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06/2012 8. Juni 2012

Wirtschaft IN OSTWĂœRTTEMBERG

MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IN DEN ERSTEN ARBEITSMARKT

Mut zum Handicap Energiewende Netzausbau als Erfolgsfaktor

Management in der Praxis Lernen zu wachsen

Ausbildungsumfrage 2012 Betriebe legen nach

Parlament der Wirtschaft Wahl der IHKVollversammlung

E 10991E ISSN 0938-8230


Talente

IN UND AUS OSTWÜRTTEMBERG

FELICITAS MERZ Gewinnerin des Sonderpreises 2012 der Stadt Schwäbisch Hall und der dortigen Hochschule für Gestaltung für die beste Abschlussnote.

Felicitas Merz (21) hat ihren Bachelor in Mediendesign erfolgreich beendet. Für die beste Abschlussnote im Studium und die beste Bachelor Arbeit erhielt die Studentin aus UnterschneidheimZöbingen den Sonderpreis der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Zudem erhielt sie den Sonderpreis der Stadt. In ihrer Bachelor Arbeit „Ronger khela-Farbenspiel einer Kultur“ analysiert die Absolventin in einem über 250-seitigen Buch die traditionelle Kultur Bangladeschs in Bezug auf Farbe und Form im Zusammenhang mit Festen und Volkskünsten.


Inhalt

Q STANDORTPOLITIK Blue Card Vereinfachte Zuwanderung DIHK Wirtschaftspolitische Positionen 2012

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Q STARTHILFE UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG Gründer-Talk Nachfolge im Baustoffhandel Forum Personal Veranstaltungshinweise

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Q AUS- UND WEITERBILDUNG Berufliche Weiterbildung Schriftliche IHK-Prüfungen 2012/2013

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Q INNOVATION | UMWELT Veranstaltungshinweis Optimierung beim Einkauf von Energie

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Q INTERNATIONAL Gelangensbestätigung in der Kritik Q RECHT | FAIR PLAY DIHK-Broschüren Internetgeschäfte und Arbeitsrecht IHK aktuell Branchen DIHK-Seite Firmenberichte Persönliches Wirtschaftsjunioren und Wirtschaftsclub Verlagsspezial IHK-Service Börsen: Technologie, Kooperation, Existenz Handelsregister Impressum

Beilagenhinweis Die Ausgabe 6/2012 enthält eine Beilage der rbp media GmbH. Wir bitten um Beachtung.

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(Titelfoto: Sascha Bergmann - Fotolia.com)

Q BERICHTE & ANALYSEN Titelthema Mut zum Handicap Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt Energiewende Netzausbau als Erfolgsfaktor Management in der Praxis Lernen zu wachsen Ausbildungsumfrage 2012 Betriebe legen nach Parlament der Wirtschaft Wahl der IHK-Vollversammlung

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MENSCHEN MIT BEHINDERUNG IN DEN ERSTEN ARBEITSMARKT

Mut zum Handicap TITELTHEMA

Menschen mit Handicap auf dem ersten Arbeitsmarkt? Da denkt man zuerst an die Probleme, die das Handicap im Arbeitsablauf eines Unternehmens womöglich schaffen könnte. Behinderung hat aber viele Facetten, und ebenso viele Fähigkeiten bringen die Menschen mit, die davon betroffen sind. Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention Inklusion vorschreibt, haben noch zu wenige Arbeitgeber den Mut, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

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Netzausbau Künftig müssen immer größere Anteile erneuerbarer Energien in die Stromversorgung integriert werden.

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Lernen zu wachsen Ein Fallbeispiel, wie ein Unternehmen Wachstumsbremsen reduziert bzw. aufgelöst hat.

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Ausbildungsumfrage 85 Prozent der Betriebe wollen die Zahl der angebotenen Lehrstellen in diesem Jahr beibehalten oder sogar erhöhen.

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Parlament der Wirtschaft Weichen für die Wahl der nächsten IHK-Vollversammlung werden jetzt gestellt. Frist für Wahlvorschläge vom 20. Juni bis 10. Juli 2012.

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WAHL

Vollversammlung 2012 V

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TITELTHEMA

Mut zum Handi Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt – Bundesregierung bietet Förderprogramme an

Menschen mit Handicap auf dem ersten Arbeitsmarkt? Da denkt man zuerst an die Probleme, die das Handicap im Arbeitsablauf eines Unternehmens womöglich schaffen könnte. Die Arbeitgeber reagieren skeptisch: „Umbauten, Krankheitsausfall, Kündigungsschutz: Nein danke, da zahl ich lieber meine Ausgleichsabgabe.“ Behinderung hat aber viele Facetten, und ebenso viele Fähigkeiten bringen die Menschen mit, die davon betroffen sind. Obwohl die UN-Behindertenrechtskonvention Inklusion vorschreibt, haben noch zu wenige Arbeitgeber den Mut, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.

Behinderung ist in Artikel 1 der UN-Behindertenrechtskonvention definiert als „langfristige körperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeinträchtigung“. Als schwerbehindert werden diejenigen mit einem Behinderungsgrad ab 50 Prozent bezeichnet. Es gibt jedoch auch Formen wie Lernbehinderungen, die nicht in diese Kategorien fallen und dennoch ein Handicap bei der Berufsausübung darstellen. Für Betriebe mit mehr als 20 Arbeitsplätzen gilt eine Beschäftigungsquote von sechs Prozent für schwerbehinderte Menschen oder ihnen gleichgestellte. Diese müssen einen Behinderungsgrad von 30-50 Prozent nachweisen. Erfüllt ein Unternehmen die Quote nicht, muss es eine Ausgleichsabgabe zahlen. Allerdings zählt unter anderem auch die Vergabe von Aufträgen an Werkstätten für Menschen mit Behinderung und trägt zur Erfüllung der Quote bei. Handicaps im ersten Arbeitsmarkt Die sogenannten Außenarbeitsplätze der Werkstätten für Menschen mit Behinderung, zum Beispiel in Kantinen oder in der Fertigung, betreffen nicht den ersten Arbeitsmarkt. Darunter fällt das ausgezeichnet funktionierende Modell des Sama-

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012


cap (Foto: Sascha Bergmann – Fotolia.com)

riterstifts Neresheim mit dem Café Samocca in Aalen, wo körperlich, geistig und psychisch behinderte Menschen ihrer Fähigkeiten entsprechend verantwortungsvolle Aufgaben in Service und Kaffeerösterei erfüllen. Integrationsfirmen, wie die Haus Lindenhof Service GmbH in Schwäbisch Gmünd oder die KBS Arbeit und Integration mit Catering-Dienstleistungen der RehaSüdwest sind hingegen Arbeitgeber, die Menschen in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse übernehmen. Betrachtet man die unterschiedlichen Arten von Behinderung, dann stellt man schnell fest, dass ein Betrieb einen Ingenieur mit Typ I-Diabetes leichter einstellt, als einen Menschen mit einem Anfallsleiden. Und auch der hochqualifizierte Rollstuhlfahrer, für den eine Behindertentoilette eingerichtet und die Türen verbreitert werden müssen, stellt den Unternehmer bereits vor ein Problem. Wie ein Hörgeschädigter mit dem Team reibungslos kommunizieren soll, ist für manche ebenso schwer vorstellbar, wie ein junger Mann mit Trisomie 21 im Verkauf bei den Kunden ankommt. Es gilt also, eine Menge Vorurteile und Ängste abzubauen, wenn die Inklusion auch auf dem Arbeitsmarkt gelingen soll.

Inklusion für alle Dr. Udo Reiter ist seit einem Autounfall 1970 querschnittsgelähmt. Für den früheren Intendanten des Mitteldeutschen Rundfunks war die Behinderung ebenso wie für Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nie ein Arbeits-Verhinderungsgrund. Für den durch Contergan geschädigten Sänger Thomas Quasthoff auch nicht, und selbst die schwer erkrankte Sportreporterin Monica Lierhaus bekam wieder eine Chance in den Medien. Prominente partizipieren an der beruflichen Inklusion offenbar eher, als die rund drei Millionen anderen Menschen mit Behinderungen im arbeitsfähigen Alter in Deutschland. In Ostwürttemberg gibt es zwar positive Einzelfälle, die aber über die noch unbefriedigende Gesamtsituation nicht hinwegtäuschen sollen. In Aalen ist es beispielsweise die 33-jährige Diplom-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin Silke Haas, die mit ihrer Multiple-Sklerose-Erkrankung einen Arbeitsplatz bekam. Oder der 38-jährige Jürgen Sorg, beeinträchtigt durch eine frühkindliche Hirnschädigung, der als Pflegehelfer auf der Dialyse-Station im Ostalbklinikum arbeitet. Es sind Sascha und Michael aus der Klosterbergschule für Geistig- und Körperbehinderte, die mit viel Engagement in der Bäckerei Berroth arbei-

ten oder Sebastian O., der bei der Haus Lindenhof Service GmbH als Fensterputzer wieder in den ersten Arbeitsmarkt eingestiegen ist. Sie alle haben eins gemeinsam: Arbeitgeber, die den Mut haben, sich auf die besondere Situation von Menschen mit Handicap einzustellen und ihre Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern. Beirat erfüllt Lobbyfunktion Die UN-Behindertenrechtskonvention - seit 2009 für Deutschland verbindlich - fordert zwar die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Handicap an der Gesellschaft, also auch am Arbeitsmarkt. Doch das Bewusstsein ist noch keineswegs vorhanden, dass sie für spezielle Aufgaben und zu ihren Leistungsbedingungen wertvolle und zuverlässige Mitarbeitende sein können. „Es hat sich nicht wirklich etwas geändert“, klagt Silke Kiesewetter vom Aalener Beirat für Menschen mit Behinderung (BmB). „Wir müssen ganz kleine Schritte gehen. Aber es ist wichtig, dass man uns einbezieht, wenn es in der Stadt um Barrierefreiheit geht, um Wohnkonzepte, Freizeitangebote und vor allem um Gespräche mit Arbeitgebern.“ Der kommunal angesiedelte ehrenamtliche Beirat erfüllt somit eine wichtige Lobbyfunktion. Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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Passgenauer Arbeitsplatz Auch Silke Haas ist dort ehrenamtlich tätig. Ihren 400-Euro-Job bekam sie aber durch den Zufall, dass sie als Rollstuhlfahrerin wegen ihres Fahrzeugumbaus bei Paramobil Geschäftsführer Matthias Gerlach kennenlernte. Sie konnte ihn von ihrem Arbeitswunsch und von ihren Fähigkeiten überzeugen. Gerlach: „Ich war selbst schwer krank und kann mich in die Situation einfühlen. Außerdem kenne ich die Bedürfnisse von unseren Kunden. Mit ist aber auch bewusst, dass ich als Arbeitgeber ein Risiko eingehe, wenn ich einen Menschen mit Behinderung einstelle. Es wird mehr Krankheitstage geben, die man aber ausgleichen kann. Manchmal müssen die Arbeitsplätze umgestaltet und die Arbeitsbedingungen angepasst werden.“ Im permanenten und offenen Gespräch mit dem Arbeitnehmer könne man Missverständnisse und Bedenken jedoch ausräumen. In dem dreiviertel Jahr, in dem Silke Haas jetzt im extra mit ihr gegründeten Tochterunternehmen Parasozial beratend tätig ist, hat er noch kein einziges Mal zu klagen gehabt.

Jobs für ältere Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Die ‚Aktion 1000plus‘ knüpft an die äußerst erfolgreiche ‚Aktion 1000‘ des Kommunalverbands Jugend und Soziales (KVJS) an, durch die 1.250 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die „berufsvorbereitenden Einrichtungen“ (BVE) und die „kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ - (KoBV) - speziell für geistig behinderte und lernbehinderte Sonderschulabgänger – kommen aus der ‚Aktion 1000plus‘. Praktika öffnen Türen

Die junge Frau kann seit der Geburt des 19 Monate alten Sohnes inzwischen wieder laufen und fühlt sich durch den Heimarbeitsplatz sehr frei in ihrer Zeitgestaltung. Ihr Vorteil bei der Beratung und Begleitung von Menschen, die Pflegestufe oder Ausweise beantragen müssen, von Eltern mit behinderten Kindern oder in der Wohnberatung ist, dass sie weiß, wovon sie spricht. Das öffnet eine Vertrauensebene. Das Leben mit Beruf, Familie und Krankheit ist für sie normal. So wie für viele Menschen mit Behinderung dies einfach Fakt ist und nichts Besonderes. Ihr Ziel ist es, einmal wieder ganz von der Rente wegzukommen und eine vollwertige Arbeitskraft zu sein.

Seit rund 20 Jahren hat die Konrad-Biesalski-Schule in Wört/Ostalbkreis Erfahrung mit Praktika in realen Betrieben, die nicht selten zu einer Festanstellung führen. Allein in den letzten zwei Jahren fanden neun junge Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Sobald die Schülerinnen und Schüler am Ende der Förderstufe in die sogenannte Berufsschulstufe kommen, werden ihre Berufsvorstellungen und ihre Fähigkeiten mit den Eltern zusammen besprochen. Daraus kann ein zunächst vierwöchiges duales Praktikum (Schule und Betrieb) entstehen, das aber bis zu 18 Monate verlängert werden kann. Thomas Buchholz, Abteilungsleiter der Berufsschulstufe, weiß: „Es geht uns immer darum, mit den Stärken der jungen Leute etwas zu gestalten und ihre Motivation zu fördern. Wenn wir wissen, wo jemand eingesetzt werden könnte, machen wir uns auf die Suche nach einem passenden Arbeitgeber. Oft scheitert ein Arbeitsplatz aber einfach daran, dass ein Unternehmen nicht die passende Arbeit hat.“ Vielfach muss er aber auch nur ein wenig Überzeugungsarbeit leisten und Mut machen: „Probieren wir es doch mal!“

Nationaler Aktionsplan

Berufsvorbereitende Einrichtungen

2011 beschloss das Bundeskabinett einen Nationalen Aktionsplan. In den nächsten Jahren wird die Regierung 100 Mio. Euro für die „Initiative Inklusion“ in die Hand nehmen, um mehr behinderte Menschen in reguläre Jobs zu bringen. Ein Schwerpunkt ist die Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Außerdem sollen 1.300 neue betriebliche Ausbildungsplätze für junge Leute und 4.000 zusätzliche

Neu ist in Ostwürttemberg die sogenannte berufsvorbereitende Einrichtung (BVE), die Sonderschullehrerin Heike Bareiß von der Schwäbisch Gmünder Klosterbergschule mit Kollegen ähnlicher Schulen betreut. Auch hier werden Schülerinnen und Schüler, die in der Lage sind, eine Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt auszuüben, über spezielle Unterrichtsmodule in das Erwachsenenleben eingeführt. Damit werden sie auf die Praktika und das Arbeitsleben vorbereitet.

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(Foto: Gina Sanders – Fotolia.com)


IFD – unverzichtbarer Mittler „Aufgrund des Arbeitskräftemangels machen sich Arbeitgeber inzwischen immer Ăśfter Gedanken, Ăźber eine Umorganisation von Arbeitsabläufen, so dass Tätigkeiten geschaffen werden, die auch Menschen mit einem Handicap ausfĂźhren kĂśnnen. Durch unsere langfristige UnterstĂźtzung und Begleitung ist ein Arbeitgeber eher bereit, einen Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung einzustellen.“ Das ist die Erfahrung von Susanne RĂśsch, Leiterin des Integrationsfachdienstes (IFD) Ulm-AlbDonau-Heidenheim. Der IFD ist im Sozialgesetzbuch IX verankert und arbeitet im Auftrag des Integrationsamtes, das Bestandteil des KVJS ist. Er erfĂźllt eine Schnittstellenfunktion. Die Dienste beraten und unterstĂźtzen sowohl arbeitsuchende als auch beschäftigte behinderte und schwerbehinderte Menschen und deren Arbeitgeber und bringt sie gezielt zusammen. Der IFD beantragt unter anderem die aufgelegten FĂśrderprogramme fĂźr Arbeitgeber und hat einen Ăœberblick Ăźber alle UnterstĂźtzungsmĂśglichkeiten. Seine Hauptaufgabe ist die Sicherung des Arbeitsplatzes. Er hilft beispielsweise bei der Arbeitsplatzumgestaltung. Ferner betreut er die SchĂźlerinnen und SchĂźler der Schulen fĂźr geistig Behinderte und an speziellen Standorten auch FĂśrderschĂźler in den Praktika sowie Beschäftigte in den Werkstätten fĂźr Menschen mit Behinderung, die nicht mehr den geschĂźtzten Rahmen brauchen. Hier ist ein enger Kontakt wichtig, um in passgenaue Arbeitsverhältnisse vermitteln zu kĂśnnen und diese dann auch in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber dauerhaft erfolgreich zu gestalten. Die Integrationsfirmen schätzen ebenfalls die Hilfe des IFD. Die vom KVJS gefĂśrderte Haus Lindenhof Service GmbH beschäftigt

beispielsweise 30 Schwerbehinderte von 120 Mitarbeitenden und bildet auch im Bereich Hauswirtschaft aus. Ihr Anspruch ist es, hohe Leistung und Servicequalität mit sozialer Verantwortung zu verbinden. Agentur fĂźr Arbeit vermittelt Die Vermittlungsaufgabe Ăźbernimmt schlieĂ&#x;lich das REHA-Team der Agentur fĂźr Arbeit Aalen. Karl-Heinz Fidelak kennt die Vorbehalte der Arbeitgeber nur zu gut, auch wenn er einen RĂźckgang der Arbeitslosen unter den Schwerbehinderten in OstwĂźrttemberg von 686 (2011) auf 545 (2012) verzeichnen kann. „Die HĂźrden sind noch hoch: Sei es, dass man an der Leistungsfähigkeit der Menschen zweifelt, Umbauten wie Behindertentoiletten oder Rampen scheut oder glaubt, dass Schwerbehinderte einen hĂśheren KĂźndigungsschutz genieĂ&#x;en. Fakt ist, dass die gleichen Probezeitregelungen gelten und in den letzten Jahren so gut wie keine betriebsbedingten KĂźndigungen abgelehnt wurden. AuĂ&#x;erdem wird Schwerbehinderung gerne pauschal mit bestimmten sichtbaren Behinderungsarten assoziiert.“ Fidelak verweist dabei auch auf die vielen FĂśrderungsmĂśglichkeiten durch die Agentur: vom Nachhilfeunterricht fĂźr schwache Auszubildende Ăźber EinarbeitungszuschĂźsse bis zu technischen Arbeitshilfen fĂźr die Menschen mit Behinderung. Besonders liegen ihm die 70 Prozent seines Klientels am Herzen, nämlich die jungen Menschen mit Lernbehinderung, die in der Regel keinen Schwerbehindertenausweis bekommen, aber ohne Hilfen kaum in der Lage sind, eine Berufsausbildung zu machen. Mehr Mut Ein eindeutiges Fazit ziehen ParamobilChef Gerlach als Arbeitgeber und Agentur-Team-Leiter Fidelak gleichermaĂ&#x;en: „Die Arbeitgeber sollen sich mit mehr Mut an die Beschäftigung der Menschen mit Behinderung wagen. Denn meistens sind diese hochmotiviert, einsatzwillig und oft auch gut qualifiziert. Die soziale Aufgabe, die durch die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention erfĂźllt wird, ist zudem eine lohnenswerte; denn wer arbeitet ist selbstbewusst und kann selbstbestimmt leben.“

ADRESSEN REHA-Team der Agentur fĂźr Arbeit Aalen – Tel. 07361 575 675 Aalen.161-Reha@arbeitsagentur.de Ansprechpartner fĂźr Arbeitgeber: Tobias Berreth Tel. 07361 575 133 Tobias.Berreth@arbeitsagentur.de Karl-Heinz Fidelak Tel. 07361 575 203 Karl-Heinz.Fidelak@arbeitsagentur.de Integrationsfachdienst Ulm/Heidenheim Tel. 07321 34595 10 Ostalbkreis Tel. 07171 65056 Kommunalverband Jugend und Soziales www.kvjs.de Beirat fĂźr Menschen mit Behinderung Aalen Sprecherin Silke Kiesewetter Tel. 07361 924991 www.aalen.de (BmB unter ‚BĂźrgerbeteiligung‘ aufrufen) Fa. paramobil GmbH, Matthias D. Gerlach Tel. 07961 87086 80 info@paramobil.com

FINANZIELLE FÖRDERMÖGLICHKEITEN Arbeitsplätze fßr schwerbehinderte Menschen kÜnnen u. a. gefÜrdert werden durch s:USCHàSSE$ARLEHENZUDEN Investitionskosten eines Arbeitsplatzes s+OSTENàBERNAHMEDESBEHINDERUNGS bedingten Mehraufwands s,OHNKOSTENZUSCHàSSE (Eingliederungszuschßsse) s:USCHàSSEUND0RËMIENBEI schwerbehinderten Auszubildenden s)NTEGRATIONSPAUSCHALENBEI.EUEINSTELLUNG besonders betroffener schwerbehinderter Menschen Informationen ßber FÜrdermÜglichkeiten durch das Integrationsamt beim Kommunalverband fßr Jugend und Soziales BadenWßrttemberg (KVJS) finden Sie auf der Website des KVJS: www.kvjs.de/schwerbehinderung/ angebot-fuer-arbeitgeberinnen/ finanzielle-hilfen.html

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ENERGIEWENDE

Die mit der Energiewende angestrebten Ausbauziele für erneuerbare Energien sind sehr ambitioniert. Im Jahr 2020 sollen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von voraussichtlich rund 50.000 Megawatt (MW) und Windkraftanlagen mit einer Leistung von mindestens 45.000 MW installiert sein. Das sind die Zielsetzungen der Bundesregierung, die von einer Steigerung des Ökostromanteils von derzeit rd. 20 auf rd. 35 Prozent im Jahr 2020 ausgeht. Nach den aktuellen Planungen der Bundesländer ist vor allem bei der Windenergie ein viel stärkerer und schnellerer Ausbau zu erwarten. Nach den Konzepten der Bundesländer würde der Ökostromanteil bis 2020 auf mehr als 50 Prozent steigen.

Netzausbau als Von Andreas Jung, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena)

Die Integration eines immer größeren Anteils erneuerbaren Energien in unser Stromversorgungssystem stellt Deutschland vor große Herausforderungen. Große Teile der zukünftigen regenerativen Stromerzeugung werden stark schwanken und oft nicht bedarfsgerecht sein. Die Windkraftkapazitäten entstehen vor allem im Norden und Osten, während der Strom vor allem im Westen und Süden gebraucht wird. Die Stromnetze sind darauf noch nicht vorbereitet. Das gilt sowohl für die Verteil- wie auch die Übertragungsnetze. Durch die zunehmende dezentrale Stromerzeugung werden die Verteilnetze noch sehr viel stärker als heute Strom aus Solarund Windkraftanlagen sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen aufnehmen müssen. Da die Verteilnetze für diese Einspeisung nicht ausgelegt sind, muss hier ein strategisches Modernisierungs- und Innovationskonzept für die Verteilnetze entwickelt werden. Die dena erarbeitet dazu gerade eine ausführliche Studie, deren Ergebnisse Ende 2012 erwartet werden.

Erneuerbare Energien und Netze lautete das Thema einer IHK-Veranstaltung Ende April 2012: Andreas Jung, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (li.) mit Erhard Zwettler, Leiter des Geschäftsfeldes Innovation I Umwelt der IHK Ostwürttemberg. (Foto: IHK)

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Aber auch bei den Übertragungsnetzen gibt es einen erheblichen Ausbaubedarf, um den Windstrom vom Norden und Osten in die Verbrauchszentren im Süden und Westen zu transportieren.

Roadmap für den Netzausbau In zwei großen Studien hat die dena die Situation der deutschen Stromnetze untersucht. Die dena-Netzstudie II von 2010 analysierte verschiedene Systemlösungen auf ihre Eignung, einen Anteil von 39 Prozent erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung bis 2020 vollständig in das Energiesystem zu integrieren. Die Maßgabe war hierbei, dass die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt und die Auswirkungen des europäischen Strombinnenmarkts berücksichtigt werden. Neben dem Einsatz verfügbarer und in Entwicklung befindlicher Netztechnologien wurden auch die Auswirkungen einer Steuerung der Stromnachfrage und des Einsatzes von Stromspeichern analysiert. In der dena-Netzstudie II sind die verschiedenen, geeigneten technischen Varianten zur Stromübertragung in die Lastschwerpunkte nach einheitlichen Kriterien untersucht worden. Geht man von der etablierten 380-kV-Freileitungstechnik aus, so würden bis zum Jahr 2020 neue Höchstspannungstrassen in der Größenordnung von 3.600 km benötigt. Die Kosten dafür beliefen sich auf rd. 9,7 Milliarden Euro einschließlich des Anschlusses von OffshoreWindparks.


Erfolgsfaktor (Foto: Stephan Leyk - Fotolia.com)

Mit anderen Übertragungstechniken kann der Neubaubedarf reduziert werden. Hier sind dann aber zum Teil wesentlich höhere Kosten zu veranschlagen. Dies gilt auch für den Einsatz von Erdkabeln, der ebenfalls untersucht worden ist. Die Ergebnisse der dena-Netzstudie II können selbstverständlich nicht generalisiert werden. Für konkrete Projekte muss die Bewertung spezifisch durchgeführt werden. Die Netzstudie II baut auf den Ergebnissen der ersten dena-Netzstudie aus dem Jahr 2005 auf. Diese hatte zur Integration von Windenergie ins Stromnetz bis 2015 einen Bedarf von 850 km neuen Stromtrassen im Höchstspannungsnetz ermittelt. Unzureichender Status Quo In der Praxis kommt der Netzausbau bisher nur schleppend voran. Im Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) legte die Bundesregierung 2009, u.a. basierend auf Ergebnissen der dena-Netzstudie I, den vordringlichen Bedarf von Ausbautrassen im Höchstspannungsnetz fest. Die geplanten ENLAG-Trassen haben in Summe eine Länge von ca. 1807 km. Von diesen 1.807 km sind jedoch bisher erst ca. 240 km genehmigt, und von den geneh-

migten Trassen ca. 214 km errichtet. 15 von 24 ENLAG-Projekten sind verzögert mit einem voraussichtlichen Zeitverzug zwischen einem und bis zu fünf Jahren. Akzeptanz nicht nur für erneuerbare Energien Ein Grund für die Verzögerungen ist – neben der Dauer von Planungs- und Genehmigungsverfahren – die teilweise fehlende Akzeptanz für den Netzausbau in der Bevölkerung. Deshalb ist neben der technischen Innovationsoffensive insbesondere auch eine Akzeptanzoffensive notwendig, um bei der Bevölkerung ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass der Strom, der aus der Steckdose kommt, auch erzeugt, gespeichert und transportiert werden muss – zu wirtschaftlich verträglichen Kosten. Deutschland hat die Energiewende angestoßen. Jetzt gilt es, die Umsetzung tatkräftig voranzutreiben. Dabei müssen wir auf Effizienz achten. Die Dynamik beim Ausbau der erneuerbaren Energien ist ungebrochen. Der notwendige Bau von Leitungen und Speichern hinkt dieser Entwicklung hinterher. Der Zubau bei Wind und Sonne muss deshalb mit der Entwicklung der Netzinfrastruktur und der Speichertechnologien synchronisiert werden.

KIT-GUTACHTEN Weiterentwicklung der Energiewirtschaft

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag, die Dachorganisation der zwölf IHKs im Land, hat beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Energiegutachten für den Zeitraum bis 2025 in Auftrag gegeben. Die größten Probleme liegen demnach nicht im Spitzenausbau der erneuerbaren Energien, sondern im hinreichenden und rechtzeitigen Bau- bzw. Ausbau der Transport- und Verteilernetze, der Speicher sowie insbesondere bei der Sicherstellung der Grundlast. Neben der Versorgungssicherheit sieht die IHK-Organisation auch bei den Strompreisen Handlungsbedarf. Das KIT prognostiziert einen Anstieg der Großhandelspreise um 70 Prozent. Die KIT-Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter www.ostwuerttemberg. ihk.de – Dokument ID p 1469.

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MANAGEMENT IN DER PRAXIS

Lernen zu wachsen Wachstumsprojekte in Unternehmen erfolgreich umsetzen.

Wenn ein Unternehmen das erste Jahr und den ersten Generationswechsel überlebt, dann hat es gute Chancen, als juristische Person lange zu leben. Was aber passiert dazwischen? Dazwischen kann sich das Unternehmen qualitativ entwickeln und quantitativ wachsen. Entwicklung und Wachstum dauern jeweils so lange an, bis ein Engpass das Wachstum behindert. Wachstumshindernisse werden typisch in den Bereichen Strategie, Strukturorganisation und operative Prozesse beobachtet. Im vorliegenden Beitrag geht es an Hand eines Fallbeispiels um Reflexionen, wie das Unternehmen Wachstumsbremsen reduziert oder aufgelöst hat.

Verbundprojekt „Wachstum lernen – lernend wachsen“ Das Unternehmen von dem hier die Rede ist, die AVAT GmbH, liefert Lösungen zur Effizienzerhöhung bei der Energieerzeugung. Sie leistet diese Automatisierungsund Leittechnik mit ca. 65 Mitarbeitern in zwei Geschäftsbereichen: s Innovative Motormanagementsysteme für BHKW-Gasmotoren s Konzepte, Produkte und Lösungen für die Versorgungs- und Verfahrenstechnik Begonnen hat alles mit dem Gefühl „etwas stimmt nicht“. Das Unternehmen hat sich daraufhin an einem Beratungsverbundprojekt „Wachstum lernen – lernend wachsen“ beteiligt. Träger des Projektes waren das RKW und die Fachhochschule Wiesbaden. Erwartet wurden „gute“ Gestaltungsprojekte mit dem Ziel „Stärkung des Wachstums“ der beteiligten KMU. Der Erfahrungstransfer sollte durch „Projektlernen“ erfolgen, genauer durch kollegiale Beratung und Wissenstransfer durch den begleitenden Berater und gemeinsame Workshops mit anderen Unternehmen aus dem Verbundprojekt. 10

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(Foto: kids.4pictures - Fotolia.com)

Der Berater hat daher Führungskräfte und Mitarbeiter davon überzeugt, zunächst mit systematischer Besprechungstechnik die für Besprechungen aufgewendete Zeit zu reduzieren und dadurch die Ressourcen für das Lernen weiterer Methoden „freizuschaufeln“. Der Erfolg hat alle Beteiligte soweit überzeugt, dass sie sich auf den weiteren Veränderungsprozess eingelassen haben. Phasenorientiertes Arbeiten Bald nach diesen ersten Schritten wurde vom Unternehmen im Rahmen des ersten Workshops dargestellt, welche Dimensionen für die weitere Arbeit besonders wichtig waren: s Führung weiterentwickeln s Kompetenz ausbauen s Ressourcen gezielt nutzen s Verbesserungs- und Innovationsprozesse nutzen Entsprechend dem bisherigen Zwischenergebnis wurde Folgendes vertieft diskutiert:

s Grundsätze wirksamer Führung s Der Unterschied von Effektivität und Effizienz s F&E-Unsicherheit als Funktion des Wissenstandes s Ein Vorgehensmodell zu Entscheidungen für Entwicklungsprojekte Die dafür ausgearbeiteten und umgesetzten Maßnahmen haben zum Zeitpunkt des zweiten Workshops folgende Wirkung erzeugt: s Der gewünschte Personenkreis für das Projekt ist vollständig dabei s Effektivere Besprechungen werden in Regelbesprechungen praktiziert s Einzelergebnisse konkretisieren sich zusehend s Sensibilisierung auf die Marktsicht wird bis zum Entwickler gesehen s Methoden sind identifiziert, publiziert und im UnternehmensWiki dokumentiert Danach ging es weiter in die Tiefe. Die Methodik der Vorsteuerkette nach Aloys Gälweiler wurde eingeführt und diskutiert und daraufhin eine Potenzialanalyse durchgeführt, um herauszufinden an welcher Stelle Potenziale erschließbar waren. Für die extrahierten Potenziale wurden viele Maßnahmen definiert, bewertet und die Maßnahmen mit den größten Wirkungen extrahiert und begonnen. Nachdem sechs Monate verstrichen waren, wurde es Zeit, die Wirkung im Unternehmen zu überprüfen. Dies geschah mittels einer Umfrage: „Welche Änderungen haben Sie in den letzten sechs Monaten erlebt oder gespürt?“ Das Ergebnis der Umfrage wurde im dritten Workshop berichtet: s Es haben sich Dinge verändert / Entscheidungen werden wahrgenommen s Ziele erhalten Termine / Methodik ist erkennbar s Formale Strukturen helfen bei der Orientierung: „was soll ich eigentlich machen?“ s Rückmeldung des Managements: Projektorientierte Arbeit geht voran und Entscheidungen sind früher möglich

Abschluss Die Veränderungen/Weiterentwicklungen wurden fortgesetzt. Im Abschlussbericht wurden folgende Aussagen getätigt: Das veränderte Managementhandeln zeigte sich punktuell konkret dahingehend, dass s der Bereichsleiter Entwicklung begann, für die Zukunft des Unternehmens richtungsweisende Annahmen zu treffen s Entscheidungen bewusster getroffen (statt vertagt) wurden. Das Projektlernen hatte dabei insofern Einfluss auf das Lernen der Organisation, als durch den Berater als Katalysator die Gruppendynamik verändert wurde: s Die Projektbeteiligten wurden durch das Feedback des Beraters herausgefordert, ihre Kompetenz weiterzuentwickeln s Die Anwendung der Trainingselemente (z.B. Besprechungstechnik, BostonConsulting-Matrix, …) führte zu einer Potenzialentwicklung Die Intensivierung von Reflexionen über die eigene Rolle führte zu einer größeren Klarheit, wo z.B. Produktmanagementaufgaben strukturell angesiedelt sein sollten, und wo sie tatsächlich auf Grund bestimmter Kompetenzen angesiedelt waren. Rückblick Im Rahmen des Wachstums entsteht ein veränderter Führungsbedarf unterhalb der Geschäftsleitung. Hier ist Freiraum für aktive Gestalter im Unternehmen.

DR. DIETER COY Gesellschaft für Innovation und Beratung b.R., Holzgerlingen

(Foto: IHK)

Der Auftrag: „Methodengestützte Forschung und Entwicklung“ Eine kurze systematische Befragung der drei obersten betroffenen Führungskräfte ergab, dass das Unternehmen „gesund und lebendig“ war, allerdings mit unerschlossenen Potenzialen zu marktstrategischen und operativen Themen. Das Unternehmen entschloss sich, mit den operativen Themen unter dem Titel „Methodengestützte Forschung und Entwicklung“ zu beginnen und einen diesbezüglichen Veränderungsprozess einzuleiten. Natürlich gibt es in einem solchen Fall Vorbehalte der Mitarbeiter: „Wir haben doch wirklich genug zu tun, jetzt sollen wir auch noch Zeit für das Lernen neuer Methoden opfern?“ Nun wird bei der AVAT GmbH überwiegend Software entwickelt und die Softwareingenieure „ticken“ anders als z.B. Maschinenbauingenieure. Weil man ihre Produkte und ihre Dienstleistung nicht anfassen und daher auch kaum „begreifen“ kann, werden die Probleme im Rahmen „scheinbar endloser Diskussionen“ verstehbar gemacht, was zu einer Art „Campus Mentalität“ führt: es wird viel diskutiert und wenig beschlossen.

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AUSBILDUNGSUMFRAGE 2012

Südwestwirtschaft bietet nochmals mehr Ausbildungsplätze an Viele Unternehmen in Baden-Württemberg legen bei ihren Ausbildungsangeboten nochmals nach. So wollen 85 Prozent der Betriebe die Zahl der angebotenen Lehrstellen in diesem Jahr beibehalten oder sogar erhöhen. Erreichen wollen das die Unternehmen vor allem auch mit vermehrten Angeboten für lernschwächere Auszubildende sowie durch innerbetriebliche Nachqualifizierung und den Einsatz von Mentoren.

BETRIEBE LEGEN NACH

Um dem wachsenden Fachkräfteman- auf knapper werdende Bewerberzahlen mit gel entgegenzuwirken, unternehmen die verbessertem Ausbildungsmarketing, mit Betriebe aus Industrie, Handel und Dienst- mehr Kooperation mit Schulen und mehr leistung zurzeit noch mehr Anstrengungen Praktikumsplätzen. Gestiegen ist auch die bei der Aus- und Weiterbildung als bisher. Zahl derer, die lernschwächeren Bewerbern Das ergab eine aktuelle Umfrage der IHKs. eine Chance geben und sie entsprechend fördern. Über 70 Prozent der In Baden-Württemberg beBefragten sind bereit, dieteiligten sich daran rund sen Jugendlichen eine Aus3.000 Ausbildungsbetriebe. bildung anzubieten. Soziale Dieser erfreuliche Trend Kompetenzen seien ihnen erstreckt sich über alle wichtiger als schulische LeiBranchen und Unternehstungen, sagt rund ein Dritmensgrößen. Konnten trotz tel der Unternehmen. Bewerberrückgangs die Betriebe im Land bereits Der aktuelle Stand bei den 2011 mehr ihrer angeboneu abgeschlossenen Lehrtenen Ausbildungsplätze verträgen spiegelt diebesetzen als im Vorjahr, so se Haltung wider. Zum 30. zeigt sich aktuell, dass dieApril 2012 waren bei der IHK se Entwicklung anhält. Die Ausbildungsumfrage 2012: Die ErgebTatsache, dass schon letztes nisse können unter www. ostwuerttem- Ostwürttemberg 1.026 neue kostenlos heruntergeladen Ausbildungsverhältnisse Jahr im Land 81 und in Ost- berg.de werden, Dokument ID p 1463. eingetragen, ein Plus von württemberg 73 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unterneh- 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den men ihre Ausbildungsplätze besetzen konn- größten Anteil an dieser Steigerung haben ten, ist gerade vor dem Hintergrund rück- die technischen Berufe mit 617 neuen Ausläufiger Bewerberzahlen überaus positiv. bildungsverhältnissen, 16,9 Prozent mehr Einzig das Gastgewerbe weicht laut Umfra- als im Vorjahr. Die Steigerung im Bereich ge von diesem Trend ab. Hier konnten 2011 der kaufmännischen Berufe beläuft sich mehr als die Hälfte der Unternehmen nicht auf 8,2 Prozent, dies entspricht 409 neuen alle angebotenen Ausbildungsplätze beset- Lehrverträgen in 2012. Für Uwe Heßler, Leizen. 60 Prozent der Unternehmen reagieren ter der Ausbildungsberatung der IHK Ost12

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

württemberg, sind diese Zahlen zwar sehr erfreulich, jedoch noch nicht sehr belastbar. Die Unternehmen beginnen immer früher im Jahr damit ihre Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Unternehmen setzen alles daran, um den drohenden Fachkräftemangel mittels ihrer Ausbildungsanstrengungen wirksam zu bekämpfen. So dürfte sich auch der positive Trend zur Übernahme der Auszubildenden weiter fortsetzen: Fast 70 Prozent der Unternehmen wollen mindestens dreiviertel ihrer Auszubildenden übernehmen. Für drei von vier Unternehmen ist die mangelnde Ausbildungsreife der Schulabgänger ein deutliches Ausbildungshemmnis. Zudem wird bemängelt, dass viele Jugendliche eine zu unklare Vorstellung von ihren Berufswünschen haben. Um dem entgegenzuwirken wurde das Projekt der Ausbildungsbotschafter in Baden-Württemberg gestartet. In der Region haben mittlerweile fast 200 Auszubildende bei der IHK eine Schulung zum Ausbildungsbotschafter durchlaufen. Zwischenzeitlich haben diese Botschafter für ihre duale Ausbildung und ihren Ausbildungsbetrieb in zahlreichen Schulen geworben. Dieses Projekt wird intensiv fortgesetzt, nicht zuletzt dafür, dass die Unternehmen ihre Ausbildungsplätze adäquat besetzen können.


WAHL

Vollversammlungg 2012 Parlament der Wirtschaft

Wahl der IHK-Vollversammlung Stimmabgabe vom 27. September bis 19. Oktober 2012

Die Weichen für die Wahl der nächsten IHK-Vollversammlung werden jetzt gestellt: Der Wahlausschuss für die IHK-Wahl hat im März 2012 festgelegt, dass Bewerber um einen Sitz in der Vollversammlung ihre entsprechenden Unterlagen bis spätestens 10. Juli 2012 beim Wahlausschuss der IHK einreichen müssen.

Die Wahlordnung weist die IHK-Mitgliedsunternehmen den drei Wahlbezirken Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd zu, außerdem den vier Wahlgruppen Industrie, Banken und Versicherungen, Handel und Dienstleistungen. Der Bewerber um einen Vollversammlungssitz kann sich nur in der Wahlgruppe und dem Wahlbezirk bewerben, dem das von ihm vertretene Unternehmen zugeordnet ist. Jeder Wahlvorschlag muss außerdem von mindestens zehn Unternehmen derselben Wahlgruppe und desselben Wahlbezirks, denen der Bewerber zugeordnet ist, durch entsprechende Unterschriften von vertretungsberechtigten Personen unterstützt werden. Die beim Wahlausschuss eingehenden Wahlvorschläge werden daraufhin überprüft, ob sie den Vorschriften der Wahlordnung entsprechen. Die zur Wahl zugelassenen Wahlvorschläge werden für die einzelnen Wahlgruppen und Wahlbezirke in einheitlichen Stimmzetteln zusammengefasst. Auf den Stimmzetteln werden die Bewerber dann in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

Die Wahlordnung enthält für die Kandidatur um einen Vollversammlungssitz einige Vorgaben, die beachtet werden müssen: Bewerben kann sich nur, wer Inhaber, Geschäftsführer, Vorstandsmitglied oder Prokurist eines Unternehmens in Ostwürttemberg ist. Nur in Ausnahmefällen können sich auch besonders bestellte Bevollmächtigte zur Wahl stellen.

Die Zuweisung der IHK-Mitgliedsunternehmen zu den drei Wahlbezirken und vier Wahlgruppen wird bis zum 20. Juni 2012 abgeschlossen sein. Anträge auf Änderung der Zuordnung zu diesen Wahlgruppen und Wahlbezirken können in der Zeit vom 13. Juni bis 19. Juni 2012, ebenfalls beim Wahlausschuss, eingereicht werden. Nach Ablauf dieser Frist sind die Eintragungen im Wählerverzeichnis für die Durchführung der Wahl im Jahr 2012 verbindlich. Die Wahlfrist, also die Frist zur Abgabe der Stimmzettel, wurde vom Wahlausschuss festgelegt auf die Zeit von Donnerstag,

27. September 2012 bis Freitag, 19. Oktober 2012, 12:00 Uhr. Die wahlberechtigten Unternehmen erhalten rechtzeitig vor Beginn dieser Frist die erforderlichen Wahlunterlagen zugesandt. Die Wahl wird im Übrigen als Briefwahl durchgeführt. Die Kandidaten für die Vollversammlungswahl 2012 werden in der September-Ausgabe der IHK-Zeitschrift „Wirtschaft in Ostwürttemberg“ veröffentlicht. Sollten Sie zur Wahl der Vollversammlung der IHK Ostwürttemberg weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte entweder an den Wahlausschuss (Wahlausschuss der IHK Ostwürttemberg, Ludwig-Erhard-Str. 1, 89520 Heidenheim, oder Postfach 1460, 89504 Heidenheim) oder an Thorsten Drescher, Tel. 07321 324-121 oder Mail-Adresse drescher@ostwuerttemberg.ihk.de.

FRIST FÜR WAHLVORSCHLÄGE Wahlvorschläge für die Bewerber um einen Sitz in der IHK-Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg sind bis spätestens

10. Juli 2012 beim IHK-Wahlausschuss einzureichen.

Anschrift: Wahlausschuss der IHK Ostwürttemberg Ludwig-Erhard-Straße 1 89520 Heidenheim

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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STANDORTPOLITIK Blue Card

Vereinfachte Zuwanderung von Hochqualifizierten

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Unternehmen genauso ein Anliegen wie für die betroffenen Mitarbeiter. Für die Möglichkeit beider Elternteile eine Berufstätigkeit auszuüben, spielt die optimale Kinderbetreuung während der Arbeitszeit eine wichtige Rolle. Das IHK-Merkblatt enthält eine Übersicht, welche Unterstützung das Steuerrecht für die Berücksichtigung der hierbei entstehenden Kosten bietet. Dabei werden die Möglichkeiten der Abzugsfähigkeit der entsprechenden Kosten von der „privaten“ Steuer der Eltern ebenso dargestellt wie die steuerliche Behandlung von Arbeitgeberzuschüssen. Download des IHK-Merkblatts unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1409. Q

Der Bundestag hat am 27. April 2012 die Einführung einer „Blue Card“ beschlossen. Mit ihr soll es für qualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern unkomplizierter werden, in Deutschland zu arbeiten. Damit wird ein neuer befristeter Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU“ für ausländische Arbeitnehmer mit einer akademischen oder einer vergleichbaren Qualifikation und einem bestimmten Mindesteinkommen eingeführt. Ausländischen Studierenden an deutschen Hochschulen soll ein hindernisfreier Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt gewährt werden. Die erlaubnisfreie Beschäftigung von Studierenden wird von 90 auf 120 Tage erhöht. Die Frist zur Arbeitsplatzsuche wird von zwölf auf 18 Monate mit uneingeschränkter Erwerbstätigkeit in dieser Zeit verlängert. Für

19. Oktober 2012, Stadthalle Ellwangen

Bundesverfassungsgericht soll entscheiden

6. Wirtschaftstag des Magischen Dreiecks

Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen verfassungswidrig?

Trotz Internetzeitalter – der persönliche Kontakt ist für Unternehmer immer noch unerlässlich. Die besten regionalen Kontakte bietet der Wirtschaftstag des Magischen Dreiecks – sogar grenzüberschreitend. Für Führungskräfte und Entscheider die Chance, andere Unternehmer aller Branchen und Größen kennen zu lernen. Neben dem Besuch verschiedener Workshops kann man hier neue Geschäftskontakte knüpfen und bestehende vertiefen. Hier treffen sich rund 350 Entscheider der mittelständischen Wirtschaft aus Bayern und Baden-Württemberg. Weitere rund 50 Unternehmen präsentieren sich in einer Ausstellung. In einem Vortrag können die Gäste von positiven Firmenbeispielen lernen. Geschäftsführer Herbert Schein stellt das High-Tech Unternehmen VARTA Microbattery vor. In den Workshops geht es unter anderem um Logistik, Social Media, Gesundheitsmanagement, Patent- und Markenrecht, Beschaffungs- sowie Projektmanagement. www.wirtschaftstag-magisches-dreieck.de. Q 14

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

Mit Beschluss vom 29. Februar 2012 hat das Finanzgericht Hamburg (Az. 1 K 138/10) dem Bundesverfassungsgericht die Frage zur Entscheidung vorgelegt, ob die Hinzurechnungen für Zinsen, Mieten und Pachten nach § 8 Nr. 1 Buchst. a, d und e GewStG verfassungswidrig sind. Eine verfassungskonforme Auslegung sei nach Ansicht des Finanzgerichts Hamburg nicht möglich. Das

Absolventen von Berufsausbildungen wird eine einjährige Suchphase mit uneingeschränkter Erwerbstätigkeit in dieser Zeit eingeführt. Zudem wird für arbeitsplatzsuchende Akademiker ein sechsmonatiges Visum ausgestellt. Inhaber der Blauen Karte erhalten grundsätzlich nach drei Jahren eine Niederlassungserlaubnis, die unter Umständen schon nach zwei Jahren erteilt werden kann. Abgesenkt werden die Anforderungen für Aufenthaltstitel an Unternehmensgründer. Die Investitionssumme von 250.000 Euro und die Schaffung von fünf Arbeitsplätzen werden als Voraussetzungen gestrichen. Die IHK-Organisation bezeichnete die Blue Card als guten Ansatz mit großem Wermutstropfen. Denn der bisher gute Weg der direkten Niederlassungserlaubnis wird durch das neue Gesetz verschlossen. Das heißt, es soll kein Daueraufenthaltsrecht für Höchstqualifizierte mehr geben, sondern nur eine zunächst auf drei Jahre befristete Erlaubnis. Q

Finanzgericht Hamburg geht davon aus, dass diese Hinzurechnungen verfassungswidrig sind, da sie eine Ungleichbehandlung in Form eines Verstoßes gegen das Prinzip der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsfähigkeit darstellten. Sollte das Bundesverfassungsgericht die Vorlage als zulässig erachten und sich der Ansicht des Finanzgerichts Hamburg anschließen, so beträfe dies ca. 8 bis 10 Prozent des Gewerbesteueraufkommens. Weitere Info in der IHK-Steuerinfo April 2012 unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Q Dokument ID p1233.

ANZEIGEN Vollzeitige Bildungsmaßnahme

Fahrtkosten in voller Höhe abziehbar Mit Urteilen vom 9. Februar 2012 hat der Bundesfinanzhof (VI R 42/11 und VI R 44/10) entschieden, dass Fahrten zwischen der Wohnung und einer vollzeitig besuchten Bildungseinrichtung in voller Höhe wie Dienstreisen, und nicht nur beschränkt mit der Entfernungspauschale, als Werbungskosten abgezogen werden können. Damit ändert der BFH seine bisherige Rechtsprechung. Weitere Info in der IHK-Steuerinfo April 2012 unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1233. Q

Franz Wenzl, Mediaberater Tel. 07361 594-228 Fax 07361 594-242 E-Mail: f.wenzl@sdz-medien.de

ANZEIGEN

IHK-Merkblatt

Steuerliche Abzugsmöglichkeiten von Kinderbetreuungskosten

Inge Birkhold, Mediaberaterin Tel. 07321 347-127 Fax 07321 347-101 E-Mail: inge.birkhold@hz-online.de

Ihre Anzeigenwünsche richten Sie bitte an die oben genannten Personen: Verlag SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 65 73430 Aalen


DIHK-Report

Verbraucherpreisindex 2010/2011 (2005 = 100)

April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Jahresdurchschnitt 2011 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011

Deutschland aktuelles Basisjahr

Baden-Württemberg Veränderung aktuelles Veränderung zum Vorjahr Basisjahr zum Vorjahr

112,8 112,6 112,3 111,5 110,7 111,9 111,1 111,1 111,1 111,0 111,0 110,6

+ 2,1 % + 2,1 % + 2,3 % + 2,1 % + 2,3 % + 2,3 % + 2,4 % + 2,5 % + 2,6 % + 2,4 % + 2,4 % + 2,3 %

113,0 113,2 112,9 111,9 111,0 112,3 111,6 111,6 111,3 111,3 111,5 110,9

+ 1,9 % + 2,4 % + 2,5 % + 2,2 % + 2,4 % + 2,2 % + 2,5 % + 2,8 % + 2,5 % + 2,5 % + 2,7 % + 2,3 %

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart – Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Konjunkturschlaglichter Konjunkturumfrage zum Frühsommer 2012

Ostwürttemberg

BadenWürttemberg

gut

49,0

48,8

befriedigend

45,6

44,9

schlecht

5,4

6,3

gut

28,9

33,1

befriedigend

61,3

55,4

schlecht

9,8

11,5

besser

21,4

28,6

gleich

63,6

59,2

schlechter

15,0

12,2

(Anteil an allen Antworten in Prozent)

Aktuelle Lage

Ertragslage

Geschäftserwartungen

Wichtige Erkenntnisse für die Forst- und Holzbranche

Arbeitsmarkt Ostalbkreis

Landkreis Heidenheim

Region Ostwürttemberg

BadenWürttemberg

3,9 6.393 2.907 107.498

4,7 3.174 865 46.566

4,1 9.567 3.772 154.064

4,0 243.702 78.176 3.983.847

Mehr Daten und Fakten zu Ostwürttemberg unter ww.ostwuerttemberg.info

Lohnsteuer

Übernahme von Studiengebühren durch Arbeitgeber Mit Schreiben vom 13. 04. 2012 hat das Bundesministerium der Finanzen Stellung zur lohnsteuerlichen Behandlung der Übernahme von Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Studium durch den Arbeitgeber genommen. Das Schreiben unterscheidet dabei zwischen Studium innerhalb der Ausbildung und als Fortund Weiterbildungsmaßnahme. Nach dem Schreiben stellt die Übernahme der Studiengebühren keinen Arbeitslohn dar, wenn das Studium verpflichtend für den Auszubildenden im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses und der Arbeitgeber Schuldner der Studiengebühren ist. Dann wird ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse unterstellt. Schuldet der Arbeitnehmer

In der deutschen Gesundheitswirtschaft stehen die Zeichen auf Stabilisierung; die Branche ist in guter Verfassung und blickt positiv in das Jahr 2012. Dieses Fazit zieht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in einer aktuellen Sonderauswertung seiner jüngsten Konjunkturumfrage. In der Gesundheitswirtschaft schätzen der Erhebung zufolge 43 Prozent der Betriebe den Fachkräftemangel als wirtschaftliches Risiko ein, bei den Gesundheits- und sozialen Diensten sind es sogar fast 70 Prozent. Mehr dazu unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID Q p1450. Studie zur Holzkompetenz

Der aktuelle Konjunkturbericht mit Tabellen und Grafiken steht unter www.ostwuerttemberg.ihk.de: Dokument ID p1466 und p1467 zur Verfügung.

Arbeitslosenquote in Prozent (April 2012) Arbeitslose (April 2012) Gemeldete offene Stellen (April 2012) Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (2011)

Gesundheitswirtschaft

die Studiengebühren und der Arbeitgeber übernimmt diese, so kann ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse nur unterstellt werden, wenn die Übernahme aufgrund einer arbeitsvertraglichen Verpflichtung erfolgt und der Arbeitgeber diese zurückfordern kann, sobald der Arbeitnehmer weniger als zwei Jahre im Unternehmen nach Studienabschluss bleibt. Bei einer Fort- und Weiterbildungsmaßnahme wird kein Arbeitslohn bei der Übernahme der Studiengebühren angenommen, wenn durch das Studium die Einsatzfähigkeit des Arbeitnehmers erhöht wird. Dann ist ebenfalls ein überwiegend eigenbetriebliches Interesse anzunehmen. Gleichgültig ist hier, wer die Studiengebühren schuldet. Das BMF-Schreiben vom 13. 04. 2012 (www.bundesfinanzministerium.de, Publikationen, BMF-Schreiben) enthält auch ein Prüfschema. Q

Ostwürttemberg verfügt im Bereich Forst und Holz ebenso wie der Nachbarkreis Schwäbisch Hall über einen hohen Waldbestand und mit zusammen rund 900 Unternehmen über große Kompetenzen in der Branche. Diese Wirtschaftsstärke war ausschlaggebend dafür, dass sich die Landkreise Heidenheim, Ostalb und Schwäbisch Hall zusammenschlossen und unter Federführung der WiRO den Zuschlag bekamen, eine durch das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz unterstützte und mit EU-Mitteln geförderte Studie zur regionalen Holzkompetenz zu erstellen. Die jetzt vorliegende Studie gibt Aufschluss über die Stärken und Schwächen in der Holz-Region und zeigt auf, mit welchen Mitteln die gute Position gehalten und ausgebaut werden kann. Durchgeführt wurde die Studie von der UNIQUE forestry and land use GmbH. Ihr liegen zugrunde knapp dreißig Experteninterviews und ausführliche zwei Workshops. Die Studie steht im Internet unter www. ostwuerttemberg.de/holz zum kostenlosen Download bereit oder kann als gedrucktes Exemplar bei der WiRO, Tel. 0717192753-0, wiro@ostwuerttemberg.de angefordert werden. Q Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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STARTHILFE UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG GRÜNDER-TALK

Nachfolge im Baustoffhandel Rund 40 Studierende erhielten beim 11. Gründer-Talk der IHK Ostwürttemberg und der Hochschule Aalen einen ganz persönlichen Blick in die Familiennachfolge bei der Apprich Baustoffe GmbH & Co. KG. Außerdem informierte Irene Hohlheimer vom Institut für freie Berufe über Erfolgsfaktoren von IngenieurGründungen. Beim 11. Gründer-Talk gab Josef Apprich, Geschäftsführer der Apprich Baustoffe GmbH & Co. KG in Böbingen einen Einblick in die spannende Geschichte des FamilienUnternehmens. Zudem vermittelte er seine persönlichen Erfahrungen bei der familieninternen Nachfolge. Das Unternehmen blickt mittlerweile auf eine über 120-jährige Geschichte zurück. 1888 wurde es als Zementhandlung gegründet. Im Lauf der Jahrzehnte folgten immer weitere Wachstumsschritte. 1994 stellte Christa Apprich, die damalige Inhaberin und Mutter von Josef Apprich, die Weichen für die Zukunft. Damals verlagerte der Betrieb auf die „grüne Wiese“ in das Industriegebiet. Man schloss sich auch dem Verbund der Hagebauzentren an und stieg in den Baustoffhandel ein. 2008 erfolgte der nächste Schritt mit der Vergrößerung der Verkaufsfläche von1.500 auf 4.500 m². Außerdem wurde der Bereich Holzhandel neu ins Portfolio aufgenommen. Heute erwirtschaftet Apprich einen Umsatz von 17 Mio. Euro und beschäftigt 60 Mitarbeiter. Der Einstieg von Josef Apprich ins Unternehmen fand 2004 statt. Nach

einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der heutigen LBBW absolvierte er erfolgreich ein Studium der Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen an der Hochschule Aalen. 2009 wurde Apprich Geschäftsführer - in jedem Familienbetrieb eine spannende Weichenstellung. Der Junior muss sich erst einmal beweisen und von den Beschäftigten als neuer Chef akzeptiert werden. Für Apprich war es dabei immer von Vorteil, dass die Familienbande eng war und er auf diese Erfahrungen zurückgreifen konnte. Auch heute noch ist Christa Apprich im Betrieb und unterstützt ihren Sohn sowie auch Schwiegersohn, der ebenfalls Gesellschafter im Betrieb ist.

Josef Apprich fand es als angenehm, dass er von der Familie nie zur Nachfolge gedrängt wurde. Vielmehr reifte die Entscheidung während Ausbildung und Studium für den Einstieg im Familienbetrieb. Das Engagement im Sport und Gemeinderat führte er trotz der neuen Herausforderung fort. Parallel dazu startete er mit seiner Frau auch ein kleines Familienunternehmen mit drei Kindern. Sein Einstieg ins Unternehmen begann als Prokurist. In dieser Zeit konnte er erste Erfahrungen in der Mitarbeiterführung und dem Aufbau eigener Kompetenzfelder machen. Sein erstes Projekt war die Einführung eines neuen EDV-Systems. Später begleitete er die Erweiterung des Betriebs sowie den Aufbau des Holzhandels. Dass ein Unternehmer auch ein erfolgreicher Netzwerker sein muss, war ihm schnell klar. So baute er sich schnell sein persönliches Netzwerk auf. Dabei konnte er bei Projekten auf die Kontakte zur Bank zurückgreifen und ließ sich von Steuerberater und IHK ebenfalls unterstützen. Wichtig war mit dem Aufbau des Holzhandels auch der Einstieg seines Schwagers, der als Diplomingenieur (FH) für Holztechnik neue Kompetenzen ins Unternehmen einbrachte. Über alle Jahre hat die Familie erfolgreich zusammengehalten, und der Mix aus jung und alt hat sich bewährt. Bei allen Entscheidungen, die Josef Apprich zu treffen hat, ist es ihm wichtig, die Mitarbeiter ins Boot zu holen und Einen sanften und nachhaltigen Übergang in der Führung des zu überzeugen. Trotz der Tatsache, Familienunternehmens geschafft: Sohn Josef und Mutter Christa dass die große Euphorie beim Start, Apprich vor deren Hagebaucentrum in Böbingen. (Foto: Apprich)

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

der schnellen Ernüchterung des unternehmerischen Alltags wich, ist er noch immer begeisterter Unternehmer und hat seine Entscheidung nicht bereut. Ständig arbeitet er mit der Familie an der Weiterentwicklung des Betriebs. So wurden Produktsortimente angepasst, Kundensegmentierungen vorgenommen und dem Trend zu Renovierungen mit einer neuen Bäderwelt Rechnung getragen. Nach den starken Jahren des Wachstums geht es nun darum „zur Ruhe“ zu kommen, die Strukturen weiter zu entwickeln und schließlich auch die Ergebnisse zu optimieren und weiter moderat zu wachsen. Mit den gewonnenen Erfahrungen hat sich auch sein Rollenverständnis geändert. Musste er sich anfänglich durch Fachkompetenz beweisen und war über viele Jahre selbst überwiegend „Arbeiter im Unternehmen“, so sieht er seine Rolle heute und künftig vor allem darin, am strategischen Weiterkommen und Erfolg des Betriebs zu arbeiten. Nach diesem ganz persönlichen Einblick in ein erfolgreiches Unternehmen und einer anschließenden Diskussionsrunde gab Irene Hohlheimer vom Institut für freie Berufe Nürnberg Tipps für den erfolgreichen Start als Ingenieur. Sie zeigte auf, wie sich die Freiberufler von Gewerbetreibenden unterscheiden. Sie nannte hierzu vor allem die Befreiung von der Gewerbesteuer. Die erfahrene Gründungsberaterin, die alle zwei Monate gemeinsam mit einem Kollegen bei der IHK Sprechtage anbietet, informierte außerdem über Haftungsrisiken und deren Absicherungsmöglichkeiten. Sie mahnte die Studierenden, das Thema Altersvorsorge schon früh im Blick zu haben. Neben den Formalitäten der Anmeldung zeigte sie Erfolgsfaktoren für Ingenieure auf. Diese sieht Hohlheimer vor allem darin, sich Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten, Märkte auch international zu denken, strategische Kooperationen aufzubauen und, was für Ingenieure nicht immer ganz einfach ist, ein erfolgreiches Marketing aufzubauen. Denn nur wenn die eigenen Kompetenzen am Markt bekannt sind, können Kunden darauf aufmerksam werden. Sie warnte nicht nur aus Sicht der Scheinselbständigkeit vor Abhängigkeiten von einzelnen Auftraggebern und gab weitere Tipps für den unternehmerischen Erfolg. Q


DIHK-Publikation

Finanzierungsalternativen für den Mittelstand im Vergleich Die DIHK-Publikation stellt mögliche Finanzierungsalternativen für den Mittelstand kurz vor und erläutert ihre Funktionsweise. Eine Auflistung der Chancen und Risiken der einzelnen Instrumente soll die Entscheidung über den möglichen Einsatz bislang noch nicht genutzter Finanzierungsformen erleichtern. Bankkredite sind neben der Innenfinanzierung die wichtigste Finanzierungsquelle. Die Finanzkrise 2008/2009 hat nun allerdings zu einer Verschärfung der Bedingungen bei der Kreditvergabe geführt. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger für Unternehmen, die eigene Finanzierungsstruktur unter die Lupe zu nehmen und künftig auch Finanzierungsalternativen zu prüfen. Nicht jede Finanzierungsalternative ist für jedes Unternehmen geeignet. Es kommt dabei z. B. auf die Größe, die Rechtsform, das Alter des Unternehmens

und das zu finanzierende Projekt an. Beispielsweise sind Mikrokredite für sehr kleine und noch sehr junge Unternehmen interessant. Hingegen erfordert der Gang an den Kapitalmarkt über Mittelstandsanleihen u. a. eine bestimmte Umsatzgröße. In der Krise sind manche Finanzierungsformen in Verruf geraten. Sie sollten jedoch nicht pauschal als „gefährlich“ oder „riskant“ eingestuft werden. So werden solide und transparente Verbriefungen, wie z. B. von Handelsforderungen („Asset Backed Securities“) für die Mittelstandsfinanzierung auch in Zukunft Bedeutung haben. In der neuen Publikation werden mögliche Finanzierungsalternativen kurz vorgestellt und ihre Funktionsweise erläutert. Eine Auflistung der Chancen und Risiken der einzelnen Instrumente soll die Entscheidung über den möglichen Einsatz bislang noch nicht genutzter Finanzierungsformen erleichtern. Dabei gibt es keinen „Königsweg“. Wichtig ist: Mit einem Mix aus verschiedenen Instrumenten und einer breiteren Finanzierungsstruktur geht die Krisenanfälligkeit zurück. Die DIHK-Publikation „Finanzierungsalternativen“ (A5, 60 Seiten) ist zum Preis von 8,00 Euro zu beziehen beim DIHK Verlag, www. dihk-verlag.de. Q

FORUM PERSONAL

Wirksames Stressmanagement – Erfolgsfaktor für Unternehmen Mittwoch, 11. Juli 2012, 18:00 Uhr IHK Ostwürttemberg, Ludwig-Erhard-Str. 1, 89520 Heidenheim

„Herausforderung Selbständigkeit“

IHK-Ratgeber neu aufgelegt Auf dem Weg in die Selbständigkeit stehen die baden-württembergischen Industrieund Handelskammern allen Unternehmensgründern mit Rat und Tat zur Seite. Unter Federführung der IHK Heilbronn-Franken hat der BWIHK nun die Broschüre „Herausforderung Selbständigkeit“ aktualisiert und zum zwölften Mal aufgelegt. Die Gesamtauflage der stark nachgefragten Gründerbroschüre der IHKs beläuft sich mittlerweile auf rund 165.000 Exemplare. Mit dem Ratgeber wollen die baden-württembergischen IHKs Anstöße für die sorgfältige Gründungsplanung geben und über die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Existenzgründung informieren. Hierzu gehören etwa die fachliche und kaufmännische Qualifikation, die Markt- und Standortplanung, öffentliche Finanzierungshilfen, die Kapitalbedarfsplanung, die Umsatz- und Ertragserwartung, gewerberechtliche Fragen, die Wahl der Rechtsform sowie Steuern und Versicherungen. In persönlichen Beratungsgesprächen, mit der IHK-Gründungswerkstatt www. gruendungswerkstatt-ostwuerttemberg. de und mit vielfältigen Informationsunterlagen bietet die IHK Ostwürttemberg ein breit gefächertes Service-, Beratungs- und Qualifizierungsangebot für eine erfolgreiche Existenzgründung oder Betriebsübernahme. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich bei der IHK Ostwürttemberg, Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182, Fax 07321 324-169, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de oder als kostenloser Download: www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p91. Q

Dass Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter monatelang ausfallen, Konflikte zu Reibungsverlusten im Unternehmen führen oder Beschäftigte überfordert sind, muss nicht sein. Wer professionell mit Stress und Konflikten umgeht, kann im Unternehmen solchen Entwicklungen wirksam entgegensteuern. Die Zunahme von psychischen Erkrankungen muss Inhaber und Personalverantwortliche in Betrieben und Institutionen alarmieren. Stress hat vielfältige Ursachen, liegt nicht alleine im Arbeitsumfeld, ist häufig sehr individuell und hängt aber auch mit Rahmenbedingungen des Arbeitsplatzes zusammen. Ralf Tscherpel stellt praxisnah und zugleich wissenschaftlich fundiert Zusammenhänge vor und zeigt Wege zur Vermeidung bzw. Lösung auf. 18:00 Uhr Begrüßung Markus Schmid Leiter Geschäftsfeld Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Ostwürttemberg Vortrag „Wirksames Stressmanagement – Erfolgsfaktor für Unternehmen“ Ralf Tscherpel, Gesellschafter BaliOGO GbR Treffpunkt Foyer Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182, Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung bis 3. Juli 2012.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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FORUM PERSONAL

IHK-SPRECHTAGE

Arbeitsmodelle heute und morgen

Onlinemarketing und Steuern

Dienstag, 26. Juni 2012, 18:00 Uhr IHK Ostwürttemberg, Ludwig-Erhard-Str. 1, 89520 Heidenheim Flexible Arbeits(zeit)modelle und eine gute Beschäftigtenbindung sind ein Erfolgsmodell der deutschen Wirtschaft. Allerdings: Die nächste Herausforderung zeichnet sich bereits ab! Die Zahl der Erwerbsfähigen wird in den nächsten Jahren stark sinken. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sind daher gefordert, attraktiv für qualifizierte Beschäftigte zu sein und diese an sich zu binden. Eine flexible und familienbewusste Arbeitszeitgestaltung spielt dabei eine oft unterschätzte Rolle. Die aus Ellwangen stammende Leiterin des Unternehmensnetzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“ zeigt gemeinsam mit Vertretern aus namhaften Unternehmen der Region Praxisbeispiele und Gestaltungsmöglichkeiten auf. Das regionale Bündnis für Familie Ostwürttemberg familyNET und die IHK Ostwürttemberg freuen sich auf Ihren Besuch. 18:00 Uhr Begrüßung Markus Schmid Leiter Geschäftsfeld Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Ostwürttemberg Karl Groß, Vorsitzender regionales Bündnis für Familie Ostwürttemberg

Jeden zweiten Monat veranstaltet die IHK Sprechtage für Gründer und Unternehmer zum Thema Steuern und Onlinemarketing. Experten der Steuerberaterkammer Stuttgart erörtern in vertraulichen Einzelgesprächen steuerliche Fragen und geben Hilfestellungen rund um das Thema Steuern. Optimierungsmöglichkeiten Ihrer Website erläutern Experten des Electronic Commerce Centrums (ECC). Die Beratung wird individuell auf die Bedürfnisse und Fragen des jeweiligen Unternehmens abgestimmt. Klassische Beratungsthemen sind eine Art Website-Check sowie Online-Marketing. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung eine Woche vor dem Termin erforderlich.

Einführung ins Thema Sofie Geisel, Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ Podium Axel J. F. Janischowski, Krankenhausdirektor Ostalb-Klinikum Hermann Sauter, Leiter Personal und Dienstleistungen ZF Lenksysteme GmbH Sandra Schöller, Personalleiterin VR-Bank Ellwangen Erika Tchobanu, Personalreferentin FNT-GmbH Facility Network Technology

Nächster Termin: Mittwoch, 27. Juni 2012

Treffpunkt Foyer Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182, Fax 07321 324-169, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung bis 19. Juni 2012.

Projektstart

Von Verantwortung profitieren Eine nachhaltige gesellschaftliche Verantwortung in ihrer ganzen Vielfalt wird immer wichtiger und verlangt die ganze Aufmerksamkeit von Unternehmen, das zeigt sich beispielsweise am beginnenden Fachkräftemangel in der Region. Um für qualifizierte Fachkräfte interessant zu sein, wird es auch für kleine und mittlere Unternehmen immer wichtiger, als attraktiver, familienfreundlicher Arbeitgeber mit gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig steigen die Ansprüche von Kunden, Beschäftigten und anderen gesellschaftlichen Akteuren. Das Verhalten von Unternehmen wird immer genauer beobachtet: Produkte, Herstellungsbedingungen, Lieferketten und die ökologischen und sozialen Wirkungen der Firmen stehen dabei im Fokus. Unternehmen tragen zu ihrer nachhaltigen Entwicklung bei, wenn sie ihr unternehmerisches Handeln mit ihrem gesellschaftlichen Engagement verbinden können. Sie fördern so Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit und praktizieren 18

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

gleichzeitig Umweltschutz und soziale Verantwortung – zum Wohle der Gesellschaft und des Unternehmens. Gesellschaftliches Engagement und die Kommunikation darüber schaffen Vertrauen und tragen zu einer positiven Wahrnehmung des Unternehmens bei, steigern die Attraktivität bei der Gewinnung und Bindung von qualifizierten Mitarbeitern, fördern die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung, sparen langfristig Kosten und stärken das Firmenimage nachhaltig. Die Aktion Jugendberufshilfe im Ostalbkreis (AJO) e.V. berät im Rahmen des durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds geförderten Programms „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ kostenlos kleine und mittlere Unternehmen aus der Region über die Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Engagements. Die AJO e.V. wird bei diesem Projekt von ihren strategischen Projektpartnern, - der IHK Ostwürttemberg, dem Landratsamt Ostalbkreis, von Südwestmetall und der IG-Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd, unterstützt. Weitere Informationen unter: csr@ajoev.de Q oder Telefon 07361/556 195 24.

Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer, Tel. 07321 324-182 Fax 07321 324-169, grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

IHK-SPRECHTAGE

Finanzierung Die IHK veranstaltet jeden zweiten Monat Sprechtage für Gründer, Übernehmer und Unternehmer. Finanzexperten der Bürgschaftsbank und der L-Bank Baden-Württemberg stehen für Gespräche zur Verfügung. Voraussetzung für eine Teilnahme an diesen kostenlosen Sprechtagen sind aussagefähige Unterlagen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung eine Woche vor dem Termin erforderlich.

Nächster Termin: Dienstag, 11. Juli 2012 Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182 Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de


AUS- UND WEITERBILDUNG Berufliche Weiterbildung · Schriftliche IHK-Prüfungen 2012 / 2013 Prüfungsbezeichnung Termine Verbindl. Anmeldeschluss AEVO Ausbildereignung

DEHOGA-Wettbewerb jeden 1. Dienstag des Monats

10 Wochen vorher

„Der festlich gedeckte Tisch“

4. / 5. Oktober 2012 18. / 19. März 2013

27. Juli 2012 4. Januar 2013

Geprüfter Handelsfachwirt (VO 2006)

13. / 14. September 2012 14. / 15. März 2013

6. Juli 2012 11. Januar 2013

Geprüfter Industriefachwirt (VO 1999)

24. / 25. / 26. September 2012 25. / 26. / 27. Februar 2013

16. Juli 2012 17. Dezember 2012

Geprüfter Industriefachwirt (VO 2010)

22. / 23. Oktober 2012 13. / 14. März 2013

13. August 2012 2. Januar 2013

IT Fachwirt

18. Oktober 2012 Betriebswirtschaftliche Qualifikationen

9. August 2012

4. Februar 2013 IT- Qualifikationen

16. November 2012

Anfang Mai 2012 nahmen 14 Auszubildende aus den gastgewerblichen Berufen an dem vom Hotel- und Gaststättenverband Heidenheim organisierten Ausbildungswettbewerb „Der festlich gedeckte Tisch“ teil. Unter den Augen einer fachkundigen Jury mussten die Auszubildenden fachgerecht ein selbst gestaltetes viergängiges Menü für vier Personen unter dem Motto „Es lebe der Sport“ eindecken.

11. Dezember 2012 Handlungsspezifische Qualifikationen

2. Oktober 2012

25. / 26. Oktober 2012 Handlungsfeldspezifische Qualifikation

16. August 2012

21. / 22. März 2013 Handlungsfeldspezifische Qualifikation

10. Januar 2013

17. September 2012 Technische Qualifikation

9. Juli 2012

11. Dezember 2012 Handlungsspezifische Qualifikation

2. Oktober 2012

18. Oktober 2012 Betriebswirtschaftliche Qualifikation

9. August 2012

25. Februar 2013 Technische Qualifikation

17. Dezember 2012

27. Mai 2013 Handlungsspezifische Qualifikation

18. März 2013

7. März 2013 Betriebswirtschaftliche Qualifikation

20. Dezember 2012

18. Oktober 2012 Wirtschaftsbezogene Qualifikation

9. August 2012

15. / 16. November 2012 Handlungsspezifische Qualifikation

6. September 2012

7. März 2013 Wirtschaftsbezogene Qualifikation

27. Dezember 2012

18. / 19. April 2013 Handlungsspezifische Qualifikation

7. Februar 2013

FACHKAUFLEUTE Geprüfter Bilanzbuchhalter (VO 2007)

20./ 21./ 24./ 28. September 2012 7. / 8. / 11. / 15. März 2013

13. Juli 2012 4. Januar 2013

Fachkaufmann für Büromanagement

13. / 14. September 2012 21. / 22. Februar 2013

6. Juli 2012 14. Dezember 2012

Geprüfter Personalfachkaufmann

15. / 16. Oktober 2012 9. / 10. April 2013

10. August 2012 1. Februar 2013

Fachkaufmann für Marketing

5. / 6. November 2012 19. / 20. Februar 2013

10. August 2012 7. Dezember 2012

BETRIEBSWIRTE Geprüfter Betriebswirt (VO 2006)

14. / 15. November 2012 und 22. / 23. November 2012

5. September 2012

12. / 13. / 19. / 20. Juni 2013

4. Januar 2013

1. / 2. / 8. / 9. Oktober 2012 4. / 5. / 11. / 12. März 2013

23. Juli 2012 21. Dezember 2012

8. / 9. November 2012 Basisqualifikation

23. August 2012

12. / 13. November 2012 Handlungsspezifische Qualifikation - Metall -

3. September 2012

19. / 20. November 2012 Handlungsspezifische Qualifikation - Mechatronik -

10. September 2012

2. / 3. Mai 2013 Basisqualifikation

21. Februar 2013

14. / 15. Mai 2013 Handlungsspezifische Qualifikation - Metall -

5. März 2013

28. / 29. Mai 2013 Handlungsspezifische Qualifikation - Mechatronik

19. März 2013

FACHWIRTE Geprüfter Bankfachwirt

Fachwirt im Sozialund Gesundheitswesen

Geprüfter Technischer Fachwirt (neu)

Geprüfter Wirtschaftsfachwirt

Geprüfter Technischer Betriebswirt (VO 2004) INDUSTRIEMEISTER Geprüfter Industriemeister Metall bzw. Mechatronik

Anmeldeformulare und Informationen zur Prüfung erhalten Sie von: Bianca Göhringer Tel. 07321 324-174, goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de Andrea Nagel Tel. 07321 324-153, nagel@ostwuerttemberg.ihk.de Judith Beck Tel. 07321 324-154, beck@ostwuerttemberg.ihk.de Stand: Mai 2012

Große Freude über einen gelungenen Wettbewerb: Die Wettbewerbsteilnehmer mit Organisations- und Jurymitgliedern. (Helmut Graf)

In einem Wettbewerb auf hohem Niveau setzte sich letztlich die Auszubildende zur Hotelfachfrau Margarete Ruppel mit ihrem Tisch „Olympische Spiele 2012“ an die Spitze. Auf Platz zwei landete Patricia Orlik vom Ramada Treff Hotel in Aalen, vor Sina Baumann vom Gasthaus Hotel Zum Mohren in Stetten ob Lontal. „Mit dem diesjährigen Wettbewerb können wir mehr als zufrieden sein“ bilanziert Martin Bosch, Leiter der Fachgruppe Berufsbildung des DEHOGA Heidenheim, „das Niveau der Auszubildenden war durchweg gut, und schließlich ist es für die jungen Leute die beste Vorbereitung auf die bevorstehenden Q Abschlussprüfungen“.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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INNOVATION I UMWELT Neue IHK-Broschüre

Innovations- und Wirtschaftspreise

IHK-VERANSTALTUNG

Optimierung beim Einkauf von Energie Stetig steigende Energiepreise stellen für viele Unternehmen eine besondere Kostenbelastung dar. Im harten Wettbewerb müssen die Unternehmen neben der Erhöhung der Effizienz deshalb mehr denn je eigene Kostenstrukturen auf den Prüfstand stellen. Dies trifft insbesondere auch auf die richtige Strategie beim Energieeinkauf zu. Doch die Beschaffung von Strom oder Gas ist oftmals komplex und erfordert entsprechendes Fachwissen. Entscheidend kann auch der richtige Zeitpunkt zum Abschluss von Energielieferverträgen sein. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Mechanismen bei der Energiepreisbildung, die Minimierung der Energiekosten durch Ausschreibungen bei der Beschaffung von Strom und Gas, rechtliche Aspekte sowie Hinweise für Vertragsverhandlungen. Darüber hinaus wird über gesetzliche Grundlagen in Bezug auf Strom- und Energiesteuern informiert sowie Möglichkeiten zur Steuerentlastung aufgezeigt. Referenten sind Detlev Tobschall (ISPEX AG, Bayreuth) und Stefan Sucker (VARTA Consumer Batteries GmbH & Co. KGaA, Ellwangen). Termin: Uhrzeit: Ort:

Donnerstag, 21. Juni 2012 14:30 Uhr IHK Ostwürttemberg in Heidenheim

Weitere Infos und Einladungsflyer unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Veranstaltungen bzw. bei der IHK, Erhard Zwettler, Tel. 07321 324-127, zwettler@ostwuerttemberg.ihk.de.

Hannover-Messe

Was für Importe zu beachten ist

IHK-Stand auf der Mobilitec 2012

Stoffe und Gemische von außerhalb der EU

Im April präsentierten sich die badenwürttembergischen IIHKs auf der Mobilitec 2012 in Hannover, der internationalen Leitmesse für hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und alternative Mobilitätstechnologien. Eingebettet war der Auftritt auf dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg, den die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie sowie die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes bw-i organisiert haben. Hier informierten die IHK-Innovationsberater und Technologietransferbeauftragten zahlreiche Unternehmensvertreter über deren Beratungsangebote im Bereich Innovation und Technologie. Im Mittelpunkt standen Kooperationsmöglichkeiten zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Förderprogramme für Innovationen und EnergieeffiQ zienz sowie alternative Antriebe.

Werden Stoffe und/oder Gemische aus Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören, in die EU importiert, müssen durch die Importeure die entsprechenden Regelungen der REACH- und der CLP-Verordnung beachtet werden. Da die Regierungspräsidien verstärkt mit dem Zoll zusammenarbeiten, werden jetzt auch grenzüberschreitende Chemikalienlieferungen häufiger kontrolliert. Weitere Info in den IHK-Umweltnachrichten April 2012 unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1221. Q

Die Innovationsberater Sunita Patel, IHK Hochrhein-Bodensee (re.) und Peter Schmidt, IHK Ostwürttemberg (li.) in Beratungsgesprächen am IHK-Messestand. (Foto: IHK)

In regelmäßigen Abständen werden zahlreiche Innovations- und Wirtschaftspreise ausgeschrieben. Einerseits sollen damit Spitzenleistungen von Unternehmen herausgestellt werden und eine öffentliche Würdigung erfahren. Andererseits sollen diese Preise die Unternehmen motivieren, in ihren Innovationsanstrengungen nicht nachzulassen. Mit der Broschüre „Innovationspreise“ wollen die IHKs im Land die Unternehmen ermutigen, sich an den Wettbewerben zu beteiligen. Die Liste enthält Kurzinformationen zu allen Preisen, für die sich baden-württembergische Unternehmen bewerben können. Weitere Informationen bei der Technologie- und Innovationsberatung der IHK Ostwürttemberg, Peter Schmidt, Tel. 07321 324-126 oder schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de Q

ÜBERBETRIEBLICHE AUSBILDUNG Metall-Grundausbildung Mechatroniker-Grundausbildung 03.09.2012 – 02.08.2013 FACHAUSBILDUNG

Bewerbung bis 17. September 2012

Deutscher Rohstoffefffizienz-Preis 2012 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zeichnet auch in diesem Jahr herausragende Beispiele rohstoff- und materialeffizienter Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis aus. Vier mittelständische Unternehmen (max. 1.000 Beschäftigte) sowie eine Forschungseinrichtung werden mit jeweils 10.000 Euro prämiert. Bewerbungen unter www.deutQ sche-rohstoffagentur.de

Fräsen 25.06. – 06.07.2012 Drehen 02.07. – 13.07.2012 CNC-Technik Grundlagen 09.07. – 20.07.2012 Hydraulik 0 9.07. – 13.07.2012 23.07. – 27.07.2012 Schweißen 23.07. – 27.07.2012 Weitere Informationen erhalten Sie bei: IHK-Bildungszentrum Tel. 07361 5692-14, ondruszak@ostwuerttemberg.ihk.de oder unter www.ostwuerttemberg.ihk.de


INTERNATIONAL Steuerfreiheit von EU-Lieferungen

Gelangensbestätigung wird nach wie vor kritisch gesehen Die mit den obersten Finanzbehörden der Länder abgestimmte Fassung des Anwendungsschreibens des Bundesfinanzministeriums (BMF) ist Ende März 2012 den Wirtschaftsverbänden und damit auch dem DIHK zur erneuten Anhörung zugeleitet worden. Die endgültige Verwaltungsregelung (Umsatzsteuer-Anwendungserlass, früher: Umsatzsteuer-Richtlinien) zur umstrittenen Gelangensbestätigung als alleiniger Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Intra-EU-Lieferungen sollte ursprünglich demnächst veröffentlicht werden. Da aber nach wie vor von den Verbänden und der IHK-Organisation bezweifelt wird, ob mit dieser Regelung eine sowohl für die Unternehmen als auch für die Verwaltung rechtssichere und anwendbare Nachweisregelung geschaffen werden kann, wird

nochmals geprüft, ob zusätzlich zu den bisher vorgesehenen Anpassungen eine Änderung der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV) sinnvoll ist. Das Bundesfinanzministerium scheint diesem Gedanken zunehmend näherzutreten. Da eine Änderung dieser Durchführungsverordnung der Zustimmung des Bundesrates unterliegt, bemühen sich die IHKs bundesweit, ihren jeweiligen Finanzministerien eine Zustimmung zu einer hoffentlich kommenden Änderung der UStDV nahezulegen – in Baden-Württemberg sieht es positiv aus. Die IHK Ostwürttemberg hat mit einer Umfrage unter den Mitgliedern des Außenwirtschaftsausschusses und Teilen des Finanz- und Steuerausschusses und des Verkehrsausschusses sowie weiteren Unternehmen die völlige Ablehnung der Wirtschaft gegenüber den Plänen des BMF ermittelt. Dieses Ergebnis wurde auch dem Stuttgarter Finanzministerium präsentiert. Q

NEUE LEHRGÄNGE IN AALEN Ausbildung der Ausbilder* 2. Oktober – Dezember 2012 Gepr. Wirtschaftsfachwirt /-in* und Betriebswirt /-in* (Kombilehrgang) 25. September 2012 – Juni 2015 Gepr. Betriebswirt /-in* 16. April 2012 – Juni 2014 Fachkaufmann /-frau für Marketing* 28. September 2012 – Februar 2014 Gepr. Industriemeister /-in Fachrichtung Metall* 12. Juni 2012 – November 2014 Gepr. Technischer Fachwirt /-in* 2. Juli – Mai 2014 Gepr. Technischer Betriebswirt /-in* 1. Dezember 2012 – März 2014

Alt-Carnets

Die Aufbewahrungsfrist für ordnungsgemäß erledigte Carnets beträgt drei Jahre, um eventuellen ungerechtfertigten Zollforderungen ausländischer Zollverwaltungen entgegenzutreten.

traglich verpflichtet, auf diesen Sachverhalt hinzuweisen. Die IHK Ostwürttemberg bietet daher den Unternehmen die letztmalige Möglichkeit, bis zum 30. Juni 2012 die genannten alten Carnets abzuholen oder sich zusenden zu lassen. Danach endet die Aufbewahrungsverpflichtung der IHK endgültig; alte Carnets mit Gültigkeit bis Ende 2008 oder vorher werden dann vernichtet.

Die Aufbewahrungspflicht für alte Carnets mit Gültigkeit bis 31. Dezember 2008 oder früher ist abgelaufen. Die IHKs sind ver-

Ansprechpartner sind zu erreichen unter 07321 324-177 oder -132 bzw. brosi@ ostwuertemberg.ihk.de. Q

Ende der Aufbewahrungspflicht

*Weitere Anbieter finden Sie auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Weiterbildung

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Bianca Göhringer Tel. 07321 324-174 oder goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de

RECHT | FAIR PLAY Fehlende Schriftform

Kündigung mit E-Mail Übermittelt ein Arbeitgeber eine Kündigung mittels eines eingescannten Schreibens per E-Mail, ist die erforderliche Schriftform nicht gewahrt. Das hat das Arbeitsgericht Düsseldorf im Fall eines Verkaufsleiters in einem Unternehmen der Informationstechnik entschieden, dessen Geschäftsführer die Kündigung mittels unterschriebenem und eingescanntem Kündigungsschreiben per E-Mail über-

mittelt hatte. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass das Arbeitsverhältnis durch das so übermittelte Kündigungsschreiben nicht beendet worden sei. Die Kündigung habe dem Schriftformerfordernis (vgl. Paragraph 623 BGB) nicht entsprochen. Es sei dem Arbeitnehmer auch nicht verwehrt, sich auf die Unwirksamkeit der Kündigung zu berufen. Denn die Frist für die Klageerhebung beim Arbeitsgericht beginne erst mit dem Zugang der schriftlichen

Kündigung (vgl. Paragraph 4 KSchG). Daher könne die mangelnde Schriftform auch noch nach Fristablauf geltend gemacht werden. Der Gesetzgeber habe für Kündigungen die elektronische Form ausdrücklich ausgeschlossen. Die angeordnete Schriftform für Kündigungen diene der Rechtssicherheit und stelle eine Beweiserleichterung im Rechtsstreit dar. (Urteil des Arbeitsgerichts – ArbG – Düsseldorf vom 20. Dezember 2011; Az.: 2 Ca 5676/11) Q Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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DIHK-Ratgeber

Diskriminierend

DIHK-Ratgeber

Internetgeschäfte mit Brief und Siegel

Urlaubsstaffelung nach Alter

Aktuelle Änderungen im Arbeitsrecht

Geschäfte im Internet lassen sich nur dann rechtssicher abwickeln, wenn man genau weiß, mit wem man es zu tun hat. In seiner neuen Veröffentlichung „Internetgeschäfte mit Brief und Siegel“ informiert der DIHK über drei wichtige Verfahren zur Herstellung von Vertrauenswürdigkeiten und Sicherheit in der Online-Welt. Vorgestellt werden der elektronische Personalausweis, der dem eindeutigen Beleg der Personenidentität dient, die qualifizierte elektronische Signatur, mit deren Hilfe Dokumente zweifelsfrei autorisiert werden können und De-Mail zur Absicherung der elektronischen Kommunikation. Die Publikation bietet einen guten Überblick über Funktionen, konkrete Anwendung und Entwicklungsstadien der einzelnen Identitätsnachweise. Anhand zahlreicher Beispiele werden Möglichkeiten für den praktischen Einsatz aufgezeigt. Zudem erfahren Unternehmer, wie sie die verschiedenen Techniken in ihre Geschäftsprozesse integrieren können. Die DIHK-Publikation (44 Seiten, DIN A5) ist zum Preis von 7,50 Euro zu beziehen im Internet-Bestellshop: www.dihk-verlag.de. Q

Staffelt ein Arbeitgeber Urlaub für seine Arbeitnehmer nach Altersstufen, kann eine solche Regelung gegen das Verbot der Diskriminierung aufgrund des Alters verstoßen. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall einer bei einem Landkreis beschäftigten Arbeitnehmerin entschieden, die für zwei Jahre den zusätzlichen Urlaub für Personen mit vollendetem 40. Lebensjahr verlangte, obwohl sie diese Altersgrenze nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) noch nicht erreicht hatte. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass Beschäftigte nicht wegen ihres Alters benachteiligt werden dürfen. Eine unmittelbare Benachteiligung liege vor, wenn eine Person eine ungünstigere Behandlung erfahre als eine andere Person in einer vergleichbaren Situation. Die entsprechende Regelung im TVöD verstoße gegen dieses Verbot. Die Urlaubsstaffelung verfolge kein legitimes Ziel. Ein gesteigertes Urlaubsbedürfnis für Personen ab dem 30. oder 40. Lebensjahr lasse sich kaum begründen. Zur Beseitigung des Verstoßes gegen das Diskriminierungsverbot komme nur die Anpassung der Urlaubsdauer noch oben in Betracht, sodass der Urlaubsanspruch auch für jüngere Beschäftigte in jedem Urlaubsjahr 30 Arbeitstage betrage. (Urteil des Bundesarbeitsgerichts – BAG – vom 20. März 2012; Az.: 9 AZR 529/10) Q

Klein-, Mittel- oder Großbetrieb – die tägliche arbeitsrechtliche Problematik konfrontiert sowohl Unternehmer als auch Führungskräfte mit einer Vielzahl von Fragen, die oft schnell und immer sicher und zuverlässig gelöst werden müssen. Die DIHK-Publikation „Arbeitsrecht von A bis Z“ (7. Auflage) ist als Einstiegsinformation in die komplizierte Materie des deutschen Arbeitsrechts gedacht. Der Leser erhält einen praxisnahen und sehr gut verständlichen Überblick über alle arbeitsrechtlich relevanten Gesetze und Bestimmungen. Die Neuauflage berücksichtigt alle Veränderungen in der Rechtsprechung und Rechtssetzung der letzten Jahre, wie das Kündigungsschutzgesetz, das Gesetz über Teilzeit und befristete Arbeitsverträge, das Pflegezeit- und das Familienpflegegesetz. Verschiedene Checklisten und Formulierungshilfen wurden als Musterschreiben neu aufgenommen ebenso wie neue Musterverträge. Die DIHKPublikation „Arbeitsrecht von A bis Z“ (120 Seiten, DIN A5) ist zum Preis von 12,80 Euro zu beziehen im Internet-Bestellshop: www. dihk-verlag.de. Q

IHK AKTUELL

SEMINARE FÜR AUSZUBILDENDE IM JUNI 2012 Korrespondenz für Auszubildende Dienstag, 12. Juni 2012 Verkaufstraining für Auszubildende Dienstag, 26. Juni 2012

Weitere Informationen und Anmeldung bei: Jessica Grispo Tel. 07321 324-168 seminare@ostwuerttemberg.ihk.de 22

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

Autoren hautnah

Thommie Bayer in der IHK Der Freiburger Romanautor Thommie Bayer, ausgezeichnet mit zahlreichen Literaturpreisen und –ehrungen, hat an der Brenz ein langjähriges treues Publikum. Seine letzten drei Romane hat er in Heidenheim vorgestellt, zuletzt 2010 bei den Literaturtagen in der IHK Ostwürttemberg. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtbibliothek und IHK war dabei für alle Beteiligten so erfreulich, dass es nun eine Neuauflage der damals gut besuchten, stimmungsvollen Lesung gegeben hat. Auch sein jüngstes Werk „Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin“ stellte Bayer am 9. Mai 2012 wieder in der IHK vor. (Foto: IHK)


BRANCHEN VERKEHR B 25 bei Dinkelsbühl bleibt für Schwerverkehr gesperrt

Nach wie vor negative Auswirkungen auf den Ostalbkreis Sechs Jahre lang haben sich 13 Unternehmer, unterstützt von weiteren Unternehmen, den Verbänden des Transportgewerbes sowie der Industrie- und Handelskammer Schwaben politisch und juristisch gegen die Sperrung der Bundesstraße 25 bei Dinkelsbühl für den Lkw-Durchgangsverkehr zur Wehr gesetzt. Nunmehr haben sich die Unternehmen entschlossen, die Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Ansbach vom 2. August 2010 zurückzunehmen. Damit werden weiterhin die in Bayern ausgesperrten LKW-Verkehre auf die Ostalb ausweichen wollen. Diese Ausweichverkehre hatten zur Folge, dass sich der Landkreis als Abwehrmaßnahme dazu durchrang, gleichfalls die Bundesstraße 29 zwischen Nördlingen und Westhausen sowie weitere Landes- und Kreisstraßen für Schwer-LKW zu sperren. Anlass für die Rücknahme der Klage ist das jüngst veröffentlichte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sperrung der Bundesstraße 8 südöstlich von Regensburg, die vom Gericht gebilligt wurde. „Nun sehen wir keinen Sinn mehr darin, viel Geld für eine aussichtslos gewordene juristische Auseinandersetzung auszugeben, die dazu dienen sollte, eine wirtschaftsund standortpolitische Fehlentwicklung zu korrigieren“, so Alfred Kolb, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Logistik

der IHK Schwaben; denn im Fall der B 25 wird das Berufungsgericht nicht zu einer grundlegend anderen juristischen Bewertung kommen. Hintergrund der Klage Die Regierung von Mittelfranken hatte im Januar 2009 ein LKW-Fahrverbot (ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht) für den 20 Kilometer langen B-25-Streckenabschnitt zwischen Dinkelsbühl und Feuchtwangen verhängt. Das Fahrverbot ist bis Ende 2016 gültig.

Es ginge um eine Grundsatzfrage. „Dass wir die enge juristische Argumentation des Bundesverwaltungsgerichts hinnehmen müssen, bedeutet aber mitnichten, dass Sperrungen von Bundesstraßen für den überörtlichen LKW-Verkehr auch politisch richtig sind – ganz im Gegenteil“, erklärten die Unternehmer in ihrem offenen Brief. Nach Rücknahme der Berufung wird es wohl bei der „Abwehrsperrung“ im OstalbQ kreis bleiben.

Die Stadt Dinkelsbühl ist der Meinung, die Lastwagen würden die B 25 als Maut-Ausweichroute benutzen. Die klagenden Spediteure hatten dagegen argumentiert, die B 25 als direkte Verbindung zwischen Augsburg und dem Autobahnkreuz Feuchtwangen sei schon vor Einführung der LKWMaut genutzt worden; von einem “Mautausweichverkehr” könne man nicht sprechen. Offener Brief an die Politiker In einem offenen Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, den bayerischen Staatsminister Herrmann und die bayerischen Abgeordneten machen die klagenden Unternehmen zugleich deutlich, dass sie „am Ende des juristischen Weges“ nun die Politik in der Verantwortung sehen, weitere Fahrverbote für den Wirtschaftsverkehr zu verhindern: „Eine Politik, die diese und weitere Sperrungen achselzuckend oder sogar billigend hinnimmt, lässt eine verkehrspolitische Gesamtkonzeption nicht erkennen“.

Das Fahrverbot für schwere LKW auf der Bundesstraße 25 ist noch bis Ende 2016 gültig – und so lange wird möglicherweise auch die „Abwehraussperrung“ auf der B 29 Bestand haben.

MEDIEN Regio TV

Erfolgreich beim Landespreis Die zum Medienhaus Schwäbisch Media gehörende Senderfamilie Regio TV gewann vier von fünf möglichen Landesmedienpreisen im TV-Bereich. Sieger in der Kategorie „Aktueller Beitrag“ wurde Regio TV Schwaben. Redakteurin Simone Dürmuth und Kameramann Alexis Albrecht hatten – so die Jury – „eine fesselnde Reportage mit

guten Original-Tönen“ über die Schließung des Bundeswehr-Standortes Ellwangen abgeliefert. Weitere Preise gingen an Regio TV Stuttgart. Für Joachim Umbach, Mediendirektor von Schwäbisch Media, ist das gute Abschneiden von Regio TV Beleg dafür, dass sich die Bemühungen, die Qualität des Programms und der Ausbildung permanent zu verbessern, auszahlen: „Wir merken es an der

Reichweite. Und jetzt auch an der Zahl der Landesmedienpreise.“ Zur Hälfte ist Schwäbisch Media auch noch an einem anderen Preis beteiligt. Der Ulmer Hörfunksender Radio 7, der hälftig der Südwestpresse und Schwäbisch Media gehört, ist für ein Interview mit der angeschossenen Boxerin Rola El-Halabi ausgezeichnet worden. Das Gespräch führte die Moderatorin Chrissi Weiss. Q

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Neues aus Berlin und Brüssel Politik ohne Schulden

Berlin. Angesichts der Krise der Staatsfinanzen in Europa und USA fordert DIHKPräsident Hans Heinrich Driftmann größere Sparanstrengungen von der Bundesregierung. „Es gilt jetzt auf eine Politik praktisch ohne Neuverschuldung umzuschwenken“, heißt es in einem Brief des DIHK-Präsidenten an

Transeuropäische Verkehrsnetze sollen ausgebaut werden Brüssel. Ob Straße, Schiene, Wasser oder Luft - der Verkehr in Europa soll auf allen Ebenen besser fließen. Das ist das Ziel der neuen Leitlinien für Transeuropäische Netze (TEN-V), denen jetzt alle 27 Verkehrsminister zugestimmt haben. Benötigt werden für den Ausbau nach Schätzungen insgesamt 500 Mrd. Euro - die EU beteiligt sich daran mit 31,7 Mrd. Euro. Sechs der zehn vorgesehenen großen Verkehrsachsen führen durch Deutschland, dem wichtigsten Transitland für Personen und Güter in der EU. Das heißt aber auch, dass auf Deutschland die höchsten Kosten zukommen. Um so wichtiger ist es aus Sicht der Wirtschaft, dass es entgegen ursprünglicher Pläne keinen Zwang der einzelnen Mitgliedstaaten zum Ausbau bis 2030 gibt. Planung und Budget bleiben in nationaler Hand: Brüssel legt zwar auf strategischer Ebene das Netz fest, aber die Mitgliedstaaten selbst planen und finanzieren konkrete Projekte so, wie es der DIHK wiederholt gefordert hat.

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem er ihr die wirtschaftspolitischen Positionen 2012 als Empfehlung für die Wirtschaftspolitik übermittelt. Darin schlägt die IHK-Organisation vor allem zehn Punkte für „mehr Wettbewerbsfähigkeit, weniger Schulden“ vor. „Ein stabiler Euro liegt im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Rettungsschirme dürfen dabei nur die Ultima Ratio sein“, mahnt Driftmann. Die notwendige Haushaltskonsolidierung dürfe nicht als Grund dafür herangezogen werden, politische Reformen als undurchführbar und Steuererhöhungen als Bestandteil einer vermeintlich zukunftsweisenden Finanzpolitik darzustellen. „Gute Politik besteht eben nicht aus kostenintensiven Förderprogrammen, Subventionen oder Vergünstigungen.“ Als Beispiel für einen solchen Politikansatz nennt er eine Steuerreform mit dem Ziel der drastischen Vereinfachung durch weniger Ausnahmen und Pauschalierungen. Auch müsse die Substanzbesteuerung dringend abgeschafft werden. Im Gegenzug, so der Vorschlag der IHK-Organisation, könnten Subventionen gekürzt werden.

Duale Berufsausbildung: Going international Berlin. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland mit 7,9 Prozent so gering wie in keinem anderen EU-Staat. Das spricht für die Duale Ausbildung - für die sich neben China oder Spanien inzwischen auch viele andere Staaten interessieren. Aus Interesse wurde jetzt in Ecuador eine handfeste Vereinbarung: Der Rahmenvertrag der deutschen Auslandshandelskammer in Ecuador mit der dortigen Regierung sieht in einer ersten Stufe die Gründung eines Berufsbildungszentrums für gewerblichtechnische Berufe in Quito vor. Dieses soll den lokalen Fachkräftebedarf der Unternehmen decken und Modellcharakter für die duale technische Ausbildung in ganz Ecuador haben. In einem zweiten Schritt ist dann die landesweite Einführung geplant. Dabei geht es u.a. um die Erarbeitung von Qualifikationsstandards, Berufsprofilen und Prüfungsstandards, die Erstellung von Lehrplänen und Prüfungsunterlagen sowie die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte.

Gesellschaftliches Engagement zieht seine Kreise Berlin. Im Haus der Deutschen Wirtschaft startete am 20. April 2012 offiziell das Förderprogramm der Bundesregierung „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“. Mit dem Programm werden bundesweit passgenaue Qualifizierung und Coachingmaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen angeboten, die Konzepte für eine verantwortliche Unternehmensführung nutzen und in ihren Betrieben einführen wollen. Staatssekretär Gerd Hoofe aus dem federführenden Bundesarbeitsministerium zeigte sich erfreut, dass über 2.000 mittelständische Unternehmen im Laufe von 36 Monaten qualifiziert werden. Das Förderprogramm ist Teil des nationalen Aktionsplanes, der auf Empfehlungen des CSRForums beruht. Der DIHK ist mit seinem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Achim Dercks in diesem Beratungsgremium vertreten.

Acht Leitsätze für familienbewusste Arbeitszeiten Berlin. Bundesfamilienministerium und DIHK haben gemeinsam Leitsätze für eine flexible und familienbewusste Arbeitszeitkultur erarbeitet und beim Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ in Berlin vorgestellt. Sie sollen Unternehmen als Anregung und Orientierung dienen. Themen sind unter anderem: Führung in Teilzeit, mobiles Arbeiten oder individuelle Arbeitszeitlösungen. „Innovative Arbeitszeitmodelle sind ein wichtiger Schlüssel, um Fachkräftepotenziale besser zu nutzen“, hob DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann in seiner Eröffnungsrede hervor. Mehr Infos unter: www.erfolgsfaktor-familie.de/netzwerk


FIRMENBERICHTE APEX TOOL GROUP Opel Ampera Ăźbergeben Am 10. Mai 2012 fand bei der Apex Tool Group in Westhausen die offizielle Ăœbergabe des ersten Opel Ampera im GroĂ&#x;raum statt. Rainer Dallmann, Key Account Manager der Adam Opel AG, Ăźberreichte zusammen mit Armin Gentner, Verkaufsleiter des Autohauses Spiegler in Aalen, den SchlĂźssel an Andreas Kowol, GeschäftsfĂźhrer der Apex Tool Group GmbH & Co. OHG und Kurt-Eberhard Arnold,

HLD-TECHNIK GMBH Neue Märkte im Visier Am 4. April 2012 erfolgte die offizielle Einweihung der Firma HLD-Technik in Steinheim. Die HLD-Technik GmbH ist Hersteller, Entwickler und Lieferant von gas- und wasserdichten Kabel- und Rohrdurchfßhrungen fßr den Bereich Energieund Elektroversorgung sowie fßr den konventionellen Baubereich. Standardisierte Produkte

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AuĂ&#x;endienstmitarbeiter fĂźr die Opel AG der Apex Tool Group. Dallmann und Kowol betonten die Parallelen der Produkte. Hinter dem Opel Ampera und den Industriewerkzeugen der Apex Tool Group stĂźnde eine beeindruckende Innovationsbereitschaft, die auch einen gewissen Mut erfordere. Denn die Konzepte der Produkte bringen einen Erklärungsbedarf mit sich, welcher zu vermitteln ist. FĂźr beide Unternehmen seien Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und der Wille, etwas fĂźr die Umwelt zu tun, sehr wichtig. Q

aus dem Bereich der Gebäudeabdichtung fĂźr Energieversorger und die Elektroindustrie die keine Beratung erfordern, werden direkt von Steinheim Ăźber einen Online-Versand auf die Baustelle oder eine Händlerschiene an den Endkunden geliefert. Ăœber 2.500 m² Fertigungs- und Lagerflächen stehen fĂźr einen reibungslosen Ăœbernachtversand zu VerfĂźgung. Eine schnelle und zeitnahe Abwicklung von Aufträgen ist in diesem Marktsegment wichtig.

Die Geschäftsfßhrer der HLD-Technik GmbH Reiner Herbst mit seiner Tochter Yvonne Herbst. (Foto: HLD)

Ziele der Geschäftsinhaber Yvonne Herbst und Reiner Herbst sind unter anderem Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Produkten fßr den Markt der Glasfaserkabel-Verlegung. Die Nachfrage nach schnellem Internet, vor allem in ländlichen Gebieten, erfordert einfache und fßr den Eigentßmer bezahlbare Produkte zur nachräglichen Abdichtung von Glasfaser-

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Offizielle SchlĂźsselĂźbergabe von Opel an Apex (v.l.): Kurt-Eberhard Arnold, Andreas Kowol, Armin Gentner und Rainer Dallmann. (Foto: Apex)

Kabel in Ein- bzw. Mehrfamilienhäuser. Ausschlaggebend fßr die Ausfßhrung sind die individuellen EinsatzmÜglichkeiten unterschiedlicher Wandarten wie Beton, Hohlblock- oder Bruchsteinmauerwerk. Ebenso verhält es sich mit Abdichtungen in der Offshore-Technik. Besondere Anforderungen an Materialeigenschaften und Verarbeitung sind fßr diesen Anwendungsbreich von Interesse. Von Vorteil fßr die Entwicklung neuer Produkte ist die ßber 30jährige Erfahrung von Geschäftsfßhrer Reiner Herbst,

der bereits bei zahlreichen Tagungen und Konferenzen zur Offshore-Technik Kontakte zu potenziellen Kunden geknßpft hat. Mit patentierten Produkten fßr neue Märkte will sich HLDTechnik neu in diesen Bereichen etablieren, wobei man das Standardgeschäft nicht vernachläsigen will. Als Spezialist zum Thema Gebäudeabdichtung sollen in Zukunft Tagungen und Kundenschulungen in den modernen Bßro-, Ausstellungsund Schulungsräumen stattQ finden.

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FIRMENBERICHTE ROLLER Neue Filiale in Heidenheim erĂśffnet Am 30. April 2012 hat der MĂśbel-Discounter Roller seine neue Filiale in Heidenheim offiziell erĂśffnet. Im Gebäude des ehemaligen MĂśbelhauses „Die Einrichtung“ entstand an der Steinheimer StraĂ&#x;e ein attraktiver Mitnahmemarkt. Roller ist nach eigenen Angaben Deutschlands erster und mit Ăźber 100 Märkten filialstärkster MĂśbelDiscounter und sieht sich als MarktfĂźhrer im Preis-Leistungsverhältnis. Bundesweit werden

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Ăźber 4.700 Mitarbeiter beschäftigt. Seit mehr als 40 Jahren verkauft das Unternehmen MĂśbel, Einrichtungsaccessoires und Fachsortimente zu gĂźnstigen Preisen. Ăœber 35 Millionen Menschen besuchen Roller jährlich und kaufen insgesamt Ăźber 50 Millionen Artikel pro Jahr auf einer Verkaufsfläche von zusammen mehr als einer halben Million Quadratmeter. In Heidenheim, wo das Sortiment mehr als 10.000 Artikel umfasst, wurden 40 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ziel ist, sich verstärkt auch in der Ausbildung zu Q engagieren.

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GroĂ&#x;e Vorfreude auf den ErĂśffnungstag. 40 Arbeitsplätze hat Roller im neuen Markt in Heidenheim geschaffen. (Foto: Maike Wagner)

tet Profilstahl wie Flacheisen, Vierkant-Rohre, Winkelmaterial, Stahl- und Alublech sowie ZubehĂśr fĂźr den Tiefbau an.

ARNOLD GMBH Neubau in Essingen bezogen Die Bopfinger Firma Arnold hat Anfang Mai 2012 ihren Neubau in Essingen offiziell in Betrieb genommen. Die Produktion beim neu gegrßndeten Tochterunternehmen Arnold Stahlhandels-GmbH wurde auf dem Areal der ehemaligen Trost-Ziegelei aufgenommen. Aus Kapazitätsgrßnden und der räumlichen Enge wurde

ZÖLLNER GMBH Weltneuheit auf Texcare präsentiert Die Texcare International (5.9. Mai 2012 in Frankfurt am Main) ist die Weltleitmesse der Wäscherei-, Reinigungsund Miettextilien-Branche.

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Von der Investitionssumme von 4,2 Mio. Euro entfielen auf den Hallenbau rund 2 Mio. Euro, der Rest war fĂźr GrundstĂźck und neue Maschinen aufzubringen. (Foto: Sascha Kurz)

diese Unternehmenssparte, die rund 30 Prozent des Umsatzes ausmacht, von Bopfingen nach Essingen verlegt. FĂźr die

neue Produktionsstätte wurden 4,2 Mio. Euro investiert. Seit 35 Jahren produziert Arnold Armierungsstahl fßr Beton, bie-

Hier treffen alle vier Jahre die marktfßhrenden Unternehmen auf die wichtigsten Entscheider, potenzielle Investoren und Fachbesucher aus aller Welt. Die ZÜllner GmbH aus Steinheim am Albuch präsentierte auf dieser Messe die erste Waschmaschine fßr Matratzen als

Weltneuheit. Ebenso wurde ein ausgeklßgeltes Waschmittelsortiment vorgestellt, das speziell fßr Matratzen und empfindliche Textilien entwickelt wurde. Darßber hinaus kam das Reinigungsmittelsortiment fßr Wäschereien dank innovativer Produkte beim Fachpublikum sehr gut an. Die ZÜllner GmbH war mit dem Auftritt auf der Texcare sehr zufrieden und arbeitet jetzt erfolgreich am MessenachgeQ schäft.

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Das Materiallager misst am neuen Standort rund 5.000 m², wobei 2.500 m² davon ßberdacht als Halle und 2.500 m² als Freifläche mit Kranbahn ausgelegt sind. In Bopfingen standen lediglich 1.500 m2 zur Verfßgung. Aktuell werden von Arnold in Essingen 16 Mitarbeiter beschäftigt. Q

Die erste Waschmaschine fßr Matratzen vorgestellt (v.l.): Stefano Prete, Direktor Itrade Italia; Marion Stevens, Geschäftsleitung ZÜllner GmbH und Jennifer DrÜssler, Vertrieb ZÜllner GmbH. (Foto: ZÜllner GmbH)


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MODEAGENTUR MANFRED GRUPP 25 Jahre in Aalen und MĂźnchen Vor 25 Jahren wagte Manfred Grupp mit seiner Modeagentur Grupp den Sprung in die Selbstständigkeit. Nach zuvor jahrzehntelanger erfolgreicher AuĂ&#x;endiensttätigkeit bei dem Wäsche- und Bademodenhersteller Hengella aus Aalen wurde 1987 das Vertretungsangebot mit bekannten Damenoberbekleidungsmarken aus Deutschland, Italien, Frankreich und Dänemark weiter ausgebaut. Zudem erwies sich die Vertretung des GroĂ&#x;e-GrĂśĂ&#x;enspezialisten Wille aus Berlin als Volltreffer, denn

VEREINIGTE FILZFABRIKEN AG „High-Tex from Germany“ in Moskau 56 deutsche Techtextilfirmen und Forschungsinstitute reisten kĂźrzlich mit groĂ&#x;en Erwartungen zu der Sonderveranstaltung „High-Tex from Germany“ zeitgleich zur Techtextil Russia auf dem Expocentre-Messegelände in Moskau. FĂźr die Vereinigte Filzfabriken AG (VFG) aus Giengen war die Teilnahme an der Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit sich zu präsentieren

OUTLAST EUROPE GMBH Kinderschuhe mit technischer Finesse Das richtige Schuhwerk spielt fĂźr Kleinkinder eine wichtige Rolle, weiĂ&#x; der franzĂśsische Anbieter von Kinderschuhen GBB und setzt nun auf mehr Funktion und mehr Komfort fĂźr die Kleinen. In seiner nächsten Herbst-/Winter-Kollektion stattet GBB als Lizenznehmer 40 Modelle mit den innovativen klimaausgleichenden OutlastMaterialien aus. Diese nehmen

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erĂśffnen. Die Wahl fiel auf das M TC in MĂźnchen, da von hier aus der gesamte sĂźddeutsche Raum sowie Ă–sterreich und die Schweiz optimal bedient werden kĂśnnen. Als weitere Informations- und Verkaufsplattform waren die groĂ&#x;en Messen, wie die Modewoche in MĂźnchen, CPD DĂźsseldorf und weitere Manfred Grupp hat in 25 Jahren eine erfolgreiche Messen in Ă–sterreich Modeagentur mit attraktiven Kollektionen in der von groĂ&#x;er Wichtigkeit Damenoberbekleidung aufgebaut. (Foto: Grupp) fĂźr die Präsentation der die MarktlĂźcke dieses Segmentes Kollektionen. Um dem kurzfristinahm damals eine rasante Ent- gen Bedarf des Fachhandels an wicklung. Deshalb wurde es auch aktueller Sofortware gerecht zu notwendig, eine zentrale Anlauf- werden, wurde von Ehefrau Elfi stelle in einem Modezentrum zu Grupp und weiteren Mitarbeiteund den Bekanntheitsgrad zu steigern. Als Hersteller von Wollfilzen und Nadelfilzen liefert VFG Produkte und Systeme in Ăźber 80 Branchen. VFG versteht sich als Multi-Nischen-Player. Der russische Markt bietet bereits seit vielen Jahren interessante AbsatzmĂśglichkeiten fĂźr technische Textilien. Der Fokus liegt dort auf Anwendungen in der Stahl- und Aluminiumindustrie sowie in der grabenlosen Kanalsanierung. VFG verspricht sich von der Messe aber auch Chancen, von neuen Bedarfsträgern Q entdeckt zu werden. ĂźberschĂźssige Wärme auf, speichern sie und geben sie bei Bedarf wieder ab. Die Outlast Europe GmbH hat ihren Sitz in den Heidenheimer Seewiesen. Q

Outlast-Materialien machen den Komfortunterschied – OutlastŽ-Kinderschuhe von GBB bieten eine aktive Temperaturregulierung. (Foto: Outlast)

rinnen ein zentrales Sofortlager in MĂźnchen mit groĂ&#x;em Erfolg aufgebaut. Die Organisation von Modenschauen sowie Promotionveranstaltungen bei wichtigen Pilotkunden wie z. B. Beck in MĂźnchen mit der bekannten Schauspielerin Michaela May, waren ebenso wichtige Aufgaben fĂźr eine erfolgreiche Vermarktung der Produkte und passen in das Wirkungsfeld des erfolgreichen Unternehmers aus Aalen-Ebnat. Q

NEUE SEMINARE Präsentieren mit PowerPoint 2010 16. + 17.07.2012 Excel 2010 Tipps & Tricks 23. + 24.07.2012 Word 2010 Tipps & Tricks 19. + 20.07.2012 VFG präsentierte sich in Moskau als Systemanbieter und Entwicklungspartner. (Foto: VFG)

Elektrofachkraft fßr festg. Tätigkeiten 5. – 20.11.2012 SPS STEP 7 Programmieren 1 16.10. – 15.11.2012 Pneumatik Grundlagen 11.09. – 9.10.2012 CNC Grundlagen 9.10. – 10.11.2012

Weitere Informationen erhalten Sie bei: IHK-Bildungszentrum Tel. 07361 5692-0, zentrale-biz@ostwuerttemberg.ihk.de oder www.ostwuerttemberg.ihk.de

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FIRMENBERICHTE

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DECATHLON Ende 2012 Eröffnung in Aalen Auf dem Grundstück des ehemaligen Hollandgärtners wird Ende 2012 der französische Sportartikelhersteller und -händler Decathlon seine neue Filiale eröffnen. Auf einer Verkaufsfläche von rund 2.000 m² soll ein sportliches Einkaufsparadies entstehen. Ob Sport-Outfit für Klein und Groß, Fahrrad, Tischtennisplatte, Kajak und Zelt oder auch die Ausrüstung für viele Randsportarten, wie Bogen-

ZIEGLER GMBH Neues TunnelRettungsfahrzeug Tunnelbrände sind der Alptraum jedes Rettungsteams. Hitze und Rauch können nicht schnell genug abziehen, so dass es nur wenige Minuten dauert, bis sich der Tunnel so stark mit Qualm füllt, dass nichts mehr zu erkennen ist. Zusätzlich bedrohen giftige Dämpfe das Leben von Opfern und Rettern. Hinzu kommt, dass der ohnehin schon enge Tunnel meist durch Autos blockiert ist, so dass für die Rettungsfahrzeuge kaum Platz zum Rangieren bleibt. Die Entwickler der Ziegler GmbH in Giengen an der Brenz haben sich vor einigen Jahren diesem Problem angenommen. Das Ergebnis: der „Merkur“. Ein Rettungsfahrzeug

Das neue Gebäude mit 180 Kundenparkplätzen befindet sich im Gewerbegebiet Dauerwang direkt an der Abfahrt der B29 gegenüber vom Bauhaus. (Foto: decathlon)

schießen, Angeln, Reiten oder Kiten. Das Angebot umfasst 70 Sportarten aus über 35.000 gelisteten Artikeln. Getreu dem Firmenslogan „Sport erleben“ stehen zudem ausreichend Testflächen zur Verfügung, um die ausgewähl-

mit zwei Fahrerkabinen und Platz genug, um zwölf Personen bei akuter Gefahr aus einem Tunnel zu retten. Der Clou dabei: Das Fahrzeug wird durch zwei Elektromotoren angetrieben, und diese benötigen keinen Sauerstoff. Somit lässt sich der „Merkur“ auch bei Sauerstoffmangel im Tunnel fahren. Die Bedienung des Fahrzeugs ist extrem einfach: Der Fahrer wählt lediglich mit einen Steuerknüppel zwischen „vorwärts“, „neutral“ und „rückwärts“ und bedient das Gaspedal. Ein herkömmliches Getriebe gibt es nicht. Zudem sind auf jeder Fahrerkabine Wärmebildkameras montiert, deren Bilder in Echtzeit an den Fahrerplatz übertragen werden. So kann der Merkur auch unter sehr schlechten Sichtbedingungen problemlos gesteuert werden. Q

Im Merkur befinden sich acht Sitz- und vier Stehplätze, so dass pro Einsatz zwölf Personen gleichzeitig evakuiert werden können. Das Fahrzeug erreicht mit zwei 95 kW-starken Elektomotoren eine elektronisch begrenzte Maximalgeschwindigkeit von 60 km/h. (Foto: Ziegler)

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ten Produkte im Einsatz überprüfen zu können. Neben dem Produktsortiment werden auch Wartung, Reparatur und Textildruck der Sportausrüstung angeboten. „Mit der DecathlonFiliale in Aalen möchten wir noch mehr Menschen den Spaß am Sport vermitteln und das

zu Konditionen, die begeistern werden!“, so Regionalleiter Dominique Tousch. Decathlon ist überzeugt von der Attraktivität des Standorts und investiert rund 5 Mio. Euro. Zu Beginn sollen ca. 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Q

DELTALOGIC AUTOMATISIERUNGSTECHNIK GMBH

„Wir haben uns in diesem Jahr über die sehr rege Beteiligung und das große Interesse gefreut“, sagt Rainer Hönle, Geschäftsführer bei Deltalogic. „Wir sind stolz auf unser Team und unsere positive Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten. So gab es einiges zu erzählen“. Zum einen galt es, die Besucher über verschiedenste aktuelle Produktneuheiten zu informieren. Zum anderen hat sich bei Deltalogic vieles bezüglich eines professionelleren Marktauftritts getan. Mit Unterstützung von Hans-Peter Kuhnert von der Agentur breeze media in Schwäbisch Gmünd ist Deltalogic dabei, die neu entwikkelte Marketingstrategie unter dem Motto „Gut oder gar nicht“ Q umzusetzen.

Internationales Vertriebstreffen Ende April 2012 fand bei der Deltalogic Automatisierungstechnik GmbH in Schwäbisch Gmünd das jährliche Treffen der Vertriebspartner statt. Dabei ging es in diesem Jahr noch internationaler zu als bereits in den Vorjahren. Neben Vertretern aus Spanien, Italien, der Slowakei, Schweiz, Österreich und Benelux war auch aus den USA ein Distributor angereist, um direkt von den Experten für Kommunikationstechnik im Steuerungsbereich (SPS) zu lernen und sich untereinander mit den anderen Partnerfirmen auszutauschen.

Deltalogic-Geschäftsführer Rainer Hönle (re.) mit seinen internationalen Geschäftspartnern in der historischen Stadtvilla 1869 in Schwäbisch Gmünd. (Foto: Deltalogic)


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RENZ Rekordauftragseingang auf der drupa 2012 Die im Vierjahresrhytmus stattfindende drupa, Leitmesse für die grafische Industrie, sorgte für einen Auftragseingang in Rekordhöhe beim Heubacher Familienunternehmen Renz. Der auf Loseblatt-Binde- und Laminiertechnik spezialisierte Weltmarkführer verbuchte Auftragseingänge in Millionenhöhe. Prokurist und Gesamtvertriebsleiter Michael Schubert: „Wir haben rechtzeitig mit Beginn der weltweiten Finanzkrise und dem nahezu zeitgleich einsetzenden Strukturwandel in der Druckindustrie die richtigen zukunftsträchtigen Produkte entwickelt und weitere Absatz-

HEIDENHEIMER VOLKSBANK Erfolgreiches Geschäftsjahr 2011 Bei der Bilanzpressekonferenz am 22. Mai 2012 konnte der Vorstand der Heidenheimer Volksbank mit erfreulichen Zahlen aufwarten: Vorstandsmitglied Oliver Conradi: „Wir sind gerüstet für Basel III. Sowohl relativ als auch absolut haben wir mit aktuell 80,6 Mio. Euro den höchsten Eigenkapitalstand seit Bestehen der Volksbank und erfüllen damit schon heute die Anforderungen an Basel III.“ Die Kundenforderungen liegen mit 652 Mio. Euro geringfügig unterhalb des Vorjahreswerts.

TIP GMBH Unterstützung für Nachwuchsfahrer Pünktlich zum Start der Rennserie Formel Masters 2012 unterstützt die TIP GmbH aus Eschach den jungen Nachwuchsfahrer Maxi Günther. Der 14-Jährige hat bereits erstaunliche Ergebnisse im Motorsport erreicht.

märkte erschlossen. Besonders dynamisch zeigten sich dabei für uns die Märkte der BRICS Staaten Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika.“ Auf 400 m² Standfläche informierte Renz über lösungsorientierte Produkte und Dienstleistungen rund um die Druckweiterverarbeitung. Neben dem traditionellen Geschäft mit den klassischen Druck- und Weiterverarbeitungsbetrieben lag der Schwerpunkt auf der Verarbeitung digital erstellter Printprodukte. So werden nahezu weltweit in hochspezialisierten Betrieben Kalender und Fotobücher für B2B und B2C Kunden mit Maschinen und Verbrauchsmaterialien von Renz hergestellt. Für diese Zielgruppe haben die Heubacher bei der Die positive Wirtschaftsentwicklung und weiterhin günstige Finanzierungsbedingungen haben die Nachfrage nach Investitionskrediten und das Baufinanzierungsgeschäft zwar belebt, das Neukreditgeschäft von 55 Mio. Euro reichte jedoch nicht aus, um den leichten Rückgang des Kundenkreditvolumens auf 830 Mio. Euro auszugleichen. Vorstandsmitglied Michael Häcker: „Mit einem Anteil von ca. 80 Prozent an der Bilanzsumme bieten unsere Kundeneinlagen aber eine mehr als ausreichende Refinanzierungsbasis für das Kundenkreditgeschäft.“ Das gesamte Letztes Jahr feierte er die VizeMeisterschaft in der Formel BMW und das Jahr davor die Meisterschaft der ADAC Kart Masters. Für die Formel Masters 2013 hat er bereits ein Cockpit beim Rennstall von Peter Mücke gesichert und ist in dieser Saison aktives Teammitglied. Die TIP

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Auftragseingänge in Millionenhöhe verbucht (v.r.): Olaf Gerber, Export; Thomas Reinhard, Vertrieb Deutschland Bürosysteme; Michael Schubert, Prokurist und Gesamtvertriebsleiter; Manfred Vogler, Vertrieb Deutschland Grafische Systeme und Helmut Achauer, Export. (Foto: Renz)

Produktentwicklung besondere Anstrengungen unternommen. Als weltweit einziger Hersteller ist Renz in der Lage, die Produktionsanlagen der Inline Baureihe innerhalb von nur vier Minuten auf ein neues Produkt umzustellen. Wettbewerber benöti-

gen mitunter mehrere Stunden dafür. Michael Schubert: „Mit diesen Schlüsselqualifikationen und unserer ausgeprägten Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit gehen wir von einem anhaltend guten drupa-Nachgeschäft aus.“ Q

betreute Kundenvolumen liegt bei knapp 3 Mrd. Euro. Weiter gesteigert werden konnte auch der Zinsüberschuss. Mit 26,7 Mio. Euro ist dies nach wie vor die bedeutendste Ertragsquelle.

Im Gegenzug führten Rückgänge im Wertpapiergeschäft zu einer Reduzierung des Provisionsüberschusses auf 9,4 Mio. Euro. Nach Risikovorsorge und Steuern verbleibt ein Bilanzgewinn von rund 2,6 Mio. Euro. Für das laufende Jahr geht der Vorstand von einer stabilen Bilanzsumme und einem moderaten Ausbau des bilanziellen Kundengeschäfts sowohl im Kredit- als auch im Anlagebereich aus. Ausgehend von dem in 2011 erreichten hohen Niveau wird in den nächsten zwei Jahren beim Betriebsergebnis vor Risikovorsorge aber einen leichten Rückgang erwartet. Die Heidenheimer Volksbank beschäftigt rund 300 Mitarbeiter, davon 26 Q Auszubildende.

GmbH sieht sich trotz ihrer 40-jährigen Geschichte seit dem Einstieg der Nachfolgegeneration als junger und aufstrebender Werbemitteldienstleister. „Genau aus diesem Grunde glauben wir an junge Talente und möchten mit unseren Möglichkeiten den weiteren Karriereweg begleiten“ erklärt Geschäftsführer Jörg Franke. Q

Maxi Günther (re.) mit Teamchef Peter Mücke. (Foto: TIP)

Der Vorstand der Heidenheimer Volksbank (v.l.): Oliver Conradi und Michael Häcker. (Foto: Voba)

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PERSÖNLICHES

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HUMANTO INSTITUT ELLWANGEN Aktion „Rauchfreier Betrieb“ Das Humanto Institut in Ellwangen arbeitet nach dem Prinzip, den Mensch in den Mittelpunkt zu stellen. Das Institut wurde von Regina Gloning gegründet mit dem Anspruch, Laseranwendungen als Alternative zur klassischen Akupunktur zu entwikkeln, umzusetzen und weiter zu vermitteln. Ein Arbeitsgebiet ist die Raucherentwöhnung. Diese bietet Humanto auch als mobilen Service und führt Aktionen, wie beispielsweise “Rauchfreier Betrieb“ durch. Dabei haben Unternehmen die Möglichkeit im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung ihren Mitarbeitern einen Nichtraucher-Tag vor Ort anzubieten. Regina Gloning: „Es ist ganz einfach. In nur 60 Minuten kann ein Raucher es schaffen, Nichtraucher zu werden. Eine Erfolgsquote von 85 Prozent spricht für sich.“ Zusätzlich zur Raucherentwöhnung bietet Humanto auch Softlaseranwendungen zur Gewichtsreduktion, Stressbewältigung und zu Wechseljahresbeschwerden an. Gloning: „Die Wirkung der Softlaseranwendung ist bei allen Behandlungen schmerzund stressfrei, wirkt harmonisierend, steigert das Wohlbefinden und der Körper kommt wieder in Balance und AusgegliQ chenheit.“

DR. DIETER KRESS 70. Geburtstag Dr. Dieter Kress, Geschäftsführender Gesellschafter der MAPAL Dr. Kress KG in Aalen, feierte am 18. Mai 2012 seinen 70. Geburtstag. Das Unternehmen, das er seit mehr als 40 Jahren leitet, präsentiert sich zum Jubiläum in glänzender Form. Der Hersteller von Präzisionswerkzeugen zählt heute als Spezialist für die Feinbearbeitung kubischer Bauteile zu den weltweit führenden Anbietern. Wichtigster Kunde des Werkzeugherstellers ist die metallverarbeitende Industrie, an erster Stelle die Automobilindustrie. Am Standort Aalen sitzt neben der Zentrale auch der größte Fertigungsstandort. Durch Gründungen und Zukäufe weiterer spezialisierter Werkzeuganbieter im süddeutschen Raum hat Kress mit den Jahren eine Unternehmensgruppe geschaffen, die mit eigenen Niederlassungen in allen wichtigen Industrieregionen der Welt vertreten ist. Bis auf den krisenbedingten Rückgang im Jahr 2009 konnte MAPAL unter der Ägide von Dr. Kress mit jedem Jahresabschluss ein erneutes Wachstum bekanntgeben. Die MAPAL Gruppe beschäftigt heute rund 3.800 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2011 erzielte MAPAL einen Umsatz von über 400 Millionen Euro und übertraf damit das Vorjahr um 30 Prozent. Dr. Kress ist Mitglied der Vollversammlung der IHK Ostwürttemberg.

BRUNO RÖTTELE 70. Geburtstag Bruno Röttele, Seniorchef des traditionsreichen Bekleidungshauses Röttele GmbH in Schwäbisch Gmünd, feierte Anfang Mai 2012 seinen 70. Geburtstag. Die Jahre von 1968 bis zum Umzug in das Leicht Areal 2004 am Kalten Markt waren geprägt vom Ausbau des Unternehmens zum Spezialisten für Männermode. Während dieser Zeit übernahm Röttele das Amt des Vorsitzenden des Textileinzelhandels in Baden-Württemberg und war über 30 Jahre verantwortlich tätig an der Fachakademie für Textil und Schuhe in Nagold. Zudem war Röttele 29 Jahre aktiver Kommunalpolitiker, davon 10 Jahre als Fraktionsvorsitzender der CDU. Für diese ehrenamtlichen und sozialen Tätigkeiten wurde ihm 2005 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Das Fachgeschäft wurde an seinen Sohn Martin übergeben, den er weiterhin tatkräftig unterstützt.

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Der Aufsichtsrat der Carl Zeiss AG wählte Anfang Mai 2012 mit sofortiger Wirkung Dr. Dieter Kurz zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Im März 2012 wurde Kurz zum Vorsitzenden des Stiftungsrats der Carl-Zeiss-Stiftung bestellt. Laut Stiftungsstatut ist er damit Mitglied der Aufsichtsräte der beiden Stiftungsunternehmen Schott AG und Carl Zeiss AG und soll von den Aufsichtsräten zum Vorsitzenden gewählt werden. Seit 1979 war er bei Carl Zeiss tätig. Nach verantwortlichen Positionen in der Entwicklung und Forschung, in Marketing und Vertrieb leitete er den Geschäftsbereich Halbleiteroptik und den Unternehmensbereich Halbleitertechnik. 1999 wurde er zum Mitglied des Vorstands bestellt und übernahm 2001 die Aufgabe des Vorstandssprechers. Nach Ausgliederung der Stiftungsunternehmen aus der Stiftung und Inkrafttreten des entsprechend angepassten Stiftungsstatuts war er von 2004 bis Ende 2010 Vorsitzender des Vorstands der Carl Zeiss AG.

ANDREAS GREINER Mitglieder der Geschäftsleitung der Maschinenfabrik Christian Maier Andreas Greiner, MBA, Dipl.-Ing. FH, wurde zum Mitglied der Geschäftsleitung und Prokuristen der Firma Christian Maier GmbH & Co. KG in Heidenheim-Schnaitheim ernannt. Greiner ist seit 14 Jahren bei der Firma und seit 10 Jahren als Betriebsleiter für Produktion und gewerbliche Ausbildung zuständig. Die Maschinenfabrik Christian Maier beschäftigt am Standort Heidenheim125 Mitarbeiter, davon sind zehn Prozent Auszubildende.

MAX LIEBHABER

HEINZ-JÜRGEN KRONER Neuer Geschäftsführer von Pentair Südmo Seit 1. Mai 2012 ist Heinz-Jürgen Kroner neuer Geschäftsführer von Pentair Südmo in Riesbürg. Er zeichnet dabei verantwortlich für die weitere Entwicklung und strategische Positionierung der Südmo Components GmbH sowie der Südmo Projects GmbH. Kroner komplettiert das Management-Team von Südmo und berichtet an Olaf Müller, Vizepräsident Pentair Process Technologies Beverages & Niches. Kroner bringt mehr als zwanzig Jahre an Erfahrung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit.

Humanto-Geschäftsführerin Regina Gloning setzt auf Laseranwendungen als Alternative zur klassischen Akupunktur. (Foto: Humanto)

DR. DIETER KURZ Neuer Aufsichtratsvorsitzender der Carl Zeiss AG

Er hat an der TU München in Weihenstephan studiert und besitzt einen Abschluss als Diplom-Braumeister. Seit seinem Studienabschluss im Jahr 1988 hat er umfassende Fachkenntnisse in der Brau-, Getränke- und Lebensmittelzulieferindustrie aufgebaut.

Am 30. April 2012 verstarb der Heidenheimer Unternehmer Max Liebhaber im Alter von 83 Jahren plötzlich und unerwartet. Bis zuletzt widmete er sich unermüdlich um die Betriebe der Liha-Gruppe und war fürsorglicher Mittelpunkt der Familie. Geboren am 29. August 1928 in Heidenheim absolvierte er nach dem Krieg die Ausbildung zum Kaufmann bei der ehemaligen Fa. Waldenmaier. Danach arbeitete er dort 25 Jahre im Vertrieb, um anschließend den Grundstein der Liha-Werbung zu setzen. Seine außergewöhnliche Schaffens- und Willenskraft waren die Basis für die heutige in der Werbebranche führende Position der Liha-Werbung, seine beiden Söhne Günther und Jürgen leiten die Unternehmen heute gemeinsam.


WIRTSCHAFTSJUNIOREN UND WIRTSCHAFTSCLUB Wirtschaftsclub Ostwürttemberg

Jahresreise nach Thessaloniki Eine eindrucksvolle Jahresreise erlebten knapp fünfzig Mitglieder des Wirtschaftsclubs Ostwürttemberg vor kurzem bei einem Besuch in der nordgriechischen Stadt Thessaloniki. Im Mittelpunkt der von Stefan Doraszelski organisierten Reise standen die Besichtigung der Privatkellerei Tsantali sowie mehrerer historischer Stätten. Der Name „Tsantali“ ist längst auch bei deutschen Liebhabern griechischer Weine und Brände bekannt. Seit 1890 widmet sich das Unternehmen dem Weinbau und der Destillierkunst. Das Familienunternehmen hat sich heute zum führenden Winzerbe-

Von Thessaloniki beeindruckt: die Reisegruppe des Wirtschaftsclubs.

trieb Griechenlands entwickelt. Der Chef des Unternehmens führte die Besucher persönlich durch die Kellerei. Am Abend stand ein Vortrag der Geschäftsführung der deutsch-griechischen AHK auf dem Programm mit anschließend lebhafter Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands.

(Foto: WCO)

Höchstinteressant war der von der AHK organisierte Hafenbesuch in Thessaloniki. In einem Vortrag wurden die Reiseteilnehmer über das Unternehmen „Thessaloniki Port Authority“ informiert. Daran schloss sich eine Rundfahrt durch die Millionenstadt an, die einige weltbe-

kannte und sehenswerte historische Gebäude und Anlagen zu bieten hat. Natürlich standen bei den Diskussionen in der Gruppe auch die aktuellen Probleme des Landes im Mittelpunkt. Die Unternehmer in Ostwürttemberg verfolgen mit großem Interesse die weitere Entwicklung GrieQ chenlands.

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Wirtschaftsclub Ostwürttemberg

Dr. Zwissler Holding AG besucht Innerhalb seines Jahresprogramms besichtigte der Wirtschaftsclub am 4. April 2012 die Firmengruppe Dr. Zwissler Holding AG in Gerstetten. WCOVorsitzender Stefan Doraszelski konnte zahlreiche Mitglieder begrüßen. Dr. Ulrich Zwissler, Vorstandsvorsitzender der Dr. Zwissler Holding AG, stellte zunächst seine Firmengruppe mit zwölf Unternehmen vor, darunter auch die Gertex Textil GmbH und die Zoeppritex Verbundstoffe GmbH & Co. KG in Heldenfingen. In einem kurzen

Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg

Prof. Dr. Albert Jugel: Manager als Feuerwehrmann Am 3. Mai 2012 referierte Prof. Dr. Albert Jugel bei den Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg zum Thema „Manager als Feuerwehrmann“. Zahlreiche Gäste informierten sich beim Fachmann für die Sanierung insolventer Unternehmen über Maßnahmen der Krisenerkennung und -verhinderung sowie der Sanierung. Jugel ist zudem seit Oktober 2011 Geschäftsführer der Ziegler GmbH in Giengen. In seinem Vortrag betonte er, dass sich jedes Unternehmen als komple-

Streifzug durch die Geschichte der Textilindustrie betonte Zwissler, dass mit einer Konzentration auf Standardprodukte seine Firmengruppe heute keine Überlebenschance hätte. Deshalb stellen Gertex und Zoeppritex als Nischenanbieter kreative, modische Produkte bzw. technisch hochqualifizierte Stoffe her. Die Geschichte von Gertex begann 1872 mit Gründung einer Handweberei durch die Gebrüder Schmid. Deren Hauptprodukt waren Hängematten für die Schifffahrt. 1906 erfolgte die Umwandlung in die Mechanische Weberei Gerstetten Matthäus Schmid OHG. Dies produzierte in erster Linie Schuh-

xer Organismus in einer ebenso komplexen Umwelt bewegt. In dieser sei die Berücksichtigung aller Stakeholder-Interessen unmöglich, die Berücksichtigung bestimmter StakeholderInteressen für ein Unternehmen aber lebensnotwendig. Eine gute Unternehmensführung verfolge vor allem die Ziele, dauerhaft Liquidität zu sichern und Profit zu machen. Gelinge dies nicht, komme es – fast schon zwangsläufig – zu einer Unternehmenskrise, die allzu oft auch in die Insolvenz führe. So hätten in den Jahren 2005 bis 2010 im Bundesdurchschnitt pro Jahr mehr als 22.000 Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Nach Untersuchungsergebnissen, so Jugel, seien 96 Prozent dieser Unternehmen vor der Insolvenz sanierungsfähig gewesen. Es komme deshalb für jede Unternehmensführung darauf an, Unternehmenskrisen frühzeitig zu erkennen. Diese seien wie Krankheiten: Im Anfangsstadium müsse lediglich der Lebensstil geändert werden; bei einer Prof. Dr. Albert Jugel bei seinem engagierten Credo für strategische Unternehmensführung. (Foto: IHK) weiteren Verschlech32

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futterstoffe, Bettwäsche und Besatzstoffe für Wäsche. Gertex beliefert heute Automobilzulieferer sowie die Schuh- und Wäscheindustrie. An mehreren Standorten werden dazu mit modernsten Produktionverfahren und effektiver Qualitätssicherung individuelle Hightech-Textilien hergestellt. Im Bereich Verbundstoffe Als Dank für interessante Einblicke in eine Unternehmensgruppe erhielt arbeitet Gertex mit unter- hochspezialisierte Dr. Ulrich Zwissler (re.) von WCO-Vorsitzenden schiedlichen Technologien, Stefan Doraszelski den Club-Teddy. (Foto: WCO) um aus Oberstoffen, z.B. in mehreren Lagen mit Schaum werden Verbundstoffe mit Nassoder Vlies kombiniert, neue End- beschichtungen sowie Nass-, produkte entstehen zu lassen. Flamm- und Pulverkaschierung Hier bewährt sich die Zusam- oder einkomponentige PurQ menarbeit mit Zoeppritex. Dort Klebstoffe hergestellt.

terung müssten Medikamente oder Verzicht zur Genesung beitragen und bei massiver Verschärfung der Krise helfe lediglich die Operation. Deshalb seien auch in der Insolvenz unangenehme Maßnahmen unvermeidbar. Am erfolgversprechendsten sei deshalb die Sanierung, die vor der Sanierungsnotwendigkeit erfolge. Sanierung sei also eine permanente, tägliche, strategische Aufgabe des Managements. Diese kann durch langfristiges strategisches Denken unterstützt werden. Jugel bot dafür eine Drei-Säulen-Methode als Werkzeug an. Die erste Säule sei eine auf fünf Jahre angelegte Mittelfriststrategie, die Basis der jährlichen Budgetplanung ist und für alle Beteiligten verbindlich ist. Es ist hilfreich, eine Szenario-Strategie für die nächsten zehn Jahre aufzustellen und drittens sollten Zukunftstrends mit einem ca. 20-jährigen Zeithorizont verfolgt werden. Die Steigerung des Profits, und zwar relativ höher als die Steigerung des Umsatzes, zeichnet erfolgreiches Management aus. Dies sei nur durch eine Konzentration auf die permanente Steigerung der Effizienz der Wertschöpfung möglich; diese habe oberste Priorität. Q

SEMINARE IM JUNI 2012 Warenursprung und Präferenzen Teil 1 Dienstag, 12. Juni 2012 Warenursprung und Präferenzen Teil 2 Mittwoch, 13. Juni 2012 Teamentwicklung Donnerstag, 14. Juni 2012 Preisverhandlungen im Einkauf Dienstag, 19. Juni 2012 Erfolgreiche Mailings Dienstag, 19. Juni 2012 Gespräche sicher und souverän führen Montag, 25. Juni 2012 Arbeitsrecht für die betriebliche Praxis Mittwoch, 27. Juni 2012

Weitere Informationen und Anmeldung bei: Jessica Grispo Tel. 07321 324-168 oder seminare@ostwuerttemberg.ihk.de


Bauen, Wohnen, Immobilien VERLAGSSPECIAL JUNI 2012

LICHT VERLEIHT RÄUMEN SEELE Christina Beck entwickelt Beleuchtungskonzepte Licht verändert Räume, wirkt auf die Stimmungen der Menschen in diesen Räumen, schont oder strapaziert die Augen bei der Arbeit und erzeugt Wohloder Missgefühl. Jede Immobilie, ob Wohnung, Büro, Empfang oder Geschäft erfordert andere Lichtquellen in unterschiedlichen Konstellationen. Dazu braucht es Berater, die durch ihre Erfahrungen und ihr Wissen die richtige Lichtsituation einschätzen können. In Nattheim gibt es ein kleines, exklusives und sehr professionelles Lichtstudio. Inhaberin Christina Beck hat vor 20 Jahren ihre Liebe zur Beleuchtung entdeckt und die

LiCHT kreativ GmbH gegründet. „Die richtige Lichtquelle verleiht einem Raum Emotion und Seele“, sagt sie und weiß nur allzu gut, dass viele Menschen nicht berücksichtigen, dass sie sich mit falschen Lampen regelrecht die Wohlfühlstimmung ruinieren. „Eine große Altbauwohnung verlangt ein völlig anderes Konzept als eine Galeriewohnung oder ein kleinteiliger 60er-Jahre-Bau. Dabei kann man Akzente im Raum setzen, Lese- und Arbeitsbereiche eher punktuell gestalten, mit ausreichend Grundhelligkeit ausleuchten oder besondere Feststimmung erzeugen. „Ich gestalte in jedem Fall jeden Raum individuell“, erklärt sie ihr Konzept. Konzeption, Planung und Ausstattung so, wie Beck sie anbietet, muss nicht besonders teuer sein. Sie richtet sich nach dem Budget der Kunden, legt aber immer Wert auf Qualität. Leuchten, die sie im Programm führt, unterwirft sie einer harten Vorauswahl. Denn die Investition soll langfristig dem Kunden Freude machen. Bei großen Montagen ist die

Lichtplanerin immer selbst dabei, um die Funktionsweise zu prüfen und die perfekte Montage bis ins Detail zu garantieren. Ihre Lösungen berücksichtigen natürlich auch die neuen Lichtquellen, so dass es, je nach Auftrag, zu einem Mix kommen kann aus LED-Licht, NiedervoltHalogen und energiesparenden Kompaktleuchtstofflampen. „Der Kunde weiß noch viel zu wenig über die neuen Techniken. Dadurch kursieren immer wieder falsche Meinungen. Es sind viele Komponenten, die alle aufeinander abgestimmt werden müssen“, erklärt die Planerin. „Wenn man daran denkt, welche Wirkung Licht auf die Kaufentscheidung von Kunden im Laden hat oder mit welchem Gefühl man ein Geschäft oder ein Büro betritt, dann sind

sehr diffizile Lösungen gefragt, die sich letztendlich aber rechnen.“ Licht bedeutet Stimmung, Stimulation, Beruhigung oder im negativen Fall auch Unruhe oder Müdigkeit. Am Arbeitsplatz bringt die richtige Beleuchtung mehr Leistung und zu Hause die nötige Erholung. Christina Beck legt Wert auf zeitloses, gutes Design in guter Qualität vereint mit optimalen Energielösungen. Für Räume und Farben hat sie ein verlässliches Gespür und sieht eine Wohnung oder einen Geschäftsraum mit den Augen der außenstehenden Fachfrau. Ihre Auftraggeber – Architekten, Bauträger, Geschäftsleute Privatpersonen – schätzen ihre langjährige Erfahrung und ihr besonderes Gespür dafür, wie sie dem Raum Seele verleiht. Hanna Meid

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ZURÜCK IN DIE STADT Wohnraum für alle Generationen Die Städte werden als Wohnund Lebensraum immer attraktiver. Projektentwickler und Bauträger wie die HEINRICH HEBEL Wohnbau GmbH tragen dem Trend „Zurück in die Stadt“ Rechnung. Walter Dörflinger, kaufmännischer Geschäftsführer, und Jürgen Beyrle, technischer Geschäftsführer, erläutern ihre Überlegungen dazu.

Warum zieht es die Menschen zum Wohnen wieder mehr in die Stadt? Die Menschen erwarten hier ein besseres und günstigeres Leben. Diese höhere Lebensqualität zeichnet sich aus durch gut ausgebaute Infrastruktur, kurze Wege, hohe Einzelhandelszentralität, aber auch Freizeitwerte. Zum Zufriedenheitsniveau in den Städten tragen auch Qualitäten bei, die der Wohnsitz im Umland so nicht bieten kann: das Sicherheitsgefühl wie die konzentrierte medizinische Versorgung durch Ärzte und Krankenhäuser. Darüber hinaus werden vorhandene kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen besonders geschätzt, die im ländlichen Raum so nicht geboten sind. Seit wann hat sich dieser Trend abgezeichnet? Der Trend hat sich bereits vor Jahren in den Großstädten abgezeichnet und ist seit längerem auch in Heidenheim angekommen. Wohnen in der Stadt ist angesagt, da die Städte zunehmend umweltfreundlicher, sicherer, sauberer und lebenswerter geworden sind. Durch umfangreiche städtebauliche Maßnahmen und Konzepte wurde in der Vergangenheit die Infrastruktur verbessert und ausgebaut. 34

Was muss eine Stadtwohnung bieten, damit sie attraktiv ist? Der Trend ist bei allen Altersgruppen zu erkennen, bei jungen Familien ebenso wie in der älteren Bevölkerungsgruppe. Für junge Leute spielt die Zentralität eine besondere Rolle, aber auch eine ruhige Lage. Die eigene Bildung und die Betreuung und Ausbildung von Kindern genießen einen hohen Stellenwert vom Kleinkindalter über das Abitur, die Ausbildung, bis zur Hochschule. Wichtig hierbei ist die direkte Nähe bzw. die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Eigenschaften, wie Energieeffizienz und moderne Architektur, werden besonders von jüngeren Mitmenschen erwartet. Flexible Grundrisse, die sich der jeweiligen Lebenssituation anpassen lassen und individuelle Gestaltung des Wohnraum ermöglichen, stehen hoch im Kurs. Wie haben Sie sich auf die Generation 60+ eingestellt? Nachdem in der Generation 60+ das Sicherheitsgefühl und der kulturelle Anspruch von besonderer Bedeutung sind, war zunächst ein Umdenken in der Lage der Grundstücke erforderlich. Bei der Planung und Ausführung ist die Barrierefreiheit zwingend notwendig. Aufzüge, die sämtliche Etagen vom Keller bzw. Tiefgarage bis zu den Wohnungen verbinden, sind ebenso ein Muss wie barrierefreie Hauszugänge und schwellenfreie Über- und Zugänge auf Balkone. Wir planen großzügige Bewegungsfreiräume in den Wohnungen und insbesondere in den Bädern, beispielsweise im

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Hinblick auf Rollstuhlnutzung. Nicht unbedeutend sind die Ansprüche an die Ruhebedürftigkeit der Generation 60+. Dem tragen wir durch die Bauweise Rechnung. Somit können wir Lebensqualität und Selbständigkeit innerhalb der Wohnung auch im fortgeschrittenen Alter garantieren. Die HEINRICH HEBEL Wohnbau GmbH hat diese und weitere Grundsätze insbesondere bei ihren Neubauprojekten „Wohnen in der Stadt“ und „Wohnen am Brenzpark“ berücksichtigt. Wie groß ist die Nachfrage?

Die Nachfrage nach Innenstadtwohnraum hält erstaunlicherweise auf hohem Niveau an. Von den derzeit knapp 100 im Bau befindlichen Einheiten, die von der HEINRICH HEBEL Wohnbau GmbH realisiert werden, sind bereits 90 % verkauft. Demzufolge wollen wir die Entwicklung weiterer Projekte forcieren. Wir denken dabei gleichermaßen an Wohnraum für junge Leute und Hochschulabsolventen, aber auch an Wohnungen bzw. Doppel- und Reihenhäuser für junge Familien bis hin zu altersgerechten Angeboten.


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INTERESSANTER MIETERMIX IM PROVIANTAMT AALEN K+S vermarkten Laden- und Büroflächen Das Aalener Proviantamt in der Ulmer Straße ist ein markantes Gebäude. Seit es Werner Kemptner und Oliver Schmidt mit der K+S Grundstücksgesellschaft bR

vor vier Jahren erwarben und vermarkteten, ist es zu einem Treffpunkt der besonderen Note geworden. Auf insgesamt 13.000 m² entstanden rund 7000 m²

Bürofläche und im Erdgeschoss mehr als 2500 m² attraktive Läden. 160 Stellplätze stehen kostenfrei zur Verfügung. Derzeit sind zwei Ladenflächen zu vermieten: 280 m² im mit Vollwärmeschutz renovierten Gebäude 80 und 220 m² in Hausnummer 70, ebenfalls mit Vollwärmeschutz und Blick auf die Walkstraße. Oliver Schmidt bietet auch zwei Büroeinheiten zu 150 m² und 100 m² an, die in Kürze durch einen Mieterwechsel frei werden. „Es ist schade, dass wir bei den Ladenflächen in der Nutzung beschränkt sind, seit der Gemeinderat die Nutzungsänderung beschlossen hat und eine Sortimentsliste für die Ansiedelung von Einzelhandelsgeschäften vorgeschrieben ist“, bedauert Schmidt. Aber er kann sich in dem innenstadtnahen Quartier, umgeben von Industriebetrieben, sehr gut eine Bäderausstellung oder einen Raumausstatter, auch Kleinmöbel und Accessoires vorstellen. Das würde gut zu dem bereits vorhandenen Küchenstudio passen. In Anbetracht, dass der Weinmarkt Grieser bereits Publikumsmagnet im Proviantamt ist, favorisieren die Vermarkter auch eine exklusive Gastronomie für ein anspruchsvolles Klientel über

35 Jahre. Daneben sind auch ein Bäcker mit Tagescafé – Außenbewirtschaftung ist möglich oder ein Friseur gern gesehen. „Moderate Mieten und sehr günstige Nebenkosten bei langfristigen Mietverträgen machen das Proviantamt, rund 500 Meter von der Fußgängerzone entfernt, zu einem interessanten Geschäfts- und Büro-Domizil“, versprechen Oliver Schmidt und Partner Werner Kemptner. www.proviantamt-aalen.de

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GUT VERNETZT – GUT VERKAUFT S-Immobilien Ostalb GmbH ist führend im Ostalbkreis Im vergangenen Jahr verzeichnete die S-Immobilien Ostalb GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Kreissparkasse Ostalb, das beste Ergebnis seit ihrer Gründung 1998. 30 Millionen Umsatz erzielte sie mit 194 Objekten. Traditionell vermittelt die Gesellschaft Wohnimmobilien. Und das mit einer personellen Kontinuität, die sich in Fachwissen, Marktkenntnis und Vernetzungen niederschlägt. In das Geschäft mit Gewerbeimmobilien stieg sie erst Mitte 2010 ein. In kürzester Zeit entwickelte sich diese Sparte ebenfalls zu einem starken Umsatzträger. Im Ostalbkreis ist die S-Immobilien Ostalb GmbH nach eigenen Angaben Marktführer. Bundesweit fungiert die S-Finanzgruppe als größter Makler für Wohnimmobilien.

Bei den Gewerbeimmobilien sieht die Lage analog aus. Die S-Immobilien Ostalb GmbH verfügt über Referenzen bei jeder Art und Größe. „Büroimmobilien schwächeln zur Zeit etwas, aber die Vermarktung von Produktions- oder Lagerhallen funktioniert im Ostalbkreis sehr gut“, bestätigt Christoph Klaus,

„Wir sind ein seriöser, zuverlässiger und kompetenter Immobilienspezialist und sind dort, wo unsere Kunden sind – überall im Ostalbkreis. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr gut ausgebildet und haben eine hervorragende Marktkenntnis durch viele vermittelte Objekte“, erklärt Geschäftsführer Wilhelm Schiele. Ein Beispiel ist das im Bau befindliche Melanchthonhaus an der Parlerstraße mit 17 Einheiten für Betreutes Wohnen. Immer häufiger nutzen auch Bauträger das VertriebsKnowhow. Für alle Wohnungen hat die ‚S-Immo‘ Eigennutzer oder Kapitalanleger gefunden. „Sie wollen eine Immobilie verkaufen? Egal ob Wohnung, Haus oder Grundstück – wir bieten Verkaufskompetenz mit Leistungsversprechen“, so Schiele, „und wir verfügen über zahlreiche vorgemerkte Kaufwillige. Ihre Immobilie liegt bei uns in erfahrenen Händen. Lassen Sie sich von zufriedenen Kunden überzeugen.“ 36

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Vertriebsleiter Gewerbeimmobilien. „Bei der Umnutzung von Spezialimmobilien muss man dann schon über den Tellerrand hinaus schauen, aber auch hier konnten wir in den letzten Monaten verschiedene Projekte erfolgreich umsetzen.“ Die Stärken der S-Immobilien Ostalb GmbH liegt eindeutig in der lokalen Marktkenntnis. Dennoch strecken Klaus und seine Mitarbeiter ihre Fühler bei

Bedarf weit über die Regionsgrenze aus. Dabei kommt ihnen das Netzwerk der SparkassenFinanzgruppe zugute. Nicht zuletzt erweist sich der OstalbImmobilienmakler als verlässlicher Geschäftspartner mit hoher Fachkompetenz. Mehr über die S-Immobilien Ostalb GmbH erfahren Interessenten unter www.immo-ostalb.de Hanna Meid


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EINBRUCHSCHUTZ IN JEDER GESCHÄFTSLAGE Telenot bietet ein ganzheitliches Konzept zum Schutz der Mitarbeiter und Sachwerte in einem modernen Büro Sensible Kundendaten vor unbefugtem Zugriff, Brand und Vandalismus zu schützen – das war das Ziel des Sicherheitskonzepts der Kieninger GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Heidenheim. Dabei sollten die Räumlichkeiten elegant, offen und ästhetisch ansprechend aussehen. Von der Planung über die Montage bis hin zur Inbetriebnahme der Alarmanlage begleitete Telenot, einer der führenden deutschen Hersteller von Alarmanlagen und elektronischer Sicherheitstechnik, die Realisierung des Konzepts vor Ort. Das Ergebnis ist ein Sicherheitssystem, das Funktionalität und Ästhetik vereint – neben der hohen Qualität sind die Produkte so gestaltet, dass sie sich harmonisch in die zu schützenden Räume einfügen. Versucht ein Einbrecher die Eingangs- oder Fluchttür der Kanzlei gewaltsam aufzubrechen, wird dies

durch Riegel- und Magnetkontakte registriert und der Alarmanlage gemeldet. Die Registratur, der Serverraum sowie Verbindungsräume sind mit Bewegungsmeldern abgesichert, die bei Einbruch Alarm schlagen. Zudem lassen Zutrittskontrollleser neben der Eingangstür nur Berechtigte eintreten. Die frühzeitige Erkennung eines Brandes ermöglichen im Serverraum installierte Telenot-Rauchmelder. Diese erkennen bereits Rauchpartikel wie sie bei Schwelbränden entstehen. Die akustische Alarmierung vor Ort erfolgt frühzeitig zusammen mit der Übermittlung der Alarmmeldung an die Notruf- und Serviceleitstelle. Dank ihrer modularen Bauweise ist die Alarmanlage jederzeit erweiterbar. Zudem ermöglicht sie das Scharfschalten einzelner Räume. Muss ein Mitarbeiter länger arbeiten, kann die Anlage für Räume, die er nicht mehr benötigt, bereits aktiviert werden. Lesen Sie mehr dazu in der Referenzbroschüre Plan 02. Einfach kostenlos anfordern per Email info@telenot.de, per Telefon 07361/946990 oder unter www.telenot.de.

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25 Jahre in Aalen

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IHK-Service

IHK-BÜrsen – unter diesem Stichwort bietet die IHK ihren Unternehmen einen breiten und kostenlosen Service zur Vermittlung von Angeboten und Nachfragen in den Bereichen Technologie, Kooperation und Recycling. Unternehmen, die mit eigenen Angeboten oder Nachfragen an den BÜrsen teilnehmen wollen, steht dieses Serviceangebot kostenlos zur Verfßgung. Die nachfolgend aufgefßhrten Angebote und Nachfragen stellen lediglich Kurzauszßge aus unseren Datenbanken dar. Gezielte Recherchen nach weiteren Angeboten und Nachfragen kÜnnen auf Wunsch bei der IHK Ostwßrttemberg angefordert werden oder im Internet unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, BÜrsen/Datenbanken, abgerufen werden. Firmen, die an einer Kontaktaufnahme mit einem Inserenten interessiert sind, werden gebeten, sich schriftlich, unter Angabe der BÜrse und der Chiffre-Kennziffer, an die IHK zu wenden. Bei Inseraten aus IHK-BÜrsen gelten die Bedingungen der jeweiligen BÜrse. Diese finden Sie fßr sDIE5NTERNEHMENSNACHFOLGE ExistenzgrßnderbÜrse (Nexxt-Change) unter https://www.nexxt-change.org/pdf/agb.pdf sDIE+OOPERATIONSBÚRSEUNTERWWWOST wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p840 sDIE4ECHNOLOGIEBÚRSEUNTERWWWOST wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1341

TechnologiebĂśrse ANGEBOTE

Neues Autogetriebe (CVT). Im Gegensatz zu den Getrieben mit Laschenkette, entsteht die Zusammenschaltung im neuen Getriebe mittels herkĂśmmlichen Ketten. Das neue konstruktive Autogetriebe hat im Vergleich zum herkĂśmmlichen Autogetriebe eine kleinere Dimension, niedrigeres Gewicht, hĂśhere Lebensdauer und verringert den Benzinverbrauch erheblich. F 16 Eingebettetes Sensorsystem. Die patentierte Erfindung betrifft ein eingebettetes Sensorsystem zur Erfassung physikalischer Parameter von Systemen und Strukturen. Erste erfolgreiche Integration der Entwicklung in medizintechnischen (sensitive Orthese) und produktionstechnischen Ăœberwachungsaufgaben (VerschleiĂ&#x;- und Brucherkennung Werkzeug). Ăœbertragung der Erfindung auch in weiteren SystemĂźberwachungen z.B. bei Spannsystemen realisierbar. HDH 1202 Neuer Oberflächensensor auf FRET-Basis (Fluorescence resonance energy transfer). In der Vergangenheit konnten nur statische Druckbelastungen Ăźber PSP (pressure sensitive paint) gemessen werden. Diese neuartige Sensor-Technologie ermĂśglicht es erstmals exakte Messungen aufgrund spezifischer Druckempfindlichkeiten durchzufĂźhren. Der Sensor ist temperaturunabhängig und in Gasen oder FlĂźssigkeiten einsetzbar. Zur Weiterentwicklung der Technologie sucht das Institut Lizenzpartner und / oder Industriepartner. G 01

Unternehmensnachfolge ExistenzgrĂźnderbĂśrse Angebote fĂźr ExistenzgrĂźnder finden Sie auch unter www.nexxt-change.org

Pflanzliches Mittel und Herstellungsverfahren zur Behandlung von allergieartigen Symptomen. Eingereichtes Patent betrifft pflanzliches Mittel und Herstellungsverfahren zur Behandlung von Heuschnupfen (allergische Rhinitis) und/oder allergische Symptome. Therapeutika wurde im kleinen Kreis, wirksam und mit Erfolg getestet. HDH 1204

TECHNOLOGIE Ansprechpartnerin: Margret Streit Tel. 07321 324-137 Fax 07321 324-169 streit@ostwuerttemberg.ihk.de

KOOPERATION, NACHFOLGE, EXISTENZ Ansprechpartnerin: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182 Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

ANGEBOTE Handel mit Holzwaren u. Holzwerkstoffen altershalber abzugeben. GroĂ&#x;- und Einzelhandel in OstwĂźrttemberg, Schwerpunkt Holzwaren wie BĂśden, TĂźren, Wände und Decken, Bauholz, Holzwerkstoffplatten. Kunden sind Kleinhandwerker, Handwerksbetriebe und Endverbraucher, 2 Mio. Umsatz ist ausbaufähig, gute Ertragslage. Ăœbernahme mit oder ohne Immobilie. FĂźr einen engagierten, nach Selbstverwirklichung sich sehnenden Unternehmer bestens geeignet. Personal kann Ăźbernommen werden. (HDH 04/640) Tee-Kräuter und Wellnessgeschäft in Baden-WĂźrttemberg. Unser Geschäft im Ostalbkreis bietet neben Ăźber 300 verschiedenen Sorten losen Tees auch ein groĂ&#x;es Sortiment an TrockenfrĂźchten, Feinkost, 100 Prozent naturreinen ätherischen Ă–len, Naturkosmetik, Räucherwaren, Lebenshilfeliteratur und besondere Geschenkartikel. Bei uns steht der Kunde noch im Mittelpunkt und wird umfassend und individuell beraten. Da wir uns aus persĂśnlichen GrĂźnden nur schweren Herzens von unserem Laden trennen, suchen wir einen Nachfolger, der unser Geschäft in unserem Sinne weiterfĂźhrt. In diesem Fall sind wir auch bereit, Ăźber den Kaufpreis groĂ&#x;zĂźgig zu verhandeln. Begleitete Einarbeitungsphase auf Wunsch garantiert. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. (HDH 04/641)

Dienstleistungsbetrieb Beschallungstechnik und Medientechnik sucht Nachfolger. Regional tätiger Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb, mit breitem Tätigkeitsspektrum in der professionellen Beschallungstechnik / Elektroakustik und Medientechnik, sucht einen Nachfolger und wird daher zum Verkauf bzw. zur Ăœbernahme angeboten. Dies kann kurzfristig oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt erfolgen. Das Unternehmen liegt in OstwĂźrttemberg und ist nicht standortgebunden, sollte aber wegen Vertriebsverträgen auch in der Region angesiedelt werden. Durch eine solvente Stammkundschaft, vorliegende Aufträge und Vertriebsvereinbarungen mit Herstellern, teilweise mit Alleinstellungsmerkmal fĂźr einen fest vereinbarten Regionalbereich, besteht fĂźr Interessenten eine gesicherte Basis mit sehr guten EntwicklungsmĂśglichkeiten und Kapazitätsausbau. (HDH 05/642) Gefestigte Lohnbearbeitungs GmbH zu verkaufen. GmbH, seit 1998 im Bereich der Lohnmetallbearbeitung aktiv, sucht einen Nachfolger. Die GmbH teilt sich in die Bereiche Transport und Logistik und Metall auf. Der Bereich Metall umfasst einen treuen Kundenstamm, CNC Fräszentren und SchweiĂ&#x;en. Der Bereich Logistik umfasst ebenfalls einen treuen Kundenstamm sowie ein Fahrzeug mit 7,5 t. (HDH 05/643)

bis zu 5 t Gewicht incl. mechanischer Bearbeitung und Montage. Das Angebot umfasst auch zwei Produktionshallen mit insgesamt 4400 m² Fläche und das FirmengrundstĂźck mit 11143 m². Die Firma beschäftigt 37 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 4100 TEuro. Angedacht ist eine Ăœbernahme im Lauf der nächsten zwei Jahre. (HDH 06/648) Italienischer Feinkostladen. Seit zwei Jahren etabliertes Feinkostgeschäft fĂźr italienische Spezialitäten. Viele Produkte in zertifizierter Bioqualität. Geschäft in guter Frequenzlage. Umsatz weiter ausbaufähig. Geschäftserfolg hängt von guter Beratung sowie guten Produktkenntnissen ab. (HDH 06/649) GESUCHE Vertriebsprofi sucht neue Herausforderung. Vertriebsprofi (51) mit sicherem Auftreten sucht nach 25 Jahren im bundesweiten Vertrieb und Tätigkeiten als Vertriebsleiter, GeschäftsfĂźhrer, Vorstand, Aufsichtsrat, fĂźr

Nachfolger fßr Mechanische Fertigung gesucht. Die Mechanische Fertigung bearbeitet Maschinenteile (Schmiedeteile) auf einem 4-Achsen-Bearbeitungszentrum mit 6-fachPalettenwechsler. (HDH 05/644) Verkauf von Fertigung und Montage. Verkauf eines Maschinenbauunternehmens, das hochwertige Baugruppen, Maschinen und Anlagen fßr die Blech- und Profilverarbeitung sowie die Wickeltechnik herstellt. 2011 wurde die Fertigung und Montage aus der Slowakei zurßckgeholt. Ein Grundstock an Maschinen (u.a. Drehmaschine und CNC-Fräsmaschine) ist vorhanden. Wir sehen den Schwerpunkt im Engineering und Verkauf, weniger in der Fertigung und Montage. Zeit, um sich z. B. um Lohnfertigungsaufträge zu kßmmern, fehlt uns. Deshalb mÜchten wir den Werkstattbereich an einen dynamischen Maschinenbaumeister abgeben, der sich selbständig machen will. Denkbar sind ein Verkauf oder eine Beteiligung. (HDH 05/645) Stickerei und Textildruck-Unternehmen mit Erweiterungspotenzial sucht Nachfolger. Renditestarke Stickerei mit Textil- sowie Digitaldruck und eigener Werbetechnik. Als weiteres Standbein eigene Handelsmarke im Motorradbekleidungsbereich sowie Händlerverträgen fßr Sportkleidung. Seit ßber 20 Jahren erfolgreich am Markt. Breites Kundensegment von Vereinen, Handwerks- und Industrieunternehmen bis zu Üffentlichen Auftraggebern. Moderne Maschinenausstattung, die Erweiterungspotenziale im Bereich Online-Shop, Beklebung/Beschriftung sowie Flockdruck bietet. Idealer Nachfolger bringt Berufserfahrung aus Werbetechnik, Einsatzbereitschaft sowie Kontaktnetzwerk zu potenziellen Kunden mit. Einarbeitung durch jetzigen Inhaber wird angeboten. (HDH 06/647)

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Metallbearbeitungsbetrieb mit Immobilie sucht Nachfolger. Der zum Verkauf angebotene Metallbearbeitungsbetrieb fertigt SchweiĂ&#x;baugruppen in Stahl und Edelstahl

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die nächsten zehn Jahre oder zeitlich befristet - eine neue Herausforderung in der Region Ostwürttemberg (oder näherer Umgebung). Gerne auch auf Honorar-, Provisions- und/ oder Beteiligungsbasis. Bitte nur seriöse Angebote und kein Direktvertrieb / Finanzdienstleistungen. Für eine erste - absolut vertrauliche - Kontaktaufnahme steht Ihnen die E-Mail-Adresse vertriebsprofi-aa@web.de zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Mail und unser erstes Gespräch. Interesse? Dann kontaktieren Sie mich. (HDH 04/636) Sportstudio sucht Teilhaber. Sportstudio sucht für weiteres Wachstum einen Physiotherapeut oder Sporttrainer als TeilhaberIn. (HDH 04/637)

Handelsregister Die folgenden - teilweise gekürzten - Angaben über Handelsregistereintragungen stellen keine amtliche Bekanntmachung dar; die Kammer übernimmt für die Richtigkeit keine Gewähr.

NEUEINTRAGUNGEN

QHRB 727678 - 20.03.2012 Abatech Stengel GmbH Max-Eyth-Straße 15, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.03.2012. Gegenstand: Fertigung von Präzisionsteilen, die Durchführung von Blech- und Stahlbearbeitungsaufträgen, einschließlich Lackierund Montagearbeiten aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Stengel, Josef, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727682 - 20.03.2012 LMS Logistik- und Montage Service GmbH Aalener Straße 60, 73441 Bopfingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.02.2012. Gegenstand: Die Erbringung von Dienstleistungen für die Möbelbranche jeglicher Art, insbesondere im Bereich Transport, Logistik, Lagerhaltung und Kundendienst, z.B. Auslieferung von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen an Kunden, Erledigung des Kundendienstes und von diesbezüglichen Reparatur- sowie Installationsdienstleistungen, Betreiben und Verwalten eines Lagers. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Mahler, Gerhard, Bopfingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727685 - 20.03.2012 Pulverit Deutschland GmbH Am Barnberg 2, 73560 Böbingen an der Rems. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.11.2006. Die Gesellschafterversammlung vom 29.02.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von München (Amtsgericht München

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Industriefachwirtin IHK, mit Ausbildereignungsprüfung, z. Zt. im Vertrieb, sucht zunächst adäquate Stelle in einem Betrieb, der in den nächsten 2 - 3 Jahren zur Teilhaberschaft/Übernahme ansteht. Branche offen. Ich möchte das Produkt oder die Dienstleistung aber natürlich verstehen können, wenn ich es vertrete. Habe vielfältige Erfahrung im Bereich Vertrieb/Export (Innendienst) sowie auch kurze Außendiensterfahrung. Weiterhin sind Kenntnisse in den Bereichen Marketing, PR und Eventmanagement vorhanden. Ich verfüge über eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität, bin kommunikativ, durchsetzungsstark, rhetorisch geschult, flexibel und empathisch und freue mich auf Ihr Angebot. (HDH 04/638)

Kunststoffverarbeitendes Unternehmen gesucht. Unternehmer sucht bundesweit nach kunststoffverarbeitendem Betrieb mit Schwerpunkt Tiefziehen. (HDH 04/639)

HRB 164914) nach Böbingen an der Rems verlegt. Änderung der Geschäftsanschrift: Am Barnberg 2, 73560 Böbingen an der Rems. Gegenstand: Der Vertrieb von Pulverlacken auf Basis von synthetischen Harzen und Lackprodukten im Allgemeinen, insbesondere aus der Herstellung der Firma Pulverit S.p.A., Italien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Saccardi, Stefano, Mailand (Italien, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

trages, - Konzeption und Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit, Werbe- und Marketingmaßnahmen, - Fahrgastinformation, - Erstellung und Herausgabe eines Kreisfahrplans, - Geltendmachung von Verbundinteressen bei der Aufstellung des Nahverkehrsplans und des Nahverkehrsentwicklungsplans; die Rechte der an der Gesellschaft beteiligten Gesellschafter nach dem ÖPNVG BadenWürttemberg bleiben davon unberührt, - Erarbeitung von Verkehrs-/Finanzierungskonzepten, - Koordinierung des Fahrplanangebotes der Gesellschafter, - Durchführung der Umlaufplanung in Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern mit Ausnahme der Schienenverkehre, - Durchführung und Koordination von Verkehrserhebungen, - Durchführung des Vertriebs von Fahrscheinen unter Zustimmungsvorbehalt des jeweiligen Gesellschafters. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Heiliger, Jörg, Schorndorf; Scheiger, Reiner Maria, Ellwangen Jagst. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Großmann, Joachim, Winterbach; Schuster, Frank, Durlangen.

QHRB 727690 - 21.03.2012 NGS greenwave GmbH Bahnhofstraße 15, 73540 Heubach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 13.03.2012. Gegenstand: Die Entwicklung und Herstellung und der Vertrieb von innovativen nachhaltigen und ressourcenschonenden Produkten, insbesondere von Regenwasserfiltern. Stammkapital: 30.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Gold, Heiko, Böbingen an der Rems; Nordmeyer, Hans-Jörg, Heubach; Speiser, Roland, Abtsgmünd, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727707 - 23.03.2012 FahrBus Ostalb GmbH Bahnhofstraße 24 - 28, 73430 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 20.12.2011 mit Nachtrag vom 05.03.2012. Gegenstand: Die Wahrnehmung von Gemeinschaftsaufgaben der Gesellschafter auf dem Gebiet des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere - Betreuung und Weiterentwicklung eines einheitlichen Verbundtarifsystems, einschließlich verbundübergreifender Verkehre, - Weiterentwicklung der Tarifhöhe und der Tarifstruktur, - Vereinheitlichung der Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen, - Erstellung, Durchführung und Weiterentwicklung eines einheitlichen Verfahrens für die Abrechnung der Fahrgeldeinnahmen und der auf die von den Fahrgästen zu zahlenden Abgabepreise bezahlten Zuwendungen sowie die Abrechnung mit den Gesellschaftern nach den Bestimmungen der Einnahmenaufteilungsverträge sowie das Betreiben der dafür erforderlichen Hard- und Softwaresysteme, - Sicherung der Finanzierung des Tarifsystems und anderer wichtiger Aufgaben gegenüber dem Ostalbkreis, - Abrechnung mit dem Ostalbkreis auf Basis des Kooperationsver-

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General Manager- Geschäftsführer Technik – Unternehmensnachfolge. Suche im Großraum Celle / Hannover (oder in Süddeutschland) eine Führungsposition mit Schwerpunkt Technik/ Vertrieb und der Perspektive Unternehmensnachfolge. General Manager - Geschäftsführer Technik, DiplomIng. Kybernetik - Automatisierungstechnik, 53 Jahre. Langjährig allein verantwortlicher GF eines mittelständischen produzierenden Industrieunternehmens (Mess- und Regeltechnik) mit voller Umsatz – und Ergeb-

QHRB 727712 - 26.03.2012 Outdoor-Treasure GmbH Dettenroden 9, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 20.01.2012. Gegenstand: Handel und Vertrieb von Outdoor-Produkten und Textilwaren aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Brunner, Ralf, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727671 - 15.03.2012 KH-Led UG (haftungsbeschränkt) Bannholzstraße 4, 73579 Schechingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.02.2012. Gegenstand: Handel mit Leuchtkörpern und sonstigen elektrotechnischen Ausrüstungen. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Herbst, Patrick, Schechingen, von § 181 BGB befreit.

QHRA 722928 - 27.03.2012 Briel Spedition-Logistik GmbH & Co KG Hohe Straße 4, 73492 Rainau. Gegenstand:

nisverantwortung im zweistelligen Mio.Bereich. Aktuell Head of Systemtechnonogy worldwide (Brandvermeidung, Anlagenbau, Feinwerktechnik, Montagesysteme). Starke Produktionsaffinität (Werksleitung) und internationale Vertriebserfahrung. Globaler strategischer Einkauf mit Fokus Europa und Asia- Pacific. QM-Experte (Six sigma Green Belt, präventives QM- Management, TQM-System). Nachweisbar erfolgreiche Erfahrungen im Chance-Management (Strategie, Restrukturierung, Turnaround, Erschließung neuer internationaler Märkte). (HDH 06/646)

Erbringung von Transportleistungen, Lagerei, Auf- und Abbau von Geräten und alle verwandten Tätigkeiten. Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift: Hohe Straße 4, 73492 Rainau. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Briel Verwaltung GmbH, Rainau (Amtsgericht Ulm HRB 727716), von § 181 BGB befreit.

QHRA 722930 - 28.03.2012 Stefan Neuhauser Vermögensverwaltung e.K. Hindenburgstraße 39, 73450 Neresheim. Gegenstand: Eigenvermögensverwaltung. Einzelkaufmann. Inhaber: Neuhauser, Stefan, Neresheim.

QHRA 722931 - 28.03.2012 WERTEPERLE GmbH & Co. KG Stuttgarter Straße 3, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Entwicklung und Einführung innovativer Konzepte zur Optimierung betriebswirtschaftlicher Strukturen in Unternehmen, die Entwicklung individueller Coaching-Konzepte sowie die Herstellung und der Handel mit nachhaltigen Konsumgütern. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: WERTEPERLE Verwaltungs-GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 727545), von § 181 BGB befreit.

QHRA 722939 - 02.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 2 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand: Erwerb, Betrieb und Verwertung einer Photovoltaikanlage. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Walter Solar PV-Anlage 2 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 727732), von § 181 BGB befreit.

QHRA 722942 - 03.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 3 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand: Erwerb, Betrieb und Verwertung einer Photovoltaikanlage. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Walter Solar PV-Anlage 3 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 727729), von § 181 BGB befreit.


QHRA 722946 - 05.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 4 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand: Erwerb, Betrieb und Verwertung einer Photovoltaikanlage. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Walter Solar PV-Anlage 4 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 727735), von § 181 BGB befreit.

QHRB 727716 - 27.03.2012 Briel Verwaltung GmbH Hohe Straße 4, 73492 Rainau. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.03.2012. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Firma Briel Spedition-Logistik GmbH & Co KG. Deren Unternehmensgegenstand ist die Erbringung von Transportleistungen, Lagerei, Auf- und Abbau von Geräten und alle verwandten Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Briel, Renate, Rainau, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727723 - 28.03.2012 Sachverständigenbüro Friedel UG (haftungsbeschränkt) Priestergasse 13, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.01.2012. Gegenstand: die Ausübung eines Sachverständigenbüros auf dem Gebiet des Brandschutzes und der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere die Schulung, Beratung und Prüfung auf diesem Gebiet. Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Friedel, Bernhard, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727724 - 28.03.2012 S.O.S.-Nachhilfeunternehmen UG (haftungsbeschränkt) Im Flügel 1, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 28.02.2012. Gegenstand: Erbringung folgender Dienstleistungen: Nachhilfe aller Fächer in allen Klassenstufen, Fremdsprachenunterricht, insbesondere mit Muttersprachlern, Übersetzungs- und Dolmetschertätigkeiten, Erwachsenenqualifizierung, private Arbeitsvermittlung, Bewerbungsservice, ganzheitliche Integrations- und Migrationsleistungen. Stammkapital: 2,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Bati, Sibel, Heidenheim an der Brenz, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727729 - 30.03.2012 Walter Solar PV-Anlage 3 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt) St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Walter, Wolfgang, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727730 - 30.03.2012 TENRYU EUROPE GmbH Ulmer Straße 130, 73431 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.07.2009. Die Gesellschafterversammlung vom 05.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz der Gesellschaft) beschlossen. Der Sitz ist von Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf HRB 61768) nach Aalen verlegt. Geschäftsanschrift: Ulmer Straße 130, 73431 Aalen. Gegenstand: Herstellung und Handel sowie der Import und Export von und mit Kreissägen und ähnlichen Schneidewerkzeugen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Hasegawa, Seiichi, Hamamatsu-City, Shizuoka/Japan; Miura, Akira, Union, KY 41091 USA; Takahashi, Mansanao, Hamamatsu-City, Shizuoka-Präfektur/Japan, jeweils von § 181 BGB befreit.

QHRB 727732 - 02.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 2 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt) St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Walter, Wolfgang, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727733 - 02.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 1 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt)

St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Walter, Wolfgang, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727735 - 02.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 4 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt) St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Die Verwaltung eigenen Vermögens und die Beteiligung an anderen Unternehmen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere bei Kommanditgesellschaften. Stammkapital: 100,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Walter, Wolfgang, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727742 - 03.04.2012 Kemmler Immobilien GmbH Stipsstraße 23, 89537 Giengen an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.07.2011 mit Änderung vom 31.10.2011. Die Gesellschafterversammlung vom 24.01.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Tübingen (Amtsgericht Stuttgart HRB 739235) nach Giengen an der Brenz verlegt. Geschäftsanschrift: Stipsstraße 23, 89537 Giengen an der Brenz. Gegenstand: Gegenstand des Unternehmens ist ausschließlich die Verwaltung von eigenem Vermögen, insbesondere der Erwerb und Verkauf, das Mieten, Pachten, Vermieten, Verpachten sowie die Projektentwicklung von Grundstücken und Immobilien jeglicher Art, der Erwerb und Verkauf von Wertpapieren jeglicher Art und die Beteiligung an Unternehmen ohne Einschränkung auf den Geschäftszweck dieser Unternehmen. Stammkapital: 200.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Dr. Kemmler, Marc, Tübingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727754 - 05.04.2012 Hetzel & Renz Verwaltungsgesellschaft mbH Wihelmstraße 13, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.02.2012. Gegen-

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stand: Im eigenen Namen für eigene Rechnung zur Anlage des Gesellschaftsvermögens und nicht als Dienstleistung für Dritte der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen in eigenem Vermögen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung von Personenhandelsgesellschaften, insbesondere an der Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Schwäbisch Gmünd, welche formwechselnd aus der Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd entsteht. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Hetzel, Thomas, Lorch; Renz, Lukas, Urbach, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727755 - 05.04.2012 Fuhrunternehmen Belger UG (haftungsbeschränkt) Tanngasse 1, 73550 Waldstetten. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 09.03.2012. Gegenstand: Durchführung von Fahr- und Kurierdiensten, soweit hierzu keine behördlichen Genehmigungen erforderlich sind. Stammkapital: 1,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Belger, Thomas, Waldstetten, von § 181 BGB befreit.

QGnR 720065 - 14.03.2012 Genossenschaft Dorfladen Großdeinbach eG Pistoriusstraße 3, 73527 Schwäbisch Gmünd. Genossenschaft. Satzung vom 25.07.2011. Gegenstand: Der gemeinschaftliche Einkauf von Bedarfsgütern aller Art und Abgabe durch den Betrieb und Unterhalt eines Verkaufsladens. Geschäfte mit Nichtmitgliedern sind zulässig. Allgemeine Vertretungsregelung: Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern. Die Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam. Vorstand: Beißwenger, Anton, Schwäbisch Gmünd; Mürdter, Andrea, Schwäbisch Gmünd.

QHRA 722947 - 10.04.2012 Walter Solar PV-Anlage 1 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand: Erwerb, Betrieb und Verwertung einer Photovoltaikanlage. Kommanditgesellschaft. Walter Solar PV-Anlage 1 UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG. Ellwangen Jagst. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Walter Solar PV-Anlage 1 Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt), Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 727733), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRA 722949 - 12.04.2012 JRS Holzenergie GmbH & Co. KG

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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NEUE LEHRGÄNGE IN HEIDENHEIM Ausbildung der Ausbilder* 23. Juli – 4. August 2012 in Vollzeit Ausbildung der Ausbilder* 1. Oktober – Dezember 2012 Gepr. Industriemeister /-in – Metall* 27. August 2012 – Mai 2013 in Vollzeit Gepr. Technische /-r Betriebswirt /-in* 3. September 2012 – Oktober 2012 Gepr. Technische /-r Betriebswirt /-in* 11. Oktober 2012 – März 2013 in Vollzeit Gepr. Wirtschaftsfachwirt /-in* 18. September 2012 – November 2014 Gepr. Industriefachwirt /-in* 18. September 2012 – November 2014 *Weitere Anbieter finden Sie auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Weiterbildung

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Bianca Göhringer Tel. 07321 324-174 oder goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de

Alfred-Nobel-Straße 2, 73479 Ellwangen Jagst. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRA 727364) nach Ellwangen Jagst verlegt. Bisher: „BWBS 24. Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG“. Änderung der Geschäftsanschrift: Alfred-Nobel-Straße 2, 73479 Ellwangen Jagst. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: J. Rettenmaier Beteiligungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Rosenberg (Amtsgericht Ulm HRB 510021), und von § 181 BGB befreit. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: BWB Zweite Verwaltung GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 722335).

QHRA 722951 - 12.04.2012 Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG Wilhelmstraße 13, 73525 Schwäbisch Gmünd. (die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Beratung, Planung, Projektierung, Steuerung, Überwachung auf den Gebieten Bau- und Gebäudetechnik, der Gebäudeausrüstung, der Bauphysik und der Immobilienbewirtschaftung sowie die Beratung von Unternehmen). Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Hetzel & Renz Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 727754), von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH“, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 701592) gemäß § 190 ff. UmwG.

QHRA 722954 - 16.04.2012 Königsbronner Immobilien e.K. Lortzingstraße 4, 89551 Königsbronn. Gegenstand: Vermittlung und Verwaltung, der Kauf und Verkauf von Immobilien und Finanzdienstleistungen, soweit hierzu nicht eine staatliche Genehmigung erforderlich ist. Einzelkaufmann. Inhaber: Frieß, Günther, Königsbronn. Mit dem Vermögen des Inhabers (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 20.02.2012 mit Nachtrag vom 04.04.2012 und des Versammlungsbeschlusses des übertragenden Rechtsträgers vom 20.02.2012 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Königsbronner Immobilien GmbH“, Königsbronn (Amtsgericht Ulm HRB 661731) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

QHRB 727761 - 10.04.2012 Berachah For Life UG (haftungsbeschränkt) Im Sandfeld 17, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Herstellung, Kauf (ggf. über Internet) und Verkauf (ggf. über Internet) von Medien, insbesondere von Büchern, von Filmen und von Tonträgern mit christlichem Inhalt, weiterhin die Organisation von Veranstaltungen, insbesondere von christlichen Konferenzen und die Produktion und Vermarktung von Predigtfilmen für Fernsehsender zur Verbreitung des Evangeliums. Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Henckell, Carsten, Ellwangen Jagst, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727762 - 10.04.2012 SHW Werkzeugmaschinen Service GmbH

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

Alte Schmiede 1, 73433 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 07.09.2011. Die Gesellschafterversammlung vom 15.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz), § 2 (Gegenstand des Unternehmens), § 3 (Stammkapital) und die Neufassung des Gesellschaftsvertrages ab § 4 (Geschäftsführer) beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 738769) nach Aalen verlegt. Bisher: „ESP 1670 GmbH“; nun: Sitz verlegt; nun: Neue Geschäftsanschrift: Alte Schmiede 1, 73433 Aalen. Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Der An- und Verkauf von (Gebraucht-) Maschinen sowie der Um-/Bau, der Service und Reparaturen für/von Maschinen sowie Dienstleistungen aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer: Steiner, Armin, Burgrieden. Bestellt als Geschäftsführer: Hühn, Christian, Aalen; Müller, Anton, Aalen.

QHRB 727764 - 11.04.2012 PREMIUM SPORTS TRADING GmbH Hofwiesenstraße 25, 73433 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 06.03.2012. Gegenstand: Der nationale und internationale Vertrieb von Kleidung und Accessoires, die Produktion und Vertrieb von Kleidung und Accessoires sowie die Erbringung textiler Dienstleistungen aller Art (Beratung, Design und Koordination). Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Olschewski, Hermann, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Einzelprokura mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen: Schuster, Carmen, Aalen; Steeb, Carl-Uwe, Stuttgart.

QHRB 727771 - 12.04.2012 Immoteak GmbH Ortsstraße 8, 89129 Nerenstetten. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 08.03.2012. Gegenstand: Handel mit Bäumen zur Edelholzproduktion. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Stängle, Johannes Benjamin, Nerenstetten, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727785 - 16.04.2012 Sunphos Design GmbH Ins Bärenloh 3, 73450 Neresheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.02.2012. Gegenstand: Der Vertrieb und die Montage von Photovoltaikfassaden. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Grimmeisen, Toni, Neresheim, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. QHRB 727788 - 16.04.2012 Stumpe-Wolf Vermögensverwaltungs GmbH Rinderbacher Gasse 2, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haf-

tung. Gesellschaftsvertrag vom 21.03.2012. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Röhrle, Martina, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727804 - 18.04.2012 Knobloch Immobilienverwaltung UG (haftungsbeschränkt) Wiederholdstraße 15, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.03.2012. Gegenstand: Die Verwaltung von Immobilien. Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Knobloch, Joachim, Heidenheim an der Brenz, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727805 - 18.04.2012 Bader Consult GmbH Steuerberatungsgesellschaft Aalener Straße 36, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 01.03.2012 mit Nachtrag vom 28.03.2012. Gegenstand: Die geschäftsmäßige Hilfeleistung in Steuersachen sowie die damit vereinbaren Tätigkeiten gem. § 33 i.V.m. § 57 Abs. 3 StBerG. Tätigkeiten, die mit dem Beruf des Steuerberaters nicht vereinbar sind, insbesondere gewerbliche Tätigkeiten i.S.v. § 57 Abs. 4 Nr. 1 StBerG wie z.B. Handels- und Bankgeschäfte, sind ausgeschlossen. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten, soweit die berufsrechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Leiter der Zweigniederlassung muss ein Steuerberater sein, der seine berufliche Niederlassung am Ort der Zweigniederlassung oder in deren Nahbereich hat. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Bader, Norbert, Lauingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

ÄNDERUNGEN

QHRB 723339 - 16.03.2012 Naxan GmbH Bänglesäcker 25, 73527 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschafterversammlung vom 08.02.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand) beschlossen. Die Gesellschafterversammlung vom 09.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) beschlossen. Firma geändert; nun: B.A.L.D.U.F. GmbH. Gegenstand geändert; nun: Herstellung und Vertrieb von hochwertigen Maschinen und Anlagen.

QHRB 501444 - 19.03.2012 EZCon Network GmbH Aalen, Weiße Steige 10, 73431 Aalen. Einzelprokura: Brenner, Matthias, Böbingen an der Rems.

QHRB 660811 - 19.03.2012 Junginger GmbH Bauunternehmung Elsternweg 10, 89547 Gerstetten. Gemäß § 3 EGGmbHG von Amts wegen ergänzt als Geschäftsanschrift: Elsternweg 10, 89547 Gerstetten.


Handelsregister-Eintragungen

VORSICHT: UNSERIÖSE ANGEBOTE Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden Sie unmittelbar nach Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger von verschiedenen Verlagen so genannte Eintragungsofferten bekommen. Darin wird Ihnen gegen Entgelte zwischen 230 Euro und 640 Euro brutto angeboten, Ihr Unternehmen in Adress- und

QHRB 722331 - 19.03.2012 nanoCrypt AG Buchsweg 45, 73547 Lorch. Nicht mehr Vorstandsvorsitzender: Pick, Martin, Lorch, *08.04.1974. Nicht mehr Vorstand: Fendl, Andreas, Lorch; Dr. Stephan, Michael, Stuttgart. Bestellt als Vorstand: Vogt, Marko, Essen.

QHRB 720309 - 20.03.2012 proWIN B & T GmbH Dorfmühle 5, 73432 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 29.02.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen.

QHRB 722093 - 20.03.2012 VKT Gesellschaft für Verschleißschutzund Klebetechnik mbH Stiewingstraße 101, 73433 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 06.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Hüttlingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Wasseralfinger Straße 60-66, 73460 Hüttlingen.

andere Verzeichnisse eintragen zu lassen, die mit dem Handelsregister nichts zu tun haben. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie nicht wie echte Angebote aufgemacht sind, sondern wie Rechnungen für die Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger aussehen; sie wirken wie offizielle Gebührenbescheide und nutzen deshalb gern ein quasi offizielles Vokabular mit Begriffen wie „Benachrichtigung über Ihre Handelsregistereintragung“; „Benachrichtigung aus dem Bundesanzeiger - herausgegeben vom

Bundesministerium der Justiz“; „Benachrichtigungs-Eintragungskosten“ und ähnliches.

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Zur Zahlung verpflichtet sind Sie nur - abgesehen von den Notar- und Gerichtskosten - wegen der Veröffentlichungskosten beim Bundesanzeiger-Verlag selbst.

schaftsvertrages in §§ 1 (Firma und Sitz), 2 (Gegenstand des Unternehmens), 3 (Stammkapital und Stammeinlagen), 5 (Veräußerung von Geschäftsanteilen), 8 (Gesellschafterversammlung), 9 (Einziehung von Geschäftsanteilen), 10 (Wettbewerb), 11 (Tod eines Gesellschafters) und 12 (Weitere Bestimmung) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag auf EUR umgestellt und um 4.435,41 EUR auf 30.000,00 EUR erhöht. Firma geändert; nun: Immobiliengesellschaft Bernd Markus Junginger mbH. Gegenstand geändert; nun: Erwerb, Erschließung, Veräußerung und Verwertung von Bauland, Erwerb, Sanierung, Bebauung und Bewirtschaftung von Grundstücken und Gebäuden, Vermittlung von bebauten und unbebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten.

den als Inhaber: Kuske, Tamara, Aalen. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des früheren Inhabers begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

QHRB 726941 - 29.03.2012

QHRB 721178 - 22.03.2012 ANS Industry GmbH Remsstraße 31, 73525 Schwäbisch Gmünd. Änderung der Geschäftsanschrift: Hauptstraße 32/1, 73540 Heubach.

QHRB 500105 - 21.03.2012

QHRB 722248 - 22.03.2012

Aalener Treuhand VerwaltungsGesellschaft mit beschränkter Haftung Bahnhofstraße 7, 73430 Aalen. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Vertretungsbefugnis von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Diebold, Dietmar, Westhausen.

Balduf-Surface GmbH Bänglesäcker 25, 73527 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 1 IN 4/12) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

QHRB 500594 - 21.03.2012 Stegmeier Zahntechnik GmbH Ernst-Abbe-Straße 40, 73431 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 12.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Essingen. Geschäftsanschrift: Daimlerstraße 2, 73457 Essingen.

QHRB 724881 - 21.03.2012 M & R Gaststättenbetriebs GmbH Burgstallstraße 8, 73431 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 27.01.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) und die Einfügung des § 14 a (Veräußerungsbeschränkung, Belastungen, Ankaufsrecht) beschlossen. Firma geändert; nun: CLUB DEL MAR GMBH. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Rossaro, Benjamin, Stuttgart, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 722430 - 23.03.2012 Herstell Service Ostalb GmbH Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Gnieser, Werner, Aalen.

QHRB 661741 - 26.03.2012 M.A.C.K. Präzisionswerkzeuge Aktiengesellschaft Gundelfinger Straße 19, 89567 Sontheim an der Brenz. Änderung der Geschäftsanschrift: Eichendorffstraße 20, 89567 Sontheim an der Brenz.

QHRA 700280 - 28.03.2012 Paul Frey KG Gmünder Straße 4, 73547 Lorch. Einzelprokura: Frey, Johannes, Lorch.

QHRA 700959 - 28.03.2012

ETA Energietechnik Aalen GmbH Heinkelstraße 11, 73431 Aalen. Einzelprokura: Schmid-Birkhold, Ingeborg, Aalen.

Dr. Reinhard Heyd GmbH & Co. KG Vordere Schmiedgasse 36/1, 73525 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator: Prof. Dr. Heyd, Reinhard, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 660379 - 22.03.2012

QHRA 510074 - 30.03.2012

Getränke Maier GmbH Mittelrainstraße 14, 89520 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Oßwald, Timo, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Oßwald, Rainer, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Auto - Borst OHG Haller Straße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 20.03.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 20.03.2012 die offenen Handelsgesellschaft unter der Firma „Kersten Borst und Roland Wild OHG“, Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRA 722906) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

QHRB 501159 - 22.03.2012

QHRB 661454 - 22.03.2012 Bauland Erschließungsgesellschaft mbH Talhofstraße 12, 89518 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschafterversammlung vom 16.02.2012 hat die Änderung des Gesell-

QHRA 501048 - 04.04.2012 Härtsfeld-Apotheke e.K. Ebnater Hauptstraße 44, 73432 Aalen. Neuer Inhaber: Rieger, Barbara, Aalen. Ausgeschie-

QHRB 701527 - 27.03.2012 Dr. Heyd Verwaltungs-GmbH Vordere Schmiedgasse 36/1, 73525 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Dr. Heyd, Reinhard, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Weitere Hinweise im Merkblatt zum „Adressbuchschwindel“ unter www.ost-wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID: p130.

UnlimitedImports UG (haftungsbeschränkt) Tulpenstraße 16, 73441 Bopfingen. Die Gesellschafterversammlung vom 27.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Firma geändert; nun: un1imited UG (haftungsbeschränkt). Gegenstand geändert; nun: Import und der Vertrieb von Spiel-, Freizeit- und Haussicherheitsartikeln sowie der lT-Handel und lT-Dienstleistungen.

QHRB 510157 - 30.03.2012

Grimminger Verwaltungs-GmbH Marktplatz 11, 73430 Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Ringstraße 44, 89435 Finningen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Grimminger, Bertraud, Finningen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Martin Attenberger GmbH Steige 6, 73463 Westhausen. Die Gesellschafterversammlung vom 29.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand) beschlossen. Firma geändert; nun: Attenberger GmbH. Neue Geschäftsanschrift: Eugen-Bolz-Straße 6, 73463 Westhausen. Gegenstand geändert; nun: Handel mit technischen Gebrauchsund Verbrauchsgütern sowohl auf eigene Rechnung als auch im Namen Dritter als Handelsvertretung. Des Weiteren die Beratung und Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Internet und neue Medien sowie der Betrieb von Internetseiten zu kommerziellen Zwecken.

QHRB 701722 - 28.03.2012

QHRB 510059 - 02.04.2012

Harris & Bruno Europe GmbH Auf der Höhe 15, 73529 Schwäbisch Gmünd. Änderung der Geschäftsanschrift: Auf der Höhe 12, 73529 Schwäbisch Gmünd.

Lipp Gesellschaft mit beschränkter Haftung Industriestraße, 73497 Tannhausen. Bestellt als Geschäftsführer: Lipp-Mayer, Karin, Heilbronn, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 500972 - 28.03.2012

QHRB 721988 - 28.03.2012 UStA Services GmbH Beethovenstraße 1, 73430 Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Menzendorf, Peter, Aalen. Nicht mehr Geschäftsführer: Frankenreiter, Johannes, Aalen.

QHRB 723918 - 28.03.2012 Jan‘s Blitz- Blank UG (haftungsbeschränkt) Degenhardstraße 3, 89522 Heidenheim an der Brenz. Neue Geschäftsanschrift: Im Flügel 35, 89522 Heidenheim an der Brenz.

QHRB 501511 - 29.03.2012 Hotel am Rathaus Betriebsgesellschaft mbH Eugen-Bolz-Platz 2, 73447 Oberkochen. Bestellt als Geschäftsführer: Asbrock, Alexander, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 700711 - 29.03.2012 Frey Holzbau Bedachungen GmbH Gmünder Straße 4, 73547 Lorch. Einzelprokura: Frey, Johannes, Lorch.

QHRB 721484 - 29.03.2012 Kalaiwa Lernsysteme GmbH Dr.-Rudolf-Schieber-Straße 2, 73463 Westhausen. Die Gesellschafterversammlung vom 20.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Schellingstraße 90, 73431 Aalen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Lutz, Philipp, Aalen; Rieker, Jens, Augsburg, jeweils einzelvertretungsberechtigt.

QHRB 726492 - 29.03.2012 soleko UG (haftungsbeschränkt) Einhornstraße 104/1, 73529 Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Soysal, Emre, Aalen.

QHRB 510258 - 02.04.2012 SAFED - Industrieöfen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Robert-Bosch-Straße 4, 73463 Westhausen. Einzelprokura: Schwanke, Markus, Ellwangen Jagst.

QHRB 660683 - 02.04.2012 Albert Kolb Transporte GmbH Heerstraße 8-11, 89547 Gerstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Renner, Michael, Senden.

QHRB 722166 - 02.04.2012 Fahrschule Müller & Kollegen GmbH Heidenheimer Straße 37, 89537 Giengen an der Brenz. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Hager, Roland, Mödingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Girndt, Yannis, Gerstetten.

QHRB 520315 - 03.04.2012 Grimmeisen Holzland GmbH Bahnhofstraße 53, 73450 Neresheim. Die Gesellschafterversammlung vom 12.12.2011 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 75.000,00 EUR auf 100.000,00 EUR erhöht.

QHRB 660986 - 03.04.2012 E & T Kaminofen Zentrum Ostalb Produktions- und Vertriebs-GmbH Heidenheimer Straße 80-82, 89542 Herbrechtingen. Die Gesellschafterversammlung vom 27.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Nattheim. Neue Geschäftsanschrift: Daimlerstraße 1, 89564 Nattheim.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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QHRB 721067 - 03.04.2012 CT Dienstleistung GmbH Stiewingstraße 101, 73433 Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Gerling, Norbert, Friedrichsdorf.

QHRB 722018 - 03.04.2012 Cable & Network Concepts GmbH Oberkochen, Ramprechtstraße 3, 73072 Donzdorf. Durch Abweisung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse ist diese hierdurch aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

QHRB 501561 - 04.04.2012

WERBEN

Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH Carl-Zeiss-Straße 22, 73447 Oberkochen. Nicht mehr Geschäftsführer: Jaeger, Axel,

Werben Sie erfolgreich in „Wirtschaft in Ostwürttemberg“ Unser Thema für Verlagsspecial Juli | August 2012 EDV, BÜRO, TELEKOMMUNIKATION Anzeigenschluss: 12. Juni 2012 Erscheinungstermin: 6. Juli 2012

Rufen Sie an: Franz Wenzl Tel. 07361 594-228 f.wenzl@sdz-medien.de Fax 07361 594-242 Inge Birkhold Tel. 07321 347-127 anzeigen@hz-online.de Fax 07321 347-101

Wallhausen. Bestellt als Geschäftsführer: Klaiber, Harald, Langenau, von § 181 BGB befreit. Prokura erloschen: Gold, Johannes, Böhmenkirch.

Würzburger Straße 67-69, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Greiner, Andreas, Heidenheim an der Brenz.

QHRB 501574 - 04.04.2012

QHRA 510074 - 18.04.2012

Carl Zeiss Vision GmbH Turnstraße 27, 73430 Aalen. Prokura erloschen: Dr. Bauer, Harry, Aalen; Clauß, Jürgen, Baltmannsweiler.

Auto - Borst OHG Haller Straße 28, 73479 Ellwangen Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: BenediktWagner-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst.

QHRB 510514 - 04.04.2012

QHRA 500587 - 19.04.2012

Lipp Bio Plus GmbH Industriestraße 10, 73497 Tannhausen. Bestellt als Geschäftsführer: Lipp, Manuel, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Lipp, Roland, Ellwangen.

Immobilien EWB GmbH & Co. KG Zum Weinschenkerhof 2, 73457 Essingen. Bestellt als Liquidator: Fischböck, Gabriele, Essingen, von § 181 BGB befreit.

QHRB 660412 - 04.04.2012 Margarete Steiff GmbH Richard-Steiff-Straße 4, 89537 Giengen an der Brenz. Prokura erloschen: Lafitte, Jean, Giengen an der Brenz.

QHRB 660502 - 05.04.2012 Schuh-Baumann GmbH Grabenstraße 5, 89522 Heidenheim an der Brenz. Änderung der Geschäftsanschrift: Eugen-Jaekle-Platz 3, 89522 Heidenheim an der Brenz.

QHRB 661403 - 05.04.2012 Heidenheimer Gießerei Verwaltungs GmbH St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Gerling, Norbert, Friedrichsdorf. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Brinkmann, Edwin, Herbrechtingen.

QGnR 500001 - 05.04.2012 VR-Bank Aalen eG Volksbank Raiffeisenbank Wilhelm-Zapf-Straße 2 - 6, 73430 Aalen. Prokura erloschen: Vetter, Karl, Westhausen.

QGnR 660051 - 05.04.2012 Volksbank Brenztal eG Marktstraße 35, 89537 Giengen an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied: Edel, Jürgen, Langenau.

QGnR 700023 - 05.04.2012 Raiffeisenbank Mutlangen eG Hauptstraße 31/1, 73557 Mutlangen. Prokura erloschen: Berroth, Karl-Gerhard, Ruppertshofen.

QHRA 660501 - 10.04.2012 Walter & Sohn GmbH u. Co Schwabstraße 18, 89555 Steinheim am Albuch. Firma von Amts wegen geändert; nun: Walter & Sohn GmbH u. Co KG. Aus technischen Gründen gelöscht: Persönlich haftender Gesellschafter: Walter GmbH, Steinheim am Albuch. Personenbezogene Daten geändert und neu vorgetragen bei Persönlich haftender Gesellschafter: Walter GmbH, Steinheim am Albuch (Amtsgericht Ulm HRB 660114).

QHRA 661242 - 12.04.2012 WVP Wundversorgungspraxis Gesellschaft für moderne Wundversorgung und Handels-KG Schmelzofenvorstadt 33, 89520 Heidenheim an der Brenz. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Deckner, Sabine, Königsbronn. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Mayer, Marion, Königsbronn, von § 181 BGB befreit.

QHRA 660128 - 16.04.2012 Christian Maier GmbH & Co KG, Maschinenfabrik

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

QHRB 660746 - 10.04.2012 Sconvey GmbH Richard-Steiff-Straße 4, 89537 Giengen an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Jacob, Stefan, Denkendorf, von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Salmen, Rainer, Giengen an der Brenz. Einzelprokura: Salmen, Rainer, Giengen an der Brenz.

QHRB 661090 - 10.04.2012 PAUL HARTMANN AG Paul-Hartmann-Straße 12, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen: Berneis, Andrea, Ulm; Dr. Eckle, Anton, Gerstetten; Hufnagel, Markus, Heidenheim an der Brenz; Zielke, Andreas, Ulm.

QHRB 723622 - 10.04.2012 Automotive Lease Service GmbH Zanger Weg 2, 89555 Steinheim am Albuch. Die Gesellschafterversammlung vom 03.02.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 35.000,00 EUR auf 90.000,00 EUR erhöht. Stammkapital nun: 90.000,00 EUR.

QHRB 723719 - 10.04.2012 SEDDIO UG (haftungsbeschränkt) Beethovenstraße 18, 73463 Westhausen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als Geschäftsführer: Seddio, Calogero, Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Liquidator: Seddio, Salvatore Adriano, Westhausen. Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

QHRB 500254 - 11.04.2012 VOBA-Reisebüro Rominger GmbH Bahnhofstraße 18, 73430 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 25.01.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 13 (Jahresabschluss) beschlossen. Änderung der Geschäftsanschrift: Alte Poststraße 8, 70173 Stuttgart.

QHRB 500794 - 11.04.2012 Hans Schurr GmbH Riedwiesenstraße 32, 73434 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 26.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages durch Anfügen von § 14 (Beendigung der Gesellschaft) beschlossen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer: Schurr, Hans, Maurer, Aalen-Fachsenfeld. Nun Liquidator: Schurr, Klaus, Hüttlingen, von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst. QHRB 722036 - 11.04.2012 ProjectConcept GmbH Weiße Steige 10, 73431 Aalen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Aalen

vom 02.03.2012 (4 IN 163/11) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst.

QHRB 724222 - 11.04.2012 NewCo-Verwaltungs-GmbH Bühlstraße 16, 73492 Rainau. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen. QHRB 727484 - 12.04.2012 BIMM GmbH Building Information Modelling Measurement Heinrich-Röhm-Straße 47, 89567 Sontheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Hagenauer, Alfred, Ottensheim/Österreich, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Alexandrakis, Nikolaos, Herbrechtingen.

QHRB 661863 - 13.04.2012 Figiel Verwaltung GmbH Robert-Bosch-Straße 10, 89555 Steinheim am Albuch. Änderung der Geschäftsanschrift: Hermann-Weissbrod-Straße 3, 89555 Steinheim am Albuch.

QHRB 701181 - 13.04.2012 Vaas Leiterplattentechnologie GmbH Güglingstraße 47, 73525 Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Vaas, Michael, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 702163 - 13.04.2012 Stahl- und Anlagenbau Seibold GmbH Osterwiesenstraße 9, 73574 Iggingen. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen (Amtsgericht Aalen, 1 IN 2/12) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

QHRB 725171 - 13.04.2012 EStores GmbH Dr.-Rudolf-Schieber-Straße 11-15, 73463 Westhausen. Die Gesellschafterversammlung vom 28.03.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen (und dabei auch die Erhöhung des Stammkapitals um 25.000,00 EUR auf 50.000,00 EUR beschlossen). Gegenstand geändert; nun: Groß- und Einzelhandel mit Gebrauchs-, Verbrauchs- und lnvestitionsgütern, insbesondere der Online-Handel mit Waren für Veranstaltungen und Security-Dienste, mit Bekleidung, Schuhen und Ausrüstungsgegenständen für den Outdoor-, Sport-, Arbeitsund Freizeitbereich sowie Dekorationsartikeln und orthopädisch-medizinischen Hilfsmitteln. Stammkapital nun: 50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Trunk, Armin, Aalen. QHRB 660453 - 16.04.2012 Fidex Finanz- und Anlagenvermittlung GmbH Bergstraße 23, 89518 Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Tiefenbacher, Paul, Syrgenstein.

QHRB 661463 - 16.04.2012 ATH GmbH Badenbergstraße 22, 89520 Heidenheim an der Brenz. Änderung der Geschäftsanschrift: Tuttlingerweg 13, 89520 Heidenheim an der Brenz.


Wirtschaft IN OSTWÜRTTEMBERG QHRB 701042 - 16.04.2012

QHRB 727338 - 20.04.2012

QHRA 721446 - 02.04.2012

Gamundia Bau GmbH Beethovenstraße 10, 73550 Waldstetten. Die Gesellschafterversammlung vom 12.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: - alle Geschäfte nach der Makler- und Bauträgerverordnung, auch Bauträgergeschäfte, Kauf und Verkauf von Immobilien sowie An- und Vermietung, Verpachtung und Verwaltung von Grundstücken - Betrieb eines Bräunungsstudios mit Verkauf von Studioausstattungen und Zubehör - Aufstellung, Vermietung und Verpachtung von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit i.S. des § 33c Abs. 1 S. 1 GewO - Betrieb und die Vermietung von Gaststätten.

EMpower gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) Schwäbisch Gmünd. Änderung der Geschäftsanschrift: Schlossstraße 21, 73527 Schwäbisch Gmünd.

Wunder Versicherungsmakleragentur e.K. Marktplatz 14, 73479 Ellwangen Jagst. Die Firma ist erloschen. Gemäß § 31 Abs. 2 HGB von Amts wegen eingetragen.

QHRB 661317 - 18.04.2012 TEX-Design Studio “H” GmbH Schmelzofenvorstadt 33, 89520 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschafterversammlung vom 16.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Steinheim am Albuch. Änderung der Geschäftsanschrift: Mittelrain 49, 89555 Steinheim am Albuch.

QHRB 725667 - 18.04.2012 Carl Zeiss SMT GmbH Rudolf-Eber-Straße 2, 73447 Oberkochen. Nicht mehr Geschäftsführer: Wehmer, Justus Felix, Schwäbisch Gmünd, *02.03.1965. Bestellt als Geschäftsführer: Jaeger, Axel, Wallhausen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. QHRB 520272 - 19.04.2012 Südmo Holding GmbH Industriestraße 7, 73469 Riesbürg. Mit der „Pentair Germany GmbH“, Straubenhardt (Amtsgericht Mannheim HRB 701425) wurde am 26.03.2012 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlung am 11.04.2012 zugestimmt hat. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden (Unternehmensvertrag und Zustimmungsbeschlüsse) wird Bezug genommen.

QHRB 727626 - 19.04.2012 VB Schodo Bauträger GmbH Clichystraße 48, 89518 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Hofmann, Rainer Wolfgang, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 500494 - 20.04.2012 ROWE recan Vertriebs- und Produktions GmbH Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Geißbergstraße 4, 73432 Aalen.

QHRB 520227 - 20.04.2012 Hans Schieber Verwaltungs-GmbH Wilhelm-Nagel-Weg 7, 73441 Bopfingen. Von Amts wegen nach § 395 FamFG gelöscht als Geschäftsführer: Schieber, Andreas, DiplomWirtschaftsingenieur, Bopfingen.

QHRB 720572 - 20.04.2012 FH HolzaufbereitungsGeschäftsführungs-GmbH Gerstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Heerstraße 10, 89547 Gerstetten. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schmid, Hans-Georg, Böhmerkirch. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Kolb, Friedrich, Gerstetten, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

LÖSCHUNGEN

QHRA 510019 - 28.03.2012 Buchhandlung Franz Bucher, Inhaberin Margarethe Aistleitner e.Kfr. Schmiedstraße 6, 73479 Ellwangen Jagst. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRA 722906 - 30.03.2012 Kersten Borst und Roland Wild OHG Benedikt-Wagner-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 20.03.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 20.03.2012 mit der offenen Handelsgesellschaft unter der Firma „Auto - Borst OHG“, Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRA 510074) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRA 660850 - 03.04.2012 Reifen Hopp Erich Hopp Karlstraße 23, 89518 Heidenheim an der Brenz. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRA 520141 - 04.04.2012 Ipf-Apotheke, Inh. Abdel-Fattah Emeera Schmiedgasse 14, 73441 Bopfingen. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 510521 - 27.03.2012 s c a l i s Medien- und Projektmanagement AG Dr.-Rudolf-Schieber-Straße 2, 73463 Westhausen. Die Abwicklung ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 721915 - 27.03.2012 Sägewerk und Holzbau Gebr. Geiger Verwaltung GmbH Killinger Straße 27, 73463 Westhausen. Sitz verlegt (unter Änderung der Firma in „ainew GmbH“); nun: Wemding (Amtsgericht Augsburg HRB 26930). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 721808 - 30.03.2012 UHKF Unternehmensberatung GmbH August-Lösch-Straße 26/1, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 725295 - 03.04.2012 Transfergesellschaft Sontheim GmbH Siemensstraße 9, 89537 Giengen an der Brenz. Sitz verlegt (unter Änderung der Firma in „BDP Peters GmbH“); nun: München (Amtsgericht München HRB 197888). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRA 700980 - 29.03.2012 Josef Haakshorst Rohrleitungsbau GmbH + Co Süd Täferroter Straße 36 b, 73568 Durlangen. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 500383 - 28.03.2012 Wohnbau Oberkochen GmbH Im Mahd 3, 73447 Oberkochen. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen. QHRB 700864 - 29.03.2012 Dallach, Flugzeug GmbH Rechbergstraße 29, 73550 Waldstetten. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRA 501015 - 17.04.2012 Grimminger Grundstücksgesellschaft mbH & Co.KG Marktplatz 11, 73430 Aalen. Sitz verlegt; nun: Finningen (Amtsgericht Augsburg HRA 17584). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 700198 - 10.04.2012 Silber-Schmuck-GmbH silver-horse Am Eichenrain 40, 73527 Schwäbisch Gmünd ). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 701592 - 12.04.2012 Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH Wilhelmstraße 13, 73525 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom 27.02.2012 in eine Kommanditgesellschaft unter der Firma „Hetzel & Renz Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG“, mit Sitz in Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRA 722951) gemäß § 190 ff. UmwG formwechselnd umgewandelt. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 661731 - 16.04.2012 Königsbronner Immobilien GmbH Lortzingstraße 4, 89551 Königsbronn. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund der Verschmelzungserklärung des Alleingesellschafters vom 20.02.2012 mit Nachtrag vom 04.04.2012 und des Versammlungsbeschlusses des übertragenden Rechtsträgers vom 20.02.2012 mit dem Vermögen des Alleingesellschafters Frieß, Günther, Königsbronn, als Inhaber der Firma „Königsbronner Immobilien e.K.“, Königsbronn (Amtsgericht Ulm HRA 722954) verschmolzen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 520009 - 18.04.2012 BAG-Autohandelsgesellschaft mbH Neue Nördlinger Straße 10, 73441 Bopfingen. Sitz verlegt; nun: Horb am Neckar (Amtsgericht Stuttgart HRB 740991). Das Registerblatt ist geschlossen. QHRB 725864 - 12.04.2012 United Flower Market GmbH Seetalstraße 5, 89564 Nattheim. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 724352 - 20.04.2012 Three Star GmbH Im Aschbach 3, 89520 Heidenheim. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen. Q

Herausgeber: IHK Ostwürttemberg Ludwig-Erhard-Straße 1 89520 Heidenheim Tel. 07321 324-0 Fax 07321 324-169 www.ostwuerttemberg.ihk.de zentrale@ostwuerttemberg. ihk.de Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Einzelpreis: 2,40 Euro Jahresabonnement: 26,– Euro Der Preis für das Jahresabonnement wird wirksam, wenn alle Ausgaben des jeweiligen Kalenderjahres bezogen werden. Rechnungsstellung für das Jahresabo erfolgt im 2. Quartal des Jahres. Soweit ein Abonnement aufgrund Abobeginn während des lfd. Jahres nicht alle elf Ausgaben umfasst, werden die bezogenen Ausgaben zum Einzelheftpreis berechnet. Abonnementsaufkündigungen sind nur zum Jahresende möglich und müssen der IHK oder dem Verlag bis spätestens 30. November vorliegen. Redaktion und verantwortlich für den Inhalt: Dipl. Wirt. Ing. (FH) Peter Gring Tel. 07321 324-150 presse@ostwuerttemberg.ihk.de Bitte berücksichtigen Sie, dass Beilagen nicht immer die Meinung der IHK wiedergeben. Verlag, Gesamtherstellung und Anzeigendisposition: SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen Tel. 07361 594-228 Fax 07361 594-242 wio@sdz-medien.de

Bildnachweis – Rubrik Firmenberichte Ottenwälder & Ziegler 9 Ottenwälder 1 Kessler & Co. 10 Weleda 2 Molldesign 11 Voith 3, 6, 8 IHK 12, 15 Leicht 4 Hartmann 13 Zeiss 5 Schuck 14 WiRO 7 ZF Lenksysteme 16

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juni 2012

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Henkel Bopfingen – Ausbildung für zukünftige Herausforderungen Klebstoffe sind in Bopfingen seit dem 19. Jahrhundert zu Hause. Heute gehen sie vom hiesigen Henkel-Werk hinaus in die ganze Welt. Das 1893 als Leimsiederei gegründete Unternehmen am Fuße des Ipf hat sich zu einem prosperierenden Unternehmen entwickelt, das im Bereich Klebstoffe für die Holz- und Möbel- sowie Verpackungsindustrie in punkto Produktqualität und Service Maßstäbe setzt. Seit 1995 gehört das Unternehmen zum Henkel-Konzern. Henkel ist der weltweit größte Klebstoffhersteller. Das Unternehmen ist mit führenden Marken und Technologien in den Geschäftsfeldern Wasch-/Reinigungsmittel, Kosmetik/Körperpflege und Klebstoff-Technologien tätig. Rund um den Globus beschäftigt der 1876 gegründete Konzern über 47.000 Mitarbeiter. Henkel Bopfingen ist mehr als ein hochmodernes Klebstoffwerk. Angebunden sind modernste Entwicklungslabors, ein Technologiezentrum und

ein international agierender Vertrieb. So werden die Schmelzklebstoffe nicht nur in Bopfingen hergestellt, sie werden auch hier entwickelt. Rund 200 Mitarbeiter sind aktuell am Standort Bopfingen in den Bereichen Produktion, Entwicklung, Verwaltung und Vertrieb tätig. Um auch zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein, setzt Henkel in Bopfingen vor allem auch auf die Ausbildung neuer Mitarbeiter, z.B. zu Industriekaufleuten oder Maschinen- und Anlagenführer/innen sowie Elektroniker/innen für Betriebstechnik. 15 Auszubildende belegen das Engagement von Henkel.

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Wirtschaft in Ostwürttemberg - Juni 2012