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Gemeindebrief Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Weilheim Februar — März — April 2011

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Inhaltsverzeichnis Geistliches Wort von Dipl.-Rel-Pädagogin Brigitta Bogner

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Das Thema: Es reicht (!) für alle (?): Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum

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Es reicht (!) für alle (?): Besitz = Reichtum ?

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Es reicht (!) für alle (?): Auch der „Markt“ macht arm und reich

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Es reicht (!) für alle (?): Was ist eigentlich eine „Armutsgrenze“?

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Es reicht (!) für alle (?): Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum

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Es reicht (!) für alle (?): Diakonie: Armut im Reichtum vor Ort

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Es reicht (!) für alle (?): Weilheimer Tafel

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Es reicht (!) für alle (?): Reichtum im Evang.-Luth. Haus für Kinder

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Nachrichten aus dem Evang.-Luth. Haus für Kinder

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Zum Osterfest

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Weltgebetstag: Chile

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Gottesdienste in Weilheim um Umgebung

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Eine Aera geht zu Ende: The Heaven Travellers

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Der neue Jugenddiakon ist da!

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Rund um den Kirchturm

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Kinderseite

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Angebote für Familien und Kinder

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Berta, die Kirchenmaus erzählt

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Zum Tode von Dieter Köhler

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Terminkalender

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Freud und Leid

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Treffpunkte und Dienste

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Wichtige Adressen

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Talente-Aktion

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Impressum: Herausgeber: Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weilheim, Am Öferl 8, 82362 Weilheim Redaktion: Robert Maier (v.i.S.d.P.), Alexander Esser Druck: Druck-Kultur,; Auflage: 4.600 Stück Redaktionsschluss für die Ausgabe Mai — Juni — Juli: 13. April

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Liebe Leserinnen und Leser, Lebensmittel sind in aller Munde. Wir haben den Christstollen und die Plätzchen verzehrt, wir haben die traditionellen Fleischspeisen der Feiertage bewältigt und hören und sprechen nun über Kalorien in Diätplänen und Gift in Tierfutter. Gleichzeitig haben Kochsendungen im Fernsehen Hochkonjunktur und wir staunen über die Zutaten und Zubereitungsarten der Künstler am Herd. Im Supermarkt haben wir gelernt, zwischen ökologischer, fair gehandelter und regionaler Ware zu unterscheiden. Jeder Einkauf, jede Zubereitung, jede Mahlzeit erfordert eine Fülle von Entscheidungen. Wie wollen wir leben in einer Welt, in der uns offensichtlich alles grenzenlos zur Verfügung steht? Ist diese Fülle ein Zeichen von Reichtum? Ja, das ständige Vorhandensein aller Arten und Mengen von Lebensmitteln ist ein nahezu paradiesischer Zustand und ist mit dem Begriff „Reichtum“ nur unzureichend beschrieben. Gleichzeitig wird genau an diesem Beispiel deutlich, dass die scheinbare Perfektion viele Risse und Kratzer hat. Gesunde Ernährung ist eine Frage des Geldbeutels geworden. Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel verunsichern alle, die mehr darüber wissen. Die ökologischen Folgen unserer Wintererdbeeren müssen andere tragen. Zunehmend drängen sich Fragen auf, die deutlich machen, dass wir genau hinschauen müssen, wenn wir wissen wollen, welche Lebensmittel wirklich gut für uns sind. Die Auswahl und die Menge allein sind keine ausreichenden Kriterien. Was macht uns also im tieferen Sinne satt? Wovon leben wir? Wie stillen wir unseren wahren Hunger? Was macht das Leben reich? Vor uns liegen zwei Abschnitte im Jahr, die darauf ganz unterschiedliche Antworten geben: der Fasching mit lauter Musik, bunten Verkleidungen und langen Partynächten. Es folgt die Passionszeit mit Fastenangeboten, Einkehrtagen und Verzichtsversuchen. Eine Zeit des reichen, vollen Lebens und eine Zeit von Armut und Zurückhaltung? Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht zu einfach gedacht ist. Sieht das Leben im Nebel von Konfetti und Alkohol nicht schnell etwas armselig aus? Und spürt man nicht manchmal angesichts von Leid und Entbehrung plötzlich die ganze Fülle des Lebens in sich? Die schnellen Antworten auf die tiefen Fragen helfen ebenso wenig wie die schnellen Gerichte auf den echten Hunger. Es dauert einfach ein wenig, wenn wir gut einkaufen, gut zubereiten und genussvoll essen wollen. Es dauert einfach ein wenig, wenn wir herausfinden wollen, was unser Leben reich macht und worauf wir gut verzichten können. Ein bewährtes Kochbuch mit einer Fülle von Rezepten, die von erfahrenen Menschen vieler Generationen ausprobiert wurden, erinnert uns in vielen unterschiedlichen Kapiteln an manche uralten und doch sehr aktuellen Zutaten. Die Liebe zu Gott, die Liebe zu den Menschen, die Orientierung an Jesus, der Glaube, die Hoffnung, die Geduld, die Hinwendung, das Gebet… die Liste ist lang und es lohnt sich herauszufinden, mit welchen Bestandteilen unser Leben wirklich reich wird. Es grüßt Sie herzlich Brigitta Bogner 3


Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum Wenn wir als gläubige Menschen davon ausgehen, dass Gott auch Herr über den sogenannten „Zufall“ ist, dann kommen wir manches Mal nicht um ein Schmunzeln oder eine gewisse Nachdenklichkeit umhin im Blick auf die Tageslosungen der Herrnhuter Brüder (* Anmerkung worum es sich dabei handelt) und ihre gelegentliche Treffsicherheit. So geschehen etwa vor nunmehr über zwanzig Jahren, als zum 3. Oktober 1990, dem Tag der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten, der Losungstext aus dem 1. Buch Samuel lautete:

Der Herr macht arm und macht reich, er erniedrigt und erhöht. (1. Sam 2,7) Welche Gedanken Ihnen, verehrte Leser des Gemeindebriefes, dabei kommen in Bezug auf die soziale Situation in beiden Teilen Deutschlands, damals, heute und in der dazwischen liegenden Zeit, sei Ihnen überlassen. Nur kann man wohl mit Sicherheit sagen, dass jeder von uns, der Zeitzeuge ist und einen bewussten Blick für die jüngere Geschichte und Gegenwart hat, dazu seine Einstellungen, seine Fragen und seine Erlebnisse hat. Denn auch wenn die wirtschaftlich

„blühenden Landschaften“ im Osten Deutschlands bis heute dem Reich märchenhafter Wünsche angehören, leben wir alle in unserem Land in einem der reichsten Teile der Welt. Die Klage über die Folgen der Finanzkrise scheint angesichts positiver Entwicklungen in der Wirtschaft nicht mehr wirklich glaubhaft zu sein. Ja mehr noch, wir sind als Bürger eines demokratischen Bundesstaates mit einer föderalen, freiheitlichrechtlichen Verfassung Anteilseigner daran. Aber dennoch hat sich unsere Gesellschaft verändert seit den goldenen Jahren des sogenannten „Wirtschaftswunders“. Armut ist auch in unserem Land kein Thema mehr, das am Rande steht. Über 14% der Deutschen sind heute von Armut betroffen und bedroht. Das sind 11,5 Millionen Menschen. Sie leiden unter vielfachem materiellen Mangel, und es fehlt ihnen an gesellschaftlicher Teilhabe und an Lebenschancen. Die Grenze zum Armsein ist besonders in einem reichen Land wie dem unseren schnell überschritten. Man spricht

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Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum hier von sogenannter „relativer Armut“. Das meint, dass jemand eben aufgrund seiner Einkommenssituation einfach nicht mehr mithalten kann in einer Gesellschaft, die die Anerkennung des Einzelnen sehr stark nach dessen Konsummöglichkeiten bewertet. Eine Gesellschaft, in der diejenigen oft unter Ausgrenzung leiden, die sich nicht mehr leisten können, was sich „jeder“ und „jede“ normalerweise leisten kann. Besonders hart trifft es dabei Kinder und Jugendliche, die heute unter solchen Rahmenbedingungen aufwachsen müssen. Armut beschämt, bedrückt, entmutigt, macht krank und verursacht der Gesellschaft ungeheuere Kosten, die sie zu erbringen hat. Zugleich macht Armut so Angst, so dass sich (noch) nicht Betroffene umso mehr von den Betroffenen abgrenzen und diese damit auch ausgrenzen. Armut wird dadurch in einem reichen Land schnell unsichtbar oder zumindest schwer erkennbar. Hier aber wird die sogenannte Finanzund Eurokrise wieder spürbar in der Weise, dass ein ungeheurer Druck auf Kommunen, Länder und den Bund entsteht, die Ausgaben – und somit auch die Sozialausgaben – zu senken beziehungsweise einzufrieren. In der öffentlichen Auseinandersetzung wird in der Boulevardpresse und an 5

Stammtischen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, oft mangelnde Bereitschaft zum eigenen Engagement unterstellt. Dabei wird übersehen, dass die Entstehung gesellschaftlicher Milieus, sofern sie zu fassen sind, immer ein Produkt einer gesamtgesellschaftlichen Kulturentwicklung sind. Denn schließlich lassen sich die

Beliebtheit von RTL 2 und die Verkaufszahlen der Bildzeitung auch nicht mit der Existenz kleinerer sogenannter Randgruppen erklären, zu denen kaum einer sich zählen will. Und diskriminierende Pauschalurteile führen zu keiner Lösung des Problems. Armut in einem reichen demokratischen Land sollte heute ein vermeidbarer Skandal sein. Gleichzeitig aber ist es an der Zeit, neu darüber nachzudenken, was tatsächlich unser Leben reich macht. Und wie wir dies neu in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein fruchtbar machen können.


Es reicht (!) für alle (?) Besitz = Reichtum ? Der Herr macht arm und macht reich, er Asche ... Dahinter steckt der Gedanke einer von erniedrigt und erhöht. Was aber bedeutet das? Woran bemisst sich Armut und Reichtum? Sind wir reich, wenn wir viele materielle Güter besitzen oder wenn uns großer finanzieller Besitz, möglichst weitreichende Spielräume eröffnen für die Gestaltung unseres Lebens? Oder meinen die Begriffe von Reichtum und Armut nicht auch doch noch etwas ganz anderes? Im ersten Buch Samuel ist dieses Wort vom Armund Reichmachen durch Gott ein Teil des Lobliedes, das Hanna, die Mutter Samuels, dem Herrn dafür singt, dass er ihr einen Sohn geschenkt hat. Es geht also hier nicht ausschließlich um materiellen Besitz und die daraus entstehenden Lebenschancen, sondern vor allem auch um einen Reichtum, der sich immateriell nach Lebensglück, nach Zufriedenheit und Erfüllung bemisst. Denn Anlass des Liedes ist die Geburt eines lange ersehnten Kindes. Daneben aber wird von Hanna zugleich Gott, dem Herrn, die Macht zugesprochen, die Verhältnisse, die Menschen geschaffen haben, jederzeit umzukehren. Und so heißt es in hier unter anderem: die da satt waren, müssen um Brot dienen, und die Hunger litten, hungert nicht mehr ... Er hebt auf den Dürftigen aus dem Staub und erhöht den Armen aus der

Gott ausgehenden ausgleichenden Gerechtigkeit, da Gottes Heilsgaben von Beginn an allen Menschen gelten ohne Unterschied. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 14. Dezember 2010 hieß es zum Verhältnis von steigendem Wohlstand und Lebensglück, dass die These, dass ein starkes Wirtschaftswachstum das Glück einer Nation mehre, nicht mehr zu stimmen scheine. Gemäß den Forschungsergebnissen des amerikanischen Ökonomen Richard Easterlin hebt mehr Geld die Stimmung nur kurzfristig, vorausgesetzt, die Grundbedürfnisse nach einer anständigen Unterkunft, Nahrung und Arbeit sind befriedigt. Die Untersuchung bezieht sich dabei nicht nur auf Industrieländer, sondern auch auf Entwicklungsund Schwellenländer sowie auf osteuropäische Staaten. Das Ergebnis ist eindeutig. Nirgendwo wächst die Lebenszufriedenheit dauerhaft mit der Wirtschaft und mit den damit verbundenen Kosummöglichkeiten. Unsere materiellen Bedürfnisse halten einfach mit dem Einkommenswachstum mit, weil wir dabei immer unser materielles Wohlergehen vergleichen mit dem, was die anderen auch haben. Und dabei werden wir immer verarbeiten müssen, dass es andere gibt, die noch mehr oder gar viel mehr haben 6


Es reicht (!) für alle (?) Auch der „Markt“ macht arm und reich als wir. Der Reichtum im Sinne von Zufriedenheit und Glück ist bedeutend höher bei den Menschen in Gesellschaften, wo die materiellen Besitzverhältnisse sich ähneln. Extreme Einkommensunterschiede schaden

den Mitgliedern einer Gesellschaft entgegen den Thesen neoliberaler Denker. Die materiell Reichen in ungleichen Ländern sterben früher und sind kränker als anderswo.

Denn der Markt belohnt immer den, der Auch der „Markt“ macht arm und reich Fragt sich nur, wie das geschieht. Allen ihn fördert. Das heißt die Bedürfnisse der zum Segen? Oder eher den einen zum Kaufkräftigen und der Leistungsfähigen werden honoriert und berücksichtigt. UnSegen und den anderen zum Fluch? berücksichtigt bleiben Menschen, deren Während heute wieder oder immer noch Einkommen zu niedrig sind oder die am nicht wenige in Politik und Gesellschaft in Arbeitsmarkt nicht teilhaben. Der Nobeleiner liberalen Wirtschaftsordnung das preisträger Joseph Stiglitz meint dazu: Allheilmittel gegen wirtschaftliche Rezes- „Marktwirt-schaften sind zwar effizient sion und gesamtgesellschaftliche Verar- und leistungsfähig bei der Produktion von mung sehen, warnen andere Experten Reichtum, aber dabei können einige Leute mittlerweile davor, alles dem freien Spiel sehr reich werden und die anderen verder Kräfte des Marktes zu überlassen. Die hungern.“ Weiter sagt Stiglitz, dass, ab„Anwälte“ einer möglichst liberalen Wirt- hängig von seltenen, aber vom Markt als schaftsordnung glauben, dass der einzelne wertvoll gedeuteten Begabungen, die eiMensch am besten weiß, was er braucht nen hohe Einkommen erhalten, während und was für ihn sinnvoll ist. Die unter- diejenigen mit weiter verbreiteten Fähigschiedlichen Eigeninteressen der Men- keiten sich teilweise mit einem Lohn schen halten einander, wenn man ihnen knapp über dem Existenzminimum zufriemöglichst freien Lauf lässt, so in Schach, den geben müssen. Da dies den sozialen dass sie auf’s Ganze gesehen am Ende Frieden gefährdet, ist Einkommensumverimmer dem Gemeinwohl dienen. So weit teilung eine wichtige staatliche Aufgabe. Dementsprechend forderte bereits das die Theorie. Durch eine Sicherung des Wettbewerbs „Wirtschafts- und Sozialwort“ der Kirchen und die Gewährleistung der Eigentums- 1997: „Nicht nur Armut, auch Reichtum rechte von staatswegen hat sich bei uns in muss ein Thema der politischen Debatte den zurückliegenden Jahrzehnten ein bei- sein. Umverteilung ist gegenwärtig häufig spielloses Wachstum der Wirtschaft ent- Umverteilung des Mangels, weil der Überfaltet. Zugleich hat es sich aber nicht be- fluss auf der anderen Seite geschont wird. stätigt, dass die Verfolgung des Eigennut- Ohnehin tendiert die wirtschaftliche Entzes auf dem freien Markt immer bezie- wicklung dazu, den Anteil der Kapitaleinhungsweise auf’s Ganze gesehen dem Ge- kommen gegenüber dem Anteil der Lohneinkommen zu vergrößern.“ meinwohl zugute kommt. 7


Es reicht (!) für alle (?) Was ist eigentlich eine „Armutsgrenze“? Wer arm ist, das entscheidet, zumindest, was die damit verbundenen rechtlichen Folgen betrifft, die Politik. Denn die Festlegung der sogenannten Armutsgrenze ist immer eine politische Entscheidung, wobei verschiedene Dinge gewertet werden. In unserem Land wird in diesem Sinne Armut nicht nur als materielle Verelendung verstanden, sondern auch als Mangel an Anteilhabe an der Gesellschaft. Der Extremfall ist der weitgehende Ausschluss aus allen sozialen Bezügen und ein Leben am Rande oder jenseits der Gesellschaft. Beim Kampf gegen solche Armut spricht man von der Sicherung eines ökonomischen Existenzminimums und zugleich von der Sicherung eines Mindestmaßes an gesellschaftlicher Teilhabe. Den Richtwert bildet eine sogenannte mittlere Lebensweise, die von Ökonomen und Soziologen ermittelt wird. Wer arm ist, braucht eine Mindestversorgung an Nahrung, Kleidung, Wohnung, Gesundheit, Erziehung und Bildung sowie Transportmöglichkeiten (um notwendige Mobilität zu ermöglichen), Zugang zu Information, kultureller Beteiligung, Rechtsschutz, sozialen Kontakten und sozialer Integration. Die Zahl, die die Grenze beschreibt, unter der eine solche mittlere Lebensweise in Deutschland nicht mehr möglich ist, ist ein Mindesteinkommen beziehungsweise die sogenannte Armutsgrenze. Sie wird gezogen bei 60% des mittleren Einkommens und lag 2008 in Deutschland bei 787,- € für Einpersonenhaushalte und bei 1.652,-€ für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern

unter 14 Jahren. Hierbei liegt die Armutsquote bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute sehr hoch. Grund ist hier das familiale und soziale Umfeld. Sie trifft kein eigenes Verschulden und sie haben keine Möglichkeit dagegen selbst aktiv anzugehen. Mangelhafte Ernährung und Gesundheitsversorgung, schlechte Wohnverhältnisse sowie geringe Möglichkeiten, an weiterführende Bildung, kulturelle Anregungen und soziale Kontakte zu gelangen, legen diese Menschen frühzeitig in ihrer Armutslage für ihr Leben fest. In der Denkschrift der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) mit dem Titel „Gerechte Teilhabe“ heißt es dazu: Eine gerechte Gesellschaft muss so gestaltet sein, dass möglichst viele Menschen tatsächlich in der Lage sind, ihre jeweiligen Begabungen sowohl zu erkennen als auch sie auszubilden und schließlich produktiv für sich selbst und andere einsetzen zu können. So liegt es im wirtschaftlichen und politischen Interesse einer wohlhabenden Gesellschaft, in die Zukunftsfähigkeit und Teilhabe von jungen Menschen zu investieren, damit auch in Zukunft uns unser Wohlstand nicht verloren geht. Die christlichen Kirchen leisten hierzu in ihren Gemeinden mit ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie als Träger von Kindertagesstätten und Jugendhilfeeinrichtungen einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

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Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum mehr auf Chancen. So wird aus einer Bedarfsgerechtigkeit, wo einer bekommt, was er braucht, eine Leistungsgerechtigkeit, wo er das kriegt, was er verdient. Und aus einer Verteilungsgerechtigkeit dessen, was da ist, wird eine Chancengerechtigkeit, wo der verliert, der nichts aus dem macht, was ihm einmal angeboten wurde. Folgeangebote scheiden aus. So entstehende Gegensätze und Gegnerschaften werden hier von selbst deutlich. Unsere Gesellschaft wird umgebaut. Es Versteht man unter Demokratie unter fragt sich dabei: Was ist der Bauplan? Und wie ist dieser Bauplan zu beurteilen? So ist aus unserer Gesellschaft eine Paternostergesellschaft geworden. Während es für die einen fortwährend aufwärts geht, geht es für die anderen stetig abwärts. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 und die Erhöhung des Hartz-IV -Regelsatzes um nur 5,- € - also weit unter den tatsächlichen Erfordernissen – zeugen davon. Wir dachten lange, wir lebten in einer Aufzugsgesellschaft. Doch wie wir feststellen, ist dem nicht so. Die gesellschaftliche Mitte, die den Charakter unseres Gemeinwesens stark prägte, ist in eine sehr starke Dynamik geraten. Denn sie schwindet, diese Mitte, verbunden mit anderem das Prinzip der freien und gleicheiner sehr großen sozialen Unsicherheit, berechtigten Willensbildung und Mitbedie heute in Deutschland spürbar ist. Ein stimmung in einer Gesellschaft, dann begroßer Teil dieser Mitte rutscht nach un- deutet das, dass dazu fortwährend eine ten. Und ein kleiner Teil steigt nach oben gewisse Gleichheit aller ihrer Mitglieder auf. gewährleistet sein muss, damit sie funktiAn dieser Stelle wird deutlich, dass sich oniert. So gesehen haben Armut und Hundie Gesellschaft spaltet. Zugleich wird ger immer auch etwas mit fehlender Dedabei der gewohnte Gerechtigkeitsbegriff mokratie zu tun, nicht mit einer fehlenden „umprogrammiert“. Denn unser Begriff Ausstattung an oder Nicht-Nutzung von Gerechtigkeit bezieht sich heute nicht Startchancen. Daher ist eine der Grundframehr nur beziehungsweise vor allem auf gen hinsichtlich der Zukunft unserer Gedie Verteilung von Dingen, sondern immer Professor Dr. Franz Segbers vom Lehrstuhl für Sozialethik an der Universität Marburg referierte zu diesem Thema im zurückliegenden Dezember vor der Vollversammlung der Landesjugendkammer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Unter anderem geschah dies mit folgenden Gedanken, Thesen und Anregungen.

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Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum sellschaft: Was schulden wir einander? Denn wenn Menschen über Gerechtigkeit streiten, so streiten sie darum, wie sie ihr Zusammenleben gestalten wollen. Es geht darum, wer dabei was einbringt, und wie es verteilt wird. Das Ergebnis wird immer anders aussehen, je nach dem, worauf man sich einigt. Je nach dem, was man dann als gerechte Lösung wertet. Gerechtigkeit kann somit recht verschieden definiert werden. Gerechtigkeit hat dann aber, je nach welcher Definition man geht, nicht mehr unbedingt etwas mit Gleichheit zu tun. Leistungsgerechtigkeit etwa ist keine Gerechtigkeit, die auf Gleichheit baut. Denn Belohnung gibt es nur für Leistung. Die Einsparungen werden

dann aber zugleich bei den Kostenverursachern gemacht, bei den Leistungsschwachen. Eine solche Ungleichheit ist zunächst sicherlich ökonomisch nützlich. Darüber hinaus entsteht eine gewisse Motivation bei den Ärmeren, auch mehr zu leisten. Denn die Chance hat jeder. Und da ist sie, die Chancengerechtigkeit. Doch dabei ist es oft so: Ist die Chance verpasst, bleibt man künftig außen vor. Demgegenüber gewährleistet Gleichheit für alle allein den freien Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit. Zudem ist nur mit einem toleranten und weit ausgelegten Gleichheitsgrundsatz dem sozialen

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Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum Unfrieden zu begegnen, der aus überzogenem Leistungsdenken einer Gesellschaft entsteht. Und ohne materielle Verteilungsgerechtigkeit in einer Gesellschaft läuft jede auch gut gemeinte Chancengleichheit ins Leere. Das urteilt auch die EKDDenkschrift „Gerechte Teilhabe“, indem sie in solcher gerechten Verteilung das Fundament für eine Gerechtigkeit sieht, der es um einen gerechten Zugang zu den Grundgütern der Gesellschaft und um soziale Sicherheit geht. Um hier besser zu verstehen, ist es oft hilfreich, sich auf einen Perspektivwechsel einzulassen. Dazu lädt uns die Bibel ein. Denn der biblische Blick hinsichtlich der Gerechtigkeit richtet sich auf die Armen. So ist es interessant zu fragen: Was schulden Menschen einander aus biblischer Sicht? Warum gibt es Arme und Verlierer in einer Menschengesellschaft? Wegweisend ist hier die Beispielgeschichte Jesu vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lukas 16,19-31). Während der Arme sich zu Lebzeiten allenfalls von den Brosamen nährte, die vom Tisch des Reichen fielen, lebte der in Saus und Braus. Nach dem Tod beider ruht Lazarus geborgen in Abrahams Schoß und der einst Reiche leidet Qualen und Mangel in der Hölle. Da es für ihn keinen Weg gibt, auch in Abrahams Schoß zu gelangen oder eben nur eine kleine Linderung seiner Qualen von dort zu ermöglichen, bittet er darum, einen Boten von den Toten zu senden und seine noch lebenden, wohlhabenden Brüder zu warnen, damit sie Buße tun und nicht auch sie später an jenen Ort der Qualen kommen. Die Antwort Abrahams 11

aber ist abschlägig. Er sagt dem Bittsteller: Sie haben Mose und die Propheten. Hören sie die nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde. Der Clou an der Geschichte ist die völlige Umkehrung der Verhältnisse, die darin geschieht. Der Reiche, der sich nun im Jenseits angesichts seiner prekären Situation wiederfindet, will aber nun dort auch noch Macht ausüben. Will dirigieren, die Verhältnisse nach seinem Gusto ausrichten, was ihm aber nicht gelingt. Die Antwort lautet nur: Hört auf Mose und die Propheten. Im Jenseits werden die Verhältnisse deutlich. Das, was bei uns geschieht und nicht gut ist, wird sichtbar, indem sich alles umkehrt. Armut soll nicht sein. Der Arme bleibt deshalb nicht arm, und der Reiche bleibt nicht reich, wie er es zu Lebzeiten war. Der Reiche steht für eine alltägliche Mitleidslosigkeit in unserer Welt. Gewiss, er tut nichts Böses, aber er hat auch kein Mitleid und kein Schuldgefühl. Und so geschieht es. Es kommt zur Zementierung der Armut in der Gesellschaft. Und so gibt es sie auch bei uns, die Lazarusse in unserer Gesellschaft; die Reichen in unserer Gesellschaft; die Leiden in unserer reichen Gesellschaft. Lazarus hat signifikanter Weise einen Namen, der übersetzt heißt „Gott hilft“. Gott hilft den Lazarussen unserer Zeit. Und da ist sie dann wieder, die Frage: Was schulden wir Menschen einander? Denn Armut ist kein Naturereignis, ebenso wenig wie Reichtum. Der Reichtum der Reichen hängt mit der Armut der Armen zusammen. Wer reich ist, bleibt nicht immer reich; wer arm ist nicht immer arm – zu-


Es reicht (!) für alle (?) Armut und Gerechtigkeit mitten im Reichtum mindest nach Gottes Willen. Es gibt eine Verantwortung der Reichen für die Armut der Armen. Und so hat, biblisch gesehen, Armut auch etwas mit Rechtsverletzung der und durch Menschen zu tun. Wenn also der Arme vom Reichen etwas bekommt, dann bekommt er, so gesehen, sein gutes Recht. Und wenn wir auf Gottes Wort, sprich, auf Mose und die Propheten hören, dann wird aber auch die fatale Umkehrung von arm und reich revidierbar. Die Botschaft hier ist also eine sehr ernste. Wir können nicht einfach auf Gottes billige Gnade bauen, was unseren Umgang mit dem betrifft, was wir haben. Was auf Erden versäumt ist, kann auch im Himmel nicht einfach so umgekehrt werden. Recht und Unrecht fallen auf uns zurück, sie müssen von uns verantwortet werden. Die Verhältnisse auf Erden können und müssen von uns verändert werden. Es geht Jesus mit seinem ernsten Gleichnis um die Herstellung lebensfreundlicher Verhältnisse. Es

geht ihm um offene Augen für die Armen. Die Gerechtigkeit in der Bibel hat solche offenen Augen, nicht geschlossene, wie Justitia sie hat. Deshalb wird es in unserem Land nicht getan sein, immer mehr Tafeln zu errichten, sondern es muss zu einer Ins-RechtSetzung der Armen kommen. Und das geschieht, wenn die Menschen Mose und die Propheten hören. Was sie hören, lautet: Erbarmen haben, Recht tun und sich für Gerechtigkeit einsetzen gehören zusammen. Ohne eine Praxis solcher biblischer Gerechtigkeit gibt es keinen aufrechten Glauben, keine Ehre, die wir Gott schulden. Es ist gut für den Menschen, Recht zu tun, Solidarität zu üben und mit seinem Gott mitzugehen. Denn niemand soll unter der Macht des Geldes leiden. Robert Maier

Zum Nachdenken: Bekannt ist aus dem Matthäusevangelium Jesu Kommentar gegenüber den Jüngern über das Verhalten des sogenannten „reichen Jünglings“. Jesus fordert ihn auf, alles zu verkaufen, was er hat, und ihm dann nachzufolgen, was der nicht kann. Jesus erklärt den Jüngern: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. Die Jünger reagieren darauf, wie wir es wohl auch getan hätten: Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden? Bemerkenswert und tröstlich zugleich ist Jesu Antwort auf ihr Entsetzen: Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. 12


Es reicht (!) für alle (?) Armut im Reichtum vor Ort Armut in mitten von Reichtum Bei Konfrontation mit Armut in unserem Landkreis sind einige überrascht. Wir haben doch keine wirklich Armen hier in unserer Gegend, die Arbeitslosenzahlen sind äußerst niedrig und verhungern muss bei uns doch niemand, oder? Klar, gibt es Gegenden, in denen die Armut offensichtlich ist und man regelmäßig mit ihr konfrontiert wird. Aber bei uns? Auch bei uns gibt es immer mehr Menschen, die ihre Miete kaum bezahlen können, die von einem Sonderangebot zum nächsten gehen, um mit ihrem bescheidenen Budget über die Runden zu kommen und die die Unterstützung der Tafel benötigen. Bildungsangebote wie Volkshochschule, kostenpflichtige Veranstaltungen der Kirchengemeinde oder gar mal Theater oder Kino können sie sich nicht leisten. Neben der existenziellen Armut sind viele Menschen von Bildungsarmut und insbesondere von sozialer Armut betroffen. Sie ziehen sich zurück, weisen Einladungen ab, weil sie sich ein Gastgeschenk oder eine Gegeneinladung nicht leisten können. Sie sind isoliert und diese Armut an sozialen Kontakten schmerzt in der Regel mehr als die rein finanzielle Armut. Die Diakonie Oberland hilft bei Existenzbedrohung. Über 70% der Menschen, die zu uns kommen, sind in finanziellen Nöten. Dies sind Alleinerziehende, die keinen Unterhalt vom zahlungspflichtigen Vater erhalten, schwer Erkrankte, deren Rente nicht für die Zuzahlung für orthopädische Einlagen reicht oder Familien, die sich nicht die erste Schulausstattung oder den Vereinsbeitrag für das Kind leisten können. Gleichzeitig versuchen wir Angebote gegen die Vereinsamung anzuregen. Neben der finanziellen Unterstützung durch Sammlungen brauchen die Menschen Orte, an denen sie sich treffen und bilden können. Doch leider sind diese sehr häufig kostenpflichtig. In unserer Gegend ist es schwer zuzugeben, dass man nur sehr wenig Geld hat; daher werden andere Argumente der Nichtteilnahme geäußert. Schön wäre es, einige Angebote zu haben, bei der Begegnung kostenfrei möglich ist. Man wäre dabei, ohne eine Angst vor Gesichtsverlust haben zu müssen. Weitere Informationen: Nadia Abi-Haidar (Geschäftsführerin)

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Es reicht (!) für alle (?) Weilheimer Tafel unterstützt hilfsbedürftige Mitbürger ßig, dazu kommt eine große Die Weilheimer Tafel ist Zahl von Einzelspenden aus Teil des gemeinnützigen Vereinen, Verbänden, OrgaVereins für Evangelische nisationen und vor allem Gemeindediakonie durch Privatpersonen. Ge(Träger). Ihr Ziel ist die nerell ist die SpendenbeUnterstützung sozial bereitschaft der Bürger und nachteiligter Menschen Unternehmen spürbar gedurch Sammlung überstiegen. Das betrifft sowohl schüssiger, qualitativ eindie Menge der kostenlos abgegebenen wandfreier Lebensmittel und deren VerWaren als auch die finanziellen Zuwenteilung an Personen mit geringem Eindungen für den Zukauf von Lebensmitteln. kommen. Eine Reihe von neuen Tafel-Aktivitäten haben zur Verbreiterung der Spendenbasis Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien, Su- beigetragen. Besonders erfolgreich sind die permärkte, Metzgereien, Erzeuger usw. Einkaufstage bei Supermärkten, an denen geben Lebensmittel kostenlos ab, die Tafel die Weilheimer Bürger zusätzliche Lebenssammelt diese regelmäßig ein und verteilt mittel für die Tafel einkaufen und spenden. die Waren einmal pro Woche gegen einen Daneben hat sich die Sammlung von Kostenbeitrag von einem Euro an bedürfti- Pfandguthaben aus Leergutrückgaben als ge Weilheimer Mitbürger. Das können so- wichtige Spendenquelle entwickelt, bei der wohl Alleinstehende wie auch Familien mit eine steigende Zahl von Mitbürgern ihre Kindern sein. Pfandbons in mittlerweile sechs SuperDerzeit erhalten 123 Haushalte mit ins- märkten spenden. Alle diese Spenden komgesamt 225 Personen Unterstützung, da- men den Tafelkunden in vollem Umfang in von 65 Kinder und 42 Rentner. Darüber Form von Lebensmitteln zugute. Es wird hinaus besteht bereits heute weiterer Un- permanent versucht, die Versorgung des terstützungsbedarf für viele Mitbürger, die unterstützten Personenkreises sicher zu aus den verschiedensten Gründen noch stellen und zu verbessern . Das betrifft nicht den Weg zur Tafel gefunden haben. sowohl die Menge der Lebensmittel als Auch diese sind herzlich willkommen, denn auch die Verbreiterung des Warenangebogenerell haben alle Bürger in Weilheim die tes. Das dieses möglich ist, dafür sagt die Möglichkeit, gegen Nachweis der Bedürf- Weilheimer Tafel allen Sach- und Geldtigkeit Aufnahme in die Tafel zu beantra- spendern herzlichsten Dank und hofft auch gen. weiterhin auf ihr tatkräftiges Engagement. Die Unterstützung der Tafel ist nur mög- Die vielfältigen Aufgaben innerhalb der lich durch eine Vielzahl von einmaligen Tafel bewältigen inzwischen 48 ehrenamtund laufenden Sach- und Geldspenden aus lich tätige, hoch motivierte Helferinnen dem gewerblichen und privaten Bereich. und Helfer, die schwerpunktmäßig den 25 Lebensmittelspender und 17 Sponsoren einzelnen Aufgaben zugeordnet sind. engagieren sich als Unternehmen regelmä14


Es reicht (!) für alle (?) Weilheimer Tafel unterstützt hilfsbedürftige Mitbürger sich bitte an Frau Eva-Maria Muche unter der Tel.-Nr. 0881/92 77 97 12. Das Spendenkonto wird bei den Vereinigten Sparkassen, BLZ 703 510 30, Kt.-Nr. 909 31 96 geführt. Weitere Informationen Alle Weilheimer Bürger und Bürgerin- stehen im Internet unter nen, die Interesse haben, sich für die Weil- www.weilheimer-tafel.de heimer Tafel zu engagieren, sei es durch Spenden oder tatkräftige Mithilfe, wenden Durch die rein ehrenamtliche Tätigkeit ist es möglich, alle Sach- und Geldspenden in vollem Umfang für die hilfsbedürftigen Mitbürger zu verwenden.

Monatsspruch März: Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung. (Psalm 62,6)

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Es reicht (!) für alle (?) Reichtum im Evang.-Luth. Haus für Kinder Armut – Reichtum - wann ist man arm? wann reich? 110 Familien unterschiedlichster Herkunft, mit unterschiedlichsten Hintergründen, Lebensmodellen und Strukturen bilden unsere Hausfamilie. Welche Erfahrungen machen wir hier im Haus mit Armut und Reichtum? Beim Lesen des Artikels werden Sie feststellen, dass wir diese Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven mit Ihnen betrachten werden! Wenn wir von Armut und Reichtum sprechen, meinen wir meistens materielle Güter. In diesem Bereich beobachteten wir eine große Veränderung. Durch Arbeitslosigkeit oder drohende Arbeitslosigkeit sind Eltern verunsichert oder sogar persönlich betroffen. In diesem Fall benötigen Familien zunehmend Beratung und Hilfe.(Den Schein zu wahren, schafft noch Zusatzprobleme.) Finanziell besser Gestellte können jedoch auch in finanzielle Engpässe geraten. Spätestens an dieser Stelle stellt sich die Frage: Kann / Darf Armut - Reichtum nur an materiellen Gütern gemessen werden? Was macht uns arm? Was macht uns reich? Um Fehlinterpretationen und Missverständnissen vorzubeugen: Grundbedürfnisse müssen befriedigt sein, die Existenz gesichert! Und doch gibt es einen anderen Reichtum, eine andere Armut! Im Haus für Kinder sind wir REICH an Möglichkeiten, damit meine ich nicht in finanzieller Hinsicht, nein: wir sparen für unseren Krippenausbau! Ich meine damit die Möglichkeiten des Miteinanders, den Umgang und die Freude an und mit der Schöpfung! Beispiele hierfür sind: unser großzügiger Garten, Waldtage, Aufzucht von Pflanzen, unsere Schildkröten … . Ein fröhliches Guten Morgen, ein: Wie geht es dir?, an der Neugierde uns und andere kennenzulernen, etwas miteinander tun, viel zu lachen, aus Fehlern lernen dürfen, Feste feiern, gemeinsam weinen, trauern dürfen,….streiten und vertragen, und vieles mehr. Lebenswerte vermitteln und vor allem leben! Die Auflistung ließe sich fortsetzen; das WIE genauer auszuführen würde „Seiten“ füllen. Vielleicht noch so viel dazu, dass es Reichtum ist, ein wert-volles ein sinn-volles Leben zu führen. Ehrenamtliche kommen gerne zunehmend zu uns ins Haus und unterstützen und bereichern unsere Arbeit und finden einen Sinn in ihrem Tun. Es sind eben die Begegnungen mit Menschen, die das Leben bereichern. All dieses nennen wir in unserer Pädagogik: Bildung in Evangelischer Verantwortung – ein christlich gelebtes Miteinander! Das ist unser REICHTUM, den wir teilen möchten, den wir sehr gerne weitergeben! 16


Aus dem Evang.-Luth. Haus für Kinder Be-REICH-ert hat uns über viele Jahre „unser Herr Köhler“, der seine Frau so engagiert bei allen Hausmeisterarbeiten unterstützt hat. Er verstarb am 28.12.2011 bei einem tragischen Unfall in „seinen Bergen“. Be-REICH-ert hat er auch unsere Kinder: Was machst du da, Herr Köhler? – Dürfen wir dir helfen, Herr Köhler? klang es durch das Haus. Wir alle sind traurig, jedoch auch dankbar für sein Termine: Kindergarten-/Hortjahr 2011/2012 Am 25./26.März feiern wir ein Kunst- und 15.März 2011 ab 16.00 Uhr Infomesse in der Stadthalle: Kulturwochenende im Haus für Kinder. 16.März 2011 von 15.00 bis 17.00 Uhr Wir laden Sie hierzu herzlich ein. Schnuppernachmittag Das reichhaltige Programm liegt ab Mitte im Haus für Kinder: Februar im Pfarramt aus. Der Reinerlös dieser Veranstaltungen soll in unser Krip- ab 17.März bis 02.Mai 2011 penprojekt fließen. Sollten Sie verhindert Anmeldungen sein, freuen wir uns auch über eine Spende Anmeldungen für das Schmunzelecke --- aus dem Kindermund: Leonie sitzt bei der Brotzeit. Ihr fällt das Brot herunter. Ihr Kommentar daraufhin: “Ach du meine Güte, jetzt ist mir doch tatsächlich das Brot von der Salami gefallen.“ Mustafa: „Die Tabea spricht heute nicht deutsch. Sie spricht heiser!“

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Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig, von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die SchlĂźssel des Todes und der HĂślle. (offb. 1.18) 18


Ökumenischer Weltgebetstag am 04. März Herzliche Einladung zum ökumenis chen Weltgebetstag 2011 am 4. März um 18.00 Uhr im Haus der Begegnung mit anschließendem Imbiss, Römerstraße, sowie am 27. Februar und 20. März um 10 Uhr im Kindergottesdienst. Der Weltgebetstag 2011 kommt aus dem 'letzten Winkel der Welt', wie die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen. Die Schriftstellerin Isabel Allende nennt ihr Heimatland Chile ein 'spannenlanges Land...im Süden des Südens von Amerika, viertausenddreihundert Kilometer Berge, Täler, Seen und Meer.' „Wie viele Brote habt ihr?“ lautet das diesjährige Motto des Weltgebetstages, das als Frage formuliert auch direkt an uns geht. Was haben wir zu bieten, was tun wir gegen den Hunger der Welt, wo sind unsere Gaben und Fähigkeiten? Gemeinsam mit den chilenischen Christinnen, die für uns und die Frauen in aller Welt den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet haben, machen wir uns auf den Weg, eine Antwort auf diese Frage zu finden. Wir beten und singen gleichzeitig mit allen anderen Christinnen auf der Welt und lassen uns mitnehmen von den Gedanken und der Musik der Menschen aus Chile. Was bewegt uns, wenn wir an Chile denken? Da war das große Bergarbeiter-Unglück im Norden Chiles. Nach einem spannenden Rettungsunternehmen konnten alle eingeschlossenen Arbeiter gerettet werden. Dann war da das schlimme Erdbeben, das die Frage nach dem Brotteilen hochaktuell machte. Und geschichtlich fällt einem natürlich die schreckliche Militärdiktatur ein unter General Pinochet, die von 1973 bis 1990 das chilenische Volk unterdrückte. Diese Zeit wird noch lange nachwirken. Lassen wir uns von den Chileninnen mitnehmen in ihr Land, indem wir mit ihrer Liturgie Gottesdienst feiern und damit unsere Solidarität mit ihnen bekunden. Und nicht zuletzt können wir wieder durch die Unterstützung zahlreicher Projekte helfen, für die im Gottesdienst gesammelt wird. Aber auch im täglichen Leben haben wir die Möglichkeit, durch den Erwerb von Produkten aus dem Fairen Handel die Menschen dort direkt und nachhaltig zu unterstützen. Der Eine Welt Laden Weilheim bietet uns dafür einige Produkte direkt aus Chile an, wie Honig, Rosinen, Oliven, Pesto, Walnüsse und eine Chilli Gewürzmischung. Also nicht vergessen: am ersten Freitag im März ist – wie jedes Jahr – Weltgebetstag, zu dem auch interessierte Männer herzlich eingeladen sind. Annette Herrmann 19


Gottesdienste Februar — März — April Wir feiern Gottesdienst in Weilheim 10.00 Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden/innen und Einführung des Jugenddiakons 10.00 Kindergottesdienst

06.02. 5. Sonntag nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst 10.00 Kindergottesdienst 11.02.

19.30 Taizé-Gebet, Kreuzkapelle

13.02. Letzter So. nach Epiphanias 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst 20.02. Septuagesimae (70 Tage vor Ostern) 10.00 Familiengottesdienst mit anschließendem Empfang und Eröffnung der Talenteaktion 27.02. Sexagesimae (60 Tage vor Ostern) 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst 11.15 Mini-Gottesdienst Kindersingspiel des Kinderchores 04.03

Weltgebetstag 18.00 Gottesdienst im Haus der Begegnung

06.03. Estomihi (Sei mir ein starker Fels) 10.00 Gottesdienst 11.03.

19.30 Taizé-Gebet, Kreuzkapelle

13.03. Invokavit (Er ruft mich an) 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 20.03. Reminiscere (Gedenke, Herr) 10.00 Gottesdienst 10.00 Kindergottesdienst 27.03. Okuli

10.04

17.04. Palmsonntag 10.00 Gottesdienst 10.00 Kindergottesdienst 21.04. Gründonnerstag 15.00 Gottesdienst/ Hl. Geist 19.30 Gottesdienst/Abendmahl 22.04. Karfreitag 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst 18.30 Krankenhaus / Abendmahl 19.30 Musikalische Andacht 19.30 Taizé-Gebet, Kreuzkapelle 24.04. Ostersonntag 5.00 Osternacht/Abendmahl 7.00 Auferstehungsfeier 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst 25.04. Ostermontag 10.00 Gottesdienst 11.15 Ökum. Pasquetta Haus der Begegnung 01.05. Quasimodogeniti (Wie die neugeborenen Kindlein)

(Meine Augen sehen stets auf den Herren)

10.00 Gottesdienst

10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst 03.04.

Laetare

Judica (Gott, schaffe mir Recht) 10.00 Gottesdienst/Abendmahl 10.00 Kindergottesdienst

(Freue dich)

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Gottesdienste Februar — März — April Wir feiern Gottesdienst in der Umgebung Raisting (Sölber Kirche, 10.00 Uhr) 13.02. Letzter So. nach Epiphanias 27.02. Sexagesimae 11.03. 19.15 Weltgebetstag, Kath.Pfarrh. 13.03. Invokavit 27.03. Okuli 10.04. Judica 24.04. Ostersonntag/Abendmahl 08.05. Misericordias Domini

Polling (im Rathaus 8.45 Uhr) 06.02. 5. Sonntag nach Epiphanias 06.03. Estomihi 03.04. Laetare 24.04. Ostersonntag/Abendmahl 01.05. Quasimodogeniti Huglfing (Evang. Gemeindezentrum, 10.00 Uhr) 06.02. 5. Sonntag nach Epiphanias 20.02. Septuagesmae 06.03. Estomihi 20.03. Reminiscere 03.04. Laetare 22.04. Karfreitag/Abendmahl 24.04. Ostersonntag/Abendmahl 01.05. Quasimodogeniti

Wessobrunn (Klosterkirche, 9.30 Uhr) 06.02. 5. Sonntag nach Epiphanias 25.04. Ostermontag/Abendmahl Wielenbach (Kath. Kirche, Sa. 17.30 Uhr) 26.02. Sa. vor Sexagesimae 26.03. Sa. vor Okuli 23.04. Karsamstag/Abendmahl

Gemeinde unterwegs: Wessobrunn am Ostermontag, 25. April Unsere Reise durch die Gemeinde geht weiter: Am Ostermontag machen wir uns nach Wessobrunn auf. Treffpunkt: 8.30 Uhr mir dem Fahrrad an der Apostelkirche bzw. 8.45 Uhr an der Sölber Kirche in Raisting. Oder man kommt direkt um 9.30 Uhr zum Gottesdienst in der Klosterkapelle. Anschließend: Besichtigung des Klosters mit den außergewöhnlichen Stuckarbeiten, oder Besuch der drei Quellen, der 1000-jährigen Linde, des Wessobrunner Gebets, des Historischen Saals im Gasthof Post des Heimatmuseums, oder Besichtigung des Klosterhofs St. Ottilien, Osterspaziergang. Mittagessen im Kloster oder im Stillerhof (angefragt) Ende gegen 13.30 Uhr. Weltgebetstag in Raisting Zur Einstimmung auf den Weltgebetstag findet am Samstag, 19. Februar um 14.00 Uhr in Raisting ein Chile-Nachmittag im Katholischen Pfarrheim statt. Mit Informationen über das Land, Liedern und einem landestypischen Essen wird auf den Weltgebetstag eingestimmt. Der Gottesdienst findet dann am Freitag, 11. März um 19.15 Uhr im Pfarrheim statt. 21

Minigottesdienst mit Singspiel Herzliche Einladung für kleine Kinder und deren Eltern am Sonntag, 27. Februar um 11.15 Uhr in der Apostelkirche. Ein besonderer Höhepunkt erwartet alle: Ein Kindersingspiel des Kinderchores von Walter Erdt.


Eine Aera geht zu Ende: The Heaven Travellers Erinnerungen von Eva Bothe Vor 44 Jahren gründete Berthold Hellmuth den Gospelchor „The Heaven Travellers”. Mich gewann er aus dem Kirchenchor für die neue Musik, andere holte er aus dem „Treffpunkt“ unter dem Gemeindesaal. Berthold verstand es einfach, uns für Gospels und Spirituals zu begeistern. Seine Autorität war dabei hilfreich. 1968 meisterten wir in der Apostelkirche unseren ersten Auftritt. Spannend war es einmal beim Gospelchor-Wettbewerb in Nürnberg, wo wir nur außer Konkurrenz in der Pause auftraten. Die Besucher votierten spontan für unsere Teilnahme: „Wenn wir gewusst hätten, dass ihr so gut seid…“. Bei einer Weihnachtsfeier von „Krauss-Maffei“ traten Monika Werner und ich in Hot-Pants auf. Da die Jungs uns regelrecht mit Augen verschlangen, machte sich Berthold große Sorgen. Nach einigen Jahren verließ ich aus familiären Gründen den Chor und um 1976 gingen auch die anderen Sänger berufliche und schulische Wege, sodass sich der Chor auflöste. Anlässlich des Kindertages der Evangelische Jugend der Gemeinden Weilheim, Penzberg und Peißenberg traf ich voller Freude Berthold 1992 in Peißenberg an der Ammer wieder. Schnell waren wir uns einig, die ehemaligen Chormitglieder zusammenzutrommeln, um zu sehen, was aus den einzelnen geworden ist. Dazu musste

wie bei jedem Klassentreffen viel recherchiert werden. In Oderding fand 1993 das große Wiedersehen statt. Das war die Wiedergeburt des Chores. Im Oktober 1996 wurde Berthold zur Gospelnacht in Mariä Himmelfahrt in Weilheim gefragt, ob wir nicht mitsingen wollten. Also trafen wir uns wieder, probten begeistert und traten mit großem Erfolg auf. Zu einem festen Chor war der Weg aber noch weit. Zu Bertholds 60. Geburtstag 1997 plante ich mit den anderen einen

Überraschungsauftritt. Geprobt wurde dazu in der Garage von Familie Andrä. Es gelang und Berthold ließ nun nicht mehr locker. Wir mussten(!) weitersingen, zumal Berthold mit dem Ruhestand ab September 1997 etwas mehr Zeit hatte. Seither singen wir wieder nicht nur zu Konzerten, sondern auch Konfirmationen, Weihnachten und sonstige kleine Anlässe durften wir singend mitgestalten. Was ein Chor ist, muss auch auf Tournee gehen. Darum fuhren wir 2001 zu einem Workshop für ein Wochenende nach Kulmbach, wo wir viele andere Chöre kennenlernten und hörten. Als Highlight sangen in der Stadt an verschiedenen Plätzen, 22


Eine Aera geht zu Ende: The Heaven Travellers Erinnerungen von Eva Bothe unter anderem in einem Kaufhaus auf einer fahrenden Rolltreppe! Im Jahr davor hatte Berthold seine Frau Renate verloren. Damals begannen wir mit unseren Gospel-Meditationen. Im Herbst führten wir erstmals „My Home is over Jordan“ auf und in der Fastenzeit mehrmals die „Gospel- Passion“, womit wir an verschiedenen Orten unsere Zuhörer erreichen und berühren konnten. Aber uns wurde im Laufe der Zeit die Musik zu traurig. Deshalb beschlossen wir nun, auch Brautpaare für unsere Musik zu begeistern und ihnen einen schönen Hochzeitstag zu gestalten. Natürlich gestalteten wir auch die Hochzeit von Berthold und Annemarie, die die beiden im August 2002 im Evangelischen Gemeindezentrum in Huglfing feierten. Während des Einsin-

gens eines Überraschungsliedes am Huglfinger Bahnhof freuten sich viele Fahrgäste der Bahn darüber, da sie meinten, wir sängen für sie. Den Abschluss der Feier krönte ein gigantisches Feuerwerk unter der Leitung von Bertholds Sohn Martin. 2004 wirkte unser Chor in Mariä Himmelfahrt bei der „Langen Nacht der Stimmen“ mit. Zu Bertholds 70. Geburtstag erfanden wir 23

ein Abendprogramm mit Liedern, die mit deutschen Texten, passend zu Bertholds Leben, ergänzt wurden. Darunter von ABBA: „Thank you for the music…“, sowie Flötenvariationen von „Happy birthday to you…“. 2008 planten wir einen gemeinsamen Urlaub in Calabrien, wo Berthold und Annemarie sowieso mehrmals im Jahr weilten. So verbrachten wir im September im Hotel „Il Carlino“ zwei wunderschöne Wochen miteinander, natürlich, wenn Berthlod dabei ist, nicht ohne Singen! Als Proberaum fanden wir eine kleine Kirche, wo uns der dortige Pfarrer singen ließ. Auf dem Weg dorthin brauchten wir glatt einen Schirm, denn es goss plötzlich wie aus Kübeln – was aber unserer guten Laune keineswegs schadete! Bei einem Workshop in Nürnberg im Januar 2009 probten wir zwei Tage lang Lieder für das Chorprojekt zur Vorgruppe des Gospelkonzerts des „Oslo Gospel Choir“. Ein tolles Erlebnis! Wir waren mit allen anderen ein Chor aus ca. 200 Sängern! Gigantisch, genial und neu für uns! Mit superguten neuen Liedern und einer unvergleichlichen Stimmung. Was mich an Berthold am meisten beeindruckt, ist seine Art, wie er uns bei den Proben immer mit geeigneten Worten, Stimmungen und Vergleichen den Inhalt der Gos-


Eine Aera geht zu Ende: The Heaven Travellers Erinnerungen von Eva Bothe pels und Spirituals nahe bringt. Bei „No More Weeping…“ war es das ganz leise und sanfte Gefühl. Bei „Mary Had a Baby…“ sollten wir etwa an ein Baby denken, das wir sanft im Arm wiegen. Und bei „People Get Ready…“ an eine duftende Blumenwiese. Viele Chöre sind der Ansicht, dass ein Gospelkonzert wie eine Show präsentiert werden müsste, worunter oft die Interpretation der Texte und ihrer Inhalte hinsichtlich ihrer Tiefe leidet. Das aber verstand Berthold hervorragend, denn ihm waren der Inhalt und die Aussage immer wichtiger als jede Art von Show. Leider hatte sich Berthold im März 2009

einer großen Operation unterziehen müssen und leidet immer noch an deren Folgen. Deshalb gibt er nun schweren Herzens die Chorleitung ab. Wir, „The Heaven Travellers“, möchten ihm für diese unvergesslichen Jahre „Danke!“ sagen und zwar am Samstag, den 26. Februar 2011, um 17.00 Uhr in der Apostelkirche. Wer dabei sein will, ist herzlich eingeladen! Eva Bothe

Kuumba wakati ujao pamoja: Miteinander Zukunft gestalten Der Bericht von der Jugendbegegnung Tansania 2010 Nun ist es endlich so weit! Alle, die uns unterstützt haben durch Spenden oder Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung unserer Jugendbegegnung im letzten Sommer, aber auch alle sonst Interessierte sind ganz herzlich eingeladen unseren Bericht, unsere Erlebnisse und Eindrücke sowie manche kuriose Geschichte aus erster Hand zu erfahren – sozusagen unplugged! Wir wollen uns damit auch noch einmal ganz herzlich für Ihre/eure Solidarität und Unterstützung bedanken. Denn es handelt sich hierbei um wertvolle Erfahrungen, die wir sonst im Leben wohl nie gemacht hätten, die wir aber nun nie mehr missen möchten. Deshalb freuen wir uns, wenn möglichst viele kommen.

Samstag, 05. März, Haus der Evang. Kirche, 19.00 Uhr

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Der neue Jugenddiakon ist da! Hallo! Ich bin Lennart Windhorst und ab dem 01. März der neue Diakon in der Kirchengemeinde Weilheim und im Jugendwerk Weilheim. Meine Arbeitsschwerpunkte in der Gemeinde sind die Jugendarbeit und die Konfirmandenarbeit. Dazu gehören die Begleitung und Fortbildung von Ehrenamtlichen und der Konfirmandenunterricht ebenso wie Projekte und Freizeiten für Jugendliche. Im Jugendwerk kommen noch weitere Aufgaben als Dekanatsjugendreferent hinzu. Ich bin Sozialpädagoge und im Moment stecke ich mitten in den Abschlussprüfungen der Ausbildung zum Rummelsberger Diakon. In meinem Semesterpraktikum bei der Evangelischen Jugend in Nürnberg konnte ich bereits Erfahrungen in der Jugendarbeit in zwei Kirchengemeinden und im Dekanat sammeln. Ursprünglich komme ich aus der Region Neu-Ulm. Dort war ich seit meiner Konfirmation bereits viele Jahre selber ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig, in verschiedenen Gruppen und auf Freizeiten in meiner Gemeinde und im Dekanat.

Im Februar werde ich nun gemeinsam mit meiner Partnerin nach Weilheim ziehen. Ich freue mich schon auf viele persönliche Begegnungen, viele engagierte Ehrenamtliche und viele gemeinsame Aktionen, Projekte und Freizeiten in diesem vielfältigen Aufgabengebiet. Zu finden bin ich ab dem 1. März im Jugendwerk Weilheim im Haus der Evangelischen Kirche. Lennart Windhorst

Jugendfreizeiten Die Evangelische Jugend im Dekanat Weilheim bietet auch dieses Jahr wieder zahlreiche Angebote für Kinder und Jugendliche in den Ferien und darüber hinaus an. Nähere Infos gibt es im Internet unter www.jugendwerk-weilheim.de Neben den Klassikern Libi und Norwegen gibt es u.a. auch wieder eine Segelfreizeit, sowie eine Fahrt zum Kirchentag nach Dresden. Also schnell auf die Homepage geschaut und angemeldet. Ansprechpartner im Jugendwerk sind Diakonin Ilona Schuhmacher, Diakon Bernd Reimann und Diakon Matthias Anhalt 25


Angebote für Senioren Geburtstagsfeiern für alle Geburtstagskinder ab 70 Jahren Jeweils um 14.30 Uhr, Haus der Kirche:

Mittwoch 02. Februar Mittwoch 02. März Mittwoch 13. April Bitte melden Sie sich unbedingt im Pfarramt an!

Frauentreff am Morgen Dienstag, 08. Februar Winterwanderung nach Polling (3-4 Std.) Treffpunkt: 9.00 Uhr, Gögerl-Parkplatz

Seniorennachmittage Jeweils mittwochs, 14.30 Uhr, Haus der Kirche: 09.Februar: Gemütlicher Nachmittag mit kleinen Geschichten

Dienstag, 12. April Führung durch das Horvath-Museum in Murnau. Treffpunkt: 9.30 Uhr, Parkplatz an der Ammerschule (Fahrt mit Privatautos) Auskunft: Manuela Offermann, Tel.0881/1782

09. März: „Gespräche mit Gott“ Ein kleines Theaterstück

06. April: Bilder rund um Weilheim von

Goldene Hochzeit im Jahr 2011?

und mit Herrn Kischa

Feiern Sie Ihre goldene Hochzeit im Jahr 2011? Dann feiern Sie doch mit uns! Im Sonntagsgottesdienst am 14. August um 10.00 Uhr stehen die Paare im Mittelpunkt, die 2011 auf 50 Jahre Ehe zurückblicken dürfen. Sie sind herzlich eingeladen zu diesem besonderen Gottesdienst. Bitte melden Sie sich im Pfarramt an (Tel.: 929130).

Kontakt: Brigitta Bogner, Dipl. Rel.-Pädagogin Am Öferl 8, Weilheim, Tel.: 0881/9291-35

Fasching 2011

Besonderes an Ostern

Am Freitag, 25. Februar laden die katholischen Pfarreien Mariae Himmelfahrt und St. Pölten zu einem bunten Faschingsabend ab 20.00 Uhr in das Pfarrheim Miteinander in der Theatergasse ein. Der traditionelle Weiberfasching der katholischen Pfarreien findet am unsinnigen Donnerstag, 03. März, ab 20.00 Uhr statt. Männer sind nicht eingeladen!

Das Osterfrühstück am Ostersonntag, 24. April findet nach der Osternacht in der Apostelkirche und der Auferstehungsfeier am Friedhof im Saal unter der Kirche statt. Der Frühstückstisch ist ab 6.30 Uhr gedeckt. Herzhaft geht es am Ostermontag, 25. April nach dem ökumenischen Gottesdienst um 11.15 Uhr im Haus der Begegnung zu. Der Italienische Kulturverein lädt zur Pasquetta mit gegrilltem Lamm und Verlosung eines Riesen-Osterei aus Schokolade. 26


Rund um den Kirchturm Mitarbeiterempfang Auch wenn dieses Jahr die räumlichen Bedingungen eingeschränkt sind, wollen wir nicht darauf verzichten, uns im Rahmen eines Empfangs bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern für alles, was sie leisten, zu bedanken. Sie werden noch persönlich eingeladen, aber vielleicht merken Sie sich schon mal den Termin vor: Am 20. Februar, nach dem Gottesdienst zur Talente-Aktion (siehe letzte Seite), möchten wir Sie gegen 11.15 Uhr im Haus der Kirche begrüßen; neben einigen Informationen und dem Austausch untereinander soll auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Adelheid Meyer, Vertrauensfrau des Kirchenvorstands und Robert Maier, Pfr.

Frauenfrühstück geht weiter! Nach sechs gut besuchten Frauenfrühstücken hat sich ein Teil des Gründungsteams zurückgezogen. Neue Organisatorinnen werden nun in ihre Fußstapfen treten und sich beim nächsten mal vorstellen. Der Brunnen in der Antike: Quelle des Lebens und Ort der Kommunikation Referentin: Dr. Susanne Pfisterer-Haas Archäologin und Historikerin, München Samstag, 19. März; 9.00 - 12.00 Uhr Haus der Kirche, Am Öferl 8, Weilheim, Kosten incl. Frühstück: 10,00 EUR Anmeldung (dringend erforderlich) erbitten wir bis spätestens Mittwoch, 6. März bei: Evang. Pfarramt Weilheim (Tel.: 0881/929130) oder direkt bei Maria Schumacher (Tel.: 0881/41337).

Die nächsten Termine: Treff im Cafe Tunnelblick, ab 19.30 Uhr Dienstag, 08. Februar, 08. März und 12. April Am Sonntag, 13. Februar treffen wir uns zu einem Besuch der Sammlung Brandhorst, Treffpunkt um 11.40 Uhr am Weilheimer Bahnhof Auskunft: Pfr. Robert Maier, Tel.: 0881/40049

Wir suchen Austräger für unseren Gemeindebrief für einen Teil der „Blumenstraßen“ (Nähe Au), sowie für die Herzogstandstraße und die die Wettersteinstraße. Bitte im Pfarramt bei Frau Lindig oder Frau Trautinger melden. 27


Rund um den Kirchturm Angebote des Evang. Bildungswerkes Informationen und Anmeldung im Evangelischen Bildungswerk, Am Öferl 8, Tel.: 0881-929180; www.ebw-weilheim.de Fachtag Ehrenamt im Altenheim: am Samstag, 26. Februar im Steigenberger Hof Penzberg mit Brigitta Bogner, Religionspädagogin; Jost Herrmann, Pfarrer; Klaus Lobenhofer, Diakon; Wilfried Bogner, Diakon; Thomas Öder, Pfarrer. Kosten 30 Euro inkl. Mittagessen und Kaffee, wird i.d.R. von der Gemeinde erstattet Filmgespräche 4. März um 19.30 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche: Hildegard v. Bingen 10. April um 11.30 Uhr im Starlight Kino: Das erste Evangelium nach Matthäus von Pasolino Einkehrtage auf der Fraueninsel, Chiemsee Begegnung im Geiste von Taizé: Stille – Gesänge - Bibelarbeiten Pastoralreferent Jan Sedivy und Pfarrer Jost Herrmann Freitag 1. April bis Sonntag 3. April 2011 Kosten zwischen 120 und 190 Euro

Der Euroislam – Ein neuer Weg in Deutschland? am 28. März um 20 Uhr im Haus der Evangelischen Kirche mit Imam Benjamin Idriz Benjamin Idriz, Imam in Penzberg, ist eine Symbolfigur für die geglückte Integration einer muslimischen Gemeinschaft. Seine Reform-Moschee, die von zahlreichen wichtigen Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft besucht wurde, repräsentiert einen weltoffenen, transparenten und staatsloyalen Islam. Sein Buch „Grüß Gott Herr Imam“ fand allseits große Beachtung.

Offener Kreis jeweils um 18 Uhr im Haus der evangelischen Kirche Donnerstag, 17. Februar: Luftrettung in Deutschland mit Bernd Kischa

Donnerstag, 17. März: MedizinischEthische Fragen am Ende des Lebens, mit Schwester Dr. Marian Hofmann, Tutzing Donnerstag, 14 April: Einführung in den Islam mit Pfarrer Jost Herrmann

Fahrt nach Bad Windsheim vom 16. bis 19. Mai 2011 Programm: Stadtführung in Bad Windsheim, Besuch in der Therme, Freilandmuseum, Kirchenmuseum und alter Bauhof, evtl. Fahrt zur Engelausstellung nach Freising Spielzeugmuseum in Sugenheim, Schloss Schwanberg, Ipfhofen, Kirchenburg in mit Gudrun Steineck und Jost Herrmann Mönchsondheim, Samstag, 26.März Abfahrt 9.50 Uhr; Preis Kosten: 280 Euro bzw. 320 Euro für Zugfahrt, Eintritt und Führung: 18 Euro Reiseleitung für den Offenen Kreis: Gerhard Trautinger Informationen und Anmeldung im Pfarramt 28


Kirchenmusik Verein der Freunde der Kirchenmusik: Stand auf dem Weihnachtsmarkt 2010 – ein voller Erfolg! Trotz des fehlenden Gemeindehauses, der damit verbundenen fehlenden Räume und vertrauten Abläufe hat ein mittlerweile sehr gut eingespieltes Team die Organisation und den Ablauf unseres Adventsstandes auch in diesem Jahr mit Bravour gemeistert. Diesmal war echte Kreativität gefragt, wenn es darum ging, wo Waren abgegeben und diese dann bis zum Verpacken gesammelt werden konnte. Oder wenn es darum ging, die nötigen Einrichtungsgegenstände an den verschiedenen Abstellorten ausfindig zu machen. So tauchte z.B. der sehr wichtige Teewagen erst in allerletzter Sekunde wieder auf. Gerade deshalb sei hier allen treuen „alten“ aber auch den neuen Helfern und Helferinnen sehr herzlich gedankt. Sie haben mit dem Produzieren der Waren, durch backen, einkochen, stricken, einpacken, einkaufen, dekorieren, organisieren, dem Standauf- und abbau, sowie den Standdiensten dazu beigetragen, dass wir in diesem Jahr einen Reinerlös von ca. 2.200 EUR erwirtschaften konnten.

Und vielen Dank natürlich auch an die Käufer und Konsumenten unserer Waren, sowie an die Stadt Weilheim für die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit. In diesem Jahr möchte sich der Verein zusätzlich zu seinen eigentlichen Aufgaben, der Unterstützung der Kirchenmusik, indirekt an der Finanzierung des neuen Gemeindehaus beteiligen. So wird er sämtliche Gagen der Musiker, die bei unseren Benefizkonzerten auftreten, übernehmen. Wir hoffen auf viele Besucher, evtl. extra Spenden für das Gemeindehaus und eine respektable Steigerung der erwirtschafteten 2.200 EUR. Kommen Sie also zu den Benefizkonzerten und bringen Sie weitere Musikliebhaber, Freunde, Familie und Bekannte mit. Es lohnt sich und es wird für „fast“ jeden Musikgeschmack etwas dabei sein. Die Konzerttermine können Sie dem aktuellen Musikflyer, aber auch der Tagespresse entnehmen. Selbstverständlich freut sich der Förderverein auch weiter über Spenden oder neue Mitglieder, um die Kirchenmusik an der Apostelkirche unterstützen zu können. Uschi Scharnitzky

Sonntag, 20. Februar, 19.30 Uhr, Apostelkirche - Benefizkonzert Gemeindehaus Kammerkonzert mit dem Anaka-Duo Eintritt 10,00 EUR, erm. 5,00 EUR, unter 16 Jahren frei Sonntag, 20. März, 19.30 Uhr, Apostelkirche - Benefizkonzert Gemeindehaus Pianto della Madonna: frühbarocke Werke zur Passionszeit Eintritt 10,00 EUR, erm. 5,00 EUR, unter 16 Jahren frei Karfreitag, 22. April, 19.30 Uhr, Apostelkirche Franz Liszt: via crucis Chor der Apostelkirche, Leitung KMD Walter Erdt, Liturg: Dekan Axel Piper Eintritt frei 29


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Angebote für Familien mit Kindern Kinderfreizeit in Klösterl Auch dieses Jahr haben wir wieder Platz in dem wunderbaren Haus am Walchensee bekommen. 20 Kinder und drei Betreuer können wieder ein Wochenende in der Natur genießen, basteln, spielen, singen, eine Nachtwanderung machen und rudern. (Zum Baden wird es wohl noch zu kalt sein.). Termin: 8. bis 10. April; Preis 45 Euro; Mitfahrgelegenheiten können organisiert werden. Alter: 5.-7.Klasse Kinderfreizeit in Riederau Seit vielen Jahren fahren wir mit dem Zug in das Jugendhaus der Evangelischen Dekanatsjugend an den Ammersee. Auch dieses Jahr wollen wir hoffentlich drei sehr schöne Tage dort erleben. 15. bis 17. April. Preis: 40 Euro; Zielgruppe: 2.-5. Klasse. Bitte Anmeldung im Pfarramt oder über unsere Homepage Schnupperlibi Auch die Anmeldung für Schnupperlibi beginnen Anfang Februar im Pfarramt. Zweitklässler sind eingeladen, schon einmal ein Wochenende das Zeltlager Lindenbichl auf der Halbinsel im Staffelsee zu schnuppern. Termin: 22. bis 24. Juli; Preis 40 Euro. Hier zählt die Reihenfolge der Eingänge der Anmeldungen.

Kindermusical: Es ist vollbracht von Thomas Riegler Nachdem sich die Weilheimer Kinder in den letzten Jahren bei Krippenspielen als ausgezeichnete Schauspieler gezeigt haben, wollen wir in Zusammenarbeit mit dem Kinderchor von Walter Erdt uns an ein größeres Werk wagen: An eine Kinderpassion. Zwischen den musikalischen Stücken, die von einem ‚echten‘ Orchester begleitet werden, gibt es kleinere Spielszenen, für die wir gut 30 Kinder einsetzen können. Außerdem brauchen wir Kulissenbauer, Regisseure, Techniker, KostümschneiderInnen etc. Sprich, jung und alt können sich mit ihren Gaben einbringen. Erstes Sondierungstreffen für Kinder und Eltern ist am Samstag, 19. Februar von 10.00 bis 12.00 Uhr im Saal unter der Kirche. Hier werden auch weitere Termine festgelegt. Auf der Kinderfreizeit in Riederau vom 15. bis 17. April werden letzte Vorbereitungen gemacht. Aufführung ist dann am Palmsonntag, 17. April um 16 Uhr in der Apostelkirche. Kontakt: Pfr. Jost Herrmann, Tel.: 0881/40682, Email: herrmann.familie@web.de Familienfreizeit Südtirol: Eine besondere Zeit erlebten 15 Familien in Oberbozen in den letzten Herbstferien. Tolle Geschichten, Wanderungen, Sport und Spiel, viele Lieder, Ü-30-Party, Lagerfeuer im Tippi, Basteln und Ausflüge nach Bozen und auf die ‚Messnerburg‘ machten die Tage für viele zu einer ganz wertvollen Zeit in den Familien.

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Berta, die Kirchenmaus erzählt: Liebe Menschen, Wenn euch die finanzielle Misere eines eurer Artgenossen ans Herz geht, dann höre ich ihn immer wieder aus euerem Munde den Vergleich: „Der oder die ist arm wie eine Kirchenmaus.“ Ich weiß nicht, ob ihr euch schon jemals Gedanken darüber gemacht habt, wie arm eigentlich eine Kirchenmaus tatsächlich ist. Von meiner Seite kann ich euch darauf schon eine Antwort geben. Und die lautet: Gar nicht! Weder fühle ich mich arm, noch bin ich es. Und Selbiges trifft im Großen und Ganzen auch auf alle meine Kolleginnen und Kollegen zu. Schließlich behausen wir mit den Kirchen die stattlichsten Gebäude der meisten Orte quasi als Dienstwohnungen. Wir schulden der Gemeinde dafür mit Leib und Leben lediglich die rechte Konfession, so dass viele Stadt- und Feldmäuse uns um unsere Domizile wohl zurecht beneiden. Zugegebenermaßen gibt es auch hin und wieder KollegInnen, die sich ständig unzufrieden in recht fordernder Weise über dieses und jenes ihrer lukrativ-herrschaftlichen Unterbringung beklagen. Doch auch manche Maus jammert gern wie ihr Menschen auf recht hohem Niveau. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit meinem Logis hier im Dachboden der Apostelkirche. Dazu kommt dann auch noch die freie Kost, die besonders in der Weilheimer Kirchengemeinde recht reichlich ausfällt. So ist hier gemeinsames Essen zu verschiedenen festlichen und feierlichen Anlässen ein wichtiger Teil der Gemeindearbeit. Und dabei fällt auch immer etwas für mich ab, wofür ich sehr dankbar bin. Als unfreiwillige Ohrenzeugin bei Bewerbungsgesprächen werden gar die Kandidaten für Gemeindeämter immer danach gefragt, ob sie denn auch kochen könnten. Was freilich meinen Besitz an Finanzen und Dingen betrifft, so habe ich davon im Vergleich zu euch sehr wenig. Aber dazu vertrete ich die Meinung, Besitz kann auch belasten. Und in den meisten Fällen tut er es. Denn alles Geld und alle materiellen Güter, die ich mein nenne, wollen und müssen verwaltet werden. Nehmen wir dazu als Beispiel den mittlerweile immensen Bestand an Büro-, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, den die allermeisten von euch Menschen besitzen. Allein das AkkuLademanagement raubt euch Zeit, die ihr früher zur freien Verfügung hattet. Dazu kommt die ständig notwendige Verwaltung von Daten und die Beantwortung von Nachrichten. Gewiss bringen solche Segnungen der Technik und des Wohlstandes auch Vorteile. Auch mich treibt manchmal heimlich nachts die Neugier mittels herumstehender Computer ins Netz zu einem Plausch mit Freunden und Verwandten. Aber das gute alte Gespräch „face to face“, eben so richtig „fett analog“, ersetzt kein Chatroom und keine Mail. Ich sage mir dann immer: Lieber sprechen wir seltener miteinander, dann aber richtig. Und vielleicht wäre das auch für euch, liebe Menschen, ein Weg, sich in mancher Hinsicht wieder besser zu verstehen und manchen Irrtum zu vermeiden. Gerne würde ich euch noch an vielen anderen Schätzen meines großen Lebensreichtums teilhaben lassen. Schaut doch dazu einfach mal bei mir rein. Eure Berta, un-arme Kirchenmaus

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Zum Gedenken an Dieter Köhler † Mit dem tragischen Unfalltod von Dieter Köhler hat unsere Kirchengemeinde eines seiner im wahrsten Sinne des Wortes aktiven Mitglieder verloren. An der Seite seiner Frau Hilde hat er in den zurückliegenden Jahren besonders die Arbeit und ihr Gelingen im EvangelischLutherischen Haus für Kinder mitgeprägt und mitgetragen. Es gibt einen Spruch, der wie ein Gleichnis für Dieter Köhlers Leben ist. Er lautet:

Viele Wege führen in den Himmel. Einer davon geht über die Berge. Diese Worte zeichnen den Lebensweg von Dieter Köhler nach. Denn Leben, wenn es einem gelingt, war für ihn immer eine Art Gipfelerlebnis. Das heißt, Leben ist etwas Lebendiges, nicht nur ein stetiger Aufstieg oder ein Dahingehen, sondern es ist ein Auf und ein Ab. Eben so wie es Menschen wie Dieter Köhler immer wieder dorthin zog, dort hinauf auf die Berge, dem Himmel ein wenig näher. Das Leben war ihm ein Gipfelerlebnis. Etwas von dem er, wenn es schön war, immer wieder zehren konnte. Aber gleichzeitig etwas, das man nicht auf dem höchsten Punkt festhalten kann. Denn nach dem Gipfel heißt es auch immer wieder abzusteigen in die Täler, in die Niederungen, in das Normale, den Alltag. Und so war es nicht ein Gipfel, sondern es waren im Laufe seines Lebens viele, die er bestiegen hat. Immer wieder der Aufstieg, wenn ein Tal durchschritten ist. Ein Aufstieg manchmal mit Mühe, manchmal nach mehrmaligen Versuchen, manchmal aber auch leicht und wie von selbst. Dieter Köhler hat nun den letzten Gipfel in seinem Leben auf Erden bestiegen. Er hat das Gipfelglück genossen und hat sich mit Leichtigkeit und Freude im Herzen die Piste hinunter an den Abstieg gemacht. Ein Abstieg, der ihn an den Scheideweg brachte, der ihn aus diesem Leben führte. Auch wenn wir Dieter Köhler heute in Gottes Händen sicher geborgen wissen, wird er uns sehr fehlen. Im Namen der Kirchengemeinde Pfarrer Robert Maier

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Terminkalender Februar 02. Mittwoch 14.30 Seniorengeburtstagsfeier 03. Donnerstag 20.00 Meditatives Tanzen 08. Dienstag 9.00 Frauentreff am Morgen 19.30 Junge Wilde 09. Mittwoch 14.30 Seniorennachmittag 13. Sonntag 11.40 Junge Wilde (Museumsfahrt) 17. Donnerstag 18.00 Offener Kreis 18. Freitag 20.00 Tanzen zur Freude 20. Sonntag 10.00 Talente-Aktion 19.30 Benefizkonzert 25. Freitag 20.00 Fasching im Kath. Pfarrheim 28. Februar bis 06. März Frühjahrssammlung des Diakonischen Werkes März 02. Mittwoch 14.30 Seniorengeburtstagsfeier 03. Donnerstag 20.00 Meditatives Tanzen 05. Samstag 19.00 Bericht Jugendbegegnung 08. Dienstag 19.30 Junge Wilde 09. Mittwoch 14.30 Seniorennachmittag

16. 17. 18. 19. 20. 28.

16.00 Infomesse Kindergärten In der Stadthalle Mittwoch 15.00 Schnuppernachmittag im Kindergarten Donnerstag 18.00 Offener Kreis Freitag 20.00 Tanzen zur Freude Samstag 9.00 Ökumenisches Frauenfrühstück Sonntag 19.30 Benefizkonzert Montag 20.00 Vortrag: Der Euroislam

April 06. Mittwoch 14.30 Seniorennachmittag 07. Donnerstag 20.00 Meditatives Tanzen 12. Dienstag 9.00 Frauentreff am Morgen 19.30 Junge Wilde 13. Mittwoch 14.30 Seniorengeburtstagsfeier 15. Freitag 20.00 Tanzen zur Freude 17. Palmsonntag 16.00 Kindermusical 22. Karfreitag 19.30 Musik zum Karfreitag Mai 05. Donnerstag 20.00 Meditatives Tanzen

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Freud und Leid Bestattungen

Taufen

Jonathan Reiss, Huglfing Katharina von der Kaus, Wielenbach Daniel Schilke, Weilheim Arthur Noel Mitzkus, Weilheim Korbinian Fichtl, Peiting Amalie Bauer, Weilheim Julian Beer, Weilheim

Franz Müller, 80 Jahre, Weilheim Hilde Mayer, 91 Jahre, Weilheim Mathile Marie Bauer, 99 Jahre, Wessobrunn/Forst

Trauung

Anna und Christoph Konnerth, Habach

Gerhard Bitterauf, 78 Jahre, Weilheim Johann Gutwein, 75 Jahre, Raisting Ruth Ziegenbein, 82 Jahre, Weilheim Herbert Liedtke, 66 Jahre, Weilheim Werner Frauer, 81 Jahre, Weilheim Dieter Köhler, 76 Jahre, Weilheim Hanna Heilbock, 67 Jahre, Weilheim Hartmut Tafertshofer, 55 Jahre, Peißenberg

Martha Koslowski, 83 Jahre, Weilheim Christoph Ritter, 77 Jahre, Weilheim

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Treffpunkte und Dienste ANGEBOTE FÜR KINDER UND FAMILIEN Kindergottesdienst: regelmäßig an Sonntagen parallel zum Hauptgottesdienst um 10.00 Uhr, Beginn in der Kirche. Vorbereitung und Leitung des Teams: Pfr. Jost Herrmann Von Familien mit Kindern für Familien mit Kindern: ca. 1 x im Monat; sonntags. Auskunft: Doris Straßenmeyer, Tel. 0881/1790

GESPRÄCHSKREISE UND TREFFPUNKTE Offener Kreis: Treff monatlich. Auskunft bei Brigitte Gottlieb, Tel.: 61931. Frauentreff am Morgen: 1x im Monat, Di. 9.00 Uhr, Termine s. Terminkalender Hauskreise: Gespräche über biblische Texte und persönliche Anliegen. ** bei Familie Wolff, Wiesenweg 5, 14-tägig, Tel. 7197. ** bei Familie Burger, Lichtenaustr. 26 , Raisting, Tel.: 08807/91857.

Meditatives Tanzen: 1. Donnerstag im Monat, 20.00 Uhr Tanzen zur Freude: 3. Freitag im Monat, 20.00 Uhr Leitung: Maria Schumacher, Tel.: 41337. Bitte leichte Schuhe mitbringen.

KIRCHENMUSIK Kantorat: Dekanatskantor KMD Walter Erdt, Tel. und Fax.: 637534 Kinderchorteam: Ilse Bawab, Daphne Wahlefeld Posaunenchorteam: Irene Beige, Günter Appel, Günter Trefz, Jan Dormann (Jungbläserausbildung)

Freunde der Kirchenmusik an der Apostelkirche Weilheim e.V. 1. Vorsitzende: Ursula Scharnitzky, Herbststr.15, Weilheim, Tel.: 69219 „Heaven Travellers“: Gospelchor, Auskunft bei Doris Straßenmeyer Flöten- und Orffgruppen: für Kinder je nach Alter und Können, dienstags und freitags in der Ammerschule. Leitung: Evamarie Uhlemann, Tel.: 3275

Wöchentliche Termine der Kirchenmusik Kirchenchor der Apostelkirche: Mittwoch, 19.30 Uhr Posaunenchor der Apostelkirche: Jungbläser-Probe, Montag, 18.00 Uhr, Probe, Montag, 18.45 Uhr

Kinderchor Apostelspatzen (Vorschulkinder / Kinder bis 2. Kl.): Freitag, 15.30 Uhr Kinderchor (3.-5. Klasse): Freitag, 16.15 Uhr Jugendchor (ab 6. Klasse): Freitag, 17.00 Uhr

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Treffpunkte und Dienste SENIOREN Geburtstagsfeiern für alle Geburtstagskinder ab 70 Jahren jeweils um 14.30 Uhr im Haus der Kirche: Mittwoch, 02. Februar Mittwoch, 02. März Mittwoch, 13. April Ansprechpartnerin: Brigitte Gottlieb, Tel.: 61931

Seniorennachmittage, jeweils um 14.30 Uhr im Haus der Kirche: Mittwoch, 09. Februar: Gemütlicher Nachmittag mit kleinen Geschichten Mittwoch, 09. März: „Gespräche mit Gott“ - Ein kleines Theaterstück Mittwoch, 06. April: Bilder rund um Weilheim Ansprechpartnerin: Brigitta Bogner Seniorinnen und Senioren, die zu den Veranstaltungen gerne kommen möchten, aber keine Fahrtmöglichkeit haben, mögen bitte rechtzeitig im Pfarramt (Tel.: 929130) Bescheid geben. Sie werden dann abgeholt.

ÖKUMENE Ökumenisches Taize-Abendgebet: jeden 2. Freitag im Monat 19.30 Uhr, Ort und Termin siehe Gottesdienstkalender Ökumenische EINE-WELT-GRUPPE: Gruppenabend jeweils 1./3. Dienstag im Monat, 20.00 Uhr im Eine-Welt-Laden Pöltnerstr. 22 (Höckhaus) Amnesty International: 3. Donnerstag im Monat 19.30 Uhr im Eine-Welt-Laden

GEMEINDEAKTIVITÄTEN Weilheimer Tafel: Lebensmittelausgabe an Menschen mit kleinem Geldbeutel jeden Donnerstag von 13.30 bis 14.30 Uhr im Pfadfinderheim, Leprosenweg 2 (Zarges-Parkplatz). Ansprechpartnerin: Eva-Maria Muche, Tel.: 0881-92779712

Besuchsdienst im Bürgerheim: Pfrin. Ulrike Fries-Wagner, Tel.: 0881/9253436 Besuchsdienst im Krankenhaus: Pfrin. Ulrike Fries-Wagner, Tel.: 0881/9253436 Ökumenische Abendandacht: Jeden Mittwoch, 18.30 Uhr in der Krankenhauskapelle, im Wechsel gestaltet von Katholischer und Evang.-Luth. Gemeinde. Besuchsdienst im Stationären Hospiz Polling: Erika Schaller, Tel.: 0881/8181

GEMEINDEHILFE Ausgabe des nächsten Gemeindebriefes ab Montag, 02. Mai im Pfarramt

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Unter einem Dach im Hausanschrift: Am Öferl 8, 82362 Weilheim Postanschrift: Postfach 1252, 82352 Weilheim

Evang.-Luth. Pfarramt Pfarramtssekretärinnen:

Hannelore Lindig, Rita Trautinger : 0881/9291-30 Fax: 0881/9291-33 Email: Apostelkirche.Weilheim@elkb.de

Öffnungszeiten: Montag - Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr Donnerstag: 15.00 - 17.00 Uhr www.apostelkirche.de und www.jugend-apostelkirche.de

Evang.-Luth. Dekanat

Dekanatsjugend

Anette Ihrig

Diakon Bernd Reimann

: 0881/9291-40 Fax: 0881/9291-44 www.Dekanat-Weilheim.de

: 0881/ 9291-50 Fax: 0881/ 9291-55 www.jugendwerk-weilheim.de

Diakonie Oberland Allgemeine soziale Beratung: Frau Riesmeyer, Mittwoch 9.00-12.00 Uhr Ehe-, Familien– und Lebensberatung und Mediation: Frau Immler, Termin nach Vereinbarung Migrationsberatung: Frau Wissmann, Montag 9.00-12.00 und Montag/Dienstag 14.00-16.30 Uhr : 0881/ 9291-70 Fax: 0881/ 9291-77, www.diakonie-oberland.de

Evangelisches Bildungswerk : 0881/ 9291-80 Fax: 0881/ 9291-88; www.e-kirche.de/ebw.weilheim

Spendenkonten Kirchengemeinde: Konto: 670000, Vereinigte Sparkassen in Weilheim, BLZ 703 510 30 Konto: 382499, Vereinigte Sparkassen in Weilheim (Kirchgeld) Gemeindediakonieverein e.V. Konto: 27425, Vereinigte Sparkassen in Weilheim, BLZ 703 510 30 Konto: 9093196, Ver. Sparkassen in Weilheim, BLZ 703 510 30 (Weilheimer Tafel) Freunde der Kirchenmusik an der Apostelkirche e.V.: Konto: 31195, Vereinigte Sparkassen in Weilheim, BLZ 703 510 30 38


Hilfe - Beratung - Auskunft Wir sind für Sie da Vertrauensleute des Kirchenvorstandes

Adelheid Meyer Lienhartstr. 5b, Weilheim : 0881/61071 Dr. Brigitte Honold Prälatenweg 2b, Polling : 0881/49309

Dekan Axel Piper, Diakonin Ilona Schumacher, Rel.-Päd. Brigitta Bogner, Pfrin. Ulrike Fries-Wagner, Pfr. Jost Herrmann, Pfr. Robert Maier

Pfarrerin und Pfarrer

Dekan Axel Piper Krumpperstr. 7, Weilheim : 0881/9291-40

Evang. Apostelkirche Weilheim Apostelkirche und Gemeindehaus Münchener Str. 4, Ecke Krumpperstr. Kirchenöffnung: täglich 9.00 -17.00 Uhr Mesnerin: Elvira Schimpf Am Frischanger 1, Weilheim : 0881/9095265 Evang. Gemeindezentrum Huglfing Weilheimer Straße 19, hinter der Bahnhofsgaststätte

Pfarrer Robert Maier

Karl-Böhaimb-Str. 4, Weilheim : 0881/40049

Pfarrer Jost Herrmann

Evang.-Luth. Haus für Kinder

Kreuzeckstraße 2, Weilheim : 0881/40682

Leiterin Brigitte Schmalz Am Wehr 2, Weilheim : 0881/ 7296

Pfarrerin Ulrike Fries-Wagner

Hangstr. 8a, Weilheim : 0881/9253436 Seniorenarbeit Brigitta Bogner, Dipl. Religionspädagogin Am Öferl 8, Weilheim : 0881/9291-35 Kirchenmusik

Drogenberatung Psychosoziale Beratungsstelle Herzog-Christoph-Str. 1-3, Weilheim : 0881/924520251 Substitutions-Ambulanz Weilheim Pöltner Str. 4, Weilheim /Fax.: 0881/9279190 Hilfe bei seelischen Problemen Sozialpsychiatrischer Dienst Herzog-Christoph-Str. 1-3, Weilheim : 0881/924520241

Dekanatskantor KMD Walter Erdt Büro: Schöffelhuberstraße. 4, Weilheim /Fax: 0881/ 637534

Telefonseelsorge Bundesweite einheitliche Rufnummern : 0800/1110111 und 0800/1110222

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Familiengottesdienst: Die wundersame Geldvermehrung Im Februar wird im Gottesdienst Geld verteilt. Wer am 20. Februar in der Apostelkirche den Familiengottesdienst um 10.00 Uhr besucht, erhält am Ausgang einen Briefumschlag mit 10 Euro. Neugierig geworden? Was steckt dahinter? Sind Sie dabei? „Das Geld können die Menschen behalten und damit machen, was sie wollen“, so Pfarrer Jost Herrmann. „Das Gleichnis mit den anvertrauten Pfunden aus dem Lukasevangelium (Lk 19, 12ff) soll sie inspirieren. Talente sollen entdeckt und mit Pfunden gewuchert werden.“

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Gemeindebrief Februar - April 2011  

Gemeindebrief Februar - April 2011 der evangelisch-lutherischen Apostelkirche Weilheim/Oberbayern