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Ausgabe 18┃01/2013

Wasser in Fluss

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w w w. l e b e n s r a u m w a s s e r. a t

10. Kärntner Wasserlauf

Wasserfest(es) Kärnten

ÖWR-Sicherheitstage

Auch der Wasserlauf feierte heuer ein rundes Jubiläum. Bereits zum 10. Mal fand Kärntens beliebtester Feierabendlauf statt und war zu Gast beim Sonnenhotel Hafnersee in der Gemeinde Keutschach. Alle Ergebnisse und Fotos auf den Seiten 6 und 7.

Die Kärntner sind alle wasserfest, das haben sie am 16. Juni in Ferlach beim 7. Kärntner Wasserfest und am 23. Juni in Gallizien beim Fest unter dem Wildensteiner Wasserfall bewiesen – obwohl die Sonne schien. Nachzulesen auf den Seiten 8 und 9.

Lebensraum Wasser und die Österreichische Wasserrettung bieten heuer kostenlose Sicherheitstage am Wasser für 3. und 4. Volksschulklassen an. Insgesamt 7 Klassen haben das Angebot bereits genutzt und waren begeistert. Mehr dazu auf Seite 16.


10 Jahre Lebensraum Wasser ... Die Idee ist einfach und genial zugleich: Öffentliches Wassergut muss öffentlich bleiben! Das ist die Devise von Lebensraum Wasser, die als kärntenweite Initiative 2003 im Internationalen Jahr des Süßwassers vom Land Kärnten ins Leben gerufen wurde.

Projektpartner seit 2012

Das Ziel des Projekts ist es, der Verbauung und der Privatisierung der Fließgewässer und Moore in Kärnten entgegenzuwirken, eine Entwicklung, die wir an unseren Seen teilweise wirklich verschlafen haben. Das bedeutet für das Projekt, rund 8.000 Flusskilometer in Kärnten mit einem freien Zugang zum Wasser für Menschen und Tiere zu erhalten und dabei Erholungsund Entspannungsräume in der Natur zu schaffen – ohne großes Trara und mit möglichst geringen finanziellen Mitteln. Unsere Flüsse und Bäche müssen wir dabei immer als Ganzes betrachten und dabei auch die verschiedenen Aspekte wie Sicherheit, Erholung, Naturschutz, sanfter Tourismus, aber auch private Nutzungen und Interessen der Energiewirtschaft berücksichtigen.

Das Ursprüngliche in unsere Zeit holen, das zeigen die über 120 Projekte im Lebensraum Wasser – viele davon ganz sanft in die Umgebung eingebettet und individuell an die natürlichen Gegebenheiten des Wassers angepasst. Eintritte sind nur dort zu zahlen, wo sie der Sicherheit oder dem Erhalt von Wegen, Straßen oder Steigen dienen. Alle übrigen Projekte sind immer und jederzeit frei zugänglich.

Viele der Wasserprojekte gab es schon. Die Idee von Lebensraum Wasser ist es auch, Bestehendes mit Neuem zu vernetzen und die Menschen wieder an die ursprünglichen Wasserspiel- und -lebensräume zu bringen. Wer von uns hat früher nicht gerne am Bach gespielt, einen kleinen Damm gebaut oder Schifferl ins Wasser gesetzt? Diese Leidenschaft ist bei vielen noch immer da, sie wird aber oft übertönt von Events, Computer und Fernsehen.

Immer wieder einmal kommt auch die Frage nach der Nachhaltigkeit. Aber die ist schnell beantwortet, denn die Projektpartner von Lebensraum Wasser werden mit Verträgen des Landes bzw. der Republik Österreich über 20 Jahre unterstützt. Das sichert deren Platz vor Ort für die jeweilige Nutzung, aber auch die Pflege und den Zugang für die Menschen, die diese Räume besuchen. Natürlich verliert man auch den einen oder anderen Partner – aber in 10 Jahren waren das nur sechs

Faszination Wasser: Für Kinder der schönste Spielplatz der Welt, für Erwachsene oft ein Ort der Erholung oder zum Energietanken. Hier beim Projekt Wass-er-Leben in Gurk.

Die Wildwasserwelt Obervellach ist eine der schönsten Freizeit- und Wassersportplätze in Kärnten.

Projektpartner seit 2004

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Projekte, die teilweise durch Hochwässer zerstört wurden oder finanziell nicht mehr tragbar waren. Jährlich zählen die mehr als 120 Projekte über 350.000 Besucherinnen und Besucher, das geht von wenigen 100 Besuchern in einem Klassenzimmer im Freien, wie z. B. beim Schulprojekt ACWAVIVA in Spittal an der Drau, und kann bis zu mehreren 10.000 Besuchern wie z. B. auf der KölnbreinStaumauer in Malta reichen.

Das 1. Projekt 2004

Das erste Projekt im Lebensraum Wasser wurde am 14. Mai 2004 mit der neuen Wildwasserwelt in Obervellach eröffnet. Paul Pristavec, der Betreiber der Wildwasserwelt, hat gemeinsam mit Planer Jan Staats und Wasserbauer Herbert Mandler von der Wasserwirtschaft des Landes Kärnten ein kleines Paradies für Wassersportler geschaffen. Mit dem Altarm an der Möll entstand eine Insel mit Freizeitbereich, Liegewiese, Badebucht und vor allem einer sicheren Einstiegstelle für Paddler oder Kanuten. Paul Pristavec hat hier in den letzten 10 Jahren viel Zeit, Geld und vor allem Liebe investiert und betreibt heute eines der beliebtesten Aktiv-Sport-Erlebnis-Camps in Kärnten.

Das 121. Projekt 2013

Dazwischen liegt eine Dekade und über 120 weitere Projekte, die sich wie Perlen an unseren Flüssen auffädeln. Die erste Projektübergabe 2013 und somit ausgezeichnet mit dem Lebensraum-Wasser-Zeichen, das mit seinen

Wasser in Fluss


... 2004-2013 zwei Metern kaum zu übersehen ist, wurde der Lebensbaumpfad in St. Georgen im Lavanttal. Für viele Kärntner ist der Rainzerbach wahrscheinlich ein unbekanntes Gewässer, aber das soll sich ändern, denn am Lebensbaumpfad gibt es 22 Lebensbäume zu entdecken, die schon von den Kelten verehrt wurden. Für die Kelten waren Bäume von Göttern und Geistern beseelt, die immer eine zentrale Rolle in der keltischen Mythologie spielten. Die Druiden verehrten die Bäume und ordneten jeder Gattung verschiedene Eigenschaften, Kräfte und medizinische Wirkungen zu – diese keltischen Weisheiten haben bis heute Gültigkeit. Wussten Sie zum Beispiel, dass alle, die zwischen 21. und 30.4. bzw. zwischen 24.10. und 2.11. geboren wurden, den Nussbaum als Lebensbaum haben und als leidenschaftlich gelten? Besuchen Sie St. Georgen im Lavanttal am Rainzerbach, dort finden Sie garantiert auch Ihren Lebensbaum. Lebensraum Wasser ist aber noch viel mehr: Bewusstseinsbildung zum Thema Wasser, z. B. durch Schulsicherheitstage an Volksschulen in Kooperation mit der Österreichischen Wasserrettung. Und auch feiern muss erlaubt sein bei den vielen Wasserfesten landauf und -ab. Zu den größten zählen sicher die Wasserfeste in Ferlach, Gallizien, Maria Luggau oder Oberdrauburg.

Projektpartner seit 2013

Alle Projekte, Fotos, Termine unte r: www.lebensraumwasser.at

Die knapp 100 Kinder des Kindergartens und der Volksschule St. Georgen im Lavanttal lieben den Rainzerbach wegen des tollen Wasserspielplatzes, während sich die Eltern auf die Suche nach ihrem Lebensbaum machen. Projektpartner seit 2012

Wasser in seiner ursprünglichsten Form – für den extra Adrenalinkick, wie hier im Sonnentanz in der Millnatzenklamm.

Projektpartner seit 2008

Die 2 Meter hohen Lebensraum-Wasser-Zeichen zeigen den Weg zu den schönsten Wasserplätzen in Kärnten – hier das Design, das bis 2010 aufgestellt wurde, z. B. beim Projekt Meerauge im Bodental …

Projektpartner seit 2012

Projektpartner seit 2011

Wasser verbindet – Wasser verpflichtet

Lebensraum Wasser wird zu 100 Prozent von den Partnern getragen, die sich dem Motto des öffentlichen Zugangs zum Wasser verschrieben haben. 70 Prozent der Projektpartner sind Gemeinden, 30 Prozent Private. Die Projekte werden mit viel Liebe und Herz betreut, über die Initiative Lebensraum Wasser sind sie alle miteinander verbunden – wie unterschiedlich sie auch sein mögen. Alle Facetten Kärntens spiegeln sich genau in diesen Projekten wieder, gehen Sie ein Stück des Weges von Lebensraum Wasser, egal ob als Partner oder Gast und lassen Sie sich auf die Faszination Wasser in Kärnten ein.

www.lebensraumwasser.at

… und das neue Design mit dem Wasserring und dem Guckloch steht bei allen Projekte seit 2011, wie hier in der Bienenwelt Bründl in Bleiburg.

Bis ins kleinste Detail – bei den Workshops mit der Arge NATURSCHUTZ sieht man, was alles in unserem Wasser lebt.

Alte Traditionen bewahren, wie bei der Dorfmühle in Gendorf.

Landesrat und Wasserreferent Rolf Holub war mit Landesleiter Heinz Kernjak im Rettungsboot der Österreichischen Wasserrettung beim Wasserfest in Ferlach sicher auf der Drau unterwegs.

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Sicherheit, Vorsorge und Schutz Erich Obertautsch, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung: „Eine intakte Umwelt bedeutet Sicherheit und Lebensqualität. Sicherheit in allen Lebenslagen bieten wir auch unseren KundInnen – vom Wetter bis hin zur finanziellen Absicherung ihrer Zukunft.“

Als eine der führenden Versicherungen Österreichs stehen wir für Sicherheit, Vorsorge und Schutz – Kriterien, die unser Miteinander mit unseren KundInnen und ProjektpartnerInnen tagtäglich prägen. Mit unseren natürlichen Ressourcen wollen wir so sparsam wie möglich umgehen. Das Engagement im Umweltbereich ist uns daher ein besonderes Anliegen. Gemeinsam mit dem Projekt „Lebensraum Wasser“ tragen wir dazu bei, die einzigartigen Flussund Bachlandschaften Kärntens zu bewahren, aber auch der Öffentlichkeit

näher zu bringen. Als verlässlicher Partner in allen Lebenslagen verfolgen wir das Ziel, unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten – zugleich aber unsere KundInnen im Falle des Falles bestens versorgt zu wissen.

warnen KundInnen aktiv bei Hitze-, Kälte- und Pollenbelastung – damit Betroffene rechtzeitig informiert werden und sich auf die jeweiligen Verhältnisse einstellen können.

WetterService-App

Und unsere Umwelt kann uns zu schaffen machen – jedes Jahr verursachen Unwetter Schäden in Millionenhöhe. Was also tun bei Schnee- und Sturmschäden, Hagel oder Hochwasser? Auch hier lautet die Devise: Vorsorge ist besser als Nachsorge – z. B. mit der WetterService-App der Wiener Städtischen. Die kostenlose App auf www.wienerstädtische.at zum Downloaden warnt mobil vor gefährlichen Wettersituationen – standortbezogen oder frei wählbar – so sind unsere KundInnen immer bestens informiert und können gefährlichen Wettersituationen frühzeitig aus dem Weg gehen.

Zusätzliche Features

bietet die WetterService-App auch im Bereich der Prognose: Animationen zeigen detaillierte Wetterkarten und

Tel. 050 350-44203 www.wienerstaedtische.at

jazzbrunch.schifffahrt.at

Projektpartner seit 2009

die Ich m ag re t t u ng it Wa s s e r he r e h ic S für s ie s o rg t e r k e it am b u n d S au a s s e r. im und W

ABFAHRT: Boarding: 11:30 Uhr Abfahrt: 12:00 Uhr Villach Congress Center Dauer: 2,5 Stunden

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www.kaernten.owr.at

Wasserrettung Kärnten: Ausbildungen | Überwachungen | Einsätze 4

mit Herbert Ka rlbauer und der „DRAURIVER SW INGBAND“

Bitte Karten wegen begrenzter Teilnehmerzahl gleich vorbestellen: Hotline: +43 699 15 077 077

SONNTAG 11. AUGUST 2013 UND 25. AUGUST 2013

Wasser in Fluss


Sauberes Trinkwasser, sichere Abwasserentsorgung Mit VOR SORGEN startet in Österreich eine Initiative für den Erhalt unserer Trink- und Abwassernetze. Wer daheim den Wasserhahn aufdreht, will sauberes Trinkwasser genießen. Wer die Klospülung betätigt, möchte sein Abwasser sicher entsorgt wissen. Insgesamt sind in Österreich 165.700 km an öffentlichen Trink- und Abwasserleitungen verlegt – in Kärnten sind es 12.900 km und damit sind rund 93 % der Bevölkerung in Kärnten an die öffentliche Ver- und Entsorgung angeschlossen. Kärnten hat eines der besten Trinkund Abwassersysteme der Welt, dafür wurden seit 1959 insgesamt 2,5 Mrd. Euro investiert. Trotzdem darf man sich auf diesen Zahlen nicht ausruhen: Der jährliche Erneuerungsbedarf des Netzes liegt bei 1 bis 2 %. Bei der Investitionskostenschätzung 2012 haben Österreichs Gemeinden und Verbände für die kommenden 10 Jahre Investitionen in das Trink- und Abwassersystem von 7,3 Mrd. Euro angemeldet – in Kärnten sind es 520 Mio. Euro! Mehr als die Hälfte der Kosten stellen dabei erstmals die geplanten Erneuerungen der Systeme dar. Zum Vergleich: Seit 1959 sind

österreichweit insgesamt 55 Mrd. Euro in den Aufbau der Trinkund Abwassersysteme geflossen. Mit der Initiative VOR SORGEN tritt die Branche mit dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) und der Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) zusammen mit Städte- und Gemeindebund, allen Bundesländern und dem Lebensministerium für den Erhalt der vorhandenen Trink- und Abwassernetze in Österreich auf höchstem Niveau auf. Die Lebensdauer der Trink- und Abwassernetze kann abhängig von der Qualität der ursprünglichen Bauausführung, den eingesetzten Materialien und dem Alter unterschiedlich ausfallen. Um genau zu wissen, wie viel und wo in die Erneuerung investiert werden muss, sollten die Netzbetreiber in regelmäßigen Abständen einen Blick in ihre Systeme werfen. Alle Netz-Untersuchungen sollen in einem „Leitungskataster“ elektronisch erfasst werden. Mit wenigen Klicks erhält man Daten über den baulichen und umweltrelevanten Zustand der

einzelnen Systemteile. Mit dem Leitungskataster als Planungstool wird festgelegt, wann und wo Reinigungen, Wartungen aber auch Reparaturen und Sanierungen erfolgen müssen. Ein solcher Vorsorgeplan reduziert die Schadenshäufigkeit und verlängert die Lebensdauer des Netzes. Als praktische Ergänzung zum Leitungskataster, kann mit dem VOR SORGE-Check für Kanal und Trinkwassernetze, der fachlich von der Technischen Universität Graz und der Universität für Bodenkultur in Wien begleitet wurde, der Investitionsbedarf für das eigene Leitungsnetz ermittelt werden. Nach Eingabe weniger Daten gibt es ein Ergebnis, und die eigenen Planungen für Erneuerungen bzw. Sanierungen können mit wissenschaftlich fundierten Werten verglichen werden. www.wasseraktiv.at/vorsorgen www.wasseraktiv.at/vorsorgecheck

Freizeitmesse Klagenfurt

Beim Glücksrad stellten sich die Besucher auch schon mal mehrere Minuten an, die Preise von Lebensraum Wasser waren einfach zu verlockend.

Auf der Klagenfurter Freizeitmesse präsentierte sich Lebensraum Wasser gemeinsam mit der Österreichischen Wasserrettung und dem Projekt Wissensfluss. In den drei Messetagen im April ging es am Stand von Lebens

www.lebensraumwasser.at

Stolze Gewinnerin eines Eintritts ins Granatium in Radenthein, die Freundinnen kommen selbstverständlich mit.

raum Wasser rund. Hunderte Messebesucher informierten sich über die schönsten Wasserprojekte in Kärnten, die Wasserrettung in Kärnten und sahen fasziniert bei den Wasserexperimenten von Brunnenmeister Thomas

Tautscher zu. Das Highlight war das Glücksrad, an dem zusätzlich über 80 Eintritte von den Lebensraum-WasserPartnern in Kärnten zu gewinnen gab. Alle Fotos unter www.lebensraumwasser.at

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Jubiläums-Wasserlauf war der Renner

Die Schnellsten des Jugendlaufs freuten sich über die tollen Preise, die Bürgermeister Gerhard Oleschko und Landesrat Rolf Holub übergaben.

Knapp 300 Läufer zwischen 2 und 74 Jahren nahmen am 4. Juni am 10. Kärntner Wasserlauf auf Einladung der Wasserwirtschaft in Kärnten beim Sonnenhotel Hafnersee in Keutschach teil. Wasserreferent Landesrat Rolf Holub und Bürgermeister Gerhard Oleschko feuerten die Sportlerinnen und Sportler an. Die Tagesschnellsten waren Elisabeth Starz und Robert Stark.

ser entlang, sondern auch teilweise durch die letzten Regentropfen des Tages und viele Pfützen. 281 sportbegeisterte Anhänger des kühlen Nass sammelten sich vor der Campingrezeption des Sonnenhotels Hafnersee, um bei den fünf verschiedenen Bewerben – Kinderlauf, Jugendlauf, Volkslauf, Nordic Walking und Wasserlauf – ihr Bestes zu geben. Die perfekt organisierte Streckenführung entlang des Hafnersee und des Keutschacher Sees durch die Laufgemeinschaft Südkärnten und die Bleiburger Walker,

das bunte Rahmenprogramm beim Sonnenhotel Hafnersee und die tollen Preise im Gesamtwert von über EUR 10.000 begeisterten die Sportler.

Glückliche Sieger

Die Kinder – angefeuert von Fuchs Reiny aus der Walderlebniswelt – stürzten sich förmlich auf die 500-mStrecke. Die Schnellsten waren Alexander Jelen mit einer Zeit von 1:59,5, der als Keutschacher Heimvorteil hatte, sowie Elena Blasge aus St. Veit, die nach 2:08 Minuten ins Ziel

Das wechselhafte Wetter hat dem Wasserlauf wieder alle Ehre gemacht. Die Sportler liefen nicht nur dem WasDie ersten von insgesamt 500 Metern: Der Startschuss zum Kinderlauf ist besonders für die Eltern ein Erlebnis.

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Wasser in Fluss Auch LRin Dr.in Beate Prettner ließ sich die Wasserexperimente von Brunnenmeister


Die Laufstrecke vom Wasserlauf führte auch rund um den Keutschacher See mit einem fantastischen Blick auf den neuen Pyramidenkogel.

Die Jüngste: Julia Freese aus Wien, die mit ihren zwei Jahren zwar die kleinsten Laufschuhe trug, aber beim Wasserlauf die Größte war!

flitzte. Die jüngste Läuferin kam heuer aus Wien, sie war mit ihren zwei Jahren und einer Zeit von 4:12,9 Minuten der absolute Liebling des Publikums. Bei den Jugendlichen siegten Cornelia Wohlfahrt in der Kategorie U14 mit 0:03:32,4 und Nicolas Wohlfahrt mit 0:03:26,8 bei den U12ern, beide vom LAC Klagenfurt. Bei den Erwachsenen war es nicht minder spannend: Den Volkslauf über 4,5 km gewannen Sabine Kozak (0:17:00) und Niklas Kröhn (0:14:57), der auch schon den Volkslauf 2012 gewann – beide vom KELAG Energy Running Team. In der Kategorie „Beeinträchtigt“ gewann Mag. Andrea Zweibrot, die schon bei vielen Wasserläufen eine beeindruckende Leistung erbrachte.

Die Schnellsten 2013: Elisabeth Starz und Robert Stark.

Warm-up mit Reiny, dem Maskottchen der Walderlebniswelt am Klopeiner See.

Die ersten Plätze bei den Nordic Walkern über 4,5 km gingen an Claudia Trattnig von den Bleiburger Walkern mit einer Zeit von 0:30:01 und an Jan Kirschbach vom Boso Running Team mit einer Siegerzeit von 0:25:36 Minuten. Als schnellste Wasserläuferin über 10,6 km überquerte Elisabeth Starz vom KLC mit 0:44:44 die Ziellinie, bei den Herren ging der Sieg an Robert Stark vom LC Stockenboi mit einer Zeit von 0:36:27 – die beiden Tagesschnellsten durften sich auch noch über die Übernachtungspakete vom Seeparkhotel in Klagenfurt freuen. Den Hauptpreis, ein ARBÖ-Gutscheinpaket im Wert von EUR 500, gewann Anita Lackner aus Klagenfurt, deren Startnummer 194 gezogen wurde.

Anita Lackner ist die glückliche Gewinnerin des Hauptpreises 2013.

Alle Fotos und Ergebnisse unter www.wasserlauf.at

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Wasserfest(es) Kärnten:

Der Startschuss zum Wasserfest 2013: Alle Besucher ließen ihren Lufballon steigen – für die Kinder gab es selbstverständlich Nachschub.

Spiel, Spaß, Infos und jede Menge Wasser mit über 1.500 Besuchern: Das große Ferlacher Wasserfest, das die Büchsenmacherstadt am 16. Juni zum siebenten Mal in die Wasserhauptstadt Kärntens verwandelte, brach alle Rekorde. Das kühlende Nass – ob aus dem Schlauch, im Wasserbecken, im Becher, in der Drau oder am Waidischbach – sorgte trotz der Hitze für eine abwechslungsreiche Abkühlung. Rund um das VERBUND-Kraftwerk Ferlach-Maria Rain gab es an verschiedenen Stationen einiges zu erkunden, experimentieren und auszuprobieren. Wasser war an diesem Tag nicht nur zum Waschen oder Baden da – sondern sorgte für Spiel, Spaß und Action. Landesrat Rolf Holub, Zweiter Landtagspräsident Rudolf Schober, Vizebürgermeister Christian Gamsler, DrauWerksgruppenleiter DI Jürgen Türk von VERBUND und viele Gäste ließen zur Eröffnung bunte Luftballons in den blauen Sonntagshimmel steigen. Sogar Vizebürgermeisterin Andreja Potočnik aus der Partnergemeinde Tržič reiste eigens zum Wasserfest nach Ferlach an.

Hinter den Kulissen

An diesem Festtag öffnete das VERBUND-Kraftwerk exklusiv seine Pforten für Interessierte, die bei Führungen durch das Innerste des Kraftwerks sprichwörtlich fühlen konnten, wie aus Wasser umweltfreundlicher Strom gewonnen wird. Am Kraftwerks-Vorplatz sorgten die Stadtkapelle Ferlach sowie die VERBUND-DJs Martin und Ogi für Unterhaltung. Einfache Experimente und Bastelanleitungen für zu Hause oder die Schule und was man mit und im Wasser alles machen kann, das zeigte Brunnenmeister Thomas Tautscher in seinem Infozelt und an der Drau. Die „Wasser-Farben“ verwandel-

ten Menschengesichter in tolle Tiere und Fabelwesen – daran hatten nicht nur die Kinder sichtlich Spaß. Kulinarisch versorgt wurden die Gäste beim Kraftwerk mit Kaffee und Kuchen, frischem Popcorn und der umfangreichen Getränkepalette von Murauer Bier.

Action pur: Rettungseinsätze, Walking Ball, Pumpstation und Hupfburg Der Landesverband Kärnten der Österreichische Wasserrettung simulierte kurz vor Mittag mit ihrer Spezialeinsatzgruppe der Fließ- und Wildwasserrettung Unterkärnten unter der Leitung von Erwin Klade und Landes-

Wasserrettung: Die Einsatzübung direkt unter dem Kraftwerk war durch das Hochwasser und die Strömung nur etwas für Profis.

Selbst Urgestein Herbert „Jesse“ Jesenko suchte nach den Weltmeeren Abwechslung an der Drau.

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Bodypainting to go: Einen Tag lang Raubkatze sein.

Hoppala – Fliegenfischen ist gar nicht so einfach – Fachmann Friedl Tomasin zeigte aber viel Geduld.

Wasser in Fluss


Wasserfest in Ferlach und Gallizien Alle Fotos von beiden Wasserf esten: www.lebensraumwasser.at

Sieht leichter aus, als es ist. Der Walking Ball erfordert Körperbeherrschung.

Alle meine Entchen: 600 quietschgelbe Entchen auf dem Weg zu ihrem Ziel bei der Anlegestelle in Glainach.

leiter Heinz Kernjak unterschiedliche Rettungseinsätze im Unterwasser des Kraftwerks. Die Zuschauer konnten auch viele wertvolle Tipps mitnehmen, wie man sich selbst bei einem Unfall im Wasser verhält.

kugeln, springen oder rollen, ohne dabei nass zu werden. Einige nutzten den Wasserpool zur Abkühlung ohne die Bälle.

Starke Muskeln verlangte vor allem die Wasser-Pumpstation für angehende Feuerwehrmänner und -frauen, die hier ihre ersten Gehversuche mit dem Wasserschlauch wagten. Aber auch in der Hupfburg war Kondition gefragt. Das Highlight bei den hohen Temperaturen war allerdings die Station Walking Ball – hier konnte man in den lebensgroßen Wasserbällen über das Wasser laufen,

Die Fährmänner und -frauen der Valentinsfähre brachten die Gäste über die Drau zu den verschiedenen Erlebnisstationen, z. B. zur Äschenrast. Das Küchenteam verköstigte die Wasserfans mit köstlichen geräucherten oder gegrillten Forellen – aber auch mit einem herrlichen Schweinsbraten und natürlich kühlen Getränken. Der kühle Waidischbach war nicht nur die Kulisse

Draufahrten, Kulinarik und Entenrennen

für Demonstrationen zum Fliegenfischen mit Mister „Waidischbachnymphe“ Friedl Tomasin, sondern sorgte auch für eine angenehme Abkühlung bei kurzen Kneippgängen. Bei der Station Valentinsfähre in Glainach konnte man wie in alten Zeiten mit der Rollfähre über die Drau gleiten oder auf Wunsch auch ins Vogelparadies Guntschacher Au schippern. Einen spannenden Ausklang fand das Wasserfest in Glainach mit dem beliebten Entenrennen. Über 600 Enten erkämpften sich den Weg drauabwärts und verhalfen 25 Gästen zu tollen Preisen, wie Fahrrädern, Geschenkskörben etc.

Fest beim Wildensteiner Wasserfall Dass man in Gallizien gut feiern kann, das hat die Gemeinde beim 1. Fest am Wildensteiner Wasserfall am 23. Juni bewiesen. Bei strahlendem Sonnenschein strömten mehrere Hundert Besucher auf das Festareal direkt unter dem beeindruckenden Wildensteiner Wasserfall, der übrigens mit 54 m der höchste frei fallende Wasserfall Europas ist. Die Vereine aus Gallizien und Umgebung

Das Festgelände direkt unter dem Wildensteiner Wasserfall.

richteten gemeinsam mit der Gemeinde das Fest aus, von dem alle mehr als begeistert waren – nicht zuletzt durch die tolle musikalische Umrahmung durch die Vereine und Kinder. Kulinarik, kühlende Getränke, tolle Stationen und mittendrin präsentierte sich auch Lebensraum Wasser mit einer Luftballonstation, dem Quizrad sowie den beiden Partnern Wasserrettung und Wissensfluss. Das Fest wird auch 2014 wieder ein Fixtermin in Gallizien.

Volksschule, Kindergarten, Vereine – alle waren da und umrahmten das Wasserfest musikalisch.

Eröffneten das Wasserfest: Landtagsabgeordneter der Grünen DI Michael Johann, Bürgermeister von Gallizien Rudolf Tomaschitz, Dr. Štefan Merkač, Fachreferent vom Büro Landesrat Rolf Holub sowie Landtagsabgeordneter und Bürgermeister der Gemeinde Sittersdorf Jakob Strauß.

Spannende Wasserexperimente mit Thomas Tautscher.

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Unsere neuen Projektpartner 2013 ...

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Wassergedankenweg Gößfälle

Fischwanderhilfe Rottau – Mühldorf

Die Gößfälle bilden eine Granitschlucht, in der Wasserfälle und glasklare Gumpen ein besonderes Naturschauspiel präsentieren. Von der Aussichtsplattform am Unteren Gößfall führt ein Wanderweg zum oberen Ende der Gößfälle.

Bei der Errichtung des Pumpspeicherkraftwerks Reißeck II wurde beim Wehr Rottau eine Fischwanderhilfe gebaut, damit die Möll-Bewohner wieder an ihre Lebensräume an der Oberen Möll gelangen können.

Gemeinde Malta Tel.: +43 4733 220-11, www.maltatal.com

VERBUND Hydro Power AG Dipl-Ing. Sabine Käfer, Tel.: +43 50 313-33773

Wasser in Fluss


... im Lebensraum Wasser

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Lebensbaumpfad St. Georgen im Lavanttal Begeben Sie sich auf eine mysthische Reise und entdecken Sie Ihren Baum im keltischen Baumkreishoroskop. Entlang des Lebensbaumpfads befinden sich 22 von den Kelten verehrte Bäume mit den jeweils zugeordneten Geburtsdaten. Gemeinde St. Georgen im Lavanttal Tel.: +43 4357 2133-14, www.sankt-georgen.at E

Schaumühle Gemmersdorf Im Laufe der Zeit wurden die Mühlen am Gemmersdorfer Bach nicht mehr benötigt und verfielen. 1997 wurde der Grundstein für den Bau der Schaumühle Gemmersdorf mit Originalteilen gelegt. Stadtgemeinde St. Andrä Tel.: +43 4358 2710-20, www.st-andrae.at C

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Rast- und Anglerplatz Feistritzer Stausee

Wassererlebnisweg Neuhaus

Die neu geschaffene 70 m lange Landzunge im Stauraum vom VERBUND-Kraftwerk Feistritz-Ludmannsdorf ist ein Damm aus Schotter, der die Strömung aktiv umlenken soll, um die Fließkraft der Drau wieder zu optimieren.

Fernab vom Verkehrslärm und der Hektik des Alltags bietet Ihnen der Wassererlebnisweg Ruhe, aber auch zahlreiche Aktivitäten für Jung und Alt. Ein spannender Spaziergang durch die wildromantische Au des Motschulabaches.

VERBUND Hydro Power AG Werksgruppe Drau Karin Glockner, Tel.: +43 50 313-33239

Gemeinde Neuhaus Tel.: +43 56 2043-11, www.neuhaus.at

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Die „grüne Batterie“ der Alpen Im ersten Halbjahr 2012 wurde eine 880 Tonnen schwere und mehr als 200 m lange Tunnelbohrmaschine eingesetzt, um den Triebwasserstollen zum großen Mühldorfer See auf einer Höhe von 2.300 m vorzutreiben. Mittlerweile werden im Berg bereits dutzende Rohrteile des gepanzerten Druckschachtes verschweißt. Parallel dazu wird der erste Abschnitt der Energieableitung bzw. Energiezuleitung verlegt.

Spitzenenergie aus Oberkärnten

Europas höchst gelegene Kraftwerksbaustelle: Reisseck II im Mölltal.

Im Mölltal erweitert VERBUND die Kraftwerksgruppe Malta-Reisseck um das neue Pumpspeicherwerk „Reisseck II“. Es entsteht ein unterirdisches Kavernenkraftwerk.

Leistungsstärkste Wasserkraftwerksgruppe Europas

Mit dem Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II investiert VERBUND nicht nur in den Ausbau der erneuerbaren Energien, vielmehr entsteht im Kärntner Mölltal in Verbindung mit den Kraftwerken Malta und Reißeck eine der leistungsstärksten Wasserkraftwerksgruppen Europas. Das hochalpine Projektgebiet erstreckt sich im Mühldorfer Graben bis in eine Höhe von 2.300 m, wo der Große Mühldorfer See im späteren Kraftwerksbetrieb die Funktion des Oberbeckens erfüllen wird. Das Kavernenkraftwerk Reißeck II wird auf 1.600 m Seehöhe vollständig im Berg errichtet und ist mit 2 leistungsstarken Pumpturbinen ausgestattet.

ausgehend per Bahn zunächst nach Spittal an der Drau geliefert. Die Trafos sind die schwersten Einzelbauteile, die vom Mölltal aus über 15 enge Kehren in die Kraftwerkskaverne transportiert werden müssen. Jeder Trafo wiegt bereits im Leerzustand, also ohne Öl, knapp 200 Tonnen. Die vorgespannten Zugfahrzeuge mussten daher insgesamt 1.850 PS auf die Straße bringen, um die mächtigen Trafoblöcke in einer mehrstündigen Bergfahrt an ihren künftigen Einsatzort zu bringen.

Tunnelbohrmaschine frisst sich durch den Berg

Das Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II wird vollständig im Berg errichtet, die dazu notwendige Felskaverne wurde bereits vor zwei Jahren ausgebrochen.

Das Kraftwerk Reißeck II wird im Turbinenbetrieb zu Tageszeiten mit sehr hohem Strombedarf Spitzenenergie liefern, indem Wasser aus dem Oberbecken „Mühldorfer See“ über die Turbinen abgearbeitet wird. Ist hingegen zu verbrauchsschwachen Zeiten mehr Strom im europäischen Netz als von den Verbrauchern benötigt wird, dann kann Reißeck II auf Pumpbetrieb geschaltet werden und Wasser aus dem unteren Ausgleichsbecken zurück in das Oberbecken pumpen. Somit wird das Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II zu einer „grünen Batterie“ in den Alpen. Die Inbetriebnahme des VERBUNDPumpspeicherkraftwerks Reißeck II erfolgt im Jahr 2014. Die Gesamtinvestition in Höhe von 385 Millionen Euro wird von VERBUND, Kelag und Energie AG Oberösterreich getragen. Mehr Infos, Fotos und Videos unter www.verbund.com/pp/de/ pumpspeicherkraftwerk/reisseck-2 Logistische Herausforderung: der Trafotransport aufs Reisseck.

Ein Kraftakt: 200 Tonnen auf 1.600 m Höhe

Mit zwei außergewöhnlichen Schwertransporten wurde auf Österreichs größter Kraftwerksbaustelle kürzlich die Montage der Hauptkomponenten gestartet: Für das neueste VERBUNDPumpspeicherkraftwerk Reißeck II im Mölltal wurden die beiden Blocktransformatoren vom steirischen Weiz

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Wasser in Fluss


Die Drau wird für Fische „barrierefrei“ Projektpartner seit 2008

Die 10 VERBUND-Drau-Kraftwerke werden bis 2021 mit Fischwanderhilfen ausgestattet, damit die Wasserbewohner ungehindert an den Anlagen vorbeischwimmen können. VERBUND betreibt zwischen Paternion und Lavamünd 10 Wasserkraftwerke, die für rund 760.000 Haushalte Strom aus sauberer heimischer Wasserkraft liefern. Die 150 km lange Draustrecke überwindet dabei einen Höhenunterschied von 175 m. Selbstverständlich bedeuten die Nutzung der regenerativen Wasserkraft Eingriffe in den Zustand des Gewässers. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Unterbrechung des Gewässerkontinuums, wodurch die Wanderung von Fischen und anderen aquatischen Lebewesen beeinträchtigt wird. Gesetzliche Basis ist die Europäische Wasserrahmenrichtlinie, die das Vermeiden einer Verschlechterung, den Schutz und die Verbesserung der aquatischen Ökosysteme länderübergreifend und flussgebietsbezogen definiert. 2009 wurde der Ist-Bestand erhoben und der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan erstellt. Dieser Plan wird alle 6 Jahre aktualisiert und stellt sicher, dass alle Umweltziele erreicht werden.

Bessere Gewässerökologie

Der Fokus liegt auf der umweltgerechten Sanierung der großen Fließgewässer inklusive der Mündungsbereiche. Maßnahmen sind die Wiederherstellung der Durchgängigkeit, die Vernetzung von Lebensräumen und die regionale Verbesserung der Gewässerstruktur mit dem übergeordneten Ziel einer besseren Gewässerökologie. Dabei muss auf die ökologische und ökonomische Effizienz geachtet werden. Die begrenzten Ressourcen sollen dabei so eingesetzt werden, dass ein möglichst großer Gewässerabschnitt die vorgeschriebenen Umweltziele erreicht.

Kombination aus Natur und Technik: die Fischwanderhilfe beim Kraftwerk Villach.

Fischwanderanlagen

VERBUND wird die Durchgängigkeit an allen Drau-Kraftwerken mit Fallhöhen kleiner 10 m bis 2015 herstellen. Das betrifft die Kraftwerke Paternion, Kellerberg, Villach und Lavamünd. In einer zweiten Stufe sollen auch die Kraftwerke Feistritz, Ferlach, Annabrücke, Edling und Schwabeck (alle mit Fallhöhen größer 20 m) mit Umgehungsgerinnen ausgestattet sein. Dazu wird derzeit die technische Umsetzbarkeit überprüft, da es bis dato für Fischwanderanlagen dieser Größenordnung noch keinen, den hohen Anforderungen von VERBUND entsprechenden, Stand der Technik gibt.

25 Mio. Euro Investition

Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Rahmenbedingungen, wie Flächen- und Nutzungskonflikte, Beeinflussung durch fremde Rechte sowie sicherheitsrelevante Aspekte wie Anlagen- und Hochwassersicherheit können die hochgesteckten Ziele nur durch Konsenslösungen erreicht werden. Mit beherzter Sensibilität und dem Angebot zur konstruktiven Zusammenarbeit mit Experten, Behörden, Fischerei und Anrainern wird VERBUND bis 2021 rund 25 Millionen Euro für die Erreichung der Umweltziele entsprechend der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Kärnten investieren. Es werden neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen, Flachwasserzonen angelegt und die Durchgängigkeit für aquatische Lebewesen wiederhergestellt.

Flachwasserbiotop Föderlach: VERBUND investiert insgesamt 25 Millionen Euro in Umweltmaßnahmen in Kärnten.

Projektpartner seit 2008

Interview mit Dr. Karl Heinz Gruber, Vorstand VERBUND Hydro Power AG Herr Dr. Gruber, wie würden Sie einem Kind eine Fischwanderhilfe erklären? Ganz einfach: Wir bauen direkt an unseren Kraftwerken natürliche und/ oder technische Bäche in welchen dann die Fische und auch andere Wasserbewohner ungehindert an den Anlagen vorbeischwimmen können. Wie viel sind Ihrem Unternehmen die Fische wert? Sehr viel! Mit einem ganzen Bündel an Umweltmaßnahmen werden alle unsere Kraftwerke an der Drau bis 2021 mit Fischwanderhilfen ausgestattet und in den Stauräumen werden neue Naturreservate geschaffen. Insgesamt investieren wir in Kärnten 25 Millionen Euro in die Umwelt. Und wie würden Sie unseren jüngsten Lesern ein Pumpspeicherkraftwerk erklären? Stellen Sie sich zwei Badewannen vor. Eine steht am Boden, die andere ist an der Decke befestigt und die beiden sind mit einem Schlauch verbunden, in welchem ein Propeller (das ist die Turbine) montiert ist. Wenn Strom benötigt, wird aus der höher gelegenen Badewanne Wasser über den Schlauch ausgelassen und der Propeller erzeugt wie bei einem Fahrrad-Dynamo Strom. Und wenn zu viel Strom vorhanden ist, dann wird das Wasser von der unteren Wanne wieder über den Propeller (das ist dann die Pumpe) in die obere zurückgepumpt. Ein und das selbe Wasser wird so mehrmals zur sauberen Stromerzeugung verwendet. Mehr Infos unter www.verbund.com

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Die Obere Drau ... Foto: Hans De Zordo

Projektpartner seit 2008

Wassererlebnisbereich bei der Drauoase Dellach.

Der größte Fluss Kärntens wird in den nächsten Jahren im Rahmen eines neuen Gewässerentwicklungskonzeptes für die Obere Drau Teil eines länderübergreifenden Flusskorridors. Im Interreg-Projekt SEE River treffen sich regelmäßig die Drau-Anrainerstaaten und weitere Länder aus dem südosteuropäischen Raum, um ihre Planungsmethoden abzustimmen.

Das Projekt SEE River – Sustainable Integrated Management of International River Corridors in SEE Countries, bedeutet nachhaltiges integratives Management von internationalen Flusskorridoren in südosteuropäischen Ländern und wird aus dem „SEE – South East Europe Transnational Programme“ der EU finanziert. Es befasst sich mit der Frage, wie Gewässermanagement unter Beachtung von EU-Richtlinien und lokalen Nutzungsinteressen ablaufen kann. Den Rahmen dafür geben mehrere EU-Richtlinien vor, allen voran die Wasserrahmenrichtlinie, die Hochwasserrichtlinie, die Flora-FaunaHabitatrichtlinie und die ErneuerbareEnergien-Richtlinie. Für Ziele und Interessen auf lokaler oder regionaler Ebene bleibt dabei oft wenig Spielraum, insbesondere für Projekte im Gewässernahbereich. Das Projekt SEE River setzt genau an diesem Punkt an: Die Planungen sollen

Bauarbeiten am neuen Seitenarm in Obergottesfeld.

Richtlinien und Nutzungsansprüche frühzeitig aufzeigen und aufeinander abstimmen. Aber auch Themen wie Hochwassergefahr, Gewässerökologie, Raumplanung und Tourismus fließen hier ein. Ziel ist ein gemeinsames

Lebensraum-Wasser-Folder 2013 Alle Projekte auf einen Blick – mit AnsprechpartnernInnen und Kontaktnummern. Der ideale Begleiter für spannende Stunden an den schönsten Wasserplätzen an Kärntens Flüssen und Bächen.

Sichere Rohrsysteme für saubere Lebensräume

Gratis bestellen: info@lebensraumwasser.at, Tel.: 0463 419 100-0, www.lebensraumwasser.at

HOBAS GFK-Rohrsysteme transportieren Wasser von und zu Haushalten, bewässern trockene Gebiete, entwässern Straßen, Tunnel und Brücken und helfen bei der Erzeugung grüner Energie. Unser Ziel in allen Einsatzbereichen: Die Umwelt nachhaltig zu schützen und die Lebensqualität rund um den Globus zu erhöhen. h. Make things happen.

14 www.hobas.com

Wasser in Fluss


Österreich und Kärnten haben nicht nur einen Startvorteil, sondern auch Vorbildfunktion. Mit dem Gewässerentwicklungskonzept Obere Drau blickt man auf 20 Jahre Erfahrung im Gewässermanagement zurück, die gerne an die Projektpartner weitergegeben wird. Bewährte Planungsmethoden an der Oberen Drau fließen in die so genannte „Werkzeugkiste“, das „SEE River Toolkit“, das allen Partnerstaaten zur Verfügung stehen wird. Im Rahmen von SEE River wird 2013-2014 auch das Gewässerentwicklungskonzept Obere Drau überarbeitet und an den Stand der Technik angepasst. Die Abteilung 8 – das Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz

der Kärntner Landesregierung vertritt Österreich gemeinsam mit dem Lebensministerium im Projekt auf internationaler Ebene, unterstützt durch das Ingenieurbüro Revital aus Lienz. Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz Flatschacherstraße 70 9020 Klagenfurt am Wörthersee DI Dr. Stephan Schober Tel.: 050 536-18334 DI Norbert Sereinig Tel.: 050 536-18331 www.see-river.net

Drauabschnitt Obergottesfeld nach Aufweitungsmaßnahmen.

Foto: Werner Petutschnig

Maßnahmenkonzept für die gesamte Drau, von Italien bis Kroatien, das für die nächsten Jahrzehnte gültig ist.

Foto: Sonnhild Tichy

Foto: Revital / Stephan Senfter

... Teil eines internationalen Flusskorridors

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Ökologische Verbesserungen geht Hand in Hand mit Hochwassersicherheit.


Sicherheitstage am Wasser kann, sofort um Hilfe rufen und sich auf den Rücken drehen. Einfache Tipps, die im Notfall das Leben retten können.

Erwin Klade von der Wasserrettung führte die Kinder der VS Bad Eisenkappel mit viel Fingerspitzengefühl an die verschiedenen Wassertiefen heran.

Die UNESCO hat das Jahr 2013 unter das Motto Wasserzusammenarbeit gestellt. Lebensraum Wasser und die Österreichischen Wasserrettung (ÖWR) haben heuer dieses Thema aufgegriffen und kooperieren im Bereich Sicherheit. Gemeinsam sind Schulworkshops zum Thema „Sicherheit am und im Wasser“ für Volksschüler entwickelt worden, die ersten sieben Volksschulklassen haben die Sicherheitstage bereits absolviert und waren begeistert. Was wird genau angeboten? Ausgebildete Wasserretter kommen in die Schulen und arbeiten mit den Kindern theoretisch und praktisch an der Erkennung von Gefahren, die von Flüssen und Bächen, aber auch von Seen ausgehen. Damit wollen Lebensraum Wasser und ÖWR gemeinsam das Bewusstsein schärfen, dass Wasser Spaß machen, aber gleichzeitig auch eine Gefahr sein kann. Ein spannender Vormittag wartet auf die Kinder mit vielen praktischen Infos zum Thema Sicherheit am Wasser, z. B. niemals alleine am Wasser spielen und wenn man dann doch einmal ins Wasser fällt, sich selbst nicht retten

Alle Mann und Frau an Bord: Die beiden 3. Klassen der VS 16 in Villach durften sogar mit dem Boot mitfahren. Fellach

Getestet wurde das Wissen aus dem Klassenzimmer dann direkt am Wasser, je nachdem, ob in der Nähe der Volksschule ein Bach oder Fluss vorbeifließt. Dort machen die Wasserretter mit den Kindern praktische Übungen. Die Highlights sind aber je nach Gewässer die Fahrten mit den Wasserrettungsboot, die Einsatz-übungen oder die Schifferlrennen im Bach. Abschließend wird das Wissen noch durch ein Quiz abgefragt. Lebensraum Wasser und die Österreichische Wasserrettung bieten diese Sicherheitstage am Wasser kostenlos für 3. und 4. Volksschulklassen an. Volksschulen, die für den Herbst Interesse an einem Sicherheitstag am Wasser haben, melden sich bitte unter 0463 419 100-11. Einzige Voraussetzung – es sollte ein Fluss oder Bach innerhalb von 15 Gehminuten erreichbar sein.

Beim Wasserquiz rauchten die Köpfe – hier die Kinder der VS Baldramsdorf beim Goldbrunnteich.

Die neun Kinder der 3. Klasse, die Gerlinde Hönck in der VS Bad Eisenkappel betreut, waren begeistert vom Sicherheitstag an der Vellach.

Sie möchten in Ihrer Volksschule einen Sicherheitstag abhalten? Melden Sie sich bitte unter 0463 419 100-11.

Das Hochwasser der Drau überschwemmte ganze Uferzonen – Volksschuldirektorin Ingrid Trupp und ihre beiden 3. Klassen waren von der Arbeit und der Einsatzübung der Wasserrettung schwer beeindruckt.

Die 3. und 4. Klasse waren mit der Wasserrettung am Lindner Bach hinter der Wasser VS Lind ob Velden. Alle konnten den Bach entlangwaten und ihre Schifferl antreiben.

in Fluss


Miträtseln und gewinnen! Wasser-Quiz Wie lange ist der Drauradweg in Kärnten? H 111 km W 222 km F 333 km

Welches Rettungsgerät verwendet die Wasserrettung in Flüssen? R eine Luftmatratze R einen Rettungsreifen S einen Wurfsack

Was ist beim Bootfahren ganz wichtig? E Jause mitnehmen A Schwimmweste anziehen I Laut singen

Schwimmen bei einem Flusskraftwerk ... S ist cool G ist lebensgefährlich M darf man

Seit 1993 feiern wir den Weltwassertag - wann findet er statt? Q 1. Jänner A 12. Februar S 23. März

Wenn ich sehe, dass jemand im Eis einbricht ... A laufe ich schnell davon L rufe ich laut um Hilfe O mache ich schnell ein Foto

Bei wie viel Grad gefriert Wasser bei normalen Bedingungen? S 0 Grad E Minus 4 Grad Ü Plus 4 Grad

Wie schwer ist 1 Liter Wasser im Normalfall? A 1 Kilogramm P 0,5 Kilogramm E 2,5 Kilogramm

Soll man gleich nach dem Essen schwimmen gehen? A Ja E Nein H Nur bei Sonnenschein

Wieviele stehende Gewässer gibt es in Kärnten? I ca. 50 N ca. 750 S ca. 1.250

LÖSUNGSWORT:

Lösungswort bis 5. August 2013 einfach in einer E-Mail an info@lebensraumwasser.at senden. Zu gewinnen gibt es 3 Freikarten zur kostenlosen Benützung der Reißeck Bergbahnen. Gültig bis Saisonende 2013.

Projektpartner seit 2004

www.verbund.co

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-bergbahnen

Die Reißeck Bergbahnen bringen Sie direkt zu einigen der schönsten Aussichtsplätze der Hohen Tauern. Mit einer Steigung von bis zu 82 % geht die Fahrt empor zum Sonnen-Plateau am Schoberboden. In einer halben Stunde machen Sie dabei einen Klimasprung von Mitteleuropa ins Subpolargebiet.

Raderlebnis mit Qualität 50 Partner entlang des Drauradweges garantieren: kostenlose WC-Benützung radlerfreundliche Speisen Unterkunft auch für eine Nacht sichere Radabstellplätze Rat & Tat für Ihren Radurlaub und vieles mehr ...

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Rezeptbuch mit Küchengeheimnissen der Drauradweg Wirte, Genießergutschein im Wert von EUR 15,00 und Tipps zum kulinarischen Radeln am Drauradweg.

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www.drauradweg.com

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Wasserfälle im Lebensraum Wasser ... Vitamine der Luft – klingt vielleicht lustig, aber lesen Sie weiter und erfahren Sie, warum Sie regelmäßig bei Wasserfällen vorbeischauen sollten. Wasserfälle haben nicht nur eine magische Anziehungskraft, sie haben vor allem eine angenehme und wohltuender Wirkung auf den Menschen. Warum das so ist, zeigt ein kleiner Ausflug

in die Physik: Das einzelne Wassermolekül (H2O) besteht bekanntlich aus zwei Teilen Wasserstoff (H2) und einem Teil Sauerstoff (O), also dem kleinsten Wasserteilchen. Beim Aufprall zerstäubt das Wasser bis hin zu diesen kleinsten Wasserteilchen und zerfällt bei der Aufspaltung in ein elektrisch negativ geladenes Hydroxyl-Ion (OH-) und in ein elektrisch positiv geladenes Wasserstoffatom (H+).

Nach der Spaltung verbleiben die positiven Wasserstoffatome im Wasser, die freigewordenen negativen Ionen machen die Umgebungsluft elektrisch negativ und es entsteht der wohltuende und gesunde Feucht-Ionen-Wind, den Sie in der Nähe von Wasserfällen sofort spüren. Wegen der guten Wirkung auf die Atmungsorgane werden die Feucht-Ionen auch Luftvitamine genannt.

Jungfernsprung

Gartlwasserfall

Raggaschlucht

Projektpartner seit 2004

Projektpartner seit 2004

in Flattach Gemeinde Flattach T: 04785 615

in Großkirchheim Gemeinde Großkirchheim T: 04825 521

in Apriach Gemeinde Heiligenblut T: 04825 20 01

Sinnesschluchten Groppensteinschlucht

Projektpartner seit 2004

BernitzWasserfall

Barbarossa Schlucht

Projektpartner seit 2004

Projektpartner seit 2004

Projektpartner seit 2004

in Reißeck Gemeinde Reißeck T: 04783 20 50

in Obervellach Tourismusbüro Obervellach T: 04782 25 10

in Mühldorf Gemeinde Mühldorf T: 04769 228 50

Ausflugtipps im Lebensraum Wasser Projektpartner seit 2007

Projektpartner seit 2008

Märchenwandermeile – Drachenschlucht Einer der größten Spielplätze in der Natur ist der 3 km lange Erlebniswanderweg durch den Wald und über Wiesen mit einer der längsten Hängebrücken der Alpen (175 m Spannweite), dem Hexenritt*, den Drachen „Schluchti“ und „Melino“, der Hexe Kniesebein*, der Urschmiede, den Shuttles*, verschiedene Märchen- und Spielstationen, Einkehrmöglichkeiten, uvm. Kein Rundwanderweg.

i bis Geöffnet vom 9. Ma lich Mitte September täg r) (außer bei Regenwette Uhr. von 9.30 bis 16.30

18 *Neuigkeiten, Öffnungszeiten der einzelnen Attraktionen und Preise erfahren Sie unter www.babydorf.at

Wasser in Fluss


... natürliche Klimaanlagen im Sommer Wissenschaftlich wurde dieser Effekt vor über 100 Jahren durch den Physiker Philipp Eduard Anton (von) Lenard in Studien belegt, weshalb heute die Physik meist auch über den LenardEffekt spricht.

Sauerstoffverwertbarkeit der Lunge und der Zellen. Durch regelmäßiges Einatmen von Feucht-Ionen wird im Organismus die Sauerstoffverwertbarkeit angehoben, was sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.

Verschreiben Sie sich selbst mehr Luftvitamine

Menschen jeden Alters können regenerieren, Voraussetzung dafür ist die

Schon eine kurze Inhalation täglich regt die Körperzellen an, den neutralen – also biologisch „toten“ – Sauerstoff verstärkt zu verwerten. Das ist die

Sonnentanz

Gößfälle Malta

Projektpartner seit 2012

Einleitung zur Regeneration, für die niemand zu alt ist. Schauen Sie bei den vielen Wasserfällen im Lebensraum Wasser vorbei und atmen Sie die gesunden Luftvitamine ein, so oft Sie die Möglichkeit dazu haben – Ihrer Gesundheit zuliebe. www.lebensraumwasser.at

Abenteuer Wasser Weg

Projektpartner seit 2013

im Lesachtal Peter Unterluggauer T: 04716 597

Projektpartner seit 2008

im Maltatal Nationalparkgemeinde Malta T: 04733 220

Tscheppaschlucht

Wildensteiner Wasserfall

Projektpartner seit 2010

in Glantschach Andrea Ehrlich T: 0664 458 03 66

Klangschlucht Millstatt

Projektpartner seit 2008

Projektpartner seit 2012

Höchster freifallender Wasserfall Europas (54 m). in Ferlach Ferlacher Kommunal GmbH T: 04227 33 04

in Millstatt Marktgemeinde Millstatt T: 04766 202 122

in Gallizien Gemeinde Gallizien T: 04221 22 20

Projektpartner seit 2004

Projektpartner seit 2008

GRANATIUM in Radenthein

Mautturm Winklern Der Ausflugstipp an der Großglocknerstraße für Jung und Alt! Der 700 Jahre alte Mautturm entführt seine Besucher in eine faszinierende Welt. ◊ ◊ ◊ ◊

Herrliche Bergkristalle Sonderausstellung Kristallshop eindrucksvolle Rauchquarze

e: Eintrittspreis 0 € 5,5 Erwachsene 3,Kinder € is € 3,50 Gruppenpre tt mit Gratis Eintri rd und Kärnten Ca ard rkc lpa na Natio

Öffnungszeiten: 8. Mai bis 6. Oktober 2013 Mai, September und Oktober täglich von 10:30 bis 16 Uhr Juni, Juli und August täglich von 9:30 bis 17 Uhr. Führungen nach Vereinbarung.

Kontakt: Tel: +43 4822 227-16 oder 227-20 E-Mail: tourismus@winklern.at www.winklern.at

Der Granat, auch bezeichnet als der „Stein der Liebe und der Leidenschaft“ wird im Granatium eindrucksvoll inszeniert. Vor der malerischen Kulisse der Granatschlucht kann der Besucher selbst nach Granaten suchen.

Eintrittspreise Einzelkarte 9,90 Kinder & Jugendliche unter 16 J. 6,90 Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt

GRANATIUM Radenthein Klammweg 10, 9545 Radenthein Tel.:+43 4246 29135 www.granatium.at

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Termine im Lebensraum Wasser

August - September | ab 10 Uhr

11. August | ab 10 Uhr

15. - 18. August

15. August | ab 10 Uhr

17. August | ab 10 Uhr

Sonntags, August - September

1. September - 6. Oktober

8. September | ab 10:30 Uhr

27. September | ab 8:30 Uhr

Ausstellung „black is the light that shines on my path“ Mag. art. Stefan Kreuzer stellt im KELAG Schau-Kraftwerk Forstsee aus.

Mühlenfest Kaning Mit einer Kräutersegnung beim Türkhaus beginnt die musikalische Wandertag entlang des Mühlenwanderweges.

„Kunst im BIOS“ Nationalparkzentrum Das Künstler-Duo „zweintopf“, stellen in der galerie.kärnten im BIOS aus. Täglich von 10 - 18 Uhr

Mühlenfest Maria Luggau Das Mühlenfest ist alljährlicher Fixpunkt in unserem LebensraumWasser-Terminkalender.

Fährkirchtag Lansach - Feffernitz Bei der Draufähre Lansach - Feffernitz in Weissenstein wird der traditionelle Fährkirchtag abgehalten.

Sterzfest in Gemmersdorf Genießen Sie hausgemachte Spezialitäten der Vereine & Wirtshäuser, mit Übergabefeier des Landes Kärntens.

Oberdrautaler Flößertage Mit einem großen Rahmenprogramm fahren die Flößer von Oberdrauburg bis nach Spittal / Drau.

Nacht-Kultur-Wanderung ab 20:30 h Die Mysterien der Natur entdecken: Geführte Nachtwanderung durch die eindrucksvolle Groppensteinschlucht.

Weltflusstag in Ferlach Am Loiblbach feiern die Ferlacher Volksschulen 2 und 3 den Weltflusstag bei Wasserstationen inklusive Flussreinigung.

er seit 2008

Die Rollfähre zwischen Lansach und Feffernitz war früher eine wichtige Verbindung über die Drau – und diese alte Tradition wurde wieder zu neuem Leben erweckt. Hier taucht man ein in längst vergangene Zeiten und genießt die gemütliche Überfuhr.

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J AHR E

Jetzt Newsletter Lebensraum-Wasser-Newsletter bestellen Ihre Ansprechpartner

Zwischen April und Oktober bekommen Sie den Newsletter mit aktuellen Terminen, Festen, Aktivitäten und Eröffnungen an Kärntens zahlreichen Wassererlebnisplätzen per E-Mail zugesandt. Bestellen Sie den Newsletter jetzt unter: www.lebensraumwasser.at

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Projektpartn

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unter: Weitere Infos und alle Termine www.lebensraumwasser.at

Mag. Tina Tomasch, arco GmbH Tel.: 0463 419 100-11, info@lebensraumwasser.at Mag. Berndt Triebel, Abteilung 8 des Landes Kärnten Tel.: 050 536-18111, berndt.triebel@ktn.gv.at Mit freundlicher Unterstützung von:

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Impressum: Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz, Flatschacherstraße 70, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, www.lebensraumwasser.at. Konzeption, Umsetzung: arco GmbH, Klagenfurt am Wörthersee. Fotos (wenn nicht direkt vermerkt): VERBUND, Wiener Städtische, Projektpartner, Gemeinden, Thomas Holzer, Tina Tomasch, René Puglnig, Stefan Eder, Wolfgang Wagner, BigStock. Alle Angaben ohne Gewähr. Sämtliche Rechte und Änderungen vorbehalten. Stand: Juli 2013

Wasser in Fluss

Wasser in Fluss - Ausgabe 18 - 2013  

Unsere Wasserzeitung "Wasser in Fluss" erscheint zweimal jährlich (Frühsommer, Herbst). Sie können hier alle bisherigen Ausgaben downloaden...

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