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Grenzwachtkorps GWK:

Vielfältige Aufgaben im Rahmen des Zolls. Es ist eine schweizerische Besonderheit, dass das Grenzwachtkorps GWK eine Doppelfunktion ausübt: Es nimmt sowohl Waren- als auch Personenkontrollen wahr. Daher hat das GWK sehr breite Kernkompetenzen. Dieser Beitrag soll aufzeigen, wo die Vorteile dieser Doppelfunktion liegen. Das GWK ist seit 1894 der uniformierte und bewaffnete Teil der EZV und gehört damit dem Eidg. Finanzdepartement EFD an. Es ist mit seinen rund 1900 Mitarbeitenden das grösste nationale Sicherheitsorgan der Schweiz. Es erfüllt grundsätzlich die gleichen Aufgaben wie der zivile Zoll, wobei seine Aufgaben schwergewichtig im Reiseverkehr liegen. Es nimmt zoll-, sicherheits- und fremdenpolizeiliche Aufgaben wahr und setzt so eine breite Palette von rund 150 Gesetzen und Verordnungen durch. Das GWK ist eng mit dem zivilen Zoll verflochten, wodurch sich viele Synergien nutzen lassen, was auch wirtschaftlich von Vorteil ist. Regelung zwischen Bund und Kantonen Die Zollhoheit liegt beim Bund, die Polizeihoheit bei den Kantonen. Die Aufgaben und Kompetenzen des GWK und das Verhältnis zu den Kantonen sind im Wesentlichen in der Bundesverfassung, im Zollgesetz und in der Zollverordnung geregelt. Dabei ist explizit vorgesehen, dass sich Bund und Kantone gegenseitig unterstützen können. Die Kantone haben die Möglichkeit, mit dem GWK Zusammenarbeitsvereinbarungen abzuschliessen. Dabei können gewisse polizeiliche Aufgaben delegiert werden, die aber in Bezug mit der umfassenden Zolltätigkeit stehen bzw. im Rahmen dieser erledigt werden können. Vorteile der Zollkontrollen Im Rahmen von Zollkontrollen an der Zollgrenze und im Grenzraum können auch mit Schengen weiterhin Personenkontrollen durchgeführt werden. Diese im Zusammenhang mit dem Vollzug der Zollaufgabe, bei polizeilichem Anfangsverdacht oder aus Gründen der Eigensicherung. Das GWK kann, gestützt auf das Zollgesetz, grundsätzlich in der ganzen Schweiz und damit auch auf dem gesamten Schienennetz der SBB Zollkontrollen durchführen. Es ist nicht an Kantonsgrenzen gebunden und kann daher einen Aufgriff ebenfalls auch kantonsübergreifend tätigen. Werden die Synergien zwischen den originären Zollaufgaben sowie allfällig von den Kantonen delegierten sicherheits- und fremdenpolizeilichen Aufgaben genutzt, führt dies oftmals zu Erfolg und ist schlussendlich ein Garant für eine höhere Sicherheit. Das GWK verfügt über verschiedenste Spezialisten und besondere technische Hilfsmittel wie etwa die Mobilen Autorevisions-Equipen MAR, die Mobilen Gepäckröntgen-Anlagen MOGRA oder Ionen-Mobilitäts-Spektrometer IMS. Hilfsmittel, die nach Möglichkeit auch von Partnerbehörden angefordert werden können. Als nationale Organisation ist es dem GWK möglich, innerhalb kürzester Zeit Schwerpunkte bei seinen Kontrollen zu setzten und bei Bedarf Personal zu verschieben. So konnten zum Beispiel aufgrund der Zunahme der grenzüberschreitenden Kriminalität mehrere Grenzwachtmitarbeitende nach Genf und ins Tessin verschoben werden Wussten Sie, dass das GWK 2010: Über 400 000 Abfertigungen im Fiskalbereich vorgenommen hat? Über 14 500 Fälle von Warenschmuggel verhindert hat? Rund 60 % der SIS Treffer in der Schweiz erzielt hat? Rund 2500 Personen festgenommen und der Polizei übergeben hat? Rund 7648 Verstösse gegen das Ausländer- und Asylgesetz festgestellt hat? Rund 1500 gefälschte Dokumente sichergestellt hat?


Prolog Prologue Prologo

Liebe IPA Freunde

Chers amis de l’IPA,

Als Präsident der Region ist es logisch, sogar normal, dass er sich in jeder Zeitschriftausgabe mit dem Prolog zu Wort meldet. Er informiert über die Teilnahme der Mitglieder an Verstaltungen. Er fragt sich auch, weswegen Personen unserer Vereinigung folgen und welches Interesse sie haben, usw. . Während der elf Jahren bin ich mit diesen Tatsachen konfrontiert worden. Jedes Mal habe ich mir die selben Fragen gestellt. Was soll ich schreiben? Was nützt es? Wen interessiert es? Wer liest es? Welches Interesse besteht? Ich glaube noch nicht, dass ich konkrete Antworten auf all diese Fragen gefunden habe.

En qualité de président de région, il est logique, voire normal que ce dernier s’exprime en prologue dans chaque édition de revue qui la concerne. Il disserte sur la participation des membres aux manifestations. Il se demande pourquoi certaines personnes rejoignent notre association et dans quel intérêt, etc. etc. Durant onze années, j’ai été confronté à cet état de fait. A chaque fois, je me suis posé la question. Que dois-je écrire ? A quoi cela sertil ?, Qui s’y intéresse ? Qui me lit ? Quel intérêt ? Je ne crois pas encore avoir trouvé de réponses précises à toutes ces questions.

Heute ist es immer noch so. In dieser Zeit, wo zahlreiche Informatikinformationen oder andere Mittel zur Verfügung stehen, um alles mögliche zu kommunizieren, was muss man hinzufügen? Auch hierfür habe ich keine konkrete Antwort. Bezugnehmend auf den ersten Prolog nach der Delegiertenversammlung in Lenzburg, nutze ich die Gelegenheit, um Ronald zu seiner Wahl als Präsident unserer Sektion herzlich zu beglückwünschen. Ich kenne ihn seit 30 Jahren und ich bin überzeugt, dass er seiner Funktion vollkommen gewachsen ist. Während 20 Jahren habe ich mit ihm im Korps der Kantonspolizei Bern gearbeitet und empfinde meinen tiefen Respekt gegenüber seiner Person. Er war immer ein herzlicher und ehrlicher Mann sowie ein guter Gesellschafter. Wir haben gemeinsam schöne Momente verbracht und ich bin überzeugt, dass noch weitere folgen werden. Guten Start und vollen Erfolg für dich, Ronald. Ein aufrichtiges Dankeschön geht an alle Regionen, die mir ihre Stimme bei meiner Kandidatur für den nationalen Vorsitz gegeben haben. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass ich in Zukunft mein Amt als Vizepräsident der französischen Sprachteils der Schweiz fortsetzen kann. Alle französischsprachigen Regionen können auf meine Zusammenarbeit und meine Unterstützung zählen. Guten Start im neuen Nationalbüro und für die IPA im Allgemeinen. Pierre-André Zampieron, Vizepräsident F

Aujourd’hui, c’est pareil. A l’heure où de nombreux moyens informatiques ou autres, sont à notre disposition, vous n’ignorez rien de ce qui se passe dans le monde, dans notre association etc. Que faut-il ajouter ? Là également, je n’ai pas de réponse précise. De ce fait, ayant été désigné pour le 1er prologue consécutif à l’assemblée des délégués de Lenzburg, je vais profiter de l’occasion qui m’est offerte pour féliciter chaleureusement Ronald pour son élection à la présidence de notre grande association. Connaissant ce dernier depuis 30 ans, je suis persuadé qu’il sera parfaitement à la hauteur de la charge à laquelle il a accédé. Ayant collaboré avec lui durant 20 ans à la police cantonale bernoise, j’ai un profond respect envers sa personnalité. Il a toujours été un homme chaleureux, honnête et de bonne compagnie. Ensemble, nous avons passé d’excellents moments et je suis persuadé qu’il y en aura d’autres. Bon vent et plein succès à toi Ronald. Je tiens également à remercier sincèrement toutes les régions qui m’ont apporté des voix lors de ma candidature à la présidence nationale. C’est avec grand plaisir qu’à l’avenir, je vais continuer d’assumer ma charge de vice-président national romand. Toutes les régions romandes peuvent compter sur ma collaboration et ma disponibilité. Bon vent au nouveau comité national et à l’IPA en général. Pierre-André Zampieron, Viceprésident F

In qualità di presidente della regione, é logico, quasi normale che quest‘ultimo si esprime in un prologo di ogni edizione della rivista. Egli disserta sulla partecipazione dei membri alle manifestazioni. Si chiede perché alcune persone s’iscrivono alla nostra associazione e con quale interesse ecc., ecc. Durante 11 anni, mi sono trovato spesso in questa situazione. Ogni volta, mi sono posto la domanda. Cosa devo scrivere? A cosa serve ciò? Chi è coinvolto? Chi mi legge? Qual‘è l‘interesse? Non credo ancora di aver trovato delle risposte precise a tutte queste questioni domande. Oggi, è la stessa cosa. Nel mondo in cui numerosi mezzi informatici e altro, sono a nostro disposizione, sapete tutto quello che succede nella nostra associazione. Allora che cosa bisogna aggiungere? Anche qui non ho una risposta precisa. Siccome sono stato designato per redarre il primo prologo dopo l‘assemblea dei delegati di Lenzburg, approfitto dell‘occasione che mi è offerta per felicitarmi calorosamente con Ronald per la sua elezione alla presidenza della nostra grande associazione. Conoscendolo da trent‘anni, sono convinto che sarà perfettamente all‘altezza della sua carica a cui ha avuto accesso. Avendo collaborato per un ventennio nella polizia cantonale bernese, ho un profondo rispetto della sua personalità. È sempre stato un uomo caloroso, onesto e di buona compagnia. Insieme, abbiamo trascorso degli eccellenti momenti e sono convinto che ce ne saranno altri. Vento in poppa e tanto successo a te Ronald. Tengo ugualmente ringraziare sinceramente tutte le regioni che mi hanno dato dei voti durante la mia candidatura alla presidenza nazionale. È con grande piacere che in futuro, continuerò ad assumere il mio incarico come vice presidente nazionale romando. Tutte le regioni romande possono contare sulla mia collaborazione e la mia disponibilità. Vento in poppa al nuovo comitato nazionale e all’IPA in generale. Pierre-André Zampieron, Vicepresidente F

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INHALT

IMPRESSUM Herausgeber | Editeur | Editore: International Police Association Schweiz | Suisse | Svizzera Offizielle Adresse (Generalsekretär): Adresse officielle (Secrétaire général): Indirizzo ufficiale (Segretario generale): IPA Sektion Schweiz, Nationalbüro Postfach, CH-9043 Trogen Tel. 071 340 00 64, Fax 071 340 00 68 E-Mail: national@ipa.ch sec.general@ipa.ch http:// www.ipa.ch Verlag, Inseratenverwaltung | Maison d´édition Service d’annonce Casa editrice e annunci: Informationsverlag GmbH Partnerverlag der International Police Association (IPA) Sektion Schweiz (Herausgeber) CH-6331 Hünenberg, Bösch 108 Tel. 041 798 20 60, Fax 041 798 20 61 E-Mail: office@iv-verlag.ch Grafik: Anita Fliesser Druck: Multicolor Print AG, CH-6341 Baar Gesamtauflage | Tirage global | Tiratura: 16’000 Ex. Erscheinung | parution | pubblicazioni: 6 Mal im Jahr | 6 fois par an | 6 volte all’anno IPA Revue Redaktoren | Rédacteurs | Redattori Koordinator | Responsable du journal: Willi Moesch Unterbach 15, CH-9043 Trogen AR Tel. B. 071 343 66 02, Tel. P. 071 344 31 64 Mobil: 079 213 23 94 E-Mail: sec.general@ipa.ch Redaktor deutsch: Ronald Wüthrich Wingreis 6, CH-2513 Twann Tel. P. 032 315 31 36, Tel. B. 032 344 51 11 Natel 079 362 88 42, Fax B: 032 322 25 82 E-Mail: redaktor.de@ipa.ch Rédacteur français: Jean-Claude Seydoux Hôtel de police, Rue Saint-Martin 33, 1005 Lausanne Tél. 079 310 09 90 E-Mail: redacteur.fr@ipa.ch

Prolog (Pierre-André Zampieron) Redaktionsschluss Memento

1 3 4

Nationale Informationen IPA Fly-in 2011 IPA Wein

5 6

Internationale Informationen Kongress Österreich und Jubiläum LG NÖ 50 Jahre IPA Tirol 50 Jahre IPA Luxemburg 20 Jahre IPA-LG Thüringen 50 Jahre IPA Vbst. Wiesensteig Reisebericht USA IPA - Cyprus Section Délégation du Haut-Rhin IPA 68

8 10 11 + 13 14 15 16 17 18

Dokument Polizeischule IPH Hitzkirch

21

Regional Besuch der IPA Wiesensteig im St. Galler Rheintal Cordonbleu-Essen 2011 28. IPA Ju-Jitsu Kurs Pensionierter-Ausflug Biel & Umgebung

19 20 26 27

Diverses Team Helvetia holt sich den 1. Platz Zu Besuch beim Einsatzkommando…

36 39

Redattore italiano: Andrea Quattrini Postfach 121, CH-6500 Bellinzona 5 Tel B. 091 814 19 11 Natel 076 367 07 27 E-Mail: redattore.it@ipa.ch Administrator | Administrateur | Amministratore: IPA Sektion Schweiz, Nationalbüro Postfach, CH-9043 Trogen Tel. 071 340 00 64, Fax 071 340 00 68 E-Mail: national@ipa.ch Mitglieder Nationalbüro | Membres du Bureau national | Membri del Comitato Nazionale Präsident | Président | Presidente IEC-Delegierter | Délégué IEC | Delegato IEC: Ronald Wüthrich Vicepresidente, italiano: Andrea Wehrmüller Vice-président, français: Pierre-André Zampieron Generalsekretär | Secrétaire général | Segretario generale: Stv. IEC-Delegierter | Délégué IEC adjoint | Delegato IEC sostituto: Willi Moesch Nationalkassier | Trésorier national | Cassiere nazionale: Andreas Niederhauser Reisesekretär | Secrétaire aux voyages | Segretario dei viaggi: Jean-Claude Gilliand Kommissionen | Commissions | Commissioni: Monika Bader Webmaster: Andrea Quattrini Sekretärin Nationalbüro | Secrétaire Bureau National | Segretaria del Ufficio nazionale: Materialverwalter | Responsable du matériel | Responsabile del materiale: Helene Zumstein

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Christoph Tanner, Direktor Interkantonale Polizeischule, Hitzkirch.

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Inhalt Sommaire Sommario

SOMMAIRE

SOMMARIO

Prologue (Pierre-André Zampieron) Délai de rédaction Mémento

1 3 4

Informations nationales Cherche jeune fille au pair au Canada IPA dans le monde Un jouet pour chaque enfant Vin IPA

4 4 5 6

Document L´école de police IPH de Hitzkirch

23

Informations régionales Genève - Voyage IPA 2011 Manifestations organisées par le comité Rectificatif - IPA Genève

28 29 29

Redaktionsschluss 5/2011 Für Revue 09.09.2011 www.ipa.ch

Prologo (Pierre-André Zampieron) Termine redazionale Memento

1 3 4

Informazioni nazionali Vino IPA

6

Documento La scuola di polizia IPH di Hitzkirch

24

Informazioni regionali Articolo 39 esima Assemblea Ordinaria Minusio Gita a Brescia Fiera Tartufo

30 32 33

Diversi Gita in Val Colla Chi sta dietro i tanto „cari“ radar Le guardie svizzere del Papa

35 40 44

Délai de rédaction 5/2011 Pour la revue 09.09.2011 www.ipa.ch

Termine redazionale 5/2011 Per la Revue 09.09.2011 www.ipa.ch

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Memento Mémento Memento

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Cherche jeune fille au pair en Colombie-Britannique Est recherchée une jeune fille (18-30 ans) au pair désirant vivre une expérience dans l’Ouest canadien. « Nous sommes une famille canadienne bilingue (anglophone/francophone), membre de l’I.P.A. demeurant à Victoria, en Colombie-Britannique. Nous sommes à la recherche d’une personne dynamique et responsable pour nous aider avec nos enfants, Jeremy 3 ans et Marc-André 1 an. Le poste est d’une durée de 10-12 mois, débutant en septembre 2011. La personne idéale voudra s’intégrer pleinement dans notre milieu familial. Les tâches requises sont les suivantes: ménage léger, soins des enfants tels que la routine matinale, préparation des collations et certains repas, et conduire les enfants à quelques rendez-vous. Cette personne sera responsable pour le divertissement des enfants et aura une flexibilité de voyager en famille quand requis. En échange, nous nous engageons à faire vivre l’expérience canadienne en famille, incluant la pratique de la langue anglaise. Logement et nourriture fournis. Permis de conduire et expérience avec les enfants sont préférables. Rémunération 9.50 CAN$ /heure. Assurance-maladie et Assurance-emploi fournies. Toutes dépenses reliées aux voyages familiaux sont aussi fournit. » Toute personne intéressée par cette requête peut prendre contact avec le Secrétariat du Bureau national ou le rédacteur francophone.

L’International Police Association dans le monde À fin 2010, l’IPA comptait 375‘858 membres actifs répartis dans 64 pays. Avec ses 15‘605 membres, la Suisse se situe en 6e position numérique. La section IPA Allemagne occupe la tête du classement avec 56’981 membres. Étonnamment, la Grande-Bretagne, pays fondateur de l’IPA, ne se situe qu’en 13e position avec 9‘683 membres, les États-Unis en 19e position avec 7‘589 membres. La France, qui compte 220‘000 policiers, n’affiche que 2‘125 membres et se place en 32e position. Le détail complet de ce décompte peut être obtenu auprès du Bureau national.

Maisons IPA - voyages Pour les membres qui voyagent et qui souhaitent séjourner dans des maisons IPA à l’étranger, plusieurs sections possèdent des propriétés où l’on peut réserver son séjour. Vous trouverez la liste des pays et des maisons IPA sur le site suivant: http://ipa-iac.org/houses/. Malheureusement, la section Suisse ne dispose d’aucune maison IPA. Je profite pour rappeler à celles et ceux qui souhaitent être accueillis ou assistés par un représentant de l’IPA dans un pays lors d’un voyage, que ce soit dans le cadre professionnel ou privé, il est indispensable de compléter un formulaire de voyage et de le transmettre, via le comité de sa région, au responsable des voyages auprès du Bureau national.

IPA International - La section IPA Hongrie fête son 20e anniversaire Le comité hongrois a élaboré un programme magnifique pour ce jubilé qui se déroulera du 8 au 11 septembre 2011. Le programme et les informations pour les inscriptions ont été envoyés à toutes les régions de l’IPA Suisse.

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Jean-Claude Seydoux Rédacteur francophone


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Un jouet pour chaque enfant

IPA Fly-in 2011

Depuis plusieurs années, le rédacteur francophone de la revue organise auprès de ses collègues de la police de Lausanne, au nom de l’IPA, une récolte de jouets usagés. Toujours active, mais relancée avant les fêtes de Noël, cette opération permet de récupérer des jouets usagés, mais en bon état, pour les redistribuer aux enfants de familles défavorisées de la région lausannoise. Tous les jouets récoltés sont acheminés dans les locaux de l’association Solidarité jouets. Il s’agit d’un programme d‘emplois temporaires subventionnés par le Secrétariat à l‘Economie (SECO). Il a été mis sur pied en 1992 par le service d‘assainissement et dépend maintenant du Service du travail et de l‘intégration. Par la revalorisation d‘objets hors d‘usage, il permet de distribuer gratuitement des jouets aux enfants issus de familles défavorisées, aux services d‘utilité publique et aux associations à but non lucratif. Les jouets déposés dans les locaux de Solidarité jouets sont nettoyés et, pour ceux qui le nécessitent, remis en état, avant d’être offerts.

Unter der Leitung von Hans-Peter Bachmann wurde das diesjährige Fly-in vom 24. – 26. Juni 2011 auf dem Flugplatz Birrfeld durchgeführt. Mehrere Flugteams aus dem In- und Ausland nutzten die Gelegenheit für den Gedankenaustausch unter den flugbegeisterten IPA-Freunden an diesem Wochenende zu pflegen. Hans-Peter Bachmann, Region Zürich war als langjähriger Mitarbeiter der Kantonspolizei Zürich im Flughafen Zürich-Kloten DER Mann für die Organisation des Fly-in in unserem Land. Anlässlich des Galaabends am 25. Juni 2011 hatte ich die Gelegenheit, Hans-Peter Bachmann und seinem Team im Namen des Nationalbüros zu danken und im Kreise von IPA-Freunden einen wunderschönen Abend zu verbringen. Willi Moesch

Teilnehmer Peter Siegenthaler mit seinem Stolz.

Dernière livraison de jouets, juin 2011. Cette opération est un succès chaque année et elle est attendue par les policiers qui renouvellent les jouets de leur progéniture. Tout au long de l’année, c’est par grands sacs et cartons entiers qu’ils apportent avec plaisir les jouets, parfois neufs, qui seront offerts à d’autres enfants en situation critique. D’autre part, le Bureau des objets trouvés lausannois transmet régulièrement les jouets qui lui sont remis et qui ne peuvent être vendus au terme du délai légal. Si vous avez, parmi vos connaissances, des parents qui souhaiteraient participer à cette action, n’hésitez pas à contacter le rédacteur francophone. Jean-Claude Seydoux Rédacteur francophone

Hans-Peter Bachmann (links) bei der Preisverleihung.

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IPA Wein- Vin IPA – Vino IPA Sektion Schweiz – Section Suisse - Sezione Svizzera • Weisswein – Vin Blanc – Vino Bianco Chasselas Domaine de Penloup 2010 12 Flaschen – bouteilles – bottiglie 70cl 15 Flaschen – bouteilles – bottiglie 50cl

120.00 112.50

• Rotwein – Vin Rouge – Vino Rosso Pinot Noir - Garanoir Domaine de Penloup 2010 12 Flaschen – bouteilles – bottiglie 70cl 15 Flaschen – bouteilles – bottiglie 50cl

156.00 142.50

Bitte senden Sie Ihre Bestellung bis 30.9.2011 direkt an den Weinlieferanten, H.+ R. Gränicher, 1180 Tartegnin, unter Verwendung des nebenstehenden Talons. Die Lieferpreise sind unten aufgeführt. Die Lieferung kann auch an eine Adresse einer Region erfolgen. Die Verrechnung der Lieferung bleibt sich gleich. Prière d’adresser votre commande directement au fournisseur du vin, Fa. H.+R. Gränicher, 1180 Tartegnin, jusqu’au 30.9.2011 en utilisant le talon de souscription ci-dessous. La livraison est offerte pour les commandes délivrées directement à région. La procédure de commande et de facturation reste la même. Vi preghiamo di inviare la vostra comanda a H.+R. Gränicher, 1180 Tartegnin, utilizzando l’allegato bollettino di comanda, entro il 30.09.2011. La fornitura è offerta per le comande spedite direttamente alla regione. La procedura di comanda e di fatturazione resta identica.

Prix de livraison / Lieferkosten / Prezzo di fornitura Genève 1 carton 2 cartons 3 cartons 4 cartons 5 cartons 6 cartons

6

Neuchâtel, Fribourg, Vaud, Valais Fr. 09.00 Fr. 11.00 Fr. 12.00 Fr. 14.00 Fr. 15.00 Fr. 16.00

1 carton 2 cartons 3 cartons 4 cartons 5 cartons 6 cartons

Fr. 12.00 Fr. 18.00 Fr. 20.00 Fr. 22.00 Fr. 23.00 Fr. 24.00

Jura, région Bern,

Reste de la Suisse Allemande et Tessin, übrige Deutschschweiz und Tessin Resto della Svizzera tedesca e Ticino

1 carton 2 cartons 3 cartons 4 cartons 5 cartons 6 cartons

1 carton 2 carton 3 cartons 4 cartons 5 cartons 6 cartons

Fr. 16.00 Fr. 22.00 Fr. 25.00 Fr. 28.00 Fr. 29.00 Fr. 30.00

Fr. 24.00 Fr. 36.00 Fr. 40.00 Fr. 44.00 Fr. 46.00 Fr. 48.00

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✁ IPA Wein Sektion Schweiz, Bestellformular 2011 Vin IPA Section Suisse, bulletin de commande 2011 Vino IPA Sezione Svizzera, Bolletino di comanda 2011 _______________________________________________________________________________________________ Name / nom / nome _______________________________________________________________________________________________ Adresse / adresse / indirizzo _______________________________________________________________________________________________ Telefon / téléphone / telefono _______________________________________________________________________________________________ Mail ! Kostenlose Lieferung an eine Adresse einer Region / Livraison gratuite à la région / Consegna gratuita alla regione _______________________________________________________________________________________________ Region und Adresse / Région et adresse / Regione e indirizzo ! Lieferung an Wohnadresse (mit Transportkosten) / Livraison à domicile (avec frais de transport) / Consegna a domicilio (con spesa di trasporto)

Bestellung / commande / comanda ____

carton(s) 15 bouteilles de vin blanc (5dl) Karton(e) 15 Flaschen Weisswein (5dl) cartone(i) 15 bottiglio di vino bianco (5dl)

à Fr. 112.50 a Fr. 112.50 a Fr. 112.50

____

carton(s) 12 bouteilles de vin blanc (7dl) Karton(e) 12 Flaschen Weisswein (7dl) cartone(i) 12 bottiglio di vino bianco (7dl)

à Fr. 120.00 a Fr. 120.00 a Fr. 120.00

____

carton(s) 15 bouteilles de vin rouge Karton(e) 15 Flaschen Rotwein cartone(i) 15 bottiglio di vino rosso

(5dl) (5dl) (5dl)

à Fr. 142.50 a Fr. 142.50 a Fr. 142.50

____

carton(s) 12 bouteilles de vin rouge Karton(e) 12 Flaschen Rotwein cartone(i) 12 bottiglio di vino rosso

(7dl) (7dl) (7dl)

à Fr. 156.00 a Fr. 156.00 a Fr. 156.00

_______________________________________________________________________________________________ Unterschrift / signature / firma

Adresse fournisseur du vin / Adresse Weinlieferant / Indirizzo del fornitore H.-R. + V. Gränicher, Domaine de Penloup, 1180 Tartegnin Tél. 021 825 10 52 ou 079 671 72 91 Fax 021 825 14 35 Mail: vincentgraenicher@hotmail.com www.graenicher-vins.ch

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Kongress der IPA Österreich und Jubiläum IPA Landesgruppe Niederösterreich 02. - 05. Juni 2011 in St. Pölten Mit der Bahn reisen Andreas Niederhauser und ich, begleitet von unseren Gattinnen, in die Hauptstadt des Bundeslandes Niederösterreich. Im Hotel Metropol werden wir von den Organisatoren bereits erwartet und zum ersten Umtrunk gebeten. Dabei vernehmen wir, dass die Wahlen am Kongress keine Wellen geworfen haben. Der alte Bundesvorstand ist der Neue! Der Vorstand geniesst das Vertrauen der Delegierten und der Bundesvorstand hat so auch den Beweis, dass der eingeschlagene Kurs der Richtige ist. Die IPA Sektion Schweiz gratuliert den Wiedergewählten ganz herzlich und freut sich auf die weiterhin gute und enge Zusammenarbeit. Am Abend kommen wir zu einem echten Mostviertler Mostgenuss. Zur Schmankerlverkostung geht’s zum Mostbaron „Heuriger Moderbacher“ in Ober-Grafendorf. Den Abend lassen wir an der HotelBar noch etwas ausklingen. Am Freitag werden wir in das Regierungsviertel von St.Pölten geführt, wo im Landtag die feierliche Eröffnung des Kongresses stattfindet. Für die musikalische Umrahmung ist die Polizeimusik NÖ besorgt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Behörden und der

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Polizei kann Präsident Werner Pail begrüssen. Die Festredner stellen der Polizei im Land ein sehr gutes Zeugnis aus und sie darf auf Anerkennung und Unterstützung durch die Politiker zählen. Magister Matthias Stadler, Bürgermeister von St. Pölten, kann der Delegation von Staatsaufgaben an private Sicherheitsdienste nichts abgewinnen. Die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung obliegt einzig der Polizei und die Politik trägt hierfür die Verantwortung. Mehrere verdiente IPA-Mitglieder werden für ihr langjähriges Wirken ausgezeichnet und geehrt. Einen Scheck von 8.500,- EUR kann der Leitung der Waldschule in Niederösterreich überreicht werden. In dieser Schule werden schwerst behinderte Kinder und Jugendliche betreut. Mit der Einladung zu einem Stehbuffet durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll findet die Eröffnungsfeier ihren Abschluss. Am Nachmittag steht der Besuch „GARTEN TULLN“ auf dem Programm. Er öffnete erstmals im April 2008 ihre Gartentore. Seither konnte das Gartenerlebnis über 840.000 Besuche verzeichnen. Das 10 Hektar große Areal präsentiert sich mit seinen über 50 Schauund Mustergärten als begehbares Bilderbuch der natürlichen Gartenkultur. Pünktlich um 20:00 Uhr wird im Wifi St.Pölten der Jubiläums-Galaabend eröffnet. Zwischen Buffet und Musik findet man immer wieder Zeit, sich mit anderen Gästen zu unterhalten. An diesem Abend werden auch die Gastgeschenke ausgetauscht. Das Programm am Samstag verspricht weitere Höhepunkte. Der Besuch von Stift Melk und eine Schifffahrt durch die Wachau auf der Donau. Stift Melk, in seiner mehr als 1‘000 jährigen

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Geschichte, war immer ein bedeutendes kulturelles und geschichtliches Zentrum, wo noch heute Benediktinermönche nach den Grundsätzen des heiligen Benedikt aus dem 6.Jahrhundert leben. ORA et LABORA et LEGE (Bete und arbeite und lese) Eine interessante Führung bringt uns den Stift näher. So erfahren wir, dass es auf dem Gelände noch ein Gymnasium mit rund 900 Schülern gibt und jährlich rund 1.400 Fenster zu reinigen sind. Zahlreiche Räume mit wunderbaren Gemälden und Fresken können besichtigt werden. Nach der Kirche ist die Bibliothek in der Rangfolge der Räume eines Benediktinerklosters der zweit wichtigste. Der Bücherschatz des Stiftes ist in 12 Räumen untergebracht,

welche aber nicht alle öffentlich sind. Insgesamt etwa 100‘000 Schriften umfasst die Bibliothek. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum Unesco-Welterbe. Mit der MS „Anton Bruckner“ fahren wir bei strömenden Regen auf der Donau stromabwärts. Vorbei an malerischen Städtchen, geschichtsreichen Burgen, steilen Rebbergen, legen wir nach rund 33 km Fahrt in Kems an. Von der Sonne verwöhnt, gedeihen hier Obst und Wein. Die Wachauer Marille ist ebenso bekannt und beliebt wie der Wein aus der Wachau. Deren Weine lernen wir bei „Winzer Krems Sandgrube 13“ kennen. Als größter Qualitätsweinproduzent Österreichs übernimmt die WINZER KREMS jährlich ausschließlich handverlesene Weintrauben von ca. 1.250 Mitgliedsweinhauern mit einer Vertragsrebfläche von rund 1.000 Hektar. Von der Bekömmlichkeit und der Qualität des „grünen Veltliners“ und des „blauen Zweigelt“, können wir uns noch direkt im Rebberg überzeugen. Zum Spanferkelessen mit Unterhaltung werden wir in die „Römerhalle“ von Mautern geführt. Der letzte offizielle Anlass im Kreise der IPA. Bei guter Musik und der Darbietung einer Trachtentanzgruppe geht der Abend leider viel zu schnell vorbei und nach 23:00 Uhr fahren uns die Busse nach St. Pölten zurück. Abschied nehmen heisst es dann für uns am Sonntagmorgen. Abschied von herzlichen IPA-Freunden, jedoch mit dem Wissen, es gibt ein Wiedersehen in der schönen Wachau.

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Ronald Wüthrich Redaktor.de

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50 Jahre IPA Tirol 30.08. – 02.09.2012 Die Landesgruppe Tirol freut sich, einige schöne Tage mit Freunden verbringen zu dürfen und lädt herzlich zum 50-jährigen Jubiläum ein. Die Gäste reisen am Donnerstag an und werden im Hotel „Rumer Hof“ in Rum/Innsbruck bei einem Sektempfang begrüsst. Am Freitag steht die Fahrt mit der Achensee-Zahnradbahn nach Maurach auf dem Programm. Auf der Gramaialm wird der Bauernmarkt und eine Almmesse besucht. Nach dem Mittagessen steht ein Besuch des Polizeimuseums in Maurach auf dem Programm. Das gemeinsame Nachtessen im Hotel schliesst den Tag ab. Der Samstag führt auf den Berg Isel zum „Tiroler Panorama“, Weiterfahrt nach Igls und mit der Gondel auf den Patscherkofel. Am Abend dann der grosse Jubiläumsanlass im Hotel „Rumer Hof“. Preis pro Person Euro 285.- • Anmeldungen: tirol@ipa.at • Anmeldefrist: 30.06.2012 Ankündigung Die IPA Region Bern organisiert 2012 eine Reise in die Slowakei. Termin: 03. – 07. Mai. Die Ausschreibung folgt rechtzeitig.

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50 Jahre IPA Luxemburg

Am Hauptbahnhof in Luxemburg erwartet uns ein IPA-Kollege und bringt uns ins Park-Hotel ausserhalb der Hauptstadt. Im Hotel treffen wir viele Freunde und Bekannte. Auch die Teilnehmer aus der Schweiz sind zur Feier vom 19. – 22. Mai 2011 angereist. Freitagmorgen: Stadtrundfahrt und Stadtrundgang stehen auf dem Programm. Die Busse bringen uns in die Neustadt. Wir besichtigen die rieseigen Bauten der EUBehörde und des europäischen Gerichtshofes. Beim anschliessenden Stadtrundgang durch enge Gassen und Winkel, erzählt uns unsere Stadtführerin viel Interessantes aus der Stadtgeschichte. Eine Stunde Freizeit benützen wir fürs Mittagessen und Einkäufe, bevor uns die Busse wieder ins Hotel bringen. Um 15:00 Uhr warten beim Hotel die Fahrer eines Polizeiautos und zweier Polizeimotorfahrräder und eskortieren unsere Busse durch den dichten Stadtverkehr zum Rathaus. Im grossen Saal findet der Festakt statt. Im Vorraum sind die Flaggen von 11 Ländern aufgestellt, aus denen Gäste angereist sind. Aus der Schweiz sind unsere Monika vom Nationalbüro, Felicitas aus Luzern, Charly und seine Ehefrau Sonja, IPA-Aargau, ein Kollege der IPA - Wallis sowie meine Frau und ich anwesend. Die Musikkapelle der luxemburgischen Armee eröffnet den Festakt mit Dixielandmusik. OK-Präsident Kollege Nico Crelo begrüsst die Gäste. Viele Ehrengäste, u.a. der Innenminister, der Polizeichef, unser internationaler IPAPräsident und der Bürgermeister sind anwesend.

Der Präsident der IPA-Landesgruppe streift in seiner Ansprache die Geschichte, Gründung und den Werdegang von fünzig Jahre IPA. Die meisten der anwesenden Gäste sprechen Deutsch, so hält er die Rede in dieser Sprache. Anschliessend wird die Rede auf Englisch wiederholt. Die drei noch lebenden Gründungsmitglieder und fünf Kollegen der ersten Stunde werden mit einem Diplom geehrt. Weitere Ansprachen halten Hr. Michael Odysseus, der Innenminister Hr. Jean Marie Halsdorf und der Bürgermeister Hr. Paul Helminger. Die einzelnen Reden werden umrahmt durch Musikvorträge. Unser internationaler Präsident verteilt Gastgeschenke an die verschiedenen Redner und den Polizeigeneraldirektor Hr. Romain Nettgen. Wir singen die IPA-Hymne und dann wartet ein Apéro auf uns. Nach dem Festakt bringen uns die Busse, wieder eskortiert durch die Polizei, durch den dichten Feierabendverkehr zum im Süden des Landes gelegene Bad Mondorf. Im „Casino 2000“ sind wir zum Ballabend geladen. Einige Künstler zeigen ihre Kunststücke, zeitweise werden Gäste auf die Bühne geholt. Eine Musikband spielt, dazu werden wir mit einem exklusiven Menu verwöhnt. Zwischen dem Hauptgang und dem Dessert findet die Gastgeschenke übergabe statt. Unsere Monika überrascht mit einer Kuhglocke. Auch Charly und ich überreichen unsere Gastgeschenke. Um Mitternacht fährt der erste Bus in unser Hotel zurück.

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Samstagmorgen: Die heutige Fahrt geht nach Norden. Erst besuchen wir Echternach. Unsere Reiseführerin zeigt uns die Klosterkirche und den Hauptplatz der Stadt. Nachher fahren wir der Sauer, dem Grenzfluss zu Deutschland, entlang nach Vianden. Beim Mittagessen wird noch ein Geburtstag gefeiert. Anschliessend bringen uns die Busse zum Parkplatz der Burg. Ein kurzer, steiler Aufstieg wartet auf uns, bevor wir in den Genuss einer interessanten Führung kommen. Die Burg hat eine wechselvolle Geschichte. Durch viele Besitzerwechsel, einst nur noch eine Ruine, wurden die Gebäude nach dem zweiten Weltkrieg zu einem Schmuckstück hergerichtet. Nach dem vielen Treppensteigen, offerieren uns die Kollegen Getränke im grossen Burgsaal. Noch ein Gruppenfoto und dann bringen uns die Busse zurück ins Hotel. Abends feiern wir im Hotel den Luxemburgerabend. Die erst am Samstag angereisten IPA-Kollegen überreichen ihre Gastgeschenke. Die Tanzfreudigen kommen voll auf ihre Rechnung. Jedes Fest hat ein Ende, so heisst es auch hier Abschiednehmen. Am Sonntagmorgen bringt uns ein Kollege zum Hauptbahnhof. Ein schönes Wochenende haben wir in diesem Land verbracht. Wir wurden gut betreut, das Abholen am Bahnhof und auch der Rücktransport war gut organisiert. So möchte ich den Kollegen der jubilierenden Landesgruppe, ich denke auch im Namen von allen Teilnehmenden aus der Schweiz, nochmals herzlich danken. Dienen durch Freundschaft

50 Jahre IPA Luxemburg 50 Jahre alt ist die IPA Luxemburg geworden. Von nah und fern wurden IPA-Freunde zu dieser Jubiläumsfeier eingeladen. Auch IPAner aus der Sektion Schweiz sind der Einladung gefolgt.

Das Organisationskomitee geführt von Nico Crelo organisierte ein reichhaltiges, abwechslungsreiches zweitägiges Programm. Am ersten Tag wurde uns die Stadt Luxemburg mit einer geführten Besichtigungstour näher gebracht. Anschliessend begrüsste und gratulierte der Innenminister Jean-Marie Halsdorf, Bürgermeister Paul Helminger, Polizeigeneraldirektor Romain Nettgen und IPA Präsident Michael Odysseus die IPA Luxemburg zu ihrem 50-jährigen bestehen und die Gäste, welche aus mehreren verschiedenen Ländern erschienen sind. Der erste Tag wurde alsdann mit einem exquisiten Galaabend abgeschlossen.

August Hengartner, Region Zürich

Am darauffolgenden Tag wurde uns die Umgebung von Luxemburg gezeigt. Zuerst durften wir das schöne Städtchen Echternach kennenlernen und anschliessend wurde uns das Traumhafte Schloss von Vianden vorgestellt. Auch die Bürgermeisterin von Vianden hat es nicht unterlassen und hat uns auf dem Schloss zu einem Apéro eingeladen. Mit schönen Erinnerungen des Tages kehrten wir in unser Hotel zurück und bereiteten uns leider schon für den letzten gemeinsamen Abend vor. Mit einem Luxemburger Abend wurde dann die Jubiläumsfeier abgeschlossen. Hiermit möchte ich dem Luxemburger Organisationskomitee für die intensive, arbeitsreiche Organisation und zuvorkommende Betreuung danken. Monika Bader, Nationalbüro

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Jubiläum 20 Jahre IPA-Landesgruppe Thüringen und 20 Jahre Verbindungsstelle Arnstatt vom 06. - 09. Mai 2011 Kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands werden auch in Thüringen unter Mithilfe von Kollegen aus Bayern und Hessen Verbindungsstellen gegründet. Durch Kollegen aus Coburg erfahre ich von diesem Jubiläum. Kollege Heinz Bäsecke, Schatzmeister der Verbindungsstelle Arnstadt, freut sich über meine Anmeldung. Donnerstag, 5. Mai, fahren wir über Frankfurt nach Erfurt. Am Hauptbahnhof erwartet uns Heinz mit seiner Frau Harita. Unser Abholer zeigt uns einige schöne Gebäude von Erfurt. Auf unserer schönen Fahrt nach Arnstadt sehen wir grosse Felder blühender Raps. Bald sind wir im Hotel Krone und beziehen unser Zimmer. Anschliessend sind wir bei IPA-Freunden in Niederwellingen eingeladen. Im Kreise der Kollegen verbringen wir gemütliche Stunden und geniessen Thüringer Bratwürste. Freitagmorgen: Das Ehepaar Bäsecke zeigt uns die Schönheiten ihrer engeren Heimat. Wir wollen die Wachsenburg besuchen, doch diese öffnet erst um 11:00 Uhr. So fahren wir nach Arnstadt zurück, bummeln zum Rathaus und besuchen den Gemüsemarkt. Um 17:00 Uhr erwartet uns Hr. Köllmert, Bürgermeister von Arnstadt, im grossen Ratsaal. IPA-Verbindungsstellenleiter Kollege Libl begrüsst die Gäste. Neben den vielen Teilnehmern aus Deutschland, dabei auch Kollege Harald Bretscher aus Nürnberg, sind ein Kollege aus Wörgl, meine Frau und ich die einzigen ausländischen Gäste. Hr. Köllmert und auch Hr. Menzel, Polizeichef, freuen sich, dass so viele Gäste anwesend sind. Abends feiert die örtliche Verbindungsstelle ihr Jubiläum im Hotel Krone. Ein grosses Büffet wartet auf uns. Im Anschluss daran erfahren wir von Kollege Jörg viel Interessantes über die Gründung vor 20 Jahren und die Ereignisse der letzten Jahre, u.a. Oderhochwasser. Für Unterhaltung sorgt ein Alleinunterhalter. Beim Rennsteiglied, der heimlichen Nationalhymne von Thüringen, singt die ganze Festgemeinde mit. Samstagmorgen: Ein Bus bringt uns zum MDR-Landesstudio nach Erfurt. In den modernen Gebäuden, anfangs dieses Jahrhunderts erbaut, erleben wir eine interessante Führung. Nachher bringt uns der Bus ins Zentrum der Landeshauptstadt. Ein Kollege zeigt uns den Dom und die historische Krämerbrücke. Zurück in Arnstadt gibt es eine kleine Ruhepause. Abends ist der Festball in Erfurt auf dem Programm. Unser Bus bringt uns um 17:30 Uhr wieder in die Landeshauptstadt. Im Kaisersaal, Erfurt war zu Beginn des 19ten Jahrhundert von französischen Truppen besetzt und Kaiser Napoleon residierte einige Zeit in dieser Stadt, findet der Ballabend statt. Jetzt sind neben den Mitgliedern von Erfurt und Arnstadt auch Kollegen von anderen Verbindungsstellen Thüringens im vollbesetzten Saal anwesend. Die Polizeimusik eröffnet das Fest mit einem Musikstück. Hr. Thomas Kuhl, Leiter der IPA-Landesgruppe tritt ans Rednerpult. Er begrüsst die vielen Ehrengäste, speziell den Schirmherrn des Abends, Herr Innenminister Jörg

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Geibert und die Vertreter der Polizei. In seinen interessanten Ausführungen streift er den Werdegang der Landesgruppe und speziell die sozialen Ereignisse. Am Schluss wird die Partnerschaft mit der IPA-Landesgruppe Ungarn besiegelt. Wir stärken uns am exklusiven Büffet und dann kommen die Tanzfreudigen voll auf ihre Rechnung. Sonntagvormittag: Wir treffen uns beim Brunch in unserem Hotel. Beim Gastgeschenkaustausch freut sich Kollege Jörg über den mitgebrachten Wimpel und die Schokolade. Der Verbindungsstellenleiter dankt Allen nochmals fürs Kommen, wünscht uns eine gute Heimkehr und hofft auf ein Wiedersehen. Wir fahren erst am Montag heim. So zeigt uns Kollege Andreas Jölle, bei einer privaten Stadtführung, nochmals einige schöne Gebäude und einen Teil der Stadtmauer der ältesten Stadt Thüringens. Montagmorgen fahren wir heimwärts. In Erfurt hat unser von Dresden kommen der ICE wegen einem Personenunfall schon Verspätung. Nach Bad Hersfeld stoppt unser Zug abrupt. Die Ursache Fahrleitungsstörung. Nach längerem Warten bewegt sich der Zug wieder Richtung Eisenach und soll weiter über Kassel-Fulda nach Frankfurt fahren. In Bebra hält unser ICE schon wieder. Viele Passagiere geniessen die überraschende Rauchpause auf dem Bahnsteig. Nach 20 Minuten kommt die Meldung: Störung behoben. So fährt der Zug wieder auf der richtigen Strecke über Bad Hersfeld nach Frankfurt. Zum Glück haben die ICE-Züge zwei Lokomotiven, so muss nur der Lokführer wechseln. Wir haben 150 Minuten Verspätung. Deshalb verteilt das Bahnpersonal Formulare zur Geltendmachung der Mehrkosten. Wir wollen in Frankfurt unseren Kollegen Hubert besuchen. Bedingt durch die Verspätung, reicht es nur noch für einen Kaffee in der Bundespolizeikantine. Nach Abfahrt 16:05 Uhr in Frankfurt, sind wir pünktlich in Zürich. Ende gut, alles gut. Wir haben bei schönem Wetter, ein angenehmes Wochenende in Mitteldeutschland verbracht, viele alte Freunde getroffen und neue kennengelernt. So möchte ich den IPA-Kollegen von Arnstadt, speziell Heinz und seiner Frau, Andreas, unserem Stadtführer in Erfurt, nochmals herzlichen danken für die gute Betreuung. Dienen durch Freundschaft

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August Hengartner


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50 Jahre IPA Verbindungsstelle Wiesensteig

Dieser Tagesausflug fand seinen Abschluss bei Kaffee und schwäbischen Hefezopf im Gebäude der Feuerwehr.

… gaben uns Anlass den IPA Freunden in Baden-Württemberg unsere Aufwartung zu machen. Die 122 Mitglieder zählende Verbindungsstelle in Wiesensteig im „Täle“ gelegen, bot einen ausgezeichneten Anlass zum 50zig jährigen Jubiläum. Ebenfalls fand der Landesdelegiertentag der Landesgruppe Baden-Württemberg in Wiesensteig statt. Herzlich wurden wir, das heisst Edith & Hans Lutziger, Mägi & Bruno Eugster, sowie Agnes & Adalbert W. Nigg von unseren IPA Freunden Bernd Hoffmann und Gerhard Längst mit weiteren Vorstandsmitgliedern im Hotel Selteltor begrüsst. Als kleiner Willkommensgruss wurde uns ein Körbchen mit Spezialitäten aus dem Täle überreicht. In gemütlicher Runde trafen wir viele bekannte Gesichter von früheren IPA Anlässen in der heimeligen Selteltor Gaststube. Vor der abendlichen Stadtführung durch das 1150 Jahre, mittelalterliche Städtchen mit seinen vielen Fachwerkbauten, „Hexen“ und dem Helfensteiner Schloss, begrüsste Albert Kast als Verbindungsstellenleiter, IPA Gäste aus Belgrad, Südtirol, dem Zillertal, und der Schweiz sowie aus Bayern und dem gesamten Baden-Württemberg. Der genüssliche Abend unter IPA Freunden fand einen schöner Ausklang im Hotel Selteltor.

Geislingen mit dem Kornschreiber Haus im Vordergrund und dem Heimatmuseum im Hintergrund. Erleichtert, zumindest im „Geldseckel“ machten wir uns auf den Weg zurück ins Täle nach Wiesensteig um wieder frisch gestärkt und herausgeputzt am Empfang im Schlosshof bei Sekt, verschiedenen Appetithäppchen und einer Spargelcremsuppe mit 280 weiteren Gästen zum Galaabend willkommen geheissen zu werden. Nach den üblichen sehr kurz gehaltenen Ansprachen spielte die Band „Südlich von Stuttgart“ zum ausgezeichneten 4-Gang Menü auf. Mit viel Applaus wurde die aus Wiesensteig stammende Claudia Pohel, die in schwäbisch Mundart preisgekrönte Liedpoetin auf der Bühne empfangen. Gegen Mitternacht bot der Parodist, Imitator und Moderator Michael Birkenfeld eine grandiose Show die alle Gäste buchstäblich von den Hockern riss. Der im Jahr 2010 in der Sparte „Parodie“, zum Künstler des Jahres ausgezeichnete Könner seines Fachs, gab alles um den Saal genüsslich zu unterhalten. Zusammen mit allen Darbietungen darf dieses Jubiläum der Verbindungsstelle Wiesensteig zu einem der schönsten Anlässe der IPA allgemein bezeichnet werden. Dies unterstrichen auch die vielen Gäste die bis weit nach Mitternacht das Tanzbein schwangen.

Das 1150 jährige Städtchen Wiesensteig mit seinen unzähligen wunderschönen Fachwerkbauten. Am Samstag fand im Schlosshof bei gemütlicher Musik ein Sektempfang mit Kaffee und Kuchen statt. Nach einer herzlichen Begrüssung des VbstLeiters Albert Kast, einem ebenso herzlichen Willkommensgruss des Bürgermeisters von Wiesensteig und des Landesgruppenobmann von Baden-Württemberg, Dieter Barth, trennten sich die Delegierten von den Gästen. Während sich die Delegierten der Landesgruppe Baden-Württemberg dem Landesdelegiertentag im Schloss widmeten, durften wir mit einem 10.Euro Gutschein in Geislingen in den Gebäuden der WMF und dem angrenzenden Outletcenter dem Einkaufen, staunen und amüsieren frönen. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen in der Kantine der WMF bot man uns eine sehr interessante Stadtführung durch die geschichtlich stark geprägte Stadt Geislingen.

Das zeigt einmal mehr, dass auch eine Verbindungsstelle mit „nur 122 Mitglieder“ mehr als befähigt ist, einen solch grandiosen Anlass auf die Beine zu stellen. Das liebe IPA Freunde soll auch Ansporn für uns alle sein, Anlässe der IPA zu besuchen, um bekannte Freunde wieder, oder gar neue Freunde zu treffen. Uns aus der Ostschweiz hat es gefreut, Gäste bei Dir Albert, deinen Vorstandskollegen und deiner Verbindungsstelle gewesen zu sein. Im Namen unserer Delegation „Danka viel mol Albert, für das schöna Fäscht“. Adalbert W. Nigg Ehrenpräsident IPA Region Ostschweiz

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Reisebericht USA Gespannt auf den „Big Apple“ landeten wir auf dem nebeligen JFK-Flughafen und fuhren mit der Metro Richtung Manhattan. Der Startschuss für unseren zweiwöchigen USA-Trip war gefallen… Jimmy Albrecht, ehemaliger Captain der New Yorker Polizei und letztjähriger CIVPOL-Kripochef (CPI) im Kosovo, nahm sich Zeit um uns einen Einblick in eine Polizeiwache und die Policeacademy zu gewähren. Als Besonderheit lernten wir die NYPD Emergency Service kennen. Dieses Sondereinsatzkommando ist nebst taktischen Interventionen (Grenadiere) auch für Rettungseinsätze unter gefährlichen Bedingungen zuständig. Die Fahrzeuge gleichen einer Mischung aus Feuerwehr- und Ghostbustersmobilen und sind entsprechend mit dessen Material ausgerüstet. Die Beamten dieser Formation werden auch speziell in der taktischen Medizin ausgebildet, wobei sie öfters auch mit Strassen- und Seerettungen konfrontiert werden. Die Grundausbildung erlernen die New Yorker Kollegen in der Nahe gelegenen Polizeischule, welche für unsere Konkordatsverhältnisse eher spartanisch eingerichtet ist. Bei der Ausbildung wird viel Wert auf die Eigensicherung gelegt, wofür eine optimal eingerichtete Turnhalle zur Verfügung steht. Auch die sportlichen und konditionellen Ansprüche werden hoch gehalten. Die militärisch angehauchten Drillformationen unterstreichen den sportlichen Zielsetzungsgrund. Weiters zeigte uns das New Yorker IPA Mitglied, Jimmy, die Baustelle am Ground Zero. Mit Spannung horchten wir seine Schilderungen über den 9/11, wo er als örtlich zuständiger Einsatzkommandant die Führung übernehmen musste. Sehr detailliert beschrieb er die angetroffene Situation und die Schadenplatzorganisation. In einem requirierten Bus, welcher später vor dem Staub der eingestürzten Twings Towers Schutz bot, wurde das uns bekannte KP-Front erstellt. Ehrfürchtig standen wir vor den Gedenktafeln der verstorbenen US-Kollegen und mussten erfahren, dass nach dem Terroranschlag weitere Hunderte von Beamten an gesundheitlichen und teils lebensbedrohlichen Folgekrankheiten leiden. Auch Jimmy hinterliess der giftige Brandstaub Spuren auf seinem Körper. Nach Austausch einiger Polizeisouvenirs reisten wir zu einem späteren Zeitpunkt an die Westküste, wo wir bei Bryan Munana, Sheriff von Santa Barbara und seiner Ehefrau hausen duften.

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Auf Streife mit dem Sheriff Bryan Munana ist Special Duty and School Ressource Deputy in Santa Barbara. Mit Spannung traten wir am Folgetag, um 07:00 Uhr mit Bryan den 12-Stundendienst an. Beim Antrittsrapport wurden wir von seinen Arbeitskollegen freundlich in Empfang genommen. Wie wir jedoch mit Entsetzen feststellen mussten, gehören Kaffeemaschinen auf dem Revier eher zur Seltenheit. Kurzerhand entschlossen wir bei Beginn der Patrouillentätigkeit, einen der unzähligen Kaffeeshops anzusteuern. Dieses Vorhaben wurde uns aber zwischenzeitlich untersagt, da wir einen Bankeinbruchalarm (Fehlalarm), eine Streitigkeit zwischen Schüler und Lehrer, eine Schlägerei in einem Spielsalon oder sonst uns kleinere bekannte Szenarien ansteuern mussten. Die Polizeitätigkeiten liessen durchaus Parallelen zu unseren ziehen. Auch wird Präventionsarbeit bei den Amerikanern immer höher geschrieben. So besuchten wir ein Referat von Bryan über Drogen, welches er an einer Schule führte. Am Nachmittag kamen wir mit der Highway- Patrol in Kontakt und später stellte uns Detective vom Special Investigations Bureau, Adam Reichick, die beiden Polizeihubschrauber vor. Wie sich herausstellte, ist Adam in seiner Nebenfunktion auch als fliegender Einsatzleiter/FEL tätig. Weiters konnten wir einiges über die Vorgehensweise und Ausrüstungen des örtlichen „SWAT-Teams“ erfahren. Als krönender Abschluss begaben wir uns nochmals auf den Highway und durften selber mit der Laserpistole die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Verkehrs messen. In kürzester Zeit eruierten wir den ersten Temposünder und nahmen die Nachfahrt auf. Die Vorabklärungen via Funk über Fahrzeug und Lenker ergaben keine kriminellen Anzeichen, so dass wir das Auto alleine zur Anhaltung auffordern konnten. Nach dem erlebnisreichen Dienst begaben wir uns mit den amerikanischen Arbeitskollegen zum obligaten Bier und feierten bis spät in die Nacht die neu gewonnene Freundschaft. Franz Manser, Kapo SG und Sascha Landis, Stapo SG

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Valais

INTERNATIONAL POLICE ASSOCIATION - CYPRUS SECTION 13TH MEDITERRANEAN IPA SECTIONS’ MEETING LIMASSOL 12 - 15 MAY 2011

Pierre-André Zampieron. Die vorgängigen Zeilen zur Einstimmung zur kurzen Berichterstattung über das Treffen der Mittelmeer-Sektionen, denen die Sektion Schweiz auch angehört. Als Vertreter unserer Sektion nahmen Vizepräsident Pierre-André Zampieron und Generalsekretär Willi Moesch teil. THURSDAY 12.05.2011 The International President and National President of Cyprus Section Mr. Michael Odysseos gave a reception at the hotel, he welcomed all the delegations and brief them about the programme and the meeting. FRIDAY 13.05.2011 All the Delegations visited the Cyprus Police Museum and the Cyprus Police Academy, where they were received by the Chief of Police and the Director of the Cyprus Police Academy. SATURDAY 14.05.2011 – Main Meeting of the Mediterranean Sections Chairman of the Meeting: Demetris DEMETRIOU • Secretary General of the Cyprus Section. • Secretary of the Meeting: Haim SMULEWITZ IPA Section Israel. • Recorder of the Minutes: Liza KEMITZI Assistant Secretary General of the Cyprus Section.

Das Atlantica Miramare Beach Hotel, Limassol bot beste Voraussetzungen für das Treffen, obwohl die Temperaturen noch nicht unbedingt zum Bad im Meer einluden. Die Kontakte in der IPA-Mittelmeerfamilie waren rasch geküpft, kannte man sich doch schon mehrheitlich von anderen IPA-Veranstaltungen. Unter der Leitung von Demetris DEMETRIOU, Secretary General der Cyprus Section wurde der geschäftliche Teil der Versammlung durchgeführt. Inhaltlich ging es vor allem um Themen im Hinblick auf die geplanten Geschäfte während der internationalen IEC-Konferenz im September 2011 in Bukarest. Ein Ausflug führte uns nach Nicosia, wo wir die Polizeiakademie und das Polizeimuseum der zypriotischen Polizei besuchen durften. Das “Mediterranean 2012” findet Ende April 2012 auf der Insel Malta statt.

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Willi Moesch

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Délégation du HautRhin IPA 68 Eine stattliche Anzahl IPA-Freunde traf sich am Sonntag, 26. Juni, bei strahlendem Sonnenschein, zum traditionellen „Barbecue“ am Fischweiher in St. Louis. Nach der Begrüssung durch Präsident Denis Hoff, wurde der Apéro serviert und gleichzeitig der Grill befeuert. Auf der Einladung stand zwar „Barbecue“, aber Daniel aus Basel scheint dies nicht genau verstanden zu haben, so kam es, dass er… (siehe Foto). Patrick Gauthier wurde für seine grosse IPA-Tätigkeit mit der silbernen Ehrenmedaille der IPA Sektion Frankreich ausgezeichnet. In Vertretung für den französischen Nationalpräsidenten, Jacky Thevenot, fiel mir die Ehre zu, Patrick die Urkunde und die Auszeichnung zu überreichen. Das Käse- und Dessertbuffet schloss die kulinarische Seite ab. Erneut eine sympathische Auflage dieses traditionellen Treffens im Dreiländereck. Ronald Wüthrich Redaktor.de

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Ostschweiz

Besuch der IPA Wiesensteig im St. Galler Rheintal Beim Grenzübergang St. Margrethen durften meine Frau Agnes und meine Wenigkeit am Samstag, 04. Juni 2011 die Gäste aus der Vbst Wiesensteig, Gerhard Längst mit Gattin Sonja sowie Bernd Hoffmann mit Gattin Heidi herzlich begrüssen. Wir konnten die IPA Freunde im Namen der IPA Region Ostschweiz zum Frühstück auf dem Hohen Kasten im Drehrestaurant willkommen heissen. Bei teilweise sonnigem und wolkigem Wetter präsentierten wir den Freunden von der schwäbischen Alb den herrlichen Ausblick in das Rheintal, das Vorarlberg und ins Fürstentum. Leider war die Ortschaft Appenzell und weiter Richtung St. Gallen unter einer kompakten Nebeldecke verpackt. Dennoch erspähten wir die Schönheiten des Bergpanoramas rund um den Hohen Kasten mit Säntis, dem St. Galler Oberland mit dem Gonzen und der Sardona, den drei Schwestern und bis ins Montafon, hinab bis zum Bodensee und weit hinaus in die Heimat unserer Gäste. Nach ausgiebigem Frühstück schritten wir den Alpengarten mit seiner vielfältig blühenden Bergblumenpracht ab und konnten doch die eine oder andere Blume erspähen die auch auf der schwäbischen Alb heimisch ist.

Bernd und Heidi Hoffmann, Adalbert W. Nigg, Willi Moesch, Sonja und Gerhard Längst sowie Agnes Nigg (v.l.n.r.). Gegenüber des Polizeikommandos AR, am „Landsgmändplatz“ Trogen, liegt das Büro des NB, der IPA Sektion Schweiz. Willi Moesch begrüsste unsere Gäste mit einem Getränk und erklärte uns die Besonderheiten des Kantons Appenzell Ausser- wie Innerrhoden, polizeilich wie politisch und erzählte Wissenswertes über die IPA Sektion Schweiz. Mit Geschenken überhäuft verabschiedeten wir uns und machten uns weiter auf den Weg ins „schöne“ St. Galler Rheintal. Zum Abschluss dieses schönen Tages haben Agnes und ich die Gäste mit Willi und Edith zu uns nach Hause, zu einem Grill Schmaus eingeladen. Mit drohenden dunkeln Wolken und Donnergebrüll in der Ferne konnten wir aber diesen schönen Tag unter Freunden gemütlich ausklingen lassen. Ich möchte es nicht unterlassen und meinen Dank aussprechen. Dieser Dank geht an die Region Ostschweiz für die Einladung der Gäste auf den Hohen Kasten, an das Nationalbüro der IPA Sektion Schweiz, vor allem Willi und Edith Moesch für den Empfang und die Geschenke, sowie meiner Frau Agnes für die Einladung und Organisation des Grillschmauses.

Nach diesem gemütlichen Rundgang besuchten wir das Dorf Appenzell das gerade zur richtigen Zeit im schönsten Sonnenlicht erstrahlte. Dabei durften wir unsere Gäste mit einer weiteren Überraschung erfreuen. Hat doch der Generalsekretär der IPA Sektion Schweiz und Ehrenmitglied der IPA Region Ostschweiz Willi Moesch, uns zu einem Apéro in die Räumlichkeiten des Nationalbüros in Trogen eingeladen.

Grüsse aus der Ostschweiz, der IPA Ostschweiz. Liebe IPA Freunde, auf Reisen lernt Man(n)/Frau Leute kennen, also lasst uns den Gedanken unseres Gründers der IPA, Arthur Troop „Servo per amikeco“ – „Dienen durch Freundschaft“ weiterleben. Nehmen wir uns Zeit für Freunde, dies vor allem in der heutigen Zeit… Euer Adalbert W. Nigg Ehrenpräsident IPA Region Ostschweiz

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Zentralscheiz

Stefan Eggstein.

Cordonbleu-Essen 2011 Rund 32 Feinschmecker treffen sich am Samstag, 28. Mai 2011 im Restaurant Kreuzberg in Dagmersellen, wo sie vom Vizepräsidenten und Organisator Stefan Eggstein aufs herzlichste begrüsst werden. Die meisten wissen, was sie erwartet: Riesen-Cordonbleus mit Beilage und Salat. In Wikipedia steht zu Cordon bleu: Cordon bleu ist ein mit Käse und Schinken gefülltes, paniertes Schnitzel vom Kalb. Vermutlich stammt das Rezept aus der Schweiz. Zur Zubereitung werden zuerst zwischen zwei kleine, dünne Schnitzel oder in die eingeschnittene Tasche eines dickeren Schnitzelstücks eine Scheibe Emmentaler, Greyerzer oder Raclettekäse und magerer Koch- oder Rohschinken gelegt. Die Ränder werden durch Zusammendrücken verschlossen. Anschließend werden die Schnitzel mit Mehl, Ei und Paniermehl paniert und in reichlich Butterschmalz ausgebacken. Der Käse schmilzt durch das Braten und verleiht dem Cordon bleu den typischen Geschmack. Zur Herkunft des Namens gibt es zahlreiche Legenden, doch keine gesicherten Informationen. Gesichert hingegen ist, dass es an diesem Abend einige Unentwegte gibt, welche im Anschluss noch ein Dessert, nicht etwa ein kleines, verdrücken. Gesichert ist auch, dass es ein gemütlicher Abend ist und ganz zum Schluss: Gesichert ist auch die Durchführung 2012. Ronald Wüthrich Redaktor. de

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Die Interkantonale Polizeischule IPH Hitzkirch

Blick auf den Campus der IPH Hitzkirch. „Wo Polizei drauf steht, soll auch Polizei drin sein“, so lautet eine der Zielsetzungen der Ausbildung an der IPH Hitzkirch. Um dies zu gewährleisten, wird in Hitzkirch nach den neuesten Methoden und mit den modernsten Hilfsmitteln gearbeitet. Jährlich werden im grössten Polizeiausbildungszentrum der Schweiz über 300 Absolventinnen und Absolventen aus elf Kantonen auf ihre künftigen Aufgaben als Polizistin und Polizist vorbereitet. Die Polizeiausbildung in der Schweiz wurde durch das bildungspolitische Gesamtkonzept neu definiert. Aktuell gilt: die Ausbildung soll regionalisiert, vereinheitlicht und an nationalen und internationalen Standards ausgerichtet sein. Diese Maxime lag auch der Gründung der IPH Hitzkirch im Jahre 2007 zugrunde. Das regionale Polizeiausbilungszentrum basiert auf einem Konkordatsvertrag zwischen den Kantonen Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Solothurn, Uri und Zug. Die elf Kantone verpflichten sich, die Grundausbildung im Polizeiberuf gemeinsam an der IPH Hitzkirch durchzuführen. Konkret: alle Kantonskorps rekrutieren ihre zukünftigen Polizistinnen und Polizisten immer noch selber, schicken diese aber für die Grundausbildung nach Hitzkirch. Duales Ausbildungssystem Die IPH vermittelt in zehn Monaten berufliches Fach- und Hintergrundwissen, Allgemeinbildung und Sport und trainiert, harmonisiert und standardisiert polizeiliche Handlungskompetenz bis zur Berufsprüfungsreife. Dabei hat sie

stets den Generalisten in der polizeilichen Grundversorgung im Auge und nicht den Spezialisten oder den Polizisten in einer Führungsfunktion. Zur Steuerung der fachlichen und methodische Qualität setzt die IPH ein ausgebautes elektronisches Dokumentations- und didaktisches Leitsystem ein, auf dem die vollständigen Unterrichtsinhalte dokumentiert und den Absolventen und den Lehrpersonen als elektronische Wissensplattform zur Verfü- Direktor Christoph Tanner. gung gestellt wird. Um ihrem Leitspruch «wo die Zukunft der Polizei beginnt» gerecht zu werden, will die IPH ihre Ausbildung in den nächsten Jahren noch konsequenter auf die polizeilichen Handlungskompetenzen Verkehr, Kriminalität und Allgemeine Polizeidienste ausrichten. Hierfür sind Erkenntnisse, die aus Kontakten mit europäischen Polizeiausbildungsinstitutionen resultieren, wichtig und wertvoll für die Neugestaltung des didaktischen Konzeptes der IPH. Die Erfahrungen aus den ersten drei Jahren wertet die IPH gegenwärtig in einem Projekt «IPH 2012» aus. «Die Berufspraxis der Generalisten in der polizeilichen Grundversorgung soll darin noch konsequenter im Fokus sein. Ziel ist die selbständige Handlungskompetenz der jungen Polizistinnen und Polizisten», so Direktor Christoph Tanner.

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Dokument Document Documento

Ein öffentliches Unternehmen Als einzige Polizeischule in der Schweiz verfügt die IPH Hitzkirch als öffentlich-rechtliche Anstalt über eine eigenständige Rechtspersönlichkeit und damit über eine gewisse unternehmerische Handlungsfreiheit. Die Grundlage des Kernauftrages sind Leistungsverträge mit den angeschlossenen Kantonen und Polizeikorps. Darüber hinaus tritt die IPH Hitzkirch mit ihrem grosszügigen Campus auch als Seminarzentrum mit Hotel und Restaurant auf dem freien Markt auf. Zu den Kunden des «Seminarzentrums Hitzkirch» gehören das Schweizerische Polizei-Institut als grösster Anbieter von polizeilicher Weiterbildung und ein führendes privates Sicherheitsunternehmen sowie verschiedene staatliche Verwaltungsstellen und Hochschulen. Grosse Ausblidungskompetenz Jährlich werden an der IPH Hitzkirch über 300 Absolventinnen und Absolventen auf ihre künftigen Aufgaben als Polizist/-in vorbereitet. Während der Ausbildung werden die physischen

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und psychischen Fähigkeiten gleichermassen gefordert. Die IPH verfügt über die grösste und professionellste Ausbildungsund Trainingsinfrastruktur in der Schweiz. Letztere besteht aus vier Schiesskellern mit insgesamt 32 Schiessbahnen, zwei Selbstversteidigungshallen, einem Trainingsrevier mit einem Strassennetz, vier Wohnhäusern mit insgesamt acht Wohnungen, einem Büro- und Bankhaus, einer Tankstelle mit Shop und einer Indoor-Anlage für polizeitaktisches Training. Um die hohe Qualität auch weiterhin zu gewährleisten, wird ständig an der Qualitätssicherung und -steigerung gearbeitet. Im 2010 wurde die IPH ISO- und dem EDUQUA-Qualitätslabel ausgezeichnet. Dies nicht zuletzt weil die Ausbildungsqualität auch von den beteiligten Kantonen als sehr gut beurteilt wird. Die Absolventinnen und Absolventen der IPH erhalten von ihren Korps durchwegs gute Noten. Bereits sind in Hitzkirch über eintausend Polizistinnen und Polizisten ausgebildet worden mit hohen Zufriedenheitswerten. Das Konzept hat sich damit in der Praxis bewährt.

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L’école de police intercantonale IPH de Hitzkirch

Cérémonie de remise des diplômes de la promotion 2010-2, la septième de l’IPH Hitzkirch. «Tout ce qui porte le nom de « police » doit représenter dignement la police ! » C’est l’objectif déclaré de la formation offerte par l’IPH Hitzkirch et la raison pour laquelle ce centre intercantonal de formation utilise les méthodes didactiques les plus modernes. Chaque année, cette école de police, la plus grande de Suisse, forme plus de 300 nouveaux policiers provenant de onze cantons et les prépare à leurs tâches policières. En Suisse, la formation de police a été redéfinie dans le cadre de la nouvelle politique de formation. Actuellement, l’objectif est de régionaliser les formations, de les homogénéiser, et de les adapter aux normes internationales. C’est également la philosophie de l’IPH Hitzkirch, qui a ouvert ses portes en 2007. Ce centre régional de formation policière est issu d’un contrat de coopération entre les cantons d’Argovie, BâleVille, Bâle-Campagne, Berne, Lucerne, Nidwald, Obwald, Schwyz, Soleure, Uri et Zoug. Ces onze cantons se sont engagés à effectuer ensemble la formation de base aux métiers de la Police à l’institut IPH Hitzkirch. En d’autres termes, les unités cantonales recrutent toujours elles-mêmes leurs officiers, mais les envoient en formation à Hitzkirch. Un système de formation dual Sur dix mois, l‘IPH transmet des connaissances professionnelles, de la culture générale et un entraînement sportif tout en formant, harmonisant et standardisant les compétences policières et en préparant les candidats au diplôme de Police. Cette école ne dispense ni formation spécialisée, ni

formation pour les officiers dirigeants, mais bien une formation généraliste. Pour assurer une qualité méthodologique et professionnelle, l’IPH emploie un système de documentation et de didactique digital qui réunit l’ensemble des contenus des cours tout en mettant à la disposition des élèves et du personnel enseignant une plateforme numérique de formation. Dans l’esprit de sa devise « Là où commence l’avenir de la PoChristoph Tanner, lice », l‘IPH souhaite, au cours Directeur de l‘Institut. des années à venir, se focaliser encore plus sur les compétences policières que sont la circulation, la criminalité et les services généraux de police. Pour cette raison, les connaissances acquises dans le cadre de contacts avec d’autres écoles de police européennes sont importantes et utiles à la mise en place d’un concept didactique. Dans le cadre du projet « IPH 2012 », les expériences engrangées pendant les trois premières années sont en cours d’évaluation. « L’accent devra être encore plus mis sur la pratique professionnelle des généralistes dans les services policiers de base. L’objectif est d‘accroître la compétence individuelle des jeunes officiers », a déclaré Christoph Tanner, directeur de l’institut.

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Une entreprise publique Étant la seule école de police de Suisse, l‘IPH Hitzkirch, en tant qu’établissement de droit public, est une personne morale indépendante, et possède donc une certaine liberté d‘action entrepreneuriale. Sa mission principale consiste en des contrats de prestation avec les cantons et les corps de police affiliés. Par ailleurs, l’IPH Hitzkirch, avec son grand campus, sert également de centre de séminaires ouvert au public, dôté d’un hotel et d’un restaurant. Parmi les clients du « Centre de séminaires de Hitzkirch », on compte entre autres l’Institut Suisse de police, qui est le plus grand fournisseur de formation continue dans le domain de la police, ainsi qu’une grande entreprise de sécurité, différentes administrations publiques et des Hautes Ecoles. Grande compétence en matière de formation Chaque année, l‘IPH Hitzkirch forme plus de 300 étudiants à leurs futures missions dans la Police. La formation développe

tant les capacités physiques que psychiques. L‘IPH possède la plus grande infrastructure professionnelle en matière de formation et d’entraînement de Suisse. Cette dernière comprend quatre stands de tir, avec au total 32 pistes de tir, deux salles d’auto-défense, une zone d‘entraînement dotée d’un réseau de rues, de quatre immeubles locatifs avec huit appartements en tout, d’un bâtiment de bureaux et de banques, d’une station-service avec un shop, et d’une salle d’entraînement de tactique policière. Pour continuer à assurer la grande qualité actuelle, l’institut travaille en permanence au contrôle et à l’amélioration de la qualité. En 2010, l‘IPH a été distingué par les labels de qualité ISO et EDUQUA. Et ceci notamment car la qualité de formation des cantons participants a également été jugée excellente. Les diplômés de l’IPH sont généralement très bien notés par leurs corps. Hitzkirch a déjà formé plus d’un millier de policiers, hommes et femmes, avec des taux de satisfaction élevés. Ainsi, son concept a fait ses preuves dans la pratique.

La scuola di polizia Intercantonale IPH di Hitzkirch “Tutto ciò che porta il nome di “polizia” deve rappresentare degnamente la polizia!” Questo è l’obiettivo dichiarato della formazione offerta dall’IPH di Hitzkirch e la ragione per la quale questo centro intercantonale di formazione utilizza i metodi didattici dei più moderni. Ogni anno, questa scuola di polizia, la più grande di Svizzera, forma più di 300 poliziotti provenienti da 11 cantoni e li prepara ai loro compiti di polizia. In Svizzera, la formazione di polizia è stata ridefinita nel quadro della nuova politica di formazione. Attualmente, l‘obiettivo è di regionalizzare la formazione, di omogeneizzarla e di adattarla alle norme internazionali. Ciò è ugualmente la filosofia dell’IPH di Hitzkirch, che ha aperto i suoi battenti nel 2007. Questo centro regionale di formazione di polizia è nato da un contratto di cooperazione tra i cantoni d’Argovia, Basilea Città, Basilea Campagna, Berna, Lucerna, Nidvaldo, Obvaldo, Svitto, Soletta, Uri e Zugo. Questi 11 cantoni si sono impegnati ad effettuare insieme la formazione di base per il mestiere di Polizia all’istituto IPH di Hitzkirch. In altri termini, le unità cantonali reclutano autonomamente i propri aspiranti, ma li inviano in formazione ad Hitzkirch. Un sistema di formazione duplice Per 10 mesi, IPH trasmette delle conoscenze professionali, della cultura generale e un allenamento sportivo, tutto formando, armonizzando e standardizzando le competenze di polizia e con lo scopo di far conseguire ai candidati il diploma di Polizia. Questa scuola non dispensa né formazione specialistica né formazione per i quadri dirigenti, ma dà l’accesso ad una formazione generalista. Per assicurare una qualità metodologica e professionale, IPH utilizza un sistema di documentazione didattica digitale che raggruppa l’insieme dei contenuti dei corsi, mettendoli a disposizione

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degli alunni e del personale insegnante, su una piattaforma digitale formativa. Nello spirito del suo motto “Là dove inizia il futuro della Polizia” IPH di Hitzkirch desidera, nel corso degli anni a venire, focalizzarsi ancora di più sulle competenze di polizia che sono la circolazione, la criminalità ed i servizi generali di Polizia. Per questo motivo, le conoscenze acquisite nell’ambito dei contatti con altre scuole di polizia europee, sono importanti e utili nella messa in esercizio di un concetto didattico. Nel quadro del progetto “IPH 2012”, le esperienze scaturite nei primi tre anni, sono in corso di valutazione.”L‘accento dovrà ancora essere messo maggiormente sulla pratica professionale dei generalisti nei compiti di polizia base. L‘obiettivo e accrescere la competenze individuale dei giovani aspiranti”, ha dichiarato Christoph Tanner, direttore dell’istituto. Un’impresa pubblica Essendo una scuola di polizia Svizzera, IPH di Hitzkirch, in quanto stabilimento di diritto pubblico, è una persona morale indipendente e possiede dunque una certa libertà di azione imprenditoriale. La sua missione principale consiste in contratti di prestazione con i cantoni e i corpi di polizia affiliati. D’altronde, IPH di Hitzkirch, con il suo grande campus, funge anche da centro di seminari aperti al pubblico, dotato di un albergo e di un ristorante. Tra i clienti del “Centro Seminari di Hitzkirch” si contano anche l’Istituto di Polizia Svizzero, che è il più grande dispensatore di formazione continua nel settore della Polizia, una grande ditta di sicurezza, differenti amministrazioni pubbliche ed Alte Scuole. Grandi competenze in materia di formazione Ogni anno l’IPH di Hitzkirch forma più di 300 studenti nelle loro future missioni di polizia. La formazione sviluppa quanto le capacità fisiche tanto quelle psichiche. L’IPH di Hitzkirch possiede la più grande infrastruttura professionale in mate-

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l’IPH di Hitzkirch pone una grande importanza alla formazione pratica, come qui, durante l‘allenamento delle tecniche d’intervento. ria di formazione e d’allenamento della Svizzera. Questa è composta da quattro stand tiro per un totale di 32 piste di tiro, due palestre per l’autodifesa, una zona d‘allenamento dotato di una rete di strade, di quattro immobili locativi con otto appartamenti in tutto, di un palazzo di uffici e di banche, di una stazione di servizio con negozio e di una sala d‘allenamento per la tattica di polizia. Per continuare ad assicurare l’alta qualità attuale, l‘istituto lavora permanentemente al controll ed al miglioramento della qualità. Nel 2010, l’IPH è stato premiato con il marchio di qualità ISO EDUQUA. Questo anche perché la qualità di formazione dei cantoni partecipanti è stata giudicata eccellente. I diplomi del’IPH sono generalmente molto ben riconosciuti nei rispettivi corpi. Hitzkirch ha già formato più di un migliaio di poliziotti, uomini e donne, con un tasso di soddisfazione elevato. In questo modo, il suo concetto ha fatto prova nella pratica. – International Police Association I Switzerland I 2011 – 4 / 6 –

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Solothurn

28. IPA Ju-Jitsu Kurs Spezialkurs für Sicherheitsleute Datum

Samstag, 26. November 2011, 14:00 - 18:00 Uhr Sonntag, 27. November 2011, 08:30 - 12:30 Uhr

Ort

CH-4710 Balsthal, Holderweg 19, Budo-Center Dojo des Judo-Ju-Jitsu-Club Balsthal, www.budocenter-balsthal.ch

Instruktor

Patrick MOYNAT / dipl. Ju-Jitsu Lehrer SJV, 3. Dan Ju-Jitsu, 1. Dan Judo, 25 Jahre Dienst bei der Kantonspolizei Genf. Zurzeit Chef der Stadtpolizei Thônex/Genf

Kurskosten

2 Tage Fr. 120.-- inkl. Apéro, Übernachtung und Frühstück 2 Tage Fr. 100.-- inkl. Apéro, ohne Übernachtung + Frühstück

Übernachtung

Im Budo-Center, Holderweg 19, 4710 Balsthal Massenlager, Schlafsack mitbringen oder auf eigene Kosten in Balsthal (selber reservieren) Hotel Kreuz Tel.: 062/386 88 88, Fax: 062/386 88 89, www.seminarhotelkreuz.ch

Platzzahl

Max. 40 Teilnehmer

Versicherung

Sache der Teilnehmer

Tenue

Samstag: Gi (Judo-, Karate- oder Ju-Jitsu-Gi) Sonntag: Kombi oder alte Uniformhose mit Hemd oder T-Shirt Mitbringen: Messer, Stock, Pistolen-Attrappe mit Holster, Schliesszeug

Anmeldung/Auskunft Polizei Kanton Solothurn Organisation Marcel Jäggi, Mobile Polizei, 4702 Oensingen Tel.: 062 311 76 33, Fax: 062 311 76 80, Mail: marcel.jaeggi@kapo.so.ch

Anmeldeschluss: 21. November 2011

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Biel & Umgebung

Pensionierten-Ausflug der IPA Biel & Umgebung Eine 50-köpfige Gruppe Pensionierter verlässt am Donnerstag, 30.06.2011, Biel um mit dem Car die Innerschweiz zu besuchen. Peter Remund, Pensioniertenobmann, hat zusammen mit seinem Stab ein schönes, gemütliches Programm zusammengestellt. Nach dem obligaten Kaffeehalt in der Raststätte Neuenkirch erreicht die Gruppe Beckenried, wo auf das Schiff umgestiegen wird. Das Dampfschiff „Uri“, ist ein SalonSeitenrad-Dampfschiff für zwei Klassen. Der 1901 von den Gebr. Sulzer, Winterthur, erbaute Dampfer ist der älteste Raddampfer der Schweiz. Seine besonderen Eigenschaften sind: ausgezeichnetes nautisches Verhalten, stabil im Sturm, sehr sparsam im Brennstoffverbrauch. Beste Voraussetzungen für eine Überfahrt nach Flüelen. Da diese gelingt, kann pünktlich in Flüelen angelegt werden, wo die Familie Hänni bereits den Tisch mit dem Apéro bereitgestellt hat. Selbstverständlich darf dabei die Speckzüpfe aus dem Backofen von Susi Remund nicht fehlen.

Dölf begrüsst.

Bekanntlicherweise ist ja Hänni Dölf Präsident der IPA Zentralschweiz und er lässt es sich nicht nehmen, die Gäste zu begrüssen und alle willkommen zu heissen. Auf dem Familienbetrieb Bielenhof statt in Erstfeld, wird zu Mittag gegessen. Ein Hof, welcher mit Umsicht auf Natur und Tier, Dexter-Fleisch, Blumen und Geschenkkörbe aus Hofprodukten produziert. Aber auch im Bereich des Tourismus und der Gastbewirtung sind die drei Generationen aktiv. Das Essen ist ausgezeichnet und die Preise günstig. Im Hoflädeli wird noch einiges für die Zuhausegebliebenen eingekauft und schon ruft Peter wieder zum Einsteigen. Über die alte Gotthardhauptstrasse geht es nach Wassen, drei Mal das Kirchlein aus verschiedenen Richtungen sehen und dann irgendwann Richtung Sustenpass abbiegen. Dessen Passhöhe wird bei strahlendem Sonnenschein erreicht. Nach einem Halt in Interlaken treffen die Pensionierten kurz nach 19:00 Uhr wieder in Biel ein. Fazit: Ein gelungener Ausflug.

„Auf dieses Schiff soll ich?“

Da Remund Peter und seine Helfer im nächsten Jahr ein Jubiläum feiern, wird 2012 eine 3-tägige Jubiläumsreise stattfinden. Die Vorbereitungen laufen bereits und soll nach Monaco führen. Das Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben. Peter freut sich schon jetzt auf die zahlreichen Anmeldungen. Ronald Wüthrich Redaktor.de

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Genève

«Site archéologique de Perges».

«Sortie en voilier d‘époque».

Genève - Voyage IPA 2011 Pour un coup d‘essai, le voyage IPA organisé par la section genevoise, a été une très belle réussite et comme dit l‘adage : „les absents ont toujours tort“… En effet, ce ne sont pas moins de 90 membres et amis de l‘IPA qui nous ont fait confiance et qui ont bouclé leurs valises pour cette folle aventure nous emmenant, pendant une semaine, découvrir les beautés turques à travers la Cappadoce, avant de profiter du soleil pour 1 semaine supplémentaire dans la petite ville balnéaire de Belek, dans le sud du pays. C‘est ainsi que le mercredi 27 avril 2011, la Turkish Airlines accueillait à bord de ses avions, 90 joyeux drilles représentant fièrement les couleurs des différentes sections de l‘IPA.

«Le groupe».

Dès le lendemain, en compagnie de nos 2 guides, Ihsan & Hassan, nous prenions place dans deux cars qui allaient nous transporter sur les routes de la Cappadoce, afin de découvrir cette région magique et merveilleuse, sculptée par la nature depuis plus de dix millions d‘années, qui laissa à n‘en point douter un souvenir inoubliable et ému à tous nos aventuriers…

Après une bonne nuit de repos, bien méritée au vu de notre belle épopée de la semaine écoulée à travers la Cappadoce, c‘est à Belek que nous allions être acheminés pour une nouvelle semaine de vacances balnéaires, où tous nos participants ont pu retrouver des forces au „Maritim Pine Beach“, hôtel digne des plus beaux palaces de séries télévisées.

De la formation des „Cheminées de Fées“ à la vallée de Göreme, les paysages lunaires de la Cappadoce n‘ont plus de secret pour nos „Robinsons“.

Repos, mer, piscines, bars, restos et encore restos, bars, piscines, mer, repos et toujours bars, restos, piscines, mer et repiscines, rebars, rerestos, remer, rerepos et ….

Certains moments forts ont ponctués notre balade comme la visite de la ville souterraine de Kaymakili, le musée „Mevlana“, berceau des Derviches Tourneurs, issus tout droit de la culture et de la tradition soufie, ou encore la visite du site archéologique de Perge ou même, la visite du musée en plein air de Göreme avec son monastère constitué de différentes pièces sur 7 étages, creusé dans la roche, ainsi que de multiples églises, dont certaines ont gardé de magnifiques fresques remontant au 7ème siècle, sans oublier la vallée des „Pigeonniers“ située à Ürgup.

Et ceci jusqu‘à notre départ le mercredi 11 mai 2011, où il nous a fallu nous rendre tous à la triste réalité du train-train quotidien, loin de notre palace et de ce magnifique pays dont on ne peut que conseiller la visite à nos membres qui n‘ont pas eu la chance de pouvoir nous accompagner !!! Quelle ambiance dans ce groupe, du vrai bonheur… Du plus jeune au plus ancien, l‘amitié et le partage étaient au rendez-vous de notre magnifique séjour. Merci à tous de nous avoir fait confiance !!!

Notre chemin de retour à travers les cols et au bord des très impressionnantes falaises surplombant la côte sud de la Turquie, nous permit de découvrir les vestiges du château „Mamure“ à Anamur, avant de poursuivre notre route de retour vers Antalya.

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Grâce à nos aventuriers, la devise de l‘IPA „Servo per Amikeco“, n‘a jamais aussi bien résonné… À quand le prochain voyage ??? Robert di Giorgio Responsable section voyage IPA Genève

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Genève / Vaud

Compte-rends des manifestations organisées par le comité vaudois durant le premier semestre 2011:

Les participants réunis.

- PAINT-BALL, le 29.05.2011, Evolène VS

- SWIN-GOLF, le 25.06.2011, Lavigny VD

En ce samedi ensoleillé, pas moins de 19 membres IPA-VD ont fait le déplacement à Évolène. En face, les membres de la section valaisanne n‘étant que 5 (finale de la coupe Suisse de football oblige), les équipes ont été tirées au sort. La journée fut, une nouvelle fois, magnifique. Une fois les marqueurs déposés et les protections ôtées, tous les acteurs se sont retrouvés devant une succulente raclette et ont pu partager le verre de l‘amitié. J‘en profite pour remercier la commune d‘Évolène qui a œuvré pour que cette journée soit une telle réussite.

Pour la première fois, et sur demande d‘un membre, l‘IPA-VD a organisé une journée de Swin-Golf. Cette activité récréative dérivée du golf, accessible à tous, se pratique en pleine nature. Le terrain de 11 hectares de Lavigny dispose d‘un magnifique parcours de 18 trous d‘une longueur totale de 2‘703 mètres. Un grand soleil et une splendide vue sur Un plaisir pour petits et le Léman venaient compléter grands les ingrédients d‘une journée mémorable et enrichissante pour tous les participants. Nul doute que cette première édition sera le début d‘une longue série. Christian Juriens IPA Vaud

En tenue pour le jeu.

Rectificatif - IPA Genève Dans l’édition 3/2011 de l’IPA Revue, une erreur c‘est glissée dans l‘adresse postale de la région Genève. Depuis une année, la nouvelle adresse est: IPA Région Genève, case postale 226, CH-1225 Chêne-Bourg

Un coup de maître !

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Ticino

Articolo 39esima Assemblea Ordinaria a Minusio – 26 marzo 2011 Sabato 26 marzo 2011 presso l’Hotel Esplanade a Minusio, si svolgeva la 39esima Assemblea Ordinaria IPA – Regione Ticino. 48 i soci che presenziavano ai lavori. Trascorsi i 5 minuti canonici, il Presidente Andrea WEHMULLER, apriva la 39esima AO. Oltre a porgere i saluti di rito, scusava l’assenza per motivi presi in precedenza del Direttore del DI Avv Luigi PEDRAZZINI e il Cdt della Polizia Città di Lugano Avv. Roberto TORRENTE. Per contro, presenti in sala: Avv Romano PIAZZINI, Cdt PolCantonale, Col Mauro ANTONINI, Cdt Cgdf Regione IV e Ten Dimitri BOSSALINI, Cdt Polizia Comunale Paradiso e Presidente Associazione Polizie Comunali. Prima di addentrarci nell’ordine del giorno il Presidente chiede alla sala, 1 minuto di raccoglimento per ricordare i soci defunti. Rivolgendosi alla platea, si mette in discussione l’ordine del giorno. Questo è accettato da tutti. Gli scrutatori previa discussione sono proposti e accettano i soci: Marco GUSCIO e Piergiorgio FORNERA. Quale Presidente del giorno è proposto e accettato in maniera unanime il Colonello Mauro ANTONINI. Questi con un forte applauso della sala, raggiunge il palco. Dopo i saluti di rito e ringraziando per la fiducia accordata a dirigere la 39esima assemblea ordinaria, prosegue con la scaletta delle trattande. Pto 3, lettura e approvazione del verbale assemblea 2010. Il socio BASSETTI Sandro, propone la dispensa. Visto il risultato della votazione il quale non lasciava dubbi, il verbale è accettato e se ne dispensa la lettura. Col ANTONINI, passa la parola al cassiere per la relazione finanziaria. Paolo BERNASCONI, in maniera minuziosa e precisa espone i conti. I revisori nelle persone di: BASSETTI e MALFANTI, oltre a ringraziare il cassiere per il lavoro certosino fatto, rivolgendosi ai soci chiedono che i conti siano approvati. Di riflesso l’applauso verso il cassiere è stato caloroso; per cui la parte contabile è accettata senza che nessuna osservazione sia sollevata dai presenti. Bravo Paolo e grazie per quanto fatto. A WEHRMULLER, il compito di esporre la relazione presidenziale, attività 2010 e manifestazioni 2011. La stessa meticolosamente preparata ed esposta, con applauso è accettata da tutti. Dopo una pausa di 5 minuti, Andrea WEHRMULLER, cede la parola al Cdt Avv. Romano PIAZZINI.

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“…Questi oltre a ringraziare per l’invito all’assemblea, esterna a tutta la platea i suoi saluti e del Cdo. Continuando nel suo monologo, ringrazia l’IPA e si congratula per il lavoro svolto in maniera alquanto professionale, per quanto riesce a proporre ai soci, amici e simpatizzanti. Ho rassegnato per il 30 settembre 2011 le dimissioni; per cui dopo 15 anni di servizio lascio la conduzione della Polizia Cantonale. Con questa partenza, è intenzione del Comandante garantire un ricambio verso l’organizzazione e dare la possibilità a nuove persone di poter sedere al comando della Polizia apportando così nuove idee e nuovo spirito. Come per tutte le “cose”, bisogna saper dire e mettere la parola fine. Chiudo quest’esperienza di vita che senz’altro mi ha dato moltissime soddisfazioni. Come tutte le persone, arrivato alla soglia dei 50 anni oltre a fare un bilancio di vita, ognuno di noi ha una sua ambizione. Oltre ai valori che ognuno di noi possiede, che si possono riassumere in: salute e affetti - se ne aggiungono altri. C‘è chi costruisce una casa, chi acquista un’auto, il comandante ha deciso di fare il giro del mondo in barca a vela. Per questo per i prossimi 5 anni saro’ lontano dalla Svizzera. Al mio rientro, oltre a pianificare il futuro, cercherò di fare il punto della situazione. Nonostante la lontananza da “casa”, darò la possibilità di rendere partecipi tutti voi al mio viaggio in maniera virtuale. Per concludere, auguro a tutti un futuro ricco di tante soddisfazioni sia in campo privato che professionale. Buon proseguimento dei lavori…” Dopo queste belle e toccanti parole espresse dal Cdt della PolCantonale, raggiunge il palco la Signorina: Irina COSTANTINESCU. Questa presenta la proposta di gita in Romania per l’anno 2012. Proseguendo nei lavori, il Colonnello ANTONINI, giunge al pto riguardante le nomine statutarie. 3 sono le partenze annunciate: Andrea WEHMULLER presidente – e i membri: Nicola TETTAMANTI e Claudia PAGANI. Il presidente del giorno mette ai voti la proposta; questa è accettata. Di seguito è proposto il nuovo presidente IPA Regione Ticino. Quale candidato a ricoprire la carica è: Giansandro GATTI. Previa votazione la quale all’unanimità accelta la candidatura, Giansandro subentra ad Andrea. Inoltre, a margine di questa nomina, sono proposti a far parte nel CO i soci: Giorgio ALBERTINI – Simone LUONGO – Claudio CHIARAVALLLOTI e Stefano PERETTI. La platea anche in questo caso previa votazione accetta all’unanimità

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Ticino

i nomi fatti. Benvenuti all’interno del comitato IPA Regione Ticino. Per la legislatura 2011 – 2014, il CO IPA Regione Ticino si presenta con questo nuovo asseltto. Presidente: Giansando GATTI – Vice Presidente: Guido ZUCCHETTI – segretario: Stefano MOLTENI – Cassiere: Sinome LUONGO – Membri: Enrico BALDASSARI, Barbara PONZELLINI, Paolo BENASCONI, Nicola MUGGIASCA, Giorgio ALBERTINI, Stefano PERETTI, Claudio CHIARAVALLOTI e Tiziano BETTONI. Sebbene, Andrea WEHRMULLER, abbia lasciato la carica di presidente regionale, in quanto prossimamente eletto nel CO Nazionale, questi previa proposta e votazione con voto unanime occupa ancora un posto all’interno del CO IPA Regione Ticino come membro. Motivo di questa scelta: compiere un trapasso di carica ottimale con il nuovo presidente. Quale nuovo revisore , è nominato il socio: Nicola TETTAMANTI. Dopo aver dato seguito al capitolo nomine statutarie viene concessa la parola al Presidente Nazionale Mario BOLGIANI. Esternando i saluti alla platea, rivolgendosi a Bassetti Sandro e Wehrmüller Andrea, li ringrazia per quanto fatto verso l’IPA Regione Ticino. Mario BOLGIANI annuncia che dopo 12 anni lascia la presidenza dell’IPA-CH. Chi subentrerà al suo posto, sarà deciso il prossimo 15 aprile, giorno dell’assemblea dei delegati a Lenzburg. Due sono i candidati prescelti: ZAMPIERON e WÜTRICH. A loro vanno i migliori auguri per una felice nomina. Wehrmüller, poiché è nominato nel CO Nazionale diverrà vice presidente della sezione CH per la parte italofona. Anche da parte mia approvo che Andrea resti nel CO IPA-Ticino in qualità di membro. Gimborn; non sappiamo se esisterà ancora. A tutt’oggi vi sono grossi disguidi all’interno. Il problema principale è che l’attuale proprietario vuole effettuare delle migliorie e da parte dell’IPA i costi di affitto lieviterebbero in maniera sostanziosa. Affaire à suivre. Giornate della gioventù. A oggi nessun giovane provveniete dal Ticino si è candidato a questa manifestazione. Nel 2013 sarà la Svizzera a organizzare detto simposio. Interscambio agti polizia. Nell’ambito del PEP esistono formulari per fare detti interscambi. GB, D. F. Sloveia, Croazia, Usa e altri paesi sono a disposizione per questo tipo di evento. Interessati possono accedere al nostro portale dove vi sono tutti i moduli per procedere alla richiesta formale. Sito Svizzero IPA aggiornato a oggi. Quattrini rimane il webmaster. Al termine Andrea Wehrmüller riprende la parola per i ringraziamenti e offre un pensiero a Bolgiani.

Nel prosequo, Col ANTONINI, informa che il redattore per la parte italiana dell’IPA REVUE Andrea QUATTRINI nonchè webmaster, per motivi sorti all’improvviso non puo’ raggiungerci. Per cui lo spazio a lui dedicato decade. Come ultimo punto delle trattande, è concessa la parola ai soci presenti. Prende la parola CRIVELLI. Questi chiede di farsi portavoce per quanto concerne gli errori di sintassi apparsi sull’utlima rivista IPA Revue. L’input sarà detto al nostro redattore italofono. N.d.R.: caro membro Crivelli, ti ringraziamo per il tuo intervento. Nonostante la bozza dell´IPA Revue viene verificata in Ticino da due persone di lingua italiana, notiamo che a Trogen alcune correzioni a mano vengono male interpretate. Sarà nostra premura segnalare la problematica e magari, migliorare la nostra „zampa di gallina“. Non avendo nessun’altra richiesta da parte dei soci, Andrea WEHRMULLER, oltre a ringraziare Mauro ANTONINI per come ha saputo dirigere e gestire l’assemblea, ringraziando nuovamente tutti i presenti, chiude i lavori della 39esima Assemblea Ordinaria IPA Regione Ticino. Dando comunicazioni, tutti guadagnavano l’esterno ove ad attenderci vi era un ricco aperitivo. Dopo aver sorseggiato del buon vino bianco e sgranocchiato gli stuzzichini presenti sui vassoi, si guadagnava l’interno per la cena. Questa oltre ad essere servita con professionalità non lasciava spazio a commenti negativi. Tutti sono restati soddisfatti, ma soprattutto il palaton a saputo gustare le pietanze servite. A conclusione un grazie di cuore per il lavoro fatto a chi ha saputo organizzare questa giornata rispettivamente serata. Un mio applauso va a: Paolo, Barbara e Claudia. A nome dell’IPA Regione Ticino un grazie a tutti e un arrivederci all’anno prossimo.

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Ste.

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Ticino

Gita a Brescia, 23.06.2011 In mattinata alla cantina dell’Agricola Boschi, nella zona di Franciacorta, abbiamo potuto farci una cultura sulla vinificazione sia del rosso che del bianco – compreso il “metode Champenois” – con tanto di ottime bollicine. Spiegazioni che ci sono state magistralmente elargite in modo ineccepibile dal personale assai preparato in merito. Chiaramente, dopo questo bellissimo percorso, complice forse un po’ anche il caldo stagionale, è stata più che apprezzata la degustazione dei vini. Anche la cucina non era sicuramente di meno alla cantina ed ai suoi prodotti. Di seguito abbiamo fatto una tappa alla conosciutissima fabbrica di armi Beretta visitando un interessantissimo museo. Purtroppo, a seguito di un malinteso tra la direzione ed i nostri colleghi del luogo, non ci è stato possibile visitare un reparto della costruzione delle armi. Vedremo per la prossima volta. IPA Regione Ticino

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Ticino

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Das Team Helvetia holt sich den ersten Platz am Bundespolizeitag in Bayreuth (Pol Barbüda Andrin, KAPO GR) Am Tag der Bundesbereitschaftspolizei zeigten 36 Ostschweizer Polizistinnen und Polizisten ihre Leistungsfähigkeit. Über 450 Polizisten aus der Schweiz und Deutschland absolvierten an neun Stationen in Bayreuth Einsatzübungen. Dazu zählten unter anderem Eingriffe bei gewalttätigen Fussballfans oder Massnahmen bei grösseren Schadensereignissen. Ausserdem wurden Grundfertigkeiten wie Fahren und Schiessen unter Einsatzbedingungen, sowie Fitness und Fachwissen getestet. Die Schweiz konnte sich dabei den hervorragenden ersten Platz erkämpfen. Polizisten des Kantons Graubünden, St. Gallen und Schaffhausen, sowie der Stadt Chur und St. Gallen, kamen nach einer siebenstündigen Reise in Bayreuth an. Eine freundliche Begrüssung des Veranstaltungsverantwortlichen und schon konnte die bereits aufgestellte Zeltstadt bezogen werden. Da die Schweizer einen separaten Einführungstag hatten, waren sie das einzige Team welches schon angereist war. Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen die 36 motivierten Schweizerbeamten zum Helikopterlandeplatz. Einer der 115 Bundespolizeihubschrauber konnte bereits kurze Zeit später in der Luft gesichtet werden. Dieser landete dann auch bei uns. Es gab eine Einführung wie man richtig einsteigen muss. Unsere vier „Türöffner“ wurden noch separat instruiert. Als die Gurten umgeschnallt waren, ging es dann auch los. Der Pilot startete die Rotoren des Superpumas. Ohne etwas zu bemerken, waren die ersten 18 Polizisten schon hoch im Himmel. Der Pilot zeigte seine Flugkünste und landete den Vogel wieder sanft am Boden, um die zweite Gruppe zu transportieren. Weiter ging es zur nächsten Einführung. Dort durften wir Übungswaffen ausprobieren, welche wir am Tag des Wettkampfes benutzt haben. In der Zwischenzeit kamen die anderen Teams aus Deutschland in „Western City“ an. Dies war das Motto des Anlasses. Alle zwölf teilnehmenden Teams hatten einen Kurzfilm zu diesem Thema als Bewerbung abgeben. Die Filme wurden am Abend vorgestellt. Jedoch nicht genug, um die Startplätze des Wettkampftages zu ermitteln, durften der Zugführer, die Gruppenführer und unsere Lady Helvetia auf dem „Büffel“ reiten. Schon hier wurde mit dem 6.Startplatz ein kleiner Erfolg verzeichnet. Um 06:00 Uhr am Morgen standen das Team Helvetia, neun Einheitszüge der Bundesbereitschaftspolizei und je ein Wettkampfteam aus Bayern und Sachsen auf dem Antrittsplatz. Nervosität lag schon bei der Formation in der Luft. Als der Polizeiseelsorger sein morgendlichen Segen erteilt hatte, mussten wir in 15 Sekunden die Fahrzeuge besetzt haben und startklar für den vor uns liegenden Tag sein. Und los ging es mit der ersten Übung. Angekommen beim Flughafen Bayreuth sprangen uns

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STAPO St. Gallen: Koller Kevin (Grfhr), Gätzi Hans, Jud Christian, Hollenstein Marco, Schlegel Pascal, Wiprächtiger Stefan, STAPO Chur: Wyss Julia, Cottiati Marcel, KAPO Shaffhausen: Rathgeb Thomas (Stv), Walter Roger, Meier Roland, Roost Marcel, Müller Manuel, Strassmann Nathalie, KAPO St.Gallen: Schoch Markus (Grfhr), Landolt Markus (Stv), Mäder Markus, Etterlin Lukas, Hollenstein Roman, Pfiffner Roger, Hobi Fabian (BeSI), Bruhin Marco (BeSi), Canesso Helena (BAT), Mayer Isabell (BAT), KAPO Graubünden: Bärtsch Johannes (Zfhr), Girelli Romano (FW), Nutt Reto (Grfhr), Meng Gian Fadri (Stv / San), Pally Pascal, Camenisch Diego, Maridor Patrick, Nold Claudio, Barbüda Andrin, Chiesa Silvio, Cottiati Marcel, Meier Stefan, Junker Christian.

schreiende und blutende Zivilisten aus dem Tower entgegen. Bevor das Team Helvetia es richtig fassen konnte, standen wir in Mitte der Amokübung. Im Tower fielen immer wieder Schüsse. Nachdem die Aussensicherung gestellt wurde, konnte das Kontaktteam schnell in das Gebäude eindringen. Das Rettungsteam konnte angeschossene und schwer verletzte Personen aus dem Gebäude retten. Diese wurden vom Sanitätsteam in einer sicheren Umgebung betreut. Schon sehr bald konnte der Täter ausfindig und ausgeschaltet werden. Auch wenn es ein grosser Stress war blieb uns keine Zeit, um uns zu erholen. Mit montierter Schutzausrüstung ging es direkt weiter zur nächsten Übung. Ein Linienbus mit gewalttätigen Fans musste geräumt werden. Alle Fans konnten verhaftet werden, wobei das Beweissicherungsteam besonders gefordert wurde. Mit angezogener Schwimmweste standen wir danach schon mit einem Bein in einer Hochwasserlage. Vier Boote wurden durch das starke Team Helvetia etwa 500 Meter weit getragen. Vier Ertrinkende galt es in mitten eines

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Sees zu retten. Nach etlichen Schweisstropfen wurde auch diese Übung grandios gemeistert. Lautes Geschrei, viel Rauch, Helm auf, Schutzausrüstung an und die Übung im Fussballstadion begann. Ein ganzer Sektor mit gewalttätigen Fans musste geräumt werden und dabei Tatbestände sowie drei ausserwählte Hooligans erkannt und arretiert werden. Der PMS und Pfefferspray mussten bei der starken Gegenwehr viele Male eingesetzt werden, bis die Fans im Car verfrachtet waren. Für die Übung brauchte es schliesslich mehr als nur drei Kabelbinder… Mit zufriedenen Gesichtern und voller Motivation ging es weiter zu den Übungen, Mobilisierte Bewegung im Zugsrahmen, Einsatz bei grösseren Schadensereignissen, Annäherung und Überwinden von Hindernissen unter erschwerten Bedingungen, Durchsuchung eines Objektes nach einer Helikopterverschiebung und am Schluss schiessen unter einsatzmässigen Bedingungen. Bei der Schiessübung konnte das Team Helvetia noch einmal brillieren, indem es 930 Pkt. erreichte, der Zweitplatzierte erzielte 540 Pkt.

Schluss in die Gesichter geschrieben. Nur noch drei Teams waren im Rennen. Dann war es so weit. Das Team Helvetia beeindruckte mit Disziplin, Entschlossenheit und konsequentem Auftreten die Bewertenden. Die Schweizer standen als Sieger vor dem Team aus Sachsen und Ratzeburg fest. Der Sieg wurde noch ausgiebig gefeiert, bevor es am nächsten Morgen wieder zurück in die schöne Heimat ging. Die Tage in Bayreuth werden sicherlich noch lange allen Teilnehmenden in guter Erinnerung bleiben. Ein besonderer Dank gebührt unserem Zugführer Johannes Bärtsch, welcher das Team sehr gut führte und immer wieder motivierende Worte fand. Das Team HELVETIA freut sich auf die Titelverteidigung!

Ein Zugsschnupf nach dem anstrengenden Tag, so begannen die Festlichkeiten für die Schweizer Polizisten in Bayreuth. Die Siegerehrungen fanden statt. Zuerst wurden alle neun Übungsstationen einzeln gewertet. Unerwartet viel konnte unser Zugsführer auf die Bühne gehen, um die schönen Pokale abzuholen. Die Ostschweizer konnten den Sieg auf den Stationen AMOK-Lage und Schiessen unter einsatzmässigen Bedingungen sichern. Dann wurde die Gesamtwertung preisgegeben. Die Spannung war bis am

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Zu Besuch beim EinsatzkommandoKatastrophenhilfe-Bereitschafts-Verband der Armee Der Dachs hilft In Bremgarten/AG stationiert, mit modernen Mitteln ausgerüstet und in Zugsstärke innert vier Stunden vor Ort. Das Einsatzkommando Katastrophenhilfe Bereitschaftsverband der Armee ist bereit, die zivilen Kräfte im Falle einer grossen Schadenlage rasch und effizient zu unterstützen. Bis zum Jahre 2004 leistete, verteilt über das ganze Jahr, jeweils ein WK Bataillon (Rettung/Katastrophenhilfe) seinen Dienst, um die Bereitschaft für die Militärische Katastrophenhilfe in der Schweiz jederzeit sicherzustellen. Mit der Armeereform konnte diese Einsatzbereitschaft nicht mehr lückenlos über das ganze Jahr sichergestellt werden, da lediglich noch sechs solcher Bataillone zur Verfügung stehen. Dies führte dazu, dass im Jahr 2004 ein neues militärisches Kommando, namentlich das Einsatzkommando-Katastrophenhilfe-Bereitschafts-Verband, kurz: Ei Kdo Kata Hi Ber Vb, gegründet wurde. Dabei konnten die Mittel konzentriert und die Ausbildung zentralisiert werden. Subsidiäre Unterstützung Das Einsatzkommando Katastrophenhilfe Bereitschaftsverband stationiert ist auf der Waffenplatz Bremgarten (AG) stationiert. Der Verband verfügt über rettungs- und genietechnische Mittel, welche auf das Grossereignis oder den Katastrophenfall abgestimmt sind. Er unterstützt die zivilen Einsatzkräfte subsidiär, das heisst, er erbringt Leistungen, welche von der zivilen Einsatzleitung definiert worden sind. Nebst der Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte werden bei Notstand auch Leistungen zugunsten der Bevölkerung erbracht. Das Ei Kdo Kata Hi Ber Vb und sein Personal Der Stab des Kommandos setzt sich aus 17 Berufsmilitär und einem zivilen Mitarbeiter zusammen, die das Kommando gemeinsam führen. Der Verband als solches ist dem Lehrverband Genie/Rettung unterstellt. Darüber hinaus verfügt das Kommando über eine Durchdiener-Kompanie (ca. 160 DD-Soldaten), welche einem Kompanie-Kommandanten unterstellt ist. Für die Führung im Einsatz, der Ausbildung und der Logistik stehen dem Verband ca. 45 Zeitmilitär zur Verfügung. Unmittelbar nach der Rekrutenschule treten die Soldaten in die Durchdienerkompanie (DD Kp 104) in Bremgarten (AG) über, in der sie in die Belange der Katastrophenhilfe eingeführt werden. Damit eine lückenlose Übergabe sowie das «Know-how» sichergestellt werden kann, starten pro Jahr jeweils drei Durchdienerkompanien, welche sich während 5–6 Wochen überlappen. Hauptsächlich rekrutieren sich die Soldaten aus den Rettungs-, Genie-, Verkehrs-/Transportrekrutenschulen. Nebst der militärischen Katastrophenhilfe im Inland leistet das Ei Kdo Kata Hi Ber Vb auch im Ausland Katastrophenhilfe.

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Der Verband rekrutiert und bewirtschaftet ein sogenanntes «Retterdetachement» (ca. 25 AdA aus Zeitmilitär und Durchdienersoldaten), das ein Element der Rettungskette Schweiz bildet. Der letzte Einsatz erfolgte im Jahr 2009 bei der Erdbebenkatastrophe in Sumatra/Indonesien. Das Ei Kdo Kata Hi Ber Vb und seine Mittel Ausgerüstet ist der Verband mit Geniematerial (Brücken, Wasserfahrzeugen, Steg usw.) wie auch mit Rettungsund Hilfeleistungsmaterial (Trümmerrettung, Atemschutz, Wassertransport, Hochwasserschutz, Überschwemmungsmit tel, Ölwehrmaterial usw.), welches zusätzlich durch WELAB (Trägerfahrzeuge mit Wechselladebehälter) sowie Übermittlungsmaterial ergänzt wird. Ausserdem verfügt das Kommando über eine stattliche Anzahl an Fahrzeugen, Baumaschinen wie auch Spezialgeräte Der Umgang mit einem Teil des eingesetzten Materials wird bereits in den Rekrutenschulen gelehrt. Da das Kommando über erweitertes Material für den Katastrophenfall verfügt, ist eine zusätzliche Ausbildung der Durchdienersoldaten nach der Rekrutenschule zwingend notwendig. Daher auch die bereits erwähnte Überlappung der einzelnen Kompanien. Wenn Unterstützung nötig wird Stossen die zivilen Einsatzkräfte an ihre Grenzen, kann auf die Hilfe der Armee zurückgegriffen werden. Um solche Hilfe zu erhalten, muss ein ordentliches Gesuch wie folgt gestellt werden: Die betroffene Gemeinde oder Region reicht ihr Hilfebegehren beim Kanton ein. Der Kanton stellt ein entsprechendes Gesuch via Territorialregion (Ter Reg) an den Führungsstab der Armee (FSTA). Der FSTA entscheidet abschliessend über einen Einsatz der Armee. Aus Gründen der Bereitschaft leistet der Kata Hi Ber Vb grundsätzlich keine Spontanhilfe. Falls bei einem Ereignis Spontanhilfe der Armee notwendig wird, richtet die zivile Behörde ihre direkte Anfrage an das militärische Kommando. 365 Tage im Jahr Damit die Hilfeleistung an 365 Tagen während 24 Stunden sichergestellt werden kann, sind sämtliche Angehörige des Ei Kdo Kata Hi Ber Vb mit Pager ausgerüstet. Dies garantiert, dass die Erreichbarkeit auch im Urlaub und an Sonn- und Feiertagen gewährleistet ist. Die Verfügbarkeit aller Stufen wird regelmässig mittels Probealarm getestet. Nach Abwägung der Prioritäten der Hilfeleistungsgesuche durch den FSTA erfolgt die Alarmierung des Kata Hi Ber Vb durch den Führungsstab der Armee Operationen. Dabei müssen die folgenden Einsatzzeiten erreicht werden: Inlandeinsatz an Werktagen mit einem Element in maximal Zugsstärke innert vier Stunden und mit dem Gros der Kompanie innert sechs Stunden (Samstag und Sonntag: Teile in zwölf, das Gros in 24 Stunden).

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Die Ausbildung Die Kompanie wird in verschiedene Züge eingeteilt: Genie-, Rettungs-, Logistik-, Verkehr/Transport und Kommandozug. Der Grossteil der Ausbildungen erfolgt in der bereits erwähnten 5–6-wöchigen Überlappungsphase. Im Anschluss folgen Übungen und Trainings in den einzelnen Zügen, in welchen das angeeignete Wissen vertieft wird. In der Ausbildung wird auch darauf geachtet, dass Retter in den Belangen der Geniesten und umgekehrt geschult werden. Somit kann gewährleistet werden, dass der Auftrag jederzeit erfüllt werden kann. Im Anschluss erfolgen Volltruppenübungen, in denen das Zusammenspiel des ganzen Verbandes getestet wird. Als Ergänzung und besonders wertvoll sind Übungen in Zusammenarbeit mit den zivilen Einsatzpartnern. Diese ermöglichen das gegenseitige Kennenlernen und fördern das beidseitige Verständnis. Nach der Ausbildung Grundsätzlich gilt: Wer aufgehört hat, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Laufend werden deshalb während der Dauer einer Durchdienerzeit einzelne Trainingsblöcke eingeschoben. Da aber ein Durchdiener während rund 22 Wochen seinen Dienst im Ei Kdo Kata Hi Ber Vb leistet, kann die Zeit nicht allein mit Schulung ausgefüllt werden. Daher unterstützt der Verband andere militärische Formationen in der Ausbildung oder leistet Arbeiten zugunsten Dritter. Das Ei Kdo Kata Hi Ber Vb leistet einen wesentlichen Beitrag zu militärischen Veranstaltungen, Ausführung von Anlässen Dritter mit nationaler Bedeutung oder internationalem Ruf. Zudem wurde die Kompanie als Ehrenkompanie bei Staatsbesuchen eingesetzt. Ebenso empfängt das Kommando oft Besuche aus dem In- und Ausland, bei denen es seine Mittel und die Einsatzbereitschaft anhand von Demonstrationen aufzeigen kann. Fazit Das Ei Kdo Kata Hi Ber Vb steht als kompetentes und zuverlässiges Unterstützungselement der Armee, den zivilen Einsatzkräften im Ernstfall subsidiär jedoch konkurrenzlos zur Verfügung. Nach den Anforderungen und Bedürfnissen der zivilen Einsatzleitung erbringt es die geforderten Leistungen. Mit stetem Training und den gemachten Ernstfallerfahrungen verfügt dieses Kommando über die nötigen Kenntnisse, um im Katastrophenfall kompetente Hilfe und Unterstützung leisten zu können. www.armee.ch/katahi

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Chi sta dietro i tanto „cari” radar di Kurt Venner, Rivista TCS

Sono temuti e suscitano rabbia: i radar stradali. Ma c‘è una persona che si rallegra quando gli strumenti di misurazione della velocità funzionano in modo preciso e senza intoppi: é Stefan Guggisberg, che lavora nel mondo di questi odiati apparecchi. Da sei anni, il 42enne economista aziendale è direttore della Multanova SA a Uster. La società zurighese è uno dei tre offerenti di apparecchi radar per il controllo del traffico in Svizzera (Multanova, ADEC Technologies e Bredar SA). È consapevole che: “Ovunque gli apparecchi vengano posti, provocano il timore per una multa o il malumore nei confronti della polizia”. La rabbia nei confronti dei “ripugnanti delatori di latta” si scarica a volte addirittura contro i produttori e i fornitori, ad esempio contro I‘impresa di Uster e i suoi 5 dipendenti. “Ci rendiamo conto che vendiamo un prodotto odiato e che dunque non possiamo attirare la simpatia della gente”. Spesso Guggisberg riceve anche e-mail indirizzate a lui personalmente: “Ingiurie e addirittura minacce non sono una rarità”, confessa nel suo modesto ufficio situato nell‘area dell‘ex fabbrica tessile Trümpler a Uster. Il manager, sollecitato quasi ininterrottamente, non si lascia tuttavia scomporre, anche lui non è uno che ha sempre guidato rispettando i limiti di velocità: “In quanto conducente di auto, moto e camion, sono già stato beccato dal flash; e ricevere una multa non è piacevole”. D‘altra parte, è contento di constatare, come i nostri apparecchi ad alta tecnologia svolgano perfettamente il loro compito”, come si affretta a specificare. La squadra di dipendenti dell‘impresa di Uster non rimane però indifferente, quando vedono attaccare i radar, che servono alla sicurezza stradale, presentandoli come strumenti di uno Stato controllore, predone e avido di soldi. L‘argomento principe a difesa del loro lavoro è: “Chi però ha perso un parente a causa di un pirata della strada, la pensa in modo diverso”. E non si tratta di conducenti, che per errore hanno superato di un paio di chilometri il limite, bensì di gente che eccede nella velocità in modo recidivo. “Questo genere di casi non capitano per un momento di disattenzione”, sottolinea Guggisberg. Solo persone qualificate I produttori di apparecchi radar vengono osservati con diffidenza, “perché anche questo settore altamente tecnologico è in costante sviluppo. Molti utenti della strada temono il controllo a tappeto con apparecchi radar moderni. Ma non sarà mai possibile, perché. l‘enorme quantità d‘informazioni non potrebbe venire elaborata”. E il personale non è a disposizione in modo illimitato. Guggisberg fa, infatti, notare come gli uffici competenti per la gestione e Ia valutazione dei radar devono venire istruiti in modo specifico e completo. “Solo persone qualificate possono attuare le misurazioni, ossia far funzionare gli apparecchi”. L‘uso diviene sempre più standardizzato: “L‘elaborazione di ogni singolo caso richiede tempo e risorse in termini di personale”.

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Anche solo per questo motivo è un‘illusione pensare che un giorno l‘occhio della legge controllerà tutti i conducenti, ovunque e in ogni momento. A ciò si aggiungono ostacoli tecnici, come ad esempio nel caso di controlli della distanza tra i veicoli: “Deve essere attuata su una ben determinata distanza, lo chiede la legge”. Non ci sono istantanee: “Con un‘unica videocamera il risultato non è chiaro”. L‘angolazione e l‘illuminazione della fotografia giocano un ruolo importante: “Si chiede tanto agli apparecchi. È possibile fare Io scatto di un posto nevralgico, ma mai per esteso”, sottolinea Guggisberg. Inoltre non si dovrebbe dimenticare che in Svizzera è sempre necessaria la doppia prova: “Devono essere fotografati la targa e il conducente. La nostra regola principe è ottenere una buona immagine frontale”, afferma Guggisberg con orgoglio. Per riconoscere il conducente sull‘immagine, c‘è bisogno di molta luminosità, un fattore non facile da ottenere tecnicamente, dato che molti parabrezza sono oscurati e le targhe riflettono Ia luce. Inoltre l‘apparecchio deve fotografare in una fascia che va da 40 sino a 300 km/h di velocità. Condizioni che mettono “k.o.” le comuni macchine fotografiche. Futuro digitale In tutti i campi il progresso tecnologico viene accolto con giubilo, ma per quanto riguarda i radar gli utenti della strada si augurano che non diventino sempre più perfetti e sofisticati. Stefan Guggisberg fa notare, però, che i futuri apparecchi radar contribuiranno a maggior correttezza di valutazione per i conducenti davanti al giudice. E fa il seguente esempio: “Chi ad un incrocio non rispetta la precedenza oppure trascura il semaforo rosso, in futuro, potrà ottenere una sentenza che tiene conto al meglio della situazione reale, grazie alla registrazione digitale”. Con una tecnologia di nuova generazione, si può ad esempio documentare che nel trasgredire le norme della circolazione non si è messo in pericolo la vita di altri utenti della strada. “Un fattore che in futuro verrà tenuto in considerazione nel decidere il grado della pena”, afferma Guggisberg.

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Per avere un‘idea di come saranno i radar del futuro, basta guardare i nuovi dispositivi collocati nel tunnel di Arisdorf: qui viene calcolata Ia velocità media e non solo un eccesso momentaneo. Si tratta di un radar “sulla distanza”: misura Ia velocità media su un tratto di strada predefinito. L‘apparecchio di misurazione della velocità produce una documentazione fotografica digitale. “Con un unico sensore radar l‘impianto controlla contemporaneamente diversi veicoli che circolano su quattro corsie al massimo”. Inoltre, attraverso una tecnica speciale viene trasmesso il punto focale ottimale. In conclusione: “Vengono prodotte sempre immagini chiare e nitide e dunque utilizzabili”. I radar in Svizzera ln Svizzera gli apparecchi radar registrano 2,5 milioni di veicoli a motore all‘anno. Attualmente i cantoni investono massicciamente in nuovi strumenti di misura nella circolazione stradale: in questo modo il numero dei radar fissi su suolo elvetico dovrebbe più che raddoppiare nei prossimi cinque anni. Un apparecchio radar può costare 70’000 fr. ma anche di più. l sistemi di rilevazione dei radar sono vietati in Svizzera. L‘Ordinanza sugli strumenti per la misurazione stradale (OSMV) si trova su: www.admin.ch/ch/i/as/ 1999/1388.pdf

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