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INHALT 10

4

AKTUELLE MELDUNGEN

6 7 8 10 12

Studium

14

Karriere

PUBLIC HEALTH

18

Forum

THERAPIE VON CHRONIKERN IN ÄTHIOPIEN

21

Ausland

BERUFSPOLITIK

24

Politik

26 29 30

Medizin

WIE WAREN IHRE ERSTEN TAGE IN DER UNI? START INS STUDIUM WAS HABE ICH? AUSLÄNDISCHE GESUNDHEITSSYTSTEME: ÖSTERREICH PSYCHOTEST ÄRTZLICHER BEREITSCHAFTSDIENTS

14

DAS THERAPOITISCHE POTENZIAL VON CANNABIS UND CANNABINOIDEN KAUSITIK

26

Fokussiert

BERUFSBILD/IMPRESSUM

EDITORIAL Medizin studieren ist wie lesen lernen. Zu Beginn steht man vor einem sinnlosen Salat an Informationen. Doch je länger man sich mit dem Fach beschäftigt, desto mehr nimmt dieser konfuse Haufen Formen an. Details haben plötzlich etwas miteinander zu tun, und man versteht langsam, aber sicher die Zusammenhänge. Aus den Buchstaben werden Wörter, aus den Wörtern Sätze. Irgendwann kann man lesen und schließlich selbst schreiben – ohne groß darüber nachzudenken. Das ist die gute Nachricht, die man jedem Erstsemester mit auf den Weg geben kann, wenn er verloren über den Campus irrt. Der

Beitrag „Finden Sie den Ersti!“ (Seite 7) beschreibt den Start des Studiums mit einem Augenzwinkern. Allerdings sollte jedem klar sein: Man darf sich nicht verunsichern lassen. Jeder war mal Ersti. Und an der Uni wird auch nur mit Wasser gekocht. Wer sich trotzdem fragt, ob Medizin das Richtige für ihn ist, dem sei der Psychotest (Seite 12) ans Herz gelegt. Auch hier jedoch der Hinweis: Der Fragebogen ist nicht ganz ernst gemeint. Wer Medizin studiert, verändert sich. Vor allem verändert sich die Sprache. Kein normaler Mensch weiß, was ein „pleomorphes Adenom der Glandula parotidea“ ist, oder, ob man sich Sorgen machen muss, wenn man ein „vesikuläres Atemgeräusch“ hat. Manche Ärzte vergessen das, können sich

offenbar nicht mehr daran erinnern, dass sie einmal medizinische Analphabeten waren. Die Fachsprache wird dann zum Geheimcode, der zwar den Austausch unter Ärzten erleichtert, aber alle anderen ausgrenzt. Eine wirklich gute Initiative ist deshalb die Plattform (www.washabich.de) „Was hab‘ ich?“. Medizinstudierende erklären Patienten ihre Befunde. Wie das funktioniert, erklärt der Bericht „Vom Ärzte-Latein ins Patienten-Deutsch“ (Seite 8). Am Ende bekommt also der Medizin-Wortsalat auch für diejenigen Sinn, um die es eigentlich geht – die Patienten. Dr. med. Birgit Hibbeler Redakteurin Deutsches Ärzteblatt

Deutsches Ärtzteblatt Studierende WS 2012

Ärzteblatt redesign  
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