Page 1

Medienspiegel

Scanning Sethos Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes 29. Oktober 2017 – 6. Mai 2018


MEDIENSPIEGEL 15.05.2018 Avenue ID: Artikel: Folgeseiten:

31.10.2017

465 70 77

Gleichartige Artikel (+) Total Artikel

7 77

srf.ch / SRF Schweizer Radio und Fernsehen Online

Nachgebautes Pharaonengrab Ein Grab erwacht zu neuem Leben 30.10.2017

01

Radio SRF 2 KULTUR / Kultur Kompakt Abend | Dauer: 00:04:21

"Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes"

07

(+) 30.10.2017 / Radio SRF 1 / Regionaljournal Basel/Baselland / Regjournal Base ... 11.11.2017

RSI LA 1 / Telegiornale sera | Dauer: 00:03:00

La tomba del faraone a Basilea 29.01.2018

RTS La 1ère / Journal 10h / CQFD* | Dauer: 00:18:54

Visitez la tombe de Sethi 1er 16.03.2018

31

Tages Woche

Streifzug durchs ägyptische Totenreich 30.10.2017

30

Basellandschaftliche Zeitung

Mit dem 3-D-Scanner in die Unterwelt 03.11.2017

27

Basler Zeitung

Basel und sein Pharaonengrab 03.11.2017

25

Basler Zeitung

Zerstörung und Rekonstruktion 28.10.2017

21

Badische Zeitung / Ausgabe Lörrach

Die Wiedergeburt einer Grabstätte 28.10.2017

16

Nile Magazine

Three things you may not know about Giovanni Belzoni, Sir John Soane and the sar ... 28.10.2017

13

CNN

Recreating ancient Egyptian tombs 12.02.2018

10

nzz.ch / Neue Zürcher Zeitung Online

Die Wunder Ägyptens ganz in Plastic 11.04.2018

09

Neue Zürcher Zeitung

Die Wunder Ägyptens — ganz in Plastic 16.03.2018

08

33

tageswoche.ch / Tages Woche Online

Antikenmuseum lädt zur phantastischen Exkursion ins ägyptische Totenreich

35


18.11.2017

Corriere del Ticino

La tomba di Seti a Basilea come nella Valle dei Re 19.02.2018

Azione

Cultura e Spettacoli 19.02.2018

57

telebasel.ch / Telebasel Online

Scanning Sethos im Antikenmuseum 12.11.2017

56

Bildung Schweiz

Nachbildung eines Pharaonengrabes 16.03.2018

46

Zug Kultur

Wiedergeburt eines Pharaonengrabes 01.11.2017

43

Archeo

Il risveglio di Sethi 1 01.01.2018

41

Archéologia

Scanning Sethi 12.04.2018

40

Azione

Tutti i segreti della tomba del faraone 01.02.2018

39

58

rsi.ch / RSI Radiotelevisione svizzera italiana

La tomba del faraone a Basilea

59

(+) 12.11.2017 / rsi.ch / RSI Radiotelevisione svizzera italiana 01.01.2018

Saiten / Ostschweizer Kultur-Magazin

Wiedergeburt 01.01.2018

041 / Das Kulturmagazin

Wiedergeburt eines Pharaonengrabes 01.11.2017

71

BaZ Kompakt

Zerstörung und Rekonstruktion 04.01.2018

67

50plus Zürich

«Scanning Sethos» Antikenmuseum Basel 02.11.2017

66

Basellandschaftliche Zeitung

So ist das Leben als Mumie 07.02.2018

64

programmzeitung.ch / ProgrammZeitung

Fakten und Faksimile 23.01.2018

63

Programm Zeitung

Fakten und Faksimile 01.01.2018

62

Programm Zeitung

Scanning Sethos (Führung) 01.01.2018

61

72

Basler Zeitung

Ausstellung Detailgetreu

75


16.02.2018

Basler Zeitung

Lehrreich. 03.02.2018

Basler Zeitung

Führung Durchblick 21.03.2018

89

limmattalerzeitung.ch / Limmattaler Zeitung Online

Mit dem 3-D-Scanner in die Unterwelt 03.11.2017

84

basellive.ch / BASELLIVE

Das erledigt mein Uschebti! 03.11.2017

83

tageswoche.ch / Tages Woche Online

Chinesen bringen neues Leben in Luxors Totenstadt 04.04.2018

82

Basler Zeitung

Führung Grab des Pharao 30.10.2017

81

Basler Zeitung

Antike Schätze aus Ägypten. 26.04.2018

80

Basler Zeitung

Wie heissen die Totenfiguren? 12.04.2018

79

Basler Zeitung

Was symbolisiert die Kuh? 06.03.2018

78

Basler Zeitung

Wer entdeckte das Grab Sethos’ I.? 17.01.2018

77

Basler Zeitung

Führung Grab des Pharao 08.11.2017

76

91

aargauerzeitung.ch / Aargauer Zeitung Online

Mit dem 3-D-Scanner in die Unterwelt

96

(+) 03.11.2017 / solothurnerzeitung.ch / Solothurner Zeitung Online (+) 03.11.2017 / basellandschaftlichezeitung.ch / Basellandschaftliche Zeitung O ... 23.01.2018

aargauerzeitung.ch / Aargauer Zeitung Online

Grabkammer von Sethos I. in Basel nachgebaut - die Führung ins Totenreich zeigt ...

101

(+) 24.01.2018 / solothurnerzeitung.ch / Solothurner Zeitung Online (+) 23.01.2018 / basellandschaftlichezeitung.ch / Basellandschaftliche Zeitung O ... (+) 23.01.2018 / limmattalerzeitung.ch / Limmattaler Zeitung Online 29.01.2018

Basilisk / Basilisk Info Mittag 11.30 - 13.00 | Dauer: 00:00:49

Scanning Sethos im Antikenmuseum Basel 31.10.2017

B wie Basel

<Scanning Sethos>: Wiedergeburt eines Pharaonengrabes 27.10.2017

108

badische-zeitung.de / Badische Zeitung Online

Die Wiedergeburt einer Grabstätte 04.11.2017

107

110

badische-zeitung.de / Badische Zeitung Online

Bewahrt dank Technik

112


28.10.2017

badische-zeitung.de / Badische Zeitung Online

Antikenmuseum widmet sich dem alten Ägypten 01.02.2018

Lokal-Nachrichten/Anzeiger für Muri-Güml.-Allmend.

Antikenmuseum Basel 17.11.2017

143

it.blastingnews.com

L'Egitto di Seti I si trasferisce a Basilea 30.10.2017

141

lapagina.ch / La Pagina Online

Marco Zatterin e “il gigante del Nilo” all’Antikenmuseum di Basilea 15.01.2018

139

buero-dlb.ch / Büro dlb

"SCANNING SETHOS. DIE WIEDERGEBURT EINES PHARAONENGRABES" 02.04.2018

137

il manifesto

La tomba in 3D di Seti I 12.11.2017

135

barfi.ch / barfi.ch

Letzte Tage der Sonderausstellung « Scanning Sethos – Die Wiedergeburt eines Pha ... 30.12.2017

131

radiox.ch / Radio X Online

Ein Pharaonengrab in neuer Blüte – Dank der Technologie des 21. Jahrhunderts 23.04.2018

130

radiox.ch / Radio X Online

Ein Pharaonengrab in neuer Blüte – Dank der Technologie des 21. Jahrhunderts 04.11.2017

129

swissinfo.ch / swissinfo POR

Seti I Cópia em tamanho real de túmulo de faraó exibida em Basileia 04.11.2017

128

swissinfo.ch / swissinfo EN

Seti I Life-sized copy of pharaoh’s tomb displayed in Basel 14.11.2017

125

swissinfo.ch / swissinfo ES

Seti I Tumba faraónica en Museo de Basilea 14.11.2017

124

Tages Woche

Chinesen bringen neues Leben in Luxors Totenstadt 14.11.2017

122

Tages Woche

Ägypten 27.10.2017

121

L'Eco / Tele 7

Marco Zatterin e “Il Gigante del Nilo“ all`Antikenmuseum di Basilea 27.10.2017

120

La Pagina

Marco Zatterin e "il gigante del Nilo" all’Antikenmuseum di Basilea 28.03.2018

119

Corriere degli Italiani

Marco Zatterin e il "Gigante del Nilo" 28.03.2018

118

Baublatt

Scanning Sethos - Die Wiedergeburt des Pharaonengrabes 28.03.2018

116

144

twitter.com / Twitter News & Medien

Und so sorgen Touristen aus Asien für Hoffnung in #Luxor. #Sethos #Antikenmuseum ...

145


30.10.2017

twitter.com / Twitter News & Medien

So schön war Ägypten vor dem Fluch des Pharaos. #Sethos #Antikenmuseum #Basel ht ... 30.10.2017

146

twitter.com / Twitter News & Medien

RT @Dospi: Das Antikenmuseum Basel lädt zur phantastischen Exkursion ins ägyptis ...

147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 1/6

Nachgebautes Pharaonengrab Ein Grab erwacht zu neuem Leben Heute, 16:58 Uhr Remo Vitelli Für eine Ausstellung in Basel wurde ein ägyptisches Pharaonengrab detailgetreu nachgebaut. Beeindruckend ist nicht nur das Resultat – sondern auch die Technik dahinter.

Prächtige Farben: So müssen die Reliefs im Grab des Pharaos vor mehr als 3000 Jahren ausgesehen haben. Ruedi Habegger / Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Das Felsengrab von Sethos I. im Tal der Könige: Das ist nicht etwa nur ein Sarkophag in einer Grabkammer. Es ist ein ganzes System von Gängen, die in den Fels gehauen wurden. Wenn man die Ausstellung im Antikenmuseum Basel betritt, vermittelt ein originalgetreues Modell einen Eindruck davon. Dann gelangt man in einen fast quadratischen Raum von rund fünf auf fünf Meter: die Grabkammer des Pharaos. Im Massstab 1 zu 1. Wie eine Zeitreise Die Wände sind bedeckt mit bemalten Reliefs von ägyptischen Gottheiten mit ihren Tierköpfen. Lebensgross, in prächtigen Farben. So muss dieser Raum vor mehr als 3000 Jahren ausgesehen haben. So muss er auch ausgesehen haben, als er vor genau 200 Jahren wiederentdeckt wurde, von einem italienischen Forschungsreisenden und Abenteurer in britischen Diensten. Wie dieser kann man sich vorkommen, wenn man diese Wände nun im Lichtschein künstlicher Kerzen betrachtet.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 1/147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 2/6

Miniatur des Grabkammersystems im Antikenmuseum Basel. Ruedi Habegger / Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Mutwillig zerstört Am Ende der Ausstellung, um es vorweg zu nehmen, betritt man nochmals die Grabkammer des Pharaos. Doch nun ist zu sehen, wie sich der Raum heute, 200 Jahre nach der Entdeckung, präsentiert. Es kommen einem fast die Tränen. So vieles ist zerstört, die Farben verblasst, ganze Figuren sind abgetragen, in den Wänden klaffen Löcher.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 2/147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 3/6

So sieht das Grab heute aus: Forscher haben Spuren der Zerstörung hinterlassen. Ruedi Habegger / Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Die Ausstellung

Ruedi Habegger / Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig «Scanning Sethos – die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» ist bis zum 6. Mai 2018 im Antikenmuseum Basel zu sehen. Die Zerstörung begann schon kurz nach der Entdeckung: Reliefteile wurden mit Hammer und Meissel entfernt. Man machte Abgüsse in Wachs oder Gips und riss dabei die Farben herunter. Die Basler Ägyptologin Susanne Bickel, die seit Jahrzehnten im Tal der Könige forscht, sieht die Fehler ihrer Vorgänger mit Bedauern: «Die Forscher haben damals gedacht, dass sie durch diese Methoden das Grab dokumentieren, erhalten und nach England transportieren können. Damit haben sie eine massive Zerstörung bewirkt.»

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 3/147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 4/6

Besucher hinterlassen Spuren Doch es ist nicht nur die Forschung schuld an der Zerstörung. Gleichermassen verheerend waren die Touristenströme, die in den folgenden zwei Jahrhunderten durch die Gräber gingen. Die Menschen tragen Schmutz und Feuchtigkeit in die Stätten. Der Schmutz setzt sich ab, die Feuchtigkeit begünstigt Schimmelpilz. Seit Ende der 1970er-Jahre ist deshalb das Grab Sethos' I. nicht mehr öffentlich zugänglich.

Forscher und Touristen haben im Tal der Könige eine massive Zerstörung bewirkt, sagt die Ägyptologin Susanne Bickel. Getty Images «Einstein» im Tal der Könige

SRF

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 4/147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 5/6

«Einstein» begleitete die Basler Ägyptologin Susanne Bickel ins Tal der Könige, wo Schweizer Forscher immer wieder für Sensationen sorgen. Dank Schweizer Scans wurden etwa neue Kammern im Grab Tutanchamuns entdeckt . Restaurieren ist ein Risiko Fragmente aus dem Grab des Sethos sind verstreut zu finden, in Museen in London, Paris oder Florenz. Eine Fülle von Fragmenten liegt ausserdem noch heute auf Schutthalden im Tal der Könige. Susanne Bickel und ihr Team haben in den letzten Jahren 7000 solcher Fragmente geborgen und sortiert. Einfach zu versuchen, diese Fragmente wieder zusammenzufügen, ist keine Option: «Es wäre im Original nicht nur sehr schwierig. Sondern würde auch die Gefahr weiterer Zerstörung mit sich bringen.» Der Einsatz von Klebstoff oder Zement, eigentlich jegliche Restauration des Originals, sei eben im Grunde auch eine Zerstörung. Neue Wege für alte Werke Deshalb haben die Archäologen der Universität Basel schon vor Jahren einen anderen Weg gewählt: Mit Computerscans, mit 3-D-Druck und robotergesteuerten Fräsen werden Faksimile der Kunstwerke angefertigt. Modernste Technik macht es möglich. «Das Erlebnis ist letztendlich dasselbe wie im Original», sagt Susanne Bickel: «Die Kopie schützt aber das Original.»

So entstehen Faksimile der Kunstwerke: ein Scanner in der Ausstellung in Basel. Ruedi Habegger / Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Es ist eine Stiftung mit Sitz in Madrid, mit der die Archäologen nun seit Jahren an diesem Projekt arbeiten. Forscher, Techniker und Ingenieure sind so zu Meistern des Faksimiles geworden.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 5/147


Datum: 31.10.2017

Online-Ausgabe Radio/TV SRF 8052 Zürich 0848 305 306 www.srf.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 2'273'000 Page Visits: 36'417'278

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67255273 Ausschnitt Seite: 6/6

Das Ergebnis ihrer Arbeit ist nun in der beeindruckenden Ausstellung in Basel zu sehen. Ebenso wie die Arbeit an und für sich. Über die Technik, die im Rahmen dieses Projektes Anwendung findet, erfährt man viel. Und das ist beinahe so faszinierend, wie das Ergebnis selbst.

3500-jähriges Grab entdeckt Frische Mumien sollen frische Touristen nach Ägypten locken

Abenteuerlust in Ägypten Ein Schweizer entdeckt ein Weltwunder im Wüstensand Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur kompakt, 30.10.2017, 17.15 Uhr

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 6/147


Datum: 30.10.2017

Radio SRF 2 KULTUR Radio SRF 2 KULTUR 4002 Basel 061/ 365 34 11 www.srf.ch

Medienart: Radio/TV Medientyp: Radio Sendezeit: 17:05 Sprache: Deutsch

Grösse: 4.0 MB Dauer: 00:04:21

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67235232 Ausschnitt Seite: 1/1

"Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes" Sendung: Kultur Kompakt Abend

Kommentierter Besuch der neuen Ausstellung im Antikenmuseum Basel.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 7/147


Datum: 11.11.2017

RSI LA 1 RSI LA 1 6903 Lugano 091/ 803 51 11 www.rsi.ch/la1/

Medienart: Radio/TV Medientyp: TV Sendezeit: 20:00 Sprache: Italienisch

Grösse: 58.8 MB Dauer: 00:03:00

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67396818 Ausschnitt Seite: 1/1

La tomba del faraone a Basilea Sendung: Telegiornale sera

Il Museo delle antichità di Basilea offre una rara opportunità: visitare la tomba del faraone Seti I (figlio di Ramses I e padre di Ramses II), il più grande e più bel sepolcro nella Valle dei Re in Egitto.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 8/147


Datum: 29.01.2018

RTS La 1ère RTS Radio La 1ère 1010 Lausanne 10 058/ 236 36 36 www.rts.ch/la-1ere/

Medienart: Radio/TV Medientyp: Radio Sendezeit: 10:00 Sprache: Französisch

Grösse: 17.3 MB Dauer: 00:18:54

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68311354 Ausschnitt Seite: 1/1

Visitez la tombe de Sethi 1er Sendung: Journal 10h / CQFD*

Visite de la réplique l’un des plus beaux tombeaux de la Vallée des Rois. L’exposition Scanning Sethi permet d’entrer dans les chambres funéraires du pharaon à l’époque ou l’explorateur Giovanni Battista Belzoni l’a découverte en 1817. Visite en compagnie de Susanne Bickel, égyptologue à l’Université de Bâle, et André Wiese, conservateur du Musée des antiquités de Bâle.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 9/147


Datum: 16.03.2018

Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 https://www.nzz.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 104'397 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 43 Fläche: 85'548 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68894091 Ausschnitt Seite: 1/3

Die Wunder Ägyptens ganz in Plastic Fast so schön wie das Original: Das Grab von Pharao Sethos I. im Tal der Könige wird in Basel aufwendig rekonstruiert

-

,

Millimeter für Millimeter werden die Darstellungen im Grab des Sethos nachgebildet.

OAK DAK TAYLOR TAYLOR SMITH SMITH // FACTUM FACTUM FOUNDATION FOUNDATION

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 10/147


Datum: 16.03.2018

Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 https://www.nzz.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 104'397 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 43 Fläche: 85'548 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68894091 Ausschnitt Seite: 2/3

Hände und Taschen der Besucher haben gunsten des Denkmalschutzes bereits gedie Bilder abgerieben. fallen, und es hat den Besucherstrom Die Pyramiden von Gizeh als SchlüsselDiese meist unabsichtlichen Beschä- nicht abreissen lassen. Die noch älteren, anhänger: Plastic. Die Goldmaske Tut- digungen wären schlimm genug. Man aber ebenfalls von Schimmel angefresseanchamuns als Nippes fürs Kaminsims: sieht sie, wenn man durch die Replikate nen Malereien in der Höhle von Lascaux Plastic. Die Wunder Ägyptens, tausend- der beiden Kammern aus dem Grab Set- in Frankreich etwa sind der Allgemeinfach reproduziert im Miniaturformat: hos' I. geht, die jetzt im Antikenmuseum heit schon seit 1963 nicht mehr zugängPlastic, Plastic, Plastic. Und nun das Grab Basel ausgestellt sind, denn sie stellen lich. Trotzdem kommen jedes Jahr eines Pharaos, für die Touristen in Origi- exakt den gegenwärtigen Zustand dar. 250 000 Menschen nach Lascaux und beESTH ER

DMANN

nalgrösse nachgebildet - aus Plastic? Man kann das traurig finden. Zyniker Was einem aber vollends das Herz bricht, können sagen, die Menschheit habe sind die Stellen, an denen grosse Teile nichts anderes verdient. Aber das Pha- der Decken- oder Wandbemalung fehrao-Grab aus Plastic ist nicht das Werk len, wo die Götterfiguren keine Köpfe von Zynikern, und sie haben auch nicht mehr haben, wo in der Pfeilerhalle auf vor, ein Disneyland des alten Ägypten der einen Seite drei Pfeiler stehen und aufzubauen, um Geld zu verdienen. Das auf der anderen Seite nur noch zwei. Projekt ist der ernsthafte und technisch anspruchsvolle Versuch, ein Kulturerbe Schwund ist immer

der Menschheit zu bewahren und zugleich den Wunsch der Touristen zu befriedigen, die Wunder Ägyptens zu sehen - was natürlich auch der Wunsch jener Einheimischen ist, die finanziell von den Touristen abhängig sind.

Götter ohne Kopf

Denn das ist nicht, wie man vielleicht zuerst denken könnte, einfach das Resultat des Umstands, dass dieses Grab vor 3500 Jahren geschaffen wurde. Der farbig be-

malte Stein ist nicht einfach so von der Wand gefallen, weil er schon so alt war. 3300 Jahre hatte er sehr gut überstanden. Aber dann kamen Menschen aus Italien,

zahlen dafür, durch eine mehr oder weniger originalgetreue Kopie zu wandeln.

Hightech und Handarbeit Die Nachahmungen der altsteinzeitlichen Tierbilder sind dort von Hand auf

Acrylharz gepinselt. Bei den Rekonstruktionen der Factum Foundation und damit auch des Grabs von Sethos I. hingegen ist alles Hightech. Zuerst haben Spezialisten die gesamte Anlage mit verschiedenen 3-D-Scannern aufgenommen und fotografiert. Dann hat eine spezielle Maschine die Reliefbilder aus Polyurethan-Platten gefräst - für einen Quadratmeter braucht das Gerät 120 Stunden. Ein hochpräziser Drucker hat die farbi-

Es könnte also eine Win-win-win-Situa- aus Frankreich, aus Grossbritannien gen Figuren und Hieroglyphen auf tion sein, was die Factum Foundation, oder Deutschland, die fanden, man dünne Spezialfolien aufgebracht. Am Ende braucht es dann doch noch eine private Stiftung für «Digitaltechnik könne ja ein paar Figuren und Königskartuschen mitnehmen und zu Hause sehr sorgfältige Handarbeit, damit im Denkmalschutz», da vorhat: das rund 3500 Jahre alte Grab des Königs Sethos verkaufen oder ins Museum stellen. schliesslich alle Hieroglyphen und FiguI. komplett nachzubauen und es am Nil, Dazu musste man sie freilich irgendwie ren sowohl in Relief als auch Farbe gein der Nähe des Originals im Tal der aus der Wand bekommen, mit Sägen und nau aufeinander gesetzt sind. Die AbKönige, aufzustellen. Mit dem Grab des Meisseln. Bei einigen gelang das auch, weichungen sind minimal, auf jeden Fall Tutanchamun, das wegen der spektaku- sie sind heute in Museen auf der ganzen viel geringer, als dass ein durchschnittlären Entdeckung seiner phantastischen Welt verstreut. Andere gingen leider zu licher Tourist sie erkennen könnte. Und Schätze 1922 zwar sehr viel bekannter, in Bruch, nun ja, ein bisschen Schwund ist wie Plastic sieht das Ganze natürlich nicht aus; von Hand wird die Oberfläche seiner Dekoration aber eigentlich weni- immer, altes Archäologensprichwort. Der Unterschied zum Zustand bei der bearbeitet und retuschiert, bis sie dem ger interessant ist, ist das bereits passiert: Seit 2014 steht ein Replikat im Massstab Entdeckung 1817 der in Basel ebenfalls steinernen Original so sehr gleicht wie 1:1 auf dem Gelände des Howard-Carter- rekonstruiert ist, ist gewaltig. Um weitere nur möglich. Hauses in Luxor, unweit des Zugangs Schäden zu vermeiden, wäre es am beszum Tal der Könige. Dort soll es Besu- ten, die Gräber würden ganz geschlossen. Ein Projekt soll Schule machen cher anlocken und ihnen erklären, warum Die zuständigen Behörden in Ägypten, sie das echte Grab in Ruhe lassen sollen. die die Arbeit der Factum Foundation Die Herstellung der Kammern, die in Viele allerdings stolpern nach wie vor nach Aussage von deren Direktor Adam Basel zu sehen sind, hat das Antikenim Original herum und tragen damit wei- Lowe durchaus unterstützen, scheinen museum finanziert Es ist aber nicht die ter zu dessen Zerstörung bei. Die Aus- sich mit diesem Schritt allerdings sehr einzige Verbindung der Schweizer Stadt dünstungen der vielen Besucher und teil- schwer zu tun. So haben die Touristen mit dem Grab von Sethos I. Ägyptoloweise auch die Wassereinbrüche haben derzeit noch die Wahl, ob sie das Original gen der Universität Basel forschen seit Jahrzehnten im Tal der Könige; zusamzu Schimmelbildung geführt. Der Russ oder das Replikat sehen wollen. Anderswo ist die Entscheidung zu- men mit der Factum Foundation betreider Fackeln hat die Decken geschwärzt.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 11/147


Datum: 16.03.2018

Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 https://www.nzz.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 104'397 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 43 Fläche: 85'548 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68894091 Ausschnitt Seite: 3/3

ben sie die Theben Necropolis Preservation Initiative». Im Grab von Ramses X. haben die Mitarbeiter der Projektleiterin Susanne Bickel Fragmente von Wandmalereien gefunden, die offenbar aus dem direkt daneben liegenden Grab Sethos' I. stammen - und die vermutlich im 19. oder frühen 20. Jahrhundert beschädigt wurden, bei Restaurierungsarbeiten oder als man versuchte, sie von der Wand zu lösen. Mithilfe der Aquarelle, die die Entdecker von dem Grab anfertigten, lassen sich einige bisher verlorene Malereien zumindest in Teilen re-

konstruieren. Ob sie jemals wieder an ihrem ursprünglichen Platz eingefügt werden, ist aber noch offen. Die beiden Kammern in Basel sind ohnehin nur der Anfang eines viel grösseren Projekts: Die gesamte Grabanlage von Sethos I. besteht aus einer fast 140

Meter langen Abfolge von Korridoren

und Kammern. Und in einem neuen Zentrum in Theben arbeiten von der Factum Foundation ausgebildete Spezia-

listen an der Zukunft: Das Ziel ist es, weitere ägyptische Konservatoren und Archäologen so zu schulen, dass sie eines

Tages vielleicht die anderen Gräber im Tal der Könige selbständig nachbauen können - natürlich aus Plastic. Die Ausstellung «Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» im Antikenmuseum Basel ist bis zum 6. Mai zu sehen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 12/147


Datum: 16.03.2018

Online NZZ Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 www.nzz.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'344'000 Page Visits: 13'401'179

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68898736 Ausschnitt Seite: 1/3

Die Wunder Ägyptens ganz in Plastic Archäologen und Touristenströme haben dem Grab des Pharaos Sethos I. arg zugesetzt. Eine begehbare Rekonstruktion soll das Kulturerbe bewahren, ohne dass der Tourismus darunter leidet. Esther Widmann 16.3.2018, 05:30 Uhr

In aufwendiger Arbeit wird die 3500 Jahre alte Grabkammer von Pharao Sethos I. nachgebildet: Das Antikenmuseum Basel gibt Einblick in die Arbeiten. (Bild: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) Die Pyramiden von Gizeh als Schlüsselanhänger: Plastic. Die Goldmaske Tutanchamuns als Nippes fürs Kaminsims: Plastic. Die Wunder Ägyptens, tausendfach reproduziert im Miniaturformat: Plastic, Plastic, Plastic. Und nun das Grab eines Pharaos, für die Touristen in Originalgrösse nachgebildet – aus Plastic? Man kann das traurig finden. Zyniker können sagen, die Menschheit habe nichts anderes verdient. Aber das Pharao-Grab aus Plastic ist nicht das Werk von Zynikern, und sie haben auch nicht vor, ein Disneyland des alten Ägypten aufzubauen, um Geld zu verdienen. Das Projekt ist der ernsthafte und technisch anspruchsvolle Versuch, ein Kulturerbe der Menschheit zu bewahren und zugleich den Wunsch der Touristen zu befriedigen, die Wunder Ägyptens zu sehen – was natürlich auch der Wunsch jener Einheimischen ist, die finanziell von den Touristen abhängig sind. Götter ohne Kopf Es könnte also eine Win-win-win-Situation sein, was die Factum Foundation, eine private Stiftung für «Digitaltechnik im Denkmalschutz», da vorhat: das rund 3500 Jahre alte Grab des Königs Sethos I. komplett nachzubauen und es am Nil, in der Nähe des Originals im Tal der Könige, aufzustellen. Mit dem Grab des Tutanchamun, das wegen der spektakulären Entdeckung seiner phantastischen Schätze 1922 zwar sehr viel bekannter, in seiner Dekoration aber eigentlich weniger interessant ist, ist das bereits passiert: Seit 2014 steht ein Replikat im Massstab 1:1 auf dem Gelände des Howard-Carter-Hauses in Luxor, unweit des Zugangs zum Tal der Könige. Dort soll es Besucher anlocken und ihnen erklären, warum sie das echte Grab in Ruhe lassen sollen. Viele allerdings stolpern nach wie vor im Original herum und tragen damit weiter zu dessen Zerstörung bei. Die Ausdünstungen der vielen Besucher und teilweise auch die Wassereinbrüche haben zu Schimmelbildung geführt. Der Russ der Fackeln hat die Decken geschwärzt. Hände und Taschen der Besucher haben die Bilder abgerieben. Diese meist unabsichtlichen Beschädigungen wären schlimm genug. Man sieht sie, wenn man durch die Replikate der beiden Kammern aus dem Grab Sethos’ I. geht, die jetzt im Antikenmuseum Basel ausgestellt sind, denn sie stellen exakt den gegenwärtigen Zustand dar. Was einem aber vollends das Herz bricht, sind die Stellen, an denen grosse Teile der Decken- oder Wandbemalung fehlen, wo die Götterfiguren keine Köpfe mehr haben, wo in der

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 13/147


Datum: 16.03.2018

Online NZZ Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 www.nzz.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'344'000 Page Visits: 13'401'179

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68898736 Ausschnitt Seite: 2/3

Pfeilerhalle auf der einen Seite drei Pfeiler stehen und auf der anderen Seite nur noch zwei. Schwund ist immer Denn das ist nicht, wie man vielleicht zuerst denken könnte, einfach das Resultat des Umstands, dass dieses Grab vor 3500 Jahren geschaffen wurde. Der farbig bemalte Stein ist nicht einfach so von der Wand gefallen, weil er schon so alt war. 3300 Jahre hatte er sehr gut überstanden. Aber dann kamen Menschen aus Italien, aus Frankreich, aus Grossbritannien oder Deutschland, die fanden, man könne ja ein paar Figuren und Königskartuschen mitnehmen und zu Hause verkaufen oder ins Museum stellen. Dazu musste man sie freilich irgendwie aus der Wand bekommen, mit Sägen und Meisseln. Bei einigen gelang das auch, sie sind heute in Museen auf der ganzen Welt verstreut. Andere gingen leider zu Bruch, nun ja, ein bisschen Schwund ist immer, altes Archäologensprichwort. Der Unterschied zum Zustand bei der Entdeckung 1817, der in Basel ebenfalls rekonstruiert ist, ist gewaltig. Um weitere Schäden zu vermeiden, wäre es am besten, die Gräber würden ganz geschlossen. Die zuständigen Behörden in Ägypten, die die Arbeit der Factum Foundation nach Aussage von deren Direktor Adam Lowe durchaus unterstützen, scheinen sich mit diesem Schritt allerdings sehr schwer zu tun. So haben die Touristen derzeit noch die Wahl, ob sie das Original oder das Replikat sehen wollen. Anderswo ist die Entscheidung zugunsten des Denkmalschutzes bereits gefallen, und es hat den Besucherstrom nicht abreissen lassen. Die noch älteren, aber ebenfalls von Schimmel angefressenen Malereien in der Höhle von Lascaux in Frankreich etwa sind der Allgemeinheit schon seit 1963 nicht mehr zugänglich. Trotzdem kommen jedes Jahr 250 000 Menschen nach Lascaux und bezahlen dafür, durch eine mehr oder weniger originalgetreue Kopie zu wandeln. Hightech und Handarbeit Die Nachahmungen der altsteinzeitlichen Tierbilder sind dort von Hand auf Acrylharz gepinselt. Bei den Rekonstruktionen der Factum Foundation und damit auch des Grabs von Sethos I. hingegen ist alles Hightech. Zuerst haben Spezialisten die gesamte Anlage mit verschiedenen 3-D-Scannern aufgenommen und fotografiert. Dann hat eine spezielle Maschine die Reliefbilder aus Polyurethan-Platten gefräst – für einen Quadratmeter braucht das Gerät 120 Stunden. Ein hochpräziser Drucker hat die farbigen Figuren und Hieroglyphen auf dünne Spezialfolien aufgebracht. Am Ende braucht es dann doch noch sehr sorgfältige Handarbeit, damit schliesslich alle Hieroglyphen und Figuren sowohl in Relief als auch Farbe genau aufeinander gesetzt sind. Die Abweichungen sind minimal, auf jeden Fall viel geringer, als dass ein durchschnittlicher Tourist sie erkennen könnte. Und wie Plastic sieht das Ganze natürlich nicht aus; von Hand wird die Oberfläche bearbeitet und retuschiert, bis sie dem steinernen Original so sehr gleicht wie nur möglich. Ein Projekt soll Schule machen Die Herstellung der Kammern, die in Basel zu sehen sind, hat das Antikenmuseum finanziert. Es ist aber nicht die einzige Verbindung der Schweizer Stadt mit dem Grab von Sethos I. Ägyptologen der Universität Basel forschen seit Jahrzehnten im Tal der Könige; zusammen mit der Factum Foundation betreiben sie die «Theban Necropolis Preservation Initiative». Im Grab von Ramses X. haben die Mitarbeiter der Projektleiterin Susanne Bickel Fragmente von Wandmalereien gefunden, die offenbar aus dem direkt daneben liegenden Grab Sethos’ I. stammen – und die vermutlich im 19. oder frühen 20. Jahrhundert beschädigt wurden, bei Restaurierungsarbeiten oder als man versuchte, sie von der Wand zu lösen. Mithilfe der Aquarelle, die die Entdecker von dem Grab anfertigten, lassen sich einige bisher verlorene Malereien zumindest in Teilen rekonstruieren. Ob sie jemals wieder an ihrem

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 14/147


Datum: 16.03.2018

Online NZZ Neue Zürcher Zeitung 8021 Zürich 044/ 258 11 11 www.nzz.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'344'000 Page Visits: 13'401'179

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68898736 Ausschnitt Seite: 3/3

ursprünglichen Platz eingefügt werden, ist aber noch offen. Die beiden Kammern in Basel sind ohnehin nur der Anfang eines viel grösseren Projekts: Die gesamte Grabanlage von Sethos I. besteht aus einer fast 140 Meter langen Abfolge von Korridoren und Kammern. Und in einem neuen Zentrum in Theben arbeiten von der Factum Foundation ausgebildete Spezialisten an der Zukunft: Das Ziel ist es, weitere ägyptische Konservatoren und Archäologen so zu schulen, dass sie eines Tages vielleicht die anderen Gräber im Tal der Könige selbständig nachbauen können – natürlich aus Plastic. Die Ausstellung «Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» im Antikenmuseum Basel ist bis zum 6. Mai zu sehen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 15/147


Datum: 11.04.2018

CNN

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenmedien

Web Ansicht

www.cnn.com/

Auftrag: 38053

World U.S. Politics Money Entertainment Tech Sport Travel Style Health Video VR

Referenz: 155649740

International Edition +

Recreating ancient Egyptian tombs Connect the World

CNN's Nick Glass meets a man using modern technology to resurrect ancient Egyptian tombs. Source: CNN

 

This just in... (12 Videos)

Paid Content

Recommended for You

More from CNN Trump: 'Everyone thinks' I deserve Nobel Prize

 Father hears 17-year-old daughter for the first time

 Naked bike ride takes city by storm

 How Older Men Get Tighter Looking Skin [do this daily] (The Modern Man Today) 12 Common Logical Fallacies and How to Debunk Them (Work+Money) Get the Job When You're Not Quite Qualified (Work+Money) If You're Over 30 And Own A Computer, This Game Is A Must-Have! (Throne) 18 Photos That Look Fake But Are Actually Really Real (Funtof)

Years of Trump panning the Iran deal Classic painting worth millions found in closet 

 See what Osama bin Laden had on his computer

Bill Clinton reacts to Melania Trump's bullying speech  World's largest plane makes historic landing  Trump jokes about Melania leaving him 

Recommended by

Controversial pastor to lead prayer in Jerusalem


Trump: 'Everyone thinks' I deserve Nobel Prize

Datum: 11.04.2018

CNN

Father hears 17-year-old daughter for the first time

 Naked bike ride takes city by storm

 How Older Men Get Tighter Looking Skin Years of Trump panning the Iran deal Medienart: Internet [do this daily] (The Modern Man Today) Medientyp: Tages- und Wochenmedien www.cnn.com/

12 Common Logical Fallacies and How to Debunk Them (Work+Money)

 See what Auftrag: 38053Osama

Classic painting worth millions found in Web Ansicht closet 

computer

Bill Clinton reacts to Melania Trump's bullying speech 

Get the Job When You're Not Quite Qualified (Work+Money) If You're Over 30 And Own A Computer, This Game Is A Must-Have! (Throne) 18 Photos That Look Fake But Are Actually Really Real (Funtof)

bin Referenz: Laden had on his 155649740

World's largest plane makes historic landing 

Controversial pastor to lead prayer in Jerusalem

Trump jokes about Melania leaving him 

Recommended by

Don't Miss These Videos Great by Design (14)

world of biometrics

 10:50

 3:32

 2:47

 3:29

 2:26

 3:38

Can Mongolian

How British spies

The mural taller

How to build an

The beer that's

Is hydrogen a

Darkest thing on

herders change

made a cyber

than the Statue of

inner city rainforest

made from leftover

legitimate fuel of th

Earth helps see

high fashion?

immune system

Liberty

bread

future?

space

Editor's choice

 2:27

 1:02

 3:06

 1:51

What's bringing Kim Jong Un to the table

Truce Village: Where two Koreas face off

Finding art on the edge of the DMZ

How the Macron-Trump bromance evolved

 1:33

 4:21

 13:17

 2:17

Voices from Syria's Eastern Ghouta

GPS Spoofing: Russia's new cyberweapon?

Fake news machine gears up for 2020

All the players in Syria will make your head spin

 1:51

 1:39

 1:21

 3:56

The secret behind Vladimir Putin's power

First glimpse of the royal baby

What's ball-tampering -and does it even work?

Russia wants its vodka back

Best of CNN Digital Videos


Datum: 11.04.2018

CNN  1:33 Voices from Syria's Eastern Ghouta

 4:21

 13:17

 2:17

GPS Spoofing: Russia's new cyberweapon?

Fake news machine gears up for 2020

All the players in Syria will make your head spin

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenmedien

Web Ansicht

www.cnn.com/

Auftrag: 38053

Referenz: 155649740

 1:51

 1:39

 1:21

 3:56

The secret behind Vladimir Putin's power

First glimpse of the royal baby

What's ball-tampering -and does it even work?

Russia wants its vodka back

Best of CNN Digital Videos

Boy collapses and dies at soccer…

Game show host makes major… Advertisement

Late night roasts Giuliani after…

Young Meghan Markle fought sexist…

CNN Style and Travel

 1:42

 1:52

 1:40

 1:32

Who decides what we wear?

Understanding extreme runway looks

Demystifying fashion's front row

Why is high fashion so expensive?

 1:35

 2:55

 2:07

 1:30

90-sec dance through Hong Kong's glamorous art week

Nine things you didn't know about Ferrari

Emma Watson dons dress made of this

Alien invasion? Strange sightings in Hong Kong

 1:27

 1:38

 1:59

 1:00

A journey through

How to eat dim sum like

World's largest aircraft

To explore the falls of


 1:42

 1:52

 1:40

 1:32

Who decides what we wear?

Understanding extreme runway looks

Demystifying fashion's front row

Why is high fashion so expensive?

 1:35

 Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenmedien

 2:07

 1:30

Datum: 11.04.2018

CNN

2:55

90-sec dance through Hong Kong's glamorous art week

Nine things you didn't know about Ferrari

Emma Watson dons Web Ansicht dress made of this

 1:27

 1:38

 1:59

 1:00

A journey through automotive history

How to eat dim sum like a Hong Kong local

World's largest aircraft prepares to take off

To explore the falls of Damajagua, you have to jump in

 4:15

 1:38

 0:45

 1:22

Ancient Rome on four wheels with Lapo Elkann

Ghostly figures appear from the depths of the ocean

Experience China's stunning karst landscape

The coolest things you can do underground in London

www.cnn.com/

Alien invasion? Strange Referenz: 155649740 sightings in Hong Kong

Auftrag: 38053

Search CNN...

World

U.S. Politics

U.S.

45

Business

Stars

Africa

Congress

Markets

Screen

Americas

Security

Tech

Binge

Asia

The Nine

Luxury

Culture

China

Trumpmerica

Europe

2018

Middle East

Primaries

Media

Opinion

Sport Business

Football

Destinations

Arts

Culture

Tennis

Food & Drink

Design

Gadgets

Equestrian

Play

Fashion

Future

Golf

Stay

Architecture

Startups

Judo

Videos

Luxury

Horse Racing

Autos

Motorsport

Video

Sailing Skiing Olympics

Features

Video

More…

Food

Freedom Project

Video news

Weather

Fitness

Impact Your World

Feature shows

CNN Profiles

Wellness

Inside Africa

HLN

Leadership

Parenting

2 degrees

TV shows

Pressroom

Vital Signs

CNN Heroes

TV schedule

Partner sites

All Features

Faces of CNN Worldwide

Work for CNN


Sport Business Datum: 11.04.2018

Culture

CNN Gadgets

Football

Destinations

Arts

Tennis

Food & Drink

Design Fashion

Equestrian

Play

Future

Golf

Stay

Architecture

Startups

Judo

Videos

Luxury

Horse Racing

Autos

Motorsport

Video

Medienart: Internet Sailing

Medientyp: Tages- und Wochenmedien

www.cnn.com/

Skiing

Web Ansicht

Auftrag: 38053

Referenz: 155649740

Olympics

Features

Video

More…

Food

Freedom Project

Video news

Weather

Fitness

Impact Your World

Feature shows

CNN Profiles

Wellness

Inside Africa

HLN

Leadership

Parenting

2 degrees

TV shows

Pressroom

Vital Signs

CNN Heroes

TV schedule

Partner sites

All Features

Faces of CNN Worldwide

Work for CNN

CNNVR

 International Edition + © 2018 Cable News Network. Turner Broadcasting System, Inc. All Rights Reserved. CNN Sans ™ & © 2016 Cable News Network. Terms of Use | Privacy Policy | Accessibility & CC | AdChoices License Footage | CNN Newsource

| MSA Statement | Advertise with us | About us | CNN Store | Newsletters | Transcripts |

By continuing to browse our site you agree to our use of cookies, revised Privacy Policy and Terms of Service. More information about cookies

 I agree


Three things you may not know about GIOVANNI BELZONI, SIR JOHN SOANE, and the SARCOPHAGUS OF SETI I

All seemed to rejoice that the power of possessing such a treasure had fallen into the hands of a gentleman whose taste in selecting, and magnificence in acquiring, so strikingly mark the whole collection.”

The last exhibition of the valuable rarities of this spacious mansion . . . was, as before, attended by a numerous concourse of visitors, among whom were. . . a large assemblage of private friends and elegant females. . . TH

EE

GY

PT

Newspaper report of John Soane’s final “sarcophagus party”, London Morning Post, April 1, 1825

OL

OG Y

LI BR

A

RY

O

F

PE

GG

YJ

OY

“SIR JOHN SOANE’S MUSEUM IN LINCOLN’S-INN-FIELDS: THE SARCOPHAGUS ROOM” The Illustrated London News, June 25, 1864

Lenka Peacock Jeff Burzacott NILEMAGAZINE.CO.UK

13


1. GIOVANNI BELZONI Did Belzoni really discover Seti I’s tomb?

I

n April 1821, English painter Benjamin Haydon made the acquaintance of the renowned Italian adventurer, Giovanni Belzoni, who seemed to make quite an impression on the artist. Haydon later diarised that “Belzoni is a glorious instance of what singleness of aim and energy of intention will accomplish. . . by his indomitable energy he has attached his name to Egypt forever.” Belzoni had found fame after his discovery of the tomb of Seti I ( KV 17)—and its stunning alabaster sarcophagus—four years earlier. But did Belzoni discover the tomb unaided? Or was he tipped-off by a Qurna local? According to Belzoni’s record, and a popular account published by Samuel Sharpe half a century later, on the 16th of October 1817, Belzoni “directed his men to open the earth at the foot of one of the hills in the Biban el Molook, or Valley of the Kings’ Tombs, in the very bed of a watercourse, down which, when the rain falls, a torrent of water rushes towards the Nile. Their labours were soon rewarded by their finding in this unlikely spot that the ground had been before opened.” It was an “unlikely spot” to place a tomb, subject as it was to periodic inundation (although its poor location may have been a deceptive device to foil thieves). It seems, however, that the spot’s exposure to water may have been what “gave the game away”. In 1843 the pioneering British Egyptologist, Sir John Gardner Wilkinson published Modern Egypt and Thebes: Being a Description of Egypt; Including The Information Required For Travellers In That Country”. In it, he makes it clear that “the tomb, which of all others

stands pre-eminently conspicuous, as well for the beauty of its sculpture as the state of its preservation, is undoubtedly that discovered and opened by Belzoni.” Intriguingly, Wilkinson then goes on to reveal that “the sinking of the ground at this part, from the water that had soaked through into the tomb, led the peasants to suspect the secret of its position, which was first mentioned to Dr. Rüppell, and afterwards to Belzoni.” (Dr. Wilhelm Rüppell was a German zoologist who had visited Egypt in 1817.) With that information in mind, Belzoni’s recollection of the day does seem to be trying to make one point clear (italicised for emphasis): “I went to this plain quite alone, and spent the whole day in making observations. . . . Here I must acquaint my reader, that the only guide I had in these discoveries was the knowledge I had acquired in the continued researches for tombs I made in Gournou. . . . I had strong reasons to suppose, that there was a tomb in that place, from indications I had observed in my pursuit.” Was Belzoni proactively trying to shut down any suspicion that he might have, in fact, been steered towards Seti I’s tomb? Or are we just seeing a healthy ego at work? Whether Belzoni was acting on local knowledge or not, he will always deserve full credit for the tomb’s exploration and documentation (which was pretty good for the standards of the day), as well as the removal of that sarcophagus. As Benjamin Haydon put it: “In every sense Belzoni is a grand fellow. He suffered in his progress, as all suffer who dash at once upon great undertakings which thousands have feared to touch.”

2. SIR JOHN SOANE John Soane was the epitome of success. In 1864, almost three decades after his death, The Illustrated London News ran an article on “The Museum of Sir John Soane” and marvelled “that the son of a Berkshire bricklayer or petty builder should by his own energies have raised himself from poverty and obscurity to a position of opulence and celebrity is a memorable triumph of ‘self help’. . . .” Soane, a Professor of Architecture at the Royal Academy,

was knighted in 1831 and announced his plans for his eclectic collection to the Academy two years later. His idea was to bequeath to the nation his property at Lincoln’s Inn Fields, his “Museum of Antiquities” (including one 3,000-year-old Egyptian sarcophagus), and his massive library of books, manuscripts and artwork. To accompany this would be a £30,000 endowment to ensure that the house and contents would be forever preserved as is.

(FACING PAGE) “Joseph Michael Gandy, The sepulchral chamber of Sir John Soane’s house, viewed from the head of the sarcophagus, September 8 1825. Like Soane, Joseph Gandy was an architect, but was hired by Soane more for his artistic talents. His watercolours of Soane’s designs were shown at the Royal Academy’s annual exhibition of contemporary art and architecture to great acclaim—and helped Soane attract some high profile (and lucrative) commissions. Gandy’s painting reveals the appearance of the sarcophagus a year after Soane bought it. Blue pigment was used by the Egyptians to highlight the delicately-incised hieroglyphs. It wasn’t designed for the English climate, however, and within a few years, the paste had begun falling out. Museum number: M470

14

NILE #12 | FEBRUARY / MARCH 2018

© THE TRUSTEES OF SIR JOHN SOANE’S MUSEUM

The opposition to his great gift

NILEMAGAZINE.CO.UK

15


Today, Owen Hopkins, a Senior Curator at Sir John Soane’s Museum, describes walking through the mansion as “like walking into the inside of Soane’s mind. He filled its spaces with his collection of art, architecture and of sculpture; it was in a constant process of change.” However, as The Illustrated London News reported, when Soane approached Parliament to have the act enshrined in law, “some opposition to the bill was manifested; this feeling having arisen from Sir John disinheriting his only surviving son to make this bequest to the country. Between father and son [George] a most violent breach had existed for many years, notwithstanding many attempts at reconciliation.” John’s wife, Elizabeth, had died in 1815, which meant that George, as the direct male heir, was due to inherit his father’s property by law. Soane’s bequest to the nation was

effectively cutting George out of the will. John Soane’s family dramas were debated in Parliament for an hour before a compromise could be reached: an “escape clause”. John would be able to change his mind if, by some miracle, he and George made up. As The Illustrated London News explained, Sir John Soane could, at any time, “bequeath his valuable relics to the British Museum, instead of allowing them to remain in the house. . . thus placing again in Sir John’s control the disposal of the £30,000 and the mansion.” The reconciliation never happened. Four years later, Sir John Soane died in his favourite place: his home at Lincoln’s Inn Fields, which has been open—and free—to the public ever since. The current exhibition, Egypt Uncovered—Belzoni and the Tomb of Pharaoh Seti I, is showing at Sir John Soane’s Museum until April 14, 2018.

3. THE SARCOPHAGUS OF SETI I Who really owned it? When Belzoni crated up Seti I’s sarcophagus and had it shipped to England, he had a clear destination in mind: the Egyptian Hall in the British Museum. After all, the Trustees of the Museum had so eagerly accepted the seven-ton bust of Ramesses II that Belzoni had earlier hauled from the Ramesseum, so why would they baulk at such a magnificent prize as the alabaster sarcophagus? The Trustees, on the other hand, weren’t so sure. The sarcophagus arrived at the Museum for inspection in September 1821. London’s The Gentleman’s Magazine reported that “the pecuniary value of this Sarcophagus has been estimated at a very large sum.” It is precisely that “pecuniary value” that saw the sarcophagus languish in the British Museum for the next three years. Belzoni had wanted £2,000 for the sarcophagus—an extraordinary sum, equivalent to around £150,000 today. In addition to the phenomenal price tag, the Trustees were also unsure of the sarcophagus’ ownership—was it Belzoni’s, who had discovered it in his private time? Or did it belong to Henry Salt, the British Consul-General in Egypt, who considered Belzoni an employee? In 1824, the Trustees of the British Museum finally decided that—in the end—the sarcophagus was too pricey and turned it down. The cashedup architect, John Soane, pounced. Soane had followed Belzoni’s travels with great interest and kept newspaper cuttings of the discovery of Seti I’s sarcophagus, which form part of Soane’s vast archive today. Soane paid full-price for the sarcophagus, but Belzoni didn’t see a penny. He had died a few months before, in December 1823—ambushed by dysentery in a small village in West Africa. Forever the adventurer, Belzoni was on an expedition to Timbuktu, the legendary city of gold. The Gentleman’s Magazine goes on to state that “It 16

[Seti I’s sarcophagus] was the property of Mr. Salt.” It may have been questions over ownership that led Belzoni to carve “G. BELZONI” (with the ‘N’ oddly incised in reverse) on the rim of the sarcophagus, probably prior to its removal from Seti I’s tomb. Both Belzoni (and his widow, Sarah) and Salt firmly believed the sarcophagus was their own exclusive property. This was despite the agreement signed by both of them in April 1818 that “Belzoni shall be considered as entitled to one half of the surplus of whatever price may be given for the said Sarcophagus exceeding the sum of two thousand pounds sterling. . . .” Soane sided with Salt who received the full £2,000, and the sarcophagus was delivered to Soane’s house—not far from the British Museum—in May 1824. In honour of “the Belzoni sarcophagus”, as it was still called, Soane threw three lavish receptions at his house, with almost 900 invitations being sent out. For Soane, this was his opportunity to present his grand collection—with the sarcophagus as its centrepiece—to the cream of London society. A mystical atmosphere was created by countless wax lights, candles and gas lamps illuminating the rooms. Benjamin Haydon, the painter who had gushed about Belzoni four years earlier, attended one of Soane’s soirées and wrote to a friend with this colourful account: “I was at Soane’s last night to see his sarcophagus by lamplight. . . . and was carried off my legs, and irretrievably bustled to where the sarcophagus lay. . . . It was the finest fun imaginable to see the people come into the Library after wandering about below, amidst tombs and capitals, and shafts, and noseless heads, with a sort of expression of

NILE #12 | FEBRUARY / MARCH 2018

© RUEDI HABEGGER, ANTIKENMUSEUM BASEL UND SAMMLUNG LUDWIG

A replica of Seti I’s translucent white alabaster coffin, on display at the Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig in Switzerland for the exhibition, Scanning Seti— The Regeneration of a Pharaonic Tomb. In March 2016, Factum Arte, a Madrid-based company that makes pixel-perfect recreations of historic works, recorded the sarcophagus in Sir John Soane’s Museum, taking over 4,500 high-resolution images.

delighted relief at finding themselves among the living, and with coffee and cake! They looked as if they were pleased to feel their blood circulate once more. . . . Fancy, delicate ladies of fashion dipping their pretty heads into an old, mouldy, fusty, hieroglyphicked coffin, blessing their stars at its age, wondering whom it contained. . . . The Duke of Sussex . ..came squeezing and wheezing along the narrow passage. . . and putting his royal head into the coffin, added his wonder to the wonder of the rest.”

The London Morning Post of April 1, 1825, ran a review of Soane’s third and final collection showcase, where “the Company remained on the spot till a late hour.” (Some of that review is on the title page of this article.) Directly below the coverage of Soane’s high-flying function was a report on Sarah Belzoni’s exhibition of a different kind. Sarah was NILEMAGAZINE.CO.UK

Although the basin is usually referred to as an alabaster or calcite sarcophagus, it may be that it is actually the outermost of Seti’s three coffins, and was once stunningly embossed in gold foil. No confirmed trace of the royal sarcophagus, which was always box-shaped, has been found. The coffins and sarcophagus would have been surrounded by a series of nested gilded shrines—in the same manner as those found in Tutankhamun’s tomb.

showing some of the artefacts collected by her late husband, which he had presented in 1821. The centrepiece of the exhibition was a recreation of part of Seti I’s tomb, based on the paintings that Belzoni and his assistant, Alessandro Ricci, had made from the original reliefs. It may be that Soane encouraged the London Morning Post to let his lavish event advertise her exhibition. The newspaper wrote, “To those who have not seen this wonder of antiquity, we can hardly conceive an Exhibition more calculated to require the trouble of an hour’s inspection.” In 1825 that was high praise indeed.

LENKA PEACOCK obtained her Diploma in Egyptology from Birkbeck College, University of London. She specialises in Deir el-Medina studies and runs her dedicated website on the subject at www.deirelmedina.com.

17


© RUEDI HABEGGER, ANTIKENMUSEUM BASEL UND SAMMLUNG LUDWIG

8.

Amenemhat I, who built his pyramid at Lisht, close to the Faiyum. “White Chapel” of Senusret, “Red Chapel” of Queen Hatshepsut, Alabaster Shrine of Thutmose IV, Peristyle Hall of Thutmose IV. The founder of the 5th Dynasty, Userkaf, placed his pyramid close to King Djoser’s at Saqqara, built around 150 years earlier.

7.

109—it’s been an amazing season!

6.

The Book of Gates, which follows the journey of the sun through the underworld during the hours of the night.

5.

Pepi I. He gave the title of Vizier to his wife, Inenek-Inty and his mother-in-law Nebet (mother of Ankhnespepi II). It would be over 1,500 years (26th Dynasty) before Egypt would see another woman in the post. Three.

3. 4.

This year—in May (hopefully). A grand opening is planned for 2022—the centenary, appropriately enough, of the discovery of Tutankhamun’s tomb.

2.

A single obelisk was raised near Karnak’s eastern gateway by Thutmose IV, however it was begun for his grandfather, Thutmose III.

1.

ANSWERS

The NILE Quiz

18

in the hi-res replica of Seti I’s sarcophagus/coffin in Sir John Soane’s Museum in London, and put in place digital copies of all known fragments that they have been able to record in museums and private collections around the world. King Scorpion I (Serket I), ca. 3250 B.C.

T

he exhibition being held at Sir John Soane’s Museum in London dovetails nicely with one now on at the Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig in Switzerland: Scanning Seti— The Regeneration of a Pharaonic Tomb. In Seti I’s short 15 years as pharaoh, his talented craftsmen created the longest and most elaborately-decorated royal tomb (KV 17) in Egypt’s history. The tomb was built to last forever, but it was never intended to be visited. The Basel exhibition is a precise re-creation of how parts of Seti’s tomb looked 200 years ago when it was first explored by Belzoni—and also how it has suffered since. Seti’s tomb has been a victim of its own beauty, attracting vandals (both scholars and souvenir-hunters) who have hacked away at its reliefs, or pulled vast sections of colour from the walls using wet squeezes to create moulds. Add to this the smoke from candles and torches used by early visitors, plus the occasional twitch from earth tremors, and many of Seti I’s reliefs are looking quite worse for wear. Both the “Hall of Beauties” (above) and the pillared part of the Burial Chamber (facing page) have been replicated in full-scale by Factum Arte, a Madrid-based company that specialises in creating facsimiles of historic works that are threatened by time and tourism. They have also brought

The decorations in Seti I’s tomb lay untouched for over 3,000 years. Within the last 200, they have deteriorated quickly. The walls are now patchy and, in places, almost entirely bleached of colour. The regeneration of the Hall of Beauties has demonstrated the potential for replicas to show more than what you could see in the real tomb.

9. 10.

On entering Seti I’s tomb, Giovanni Belzoni later wrote that “We perceived, that the paintings became more perfect as we advanced farther into the interior.” He named the tomb’s Antechamber—which immediately preceded the king’s burial chamber—the “Hall of Beauties”. Above is the Factum Arte replica, currently in Basel.

© RUEDI HABEGGER, ANTIKENMUSEUM BASEL UND SAMMLUNG LUDWIG

NILE #12 | FEBRUARY / MARCH 2018

The pillared portion of Seti I’s Burial Chamber. The level of detail is so good that some say the only way you can tell the difference between the real thing and the facsimile is that the real reliefs are usually behind protective glass. The portion of the wall on the right lets visitors see the contoured details of the reliefs before the colour skin is added.

Visitors to the exhibition will experience these two chambers from Seti’s tomb as no-one has seen them for over 200 years. In theory, it would be possible to restore the entire tomb to suggest how it may have looked when it was revealed in 1817—or even how it may have originally appeared in the days of Seti I. Factum Arte’s methods are a far cry from the squeezes used to record reliefs in Belzoni’s day. The company captures the details in ultra-high resolution using laser scans that record even the most minute details, such as overlapping brushmarks, and the grain of the paint surface. Nothing ever touches any wall. Next, sophisticated moulds are created using custom 3-D printing technology, with a flexible skin added that carries a hi-res print-out of the decorations. After the exhibition at the Antikenmuseum in Basel, the two replica rooms from Seti I’s tomb will be installed near another of Factum Arte’s pharaonic recreations: the tomb of Tutankhamun, close to Howard Carter’s house near the entrance to the Valley of the Kings. But that’s just the beginning. Factum Arte are now documenting the rest of Seti I’s enormous, gloriously-decorated tomb, micron-by-micron, with a view to creating a replica of the entire thing. We’ll be revisiting Seti I’s tomb and Factum Arte’s incredible replica work in upcoming issues of NILE Magazine. NILEMAGAZINE.CO.UK

UB

L IC

LIB

RA

RY

KP Giovanni Y OR T HE N EW Belzoni hired an assistant, Alessandro Ricci, to help copy the vivid reliefs in Seti I’s tomb. This drawing of the goddess Ma’at is one of Ricci’s. Naturally, any physically copied piece is going to be affected greatly by the talent of the artist, as well as include some degree of artistic interpretation—whether it’s intentional or not. The aim of a digital process is to cut out a lot of these influences and create facsimiles that would impress even the original artists.

Scanning Seti—The Regeneration of a Pharaonic Tomb is showing at the Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, Switzerland until 6 May 2018. 19


Datum: 28.10.2017

Ausgabe Lörrach Badische Zeitung 79539 Lörrach 0049/ 7621 4038 – 58 27 www.badische-zeitung.de/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 24'207 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 14 Fläche: 58'730 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226193 Ausschnitt Seite: 1/2

Die Wiedergeburt einer Grabstätte Scanning Sethos": Das Antikenmuseum Basel erschließt unter anderem mit modernster Technik eines der schönsten Pharaonengräber Die neue Ausstellung im Basler Antikenmuseum vermag historisch Interessierte mit einem Faible für das Alte Ägypten und Fans modernster Technik gleichermaßen

zu begeistern: Scanning Sethos", das sich der bedeutendsten Grabanlage seiner Art im Tal der Könige widmet, nimmt die Besucher dank digitaler Fotografierund Drucktechniken von Sonntag an mit auf eine Reise in die Zeit der Entdeckung vor 200 Jahren und macht lebendig, was vor 3100 Jahren errichtet wurde. Der Ti-

telzusatz Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs" ist nicht übertrieben. Die Entdeckung des Felsengrabes von Pharao Sethos I., der von 1290 bis 1279 vor Christus regierte, also etwa 1000 Jahre nach dem Bau der Pyramiden von Gi-

zeh, im Jahre 1817 durch den Italiener

ropa, wohin Fragmente gelangt waren,

Noch vor fünf Jahren, ist Lowe über-

zeugt, wäre das Projekt Scanning Sethos" nicht möglich gewesen; Museen zu unterscheiden sind, und lässt so das hätten eine Reproduktion nicht gestattet. Grab in seinem einstigen Glanz auferste- Jetzt hätten alle angefragten Häuser gerne hen. Möglich machen dies modernste mitgemacht. Weil sie erkannt hätten, dass Scan- und Reproduktionstechniken. die dreidimensionalen Nachbildungen Vereinfacht lässt sich das Verfahren, keine Spielerei Technikverrückter ist, das Adam Lowes Factum Arte & Factum sondern im Dienste der Wissenschaft eiFoundation Madrid entwickelt hat, so be- nen wichtigen Beitrag leisten kann, das schreiben: Hochauflösende Scanner tas- kulturelle Erbe der Welt zu bewahren und ten die Oberflächenstrukturen berüh- längst vergangene Zeiten besser zu erforrungslos ab; auf Basis der digitalen Daten schen und zu verstehen.

vor allem aber Faksimiles, also Nachbildungen, die vom Original praktisch nicht

fräsen computergesteuerte Maschinen die Reliefs heraus, meist aus Kunststoffblöcken aus Polyurethan. Darüber wird wie eine Haut ein ultradünnes, leicht elastisches Material gezogen mit den fotografischen Abbildungen. Das Ergebnis sind Nachbildungen, die dem Original in nichts nachstehen. So durchschreiten die Besucher ein stark verkleinertes Modell

Den letzten Raum der Basler Ausstellung füllt ein Faksimile der Hall of Beauties und eines zweiten Kammer, wie sie

sich heute - mit allen Zerstörungen der vergangenen 200 Jahre - präsentieren, aber eben öffentlich nicht mehr zugäng-

lich sind. Nach Ende der Ausstellung Giovanni Belzoni ist eine der großen Senkommen diese Nachbildungen nach sationen in der Geschichte der ArchäoloÄgypten. Irgendwann soll das komplette gie. Die mehr als 140 Meter lange Anlage, deren Gänge und Kammern komplett mit der gesamten Anlage und bewundern Felsengrab als Faksimile im Tal der Könikunstvollen Reliefs versehen waren, wur- Sethos' Alabaster-Sarkophag im Maßstab ge stehen und damit wieder zugänglich de vor 200 Jahren ob ihres hervorragen- 1:1. Besonders beeindruckend ist die sein. Das werde noch zwei Jahre dauern, den Erhaltungszustandes hoch gelobt. Nachbildung der Hall of Beauties, wie sie schätzt Bignasca. Die Schau Scanning Davon ist heute kaum mehr etwas übrig. sich 1817 präsentierte: Mit (elektroni- Sethos" erschließt ein zentrales Denkmal Forscher und Reisende sägten aus Gier scher) Kerze in der Hand wandelt der Be- des Altägyptens auf faszinierende Weise, nach Souvenirs Wände, Pfeiler und Hygroglyphen heraus, machte Abklatsche mit Wachs, Papier und Stuck, entstellten die prächtige Anlage, wie Andrea Bignasca, Direktor des Antikenmuseums sagt. Wassereinbrüche, geologische Verschiebungen und Touristen in Massen trugen das Ihre dazu bei, dass das Felsengrab längst nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Die von Andre Wiese kuratierte Aus-

trachter in der dunklen Kammer auf Bel- indem sie Vergangenheit, Gegenwart und zonis Spuren und erkundet die prächtigen Zukunft verbindet. Daniel Gramespacher

Darstellungen aus ägyptischen Unter- Ausstellung: Scanning Sethos - die Wieweltsbüchern an den Wänden. Weitere dergeburt eines Pharaonengrabes", 29.0kRäume erklären die Reproduktionstechnik, erzählen von der Zeit des Entdeckers und von den Zerstörungen. Thema sind auch die Forschungen der Universität Basel, die

in das Projekt eingebunden.

tober bis 6. Mai 2018, Di, Mi, Sa, So 11 bis 17 Uhr; Do, Fr 11-22 Uhr (ab 17 Uhr gratis, Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr (außer 24.12., 31.12.) und jeden Donnerstag, 18 Uhr (außer 8.2., 29.3. und 19.4.) Antikenmuseum, St. Alban-Graben 5, Basel.

Schließlich graben Ägyptologen der Uni stellung Scanning Sethos" erzählt von Basel seit den 1970er Jahren im Tag der Infos zum Begleitprogramm diesem Schicksal. Aber nicht nur. Das An- Könige und haben allein aus Sethos' Grab unter www.antikenmuseumbasel.ch tikenmuseum zeigt natürlich originale rund 7000 Fragmente geborgen, wie ProObjekte aus diversen Museen in ganz Eu- fessorin Susanne Bickel erläutert.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 25/147


Datum: 28.10.2017

Ausgabe Lörrach Badische Zeitung 79539 Lörrach 0049/ 7621 4038 – 58 27 www.badische-zeitung.de/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 24'207 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 14 Fläche: 58'730 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226193 Ausschnitt Seite: 2/2

Faksimile eines Reliefs mit Sethos I. und Hathor, das 1829 herausgesägt FOTO DANIEL GRAMESPACHER wurde und heute im Louvre in Paris steht.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 26/147


Datum: 28.10.2017

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 48'223 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 15 Fläche: 106'105 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67211706 Ausschnitt Seite: 1/3

Zerstörung und Rekonstruktion Das Antikenmuseum wird zum Ägyptischen Museum und stellt das Grab von Sethos I. in den Mittelpunkt

Desolater Zustand. Das einst so prächtige Grab von Sethos 1. hat im Verlauf der letzten 200 Jahre nach seiner Entdeckung stark gelitten.

Von Raphael Suter

Red Habegger

angeblich revolutionären Wasserpumpe gab es Männer wie Belzoni, die daraus

Basel. Von der Weltöffentlichkeit weit- zu Reichtum komme wollte. Doch die ein Geschäft machten. Vor allem zwi-

gehend unbemerkt starb der Petra-Ent- Pumpe wurde zum Flopp, er blieb trotzdecker Johann Ludwig Burckhardt alias dem im Land und begann sich für ägypScheich Ibrahim am 15. Oktober 1817 tische Altertümer zu interessieren. Mitin Kairo nach einer Krankheit. Zwei hilfe Belzonis liessen Salt und BurckTage später schaute die Welt jedoch hardt (in dessen Todesjahr) die tonnennach Luxor, wo Giovanni Battista Bel- schwere Büste einer Kolossalstatue von zoni das Grab des Pharaos Sethos I. im Rames II. von Theben nach London Tal der Könige entdeckte. Burckhardt transportieren, als Geschenk an das Briund Belzoni kannten sich. Der Basler tish Museum. Giovanni Battista Belzoni gilt heute empfahl dem damaligen britischen Generalkonsul Henry Salt den illustren als ein Pionier der Ägyptologie. Zu Italiener, der seine Karriere als Kraft- Beginn des 19. Jahrhunderts wuchs das protz «Samson aus Patagonien» beg- Interesse an der Hochkultur am Nil. In onnen hatte. Nach Ägypten hatte es Bel- gewissen Kreisen gehörte es zum guten zoni verschlagen, weil er hier mit einer Ton, Objekte aus Ägypten zu sammeln. Um an die Ägyptiaca heranzukommen,

schen England und Frankreich entstand

ein Wettstreit um die spektakulärsten altägyptischen Denkmäler. Der britische wie der französische Honorarkonsul in Kairo setzten alles daran, um das British Museum wie den Louvre in Paris mit grossartigen Exponaten zu versorgen - dies unter den Augen des Paschas von Ägypten.

Streit um Kulturgüter Heute wird darüber diskutiert und gestritten, wie diese Kulturgüter, die in den Museen zu den Highlights zählen, ausser Landes gebracht werden konnten und wem sie rechtmässig zustehen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 27/147


Datum: 28.10.2017

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 48'223 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 15 Fläche: 106'105 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67211706 Ausschnitt Seite: 2/3

des Grabes sorgten ungewöhnlich heftige Regenfälle für Beschädigungen bis in die tiefsten Teile des Grabes hinein. 3000 Jahre blieb dieses bestens geschützt, kurze Zeit nach der Wiederentdeckung begann der schnelle und bis heute anhaltende Zerfall dieses einzigartigen Monuments. Dies nun alleine Belzoni anzulasten, wäre falsch. Dieser interessierte sich sehr für die altägyptische Kultur und wollte auch die Menschen in Europa dafür begeistern. Er liess die Dekoration des Sethos-Grabes in Aquarellen dokumentieren und publizierte seine Entdeckung 1820. Ein Jahr später eröffnete er am Piccadilly Circus in London eine

nachzubilden und so das Original vor

sagenhaften Schätzen im Grab in Luxor über England hinaus eine Ägyptomanie die Runde. Doch es gab nur wenige auslöste. Allerdings konnte Belzoni Funde, vor allem Ushebtis, Toten- nicht wie erhofft viele Objekte verfiguren, die dem König als Dienerschaft kaufen. Das Prunkstück sollte der Sarins Grab beigegeben wurden. Alle wirk- kophag des Pharaos sein, der jedoch

den sie sich zuletzt ernüchtert im heuti-

Während die Herkunftsländer von Raubkunst sprechen, sehen die anderen Nationen darin die Rettung von Kulturgütern, die sonst vielleicht zerstört worden wären. Als

Belzoni das Felsengrab des

Pharaos Sethos I. im Tal der Könige auf-

spürte, steckte die Ägyptologie in den Kinderschuhen. Die Hieroglyphen wurden erst fünf Jahre später entziffert,

und das einzige Pharaonengrab mit

weiterer Zerstörung zu schützen. Die in Madrid ansässige Firma Factum Arte des Engländers Adam Lowe wurde zum Schlüssel für die Umsetzung dieser Idee. Mithilfe von 3-D-Scannern

wurden alle Wände des Grabes eingescannt, was die Grundlage einer naturgetreuen und höchst genauen Nachbildung

sämtlicher

Räumlich-

keiten möglich macht. In der Aus-

stellung im Antikenmuseum sind die Rekonstruktionen der «Halle der Schönheiten», der Pfeilerhalle und der Sarkophaghalle zu sehen. Wenn die des Grabherrn war damals noch nicht Besucher zu Beginn in die «Halle der möglich, und so bekam die Entdeckung den Namen «Belzonis Grab». Ausstellung über das Grab von Sethos I., Schönheiten» in ihrer ursprünglichen Anfänglich machte das Gerücht von die zum Publikumsrenner wurde und Farbpracht (siehe Frontbild) treten, finerhaltenen Beigaben, das von Tutanchamun, sollte erst über 100 Jahre später entdeckt werden. Eine Identifizierung

lich wertvollen Gegenstände wurden

bereits im Neuen Reich von Grabräubern wegtransportiert. Die Mumie des Pharaos wurde ebenfalls in dieser Zeit an einen anderen Ort gebracht und wird heute im Ägyptischen Museum in

Kairo verwahrt. Nur der Alabaster-

gen Zustand mit verblassten Farben,

fehlenden Reliefteilen und einer herabgestürzten Decke wieder (Bild oben). Nachdem schon eine Nachbildung des Grabes von Tutanchamun von den wegen Transportproblemen zu spät in London eintraf. 1824 kaufte der Archi- Touristen akzeptiert worden ist, soll tekt John Soane den Sarg, der bis heute jetzt das Grab von Sethos I. folgen. Um den Tourismus wieder anzukurbeln in seinem Wohnhaus steht. hat der ägyptische Antikenminister das Der international renommierte Pharaonengrab vor einem Jahr wieder Basler Ägyptologe Erik Hornung bes- für die Besichtigung freigegeben. Das

sarkophag des Königs blieb in der Grab- chäftige sich seit den 1960er-Jahren Grabmonument wird also erneut leikammer, er war für die Grabräuber immer wieder mit dem Grab von Sethos I. den. Vielleicht werden die Touristen im Zusammenhang mit den königlichen immerhin mit Ausstellungen wie der schlicht zu schwer und uninteressant.

Der Erhaltungszustand und die Totentexten Amduat, Pfortenbuch und jetzigen im Antikenmuseum für die

üppige Dekoration sowie die Frische Sonnenlitanei. Als er und sein Team aus Studierenden am Ägyptologischen der Farben machten das Grab von Seminar der Universität Basel 1992 Sethos I. schnell zur grössten Touristen- eine Bestandesaufnahme des Grabes attraktion im Tal der Könige. Belzoni machten, waren sie über dessen dramabegann mithilfe des italienischen Arztes tisch schlechten Zustand schockiert. Alessandro Ricchi Kopien der Dekora- Mit einer Ausstellung im Antikention anzufertigen. Während dieser museum sollte die Öffentlichkeit auf-

Problematik sensibilisiert und verzichten auf einen Besuch des Originals. Das Antikenmuseum wird übrigens zum Ägyptischen Museum, da die grossartige Ausstellung zum Grab Set-

hos I. in den oberen Räumlichkeiten anstelle griechischer Kunst aufgebaut worden ist, während in den unteren Räumen die ägyptische Sammlung

Arbeit gingen sie unzimperlich vor. Bei gerüttelt werden. der Abnahme von Wachsabdrücken Das Grab von Sethos I. war 1990 für vollumfänglich zugänglich ist. kamen auch die Farbe oder Reliefteile das Publikum geschlossen worden, nachSethos». Antikenmuseum Basel mit. Interessante Szenen, schöne Kar- dem Deckenteile heruntergefallen und «Scanning und Sammlung Ludwig. Bis 6. Mai 2018. tuschen oder Götterfiguren wurden viele der einst farbenprächtigen Deko- www.antikenmuseum.ch einfach aus der Wand getrennt. Solche rationen bis zur Unkenntlichkeit verFragmente waren beliebte Souvenirs blasst waren. Theo Abt und Erik Horbei den damaligen Ägyptenreisenden. nung hatten 1988 die «Gesellschaft der Freunde der ägyptischen Königsgräber»

Schneller Zerfall ins Leben gerufen mit der Idee, das Bereits im Jahr nach der Öffnung Grab für die Touristen originalgetreu

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 28/147


Datum: 28.10.2017

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 48'223 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 15 Fläche: 106'105 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67211706 Ausschnitt Seite: 3/3

Gute Bekannte. Der Italiener Belzoni (rechts) und der als Scheich Ibrahim bekannte Basler Burckhardt.

Der Sarkophag des Pharao. Das Original befindet sich heute in London.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 29/147


Datum: 28.10.2017

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 48'223 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 1 Fläche: 32'802 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67211099 Ausschnitt Seite: 1/1

Basel und sein Pharaonengrab

1

3

rrizi

r '

Rekonstruktion der Grabanlage von Sethos 1. Plünderungen, mutwillige Zerstörungen, Umwelteinflüsse und die Touristenmassen haben dem Grab des Pharaos Sethos I. im Laufe der Zeit stark zugesetzt. Damit der Zerfall dieses wegen seiner Malereien prächtigsten Grabes im Tal der Könige nicht weiter voranschreitet, setzen sich Basler Ägyptologen für ein Faksimile der Anlage ein. Die grossartige Ausstellung «Scanning Sethos» im Antikenmuseum dokumentiert diese Bemühungen und zeigt die spannende Entdeckungsgeschichte des Grabes vor 200 Jahren auf. ras Foto Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 30/147


Datum: 03.11.2017

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 87'216 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67285750 Ausschnitt Seite: 1/2

it dem 3-D-Scanner in die Unterwelt

Altes Ägypten Das Antikenmuseum Basel zeigt spektakuläre Nachbildungen der Grabkammern von Sethos 1.

Die Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die ganze Komplexität altägyptischer Kunst.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

HEI

Bericht Seite: 31/147


Datum: 03.11.2017

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 87'216 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67285750 Ausschnitt Seite: 2/2

Weder Salt noch Belzoni konnten da- Rekonstruktion verwendeten Techno-

VON MATHIAS BALZER

Am 17. Oktober 1817 betrat Giovanni Battista Belzoni in der ägyptischen Wüste einen dunklen Gang. Im Fackellicht sahen er und seine Gefolgsleute, dass Wände und Decken mit farbigen Reliefs und Malereien überzogen waren. 140 Meter weit führte das Bauwerk ins Erdinnere. In der gewölbten, reich geschmückten Kammer am Ende stand ein leerer Sarkophag. Erst Jahre später, als die Hieroglyphen entziffert wurden, konnte das Grab Sethos 1. zugeordnet werden. 1279 Jahre vor unserer Zeitrechnung war der Pharao hier auf seine letzte Reise geschickt worden. Pharaonengräber öffnen: Was heute akademisch versierten Forscherteams vorbehalten ist, konnte damals auch eine schillernde Gestalt wie Belzoni. Der Italiener machte als junger Mann Karriere als Schausteller in England. Sein «Samson aus Patagonien» war auf den

mals abschätzen, dass ihr Grabfund logien. Federführend arbeitet die spaüber 100 Jahre lang, bis zur Entde- nische Factum Foundation an dem Prockung des Grabs von Tutenchamun, jekt. Sie hat sich auf die Rekonstruktion der bedeutendste am Nil bleiben sollte. alter Kunstwerke spezialisiert. 1821 eröffnete der Schausteller und Was modernste Scannertechnologie mittlerweile zur Freimaurerei konver- im Verbund mit Drei-D-Druck heute tierte Belzoni seine Ausstellung zu Set- kann, ist im Antikenmuseum eindrückhos 1. am Piccadilly Circus in London. lich zu sehen. Die Rekonstruktionen Am Verkauf der Ausstellungsgegenstän- zweier Räume des Grabmals sind in Bade war er zwar beteiligt, der finanzielle sel begehbar: die sogenannte «Hall of Erfolg blieb jedoch aus. Zwei Jahre spä- Beauties» und die berühmte Pfeilerhalter starb der Abenteurer und Schatzsu- le. Zudem wurde der Sarkophag des cher während einer Reise in Benin. Herrschers nachgebildet. Ein Modell des gesamten GrabstolGeschichte einer Zerstörung Das Basler Antikenmuseum erzählt in lens, die erwähnten Aquarelle der Entder Ausstellung «Scanning Sethos» die decker sowie eine Videofahrt durch das Geschichte von Belzonis Entdeckung. Grab bringen dem Besucher das GeDas ist jedoch nur ein kleiner Teil, den samtkunstwerk überraschend nahe. die spektakuläre Ausstellung leistet, Klare Jenseitsvorstellungen der Prolog sozusagen. Im Grunde erWir leben in einer Kultur, in der das zählt die Schau die dramatische Ge- Grabmal immer weniger Bedeutung er-

schichte der nachhaltigen Zerstörung hält. Die alten Ägypter praktizierten Jahrmärkten eine Attraktion, weil er des Pharaonengrabes. Der teilweise Ab- das Gegenteil. Ihre Kunst offenbarte zwölf Menschen gleichzeitig emporheben konnte. Durch Zufall wurde Belzoni zur heraustragenden Figur einer damaligen Mode. Seit Napoleon Ägypten erobert hatte, war in den Salons Euro-

bau der Wandreliefs im 19. Jahrhundert sich in den Wohnstätten der Toten. Die und die Touristenströme der letzten Ausstellung im Antikenmuseum zeigt Jahrzehnte haben das Unesco-Welterbe die Malereien und Reliefs von Sethos' schwer beschädigt. Grabkammer bis ins Detail: Die UnterDabei zeigt die Ausstellung ein Para- welts- oder Jenseitsvorstellungen dieser pas ein Hype um alles ausgebrochen, dox auf: Viele der Kunstschätze wur- Kultur, die in Schriften wie dem «Pforwas irgendwie mit altägyptischer Kul- den von wohlmeinenden Entdeckern tenbuch» oder dem «Buch der Himtur zu tun hatte. nach Europa transportiert, um sie dort melskuh» überliefert sind. Besucher, für die Nachwelt zu erhalten. Dass da- die in der komplexen Ideenwelt der Die Rekonstruktionen mit das Gesamtkunstwerk arg beschä- Pharaonen wenig bewandert sind, ist

zweier Räume des Grabmals digt wird, wurde damals anscheinend empfohlen, dafür einige Zeit einzuweniger gewichtet. planen. sind in Basel begehbar.

Heute wird das Grab nur noch für Wie das jetzt genau ist mit der Seele, ausgewählte Gruppen geöffnet. Wie die sich mit dem Sonnengott Re frei Augenzeugenberichte waren hoch im dasjenige Tutenchamuns soll das von durch Raum und Zeit bewegt, und dem Kurs. Die Jagd nach Kunstwerken war Sethos nun als massstabsgetreue Replik mumifizierten Körper, der sich durch eröffnet. Vor allem die Briten und Frandem Massenpublikum zugänglich ge- die Vereinigung mit der Seele immer zosen versuchten, einander als Schatzmacht werden. Das heisst, es wird beim wieder verjüngt: Das ist nicht auf jäger zu übertrumpfen. Aber auch BaTweed-Länge erldärbar. Geheimnisvoll sel war früh in diese Entwicklung invol- Eingang zum Tal der Könige bei Luxor und berührend ist das aber alleweil. ein 140 Meter langer Stollen ins Erdinviert. Der Orientreisende Johann LudDiese Menschen hatten einen ldaren nere getrieben. In diesem wird die gewig Burckhardt, genannt Scheich IbraFahrplan und eine klare Vorstellung samte Grabanlage so rekonstruiert, wie him, war ein Freund Belzonis und von der Reise ins Jenseits. sie von seinen Entdeckern in wundervermittelte diesen an den damaligen baren Aquarellen dokumentiert wor«Scanning Sethos: bis 6. Mai 2018. britischen Generalkonsul Henry Salt. den ist. Antikenmuseum, Basel. Dieser wiederum hatte den Auftrag, Der Ausstellungstitel «Scanning Setmöglichst viele altägyptische Kunstschätze nach London zu bringen.

hos» ist eine Anspielung auf die bei der

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 32/147


Datum: 03.11.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 8'251 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 28 Fläche: 92'723 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67285713 Ausschnitt Seite: 1/2

Ausstellung

Faszinierend, brisant und lehrreich: Das Antikenmuseum Basel feiert und fördert mit der neuen Ausstellung «Scanning Sethos» die «Wiedergeburt eines Pharaonengrabes».

Streifzug durchs ägyptische Totenreich von Dominique Spirgi Vor ziemlich genau 200 Jahren ereignete sich in der Altertumsforschung eine Sensation: Der italienische Jahrmarktkünstler,

Ingenieur und Abenteurer Giovanni Battista Belzoni entdeckte im ägyptischen

Nachbau, der sich erst als solcher offenbart, wenn man an die Wände klopft. Was hat das alles nun mit Basel zu tun?

men des «University of Basel Kings' Valley

Project» sammeln Forscher in den Trüm-

merhaufen seit Jahren Fragmente der abgeschlagenen Wandbilder, um sie wie

Puzzleteile so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen. Diese Grundlagenarbeit macht sich die Factum Foundation

Tal der Könige das erste und zugleich Sehr viel, wie die wunderbare und aus- Madrid zunutze und schafft mit modernsgrösste sowie prächtigste der berühmten gesprochen lehrreiche Ausstellung im ten Reproduktionstechniken ein massstabPharaonengräber. Weil Hieroglyphen Antikenmuseum Basel zeigt. getreues Faksimile der Grabanlage. Man kann durch die schönsten der damals noch nicht entziffert werden konn Diese ist nun in ihren prächtigsten Teiten, wurde der Name des dort beigesetzten vielen Räume der Grabanlage schreiten - len in Basel zu sehen und soll dereinst unter anderem durch die hinreissende vervollständigt im Tal der Könige zum Pharao Sethos I. erst später bekannt. Die Entdeckung beflügelte die Ägypto «Hall of Beauty» oder die spektakuläre Besuchermagnet werden. Das Fasziniemanie in den Metropolen Europas. Doch die Geburtsstunde der wissenschaftlichen Ägyptologie läutete auch die schleichende Zerstörung der fantastischen Grabanlage ein. Denn die grossen Museen in Berlin,

Säulenhalle, die mit ihrer Bemalung

rende an der Basler Ausstellung ist, dass einzigartige Einblicke in die damaligen sie nicht nur Einblicke in die GrabkamVorstellungen des Totenreichs gewähren. mern gewährt, sondern auch die gesamte Natürlich steht im Museum nicht das Ori Geschichte darum herum auf anschauginal, sondern ein Nachbau, der sich aber liche Weise präsentiert

London und Paris befanden sich im erst als solcher offenbart, wenn man an die Wettstreit, wer die spektakulärsten Funde Wände klopft und merkt, dass sie aus präsentieren konnte. Wandbilder wurden Kunststoffbestehen. abgespitzt und - sofern sie nicht in Trüm- Höhepunkt der Kulturgeschichte mer zerfielen - abtransportiert. Ausserdem dokumentiert die AusstelUnsachgemässe Abgussversuche bei Reliefbildern sowie ungünstige klimati- lung minutiös die Entdeckungsgeschichsche Bedingungen hinterliessen weitere te, den Prozess der Zerstörung und nicht gravierende Schäden. 199(:) wurde das zuletzt auch die Bemühungen, diesen

fwMeter lange Felsengrab deshalb für das Höhepunkt der Kunst- und Kulturgeschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten, Publikum geschlossen.

Im Museum steht nicht das Original, sondern ein

wieder zusammenzusetzen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und hier spielt Basel, namentlich das Ägyptologische Seminar der Universität Basel, eine massgebliche Rolle. Im Rah-

Originalfragmente aus Berlin

So ist die rundum mit wunderbaren menschengros sen Figuren bemalte «Hall of Beauty» in dem Zustand zu sehen, wie sie sich präsentierte, bevor die Grabräuber zu Werke gingen. Möglich wurde das, weil Museen wie der Louvre in Paris oder das British Museum in London die einst aus Ägypten geraubten Fragmente zum Scannen zur Verfügung gestellt haben. Als Gegenstückdazu ist die Säulenhalle im heutigen Zustand zu sehen - also mit all den Lücken und Zerstörungen. Als eines der Highlights der Ausstellung ist als Leih-

gabe des Ägyptischen Museums Berlin

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 33/147


Datum: 03.11.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 8'251 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 28 Fläche: 92'723 mm²

eines der einst entfernten Originale zu oder feuchtem Papier grosse Schäden sehen. Zusammen mit Faksimiles von zugefügt wurden. Und wie es die Factum anderen geraubten Fragmenten aus weite- Foundation mit modernsten Scanningren Museen. methoden schafft, solche Schäden zu Die Basler Ausstellung zeigt auch, wie

sorgsam die damaligen Entdecker ihren Fund dokumentiert haben: mit wunder-

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67285713 Ausschnitt Seite: 2/2

Ausstellungsräumen und -objekten einer seits. Aber auch mit faszinierenden und

allgemeinverständlichen Einblicken in die Art und Weise, wie Abenteurer von vermeiden. einst und Wissenschaftler von heute mit Die Sonderausstellung «Scanning diesen Schätzen der Frühzeit umgeganSethos. Die Wiedergeburt eines Pharao- gen sind und umgehen. nengrabes» ist in mehrfacher Hinsicht ein Antikenmuseum Basel und Sammlung

vollen Aquarellen, von denen nicht wenige Belzoni selber geschaffen hat Zu sehen ist Glücksfall und ein vorbildliches Beispiel, Ludwig: «Scanning Sethos. Die aber auch, wie den reliefartigen Bemalun- wie ein Museum Themen aus der Antike Wiedergeburt eines Pharaonengrabes». gen durch Abdrucke mit Wachs, Stuck präsentieren kann: mit spektakulären Bis 6. Mai 2018.

Hinreissend: die Nachbildung der «Hall of Beauty».

FOTO: © RUEDI HABEGGER, ANTIKENMUSEUM BASEL UND SAMMLUNG LUDWIG

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 34/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241046 Ausschnitt Seite: 1/4

Antikenmuseum lädt zur phantastischen Exkursion ins ägyptische Totenreich So faszinierend, brisant und lehrreich kann eine Ausstellung zum ägyptischen Altertum sein: Das Antikenmuseum Basel feiert und fördert mit der Ausstellung « Scanning Sethos » die « Wiedergeburt eines Pharaonengrabes » . Dominique Spirgi / vor 16 Minuten

Ausschnitt aus der « Hall of Beauty » ( Bild: © Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) Vor ziemlich genau 200 Jahren ereignete sich in der Altertumsforschung eine Sensation: Der italienische Jahrmarktkünstler, Ingenieur und Abenteurer Giovanni Battista Belzoni entdeckte im ägyptischen Tal der Könige das erste und zugleich grösste sowie prächtigste der berühmten Pharaonengräber. Weil Hieroglyphen damals noch nicht entziffert werden konnten, wurde der Name des dort beigesetzten Pharao Sethos I. erst später bekannt. Die Endeckung beflügelte die Ägyptomanie in den Metropolen Europas. Doch die Geburtsstunde der wissenschaftlichen Ägyptologie läutete auch die schleichende Zerstörung der phantasischen Gabranlage ein. Denn die grossen Museen in Berlin, London und Paris befanden sich im Wettstreit, wer die spektakulärsten Funde präsentieren konnte. Wandbilder wurden abgespitzt und – sofern sie nicht in Trümmer zerfielen – abtransportiert.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 35/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241046 Ausschnitt Seite: 2/4

Der Grabentdecker Giovanni Battista Belzoni (rechts) neben einem anderen grossen Entdecker der Zeit: Johann Ludwig Burckhardt alias Scheich Ibrahim. Unsachgemässe Abgussversuche der Reliefbilder sowie ungünstige klimatische Bedingungen hinterliessen weitere gravierende Schäden. 1990 wurde das 117 Meter lange Felsengrab deshalb für das Publikum geschlossen. Anzeige - unten weiterlesen Werbung ausblenden Uni Basel sucht die Nadeln im Heuhaufen Was hat das alles nun mit Basel zu tun? Sehr viel, wie die wunderbare und ausgesprochen lehrreiche Ausstellung im Antikenmuseum Basel zeigt: Erstens kann man durch die schönsten der vielen Räume der Grabanlage schreiten – unter anderem durch die hinreissende « Hall of Beauty » oder die spektakuläre Säulenhalle, die mit ihrer Bemalung einzigartige Einblicke in die damaligen Vorstellungen des Totenreichs gewähren. Natürlich steht im Museum nicht das Original, sondern ein Nachbau, der sich aber erst als solcher offenbart, wenn man an die Wände klopft und merkt, dass sie aus Kunststoff bestehen. Zweitens dokumentiert die Ausstellung minutiös die Entdeckungsgeschichte, den Prozess der Zerstörung und nicht zuletzt auch die Bemühungen, dieses Highlight der Kunst - und Kulturgeschichte wissenschaftlich aufzuarbeiten, wieder zusammenzusetzen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und hier spielt Basel, namentlich das Ägyptologische Seminar der Universität Basel, eine massgebliche Rolle. Im Rahmen des « University of Basel Kings ‘ Valley Project » , sammeln Forscher in den Trümmerhaufen seit Jahren Fragmente der abgeschlagenen Wandbilder, um sie wie Puzzleteile so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen. Diese Grundlagenarbeit macht sich die Factum Foundation Madrid zunutze und schafft mit modernsten

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 36/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241046 Ausschnitt Seite: 3/4

Reproduktionstechniken ein massstabgetreues Faksimile der Grabanlage.

In der Ausstellung ist live zu erleben, wie die Kunstwerke von der Factum Foundation Madrid gescannt werden. Diese ist nun in ihren prächtigsten Teilen in Basel zu sehen und soll dereinst vervollständigt im Tal der Könige zum Besuchermagnet werden.

tageswoche.ch Das Faszinierende an der Basler Ausstellung ist, dass sie nicht nur Einblicke in die Grabkammern gewährt, sondern auch die gesamte Geschichte darum herum auf sehr anschauliche Weise präsentiert. Auch Originalfragmente zu sehen So ist die rundum mit wunderbaren menschengrossen Figuren bemalte « Hall of Beauty » in dem Zustand zu sehen, wie sie sich präsentiert hat, bevor die Grabräuber ans Werk gingen. Möglich wurde das, weil Museen wie der Louvre in Paris oder das British Museum in London die einst aus Ägypten geraubten Fragmente zum Scannen zur Verfügung gestellt haben. Als Gegenstück dazu ist die Säulenhalle im heutigen Zustand zu sehen – also mit all den Lücken und Zerstörungen. Als eines der Highlights der Ausstellung ist als Leihgabe des Ägyptischen Museums Berlin eines der einst entfernten Originale zu sehen. Zusammen mit Faksimiles von anderen geraubten Fragmenten aus weiteren Museen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 37/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241046 Ausschnitt Seite: 4/4

Blick in die Säulenhalle, wie sie sich heute präsentiert. Die Basler Ausstellung zeigt auch, wie sorgsam die damaligen Entdecker ihren Fund dokumentiert haben: mit wundervollen Aquarellen, von denen nicht wenige Belzoni selber geschaffen hat. Zu sehen ist aber auch, wie den reliefartigen Bemalungen durch Abdrucke mit Wachs, Stuck oder feuchtem Papier grosse Schäden zugefügt wurden. Und wie es die Factum Foundation mit modernsten Scanningmethoden schafft, solche Schäden zu vermeiden. Die Sonderausstellung « Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs » ist in mehrfacher Hinsicht ein Glücksfall und ein vorbildliches Beispiel, wie ein Museum Themen aus der Antike präsentieren kann: mit spektakulären Ausstellungsräumen und - objekten einerseits. Aber auch mit faszinierenden und allgemeinverständlichen Einblicken in die Art und Weise, wie Abenteurer von einst und Wissenschaftler von heute mit diesen Schätzen der Frühzeit umgegangen sind und umgehen. Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig: « Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs » . Bis 6. Mai 2018.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 38/147


Datum: 18.11.2017

Corriere del Ticino 6903 Lugano 091/ 960 31 31 www.cdt.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 29'876 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 24'275 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67482406 Ausschnitt Seite: 1/1

La tomba di Seti a Basilea come nella Valle dei Re

Una mostra rigenera lo spettacolare sepolcro faraonico negli spazi dell'Antikenmuseum allora conservatosi perfettamente con tutte le sue ammirevoli pitture funerarie. La tomba, concepita dagli antichi Egizi per durare in eterno, non era però prevista per essere visitata. Oggi -a 200 anni dalla scoperta - la tomba si ritrova

materializzate, vero momento di sacralità intensa. Diversi originali dai maggiori musei d'Europa testimoniano ciò che resta del famoso corredo faraonico, mentre ampio spazio è dato anche al lavoro degli egittologi dell'Università in uno stato di deplorevole degrado. di Basilea che di recente hanno scoperI Antikenmuseum di Basilea insieme to 7.000 nuovi frammenti della decoraall'università renana e al consorzio di zione tombale, ora in parte ricomposti Factum Foundation, specializzato nel- come in un puzzle. Oltre all'aspetto le più moderne tecnologie di facsimi- tecnologico e di ricostruzione storica la laggio di monumenti antichi, si è impe- mostra illustra in maniera esemplare la gnato con una mostra che vuole essere grande profondità escatologica delle molto di più di un nuovo progetto pitture. Le pitture non raccontano, coespositivo. Per l'occasione sono stati me forse ci si aspetta, le imprese del fa-

stato attuale. Belzoni fu affascinato dalla freschezza dei colori delle decorazio-

raone bensì sono di significato puramente religioso. La straordinaria forza teologica di queste raffigurazioni e dei geroglifici che le spiegano accompagna il visitatore in nuove dimensioni speculative, cercando di rispondere in maniera positiva ad una delle domande-chiave dell'umanità: cosa succede quando sarò morto?

LUCI E COLORI

Un dettaglio della monumentale ricostruzione basi lese. III La tomba del faraone Seti I (1290 1279 a.C.) è la sepoltura faraonica di

ni parietali nella tomba di Seti I che documentò precisamente con una serie di preziosi acquarelli. Il percorso espositivo si muove partendo dall'en-

maggiori dimensioni scoperta in Egitto nella Valle dei Re presso Luxor. La scoperta risale al 1817 quando il ricercatore padovano Giovanni Battista Belzoni,

tusiasmo delle scoperte del XIX secolo

SCANNING SETI LA RIGENERAZIONE DI UNA TOMBA FARAONICA ANTIKENMUSEUM, BASILEA

che lavorava per conto degli inglesi, s'imbatté fortuitamente nel sepolcro -

e inserendo anche i meravigliosi ac- ma, mer, sa, do 11-17; gio e ven 11-22 /gratis dalle 17 quarelli del Belzoni, oggi custoditi a Londra e a Bristol, per poi delineare www.antikenmuseumbasel.ch tutte le fasi salienti della spogliazione e

copiati scientificamente tanti frammenti grandi e piccoli conservati nei vari musei del mondo e sono state rimaterializzate due delle più belle camere funerarie dell'insieme - sia nella versione vista dal Belzoni nel 1817 che

in quella che presenta il deplorevole

Fino al 6 maggio 2018

terminare con le camere funerarie ri-

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 39/147


Datum: 19.02.2018

Azione 6901 Lugano 091/ 922 77 40 www.azione.ch

Medienart: Print Medientyp: Publikumszeitschriften Auflage: 101'614 Erscheinungsweise: wöchentlich

Seite: 3 Fläche: 3'181 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68551705 Ausschnitt Seite: 1/1

Cultura e Spettacoli All'Antikenmuseum di Basilea la travagliata storia della tomba del faraone egizio Seti I

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 40/147


Datum: 19.02.2018

Azione 6901 Lugano 091/ 922 77 40 www.azione.ch

Medienart: Print Medientyp: Publikumszeitschriften Auflage: 101'614 Erscheinungsweise: wöchentlich

Seite: 33 Fläche: 95'998 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68552069 Ausschnitt Seite: 1/2

a

Tutti i segreti della tomba del faraone Mostre Una originale mostra all'Antikenmuseum tra l'antichità egizia e la moderna tecnologia Marco Horat

Belzoni, incaricato dal British Museum

Se andando a Basilea pensate che vi di portare in Inghilterra reperti egizi Seti I davanti alle divinità Harsiesi, Hathor e Osiride, anticamera I destra. Disegno di Belzoni H4447.a. Bristol Culture: Bristol Museums & Ad Gallery)

apprestate a visitare la «solita» mostra sull'antico Egitto, vi sbagliate. Niente o quasi sarcofagi dipinti (l'unico è una copia in alabastro) mummie, ushabti e oggetti di culto, busti e teste di faraoni, gioielli d'oro e statuette. Quella che viene messa in scena nelle sale dell'Antikenmuseum è la storia millenaria della più grande e più bella tomba faraonica mai scoperta nella Valle dei Re: quella

allora molto in voga, la scopriva e vi en-

trava quale primo europeo della storia; come aveva già fatto per la Piramide di Cheope e per il Tempio di Abu Simbel.

Un percorso in discesa di 137 metri scavato nella roccia, lungo due corridoi

interamente affrescati fin sul soffitto, pozzi che un tempo erano attravers abili

mediante passerelle di legno con funzione antifurto, e due sale sorrette da di Seti I, sovrano della XIX dinastia, pilastri e ricche di decorazioni di previssuto nel II millennio a.C., padre del gevole fattura, la sala del sarcofago, un grande Ramses II. Duecento anni or adiacente locale denominato Apis per

sono il padovano Giovanni Battista la presenza di resti di un toro sacrificato

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 41/147


Datum: 19.02.2018

Azione 6901 Lugano 091/ 922 77 40 www.azione.ch

Medienart: Print Medientyp: Publikumszeitschriften Auflage: 101'614 Erscheinungsweise: wöchentlich

alla grandezza del sovrano sepolto e infine un ulteriore cunicolo di 150 metri che si perdeva nella falda freatica, luogo delle acque primordiali che sono all'origine della vita. La tomba era stata saccheggiata fin

Seite: 33 Fläche: 95'998 mm²

che utilizzavano gesso, cera e carta, o peggio asportando intere figure in rilievo e cartigli delle pareti, riuscirono a distruggere quel patrimonio artistico che Belzoni aveva ammirato ancora intatto. Il resto lo ha fatto il turismo di dalla lontana antichità ma le meravi- massa del XX secolo. Una situazione di gliose pitture parietali e quelle che de- degrado che andava in qualche modo coravano i soffitti erano rimaste intatte affrontata e risanata. nei secoli. Belzoni le descriverà con tutto lo stupore immaginabile, ma soprat-

tutto le copierà, da bravo acquarellista quale era, fin nei minimi dettagli, lasciando al museo londinese una documentazione storica di grande interesse archeologico, ora esposta tra l'altro a Basilea. Tra parentesi a Piccadilly Cir-

cus il nostro esploratore organizzerà nel 1821 la prima mostra di egittologia

al mondo, con la ricostruzione sommaria in gesso di alcuni ambienti della tomba, allo scopo di vendere a ricchi collezionisti londinesi reperti del suo viaggio. Pratica oggi ritenuta scandalosa ma allora corrente. E proprio qui sta il problema e lo scopo della mostra all'Antikenmu-

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68552069 Ausschnitt Seite: 2/2

ricostruzione realizzata con sofisticati metodi di scansione tridimensionale e fotocamere multispettro (ben documentati in mostra), sia dell'originale visto da Belzoni nel 1817 sia della tomba come si presenta allo stato attuale,

così da poter fare un paragone im-

mediato e rendersi conto del degrado occorso in soli due secoli a causa della La Fondazione Factum di Ma- presenza umana e del fattore ambiendrid in collaborazione con l'Universi- tale. Vi si ammirano una serie infinita tà e il Museo delle Antichità di Basilea di rappresentazioni della figura del hanno pensato così di documentare la sovrano di fronte alle varie divinivicenda della tomba di Seti I e, proba- tà del pantheon egizio Ptah, Anubi, bilmente entro il 2020, di ricostruire Hathor..., che dovevano propiziare e la stessa nella Valle dei Re, all'esterno accompagnare Seti I nel suo viaggio dell'originale oggi chiusa al pubblico, nell'aldilà fino al momento della rinacosì come è stato fatto per la tomba di scita; come avviene per il viaggio del Tutankhamon. L'Università di Basilea disco solare che tramonta per poi risorlavora da oltre quarant'anni nella Valle gere incessantemente. Niente imprese dei Re. Iniziatore dell'avventura egizia- belliche o gesta eroiche quindi, come na è stato Eric Hornung, professore dal se le imprese umane fossero meno im1967 al 1998, che tra l'altro ha tradotto portanti del rapporto con la divinità e tutti i testi della tomba di Seti I; lavori con la speranza di rinascita; un concetche continuano oggi sotto la direzione to estraneo alle culture greca e romana, di Susanne Bickel, che ha raccolto circa poi tornato con il Cristianesimo e altre 7000 frammenti provenienti dalla stes- religioni monoteistiche. sa tomba, depositati non si sa quando in un riparo adiacente. Per il momento Dove e quando è stata realizzata la scansione dei due Basel, Antikenmuseum und ambienti più significativi: la Sala delle Sammlung Ludwig. Scanning Sethos,

seum. Dopo la sua scoperta la tomba di Seti I fu infatti frequentata da archeologi (Champollion, Lepsius, Rosselli) e avventurieri di tutto il mondo, incaricati spesso dai maggiori musei Bellezze e quella detta dei Pilastri che si die Wiedergeburt eines Pharaonengraeuropei - il Louvre di Parigi, il Museo trova accanto alla sepoltura vera e pro- bes. www.antikenmuseumbasel.ch. di Berlino, il Museo egizio di Toscana e pria: le più ricche e significative anche Fino al 6 maggio 2018. altri ancora - che in due secoli, facendo dal profilo archeologico. Per esempio: calchi con metodi altamente invasivi della prima, a Basilea, si può vedere la

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 42/147


MOSTRE • BASILEA

IL RISVEGLIO DI SETHI I LA MAGNIFICA TOMBA DI UNO DEI PIÚ IMPORTANTI FARAONI DELLA XIX DINASTIA, SCOPERTA NEL 1817 DA GIOVANNI BATTISTA BELZONI, SI PUÒ OGGI AMMIRARE... A BASILEA. NELLE SALE DELL’ANTIKENMUSEUM SONO INFATTI ESPOSTE LE FEDELI REPLICHE DEL MONUMENTO, OTTENUTE GRAZIE ALL’IMPIEGO DI TECNOLOGIE AVANZATISSIME, REALIZZATE ANCHE ALLO SCOPO DI FAVORIRNE LA CONSERVAZIONE a cura di Stefano Mammini

I

l monumento funerario del faraone Sethi I (XIX dinastia, 1290-1279 a.C.) è il piú grande e il piú bello della Valle dei Re. Nel 1817, a oltre tremila anni dalla morte del sovrano, fu scoperto da Giovanni Battista Belzoni (vedi box a p. 39), che poté constatare l’eccezionale stato di conservazione delle

34 a r c h e o

pitture murali che lo decoravano. Oggi, a duecento anni da quell’impresa, la tomba si trova in condizioni assai critiche: una situazione da cui è nato il progetto congiunto a cui partecipano l’Antikenmuseum di Basilea, la Fondazione Factum di Madrid e l’Università di Basilea e che ha per obiettivo lo studio,

la conservazione e la ricostruzione di questo eccezionale bene culturale. L’esposizione ora in corso a Basilea presenta le repliche in scala di due delle stanze piú belle della tomba e del sarcofago di Sethi I. Cosí, per la prima volta, è possibile ammirare, nel suo splendore originario, il


monumento che rappresenta con ogni probabilità la testimonianza piú completa e piú significativa dell’arte, della scienza, della filosofia, della teologia, della poesia e della magia dell’antico Egitto. Già Belzoni aveva realizzato un facsimile del sepolcro, eseguendo le repliche di alcune sue parti, che furono esposte a Londra, nel 1821, presso le Egyptian Halls. L’evento suscitò grande impressione, facendo leva sull’eccitazione innescata in Europa dalla campagna napoleonica in Egitto. L’iniziativa

segnò una svolta decisiva nella passione del mondo occidentale per i faraoni e la loro civiltà e fu uno dei molti accadimenti che solleticarono l’inventiva di Thomas Cook e lo indussero a dare vita all’agenzia di viaggi con la quale offrire al grande pubblico la possibilità di recarsi in visita nel Paese del Nilo.

TURISTI D’ALTRI TEMPI Quello che all’inizio fu un fenomeno quasi pioneristico era destinato a divenire, nel XX secolo, una vera e propria industria turistica, che raggiunse la

sua massima espansione alla fine del primo decennio del XXI secolo. Le successive e convulse vicende politiche che hanno segnato la storia recente della nazione nordafr icana hanno drasticamente ridotto il numero delle presenze e anche le visite alla necropoli di Tebe si sono rarefatte, con pesanti ricadute economiche su quanti vivevano di quell’attività. Per realizzare le proprie copie, Belzoni compromise seriamente la tomba, ma non inferiori furono i danni causati dal distacco di parti del monumento,

Nella pagina accanto: la replica di una delle stanze della tomba di Sethi I in mostra all’Antikenmuseum di Basilea, realizzata grazie al progetto della Theban Necropolis Preservation Initiative. In basso: la sezione egiziana della collezione permanente del museo elvetico.

a r c h e o 35


MOSTRE • BASILEA

Necropoli di Tebe (Valle dei Re)

1 (Ramesses VII)

2 (Ramesse IV)

3

62 (Tutankhamon)

46 (Yuya e Tuya) 4 (Ramesse XI)

8 (Merneptah) 7 (Ramesse II) 5

(Ramesse VI) 9 58 56 12 (Horemheb) 57 35 10 (Amenhotep II) 48 (Amenmeses) 11 (Amenemipet) (Ramesse III) 36 (Mei-her-peri)

61

13

29

(Tewosret) 14 47 (Siptah) 38 (Thutmosi I)

40

30 15 (Sethi II)

26

55

6 (Ramesse IX) 45 (Userhet) 16 (Ramesse III)

44 28 27

17 (Sethi I) 18 54 (Ramesse X)

21

60 (Hatshepsut) 20 19 (Mentu-her-khepshef)

59

43 (Thutmosi IV)

31 37

32 42

Mar Mediterraneo

34 (Thutmosi III)

N

Cairo0

Sinai

75 m

ARABIA S A U D I TA ilo

36 a r c h e o

N

per ricavarne souvenir, e, piú tardi, dall’afflusso massiccio dei visitatori. Per questo motivo, fin dal 2009, la Theban Necropolis Preservation Initiative ha lavorato alla ridefinizione del rapporto fra turismo e conservazione, e le repliche delle stanze I e J costituiscono oggi un capitolo importante del progetto fin qui sviluppato. La speranza è che la tomba di Sethi possa nuovamente suscitare meraviglia, interesse e fascino e possa stimolare il ritorno dei visitatori in Egitto, nel segno di un turismo di tipo diverso, piú responsabile e piú sostenibile. In un’epoca in cui cresce la consa-

Valle dei Re

E G I T TO Lago Nasser

Mar Rosso

pevolezza dei rischi che gravano sul patrimonio culturale, la capacità di documentare in maniera accurata – e, ove necessario, ri-creare – gli artefatti culturali non è mai stata tanto sviluppata. L’applicazione della fotografia composita multispettrale e della scansione 3D nel campo della tutela offre opportunità

eccezionali. La Fondazione Factum ha applicato queste tecnologie sulla West Bank di Luxor, offrendo alla popolazione locale la necessaria formazione e gli strumenti. Occorreva innanzitutto dimostrare che sarebbe stato possibile documentare le superfici e i colori della tomba di Sethi I con una risoluzione tale da consentire la realizzazione di una replica fedele dell’originale. A questo scopo sono state mostrate le copie, precedentemente realizzate, delle camere funerarie di Thutmosi III e Tutankhamon. Adesso, con la replica della tomba di Sethi I, si è andati oltre, reinteA sinistra: planimetria della Necropoli tebana, con l’indicazione delle tombe piú importanti, fra cui quella di Sethi I. A destra e nella pagina accanto: due momenti della realizzazione delle repliche della tomba di Sethi I. Grazie alle tecnologie utilizzate, è stato possibile ri-creare con estrema fedeltà non soltanto le sagome dei rilievi originali, ma anche la gamma dei colori utilizzati.


grando tutti i frammenti staccati nel XIX secolo e dispersi in musei sparsi in tutto il mondo.

1821, LA PRIMA COPIA Il 16 ottobre del 1817, quando scoprí la tomba di Sethi I, Giovanni Battista Belzoni non stava certo riflettendo sui problemi della conservazione. Molti dei locali che gli avevano indicato l’ubicazione del monumento avrebbero di lí a poco scoperto che si trattava di una delle tombe piú importanti dell’area che oggi è nota come «Necropoli tebana». La gente del posto era probabilmente divertita all’idea che Belzoni

a r c h e o 37


MOSTRE • BASILEA

Sulle due pagine: ancora un particolare della replica della tomba di Sethi I, sulle cui pareti corrono scene basate sui testi dei Libri dell’Amdouat e delle Porte. Nella pagina accanto: la sezione della mostra dedicata alla storia della scoperta del monumento.

e i suoi colleghi avessero affrontato un viaggio del genere per vedere strutture sotterranee che appartenevano a un remoto passato. Il Padovano aveva una missione: era un viaggiatore e un esploratore, un uomo d’azione, ben consapevole dei benefici che avrebbe potuto ricavare da simili scoperte. E aveva bisogno di soldi per vivere. Sapeva che gli Inglesi erano interessati ad acquistare oggetti da riunire in un nuovo museo delle culture di cui si stava elaborando il progetto a Londra. Una raccolta con la quale si voleva consolidare il prestigio 38 a r c h e o

dell’impero britannico e rivelare al popolo inglese le meraviglie delle culture di altri mondi. Andava prendendo forma l’idea di quello che oggi è il British Museum.

COME UNA CORSA ALL’ORO Accomunati dall’eccitazione che accompagnava la «scoperta dell’Egitto», Francesi, Italiani, Inglesi e altri riportavano in patria casse e casse di oggetti. Se la conoscenza di quei materiali veniva affidata agli studiosi, chiamati a documentarli, si pensava che la loro conserva-

zione non potesse passare altro che attraverso la loro rimozione e la loro collocazione nei musei che si stavano formando in tutte le principali capitali europee. In un’epoca in cui il turismo di massa era ancora di là da venire, la protezione dei siti non si trovava in cima alla lista delle priorità. Per uomini come Belzoni, lo scopo era quello di trovare oggetti di valore con i quali finanziare la prossima avventura. Londra era alla ricerca di testimonianze dell’antico Egitto e l’esploratore italiano si trovò nel posto giusto al momento giusto.


IL GIGANTE DEL NILO Nato il 5 novembre 1778, a Padova, da un padre barbiere, Giovanni Battista Belzoni manifestò immediatamente l’insofferenza verso la professione che lo attendeva nella bottega paterna. Recatosi a Roma, studiò meccanica idraulica. Viaggiò in Francia, Olanda e, nel 1803, giunse in Inghilterra. Qui iniziò a lavorare nei circhi, dapprima organizzando giochi d’acqua, ma ben presto, data la sua enorme mole fisica, iniziò a esibirsi in prima persona, caricandosi sulle spalle una piramide umana. Nel 1815, durante una tournée a Malta, conobbe un diplomatico egiziano, al quale Belzoni propose una ruota idraulica di sua invenzione, in modo da aiutare il progetto di bonifiche, canali e dighe di Mohammed Ali. Giunto in Egitto, nonostante lo scarso successo della sua ruota, fu chiamato dal console inglese Henry Salt per recuperare il busto colossale di Ramesse II. La felice riuscita dell’impresa gli permise di ottenere una concessione di scavo e, tra il 1816 e il 1819, arricchí di preziose

opere il British Museum, rendendosi fra l’altro protagonista della scoperta del tempio di Abu Simbel. Nel 1820 rientrò a Londra e decise di scrivere una relazione dei suoi viaggi, che fu pubblicata nel 1825. Il libro ebbe grande successo in tutta Europa, inaugurando di fatto la divulgazione a livello popolare. Mai stanco di viaggiare, morí il 3 dicembre 1823, a Gwato, durante un viaggio lungo il corso del Niger. (red.)

Belzoni era un uomo possente, che aveva lavorato nei circhi e poi come rappresentante delle pompe idrauliche che avevano consentito la rimozione e il trasporto a Londra della statua colossale di Ramesse II, autorizzati da Muhammad Ali, pascià dell’Egitto, e condotti con successo da Henry Salt. L’Italiano faceva parte del gruppo di eminenti personalità che avevano seguito la campagna di Napoleone in Egitto: JeanFrançois Champollion, Bernardino Drovetti e Johann Ludwig Burckhardt. Quando penetrò nel sepolcro di Sethi I, dovette a r c h e o 39


MOSTRE • BASILEA

trovarlo in condizioni eccellenti, che però, già pochi anni piú tardi, non erano piú tali.

SCENE ARTICOLATE L’importanza della tomba di Sethi I appare evidente ancora oggi, nonostante le sue attuali condizioni. Il sepolcro custodisce, nella forma piú pura e condensata, la filosofia, la conoscenza e la comprensione di ciò che accade dopo la morte e prima che abbia inizio una nuova vita. Si vede un’articolata schiera di personaggi, ciascuno dei quali possiede una propria iconografia, ma al tempo stesso capace di passare da una forma all’altra, come in un sogno. Essi si muovono all’interno di una narrazione articolata su piú registri, che si snodano in fasce lungo le pareti, come una sorta di moderno fumetto, con immagini e geroglifici.

Qui accanto: la replica di una delle sale della tomba di Sethi I, con le pareti riccamente decorate da pitture e rilievi. Nella pagina accanto: statuetta del dio Amon. Regno di Sethi I, 1290-1279 a.C. Già Collezione Fritz Behrens. Hannover, Museum August Kestner. In basso: la replica del sarcofago in alabastro del faraone.

La tomba di Sethi I veniva a porsi come una sorta di Sacro Graal per chiunque fosse stato interessato a cogliere il passaggio fra la vita e la morte. Non sappiamo che cosa Belzoni abbia pensato nel momento in cui cominciò a cimentarsi con lo straordinario spazio che aveva scoperto, ma è un fatto che, pochi anni piú tardi, divenne un fervente massone. Nella sua mente si rincorrevano pensieri sui simboli, sulla trasformazione, sul tempio di Salomone, sull’alchimia, su conoscenze segrete e magia. Del resto, le tre principali religioni abramitiche sono accomunate da radici che riportano alla filosofia e alla religione dell’antico Egitto. Dopo avere riprodotto su carta tutte le pareti, Belzoni cominciò a realizzare i calchi, servendosi di cera rinforzata con fibre vegetali per aumentarne la rigidità. La cera veniva applicata direttamente sulle pitture, fino a che non raggiungeva lo stato solido.Veniva allora rimossa e utilizzata per ottenere i calchi in gesso. I risultati erano eccellenti, ma la pro40 a r c h e o


cedura aveva effetti devastanti. I calchi oggi conservati al Museum of Fine Arts di Boston e al British Museum ancora contengono resti significativi dei pigmenti originali. Il danno appare evidente nel momento in cui si osservino le pareti: le aree piú compromesse presentano una superficie quasi levigata, sbiadita, con labili tracce di colore.

UN FUTURO PER IL PASSATO Mentre la replica realizzata da Belzoni causò, come abbiamo visto, gravi danni alla tomba, l’intervento della Theban Necropolis Preservation Initiative rientra in un piú ampio progetto di salvaguardia della necropoli tebana attraverso l’impiego di nuove tecnologie di documentazione e la creazione di facsimili perfetti di monumenti che oggi sono chiusi al pubblico per esigenze di conservazione o la cui chiusura risulta indispensabile per poterli preservare per le generazioni future. La realizzazione di una replica della tomba di Sethi I fu ipotizzata per la

prima volta nel 1988 dalla Società degli Amici delle Tombe reali egiziani, che, fin dall’inizio, ha assicurato un contributo fondamentale allo sviluppo del progetto. La Factum Arte è entrata a far parte del gruppo di lavoro nel 2001, all’indomani dell’approvazione di un progetto di ricerca redatto da Gaballa Ali Gaballa al fine di mettere a punto le tecniche necessarie alla scansione della tomba. Nel 2002, Factum Arte realizzò una copia della tomba di Thutmosi III, che fu poi presentata in una mostra itinerante, «Alla ricerca dell’immortalità.Tesori dell’antico Egitto», inaugurata presso la National Art Gallery di Washington nello stesso anno. Nel 2009 fu avviata la documentazione della tomba di Tutankhamon, seguendo le indicazioni di Zahi Hawass e con il supporto dell’allora Consiglio Supremo delle Antichità (oggi Ministero delle Antichità), che ha a lungo sostenuto l’idea di produrre repliche delle tombe chiuse al pubblico. Il facsimile venne offerto al popolo egiziano nel novembre

2012 dalla baronessa Ashton, come dono dell’Unione Europea e della Fondazione Factum. Nel 2013, l’allora ministro delle Antichità, Mohamed Ibrahim, dispose l’installazione della copia in prossimità della casa di Howard Carter. L’operazione fu condotta agli inizi dell’anno successivo, e, il 1° maggio 2014, una mostra didattica e la replica furono aperte al pubblico.

IL COLORE E LA TERZA DIMENSIONE In un’epoca segnata da ripetute minacce al patrimonio culturale, la scansione 3D e la fotografia composita stanno modificando i metodi di documentazione degli artefatti culturali, ma sistemi di scansione differenti generano risultati diversi. Alcuni risultano utili per visualizzazioni basate sull’uso di uno schermo, mentre altri si prestano alla ri-materializzazione di oggetti in tre dimensioni. Oggi è possibile documentare oggetti a colori e in 3D e ricrearli in forme quasi indistinguibili dall’oria r c h e o 41


MOSTRE • BASILEA

ginale. Risultati che si possono ottenere solo a patto di far lavorare insieme artigiani «digitali» e artigiani «tradizionali», combinando tecnologie e saperi. Gli sviluppi tecnologici piú sorprendenti nel campo del patrimonio culturale si stanno attualmente ottenendo grazie a software utilizzati nella fotogrammetria (estrazione di dati 3D da immagini bidimensionali), fotografia composita (fusione di dati ricavati da molteplici immagini del medesimo oggetto) e strumenti per la realizzazione del 3D. Si sta verificando qualcosa di simile a quanto accadde nel XIX secolo, quando la fotografia, l’elettroformazione e la realizzazione di calchi modificarono l’approccio nei confronti del concetto di originalità e delle raccolte museali.

UNA SITUAZIONE INEDITA Prima dei voli low coast e del turismo di massa, trasportare copie di monumenti architettonici a Londra, Berlino o Parigi era piú semplice che portare le persone in siti diffi42 a r c h e o

cilmente raggiungibili. Oggi la situazione si è capovolta: ogni anno milioni di persone vogliono visitare siti di interesse culturale, molti dei quali, come le tombe della Valle dei Re, non furono mai pensate per essere visitate, né possono sopportare l’afflusso delle folle senza risultarne seriamente danneggiate. Il turismo, che costituisce una risorsa vitale per le economie locali, è divenuto una delle cause principali delle modificazioni e del degrado del nostro patrimonio culturale. E si fa sempre piú difficile trovare un

equilibrio fra le esigenze di conservazione e il desiderio di garantire la fruizione dei siti. Va anche detto che il turismo non è la sola minaccia che grava sul patrimonio culturale, messo ogni giorno a repentaglio da guerre, catastrofi naturali, mutamenti climatici, inquinamento, disinteresse da parte delle autorità di governo, vandalismo, danni accidentali, incendi, attacchi iconoclasti e razzie. La tutela deve dunque fare fronte a tutte queste potenziali cause di distruzione e, al tempo stesso, avere consapevolez-


In questa pagina: ancora un particolare dell’allestimento della mostra «Sethi allo scanner». Nella pagina accanto: la sezione di antichità greche e romane (in alto) e quella di antichità orientali, cipriote e pre-micenee dell’Antikenmuseum.

za dei cambiamenti che inevitabilmente interessano gli oggetti e gli edifici nel corso del tempo. La Theban Necropolis Preservation Initiative, condotta dalla Fondazione Factum in collaborazione con l’Università di Basilea per conto del Ministero egiziano delle Antichità, sta operando per creare un modello di conservazione del patrimonio della Valle dei Re di lunga durata e autosufficiente dal punto di vista economico. L’iniziativa è imperniata sulla sostenibilità e sul trasferimento delle conoscenze e si affida sia a tecnologie sviluppate a tale scopo, sia alle professionalità degli operatori coinvolti. La documentazione della tomba di Sethi I ha costituito un momento cardine di questa impresa. Le repliche delle tombe di Tutankhamon e di Sethi I sono destinate a costituire il nucleo principale del Visitor Centre situato all’imbocco della Valle dei Re. Le due strutture hanno lo scopo di informare i visitatori sul difficile compito della salvaguardia delle tombe

della necropoli tebana per le generazioni future, realizzata senza che i monumenti cessino di costituire una importante fonte di reddito per l’economia locale.

IL VIAGGIO DEL SOLE Le pareti della tomba di Sethi I sono ornate da rilievi dipinti di straordinaria raffinatezza, che rappresentano i testi funerari egiziani e scene che mostrano il faraone al cospetto di varie divinità. La camera funeraria offre ai visitatori un saggio delle concezioni profonde e piene di speranza degli antichi Egiziani a proposito dell’aldilà, della vita dopo la morte e della possibilità di una rinascita. Le raffigurazioni e i testi che descrivono il mondo dei defunti, chiamati «libr i funerar i», vengono evocati nella tomba di Sethi dal Libro dell’Amduat e dal Libro delle Porte. Entrambi descrivono ciascuna delle dodici ore del viaggio notturno del sole, altrimenti detto del Dio Sole, attraverso l’aldilà e i pericoli che lo caratterizzano, in primo

luogo Apofi, il serpente che cerca di fermare la corsa del sole. L’ipogeo può dunque essere visto come una riproduzione tridimensionale del mondo ultraterreno, che il dio sole Aton attraversa con la sua barca. Il sovrano defunto viene dunque assimilato al dio e partecipa al viaggio del sole, ciclo perpetuo di invecchiamento e rigenerazione. Gli dèi accettano il faraone come un loro pari: Sethi è entrato nella sua tomba in quanto re defunto e ne esce come dio vivente. DOVE E QUANDO «Sethi allo scanner: la ri-creazione della tomba di un faraone» Basilea, Antikenmuseum fino al 6 maggio Orario tutti i giorni, 11,00-17,00 (gio-ve, apertura serale fino alle 22,00) Info www.antikenmuseumbasel.ch a r c h e o 43


Datum: 01.01.2018

Zug Kultur 6300 Zug 041/ 710 40 88 www.zugkultur.ch/

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 17'007 Erscheinungsweise: 10x jährlich

Seite: 38 Fläche: 6'611 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68015207 Ausschnitt Seite: 1/1

Programmzeitung

BASEL

Wiedergeburt eines Pharaonengrabes Das Antikenmuseum Basel

widmet sich dem Felsengrab von Sethos I., das 1871 im Tal der Köni-

ge entdeckt wurde. In einem Grossprojekt digitaler Rekonstruktion wird eine detailgetreue Nachbildung von zwei Kammern

der mehr als 3000 Jahre alten Grabstätte gezeigt.

Qantikenmuseumbasel.ch Scanning Sethos bis So 6. Mai, Di-Mi/Sa 11-17, Do-Fr 11-22 Uhr

Antikenmuseum, Basel

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 56/147


Datum: 01.11.2017

Bildung Schweiz 8005 Zürich 044/ 315 54 54 www.lch.ch

Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 43'349 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 107 Fläche: 5'570 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67270940 Ausschnitt Seite: 1/1

AUSSTELLUNG

Nachbildung eines Pharaonengrabes Das Felsengrab des Pharaonen Sethos I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im ägyptischen Tal der Könige. Mehr als 3000 Jahre nach seinem Tod entdeckte der Italiener Giovanni Battista Belzoni 1817 das Grab und rühmte den

tadellosen Erhaltungszustand seiner Wanddekoration. 200 Jahre später befindet sich das Grab in einem beklagenswerten Zustand. Das Antikenmuseum Basel engagiert sich für die Erforschung, Erhaltung und Rekonstruktion dieses bedeutenden Weltkulturerbes. In der Sonderausstellung «Scanning Sethos - Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes», die bis zum 6. Mai 2018 dauert, zeigt das Museum ein massstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags Sethos` I. Erstmals seit seiner Entdeckung können die Besucherinnen und Besucher Teile des Grabes in ihrer ursprünglichen Schönheit bewundern. Informationen: www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 57/147


Datum: 16.03.2018

Telebasel 4002 Basel 061/ 226 95 95 https://telebasel.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68924481 Ausschnitt Seite: 1/1

(Bild: zVg/Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) Basel

Scanning Sethos im Antikenmuseum 16.03.2018 14:40 Eva Watson Das Felsengrab von Sethos I ist das grösste und schönste seiner Art im Tal der Könige. Im Antikenmuseum gibt es dazu eine spektakuläre Ausstellung. Mehr als 3000 Jahre nach dem Tode von Sethos I (1290–1279 v. Chr.) entdeckte der Italiener Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte den tadellosen Erhaltungszustand seiner Wanddekoration. Heute – 200 Jahre später – befindet sich das Grab in einem beklagenswerten Zustand. Das Antikenmuseum Basel engagiert sich zusammen mit der Factum Foundation Madrid und der Universität Basel für die Erforschung, Erhaltung und Rekonstruktion dieses bedeutenden Weltkulturerbes. Die Ausstellung zeigt ein massstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags von Sethos I. Erstmals seit seiner Entdeckung können die Besucher Teile des Grabes in ihrer ursprünglichen Schönheit bewundern. Die Ausstellung im Antikenmuseum Basel läuft noch bis zum 6. Mai 2018. Mehr zur Ausstellung gibt es stündlich ab 19:50 Uhr im Regio-Magazin vom 16. März 2018.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 58/147


Datum: 12.11.2017

Radiotelevisione svizzera italiana RSI 6903 Lugano 091/ 803 51 11 www.rsi.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 170'000 Page Visits: 2'286'569

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67405756 Ausschnitt Seite: 1/2

La tomba del faraone Seti - TG 20 di sabato 11.11.2017

La tomba del faraone a Basilea Una replica esatta del sepolcro di Seti I in mostra nel bicentenario della scoperta da parte di Giovanni Belzoni sabato 11/11/17 23:36 - ultimo aggiornamento: sabato 11/11/17 23:57 Il Museo delle antichità di Basilea offre una rara opportunità: visitare la tomba del faraone Seti I (figlio di Ramses I e padre di Ramses II), il più grande e più bel sepolcro nella Valle dei Re in Egitto. Venne scoperta esattamente 200 anni fa dal padovano Giovanni Belzoni. Ne trovò l'entrata, sepolta sotto 6 metri di detriti, il 16 ottobre 1817.

Quasi come 3'000 anni fa (© Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) Le decorazioni e i rilievi della tomba si erano conservati perfettamente per 3'000 anni. Oggi invece sono fortemente rovinati a causa dei metodi degli archeologi di un tempo, ma anche di infilitrazioni d'acqua, spostamenti geologici e il turismo. Ma grazie alla mostra, allestita nella città renana fino al 6 maggio prossimo, sarà possibile ammirarli nel loro antico splendore, grazie a una replica esatta delle due stanze più importanti, realizzata con tecnologie moderne: fotografie composite, telecamere multispettrali e stampante 3D. I rilievi vengono infine ricoperti da una speciale pellicola. Il progetto innovativo per la salvaguardia del patrimonio archeologico è stato realizzato grazie a una collaborazione tra l' Antikenmuseum e l'Università di Basilea con un partner di riconosciuta competenza. Si tratta della Factum Foundation for Digital Technology in Conservation di Madrid, leader nella realizzazione di facsimili scientifici per conservare il patrimonio culturale mondiale e renderlo accessibile al pubblico. Una volta completata la ricostruzione di tutta la tomba lunga 137 metri, la riproduzione integrale verrà portata in Egitto, all'ingresso della Valle dei Re. Se i turisti decideranno di visitarla per ammirarne lo splendore originale, il reperto antico sarà salvaguardato.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 59/147


Datum: 12.11.2017

Radiotelevisione svizzera italiana RSI 6903 Lugano 091/ 803 51 11 www.rsi.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 170'000 Page Visits: 2'286'569

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67405756 Ausschnitt Seite: 2/2

Diem/TG

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 60/147


Datum: 01.01.2018

Ostschweizer Kultur-Magazin Saiten / Ostschweizer Kulturmagazin 9004 St. Gallen 071/ 222 30 66 www.saiten.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 5'600 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 64 Fläche: 5'564 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67977967 Ausschnitt Seite: 1/1

Programmzeitung Programmzeitung

Wiedergeburt

Das Antikenmuseum Basel widmet sich dem Felsengrab Sethos I., das 1871 im Tal der Könige entdeckt wurde. In einem Grossprojekt digitaler Rekonstruktion wird eine detailgetreue Nachbildung von zwei Kammern der mehr als 3000 Jahre alten Grabstätte gezeigt. Scanning Sethos: Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes bis 6. Mai, Antikenmuseum Basel

antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 61/147


Datum: 01.01.2018

041- Das Kulturmagazin 6000 Luzern 7 041/ 410 31 07 www.kulturluzern.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 4'000 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 68 Fläche: 4'169 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67967052 Ausschnitt Seite: 1/1

Wiedergeburt eines Pharaonengrabes Das Antikenmuseum Basel widmet sich dem Felsengrab Sethos I., das 1871 im Tal der Könige entdeckt wurde. In einem Grossprojekt digitaler Rekonstruktion wird eine detailgetreue Nachbildung von zwei Kammern der mehr als 3000 Jahre alten Grabstätte gezeigt. »Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes»: bis SO 6.5. Antikenmuseum Basel www.antikenmuseumbaselch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 62/147


Datum: 01.11.2017

Programm Zeitung 4001 Basel 061/ 262 20 40 www.programmzeitung.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 3'650 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 70 Fläche: 2'416 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67183471 Ausschnitt Seite: 1/1

Scanning Sethos (Führung)

11.30

Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes. Deutsch. (Foto: Depth Map Bild des lunmutef-Priesters, der Sethos I. begrüsst, © Factum Foundation, Madrid) 'Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

n

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 63/147


Datum: 01.01.2018

Programm Zeitung 4001 Basel 061/ 262 20 40 www.programmzeitung.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 3'650 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 22 Fläche: 48'613 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67966923 Ausschnitt Seite: 1/2

Fakten und Faksimile NANA BADENBERG

I

I.

I

I

I

tII I

Sethos I. vor dem Opfertisch, Korridor G links. Aquarell von Henry Beechey. The Salt Watercolours AES Ar. 276 © The Trustees

of the British Museum

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 64/147


Datum: 01.01.2018

Programm Zeitung 4001 Basel 061/ 262 20 40 www.programmzeitung.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 3'650 Erscheinungsweise: monatlich

Seite: 22 Fläche: 48'613 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67966923 Ausschnitt Seite: 2/2

Das Antikenmuseum präsentiert ein Pharaonengrab Es kann sich sehen lassen, vor allem dank des überzeugenin vielerlei Gestalt. den optischen Farbabgleichs. Die technischen Möglichkei18i7 entdeckt Giovanni Battista Belzoni im Tal der Könige ten digitaler Rekonstruktion helfen den Fachleuten bei der das Felsengrab Sethos I. Ein Sensationsfund, denn die An- Zuordnung von Fragmenten, sie präsentieren dabei aber je

lage ist bestens erhalten, die Farben sind von leuchtender neue Interpretationen und Zustände des Objekts. Allein Frische, als seien sie eben erst gemalt. Was dann einsetzt, dem Original haftet die Gesamtheit dieser Veränderungen ist eine Zerfallsgeschichte, verursacht durch Sammelwut als seine Geschichte, sein <Leben, an. und Ägyptomanie europäischer Reisender. Man wetteifert Unter den vielen Darstellungen in der Grabanlage, die die um die besten Stücke. Bereits 1821 lässt Belzoni in London Welt jenseits des Todes und die Wiedervereinigung der nachbauen - Grundlage Seele mit dem Körper thematisieren, findet sich auch das zwei der Räume im Massstab sind detailgetreue Aquarelle und Wachsabdrucke vor Ort. Ritual der Mundöffnung: Es diente der Belebung von StaChampollion entfernt später ganze Wandteile und nimmt tuen und bald schon anderen Objekten. Ob sich der vollsie mit nach Paris. Er ist nicht der Einzige. 1837 beklagt Fürst ständig faksimilierten Anlage solcherart Leben einhauchen von Pückler-Muskau die «unverantwortliche Barbarei», mit lässt, wenn sie 202o im Tal der Könige aufgestellt wird? der man Gemälde zerschlug und Hieroglyphen unleserlich <Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes>: bis So 6.5.,

machte. In die geöffnete Grabanlage eindringende Regen- Antikenmuseum Basel, www.antikenmuseumbasel.ch fälle taten ein Übriges. Heute ist das Grab nur mehr zeit- Ausserdem: Kulturtagung (Der Atem Ägyptens), zu Vergangenheit

weilig geöffnet, Besuchende gefährden es ebenso, wie sie selbst durch herabstürzende Deckenfragmente (ein preziös bemalter Sternenhimmel!) gefährdet sind.

und Zukunft des Landes: Fr 2. bis So 4.2., Goetheanum, Dornach, www.goetheanum.org

Geheimnisvolle Etrusker 200 Jahre nach Belzoni zeigt die Ausstellung im Antiken- db. Woher die Etrusker ursprünglich stammten, ist bis heute un-

faksimiliert von der geklärt, was bestimmt zur Faszination ihrer Kultur beiträgt. Dermuseum wiederum zwei Räume, Factum Foundation in Madrid. Ein Grossprojekt digitaler zeit widmen sich zwei grosse Ausstellungen dem antiken Volk, Rekonstruktion in Zusammenarbeit mit der Universität das lange vor den Römern in Italien (zwischen Pisa und Rom) Basel. Die <Hall of Beauties> ist dabei in zweifacher Aus- eine bedeutende Zivilisation schuf. In Schaffhausen sind rund fertigung zu durchschreiten: zu Beginn des Rundgangs in 250 Exponate, meist aus der hauseigenen Sammlung sowie Leihrekonstruierter Form - intakt und farbig, wie Belzoni sie gaben aus in- und ausländischen Museen zu sehen Schmuck, vorgefunden haben muss -, am Ende als präzises Abbild des verblassten Ist-Zustands. Dazwischen wird die Geschichte des Grabmals seit seiner Entdeckung erzählt und zugleich die der musealen Reproduktionsverfahren. Digitale <Auferstehung>? Von 88o Abdrucken der Wand-

reliefs weiss man aufgrund ihrer Spuren (Wachsreste, Farbabrieb, Fehlstellen); der direkte Kontakt führte zu teil

weise eklatanten Schäden. Die heutige Technik verfährt berührungslos: Von der Grabanlage wie auch den in alle Welt verstreuten Fragmenten werden 3-D-Scans gefertigt, digital zusammengesetzt, das Resultat in Polyurethanplatten gefräst und mit tintenstrahlbedruckten <Skins> überzogen.

Gebrauchsgegenstände, Skulpturen, Totenkult. Und in Karlsruhe zeigt das Badische Landesmuseum in Kooperation mit dem italienischen Kulturministerium fast ausschliesslich Objekte aus Italien, begleitet von Rekonstruktionen, Inszenierungen und interaktiven digitalen Features, die diese ferne Zeit vom 9. bis zum Jahrhundert v. Chr. näherbringen. Etrusker. Antike Hochkultur im Schatten Roms): bis So 18.2., Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, www.allerheiligen.ch Katalog Verlag Philipp von Zabern, CHF 57 <Die Etrusker - Weltkultur im antiken Italien>: bis So 17.6.,

Badisches Landesmuseum, Schloss Karlsruhe, www.landesmuseum.de

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 65/147


Fakten und Faksimile n a n a b a de n be rg

Sethos I. vor dem Opfer­tisch, Korridor G links. Aquarell von Henry Beechey. The Salt Water­­colours AES Ar. 276 © The Trustees of the British Museum

Das Antikenmuseum präsentiert ein Pharaonengrab in vielerlei Gestalt. 1817 entdeckt Giovanni Battista Belzoni im Tal der Könige das Felsengrab Sethos I. Ein Sensationsfund, denn die An­ lage ist bestens erhalten, die Farben sind von leuchtender Frische, als seien sie eben erst gemalt. Was dann einsetzt, ist eine Zerfallsgeschichte, verursacht durch Sammelwut und Ägyptomanie europäischer Reisender. Man wetteifert um die besten Stücke. Bereits 1821 lässt Belzoni in London zwei der Räume im Massstab 1:1 nachbauen – Grundlage sind detailgetreue Aquarelle und Wachsabdrucke vor Ort. Champollion entfernt später ganze Wandteile und nimmt sie mit nach Paris. Er ist nicht der Einzige. 1837 beklagt Fürst von Pückler-Muskau die «unverantwortliche Barbarei», mit der man Gemälde zerschlug und Hieroglyphen unleserlich machte. In die geöffnete Grabanlage eindringende Regen­ fälle taten ein Übriges. Heute ist das Grab nur mehr zeit­ weilig geöffnet, Besuchende gefährden es ebenso, wie sie selbst durch herabstürzende Deckenfragmente (ein preziös bemalter Sternenhimmel!) gefährdet sind. 200 Jahre nach Belzoni zeigt die Ausstellung im Antiken­ museum wiederum zwei Räume, 1:1 faksimiliert von der 22 | ProgrammZeitung | Januar 2018

Factum Foundation in Madrid. Ein Grossprojekt digitaler Rekonstruktion in Zusammenarbeit mit der Universität Basel. Die ‹Hall of Beauties› ist dabei in zweifacher Aus­ fertigung zu durchschreiten: zu Beginn des Rundgangs in rekonstruierter Form – intakt und farbig, wie Belzoni sie vorgefunden haben muss –, am Ende als präzises Abbild des verblassten Ist-Zustands. Dazwischen wird die Geschichte des Grabmals seit seiner Entdeckung erzählt und zugleich die der musealen Reproduktionsverfahren. Digitale ‹Auferstehung›? Von 880 Abdrucken der Wand­ reliefs weiss man aufgrund ihrer Spuren (Wachsreste, Farbabrieb, Fehlstellen); der direkte Kontakt führte zu teil­ weise eklatanten Schäden. Die heutige Technik verfährt berührungslos: Von der Grabanlage wie auch den in alle Welt verstreuten Fragmenten werden 3-D-Scans gefertigt, digital zusammengesetzt, das Resultat in Polyurethanplatten gefräst und mit tintenstrahlbedruckten ‹Skins› überzogen. Es kann sich sehen lassen, vor allem dank des überzeugen­ den optischen Farbabgleichs. Die technischen Möglichkei­ ten digitaler Rekonstruktion helfen den Fachleuten bei der Zuordnung von Fragmenten, sie präsentieren dabei aber je neue Interpretationen und Zustände des Objekts. Allein dem Original haftet die Gesamtheit dieser Veränderungen als seine Geschichte, sein ‹Leben› an. Unter den vielen Darstellungen in der Grabanlage, die die Welt jenseits des Todes und die Wiedervereinigung der Seele mit dem Körper thematisieren, findet sich auch das Ritual der Mundöffnung: Es diente der Belebung von Sta­ tuen und bald schon anderen Objekten. Ob sich der voll­ ständig faksimilierten Anlage solcherart Leben einhauchen lässt, wenn sie 2020 im Tal der Könige aufgestellt wird? ‹Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes›: bis So 6.5., Antikenmuseum Basel, www.antikenmuseumbasel.ch Ausserdem: Kulturtagung ‹Der Atem Ägyptens›, zu Vergangenheit und Zukunft des Landes: Fr 2. bis So 4.2., Goetheanum, Dornach, www.goetheanum.org

Geheimnisvolle Etrusker db. Woher die Etrusker ursprünglich stammten, ist bis heute un­ geklärt, was bestimmt zur Faszination ihrer Kultur beiträgt. Der­ zeit widmen sich zwei grosse Ausstellungen dem antiken Volk, das lange vor den Römern in Italien (zwischen Pisa und Rom) eine bedeutende Zivilisation schuf. In Schaffhausen sind rund 250 Exponate, meist aus der hauseigenen Sammlung sowie Leih­ gaben aus in- und ausländischen Museen zu sehen – Schmuck, Gebrauchsgegenstände, Skulpturen, Totenkult. Und in Karlsruhe zeigt das Badische Landesmuseum in Kooperation mit dem ita­ lienischen Kulturministerium fast ausschliesslich Objekte aus Italien, begleitet von Rekonstruktionen, Inszenierungen und in­ teraktiven digitalen Features, die diese ferne Zeit vom 9. bis zum 1. Jahrhundert  v. Chr. näherbringen. ‹Etrusker. Antike Hochkultur im Schatten Roms›: bis So 18.2., Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen, www.allerheiligen.ch Katalog Verlag Philipp von Zabern, CHF 57 ‹Die Etrusker – Weltkultur im antiken Italien›: bis So 17.6., Badisches Landesmuseum, Schloss Karlsruhe, www.landesmuseum.de


Datum: 23.01.2018

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

9

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 122'828 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68236334 Ausschnitt Seite: 1/4

f

In der Grabkammer von Sethos 1. ist die Reise des Sonnengottes durch die ägyptische Unterwelt illustriert. Ein Comic der Sonderklasse.

So ist das Leben als Mumie Antikenmuseum Eine Führung durch das ägyptische Totenreich fördert Erstaunliches zutage VON MATHIAS BALZER

die antike Kunst aus dem Nilland. Wiese

Es ist so eine Sache mit dem Jenseits, kann Hieroglyphen lesen. «Nicht mehr so

denn es gibt die unterschiedlichsten Ange- gut wie auch schon», sagt er. Er lese fast bote. Das Problem dabei ist, dass der Rei- nur noch kürzere Inschriften, keine komsende sich bei der Wahl ganz auf die je- plexen Texte auf Papyrus mehr. weiligen Reiseprospekte verlassen muss. Wiese nimmt sich Zeit für eine einstündiAugenzeugenberichte sind rar. Instagram ge Reise ins Jenseits der Pharaonen. «Du hilft auch nicht weiter. Umso grösser der stirbst, damit Du lebst», sagt er zu Beginn. Aufwand, den die Religionen in die Ver- Schon der erste Satz ist schweres Geschütz. mittlung gesteckt haben. Klare Weltmeis- Aber präzise. Wie bei allen anderen Jenseitster in dieser Kategorie sind die Ägypter. vorstellungen geht es auch hier darum, dass Ihre Gräber und ihr Totenkult beschäfti- nach dem irdischen Tod ein ewiges Leben gen die Menschheit noch immer, obwohl wartet. die Monumente bereits 4000 Jahre ungenutzt im Wüstensand rumstehen. Per Schiff durch die Unterwelt Ein Experte in dieser Angelegenheit ist Zuerst einmal das Personal, das, neben Andre Wiese. Er empfängt den Reporter den Verstorbenen, das Jenseits bevölkert: im Grab von Sethos I. Oder besser in des- Es sind Götter und Dämonen. Auch sie sen Nachbildung, die derzeit im Antiken- sind sterblich. Auch sie sind Gesetzen un-

museum ausgestellt ist (Ausgabe vom 3. terworfen. Da sind zum Beispiel Osiris, Dezember). Der Riehener Wiese hat in Ba- der Herrscher über die Toten, und Isis, sel Ägyptologie studiert und in den seine Schwestergemahlin. Es gibt Toth, 1990er-Jahren die ägyptische Abteilung im den Gott des Mondes, oder Apophis, Antikenmuseum mit ins Leben gerufen. Meister über Chaos und Finsternis.

Heute leitet er diese und ist Kurator für

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 67/147


Datum: 23.01.2018

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 122'828 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68236334 Ausschnitt Seite: 2/4

Chef im Jenseits ist jedoch Re-Atum, der steckt: ein Tunnel, wie bei Sethos. Oder Sonnengott in einer nächtlichen Gestalt. die einfache Grabkammer, ohne viel Wenn er gegen Abend müde wird, abkühlt Pomp. In der Luxusvariante werden die und seine Strahlkraft nachlässt, begibt er Räume mit der Geschichte des Gottes Re sich in die Unterwelt, um sich zu erholen. Gratis ist das ewige Er durchquert das Schattenreich auf einer Barke, die Gehilfen dem Totenfluss ent- Leben nicht zu

lang und durch jenseitige Wüsten ziehen. Zwölf Stunden ist Re unterwegs. Wobei es hier bereits ein wenig kompliziert wird.

haben. Es soll im Diesseits abver-

dient werden.

Denn eine Gottesstunde entspricht in et- Die Frage ist jeweils, wa einem Menschenleben. Dass Re mit seinem Schiff die Zeit stel- wer aus diesem lenweise gegen ihren Fluss durchquert, Modell einen Nutzen bringt auch heutige Physiker zum Stau- zieht. nen. Merke: Auch im alten Ägypten gab es (oder anderer Gottheiten) ausgeschmückt. bereits Einsteins. Als Reiseprospekt dienen die TotenbüDie Reise des Gottes dauert also länger, cher. Papyrusrollen mit hunderten von als wir uns vorstellen können. Darum hier Sprüchen, die im Jenseits nützlich sein die Kurzversion: Neben seinem Trip können. Zusätzlich werden möglichst viedurch die umgekehrte Zeit, übrigens sym- le kleine Figuren eingeladen. Jetzt wird bolisiert durch eine Schlange, muss der die Tür zum Jenseitsraumschiff verschlosSonnengott verschiedene Gefahren über- sen. Bitte anschnallen. winden. Und der ihn begleitende verstorbene König kommt vor ein Totengericht. Deckel auf, Deckel zu Die Mumie liegt im Totenreich. Es ist Doch dazu später mehr. Zuvor muss Re gegen das Ungeheuer still. Für lange Zeit still. Bis von Weitem Apophis kämpfen. Auf jeder Nachtfahrt ein Tross daherkommt. Es ist Re, der Sonhat er diese Ausgeburt des Chaos' von nengott mit seiner Barke. Er ruft die NaNeuem zu besiegen. Ansonsten geht die men der Verstorbenen. Die Sarkophage Sonne nicht wieder auf. Das Untier muss springen auf, die Mumien erheben sich. Sie werden eingeldeidet und beginnen mit magischen Sprüchen gelähmt, gefesselt, erstochen und zerstückelt werden. ihr Leben im Jenseits. Eine schicke Sache. Das geht nur mithilfe der anderen Götter. Niemand wird krank, es gibt reichlich zu Ist das geschafft, kann Re sich langsam essen und zu trinken. Die Liebe und die wieder auf den Weg nach Osten machen, Musen kommen nicht zu kurz. Die Arbeit wo er am Ende der Reise als Skarabäus in erledigen die Bediensteten, jene Figürseinem Schiff aus den Urfluten gehoben chen, die dem Grab beigelegt wurden. und gegen den Himmel geschickt wird. Merke: Spare in der Endlichkeit, dann

Nachdem er sich um die verstorbenen hast Du in der Ewigkeit. Menschen gekümmert hat.

Die Erweckung der Mumien dauert eine göttliche Stunde, also ein Menschenleben lang. Verlässt der Sonnengott die ZeitkapDas richtige Setting Stirbt ein Altägypter oder eine Altägyp- sel, sinken die Mumien in die Sarkophage terin, braucht es ein paar Dinge, damit die zurück und verfallen in todesähnlichen Reise klappt. Erstens und unabdingbar: Schlaf, bis Re in einer fernen Nacht wieDer Körper muss erhalten werden. Die der ihre Namen ruft. Merke: Schreib Dein Mumie ist quasi das Raumschiff. Zusätz- Grab genau an, sonst kann der Gott Dich lich braucht es ein Grab, das mit Namen nicht rufen und Du verschläfst das Jenversehen und einer Statue oder einem Re- seits für immer und ewig.

lief geschmückt ist. Von diesem Setting gibt es unterschiedlichste Ausformungen. Die Statue als Medium Jenseitsführer Wiese erklärt, dass dies Gross und recht auffällig: Pyramiden. Ver-

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 68/147


Datum: 23.01.2018

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

im alten Ägypten ein probates Mittel war, um seinem Nachbarn postum zu schaden: Entferne den Namen vom Grab und zerstöre seine Statue. Ohne Namen findet ihn Gott Re nicht. Ohne Statue hat er kein Medium, über das die Angehörigen mit seiner Seele kommunizieren können. Dafür

Seite: 31 Fläche: 122'828 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68236334 Ausschnitt Seite: 3/4

auf dem Berg empfangen, sondern vom Nil importiert? Reine Spekulation.

Wahr jedoch ist, dass Osiris den Jen-

seitsanwärtern das Herz entnimmt und es auf eine Waage legt. Findet es dort die Balance mit einer Figur der Göttin der Gerechtigkeit, ist alles gut. Wenn nicht, dann sind diese Statuten nämlich da. Sowohl wird das Herz dem Höllendrachen vorgediejenigen von Menschen wie von Göt- worfen und der arme Sünder in der flam-

tern: In ihnen manifestieren sich deren menden Hölle grilliert, zerstückelt und Seelen im Diesseits und werden so für verbrannt. Andre. Wiese sagt: «Ja, auch kurze Zeit ansprechbar. Merke: Kunst dieses Jenseits dient der Disziplinierung kann richtig überlebenswichtig sein.

der Diesseitigen.»

Leg das Herz auf die Waage

Seit Jahrtausenden unwissend

Gut mumifiziert und gut begraben, fertig

Was gilt es sich sonst noch zu merken

ist das ewige Leben: Schön wär's, von dieser Reise ins ägyptische Schatten-

wenn es so einfach wär. Denn auch die al- reich? Grosse Kunst kann über Zeiten und ten Ägypter konnten es nicht lassen und Welten hinweg zu uns reden. Meist ist die haben in ihrem Jenseits eine Prüfung ein- Idee vom Jenseits mit Ethik und Moral gebaut. Fairerweise für Menschen wie für verknüpft. Gratis ist das ewige Leben göttliche Könige. Beide müssen beim Ein- nicht zu haben. Es soll im Diesseits abver-

tritt ins Totenreich vor Osiris antreten. dient werden. Die Frage ist jeweils, wer Gut, wenn man dann seine Spruchrolle aus diesem Modell einen Nutzen zieht. dabei hat.

Wie vor jedem Richter hilft auch hier

Sind es Einzelne oder wir alle? Am Ende bleibt die Gewissheit: Wie es

gute Rhetorik, wenn vor Osiris das «nega- wirklich ist dort drüben, ja, ob es dieses tive Bekenntnis» abgelegt werden muss. Drüben überhaupt gibt, das wissen wir Das geht in etwa so: Nein, ich habe meine auch 4000 Jahre nach Sethos nicht.

Frau nicht betrogen, ich habe nicht ge-

Scanning Sethos Die Wiedergeburt eines stohlen, ich habe nicht getötet ... Sie lesen richtig: Die ethischen Regeln Pharaonengrabes ist noch bis 6. Mai zu er-

und Gebote der Ägypter sind fast deckungsgleich mit den jüdischen, später

leben - mit zahlreichen Rahmenveranstaltungen. www.antikenmuseumbasel.ch

christlichen. Hatte sie Moses doch nicht

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 69/147


Datum: 23.01.2018

Hauptausgabe Basellandschaftliche Zeitung 4410 Liestal 061/ 927 26 00 www.basellandschaftlichezeitung.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 13'223 Erscheinungsweise: 5x wöchentlich

Seite: 31 Fläche: 122'828 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

k Jenseitsexperte: Andre Wiese kennt die ägyptische Unterwelt wie seine Hosentasche.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Referenz: 68236334 Ausschnitt Seite: 4/4

r. KENNETI-1 NARS KENNETH NARS

Bericht Seite: 70/147


Datum: 07.02.2018

Hauptausgabe 50plus Zürich 6300 Zug 031 311 01 93 50plus-magazin.ch/

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 23'061 Erscheinungsweise: 6x jährlich

Seite: 88 Fläche: 7'181 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68438264 Ausschnitt Seite: 1/1

«Scanning Sethos» Antikenmuseum Basel

Das Felsengrab Pharao Sethos' I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. In einer ein-

drucksvollen Sonderausstellung zeigt das Antikenmuseum Basel dank modernster 3D-Scans - eine detailgetreue Nachbildung von zwei Grabkammern des fast 3300 Jahre alten Königsgrabes. Steigen Sie hinab in die letzte Ruhestätte von Sethos I. und entdecken Sie ihre ursprüngliche Schönheit. Bis 6. Mai 2018. www antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 71/147


Datum: 02.11.2017

BaZ Kompakt 4002 Basel 061 639 11 11 www.bzm.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 63'594 Erscheinungsweise: wöchentlich

Seite: 16 Fläche: 123'903 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67270828 Ausschnitt Seite: 1/3

-

Desolater Zustand. Das einst so prächtige Grab von Sethos 1. hat im Verlauf der letzten 200 Jahre nach seiner Entdeckung stark gelitten.

Zerstörung und Rekonstruktion Das Antikenmuseum wird zum Ägyptischen Museum und stellt das Grab von Sethos I. in den Mittelpunkt

pumpe zu Reichtum komme wollte. Doch die Pumpe wurde zum Flopp, er blieb trotzdem im Land und begann sich für ägyptische Altertümer zu interessieren. Mithilfe Belzonis liessen Salt und Burckhardt (in des-

sen Todesjahr) die tonnenschwere einer Kolossalstatue von Rames II. von Theben nach London transportieren, als Geschenk an das British Museum. Büste

Giovanni Battista Belzoni gilt der Könige entdeckte. Burckhardt heute als ein Pionier der ÄgyptoBasel. Von der Weltöffentlichkeit und Belzoni kannten sich. Der Bas- logie. Zu Beginn des 19. Jahrweitgehend unbemerkt starb der ler empfahl dem damaligen briti- hunderts wuchs das Interesse an der Petra-Entdecker Johann Ludwig schen Generalkonsul Henry Salt den Hochkultur am Nil. In gewissen KreiBurckhardt alias Scheich Ibrahim illustren Italiener, der seine Karrie- sen gehörte es zum guten Ton, Obam 15. Oktober 1817 in Kairo nach re als Kraftprotz «Samson aus Pata- jekte aus Ägypten zu sammeln. Um einer Krankheit. Zwei Tage später pnien» begonnen hatte. Nach ver- an die Ägyptiaca heranzukommen, schaute die Welt jedoch nach Luxor, Agypten hatte es Belzoni schlagen, weil er hier mit einer an- gab es Männer wie Belzoni, die darwo Giovanni Battista Belzoni das Grab des Pharaos Sethos I. im Tal geblich revolutionären Wasser- aus ein Geschäft machten. Vor allem

Von Raphael Suter

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 72/147


Datum: 02.11.2017

BaZ Kompakt 4002 Basel 061 639 11 11 www.bzm.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 63'594 Erscheinungsweise: wöchentlich

Seite: 16 Fläche: 123'903 mm²

zwischen England und Frankreich Alabastersarkophag des Königs blieb entstand ein Wettstreit um die spek- in der Grabkammer, er war für die takulärsten altägyptischen Denk- Grabräuber schlicht zu schwer und mäler. Der britische wie der französi- uninteressant. Der Erhaltungszustand und die sche Honorarkonsul in Kairo setzten

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67270828 Ausschnitt Seite: 2/3

dieses bestens geschützt, kurze Zeit nach der Wiederentdeckung begann

der schnelle und bis heute anhaltende Zerfall dieses einzigartigen Monuments.

alles daran, um das British Museum üppige Dekoration sowie die Frische

Dies nun alleine Belzoni anzulasten, wäre falsch. Dieser interessierte sich sehr für die altägyptische Kultur und wollte auch die Menschen in Europa dafür begeistern. lienischen Arztes Alessandro Ricchi Er liess die Dekoration des SethosKopien der Dekoration anzu- Grabes in Aquarellen dokumentie-

wie den Louvre in Paris mit gross- der Farben machten das Grab von artigen Exponaten zu versorgen - Sethos I. schnell zur grössten dies unter den Augen des Paschas Touristenattraktion im Tal der Könige. Belzoni begann mithilfe des itavon Ägypten.

Streit um Kulturgüter Heute wird darüber diskutiert fertigen. Während dieser Arbeit gin- ren und publizierte seine Entund gestritten, wie diese Kultur- gen sie unzimperlich vor. Bei der deckung 1820. Ein Jahr später ergüter, die in den Museen zu den Abnahme von Wachsabdrücken öffnete er am Piccadilly Circus in Highlights zählen, ausser Landes ge- kamen auch die Farbe oder Relief- London eine Ausstellung über das bracht werden konnten und wem sie rechtmässig zustehen. Während die Herkunftsländer von Raubkunst sprechen, sehen die anderen Natio-

teile mit. Interessante Szenen, schö- Grab von

trennt. Solche Fragmente waren benen darin die Rettung von Kultur- liebte Souvenirs bei den damaligen gütern, die sonst vielleicht zerstört Ägyptenreisenden. worden wären. Als Belzoni das Felsengrab des Schneller Zerfall Pharaos Sethos I. im Tal der Könige aufspürte, steckte die Ägyptologie in den Kinderschuhen. Die Hieroglyphen wurden erst fünf Jahre später entziffert, und das einzige Pharaonen-

grab mit erhaltenen Beigaben, das von Tutanchamun, sollte erst über 100 Jahre später entdeckt werden. Eine Identifizierung des Grabherrn

Sethos I.,

die zum

ne Kartuschen oder Götterfiguren Publikumsrenner wurde und über wurden einfach aus der Wand ge- England hinaus eine Ägyptomanie auslöste. Allerdings konnte Belzoni nicht wie erhofft viele Objekte ver-

kaufen. Das Prunkstück sollte der Sarkophag des Pharaos sein, der je-

doch wegen Transportproblemen

Bereits im Jahr nach der Öffnung zu spät in London eintraf. 1824

des Grabes sorgten ungewöhnlich kaufte der Architekt John Soane heftige Regenfälle für Be- den Sarg, der bis heute in seinem schädigungen bis in die tiefsten Teile Wohnhaus steht. Der international des Grabes hinein. 3000 Jahre blieb renommierte Basler Ägyptologe Erik

1

war damals noch nicht möglich, und so bekam die Entdeckung den Namen «Belzonis Grab».

Anfänglich machte das Gerücht von sagenhaften Schätzen im Grab in Luxor die Runde. Doch es gab nur

wenige Funde, vor allem Ushebtis,

Totenfiguren, die dem König als Dienerschaft ins Grab beigegeben wurden. Alle wirklich wertvollen Gegenstände wurden bereits im Neuen Reich von Grabräubern weg-

transportiert. Die Mumie des Pharaos wurde ebenfalls in dieser Zeit an einen anderen Ort gebracht und wird heute im Ägyptischen Museum in Kairo verwahrt. Nur der Der Sarkophag des Pharao. Das Original befindet sich heute in London.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 73/147


Datum: 02.11.2017

BaZ Kompakt 4002 Basel 061 639 11 11 www.bzm.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 63'594 Erscheinungsweise: wöchentlich

Hornung beschäftige sich seit den 1960er-Jahren immer wieder mit dem Grab von Sethos I. im Zusammenhang mit den königlichen Totentexten Amduat, Pfortenbuch und Sonnenlitanei. Als er und sein

Seite: 16 Fläche: 123'903 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67270828 Ausschnitt Seite: 3/3

ruktionen der «Halle der Schön- gegeben. Das Grabmonument wird heiten», der Pfeilerhalle und der also erneut leiden. Vielleicht werden Sarkophaghalle zu sehen. Wenn die die Touristen immerhin mit AusBesucher zu Beginn in die «Halle der stellungen wie der jetzigen im Schönheiten» in ihrer ursprünglichen Antikenmuseum für die Problematik

Farbpracht (siehe Frontbild) treten, sensibilisiert und verzichten auf Team aus Studierenden am Ägypto- finden sie sich zuletzt ernüchtert im einen Besuch des Originals. Das Antikenmuseum wird übrilogischen Seminar der Universität heutigen Zustand mit verblassten Basel 1992 eine Bestandesauf- Farben, fehlenden Reliefteilen und gens zum Ägyptischen Museum, da nahme des Grabes machten, waren einer herabgestürzten Decke wieder die grossartige Ausstellung zum Grab Sethos I. in den oberen Räumsie über dessen dramatisch schlech- (Bild oben). Nachdem schon eine Nach- lichkeiten anstelle griechischer ten Zustand schockiert. Mit einer Ausstellung im Antikenmuseum bildung des Grabes von Tutancha- Kunst aufgebaut worden ist, wähsollte die Öffentlichkeit aufgerüttelt mun von den Touristen akzeptiert rend in den unteren Räumen die werden. worden ist, soll jetzt das Grab von ägyptische Sammlung vollumfängDas Grab von Sethos I. war 1990 Sethos I. folgen. Um den Tourismus lich zugänglich ist. für das Publikum geschlossen wor- wieder anzukurbeln hat der ägypti- «Scanning Sethos». Antikenmuseum Antikenminister das Basel und Sammlung Ludwig. Bis 6. Mai den, nachdem Deckenteile herunter- sche gefallen und viele der einst farben- Pharaonengrab vor einem Jahr wie- 2018. prächtigen Dekorationen bis zur der für die Besichtigung frei- www.antikenmuseum.ch Unkenntlichkeit verblasst waren. Theo Abt und Erik Hornung hatten 1988 die «Gesellschaft der Freunde der ägyptischen Königsgräber» ins

Leben gerufen mit der Idee, das Grab für die Touristen originalgetreu nachzubilden und so das Ori-

ginal vor weiterer Zerstörung zu schützen.

Die in Madrid ansässige Firma Factum Arte des Engländers Adam Lowe wurde zum Schlüssel für die Umsetzung dieser Idee. Mithilfe von 3-D-Scannern wurden alle Wände

des Grabes eingescannt, was die Grundlage einer naturgetreuen und höchst genauen Nachbildung sämtlicher macht.

Räumlichkeiten möglich In der Ausstellung im Gute Bekannte. Der Italiener Belzoni (rechts) und der als Scheich Ibrahim

Antikenmuseum sind die Rekonst- bekannte Basler Burckhardt.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 74/147


Datum: 04.01.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 24 Fläche: 5'828 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68011101 Ausschnitt Seite: 1/1

Ausstellung Detailgetreu Pharaonengrab im Museum Das Felsengrab Pharao Sethos' I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. Mehr als 3000 Jahre nach dem Tode Sethos' I. entdeckte Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte seinen tadellosen Zustand. Heute befindet sich das Grab aufgrund von Plünderungen, unsachgemässer Forschung, Massentourismus und geologischen Verschiebungen in einem beklagenswerten Zustand. In der Sonderausstellung «Scanning Sethos» zeigt das Antikenmuseum Basel eine detailgetreue Nachbildung von zwei Grabkammern des fast 3300 Jahre alten Königsgrabes. Heute findet eine Führung statt.

Antikenmuseum Basel St. Alban-Graben 5, 18 Uhr

www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 75/147


Datum: 16.02.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 25 Fläche: 14'815 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68529634 Ausschnitt Seite: 1/1

Lehrreich. «Scanning Sethos» im Antikenmuseum Basel offenbart die wechselhafte Geschichte des Felsengrabes von Pharao Sethos 1. © Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 76/147


Datum: 03.02.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 29 Fläche: 7'735 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68383487 Ausschnitt Seite: 1/1

Führung

Durchblick

Die eindrucksvolle Sonderausstellung «Scanning Sethos» erzählt das Schicksal des Felsengrabes Pharao Sethos' I. seit seiner Entdeckung im Tal der Könige. Die Führung gibt Einblicke in moderne Reproduktionstechnik und präsentiert ein Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern. Antikenmuseum, St.Alban-Graben 5, So, 11.30 Uhr

www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 77/147


Datum: 21.03.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 23 Fläche: 6'450 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68948398 Ausschnitt Seite: 1/1

Führung Grab des Pharao

Das Felsengrab von Pharao Sethos I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. Die Sonderausstellung im Antikenmuseum erzählt das Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung. Mittwochs-Matinee: Führung und Gespräch mit Claudia Manser. Antikenmuseum, Basel St.-Alban-Graben 5, 10 Uhr

www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 78/147


Datum: 08.11.2017

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 14 Fläche: 19'833 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67345048 Ausschnitt Seite: 1/1

Sethos 1. vor dem Opfertisch. ©The Trustees of the Brit sh Museum

Wer entdeckte das Grab Sethos' I.?

2

1 1

In der aktuellen Sonderausstellung «Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» im Antikenmuseum Basel wird das 200-jährige Schicksal des Felsgrabes von Pharao Sethos I. erzählt. Es liegt im berühmten Tal der Könige im oberägyptischen Theben. Vom Entdecker Giovanni Belzoni wegen seiner tadellosen Erhaltung gepriesen, befindet sich das mehr als 3000 Jahre alte Königsgrab heute in einem beklagenswerten Zustand. Die Ausstellung gibt neben dieser dramatischen und bewegenden Geschichte auch Einblick in die modernste Reproduktionstechnik zur Rettung von bedrohtem Kulturerbe und präsentiert ein massstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags Sethos' I. Das hier abgebildete, kostbare Originalaquarell von Henry Beechey ist in der neuen Sonderausstellung «Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» zu sehen.

Gewinnen Sie 3 x 2 Eintrittsgutscheine im Wert von je Fr. 20.-.

Ein Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Antikenmuseum Basel. Senden Sie die richtige Antwort mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: Basler Zeitung, Objekt des Monats, Postfach, 4002 Basel, oder eine E-Mail an wettbewerb@baz.ch, Stichwort: Objekt. Einsendeschluss ist der 15. November 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der/die Gewinner/in wird schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Mitarbeiter der Basler Zeitung Medien sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 79/147


Datum: 17.01.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 13 Fläche: 21'907 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68164380 Ausschnitt Seite: 1/1

Was symbolisiert die Kuh? 717+,1z-)17*-)7+**7,1r-)v-)r-k**7******77***7,

Das Buch von der Himmelskuh wird auch als «Mythos von der Vernichtung des Menschengeschlechts» bezeichnet. Auf dem Rücken dieser Kuh zieht sich Re als göttlicher Herrscher der Welt in den Himmel zurück, nachdem sich die Menschheit gegen ihn empört und ihre Bestrafung gefunden hat. Zur optischen Erläuterung dieser Vorgänge dient das Bild der goldenen Kuh. Am Bauch der Kuh, die den Himmel symbolisiert,

fahren die Sonne und die übrigen Gestirne in ihren Barken dahin, in der Mitte hält der Gott Schu den gestirnten Leib empor, damit der Himmel nicht wieder auf die Erde fällt. Gewinnen Sie einen Eintritt in die Sonderausstellung Scanning Sethos, inkl. Teilnahme an einer öffentlichen Führung für zwei Personen im Wert von Fr. 54.-.

Ein Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Antikenmuseum Basel. Senden Sie die richtige Antwort mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: Basler Zeitung, Objekt des Monats, Postfach, 4002 Basel, oder eine E-Mail an wettbewerb@baz.ch, Stichwort: Objekt. Einsendeschluss ist der 24. Januar 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der/die Gewinner/in wird schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Mitarbeiter der Basler Zeitung AG sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 80/147


Datum: 06.03.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 15 Fläche: 19'183 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68747907 Ausschnitt Seite: 1/1

Wie heissen die Totenfiguren? Die alten Ägypter glaubten an ein jenseitiges Leben, das sie sich in etwa wie das diesseitige vorstellten, mit allen Annehmlichkeiten, aber ohne die Mühsal, die das irdische Leben mit sich brachte. Um dies zu erreichen, trafen die Ägypter Vorkehrungen und scheuten auch magische Tricksereien nicht. So erfanden sie Totenfiguren, die sie Uschebti nannten. Es sind dies kleine Statuetten, die die Arbeit des Verstorbenen im Jenseits erledigen sollten. Sie sind mit dem Spruch 6 aus dem Totenbuch beschriftet, der sie im Jenseits zur Arbeit verpflichtet: "Hier bin ich, sollst du sagen, wenn dein Herr dich zur Arbeit ruft.» Uschebti bedeutet so viel wie «Antwortei. Selbst ein Pharao bediente sich dieser Figuren. Sethos I. zum Beispiel erhielt einige prächtige Uschebti aus leuchtend blauer Fayence mit ins Grab.

Gewinnen Sie einen Eintritt in die Sonderausstellung Scanning Sethos inkl. Teilnahme an einer öffentlichen Führung für zwei Personen im Wert von Fr. 54.-.

Ein Wettbewerb in Zusammenarbeit mit dem Antikenmuseum Basel. Senden Sie die richtige Antwort mit Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an: Basler Zeitung, Objekt des Monats, Postfach, 4002 Basel, oder eine E-Mail an wettbewerb@baz.ch, Stichwort: Objekt. Einsendeschluss ist der 13. März 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der/die Gewinner/in wird schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Mitarbeiter der Basler Zeitung AG sind vom Wettbewerb ausgeschlossen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 81/147


Datum: 12.04.2018

Basler Zeitung / Berufs- & Weiterbildung. 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 33 Fläche: 21'631 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69218131 Ausschnitt Seite: 1/1

=

Antike Schätze aus Ägypten. Noch bis zum 6. Mai 2018 zeigt das Antikenmuseum Basel die Sonderausstellung «Scanning Sethos». © Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 82/147


Datum: 26.04.2018

Basler Zeitung 4002 Basel 061/ 639 11 11 bazonline.ch/

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 46'353 Erscheinungsweise: 6x wöchentlich

Seite: 29 Fläche: 5'420 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69391243 Ausschnitt Seite: 1/1

Führung Grab des Pharao Sethos 1. im Antikenmuseum Das Felsengrab von Pharao Sethos I. ist eine der faszinierendsten Grabstätten im Tal der Könige. Mehr als 3000 Jahre nach dem Tode Sethos' I. entdeckte Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte die aussergewöhnlichen Wanddarstellungen. Die Sonderausstellung «Scanning Sethos im Antikenmuseum Basel erzählt das 200-jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung und gibt Einblick in die modernste Reproduktionstechnik zur Rettung von bedrohtem Kulturerbe. Öffentliche Führung um 18 Uhr. Antikenmuseum, Basel St. Alban-Graben 5, 18 Uhr

www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 83/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241050 Ausschnitt Seite: 1/5

Chinesen bringen neues Leben in Luxors Totenstadt Das Antikenmuseum Basel zeigt in einer Sonderausstellung das Schicksal des Grabes von Sethos I. seit seiner Entdeckung vor 200 Jahren. In Luxor sorgen derweil Ausgrabungen für Aufsehen und beleben den Tourismus in Ägypten neu. Astrid Frefel / vor 20 Minuten

Ein Foto aus dem Karnak - Tempel: Dieses Jahr reisen doppelt so viele Chinesen nach Ägypten wie im Jahr zuvor. (Bild: Imago) Die Kutschenpferde sind wieder etwas besser genährt. Das Aussehen der Tiere vor den bunt glitzernden Droschken sagt viel über das Geschäft mit dem Tourismus in der oberägyptischen Metropole Luxor aus. Dass wieder mehr ausländische Gäste da sind, zeigt sich auch beim Karnak - Tempel, einem der Höhepunkte auf jedem Besucherprogramm. Auf dem Parkplatz stehen drei Dutzend Busse. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng. Das ganze Gelände ist eingezäunt, Einlass gibt es nur durch ein enges Nadelöhr. Taschen werden insgesamt dreimal durchleuchtet, bevor die Touristen das eigentliche Gelände betreten können. Im Sommer 2015 wurde hier auf dem Vorplatz dank der Geistesgegenwart einiger Einheimischer ein Terroranschlag vereitelt. (Der Angriff religiöser Fundamentalisten, bei dem 1997 auch 36 Schweizer ermordet wurden, ist in weiten Teilen der Welt längst vergessen.)

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 84/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241050 Ausschnitt Seite: 2/5

Antikenmuseum lädt zur phantastischen Exkursion ins ägyptische Totenreich – TagesWoche So faszinierend, brisant und lehrreich kann eine Ausstellung zum ägyptischen Altertum sein: Das Antikenmuseum … tageswoche.ch Vorsichtiger Optimismus In der Hauptachse der gigantischen Tempelanlage des Amun - Re, des Königs der Götter, herrscht wieder Gedränge und babylonisches Stimmengewirr. Deutsch, Spanisch, Russisch und immer öfter Chinesisch stechen heraus. Die vielen Chinesen in der Stadt und auch in den Hotels fallen auf. Anzeige - unten weiterlesen Werbung ausblenden Das ist ein neuer Trend. An der Uferstrasse eröffnet bereits das erste chinesische Restaurant. « Die Karte wird gemischt sein, chinesische und lokale Küche » , sagt ein Angestellter, der erklärt, man müsse sich eben anpassen. Als Nächstes wird dann wohl auch die Sound - und Lightshow im Karnak Tempel auf Chinesisch angeboten.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 85/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241050 Ausschnitt Seite: 3/5

Die Chinesen kommen – und wollen auch in Ägypten ihr gewohntes Essen. (Bild: Astrid Frefel) In seiner kleinen Reiseagentur gibt Mamdouh telefonisch Auskunft über mögliche Ausflüge. Die Bootsfahrt zum Dendera - Tempel etwa ist seit vier Jahren gestrichen, weil die Nachfrage nicht da ist. Die Krise im ägyptischen Tourismus lässt sich an seinem Geschäft ablesen. In den besten Zeiten, das heisst im Jahr 2010, beschäftigte sein Büro zwölf Mitarbeiter, heute sind sie noch zu zweit. Wer seine Arbeit verlor, habe sich in einer Fabrik oder in der Landwirtschaft ein Auskommen suchen müssen, weiss Mamdouh. Auch er spürt, dass das Geschäft jetzt zu Beginn der Hochsaison im Gegensatz zu den beiden Vorjahren wieder deutlich anzieht. Er bleibt vorsichtig optimistisch, denn in den turbulenten Jahren seit der Revolution von 2011 gab es ein ständiges Auf und Ab. Trotz erster Anzeichen eines Aufschwunges ist das touristische Angebot immer noch viel grösser als die Nachfrage. Vor allem die Deutschen seien nach Luxor zurückgekehrt, dann auch Schweizer, Spanier und von den Franzosen gebe es Reservationen für die Weihnachtszeit, sagt Mamdouh. Etwa 50 der rund 300 Nilschiffe sind wieder in Betrieb und fahren regelmässig die Strecke zwischen Luxor und Assuan. Dass immer mehr Chinesen nach Luxor kommen, freut natürlich auch den Leiter der Reiseagentur, allerdings beleben sie das Geschäft von kleinen Läden und Tourismusunternehmen kaum. « Sie kommen nur in Gruppen, die sie nie verlassen. Alles ist bereits im Ausland organisiert. Für uns fällt da nichts ab » , erklärt Mamdouh. Sollten die Flüge von und nach Russland wieder aufgenommen werden, die seit dem Absturz eines russischen Ferienfliegers nahe Sharm el - Sheikh im November 2015 ausgesetzt sind, würden auch wieder mehr russische Tagestouristen vom Roten Meer nach Luxor kommen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 86/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241050 Ausschnitt Seite: 4/5

Noch gibt es die Kutschenfahrt zum Spottpreis, aber immerhin werden die Pferde wieder anständig gefüttert. (Bild: Astrid Frefel) Trotz erster Anzeichen eines Aufschwunges ist das touristische Angebot immer noch viel grösser als die Nachfrage und der Druck auf die Preise enorm. Die Kutscher bieten schon für fünf ägyptische Pfund (etwa 25 Rappen) eine kurze Fahrt in der Stadt an. Der tiefe Preis hat zur Folge, dass vermehrt auch Einheimische die Pferdekutsche als alltägliches Transportmittel nützen können. Für 25 Pfund lässt sich eine Stunde auf dem Nil in einer Feluke segeln; in guten Zeiten mussten die Gäste das Drei - oder Vierfache auslegen. Obwohl Ägypten zu den Ländern gehört, die in internationalen Umfragen mit mangelnder Sicherheit und Terrorangst assoziiert werden, ist in Luxor von Unbehagen bei den Touristen nichts zu spüren. Bei allen Sehenswürdigkeiten ist die Polizei gut sichtbar präsent. Die Statistiken für die ganze Branche belegen den Aufwärtstrend. In den ersten neun Monaten im 2017 ist die Zahl der Touristen in Ägypten um 55 Prozent gestiegen, die Einnahmen konnten sogar mehr als verdoppelt werden. Die Fremden geben im Schnitt 88 Dollar pro Tag aus. Bis zum Jahresende wird mit rund acht Millionen Besuchern gerechnet. Die Branche sorgt wieder für etwa neun Prozent der gesamten ägyptischen Wirtschaftsleistung. Ägypten gehört in diesem Jahr weltweit zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte. Der Rekordwert von 14,7 Millionen Touristen aus dem Jahr 2010 ist damit aber noch bei Weitem nicht erreicht. Damals strömten 3,5 Millionen Menschen durch den Karnak - Tempel. Am Tiefpunkt der Krise 2015 waren es gerade noch 250 ’ 000. Spektakuläre Grabungsfunde Luxor bezeichnet sich selbst als grösstes Freiluftmuseum der Welt und es ist die Kombination aus Nilfahrt und archäologischen Sehenswürdigkeiten, die die meisten Touristen anzieht. Auch 100 Jahre nach der Entdeckung der berühmten Grabstätte von Tutanchamun und 200 Jahre nach der Ausgrabung des Grabs von Sethos I. sorgen Nachrichten von spektakulären neuen Funden weltweit für Aufmerksamkeit.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 87/147


Datum: 30.10.2017

Online Ausgabe Tages Woche 4056 Basel 061/ 561 61 80 https://tageswoche.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse Page Visits: 719'887

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241050 Ausschnitt Seite: 5/5

85 Prozent der pharaonischen Schätze seien immer noch unter der Erde verborgen, erklärte die Archäologin Hourig Sourouzian, die seit Jahrzehnten am Projekt der Memnonkolosse und des Amenhotep arbeitet, einer lokalen Zeitung. 2017 gab es ausgesprochen viele aufsehenerregende Entdeckungen, eine Folge von intensivierten Grabungsarbeiten ägyptischer und ausländischer Missionen, die dank der relativen Stabilität in den letzten Jahren wieder möglich waren. Sourouzian selbst konnte diesen Sommer den Fund einer über zwei Meter grossen Statue von Amenhotep III. aus schwarzem Granit vermelden. Mitte September strömten Hunderte ausländische und lokale Journalisten, Fernsehcrews und Botschafter sowie der chinesische Kulturattaché zur Nekropolis von Draa Abul Naga in Luxor, um das neu entdeckte Grab des Goldschmieds des Gottes Amun - Re zu bestaunen, das Mumien, Masken und hölzerne Uschebti-Figuren enthält. Solche öffentlichkeitswirksamen Präsentationen haben mehr Strahlkraft als jede Werbekampagne und helfen, den Ruf Luxors als grösstes Freilichtmuseum der Welt zu zementieren und den lukrativen Kulturtourismus wieder anzukurbeln. Scanning Sethos – Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes , 29. Oktober bis 6. Mai 2018, Antikenmuseum Basel.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 88/147


Datum: 04.04.2018

BaselLive 4051 Basel

Medienart: Internet Medientyp: Organisationen, Hobby

Web Ansicht

https://basellive.ch/

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69129946 Ausschnitt Seite: 1/2

Das erledigt mein Uschebti! Veröffentlicht am Mittwoch, 04. April 2018

Am Sonntag, 15. April, kannst du mit deiner Familie ein ägyptisches Grab besuchen, einen Uschebti bemalen und dich in einen Pharao oder eine Prinzessin verwandeln. Bald ist wieder Familiensonntag und da kannst du im Antikenmuseum deinen eigenen Uschebti bemalen. Du weisst nicht, was das ist? Uschebtis sind kleine ägyptische Statuen, die man den Toten mit ins Grab gelegt hat. Oft waren sie mit den Namen der Toten beschriftet, um Verwechslungen im Jenseits zu vermeiden. Der Uschebti musste nämlich die dem Toten aufgetragene Arbeit verrichten. Ob das auch im Diesseits funktioniert? Einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert: Falls du also zukünftig den Geschirrspüler ausräumen musst oder dein Zimmer aufräumen – schicke einfach deinen persönlichen Uschebti, wenn du Glück hast, erledigt er die Arbeit für dich. Aber nicht nur wegen dem Uschebti lohnt sich ein Besuch im Antikenmuseum. Du kannst dort auch den Nachbau einer Grabkammer besuchen und dich in eine ägyptische Prinzessin oder einen Pharao verwandeln. Zur Erinnerung gibt’s ein Foto. Das wird ein Spass! Was: Familiensonntag «In Pharaos Grab» Wo: Antikenmuseum Wann: Sonntag, 15. April, 13.30 bis 17 Uhr Eintritt: CHF 15.- pro Familie www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 89/147


Datum: 04.04.2018

BaselLive 4051 Basel https://basellive.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Organisationen, Hobby

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69129946 Ausschnitt Seite: 2/2

Kultur Familie

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 90/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Limmattaler Zeitung 8953 Dietikon 058/ 200 53 71 www.limmattalerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 542'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313356 Ausschnitt Seite: 1/5

Antikenmuseum Basel

Mit dem 3-D-Scanner in die Unterwelt von Mathias Balzer — bz Basel 3.11.2017 um 11:00 Uhr

© Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 91/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Limmattaler Zeitung 8953 Dietikon 058/ 200 53 71 www.limmattalerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 542'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313356 Ausschnitt Seite: 2/5

"Scanning Sethos" im Antikenmuseum Basel © Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 92/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Limmattaler Zeitung 8953 Dietikon 058/ 200 53 71 www.limmattalerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 542'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313356 Ausschnitt Seite: 3/5

© Ruedi Habegger

© Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 93/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Limmattaler Zeitung 8953 Dietikon 058/ 200 53 71 www.limmattalerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 542'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313356 Ausschnitt Seite: 4/5

© Ruedi Habegger Das Basler Antikenmuseum zeigt spektakuläre Nachbildungen der Grabkammern von Sethos l. Am 17. Oktober 1817 betrat Giovanni Battista Belzoni in der ägyptischen Wüste einen dunklen Gang. Im Fackellicht sahen er und seine Gefolgsleute, dass Wände und Decken mit farbigen Reliefs und Malereien überzogen waren. 140 Meter weit führte das Bauwerk ins Erdinnere. In der gewölbten, reich geschmückten Kammer am Ende stand ein leerer Sarkophag. Erst Jahre später, als die Hieroglyphen entziffert wurden, konnte das Grab Sethos l. zugeordnet werden. 1279 Jahre vor unserer Zeitrechnung war der Pharao hier auf seine letzte Reise geschickt worden. Pharaonengräber öffnen: Was heute akademisch versierten Forscherteams vorbehalten ist, konnte damals auch eine schillernde Gestalt wie Belzoni. Der Italiener machte als junger Mann Karriere als Schausteller in England. Sein «Samson aus Patagonien» war auf den Jahrmärkten eine Attraktion, weil er zwölf Menschen gleichzeitig emporheben konnte. Durch Zufall wurde Belzoni zur heraustragenden Figur einer damaligen Mode. Seit Napoleon Ägypten erobert hatte, war in den Salons Europas ein Hype um alles ausgebrochen, was irgendwie mit altägyptischer Kultur zu tun hatte. Augenzeugenberichte waren hoch im Kurs. Die Jagd nach Kunstwerken war eröffnet. Vor allem die Briten und Franzosen versuchten, einander als Schatzjäger zu übertrumpfen. Aber auch Basel war früh in diese Entwicklung involviert. Der Orientreisende Johann Ludwig Burckhardt, genannt Scheich Ibrahim, war ein Freund Belzonis und vermittelte diesen an den damaligen britischen Generalkonsul Henry Salt. Dieser wiederum hatte den Auftrag, möglichst viele altägyptische Kunstschätze nach London zu bringen. Weder Salt noch Belzoni konnten damals abschätzen, dass ihr Grabfund über 100 Jahre lang, bis zur Entdeckung des Grabs von Tutenchamun, der bedeutendste am Nil bleiben sollte. 1821 eröffnete der Schausteller und mittlerweile zur Freimaurerei konvertierte Belzoni seine Ausstellung zu Sethos l. am Piccadilly Circus in London. Am

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 94/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Limmattaler Zeitung 8953 Dietikon 058/ 200 53 71 www.limmattalerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 542'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313356 Ausschnitt Seite: 5/5

Verkauf der Ausstellungsgegenstände war er zwar beteiligt, der finanzielle Erfolg blieb jedoch aus. Zwei Jahre später starb der Abenteurer und Schatzsucher während einer Reise in Benin. Geschichte einer Zerstörung Das Basler Antikenmuseum erzählt in der Ausstellung «Scanning Sethos» die Geschichte von Belzonis Entdeckung. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil, den die spektakuläre Ausstellung leistet, der Prolog sozusagen. Im Grunde erzählt die Schau die dramatische Geschichte der nachhaltigen Zerstörung des Pharaonengrabes. Der teilweise Abbau der Wandreliefs im 19. Jahrhundert und die Touristenströme der letzten Jahrzehnte haben das UnescoWelterbe schwer beschädigt. Dabei zeigt die Ausstellung ein Paradox auf: Viele der Kunstschätze wurden von wohlmeinenden Entdeckern nach Europa transportiert, um sie dort für die Nachwelt zu erhalten. Dass damit das Gesamtkunstwerk arg beschädigt wird, wurde damals anscheinend weniger gewichtet. Heute wird das Grab nur noch für ausgewählte Gruppen geöffnet. Wie dasjenige Tutenchamuns soll das von Sethos nun als massstabsgetreue Replik dem Massenpublikum zugänglich gemacht werden. Das heisst, es wird beim Eingang zum Tal der Könige bei Luxor ein 140 Meter langer Stollen ins Erdinnere getrieben. In diesem wird die gesamte Grabanlage so rekonstruiert, wie sie von seinen Entdeckern in wunderbaren Aquarellen dokumentiert worden ist. Der Ausstellungstitel «Scanning Sethos» ist eine Anspielung auf die bei der Rekonstruktion verwendeten Technologien. Federführend arbeitet die spanische Factum Foundation an dem Projekt. Sie hat sich auf die Rekonstruktion alter Kunstwerke spezialisiert. Was modernste Scannertechnologie im Verbund mit Drei-D-Druck heute kann, ist im Antikenmuseum eindrücklich zu sehen. Die Rekonstruktionen zweier Räume des Grabmals sind in Basel begehbar: die sogenannte «Hall of Beauties» und die berühmte Pfeilerhalle. Zudem wurde der Sarkophag des Herrschers nachgebildet. Ein Modell des gesamten Grabstollens, die erwähnten Aquarelle der Entdecker sowie eine Videofahrt durch das Grab bringen dem Besucher das Gesamtkunstwerk überraschend nahe. Klare Jenseitsvorstellungen Wir leben in einer Kultur, in der das Grabmal immer weniger Bedeutung erhält. Die alten Ägypter praktizierten das Gegenteil. Ihre Kunst offenbarte sich in den Wohnstätten der Toten. Die Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die Malereien und Reliefs von Sethos’ Grabkammer bis ins Detail: Die Unterwelts- oder Jenseitsvorstellungen dieser Kultur, die in Schriften wie dem «Pfortenbuch» oder dem «Buch der Himmelskuh» überliefert sind. Besucher, die in der komplexen Ideenwelt der Pharaonen wenig bewandert sind, ist empfohlen, dafür einige Zeit einzuplanen. Wie das jetzt genau ist mit der Seele, die sich mit dem Sonnengott Re frei durch Raum und Zeit bewegt, und dem mumifizierten Körper, der sich durch die Vereinigung mit der Seele immer wieder verjüngt: Das ist nicht auf TweedLänge erklärbar. Geheimnisvoll und berührend ist das aber alleweil. Diese Menschen hatten einen klaren Fahrplan und eine klare Vorstellung von der Reise ins Jenseits. «Scanning Sethos»: bis 6. Mai 2018. Antikenmuseum, Basel.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 95/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 800'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313354 Ausschnitt Seite: 1/5

Antikenmuseum Basel

Mit dem 3-D-Scanner in die Unterwelt von Mathias Balzer — bz Basel 3.11.2017 um 11:00 Uhr

© Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 96/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 800'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313354 Ausschnitt Seite: 2/5

"Scanning Sethos" im Antikenmuseum Basel © Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 97/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 800'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313354 Ausschnitt Seite: 3/5

© Ruedi Habegger

© Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 98/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 800'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313354 Ausschnitt Seite: 4/5

© Ruedi Habegger Das Basler Antikenmuseum zeigt spektakuläre Nachbildungen der Grabkammern von Sethos l. Am 17. Oktober 1817 betrat Giovanni Battista Belzoni in der ägyptischen Wüste einen dunklen Gang. Im Fackellicht sahen er und seine Gefolgsleute, dass Wände und Decken mit farbigen Reliefs und Malereien überzogen waren. 140 Meter weit führte das Bauwerk ins Erdinnere. In der gewölbten, reich geschmückten Kammer am Ende stand ein leerer Sarkophag. Erst Jahre später, als die Hieroglyphen entziffert wurden, konnte das Grab Sethos l. zugeordnet werden. 1279 Jahre vor unserer Zeitrechnung war der Pharao hier auf seine letzte Reise geschickt worden. Pharaonengräber öffnen: Was heute akademisch versierten Forscherteams vorbehalten ist, konnte damals auch eine schillernde Gestalt wie Belzoni. Der Italiener machte als junger Mann Karriere als Schausteller in England. Sein «Samson aus Patagonien» war auf den Jahrmärkten eine Attraktion, weil er zwölf Menschen gleichzeitig emporheben konnte. Durch Zufall wurde Belzoni zur heraustragenden Figur einer damaligen Mode. Seit Napoleon Ägypten erobert hatte, war in den Salons Europas ein Hype um alles ausgebrochen, was irgendwie mit altägyptischer Kultur zu tun hatte. Augenzeugenberichte waren hoch im Kurs. Die Jagd nach Kunstwerken war eröffnet. Vor allem die Briten und Franzosen versuchten, einander als Schatzjäger zu übertrumpfen. Aber auch Basel war früh in diese Entwicklung involviert. Der Orientreisende Johann Ludwig Burckhardt, genannt Scheich Ibrahim, war ein Freund Belzonis und vermittelte diesen an den damaligen britischen Generalkonsul Henry Salt. Dieser wiederum hatte den Auftrag, möglichst viele altägyptische Kunstschätze nach London zu bringen. Weder Salt noch Belzoni konnten damals abschätzen, dass ihr Grabfund über 100 Jahre lang, bis zur Entdeckung des Grabs von Tutenchamun, der bedeutendste am Nil bleiben sollte. 1821 eröffnete der Schausteller und mittlerweile zur Freimaurerei konvertierte Belzoni seine Ausstellung zu Sethos l. am Piccadilly Circus in London. Am

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 99/147


Datum: 03.11.2017

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 800'000 Page Visits: 4'735'437

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313354 Ausschnitt Seite: 5/5

Verkauf der Ausstellungsgegenstände war er zwar beteiligt, der finanzielle Erfolg blieb jedoch aus. Zwei Jahre später starb der Abenteurer und Schatzsucher während einer Reise in Benin. Geschichte einer Zerstörung Das Basler Antikenmuseum erzählt in der Ausstellung «Scanning Sethos» die Geschichte von Belzonis Entdeckung. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil, den die spektakuläre Ausstellung leistet, der Prolog sozusagen. Im Grunde erzählt die Schau die dramatische Geschichte der nachhaltigen Zerstörung des Pharaonengrabes. Der teilweise Abbau der Wandreliefs im 19. Jahrhundert und die Touristenströme der letzten Jahrzehnte haben das UnescoWelterbe schwer beschädigt. Dabei zeigt die Ausstellung ein Paradox auf: Viele der Kunstschätze wurden von wohlmeinenden Entdeckern nach Europa transportiert, um sie dort für die Nachwelt zu erhalten. Dass damit das Gesamtkunstwerk arg beschädigt wird, wurde damals anscheinend weniger gewichtet. Heute wird das Grab nur noch für ausgewählte Gruppen geöffnet. Wie dasjenige Tutenchamuns soll das von Sethos nun als massstabsgetreue Replik dem Massenpublikum zugänglich gemacht werden. Das heisst, es wird beim Eingang zum Tal der Könige bei Luxor ein 140 Meter langer Stollen ins Erdinnere getrieben. In diesem wird die gesamte Grabanlage so rekonstruiert, wie sie von seinen Entdeckern in wunderbaren Aquarellen dokumentiert worden ist. Der Ausstellungstitel «Scanning Sethos» ist eine Anspielung auf die bei der Rekonstruktion verwendeten Technologien. Federführend arbeitet die spanische Factum Foundation an dem Projekt. Sie hat sich auf die Rekonstruktion alter Kunstwerke spezialisiert. Was modernste Scannertechnologie im Verbund mit Drei-D-Druck heute kann, ist im Antikenmuseum eindrücklich zu sehen. Die Rekonstruktionen zweier Räume des Grabmals sind in Basel begehbar: die sogenannte «Hall of Beauties» und die berühmte Pfeilerhalle. Zudem wurde der Sarkophag des Herrschers nachgebildet. Ein Modell des gesamten Grabstollens, die erwähnten Aquarelle der Entdecker sowie eine Videofahrt durch das Grab bringen dem Besucher das Gesamtkunstwerk überraschend nahe. Klare Jenseitsvorstellungen Wir leben in einer Kultur, in der das Grabmal immer weniger Bedeutung erhält. Die alten Ägypter praktizierten das Gegenteil. Ihre Kunst offenbarte sich in den Wohnstätten der Toten. Die Ausstellung im Antikenmuseum zeigt die Malereien und Reliefs von Sethos’ Grabkammer bis ins Detail: Die Unterwelts- oder Jenseitsvorstellungen dieser Kultur, die in Schriften wie dem «Pfortenbuch» oder dem «Buch der Himmelskuh» überliefert sind. Besucher, die in der komplexen Ideenwelt der Pharaonen wenig bewandert sind, ist empfohlen, dafür einige Zeit einzuplanen. Wie das jetzt genau ist mit der Seele, die sich mit dem Sonnengott Re frei durch Raum und Zeit bewegt, und dem mumifizierten Körper, der sich durch die Vereinigung mit der Seele immer wieder verjüngt: Das ist nicht auf TweedLänge erklärbar. Geheimnisvoll und berührend ist das aber alleweil. Diese Menschen hatten einen klaren Fahrplan und eine klare Vorstellung von der Reise ins Jenseits. «Scanning Sethos»: bis 6. Mai 2018. Antikenmuseum, Basel.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 100/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 1/6

Antikenmuseum

Grabkammer von Sethos I. in Basel nachgebaut - die Führung ins Totenreich zeigt Erstaunliches von Mathias Balzer — bz Basel Zuletzt aktualisiert am 23.1.2018 um 16:14 Uhr

«Scanning Sethos» im Antikenmuseum Basel © Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 101/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 2/6

In der Grabkammer von Sethos l. ist die Reise des Sonnengottes durch die ägyptische Unterwelt illustriert. Ein Comic der Sonderklasse. © Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 102/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 3/6

© Ruedi Habegger

© Ruedi Habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 103/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 4/6

Jenseitsexperte: André Wiese kennt die ägyptische Unterwelt wie seine Hosentasche. © Kenneth Nars Das Basler Antikenmuseum zeigt spektakuläre Nachbildungen der Grabkammern von Sethos l. Eine Führung durch das ägyptische Totenreich fördert Erstaunliches zutage. Es ist so eine Sache mit dem Jenseits, denn es gibt die unterschiedlichsten Angebote. Das Problem dabei ist, dass der Reisende sich bei der Wahl ganz auf die jeweiligen Reiseprospekte verlassen muss. Augenzeugenberichte sind rar. Instagram hilft auch nicht weiter. Umso grösser der Aufwand, den die Religionen in die Vermittlung gesteckt haben. Klare Weltmeister in dieser Kategorie sind die Ägypter. Ihre Gräber und ihr Totenkult beschäftigen die Menschheit noch immer, obwohl die Monumente bereits 4000 Jahre ungenutzt im Wüstensand rumstehen. Ein Experte in dieser Angelegenheit ist André Wiese. Er empfängt den Reporter im Grab von Sethos I. Oder besser in dessen Nachbildung, die derzeit im Antikenmuseum ausgestellt ist. Der Riehener Wiese hat in Basel Ägyptologie studiert und in den 1990er-Jahren die ägyptische Abteilung im Antikenmuseum mit ins Leben gerufen. Heute leitet er diese und ist Kurator für die antike Kunst aus dem Nilland. Wiese kann Hieroglyphen lesen. «Nicht mehr so gut wie auch schon», sagt er. Er lese fast nur noch kürzere Inschriften, keine komplexen Texte auf Papyrus mehr. Wiese nimmt sich Zeit für eine einstündige Reise ins Jenseits der Pharaonen. «Du stirbst, damit Du lebst», sagt er zu Beginn. Schon der erste Satz ist schweres Geschütz. Aber präzise. Wie bei allen anderen Jenseitsvorstellungen geht es auch hier darum, dass nach dem irdischen Tod ein ewiges Leben wartet. Per Schiff durch die Unterwelt Zuerst einmal das Personal, das, neben den Verstorbenen, das Jenseits bevölkert: Es sind Götter und Dämonen. Auch sie sind sterblich. Auch sie sind Gesetzen unterworfen. Da sind zum Beispiel Osiris, der Herrscher über die

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 104/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 5/6

Toten, und Isis, seine Schwestergemahlin. Es gibt Toth, den Gott des Mondes, oder Apophis, Meister über Chaos und Finsternis. Chef im Jenseits ist jedoch Re-Atum, der Sonnengott in einer nächtlichen Gestalt. Wenn er gegen Abend müde wird, abkühlt und seine Strahlkraft nachlässt, begibt er sich in die Unterwelt, um sich zu erholen. Er durchquert das Schattenreich auf einer Barke, die Gehilfen dem Totenfluss entlang und durch jenseitige Wüsten ziehen. Zwölf Stunden ist Re unterwegs. Wobei es hier bereits ein wenig kompliziert wird. Denn eine Gottesstunde entspricht in etwa einem Menschenleben. Dass Re mit seinem Schiff die Zeit stellenweise gegen ihren Fluss durchquert, bringt auch heutige Physiker zum Staunen. Merke: Auch im alten Ägypten gab es bereits Einsteins. Die Reise des Gottes dauert also länger, als wir uns vorstellen können. Darum hier die Kurzversion: Neben seinem Trip durch die umgekehrte Zeit, übrigens symbolisiert durch eine Schlange, muss der Sonnengott verschiedene Gefahren überwinden. Und der ihn begleitende verstorbene König kommt vor ein Totengericht. Doch dazu später mehr. Zuvor muss Re gegen das Ungeheuer Apophis kämpfen. Auf jeder Nachtfahrt hat er diese Ausgeburt des Chaos’ von Neuem zu besiegen. Ansonsten geht die Sonne nicht wieder auf. Das Untier muss mit magischen Sprüchen gelähmt, gefesselt, erstochen und zerstückelt werden. Das geht nur mithilfe der anderen Götter. Ist das geschafft, kann Re sich langsam wieder auf den Weg nach Osten machen, wo er am Ende der Reise als Skarabäus in seinem Schiff aus den Urfluten gehoben und gegen den Himmel geschickt wird. Nachdem er sich um die verstorbenen Menschen gekümmert hat. Das richtige Setting Stirbt ein Altägypter oder eine Altägypterin, braucht es ein paar Dinge, damit die Reise klappt. Erstens und unabdingbar: Der Körper muss erhalten werden. Die Mumie ist quasi das Raumschiff. Zusätzlich braucht es ein Grab, das mit Namen versehen und einer Statue oder einem Relief geschmückt ist. Von diesem Setting gibt es unterschiedlichste Ausformungen. Gross und recht auffällig: Pyramiden. Versteckt: ein Tunnel, wie bei Sethos. Oder die einfache Grabkammer, ohne viel Pomp. In der Luxusvariante werden die Räume mit der Geschichte des Gottes Re (oder anderer Gottheiten) ausgeschmückt. Als Reiseprospekt dienen die Totenbücher. Papyrusrollen mit hunderten von Sprüchen, die im Jenseits nützlich sein können. Zusätzlich werden möglichst viele kleine Figuren eingeladen. Jetzt wird die Tür zum Jenseitsraumschiff verschlossen. Bitte anschnallen. Deckel auf, Deckel zu Die Mumie liegt im Totenreich. Es ist still. Für lange Zeit still. Bis von Weitem ein Tross daherkommt. Es ist Re, der Sonnengott mit seiner Barke. Er ruft die Namen der Verstorbenen. Die Sarkophage springen auf, die Mumien erheben sich. Sie werden eingekleidet und beginnen ihr Leben im Jenseits. Eine schicke Sache. Niemand wird krank, es gibt reichlich zu essen und zu trinken. Die Liebe und die Musen kommen nicht zu kurz. Die Arbeit erledigen die Bediensteten, jene Figürchen, die dem Grab beigelegt wurden. Merke: Spare in der Endlichkeit, dann hast Du in der Ewigkeit. Die Erweckung der Mumien dauert eine göttliche Stunde, also ein Menschenleben lang. Verlässt der Sonnengott die Zeitkapsel, sinken die Mumien in die Sarkophage zurück und verfallen in todesähnlichen Schlaf, bis Re in einer

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 105/147


Datum: 23.01.2018

Online-Ausgabe Aargauer Zeitung 5001 Aarau 058/ 200 53 71 www.aargauerzeitung.ch

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 789'000 Page Visits: 4'868'925

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68252900 Ausschnitt Seite: 6/6

fernen Nacht wieder ihre Namen ruft. Merke: Schreib Dein Grab genau an, sonst kann der Gott Dich nicht rufen und Du verschläfst das Jenseits für immer und ewig. Die Statue als Medium Jenseitsführer Wiese erklärt, dass dies im alten Ägypten ein probates Mittel war, um seinem Nachbarn postum zu schaden: Entferne den Namen vom Grab und zerstöre seine Statue. Ohne Namen findet ihn Gott Re nicht. Ohne Statue hat er kein Medium, über das die Angehörigen mit seiner Seele kommunizieren können. Dafür sind diese Statuten nämlich da. Sowohl diejenigen von Menschen wie von Göttern: In ihnen manifestieren sich deren Seelen im Diesseits und werden so für kurze Zeit ansprechbar. Merke: Kunst kann richtig überlebenswichtig sein. Leg das Herz auf die Waage Gut mumifiziert und gut begraben, fertig ist das ewige Leben: Schön wär’s, wenn es so einfach wär. Denn auch die alten Ägypter konnten es nicht lassen und haben in ihrem Jenseits eine Prüfung eingebaut. Fairerweise für Menschen wie für göttliche Könige. Beide müssen beim Eintritt ins Totenreich vor Osiris antreten. Gut, wenn man dann seine Spruchrolle dabei hat. Wie vor jedem Richter hilft auch hier gute Rhetorik, wenn vor Osiris das «negative Bekenntnis» abgelegt werden muss. Das geht in etwa so: Nein, ich habe meine Frau nicht betrogen, ich habe nicht gestohlen, ich habe nicht getötet ... Sie lesen richtig: Die ethischen Regeln und Gebote der Ägypter sind fast deckungsgleich mit den jüdischen, später christlichen. Hatte sie Moses doch nicht auf dem Berg empfangen, sondern vom Nil importiert? Reine Spekulation. Wahr jedoch ist, dass Osiris den Jenseitsanwärtern das Herz entnimmt und es auf eine Waage legt. Findet es dort die Balance mit einer Figur der Göttin der Gerechtigkeit, ist alles gut. Wenn nicht, dann wird das Herz dem Höllendrachen vorgeworfen und der arme Sünder in der flammenden Hölle grilliert, zerstückelt und verbrannt. André Wiese sagt: «Ja, auch dieses Jenseits dient der Disziplinierung der Diesseitigen.» Seit Jahrtausenden unwissend Was gilt es sich sonst noch zu merken von dieser Reise ins ägyptische Schattenreich? Grosse Kunst kann über Zeiten und Welten hinweg zu uns reden. Meist ist die Idee vom Jenseits mit Ethik und Moral verknüpft. Gratis ist das ewige Leben nicht zu haben. Es soll im Diesseits abverdient werden. Die Frage ist jeweils, wer aus diesem Modell einen Nutzen zieht. Sind es Einzelne oder wir alle? Am Ende bleibt die Gewissheit: Wie es wirklich ist dort drüben, ja, ob es dieses Drüben überhaupt gibt, das wissen wir auch 4000 Jahre nach Sethos nicht. Scanning Sethos Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes ist noch bis 6. Mai zu erleben – mit zahlreichen Rahmenveranstaltungen. www.antikenmuseumbasel.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 106/147


Datum: 29.01.2018

BASILISK Radio Basilisk 4051 Basel 061/ 269 69 69 www.basilisk.ch

Medienart: Radio/TV Medientyp: Radio Sendezeit: 11:30 Sprache: Dialekt

Grösse: 0.7 MB Dauer: 00:00:49

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68323080 Ausschnitt Seite: 1/1

Scanning Sethos im Antikenmuseum Basel Sendung: Basilisk Info Mittag 11.30 - 13.00

Das Antikenmuseum Basel zeigt zurzeit eine Sonderausstellung zum Grab von Pharao Sethos I. Bei Radio Basilisk kann man heute eine Führung durch die Ausstellung mit Abendessen gewinnen.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 107/147


Datum: 31.10.2017

B wie Basel 4001 Basel 061/ 386 81 81 www.bwiebasel.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 12'000 Erscheinungsweise: 6x jährlich

Seite: 45 Fläche: 47'267 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67708719 Ausschnitt Seite: 1/2

(Scanning Sethos): Wiedergeburt eines Pharaonengrabes

Napoleon

Bonapartes

erfolgreicher Die Ausstellung im Antikenmuseum

Ägyptenfeldzug (1798) führte zu der Wiederentdeckung der faszinierenden Kultur des alten Ägyptens durch die Europäer. Begleiterscheinungen dieser Begeisterung waren Kunsttransfer und

Basel erzählt das 200-jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung. Neben Dokumenten aus der Entdeckerzeit, wie etwa Aquarelle, sind Originalteile der Wanddekoration und origidie damit verbundene Beeinträchtigung nale Grabfunde zu sehen. der Altertümer vor Ort, da zahlreiche Die Sonderausstellung <Scanning SeStatuen und Reliefs in grosse europäi- thos - Die Wiedergeburt eines Pharaosche Metropolen verschifft wurden. nengrabes> zeigt eine detailgetreue KoVerschiedene Museen begründeten da- pie der zwei prächtigsten Grabkammit ihre berühmten ägyptischen Samm- mern der Grabanlage und des Sarkolungen. phags Sethos` I., die mit Einsatz von Als der Italiener und Abenteurer Gio- Kompositfotografie, MultispektralkaBattista Belzoni das Grab Sethos' I. im Tal der Könige 1817 entdeckte, war er fasziniert vom einwandfreien Erhaltungszustand der Wanddekoration. Er dokumentierte in Aquarellen detailgetreu die gesamte Grabdekovanni

meras und 3D-Scannern angefertigt wurden. Dank dieser Technik, die in der Ausstellung näher erläutert wird, ist es möglich, das Grab in seinem einstigen Glanz auferstehen zu lassen. Das Felsengrab Sethos` I. (1290-1279

ration, was sich später für die Rekon- v. Chr.) ist das grösste und schönste struktion des Grabes als Glücksfall er- seiner Art im Tal der Könige. Seine weisen sollte. Denn Plünderungen und Wände schmücken - in feinstem beunsachgemässe Forschung - später auch maltem Relief - Darstellungen aus den Massentourismus und geologische Ver- ägyptischen Unterweltsbüchern und schiebungen - führten zu einer teilwei- Szenen, die den Pharao vor verschiesen Zerstörung des Pharaonengrabes. denen Gottheiten zeigen. Die Grabde-

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 108/147


Datum: 31.10.2017

B wie Basel 4001 Basel 061/ 386 81 81 www.bwiebasel.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 12'000 Erscheinungsweise: 6x jährlich

koration gewährt den Besuchern Ein-

blick in die tiefgründigen und hoffnungsvollen Vorstellungen der alten Ägypter zur Unterwelt, zum Leben nach dem Tod und zur Möglichkeit der Wiedergeburt. Die Darstellungen, wel-

che die Welt jenseits des Todes be-

Seite: 45 Fläche: 47'267 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67708719 Ausschnitt Seite: 2/2

Antikenmuseum Basel <Scanning Sethos>

Bis 6. Mai 2018 Di, Mi, Sa, So 11.00-17.00 Do, Fr 11.00-22.00 (Do, Fr Gratiseintritt ab 17.00 Uhr) Montag geschlossen

schreiben, sind durch so genannte Unterweltsbücher vertreten. Sie schildern Antikenmuseum Basel in 12 Stunden die Nachtfahrt des Son- St. Alban-Graben 5, 4010 Basel nengottes durch die Unterwelt und die www antikenmuseumbasel. ch Gefahren, die dort auf ihn lauern. Das so dekorierte Felsengrab kann als dreidimensionales Abbild des Jenseits

verstanden werden, das der Sonnengott durchfährt. Mit ihm vereinigt sich

der verstorbene König und tritt mit ihm in den Lauf der Sonne ein, den ewigen Zyklus von Alterung und Ver-

jüngung. Die Götter nehmen ihn als ihresgleichen auf: Als toter König betrat Sethos sein Grab, als lebendiger Gott verliess er es.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 109/147


Datum: 27.10.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226033 Ausschnitt Seite: 1/2

Die Wiedergeburt einer Grabstätte "Scanning Sethos": Das Antikenmuseum Basel erschließt unter anderem mit modernster Technik eines der schönsten Pharaonengräber.

Faksimile eines Reliefs mit Sethos I. und Hathor, das 1829 herausgesägt wurde und heute im Louvre in Paris steht. Foto: Daniel Gramespacher Die neue Ausstellung im Basler Antikenmuseum vermag historisch Interessierte mit einem Faible für das Alte Ägypten und Fans modernster Technik gleichermaßen zu begeistern: "Scanning Sethos", das sich der bedeutendsten Grabanlage seiner Art im Tal der Könige widmet, nimmt die Besucher dank digitaler Fotografier und Drucktechniken von Sonntag an mit auf eine Reise in die Zeit der Entdeckung vor 200 Jahren und macht lebendig, was vor 3100 Jahren errichtet wurde. Der Titelzusatz "Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs" ist nicht übertrieben. Die Entdeckung des Felsengrabes von Pharao Sethos I., der von 1290 bis 1279 vor Christus regierte, also etwa 1000 Jahre nach dem ... Jetzt kostenlos registrieren! Danach können Sie 20 Artikel pro Monat lesen einschließlich unserer exklusiven BZ Plus-Artikel . Gleich können Sie weiterlesen! Exklusive Vorteile:

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 110/147


Datum: 27.10.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226033 Ausschnitt Seite: 2/2

20 Artikel pro Monat kostenlos – einschließlich BZ Plus Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig. Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion E-Mail > Adresse > Vielen Dank * Pflichtfelder E-Mail: * zurück Formular zurücksetzen weiter Sie sind bereits registriert? Anmelden >> Sie möchten unbegrenzt alle BZ-Inhalte lesen? Abonnieren >> Anmeldung * Pflichtfelder Meine BZ E-Mail: * Passwort: * Neu registrieren Passwort vergessen? zurück Formular zurücksetzen Anmelden

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 111/147


Datum: 04.11.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313386 Ausschnitt Seite: 1/4

05. November 2017

Bewahrt dank Technik Synthese aus Vergangenheit und Gegenwart: Scanning Sethos im Antikenmuseum Basel.

Atemberaubend schön: Die mit 3 - Druckern rekonstruierte „ Hall of the Beauties “ Foto: fotos: ruedi habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 112/147


Datum: 04.11.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313386 Ausschnitt Seite: 2/4

Die Säulenhalle wurde auch in ihrem heutigen Zustand rekonstruiert und zeigt die Schäden durch Gier und Tourismus. Foto: Ruedi Habegger

Atemberaubend schön: Die mit 3 - Druckern rekonstruierte „ Hall of the Beauties “ Foto: fotos: ruedi habegger

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 113/147


Datum: 04.11.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313386 Ausschnitt Seite: 3/4

Die Säulenhalle wurde auch in ihrem heutigen Zustand rekonstruiert und zeigt die Schäden durch Gier und Tourismus. Foto: Ruedi Habegger Mit "Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes" zeigt das Antikenmuseum Basel, wie moderne Technik Vergangenes zu neuem Leben erwecken kann. Mit dem Betreten der "Hall of the Beauties" erklärt sich der Name sofort von selbst: Farbenprächtig ausgestaltete Wandmalereien erzählen vom Leben nach dem Tod, wie es sich die Ägypter vor über 3000 Jahren vorstellten. Große Götterfiguren weisen den Weg ins Jenseits, in die sogenannte Unterwelt, aus der der Tote später verjüngt in ein neues Leben eintreten sollte. Die Decke ist mit gelben Sternen bemalt, die mit dem dunkelblauen Hintergrund leuchtend kontrastieren. Der Raum erhielt seinen Namen von seinem Entdecker Giovanni Battista Belzoni, der vor genau 200 Jahren im ägyptischen Tal der Könige ein Grab fand und begeistert war von dessen Schönheit. Belzonis Entdeckung der Grabstätte des Pharaos Sethos I (1290 – 1279 v. Chr) war eine Sensation und der Ort wurde als "Perle des Tals der Könige" schnell zu einer Hauptattraktion für Ägyptenreisende. Im Antikenmuseum in Basel ist die "Hall of the Beauties" so zu sehen, wie sie Belzoni 1817 vorfand. Im Rahmen der Ausstellung "Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes", wurde mit Hilfe von modernen Technologien ein Faksimile des Raumes erstellt. Diese Rekonstruktion gelang mit 3 - D - Scannern und aufwendiger Detailarbeit, mit der fehlende Fragmente digital erfasst und mit Aquarellen abgeglichen wurden, die kurz nach Entdeckung des Grabes erstellt worden waren. Diese Daten wurden für die Ausstellung mit 3 - D - Druckern und Fräsen re - materialisiert. Die komplett restaurierte "Hall of the Beauties" im Antikenmuseum gibt nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in das Denken und die Jenseitsvorstellungen der ägyptischen Hochkultur. Sie zeigt auch, dass die Grabstätte über 3000 Jahre lang in einem sehr guten Zustand geblieben ist. Dies bestätigen neben den enthusiastischen Dokumentationen Belzonis auch die Reiseberichte anderer Besucher, die die leuchtende Farbenpracht der Wandmalereien und deren "erstaunliche Frische" lobten.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 114/147


Datum: 04.11.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313386 Ausschnitt Seite: 4/4

Doch die Entdeckung fiel in die Zeit einer Ägyptomanie in Europa, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach dem Ägypten - Feldzug Napoleons unter den Eliten verbreitete. Damals lag es im Trend, ein Souvenir aus einer Grabstätte zu erwerben und dieses an Abendgesellschaften als Trophäe zu präsentieren. Nicht nur Entdecker Belzoni machte sich diesen Hype zunutze, erstellte Aquarelle und verkaufte Bestandteile der Grabstätte bei einer Sethos - Ausstellung in London. Auch andere europäische Institutionen stritten um Fragmente der Wandbemalungen – etwa der Louvre und das British Museum. Ganze Wandteile wurden mit Hammer und Messer aus dem Grab entfernt und nach Europa transportiert. Mangels fotografischer Möglichkeiten wurden zudem mit Papier und Wachs Abdrücke der Wandmalereien erstellt, was die Farben verblassen ließ. Diesen "Verwüstungen durch Kunstfreunde", wie der Ägyptenreisende Fürst Pückler - Muskau es 1861 ausdrückte, folgte der Massentourismus des 20. Jahrhunderts. Tausende von Touristen besichtigten täglich Sethos ’ Grabstätte, hinterließen an den Wänden Kritzeleien und brachten Staub, Feuchtigkeit und Dreck. Aufgrund der dadurch entstandenen Schäden wurde die Grabstätte deshalb Anfang der 1990er - Jahre für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Ausmaß dieser Zerstörungen der letzten 200 Jahre wird Besuchern im Antikenmuseum in Basel drastisch vor Augen geführt. Denn die "Hall of the Beauties" und die Säulenhalle wurden auch in jenem Zustand rekonstruiert, in dem sie sich heute befinden. Dieser ist beklagenswert: Löcher in den Wänden sind ein Zeugnis der brachialen Methoden, mit denen ganze Wandabschnitte entfernt wurden; Wachsspuren und die verblassten Farben der Malereien zeigen die tragischen Folgen der unprofessionell gefertigten Abdrücke und der Ruß an der Decke bietet eine Idee der großen Anzahl von Besuchern, die mit Fackeln die Grabstätte abschritten. Diese Beschädigungen der Pharaonen - Grabstätte waren nicht politisch oder religiös motiviert – vielmehr gingen hier unprofessionelles Verhalten, kommerzielle Interessen und ein Mangel an Sensibilität Hand in Hand. Dennoch drängt sich beim Besuch der Ausstellung die Assoziation zu den mutwilligen Zerstörungen in der syrischen Oasenstadt Palmyra auf. Denn in der Rekonstruktion der "Hall of the Beauties" in ihrem ursprünglichen Zustand zeigt sich das Potenzial moderner Technik bei der Konservierung antiker Kulturstätten. Damit gibt die Ausstellung nicht nur einen eindrucksvollen Einblick in das alte Ägypten, sondern verknüpft eindrucksvoll die kunsthistorische Vergangenheit mit den technologischen Möglichkeiten der Gegenwart. "Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes", Antikenmuseum Basel, Dienstag bis Sonntag 11 bis 17, Donnerstag und Freitag bis 22 Uhr (bis 6. Mai). Autor: julia richter

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 115/147


Datum: 28.10.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226011 Ausschnitt Seite: 1/2

28. Oktober 2017 Basel

Antikenmuseum widmet sich dem alten Ägypten "Scanning Sethos": Das Antikenmuseum Basel erschließt unter anderem mit modernster Technik eines der schönsten Pharaonengräber.

Faksimile eines Reliefs mit Sethos I. und Hathor, das 1829 herausgesägt wurde und heute im Louvre in Paris steht. Foto: Daniel Gramespacher Die neue Ausstellung im Basler Antikenmuseum vermag historisch Interessierte mit einem Faible für das Alte Ägypten und Fans modernster Technik gleichermaßen zu begeistern: "Scanning Sethos", das sich der bedeutendsten Grabanlage seiner Art im Tal der Könige widmet, nimmt die Besucher dank digitaler Fotografier und Drucktechniken von Sonntag an mit auf eine Reise in die Zeit der Entdeckung vor 200 Jahren und macht lebendig, was vor 3100 Jahren errichtet wurde. Der Titelzusatz "Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabs" ist nicht übertrieben. Die Entdeckung des Felsengrabes von Pharao Sethos I., der von 1290 bis 1279 vor Christus regierte, also etwa 1000 Jahre nach dem Bau der Pyramiden von Gizeh, im Jahre 1817 durch den Italiener Giovanni Belzoni ist eine der großen Sensationen in der Geschichte der Archäologie. Die mehr als 140 Meter lange Anlage, deren Gänge und Kammern komplett mit kunstvollen Reliefs versehen waren, wurde vor 200 Jahren ob ihres hervorragenden Erhaltungszustandes hoch gelobt. Davon ist heute kaum mehr etwas übrig. Forscher und Reisende sägten aus Gier nach Souvenirs Wände, Pfeiler und Hygroglyphen heraus, machte Abklatsche mit Wachs, Papier und Stuck, entstellten die prächtige Anlage, wie Andrea Bignasca, Direktor des Antikenmuseums sagt. Wassereinbrüche,

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 116/147


Datum: 28.10.2017

Badische Zeitung

www.badische-zeitung.de

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse UUpM: 1'300'000 Page Visits: 4'262'411

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67226011 Ausschnitt Seite: 2/2

geologische Verschiebungen und Touristen in Massen trugen das Ihre dazu bei, dass das Felsengrab längst nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Die von André Wiese kuratierte Ausstellung "Scanning Sethos" erzählt von diesem Schicksal. Aber nicht nur. Das Antikenmuseum zeigt natürlich originale Objekte aus diversen Museen in ganz Europa, wohin Fragmente gelangt waren, vor allem aber Faksimiles, also Nachbildungen, die vom Original praktisch nicht zu unterscheiden sind, und lässt so das Grab in seinem einstigen Glanz auferstehen. Möglich machen dies modernste Scan - und Reproduktionstechniken. Vereinfacht lässt sich das Verfahren, das Adam Lowes Factum Arte & Factum Foundation Madrid entwickelt hat, so beschreiben: Hochauflösende Scanner tasten die Oberflächenstrukturen berührungslos ab; auf Basis der digitalen Daten fräsen computergesteuerte Maschinen die Reliefs heraus, meist aus Kunststoffblöcken aus Polyurethan. Darüber wird wie eine Haut ein ultradünnes, leicht elastisches Material gezogen mit den fotografischen Abbildungen. Das Ergebnis sind Nachbildungen, die dem Original in nichts nachstehen. So durchschreiten die Besucher ein stark verkleinertes Modell der gesamten Anlage und bewundern Sethos ’ Alabaster - Sarkophag im Maßstab 1:1. Besonders beeindruckend ist die Nachbildung der Hall of Beauties, wie sie sich 1817 präsentierte: Mit (elektronischer) Kerze in der Hand wandelt der Betrachter in der dunklen Kammer auf Belzonis Spuren und erkundet die prächtigen Darstellungen aus ägyptischen Unterweltsbüchern an den Wänden. Weitere Räume erklären die Reproduktionstechnik, erzählen von der Zeit des Entdeckers und von den Zerstörungen. Thema sind auch die Forschungen der Universität Basel, die in das Projekt eingebunden. Schließlich graben Ägyptologen der Uni Basel seit den 1970er Jahren im Tag der Könige und haben allein aus Sethos ’ Grab rund 7000 Fragmente geborgen, wie Professorin Susanne Bickel erläutert. Noch vor fünf Jahren, ist Lowe überzeugt, wäre das Projekt "Scanning Sethos" nicht möglich gewesen; Museen hätten eine Reproduktion nicht gestattet. Jetzt hätten alle angefragten Häuser gerne mitgemacht. Weil sie erkannt hätten, dass die dreidimensionalen Nachbildungen keine Spielerei Technikverrückter ist, sondern im Dienste der Wissenschaft einen wichtigen Beitrag leisten kann, das kulturelle Erbe der Welt zu bewahren und längst vergangene Zeiten besser zu erforschen und zu verstehen. Den letzten Raum der Basler Ausstellung füllt ein Faksimile der Hall of Beauties und eines zweiten Kammer, wie sie sich heute – mit allen Zerstörungen der vergangenen 200 Jahre – präsentieren, aber eben öffentlich nicht mehr zugänglich sind. Nach Ende der Ausstellung kommen diese Nachbildungen nach Ägypten. Irgendwann soll das komplette Felsengrab als Faksimile im Tal der Könige stehen und damit wieder zugänglich sein. Das werde noch zwei Jahre dauern, schätzt Bignasca. Die Schau "Scanning Sethos" erschließt ein zentrales Denkmal des Altägyptens auf faszinierende Weise, indem sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet. "Scanning Sethos – die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes", 29.Oktober bis 6. Mai 2018, Di, Mi, Sa, So 11 bis 17 Uhr; Do, Fr 11 - 22 Uhr (ab 17 Uhr gratis, Führungen jeden Sonntag, 11.30 Uhr (außer 24.12., 31.12.) und jeden Donnerstag, 18 Uhr (außer 8.2., 29.3. und 19.4.) Antikenmuseum, St. Alban - Graben 5, Basel. Infos zum Begleitprogramm unter Autor: Daniel Gramespacher

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 117/147


Datum: 01.02.2018

Lokal-Nachrichten / Anzeiger für Muri, etc 3073 Gümligen 031/ 952 56 60 www.lokalnachrichten.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 7'900 Erscheinungsweise: 47x jährlich

Seite: 3 Fläche: 17'544 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 68359017 Ausschnitt Seite: 1/1

Kulturverein Muri-Gümligen

Antikenmuseum Basel

Samstag, 17. Februar 2018 - Besuch der ständigen Ausstellung über das pharaonische Aegypten im Antikenmuseum Basel

verzierten Särgen, geheimnisvollen Mumien, prachtvollen Steingefässen, informativen Papyrus-Schriftrollen und vielen weiteren Objekten. Diese erzählen vom sensiblen und ausgeklügelten Kunstschaffen, von der bewegten poli-

tischen Geschichte und dem zeremoniellen Protokoll am Hof der Pharaonen. Ebenso von den tiefsinnigen religiösen Vorstellungen verbunden mit

einer vielfältigen Götterwelt, vom komplizierten Begräbnisritual und vom bunten Alltag der Alten Ägypterinnen und Ägypter. Das Antikenmuseum Basel ist das ein- Wolfgang von Goethe bekannte angezige Museum in der Schweiz, das aus- sichts der Stadt Rom: «Man müsste

schliesslich Zeugnisse der antiken mit tausend Griffeln schreiben: was

Kunst und Kultur des Mittelmeerrau- soll hier eine Feder?» Angesichts der mes zeigt. Hier sind altägyptische, Kultur des Alten Ägyptens müssten griechische, etruskische, römische und sich die tausend Griffel jedoch vertauvorderasiatische Objekte versammelt, sendfachen, wollte man ihren Reichdie seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. bis tum auch nur annähernd schildern. ins 6. Jahrhundert n. Chr. geschaffen Tickets gibt's bei Chromophot Zbinworden sind. Im Jahr 2001 wurde un- den an der Worbstrasse 206 in Gümli-

ter dem Innenhof des Museums, in gen oder unter: http://kulturvereineinem architektonisch wohl propor- muri.ch/antikenmuseum-basel/ tionierten Saal, eine ständige Ausstel- Der Museumsbesuch wird durch Urs lung von Werken aus dem Alten Staub begleitet, eine Garantie für ein unvergessliches Erlebnis! Ägypten eröffnet. Beim Besuch taucht man ein in eine Da die Hin-und Rückreise individuell chronologisch aufgebaute Sammlung ist, ergeben sich unzählige Kombinamit 600 Objekten aus dem Alten tionsmöglichkeiten, neben dem alten Ägypten, die von der Vorgeschichte Ägypten auch das moderne Basel zu bis in die griechisch-römische Epoche entdecken. reicht. Dabei begegnet man eindrückpd

lichen Statuen, feinen Reliefs, reich

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 118/147


Datum: 17.11.2017

Baublatt 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch

Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'415 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 34 Fläche: 8'959 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67468732 Ausschnitt Seite: 1/1

Scanning Sethos - Die Wiedergeburt des Pharaonengrabes Basel, bis 6. Mai 2018 Es ist eine der prächtigsten letzten Ruhestätten im Tal der Könige: das rund

3300jährige Felsengrab von Pharao Sethos I. Teile davon können zurzeit im Basler Antikenmuseum im Rahmen der Sonderausstellung «Scanning

Sethos» bewundert werden. Zwei der Kammern sind mittels modernster

3D-Scans detailgetreu nachgebaut worden (siehe Bild). Allerdings stellt die Schau die Anlage nicht nur vor, sondern erzählt auch die Geschichte ihrer Entdeckung durch Giovanni Battista Belzoni um 1817. Zudem zeigt sie auf, wie aufwendig der Erhalt eines solchen Erbes ist. www.antikenmuseumbasel.ch

e.1

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 119/147


Datum: 28.03.2018

Corriere degli italiani 8004 Zürich 044/ 240 22 40 www.corrieredegliitaliani.ch/

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 12'000 Erscheinungsweise: 43x jährlich

Seite: 11 Fläche: 16'041 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69072051 Ausschnitt Seite: 1/1

lato d'Italia, in collaborazione con la So-

BASILEA

Marco Zatterin e il "Gigante del Nilo" Un posto ideale per l'harem. Come Giovanni Battista Belzoni scopri la tomba di Seti I. Il 16 marzo, Marco Zatterin, vicedirettore del quotidiano La Stampa, ha

presentato il suo libro "Il Gigante del Nilo. Storia e avventure del Grande Bel-

zoni" presso il prestigioso Antikenmuseum di Basilea, che attualmente ospita la mostra "Scanning Seti' - La rinascita di una Tomba Faraonica" (aperta fino al prossimo 6 maggio)dedicata alla tomba

del Faraone Seti I, scoperta appunto dall'italiano Giovanni Battista Belzoni. La ricostruzione della camera funeraria del faraone Seti I è stata possibile pro-

prio grazie al lavoro dell'esploratore Belzoni, il "gigante padovano" dalla vita

avventurosa, cui Zatterin ha dedicato un'accurata biografia che bene evidenzia come Belzoni, a inizio '800, abbia inaugurato l'era delle grandi scoperte egizie, merito della sua tenacia e sconfinata curiosità. L'evento è stato organizzato dal Conso-

cietà Dante Alighieri, reso possibile 'dall'immediato entusiasmo ad accogliere l'iniziativa da parte del Direttore dell'Antikenmuseum, il ticinese Andrea Bignasca. La conferenza è stata aperta dal saluto del Console Michele Carnerota e del Direttore Andrea Bignasca,

mentre Marco Zatterin, con spunti di apprezzata simpatia, ha intrattenuto gli ospiti con passi e illustrazioni tratti dal suo libro che raccontano episodi singolari della vita del celebre pioniere. Il Console Camerota dichiara che "è senza dubbio motivo di soddisfazione aver potuto proporre e realizzare un evento presso uno dei piú prestigiosi Musei di Basilea alla presenza di un ri-

nomato professionista come Marco Zatterin, celebrando un grande italiano del passato come Belzoni, cui si riconosce di aver aperto un nuovo capitolo nella

storia dell'archeologia". In occasione dell'evento, che ha riscosso un ottimo successo di pubblico; il Museo ha offerto l'accesso gratuito alla mostra e il Consolato un raffinato e sobrio aperitivo italiano... e un po' svizzero. (Foto di Giovanni Alfieri)

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 120/147


Datum: 28.03.2018

La Pagina 8004 Zürich 043/ 322 17 17 www.lapagina.ch

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 45'000 Erscheinungsweise: 47x jährlich

Seite: 22 Fläche: 29'996 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69072032 Ausschnitt Seite: 1/1

Comunicato

Marco Zatterin e "il gigante del Nilo" all'Antikenmuseum di Basilea Un posto ideale per l'harem. Come Giovanni Battista Belzoni scopri la tomba di Seti I

Camerota e del Direttore Andrea Bignasca, mentre Marco Zatterin, con spunti di apprezzata simpatia, ha intrattenuto gli ospiti con passi e illustrazioni tratti dal suo libro che raccontano episodi singolari della vita del celebre pioniere.

Il Console Camerota dichiara che "è senza dubbio motivo di

soddisfazione

aver

potuto

proporre e realizzare un evenIl 16 marzo, Marco Zatterin, il "gigante padovano" dalla vita vicedirettore del quotidiano La avventurosa, cui Zatterin ha deStampa, ha presentato il suo libro dicato un'accurata biografia che "Il Gigante del Nilo. Storia e av- bene evidenzia come Belzoni, a venture del Grande Belzoni" pres- inizio '800, abbia inaugurato l'era so il prestigioso Antikenmuseum delle grandi scoperte egizie, medi Basilea, che attualmente ospita rito della sua tenacia e sconfinata la mostra "Scanning Seti - La ri- curiosità.

nascita di una Tomba Faraonica" (aperta fino al prossirrìo 6 maggio)

dedicata alla tomba del Faraone Seti I, scoperta appunto dall'italiano Giovanni Battista Belzoni.

to presso uno dei piú prestigiosi Musei di Basilea alla presenza di un rinomato professionista come

Marco Zattera, celebrando un grande italiano del passato come Belzoni, cui si riconosce di aver

aperto un nuovo capitolo nella storia dell'archeologia"

In occasione dell'evento, che L'evento è stato organizzato dal Consolato d'Italia, in colla- ha riscosso un ottimo successo borazione con la Società Dante di pubblico, il Museo ha offerto Alighieri, reso possibile dall'im- l'accesso gratuito alla mostra e il mediato entusiasmo ad accogliere Consolato un raffinato e sobrio l'iniziativa da parte del Direttore aperitivo italiano...e un po' svizdell'Antikenmuseum, il ticinese zero.

La ricostruzione della camera funeraria del faraone Seti I è stata possibile proprio grazie al Andrea Bignasca. La conferenza è stata aperta lavoro dell'esploratore Belzoni; dal saluto del Console Michele

Foto di Giovanni Alfieri

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 121/147


Datum: 28.03.2018

L'ECO Tele 7 4057 Basel 061 544 46 46 leconews.ch/

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 32'000 Erscheinungsweise: 39x jährlich

Seite: 5 Fläche: 48'438 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69085828 Ausschnitt Seite: 1/2

Marco Zatterin e '11 Gigante del Nilo" all'Antikenmuseum di Basilea U

n posto ideale per l'harem. Come Giovanni Battista Belzoni scopri la tomba di Seti I. .

dall'immediato entusiasmo ad acco-

gliere l'iniziativa da parte del Direttore dell'Antikenmuseum, il ticinese Andrea Bignasca.

1116 marzo, Marco Zatterin, vicediret-

La conferenza è stata aperta dal

tore del quotidiano La Stampa, ha presentato il suo libro "Il Gigante del Nilo. Storia e avventure del Grande Belzoni" presso il prestigioso Antikenmuseum

saluto del Console Michele Camerota e del Direttore Andrea Bignasca, mentre Marco Zatterin, con spunti di apprezzata simpatia, ha

di Basilea, che attualmente ospita la intrattenuto gli ospiti con passi e illumostra "Scanning Seti - La rinascita di una Tomba Faraonica" (aperta fino al prossimo 6 maggio) dedicata alla tomba del Faraone Seti I, scoperta appunto dall'italiano Giovanni Battista Belzoni.

La ricostruzione della camera funeraria del faraone Seti I è stata possibile proprio grazie al lavoro dell'esploratore Belzoni, il "gigante padovano" dalla

strazioni tratti dal suo libro che raccon-

tano episodi singolari della vita del celebre pioniere. Il Console Camerota dichiara che "è

senza dubbio motivo di soddisfazione aver potuto proporre e realizzare un evento presso uno dei piú prestigiosi Musei di Basilea alla presenza di un rinomato professionista come Marco Zatterin, celebrando un grande italiano

vita avventurosa, cui Zatterin ha dedi- del passato come Belzoni, cui si riconocato un'accurata biografia che bene sce di aver aperto un nuovo capitolo evidenzia come Belzoni, a inizio '800, nella storia dell'archeologia". In occasione dell'evento, che ha abbia inaugurato l'era delle grandi scoperte egizie, merito della sua tenacia e riscosso un ottimo successo di pubblico, il Museo ha offerto l'accesso grasconfinata curiosità. L'evento è stato organizzato dal Con- tuito alla mostra e il Consolato un rafsolato d'Italia, in collaborazione con la finato e sobrio aperitivo italiano...e un Società Dante Alighieri, reso possibile po' svizzero. Foto di Giovanni Alfieri (SCdB)

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 122/147


Datum: 28.03.2018

L'ECO Tele 7 4057 Basel 061 544 46 46 leconews.ch/

Medienart: Print Medientyp: Spezial- und Hobbyzeitschriften Auflage: 32'000 Erscheinungsweise: 39x jährlich

Seite: 5 Fläche: 48'438 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Referenz: 69085828 Ausschnitt Seite: 2/2

Bericht Seite: 123/147


Datum: 27.10.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 9'787 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 3 Fläche: 6'150 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67199921 Ausschnitt Seite: 1/1

Ägypten

Sethos I. kommt in Basel ins Museum. In seiner Heimat blüht der Tourismus auf

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 124/147


Datum: 27.10.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 9'787 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 24 Fläche: 121'764 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67199896 Ausschnitt Seite: 1/3

Ägypten

Das Antikenmuseum Basel widmet dem Grab von Sethos I. eine Ausstellung - 200 Jahre nach dessen Entdeckung in Luxor. Dort sorgen derweil Ausgrabungen für Aufsehen und beleben den Tourismus in Ägypten neu.

Chinesen bringen neues Leben in Luxors Totenstadt

von Astrid Frefel

Tempelanlage des Amun Re, des Königs

Die Kutschenpferde sind wieder der Götter, herrscht wieder Gedränge und etwas besser genährt. Das Aus babylonisches Stimmengewirr. Deutsch, sehen der Tiere vor den bunt Spanisch, Russisch und immer öfter auch glitzernden Droschken sagt Chinesisch stechen heraus. Die vielen Chiviel über das Geschäft mit dem Tourismus nesen in der Stadt und auch in den Hotels in der oberägyptischen Metropole Luxor fallen auf. Das ist ein neuer Trend. An der aus. Dass wieder mehr ausländische Gäste Uferstrasse eröffnet bereits das erste chi-

kommen, zeigt sich auch beim Karnak- nesische Restaurant «Die Karte wird geTempel, einem der Höhepunkte in jedem Besucherprogramm. Auf dem Parkplatz stehen drei Dutzend Busse. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng. Das ganze Gelände ist eingezäunt, Einlass gibt es nur durch ein enges Nadel öhr. Taschen werden insgesamt dreimal

Für 25 Pfund lässt sich eine Stunde auf dem Nil segeln; in guten Zeiten mussten die Gäste das Dreifache auslegen.

mischt sein, chinesische und lokale Kü

Wer seine Arbeit verlor, habe sich in eben anpassen. Als Nächstes wird wohl einer Fabrik oder in der Landwirtschaft auch die Sound - und Lightshow im Kar ein Auskommen suchen müssen, weiss Mamdouh. Auch er spürt, dass das Genak Tempel auf Chinesisch angeboten. In seiner kleinen Reiseagentur gibt schäft jetzt zu Beginn der Hochsaison Mamdouh telefonisch Auskunft über im Gegensatz zu den beiden Vorjahren durchleuchtet, bevor die Touristen das mögliche Ausflüge. Die Bootsfahrt zum wieder deutlich anzieht. Er bleibt vorsicheigentliche Gelände betreten können. Im Dendera-Tempel etwa ist seit vier Jahren tig optimistisch, denn in den turbulenten Sommer 2015 wurde hier auf dem Vorplatz

che», sagt ein Angestellter. Man müsse sich

gestrichen, weil die Nachfrage nicht da ist. Jahren seit der Revolution von

gab es

dank der Geistesgegenwart einiger Ein- Die Krise im ägyptischen Tourismus lässt ein ständiges Auf und Ab. heimischer ein Terroranschlag vereitelt. sich an Mamdouhs Geschäft ablesen. In Vor allem die Deutschen seien nach Der Angriff religiöser Fundamentalisten, den besten Zeiten, das heisst im Jahr 2010, Luxor zurückgekehrt, dann auch Schweibei dem 1667 auch 36 Schweizer ermordet beschäftigte sein Büro zwölf Mitarbeiter, zer, Spanier und von den Franzosen gebe wurden, ist in weiten Teilen der Welt längst heute sind sie noch zu zweit. es Reservationen für die Weihnachtszeit, vergessen. sagt Mamdouh. Etwa 5o der rund 300 NilIn der Hauptachse der gigantischen schiffe sind wieder in Betrieb und fahren

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 125/147


Datum: 27.10.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 9'787 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 24 Fläche: 121'764 mm²

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67199896 Ausschnitt Seite: 2/3

regelmässig die Strecke zwischen Luxor Rekordwert von 14,7 Millionen Touristen 2017 bis 6. Mai 2018, Antikenmuseum aus dem Jahr 2010 ist damit aber noch bei Basel, St. Alban-Graben 5, Basel. und Assuan. Weitem nicht erreicht. Damals strömten Keine Spur von Unbehagen 3,5 Millionen Menschen durch den KarDass immer mehr Chinesen nach Luxor nak Tempel. Am Tiefpunkt der Krise 2015

kommen, freut natürlich auch den Leiter waren es gerade noch 250 Luxor bezeichnet sich selbst als grössder Reiseagentur. Allerdings beleben sie das Geschäft von kleinen Läden und tes Freiluftmuseum der Welt und es ist Tourismusunternehmen kaum. «Sie kom- die Kombination aus Nilfahrt und archäomen nur in Gruppen, die sie nie verlassen. logischen Sehenswürdigkeiten, die die Alles ist bereits im Ausland organisiert. Für meisten Touristen anzieht. Auch wo Jahre uns fällt da nichts ab», erklärt Mamdouh. nach der Entdeckung der berühmten Sollten die Flüge von und nach Russland Grabstätte von Tutanchamun und 200 wieder aufgenommen werden, die seit dem Jahre nach der Ausgrabung des PharaoAbsturz eines russischen Ferienfliegers nengrabs von Sethos I. sorgen Nachrichnahe Sharm el Sheikh im November 2015 ten von spektakulären neuen Funden welt ausgesetzt sind, würden auch wieder mehr weit für Aufmerksamkeit. russische Tagestouristen vom Roten Meer Immer wieder spektakuläre Funde nach Luxor kommen. 85 Prozent der pharaonischen Schätze Trotz erster Anzeichen eines Auf-

schwungs ist das touristische Angebot seien immer noch unter der Erde verimmer noch viel grösser als die Nachfrage und der Druck auf die Preise enorm. Die Kutscher bieten schon für fünf ägyptische Pfund (etwa 25 Rappen) eine kurze Fahrt in der Stadt an. Der tiefe Preis hat zur Folge, dass vermehrt auch Einheimische die Pferdekutsche als alltägliches Transportmittel

borgen, erklärte die Archäologin Hourig

Sourouzian, die seit Jahrzehnten am Projekt der Memnonkolosse und des Amenhotep arbeitet, einerlokalen Zeitung.

2017 gab es ausgesprochen viele aufsehenerregende Entdeckungen, eine Folge von intensivierten Grabungsarbeiten

nützen können. Für 25 Pfund lässt sich ägyptischer und ausländischer Missionen, eine Stunde auf dem Nil in einer Feluke die dank der relativen Stabilität in den letz segeln; in guten Zeiten mussten die Gäste tenJahren wieder möglich waren. Sourou das Drei- oder Vierfache auslegen. zian selbst konnte diesen Sommer den

Obwohl Ägypten zu den Ländern ge- Fund einer über zwei Meter grossen Stahört, die in internationalen Umfragen mit tue von Amenhotep III. aus schwarzem mangelnder Sicherheit und Terrorangst Granit vermelden. assoziiert werden, ist in Luxor von UnbeMitte September strömten Hunderte hagen bei den Touristen nichts zu spüren. ausländische und lokale Journalisten, Bei allen Sehenswürdigkeiten ist die Fernsehcrews und Botschafter sowie der Polizei gut sichtbar präsent. Die Statisti- chinesische Kulturattacke zur Nekropolis ken fuir die ganze Branche belegen den von Draa Abul Naga in Luxor, um das neu Aufwärtstrend. In den ersten neun Mona- entdeckte Grab des Goldschmieds des ten im laufenden Jahr ist die Zahl der Tou- Gottes Amun Re zu bestaunen, das Mumi risten in Ägypten um 55 Prozent gestiegen, en, Masken und hölzerne Uschebti-Figudie Einnahmen konnten sogar mehr als ren enthält. verdoppelt werden. Die Fremden geben Solche öffentlichkeitswirksamen Präim Schnitt 88 Dollar pro Tag aus. sentationen haben mehr Strahlkraft als Bis zum Jahresende wird mit rund acht jede Werbekampagne und helfen, den Ruf

Millionen Besuchern gerechnet. Die Tou- Luxors als grösstes Freilichtmuseum der rismus- Branche sorgt wieder für etwa Welt zu zementieren und den lukrativen neun Prozent der gesamten ägyptischen Kulturtourismus wieder anzukurbeln. x Wirtschaftsleistung. Das Land gehört in diesem Jahr weltweit zu einem der am «Scanning Sethos. Die Wiedergeburt schnellsten wachsenden Märkte. Der eines Pharaonengrabes», 29. Oktober

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 126/147


Datum: 27.10.2017

TagesWoche 4056 Basel 061/ 561 61 80 www.tageswoche.ch

Medienart: Print Medientyp: Tages- und Wochenpresse Auflage: 9'787 Erscheinungsweise: 50x jährlich

Seite: 24 Fläche: 121'764 mm²

Das Reich der Mitte entdeckt Ägypten. Da Chinesen fertige Pakete buchen, fällt für die Händler vor Ort nicht viel ab.

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67199896 Ausschnitt Seite: 3/3

COTO: IMAGO

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 127/147


Datum: 14.11.2017

Ausgabe Spanisch swissinfo 3000 Bern 31 031/ 350 92 22 www.swissinfo.ch/spa

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten Page Visits: 1'474'585

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67435667 Ausschnitt Seite: 1/1

Seti I Tumba faraónica en Museo de Basilea Cultura Este contenido fue publicado el 14 de noviembre de 2017 15:27 14 de noviembre de 2017 - 15:27

Reproducción de una de las cámaras de la tumba del faraón Seti I. (Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) El Museo de la Antigüedad de Basilea exhibe una impresión en 3D de la tumba del faraón Seti I. Mediante el empleo de tecnología de escaneado y reproducción de última generación, así como de las pinturas que documentan el esplendor de la tumba, se ha podido recrear el monumento. La exposición ‘ Scanning Seti. La regeneración de una tumba faraónica Enlace externo ’, muestra una copia en tamaño real de las dos tumbas más espléndidas y el sarcófago de Seti I. La muestra estará abierta hasta el 6 de mayo. La tumba de Seti I (1290-1279 A.C., también conocido como Sethos I) es la más grande de su tipo descubierta hasta ahora. En 1817, el explorador y arqueólogo italiano Giovanni Battista Belzoni elogió el impecable estado de conservación cuando descubrió la tumba 3 000 años después de la muerte del joven faraón. Durante los siguientes 200 años, excavaciones inadecuadas, saqueos y turismo afectaron al monumento. Ahora, gracias a la Iniciativa de Preservación de la Necrópolis de Tebas ha sido implementado un proyecto para promover el turismo sostenible y garantizar la vigilancia de las tumbas del Valle de los Reyes en Luxor, donde se encuentra la tumba original.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 128/147


Datum: 14.11.2017

Online-Ausgabe EN SWI swissinfo 3000 Bern 31 031/ 350 92 22 www.swissinfo.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten Page Visits: 1'474'585

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67435666 Ausschnitt Seite: 1/1

Seti I Life-sized copy of pharaoh’s tomb displayed in Basel Culture

Facsimile of one of the chambers of Pharaoh Seti's tomb. (Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) A 3D print of the royal tomb of King Seti I is on display at the Antikenmuseum Basel. Cutting-edge scanning and reproduction technology plus paintings documenting the tomb’s splendour have enabled a recreation in its original beauty. The grave of Seti I (1290-1279 BC, also known as Sethos I) is the largest of its kind yet discovered. In 1817, the Italian explorer and archaeologist Giovanni Battista Belzoni praised the impeccable state of preservation when he discovered the tomb 3,000 years after the young pharaoh’s death. Over the following 200 years the tomb’s condition suffered from improper excavations, lootings and tourism. Now, thanks to the Theban Necropolis Preservation Initiative, a project is now in place dedicated to promoting sustainable tourism and ensuring monitoring of the tombs of the Valley of the Kings in Luxor where the original tomb is situated. The exhibition, “Scanning Seti. The Regeneration of a Pharaonic Tomb”, shows a life-sized copy of the two most splendid tombs and the sarcophagus of Seti I. It runs at the Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig external link until May 6 and is part of a five-year project to install the copy on a site close to where the original was found near Luxor.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 129/147


Datum: 14.11.2017

Ausgabe Portugiesisch Swissinfo 3000 Bern 31 031/ 350 92 22 www.swissinfo.ch/por

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten Page Visits: 1'474'585

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67435669 Ausschnitt Seite: 1/1

Seti I Cópia em tamanho real de túmulo de faraó exibida em Basileia Este conteúdo foi publicado em 14 de Novembro de 2017 10:04 14. Novembro 2017 - 10:04

(Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig) Uma cópia 3D do túmulo real do faraó Seti I está em exposição no Antikenmuseum Basel. Uma tecnologia de digitalização e reprodução de ponta, além de pinturas que documentam o esplendor do túmulo, permitiram recriar sua beleza original. O túmulo de Seti I (1290 - 1279 a.C., também conhecido como Sethos I) é o maior desse tipo já descoberto. Em 1817, o explorador e arqueólogo italiano Giovanni Battista Belzoni elogiou o impecável estado de preservação quando descobriu o túmulo de 3000 anos do jovem faraó. Durante os 200 anos seguintes, o túmulo sofreu com escavações inadequadas, pilhagens e o turismo. Agora, graças à “ Iniciativa de Preservação da Necrópolis de Tebas ” , um projeto foi criado para promover o turismo sustentável e assegurar o monitoramento dos túmulos do Vale dos Reis em Luxor, onde se encontra o túmulo original. A exposição, "Escaneando Seti. A Regeneração de um túmulo faraônico", mostra uma cópia em tamanho real dos dois túmulos mais esplêndidos e do sarcófago de Seti I. A mostra no Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Link externo acontece até 6 de maio e faz parte de um projeto de cinco anos para instalar a cópia em um lugar perto de Luxor, onde o original foi encontrado. Adaptação: Fernando Hirschy, swissinfo.ch

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 130/147


ve in Miracles

Now: Jackson Sisters, The - I Belie

Seite 1 von 4

Radio X • • • • • • • •

Hören» Playlist Programm» Radio X ?» Projekte/Kampagnen» Sponsoring Club 94.5» Sitemap

Ein Pharaonengrab in neuer Blüte – Dank der Technologie des 21. Jahrhunderts Saturday, November 4, 2017 Die Ausstellung “Scanning Sethos – die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes” macht die Besucher zu Forschern und lässt das Grab von Pharao Sethos dem ersten wieder in voller Pracht erstrahlen. Nachdem das Grab von Forschern, Abenteurern und anderen Besuchern untersucht, beraubt und zerstört wurde, zeigt das Antikenmuseum Basel nun den Besuchern eine beinahe originalgetreue Abbildung der Grabkammern von Pharao Sethos dem ersten. Möglich ist das dank der neusten

https://www.radiox.ch/ein-pharaonengrab-in-neuer-blute-dank-der-technologie-des-21-ja...

15.05.2018


ve in Miracles

Now: Jackson Sisters, The - I Belie

Seite 2 von 4

Technologie, die es ermöglicht gescannte Monumente in Stein oder Kunststoff nachzudrucken. Warum diese technische Entwicklung für die Forschung so zentral ist und warum sie entwickelt wurde, hat Hanna Girard im Gespräch mit Kurator André Wiese herausgefunden.

https://www.radiox.ch/ein-pharaonengrab-in-neuer-blute-dank-der-technologie-des-21-ja...

15.05.2018


ve in Miracles

Now: Jackson Sisters, The - I Belie

Seite 3 von 4

Fotos: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig

https://www.radiox.ch/ein-pharaonengrab-in-neuer-blute-dank-der-technologie-des-21-ja...

15.05.2018


ve in Miracles

Now: Jackson Sisters, The - I Belie

Seite 4 von 4

Scanning Sethos - Antikenmuseum [ 4:31 ] Play in Popup | Download

Tweet Like 1

Category: Aktuell, Audio Archiv, Kulturtipp, News 路 Tags: Comments are closed. Search for:

Search

Playlist Now> Jackson Sisters, The - I Believe in Miracles 10:47 Maku Soundsystem - La Haitiana 10:42 Goat Girl - The Man 10:38 Amber Unit - Haze of our youth Radio mehr Livestream

Copyright 2018 Radio X 路 RSS Feed 路 Log in 路 Impressum

https://www.radiox.ch/ein-pharaonengrab-in-neuer-blute-dank-der-technologie-des-21-ja...

15.05.2018


Datum: 04.11.2017

Online-Ausgabe Radio X 4142 Münchenstein 061 500 24 00 www.radiox.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten Page Visits: 28'153

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313396 Ausschnitt Seite: 1/2

Ein Pharaonengrab in neuer Blüte – Dank der Technologie des 21. Jahrhunderts Saturday, November 4, 2017 Die Ausstellung “ Scanning Sethos – die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes ” macht die Besucher zu Forschern und lässt das Grab von Pharao Sethos dem ersten wieder in voller Pracht erstrahlen. Nachdem das Grab von Forschern, Abenteurern und anderen Besuchern untersucht, beraubt und zerstört wurde, zeigt das Antikenmuseum Basel nun den Besuch ern eine beinahe originalgetreue Abbildung der Grabkammern von Pharao Sethos dem ersten. Möglich ist das dank der neusten Technologie, die es ermöglicht gescannte Monumente in Stein oder Kunststoff nachzudrucken. Warum diese technische Entwicklung für die Forschung so zentral ist und warum sie entwickelt wurde, hat Hanna Girard im Gespräch mit Kurator André Wiese herausgefunden.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 135/147


Datum: 04.11.2017

Online-Ausgabe Radio X 4142 M端nchenstein 061 500 24 00 www.radiox.ch

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten Page Visits: 28'153

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67313396 Ausschnitt Seite: 2/2

Fotos: Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Scanning Sethos - Antikenmuseum [ 4:31 ] Hide Player Play in Popup | Download

ARGUS DATA INSIGHTS速 Schweiz AG | R端digerstrasse 15, Postfach, 8027 Z端rich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 136/147


Datum: 23.04.2018

Barfi 4051 Basel 061/ 319 80 00 barfi.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 275'040

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69364896 Ausschnitt Seite: 1/2

Einblick in die Ausstellung © Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig mm antikenmuseumbasel / barfi 23. April 2018 , 15:04 Uhr Aktualisiert am 23. April 2018, 15:06 Uhr

Letzte Tage der Sonderausstellung « Scanning Sethos – Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes » Die grosse Sonderausstellung « Scanning Sethos » , die die Entdeckung, Zerstörung und Rekonstruktion des Felsengrabes Pharao Sethos ‘ I. (1290 – 1279 v. Chr.) zeigt, ist nur noch bis am 6. Mai 2018 zu sehen. Das Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern wird nach Ausstellungsende nach Madrid transportiert. Dort wird die Grabanlage bis im Jahr 2020 vollständig rekonstruiert und später im Tal der Könige für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die Ausstellung im Antikenmuseum Basel erzählt das 200 - jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung durch Giovanni Battista Belzoni. Neben Dokumenten aus der Entdeckerzeit, wie etwa Aquarelle, sind Originalteile der Wanddekoration und originale Grabfunde zu sehen. Als Höhepunkt kann eine detailgetreue Kopie der zwei prächtigsten Grabkammern besichtigt werden. Hergestellt wurde das Faksimile von der Factum Foundation for Digital Technology in Conservation in Madrid. Sie ist weltweit führend in der wissenschaftlichen Faksimilierung mit dem Einsatz von Kompositfotografie, Multispektralkameras und 3D - Scannern, um Weltkulturerbe zu erhalten, zu dokumentieren und dem Publikum weiterhin zugänglich zu machen. Die Faksimilierung der vollständigen Grabanlage Sethos ’ I. ist bis im Jahr 2020 vorgesehen. Sie wird dem Ministerium für Antike in Kairo geschenkt. Die Factum Foundation rief 2009 zusammen mit der Universität Basel, die unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Bickel Ausgrabungen im Tal der Könige durchführt, die « Theban Necropolis Preservation Initiative » ins Leben, die bereits für die erfolgreiche Nachbildung der Grabanlage von Pharao Tutanchamun verantwortlich war. Die Faksimiles beider Gräber werden ab 2019 den Kern des Besucherzentrums am Eingang des Tals der Könige bilden. Damit sollen die Besucher über das Ziel und die

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 137/147


Datum: 23.04.2018

Barfi 4051 Basel 061/ 319 80 00 barfi.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Infoseiten UUpM: 275'040

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69364896 Ausschnitt Seite: 2/2

schwierige Aufgabe des Erhalts der thebanischen Grabstätten informiert werden. Mit der Finanzierung der wissenschaftlichen Rekonstruktion der zwei Grabkammern Pharao Sethos I. leistet das Antikenmuseum Basel einen wichtigen Beitrag zur Erforschung, Erhaltung und Rekonstruktion dieses bedeutenden Weltkulturerbes.

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 138/147


La tomba in 3D di Seti I - Piergiorgio Pescali, 30.12.2017 Archeologia in mostra. All'Antikenmuseum di Basilea sono state ricostruite con le tecnologie due delle più famose camere mortuarie della tomba KV17, la Sala delle Bellezze e la Stanza dei Pilastri. Per preservare i siti, si sperimenta la replica inl 3D La preservazione di opere d’arte e di monumenti minacciati dal turismo di massa è uno dei temi attuali che più affligge i curatori e i direttori dei siti archeologici e dei musei. Come novelli soldati di eserciti senza armi, i turisti rappresentano un pericolo costante per la sopravvivenza delle opere d’arte non solo per il vandalismo (incisioni, scritte, furti, rotture accidentali o intenzionali di reperti, etc), ma soprattutto per le mutazioni repentine delle condizioni microclimatiche che un flusso consistente di persone apporta all’interno delle sale espositive. Umidità relativa, temperatura, radiazioni elettromagnetiche, flash delle macchine fotografiche, particelle di polvere, terriccio, sabbia alterano continuamente il delicato equilibrio in cui debbono essere mantenuti gli artefatti per essere conservati in modo idoneo. Il sovraccarico umano che si trovano a fronteggiare alcune ristrette aree culturali rischia di accorciare anzitempo la loro vita. PER PRESERVARE queste particolarità culturali si sono messi in atto i progetti più disparati. In alcune realtà si è preferito limitare il flusso turistico definendo un numero chiuso di visitatori; in altre, invece, sono stati impostati filtri finanziari, aumentando (a volte a dismisura) i prezzi o le tasse di entrata in un determinato luogo. Altri ancora, infine, hanno individuato soluzioni alternative, «doppiando» quei siti che si sarebbero trovati in serio pericolo se visitati da orde di turisti. È il caso, della grotta di Lascaux, in Francia, chiusa al pubblico dal 1963, ma che dal 1983 è visitabile in una sua perfetta riproduzione.


Switzerland-Basel-Antikenmuseum-Egyptian exhibition-photo © Piergiorgio Pescali UN ESPERIMENTO SIMILE è in atto anche in Egitto, a cura della Theban Necropolis Preservation Initiative che dal 2009 sta lavorando per replicare alcune delle tombe più delicate della Valle dei Templi. Nel 2014 è stata completata la replica 3D del sepolcro di Tutankhamon e nel 2016 si è terminata la prima fase della ricostruzione del complesso monumentale di Seti I, faraone della XIX dinastia e padre di Ramesse II, vissuto tra il 1324 e il 1279 a.C. Oggi due delle più famose camere mortuarie della tomba KV17, come è codificato il sito di Seti I, la Sala delle Bellezze e la Stanza dei Pilastri sono oggetto della mostra Scanning Seti – The Regeneration of a Pharaonic Tomb allestita all’Antikenmuseum di Basilea fino al 6 maggio 2018. Un progetto ambizioso appena agli inizi, ma che sta dando ottimi risultati sia per quanto riguarda la risposta del pubblico che della critica scientifica. ARTEFICI DELLA MOSTRA e del programma, il cui scopo finale è la riproduzione del complesso da posizionare nella Valle dei Re, sono la Factum Foundation e l’università di Basilea. Tramite la scansione in laser 3D e fotogrammetria delle intere opere pittoriche e dei pochi artefatti ritrovati da Giovanni Battista Belzoni, l’esploratore italiano che nel 1817 riscoprì la tomba, si è creata una fedele copia delle due camere in mostra nell’Antikenmuseum. Accanto a queste, i visitatori possono ammirare statuette votive, iscrizioni, papiri e la riproduzione di alto e bassorilievi assieme al famoso sarcofago in alabastro di Seti I, uno dei pochissimi oggetti non trafugati dalla tomba ed oggi custodito nel Sir John Sloane’s Museum di Londra. LA KV17 È DIVENTATA immediatamente famosa al mondo perché, oltre ad essere il complesso funerario più vasto della Valle dei Re (undici camere che si dipanano per una lunghezza totale di 137 metri), era anche una delle poche ad aver mantenuto intatti i cicli pittorici. Belzoni spese mesi a riprodurre su carta le rappresentazioni. Oggi questi disegni sono in alcuni casi le uniche fonti di informazioni rimaste di come dovesse apparire la tomba ai suoi scopritori dopo che alcuni studiosi, esploratori, egittologi staccarono, nel XIX secolo, intere pareti per trasferirle in musei europei, dove ancora sono esposte (Louvre, l’Archeologico di Firenze e di Berlino). Altre opere vennero rovinate dai calchi fatti da successive spedizioni. Quella dell’Antikenmuseum di Basilea rimane unica nel suo genere: è riuscita, grazie alle più sofisticate tecnologie scientifiche e alla collaborazione di istituti universitari, a far rinascere dalle proprie ceneri un monumento che altrimenti sarebbe andato perduto per sempre. © 2018 IL NUOVO MANIFESTO SOCIETÀ COOP. EDITRICE


Datum: 12.11.2017

Büro dlb 1792 Cordast 026/ 684 36 45 www.buero-dlb.ch/de/home

Medienart: Internet Medientyp: Unternehmenswebsites Page Visits: 37'000

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67405720 Ausschnitt Seite: 1/2

"SCANNING SETHOS. DIE WIEDERGEBURT EINES PHARAONENGRABES"

11.11.2017 Ausstellung Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig, bis am 6. Mai 2018 Foto: © Ruedi Habegger, Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig Das Felsengrab Sethos' I. (1290-1279 v. Chr.) ist das grösste und schönste seiner Art im Tal der Könige. Mehr als 3'000 Jahre nach dem Tode von Sethos I. entdeckte der Italiener Giovanni Battista Belzoni 1817 das Königsgrab und rühmte den tadellosen Erhaltungszustand seiner Wanddekoration. Heute - 200 Jahre später - befindet sich das Grab in einem beklagenswerten Zustand. Das Antikenmuseum Basel engagiert sich zusammen mit Factum Foundation Madrid und der Universität Basel für die Erforschung, Erhaltung und Rekonstruktion dieses bedeutenden Weltkulturerbes. Die Ausstellung zeigt ein massstabgetreues Faksimile der zwei prächtigsten Grabkammern und des Sarkophags Sethos' I. Erstmals seit seiner Entdeckung können die BesucherInnen Teile des Grabes in ihrer ursprünglichen Schönheit bewundern. Napoleon Bonapartes erfolgreicher Ägyptenfeldzug (1798) führte zu der Wiederentdeckung der faszinierenden Kultur des alten Ägyptens durch die Europäer. Begleiterscheinungen dieser Begeisterung waren Kunsttransfer und die damit verbundene Beeinträchtigung der Altertümer vor Ort, da zahlreiche Statuen und Reliefs in grosse europäische Metropolen verschifft wurden. Verschiedene Museen begründeten damit ihre berühmten ägyptischen Sammlungen, die schon damals als Sensation eingestuft wurden. Als der Italiener und Abenteurer Giovanni Battista Belzoni das Grab Sethos' I. im Tal der Könige 1817 entdeckte, war er fasziniert vom einwandfreien Erhaltungszustand der Wanddekoration. Er dokumentierte in Aquarellen detailgetreu die gesamte Grabdekoration, was sich später für die Rekonstruktion des Grabes als Glücksfall erweisen sollte. Denn Plünderungen und unsachgemässe Forschung - später auch Massentourismus und geologische Verschiebungen - führten zu einer teilweisen Zerstörung des Pharaonengrabes. Erstmals musste es deswegen 1990 geschlossen werden und war in der Zwischenzeit nur noch sporadisch offen. Die Ausstellung im Antikenmuseum Basel erzählt eingangs das 200jährige Schicksal des Grabes seit seiner Entdeckung. Neben Dokumenten aus der Entdeckerzeit, wie etwa Aquarellen, sind Originalteile der Wanddekoration und originale Grabfunde zu sehen. Rettung von bedrohtem Weltkulturerbe Vielerorts ist das Weltkulturerbe bedroht und die Fähigkeit Kulturgüter präzise zu erfassen - und wo nötig zu rekonstruieren - hat stark an Bedeutung gewonnen. Das Antikenmuseum Basel engagiert sich zusammen mit der Factum Foundation Madrid und dem Departement Altertumswissenschaften, Fachbereich Ägyptologie der Universität Basel für die Erforschung, Rekonstruktion und Erhaltung der Grabanlage Sethos' I. Die Factum Foundation for Digital Technology in Conservation in Madrid ist weltweit führend in der wissenschaftlichen Faksimilierung - einer nachhaltigen, wissenschaftlichen und hochtechnisierten Methode, um

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 141/147


Datum: 12.11.2017

Büro dlb 1792 Cordast 026/ 684 36 45 www.buero-dlb.ch/de/home

Medienart: Internet Medientyp: Unternehmenswebsites Page Visits: 37'000

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67405720 Ausschnitt Seite: 2/2

Weltkulturerbe zu erhalten, zu dokumentieren und dem Publikum weiterhin zugänglich zu machen. Die Sonderausstellung «SCANNING SETHOS - Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes» zeigt eine detailgetreue Kopie der zwei prächtigsten Grabkammern der Grabanlage und des Sarkophags Sethos' I., die mit Einsatz von Kompositfotografie, Multispektralkameras und 3D-Scannern angefertigt wurden. Dank dieser Technik - die in der Ausstellung näher erläutert wird - ist es möglich, das Grab in seinem einstigen Glanz auferstehen zu lassen. Die Faksimilierung der vollständigen Grabanlage Sethos' I. ist bis im Jahr 2020 vorgesehen. Sie wird dem Ministerium für Antike in Kairo geschenkt. Die Factum Foundation rief 2009 zusammen mit der Universität Basel, die unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Bickel Ausgrabungen im Tal der Könige durchführt, die «Theban Necropolis Preservation Initiative» ins Leben, die bereits für die erfolgreiche Nachbildung der Grabanlage von Pharao Tutanchamun verantwortlich war. Die Faksimiles beider Gräber werden ab 2019 den Kern des Besucherzentrums am Eingang des Tals der Könige bilden. Damit sollen die BesucherInnen über das Ziel und die schwierige Aufgabe des Erhalts der thebanischen Grabstätten informiert werden. Einblick in die Vorstellungswelt des ägyptischen Jenseits Das Felsengrab Sethos' I. (1290-1279 v. Chr.) ist das grösste und schönste seiner Art im Tal der Könige. Seine Wände schmücken - in feinstem bemaltem Relief - Darstellungen aus den ägyptischen Unterweltsbüchern und Szenen, die den Pharao vor verschiedenen Gottheiten zeigen. Die Grabdekoration gewährt den BesucherInnen Einblick in die tiefgründigen und hoffnungsvollen Vorstellungen der alten Ägypter zur Unterwelt, zum Leben nach dem Tod und zur Möglichkeit der Wiedergeburt. Die Darstellungen und Texte, die die Welt jenseits des Todes beschreiben, die sogenannten "Unterweltsbücher" sind im Grab Sethos' I. vornehmlich durch das Amduat und das Pfortenbuch vertreten. Diese beiden Unterweltsbücher schildern jeweils in 12 Stunden die Nachtfahrt der Sonne bzw. des Sonnengottes durch die Unterwelt und die Gefahren, die dort auf ihn lauern, allen voran Apophis, der schlangengestaltige Höllendrache, der den Lauf der Sonne aufhalten will. Das so dekorierte Felsengrab kann als dreidimensionales Abbild des Jenseits verstanden werden, das der nächtliche Sonnengott Re-Atum in seiner Barke durchfährt. Mit ihm vereinigt sich der verstorbene König und tritt mit ihm in den Lauf der Sonne ein, den ewigen Zyklus von Alterung und Verjüngung. Die Götter nehmen ihn als Ihresgleichen auf: Als toter König betrat Sethos sein Grab, als lebendiger Gott verliess er es. amb Kontakt: http://www.antikenmuseumbasel.ch/de/ausstellungen.html

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 142/147


Datum: 02.04.2018

La Pagina 8004 Zürich 043/ 322 17 17 lapagina.ch/

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenpresse

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 69099582 Ausschnitt Seite: 1/1

Marco Zatterin e “il gigante del Nilo” all’Antikenmuseum di Basilea Sarah Salamone — 2 aprile 2018 Un posto ideale per l’harem. Come Giovanni Battista Belzoni scoprí la tomba di Seti I Il 16 marzo, Marco Zatterin, vicedirettore del quotidiano La Stampa, ha presentato il suo libro “Il Gigante del Nilo. Storia e avventure del Grande Belzoni” presso il prestigioso Antikenmuseum di Basilea, che attualmente ospita la mostra “Scanning Seti – La rinascita di una Tomba Faraonica” (aperta fino al prossimo 6 maggio) dedicata alla tomba del Faraone Seti I, scoperta appunto dall’italiano Giovanni Battista Belzoni. La ricostruzione della camera funeraria del faraone Seti I è stata possibile proprio grazie al lavoro dell’esploratore Belzoni, il “gigante padovano” dalla vita avventurosa, cui Zatterin ha dedicato un’accurata biografia che bene evidenzia come Belzoni, a inizio ‘800, abbia inaugurato l’era delle grandi scoperte egizie, merito della sua tenacia e sconfinata curiosità. L’evento è stato organizzato dal Consolato d’Italia, in collaborazione con la Società Dante Alighieri, reso possibile dall’immediato entusiasmo ad accogliere l’iniziativa da parte del Direttore dell’Antikenmuseum, il ticinese Andrea Bignasca. La conferenza è stata aperta dal saluto del Console Michele Camerota e del Direttore Andrea Bignasca, mentre Marco Zatterin, con spunti di apprezzata simpatia, ha intrattenuto gli ospiti con passi e illustrazioni tratti dal suo libro che raccontano episodi singolari della vita del celebre pioniere. Il Console Camerota dichiara che “è senza dubbio motivo di soddisfazione aver potuto proporre e realizzare un evento presso uno dei piú prestigiosi Musei di Basilea alla presenza di un rinomato professionista come Marco Zatterin, celebrando un grande italiano del passato come Belzoni, cui si riconosce di aver aperto un nuovo capitolo nella storia dell’archeologia” In occasione dell’evento, che ha riscosso un ottimo successo di pubblico, il Museo ha offerto l’accesso gratuito alla mostra e il Consolato un raffinato e sobrio aperitivo italiano…e un po’ svizzero. Foto di Giovanni Alfieri

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 143/147


Datum: 15.01.2018

it.blastingnews.com

Medienart: Internet Medientyp: Tages- und Wochenmedien it.blastingnews.com

Web Ansicht

L'Egitto di Seti I si trasferisce a Basilea

Auftrag: 38053

Referenz: 146450733


Datum: 30.10.2017

twitter News & Medien Twitter, Inc. 94107 San Francisco www.twitter.com

Medienart: Internet Medientyp: Weblogs, Userforen

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241049 Ausschnitt Seite: 1/1

Und so sorgen Touristen aus Asien für Hoffnung in #Luxor. #Sethos #Antikenmuseum #Basel https://t.co/z4YuEuVdL6 30.10.2017 13:44:25 TagesWoche @tageswoche Basel Alle wichtigen Geschichten der TagesWoche, handvertwittert vom jeweiligen Dienstchef. Für euch: der direkte Draht zur TagesWoche. http://www.twitter.com/tageswoche

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 145/147


Datum: 30.10.2017

twitter News & Medien Twitter, Inc. 94107 San Francisco www.twitter.com

Medienart: Internet Medientyp: Weblogs, Userforen

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241047 Ausschnitt Seite: 1/1

So schön war Ägypten vor dem Fluch des Pharaos. #Sethos #Antikenmuseum #Basel https://t.co/R41pYI8yiC 30.10.2017 13:40:57 TagesWoche @tageswoche Basel Alle wichtigen Geschichten der TagesWoche, handvertwittert vom jeweiligen Dienstchef. Für euch: der direkte Draht zur TagesWoche. http://www.twitter.com/tageswoche

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 146/147


Datum: 30.10.2017

twitter News & Medien Twitter, Inc. 94107 San Francisco www.twitter.com

Medienart: Internet Medientyp: Weblogs, Userforen

Web Ansicht

Auftrag: 38053 Themen-Nr.: 038.053

Referenz: 67241051 Ausschnitt Seite: 1/1

RT @Dospi: Das Antikenmuseum Basel lädt zur phantastischen Exkursion ins ägyptische Totenreich. Ein must see! https://t.co/ KWAHt8Rj8Z via @… 30.10.2017 15:45:12 TagesWoche @tageswoche Basel Alle wichtigen Geschichten der TagesWoche, handvertwittert vom jeweiligen Dienstchef. Für euch: der direkte Draht zur TagesWoche. http://www.twitter.com/tageswoche

ARGUS DATA INSIGHTS® Schweiz AG | Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich T +41 44 388 82 00 | E mail@argusdatainsights.ch | www.argusdatainsights.ch

Bericht Seite: 147/147

Medienspiegel Scanning Sethos  

Medienspiegel der Ausstellung "Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes".

Medienspiegel Scanning Sethos  

Medienspiegel der Ausstellung "Scanning Sethos. Die Wiedergeburt eines Pharaonengrabes".