie sie das geschafft haben." Linditsch schildert Klassenstrukturen, die sich plötzlich verändert haben. "Auf einmal war jemand, der ganz oben in der Klassenhierarchie war, ganz unten. Das war spannend zu beobachten."

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Das Projekt wurde vom Bildungsressort der Stadt ins Leben gerufen, eine Fortsetzung wird angedacht. "Gerade bei den 10- bis 14-jährigen sind wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert – verstärkte Gewaltbereitschaft, extremistische Tendenzen oder eine Zunahme von Antisemitismus. Genau an diesem Punkt wollten wir mit dem Projekt Perspektivenwechsel ansetzen", sagt der zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner. "Es ist freiwillig und wir haben das Programm mit den Schulen individuell zusamengestellt", erklärt Margarita Kastanara von der Arge. Neben Lehrenden und Projektverantwortlichen meint auch Schulsozialarbeiterin Julia Krainer: "Die Themen, mit denen die Kinder zu mir kommen, haben sich verschoben. Die klasseninternen Konflikte wurden weniger." Gefällt mir

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1918/2018: Steirische Wanderschau "Im Zeitalter der Extreme" In der Steiermark haben fünf Schulen, 48 Gemeinden und 45 Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Vereinen in einem Projekt eine Wanderausstellung zum Thema "1918/2018 - Im Zeitalter der Extreme" gestaltet. 17.23 Uhr, 27. Juni 2018 In der Ausstellung "Im Zeitalter der Extreme"ird die Demokratie als nicht selbstverständliche politische Konzeption u.a. in ihrer "Polarnacht" von 1934 bis 1945 skizziert, auch ihr erster "Sonnenaufgang" in Österreich 1918. Sie ist nun bis 8. Juli im Museum für Geschichte in Graz zu sehen. Die Polytechnische Schule Eisenerz hat beispielsweise ein "Eisenerzer Kriegstagebuch 1914-1918" auf Denkmal der Republik © Joanneum/Werner Anzenberger einer Schautafel zusammengestellt. Das örtliche Stadtmuseum hat viel Bildmaterial hergegeben - so werden vergessene Kapitel der Regionalgeschichte mit globalem Geschehen verknüpft: Anfangs wurden im Ersten Weltkrieg am Erzberg wegen Arbeitskräftemangel noch jüdische Landsturmmänner eingesetzt, die von russischen Kriegsgefangenen "abgelöst" wurden. Das Gymnasium der Ursulinen hat auf Englisch verschiedene Szenarien entworfen - "The EU now and in the future", in einem Best-case-Szenario und in einem nicht so optimalen umgesetzt. Feindbilder der unmittelbaren Nachkriegszeit haben Schüler in Zeitzeugeninterviews bezüglich Übergriffen sowjetischer Soldaten zu skizzieren versucht. Die Zeitzeugengespräche enthüllten bisweilen überraschende Schwerpunkte der Geschichtskenntnisse der Befragten. Rund 150 wurden geführt, dabei waren das Wie und Wo der Schlacht von Stalingrad 1942/43 ausführlich bekannt, so der Gesamtleiter des Projekts, Christian


Ehtreiber von der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus. "Der Marshallplan, der Österreich nach 1945 auf die Beine half, wurde von niemanden auch nur erwähnt", sagte Ehtreiber. Das Thema Migration wird von zwei Seiten beleuchtet und auch der Zusammenhang von Wohlstand und sozialer Sicherheit hergestellt: Österreich-Ungarn und das nachmalige Österreich waren noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Auswanderungsstaaten. Erst danach kam es zu einem Zuzug von Migranten. Dass Demokratie nicht bloß "Macht der Gewohnheit" und eine Selbstverständlichkeit sowie die selbstverständliche Konzeption des Zusammenlebens ist, stellen Schüler auf einer Schautafel mit Zahlen dar: Im Demokratieindex der Zeitschrift "Economist" sind von 193 Staaten nur 19 als "vollständige Demokratien" gelistet. Dies seien gerade einmal 11,4 Prozent der Staaten mit nur 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. 62 Prozent der Weltbevölkerung leben in 57,5 Prozent der Staaten in "unvollständigen Staaten" oder "Hybridregimes". Neben den Schautafeln werden in kleinen Vitrinen staatliche Dokumente aus extremen Zeiten gezeigt, mit denen man heute gar nichts mehr anfangen kann oder die historisch belastet sind - Soldbuch der deutschen Wehrmacht, Ariernachweis, Familienstammbaum, Arbeitsbuch - aber auch der letzte Feldpostbrief eines Soldaten an seine Familie. Die Ausstellung ist bis 8. Juli jeweils Mittwoch bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr zu sehen, danach wandert sie nach St. Jakob im Walde im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Station wird sie bis Ende 2019 in allen steirischen Regionen machen, die sich laut Bildungslandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) um die Schau "gerauft" haben. Bis 8. Juli im Museum für Geschichte www.museum-joanneum.at www.argejugend.at

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1918/2018: Steirische Wanderschau "Im Zeitalter der Extreme" Montag

25. Juni 2018 14:20 Uhr

In der Steiermark haben fünf Schulen, 48 Gemeinden und 45 Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Vereinen in einem Projekt eine Wanderausstellung zum Thema "1918/2018 - Im Zeitalter der Extreme" gestaltet. Die Demokratie als nicht selbstverständliche politische Konzeption wird u.a. in ihrer "Polarnacht" von 1934 bis 1945 skizziert, auch ihr erster

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"Sonnenaufgang" in Österreich 1918. Die Schau wird nun im Museum für Geschichte in Graz gezeigt. Die Polytechnische Schule Eisenerz hat beispielsweise ein "Eisenerzer Kriegstagebuch 1914-1918" auf einer Schautafel zusammengestellt. Das örtliche Stadtmuseum hat viel Bildmaterial hergegeben - so werden vergessene Kapitel der Regionalgeschichte mit globalem Geschehen verknüpft: Anfangs wurden im Ersten Weltkrieg am Erzberg wegen Arbeitskräftemangel noch jüdische Landsturmmänner eingesetzt, die von russischen Kriegsgefangenen "abgelöst" wurden.

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Das Gymnasium der Ursulinen hat auf Englisch verschiedene Szenarien entworfen - "The EU now and in the future", in einem Best-case-Szenario und in einem nicht so optimalen umgesetzt. Feindbilder der unmittelbaren Nachkriegszeit haben Schüler in Zeitzeugeninterviews bezüglich Übergriffen sowjetischer Soldaten zu skizzieren versucht. Die Zeitzeugengespräche enthüllten bisweilen überraschende Schwerpunkte der Geschichtskenntnisse der Befragten. Rund 150 wurden geführt, dabei waren das Wie und Wo der Schlacht von Stalingrad 1942/43 ausführlich bekannt, so der Gesamtleiter des Projekts, Christian Ehtreiber von der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus. "Der Marshallplan, der Österreich nach 1945 auf die Beine half, wurde von niemanden auch nur erwähnt", sagte Ehtreiber. Das Thema Migration wird von zwei Seiten beleuchtet und auch der Zusammenhang von Wohlstand und sozialer Sicherheit hergestellt: Österreich-Ungarn und das nachmalige Österreich waren noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Auswanderungsstaaten. Erst danach kam es zu einem Zuzug von Migranten. Dass Demokratie nicht bloß "Macht der Gewohnheit" und eine Selbstverständlichkeit sowie die selbstverständliche Konzeption des Zusammenlebens ist, stellen Schüler auf einer Schautafel mit Zahlen dar: Im Demokratieindex der Zeitschrift "Economist" sind von 193 Staaten nur 19 als "vollständige Demokratien" gelistet. Dies seien gerade einmal 11,4 Prozent der Staaten mit nur


4,4 Prozent der Weltbevölkerung. 62 Prozent der Weltbevölkerung leben in 57,5 Prozent der Staaten in "unvollständigen Staaten" oder "Hybridregimes". Neben den Schautafeln werden in kleinen Vitrinen staatliche Dokumente aus extremen Zeiten gezeigt, mit denen man heute gar nichts mehr anfangen kann oder die historisch belastet sind Soldbuch der deutschen Wehrmacht, Ariernachweis, Familienstammbaum, Arbeitsbuch - aber auch der letzte Feldpostbrief eines Soldaten an seine Familie. Die Ausstellung ist bis 9. Juli jeweils Mittwoch bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr zu sehen, danach wandert sie nach St. Jakob im Walde im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Station wird sie bis Ende 2019 in allen steirischen Regionen machen, die sich laut Bildungslandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) um die Schau "gerauft" haben. (S E R V I C E - Nähere Info unter www.argejugend.at bzw. auf Facebook unter www.facebook.com/argejugend/ abrufbar.)

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1918/2018: Steirische Wanderschau "Im Zeitalter der Extreme" 0 KOMMENTARE

25.06.2018 14:17 (Akt. 25.06.2018 14:17)

In der Steiermark haben fünf Schulen, 48 Gemeinden und 45 Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Vereinen in einem Projekt eine Wanderausstellung zum Thema "1918/2018 - Im Zeitalter der Extreme" gestaltet. Die Demokratie als nicht selbstverständliche politische Konzeption wird u.a. in ihrer "Polarnacht" von 1934 bis 1945 skizziert, auch ihr erster "Sonnenaufgang" in Österreich 1918. Die Schau wird nun im Museum für Geschichte in Graz gezeigt. Die Polytechnische Schule Eisenerz hat beispielsweise ein “Eisenerzer Kriegstagebuch 1914-1918” auf einer Schautafel zusammengestellt. Das örtliche Stadtmuseum hat viel Bildmaterial hergegeben – so werden vergessene Kapitel der Regionalgeschichte mit globalem Geschehen verknüpft: Anfangs wurden im Ersten Weltkrieg am Erzberg wegen Arbeitskräftemangel noch jüdische Landsturmmänner eingesetzt, die von russischen Kriegsgefangenen “abgelöst” wurden. Das Gymnasium der Ursulinen hat auf Englisch verschiedene Szenarien entworfen – “The EU now and in the future”, in einem Best-case-Szenario und in einem nicht so optimalen umgesetzt. Feindbilder der unmittelbaren Nachkriegszeit haben Schüler in Zeitzeugeninterviews bezüglich Übergriffen sowjetischer Soldaten zu skizzieren versucht.

Die Zeitzeugengespräche enthüllten bisweilen überraschende Schwerpunkte der Geschichtskenntnisse der Befragten. Rund 150 wurden geführt, dabei waren das Wie und Wo der Schlacht von Stalingrad 1942/43 ausführlich bekannt, so der Gesamtleiter des Projekts, Christian Ehtreiber von der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus. “Der Marshallplan, der Österreich nach 1945 auf die Beine half, wurde von niemanden auch nur erwähnt”, sagte Ehtreiber. Das Thema Migration wird von zwei Seiten beleuchtet und auch der Zusammenhang von Wohlstand und sozialer Sicherheit hergestellt: Österreich-Ungarn und das nachmalige Österreich waren noch bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg Auswanderungsstaaten. Erst danach kam es zu einem Zuzug von Migranten.

Dass Demokratie nicht bloß “Macht der Gewohnheit” und eine Selbstverständlichkeit sowie die selbstverständliche Konzeption des Zusammenlebens ist, stellen Schüler auf einer Schautafel mit Zahlen dar: Im Demokratieindex der Zeitschrift “Economist” sind von 193 Staaten nur 19 als “vollständige Demokratien” gelistet. Dies seien gerade einmal 11,4 Prozent der Staaten mit nur 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. 62 Prozent der Weltbevölkerung leben in 57,5 Prozent der Staaten in “unvollständigen Staaten” oder


“Hybridregimes”. Neben den Schautafeln werden in kleinen Vitrinen staatliche Dokumente aus extremen Zeiten gezeigt, mit denen man heute gar nichts mehr anfangen kann oder die historisch belastet sind – Soldbuch der deutschen Wehrmacht, Ariernachweis, Familienstammbaum, Arbeitsbuch – aber auch der letzte Feldpostbrief eines Soldaten an seine Familie. Die Ausstellung ist bis 9. Juli jeweils Mittwoch bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr zu sehen, danach wandert sie nach St. Jakob im Walde im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Station wird sie bis Ende 2019 in allen steirischen Regionen machen, die sich laut Bildungslandesrätin Ursula Lackner (SPÖ) um die Schau “gerauft” haben. (S E R V I C E – Nähere Info unter bzw. auf Facebook unter abrufbar.) (APA) ZURÜCK ZUR STARTSEITE VOL.AT > Kultur > 1918/2018: Steirische Wanderschau "Im Zeitalter der Extreme"

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