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AUSGABE 1 / 2010 AUSGABE 1/2011

WOHLFÜHL-OASEN Die Tempel der Erholung sehen im Südburgenland anders aus. Die neuen Thermen der Zukunft.

GESCHMACK-VOLL Kulinarische Spezialitäten aus dem ländlichen Süden verführen nicht nur die Geschmacksnerven.

WANDERS-LUST Wandern macht den Kopf frei. Die schönsten Routen im Südburgenland.

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INHALT

Wellness & Gesundheit

4 Heilfasten

6 Wellness-Juwel wächst weiter

7 Chronischer Schmerz lässt nach!

8 Wohlfühl-Momente

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10 Let’s dance!

12 Heiße Sachen 14 Echt wia daham!

Editorial Gefragt. Vor kurzem wurde ich gefragt, was denn der Unterschied zwischen dem Burgenland und dem Piemont sei. Denn ich kam erst im April 2010 von dort ins Burgenland. Eigentlich sind beide Welten nicht miteinander zu vergleichen, aber es gibt auch Parallelen. Piemont hat eine ganz eigene Geschichte, wie das Burgenland auch. Es lag abseits der großen Routen der Touristen und hat sich erst spät dem Tourismus geöffnet, wie auch das Burgenland. Wein, Genuss und Kulinarik wird in beiden Regionen besonders zelebriert, vor allem im Süburgenland. Auch ich selbst habe erst vor kurzem die Gegend rund um den Eisenberg (siehe Seite 20) und Csaterberg entdeckt und war mehr als beeindruckt. Es gibt sie, die vielen versteckten Plätze, die eine ganz besondere Unberührtheit vermitteln. Man kann hier in „Natur pur“ baden, hat aber gleichzeitig immer top Hotels und Quartiere in Reichweite. Diese scheinbaren Widersprüche von Behaglichkeit und Luxus sind absolut reizvoll und eine Entdeckung wert. Das finden auch immer mehr Prominente, so hat sich zum Beispiel Koch-Doyen Werner Matt ein Refugium im Südburgenland geschaffen. Er hat uns sogar zu sich nach Hause eingeladen (siehe Seite 40). Begeben Sie sich mit der Frühlingsausgabe des Urlaubsmagazins Idylle in eine Welt des Südburgenlandes, die Sie so vielleicht nicht kennen. Viel Spaß beim Entdecken wünscht,

Mario Baier

Direktor Burgenland Tourismus

Kulinarik & Wein

16 Genuss vom Moorochsen

12

18 Wilder Knofl

20 Eisenberg DAC Besondere Weine aus dem Südburgenland

22 Süßer Honig

24 Uhudler, was sonst?

20

26 Best of Ice

Natur & Brauchtum

28 Frohe Ostern Von besonderen Bräuchen

28

30 Naturwunder 32 Der Schwarze

34 Für Entdecker

Sport & Freizeit

36

36 Müllers Lust

38 anspannen - entspannen

Kultur & Lifestyle

40 Matts Refugium

40

Koch-Doyen Werner Matt im Porträt 42 Grünes Gold Edelserpentin aus Bernstein

43 Sonne für die Seele schenken

44 Kult(o)ur Splitter

46 Lass’ die Sonne rein!

42

47 Südburgenland auf einen Blick

IDYLLE Südburgenland

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WELLNESS & GESUNDHEIT

HeilFasten E

in voller Bauch studiert nicht gern, sagt schon der Volksmund. Denn schon früh erkannten die Menschen, dass körpereigene Reserven schneller abrufbar sind als Kraft, die man unmittelbar aus der Nahrung bezieht. So wird kein Bergsteiger oder Läufer mit vollem Bauch Spitzenleis­ tungen erbringen. Schon in der Bibel gibt es festgeschriebene Fastenzeiten wie vor Ostern. Nicht ohne Grund, denn schon die großen Religionsstifter wie Christus, Moses oder Mohammed haben in langen Fastenzeiten auf ihre innere Stimme gehört. Sie waren eins mit sich und durch nichts abgelenkt.

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IDYLLE Südburgenland

Das innere Aufräumen Wahrscheinlich mit ein Grund, warum immer mehr Menschen in unserer Stresswelt auf das innere „Großreinemachen“ schwören. Denn durch Fasten wird Ärger und Stress abgebaut und man findet zur inneren Gelassenheit. Durch die Nahrungsbeschränkung (Fasten bedeutet nämlich nicht, nichts zu essen, es wird vor allem getrunken: Säfte, Tees und auch Suppen) hilft man dem Stoffwechsel und dem Verdauungssystem sich zu regenerieren. Bevor Sie es angehen, sprechen Sie auf alle Fälle mit Ihrem Arzt. Auch der richtige Ort hilft beim Fasten. Drei besondere Häuser aus dem Südburgenland greifen Fastenwilligen gerne unter die Arme (siehe rechte Seite).

tipp

Fastentipps

Am leichtesten fastet es sich in einer Gruppe und an einem Ort, der Sie aus dem Alltag holt (siehe rechte Seite). Fasten kann grundsätzlich jeder, der ­gesund und leistungsfähig ist. Es gibt auch Ärzte, die Fastenkuren verschreiben, z. B. bei Arthrose. Hier gibt es Studien, die zeigen, dass sich die ­Gelenksfunktion durch das Fasten verbessert. Wenn Sie das erste Mal fasten, sollten Sie sich etwas mehr als eine ­Woche dafür Zeit nehmen: ein Tag zur Entlastung, fünf Tage zum Fasten und mindestens zwei Tage zum Fastenbrechen. Trinken ist das A und O des ­Fastens. Der Organismus braucht während des Fastens noch mehr Flüssigkeit, um die Nieren gut zu spülen, außerdem geht bei der Darmreinigung oft viel Flüssigkeit verloren. Kräutertees und basische Heilwässer sollten jetzt nicht fehlen. Während der Fastentage sollte Ihr Körper warm sein. Massagen und Wechsel­duschen helfen.


Fasten ist viel mehr als Abnehmen. Sich zurückziehen, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen. Das alles gehört dazu und gibt dann Kraft und Ausdauer.

Die besten Adressen zum Fasten Hotel Oasis Loipersdorf Die ruhige 4-Stern-Oase an der Therme und dem Golfplatz Loipersdorf ist ideal für alle Fasteneinsteiger. Fünf Fastentage werden von der diplomierten Fastentrainerin und Lebenslehrerin Manuela Priglhofer durchgeführt. Das Suppen-Basenfasten (mit täglich drei köstlichen Suppen kommt kein Hungergefühl auf – die Fatburner-Zutaten heizen die Fettverbrennung so richtig an) ist nämlich

Landhofmühle Fasten im besonderen Ambiente bietet die Landhofmühle in Minihof-Liebau. Das außergewöhnliche Flair der Mühle und des Bauerngartens lässt beinahe die Zeit stillstehen. In den vielen idyllischen Winkeln findet man vor allem eins: Ruhe. Fasten wird hier mit besonderen Aktivitäten kombiniert, wie Lachyoga (die Fastenwoche gibt es mit ärztlicher Unterstützung von Frau Dr. Witzani) oder Wandern. Letzteres gibt es mit

Hügellandhof Fasten, das man nicht vergisst: am ersten Gesundheitsbauernhof im Südburgenland im Dreiländer-Naturpark neben Schloss Tabor. Die Besitzerin selbst, Gabriele Uitz, ist ärztlich geprüfte Fastenleiterin und organisiert die Fastenwochen nach Dr. Buchinger. Neben dem Fasten steht Kreativität auf dem Programm. So wird z. B. mit Ton gearbeitet, getanzt, eine Traumreise gemacht, mit Yoga entspannt und viel

ideal für Fasteneinsteiger. Dazu gibt es eine sanfte Leber-Darm-Reinigung, geführte Meditationen, leichte Bewegung wie Nordic Walking, Entschlackungswickel, Sauna und ärztliche Unterstützung. Zusätzlich bekommt man auch viele Ernährungstipps für den Alltag mit nach Hause. Hotel OASIS, Oberhenndorf 27, 8380 Jennersdorf, Tel. +43(0)3329 457 21 www.hotel-oasis.at

Bea Friedl, sie ist TCM-Therapeutin und praktiziert während der Fastenwoche in der Landhofmühle. Fastenexpertin Birgit Hold bietet ­Beziehungsfasten nach den 5 Elementen. Gefastet wird hier nach Dr. Buchinger/Dr. Lützner, unterstützt wird es auch mit intuitivem Malen mit Naturmaterialien. Naturidyll Hotel Landhofmühle, 8384 Minihof-Liebau, Tel. +43 (0)3329 28 14, www.landhofmuehle.at

Zeit in der unberührten Natur verbracht. Entschlackt wird hier mit Flüssigkeiten (Brühe, Saft, Tee und Wasser). Das Wasser des Hügellandhofes ist übrigens belebt nach dem Verfahren der Original Grander-Technologie und deshalb ideal zur Fastenunterstützung. Hügellandhof, Taborstraße 4, 8385 Neuhaus am Klausenbach, Tel. und Fax: +43(0)3329 29 73 www.huegellandhof.at

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Visualisierung: www.cgtechniques.com

WELLNESS & GESUNDHEIT

Wellness-Juwel wächst weiter Ein Naturbadeteich mit integriertem Thermalbecken, essen mit Panoramablick, Ruhebuchten nur für einen alleine und noch mehr Sauna. Die „Burgenlandtherme neu“ und das AVITA****Superior Thermen Wellness Hotel werden ausgebaut und erhalten ihren Brillantschliff. Mehr Wohlfühlatmosphäre ab Sommer 2011.

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ie sind bereits Oasen der Ruhe und der Entspannung: die Burgenlandtherme und das AVITA****Superior Thermen Wellness Hotel in Bad Tatzmannsdorf. Doch beide Juwelen unter den Wellnesstempeln erhalten jetzt ihren Brillantschliff. Durch ein beeindruckendes Aus- und Umbauprojekt gibt es in beiden Häusern noch mehr Romantik, Sinnlichkeit und vor allem mehr Raum für Gäste, das bringt eine besondere Wohlfühlatmosphäre mit sich. Zu den besonderen Highlights der „Burgenlandtherme neu“ zählen der Naturbadeteich mit integriertem Thermalbecken (hier kann man auch im Winter baden), der Nostalgiebereich im Freilichtmuseum und das zentrale, mediterrane Thermenrestaurant mit Panoramablick. Ruhebuchten im Inund Outdoorbereich, ein großzügiger, neuer Außenbereich und die Erweiterung des Sauna Garten Edens lassen keine Wünsche offen.

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Sinnliche Atmosphäre und mehr Raum Wellness Genuss vom Feinsten: Die Burgenlandtherme geht den Weg „Qualität statt Quantität“ konsequent weiter. Der Thermeninnenbereich schafft mit Wasserattraktionen (Schwallbrausen und Massagedüsen) sowie Licht- und Farbeffekten ein unverwechselbares, inspirierendes Sinneserlebnis. Komfortable Liegeflächen und die Gestaltung von

Romantik pur: Das AVITA ****Superior Thermen Wellness Hotel erhält einen neuen, großzügigen Wasser-, Sauna- und Ruhebereich. Als Hotel-Gast genießen Sie eine Oase des Wohlbefindens im exklusiven Ambiente.

Rückzugsnischen garantieren Exklusivität. In den lichtdurchfluteten Ruheräumen haben Gäste einen sensationellen Blick auf den Badeteich und über Bad Tatzmannsdorf. Entspannung in einer neuen Dimension. Jetzt entdecken unter www.burgenlandtherme.at und www.avita.at

Sinnlichkeit erleben: wie in einem Luxusresort in der Karibik. Ruheinseln, Blick ins Freie, Sternenhimmel und vieles mehr hat die „Burgenlandtherme neu“ zu bieten. Die Therme ist durchgehend geöffnet.


Fotos: GesundheitsRessort Bad Tatzmannsdorf

Bad Tatzmannsdorfer Heilmoor. Der Schatz der Natur ist ein wahrer Gesundbrunnen für Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Und wirkt nachhaltig.

Chronischer Schmerz lässt nach! Ein Forschungsprojekt des Ludwig Boltzmann Institutes erbrachte den wissenschaftlichen Nachweis, dass die Bad Tatzmannsdorfer Kur die Schmerzen bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates nachhaltig reduziert.

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hronische Erkrankungen des Bewegungsapparates machen heute den größten Teil der Kurzuweisungen aus, nicht nur im Kurort Bad Tatzmannsdorf. Diese Erkrankun­ gen sind mit Schmerzen verbunden, welche die Lebensqualität deutlich verschlechtern und allzu oft auch Auswirkungen auf die Bewältigung des Alltags haben. Schmerzlindernde Therapien spielen daher eine besonders wichtige Rolle. Zur Schmerzreduktion werden am häufigsten Medikamente eingesetzt, die zwar wirksam sind, aber bei längerem Gebrauch auch ihre Nebenwirkungen haben. Überdies kann eine medikamentöse Schmerzbehandlung nur die Schmerzen selbst, jedoch nicht das damit verbundene Umfeld beeinflussen. Alternativen oder Ergänzungen zur medikamentösen Schmerztherapie wie beispielsweise ­Kuraufenthalte spielen daher eine immer wichtigere Rolle. Bislang wusste man allerdings nicht genau, wie lange die positive Wirkung der Kur anhält. Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, hat das Ludwig Boltzmann Institut unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl ein Forschungsprojekt an 900

Schmerzpatienten im Kurzentrum Bad Tatzmannsdorf durchgeführt. Die meisten der am Forschungsprojekt teilnehmenden Personen litten am Kurbeginn an starken Kreuz- oder Knieschmerzen. Das Ergebnis der Studie: Es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass ein Kuraufenthalt in Bad Tatzmannsdorf zu einer nachweisbaren, deutlichen Milderung der Schmerzen führt und die Schmerzreduktion bis zu einem Jahr nach Beendigung der Kur anhält.

Heilendes Moor

Das ist, neben der physikalischen Therapie, vor allem auf die Heilwirkung des im Kurort vorkommenden Moores zurückzuführen. Es wirkt durch seine milde, aber intensive Erwärmung der Gelenke, Sehnen und Muskeln schmerzlindernd und entspannend. Ebenso wirksam sind auch seine entzündungshemmenden Inhaltsstoffe. „Es ist erstaunlich, welch positive Auswirkungen ein Kuraufenthalt in Bad Tatzmannsdorf vor allem bei chronischen Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates erbringen kann“, so Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Marktl.

Die Investition fürs Leben Eine Kur im Kur- & Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf ist eine Investition fürs Leben. Sie reduziert Schmerzen, sichert Mobilität und sorgt somit für mehr Lebensqualität und mehr Freude am Leben. Und auch deshalb bezeichnet der Relax Guide 2009 das Hotel als „… die zumindest im Osten Österreichs mit Abstand beste Adresse für klassische Kuren“. Nähere Informationen zum Kurangebot: Tel. +43(0)3353 8940-7166 info@kur-undthermenhotel.at www.kur-undthermenhotel.at

tipp Das Kur- & Thermenhotel ****Superior Bad Tatzmannsdorf: Der Klassiker unter den Thermalkurhotels.

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WELLNESS & GESUNDHEIT

Wohlfühl-Momente Nirgendwo sonst wie im Südburgenland kann man so gut entspannen. Hier ein paar Tipps zum Verschenken oder Selbergenießen.

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Mein Schaffelbad

Loslassen à la Loipersdorf

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Schaffelbad Therme Loipersdorf Seepavillon Therme Loipersdorf Frühstück PuchasPlus Zimmer PuchasPlus Massage HMZ Stegersbach

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Das Schaffelbad der Therme Loipersdorf ist der beliebte Rückzugsort für Ruhesuchende. Dort locken jetzt auf 8.500 m² neben den wärmenden Spezialaufgüssen in der großen Panoramasauna noch weitere Annehmlichkeiten in offener, heller Atmosphäre. Leere Batterien laden Sie am besten an den zahlreichen Kraftpunkten in der Therme wieder auf, wie z. B. auf einer der neuen Komfortliegen im Seepavillon mit Blick auf den Naturteich, oder

bei einem guten Buch im kuscheligen Kaminzimmer mit hauseigener Bibliothek. Im Schaffelbad gibt es jetzt auch spezielle Partnerbehandlungen wie etwa Steirasul® - eine Weiterentwicklung des Fango im Rasulbad. Paare, die sich gerne gemeinsam in die geschulten Hände der Loipersdorfer Therapeuten begeben, genießen künftig auch eine Kombination aus Partnermassage und wohltuendem Holunderöl-Bad. Einfach nur träumen, entspannen und es sich gut gehen lassen. Mehr dazu: www.therme.at


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Mein Wellness-Tipp

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PuchasPlus: Aus dem Hotelbett zur Massage Das PuchasPlus Hotel liegt direkt neben der Therme in Stegersbach. Hier schlafen nicht nur Prinzessinnen besonders gut. Die Betten sind nämlich aus Zirbenholz. Das soll eine beruhigende Wirkung auf das Herz haben. Der Schlaf ist dabei tiefer und die vegetative Erholung des Körpers ist um vieles besser. Dadurch spart sich das Herz eine Stunde Arbeit pro Tag. Nicht nur im Bett möchte man hier versinken, sondern auch im an

das Hotel angeschlossenen Heilmassagezentrum (HMZ) Stegersbach. Hier finden Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Schmerzen nach Sportverletzungen ein Ende. Unter den fachkundigen Händen der Therapeuten und Masseure entspannt man nicht nur, sondern baut auch seine Gesundheit auf. Nebenbei gibt es natürlich alles für die Schönheit – echt zu empfehlen. Gleich mit der Übernachtung mitbuchen: www.hmz-stegersbach.at PuchasPlus: Thermenstraße 16, 7551 Stegersbach, Tel. +43(0)3326 533 10, www.puchasplus.at

Mein Burgenland-Gutschein Wieder mal das Falsche zum Geburtstag bekommen? Als Südburgenland-Fan können Sie jetzt die Burgenland-Gutscheine auf Ihre Wunschliste setzen. Diese können Sie bei ca. 200 Einlösestellen einfach einlösen. Die Gutscheine im Wert von 10 und 20 Euro sind wie bares Geld. Sie können damit unvergessliche Stunden erleben. Zu finden auf: www.suedburgenland.info oder zu bestellen per Telefon +43(0)3352 313 13-0

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WELLNESS & GESUNDHEIT

Let’s dance!

Werden Sie ein Dancing Star! Ob Walzer, Tango Argentino oder Boogie Woogie – im Südburgenland können Sie jetzt das Tanzbein schwingen. Tanzprofis machen Sie sicher für Ihren Auftritt am Parkett.

Tanzen mit Werner Dietrich Ihr Lieblingstanz? Ich bevorzuge langsame Tänze wie Walzer, Slowfox und Rumba. Je langsamer der Rhythmus, umso mehr Körperbeherrschung ist notwendig, um die Bewegung auch exakt auszuführen, das macht es für mich reizvoll. Werner Dietrich, Tanzpädagoge, Etikette- und Stilberater unter­richtet im Larimar Hotel in Stegersbach. Sogar Tanzmuffel sind begeistert.

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Kann man in jedem Alter mit dem Tanzen beginnen? Absolut. Es gibt Kurse für 3- bis 4-Jäh­rige genauso wie Kurse für

Senioren. Man muss eben nur ent­­sprechend altersgerecht unterrichten. Das Besondere bei den Seminaren im Larimar? Die Kulinarik ist hier einfach top, der Erholungswert sehr hoch und das Ambiente einmalig schön. Bei den Kursen ist es besonders angenehm, dass die weiten, hohen Räume und die große Tanzfläche genügend Platz zum Üben lassen.


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ussten Sie, dass der Walzer im 16. Jahrhundert als anstößiger Tanz angesehen wurde? Zu viel Körperkontakt und das übermäßige „Herumschwingen“ der jungen Frauen war der Obrigkeit ein Dorn im Auge und führte zu entsprechenden Verordnungen. Zum Glück dürfen Sie im Hotel Larimar unter der Leitung von Werner Dietrich, Spezialist für Tanzpädagogik für Erwachsene und Senioren und staatlich geprüfter Tanzlehrer, alle Tänze lernen, die Sie ansprechen. Sogar den Mambo, der durch den Film „Dirty Dancing“ und Schauspieler Patrick Swayze weltweit bekannt wurde.

Klassik wieder gefragt

Nach dem Mambo war dann der Tango Argentino in den Tanzschulen angesagt, inzwischen wird es eher wieder klassisch. „Eine gewisse Reduktion macht sich bemerkbar“, so Tanzlehrer Werner Dietrich, „die Menschen lernen lieber die Standardtänze, wie Walzer, Foxtrott, Polka und Boogie Woogie, und diese dafür ausführlich, bis jeder Schritt sitzt.“ Tanzen ist eine der gesündesten Bewegungsformen überhaupt, der

Körper schüttet Endorphine aus, die sogar schmerzhemmend wirken, der Gleichgewichtssinn wird trainiert, die Muskeln gestärkt und sogar die kognitiven Fähigkeiten verbessert.

Gut fürs Wohlbefinden

Ganz wichtig dabei ist auch, dass man beim Gesellschaftstanz den Partner berührt. „Gerade bei Menschen, die alleine sind, trägt das sehr positiv zu ihrem Wohlbefinden bei“, weiß Werner Dietrich, der auch Etikette- und Stilberater ist. Frauen tanzen lieber als Männer, aber das liegt auch daran, dass sie es meis­tens einfach besser können. Ihnen fällt die Koordination von Armen und Beinen leichter. Die Männer müssen zudem ja auch noch an das Führen der Damen denken. Vor, zurück, links, rechts – das Ganze in der passenden Geschwindigkeit, dem entsprechen­ den Rhythmus – ist gar nicht so einfach. Aber mit der richtigen Ein­stellung sicher kein Problem. Der ­älteste Schüler des Tanzlehrers hat erst mit 80 Jahren zu tanzen begonnen. Inzwischen übt er sein Hobby bereits seit fünf Jahren aus und ist nach wie vor begeistert.

Tanztradition bei Treiber Seit 1958 wird im Gasthof Treiber drei Mal die Woche von Allround-Talent Richy zum Tanz aufgespielt. Am Frei­ tag gibt es Gesellschaftstänze vom ero­ ti­schen Tango bis zum Boogie. Dienstags darf es dann etwas wilder sein, bis tipp ein Uhr morgens heizt Richy seinem Publikum ordentlich ein. Ein wenig Stimmungsvolle Tanzmusik mit Richy ruhiger wird es dann am Sonntag: gibt’s jeden Dienstag und Freitag ab 19 Uhr, am Sonntag bereits ab 17:30 Uhr im Erlebnis- Stimmungsvolle Unterhaltungsmusik erzeugt den perfekten Hintergrund, gasthof Treiber in Bad Tatzmannsdorf.

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Larimar Tanzwochen Im wunderschönen Ambiente des Hotels Larimar erleben Sie unterhaltsame und beschwingte Tanzwochen und Workshops. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, für jeden gibt es den entsprechenden Kurs. Die Gelegenheit zum freien Tanzen rundet das Tanzprogramm ab. Jeden Abend können Sie in der Hotellobby mit Ihren neuesten Figuren auch zu Livemusik - tanzen. Sie können hier Ihre Schritte für die Ballsaison mit Staatsmeistern und Tanzpädagogen auffrischen. Unser Tipp: die Freizeit- und Latino Tanzwoche vom 01. bis 08.05.2011. Eine ganze Woche voll Spaß und feurigen Rhythmen – unter anderem mit Discofox, Boogie, Twist, Salsa, Mambo und Tango Argentino. www.larimarhotel.at, urlaub@larimarhotel.at Tel. + 43(0)3326 551 00

um einen schönen Abend nach einem guten Essen ausklingen zu lassen. Denn die Küche im Gasthof Treiber kann sich sehen lassen. Nicht umsonst hat Küchenchef Herbert Trei­ber das Kochen in den besten Hotels auf der ganzen Welt gelernt. Seit Jahr­­zehnten berühmt: das Treiber Backhenderl. ­Unser Tipp für einen gelungenen Abend: Abendessen im Treiber und anschließend tanzen, bis die Füße brennen. Tel. +43(0)3353 82 71 www.burgenlandurlaub.at

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WELLNESS & GESUNDHEIT

Heiße Sachen Sauna, wenn es draußen wärmer wird? Ja! Das stärkt das Immunsystem und hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit. Die Saunawelt der Reiter’s Familientherme Stegersbach hat da besondere VerwöhnÜberraschungen parat.

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aunamitarbeiterin Gerlinde kennt alle Geheimnisse der heißen Welt. Sie ist es, die in der Therme Stegersbach unvergessliche Aufgüsse zaubert. Im Frühling empfiehlt sie eine Behandlung mit Rasul-Schlamm. Die Rasul-Zeremonie stammt ursprünglich aus dem Orient und ist eine Kombination von Heilschlamm-Packung und Kräuter-Dampfbad. Sie reinigt und pflegt den ganzen Körper. Rasul kurbelt Stoffwechsel an Rasul regt den Stoffwechsel und die Durchblutung an, pflegt die

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Haut und entschlackt den Organismus. Erst im Warmen entfaltet der Heilschlamm seine volle Wirkung. Der pflegende Schlamm wird mit den Händen auf Gesicht und Körper aufgetragen. Zuvor wärmt man die Haut im Dampfbad vor, so öffnen sich die Poren. Dann wird die breiige Substanz aufgetragen und man bleibt weitere zehn Minuten im nach Kräutern duftenden Dampfbad. Mit kreisenden Bewegungen massiert man sich den Schlamm in die Haut ein. Das ist eine reine Wohltat: So werden abgestorbene Hautzellen entfernt

und die Haut kann Mineralstoffe besonders gut aufnehmen. Nach dem Kräuter-Dampfbad werden die Schlammreste unter der Dusche abgespült, dabei immer lauwarm duschen, so kann sich der Körper wieder an die Umgebungstemperatur gewöhnen. Danach ist es ideal, den Körper mit rückfettenden Ölen einzucremen. Zum Schluss: eine halbe Stunde nachruhen, so können die Inhaltsstoffe besonders gut nachwirken. Ergebnis: Der Körper ist entspannt und gereinigt. Auch Verspannungen werden damit gelöst!


Aufgüsse der speziellen Art Meersalzpeeling: reinigend Reinigend im Frühling ist auch die Kombination eines Meersalzsaufgusses mit wertvollen Cremen. Insgesamt acht verschiedene Spezialcremen bietet Gerlinde dazu in der Saunawelt der Reiter’s Familientherme an. Wie beim Rasul wird vorher in der Sauna der Körper erwärmt, dann die nährstoffreichen Cremen, wie Hopfenoder Honigcreme mit Moltebeerensamen (wirkt peelend) aufgetragen und noch einmal sauniert. Hier die Highlights und wie sie wirken. Minz-Schokocreme: regeneriert Die Minz-Schokocreme fördert die Durchblutung und regeneriert. Die Minz-Extrakte erfrischen sehr angenehm, während Kakao, Mandelöl, Kakaobutter und Honig die Haut wunderbar zart und geschmeidig machen. Creme mit Eishonig: nährt & erfrischt Die ICE-Honigcreme nährt und pflegt die Haut und hat zugleich eine sehr

e­ rfrischende Wirkung. Die Creme enthält Mineralien und Spurenelemente und wirkt gut gegen Muskelverspannungen. Das Tolle daran: während es in der Sauna heiß ist, kühlt der Eis­ honig. Das ist ungefähr so, als würde man ­Diana mit Menthol in heißer Umgebung auftragen. Muskelverspannungen lösen sich wieder. Das Thermalwasser tut sein Übriges. Ein sensationelles Wohlfühlerlebnis. Olivenaufguss: für zarte Haut Die Olivencreme reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und macht sie samtweich und geschmeidig. Ideal, wenn man im Winter unter trockener Haut gelitten hat. Jogurtaufguss: erfrischt & durchblutet Verwendet wird dazu ausschließlich Jogurtcreme auf rein pflanzlicher Basis. Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweiß wirken feuchtigkeitsspendend, fördern die

Durch­blutung und regenerieren die Haut. Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt ein samtweiches Hautgefühl. Das absolute Dufterlebnis ist dabei garantiert! Vino-Creme: vitalisiert & verjüngt Die Vino-Creme mit Weintraubenextrakt und Traubenkernöl unterstützt die Durchblutung und vitalisiert. Enthält wichtige Antioxidantien. Durch echtes Weintraubenextrakt und Traubenkernöl wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und gepflegt. Eine fruchtige Creme für junges Aussehen. Rosenblütenaufguss: zart & duftig Durch das Einreiben zieht die ­Rosenblütencreme in die Haut ein. Die wertvollen Spurenelemente und Fruchtextrakte verwöhnen die Haut. Zarter Rosenduft verzaubert die Sinne und lässt den Alltagsstress schnell vergessen.

Reiter’s Familientherme Stegersbach

Sauna-Welt vom Feinsten Die Saunalandschaft in Stegersbach hat für jeden Fan der Wärme etwas. Sanarium, Infrarot-Kabine, Aromadampfbad, Soledampfbad, Kräutersauna, Blütendampfbad, Biosauna (50–60 °C ohne Aufguss), Schwitzstube (im Außenbereich, klassische Finnische mit Aufguss) und Kellerstöcklsauna (im Außenbereich, klassische Finnische mit Aufguss). Dienstags, donnerstags und samstags in der Zeit von 10.00–12.00 Uhr können auch Kinder Saunaluft schnuppern und echte Wellnessfans werden. Spezialaufgüsse Täglich um 17.30 Uhr gibt es die Spezialaufgüsse (siehe Artikel). Die Aufgüsse werden abwechselnd angeboten

und dauern jeweils ca. 15–20 Minuten. Die Teilnahmebons und Informationen zum jeweiligen Aufguss erhalten Sie bis spätestens 1/2 Stunde vor dem Aufguss an der Saunabar. Kosten für Spezialaufgüsse: für Hotelgäste im Reiter´s Allegria ­Hotel**** € 1,50, für Thermengäste € 3,–. Durchaus leistbar. Mehr auf: www.dietherme.com Bald noch größer & schöner Im bestehenden Saunabereich wird ein neuer Luxussaunabereich – ein großes Außenbecken, ähnlich dem Yin-YangBecken in Reiter’s Supreme Hotel Bad Tatzmannsdorf, mehrere Außen- und Innensaunen mit freiem Blick über das bestehende Gebäude – errichtet.

Die Luxussauna steht ausschließlich Hotelgästen des Reiter’s Allegria zur Verfügung. Uneinsehbare Liegebereiche mit einzigartigem Panorama werden die neue Saunawelt komplettieren. Saunafans dürfen sich freuen … ab Ostern 2012 ist es so weit!

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WELLNESS & GESUNDHEIT

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Landhaus Eder

Echt wia daham!

Die kleine Caroline unterhält die Gäste schon mal alleine, sie ist das Nesthäkchen im Landhaus Eder in Neudauberg. Am Hügel über dem Golfplatz gelegen hat Barbara Eder ein ganz besonderes Juwel mit exklusivem Touch geschaffen. Eingerichtet unter anderem mit alten Weichholzmöbeln schenkt das Haus mit nur fünf Gästezimmern (jedes hat übrigens eine eigene Terrasse) Wärme und Wohlbefinden. Beim Bau wurde sehr auf Ökologie geachtet, so hat das Haus u. a. eine Photovoltaik- und Solaranlage. Anschluss am Familienleben ist gratis mit dabei. Das schätzen vor allem Familien mit Kindern. Mit denen tobt Caroline dann im Sommer gerne im hauseigenen Swimmingpool. Die Zimmer haben einen wunderschönen Blick in die Hügellandschaft und in den üppigen Garten. Für Golfer ein großes Plus: Entlang der Hecke vom Haus geht es direttissima zur Golfschaukel, Österreichs größtem Golfplatz. Sehr zu empfehlen: das schöne Zimmer unter dem Dach und die kleine InfrarotSauna mit Ruheraum im Untergeschoß.

Ein Stück Geborgenheit schenken kleine, feine Landhäuser & Pensionen rund um Stegersbach. Das zusätzliche Plus: Thermen- und Golfplatznähe.

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andra S. kommt immer zur Weinlese in den Ferienhof Uhudler-Arkaden nach ­Neudauberg. Da steht sie dann um sieben in der Früh auf und hilft bei der Weinernte. Am Abend sitzt sie mit der Gastgeberfamilie noch gerne bei einem Glaserl Wein zusammen. Warum sie nicht in ein großes Wellness Hotel in der Nähe geht? „Die sind so unpersönlich“, meint sie. Damit ist sie nicht 14 I

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alleine. Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem Stück Geborgenheit, die sie in einem hektischen Leben nicht mehr erfahren können. Schon deshalb wollen sie etwas davon im Urlaub genießen. In kleinen, feinen Landhäusern, Pensionen und Bauernhöfen rund um die Therme Stegersbach kann man ein Stück davon erleben. Die besten Adressen dazu haben wir für Sie z­ usammengestellt …

Tel. 43(0)3326 550 85-0 www.landhaus-eder.at info@landhaus-eder.at


Golfschaukel Stegersbach Lafnitztal

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Landhaus Eder

Uhudler Arkaden

Reiter´s Familientherme Stegersbach

Pirnbacher

Golfblick Hotel Garni

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Golfblick Hotel Garni***

Pension Pirnbacher***

Uhudler-Arkaden

Tel. +43(0)3326 535 99 www.hotel-golfblick.at info@hotel-golfblick.at

Tel. +43(0)3326 520 70-0 www.pension-pirnbacher.at rezeption@pension-pirnbacher.at

Tel. +43 (0)3326 530 00 www.uhudler-arkaden.com ferien@uhudler-arkaden.com

Manuela und Willi Stumpf sind besonders glücklich, wenn sich ihre Gäste wohl fühlen. Golfer können zum Abschlag quasi auf die Reiter’s Golfschaukel Stegersbach-Lafnitztal, Österreichs größtem Golfplatz, „umfallen“. Umfallen kann man hier auch zum Kuruzzen-Heurigen und Gasthaus Trummer sowie zum Restaurant Eulenwirt - das Auto bleibt stehen und es kann auch einmal ein Glaserl mehr getrunken werden. Die Therme Stegersbach ist nur 5 Minuten (mit dem Auto) entfernt. Seit sieben Jahren führen Manuela und Willi das Haus mit 30 Betten bzw.10 Zimmern (es gibt auch große Familienzimmer), alle mit Balkon und direktem Blick auf den Golfplatz.

Werner der „Salzburger“ verliebte sich vor mehr als 20 Jahren nicht nur in seine Bettina die „Südburgenländerin“, sondern beim ersten Besuch in ihrer Heimat auch ins schöne Südburgenland. Beide träumten davon, sich „in der Pension hier ein Haus zu kaufen“. Träume können schneller wahr werden, als man glaubt. Im April 2003 eröffneten Bettina und Werner ihre Pension Pirnbacher. Auf einem Hügel, nur 900 m von der Therme Stegersbach entfernt in wunderschöner Natur gelegen, kann man hier Kraft tanken. Das Haus wurde in moderner Architektur mit Einflüssen des „Feng Shui“ errichtet. Tipps: das traumhafte Frühstücksbuffet und der Kraftplatz vor dem Haus.

Familie Hirschmann lebt, was andere Familien vermissen: die Großfamilie. Drei Generationen arbeiten im großen Uhudler-Arkadenhof in Neudauberg zusammen. Dieses familiäre Leben kombiniert mit absoluter Ruhe (hier sagen sich vor dem Haus noch Reh und Bock gute Nacht) und eigener Rückzugszone schätzen Gäste, die von überall her kommen, Deutschland, Schweiz und natürlich Österreich. Zur Weinlese oder um Ostern sind die Ferienwohnungen (zwischen 57 und 75 m2 groß) immer ausgebucht. Auch im Sommer bleiben die Gäste gerne länger, oft drei Wochen, weiß „Mama“ Hirschmann, die Seele des Hauses. Am Abend sitzt man bei einem Glaserl Wein aus eigenem Haus in der „Reblaus“ oder im wunderschönen Innenhof zusammen, plaudert und lacht. Diese Herzlichkeit ist absoluter Balsam für die Seele. Die Gäste kommen deshalb immer wieder, manche waren schon acht Mal da. ­Einen echten Hirschmann Uhudler sollte man unbedingt mitnehmen!

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KULINARIK & WEIN

Zart, feinfasrig mit einem besonderen ­Geschmack: Das Fleisch des Moorochsen reift langsam in unberührter Natur. Ein wahrer Tipp für Feinschmecker.

Genuss vom Moorochsen W

er heute sein Rindfleisch im Supermarkt kauft, weiß oft nicht, wie das Tier gefüttert wurde und unter welchen Bedingun­ gen es aufwuchs. Ganz anders ist das beim Fleisch des Zickentaler Moorochsen. Auf den Wiesen im „Zickental“, zwischen den Orten Heugraben, Eisenhüttl und Rohr, rund um das Naturschutzgebiet „Auwiesen Zicken-

bachtal“, dem größten Niedertorfmoor im pannonischen Raum, grasen sie: die Moorochsen. Der Moorochse wächst ab dem 6. Lebens­monat auf den ungedüngten Weiden rund um das Moor auf. 24 Mo­nate braucht er bis zur Genuss­ reife. Er nimmt nur langsam zu und hat kein überschüssiges Fett an seinem Körper. Die Tiere fressen ausschließ-

lich saftiges Gras und duftendes Heu der naturbelassenen Wiesen und verbringen Sommer und Winter im Freien. Die langsame „Reifung“ sichert ein feinfasriges Fleisch. Kräuter und seltene Pflanzen verfeinern den Geschmack und durch die zarte, rein weiße Fettmarmorierung wird der Braten besonders saftig. Mehr kulinarische Anregungen unter: www.moorochse.at

So kommen Sie auf den Moorochsen Fleisch vom Moorochsen Das Unternehmen Stefri Frischeteam in Oberdorf verkauft das besondere Moorochsenfleisch. Unter der Telefonnummer +43(0)3352 62 20 kann man den Zickentaler Moorochsen bestellen und eine Lieferung vereinbaren. Obere Hauptstraße 24 7501 Oberdorf www.stefri.at Moorochsen-Wirte Ausgewählte Wirte rund ums Moor bieten Schmankerln vom Moorochsen an. Hier eine Auswahl. Mehr dazu finden Sie auf: www.moor.co.at

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Gasthof „Zum alten Weinstock“ Regionale Lebensmittel werden hier zur reinen Gaumenfreude. 7571 Rudersdorf, Hauptstraße 13 Tel. +43(0)3382 716 21 Geöffnet: 8–24 Uhr, Dienstag Ruhetag www.zumaltenweinstock.at Gasthaus Thomas Supper in Rohr Thomas Supper hat immer einen umwerfenden Rostbraten mit frischen Zwiebeln und ein himmlisches Rumpsteak auf der Karte. 7551 Rohr 26, Dienstag Ruhetag Tel. +43(0)3326 526 40 thomas.supper@a1.net

Streifzug durch das Moor Hautnah erleben kann man den Moorochsen und seinen Lebensraum von 27. März bis 31. Oktober bei einem Streifzug am Rande des Moores. Im Sommer werden auch Nachtwanderungen durch das Moor angeboten. Bei sternklarem Himmel sogar mit Astronomen. Besonderes Highlight ist der Zickentaler Ochsenkessel: saftiges Fleisch vom Moorochsen in einer würzigen Soße mit Bohnen. Gegessen wird mit Holzlöffel. Anmeldungen beim Verein „rund ums moor“, Peter Kühne, Tel. +43(0)664 596 68 58 peter-moor@gmx.at


Piroggenteig: Zutaten: 125 g Topfen 200 g glattes Weizenmehl 100 g weiche Butter 1 Dotter

Zubereitung: Für den Teig Topfen, Mehl, Butter, Dotter und eine Prise Salz zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Fülle: 300 g Moorochsenfleisch 1 Zwiebel 1 Knoblauchzehe 150 g Mirepoix 150 ml Rotwein Salz, Pfeffer 500 ml Rindsuppe verquirltes Ei

Zubereitung: Für die Fülle das Moorochsenfleisch in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und klein schneiden. Moorochsenfleisch im Öl scharf ­anbraten, Zwiebel, Knoblauch und Mirepoix mitrösten, mit Rotwein ablöschen, einreduzieren, mit Rindsuppe aufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Weichdünsten, Fleisch herausnehmen und faschieren, wenig Saft untermischen und in die Piroggen füllen (­Piroggenteig ausrollen, 12 cm Durchmesser große Kreise ausstechen) und zusammenklappen. Piroggen auf ein Blech legen, mit dem Ei bestreichen und im Rohr (bei mittlerer Schiene) ca. 20 Minuten bei 190 °C backen, herausnehmen und mit dem Krautsalat anrichten.

Krautsalat Zutaten: 500 g Weißkraut 2 EL Öl 1 kleine Zwiebel 100 g Speck 1 EL Zucker ca. 2 EL Weißweinessig Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung: Kraut halbieren, Strunk herausschneiden und fein schneiden. Kraut kurz blanchieren und ab­seihen (etwas Flüssigkeit aufheben). Zwiebel und Speck klein schneiden und in Öl anschwitzen. Kraut beigeben und kurz mit anschwitzen. Zucker und Essig dazugeben, würzen und mit etwas Flüssigkeit vom Abkochen aufgießen und kurz dünsten lassen.

tipp Kirchenwirt in Eltendorf:

Moorochsen genießen Carina und Matthias sind das Team hinter dem Kirchenwirt in Eltendorf. Sie zeichneten für das sechsgängige Menü der Moorochsen­ gala 2010 - daneben ein Rezept daraus verantwortlich. Am Sonntag ist hier immer mächtig was los, deshalb besser reservieren. Bekannt ist der Kirchenwirt auch für seine Vinothek und Schmankerln aus der Region. 7562 Eltendorf, Kirchenstraße 7 Tel. +43(0)3325 22 16 www.kirchenwirt-mirth.at

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Wilder Knofl Die kleine Gemeinde Rechnitz im Südburgenland ­beherbergt einen besonderen Schatz: den Bärlauch. Im Frühling sprießt er hier in naturbelassenen Laubwäldern.

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erjüngend soll sie wirken, die kleine grüne Pflanze, die dem Maiglöckchen so ähnlich sieht. Den Bärlauch kannten in Rechnitz schon die Alten als „wilden Knofl“. Im Frühling, nach dem Winter, war er das erste grüne Gemüse am Speiseplan und gab Kraft. Genau dafür ist der Bärlauch nämlich bekannt. Er hat eine entschlackende und blutreinigende Wirkung und vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, erklärt Kräuterexpertin Miriam Wiegele, die ihr Domizil ganz in der Nähe von Rechnitz hat. Die Gemeinde mitten im idyllischen

­ aturpark Geschriebenstein versinkt im N Frühling für vier Wochen in frischem Grün. Dann ist Bärlauchzeit. Diese lässt sich nirgendwo so gut erleben wie hier. Man sammelt in Gruppen, verkocht das zarte gesunde Grün und genießt gemeinsam. Rechnitz in der Bärlauchzeit ist ein echter Geheimtipp. Anmeldungen zu den Bärlauchtagen: ­Infor­mationsbüro Naturpark Ge­schrie­ benstein-Rechnitz, Elfriede Gossi, Sonja Kramelhofer, Bahnhofstraße 2a, 7471 Rechnitz, Tel. +43(0)3363 791 43, +43(0)664 402 68 51 naturpark@rechnitz.at

Bärlauchtage in Rechnitz Freunde des wilden Knofls kommen in Rechnitz voll auf ihre Kosten. Ab 14. März steht der ganze Ort im Zeichen des Bärlauchs, der hier in den Laubwäldern üppig sprießt. Kräuterexpertin Miriam Wiegele und ­Wan­der­experte Johann Taschek (li. im Bild) begleiten u. a. die Bärlauchwanderer, zeigen, woran man die heilkräftige Wildpflanze erkennt, erklären, wofür er gut tut und wie man ihn möglichst schmackhaft zubereitet. Pesto, Salate, Aufstriche und Suppen stehen am Programm. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Anmeldungen bei: Anna Maria Pomper (re. im Bild - sie ist die Seele hinter den Bär­lauchtagen und organisiert Interessierten auch schöne Zimmer), Herrengasse 9, 7471 Rechnitz, Tel. +43(0)664 893 41 22 pomper.anni@gmx.at

Einfach und gut: gekochte frische Erdäpfel mit Sauerrahm und Bärlauch. Bärlauch in Butter anschwitzen, Sauerrahm dazu, würzen . Erdäpfel aufschneiden und Bärlauchsoße dazugeben.

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Geerntet werden beim Bärlauch die frisch ausgetriebenen Blätter ab März. Im Gegensatz zum Maiglöckchen hat er einen dreikantigen Stängel. Auf den Geruch sollte man sich aber nicht verlassen - um jeder Verwechslung zu entgehen, hilft eine geführte Bärlauchwanderung in den Wäldern rund um Rechnitz. Tipp: Sie haben Blätter gesammelt, doch keine Zeit sie zu verarbeiten? Einfach in ein feuchtes Geschirrtuch wickeln und ab in den K­ ühlschrank. Das hält den Bärlauch ein paar Tage frisch.

„Wohl kein Kraut ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie Bärlauch.“ Kräuterpfarrer Künzle

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as Besondere am Bärlauch aus Rechnitz: er ist absolut bio - wächst er doch in den Laubwäldern des Naturparkes Geschriebenstein. Die Inhaltsstoffe der bekannten Heilpflanze helfen bei Verdauungsbeschwerden und wirken vorbeugend bei altersbedingter Gefäß­ verengung. Auch den Cholesterinspiegel soll er angeblich positiv beeinflus­ sen. Außerdem ist er hervorragend für eine blutreinigende Frühjahrskur geeignet. Bei Verdauungsbeschwerden

soll ein Bärlauchschnaps helfen. Dafür setzt man Bärlauchblätter mit klarem Schnaps an und lässt die Flüssigkeit zwei Wochen stehen. In jedem Fall ist Bärlauch ein Genuss. Am Ratschenberg in Deutsch Schützen kann man bei Wachter-Wieslers Ratschen im Frühling Bärlauch in besonderen Variationen genießen. Auch sonst hat Wachter-Wieslers Ratschen einiges zu bieten: besondere Weine, ­einen wunderschönen Ausblick und eine hervorragende, regionale Küche.

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Wachter-Wieslers Ratschen Bei der Winzerfamilie Wachter-Wiesler am Ratschenberg wird Essen und Trinken zum Erlebnis. Anita Kopfensteiner und Gergely Okos veredeln die Produkte aus der heimischen Landwirtschaft zu Gaumenfreuden. Dazu kredenzt Tom Wachter ausgesuchte Weine der Region. wachter-wieslers ratschen, 7474 Deutsch Schützen 254, Tel. +43(0)3365 200 82, office@ratschen.at, www.ratschen.at

tipp Rezept:

Béla-Jóska Nudeln* mit Bärlauch 400 g Béla-Jóska Nudeln in reichlich Salzwasser 8 Minuten kochen und abseihen. In einer Pfanne Butter zerlassen, einen guten Schuss Rotwein dazugeben, kurz aufwallen lassen und die Nudeln ­darin gut schwenken. Junge Bärlauchblätter kurz in Olivenöl anschwitzen und reichlich über die Nudeln geben. Das Gericht mit einem Esslöffel geriebenem Bergkäse finalisieren und genießen.

* Béla-Jóska Nudeln sind spezielle N ­ udeln, die in Ollersdorf von Bischofs feinen Eierteigwaren, mit dem Blaufränkischen Béla-Jóska vom Weingut Wachter-Wiesler, hergestellt werden. www.bischof-nudeln.at

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Eisenberg

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Das Südburgenland und der Blaufränkische sind seit jeher ein Paar, und wenn sie gemeinsam auftreten, dürfen sie nun stolz das Prädikat „Eisenberg DAC“ tragen.

Jetzt sehen wir es schwarz auf weiß, wenn wir einen Echten aus dem ­Südburgenland genießen. Denn die Weine aus dem Südburgenland dürfen das Prädikat DAC (Districtus Austriae Controllatus) tragen. Es steht für herkunftskontrollierten gebietstypischen Wein, erkennbar am Flaschenhals. www.eisenberg-dac.at

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chon gewusst? Rotwein ist ein echtes Jugendelixier. Resveratrol, ein Pflanzenstoff, bremst die Zellalterung. Und laut einer neuen Studie enthält der Blaufränkische aus dem Eisenberg (Vinum Ferreum hat berichtet) besonders viel davon. Aber nicht nur deshalb ist der Wein vom ­Eisenberg einzigartig. Seit dem Jahrgang 2009 ist es nämlich so weit. Seither tragen regionaltypische Qualitätsweine des Südburgenlandes die ­Bezeichnung „Eisenberg DAC“. DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus“, also kontrollierte Herkunft mit einem bestimmten Geschmacksbild.

Und das hat der Eisenberg DAC auf alle Fälle. Die für den DAC namensgebende Gemeinde Deutsch Schützen-Eisenberg ist bekannt für ihre lehmigen, mineralstoffreichen ­Böden, die den typischen Geschmack des Blaufränkischen aus der neuen Region Eisenberg prägen. Außerdem muss der Eisenberg DAC gewisse Auflagen erfüllen: So darf der Restzuckeranteil des klassischen Eisenberg DAC bei maximal vier Gramm liegen und der Alkoholgehalt 12,5 bis 13 Prozent laut Weinbaugesetz betragen. „Sortentypisch, fruchtig, mineralisch-würzig“ soll er sein, der DAC. Der Geruch wird


Der Blaufränkische ist untrennbar mit dem Südburgenland verbunden. Das Terroir ist geprägt durch seine mineralischen, schweren Böden. Die Erde ist von Eisenerzadern durchzogen, besonders im Gebiet um den Eisenberg. Unverkennbar ist der Blaufränkische im Charakter: rubinrot, erdig mit würziger Struktur, geschmeidig und vielschichtig. www.eisenberg-dac.at

mit „erfrischendem Sortenbukett“ umschrieben. Um den Wein zu verschließen, darf der Winzer Naturkork oder einen Schraubverschluss verwenden. Dank seiner erfrischenden Säurestruktur und der charmanten Tannine ist der Eisenberg DAC (am besten ein wenig gekühlt) ein genialer Begleiter für viele Speisen. Aufgrund seiner eigenen Balance wird er sich immer an den kulinarischen Partner anpassen. Perfekt harmoniert er natürlich zu südburgenländischen Spezialitäten, wie einem Zickentaler Moorochsenfilet. Dazu wird am liebsten ein Eisenberg DAC Reserve serviert, der in großen oder ­kleinen Holzfässern ausgebaut wird.

Weinidylle Südburgenland Weinbau hat im Süden des Burgenlandes eine lange Tradition. Hier liegt das kleinste Weinbaugebiet des Burgenlands mit ca. 450 Hektar Weingartenfläche. Davon wird auf 150 Hektar der typische Blaufränkische angebaut. Die Weinidylle heißt nicht umsonst so. Das Gebiet hat sich seine Ursprünglichkeit und Natürlichkeit bewahrt und ist ein besonders einzigartiges touristisches Kleinod. Wer hierherkommt, erlebt unberührte Natur und Tradition. Das Verkosten des Weines in einem Kellerstöckl gehört hier einfach dazu. Na dann: Prost!

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Eine Entdeckungsreise in die Wein­ idylle lohnt sich immer. Das kleinste Weinbaugebiet im Burgenland er­ streckt sich von Rechnitz im Norden bis in den Jennersdorfer Bezirk hinein. Hier lässt es sich besonders gut genießen: Buschenschänke, Kel­lerstöckl und Gasthöfe bieten ­besondere Tropfen an. Sehenswert ist das Weinmuseum in Moschendorf, wiedererrichtete Weinkeller und landwirtschaftliche Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, plus natürlich eine Vinothek. Tel. +43(0)3324 63 18 www.weinidylle.at

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issen Sie, wie der Honig ins Glas kommt? Und wie man Bienen richtig pflegt? Müssen Sie auch nicht. Doch es ist schön, dass es im Südburgenland noch Menschen gibt, die Produkte selbst herstellen. Authentisch. ­Ihnen können Sie bei einem Besuch über die Schulter sehen, wie dem Bio-Imker Friedrich Schwab oder Wolfgang Ober­ risser. Ein einmaliges Erlebnis, nicht nur für Kinder.

Süßer Honig Produkte in höchster Qualität, direkt vom Hersteller, der auch gerne zeigt, wie er es macht. Die Imker Schwab und Oberrisser pflegen die alte Tradition des Honigmachens.

Authentisch hergestellte Nahrungsmittel, direkt ab Hof. Das gibt es nur hier im „Südburgenland – Ein Stück vom Paradies®“.

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abine S. kommt jedes Mal gerne in Thamhesl’s Hofladen in Königsdorf. Hier kann sie Produkte direkt von den Paradies-Herstellern einkaufen, wie Brot vom Bauern, selbstgemachte Nudeln, Wein, Honig und vieles mehr. Denn hinter der Marke „Ein Stück vom Paradies“ stehen Menschen, die Produkte noch mit Liebe herstellen. Die untrennbare Verbundenheit der Hersteller mit ihren Produkten, die ausnahmslose Nachvollziehbarkeit ihrer Entstehung, findet man immer seltener.

In den rund 40 Paradies-Betrieben gibt es sie noch. Das Besondere daran ist die persönliche Beziehung, die jeder Weinund Feinschmecker zu den Herstellern der südburgenländischen Köstlichkeiten aufbauen kann. Denn jedes Unternehmen kann man selbst besuchen. Den Guide durch alle ParadiesBetriebe „Paradies-Kom­pass“ gibt es zum Bestellen unter: office@ein-stueck-vom-paradies.at


Bio-Imkerei Schwab Moschendorf

Die Erzeugung ihrer Honigprodukte ganz nach biologischen Richtlinien ist für Gertrude und Friedrich Schwab selbstverständlich. Denn nur das Aller­ beste aus der Natur ist gut genug für ihre Kunden, die Bienen und für das sympathische Imkerpaar selbst. Bei der Arbeit mit seinen – wie er sagt – sanftmütigen Bienenvölkern stehen für Friedrich Schwab der schonende Umgang im Vordergrund. Mit großer Sorgfalt achtet er darauf, den Bienen in ­ihren Behausungen ausreichend Platz für die Honigproduktion zu geben. Auch bei der Auswahl der Aufstellplätze seiner Bienenkästen begleitet Friedrich Schwab der Biogedanke. ­Radiästhesie spielt hierbei eine tragen­ de Rolle, geht es darum die Strahleneinwirkung auf Organismen so gering wie möglich zu halten. Deshalb findet man die Bienen­völker vorwiegend im oder um den Wald. Kaum verwunderlich, dass der Wald- und Wiesenhonig, das Gelee Royale, Propolis und die Honig- und Wachserzeugnisse von Schwab so beliebt sind. Bio-Imkerei Schwab 7540 Moschendorf 148 Tel.: +43(0)3324 63 88 MET Classic, Bio-Honig Gelee Royale von Schwab

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Termin: Am 14. und 15. Mai 2011 öffnen alle Paradies-Unternehmen ihre Tore, von 10 bis 18 Uhr. Infos unter: www.ein-stueck-vom-paradies.at

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Fleißige Bienen Bio-Imker Friedrich Schwab kennt als begeis­terter Wanderlehrer die heilende Wirkung von Honig genau. Wie Honig produziert wird und wie er wirkt, zeigt er Besuchern gerne.

Imkerei Oberrisser Pinkafeld

Er gilt als absolute Koryphäe auf seinem Gebiet: Mit Leidenschaft setzt sich Wolfgang Oberrisser für den Fortbestand heimischer Bienenvölker und den richtigen Umgang mit diesen auseinander. Er hat die Freude am Imkerhandwerk von seinem Vater sprichwörtlich in die Wiege gelegt bekommen und engagiert sich seit über 20 Jahren als Bienenzüchter. Dazu gehört auch, sein Wissen weiterzugeben. Der sympathische Imker unterrichtet an einer Imkerschule in Niederösterreich und genießt nicht nur bei seinen Schülern, sondern auch in Expertenkreisen höchstes Ansehen. Anerkennung zollen Wolfgang Oberrisser strenge Fachjurys und belohnen seine Arbeit regelmäßig mit zahlreichen Auszeichnungen. Zu

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Imker-Einblicke Wolfgang Oberrisser gibt beim Besuch seines Bienenstandes einen kleinen Einblick in die Bienenzucht, wobei er mehrere Bienenstöcke öffnet und die Tätigkeit eines Imkers vorführt. Erklärt wird das Arbeiten, der richtige Umgang mit Bienen sowie die Erzeugung der Produkte.

Hause in Pinkafeld wird er bei der Pflege der rund 70 Bienenvölker von seiner Frau Monika und den beiden Söhnen tatkräftig unterstützt. So entstehen die vielen herrlichen, gesunden Honigerzeugnisse, die im eigens eingerichteten Verkaufsraum zur Verkostung bereitstehen. Imkerei Oberrisser Monika & Wolfgang Oberrisser Bischof-Haas-Straße 15, 7423 Pinkafeld Tel. +43(0)3357 437 98 Paradiesisch gut: Edelkastanienhonig, Cremehonig mit Kürbiskernen aus dem Hause Oberrisser

Komm’ ins Paradies! Jedes Jahr im Mai öffnen sämtliche Paradies-Betriebe für ein Wochenende ihre Tore und laden zum Verkosten, ­Erleben und selbst Handanlegen ein. Für echte Paradies-Fans gibt es jetzt den Hochgenuss aus der Region Südburgenland auch auf Facebook. Pardiesisch einkaufen lässt es sich in den Paradies-Läden, zu finden auf: www.ein-stueck-vom-paradies.at

Gutschein aus dem Paradies – eine echt nette Geschenksidee.

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Uhudler, was sonst? Die südburgenländische Weinrarität, der Uhudler, hat viele Gesichter. So kommt er nicht nur als Wein auf den Tisch. Schon mal den Blauhudler Käse probiert? Hier ein paar Schmankerln, die sie beim nächsten Besuch im Südburgenland nicht versäumen sollten.

Uhudler im Tonplutzer Der klassische Uhudler mit seinen fruchtigfrischen Aromen nach Waldbeeren ist, abgefüllt im originellen Tonplutzer, eine besonders nette Geschenksidee aus dem Südburgenland und ein gern gekauftes Souvenir für Daheimgebliebene.

Uhudlersekt Nach der Champagner-Methode hergestellt, ist der feinperlige Uhudlersekt eine sehr edle und elegante Variation des Uhudlers. Mit seinem typisch beerigen Geschmack ist er ein prickelndes Vergnügen für ganz besondere Anlässe. Er eignet sich auch hervorragend als Aperitif oder als Begleiter zu leichten Fisch-, Kalb- und Geflügelgerichten sowie zu Salaten und Vorspeisen.

Uhudler-Frizzante Spritzig! Der Uhudler Frizzante eignet sich be­sonders gut als Aperitif. Nicht nur für spezielle Anlässe ein fruchtig-beeriges Erlebnis.

Uhudlertraubensaft Wer es lieber ohne Alkohol mag: Uhud­ler­ traubensaft ist ein fruchtiger ­Trink­genuss für Groß und Klein. In jedem Schluck steckt das volle Aroma der Uhudlertraube.

Südburgenländische Uhudlerschokolade Handgeschöpfte, dunkle Edel-Schokoladenkuvertüre, gefüllt mit feiner Uhudlercreme. Die Creme besteht aus Milchkuvertüre, Obers, Uhudlerwein, hausgemachter Uhudlermarmelade, Uhudlertrebernschnaps und Honig. Die Uhudlerschokoladen können direkt im Café Crustulum Mehlspeis-Paradies bei Robert Gansfuss in Eberau genossen werden.

Uhudler Weinbusserl Erich und Ulli Lendl haben den Lebkuchen zu neuem Leben erweckt. Das Konditoren­ paar hat alte Traditionen mit neuen Rezepturen vermengt, daraus entstand zum Beispiel das Uhudler-Weinbusserl. Konditorei Lendls Backstube in Bildein.

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Blauhudler Käse Die Alpenländische Milchwirtschaft in Rotholz/Tirol und das Weingut Gratl im Südburgenland entwickelten den Blauhudler, ein besonderer Schnittkäse aus qualitativ hochwertiger Tiroler Milch, feinwürzig gereift durch Blauschimmel und mit sorgfältig vinifiziertem Uhudler verfeinert. Infos: www.bam-rotholz.at/kuhmilchkaese/rotholzer-blauhudler.html

Uhudleressig Der aromatische Uhudleressig passt zu kalten Vorspeisen mit Schinken oder ­Ziegenkäse genauso wie zu knackig frischen Salaten.

Kosmetik aus Uhudlertrauben Cremen aus den Traubentres­tern der Uhudlertraube: ganz biologisch, ohne Mineralöle, ohne synthetische Konservierung, ohne chemische Emulgatoren. www.uhudlerverein.at

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Heiligenbrunner Kellerviertel

Auf den Spuren des Uhudlers

Einfach sehenswert ist das alte Kellerviertel in Heiligenbrunn. Die Strohkeller aus dem 18. Jhdt. sind heute noch zum Großteil bewirtschaftet. Viele stehen unter strengem Denkmalschutz. Aus Heiligenbrunn stammt auch der Uhudler, die Weinrarität des Südburgenlandes. Der lässt sich hier im ­Kellerviertel besonders gut genießen. www.kellerviertel-heiligenbrunn.at

Kunst und Wein - diese enge Verbin­ dung pflegt das Uhudlerviertel in ­Elten­dorf. Entlang eines zehn Kilometer langen Wanderweges kann man den Uhudler „ergehen“. Dabei erfährt man vieles über die Vegetation des Weines und sieht Kunstobjekte entlang des Weges. Empfehlenswert ist auch eine Besichtigung der röm.-katholischen Filialkirche. In Eltendorf selbst gibt es regionale Schmankerln mit Uhudler, von der Suppe bis zum Dessert, und natürlich den Uhudler selbst, zum Genießen. Uhudlerwanderweg: von Ostern bis Ende Oktober, Freitag und Montag ab 16.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage ab 14.00 Uhr. Geführte Uhudlerwanderungen werden jetzt angeboten unter: Tel. +43(0)664 395 68 17 www.eltendorf.com

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Alle Uhudlerprodukte

können über den Verein der Freunde des Uhudlers bestellt werden. Verein der Freunde des Uhudler, Weinmuseum 1, 7540 Moschendorf, Tel. +43(0)3324 63 18, office@weinidylle.at www.uhudlerverein.at

Urlaub im Weingarten Wer den Uhudlertrauben beim Reifen zusehen möchte, kann seine Ferien ­direkt im Weingarten verbringen. In den Kellerstraßen der Weinbauern ­stehen noch alte Kellerstöckl, von ­denen manche in den Ferien gerne vermietet werden. Hier wohnt man urig in alten revitalisierten Kellerstöckln mit wunderbarem Blick in die freie Natur. Neun an der Zahl gibt es über „Urlaub am Bauernhof“ zu mieten – manch andere werden noch

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bewirtschaftet. So kann es schon sein, dass im Kellerstöckl vis-à-vis gerade der letzte Uhudler verkostet wird. Die Einladung dazu wird nicht lange auf sich warten lassen. Wer das einmal ­erlebt hat, möchte es nicht mehr missen. Dieses Gefühl von Ursprünglichkeit, in behaglicher Umgebung, das Zusammensein mit Menschen aus der Region lässt den Alltag vergessen. Hier trifft man beim Wandern oder Radfahren noch

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Menschen, die einfach sagen „geh setz di her“. Dann trinkt man ein Glaserl Wein gemeinsam, isst eine „Jausn“ und geht dann wieder seiner Wege. Einfach malerisch. Kontakt: Urlaub am Bauernhof im Burgenland Esterházystraße 15, 7000 Eisenstadt Tel. +43(0)2682 70 24 10 E-Mail: uab@lk-bgld.at www.burgenland.farmholidays.com

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Best of Ice Nicht nur die Italiener sind gute Eismacher, auch die Südburgenländer können das perfekt. Besondere Sorten, die es nur hier gibt, ziehen Eisliebhaber magisch an.

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as ist der Unterschied zwischen einem Eis in Italien und einem im Südburgenland? Den kennen Sie nicht? Schade, sollten Sie aber, denn das Geschmackserlebnis zahlt sich aus. Alfred Krammer ist Eismacher aus Passion, sein Eissalon Huszar in Großpetersdorf ist einen Besuch wert. Er erklärt den Unterschied: „Das Eis in Italien wird vielfach auf Wasserbasis hergestellt. Das hat auch mit den

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Temperaturen vor Ort zu tun. Unser Eis ist gehaltvoller, hat einen sehr hohen Fruchtanteil und beinhaltet mehr Milchprodukte, dadurch wird es cremiger.“ Und noch etwas verrät uns der Eisexperte: „Das Eis unterliegt so wie unser Organismus auch einem Rhythmus der Jahreszeiten. Das hat natürlich etwas mit dem Angebot der Früchte zu tun, aber auch mit der Konsistenz. Im Sommer wird es leichter, im Herbst wieder cremiger.“ Warum

immer mehr Menschen auf industrielles Eis „abfahren“, versteht er schon, denn „unsere Geschmacksnerven sind nur noch einen Einheitsbrei gewöhnt“. Qualität erkennen deshalb viele Menschen auch beim Eis nicht mehr. Und das, wo doch das selbstgemachte Eis wirklich frisch ist. Krammer dazu: „Ein Qualitätseis hält maximal 48 Stunden, es muss also immer absolut frisch sein. Dann schmeckt es.“ Na dann, ran an die Eissalons im Südburgenland!


Die Eismacher Café Huszar

Hauptstraße 20, 7503 Großpetersdorf Tel. +43(0)3362 22 28 Eis gibt es hier von März bis Oktober. Spezialitäten: besondere Variationen wie „Salzburger Nockerl“-Eis oder Punscheis Eine reine Offenbarung für die ­Geschmacksnerven ist das „Salzburger Nockerl“-Eis – das es nur im Café Huszar gibt. Es ist eine Kombination aus Eis und Parfait mit Himbeeren. Das Café Huszar ist nicht zu verfehlen, da es direkt an der Hauptstraße in Großpetersdorf liegt und hier immer was los ist. Kein Wunder bei dem Eis: so gibt es hier auch Punscheis, das der Besitzer Herr Huszar aus Budapest mitgebracht hat. Es wird noch nach dem alten Rezept hergestellt. Für die Eisproduktion zeichnet aber Pächter Alfred Krammer verantwortlich, er ist Konditor und liebt es einfach, Eis zu machen. Das merkt man an der Qualität und an der Kreativität. So gibt es bei Alfred Krammer auch ein Uhudlereis. Dieses stellt er aus einem reinen, unverschnittenen Uhudlersaft her. Mehr wird aber nicht verraten. Unser Tipp: Das „Salzburger Nockerl“-Eis muss man geschleckt haben!

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Eiskaltes Vergnügen Die Südburgenländer machen Eis, weil es ihnen Spaß macht. Frei von Konservierungsmitteln mit frischen Zutaten. Die besten Eissalons befinden sich in Großpetersdorf, Bad Tatzmannsdorf und St. Michael (s. u.).

Kaplan am Kurpark

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Kirchenstraße 8, Bad Tatzmannsdorf Tel. +43(0)3353 254 76-0 Eis gibt es hier bereits, wenn sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Spezialitäten: Fruchteis auf Sorbetbasis mit heimischen Früchten

Obere Hauptstraße 21, 7535 St. Michael Tel. +43(0)3327 85 61 13 Eis gibt es hier ab 1. März, auch wenn Schnee liegt. Spezialitäten: zwei­lagiges Eis wie ­Mozart- oder Toffee-Eis mit Fleur de Sel

Das Eis von Christian Kaplan ist schon zu seinen Lebzeiten legendär. Und nicht nur das: wer hier wirklich der kühlen Versuchung widersteht, kann sich bei wunderbarem Kaffee, Tee und Mehlspeisen erholen. Denn Kaplan am Kurpark steht für höchste Qualität in Sachen Mehlspeisen und Kaffee, was Christian Kaplan die begehrte „GOLDENE KAFFEEBOHNE“ - verliehen von Jacobs und Gault Millau - einbrachte. Beim Eis verarbeitet der ausgebildete Konditormeister, der sein Handwerk in den renommiertesten Betrieben Österreichs erlernt hat, wie etwa in der Kurkonditorei Oberlaa, Heiner in Wien, Zauner in Bad Ischl, erlesene heimische Früchte. So gibt es nur hier ein Eis aus Birnen, Ribiseln, Brombeeren und Heidelbeeren (die stammen aus einer Schlucht bei Willersdorf). Unser Tipp: Die besondere Spezialität des Hauses - die Kaplaneiscreme. Dabei werden ­Biskuit, Kekse, Vanille- und Schokoeis mit Caramelsauce gerührt (das Rezept ist natürlich geheim) und wie ein Eiskaffee serviert. Ans Abnehmen brauchen Sie dabei gar nicht zu denken.

Bereits im Winter überlegt sich Simon Kulovits in St. Michael (nahe Güssing), welche neuen Eisversuchungen er seinen Gästen im kommenden Sommer kredenzen wird. Für den gelernten Koch muss Eis immer anders sein, ­einfach eine Geschmacksüberraschung. Im italienischen Restaurant seines Bruders gibt es Klassiker wie Pizza, Meeresfrüchte, echten italienischen Kaffee und eben Eis - das darf nicht fehlen. 18 Sorten fasst die Vitrine von Simon Kulovits, 25 bis 30 hat er oft parat. „Wichtig ist, dass das Eis immer frisch ist, Konservierungsstoffe oder Aufstockmasse haben darin nichts verloren. Und es gehören viel frische Früchte hinein“, weiß der Eismacher aus Erfahrung. Immerhin seit zwölf Jahren rührt Simon Kulovits Eiscreme und das bereits immer ab 1. März. Seine Spezialiät ist zweischichtiges Eis, wie Mozarteis mit Pistazien, Nougat, Haselnüssen und Schoko. Unser Tipp: Toffee-Eis mit Fleur de Sel (das beste und teuerste Meersalz, das es gibt). Diese Kombination schmeckt echt atemberaubend.

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NATUR & BRAUCHTUM

Frohe Ostern Was wäre Ostern ohne Eier? Besonders schön verzierte gibt es im Südburgenland in Stinatz. Besonders große findet man auf der Straußenfarm in Neuhaus am Klausenbach. Und auch sonst werden im Südburgenland noch alte Osterbräuche gepflegt.

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n der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag findet in den katholischen Kirchen die Fleischweihe statt. Schinken, Eier, österliches Backwerk werden geweiht und das Osterlicht wird nach Hause getragen. Wenn es dann dunkel ist, werden die Osterfeuer auf den Bergen entzündet. Ein Schauspiel, das bereits unsere Vorfahren pflegten, um das wiederkehrende Licht zu feiern. Noch heute wird dieser Brauch im Südburgenland gepflegt. Wie das Osterfest sind auch die Ostereier

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heid­nischen Ursprungs. Bereits im 11. Jhdt. wurde das rote Ei am Ostermorgen verschenkt, wobei die Farbe Rot u. a. das Blut Christi symbolisiert. Heute wird mit den gefärbten Ostereiern gerne noch „gepeckt“ (mit dem eigenen Ei das des Gegners eindrücken), das zuvor natürlich erst gesucht werden muss. Osternesterlsuchen findet auch heute noch in vielen Orten statt. Wo und wann Sie Ostertraditionen erleben können, finden Sie auf: www.suedburgenland.info


Osterbräuche

Stinatzer Ostereier

Osterstriezel

Ratschen

Eine ganz ruhige Hand brauchen die Stinatzer um die Zeit zu Ostern. Dann nämlich ritzen sie mit einem scharfen Rasiermesser Muster in gefärbte Eier. Die feine Kratztechnik gab es ursprünglich nur auf rotem, violettem oder schwarzem Untergrund meist mit traditionellen Blumenornamenten oder religiösen Motiven. Heute darf es schon ein bisschen bunter und phantasievoller sein. Die alte Handwerkskunst der Kroaten in dieser Region wird immer noch weitergegeben. Zu Ostern kann man sie in Stinatz bewundern, manche Familien öffnen dann ihre Häuser. Ideal als Mitbringsel. www.stinatz.at

Der Osterstriezel ist ein typisch burgenländisches Brauchtumsgebäck aus Germteig. Der Teig wird kunstvoll geflochten, gebacken und mit bunten Eiern bestückt. Traditionell wird am Karfreitag kein Fleisch gegessen. Am Ostersonntag gibt es dann ein großes Mittagessen, an dem Fleisch wieder erlaubt ist. Sehr beliebt neben dem Striezel ist auch der traditionelle ­Osterschinken im Brotteig, der gerne zum Frühstück oder zur Jause serviert wird. Der klassische Roll­ schinken wird aus dem Schopf, der Schulter oder Teilen des Schlögels hergestellt. Tipp: Beim Bäcker oder Fleischer vorbestellen.

Mit der Messe am Gründonnerstag, so sagt ein alter Brauch, „fliegen die Glocken nach Rom und kommen erst zu Ostern zurück“. Von da an bis zur Osternacht gibt es kein Glockengeläut. So genannte Ratschen übernehmen dann die Aufgabe der Glocken. Ratschenumzüge sind ein alter christlicher Brauch. In den Trauertagen vor der Auferstehung Christi, an denen die Glocken schweigen, übernehmen diese Holz-Lärminstrumente die Aufgabe zum Gebet zu läuten. Noch heute gibt es Ratschen an vielen Ostermärkten zu kaufen, vor allem Kinder haben Spaß daran.

Echt große Eier - Straußenfarm Donner Das Ei als Sinnbild für Fruchtbarkeit und Geburt ist das Symbol des Osterfestes. ­Besonders große Eier gibt es auf der Straußenfarm Donner in Neuhaus am Klausenbach. Straußeneier sind mit einem Gewicht zwischen 1,3 und 1,8 Kilogramm die größten Vogeleier. Ein Straußenei entspricht ca. 20 bis 25 Hühnereiern. Besonders um die Osterzeit geht es auf der Straußenfarm kreativ zu. Die großen Eier werden in der Kreativstube zu absoluten Kunstwerken. Veredelte Unikate aus Straußeneischalen in verschiedensten ­Verarbeitungstechniken kann man besichtigen und auch kaufen. Kinder können in der Karwoche Straußeneier bemalen und es darf auch genascht werden. So gibt es um

diese Zeit die begehrte Straußenjause. Auf einer geführten Straußensafari kann man den Langstreckenläufern unter den Vögeln auch näher kommen (gibt es jedes Wochenende von April bis Ende September). Neu im Programm sind auch Wanderungen mit dem Lama. Nicht nur Kinder leben bei so viel Abenteuer auf. Tipp: Lamawanderung zum Kindergeburtstag buchen – wird sicher ein unvergessliches Erlebnis: ­ Alfred und Monika Donner Tabstraße 12, 8353 Neuhaus am Klausenbach Tel. +43(0)664 215 44 79 E-Mail: donner@straussenhof.at www.straussenhof.at

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NATUR & BRAUCHTUM

Natur Wunder Sie wird oft bewundert und doch gibt es sie nur mehr ganz selten. Die Schachblume blüht im April im Südburgenland und ist eine reine Augenweide.

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lötzlich waren sie da. Sie streckten ihre zarten Blütenköpfe in die warme Frühlingssonne und es schien, als würden sie sagen: „Komm näher, bewundere mich!“ Die Schachblume ist heute vom Aussterben bedroht und steht unter strengem Naturschutz. Nur an besonderen Plätzen taucht sie noch auf: so kommt die Schachblume österreichweit nur noch an drei Standorten im Burgenland und in der Steiermark vor (Quelle: Naturschutzbund Österreich). Einer dieser Orte ist der Naturpark Weinidylle. Hier blüht die besonders schöne Lilienart meist vor Ostern in den Auwäldern und Wiesen zwischen Hagensdorf und Luising. Zur Blütezeit

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um Ostern verwandeln tausende Blumenköpfe die letzten Schachblumenwiesen in ein dunkelrotes Blütenmeer. Die Pflanze gedeiht nur auf feuchten, teilweise überschwemmten Wiesen. Vor allem durch Trockenlegung wurde der zarten Blume der Lebensraum entzogen. Entdecken kann man die sehr seltene, aber sehenswerte, streng geschützte Schachblume zum Beispiel auf einer Radwanderung durch den Naturpark Weinidylle. Wer das Schauspiel um keinen Preis versäumen will, kann auch direkt in der Nähe wohnen, zum Beispiel im Landhotel Schwabenhof. Hier wächst die zarte glockenförmige, purpurfarbene Blume mit dem auffälligen Schachbrettmuster


auf ihren Kronblättern direkt hinter dem Haus. Von hier aus lässt sich wunderbar die Gegend erkunden. Denn der Naturpark hat noch mehr zu bieten als das Schauspiel der Schachblume. Bei Urbersdorf gibt es rund um einen Stausee den Clusius-Naturlehrpfad, ein gemütlicher Wanderweg von 2,5 km Länge mit Erklärungen zu Flora und Fauna

Die Schachblume zählt zu den Liliengewächsen. Ihr Name kommt von dem schachbrettartigen Muster an der lilafarbenen Glocke (es gibt auch weiße). Meist hat sie aber dunkle purpurrote, fast quadratische Flecken. Erleben kann man sie um Ostern im Naturpark Weinidylle. www.naturpark.at

der Region inmitten eines Wildgeheges. In unmittelbarer Nähe in Richtung Strem erstreckt sich auch mit den Stremtalwiesen eines der größten und schönsten zusammenhängenden Feuchtwiesengebiete Ostösterreichs mit einer Vielzahl an botanischen Raritäten (unter anderem der sibirischen Schwertlilie, dem Lungenenzian und der gelbe Taglilie). In Strem gibt es, etwas versteckt im Wald, auch drei Hügelgräber aus der Römerzeit. Die Gemeinde Heiligenbrunn verfügt mit dem historischen Kellerviertel über einen der idyllischsten und interessantesten Flecken des Burgenlandes: Über 150 zum Teil strohgedeckte und denkmalgeschützte, lehmverschmierte Kellerstöckln laden zum gemütlichen Spaziergang und zum Verweilen bei einem Glas Uhudler. Bei den Schaukellern erfährt man alles über die Geschichte der Kellergasse. Die Entdeckungsreise durch den Naturpark in der Weinidylle muss man nicht auf eigene Faust machen, so gibt es auch geführte Touren, wie zum Beispiel die Uhudlerwanderung durch das romantische Kellerviertel Heiligenbrunn.

tipp Landhotel Schwabenhof:

Schachblume hinterm Haus Wer die Schachblumenblüte um keinen Preis versäumen will, ist gut beraten sich im April ein gemütliches Zimmer im Landhotel Schwabenhof zu nehmen. Auf der Wiese hinter dem Haus ist sie dann zu bewundern. Der regionaltypi­ sche Gastbetrieb liegt in der Nähe des bekannten Kellerviertels Heiligenbrunn, direkt im „Naturpark Weinidylle“ (13 km von Güssing entfernt). Natur, Entspannung, Erholung und kulinarische Köstlichkeiten in familiärer und gemütlicher Atmosphäre, lassen sich hier genießen. Tel. +43(0)3324 73 33, www.schwabenhof.at

Finden kann man die unter Naturschutz stehende Schachblume rund um Hagensdorf (am Ried Hutweiden) und um Luising im Südburgenland. Nahe Luising liegt das größere Wiesengebiet mit den Rieden Auwald, Tuif-, Krait- und Escherwiesen. Hier gibt es die größten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Schachblume. Ganz in der Nähe liegt das romantische Kellerviertel in Heiligenbrunn. In jedem Fall eine Entdeckung wert, so wie der malerische Garten im Schwabenhof.

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NATUR & BRAUCHTUM

Der Schwarze Statt am Rauchfang sitzt er lieber in seinem Nest am Baum. Dafür ist er ein viel besserer Sänger als sein klappernder, weißer Verwandter: der Schwarzstorch aus dem Südburgenland.

W

enn der Schwarzstorch an­reist, ist sein weißer Kollege schon über einen Monat im ­Lande. Dafür bleibt der Schwarze aber länger. So richtig wahrgenommen wird der kleinere Schwarz- oder auch Waldstorch jedoch viel seltener. Dabei kann er, gerade während der Balz, ganz schön laut werden. Aber Menschen gegenüber ist er scheu und lebt zurückgezogen in möglichst ursprünglichen Wäldern, mit vielen Feuchtgebieten. Man findet ihn aber auch in verlassenen Greif­ vogelhorsten, da sind die langbeinigen Sommergäste flexibel. In gebirgigen Gegenden bauen sie ihre Nester sogar in Steilhänge.

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Kanufahren auf der Raab Langsam gleitet man flussabwärts bis nach Ungarn. Vom Kanu aus beobachten Sie Eisvögel, Fischreiher und Wildenten in ihrem natürlichen Lebensraum. Kleine Stromschnellen machen die Fahrt auf der Raab zu einem aufregenden Erlebnis für Eltern und Kinder. Auch Ungeübte lernen das

Stremwiesen Wanderung Viele botanische Raritäten, wie Prachtnelke, Sumpfschafgarbe oder Lungenenzian finden Sie auf den Stremtalwiesen. Durch die feuchten Böden sind hier auch „Pfeiffengraswiesen“ erhalten geblieben. Diese beherbergen viele stark gefährdete Tierarten. Die Wanderung führt durch

Nacht der Falter Diese beliebte Veranstaltung am Galgenberg ist besonders für Familien mit Kindern geeignet. Beobachten, bestimmen und fotografieren Sie über 450 verschiedene Schmetterlingsarten. Mit speziellen UVLichtfallen werden die Falter angelockt, ein Schmetterlingsexperte erklärt vor Ort Wissenswertes zu den dort vorkommenden

Paddeln innerhalb weniger Minuten durch fachkundige Betreuung. Kinder werden von diesem Erlebnis noch als Erwachsene erzählen. Von Mitte April bis Mitte Oktober nach Vereinbarung, Erwachsene ab E 20, Kinder ab E12, Info: Naturparkbüro Raab, Tel. +43(0)3329 484 53 www.naturpark-raab.at die Wiesen, vorbei an der Strem und kleinen Auwäldern, zurück zum Ausgangspunkt, dem Gasthof Kedl in Urbersdorf. Jederzeit nach Voranmeldung, Treffpunkt im Gasthof Kedl in Urbersdorf, Dauer etwa 2 Stunden. Info: Naturparkbüro Weinidylle Tel. +43(0)3324 63 18, www.naturpark.at Arten. Parallel dazu besteht die Möglichkeit zum „Sternegucken“ unter der Anleitung von Amateurastronomen. Lassen Sie sich die Sternbilder des Sommerhimmels erklären und werfen Sie einen genaueren Blick auf die „unendlichen Weiten“. Info: Naturparkbüro Rechnitz Tel. +43(0)3363 791 43 www.naturpark-geschriebenstein.at

Vogelstimmen hören

In Feuchtgebieten und Mooren findet der Schwarzstorch hauptsächlich seine Nahrung. Er lässt sich am liebsten Amphibien, Wasserinsekten und Fische schmecken. Vogelstimmenexkursion am Baumwipfelweg: Lernen Sie die Tiere, die im Naturpark Geschriebenstein in den Baumwipfeln wohnen, kennen. Lassen Sie sich von der Artenvielfalt überraschen! Info: www.naturpark-geschriebenstein.at

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NATUR & BRAUCHTUM

Für Entdecker Augen auf, heißt es im Naturpark Raab. Hier kann man noch richtige Abenteuer als Schmuggler erleben, auf Wallfahrt gehen oder am Lagerfeuer selber kochen. Hier wird sogar ein Stadtfreak zum Naturburschen.

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icht alle Wege führen nach Rom. Aber beim 3-LänderNaturpark Raab-ÖrségGoricˇko im südlichsten Winkel des Burgenlandes, zwischen der Lafnitz im ­Norden und dem Stadelberg an der slowenischen Grenze im Süden, führen alle Wege mit Sicherheit zu einem Abenteuer. Das Naturparkbüro hat sich einiges einfallen lassen, damit Groß und Klein die Natur und Geschichte so richtig hautnah erleben können. Vielfalt ist die besondere Eigenschaft dieser Grenzregion – Vielfalt der Natur, der Landschaftsformen, der Sprachen und Kulturen, der boden-

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ständigen Speisen und Getränke. Das Gebiet des Naturparks ist von ereignisreicher Geschichte geprägt.

Mit dem Drahtesel Ab dem Frühjahr 2011 gibt es auch einen Radweg, der den Naturpark Raab mit den drei Ländern Ungarn, Slowenien und Österreich verbindet. Der Radweg ist insgesamt 85 Kilometer lang, er kann aber auch in Tages­ etappen befahren werden. Wem das noch immer zu viel ist, der nimmt einfach die Abkürzung und findet so mit 45 Kilometern sein Glück beim Radeln in der wunderschönen, unberührten, freien Natur.

Naturpark Raab Informationsstelle Jennersdorf Kirchenstraße 4, 8380 Jennersdorf www.naturpark-raab.at, Tel. +43(0)3329 484 53 E-Mail: office@naturpark-raab.at


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Erlebnistouren im Naturpark Raab

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1 Schlamm am Zeh

3 Pinkerlwandern am

Bei dieser Wanderung durch Wiesen und Wälder wird Natur hautnah erlebt. Wie wichtig Wasser ist, erfährt man an den Stationen „Wassermolekül“ und „Wetterstation“. Während der Wanderung entlang des Baches wird die Kunst des Wünschelrutengehens geübt und die Bewohner des Baches werden genau unter die Lupe genommen. Auf Wunsch gibt es dann am Lagerfeuer gebratene Kartoffeln und Kukuruz. Ein tolles Erlebnis für Familien. Dauer: 2–3 Stunden

Das Pilger-Pinkerl wird vor der Wanderung selbst gepackt: ein Stifterl Pilgerwein oder Fruchtsaft, Speck, Apfel – all das kommt in ein Tuch, der Wanderstab darf da nicht fehlen. Dann geht es los: man wandert entspannt durch herrliche Wald- und Wiesenwege bis zur Wallfahrtskirche Maria Bild. Dabei stehen drei Rundwege zur Auswahl. Engelweg: gelbe Markierung, ca. 2,2 km, Gehzeit: 40–50 min. Rosenweg: rote Markierung, Gehzeit: 90–110 min. Wasserweg: blaue Markierung, Gehzeit: 100–120 min. Für Einsteiger in Sachen Pilgerwandern

und Gras am Ohr

2 Türkischer Kaffee An der Gedächtnisstätte auf dem Schlösslberg erzählt der Erlebnisführer über die Geschichte Mogersdorfs, u. a. über die Türkenschlacht 1664. Um auch etwas über die kulinarischen Gepflogenheiten der Türken zu erfahren, wird selbst Hand angelegt. Nach dem Holzsammeln wird ein kleines Lagerfeuer entzündet und der „Türkische Kaffee“ nach alter Tradition zubereitet und ­genossen. Um die Atmosphäre von ­damals besser nachvollziehen zu können, kann man sich – gemäß der Mode von damals – einen Turban binden. Für alle, die einmal das Morgenland treffen wollen. Termin: nach Vereinbarung Dauer: 2–3 Stunden.

Pilgerweg Maria Bild

4 Auf zum Stoagupf Der Stoagupf in Grieselstein, einem Ortsteil der Stadtgemeinde Jennersdorf, ist eines der ältesten Siedlungsgebiete des südlichen Burgenlandes. Funde von Keramikbruchstücken weisen auf eine neolithische Besiedlung, aber auch auf eine mittelalterliche Anlage aus dem 13.–14. Jhdt. hin. Durch den Abbau von vulkanischem Gestein am Beginn des 20. Jahrhunderts ist ein großer Teil der Anlage zerstört worden. Heute steht das gesamte Areal unter Denkmalschutz.

5 Folterkammer &

Galgenkreuz

Lust auf einen Streifzug durch die Ver­gangenheit? Dann sind Sie am Themen­weg „Alte Grenze“ in Neuhaus am Klau­senbach genau richtig. Start der Erlebnistour ist in „Romischek“ – dort ist die Grenze zwischen dem Burgenland und der Steiermark. Die abenteuerliche Wanderung führt in den Wald, wo eine Tschartake steht. Hier wird spielerisch die Grenze verteidigt. Da in früheren Zeiten sehr viele Waren illegal über die Grenze gebracht wurden, darf geschmuggelt werden. Über einen romantischen Waldweg ge­langt man zu einer Wegkreuzung, an der das Galgenkreuz steht. Weiter geht es zum Straußenhof. Für Fans von Räuber und Gruselgeschichten. Dauer: 2–3 ­Stunden.

6 Vom Korn zum Brot Wie wird aus dem Korn Mehl? Nur mehr wenige Mühlen gibt es im Land. Hier dreht sich alles um das Korn. Besichtigt wird zum Beispiel noch eine echte Lohnmühle, eine Schaumühle und eine Erlebsnismühle. Natürlich muss man selber Hand anlegen, Mehl mahlen und es dann zu Brot verarbeiten. Das Selbstgebackene in allen Variationen (egal ob süß oder sauer) darf dann auch gegessen werden. Gibt es nur für Gruppen nach Voranmeldung. Dauer: 2–3 Stunden 35 I

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SPORT & FREIZEIT

Müllers Lust

Idylle-Redakteurin Ursula Wastl, passionierte Nicht-zuFuß-Geherin, kommt am alpannonia-Wanderweg auf den Geschmack. Sie testete die Strecke von Oberkohlstätten bis Köszeg mit Wanderguru Walter Laschober.

D

ie Sonne geht über dem Berghügel auf, als ich aus dem Auto steige, um meine Schuhe zu schnüren. Walter Laschober, Wanderexperte für den 120 km langen Weitwanderweg alpannonia, ist schon da. Er begrüßt mich mit einem kräftigen Händedruck. Als ich ihm versuche klarzumachen, dass ich nicht „die Wanderin“ bin, grinst er. „Des geht scho“, meint er nur und schaut sich meine Schuhe an. Da sie schon eingetragen sind, drückt er ein Auge zu. Bevor es los geht, werfen wir noch einen Blick auf die Route. 21,5 Kilometer sind es, die wir in etwa sechs bis sieben Stunden zurücklegen werden, von Oberkohlstätten bis Köszeg. Ich

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bin ein bisschen nervös, hoffentlich schaffe ich die 21 Kilometer, ohne aufgeben zu müssen. Aber bald hat das eindrucksvolle Naturpanorama alle Ängste verscheucht und das Wandern beginnt mir richtig Spaß zu machen. Wir verlassen den Ortsteil Oberkohlstätten über den Panoramaweg und genießen noch ausführlich den großartigen Ausblick auf die Riegersburg. Schattige Waldwege führen uns weiter über den kleinen Hirschenstein und den Dreihotter Platz. Wir genießen die Stille eine Weile, dann geht es weiter auf den großen Hirschenstein. Dort steht nicht nur ein Gipfelkreuz, sondern auch ein Sendeturm. Der Wald ist hier ganz offen und erlaubt einen


weiten Blick Richtung Osten. Weiter geht es über einen Waldsteig zur Passhöhe Geschriebenstein. Dort kehren wir im rustikalen Waldhof ein und stärken uns mit einer kleinen Jause. Mit dem Handy versuche ich die neuesten Wetterdaten abzurufen, leider erfolglos, kein Empfang.

Easy Going Bis jetzt habe ich mich tapfer geschlagen, so richtig gelobt werde ich von Walter Laschober dafür aber nicht, denn: „Der alpannoniaWanderweg ist als Höhen- und Pano­ ramaweg inklusive verschiedener Erlebnisstationen angelegt. Gefährliche oder nicht bewältigbare Stellen gibt es nicht. Jeder, egal ob jung oder alt, j­eder kann die einzelnen Tages­ etappen leicht bewältigen. Trotzdem sollte man ein Minimum an Ausrüs­ tung immer dabeihaben.“

Grenzübergang mal anders Entlang des Steinlehrpfades gelangen wir auf den Gipfel des Geschriebensteins (884 m) mit seiner neu renovierten Aussichtswarte. Er bildet gleichzeitig die Grenze zwischen Österreich und Ungarn. Mit einem gültigen Reisepass oder auch dem Personalausweis kann man hier die Grenze ungehindert überschreiten.

Über Hörmann-forrás (die „Hörmann-Quelle“) kommen wir nun zu den Steirerhäusern, eine ehemalige Forstarbeitersiedlung mitten im Wald. „Hier wurden zur Zeit Maria Theresias steirische Forstarbeiter angesiedelt. Derzeit dienen die neu gestalteten Gebäude als Forstmuseum und forstliches Ausbildungszentrum“, erzählt Walter Laschober. Weiter geht’s dann zügig durch den eindrucksvollen, von Buchen dominierten Laubmischwald. Ein neuerlicher Anstieg lässt uns das Tempo wieder ein wenig verringern, schließlich gelangen wir zur Ruine Óház-tet, die zu einem Aussichtsturm umgebaut wurde.

Vom Anfang zum Ende Von hier geht es endlich nur mehr bergab bis zum Naturschutzzentrum in Köszeg, wo der alpannonia-Weg endet oder auch beginnt. Ein wenig über sieben Stunden hat die Tour gedauert. Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt, fast über die ganze Strecke hat uns strahlender Sonnenschein begleitet. Als Belohnung werden wir jetzt in der malerischen Altstadt von Köszeg Einkehr halten. Ein ordentliches Essen inklusive Nachspeise haben wir uns jetzt ­wirklich verdient.

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Fotos: W. Laschober

alpannonia Der Weitwanderweg „alpannonia“ führt über die Landesgrenze, vom Hochwechsel quer durch den Naturpark GeschriebensteinIrrotkö bis in das ungarische Städtchen Köszeg. Man wandert quasi von der Polka zum Csárdás. Der Wanderweg führt immer am Kamm entlang und gibt einen wunderbaren Blick ins Tal frei. Der Weg ist ideal für Hobbywanderer. www.alpannonia.at

Wandertipps Nie ohne meinen Regenschutz Nehmen Sie bei längeren Wanderungen immer einen geeigneten Regenschutz (ist zugleich auch ­Windschutz) mit. Auch bei sommerlichem Wetter ist ein wärmendes Kleidungsstück (Fleece-Pulli) im Rucksack von Vorteil. Vor allem im alpinen Abschnitt von alpannonia kann das Wetter rasch umschlagen. Nie ohne mein Blasenpflaster Auch wenn es komisch klingt: Die Füße vor der Wanderung auf keinen

Fall waschen und keine frischen ­Socken anziehen. Die Fett- und Schweißschicht an den Füßen und ­Socken wirkt vorbeugend. Es hilft auch, die Füße mit einer fetthaltigen Creme einzucremen. Neue Schuhe sollte man nie zum Wandern anziehen. Wenn Sie Wanderschuhe neu kaufen, sollten Sie diese eine Stunde lang im Geschäft testen. Kaufen Sie die Schuhe auch eher am Nachmittag, da sind die Füße meist geschwollen. Achten Sie darauf, dass die Zehen einen Zentimeter Spielraum haben.

Nie ohne meinen Rucksack In Ihren Rucksack gehören Wasserflasche, Erste-Hilfe-Paket und Proviant. Eine kleine Jause sollten Sie immer dabeihaben. Vergessen Sie nicht auf eine Karte, wenn das Handy mal keinen Empfang hat. Wird man auf alpinen Hochflächen vom Gewitter überrascht, sollte man sich eine Mulde suchen. Wichtig dabei: auf den Rucksack setzen und abwarten.

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Alpannonia Weitwanderwochen von Bad Tatzmannsdorf Jetzt buchen! ... Siehe nächste Seite. »

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SPORT & FREIZEIT

Das geht nirgends so gut wie in Bad Tatzmannsdorf. Bewegung an der frischen Luft, danach verwöhnen und entspannen. Der Gesundheitsort hat hier einiges zu bieten. So schön kann Leben sein!

anspannen entspannen U

m die richtige Balance ­zwischen Anspannen und ­Entspannen zu finden, empfehlen Experten Bewegung. Denn Bewegung zählt neben ausreichend Schlaf und gesundem Essen zu den menschlichen Grundbedürfnissen. Bad Tatzmannsdorf bietet die besten Voraussetzungen d ­ afür: hier steht die Freude an gesunder Bewegung in enger Verbindung mit dem großen Gesundheitsangebot im Vordergrund.

Leben in Bewegung Der Gesundheitsort präsentiert sich als wahres Eldorado für Bewegungs­ suchende. Sie müssen wohl kaum auf einen Lieblingssport verzichten: ­Laufen, Wandern oder Nordic Walking in der ersten Lauf- & Walkingarena Öster­reichs, Golfen in der weitläufigen ­Anlage, Radfahren in der sanft-hügeligen Naturlandschaft des Südburgenlandes oder eine aktive Trainingseinheit in den Fitness Cardio Centern.

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Ganz egal, für welche Freizeitaktivität Sie sich auch entscheiden: Die schönste Belohnung ist ein genussvolles Entspannungsbad in den Bad Tatzmannsdorfer Thermen.

Fünf Thermen – ein Genuss In Bad Tatzmannsdorf trainiert nicht nur der Körper, sondern auch Geist und Seele können neue Energie tanken. Nach jeder sportlichen Betätigung lockt als Ausgleich ein entspannender und wohltuender Besuch in den Bad Tatzmannsdorfer Thermen. Das 34 °C

warme Thermalwasser ist eine wahre Wohltat, um Verspannungen des ­Muskel- und Stützapparates zu lösen und die Regeneration zu fördern. Fünf Thermen bescheren tiefste Behag­ lichkeit und Erholung: die für jedermann zugängliche Burgenlandtherme mit dem Sauna Garten Eden „Spannonia“, der schönsten Saunalandschaft Österreichs (laut Sauna+Freizeitführer 2009), und vier luxuriöse hoteleigene Sauna- und Badelandschaften. Abtauchen und wohlfühlen!


So bleiben Sie in Bewegung Lauf- & Walkingarena Die Lauf- und Walkingarena (www. laufarena.at) bietet rund 140 km Laufund 280 km Walking- und Wanderwege. Durch eine Vernetzung der Wege und Strecken von Bad Tatzmannsdorf mit den Nachbargemeinden stehen in dieser Region insgesamt 418 Kilometer zur Verfügung, die speziell für Läufer, Nordic Walker und Wanderer beschildert und klassifiziert wurden. Zusätzlich lassen diverse Lauf- & Spezialbahnen, die in dieser Kombination einmalig für Österreich sind, jedes Läuferherz höher schlagen. Seien Sie aktiv im Einklang mit der Natur, streifen Sie nicht nur Ihre Schuhe, sondern auch den Alltag ab, wenn Sie barfuß über die Kunstrasenbahn laufen. Spüren Sie, welche Wohltat es für Ihren Körper ist, wenn Sie über die Finnenbahn walken. Spezialbahnen und Laufparcours: Für jeden das „Gewisse Etwas“: Läufer, Wanderer und Nordic Walker erwartet ein einzigartiges Angebot an diversen Spezialbahnen, wie z. B. auf der Moon & Sun Laufstrecke (beleuchtete Laufstrecke), der Finnenbahn (für gelenksschonendes Laufen und Walken) oder dem Sensomotorischen Barfußparcours (für Barfußläufer auf unterschiedlichen Belägen).

radarena.at Das Gebiet um Bad Tatzmannsdorf ist ein wahres Paradies für Radfahrer und Radprofis. Unter „www.radarena.at“ können Sie schon vor Ihrem Urlaub Ihre eigene Route für Sie und Ihre Familie zusammenstellen. Auf dieser Homepage finden Sie ausgehend von Bad Tatzmannsdorf ein weitläufiges Streckennetz. Die Strecken sind in drei Anforderungsstufen unterteilt und zu

Finnenbahn

Bewegende Momente im Juni 2011

jedem Weg gibt es die Kartographie samt Höhenprofil und Wegbeschrei­ bung gratis zum Ausdrucken. Rad­strecken findet man für einen Familienausflug genauso wie eine Trainingsstrecke für Radprofis.

Geführte Radtouren von Mitte April bis Mitte Oktober Jeden Dienstag - 14.00 Uhr, Treffpunkt Gästeinformation (Feiertage ausgenommen). Erkunden Sie die Region auf dem Drahtesel. Begleitet werden Sie von einem kundigen Radführer.

Wanderwochen 2011 in Bad Tatzmannsdorf Immer mehr Menschen entdecken das Wandern für sich als besonderes Gesundheitstraining. Ein einmaliges Lebenselixier weiß die Medizin – Balsam für die Seele sagen die ­begeisterten Wanderer.

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Nacht der Ballone Freitag, 3. Juni 2011 Seien Sie dabei, wenn die „Könige der Lüfte“ ihre meterhohen Gasflammen entzünden und so den nächtlichen Himmel in ein buntes Lichtermeer verwandeln. Ein unvergessliches Erlebnis für jeden Besucher! Tolles Rahmenprogramm und großartiges Feuerwerk als krönender Abschluss.

Frühlings- und Herbst-Wanderwochen Entdecken Sie die schönsten Wanderungen in der Region rund um Bad Tatzmannsdorf. 6 Nächtigungen, 4 Tageswanderungen Termin Frühling: So. 10.4. bis Sa. 16.4.2011 Termin Herbst: So. 11.9. bis Sa. 17.9.2011

alpannonia®Weitwanderwochen In 4 Tagesetappen erwandern Sie den neuen alpannonia®-Weitwanderweg vom Feistritzsattel bis nach Köszeg. 6 Nächtigungen, 4 Tageswanderungen Termin 1: So. 8.5. bis Sa. 14.5.2011 Termin 2: So. 2.10. bis Sa. 8.10.2011 Diese Wanderwochen sind in Hotels und Pensionen aller Kategorien buchbar.

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Laufen oder Walken auf der 500 m langen Finnenbahn im Kurpark von Bad Tatzmannsdorf ist eine Wohltat für den Bewegungsapparat. Die Bahn ermöglicht durch ihren speziellen waldbodenähnlichen Aufbau ein gelenksschonendes Laufen oder ­Gehen. Durch die Wahl des Spezialbelages wird dem Läufer aber trotzdem, im Gegensatz zu echtem Waldboden, eine gute Trittsicherheit geboten. Für fortgeschrittene Läufer oder Walker bietet sich die Finnenbahn auch für regenerative Einheiten zur Erholung der Muskulatur, Sehnen und Gelenke in idealer Art und Weise an.

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Kurpark der Künste Sonntag, 12. Juni 2011 Der Kurpark und der Joseph HaydnPlatz verwandeln sich in mystische Schauplätze, in denen an die 60 Künstler in eine Welt voller Farben und Klänge entführen. Musiker, Jongleure, Tänzer und Akrobaten präsentieren ihre Talente und verzaubern ihr Publikum.

Die jährliche Sommernachts-Show Samstag, 25. Juni 2011 Heuer nehmen wir Sie mit auf eine musikalische Zeitreise in die 60er, 70er und 80er. Den Sound der Beatles, die Show von ABBA und die Hits von Falco sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Mehr Informationen: Gästeinformation Bad Tatzmannsdorf, Tel. +43(0)3353 70 15 info@bad.tatzmannsdorf.at www.programmkalender.at www.bad.tatzmannsdorf.at

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KULTUR & LIFESTYLE

Koch-Doyen Werner Matt hat einen ganz besonderen Rückzugsort. Nicht weit von Bad Tatzmannsdorf liegt sein „weißes Haus“*, wo er mit seiner Frau Elke und Zwergdackel Gräfin Uschi Kraft und Ruhe tanken kann.

Matts Refugium D

irekt neben dem Wald, mit Blick auf die südburgenländischen Hügel, liegt Werner Matts „weißes Haus“ am Berg, wie aus dem Bilderbuch. Wenn man die Klingel betätigt, wird man schnell aus den Tagträumen gerissen, denn Hundegebell ist zart hörbar. Und schon geht die Tür auf, Uschi, der kleine schokofarbene Zwergdackel, wirft sich an die Hosenbeine, während die Dame des Hauses, Elke, zurückhaltend wartet. Denn Hausherr Werner Matt, Gründungsmitglied der „Neuen Österreichischen Küche“, Ausbildner vieler Haubenköche sowie einiger Köche des Jahres, wartet schon mit einem herzlichen „Grüß Gott“, um einen willkommen zu heißen. Der Blick fällt durch eine Glastür in ein helles Wohnzimmer, zum Biotop und dann auf die Terrasse: Ein Trompetenbaum, an

dem unzählige Vogelhäuser hängen, spendet hier Schatten.

Storch gesucht Weiter hinten im Garten, in der Nähe des kleinen Biotops, in das sich ein Springbrunnen ergießt, steht ein Stor­ chennest seit Juli 2010 auf einem 12 Meter hohen Masten und wartet auf den Einzug eines nistenden Storchenpärchens. Denn Werner Matt liebt die Natur und wünscht sich nichts mehr als einen Meister Adebar, sogar seinen Freund Helmut Pechlaner, ebenfalls ein Tiroler mit neuer südburgenländischer Wahlheimat, hat er beim Bau zu Rate gezogen. „Wir warten nur noch darauf, bis ein Storchenpärchen in dieses 5Sterne-Nest einzieht“, meint er, als sein Blick aus dem Fenster der abgewandelten „Tiroler Stubn“ fällt. Die hat sein müssen, denn als waschechter Tiroler

Was Werner Matt am Südburgenland schätzt: * das Haus wurde von Journalisten so benannt, weil Werner Matt bereits im „Weißen Haus“ für Präsident Ronald Reagan und dessen Gäste 1986 gekocht hat.

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Die Ruhe, das weite Land, die Sonnenuntergänge und die Natur. Und natürlich, dass er sich hier auch mal ein Schnitzel bestellen darf. Das wäre in Wien als Sternekoch undenkbar gewesen.


Werner Matt mit seiner Elke und Zwergdackel Uschi in seinem Naturparadies. Sogar einen Storchenhorst gibt es hier. Der Koch-Doyen, der schon die Gaumen von zahlreichen Prominenten wie Luciano Pavarotti, Placido Domingo, Harry Belafonte, Sammy Davis jr. u.v.m. verwöhnte, tankt unter der s­ üdburgenländischen Sonne auf. Fotos: Franz Weber, Franz Wögerer

heute bekannten Haubenköche kamen aus der Matt-Schule des Wiener Hilton oder Vienna Plaza, die der Meister mit interna­ tionaler Erfahrung als „Executive Chef“ eröffnet hat. Im Wiener Hilton, das größte Hotel damals in Europa – 620 Zimmer & Suiten, Banketträume, 5 Restaurants, da­­ runter das legendäre „Prinz Eugen“, mit 3 roten Hauben von Klaus Besser ausgezeichnet – hatte er eine Brigade von 75 Kocht einfach gerne Köchen und 15 Lehrlingen dirigiert. Beide Auch sonst steht der Bestsellerautor Luxusrestaurants der Hotels wurden mit und ehemalige Starkoch oft in seiner – einem Michelin-Stern ausgezeichnet. natürlich weißen - Küche. Er kocht mit Heute, etwas abseits vom Stress, tankt er Leidenschaft und zelebriert dies gerne mit seinen Freunden. So hat er mit einem Kraft beim Gartenpflegen, beim Walken und Schwammerlsuchen in der Natur im Tiroler im Südburgenland, nämlich Karl Südburgenland. Doch das Sortieren seiner J. Reiter, Hotelier des Jahres, in Reiter’s Burgenland Resort eine Kochakademie ins historischen Speisekarten und KochbüLeben gerufen. Dabei können Hobbyköche cher wird ihm sicher zu wenig sein, denn live mit Werner Matt, Gault-Millau Koch er braucht den Stress durchaus. Obwohl des Jahres, kochen und genießen. Das ist er die „Gmiadlikeit“ der Südburgenländer mit Sicherheit ein Erlebnis, denn viele der zu schätzen gelernt hat – dabei sind die braucht man so etwas. Seine Frau Elke hat sie dann mit viel Stil an das übrige Ambiente angepasst – so erstrahlte sie nicht in dunklem Holz, sondern in weißgekalkter Fichte. In jedem Fall genießt Werner Matt den Ausblick jeden Morgen bei einem abwechslungsreichen Frühstück. Das ist ihm heilig.

tipp

Werner Matts Südburgenländische Gourmet-Tipps In Harmisch bei Jürgen Csencsits: „Die beste Weideganskeule mit Beilagen, die ich je gegessen habe.“ Eulenwirt Stegersbach/Neudauberg bei Fredy Benkö: „Hat ein sensationelles Backhendl.“ In der Traube in Reiter‘s Supreme Hotel bei Helmuth Gangl (abends reservieren!): „Ein äußerst kreatives Gourmet-Menü – zu Recht haben sie zwei Gault-Millau-Hauben.“

Südburgenländer den Tirolern gar nicht unähnlich.

Das weite Land Und das muss der Tiroler, der die Ehren-Trophée Gourmet vom Bundeskanzler und vom Papst der Köche, Paul Bocuse, persönlich überreicht bekam, wissen, ist er doch mit einer charman­ ten Südburgenländerin verheiratet. So kam es nicht von ungefähr, dass man sich hier ansiedelte. „Gefallen hat es mir schon immer, weil es ein weites Land ist und die Sonnenuntergänge sind hier wirklich beeindruckend“, meint Österreichs meist ausgezeichneter Chef, der bereits mit 44 das Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich erhielt. Langweilig wird ihm im weißen Haus am Waldrand bestimmt nicht, denn wer ihn kennt, weiß, dass er schon an seinem nächsten Projekt arbeitet.

Wo Sie Werner Matt erleben können In Werner Matts Kochakademie im Reiter’s Fünf Sterne Supreme Hotel weiht er Hobbyköche in die Geheimnisse des kreativen Kochens ein. Am Ende des Kurses gibt es für die Teilnehmer ein Galamenü. Dauer: von Freitag bis Sonntag, mind. 12 Teilnehmer. Infos unter: www.reitersburgenlandresort.at

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KULTUR & LIFESTYLE

Grünes Gold aus der EdelserpentinGemeinde Bernstein Bernstein ist weltweit die einzige Fundstelle eines seltenen Minerals. Der Edelserpentin, ein grün schimmernder Halbedelstein, hat den malerischen Ort bekannt gemacht.

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ekannt wurde die Marktgemeinde wegen ihrer weltweit einmaligen EdelserpentinVorkommen. Dieses hell- bis dunkelgrüne, durchscheinende Mineral wird zu kunstvollen Schmuck-, Zier- und Gebrauchsgegenständen verarbeitet. Während einer Werkstättenführung kann man den Serpentinschleifern über die Schulter blicken. In den Verkaufsausstellungen der ortsansässigen Betriebe sind diese gediegenen Erzeugnisse täglich, auch

an Sonn- und Feiertagen, zu bewundern und zu erwerben. Sehenswert ist das Bernsteiner Felsenmuseum. In unterirdischen Stollengängen und weiteren Ausstellungsräumen finden Sie umfassende Informationen über die Gewinnung und Bearbeitung des Edelserpentins, einen geschichtlichen Querschnitt über den Bergbau und die Kulturentwicklung des Ortes Bernstein und seiner Umgebung, Raritäten österreichischer Mineralien u.v.m. Die Sonderausstellung „Fossiles Gold“ ergänzt das Museumsprogramm.

tipp Gemeinde Bernstein - Serpentin-Kulturanlagen in der Natur Planetenwanderweg, Römergräber, Serpentin-Energiegarten Felsenmuseum - Edelserpentinmuseum - Schaubergwerk und Kunstwerkstätte Potsch Edelserpentin aus eigener Werkstätte, Naturbernstein, Schmuck, Mineralien und Souvenirs im Museums-Shop. Edelserpentin Habetler Edles aus eigener Werkstatt, Verwirklichung von neuen Ideen, Anfertigung von Gravuren. Edelserpentinerzeugung Piringer Besichtigung einer weltweit einzigartigen Kunsthandwerkstätte. Erzeugung von Schmuck, Gegenständen und Figuren. Mineralienschau - alle Steine dieser Welt.

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Info & Kontakt: Gemeinde Bernstein Alois Wessely-Platz 6, 7434 Bernstein Tel. +43(0)3354 65 02 post@bernstein.bgld.gv.at www.bernstein.gv.at Felsenmuseum und Kunstwerkstätte Potsch Hauptplatz 5, 7434 Bernstein Tel. 43(0)3354 66 20 potsch@felsenmuseum.at www.felsenmuseum.at Öffnungszeiten: 1. März bis 31. Okt. tägl. 9-18 Uhr, 1. Nov. bis 23. Dez. tägl. 9-17 Uhr, 24. Dez. bis 28. Februar gegen Voranmeldung, Besichtigung mit mehrsprachiger elektronischer Erklärung für Einzelpersonen und Gruppen. Eintritt: Erwachsene: € 5,–, Kinder: € 2,50; Gruppenermäßigungen Edelserpentin Habetler Haslerstraße 30 und Hauptplatz 8, 7434 Bernstein, Tel. +43(0)3354 63 67 edelserpentin@aon.at www.edelserpentin.com Öffnungszeiten: Besichtigung der Werkstätte für Einzelpersonen und Gruppen gegen Voranmeldung. Eintritt: € 1,50 Edelserpentinerzeugung Piringer Hauptplatz 3, 7434 Bernstein Tel. +43(0)3354 65 04 und 65 06 piringer@edelserpentin.at www.edelserpentin.at Öffnungszeiten: Mitte März bis Mitte Dez. täglich 9–12 und 13.30–17 Uhr Schleifereibesichtigung für Gruppen gegen Voranmeldung. Eintritt: €1,50


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KULTUR & LIFESTYLE

KULToUR Splitter Neben Thermen und Wellness ist das Südburgenland ein besonderer Geheimtipp für Kultur- und LifestyleInteressierte. Hier ein paar Kultur-Schmankerln …

KulturHighlights Die Entführung aus dem Serail auf Schloss Tabor

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Faschingskabarett Güssing Das Faschingskabarett Güssing ist seit 1984 ein Fixpunkt bei den burgenländischen Kulturevents. 2400 Besucher sehen jährlich die sechs Veranstaltun­ gen. Ein bunter Abend der Kulturver­ einigung - Kabaretteinlagen unter Mitwirkung vieler bekannter Güssinger. Infos und Tickets unter +43(0)3322 431 29 oder www.musicalguessing.com Termin: 28. und 30. Jänner 2011

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Oper in ihrer umfassenden Komplexität ist die wohl am schwierigsten zu realisierende Kunstgattung überhaupt. Musik, Tanz und Sprache, Malerei und Kostümbildung, Licht und Bühnenbild gehen eine Symbiose ein, welcher Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach als Aufführungsstätte das ideale Ambiente bietet. Seit 2003 kann man hier unvergessliche Opernabende erleben. Die Maxime

von J:opera Jennersdorf: Festivalsommer lautet: höchster musikalischer Qualitätsanspruch ohne elektroakustische Verzerrung, verständnisvolle und damit publikumswirksame Regiekunst sowie professionelle Vermarktung. Diesmal ab Anfang August das Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ von W. A. Mozart. Regie führt Dietmar Kerschbaum, für die musikalische Leitung zeichnet Julia Jones verantwortlich. Es ist ratsam, sich bald Karten zu sichern.

Jesus Christ Superstar Im September 2011 steht im Kulturzentrum Güssing das Musical „Jesus Christ Superstar“ auf dem Programm der Kulturvereinigung Güssing. Hier handelt es sich um ein Projekt mit siebzig nationalen und internationalen Ensemble-Mitgliedern. Auf der Bühne stehen vor allem junge Menschen aus dem Südburgenland sowie aus Ungarn und Slowenien, im Orchester spielen Musiker aus Österreich und Ungarn. Info und Tickets: Kulturvereinigung Güssing, Tel.: +43(0)3322 431 29 oder www. musicalguessing.com

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Vorstellungsbeginn: 20.00 Uhr, Vorstellungsende: 23.00 Uhr, Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach, Taborstraße 3, 8385 Neuhaus am Klb. Info und Karten: +43(0)3329 430 37 bzw. www.jopera.at Termine: Premiere: 4. August 2011 Wiederholungsaufführungen: 06., 07., 10., 12., 13. und 14.08.2011


Güssinger Kultursommer

Das große Liszt-Jahr Anlässlich des 200. Geburtstages des burgenländischen Komponisten wird gefeiert. www.lisztomania.at

Picture on 12. und 13. August in Bildein Das Rockfestival im gemütlichen burgenländischen Ambiente in Bildein ist mittlerweile ein Klassiker, aber mit vielen Newcomern. Sehr empfehlenswert! www.pictureon.at

Burgspiele Güssing Seit 17 Jahren gibt es die Burgspiele Güssing, die immer für eine kulturelle Überraschung sorgen. Die 2010 eingeschlagene Linie mit Dramen internationaler Autoren ist eine neue Facette … www.burgspiele.eu

„Im weißen Rössl“ spielt es nicht am Wolfgangsee, sondern auf der Burg Güssing 24. Juni bis 23. Juli 2010 jeweils Freitag und Samstag. Beginn 20.30 Uhr www.kultursommer.net

Bad Tatzmannsdorf bewegende Momente Bad Tatzmannsdorf lockt das ganze Jahr über mit einem hochkarätigen und vielfältigen Veranstaltungsprogramm, für jeden Geschmack ist etwas dabei. www.bad.tatzmannsdorf.at www.programmkalender.at

Kultur auf einen Blick unter www.suedburgenland.info finden Sie alle Kunst- und Kultur-Highlights. Oder folgen Sie unseren Tipps auf Facebook. Viel Spaß beim Schmökern und beim Kulturgenuss im Südburgenland!

tipp Lifestyle

Shopping-Tipp: EO in Oberwart Im Urlaub hat man Zeit – auch zum Shoppen. Doch wohin, wenn es weit und breit nur Natur und Wellnesstempel gibt? Die beste Adresse zum Einkaufen in ganz Burgenland ist das EO in Oberwart. Das Einkaufszentrum hat mehr als 50 Shops auf 19.500 m² Verkaufsfläche. Darüber hinaus ist das EO auch architektonisch sehr gelungen. Hier kann man in Ruhe einkaufen und sich auch kulinarisch verwöhnen lassen. Top-Marken und hochwertige Gastronomie an einem Platz für Ihr Shopping-Erlebnis! EO Einkaufszentrum Oberwart Europastraße 1, 7400 Oberwart Tel.: +43(0)3352 31 22 20 info@eoeo.at

IMPRESSUM: Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Mittel- und Südburgenland Tourismus GmbH Waldmüllergasse 2-4, 7400 Oberwart, Tel. +43(0)3352 313 13-0, Fax: DW 20, info@suedburgenland.info, www.suedburgenland.info Fotos: Südburgenland Tourismus, Burgenlandtherme, Gästeinformation Bad Tatzmannsdorf, Kur- & Thermenhotel Bad Tatzmannsdorf, Reiter’s Familientherme, Wiesenhofer, Therme Loipersdorf, Hügellandhof, Hotel Landhofmühle, Hotel Oasis Loipersdorf, Avita, Puchas Plus Hotel, Getty Images, iStockphoto.com, Larimar Hotel, Uhudler Arkaden, Hotel Golfblick, Urlaub am Bauernhof, Rund ums Moor, Donner, W. Laschober, Franz Weber, Franz Wögerer, Robert Seier, Thermenwelt Burgenland, EO, Naturparke, J:opera, Musical Güssing, Innes, RMB - Ing. Franz Kovacs Gestaltung & Konzept: seier.com – worldwide partners; Redaktion & inhaltliches Konzept: Isabella Hofmann-Mähr, Bakk., MAS; Redaktion: Ursula Wastl; Lektorat: Mag. Sylvia Eisenreich; Druck: Druckerei Schmidbauer.

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KULTUR & LIFESTYLE

Lass’ die Sonne rein! Energie selber und umweltschonend produzieren und das in den Ferien? Das geht. Zu erleben im Naturpark Weinidylle im Energy-Camp ab Juni 2011.

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it riesigen Solarkochern Essen zubereiten? Mit Muskelkraft Energie für die abendliche Unterhaltung erzeugen? Mit dem E-Bike zum Einkaufen fahren und den Naturpark erkunden? Mit dem Solarrucksack den Laptop aufladen? Mit selbst gebas-­ telten Modell-Solarfahrzeugen Wettrennen bestreiten? Dies alles und noch einiges mehr ist ab Sommer bei einem Besuch im soeben aus der Taufe gehobenen Energy-Camp© im Naturpark in Moschendorf/Eberau möglich. Familien, aber auch Schulklassen (Kinder von 12–16 Jahren) sind dazu eingeladen. Teilnehmer haben die Möglichkeit, erlebnisorientiert und spielerisch das Thema der erneuerbaren Energien

kennen zu lernen. Vor Ort eingetroffen werden die Teilnehmer von pädagogisch erfahrenen und speziell geschulten Betreuern in verschiedene Gruppen eingeteilt, um gleich direkt in den CampAlltag starten zu können. So hat z. B. die e-Cooking-Gruppe die Aufgabe, die Kochinfrastruktur im Camp herzustellen. Mittels E-Bikes wird Nahrung aus dem nächstgelegenen Lebensmittelmarkt organisiert und diese, nach Rückkehr ins Energy-Camp©, auf Solarkochern, Solargrillern etc. auch zubereitet. In der Zwischenzeit wird die e-Housing-Gruppe damit beschäftigt sein, das Gemeinschaftszelt mit sämtlichen notwendigen Utensilien (Solarpaneele, Beleuchtungskörper, Sicherheit im ­Energy-Camp© …)

aufzubauen und auszustatten. Schließlich und endlich will man ja auch noch nach Sonnenuntergang gemütlich beim Lagerfeuer beieinander sitzen und mit sanfter musikalischer Untermalung den Tag Revue passieren lassen.

Wassererlebniswelt Moschendorf/Eberau Pinkataler Weinstraße 66 7540 Moschendorf www.wassererlebniswelt.at

Natur-Badespaß und Erlebnis für Klein und Groß

Energie brauchen wir täglich. Doch was tun, wenn sie nicht da ist? Das erfahren Besucher im ersten Energy-Camp in Österreich. Sie müssen sich die gesamte Energie selber herstellen. Bereits ab Juni 2011 können die Energy Camps besucht werden. Nähere Informationen zum Energy-Camp© unter Tel. +43(0)1 476 54 72-18 oder unter info@energy-camp.at, www.energy-camp.at . Mehr Informationen zum Thema Energietourismus unter www.energietourismus.at. Buchungen direkt im Naturparkbüro in Moschendorf unter Tel. +43(0)3324 6318

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Im Sommer 2011 ist es dann so weit. Da wird auf 4 ha die Natur- und Wassererlebniswelt in Moschendorf/ Eberau eröffnet. Die Hauptattraktion der Natur- und Wassererlebniswelt ist die Wasserspiele-Welt mit einem Wasserlauf von ca. 150 Metern Länge, Kanufahrten, Wasserfällen, einem ägyptischen Schöpfrad und vielem mehr, das es hier es zu entdecken gibt. Im Sommer der ideale Ausflugstipp mit Kind und Kegel. Der Naturbadeteich ist glasklar und die Sportanlagen bieten Abwechslung, Spaß und tolle Unterhaltung. Infos im Naturparkbüro in Moschendorf unter: Tel. +43(0)3324 6318

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Mittel- und S端dburgenland Tourismus GmbH A-7400 Oberwart, Waldm端llergasse 2-4 Tel. +43(0)3352 313 13-0, Fax: DW 20 info@suedburgenland.info www.suedburgenland.info

Dieses projekt wird vom europ辰ischen fonds f端r regionale entwicklung,von bund und land burgenland kofinanziert.


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