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Verlagsort und Verlagspostamt 7350 Oberpullendorf P.b.b.

Der neue Mittelburgenländer

Nr. 1/März 2011

An einen Haushalt

LISZTOMANIA prägt 2011 das Kulturleben Burgenländische Kulturszene steht ganz im Zeichen von Franz Liszt

Neuer Leiter. Primarius Dr. Gerhard Puhr leitet seit Anfang dieses Jahres die Interne Abteilung des Krankenhauses Oberpullendorf. Landesrat Dr. Peter Rezar attestiert dem neuen Primarius, ein hervorragender Internist mit Managerqualitäten zu sein. Unsere Topstory dazu auf S. 2

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Kommentar von Dr. Peter Rezar SPÖ-Bezirksvorsitzender

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Krankenhaus mit neuen und besseren Standards Die Interne Abteilung des Krankenhauses Oberpullendorf wurde neu organisiert und effizienter gestaltet. Die Maßnahmen kommen bei den Kunden gut an. eit Anfang des Jahres leitet Prim. Dr. Gerhard Puhr die Abteilung für Interne Medizin des Krankenhauses Oberpullendorf. Mit dem neuen Primarius steht ein hervorragender Internist mit Managementqualitäten zur Verfügung. Sein Ziel ist es, die Abteilung so zu organisieren, dass die Patientinnen und Patienten nicht nur besser, sondern auch schneller behandelt werden. Ein wichtiger Schritt war dabei die Installierung der interdisziplinären zentralen Aufnahmestation mit 1. Februar. Die neue Station ist sehr gut angelaufen. Sie wird von den Patientinnen und Patienten sowie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als wirkliche Verbesserung empfunden.

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n den letzten Monaten war unser Krankenhaus oft im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung. Es wurde erfolglos versucht, das Krankenhaus und seine Zukunft krank zu schreiben. Bei einer internistischen Verbundlösung wäre, so hieß es, die Qualität gefährdet.

Die angekündigten organisatorischen Änderungen haben im Vorfeld ebenfalls zu regen Diskussionen geführt - unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aber auch in der Bevölkerung. Was ist der Grund für diese Neuorganisation? Auch das Burgenland muss, um den sehr guten Qualitätsstandard aufrecht zu erhalten und um alle Standorte zu sichern, geeignete Maßnahmen treffen. Gerade Strukturmaßnahmen sind dabei unumgänglich. Wir wollen unserer Bevölkerung zeitgemäße, qualitativ hochwertige und leistbare Versorgung in allen Standorten anbieten können.

Kürzere Wege Lange Wege und ein “Herumirren” im Haus zur Aufnahme- und Entlassungskanzlei

gehören der Vergangenheit an. Die Verwaltungskanzlei befindet sich nun im Erdgeschoß, neben der Kapelle. In den nächsten Monaten soll auch der Ambulanzbetrieb auf neue Füße gestellt werden. Durch die Trennung von Akut- und Terminambulanz sowie durch EDV- unterstützte Terminplanung sollen die Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten verkürzt werden. Die Abteilung für Interne Medizin wird - so wie auch bisher - die internistische Grundversorgung mit einer Spezialisierung im Bereich der Magen- und Darmerkrankungen gewährleisten. Gerade auf diesem Gebiet stehen der Abteilung in Oberpullendorf hervorragende Spezialistinnen und Spezialisten zur Verfügung. Die Kooperation der Internen Abteilungen der Krankenhäuser Oberpullendorf und Güssing wird in Zukunft die Fachausbildung der jungen Medizinerinnen

und Mediziner wesentlich erleichtern.

Richtige Wege Allen Skeptikern und Unkenrufen zum Trotz sind die Änderungen hervorragend angelaufen. Die zentrale Aufnahme, das vermehrte tagesstationäre Angebot, die kürzeren Wege für PatientInnen und MitarbeiterInnen überzeugen. Dafür möchte sich Landesrat Dr. Peter Rezar auch auf diesem Wege bei der kollegialen Führung, bei Primarius Tillhof, bei der Pflegedirektorin Schmidt und beim Verwaltungsdirektor Pauer und allen konstruktiven MitarbeiterInnen sehr herzlich bedanken. Sie haben den notwendigen Prozess in sehr verantwortungsbewusster Weise umgesetzt und erkannt: „Nicht das ist dauerhaft, was der Zeit widersteht, sondern das, was sich klugerweise mit ihr ändert“. Gesundheits-Landesrat Dr. Peter Rezar mit dem kollegialen Führungsteam des Krankenhauses Oberpullendorf: Primarius Dr. Herbert Tillhof, Pflegedirektorin Bettina Schmidt und Verwaltungsdirektor Herbert Johann Pauer.


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Pflegezentrum

Die Bauarbeiten im Pflegezentrum Oberpullendorf sind bereits voll im Gange. Die Fertigstellung ist für Anfang 2012 geplant. Die derzeitige Investitionssumme liegt bei rund 11,9 Mio. Euro. Für den Zubau einer Aufbereitungsküche kommen noch 1,5 Mio Euro dazu. Geplant sind 55 Pflegebetten (2 Pflegestationen mit Zugang zum Garten), 15 Betten Wachkoma/ Palliativpflege und 5 Betten Hospiz (sowie Übernachtungsmöglichkeit der Angehörigen).

Zuschüsse und Beihilfen. Seit zwei Jahren gibt die AK Burgenland eine Broschüre über die Arbeitnehmerförderung heraus. Die Nachfrage ist groß, deshalb wurde heuer die Broschüre aktualisiert und neu aufgelegt. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie burgenländische ArbeitnehmerInnen Förderungen nutzen können, vor allem Familien mit niedrigem Einkommen, AlleinerzieherInnen, Lehrlinge und PensionistInnen. Broschüren können bei der Arbeiterkammer Burgenland bei Bettina Karall 02682/740-92 oder bei der Sozialabteilung der bgld. Landesregierung angefordert werden.

Becom - Verkauf: Mehr Mitarbeiter ach dem Verkauf an die bisherigen Geschäftsführer Franz Klein und Johann Bock soll BECOM in Hochstraß weiter wachsen: Die neuen Eigentümer wollen 2011 mehr als vier Millionen Euro investieren. Die Zahl der Mitarbeiter in Hochstraß soll auf mehr als 300 steigen. Die Mitar- Franz Klein beiter stehen hinter den Plänen: "Aus Sicht des Betriebsrates ist das eine ganz optimale Lösung.

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Die neuen Geschäftsführer sind auch unsere alten Geschäftsführer. Die Zusammenarbeit war gut und wird es hoffentlich in Zukunft auch sein", sagte dazu die FSG-Betriebsrätin Hermine SupperSchlögl. Die Mitarbeiter sind nun erleichtert, dass der vor mehr als 2 Jahren begonnene Johann Bock Verkaufsprozess nun endlich abgeschlossen ist. Eine neue Ära wurde damit eingeleitet.

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Minister Darabos kämpft für Abschaffung der Wehrpflicht as Bundesheer der Zukunft soll nach den Vorstellungen von Verteidigungsminister Norbert Darabos ein verschlanktes Heer ohne Wehrpflicht sein. Sollte sein mutiger Reformvorschlag eines Freiwilligenheeres umgesetzt werden, bedeutet das das Ende der Wehrpflicht für etwa 900 Burgenländer pro Jahr.

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Die Reformgegner und Reformverweigerer lassen derzeit nichts unversucht, um die Abschaffung der Wehrpflicht zu torpedieren. Der Katastrophenschutz durch das Heer sei gefährdet, heißt es da etwa. Dem hält der Minister entgegen: „Es können mit dem Freiwilligenheer alle derzeit vorstellbaren Einsätze im In- und im Aus-

land erfüllt werden. Assistenzeinsätze zur Katastrophenhilfe mit mindestens 10.000 Mann sind selbstverständlich sichergestellt.“ Der Katastrophenschutz werde derzeit ohnehin von den Heeresprofis wie den Pionieren und unseren Luftstreitkräften, Stichwort Black Hawk-Hubschrauber, durchgeführt, so Darabos. „Und bei großen Hochwassern hätten wir als Ersatz für die Grundwehrdiener per Knopfdruck die neue Profi-Miliz zur Verfügung.“

Bahnbrechendes Konzept Der Vorschlag von Norbert Darabos sieht weniger Offiziere und Unteroffiziere, dafür mehr junge Zeitsoldaten vor – das sind Soldaten, die sich für

Verteidigungsminister Norbert Darabos ist von seinem Konzept zur Neustrukturierung des Bundesheeres überzeugt.

drei bis vier Jahre verpflichten, um dann wieder ins zivile Berufsleben zu wechseln. „Die Truppe wird dadurch gestärkt.“ Für Auslandseinsätze zum internationalen Krisenmanagement und zur Friedenssicherung werden knapp über 1.000 Soldaten bereitgestellt. Alle Inlandsaufgaben zum Schutz der Bevölkerung sind voll gewährleistet. Die Kosten sind mit rund 2,18 Mrd. Euro pro Jahr veranschlagt – es kostet also nicht mehr als das bestehende System. „Gleiche Leistung, gleiche Kosten aber ohne Zwang“, bringt der Minister sein bahnbrechendes Konzept auf den Punkt.

Finanzieller Anreiz Das Konzept des Ministers sieht auch eine massive Stärkung der Milizkomponente vor. Milizsoldaten sind Bürger, die sich freiwillig neben ihrem zivilen Beruf beim Bundesheer engagieren und so Dienst für die Allgemeinheit machen. Die Milizsoldaten sollen besser ausgerüstet und mehr finanzi-

elle Anreize bekommen.Minister Darabos schlägt eine jährliche Prämie von 5.000 Euro pro Milizsoldat vor. „Damit ist die Rekrutierung von genügend Freiwilligen absolut möglich“, so Darabos, dem die Miliz ein wichtiges Anliegen ist. Bis Ende Februar will die Koalition eine gemeinsame Sicherheitsstrategie vorlegen. Danach soll über die Struktur des Bundesheeres, sprich Wehrpflicht ja oder nein, verhandelt werden. Norbert Darabos hat also nicht nur mit Beharrungskräften im System zu kämpfen, sondern es gilt auch die ÖVP, die sich wie in vielen Fragen auch hier eingebunkert hat, zu überzeugen.

Volksbefragung Ein Ausweg könnte eine Volksbefragung sein. Hier ist Minister Darabos optimistisch: „Ich habe die besseren Argumente. Die Wehrpflicht ist im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr notwendig. Lassen wir die Profis ran.“


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it großem Interesse verfolgten rund 230 Personen die Präsentation einer möglichen Trassenführung der B61a. Die durch LR Helmut Bieler und HR Hans Godovits einberufene Bürgerversammlung in Unterloisdorf sollte ein weiterer Schritt im offenen Planungsprozess für die rasche Umsetzung und Entlastung der ansässigen Bevölkerung sein.

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B61a -Breite Zustimmung! Die vorgeschlagene Querung der B61a zwischen den Gemeinden Oberloisdorf, Unterloisdorf und Mannersdorf in Richtung Staatsgrenze fand bei den anwesenden Vertretern aller Gemeinden breite Zustimmung.

Bürgerversammlung Bei einem Treffen der Gemeindevertreter der angrenzenden Gemeinden gab es breite Zustimmung zur möglichst raschen Umsetzung der B61a. Bei der Bürgerversammlung in Unterloisdorf betonte LR Bieler, dass bei der präsentierten Variante bereits viele Vorschläge seitens der Gemeindevertreter und der verschiedensten Interessensgruppen eingeflossen sind. Im offenen Planungsprozess soll nunmehr auch die weitere Umsetzung der Detailplanung durch die Ideen und Anregungen der Bevölkerung mitgetragen werden. So wird die Verlängerung der S31 von Oberpullendorf bis

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zur Staatsgrenze nicht als Schnellstraße, sondern als Landesstrasse B61a gebaut. Durch den Bau als Landesstraße ergeben sich weitere Vorteile: Das Land kann durch die Finanzierung des Bundes selber bauen, ist im Bau- und Zeitplan von der Asfinag unabhängig und daher in der Lage, das Projekt viel schneller umzusetzen. Da dieser Straßenabschnitt nicht bemautet ist, werden in Zukunft auch keine Mautflüchtlinge die Ortsdurchfahrten belasten. Gleichzeitig wird es nach Fertigstellung der B61a in allen Gemeinden ein LKWFahrverbot geben! Das Land baut, der Bund

stellt für die Finanzierung 37 Mio Euro zur Verfügung. Die B61a soll in einem Zug von Oberpullendorf bis zur Staatsgrenze gebaut werden. Der offene Planungsprozess wird bis zum Baustart auch weiterhin gelebt werden!

Lediglich im Bereich von Steinberg hat die geänderte Trassenführung Bedenken bei einigen Anrainern hervorgerufen. Diese sollen im Zuge einer Begutachtung eines ähnlichen Bauvorhabens in NÖ zerstreut werden und im offenen Planungsprozess diskutiert werden.


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Kommentar von Johann Farkas SLÖ- Landesvorsitzender

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Lebensmittel landen in der Restmülltonne Sozial und wirtschaftlich bedenklich ist, dass in unserer Überflussgesellschaft viele noch genießbare Lebensmittel einfach weggeworfen werden. er Bgld. Müllverband führt regelmäßig Restmüllanalysen durch. Bei den letzten Untersuchungen wurde im Besonderen den Lebensmitteln im Restmüll Augenmerk geschenkt. Es konnte festgestellt werden, dass rund 8 % des Restmülls Lebensmittel sind. Von diesen 8 % sind 5 % der Lebensmittel noch original verpackt. Hochgerechnet auf das ganze Burgenland ergibt das einen Wert von rund 2.400 Tonnen Lebensmittel (davon ca. 1.500 Tonnen noch im originalverpackten Zustand).

D ie Neue Mittelschule ist mit gutem Grund eine Schule, die bei Eltern und Schülern auf enormes Interesse stößt. Denn sie bietet eine Reihe von Vorteilen: Sie macht als wichtiger Zwischenschritt zur gemeinsamen Schule der 10-bis 14-Jährigen endlich Schluss mit der viel zu frühen Selektion unserer Kinder. Denn bei der Trennung im Alter von zehn Jahren sind die Begabungen unserer Kinder noch nicht voll erkennbar – viel zu viele Talente gehen dadurch verloren. Außerdem gibt es in der NMS eine neue Lehr- und Lernkultur, bei der das individuelle Fördern der Schüler im Zentrum steht. Im Mittelburgenland gibt es die Neue Mittelschule in Kooperation mit der HAK flächendeckend. Schade, dass sich die AHS weiterhin einbunkert und ihre Standesdünkel mit Tradition verwechselt. Vielleicht zum Nachdenken ein weiser Spruch von Gustav Mahler: “Tradition ist Bewahrung des Feuers, nicht die Anbetung der Asche.”

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Geldvernichtung Es wurde auch hochgerechnet, welcher „finanzielle Wert“ hier „entsorgt“ wird. Bei einem angenommenen Durchschnittswert von ca. 5,Euro pro Kilogramm Lebensmittel, haben die weggeworfenen Lebensmittel einen Gesamtwert von rund 12 Millionen Euro, der im Müll landet. Bezogen auf die Bevölkerungsanzahl des Burgenlandes sind das in etwa 40 Euro pro Person und Jahr. Die jährIMPRESSUM Eigentümer und Herausgeber: SPÖBezirksorganisation Oberpullendorf. – Für den Inhalt verantwortlich: Dr. Peter Rezar, Hauptstraße 47, 7350 Oberpullendorf. – Redaktion: Johann Farkas. – Produktion: Roman Felder. – Anzeigenberatung: Waltraud Leopold, 02612/ 42236. – Druck: Ley Kam, 7201 Neudörfl, Bickfordstraße 21. – Kontakt: mittelburgenlaender@gmx.at

liche Restmüllgebühr für einen durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen beträgt 96,80 Euro pro Jahr.

Aufklärungsarbeit Die Schlussfolgerung, die der Müllverband daraus zieht: Die Kosten für die weggeworfenen Lebensmittel sind damit deutlich höher als die jährliche Müllgebühr für einen durchschnittlichen Haushalt. Damit liegt klar auf der Hand: Das Wegwerfen von

Lebensmitteln ist sozial und wirtschaftlich nachteilig. Der Bgld. Müllverband wird sich in seiner Informationsarbeit heuer verstärkt dem Thema „Lebensmittel im Abfall“ widmen und seine Abfallberatung speziell in diesem Bereich intensivieren. Die Bevölkerung wird vom BMV Tipps und Tricks erhalten, worauf beim Lebensmitteleinkauf zur Vermeidung von unnötigen Kosten und Abfällen besonders geachtet werden soll.


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Weppersdorf

FOTO: Verein der Geschichte der Arbeiterbewegung

100 Jahre Internationaler Frauentag as Jahr 2011 ist für die SPÖ Frauen ein besonderes Jahr. Am 8. März wird zum 100. Mal der Internationale Frauentag gefeiert. Neben zahlreichen Festakten, Ausstellungen und Diskussionsabenden setzen die SPÖ Frauen in der Tradition zahlreicher Vorkämpferinnen für Frauenrechte im Jahr 2011 vor allem auf die Themen Bildung und Wissen. „Das Jubiläum des Internationalen Frauentages hat vor allem für die Sozialdemokratie Bedeutung“, erklärt LAbg Klaudia Friedl. “Auf Anregung von Klara Zetkin wurde dieser Tag bei der Sozialistischen Fraueninternationale beschlossen.” Gerade zum 100-jährigen Jubiläum des Internationalen Frauentages sollen daher auch im Burgenland zwei Aspekte nicht zu kurz kommen: Einerseits der Rückblick auf Erreichtes – angefangen vom Frauenwahlrecht

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über die Fristenregelung bis hin zur gesetzlich verankerten Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen Belangen. Andererseits wird es auch darum gehen, alte und neue Forderungen der Sozialdemokratinnen verstärkt in die Öffentlichkeit zu tragen.

Kampf für Frauenrechte „Das heißt, wir werden als SPÖ Frauen den Internationalen Frauentag sowohl als Festtag als auch als Kampftag für Frauenrechte begehen. Gefeiert werden Erfolge bei einem Frauenempfang am 11. März im OHO. Inhaltlich begleitet wird dieser Festakt von einer Wanderausstellung zur Geschichte des Int. Frauentages“, so LAbg. Friedl.

Schwerpunkt Bildung Die SPÖ Frauen haben auch für das Jahr 2011 wieder ein Schwerpunktthema gewählt:

Nachdem das Vorjahr inhaltlich vor allem der Gesundheit aus Sicht der Frau gewidmet war, wird im Jahr 2011 auf das Thema Bildung gesetzt. “Wir werden hierbei auf 2 Säulen bauen: Inhaltlich werden wir etwa der Frage nachgehen, was heißt Bildung für Frauen im ländlichen Raum? Als zweite Säule werden wir eine breit angelegte Informationskampagne zu frauenrelevanten Themen – sprich auf die klassische Wissensvermittlung und Beratungsarbeit setzen.“, erklärt LAbg. Klaudia Friedl.

Engagement Im Jubiläumsjahr 2011 geht es auch darum, noch mehr Frauen für ein Engagement in der Sozialdemokratie zu begeistern. Die SPÖ hat mit 56 Prozent bei den vergangenen Landtagswahlen eine breite Zustimmung bei den Burgenländerinnen erreicht.

Die Marktgemeinde Weppersdorf, die sich aus den Katastralgemeinden Kalkgruben, Tschurndorf und Weppersdorf zusammensetzt, hat den umfassenden Dorferneuerungsprozess erfolgreich abgeschlossen. Die Gemeinde präsentierte stolz das gemeinsam erarbeitete Leitbild. „Das Mitspracherecht der Bevölkerung im umfassenden Dorferneuerungsprozess ist das Fundament! Dorferneuerung ist die größte Bürgerinitiative.“, so Landesrätin Dunst, zuständiges Regierungsmitglied. Bürgermeister Piniel: „Bewährtes weiter ausbauen und neue Herausforderungen annehmen, das ist mein Leitspruch! Denn Ziel ist es, die Dorfgemeinschaft zu fördern und so die Lebensqualität zu steigern.“ Die Vorstellung der Ergebnisse wurde in allen drei Ortsteilen durchgeführt. Neben Schwerpunkten, wie die Vermarktung als Wirtschaftsstandort, Energieoptimierung und der Einrichtung einer öffentlichen Bücherei wurden auch Vorhaben, wie eine Schule für altes Handwerk (Korbflechten) und ein Eltern-Kind-Zentrum in die Ideensammlung aufgenommen.


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Aus für zwei Polizeiposten! SPÖ-Funktionäre stellen klar: “Sind gegen Polizeiabbau durch die Hintertür!” as vom SP-Bezirksmandatar Erich Trummer bereits seit längerer Zeit befürchtete „Aus“ für zwei weitere Polizeiposten im Mittelburgenland ist jetzt leider fix. Obwohl in den letzten zwei Jahren die Kriminalität im Bezirk gestiegen ist, werden die Polizeiinspektionen in Deutschkreutz und Rattersdorf mit Ende Juni 2011 geschlossen. Befürchtet wird auch die Zusammenlegung der Inspektion Lackenbach mit Horitschon. „Das ist ein weiterer Sicherheitsanschlag auf unsere Grenzregion“, zeigen sich Trummer, Mannersdorfs Vize-Bgm. Johann Schedl und

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Deutschkreutz-Gemeindevorstand Ernst Artner von der Vorgangsweise der Innenministerin Fekter enttäuscht.

96 Stellen gestrichen Denn obwohl die betroffenen 55 Polizeibeamten derzeit an andere Polizeiinspektionen im Bezirk dienstzugeteilt werden, ist ein weiterer Polizeiabbau durch die Hintertür klar feststellbar. Trummer zeigt sich durch ein vorliegendes internes Strategiepapier des Innenministerium bestätigt: „Mit dieser weiteren Schließungswelle werden im Bezirk Oberpullendorf mit 1. Juli 2011 auch weitere 96 Po-

lizeiplanstellen gestrichen. Damit wird die Sicherheit des Mittelburgenlandes weiter ausgehöhlt. Das ist unverantwortlich! Die Sicherheit im Bezirk muss wieder steigen! Das geht nicht mit weniger, sondern nur mit mehr Polizisten gegen die Kriminalität.“ Verschärft wird die Sicherheitslage noch durch das gleichzeitige Zurückfahren des Assistenzeinsatzes.

Aus den Medien erfahren Große Sorgen bereitet den Betroffenen diese endgültige Streichung von fast jeder 2. mittelburgenländischen Polizeiplanstelle! Denn damit haben die rund 50 Polizeibeamten, die derzeit außerhalb des Bezirkes dienstzugeteilt sind, keinen vorgesehenen Platz mehr im Bezirk und zusätz-

lich sind auch viele Polizeibeamte gegenüber dem „neuen Plan überzählig“.

Frust und Demotivation Trummer, Schedl und Artner haben sich vor Ort ein Bild gemacht. Die zum großen Teil langjährigen Polizisten zeigen sich enttäuscht, dass sie aus den Medien erfahren muss-ten, dass „ihre Planstelle“ unwiederbringlich gestrichen wurde. Trummer berichtet von den Gesprächen mit den verunsicherten Polizeibeamten: „Ich bin betroffen, wenn mir tüchtige Polizeibeamte erzählen, dass ihnen mit dieser Aktion jede Perspektive und Motivation genommen worden ist und die Polizisten heute nur mehr als Befehlsempfänger behandelt werden.“

„Stopp dem Polizeiabbau!“ LAbg. Trummer, Vize-Bgm. Schedl und GV Artner sind gegen die aktuelle Schließung der Polizeidienststellen in Deutschkreutz und Rattersdorf.


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Toller Erfolg

Julia Heinrich aus Lackenbach hat im November 2010 den Lehrlingswettbewerb in der WK Eisenstadt gewonnen - Sparte HGA (HotelGastgewerbe-Assistentin) und nimmt jetzt am Bundeswettbewerb vom 24. 27. März in Absam (Tirol) teil. LH Hans Niessl überreichte ihr eine Burgenland-Uhr und wünschte ihr das Beste für den Bundeswettbewerb.

Kaminmaurer sind UNESCO-Kulturerbe. Das Handwerk der Ofen- und Kaminmaurer wurde in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Die Kuratorin des MUBA – Museums für Baukultur in Neutal – Dr. Susanna Steiger-Moser konnte mit der Antragstellung den im Mittelburgenland besonders verwurzelten Beruf und dessen Bedeutung für die österreichische Industriegeschichte eindrucksvoll darstellen. Kulturlandesrat Helmut Bieler, Kuratorin Dr. Susanna Steiger-Moser, Muba-Obmann Senator Robert Dominkovits und LAbg. Bgm. Erich Trummer, dessen Gemeinde Neutal die Arbeit der Kaminmaurer als Wahrzeichen im Gemeindewappen trägt, sind sichtlich stolz auf die hohe Auszeichnung.

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Neustart statt Stillstand Reformkraft für Tourismusumschwung: In 2 Jahren über 35 600 Nächtigungen weniger ie aktuelle TourismusJahresbilanz 2010 zeigt einen Gästeboom und das bisher zweitbeste Jahresergebnis für die Sonnentherme, aber leider auch große Defizite in der touristischen Vermarktung der Region. Wäh-rend der Tourismus im gesamten Burgenland weiter im Aufwind ist und mit einem satten Plus von

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1,5 % Nächtigungen knapp vor dem Ziel der 3 Mio-Marke angelangt ist, befinden sich die Nächtigungszahlen im Mittelburgenland leider weiter auf Talfahrt.

Es ist 5 vor 12 Die SPÖ Mittelburgenland fordert deshalb rasch einen

Neustart im Regionaltourismusverband mit Experten, die helfen, den mittelburgenländischen Tourismus wieder auf die Überholspur zu bringen: „Wir haben die Marke Mittelburgenland in der Tourismusstrategie Burgenland gestärkt. Jetzt ist es aber offensichtlich dringend erforderlich, neue Konzepte mit neuen Fachleuten anzugehen. Denn minus 11,1 % und über 35.600 Nächtigungen pro Jahr im Vergleich zum Jahr 2008 weniger, zeigen eindeutig - es ist fünf vor zwölf im Sonnenland. “ Bei dieser Bilanz ist es nicht weiter verwunderlich, dass nur mehr die Minderheit der Gemeinden

Vertrauen in die regionale Tourismusvermarktung hat und einen entsprechenden finanziellen Beitrag leistet.”

Neue Ideen Ein wichtiger Schritt wäre, rasch Experten aus den mittelburgenländischen Vorzeigeangeboten Wellnesstourismus, Wein und Kultur mit Bündelung sämtlicher mittelburgenländischer Ressourcen in den Regionaltourismusvorstand einzubinden. Wir brauchen neue Ideen für einen neuen Erfolgsweg sowie eine professionelle Regionalvermarktung.


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Ausbildung

35 Jugendliche aus dem Burgenland starteten heuer die Lehre mit Matura. Marlen Steiner aus Kalkgruben ist die einzige Mittelburgenländerin, die im WIFI in Eisenstadt das neue Schuljahr begonnen hat. Sie wurde von LH Hans Niessl und LR Dr. Peter Rezar begrüßt. Im gesamten Burgenland besuchen nun 129 Lehrlinge das neue Ausbildungsmodell.

Raus aus EURATOM. Die Sozialistische Jugend Burgenland (SJ) hat mit einer Medien-Aktion in der Eisenstädter Fußgängerzone für das EURATOM-Volksbegehren geworben. „Wir wollen die Burgenländerinnen und Burgenländer auf diese Steuerverschwendung aufmerksam machen! Hier werden bis zu 100 Mio. Euro an Steuergeldern in den Rachen der Atomlobby geworfen. Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn an unseren Grenzen immer mehr unsichere Atommeiler entstehen, die unser Leben bedrohen“, erklärt SJ-Vorsitzender Kilian Brandstätter die Beweggründe hinter der Aktion. Mit Sprechchören, Transparenten und Foldern wurden Passanten bei strahlendem Wetter auf das Volksbegehren vom 28. Februar bis 7. März hingewiesen.


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Konsumentenschutz - Informationen dienen dem Schutz vor Betrügereien ie haben bei Werbefahrten schon unangenehme Erfahrungen gemacht, wenn Sie nicht kaufen wollten? Sie haben sich gewundert, wieso gerade Sie bei einem Preisausschreiben einen Superpreis gewonnen haben, obwohl sie sich nicht erinnern können, daran teilgenommen zu haben? Sie müss-ten nur einen vergleichsweise geringen Betrag vorher einzahlen . .. Und der nette Herr hat Sie sicher auch schon angerufen, der Ihnen so gerne einen hohen Geldpreis überweisen möchte, wenn Sie ihm nur Ihre Bankverbindung verraten!

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Die Phantasie skrupelloser Geschäftemacher ist grenzenlos, wenn es darum geht, vor allem älteren, gutgläubigen Menschen ihre Ersparnisse abzuluchsen. Die Konsumentenschützer als Verbraucherschutzorganisation decken immer wieder derartige verbrecherische Methoden auf und warnen davor. Weil gesetzliche Maßnahmen aber immer erst im Nachhinein gesetzt werden können, hat der Pensionistenverband den Konsumentenschutz zu einem Schwerpunkt seiner Seniorenpolitik gemacht. So kann er seine Mitglieder durch umfassende Informati-

on vor betrügerischen Tricks und Fallen schützen. Der PV Oberpullendorf hat zu diesem Zweck seit Jänner 2011 eine Servicestelle eingerichtet, wo Gerd Nezold, der Konsumentenschutzreferent des PV Burgenland, Ratsuchenden zwei Mal monatlich unentgeltlich seine Hilfe anbietet. Die Schwerpunkte seiner Beratertätigkeit sind Auskunft und Beratung in Fragen des Konsumentenschutzes, Lohnsteuerabschreibungen und Information und Hilfestellung in allen Belangen der Sozialversicherung und des täglichen Lebens.

Beratung KONSUMENTENSCHUTZ

Gerd Nezold Termin von 10:00 -12:00 Uhr

MI Mi MI MI

MI 16. 03. 2011 06. und 20. 04. 2011 04. und 18. 05. 2011 01. und 15. 06. 2011 06. und 20. 07. 2011

SPÖ-Bezirkssekretariat

Hauptstraße 47 02612/42236


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1. Burgenländischer Jugend Hallencup der SJ. Im Vinea Sportzentrum in Ritzing fand am Sonntag, dem 23. Jänner die Vorausscheidung des Bezirk Oberpullendorf für den burgenländischen Jugend Hallencup statt. Insgesamt beteiligten sich 12 Teams an der Bezirksvorausscheidung. Durchsetzen konnte sich am Ende das Team „Os Imperiais“, vor dem Team „B-Win-Boys“. Platz 3 ging an die Mannschaft „Die Wildgänse“. „Os Imperiais“ schaffen somit den Sprung ins Landesfinale,. Am Foto: LAbg. Erich Trummer, SJ-OrganisatorInnen Bernd Horvath und Gabi Tremmel mit den 3 Siegerteams. Platz 3 in den grünen Trikots: Wilfinger Martin, Derfler Robert, Wildzeiss Peter, Valasek Michael, Wildzeiss Klaus, Wilfinger Dominik, Schöll Erich, David Paz. Platz 1 in den orangen Trikots: Michael Heindl, Kevin Pauer, Michael Seifner, Stefan Igler, Armin Prunner, Thomas Godowitsch, Christian Leitger, Daniel Stifter. Platz 2 in den weißen Trikots: Sabados Andreas, Ouidiu Lazea, Daniel Suingiu, Costel Suingiu, Luci Ilas, Mario Kozubovski, Andreas Toader, Christi Suingiu, Andrei Ristei.


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Lisztomania ‘11 feierte einen grandiosen Start Feierliche Eröffnung des Lisztjahres durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer m 27.Jänner eröffnete Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im vollbesetzten Franz Liszt Konzertsaal in Raiding LISZTOMANIA 2011, das Festival zum 200. Geburtstag von Franz Liszt. Diplomatische Vertreter aus all den Ländern, in denen Liszt gelebt und gewirkt hatte, waren anwesend, ebenso die Repräsentanten von Politik und Kirche, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch die “Tanzgeiger” und die beiden Intendanten Johannes und Eduard Kutrowatz.

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Grenzgenial Das Programmkonzept von Johannes und Eduard Kutrowatz sieht vor, in den 4 Konzertzyklen des Jahres nicht nur den “bekannten” Liszt zu spielen, sondern seine geniale Vielseitigkeit zu zeigen und weniger bekannte oder sogar verkannte Werke zum Klingen zu bringen. Der 1. Zyklus Festvorspiel vom 27.- 30. Jänner ist bereits äußerst erfolgreich be-

endet, der 2. Zyklus Künstlerfestzug folgt demnächst, vom 17.- 20. März. Grenzgänge(r) heißt der 3. und längste Zyklus, vom 12. – 26. Juni. Rund um Liszts Geburtstag am 22. Oktober findet der letzte Zyklus statt, Festklänge, ursprünglich vom 19. – 23. Oktober, aber wegen der großen Nachfrage gibt es zusätzliche Konzerte am 25. und 26. Oktober.

Alle machen mit Musica Sacra und ORGELockenhaus widmen sich Liszt genauso wie das Kammermusikfest Lockenhaus, und am 11.09. überträgt der ORF aus Lockenhaus die Sonntagsmesse - “Liszt – live on air”. Zusätzlich gibt es zahlreiche andere Veranstaltungen im Land, die Franz Liszt aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten. Dazu gehören auch die acht Ausstellungen, die bestimmte Lebensphasen Liszts an den geeignetsten Plätzen dokumentieren – seine Kindheit im Geburtshaus in Raiding, das Wunderkind – Taufe und

Die Zeit zwischen zwei offiziellen Anlässen zum 200. Geburtstag des Komponisten Franz Liszt nutzten unser Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und seine Gattin Margit, um einem burgenländischen Leitbetrieb einen Besuch abzustatten. Swarco Futurit in Neutal war das Ziel für das Staatsoberhaupt und einer hochkarätigen burgenländischen Delegation

Weissagung in der Taufkirche in Unterfrauenhaid. Und das MUBA Neutal befasst sich mit der weltweiten Freimaurerbewegung, die auch im Burgenland ihre Logen hatte, unter dem Titel “Frei – Maurer – Arbeit”. Kinder sind die Kulturträger von morgen, daher widmet ihnen Lisztomania 2011 ein besonderes Kinder-Kulturprogramm mit Kindertheater, Sing-Workshops, Spielen, Führungen und ähnlichem.

Große Nachfrage Ein Programm wie dieses vielfältig und auf höchstem Niveau – ist genau was ein Land braucht, das seine wirtschaftliche Zukunft zu einem beträchtlichen Teil im sanften Tourismus sieht. Lisztomania 2011 trägt dazu bei, Raiding und das Burgenland einem weltweiten Publikum bekannt zu machen und neue Gäste anzuziehen. Schließlich zeigen die zahlreichen Package- und Kombi-Angebote der führenden burgenländischen Hotelbetriebe, dass die Nachfrage besteht.


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Preisrätsel Das traditionelle Abfahrtssignal bei einer Schiffsreise lautet Mast- und Schotbruch

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Auflösung vom Dezember 2010 Die Lösung lautet: Blaguss betreibt in Oberpullendorf auch eine Diskont-Tankstelle

Schiff Ahoi

Schreiben Sie die richtige Antwort auf eine Postkarte und schicken diese schriftlich an: MiB - Der neue Mittelburgenländer Kennwort Preisrätsel Hauptstraße 47 7350 Oberpullendorf

oder per e-mail an: MIBPreisfrage@gmx.at Es winken Gutscheine der Firma Blaguss im Wert von:

1. Preis Euro 70,– 2. Preis Euro 50,– 3. Preis Euro 35,– Die Gewinner werden schriftlich verständigt. Die Auflösung unserer Preisfrage, sowie die Preisträger finden Sie in der nächsten Ausgabe der „MiB“ Einsendeschluss: 20. März 2011. Aus allen richtigen Einsendungen werden drei Gewinner (unter Ausschluss des Rechtsweges) gezogen.

Landesrat Dr. Peter Rezar, Prokurist Rudolf Wiedner von Blaguss-Reisen und Vizebgm. Mathias Rehrl überreichen Johannes Reiter und seiner Mama den Siegerscheck.

Unsere Gewinner: 1. Preis: Reiter Johannes, Oberloisdorf 2. Preis: Binder Franz, Landsee 3. Preis: Frühstück Birgit, Pilgersdorf



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