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26. September 2012 7 Fr. 5.60 €

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REISEN

Nicht Resorl. sondern DorOeben: Am John Obey Buch wohnen die Touristen TUr on TOr mit uen

Fischerbmilien

SO AUfBAUEND

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ABHANGEN SEIN

Ein kleines Tourismusprojekt im west­ afrikanischen Sierra Leone ziehtjunge Intellektuelle, Umwelttechniker und Heimwerker aus aller Welt an. Davon profitieren auch die Einheimischen. TEXT:

BARBARA

ACHERMAIIII

/ Fotos: Flurina Rothenberger 136 all ll., bd ic 17/ 12


Die Partnerschaft mit Tribewanted - ein Win-Win­ Projekt: 25 Frauen und Männer aus John Obey haben so eine Arbeit gefunden. 70 Prozent der Einn.lhmen kommen direkt der Dorfgemein­ schaflzugutc

3therinc hat einen Strand gefunden, der so per­ fekt ist, dass sie sich ein Leben lang nach ihm sehnen wird. Er liegt in Sierra Leone und ist dramatisch schön. Aber das Beste daran: K:ttherine wird hier nicht zum Faulenzen verdammt. Zusammen mit Rei­ senden aus aller Welt baut sie Lehmhäuser. fischt Hum­ mer, spielt Volleyball und pAanzt Bäume. Sie lebt in einem Dorf inklusive drahtlosem Internetanschluss und neusten Okotechnologien. Tür an Tür mit den einheimischen Fischern lind ihren Familien. Die junge Frau liegt in einer Hängematte. die zwischen zwei Palmen pendelt. eine Krabbe Aitzt vorbei. und die: Wellen rollen im Reggaerhythmus ans Ufer. Auf den Knien balanciert sie ihren Laptop und lädt ein Foto ihres Mittag­ essens auf Facebook: frischer B3rrJcud3 mit Kartoffcl­ bldtter-Palmöl-S:lUce. Kathy. wie sie hier alle nennen. hat 138 .lIlIuhei k 17/ 12

sich einer Gruppe angeschlossen, die Tribewanted heisst: "Volk gesucht». Ihr Ziel ist ein umweltbewusster Touris­ mus, der Einheimiscbe und Gäste zusammenbringt. "ZU einem einzigen Volk macht». Das klingt naiv. Und doch, hier 3m John Obey Beach ist die Stimmung einzigartig. Kathy hat ihren Laptop zum Laden ans Sobrpanelan­ geschlossen und wäscht nun Tomaten aus dem hauseige­ nen Garten. Ihre hellgrünen Augen sind stets weit aufge­ rissen. als fürchte sie sich davor, etwas Zli übersehen: eine Schildkröte. die ibre Eier im Sand vergräbt, oder eine reife B:1l1ane. die man pAücken sollte. K3therine Cacav3s ist 25 Jabrealt, trägt Ketten und Kettchen am ganzen Körper und ein kurzes Kleid. Eine typische Abenteuer-Touristin. nur hilfsbereiter und intel'ligenter als die üblichen B3ckpacker. Daheim arbeitete die Australicrin als Ernährungswissen­ schanerin und reiste durch Europa und Südamerika. In


DIE LEH.HÄUSCHEN SIND

NICHT NUR ROBUST, SONDERN AUCH GÜNSTIG ,,,,nah<!k \ 7/ \ 2 1 39


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Papier. Pet- Flaschen. Gbs: F端r die Sch端lerinnen ist Recycling kein Fremdwort mehr

Toga gegen Muskelkater: Touristinnen ben den Krieger I

Die Frau. die alles kann: Kathy mit ihrem Laptop. den sie jeweils mit Energie vom Sol.upanel auAadt

Setzlinge fUr den Tribcwanted-GemU se gJrtcn


ALS ZAHLEIDER TOURIST

DARF MAI ARBEITEI, ABER AUCH EIlFACH FAULEIZEI Sierra Leone möchte sie ihr Wissen anwenden und weiter­ geben, aber auch SpJSS haben . sagt sie. Ihre Destination ist Jussergewöhnlich . Bei Sierra Leone denkt man zunächst nicht an Kokosnüsse und kitschige Sonnenuntergänge, sondern an illegalen Diamantenhandel und Kindersoldaten. Das Land erlebte einen der brutals­ ten Bürgerkriege. doch seit zehn Jahren herrscht Frieden. lind seit sieben Jahren ist das Land politisch stabil, wenn auch sehr arm. Obwohl Sierra Leone für vernünftig Rei­ sende sicher ist. konnte es den Ruf als Bürgerkriegsbnd noch nicht ablegen. E~ gibt hier kaum Touristen. Am nächsten Morgen um halb acht stehtdie Sonne eine Handbreit über dem Regenwald, und leichter Dunst liegt auf dem Meer. Unweit mundet ein Fluss in den Atlantik, vereinzelte Felsen heben sich dunkel vom goldgelben Sand ab. John Obey ist ein Strand mit eigenwilligem Charakter. Er geht in weitere menschenleere Sandsrriinde über, die sich über vierzig Kilometer hinziehen und die Halbinsel einfas­ sen. auf der auch die Hauptstadt Freetown liegt. Die Ein­ millionenmetropo.le ist nur eine gute Fahrstunde entfernt. aber ein Kontrapunkt zum ruhigen Strandleben. Freetown ist wie ein Wühltisch im Ausverkauf, but, bunt und wild. Kathys braune Locken kleben feucht auf ihrem Rü­ cken. Sie ist bei Sonnenaufgang aufgestanden , hat einen Kilometer im warmen Meer gecrawlt und da­ nach Papaya und French Toast gegessen. Nun trifft sie sich mit den übrigen Leuten von Tribewanted unter einem ausladenden Baum. um den Tagesablauf zu besprechen. 25 Bewohner aus dem angrenzenden Fi­ scherdorf arbeiten als Angestellte hier. Heu­ te sind acht Touristen anwesend - an man­ chen Tagen sind es bis zu [8. «Wer will sich wo einbringen?». fragt sie in die Runde. Wer möchte, kann bei den täglichen Arbeiten hel­ fen, als zah lender Tourist darf man aber auch einfach faulenzen. Zur Auswahl stehen ko­ chen, bauen. gärtnern oder die Dorfkinder unterrichten. Fotografin Flurina Rothenber­ ger und ich beschliessen. beim Bau neuer Lehmhäuser zu helfen. Wir schlafen selber in einer der hübschen Rundhlitten. Sie sehen aus. als seien sie jahrhunderte­ altes Kulturgut. tatsächlich ist der Baustil der Lehmhäuschen aber brandneu. Ein Zögling des ir,mischen Okoarchitekten Nader Kha­ lili WJr im vergangenen Jahr neun Monate lang hier und hat einer Gruppe einheimischer 1vLinner beigebracht. wie man sie baut. Es hat sich herumgesprochen. dass die Häus­ chen nicht nur robust. sondern :lLJch billig in

der Herstellung sind. Bereits drei Nachbarn wollen eins ha­ ben . Einige Arbeiter spielen nun mit dem Gedanken. sich als BJuunternehmer selbststJndig zu lTI3chen. Und genau das ist die Idee: Wissen weitergeben, damit aus Arbeitslo­ sen selbstständig Erwerbende werden. Abbas ist unser Vorarbeiter. ein stiller Sierraleoner mit definierten Muskeln und endloser Ausd;luer. Unter seiner pr:izisen Anleitung schaufeln wir gemeinsam mit elf Ein­ heimischen bei dreissig Grad acht Stunden 3m Tag rote Erde. sieben und mischen sie mit Zement und füllen sie in leere Reiss:icke ab. Diese schichten wir in einem Halbkreis auf und legen zwischen jede Schicht Stacheldraht. Dann tapezieren wir den Rohbau mit Teer und Lehm. Zunächst schwitzen wir stumm vor uns hin . aber gegen Abend fangen wir an, miteinander zu reden . Nach dem drit­ ten Tag werden die Gespr:iche persönlicher. Die meisten sprechen die Amtssprache Englisch. John hat zwei Frauen und erläutert uns die Vor- und Nachteile der Polygamie. Abu trJumt von einem Leben als Superstar - er rappt lind singt stets halblaut vor sich hin. Wir reden über Religion, den fischfang. Waschmaschinen . die Liebe. Und überden Krieg. Lange oder kurze Ärmel? fragten die Rebellen. bevor sie den jungen Männern entweder beide Hände oder einen Arm abhackten. Alle Arbeiter haben im Krieg Ange­ hörige und Freunde verloren und mussten sich ständig verstecken. Einer verbrachte vier Nächte mit seiner Familie in der Sickergrube einer Toilette. Ein interkultureller AustJusch auf Augenhöhe. so Jb­ gedroschen das klingen mag. Tribewanted macht das mög­ lich. Die Arbeit verbindet. wir lInterhJlten uns gut und bchen viel. Gleichwohl herrscht in diesem glob'llen Dorf keine eintrJchtige Ethnoharmonie. Es gibt Spannungen und Streit. meist wegen fehlender Disziplin. Arbeiter er­ scheinen zu spät oder gar nicht. tischen 1vIJhlzeiten zur fal­ schen Zeit auf oder schlafen während ihrer Securityschicht ein. Hier scheint die Basisdemokratie an ihre Grenzen zu stossen. Die Probleme werden hierarchisch gelöst: Fortuma. der Buchhalter und lokale Chef der Truppe. redet Einzel­ nen ins Gewissen. 'Nenn er nicht mehr weiterweiss. ruft er Ben in London an. und der droht ,lUch mal mit Kündigung. Ben Keene ist der Mann hinter Tribewanted. Der Eng­ länder WJr Mine zwanzig. als er sein erstes Tourismuspro­ jekt auf Fidschi lancierte. Er mietete auf einer kleinen Insel ein StUck Land und suchte im Internet Mitbewohner. Die BBC berichtete darüber in einer mehrteiligen Doku. und Keene gewann einen Preis nach dem Jnderen. Unterdes­ sen hat erdas Management des Okodorfs den Fidschianern übergeben und sich kurz vor seinem dreissigsten Geburts­ tag von einem Italiener n3mens Filippo Bozotti überreden lassen. etwas Neues in Sierra Leone 3ufzuziehen. «lch sagte Ja. bevor ich n3chdachte». erzählt Ben Keene 3m Telefon. Er und Bozotti verbringen abwechslungsweise einige Wo­ chen im Jahr in Sierra Leone. Seit die beiden vor zwei Jahren im strömenden Regen die ersten \Vasserleitungen legten. haben gut [500 Touristen

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in John Obey übernachtet. In der Trockenzeit sind es pro Tag durchschnittlich zwölf. Keene und Bozotti möchten die Zahl aber mindestens verdoppdn. Unter anderem durch mehr Mitspra­ cherecht. Für 15 Franken im Monat kann man sich in die Kooperative einkaufen und bei wich­ tigen Entscheidungen online abstimmen.

Tribewanted verspricht nicht. dass man mit seiner Freiwil­ ligenarbeit die ganze Welt retten wird. Allen hier ist klar, dass sie vor allem als zahlende Touösten zur Entwicklung der Region beitragen und nicht, indem sie ein paar Säcke Erde aufschichten. Dennoch ist jedem wichtig. Teil eines nachhaltigen Tourismusprojekts zu sein, wo keine Klima­ anlagen laufen und drei Viertel des Abfalls recycclt wird.

{rntf'r den TOllfistf'n g iht es einige professionelle Tech­

N'lChckm dif' Sonnf' ~lIfsf'hf'n e rr<: gc nd ins

Bis zur nächsten Regenzeit könnte die Schrift halten: Ein junger Mann hinterlässt auf dem Picket Hili seine Spuren

Meer getaucht ist, trinken wir mit den Sierraleo­

nern den lokalen Palmwein Poyo, der wie ranzi­

ge Magermilch aussieht und auch so schmeckt.

Die Touristen am langen Holztisch sind zwi­

schen 25 und 45, gut ausgebildet, selbstbewusst,

eigenständig. Am Kopfende sitzt Lauren aus

Australien, sie ist von Beruf Ingenieurin und hat heute den

Schülern aus dem Dorf eine Schwimm lektion in der Lagu­

ne erteilt. Frank aus Kanad:l hat versucht, ihr dabei zu hel­

fen, der Philosoph weiss aber mehr mit \Vittgenstein anzu­

fangen als mit zappelnden Kindern. Janine aus Deutsch­ land und Amber aus Südafrika. zwei religiöse Kranken­ schwestern. haben den Tag mit Sonnenbaden und Beten verbracht. Nathalie aus London h:lt von der Küchencrew gelernt. wie man Fische ausnimmt und ,lfrikanische Spe­ zialsauce kocht. Sie will alle Rezepte aufschreiben und zu einem Kochbuch zusammentragen. Kathy aus Australien war heute 'lUf dem Markt. um Maniok und Kochbananen einzukaufen. Zu ihrer Überraschung h:n sie einen Bund Radieschen gefunden.

niker und begabte Handwerker. die wichtige Okotechno­ logien ins Projekt eingebracht haben: etwa Solaranlagen und Komposttoiletten oder ein Verfahren, um aus vertrock­ neten Blättern Koh'le herzustellen. Kommende \Vochewer­ den drei kalifornische Meeresbiologinnen anreisen und den Fischbestand vor dem John Obey Beach untersuchen. Fotografin Flurina Rothenberger ist vor über einer Stunde mit Kamera und Taschenlampe im Dickicht ver­ schwunden, um B:lbykrokodile aufzuspüren. Langsam be­ ginnen wir uns Sorgen zu mJchen. Ein Fischer, der sich Perfect Man nennt, lacht uns aus: «Diese Krokos sind harmloser als Eidechsen!" Er hJt für Kathyeine Kokosnuss mitgebracht. und die junge Frau klopft ihm d:lnkend auf die Schultern. Sie ist hier mindestens so populär wie Bob Marley. Während der Mangos:lison bekam sie von ihren vie'len Verehrern mehr Früchte geschenkt, als sie essen konnte. Auch die Fwuen im Dorf mögen Kathys herzliche Art. Eine Köchin hat ihr Neugeborenes nach ihr benannt. Die meisten Tribewanted-Gäste sind bei den Einhei­ mischen beliebt: Sie br,ingen Abwechslung, Knowhow und

Warum mehr bezahlen, wenn es Piazza gibt?

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vor allem Geld . Mit den Einnahmen aus dem Tourismus renovierte Tribewanted das Schulhaus und installierte einen neuen Brunnen und eine Toilette für die Dorfbewoh­ ner. Tribewanted ist ein gemeinnütziges Unternehmen. siebzig Prozent der Einnahmen kommen direkt der lob­ len Bevölkerung zugute. Zudem wurden bereits mehrere Mikrokredite vergeben. Ali hat sich davon einen Genera­ tor und einen Fernseher anschaffen können. Er betreibt jetzt im Dorf e:in Kino und hat seine Schulden bere:its abbezJhlt. FlurinJ kommt unversehrt. aber entt3u scht zurück . «Die: Krokod ile tauchten unter, bevor ich sie fotografieren konnte." Am nächsten Morgen überredet uns Kathy, den Mus­ kelbter mit Yoga zu lindern. Sie ist eine begnJdete Lehre­ rin, und wir fragen uns, ob es :llIch etwas gibt, was diese FrJu nicht kann . Ungst nicht jeder Tag ist ein Arbeitstag. Einmal fJh­ ren wir mit den Fischern aufs Meer, sitzen danach am StrJnd und stecken stundenbng neue: Köderan rostige Ha­ ken . Kinder hocken neben und auf uns und bchen lamhJls über unsere ungeschickten Finger. Oder wir paddeln mit dem Holzkanu den Flu ss hinJuf, fahren über holprige: Strassen nach Freetown Juf den Markt, spielen Volleyball. An unserem letzten TJg stehen wir vor dem Morgen ­ grauen JUf. Wir wollen den Picket Hili besteigen. der sich hinter unserem Strand erhebt. In einer Holzofenbäckerei am Fuss des Hügels bufen wir warme Butterküchlein. gut drei Stunden später stehen wir oben. Vom fel sigen Kamm

auf 888 Meter über Meer überblicken wir weite Teile der Halbinsel. Unter dem üppigen Grün graben sich Bäche durch die BuschlandschJft . Flüsse stürzen hohe Wasser­ fälle hinunter, und TrJmpelpbde verbinden die im Regen ­ wald verstreuten Dörfer. An den AtlJntik grenzen Mang­ rovenslimpfe Lind Postbrtenstrände wie John Obey. "A taste of paradise» hiess es im Werbespot für den Bounty-

1~~§~~~~~~ Schokoriegel. der hier in den Siebzigerjahren gedreht wurde. Es ist Jn der Zeit, dJSS Touristen wieder auf den~-+

Geschmack von Sierra Lcone kommen .

- Das Schweizer Reisebüro Aquaterra Travel ist spezialisiert auf Afrika, Beste Reisezeit für Sierra Leone ist November bis April, Man kann den Aufenthalt am John Obey Beach bei Aquaterra Travel buchen und mit einer Sierro-Leone-Rundreise verbinden. -:: Preise: Vollpension ab 339 Franken pro Woche pro Person. Flug ab _ ca, 1200 Franken; www.aquaterra-travel.ch - Mehr Infos zum Projekt: www.tribewanted.com

Sierra Leonc

SIERRA lEONES SCHWERES ERBE Potenzia l ist ein bitters üsses Wort in Sierra Leone, Das wes ta frikani sche Land is t.­

knapp doppelt so grass wie die Schwe iz und hat immense Bodenschätze und vier

fru chtbar es La nd, Trotz dem zählt es zu de n ärmsten Ländern der Wel t, Die Portug iesen waren

die erste n Europäer in Sierra Leone. Sie handelten zunä chst mit Gold und Elfe nbein , ab 1550 mit

Mensc hen , Auc h die Briten mischten beim Sklavenhandel mit, der ers t 1928 endete , Noc h

heute kann man die Sklavenfes t ung auf der Insel Bunce be sicht igen , Ein weiteres dunkles Kapite l

in der Geschi ch te des Lande s ist der Bürgerkrieg . der vo n 1991 bis 2002 da ue rte und durch

illegalen Diama ntenhan del finanziert wurde, Rebellengruppen kämpfte n mit Unterstützung des

li berianis chen Wa rl ords Cha rIe s Tay lor gege n die wechselnden Regierungen von Sierra Leone,

Beide Seite n, Rebellen wie Regieru ng sarmee, rek rut ierte n Kindersoldaten , und man verm utet ,

dass zwei Drittel aller Mädchen und Frauen ve rgewal tigt wurde n, Charles Ta ylo r wurde im Apr il

dieses Ja hres vom Sondergerichtshof in Den Haag zu f ünfZ ig Jahren Gefäng nis ver urt eilt.

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Sierra Leone Aquaterra Travel in Annabelle Sept 12 issue  

Sierra Leone Aquaterra Travel in Annabelle Sept 12 issues - So aufbauend kann abhängen in Sierra Leone sein