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7-8/2012 6. Juli 2012

Wirtschaft IN OSTWÜRTTEMBERG

FRAUNHOFER-STUDIE TECHNOLOGIEPOTENZIALE

PatenteRegion gut aufgestellt „Politik des Zuhörens“ Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid im Interview

IHK-Vollversammlung Energiewende birgt gewaltige Herausforderungen

Management in der Praxis So werden aus Kunden Fans

IHKVollversammlungswahl Interessen vertreten

E 10991E ISSN 0938-8230


Talente

IN UND AUS OSTWÜRTTEMBERG

JASMIN SOIKA UND KATHARINA WURSTER

Jasmin Soika und Katharina Wurster (SV Mergelstetten) sind seit 2001 ein Team im 2er Kunstradfahren der Frauen. Sie können auf eine sehr erfolgreiche sportliche Karriere zurückblicken. 2mal wurden sie Europameister (Junioren), 4mal Deutsche Meister, 3mal Vize-Weltmeister und im Jahr 2010 holten sie Gold bei der Heim-Weltmeisterschaft in der Porsche-Arena in Stuttgart. Seit 2004 gehören sie dem Nationalkader an.


Inhalt

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Q STANDORTPOLITIK Personalplanung IHK-Demografierechner im Netz 16 Heidenheimer Bildhauersymposion Mit „Werk 13“ endet das Sammeln der Kunst 16 Q STARTHILFE UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG Gründer-Talk So läuft das Bier und Marketing

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Q AUS- UND WEITERBILDUNG Abschlussprüfungen Winter 2012/2013 Anmeldeschluss beachten

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Q INNOVATION | UMWELT DIHK-Papier Energie- und Rohstoffpolitik

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Q INTERNATIONAL Veranstaltungshinweis Global Connect in Stuttgart

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Q RECHT | FAIR PLAY Unternehmensspionage Immer mehr Unternehmen betroffen DIHK-Seite Firmenberichte Persönliches Verlagsspezial IHK-Service Börsen: Technologie, Kooperation, Existenz Handelsregister Impressum

23 24 25 31 33 34 35 41

ZUM TITEL Das Bild zeigt ein Modelllaufrad einer Wasserturbine in der Brunnenmühle, der hydraulischen Versuchsanstalt von Voith in Heidenheim. Die Voith-Brunnenmühle gehört zu den weltweit modernsten Einrichtungen ihrer Art. VoithTurbinen sind Unikate, die zunächst in der Brunnenmühle im Modell angefertigt, getestet und optimiert werden.

(Titelfoto: Voith GmbH)

Q BERICHTE & ANALYSEN Titelthema PatenteRegion gut aufgestellt Fraunhofer-Studie Technologiepotenziale Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid im Interview IHK-Vollversammlung Energiewende birgt gewaltige Herausforderungen Management in der Praxis So werden aus Kunden Fans IHK-Vollversammlungswahl Interessen vertreten

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FRAUNHOFER-STUDIE TECHNOLOGIEPOTENZIALE

PatenteRegion gut aufgestellt TITELTHEMA

Ostwürttemberg als kleinste Region in Baden-Württemberg leistet einen erheblichen Beitrag zu dessen führender Position als innovativstes Bundesland. Dies zeigt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Systemund Innovationsforschung in Karlsruhe, die die Branchen- und Technologiestrukturen sowie die Innovationspotentiale der einzelnen Regionen untersucht hat. Auch wurden die Ergebnisse für das ganze Land ausgewertet.

Interview Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid erklärt die „Politik des Zuhörens“.

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Energiewende IHK-Vollversammlung befasst sich bei der EnBW ODR AG mit den gewaltigen Herausforderungen.

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Management in der Praxis Wie man mit sieben Schritten seine Kunden zu Fans macht und sie wie Freunde behandelt.

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Interessen vertreten IHK-Ehrenpräsident Dr. Hansjörg Rieger im Interview zur Vollversammlungswahl 2012.

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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TITELTHEMA

Technologiepotenziale Ostwürttemberg

PatenteRegion Studie des Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung im Auftrag der IHKs im Land. Ostwürttemberg als kleinste Region in Baden-Württemberg leistet einen erheblichen Beitrag zu dessen führender Position als innovativstes Bundesland. Dies zeigt eine Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe, die im Auftrag der baden-württembergischen IHKs die Branchen- und Technologiestrukturen sowie die Innovationspotentiale der einzelnen Regionen im Land untersucht hat. Ergänzend zu den regionalen Betrachtungen wurden die Ergebnisse auch für ganz Baden-Württemberg ausgewertet. Allein die Auswertung der Patentstatistik in der Studie ist ein Beleg für die hohe Innovationskraft der Unternehmen in Ostwürttemberg. So ist die Zahl der Patentanmeldungen in der Region im Betrachtungszeitraum kontinuierlich gestiegen: von 724 Anmeldungen im Jahr 1998 auf 1.247 im Jahr 2008. Allein im Jahr 2008 kamen rund 7 Prozent aller baden-württembergischen Patentanmeldungen aus Ostwürttemberg. Eine deutlichere Sprache spricht jedoch die Patentintensität. Mit 5,79 Patenten pro 1.000 Erwerbstätige lag Ostwürttemberg 2008 deutlich über dem Landeswert von 3,18 und dem Bundeswert von 1,46 Patenten pro 1.000 Erwerbstätige. Die Firma Voith aus Heidenheim zählt zu den TopPatentanmeldern in Baden-Württemberg. Nach Bosch, Daimler und ZF Friedrichshafen belegt Voith den vierten Platz im Betrachtungszeitraum 2006 bis 2008. Aber nicht nur die großen Unternehmen tragen zur besonderen Innovationsstärke der Region bei. Dies fußt auch auf einem insgesamt breit aufgestellten Mittelstand als wichtiger Treiber der technologischen Entwicklung in der Region. 4

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Stärken und Potenziale im Maschinenbau Die Detailanalyse aller Patentanmeldungen in Baden-Württemberg zeigt, dass Ostwürttemberg vor allem stark aufgestellt ist in den Produktionstechnologien sowie den optischen, Nano-, Energie- und Werkstofftechnologien. Damit leistet die Region einen sehr hohen Anteil zur Spitzenpositionierung Baden-Württembergs in diesen Technologiefeldern. Hinsichtlich der Bedeutung für Ostwürttemberg weisen vor allem die sogenannten gehobenen Gebrauchstechnologien, insbesondere der Maschinenbau, besondere Potenziale und Stärken auf. So zeigt die Studie, dass in dieser Branche die höchsten Patentaktivitäten zu verzeichnen sind. Deren hohe Bedeutung zeigt sich auch in der Beschäftigung. Mit über 16.800 Mitarbeitern im Jahr 2008 stellt der Maschinenbau rund 11 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und bildet damit einen Branchenschwerpunkt. Innerhalb der sog. Spitzentechnologien stellen laut Studie in Ostwürttemberg die Medizin-, Mess-, Steuer-, und Regelungstechnik weitere und vor allem sehr dynamische Schwerpunkte dar. In diesen Bereichen liegt der Beschäftigungszuwachs im Betrachtungszeitraum 1998 bis 2008 bei rund 41 Prozent und damit deutlich über dem baden-württembergischen Durchschnitt. Zuwächse im Dienstleistungsbereich Die Studie verdeutlicht auch die strukturelle Entwicklung der Region in den Bereichen Forschungs- und Entwicklungsdienstleis-

tungen sowie unternehmensnahe Dienstleistungen. Hier sind im Zeitraum 1998 bis 2008 hohe Beschäftigungszuwächse in Ostwürttemberg zu verzeichnen, was sich schließlich in veränderten Beschäftigungsstrukturen niederschlägt. Auch der Unternehmensbestand nahm im Betrachtungszeitraum in diesen Dienstleistungssegmenten zu. Der Anteil der Unternehmen stieg von 30,4 Prozent im Jahr 1998 auf 34,2 Prozent im Jahr 2008. Ebenfalls konstatiert die Studie für den Bereich IT und Software eine hohe positive Dynamik, jedoch auf vergleichsweise niedrigem Niveau. So hat sich in den vergangenen Jahren die IT- und Softwarebranche mit einem durchschnittlichen Beschäftigungszuwachs von rund 9 Prozent und einem Zuwachs an Unternehmen von 2,5 auf 4,1 Prozent weiterentwickelt und als strategisch wichtig herauskristallisiert. Hoher Stellenwert von FuE Baden-Württemberg ist die Innovationsregion Nr. 1 in der Europäischen Union. Dies liegt insbesondere auch daran, dass Regionen wie Ostwürttemberg der Forschung und Entwicklung einen sehr hohen Stellenwert beimessen. Dies zeigt sich letztlich vor allem bei den Ausgaben der Unternehmen für Forschung und Entwicklung. Diese investierten im Jahr 2007 mehr als 420 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung. Insbesondere der Maschinenbau sowie die Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik, kommen für den größten Teil der gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen der Wirtschaft auf.


gut aufgestellt Das Bild zeigt ein Modelllaufrad einer Wasserturbine in der Brunnenmühle, der hydraulischen Versuchsanstalt von Voith in Heidenheim. Die Voith-Brunnenmühle gehört zu den weltweit modernsten Einrichtungen ihrer Art. Voith-Turbinen sind Unikate, die zunächst in der Brunnenmühle im Modell angefertigt, getestet und optimiert werden. (Foto: Voith GmbH)

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung in den Jahren 1998 bis 2008 belegt die Studie deutlich, dass die Unternehmen der Region, sowohl national als auch international, außerordentlich wettbewerbsfähig sind. Demnach konnten die Unternehmen ihre Umsätze im betrachteten ZehnJahreszeitraum um rund 65 Prozent steigern. Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt die außerordentliche Marktorientierung der Unternehmen aus der Region wider. Denn Technologien und Innovationen können am Markt nur dann erfolgreich sein, wenn diese bedarfs- und nachfrageorientiert entwickelt worden sind. Allerdings werden Technologien komplexer und die damit verbundenen Risiken sind für die Unternehmen hoch. Vor diesem Hintergrund werden arbeitsteilige Strukturen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Gerade in einer Region wie Ostwürttemberg, mit einem großen Bestand an technologieorientierten Unternehmen, ist es besonders wichtig, funktionierende Wissens- und Technologietransferstrukturen aufweisen zu können. Die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung der Studie machen deutlich, dass Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Lieferanten und Kunden eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus sind weiterhin die Hochschulen ein wichtiger Partner für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Resümee: enorme Innovationskraft Ostwürttemberg ist mit seinen Unternehmen sehr gut aufgestellt. Die Betriebe der

Region weisen eine enorme Innovationskraft auf, sind marktorientiert und haben hohen technologischen Anspruch. Dies zeigen vor allem die hohen Patentanmeldungen sowie die enormen Umsatzsteigerungen der letzten Jahre. Maßgeblich für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und somit auch der Region sind Forschung und Entwicklung. Damit dies gewährleistet bleibt, investieren die Unternehmen viel Geld in Forschungsund Entwicklungsaktivitäten. Ostwürttemberg bietet den Unternehmen - gerade in den wesentlichen technologischen Schwerpunkten der Wirtschaft - gute strukturelle Voraussetzungen für den Wissens- und Technologietransfer. Gerade hier ist es für kleine und mittlere Unternehmen besonders wichtig Kooperationskonzepte, insbesondere mit wissenschaftlichen Einrichtungen, zu Entwickeln und auszubauen.

IHK-TECHNOLOGIE- UND INNOVATIONSBERATUNG Die Technologie- und Innovationsberatung der IHK Ostwürttemberg unterstützt bei der Planung und Umsetzung gewerblicher Schutzrechte sowie den Transfer von Ideen zur marktfähigen Verwertung. Die unterschiedlichen Förderangebote von Land, Bund und der EU helfen Forschungs- und Entwicklungsprojekte über Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen zu finanzieren. In vielen Förderprogrammen wird vor allem die Zusammenarbeit von kleinen und mittleren Unternehmen mit Forschungseinrichtungen besonders gefördert, damit neue Erkenntnisse der Wissenschaft schnell in marktfähige Produkte umgesetzt werden können. Informationen und Links zur Studie und allen relevanten Informationen rund um das Thema gewerbliche Schutzrechte, Förderprogramme und vieles mehr über www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Innovation|Umwelt.

Bezugsjahr 2007: letzte gesicherte Daten für Baden-Württemberg und seine Teilregionen

PETER SCHMIDT Technologie- und Innovationsberater der IHK Ostwürttemberg Tel. 07321 324-126 schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de

(Foto: IHK)

Deutliches Umsatzwachstum

Die Studien des Fraunhofer ISI können unter www.ostwuerttemberg.ihk.de kostenlos heruntergeladen werden.

Studie für Baden-Württemberg: Dokument ID p1483 Regionalstudie Ostwürttemberg: Dokument ID p1482

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TITELTHEMA

TECHNOLOGIEPOTENZIALE IM LAND

Technologischer im Spannungsverhältnis zwischen Regionalisierung Von Dr. Thomas Stahlecker, Leiter des Geschäftsfeld Regionen und Cluster im Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI.

Die Wettbewerbsfähigkeit und zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten von Regionen hängen entscheidend von der technologischen Leistungsfähigkeit sowie des Innovationsgeschehens ab. Während die internationale Arbeitsteilung in der Vergangenheit stark zugenommen hat und vermutlich weiter zunehmen wird, ist die spezifische Ausstattung mit Produktionsfaktoren einer Region nach wie vor von großer Bedeutung für Unternehmen vor Ort – für KMU als auch für Großunternehmen. Die Frage stellt sich indes, welche Technologie- und Innovationspotenziale aktuell und zukünftig prägend für die regionale Attraktivität und den regionalen Wandel sind. Der regionale Fokus stellt hierbei keinen Widerspruch zum Prozess der Vertiefung der internationalen Arbeitsteilung im Rahmen globaler Unternehmensstrategien und Marktentwicklungen dar. Im Gegenteil: Regionen mit ihren spezifischen (systemischen) Ausstattungsfaktoren stellen nach wie vor relevante Bezugspunkte von Unternehmen dar. Vor diesem Hintergrund hat das Fraunhofer ISI im Auftrag des BWIHK eine aktuelle Analyse der technologischen Potenziale in Baden-Württemberg und seiner einzelnen Kammerbezirke vorgelegt.

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

Baden-Württemberg als Treiber von Technologie und Innovation in Deutschland Baden-Württembergs herausragende Stellung im nationalen und internationalen Kontext scheint ungebrochen: die aktuellen empirischen Analysen bescheinigen dem Süd-Westen Deutschlands mit Blick auf Wirtschaftsstruktur, technologische Entwicklung und Innovation ein sehr gutes Zeugnis. Dies trifft analog auf die einzelnen Teilregionen des Bundeslandes zu, die ihre spezifischen Stärken – im Sinne ihrer technologischen Leistungsfähigkeit, aber auch mit Blick auf die Vertriebskompetenz ihrer Unternehmen – in außerordentlicher Weise in die regionale und internationale Arbeitsteilung einbringen und damit Einkommen, Beschäftigung und Wohlstand sichern. Dennoch bleiben der zunehmende internationale Wettbewerb sowie die Dynamik der Märkte eine zentrale Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Baden-Württembergs Ausgangslage stimmt zuversichtlich, dass die wesentlichen Herausforderungen im Innovationswettlauf gemeistert werden können. So ist die Wirtschaftsstruktur gekennzeichnet durch eine im Vergleich zu Deutschland überdurchschnittliche Bedeutung der sogenannten wissensintensiven Wirtschaftszweige. Nahezu die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in Branchen beschäftigt, die sich durch eine hohe Wissensintensität auszeichnen und zu den wesentlichen Treibern der Regional-

entwicklung, des technologischen Wandels und von Wachstum und Innovation zählen. Baden-Württemberg weist zudem ein breit gefächertes technologisches Portfolio mit Schwerpunkten bzw. Spezialisierungen in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugbau, Metallprodukte, Elektrische Maschinen und Anlagen sowie Mess- und Regeltechnik auf. Auch sind eine ganze Reihe von Spitzentechnologien, wie die Produktionstechnologien, Optischen Technologien, IuKTechnologien sowie Elektromobilität und Medizintechnologien relativ stark vertreten. In den Feldern Energietechnologien, Mikrosystemtechnik und Umwelttechnologien spielt Baden-Württemberg innerhalb Deutschlands eine bedeutende Rolle, was sich in entsprechend hohen Anteilen baden-württembergischer Patentanmeldungen an allen deutschen Anmeldungen manifestiert. Schließlich sind die intensiven Vorleistungs- und Zulieferverflechtungen, die nicht nur die Wertschöpfungsketten der Kernsektoren der baden-württembergischen Wirtschaft betreffen, sondern auch mit Blick auf den arbeitsteiligen FuE- und Innovationsprozess, an der Schnittstelle Wirtschaft-Wissenschaft etabliert wurden, als besonderes Regionalmerkmal herauszustellen. Hinsichtlich des Aufbaus von FuEPartnerschaften und externen FuE-Kooperationen stellt sich die baden-württembergische Wirtschaft als ausgesprochen kompetent dar und etabliert das Bundesland damit als Knoten innerhalb nationaler und internationaler Wissensflüsse.


Wandel und Globalisierung

Wie oben bereits erwähnt, stellen sich die einzelnen Teilregionen Baden-Württembergs – trotz ihrer jeweiligen Spezifiken – als nicht minder wettbewerbsfähig dar. Besagte Studie des Fraunhofer ISI für den BWIHK konturierte die aktuellen wirtschaftsstrukturellen und technologischen Potenziale aller 12 Kammerbezirke, wertete die Ergebnisse im Rahmen von Stärkenund Schwächen-Profilen aus und leitetet schließlich Handlungsempfehlungen ab, die den regionalen Akteuren offen stehen, um die jeweilige Region auch zukünftig erfolgreich positionieren zu können. Eine der tiefer untersuchten Teilregionen ist der IHK-Bezirk Ostwürttemberg, ein vergleichsweise kleiner Raum mit gewissen strukturellen Nachteilen, dessen Regionalwirtschaft und technologische Leistungsfähigkeit sich dennoch als recht wettbewerbsfähig darstellen. So ist unter wirtschaftsstrukturellen Aspekten aktuell auf die große Bedeutung wissensintensiver Wirtschaftszweige in der Region mit einer besonderen Dynamik in den Bereichen FuEund unternehmensnahe Dienstleistungen, sowie Maschinenbau IT und Software hinzuweisen. Daneben bilden der Fahrzeugbau, das Baugewerbe sowie Mess, Steuerund Regelungstechnik wichtige Beschäftigungsaggregate. In technologischer Hinsicht ist die Region insgesamt gut aufgestellt. Das entwickelte Profil beruht auf einem Mix von Entwicklungen im Bereich

der gehobenen Gebrauchstechnologie, aber insbesondere der Spitzentechnologiebranchen. Technologische Schwerpunkte konnten in den Bereichen Optik, Spezialmaschinen, Energiemaschinen, Werkzeugmaschinen und Konsumgüter nachgewiesen werden. Auch sind die Technologiefelder IuK-Technik, Nanotechnologie, Produktionstechnologien, Mess- und Regelungstechnik sowie Medizintechnologien recht bedeutsam. Eine ausgeprägte Patentneigung wurde insbesondere bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen festgestellt. Mit Blick auf ausgewählte Spitzentechnologien spielt die Region innerhalb Baden-Württembergs v.a. in den Feldern Nanotechnologie, Optische Technologien, Produktionstechnologien und Energietechnologien eine wesentliche Rolle. Dieser Befund belegt, dass die Stärken des baden-württembergischen Innovationssystems nicht nur auf die Kernregionen zurückgehen, sondern in der Dezentralität und regional eingebetteten Kompetenzen begründet liegen. Engpassfaktoren im Hinblick auf die Entwicklungsfähigkeit Ostwürttembergs wurden im Zusammenhang mit der Optimierung der Diffusion von Know-how und Wissen Richtung mittelständischer Wirtschaft identifiziert. Ebenso bestehen Ausbaupotenziale im Rahmen der Stärkung der Internationalisierung von KMU sowie mit Blick auf eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Industrie. Die regionale hochschulische sowie hochschulkomplementäre Forschung sollte in der Lage sein

den Bedürfnissen der Regionalwirtschaft optimal zu begegnen und auch Fachkräfte bedarfsorientiert auszubilden, da es besonders Unternehmen aus den ländlichen Bereichen des Kammerbezirks schwer haben, genügend Fachkräfte zu attrahieren. Insgesamt wäre die politische Flankierung auf neue Themen auszurichten, die sich an den Stärken des Technologieprofils der Region konzentrieren und so zur Schärfung des regionalen Profils beitragen.

DR. THOMAS STAHLECKER Leitung Geschäftsfeld Regionen und Cluster Competence Center Politik und Regionen Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI Breslauer Straße 48 76139 Karlsruhe Tel. +49 721 6809-173 Fax +49 721 6809-176 thomas.stahlecker@isi.fraunhofer.de www.isi.fraunhofer.de

(Foto: Fraunhofer ISI)

Der Bezirk Ostwürttemberg: Peripher aber dennoch innovativ

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Wirtschafts- und Finanzminister Dr. Nils Schmid erklärt „Politik des Zuhörens“ gegenüber der Wirtschaft Baden-Württembergs.

Herr Minister, haben Sie im ersten Jahr Ihres Amtes Neues über die Wirtschaft im Land erfahren? Nur wer zuhört, kann etwas Neues erfahren - und das tue ich permanent. Seit Amtsantritt bin ich schon über 50.000 Kilometer gefahren, um im ganzen Land den Dialog mit der Wirtschaft zu pflegen. Der intensive Austausch vor Ort oder bei Terminen im Ministerium mit Kammern, Firmen, Verbänden, Beschäftigten und Auszubildenden macht Spaß, ist unglaublich vielfältig und immer bereichernd. Wie sieht Ihre Politik des Zuhörens gegenüber Unternehmern aus? Wir pflegen mit unserer dialogorientierten Wirtschaftspolitik sicher einen anderen Stil als die Vorgängerregierung. Konkret bedeutet Dialogorientierung viele gut vorund nachbereitete Treffen mit Kammervertretern, Verbandsspitzen, Innungen und Gewerkschaften oder das direkte Gespräch bei Firmenbesuchen mit Arbeitgebern und Beschäftigten. Sehr fruchtbar waren auch die vier Wirtschaftsdelegationsreisen allein im ersten Jahr meiner Regierungszeit. Im Herbst 2012 begleite ich Delegationen nach China und in die Türkei. Auch unser Mittelstandsbeauftragter Peter Hofelich transportiert viele Ideen aus der Wirtschaft in die Regierungsarbeit hinein und trägt im Gegenzug vieles aus der Ministerialarbeit in die Unternehmen hinaus. 8

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(Foto: MFW-BW)

»Das Innovationsland Nummer eins bleiben«

Viele Unternehmer im Land haben jenseits von Konjunktur und EuroKrise Sorgen; ihre Wettbewerbsfähigkeit zu halten. Was können Sie tun, damit BW ein attraktiver und erfolgreicher Standort bleibt? Wir wollen die industrielle Basis sichern und ordentliche Beschäftigung ermöglichen. Und wir wollen die Innovationsfähigkeit unserer Wirtschaft erhalten und ausbauen, denn Innovationen von heute ermöglichen die Beschäftigung von morgen. Ein Markenzeichen der Wirtschaftspolitik im Land sind ja unsere starken wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen sowie der Technologietransfer zwischen Forschung und Mittelstand. Wir wollen, dass Baden-Württemberg die Innovationsregion Nummer Eins in Europa bleibt. Die Energiewende ist mit Blick auf Kosten, Versorgungssicherheit Planungsrecht und Umsetzungstempo eine große Herausforderung. Viele Betriebe befürchten, dass bei Kälte und Volllast mal die Lichter ausgehen. Der Umweltminister streitet das ab. Was sagt der Wirtschafts- und Finanzminister dazu? Ich nehme die Besorgnis der Betriebe sehr ernst, zumal mir Unternehmer die Risiken dieses Szenarios in vielen Gesprächen sehr anschaulich vor Augen geführt haben. Für die Bedenken der Unternehmen stehe ich als Ansprechpartner immer bereit.

Denn eines ist klar: die Energiewende ist eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Bürgern. Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie auf allen Ebenen gemeinsam getragen wird. BW unterstützt Pläne zur Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Damit würde die Substanzbesteuerung, die wir schon durch Bemessungsgrundlagen wie Zinsen und Pachten in der Gewerbesteuer haben, dramatisch ausgeweitet. Ist das nicht das falsche Signal für Investoren? Meine Partei spricht sich für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer aus, weil wir mehr Steuergerechtigkeit herstellen wollen. Und weil ein starker Staat eine solide Einnahmenbasis braucht, um seine Aufgaben gut zu erfüllen. Wenn aus den Steuereinnahmen Kinderbetreuung oder Straßen finanziert werden, sind das ja wiederum ganz wichtige Standortvorteile. Auch die werden eine Investitionsentscheidung beeinflussen, nicht nur steuerliche Aspekte. Sie haben für 2013 und die Folgejahre die Neuverschuldung angekündigt, obwohl um 3 Milliarden Euro höhere Steuereinnahmen prognostiziert wurden. Warum können Sie die seit 2008 geltende Schuldenbremse in BW nicht aufrechterhalten?


Interview rung wird zu jedem dieser Ziele ihren Beitrag leisten. Wir werden das nicht immer mit dem Scheckbuch tun. Bei Fragen wie der Zuwanderung werden wir mit unserem politischen Gewicht unsere Allianzpartner unterstützen. Den Betrieben fehlen mehr dual ausgebildete Fachkräfte als Akademiker. Irritiert es Sie da nicht, wenn das Kultusministerium Lehrerstellen an Berufschulen nicht ausreichend besetzt und noch mehr Unterricht ausfällt als bisher schon?

Nein, wir halten die Schuldenbremse ein und verankern sie sogar in der Landesverfassung. Die jetzige Regelung in der Landeshaushaltsordnung setzt falsche Anreize und führt zu eher kurzfristigen Einsparungen und Einmaleffekten wie beispielsweise der Kürzung von Investitionen. Das ist ökonomisch unsinnig. Deswegen wollen wir die Verpflichtung zum stufenweisen Defizitabbau bis 2020 in der Landesverfassung festschreiben. Es geht darum, intelligent zu sparen. Daher konzentrieren wir uns auf den Abbau struktureller Ausgabenverpflichtungen. Die Fachkräfte-Allianz ist ein guter Ansatz, um Aktivitäten von Betrieben, Kammern, Verbänden und Gewerkschaften zu vernetzen. Viele Betriebe engagieren sich, um Aus- und Weiterbildung, Vereinbarkeit von Familie und Berufe sowie betriebliches Gesundheitsmanagement zu verbessern. Welchen Part kann hier das Land übernehmen? Die Landesregierung hat mit der Verdreifachung der Mittel für die Kleinkindbetreuung schon zu Beginn der Legislaturperiode ein Zeichen gesetzt. Denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit der durchgängigen Betreuung ganztags vom U-3-Bereich bis in die Schulen hinein ist ein Standortfaktor ersten Ranges. Aber die FachkräfteAllianz hat sich auf insgesamt zehn Handlungsfelder verständigt. Die Landesregie-

Der hohe Stellenwert der dualen Ausbildung ist in der Landesregierung unumstritten, denn Fachkräftesicherung ohne starke duale Ausbildung geht nicht. Wir haben Anfang Juni die Kampagne „gut-ausgebildet.de“ gestartet, mit der wir bei Eltern und Jugendlichen mit einem ganz neuen Ton und einer attraktiven Bildsprache für die Berufsausbildung werben. Und klar ist natürlich: Man kann nicht gleichzeitig die Werbetrommel für die duale Ausbildung rühren, während an beruflichen Schulen der Unterricht ausfällt. Die Kultusministerin arbeitet mit Volldampf daran, etwaige Defizite zu beseitigen. Glauben Sie, dass der Verzicht auf Ausbau der Straßen für BW vertretbar ist? Wir sind uns im Kabinett einig, dass gute Infrastruktur eine Voraussetzung für leistungsfähige Unternehmen ist. Dazu gehören auch Straßen. BW ist ein Innovationsland auf vielen Feldern. Aus dem Kabinett hört man, dass Innovationsförderung mit EU-Mitteln auf Energieeffizienz und regenerative Energien konzentriert werden soll. Geraten Innovationen in anderen Bereichen aus dem Fokus? Nein, wir fördern Innovationen in der gesamten Breite unserer Wirtschaft. Wir ordnen keine Innovationen staatlich an, aber wir können die Gestaltung von Zukunftskonzepten für wichtige Branchen zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Wissenschaft moderieren. Nehmen Sie die

Elektromobilität als Beispiel. Die wird in Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforscht und entwickelt. Letztlich wird es aber die Wirtschaft sein, die Elektromobilität produziert und Arbeitsplätze schafft. Wir unterstützen diesen Prozess. Bei der erfolgreichen Bewerbung Baden-Württembergs im bundesweiten Wettbewerb um die „Schaufenster Elektromobilität“ hat diese gemeinsame Anstrengung von Politik und Wirtschaft die Juroren überzeugt. Die IHKs hatten immer wieder eine steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung angeregt. Wie stehen Sie zu solchen Ideen? Deutschland hat als einziges großes Industrieland bislang keine steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig sprechen sich Unternehmen, Verbände und immer mehr Ökonomen für eine stärkere steuerliche FuE-Förderung aus. Wirtschaftspolitisch sehe ich zwei Argumente dafür: zum einen würde so eine Förderung das Klima für Wachstum in Deutschland deutlich verbessern. Zum anderen entwickelt sich die fehlende Förderung zunehmend zu einem Standortnachteil im internationalen Vergleich. Haushaltspolitisch muss das aber handwerklich gut gemacht sein, damit Mitnahmeeffekte vermieden und vor allem kleine und mittlere Unternehmen erreicht werden. Welche Ziele haben Sie mit Blick auf die nächsten vier Amtsjahre? Wir wollen und werden weiterhin beweisen, dass man uns dieses Land guten Gewissens anvertrauen kann. Dafür werden wir als grün-rote Regierungskoalition weiter gut und sachlich entlang der Ziele des Koalitionsvertrags arbeiten. Auf der wirtschaftspolitischen Agenda stehen dabei Themen wie die Fachkräftesicherung, Gründungsförderung und das Ziel, BadenWürttemberg zum Musterland für gute Arbeit zu machen. Im Haushaltsbereich liegt die gewaltige Aufgabe der Haushaltskonsolidierung vor uns. Das wird nicht einfach, doch ich bin überzeugt, dass es uns gelingen wird. Vielen Dank für das Gespräch. Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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IHK-Vollversammlung

ENERGIEWENDE birgt gewal Zeit- und Maßnahmenplan von Politik gefordert Die EnBW ODR AG war am 12. Juni 2012 Gastgeber der diesjährigen Auswärtssitzung der IHK-Vollversammlung in Ellwangen. Vorstand Dipl.-Ing. Frank Hose stellte den anwesenden Unternehmern den regionalen Energie- und Gasversorger vor und gab umfassend Einblick in die gewaltigen Herausforderungen der Energiewende. Angesichts der historischen Dimension dieses Projekts erwarten die Unternehmer von der Politik auf Bundes- und Landesebene einen detaillierten Zeit- und Maßnahmenplan. Zunächst bekamen die Mitglieder der IHKVollversammlung eine anschauliche Führung in der sog. Querverbund-Leitstelle, dem Herzen der EnBW ODR AG. Beeindruckend mit seiner komplexen Steuerungstechnik für die Strom- und Gasversorgung in Ostwürttemberg und im bayerischen Ries und Donauraum. Eindrucksvoll vor Augen führte der Leiter der Leitstelle Dr. Jürgen Backes die bereits jetzt schon bestehenden hohen Herausforderungen. Stark schwankende Stromaufkommen aus den Erneuerbaren Energien (EE), insbesondere aus den Photovoltaikanlagen seien in das Leitungsnetz aufzunehmen. Mit aktuell rund 22.000 EE-Anlagen im gesamten ODR-Netzgebiet, erklärte Frank Hose in seinem späteren Vortrag, produzierte die Region im vergangenen Jahr eine Strommenge aus erneuerbaren Energien von 820 Mio. kWh bei einer installierten Anlagenleistung von 650 MW. Der maximale Leistungsbedarf der Industrie- und Privatkunden im Winter beträgt demgegenüber nur 460 MW. Bis zum Jahr 2020 wird in der Region die Zahl der EE-Anlagen „dramatisch“ auf voraussichtlich knapp 60.000 ansteigen und rund 1.600 MW Leistung bereitstellen, die allerdings nur dann zur Verfügung steht, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint. Wenn beides der Fall ist, ist die eingespeiste Leistungsspit10

ze dann dreimal so groß wie die maximale Bezugsleistung. Bei Niedriglast an Sonn- und Feiertagen im Sommerhalbjahr treten immer häufiger gewaltige Stromüberschusssituationen auf. Die Netze und Netzsteuerungssysteme, die bisher auf den Leistungs- und Strombezug der Kunden ausgerichtet und dimensioniert waren, müssen jetzt die hohen Leistungsspitzen der Einspeisung stemmen und die in Richtung und Größe stark schwankenden Strommengen beherrschen. Netze und Steuerungstechnik müssen dazu mit immensen Investi- Dipl.-Ing. Frank Hose, Vorstand der EnBW ODR AG, gab umfassenden Einblick tionen angepasst werden, um in die Auswirkungen und Aufgaben der Energiewende. auch bei hohem Stromüberschuss jederzeit die Versorgungsqualität giewende fünf Grundbausteine braucht. sicherzustellen. Auch jüngst an Ostern und Energieeinsparung durch effiziente SystePfingsten mit hohen Stromerträgen bei me, Ausbau der dezentralen Erzeugungsgutem Wetter und gleichzeitig niedrigem anlagen, Bereitstellung einer intelligenten Verbrauch, vor allem auch in der Industrie, Netzinfrastruktur, Energiespeicher sowie seien Leistungsüberschüsse von ca. 180 zeit- und lastvariable EnergieanwendunMW ins vorgelagerte Hochspannungsnetz gen. Wenn alle Baustein-Systeme aufgeabtransportiert worden. Dezentrale Spei- baut und einsatzbereit seien, könnte die chermöglichkeiten direkt bei den Stromer- Region bis 2020 theoretisch 96 Prozent des zeugern wären die hilfreiche Lösung, liegen Energiebedarfs aus, in der Region selbst erzeugten, erneuerbaren Energien decken. aber nicht vor. Dazu notwendig seien allerdings steuerbaAllein zur Integration der erneuerbaren re Energiespeichersysteme und intelligente Energien in die Netze investierte die EnBW Stromzähler. In Verbindung mit intelligenODR im Jahr 2011 rund 8 Mio. Euro in den ter bidirektionaler TelekommunikationsAusbau der Netze. Mit dem notwendigen technik seien dann zeit- und lastvariable Neu- und Ausbau von Umspannwerken Energieanwendungen für die Stromkunden werden sich diese Investitionen ab 2015 möglich. Gleichzeitig könne die EnBW ODR verdoppeln. Diese Ausgaben treffen aller- damit unvermeidbare Lastspitzen besser dings über steigende Netzentgelte als Teil verteilen, bzw. Stromerzeugung und Stromdes Strompreises auch die Verbraucher. verbrauch besser in Einklang bringen. Als Zusätzlich werden die Verbraucher durch Anbieter von Strom, Gas und Telekommudie steigende EEG-Umlage belastet, welche nikation habe die EnBW ODR damit beste gesetzlich verordnet ist, um die Förderung Voraussetzungen. Mit einem schon teilder erneuerbaren Energien auszugleichen. weise eingesetzten modernen, intelligenHose erklärte, dass eine erfolgreiche Ener- ten Zähler- und Kommunikationssystem

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tige Herausforderungen sei man für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet. In Zusammenarbeit mit Varta Microbattery aus Ellwangen laufe dazu derzeit ein bemerkenswertes Speicherprojekt für Photovoltaikanlagen. Denn es sei doch sinnvoll den Strom dort zu speichern, wo er auch produziert wird. Die eigentliche Revolution wird es nach Hose dann geben, wenn die PhotovoltaikBesitzer in gedämmten Eigenheimen mit Batteriespeichern, Mikroblockheizkraftwerken und intelligenten Steuersystemen bis zu 100 Prozent energieautark sind. Mit den intelligenten Zähler- und Steuersystemen wolle die EnBW deren zeitweiligen überschüssigen Strom vermarkten. Schließlich ging Hose noch auf den notwendigen Ausbau der Höchstspannungsleitungen in Deutschland ein. Der grob geplante ca. 1.000 km lange Nord-Süd-Korridor führe längs durch die gesamte ODR-Region. Ein wichtiger Verknüpfungspunkt ist hier das 380/110-kV-Umspannwerk Goldshöfe bei Hüttlingen. Bei Investitionskosten von 1,4 Mio. Euro pro Kilometer Hochspannungsgleichstromleitung sei deren Inbetriebnahme bis zum Jahr 2022 erforderlich. Dabei komme es auch zu einem Trassenneubau von Goldshöfe nach Bünzwangen

im Landkreis Göppingen um den mittleren Neckarraum zu versorgen. Angesichts dieser insgesamt enormen Anstrengungen für das Jahrhundertprojekt Energiewende und dem Wettstreit der Systeme wünschte sich IHK-Präsident Helmut Althammer etwas mehr Realisierungszeit, denn Energie- und Rohstoffversorgung seien schließlich TopThemen für die gesamte Wirtschaft. Unser Land stünde vor gewaltigen Herausforderungen. Althammer: „Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass die Energiewende mit erheblichen Risiken verbunden ist. Und dies nicht nur in zeitlicher Sicht, sondern vor allem hinsichtlich Versorgungssicherheit und steigenden Energiekosten.“ Dies wirke sich nicht zuletzt auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag hat deshalb ein Gutachten bei der größten europäischen Forschungseinrichtung für Energie, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Auftrag gegeben. Auch nach diesem besteht das technische Potenzial zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Hemmnisse bei der Umsetzung müssen aber dringend beseitigt werden. Auch sieht das KIT erhebliche Risiken in Bezug auf die Strompreise und rechnet mit einem Anstieg des Großhandelspreises um 70 Prozent von 2010 bis 2025.

Ursache sind hierbei insbesondere erforderliche Investitionen in neue Netze, für die Grundlastsicherung, Einspeisevergütungen sowie Steuern und Abgaben. IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Moser erwartet von der Politik für alle wesentlichen Handlungsbereiche einen transparenten Zeit- und Maßnahmenplan. Parallel dazu seien aber auch eine Erhöhung der Energieeffizienz und eine intensivierte Energieforschung unabdingbar. Moser: „Die IHKs in Baden-Württemberg sind bereit, die Landesregierung in diesem Steuerungsprozess zu unterstützen.“

IHK-Präsident Helmut Althammer (Mitte) verabschiedete in der Sitzung als Mitglieder der Vollversammlung Udo Effenberger und Dr. Axel Nickel. Er dankte für die Unterstützung der IHK-Arbeit in aktuellen Themen und Grundsatzpositionen. (Fotos: IHK)

Die IHK Vollversammlung machte sich in der Leitstelle der EnBW ODR ein Bild über die Auswirkungen der Energiewende auf Leitungsnetze und Versorgungssicherheit.

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MANAGEMENT IN DER PRAXIS

Konsumenten entscheiden immer mehr danach, ob die Wertebasis des Anbieters zur eigenen passt. Wir wollen dort kaufen, wo wir ein gutes Gefühl haben. Wie bei Freunden, da wissen wir, dass wir uns und ihnen etwas Gutes tun. Das ist die Zukunft des Marketings - ehrlich, authentisch und mit Begeisterung: Kunden wie Freunde behandeln. Und auch vielen Verkäufern geht es so: Sie sind das „typische“ Verkaufen durch Druck leid. Sie wollen erfolgreich sein, ohne dabei Werte wie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit verraten zu müssen.

Verkaufen bedeutet heute weit mehr, als nur die bloße Aufzählung von auswendig gelernten Verkaufsargumenten. Der MarketingGuru Philip Kotler hat festgestellt: Die Menschen kaufen nicht mehr nur Produkte, sie kaufen gleichzeitig auch die damit verbundenen Werte, wie z.B. schonender Umgang mit der Umwelt. Bio-Gemüse, Hybridautos, Solaranlagen – der Kunde ist nicht mehr nur Käufer. Er ist ein Mensch mit Idealen, Träumen, sozialer Verantwortung. Und er will sich nicht mehr überreden lassen etwas zu kaufen, er will verstanden werden. Das ist die neue Herausforderung im Vertrieb. Die eigene Zielgruppe kennen Der Schlüssel zu Ihrem Verkaufserfolg ist ein ganzheitlicher Ansatz. Es gilt die Perspektive über das eigentliche Verkaufsgespräch hinaus zu erweitern. Kernkompetenzen, Zielgruppenfokus oder Innovationsfähigkeit sind mindestens ebenso wichtig. Unternehmen ohne klaren Zielgruppenfokus beispielsweise kennen ihre Produkte gut und ihre Kunden schlecht. Sie bringen ihre Waren oder Dienstleistungen auf den Markt und überlassen es dann mehr oder weniger dem Zufall, wer diese kauft. Jeder, der die Rechnung bezahlt, ist willkommen. Jedenfalls so lange, bis es zu Umsatzeinbrüchen, dem Verlust von Marktanteilen oder schmelzenden Gewinnmargen kommt. Und dann hat niemand im Unternehmen einen blassen Schimmer, woran das liegen könnte. Während das Verhalten langjähriger Freunde meist sehr gut einschätzt werden kann, sind Fremde oft schwer berechenbar. Das Gleiche gilt für Unternehmen: Wer seine Kunden gut kennt, versteht auch ihre wechselnden Ansprüche und Bedürfnisse. Wer sich hingegen mit seinen Kunden kaum oder nur oberflächlich beschäftigt, für den bleibt auch das Kundenverhalten meist ein Rätsel. 12

So werden In 7 Schritten zum Marktführer

Von den Besten lernen: London City Airport Der London City Airport (LCY) wurde 1987 in den Docklands auf dem Gebiet eines ehemaligen Hafenbeckens eröffnet. Während die Flughäfen Heathrow und Stansted weit außerhalb der Innenstadt liegen, ist es von hier nur ein Katzensprung in die Londoner City. Die moderne Hochbahn Docklands Light Railway hält direkt vor dem Terminal. Der Flughafen ist aus Sicherheits- und Lärmschutzgründen für Regionaljets und Propellermaschinen ausgelegt. Die größte hier verkehrende Maschine ist der Airbus A 318. Jährlich nutzen etwa 2,5 Millionen Passagiere den Airport. Die perfekte Anbindung und die im Gegensatz zum Chaos-Airport Heathrow kurzen Wege im Terminal machen LCY zum idealen Flughafen für Geschäftsreisende. Die Betreibergesellschaft London City Airport Ltd. hat das erkannt und konzentriert sich voll und ganz auf diese Zielgruppe. Ein weltweit wohl einmaliges Merkmal des Flughafens ist etwa die „Silent Lounge Policy“: Im Abflugbereich gibt es keinerlei Durchsagen, sondern ausschließlich Monitore, auf denen die Einstiegszeiten angezeigt werden. Wer will, kann sich

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

die Infos auch per W-LAN auf den eigenen Rechner holen. Geschäftsleute können somit im Wartebereich ungestört arbeiten und sogar ins Diktiergerät sprechen. Die Betreibergesellschaft hält ihre Zielgruppe für aufgeweckt genug, um ohne ExtraAufforderung ans Boarding zu denken. Im Gegenzug offeriert sie nicht nur Ruhe zum Arbeiten, sondern auch sonst vieles, was Geschäftsreisende schätzen. Dazu zählen viele Steckdosen für Notebooks, kostenloses (!) W-LAN oder praktische Arbeitstische. Die Check-in-Zeiten sind dank optimierter Prozesse die kürzesten aller britischen Flughäfen. Time is money! Selbst das Geschäftsmodell ist ungewöhnlich: Die Fluggesellschaften zahlen pro landendem und nicht, wie sonst üblich, pro abfliegendem Passagier. LCY hat nämlich doppelt so viele landende wie startende Passagiere. Klar: Morgens vor dem Termin in der City ist die Zeit knapp. Abends hat die Zielgruppe mehr Zeit und kann auch ab Heathrow oder Stansted fliegen. Die kompromisslose Fokussierung auf Businessreisende zahlt sich aus: Seit 1996 ist die London City Airport Ltd. in der Gewinnzone. Dieses Beispiel zeigt, dass es selbst im standardisierten Massengeschäft möglich ist,


aus Kunden FANS

Zeit nehmen. Üben Sie Methoden ein. Denken Sie ganzheitlich – Kernkompetenz, Zielgruppenfokus, Innovationsfähigkeit oder Servicequalität tragen ebenso zu Ihrem Verkaufserfolg bei wie jedes Verkaufsgespräch beim Kunden. Das Wichtigste ist jedoch Ihre innere Einstellung. Dazu zum Schluss „sieben Gebote“:

Verkaufen, ohne Verkäufer zu sein Doch Achtung! Diese neue Herausforderung des authentischen „Verkaufens“ darf nicht alleine auf den Schultern der Vertriebsabteilung liegen. Alle im Unternehmen sind Verkäufer.

„Sieben Gebote“ für den Umgang mit Kunden

Aber: Niemand im Unternehmen muss Verkäufer sein. Was heißt das? Es heißt, dass sich in den besten Unternehmen sämtliche Mitarbeiter dafür zuständig fühlen und dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden neu zu begeistern. In diesem Sinne sind alle „Verkäufer“ des Produkts oder der Dienstleistung. Gleichzeitig muss dazu aber niemand die bisher gewohnte Rolle eines typischen „Verkäufers“ einnehmen. Kunden finden und Kunden binden – also Verkaufen – ist heute ganz leicht. Es bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Für Strategien muss man sich

1. Seien Sie sich Ihrer Stärken bewusst und kommunizieren Sie diese. 2. Sehen Sie Ihren Kunden als Freund, dann verkaufen Sie von selbst. 3. Gehen Sie in Sachen Service die Extrameile für Ihre Kunden. 4. Verbessern Sie nicht nur Bestehendes, sondern erfinden Sie Ihr Geschäft immer wieder neu. 5. Stellen Sie den Nutzen und nicht den Profit in den Vordergrund. 6. Legen Sie Wert auf die Meinung Ihrer Kunden. 7. Streben Sie eine langfristige Beziehung mit Ihren Kunden an.

Jürgen Frey Vertriebs- und Marketingleiter, Tempus GmbH, Giengen

(Foto: tempus)

die eigenen Angebote auf eine kleine Zielgruppe zuzuschneiden. Vor allem an den Details zeigt sich, ob ein Unternehmen seine Zielgruppe verstanden hat. Denn gerade diese Kleinigkeiten machen den großen Unterschied und ermöglichen es, hohe Preise anzusetzen und damit überdurchschnittliche Erträge zu erwirtschaften.

Wer diese sieben Gebote beherzigt, der kann verkaufen, ohne Verkäufer zu sein. Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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IHK-VOLLVERSAMMLUNGSWAHL 2012

Interessen vertreten Interview mit Dr. Hansjörg Rieger, Ehrenpräsident der IHK Ostwürttemberg

Dr. Hansjörg Rieger, geschäftsführender Gesellschafter der RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG in Aalen-Unterkochen und Vorstand der Erlau AG in Aalen, war von 1989 bis 2001 Präsident der IHK Ostwürttemberg. Zudem war Dr. Rieger insgesamt 28 Jahre Mitglied der Vollversammlung der IHK Ostwürttemberg. Seit 2001 ist er Ehrenpräsident der IHK Ostwürttemberg.

Herr Dr. Rieger, warum haben Sie sich als Mitglied der Vollversammlung und als Präsident der IHK Ostwürttemberg viele Jahre ehrenamtlich eingesetzt? Vollversammlung und Präsidium einer IHK bestimmen deren Arbeit maßgeblich. Über diese Gremien wird entschieden, wo und wie sich eine IHK für die Belange der regionalen Wirtschaft einsetzt. Diese Möglichkeit des Mitgestaltens zum Wohle der regionalen Wirtschaft wollte ich nutzen – als Mitglied der Vollversammlung und natürlich auch als Präsident der IHK Ostwürttemberg. Was waren dabei Schwerpunkte Ihrer IHK-Arbeit? Zwei Themenfelder möchte ich hervorheben. Erstens hatten wir uns sehr stark in der dualen Ausbildung eingesetzt. Seinerzeit primär mit dem Ziel, allen Jugendlichen ausreichend Lehrstellen und Zukunftschancen anbieten zu können. Auch aktuell ist dieses Kernthema der IHK-Arbeit wieder von besonderer Bedeutung. So hat die IHK zur Bekämpfung des Fachkräftemangels zahlreiche Akltivitäten entfaltet. Sie ist hier – heute wie damals – auf die Unterstützung aktiver und engagierter Unternehmer angewiesen. Zweitens lag und liegt mir auch das Zusammenwachsen Ostwürttembergs am Herzen. Hier hatten wir uns vielfältig eingesetzt. Ich glaube, dass die regionale Wirtschaft hier zwischenzeitlich zusammengerückt ist

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

und die vielfältige Wirtschaftsstruktur als Chance begreift. Eine gute Kooperation der regionalen Akteure vorausgesetzt, wird uns die weiter positive Entwicklung endogener Potenziale gelingen. Auch hier bieten die Gremien der IHK – wie Ausschüsse und Vollversammlung – hervorragende Möglichkeiten, unternehmerische Ideen und unternehmerischen Sachverstand einzubringen. Es lohnt sich also, sich als Unternehmer aktiv in der Vollversammlung einzusetzen? Die Vollversammlung ist das Parlament der regionalen Wirtschaft. Die IHK Ostwürttemberg setzt sich auf Basis der Entscheidungen der Vollversammlung für die Interessen der Unternehmen in der Region ein. Die Leitlinien der IHK-Arbeit werden also durch die Vollversammlung, die Unternehmer selbst, bestimmt. Dadurch dass in der Vollversammlung die Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen repräsentiert sind, ist zudem gewährleistet dass die Interessen jeder Branche und jeder Unternehmensgröße ausgewogen berücksichtigt werden. Einzelinteressen werden in der Vollversammlung diskutiert, zum Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gebündelt und in die politische Diskussion eingebracht. Die IHK macht sich so immer wieder – beispielsweise durch Stellungnahmen in Gesetzgebungsverfahren oder auch in der Diskussion regionaler Vorhaben – für Interessen von uns Unternehmern stark. Somit hat man als Unternehmer einen unmittel-


(Foto: RUD)

Interview

WAHL

Vollversammlung 2012

baren Nutzen von einem Engagement in der Vollversammlung. Nicht zuletzt natürlich auch durch die zahlreichen persönlichen Kontakte in Unternehmerkreisen, die durch ein solches Engagement entstehen. Können Sie uns ein konkretes Beispiel nennen? Natürlich: Über die Vollversammlung ist gewährleistet, dass Unternehmerinteressen die IHK-Arbeit leiten. Man spricht hier auch von der Selbstverwaltung der Wirtschaft: Die Wirtschaft nimmt Aufgaben anstelle des Staates wahr. Dies setzt die IHK beispielsweise in der Dualen Berufsausbildung hervorragend um. Würde diese Aufgabe in den Händen des Staates liegen, käme sie nicht nur teurer, sondern es würde auch an Praxisnähe fehlen. Dass dies bei den IHKs nicht der Fall ist, dafür sorgt das ehrenamtliche Engagement von Unternehmern und von Mitarbeitern aus den Unternehmen als erfahrene Prüfer und kompetente Dozenten. Darüber hinaus nehmen die IHKs viele weitere hoheitliche Aufgaben zum Nutzen der Wirtschaft wahr. Trotzdem wird die IHK und ihre Vollversammlung von manchen Unternehmern für überflüssig erachtet. Was sagen Sie diesen Unternehmen? Nur wer gegen Selbstverwaltung ist, kann sich gegen die IHK und das regionale

Parlament der Wirtschaft stellen. Diesen Unternehmen muss klar sein: Weniger IHK bedeutet mehr staatliche Verwaltung. Nach meiner Einschätzung bringt dies nur höhere Kosten und Belastungen für die Wirtschaft. Denn die Vollversammlung legt nicht nur die Leitlinien der IHK-Arbeit fest; sie überwacht auch die kostengünstige Umsetzung und bestimmt die Höhe der Mitgliedsbeiträge. Wenn wir die uns betreffenden Aufgaben selbst wahrnehmen, dann wird dies immer wirtschaftsnah und kostengünstiger geschehen, als wenn dies der Staat erledigen könnte. Und wie wird sichergestellt, dass die Wirtschaft über die IHKs bei der Politik Gehör findet? Ein großer Vorteil der IHKs ist, dass sie bundesweit aufgestellt sind. Mit 8o IHKs und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag haben wir Unternehmer in Berlin und Brüssel eine starke Stimme, die auf Basis der regionalen Wirtschaftsparlamente, der Vollversammlungen, steht. In ihnen bringen sich engagierte und kompetente Unternehmer ein. Sie bringen so Bedürfnisse und Notwendigkeiten aus der täglichen unternehmerischen Praxis in politische Entscheidungsprozesse ein. Was für den Bund gilt, gilt umso mehr in Land und natürlich auch in der Region selbst.

Bei der Interessenvertretung geht es in erster Linie um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts, und damit um die Sicherung und Ausbau der Arbeitsplätze. Da fallen mir zwei Beispiele ein: auf Bundesebene die Energiewende. Diese wird nur gelingen, wenn die Balance zwischen preiswürdiger und sicherer Energieversorgung, Klimaschutz und Wachstum hergestellt wird. Es bedarf einer verlässlichen, ganzheitlichen Politik, um die gesunde Struktur unserer Wirtschaft, die vor allem auf dem Mittelstand und familiengeprägten Unternehmen beruht, zu stärken. Für ein tragfähiges, vernünftiges und realisierbares Energiekonzept müssen sich einzelne Unternehmer aktiv einsetzen und mit Hilfe und Unterstützung der IHK auf die Politik zugehen. Nur so können wir auch etwas erreichen. Und auf regionaler Ebene, sehe ich nach dem erfolgreichen Einsatz der IHK für einen Ausbau der regionalen Hochschulen entlang den Bedürfnissen der Wirtschaft, weitere Maßnahmen zur Fachkräftesicherung und die anstehenden Infrastrukturvorhaben als Schwerpunkt. Herr Dr. Rieger, wir bedanken uns für das Gespräch.

Können Sie uns auch hier ein konkretes Beispiel nennen? Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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STANDORTPOLITIK Personalplanung erleichtert

IHK stellt neuen Demografierechner ins Netz Die Südwestwirtschaft ist schon heute einem akutem Fachkräftemangel ausgesetzt. Ihr fehlen rund 230.000 Fachkräfte. Die größte Knappheit herrscht bei beruflich ausgebildeten Fachkräften mit hoher Qualifikation: 128.000 Meister, Techniker, Fachund Betriebswirte fehlen. Nicht in allen, aber in vielen Bereichen werden auch beruflich qualifizierte Mitarbeiter vergeblich gesucht: Es mangelt an 65.000 Fachkräften mittlerer Qualifikation. Trotz steigender Absolventenzahlen reicht auch das Angebot an Akademikern nicht aus, es fehlen 28.000 Ingenieure und 11.000 Akademiker anderer Fach-

Heidenheimer Bildhauersymposion

Mit „Werk 13“ endet das Sammeln der Kunst Mit einem „großen Fest“ soll im nächsten Jahr eine Veranstaltungsreihe enden, die alle drei Jahre in Heidenheim für Aufsehen und Diskussionen sorgte: Das Bildhauersymposion. Es war in den vergangenen 15 Jahren stets ein Highlight im Kunstschaffen der Stadt. Die Vorbereitungen für „Werk 13“ und damit die sechste Veranstaltung dieser Art, laufen seit Monaten. „Man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist“, betonte die Vorsitzende des Bildhauersymposions, Gabriele Rogowski – freilich nicht ohne Wehmut. Zahlreiche Werke – Ergebnisse der Zusammenarbeit von internationalen Künstlern mit lokalen Unternehmen, werden auch

richtungen. Das belegt der interaktive IHK-Fachkräftemonitor, der für 105 Berufsgruppen aus 17 Branchen Aussagen über die Entwicklung von Angebot und Nachfrage bis zum Jahr 2025 in Baden-Württemberg und seinen zwölf IHK-Regionen bietet. In welchen Berufsgruppen der höchste Mangel bzw. Überschuss an Fachkräften herrscht, das zeigt das neue Beruferanking. Der general- www.demografierechner-bw.de: Schon mit wenigen Angaben Betrieb ermöglicht der Demografierechner einen Einstieg in überholte IHK-Fachkräftemonitor steht zum die betriebliche Altersstrukturanalyse. (Foto: IHK) im Internet unter www.fachkraeftemonitor-bw.de bereit. Die konkreten Auswir- einen Einstieg in die betriebliche Altersstrukkungen dieser Entwicklung auf das eigene turanalyse, weist den jährlichen Ersatzbedarf Unternehmen können jetzt auch mit dem aus und zeigt den Handlungsbedarf auf. neuen IHK-Demografierechner analysiert Aber auch eine detaillierte Analyse für die werden: Schon mit wenigen Angaben zum wichtigsten Berufe im Unternehmen ist Betrieb ermöglicht der Demografierechner möglich: www.demografierechner-bw.de.Q

lung vorzuschlagen, dass im in Zukunft das Stadtbild nächsten Jahr Schluss sein bereichern. Dafür möchte soll. Diese Versammlung der Verein im nächsten Jahr wird noch vor der Somnoch sorgen, nachdem das merpause stattfinden. „Wir sechste und damit letzte haben in den vergangenen Symposion mit dem „Werk 15 Jahren unheimlich viel 13“ zu Ende gegangen bewegt, das Bisy war und ist. Die Vorsitzende, deren ist ein tolles Projekt“, sagte vielfältiges Engagement Gabriele Rogowski. Freivon Anfang an wesentlich lich sei es auch im künstdazu beitrug, dass das in lerischen Bereich so wie Heidenheim gerne „Bisy“ genannte Kunstereignis Für Gabriele Rogowski, Vorsitzende überall: „Nichts ist für die weit über die Grenzen der des Bildhauersymposions, war und Ewigkeit bestimmt“. Man das Bildhauersymposion ein tolles habe in Heidenheim dafür Region hinaus bekannt ist Projekt, aber man soll dann aufgesorgt, dass sich die Kunst wurde, betonte, man habe hören, wenn es am schönsten ist. (Foto: Robin Füchtner) wie ein „roter Faden“ durch sich sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, ob und wie das Bisy die Stadt zieht. „Wir hoffen, dass so viele weitergeführt werden könne. Schließlich Kunstwerke wie möglich weiter erhalten habe der erweiterte Vorstand aber einstim- werden können“. Der Verein möchte nach mig beschlossen, der Mitgliederversamm- Abschluss von „Werk 13“ die Skulpturen der Stadt als Schenkung überreichen. Die Vorbereitungen für das „Werk 13“ sind angelaufen. Bis zu 30 Künstler, die von Nominatoren vorgeschlagen und danach von einer Jury ausgewählt werden, können sich beteiligen. Sie arbeiten mit regionalen Firmen zusammen, die ihnen Arbeitsplätze und Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellen. Im Juli 2013 werden die ausgezeichneten Arbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt.

Werk 10: „Da wird etwas zum Denkmal, das es normalerweis nicht verdient“, sagt der Künstler Stefan Sous. Rund 40 Teile beinhaltet sein „Sperrmüllhaufen“ aus Metall, der in aufwendiger Kleinarbeit bei SHW Casting Technologies im Werk Wasseralfingen gegossen wurde. Das Werk trägt den Namen „Privatbesitz“. (Foto: Bisy)

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

Die beteiligten Firmen sind: Richter Lighting Technologies GmbH, Heubach; Franz Rieger, Metallveredelung, Steinheim, zusammen mit Bauflaschnerei Robert Smejkal, Heidenheim; Heidenheimer Verkehrsgesellschaft mbH, Landratsamt Heidenheim, Fachbereich Forst und die Voith AG. Q


Gesellschafter-Geschäftsführer

Private Nutzung von Geschäftswagen Nach verschiedenen Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) in den Jahren 2008 und 2010 hat das Bundesfinanzministerium nun mit Schreiben vom 3. April 2012 zur steuerlichen Erfassung der Privatnutzung eines Dienstwagens durch einen GesellschafterGeschäftsführer Stellung genommen. Der BFH hatte zuvor in einigen Urteilen angenommen, dass die Überlassung eines Dienstwagens zur privaten Nutzung an einen Gesellschafter-Geschäftsführer keinen zu versteuernden geldwerten Vorteil im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses darstelle, sondern durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sei und dadurch eine verdeckte Gewinnausschüttung darstelle. Die GmbH konnte in diesen Fällen keine Betriebsausgaben geltend machen und der Gesellschafter musste die Privatnutzung des Fahrzeugs als Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuern. Die Bewertung der

Rechnungen per Fax und Mail

Elektronische Rechnungen sind Papier-Rechnungen gleichgestellt Seit dem Inkrafttreten des Steuervereinfachungsgesetzes im Juli 2011 ist die Übermittlung von Rechnungen auf elektronischem Weg der Zusendung mit klassischer Briefpost gleichgestellt. Konkret bedeutet dies, dass Rechnungen auch per Telefax oder als PDF-Anhang einer E-Mail verschickt werden können. Eine qualifizierte elektronische Signatur, die die Nachvollziehbarkeit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts gewährleistet, ist nicht mehr erforderlich. Zugleich bietet der vereinfachte elektronische Rechnungsversand auch Vorteile gegenüber der traditionellen Papierrechnung, denn die Zustellung ist nicht nur deutlich schneller, sondern auch transparenter: Das Versandprotokoll einer Fax-Übermittlung verleiht der Sendung den juristischen Status einer per Einschreiben verschickten Rechnung. Auch beim Rechnungsempfänger können die anfallenden Prozesse deutlich vereinfacht werden. Zwar ist dieser nach wie vor verpflichtet zu überprüfen, ob der Absender bekannt ist, ob die berechneten Waren und Dienstleistungen tatsächlich bestellt und geliefert wurden und ob die Rechnung

Privatnutzung durfte nach dem BFH auch nicht mit der 1 Prozent-Regelung erfolgen, sondern mit dem gemeinen Wert der Nutzung. Das BMF stellt nun klar, dass bei einer privaten Nutzung des Pkw erst eine betriebliche Veranlassung mit der Folge der Besteuerung eines geldwerten Vorteils vorliegt, wenn die Nutzungsvereinbarung über den Pkw dem sog. Fremdvergleich standhält. Wäre also auch mit einem Dritten, die gleiche Nutzungsvereinbarung wie mit dem Gesellschafter-Geschäftsführer abgeschlossen worden, liegt keine verdeckte Gewinnausschüttung, sondern ein geldwerter Vorteil und somit eine betriebliche Veranlassung (Betriebsausgabenabzug) vor. Es muss aber für einen außenstehenden Dritten erkennbar sein, dass die Überlassung des Wagens zur Privatnutzung als Gegenleistung im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses oder entgeltlich außerhalb des Gesellschaftsverhältnisses erfolgt. Weitere Info in der IHK-Steuerinfo, Mai 2012 unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1346. Q

sachlich, formell und rechnerisch korrekt gestellt wurde. Weiterhin bleibt auch die Pflicht bestehen, elektronisch übermittelte Rechnungen auch elektronisch zu archivieren. Der Einsatz geeigneter Mail- und Fax-Services bietet auch dem Empfänger die Möglichkeit, eine spürbare Prozess- und Kostenoptimierung zu erzielen. So kann zum Beispiel eine dedizierte MailAdresse oder Fax-Nummer für den Rechnungsempfang bereitgestellt werden. Eingehende Rechnungen erhalten hierbei automatisch sprechende Dateinamen, werden nach den gesetzlichen Vorgaben archiviert und direkt an eine Applikation zur automatisierten Rechnungsverarbeitung weitergeleitet. So lassen sich viele manuelle Prozessstufen einsparen und Kosten nachhaltig senken. Laut Deutsche Bank Research/Billentis liegt das Einsparpotenzial auf Empfängerseite bei 11,60 EUR pro Rechnung. Wichtig ist, dass der vereinfachte elektronische Rechnungsdatenaustausch nur in Deutschland gilt. Für den Rechnungsversand im europäischen Ausland sind weiterhin die Anforderungen der beim Empfänger geltenden Gesetzgebung zu beachten. Beim Rechnungsversand in fast alle anderen europäischen Länder ist eine qualifizierte digitale Signatur nach wie vor unerlässlich. Q

Dank regionaler Unterstützung

Fechterinnen des hsb bei den Olympischen Spielen

Freuen sich auf die Olympischen Spiele in London (v.l.): Monika Sozanska, Bundestrainer Piotr Sozanski und Ricarda Multerer. (Foto: Fechtzentrum Heidenheim)

Die besondere Leistungsfähigkeit der Region Ostwürttemberg spiegelt sich auch in dem großartigen sportlichen Erfolg der Degenfechterinnen des Heidenheimer Sportbundes (hsb) wider. Mit Monika Sozanska und Ricarda Multerer haben sich gleich zwei Degenfechterinnen für die Olympischen Spiele in London qualifiziert. Das langjährige Engagement leistungsstarker Partner aus Industrie und Wirtschaft für das Fechtzentrum Heidenheim, zahlt sich hier aus. Ohne die Unterstützung regionaler Unternehmen wie der Voith GmbH, der Paul Hartmann AG, den Stadtwerken Heidenheim und vielen anderen mehr, wären solche Erfolge nur schwer möglich. Q

E-BILANZ

Erleichterungen aus Berliner Sicht

§

Die IHK Region Stuttgart bat in einem Schreiben an den Bundesminister der Finanzen darum, kleine Unternehmen generell von der verpflichtenden E-Bilanz zu befreien. Lesen Sie einen Auszug aus der Antwort des parlamentarischen Staatssekretärs Hartmut Koschyk: „Nach dem Inhalt dieser Regelung wird die Möglichkeit eröffnet, ein Mussfeld auch dann „ohne Wert“ (NIL-Wert) zu übermitteln, wenn der betreffende Wert aus der Buchführung heraus nicht „ableitbar“ ist. Wenn auch die Ableitbarkeit die Buchführung als Ganzes erfasst (Hauptbuch und Nebenbücher, Konten mit Buchungsschlüsseln etc.), ist es ausreichend die Ableitung der Werte nur aus dem Hauptbuch vorzunehmen. Das Buchungsverhalten des Steuerpflichtigen wird daher weitgehend unangetastet bleiben. Diese Erleichterung greift auch bei Summenmussfeldern, wobei zu berücksichtigen ist, dass es sich bei den sog. Summenmussfeldern nicht um Mussfelder im Sinne des Mindestumfangs gemäß § 51 Absatz 4 Nummer 4b Einkommensteuergesetz (EStG) handelt.“ So viel zu der Vereinfachung.

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Verbraucherpreisindex 2011/2012 (2005 = 100)

Mai 2012 April 2012 März 2012 Februar 2012 Januar 2012 Jahresdurchschnitt 2011 Dezember 2011 November 2011 Oktober 2011 September 2011 August 2011 Juli 2011 Juni 2011

Deutschland aktuelles Basisjahr

Baden-Württemberg Veränderung aktuelles Veränderung zum Vorjahr Basisjahr zum Vorjahr

112,6 112,8 112,6 112,3 111,5 110,7 111,9 111,1 111,1 111,1 111,0 111,0 110,6

+ 1,9 % + 2,1 % + 2,1 % + 2,3 % + 2,1 % + 2,3 % + 2,3 % + 2,4 % + 2,5 % + 2,6 % + 2,4 % + 2,4 % + 2,3 %

112,8 113,0 113,2 112,9 111,9 111,0 112,3 111,6 111,6 111,3 111,3 111,5 110,9

+ 1,9 % + 1,9 % + 2,4 % + 2,5 % + 2,2 % + 2,4 % + 2,2 % + 2,5 % + 2,8 % + 2,5 % + 2,5 % + 2,7 % + 2,3 %

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart – Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

STARTHILFE UND UNTERNEHMENSFÖRDERUNG Am Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim herrscht Feierstimmung: Ein vierköpfiges Schülerteam hat mit seiner selbst entwickelten Geschäftsidee beim Wettbewerb business@ school der Boston Consulting Group (BCG) den zweiten Platz beim Regionalentscheid für BadenWürttemberg gewonnen. Mit ihrem Businessplan für die Geschäftsidee „sizeMe“, einem Konfektionsgrößenberater, konnten Janina Beck (16), Julia Freitag (17), Sinan Karcher (v.l.n.r.): Sinan Karcher (16) , Lara Peterke (16), Julia Freitag (17), Janina Beck (16), Team sizeMe, Max-Planck-Gymnasium, Heidenheim (Foto: business@school) (16) und Lara Peterke (16) business@school

Schüler aus Heidenheim belegen zweiten Platz

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eine hochkarätig besetzte Wirtschaftsjury überzeugen. sizeMe ist ein elektronischer Körperscanner in Kaufhäusern, der den Kunden die passenden Kleider aus dem aktuellen Sortiment vorschlägt. Bevor die business@school-Teilnehmer ihre Geschäftsidee entwickelt haben, stand zehn Monate lang das Thema Wirtschaft auf ihrem Stundenplan. Am Beispiel von Großunternehmen und mittelständischen Betrieben lernten sie, was erfolgreiche Geschäftskonzepte auszeichnet. So vorbereitet, konnten die Schüler schließlich selbst eine Geschäftsidee ausarbeiten. Begleitet und unterstützt wurden die Teams dabei von ihren Lehrern sowie Mitarbeitern von BCG und von Partnerunternehmen, die sich Q ehrenamtlich engagieren.

IHK-SPRECHTAGE

IHK-SPRECHTAGE

IHK-SPRECHTAGE

Onlinemarketing und Steuern

Sprechtage für Freiberufler

Finanzierung, Unternehmensnachfolge, Unternehmensführung

Jeden zweiten Monat veranstaltet die IHK Sprechtage für Gründer und Unternehmer zum Thema Steuern und Onlinemarketing. Experten der Steuerberaterkammer Stuttgart erörtern in vertraulichen Einzelgesprächen steuerliche Fragen und geben Hilfestellungen rund um das Thema Steuern. Optimierungsmöglichkeiten Ihrer Website erläutern Experten des Electronic Commerce Centrums (ECC). Die Beratung wird individuell auf die Bedürfnisse und Fragen des jeweiligen Unternehmens abgestimmt. Klassische Beratungsthemen sind eine Art Website-Check sowie Online-Marketing. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung eine Woche vor dem Termin erforderlich.

Gemeinsam mit dem Institut für Freie Berufe Nürnberg (IFB), das langjährige Erfahrung in der Beratung von Freiberuflern hat, bietet die IHK Ostwürttemberg auch Sprechtage für Freiberufler an. Damit finden Existenzgründerinnen und Existenzgründer in freien Berufen mit ihren Fragen vor Ort einen Ansprechpartner. Das Beratungsangebot des IFB wird vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg gefördert. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Die Sprechtage finden in der IHK Ostwürttemberg statt.

Die IHK veranstaltet jeden zweiten Monat Sprechtage für Gründer, Übernehmer und Unternehmer. Finanzexperten der Bürgschaftsbank und der L-Bank Baden-Württemberg sowie Berater des RKW Baden-Württemberg stehen für Gespräche zu Förderprogrammen, Fragen zur Unternehmensführung oder Unternehmensnachfolge zur Verfügung. Voraussetzung für eine Teilnahme an diesen kostenlosen Sprechtagen sind aussagefähige Unterlagen. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung eine Woche vor dem Termin erforderlich.

Nächster Termin: Mittwoch, 26. September 2012

Nächster Termin: Mittwoch, 26. September 2012

Nächster Termin: Mittwoch, 11. Juli 2012 Dienstag, 09. Oktober 2012

Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182, Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

Anmeldung & Informationen: Institut für Freie Berufe Irene Hohlheimer Tel. 0911 2356527

Anmeldung & Informationen: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182, Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

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GRÜNDER-TALK

So läuft das Bier und Marketing China. Denn 99 Prozent seiner Teile werden dort gefertigt. „Um erfolgreiche ZuliefererBeziehungen aufbauen zu können, muss man seine Partner vor Ort kennenlernen“, so war auch Zieker mehrfach in China, um seine Partner einschätzen zu können. Ihm wurde schnell klar, dass Geschäfte in China nur zustande kommen, wenn man sich persönlich getroffen und gemeinsam gefeiert hat. Dabei ist es wichtig, so sein Rat, Aussagen chinesischer Partner kritisch zu hinterfragen und die Qualität ständig zu kontrollieren. Die Qualität seiner Produkte, die großteils aus schwefelfreiem Edelstahl bestehen müssen, ist einer der wichtigen Alleinstellungsmerkmale gegenüber seinen Kunden. Die Stefan Zieker GmbH ist zudem einer der größten deutschen Anbieter und liefert rund 1.000 Einzelteile an Handwerker und Handelsunternehmen in ganz Europa. Der Betrieb macht mittlerweile einen Umsatz von 1,3 Mio. Euro. Bei Finanzierung der Ausgründung führte der erfolgreiche Jungunternehmer Gespräche mit mehreren Banken. Er nutzte zudem die Beratung der IHK und entschied sich schließlich für den Partner VR-Bank Ellwangen. Zieker lobte die gute Beratung der Regionalbank sowie deren Betreuung. Den Studierenden riet Zieker, vor der eigenen Gründung erst Erfahrungen in anderen Unternehmen zu sammeln und nicht zu glauben, sich um alle Details kümmern zu müssen. (Foto: Hochschule Aalen)

Über 30 Studierende konnten beim 12. Gründer-Talk der Hochschule Aalen und der IHK Ostwürttemberg zwei erfolgreiche Unternehmer der Region Ostwürttemberg erleben. Stefan Zieker präsentierte seinen Großhandel mit Schankanlagenzubehör und Marcus Fache von der Agentur Dreamland gab Tipps zum erfolgreichen Auftritt in der Social-Media-Welt.

Dass Schankanlagenfittings alles andere als ein langweiliges Zubehör sind, sondern entscheidend für das kühle Bier im Glas, bewies Zieker, geschäftsführender Gesellschafter der SFZ Zieker GmbH & Co. KG beim zwölften Gründer-Talk. Der gelernte Handelsfachwirt war vor dem Start in die Selbstständigkeit in mehreren Firmen in den unterschiedlichsten Vertriebsfunktionen tätig und sammelte dabei wichtige Erfahrungen. Ursprünglich plante Stefan Zieker den Einstieg in die AWS Apparatebau GmbH im Zuge einer Unternehmensnachfolge. Dort startete er zunächst als Assistent und später als Geschäftsführer und sollte gezielt auf die Unternehmensnachfolge vorbereitet werden. Er erwarb Gesellschafteranteile und baute bei der AWS den Markt für Schankanlagenfittings auf. Doch die weitere Entwicklung lief in eine andere Richtung. Nachdem man sich über die künftige Ausrichtung nicht mehr einig war, löste Zieker den Großhandel mit dem SchankanlagenZubehör wieder heraus und machte sich im Jahr 2011 in Adelmannsfelden mit seinem eigenen Unternehmen selbständig. Im Gespräch mit den Studierenden und Unternehmensvertretern gab Stefan Zieker auch einen Einblick in den Beschaffungsmarkt

Gleich zu Beginn seines Vortrages machte Marcus Fache, Inhaber der Agentur dreamland, deutlich, wie erfolgreiches Marketing aussieht. Die „Get One“-Gurke von Spreewald ist eine pfiffige Marketing-Idee für Gurken und mittlerweile als Snack in Clubs und Discotheken der Renner. Der Marketing-Profi hat bereits mit 22 Jahren gemeinsam mit seinem Partner Martin Suttner die Agentur gegründet. Der gelernte Mediengestalter und Grafik-Designer betreut heute viele namhafte Unternehmen. Neben der „Get One“-Idee für die Spreewald-Gurke präsentierte Fache ver-

schiedene „Guerilla-Marketing-Aktionen“ und machte damit deutlich, wie heute sehr gezielt, ohne zwangsläufig riesige Marketing-Budgets einsetzen zu müssen, Aufmerksamkeit erzielt werden kann. Den Schwerpunkt seines Vortrages legte er auf soziale Netzwerke und das Internet. Schon heute sind das Web 2.0 mit Facebook, Xing, Google Adwords oder auch Blogs und Foren wichtige Marketingkanäle. In diesen Welten tummeln sich Millionen potenzieller Käufer. So gibt es derzeit einen wahren Hype für erklärende Nutzen-Videos. Diese sollten, so seine Erfahrung, maximal eine Länge von 2-3 Minuten haben. Es kommt dabei nicht darauf an, ausschließlich coole Videos zu produzieren. So zeigte das Beispiel eines Maler-Betriebes, der ein Erklär-Video zum Türen streichen ins Netz stellte, dass bereits nach kurzer Zeit tausende Besucher darauf zu gegriffen haben. Fache informierte außerdem, dass es mit Google Analytics ein kostenlos zugängliches Analyse-Tool gibt, mit dem Unternehmen sehr einfach ihre Märkte, mögliche Trends und den richtigen Zeitpunkt, um den Kunden ansprechen zu können, herausfinden können. Vor allem in der Multiplikation von Kontakten durch die Sozial-Networks sieht Fache enorme Chancen. Dabei können QR-Codes sehr einfach auf Produkten, Plakaten oder Messeständen ergänzt werden. Kurz abfotografiert und nach wenigen Sekunden führen sie den Nutzer auf eine Start-Seite des Kunden. Wie im klassischen Marketing gilt für Fache auch in der virtuellen Welt, dass die Erfolge durch ein regelmäßiges Monitoring überprüft werden sollten. In der anschließenden Diskussion bestand für die Studierenden Gelegenheit mit den Unternehmern, den Experten aus der Hochschule, IHK und vom Pegasus-Verein Aalen Fragen zum Thema Gründung zu diskutieren. Im Herbst wird die Reihe fortgesetzt. Q

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AUS- UND WEITERBILDUNG Miniköche

Abschlussprüfung abgelegt Große Aufgabe für kleine Köche: 41 Kinder der Miniköche-Gruppen Abtsgmünd und Ostalbkreis haben am 16. Mai 2012 in der IHK Ostwürttemberg ihre Prüfung abgelegt. Vor zwei Jahren begann für die Kinder im Alter von zehn und elf Jahren die spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Gastronomie. So lernten die Kinder wie man gesund kocht, Cocktails mixt und Neuer Leitfaden

Praktika – Nutzen für Praktikanten und Unternehmen Praktika sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Berufsorientierung und erleichtern den späteren Berufseinstieg. Wie ein Praktikum sinnvoll gestaltet werden kann und welche rechtlichen Regelungen zu beachten Abschlussprüfung Winter 2012/2013

Anmeldeschluss beachten! Auszubildende in kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsberufen, deren vertragliche Ausbildungszeit zwischen 1. Oktober 2012 und 30. April 2013 endet, müssen sich bis spätestens 31. Juli 2012 zur Abschlussprüfung Winter 2012/2013 bei der IHK anmelden. Ausnahme bildet der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau; hier ist der Anmeldeschluss bereits am 29. Juni 2012. Zur Anmeldung sollten ausschließlich die Anmeldevordrucke der IHK Ostwürttemberg verwendet werden. Diese

Tische eindeckt. Ein eigener Gemüsegarten wurde angelegt, gepflegt und geerntet. Dazu lernten die Kinder im Theorieunterricht warum gesundes Essen so wichtig ist und wie man sich am Tisch korrekt benimmt. Das Gelernte konnten sie jetzt in der Abschlussprüfung zeigen. Anfang Juni haben sie, zusammen mit weiteren zehn Gruppen aus ganz Deutschland, beim großen Abschlussfest in Abtsgmünd ihre IHK-Zertifikate erhalten. Q

Teamleiter der Miniköche-Gruppe Ostalbkreis, Jürgen Mädger (li.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Moser mit den Miniköchen (Foto: IHK)

sind, beleuchtet jetzt ein neuer Leitfaden. Praktikum ist nicht gleich Praktikum: Es gibt freiwillig absolvierte Praxiseinsätze in den Schulferien oder auch dreimonatige Pflichtpraktika während des Studiums, deren Inhalte in der jeweiligen Prüfungsordnung festgelegt sind. So unterschiedlich die Varianten, so zahlreich sind auch die rechtlichen Grundlagen und Ausgestaltungsmöglichkeiten.

Der Leitfaden informiert über die vielfältigen Formen von Praktika und erläutert ausführlich die zahlreichen Regelungen, die Praktikanten und Unternehmen beachten sollten. Fragen zur Sozialversicherung werden ebenfalls detailliert beantwortet. Der DIHK hat die Veröffentlichung gemeinsam mit der Bundesregierung und anderen Wirtschaftsverbänden erstellt. Der Leitfaden steht unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1445 als Download zur Verfügung. Q

Anmeldevordrucke verschickt die IHK Ostwürttemberg Anfang Juni 2012 an die Auszubildenden über ihre Ausbildungsbetriebe. Auszubildende im Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau haben die Anmeldevordrucke Mitte Mai 2012 erhalten.

gen Zulassung zur Prüfung können bei der IHK Ostwürttemberg angefordert werden.

Der jeweilige Anmeldeschluss gilt ebenso für die Anträge auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung (nach § 45 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz). Anmeldungen für die Zusatzqualifikation Englisch für kaufmännische Auszubildende müssen bis spätestens 31. August 2012 erfolgen. Anmeldevordrucke für Zusatzqualifikation und Antragsformulare für Anträge zur vorzeiti-

Bildungspartnerschaft

TE Connectivity und Peutinger-Gymnasium Mit ihrer Bildungspartnerschaft werden die TE Connectivity in Wört und das PeutingerGymnasium künftig gemeinsame Wege bestreiten. Am 4. Mai 2012 wurde in Wört die neue Kooperation offiziell unterzeichnet. Damit soll das Ziel verfolgt werden, Schülerinnen und Schüler für technische Berufe zu begeistern und ihnen ein authentisches Bild der Berufswelt zu vermitteln. 20

Die bisherige Zusammenarbeit auf vertragliche Basis gestellt: die Vertreter aus Schule und Wirtschaft. (Foto: TE)

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

Weitere Einzelheiten zum Anmeldeverfahren können bei Marianne Schäfer (für gewerblich-technische Ausbildungsberufe), Tel. 07321 324-165, schaefer@ostwuerttemberg.ihk.de, und bei Verica Sipura (für kaufmännische Ausbildungsberufe), Tel. 07321 324-159, sipura@ostwuerttemberg.ihk.de, erfragt werden. Die Prüfungstermine sind veröffentlicht unter: www.ostwuerttemberg.ihk.de / Ausund Weiterbildung / Die Ausbildung / PrüQ fungstermine. Durch Betriebsführungen, Praktika und Fachvorträgen im Unternehmen soll der naturwissenschaftliche Unterricht unterstützt werden. Die Schüler lernen bei der Berufswegeplanung betriebliche Abläufe eines Industrieunternehmens kennen und erhalten Einblicke in die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor Ort. Gleichzeitig profitiert TE Connectivity von Beiträgen kultureller Art, welche von den Gymnasiasten in Form musikalischer Aufführungen oder künstlerischer Ausstellungen erfolgt. Q


INNOVATION I UMWELT Aktuelle Informationen

Neue Broschüre

Energie- und Rohstoffpolitik

Qualitätsmanagementsysteme

Die aktuelle Energiepolitik steht unter den Auswirkungen der eingeleiteten Energiewende. Die Zwischenbilanz macht deutlich, dass die Energiewende derzeit hinter dem Zeitplan zurückliegt. Aktuelle Problemfelder für die Unternehmen sind die hohen und schwankenden Energiepreise sowie die Gefahr von Stromausfällen und Spannungsschwankungen. In der Rohstoffpolitik beschäftigen vor allem die hohen Rohstoffpreise die Unternehmen. So sind steigende Rohstoffpreise für 76 Prozent der Unternehmen und insbesondere die Industrieunternehmen (93 Prozent) ein Problem. Auch ein ausreichendes Angebot von Rohstoffen wird zunehmend angezweifelt (47 Prozent). Deutschland ist bei den Metall- und Energierohstoffen fast vollständig auf den Import angewiesen. Diese Abhängigkeit können die Unternehmen durch ein aktives Rohstoffmanagement minimieren.

ANZEIGEN Franz Wenzl, Mediaberater Tel. 07361 594-228 Fax 07361 594-242 E-Mail: f.wenzl@sdz-medien.de

ANZEIGEN

Strategien für Unternehmen sowie der Politik finden Sie in dem DIHK-Papier „Aktuelle Informationen zur Energie- und Rohstoffpolitik“. Download unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1477. Q

Inge Birkhold, Mediaberaterin Tel. 07321 347-127 Fax 07321 347-101 E-Mail: inge.birkhold@hz-online.de

Ihre Anzeigenwünsche richten Sie bitte an die oben genannten Personen: Verlag SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 65 73430 Aalen

Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Deshalb ist die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems auch für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig. Um Unternehmen zu unterstützen, stellen die Industrie- und Handelskammern den Leitfaden „Qualitätsmanagementsysteme - Ein Wegweiser für die Praxis“ zur Verfügung. Der vorliegende Wegweiser soll helfen, die Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008 zu verstehen und sie auf das eigene Unternehmen anzuwenden, ohne die geschätzte Freiheit bei der Arbeit zu verlieren. Weitere Informationen bei der Technologie- und Innovationsberatung der IHK Ostwürttemberg, Peter Schmidt, Tel. 07321 324126 oder schmidt@ostwuerttemberg.ihk.de. Q

SEMINARE FÜR AUSZUBILDENDE IM SEPTEMBER 2012 Einführungsseminar für Auszubildende 3. – 7. September 2012 in Heidenheim Montag, Donnerstag und Freitag

Weitere Informationen und Anmeldung bei: Jessica Grispo Tel. 07321 324-168 oder seminare@ostwuerttemberg.ihk.de

Abfalltransporte

Neue Anzeige-, Erlaubnisund Kennzeichnungspflichten Seit 1. Juni 2012 ist das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) in Kraft. Betroffen sind zunächst diejenigen Unternehmen, die gewerbsmäßig Abfälle einsammeln oder befördern, damit handeln oder deren Entsorgung makeln. Dabei sind folgende Fälle zu unterscheiden: Wer bisher über eine abfallrechtliche Transportgenehmigung verfügt, für den gilt diese ab Juni als „Erlaubnis“ im Sinne des § 54 KrWG. Eine zusätzliche Anzeige ist nur dann notwendig, wenn weitere, bisher nicht erfasste Abfälle transportiert werden. Zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb benötigen für die Tätigkeiten bzw. Abfälle ebenfalls keine neue „Erlaubnis“, aber sie fallen unter die neue Anzeigepflicht des § 53 KrWG. Wenn keiner dieser Fälle zutrifft, z.B. wer als beauftragter Dritter tätig ist oder wer nur nicht gefährliche Abfälle zur Verwertung transportiert, der fällt entweder unter die Erlaubnispflicht (bei gefährlichen Abfällen) oder unter die Anzeigepflicht (bei nicht gefährlichen Abfällen). Außerdem ist in allen Fällen von Bedeutung, dass die Pflicht zur Kennzeichnung von Abfalltransportfahrzeugen auf alle gewerbsmäßigen Transporte ausgeweitet wird. Damit sind nun auch Entsorgungsfachbetriebe und Transporteure von nicht gefährlichen Abfällen zur Verwertung betroffen. Details können einer Vollzugshilfe entnommen werde: www.zks-abfall.de, Anzeige nach §53 KrWG. Weitere Info auch im IHKMerkblatt „Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz“ unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1433 oder bei der IHK, Erhard Zwettler, Tel. 07321 324-127, zwettler @ostwuerttemberg.ihk.de. Q

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INTERNATIONAL Global Connect in Stuttgart

Exportkreditgarantien

Forum für alle Fragen der Internationalisierung

EU-Kommission gibt kurzfristige Hermesdeckungen für Griechenland frei

Die Global Connect am 14. und 15. November 2012 in Stuttgart ist das Forum, das Unternehmen Antworten auf alle Fragen der Internationalisierung bietet. Information und Networking - auf 5.000 m² Fläche präsentieren sich Dienstleister, Institutionen und Verbände, um Informationen über Markteintritte und Kooperationen, Handelsabwicklungen und Zollthemen weiterzugeben und Netzwerke aufzubauen. Bereits bei den ersten beiden Veranstaltungen etablierte sich die Global Connect als wichtige Außenwirtschaftsveranstaltung in Deutschland. Schon zur Premiere 2008 kamen über 2.800 Besucher nach Stuttgart, um sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in den Auslandsmärkten und innovative Dienstleistungskonzepte für die Markterschließung zu informieren. Die Global Connect gliedert sich in zwei Hauptteile: 1. der Kongress mit den Themen Länder & Märkte, Förderung und Finanzierung, Erfolg durch Kooperationen, Start ins Auslandsgeschäft, Import-ExportWarenwirtschaft und Spezialthemen 2. die Fachmesse mit einer Ausstellung, den Internationalen Beratungstagen (IBT) der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs), der Kooperationsbörse sowie dem Messeforum. Q

Überarbeitete Auflage

Die neuen Lieferantenerklärungen Bereits in der 4. Auflage ist eine überarbeitete und aktualisierte Fassung der interaktiven CD-ROM „Die neuen Lieferantenerklärungen“ des Autorenteams Marc Bauer und Kolja Mendel erschienen. Die aktuelle Auflage berücksichtigt nicht nur Änderungen durch neu in Kraft getretene Abkommen wie beispielsweise mit Südkorea, sondern auch teilweise mehrfach geänderte Dienstvorschriften und Rechtsgrundlagen sowie deren Auswirkungen auf die praktische 22

Die EU-Kommission hat kurzfristige Hermesdeckungen für Griechenland freigegeben. Die EU-Kommission hat diese Ausnahmeregelung bekanntgegeben, worauf die Bundesregierung deshalb das deutsche System der Exportkreditgarantien für alle Griechenlandgeschäfte mit Zahlungszielen von bis zu zwei Jahren geöffnet hat. Hermesdeckungen stehen damit nun sowohl für kurzfristige als auch für mittel- und langfristige Geschäfte z.B. in Form von AusfuhrPauschal-Gewährleistungen (APG und APGlight), Lieferantenkreditdeckungen sowie Finanzkreditdeckungen zur Verfügung. Es erfolgt in jedem Einzelfall eine Bonitätsprüfung und eine separate DeckungsentscheiUmsatzsteuer

Übergangsfrist bei der Gelangensbestätigung erneut verlängert Das Bundesfinanzministerium hat sich nun dazu durchgerungen, die UmsatzsteuerDurchführungsverordnung (UStDV), die die Grundlage für die umstrittenen Gelangensbestätigung bildet, (wiederum) zu ändern; eine Regelung im Wege einer Verwaltungsregelung (Umsatzsteuer-Anwendungserlass, früher: Umsatzsteuer-Richtlinien) zur umstrittenen Gelangensbestätigung als Handhabung von Lieferantenerklärungen. Aktuelle Fragestellungen der jüngeren Vergangenheit wie z.B. die Nennung von Ländern bzw. ihren Abkürzungen in den Erklärungen, werden ausführlich und kompetent besprochen. Grundsätzlich behandelt die CD-ROM, die im „Frage-Antwort-Stil“ konzipiert ist, sowohl die relevanten Grundlagen als auch die Themen Präferenzsystem und Ursprungsregeln. Die verschiedenen Arten von Lieferantenerklärungen und Vorgaben durch die Pan-Euro-Med Zone werden ebenfalls detailliert erläutert. Vervollständigt wird die CD-ROM durch den umfangreichen Praxis-Teil, welcher neben Ausfüllanleitungen auch alle wichtigen

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

dung nach den üblichen Kriterien der risikomäßigen Vertretbarkeit und Förderungswürdigkeit. Hierbei finden insbesondere auch die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland Berücksichtigung bei den Deckungsentscheidungen. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit den Mandataren wird daher bei Deckungsanträgen für Geschäfte mit griechischen Bestellern empfohlen. Der Schutz von Exportgeschäften mit kurzfristigen Kreditlaufzeiten ist in den EU-Mitgliedstaaten und OECD-Kernländern seit 1997 allein den privaten Kreditversicherern vorbehalten („marktfähige Risiken“). Es gilt das Subsidiaritätsprinzip, nach dem staatliche Exportkreditversicherungen nur in solchen Marktsegmenten angeboten werden dürfen, in denen kein ausreichendes privatwirtschaftliches Angebot zur Verfügung steht. Für Griechenland sieht die EU-Kommission Q dies als gegeben an. alleiniger Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Intra-EU-Lieferungen wurde zwischenzeitlich als nicht handhabbar erkannt. Der Einsatz der Verbände und der IHKOrganisation hat sich also gelohnt. Mit Schreiben vom 1. Juni 2012 hat das BMF die Übergangsfrist bei den Beleg- und Buchnachweispflichten bei der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (Gelangensbestätigung) erneut verlängert. Die bisherigen Nachweise können nunmehr bis auf Weiteres und bis zum Inkrafttreten einer erneuten Änderung des § 17a UStDV verwendet werden. Q Mustervordrucke zum Ausdrucken sowie Textbausteine der Erklärungen im HTMLFormat enthält, die z.B. direkt auf Handelsrechnungen kopiert werden können. Dabei finden sowohl die Lieferantenerklärungen für Waren mit und ohne Präferenzursprungseigenschaft nach VO (EG) Nr. 1207/2001 Berücksichtigung als auch die Erklärungen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr mit der Türkei, dem EWR oder den Maghreb-Staaten und die Erklärung-IHK als Vorpapier für nichtpräferentielle Ursprungszeugnisse. Alle relevanten Rechtsquellen finden sich in konsolidierten Fassungen in den Anlagen der CD-ROM und stehen dem Anwender ebenfalls per Mausklick zum Nachschlagen sofort zur Verfügung. Bestellungen unter www.mendel-verlag.de, ISBN 978-3-943011-06-7 zum Preis von Q 39,00 EUR netto.


USA

Luftfracht-Scanning ab Dezember 2012 Die U.S. Transportation Security Administration (TSA) hat bekannt gegeben, dass ab dem 3. Dezember 2012 alle Fracht- und Gepäckstücke vor dem Abflug in die USA zu 100% auf Sprengstoff gescannt werden müssen. Ihre selbstauferlegte Frist vom 31. Dezember 2011 setzt die TSA somit

mit knapp einem Jahr Verzögerung um. Im August 2007 hatte der US-Kongress auf Grundlage der Empfehlungen der 9/11 Commission entschieden, dass bis 2012 alle in die USA eingehenden Frachtstücke durchleuchtet werden müssen. Eine schnellere Umsetzung des Gesetzes sei nach Angaben der TSA bislang aufgrund operationeller und administrativer Herausforderungen nicht möglich gewesen. Q

(Foto: Werner Krüger, Lufthansa)

RECHT | FAIR PLAY Unternehmensspionage

Abgelehnte Bewerber

IHK-informiert

Immer mehr Unternehmen betroffen

Kein Auskunftsanspruch über Stellenbesetzung

Ferienjobs richtig abrechnen

Die aktuelle Studie „Industriespionage 2012“ von Brainloop und TÜV Süd zeigt einen klaren Trend zu mehr Industriespionage auf. An der Anfang 2012 durchgeführten Umfrage nahmen rund 600 Unternehmen teil. Jedes fünfte Unternehmen verzeichnete in den letzten drei Jahren einen Spionagefall. Weitere 33 Prozent konnten einen Verdacht nicht belegen. Besonders gefährdet ist mit 23,5 Prozent ermittelter Vorfälle laut der Studie der Mittelstand. In Konzernen wurde lediglich knapp 19 Prozent und in Kleinunternehmen nur etwa 16 Prozent registriert. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 4,2 Milliarden Euro. Das entspricht in etwa einer Verdoppelung im Vergleich zu 2007. Neben technischen Angriffen nehmen so genannte Social Engineering Aktivitäten deutlich zu. An allen Ereignissen waren Mitarbeiter zu 70 Prozent direkt oder indirekt beteiligt. Vor allem das Ausspähen von Mitarbeitern in sozialen Netzwerken ist eine weit verbreitete Methode, gegen die Unternehmen derzeit kaum etwas unternehmen. Auch die technische Absicherung von Geräten von Mitarbeitern bei Reisen ins Ausland ist ein Schwachpunkt. Die Polizei oder der Verfassungsschutz wurden nur bei jedem fünften Vorfall hinzugezogen. Die Studie kann bei www.brainloop.de kostenlos heruntergeladen werden. Q

Ist ein Stellenbewerber bei einem Besetzungsverfahren nicht berücksichtigt worden, besteht nach EU-Recht kein Auskunftsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber über die Stellenbesetzung. Das hat der Europäische Gerichtshof auf eine Vorlage des Bundesarbeitsgerichts (BAG) im Fall einer russischstämmigen Ingenieurin entschieden, die von einem IT-Unternehmen bei der Suche nach einer erfahrenen Softwareentwicklungskraft nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde. Die Bewerberin vertrat die Ansicht, sie sei wegen ihres Geschlechts, ihres Alters und ihrer ethnischen Herkunft diskriminiert worden und verlangte Schadensersatz sowie Vorlage der Bewerbungsunterlagen des eingestellten Bewerbers, um ihren Anspruch nachweisen zu können. In seiner Begründung weist das Gericht darauf hin, dass unionsrechtlich kein Auskunftsanspruch gegenüber dem Arbeitgeber bestehe, ob er einen anderen Bewerber eingestellt habe.

fördern können.

www.stifterverband.de

Stellen Sie sich vor, Sie hätten

Sommerzeit heißt für viele Schüler und Studenten Ferienjobzeit. Spätestens zu Beginn der Ferien stellt sich in vielen Unternehmen wieder die Frage, was bei der Beschäftigung von Schülern und Studenten als Aushilfen im Betrieb zu beachten oder zu veranlassen ist. In einem Merkblatt der IHK Ostwürttemberg werden Möglichkeit und Grenzen der Beschäftigung von Schülern und Studenten dargestellt. Dabei werden insbesondere sozialversicherungsrechtliche und lohnsteuerliche Aspekte erläutert. Das Merkblatt kann auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk. de, Dokument ID p1172 abgerufen werden. Q

Zwar verbiete das Unionsrecht die Diskriminierung wegen des Geschlechts, des Alters und der ethnischen Herkunft. Wer sich insoweit für verletzt halte, müsse vor Gericht Tatsachen glaubhaft vortragen, woraus eine Diskriminierung zu vermuten sei. Dann obliege es dem Arbeitgeber zu beweisen, dass eine Verletzung des Gleichbehandlungsgesetzes nicht vorliege. Hierüber habe das nationale Gericht zu entscheiden. Dabei sei nicht ausgeschlossen, dass die Verweigerung des Arbeitgebers, Informationen über eine Stellenbesetzung herauszugeben, ein Aspekt sein könne, der eine Diskriminierung vermuten lasse. (Urteil des Europäischen Gerichtshofs – EuGH – vom 19. April 2012; Az.: C-415-10) Q Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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Neues aus Berlin und Brüssel AHK-Weltkonferenz 2012 berät über Rohstoffsicherung

zur Festanstellung von Tagespflegepersonen. Mit Letzterem können auch Unternehmen gefördert werden, die eine Tagesmutter fest anstellen möchten, um in ihrem Betrieb ein Kinderbetreuungsangebot aufzubauen. Sie erhalten eine anteilige Kostenerstattung für Personalausgaben und eine Pauschale für Verwaltungskosten. Mehr Infos unter: www.esf-regiestelle.eu/ aktionsprogramm_kindertagespflege/festanstellung

Ehrliche Unternehmen nicht in Steuerstrafverfahren treiben Teilnehmer der Siegerschule aus Ägypten mit Bundeswirtschaftsminister Rösler (4. von links), DIHK-Präsident Driftmann (links) und DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben (rechts).

Berlin. Neue Absatzmärkte und Geschäftsperspektiven für die deutschen Unternehmen im Ausland waren zentrale Themen der diesjährigen AHK-Weltkonferenz in Berlin. Dabei stand die Rohstoffsicherung im besonderen Fokus. Die Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der Auslandshandelskammern (AHKs) aus über 80 Ländern diskutierten mit externen Fachleuten und Partnern der deutschen Außenwirtschaftsförderung aber auch über Trends in der Gesundheits- und Ernährungswirtschaft. Beim traditionellen Festabend unterstrich Bundeswirtschaftsminister

Basel III: Etappensieg für KMU Brüssel. Die neuen Eigenkapitalregeln „Basel III“ sollen jetzt in EU-Recht umgesetzt werden. Die damit angestrebte Stabilisierung des europäischen Bankensystems ist notwendig, sie darf aber nicht auf Kosten der Unternehmen und insbesondere der KMU in Europa gehen, fordert der DIHK. Denn die Kreditvergabe muss weiter gewährleistet bleiben, um Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Bei der Abstimmung zu Basel III in dem für Finanzmarktregulierung zuständigen Ausschuss des Europäischen Parlaments konnte die Wirtschaft einen Etappensieg im Sinne der KMU erzielen: Mögliche negative Effekte von Basel III auf KMU fallen demnach geringer aus, da bei Krediten an KMU das sogenannte Risikogewicht um 30 Prozent gesenkt wird. Damit mehr Kredite unter diese neue Regelung fallen, soll darüber hinaus die sogenannte Re-

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

Philipp Rösler die großen Chancen der deutschen Exportwirtschaft nicht zuletzt aufgrund des hervorragenden Rufes der Produkte Made in Germany. Er betonte zugleich die Bedeutung der AHKs als Türöffner deutscher Unternehmen im Ausland. Besonderes Highlight der AHKWeltkonferenz war die Preisverleihung des 3. IHK-Auslandsschulwettbewerbs an die Siegerschulen aus Ägypten, Korea und Iran. Sie freuten sich über 80.000 Euro Preisgeld.

tailgrenze, bis zu der Kredite im Mengengeschäft begünstigt sind, von ein auf zwei Millionen Euro angehoben werden.

10-Punkte-Programm Kinderbetreuung – auch Unternehmen profitieren Berlin. Ab 2013 besteht für jedes Kind ab dem ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Bis August 2013 müssen Bund, Länder und Kommunen für mindestens 35 Prozent der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz schaffen. Das Ende Mai vorgestellte 10-PunkteProgramm der Bundesregierung soll diesen Ausbau forcieren. Unter den zehn Punkten gibt es eine Förderung der Beratung für den Ausbau betrieblicher Kinderbetreuung, KfW-Kredite für Kommunen zur Schaffung neuer Plätze sowie ein Aktionsprogramm

Berlin. Das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz muss dringend nachgebessert werden. Das fordert die Wirtschaft in ihrer aktuellen Stellungnahme an das Bundesfinanzministerium. Der DIHK und andere Verbände unterstützen die Ahndung von Steuerhinterziehung. Sie befürchten aber, dass mit der Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige auch ehrliche Unternehmen erhebliche rechtliche Probleme bekommen. Es könne doch nicht sein, dass Unternehmen, die jeden Monat hunderte, oder sogar tausende Vorgänge zu verarbeiten haben, bei Umsatzsteuer- und Lohnsteuervoranmeldungen ein Strafverfahren droht, nur weil ihnen dort ein Fehler unterlaufen ist und dieser korrigiert wird. Die Verbände fordern hier eine rechtssichere Lösung für Unternehmen.

Recht „Made in Germany“ hat viele Vorteile Berlin. „Uns wird immer wieder bestätigt, dass Investoren die Rechtssicherheit, die Transparenz der Verfahrensabläufe und die Durchsetzung von Ansprüchen im deutschen Recht positiv beurteilen“, betont DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Außerdem sind Verfahren und Rechtsberatung in Deutschland viel kostengünstiger als z. B. in den USA oder in England. Das deutsche Rechtssystem ist deshalb auch im internationalen Vergleich ein echter Standortvorteil. Um dies künftig noch stärker in das Bewusstsein ausländischer Investoren zu rücken, hat sich der DIHK mit den großen juristischen Verbänden jetzt in einem Bündnis für das deutsche Recht zusammen geschlossen. Gemeinsam werben sie für Recht „Made in Germany“.


FIRMENBERICHTE MARTIN LOHSE GMBH Schieberdimension erreicht neue HĂśchstmarke

Die Martin Lohse GmbH in Heidenheim-Oggenhausen hat erstmals zwei Edelstahl-Absperrschieber in den neuen GrĂśĂ&#x;en von fast 5 m Länge und 1,7 m Breite gefertigt: Die Armaturen Type CNAE/G mit Elektroantrieb haben einen Nenndurchmesser von 1,4 m und wiegen 5 Tonnen. Die Schieber sind bis zu einem Betriebsdruck von 5,5 bar ausgelegt. Eingesetzt werden sie als Ableerschieber fĂźr 50 Meter hohe Papierstoff-Vorratsbehälter in SĂźdamerika. (Foto: Lohse)

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AUTOHAUS BRUNO WIDMANN Patenschaft fßr Kindergarten St. Elisabeth ßbernommen Das Autohaus Bruno Widmann in Aalen hat im Mai 2012 die Patenschaft fßr den Kindergarten St. Elisabeth im Rahmen des Projekts TECHNOlino ßbernommen. Das Projekt soll den Umgang mit Naturwissenschaft und Technik und das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen spielerisch fÜrdern. Unterstßtzt wird die Partnerschaft durch den gemeinnßtzigen Bildungsträger BBQ (Beruf, Bildung, Qualifizierung) sowie Sßdwestmetall. Bisher war das Autohaus zweimal im Kindergarten zu Gast, um mit den Kindern

Besonders begeistert waren die Kinder vom Abschlepp-Lkw und dessen Hupe, die sie selbstverständlich selbst im Fahrerhaus ausprobieren durften. (Foto: Widmann)

das Thema „Luft“ zu erforschen. Wiederum ein Besuch der Kinder und Erzieherinnen bei Widmann ermĂśglichte den kleinen Forschern, die Kräfte der Luft in

der Praxis zu entdecken und sie erfuhren in der Pkw Werkstatt wie HebebĂźhne, Druckluftpistole und Reifenluftdruck funktionieren. Q Anzeige


FIRMENBERICHTE

Buch und Ausstellung ßber Otto Neubrand Die Unternehmerfamilie C.F. Maier präsentierte ßber die Pfingstfeiertage Werke des KÜnigsbronner Kunstmaler Otto Neubrand, begleitend zur erschienenen Biografie. Rund 200 Exponate zeigte die, fßr die Öffentlichkeit zugängliche, Ausstellung. Boris Gnaier von der Mßnchner Agentur wortundform GmbH ßbernahm die Einrichtung. Auch zahlreiche Werke, die nie in den Handel

THOMAS TRAUTH DESIGN GMBH Brillenfassungen mit red dot award ausgezeichnet Bei der Verleihung des red dot award am 2. Juli 2012 erhielt die Thomas Trauth Design GmbH im Essener Aalto-Theater die Auszeichnung im product design

UMICORE GALVANOTECHNIK GMBH Zulassung als „Bekannter Versender“ erhalten Das Luftfahrt-Bundesamt erteilte der Umicore Galvanotechnik GmbH in Schwäbisch GmĂźnd die Zulassung zum behĂśrdlich

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gekommen waren, frßhe Bilder oder Versuche, die nicht fßr den Verkauf bestimmt waren, oder auch kunsthandwerkliche Schnitzarbeiten des Malers wurden gezeigt. Bei der Vernissage sprach der Heidenheimer Bildhauer Franklin Pßhn, der Otto Neubrand gut gekannt hat. C. F. Maier-Seniorgesellschafter Friedrich Maier ist Autor der 120 Seiten umfassenden Neubrand-Biografie. Das Buch ist im Verlag der Heidenheimer Zeitung erschienen und ist dort oder im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-920433-25-7 Q erhältlich.

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Ihre enge Verbundenheit zur Heimat bekundet die Firmengruppe C. F. Maier wiederum mit der Erinnerung an eine PersĂśnlichkeit der Region: Kunstmaler Otto Neubrand (1911-1975). (Foto: C. F. Maier)

2012. Unter 4.515 eingereichten Designs wurde die Brillenfassung der Kollektion „Free Form Green“ von Trauth fĂźr die gelungene Formensprache der Produktgattung „Fashion, Lifestyles and Accessoires“ ausgezeichnet. Die Brillenfassungen bestehen aus stabilem aber leichten BetaTitan, benĂśtigen in nur wenigen

Fertigungsschritten einen minimalem Materialaufwand und bei der Produktion fallen keine Giftstoffe an; zudem sind die BĂźgelenden antiallergisch gummiert. Q

anerkannten bekannten Versender fĂźr den gewerblichen Luftverkehr. Das Zulassungsverfahren, das auch eine Vor-OrtĂœberprĂźfung beinhaltete, bringt den Eintrag in die EG-Datenbank fĂźr Bekannte Versender und Reglementierte Beauftragte mit sich. Der Eintrag gilt gegenĂźber den anderen, an der Lieferkette Beteiligten, als Nachweis darĂźber, dass der Status „Bekannter Versender“ erteilt wurde. Das Unternehmen unterliegt nun der fortlaufenden Inspektion durch das Luftfahrt-Bundesamt. Die identifizierte Luftfracht muss somit keiner erneuten Sicherheitskontrolle unterzogen werden, sondern kann an jedes Unternehmen, welches den Status als Reglementierten Beauftragten besitzt, sofort „sicher“ Ăźbergeben werden. „Wir sind stolz, dass der aufwendige Prozess nun erfolgreich abgeschlossen

werden konnte“, erklärt Umicore-GeschäftsfĂźhrer Thomas Engert. Der vereinfachte Abfertigungsprozess spart der Umicore und ihren Kunden Zeit und Kosten. Q

Wirtschaft in OstwĂźrttemberg I Juli/August 2012

Dass Design integraler Bestandteil von innovativen ProduktlÜsungen ist, beweist Trauth als Preisträger des red dot design award. (Foto: Trauth)

Bildungszentrum

C.F. MAIER KĂ–NIGSBRONN

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Umicore Galvanotechnik sichert sich durch die vereinfachte Abwicklung von Luftfracht eine effiziente Lieferfähigkeit sowie Kosten-, Zeit und Wettbewerbsvorteile. (Foto: umicore)

ĂœBERBETRIEBLICHE AUSBILDUNG Metall-Grundausbildung MechatronikerGrundausbildung 03.09.2012 – 02.08.2013 FACHAUSBILDUNG Hydraulik 23.07. – 27.07.2012 SchweiĂ&#x;en 23.07. – 27.07.2012 Weitere Informationen erhalten Sie bei: IHK-Bildungszentrum Tel. 07361 5692-14, ondruszak@ostwuerttemberg.ihk.de oder www.ostwuerttemberg. ihk.de


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Ăœberschuss erwirtschaftet Bilanzsumme steigt

sierungsmaĂ&#x;nahmen nieder“, sagt Kreisbau-GeschäftsfĂźhrer Wilfried Haut. Ausschlaggebend fĂźr das positive Ergebnis sei auch der Verkauf von Wohnungen an einen Investor gewesen.

Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim ist im Geschäftsjahr 2011 erneut kräftig gewachsen. Die Bilanzsumme stieg um mehr als sechs Mio. Euro auf ßber 87 Mio. Euro an, der Jahresßberschuss betrug 543.000 Euro. „Hier schlagen sich unser hohes Neubauvolumen und unsere zahlreichen Moderni-

„Damit konnten wir zum einen stille Reserven heben und Abbruchkosten sparen, zum anderen kĂśnnen wir mit diesen Einnahmen wieder Neubauund ModernisierungsmaĂ&#x;nahmen realisieren“, so Hans-JĂźrgen Kling, der bei Kreisbau das zentrale Financial Office und

KREISBAU HEIDENHEIM

HS-SCHOCH Preis fĂźr die „beste Marke 2012“ erhalten

Stolz Ăźber den Erfolg: Dietmar Beuther nahm den Preis von Moderatorin Birte Karalus entgegen. (Foto: HS-Schoch)

Bei der Prämierungsfeier „Die besten Nutzfahrzeuge“ wurde HS-Schoch aus Lauchheim im Mai 2012 mit dem Preis fĂźr die „beste Marke 2012“ in der Stuttgarter Staatsgalerie ausgezeichnet. Die Leser der Fachzeitschriften „FERNFAHRER“, „lastauto omnibus“ und „trans aktuell" wählten Schoch in der Kategorie „Tuning & Styling“ bereits zum achten Mal zum Favoriten in Sachen LKW-ZubehĂśr und Truckstyling. „Die Leserschaft der Fachzeitschriften setzt sich zu einem GroĂ&#x;teil aus Fernfahrern zusammen und deren ehrliche Meinung zu HS-Schoch ist uns besonders wichtig.“, erklärt Prokurist Dietmar Beuther. Q

PAUL HARTMANN AG Fßr Familienfreundlichkeit ausgezeichnet Am 11. Juni 2012 verlieh die berufundfamilie gGmbH in Berlin ihr Qualitätssiegel fßr familienbewusste Personalpolitik an die Paul Hartmann AG. Das Unternehmen erhielt das Zertifikat fßr seine zahlreichen Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Verleihung vorausgegangen war ein umfangreiches Audit. Es umfasst die Handlungsfelder Arbeitszeit, Arbeitsort, Arbeitsorganisation, Informations- und Kommuni-

RÖHM GMBH DHBW-Studenten erhalten Firmen-Laptops Im Rahmen des StudentenForums ßbergaben RÜhm-Geschäftsfßhrer Dr.-Ing. Michael

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Controlling leitet. Die Gesellschaft arbeite intensiv an der Optimierung des Wohnungsbestandes. Allein im vergangenen Jahr gab sie fast 6,64 Mio. Euro fßr die Modernisierung und Instandhaltung aus. Auf diesem hohen Niveau wird es laut Geschäftsfßhrer Haut allerdings nicht weitergehen, da die Investitionen nicht auf die Mieten umgelegt und somit nicht refinanziert wßrden kÜnnten. Die Anpassung der Unternehmensstrategie sieht wieder verstärkt Investitionen in den Neubau

Der 2011 realisierte Neubau eines Mehrfamilienhauses in Herbrechtingen. (Foto: Geyer Luftbild)

und die Realisierung von BauQ trägermaĂ&#x;nahmen vor.

kationspolitik, FĂźhrungskompe- keln“, sagt Gabriele MĂźller, Pertenz, Personalentwicklung, Ent- sonalleiterin der Paul Hartmann Q geltbestandteile und geldwerte AG. Leistungen sowie Service fĂźr Familien. „Wir freuen uns sehr Ăźber diese Auszeichnung. Sie ist eine schĂśne Anerkennung fĂźr unser Engagement zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Hartmann und Sind stolz auf das erhaltene Zertifikat: Die Mitglieder zugleich Ansporn, der Projektgruppe „Beruf und Familie“ bei Hartmann. unsere familienoriV.l.n.r.: Andrea Wagner (Auditorin der berufundfamilie gGmbH), Raimund Koch, Referat Gesundheitspolitik, entierten Angebote Gabriele MĂźller, Personalleiterin, Achim Vogel, Leiter fĂźr unsere MitarbeiAllgemeine Verwaltung und Cornelia Laquai, Personalbetreuerin. (Foto: Paul Hartmann AG) ter weiterzuentwikFried und Personalleiter Robert Seidl Laptops an ihre DHBWStudenten. Mit diesen optimal ausgestatteten Geräten unterstĂźtzt RĂśhm die kĂźnftigen Betriebswirte und Maschinenbauer. Die Geräte sollen auch

fĂźr die Phasen im Betrieb gute Voraussetzungen bieten, damit sich die Studenten mit ihrem „mobilen Arbeitsplatz“ flexibler innerhalb des Unternehmens bewegen kĂśnnen. Q

Die RÜhm-Studenten freuen sich ßber ihre neuen Firmen-Laptops – im Bild mit Geschäftsfßhrer Dr.-Ing. Michael Fried (2. v. r.), Personalleiter Robert Seidl (3. v. r.) und Personalreferent Martin Kolb (1. v. r.). (Foto: RÜhm)

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FIRMENBERICHTE HÖRNLEIN UMFORMTECHNIK GMBH Neuer Internetauftritt Die Hörnlein Umformtechnik GmbH hat einen neuen Internetauftritt. Verständlich, übersichtlich und klar präsentiert sich das Schwäbisch Gmünder Unterneh-

SPARDA-BANK AALEN Neuer KundenserviceBereich Die Aalener Sparda-Filiale hat am 28. April 2012 mit einem Tag der offenen Tür ihre neu gestalteten Räumlichkeiten vorgestellt. Nach knapp einmonatiger Bauzeit bei laufendem Geschäftsbetrieb wurden der Eingangsbereich, die Kundenhalle sowie das Obergeschoss der Filiale modernisiert. „Wir haben unsere SB-Zone komplett zum Kundenbereich hin geöffnet“, freut sich Filialleiter Rainer Hirsch. Das Foyer, in dem sich Geldautomaten und Serviceterminals befinden, geht nun direkt

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men auf der frisch gelaunchten Seite www.hoernlein.com. Keine langen Listen mit Maschinendaten oder Firmenzahlen, sondern kompakt und auf das Wesentliche reduziert. Die Kernkompetenz der Hörnlein Gruppe ist es, Metalle umzuformen, durch Tiefziehen, Stanzen, Umformen, Rohrbiegen und Zerspanen. So

entstehen in den Werkstätten die verschiedensten Teile, beispielsweise für die Automobilindustrie. Im Bereich Entwicklungsberatung dreht sich mit Applikationen und Simulationen alles darum, Kosten zu reduzieren und optimal auf das Einsatzgebiet abgestimmte Teile mit dem Kunden zu entwickeln. Q

in den Servicebereich über und statt an Banktheken werden die Kunden nun an Serviceinseln bedient. Eine dieser Inseln ist direkt in der SB-Zone platziert ist Dort können einfache Dienstleistungen wie Einzahlungen oder Änderungen von Daueraufträgen abgewickelt werden. Beim Beratungs- und Geschäftskonzept der Sparda-Bank können nun auch die Kunden der Aalener Filiale ihre Bankgeschäfte direkt am Bildschirm verfolgen. Die Genossenschaftsbank, die vor 110 Jahren als Eisenbahnerbank gegründet wurde, ist heute mit 40 Filialen und 100 SBBanken in Baden-Württemberg vertreten und ausschließlich im Privatkundengeschäft tätig. Q

KIENINGER GMBH STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT Spendenübergabe Glückskinder Die Kieninger Steuerberatung konnte dem Lions Club Aalen und dem Lions Club Ostalb-Ipf jeweils zur Hälfte einen Spendenerlös in Höhe von 5.000 Euro übergeben. Bei der Veranstaltung „Glückskinder“ auf Schloss Kapfenburg im März diesen Jahres wurde um die Unterstützung der

Startseite von www.hoernlein.com

Arbeit und Projekte des Lions Club Aalen und des Lions Club Ostalb-Ipf gebeten. Die beiden Geschäftsführer Otto Kieninger und Joachim Vogel übergeben die gesammelten Spenden an die beiden Lions Präsidenten, Bernd Richter (Aalen) und Erich Göttlicher (Ostalb-Ipf). „Wir sind uns sicher, dass der Betrag bei den Lions Clubs gut angelegt ist und wir damit einen Beitrag leisten können, dass es mehr Glückskinder auf dieser Welt gibt“, erklärten Kieninger und Vogel. Q

Freuen sich über den Spendenerlös: (v. l.) Otto Kieninger, Bernd Richter, Erich Göttlicher und Joachim Vogel. (Foto: Kieninger)

Die umgebaute SB-Zone mit dem KundenTV Sparda-Welt, das über aktuelle Produkte, Reisen und Veranstaltungen der Bank informiert. (Foto: Sparda)

APEX TOOL GROUP Großauftrag erhalten Die Apex Tool Group GmbH & Co. OHG, Westhausen hat von der BMW Group einen Großauftrag im zweistelligen Millionenbereich für die Schraubtechnik in drei Werken erhalten. In Regensburg, Leipzig und Oxford verlässt man sich auf die bewährten Produkte des Industriewerkzeugherstellers und verschraubt damit die Fahrzeuge

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der Kompaktwagenklasse BMW 1er und Mini. Andreas Kowol, Geschäftsführer der Apex Tool Group in Westhausen, freute sich über die Vergabe. „Wir sind sehr glücklich, dass BMW uns als Hauptlieferant gewählt hat. Unsere qualitativ hochwertigen Werkzeuge und unser renommierter Service zeichnen uns unter den Wettbewerbern der Schraubtechnik aus. Zuverlässigkeit und Innovationskraft sind in unserem Geschäft sehr Q wichtig.“


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VARTA MICROBATTERY Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg zu Gast Ende Mai 2012 besuchten die Wirtschaftsjunioren Ost-

NEUE LEHRGÄNGE IN HEIDENHEIM Ausbildung der Ausbilder* 3. September – 15. September 2012 in Vollzeit 1. Oktober – Dezember 2012 in Teilzeit Gepr. Wirtschaftsfachwirt /-in* 18. September 2012 – November 2014 Gepr. Industriefachwirt /-in* 18. September 2012 – November 2014

württemberg die VARTA Microbattery GmbH in Ellwangen. Den beeindruckten Junioren wurde nicht nur Einblick in die Produktionslinien der VARTA Microbattery GmbH gegeben, sondern Geschäftsführer Herbert Schein erläuterte die wesentlichen drei Geschäftsbereiche des Unternehmens. Neben dem Ausbau der Marktführerschaft im Bereich Hörgerätebatterien stehen dabei die gemeinsame Forschung mit Volkswagen an der Energieversorgung von Elektroautos sowie die Technik Ener-

MS-BLECHTECHNOLOGIE Neue innovative Produkte für die Arbeit mit Pferden Ein Quantensprung im Pferdesport bezüglich Leistungssteigerung, Beweglichkeit, Therapie und Rehabilitation entwickelt in Ostwürttemberg. Martin Klein, der Geschäftsführer von msBlechtechnolgie in GerstettenDettingen, ist ehrenamtlich in einem Reitverein engagiert. Durch die örtliche Nähe zu einem Tierarzt lernte er die Vorzüge eines Vibrationsstand und Laufbandes für Pferde kennen und vor

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giezwischenspeicher für private Haushalte im Fokus des Megatrends Energiewende. Schein erläuterte weiter die globale Präsenz des Unternehmens mit weltweit ca. 2.000 Mitarbeitern, davon 600 in Ellwangen. Rund ein Viertel der Ellwanger Mitarbeiter sind in Forschung und Entwicklung Q tätig.

VartaGeschäftsführer Herbert Schein.

Varta betreibt Forschung zu Energiezwischenspeichern, damit private Haushalte eigens gewonnenen Solarstrom für den hausinternen Gebrauch speichern können und so die bundesweiten Netze weniger belasten werden. (Fotos: Varta)

allem schätzen. Als Metall- und Blechverarbeiter entwickelte der Unternehmer zudem ein berufliches Interesse, schaute sich die technischen Zeichnungen an und dachte sich weitere wesentliche, innovative Verbesserungen aus. Im vergangenen Jahr erwarb ms-Blechtechnologie die Lizenz von Tierarzt Dr. Helmut Marquis, der sich die Methode patentieren ließ. Aktuell produziert und vertreibt das Unternehmen unter „ms. horse fitwell“ die Produkte weltweit. Der modernste Stand heißt „Power Vibra Station“ ein Trainingsgerät durch Vibration und das aktuelle Laufband mit hydraulischem Hub „Power Vibra

Trainer“. Die positive Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit, durch das Training mit den neuen Laufbändern von „ms. horse fitwell“, wird im Pferdesport sehr Q geschätzt.

Der modernste Vibrationsstand heißt „Power Vibra Station“. (Foto: ms-blechtechnologie)

Gepr. Bilanzbuchhalter /-in* 8. Oktober 2012 – März 2014 Gepr. Industriemeister /-in – Metall* 27. August 2012 – Mai 2013 in Vollzeit Gepr. Technische /-r Betriebswirt /-in* 3. September 2012 – Oktober 2012 in Teilzeit 11. Oktober 2012 – März 2013 in Vollzeit *Weitere Anbieter finden Sie auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Weiterbildung Weitere Informationen erhalten Sie bei: Bianca Göhringer Tel. 07321 324-174 oder goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de

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FIRMENBERICHTE ARBEITSMEDIZINISCHER DIENST DR. PRINZ 25-jähriges Bestehen Der Arbeitsmedizinische Dienst von Dr. Reinhard Prinz, Facharzt für Arbeitsmedizin mit der Zusatzbezeichnung „Umweltmedizin“ und Facharzt für Allgemeinmedizin ist in Heidenheim seit nunmehr 25 Jahren präsent.

SUSANNE PITZ – PERSÖNLICHER FINANZSERVICE Seit 5 Jahren am Markt Seit 5 Jahren ist Susanne Pitz Partnerin für Privatpersonen und kleine und mittlere Unternehmen, wenn es um Vermögensanlage, betriebliche und private Altersversorgung, flexible Gehaltssysteme und Existenzsicherung geht. Privatpersonen erhalten nach einer ausführlichen Analyse der vorhandenen Versicherungsverträge und Geldanlagen individuelle Vorschläge, wie sie ihre Ziele mit den vorhandenen Möglichkeiten erreichen können. Seit Anfang 2012 kümmert sich Susanne Pitz auch um die Finanzierung von Eigenheimen. Für Unternehmen bilden die betriebliche Altersversorgung und Krankenversicherung den

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Die 1987 gegründete Betriebsmedizinische Betreuungsgesellschaft BMB betreut, entsprechend dem Arbeitssicherheitsgesetz, namhafte Klein- und Mittelbetriebe der Region, sowie Praxen des Gesundheitswesens. Durch die Zusammenarbeit mit einer Sicherheitsfachkraft werden auch sicherheitstechnische Dienste angeboten. Zu Schwerpunkt. Susanne Pitz: „Um gute Mitarbeiter zu halten und die Lohnkosten nicht ausufern zu lassen, werden diese „Zusatzleistungen“ und flexiblen Gehaltsbestandteile immer wichtiger.“ Für die Überprüfung der Sozialversicherungspflicht mitarbeitender Familienmitglieder in Einzelunternehmen und die Gestaltung flexibler Gehaltssysteme werden spezialisierte Unternehmen mit einbezogen, um alle Aspekte dieser komplexen Materie aufzunehmen. Q

Susanne Pitz sieht ihre Stärke in der individuellen Betreuung ihrer Kunden. (Foto: Pitz)

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den Tätigkeiten des Arbeitsmediziners gehören Betriebsbegehungen, Beratungen, Sprechstunden und arbeitsbezogene Untersuchungen außerhalb der Praxis. In der Praxis werden arbeitsmedizinische Untersuchungen, unter anderem auch von Feuerwehrleuten, sowie Tests für die Fahrerlaubnis für Lkw, Taxen und Busse durchgeQ führt.

GUTACHTERBÜRO GASSNER Kapazitäten erweitert Das von Franz Gassner geleitete Gutachterbüro zur Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken in Giengen hat seit März 2012 gutachterliche Verstärkung bekommen. Sein 25-jähriger Sohn Markus Gassner, der sich im Rahmen eines zweijährigen, berufsbegleitenden Fern-Studiums an der Deutschen ImmobilienAkademie Freiburg (DIA) zum „Diplom Sachverständigen (DIA) für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken, Mieten und Pachten“ weitergebildet hat, wird nach dem erfolgreichen Abschluss gutachterliche Aufgaben im Büro von Franz Gassner übernehmen. Beide Sachverständige sind dadurch in der Lage, künftig eine schnellere Auftragsbearbeitung für Gerichts-, Privat- und Bank-Gutachten zu gewährleisten. Q

Jetzt auch Sachverständigen-Kollegen: Franz Gassner und sein Sohn Markus Gassner. (Foto: privat)

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Der Arbeitsmediziner Dr. Reinhard Prinz gründete vor 25 Jahren die Betriebsmedizinische Betreuungsgesellschaft mbH & Co. KG in Heidenheim. (Foto: Prinz)

.MOLLDESIGN reddot für Regenwasserklappe erhalten Die von Reiner Moll und Team entworfene Regenwasserklappe für den Marktführer GRÖMO, wurde im März 2012 mit dem reddot für gute Gestaltung ausgezeichnet. Innovation für ein Großserienprodukt hat molldesign mit der funktionalen, überall einsetzbaren aber signifikant gestalteten Regenwasserklappe geschaffen und eine Auszeichnung für deren Gestaltung erhalten. (Foto: .molldesign)

Das Schwäbisch Gmünder Designbüro kombinierte Edelstahl und schwarzen Kunststoff und aus der „Blechhebellösung“ wurde ein multifunktionales Designobjekt. Per Tastendruck auf das GRÖMO-Logo schwenkt die Stahlklappe nach unten. Die herausnehmbare LaubsiebEinheit reguliert den Fluss des Regenwassers und ein Kunststoffkern mit Dichtlippe im Fallrohr verhindert den Verlust von Regenwasser. Die Klappe ist so konzipiert, dass sie auch in bestehende Dachentwässerungssysteme installiert werden kann. Q


PERSÖNLICHES

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HERMANN STURM 80. Geburtstag

NEUE LEHRGÄNGE IN AALEN Ausbildung der Ausbilder* 2. Oktober – Dezember 2012 Gepr. Wirtschaftsfachwirt /-in* und Betriebswirt /-in* (Kombilehrgang) 25. September 2012 – Juni 2015 Fachkaufmann /-frau für Marketing* 28. September 2012 – Februar 2014 Gepr. Betriebswirt /-in* 8. November 2012 – Juni 2014 Gepr. Wirtschaftsfachwirt /-in* 19. April 2013 – April 2015 Gepr. Industriefachwirt /-in* 19. April 2013 – April 2015 IT Fachwirt* 22. April 2013 – März 2015 Gepr. Technischer Betriebswirt /-in* 1. Dezember 2012 – März 2014 Gepr. Industriemeister /-in Fachrichtung Metall und Mechatronik* 5. Februar 2013 – November 2015 *Weitere Anbieter finden Sie auf der Homepage der IHK unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, Rubrik Weiterbildung

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Bianca Göhringer Tel. 07321 324-174 oder goehringer@ostwuerttemberg.ihk.de

Hermann Sturm, Seniorchef des Holzverarbeitungsunternehmens Sturm in Herbrechtingen feierte am 17. Juni 2012 seinen 80. Geburtstag. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters übernahm Sturm als 17-jähriger in den Nachkriegsjahren den großelterlichen Sägewerks- und Zimmereibetrieb. Unter seiner Leitung entwickelte er das Sägewerk Sturm zu einem mittelständischen Holzverarbeitungsbetrieb, das in der Säge- und Holzindustrie nationale und internationale Bedeutung erlangte. In den 90er Jahren übertrug er dann die Führung nach und nach seinen Kindern. Der in Bolheim geborene Vollblutunternehmer urschwäbischer Prägung ist fest in seiner Heimatgemeinde verwurzelt und war für die Freien Wähler von 1975 bis 1999 als Herbrechtinger Stadtrat aktiv. Daneben war er in verschiedenen Ehrenämtern jahrzehntelang Mitgestalter der verbandspolitischen Entwicklung in der deutschen Sägeund Holzindustrie. Für seine unternehmerische Leistung, sein kommunal- und verbandspolitisches Engagement wurde Hermann Sturm 1992 das Bundesverdienstkreuz verliehen.

DIETER PICHLER 70. Geburtstag

Dieter Pichler, geschäftsführender Gesellschafter der Logistic Zollservice Heidenheim GmbH und der Industrieverpackung Heidenheim GmbH feierte am 15. Juni seinen 70. Geburtstag. Sein Berufsweg im Voith-Konzern führte ihn über mehrere Stationen im Logistik- und Zollbereich. 1988 wurde er zum Versandleiter von Voith Turbo ernannt. Von 1999 bis 2001 fungierte er als Geschäftsführer der Voith Turbo Zollzweckgemeinschaft GbR, ehe er mit 26 Mitarbeitern im Mai 2001 die Logistic Zollservice Heidenheim GmbH gründete. Der große Erfolg dieser jungen Firma mit ihren Dienstleistungen bei Kunden außerhalb des Voith Konzerns führte im Oktober 2003 zur Gründung der Industrieverpakkung Heidenheim GmbH. Die Unternehmensgruppe beschäftigt heute fast 90 Mitarbeiter, davon 11 Azubis. Unter seiner Regie wurde in den letzten zwei Jahren in Mergelstetten ein beeindruckendes Logistikkonzept realisiert. Seit über 20 Jahren ist Pichler Mitglied im Verkehrsausschuss der IHK.

STEFAN ARNOLD 40. Geburtstag

Der Geschäftsführer der Firma Arnold GmbH in Bopfingen feierte am 16. Juni 2012 seinen 40. Geburtstag. Nach Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Einzelhandel und Abschluss zum staatlich geprüften Betriebswirt arbeitete Arnold zunächst bei Großhandelsunternehmen in Ludwigsburg und Neckarsulm. 1998 folgte der Wechsel ins elterliche Unternehmen. Mit der Betriebsübergabe 2003 übernahm Arnold die Geschäftsführung. 2012 erfolgte die Ausgliederung der Stahlaktivitäten in die neue Arnold Stahlhandels GmbH in Essingen. Arnold engagiert sich sehr stark ehrenamtlich. So ist er im Vorstand der Wirtschaftjunioren. Bei der IHK ist er Mitglied des Handelsausschusses sowie der Vollversammlung.

CARSTEN J. REINHARDT Neu in Voith-Geschäftsführung

Seit 1. Juli 2012 ist Carsten J. Reinhardt Mitglied der Konzerngeschäftsführung der Voith GmbH und Vorsitzender der Geschäftsführung des Konzernbereichs Voith Turbo berufen. Reinhardt (*1967) bringt rund 20 Jahre internationale Managementerfahrung bei namhaften Unternehmen in den Bereichen Commercial Vehicles und Industrials mit. Der Diplom-Ingenieur (FH) Maschinenbau und Master of Science (MSc) Automobile Engineering begann seine berufliche Laufbahn 1993 bei der damaligen Mercedes-Benz AG, heute Daimler AG, in Stuttgart im Bereich Nutzfahrzeuge. Weitere Stationen bei Daimler waren verschiedene Führungsfunktionen bei nordamerikanischen Auslandstöchtern. Nach rund 13 Jahren im Daimler-Konzern wechselte Reinhardt 2006 zu Meritor Inc. in Troy, Michigan/USA. Dort verantwortete er als President und Chief Operating Officer die Geschäftsbereiche Nutzfahrzeugtechnik, Industrietechnik sowie Aftermarket.

KURT ABELE 40. Geburtstag

Am 2. Juni 2012 vollendete Kurt Abele, Vorstandsmitglied der VR-Bank Aalen, sein 40. Lebensjahr. Abele begann am 1. August 1992 seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung im Hause der VR-Bank Aalen. Das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg schloss er mit dem Diplom-Betriebswirt (BA) ab. Bereits 2005 wurde ihm Prokura verliehen, wurde er zum Generalbevollmächtigten ernannt und 2008 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied. Seit August 2009 ist Kurt Abele ordentliches Vorstandsmitglied und verantwortet insbesondere die Bereiche Banksteuerung, Marktfolge und Organisation. Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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EDV, Büro & Telekommunikation

SORGENKUNDEN-LISTE OPTIMIERT AFTER-SALES-MANAGEMENT BAUMANN Computer entwickelt WWSBAU-Zusatzprogramm für die effektive Steuerung der Kundenbetreuung – die Gefahr des Verlusts von Kunden kann minimiert werden Das Aalener Softwarehaus stellt innerhalb der Version 9 des Warenwirtschaftssystems WWS BAU eine wirkungsvolle Neuprogrammierung vor. Sowohl in Handels- als auch in Industriebetrieben mit kleinem oder großem Kundenkreis ist es wichtig, auf das Bestellverhalten der Kunden flexibel reagieren zu können. Sorgenkundenliste Als Grundlage hierfür steht jetzt die sogenannte Sorgenkundenliste zur Verfügung. Mit dieser neuen Funktion können im Rahmen der Umsatzstatistik nach Adressen alle Kunden aufgespürt werden, die in der Vergangenheit zwar Umsatz generiert haben, zuletzt aber nicht mehr. Als sehr wirkungsvoll erweist es sich hierbei, dass sowohl variabel ausgewählt werden kann, vor wie vielen zurückliegenden Wochen, Monaten oder Jahren ein Umsatz vorhanden gewesen sein sollte, als auch, für welche zurückliegende Zeitspanne kein Umsatz vorhanden sein soll, damit der Kunde als Sorgenkunde gilt. Der WWSBAU-Anwender kann die Sorgenkundenliste somit auf die unterschiedlichsten Gegebenheiten einstellen. Beispielsweise werden alle Kunden herausgefiltert, die im Verlauf der letzten 12 Monate gekauft bzw. bestellt haben, aber in den letzten vier Wochen nicht mehr. Beim Excel-Export dieser Liste wird bei allen betroffenen Kunden das Sorgenkunden-Kennzeichen im Adressenstamm gesetzt. Geschäftsführer und 32

Projektleiter Oliver Baumann ist überzeugt von dieser neuen Funktion: „Dadurch besteht die Möglichkeit, alle Sorgenkunden gezielt und vor allem rechtzeitig anzusprechen, warum im fraglichen Zeitraum keine Bestellungen mehr vorliegen. Auf diese Weise kann dem Verlust von Kunden entgegen getreten werden – für unsere WWSBAUKunden unter Umständen bares Geld wert!“. Die Sorgenkundenliste kann auch verwendet werden, um Kunden, die in einem gewissen Zeitraum nichts mehr bestellt haben, von weiteren Aktionen auszuschließen. WWSBAU Editionen Alle neuen Funktionen und Zusatzprogramme sind grundsätzlich nur im Zusammenhang mit einer der WWSBAU Editionen einsetzbar. Die Sorgenkundenliste steht für alle WWSBAU Editionen zur Verfügung. Das WWSBAU-Portfolio umfasst Programm-Editionen für alle Betriebsgrößen: WWSBAU Home für den Einzelhandel und Gewerbetreibende, WWSBAU Business für den Mittelstand und den Großhandel, WWSBAU Premium mit allen Fertigungsfunktionen und einem einfachen Leitstand für die einfache Produktion sowie die WWSBAU Ultimate mit einem „Groben Leitstand“ und einem „Feinen Leitstand“ für die Einzel- und Serienfertigung. Weitere Informationen sowie Freeware-Versionen zum Testen werden auf der Homepage www.baumanncomputer.de unter „Downloads“ zur Verfügung gestellt.

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Transport & Logistik VERLAGSSPECIAL JULI/AUGUST 2012 DAUERTHEMA TRANSPORT Dr. Wolfgang Kentner nimmt Stellung zur aktuellen Situation Dr. Wolfgang Kentner, geschäftsführende Gesellschafter der Heidenheimer Wilhelm Kentner Kraftwagen-Spedition GmbH & Co. KG, ist auch im Vorstand des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV). Er kennt nicht nur aus eigener Erfahrung die Entwicklung und die Nöte der Transpotbranche, sondern die allgemeine Situation. Dazu nimmt er im Interview Stellung. Wie stellt sich die aktuelle Situation in der Speditionsund Logistikbranche dar? Die Nachfrage nach Transportleistungen ist stark konjunkturabhängig, besonders bei Investitionsgütern. Bei unserer Kundschaft gibt es ausgesprochen wenig Automotive-Lieferanten, so dass wir nicht vom Automobilboom profitieren können. Viele unserer mittelständischen Kunden sind bereits froh, wenn sie in diesem Jahr Umsatz und Ergebnis von 2011 wieder erreichen. Persönlich fürchte ich, dass wir am Anfang einer leichten Rezession stehen. Zur Kontraktlogistik und unserem KENTNER Logistik-Park mit seinen 50.000 Palettenstellplätzen: Wir konnten in letzter Zeit viele kleinere Logistik-Kunden gewinnen, aber auch einen Großkunden mit über

1.000 Artikeln und damit hoher Wertschöpfung, so dass weitere 15 Arbeitsplätze gesichert sind. Aus Kapazitätsgründen mussten wir temporär sogar ein 2.000 m² großes Zelt aufstellen. Gibt es neue technische Entwicklungen, die für das Transportwesen Erleichterungen bringen? Da ist zunächst auf das derzeit auch in Brüssel vieldiskutierte Thema Lang-LKW (Gigaliner) zu verweisen. Zwei Lang-LKW können bei gleichem Gesamtgewicht und einer zusätzlichen Achse - volumenmäßig so viel transportieren wie drei konventionelle GliederZüge, verbrauchen anteilig weniger Kraftstoff und sind deshalb wirtschaftlicher und umweltfreundlicher. Hier zeigt sich besonders die Irrationalität der verkehrspolitischen Diskussion in Deutschland, weil gerade die üblichen LKWGegner diese Lösung generell, meist aus ideologischen Gründen ablehnen. Unsere Landesregierung sperrt sich vehement gegen den von Bundesverkehrsminister Ramsauer initiierten Test und benachteiligt damit die verladende Wirtschaft von Baden-Württemberg. Eine weitere Neuerung sind die Telematik-Systeme im LKW. Unser gesamter KENTNER-Fuhrpark ist mit einem modernen TelematikSystem ausgerüstet. Damit können sämtliche Verbrauchsdaten, Brems- und Schaltvorgänge verfolgt werden. Zielsetzung ist dabei der verbrauchsarme, ökologische

Transport im Rahmen der neueren Green-Logistics-Politik. Unsere Disposition kann damit gleichzeitig die eigenen LKWs mithilfe von GPS in Echtzeit auf der Landkarte verfolgen und entsprechend einsetzen. Der Kunde kann jederzeit über den Status seines Gütertransportes informiert werden. Damit wird insgesamt der Transportprozess beschleunigt und der Servicegrad für unsere Kunden weiter gesteigert. Worin sehen Sie als Unternehmer aktuell die gravierenden Probleme der Branche? Neben dem vielfach volatilen Sendungsaufkommen gibt es ein Defizit an qualifizierten Fahrern und Lagerarbeitern. Wegen unserer hohen Ausbildungsquote (über zehn Prozent) konnten wir bislang gegensteuern, wissen aber, dass wir in den nächsten Jahren beim „Kampf um den Azubi“ gegenüber der Industrie benachteiligt sind. Wegen der gesetzlichen Lenk- und Ruhezeiten fehlen die notwendigen Parkplätze auf der Autobahn. Ab 1. August 2012 wird auch bei

vierspurigen Bundesstraßen eine Maut eingeführt in Höhe von beispielsweise 17 Euro pro 100 Kilometer, so dass dadurch die Fracht weiter verteuert wird. Insgesamt werden durch die fortlaufenden gesetzlichen Auflagen die LKW sowohl bei der Anschaffung als auch im Betrieb immer teurer. Gibt es politischen Handlungsbedarf? Der dringendste Bedarf liegt beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Deutschland ist größtes Transitland der EU, das Geld reicht aber soeben für die nötigen Reparaturen und Engpassbeseitigungen, für Baden-Württemberg nicht einmal für alle bisher begonnenen Baustellen. So wird mit der Ortsumfahrung Mögglingen (B29) entgegen allen politischen Versprechungen nunmehr frühestens im Jahre 2017 begonnen. Damit ist insgesamt mittelfristig mit erheblichen Engpässen und zusätzlichen Verkehrsstauungen zu rechnen. Dadurch wird zwangsläufig der LKW zum Sündenbock und Störfaktor gemacht, wobei hier Ursache und Wirkung verwechselt werden. Wie beurteilen Sie den Standort Ostwürttemberg? Als ländlicher Raum besitzen wir insgesamt ein relativ passables Straßennetz, allerdings mit einigen gravierenden Ausnahmen, wie besonders den Engpässen entlang der B29. Aufgrund der LKW-Maut und des daraus abgeleiteten, sog. Ausweichverkehrs haben einige bayerische Nachbargemeinden LKWDurchfahrtsverbote ausgesprochen, so dass dieser Ausweichverkehr die Straßen des Kreises Aalen belastet. Ostwürttemberg ist wegen der A7 auch Transitgebiet, weshalb der Güterverkehr beispielsweise aus dem Göppinger Raum über die Stadtstraßen Heidenheims zur A7 fließt. Heidenheim wird mittelfristig den derzeit prognostizierten Verkehr kaum verkraften, so dass nach wie vor eine Tunnellösung relevant ist.


IHK-Service

IHK-BĂśrsen - unter diesem Stichwort bietet die IHK ihren Unternehmen einen breiten und kostenlosen Service zur Vermittlung von Angeboten und Nachfragen in den Bereichen Technologie, Kooperation und Recycling. Unternehmen, die mit eigenen Angeboten oder Nachfragen an den BĂśrsen teilnehmen wollen, steht dieses Serviceangebot kostenlos zur VerfĂźgung. Die nachfolgend aufgefĂźhrten Angebote und Nachfragen stellen lediglich KurzauszĂźge aus unseren Datenbanken dar. Gezielte Recherchen nach weiteren Angeboten und Nachfragen kĂśnnen auf Wunsch bei der IHK OstwĂźrttemberg angefordert werden oder im Internet unter www.ostwuerttemberg.ihk.de, BĂśrsen/Datenbanken, abgerufen werden. Firmen, die an einer Kontaktaufnahme mit einem Inserenten interessiert sind, werden gebeten, sich schriftlich, unter Angabe der BĂśrse und der Chiffre-Kennziffer, an die IHK zu wenden. Bei Inseraten aus IHK-BĂśrsen gelten die Bedingungen der jeweiligen BĂśrse. Diese finden Sie fĂźr s DIE 5NTERNEHMENSNACHFOLGE  %XISTENZ grĂźnderbĂśrse (Nexxt-Change) unter www. nexxt-change.org/pdf/agb.pdf s DIE +OOPERATIONSBĂšRSE UNTER WWWOST wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p840 s DIE 4ECHNOLOGIEBĂšRSE UNTER WWWOST wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID p1341

TechnologiebÜrse ANGEBOTE Patentiertes Bedienelement fßr neue technische Geräte z.B. GPS, Smartphone, I-Pad, Handys. Die Technologie befindet sich in einem Fingerling, der auf jede Art von Handschuh genommen werden kann und ermÜglicht eine exakte Bedienung der Touchscreens und kleinen Tasten. Der Fingerling kann ßberall eingesetzt werden, wo die Hände, vor Kälte, Hitze oder anderen negativen Einflßssen geschßtzt und elektronische Geräte bedient werden mßssen. Z 01

Mehrstufige Syntheseprozesse ohne Reihung von Reaktoren. Das Institut fĂźr Mikroverfahrenstechnik hat ein Konzept fĂźr einen Mikroreaktor entwickelt. Dabei kĂśnnen mehrere Zuleitungen fĂźr Reaktanden, verschiedene Katalysatoren sowie die ProzesskĂźhlung Ăźber Temperierungskanäle so angeordnet werden, dass eine optimale Reaktionskontrolle und ein Katalysatorwechsel erfolgen kann. Die Reaktionszonen kĂśnnen dabei auch mit unterschiedlichen Katalysatorsystemen ausgestattet werden. Dies ermĂśglicht mehrstufige Syntheseprozesse, die bisher in miniaturisierten Anlagen nur durch Reihung von Reaktoren durchfĂźhrbar sind. Das Institut fĂźr Mikroverfahrenstechnik sucht Partner zur industriellen Weiterentwicklung des Konzeptes fĂźr technische Anlagen. KA 489 3D-Scanner mit kalibriergeometriefreier Oberflächenabtastung. Räumliche Objekte und Oberflächen kĂśnnen berĂźhrungslos flächendeckend abgetastet und vermessen werden. Der extrem kostengĂźnstige und flexible Aufbau besteht aus nur einer Kamera und zwei Lasern. Die erfassten digitalen Modelle kĂśnnen in unterschiedlichsten Anwendungen genutzt werden. G01-705 NACHFRAGE Entwicklungskooperation gesucht. In einem Sonderforschungsprogramm wurde ein Beton mit Glasfasern an Stelle von Stahl entwikkelt. Eine auf die Hälfte reduzierte Betonmenge, geringere Wartungskosten, da kein Rost auftritt und neue DesignmĂśglichkeiten sind die groĂ&#x;en VorzĂźge dieses neuartigen Materials. Eine 100 Meter lange BetonbrĂźcke fĂźr FuĂ&#x;gänger konnte realisiert werden. Ein groĂ&#x;es Textil- und ein mittleres Bauunternehmen suchen neue Einsatzbereiche fĂźr diesen Zukunftsbaustoff. C 04

Unternehmensnachfolge ExistenzgrĂźnderbĂśrse Angebote fĂźr ExistenzgrĂźnder finden Sie auch unter www.nexxt-change.org

TECHNOLOGIE Ansprechpartnerin: Sarah WĂśrz Tel. 07321 324-128 Fax 07321 324-169 woerz@ostwuerttemberg.ihk.de

KOOPERATION, NACHFOLGE, EXISTENZ Ansprechpartnerin: Rita Grubauer Tel. 07321 324-182 Fax 07321 324-169 grubauer@ostwuerttemberg.ihk.de

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ANGEBOTE Dienstleistungsbetrieb Beschallungstechnik und Medientechnik sucht Nachfolger. Regional tätiger Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb, mit breitem Tätigkeitsspektrum in der professionellen Beschallungstechnik / Elektroakustik und Medientechnik, sucht einen Nachfolger und wird daher zum Verkauf bzw. zur Ăœbernahme angeboten. Dies kann kurzfristig oder zu einem vereinbarten Zeitpunkt erfolgen. Das Unternehmen liegt in OstwĂźrttemberg und ist nicht standortgebunden, sollte aber wegen Vertriebsverträgen auch in der Region angesiedelt werden. Durch eine solvente Stammkundschaft, vorliegende Aufträge und Vertriebsvereinbarungen mit Herstellern, teilweise mit Alleinstellungsmerkmal fĂźr einen fest vereinbarten Regionalbereich, besteht fĂźr Interessenten eine gesicherte Basis mit sehr guten EntwicklungsmĂśglichkeiten und Kapazitätsausbau. (HDH 05/642)

Gefestigte Lohnbearbeitungs GmbH zu verkaufen. GmbH, seit 1998 im Bereich der Lohnmetallbearbeitung aktiv, sucht einen Nachfolger. Die GmbH teilt sich in die Bereiche Transport und Logistik und Metall auf. Der Bereich Metall umfasst einen treuen Kundenstamm, CNC Fräszentren und SchweiĂ&#x;en. Der Bereich Logistik umfasst ebenfalls einen treuen Kundenstamm sowie ein Fahrzeug mit 7,5 t. (HDH 05/643) Nachfolger fĂźr Mechanische Fertigung gesucht. Die Mechanische Fertigung bearbeitet Maschinenteile (Schmiedeteile) auf einem 4-Achsen-Bearbeitungszentrum mit 6-fachPalettenwechsler. (HDH 05/644) Verkauf von Fertigung und Montage. Verkauf eines Maschinenbauunternehmens, das hochwertige Baugruppen, Maschinen und Anlagen fĂźr die Blech- und Profilverarbeitung sowie die Wickeltechnik herstellt. 2011 wurde die Fertigung und Montage aus der Slowakei zurĂźckgeholt. Ein Grundstock an Maschinen (u.a. Drehmaschine und CNC-Fräsmaschine) ist vorhanden. Wir sehen den Schwerpunkt im Engineering und Verkauf, weniger in der Fertigung und Montage. Zeit, um sich z. B. um Lohnfertigungsaufträge zu kĂźmmern, fehlt uns. Deshalb mĂśchten wir den Werkstattbereich an einen dynamischen Maschinenbaumeister abgeben, der sich selbständig machen will. Denkbar sind ein Verkauf oder eine Beteiligung. (HDH 05/645) Stickerei und Textildruck-Unternehmen mit Erweiterungspotenzial sucht Nachfolger. Renditestarke Stickerei mit Textil- sowie Digitaldruck und eigener Werbetechnik. Als weiteres Standbein eigene Handelsmarke im Motorradbekleidungsbereich sowie Händlerverträgen fĂźr Sportkleidung. Seit Ăźber 20 Jahren erfolgreich am Markt. Breites Kundensegment von Vereinen, Handwerks- und Industrieunternehmen bis zu Ăśffentlichen Auftraggebern. Moderne Maschinenausstattung, die Erweiterungspotenziale im Bereich OnlineShop, Beklebung/Beschriftung sowie Flockdruck bietet. Idealer Nachfolger bringt Berufserfahrung aus Werbetechnik, Einsatzbereitschaft sowie Kontaktnetzwerk zu potenziellen Kunden mit. Einarbeitung durch jetzigen Inhaber wird angeboten. (HDH 06/647) Metallbearbeitungsbetrieb mit Immobilie sucht Nachfolger. Der zum Verkauf angebotene Metallbearbeitungsbetrieb fertigt SchweiĂ&#x;baugruppen in Stahl und Edelstahl bis zu 5 t Gewicht incl. mechanischer Bearbeitung und Montage. Das Angebot umfasst auch zwei Produktionshallen mit insgesamt 4400 m² Fläche und das FirmengrundstĂźck mit 11143 m². Die Firma beschäftigt 37 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 4100 TEuro. Angedacht ist eine Ăœbernahme im Lauf der nächsten zwei Jahre. (HDH 06/648) Italienischer Feinkostladen. Seit zwei Jahren etabliertes Feinkostgeschäft fĂźr italienische Spezialitäten. Viele Produkte in zertifizierter Bioqualität. Geschäft in guter Frequenzlage. Umsatz weiter ausbaufähig. Geschäftserfolg hängt von guter Beratung sowie guten Produktkenntnissen ab. (HDH 06/649) GESUCHE General Manager- GeschäftsfĂźhrer Technik – Unternehmensnachfolge. Suche im GroĂ&#x;-

raum Celle / Hannover (oder in SĂźddeutschland) eine FĂźhrungsposition mit Schwerpunkt Technik / Vertrieb und der Perspektive Unternehmensnachfolge. General Manager - GeschäftsfĂźhrer Technik, Diplom-Ing. Kybernetik - Automatisierungstechnik, 53 Jahre. Langjährig allein verantwortlicher GF eines mittelständischen produzierenden Industrieunternehmens (Mess- und Regeltechnik) mit voller Umsatz – und Ergebnisverantwortung im zweistelligen Mio.-Bereich. Aktuell Head of Systemtechnonogy worldwide (Brandvermeidung, Anlagenbau, Feinwerktechnik, Montagesysteme). Starke Produktionsaffinität (Werksleitung) und internationale Vertriebserfahrung. Globaler strategischer Einkauf mit Fokus Europa und Asia-Pacific. QM-Experte (Six sigma Green Belt, präventives QM-Management, TQM-System). Nachweisbar erfolgreiche Erfahrungen im Chance-Management (Strategie, Restrukturierung, Turnaround, ErschlieĂ&#x;ung neuer internationaler Märkte). (HDH 06/646)

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Handelsregister Die folgenden - teilweise gekürzten - Angaben über Handelsregistereintragungen stellen keine amtliche Bekanntmachung dar; die Kammer übernimmt für die Richtigkeit keine Gewähr.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Feuchter, Sabine, Täferrot, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727819 - 23.04.2012 NEUEINTRAGUNGEN

QHRA 722968 - 26.04.2012 THE BOSSHOSS GmbH & Co. KG In den Seewiesen 2, 89520 Heidenheim an der Brenz. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Berlin (Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRA 40684 B) nach Heidenheim an der Brenz verlegt. Neue Geschäftsanschrift: In den Seewiesen 2, 89520 Heidenheim an der Brenz. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Personenbezogene Daten (Sitz) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: THE BOSSHOSS Verwaltung GmbH, Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht Ulm HRB 727832), von § 181 BGB befreit.

QHRA 722969 - 26.04.2012 Severin + Wolf Lichttechnik GmbH & Co. KG In der Halde 19, 73569 Eschach. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRA 721863) nach Eschach verlegt. Änderung der Geschäftsanschrift: In der Halde 19, 73569 Eschach. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Severin + Wolf Verwaltungs-GmbH, Eschach (Amtsgericht Ulm HRB 727819), mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Severin + Wolf Lichttechnik GmbH“, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 21554) gemäß § 190 ff. UmwG.

QHRA 722970 - 26.04.2012 ebm Electronicsysteme GmbH & Co.KG Güglingstraße 47, 73529 Schwäbisch Gmünd. Kommanditgesellschaft. Der Sitz ist von Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRA 105185) nach Schwäbisch Gmünd verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Güglingstraße 47, 73529 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: ebm Verwaltungs- und Beteiligungs- GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 720422), von § 181 BGB befreit.

QHRB 727816 - 23.04.2012 WeHa Bauelemente GmbH Grünenbergstraße 11, 73529 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.03.2012. Gegenstand: Der Handel mit und die Montage von Bauelementen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Wedel, Alexandra, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727818 - 23.04.2012 Rehnenmühle GmbH Honiggasse 15, 73527 Täferrot. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 05.04.2012. Gegenstand: Der Betrieb von Gaststätten, Campingplätzen und Minigolf-Anlagen. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Severin + Wolf Verwaltungs-GmbH Halde 19, 73569 Eschach. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27.08.2007. Die Gesellschafterversammlung vom 21.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 724188) nach Eschach verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Halde 19, 73569 Eschach. Gegenstand: Die Übernahme der Geschäftsführung sowie der unbeschränkten Haftung (Komplementärin) der Severin + Wolf Lichttechnik GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Gesellschaftszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der persönlichen Haftung zum Gegenstand. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Bauer, Reinhold, Eschach, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727821 - 23.04.2012 USH Energien GmbH Max-Eyth-Straße 40, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.09.2011. Die Gesellschafterversammlung vom 12.12.2011 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 738780) nach Ellwangen Jagst verlegt. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.12.2011 um 24.999,00 EUR auf 25.000,00 EUR erhöht. Bisher: „BWBS XX. UG (haftungsbeschränkt)“; nun: Neue Geschäftsanschrift: Max-Eyth-Straße 40, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Das Betreiben und die Verwaltung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien aller Art und alle damit zusammenhängenden Tätigkeitsfelder. Stammkapital nun: Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Uhl, Franz, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Baur, Fabian, Stuttgart.

QHRB 727823 - 24.04.2012 MauriSG GmbH Am Marktplatz 15, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16.02.2012. Gegenstand: Betreiben von Speise- und Schankwirtschaft sowie Liefer- und Cateringservice in diesem Zusammenhang. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Bozinovic, Bruno, München, einzelvertretungsberechtigt.

QHRB 727829 - 24.04.2012 Handy-Point UG (haftungsbeschränkt) Friedhofstraße 1, 73430 Aalen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 07.02.2012. Gegenstand: Der Handel mit Handys und Elektroartikeln und die Vermittlung von Mobilfunk- und Telekommunikationsverträgen. Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Onay, Özlem, Aalen, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727831 - 24.04.2012 ZM - Technik GmbH Kapellstraße 92, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 29.03.2012. Gegenstand: Erbringung von Industriedienstleistungen sowie die Entwicklung und die Produktion von Lösungen für technische Anwendungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Zim-

mermann, Welf, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727832 - 24.04.2012 THE BOSSHOSS Verwaltung GmbH In den Seewiesen 2, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 19.11.2007. Die Gesellschafterversammlung vom 16.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2 (Sitz) und § 3 (Stammkapital) beschlossen. Der Sitz ist von Berlin (Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 110993 B) nach Heidenheim an der Brenz verlegt. Neue Geschäftsanschrift: In den Seewiesen 2, 89520 Heidenheim an der Brenz. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der THE BOSSHOSS GmbH & Co KG mit dem Sitz in Berlin. Stammkapital: 25.200,00 EUR.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Vollmer, Sascha, Berlin; Völkel, Alec, Berlin, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Kirschstein, Joachim, Berlin.

QHRB 727839 - 24.04.2012 I-live Biberach GmbH Ulmer Straße 80, 73431 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 30.03.2012. Gegenstand: Die Entwicklung, Verwaltung und Veräußerung von Wohn- und Gewerbeimmobilien, insbesondere im Zusammenhang mit der Errichtung von Projekten im Bereich von jungem und studentischem Wohnen in Biberach und Umgebung. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Beer, Thorsten Oliver, Aalen; Bodamer, Kai Oliver, Aalen; Engelhardt, Amos Andreas, Aalen, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727840 - 24.04.2012 Eurotal GmbH Uferstraße 2/2, 89551 Königsbronn. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 11.04.2012. Gegenstand: Handel mit Münzen und Edelmetallen aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Ruess, Julian, Königsbron, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727845 - 25.04.2012 Unitroc GmbH Am Rosengarten 14, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.08.2010, geändert am 03.08.2011. Die Gesellschafterversammlung vom 21.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma und Sitz) und 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Der Sitz ist von Eschborn (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 92069) nach Ellwangen Jagst verlegt. Bisher: „A Z Handels GmbH“. Änderung der Geschäftsanschrift: Am Rosengarten 14, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Die Entwicklung, Konzeption, Produktion, Vermarktung oder Betrieb von technischen Anlagensystemen für die stoffliche und/oder energetische Verwertung von Biomassen aller Art, insbesondere als Nährstoffrecycling mit Düngemittelproduktion, sowie der Handel und /oder der Betrieb von Erneuerbaren Energieprodukten, Nährstoffprodukten, Strom,- Wärme/Kälteproduktion und alle damit zusammenhängenden Geschäften; der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen aller Art auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer: Perlitz, Michael Rolf, London (GB). Bestellt als Geschäftsführer: Humpf, Martin, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727848 - 26.04.2012 UB Windpark GmbH Max-Eyth-Straße 40, 73479 Ellwangen Jagst.

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Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.09.2011. Die Gesellschafterversammlung vom 12.12.2011 mit Nachtrag vom 19.04.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 738813) nach Ellwangen Jagst verlegt. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 29.999,00 EUR auf 25.000,00 EUR erhöht. Bisher: „BWBS XXI. UG (haftungsbeschränkt)“; nun: Neue Geschäftsanschrift: Max-Eyth-Straße 40, 73479 Ellwangen Jagst. Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: das Betreiben und die Verwaltung von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien aller Art und alle damit zusammenhängenden Tätigkeitsfelder. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Uhl, Franz, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Baur, Fabian, Stuttgart.

QHRB 727849 - 26.04.2012 EVB GmbH Schlosserstraße 6/3, 89542 Herbrechtingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 03.04.2012. Gegenstand: Die Durchführung von gewerblichen Transporten im Nah- und Fernverkehr. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Zaran, Viktoria, Herbrechtingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Geschäftsführer: Pilipovecs, Maksims, Attenkirchen, von § 181 BGB befreit. Einzelprokura: Becker, Eugen, Augsburg.

QHRB 727856 - 27.04.2012 Fischer Bauprojekt GmbH Alte Abtsgmünder Straße 28, 73453 Abtsgmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 25.04.2012. Gegenstand: Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherrin oder Baubetreuer im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung, auch unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechten; Vorbereitung und Durchführung von Bauvorhaben als Bauherrin oder Baubetreuer im fremden Namen und für fremde Rechnung, auch unter der Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mieter, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechten; Ausführung sonstiger Bauleistungen im Bereich des Hoch- und Tiefbaus außerhalb des Bereichs der Handwerksordnung; Grundstückshandel, insbesondere der Erwerb und die Veräußerung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten; Verwaltung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten; Vermittlung von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume oder Wohnräume oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge; Groß- und Einzelhandel mit Baumaterialien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Fischer, Raimund, Abtsgmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

QHRB 727857 - 27.04.2012 Streit+Groß GmbH Heizung-Sanitär-Flaschnerei Kappelweg 23, 73579 Schechingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 03.04.2012. Gegenstand: Ausführung und Wartung von Heizungs- und Lüftungs-, Gasund Wasserinstallationen, Flaschnerarbeiten und Kundendienst. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Groß, Georg, Schechingen; Streit, Tobias, Schechingen, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727864 - 03.05.2012 OMR4 Verwaltungs GmbH Beethovenstraße 11, 73547 Lorch. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 12.09.2006. Die Gesellschafterversammlung vom 02.11.2011 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist von München (Amtsgericht München HRB 165564) nach Lorch verlegt. Neue Geschäftsanschrift: Beethovenstraße 11, 73547 Lorch. Gegenstand: An- und Verkauf von Grundstücken sowie die Projektierung, Aufbereitung und Entwicklung von Konzepten zur Nutzung von Immobilien aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Ebert, Franz, Lorch, einzelvertretungsberechtigt. Nicht mehr Geschäftsführer: Otscheret, Leonhard, München.

QHRA 722983 - 11.05.201 Quartier F Objektgesellschaft GmbH & Co. KG Stuttgarter Straße 70/1, 73430 Aalen. Gegenstand: Die Errichtung, das Halten und Verwalten von Immobilien. Der Unternehmensgegenstand umfasst nur Tätigkeiten, für die Genehmigungen und / oder Erlaubnisse öffentlich-rechtlicher Natur nicht erforderlich sind, insbesondere nur, was nicht nach § 34 c GewO, dem KreditwesenG oder sonstigen Gesetzen genehmigungspflichtig ist. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen jeweilige organschaftliche Vertreter sind von § 181 BGB befreit. Persönlich haftender Gesellschafter: Quartier F Beteiligungs-GmbH, Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 727883).

vertrag vom 23.04.2012. Gegenstand: Die Mediengestaltung (Konzeption, Web Design, Logo Design, Print-Medien, Programmierung, E-Commerce, Hosting, Domains); die Erbringung von IT-Dienstleistungen, die Installation von Computer-Systemen; TV & Radio Marketing und Suchmaschinen Marketing sowie Personenbeförderung und Kurierdienste. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Riemann, Sergej, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727874 - 08.05.2012 Neuhauser Verwaltungs GmbH Hindenburgstraße 39, 73450 Neresheim. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 23.03.2012. Gegenstand: Übernahme der Geschäftsführung und Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter an anderen Gesellschaften, insbesondere an der neugegründeten Neuhauser Besitz GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Neresheim. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Neuhauser, Stefan, Neresheim; Neuhauser, Andreas, Neresheim; Neuhauser, Markus, Neresheim; Neuhauser, Christian, Neresheim, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

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QHRA 722986 - 16.05.2012 Albuch-Wind Bürgerwindkraftwerk Frauenmark GmbH & Co. KG Haller Weg 30, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gegenstand: Der Kauf und der Betrieb einer Windkraftanlage der 2-bis 3,5 Megawattklasse sowie die Vornahme aller damit in Zusammenhang stehenden Geschäfte zur Erzeugung und Lieferung von elektrischem Strom und dessen Verkauf. Kommanditgesellschaft. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder persönlich haftende Gesellschafter sowie dessen jeweilige Geschäftsführer sind von § 181 BGB befreit. Persönlich haftender Gesellschafter: Albuch-Wind Verwaltungsgesellschaft mbH, Heidenheim an der Brenz (Amtsgericht Ulm HRB 722201).

QHRB 727872 - 08.05.2012 pr-concepts GmbH Wilhelmstraße 30, 73433 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschafts-

Einfach anrufen: Tel. 07361 594-228 oder 07321 347-127


QHRB 727879 - 09.05.2012 ALLREVISIO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sebastiansgraben 10, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.03.2012. Gegenstand: Die für Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gesetzlich und berufsrechtlich zulässigen Tätigkeiten gemäß § 2 in Verbindung mit § 43 a Abs. 4 WPO, insbesondere 1. die Durchführung betriebswirtschaftlicher Prüfungen von Jahresabschlüssen wirtschaftlicher Unternehmen und Wirtschaftsprüfung, 2. Treuhandtätigkeiten in dem nach der Wirtschaftsprüferordnung zulässigen Umfang. Handels- und Bankgeschäfte sind ausgeschlossen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Sacher, Harald, Aalen. Einzelprokura: Baur, Fabian, Stuttgart.

QHRB 727883 - 10.05.2012 Quartier F Beteiligungs-GmbH Stuttgarter Straße 70/1, 73430 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15.02.2012. Die Gesellschafterversammlung vom 05.04.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 740453) nach Aalen verlegt. Firma bisher: „Neckarsee 256. V V GmbH“. Neue Geschäftsanschrift: Stuttgarter Straße 70/1, 73430 Aalen. Gegenstand geändert; nun: Übernahme und Verwaltung von Beteiligungen im eigenen Vermögen sowie die Geschäftsführung für Unternehmen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftender Gesellschafter an der Kommanditgesellschaft unter der Firma Quartier F Objektgesellschaft GmbH & Co. KG - nachstehend KG genannt. Gegenstand des Unternehmens der KG ist insbesondere die Errichtung, das Halten und das Verwalten von Immobilien. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Isin, Cemal, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Hundt, Angelika, Wesseling.

QHRB 727884 - 10.05.2012 Juwelier Anne Beyer GmbH Kornhausstraße 9, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 23.11.2011. Die Gesellschafterversammlungen vom 05.04.2012 und vom 03.05.2012 haben die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 1 (Firma und Sitz), 2 (Gegenstand) und 3 (Stammkapital) beschlossen. Der Sitz ist von Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 739453) nach Schwäbisch Gmünd verlegt. Bisher: „ESP 1780 GmbH“; nun: Geschäftsanschrift: Kornhausstraße 9, 73525 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Betrieb eines Juweliergeschäfts mit einer Goldschmiedewerkstatt. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Bestellt als Geschäftsführer: Beyer, Anne, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Knaus, Thomas, Weinstadt.

Gegenstand: Verwaltung gesellschaftseigenen Vermögens in Form zeitweiliger vor- bzw. außerbörslicher Finanzierung durch Beteiligung an als aussichtsreich eingeschätzten Unternehmen mit dem Ziel, im Sinne einer Erlöserzielung aus zu erhaltenden Substanzwerten mittel- bis langfristig deren inneren Wert zu steigern. Hierbei darf die Gesellschaft nicht unternehmerisch tätig werden, sondern fungiert als Risikokapitalgesellschaft und muss ihre Einflussnahme auf a) die Wahrnehmung ihrer Stimmrechte, b) die Beistellung kompetenten Personals in Kontroll- oder Beratungsgremien oder c) die Einräumung der Integrität der jeweiligen Geschäftsführung nicht in Frage stellender Zustimmungsvorbehalte beschränken. Die Beteiligungen sollen sich grundsätzlich auf innovative Technologieunternehmen mit dem Fokus auf frühere Phasen der Unternehmensentwicklung beschränken. Stammkapital: 50.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Lingel, Karl, Ellwangen Jagst; Seitz, Gabriele, Rosenberg, jeweils einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727889 - 10.05.2012 RW Verwaltungs- UG (haftungsbeschränkt) Banzenriedweg 9, 73527 Täferrot. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 30.04.2012. Gegenstand: Halten und Verwaltung von eigenem Vermögen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung, Beteiligungen und Geschäftsführung bei anderen Unternehmen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin bei der cgamma UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG mit Sitz in Waldstetten. Stammkapital: 2.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Wagner, Ralph, Waldstetten, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727895 - 14.05.2012 Fabrizius Transport UG (haftungsbeschränkt) Am Roggenacker 16, 73441 Bopfingen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 02.04.2012. Gegenstand: Genehmigungsfreie Transportdienstleistungen. Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer: Fabrizius, Elena, Bopfingen, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727898 - 14.05.2012 GIMECS Controlling Solutions GmbH Heidenheim an der Brenz, Erchenstraße 70, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 07.03.2012. Gegenstand: Die Entwicklung von Software zur Steuerung und Auswertung von Prozessen aller Art. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Merkle, Thomas, Günzburg, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727886 - 10.05.2012

QHRB 727901 - 15.05.2012

EurA Venture GmbH May-Eyth-Straße 2, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 30.03.2012.

Ristorante Le Palme UG (haftungsbeschränkt) Pfarrgasse 2, 73479 Ellwangen Jagst. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesell-

schaftsvertrag vom 02.05.2012. Gegenstand: Das Betreiben von Gastwirtschaften, insbesondere der Pizzeria Le Palme in Ellwangen. Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Palminteri, Gianpaolo, Göppingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 727906 - 15.05.2012 AKON GmbH Dr. Rudolf-Schieber-Straße 11-15, 73463 Westhausen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 14.05.2012. Gegenstand: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Oberflächenschutzfolien und Selbstklebeprodukten, sowie das Betreiben von Onlineshops. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Dambacher, Wolfgang, Aalen, von § 181 BGB befreit.

QHRB 727911 - 18.05.2012 aku.consulting GmbH Robert-Bosch-Straße 80, 73431 Aalen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 20.04.2012. Gegenstand: Die Unternehmensberatung im Allgemeinen und die Erbringung von Leistungen in den Segmenten Betriebswirtschaft, Organisation, Personal, rechnungswesennahen Tätigkeiten sowie technisches Consulting. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Geschäftsführer: Abt, Thomas, Neresheim, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

ÄNDERUNGEN

QHRA 722919 - 23.04.2012 Bäckerei Walter e.K. Marktplatz 22, 73430 Aalen. Firma geändert; nun: Bäckerei Walter e.K., Inhaber Matthias Klöpfer. Neuer Inhaber: Klöpfer, Matthias, Essingen. Ausgeschieden als Inhaber: Walter, Hansjörg, Aalen. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des früheren Inhabers (Verpächters) begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

QHRA 520180 - 25.04.2012 Steinverarbeitung Dehlingen GmbH & Co.KG An der B 466, 73450 Neresheim. Aus technischen Gründen gelöscht: Persönlich haftender Gesellschafter: JURA Baustoffhandel Verwaltungsgesellschaft mbH, Nördlingen (Amtsgericht Ulm HRB 520237). Aus technischen Gründen unter Berücksichtigung der Änderung der personenbezogenen Daten neu vorgetragen als Persönlich haftender Gesellschafter: JURA Baustoffhandel Verwaltungsgesellschaft mbH, Neresheim (Amtsgericht Ulm HRB 727333).

QHRA 661135 - 27.04.2012 Kreissparkasse Heidenheim Schnaitheimer Straße 12, 89520 Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands: Häcker, Otto, Gerstetten.

QHRA 701234 - 30.04.2012 stepview e.K. Böbingen an der Rems. Niederlassung verlegt; nun: Böbingen an der Rems. Neue Geschäftsanschrift: Birkenstraße 2, 73560 Böbingen an der Rems. Personenbezogene Daten geändert bei Inhaber: Diwo, Mathias, Böbingen an der Rems.

QHRA 721277 - 02.05.2012 Feuer 112 GmbH & Co. KG Ziegeläckerstraße 62, 73529 Schwäbisch Gmünd. Firma geändert; nun: Feuer 112 KG. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: GDVG GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 722366). Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Lienert, Nico, Schwäbisch Gmünd, von § 181 BGB befreit.

QHRA 701278 - 03.05.2012 EQUATEC MEDIEN e.K. Banzenriedweg 9, 73527 Schwäbisch Gmünd. Gegenstand: Bereitstellung und Administration von Anlagen, insbesondere von Audiotex-, IVR-Systemen und Systemdatenbanken sowie Tntemetdiensten, und die technische Zurverfügungstellung einer Plattform für Gespräche zwischen verschiedenen Anrufem, Haltung von Nutzungsrechten, Erwerb und Veräußerung sowie Vermietung von eigenen Immobilien, Haltung und Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere an Kapitalgesellschaften, Haltung von Beteiligungen an Personengeseilschaften als Kommanditist, Haltung von Beteiligungen als stiller Gesellschafter an anderen Unternehmen, sowie alle dem Unternehmen dienenden Geschäfte und Dienstleistungen. Firma geändert; nun: Ralph Wagner e.K.

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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QHRA 721270 - 04.05.2012 NL Handel GmbH & Co. KG Ziegeläckerstraße 62, 73529 Schwäbisch Gmünd. Firma geändert; nun: NL Handel KG. Eingetreten als Persönlich haftender Gesellschafter: Lienert, Nico, Schwäbisch Gmünd, von § 181 BGB befreit. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: GDVG GmbH, Schwäbisch Gmünd (Amtsgericht Ulm HRB 722366).

QHRA 661100 - 07.05.2012 Voith Paper GmbH & Co. KG St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Deitel, Martin, Hamm.

QHRA 701020 - 07.05.2012 Franz Steinacker KG Raiffeisenstraße 12, 73540 Heubach. Rechtsform geändert, nun: Einzelkaufmann. Firma geändert; nun: Franz Steinacker e.K. Geschäfts-

anschrift: Raiffeisenstraße 12, 73540 Heubach. Nunmehr Inhaber: Steinacker, Franz, Heubach. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Steinacker, Franz, Schreinermeister, Heubach. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 500669 - 23.04.2012 W & H Sport Sportgerätebau GmbH Geißbergstraße 8, 73432 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 04.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand) beschlossen. Firma geändert; nun: Weller Vermögensverwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens.

QHRB 520171 - 23.04.2012 Möbel Mahler Marketing GmbH Aalener Straße 60, 73441 Bopfingen. Die Gesellschafterversammlung vom 02.04.2012 hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma geändert; nun: Möbel Mahler 24 GmbH. Gegenstand geändert; nun: Handel mit nicht erlaubnispflichtigen Waren über das Internet und insbesondere mit Möbeln. Bestellt als Geschäftsführer: Mahler, Michael, Bopfingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 660390 - 23.04.2012

NEUE SEMINARE Windows 7 Grundlagen 3. + 4.09.2012 Word 2010 Grundlagen 24. – 26.09.2012 Elektrofachkraft für festg. Tätigkeiten 5. – 20.11.2012 SPS STEP 7 Programmieren 1 16.10. – 15.11.2012 SPS STEP 7 Programmieren 2 27.11. – 13.12.2012 Pneumatik Grundlagen 11.09. – 9.10.2012 CNC Grundlagen 9.10. – 10.11.2012 Technik für Kaufleute 4.09. – 9.10.2012

Matthäus Sturm GmbH Eselsburger Straße 17, 89542 Herbrechtingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Siemensstraße 6-10, 89542 Herbrechtingen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer: Sturm, Hans-Günter, Herbrechtingen; Sturm, Matthias Michael, Herbrechtingen. Bestellt als Liquidator: Sturm, Hans-Günter, Herbrechtingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Prokura erloschen: Färber, Bernd, Herbrechtingen; Sturm, Ina, Herbrechtingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Der zwischen der Gesellschaft und der „Holz- und Baustoffhandel Matthäus Sturm GmbH & Co. KG“ (vormals: „Holz- und Baustoffhandel Matthäus Sturm KG“), Herbrechtingen (Amtsgericht Ulm HRA 660189) am 21.12.1983 abgeschlossene und am 27.03.1996 ergänzte Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist durch Kündigung mit Wirkung zum 31.12.2011 beendet.

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Recan GmbH Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Geißbergstraße 4, 73432 Aalen.

QHRB 661650 - 24.04.2012 Ihr Partner für Edelstahl CKC GmbH Apparate-Behälter & Rohrleitungsbau Herbrechtingen, Kurfürstenstraße 79, 10787 Berlin. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 24.02.2012 (3 IN 105/11) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

QHRB 702197 - 24.04.2012 TOP SPORT & ENTERTAINMENT GmbH Stuttgarter Straße 3, 73525 Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Krieg, Klaus, Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Krieg, Nico, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 726125 - 24.04.2012 ANDRITZ Ritz GmbH Güglingstraße 50, 73529 Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Jost, Peter, Graz (Österreich). QHRB 500015 - 25.04.2012 ERLAU AG Erlau 16, 73431 Aalen. Prokura erloschen: Bogdan, Zvonimir, Abtsgmünd; Schwenk, Bernd, Aalen-Hofen.

QHRB 501529 - 25.04.2012 Schmid Autoteile GmbH Obere Wöhrstraße 2, 73430 Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Stuttgarter Straße 61, 73430 Aalen.

QHRB 661772 - 25.04.2012 IVH Industrieverpackung Heidenheim GmbH Alexanderstraße 2, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Hoffmann-Pichler, Peter, Königsbronn.

QHRB 661776 - 23.04.2012

QHRB 701079 - 25.04.2012

Voith Paper Fabric & Roll Systems GmbH St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Tolkmitt, Janina, Ulm. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Zehender, Michael, Urbach.

Bernhard Ringler Apparate-Bau GmbH Robert-Bosch-Straße 6-8, 73550 Waldstetten. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Truxius, Thomas, Wolnzach.

QHRB 700822 - 23.04.2012 A B E L E GmbH Metallbearbeitung Gottlieb-Daimler-Straße 6, 73550 Waldstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Wolfsgasse 36, 73550 Waldstetten. Nicht mehr Geschäftsführer: Abele, Helmut Georg, Donzdorf.

QHRB 722367 - 25.04.2012 YTAB Industrielackierungen GmbH Franz-Traub-Straße 1, 73574 Iggingen. Einzelprokura und von § 181 BGB befreit: Pietrek, Klaus, Simonswald; Zapp, Alexander, Schwäbisch Gmünd.

kraftwerk 3 IT GmbH Elsternweg 4, 89547 Gerstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Riedweg 58, 89081 Ulm.

QHRB 726114 - 25.04.2012 Onay UG (haftungsbeschränkt) Friedhofstraße 1, 73430 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 27.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4a (Befreiung der Liquidatoren von den Beschränkungen des § 181 BGB) beschlossen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Jeder Liquidator ist von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Onay, Özlem, Aalen. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 726826 - 23.04.2012

QHRB 727379 - 25.04.2012

FlyWinx GmbH Dossinger Straße 36, 73450 Neresheim. Einzelprokura: Kaufmann, Bianca, Neresheim.

Voith Industrial Services Verwaltungs GmbH St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim

QHRB 724747 - 23.04.2012 Weitere Informationen: IHK-Bildungszentrum Tel.: 07361 5692-0 E-Mail: zentrale-biz@ ostwuerttemberg.ihk.de oder www.ostwuerttemberg. ihk.de

QHRB 501113 - 24.04.2012

DESTAROL DISTRIBUTION LTD. Gmünderstraße 10, 74417 Gschwend. Bestellt als director: Fritz, Roland, Gschwend. Ausgeschieden als director: Klug-Offermann, Sven, Mömlingen.

QHRB 726382 - 23.04.2012

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

an der Brenz. Die Gesellschafterversammlung vom 18.04.2012 hat die Ersetzung, Umnummerierung, Textneufassung und Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 6 (Beirat, Zusammensetzung), 7 (Aufgaben und Rechte des Beirats), 8 (Gesellschafterversammlung), 9 (Gesellschafterbeschlüsse), 10 (Geschäftsjahr, Jahresabschluss) und 11 (Kosten dieses Vertrags) beschlossen.

QHRB 500669 - 26.04.2012 Weller Vermögensverwaltungs GmbH Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Geißbergstraße 4, 73432 Aalen.

QHRB 501431 - 26.04.2012 Josef und Anna Schmid Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH Obere Wöhrstraße 2, 73430 Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Stuttgarter Straße 61, 73430 Aalen.

QHRB 723735 - 26.04.2012 PÄX FOOD AG Ulmer Straße. 80, 73431 Aalen. Bestellt als Vorstand: Weisz, Georg, Freising. Bestellt als Vorstand: Dr. Habenicht, Lutz, Magdeburg, von § 181 BGB befreit. Vertretungsbefugnis geändert bei Vorstand: Mlodzian, Markus, Aalen.

QHRB 661574 - 27.04.2012 C.B. Ausbau und mehr GmbH Heidenheimer Straße 23, 89537 Giengen an der Brenz. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Aalen vom 09.08.2011 (1 IN 164/11) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

QHRB 700933 - 27.04.2012 Schleich GmbH Am Limes 69, 73527 Schwäbisch Gmünd. Prokura erloschen: Schönfeld, Alexander, Ruppertshofen.

QHRB 701567 - 27.04.2012 WertSystem Gesellschaft für Finanz-, Steuer- und Zielplanung mbH Ziegelfeldstraße 36, 73563 Mögglingen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Odehnal, Peter, Heuchlingen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 723425 - 27.04.2012 TAS Terra Air Solar GmbH Aalen. Änderung der Geschäftsanschrift: Geißbergstraße 4, 73432 Aalen.

QHRB 724038 - 27.04.2012 Soft-7 GmbH Herbrechtingen. Die Gesellschafterversammlung vom 04.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Böhmenkirch. Änderung der Geschäftsanschrift: Kirchstraße 2, 89558 Böhmenkirch. Bestellt als Geschäftsführer: Dums, Jürgen, Böhmenkirch, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Häußler, Gerd, Heidenheim an der Brenz; Kasdorff, Holger, Nattheim; Schweikert, Bernd, Heidenheim an der Brenz.

QHRB 701678 - 30.04.2012 ZF Lenksysteme GmbH Richard-Bullinger-Straße 77, 73527 Schwä-


Handelsregister-Eintragungen

VORSICHT: UNSERIÖSE ANGEBOTE Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden Sie unmittelbar nach Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger von verschiedenen Verlagen so genannte Eintragungsofferten bekommen. Darin wird Ihnen gegen Entgelte zwischen 230 Euro und 640 Euro brutto angeboten, Ihr Unternehmen in Adress- und

bisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Parche, Marcus, Korntal-Münchingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. Hoffmann, Bertram, Rülzheim.

QHRB 501573 - 02.05.2012 Carl Zeiss Vision International GmbH Gartenstraße 97, 73430 Aalen. Prokura erloschen: Clauß, Jürgen, Baltmannsweiler; Fleck, Frank, Aalen.

QHRB 660099 - 02.05.2012 Sigma-Aldrich Verwaltungs GmbH Riedstraße 2, 89555 Steinheim am Albuch. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Krüger, Bernd, Ebersberg, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Schüle, Peter, Diplom-Betriebswirt, Steinheim am Albuch.

QHRB 661768 - 02.05.2012 Sigma-Aldrich Chemie GmbH Riedstraße 2, 89555 Steinheim am Albuch. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Krüger, Bernd, Ebersberg, von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Schüle, Peter, Rot am See.

QHRB 661928 - 02.05.2012 Sigma-Aldrich Biochemie GmbH Riedstraße 2, 89555 Steinheim am Albuch. Nicht mehr Geschäftsführer: Schüle, Peter, Rot am See. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Krüger, Bernd, Ebersberg, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 701410 - 02.05.2012 Steinacker Bauelementehandel GmbH Raiffeisenstraße 12, 73540 Heubach. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Steinacker, Franz, Heubach, von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 720518 - 02.05.2012 REProS GmbH (Renewable Energy Products and Service GmbH) Böhmenkircher Straße 1, 89555 Steinheim am Albuch. Die Gesellschafterversammlung vom 10.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz der Gesellschaft) beschlossen. Firma geändert; nun: repros GmbH.

QHRB 721044 - 02.05.2012 Zöllner GmbH Olgastraße 15, 89555 Steinheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Weber, Roland, Neresheim.

QHRB 722038 - 02.05.2012 Binz Overseas GmbH Mühlstraße 88, 73547 Lorch. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer, nunmehr bestellt als Liquidator: Dietsche, Lorenz, Gummersbach, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 723683 - 02.05.2012 RIMA Verwaltungs GmbH Burgholzstraße 30, 73527 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder ein Liquidator gemeinsam mit einem Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Mayer, Richard, Schwäbisch Gmünd, einzelver-

andere Verzeichnisse eintragen zu lassen, die mit dem Handelsregister nichts zu tun haben. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie nicht wie echte Angebote aufgemacht sind, sondern wie Rechnungen für die Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger aussehen; sie wirken wie offizielle Gebührenbescheide und nutzen deshalb gern ein quasi offizielles Vokabular mit Begriffen wie „Benachrichtigung über Ihre Handelsregistereintragung“; „Benachrichtigung aus dem Bundesanzeiger - herausgegeben vom

Bundesministerium der Justiz“; „Benachrichtigungs-Eintragungskosten“ und ähnliches.

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Einzelne neu gegründete und in das Handelsregister eingetragene GmbHs haben innerhalb weniger Tage auf diese Weise Eintragungsofferten mit Rechnungscharakter in einer Gesamtsumme von mehr als 4.000 Euro erhalten. Solche Angebote können Sie durch Zahlung annehmen, wenn Sie eine Eintragung in solchen Adressverzeichnissen für sinnvoll halten oder auch ablehnen.

Zur Zahlung verpflichtet sind Sie nur - abgesehen von den Notar- und Gerichtskosten - wegen der Veröffentlichungskosten beim Bundesanzeiger-Verlag selbst.

tretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Euro umgestellt. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 435,41 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht. Stammkapital nun: 26.000,00 EUR.

QHRB 724880 - 02.05.2012 eva Heidenheim gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung Albuchstraße. 1, 89518 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Linder, Matthias, Schwäbisch Gmünd. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer: Thumm, Susanne, Heidenheim an der Brenz.

QHRB 520209 - 03.05.2012 Walter Kutschen Manufaktur Gesellschaft zur Herstellung und Restaurierung von stilechten Kutschen mbH Sonnenhalde 1, 73467 Kirchheim am Ries. Die Gesellschafterversammlung vom 30.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 1 (Firma) und § 2 (Gegenstand) beschlossen. Firma geändert; nun: Walter Kutschen Verwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun: Verwaltung eigenen Vermögens.

QHRB 520290 - 03.05.2012 Vieh- und Ferkelhandlung Brenner GmbH Glockäcker 1, 73441 Bopfingen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Bestellt als Liquidator: Brenner, Gerhard, Riesbürg, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Brenner, Gerhard, RiesbürgPflaumloch. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 700080 - 03.05.2012 Chocal Aluminiumverpackungen GmbH Perlenweg 6, 73525 Schwäbisch Gmünd. Nicht mehr Geschäftsführer: Thoma, Raymond, Troisdorf.

QHRB 723735 - 03.05.2012 PÄX FOOD AG Ulmer Straße. 80, 73431 Aalen. Nicht mehr Vorstand: Mlodzian, Markus, Aalen.

Weitere Hinweise im Merkblatt zum „Adressbuchschwindel“ unter www.ost-wuerttemberg.ihk.de, Dokument ID: p130.

QHRB 500671 - 07.05.2012 Metall-Fassadenbau Truckenmüller GmbH Essingen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02.04.2012 zum Zwecke der Verschmelzung mit „TREWU GmbH“, Essingen (Amtsgericht Ulm HRB 501423) um 25.000,00 EUR auf 51.000,00 EUR erhöht. Die Gesellschafterversammlung vom 02.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz) und in § 4 (Stammkapital) beschlossen. Änderung der Geschäftsanschrift: Dauerwangstraße 9, 73457 Essingen. Stammkapital nun: 51.000,00 EUR. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 02.04.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 02.04.2012 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „TREWU GmbH“, Essingen (Amtsgericht Ulm HRB 501423) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen.

QHRB 660042 - 07.05.2012 ALLIGATOR Ventilfabrik, Gesellschaft mit beschränkter Haftung Richard-Steiff-Straße 4, 89537 Giengen an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Nitsche, Udo, Esslingen am Neckar. Prokura erloschen: Neumann, Günter, Obernburg am Main.

QHRB 727017 - 07.05.2012 BETA-SOFT UG (haftungsbeschränkt) Heubacher Weg 20, 73457 Essingen. Die Gesellschafterversammlung vom 23.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in Ziffer 2 beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Software-Entwicklung, EDV- Dienstleistungen sowie Industrieservice.

QGnR 660014 - 03.05.2012 Raiffeisenbank Steinheim eG Hauptstraße 27, 89555 Steinheim am Albuch. Die Generalversammlung vom 20.04.2012 hat die Änderung der Satzung in §§ 10 (Auseinandersetzung) und 25 (Beschlussfassung des Aufsichtrats) beschlossen.

ÄNDERUNGEN

QHRA 500299 - 11.05.2012 Lindenfarb Textilveredlung Julius Probst GmbH & Co.KG Färberstraße 10, 73432 Aalen. Personenbezogene Daten von Amts wegen berichtigt bei Persönlich haftender Gesellschafter: Probst Verwaltungsgesellschaft mbH, Aalen (Amtsgericht Ulm HRB 500617). Prokura erloschen: Niess, Andreas, Aalen.

QHRA 721772 - 14.05.2012 Albuch-Wind Bürgerwindkraftwerk Ziertheim II GmbH & Co. KG. Haller Weg 30, 89522 Heidenheim an der Brenz. Firma geändert; nun: Albuch-Wind Bürgerwindkraftwerk Geroldshausen GmbH & Co. KG.

QHRA 661100 - 15.05.2012 Voith Paper GmbH & Co. KG St. Pöltener Straße 43, 89522 Heidenheim

QHRB 661451 - 04.05.2012 Sigma-Aldrich Produktions GmbH Riedstraße 2, 89555 Steinheim am Albuch. Nicht mehr Geschäftsführer: Schüle, Peter, Steinheim, *05.09.1958. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Krüger, Bernd, Taufkirchen, von § 181 BGB befreit.

QHRB 722462 - 04.05.2012 B. Bauer GmbH Erlenhalde 51, 73457 Essingen. Die Gesellschafterversammlung vom 20.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Gegenstand geändert; nun: Die Vermittlung von Versicherungen und Bausparverträgen und ähnlichen Dienstleistungen, sowie die Vermittlung von Abschlüssen von Verträgen über den Erwerb von a) Anteilsscheinen einer Kapitalgesellschaft b) ausländischen Investmentanteilen und die Anlageberatung im Sinne der Bereichsausnahme des § 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 8 des Kreditwesengesetzes.

QHRB 500340 - 07.05.2012 Mode - Krok GmbH Aalener Straße 2, 73447 Oberkochen. Die Gesellschafterversammlung vom 03.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 4 (Stammkapital und Stammeinlagen) und § 11 (Gesellschafter-Versammlung) beschlossen. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 03.04.2012 ist das Stammkapital auf

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Stibi, Bernd, Heidenheim an der Brenz.

nert, Nico, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

§ 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Sitz verlegt; nun: Aalen. Neue Geschäftsanschrift: Frankeneichstraße 32, 73434 Aalen.

QHRA 721270 - 15.05.2012

QHRA 721567 - 15.05.2012

QHRB 510176 - 09.05.2012

NL Handel KG Ziegeläckerstraße 62, 73529 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Persönlich haftender Gesellschafter und Liquidator: Lienert, Nico, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Voith Hydro Ocean Current Technologies GmbH & Co. KG Alexanderstraße 11, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Endters, Andreas, Thalfingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Wehnhardt, Uwe, Crailsheim.

Apex Tool Group GmbH Beteiligungen Industriestraße 1, 73463 Westhausen. Bestellt als Geschäftsführer: Kowol, Andreas, Ellwangen Jagst, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Prokura erloschen: Kowol, Andreas, Ellwangen Jagst.

QHRA 720328 - 16.05.2012 Voith Turbo Wind GmbH & Co. KG. Heidenheim an der Brenz, Alexanderstraße 2, 89522 Heidenheim an der Brenz. Gesamtprokura gemeinsam mit einem anderen Prokuristen: Kaufmann, Martin, Gundelfingen.

Heinrich Frey Maschinenbau GmbH Fischerstraße 20, 89542 Herbrechtingen. Bestellt als Geschäftsführer: Frey, Heinrich, Herbrechtingen, einzelvertretungsberechtigt. Prokura erloschen: Frey, Heinrich junior, Herbrechtingen.

QHRA 722841 - 16.05.2012

QHRB 726862 - 09.05.2012

XL Beteiligungen UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Friedhofstraße 36, 73497 Tannhausen. Firma geändert; nun: XL Beteiligungen GmbH & Co. KG. Personenbezogene Daten (Firma) geändert bei Persönlich haftender Gesellschafter: XL Beteiligungen Verwaltungs GmbH, Tannhausen (Amtsgericht Ulm HRB 727438), von § 181 BGB befreit.

Berufsvorbereitungswerk Ostalb gemeinnützige GmbH Erlenstraße 11, 73577 Ruppertshofen. Nicht mehr Geschäftsführer: Paschko, Klaus Jürgen, Ruppertshofen. Bestellt als Geschäftsführer: Bitzer, Jürgen, Spraitbach, von § 181 BGB befreit.

QHRA 721277 - 15.05.2012

WERBEN

Feuer 112 KG Ziegeläckerstraße 62, 73529 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Persönlich haftender Gesellschafter und Liquidator: Lie-

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QHRA 500606 - 18.05.2012 Rems-Apotheke Susanne Grimm Bahnhofstraße 33, 73457 Essingen. Nunmehr: Einzelkaufmann. Firma geändert; nun: RemsApotheke Inh. Nabil Boutyor e.K. Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße 33, 73457 Essingen. Neuer Inhaber: Boutyor, Nabil, Althütte. Ausgeschieden als Inhaber: Grimm, Susanne, Apothekerin, Essingen. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb des früheren Inhabers begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen.

QHRB 510209 - 08.05.2012 Arnulf Betzold GmbH Wilhelm-Maybach-Straße 1-3, 73479 Ellwangen Jagst. Die Gesellschafterversammlung vom 27.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 3 (Stammkapital) und 19 (Bekanntmachungen) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag zum Zwecke der Verschmelzung mit „B + B Direktversand Lern-Spiel-Sport GmbH“, Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 510377) auf 1.500.000,00 EUR erhöht. Stammkapital nun: 1.500.000,00 EUR. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 27.04.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 27.04.2012 die Gesellschaft mit beschränkter Haftung „B + B Direktversand Lern-Spiel-Sport GmbH“, Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 510377) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme).

QHRB 701793 - 08.05.2012 Kistler Lorch GmbH Maierhofstraße 35, 73547 Lorch. Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Sonderegger, Rolf Andreas, Niederneunforn (Schweiz), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Mit der „Kistler Beteiligungsgesellschaft mbH“, Ostfildern (Amtsgericht Stuttgart HRB 721058) wurde am 22.03.2012 mit Nachtrag vom 03.05.2012 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, dem die Gesellschafterversammlung am 22.03.2012 und 03.05.2012 zugestimmt hat. QHRB 702057 - 08.05.2012 Landmetzgerei Springer GmbH Hauptstraße 62, 73550 Waldstetten. Die Gesellschafterversammlung vom 07.05.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

QHRB 660688 - 09.05.2012

QHRB 520272 - 10.05.2012 Südmo Holding GmbH Industriestraße 7, 73469 Riesbürg. Nicht mehr Geschäftsführer: Ruijtenberg, Antonie, Arnhem (Niederlande). Bestellt als Geschäftsführer: Streich, Julie, Plymouth (USA), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 520274 - 10.05.2012 Südmo Projects GmbH Industriestraße 7, 73469 Riesbürg. Nicht mehr Geschäftsführer: Ruijtenberg, Antonie, Arnhem (Niederlande). Bestellt als Geschäftsführer: Streich, Julie, Plymouth (USA), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 660742 - 10.05.2012 Rapid Dienstleistungsgesellschaft mbH Werderstraße 43, 89547 Gerstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Hauptstraße 11, 89547 Gerstetten.

QHRB 661853 - 10.05.2012 Sigma-Aldrich Logistik GmbH Riedstraße 2, 89555 Steinheim am Albuch. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Krüger, Bernd, Ebersberg, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Nicht mehr Geschäftsführer: Schüle, Peter, Rot am See.

QHRB 701337 - 10.05.2012 LEICHT KÜCHEN Aktiengesellschaft Gmünder Straße 70, 73550 Waldstetten. Die Hauptversammlung vom 25.04.2012 hat die Änderung der Satzung in § 5 (Grundkapital), 6 (Aktien) und 14 (Versammlungsleitung, Beschlussfassung) beschlossen. Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom gleichen Tag um 174.162,38 EUR auf 10.400.000,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln erhöht.

QHRB 726009 - 10.05.2012 CMC Consumer Medical Care GmbH Eichendorffstraße 12-14, 89567 Sontheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Aupke, Michael, Dormagen.

QHRB 500617 - 11.05.2012 Probst Verwaltungsgesellschaft mbH Färberstraße 10, 73432 Aalen. Bestellt als Geschäftsführer: Nieß, Andreas, Aalen, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 501626 - 11.05.2012 Munksjö Germany Holding GmbH

Waldhäuser Straße 41, 73432 Aalen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Bausch, Gerold, Aalen; Beck, Bernhard, Aalen; Bertsch, Andrea, Aalen; Dr. Krull, Matthias, Essingen; Küsters, Michael, Aalen.

QHRB 500761 - 14.05.2012 Scholz Edelstahl GmbH Streichhoffeld 1, 73457 Essingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Im Streichhoffeld 1, 73457 Essingen. Bestellt als Geschäftsführer: Spranger, Paul, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 723751 - 14.05.2012 Voith Hydro Ocean Current Technologies Verwaltungs GmbH Alexanderstraße 11, 89522 Heidenheim an der Brenz. Prokura erloschen: Endters, Andreas, Thalfingen. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem anderen Prokuristen: Wehnhardt, Uwe, Crailsheim.

QHRB 724083 - 14.05.2012 pizzacom UG (haftungsbeschränkt) Vorderer Berg 11, 73563 Mögglingen. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Schillaci, Monika, Mögglingen, von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

QHRB 727438 - 14.05.2012 XL Beteiligungen Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt) Friedhofstraße 36, 73497 Tannhausen. Die Gesellschafterversammlung vom 14.03.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz), § 2 (Gegenstand des Unternehmens) und § 3 (Stammkapital) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 26.999,00 EUR auf 27.000,00 EUR erhöht. Die Gesellschafterversammlung vom 10.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen. Firma geändert; nun: XL Beteiligungen Verwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun: Das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen in eigenem Vermögen, insbesondere die Übernahme der persönlichen Haftung bei der XL Beteiligungen GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Tannhausen. Stammkapital nun: 27.000,00 EUR. Bestellt als Geschäftsführer: Lipp-Mayer, Karin, Heilbronn, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

QHRB 660060 - 15.05.2012 Hugo Peter Steingaß Beteiligungsgesellschaft mbH Eugen-Jaekle-Platz 2, 89518 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Steingaß, Alexander, Heidenheim an der Brenz, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Prokura erloschen: Steingaß, Alexander, Heidenheim an der Brenz.

QHRB 720417 - 15.05.2012 Asbrock Hotelmanagement GmbH Kocherstraße 8, 73432 Aalen. Die Gesellschafterversammlung vom 14.05.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert; nun: Gasthaus Roter Ochsen GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift: Radgasse 9, 73430 Aalen.

QHRB 725375 - 15.05.2012 Prototechnik Verwaltungs-GmbH Güglingstraße 68-70, 73529 Schwäbisch Gmünd. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Waldhier, Thomas, Pforzheim.


Wirtschaft IN OSTWÜRTTEMBERG QHRB 701653 - 16.05.2012

QHRB 727898 - 16.05.2012

QHRA 510293- 08.05.2012

SFB Sonderfahrzeugbau Beteiligungs-GmbH Marie-Curie-Straße 19, 73525 Schwäbisch Gmünd. Allgemeine Vertretungsregelung geändert; nun: Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren bestellt, vertreten sie gemeinsam. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: van Dijk, Eduard, Bitthoven (Niederlande), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

GIMECS Controlling Solutions GmbH Erchenstraße 70, 89522 Heidenheim an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Gizelo, Oleksandr, Kharkov (Ukraine), einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Naturhaus PROJEKT & ENTWICKLUNGS oHG St.-Martinus-Straße 3, 73479 Ellwangen Jagst. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 510482 - 18.05.2012

Brandschutz-Industriemontagen Kohl e.K. Haargasse 2, 73450 Neresheim. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 720411 - 16.05.2012 ITW Tiede Non-destructive testing GmbH Bahnhofstraße 94-98, 73457 Essingen. Die Gesellschafterversammlung vom 19.04.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und Sitz) beschlossen. Firma geändert; nun: MAGNAFLUX GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer: Sutherland, Allan C., Orland Park, Illinois (USA).

QHRB 725887 - 16.05.2012 PP AWG GmbH Lederstraße 30 - 36, 89537 Giengen an der Brenz. Bestellt als Geschäftsführer: Schütz, Reinhard, Weinheim, einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit.

Wohnbau 2000 GmbH Lindenstraße 31 A, 73479 Ellwangen Jagst. Änderung der Geschäftsanschrift: FayenceStraße 29, 73479 Ellwangen Jagst. Nicht mehr Geschäftsführer: Mittmann-Scarlino, Maren, Ellwangen Jagst. Bestellt als Geschäftsführer: Mittmann, Waldemar, Simmersfeld.

QHRB 700681 - 18.05.2012 Bruno Welz GmbH Imhofstraße 2, 73525 Schwäbisch Gmünd. Die Gesellschafterversammlung vom 11.05.2012 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma, Sitz und Rechtsform), § 3 (Stammkapital) und § 12 (Vorschriften über drei Gesellschafterversammlung) beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag unter Umstellung auf Euro um 9,75 EUR auf 613.560,00 EUR erhöht. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführerin: Welz, Beatrix Gabriele, Schwäbisch Gmünd, einzelvertretungsberechtigt.

QHRB 720642 - 18.05.2012 Voith Turbo Wind Verwaltungs GmbH Alexanderstraße 2, 89522 Heidenheim an der Brenz. Nicht mehr Geschäftsführer: Grawe, Matthias, Satteldorf. Bestellt als Geschäftsführer: Kaufmann, Martin, Gundelfingen.

QHRA 520184 - 16.05.2012

QHRB 510377 - 08.05.2012 B + B Direktversand Lern-Spiel-Sport GmbH Wilhelm-Maybach-Straße 1-3, 73479 Ellwangen Jagst. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 27.04.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 27.04.2012 mit der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Arnulf Betzold GmbH“, Ellwangen Jagst (Amtsgericht Ulm HRB 510209) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 727259 - 09.05.2012 Standby GmbH Robert-Bosch-Straße 19, 73550 Waldstetten. Sitz verlegt nach Aspach (Amtsgericht Stuttgart HRB 741196). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 723339 - 14.05.2012 B.A.L.D.U.F. GmbH Bänglesäcker 25, 73527 Schwäbisch Gmünd. Sitz verlegt nach Waiblingen (Amtsgericht Stuttgart HRB 741247). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 726402 - 14.05.2012

SEMINARE IM JULI 2012 Stressmanagement im Büro Dienstag, 10. Juli 2012 Körpersprache und Verhalten im Führungsgespräch Dienstag, 10. Juli 2012 Moderationstraining Mittwoch, 11. Juli 2012 Aus Angebots-Anfragen mehr Aufträge machen Donnerstag, 12. Juli 2012 Kompaktseminar Existenzgründung Freitag und Samstag, 13. + 14. Juli 2012

Weitere Informationen und Anmeldung bei: Jessica Grispo Tel. 07321 324-168 oder seminare@ostwuerttemberg.ihk.de

LÖSCHUNGEN

QHRA 500682 - 02.05.2012 FARBEN - WEISS Albert Weiss jun. Wilhelmstraße 7, 73433 Aalen. Die Firma ist erloschen. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 701758 - 30.04.2012 Ingenieurbüro für Elektrotechnik Werner Dodell GmbH Heglestraße 21, 73563 Mögglingen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 724831 - 30.04.2012 Ceylan Entertainment GmbH Schießtalstraße 18, 73527 Schwäbisch Gmünd. Sitz verlegt; nun: Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 741066). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 701528 04.05.2012 Elektro Betz GmbH Forststraße 24, 73529 Schwäbisch Gmünd. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Das Registerblatt ist geschlossen. QHRB 501423 - 07.05.2012 TREWU GmbH Dauerwangstraße 9, 73457 Essingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Kellerweg 9, 73457 Essingen. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 02.04.2012 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom 02.04.2012 mit der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „MetallFassadenbau Truckenmüller GmbH“, Essingen (Amtsgericht Ulm HRB 500671) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Das Registerblatt ist geschlossen.

SyRaCheval UG (haftungsbeschränkt) Alte Herlikofer Straße 5, 73574 Iggingen. Sitz verlegt; nun: Ober-Hilbersheim (Amtsgericht Mainz HRB 43989). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 727678 - 15.05.2012 Abatech Stengel GmbH Max-Eyth-Straße 15, 73479 Ellwangen Jagst. Sitz verlegt; nun: Heilbronn (Amtsgericht Stuttgart HRB 741252). Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 702198 - 16.05.2012 PutzStuckFarbe Limited Im Spagen 29, 73527 Schwäbisch Gmünd. Die Zweigniederlassung ist aufgehoben. Das Registerblatt ist geschlossen.

QHRB 724676 - 15.05.2012 ToDo UG (haftungsbeschränkt) Eichenwald 2, 89522 Heidenheim an der Brenz. Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß § 394 FamFG von Amts wegen gelöscht.

BERICHTIGUNGEN

QHRB 661463 - 02.05.2012 ATH GmbH Heidenheim an der Brenz. Berichtigung von Amts wegen zur Geschäftsanschrift: Tuttlingerweg 13, 89522 Heidenheim an der Brenz.

Herausgeber: IHK Ostwürttemberg Ludwig-Erhard-Straße 1 89520 Heidenheim Tel. 07321 324-0 Fax 07321 324-169 www.ostwuerttemberg.ihk.de zentrale@ostwuerttemberg. ihk.de Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Einzelpreis: 2,40 Euro Jahresabonnement: 26,– Euro Der Preis für das Jahresabonnement wird wirksam, wenn alle Ausgaben des jeweiligen Kalenderjahres bezogen werden. Rechnungsstellung für das Jahresabo erfolgt im 2. Quartal des Jahres. Soweit ein Abonnement aufgrund Abobeginn während des lfd. Jahres nicht alle elf Ausgaben umfasst, werden die bezogenen Ausgaben zum Einzelheftpreis berechnet. Abonnementsaufkündigungen sind nur zum Jahresende möglich und müssen der IHK oder dem Verlag bis spätestens 30. November vorliegen. Redaktion und verantwortlich für den Inhalt: Dipl. Wirt. Ing. (FH) Peter Gring Tel. 07321 324-150 presse@ostwuerttemberg.ihk.de Bitte berücksichtigen Sie, dass Beilagen nicht immer die Meinung der IHK wiedergeben. Verlag, Gesamtherstellung und Anzeigendisposition: SDZ Druck und Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 65, 73430 Aalen Tel. 07361 594-228 Fax 07361 594-242 wio@sdz-medien.de

Bildnachweis – Rubrik Firmenberichte Ottenwälder & IHK 12, 15 Ottenwälder 1 Hartmann 13 Weleda 2 Schuck 14 Voith 3, 6, 8 Stadt Leicht 4 Heidenheim 16 Zeiss 5 LMT 17 WiRO 7 SHW 18 Ziegler 9 Stadt Schwäbisch Kessler & Co. 10 Gmünd 19 Molldesign 11

QHRB 725667 - 08.05.2012 Carl Zeiss SMT GmbH Rudolf-Eber-Straße 2, 73447 Oberkochen. Eintragung lfd. Nr. 5 Sp. 4 b (Vertretungsbefugnis) von Amts wegen berichtigt bei Geschäftsführer: Jaeger, Axel, Wallhausen, von § 181 BGB befreit. Q

Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg

Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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SPEZIALISTEN KÄLTETECHNIK

REMARKETING/VERWERTUNG

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DRUCK UND MEDIEN

ROLLLADEN

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Wirtschaft in Ostwürttemberg I Juli/August 2012

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In Ausbildung investieren heißt in die Zukunft investieren

Werk Heuchlingen

Werk Niederstotzingen

Innovationen seit mehr als 320 Jahren – Husqvarna Mit einem Umsatz von 3,6 Mrd. Euro und einem Betriebsergebnis von 305 Mio. Euro und weltweit 15.000 Mitarbeitern ist Husqvarna weltgrößter Hersteller von Motorgeräten für Forstwirtschaft, Garten und Baugewerbe sowie europäischer Marktführer bei der Bewässerungstechnik. Das letztere seit 2007 als GARDENA mit in die Unternehmensgruppe aufgenommen wurde. 1689 wurde in Huskvarna (Mittelschweden) als Waffenschmiede begonnen. An diese Zeit erinnert noch das Firmenzeichen, das einen Musketenlauf von vorne zeigt. In den Werken Heuchlingen und Niederstotzingen werden zurzeit 25 junge Menschen ausgebildet. Die Auszubildenden erhalten durch Ausbilder und Fachkräfte eine fachlich hochqualifizierte Ausbildung. Auf die Förderung sozialer Kompetenzen um den vielfältigen Anforderungen im Beruf gewachsen zu sein, legt das Unternehmen großen Wert. Im Rahmen des sozialen Engagements unterstützen und initiieren die Auszubildenden Projekte.

So wurde für die Lebenshilfe in Heidenheim ein Frühlingsfest organisiert. Für die Finanzierung des Festes fanden Aktionen wie Tombola, Kuchenverkauf und eine Autoputzaktion für Mitarbeiter statt. Weiterhin profitieren die Azubis von internen Schulungen, Betriebsbesichtigungen, Outdoor-Seminar und Auslandsaufenthalten. Wir bilden folgende Berufe aus: Industriemechaniker/in Verfahrensmechaniker/in Kunststoff- und Kautschuktechnik Werkzeugmechaniker/in Pakt für Ausbildung: Bei Ihrer IHK erfahren Sie, warum sich Ausbildung gerade jetzt lohnt. www.ostwuerttemberg.ihk.de

Ihr Ansprechpartner bei der IHK Ostwürttemberg: Uwe Heßler, Tel. 07361 5692-12

Wirtschaft in Ostwürttemberg Juli/ Aug.  

Das Magazin der IHK Ostwürttemberg für Juli und August.