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VORSCHAU © Arkadiusz Goniwiecha | Nothing To Hide

Nothing To Hide

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Nothing To Hide Der erste Eindruck bleibt unserem Gegenüber lange erhalten. Die Hände sind dabei ein wichtiger Faktor – sie sind die Visitenkarte des Menschen. Deshalb ist man bestrebt sie besonders zu pflegen und sauber zu halten.   In der Serie Nothing To Hide zeige ich Menschen, genauer gesagt ihre Hände. Auf den ersten Blick fällt sofort auf, dass diese nicht richtig ›sauber‹ sind. Beim genaueren Betrachten stellt man fest, dass sie Tattoos an einer Stelle des Körpers tragen, die man im Alltag nicht einfach mit einem Hemd oder einer langen Hose verstecken kann. Diese Menschen wollen ihre Überzeugungen, ihren Glauben, ihre Vorlieben und auch Macken ihrem Gegenüber sofort zeigen – sie wollen nichts und vor allem nicht sich selbst verstecken. – Arek

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» I always wanted my hands done, I donʼt like having

any untattooed skin. I just liked the ideas and images, there is no real story behind the designs.

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Kris Stammer

Britischer Gitarrist und Sänger (ehemals Tribute To Nothing) Wie alles begann: Ende November 2009 feiert das IndependentLabel Ass-Card Records seinen elften Geburtstag mit sechs Hardcore- und Punk-Bands im Dortmunder FZW. Darunter befinden sich labeleigene Künstler sowie weitere befreundete Bands aus der Hardcore-Szene. Einen Tag später geht es im kleineren Kreis nach Hamburg, um dort mit dem Publikum weiter zu feiern. An beiden Tagen steht die britische Hardcore-Band Tribute To Nothing auf dem Line-up, in der Kris Stammer Mitglied ist.   Während dieser zwei Tage fällt mir Kris durch seine eher ruhige und zurückhaltende Art im Tour-Bus und seine explosive Art auf der Bühne auf. Fast auf den Tag genau vier Monate später – die Band Tribute To Nothing hat sich inzwischen aufgelöst – treffe ich ihn auf einem kleinen Konzert nahe Köln wieder.

Erst jetzt fallen mir seine tätowierten Hände auf. Diese will ich in Verbindung mit seinem Gesicht in einem Querformat festhalten. Hände und Gesicht sind durch die Anatomie des Menschen aber ungünstigerweise ziemlich weit voneinander entfernt, was eher für ein Hochformat sprechen würde. Durch eine etwas unnatürliche Haltung seiner Hände gelingt es mir aber vor dem Club, in dem das Konzert stattfindet, mein Ziel zu erreichen. Die Hände sind perfekt zu erkennen. Das Gesicht ist durch die stark geöffnete Blende (f/2,8) zwar unscharf, aber dennoch gut im Bild.   Fast wäre es nur bei diesem einen Portrait geblieben. Erst nach diesem Abend fällt mir immer mehr auf, dass vor allem Musiker, aber auch viele Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis tätowierte Hände haben.

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Mark Benecke 

Dipl. biol. Dr. rer. medic.

Deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie NRW-Landesvorsitzender Die PARTEI Immer wieder mal hält Forensiker Mark Benecke einen Vortrag vor Jura-Studenten an der Ruhr-Universität Bochum. Am 8. Mai 2012, dem Tag seiner Gast-Vorlesung, schreibe ich ihm spontan eine SMS mit der Anfrage, ob ich ihn für meine Serie portraitieren darf. Ich habe eigentlich keine Hoffnung, dass so kurzfristig überhaupt eine Reaktion kommt, aber wenige Minuten später erhalte ich seine Antwort. Nach weiterem Schriftverkehr bekomme ich seine Zusage – er ist begeistert von meiner Idee und den Bildern. Wir machen aus, dass wir uns vor dem Vortrag treffen und die Fotos machen.

Eine Stunde vor Beginn ist von Mark Benecke nichts zu sehen. Er kommt, dank der Bahn, zu spät. Als er dann eintrifft, Autogramme gibt und einige seiner Bücher signiert, beschließen wir, die Bilder doch erst nach dem Vortrag zu machen, und dass ich ja auch noch ein Erinnerungsfoto mit allen Zuschauern schießen könnte.   In den kahlen Gängen des Hörsaalzentrums der Universität finden wir danach schnell einen geeigneten Ort. Während viele Künstler wenig Zeit haben, nimmt Mark sie sich. Wir unterhalten uns über mein Projekt und die Bedeutung seiner Tattoos.

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»Ich habe sehr viele Old-School-Tätowierungen aus aller Welt. Darunter finden sich auch technisch oder inhaltlich recht schlichte Sachen, die ich aber genauso mag wie alle anderen. Als alter ›Seemann‹ – auf der echten See wird mir schlecht, aber ich reise viel mit der Bahn – brauchte ich für meine nackten Hände etwas Seemännisches. So unbekleidet sind die mir nämlich auf den Keks gegangen.   Ein sehr altes Seemanns-Tattoo ist ›Hold Fast‹. Ich wusste am Anfang ehrlich gesagt selbst nicht, warum ich genau das Tattoo wollte. Viele Tätowierungen bekommen erst im Laufe der Zeit eine

Bedeutung. Bei mir ist das zumindest so. So langsam dämmert es mir aber, was es heißt: Ich darf nicht an anderen oder an Dingen festhalten, sondern nur an mir selbst. So eine Einsicht ist leider nicht immer schön.   Der Kompass auf meinem rechten Handrücken ist wieder eine Anlehnung an die Seefahrt. Ich will in meinem Leben selbst entscheiden, wo Norden ist. Auf meiner linken Hand hat sich dann irgendwann noch der Autobahnfink niedergelassen. Den hat man früher vor allem als Aufkleber an Autobahnraststätten gesehen.«

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JJ Peters

Sänger der australischen Hardcore-Band Deez Nuts Mitgründer des Modelabels One Love Apparel »Die Tattoos auf meinen Händen wurden von Dan Smith (beide Handrücken und die Knöchel), Miguel Lepage (der frische Schriftzug) und Alison Manners (untere Knöchel) gestochen.   Auf meinem linken Handrücken ist der Kopf eines Panthers. Dahinter verbirgt sich keine tiefere Bedeutung. Die Zeichnung war eigentlich für ein Tiger Army-T-Shirt-Design bestimmt, landete dann aber auf meiner Hand. Auf der anderen Hand habe ich ein anatomisch korrektes Herz tätowiert. Auf dem Banner stehen jeweils die Initialien meiner zwei ältesten Freunde. Auf den Knöcheln stehen die Namen meiner Eltern und darunter ihre Geburtsdaten. Ganz frisch gestochen ist der Name meiner Tochter Joseline.«

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Rolf Buchholz

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Dipl. Informatiker bei einem der größten europäischen Telekommunikationsunternehmen Selbst wenn Rolf Buchholz auf einer Tattoo-Convention unterwegs ist, sticht er aus der Masse deutlich heraus und wird von Menschen umringt, die ein Foto mit ihm haben wollen – der Dortmunder ist ein lebendiges Kunstwerk. Mit seiner überaus beachtlichen Anzahl an Körperschmuck hat er mehrere Weltrekorde aufgestellt und wird auch weiterhin mit zwei verschiedenen Einträgen im Guinness World Records-Buch geführt.   Er ist der Mann mit den meisten Piercings: 481 Stück. Kaum zu glauben – aber die meisten Piercings trägt er nicht, wie es das Foto vielleicht vermuten lässt, in seinem Gesicht, sondern an einer und um eine weitaus schmerzhaftere Körperstelle herum.   Der zweite Weltrekord: Mit seinen Implantaten, die auch über den ganzen Körper verteilt sind und neben den Hörnern auf seiner Stirn auch noch fünf magnetische Implantate in seiner rechten Hand umfassen, zählt Rolf Buchholz zu den Männern mit den meisten Body Modifications.

Schwer vorstellbar dürfte vielleicht sein, dass das menschliche Kunstwerk einen ganz normalen Job als Informatiker bei einem der größten europäischen Telekommunikationsunternehmen hat. Deshalb, so sagt er, wollte er Tattoos auf den Händen, die die Leute nicht gleich erschrecken.   Bei genauerem Betrachten seiner Hände fallen allerdings die zahlreichen Swastika auf, die gerade in Deutschland schnell an eine dunkle Zeit erinnern, obwohl es sich dabei eigentlich um ein reli­ giöses Motiv handelt. Dass es ein brisantes Motiv ist, ist dem Dortmunder bewusst:   »Natürlich ist mir klar, was sich manche denken. Sie denken sich das Falsche. Ich finde das Motiv schön. Hin und wieder muss ich etwas provozieren. Wenigstens ein bisschen. Die Swastika haben für mich keine tiefere Bedeutung.« Als er sich Scarifications (Ziernarben) machen lassen wollte, wurde er gefragt, ob er Swastika haben wolle. Dies verneinte er aber, da er nicht zu viel provozieren will.

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» Free body, free mind.

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Jürgen Worbs 

a. k. a. Pisseworbs

Assistent in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung und schrecklicher Kneipen-DJ

»Der Schimpanse, er hört übrigens auf den Namen Jim Panse, auf dem Handrücken meiner rechten Hand ist richtig angepisst und ein Misanthrop, genau wie ich. Es ist ja auch kein Wunder, wenn man sich heutzutage die Geschehnisse und Aktionen des menschlichen Alltags vor Augen hält. Wären wir doch lieber in der Evolution stehen geblieben und würden heute affenartige Wesen sein, denen Grenzen, Nationen, Länder, ethnische Hintergründe und Glaubensrichtungen egal sind. Wir würden nackt rumlaufen und uns mit Nüsschen anstatt mit Bomben bewerfen. Ach ja, und Affen mag ich ebenfalls.   Der Haifisch mit den Tentakeln auf dem linken Handrücken: schaut euch einfach den Film ›Sharktopus‹ an!   ›Freebird‹ auf den Fingern – hier verweise ich auf den LynardSkynard-Song und zitiere aus Jay Dobyns Buch ›Falscher Engel‹,

denn darin gleiche ich dem ›Freebird‹, der nicht bleiben und sich nicht ändern kann:   ›Auf manche Songs reagieren wir, weil sie uns etwas über uns selbst sagen, was wir schon wissen, aber vielleicht nicht ausdrücken können; aber es gibt auch Songs, auf die wir reagieren, weil sie mithelfen, unser Selbstbild zu formen.   Auf ›Freebird‹ traf beides zu. Im Liedtext geht es um die Unmöglichkeit einer dauerhaften Liebe zwischen einer Frau und dem Freebird, der eine rastlose, wandernde Seele ist. Diese Unruhe war auch immer in mir gewesen.   Das Lied erinnert mich daran, dass ich nicht lange zufrieden sein kann und bekräftigt mit einer grausamen Wendung, dass mir immer nur meine Niederlagen und nie meine Erfolge im Gedächtnis bleiben.‹ (…)«

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» Linke Hand: toni

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Rechte Hand: A T H A

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Torsten Scholz Bassist (Beatsteaks)

Wenn es um die ›großen‹ Bands geht, die bei Festivals als Headliner spielen oder für Konzerte die Westfalenhalle in Dortmund voll machen, ist es oft sehr schwer, an die Künstler selbst ran zu kommen. Auf Festivals kommt es schon mal vor, dass ich zufällig an jemandem vorbeilaufe und nach einem schnellen Foto für meine Serie frage. Bei Konzerten, für die ich eigentlich gar nicht akkreditiert bin, ist das Ganze etwas schwieriger.   Dass Torsten von den Beatsteaks tätowierte Hände hat, ist mir irgendwann mal im Bühnengraben aufgefallen, als ich auf einem Konzert für das Visions Magazin akkreditiert bin. Einige Monate später sehe ich Ende November 2014 morgens zufällig, dass die Beatsteaks in oben genannter Westfalenhalle ein großes Konzert geben. Eigentlich ist es einer ›dieser breiten Tage in stabiler Seitenlage‹, an denen man am liebsten auf dem Sofa liegen bleibt. Aber ich kenne zufällig den örtlichen Veranstalter und will mein Glück versuchen. Tatsächlich kann er mir den Kontakt zum Tourmanager herstellten. Und während ich ihm noch am Telefon zusage, dass ich gleich in Dortmund bin, laufe ich schon mitsamt Kamera zum Auto.   An der Halle angekommen heißt es erst einmal wieder in einem Nebenraum warten, bis Bassist Torsten nach dem Soundcheck kurz vorbeikommt. Wir machen Fotos und er lädt mich dann ein, an dem Abend direkt auch neue Live-Fotos von der ausverkauften Show zu schießen.

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Chris »Kotze«

Schlagzeuger bei Jennifer Rostock und Kotzreiz Der Berliner Schlagzeuger, den ich bislang nur mit Jennifer Rostock auf der Bühne erlebte, steht schon seit Beginn der Serie auf meiner Liste. Doch immer wieder verpasse ich Chris »Kotze« nach Konzerten oder verliere ihn auf Festivals aus den Augen. Als ich diesmal die Düsseldorfer Punkband Rogers Ende Juni 2015 nach Dresden begleite, weil sie dort als Vorband von Jennifer Rostock auftritt, komme ich mit Chris endlich in Kontakt. Während der Show der Hauptband bearbeite ich bereits die ersten Fotos des Abends. Nach den Konzerten sitzen alle Musiker und die Crew hinter der Bühne. Endlich gelingt es mir, dem Schlagzeuger von meiner Fotoserie zu erzählen und zu fragen, ob ich ihn dafür portraitieren darf. Aus dem Hintergrund ruft Sängerin Jennifer Weist, dass er nicht so lange überlegen, sondern sich von mir fotografieren lassen soll. Gesagt, getan.   Im Nachhinein erzählt er mir, warum er die Motive für seine Hände ausgesucht hat: »Kotzreiz ist der wunderschön klingende Name einer meiner Bands. Die Anzahl der Buchstaben hat rein zufällig auf die Finger gepasst. Das Grammophon habe ich tätowiert, weil ich Musik mag und die Krake, die ein Schiff umarmt, weil ich schiffumarmende Kraken mag.«

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Daniel Haniß 

a. k. a. Danskimo

Gitarrist bei Eskimo Callboy

»Die Hände sind für mich die beiden schönsten Stellen für Tattoos, da man sie am Tag wohl auch am häufigsten sieht. Ich entscheide mich bei einer neuen Tätowierung nicht zwangsläufig für eine mit einer besonderen Bedeutung, sondern gehe meist nach der Optik. Es ist halt die Kunst, die mir gefällt. Dass der Panda seit Eskimo Callboy aber ein kleines Markenzeichen geworden ist, kann ich natürlich nicht ganz leugnen.«

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Fabian Eimer

Tätowierer aus Bremen (Hellfish Tattoo) und Sea Shepherd-Aktivist Bei meinem Eulen-Motiv gibt es zwei gegensätzliche Richtungen: »Die Geschichte zu den Schriftzügen ›Stay True‹ und ›True Love‹ ist Einerseits ist sie das Symbol der Weisheit, andererseits gilt sie viesehr persönlich. Es geht darum, dass ich in meinem Leben oft vielen lerorts auch als Unglücksbote und Todesvogel. Mir persönlich gefällt Leuten alles recht machen wollte und mich dafür verbogen habe genau diese Zweideutigkeit, sonst hat es aber persönlich keine speund dabei nicht ich selbst war. Ich habe mich ewig verstellt. So lanzielle Bedeutung für mich. ge, bis es mich letztendlich innerlich zerfressen hat. Doch dann habe   Der Fuchs auf der anderen Hand gilt für den Drang zur Perfekich endlich die Frau meines Lebens gefunden! Ich konnte endlich tion und Entwicklung. In China ist es ein Symbol für Langlebigkeit. befreit leben und war einfach super glücklich, dass sie mir gezeigt Man kann einfach sagen, dass er mir aufzeigt, dass man nie auslernt hat, wer ich wirklich bin und dass ich mich nie wieder für andere und immer alles geben muss, um noch mehr im Leben und vom verbiegen muss. Die wahre Liebe in meinem Leben hat mir gezeigt, Leben selbst zu lernen. dass ich ›ich‹ sein kann.   Die Weltkarte auf den Handinnenflächen ist eigentlich schnell   Für mich war es einfach klar, dass ich diesen Punkt in meinem erklärt: Jeder Einzelne trägt die Welt in seinen Händen. Jeder EinzelLeben als Tattoo verewigen muss und zwar da, wo ich und andere es ne kann mitbestimmen, wie unsere Welt wird. Sei es das Konsumimmer sehen können, um zu zeigen, dass ich meinen eigenen Weg verhalten jedes Einzelnen, ob man Müll trennt, weniger Abgase vergehe und mich nicht von anderen leiten lasse! ursacht oder, oder. Wir haben einfach nur diesen einen verdammten   Es geht aber auch einfach darum, dass ich mit dem Tattoo saPlaneten und es liegt an uns und in unseren Händen, wie lange es gen möchte, dass man sich treu bleiben soll und sich nicht von LeuVORSCHAU diesen noch gibt.« ten zur Marionette machen lässt.

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Guido Donot Gitarrist bei den Donots

zerren muss. Und so perfekt sich Fotografen oft gerne auch geben Es gibt Menschen, da weiß man gar nicht mehr, woher oder wie lan– beim Konzert zum 20. Bandgeburtstag im April 2014 liefere ich ge man sie schon kennt. Sie sind zwar nicht die Freunde, mit denen ziemlich schlecht ab. Die Kamera ist falsch eingestellt. Die Bilder man das halbe Leben verbracht hat, aber sie waren irgendwie schon sind nicht wirklich zu gebrauchen. Beim Visions Westend etwa ein immer da. Für mich gehören dazu die Donots. Wer das Gefühl so Jahr später schnappe ich mir Guido vor der Show wieder und lasse nicht kennt – diese Menschen gehören zur gleichen Kategorie, wie mir direkt auch die Geschichte zu seinen Tattoos erzählen: die, die man schon ewig kennt, aber deren Namen man sich ein  »›Aber nicht die Hände, den Hals und das Gesicht‹, hatten meifach nicht merken kann. Und danach zu fragen wäre zu peinlich, weil ne Eltern früher immer gesagt, als sie gemerkt haben, dass das mit man sie schon zu lange kennt. dem Tätowieren wohl weitergehen würde. Da ich sie über alles liebe   Naja, und wenn ich so recht überlege, dann werde ich auch und ich nicht will, dass sie sich wegen irgendetwas Sorgen machen, nicht schlauer. Mein Fotoarchiv sagt, dass sie ab dem Jahr 2007 habe ich natürlich zugestimmt. plötzlich da waren. Seitdem begegnen sie mir immer wieder auf   Ich glaube, es ging ihnen damals im Allgemeinen um einen Festivals und Konzerten. Mittlerweile gehört Guidos Bruder Ingo ›vernünftigen Beruf‹ nach diesem ›Bandding‹. Da es die Band jetzt auch zu den wenigen Menschen auf dieser Erde, die meinen Vorüber 20 Jahre lang gibt und die Lehre bei der Bank leider in weite und Nachnamen fehlerfrei buchstabieren können. Und das muss Ferne gerückt ist, war es dementsprechend dann auch allen latte, man erstmal schaffen. ob ich an den Händen Farbe habe oder nicht. Als nächstes gibt es   Aber um auf das eigentliche Thema wieder zurückzukommen: VORSCHAU aber das Sparkassen-Logo als Knastträne, dann will ich da nämlich Irgendwann bemerke ich, dass auch Guido nun tätowierte Hände als Hausmeister hat. Es liegt also nahe, dass ich ihn für meine vor die Kamera © Serie Arkadiusz Goniwiecha | Nothinganheuern.« To Hide


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Julia Oertgen

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Tätowiererin aus Essen

»Das ›Stay Gold‹ meine ich alles andere als ernst. Das muss man nicht wortwörtlich nehmen. Das steht für mich eher für ›keine Drogen‹ und ›bleib dir treu‹. Es soll eher lebensbejahend sein und mich nicht einschränken oder bezeichnen. Deshalb nehme ich dieses Tattoo auch selbst nicht ganz so ernst, wie man es denken könnte. Für mich ist es wichtiger, intensiv zu leben und das mit allem was dazugehört. Dazu kommt auch noch, dass ich manchmal noch Graffitis male. ›Gold‹ ist dann mein Künstlername.   Die Frau, die auf derselben Hand ist, zeigt mir dann doch die Vergänglichkeit des Lebens. Sie ist sehr düster gehalten und weint. Das passt also super zum intensiven Leben.   Auf der linken Hand habe ich ein Sammelsurium von verschiedensten Sachen. Meine Ex-Lieblingsband Him und die beiden Buchstaben, die für meine ersten Katzen stehen. Fertig sind die Hände aber noch lange nicht, das ist alles eher noch eine Baustelle.«

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Artur Freund

Bassist der Punkrockband Rogers Gründer und Trainer eines Fitnessstudios (Die Athletenschmiede) Mit Artur Freund verbringe ich sehr viel Zeit im Tourbus und Backstage, wenn ich seine Band mit dem Namen Rogers auf Clubshows und Festivals mit der Kamera begleite. Denn die meiste Zeit verbringt man, wenn man auf Tour ist, tatsächlich mit Warten. Ob nun wieder im Stau oder vor der Show im Backstage.   Arturs Finger-Tattoos ›Fick Dich, Küss Mich‹ beschreiben da am besten, in welchen zwei Phasen unser beider Tourleben verläuft. In der einen Sekunde ist Nerdtalk über Gott und die Welt angesagt, so dass die Jungs um uns herum genervt versuchen wegzuhören. In der anderen Sekunde schlägt die Diskussion um, so dass jeder froh ist, dass uns zumindest noch ein Sitz oder ein Tisch voneinander trennt. Deshalb gehört dieses Foto zu meinen Favoriten des Buches, da ich

einen presönlichen Bezug zu den Tattoos habe, auch wenn er sich diesen Satz natürlich nicht für mich hat tätowieren lassen.   Auf dem Handrücken der rechten Hand findet sich ein kleines Herz mit den Symbolen Glaube, Liebe, Hoffnung:   »Das erklärt sich eigentlich von selbst und es gibt da keine wirkliche Geschichte zu. Ich finde einfach, dass das heutzutage sehr wichtige Attribute im Alltag sind. Glaube in diesem Sinne allerdings nicht religiös! Ganz im Gegenteil sogar.«   Auf der anderen Hand findet sich ein größeres Herz. Es ist mit einem Strich nach oben bis zum Unterarm verlängert und endet oben zu einem Kreuz mit Krone: »Der Glaube an die Liebe und das Zusammensein hat bei mir immer Priorität und ist somit ›König‹.«

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Scarlett Simoneit

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Model aus Düsseldorf

»Wenn man mit 18 Jahren anfängt, sich tätowieren zu lassen und Eltern hat, die davon absolut gar nicht begeistert sind, versucht man sich noch für jedes einzelne Motiv eine Bedeutung zu überlegen. Meistens, nachdem es eh schon drauf ist und man im Kreuzverhör steht. Nicht selten sind es einfach Ausreden, um dem Konflikt aus dem Weg zu gehen.   Mit jedem Tattoo, das näher in Richtung Hände rückte, hörten auch die Ausreden auf. Warum sollte ich mit meinem Körper nicht das machen können, was ich möchte, selbst wenn ich es einfach nur ästhetisch finde? Meinen ersten Handrücken habe ich aber trotzdem unter den Ärmeln zu großer Pullover vor meinen Eltern versteckt.   Als mein Freund, Niclas Hecht, mir meine Handinnenfläche tätowierte, war die Idee für beide Innenflächen ursprünglich eine ganz andere: zwei symmetrische Mandalas. Ich hab es geschafft die komplette Sitzung über wie ein kleines Mädchen Rotz und Wasser zu heulen. Wohlgemerkt: nach den ersten Stichen und nicht erst nach zehn Minuten.   Irgendwann zeichnete Niclas einen Panther für eine TattooConvention. Ich habe mich sofort in diesen Panther verliebt und bestand darauf, dass er ihn mir in die zweite Hand tätowiert. Ohne zu weinen bekam ich dann meine zweite Handinnenfläche.   An dieser Stelle noch einen ganz großen Dank an meinen Freund, der dem Ganzen eine noch tiefere Bedeutung dadurch gibt, dass er mir die Tattoos gestochen hat.«

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Valeska Kröll

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Kneipenbesitzerin (Bla in Bonn), Tierschützerin und Mutter »Die Hände waren für mich sehr lange tabu. Ich fand es immer schön und bewundernswert bei vielen anderen Menschen, aber musste für mich selbst erst eine gewisse Tattooskala erreichen.   Schlussendlich reagierte meine Umwelt gar nicht so sensibel, wie ich mit dem Thema immer umging. Ich bin und bleibe einfach auch mit tätowierten Händen eine kleine und ungefährlich wirkende Person, die vermutlich vorher schon den ›Stark tätowiert‹-Stempel hatte. Da machte das nun auch nicht mehr viel aus.   Ebbe und Flut brachen dann die Handgrenze und stehen ganz einfach da, weil ich mich sehr mit dem Meer verbunden fühle. Alles kommt, wie es kommt.   Ich wurde bereits drei Mal von Schwänen angegriffen. Ich kann es nicht sein lassen, zu versuchen, sie aus der Hand zu füttern. Ich komme nicht gut damit zurecht, wenn ich den Eindruck habe, dass Tiere mich nicht mögen. Ich mag fremde Tiere generell immer lieber als fremde Menschen. Vögel besonders gerne und Schwäne finde ich königlich und stolz. Ich mag die partnerschaftliche Treue, die die meisten Federtiere ihrem Partner halten. Darum trage ich ein Paar an meinen Händen, die zusammen gehören und zueinander gerichtet bleiben. Egal was kommt. Und doch beißt der Schwan so manches Mal die Hand, die ihn füttert.   Die Handinnenflächen selbst sah ich dann als meine eigene große Mutprobe an. Ich kann sagen, dass es sich wirklich mit keiner anderen Körperstelle vergleichen lässt. Da die Handinnenfläche von vielen – auch stark tätowierten – Menschen, gescheut wird, sieht man es auch nicht allzu häufig. Mir jedenfalls geht es so. Blöde Arschlochstelle!

  Ich stellte mir also meine eigene Mutprobe, bestand sie, zusammen mit meinem Tätowierer Niclas Hecht, und war selten so stolz auf mich. Ich kann mir vorstellen, dass das seltsam klingt. Aber es war so. Ich war stolz auf mich und bin es noch immer. Stolz auf Niclas und stolz auf den Fuchs. Und was kann eine bestandene Mutprobe besser verdeutlichen, als ein Pfadfinderabzeichen? Es ist nun ein bisschen so, als sei ich Mitglied in einer ganz besonderen Gang: klein, gefährlich, mutig, schnell und wach und doch irgendwie putzig – und immer draußen.   Neulich stolperte ich dann über eine Seite bei Facebook, deren Name etwa so lautete: ›Ich gehöre zu den Mädchen, die Star Wars mögen.‹ Und ja, ich gehöre zu den Mädchen, die Star Wars mögen. Ich erfreue mich zurzeit an der Möglichkeit an jeder Ecke und in jedem Supermarkt Star Wars-Klimbim zu kaufen, da der neue und siebte Teil vor der Tür steht.   Es ist auch so, dass mein Sohn Sönke sich gerade mehr und mehr dafür begeistert. In unserem Zuhause finden sich deshalb Todessterne und Millenium Falken von Lego an der Decke, Stormtrooper-Kuscheldecken und allerlei Actionfiguren, Comics, Sammelkarten, dies und das.   Es gibt so viele Filme und Comics und Geschichten, die ich kaum erwarten kann Sönke zu zeigen und sie mit ihm neu und wieder zu entdecken. Der R2D2 in der rechten Hand ist also für ihn. Ein weiteres äußerst schmerzhaftes Pfadfinderabzeichen, das mich und ihn daran erinnern soll, Kind zu sein, Kind zu bleiben und sich für fantastische Geschichten zu begeistern. Und vielleicht auch ein bisschen immer eher den Rebellen anzugehören.«

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Nothing To Hide - Vorschau  

Blick ins Buch Ein kleiner Auszug von einigen Portraits aus dem Buch 'Nothing To Hide'. Das Fotobuch ist hier erhältlich: http://shop.arek-p...

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